1066 - Audiokompressor DBX - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Audiokompressor kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch 1066 - DBX und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. 1066 von der Marke DBX.
BEDIENUNGSANLEITUNG 1066 DBX
Die obigen Symbole sind international üblich und dieren als Gefahrenhinweise bei Elektrogeräten. Das Blitzsymbol links oben weist auf gefährliche Spannungen im Gerät hin. Das Rufzeichen rechts oben weist auf wichtige Punkte hin, die unbedingt in der Bedienungsanleitung nachzulesen sind.
These Symbole bedeuten auch, daß sich im Gerät keine vom Anwender reparierbaren Teile befinden. Öffnen Sie das Gerät auf keinen Fall und versuchen Sie nicht, es selbst zu reparieren. Lassen Sie Reparaturen ausschließlich von einem qualifizierten Techniker durchführren. Wenn Sie das Gerät öffnen, erlischt automatisch die Garantie des Herstellers. Machen Sie das Gerät nicht naß. Wenn dennoch eine Flüssigkeit auf oder in das Gerät gelangt, schalten Sie es sofort aus und bringen Sie es zu einem Handler zur Überprüfung. Ziehen Sie bei Gewittern zum Schutz vor Beschädigungen des Geräts das Netzkabel ab.
NETZSTECKER
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen vom Netzkabel abgeschnittene mitgespritzte Netzstecker nie weiter, sondern entsorgen Sie sie entsprechend den lokalen Entsorgungsvorschriften.
Schlieben Sie beschädigte Netzstecker niemals an eine Netzsteckdose an.
SICHERHEITSHINWEISE
WICHTIGER HINWEIS BEI GERÄTEN MIT NETZKABEL:
ACHTUNG: DIESES GERÄT MÜSS MIT EINER SCHUTZERDUNG VERSEHEN SEIN.
Die Adern des Netzkabels sind wie folgt farbcodiert:
GRUN/GELB = Erde
BLAU = Nulleiter
BRAUN= Phase
Da die Farben der Adern des Netzkabels nicht unbedingt mit den Farbmarkierungen der Kontaktstifte in Ihr hem Netzstecker übereinstimmen, gehen Sieitte wie folgt vor:
- Schliessen Sie die grün/gelbe Ader an den mit dem Erdsymbol, dem Buchstaben "E", einem grünen oder grün/gelben Farbpunkt gekennzeichneten Kontaktstift an.
- Schliessen Sie die blaue Ader an den mit dem Buchstaben "N" oder einem schwarzen Farbpunkt gekennzeichnten Kontakstift an.
- Schliessen Sie die braune Ader an den mit dem Buchstaben "L" oder einem roten Farbpunkt gekennzeichneten Kontaktstift an.
Je nach Art des am Einsatzzort vorhandenen Netzanschlusses wird möglicherweise ein anderes Netzkabel bzw. ein anderer Netzstecker oder beides erforderlich sein. Der Netzstecker darf nur von einem qualifizierten Techniker anhand unterstehender Tabelle getauscht werden. Dabei ist die grün/gelbe Ader direkt mit Gehäusermasse zu verbinden.
| ADER | FARBE | ||
| Standard | Alt. | ||
| L | PHASE | BRAUN | SCHWARZ |
| N | NULLLEITER | BLAU | WEISS |
| E | SCHUTZERDE | GRÜN/GELB | GRÜN |
WARNING: Bei unterbrochener Schutzerdung können bestimmte Fehler im Gerät oder in der Anlage, an die das Gerät angeschlossen ist, dazu führen, daß zwischen Gehäusemasse und Erde die volle Netzspannung anliegt. Das gleichzeitige Berühren des Gehäuses und eines Erdpunkts kann in dieser Fall zu schweren Verletzungen oder zum Tod führen.
WARNING
BEACHTEN SIE ZU IHRER EIGENEN SICHERHEIT BITTE FOLGENDES:
WASSER UND FEUCHTIGKEIT: Benutzen Sie das Gerät nicht in feuchter Umgebung (z.B. in der Höhe von Badewannen, Waschbecken, Spülbecken, Waschtrögen, in feuchten Kellerräumen oder keinem einem Schwimmbecken). Achten Sie darauf, daß keine Gegenstände oder Flüssigkeiten in das Innere des Gerätes gelangen.
NETZGERÄT: Schliessen Sie das Gerät nur an das in der Bedienungsanleitung bzw. am Gerät angegebene Netzgerät an.
SCHUTZERDE UND PHASENUMSCHALTER: Achten Sie daraufuf, den Erdanschluss des Gerätes nicht zu unterbrechen und den Phasenumschafter nicht zu deaktivieren.
SCHUTZ DES NETZKABELS: Verlegen Sie alle Netzkabel immer so, dass möglichst niemand darauf treten und die Netzkabel durch darauf oder daneben gestellte Gegenstände nicht gequetscht werden konnen. Dies giltalanders in der unmittelbaren Umgebung der Netzstecker, Netzsteckdosen und des Kabelauftrits am jeweiligen Gerat.
SERVICE: Um Brände oder elektrische Schäge zu vermeiden, versuchen Sie nicht, andere Servicearbeiten als die in dieser Bedienungsanleitung beschrieben am Gerät durchzufahren. Wenden Sie sich für diese Arbeitsen an einen qualifizierten Techniker.
GERÄTE MIT VON AUSSEN ZUGÄNGLICHEM SICHERUNGSHALTER: Ersetzen Sie durchgebrannte Sicherungen nur durch Sicherungen desselben Typs.
NETZSPANNUNGEN: Je nach Art des am Einsatzzort vorhandenen Netzanschlusses kann ein anderer Netzstecker, ein anderes Netzkabel oder beides erforderlich sein. Schliessen Sie das Gerät nur an die an der Rückseite des Gerätes angegebene Netzspannung an. Um Brände oder elektrische Schläge zu vermeiden, wenden Sie sich für Reparaturen an einen qualifizierten Techniker.
ELEKTROMAGNETISCHE VERTRÄGLICHKEIT
Dieses Gerät entspricht den in der Konformitätserklung angeführten Spezifikationen. Voraussetzung für den Betrieb des Gerätes ist die Erfüllung folgender Bedingungen:
Das Geratarfkeine schädliche Störstrahlung abgeben.
- Das Gerätarf durch empfangene Störstrahlung einschliesslich Störstrahlungen, die Betriebsstörungen hervorrufen können, nicht beschädigt werden.
- Der Betrieb des Gerats in starken elektr magnetischen Feldern ist zu vermeiden.
- Verwenden Sie ausschiesslich geschirmte Verbindungskabel.
