SPARGAS 3.6 P - Brenner BALTUR - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts SPARGAS 3.6 P BALTUR als PDF.
Benutzerfragen zu SPARGAS 3.6 P BALTUR
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Brenner kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SPARGAS 3.6 P - BALTUR und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SPARGAS 3.6 P von der Marke BALTUR.
BEDIENUNGSANLEITUNG SPARGAS 3.6 P BALTUR
HINWEIS: Die vorliegende Erklärung im Hinblick auf die EU- oder UNI-Normen ist nicht gültig für Gasbrenner und für den Gasteil von Wechselbrennern (Gas/Öl oder Gas/Schweröl), wenn solche bei uns ohne Konformität mit den EU-Normen oder mit der italienischen Norm UNI bestellt werden, weil sie eine für spezielle Verwendung bestimmt sind, die von den oben genannten Normen nicht vorgesehen ist.
- Die "CE"-Zertifizierung der von BALTUR hergestillten Produkte ist nurin Verbindung mit einer von BALTUR gefelften CE-Gasarmatur und unter Verwendung von CE-zertifizierten Bauteilen in der Gaszufürhrung gültig.
Ausstattung 8
- Anbringung des brenners am heizkessel 62
- Elektrische anschlüsse - Beschreibung der Funktionswise - Einschalten und einstellung bei erdgas Regulierung der luft am brennerkopf - Wartung - Betrieb des brenners 63
- Gasteuerungsautomaten 66
- GASMAGNETVENTIL DUNGS mod. MB-ZRDLE...B01 - B02 (MONOBLOCK) 70
- Hinweise zur verwendung von propan (flüssiggas) - Betriebsstörungen 72
- Einstellung Luftregulierung - Einstellung der elektroden 76
- ANLAGENPLAN MIT VERDUNSTER 75
- LUFKLAPPENSTALLMOTOR 78
- SCHALTPLAN 79
PREMESSA
1) Bezugspunkt Position Scheibe zu Kopf
2) Regelknopf manuelle
Lufteinstellung
2.1) Luftklappen stellmotor (Nur ausfuhrung P)
3) Steckverbinder 7 pol.
3.1) Steckverbinder 4 pol.
(Nur ausfuhrung P)
4) Feuerungsautomat
5) Verbrennungskopf
6) Isolierung
7) Brenneraschlussflansch
8) Motor
9) Luftdruckwächter
10) Regelschraube Scheibe Kopf
11) Elektromagnetventil Gas
| Diagnostics table | ||
| Flame establishment time with «TSA» = 3 s | Flame establishment time with «TSA» = 5 s | |
| 1 x blink • | ≤0.4 s | ≤0.4 s |
| 2 x blink •• | ≤0.8 s | ≤0.8 s |
| 7 x blink ••••••• | ≤2.8 s | ≤2.8 s |
| 12 x blink ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• | --- | ≤4.8 s |
ALLUMAGE ET REGLAGE POUR LE GAZ NATUREL
| Tableau de diagnostic | ||
| Code de clignotement | Délai de formation de flamme pour «TSA» = 3 s | Délai de formation de flamme pour «TSA» = 5 s |
| Clignotement 1 x • | ≤0,4 s | ≤0,4 s |
| Clignotement 2 x •• | ≤0,8 s | ≤0,8 s |
| Clignotement 7 x ••••••• | ≤2,8 s | ≤2,8 s |
| Clignotement 12 x ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• | ••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••• . | ≤4,8 s |
ANBRINGUNG DES BRENNERS AM HEIZKESSEL
Der Brenner ist mit einem verschiebbaren Anschlußflansch am Brennerkopf versehen.
Wenn der Brenner am Heizkessel angebracht wird, muß dieser Flansch richtig positioniert werden, damit der Brennerkopf soweit in den Feuerungskanal hineinragt, wie es der Hersteller des Heizkessels verlangt. Wenn der Brenner vorschriftsmäßig am Heizkessel angebracht ist, kann er an die Gasleitung angeschlossen werden. Die Gaszuführungsleitung muß in Abhängigkeit von der Länge und der Gaszufahr gemäß UNI-Norm (siehe Plan BT 1387 auf den letzten Seiten des Handbuchs) dimensioniert, absolut dicht und vor dem Test des Brenners in geeigneter Weise überprüft sein. Auf dieser Leitung muß unbedingt in der Nähe des Brenners ein geeigneter Anschluß für ein leichtes Abbauen des Brenners und/oder zur bequemen Öffnung des Heizkesselgehauses eingebaut werden.
Das Gasventil DUNGS Mod. MB... umfaßt Filter und Gasdruckstabilisator, daß braucht an der Gaszuführungsleitung nur der Absperrhahn und die vibrationsdämpfende Verbindung angebracht werden. Nur in dem Fall, daß der Gasdruck höher ist als der von den Normen zugelassene Höchstwert (400 mm WS), muß auf der Gasleitung, auf der Seite der Feuerungsanlage, ein geeigneter Druckverminderer angebracht werden. aWire empfehlen, vor der Anbringung des abnehmbaren Anschlusses einen Krümer direkt auf der Gasrampe des Brenners zu montieren. Diese Ausführung ermöglich das Öffnen einer eventuell vorhandenen Heizkesselklappe, nachdem der Anschluß selbst unterbrochen wurde. Das oben Dargelegte ist in der folgenden Zeichnung deutlich illustriert (siehe BT 8871).


