ULTRAMAT 12 PLUS POCKET - Batterieladegeräte GRAUPNER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG ULTRAMAT 12 PLUS POCKET GRAUPNER
Inhaltsverzeichnis LT] Allgemeines Warn- und Sicherheitshinweise, bitte unbedingt beachten! Allgemeine Betriebshinweise Empfohlene Ladekabel, Polaritäten Bedienelemente, Bedienung, Ladestart Lade- und Entladeprogramme Programmstruktur Auswahl der Ladeprogrammgruppe Inbetriebnahme
10. Starten des Lade-Entladevorgangs
14. Blei (Pb) - Ladeprogramme
16. Kontrollanzeigen auf dem Display
Anzeige der Einzelzellenspannungen LONAHRGN CEE EETEEELLCCETI
17. Fehler- und Warnmeldungen 20
18. PC-Schnittstelle 21
19. Reinigung und Wartung 22
20. Hinweise zum Umgang mit Akkus 22
21. Technische Daten 23
Garantieurkunde Rückseite 1.Allgemeines Umalle Eigenschaftenlhres neuen Ladegerätes voll nutzenzu kônnen, lesen Sie vorInbetriebnah- me, die nachfolgende Beschreibung vollständig und sorgfältig durch. Beachten Sie vor allem die Warn- und Sicherheitshinweise. Diese Anleitung ist an einem sicheren Ort aufzubewahren und einem nachfolgenden Benutzer des Ladegeräts unbedingt mit auszuhändigen. MitdemLadegeräthaben Sie einausgereiftes Produktmit überragenden Eigenschaften erworben. Durch den Einsatz modemster Halbleitertechnologie, gesteuert durch einen leistungsfähigen RISC- Microprozessor werden überragende Ladeeigenschaften, einfache Bedienbarkeit und optimale Zuver- lässigkeit, erreicht die normalerweise nur in deutlich teureren Geräten zu finden sind. Mit dem Ladegerät lassen sich nahezu alle im Modellbau vorkommenden Nickel-Cadmium (Ni-Cd)- Sinterzellenakkus, Nickel-Metall-Hydrid (Ni-MH) Akkus, Lithium-Polymer (LiPo) Akkus, Lithium Mangan (LiMn) Akkus, Lithium-lonen (Lilo) Akkus, LiFePO, (LiFe) Akkus wie auch Blei-Gel oder Blei-Säure (Plumbum, Pb) Akkus autladen. Diese gasdicht verschlossenen Akkus haben sich für den RC-Betrieb am besten bewährt. Sie sind mechanisch robust, lageunabhängig und stérunantällig. Bei der Lagerung sind'auBer der Überwachung vor Tiefentladung keine besonderen Vorkehrungen erforderlich. Zusätzlich kônnen Sie mit dem Ladegerät auch Akkus entladen und ihre Akkus formieren. Hinweis Es sind stets die Ladehinweise der Akkuhersteller zu beachten, sowie die Ladestrôme und Ladezeiten einzuhalten. Es dürfen nur Akkus schnellgeladen werden, welche ausdrücklich für diesen hohen Lade- strom geeignet sind! Bitte bedenken Sie, dass neue Akkus evil. erst nach mehreren Lade-/Entlade- zyklen ihre volle Kapazität erreichen, auch kann es bei neuen Akkus zu einer vorzeitigen Ladungsab- schaltung kommen. Überzeugen Sie sich unbedingt durch mehrere Probeladungen von der einwand- freien und zuverlässigen Funktion der Ladeabschaltautomatik und der eingeladenen Kapazität.
Sicherheits- und Warnweise Das Ladegerät vor Staub, Feuchtigkeit, Regen, Hitze (z. B. direkte Sonneneinstrahlung) und Vibration schützen. Nur zur Verwendung im Trockenen! © Nicht für Kinder unter 14 Jahren, kein Spielzeug! © Die Schlitze im Gehäuse dienen der Kühlung des Geräts und dürfen nicht abgedeckt oder verschlossen werden. Das Gerät muss so aufgestellt sein, damit die Luft ungehindert zirkulieren kann. © Das Ladegerätistsowohl für den Anschluss an eine 12 V-Autobatterie (12...14VDC) geeignet. SchlieBen Sie niemals eine Wechselspannung an den Gleichspannungseingang an! Es dürfen keinerlei Verände- rungen am Ladegerät durchgeführt werden. © Das Ladegerät und die zu ladende Batterie muss während des Betriebs auf einer nicht brennbaren, hitzebeständigen und elektrisch nicht leitenden Unterlage stehen! Niemals direkt auf den Autositzen, Teppiche o. à. abstellen! Auch sind brennbare oder leicht entzündliche Gegenstände von der Ladean- ordnung fezuhalten. Auf gute Belüftung achten. Akkus kônnen durch einen Defekt explodieren oder brennen! © Verbinden Sie das Ladegerät nur direkt mit den Original-Anschlussleitungen und den Anschlussklemmen direkt mit der Autobatterie. Der Motor des Kfz's muss, solange das Ladegerät mit dem Kfz in Verbindung steht, abgestellt sein! Die Autobatterie darf nicht gleichzeitig von einem anderen Ladege- rät aufgeladen werden! © Die Ladeausgänge und die Anschlusskabel dürfen nicht verändert oder untereinander in irgendeiner Weise verbunden werden. Zwischen den Ladeausgängen und der Fahrzeug-Karosserie besteht bei Betrieb an der Autobatterie Kurzschlussgefahr! Lade- und Anschlusskabel dürien während des Be- triebs nicht aufgewickelt sein! Vermeiden Sie Kurzschlüsse mit dem Ladeausgang bzw. dem Akku und der Autokarosserie. Stellen Sie deshalb das Gerät niemals direkt auf die Fahrzeugkarosserie. © Lassen Sie das Ladegerät niemals unbeaufsichtigt an der Stromversorgung angeschlossen. € Es darf nur ein zu ladender Akku an den Ladeanschluss angeschlossen werden. © Folgende Batterien dürfen nicht an das Ladegerät angeschlossen werden: - NiCd- / NiMH-Akkus mit mehr als 14 Zellen, LiFePO,/Lithium-lonen/LiMn/LithiumPolymer-Akkus mit mehr als 6 Zellen oder Bleibatterien mit mehr als 12V Nennspannung - Akkus die eine andere Ladetechnik als NiCd-, NiMH-, Lithium- oder Bleiakkus benôtigen. - Defekte, beschädigte Zellen oder Batterien - Batterien aus parallel geschalteten oder unterschiedlichen Zellen. - Mischungen aus alten und neuen Zellen oder Zellen unterschiedlicher Fertigung. - Nicht aufladbare Batterien (Trockenbatterien). Achtung: Explosionsgetahr! - Batterien oder Zellen die vom Hersteller nicht ausdrücklich für die beim Laden mit diesem Ladegerät auftretenden Ladestrèmen zugelassen sind. - Bereits geladene, heiBe oder nicht vällig entleerte Zellen oder Batterien - Batterien oder Zellen mit integrierter Lade- oder Abschaltvorrichtung. - Batterien oder Zellen die in ein Gerät eingebaut sind oder gleichzeitig mit anderen Teilen elektrisch in Verbindung stehen e Um Kurzschlüsse an den Bananensteckem des Ladekabels zu vermeiden, verbinden Sie bitte immer zuerst das Ladekabel mit dem Ladegerät und dann erst mit dem Akkul Beim Abklemmen umgekehrt. © Vergewissern Sie sich generell nach einer "fertig"-Meldung, ob die vom Gerät angezeigte Lademenge der von Ihnen erwarteten Lademenge entspricht. So erkennen Sie zuverlässig undrechtzeitig fehlerhafte Frühabschaltungen. Die Wahrscheinlichkeit von Frühabschaltungen ist von vielen Faktoren abhängig und am grôBten bei tiefentladenen Akkus, geringer Zellenzahl oder bestimmten Akkutypen. © Vergewissern Sie sich durch mehrere Probeladungen, (vor allem bei geringen Zellenzahlen) von der einwandfreien Funktion der Abschaltautomatik. u. U. werden volle AKkus durch einen zuschwachen Peak nicht erkannt. © Vor dem Laden prüfen: Sind die zum Akku passenden Ladeprogramme, die richtigen Lade-/Entlade- strôme sowie die bei NiCd und NiMH wichtigen, richtige Abschaltspannungen eingestelit? Sind alle Verbindungen einwandfrei, gibt es Wackelkontakte? Bitte bedenken Sie, dass das Schnellladen von Batterien gefährlich sein kann. Eine, wenn auch nur kurze Unterbrechung aufgrund eines Wackel- Kontakts führt unweigerlich zu Fehlfunktionen, kann einen erneuten Ladestart auslôsen und den ange- schlossenen Akku total überladen