KONFORMITÄTSERKLÄRUNG
Hersteller:
Adresse des Herstellers:
erklär, dass das Produkt:
dbx 1066
folgende Produktnormen erfüllt:
EMV:
EN 55013 (1990)
EN 55020 (1991)
Sicherheit
EN 60065 (1993)
IEC65 (1985) mit Abänderungen 1, 2, 3
Zusatzinformation:
Das Produkt erfüllt hiermit die Bestimmungen der Niederspannungs-richtlinie 73/23/EWG und der EMV-Richtlinie 90/336/EWG in der durch Richtlinie 93/68/EWG abgeänderten Form.
Kontakt Europa: Ihr dbx-Handler bzw.-Servicestelle oder:
International Sales Office
68 Sheila Lane
Valparaiso, Indiana
46383, USA
Tel: (219) 462-0938
Fax: (219) 462-4596
INHALT
EINLEITUNG 33
KONTROLLE 33
GARANTIEBEDINGUNGEN 33
ANSCHLIESSEN DES DBX 1066 AN IHRE ANLAGE 34
BEDIENELEMENTE 35
ANWENDUNGEN 40
ANSCHLUSSHINWEISE 45
TECHNISCHE DATEN 63
NOTIZEN 66
Einleitung
Wir danken Ohnen, dass Sie sich für den Kompressor 1066 von dbx entschieden haben. Der dbx 1066 ist ein hochwertiges multifunktionales Gerät mit der für professionelle Anwendungen erforderlichen Flexibilität und Leistungsfähigkeit. Der dbx 1066 ist mit dem neuen dbx V2^TM VCA ausgestattet, der höchste Signalqualität garantiert.itte behnmen Sie sich etwas Zeit, die Bedienungsanleitung durchzulesen. Sie enthalt wichtige Hinweise zur Einstellung ihrer Anlage.
Kontrolle
Kontrollieren Sieitte,ob der Karton,in demIhr dbx 1066geliefertwurde,folgende Teile enthalt:
- dbx 1066 Kompressor (entspruchend der Typennummer auf der Verpackung)
- Netzkabel
Bedienungsanleitung - Garantiekarte
- 4 Stk. 19"-Einbauschrauben mit Unterlegscheiben
Falls etwas fehlt, wenden Sie sichitte an ihre AKG-Verretung (s. letzte Seite).
Garantiebedingungen
Wir gewähren 1 Jahr Garantie ab Verkaufsdatum auf nachweisbare Material- und Fabrikationsfehler (ausgenommen externe Netzgeräte). Der Garantieanspruch erlischt bei unsachgemäßer Handhabung, elektrischer oder Mechanischer Beschädigung durch missbrächliche Anwendung sowie bei unsachgemäßer Reparatur durch nichtautorisierte Werkstätten. Zur Inanspruchnahme der angeführten Garantieleistungen ist der Nachweis des Kaufes (ordentliche Rechnung des Verkäufers) erforderlich. Transport- und Portospesen, welche aus der Einsendung des Gerätes zur Garantiereparatur erwachsen, können von dbx nicht übernommen werden, das Risiko der Zusammenhang trägt der Kunde. Die Garantie wird ausschiesslich für den Erstkäufer geleistet.
Anschliessen des dbx 1066 an ihre Anlage
Schliessen Sie den dbx 1066 wie folgt an ihre Anlage an:
- Schalten Sie immer alle Geräte aus, bevor Sie eine Kabelverbindung herstellen.
- Montieren Sie den dbx 1066 in einem 19"-Rack (optional).
Montieren Sie den dbx 1066 mit den mitgelieferten Montageschrauben in einem 19"-Rack. Sie können das Gerät oberhalb oder unterhalb von anderen Geräten montieren, die nicht zuviel Wärme abgeben. Bei eingeschalteten Geräten darf die Umgebungstemperatur 45^ nicht übersteigen. Der dbx 1066 istzarw gegen HF- und Brummeinstreuungen abgeschirmt, stellen Sie das Gerät aber trotzdem nicht in der Näre extrem starker HF- und elektromagnetischer Felder auf.
- Stellen Sie die gewündten symmetrischen oder asymmetrischen Kabelverbindungen mittels XLR-, 6,3-mm-Stereo- oder Monoklinkensteckern her.
Sie können sowohl die XLR- als auch die Klinkenbuchsen am Eingang und Ausgang entweder symmetrisch oder asymmetrisch abschlieessen. Wenn Sie jeweils beide Eingangs- oder Ausgangsbuchsen gleichzeitig belegen, kann dies zu Phasenauslösungen, Erdschluss eines Leiters oder Schäden am angeschlossenen Gerät führen.
- Schalten Sie den dbx 1066 ein.
Schliessen Sie das Netzkabel an die Netzanschlussbuchse an der Rückseite des Geräts an. Führren Sie das Netzkabel zu einer gut zugänglichen Netzsteckdose, in deren Höhe sich keine Audioleitungen befinden. Sie können den dbx 1066 mit einem externen Netzschalter ein- und ausschalten.
Bedienelemente

Frontplatte
STEREO COUPLE-Taste - Schaltet zwischen echtem Zweikanal- und Stereobetrieb um. Im Stereobetrieb arbeitet Kanal 1 als Master und Kanal 2 als Slave. Dies bedeutet, dass sümttliche Bedienelemente für Kanal 2 mit Ausnahme der SC Mon-SC Enable-, Contour- und BYPASS-Taste werkungslos werden, da die entsprechenden Parameter mit den Reglern für Kanal 1 miteingestellt werden. Sümttliche THRESHOLD-LEDs (EXPANDER/GATE, COMPRESSOR, LIMITER) für Kanal 2 werden ebenfalls deaktiviert, während jedoch beide GAIN REDUCTION-LED-Zeilen dieselbe momentane Verstärkungsreduktion anzeigen. Beachten Sieitte, dass in Bezug auf Bedienelementezarw Kanal 1 als Master fungiert, im Bereich der Signalbearbeitung bereits Kanäle gleichrangig arbeiten. Der dbx 1066 arbeitet mit ether RMS-Leistungssummierung, einem extrem prazisen und musikalischen Verfahren zum Kombinieren der Ausgangssignale der Messschaltungen im Stereobetrieb. Wenn Sie auf Stereokopplung schalten, leuchtet die Taste auf.
EXPANDER/GATE THRESHOLD-Regler - Bestimmt den Pegel, unterhalb dessen das Gate schliesst bzw. der Expander einsetzt. Der effektive Regelumfang beträgt -60 dB bis +15 dB. In Stellung OFF (linker Anschlag) ist die Gate/Expanderfunktion abgeschaltet.
EXPANDER/GATE THRESHOLD-LED (-) - Leuchtet auf, wenn der Signalpegel unter dem mit dem EXPANDER/GATE THRESHOLD-Regler eingestellt den Wert liegt, und zeigt damit an, dass die Expander- bzw. Gate-Funktion aktiv ist.
