PF 760 AST - Herd Ariston Thermo - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG PF 760 AST Ariston Thermo
Wir danken Ihnen, daß Sie dieses sichere und wirklich leicht zu bedienende Ariston-Gerät gewählt haben. Um sich mit diesem vertraut zu machen und es auf optimale Art zu gebrauchen lernen, raten wir Ihnen, dieses Handbuch aufmerksam durchzulesen. Danke. A. Gasbrenner B. Kochmuldenroste C. Reglerknöpfe Gasbrenner bzw. Elektroplatten D. Zündkerze Gasbrenner (nur an einigen Modellen) E. Elektronische Zündung Gasbrenner (nur an einigen Modellen) Auf einem jeden Reglerknopf ist der diesem Knopf entsprechende Gasbrenner bzw. die entsprechende Elektroplatte (soweit damit bestückt) angezeigt. Gasbrenner Diese sind unterschiedlicher Größe und Leistung. Verwenden Sie den Brenner, der größenmäßig am besten zu dem jeweilig verwendeten Topf paßt. Mittels des entsprechenden Reglerknopfes kann der jeweilige Brenner wie folgt reguliert werden:
- Aus Maximum Minimum Zum Anzünden der Gasflamme führen Sie ein brennendes Streichholz oder einen Gasanzünder an den Brenner, drücken den entsprechenden Reglerknopf fest ein und drehen diesen dann gegen den Uhrzeigersinn auf Maximum. Bei den mit einer Sicherheitsvorrichtung "F" bestückten Modellen muß der Reglerknopf für ungefähr 6 Sekunden eingedrückt gehalten bleiben, bis die Vorrichtung, dank derer die Flamme automatisch gezündet bleibt, aufheizt. Bei den mit einer Zündkerze "D" ausgestatteten Modellen muß zur Zündung des gewählten Brenners zuerst die mit dem Symbol gekennzeichnete Zündungstaste “E” gedrückt, und dann der entsprechende Reglerknopf eingedrückt und im Gegenuhrzeigersinn bis auf Maximum gedreht werden. Einige Modelle sind mit einer in den Reglerknopf integrierten Zündvorrichtung ausgestattet, in diesem Fal- le ist das Modell mit der Zündkerze “D” bestückt, jedoch nicht mit der Zündungstaste “E” (das Symbol befindet sich demnach neben jedem Reglerknopf). Zur Zündung eines jeden Brenners ist der entsprechende Reglerknopf nach innen zu drücken, daraufhin nach links bis auf Maximum zu drehen, und so lange eingedrückt zu halten, bis die Flamme zündet. Hinweis: Sollte die Flamme unversehens erlöschen, drehen Sie den Reglerknopf wieder auf AUS, warten Sie daraufhin mindestens 1 Minute, bevor Sie versuchen, die Flamme erneut zu zünden. Um den Brenner auszuschalten, drehen Sie den Reglerknopf im Uhrzeigersinn wieder auf AUS (gekennzeichnet durch das Symbol “•”). Elektroplatten (nur an einigen Modellen) Hierbei kann es sich um Elektroplatten unterschiedlicher Größen und Leistungen handeln, d.h. um "Normal"- oder "Schnellkoch"-Elektroplatten, letztere sind durch einen roten Punkt in Plattenmitte gekennzeichnet. Durch Drehen nach rechts oder nach links können 6 verschiedene Einstellungsarten gewählt werden: 0 Aus 1 Niedrigste Leistung (Minimum) 2÷5 Mittlere Leistungen 6 Höchste Leistung (Maximum) Hinweise zum korrekten Gebrauch der Elektroplatten und Inbetriebnahme des Gerätes Aus der Nähe betrachtet F. Sicherheitsvorrichtung (nur an einigen Modellen) - Diese spricht an, wenn die Flamme unversehens erlöschen sollte (durch Überlaufen von Flüssigkeiten, Durchzug usw.) und unterbricht automatisch die Gaszufuhr. G. Elektroplatten (nur an einigen Modellen) H. Kontrolleuchte Elektroplatten (nur an einigen Modellen)
F52 Vor jedem Eingriff muß das Gerät vom Stromnetz getrennt werden. Um eine lange Lebensdauer der Kochmulde zu gewährleisten, muß sie regelmäßig gründlich gereinigt werden. Beachten Sie hierbei bitte daß:
