HONEYWELL DGM - Druckregler

DGM - Druckregler HONEYWELL - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice HONEYWELL DGM - page 2
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Produkttyp Druckregler (Druckschalter)
Marke HONEYWELL
Modell DGM (Serie)
Druckeinstellbereich Je nach Ausführung variabel (z.B. 0,5 bis 6 bar)
Umgebungstemperatur -25 bis 60 °C (DGM)
Maximale Flüssigkeitstemperatur 60 °C (DGM)
Druckanschluss Außengewinde G 1/2 A (nach DIN 16288) und Innengewinde G 1/4 (nach ISO 228)
Gehäusematerial Seewasserbeständiges Druckgussaluminium
Schutzart IP54 (Steckausführung) oder IP65 (Klemmenanschluss)
Schaltvermögen (Standardausführung) 8(5) A, 250 V DC
Schaltvermögen (Ex-Ausführung) 3 A, 250 V AC ; 0,03 A, 250 V DC
Einbaulage Senkrecht (nach oben) oder waagerecht
Kontakttyp Einstufiger Mikroschalter
Hauptfunktionen Überwachung von Maximal-/Minimaldruck, Begrenzung mit mechanischer Verriegelung (Option), Druckerfassung
Wartung Gerät nicht öffnen; lackierte Schrauben nicht verstellen; vor Witterung und Vibrationen schützen; bei verunreinigten Flüssigkeiten Druckzwischenstück verwenden
Sicherheit Thermische, hydraulische und elektrische Grenzen einhalten; bei Ex-Ausführungen ATEX-Vorschriften beachten und nicht unter Spannung öffnen
Reparierbarkeit Werkseitig eingestelltes Gerät; unbefugtes Öffnen führt zum Garantieverlust; Ersatzteile auf Anfrage beim Hersteller erhältlich
Zubehör Druckzwischenstück für verunreinigte Flüssigkeiten; Trennverstärker für Ex-Kreise
Gewicht (geschätzt) Ca. 0,8 kg
Zertifizierungen VdTÜV, DIN 3398, DVGW (Gas), ATEX (Ex-Ausführungen)
Garantie Vorbehaltlich der Einhaltung der Installations- und Betriebsanweisungen
Hersteller Honeywell GmbH

