DWR - Druckregler HONEYWELL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Marke | HONEYWELL |
| Modell | DWR |
| Produkttyp | Druckwächter / Druckregler |
| Kategorie | Druckbegrenzerwächter |
| Verfügbare Druckbereiche | Von 0,5 bis 6 bar (z.B. DWR6); andere Bereiche je nach Variante |
| Umgebungstemperatur | -25 °C bis 70 °C (DWR); -25 °C bis 60 °C (DGM) |
| Maximale Mediumstemperatur | 70 °C (DWR); 60 °C (DGM) |
| Schaltleistung | 8 A / 5 A, 250 V DC |
| Gehäuseschutz | IP 54 (Steckerversion); IP 65 (Klemmenversion) |
| Einbaulage | Senkrecht nach oben oder waagerecht |
| Druckanschluss | Außengewinde G 1/2 A (Manometeranschluss); Innengewinde G 1/4 |
| Gehäusematerial | Seewasserbeständiges Druckgussaluminium |
| Kontakttyp | Einpoliger Mikroschalter (Standard); Goldkontakte (Option -213) |
| Einstellung | Einstellstift mit Näherungsskala |
| Anwendungen | Gas (nach G260), Dampf, Heißwasser, niedrigviskose Brennstoffe |
| Verfügbare Varianten | DWR-203 (einstellbare Differenz), -205 (Maximalbegrenzer), -206 (Minimalbegrenzer), -213 (Goldkontakte), -513 (EEx-i), Ex-DWR |
| Sicherheitshinweise | Gerät nicht öffnen; lackierte Schrauben nicht verstellen; für Gase >4 bar Flachdichtungen verwenden |
| Wartung | Sensor vor verunreinigten Medien schützen; mechanische Entkopplung gegen Vibrationen |
| Allgemeine Informationen | Anleitung als PDF verfügbar (64 Seiten); Unterstützung per E-Mail für Übersetzung |
Häufig gestellte Fragen - DWR HONEYWELL
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BEDIENUNGSANLEITUNG DWR HONEYWELL
Montage- und Bedienungsanleitung Assembly- and Operating Instructions Instructions de montage et de service

Druckwächter Druckbegrenzer

Pressure Switch Pressure Limiter

Flüssige Brennstoffe
Prüfgrundlage (DWR)
VdTUV Druck 100/1, Ausg. 4.83
VdTUV Druck 100/1, Ausg. 4.83
VdTUV Druck 100/1, Ausg. 4.83
DIN 3398-3 (01.11.1992)
DIN 3398-4 (1986-10)
DGR 97/23 EG
Prüfgrundlage (DGM)
DIN 3398-3 (01.11.1982)
- DIN EN 1854 (01.11.1997)
DIN 3398-1 (01.1992) + DIN 3398-3 (11.1982)
Funktion
Druckwächter/Druckbegrenzer
(mit internet o. externer Verriegelung)
Wirkungsrichtung
für Maximaldruck- und Minimaldrucküberwachung (DWFS, SDBFS)
Typereihe
DWR Anlagen nach TRD 604
DWR Anlagen nach DIN 4751, T.2
DWR + DGM DVGW-Arbeitsblatt G 260
DWR z.B.Heizole
Registrar-Nr.
ID:000007042
ID:0000020757
ID:000020756
NG-4347AQ1411
3C028/5
CE-0035BN0004
Registrier-Nr.
NG-4346AP1011
CE-0085AQ1088
Sensor (nur DWR)
"Besondere Bauart" durch
Prüfung mit 2 Mio. Schaltspielern



DVGW
TÜV
Typenschlüssel
| Grundausführung DWR XXX | Ausführung mit Zusammenfunktion DWR XXX-YYY | Ex-Ausführung Ex-DWR XXX |
| DWR | Kennzeichnung für Baureihe | |
| XXX | Kennzeichnung für Druckbereich | |
| YYY | Kennzeichnung für Zusammenfunktion | |
| Ex- | Kennzeichnung für Ex-Ausführung | |
Der Typenschlüssel gilt sinngemäß auch fur DGM...
Ausführung der Schaltgehäuse
DWR XXX
DWR XXX-2...