- die emaillierten Teile und die Glasabdeckung, falls damit bestückt, mit lauwarmem Wasser zu reinigen sind. Verwenden Sie bitte keine Scheuermittel oder scharfe Reinigungsmittel, die diese Teile beschädigen könnten;
- die abnehmbaren Brennerteile regelmäßig mit warmem Wasser gereinigt und von eventuellen Verkrustungen befreit werden müssen;
- bei den Modellen mit automatischer Zündung die Spitzen dieser Zündvorrichtung häufig gereinigt werden müssen, wobei zu kontrollieren ist, daß die Gasaustrittslöcher auch nicht verstopft sind;
- die noch lauwarmen Elektroplatten mit einem feuchten Tuch gereinigt und mit etwas Öl eingerieben werden müssen;
- auf den Inoxstahlteilen Flecken hinterbleiben könnten, wenn stark kalkhaltiges Wasser oder scharfe (phosphorhaltige) Spülmittel für längere Zeit darauf einwirken. Wir empfehlen deshalb, diese nach der Reinigung gut nachzuspülen und trockenzureiben. Übergekochtes Wasser muß ebenfalls entfernt werden. Schmieren der Gashahnarmatur Sollte sich im Laufe der Zeit ein Hahn nicht mehr, oder nur noch schwer drehen lassen, muß er innen gereinigt und eventuell neu geschmiert werden. NB.: Dieser Eingriff darf jedoch nur von einem vom Hersteller beauftragten Techniker vorgenommen werden. So halte ich das Gerät in Topform Praktische Hinweise zum Gebrauch der Brenner Um höchste Leistungen zu erzielen empfiehlt es sich, folgende Hinweise zu beachten:
- Benutzen Sie Kochgeschirr, das größenmäßig zu dem jeweilig eingesetzten Brenner paßt (siehe Tabelle), um zu vermeiden, daß die Flamme über den Topfboden schlägt.
- Verwenden Sie nur Töpfe mit Deckel und ebenem Boden.
- Drehen Sie den Reglerknopf auf Minimum, sobald das Gargut kocht. Brenner Kochgeschirrdurchmesser (cm) Starkbrenner (R) 24 - 26 Reduzierter Starkbrenner (RR)
Mittelstarker Brenner (S) 16 - 20 Hilfsbrenner (A) 10 - 14 Zweigeteilter ovaler Brenner (SP)
Drei Flammenkränze (TC) 24 - 26 Schnellbrenner (UR) 24 - 26 Ovaler Brenner (P) ovales Spezialgeschirr Gebrauchshinweise Praktische Hinweise zum Gebrauch der Elektroplatten Um Wärmeverluste und Schäden an den Elektroplatten zu vermeiden, ist es ratsam, nur Kochgeschirr mit ebenen Böden zu verwenden, deren Durchmesser nicht geringer ist, als der der eingesetzten Elektroplatte. Einstellung Normal- oder Schnellkochplatte
Garen von Gemüse, Fisch
Kartoffeln (dämpfen) Gemüsesuppen, Kichererbsen, Bohnen
Weitergaren von Eintopfgerichten und Gemüsesuppen
Braten (mäßige Hitze)
Anbraten von Fleisch und rasches Aufkochen von Speisen Praktische Ratschläge für den Gebrauch der hinteren “Semi-Fischbrenner” Die drei hinteren, um 90° drehbaren "Semi-Fischbrenner", elliptischer Form verleihen der Kochmulde eine höhere Einsatzflexibilität. den entsprechenden Reglerknopf-Einstellungen entnehmen Sie bitte dem Abschnitt "Praktische Hinweise zum Gebrauch der Elektroplatten". Bei jeder von AUS abweichenden Einstellung leuchtet die Kontrollampe "H".53 Drehen der "Semi-Fischbrenner" um 90°:
- vergewissern Sie sich, daß die Brenner auch kalt sind;
- ziehen Sie den Brenner komplett aus seinem Sitz heraus;
- setzen Sie ihn dann in der gewünschten Stellung ein;
- stellen Sie sicher, daß die Brenner korrekt eingesetzt wurden. Die beiden mittleren Brenner können gemeinsam, oder, für Kochgeschirr unterschiedlicher Größen und Abmessungen, getrennt eingesetzt werden, und zwar als:
- Doppelbrenner wie ein “Bräter”, für ovales Kochgeschirr (Abb. A).