Häufig gestellte Fragen - DGM HONEYWELL

Was ist der Anwendungsbereich des Druckreglers DGM?
Der DGM ist für die Drucküberwachung von Gasen gemäß DVGW-Arbeitsblatt G260, von niedrigviskosen Brennstoffen (Heizöl EL) sowie für Dampf und Heißwasser in Anlagen nach TRD 604 und DIN 4751 ausgelegt. Er ist nicht geeignet für Säuren, aggressive Medien oder instabile Flüssigkeiten.
Wie stelle ich den Schaltdruck am DGM ein?
Der Schaltdruck wird an der Einstellspindel unter der Haube eingestellt. Lösen Sie vor einer Änderung die Madenschraube über der Skala etwa 2 Umdrehungen. Der Skalenwert entspricht dem oberen Schaltpunkt (steigender Druck). Der Wiedereinschaltpunkt liegt um den Wert der Schaltdifferenz niedriger. Verwenden Sie für eine genaue Einstellung ein Manometer. Ziehen Sie die Madenschraube nach der Einstellung wieder an.
Was ist der Unterschied zwischen den Modellen DWR und DGM?
Die Baureihen DWR und DGM sind ähnlich, unterscheiden sich jedoch in ihren Prüfgrundlagen. Der DGM folgt den Normen DIN 3398-3 (1982) und DIN EN 1854 (1997), während der DWR der VdTÜV 100/1 folgt. Der DGM ist speziell für Gase nach DVGW ausgelegt und hat eine maximale Flüssigkeitstemperatur von 60 °C gegenüber 70 °C beim DWR.
Welche Sicherheitsvorkehrungen sind bei der Installation zu beachten?
Die Installation darf nur durch qualifiziertes Personal (Elektrik, Hydraulik, Mechanik) erfolgen. Beachten Sie die örtlichen Vorschriften. Verwenden Sie kompatible Materialien, um Korrosion zu vermeiden. Öffnen Sie das Gerät niemals und verstellen Sie die lackierten Schrauben nicht. Stellen Sie sicher, dass die thermischen, hydraulischen und elektrischen Grenzen eingehalten werden. Befolgen Sie bei Ex-Anwendungen die ATEX-Vorschriften.
Wie installiere ich den Druckanschluss?
Der Anschluss erfolgt direkt an der Leitung über das Außengewinde G 1/2 (Manometeranschluss) oder auf einer ebenen Fläche mit zwei Schrauben (4 mm). Ziehen Sie nur am Sechskant des Anschlusses an, niemals am Gehäuse oder am Stecker. Verwenden Sie für Gase über 4 bar Flachdichtungen; darunter ist eine Dichtung im Gewinde zulässig.
Kann ich den DGM mit aggressiven Flüssigkeiten verwenden?
Nein, das Gerät ist nicht geeignet für Säuren, Flusssäure, Kupferchlorid, Königswasser, Wasserstoffperoxid sowie instabile Gase oder Flüssigkeiten wie Blausäure, gelöstes Acetylen oder Stickoxid. Verwenden Sie es nur mit den im Datenblatt angegebenen Medien.
Wie schließe ich den Druckschalter elektrisch an?
Der Anschluss erfolgt über den Steckverbinder (Code 200) oder die Klemmenplatte (Code 500). Entfernen Sie bei der Klemmenausführung den Deckel nach Abschalten der Spannung. Der Anschlussplan: Bei steigendem Druck öffnen die Kontakte 3-1 und schließen 3-2; bei fallendem Druck umgekehrt. Verwenden Sie RC-Glieder für induktive Lasten.
Welche Umgebungsbedingungen sind zulässig?
Umgebungstemperatur: -25 bis 60 °C für den DGM. Feuchtigkeit: Kondensation vermeiden. Schutzart IP54 oder IP65 je nach Ausführung. Einbau senkrecht oder waagerecht. Für Ex-Ausführungen: Umgebungstemperatur -15 bis 60 °C und IP65 in senkrechter Einbaulage. Schützen Sie das Gerät vor Sonneneinstrahlung und Regen.
Wie warte ich das Gerät?
Die Wartung beschränkt sich auf eine regelmäßige Sichtprüfung des Gehäuse- und Anschlusszustands. Reinigen Sie die Außenseite mit einem trockenen Tuch. Öffnen Sie das Gerät nicht. Bei verunreinigten Flüssigkeiten installieren Sie ein Druckzwischenstück, um eine Verschmutzung des Sensors zu vermeiden. Überprüfen Sie regelmäßig den Schaltpunkt mit einem Manometer.
Was tun bei Fehlfunktion?
Schalten Sie vor jedem Eingriff die Stromversorgung aus und entleeren Sie die Anlage. Überprüfen Sie die Anschlüsse, ob keine Undichtigkeiten vorliegen und ob der Sensor sauber ist. Wenn das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich an einen autorisierten Honeywell-Kundendienst. Versuchen Sie nicht, das Gerät selbst zu reparieren, da dies zum Garantieverlust führt.

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BEDIENUNGSANLEITUNG DGM HONEYWELL

Montage- und Bedienungsanleitung Assembly- and Operating Instructions Instructions de montage et de service

HONEYWELL DGM - Montage- und Bedienungsanleitung Assembly- and Operating Instructions Instructions de montage et de service - 1

Druckwächter Druckbegrenzer

HONEYWELL DGM - Montage- und Bedienungsanleitung Assembly- and Operating Instructions Instructions de montage et de service - 2

Pressure Switch Pressure Limiter

HONEYWELL DGM - Montage- und Bedienungsanleitung Assembly- and Operating Instructions Instructions de montage et de service - 3

Flüssige Brennstoffe

Prüfgrundlage (DWR)

VdTUV Druck 100/1, Ausg. 4.83

VdTUV Druck 100/1, Ausg. 4.83

VdTUV Druck 100/1, Ausg. 4.83

DIN 3398-3 (01.11.1992)

DIN 3398-4 (1986-10)

DGR 97/23 EG

Prüfgrundlage (DGM)

DIN 3398-3 (01.11.1982)

  • DIN EN 1854 (01.11.1997)

DIN 3398-1 (01.1992) + DIN 3398-3 (11.1982)

Funktion

Druckwächter/Druckbegrenzer

(mit internet o. externer Verriegelung)

Wirkungsrichtung

für Maximaldruck- und Minimaldrucküberwachung (DWFS, SDBFS)

Typereihe

DWR

Anlagen nach TRD 604

DWR

Anlagen nach DIN 4751, T.2

DWR + DGM

DVGW-Arbeitsblatt G 260

DWR

z.B.Heizole

Registrar-Nr.

