SRC 4034 FC - Audiomischpult PEAVEY - Kostenlose Bedienungsanleitung
Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts SRC 4034 FC PEAVEY als PDF.
Benutzerfragen zu SRC 4034 FC PEAVEY
0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.
Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen
Laden Sie die Anleitung für Ihr Audiomischpult kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch SRC 4034 FC - PEAVEY und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. SRC 4034 FC von der Marke PEAVEY.
BEDIENUNGSANLEITUNG SRC 4034 FC PEAVEY
Dieses Symbol soll den Anwender vor unisolierten gefährlichen Spannungen innerhalb des Gehäuses warnen, die von Ausreichender Stärke sind, um einen elektrischen Schlag verursachen zu konnen.

Dieses Symbol soll den Benutzer auf wichtige Instruktionen in der Bedienungsanleitung aufmerksam machen, die Handhabung und Wartung des Produkts betrefen.
VORSICHT: Risiko - Elektrischer Schlag! Nicht offen!
VORSICHT: Um das Risiko eines elektrischen Schlages zu vermeiden, nicht die Abdeckung enfernen. Es befinden sich keine Teile darin, die vom Anwender repariert werden konnten. Reparaturen nur von qualifiziertem Fachpersonal durchführten halten.
ACHTUNG: Um einen elektrischen Schlag oder Feuergefahr zu vermeiden, sollte diese Gerät nicht dem Regen oder Feuchtigkeit ausgesetzt werden.Vor Inbetriebnahme unbedingt die Bedienungsanleitung setzen.
Bei dem SRC® 4018 FC und 4026 FC und 4034 FC handelt es sich um vielseite Vier-Bus-Mixer in robusten Gehäussen in Ausführungen mit 26 bzw. 34 Kanälen. Diese Geräte sind für Sound-Reinforcement-Anwendungen vorgesehen,让他们 sich aber auch für Mehrspur-Aufzeichnungen einsetzen.
Die Standardkanäle verfügen über diskrete, rauscharme Mikrofonvorsterkär mit global geschalteter 48 V-Phantomspeisung, Trittschallfilter und Vierbereich-Equalizer. Sechs zusätzliche Sends (vier dedizierte pre-EQ für Monitor-Sends, zwei schaltbare Pre-EQ/Post-Fader für Monitor- oder Effekt-Sends) sowie Schalter für Bus-Zuweisung (links/rechts, 1/2, 3/4), Mute und PFL (Pre Fader Listening) sind vorhanden. Die PFL-Logik ordnet das linke/rechte Anzeigeinstrument dem PFL-Signal zu, wenn eine PFL-Taste betätig wird, um die Einstellung des Eingangssignals zu erleichtern, und Funktioniert)sogar bei gedämpftem Kanal. Der Mute-Schaltkreis sperrt alle Sends des Kanals, einschließlich aller Aux-Sends und Bus-Sends
Zwei Mikrofon-, "Superkanäe" weisen zusätzlich zu den Funktionen der Standardkanäe Puffer- und Phasenumkehrschafter für solche Anwendungen auf, die diese Funktionen benötigen. Für diese Kanäe sind keine Line-Eingänge vorhanden. Neben den Mikrofonkanäen sind zwei Stereokanäe (Line-Pegel) für Band-, CD- oder Synth-Eingang verfügbar, die alle Funktionen der Standardkanäe mit Ausnahme der Trittschallfilter haben. AUX 5 und AUX 6 an diesen Kanäen sind für Stereo ausgelegt (AUX 5 ist links, AUX 6 ist rechts) und sind zwischen Pre-EQ und Post-Fader umschaltbar.
Das Gerät ist mit vier uneingeschränkt zuweisbaren Stereo-Returns mit PFL und Mute ausgestattet, von denen zwei mit Höhen- und Tiefenreglern versehen sind. Diese können als Effekt-Returns oder zusätzliche Stereoeingänge verwendet werden. Ein Doppelfunktionsregler für Kopfhörer-/Überwachungsraumpegel dient zum Einstellen der Kopfhörerlaufstärke und des Ausgangspegels der Überwachungsraum-Ausgangsbuchsen. Die Bandgerätein- und -ausgänge sind als Stereo-Cinch ausgeführrt, mit Sends zum Haupt-L/R-Mix und zum AUX 1- und AUX 2-Monitormix. Ein Gegensprechmikrofoneingangläst sich dem Hauptmix oder AUX 1 bis 4 für Ansagen oder Kommunikation mit der Bühne zuordnen.