ELEKTRISCHE ANSCHLUSSE
Die elektrischen Leitungen müssen in ausreichendem Abstand von den erhitzten Teilen verlegt werden.
Es empfehlts sich, alle Verbindungen mit biegsamen elektrischen Drahten auszuführen.
Querschnitt der Leitungen 1,5 mm2. (CEI 64/8 3.1.07)
BESCHREIBUNG DER FUNKTIONSWEISE
Der Brenner Funktioniert vollautomatisch, deshalb sind während des Betriebs keine Einstellungenarbeiten nötig. Die Stellung "Halt" ist eine Sicherheitsstellung, in die der Brenner automatisch gezehrt, wenn irgendeine Komponente des Brenners oder der Anlage nicht richtig Funktioniert, es ist daher nötig, vor der "Freigabe" sicherzustellen, daß die Ursache des "Halts" kein Gefahrenmoment darstellt.
Die Ursachen für den Halt konnen vorübergehender Art sein (zum Beispiel Luft in den Leitungen usw.), daß funktioniert der Brenner nach Freigabe wieder störungsfrei. Wenn die "Halte" sich wiederholen (3 - 4 mal hintereinander),arf nicht weiter versucht werden,sonder es muß die Ursache ermittelt und Abhilfe gesucht oder die Unterstützung durch den Kundendienst angefordert werden.
Der Brenner kann ohne zeitliche Begrenzung in der "Halt"-Stellung verbleiben. Schließen Sie im Notfall den Brennstoffhahn und unterbrechen die Stromzufuhr.
EINSCHALTEN UND EINSTELLUNG BEI ERDGAS
(für die Verwendung von Flüssiggas siehe das entsprechende Kapitel)
Vor dem Einschalten muß, wenn der Brenner mit Drehstrom betrieben wird, überprüft werden, ob der Drehsinn des Motors richtig ist. Es muß unbedingt, falls dies nicht schon beim Herstellen der Verbindung zwischen Brenner und Gasleitung geschehen ist, die in der Leitung enthaltene Luft abgelassen werden, mit aller in thisem Fall gebotenen Vorsicht und bei offen den Turen und Fenstern. Der Anschluß an der Leitung in der Höhe des Brenners muß unterbrochen und anschließend der Gashahn oder die Gashähne leicht geöffnet werden. Warten Sie, bis der typische Gasgeruch bemerkbar wird, und schließen dann den Hahn. Warten Sie eine ausreichende Weile, bis sich das im Raum befindliche Gas ins Freie verflüchtigt hat und stellen dann die Verbindung des Brenners mit der Gasleitung wieder her. Gehen Sie weiter vor wie folgt:
1) Vergewissern Sie sich, daß die Abführung der Verbrennungsdprodukte ohne Behinderungen erfolgen kann (Kaminklappe offen) und daß Wasser im Heizkessel ist.
2) Den Verbrennungsluftregler entsprechendweitöffnen (siehe "Luftkappenstellmotor Mod. LKS 120-02 (B5-5-51)" und den Luftdurchlauf zwischen Stauscheibe und Knopf etwa ein Drittelöffnen. Siehe Einstellung Verbrennungskopf.
3) Betätigten Sie die in das Sicherheitsventil und in das Ventil der "ersten Flamme" eingebauten Regler so, daß eine vermutlich ausreichende Gaszufahr erhöglich wird.
Anm.: Siehe auf den letzten Seiten die spezielle Beschreibung der für die Einstellung der Gaszufuhr notwendigen Arbeitssschritte in Abhängigkeit von dem Ventiltyp, mit dem der Brenner ausgestattet ist.
4) Den Temperaturwächter für die zweite Flamme ausschalten und Brenner am Hauptschalter einschalten.
Die Vorlufung beginnnt. Erhebt der Luftdruckwächter einen hohenen Druck, wird der Zündtransformator eingeschaltet, und in der Folge öffnen sich die Gasventile (Sicherheitsventil und 1. Flamme) Die Ventile öffnen sich bis zu der von Hand eingestellten Position im Durchsatzregler des Ventils für die 1. Flamme.
Der Gasdurchsatz entspricht dazu der Einstellung des Ventils für die 1 Flamme.
Während der ersten Zündung kann es zu "Störungs-Stops"kommen:
a - Die Gasleitung wurde nicht ausreichend entluftet,ecause reicht die Gasmenge nicht fur die Bildung einer stabilen Flamme aus.
b - Der "Halt"统计数据 Flammembildung kann durch eine Instabilität der Flamme in der Ionisationszone verursacht sein, die ihrerseits auf ein falsches Gas-Luft-Gemisch zusammen ist. Abhilfe erfolgt durch Verändern der Luft- und/oder Gasmenge, bis das richtige Verhältnis gefunden ist. Dieselbe Störung kann auch von einer falschen Verteilung von Luft und Gas im Brennerkopf verursacht sein. Abhilfe erfolgt durch Betätigten der Regulationseinrichtung des Brennerkopfs, indem der Luft durchlaß zwischen dem Kopf und der Gasstauscheibe weiter geöffnet oder geschlossen wird. Zur Ausführung these Vorgangs siehe Einstellung Brennerkopf.
c - Es kann vorkommen, daß der Ionisationsstrom durch den Entladungsstrom des Zündtransformators gestört wird (die beiden Strome haben einen gemeinsamen Weg auf der “Masse” des Brenners), dann Goes der Brenner wegen ungenügender Ionisation auf Halt. Abhilfe erfolgt durch Umkehrung der Versorgung (Seite 220 V) des Zündtransformators (die beiden Drahte, die die Spannung an den Transformer führen, werden vertauscht). Diese Störung kann auch durch eine unzureichende Erdung des Brennergehauses verursacht werden. Wir weisen daraufhin, daß der Mindestwert des Ionisationsstroms, der zum Sicherstellen der Funktionstüchigkeit des Geräts erforderlich ist, auf dem Schaltplan angegeben ist; normalerweise ist der Ionisationsstrom wesentlichHigher. Um die richtige Ionisation zu überprüfen, wird ein Mikroamperemeter mit geeigneter Skala mit dem Ionisationsstromkreis “in Reihe” geschaltet. das Kabel der ionisationselektrode besitzt einen Konnektor (siehe Elektroplan), um den Anschlub des Mikroamperometers zu erreichtern. Wir betonen, daß der hochisolierte Draht, der von der Elektrode kommt, in den Minuspol (Zeichen-) des Mikroamperometers eingeführt werden muß.
5) Bei eingeschaltetem Brenner die Zufahr an den gewünschten Wert anpassen (Erdgas = 8550 kcal/m³), und während Abesen des Zährers und Ermitteln der Differenz zwischen zwei Ablesungen in genau einer Minute Abstand. Wenn man nun den ermittelten Wert mit sechzig multipliziert, erhält man den Durchsatz in sechzig Minuten, d.h. in einer Stunde. Diese Durchsatz kann durch Betätigten des entsprechenden Reglers, der in das Ventil eingebaut ist, verändert werden, siehe auf den letzten Seiten die Beschreibung der Ventileinstellung.
6) Mit Hilfe geeigneter Instrumente kontrollieren, ob die Verbrennung ordnungsgemäß erfolgt (CO2 max. = ca. 10% bei Erdgas - CO max. = 0,1%).
7) Nachdem die Einstellung durchgefuhrt ist, muß der Brenner eine Male aus- und eingeschaltet werden, um zu überprüfen. Brenner am Hauptschalter ausschalten. Temperaturwächter der zweiten Flamme einschalten und mit dem Stellknopf auf dem Stellmotor die Luftklappe in die für die zweite Flamme entsprechende Stellung bringen. (siehe BT 8920-1). Den im Ventil eingebauten Gasdurchsatzregler öffnen und den für die zweite Flamme (Hauptflamme) entsprechenden Durchsatz einstellen.
8) Den Hauptschalter schlieben und Brenner einschalten. Bei laufendem Brenner, wie vorher beschrieben, die Verbrennungswerte und den Gasdurchsatz kontrollieren. Je nach Prüfungsergebnis den Gasdurchsatz oder die Verbrennungsluft entsprechend der gewünschten Werte für den speziellen Fall (Kesselleistung) nachstellen. Nätürlich müssen die Verbrennungswerte CO2 und CO berücksichtigt werden ( CO2 max. = ca. 10% für Erdgas und CO = 0,1%).
9) Die Funktionstüchtigkeit der Sicherheitseinrichtungen prufen, Verriegelung (idem der Draht von der Ionisationselektrode abgeklemmt wird)), Luftdruckwächter, Gasdruckwächter, Temperaturwächter.