Laden von Akkus Beim Laden wird dem Akku eine bestimmte Strommenge zugeführt, welche sich aus dem Produkt aus Ladestrom x Ladezeit ergibt. Der maximal zulässige Ladestrom ist vom jeweiligen Akku-Typ abhängig und ist den Datenangaben des Akkuherstellers zu entnehmen. Nur bei ausdrücklich als schnellladefähig bezeichneten Akkus darf der Normalladestrom überschrit- ten werden. Als NORMAL-LADESTROM wird der Strom bezeichnet, der 1/10 des Nennwertes der Kapazitätsangabe beträgt (z. B. bei einer Kapazitätsangabe von 1,7 Ah beträgt der Normallade-strom 170 mA). + Der zu ladende Akku wird über ein passendes Ladekabel an die Anschlussbuchsen des Ladegeräts angeschlossen (rot = Pluspol, schwarz = Minuspol). + Es sind stets die Ladehinweise der Akkuhersteller zu beachten, sowie die Ladestrôme und Ladezei- ten einzuhalten. Es dürfen nur Akkus schnellgeladen werden, welche ausdrücklich für die an diesem Ladegerät auftretenden hohen Ladestrôme geeignet sind. + Bitte bedenken Sie, dass neue Akkus erst nach mehreren Lade-/ Entladezyklen ihre volle Kapazität erreichen. Auch kann es im Besonderen bei neuen oder tiefentladenen Akkus zu einer vorzeitigen Ladeabschaltung kommen. + Solite nach einer Schnellladung eine Zelle des NC-Akkupacks besonders heif geworden sein, kann dies auf einen Defekt dieser Zelle hinweisen. Dieser Akkupack sollte dann nicht mehr weiterverwen- det werden (verbrauchte Batterien gehôren in den Sondermüll!). - Achten Sie auf sicheren und guten Kontakt aller Steck- und Klemmverbindungen. Eine auch nur kurz- zeitige Unterbrechung aufgrund eines Wackelkontakts kann einen erneuten Ladestart auslôsen und den angeschlossenen Akku u. U. total überladen. + Eine häufige Ursache Fehlfunktionen liegt meist in der Verwendung von unsachgemäfen Ladekabeln. Da das Ladegerät nicht zwischen Akkuinnenwiderstand, Kabelwiderstand und Steckverbindungswi- derstand unterscheiden kann, ist die erste Voraussetzung für eine einwandfreie Funktion ein Ladekabel mitausreichendem Draht-Querschnitt und einer Länge von nicht mehr als 30 cm sowie hochwertigen Steckverbindungen auf beiden Seiten (Goldkontakte). + Laden von Senderbatterien Ein in einem Fernsteuersender eingebauter Akku kann über die meist am Sender angebrachte Ladebuchse aufgeladen werden. Senderladebuchsen enthalten meisteine Rückstromsicherung (Diode). Diese verhindertein Beschädi- gen des Senders durch Verpolung oder Kurzschluss mit den blanken Enden der Ladekabelstecker. Eine Aufladung des Senderakkus mit dem Ladegerät istjedoch nur nach deren Überbrückung mêglich - bite unbedingt die Angaben in der Sender-Bedienungsanleitung beachten! Der für den Sender max. erlaubte Ladestrom dar niemals überschritten werden. Um Schäden im Senderinneren durch Überhitzung und Wärmestau zu vermeiden, sollte der Sender- akku aus dem Sender-Batteriefach herausgenommen werden. Der Sender muss während des gesamten Ladevorgangs auf ,OFF* (AUS) geschaltet sein! Niemals einen Fernsteuersender, solange er mit dem Ladegerät verbunden ist, einschalten. Eine, auch nur kurzzeitige Unterbrechung des Ladevorgangs kann die Ladespannung durch das Ladegerät derart ansteigen lassen, dass der Sender durch Überspannung sofort zerstôrt wird. Führen Sie keine Akku-Entladungen oder Akkupflegeprogramme über die Ladebuchse durch! Die Ladebuchse ist für diese Venwendung nicht geeignet. + Das Ladegerät stellt den geforderten Lade-/Entladestrom nur dann ein, wenn dadurch die technischen Môglichkeiten des Ladegerätes nicht überschritten werden! Soll durch das Ladegerät ein Lade-/ Entladestrom erbracht werden, den das Ladegerät technisch bedingt nicht leisten kann, wird der Wert automatisch auf den maximal môglichen Wert reduziert. Der tatsächlich benutzte Lade-/Entladestrom wird angezeigt und im Display erscheint abwechselnd mit dem Ladestrom der Schriftzug , MAX".
Haftungsausschluss Die Einhaltung der Betriebsanleitung sowie die Bedingungen und Methoden bei Installation, Betrieb, Verwendung und Wartung des Ladegerätes Kännen von der Fa. GRAUPNER nicht überwacht werden. Daher übernimmt die Fa. GRAUPNER keinerlei Haftung für Verluste, Schäden oder Kosten, die sich aus fehlerhafter Verwendung und Betrieb ergeben oder in irgendeiner Weise damit zusammenhängen.
4. Empfohlene Ladekabel / Polaritäten
Verschiedene Anforderungen bei der Verwendung und Einsatz von wiederaufladbaren Akkus machen auch unterschiedliche Steckverbindungen erforderlich. Beachten Sie, dass Anschlüsse, Bezeichnun- gen und Polaritäten anderer Hersteller unterschiedlich sein kKônnen. Verwenden Sie deshalb immer nur zueinander passende, Original-Steckverbindungen gleicher Bauart. Für die Aufladung geeignet sind folgende Ladekabel: Japan G2 (AMP/G2,5) BEC JR è JR-Sender ë Best.-Nr. 3371 Best.-Nr. 3011 Best.-Nr. 3037 Best.-Nr. 3021 Best.-Nr. 3022 Verwenden Sie nur Original-Ladekabel mit ausreichendem Drahtquerschnitt.
5. Bedienelemente / Bedienung / Ladestart
Anschlussstecker Display Balancer-Anschluss für Netzgerät #6465 à für Graupner LiPo- oder Balancerstecker Autobatterie 12V DC Polklemmen für Autobatterie Bedientasten / Ladeanschluss -AkKku “ Die Bedienung des Ladegeräts erfolgt durch nur 4 Bedientasten. Abgesehen von der - /DEC- und +/INC-Taste, mit welcher die Strom- und Spannungswerte verändert werden, haben die Bedientasten, je nachdem ob am Ladeanschluss ein Akku angeschlossen ist oder nicht, unterschiedliche Funktionen: Bedien-Tasten Funktion Kein Akku | PROGRAMM/MODE Auswahl der Ladeprogrammeuntergruppe angeschl.: | PROGRAMM/MODE 2 s. | Auswahl der (Lade-)Programm-Gruppe ENTER/START Bestätigen einer Einstellung im Entlade-/Zyklusmenü AKku ENTER/START Beenden des Ladevorgangs, Unterbrechen des Summers, angeschl.: Bestätigen einer Einstellung im Entlade-Zyklusmenü ENTER/START 2 sek. Starten des Ladevorgangs
6. Lade- und Entladeprogramme
Die verschiedenen Môglichkeiten des Ladegeräts sind in 4 Programm-Gruppen aufgeteilt, die Sie in nachfolgend aufgeführter Reihenfolge mit der MODE-Taste (2 sek. drücken) anwählen kônnen. Ni-Cd-Akku-Programme: Aufladen, Formieren, Entladen zur Ermittlung der Kapazitätsmenge, Rest- kapazität oder zur Zellenselektion. Ni-MH-Akku-Programme: Aufladen, Formieren Entladen zur Ermittlung der Kapazitätsmenge, Rest- kapazität oder zur Zellenselektion. LiPo/Lilo/LiFe-Akku-Programme: Aufladen, Entladen zur Ermittlung der Kapazitätsmenge, Restkapazität oder zur Zellenselektion. Blei-Akku-Programme: Aufladen, Entladen zu Ermittlung der Kapazitätsmenge oder Restkapazität, Erhaltungsladung für Stand by Betrieb.