Alle Bus-Summierverträger weisen Diskret-Transistorschaltungen für rauscharmen Betrieb auf. Die einzigartige Eingangsverträgerarchitektur gewährleistet Ihnen einen zusätzlichen Fader-Headroom von 6 dB. Der linke, der rechte und die vier Submix-Master-Ausgänge verfügen jeweils über LED-Anzeigen, die für eine Anzeige von 0 dB bei einem Ausgangspiegel von +4 dBu kalibriert sind. Ein symmetrischer Monoausgang (abgeleitet vom linken und rechten Post-Fader-Ausgang) ist mit einem eigenen Pegelregler ausgestattet. Alle Kanäle, Stereo-Return und Master-AUX-Send haben Übersteuerungs-LED-Anzeigen, die aufleuchten, wenn sich der Signalpegel bis auf 2 dB dem Clipping nähert oder wenn der PFL-Schalter aktiviert wurde. Elektronische Dämpfung der AUX- sowie der linken und rechten Ausgänge reduziert Ein- und Ausschaltübergänge beträchtlich.
Um die Konsole bei Bedarf zu beleuchten, sind zwei Anschlüsse für die flexiblen Lampen ML™-2 oder ML™-3 von Peavey vorhanden.
KANALFUNKTIONEN
1. (Line-Eingang)
Hochohmiger Eingang (6,3 mm Klinke) für Hochpegelsignale. Die Steckerspitze führt den positiven Eingang und sollte auch für unsymmetrische Eingänge verwendet werden. Diese Eingang ist über einen 10 dB-Puffer mit dem MIC-Eingang (Nr. 2) verbunden. Die beiden Eingänge können nicht gleichzeitig verwendet werden.
2. (Mikrofoneingang)
Niederohmiger, symmetrischer Kanaleingang (XLR), optimiert für ein Mikrofon oder eine andere niedrig-pegelige Quelle. Stift 2 ist der positive Eingang. Dank des breiten Verstärkungseinstellungsbereichs konnen Signalpegel bis zu +10 dBu (2,45 Vrms) zugeführrt werden. Diese Anschluß führt 48 V an den Stiften 2 und 3 (Stift 1 ist die Bezugsderse), wenn die Phantomspeisung eingeschaltet ist (siehe Nr. 21).
3. (Einschleifpunkt)
These Buchse (6,3 mm Stereoklinke) ermöglich es, ein externes Gerät vor dem Equalizer in den Signalweg einzuschleifen. Die Steckerspitze führt das Send-Signal, der Ring ist der Return-Eingang. Wenn kein Stecker eingesteckt ist, verbindet ein Schalter in der Buchse das Send mit dem Return.
4. (Verständung)
Verändert die Eingangsverständlung, um einen großen Dynamikumfang zu erhöglichen. Durch die richtige Einstellung der Eingangsverständlung wird der Störspannungsabstand optimiert. Zur Einstellung wird der PFL-Schalter (Nr. 16) gedrückt und ein Pegel von 0 dB (+4 dBu) am linken und rechten Anzeigeinstrument eingestellt.
5. (Trittschallfilter)
Dies ist ein Tiefenunterrückungsfilter mit einer Eckfrequenz von 75 Hz zum Unterträcken von Rumpeln, Wind, Atem, Bühnengeräuschen und anderen niedereffrequenten Komponenten, die die Kraft aus den Verständern „saugen" und das Signal verwaschen. Die Pre-EQ-Signale zu den AUX-Sends werden hinter thisem Schalter abgezweigt, so daß dieser Filter auch der Überwachung zugute kommt.
6. (Equalizer für Höhen)
Ein aktiver Klangregler, der die hohen Frenzen bei 12 kHz um ±15 dB verändert, und der je nach der Qualität der Quelle Geräusche unterträcken oder das Signal brillanter machen kann.
7. (Equalizer für oberen Mittelbereich)
Ein aktiver Klangregler (Bandpaβ), der die oberen Mittelfrequencyen bei 3,1 kHz um ±15 dB verändert.