- Doppelbrenner für Steakpfannen oder rechteckiges Kochgeschirr der Mindestabmessungen von 28x28 cm (Abb. B)
- Doppelbrenner für sehr große Töpfe (Durchmesser 24- 26 cm) (Abb. C).
- Einzelbrenner für kleine Töpfe (Abmesser 16-20 cm) (Abb. D). Abb. A Abb. B Abb. C Abb. D54 Bevor Sie bei einer eventuellen Störung den Kundendienst anfordern, sollten einige Kontrollen vorab durchgeführt werden. Vergewissern Sie sich in erster Linie, daß auch keine Unterbrechung in der Strom- bzw. Gaszufuhr Ihrer Anlage besteht, und ob der Gashaupthahn auch aufgedreht wurde. Der Brenner zündet bzw. hält die Flamme nicht gleichmäßig. Bitte kontrollieren Sie, ob:
- die Gasaustrittsöffnungen der Gasbrenner verstopft sind;
- alle abnehmbaren Brennerteile ordnungsgemäß montiert wurden;
- Durchzug in Kochmuldennähe besteht. Die Flamme erlischt bei den V ersionen mit Sicherheitsvorrichtung. Bitte kontrollieren Sie, ob:
- der Reglerknopf auch vollständig eingedrückt wurde;
- der Reglerknopf auch lange genug eingedrückt wurde, um die Aktivierung der Sicherheitsvorrichtung zu ermöglichen;
- die direkt an der Sicherheitsvorrichtung befindlichen Gasaustrittsöffnungen verstopft sind. Bei Einstellung des Brenners auf Minimum erlischt die Flamme. Bitte kontrollieren Sie, ob:
- die Gasaustrittsöffnungen verstopft sind;
- Durchzug in Kochmuldennähe besteht;
- das Minimum korrekt reguliert wurde (siehe Abschnitt "Minimumeinstellung"). Das Kochgeschirr steht nicht sicher. Bitte kontrollieren Sie, ob:
- der Topfboden auch vollständig eben ist;
- der Topf auch genau auf die Brenner- bzw. Elektroplattenmitte gestellt wurde;
- die Roste verwechselt wurden. Sollte Ihre Kochmulde trotz aller Kontrollen nicht funktionieren bzw. die Störung weiter bestehen bleiben, dann fordern Sie bitte den nächstliegenden Merloni Elektrogeräte - Kundendienst an, wobei folgende Daten anzugeben sind: - genaue Beschreibung des Fehlers; - Modellnummer (Mod. ...), die Sie aus dem Garantieschein entnehmen können. Beauftragen Sie bei einem Defekt niemals einen nicht autorisierten Kundendienst bzw. Techniker und lassen Sie ausschließlich Original-Ersatzteile einbauen. Gibt's ein Problem ? Die Sicherheit - Eine gute Gewohnheit
- Dieses Handbuch bezieht sich auf ein Gerät der Klasse 3.
- Das Gerät ist für den Einsatz im privaten Haushalt bestimmt; seine Eigenschaften dürfen nicht verändert werden.
- Die Anweisungen gelten nur für die Bestimmungsländer, deren Symbole im Handbuch und auf dem Typenschild des Gerätes angegeben sind.
