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BEDIENUNGSANLEITUNG Cometron CELESTRON

Bedienungsanleitung für FirstScope Modell 21024
Inhaltsverzeichnis
EINFUHRUNG 3
ZUSAMMENBAU 5
Aufsetzen der Okulare 5
Visieren des Telescops 5
GRUNDLAGEN ZUM TELEKOP 6
Bildorientierung 6
Fokussierung 7
Berechnung der Vergroßerung 7
Ermittlung des Gesichtsfelds 7
Allgemeine Hinweise zur Beobachtung 7
Das Himmelskoordinatensystem 8
Bewegung der Sterne 9
HIMMELSBEOBACHTUNG 10
Mondbeobachtung 10
Empfehlungen zur Mondbeobachtung 10
Beobachtung der Planeten 10
Beobachtung von Deep-Sky-Objekten - Starhopping 10
Beobachtungsbedingungen 13
ASTROFOTOGRAFIE. 13
PFLEGE DES TELESKOPS 14
Pflege und Reinigung der Optik 14
Kollimation eines Newton-Telescops. 14
OPTIONALES ZUBEHOR 16
FirstScope - Spezifikationen 16
CELESTRON Einführung
Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihr's FirstScope-Teleskops. Das FirstScope verwendet eine Dobson-Montierung, d.h. einen einfachen und benutzerfreundlichen Typ, der die Höhenbewegung (nach oben und nach unter) und Azimutbewegung (von einer Seite zur anderen) erleichtert. Der optische Tubus hat ein Newton-Reflektordesign. Das FirstScope-Teleskop ist aus Materialien von hochster Qualität gefertigt, um Stabilität und Haltbarkeit zu gewährleisten. All das ergibt ein Teleskop, das Ihnen mit minimalen Wartungsanforderungen viela Jahre Freude bereitet.
Dieses Teleskop, das einen außergewöhnlichen Wert bietet, wurde für Erstbenutzer entwickelt. Das FirstScope gezählt sich durch ein kompaktes, portables Design sowie eine umfangreiche optische Leistung aus, die den Anfänger auf dem Gebiet der Amateurastronomie begeistern wird. Außen dem ist das FirstScope-Teleskop mit seiner überragenden High-Power-Leistung ideal zur terrestrischen Beobachtung geeignet - man wählt das Objekt, richtet das Teleskop aus, visiert das Objekt an und stellt es scharf ein.
Das FirstScope-Teleskop wird mit einer eingeschränkten Zwei-Jahres-Garantie gefelft. Nähere Einzelheiten finden Si auf unscrer Website unter www.cclestron.com
Die Standardmerkmale des FirstScope-Telescops umfassen:
Vollständig glasbeschiedte optische Elemente für klare, scharfe Bilder.
Leichtgangige, starre Dobson-Altazimut-Monticrung mit einfahren Steuerungen zur leichten Zielsuche.
Das Teleskop ist zur Verwendung auf einem Tisch oder einer anderen flachen, stabilen Oberfläche bestimmte.
- Schneller und einfacher Aufbau.
Nehmen Sie sich Zeit, bevor Sie sich aufmachen, das Universum zu erkunden, um diesen Handbuch durchzULEn. Vielleicht brauchen Sie ein paar Beobachtungssessions, um sich mit ihrem Telescop vertraut zu machen. Halten Sie darauf these Bedienungsanleitung griffbereit, bis Sie den Betrieb Ihr's Fernrohrs komplett beherrschen. Das Handbuch enthalt detaillerte Informationen zu allen Verwendungsschritten sowie das erforderliche Referenzmaterial und nutzliche Hinweise, mit denen Sie Ihr Beobachtungserlebnis einfach und angenehm gestalten konnen.
Ihr Teleskop wurde so entwickelt, dass es ihrenivicel Jahr Freude bereitet und interessante Beobachtungen ermoiglich. Sie müssen jederoch vor der Verwendung Ihres Teleskops eine Geichtspunkte beachten, um ihre Sicherheit und den Schutz Ihres Instruments zu gewährleisten.
Achtung

- Niemals mit bloßem Auge oder mit einem Telescop (außer bei Verwendung eines vorschrifsmäßigen Sonnenfilters) direkt in die Sonne schauen. Sie konnten einen permanenten und irreversiblen Augenschaden davontragen.
- Niemals das Teleskop zur Projektion eines Bildes der Sonne auf eine Oberfläche verwenden. Durch die interne Wärmeakkumulation kann das Teleskop und etwaiges daran angeschlossenes Zubehör beschädigt werden.
- Nirmals einen Okularsonnenfilter oder einen Herschel-Keil verwenden. Die interne Wärmeakkumulation im Teleskop kann zu Rissen oder Brücken dieser Instrumente führen. Dadurch könnte ungebiltertes Sonnenlicht ins Auge gelangen.
Das Teleskop nicht unbeaufsichtigt setzen, wenn Kinder oder Erwachsene, die möglicherweise nicht mit den richtigen Betriebsverfahren Ihres Teleskops vertraut sind, gegenwärtig sind.

