AHK0316 - Fahrrad Cyco - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Häufig gestellte Fragen - AHK0316 Cyco

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BEDIENUNGSANLEITUNG AHK0316 Cyco

Deutsch......Seite 06

Français......Page 61

Lieferumfang/Geräteteile....7

QR-Code 9

Allgemeines....10

Sicherheit....11

Restgefahren....16

Hinweise zum Straßenverkehr....17

Hinweise zum Gebrauch 18

Vorbereitungen....21

Inbetriebnahme 22

Einstellungen 25

Bedienung 34

Vor jeder Fahrt 40

Vor der ersten Fahrt 41

Nach einem Sturz oder Unfall 41

Reinigung und Pflege 42

Wartung ....44

Reparatur 51

Lagerung 54

Technische Daten 54

Fehlersuche 55

Anzugsdrehmomente 56

Entsorgung 57

Fahrradpass....58

Garantiekarte 59

Garantiebedingungen 60

Cyco AHK0316 - 1

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Cyco AHK0316 - 2

Lieferumfang/Geräteteile

1 Seilzüge, 3×
2 Lenkrohr
3 Lenker
4 Kurbelarm, 2×
5 Schraube (Innenlager)
6 Kettenblatt
7 Faltgelenk (Rahmen)
8 Rahmen
9 Links Pedal (Linksgewinde)
10 Rechtes Pedal (Rechtsgewinde)
11 Deckel (Scheinwerfer)
12 Ein-/Aus-Taste (Scheinwerfer)
13 Scheinwerfer
14 Rändelschraube (Halter vorne)
15 Gummieinlage, 3×
16 Verriegelung (Scheinwerfer)
17 Halter (vorne)
18 Spanngurt
19 Rändelschraube (Halter hinten)
20 Halter (hinten)
21 Rücklicht
22 Ein-/Aus-Taste (Rücklicht)
23 Deckel (Rücklicht)
24 Riegel (Faltgelenk, Rahmen)
25 Spannhebel (Rahmen-Faltgelenk)
26 Faltgelenk (Lenkrohr)
27 Spannhebel (Lenkrohr)
28 Riegel (Faltgelenk, Lenkrohr)
29 Schraube (Lenkrohr)
30 Sattel
31 Schraube (Sattel)
32 Spannhebel (Klemmring, Sattelstütze)
33 Markierung (Sattelstütze)
34 Sattelstütze
35 Spiel (Klemmring, Sattelstütze)
36 Rändelschraube (Klemmring)
37 Klemmring (Sattelstütze)
38 Schraube (Lenkerklemme)
39 Bremshebel (rechts, Hinterradbremse)
40 Drehgriff (Gangschaltung)
41 Anzeige (Gangschaltung)
42 Glocke
43 Bremshebel (links, Vorderradbremse)
44 Lenkerklemme
45 Einstellschraube (Griffweite)
46 Kontermutter (Bremsseilzug)
47 Rändelschraube (Bremsseilzug)
48 Schraube (Bremshebel)
49 Schraube (Bremsseilzug)
50 Bremsarm, 4×

51 Schraube (Bremsbelag), 4×
52 Einstellschraube (Bremsarm), 4×
53 Bremsbelag, 4×
54 Felge
55 Haken (Bremsseilzug)
56 Kontaktfeder (Minuspol), 3×
57 Akku (Scheinwerfer), 3×
58 Akku (Rücklicht), 2×
59 Untere Pfeilmarkierung
60 Federelement (Sattel)
61 Metallklemmen
62 Steuerlager
63 Rückstrahler (weiß)
64 Vorderrad
65 Radmutter (vorne)
66 Ventil
67 Ventilkappe
68 Rändelmutter
69 Ständer
70 Fahrradkette
71 Radmutter (hinten)
72 Ritzel, 7×
73 Hinterrad
74 Rückstrahler (rot)
75 Gepäckträger

Mit QR-Codes schnell und einfach ans Ziel

Egal, ob Sie Produktinformationen, Ersatzteile oder Zubehör benötigen, Angaben über Herstellergarantien oder Servicestellen suchen, oder sich bequem eine Video-Anleitung anschauen möchten, mit unseren QR-Codes gelangen Sie kinderleicht ans Ziel.

Was sind QR-Codes?

QR-Codes (QR = Quick Response) sind grafische Codes, die mithilfe einer Smart-phone-Kamera gelesen werden und beispielsweise einen Link zu einer Internetseite oder Kontaktdaten enthalten.

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Und so geht's

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Cyco AHK0316 - Ihr Hofer / Aldi Serviceportal - 1

* Beim Ausführen des QR-Code-Readers können abhängig von Ihrem Tarif Kosten für die Internet-Verbindung entstehen.

Allgemeines

Bedienungsanleitung lesen und aufbewahren

Cyco AHK0316 - Bedienungsanleitung lesen und aufbewahren - 1

Diese Bedienungsanleitung gehört zu diesem „Alu-Faltrad 20“. Sie enthält wichtige Informationen zur Inbetriebnahme und Handhabung.

Um die Verständlichkeit zu erhöhen, wird das „Alu-Faltrad 20““ im Folgenden nur „Fahrrad“ genannt.

Lesen Sie die Bedienungsanleitung, insbesondere die Sicherheitshinweise, sorgfältig durch, bevor Sie das Fahrrad einsetzen. Die Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung kann zu schweren Verletzungen oder zu Schäden am Fahrrad führen.

Die Bedienungsanleitung basiert auf den in der Europäischen Union gültigen Normen und Regeln. Beachten Sie im Ausland auch landesspezifische Richtlinien und Gesetze.

Bewahren Sie die Bedienungsanleitung für die weitere Nutzung auf. Wenn Sie das Fahrrad an Dritte weitergeben, geben Sie unbedingt diese Bedienungsanleitung mit.

Zeichenerklärung

Die folgenden Symbole und Signalworte werden in dieser Bedienungsanleitung, auf dem Fahrrad oder auf der Verpackung verwendet.

WARNING!

VORSICHT!

HINWEIS!

Dieses Signalsymbol/-wort bezeichnet eine Gefährdung mit einem mittleren Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, den Tod oder eine schwere Verletzung zur Folge haben kann.

Dieses Signalsymbol/-wort bezeichnet eine Gefährdung mit einem niedrigen Risikograd, die, wenn sie nicht vermieden wird, eine geringfügige oder mäßige Verletzung zur Folge haben kann.

Dieses Signalwort warnt vor möglichen Sachschäden.

Cyco AHK0316 - HINWEIS! - 1

Dieses Symbol gibt Ihnen nützliche Zusatzinformationen zum Zusammenbau oder zum Betrieb.

Cyco AHK0316 - HINWEIS! - 2

Mit diesem Symbol gekennzeichnete Produkte erfüllen alle anzuwendenden Gemeinschaftsvorschriften des Europäischen Wirtschaftsraums.

Cyco AHK0316 - HINWEIS! - 3

Dieses Symbol kennzeichnet, dass Sie diese Bedienungsanleitung lesen müssen.

Sicherheit

BestimmungsgemäßerGebrauch

Das Fahrrad ist ausschließlich für den Gebrauch auf befestigten Straßen und Wegen bestimmt. Das Fahrrad ist für den Transport einer einzelnen Person bestimmt. Für den Gebrauch des Fahrrades im Straßenverkehr müssen Sie die landesspezifischen Vorschriften kennen und verstanden haben. Das Fahrrad ist nicht für den Transport von Kindern im Kindersitz oder Kinderanhänger bestimmt.

Das Fahrrad ist ausschließlich für den Privatgebrauch bestimmt. Das Fahrrad ist nicht für den gewerblichen Bereich geeignet.

Verwenden Sie das Fahrrad nur wie in dieser Bedienungsanleitung beschrieben. Jede andere Verwendung gilt als nicht bestimmungsgemäß und kann zu Unfällen, Personen- oder Sachschäden führen. Das Fahrrad ist kein Kinderspielzeug.

Der bestimmungsgemäße Gebrauch beinhaltet auch die Einhaltung der Angaben in den Kapiteln „Wartung“ sowie „Pflege und Reinigung“.

Der Hersteller oder Händler übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch nicht bestimmungsgemäßen oder falschen Gebrauch entstanden sind.

Sicherheitshinweise

WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Wenn Sie diese Bedienungsanleitung nicht lesen, können Sie sich selbst und andere Personen verletzen.

  • Lesen Sie alle Sicherheitshinweise und Anweisungen. Versäumnisse bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und Anweisungen können zu Unfällen, schweren Verletzungen oder zu Schäden am Fahrrad führen.
    – Bewahren Sie die Bedienungsanleitung gut auf.
  • Geben Sie das Fahrrad nur zusammen mit dieser Bedienungsanleitung weiter, wenn Sie es verleihen oder verschenken.

Sicherheit bei der Verwendung des Fahrrades

⚠️ WARNING!

Gefahren für Kinder und für Personen mit unzureichenden Kenntnissen im Umgang mit Fahrrädern. Es besteht Unfall-, Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!

  • Benutzen Sie das Fahrrad nur, wenn Sie mit der Bedienung und allen Funktionen vertraut sind.
  • Das Fahrrad darf nicht von Kindern unter acht Jahren benutzt werden.
  • Das Fahrrad darf nicht von Personen mit verringerten physischen, sensorischen oder mentalen Fähigkeiten oder Mangel an Erfahrung und Wissen benutzt werden.
  • Lassen Sie Kinder nicht mit dem Fahrrad spielen.
  • Reinigung und Benutzerwartung dürfen nicht von Kindern durchgeführt werden.
  • Lassen Sie Kinder nicht mit der Verpackungsfolie spielen. Kinder können sich beim Spielen darin verfangen und ersticken.

WARNING!

Verletzungs-, Unfall- und Beschädigungsgefahr!

Unzureichende Pflege oder Wartung des Fahrrades können zu Fehlfunktionen, z. B. einem Ausfall der Bremsen, führen.

  • Warten und pflegen Sie Ihr Fahrrad regelmäßig (siehe Kapitel „Reinigung und Pflege“ und „Wartung“).
  • Führen Sie die Wartungsarbeiten nur dann durch, wenn Sie über die nötige Fachkenntnis verfügen.
  • Lassen Sie Reparaturen und ggf. die Wartungsarbeiten von einem Fachmann durchführen.
  • Lassen Sie mindestens einmal im Jahr eine Inspektion von einem Fachmann durchführen.

VORSICHT!

Verletzungsgefahr!

Es befinden sich drehende und bewegliche Teile am Fahrrad. Durch falsche Kleidung, unsachgemäße Handhabung oder Unaufmerksamkeit besteht Verletzungsgefahr.

  • Tragen Sie eng anliegende Beinkleidung. Benutzen Sie ggf. Hosenklammern.
  • Achten Sie darauf, dass herunterhängende Kleidungsstücke nicht in die Speichen gelangen, z. B. Schals oder Kordeln.
  • Tragen Sie rutschfeste Schuhe, die mit einer steifen Sohle versehen sind und dem Fuß genügend Halt geben.
  • Führen Sie alle Arbeitsschritte zum Auf- bzw. Abbau oder zum Transport des Fahrrades vorsichtig durch.
  • Achten Sie auf die beweglichen Teile des Fahrrades, wenn Sie es auf- bzw. zuklappen oder transportieren.

HINWEIS!

Beschädigungsgefahr!

Bei falschem Gebrauch des Fahrrades kann das Fahrrad beschädigt werden.

  • Springen Sie mit dem Fahrrad nicht über Rampen oder Erdhügel.
  • Fahren Sie mit dem Fahrrad nicht durch tiefe Wasserstellen.
  • Fahren Sie mit dem Fahrrad nicht durch Gelände, bei denen das Fahrrad übermäßig verschmutzt, z. B. durch feuchtes Erdreich.
  • Fahren Sie mit dem Fahrrad nicht über Treppen oder andere Absätze, z. B. Bordsteinkanten oder Felsen.
  • Vermeiden Sie Schläge und Stöße. Sichern Sie das Fahrrad immer gegen Umfallen.

Sicherheit im Straßenverkehr

⚠️ WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Durch die Benutzung von Fahrrädern, die nicht den Vorschriften zum Straßenverkehr entsprechen, besteht erhöhte Verletzungs- und Unfallgefahr.

- Fahren Sie nur dann mit Ihrem Fahrrad im Straßenverkehr, wenn das Fahrrad den Vorschriften entspricht (siehe Kapitel „Hinweise zum Straßenverkehr“).

⚠️ WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Bei schlecht sichtbarer Kleidung besteht im Straßenverkehr erhöhte Unfall- und Verletzungsgefahr.

- Tragen Sie beim Fahren immer helle Kleidung oder Sportkleidung mit reflektierenden Elementen, damit Sie im Straßenverkehr gesehen werden.

WARNING!

Verletzungsgefahr!

Wenn Sie keinen Kopfschutz tragen, besteht bei Unfällen hohe Verletzungsgefahr im Kopfbereich.

- Tragen Sie beim Fahren einen Fahrradhelm (siehe Kapitel „Vorschriften zum Fahrradhelm“).

⚠️ WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Durch Fehlverhalten oder Unkenntnis der Vorschriften zum Straßenverkehr sowie der regionalen Regelungen für Fahrradfahrer besteht erhöhte Verletzungs- und Unfallgefahr.

