HONEYWELL DWR - Druckregler

DWR - Druckregler HONEYWELL - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Marke HONEYWELL
Modell DWR
Produkttyp Druckwächter / Druckregler
Kategorie Druckbegrenzerwächter
Verfügbare Druckbereiche Von 0,5 bis 6 bar (z.B. DWR6); andere Bereiche je nach Variante
Umgebungstemperatur -25 °C bis 70 °C (DWR); -25 °C bis 60 °C (DGM)
Maximale Mediumstemperatur 70 °C (DWR); 60 °C (DGM)
Schaltleistung 8 A / 5 A, 250 V DC
Gehäuseschutz IP 54 (Steckerversion); IP 65 (Klemmenversion)
Einbaulage Senkrecht nach oben oder waagerecht
Druckanschluss Außengewinde G 1/2 A (Manometeranschluss); Innengewinde G 1/4
Gehäusematerial Seewasserbeständiges Druckgussaluminium
Kontakttyp Einpoliger Mikroschalter (Standard); Goldkontakte (Option -213)
Einstellung Einstellstift mit Näherungsskala
Anwendungen Gas (nach G260), Dampf, Heißwasser, niedrigviskose Brennstoffe
Verfügbare Varianten DWR-203 (einstellbare Differenz), -205 (Maximalbegrenzer), -206 (Minimalbegrenzer), -213 (Goldkontakte), -513 (EEx-i), Ex-DWR
Sicherheitshinweise Gerät nicht öffnen; lackierte Schrauben nicht verstellen; für Gase >4 bar Flachdichtungen verwenden
Wartung Sensor vor verunreinigten Medien schützen; mechanische Entkopplung gegen Vibrationen
Allgemeine Informationen Anleitung als PDF verfügbar (64 Seiten); Unterstützung per E-Mail für Übersetzung