These Frequenz ist optimal, um die Klarheit eines Vokalmikrofons hervorzuheiten, ohne Härte oder Raiheit hinzuzufügen. Sie kann außer dem hochfrequente Rückkopplung reduzieren.
8. (Equalizer für unteren Mittelbereich)
Ein aktiver Klangregler (Bandpaß), der die unteren Mittelfrequenzen bei 250 Hz um ±15 dB verändert. Eine geringe Zurücknahme dieser Frequenz ist normalerweise bei einem Mikrofon mit Naherungswirkung hilfreich und kann bei geringerem Abstand zur besseren Verständlichkeit beitragen. In diesen Frequenzbereich halten sich auch früige Rückkopplungsprobleme offen.
9. (Equalizer für Tiefen)
Ein aktiver Klangregler, der die tiefen Frenzen bei 70 Hz um ±15 dB verändert. Mit thisem Regler halten sich Signale mit weniger Substanz auffullen oder verschwommene Signale transparenter gestalten.
10. (AUX 1/AUX 4)
Dient zur Einstellung des Kanalsignalpegels (Pre-EQ), das dem entsprechenden AUX-Mix hinzugefügt wird. Diese sind für Monitor-Sends vorgesehen.
11. (AUX 5/AUX 6)
Dient zur Einstellung des Kanalsignals, das dem entsprechenden AUX-Mix hinzugefügt wird. Diese Regler sind zwischen Pre- und Post-EQ an allen Kanälen umschaltbar (siehe Nr. 12) und für die beiden Stereokanäle in Stereo ausgelegt (AUX 5 = links, AUX 6 = rechts). Sie können auch als Stereopaar zum Ansteuern von Stereo-Effektgerät eingesetzt werden.
12. (Pre/Post Fader)
Dient zur Bestimmung, welches Signal an den AUX 5- und AUX 6-Sends (Nr. 11) anliegt. In der nicht gedrückten Position wird das Signal nach dem Trittschallfilter (aber vor dem Vierbereich-Equalizer) abgeleitet, und in der gedrückten Position hinter dem Kanal-Fader (Nr. 20)
13. (Panorama)
Dient zur Einstellung der Position des Kanals in einem oder mehreren Stereofeldern, die durch die Zuweisungsschalter (Nr. 19) bestimmt wurden.
14. (Stereokanal-AUX-Sends)
Die Sends AUX 1 bis AUX 4 sind ein Mono-Mix der linken und rechten Signale. AUX 5 und AUX 6 sind für den Stereoeinsatz dieser Kanäle vorgesehen (AUX 5 = links, AUX 6 = rechts).
15. (Balance)
Dient zur Einstellung der Balance des Stereosignals, das den Zuweisungsschalten zugeführrt wird. Dient bei Monosignalen als Panoramaegler (siehe Nr. 24).
16. (PFL/Clip-LED)
Eine Doppelfunktions-LED, die leuchtet, wenn sich der Signalpegel dem Übersteuerungspunkt nähert oder wenn der PFL-Schalter gedrück wird. Diese Schaltkreis überwacht die Eingangsverständlung, den Equalizer und die Post-Fader-Stufe auf Übersteuerung. Sie leuchtet bei +19 dBu auf, um darauf hinzuweisen, daß die Verständlung oder Equalizer-Anhebung reduziert werden sollen. (Sobald die LED aufleuchtet, sind noch etwa 2 dB Headroom vorhanden.) Wenn der PFL-Schalter (Nr. 18) gedrück wird, leuchtet die LED konstant auf, um anzuzeigen, daß der betreffende Kanal dem PFL-Mix zugewiesen wurde.
17. (Mute)
Dämpft den gesamten Kanal (alle Bus-Zuweisungen und alle AUX-Sends). Das PFL-Signal ist davon nicht betroffen und kann zum Einstellen des Kanalpegels im gedämpften Zustand verwendet werden.
18. (PFL)
Verbindet das Pre-Fader-Signal des Kanals mit dem PFL-Mix und schaltet die Kopfhörer-/Überwachungsraumquelle vom linken/rechten Mix zum PFL-Mix. Zur Unterstützung bei der Einstellung der Eingangsverständlung (Nr. 4) wird das PFL-Signal außerdem mit dem linken und rechten Anzeigeinstrument verbunden. Die PFL/Clip-LED (Nr. 16) leuchtet auf, wenn dieser Schalter gedrück wird, um die PFL-Quelle anzugegeben.
