Jazz 30 - Rollstuhl Vermeiren - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Jazz 30 Vermeiren
Hinweise für den Fachhändler
Diese Gebrauchsanweisung ist Bestandteil des Produkts und ist bei jeder Produkts auszuhändigen.
Version: B, Januar 2011
Alle Rechte, auch an der Übersetzung, vorbehalten.
Kein Teil der Gebrauchsanweisung darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie, Mikrofilm oder einem anderen Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Herausgebers reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.
© N.V. Vermeiren N.V. 2011

1 Produktbeschreibung 3
1.1 Verwendungszweck....3
1.2 Technische Daten 4
1.3 Komponenten 6
1.4 Zubehör 7
1.5 Positionstypenschild....7
1.6 Zeichenerklärung....8
1.7 Für ihre sicherheit....8
2 Verwendung....9
2.1 Transportieren des Rollstuhls....9
2.2 Montage der Hinterräder 9
2.3 Auseinanderklappen des Rollstuhl....9
2.4 An- oder Abbauen der Fußplatten....10
2.5 Betätigen der Bremsen....10
2.6 An- oder Abbauen der Armauflagen 11
2.7 Setzen in den Rollstuhl....12
2.8 Prüfen Sie, ob die Sitzposition korrekt ist....12
2.9 Fahren mit dem Rollstuhl....12
2.10 Bewegen an Steigungen 12
2.11 Überwinden von Stufen und Bordsteinen 13
2.12 Zusammenklappen des Rollstuhls....14
2.13 Abnehmen der Hinterräder....15
2.14 Transport in einem Auto....15
2.15 Rückenverstellung....15
3 Zussammenbau und Einstellung....15
3.1 Werkzeug....16
3.2 Lieferumfang....16
3.3 Einstellen der Sitzhöhe....16
3.4 Einstellen der Fußplatten....16
3.5 Einstellen der Bremsen....17
4 Wartung....18
4.1 Regelmäßige Wartung....18
4.2 Verpackung und Lagerung 18
4.3 Pflege....19
4.4 Inspektion....19
4.5 Desinfektion 20
5 Garantie 22
6 Entsorgung 22
7 Übereinstimmungserklärung....22
8 Wartungsplan 23
9 Desinfektionsbuch....23
Vorwort
Zuerst möchten wir uns für das Vertrauen bedanken, das Sie in uns gesetzt haben, indem Sie sich für einen unserer Rollstühle entschieden haben.
Die Vermeiren-Rollstühle sind das Ergebnis langjähriger Forschung und Erfahrung. In der Entwicklungsphase wurde besonderer Wert auf Bedienerfreundlichkeit und leichte Wartung des Rollstuhls gelegt.
Die zu erwartende Lebensdauer Ihres Rollstuhls hängt stark von der Wartung und Pflege ab, die für den Rollstuhl aufgewendet wird.
Diese Bedienungsanleitung soll Ihnen helfen, sich mit der Benutzung Ihres Rollstuhls vertraut zu machen.
Das Befolgen der Bedienungsanleitung und der Wartungshinweise bildet einen wesentlichen Teil der Garantiebedingungen.
Diese Bedienungsanleitung spiegelt die neuesten Produktentwicklungen wider. Das Unternehmen Vermeiren behält sich jedoch das Recht vor, Änderungen vorzunehmen. Dabei besteht jedoch keine Verpflichtung, die früher ausgelieferten Modelle anzupassen oder zu ersetzen.
Sollten Sie weitere Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
1 Produktbeschreibung
1.1 Verwendungszweck
Der Rollstuhl ist ausschließlich für den Transport von gehbehinderten oder gehunfähigen Menschen vorgesehen.
In dem Rollstuhl kann eine Person transportiert werden.
Der Rollstuhl kann sowohl im Innen- als auch im Außenbereich eingesetzt werden.
Der Rollstuhlfahrer kann den Rollstuhl entweder selbst antreiben oder von einer zweiten Person geschoben werden.
Die Vielfalt an Ausstattungs- und Zubehörvarianten sowie die modulare Bauweise erlauben den Transport eines Menschen bei Gehbehinderung/Gehunfähigkeit aufgrund von:
- Lähmungen
• Gliedmaßenverlust (Beinamputation)
• Gliedmaßendefekt oder -deformation
• Gelenkkontrakturen oder -schäden
• Herzkrankheiten oder schwachem Blutkreislauf
• Gleichgewichtsstörungen
• Kachexie (Muskelschwund) - und für ältere Menschen.
Bei der individuellen Versorgung sind außerdem:
- Körpergröße und -gewicht (max. 120 kg)
- körperlicher und geistiger Zustand
- Wohnverhältnisse
- Umgebung
zu beachten.
Ihr Rollstuhl darf nur auf Flächen verwendet werden, auf denen alle vier Räder den Boden berühren und ausreichend Kontakt vorhanden ist, um die Räder gleichmäßig anzutreiben.
Sie sollten die Verwendung des Rollstuhls auf unebenen Flächen (Pflastersteinen usw.), Abhängen, Kurven sowie das Umfahren von Hindernissen (Bordsteinen usw.) üben.
Der Rollstuhl darf nicht als Leiter oder als Transportmittel für schwere oder heiße Objekte verwendet werden.
Wird der Rollstuhl auf Matten, Auslegeware oder Teppichböden verwendet, könnten diese Bodenbeläge beschädigt werden.
Verwenden Sie ausschließlich von Vermeiren genehmigtes Zubehör.
Für Schäden durch nicht oder mangelhaft durchgeführte Wartung oder durch Nichtbeachtung der folgenden Anweisungen übernimmt der Hersteller keine Haftung.
Das Befolgen der Bedienungsanleitung und der Wartungshinweise bildet einen wesentlichen Teil der Garantiebedingungen.
1.2 Technische Daten