Abb. 1-1
| 1. | Fokussierer | 6. | Arm |
| 2. | Zweit (Zenit)-Spiegel – im Innern | 7. | Tubusende |
| 3. | Optischer Tubus | 8. | Hauptspiegel – im Innern |
| 4. | Sicherungsmutter | 9. | Fokussierknopf |
| 5. | Fuß | 10. | Okular |
CELESTRON Zusammenbau
Ihr Teleskop erfordert praktisch keinen Zusammenbau. Der optische Tubus und die Montierung sind am Teleskop vormontiert. Das Teleskop ist so gut wie verwendungsbereit, wenn es aus dem Karton genommen wird.
Zwei Okulare sind enthalten - 20 mm (Vergroßierung 15) und 4 mm (Vergroßierung 75). Sobald ein Okular aufgesetzt wurde, kann das Teleskop verwendet werden. Vorher sollen den Sie jedoch die Funktionen und Verwendungskriterien für ein Teleskop in den folgenden Abschnitten verstehen.
Aufsetzen der Okulare
Das Okular ist ein optisches Element, das das vom Telesckop fokussierte Bild vergroßert. Ohne das Okular wurde eine Benutzung des Telescops zur Visualisierung nicht möglich. Okulare werden in der Regel durch Angabe ihrer Brennweite und des Durchmessers der Steckhülse charakterisiert. Je länger die Brennweite (d.h. je higher dieser Wert) desto geringer die Okularvergroßierung (d.h. Vergroßerungsleistung). Im Allgemeinen werden Sie bei der Betrachtung eine niedrige bis mäßige Vergroßerungsleistung verwenden. Nähere Informationen zur Bestimmung der Vergroßerungsleistung finden Sie im Abschnitt „Berechnung der Vergroßerung". Das Okular wird direkt in den Fokussierer gesteckt. Aufsätzen der Okulare:

Abb. 2-1
- Achten Sie daraufuf, dass die Daumenschrauben nicht in den Fokussiertubus ragen. Stecken Sie dann die Chrom-Steckhülse des Okulars in den Fokussiertubus (zuerst den Verschlussdeckel des Fokussierers entfern) undziehen Sie die Daumenschrauben fest (Abb. 2-1).
- Zum Austausch der Okulare wird das oben beschriebene Verfahren umgekehrt.
- Lokalisieren Sie Objekte zuerst mit dem Okular von geringer Vergroßerungsleistung (15x) und wechseln Sie dann zum Okular mit higherer Vergroßerungsleistung (75x), um mehr Details zu sehen.
Visieren des Telescops
Das Teleskop ist zur Verwendung auf einem Tisch oder einer anderen stabilen Oberfläche bestimmt. Das FirstScope-Teleskop lässt sich zur Anvisierung einfach bewegen.
- Drchen Sic die Sicherungsmutter los (gcgen den Uhrzicgersinn drhen) und halten Sie das Tubusende fest.
- Visieren Sie das gewünschte Objekt entlang des optischen Tubus an.
- Bewegen Sie das Tubusende, bis Sie das gewünschte Objekt gefunden haben.
- Zichen Sie dann die Sicherungsmutter fest.
Hinweis: Sie können die Sicherungsmutter etwas losgodrecht setzen, damit geringfugige Änderungen in eine beliebige Richtung durch Bewegung des Tubusendes leichter vorgenommen werden können. Abb. 2-2


CELESTRON
Grundlagen zum Telescop
Ein Teleskop ist ein Instrument, das Licht sammelt und fokussiert. Die Art des optischen Dsigns bestimmt, wie das Licht fokussiert wird. Teleskope, die Linsen verwenden, werden Refraktoren genannt. Teleskope, die Spiegel verwenden, werden Reflektoren (Newton) genannt.
Ein Newton-Reflektor verwendet einen einzelnen konkaven Spiegel als Primärelement. Das Licht tritt in einen Tubus ein und trifft auf den Spiegel am hinteren Ende. Dort wird das Licht nach vorn im Tubus auf einen Punkt, seinen Brennpunkt, gebeugt. Da der Reflektor nicht Funktionieren wurde, wenn man seinen Kopf vor das Teleskop hält, um das Bild mit einem Okular zu betrachten, fängt ein flacher (Zweit-) Spiegel, der Zenitspiegel genannot wird, das Licht ab und richtig es im rechten Winkel zum Tubus auf die Seiten des Tubus. Dort befindet sich das Okular zur einfachen Betrachtung.
Abb. 3-1

Schnitzelnung des Lichtpfads des optischen Newton-Designs.
Newton-Reflektoreskope ersetzen schwere Linsen durch Spiegel, die das Licht sammeln und fokussieren, so dass der Benutzer eine bessere Lichsmommelleistung fur den gezahlten Preis erhält. Da der Lichtweg unterbrochen und das Licht scitlich wegreflectiert wird,{lassen sich Brennweiten von bis zu 1000 mm realisieren, wobei das Teleskop trotzem noch relativ kompakt und portabel gehalten werden kann. Ein Newton-ReflektorTeleskop liefert so beeindruckende Lichsmalleigenschaften, dass Sie selbst mit einem bescheidenen Budget ein ernsthaftes Interesse an der Deep-SpaceAstronomic entwickeln konnen.Die Newton-Reflektoreskope erfordern jetzt mehr Pflege und Wartung, weil der Hauptspiegel Luft und Staub ausgesetzt wird.Aber dieser keine Nachteil tut der Popularitat dieser Art von Teleskop bei den
Benutzern, die sich ein preiswertes Teeskop mit der Fähigkeit zur Auflösung von lichtschwachen, entfernen Objekten wünschen, kein den Abbruch.
Bildorientierung
Newton-Reflektoren produzieren normalerweise ein umgekehrtes Bild (auf dem Kopf und Seitenverkehr) mit dem FirstScope bei Betrachtung von hinten durch das Okular. Bei Betrachtung aus einer der beiden Seiten, wenn man in das Okular schaut, erscheint das Bild in einem Winkel gedreht. Wenn Sie von der Vorderseite (Blick in das Okular) und kein zu einer Seite schauen, um den optischen Pfad nicht zu blockieren, ist das Bild in der richtigen Orientierung. Dies ist für terrestrische Bcobachtungen nutzlich.
Abb. 3-2a

FirstScope bei Betrachtung von der Vorderseite des Tubus.
Abb.

