Ibis - Rollstuhl Handicare - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Häufig gestellte Fragen - Ibis Handicare
Laden Sie die Anleitung für Ihr Rollstuhl kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Ibis - Handicare und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Ibis von der Marke Handicare.
BEDIENUNGSANLEITUNG Ibis Handicare
BEDIENUNGSANLEITUNG IBIS23
1. Zitkussen wegnemen.
© 2008 Handicare Alle Rechte vorbehalten. Ohne vorherige ausdrückliche schriftliche Genehmigung von Handicare dürfen die zur Verfügung gestellten Informationen in keiner Weise und auf keine Art (elektronisch oder mechanisch) vervielfältigt bzw. verbreitet werden. Den zur Verfügung gestellten Informationen liegen allgemeine Angaben zu den zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bekannten Konstruktionen zu Grunde. Da Handicare eine Politik der ständigen Produktverbesserung verfolgt, sind Änderungen vorbehalten. Die zur Verfügung gestellten Informationen gelten für die Standardausführung des Produkts. Für eventuelle Schäden, die Ihnen entstehen, weil die Spezifikationen des an Sie gelieferten Produkts von denen der Standardausführung abweichen, kann Handicare nicht haftbar gemacht werden. Die zur Verfügung gestellten Informationen wurden mit aller erdenklicher Sorgfalt zusammengestellt. Handicare haftet jedoch nicht für eventuelle Fehler in den Informationen oder daraus resultierenden Folgen. Für Schäden, die durch von Dritten ausgeführte Arbeiten entstehen, haftet Handicare nicht. Die von Handicare verwendeten Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Handelsmarken usw. dürfen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz von Handelsmarken nicht als frei betrachtet werden.
1.1 Allgemeine Sicherheitsvorschriften- und anweisungen................................. 71
1.2 Bezeichnungen auf dem Rollstuhl ................................................................ 71
3.8 Der Rollstuhl als Beifahrersitz ....................................................................... 77
Vorwort Über diese Anleitung Mit dieser Anleitung können Sie den Rollstuhl sicher benutzen und pflegen (reinigen). Zu dieser Bedienungsanleitung gehört eine gesonderte Anleitung für das Sedeo Sitzsystem. Wenden Sie sich in Zweifelsfällen an Ihren Händler.
Befolgen Sie die Anweisungen mit einem Vorsicht-Piktogramm! Wenn die Anweisungen nicht mit der entsprechenden Vorsicht ausgeführt werden, können sie zu Verletzungen oder einer Beschädigung des Rollstuhls oder der Umwelt führen.
Identifikation des Produkts A Kantelung B Gasfederverstellung für die Rückenlehne (Zubehör) C Transportbefestigung D Typenschild E Reifendruck der Hinterräder
Wartung und Kundendienst Für Informationen über bestimmte Einstellungen, Wartungs- oder Reparaturarbeiten wenden Sie sich bitte an Ihren Händler. Geben Sie in einem solchen Fall immer folgendes an: Typ, Baujahr und Identifikationsnummer. Diese Angaben finden Sie auf dem Typenschild des Rollstuhls. Dem Händler steht eine Wartungsanleitung zur Verfügung.
Typenschild A Typ B Baujahr C Identifikationsnummer D Nutzungsbereich innen oder aussen E Höchstlast in kgVorwort
Prüfungen und Zertifikate Das Produkt erfüllt folgende Anforderungen:
2. ISO7176-8 Anforderungen für
Aufprall-, statische und Ermüdungsfestigkeit.
3. ISO7176-9 Klimatests für
Rollstühle und Scooter.
4. ISO7176-16 Anforderungen an den
CE-Erklärung Das Produkt erfüllt die Anforderungen der EU-Richtlinie 93/42 EWG für Medizinische Hilfsmittel und hat deshalb eine CE-Markierung. Garantiebestimmungen In den folgenden Garantie- und Haftungsbestimmungen haben die folgenden Begriffe die hinter dem jeweiligen Begriff aufgeführte Bedeutung: Produkt: Der von Handicare hergestellte und gelieferte von Hand bewegte oder elektrische Rollstuhl oder Scooter. Abnehmer: Die Person, die ein Produkt unmittelbar von Handicare bezieht. Händler: Die Person, die ein von Handicare bezogenes Produkt an Dritte weiterliefert. Benutzer: Die Person, die ein von Handicare hergestelltes Produkt benutzt. Unbeschadet der Bestimmungen hinsichtlich der Garantie in den für das Produkt geltenden allgemeinen Bedingungen gilt in Bezug auf die Garantien in jedem Fall Folgendes:
1. Vorbehaltlich der Fälle, in denen
die folgenden Bestimmungen etwas anderes besagen, verbürgt sich Handicare dem Abnehmer des Produkts gegenüber für dessen Tauglichkeit für den Zweck, für den das Produkt bestimmt wurde – gemäß der Beschreibung in dieser Anleitung – und für die Qualität des Materials, aus dem das Produkt hergestellt wurde, sowie für die Art und Weise, in der das Produkt gefertigt wurde.