Die im Folgenden aufgeführten technischen Daten gelten für einen Rollstuhl in der Standardkonfiguration. Wurden eine Fußplatte und/oder eine Armauflage oder anderes Zubehör montiert, ändern sich die in der Tabelle aufgeführten Werte.
| Hersteller | Vermeiren | ||||||
| Adresse | Vermeirenplein 1/15, B-2920 Kalmthout (Belgien) | ||||||
| Typ | Manueller Rollstuhl | ||||||
| Modell | Jazz | ||||||
| Max. zulässiges Gewicht des Fahrers | 120 kg | ||||||
| Beschreibung | Min. | Max. | |||||
| Gesamtlänge mit Beinstütze | 1060 mm | ||||||
| Effektive Sitzbreite | 390 mm | 420 mm | 440 mm | 460 mm | 480 mm | 500 mm | |
| Gesamtbreite (abhängig von der Sitzbreite) | 600 mm | 630 mm | 650 mm | 670 mm | 690 mm | 710 mm | |
| Länge zusammengeklappt | 1040 mm | ||||||
| Breite zusammengeklappt | 310 mm | ||||||
| Höhe zusammengeklappt | 940 mm | ||||||
| Gesamtgewicht | 15,9 kg | ||||||
| Gewicht des schwersten Teils | 8,45 kg | ||||||
| Gewichte von Teilen, die demontierbar oder abnehmbar sind | Fußplatten: 1,55 kg; Armauflagenträger: 1 kg; Hinterräder: 3,8 kg | ||||||
| Statische Stabilität bergab | 10° (in der Standardkonfiguration) | ||||||
| Statisch Stabilität bergauf | 10° (in der Standardkonfiguration) | ||||||
| Statische Stabilität seitwärts | 10° (in der Standardkonfiguration) | ||||||
| Überfahren von Hindernissen | 60 mm | ||||||
| Winkel der Sitzebene | 5° | ||||||
| Effektive Sitztiefe | 430 mm | ||||||
| Höhe der Sitzoberfläche an der Vorderkante | 500 mm | ||||||
| Rückenlehnenwinkel | 0° | ||||||
| Rückenlehnenhöhe | 410 mm | ||||||
| Abstand zwischen Fußplatte und Sitz | 360 mm | ||||||
| Winkel zwischen Sitz und Fußplatte | 7° | ||||||
| Abstand zwischen Armauflage und Sitz | 220 mm | ||||||
| Vordere Höhe der Armauflagenstruktur | 410 mm | ||||||
| Greifreifendurchmesser | 535 mm | ||||||
| Horizontale Lage der Achse (Deflektion) | 50 mm | ||||||
| Kleinster Wenderadius | 1540 mm | ||||||
| Durchmesser der Krypton PU-Hinterräder | 24" | ||||||
| Reifendruck, Hinterräder (Antriebsräder) | Max. 3.5 bar | ||||||
| Durchmesser der Krypton PU-Lenkräder | 200 mm | ||||||
| Reifendruck, Lenkräder | Max. 2.5 bar | ||||||
| Temperaturbereich für Lagerung und Nutzung | + 5 °C | + 41 °C | |||||
| Luftfeuchtigkeitsbereich für Lagerung und Nutzung | 30% | 70% | |||||
| Technische Änderungen vorbehalten. Messtoleranzen ± 15 mm / 1,5 kg / ° | |||||||
Tabelle 1: Technische Daten Jazz
| Hersteller | Vermeiren | ||||||
| Adresse | Vermeirenplein 1/15, B-2920 Kalmthout (Belgien) | ||||||
| Typ | Manueller Rollstuhl | ||||||
| Modell | Jazz 30° | ||||||
| Max. zulässiges Gewicht des Fahrers | 120 kg | ||||||
| Beschreibung | Min. | Max. | |||||
| Gesamtlänge mit Beinstütze | 1060 mm | ||||||
| Effektive Sitzbreite | 390 mm | 420 mm | 440 mm | 460 mm | 480 mm | 500 mm | |
| Gesamtbreite (abhängig von der Sitzbreite) | 600 mm | 630 mm | 650 mm | 670 mm | 690 mm | 710 mm | |
| Länge zusammengeklappt | 1040 mm | ||||||
| Breite zusammengeklappt | 310 mm | ||||||
| Höhe zusammengeklappt | 940 mm | ||||||
| Gesamtgewicht | 18,16 kg | ||||||
| Gewicht des schwersten Teils | 10,71 kg | ||||||
| Gewichte von Teilen, die demontierbar oder abnehmbar sind | Fußplatten: 1,55 kg; Armauflagenträger: 1 kg; Hinterräder: 3,8 kg | ||||||
| Statische Stabilität bergab | 10° (in der Standardkonfiguration) | ||||||
| Statisch Stabilität bergauf | 5° (in der Standardkonfiguration) | ||||||
| Statische Stabilität seitwärts | 10° (in der Standardkonfiguration) | ||||||
| Überfahren von Hindernissen | 60 mm | ||||||
| Winkel der Sitzebene | 5° | ||||||
| Effektive Sitztiefe | 430 mm | ||||||
| Höhe der Sitzoberfläche an der Vorderkante | 500 mm | ||||||
| Rückenlehnenwinkel | 30° | ||||||
| Rückenlehnenhöhe | 410 mm | ||||||
| Abstand zwischen Fußplatte und Sitz | 360 mm | ||||||
| Winkel zwischen Sitz und Fußplatte | 7° | ||||||
| Abstand zwischen Armauflage und Sitz | 220 mm | ||||||
| Vordere Höhe der Armauflagenstruktur | 410 mm | ||||||
| Greifreifendurchmesser | 535 mm | ||||||
| Horizontale Lage der Achse (Deflektion) | 50 mm | ||||||
| Kleinster Wenderadius | 1540 mm | ||||||
| Durchmesser der Krypton PU-Hinterräder | 24" | ||||||
| Reifendruck, Hinterräder (Antriebsräder) | Max. 3.5 bar | ||||||
| Durchmesser der Krypton PU-Lenkräder | 200 mm | ||||||
| Reifendruck, Lenkräder | Max. 2.5 bar | ||||||
| Temperaturbereich für Lagerung und Nutzung | + 5 °C | + 41 °C | |||||
| Luftfeuchtigkeitsbereich für Lagerung und Nutzung | 30% | 70% | |||||
| Technische Änderungen vorbehalten. Messtoleranzen ± 15 mm / 1,5 kg / ° | |||||||
Tabelle 2: Technische Daten Jazz 30°
DE
Der Rollstuhl entspricht den Anforderungen der folgenden Normen:
ISO 7176-8: Anforderungen und Prüfungen für statische Festigkeit, Stoßfestigkeit und Dauerfestigkeit.
ISO 7176-16: Beständigkeit gegen Entzündung von gepolsterten Teilen
1.3 Komponenten