FirstScope bei Betrachtung von der Rückseite des Tubus.
3-2b
Fokussierung
Um das FirstScope-Teleskop zu fokussieren, drehen Sie einfach den Fokussierknopf unter dem Okular. Wenn der Knopf im Uhrzeigersinn gedrecht wird, konnen Sie ein Objekt scharf einstellen, das weiter entfernt ist als das gegenwärftig beobachtete Objekt. Wenn der Knopf gegen den Uhrzeigersinn gedrecht wird, konnen Sie ein Objekt scharf einstellen, das)naher ist als das gegenwärftig beobachtete Objekt.
Hinweis: Wenn Sie Korrekturlinsen-/gläser (insbesondere eine Brille)/TRagen, werden Sic es viellicht bevorzugen, diese abzusetzen, wenn Sie Beobachtungen durch ein Okular des Fernrohrs vornehmen. Wenn Sie Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) haben, müssen Sie ihre Korrekturlinsen immer/TRagen.

Abb. 3-3
Berechnung der Vergroßerung
Die Vergroßierungskraft des Teleskops kann durch Wechsel des Okulars geändert werden. Zur Bestimmung der Vergroßierung Ihr's Teleskops teilen Sie einfach die Brennweite des Teleskops durch die Brunnweite des verwendeten Okulars. Die Formel kann in Form einer Gleichung ausgedruckt werden:
Brennweite des Telescops (mm)
VergroBerung =
Brennweite des Okulars (mm)
Angenommen, Sie verwenden das 20 mm-Okular, das im Lieferumfang des Telescops enthalten ist. Um die Vergroßerung zu bestimmen, teilen Sie einfach die Brennweite Ihres Telescops (das in dieser Beispiel verwendete FirstScope hat eine Brennweite von 300 mm) durch die Brennweite des Okulars,)nlich 20mm .Die Division von 300 durch 20 ergibt eine Vergroßerungskraft von 15.
Das FirstScope hat einen nutzbaren Vergroßerungsbereich von 10x (geringste Vergroßerung) bis 150x (große Vergroßerung) mit verschiedenen optischen Zubehörteilen. Das mit dem FirstScope gelieferte Standardzubehör bietet ihren 15x und 75x Vergroßerungsleistung.
Ermittlung des Gesichtsfelds
Die Bestimmung des Gesichtsfelds ist wichtig, wenn Sie sich eine Vorstellung von der Winkelgroße des beobachteten Objeks machen wollen. Zur Berechnung des tatsächlichen Gesichtsfelds dividieren Sie das scheinbare Gesichtsfeld des Okulars (vom Hersteller des Okulars angegeben) durch die Vergrößerung. Die Formel kann in Form einer Gleichung ausgedruckt werden:
Scheinbares Feld des Okulars
Wahres Feld =
VergroBerung
Wie Sie sehen, müssen Sie vor der Berechnung des Gesichtsfelds erst die Vergroßerung berechnen. Unter Verwendung des Beispies im vorherigen Abschnitt können wir das Gesichtsfeld mit dem gleichen 20-mm-Okular, das im Standardlieferumfang des FirstScope-Telescops enthalten ist, bestimmen. Das 20-mm-Okular hat ein scheinbares Gesichtsfeld von 25^ . Teilen Sie die 25^ durch die Vergroßerung, d.h. 15. Das ergibt ein tatsächlichen Feld von 1,7^ .
Zur Umrechnung von Grad in FuB bei 914m (1000 Yard), was zur terrestrischen Beobachtung nutzlicher ist. Multiplizieren Sie das Winkel-Gesichtsfeld einfach mit 52,5. Multiplizieren Sie das Winkelfeld von 1,7^ mit 52,5. Das ergibt eine lineare Feldbreite von 89 Fb im Abstand von 1000 Yard oder 29m bei 1000m .
Allgemeine Hinweise zur Beobachtung
Bei der Arbeit mit jedem optischen Gerät gibt es ein paar Dinge, an die man denken muss, um Sicherzustellen, dass man das bestmögliche Bild erhält. Wenn Sie Korrekturlinsen/-gläser (insbesondere eine Brille) tragen, werden Sie es vielweit bevorzugten, diese abzusetzen, wenn Sie Beobachtungen durch das Teleskop vornehmen, es sei dess, Sie haben Hornhautverkrümmung (Astigmatismus).
- Niemals durch Fensterglas schauen. Glas in Haushaltsfenstern ist optisch nicht perfekt und verschiedene Teile des Fensters könnenDMAH der Scharfstellung des Teleskops. In den meisten FalleN werden Sie kein wirklich scharfes Bild erzielen konnen und konnen soccer ein doppeltes Bild schon.
- Niemals durch oder über Objekte hinwegsehen, die Hitzewellen produzieren. Dazu gehoren Asphaltparkplatz an heißen Sommertagen oder Gebäudefeder.
- Ein diesiger Himmel, starker oder leichter Nebel konnen die Scharfstellung bei der terrestrischen Beobachtung, ebenfalls erschweren. Unter diesen Bedingungen sind Details nur schwierig zu sehen.
Grundlagen der Astronomie
Bis jetzt hat thiss Handbuch den Aufbau und den Grundbetrieb Ihres Telcskops behandelt. Um ein grundlicheres Verstandnis Ihres Telcskops zu bekommen, mussen Si cch ein paar Dinge uber den Nachthimmel lernen.
Dieser Abschnitt befasst sich mit der Beobachtungsastronomie im Allgemeinen und umfasst Informationen zum Nachthimmel und zur Polarausrichtung.
Bei Teleskopen mit parallaktischer (äquatorialer) Montierung stehen den Benutzern Einstellungskreise und Polarausrichtungsmethoden zur Auffinding von Objekten im Himmel zur Verflugung. Mit ihrer Altazimut-Montierung können Sie ein Verfahrensverwenden, das „Starhopping" (Hüpfen von Stern zu Stern) genannt wird. Es wird an späterer Stelle in this handbuch im Abschnitt „Himmelsbeobachtung" beschrieben. Gute Sternkarten sind wichtige Hilfsmittel zum Auffunden von Deep-Sky-Objekten, und aktuelle Monatszeitschriften zur Astronomic werden Ohnen beim Auffunden der Planeten helfen.
Das Himmelskoordinatensystem
Um die Auffindung von Objekten im Himmel zu erleichtern, verwenden Astronomen ein Himmelskoordinatensystem, das unserem geographischen Koordinatensystem hier auf der Erdeähnelt. Das Himmelskoordinatensystem hat Pole, Linien für Breiten- und Langengrade und einen Aquator. Diese sind zum Großteil unveränderlich vor den Hintergrundsternen.
Der Himmelsäquator verlauf 360 Grad um die Erde und scheidet den Himmel in eine nordliche und eine sudliche Himmelshemisphere. Wie der Erdäquator hat er einen Wert von Null Grad. Auf der Erde ware das Breitengrad. Aber im Himmel wird das als Deklination, kurz DEK, bezeichnet. Die Deklinationslinien werden im Hinblick auf ihre Winkeldistanz über und unter dem Himmelsäquator bezeichnet. Die Linien sind in Grade, Bogenminuten und Bogensekunden geglicdert. Die Deklinationsangaben sudlich des Äquators haben ein Minuszeichen (-) vor der Koordinate und diejenigen nordlich vom Himmelsäquator haben entweder ein Leerzeichen (d.h. keine Kennzeichnung) oder es ist ein Pluszeichen (+) vorangestellt.
Die Entsprechung des Längengrades im Himmel wird Rektaszension (Right Ascension; RA) genannt. Wie die Längengrade auf der Erde verlaufen diese von Pol zu Pol und haben einen gleichmäßigen Abstand voneinander (15 Grad). Obwohl die Längengrade durch eine Winkeldistanz getrennt sind, sind sie auch ein Zeitmaß. Jeder Längengrad ist eine Stunde vom nachsten entfern. Da die Erde alle 24 Stunden eine Umdrehung abschiedt, gibt es insgesamt 24 Grade. Daher werden die Rektaszensionskoordinaten in Zeiteinheiten markiert. Der Startpunkt ist ein beliebiger Punkt im Sternbild Fische, der als 0 Stunden, 0 Minuten und 0 Sekunden bezeichnet wird. Alle anderen Punkte werden danach gekennzeichnet, wie welt (d.h. wie lange) sie hinter dieser Koordinate zusückliegen, nachdem sie darüber in westlicher Richtung verlauft.