  • Fahren Sie nur dann mit Ihrem Fahrrad im Straßenverkehr, wenn Sie die landesspezifischen Vorschriften beachten (siehe Kapitel „Hinweise zum Straßenverkehr“).
  • Informieren Sie sich, z. B. bei Fahrradverbänden, zu den aktuellen Regelungen für Fahrräder im Straßenverkehr, z. B. der Benutzung von Fahrradstreifen und Radwegen.
  • Lenken Sie sich während der Fahrt nicht durch andere Tätigkeiten, z. B. durch Einschalten des Lichts, ab.
  • Benutzen Sie während der Fahrt keine mobilen Endgeräte, z. B. Smartphones.
  • Benutzen Sie während der Fahrt keine Unterhaltungselektro-nik, z. B. MP3-Abspielgeräte.
  • Fahren Sie nie mit dem Fahrrad, wenn Sie Alkohol, Rauschmittel oder beeinträchtigende Medikamente zu sich genommen haben.

Sicherheit bei Anbauten und Veränderungen

⚠️ WARNING!

Unfall-, Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!

Durch Anbauten und Veränderungen des Fahrrades mit falschem Zubehör gefährden Sie Ihre Sicherheit. Die Verwendung von nicht zugelassenem Zubehör kann zu Unfällen, schweren Verletzungen oder zu Beschädigungen des Fahrrades führen.

  • Umbau und/oder Veränderung des Fahrrades oder einzelner Komponenten sind nicht zulässig und können zu Verletzungen oder Fehlfunktionen führen.
    – Die Betriebssicherheit des Fahrrades ist nur bei bestimmungsgemäßer Verwendung und in komplett montiertem Zustand gewährleistet. Sicherheitseinrichtungen dürfen nicht verändert oder überbrückt werden.
  • Verwenden Sie nur zugelassenes Zubehör, das den landesspezifischen Bestimmungen zum Straßenverkehr entspricht.

Sicherheit bei Einstellungen, Wartung und Reparatur

⚠️ WARNING!

Unfall-, Verletzungs- und Beschädigungsgefahr!

Falsches Festziehen von Schrauben kann zu Materialermüdung führen. Schrauben werden bei zu großer Beanspruchung weich und können reißen.

  • Verwenden Sie zum Festziehen der Schrauben immer einen Drehmomentschlüssel (siehe Kapitel „Anzugsdrehmomente“).
  • Prüfen Sie nach dem Festziehen, ob die Komponenten fest sitzen.
  • Wenden Sie sich an einen Fachmann, wenn Sie keine Kenntnisse im Umgang mit einem Drehmomentschlüssel haben.

HINWEIS!

Gefahr für die Umwelt und für Gegenstände!

Öl oder Fett können in die Umwelt gelangen und die Umwelt belasten. Überschüssiges Öl oder Fett könnte beim Fahren an Ihre Kleidung oder an andere Gegenstände geraten und diese verschmutzen.

– Gehen Sie beim Umgang mit Öl und Fett vorsichtig vor und achten Sie darauf, dass kein Öl oder Fett herunter tropft.
- Wischen Sie verschüttetes Öl oder Fett sofort mit einem Lappen auf.
- Entsorgen Sie Öl- oder Fettreste nicht im Hausmüll, sondern nur an geeigneten Sammelstellen.
- Wischen Sie überschüssiges Öl oder Fett an den Fahrrad-Komponenten mit einem sauberen Putzlappen ab.

Restgefahren

Der Gebrauch des Fahrrades ist trotz Einhaltung aller Sicherheitshinweise mit folgenden Restgefahren verbunden:

Unfall- und Verletzungsgefahr

  • Durch unvorhersehbare Materialermüdung können Komponenten nicht funktionieren oder brechen.
  • Durch unvorhersehbare Beschaffenheit der Fahrbahn, z. B. Glätte durch Blitzeis.
  • Durch das Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer.

Hinweise zum Straßenverkehr

  • Informieren Sie sich bei Fahrradverbänden oder bei Ämtern, z. B. dem Ministerium für Verkehr, zu den jeweils gültigen Vorschriften des Landes oder der Region.
  • Informieren Sie sich stetig zu geänderten Inhalten der gültigen Vorschriften.
  • Fahren Sie vorsichtig und nehmen Sie Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer.
  • Fahren Sie so, dass niemand geschädigt, gefährdet, behindert oder belästigt wird.
  • Benutzen Sie die vorschriftsmäßigen Fahrwege für Fahrräder.

Beleuchtung im Straßenverkehr

Die Beleuchtungsausstattung des Fahrrades entspricht im Auslieferungszustand den gültigen Vorschriften Ihres Landes, wenn der akkubetriebene Scheinwerfer und das Rücklicht montiert und betriebsbereit sind (siehe Kapitel „Beleuchtung montieren“).

Cyco AHK0316 - Beleuchtung im Straßenverkehr - 1

Die für den Straßenverkehr vorgeschriebenen Beleuchtungseinrichtungen müssen in vielen Ländern auch am Tag vorhanden und betriebsbereit sein.

Ihr Fahrrad ist mit einer akkubetriebenen Beleuchtung ausgestattet. Der Scheinwerfer und das Rücklicht werden separat ein- und ausgeschaltet. Die Akkus müssen bei Fahrten im Straßenverkehr immer eingesetzt und aufgeladen sein. Damit wird gewährleistet, dass die Beleuchtung zu jeder Zeit funktionstüchtig ist (siehe Kapitel „Beleuchtung ein- und ausschalten“).

Die Reflektoren vorne, hinten, an den Reifen und an den Pedalen dürfen nicht verschmutzt, beschädigt oder verdeckt sein (siehe Kapitel „Beleuchtung prüfen“ und „Gepäck“).

Cyco AHK0316 - Beleuchtung im Straßenverkehr - 2

Die Reifen sind mit einem Reflektorstreifen ausgestattet. Wenn Sie die Reifen erneuern und die neuen Reifen keinen Reflektorstreifen besitzen, müssen Sie Reflektoren in den Speichen installieren. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Fachmann.

Weitere Vorschriften

Die Ausstattung des Fahrrades entspricht im Auslieferungszustand den gültigen Vorschriften Ihres Landes. Es ist mit zwei unabhängigen Bremsen und einer Glocke ausgestattet.

Vorschriften zum Fahrradhelm

Mit dem Fahrrad können Sie eine Geschwindigkeit von weit über 20 km/h erreichen.

  • Für Ihre Sicherheit: Tragen Sie einen Fahrradhelm, auch wenn keine gesetzliche Pflicht besteht.
  • Informieren Sie sich zu Änderungen der Vorschriften zum Fahrradhelm, z. B. bei Fahrradverbänden oder bei Ämtern.
  • Tragen Sie einen angepassten Fahrradhelm, der nach Norm geprüft und mit dem CE-Prüfzeichen versehen ist.

Mitnahme von Kindern

⚠️ WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Das Fahrrad ist nicht für die Verwendung von Kindersitzen oder Anhängern geeignet. Der Rahmen oder Komponenten könnten sich verformen oder brechen. Dadurch besteht erhöhte Unfall- und Verletzungsgefahr.

- Montieren Sie keinen Kindersitz oder keinen Anhänger an das Fahrrad.

Hinweise zum Gebrauch

Verschleiß

WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Bei übermäßigem Verschleiß und Materialermüdung sowie bei gelösten Schraubverbindungen besteht erhöhte Unfall- und Verletzungsgefahr.

  • Prüfen Sie regelmäßig den Zustand aller Komponenten, den Sitz der Schraubverbindungen und beachten Sie die Verschleißgrenzen (siehe Kapitel „Wartung“).
  • Prüfen Sie vor jeder Fahrt, dass die Spannhebel richtig gespannt sind.
  • Lassen Sie das Fahrrad, besonders bei intensiver Nutzung, regelmäßig durch einen Fachmann überprüfen.
  • Fahren Sie nicht mit dem Fahrrad, wenn übermäßiger Verschleiß vorliegt oder Schraubverbindungen gelöst sind.

Verschleiß der Bremsen

Die Bremsbeläge und die Felgen unterliegen stetigem Verschleiß.

- Prüfen Sie die Bremsen und Felgen regelmäßig (siehe Kapitel „Bremsen prüfen“ und „Felgen und Speichen prüfen“).

Verschleiß der Speichen und Seilzüge

Speichen und Seilzüge dehnen sich mit fortschreitendem Gebrauch und müssen ggf. eingestellt oder erneuert werden.

  • Prüfen Sie die Speichen regelmäßig (siehe Kapitel „Felgen und Speichen prüfen“).
  • Prüfen Sie die Gangschaltung regelmäßig (siehe Kapitel „Gangschaltung prüfen“).
  • Prüfen Sie die Bremsen regelmäßig (siehe Kapitel „Bremsen prüfen“).

Ausschluss der Garantie durch Verschleiß

Verschleiß gilt nicht als Herstellermangel. Der Verschleiß von Komponenten oder aus Verschleiß resultierende Einstellungen unterliegen nicht der Garantie. Dazu gehören:

• der Verschleiß der Bremsbeläge,
• der Verschleiß der Reifen,
• der Verschleiß der Felgen,
• die Einstellung der Bremszüge,
• die Einstellung des Schaltzuges und
• die Einstellung der Speichen.

Zulässiges Gesamtgewicht

Beachten Sie unbedingt die maximal zulässige Belastung des Gepäckträgers (siehe Kapitel „Technische Daten“) und das zulässige Gesamtgewicht des Fahrrades.

Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 100 kg. Das Gesamtgewicht berechnet sich wie folgt: Fahrrad (14,5 kg) + Fahrer + Gepäck = Gesamtgewicht.

Gepäck

⚠️ WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Falsch transportiertes Gepäck kann beim Fahren in die Speichen gelangen und zu Stürzen führen. Falsch gesichertes Gepäck kann herunterfallen und Sie und andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

  • Hängen Sie keine Gegenstände an den Lenker, z. B. Tragetaschen.
  • Transportieren Sie nur Gegenstände auf dem Gepäckträger, wenn Sie diese ausreichend gegen Verrutschen und Herunterfallen sichern können.
    – Überlasten Sie den Gepäckträger nicht (siehe Kapitel „Technische Daten“).
  • Benutzen Sie geeignete Behälter zum Transportieren, z. B. stabile Fahrradtaschen.
  • Passen Sie Ihren Fahrstil den veränderten Fahreigenschaften an.

Für den Transport von Gepäck beachten Sie folgende Regeln:

  • Positionieren Sie Ihre Ladung auf dem Gepäckträger 75 so, dass das Rücklicht 21 und der Rückstrahler (rot) 74 nicht verdeckt wird.
  • Bremsen Sie früher und planen Sie einen längeren Bremsweg und ein trägeres Lenkverhalten ein.
    – Sichern Sie Gepäck immer gegen Verrutschen und Herunterfallen, z. B. mit Spanngurten.

Diebstahlschutz

– Schützen Sie Ihr Fahrrad wirkungsvoll vor Diebstahl.
- Benutzen Sie ein Ketten- oder Stahlseilschloss und schließen Sie das Fahrrad an einem festen Gegenstand, z. B. Fahrradständer, an.

Transport des Fahrrades

HINWEIS!

Beschädigungsgefahr!

Durch falschen Transport sind Beschädigungen des Fahrrades möglich, z. B. beim Transport auf einem Fahrradträger

  • Transportieren Sie das Fahrrad nicht auf einem Fahrradträger.
  • Transportieren Sie das Fahrrad nur zusammengefaltet, z. B. im Kofferraum.
  • Transportieren Sie das Fahrrad in der Transporttasche.

Vorbereitungen

Lieferumfang prüfen

  1. Entfernen Sie das Verpackungsmaterial und sämtliche Schutzfolien.
  2. Prüfen Sie, ob die Transporttasche vorhanden ist und ob die Lieferung vollständig ist (siehe Abb. A–D).
  3. Prüfen Sie, ob das Fahrrad oder die Einzelteile Schäden aufweisen. Ist dies der Fall, benutzen Sie das Fahrrad nicht. Wenden Sie sich an die auf der Garantiekarte angegebene Serviceadresse.

Fahrradpass

  • Füllen Sie den Fahrradpass aus (siehe Kapitel „Fahrradpass“).
  • Bewahren Sie den Fahrradpass gut auf, damit Sie Ihr Fahrrad im Verlustfall eindeutig beschreiben können.

Begriffserklärung „Pedaltrieb“

In den folgenden Kapiteln wird der Begriff „Pedaltrieb“ für die Einheit aus Innenlager (Tretlager), Kettenrad, Kurbelarmen und Pedalen verwendet.

Inbetriebnahme

⚠️ WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Nicht alle Komponenten des Fahrrades sind betriebsfertig eingestellt. Schrauben oder Verbindungen können sich durch den Transport gelöst haben.

- Prüfen Sie alle Einstellungen, Verschraubungen, Spannhebel und Komponenten, bevor Sie das Fahrrad benutzen (siehe Kapitel „Einstellungen“ und „Wartung“).

Was Sie für die Inbetriebnahme benötigen

• Drehmomentschlüssel
- Innensechskantschlüssel der Größe 6 mm
- Innensechskantnuss der Größe 6 mm und eine Ratsche bzw. Knarre
- Akkuladegerät für Ni-MH-AAA-Akkus
• Schraubenschlüssel der Größe 15 mm

Fahrrad vorbereiten

  1. Falten Sie das Fahrrad auf (siehe Kapitel „Fahrrad auseinanderfalten“).
  2. Schrauben Sie die Pedale fest (siehe Kapitel „Pedale montieren“).
  3. Montieren Sie die Beleuchtung und stellen Sie sie ein (siehe Kapitel „Beleuchtung montieren“ und „Beleuchtung einstellen“).
  4. Stellen Sie den Sattel ein (siehe Kapitel „Sattel einstellen“).
  5. Stellen Sie den Lenker ein (siehe Kapitel „Lenker einstellen“).