5 = Armauflagenträger
Folgendes Zubehör ist erhältlich für die Modelle Jazz, Jazz 30°:
• Armlehnen (B02, B03, B05)
- Beinstützen (B06, B07, B08, BZ7, BZ8, BA6, BK6)
• Personenrückhaltesystem (B20, B58)
- Kippschutz (B78)
• Trommelbremse für Begleitperson (B74)
• Tische (B12, B15, B112)
• Fersenschoner (B18)
- Fußriemen (B19)
- Räder (B84, B89)
- Reiserollen (B86)
• Doppelgreifreifenantrieb (HEM2)
• Stockhalter (B31)
• Infusionshalter (B52)
- Schiebestange (B90)
- Steckachsen (B80)
• Sitzkissen (Höhe 40 mm - B23)
• Feste Sitze und Rücken (L14, L15, L24, L25)
• Transitrollstuhl (T30)
Für weiteres Zubehör setzen Sie sich mit Ihrem Fachhändler in Verbindung. Er berät sie gern.
1.5 Positionstypenschild

1.6 Zeichenerklärung

Max. Gewicht

Innen- und Außenbereich

Hangabwärts

Hangaufwärts

CE Konformität
1.7 Für ihre sicherheit
Achten Sie darauf, dass bei Nutzung der Antriebsräder keine Gegenstände und/oder Körperteile in die Speichen hineinragen, da sonst Verletzungen und/oder Beschädigungen an Ihrem Rollstuhl auftreten können.
⚠ Vor dem Ein-/Aussteigen in den/aus dem Rollstuhl sind die Feststellbremsen zu betätigen.
Steigen Sie beim Ein-/Aussteigen in den/aus dem Rollstuhl nicht auf die Fußplatten. Diese sind vorher nach oben zu klappen oder die ganze Fußstütze nach außen abzuschwenken.
Erforschen Sie die Auswirkungen von Schwerpunktverlagerungen auf das Verhalten des Rollstuhles, zum Beispiel auf Gefällestrecken, Steigungen, seitlichen Neigungen oder beim Überwinden von Hindernissen. Nutzen Sie die Unterstützung durch eine Begleitperson.
Achten Sie beim Ergreifen von Gegenständen (die vor, seitlich oder hinter dem Rollstuhl liegen) darauf, dass Sie sich nicht zu weit aus dem Rollstuhl lehnen, da durch Schwerpunktverlagerung eine Kippgefahr besteht.
Bei Durchfahrten von Türen, Bögen usw. muss seitlich ausreichend Platz vorhanden sein, da sonst Quetschgefahr für Ihre Hände/Arme besteht und Schäden am Rollstuhl entstehen.
Setzen Sie Ihren Rollstuhl nur bestimmungsgemäß ein. Vermeiden Sie z.B. ein ungebremstes Fahren gegen ein Hindernis (Stufe, Bordsteinkante, Türzarge usw.) oder Herunterspringen von Absätzen. Für Schäden, die durch Kollision, Überlast oder andere, nicht bestimmungsgemäße Nutzung entstehen, haftet der Hersteller nicht.
Treppen dürfen nur mit Hilfe von Begleitpersonen überwunden werden. Sind dafür Einrichtungen, wie z.B. Auffahrrampen oder Aufzüge vorhanden, sind diese zu nutzen.
⚠️ Sie unterliegen bei Fahrten im öffentlichen Straßenverkehr der Straßenverkehrsordnung.
⚠️ Wie auch beim Führen anderer Fahrzeuge sollten Sie mit Ihrem Rollstuhl nicht unter Alkoholeinfluss oder Medikamenteneinwirkung stehen. Dies gilt auch in Innenräumen.
⚠ Stellen Sie Ihr Fahrverhalten bei Fahrten außerhalb der Wohnung auf die gegebenen Witterungs- und Straßenverhältnisse ein.
⚠ Zum Transport des Rollstuhles diesen nie an beweglichen Teilen (Armlehnen, Beinstützen etc.) fassen, sondern nur an festen Rahmenteilen.
Tragen Sie zum "Besser-Gesehen-Werden" im Dunkeln möglichst helle Kleidung oder Kleidung mit Reflektoren und achten Sie darauf, dass die seitlich und rückwärtig am Rollstuhl angebrachten Reflektoren gut sichtbar sind.
⚠ Vorsicht beim Umgang mit Feuer, insbesondere brennenden Zigaretten; Sitz- und Rückenbespannung könnten sich entzünden.
Achten sie darauf, dass die maximale Zuladung (max. 120 kg) nicht überschritten wird.
2 Verwendung
In diesem Kapitel wird die tägliche Verwendung beschrieben. Diese Anweisungen richten sich an den Benutzer und an den Fachhändler.
Der Rollstuhl wird Ihnen vollständig aufgebaut von Ihrem Fachhändler geliefert.
Anweisungen für den Fachhändler, wie der Rollstuhl zusammengebaut und eingerichtet wird, befinden sich in § 3.
2.1 Transportieren des Rollstuhls
Am besten lässt sich der Rollstuhl transportieren, indem die Räder verwendet und der Rollstuhl geschoben wird.
Sollte dies nicht möglich sein (beispielsweise wenn die Hinterräder für den Transport in einem Auto abgenommen wurden), greifen Sie den Rahmen fest an der Vorderseite und an den Griffen. Greifen Sie den Rollstuhl nicht an den Fuß- oder Armstützen oder den Rädern.
2.2 Montage der Hinterräder

-
Nehmen Sie das Hinterrad in die Hand und drücken Sie auf den Arretierstift ①.
-
Halten Sie den Arretierstift gedrückt und schieben Sie das Hinterrad bis zum Anschlag auf die Achse.
-
Lassen Sie den Arretierstift los.
-
Prüfen Sie, ob die Räder sicher auf der Achse sitzen.
2.3 Auseinanderklappen des Rollstuhl
VORSICHT: Klemmgefahr – Halten Sie Ihre Finger fern von sich bewegenden Teilen des Rollstuhls.
- Stellen Sie sich hinter den Rollstuhl.
- Ziehen Sie den Rollstuhl an den Handgriffen so weit wie möglich auseinander.
-
Stellen Sie sich vor den Rollstuhl.
-
Drücken Sie mit den Händen auf die Rohre an den Seiten der Sitzfläche, bis sie in ihren Positionen einrasten.
2.4 An- oder Abbauen der Fußplatten

Die Fußplatten werden wie folgt montiert:
- Halten Sie die Fußplatte seitlich an die Außenseite des Rollstuhlrahmens und stecken Sie den Zapfen ① in den Rahmen.
- Drehen Sie sie Beinstützen nach innen bis diese einrasten.
- Drücken Sie die Fußplatte nach unten.

So bauen Sie die Fußplatten ab:
- Ziehen Sie am Griff ②.
- Schwenken Sie die Fußplatte zur Außenseite des Rollstuhls, bis sie sich aus der Führung löst.
- Ziehen Sie den Zapfen ① aus dem Rahmen.
2.5 Betätigen der Bremsen
⚠️ WARNING: Die Bremsen dienen nicht dazu, die Bewegung des Rollstuhls abzubremsen – sie dienen ausschließlich dazu, unbeabsichtigte Bewegungen des Rollstuhls zu verhindern.
⚠️ WARNING: Die ordnungsgemäße Funktion der Bremsen kann durch Verschleiß oder Schmutz (auch Wasser, Öl, Schlamm usw.) beeinträchtigt werden. Überprüfen Sie daher vor jeder Rollstuhlnutzung den Zustand der Reifen.
⚠️ WARNING: Die Bremsen sind einstellbar und können verschleßen. Überprüfen Sie daher vor jeder Rollstuhlnutzung den Zustand der Bremsen.