Steckeranschlssgehäuse (200) (Steckanschuß nach DIN 43650)
DWR XXX-5...
Klemmenanschlußgehäuse (500)
Ex-DWR...
Ex-Schaltgerat (700)
Wichtiger Hinweis:
Die Druckschalter sind Prazisionsgeräte, die im Werk eingestellt und justiert werden. Das Gerät deshalb nicht öffnen, die verlackten Justierschrauben nicht verstellen. Die Schaltpunkte wurden sich verändern – neue Justierung wurde erforderlich.
Wichtige Sicherheitsinformation
Bitte vor Installation und Inbetriebnahme durchlesen!
Installation und Inbetriebnahme
- Druckschalter dürfen nur von für den Anwendungsbereich ausgebildeten Fachkräften (elektrisch/hydraulisch/mechanisch) unter Bechtung der Montageanweisung und der ortlichen gesetzlichen Bestimmungen montiert werden.
- Installation (mechanische, druckseite Verbindung) der Geräte darf nur auf elektrochemisch gleichwertigen Materialien erfolgen, sonst droht Zerstörung des unedleren Metals durch Kontaktkorrosion und damit verbunden ein Stabilitätsverlust und Undichtigkeit!
- Vorsicht beim Berühren - Verbrennungsgefahr. Gerät kann je nach Mediumtemperatur bis zu 70^ heißt werden. Beim Betrieb mit Medien bis zu -20^ , besteht Festfrierergefahren!
Sicherheitshinweise
-
Geräte der Serie DWR sind konstruiert für den Einsatz als Druckwächter für Gase nach DVGW Arbeitsblatt G260 und für dunnflüssige Brennstoffe (z.B. Heizöl EL) sowie Dampf und Heißwasser in Anlagen nach TRD 604 und DIN 4751, Teil 2.
-
Geratarf Nur innerhalb der im Datenblatt festgelegten elektrischen,hydraulischen und thermischen Grenzen betrieben werden.
- Induktive Lasten können Kontaktabbrand oder Verschmelzen der Kontakte verursachen. Maßnahmen zur Verhinderung müssen bauseitig vorgesehen werden, z.B. durch Verwendung geeigneter RC - Glieder.
- Bei der Ausführung mit ZF 1979 (öl- und fettfrei) ist zu beachten, dass vom Öffnen der Verpackung bis zur vollständigen Montage eine Wiederverschmutzung der medienberühnten Oberflächen vermieden wird! Generell wird keine Haftung füröl- und fettfrei übernommen!
- Medienberühre Sensorteile aus hochwertigen Edelstähen erlauben den Einsatz in Verbindung mit den verschiedenen Medien. Jedoch ist vor der Auswahl die Prüfung auf Medienbestandigkeit zwingend erforderlich!
- Der Einsatz für Säuren und andere aggressive Medien, wie z.B. Flussäure, Kupferchlorid, Königswasser oder Wasserstoffperoxyd ist nicht zulässig.
- Der Einsatz in Anlagen mit instabilen Gasen und Fluiden, wie z.B. Cyanwasserstoff, gelöstes Acetylen oder Stickstoffoxyd ist nicht zulässig.
-
Geräte müssen vor Sonneneinstrahlung und Regen geschützt werden.
-
Druckschalter sind Prazisionsgeräte, die werkssheit justiert werden. Deshalb darfas das Gerät niemals geöffnet, sowie verlackte Justierschrauben nicht verstellt werden.
- Übermäßige Vibrationen am Druckschalter vermeiden, z.B. durch mechanische Entkoppelung oder andere Schwingungsdämpfungsmaßnahmen.
- Stark verschutzte Medien konnen ein Zusetzen des Sensors und damit Fehl- bzw. Nichtfunktion bewirken. Falls die Geräte davon verwendet werden sollen, müssen geeignete Druckmittler vorgeschaltet werden.
- Druckschalter und Druckmittler bilden eine Funktionseinheit und dürfen im Feld niemals voneinander getrennt werden.
- Vor Demontage (Entfernen des Druckschalters von der Anlage) ist das Gerätspannungsfrei zu schalten, sowie die Anlage zu entleeren. Unfallverhütungsvorschriften beachten.
- Druckschalter niemals als Steighilfe in der Anlage missbrauchen!
- Keine Haftung durch Honeywell GmbH bei Zuwiderhandlungen.
PLT-Schutzeinrichtungen
- Falls das Gerät in eine PLT-Schutzeinrichtung nach IEC61511 eingebaut wird, sind die entsprechenden technischen Daten aus dem SIL-Zertifikat zu beachten.
Inhaltsübersicht
- Grundausführung
1.1 Technische Daten