8. Auswahl der Ladeprogrammgruppe
NiCd Die Lade- und Einstellmôglichkeiten des Ladegerätes sind übersicht- +] AUTOMATIK lich und logisch in vier Programmgruppen unterteilt. Programm Für die unterschiedlichen Akkutypen: NickelCadmium-, Nickel-Metal- Juone ee ] Hydrid-, LiFe/Litiumlonen/LithiumPolymer und Pb (Blei)-Akkus steht NiMH jeweils eine eigene Programmgruppe zur Verfügung. AUTOMATIK |” Programm _f" JL one 2 ] Programmwechsel: Lihium Der Wechsel der Programm-Gruppe erfolgt mit der Taste MODE, MANUELL die für ca. 2 Sekunden gedrückt werden muss. Mit einem Kurzdruck Programm der MODE Taste kônnen Sie innerhalb der Programm-Gruppe wech- LuonE (2 1 seln. Pb 7. MANUELL Programm _ f— LUE
Wird das Ladegerät am Eingang 12V DC mit einer Autobatterie oder einem Netzteil mind. SA mit 11...15V DC verbunden, drücken Sie die Tasten INC und DEC gleichzeitig, um in die Sprachauswahl zu gelangen. Ansonsten läuft Zunächst die Informationsroutine ab, welche einen schnellen Überblick über die wichtigsten Benutzer-Einstellungen des Ladegerätes gibt. Auf dem Display des Ladegeräts werden nacheinander folgende Informationen angezeigt: [DEC] Drücken Sie die Tasten INC und DEC gleichzeitig, während Sie RE — 1 das Gerät mit der Eingangsspannung versorgen, um in die LANGUAGE SELECT Sprachauswahl zu gelangen. Drücken Sie die Tasten INC oder GERMAN DEC um die gewünschte Sprache ENGLISH, GERMAN ——1 (Deutsch) oder FRENCH auszuwähien. Verlassen Sie die ENTER Sprachauswahl mit indem Sie die Taste ENTER drücken. Graupner V1.00 Der ULTRAMAT 12 PLUS meldet sich mit seinem Namen.
| 8sek. Nach 3 Sekunden erscheint das im Display Sicherheitstimer —t cinoderaus. Etwa 8 Sekunden lang lässt sich der Sicherheits- Sicherheitstimer) timer mit den Tasten INC oder DEC einstellen. 90min (10min...800min/aus) =" | Der Sicherheitstimer ist beim Entladen oder im Pb-Ladepro- gramm niemals aktiv. 3sek. Sunmer Nach weiteren 3 Sekunden lässtsich der Summer mit den INC- 105ek oder DEC-Tasten einstellen. (ein, 3...10s, aus) Nach weiteren 3 Sek. ist das Ladegerät einsatzbereit, s. 10.
Starten des Lade- Entladevorgangs Ÿ 3sek. LiPo-Manuell L:2.5A 2 000mAh 2 sek. Zum Laden-Entladen bzw. Formieren, wählen Sie das ge- wünschte Programm wie nachfolgend beschrieben aus und stellen die passenden Werte dazu ein. SchlieBen Sie, wenn vorhanden, den Balancerstecker des Akkus an den Balancereingang (BALANCER CONNECTOR) an. Achten Sie dabei auf die richtige Polung. Von rechts nach links: (Pin 1 (GND): Masse = Akku - , Pin 2 (1): + Zelle 1, Pin 3 (2): + Zelle 2, Pin 4 (3): + Zelle 3, Pin 5 (4): + Zelle 4, Pin 6 (5): + Zelle 5, Pin 7 (6): + Zelle 6) SchlieBen Sie dann den 2 pol. Anschlussstecker des Akkus an den Ladegerätausgang - BATTERY + richtig gepolt mit Hilfe eines Ladekabels an. Nachdem Sie für ca. 2sek. die START-Taste gedrückt halten wird angezeigt, ob der Balancer angeschlossen oder nicht angeschlossenist. Bei angeschlossenem Balancer Kônnen die einzelnen Zellenspannungen angezeigt werden, s. 16..
2 sek. VERMESSE AKKU BITTE WARTEN... VERMESSE AKKU BITTE WARTEN... Ist bei Li-Akkutypen kein Balancerstecker 2sek. angeschlossen, so erfolgt die Abfrage der Zellenzahl, die mit der START- Taste be- Y stätigt werden muss. **LiPo Zellen ++ \||!Achtung! Stellen Sie lunbedingt die Richtige Zellenzahl ein und überprüfen Sie den lAkkutyp, da sonst der lAkku explodieren und Ibrennen kënnte! 3 Zellen(13
+73) 2 sek. Man. 23:40 00863 LP+2.50A 017v Nachdem Sie die START-Taste er- neut drücken wird der angeschlosse- ne Akku geladen oder entladen. Durch einen emeuten kurzen Druck auf die START-Taste kënnen Sie den Ladevorgang jederzeit abbrechen. Hinweis: Wird der Ladevorgang mit der START-Taste ab- gebrochen, so sind alle Displayparameter unwiderruflich gelëscht.
NiCd NiCd NiCd d NiCd AUTOMATIK- MANUELL- Entadeprogramm Formierungs- Entadebalancier- Programm Programmi programm programm NiCd A delta-peak lAbschaltspannung] Komfortable Ladeprogramme für die Aufladung von im Modellbau üblichen Nickel-Cadmium-Akkus. Ist das Lade-/Entlade-Programm beendet, so erscheint bis zum Abklemmen des Akkus das Lade- programm abwechselnd mit dem Schriftzug “’ENDE*” im Display, die Ladezeit, der letzte (Ent-)/ Ladestrom, die ge(ent-)ladene Kapazität sowie Akkuspannung werden angezeigt. Diese Daten geben unter Umständen wertvolle Hinweise auf das Ladeverhalten, die Kapazität des angeschlossenen Ni-Cd Akku-Packs oder fehlerhafte Vollerkennung. NiCd-Automatik-Programm = = In diesem Programm erkennt das Ladegerät den angeschlos- Nicd-Automatik senen Ni-Cd Akkutypen und passt den Ladestrom dementspre- L:2.5A begrenzt chend an, sodass eine Überlastung des Akkupacks verhindert = wird. d an Der maximale Ladestrom muss vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC/DEC-Tasten von 0, 1A -5,0Abzw. ohne Begrenzung so eingestellt werden, dass der max. zuläs- sige Ladestrom des Akkus nicht überschritten werden kann. Die Ladeabschaltungerfolgtnach den eingestellten Werten für .NiCd-Delta-Peak-Abschaltspannung”. NiCd-Manuell-Programm Bei diesem Programm wird der Akku mit dem eingesteliten Ladestrom aufgeladen. Der maximale Ladestrom kann vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC / DEC-Tasten von 0,1A -5,0A eingestellt werden. Beachten Sie die Angaben des Akkuhers- tellers! Die Ladeabschaltungerfolgt nach den eingestellten Werten für .NiCd-Delta-Peak-Abschaltspannung". NiCd-Entlade-Programm Dieses Programm dient z.B. zur Feststellung der Restkapazität oder zur definierten Entladung eines Sender-, Empfänger oder Antriebsakkus NiCd-Entladen
Bei dissem Programm wird mit dem eingestellten Entladestrom (0.1...1,0A, links im Display) bis zur eingestellten Entlade- schluBsspannung (0.1...16,8V, rechts im Display) entladen. Al Entladeschlussspannungen sollten etwa 0,9 … 1,1 V pro Zelle gewähit werden um die Akkus nicht zu weit zu entladen und eine evil. Zellen-Umpolung zu verhindern.
NiCd-Formierungs-Programm Dieses Programm dient zur Optimierung von Kapazität und Formierung einer Batterie. Mit der INC oder DEC Taste stellen Sie oben rechis ein, ob das Formierungsprogramm mit dem Laden oder Entladen begin nen sol. AnschlieBend stellen Sie die Zyklenzahl von 1-5 ein (Beiz.B. 3 Zyklen wird der Akku dreimal geladen undentladen). Das Programm entlädt den Akku mit dem rechts im Display eingestellten Entladestrom (0,1...1,0A) um ihn anschlieBend mit dem links im Display eingestellten Ladestrom (0,1...5,0) wieder aufzuladen. Die Lade-Abschaltung erfolgt nach den in den Einstellungen für .NiCd-Delta-Peak-Abschaltspannung". Die Entlade-Abschaltung erfolgt nach der im NiCd-Entlade- Programm eingstellten Entladeschlussspannung. Das Auslesen des aktuellen Zyklenwertes ist im Abschnitt .Displayanzeigen* beschrieben. NiCd-Entladebalancier-Programm NiCd Balancer- spannung = 1.