2. Die Reparatur oder der Austausch
von Teilen des Produkts, die infolge von Mängeln durch qualitativ mangelhaftes Material oder Herstellungsfehler notwendig sind, erfolgt kostenlos, vorausgesetzt, diese Mängel sind innerhalb eines (1) Jahres nach dem Datum der Lieferung des Produkts an den Abnehmer entstanden. Die auszuwechselnden Teile müssen zu diesem Zweck franko an Handicare eingeschickt werden. Die Demontage bzw. Montage dieser Teile geht zu Lasten des Abnehmers. Zur kostenlosen Reparatur oder zum Austausch im Sinne des vorigen Hauptsatzes kommen daher nicht in Betracht: die Reparatur oder der Austausch von Teilen, die im Zusammenhang mit nach einem (1) Jahr nach dem Datum der Lieferung des Produkts an den Abnehmer entstandenen Mängeln notwendig sind; die Reparatur oder der Austausch, die im Zusammenhang mit Mängeln erforderlich sind, deren Ursache falscher oder nicht sorgfältiger Gebrauch des Produkts ist oder deren Ursache eine Benutzung desVorwort
Produkts für eine andere als dessen bestimmungsgemäße Verwendung ist, in welchem Zusammenhang gilt, dass, wenn der Abnehmer ein Händler ist, dieser Händler Handicare vor eventuellen Schadenersatzforderungen von Benutzern oder anderen Dritten für Mängel schützt, deren Ursache falscher oder nicht sorgfältiger Gebrauch des Produkts ist; Teile, die dem Verschleiß unterliegen, und wenn die Notwendigkeit zur Reparatur oder zum Austausch dieser Teile die tatsächliche Folge normaler Abnutzung ist.
3. Unbeschadet der Bestimmungen in
Punkt 2 gilt hinsichtlich eines elektrischen Produkts, dass in Bezug auf die Batterie, die ein Teil des Produkts ist, eine Garantie lediglich im Falle von Störungen oder dem nicht Funktionieren der Batterie gewährt wird, wenn dies nachweislich die unmittelbare Folge von Material- oder Herstellungsfehlern ist. Eine Störung oder das nicht Funktionieren der Batterie infolge der normalen Abnutzung fällt nicht unter die Garantie im Sinne dieser Garantiebestimmungen. Ebenso wenig fallen Störungen oder das nicht Funktionieren unter diese Garantie, wenn diese die Folge zweckwidrigen oder unsachgemäßen Gebrauchs des Produkts oder der dazu gehörigen Batterie sind, einschließlich des falschen Aufladens der Batterie und der Unterlassung der Durchführung rechtzeitiger und guter Wartung, in welchem Zusammenhang ferner gilt, dass, wenn der Abnehmer ein Händler ist, dieser Händler Handicare vor eventuellen Schadenersatzforde- rungen von Benutzern oder anderen Dritten schützt, deren Ursache der oben gemeinte falsche oder nicht sorgfältige Gebrauch des Produkts oder der dazu gehörigen Batterie ist.
4. Die in den oben genannten
Bestimmungen ausgedrückten Garantien entfallen in jedem Fall, wenn: den Richtlinien von Handicare zur Wartung des Produkts nicht oder nur unzureichend Folge geleistet wurde; eine erforderliche Reparatur oder ein erforderlicher Austausch von Teilen durch Vernachlässigung, Beschädigung oder eine Überlastung des Produkts oder eine Verwendung des Produkts für eine andere als die zweckgemäße Bestimmung verursacht wurde; Teile des Produkts gegen Teile anderer als der von Handicare verwendeten Herkunft ausgewechselt wurden bzw. wenn Teile des Produkts ohne Zustimmung von Handicare ausgewechselt wurden.