1.2 Elektrischer Anschluss
1.3 Druckanschluß
1.4 Einstellen des Schaltdrucks
1.5 Elektrische Verriegelung im Schaltschrank - Druckwächter mit einstellbarer Schaltdifferenz
- Druckbegrenzer mit mechanischer Verriegelung des Schaltzustands (Wiedereinschalsperre)
- Druckwächter mit vergoldeten Kontakten
- Druckwachter in eigensicheren Steuerstromkreisen (EEx-i)
- Druckwächter in eigensicheren Steuerstromkreisen mit Leitungsbruch- und Kurzschlußüberwachung (EEx-i)
-
Druckwächter in Ex-Ausführung
-
Die Typenkennzeichnung gilt singemäß auch für DGM...
Typenkennzeichnung*
DWR XXX
1 Grundausstattung der Druckwächter DWR..../DGM...
Kapitel 1 beschreiben die Grundausstattung und die Montage der Druckwächter DWR/DGM XXX (ohne jegliche Zusatzfunktion). Varianten und Zusatzfunktionen behandeln die Kapitel 2-7.
1.1 Technische Daten (Grundausstattung)
Grundjustage:
Je nach Typenreihe und Hauptverwendungszweck werden FEMA Druckschalter entweder steigend oder fallend grundjustiert. Die Tabelle zeigt die Grundjustage der verschiedene Geräte und deren Varianten.
| Grundgerät | Varianten | |
| Steigend justiert | DWR..., Ex-DWR... | DWR...-203, -205, -213, -301, -303, -305, -313, -351, -353, -363, -513, -563, -576, -577 |
| DGM..., EX-DGM... | DGM...-205, -213, -301, -305, -313, -351, -363, -513, -563, -576, -577 | |
| Fallend justiert | n. a. n. a. | DWR...206, -306, -574, -575 DGM...206, -306, -574, -575 |
Für Grundjustierung steigend gilt:
Wird der Maximalwert des Einstellbereiches als Schaltpunkt gesetzt, ist der Rückschaltpunkt um den Wert der mittleren Schaltdifferenz niedriger (z.B. DWR6: Einstellbereich 0,5-6 bar, Schaltpunkt 6 bar, Rückschaltpunkt 5,8 bar).
Wird der Minimalwert des Einstellbereiches genutzt, gilt der unterste Einstellwert als Rückschaltpunkt. Der Schaltpunkt muss um den Wert der mittleren Schaltdifferenz hoher gesetzt werden (z.B. DWR6: 0,5-6 bar, Schaltpunkt 0,7 bar, Rückschaltpunkt 0,5 bar).
Für Grundjustierung fallend gilt:
Wird der Minimalwert des Einstellbereiches genutzt, gilt der unterste Einstellwert als Schaltpunkt. Der Rückschaltpunkt muss um den Wert der mittlen Schaltdifferenzhigher gesetzt werden (z.B. DWR6-206: 0,5-6 bar, Schaltpunkt 0,5 bar, Rückschaltpunkt 0,8 bar). Wird der Maximalwert des Einstellbereiches genutzt, gilt der oberste Wert des Einstellbereiches als Rückschaltpunkt. Der Schaltpunkt muss demnach um den Wert der mittlen Schaltdifferenz niedriger gesetzt werden (z.B. DWR6-206: Einstellbereich 0,5-6 bar, Rückschaltpunkt 6 bar, Schaltpunkt 5,7 bar).
Grundsätzlich gilt:
Alle Schalt- und Rückschaltpunkte müssen sich innerhalb der Grenzen des in den technischen Datenblättern beschrieben Einstellbereiches befinden!
Schalter
Einpolig umschaltend
Schalteistung
8 (5) A, 250 V AC
Einbaulage
Senkrecht nach oben und waagrecht
Max. Umgebungstemperatur
-25 bis 70^ (bei DWR...)
-25 bis 60^ (bei DGM...)
Max. Mediumstemperatur
70^ (60°C bei DGM), höhere Mediumstemperatures sind möglich, wenn durch geeignete Maßnahmen (z.B. Wassersackrohr) obige Grenzwerte am Schaltgerät nicht übersritten werden.
Bei Umgebungstemperatur unter 0^ ist davon zu sorgen, dass im Sensor und im Schaltgerät kein Kondenswasser entstehen kann.
Schaltdifferenz
Werte siehe Datenblatt
Druckanschluß
Außengewinde G 1/2 A (Manometeranschluß) nach DIN 16288 und Innengewinde G 1/4 nach ISO 228, Teil 1. (Für Gasanwendungen ab 4 bar nur Flachdichtungen verwenden. Dichtigung im Gewinde ist nur bis 4 bar zulässig).
Schaltgerat
Stabiles Gehäuse aus seewasserbeständigem Aluminium-Druckguß mit Steckanschluß (200) oder Klemmenanschluß (500).
Schutzart nach EN 60529
IP 54 (Gehäuse 200)
IP 65 (Gehäuse 500)
Werkstoffe
siehe Datenblatt
1.2 Elektrischer Anschluss
Anschlussplan