ID:000007042

HONEYWELL DGM - Registrar-Nr. - 1

ID:0000020757

ID:0000020756

NG-4347AQ1411

3C028/5

CE-0035BN0004

Registrar-Nr.

NG-4346AP1011

CE-0085AQ1088

Sensor (nur DWR)

"Besondere Bauart" durch

Prüfung mit 2 Mio. Schaltspielern

HONEYWELL DGM - Sensor (nur DWR) - 1

HONEYWELL DGM - Sensor (nur DWR) - 2

DVGW

TÜV

Typenschlüssel

Grundausführung DWR XXXAusführung mit Zusammenfunktion DWR XXX-YYYEx-Ausführung Ex-DWR XXX
DWRKennzeichnung für Baureihe
XXXKennzeichnung für Druckbereich
YYYKennzeichnung für Zusammenfunktion
Ex-Kennzeichnung für Ex-Ausführung

Der Typenschlüssel gilt sinngemäß auch fur DGM...

Ausführung der Schaltgehäuse

DWR XXX

DWR XXX-2...

HONEYWELL DGM - Ausführung der Schaltgehäuse - 1

Steckeranschlussgehäuse (200) (Steckanschuß nach DIN 43650)

DWR XXX-5...

Klemmenanschlußgehäuse (500)

Ex-DWR...

Ex-Schaltgerat (700)

Wichtiger Hinweis:

Die Druckschalter sind Prazisionsgeräte, die im Werk eingestellt und justiert werden. Das Gerät deshalb nicht öffnen, die verlackten Justierschrauben nicht verstellen. Die Schaltpunkte wurden sich verändern – neue Justierung wurde erforderlich.

Wichtige Sicherheitsinformation

Bitte vor Installation und Inbetriebnahme durchlesen!

Installation und Inbetriebnahme

  1. Druckschalter dürfen nur von für den Anwendungsbereich ausgebildeten Fachkräften (elektrisch/hydraulisch/mechanisch) unter Bechtung der Montageanweisung und der örtlichen gesetzlichen Bestimmungen montiert werden.
  2. Installation (mechanische, druckseite Verbindung) der Geräte darf nur auf elektrochemisch gleichwertigen Materialien erfolgen, sonst droht Zerstörung des unedleren Metals durch Kontaktkorrosion und damit verbunden ein Stabilitätsverlust und Undichtigkeit!
  3. Vorsicht beim Berühren - Verbrennungsgefahr. Gerät kann je nach Mediumtemperatur bis zu 70^ heißt werden. Beim Betrieb mit Medien bis zu -20^ , besteht Festfrierergefahren!

Sicherheitshinweise

  1. Geräte der Serie DWR sind konstruiert für den Einsatz als Druckwächter für Gase nach DVGW Arbeitsblatt G260 und für dunnflüssige Brennstoffe (z.B. Heizöl EL) sowie Dampf und Heißwasser in Anlagen nach TRD 604 und DIN 4751, Teil 2.

  2. Geratarf Nur innerhalb der im Datenblatt festgelegten elektrischen,hydraulischen und thermischen Grenzen betrieben werden.