5. Die in den Bestimmungen 1 bis 3
aufgeführten Garantien entfallen ferner, falls es sich um die Wiederverwendung durch einen neuen Benutzer innerhalb der Garantiefrist handelt und diese Wiederverwendung Anpassungen des Rollstuhls beliebiger Art erforderlich machte, und diese Anpassungen nicht von oder im Auftrag oder auf Anweisung von Handicare durchgeführt wurden.
6. Damit der Anspruch auf
Schadenersatz im Rahmen der oben ausgeführten Garantien erhalten bleibt, muss sich der Abnehmer im Schadensfall oder bei anderen Vorfällen so schnell wie möglich mit Handicare in Verbindung setzen undVorwort
sie darüber möglichst vollständig informieren. Die Möglichkeit der Inanspruchnahme der oben genannten Garantien entfällt für den Abnehmer in jedem Fall nach 20 Arbeitstagen nach dem Schadensfall bzw. des Vorfalls, der Anlass für die Inanspruchnahme der Garantien ist.
7. Die Garantiefrist wird durch das
Auswechseln von Teilen oder die Reparatur bzw. den Umbau des Produkts innerhalb eines laufenden Garantiezeitraums nicht verlängert.
8. Auf Reparaturen bzw. Umbauten des
Produkts, die nicht von oder im Auftrag von bzw. auf Anweisung von Handicare durchgeführt wurden, gewährt Handicare keine Garantie. Falls Reparaturen oder Umbauten von oder im Auftrag von bzw. auf Anweisung eines Abnehmers durchgeführt wurden, schützt der Abnehmer Handicare Dritten gegenüber vor Schadenersatzansprüchen, die sich im weitesten Sinne des Wortes aus solchen Reparaturen oder Umbauten ergeben. Haftungsbestimmungen Unbeschadet der Bestimmungen hinsichtlich der Haftung in den für das Produkt geltenden allgemeinen Bedingungen gilt in Bezug auf die Haftung in jedem Fall Folgendes:
1. Unter Berücksichtigung der
folgenden Bestimmungen übernimmt Handicare nur die Haftung für Schäden bei Tod oder Verletzung, der die Folge eines Mangels des Produkts ist, für den Handicare verantwortlich ist, sowie für Schaden an einer anderen Sache, die Privateigentum vom Benutzer des Produkts ist, vorausgesetzt, der Schaden ist die unmittelbare Folge eines Mangels des Produkts.
2. Handicare übernimmt keine andere
oder weitere als die unter 1 auf- geführte Haftung. Insbesondere haftet Handicare nicht für Folgeschäden, egal in welcher Form. Ausrangierte Rollstühle und die Umwelt Wenn Ihr Rollstuhl ersetzt werden muss, kann er meistens nach Rücksprache von Ihrem Händler zurückgenommen werden. Sollte dies nicht möglich sein, dann erkundigen Sie sich bitte bei der zuständigen Behörde nach den Möglichkeiten einer Wiederverwertung bzw. nach einer umweltfreundlichen Entsorgung des Altmaterials. Bei der Produktion des Rollstuhls wurden verschiedene Kunststoffe und Metalle verwendet.Sicherheit
1 Sicherheit Der Hersteller Handicare haftet in keiner Weise für Schäden oder Verletzungen durch die nicht bzw. nicht strenge Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und anweisungen bzw. Durch Nachlässigkeit bei der Benutzung und der Reinigung des Rolstuhls und des eventuellen Zubehörs. Je nach den spezifischen Arbeitsumständen oder dem verwendeten Zubehör sind möglicherweise ergänzende Sicherheitsanweisungen erforderlich. Wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Händler, wenn Sie bei der Benutzung des Produkts eine mögliche Gefahrenquelle bemerkt haben.
Sicherheitsvorschriften- und anweisungen Der Benutzer des Rollstuhls ist für die Einhaltung der örtlichen Sicherheitsvorschriften- und richtlinien jederzeit voll verantwortlich. Die technischen Daten dürfen nicht geändert werden. Änderungen an diesem Produkt oder Teilen dieses Produkts sind nicht zulässig.