19. (Zuweisungsschalter)
Dient zur Wahl der Bus-Zuweisung des Kanals (links/rechts, 1/2, 3/4). Die Stereoposition des Signals im gewählten Paar wird durch den Panoramaegler (Nr. 13) bestimmt.
20. (Kanal-Fader)
Kanalausgangspegelregler, mit dem der Pegel eingestellt wird, der den Zuweisungsschaltern (Nr. 19) zugeführrt wird. Die optimale Einstellung für diesen Regler ist „0" (Verständungsfaktor Eins).
21. (Puffer)
Dämpft das Eingangssignal um 10 dB, wodurch der Dynamikumfang vergroßert wird, um einen hohenen Eingangspegel vor Clipping zu ermögen. Dies kann erforderlich sein, wenn sich die Mikrofone in unmittelbarer Höhe zu lauten Gitarrenverständern oder Schlagzeugen befinden.
22. (Polarität)
Kehrt die Phase des Eingangssignals um. Damit kann ein phasenverkehrer Eingang kompensiert werden, der sonst Frenzenaufhebung im Mix bewirken kann. (Wird oft für Schlagzeugmikrofone bereitsigt, wo beiden Seiten des Schlagzeugs von mehreren Mikrofonen aufgenommen werden.)
23. (Phantomspeisung)
Versorgt alle XLR-Eingangsanschlüsse mit einer Gleichspannung von 48 V für Mikrofone, die diese erfordern. Wenn die Phantomspeitung verwendet wird, * dürfen keine unsymmetrischen, dynamischen Mikrofone oder andere Geräte, die nicht für diese Spannung ausgelegt sind, an die XLR-Eingänge angeschlossen werden. (Bestimmte drahtlose Empfänger * konnten beschädigt werden, siehe deren Bedienungsanleitung. ) Die Line-Eingangsbuchsen (Nr. 1) sind nicht mit der 48 V-Versorgung verbunden und damit für alle An Schlüsse (symmetrisch und unsymmetrisch) safer. Um den Mikrofoneingang von den 48 V zu isolieren, kann auch ein Impedanzwandler von unsymmetrisch zu symmetrisch verwendet werden
(wie der Peavey 5116 oder ein Peavey 1:1 Schnittstellenadapter). Am Anschluß für das
Gegensprechmikrofon ist keine Phantomspeisung vorhanden.
24. (Stereoeingang)
Hochohmiger Eingang für Signale auf Line-Pegel. Der Eingang Links/Mono führt das Signal zum linken und rechten Eingang, wenn an der rechten Eingangsbuchse nichts angeschlossen ist.
25. (Trim)
Verändert die Verständung des Stereogangs, um den Störspannungsabstand zu optimieren. Der Einstellbereich ist eins bis ± 20 dB. Die richtige Einstellung optimiert den Störspannungsabstand und kann mit dem PFL-Schalter (siehe Nr. 4) eingestellt werden.
MASTER-FUNKTIONEN
26. (AUX-Masterpegel)
Stellt den Gesamtpegel des AUX-Signals ein, das zur Ausgangsbuchse (Nr. 49) geleitet wird.
27. (AUX-PFL/Clip)
Eine Doppelfunktions-LED, die aufleucht, wenn sich das Signal dem Übersteuerungspunkt nähert oder wenn der PFL-Schalter gedrück wird. Sie leuchtet bei +19 dBu auf, so daß dann noch etwa 2 dB Headroom verfügbar sind. Wenn der AUX PFL-Schalter (Nr. 28) betätig wird, leuchtet sie konstant auf, um anzuzeigen, daß der betreffende AUX dem PFL-Mix zugewiesen wurde.
28. (AUX PFL)
Verbindet das AUX-Signal (Pre-Master-Pegel) mit dem PFL-Mix und schaltet die Kopfhörer-/Überwachungsraumquelle vom linken/rechten Mix zum PFL-Mix. Zur Unterstützung bei der Überwachung des Ausgangspegels wird das PFL-Signal außerdem mit dem linken und rechten Anzeigeinstrument verbunden.