N.B. Der Schaltkreis des Luftdruckwächters unterliegt einer Selfstkontrolle, d.h. es ist notwending, daß der bei Stillstand geschlossene Kontakt (beim Stillstand des Ventilators und damit ohne Luftdruck) wirklich geschlossen ist. Andernfalls liegt das Steuererät nicht unter Spannung und der Brenner lauft nicht an.
Wenn dagegen der Kontakt nicht geschlossen wird, der in Arbeitsstellung geschlossen sein muß, dann erfolgt der Programmablauf des Steuergeräts ohne Einschaltung des Zündtransformators und der Magnetventile. Der Brenner Goes dann auf Störung. Zur Einstellung des Luftdruckwächters laßt man den Brenner mit nur der ersten Flamme Funktionieren. Dann erhöht man den Einstellwert des Druckwächters bis der Brenner sich in Störung verriegelt. Zeit den Entstörknopf drücken und Einstellwert soweit erniedrigen, um den realen, während der Vorläufigtungsphase existierenden Luftdruck zu erheben.
REGULIERUNG DER LUFT AM BRENNERKOPF
(siehe BT9481/1 und BT9485/2)
Der Brennerkopf besitzt eine Regulierungsvorrichtung, mit denen Hilfe der Luft durch lauschen der Scheibe und dem Kopf weiter geöffnet oder geschlossen wird. Auf diese Weise kann man durch Schlieben des Durchlasses auch bei niedrigen Durchsätzen einen erhöhten Druck vor der Scheibe erhalten. Die erhöhte Geschwindigkeit und Turbulenz der Luft erhöglich ein besseres Eindringen derselben in den Brennstoff und infolgedessen eine gute Durchmischung und Flammenstabilität. Es kann unbedingt notwendig sein, einen erhöhten Luftdruck vor der Scheibe zu haben, um ein Pulsieren der Flamme zu vermeiden; diese Bedingung ist praktisch unverzichtbar, wenn der Brenner auf einer Feuerungsanlage mit Überdruck und/oder hoher Wärmlast arbeitet. Aus dem oben Gesagten ergibt sich offensichtlich, daß die Vorrichtung, die die Luft am Brennerkopf drosselt, in eine solche Stellung gebracht werden muß, daß man hinter der Scheibe einen entsprechenden luftdruckwertbekommen. Es wird empfohlen, die Einstellung so vorzunheiten, daß man einen Luftabschlüß am Kopf herstellt, so daß eine spürbare Öffnung der Luftklappe, die den Ansaugluftstrum des Brennergebläses reguliert, erforderlich ist. Nätürlich muß diese Bedingung überprüft werden, wenn der Brenner mit der hochsten gewündchten Zufahr arbeitet. Praktisch muß die Einstellung mit der Vorrichtung, die die Luft am Brennerkopf schließt, in mittlerer Stellung begonnen werden und der Brenner eingeschaltet werden, um einen Anhaltswert für die Einstellung zu betrinnen, wie oben dargelegt. Wenn die höchste gewündchte Zufahr erreicht ist, korrigiert man die Schließvorrichtung am Brennerkopf durch Vor- und Zurückstellen so, daß man einen an die Zufahr angepaßten Luftstrombekomm, wobei sich aber die Luftinstellklappe in einer deutlich geöffneten Stellung befinden soll. Durch Verkleinerung des Luftdurchlasses am Brennerkopf muß die völlige
Schließung vermieden werden. Anm.: Kontrollieren Sie, ob die Zündung gleichmäßig erfolgt, Denn falls sich der Durchlaß zwischen Kopf und Scheibe geschlossen hat, kann es vorkommen, daß die Geschwindigkeit der Mischung (Luft/Brennstoff) dermaßen hoch ist, daß die Zündung schwierig wird. Wenn dieser Fall eintritt, muß der Regler stufenweise geöffnet werden, bis er eine Stellung erreicht, in der die Zündung gleichmäßig erfolgt; diese Stellung muß als endgültig akzeptiert werden.
WARTUNG
Der Brenner besteht keine besondere Wartung, es ist jedoch gut, in Abständen zu überprüfen, ob der Gasfilter sauber und die Ionisationsalektrode Funktionstüchtig ist. Es muß auch überprüft werden, ob der Funken der Zündelektrode ausschließlich zwischen dieser und der Lochblechscheibe überspringt. Es kann sich auch eine Reinigung des Brennerkopfs als notwendig erweisen. Während des Wiedereinbaus muß darauf geachtet werden, daß die Elektroden (die Zündelektrode und die Flammenermittlungsektrode) GENU zentriert werden, um zu vermeiden, daß sie an Masse anliegen, was zum Halt des Brenners führen wurde.
BETRIEB DES BRENNERS
Der Brenner faktioniert vollautomatisch, deshalb sind während des Betriebs keine Einstellungenarbeiten nötig. Die Stellung "Halt" ist eine Sicherheitsstellung, in die der Brenner automatisch Goes, wenn irgende Componente des Brenners oder der Anlage nicht richtig faktioniert, es ist davon nötig, vor der "Freigabe" sicherzustellen, daß die Ursache des "Halts" kein Gefahrenmoment darstellt. Die Ursachen für den Halt konnen vorübergehender Art sein (zum Beispiel Luft in den Leitungen usw.), thereof faktioniert der Brenner nach Freigabe wieder störungsfrei. Wenn die "Halte" sich wiederholen (3 - 4 mal hintereinander),arf nicht weiter versucht werden, sondern es muß die Ursache ermittelt und Abhilfe gesucht oder die Unterstützung durch den Kundendienst angefordert werden. Der Brenner kann ohne zeitliche Begrenzung in der "Halt"-Stellung verbleiben. Schließen Sie im Notfall den Brennstoffhahn und unterbrechen die Stromzufahr.
Technische Daten LMG2...
Typenübersicht
Die Typenbezeichungen gelten für LMG2... ohne Stecksockel und ohne Flammentfuhler. Bestellangaben für Stecksockel und weiteres Zubehör, siehe «Bestellangaben».
| Flammenfuher | Typ LMG2... | tw s min. 1) | t1 min. | TSA max. | t3n ca. | t3 ca. | t4 ca. | t10 min. 1) | t11 max. 2) | t12 max. 2) | Verhalten bei Betrieb |
| Automaten für Vorsprüfung | |||||||||||
| Fühlerelektrode (FE) | LMG21.130A273) | 2,5 | 3 | 2 | 8 | 5 | - | Störabschaltung | |||
| UV-Fühler QRA... mit | LMG21.230A274) | 20 | 3 | 2 | 8 | - | - | ||||
| LMG21.330A27 | 2,5 | 30 | 2 | 2 | 5 | - | Störabschaltung | ||||
| 4) | 2,5 | 5 | 4 | 10 | 5 | - | Störabschaltung | ||||
| LMG21.550A274) | 50 | 5 | 2 | 10 | - | - | |||||
| Automaten für Vorsprüfung mit Nennlastluftmenge mitstellantriebssteuerung | |||||||||||
| oder UV-Fühler QRA... mit | LMG22.130A273) | 7 | 3 | 3 | 8 | 12 | 12 | ||||
| LMG22.230A27 | 2,5 | 20 | 2 | 3 | 3 | 16,5 | Störabschaltung | ||||
| 2,5 | 20 | 2 | 3 | 3 | 30 | Störabschaltung | |||||
| 4) | 2,5 | 3 | 2 | 8 | 3 | 11 | Störabschaltung | ||||
| LMG22.330A2704)5) | 30 | 3 | 3 | 8 | 12 | 11 | |||||
| Automaten für Vorsprüfung mit Kleinlastluftmenge ohnestellantriebssteuerung | |||||||||||
| LMG25.230A27 | 2,5 | 3 | 2 | 8 | 5 | - | Repetition max. 3x | ||||
| LMG25.330A27 | 2,5 | 3 | 2 | 8 | 5 | - | Repetition max. 3x | ||||
| LMG25.350A27 | 2,5 | 5 | 4 | 10 | 5 | - | Repetition max. 3x | ||||
Legendetw Wartezeit
t1 kontrollierte Vorsprüzeit
TSA Sicherheitszeit Anlauf
t3 Vorzündzeit
t3n Zündzeit während «TSA»
1) max. 65 s
2) max. zur Verflügung stehende Laufzeit für Stellartriebe «SA» Die Laufzeit des Stellartriebs muß kleiner sein!
3) auch fur Schnelldampferzeuger
t4 Intervalzeit «TSAende-BV2» bzw. «BV1-LR»
t10 Vorgabezeit für die Luftdruckmeldung
t11programmierte Öffnungszeit für den Stellantrieb «SA»
t12programmierte SchlieBzeit fur den Stellantrieb «SA»
4) auch fur Warmlutterzeuger
5) ohne interne Gerätesicherung, nur einsetzen mit Anschlußkonsolen vom Typ AGK86... bzw. mit externer Feinsicherung max. 6,3 A träge