1.2 Bezeichnungen auf dem
Rollstuhl Die auf diesem Rollstuhl angebrachten Bezeichnungen, Symbole und Anweisungen gehören zu den angebrachten Sicherheitsvorrichtungen. Daher dürfen sie nicht verdeckt oder entfernt werden und müssen während der gesamten Lebensdauer des Rollstuhls vorhanden und deutlich zu lesen sein. Ersetzen oder reparieren Sie unleserlich gewordene oder beschädigte Bezeichnungen, Symbole und Anweisungen unverzüglich. Wenden Sie sich zu diesem Zweck an Ihren Händler.Allgemeine Beschreibung
2 Allgemeine Beschreibung
2.1 Produktbeschreibung
Die Ibis ist eine Rollstuhl, die sich besonders gut eignet für Personen, die eine gute Unterstützung des Körpers benötigen. Alle Modelle dieses Produktprogramms sind mit einer Kantelung ausgestattet, damit der Benutzer auch im Stuhl ruhen kann. Die Ibis gibt es in verschiedene Modelle: Einen Pflegerollstuhl (12”/16” Hinterrädern) und einen Multifunktions- /Trippelrollstuhl (20”/ 22”/24” Hinterrädern) für den häuslichen Bereich. Somit haben Sie in jeder Situation einen Rollstuhl, der Komfort und Sicherheit bietet. Es kommt auf das Modell an, ob Sie den Rollstuhl selbst fortbewegen können oder eine Begleitperson benötigt wird, um den Rollstuhl zu schieben und zu bedienen. Die Höhe des Rollstuhlrahmens lässt sich einfach einstellen, damit immer eine optimale Sitzhaltung gewährleistet wird. Ausserdem lässt sich das Sitzsystem komplett auf die spezifischen Wünsche des Benutzers abstimmen. Die Ibis ist entworfen zur: Beförderung von Personen mit einem Höchstgewicht bis zu 160 kg; Benutzung auf gepflasterten Straßen, Gehsteigen, Fuß- und Radwegen; Benutzung im und ausserhalb des Hauses. Handicare übernimmt keine Haftung für Schäden oder Verletzungen infolge einer anderen Verwendung als der, für die der Rollstuhl entwickelt und entworfen wurde.
Benutzen Sie den Rollstuhl erst, nachdem Sie sich mit dem Inhalt dieser Gebrauchsanleitung gründlich vertraut gemacht haben.Allgemeine Beschreibung
2.2 Hauptbestandteile
A Sitz B Rückenlehne C Kantelung D Armlehne E Beinstütze F Schiebebügel G Bremshebel H Lenkräder I Hinterräder J Kippschutz K Kopfstütze (Zubehör) L Beckengurt, vom Händler anzubringen (Zubehör)Benutzen
3.1 Kontrolle vor der Fahrt
Kontrollieren Sie vor dem Wegfahren, ob die Reifen ausreichend aufgepumpt sind.
3.2 Ein- und Aussteigen
Vorwärtstransfer Nicht auf den Fußstützen stehen. Wenn Sie Ihr gesamtes Gewicht auf die Fußstützen verlagern, kann dies zu Schäden am Rollstuhl und zu gefährlichen Situationen bis hin zum Umkippen des Rollstuhls führen.
Die Fußstütze nach oben klappen (A) nach oben klappen Seitlicher Transfer Einige Versionen der Steuerung müssen seitlich ausgefahren werden.
Die Armlehne nach hinten klappen (A) drücken.und (B) nach hinten klappen.
Bevor die Armlehne nach hinten geklappt wird, die Ablage entfernen. Stützen Sie sich nicht auf die nach hinten geklappte Armlehne.
12”/16” Hinterrädern Setzen Sie die Bremse des Rollstuhls fest, indem Sie die Fußbremse (A) nach unten treten oder den Hebel (B) nach hinten bewegen.Benutzen
20”/ 22”/24” Hinterrädern Setzen Sie die Bremse des Rollstuhls fest, indem Sie den Hebel (B) nach unten drücken.
Sorgen Sie dafür, daß der Bremshebel sich während des Fahrens auf dem äussersten Stand befindet, damit er nicht zurückspringen kann. Wenn der Rollstuhl an einem Hang still steht, muss die Bremse festgestellt werden, um zu verhindern, daß der Rollstuhl wegfährt.
Als Rollstuhlfahrer sind Sie im Straßenverkehr gefährdet. Bedenken Sie, daß andere Verkehrsteilnehmer Sie nicht immer bemerken. Halten Sie sich an die gültigen Verkehrsregeln der Straßenverkehrsordnung. Vermeiden Sie einsame Strecken, so daß im Notfall schnell Hilfe herbeigerufen werden kann. Pflegerollstuhl (12”/16”)
1. Stellen Sie die richtige Höhe der
2. Lösen Sie die Bremse der
3. Der Rollstuhl lässt sich nun
schieben. Multifunktions-/Trippelrollstuhl (20”/ 22”/24”)
1. Lösen Sie die Bremse der
2. Greifen Sie an die Handreifen der
Hinterräder und schieben Sie diese mit den Händen nach vorn oder hinten.