29. (LED-Anzeigen)
Sechs 12segmentige LED-Reihen überwachen die Pegel der Submixe und der linken/rechten Hauptausgänge. Der 0 dB-Referenzpegel entspricht +4 dBu. Das linke/rechte Anzeigeinstrument dient außer dem zur PFL-Anzeige (Nr. 18, 28 und 33).
30. (Sub-Panorama)
Dient zur Einstellung der Position des Sub-Mixes im linken/rechten Stereofeld.
31. (Sub-PFL-LED)
Leuchtet bei gedrücktem Sub-PFL-Schalter (Nr. 33), um anzuzeigen, daß das Signal dem PFL-Mix zugewiesen wurde.
32. (Sub-Mute)
Dämpft das Sub-Mixsignal zum Sub-Ausgang und zum linken/rechten Mix. Hat keine Auswirkungen auf das PFL-Signal, das zum Prüfen der Pegel bei gedämpftem Sub-Mix verwendet werden kann.
33. (Sub-PFL)
Verbindet das Sub-Signal (Pre-Master-Pegel) mit dem PFL-Mix und schaltet die Kopfhörer-/Überwachungsraumquelle vom linken/rechten Mix zum PFL-Mix. Außendem wird das PFL-Mixsignal mit dem linken und rechten Anzeigeinstrument verbunden (siehe Nr. 32).
34. (Sub-Links/Rechts-Zuweisung)
Weist den Sub-Mix dem linken und rechten Mix zu, wobei die Stereoposition durch den Sub-Panoramaegler (Nr. 30) bestimmt wird.
35. (Sub-Fader)
Ausgangspiegelregler für Sub-Mix, der den Pegel einstellt, der der Ausgangsbuchse und dem linken/recht-
en Zuweisungsschalter (Nr. 34) zugeführ't wird. Die optimale Einstellung für diesen Regler ist „0"
(Verständungsfaktor Eins).
36. (Master links/rechts)
Stereo-Fader, der den Pegel des linken/rechten Mixes (sowohl symmetrisch als auch unsymmetrisch) einstellt. Die Ausgangspegel werden über das linke und rechte Anzeigeinstrument überwacht. Die optimale Einstellung für diesen Regler ist „0" (Verständungsfaktor Eins).
37. (Stereo-Returns 1 und 2)
Dies sind Stereoeingangskanäle mit Pegel, Panorama, Mute, PFL und Zuweisungsschaltern. Die LED für Clipping und PFL entspricht der LED der Eingangskanäle. Diese Eingänge sind auf Line-Pegel und konnen für Effekt-Returns, als Bandgeräteingänge oder Zusammenhangsverwendung werden.
38. (Stereo-Returns 3 und 4)
These beiten Returns verfugen zusätzlich über Tiefen- und Höhenregler sowie über Mono-Sends zu den AUX 1- und AUX 2-Mixen. These Returns konnen als zusätzliche Stereoeingangskanäle verwendet werden (siehe Nr. 37).
39. (Bandgerätausgangspegel)
Dient zur Einstellung des Pegels des linken und rechten Hauptstereosignals, das an der
Bandgerätausgangsbuchse anliegt. Behindet sich hinter dem Master-Fader.
40. (Bandgerätein-/ausgang)
Ein Paar dieser Stereo-Cinchbuchsen liefert ein Signal für die Aufnahmeeingänge eines Stereobandgeräts, wobei die Amplitude durch den Bandgerät-Ausgangspegelregler (Nr. 39) eingestellt wird. Das andere Buchsenpaar dient zur Zuführung des Stereoeingangs (nominal -10 dBu) vom Ausgang eines Bandgeräts oder CD-Players.
Achtung: Das Bandgerätausgangssignal enthalt auch das Bandgeräteingangssignal, das Rückkopplung verursichen kann, wenn der Bandgeräteingangspegel (Nr. 41) hoch eingestellt ist und Aufnahme auf einem einzelnen Gerät erfolgt, das sowohl mit den Bandgerätausgangsbuchsen als auch mit den Bandgeräteingangsbuchsen verbunden ist.