NC-3.002 BLC| 28:30 01425 6.717V Dieses Programm dientzur Angleichung der Zellenspannungen der einzelnen Akkuzellen für Akkupacks mit 2-6 Zellen. Mit der INC oder DEC Taste stellen Sie die Balancerentladeschlussspannung 1.20...1.30V ein. Vor dem Laden eines Akkus sollten die einzelnen Zellen angeglichen werden, damit beim Laden nicht einzelne Zellen überladen werden. Besonders nach einer längeren Lagerzeit sollte ein Akku ausbalanciert werden. Dazu muss der Balancerstecker angeschlossen sein. Weiterhin müssen alle Zellen eine Spannung aufweisen, die hôherist, als die eingestellte Balancerentladeschlussspannung. Um die max. Kapazität eines Akkus zu erhalten, sollten die einzelnen Zellen einige Stunden, aber max. 24h vor der eneu- ten Ladung auf 1.20V entladen werden. Bei einer Spannung unter 1.20V verlieren die Akkuzellen an Kapazität. Deshalb muss ein Akku vor einer längeren Lagerung mit etwa 60% Ladung gelagert werden. Das Programm entlädt den Akkupack mit 50mA...1,0A. Zellen mit einer hôheren Zellenspannung werden zusätzlich mit ei- nem Strom von ca. 100mA entladen (ausbalanciert). Haben alle Zellen die Balancerentladeschlussspannung {+0.01V) erreicht,sowirdder Entladebalanciervorgangbeendet.
NiCd-Delta-Peak (-A Peak) Abschaltspannung Die Ladeabschaltautomatik (Akku-Voll- erkennung) arbeitet nach dem millionen- NiCd Delta-Peak Volt =10mv/Zelle fach bewähriten Delta-Peak-Verfahren NY (auch bekannt als Delta-U- oder Delta-V- — PNCDEC) Verfahren). Dieses Verfahren wertet das Fe Spannungsmaximum der Ladekurve aus, welches rechtgenau das Erreichen des maximalen Ladungsinhaltes angibt. Während der Ladung steigt die Akkuspannung zunächst kontinuierlich an, bei vollem Akku sorgt die Temperaturerhôhung wieder für einen leichten Rückgang (-AV) der Batteriespannung. Dieser Rückgang wird ermittelt und ausgewertet. Die Abschaltspannung (in mV pro Zelle!) der Abschaltautomatik für NiCd-Akkus kann eingestelltwerden. Als praktikabel haben sich Spannungen von 10.30 mV/Zelle herausgestelit. Hôhere Spannungen führen häufig zur Überladung der Batterie, niedrigere Spannungen führen of zu Frühabschaltung. Den für Ihren Akku günstigsten Wert sollten Sie durch Probeladungen ermitteln. Um dem Akku nicht zu überladen, beginnen Sie mit einer Delta-Peak-Abschaltspannung von 10mV.
NIMH NiMH NiMH NiMH NiMH AUTOMATIK- MANUELL- Entadeprogramm Formierungs- Entladebalancier- Programm Programm programm programm NIMH A delta-peak |abschaltspannung Komfortable Ladeprogramme für die Aufladung von im Modellbau üblichen Nickel-Metall-Hydrid-Akkus. Ist das Lade-/Entlade-Programm beendet, so erscheint bis zum Abklemmen des Akkus das Lade- programm abwechselnd mit dem Schriftzug “’ENDE*”’ im Display, die Ladezeit, der letzte (Ent-) Ladestrom, die ge(ent-)ladene Kapazitätsowie Akkuspannung werden angezeigt. Diese Daten geben unter Umständen wertvolle Hinweise auf das Ladeverhalten, die Kapazität des angeschlossenen Ni-MH- Akku-Packs oder fehlerhafte Vollerkennung. NiMH-Automatik-Programm In dissem Programm erkennt das Ladegerät den angeschlos- senen Ni-Mh Akkutypen und passt den Ladestrom dement- sprechendan, sodass eine Überlastung des Akkupacks verhin- dert wird. Automatik SA begrenzt Der maximale Ladestrom muss vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC/DEC-Tasten von 0, 1A-5,0A bzw. ohne Begrenzung so eingestellt werden, dass der max. zulà sige Ladestrom des Akkus nicht überschritten werden kann. Laden Sie die Akkus auf einen Fall mit mehr als 2C! Bsp.: NiMH GN-4200, max. Ladestrom 8,4A, empfohlener Schnellladestrom für Graupner-Akkus 4,2A. Senderakkus müssen auf max. 2A Ladestrom begrenzt wer- den! Beachten Sie auchdie Anleitungen bzw. den max. Ladest- rom des Senders und des Senderakkus! Die Ladeabschaltung erfolgtnach den eingestellten Werten für .NiMH-Delta-Peak-Abschaltspannung”.
NiMH-Manuell-Programm Bei diesem Programm wird der Akku mit dem eingesteliten Ladestrom aufgeladen. Der maximale Ladestrom kann vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus mit den INC / DEC-Tasten von 0,1A - 5,0A eingestellt werden. Beachten Sie die Angaben des Akkuhers- tellers! Laden Sie die Akkus auf keinen Fall mit mehr als 2C! Bsp.: NiMH 6N-4200, max. Ladestrom 8,4A, empfohlener Schnellladestrom für Graupner-Akkus 4,2A. Senderakkus müssen auf max. 2A Ladestrom begrenzt wer- den! Beachten Sie auch die Anleitungen bzw. den max. Ladest- rom des Senders und des Senderakkus! Die Ladeabschaltung erfolgt nach den eingestellten Werten für .NiMH-Delta-Peak-Abschaltspannung". NiMH-Entlade-Programm Dieses Programm dient z.B. zur Feststellung der Restkapazität oder zur definierten Entladung eines Sender-, Empfänger oder Antriebsakkus NiMH-Entladen
- Bei diesem Programm wird mit dem eingestellten Entladestrom {0,1 p. 1
- ,0A, links im Display) bis zur eingesteliten Entladeschluss- spannung (0.1 p. 16
- ,8V, rechts im Display) entladen. Als Entladeschlussspannungensolltenetwa 1,1. 1,2V pro Zelle gewähit werden um die Akkus nicht zu weit zu entladen und eine evti. Zellen-Umpolung zu verhindern. NiMH-Formierungs-Programm Dieses Programm dient zur Optimierung von Kapazität und Formierung einer Batterie. Mit der INC oder DEC Taste stellen Sie oben rechts ein, ob das Formierungsprogramm mit dem Laden oder Entladen beginnen soll. AnschlieBend stellen Sie die Zyklenzahl von 1-5 ein (bei z.B. 3 Zyklen wird der Akku dreimal geladen und entladen). Das Programm entlädt den Akku mit dem rechts im Display eingestell- ten Entladestrom (0,1 p. 1
- ,0A) um ihn anschlieBend mit dem links im Display eingestellten Ladestrom (0,1 ,0A) wieder aufzula- den. Die Lade-Abschaltung erfolgt nach den in den Einstellungen für .NiMH-Delta-Peak-Abschaltspannung". Die Entlade-Abschaltung erfolgt nach der im NiMH-Entlade- Programm eingstellten Entladeschlussspannung. Das Auslesen des aktuellen Zyklenwertes istim Abschnitt,Display- anzeigen“ beschrieben. p. 5
BLC. 28:30 01425 NM-3.00A 06.717V Dieses Programm dientzur Angleichung der Zellenspannungen der einzelnen Akkuzellen für Akkupacks mit 2-6 Zellen. Mit der INC oder DEC Taste stellen Sie die Balancerentladeschlussspannung 1.20...1.30V ein. Vor dem Laden eines Akkus sollten die einzelnen Zellen angeglichen werden, damit beim Laden nicht einzelne Zellen überladen werden. Besonders nach einer längeren Lagerzeit sollte ein Akku ausbalanciert werden. Dazu muss der Balancerstecker angeschlossen sein. Weiterhin müssen alle Zellen eine Spannung aufweisen, die hôherist, als die eingestellte Balancerentladeschlussspannung. Um die max. Kapazität eines Akkus zu erhalten, sollten die einzelnen Zellen einige Stunden, aber max. 24h vor der emeu- ten Ladung auf 1.20V entladen werden. Bei einer Spannung unter 1.20V verlieren die Akkuzellen an Kapazität. Deshalb muss ein Akku vor einer längeren Lagerung mit etwa 60% Ladung gelagert werden. Das Programm entlädt den Akkupack mit 50mA...5,00A. Zellen mit einer hôheren Zellenspannung werden zusätzlich mit ei- nem Strom von ca. 100mA entladen (ausbalanciert). Haben alle Zellen die Balancerentladeschlussspannung (+0.01V)erreicht, so wird der Entladebalanciervorgangbeendet. NiMH-Delta-Peak (-A Peak) Ansprechspannung NiMH Delta-Peak- Volt =10mV/Zelle
Die Ansprechspannung (in mV pro Zellel) der Abschalt- automatik für NiMH-Akkus kann eingestellt werden. NiMH- Akkus haben gegenüber NiCd-Akkus einen weniger ausge- prägten Spannungsrückgang. Als praktikabel haben sich Spannungseinstellungen von 5 … 25mV/Zelle herausgestell. Hôhere Spannungen führen häufig zur Überladung der Batterie, niedrigere Spannungen führen oft zu Frühab- schaltung. Den für Ihren Akku günstigste Wert sollten Sie durch Probe- ladungen ermitteln. Beginnen Sie mit 5mV/Zelle, um den Akku nicht zu überladen.