Häufig gestellte Fragen - DWR HONEYWELL

Wie stelle ich den Schaltdruck an einem DWR ein?
Verwenden Sie den Einstellstift unter der Madenschraube. Lösen Sie zuerst die Schraube etwa 2 Umdrehungen, drehen Sie den Stift, um den Schaltpunkt einzustellen, und ziehen Sie die Schraube wieder fest. Die Skala liefert Näherungswerte; verwenden Sie ein Manometer für eine präzise Einstellung. Der obere Schaltpunkt (Druckanstieg) wird angezeigt, der untere Punkt liegt um den Wert der Schaltdifferenz niedriger.
Was ist der Unterschied zwischen den Modellen DWR-205 und DWR-206?
Der DWR-205 ist ein Maximaldruckbegrenzer: Er schaltet und verriegelt, wenn der Druck auf den Sollwert ansteigt. Der DWR-206 ist ein Minimaldruckbegrenzer: Er schaltet und verriegelt, wenn der Druck auf den Sollwert abfällt. Beide erfordern eine manuelle Entriegelung über den roten Knopf.
Kann ich das Gerät mit Säuren oder aggressiven Medien verwenden?
Nein. Das Gerät ist nicht geeignet für Säuren (wie Flusssäure), Kupferchlorid, Königswasser oder Wasserstoffperoxid. Es darf auch nicht mit instabilen Gasen oder Flüssigkeiten wie Blausäure, gelöstem Acetylen oder Stickoxid verwendet werden. Überprüfen Sie vor der Verwendung immer die Medienbeständigkeit.
Was tun bei Undichtigkeit am Druckanschluss?
Stellen Sie sicher, dass die Dichtung für Druck und Medium geeignet ist. Für Gase über 4 bar verwenden Sie ausschließlich Flachdichtungen. Ziehen Sie niemals am Gehäuse oder Stecker als Hebel; verwenden Sie einen Schlüssel am Sechskantanschluss. Überprüfen Sie, ob das Gewinde unbeschädigt ist.
Wie installiere ich den Druckwächter korrekt?
Die Montage darf nur von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Montieren Sie das Gerät senkrecht (Anschluss nach oben) oder waagerecht. Vermeiden Sie übermäßige Vibrationen durch mechanische Entkopplung. Verwenden Sie das Gerät nicht als Führung. Beachten Sie die örtlichen Vorschriften und die Anleitung.
Welche IP-Schutzart hat das Gerät?
Der Schutz hängt vom Gehäuse ab: IP 54 für die Steckerversion (200) und IP 65 für die Klemmenversion (500). Die Ex-Ausführung (Ex-DWR) bietet IP 65 in senkrechter Position.
Welche verschiedenen Gehäusetypen sind verfügbar?
Zwei Haupttypen: das Steckergehäuse (200) mit Steckverbinder nach DIN 43650 und das Klemmengehäuse (500) mit Klemmenleiste zugänglich nach Entfernen des Deckels. Die Ex-Ausführung (700) hat ein spezielles Gehäuse für explosionsgefährdete Bereiche.
Wie schließe ich den Druckwächter an?
Die Verdrahtung erfolgt am Stecker oder Klemmenblock. Bei Druckanstieg öffnen die Klemmen 3-1 und schließen 3-2. Bei Druckabfall öffnet 3-2 und schließt 3-1. Für Begrenzer schließen Sie den Steuerstromkreis an die Klemmen 1 und 3 (max) oder 2 und 3 (min) an. Schalten Sie vor dem Öffnen des Gehäuses immer die Spannung ab.
Was ist die maximale Mediumstemperatur für DWR-Geräte?
Die maximale Mediumstemperatur beträgt 70 °C für DWR und 60 °C für DGM. Wenn das Medium heißer ist, installieren Sie eine Wassersackleitung oder andere Maßnahmen, damit die Temperatur am Schaltgerät innerhalb der Grenzen bleibt.
Kann ich das Gerät zur Reparatur oder Änderung öffnen?
Nein. Das Gerät ist werkseitig eingestellt und justiert. Es ist verboten, das Gerät zu öffnen oder die lackierten Justageschrauben zu verstellen. Jedes Öffnen verändert die Schaltpunkte und macht die Garantie ungültig. Wenden Sie sich bei Eingriffen an Honeywell oder einen autorisierten Service.

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BEDIENUNGSANLEITUNG DWR HONEYWELL

Montage- und Bedienungsanleitung Assembly- and Operating Instructions Instructions de montage et de service

HONEYWELL DWR - Montage- und Bedienungsanleitung Assembly- and Operating Instructions Instructions de montage et de service - 1

Druckwächter Druckbegrenzer

HONEYWELL DWR - Montage- und Bedienungsanleitung Assembly- and Operating Instructions Instructions de montage et de service - 2

Pressure Switch Pressure Limiter

HONEYWELL DWR - Montage- und Bedienungsanleitung Assembly- and Operating Instructions Instructions de montage et de service - 3

Flüssige Brennstoffe

Prüfgrundlage (DWR)

VdTUV Druck 100/1, Ausg. 4.83

VdTUV Druck 100/1, Ausg. 4.83

VdTUV Druck 100/1, Ausg. 4.83

DIN 3398-3 (01.11.1992)

DIN 3398-4 (1986-10)

DGR 97/23 EG

Prüfgrundlage (DGM)

DIN 3398-3 (01.11.1982)

  • DIN EN 1854 (01.11.1997)

DIN 3398-1 (01.1992) + DIN 3398-3 (11.1982)

Funktion

Druckwächter/Druckbegrenzer

(mit internet o. externer Verriegelung)

Wirkungsrichtung

für Maximaldruck- und Minimaldrucküberwachung (DWFS, SDBFS)

Typereihe

DWR Anlagen nach TRD 604

DWR Anlagen nach DIN 4751, T.2

DWR + DGM DVGW-Arbeitsblatt G 260

DWR z.B.Heizole

Registrar-Nr.