EXPANDER/GATE THRESHOLD-LED (+) - Leuchtet auf, wenn der Signalpegel über dem mit dem EXPANDER/GATE THRESHOLD-Regler eingestellt den Wert liegt, und zeigt damit an, dass die Expander- bzw. Gate-Funktion nicht aktiv ist.
EXPANDER/GATE RATIO-Regler - Bestimmt das Expansionsverhältnis von 1:1 bis 8:1. Dabei ist zu beachten, dass sich das Verständungsverhältnis zwischen Eingang und Ausgang nicht sprunghaft von 1:1 (keine Expansion) auf das mit dem RATIO-Regler eingestellte Expansionsverhältnis ändert, sobald der Signalpegel unter die Einsatzschwelle absinkt. Der Expander des dbx 1066 verfügt über eine OverEasy®-Schaltung mit Soft Knee-Kennlinie analog der von den Vorgängermodellen des 1066 bekannten OverEasy®-Kompressorkennlinie, die auch in der Kompressorsektion des dbx 1066 eingesetzt wird. Diese "sanfte" Kennlinie bewirkt einen gleichmäßigen, natürlichen Abklingvorgang, wodurch der Expander bei niedrigen bis mittleren RATIO-Einstellungen practisch unhöbar arbeitet. Wenn Sie den Expander als hart einsetzendes Noisegate einsetzen wollen, stellen Sie RATIO auf einen hohen Wert ein. Ansprech- und Rücklaufzeit des Expanders hangen vom Programmaterial ab. Die Messsschaltung versturdt die Ansprechzeit automatisch bei rasch schwankenden Signalpegeln und verlangert die Ansprechzeit bei stabileren Signalen.

Abb. 1: OverEasy®-Kennlinie der Expander/Gate-Funktion
SC Enable-Taste - Schaltet die SIDECHAIN SEND- und RETURN- Buchsen ein und erlaubt so die externe Bearbeitung des Sidechain-Signals. Wenn an den SIDECHAIN-Buchsen nichts angeschlossen ist, bleibt die Taste während wirkungslos, leuchtet aber davon auf, wenn Sie sie drücken.
SC Mon-Taste - Schaltet das Signal an der SIDECHAIN RETURN-Buchse an den Ausgang des dbx 1066. Damit können Sie zum leichteren Einstellen das Ausgangssignal des über die SIDECHAIN-Buchsen eingeschleften Signalprozessors abhören. Die SC Mon-Taste zeigt durch Leuchten an, dass gerade das Sidechain-Signal abgehört wird und der Hauptsignalweg abgeschaltet ist.
COMPRESSOR THRESHOLD-Regler - Stellt den Pegel ein, oberhalb dessen das Signal komprimiert wird. Der Regelbereich beträgt 60 dB.
COMPRESSOR THRESHOLD-LED (-) - Leuchtet auf, wenn der Signalpegel unter dem mit dem COMPRESSION THRESHOLD-Regler eingestellten Wert liegt. Dies bedeutet, dass der Kompressor nicht im Kompressionsbereich, sondern im linearen Bereich arbeitet.
COMPRESSOR THRESHOLD-LED (0) - Leuchtet auf, wenn sich der Signalpegel im OverEasy®-Bereich der Kompressorkennlinie befindet. In thisem Bereich variiert das Kompressionsverhältnis als Funktion des Signalpegels zwischen 1:1 und dem mit dem RATIO-Regler eingestillten Wert. Wenn Sie die OverEasy®-Funktion abschalten, bleibt diese LED immer dunkel.
COMPRESSOR THRESHOLD-LED (+) - Leuchtet auf, wenn der Signalpegel über dem OverEasy®-Bereich der Kompressorkennlinie liegt und den mit dem RATIO-Regler eingestillten Wert erreicht hat. Bei abgeschalteter OverEasy®- Funktion zeigt die LED an, dass der Signalpegel über dem mit dem COMPRESSOR THRESHOLD-Regler eingestillten Wert liegt und die Dynamik eingeingt wird.
OverEasy®-Taste - Die OverEasy®-Kennlinie bewirkt einen sanften Übergang vom linearen Bereich des Kompressors zur Kompression. Diese sanfte Übergang reduziert weltgehend die Nebeneffekte der Kompression und erlaubt kürzere Ansprechzeiten sowie stärkere Kompression, ohne dass das Signal unnatürlich klingt. Bei eingeschalteter OverEasy®-Funktion leuchtet die Taste. Zum Umschalten auf die herkömmliche Hard Knee-Kennlinie drücken Sie die OverEasy-Taste nochmals. Die Tastenbeleuchting erlischt. Die beiden Kennlinien sind in Abb. 2 auf der nthsten Seite dargestellt.


Abb. 2: Hard Knee-, OverEasy®-Kompressorkennlinien und THRESHOLD LEDs
Abb. 3 zeigt die Wirkung einer Kompression von 2:1 auf ein Signal, wenn es über die Einsatzschwelle ansteigt und darüber absinkt. Unterhalb der Einsatzschwelle wird das Signal nicht beeinflusst. Oberhalb der Einsatzschwelle steigt der Signalpegel am Ausgang nur um die Häfte des Pegelanstiegs (in dB) am Eingang. Mit anderen Worten, wenn der Eingangspegel um 2 dB ansteigt, steigt der Ausgangspegel nur um 1 dB an. Man spricht davon von einem Kompressionsverhältnis von 2:1.


Abb. 3: Kompressionswirkung bei RATIO 2:1 und Threshold bei -20 dBu
Contour-Taste - Bewirkt eine leichte Tiefenabsenkung im Signalweg der Messschaltung. Damit konnen Sie weltgehend verhindern, dass Tiefenanteile im Eingangssignal zu "Ausetzern" im komprimierten Signal führen. Die Contour-Funktion erlaubt kürzere Ansprechzeiten und stärkere Kompression ohne Nebeneffekte. Bei aktivierter Contour-Funktion leuchtet die Contour-Taste.
COMPRESSOR RATIO-Regler - Stellt das Verhältnis zwischen Eingangs- und Ausgangspiegel bei Signalpegeln oberhalb der mit COMPRESSION THRESHOLD eingestellten Einsatzschwelle ein. Sie können das Kompressionsverhältnis von 1:1 bis unendlich:1 einstellen. Beachten Sie, dass im OverEasy®-Modus das Kompressionsverhältnis allmählich vom linearen in den Kompressionsbereich übergeht. Je weiter das Signal die Einsatzschwelle übersteigt, umso mehr nähert sich das Kompressionsverhältnis dem mit COMPRESSOR RATIO eingestillten Wert.