Die Ladeprogramme sind nur zum Laden und Entladen von LiFePO, (LiFe) -Akkus mit einer Zellenspannung von 8,3 V/Zelle, Lithium lonen-Akkus mit einer Zellennennspannung von 3,6 V/Zelle, Lithium Polymer- und Lithium Mangan-Akkus mit einer Zellen Nennspannung von 8,7 V/Zelle geeignet. Lithium-Akkus zeichnen sich vor allem durch ihre, im Vergleich zu anderen Akkutypen, wesentlich hôhere Energiedichte aus. Dieser wesentliche Vorteil auf der einen Seite erfordert jedoch andere Behandlungsmethoden in Bezug auf die Ladung / Entladung sowie für einen gefahrlosen Betrieb. Die hier grundlegenden Vorschriften müssen auf alle Fälle beachtet werden. Weitere entsprechende Angaben und Sicherheitshinweise entnehmen sie bitte den technischen Angaben des Akkuherstellers. Prinzipiell kônnen Akkus auf Lithiumbasis NUR mitspeziellen Ladegeräten geladen Sms werden, die auf den jeweiligen Akkutyp (Ladeschlussspannung, Kapazität) eingestellt sind.Die Aufladung erfolgt anders als bei NiCd- oder NiMH-Akkus durch EN eine sog. Konstantstrom/Konstantspannungs-Methode. Der für die Ladung erforderliche Ladestrom ergibtsich aus der Akkukapazität und wird vom Ladegerät automatisch eingestell. Lithiumakkus werden gewôhnlich mit 1 C Ladestrom aufgeladen (1 C Ladestrom = Kapazitäts-Ladestrom. Beispiel: Bei einer Kapazität von z. B.: 1500 mAbh ist der entsprechende 1 C Ladestrom = 1500 mA (1,5A)). Da manche Zellentypen auch 2C oder 4C zulassen, muss am Ladegerät der Ladestroms und die Kapazität des Akkus eingestellt werden. Wird die zum jeweiligen Akkutyp gehèrende, spezifische Ladeschlussspannung erreicht, wird der Ladestrom automatisch reduziert, um ein Überschreiten der Ladeschlussspannung zu verhindem.Gibt der Akku-Hersteller einen kieineren als den 1 C Ladestrom an, so muss auch der Ladestrom entsprechend verringert werden. Für eine optimale Ladung und eine hôhere Lebensdauer und eine hôhere Sicherheit bei der Ladung empfehlen wir dringend den Balancerstecker beim Laden und Entladen an das Ladegerät anzuschlieBen. Probleme bei Fehlbehandlung der Akkus: Lithium-lonen-Akkus sind durch Überladung stark gefährdet. Sie kann zu Gasentwicklung, Überhitzung und sogar zur Explosion der Zelle führen. Wird die Ladeschlussspannung von 3,6 V/Zelle (LiFePO,), 4,1 V/Zelle (Lithium lonen) bzw. 4,2 V/Zelle (Lithium Polymer und Mangan) um mehr als 1% überschrit- ten, so beginnt in der Zelle die Umwandlung der Lithium-lonen in metallisches Lithium. Dieses reagiert jedoch in Verbindung mit Wasser aus dem Elektrolyten sehr heftig, was zur Explosion der Zelle führt. Andererseits darf die Ladeschlussspannung aber auch nicht unterschritten werden, da die Li lonen- Akkuzelle sonst eine deutlich geringere Kapazität aufweist. 0,1V unter der Schwelle bedeuten bereits etwa 7% Kapazitätsverlust. Tiefentladung von Lithium-Akkus führt zum rapiden Kapazitätsverlust. Die- ser Effekt ist nicht umkehrbar, sodass man es auf jeden Fall vermeiden muss, den Akku unter 2,5 V/ Zelle zu entladen. Achtung: Der eingestellte Zellentyp, die Zellenkapazität und die Zellenanzahl muss immer mit dem zu ladenden Akku übereinstimmen und darf niemals abweichen - Brandgefahr und Explosionsgefahr! Es dürfen keine Akkus mit integrierten Lademechanismen angeschlossen werden! Laden Sie Ihre Lithium-Akkus nur auf brandsicherem Untergrund.
Thium Lithium Lithium |gem| Lithium |mz MANUELL- Entadeprogramm Lagerprogramm Typen- Programm | Auswahl
- Lithium-Manuell-Programm = Bei diesem Programm wird der Akku mit dem eingestelten Liro-Manuell Ladestrom aufgeladen. L:4.0 À 4000mAh Vor dem Anstecken des zu ladenden Akkus wird mit den INC 1DEC-Tasten der Ladestrom (0,1 p. 5
- ,0A, links im Display) und nach dem Drücken der ENTER-Taste wird mit den INC / DEC- Tasten die Kapazität des Akkus eingestellt (50 … 9900mAh, rechts im Display). Bei Überschreitung der eingestellten Kapa- zität um 10% wird der Ladevorgang aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Beim Laden wird der Anschluss des Balancersteckers aus Sicherheitsgründen dringendempfoh- len! Wird der Akku anschlieBend an das Ladegerät angeschlossen und der Ladevorgang gestartet, so beginnt der Ladestrom von 0,00 À an langsam bis an die eingestellte Begrenzung anzusteigen. Wundern Sie sich jedoch nicht, wenn der von Ihnen eingestellte Ladestrom nicht erreicht wird, denn das Ladeprogramm überwacht ständig die Batteriespannung und verhindert so ein aufblähen des Akkus, solange die Spannungen der Zellen eines Akkupacks gleichsind. Beiangeschlossenem Balancerstecker werden die einzelnen Akkuzellen automatisch angeglichen. Der Ladestrom wird automatisch reduziert, wenn die Entladeschlussspannung einer Zelle erreicht ist. Beträgt der Ladestrom etwa 1/10 des eingestellten Stromwertes, so wird der Ladevorgang beendet und wird im Display durch den Schriftzug ,ENDE.* abwechselnd mit dem Ladestrom angezeigt. Lithium-Entlade-Programm Dieses Programm dient z.B. zum Feststellen der Restkapazität eines noch nicht leeren Lithiumakkus. v/zelle Bei diesem Programm wird mit dem eingestellten Entladestrom x (0.1 p. 1
- ,0A, links im Display) bis zur eingestellten Entlade- Ju schlussspannung (2,5 p. 3
- ,7V pro Zelle, rechts im Display) entladen.Als Entladeschlussspannung kann 2,5V pro Zelle nicht unterschritten werden, da sonst der Akku beschädigt werden kann. Entladen Lithium-Lager-Programm Dieses Programm dient dazu, die Akkus auf den bestmôgli- chen lagerfähigen Ladezustand zu laden oder entladen. Bei diesem Programm wird der Akku auf die eingestellte Lagerspannung durch Laden oder Entladen gebracht. Dadurch 2sek. lässt sich der Akku über längere Zeit lagern. <2.0a 3.80v/z ” Optimale Lagerspannungen: À LiPo: 3,8 p. 3
- ,9V/Zelle 4 \- + \_ Lilo: 3,7 p. 8