- Die elektrische Sicherheit des Gerätes wird nur dann gewährleistet, wenn es sachgemäß und gemäß den einschlägigen Sicherheitsvorschriften an eine leistungsfähige Erdungsanlage angeschlossen wird. Folgende Gefahrenquellen sollten Kindern und unfähigen Personen nicht zugänglich gemacht werden: - die Bedienungselemente und das Gerät im allgemeinen; - die Verpackung (Plastikbeutel, Polystyrol, Nägel usw.); - das Gerät während des Gebrauchs und auch sofort nach dem Gebrauch, da dieses sehr heiß werden kann; - das Altgerät (bei einem solchen muß auch dafür gesorgt werden, daß kein Teil mehr eine Gefahrenquelle darstellen kann). Vermeiden Sie bitte: - das Gerät mit feuchten Körperteilen zu berühren; - das Gerät barfuß zu benutzen; - den Stecker am Kabel oder am Gerät selbst aus der Steckdose zu ziehen; - unsachgemäße und demnach gefährliche Eingriffe; - Öffnungen und Schlitze für die Belüftung und Wärmeableitung zu verstopfen; - daß das Kabel kleiner Elektrogeräte mit heißen Teilen der Kochmulde in Berührung kommt; - das Gerät der Witterung (Regen, Sonne usw.) auszusetzen; - den Gebrauch brennbarer Flüssigkeiten in seiner Nähe; - die Verwendung von Adaptern, Vielfachsteckdosen und/oder Verlängerungen; - den Gebrauch von Kochgeschirr mit unebenen Böden; - die Elektroplatten nicht auszuschalten, wenn kein Kochgeschirr mehr daraufsteht; - die Glasabdeckung, soweit damit ausgestattet, herunterzuklappen, wenn die Gasbrenner bzw. Elektroplatten noch heiß sind; - Installations- oder Reparationsversuche, ohne Fachpersonal anzufordern. Fordern Sie absolut Fachpersonal an bei: - der Installation (gem. den Anweisungen des Herstellers); - Zweifeln hinsichtlich der Funktionsweise; - Austausch der Steckdose, falls diese mit dem Gerätestecker nicht übereinstimmen sollte. Fordern Sie den Einsatz von Technikern der vom Hersteller anerkannten Kundendienststelle an bei: - Zweifeln hinsichtlich der Unversehrtheit des Gerätes nach Abnahme des Verpackungsmaterials; - Beschädigung oder Austausch des Zufuhrkabels; - Störungen oder schlechter Betriebsweise, und verlangen Sie den Einsatz von Original-Ersatzteilen. Folgendes sollte befolgt werden: - Verwenden Sie das Gerät für keine anderen Zwecke als zum Garen von Speisen. Um die Leistungsfähigkeit und Sicherheit dieses Gerätes zu gewährleisten, bitte folgendes beachten
- wenden Sie sich ausschließlich an unsere autorisierten Service-Stellen
- verlangen Sie, daß nur Original-Ersatzteile verwendet werden55 - Überzeugen Sie sich von der Unversehrtheit des Gerätes nach Abnahme der Verpackung. - Trennen Sie das Gerät im Fehlerfall, bei der Wartung und Reinigung vom Stromnetz. - Schalten Sie das Gerät vom Stromnetz ab, und schließen Sie den Gashahn (wenn vorgesehen), wenn das Gerät nicht in Betrieb ist. - Vergewissern Sie sich, daß sich die Reglerknöpfe auf Position “•”/”o” befinden, wenn das Gerät nicht benutzt wird. - Schneiden Sie bitte vor der Entsorgung Ihres Altgerätes das (vom Stromnetz getrennte !) Elektrokabel ab.