Abb. 4-1
Die Himmelskugel, von außen betrachtet, mit Angabe von RA und DEK.
Bewegung der Sterne
Die tägliche Bewegung der Sonne über den Himmel hinweg ist selbst dem unbeteiligten Beobachter besteht. Diese tägliche Zug ist aber keine Bewegung der Sonne, wie die ersten Astronomen dachten, sondern das Ergebnis der Drehung der Erde. Die Drehung der Erde hat den gleichen Effekt auf die Sterne, die einen größten Kreis beschreiben, während die Erde eine Drehung ausfuht. Die große der Kreisbahn, die von einem Stern vollzogen wird, hängt von sciner Position im Himmel ab. Sterne in der Höhe des Himmelsäquators bilden die größten Kreise, die im Osten aufgehren und im Westen untergen. Auf den Himmelsnordpol zu, den Punkt, um den die Sterne in der nordlichen Hemosphäre sich zu drchen schinen, werden diese Kreise kleiner. Die Sterne in den mittleren Himmelsbreitengraden gehen im Nordosten auf und im Nordwesten unter. Die Sterne in hohen Himmelsbreitengraden befinden sich immer über dem Horizont. Man nennt sie zirkumpolare Sterne, weil sie nie aufgehren und nie untergeben. Man sieht nie, wie die Sterne einen Kreis abschreiben, weil das Sonnenlicht am Tage das Sternenlicht auswäscht. Ein Teil dieser Kreisbewegung der Sterne in dieser Region des Himmels kann jedoch beobachtet werden, wenn man eine Kamera auf einem Stativ installiert und den Kameraverschluss ein paar Stunden öffnet. Die zeitgesteuerte Belichtung wird Halbkreise deutlich machen, die den Pol umlaufen. (Diese Beschreibung der stellaren Bewegungen trifft auch für die südliche Hemosphäre zu, mit dem Unterschied, dass alle Sterne südlich des Himmelsäquators um den Himmelssüdpol wandern).
Sterne in der Nähe des nördlichen Himmelspols
Sterne in der Nähe des Himmelsäquators
In entgegengesetzter Richtung des nordlichen Himmelspons sightbare Sterne