Fahrrad auseinanderfalten

  1. Heben Sie das Fahrrad leicht an.
  2. Schwenken Sie den vorderen Rahmen 8 vorsichtig im Uhrzeigersinn um das Faltgelenk (Rahmen) 7, bis der Riegel (Faltgelenk, Rahmen) 24 anschlägt (siehe Abb. A). Achten Sie darauf, dass die Seilzüge 1 nicht eingeklemmt oder geknickt werden.
  3. Stellen Sie das Fahrrad auf die Räder und halten Sie es dabei weiterhin mit einer Hand am Rahmen fest.
  4. Heben Sie den Riegel mit dem Spannhebel (Rahmen-Faltgelenk) 25 an und

schwenken Sie den vorderen Rahmen vollständig um, sodass der Riegel im Faltgelenk (Rahmen) einrastet (siehe Abb. E).

  1. Prüfen Sie, ob der vordere Rahmen fest sitzt und nicht mehr um das Faltgelenk (Rahmen) geschwenkt werden kann.

  2. Schwenken Sie den Spannhebel (Rahmen-Faltgelenk) 25 in das Faltgelenk (Rahmen).

  3. Legen Sie den Spannhebel vollständig nach oben hin um. Achten Sie dabei auf eine senkrechte Ausrichtung des Spannhebels (Rahmen-Faltgelenk) (siehe Abb. F).

  4. Stellen Sie das Fahrrad auf den Ständer 69 (siehe Kapitel „Ständer bedienen“).

  5. Schwenken Sie das Lenkrohr 2 um das Faltgelenk (Lenkrohr) 26 nach oben, bis der Riegel (Faltgelenk, Lenkrohr) 28 anschlägt (siehe Abb. G und H). Achten Sie darauf, dass die Seilzüge 1 nicht eingeklemmt oder geknickt werden.

  6. Prüfen Sie, ob das Lenkrohr nicht mehr um das Faltgelenk (Lenkrohr) geschwenkt werden kann.

  7. Schwenken Sie den Spannhebel (Lenkrohr) 27 nach oben in das Faltgelenk (Lenkrohr).

  8. Legen Sie den Spannhebel vollständig nach links um. Achten Sie dabei auf eine rechtwinklige Ausrichtung des Spannhebels zum Faltgelenk (siehe Abb. J).

  9. Prüfen Sie, ob der Lenker 3 rechtwinklig zum Vorderrad 64 steht (siehe Abb. L).

  10. Wenn der Lenker nicht rechtwinklig zum Vorderrad steht, stellen Sie das Lenkrohr ein (siehe Kapitel „Lenkrohr einstellen“).

Sie haben das Fahrrad erfolgreich auseinander gefaltet.

Pedale montieren

Cyco AHK0316 - Pedale montieren - 1

Die Pedale sind mit „L“ für links und „R“ für rechts markiert (siehe Abb. B). Das rechte Pedal besitzt ein Rechtsgewinde, das linke Pedal ein Linksgewinde.

  1. Schrauben Sie das linke Pedal (Linksgewinde) 9 gegen den Uhrzeigersinn in den linken Kurbelarm 4 hinein.

  2. Schrauben Sie das rechte Pedal (Rechtsgewinde) 10 im Uhrzeigersinn in den rechten Kurbelarm hinein.

  3. Schrauben Sie das linke und das rechte Pedal mit einem Drehmomentschlüssel fest (siehe Kapitel Anzugsdrehmomente").

Sie haben die Pedale erfolgreich montiert.

Beleuchtung vorbereiten

  1. Entnehmen Sie die Akkus aus dem Scheinwerfer 13 und dem Rücklicht 21 (siehe Kapitel „Beleuchtung bedienen“).
  2. Laden Sie die Akkus (Scheinwerfer) 57 bzw. die Akkus (Rücklicht) 58 vollständig mit einem Ladegerät für Ni-MH-AAA-Akkus auf.
  3. Setzen Sie die Akkus ein und prüfen Sie die Funktion des Scheinwerfers und des Rücklichts (siehe Kapitel „Beleuchtung prüfen“).
    Sie haben die Beleuchtung erfolgreich vorbereitet.

Beleuchtung montieren

  1. Schrauben Sie die Rändelschraube (Halter vorne) 14 gegen den Uhrzeigersinn vollständig aus dem Halter (vorne) 17 heraus.
  2. Entnehmen Sie die Gummieinlagen 15 aus dem Halter (vorne) 17.
  3. Legen Sie den Halter (vorne) im Bereich der Ummantelung so um den Lenker, dass die Verriegelung (Scheinwerfer) 16 nach hinten zeigt (siehe Abb. R).
  4. Drücken Sie den Halter (vorne) zusammen, und prüfen Sie, ob er spielfrei sitzt.
  5. Wenn der Halter (vorne) nicht spielfrei sitzt, nehmen Sie ihn ab und legen ein bis drei Gummieinlagen in den Halter ein.
  6. Legen Sie den Halter (vorne) erneut um den Lenker und wiederholen Sie Schritt 4.
  7. Schrauben Sie die Rändelschraube (Halter vorne) im Uhrzeigersinn hinein.
  8. Ziehen Sie die Rändelschraube (Halter vorne) handfest, bis der Halter (vorne) sich nicht mehr verdrehen kann. Üben Sie dabei keine übermäßige Kraft aus.
  9. Setzen Sie den Scheinwerfer ein (siehe Kapitel „Beleuchtung bedienen“).

Cyco AHK0316 - Beleuchtung montieren - 1

Bevor Sie den Halter für das Rücklicht montieren, stellen Sie ggf. die Sattelhöhe ein (siehe Kapitel „Sattel einstellen“).

  1. Legen Sie den Halter (hinten) 20 so an die Sattelstütze 34, dass die Aufnahme des Halters (hinten) nach oben zeigt (siehe Abb. D).

  2. Legen Sie den Spanngurt 18 um die Sattelstütze und hängen Sie den Spanngurt in den Haken ein.

  3. Setzen Sie das Rücklicht 21 ein (siehe Kapitel „Beleuchtung bedienen“).

Sie haben die Beleuchtung erfolgreich montiert.

Fahrrad zusammenfalten

  1. Stellen Sie das Fahrrad auf den Ständer 69 (siehe Kapitel „Ständer bedienen“).

  2. Klappen Sie das linke Pedal (Linksgewinde) 9 und das rechte Pedal (Rechtsgewinde) 10 ein (siehe Kapitel „Pedale bedienen“).

  3. Nehmen Sie den Scheinwerfer 13 aus dem Halter (vorne) 17 (siehe Kapitel „Scheinwerfer einsetzen“).
  4. Nehmen Sie das Rücklicht 21 aus dem Halter (hinten) 20 und demontieren Sie den Halter (siehe Kapitel „Beleuchtung montieren“).
  5. Schieben Sie die Sattelstütze 34 vollständig herunter (siehe Kapitel „Sattelhöhe einstellen“).
  6. Legen Sie den Spannhebel (Lenkrohr) 27 vollständig nach rechts hin um und schwenken Sie den Spannhebel aus dem Faltgelenk.
  7. Ziehen Sie den Riegel (Faltgelenk, Lenkrohr) 28 mit dem Spannhebel nach links und schwenken Sie das Lenkrohr 2 nach vorne hin um, bis es am Vorderrad 64 anliegt. Achten Sie darauf, dass die Seilzüge 1 nicht eingeklemmt oder geknickt werden.
  8. Klappen Sie den Ständer ein.
  9. Legen Sie den Spannhebel (Rahmen-Faltgelenk) 25 vollständig nach unten hin um und schwenken Sie den Spannhebel aus dem Faltgelenk.
  10. Heben Sie den Riegel (Faltgelenk, Rahmen) 24 mit dem Spannhebel an und schwenken Sie den vorderen Rahmen gegen den Uhrzeigersinn um das Faltgelenk 7 bis das Vorderrad 64 am Hinterrad 73 anliegt.
  11. Stellen Sie das Fahrrad vorsichtig auf einer weichen Unterlage so ab, dass es nicht umfallen kann.
    Sie haben das Fahrrad erfolgreich zusammengefaltet.

Einstellungen

⚠️ WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Falsches Festziehen von Schrauben kann zu Materialermüdung führen. Schrauben werden bei zu großer Beanspruchung weich und können reißen.

  • Verwenden Sie zum Festziehen der Schrauben immer einen Drehmomentschlüssel (siehe Kapitel „Anzugsdrehmomente“).
  • Prüfen Sie nach dem Festziehen, ob die Komponenten fest sitzen.
  • Wenden Sie sich an einen Fachmann, wenn Sie keine Kenntnisse im Umgang mit einem Drehmomentschlüssel haben.

Was Sie für die Einstellungen benötigen

• Drehmomentschlüssel
- Innensechskantschlüssel der Größen 3, 5 und 6 mm
- Innensechskantnüsse der Größe 3, 5 und 6 mm und eine Ratsche bzw. Knarre
• Schraubenschlüssel der Größe 13 mm
- Schlitz- und Kreuzschlitzschraubendreher, Größe 2
- Akkuladegerät für Ni-MH-AAA-Akkus
• Luftpumpe mit Druckanzeige

Hinweise zur Sitzposition

Die Sitzposition hängt von den Einstellungen des Lenkers und des Sattels ab.

- Stellen Sie Lenker 3 und Sattel 30 so ein, dass Sie eine bequeme Sitzposition einnehmen und alle Komponenten am Lenker während der Fahrt gut erreichen können. Dazu sollten bei senkrecht stehendem Kurbelarm der Kniewinkel des oberen Beins und der Armwinkel 90° betragen (siehe Abb. P sowie Kapitel „Sattel einstellen“ und „Lenker einstellen“). Bei waagerecht stehendem Kurbelarm sollte das Knie über der Achse des vorderen Pedals stehen.

Sattel einstellen

Cyco AHK0316 - Sattel einstellen - 1

Das Einstellen des Sattels erfolgt im Zusammenspiel mit dem Einstellen des Lenkers (siehe Kapitel „Lenker einstellen“).

Sattelhöhe einstellen

WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Die Sattelstütze kann durch falsche Montage beim Gebrauch brechen. Dadurch besteht erhöhte Verletzungs- und Unfallgefahr.

- Montieren Sie die Sattelstütze so, dass die Markierung auf der Sattelstütze nicht sichtbar ist.

HINWEIS!

Beschädigungsgefahr!

Durch Verdrehen der Innensechskantschraube in der Sattelstütze wird die Sattelstütze beschädigt und ist unbrauchbar.

- Verdrehen Sie nicht die Innensechskantschraube in der Sattelstütze. Sie ist nicht für Einstellungen bestimmt.

HINWEIS!

Beschädigungsgefahr!

Beim Einstellen der Sattelhöhe kann der Halter für das Rücklicht beschädigt werden.

- Entfernen Sie den Halter für das Rücklicht von der Sattelstütze, bevor Sie die Sattelhöhe einstellen.

  1. Legen Sie den Spannhebel (Klemmring, Sattelstütze) 32 nach außen hin um, bis sich die Sattelstütze 34 nach oben bzw. unten verschieben lässt (siehe Abb. M).
  2. Stellen Sie die Sattelhöhe so ein, dass Sie eine bequeme Sitzposition erreichen und alle Komponenten am Lenker während der Fahrt gut bedienen können.

Cyco AHK0316 - Beschädigungsgefahr! - 1

Optimal stellen Sie die Sattelhöhe so ein, dass ein Fuß bei fast gestrecktem Bein mittig auf ein unten stehendes Pedal gestellt werden kann und die Fußspitzen noch sicher den Boden berühren können.

  1. Prüfen Sie, ob die Markierung (Sattelstütze) 33 nicht sichtbar ist. Die Sattelstütze muss mindestens 11 cm im Rahmen versenkt werden (siehe Abb. N).
  2. Verdrehen Sie den Sattel 30 so, dass er von oben betrachtet in einer Linie zum Rahmen 8 steht.
  3. Legen Sie den Spannhebel (Klemmring, Sattelstütze) 32 nach innen hin um, bis er am Klemmring (Sattelstütze) 37 anliegt. Achten Sie dabei auf eine waage-rechte Ausrichtung des Spannhebels.
  4. Prüfen Sie durch Drücken und Ziehen, ob sich das Sattelrohr nach oben oder unten verschieben lässt.
  5. Setzen Sie sich auf den Sattel und prüfen Sie durch Auf- und Abwippen, ob sich die Sattelstütze nach unten schiebt.

- Wenn sich die Sattelstütze bei nach innen umgelegtem Spannhebel nach oben bzw. unten schieben lässt, stellen Sie den Spannhebel ein (siehe Kapitel „Spannhebel einstellen“).

Sie haben die Sattelhöhe erfolgreich eingestellt.

Sattelposition einstellen

  1. Schrauben Sie die Schraube (Sattel) 31 gegen den Uhrzeigersinn so weit heraus, bis sich der Sattel 30 nach vorne bzw. hinten neigen lässt.
  2. Stellen Sie die Sattelposition so ein, dass Sie eine bequeme Sitzposition erreichen und alle Komponenten am Lenker während der Fahrt gut bedienen können.
  3. Schrauben Sie die Schraube (Sattel) im Uhrzeigersinn hinein, bis sich der Sattel nicht mehr neigen lässt. Achten Sie darauf, dass die Halterung vollständig auf der Sattelstütze 34 sitzt.
  4. Ziehen Sie die Schraube (Sattel) mit einem Drehmomentschlüssel fest (siehe Kapitel Anzugsdrehmomente").