  3. Induktive Lasten können Kontaktabbrand oder Verschmelzen der Kontakte verursachen. Maßnahmen zur Verhinderung müssen bauseitig vorgesehen werden, z.B. durch Verwendung geeigneter RC - Glieder.
  4. Bei der Ausführung mit ZF 1979 (öl- und fettfrei) ist zu beachten, dass vom Öffnen der Verpackung bis zur vollständigen Montage eine Wiederverschmutzung der medienberühnten Oberflächen vermieden wird! Generell wird keine Haftung füröl- und fettfrei übernommen!
  5. Medienberühre Sensorteile aus hochwertigen Edelstähen erlauben den Einsatz in Verbindung mit den verschiedenen Medien. Jedoch ist vor der Auswahl die Prüfung auf Medienbestandigkeit zwingend erforderlich!
  6. Der Einsatz für Säuren und andere aggressive Medien, wie z.B. Flussäure, Kupferchlorid, Königswasser oder Wasserstoffperoxyd ist nicht zulässig.
  7. Der Einsatz in Anlagen mit instabilen Gasen und Fluiden, wie z.B. Cyanwasserstoff, gelöstes Acetylen oder Stickstoffoxyd ist nicht zulässig.
  8. Geräte müssen vor Sonneneinstrahlung und Regen geschützt werden.

  9. Druckschalter sind Prazisionsgeräte, die werkssheit justiert werden. Deshalb darf das Gerät niemals geöffnet, sowie verlackte Justierschrauben nicht verstellt werden.

  10. Übermäßige Vibrationen am Druckschalter vermeiden, z.B. durch mechanische Entkoppelung oder andere Schwingungsdämpfungsmaßnahmen.
  11. Stark verschutzte Medien konnen ein Zusetzen des Sensors und damit Fehl- bzw. Nichtfunktion bewirken. Falls die Geräte davon verwendet werden sollen, müssen geeignete Druckmittler vorgeschaltet werden.
  12. Druckschalter und Druckmittler bilden eine Funktionseinheit und dürfen im Feld niemals voneinander getrennt werden.
  13. Vor Demontage (Entfernen des Druckschalters von der Anlage) ist das Gerät spannungsfrei zu schalten, sowie die Anlage zu entleeren. Unfallverhütungsvorschriften beachten.
  14. Drucksalter niemals als Steighilfe in der Anlage missbrauchen!
  15. Keine Haftung durch Honeywell GmbH bei Zuwiderhandlungen.

PLT-Schutzeinrichtungen

  1. Falls das Gerät in eine PLT-Schutzeinrichtung nach IEC61511 eingebaut wird, sind die entsprechenden technischen Daten aus dem SIL-Zertifikat zu beachten.

Inhaltsübersicht

  1. Grundausführung
    1.1 Technische Daten
    1.2 Elektrischer Anschluss
    1.3 Druckanschluß
    1.4 Einstellen des Schaltdrucks
    1.5 Elektrische Verriegelung im Schaltschrank
  2. Druckwächter mit einstellbarer Schaltdifferenz
  3. Druckbegrenzer mit mechanischer Verriegelung des Schaltzustands (Wiedereinschalsperre)
  4. Druckwächter mit vergoldeten Kontakten
  5. Druckwachter in eigensicheren Steuerstromkreisen (EEx-i)
  6. Druckwächter in eigensicheren Steuerstromkreisen mit Leitungsbruch- und Kurzschlußüberwachung (EEx-i)
  7. Druckwächter in Ex-Ausführung

  8. Die Typenkennzeichnung gilt sinngemäß auch für DGM...

Typenkennzeichnung*

DWR XXX

1 Grundausstattung der Druckwächter DWR..../DGM...

Kapitel 1 beschreiben die Grundausstattung und die Montage der Druckwächter DWR/DGM XXX (ohne jegliche Zusatzfunktion). Varianten und Zusatzfunktionen behandeln die Kapitel 2-7.

1.1 Technische Daten (Grundausstattung)

Grundjustage:

Je nach Typenreihe und Hauptverwendungszweck werden FEMA Druckschalter entweder steigend oder fallend grundjustiert. Die Tabelle zeigt die Grundjustage der verschiedene Geräte und deren Varianten.

GrundgerätVarianten
Steigend justiertDWR..., Ex-DWR...DWR...-203, -205, -213, -301, -303, -305, -313, -351, -353, -363, -513, -563, -576, -577
DGM..., EX-DGM...DGM...-205, -213, -301, -305, -313, -351, -363, -513, -563, -576, -577
Fallend justiertn. a. n. a.DWR...206, -306, -574, -575 DGM...206, -306, -574, -575

Für Grundjustierung steigend gilt:

Wird der Maximalwert des Einstellbereiches als Schaltpunkt gesetzt, ist der Rückschaltpunkt um den Wert der mittleren Schaltdifferenz niedriger (z.B. DWR6: Einstellbereich 0,5-6 bar, Schaltpunkt 6 bar, Rückschaltpunkt 5,8 bar).