ID:000007042

ID:0000020757

ID:000020756

NG-4347AQ1411

3C028/5

CE-0035BN0004

Registrier-Nr.

NG-4346AP1011

CE-0085AQ1088

Sensor (nur DWR)

"Besondere Bauart" durch

Prüfung mit 2 Mio. Schaltspielern

HONEYWELL DWR - Sensor (nur DWR) - 1

HONEYWELL DWR - Sensor (nur DWR) - 2

HONEYWELL DWR - Sensor (nur DWR) - 3

DVGW

TÜV

Typenschlüssel

Grundausführung DWR XXXAusführung mit Zusammenfunktion DWR XXX-YYYEx-Ausführung Ex-DWR XXX
DWRKennzeichnung für Baureihe
XXXKennzeichnung für Druckbereich
YYYKennzeichnung für Zusammenfunktion
Ex-Kennzeichnung für Ex-Ausführung

Der Typenschlüssel gilt sinngemäß auch fur DGM...

Ausführung der Schaltgehäuse

DWR XXX

DWR XXX-2...

HONEYWELL DWR - Ausführung der Schaltgehäuse - 1

Steckeranschlssgehäuse (200) (Steckanschuß nach DIN 43650)

DWR XXX-5...

Klemmenanschlußgehäuse (500)

Ex-DWR...

Ex-Schaltgerat (700)

Wichtiger Hinweis:

Die Druckschalter sind Prazisionsgeräte, die im Werk eingestellt und justiert werden. Das Gerät deshalb nicht öffnen, die verlackten Justierschrauben nicht verstellen. Die Schaltpunkte wurden sich verändern – neue Justierung wurde erforderlich.

Wichtige Sicherheitsinformation

Bitte vor Installation und Inbetriebnahme durchlesen!

Installation und Inbetriebnahme

  1. Druckschalter dürfen nur von für den Anwendungsbereich ausgebildeten Fachkräften (elektrisch/hydraulisch/mechanisch) unter Bechtung der Montageanweisung und der ortlichen gesetzlichen Bestimmungen montiert werden.
  2. Installation (mechanische, druckseite Verbindung) der Geräte darf nur auf elektrochemisch gleichwertigen Materialien erfolgen, sonst droht Zerstörung des unedleren Metals durch Kontaktkorrosion und damit verbunden ein Stabilitätsverlust und Undichtigkeit!
  3. Vorsicht beim Berühren - Verbrennungsgefahr. Gerät kann je nach Mediumtemperatur bis zu 70^ heißt werden. Beim Betrieb mit Medien bis zu -20^ , besteht Festfrierergefahren!

Sicherheitshinweise

  1. Geräte der Serie DWR sind konstruiert für den Einsatz als Druckwächter für Gase nach DVGW Arbeitsblatt G260 und für dunnflüssige Brennstoffe (z.B. Heizöl EL) sowie Dampf und Heißwasser in Anlagen nach TRD 604 und DIN 4751, Teil 2.

  2. Geratarf Nur innerhalb der im Datenblatt festgelegten elektrischen,hydraulischen und thermischen Grenzen betrieben werden.

  3. Induktive Lasten können Kontaktabbrand oder Verschmelzen der Kontakte verursachen. Maßnahmen zur Verhinderung müssen bauseitig vorgesehen werden, z.B. durch Verwendung geeigneter RC - Glieder.
  4. Bei der Ausführung mit ZF 1979 (öl- und fettfrei) ist zu beachten, dass vom Öffnen der Verpackung bis zur vollständigen Montage eine Wiederverschmutzung der medienberühnten Oberflächen vermieden wird! Generell wird keine Haftung füröl- und fettfrei übernommen!
  5. Medienberühre Sensorteile aus hochwertigen Edelstähen erlauben den Einsatz in Verbindung mit den verschiedenen Medien. Jedoch ist vor der Auswahl die Prüfung auf Medienbestandigkeit zwingend erforderlich!
  6. Der Einsatz für Säuren und andere aggressive Medien, wie z.B. Flussäure, Kupferchlorid, Königswasser oder Wasserstoffperoxyd ist nicht zulässig.
  7. Der Einsatz in Anlagen mit instabilen Gasen und Fluiden, wie z.B. Cyanwasserstoff, gelöstes Acetylen oder Stickstoffoxyd ist nicht zulässig.
  8. Geräte müssen vor Sonneneinstrahlung und Regen geschützt werden.