Sie haben die Sattelposition erfolgreich eingestellt.

Spannhebel einstellen

  1. Legen Sie den Spannhebel (Klemmring, Sattelstütze) 32 vollständig nach außen hin um (siehe Abb. 0).
  2. Schrauben Sie die Rändelschraube (Klemmring) 36 ca. eine halbe Umdrehung im Uhrzeigersinn hinein, um das Spiel (Klemmring, Sattelstütze) 35 einzustellen.
  3. Legen Sie den Spannhebel (Klemmring, Sattelstütze) vollständig nach innen hin um, bis er anliegt. Achten Sie dabei auf eine waagerechte Ausrichtung des Spannhebels (Klemmring, Sattelstütze).
  4. Prüfen Sie durch Drücken und Ziehen, ob sich das Sattelrohr nach oben oder unten verschieben lässt.
  5. Setzen Sie sich auf den Sattel und prüfen Sie durch Auf- und Abwippen, ob sich die Sattelstütze nach unten schiebt.
  6. Wenn sich die Sattelstütze trotz umgelegten Spannhebels (Klemmriegel, Sattelstütze) nach oben bzw. unten schieben lässt, beginnen Sie bei Schritt 1 und wiederholen Sie den Vorgang, bis sich die Sattelstütze nicht mehr nach oben bzw. unten verschieben lässt.

Sie haben den Spannhebel erfolgreich eingestellt.

Lenkrohr einstellen

Das Lenkrohr 2 muss so ausgerichtet sein, dass der Lenker 3 in einem Winkel von 90° zum Vorderrad 64 steht (siehe Abb. L):

  1. Öffnen Sie den Spannhebel (Lenkrohr) 27, indem Sie ihn nach oben ziehen.

  2. Schwenken Sie den Spannhebel (Lenkrohr) nach unten.

  3. Ziehen Sie den Riegel (Faltgelenk, Lenkrohr) 28 nach links.

  4. Schwenken Sie das Lenkrohr nach unten.

  5. Lösen Sie die Schraube (Lenkrohr) 29.

  6. Schwenken Sie das Lenkrohr um das Faltgelenk (Lenkrohr) 26 wieder nach oben, bis der Riegel (Faltgelenk, Lenkrohr) anschlägt (siehe Abb. G und H). Achten Sie darauf, dass die Seilzüge 1 nicht eingeklemmt oder geknickt werden.

  7. Fixieren Sie das Vorderrad und richten Sie den Lenker so aus, dass er in einem Winkel von 90° zum Vorderrad steht.
  8. Ziehen Sie den Riegel (Faltgelenk, Lenkrohr) nach links und schwenken Sie das Lenkrohr gleichzeitig nach unten.
  9. Ziehen Sie die Schraube (Lenkrohr) mit einem auf 15 Nm eingestellten Drehmomentschlüssel an.
  10. Schwenken Sie das Lenkrohr um das Faltgelenk (Lenkrohr) wieder nach oben, bis der Riegel (Faltgelenk, Lenkrohr) anschlägt. Achten Sie darauf, dass die Seilzüge nicht eingeklemmt oder geknickt werden.
  11. Schwenken Sie den Spannhebel (Lenkrohr) nach oben in das Faltgelenk (Lenkrohr).
  12. Legen Sie den Spannhebel vollständig nach links um. Achten Sie dabei auf eine rechtwinklige Ausrichtung des Spannhebels zum Faltgelenk (siehe Abb. J).

Lenkerstellung einstellen

  1. Schrauben Sie die beiden Schrauben (Lenkerklemme) 38 gegen den Uhrzeigersinn so weit heraus, bis sich der Lenker 3 in der Lenkerklemme 44 verdrehen lässt.
  2. Verdrehen Sie den Lenker so, dass Sie Bremshebel (rechts, Hinterradbremse) 39 und (links, Vorderradbremse) 43 sowie die Taste der Glocke 42 gut bedienen können.
  3. Stellen Sie ggf. die Position der Bremshebel, der Gangschaltung und der Glocke ein (siehe Kapitel „Bremshebel einstellen“, „Gangschaltung einstellen“ und „Glocke einstellen“).
  4. Schrauben Sie beide Schrauben (Lenkerklemme) 38 gleichmäßig abwechselnd hinein, bis sich der Lenker nicht mehr verdrehen lässt.
  5. Ziehen Sie die Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel fest (siehe Kapitel „Anzugsdrehmomente“)
    Sie haben die Lenkerstellung erfolgreich eingestellt.

Bremshebel – Position einstellen

  1. Schrauben Sie die Schraube (Bremshebel) 48 gegen den Uhrzeigersinn heraus, bis sie den Bremshebel (rechts, Hinterradbremse) 39 bzw. den Bremshebel (links, Vorderradbremse) 43 auf dem Lenker 3 verdrehen können.

- Für die Einstellung des Bremshebels (rechts, Hinterradbremse) 39 müssen Sie ggf. gleichzeitig die Position des Drehgriffs (Gangschaltung) 40 einstellen (siehe Kapitel „Gangschaltung einstellen“).

  1. Verdrehen Sie die Bremshebel so, dass Sie sie gut bedienen können.

  2. Schrauben Sie die Schraube (Bremshebel) im Uhrzeigersinn hinein und ziehen Sie sie fest, bis Sie die Bremshebel nicht mehr auf dem Lenker verdrehen können. Üben Sie dabei keine übermäßige Kraft aus.

Sie haben die Position der Bremshebel erfolgreich eingestellt.

Bremshebel – Griffweite einstellen

  1. Schrauben Sie die Einstellschraube (Griffweite) 45 im Uhrzeigersinn hinein, um die Griffweite zu verringern.

  2. Stellen Sie die Bremsen ein (siehe Kapitel „Bremsen einstellen“).

Sie haben die Griffweite der Bremshebel erfolgreich eingestellt.

Bremsen einstellen

Cyco AHK0316 - Bremsen einstellen - 1

Stellen Sie die Bremsen bei der Inbetriebnahme nur ein, wenn das Bremsspiel zu groß ist (siehe Kapitel „Bremsen prüfen“).

Einstellarbeiten an der Bremsanlage fallen nicht in den Garantiebereich des Herstellers!

⚠️ WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Falsch eingestellte Bremsen können zu einer verminderten oder zu starken Bremsleistung oder zum Ausfall der Bremse führen.

- Stellen Sie die Bremsen nur selbst ein, wenn Sie sich mit dem Einstellen von Fahrradbremsen auskennen.

- Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Fachmann.

  1. Halten Sie am Bremshebel (rechts, Hinterradbremse) 39 bzw. (links, Vorder-radbremse) 43 die Rändelschraube (Bremsseilzug) 47 fest und lösen Sie die Kontermutter (Bremsseilzug) 46 um ca. eine halbe Umdrehung gegen den Uhr-zeigersinn (siehe Abb. S).

  2. Halten Sie den entsprechenden Bremsseilzug fest, damit er sich nicht verdreht.

  3. Drehen Sie die Rändelschraube (Bremsseilzug) so weit heraus bzw. hinein, bis der Abstand zwischen den Bremsbelägen 53 und der Felge 54 jeweils 1–2 mm beträgt (siehe Abb. T).

  4. Wenn die Bremse so nicht eingestellt werden kann, schrauben Sie die Schraube (Bremsseilzug) 49 gegen den Uhrzeigersinn so weit heraus, bis sich der Bremsseilzug entspannt.

  5. Schrauben Sie die Rändelschraube (Bremsseilzug) bis auf ca. zwei Umdrehungen im Uhrzeigersinn hinein.

  6. Drücken Sie die Bremsarme 50 zusammen, sodass die Bremsbeläge an der Felge liegen und ziehen Sie die Schraube (Bremsseilzug) im Uhrzeigersinn mit einem Dreh momentschlüssel fest (siehe Kapitel „Anzugsdrehmomente“).
  7. Wiederholen Sie Schritt 3.
  8. Halten Sie die Rändelschraube (Bremsseilzug) fest und schrauben Sie die Kontermutter (Bremsseilzug) im Uhrzeigersinn fest, bis sich die Rändelschraube nicht mehr verdrehen kann.
  9. Betätigen Sie den Bremshebel 3–5 Mal kräftig.
  10. Prüfen Sie die Einstellung (siehe Kapitel „Bremsen prüfen“).
  11. Wiederholen Sie den Vorgang für die zweite Bremse. Sie haben die Bremsen erfolgreich eingestellt.

Bremsbeläge einstellen

Cyco AHK0316 - Bremsbeläge einstellen - 1

Stellen Sie die Bremsbeläge bei der Inbetriebnahme nur ein, wenn sie falsch ausgerichtet sind (siehe Kapitel „Bremsen prüfen“).

  1. Lösen Sie die Schraube (Bremsbelag) 51 gegen den Uhrzeigersinn, bis Sie den Bremsbelag 53 noch mit leichtem Widerstand verdrehen und hoch bzw. runter bewegen können.
  2. Richten Sie den Bremsbelag so aus, dass er exakt in Höhe und Richtung der Felge 54 verläuft.
  3. Ziehen Sie die Schraube (Bremsbelag) im Uhrzeigersinn mit einem Drehmomentsschlüssel fest (siehe Kapitel Anzugsdrehmomente“).
  4. Richten Sie mithilfe der seitlichen Einstellschrauben (Bremsarm) 52 die Bremsbeläge so aus, dass der Abstand zur Felge auf beiden Seiten gleich ist.

– Schrauben Sie die Einstellschrauben im Uhrzeigersinn hinein, um den Abstand des entsprechenden Bremsbelags zur Felge zu vergrößern.
– Schrauben Sie die Einstellschrauben gegen den Uhrzeigersinn heraus, um den Abstand des entsprechenden Bremsbelags zur Felge zu verkleinern.
- Betätigen Sie den entsprechenden Bremshebel mehrfach.

  1. Stellen Sie die Bremse ein (siehe Kapitel „Bremsen einstellen“).
  2. Prüfen Sie die Einstellung (siehe Kapitel „Bremsen prüfen“).

Sie haben die Bremsbeläge erfolgreich eingestellt.

Gangschaltung einstellen

Eine Einstellung der Gangschaltung ist nicht erforderlich.

- Wenn die Gangschaltung nicht funktioniert oder ungewöhnliche Geräusche verursacht, wenden Sie sich an einen Fachmann und lassen Sie die Gangschaltung reparieren.

Anzeige und Drehgriff – Position einstellen

  1. Lösen Sie die Schraube unterhalb der Anzeige (Gangschaltung) 41 gegen den Uhrzeigersinn, bis Sie die Anzeige und den Drehgriff (Gangschaltung) 40 auf dem Lenker 3 verdrehen können.

- Für diese Einstellung müssen Sie ggf. gleichzeitig die Position des rechten Bremshebels (rechts, Hinterradbremse) 39 einstellen (siehe Kapitel „Bremshebel - Position einstellen“).

  1. Verdrehen Sie die Anzeige so, dass Sie sie während der Fahrt gut ablesen können. Achten Sie darauf, dass Sie sie dabei nicht seitlich verschieben.

  2. Schrauben Sie die Schraube im Uhrzeigersinn hinein und ziehen Sie sie fest, bis sie die Anzeige nicht mehr auf dem Lenker verdrehen können. Üben Sie dabei keine übermäßige Kraft aus.

Sie haben die Position der Anzeige und des Drehgriffs erfolgreich eingestellt.

Glocke einstellen

  1. Lösen Sie die Schraube unterhalb der Glocke 42 gegen den Uhrzeigersinn, bis Sie die Glocke auf dem Lenker 3 verdrehen können.

  2. Verdrehen Sie die Glocke so, dass Sie sie während der Fahrt gut bedienen können.

  3. Schrauben Sie die Schraube im Uhrzeigersinn hinein und ziehen Sie sie fest, bis sie die Glocke nicht mehr auf dem Lenker verdrehen können. Üben Sie dabei keine übermäßige Kraft aus.

Sie haben die Glocke erfolgreich eingestellt.

Beleuchtung einstellen

  1. Setzen Sie den Scheinwerfer 13 und das Rücklicht 21 ein (siehe Kapitel „Beleuchtung bedienen“).

  2. Schalten Sie den Scheinwerfer und das Rücklicht ein (siehe Kapitel „Beleuchtung bedienen“).

  3. Schrauben Sie die Rändelschraube (Halter vorne) 14 gegen den Uhrzeigersinn so weit heraus, bis sich der Scheinwerfer mit leichtem Widerstand nach oben bzw. unten neigen lässt.

  4. Stellen Sie den Scheinwerfer so ein, dass der Lichtkegel in 5 m Entfernung vor dem Scheinwerfer nur noch halb so hoch liegt wie bei seinem Austritt (siehe Abb. W).

  5. Schrauben Sie die Rändelschraube (Halter vorne) im Uhrzeigersinn so weit hinein, bis sich der Scheinwerfer nicht mehr nach vorne bzw. hinten kippen lässt. Üben Sie dabei keine übermäßige Kraft aus.
  6. Schrauben Sie die Rändelschraube (Halter hinten) 19 gegen den Uhrzeigersinn so weit heraus, bis sich das Rücklicht mit leichtem Widerstand nach oben bzw. unten neigen lässt.
  7. Stellen Sie das Rücklicht so ein, dass es waagerecht zum Untergrund ausgerichtet ist (siehe Abb. X).
  8. Schalten Sie den Scheinwerfer und das Rücklicht aus, wenn Sie das Fahrrad anschließend nicht verwenden.

Sie haben die Beleuchtung erfolgreich eingestellt.