- Der Hersteller kann für eventuelle, durch falsche Installation, oder unsachgemäßen, falschen oder unangemessenen Gebrauch verursachte Schäden nicht haftbar gemacht werden. Installation der Einbaukochmulden Die nachstehend aufgeführten Anweisungen sind an den Fach-Installateur gerichtet und gelten als Leitlinien zur korrekten technischen Installation, Einstellung und Wartung gemäß den einschlägigen Richtlinien. Wichtig: Vor jeder Einstellung, Wartung usw. ist die Kochmulde vom Stromnetz zu trennen. Die Kochmulden sind werkseitig für den Betrieb mit (siehe Typenschild und Gaseinstellungsschild des Gerätes): Erdgas Kategorie II2E+3+ eingestellt. Demnach erübrigt sich eine weitere Einstellung. Installation Dieses Gerät darf nur in ständig belüfteten, und den Vorschriften der einschlägigen Norm: - NBN D51-003 und NBN D51-001 entsprechenden Räumen installiert und in Betrieb genommen werden. Folgende Anforderungen müssen gegeben sein: a) Der Raum muß mit einem Abluftsystem für die bei der Verbrennung entstehenden Abgase ausgestattet sein; dies kann entweder über einen Abzugsschacht, oder durch einen sich bei jeder Inbetriebnahme des Gerätes automatisch einschaltenden Elektroventilator erfolgen. In Abzugsschächte oder Kamine mit Direkt ins Freie Abzweigungen (ausschließlich für Kochgeräte bestimmt) b) Der Raum muß mit einem für eine einwandfreie Verbrennung notwendiges Belüftungssystem ausgestattet sein. Das erforderliche Luftvolumen darf 2 m³/h pro kW der installierten Leistung nicht unterschreiten. Das System kann mittels eines Belüftungsschachtes, mit Luftaufnahme direkt aus dem Freien, mit einer Nutzöffnung von mindestens 100 cm² verwirklicht werden, der so ausgelegt sein muß, daß ein unbeabsichtigtes Verstopfen nicht möglich ist. Bei Geräten, deren Arbeitsfläche nicht mit einem Flammenausfall-Sicherheitssystem versehen ist, müssen die Abluftöffnungen um 100% vergrößert werden, Vorschrift ist in jedem Falle ein Minimum von 200cm² (Abb. A). Oder aber auch auf indirekte Weise durch angrenzende Räume, die mit einem ins Freie führenden Belüftungsschacht (wie eingangs beschrieben) versehen sind. Bei diesen darf es sich jedoch weder um Gebäudeteile gemeinsamen Gebrauchs, noch um Räumlichkeiten, in denen Brandgefahr bestehen kann, oder um Schlafzimmer handeln. (Abb.B) Detail A Angrenzender Zu belüftender Raum Raum
Beispiele von Zuluftöffnungen Vergrößerung des Lichtspaltes für die Verbrennungsluft zwischen Tür und Fußboden Abb. A Abb. B c) Werden mehrere Gasflammen gleichzeitig für längere Zeit benutzt, könnte sich eine zusätzliche Belüftung, z.B. durch Öffnen eines Fensters oder durch eine noch stärkere Belüftung, die die Leistung mechanischer Belüftungssysteme, falls vorhanden, optimiert, als notwendig erweisen. d) Die Flüssiggase, die schwerer als die Luft sind, stauen sich im unteren Raumbereich. Räume, in denen Gasflaschen mit GPL-Flüssiggas aufbewahrt werden, müssen Abzugsöffnungen ins Freie vorsehen, um den Abzug eventueller Gasaustritte zu ermöglichen. Demnach dürfen leere oder halb gefüllte Flüssiggasflaschen nicht in Räumen, die unter der Erde liegen (Keller usw.) installiert oder gelagert werden. Es ist ratsam, nur die in Verwendung befindliche Gasflasche im Raum aufzubewahren, und diese so aufzustellen, daß sie keiner direkten Einwirkung einer Wärmequelle (Backöfen, Kamine, Herde usw.), die einen Temperaturanstieg von mehr als 50°C bewirken können, ausgesetzt wird. Installation der Einbaukochmulde Die Gas- bzw. Gas/Elektro-Kochmulden sind mit einem Schutzgrad des Typs X gegen Überhitzen ausgelegt und