3. Sie können den Rollstuhl auch
fortbewegen, indem Sie mit Ihren Füßen trippeln. Bremsen (20”/ 22”/24”) Fassen Sie fest um beide Greifreifen.
Durch das Bremsen entsteht Reibung zwischen Ihren Händen und den Greifreifen, wodurch Wärme entsteht. Wenn Sie stark bremsen, kann dies für Ihre Hände zu heiß werden. Sonstiges Fahren Sie auf Straßen, die durch Regen, Eisbildung oder Schnee glatt sind, vorsichtig! Verhindern Sie, daß der Rollstuhl mit Meerwasser in Berührung kommt. Meerwasser ist aggressiv und greift den Rollstuhl an. Verhindern Sie, daß der Rollstuhl mit Sand in Berührung kommt. Sand kann in die drehende Teile des Rollstuhls gelangen, wodurch es zu unnötigem Verschleiß kommt.Benutzen
Stellen Sie den Rollstuhl nicht in direktes Sonnenlicht. Die Polsterung kann zu heiß werden, was zur Verbrennung oder einer allergischen Reaktion der Haut führen kann. Wenn Sie Mittel eingenommen, die die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen könnten, dürfen Sie nicht mit dem Rollstuhl fahren. Ihre Augen müssen so gut sein, daß Sie in der betreffenden Gebrauchssituation sicher mit dem Rollstuhl fahren können. Achten Sie darauf, daß keine Kleidungsstücke lose herumhängen. Sie können nämlich zwischen die Räder geraten.
Die untenstehende Methode eignet sich für eine Gebrauchssituation, in der der Rollstuhl von einer Begleitperson geschoben wird; sie gibt dem Benutzer ein sicheres Gefühl. Auf Hindernisse hinauffahren
1. Treten Sie auf die Kipphilfe und
kippen Sie den Rollstuhl leicht nach hinten, damit sich die Lenkräder vom Boden abheben.
2. Schieben Sie den Rollstuhl auf die
Erhöhung und nehmen Sie den Fuß von der Kipphilfe.
3. Schieben Sie den Rollstuhl weiter
und ziehen Sie die Hinterräder am Schiebebügel über das Hindernis.
Fahren Sie immer rückwärts vom Bordstein herunter, damit der Rollstuhl nicht nach vorn kippen kann, wodurch der Benutzer aus dem Stuhl fallen könnte. Es ist nicht zulässig, eine Treppe herunterzufahren.
Hänge emporfahren Hänge mit einem Neigungswinkel von mehr als 5° dürfen nicht befahren werden. Wenn Sie den Rollstuhl selbst fortbewegen, halten Sie dann immer die Greifreifen fest, damit der Rollstuhl nicht von selbst fahren kann. Der Rollstuhl hat an einem Hang eine geringere Stabilität. Fahren Sie nicht an Hängen, wenn der Sitz gekippt ist. Die Begleitperson, die den Rollstuhl schiebt, muss weiterschieben, damit der Rollstuhl nicht nach unten fährt. Setzen Sie die Bremse des Rollstuhls fest, wenn nicht oder nicht stark genug geschoben wird.Benutzen
Hänge hinabfahren Der Rollstuhl wird durch die Schwerkraft von selbst nach unten fahren. Wenn Sie den Rollstuhl selbst fortbewegen, müssen Sie mit beiden Händen die Geschwindigkeit der Greifreifen regeln. Die Begleitperson, die den Rollstuhl schiebt, muss den Rollstuhl an den Schiebegriffen abbremsen. Verhindern Sie, daß der Rollstuhl eine zu hohe Geschwindigkeit erreicht.
3.7 Transport des Rollstuhls
(ohne Benutzer) Die Teile des Rollstuhls, die sich leicht abnehmen lassen, sollten zum Transport demontiert werden. Rollstuhl verkleinern
1. Nehmen Sie den Sitz ab
2. Entfernen Sie die Beinstützen
3. Entfernen Sie die Armlehnen
4. Die Rückenstütze herunterklappen
( Sitzsystem) Diese Teile sorgfältig lagern. Verwenden Sie geeignete Rampen, um den Stuhl in und aus dem Fahrzeug zu fahren. Sobald sich der Rollstuhl im Fahrzeug befindet, muss er einschließlich optionaler Komponenten mit einem ISO 10542 – zertifizierten Befestigungssystem gesichert werden, das für das jeweilige Rollstuhlgewicht konzipiert ist.