Luftdruck prüfen und einstellen

WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Bei zu hohem oder zu geringem Luftdruck sowie bei fehlendem Profil verlieren die Reifen an Bodenhaftung. Reifen mit Beschädigungen können während der Fahrt platzen.

  • Verwenden Sie zum Auffüllen der Reifen eine Luftpumpe mit Druckanzeige.
  • Füllen Sie Reifen nur mit dem zulässigen Luftdruck.
  • Fahren Sie nicht mit Reifen, die mit zu hohem oder zu geringem Luftdruck gefüllt sind.
  • Fahren Sie nie mit Reifen, die eine zu geringe Profiltiefe aufweisen.
  • Fahren Sie nie mit Reifen, die Risse oder andere Beschädigungen, z. B. durch Fremdkörper, aufweisen.

Im Auslieferungszustand ist das Fahrrad mit Schläuchen bestückt, die zum Auffüllen ein PKW-Ventil besitzen. Der zulässige Luftdruck für die im Auslieferungszustand verbauten Reifen beträgt 250 kPa (2,5 Bar). Der Wert für den zulässigen Luftdruck ist auf der Seite des Reifens eingeprägt.

  1. Schrauben Sie die Ventilkappe 67 gegen den Uhrzeigersinn vom Ventil 66 ab (siehe Abb. Y).

  2. Prüfen Sie ggf. die auf dem Reifen eingeprägte Luftdruckangabe.

  3. Setzen Sie einen Luftdruckprüfer oder eine Luftpumpe mit Druckanzeige auf das Ventil und lesen Sie den Druck ab.

Cyco AHK0316 - Verletzungs- und Unfallgefahr! - 1

Bei Autoventilen können Sie die Druckluftanlage an Tankstellen verwenden. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, damit Sie den Reifen nicht überfüllen.

  1. Wenn der Luftdruck zu gering ist, füllen Sie den Reifen mit einer Luftpumpe auf. Beachten Sie dabei den zulässigen Luftdruck.
  2. Wenn der Luftdruck zu hoch ist, drücken Sie auf den Stift im Ventilschaft, um Luft abzulassen.
  3. Schrauben Sie die Ventilkappe im Uhrzeigersinn auf den Ventilschaft.
  4. Prüfen Sie den Sitz der Rändelmutter 68 auf dem Ventilschaft und schrauben Sie sie ggf. im Uhrzeigersinn fest. Üben Sie dabei keine übermäßige Kraft aus.

Sie haben den Luftdruck erfolgreich geprüft und eingestellt.

Bedienung

Beleuchtung bedienen

WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Wenn Sie bei schlechten Sichtverhältnissen ohne Beleuchtung fahren, können Sie von anderen Verkehrsteilnehmern ggf. nicht gesehen werden.

  • Schalten Sie die Beleuchtung bei schlechten Sichtverhältnissen ein, z. B. bei eintretender Dämmerung oder in Waldstücken.
  • Laden Sie die Akkus rechtzeitig nach, damit das Licht nicht unerwartet ausfällt.

Scheinwerfer einsetzen

  1. Montieren Sie ggf. den Halter (vorne) 17 (siehe Kapitel „Beleuchtung montieren“).
  2. Schieben Sie den Scheinwerfer 13 von vorne auf den Halter (vorne), bis er in der Verriegelung (Scheinwerfer) 16 spür- und hörbar einrastet (siehe Abb. C).

Scheinwerfer entnehmen

  1. Drücken Sie von oben auf die Taste der Verriegelung (Scheinwerfer) 16.
  2. Schieben Sie den Scheinwerfer 13 nach vorne aus dem Halter (vorne) heraus.

Scheinwerfer ein- bzw. ausschalten

- Drücken Sie zum Ein- bzw. Ausschalten kurz auf die Ein-/Aus-Taste (Scheinwerfer) 12.

Scheinwerfer-Akkus austauschen

Cyco AHK0316 - Scheinwerfer-Akkus austauschen - 1

Sie können anstatt der Akkus auch AAA-Batterien verwenden.

  1. Drücken Sie ggf. kurz auf die Ein-/Aus-Taste (Scheinwerfer) 12, um den Scheinwerfer auszuschalten.
  2. Drücken Sie mit dem Daumen von vorne gegen den Deckel (Scheinwerfer) und schieben Sie ihn nach hinten vom Scheinwerfer herunter (siehe Abb. U).
  3. Entnehmen Sie die drei Akkus (Scheinwerfer) 57.
  4. Laden Sie die Akkus vollständig mit einem Ladegerät für Ni-MH-AAA-Akkus auf.
  5. Setzen Sie voll geladene Akkus in den Scheinwerfer ein. Achten Sie darauf, dass der Minuspol der Akkus jeweils zur Kontaktfeder (Minuspol) 56 zeigt.
  6. Schieben Sie den Deckel (Scheinwerfer) von hinten auf den Scheinwerfer, bis er spür- und hörbar einrastet.
  7. Drücken Sie kurz auf die Ein-/Aus-Taste (Scheinwerfer) 12 und prüfen Sie, ob der Scheinwerfer leuchtet.
  8. Wenn der Scheinwerfer nach dem Tausch der Akkus nicht leuchtet, ersetzen Sie ihn durch einen neuen Scheinwerfer. Die LED-Lampe kann nicht ausge- tauscht werden.
  9. Verwenden Sie nur zugelassene Scheinwerfer. Wenden Sie sich ggf. zur Beratung an einen Fachmann.
    Sie haben die Akkus des Scheinwerfers erfolgreich ausgetauscht.

Rücklicht einsetzen

  1. Montieren Sie ggf. den Halter (hinten) 20 (siehe Kapitel „Beleuchtung montieren“).

  2. Schieben Sie das Rücklicht 21 von hinten auf den Halter (hinten), bis es spür- und hörbar einrastet (siehe Abb. D).

Rücklicht entnehmen

- Halten Sie den Halter (hinten) ^20 fest und ziehen Sie das Rücklicht ^21 nach hinten aus dem Halter heraus.

Rücklicht ein- bzw. ausschalten

- Drücken Sie zum Ein- bzw. Ausschalten kurz auf die Ein-/Aus-Taste (Rücklicht)22 .

Rücklicht-Akkus austauschen

Cyco AHK0316 - Rücklicht-Akkus austauschen - 1

Sie können anstatt der Akkus auch AAA-Batterien verwenden.

  1. Drücken Sie ggf. kurz auf die Ein-/Aus-Taste (Rücklicht) 22, um das Rücklicht auszuschalten.
  2. Drücken Sie mit dem Daumen von unten gegen den Deckel (Rücklicht) 23 und nehmen Sie ihn ab (siehe Abb. V, links oben).
  3. Entnehmen Sie die beiden Akkus (Rücklicht) 58.
  4. Laden Sie die Akkus vollständig mit einem Ladegerät für Ni-MH-AAA-Akkus auf.
  5. Setzen Sie voll geladene Akkus in das Rücklicht ein. Achten Sie darauf, dass der Minuspol und der Pluspol korrekt ausgerichtet sind (siehe Abb. V, rechts oben).
  6. Drücken Sie den Deckel (Rücklicht) so gegen die Akkus, dass die untere Pfeilmarkierung 59 mit der Pfeilmarkierung auf dem Rücklicht übereinstimmt (siehe Abb. V, unten).
  7. Ziehen Sie den Deckel (Rücklicht) nach unten, bis er spür- und hörbar einrastet und die obere Pfeilmarkierung auf dem Deckel mit der Pfeilmarkierung auf dem Rücklicht übereinstimmt
  8. Drücken Sie kurz auf die Ein-/Aus-Taste (Rücklicht) 22 und prüfen Sie, ob das Rücklicht leuchtet.
  9. Wenn das Rücklicht nach dem Tausch der Akkus nicht leuchtet, ersetzen Sie es durch einen neues Rücklicht. Die LED-Lampe kann nicht getauscht werden.
  10. Verwenden Sie nur zugelassene Rücklichter. Wenden Sie sich ggf. zur Beratung an einen Fachmann.
    Sie haben die Akkus des Rücklichts erfolgreich ausgetauscht.

Bremsen bedienen

⚠️ WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Bei ungenügender Bodenhaftung verlängert sich der Bremsweg und die Reifen können blockieren, z. B. bei Frost, Regen, sandigen Wegen oder wenn Laub auf dem Fahrweg liegt. Wenn Sie Ihre Fahrweise nicht an die Bodenverhältnisse anpassen, sind Unfälle mit schweren Verletzungen möglich.

  • Stellen Sie Ihre Fahrweise auf die Beschaffenheit des Fahrwegs ein.
  • Fahren Sie bei ungenügender Bodenhaftung langsam.
  • Bremsen Sie so, dass die Räder nicht blockieren.

Cyco AHK0316 - Verletzungs- und Unfallgefahr! - 1

Das Fahrrad verfügt über zwei Handbremsen.

  • Ziehen Sie zum Bremsen den jeweiligen Bremshebel mit den Fingern in Richtung des Lenkers.
  • Ziehen Sie zum Bremsen mit dem Vorderrad64 am Bremshebel (links, Vorderradbremse) 43.
  • Ziehen Sie zum Bremsen mit dem Hinterrad 73 am Bremshebel (rechts, Hinterradbremse) 39.
  • Regulieren Sie die Bremskraft mit der Kraft, mit der Sie den Bremshebel ziehen.
  • Lassen Sie den Bremshebel los, um die Bremse zu lösen.

Cyco AHK0316 - Verletzungs- und Unfallgefahr! - 2

Bei gleicher Bremskraft blockiert das Hinterrad früher als das Vorderrad.

  • Bremsen Sie für optimales Bremsverhalten gleichzeitig mit der vorderen und der hinteren Bremse.
  • Gewöhnen Sie sich an das Bremsverhalten des Fahrrades (siehe Kapitel „Vor der ersten Fahrt“).

Sie haben die Bremsen erfolgreich bedient.

Gangschaltung bedienen

⚠️ WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Wenn Sie die Gangschaltung während der Fahrt nicht einwandfrei bedienen können, sind Sie nicht in der Lage sich vollständig auf den Straßenverkehr zu konzentrieren.

  • Bedienen Sie die Gangschaltung nur, wenn Ihre Aufmerksamkeit für den Straßenverkehr nicht eingeschränkt wird.
  • Halten Sie sofort an, wenn Sie die Gangschaltung nicht sicher bedienen können, z. B. bei Fehlfunktionen.

HINWEIS!

Beschädigungsgefahr!

Bei falscher Bedienung der Gangschaltung besteht die Gefahr von erhöhtem Verschleiß und von Beschädigungen der Gangschaltung.

  • Treten Sie nie mit Kraft in die Pedale, wenn Sie die Gang- schaltung bedienen.
  • Treten Sie beim Schalten nie rückwärts.
    – Schalten Sie bei jeder Betätigung jeweils nur einen Gang hoch oder runter.

- Zum Auswählen des Gangs, drehen Sie den Drehgriff (Gangschaltung) 40 vor oder zurück und lesen Sie den gewählten Gang an der Anzeige (Gangschaltung) 41 ab.

- Wählen Sie bei Steigungen oder Gegenwind einen kleinen Gang, z. B. „1“.

- Wählen Sie für höhere Geschwindigkeiten einen großen Gang, z. B. „7“.

Pedale ein- und ausklappen

⚠ VORSICHT!

Verletzungsgefahr!

Bei unaufmerksamem Ein- und Ausklappen der Pedale, können Sie sich die Finger einklemmen.

  • Achten Sie auf die beweglichen Teile der Pedale, wenn Sie die beweglichen Teile ein- bzw. ausklappen.
  • Tragen Sie ggf. Schutzhandschuhe.

Pedale einklappen

  1. Halten Sie das Fahrrad am Rahmen 8 fest.
  2. Drücken Sie die Metallklemmen 61 am linken Pedal (Linksgewinde) 9 bzw. am rechten Pedal (Rechtsgewinde) 10 zusammen und ziehen Sie das Pedal nach außen (siehe Abb. Y).
  3. Klappen Sie das jeweilige Pedal um. Sie haben die Pedale erfolgreich eingeklappt.

Pedale ausklappen

  1. Halten Sie das Fahrrad mit einer Hand am Rahmen 8 fest.
  2. Klappen Sie jeweils das linke Pedal (Linksgewinde) 9 bzw. das rechte Pedal (Rechtsgewinde) 10 hoch, sodass es waagerecht steht.
  3. Drücken Sie die Metallklemmen 61 am Pedal zusammen und drücken Sie das Pedal nach innen, bis es spür- und hörbar einrastet.
  4. Prüfen Sie die Pedale (siehe Kapitel „Pedaltrieb prüfen“). Sie haben die Pedale erfolgreich ausgeklappt.

Ständer bedienen

  1. Klappen Sie den Ständer 69 nach unten, um das Fahrrad zu parken.
  2. Stellen Sie das Fahrrad auf den Ständer ab.
  3. Wenn das Fahrrad sicher steht, lassen Sie es los.
  4. Sichern Sie das Fahrrad gegen Diebstahl bzw. gegen unbefugte Verwendung, z. B. von Kindern (siehe Kapitel „Diebstahlschutz“ und „Sicherheitshinweise“).
  5. Klappen Sie den Ständer nach oben, um das Fahrrad zu verwenden. Sie haben den Ständer erfolgreich bedient.

Vor jeder Fahrt

⚠️ WARNUNG!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Das Fahrrad ist bei Gebrauch stetig Bewegungen und Vibrationen ausgesetzt. Dadurch kann übermäßiger Verschleiß auftreten oder es können sich Verschraubungen oder Spannhebel lösen.