Funktionen

LMG22...
Legende
A Startbefeh! (Einschaltung durch «R»)
C Betriebsstellung des Brenners erreicht
D Reglerabschaltung durch «R»
Brenner wird sofort ausgeschalte.
Automat ist unverzüglich bereit für Wiederanlauf
B-B' Interval für die Flammenbildung
C-D Brennerbetrieb (Wärmeproduktion)
AL Stormeldung (Alarm)
BV... Brennstoffventil
EK2 Fernentriegelungstaster
FS Flammensignal
GP Gasdruckwachter
LP Luftdruckwachter
LR Leistungsregler
M Geblasemotor
R Temperatur/Druckregler
SA Stellantrieb
SB Sicherheitsbegrenzter
W Temperatur/ Druckwachter
Z Zündtransformator
Voraussetzung für Inbetriebsetzung
- Automat ist entriegelt
- alle Kontakte in der Phasenzuleitung geschlossen
- Gebläsemotor «M» oder Nachbildung AGK25 angeschlossen
- Luftdruckwächter «LP» in Ruheposition
- keine Unterspannung
Unterspannung
Sicherheitsabschaltung bei
- Netzspannung niedriger als typisch AC 160 V
- Wiederanlauf bei Anstieg der Netzspannung über AC 195 V
Kontrollierte
Intermittierung
Nach spätestens 24 h ununterbrochenern Betrieb erfolgt eine vom Automaten ausgelöste Sicherheitsabschaltung mit anschließendem Wiederanlauf.
Verpolungsschutz
Beim Vertauschen der Anschlüsse für Phase (Klemme 12) und Nulleiter (Klemme 2) erfolgt Störabschaltung Ende «TSA».
Steuerprogramm bei Störungen
- Bei Störungen werden grundsätzlich alle Ausgänge sofort (< 1 s) abgescheltet
- Nach Netzspannungsausfall, Wiederanlauf mit unverkürztem Programmablauf
- Nach unterscritener Unterspannungsschwelle (Schaltschwelle siehe «Funktio-nen»), Wiederanlauf mit unverkurztem Programmablauf
- Bei vorzeitigem, fehlerhaftem Flammensignal während «t1» ⇒ Störabschaltung
- Bei verschreibtem Kontakt des Luftdruckwächters «LP» in Arbeitsposition: Startverhinderung und nach 65 s Störabschaltung
- Bei verschweißtem Kontakt des Luftdruckwächters «LP» in Ruheposition: Störabschaltung Ende «t10»
Bei Luftdruckausfall nach Ablauf «t10» ⇒ Störabschaltung - Bei Nichtzünden des Brenners innerhalb der «TSA» → Störabschaltung
- Bei Flammenausfall während des Betriebs LMG21.../LMG22...Störabschaltung
LMG25... dreimalige Repetition
Störabschaltung
Die nicht veränderbare Störabschaltung wird 10 s nach erfolgter Sicherheitsabschaltung erreicht.
Innerhalb dieser Zeit führt eine Netzspannungsunterbrechung zu einem Wiederanlauf.
Entriegelung des LMG2...
Nach jeder Störabschaltung ist eine sofortige Entriegelung möglich!
Entriebelungstaster min. 0,5 s; max. 3 s gedrück halten.
Bedienkonzept
Automat in Störung rote Störsignalleuche leuchtet

- Automat in Betrieb grüne Flammensignalleuche leuchtet

Entriegelung Entriegelungsstaste 0,5..3 s drucken
Störursachendiagnose
- > 10 s warten
- Entriegelungstaste > 3 s drücken
- Blinkcode an roter Störsignalleuchte auslesen ⇒ «Störcodetabelle»
Wiederanlauf Entriegelungstaste 0,5..3 s drucken
- Flammenbildungszeit auslesen
- Entriebelungstaste >3 s drücken
- Blinkcode an grüner Flammensignalleuchte auslesen «Diagnosetabelle»
Störursachendiagnose