Abb. 4-2
Alle Sterne drehen sich scheinbar um die Himmelspole. Jedoch ist das Erscheinungsbild dieser Bewegung je nach dem Punkt der Himmelsbeobachtung unterschiedlich. In der Höhe des nördlichen Himmelspols beschreiben die Sterne erkennbare Kreise mit dem Pol als Mittelpunkt (1). Sterne in der Höhe des Himmelsäquators folgen auch Krcisbahlen um den Pol. Aber die komplette Bahn wird durch den Horizont unterbrochen. Diese scheinen im Osten aufzugehen und im Westen unterzugehen (2). Der Blick auf den entgegengesetzten Pol zeigt die Sternkurve oder den Bogen in die entgegengesetzte Richtung, die einen Kreis um den entgegengesetzten Pol beschreiben (3).
CELESTRON Himmelsbeobachtung
Wenn das Teleskop aufgebaut ist (und Sie den vorderen Objektivdeckel vom optischen Tubus entfernt haben), ist das Teleskop für Beobachtungen bereit. Diese Abschnitt enthalt Hinweise zur visuellen Beobachtung von Sonnensystem- und Deep-Sky-Objekten sowie Informationen zu allgemeinen Bedingungen, die einen Einfluss auf ihre Beobachtungsfähigkeit haben.
Mondbeobachtung

Die Versuchung, den Mond zu beobachten, ist bei Vollmond am ***tten. Zu thisem Zeitpunkt ist das Mondgeschigt voll beleucht und sein Licht kann ubermachtig sein. Au*der dem ist in dieser Phase weniger oder kein Kontrast sightbar.
Die partiellen Phasen (ungeführ das erstc oder dritte Viertel) gelten als optimale Zeiten der Mondbcobachtung. Die langen Schatten enthullen dann weitere Details auf der Mondoberfläche. Bei geringer Vergroßerung konnen Sie die Mondscheibe sehen. Wenn Sie einen kleineren Bereich scharfer einstellen wollen, wechseln Sie zu einem Okular mit higherer Vergroßerung.
Empfehlungen zur Mondbeobachtung
Optionale Filter konnen zur Steigerung des Kontrasts und zur besseren Sightbarmachung von Details auf der Mondoberfläche verwendet werden. Ein Gelbfilter ist geeignet, um den Kontrast zu verbessern. Ein polarisierender Filter oder Filter mit neutraler Dichte reduziert die gesamte Oberflächenhelligkeit und Blendung.
Beobachtung der Planeten
Andere fascinierende Ziele sind u.a. die Planeten, die mit bloßem Auge zu sehen sind. Man kann sehen, wie Venus ihre mondähnlichen Phasen durchlauft. Der Mars kann eine Menge Oberflächendetails sowie eine oder)sagar beiden Polarkappen erkennen halten. Sic werden auch die Wolkcungurtcl von Jupiter und den groBen roten Fleck gut erkennen konnen (wenn er zum Beobachtungszeitpunkt sightbar ist). Außerdem konnen Sie die Jupitermonde auf ihrer Umlaufbahn um den Riesenplaneten erkennen. Die Ringe des Saturn sind leicht mit mäBiger Vergroßerung sightbar.