  • Prüfen Sie das Fahrrad vor jeder Fahrt gemäß der Prüftabelle (siehe Kapitel „Prüftabelle“).
  • Fahren Sie nicht mit dem Fahrrad, wenn übermäßiger Verschleiß vorliegt oder wenn Schraubverbindungen oder Spannhebel gelöst sind.

Prüftabelle

Komponente siehe Kapitel
Verschraubungen Sichtprüfung der Befestigungen
Spannhebel Sichtprüfung der Befestigungen
Bremsen Bremsen prüfen
Beleuchtung Beleuchtung prüfen
Glocke Glocke prüfen
Gangschaltung Gangschaltung prüfen
Reifen • Reifen prüfen• Luftdruck prüfen und einstellen
RahmenRahmen und Gabel prüfen
Federelement (Sattel)Sattel prüfen
Felgen und SpeichenFelgen und Speichen prüfen
LenkerLenker prüfen
PedalePedaltrieb prüfen

Vor der ersten Fahrt

⚠️ WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Bei unerwartetem Verhalten des Fahrrades, z. B. beim Bremsen, oder bei Unaufmerksamkeit können Sie sich nicht auf den Straßenverkehr konzentrieren.

  • Begeben Sie sich erst mit dem Fahrrad in den Straßenverkehr, wenn Sie das Verhalten des Fahrrades kennen und mit der Bedienung vertraut sind.
  • Gewöhnen Sie sich abseits des Straßenverkehrs an die Fahreigenschaften.
  • Prüfen Sie die Bremseigenschaften und gewöhnen Sie sich bei geringer Geschwindigkeit an die Bremsstärke (siehe Kapitel „Bremsen bedienen“).
    – Üben Sie den Umgang mit der Gangschaltung, bis Sie die Gangschaltung so bedienen können, dass Ihre Aufmerksamkeit nicht beeinträchtigt wird (siehe Kapitel „Gangschaltung bedienen“).
  • Prüfen Sie, ob alle Einstellungen auf Ihr Fahrverhalten abgestimmt sind (siehe Kapitel „Inbetriebnahme“).

Nach einem Sturz oder Unfall

⚠️ WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Nach einem Sturz oder Unfall können versteckte Schäden am Fahrrad entstehen, z. B. Haarrisse am Rahmen.

  • Lassen Sie das Fahrrad nach einem schweren Sturz oder Unfall von einem Fachmann eingehend auf mögliche Beschädigungen prüfen.
  • Lassen Sie verbogene Komponenten unbedingt von einem Fachmann austauschen.
  • Fahren Sie nicht mit dem Fahrrad, wenn Schäden am Fahrrad erkennbar oder zu vermuten sind.

  • Prüfen Sie nach Stürzen alle Komponenten des Fahrrades, z. B. wenn das Fahrrad umgefallen ist (siehe Kapitel „Wartung“).

  • Wenden Sie sich im Zweifelsfall und für Reparaturen an einen Fachmann.

Reinigung und Pflege

WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Seifenreste sowie Öl, Fett oder Pflegemittel auf der Felge oder auf den Bremsbelägen können zu einem Ausfall der Bremswirkung führen.

  • Schützen Sie die Felge und die Bremsbeläge vor Fett und Öl.
  • Beseitigen Sie Seifen- und Pflegemittelreste sorgfältig von der Felge und von den Bremsbelägen.
  • Prüfen Sie die Bremsen nach der Reinigung (siehe Kapitel „Brem-sen prüfen“).

▲ VORSICHT!

Verletzungsgefahr!

Bei fehlender Fachkenntnis oder falschem Verhalten bei der Reinigung oder Pflege können Sie sich bei den Pflegearbeiten verletzen.

  • Tragen Sie Schutzhandschuhe.
    – Achten Sie darauf, dass Ihre Finger nicht in drehende Komponenten geraten.
  • Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Finger nicht einklemmen.

HINWEIS!

Beschädigungsgefahr!

Unsachgemäße Reinigung des Fahrrades kann zu Beschädigungen führen.

  • Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel sowie keine scharfen oder metallischen Reinigungsgegenstände wie Messer, harte Spachtel und dergleichen. Diese können die Oberflächen beschädigen.
  • Verwenden Sie kein fließendes Wasser oder andere fließende Flüssigkeiten zum Reinigen.
  • Verwenden Sie keine elektrischen Reinigungsgeräte.

HINWEIS!

Beschädigungsgefahr!

Flugrost kann zu nicht umkehrbarer Verrostung des Fahrrades führen.

  • Prüfen Sie metallische Teile regelmäßig auf Flugrost.
  • Entfernen Sie Flugrost sofort.
  • Wischen Sie alle Oberflächen und die Komponenten mit einem leicht angefeuchteten Tuch ab. Verwenden Sie zum Befeuchten des Tuchs eine milde Seifenlauge.
  • Wischen Sie alle Oberflächen und Komponenten trocken.
    – Pflegen Sie die Reifen mit einem Silikon-Gummi-Spray, um durch Alterung und Austrocknung verursachte Risse zu vermeiden.
  • Lassen Sie sich für die Verwendung von Lack-, Reifen-, Chrom- und Konservierungsmitteln von einem Fachmann beraten.
  • Konservieren Sie die Lack- und Metalloberflächen, aber nicht die Felgen.

Pflegehinweise für die Fahrradkette

  • Entfernen Sie Verschmutzungen an der Fahrradkette ^70 mit einem sauberen, ggf. leicht eingeölten, Putzlappen.
  • Entfernen Sie Verschmutzungen am Kettenblatt 6 und an den Ritzeln 72 mit einer kleinen, weichen Bürste.
  • Ölen Sie die Fahrradkette nach der Reinigung, nach Regenfahrten oder nach gefahrenen 250 km mit etwas Universalöl.

Pflegehinweise für die Pedale

- Entfernen Sie Verschmutzungen am linken Pedal (Linksgewinde) 9 und am rechten Pedal (Rechtsgewinde) 10 sofort mit einem leicht angefeuchteten Tuch oder einer Bürste.

Wartung

  • Schmieren Sie die beweglichen Teile regelmäßig mit jeweils einem Tropfen Universalöl. Achten Sie dabei darauf, dass kein Schmiermittel auf die Trittfläche des Pedals gelangt.
  • Wischen Sie überschüssiges Schmiermittel sofort mit einem sauberen Tuch ab.

Pflegehinweise zum Federelement (Sattel)

  • Entfernen Sie Verschmutzungen an der Gleitfläche sofort mit einem sauberen, ggf. leicht eingeölten, Tuch. Schieben Sie dazu den Gummibalg nach oben.
  • Schmieren Sie die Gleitfläche nach der Reinigung mit etwas Universalöl.
  • Federn Sie das Federelement (Sattel)60 fünf mal ein und aus und entfernen Sie anschließend überschüssiges Öl.

Wartung

⚠️ WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Falsche oder unzureichende Wartung kann zu Fehlfunktionen führen, z. B. zum Ausfall der Bremse.

  • Lassen Sie das Fahrrad regelmäßig von einem Fachmann prüfen.
  • Wenden Sie sich bei Fragen zur Wartung an einen Fachmann.
  • Führen Sie die folgenden Schritte nur aus, wenn Sie dazu die entsprechenden Kenntnisse besitzen.
  • Fahren Sie nicht mit dem Fahrrad, wenn der Wartungsplan nicht eingehalten wurde.

VORSICHT!

Verletzungsgefahr!

Bei falschem Verhalten bei der Wartung können Sie sich bei den Wartungsarbeiten verletzen.

  • Prüfen Sie sicherheitsrelevante Bauteile vor jeder Fahrt (siehe Kapitel „Prüftabelle“).
  • Führen Sie die folgenden Schritte mindestens einmal im Monat aus.

  • Führen Sie die folgenden Schritte mehrmals im Monat aus, wenn Sie regelmäßig lange Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen.

  • Führen Sie die folgenden Arbeiten nach einem Sturz durch.
  • Lassen Sie mindestens einmal im Jahr eine Inspektion des Fahrrades durch einen Fachmann durchführen.

Was Sie für die Wartung benötigen

• Drehmomentschlüssel
- Innensechskantschlüssel der Größen 3, 5, 6 und 8mm
- Schraubenschlüssel der Größen 13 mm und 15 mm
- Schlitz- und Kreuzschlitzschraubendreher der Größe 2
- Putzlappen
- Feinöl

- Innensechskantnüsse der Größen 3, 5, 6 und 8 mm und eine Ratsche bzw. Knarre

Sichtprüfung der Befestigungen

- Heben Sie das Fahrrad ca. 5 Zentimeter an und lassen Sie es vorsichtig auf den Boden springen. Achten Sie dabei auf Geräusche.

- Wenn Sie auffällige Geräusche hören, schrauben Sie die betreffenden Verschraubungen fest oder stellen Sie den entsprechenden Spannhebel ein (siehe Kapitel „Spannhebel einstellen“).

- Lassen Sie den Spannhebel (Rahmem-Faltgelenk) 25 und den Spannhebel (Lenkrohr) 27 von einem Fachmann einstellen.

- Benutzen Sie für Schrauben mit angegebenem Drehmoment einen Drehmomentschlüssel (siehe Kapitel „Anzugsdrehmomente“).

Rahmen und Gabel prüfen

- Prüfen Sie, ob der Rahmen 8 und die Gabel keine Risse oder Verformungen aufweisen.

- Wenn der Rahmen oder die Gabel Risse oder Verformungen aufweist, wenden Sie sich sofort an einen Fachmann.

Sattel prüfen

  1. Prüfen Sie, ob der Sattel 30 verdreht, geneigt oder in eine Richtung verschoben werden kann.

- Wenn Sie den Sattel verdrehen, neigen oder verschieben können, stellen Sie ihn neu ein (siehe Kapitel „Sattel einstellen“).

  1. Federn Sie das Federelement (Sattel) 60 ein und aus und achten Sie dabei auf Geräusche.

- Wenn Sie beim Ein- und Ausfedern ungewöhnliche Geräusche hören oder das Federelement (Sattel) ohne Widerstand nachgibt, wenden Sie sich an einen Fachmann und lassen Sie das Federelement (Sattel) austauschen.

Lenker prüfen

  1. Bewegen Sie den Lenker 3 auf und ab sowie in Kippbewegung.

  2. Setzen Sie das Vorderrad 64 gegen seitliches Verdrehen fest, z. B. in einem Fahrradständer. Prüfen Sie, ob sich der Lenker gegen das Vorderrad verdrehen lässt.

- Wenn Sie beim Auf- und Abbewegen, beim Kippen oder Verdrehen des Lenkers Spiel am Lenker feststellen, prüfen Sie die Verschraubungen und schrauben Sie sie ggf. mit einem Drehmomentschlüssel fest (siehe Kapitel „Lenker einstellen“).

- Wenn Sie beim Auf- und Abbewegen, beim Kippen oder Verdrehen des Lenkers Spiel am Steuerlager 62 feststellen, lassen Sie das Steuerlager von einem Fachmann einstellen.

  1. Prüfen Sie, ob der Lenker Verformungen oder Risse aufweist.

- Wenn der Lenker Risse oder Verformungen aufweist, wenden Sie sich sofort an einen Fachmann.

Vorder- und Hinterrad prüfen

  1. Halten Sie das Fahrrad fest und versuchen Sie, das Vorder- 64 bzw. Hinterrad 73 seitlich zu bewegen. Prüfen Sie dabei, ob sich die Radmuttern (vorne) 65 bzw. (hinten) 71 bewegen.

- Wenn Sie das Vorder- oder Hinterrad seitlich bewegen können oder die Radmuttern sich bewegen, schrauben Sie die Radmuttern mit einem Drehmomentschlüssel fest (siehe Kapitel „Anzugsdrehmomente“).

- Wenn sich das Vorder- oder Hinterrad weiterhin seitlich bewegen lässt, wenden Sie sich an einen Fachmann.

  1. Prüfen Sie, ob der Abstand des Vorder- bzw. Hinterrades zum Rahmen auf beiden Seiten gleich ist.

- Wenn der Abstand des Vorder- bzw. Hinterrades zum Rahmen ungleich ist, richten Sie das entsprechende Rad aus (siehe Kapitel „Vorderrad einbauen“ bzw. „Hinterrad einbauen“).

Gepäckträger und Schutzbleche prüfen

  1. Prüfen Sie durch Hin- und Herbewegen des Gepäckträgers 75, ob alle Verschraubungen fest sitzen und sich nicht bewegen.

- Wenn sich die Verschraubungen beim Hin- und Herbewegen des Gepäckträgers bewegen, schrauben Sie alle Verschraubungen des Gepäckträgers fest. Üben Sie dabei keine übermäßige Kraft aus.

  1. Prüfen Sie die Schutzbleche auf festen Sitz. Schrauben Sie alle Verschraubungen der Schutzbleche fest. Üben Sie dabei keine übermäßige Kraft aus.

Bremsen prüfen

Allgemeine Prüfungen der Handbremse

  1. Prüfen Sie alle Schrauben der Bremse auf festen Sitz und ziehen Sie sie ggf. mit einem Drehmomentschlüssel fest (siehe Kapitel „Anzugsdrehmomente“).
  2. Prüfen Sie, ob der Bremshebel (rechts, Hinterradbremse) 39 bzw. der Bremshebel (links, Vorderradbremse) 43 drehfest am Lenker sitzen. Schrauben Sie die Schrauben ggf. fest (siehe Kapitel „Bremshebel - Position einstellen“).