Wird der Minimalwert des Einstellbereiches genutzt, gilt der unterste Einstellwert als Rückschaltpunkt. Der Schaltpunkt muss um den Wert der mittleren Schaltdifferenz hoher gesetzt werden (z.B. DWR6: 0,5-6 bar, Schaltpunkt 0,7 bar, Rückschaltpunkt 0,5 bar).

Für Grundjustierung fallend gilt:

Wird der Minimalwert des Einstellbereiches genutzt, gilt der unterste Einstellwert als Schaltpunkt. Der Rückschaltpunkt muss um den Wert der mittlen SchaltdifferenzHigher gesetzt werden (z.B. DWR6-206: 0,5-6 bar, Schaltpunkt 0,5 bar, Rückschaltpunkt 0,8 bar). Wird der Maximalwert des Einstellbereiches genutzt, gilt der oberste Wert des Einstellbereiches als Rückschaltpunkt. Der Schaltpunkt muss demnach um den Wert der mittlen Schaltdifferenz niedriger gesetzt werden (z.B. DWR6-206: Einstellbereich 0,5-6 bar, Rückschaltpunkt 6 bar, Schaltpunkt 5,7 bar).

Grundsätzlich gilt:

Alle Schalt- und Rückschaltpunkte müssen sich innerhalb der Grenzen des in den technischen Datenblättern beschrieben Einstellbereiches befinden!

Schalter

Einpolig umschaltend

Schalteistung

8 (5) A, 250 V AC

Einbaulage

Senkrecht nach oben und waagrecht

Max. Umgebungstemperatur

-25 bis 70^ (bei DWR...)

-25 bis 60^ (bei DGM...)

Max. Mediumstemperatur

70^ (60°C bei DGM), höhere Mediumstemperatures sind möglich, wenn durch geeignete Maßnahmen (z.B. Wassersackrohr) obige Grenzwerte am Schaltgerät nicht übersritten werden.

Bei Umgebungstemperatur unter 0^ ist davon zu sorgen, dass im Sensor und im Schaltgerät kein Kondenswasser entstehen kann.

Schaltdifferenz

Werte siehe Datenblatt

Druckanschluß

Außengewinde G 1/2 A (Manometeranschluß) nach DIN 16288 und Innengewinde G 1/4 nach ISO 228, Teil 1. (Für Gasanwendungen ab 4 bar nur Flachdichtungen verwenden. Dichtigung im Gewinde ist nur bis 4 bar zulässig).

Schaltgerat

Stabiles Gehäuse aus seewasserbeständigem Aluminium-Druckguß mit Steckanschluß (200) oder Klemmenanschluß (500).

Schutzart nach EN 60529

IP 54 (Gehäuse 200)

IP 65 (Gehäuse 500)

Werkstoffe

siehe Datenblatt

1.2 Elektrischer Anschluss

Anschlussplan

HONEYWELL DGM - Anschlussplan - 1

Bei steigendem Druck:

3-1 öffnet, 3-2 schließt

Bei fallendem Druck:

3-2 öffnet, 3-1 schließt

Verdraughtung

Die Verdrahtung erfolgt am Winkelstecker. Der Kabelausgang ist in jeweils 4 um 90^ gegeneinander versetzten Positionen möglich.

  1. Schraube herausziehen.
  2. Den Schraubendreher in den Schlitz einfahren und nach unter drucken.

HONEYWELL DGM - Verdraughtung - 1

HONEYWELL DGM - Verdraughtung - 2

Bei Klemmenanschlußgehäuse ist die Klemmliste nach Abnahme des Deckels zugänglich. Achtung: Spannung absalten.

1.3 Druckanschluss

Montage: Direkt auf die Rohrleitung (Manometeranschluß G^1 / 2 ) oder mit 2 Schrauben (4 mm) an einer ebenen Fläche. Anziehen nur am Sechskant des Druckorgans, Gehäuse oder Stecker nie als Hebelarm benutzen.