Nach Störabschaltung leuchtet die rote Störsgnalleuche ständig.
Die Auslesung der Störursachendiagnose ergibt sich aus folgender Sequenz:

| Störcodetabelle | |
| Blinkcode | Mögliche Ursache |
| 2 x blinken** | keine Flammembildung am Ende der «TSA»defekte oder verschmutzte Führerelektrodedefekte oder verschmutzte Brennstoffventileschlechte Brennereinstellung |
| 3 x blinken*** | Luftdruckwächter schließ nicht- «LP» defekt- «LP» falsch eingestellt- Geblasmotor lauft nicht |
| 4 x blinken**** | Luftdruckwächter öffnet nicht oder Fremdlicht bei Brennerstart- «LP» defekt- «LP» falsch eingestellt |
| 5 x blinken***** | Fremdlicht während Vorläufigung- oder interner Gerätefehler |
| 7 x blinken***** | Flammenabriß während des Betriebs- schliechte Brennereinstellung- defekte oder verschmutzte Brennstoffventile- Kurzschluß zwischen Führerelektrode und Masse |
| 8...17 x blinken********** | frei |
| 18 x blinken********** | Liftdruckwächter öffnet während Vorläufigung oder Betrieb- «LP» falsch eingestellt- 4-maliger Flammenabriß im Betrieb (LMG25) |
| 19 x blinken********** | Ausgangskontaktfehler- Verdraughtsfehler- Fremdspeisung auf Ausgangsklemmen |
| 20 x blinken********** | internet Gerätefehler |
Während der Störursachendiagnose sind die Steuerausgänge spannungsslos
- der Brenner bleibt ausgeschaltet
Ausnahme, Störungssignal «AL» an Klemme 10
Wiedereinschaltung des Brenners erfolgt erst nach Entregelung
Entriegelungstaste 0,5...3 s drucken
Abfrage der
Flammenbildungszeit

Die Funktion mißt die Flammenbildungszeit bei ionisationsüberwachung.
Mit AGQ2... kann diese Funktion nicht genutzt werden.
In Betriebsstellung leuchtet die grüne Flammensignalleuche ständig.
Die Auslesung der Flammenbildungszeit erfolgt aus Betriebsstellung und ergibt sich aus folgender Sequenz:

Beim Auslesen der Flammenbildungszeit geh der Brenner außer Betrieb.
Die Auslesung erfolgt in Blinkcodes als Vielfache von 0,4 s
| Diagnosetabelle | ||
| Blinkcode | Flammenbildungszeit bei «TSA» = 3 s | Flammenbildungszeit bei «TSA» = 5 s |
| 1 x blinken | ≤0,4 s | ≤0,4 s |
| 2 x blinken | ≤0,8 s | ≤0,8 s |
| 7 x blinken | ≤2,8 s | ≤2,8 s |
| 12 x blinken | --- | ≤4,8 s |
Die Flammenbildungszeit ist die Zeitspanne zwischen Öffnen des «BV1» und erstmaligem Erkennen des Flammensignals.
Die Flammenbildungszeit bleibt jeweils für eine Inbetriebsetzung gespeichert und wird bei der nthchen Inbetriebsetzung neu ermittelt.
- Wahlend der Abfrage der Flammenbildungszeit sind die Stöausgänge spannings-los - der Brenner bleibt ausgeschaltet Wiedereinschaltung des Brenners erfolgt erst nach Entriegelung - Entriegelungstaste 0,5...3 s drucken

Hinweis:
Durch ungünstige Plazierung von Zünd- und Ionisationssektrode, kann es durch Zündungseinflüsse auf die Fuhlerelektrode zu einer Verfältschung der Messung kommt.
Flammenüberwachung mit Fuhlerektrode
| bei Netzspannung UN = AC 230 V | |
| Fühlerspannung zwischen Klemme 1 und Klemme 2 bzw. Masse (Wechselspanningsmeßgerät Ri ≥ 10 MΩ) | AC 115...230 V |
| Schaltschwellen (Grenzwerte) | |
| Einschalten (Flamme ein) (Gleichstrommeßgerät Ri ≤ 5 kΩ) | ≥ DC 1 μA |
| Ausschalten (Flamme aus) (Gleichstrommeßgerät Ri ≤ 5 kΩ) | ≤ DC 0,5 μA |
| erforderlicher Führsterm für zuverlässigen Betrieb | ≥ 2 μA |
| Max. Kurzschlußstrom zwischen Klemme 1 und Klemme 2 bzw. Masse (Wechselstrommeßgerät Ri ≤ 5 kΩ) | AC 50 μA |

Hinweis: Bei gleicher Flammengüte flieBt bei LMG2... ein geringerer Fuhlerstrom als bei LGB2...!
Flammenüberwachung erfolgt unter Ausnutzung der Leitfähigkeit und Gleichrichterwirkung der Flamme.
Der Flammensignalveränder reagiert nur auf die Gleichspannungskomponente des Flammensignals.
Ein Kurzschluß zwischen Fühlerelektrode und Masse führt zu Störabschaltung
Meßschaltung

Legende
C Elektrolytkondensator 100...470 F; DC 10...25 V
FE Fuhlerelektrode
M Mikroamperometer Ri max. 5000 Ω