GAIN REDUCTION-Anzeige - Diese zwölfteilige LED-Zeile zeigt die durch Kompression, Expansion/Gating oder Begrenzung bedingte Verstärkungsreduktion zwischen 0 dB und 30 dB an.
ATTACK-Regler - Stellt die Geschwindigkeit ein, mit der das Signal komprimiert wird, nachdem die Messschaltung festgestellt hat, dass der Signalpegel über der Einsatzschwelle liegt. Der Regelbereich
betragt 3 dB/ms (für dichte, auffälligere Kompression mit sehr weniger Überschwingen) bis 0,04 dB/ms (für leicht verzögte, allmähliche Kompression). Bei sehr schllen ATTACK-Einstellungen arbeitet der dbx 1066 bzw RMS-Messung als Peak-Limiter. Bei langsameren Einstellungen arbeitet der dbx 1066 als Kompressor/Limiter mit RMS- oder Mittelwertmessung.
RELEASE-Regler - Stellt die Geschwindigkeit ein, mit der die Kompressorschaltung den Signalpegel auf seinen ursprünglichen Wert zurückregelt. Der Regelbereich beträgt 250 dB/s (die Kompression folgt sehr genau der Hülkcurve des Programmaterials) bis 5 dB/s (für sehr sanfte Kompression).
AUTO-Taste - Schaltet den ATTACK- und den RELEASE-Regler weg und aktiviert voreingestellte programmabhängige Ansprech- und Rücklaufzeiten. Die Zeitkonstanten werden in thisem Fall aus dem Engangssignal ermittelt und ändern sich ständig je nach dessen Dynamik. Die Taste zeigt durch Leuchten an, dass Ansprech-und Rücklaufzeit automatisch programmabhängig geregelt werden. Wenn Sie die AUTO-Taste drucken, erhalten Sie den "klassischen dbx-Sound" der Vorgänger des dbx 1066, die heute den Industrie-Standard darstellen.
INPUT/OUTPUT LEVEL - Wenn die OPERATING LEVEL-Taste an der Rückseite auf +4 dBu steht, zeigt diese 8-teilige LED-Zeile direkt den Eingangs- bzw. Ausgangspiegel an. Steht die OPERATING LEVEL-Taste auf -10 dBV, wird das Eingangssignal um 11,8 dB (den Unterschied zwischen +4 dBu und -10 dBV) verständrt, um Signale von semiprofessionellen Geräten mit -10 dBV Nennpegel auf den internen Arbeitspegel des dbx 1066 von +4 dBu anzuheiten. Ausgangsbeitig wird das Signal um 11,8 dB auf -10 dBV Nennpegel abgesenkt. Da die Anzeige auf +4 dBu geeicht ist, wird in Stellung -10 dBV der OPERATING LEVEL-Taste ein um ca. 12 dB higherer Signalpegel angezeigt, als tatsächlich am Eingang anliegt.
I/O Meter-Taste - Schaltet die INPUT/OUTPUT LEVEL-Anzeige an den Eingang oder den Ausgang. Wenn Sie die Taste drücken, leuchtet sie auf und wird das Eingangssignal angezeigt. Wenn Sie die Taste nochmals drücken, erlischt sie und wird das Ausgangssignal angezeigt.
OUTPUT GAIN-Regler - Stellt die Ausgangsveränderung des Kompressors stufenlos von -20 dB bis +20 dB ein. Mit thisem Regler konnen Sie Signalpegelverluste infolge der Kompression ausgleichen und den Ausgangs-Nennpegel des Gerätes einstellen.
Bypass-Taste - Schaltet die gesamte Bearbeitungsschaltung weg. Ein Relais schaltet den Eingang direkt an den Ausgang durch, ohne dass das Signal in irgendener Weise beeinflusst wird. Wenn die Taste leuchtet, befindet sich das Gerät im Bypass-Modus. Beachten Sieitte, dass das Bypass-Relais beim Abschalten des Geräts oder bei Ausfall des Netzteils das Signal automatisch durchschnittet. Weiters bewirkt das Bypass-Relais eine Einschaltverzögerung von ca. 1,5 s.
LIMITER PeakStopPlus™-Regler - Stellt den Pegel ein, auf den das Ausgangssignal hinuntergeregt wird, sobald es diesen Pegel übersteigt. Der Regelbereich beträgt +4 dBu bis +22 dBu (AUS). Der PeakStopPlus™ Limiter arbeitet mit einem zweistufigen Begrenzungsverfahren von dbx. Die erstige Stufe heisst Instantaneous Transient Clamp™ und beschneidet das Signal mit einer sanften logarithmischen Kennlinie. Diese logarithmische Kennlinie bewirkt, dass das Signal den mit dem PeakStopPlus™-Regler eingestehen Pegel normalerweise um hochstens 2 dB übersteigt, sodass keine Nebeneffekte entstehen. Die zweite Stufe ist ein spezieller Programmbegrenzer mit Intelligent Predictive Limiting™- Funktion. Die Aufgabe dieser Schaltung ist es, das Eingangssignal zu überwachen und exakt die Dämpfung vorauszuberechnen, die erforderlich ist, um den Ausgangspiegel nicht über den Pegel steigen zu halten, den Sie mit dem PeakStopPlus™-Regler eingestellt haben. Beachten Sieitte, dass der PeakStopPlus™ Limiter ein Schutzbegrenzer und davon dem OUTPUT GAIN-Regler nachgeschaltet ist. Wenn Sie den OUTPUT GAIN-Regler im Verhältnis zur PeakStopPlus™-Einstellung zu hoch einstellen, wird das Signal möglicherweise ständig begrenzt. Die PeakStopPlus™- Funktion wirdzarublicherweise als Schutzfunktioningesetzt, Sie konnen aber auch kreative Effekte erzielen, indem Sie das Signal bewusst stark begrenzen. Bei der Entwicklung des PeakStopPlus™ Limiters wurde grosses
Augenmerk auf unhörbare Arbeitsweise gelegt. Bei richtig umgang damit schützt diese Funktion ihre Geräte ohne hörbare Nebeneffekte.
LIMITER THRESHOLD-LED (+) - Leuchtet auf, wenn das Ausgangssignal den mit dem PeakStopPlus-Regler eingestellt Pegel übersteigt und der PeakStopPlus™ Limiter anspricht.