können somit neben Unterschränke installiert werden, deren Höhe die der Kochmulde nicht überschreiten. Zur Gewährleistung einer korrekten Installation sind folgende Vorsichtsmaßregeln zu beachten: a) Die angrenzenden Schränke, deren Höhe die der56 Kochmulde überschreiten, müssen einen Abstand zum Kochmuldenrand von mindestens 110 mm aufweisen. b) Dunstabzugshauben sind gemäß den in den Gebrauchsanleitungen der Dunstabzugshaube aufgeführten Anweisungen, auf jeden Fall jedoch in einem Mindestabstand von 650 mm zu installieren. c) Bei 600 mm breiten Dunstabzugshauben ist, außer den Hinweisen des Punktes b), auch zu beachten, dass die angrenzenden Hängeschränke in einer Höhe von mindestens 540 mm von der Arbeitsfläche anzubringen sind, um die Installation einer Herdabdeckung und deren ungehinderte Handhabung zu ermöglichen; auf jeden Fall jedoch in einem solchen Abstand, der einen ungehinderten Gebrauch des Kochgeschirrs auf den Brennern gestattet. d) Sollte die Kochmulde unter einem Hängeschrank installiert werden, muß bei Anbringen derselben ein Abstand zur Kochmulde von 700 mm (Millimeter) eingehalten werden. 600mm min.540mm min.700mm min. e) Der Umbau muß die angegebenen Abmessungen aufweisen. Zur Befestigung sind Haken vorgesehen, die eine Befestigung auf Arbeitsflächen mit einer Stärke von 20 bis 40 mm ermöglichen (siehe Befestigungsschema). Um eine wirklich sichere Befestigung zu gewährleisten, sind sämtliche mitgelieferten Haken zu verwenden.
Haken-Befestigungsschema Hakenposition bei Hakenposition bei Arbeitsflächen H=20mm Arbeitsflächen H=30mm Vorne Hakenposition bei Hinten Arbeitsflächen H=40mm NB: Verwenden Sie die im Beipack "Zubehör" befindlichen Haken. f) Wird die Kochmulde nicht über einem Backofen installiert, muß zur Isolierung ein Zwischenpaneel aus Holz eingefügt werden, das in einem Mindestabstand von 20 mm zum Boden der Kochmulde zu installieren ist. Anmerkung: Wird die Kochmulde über einem Einbau- Backofen installiert, sollte der Backofen so eingesetzt werden, daß er auf zwei Holzleisten aufstützt. Eine durchgehende Auflagefläche muß über eine hintere Öffnung von mindestens 45x560 mm verfügen. 560 mm.45 mm. Bei Installation über einem Einbau-Backofen ohne Zwangsbelüftung, muß im Innern des Umbauschrankes eine Zuluft- und Abluftöffnung geschaffen werden, die eine geeignete Belüftung im Schrankinnern gewährleistet. Nachstehend werden einige Montagemöglichkeiten illustriert.57 Gasanschluß Der Anschluß des Gerätes an die Gasleitung oder an die Gasflasche muß gemäß den Vorschriften der gültigen Richtlinien (NBN D04-002) erfolgen und nur nachdem man sich vergewissert hat, daß es auf die Gasart, mit der es betrieben wird, eingestellt ist. Sollte dem nicht so sein, dann befolgen Sie bitte die Anleitungen des Abschnitts "Anpassung an die verschiedenen Gasarten". Bei Betrieb mit Flüssiggas aus Gasflaschen sind normgerechte Druckmesser zu verwenden. Zum Anschluß des Gerätes an die Erdgasleitung (II2E+3+) ist in erster Linie das Anschlußstück “R” (auf Anfrage erhältlich in Ariston- Kundendienststellen erhältlich) mit der entsprechenden Dichtung “G” an den am Gaszuleitungsschlauch befindlichen Anschluß “L” (siehe Abbildung) zu montieren. Bei dem Anschlußstück handelt es sich um einen kegelförmigen 1/2-Gas-Gewindezapfen. Der Anschluß ist mittels eines: - starren Rohres (gemäß der Norm NBN D51-003) - oder mittels eines durchgehenden und mit Anschlußverschraubungen versehenen Inox- Stahlschlauches vorzunehmen. Zwischen Gerät und Gasleitung ist ein gut zugänglicher Gashahn (der Marke A.G.B.) zu installieren.