1 - Feststellschraube Regler 1. und 2. Flamme
2 - Deckel Regulierschraube Druckstabilisator (nur bei Version B01)
3 - Gasdruckwächter (Minimum)
4 - Sicherheitsventil
5 - Druckabgriff Gaseingang
6 - Filter
7 - Druckabgriff nach der Druckstabilisierung (Pa)
8 - Hauptventil (1. und 2. Flamme)
9 - Einstellring Zufuhr 1. Flamme
10-Drehregler Zufuhr 2.Flamme
11 - Schutzdeckel (mit Drehknopffunktion) der
Regulierung der Schnellauslösung am Anfang
12 - Gasdruckwächter (Maximum) (nur bei Version B02 und B01 S50)
Anmerkung: Durch Drehen des Zufuhrreglers gegen den Uhrzeigersinn wird die Zufuhr erhöht, durch Drehen im Uhrzeigersinn wird sie vermindert. Die Versionen B02 und B01 S50 werden für Flüssiggas verwendet (Propan).
Der Monoblock DUNGS Modell. MB-ZRDLE... besteht aus:
a) Gasruckwächter für minimalen Gasdruck (3) und max. Gasdruck (12)
b) Gasfilter (6)
c) Druckregler (2) (nur version B01)
d) Schnell öffentlich und Schnell schließendes zweistufiges Hauptgasmagnetventil mit einstellbarer Schnell öffender Durchflüssmenge.
Hinweise zur Einstellung:
1) Der Eingangsfilter (6) ist für die Reinigung zugänglich, wenn eine der seitlichen Verschlußplatten entfernt wird.
2) Der Druckregler ist von 40 bis 200 mmWS einstellbar mit einer Schraube, welche nach seitlicher Verschiebung der Platte (2) zugänglich ist. Der gesamte Einstellbereich beträgt etwa 60 Umdrehungen. Den Endanslag nicht zu stark beanspruchen. Vor Inbetriebnahme des Brenners mindestens 15 Umdrehungen in Richtung + durchführren. Um die Öffung sind Pfeile angebracht, mit den symbolen + zur Druckerhöhung und - zur Druckverminderung. Ohne Durchflüss schließt der Druckregler vollig ab. Es gibt keine anderen federn, um andere als obengenannte Drücke zu erhalten. Zur Einstellung des Druckreglers benutze man für das U-Rohrmanometer den Druckstutzen am Ausgang des Magnetventils, oder den am Ausgang des Druckreglers (7).
3) Das schnell öffnende und schließende Sicherheitsventil (4) ist nicht einstellbar.
4) Hauptgasmagnetventil (8).
Einstellung der schnell öffnenden Durchsatzmenge.
Die Einstellung wirkt auf beiden Öffnungsstufen des Ventils. Der anfahr durchsatz und die hydraulische Bremse wollen auf die 1. und 2. Stufe des Ventils in Proportion zum eingestellenten Durchsatz. Den Schultzdeckel (11) abschrauben und den unteren Teil als Schlüssel für den Zapfen benützen.
Drehung im Uhrzeigersinn =kleinerechnelloffnendeDurchsatzmenge
Drehung im Gegenuhrzeigersinn = größere schnell offenende Durchsatzmenge.
EINSTELLUNG DER ERSTEN STUFE (1. FLAMME)
Die vorstehende Zylinderkopfschraube (1) lösen. Den Kopf (10) zur Einstellung der zweiten Stufe mindestens eine Umdrehung in Richtung + (Gegenhzeigersinn) drehen.
ACKTUNG: Wenn die Einstellung der zweiten Stufe vollig geschlossen bleibt, dann öffnet sich die erstige Stufe nicht. Den Einstellring (9) für die erstige Stufe in mit + gekennzeichneten Drehsinn (Gegenuhrzeigersinn) etwas mehr als zwei Umdrehungen vom Endanschlag aus drehen. Dann, bei brennender erster Flamme den Einstellung (9) bis zum Erreichen des gewünschten Durchsatzes drehen.
Der gesamte Einstellbereich von + bis - beträgt etwa 3,5 Umdrehungen.
Drehung im Uhrzeigersinn vermindert den Durchsatz und umgekehrt.
EINSTELLUNG DER ZWEITEN STUFE (2. FLAMME)
Die vorstehende Zylinderkopfschraube (1) losen.
Den Kopf (10) so welt in die Pfeilrichtung + (Gegenhzeigersinn) drehen, wie man es für den Durchsatz der zweiten Stufe für nötig hält. Der gesamte Einstellbereich von + bis - beträgt etwa 5 Umdrehungen.
Drehung im Uhrzeigersinn vermindert den Durchsatz und umgekehrt.

| VENTIL MODELL | MAX EINGANGSDRUCK (PE) mbar | EINSTELLBARER DRUCK AM AUSGANG DES STABILISATOR (PA) mbar | VERWENDBARER GASTYP |
| MB ...B01 S 20 | 200 | von 4 bis 20 | Erdgas (Methan) |
| MB ... B01 S 50 | 360 | von 4 bis 50 | Flüssiggas |
| MB ... B02 | 360 | Flüssiggas |
Wir möchten Ohnen hierGREne ein paar nutzliche Hinweise fur den Umgang mit Flussiggas (G.P.L.) geben.
1) INDIKATIVE BERECHNUNG DER BETRIEBSKOSTEN
a) 1m^3 Flüssiggas in gasförmiger Phase hat eine niedrigere Wärmeleistung, von ca. 22.000 Kcal.
b) Für 1m^3 Gas braucht man ca. 2 Kg Flüssiggas, was etwa 4 Litern Flüssiggas entspricht.
Daraus kann man nun die folgende indiliative Gleichung fur Flüssiggas ableiten:
22.000 kcal = 1m³ (gasförmige Phase) = 2 Kg G.P.L. (flüssig) = 4 Liter G.P.L. (flüssig), woraus man die Betriebskosten errechnen kann.
2) SICHERHEITSVORKEHRUNG
Das Flüssiggas (G.P.L.) hat in der gasförmigen Phase ein höheres spezifisches Gewicht als die Luft (Spez.Gewicht bezüglich Luft = 1,56 für Propan),DMA steigt es nicht wie Metan in die Luft auf, (Metan hat ein niedrigeres Spez. Gewicht, bezüglich Luft = 0,60 ),sondern sinkt zum Boden ab (als wäre es eine Flüssigkeit).
Aufgrund这点 Verhaltens hat das Innenministerium einige Beschränkungen im Gebrauch von Flüssiggas mit dem Rundschreiben Nr.412/4183 vom 6. Februar 1975 erlassen. Wir fassen hier einige Punkte zusammen, die uns als wichtige erschienen.
a) Der Gebrauch von Flüssiggas (G.P.L.) für Brenner und/oder Kessel ist nur in Räumen oberhalb der Erdoberfläche gestattet. Installationen mit Flüssiggas in Kellerräumen sind nicht erlaubt.
b) In den für Flüssiggas verwendeten Räumen müssen freizugängige Luftrungsöffnungen in den Außenwänden sein, mit einer Mindestfläche von 1/15 des Raumbodens und mindestens 0.5m^2 . Von diesen Öffnungen muß mindesten ein Drittel der Gesamtoberfläche an der Unterseite der Außenwand in gleicher Höhe des Fußbodens liegen.
3) AUSFUHRUNGEN DER ANLAGEN FÜR FLUSSIGGAS, UM EIN KORREKTES UND SICHERES FUNKTIONIEREN ZU GARANTIEREN
Die natürliche Gasbildung mit Gasflaschen oder Gastank ist nur für Anlagen mit kleiner Leistung verwendbar. In der folgenden Tabelle sind rein indicativ die Forderkapazität in der Gasphase, je nach Gröl3e des Tanks und der minimalen Aussentemperatur angegeben.
MINIMAL
| TEMPERATUR | - 15 °C | - 10 °C | - 5 °C | - 0 °C | + 5 °C |
| Tank 990 I. | 1,6 Kg/h | 2,5 Kg/h | 3,5 Kg/h | 8 Kg/h | 10 Kg/h |
| Tank 3000 I. | 2,5 Kg/h | 4,5 Kg/h | 6,5 Kg/h | 9 Kg/h | 12 Kg/h |
| Tank 5000 I. | 4 Kg/h | 6,5 Kg/h | 11,5 Kg/h | 16 Kg/h | 21 Kg/h |
Mit Ausnahme der Anlagen mit kleiner Leistung muß für das gute Funktionieren und für die Sicherheit immer ein geeigneter Flüssiggaserwärmer (Verdampfer) unmittelbar vor dem Druckverminderungsventil installmentiert werden.
Der Verdampfer ist ein nach Vorschrift gebauter Behälter, mit einem Kontrollthermostat, der das Flüssiggas entweder elektrisch oder durch Zirkulation von warmer Flüssigkeit erwartet.
Die Druckverminderung und die Zustandsänderung (von flüssig in gasförmig) hat einen starken Temperaturabstieg zur Folge, was in der kalten Jahreszeit kein zu Werten unter Null Grad führen kann.
Die eventuelle Feuchtigkeit (Wasser), die sich im Flüssiggas befinden können, wurde zu Eis frieren und die Funktion des Druckverminderungsventils stären (es bleibt in Öffnung blockiert), was leicht vorstellbare Folgen hatte.
Der Verdampfer muß direkt darüber dem Druckverminderungsventil installment werden, um zu verhindern, daß das vom Tank flüssig entnommene Gas bereits kalt zum selbst Reduzierventil ankommen.
Ohne den Verdampfer ist es practisch unmöglich, in der kalten Jahreszeit die korrekte Bespeisung mit gasförmigen Gas zu garantieren.
Die Druckverminderung kann durch ein geeignetes Druckreduzierventil erfolgen:
Weit verbreitet sind auch Anlagen mit einer 2 - PhasenDruckverminderung, weil:
a) sie die Gefahr des Gefrierens und die Kondenswasserbildung abschwächen,
b) die Leitung zwischen dem ersten und dem zweiten Ventil einen kleineren Querschnitt haben kann als die Leitung, die man für ein 1 - Phasenventil benötigen wurde,
c) man einen konstanteren Wert des Enddruckes erreicht.