41. (Bandgeräteingangspegel)
Dient zum Einstellen des Bandgerätsignalpegels (Nr. 40), das dem linken/rechten Mix und dem AUX 1- und AUX 2-Bus zugeführrt wird.
42. (Bandgerätzuweisung)
Fügt dem AUX 1- und AUX 2-Mix eine Monosumme des Bandgerätsignals hinz. Diese Funktion kann dazu verwendet werden, um das Bandgerätsignal zur Soundtrack-Überwachung zu den Monitoren zu senden.
Das Bandgerätsignal wird unabhängig von der Schalterposition immer dem linken/rechten Mix zugewiesen.
43. (Gegensprechzuweisung)
Dient zur Wahl der Ausgänge (links/rechts oder AUX 1 bis 4), die das Gegensprechmikrofonsignal für Kommunikations- oder Überwachungszwecke führen.
44. (Gegensprech - Ein)
Durch Gedrückthalten these Schalters wird das Gegensprechmikrofon eingeschaltet. Der Ausgang erfolgt gemäß den Einstellungen im Zuweisungsabschnitt (siehe Nr. 43).
45. (Gegensprechpegel)
Dient zur Pegeleinstellung des Gegensprechmikrofons und beeinfluft die Zuführung zu links/rechts und AUX 1 bis 4.
46. (PFL-Master-Pegel)
Dient zum Einstellen des Pegels des PFL-Mixes, der zum Kopfhörer-/Überwachungsraum-Pegelregler geführt wird. Funktioniert nur bei aktivem PFL (siehe Nr. 47).
47. (PFL aktiv)
These LED leuchtet auf, wenn die PFL-Funktion aktiv ist, so daß das PFL-Signal Vorrang vor dem normalen linken/rechten Mix im Kopfhörer- und Überwachungsraum-Ausgang und am linken/rechten Anzeigeinstrument hat. Die Signale, die im PFL-Mix enthalten sind, sind anhand der leuchtenden LEDs ersichtlich.
48. (Kopfhörer-/Überwachungsraumpegel)
Dient zur Lautstärkeregelung des Kopfhörer- und Überwachungsraumausgangs. Wenn PFL aktiv ist, wechselt der Ausgang vom linken/rechten Mix (Post-Fader) zum PFL-Mix.
49. (AUX-Send)
Unsymmetrische Ausgangsbuchse des entsprechenden AUX-Mixes, die zur Versorgung eines externen Monitorsystems oder Effektgeräts verwendet werden kann. Der Pegel wird durch den AUX-Masterpegel (Nr. 26) und durch den jeweiligen Kanalpegelregler (siehe Nr. 10, 11) bestimmt.
50. (Stereo-Return)
Hochohmiger Eingang für Signale auf Line-Pegel. Der Eingang links/Mono wird zum linken und rechten Eingang geführt, wenn in der rechten Eingangsbuchse kein Stecker eingesteckt ist.
51. (Sub-Ausgang)
Unsymmetrischer Ausgang für den entsprechenden Sub-Mix, wobei sein Ausgangspiegel mit dem Sub-Fader (Nr. 35) eingestellt wird.
52. (Sub-Einschleifpunkt)
6,3 mm Stereo-Klinkenbuchse, über die ein externes Gerät vor dem Sub-Fader in den Signalweg eingeschleift werden kann. Die Steckerspitze führt das Send-Signal, der Ring ist der Return-Eingang. Wenn kein Stecker eingesteckt ist, verbindet ein Schalter in der Buchse Send und Return. Der Nominalpegel liegt bei -2 dBu.
53. (Eingang für Gegensprechmikrofon)
Eingangsanschluß für ein niederohmiges, symmetrisches Mikrofon für Kommunikation mit dem Tonstudio oder der Bühne. Stift 2 ist der positive Eingang. Für diesen Anschluß ist keine Phantomspeisung verfügbar.
54. (Kopfhörerausgang)
Die Stereo-Klinkenbuchse liefert das Signal für einen Stereokopfhörer. Wenn die PFL-Funktion eingeschalt tet wird, wechselt sie vom linken/rechten Mix zum PFL-Mix. Der Pegel wird mit dem Kopfhörer-/Überwachungsraum-Pegelregler (Nr. 48) eingestellt. Spitze = links, Ring = rechts, Abschirmung = Masse
55. (Überwachungsraumausgang)
Linker und rechter unsymmetrischer 6,3 mm Ausgang des Kopfhörer-Mixes für die Überwachungsraum-Monitorverträger. Das Signal ist kein aus dem Kupfhörer.