- ,8V/Zelle LiFe: 8,3 ,4V/Zelle p. 8
Lithium-Zellenzahl Nachdem der Akkupack an das Ladegerät ohne Balancerstecker angeschlossen wird und Sie die START-Taste für ca. 2 sek. gedrückt haben, sehen Sie die Anzeige mit der Lithium Zellen- *#LiPo Zellen** Zellen( 7.73V)
IN zahl, die bei 1-2 Zellen voll automatisch erkannt und eingestellt Pa wird. Ab 2 Zellen kann es evil. sein, dass Sie die Zellenzahl manuel lAchtung ! Stellen Sie unbedingt die | mit den INC/DEC Tasten nachstellen müssen, da eine automa- Richtige Zellenzahl und den tische Erkennung ab 3 Zellen nicht mehr mêglich ist. Auf der richtigen Akkutyp ein, da sonst der | rechten Seite sehen Sie zur Kontrolle die Spannung des Akku explodieren und brennen angeschlossenen Akkupacks. künntel Durch einen weiteren Tastendruck der START-Taste wird der Ladevorgang gestartet. hium-Typ-Auswahl-Programm Dies ist das wichtigste Einstellprogramm für Lithiumakkus. Lithium Typ LiPo 4.20v/2z In dieser Auswahl wird der Akkutyp eingestell. LC, 1 Dieseristsehrsorgfältigeinzustellen undzutüberprüfen, dadas | = Ladegerät aus diesen Einstellungen alle anderen Lade- & Q parameter ableitet. Die Einstellung des Akkutyps (LiPo, Lilo oder LiFe) beeinflusst die Abschaltspannung. Sole ein Lithium- Akku wider Envarten nur zu 2/3 aufgeladen werden, so haben Sie vielleicht hier den falschen Akkutyp eingestel. Achtung: wird hier ein falscher Wert eingestellt, so kann der Akku dadurch irreparabel beschädigt werden oder gar explodieren! Die Ladeschlussspannung lässt sich in 0,01V Schritten einstellen. Die maximale erlaubte Ladeschluss- spannung für LiPo ist 4,2V, für Lilo 4,1V und für LiFe 3,6V. Zum Lagem der Akkus sollte die Ladeschlussspannung etwa 0,4V niedriger eingestellt werden. Beim Laden werden die Akkutypen wie folgt angezeigt: LiPo (LiMn) = LP Lilo = LI LiFe =LF
Pb Pb MANUELL- Entladeprogramm Programm _|— Das Programm ist nur zum Laden und Entladen von Blei-Schwefelsäure- und Blei-Gel-Akkus mit genau 2, 4,6, und 12 V und (1, 2, 3, 6 Zellen) geeignet. Achtung: Blei-Batterien mitanderen Nennspannungen werden vom Gerätnicht erkannt und dürfen nicht angeschlossen werden. Bleiakkus verhalten sich gänzlich anders als die NiCd- oder NiMH-Akkus. Im Bezug zur Kapazität sind Bleiakkus im Vergleich zu NiCd- oder NiMH-Akkus nur mit relativ geringen Strômen belastbar. Das gleiche gilt vor allem auch für deren Ladung, bei denen die Hersteller meist 14 bis 16 Stunden zum Erreichen der Nennkapazität bei der Aufladung mit dem Normalladestrom angeben.
Als Normalladestrom wird der Ladestrom bezeichnet der ein 10tel der Nennkapazität des Akkus ausmacht. Beispiel: Kapazität des Akku = 12 Ah --> Normalladestrom = 1,2 A. Die Voll-Erkennungerfolgt, (anders wie bei den NiCd- oder NiMH-Batterien) für Bleibatterien typisch, durch die Hôhe der Akkuspan- nung. Achtung: Bleibatterien sind nicht schnellladefähig! Wählen Sie deshalb immer nur die vom Akkuhersteller empfohlenen Ladestrôme aus. Bedenken Sie auch, dass die Nennkapazität (d. h. Lebensdauer) eines Pb-Akkus sehr schnell durch falsche Pflege (Überladungen, viele 100% Entladungen und im besonderen Tiefentladungen) negativ beeinflusst wird. Auch entscheidet die Hôhe des Lade-/Entladestroms über die entnehmbare Batteriekapazität. Je hôher der Strom, desto geringer die Kapazitätsausbeute. Die in den Benutzereinstellungen für Ladeabschaltverzôgerung und Sicherheits-Timer eingestellten Werten haben in den PB-Ladeprogrammen keine Wirkung. Pb-Manuell-Programm Bei diesem Programm wird vor dem Anstecken des zu laden- den Akkus mit den INC/DEC-Tasten der für den Akku maximal zulässige Ladestrom (maximal Ladestrom) eingestell. Diese Einstellung legt nur die Obergrenze fest, den das Lade- gerät dem Akku zumuten darf. Pb-Manuell Gibt der Akku-Hersteller einen kleinen Ladestrom an, so muss auch der Ladestrom begrenzt werden, da u. U. vom Ladegerät aufgrund einer guten Ladewilligkeit des Akkus sonst ein hôherer Ladestrom eingestellt werden kônnnte. Wird der Akku anschlieBend an das Ladegerät angeschlossen und der Ladevorgang gestartet, so beginnt der Ladestrom von 0,00 À an langsam bis an die eingestellte Begrenzung anzusteigen. Der Akku wird dabei laufend neu vermessen und der Ladestrom den Gegebenheiten angepasst. Das Ladeprogramm ermittelt aufgrund der Spannungslage automatisch die zum Akku gehôrende Zellenzahl. Wundern Sie sich jedoch nicht, wenn der von Ihnen eingestellte Ladestrom nicht erreicht wird, denn das Ladeprogramm überwacht ständig die Batteriespannung und verhindert so ein Übergasen des Akkus. Der Akku wird nun bis zum Erreichen von etwa 2,3 bis 2,35 Volt pro Zelle mit den maximal môglichen Strômen geladen. Danach erfolgt ein Übergang auf eine schonende Volladung. Dabei wird der Ladestrom nochmals reduziert um einen mêglichst hohen Füllgrad des Akkus zu erreichen. Das Beenden des Ladevorgangs erfolgt automatisch bei Erreichen einer AKkuspannung von etwa 2,45 Volt pro Zelle bis 2,5 Volt pro Zelle. Durch die automatische Ladestromanpassung ist eine schnelle Aufladung in deutlich weniger als den üblichen 14 bis 16 Stunden môglich. Ist der Ladevorgang beendet, so ertônen akustische Signaltône für einen bestimmten Zeitinterval. Parallel dazu, wird im Display der Schriftzug ,ENDE* eingeblendet. Pb-Entlade-Programm Dieses Programm dient z.B. zum Ermitteln der Restkapazität eines Antriebsakkus. Bei diesem Programm wird mit dem eingestellten Entladestrom (0.1...1,0A, links im Display) bis zur eingestellten Entlade- schlussspannung (1,7...12,0V, rechts im Display) entladen. Füreine aussagetähige Kapazitätsmessungsollte der Entlade- strom weit unter 1C (Kapazität des Akkus = 2 Ah --> C = 2 A) liegen, sowie als Entladeschlussspannung etwa 1,7 V pro Zelle gewähit werden.