Bei steigendem Druck:
3-1 öffnet, 3-2 schließt
Bei fallendem Druck:
3-2 öffnet, 3-1 schließt
Verdraughtung
Die Verdrahtung erfolgt am Winkelstecker. Der Kabelausgang ist in jeweils 4 um 90^ gegeneinander versetzten Positionen möglich.
- Schraube herausziehen.
- Den Schraubendreher in den Schlitz einfahren und nach unter drucken.


Bei Klemmenanschlußgehäuse ist die Klemmliste nach Abnahme des Deckels zugänglich. Achtung: Spannung absalten.
1.3 Druckanschluss
Montage: Direkt auf die Rohrleitung (Manometeranschluß G^1 / 2 ) oder mit 2 Schrauben (4 mm) an einer ebenen Fläche. Anziehen nur am Sechskant des Druckorgans, Gehäuse oder Stecker nie als Hebelarm benutzen.

Außengewinde G 1/2" (Manometeranschluß)
Bei Verwendung von Flachdichtungen Zentrierschraube eindrehen (Tiefe A ca. 0,3-0,5 mm).
Innengewinde G^1I_4
Bei Gasanwendung: Dichtung im Gewinde nur bis 4 bar. Bei higherm Druck Flachdichtung verwenden.
1.4 Einstellen des Schaltdrucks

Die Einstellung des Schaltdrucks erfolgt an der Stellspindel. Vor Verstellung ist der oberhalb der Skala liegende Sicherungsstift um max. 2 Umdrehungen zu losen und nach der Einstellung wieder anzuziehen.
Der Skalenwert entspricht dem oberen Schaltpunkt (bei steigendem Druck). Der andere Schaltpunkt (bei fallendem Druck) ist um die Schalfdifferenz niedriger. Die Skala dient als Richtwertskala, für genaue Einstellungen ist ein Manometer erforderlich.
Bei Klemmenanschlußgehäussen ist die Einstellschraube nach Abnahme des Deckels zugänglich.
Achtung: Spannung abschalten.
1.5 Externe elektrische Vertriegung im Schaltschrank (Schaltungsvorschlage)
Ein Druckwächter kann auch als Begrenzer eingesetzt werden, wenn eine elektrische Verriegelung nachgeschaltet ist.
Bei Druckbegrenzung in Dampf- und HeiBwasserkessen ist die externe Verriegelung nur zulässig, wenn sichergestellt ist, daß der Druckwächter „besonderer Bauart" ist.
1.5.1 Maximaldruckbegrenzung mit externer Verriegelung

1.5.2 Minimaldruckbegrenzung mit externer Verriegelung

Bei Verwendung der oben dargestellen Verriegelungsschaltung werden die Anforderungen nach DIN 57116/VDE 0116 erfüllt, wenn die elektrischen Betriebsmittel, wie Schütze oder Relais der externen Verriegelungschaftung VDE 0660 bzw. VDE 0435 entsprechen.
2. Druckwächter mit einstellbarer Schaltdifferenz DWR...-203 (gilt nicht für DGM...)
2.1 Technische Daten wie 1.1
2.2 Elektrischer Anschluß wie 1.2
2.3 Druckanschluß wie 1.3
2.4 Einstellung
Für die Einstellung des Schaltdrucks und der Schaltdifferenz liegt je eine Einstellspindel zur Verfügung. Beide Spindeln sind zentrisch angeordnet. Die äußere Spindel mit größem Durchmesser beeinfußt den unteren Schaltpunkt, mit der kleinen innenliegenden Madenschraube wird die Schaltdifferenz und damit der obere Schaltpunkt verändert.
Die Wirkungsrichtung ist durch die Pfeilrichtung angegeben.