So betätigen Sie die Bremsen:
- Drücken Sie die Bremshebel nach vorn, bis sie ein deutliches Klicken fühlen.
VORSICHT: Gefahr einer unbeabsichtigten Bewegung. Achten Sie darauf, dass der Rollstuhl auf einer flachen, horizontalen Fläche steht, bevor Sie die Bremsen lösen. Lösen Sie niemals beide Bremsen gleichzeitig.
So lösen Sie die Bremsen:
- Lösen Sie eine Bremse, indem Sie den Griff nach hinten ziehen.
- Fassen Sie den Greifreifen des Rads mit der gelösten Bremse mit Ihrer Hand.
- Lösen Sie die zweite Bremse, indem Sie den Griff nach hinten ziehen.
2.6 An- oder Abbauen der Armauflagen
VORSICHT: Klemmgefahr – Halten Sie Ihre Finger, Schnallen oder Kleidungsstücke fern von der Unterseite der Armauflage.
Die Armauflagen des Rollstuhl können weggeklappt oder abgebaut werden.
- Schieben Sie das hintere Rohr der Armauflage in die Rohraufnahme ①. (Abb. A)
- Stellen Sie sicher, dass die Armlehnen korrekt eingehangen sind.
- Klappen Sie die Armauflage nach vorne.
- Drücken Sie den Hebel ② am vordern Armlehnenende ③ nach unten. (Abb. B)
- Schieben Sie das vordere Rohr der Armauflage ④ in die Rohraufnahme ③. (Abb. B)

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A ① B ② ③ ④So entriegeln Sie eine Armauflage und bauen sie ab:
- Drücken Sie den Hebel ② und ziehen Sie die Vorderseite der Armauflage ① nach oben. (Abb C)
- Klappen Sie die Armauflage nach hinten.
- Um die Armlehne abzunehmen, ziehen Sie die Armlehne aus der hinteren Armlehnenaufnahme ③. (Abb. D)

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C 1 2 D 32.7 Setzen in den Rollstuhl
⚠ VORSICHT: Falls Sie sich nicht allein sicher in den Rollstuhl setzen können, bitten Sie jemanden um Hilfe.
VORSICHT: Kipprisiko des Rollstuhls – nicht auf die Fußplatten stellen.

- Stellen Sie den Rollstuhl so nahe wie möglich an den Stuhl, die Couch oder das Bett, von dem Sie zum Rollstuhl wechseln möchten.
- Achten Sie darauf, dass beide Bremsen des Rollstuhls betätigt sind.
- Klappen Sie die Fußplatten nach oben, damit Sie sich nicht versehentlich darauf stellen.
- Wenn Sie sich von der Seite in den Rollstuhl setzen, klappen Sie die Armauflage an der entsprechenden Seite nach oben. (Siehe § 2.6)
- Setzen Sie sich in den Rollstuhl.
2.8 Prüfen Sie, ob die Sitzposition korrekt ist.
Einige Empfehlungen für die komfortable Verwendung des Rollstuhls:
- Setzen Sie sich möglichst weit nach hinten, so dass Ihr Rücken an der Rückenlehne anliegt.
- Achten Sie darauf, dass Ihre Oberschenkel möglichst horizontal stehen. Gegebenenfalls müssen Sie die Länge der Fußplatten einstellen. (Siehe § 3.4)
2.9 Fahren mit dem Rollstuhl
⚠️ WARNING: Klemmgefahr – Halten Sie Ihre Finger von den Radspeichen fern.
⚠️ WARNUNG: Klemmgefahr – Seien Sie in engen Durchfahren (z. B. Türen) vorsichtig.
⚠️ WARNUNG: Verletzungsgefahr – Achten Sie darauf, dass Sie das Gerät keinen extremen Temperaturen aussetzen (Sonnenschein, extreme Kälte, Sauna etc.), da sich die verwendeten Materialien den Umgebungstemperaturen angleichen, was bei Berührung zu Verletzungen führen kann - Umgebungstemperaturen können Oberflächen verändern.
- Lösen Sie die Bremsen.
- Legen Sie beide Hände an die oberste Position des Greifreifens.
- Lehnen Sie sich nach vorn und drücken Sie die Greifreifen nach vorn, bis beide Arme gerade sind.
- Schwingen Sie Ihre Arme lose zurück an die Oberkante der Greifreifen und wiederholen Sie die Bewegung.
2.10 Bewegen an Steigungen
⚠️ WARNUNG: Kontrollieren Sie Ihre Geschwindigkeit – Bewegen Sie sich an Steigungen so langsam wie möglich.
⚠️ WARNUNG: Berücksichtigen Sie die Kräfte Ihres Helfers – Wenn Ihr Helfer nicht stark genug ist, den Rollstuhl zu kontrollieren, betätigen Sie die Bremsen.
⚠️ WARNING: Kippgefahr – Lehnen Sie sich nach vorn, um Ihren Schwerpunkt nach vorne zu verlagern. So sorgen Sie für bessere Stabilität.

- Falls Ihr Rollstuhl mit einem Sicherheitsgurt ausgestattet ist, sollten Sie ihn stets anlegen.
- Versuchen Sie nicht, zu steile Steigungen hinauf zu fahren. Die maximalen Steigungswinkel (sowohl auf- als auch abwärts), sind in Tabelle 1 aufgeführt.
- Bitten Sie einen Helfer, Sie beim Hinauffahren der Steigung zu unterstützen.
- Lehnen Sie sich nach vorn, um Ihren Schwerpunkt nach vorne zu verlagern.
2.11 Überwinden von Stufen und Bordsteinen
2.11.1 Hinunterfahren von Stufen und Bordsteinen
Stufen und Bordsteine können vorwärts überwunden werden. Achten Sie darauf, dass die Fußplatten den Boden nicht berühren.

Ein geübter Fahrer kann Stufen und Bordsteine problemlos allein hinunterfahren:
⚠️ WARNUNG: Kippgefahr – Falls Sie noch unerfahren im Umgang mit dem Rollstuhl sind, lassen Sie sich helfen.
-
Verlagern Sie das Gewicht auf die Hinterräder, um die Vorderräder zu entlasten.
-
Fahren Sie den Bordstein hinunter.
Auch höhere Bordsteine können mit einem Helfer vorwärts überwunden werden:
- Bitten Sie den Helfer, den Rollstuhl etwas nach hinten zu kippen.
- Fahren Sie den Bordstein hinunter, während Sie die Hinterräder bewegen.
- Setzen Sie den Rollstuhl wieder auf alle vier Räder.

Ein erfahrener Fahrer kann auch höhere Bordsteine alleine überwinden. Die erfolgt dann am besten rückwärts.
- Drehen Sie den Rollstuhl so, dass die Hinterräder zum Bordstein stehen.
- Lehnen Sie sich nach vorn, um Ihren Schwerpunkt nach vorne zu verlagern.
- Bewegen Sie den Rollstuhl so nach wie möglich an den Bordstein.
- Drücken Sie vorsichtig am Greifreifen, um den Rollstuhl langsam den Kantstein hinunterfahren zu lassen.
2.11.2 Hinauffahren von Stufen und Bordsteinen
So überwinden Sie Stufen oder Bordsteine mit einem Helfer:

- Achten Sie darauf, dass die Fußplatten den Bordstein nicht berühren.
- Bitten Sie den Helfer, den Rollstuhls gerade so weit nach hinten zu kippen, das die Vorderräder über dem Bordstein stehen.
- Lehnen Sie sich nach hinten, um Ihren Schwerpunkt nach hinten über die Hinterräder zu verlagern.
- Setzen Sie die Vorderräder auf den Bordstein.
- Rollen Sie die Hinterräder des Rollstuhls über den Bordstein.