Abb. 4 ist eine graphische Darstellung der Arbeitsweise des PeakStopPlus™ Limiters. Die)dünne Linie stellt das unveränderte Eingangssignal dar. Wie aus der Darstellung ersichtlich, übersteigen die Spitzen des Eingangssignals den Klemmpegel. Die dickere Linie stellt das Ausgangssignal dar. Die Schaltung lassst nicht zu, dass jene Signalspitzen, die am Eingang den Klemmpegel ubersteigen, auch am Ausgang uber diesen Pegel liegen. Theseträgeitslose Ausregelung ist besonders vorteilhafte bei Beschallungsanlagen zum Schutz der Lautsprecherchassis und bei digitalen Aufnahmen, wo es darauf ankommen, das Band möglichst hoch auszusteuern, ohne Übersteuerungen zu riskieren, diebekanntlich katastrophal klingen. Der Klemmschaltung nachgeschaltet ist die Intelligent Predictive Limiting™- Funktion, die mit einer typischen Zeitverzogierung von 5 ms einsetzt, sofern das Eingangssignal immer noch über der PeakStopPlus™-Einsatzschwelle liegt. Dieser Programmlimiter senkt den Signalpegel rasch auf einen unbedenklichen Wert unterhalb des Klemmpegels, typisch 2 dB darunter, ab. Der PeakStopPlus-Regler stellt diesen unteren Pegel ein. Wenn Sie eine absolute Pegelobergrenze einstellen都会 (graue Linie in Abb. 4), müssen Sie den PeakStopPlus-Regler daher auf einen Wert 2 bis 3 dB unterhalb der gewünschten Pegelobergrenze einstellen.
Ansprech- und Rücklaufzeit der Klemmschaltung (Instantaneous Transient ClampTM) sind gleich Null, während die Ansprech- und Rücklaufzeit der Intelligent Predictive LimitingTM-Funktion programmabhängig sind. Das bedeutet, dass bei grösseren Auslenkungen über die Einsatzschwelle hinaus die Ansprechzeit kürzer und bei kleineren Auslenkungen über die Einsatzschwelle hinaus länger wird. Die Rücklaufzeit wird bei grossen Auslenkungen über die Einsatzschwelle hinaus, die eine stärkere Ausregelung bewirken, länger und ist in etwa proportional zur erfolgten Verständungsreduktion.
Der exclusive PeakStopPlus™ von dbx sorgt damit zuverlässig für optimalen Schutz ihrer Anlage vor plötzlichen Impulsspitzen.

Abb. 4: Schutzfunktion des PeakStopPlus™ Limiters
Rückseite

Netzanschluss - Schliessen Sie das Gerät mit dem mitgelieferten Netzkabel an eine Netzsteckdose an. Die Netzanschlussbuchse ist mit einem ausziehbaren Sicherungsfach ausgestattet, in dem sich befinden der aktiven Sicherung eine Reservesicherung befindet. Ersetzen Sie durchgebrannte Sicherungen nur durch Sicherungen desselben Typs!
INPUTS - Als Eingang steht in beiden Kanänen je eine XLR- und 6,3-mm-Stereoklinkenbuchse zur Verfügung. Beide Eingangsbuchsen können Sie sowohl symmetrisch als auch asymmetrisch abschlissen.
OUTPUTS - Beide Kanäle verfügen über einen servosymmetrierten Ausgang an je einer XLR- und 6,3-mm-Stereoklinkenbuchse. Beide Ausgangsbuchsen können Sie sowohl symmetrisch als auch asymmetrisch abschliessen.
OPERATING LEVEL-Taste - Schaltet zwischen -10 dBV und +4 dBu Nennpegel um. Bei hineingedrück-ter Taste arbeitet das Gerät auf +4 dBu, bei herausstehender Taste auf -10 dBV.
SIDECHAIN SEND-Buchse - Beide Kanäle besitzen einen Sidechain-Ausgang an einer 6,3-mm-Klinkenbuchse, die Sie sowohl symmetrisch als auch asymmetrisch abschließen können.
SIDECHAIN RETURN-Buchse - Beide Kanäle besitzen einen asymmterischen Sidechain-Eingang an einer 6,3-mm-Monoklinkenbuchse.
Anwendungen
Auffetten von Bassdrums und Komprimieren anderer Schlaginstrumente
Manche Bassdrums klingen zu lang und zu dumpf nach und haben nicht genug Biss. Einen knackigeren Sound erzielen Sie, indem Sie ein mittleres bis hohes Kompressionsverhältnis einstellen (z.B. 6:1), den THRESHOLD-Regler so einstellen, dass die GAIN REDUCTION-LEDs 15 dB Verständungsreduktion anzeigen, und erhöhen Sie dann, falls erforderlich, das Kompressionsverhältnis weiter. Im OverEasy® Modus spricht der dbx 1066 etwas langsamer an als im Hard Knee-Modus und betont dazu den Anschlag am Beginn des Tons und verringgert das dumpfe Nachschiingen. Der dbx 1066 bewährt sich auch beim Straffen von Snares und Toms; bei Drumcomputern können Sie den Charakter samtlicher elektronischer Drumsounds wirkungsvoll verändern.
Bandsattigung durch Becken (besonderss Crash-Becken) und Tom-Toms können Sie mittels Frequenzsektiver Kompression (mit Hilfe der Sidechain-Anschlüsse) verhindern. Verbinden Sie die SIDECHAIN SEND-Buchse des dbx 1066 mit dem Eingang eines Equalizers (z.B. des parametrischen Equalizers
dbx 242 oder des graphischen Equalizers dbx Serie 30). Verbinden Sie den Ausgang des Equalizers mit der SIDECHAIN RETURN-Buchse des dbx 1066. Hebben Sie am Equalizer die Frenzen bei ca. 5kHz an.
Dadurch wird das Beckensignal bei sehr lauten Schlagen komprimiert, sodass bei hohen Frenzen - wo die Übersteuerungsreserve geringer ist - keine Bandsattigung eintritt. Leise Schläge mit dem Drumstick oder Besen werden jedoch nicht komprimiert. Da Tom-Toms tiefer klingen und darüber vom Band better verwärtet werden, brauchen sie nicht so stark komprimiert zu werden. Wenn Sie das Sidechain-Signal entzerren, spricht der Kompressor nicht so leicht auf einen lauten Tom-Tom-Schlag an als auf einen gleich lauten Crash-Beckenschlag. Bei Submischungen von Drumsets (wenn Sie z.B. mehrere Schlagzeugspuren auf zwei Spuren abmischen und damit bereits Kanäle des dbx 1066 als Kompressor einsetzen), kann es vorteilhaft sein, RATIO in beiden Kanälen auf 2:1 zusückzudrehen, um übermässiges "Zischeln" der Becken zu vermeiden. Wenn entsprechend weitere Spuren zur Verfügung stehen, komprimieren Sie Bassdrum und Snare separat. Eine weitere Möglichkeit wurde, die Toms auf Stereo abzumischen und stark zu komprimieren und die restlichen Schlaginstrumente unbearbeitet zu halten.