Empfehlungen zur Planetenbeobachtung
Die atmospharischen Bedingungen sind in der Regel die Faktoren, die einschranken, wie viiele feine Details der Planeten erkennbar sind. Man sollte davon die Planeten möglichst nicht dann beobachten, wenn sie sich tief am Horizont befinden oder wenn sie direkt über einer Wärnestrahlungsquelle, wie z.B. ein Dach oder Kamin, stehen. Nähere Informationen dazu finden Sie unter „Beobachtungsbedingungen“ weitere unter in dieser Abschnitt.
Celestron-Okularfilter konnen zur Steigerung des Kontrasts und zur besseren Sichtbarmachung von Details auf der Planctenoberflache verwendet werden.
Beobachtung von Deep-Sky-Objekten - Starhopping
Deep-Sky-Objekte (extrasolare Objekte) sind einfach die Objekte außerhalb der Grenzen unseres Sonnensystems. Sie umfassen Sternhaufen, planctarische Nebel, diffuse Nebel, Doppelsterne (Double Stars) und andere Galaxien außerhalb unserer eigenen Milchstraße. Die meisten Deep-Sky-Objekte haben eine große Winkelgroße. Sie sind davon mit geringer bis mäßiger Vergroßierung gut zu erkennen. Sie sind visuell zu schwach, um die in Fotos mit langen Belichtungszeiten sightbare Farbe oder detailierte Strukturten wie Spiralgalaxien etc. erkennen zu halten, die nur mit größeren Teleskopen beobachtet werden konnen. Sie erscheinen stattdessen schwarz-weiß und sind Lichtflecken. Und wegen ihrer geringen Oberflächenhelligkeit sollen den sie von einem Standort mit dunklem Himmel aus beobachtet werden. Durch die Lichtverschmutzung in großen Stadtgebieten werden die meisten Nebel ausgewaschen. Dadurch wird ihre Beobachtung schwierig, wenn nicht)sagar unmöglich. Filter zur Reduktion der Lichtverschmutzung helfen, die Hintergrundhimmelshelligkeit zu reduzieren und somit den Kontrast zu steigern.
Wenn Ihr Interesse an der Astronomie wachst, werden Sie wahrscheinlich auf Telesccope mit großerer Blendenöffnung umsteigen, die mehr Details zeigen und die Qualität der möglichen Ansichten verbessern.
Starhopping
Starhopping (Hupfen von Stern zu Stern) ist eine leichte Methode, um Deep-Sky-Objekte zu finden. Beim Starhopping verwendet man helle Sterne, um sich zu einem Object „führren“ zu halten. Für ein erfolgreiches Starhopping ist es nutzlich, das Gesichtsfeld Ihres Teleskops zu kennen. Wenn Sie das 20-mm-Standardokular mit dem FirstScope-Teleskop verwenden, ist Ihr Gesichtsfeld ca. 2,7^ . Wenn Sie wissen, dass ein Objekt 3^ von ihrem gegenwartigen Standort entfernt ist, müssen Sie ca. ein Gesichtsfeld wandern. Bei Verwendung eines anderen Okulars zieren Sie den Abschnitt zur Bestimmung des Gesichtsfeldes zu Rate.
Einige nutzliche Hilfsmittel und Informationen zu Starhopping:
- Sternkarten (Maps) / Sternatlas - eine erforderliche Karte der Sterne, die einer Straβenkarte für Autosähnelt.
Wissen - Sie müssen die relative Position der hellen Sterne und Konstellationen kennen, die der Ausgangspunkt für Starhopping sind. Sie können sich diese Kenntnisse aus verschiedene Büchern aneignen. - Sucherfernrohr - nutzliches Hilfsmittel. Ein Sucherfernrohr ist ein kleines Weitfeldtelesclop mit geringer Vergroßerung, das zur Anvisierung eines entfernten Objekt mit einem größeren Telesclop verwendet wird. Sie können mehr Sterne mit einem Sucherfernrohr sehen als mit dem bloßen Auge.
Fernglas - Ein nutzliches Hilfsmittel zum Aufsuchen von hellen Sternen und Suchen in einem Bereich, in dem Sie Objekte finden都会. Es kann ein Sicherferfernrohr ersetzen oder ergänzen. - Bucher - Bucher speziell zum Thema Starhopping sind im Handel erhältlich.
- Messhilfe - Die ungebahren Distanzen, die von ihrer Hand umspannt werden, wenn Sie sie eine Armeslange entfernt halten. Ihr Zeigefinger bei 1^ , drei Finger bei 3^ , geschlossene Faust bei 10^ .
Starhopping mag weiterecht zunachst schwierig erscheinen, aber mit Geduld, Entschlossenheit und Übung konnen Sie diese Fertigkeit für immer erwerben. Nachstehend finden Sie eine Anleitung zur Lokalisierung von zwei halten gesuchten Objekten:
Die Andromeda-Galaxie (Abb. 5-1), auch als M31 besteht, ist ein einfaches Ziel. So finden Sie M31 auf:
- Lokalisieren Sie die Konstellation des Pegasus, ein große Quadrat, das im Herbst (im östlichen Himmel, in Richtung auf den Punkt oben wandernd) und in den Wintermonaten (oben, in westlicher Richtung wandernd) sichbar ist.
- Nehmen Sie den Stern in der Nordostecke —Alpha () Andromedae - zum Ausgangspunkt.
- Gehen Sie ca. 7^ nach Nordosten. Dort finden Sie zwei Sterne mit gleicher Helligkeit—Delta (δ) und Pi (π) Andromeda—die ca. 3^ voneinander entfernt sind.
- Gehen Sie in die gleiche Richtung um weitere 8^ weiter. Dort finden Sie zwei Sterne—Beta () und Mu () Andromedae—ebenfalls 3^ voneinander entfernt.
- Gehen Sie 3^ Nordwest—die gleiche Entfernung wie der Abstand zwischen den beiden Sternen—zur Andromeda-Galaxie.

Abb. 5-1
Starhopping zur Andromeda-Galaxie (M31) ist ein Kinderspiel, da alle Sterne, die dazu notwendig sind, mit dem bloßen Auge sightbar sind.
Es dauert eine Weile, bis man Starhopping beherrscht, und Objekte, die keine Sterne in ihrer Höhe haben, die mit bloßem Auge erkennbar sind, stellen eine Herausforderung dar. Ein solches Objekt ist M57 (Abb. 5-2), der berühmte Ringnebel. So finden Sieihn:
- Suchen Sie das Sternbild Lyra, ein kleines Parallelogramm, das in den Sommer- und Herbstmonaten sightbar ist. Lyra ist einfach zu finden, weil es den hellen Stern Vega enthalt.
- Nehmen Sie den Stern Vega—Alpha (α) Lyrae—zum Ausgangspunkt und gehen Sie ein paar Grade Südost, um das Parallelogramm zu finden. Die vier Sterne, die diese geometrische Form bilden, weisen eine ähnliche Helligkeit auf, was sie keinigt sightbar macht.
- Lokalisieren Sie die beiden südlichsten Sterne, die das Parallelologramm bilden—Beta (β) und Gamma (γ) Lyra.
- Zeigen Sie auf den Punkt ungebärn in der Mitte dieser beiden Sterne.
- Gehen Sie ca. 1 / 2^ in Richtung Beta () Lyra auf der Verbindungslinie dieser beiden Sterne.
- Wenn Sie durch das Teleskop schauen, müssen jetzt der Ringnebel in Ihr dem Gesichtsfeld sein. Die Winkelgroße des Ringnebels istrecht Klein und schwer erkennbar.
- Da der Ringnebel ziemlich schwach ist, müssen Sie u.U. „Averted Vision" anwenden. „Averted Vision", das gezielte Danebenschauen, ist eine Beobachtungstechnik, wo man etwasiben das beobachtete Objekt schaut. Wenn Sie den Ringnebel beobachten, zentrierten Sieihn in Ihrhem Gesichtsfeld und schauen Sie dann zur Seite. Dadurch fällt Licht vom betrachteten Objekt auf die schwarz-weiß-empfindlichen Stäbchenzellen des Auges anstatt die farbempfindlichen Zapfenzellen des Auges. (Denken Sie, wie bereits erwähnt, auch daran, dass es bei schwachen Objekten wichtig ist, diese von einem dunklen Standort, nicht in der Nähc von Straβenbcleuchtungen und Stadtlichtern, aus zu beobachten. Das Auge braucht im Durchschnitt ca. 20 Minuten, um sich vollständig an die Dunkelheit zu gewöhnen. Verwenden Sie dazu immer eine Taschenlampe mit Rotfilter, um ihre an die Dunkelheit angepasste Nachsicht zu halten).
These beiden Beispiele sollenn Ihnen eine gute Vorstellung vom Starhopping zu Deep-Sky-Objekten geben. Wenn Sie diese Technik fur andere Objekte anwenden wollen, referenzieren Sie einen Sternatlas und hupfen Sie dann zum gewünschten Objekt mit Hilfe der Sterne, die mit bloßem Auge erkennbar sind.