Höhere Bordsteine können Sie rückwärts überwinden:
- Drehen Sie den Rollstuhl so, dass die Hinterräder zum Bordstein stehen.
- Lehnen Sie sich nach hinten, und bringen Sie den Schwerpunkt über die Hinterräder.
- Bitten Sie den Helfer, den Rollstuhl über den Bordstein zu ziehen.
- Nehmen Sie wieder die normale Position auf dem Rollstuhl ein.
Ein erfahrener Fahrer kann auch höhere Bordsteine alleine überwinden:
⚠️ WARNING: Kippgefahr – Wenn Sie noch unerfahren in der Handhabung eines Rollstuhls sind, lassen Sie sich von einer zweiten Person helfen.

- Fahren Sie bis an den Bordstein heran.
- Achten Sie darauf, dass die Fußplatten den Bordstein nicht berühren.
- Lehnen Sie sich nach hinten, um den Schwerpunkt auf die Hinterräder zu verlagern.

- Rollen Sie die Vorderräder vorsichtig über den Bordstein.
- Lehnen Sie sich nach vorn, um mehr Stabilität zu erhalten.
- Rollen Sie die Hinterräder über den Bordstein.
2.11.3 Überwinden von Treppen
Auch eine Treppe kann mit einem Rollstuhl überwunden werden, wenn die folgenden Regeln beachtet werden:
⚠️ WARNING: Kippgefahr – Treppen sollten immer mit zwei Helfern überwunden werden.
- Bauern Sie die Fußplatten ab.
- Ein Helfer kippt den Rollstuhl etwas nach hinten.
- Der zweite Helfer fasst den Rollstuhl am vorderen Rahmen.
- Bleiben Sie ruhig, vermeiden Sie plötzliche Bewegungen, und halten Sie die Arme am Körper.
- Überwinden Sie die Stufen mit den Hinterräder des Rollstuhls.
- Bauen Sie die Fußplatten nach dem Überwinden der Treppe wieder am Rollstuhl an.
2.12 Zusammenklappen des Rollstuhls
VORSICHT: Quetschgefahr – Achten Sie beim Zusammenklappen des Rollstuhls auf Ihre Finger.
- Klappen Sie die Fußplatten ein oder bauen Sie sie ab (siehe § 2.4).
- Fassen Sie den Sitz an der vorderen und hinteren Seite und ziehen Sie die Sitzfläche nach oben.
- Drücken Sie an den Handgriffen den Rollstuhl zusammen.
2.13 Abnehmen der Hinterräder

Für eine einfacheren Transport des Rollstuhls können die Hinterräder abgenommen werden:
- Stellen Sie sicher, dass die Bremsen gelöst sind.
- Drehen Sie die Seite des Rollstuhls zu sich, an der Sie das Rad abnehmen möchten.
- Drücken Sie den Arretierstift ① in der Mitte der Radnabe.
- Ziehen Sie das Rad vom Rahmen ab.
2.14 Transport in einem Auto
⚠️ WARNUNG: Verletzungsgefahr – Achten Sie darauf, den Rollstuhl ordnungsgemäß zu befestigen. So vermeiden Sie Verletzungen der Fahrzeuginsassen bei einer Kollision oder einem plötzlichen Bremsmanöver.
⚠️ WARNING: Verletzungsgefahr – Verwenden Sie zum Sichern des Rollstuhls und des Fahrzeuginsassens NIEMALS den gleichen Sicherheitsgurt.
- Bauen Sie die Fußplatten und evtl. vorhandenes Zubehör ab.
- Bewahren Sie die Fußplatten und das Zubehör an einem sicheren Ort auf.
- Wenn möglich, klappen Sie den Rollstuhl zusammen und bauen Sie die Hinterräder ab.
-
Transportieren Sie den Rollstuhl nach Möglichkeit im Kofferraum oder Gepäckraum.
-
Wenn der Gepäckraum und der Fahrgastraum NICHT voneinander getrennt sind, befestigen Sie den Rahmen des Rollstuhls sicher am Fahrzeug. Sie können hierzu verfügbare Sicherheitsgurte im Fahrzeug verwenden.
2.15 Rückenverstellung
Bei dem Modell Jazz 30° ist eine Winkelverstellung des Rückens möglich.
⚠️ WARNUNG: Verletzungsgefahr – Vor Verstellung des Rückens sind die Bremsen anzuziehen.

Um den Rückenwinkel zu verstellen sind folgende Schritte durchzuführen:
- Ziehen Sie gleichzeitig die Auslösehebel ① an beiden Seiten der Handgriffe.
- Bewegen Sie den Rücken in die gewünschte Position. (gleichmäßig bis max. 30°).
Um den Rücken in die aufrechte Position zu bringen sind folgende Schritte auszuführen:
- Ziehen Sie gleichzeitig die Auslösehebel ① an beiden Seiten der Handgriffe.
- Bewegen Sie den Rücken in die aufrechte Position.
3 Zussammenbau und Einstellung
Die Anweisungen in diesem Kapitel richten sich an den Fachhändler.
Der Vermeiren Jazz wurde entwickelt als Leichtgewicht-Rollstuhl mit einem minimum an Verstellungen. Daher ist es nicht erforderlich, dass ein spezieller Vorrat an Ersatzteilen angelegt wird.
Um einen Fachhändler in Ihrer Nähe zu finden, stehen Ihnen unsere Niederlassungen gerne zur Verfügung. Eine Auflistung aller Vermeiren Niederlassungen finden Sie auf der letzten Seite dieser Gebrauchsanweisung.
⚠️ WARNING: Nutzen Sie das Produkt nur gemäß den technischen Vor- und Angaben dieser Gebrauchsanweisung.
⚠️ WARNUNG: Änderungen an den zulässigen Einstellungen können die Stabilität des Rollstuhls verändern (Kippen nach hinten oder zur Seite).
3.1 Werkzeug
Für die Montage des Rollstuhl und für Einstellungen werden die folgenden Werkzeuge benötigt:
• Schraubenschlüsselsatz Größe 10 bis 19
• Inbusschlüsselsatz Größe 4 bis 5
• Kreuzschlitzschraubendreher
3.2 Lieferumfang
Der Lieferumfang des Vermeiren Jazz umfasst:
• 1 Rahmen mit Armauflagen, Hinterrädern und Vorderrädern (Sitzhöhe von 500 mm)
• 1 Paar Fußplatten
- Werkzeug
- Handbuch
- Zubehör
3.3 Einstellen der Sitzhöhe
Der Vermeiren Jazz ist verstellbar in zwei Sithöhen durch Verwendung unterschiedlicher Raddurchmesser.
| Sitzhöhe | ∅ Hinterrad | ∅ Lenkrad |
| 475 mm | 22" | 150 mm |
| 500 mm (Standard) | 24" | 200 mm |
Tabelle 3: Sitzhöhe
Zum Ändern der Sitzhöhe befolgen Sie bitte folgende Schritte:
- Nehmen Sie die Hinterräder ab (siehe Kap. 2.13)
- Montieren Sie Hinterräder mit einem anderen Raddurchmesser.
- Lösen Sie die Achsschrauben der Vorderräder.
- Entfernen Sie die Vorderräder.
- Montieren Sie Vorderräder mit einem anderen Raddurchmesser im unteren Loch der Vorderradgabel. Für eine reibungslosen Freilauf der Vorderräder nutzen Sie bitte nur das untere Loch der Vorderradgabeln.
3.4 Einstellen der Fußplatten
3.4.1 Länge der Fußplatten
VORSICHT: Risiko der Beschädigung – Achten Sie darauf, dass die Fußplatten den Boden nicht berühren. Achten Sie auf einen Abstand von mindestens 60 mm zwischen den Fußplatten und dem Boden.
Verstellen Sie die Länge der Beinstützen in drei verschiedenen Positionen (Abb. A):
- Lösen Sie die Schraube ①.
- Ziehen Sie das untere Rohr der Beinstützein die gewünschte Position.
- Setzen Sie die Schraube ① wieder ein und ziehen diese handfest an.
Verstellen Sie die Tiefe der Fußplatten in drei verschiedenen Positionen:
- Lösen Sie die Schrauben ①. (Abb. C)
- Versetzen Sie die Fußplatten in die gewünschte Position (Abb. B): Position 1: Loch 1 und 3
Position 2: Loch 2 und 4
Position 3: Loch 3 und 5
- Ziehen Sie danach die Schrauben wieder handfest an (Abb. C).