Hervorheiten eines Signals aus der Mischung
Da eine Dynamikeinengung den Mittelwert des Signalpegels leicht anhebt, konnen Sie eine einzeln Spur aus der Mischung hervorheiten, indem Sie diese Spur leicht im Pegel anheiten und komprimieren. Beginnen Sie mit einem Kompressionsverhältnis von 2:1 und einer relativ niedrigen THRESHOLD-Einstellung (-20 dB). Passen Sie die Feineinstellung beider Regler den jeweiligen Erfordernissen an.
Kompressoren werden auch dazu eingesetzt, in Studios, wo man nicht zu laut sein darf (z.B. Heimstudios), Gesangsstimmen in den Vordergrund zu bringen. Montieren Sie einen Schaumstoff-Windschutz am Mikrofon (sofern es keinen eingebauten Windschutz hat). Stellen Sie RATIO auf 10:1 und THRESHOLD auf -10 dB ein. Singen Sie in einem Abstand von ca. 5 cm vom Mikrofon, aber leiser als normal. Die Intensität konnen Sie durch entsprechende Phrasierung erreichen. Mit einem Equalizer (z.B. dem parametrischen Equalizer dbx 242 oder dem graphischen Equalizer dbx Serie 30) oder einem Effektgerät (z.B. einem Hallgerät, Delay, Verzerrer) konnen Sie den Sound noch interessanter gestalten.
Sie können auch bestimmte Gesangsstimmen oder Instrumente aus einer fertigen Monomischung herausfiltern. Lesen Sie dazu das Kapitel über frequenzsektive Kompression auf Seite 12 nach.
Anmerkung: beim Komprimieren von Stereo-Programmaterial gelten grundsatzlich dieselben Überlegungen hinsichtlich der Einstellung der Kennlinie, des RATIO-Reglers und des THRESHOLD-Reglers wie bei einzelnen Kanälen. Im allgemeinen ist eine starke Kompression bei einer Stereo-Abmischung jedoch stärker hörbar als bei den einzelnen Spuren, aus denen die Abmischung besteht.
Ausgleichen von Pegelschwankungen bei Mikrofonen
Schwankungen des Signalpegels können durch Veränderungen des Abstands zwischen SängerIn und Mikrofon verursacht werden. Um diese Schwankungen auszugleichen, stellen Sie RATIO auf etwa 2:1 ein. Eine zusätzliche Signalbegrenzung wirkt sich günstig auf die Textverständlichkeit aus, da Eingangssignale mit niedrigem Pegel mit higherer Lautstärke über die Beschallungsanlage wiedergegeben werden können.
Ausgleichen von Pegelschwankungen bei Instrumenten
Durch Kompression konnen Sie Lautstärkeunterschiede zwischen Instrumenten ausgleichen. Das Sustain bestimmter Instrumente konnen Sie mit dem dbx 1066 bereits verlangern. Stellen Sie dazu den RATIO-Regler auf 4:1.
Vermeidung von Bandsattigung bei Analogband
Bei Programmmaterial mit stark schwankendem Pegel konnen Sie durch Kompression eine magnetische Sattigung einzeln Berandspuren infolge hoher Aufnahmepegel verhindern (siehe dazu das Kapitel über frequenzsektive Kompression auf Seite 12).
Laufsprecherschutz
Kompressoren werden bei Beschallungsanlagen oft dazu eingesetzt, Beschädigungen von Laufsprechen durch extreme Pegelspitzen zu verhindern (in Veranstaltungssälen, Kirchen, Clubs, bei mobilen Diskotheken für keinere Tanzveranstaltungen oder Heimanlagen, die bis an ihre Leistungsgrenze aufgedreht werden). Stellen Sie den dbx 1066 auf Limiterbetrieb (Hard Knee-Modus, RATIO auf 10:1 oder hoher) und stellen Sie den THRESHOLD-Regler für mindestens 15 dB Kompression (ein paar dB unterhalb der Clipping-Grenze) ein. Bei niedrigen Signalpegeln wird die Verständung nicht verändert, bei hohen Pegeln jedoch reduziert, um Clipping zu verhindern und empfindliche Komponenten vor Überhitzung oder sonstigen Beschädigungen zu schützen.
Anmerkung: Sie können auch den PeakStopPlus™ Limiter als Laufsprecherschutz einsetzen.
Vermeidung von Übersteuerungen bei digitalen Aufnahmen
Manche digitalen Bandgeräte und Sampler verursachen hörbare Verzerrungen, wenn der Eingangspiegel die Übersteuerungsreserve übersteigt (also in den Bereich oberhalb des maximalen Arbeitspegels besteht). Der dbx 1066 verhindert wirsam eine Übersteuerung der AD-Wandler (Analog-Digital-Wandler) der digitaIerten Bandmaschine durch das Audio-Eingangssignal. Der dbx 1066 arbeitet ausreichend rauschfrei für samtliche digitalen Aufnahmemedien. Damit der Pegel nur bei extremen Spitzen hinuntergereilt wird, schalten Sie auf Hard Knee-Modus, stellen Sie RATIO auf :1 und THRESHOLD auf den hochsten zulässigen Pegel.
Anmerkung: Sie können "heiser" klingenden digitalen Übersteuerungen auch mit dem PeakStopPlus™ Limiter vorbeugen.
Gaten kurzer, perkussiver Signale (z.B. Snare, Bassdrum)
Zum optimalen Gaten von Perkinsiven Signalen mit hoher Impulspitze müssen Sie die EXPANDER/GATE-Regler des dbx 1066 so einstellen, dass das Gate nicht auf benachbarte Signale anspricht und so zum falschen Zeitpunkt öffnet.
Stellen Sie EXPANDER/GATE RATIO so hoch ein, dass das Gatesofar schliesst, wenn das Signal unter den mit dem EXPANDER/GATE THRESHOLD-Regler eingestellt den Pegel sinkt.
Anmerkung: Die schelle Expansion ausgehaltener tieffrequenter Signale kann zum "Klappern" führen. Da der Expander des dbx 1066 extrem schnell arbeitet, stellen Sie bei diesen Anwendungen RATIO nicht zu hoch ein. Falsches Auslösen und "Klappern" konnen Sie auch durch sorgfällige Einstellung des THRESHOLD-Reglers minimieren.
These Einstellungen eignen sich am besten zum Straffen von Schlagzeugspuren, Verkurzen des Nachklingens mancher Trommeln oder zum Ausblenden des Übersprechens benachbarter Trommeln in ein Trommelmikrofon.
Gaten langerer Signale (z.B. Becken, Piano)
Zum optimalen Gaten von Signalen, die nach dem Anschlagimpuls länger ausklingen, stellen Sie EXPANDER/GATE RATIO so ein, dass das Gate lang genug geöffnet bleibt, um den Ton vollständig ausklingen zu halten.