3.8 Der Rollstuhl als
Beifahrersitz Dieser Rollstuhl ist gemäß ISO 7176- 19 (2008) mit einem maximalen Passagiergewicht von 160 kg getestet. Rollstühle sind nicht vorrangig darauf ausgelegt, als Autositze zu fungieren und können nicht das gleiche Maß an Sicherheit bieten wie normale Autositze, unabhängig davon, wie sicher sie im entsprechenden Fahrzeug festgeschnürt werden. Besondere Aufmerksamkeit sollte auf die folgenden Punkte gerichtet werden, wenn der Transfer vom Rollstuhl auf einen normalen Autositz nicht möglich ist. Der Rollstuhl kann dank der integrierten 4-Punkt Transportsicherung, das der ISO-Norm 10542 entspricht, als Passagiersitz in einem Auto oder Bus eingesetzt werden. Achten Sie darauf, dass dieses Rückhaltesystem auf das Gesamtgewicht des Rollstuhls ausgelegt ist. Das Gewicht eines Rollstuhls ist abhängig von seiner Konfiguration. Die Spezifikationen geben eine Übersicht über die verschiedenen Optionen und deren Anteil am Gesamtgewicht. Wiegen Sie immer das Gesamtgewicht des Rollstuhls, um sicher zu stellen, dass das richtige Rückhaltesystem verwendet wird. Das System erfordert, dass im Fahrzeug Zurrschienen angebracht sind. Der Rollstuhl muss dort immer an seinen vier Transportsicherungspunkten befestigt werden.Benutzen
Wo möglich, in einen normalen Autositz umsetzen. Verwenden Sie zur Sicherung des Rollstuhlfahrers ein 3-Punkt- Rückhaltesystem. Befolgen Sie die Anweisungen zu diesem System. Fragen Sie immer nach, ob das jeweilige Fahrzeug für den Rollstuhltransport konzipiert, versichert und ausgestattet ist. Der Rollstuhl muss so im Fahrzeug angebracht sein, dass das Gesicht des Rollstuhlfahrers in Fahrtrichtung zeigt. Der Rollstuhl wurde dynamisch in Aufstellung in Fahrtrichtung getestet, wobei die Autocrashpuppe sowohl mit einem Hüft- als auch mit einem Schultergurt gesichert war (z. B. einem Schultergurt als Teil eines 3-Punkt- Gurts). Es müssen sowohl Hüft- als auch Schultergurt verwendet werden, um die Wahrscheinlichkeit von Kopf- und Brustverletzungen durch Aufschlagen auf Fahrzeugteile zu verhindern. Rollstuhltische sollten:
1. entfernt und separat
im Fahrzeug transportiert werden.
2. am Rollstuhl in einer
Position befestigt werden, die vom Rollstuhlfahrer abgerichtet ist, mit schlagabsorbierender Polsterung zwischen ihm und dem Tisch. Den Rollstuhl in Standardeinstellung bringen und die Kopfstütze verwenden, wenn vorhanden. Der Rollstuhl muss während des Transports immer abgeschaltet sein. Stütz- und Positionierungsvorricht ungen dürfen nicht als Sicherheitsgurte verwendet werden, wenn sie nicht als konform zu ISO 7176/19 gekennzeichnet sind.Benutzen
An den Transportsicherungspun kten am Rollstuhl oder an der Gestellkonstruktion dürfen keine Änderungen vorgenommen werden, ohne vorher den Hersteller befragt zu haben. Der Rollstuhl muss vor der Wiederverwendung nach der Beteiligung an einer Fahrzeugkollision von einem Handicare- Fachmann überprüft werden. Der Taster zum Lösen des Sicherheitsgurts muss mit aller Umsicht so positioniert werden, dass er bei einem Aufprall nicht durch Teile des Rollstuhls getroffen werden kann. Der Rollstuhl wurde gemäß ISO 7176- 19 (2008). Test-Dummy Gewicht 102 kg.
Sicherheitsgurts Verwenden Sie den Dreipunkt- Sicherheitsgurt, um die Gefahr von Kopf- und Brustverletzungen zu reduzieren, wenn der Rollstuhl mit Fahrzeugteilen kollidiert. Nach einem Unfall mit einer Kollision muss der Rollstuhl immer von einem Fachmann des Herstellers überprüft werden.