3.5 Einstellen der Bremsen
⚠️ WARNUNG: Verletzungsgefahr – Bremsen dürfen nur vom Fachhändler eingestellt werden.
So stellen Sie die Bremsen ein:
- Bauen Sie die Räder gemäß den Anweisungen in § 2.2 an.
- Lösen Sie die Bremsen, indem Sie den Hebel ① nach hinten ziehen. (Abb. A)
-
Lösen Sie die Schrauben ②, so dass der Bremsmechanismus über die Führung ③ geschoben werden kann. (Abb. B)
-
Ziehen Sie den Bremsmechnismus über die Führung ③ in die gewünschte Position. (Abb B)
-
Ziehen Sie die Schrauben ② wieder fest. (Abb B)
-
Prüfen Sie die ordnungsgemäße Funktion der Bremsen.
-
Wiederholen Sie ggf. die oben beschriebenen Schritte, bis die Bremsen ordnungsgemäß justiert sind.

4 Wartung
Die Lebenszeit des Rollstuhl hängt ab von der Art der Nutzung, der Einlagerung, regelmäßigen Kontrollen, Service und Pflege.
4.1 Regelmäßige Wartung
Die Wartungsarbeiten dienen dazu, den ordnungsgemäßen Zustand Ihres Vermeiren Rollstuhls über lange Zeit sicherzustellen:
- Vor jeder Fahrt
- Überprüfen Sie die Bereifung und reinigen Sie sie gegebenenfalls. Falls erforderlich, wechseln Sie den Reifen.
- Überprüfen Sie die Bremsen und stellen Sie sie gegebenenfalls ein.
- Überprüfen Sie den Rollstuhl (Sauberkeit, Risse, Beschädigungen an den tragenden Teilen usw.) ) und reinigen Sie sie gegebenenfalls. Bessern Sie, falls erforderlich, die Lackierung aus.
- Alle 8 Wochen: Überprüfen und Schmieren der folgenden Teile:
- Armauflagen
- Fußplatten
■ Bremshebel - Radachsen
- Alle 6 Monate oder für jeden neuen Benutzer
- Allgemeine Durchsicht
- Desinfektion
- Lenkräder, gegebenenfalls Lager reinigen
Zu Ihrer Bequemlichkeit haben wir den Wartungsplan auf der Rückseite dieser Bedienungsanleitung abgedruckt.
Reparatur und Montage von Ersatzteilen für Ihren Rollstuhl dürfen nur von einem Fachhändler durchgeführt werden.
Es dürfen nur autorisierte Vermeiren Ersatzteile verwendet werden.
4.2 Verpackung und Lagerung
Bei der Verpackung und Lagerung des Rollstuhl sind die folgenden Hinweise zu beachten:
- Lagern Sie den Rollator nur bei Temperaturen von +5°C bis +41°C).
- Einlagerung bei Luftfeuchtigkeit von 30 % à 70 %.
- Achten Sie darauf, den Rollstuhl ausreichend abzudecken oder zu verpacken, um ihn vor Rost und Fremdkörpern zu schützen (z. B. Salzwasser, Seeluft, Sand, Staub).
- Alle abgebauten Teile zusammen an einem Ort lagern (ggf. kennzeichnen), damit bei Wiederaufbau keine Verwechslung mit anderen Produkten auftreten kann.
- Alle Bauteile müssen belastungsfrei gelagert werden (legen Sie keine schweren Teile auf den Rollstuhl, klemmen Sie den Rollstuhl nicht zwischen anderen Teilen ein usw.).
4.3 Pflege
4.3.1 Bezüge
Bei der Reinigung der Bezüge ist Folgendes zu beachten:
- Reinigen Sie die Bezüge mit einem mit warmem Wasser angefeuchteten Tuch. Achten Sie darauf, dass sich die Bezüge nicht mit Wasser vollsaugen.
- Bei hartnäckiger Verschmutzung können die Bezüge mit einem handelsüblichen Feinwaschmittel gewaschen werden.
- Flecken können mit einem Schwamm oder mit einer weichen Bürste entfernt werden.
- Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel, z. B. Lösungsmittel, oder harte Bürsten.
- Die Bezüge dürfen nicht mit einem Dampf- oder Hochdruckreiniger behandelt werden.
4.3.2 Kunststoffteile
Reinigen Sie alle Kunststoffteile Ihres Rollstuhls mit einem handelsüblichen Kunststoffreiniger. Verwenden Sie nur eine weiche Bürste oder einen weichen Schwamm.
Kunststoffteile sind z. B. die Armauflagen, Fußplatten, Griffe, Bereifung usw.
4.3.3 Lackierung
Durch die hochwertige Lackierung wird ein optimaler Korrosionsschutz gewährleistet. Falls die Lackierung durch Kratzer oder ähnliches beschädigt wird, sollten Sie einen Fachhändler aufsuchen, um die betroffene Oberfläche instand setzen zu lassen.
Verwenden Sie zur Reinigung der Lackierung nur warmes Wasser und handelsübliche Haushaltsreiniger mit einer weichen Bürste und ein Tuch. Achten Sie darauf, dass kein Wasser in die Rohre eintritt.
Bei leichtem Schmutz reiben Sie die verzinkten Teile einfach mit einem trockenen Tuch sauber. Hartnäckiger Schmutz wird am besten mit einem handelsüblichen Zinkpolitur entfernt.
4.4 Inspektion
Grundsätzlich empfehlen wir jährliche Inspektionen, mindestens jedoch vor jedem Wiedereinsatz. Die folgenden Prüfungen müssen von autorisierten Personen durchgeführt und dokumentiert werden.
- Prüfung der Rahmenteile und der Rohrschere auf Verformung, Risse und Funktionsbeeinträchtigungen.
- Sichtprüfung der Lackierung auf Schäden (Korrosionsgefahr)
- Funktionsprüfung der Räder (Freilauf, Geradeauslauf, Achsspiel, Bereifung, Profil, Felgenzustand, bei Luftbereifung Reifendruck, Pendelachsen usw.)
- Prüfung aller Schraubverbindungen auf Festigkeit und korrekten Sitz.
- Zustand und Menge des Schmiermittels bei metallisch geführten beweglichen Teilen
- Zustand und Sicherheit der Führungen und Achsen der Lenkräder.
- Sichtprüfung aller Kunststoffteile auf Risse und spröde Stellen
- Funktionsprüfung der Armauflagen und Beinstützen (Verriegelung, Belastung, Verformung, Verschleiß durch Belastung.
- Überprüfung der Funktion der abnehmbaren Teile (Beispiel: Antikippvorrichtung, Sicherheitsgurt, Rücken- oder Sitzkissen usw.)
• Vollständigkeit des Auslieferungszustands, Gebrauchsanweisung vorhanden?
Lassen Sie sich den Wartungsdienst nur dann im Wartungsplan unterzeichnen, wenn mindestens die oben genannten Punkte überprüft wurden.
4.5 Desinfektion
⚠️ WARNUNG: Schädliche Produkte - Desinfektionsmittel dürfen nur von autorisiertem Personal eingesetzt werden.
⚠️ WARNING: Gefährliche Produkte, die zu Hautveränderungen führen können. Tragen Sie geeignete Schutzkleidung, da die Desinfektionslösung bei Hautkontakt Reizungen auslösen kann. Achten Sie dabei auch auf die Produktinformationen der jeweiligen Lösung.
Alle Teile des Patientenlifters können mit einem Desinfektionsmittel abgerieben werden.
Alle Desinfektionsmaßnahmen an Rehabilitationsgeräten, deren Komponenten oder Zubehörteilen müssen in einem Desinfektionsbuch festgehalten werden. Dabei sind mindestens die folgenden Informationen aufzuführen und eine Produktdokumentation beizufügen:
| Datum der Desinfektion | Grund | Spezifikation | Verwendete Substanz und Konzentration | Unterschrift |
Tabelle 4: Beispiel eines Desinfektionsbuchs
Abkürzungen für die Eintragungen in Spalte 2 (Grund):
V = Vermutete Infektion IF = Infektionsfall W = Wiederholung I = Inspektion
Eine leere Seite eines Desinfektionsbuchs finden Sie in § 9.
Für die Verwendung am Patientenlifter werden die in der folgenden Liste aufgeführten Desinfektionsmittel (basierend auf einer Liste des Robert Koch Instituts, RKI) empfohlen. Der aktuelle Stand der in die RKI-Liste aufgenommenen Desinfektionsmittel kann beim Robert-Koch-Institut (RKI) nachgefragt werden (Homepage: www.rki.de).
| Wirkstoff | Produktname | Wäsche-desinfektion | Oberflächen-desinfektion (Wasch-/Wisch-desinfektion) | Desinfektion von Ausscheidungen 1 Teil Auswurf oder Stuhl + 2 Telle verdünnte Lösung oder 1 Teil Harn + 1 Teil verdünnte Lösung | Wirksamkeitsbereich | Hersteller bzw. Lieferant | ||||||||