Anschluß mittels eines Rohres (aus Kupfer oder Stahl) Der Anschluß an die Gasleitung muß so durchgeführt werden, daß Beanspruchungen des Gerätes jeglicher Art vermieden werden. Am Versorgungsarm des Gerätes befindet sich ein schwenkbares “L”-förmiges Verbindungsstück, dessen Dichtheit durch einen Dichtring gewährleistet wird. Sollte sich ein Drehen dieses Verbindungsstückes als erforderlich erweisen, muß der Dichtring (dem Gerät beigefügt) absolut ausgewechselt werden. Bei dem Gaseingangs-Verbindungsstück handelt es sich um einen kegelförmigen 1/2-Gas- Gewindeanschlußzapfen. Anschluß mittels Inox-Stahlschläuchen Bei dem Gaseingangs-Verbindungsstück handelt es sich um einen kegelförmigen 1/2-Gas- Gewindeanschlußzapfen. Es sind ausschließlich normgerechte Schläuche und Dichtungen zu verwenden. Der Anschluß bzw. das Verlegen der Schläuche muß so erfolgen, daß sie bei größter Ausdehnung eine Länge von 2000 mm nicht überschreiten. Vergewissern Sie sich anschließend, daß die Schläuche weder eingeklemmt werden, noch mit beweglichen Geräteteilen in Berührung kommen können. Kontrolle auf Dichtheit Nach Abschluß sämtlicher Installationsarbeiten überprüfen Sie bitte die Dichtheit aller Anschlüsse; verwenden Sie hierzu eine Seifenlösung, auf keinen Fall eine Flamme. Elektroanschluß Die mit dreipoligem Zufuhrkabel ausgerüsteten Kochmulden sind für den Betrieb mit Wechselstrom entsprechend der auf dem Typenschild (befindlich auf der Unterseite der Kochmulde) angegebenen Spannung und Frequenz vorgesehen. Der Erdleiter des Kabels ist erkenntlich an seiner Farbe Gelb/Grün. Wird die Kochmulde über einem Einbau-Backofen installiert, müssen die entsprechenden Elektroanschlüsse (die des Backofens und die der Einbaumulde) separat vorgenommen werden, und dies nicht nur aus Sicherheitsgründen, sondern auch um ein eventuell erforderliches Herausziehen des Backofens zu erleichtern. Anschluß des Versorgungskabels an das Stromnetz Versehen Sie das Kabel mit einem Normstecker für die auf dem Typenschild angegebene Belastung; wird das Gerät direkt an das Stromnetz angeschlossen, ist ein allpoliger, der Strombelastung und den geltenden Richtlinien entsprechender Schalter mit einer Kontaktmindestöffnung von 3 mm zwischenzuschalten. (Der Erdleiter darf durch diesen Schalter nicht unterbrochen werden.) Das Versorgungskabel muß so verlaufen, daß es an keiner Stelle eine Temperatur erreicht, die 50°C über der Raumtemperatur liegt. Bevor der Anschluß vorgenommen wird, vergewissern Sie sich daß:
- Leitungsschutzschalter (Sicherungen usw.) und die Hausanlage die Belastung durch das Gerät aushalten (siehe Typenschild);
- die Versorgungsanlage mit einer den gesetzlichen Bestimmungen und Vorschriften entsprechenden Erdung versehen ist;