56. (Hauptausgang)
Unsymmetrische 6,3 mm Ausgangsbuchse und symmetrische XLR-Ausgangsbuchse für den linken und rechten Mix. Der Pegel wird mit dem linken/rechten Master-Fader eingestellt.
57. (Haupteinschleifpunkt)
6,3 mm Stereo-Klinkenbuchse zum Einschleifen eines externen Geräts in den Signalweg vor dem linken/rechten Master-Fader. Die Steckerspitze führt das Send-Signal, der Ring ist der Return-Eingang. Wenn kein Stecker eingesteckt ist, verbindet ein Schalter in der Buchse Send und Return. Der Nominalpegel liegt bei -2 dBu.
58. (Symmetrischer Monoausgang)
Ein symmetrischer XLR-Ausgang des Mono-Mixes. Der Pegel wird mit dem Monopegelregler (Nr. 59) eingestellt. Stift 2 ist der positive Ausgang.
59. (Monopegel)
Dient zur Pegeleinstellung des Mono-Mix-Ausgangs (Nr. 58). Das Signal ist die Post-Fader-Summe des linken und rechten Ausgangssignals. Die Mittenposition weist den Verstärkungsfaktor Eins auf, 7 dB Verstärkung sind verfügbar.
60. (Netzschalter)
Dies ist der Hauptnetzschalter des Mixers. Bei eingeschalteter Spannungsvorsorgung leuchtet die Netz-LED.
61. (Netzanschluß)
Hier wird das Netzkabel zur Spannungsvorsorgung des Geräts angeschlossen. Bei Anschluß an eine falsche Netzspannung kann das Gerät beschädigt werden (siehe die Angabe der Netzspannung am Gerät).
62. (Lampenanschluß)
Zwei XLR-Anschlüsse für Niederspannungslampen (wie Peavey ML^TM -2 oder ML^TM -3) zur Beleuchtung der Konsole sind vorhanden. Jeder Stecker führt 12 V Wechselstrom bei 200 mA an den Stiften 1 und 2. Die maximale Gesamtlastarf 400 mA nicht überschreiben. Diese Anschlüsse sind kurzschlußgeprüft und stellen sich nach Behebung des Kurzschlusses automatisch darüber.
ANWENDUNGEN
Die Mixer der Serie Unity 4000 wurden hauptsächlich für Sound-Reinforcement-Anwendungen entwickelt, sie sind aber auch äußert leistungsfähige Aufnahme-Mixer. Nachstehend werden einige typische Anschlußsituationen beschreiben:
SOUND-REINFORCEMENT
- Mikrofone und andere niederohmige Quellen werden an die XLR-Mikrofoneingänge angeschlossen, hoch pegelige Line-Quellen – wie zum Beispiel elektronische Musikinstrumente – an die Line-Eingänge. Wenn Probleme auftreten, weil ein Mikrofon ein Signal aufnimmt, das phasenverkehr ist (beispisse bei Verwendung mehrerer Schlagzeugmikrofone) oder ein Signal, das sehr laut ist, so daß selbst bei minimaler Verständungseinstellung Clipping verursacht wird (bei geringem Abstand zwischen Mikrofon und Veränder oder Schlagzeug), sollte der Anschluß an einen Canal mit Puffer und Polaritätsschalter erfolgen. Stereoquellen auf Line-Pegel (Synth, Bandgerät, CD usw.) sollenn an einen der Stereokanäle, an zwei Mono-Line-Eingänge (einer links und der andere rechts mit dem Panoramaegler eingestellt) oder an einen Return-Eingang, der nicht für Effekte verwendet wird, angeschlossen werden.
- Die Eingänge der Endstufen werden mit dem linken und rechten Hauptausgang oder mit dem Monoausgang verbunden. Der Monoausgang stellt eine Mischung des linken und rechten Ausgangssignals dar (hinter dem Master-Fader) und verfügt über einen eigenen Pegelregler. Damit kann ein zusätzlicher Veränderter angesteuert werden, der eine unabhängige Lautstärkeeinstellung erfordert.