HONEYWELL DGM - Druckanschluss - 1

Außengewinde G 1/2" (Manometeranschluß)

Bei Verwendung von

Flachdichtungen Zentrierschraube eindrehen

(Tiefe A ca. 0,3-0,5 mm).

Innengewinde G^1I_4

Bei Gasanwendung:

Dichtung im Gewinde nurl bis 4 bar. Bei hoherem

Druck Flachdichtung verwenden.

1.4 Einstellen des Schaltdrucks

HONEYWELL DGM - Einstellen des Schaltdrucks - 1

Die Einstellung des Schaltdrucks erfolgt an der Stellspindel. Vor Verstellung ist der oberhalb der Skala liegende Sicherungsstift um max. 2 Umdrehungen zu losen und nach der Einstellung wieder anzuziehen.

Der Skalenwert entspricht dem oberen Schaltpunkt (bei steigendem Druck). Der andere Schaltpunkt (bei fallendem Druck) ist um die Schalfdifferenz niedriger. Die Skala dient als Richtwertskala, für genaue Einstellungen ist ein Manometer erforderlich.

Bei Klemmenanschlußgehäussen ist die Einstellschraube nach Abnahme des Deckels zugänglich.

Achtung: Spannung abschalten.

1.5 Externe elektrische Vertriegung im Schaltschrank (Schaltungsvorschläge)

Ein Druckwächter kann auch als Begrenzer eingesetzt werden, wenn eine elektrische Verriegelung nachgeschaltet ist.

Bei Druckbegrenzung in Dampf- und HeiBwasserkessen ist die externe Verriegelung nur zulässig, wenn sichergestellt ist, daß der Druckwächter „besonderer Bauart" ist.

1.5.1 Maximaldruckbegrenzung mit externer Verriegelung

HONEYWELL DGM - Maximaldruckbegrenzung mit externer Verriegelung - 1

1.5.2 Minimaldruckbegrenzung mit externer Verriegelung

HONEYWELL DGM - Minimaldruckbegrenzung mit externer Verriegelung - 1

Bei Verwendung der oben dargestellen Verriegelungsschaltung werden die Anforderungen nach DIN 57116/VDE 0116 erfüllt, wenn die elektrischen Betriebsmittel, wie Schütze oder Relais der externen Verriegelungschaftung VDE 0660 bzw. VDE 0435 entsprechen.

2. Druckwächter mit einstellbarer Schaltdifferenz DWR...-203 (gilt nicht für DGM...)

2.1 Technische Daten wie 1.1
2.2 Elektrischer Anschluß wie 1.2
2.3 Druckanschluß wie 1.3
2.4 Einstellung

Für die Einstellung des Schaltdrucks und der Schaltdifferenz liegt je eine Einstellspindel zur Verfügung. Beide Spindeln sind zentrisch angeordnet. Die äußere Spindel mit größem Durchmesser beeinfußt den unteren Schaltpunkt, mit der kleinen innenliegenden Madenschraube wird die Schaltdifferenz und damit der obere Schaltpunkt verändert.

Die Wirkungsrichtung ist durch die Pfeilrichtung angegeben.

HONEYWELL DGM - Druckwächter mit einstellbarer Schaltdifferenz DWR...-203 (gilt nicht für DGM...) - 1

Reihenfolge bei der Einstellung

a) Unteren Schaltpunkt (bei fallendem Druck) an großer Spindel nach Skala oder Manometer einstehen.
b) Mit kleiner innenliegender Schraube Schalt-differenz (xd) und damit oberen Schaltpunkt einstellen (bei steigendem Druck).

Bei Änderung der Schaltdifferenz bleibt der untere Abschaltpunkt unverändert, der obere Schaltpunkt wird um die Schaltdifferenz verschoben.

RSP = Rückschaltpunkt

xd = Schaltdifferenz (Hvsterese)

3. Druckbegrenzer mit mechanischer Verriegelung des Schaltzustands (gilt für DWR und sinngemäß für DGM)

Maximaldruckbegrenzer DWR...-205 ID: 0000020756

Minimaldruckbegrenzer DWR...-206 ID: 0000020757

Anstelle des Mikroschalters mit selbstätiger Rückstellung, ist in den Begrenzern ein „bistabiler" Mikroschalter eingebaut.