- die Steckdose oder der allpolige Schalter bei installierter Kochmulde leicht zugänglich ist. NB: Verwenden Sie keine Zwischenstecker, Adapter oder Abzweigungen, diese könnten durchbrennen oder schmelzen. Anpassung an die verschiedenen Gasarten Wird die Kochmulde mit einer anderen Gasart betrieben, als die, für die sie vorgesehen ist (ersichtlich aus dem unter der Kochmulde oder auf der Verpackung angebrachten Etikett), ist wie folgt vorzugehen:
- die Kochflächenroste abnehmen und die Brenner aus ihren Sitzen herausnehmen;
- die Düsen mittels eines 7 mm Steckschlüssels abschrauben und durch die der neuen Gasart entsprechenden Düsen (siehe Tabelle 1 "Merkmale der Brenner und Düsen") ersetzen;58
- alle Teile in umgekehrter Reihenfolge wieder einsetzen;
- Ersetzen Sie anschließend das Etikett der alten Eichung mit dem im Düsenbeipack befindlichen Etikett der neu eingestellten Gasart. Sollte der Gasdruck der Anlage von den vorgesehenen Werten abweichen, oder nicht konstant sein, muß am Zuleitungsrohr ein geeigneter, den einschlägigen inländischen Normen für "Druckregler für Gasleitungen" entsprechender Druckregler installiert werden. Einstellung der Brenner-Primärluft Eine Einstellung der Primärluft ist nicht erforderlich. Minimumeinstellung
- Drehen Sie den Brenner auf Minimum;
- ziehen Sie den Reglerknopf ab, verstellen Sie nun die innen oder seitlich an der Gashahnstange befindliche Einstellschraube, bis eine kleine, gleichmäßige Flamme erreicht wird. NB.: Bei Flüssiggasen muß die Einstellschraube ganz angezogen werden.
- Vergewissern Sie sich, daß bei Drehen von Maximum auf Minimum die Flamme des Brenners nicht erlischt.
- Sollte die Sicherheitsvorrichtung (Thermoelement) bei den Geräten, die mit einer solchen ausgerüstet sind, bei auf Minimum eingestelltem Brenner nicht funktionieren, ist die Minimumleistung (durch Regulieren der Stellschraube) zu erhöhen. Anschließend ist das auf dem by-pass befindliche Siegel mittels Siegellack oder ähnlichem Material zu erneuern.59 Tabelle 1 Erdgas Flüssiggas Brenner Durch- messer Wärme- leistung kW (p.c.s.*) By-pass 1/100 Düse 1/100 Menge* g/h Düse 1/100 Menge* l/h (mm) Nom. Red. (mm) (mm) Butan Propan (mm) G20 G25 Starkbrenner (R) 100 3,00 0,70 41 86 218 214 116 286 332 Reduzierter Starkbrenner (RR) 100 2,60 0,70 41 80 189 186 110 248 288 Mittelstarker Brenner (S) 75 1,90 0,40 30 70 138 136 106 181 218 Hilfsbrenner (A) 55 1,00 0,40 30 50 73 71 79 95 111 Dreiflammen- kranz (TC) 130 3,60 1,30 57 94 262 257 137 343 399 Schnellbrenner (UR) 100 3,40 0,70 41 91 240 236 123 314 365 Fischbräter (P) — 3,00 1,30 63 86 218 214 116 286 332 Semi-Fischbräter (SP) — 1,50 0,70 41 60 109 107 98 143 166 Versorgungs- druck Nominal (mbar) Minimum (mbar) Maximum (mbar) 28-30
Merkmale der Brenner und Düsen Dieses Gerät entspricht den folgenden EG-Richtlinien: - 73/23/CEE vom 19.02.73 (Niederspannung) und nachfolgenden Änderungen; - 89/336/CEE vom 03.05.89 (elektromagnetische Verträglichkeit) und nachfolgenden Änderungen; - 90/396/CEE vom 29.06.90 (Gas) und nachfolgenden Änderungen; - 93/68/CEE vom 22.07.93 und nachfolgenden Änderungen.
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