Akkutyp Lade- / Entladestrom Akkuspannung Die während der Ladung /Entladung wichtigen Daten werden übersichtlich auf der zweizeiligen Flüssigkristallanzeige wiedergegeben und sind bis zum Abklemmen des zu ladenden Akkus sichtbar. Wird ein weiterer Akku geladen sind die vorher angezeigten Werte nicht mehr abrufbar. Das Ladegerät ist mit einer Vielzahl an Schutz- und Überwachungseinrichtungen zur Kontrolle der einzelnen Funktionen und der Geräteelektronik ausgestattet. Eine Überschreitung von Grenzwerten führt in einigen Fällen zur Abschaltung des Ladevorganges (z.B. bei Überspannung, Übertemperatur oder leerwerdender Autobatterie). Diese Ursachen werden in der Anzeige der Fehlerursache auf der Flüssigkristallanzeige sowie zum Ansprechen des Summers führen. Messvorgang Nach Drücken der START-Taste für ca. 2sek wird der Akku vermessen, sodass für 1-2sek. diese Meldung im Display erscheint, bevor der Ladevorgang gestartet wird. VERMESSE AKKU BITTE WARTEN. Fertigmeldung ENDE Ist ein Lade/Entladeprogramm abgearbeitet, so erscheint im Display abwechselnd mit der Programmbezeichnung der Schriftzug *ENDE*. Gleichzeitig ertônt der eingebaute Sum- mer für eine beschränkte Zeit. Anzeige Balancerstecker angeschlossen BEC. 28:30 02850 Ist der Balancerstecker des Akkus mit dem Ladegerät verbun- den und der Balancer aktiv, so erscheint links oben im Display BLC, abwechselnd mit der Programmbezeichnung. LP+6.00A 14.717V
Anzeige der Eingangsspannung und des Innenwiderstandes à Die aktuelle Eingangsspannung und der Innenwiderstand des Akkus kann jederzeit durch gleichzeitiges Drücken der INC- Eingangsspannung und DEC-Tasten abgerufen werden. Durch drücken der INC- 13.62V oder DEC-Taste wechseln Sie die Anzeige zum Innen- L—— | widerstand, den Einzelzellenspannungen oder zur Eingangs- Innenwid. Batt. spannung- . : Die Anzaige der Eingangsspannungistvor alle schrnützch wenn Sie eine Autobatterie als Stromquelle venwenden. Die Anzeige des Innenwiderstandes ermôglicht die Kontrolle der Akkuqualität. Der Innenwiderstand wird beim Laden/Entladen nach wenigen min. gemessen. Durch drücken der MODE oder START - Taste kehren Sie ins Menü zurück. Anzeige der Einzelzellenspannungen D + Die aktuelle Eingangsspannung und der Innenwiderstand des = Akkus kann jederzeit durch gleichzeitiges Drücken der INC- Eingangsspannung und DEC-Tasten abgerufen werden. Durch drücken der INC- 3.62V oder DEC-Taste wechseln Sie die Anzeige zum Innen- widerstand, den Einzelzellenspannungen oder zur Eingangs- Innenwid.Batt. spannung- 25mQ
1. 4.153V Die Anzeige der Einzellenspannungen dient der Überprüfung
2. 4.168v der einzelnen Zellenspannungen (1-6 Zellen).
17. Fehler- und Warnmeldungen
Das Ladegerät ist mit einer Vielzahl an Schutz- und Überwachungseinrichtungen zur Kontrolle der einzelnen Funktionen und der Geräteelektronik ausgestattet. Eine Überschreitung von Grenzwerten führt in einigen Fällen zur automatischen Reduzierung der Geräteeinstellungen (z.B. Lade- oder Entladestrom) oder zur Abschaltung des Ladevorganges (z.B. bei leerwerdender Autobatterie). Die Ursachen dafür werden im Fehlerfall auf der Flüssigkristallanzeige angezeigt. Die meisten Fehler- ursachen sind selbsterklärend. Die nachstehende Auflistung soll jedoch bei der Fehlerfindung hilfreich sein. Die Warnmeldung sowie das akustische Warnsignal sind mit der ,ENTER“-Taste abstellbar. Autobatt. leer
Falschpolung RAH++FEHLER**++#* Unterbrechung RAH++FEHLER**++#*
Ladezeit übersch RAR*+FEHLER*é+#* Spann. übersch. R#R*+FEHLER*é+#* Spann. untersch. Unterschreitet die Spannung der Autobatterie den im Pro- gramm-Menü ,Unterspannungsabschaltung" in den Benutzer- einstellungen eingestellten Wert, (11,0 V), so erfolgt diese Warnmeldung. Wird an die Ladeanschlüsse des Ladegeräts ein Akku mit falscher Polaritätangeschlossen, so erfolgt diese Wammeldung. Stelt das Ladegerät während der Ladung/Entladung eine Unterbrechung der Verbindung zwischen Akku und Ladegerät fest, so wird diese Fehlermeldung ausgegeben. Tritt diese Fehlermeldung während des Betriebs auf, kann dies auf einen Wackelkontakt hinweisen. Hinweis: Diese Fehlermeldung erfolgt auch, wenn Sie die Ladung, z. B. durch Abziehen des Ladekabels unterbrechen. Ist der inteme Ladesicherheitstimer abgelaufen, erfolgt zur Sicherheit eine Unterbrechung des laufenden Vorgangs. Der Sicherheitstimer ist bei NiCd/NiMH Akkus fest auf 180min. eingestellt. Bei Lithium-Akkus auf 180min, bei Bleibakkus ist dieser deaktiviert. Diese Einstellungen kônnen nicht verändert werden. Môgliche Ursachen: Ladestrom zu gering - Akku wird nicht voll, Ladekabel zu dünn und zu lang - Ladestrom kann nicht weit genug ansteigen, Kapazität des Akkus zu groB. Stellt das Ladegerät eine zu hohe Spannung fest z.B. falsche Einstellung bei der Lithium Zellenzahl oder bei Bleiakkus, so erscheint diese Fehlermeldung. AuBerdem kann diese Fehlermeldung bei Überladung der angeschlossenen Zellen erscheinen. Sollte das Ladegerät eine zu niedrige Spannung feststellen z. B. falsche Einstellung bei der Lithium Zellenzahl oder bei Bleibakkus, so erscheint diese Fehlermeldung. Grund für diese Fehlermeldung ist, dass die Zellen durch die falsche Einstellung zu tief entladen werden.
Stellt das Ladegeräteine zuhohe Zellenspannungam Balancer- eingang fest, so erscheint diese Fehlermeldung. Bal.Spg.übersch. Die Fehlermeldung erscheint bei folgenden Spannungen: LiPo > 4,3V, Lilo > 4,2V, LiFe > 3,9V, NiCd/NiMH > 2,0V AuBerdem kann diese Fehlermeldung bei Überladung der angeschlossenen Zellen erscheinen. RAR ++FEHLERS*+#+** Stellt das Ladegerät eine zu niedrige Zellenspannung am Balancereingang fest, so erscheint diese Fehlermeldung. Bal.Spg.untersch Die Fehlermeldung erscheint bei folgenden Spannungen: LiPo < 2,75V, Lilo < 2,75V, LiFe < 2,0V, NiCd/NIMH < 0,1V Indiesem Fall empfiehit sich das Anladen des Akkus fürwenige Minuten (max. 5 min) z. B. im LiFe Programm Modus, das eine Spannung von 2V pro Zelle zulässt, ohne Balanceranschluss. Warnung: Es kônnten Zellen beschädigt sein und der Akkupack darf daher nur unter strengster Beobachtung aufgeladen werden. Sobald die Spannung wieder hoch genug ist, muss der Akku aus Sicherheitsgründen unbe- dingt mitangeschlossenem Balancerstecker geladen wer- den (Explosions- und Brandgefahr)! RAR+4FEHLERS*#+** Wird das NiCD/NiMH-Entladebalancier-Programm gestartet, FAR FEHLERSES ohne dass derBalancerstecker angeschlossenist, so erscheint BALANCER N. ANG. diese Fehlermeldung. Wird der Balancerstecker während eines Lade- oder Entiade- vorgangs abgezogen, so erscheint ebenfalls diese Fehlermel- dung. PC-Schnittstelle Laden Sie sich bei www.graupner.de unter Produktsuche: 6463 die Software des entsprechenden USB- Seriell-Treiber CP210x_Drivers.exe für dieses Ladegerät herunter und installieren Sie den Treiber. Stecken Sie das USB-Kabel in die PC-Schnittstelle des Ladegerätes an. SchlieBen Sie das USB-Kabel an eine frei USB-Schnittstelle an den PC an. Eine PC-Software kënnen Sie unter www.graupner.de, www.gm-racing.de oder www.logview.info herunterladen. Mit dieser Software kônnen Sie Kurven anzeigen, vergleichen und vieles mehr.
19. Reinigung und Wartung
Das Ladegerät arbeitet wartungsfrei und benôtigt daher keinerlei Wartungsarbeiten. Bitte schützen Sie es jedoch in Ihrem eigenen Interesse unbedingt vor Staub, Schmutz und Feuchtigkeit! Zur Reinigung das Ladegerät von Autobatterie und Akku trennen und nur mit einem trockenen Lappen {keine Reinigungsmittel verwenden!) leicht abreiben.