Erreicht der Druck den an der Skala eingestellten Wert, schaltet der Mikroschalter um und bleibt in dieser Stellung. Die Sperre ist durch Eindrücken der Entriegelungstaste (an der Skalenseite des Schaltgerats durch roten Punkt gekennzeichnet) wieder zu losen. Die Entriegelung kann erst dann erfolgen, wenn der Druck um einen bestimmen Betrag abgesenkt, bzw. bei Verriegelung am unteren Schaltpunkt, wieder angehoben wurde. Je nach Ausführung kann die Verriegelung bei steigendem Wert DWR....-205 oder bei fallendem Wert DWR....-206 wirsam sein.

3.1 Technische Daten wie 1.1

3.2 Elektrischer Anschluss

3.2.1 Maximaldruckbegrenzung

Umschaltung und Verriegelung bei steigendem Druck.

Zusatzfunktion (...205). Anschluß Steuerstromkreis an Klemme 1 und 3.

3.2.2 Minimaldruckbegrenzung

Umschaltung und Verriegelung bei fallendem Druck.

Zusatzfunktion (...206). Anschluß Steuerstromkreis an Klemme 2 und 3.

3.3 Druckanschluss wie 1.3

DWR...-205

HONEYWELL DGM - Druckbegrenzer mit mechanischer Verriegelung des Schaltzustands (gilt für DWR und sinngemäß für DGM) - 1

DWR...-206

HONEYWELL DGM - Druckbegrenzer mit mechanischer Verriegelung des Schaltzustands (gilt für DWR und sinngemäß für DGM) - 2

3.4 Einstellung wie 1.4

Bitte beachten:

Bei Maximaldruckbegrenzern (205) entspricht der Skalenwert dem oberen Schaltpunkt, bei Minimaldruckbegrenzern (206) dem unteren Schaltpunkt.

4. Druckwächter mit vergoldeten Kontakten DWR...-213, DGM...-213

Vergoldete Kontakte werden ausschließlich im Niederspannungsbereich angewendet, um die Übergangswiderstände an den Kontakten gering zu halten.

4.1 Technische Daten wie 1.1

Schalteisting:

max. 24 V DC

max. 100mA

min. 5 V DC

min. 4 mA

Bei hohenen Spannungen und Strömen wird die Goldschicht an den Kontakten beschädigt. Alle übrigen Daten entsprechen der Grundausstattung.

5. Druckwächter in eigensicheren Steuerstromkreisen (EEx-i) DWR/DGM...-513

Nur einsetzbar mit einem geeigneten Trennschaltverträker (z.B. Ex 011). Der dem Trennschaltverträker beigeufige Anschlußplan ist zu beachten.

HONEYWELL DGM - Druckwächter in eigensicheren Steuerstromkreisen (EEx-i) DWR/DGM...-513 - 1
Anschlußplan

6. Druckwächter/Druckbegrenzer in eigensicheren Steuerstromkreisen mit Leitungsbruch- und Kurzschlußüberwachung (EEx-i)

Die Druckwächter entsprechen in allen technischen Daten der Type DWR (DGM). Zusätzlich ist eine Widerstandskombination im Schaltgerät vorhanden, die zusammen mit dem Trennschaltverträger EX 041 die elektrischen Leitungen zwischen Trennschaltverträger und Druckwächter auf Leitungsbruch und Kurzschluß überwacht. Bei Leitungsbruch oder Kurzschluß schaltet das System nach der sicheren Seite ab. Bei Auswahl und Anschluß ist streng zu untersenden zwischen Maximaldruck- und Minimaldrucküberwachung, sowie Wächter- und Begrenzerfungk.

HONEYWELL DGM - Druckwächter/Druckbegrenzer in eigensicheren Steuerstromkreisen mit Leitungsbruch- und Kurzschlußüberwachung (EEx-i) - 1

7. Druckwächter in EEx-d-Ausfuhrung Ex-DWR..., Ex-DGM...

Druckwächter in Ex-Ausführung konnen nur in der nach ATEX geprüften Bauform geliefert werden.