| Auswurf | Stuhl | Harn | ||||||||||||
| Verdünnte Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünnte Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünnte Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünnte Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünnte Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | |||||
| % | Std. | % | Std. | % | Std. | % | Std. | % | Std. | |||||
| Phenol oder Phenolderivat | Amocid | 1 | 12 | 5 | 6 | 5 | 4 | 5 | 6 | 5 | 2 | A | Lysoform | |
| Gevisol | 0,5 | 12 | 5 | 4 | 5 | 4 | 5 | 6 | 5 | 2 | A | Schülke & Mayr | ||
| Helipur | 6 | 4 | 6 | 4 | 6 | 6 | 6 | 2 | A | B. Braun | ||||
| m-cresole Seifenlösung (DAB 6) | 1 | 12 | 5 | 4 | A | |||||||||
| Phenol | 1 | 12 | 3 | 2 | A | |||||||||
| Chlor, organische oder anorganische Substanzen mit Aktivchlor | Chloramin-T DAB 9 | 1,5 | 12 | 2,5 | 2 | 5 | 4 | A^1B | ||||||
| Clorina | 1,5 | 12 | 2,5 | 2 | 5 | 4 | A^1B | Lysoform | ||||||
| Trichlorol | 2 | 12 | 3 | 2 | 6 | 4 | A^1B | Lysoform | ||||||
| Wirkstoff | Produktname | Wäsche-desinfektion | Oberflächen-desinfektion (Wasch-/Wisch-desinfektion) | Desinfektion von Ausscheidungen 1 Teil Auswurf oder Stuhl + 2 Teile verdünnte Lösung oder 1 Teil Harn + 1 Teil verdünnte Lösung | Wirksamkeitsbereich | Hersteller bzw. Lieferant | |||||||
| Auswurf | Stuhl | Harn | |||||||||||
| Verdünnte Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünnte Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünnte Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünnte Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | Verdünnte Lösung | Dauer bis Wirksamkeit | ||||
| % | Std. | % | Std. | % | Std. | % | Std. | % | Std. | ||||
| Perverbindungen | Apesin AP 100^2 | 4 | 4 | AB | Tana PROFESSIONAL | ||||||||
| Dismozon pur ^2 | 4 | 1 | AB | Bode Chemie | |||||||||
| Perform ^2 | 3 | 4 | AB | Schülke & Mayr | |||||||||
| Wofesteril ^2 | 2 | 4 | AB | Kesla Pharma | |||||||||
| Formaldehyd und/oder sonstige Aldehyde bzw. Derivate | Aldasan 2000 | 4 | 4 | AB | Lysoform | ||||||||
| Antifect FD 10 | 3 | 4 | AB | Schülke & Mayr | |||||||||
| Antiseptica Flächen-Desinfektion 7 | 3 | 6 | AB | Antiseptica | |||||||||
| Apesin AP30 | 5 | 4 | A | Tana PROFESSIONAL | |||||||||
| Bacillocid special | 6 | 4 | AB | Bode Chemie | |||||||||
| Buraton 10F | 3 | 4 | AB | Schülke & Mayr | |||||||||
| Desomed A2000 | 3 | 6 | AB | Desomed | |||||||||
| Desinfektionsreiniger Hospital | 8 | 6 | AB | Dreiturm | |||||||||
| Desomed Perfekt | 7 | 4 | AB* | Desomed | |||||||||
| Formaldehyd (DAB 10), (Formalin) | 1,5 | 12 | 3 | 4 | AB | ||||||||
| Incidin Perfekt | 1 | 12 | 3 | 4 | AB | Ecolab | |||||||
| Incidin Plus | 8 | 6 | A | Ecolab | |||||||||
| Kohrsolin | 2 | 12 | 3 | 4 | AB | Bode Chemie | |||||||
| Lysoform | 4 | 12 | 5 | 6 | AB | Lysoform | |||||||
| Lysoformin 2000 | 3 | 12 | 5 | 6 | AB | Lysoform | |||||||
| Melsept | 2 | 12 | 4 | 6 | AB | B. Braun | |||||||
| Melsitt | 4 | 12 | 10 | 4 | AB | B. Braun | |||||||
| Minutil | 2 | 12 | 6 | 4 | AB | Ecolab | |||||||
| Multidor | 3 | 6 | AB | Ecolab | |||||||||
| Nüscosept | 5 | 4 | AB | Dr. Nüsken Chemie | |||||||||
| Optisept | 7 | 4 | AB* | Dr. Schumacher | |||||||||
| Pursept-FD | 7 | 4 | AB* | Merz | |||||||||
| Ultrasol F | 3 | 12 | 5 | 4 | AB | Fresenius Kabi | |||||||
| Amphoteriche Tenside (Amfotensiden) | Tensodur 103 | 2 | 12 | A | MFH Marienfelde | ||||||||
| Lye | Kalkmilch ^3 | 20 | 6 | A ^3 B | |||||||||
| 1 Unwirksam gegen Mykobakterien bei einer routinemäßigen Desinfektion, insbesondere in Gegenwart von Blut.2 Ungeeignet zur Desinfektion von deutlich mit Blut kontaminierten Flächen oder von porösen Oberflächen (z. B. rohem Holz).3 Unbrauchbar bei Tuberkulose; Bereitung der Kalkmilch: 1 Teil gelöschter Kalk (Calciumhydroxid) + 3 Teile Wasser.* Geprüft auf Wirksamkeit gegen Viren gemäß den Prüfmethoden des RKI (Gesundheitsbericht 38 (1995) 242).A: Geeignet zur Abtötung von vegetativen bakteriellen Keimen einschließlich Mykobakterien sowie von Pilzen einschließlich pilzlicher Sporen.B: Geeignet zur Inaktivierung von Viren. | |||||||||||||
Tabelle 5: Desinfektionsmittel
Für Rückfragen zur Desinfektion wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler, der Ihnen gerne weiterhelfen wird.
5 Garantie
Auszug aus den allgemeinen Geschäftsbedingungen:
(…)
- Die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche beträgt 24 Monate. Aufgrund unserer hohen Qualitätsstandards können wir den Zeitraum für Gewährleistungsansprüche für die folgenden Bauteile über diese gesetzlich vorgeschriebene Frist hinaus verlängern (...)
- Rahmen und Schere von Rollstühlen
4 Jahre
Wir übernehmen keine Gewähr bei Schäden, die durch konstruktive Veränderungen an unseren Produkten, mangelnde Wartung, fehlerhafte oder unsachgemäße Behandlung oder Lagerung oder Verwendung von anderen als Original-Ersatzteilen entstanden sind. Die Gewährleistung auf Verschleißteile bzw. auf Teile, die einer natürlichen Abnutzung unterliegen, wird ebenfalls ausgeschlossen.
(…)
6 Entsorgung
Wenden Sie sich zur Entsorgung des Rollstuhls an den Ihr lokales Recyclingcenter oder geben Sie das Produkt an den Fachhändler zurück. Dieser wird den Rollstuhl nach einer fachgerechten Reinigung bzw. Desinfektion an den Hersteller zurücksenden, der den Rollstuhl entsorgt bzw. recycelt.
Die Verpackungsmaterialien können Sie entweder in das Recycling geben oder bei Ihrem Fachhändler lassen.
7 Übereinstimmungserklärung
Der Hersteller oder sein bevollmächtigter Vertreter :
N.V. VERMEIREN N.V.
Adresse :
Vermeirenplein 1/15
2920 Kaimthout
Belgien
erklärt unter der eigenen Verantwortung, dass CE-markierte Produkte:
Produktgruppe:
Manuelle Rollstühle
Marke:
Vermeiren
Typ:
Jazz, Jazz 30°, Jazz T30, Jazz E
als Klasse I eingestuft werden, gemäß Anhang IX 93/42/EWG, Regel 1,
und hergestellt sind in völliger Konformität mit nachstehenden europäischen
Richtlinien - inklusive der letzten Änderungen - und mit den nationalen
Gesetzen, welche diese Richtlinien ausgestalten :
Richtlinie über Medizinprodukte 03/42/EWG
und den einschlägigen europäisch harmonisierten Standards entsprechen:
EN 12182: 1999, EN 12183: 2009
8 Wartungsplan
| Datum | Wartung | Anmerkungen | Namenszeichen |
| 1/1/2011 | Schmierung und allgemeine Wartung | keine | |
9 Desinfektionsbuch
| Datum der Desinfektion | Grund | Spezifikation | Verwendete Substanz und Konzentration | Unterschrift |
| Abkürzungen für die Eintragungen in Spalte 2 (Grund):V = Vermutete Infektion IF = Infektionsfall W = Wiederholung I = Inspektion | ||||
IT
Indice
Premessa 2
N.V. VERMEIREN N.V. Tel.: 00 32 (0)3 620 20 20
VERMEIRENPLEIN 1-15 Fax: 00 32 (0)3 666 48 94 B-2920 Kalmthout www.vermeiren.com
#
B
Naam/Nom/Name
Artikel/Article/Article Artikel/Articolo
Reeks nr./N° de série/Serie nr. Serien-Nr./No. di serie
Aankoopdatum/Date d'achat/Date of purchase Kaufdatum/Data di acquisto