Verändern des Klangcharakters
Mit dem Expander/Gate des dbx 1066 können Sie den Klangcharakter eines Signals durch Verkurzen oder anderweitiges Verändern der Räumlichkeit oder des Nachhalls des Signals deutlich verändern.
Wenn der Ton des Instruments selbst ausklingt, sinkt der Nachhallpegel unter den mit
EXPANDER/GATE THRESHOLD eingestellten Wert. Sie können den Ausklingvorgang nun zusätzlich verkurzen, sodass der Ton Schneller ausklingt als in Wirklichkeit. Experimentieren Sie mit der Wirkung verschiedener THRESHOLD- und RATIO-Einstellungen auf das Ausklingverhalten des Tons. Hohe RATIO-Einstellungen schreiben den Nachhall fast ganz ab.
Gaten über SIDECHAIN RETURN
Indem Sie ein Signal mittels eines anderen Signals gaten, können Sie einen dynamischeren Sound erzielen (z.B. absolut synchrones Zusammenhang und Overdubbing oder "Auffetten" dynamisch schwacher Spuren).
So konnen Sie z.B. ein E-Basssignal auf zwei eigene Kanäle aufteilen und einen Kanal mit der Bassdrum synchronisieren. Legen Sie dazu den einen Basskanal direkt in die Mischung und den anderen Basskanal an eine der INPUT-Buchsen des dbx 1066. Legen Sie das Signal der Bassdrum an den SIDECHAIN RETURN-Eingang desselben Kanals am dbx 1066 und stellen Sie die Regler entsprechend ein. Der gegatete Basskanal wird nun bei jedem Bassdrum-Schlag geöffnet. Damit erreichen Sie einen saubereren, dynamischeren und lebendigeren Gesamtklang der Mischung.
Die externe Gate-Ansteuerung über den SIDECHAIN RETURN-Eingang können Sie auch dazu einsetzen, mit einem Trommelsignal einen Oszillator zuzuschalten, um damit dem Ton der Trommel eine bestimmte Tonhöhe und mehr Kraft zu geben.
Anmerkung: Wenn Sie das Gate extern ansteuern, stellen Sie den Kompressor immer entsprechend ein oder schalten Sie ihn weg, indem Sie COMPRESSOR RATIO an den linken Anschlag auf 1:1 zusückdrehen.
FrequenzselectivesGaten
Der SIDECHAIN RETURN-Eingang erhöht Ohnen, das Gate nur auf bestimmte Frenzen anspruchen zu halten. Wenn Sie z.B. eine Bassdrum auf einer Spur mit sehr viel Übersprechen benachbarter Instrumente gaten, können Sie mit einem externen Equalizer davon sorgen, dass das Gate nur bei den Bassdrum-Signalen öffnet. Legen Sie dazu das Bassdrum-Signal sowohl direkt an den Eingang des dbx 1066 als auch an einen Equalizer, dessen Ausgang Sie mit der SIDECHAIN RETURN-Buchse am dbx 1066 verbinden. Senken Sie am Equalizer alle Frenzen bis auf die der Bassdrum maximal ab. Das Gate öffnet dann noch selektiver.
Frequenzsektive Kompression
Durch frequenzsektive Kompression konnen Sie Gesangsstimmen und bestimmte Instrumente aus einer Mischung ausblenden. Wenn Sie einen Equalizer an den SIDECHAIN RETURN-Eingang (nicht den Audio-Eingang) anschliessen, beeinflusst die Equalizer-Einstellung nicht die Klangfarbe (das Frequenzspektrum) des Audiosignals, sondern bewirkt, dass der Kompressor auf bestimmte Frenzen anspricht. Alle Frenzen, die Sie mit dem Equalizer anheiten, werden im Ausgangssignal unterrückt. Stellen Sie COMPRESSOR THRESHOLD auf einen relativ hohen Wert ein. Normale Signale werden nicht beinflusst, während Solos und sehr laute Signale hinuntergeregt werden. (Dabei wird tatsächlich auch der Gesamtpegel reduziert.) Je nachdem, wie der COMPRESSOR THRESHOLD-Regler eingestellt ist, bewirken Grund- oder Obertone mit niedrigem Pegel keine Kompression und es treten auch keine Phasenverschiebungen auf, wie sie normalerweise von Equalizern verursacht werden.
Beim Aufnahme von Becken und Tom-Toms konnen Sie der Bandsattigung vorbeugen, indem Sie einen Equalizer zwischen die SIDECHAIN SEND- und SIDECHAIN RETURN-Anschlüsse des dbx 1066
einschleifen. Hebien Sie am Equalizer die Frenzen bei ca. 5 kHz an. Dadurch wird das Beckensignal bei sehr lauten Schlagen komprimiert, sodass bei hohen Frenzen - wo die Übersteuerungsreservegeringer ist - keine Bandsattigung oder digitale Übersteuerung eintritt. Leise Schlage mit dem Drumstick oder Besen werden jedoch nicht komprimiert. Da Tom-Toms tiefer klingen und dazu vom Band betterverkraftet werden, brauchen sie nicht so stark komprimiert zu werden. Wenn Sie das Sidechain-Signal entzerren, spricht der Kompressor nicht so leicht auf einen lauten Tom-Tom-Schlag an als auf einen gleich lauten Crash-Beckenschlag.
Sie können das oben beschriebene Verfahren auch umgekehrt setzen. Wenn Sie bestimmte Frequenzbänder absenken, bewirkt jeder Signal mit higherer Energie im abgesenkten Frequenzbereich eine Anhebung des Ausgangspegels, weil der dbx 1066 auf diese Frenzen mit weniger Kompression reagiert.
Frequenzsektive Kompression für Mehrweg-Laatsprecheranlagen
Wenn Sie in einer Mehrweg-Laufsprecheranlage einen einzigen Kompressor einsetzen, müssen Sie ständig darauf aufchten, den Summenpegel nur soweit aufzuziehen, dass die empfindlichsten Laufsprecher der Anlage nicht durchbrennen. Wenn beispelsweise die Mitteltöner immer wieder beschädigt werden, müssen Sie die gesamte Anlage auf einem geringeren Pegel fahren oder zusätzliche Mitteltöner einsetzen. Wenn Sie jedoch an den SIDECHAIN-Anschlüssen des dbx 1066 einen Equalizer einschleifen, können Sie das Signal gezielt bei jenen Frenzen komprimieren, die von den Mitteltöbern abgestraht werden. Sie können dazu einen higheren Summenpegel einstellen, der dann nur bei gefährlichen Signalen automatisch hinuntergeregt wird.
Preemphasis für Rundfunkanwendungen
Wenn Sie an den SIDECHAIN-Anschlüssen des dbx 1066 ein Vorverzerrungsnetzwerk einschleifen, können Sie die Übertragungskette ohne Übersteuerungsrisiko higher aussteuern.