Verwenden Sie den Sicherheitsgurt folgendermaßen: Positionieren Sie den Gurt über die Hüfte so straff wie möglich in einem Winkel zwischen 30° und 75° an. Der andere Teil des Gurts wird so angebracht, dass er über Brust und Schulter liegt. Der Sicherheitsgurt sollte so straff wie möglich sitzen und darf nicht verdreht sein.Benutzen
Achten Sie darauf, dass der Sicherheitsgurt nicht durch Teile des Rollstuhls wie Armlehnen oder Räder vom Körper des Rollstuhlfahrers abgehalten wird Am Rollstuhl angebrachte Tische, die nicht den Sicherheitsanforderungen entsprechen, müssen: entfernt und separat im Fahrzeug transportiert werden. am Rollstuhl gesichert und mit schlagabsorbierender Polsterung zwischen Rollstuhlfahrer und Tisch geschützt werden. Um Verletzungen im Falle eines Unfalls zu vermeiden, sichern Sie die Rollstuhl-Vorrichtungen am Rollstuhl oder entfernen Sie diese und sichern Sie sie im Fahrzeug.
3.10 Einstellmöglichkeiten
Der Kantelbereich hängt von den Einstellungen des Rollstuhls ab.
Sitzhöhe Beim Ändern der Sitzhöhe empfiehlt es sich, möglichst viele Teile des Sitzsystems (Sitzkissen, Rückenlehne, usw.) zu entfernen, damit das zu hebende Gewicht möglichst gering bleibt.
1. Lösen Sie die 4 Schrauben (A);
verwenden Sie dazu einen Gabelschlüssel mit einer Schlüsselweite von 13 mm.
2. Heben Sie den Sitzmast vom
Haken (B) und stellen Sie ihn in der gewünschten Höhe auf den Haken zurück.
3. Ziehen Sie die Schrauben (A)
wieder gut fest. Sitzwinkel
1. Kippen Sie den Sitz mit dem
Kippmechanismus, damit die Stellplatte frei ist.
2. Lösen Sie die Schraube (A);
verwenden Sie dazu einen Inbusschlüssel mit einer Schlüsselweite von 4 mm.
3. Lösen Sie die Schraube (B) einige
4. Stellen Sie den gewünschten
Winkel der Platte (C) ein.
5. Ziehen Sie beide Schrauben (A
und B) wieder gut fest.Benutzen
Rahmenbreite (20”/22”/24”)
1. Lösen Sie die Schrauben (A);
verwenden Sie dazu zwei Gabelschlüssel mit einer Schlüsselweite von 13 mm.
2. Schieben Sie das Rahmenrohr (B)
auf die gewünschte Breite, damit die Löcher auf einer Linie mit dem Rahmen sind.
3. Ziehen Sie die Schrauben (A)
wieder gut fest. Position der Räder Wenn die Position der Räder geändert wird, kann dies eine Auswirkung auf die Stabilität des Rollstuhls haben. Überprüfen Sie die Stabiltät des Rollstuhls und stellen Sie den Kippschutz richtig ein. Kontrollieren Sie die Bremswirkung. 12”/16” Hinterrädern
1. Stellen Sie den Rahmen auf eine
solide Basis, damit die Räder frei vom Boden sind.
2. Entfernen Sie die Handbedienung (A).
3. Entfernen Sie den Fußbügel(B).
4. Lösen Sie die Mutter(C);
verwenden Sie dazu einen Gabelschlüssel mit einer Schlüsselweite von 19 mm.
5. Stellen Sie die gewünschte
Position des Rads ein.
6. Ziehen Sie die Mutter (C) wieder
gut fest. 20”/ 22”/24” Hinterrädern
1. Stellen Sie den Rahmen auf eine
solide Basis, damit die Räder frei vom Boden sind.
2. Lösen Sie die Schrauben (A);
verwenden Sie dazu einen Gabelschlüssel mit einer Schlüsselweite von 19 mm.
3. Schieben Sie die Adapterplatte (B)
in die gewünschte Position.
4. Ziehen Sie die Schrauben (A)
wieder gut fest.Benutzen
1. Lösen Sie die Schrauben (B).
2. Stellen Sie die gewünschte
Position des Kippschutzes ein.
3. Ziehen Sie die Schrauben (B)
Kontrollieren Sie, ob der Kippschutz gut funktioniert. Bremse Für die unterschiedlichen Durchmesser der Hinterräder gibt es unterschiedliche Löcher.