Wir garantieren, dass für unsere Rollstühle hochwertige Produkte verwendet werden, die in sorgfältiger Verarbeitung
nach dem neuesten Stand der Technik montiert werden. Bevor Ihr Rollstuhl unser Werk verlassen hat, wurde er einer
eingehenden Endkontrolle unterzogen, un eventuell vorhandene Mängel aufzuspüren.
Auf Standardrollstühle gewähren wir eine Garantie von 5 Jahren, auf Leichtgewichtrollstühle 4 Jahre, auf elektroni-
sche Rollstühle, Dreiräder, Betten und andere Produkte: 2 Jahre (Batterien 6 Monate), auf Multifunktionsrollstühle 3
In dieser Garantie eingeschlossen sind alle Mangel, die auf einen Produkt- oder Verarbeitungsfehler zurückzuführen
sind, Dieser Garantie unterliegen keine Schäden aus un-
sachgemäßer Benutzung. Ehemalls sind verschleistelle von der Garantie ausgenommen.
der Garantie ausgenommen. Sollte einmal der Fall eingetreten sein, dass Sie aus
Sollte einmal der Fall eingetreten sein, dass Sie aus berechtigtem Grunde mit Ihrem Rollstuhl unzufrieden sind,
so wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Fachhändler. Er wird sich in enger Zusammenarbeit mit uns darum be-
El wird sich in enger Zusammenarbeit mit uns darum bemühen, eine für Sie zufriedenstellende Lösung zu finden.
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