Varianten und Zusammenfunktionen sind grundsatzlich nicht möglich.

7.1 Technische Daten der Ex-Schaltgeräte

Zündschutzart

EX II 2 G D EEx de IIC T6 IP65 T80°C

Ex-Zulassung

PTB 02 ATEX 1121

Ex-Zone

Geeignet fur Zone 1 und 2, 21 und 22

Schutzart

IP 65 bei senkrechter Einbaulage

Umgebungstemperatur

-15 bis +60 °C

Max. Temperatur am Schaltgerät

60^

Max. Mediumstemperatur bei Druckschaltern 60^

Höhere Mediumstemperaturen sind möglich, wenn durch geeignete Maßnahmen

(z.B. Wassersackrohr) sichergestellt ist, daß die o.g. Grenzwerte am Schaltgerät nicht über-schritten werden.

Kabelinführung

M 16 x 1,5

Nur fur feste Verlegung

Schaltdifferenz

Nicht einstellbar,

ca.-Werte siehe Datenblatt

Einbaulage

senkrecht nach oben

7.2 Elektrische Daten

Anschlussplan

Die Klemmleiste ist nach Abnahme des Klemmenkastendeckels und der Klemmenschutzkappe zugänglich. Nach Anschluß der Zuleitungen Klemmenschutzkappe unbedingt wieder anbringen.

HONEYWELL DGM - Anschlussplan - 1

Bei steigendem Druck wird die 3-1 unterbrochen und 3-2 geschlossen.

Schaltelement

Mikroschalter, einpolig umschaltend. Bei Verwendung als Begrenzer mit Wiedereinschalsperre muß die Verriegelung durch eine externe Schaltung erfolgen. Die Schaltung muß DIN 57116, Abschnitt 8.7 entsprechen.

Schutzleiteranschluss

Nach Abnahme des Klemmenkastendeckels zuganglich.

Erdungsanschluß/Potentialausgleich

Außen am Schaltgerät. Max. Kabelquerschnitt 4 mm².

Schalteistung

3 A 250 V AC, 2 A 250 V AC (induktiv)

0,03 A 250 V DC, 3 A 24 V DC

7.3 Druckanschluss wie 1.3

7.4 Schaltpunkteinstellung

Der Schaltpunkt ist im Rahmen der im Datenblatt angegebenen Bereiche an der Stellspindel mit einem Schraubendreher einstellbar. Dazu ist der Klemmenkastendeckel abzunehmen (4 Innensechskant-Schrauben M 4 offen). Zuvor ist die keine Feststellschaubae an der Frontseite (oberhalb der Skala) zu offen und nach der Schaltpunkteinstellung wieder anzuziehen.

Rechtsdrehung an der Stellspindel beweutet niedriger Schaltpunkt, Linksdrehung beweutet hohenen Schaltpunkt. Die Skala dient als Richtwertskala, für genaue Einstellungen ist ein Manometer erforderlich.

7.5 Serien-Nummer

Alle Schaltgeräte und die dazugehörigen Klemmenkastendeckel sind mit der Typenbezeichnung und einer Serien-Nummer gekennzeichnet. Bei der Montage ist darauf auf zu achten, dass die Klemmenkastendeckel nicht vertauscht werden.

Wichtig:

Bei der Montage und Inbetriebnahme der Ex-Schaltgeräte sind die anerkannten Regeln der Technik und die Richtlinien für Installationen in Ex-Bereichen zu beachten. Ex-Kabelverschraubung (4) nur für feste Verlegung zugelassen!

HONEYWELL DGM - Wichtig: - 1

1 Potentialausgleich
2 Klemmenschutzkappe (abnehmbar)
3 Anschlußklemmen
4 Kabeleinführung M 16 x 1,5
5 Schaltpunkteinstellung
6 Feststellschraube fur Einstellspindel
7 Schutzleiteranschluss

Application

Steam

Hot water

Fuel gases

Liquid fuels

Testing basis (DWR)

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Produktinformationen

Marke : HONEYWELL

Modell : DGM

Kategorie : Druckregler