- Der Monitor-Leistungsverträger wird mit dem Ausgang AUX 1, 2, 3 oder 4 verbunden. Es werden vier Monitore Unterstützung; zwei zusätzliche Monitore sind möglich, indem AUX 5 und 6 auch für die Überwachung (Pre) und nicht als Effekt-Sends (Post) verwendet werden.
- Wenn ein Effektgerät verwendet wird, sollte dessen Eingang mit dem Ausgang AUX 5 oder 6 verbunden werden. Diese Ausgänge sind als Stereopaar in den beiden Stereokanänen ausgelegt (AUX 5 ist links, AUX 6 rechts) und können für Versorgung einesECHEN Stereo-Effektprocessors eingerichtet werden.
- Die Ausgänge des Effektgeräts werden mit den Return-Eingängen 1, 2, 3 oder 4 verbunden.
- Ein Bandgerät wird mit den Bandgerätein- und Bandgerätausgangsbuchsen verbunden. Es muß darauf geachtet werden, daß nicht auf ein Bandgerät aufgenommen wird, dessen Ausgänge mit den Bandgeräteingangsbuchsen verbunden sind und dessen Eingangspegelregler hoch eingestellt ist, da es sonst zu Rückkopplungen kommt kann. Wenn Equalization in vier Bereichen oder ein spezieller Monitor-Send erforderlich ist, kann ein Stereo-Line-Kanal als Bandgeräteingang verwendet werden (siehe oben). Es ist auch möglich, einen Stereo-Return als Bandgeräteingang einzusetzen. Return 3 und 4 verfügen beiden
über Zweibereich-Equalizer sowie Monitor-Sends (zu AUX 1 und 2) und vollständige Bus-Zuordnungsmöglichkeiten.
AUFNAHME
Die Anschlüsse für die Aufnahmeähneln denen für Sound-Reinforcement, wobei folgende Unterschiede zu beachten sind:
- Für die Aufnahme von Tonspuren werden die Eingangssquellen gemäß der obigen Beschreibung angeschlossen, zur Versorgung der Eingänge des Aufnahmegeräts dieren die Sub-Mix-Sends. Zum Abmischen werden die Ausgänge des Mehrspuraufnahmegeräts mit den Line-Eingängen verbunden und dem linken/rechten Mix zugeordnet.
- Die Sub-Ausgänge (dazu gehören der linke und rechte Ausgang, wenn sie nicht belegt sind) werden mit den Eingängen des Aufnahmegeräts verbunden. Die Einschleifpunkte können dazu verwendet werden, einen Kompressor oder Equalizer in den Signalweg einzufugen. Werden keine Effekte benötigt, konnen AUX 5 und 6 auch für Sub-Mixe verwendet werden. Wenn weitere Ausgänge erforderlich sind, setzen sich die Einschleifbuchsen (Pre-EQ, Pre-Fader) der einzelnen Kanäle für direkten Ausgangenetzen.
- Der linke und rechte Ausgang werden mit den beiden Eingängen des Decks zum Abmischen der Tonspuren verbunden. Wenn ein Graphic Equalizer, Kompressor/Limiter oder Enhancer verwendet wird, wird dieser an die linke und rechte Einschleifbuchse angeschlossen.
- Die Überwachungsraum-Monitorversteller werden an die Überwachungsraumausgabe angeschlossen. Dies ist das gleiche Signal wie im Kopfhörerausgang.
- Die Eingänge von Effektgeräten werden mit den Ausgängen AUX 5 oder 6 verbunden. Wird ein Stereo-Send bestehtigt, dient AUX 5 fur links und AUX 6 fur rechts.
- Die Effektgerätausgänge werden mit den Returns 1, 2, 3 oder 4 oder beliebigen unbelegten Kanaleingängen (Mono oder Stereo) verbunden. Wenn ein Kanaleingang verwendet wird, darf der AUX- Send, der zur Versorgung des Effektgeräts verwendet wird, nicht für diesen Kanal aktiv sein, weil sein Ausgang sonst in seinen eigenen Eingang geleitet wird, wodurch Rückkopplung verursacht wird.
EinfachAnleitung