- Prüfen Sie, ob bei voll angezogenem Bremshebel noch mindestens 1 cm Abstand des Handbremshebels zum Griff verbleibt. Stellen Sie die Bremse ein, wenn der Abstand weniger als 1 cm beträgt (siehe Kapitel „Bremsen einstellen“).

- Wenn sich die Bremse nicht so einstellen lässt, dass bei voll angezogenen Bremshebeln noch mindestens 1 cm Abstand zum Griff verbleibt, erneuern Sie die Bremsbeläge 53 oder wenden Sie sich an einen Fachmann (siehe Kapitel „Bremsbeläge erneuern“)

  1. Prüfen Sie bei angezogenem Bremshebel die Bremswirkung.

- Stellen Sie die Bremse ggf. ein (siehe Kapitel „Bremsen einstellen“).

  1. Prüfen Sie die Bremsbeläge auf Beschädigungen und starke Verschmutzungen.

- Wenn die Bremsbeläge beschädigt oder stark verschmutzt sind, erneuern Sie die Bremsbeläge oder wenden Sie sich an einen Fachmann (siehe Kapitel „Bremsbeläge erneuern“).

Felgenbremsen prüfen

  1. Prüfen Sie, ob die Bremsbeläge 53 auf beiden Seiten der Felge 54 gleichmäßig verschleiben bzw. abnutzen.
  2. Prüfen Sie, ob die Bremsbeläge schräg verschleihen bzw. abnutzen.

- Wenn die Bremsbeläge ungleichmäßig oder schräg verschleßen, tauschen Sie die Bremsbeläge aus oder wenden Sie sich an einen Fachmann.

  1. Prüfen Sie, ob die Bremsbeläge verschlissen sind.

Wartung

- Wenn die Bremsbeläge verschlissen sind, tauschen Sie die Bremsbeläge aus oder wenden Sie sich an einen Fachmann (siehe Kapitel „Bremsbeläge erneuern“).

  1. Prüfen Sie, ob sich die Bremsbeläge verdrehen lassen.

- Wenn Sie die Bremsbeläge verdrehen können, richten Sie die Bremsbeläge aus (siehe Kapitel „Bremsbeläge einstellen“).

  1. Prüfen Sie, ob sich die Bremsbeläge beim Ziehen und Lösen des Bremshebels (rechts, Hinterradbremse) 39 bzw. des Bremshebels (links, Vorderradbremse) 43 gleichmäßig und symmetrisch in Richtung Felge 54 und zurück bewegen.

- Wenn sich die Bremsbeläge ungleichmäßig bewegen, wenden Sie sich an einen Fachmann.

  1. Prüfen Sie, ob der Abstand der Bremsbeläge zur Felge jeweils 1–2 mm beträgt und auf beiden Seiten gleich groß ist.

- Wenn der Abstand nicht 1–2 mm groß oder auf beiden Seiten unterschiedlich ist, stellen Sie die Bremsbeläge ein (siehe Kapitel „Bremsbeläge einstellen“).

- Wenn Sie die Bremsbeläge nicht einstellen können, wenden Sie sich an einen Fachmann.

Bremsseilzüge prüfen

  1. Prüfen Sie den mechanischen Zustand der Bremsseilzüge Ziehen Sie dazu mehrfach den Bremshebel (rechts, Hinterradbremse) 39 bzw. den Bremshebel (links, Vorderradbremse) 43 und stellen Sie sicher, dass die Bremsseilzüge nicht festhaken und dass keine Kratzgeräusche auftreten.

  2. Prüfen Sie den optischen Zustand der Bremsseilzüge. Stellen Sie sicher, dass die Umhüllung nicht beschädigt ist und keine der Drahtadern gerissen ist.

  3. Lassen Sie mangelhafte Bremsseilzüge sofort von einem Fachmann erneuern.

Felgen und Speichen prüfen

  1. Prüfen Sie die Felgen 54 auf Beschädigungen und Risse.

- Wenn die Felgen beschädigt sind oder wenn Risse sichtbar sind, lassen Sie die Felge sofort von einem Fachmann erneuern.

- Lassen Sie die Felgen spätestens nach dem zweiten Erneuern der Bremsbeläge von einem Fachmann prüfen.

  1. Drücken Sie die Speichen mit Daumen und Finger leicht zusammen und prüfen Sie, ob die Spannung bei allen Speichen gleich ist.

- Wenn die Spannung unterschiedlich ist oder wenn Sie lose Speichen feststellen, lassen Sie die Speichen von einem Fachmann spannen.

Rundlauf der Felgen und Reifen prüfen

- Heben Sie das Fahrrad vorne bzw. hinten leicht an und drehen Sie das Vorderrad 64 bzw. das Hinterrad 73 . Prüfen Sie dabei, ob das Vorder- bzw. Hinterrad weder seitlich noch nach außen ausschlägt.

- Wenn das Vorder- bzw. Hinterrad seitlich oder nach außen ausschlägt, lassen Sie das entsprechende Rad umgehend von einem Fachmann reparieren oder erneuern.

Reifen prüfen

  1. Prüfen Sie, ob die Reifen mit dem richtigen Luftdruck gefüllt sind (siehe Kapitel „Luftdruck prüfen und einstellen“).
  2. Prüfen Sie den Reifen auf Risse und Beschädigungen durch Fremdkörper.
  3. Prüfen Sie, ob das Profil des Reifens deutlich spürbar ist.

- Wenn der Reifen Risse aufweist, beschädigt ist oder die Profiltiefe zu gering ist, lassen Sie den Reifen von einem Fachmann erneuern.

  1. Prüfen Sie die Ventile auf festen Sitz und ziehen Sie ggf. die Rändelmutter im Uhrzeigersinn fest.
  2. Prüfen Sie, ob die Ventile immer mit einer Schutzkappe versehen sind.

- Ersetzen Sie fehlende Schutzkappen, damit kein Staub und Schmutz in das Ventil gelangen können.

Gangschaltung prüfen

  1. Prüfen Sie, ob alle Komponenten der Gangschaltung frei von Beschädigungen sind.
  2. Wenn Sie Beschädigungen an den Komponenten feststellen, wenden Sie sich an einen Fachmann.
  3. Prüfen Sie den optischen Zustand des Schaltseilzugs. Prüfen Sie zusätzlich, ob die Umhüllung nicht beschädigt ist und keine der Drahtadern gerissen ist.
  4. Hängen Sie das Fahrrad am Rahmen auf oder lassen Sie es von einer zweiten Person hinten hochheben.
  5. Drehen Sie den Pedaltrieb vorwärts.
  6. Schalten Sie alle Gänge durch.
  7. Prüfen Sie, ob alle Gänge korrekt geschaltet werden und dass keine ungewöhnlichen Geräusche dabei auftreten.

- Wenn die Gänge nicht korrekt geschaltet werden, wenden Sie sich an einen Fachmann.

Pedaltrieb prüfen

  1. Versuchen Sie, das linke 9 bzw. das rechte Pedal 10 seitlich nach außen bzw. innen zu bewegen. Beobachten Sie dabei, ob sich der Kurbelarm 4 oder das Innenlager bzw. Tretlager seitlich bewegen.

  2. Versuchen Sie, die Pedale senkrecht nach oben bzw. unten zu bewegen. Beobachten Sie dabei, ob sich das Pedal, der Kurbelarm oder das Innenlager senkrecht bewegen.

- Wenn sich das Pedal aus den Metallklemmen 61 löst, erneuern Sie die Pedale. Wenden Sie sich ggf. an einen Fachmann.

- Wenn sich das Pedal seitlich oder senkrecht bewegen lässt, ziehen Sie die Schraube des Pedals mit einem Drehmomentschlüssel fest (siehe Kapitel „Pedale montieren“).

- Wenn sich der Kurbelarm seitlich oder senkrecht bewegen lässt, ziehen Sie die Schraube des Kurbelarms mit einem Drehmomentschlüssel fest.

- Wenn sich das Innenlager bzw. Tretlager seitlich oder senkrecht bewegen lässt, wenden Sie sich an einen Fachmann.

Beleuchtung prüfen

  1. Schalten Sie die Beleuchtung ein und prüfen Sie, ob Scheinwerfer 13 und Rücklicht 21 leuchten (siehe Kapitel „Beleuchtung bedienen“).

  2. Wenn der Scheinwerfer bzw. das Rücklicht nicht leuchtet, tauschen Sie die Akkus.

  3. Prüfen Sie, ob die folgenden Reflektoren sauber und unbeschädigt sind:

• Rückstrahler (weiß) 63

• Rückstrahler (rot) 74

• Reflektoren an den Pedalen (jeweils 2 Stück, orange)

- Reflektorstreifen auf den Reifen.

- Wenn die Reflektoren verschmutzt sind, reinigen Sie sie (siehe Kapitel „Reinigung und Pflege“).

- Wenn die Reflektoren beschädigt sind, ersetzen Sie sie gegen neue Reflektoren oder wenden Sie sich an einen Fachmann.

Glocke prüfen

- Drücken Sie die Taste der Glocke42 nach unten und lassen Sie sie zurückschnellen.

- Wenn Sie keinen hellen und deutlichen Glockenton hören, ersetzen Sie die Glocke durch eine neue oder wenden Sie sich an einen Fachmann.

Reparatur

Was Sie für die Reparatur benötigen

• Drehmomentschlüssel
- Innensechskantschlüssel der Größen 3, 5 und 6 mm
- Innensechskantnüsse der Größen 3, 5 und 6 und eine Ratsche bzw. Knarre
- Schraubenschlüssel der Größen 13 mm und 15 mm
- Schlitz- und Kreuzschlitzschraubendreher, Größe 2
- Putzlappen
- Feinöl

WARNING!

Verletzungs- und Unfallgefahr!

Falsche Reparatur der Bremsanlage kann zu Fehlfunktionen und zum Ausfall der Bremsen führen.

  • Wenden Sie sich für Reparaturen immer an einen Fachmann, wenn Sie keine Erfahrung mit der Reparatur von Fahrrädern besitzen.
  • Verwenden Sie nur Bremsbeläge für Alu-Felgen.
  • Verwenden Sie nur Bremsbeläge des gleichen Typs.

Bremsbeläge erneuern

  1. Schrauben Sie die Schraube (Bremsbelag) 51 auf beiden Seiten der Bremse gegen den Uhrzeigersinn heraus.
  2. Kippen Sie die Bremsbeläge 53 nach unten heraus aus der Halterung.
  3. Halten Sie am entsprechenden Bremshebel die Rändelschraube (Bremsseilzug) 47 fest und lösen Sie die Kontermutter (Bremsseilzug) 46 gegen den Uhrzeigersinn.
  4. Halten Sie den entsprechenden Bremsseilzug fest, damit er sich nicht verdrehen kann.
  5. Drehen Sie die Rändelschraube (Bremsseilzug) im Uhrzeigersinn so weit hinein, sodass noch ca. zwei Umdrehungen verbleiben.
  6. Setzen Sie die neuen Bremsbeläge ein und richten Sie sie aus (siehe Kapitel „Bremsbeläge einstellen“).
  7. Beachten Sie ggf. auch die Einbauanleitung des Bremsbelagherstellers.

  8. Schrauben Sie die Schrauben (Bremsbelag) im Uhrzeigersinn mit einem Drehmomentschlüssel fest (siehe Kapitel Anzugsdrehmomente").

  9. Stellen Sie die Bremse ein (siehe Kapitel „Bremse einstellen“).

- Wenn die Bremse nicht eingestellt werden kann, schrauben Sie die Schraube (Bremsseilzug) 49 so weit heraus, bis sich der Bremsseilzug entspannt.

- Drücken Sie die Bremsarme ^50 zusammen, sodass die Bremsbeläge an der Felge ^54 liegen und ziehen Sie die Schraube (Bremsseilzug) im Uhrzeigersinn mit einem Drehmomentschlüssel an.

- Wiederholen Sie die Ausrichtung der Bremsbeläge und die Einstellung der Bremse (siehe Kapitel „Bremsbeläge einstellen“ und „Bremse einstellen“).

  1. Prüfen Sie die Einstellung und die Felge (siehe Kapitel „Bremsen prüfen“ und „Felgen und Speichen prüfen“).

Vorderrad ausbauen

  1. Hängen Sie den Bremsseilzug der Vorderradbremse aus.

- Drücken Sie die Bremsarme 50 zusammen, sodass sich der Bremsseilzug entspannt.

– Drehen Sie ggf. die Rändelschraube (Bremsseilzug) ^47 im Uhrzeigersinn hinein, um den Bremsseilzug weiter zu entspannen (siehe Kapitel „Bremse einstellen“).

- Ziehen Sie den Bremsseilzug aus dem Haken (Bremsseilzug) 55 heraus.

  1. Schrauben Sie die Radmuttern (vorne) 65 gegen den Uhrzeigersinn ab.

  2. Nehmen Sie die Unterlegscheiben von der Achse ab.

  3. Nehmen Sie das Vorderrad 64 aus der Achsaufnahme heraus.

Sie haben das Vorderrad erfolgreich ausgebaut.

Vorderrad einbauen

  1. Setzen Sie das Vorderrad 64 in die Achsaufnahme hinein.

  2. Setzen Sie die Unterlegscheiben so auf die Achse, dass der Sicherungsstift nach oben zeigt und in die Gabel greift.

  3. Schrauben Sie beide Radmuttern (vorne) 65 mit einem Drehmomentschlüssel im Uhrzeigersinn fest (siehe Kapitel „Anzugsdrehmomente“).

  4. Hängen Sie den Bremsseilzug an der Vorderradbremse ein.

- Drücken Sie die Bremsarme 50 zusammen.