Für die zweiphasige Druckverminderung wird ein erstes Reduzierventil in Tanknähe (oder am Verdampferausgang) montiert, der den Druck auf ca. 1bar herabsetzt. Ein zweites Reduzierventil wird außen, vor dem Eingang zum Kesselraum montiert und senkt den Druck auf den Bespeisungsdruck des Kessels (normalerweise 300mm .C.A. 0.03 bar). Im Fall von natürlicher Gasbildung muß der Regler für die erste Phase so installiert werden, daß eventuell auftretendes Kondenswasser in den Tank geleitet wird. Das zweite Reduzierventil soll mit einem geeigneten Filter versehen werden, damit eine ungewolte Verschmutzung verhindert wird.
Wir weisen daraufhin, daß die herkömmlichen Gasfilter ein Filterelement haben, das für diesen Druck nicht ausreichend robust ist. Wir empfehlen dazu, einen normalen
"Dampffilter" mit für hohe Drücke geeignetem Filterelement zu verwenden, siehe Figur. Man verwende einen Filter, der dem Durchmesser der Gasleitung gleich ist. Außer dem muß auch der traditionelle Gasfilter in Brennernähe installiert werden.
STROMLAUFSCHALTPLAN ZUR DRUCKVERMINDERUNG DES FLUSSIGGASES IN 2 PHASEN FÜR BRENNER ODER KESSEL

N°BT8721/2D
Rev.21/03/90

Bemerkung: Leitungen und Reduzierventile nie mit isolierenden Materialien bedecken.
4) BEMESSUNGSTABELLE FÜR DIE LEITUNGEN NACH DER NQRM UNI CIG 7129-72
Volumendurchsatz (Verbrauch) in m^3/h für Propan (Flüssiggas) mit 1,56 Dichte (nach UNI 7128-72), für einen maximalen Druckverlust von 0,5 mbar berechnet.
| Außendurchmesser | 3/8 Gas | 1/2 Gas | 3/4 Gas | 1 Gas | 1 1/4 Gas | 1½Gas | 2 Gas | 2 1/2 Gas | 3 Gas | |
| Innendurchmesser * mm | 13,2 | 16,6 | 22,2 | 27,9 | 36,6 | 41,5 | 53,8 | 69,6 | 81,8 | |
| Durchsatz in m³/h | ||||||||||
| 2 | 1,5 | 2,7 | 6,0 | 11 | 23 | 35 | - | - | - | |
| 4 | 1,0 | 1,8 | 4,1 | 7,4 | 15 | 24 | 45 | 82 | 135 | |
| 6 | 0,80 | 1,5 | 3,2 | 6,1 | 12 | 19 | 35 | 66 | 108 | |
| 8 | 0,70 | 1,3 | 2,8 | 5,2 | 10,6 | 16,4 | 30 | 58 | 92 | |
| 10 | 0,60 | 1,1 | 2,6 | 4,7 | 9,5 | 14,5 | 27 | 52 | 81 | |
| virtuelle | 15 | 0,50 | 0,90 | 2,0 | 3,8 | 7,6 | 11,5 | 21,5 | 43 | 65 |
| Länge m | 20 | 0,40 | 0,78 | 1,7 | 3,2 | 6,4 | 9,8 | 18,4 | 36 | 55 |
| 25 | 0,32 | 0,69 | 1,5 | 2,9 | 5,7 | 8,7 | 16,1 | 32 | 49 | |
| 30 | - | 0,62 | 1,4 | 2,6 | 5,1 | 8,0 | 14,7 | 29 | 45 | |
| 40 | - | 0,55 | 1,2 | 2,2 | 4,5 | 6,8 | 12,5 | 25 | 38 | |
| 50 | - | 0,46 | 1,05 | 2,0 | 3,8 | 6,1 | 11,1 | 22 | 34 | |
| 60 | - | - | - | 1,8 | 3,5 | 5,5 | 10,0 | 20 | 30 | |
| 80 | - | - | - | 1,5 | 3,0 | 4,6 | 8,6 | 17 | 26 | |
| 100 | - | - | - | - | 2,7 | 4,2 | 7,6 | 15 | 23 | |
| * Der Wert des Innendurchmessers des Rohrs UNI 3824-68 dient als Berechnungsgrundlage. | ||||||||||
Bei einem Druckverlust von 1 mbar muß der Durchsatz um 45% erhöht werden; bei einem Druckverlust von 2 mbar muß der Durchsatz um 110% erhöht werden.
5) BRENNER
Der Brenner muß ausrücklich für Flüssiggas angefordert werden, damit er mit den geeigneten Gasventilen ausgerüstet ist, für eine gute Zündung und graduelle Einstellung. Die Ventile sind von uns für einen Druck von etwa 300 mm WS vorgesehen. Wir empfehlen, den Bespeisungsdruck zum Brenner mit einem Manometer mit Wasseräule zu kontrollieren.
NB: Nätürlich bleibt die Maximal- und Minimalleistung (kcal/h) des Brenners diejenige des mit Erdgas betriebenen Brenners (Flüssiggas hat einen higheren Heizwert als Erdgas und fordert dazu eine vollständige Verbrennung eine zur entwickelten Wärmeleistung Proportionalen Luftmenge.)
6) VERBRENNUKGONTROLLE
Um den Verbrauch zu einzuschranken und vor allem, um Unfälle zu vermeiden, stelle man die Verbrennung mit den geeigneten Instrumenten ein. Es ist unbedingt notwendig zu kontrollieren, daß der prozentuelle Anteil von Kohlenmoncxid (CO) den max. zulässigen Wert von 0,1% nicht übersteigt (mannehme ein Ampullen-Analysengerät oder ähnliches). Wir weisen darauf auf hin, daß für die Brenner, die mit Flüssiccas in Anlagen betrieben werden. die nicht nach den oben beschrieben Venkehrungen angepaßt wurden. keine Garantie übernommen wird.
BETRIEBSSTÖRUNGEN
| DEFEKT | URSACHE | ABHILFE |
| Der Brenner springt nicht an. | 1) Kein Strom. | 1) Die Schmelzsicherungen der Stromversor-gungsleitung überprüfen. Die Schmelzsicherungen der elektrischen Kontrolleinrichtung überprüfen. Die Leitungen von Thermostat-und Gasdruckwächter überprüfen. |
| 2) Keine Gaszufuhr zum Brenner. | 2) Die Öffnung der Absperrvorrichtungen auf der Versorgungsleitung überprüfen. | |
| Der Brenner springt an, es bildet sich keine Flamme, der Brenner gehen auf Halt. | 1) Die Gasventile öffnen sich nicht. | 1) Die Funktion der Ventile überprüfen. |
| 2) An der Elektrodenspitze erfolgt keine Entladung. | 2) Die Funktion des Zündtransformators und die Position der Elektrodenspitze überprüfen. | |
| 3) Es erfolgt keine Freigabe durch den Luftdruckwächter. | 3) Die Eichung und Funktion des GasDruckwächters überprüfen. | |
| Der Brenner springt an, die Flamme bildet sich, der Brenner gehen auf Halt. | 1) Fehlende oder unzureichende Flammenermittlung durch die ionisationselektrode. | 1) Position der Ionisationselektrode überprüfen. Den Wert des ionisationsstroms überprüfen. |
eventuale collegamento fase gas di emergenza eventual emergency gas phase connection eventuel branchement d'urgence à la phase gas eventueller notanschluss an die gasphase eventual connexion de emergencia a la fase gas
verminderungsaggregat 1. stufe
gruporeduccion 1^ salto