Abb. 5-2
Beobachtungsbedingungen
Die Beobachtungsbedingungen beeinflussen, was Sie in einer Beobachtungsssession durch Ihr Teleskop erspähen können. Diese Bedingungen sind u.a. Transparenz, Himmelsbeleuchtung und Sight. Ein Verständnis der Beobachtungsbedingungen und ihre Wirkung auf die Beobachtung hilft Ohnen, einen optimalen Nutzen aus Ihrem Teleskop zuziehen.
Transparenz
Transparenz ist die Klarheit der Atmosphäre, die durch Wolken, Feuchtigkeit und andere Schwebeteilchen bccinträchtigt wird. Dicke Cumuluswolken sind vollig undurchsichtig, während Zirruswolken dunn sein und das Licht von den hellsten Sternen durchlassen konnen. Ein truber Himmel absorbiert mehr Licht als ein klarer Himmel. Dadurch sind schwachere Objekte schwerer erkennbar und der Kontrast von hellenen Objekten wird verringert. Aerosole, die aus Vulkanausbruchen in die obere Atmosphäre geschleudert werden, konnen sich ebenfals auf die Transparenz auswirken. Ideale Bedingungen liegen vor, wenn der Nachthimmel pechschwarz ist.
Himmelsbeleuchting
Die allgemeine Erhelling des Himmels durch den Mond, Polarlicht, das natürliche Luftleuchten und Lichtverschmutzung haben eine große Auswirkung auf die Transparenz. Obwohl dies kein Problem bei hellenen Sternen und Planeten ist, reduziert ein Heller Himmel den Kontrast von längeren Nebeln, wodurch sie nur schwer oder gar nicht zu schen sind. Beschranken Sie ihre Deep-Sky-Beobachtungen auf mondlose Nächte in weiter Entfernung des Lichtverschmutzten Himmels im Umfeld von größten Städten, um optimale Bobachtungsbedingungen zu schaffen. LPR-Filter verbessern die Deep-Sky-Beobachtung aus Bereichen mit Lichtverschmutzung, weil sie unerwänschetes Licht abblocken und nur Licht von bestimmen Deep-Sky-Objekten durchlassen. Planeten und Sterne können jedoch von Lichtverschmutzten Regionen aus oder wenn der Mond scheint beobachtet werden.
Sicht
Die Sichtbedingungen bcziehen sich auf die Stabilität der Atmosphäre. Sie haben eine direkte Auswirkung auf die feinen Details, die man in entfernten Objekten sehen kann. Die Luft in unserer Atmosphäre wirkt wie eine Linse, die hereinkommende Lichtstrahlen beegt und verzerrt. Der Umfang der Beugung hängt von der Luftdichte ab. Verschiedene Temperaturschichten haben verschiedene Dachten und beugen dazu das Licht anders. Die Lichtstrahlen vom gleichen Object接下来 leicht verlagert an und führen so zu einem unvollkommenen oder verschmierten Bild. Diese atmosphärischen Störungen sind von Zeit zu Zeit und Ort zu Ort verschieden. Die Grübe der Luftpakete im Vergleich zu ihrer Blendenöffnung bestimmt die Qualität der „Sichte". UnterGNU Sichtbedingungen sind feine Details auf den helleren Planeten, wie z.B. Jupiter und Mars, sightbar und die Sterne sind als haargenaue Bilder zu sehen. Unter schlechten Sightbedingungen sind die Bilder unscharf und die Sterne erscheinen als Klumpen.
Die hier beschrieben Bedingungen gelten für visuelle und fotografische Beobachtungen.