20. Hinweise zum Umgang mit Akkus
+ Das Laden einzelner NiCd- oder NiMH-Zellen oder Batterien mit 1..4 Zellen stellt die Abschalt- automatik vor eine schwere Aufgabe, da hier der Spannungs-Peak nicht sehr ausgeprägt ist, kann eine einwandfreie Funktion nicht garantiert werden. Die Automatik kann nicht oder nicht richtig ansprechen. Überprüfen Sie deshalb durch mehrfache, überwachte Probeladungen ob bei den von Ihnen verwendeten Akkus eine einwandfreie Abschaltung erfolgt. + Warme Batterien sind leistungsfähiger als kalte, wundern Sie sich deshalb nicht wenn Ihre Batterie im Winter nicht so leistungsfähig sind. + Überladen sowie Tiefentladung führt zu irreparabler Beschädigung der Zellen und schädigt dauerhaft die Leistungsfähigkeit des Akkus und vermindert die Kapazität. + Akkus niemals ungeladen, leer oder teilgeladen für längere Zeit lagern. Vor der Lagerung Akkus aufladen und von Zeit zu Zeit Ladezustand überprüfen. NiMH-Zellen sollten 1,2V pro Zelle und Lilo/ LiPo-Zellen sollten 8V pro Zelle niemals unterschreiten, um eine optimale Lebensdauer zu erreichen. + Beim Kauf von Akkus auf gute Qualität achten, neue Akkus zunächst nur mit kleinen Strômen aufladen und erst allmählich an hôhere Strôme herantasten. + Akkus erst kurz vor der Verwendung aufladen, die Akkus sind dann am leistungstähigsten. + An den Akkus nicht lôten - Die beim Lôten auftretenden Temperaturen beschädigen meist die Dichtungen und Sicherheitsventile der Zellen, der Akku verliert daraufhin Elektrolyt oder trocknet aus und büft seine Leistungstähigkeit ein. + Überladung schädigt die Kapazität des Akkus. Deshalb keine heiBen oder bereits geladenen Akkus emeut aufladen. + Hochstromladungen und -entladungen verkürzen die Lebenserwartung des Akkus. Überschreiten Sie daher nicht die vom Hersteller vorgegebenen Angaben. + Bleibatterien sind nicht hochstromladefähig. Überschreiten Sie daher niemals die vom Akkuhersteller angegebenen Ladestrôme. + Akkus vor Vibration schützen sowie keiner mechanischen Belastungen aussetzen. + Beim Laden und während des Betriebs der Akkus kann Knallgas (Wasserstoff) entstehen, achten Sie deshalb auf ausreichende Belüftung. + Batterien nicht mit Wasser in Berührung bringen, Explosionsgefahr. + Batteriekontakte niemals kurzschlieBen, Explosionsgetahr. + Akkus kônnen durch einen Defekt Explodieren oder brennen. Wir empfehlen daher bei allen Li- Akkus sowie NiCd und NiMH-Akkus die Akkus in einem LiPo-Sicherheitskoffer Best.-Nr. 8370 oder 8371 zu laden. + Batterien nicht ôffnen, Verätzungsgefahr. + NiCd- oder NiMH-Akkupacks lassen sich am besten formieren indem zuerst alle Zellen einzeln und separat entladen werden und anschlieBend den Akkupack aufladen. Das Entladen erfolgt mit dem Ladegerät (Zelle für elle). + Wundern Sie sich auch nicht, wenn Ihre Akkupacks im Winter nicht so ladewillig sind wie im Sommer. Eine kalte Zelle ist nicht so stromaufnahmetähig wie eine warme. + Hinweise zur Batterieverordnung: Verbrauchte Batterien sind Sondermüll und dürfen nicht über die Mültonne entsorgt werden. Im Fachhandel, wo Sie die Batterien erworben haben, stehen Batterie- Recycling-Behälter für die Entsorgung bereit. Der Handel ist zur Rücknahme verpflichtet.
Technische Daten Akku: Ladestrôme / Leistung 100mA bis 5,0A / max. 50W mit 12...15VDC-Anschluss am Eingang Entladestrôme / Leistung 100 mA - 1 À / max. 5 W Ni-Cd & Ni-MH-Akkus: Zellenzahl 1-14Zellen Kapazität ab 0,1 Ah bis 9,9 Ah Lithium-Akkus: Zellenzahl 1-6 Zellen Zellenspannungen 3,8V (LiFe), 8,6 V (Lilo) bzw. 3,7 V (LiPo/LiMn) Kapazität ab 0,1 Ah-9,9 Ah PB-Akkus: Zellenzahl 1,2,3,6 Akkuspannungen 2,4,6,12V Kapazität ab 1 Ah Sonstiges: Betriebsspannungsbereich DC-Eingang' 11,0 bis 15 V Betriebsspannungsbereich AC-Eingang: 100-240V Erforderliche Autobatterie 12 V, min. 30 Ah Erforderliches Netzgerät für 12V DC-Anschluss: 12-14V, min. 5A stabilisiert” Leerlaufstromaufnahme ca. 0,1A Unterspan.-Abschaltung ca. 110 V Balanceranschluss: 1...6 NiMH/NiCd/LiPo/Lilo/LiFe Zellen Balancierstrom max. ca: NiMH/NiCd: 0,1A, LiPo/Lilo/LiFe: 0,3A Gewicht ca. 2109 Abmessungen ca. (BxTxH) 123 x 85 x 28 mm Alle Daten bezogen auf eine Autobatterisspannung von 12.7 V. Die angegeben Werte sind Richtwerte, die abhängig vom verwendeten Akuzustand, Temperatur usw. abweichen kônnen. Der einwandfreie Betrieb des Ladegeräts an einem Netzteil st von vielen Faktoren wie z.B. Brummspannung, Stabiität, Lastestigkeit usw. abhängig. Bitte verwenden Sie nur die von uns empfohlenen Geräte. Hinweise zum Umweltschutz Das Symbol auf dem Produkt, der Gebrauchsanieitung oder der Verpackung weist darauf hin, dass dieses Produkt bzw. elektronische Teile davon am Ende seiner Lebensdauer nicht über den normalen Haushaltsabfall entsorgt werden dûrfen. Es muss an einem Sammelpunkt für das Recyciin ME elektrischen und elektronischen Gerâten abgegeben werden. Die Werkstoffe sind gemäB ihrer Kennzeïchnung wiederverwertbar. Mit der Wiederverwendung, der stofflichen Verwertung oder anderen Formen der Verwertung von Altgeräten leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Batterien und Akkus müssen aus dem Gerät entfernt werden und bei einer entsprechenden Sammelstelle getrennt entsorgt werden. Bei RC-Modellen müssen Elektronikteile, wie z.B. Servos, Empfänger oder Fahrtenregler aus dem Produkt ausgebaut und getrennt bei einer entsprechenden Sammelstelle als Elektro-Schrott entsorgt werden: Bitte erkundigen Sie sich bei der Gemeindeverwaltung die zuständige Entsorgungsstelle.
Konformitätserklärung / Conformity Declaration / Déclaration de conformitè / Dichiarazione di conformità Ultramat 12 PLUS POCKET; Best.-Nr. 6463 wird hiermit bestätigt, dass es den wesentlichen Schutzanforderungen entspricht, die in der Richt- linie des Rates zur Angleichung der Rechtsvor- schriften der Mitgliedstaaten über die elektroma- gnetische Verträglichkeit (89/336/EWG) bzw. die elektrische Sicherheit (73/23/EG) festgelegt sind. Zur Beurteilung des Erzeugnisses hinsichtlich elektromagnetischer Verträglichkeit wurden fol- gende Normen herangezogen: EMV: EN 61000-6-1 / EN 61000-6-3 Diese Erklärung wird verantwortiich für den Hersteller/importeur Graupner GmbH & Co. KG Henriettenstr. 94-96 73230 Kirchheim/Teck abgegeben durch 73230 Kirchheim/Teck, den 03.12.09 27 ee Hans Graupner Geschäftsführer EU Conformity Declaration We hereby declare that the following product: Ultramat 12 PLUS POCKET; Order-No. 6463 conforms with the essential protective requirements as laid down in the directive for harmonising the statutory directives of the member states concerning electro-magnetic interference (89/336/EWG) and LVD (73/23/EG). This product has been tested for electro-magnetic interference in accordance with the following norms:
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