Stellen Sie die Bremse neu ein, damit diese ausreichend funktioniert.
1. Lösen Sie die Inbusschraube (D)
einige Umdrehungen; verwenden Sie dazu einen Inbusschlüssel mit einer Schlüsselweite von 5 mm.
2. Stellen Sie die Bremse in die
gewünschte Position.
3. Ziehen Sie die Inbusschraube (D)
Kontrollieren Sie, ob die Bremse richtig funktioniert.Benutzen
3.11 Verstellmöglichkeiten
1. Setzen Sie die Bremse des
2. Fassen Sie an die beiden Griffe
des Schiebebügels und ziehen Sie den Hebel (A) ganz nach oben.
3. Drücken Sie die Griffe nach unten,
bis der gewünschte Winkel erreicht ist. Manuell verstellbare Rückenlehne (durch den Helfer)
2. (B) in die gewünschte Position
(A) gedrückt halten.
Manuell verstellbare Rückenlehne (durch den Fahrer)
2. Nach vorne oder hinten lehnen und
(B) in die gewünschte Position bringen.
(A) gedrückt halten.
3. (A) loslassen.Benutzen
Höhe des Schiebegriffs
1. (A) mit einer Umdrehung lösen.
2. (B) in die gewünschte Position
Der Bowdenzug der Kantelung darf nicht gespannt sein.Wartung
Es empfiehlt sich, den Rollstuhl einmahl jährlich oder, bei intensiver Benutzung, alle sechs Monate von Ihrem Händler kontrollieren zu lassen. Die untenstehende Tabelle zeigt die Wartungsarbeiten, die Sie selbst ausführen können. Zeit Beschreibung Wöchentlich Kontrolle des Reifendrucks und sofern erforderlich Aufpumpen der Reifen. Siehe 4.2 Monatlich Reinigung des Rollstuhls. Siehe 4.3.
Schmierung des Sitz- Drehsystems.
4.2 Reifen kontrollieren und
aufpumpen Sorgen Sie dafür, daß die Reifen immer den richtigen Druck aufweisen. Achten Sie darauf, daß der Druck nie den angegebenen Höchstwert übersteigt. Die Reifen können mit einer Fußpumpe oder einer Fahrradpumpe aufgepumpt werden. Verwenden Sie dazu den mitgelieferten Aufsatz. Sie können die Reifen auch an einer Tankstelle aufpumpen lassen. Reifendruck der Hinterräder 2,5 bar
4.3 Reinigung des Rollstuhls
Abwischen von trockenem Schmutz Polsterung, Metallteile und Rahmenteile lassen sich normalerweise einfach mit einem trockenen, weichen Lappen reinigen. Abwischen von Matsch bzw. anderem nassen Schmutz Reinigen Sie die verschmutzten Teile zunächst mit einem feuchten Schwamm und wischen Sie sie anschließend mit einem trockenen weichen Lappen trocken.
Benutzen Sie nie Scheuermittel oder aggressive Reinigungsmittel. Diese können Kratzer auf dem Rollstuhl verursachen . Benutzen Sie keine organischen Lösungsmittel wie Verdünnungsmittel, Waschbenzin oder Terpentin.
Die Liste der durchzuführenden Arbeiten die zum Wiedereinsatz des Ibis durchgeführt werden müssen, können bei der Fa. Handicare vom Fachhändler angefordert werden!Technische Daten
5 Technische Daten Allgemein Durchmesser der Hinterräder 12 / 16 Zoll 20 / 22 / 24 Zoll Durchmesser der Vorderräder 7 Zoll 7 Zoll Reifendruck der Hinterräder 2,5 Bar 7,5 Bar Höchstzul. Benutzergewicht 160 kg 160 kg Gesamtlänge 1040 mm 1040 mm Gesamtbreite 625 mm 660-700-740 mm Gesamtgewicht 40 kg 42 kg Gewicht des schwersten Teils 26 kg 28 kg Statische Stabilität abwärts 15° 15° Statische Stabilität aufwärts 15° 15° Statische Stabilität seitwärts 15° 15° Kantelung 30° 30° Sitzwinkel
Effektive Sitzbreite
Sitzhöhe von der Vorderseite aus
Vorderseite der Armlehne (30 cm) bis zur Rückenlehne
Vorderseite der Armlehne (40 cm) bis zur Rückenlehne
Mindestwendekreis 810 mm 810 mm Freiraum bis zum Boden 70 mm 70 mm Höhe des Schiebebügels
EinfachAnleitung