- Hängen Sie den Bremsseilzug in den Haken (Bremsseilzug) 55 ein.

- Stellen Sie die Bremse ein (siehe Kapitel „Bremse einstellen“)

  1. Prüfen Sie die Funktion der Bremse (siehe Kapitel „Bremse prüfen“).

Sie haben das Vorderrad erfolgreich eingebaut.

Hinterrad ausbauen

  1. Stellen Sie die Gangschaltung auf den 7. Gang (siehe Kapitel „Gangschaltung bedienen“).
  2. Hängen Sie den Bremsseilzug an der Hinterradbremse aus.

  3. Drücken Sie die Bremsarme ^50 zusammen, sodass sich der Bremsseilzug entspannt.

  4. Drehen Sie ggf. die Rändelschraube (Bremsseilzug) 47 im Uhrzeigersinn hinein, um den Bremsseilzug zu entspannen (siehe Kapitel „Bremse einstellen“).
  5. Ziehen Sie den Bremsseilzug aus dem Haken (Bremsseilzug) 55 heraus.
    – Schrauben Sie die beiden Radmuttern (hinten) 71 gegen den Uhrzeigersinn ab.

  6. Nehmen Sie die Unterlegscheiben von der Achse ab.

  7. Nehmen Sie das Hinterrad 73 vorsichtig aus dem Rahmen 8 heraus. Achten Sie darauf, dass Sie die Gangschaltung nicht beschädigen.

Sie haben das Hinterrad erfolgreich ausgebaut.

Hinterrad einbauen

  1. Setzen Sie das Hinterrad 73 vorsichtig in den Rahmen 8 hinein. Achten Sie darauf, dass Sie die Gangschaltung nicht beschädigen und dass sich die Fahrrad-kette 70 auf das kleinste Ritzel 72 legt.
  2. Setzen Sie die Unterlegscheiben so auf die Achse, dass die glatte Seite nach außen zeigt.
  3. Schrauben Sie die Radmuttern (hinten) 71 im Uhrzeigersinn auf die Achse und ziehen Sie sie mit einem Drehmomentschlüssel fest (siehe Kapitel Anzugsdrehmomente").
  4. Hängen Sie den Bremsseilzug an der Hinterradbremse ein.

  5. Drücken Sie die Bremsarme 50 zusammen.

  6. Hängen Sie den Bremsseilzug in den Haken (Bremsseilzug) 55 ein.
  7. Stellen Sie die Bremsen ein (siehe Kapitel „Bremse einstellen“)

  8. Prüfen Sie die Funktion der Bremsen und der Gangschaltung (siehe Kapitel „Bremse prüfen“ und „Gangschaltung prüfen“).

Sie haben das Hinterrad erfolgreich eingebaut.

Lagerung

Stellen Sie das Fahrrad möglichst vor Feuchtigkeit, Staub und Schmutz geschützt auf:

  • Entnehmen Sie die Beleuchtung und laden Sie die Akkus auf (siehe Kapitel „Beleuchtung bedienen“).
  • Reinigen Sie das Fahrrad und konservieren Sie es (siehe Kapitel „Reinigung und Pflege“).
  • Lagern Sie das Fahrrad möglichst frostfrei.
  • Lagern Sie das Fahrrad möglichst am Rahmen hängend und mit geringem Luftdruck, um einer Verformung der Reifen vorzubeugen.

Technische Daten

Modell: AHK0316

Artikelnummer: 48999

Leergewicht: 14,9 kg

Zulässiges Gesamtgewicht: 100 kg

Maximalbelastung des Gepäckträgers: 25 kg

Felgengröße: 20"

Reifengröße: 47-406 (20" × 1,75")

Bremsentyp: V-Brake (vorne/hinten)

Scheinwerfer und Rücklicht (Typ): LED*

Gangschaltung: Shimano 7-Speed

Lagertemperatur

-10 °C bis +50 °C

* Das Leuchtmittel kann nicht getauscht werden. Bei einem Defekt muss der Scheinwerfer bzw. das Rücklicht erneuert werden.

Fehlersuche

Problem Mögliche UrsacheProblembehandlung
Die Beleuchtung funktioniert nicht oder lässt sich nicht einschalten.Die Akkus sind leer. Laden Sie die Akkus auf (siehe Kapitel „Beleuchtung bedienen“)
Der Scheinwerfer oder das Rücklicht ist defekt.Lassen Sie die Beleuchtung von einem Fachmann prüfen.
Die Gangschaltung schaltet nur schwer oder gar nicht.Die Gangschaltung ist beschädigt.Lassen Sie die Gangschaltung von einem Fachmann prüfen.
Sie hören beim Bremsen oder Schalten ungewöhnliche Geräusche.Die Seilzüge, die Bremsen oder die Gangschaltung sind defekt.Lassen Sie das Fahrrad von einem Fachmann prüfen.
Sie hören beim Fahren ungewöhnliche Geräusche.Die Schraubverbindungen sind nicht fest.Schrauben Sie die Schraubverbindungen fest (siehe Kapitel „Schraubverbindungen prüfen“).
Die Spannhebel sind falsch gespannt.Stellen Sie die Spannhebel ein oder wenden Sie sie sich an eine Fachmann (siehe Kapitel „Spannhebel einstellen“).
Sie hören beim Treten ungewöhnliche Geräusche.Der Pedaltrieb ist defekt. Lassen Sie den Pedaltrieb von einem Fachmann prüfen.
Die Bremswirkung ist gering.Die Felgen oder die Bremsbeläge sind verschmutzt.Reinigen Sie die Felgen und Bremsbeläge (siehe Kapitel „Reinigung und Pflege“).
Die Bremse ist nicht eingestellt.Stellen Sie die Bremse ein (siehe Kapitel „Bremse einstellen“).
Die Bremsbeläge sind verschlissen oder mangelhaft.Erneuern Sie die Bremsbeläge (siehe Kapitel „Bremsbeläge erneuern“).
Die Bremse ist defekt. LassenSie die Bremse von einem Fachmann prüfen.

Anzugsdrehmomente

Bezeichnung oder Schraubengröße Anzugsdrehmoment
Schraube (Lenkerklemme) 3815 Nm
Schraube (Lenkrohr) 2915 Nm
Schraube (Innenlager) 530–35 Nm
Schraube (Bremsbelag) 515–6 Nm
Schraube (Sattel) 3118–22 Nm
Links Pedal (Linksgewinde) 930 Nm
Rechtes Pedal (Rechtsgewinde) 1030 Nm
Radmutter (vorne) 6520–25 Nm
Radmutter (hinten) 7125–30 Nm

Entsorgung

Verpackung entsorgen

Cyco AHK0316 - Verpackung entsorgen - 1

Entsorgen Sie die Verpackung sortenrein. Geben Sie Pappe und Karton zum Altpapier, Folien in die Wertstoff-Sammlung.

Akkus, Scheinwerfer und Rücklicht entsorgen

(Anwendbar in der Europäischen Union und anderen europäischen Staaten mit Systemen zur getrennten Sammlung von Wertstoffen)

Cyco AHK0316 - Akkus, Scheinwerfer und Rücklicht entsorgen - 1

Altgeräte dürfen nicht in den Hausmüll!

Sollte der Scheinwerfer oder das Rücklicht einmal nicht mehr benutzt werden können, so ist jeder Verbraucher gesetzlich verpflichtet, Altgeräte getrennt vom Hausmüll, z. B. bei einer Sammelstelle seiner Gemeinde/seines Stadtteils, abzugeben. Damit wird gewährleistet, dass Altgeräte fachgerecht verwertet und negative Auswirkungen auf die Umwelt vermieden werden. Deswegen sind Elektrogeräte mit nebenstehendem Symbol gekennzeichnet.

Cyco AHK0316 - Altgeräte dürfen nicht in den Hausmüll! - 1

Batterien und Akkus dürfen nicht in den Hausmüll!

Als Verbraucher sind Sie gesetzlich verpflichtet, alle Batterien und Akkus, egal ob sie Schadstoffe* enthalten oder nicht, bei einer Sammelstelle in Ihrer Gemeinde/ Ihrem Stadtteil oder im Handel abzugeben, damit sie einer umweltschonenden Entsorgung zugeführt werden können.

* gekennzeichnet mit: Cd = Cadmium, Hg = Quecksilber, Pb = Blei

Fahrrad entsorgen

Entsorgen Sie das Fahrrad bei einer Sammelstelle Ihrer Gemeinde bzw. Ihres Stadtteils. Entsorgen Sie das Fahrrad nicht über den Hausmüll.

Fahrradpass

  1. Füllen Sie den Fahrradpass vollständig aus.

- Lesen Sie die Rahmennummer auf der Unterseite des Tretlagers ab.

  1. Bewahren Sie den Fahrradpass an einem sicheren Ort auf.

Eigentümer

Vor- und Nachname:

Straße und Hausnummer:

PLZ und Ort:

Fahrrad

Rahmennummer:

Typ: Alu-Faltrad 20", AHK0316

Farbe des Rahmens:

Farbe der Felgen:

Gangschaltung: Shimano 7-Gang Kettenschaltung

Reifengröße: 47-406

Felgengröße/-innendurchmesser: 20"/406 mm

Besondere Merkmale:

Kaufdatum:

Händler, Name

Händler, Adresse

Kaufpreis:

CYCO

GARANTIEKARTE

FALTRAD 20", AHK0316

Ihre Informationen:

Name ____

Adresse

Cyco AHK0316 - FALTRAD 20", AHK0316 - 1

E-Mail

Datum des Kaufs* ____

* Wir empfehlen, die Rechnung mit dieser Garantiekarte aufzubewahren.

Ort des Kaufs ____

Beschreibung der Störung:

Cyco AHK0316 - FALTRAD 20", AHK0316 - 2

Kyselhäuser Straße 23

06526 Sangerhausen

GERMANY

KUNDENDIENST

Cyco AHK0316 - KUNDENDIENST - 1

AT 0800 28 12 20

CH 00800 64 32 32 47

Cyco AHK0316 - KUNDENDIENST - 2

bikeservice@radservice.net

MODELL: AHK0316 ARTIKELNUMMER: 48999 05/2016

Hotline:

Kostenfreie Hotline.

Cyco AHK0316 - Hotline: - 1

JAHRE GARANTIE

Garantiebedingungen

Sehr geehrter Kunde!

Die Hofer / Aldi Garantie bietet Ihnen weitreichende Vorteile gegenüber der gesetzlichen Gewährleistungspflicht:

Garantiezeit: 10 Jahre auf den Rahmen

3 Jahre auf Kleinteile (außer Verschleiß- und Verbrauchsteile)

Kosten: Kostenfreie Reparatur bzw. Austausch oder

Geldrückgabe

Keine Transportkosten

Hotline: Kostenfreie Hotline

TIPP:

Wenden Sie sich telefonisch oder per Mail an unsere Hotline. So können wir Ihnen bei eventuellen Bedienungsfehlern helfen.

Um die Garantie in Anspruch zu nehmen, wenden Sie sich an unseren

Kundendienst:

- Halten Sie zusammen mit dem defekten Produkt den Original-Kassenbon und die vollständig ausgefüllte Garantiekarte bereit.

Die Garantie gilt nicht bei Schäden durch:

  • Unfall oder unvorhergesehene Ereignisse (z. B. Blitz, Wasser, Feuer, etc.).
  • unsachgemäße Benutzung oder Transport.
  • Missachtung der Sicherheits- und Wartungsvorschriften.
  • Sonstige unsachgemäße Bearbeitung oder Veränderung.
  • Verschleiß.

Nach Ablauf der Garantiezeit haben Sie ebenfalls die Möglichkeit an der Servicestelle Reparaturen kostenpflichtig durchführen zu lassen. Falls die Reparatur oder der Kostenvoranschlag für Sie nicht kostenfrei sind, werden Sie vorher verständigt.

Die gesetzliche Gewährleistungspflicht des Übergebers wird durch diese Garantie nicht eingeschränkt. Die Garantiezeit kann nur verlängert werden, wenn dies eine gesetzliche Norm vorsieht. In den Ländern, in denen eine (zwingende) Garantie und/oder eine Ersatzteillagerhaltung und/oder eine Schadenersatzregelung gesetzlich vorgeschrieben sind, gelten die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbedingungen. Das Serviceunternehmen und der Verkäufer übernehmen bei Reparaturannahme keine Haftung für eventuell auf dem Produkt vom Kunden gespeicherte Daten oder Einstellungen.

Répertoire

Vue d'ensemble....3

Utilisation....4

Kyselhäuser Straße 23

06526 Sangerhausen

GERMANY

SERVICE APRÈS-VENTE

Cyco AHK0316 - SERVICE APRÈS-VENTE - 1

CH

Cyco AHK0316 - SERVICE APRÈS-VENTE - 2

bikeservice@radservice.net00800 64 32

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ASSISTENZA POST-VENDITA

Cyco AHK0316 - ASSISTENZA POST-VENDITA - 1

CH

Cyco AHK0316 - ASSISTENZA POST-VENDITA - 2

bikeservice@radservice.net00800 64 3:

MODELLO: AHK0316 Cod. art.: 48999 05/2016

Hotline:

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06526 Sangerhausen

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POPRODAJNA PODPORA

Cyco AHK0316 - POPRODAJNA PODPORA - 1

SLO 00800 64 32 32 47

Cyco AHK0316 - POPRODAJNA PODPORA - 2

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IZDELEK: AHK0316

ŠTEVILKA IZDELKA: 48999 05/2016

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Produktinformationen

Marke : Cyco

Modell : AHK0316

Kategorie : Fahrrad