Vorauseilende Kompression
Wenn Sie das Audiosignal sowohl direkt an den SIDECHAIN RETURN-Eingang des dbx 1066 als auch über ein Delay an eine INPUT-Buchse legen, kann das Gerät die Verständung "vorauseilend" hinunterregeln. Durch Versuche mit verschiedenen Verzögerungszeiten konnen Sie die Ansprechzeit bei jeder beliebigen Frequenz auf Null senken. Bei längeren Verzögerungszeiten als zum Kompensieren der Ansprechzeit erforderlich ist die Verständung bereits wieder auf den Normalwert zurückgekehrt, bevor die Vorderflanke der lauten Phrase am Audio-Eingang erscheint. Dadurch wird das Programmmaterial bereits vor der lauten Phrase gedämpft. Die Kompression beginnnt wieder nachzulassen, bevor der Signalpegel wurde auf die eingestellte Einsatzschwelle zuscksinkt. Der Ausgangspiegel steigt davon werden, während der laute Ton bzw. die Phrase leiser werden sollente.
Anschlusshinweise
Verbindungen und Kabel: Der dbx 1066 ist für einen Nennpegel von -10 dBV oder +4 dBu ausgelegt. Vorausgesetzt, die Kabel sind richtig beschaltet, können Sie den dbx 1066 sowohl an symmetrische als auch an asymmetrische Signalquellen anschliessen und an die Ausgänge symmetrische und asymmetrische Geräte anschliessen.
Symmetrische Kabel sind zweipolige, geschirmte Kabel, bei denen die beiden Innenleiter desselbe Signal führen, jedoch mit jeweils entgegengesetzter Polarität bezogen auf Masse. Asymmetrische Kabel sind einpolige geschirmte Kabel, deren Innenleiter das Signal führt, während die Abschirmung an Masse liegt.
Normale symmetrische Beschaltung für Eingänge und Ausgänge
Leiter XLR 6.3-mm-Stereoklinke
Masse: Stift 1 Schaft
Inphase: Stift 2 Spitze
Rückleiter: Stift 3 Ring
Normale asymmetrische Beschaltung für Eingänge und Ausgänge
Leiter XLR 6.3-mm-Stereoklinke 6.3-mm-Monoklinke
Masse: Stift 1 Schaft
Inphase: Stift 2 Spitze Spitze
Rückleiter (Masse): Stift 3 Ring
Wenn Sie am Eingang des dbx 1066 ein asymmetrisch beschattetes Gerät und am Ausgang ein symmetrisch beschaltetes Gerät anschliessen wollen oder umgekehrt, verbinden Sie Stift 3 mit Stift 1 (Masse), damit der Signalweg verstärkungsneutral bleibt. Tun Sie das nicht, erleidet Ihr Gerät bzw keinen Schaden, es ergeben sich jedoch unterscheidliche Pegelverhältnisse am Eingang und Ausgang und die Eichung des GAIN-Reglers stimmt nicht mehr.
Die Schaltskizzen auf der{nachsten Seite zeigen die wichtigsten Verbindungskabel Und Steckerkombinationen fur symmetrische und asymmetrische Ein- und Ausgänge.
















ESPAÑOL


RISK OF ELECTRIC SHOCK DO NOT OPEN

ATTENTION:
RISQUE DE CHOC ELECTRIQUE - NE PAS OUVRIR
Outputs / Sorties / Ausgabe / Salidas
| Connectors: | Male XLR and 1/4" TRS (Pin 2 and tip hot) |
| Connecteurs: | XLR mâles et jacks stéRéo 6,35 mm (point chaud = broche 2 et pointe) |
| Anschlüsse: | 6,3-mm-Stereoklinkenbuchsen, XLR-Buchsen mannl. (Inphase = Stift 2 bzw. Spitze) |
| Conectores: | Clavijas jack estéRéo 6,3 mm, XLR macho (espiga 2 y punta = en fase) |
| Type: | Servo-balanced/unbalanced, RF filtered |
| Type: | Symétrique, asymétrique, filtrées contre les interférences radio |
| Schaltung: | Servosymmetriert/asymmetrisch, HF-geschützt |
| Tipo: | Balanceado/desbalanceado, con filtro RF |
| Impedance: | Balanced 120Ω, unbalanced 60Ω |
| Max Output Level: | > +21 dBu, >+20 dBm (600Ω) balanced/unbalanced |
Sidechain Input / Entreé Sidechain / Sidechain-Eingang / Entrada Sidechain
| Connector: | 1/4" TS |
| Connecteur: | jack mono 6,35 mm |
| Anschluss: | 6,3-mm-Monoklinkenbuchse |
| Connector: | Clavija jack mono 6,3 mm |
| Type: | Unbalanced, RF filtered |
| Type: | Asymétrique, filtrée contre les interférences radio |
| Schaltung: | Asymmetrisch, HF-geschützt |
| Tipo: | Desbalanceado, con filtro RF |
| Impedance: | >10 kOhm |
| Max Input Level: | >+24 dBu |
Sidechain Output / Sortie Sidechain / Sidechain-Ausgang / Salida Sidechain
| Connector: | 1/4" TRS (tip hot) |
| Connecteur: | Jack stéreo 6,35 mm (point baud = pointe) |
| Anschluss: | 6,3-mm-Stereoklinkbuchse (Inphase = Spitze) |
| Connector: | Clavija jack estéreo 6,3 mm (punta = en fase) |
| Type: | Impedance balanced, RF filtered |
| Type: | Impédance symétrique, contrôle RF |
| Schaltung: | Impedanzsymmetriert, HF-geschützt |
| Tipo: | Balanceado, con filtro RF |
| Impedance: | Balanced 2 kOhm, unbalanced 1 kOhm |
| Max Output Level: | > +21 dBu balanced or unbalanced |
Physical / Données physiques / Abmessungen und Gewicht / Dimensiones fisicas
| Dimensions: | 1.75" H x 19" W x 9" D |
| Dimensions (h x l x p): | |
| Abmessungen (H x B x T): | |
| Dimensiones (al x an x prf: | 44,5 x 483 x 229 mm |
| Weight: | 5.1 lbs. |
| Poids: | |
| Nettogewicht: | |
| Peso neto | 2,3 kg |
| Shipping Weight: | 7.5 lbs. |
| Poids à l'expédition: | |
| Bruttogewicht: | |
| Peso de embarque: | 3,4 kg |
Note: Specifications subject to change. / Note : Caracteristiques sujettes à modifications. / Anm.: Technische Änderungen vorbehalten. Nota: Especificaiones sujetas a
Notes / Notes / Notizen / Notas
Notes / Notes / Notizen / Notas