Avverenze
- Der Verdunster wird als Gefahrenpunkt betrachtet, er muß deshalb in einem Sicherheitsstand von den Geräten angebracht werden.
- Die elektrische Anlage muß explosionsssicher sein - Explosionsprobe.
- Die Flüssiggasleitungen müssen aus Stahl mit nahtlos geschweiben oder geflanschten PN40-Verbindungen (Nominaldruck 40 bar) sein. Gewindeverbindungen sind verboten.
Erläuterungen
1) Aufnahmeventil für Gas in flüssigem Zustand
2) Flüssigkeitshahn mit Durchflübbegrenzer.
3) Zu schweißende Stahlanschlüsse und Kupferbeilagscheibe.
4) Sicherheitsventil 18 bar mit zu schweibenden Stahlanschlüssen.
Advertencias
1 - Regulierschraube Scheibe-Kopf (zurschauben zur Offnung des Luftdurchlasses zwischen Scheibe und Kopf, aufschauben zur Schliebung)
3 - Verbrennungskopf
4 - Bezugspunkt Position von Scheibe und Kopf
6 - Luftklappenstellmotor
7 - Ionisationelektrode
8-Zundelektrode
- SCHEMA DI PRINCIPIO REGOLAZIONE ARIA E DISPOSITIONZIONE DISCO-ELETTRODI
- AIR REGULATION AND ELECTRODES-DISK POSITIONING PRINCIPLE DIAGRAM
- ESQUEMA DE PRINCIPIO REGULACION AIRE Y DISPOSITION DISCO-ELECTRODOS
- SCHEMA DI PRINCipe Pour LE REGLAGE DE L'AIR ET LA DISPOSITION DE DISQUE-ELECTRODES
- PRINZIPSCHEMA ZUR LUFTEINSTELLUNG ANORDNUNG VON STAUSCHEIBE - ELECTRODEN

1 - Regulierschraube Scheibe-Kopf (aufschauben zur Öffnung des Luftdurchlasses zwischen Scheibe und Kopf, zurschrauben zur Schliebung)
2 - Staischeibe: Actung! Kompletten AbschluB vermeiden
3 - Verbrennungskopf
4 - Bezugspunkt Position von Scheibe und Kopf
6 - Luftklappenstellmotor
7 - Zundelektrode
8 - Ionisationelektrode
A) Nocken zur Einschaltung der zweiten Flamme (swartz) mußzwischen den Nocken der Luftinstellung für die erste und zweite Flamme stehen (hellblau)
B) Nocken zur Luftinstellung für die ersten Flamme (hellblau)
C) Nocken zur Lufteinstellung für die erstige Flamme (rot)
D) Luftklappe offen
E) Luftklappe geschlossen
F) Knopf zur manuellen Einshschaltungder zweiten Flamme
G) Relais für die Umkerhrung des Drehsinns
1 - Nulleiter
2 - Phase
3 - Temperaturewachter
4/5 - Mikroshalter für Ventil der zweiten Flamme
SCHEMA ELETTRICO / ELECTRIC DIAGRAM FOR / SCHEMA ELECTRIQUE / SCHALTPLAN / DIAGRAMA DE CONEXION

H9,H3-LAMPADA BLOCCO
H0,H3-AUSSERESTORANZEIGE
H1-BETRIEBSLAMPE
H2-2° STUFE LAMPE
PG-GAS DRUCKWAECHTER
FE -IONISATIONSELEKTRODE
PA -LUFT DRUCUACHTER
TA -IGNITION TRASFÖRMER
TS -SICHERHEITSTHERMOSTAT
P1-BETRIEBSSTUNDENDENZAHLER
UPS504-DICHTUNGSKONTROLLE
H8,H3 -LAMPE BLOC
H1 -LAMPE MARCHE
H2 -LAMPE 2 ETAGE
PG-PRESSOSTAT GAZ
FE -SONDE D'IONISATION
PA -PRESSOSTAT AIR
TA -TRASFORMATEUR D'ALLUMAGE
TS -THERMOSTAT DE SURETE
TC -THERMOSTAT CHAUDI
LGB22/LMG25-APPAREILLAGE
MBZRROLE-VANNE ELETTRO-MAGNETIQUE
T2 - THERMOSTAT 2 ETAGE
M -MOTEUR VENTILATEUR
LKS120 -SERVOMOTEUR AIR
Z -FILTRE
P1 -COMPTEUR HORAIRE
UPS504-CONTROLE ETANCHEITE
H0.H3-LAMPARA BLOQUEO
P1 - Betriebsstundenendenzahler
TC - Kesselthermostat
LKS120 - Hilfsmotor
TS - Sicherheitsthermostat
HO - Externe stormeldelampe
H1 - Betrieb lampe
H2 - 2°stufe lampe
TA - Zündtransformer
MBZRDLE-Elektromagnetventil
FE - Ionisazionssonde
PG - Gaspressostat
PA - Luftpressostat
Dieses Handbuch dient zu Ihr Information. Technische Änderungen, die dem Fortschriftdienen, vorbehalten. Keine Haftung bei Druckfehlern.