Abb. 5-3
Die Sichtbedingungen wirken sich direkt auf die Bildqualität aus. Diese Abbildungen stellen eine Punktquelle (d.h. Stern) unter schlechten Sichtbedingungen (links) bis ausgezeichneten Sichtbedingungen (rechts) dar. Meistensprodukieren Sichtbedingungen Bilder, die irgendwo zwischen diesen Extremen liegen.
Pflege des Telescops
Ihr Teleskop erfordert weniger Pflege, aber einzelige Punkte sollen den Sie noch beachten, um sicherzustellen, dass Sie eine optimale Leistung von Ihrem Teleskop erhalten.
Pflege und Reinigung der Optik
Gelegentlich kann sich Staub und/oder Feuchtigkeit auf den Haupt- und Zweitspiegeln des Telescops ansammeln. Wie bei jedem anderen Instrument ist die Reinigung mit besonderer Vorsicht durchzuführen, damit die Optik nicht beschadigt wird.
Wenn sich auf der Optik Staub angesammelt hat, entfernen Sieihn mit einem Pinsel (Kamelhaar) oder einer Druckluftdose. Spruhen Sie ca. 2 bis 4 Sekunden im Winkel auf die Glasoberfläche. Entfernen Sie dann alle Reste mit ciner Reinigungslösung fur optische Produkte und einem weiten Papiertuch. Geben Sie die Lösung auf das Tuch und reinigen Sie dann die Optik mit dem Papiertuch. Reinigen Sie die Linse (oder den Spiegel) mit geringer Druckanwendung von der Mitte nach außen. NICTH mit einer Kreisbewegung reiben!
Die Reinigung kann mit einem im Handel erhältlichen Linsenreiniger oder einer selbst hergeststellen Mischung vorgenommen werden. Eine geeignete Reinigungslösung ist mit destilliertem Wasser vermischter Isopropylalkohol. Zur Herstellung der Lösungnehmen Sie 60% Isopropylalkohol und 40% destilliertes Wasser. Auch ein mit Wasser verdünntes Flüssiggeschirrspulmittel (ein paar Tropfen pro ca. 1 Liter) kann verwendet werden.
Gelegentlich kann sich in einer Beobachtungssession Tau auf der Optik des Teleskops ansammeln. Wenn Sie weiter beobachten wollen, muss der Tau entfern wirden, und darüber mit einem Fön (niedrige Einstellung) oder indem das Teleskop nach unten gerichtet wird, bis der Tau verdampft ist.
Wenn im Innern der Optik Feuchtigkeit kondensiert, behmen Sie die Zubehörteile vom Teleskop ab. Bringen Sie das Telescop in eine staubfreie Umgebung undrichten Sie es auf den Boden. Auf diese Weise wird die Feuchtigkeit aus dem Telescoptubus halten.
Setzen Sie nach dem Gebrauch alle Objektivabdeckungen wieder auf, um den Reinigungsbedarf Ihr's Telescops möglichst gering zu halten. Da die Zellen NICTV verschlssen sind, müssen die Öffnungen bei Nichtgebrauch mit den Abdeckungen geschützt werden. Auf diese Weise wird verhindert, dass verschmutzende Substanzen in den optischen Tubus eindringen.
Interne Einstellungen und Reinigungen dürfen nur durch die Reparaturabteilung von Celestron ausgeführrt werden. Wenn Ihr Telescop eine interne Reinigung erfordert, rufen Sie das Werk an, um sich eine Rücksende-Genehmigungsnummer geben zu halten und den Preis zu erfragen.
Kollimation eines Newton-Telescops
Die optische Leistung der meisten Newton-Reflektortelesccope kann bei Bedarf durch Neukollimation (Ausrichtung) der Teleskopoptik optimiert werden. Kollimation eines Telescops bedeutet ganz einfach, dass die optischen Elemente ausgegliedchen werden. Eine unzureichende Kollimation hat optische Unregelmäßigkeiten und Verzerrungen zur Folge.
Ihr Teleskop sollte nur in seltenen Fälle neu kollimiert werden müssen, es sei dess, es wurde einer groben Behandlung unterzogen, fallen gelassen etc.
Vor Ausführung der Kollimation Ihres Telemskops mussen Sie sich mit allen seinen Komponenten vertraut machen. Der Hauptspiegel ist der große Spiegel am hinteren Ende des Teleskeptubus; er kann nur im Werk eingestellt werden. Der Zweitspiegel (der keine elliptische Spiegel unter dem Fokussierer, vorne im Tubus) weist drei Einstellungsschrauben (Kreuzschlitzschrauben) zur Durchführung der Kollimation auf.

Abb. 6-1
Ein kollimiertes Teleskop solte als symmetrisches
Ringmuster erscheinen,
ähnlich der hier abgebildeten
Diffraktionsternscheibe.
Ausrichtung des Zweitspiegels
Wenn sich im Fokussierer ein Okular befindet, entfern den Sie. Schieben Sie den Fokussiertubus unter Einsatz der Fokussierknöpfe vollständig ein, bis der Silbertubus nicht mehr sightbar ist. Sie werden durch den Fokussierer auf eine Reflexion Ihres Auges im Zweitspiegel schauen, die auf den Hauptspiegel überlagert wird (Abb. 6-2). Wenn der Hauptspiegel nicht im Zweitspiegel zentriert ist, stellen Sie die Schrauben des Zweitspiegels ein, indem Sie sie abwechselnd festziehen und losen, bis der Spiegel zentriert ist.
Beide Spiegel justiert, mit dem Auge durch den Fokussierer gesehen.

Abb. 6-2





Abb. 6-3
Obwohl das Sternmuster auf beiden Fokusseiten gleich aussicht, sind sie asymmetrisch. Die dunkle Behinderung ist nach links vom Diffraktionsmuster verzerrt, was cine unzureichende Kollimation anzeigt.
Damit Sie noch mehr Freude an Ihrm FirstScope-Telescop haben, bietet Celestron ein FirstScope-Zubehörkit (21024-ACC) und verschiedene andere Zubehorelemente an. Die Einzelheiten dazu finden Sie auf der Celestron-Website.
| FirstScope - Spezifikationen | Modell 21024 |
| Optisches Design | Newton-Reflektor |
| Blendenöffnung | 76 mm (3,0 Zoll) |
| Brennweite 300 mm | |
| Öffnungsverhältnis f/4 | |
| Optische Vergütung | Vergütet |
| Okulare - 1,25 Zoll Steckhülse | 20 mm (15x), 4 mm (75x) |
| Scheinbares Gesichtsfeld - 20 mm bei 25° und 4 mm bei 33° | |
| Gesichtsfeldwinkel mit 20 mm Standardokular | 1.7° |
| Lineares Gesichtsfeld mit 20 mm - Fuß bei 1000 Yard/m bei 1000 m | 89/29 |
| Maximale Sterngroße 11.9 | |
| Auflösung - Raleigh (Bogensekunden) 1.82 | |
| Auflösung - Dawes-Grenze „ 1.53 | |
| Lichsmalleleistung 118x | |
| Länge des optischen Tubus | 26,7cm (10,5 Zoll) |
| Gewicht des Telescops | 2 kg (69 oz.) |

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