Reihenfolge bei der Einstellung
a) Unteren Schaltpunkt (bei fallendem Druck) an großer Spindel nach Skala oder Manometer einstehen.
b) Mit kleiner innenliegender Schraube Schalt-differenz (xd) und damit oberen Schaltpunkt einstellen (bei steigendem Druck).
Bei Änderung der Schaltdifferenz bleibt der untere Abschaltpunkt unverändert, der obere Schaltpunkt wird um die Schaltdifferenz verschoben.
RSP = Rückschaltpunkt
xd = Schaltdifferenz (Hvsterese)
3. Druckbegrenzer mit mechanischer Verriegelung des Schaltzustands (gilt für DWR und sinngemäß für DGM)
Maximaldruckbegrenzer DWR...-205 ID: 0000020756
Minimaldruckbegrenzer DWR...-206 ID: 0000020757
Anstelle des Mikroschalters mit selbstätiger Rückstellung, ist in den Begrenzern ein „bistabiler" Mikroschalter eingebaut.
Erreicht der Druck den an der Skala eingestellten Wert, schaltet der Mikroschalter um und bleibt in dieser Stellung. Die Sperre ist durch Eindrücken der Entriegelungstaste (an der Skalenseite des Schaltgerats durch roten Punkt gekennzeichnet) wieder zu losen. Die Entriegelung kann erst dann erfolgen, wenn der Druck um einen bestimmen Betrag abgesenkt, bzw. bei Verriegelung am unteren Schaltpunkt, wieder angehoben wurde. Je nach Ausführung kann die Verriegelung bei steigendem Wert DWR....-205 oder bei fallendem Wert DWR....-206 wirsam sein.
3.1 Technische Daten wie 1.1
3.2 Elektrischer Anschluss
3.2.1 Maximaldruckbegrenzung
Umschaltung und Verriegelung bei steigendem Druck.
Zusatzfunktion (...205). Anschluß Steuerstromkreis an Klemme 1 und 3.
3.2.2 Minimaldruckbegrenzung
Umschaltung und Verriegelung bei fallendem Druck.
Zusatzfunktion (...206). Anschluß Steuerstromkreis an Klemme 2 und 3.
3.3 Druckanschluss wie 1.3
DWR...-205

DWR...-206

3.4 Einstellung wie 1.4
Bitte beachten:
Bei Maximaldruckbegrenzern (205) entspricht der Skalenwert dem oberen Schaltpunkt, bei Minimaldruckbegrenzern (206) dem unteren Schaltpunkt.
4. Druckwächter mit vergoldeten Kontakten DWR...-213, DGM...-213
Vergoldete Kontakte werden ausschließlich im Niederspannungsbereich angewendet, um die Übergangswiderstände an den Kontakten gering zu halten.
4.1 Technische Daten wie 1.1
Schalteisting:
max. 24 V DC
max. 100mA
min. 5 V DC
min. 4 mA
Bei hohenen Spannungen und Strömen wird die Goldschicht an den Kontakten beschädigt. Alle übrigen Daten entsprechen der Grundausstattung.
5. Druckwächter in eigensicheren Steuerstromkreisen (EEx-i) DWR/DGM...-513
Nur einsetzbar mit einem geeigneten Trennschaltverträker (z.B. Ex 011). Der dem Trennschaltverträker beigeufige Anschlußplan ist zu beachten.

Anschlußplan
6. Druckwächter/Druckbegrenzer in eigensicheren Steuerstromkreisen mit Leitungsbruch- und Kurzschlußüberwachung (EEx-i)
Die Druckwächter entsprechen in allen technischen Daten der Type DWR (DGM). Zusätzlich ist eine Widerstandskombination im Schaltgerät vorhanden, die zusammen mit dem Trennschaltverträger EX 041 die elektrischen Leitungen zwischen Trennschaltverträger und Druckwächter auf Leitungsbruch und Kurzschluß überwacht. Bei Leitungsbruch oder Kurzschluß schaltet das System nach der sicheren Seite ab. Bei Auswahl und Anschluß ist streng zu untersenden zwischen Maximaldruck- und Minimaldrucküberwachung, sowie Wächter- und Begrenzerfungk.

7. Druckwächter in EEx-d-Ausfuhrung Ex-DWR..., Ex-DGM...
Druckwächter in Ex-Ausführung konnen nur in der nach ATEX geprüften Bauform geliefert werden.
Varianten und Zusammenfunktionen sind grundsatzlich nicht möglich.
7.1 Technische Daten der Ex-Schaltgeräte
Zündschutzart
EX II 2 G D EEx de IIC T6 IP65 T80°C
Ex-Zulassung
PTB 02 ATEX 1121
Ex-Zone
Geeignet fur Zone 1 und 2, 21 und 22
Schutzart
IP 65 bei senkrechter Einbaulage
Umgebungstemperatur
-15 bis +60 °C
Max. Temperatur am Schaltgerät
60^ C
Max. Mediumstemperatur bei Druckschaltern 60^
Höhere Mediumstemperaturen sind möglich, wenn durch geeignete Maßnahmen
(z.B. Wassersackrohr) sichergestellt ist, daß die o.g. Grenzwerte am Schaltgerät nicht über-schritten werden.
Kabelinführung
M 16 x 1,5
Nur fur feste Verlegung
Schaltdifferenz
Nicht einstellbar,
ca.-Werte siehe Datenblatt
Einbaulage
senkrecht nach oben
7.2 Elektrische Daten
Anschlussplan
Die Klemmleiste ist nach Abnahme des Klemmenkastendeckels und der Klemmenschutzkappe zugänglich. Nach Anschluß der Zuleitungen Klemmenschutzkappe unbedingt wieder anbringen.

Bei steigendem Druck wird die 3-1 unterbrochen und 3-2 geschlossen.
Schaltelement
Mikroschalter, einpolig umschaltend. Bei Verwendung als Begrenzer mit Wiedereinschalsperre muß die Verriegelung durch eine externe Schaltung erfolgen. Die Schaltung muß DIN 57116, Abschnitt 8.7 entsprechen.
Schutzleiteranschluss
Nach Abnahme des Klemmenkastendeckels zuganglich.
Erdungsanschluß/Potentialausgleich
Außen am Schaltgerät. Max. Kabelquerschnitt 4 mm².
Schalteistung
3 A 250 V AC, 2 A 250 V AC (induktiv)
0,03 A 250 V DC, 3 A 24 V DC
7.3 Druckanschluss wie 1.3
7.4 Schaltpunkteinstellung
Der Schaltpunkt ist im Rahmen der im Datenblatt angegebenen Bereiche an der Stellspindel mit einem Schraubendreher einstellbar. Dazu ist der Klemmenkastendeckel abzunehmen (4 Innensechskant-Schrauben M 4 offen). Zuvor ist die keine Feststellschaubae an der Frontseite (oberhalb der Skala) zu offen und nach der Schaltpunkteinstellung wieder anzuziehen.
Rechtsdrehung an der Stellspindel beweutet niedriger Schaltpunkt, Linksdrehung beweutet hohenen Schaltpunkt. Die Skala dient als Richtwertskala, für genaue Einstellungen ist ein Manometer erforderlich.
7.5 Serien-Nummer
Alle Schaltgeräte und die dazugehörigen Klemmenkastendeckel sind mit der Typenbezeichnung und einer Serien-Nummer gekennzeichnet. Bei der Montage ist darauf auf zu achten, dass die Klemmenkastendeckel nicht vertauscht werden.
Wichtig:
Bei der Montage und Inbetriebnahme der Ex-Schaltgeräte sind die anerkannten Regeln der Technik und die Richtlinien für Installationen in Ex-Bereichen zu beachten. Ex-Kabelverschraubung (4) nur für feste Verlegung zugelassen!

1 Potentialausgleich
2 Klemmenschutzkappe (abnehmbar)
3 Anschlußklemmen
4 Kabeleinführung M 16 x 1,5
5 Schaltpunkteinstellung
6 Feststellschraube fur Einstellspindel
7 Schutzleiteranschluss
Application
Steam
Hot water
Fuel gases
Liquid fuels