  9. Druckschalter sind Prazisionsgeräte, die werkssheit justiert werden. Deshalb darfas das Gerät niemals geöffnet, sowie verlackte Justierschrauben nicht verstellt werden.

  10. Übermäßige Vibrationen am Druckschalter vermeiden, z.B. durch mechanische Entkoppelung oder andere Schwingungsdämpfungsmaßnahmen.
  11. Stark verschutzte Medien konnen ein Zusetzen des Sensors und damit Fehl- bzw. Nichtfunktion bewirken. Falls die Geräte davon verwendet werden sollen, müssen geeignete Druckmittler vorgeschaltet werden.
  12. Druckschalter und Druckmittler bilden eine Funktionseinheit und dürfen im Feld niemals voneinander getrennt werden.
  13. Vor Demontage (Entfernen des Druckschalters von der Anlage) ist das Gerätspannungsfrei zu schalten, sowie die Anlage zu entleeren. Unfallverhütungsvorschriften beachten.
  14. Druckschalter niemals als Steighilfe in der Anlage missbrauchen!
  15. Keine Haftung durch Honeywell GmbH bei Zuwiderhandlungen.

PLT-Schutzeinrichtungen

  1. Falls das Gerät in eine PLT-Schutzeinrichtung nach IEC61511 eingebaut wird, sind die entsprechenden technischen Daten aus dem SIL-Zertifikat zu beachten.

Inhaltsübersicht

  1. Grundausführung
    1.1 Technische Daten
    1.2 Elektrischer Anschluss
    1.3 Druckanschluß
    1.4 Einstellen des Schaltdrucks
    1.5 Elektrische Verriegelung im Schaltschrank
  2. Druckwächter mit einstellbarer Schaltdifferenz
  3. Druckbegrenzer mit mechanischer Verriegelung des Schaltzustands (Wiedereinschalsperre)
  4. Druckwächter mit vergoldeten Kontakten
  5. Druckwachter in eigensicheren Steuerstromkreisen (EEx-i)
  6. Druckwächter in eigensicheren Steuerstromkreisen mit Leitungsbruch- und Kurzschlußüberwachung (EEx-i)
  7. Druckwächter in Ex-Ausführung

  8. Die Typenkennzeichnung gilt singemäß auch für DGM...

Typenkennzeichnung*

DWR XXX

1 Grundausstattung der Druckwächter DWR..../DGM...

Kapitel 1 beschreiben die Grundausstattung und die Montage der Druckwächter DWR/DGM XXX (ohne jegliche Zusatzfunktion). Varianten und Zusatzfunktionen behandeln die Kapitel 2-7.

1.1 Technische Daten (Grundausstattung)

Grundjustage:

Je nach Typenreihe und Hauptverwendungszweck werden FEMA Druckschalter entweder steigend oder fallend grundjustiert. Die Tabelle zeigt die Grundjustage der verschiedene Geräte und deren Varianten.

GrundgerätVarianten
Steigend justiertDWR..., Ex-DWR...DWR...-203, -205, -213, -301, -303, -305, -313, -351, -353, -363, -513, -563, -576, -577
DGM..., EX-DGM...DGM...-205, -213, -301, -305, -313, -351, -363, -513, -563, -576, -577
Fallend justiertn. a. n. a.DWR...206, -306, -574, -575 DGM...206, -306, -574, -575

Für Grundjustierung steigend gilt:

Wird der Maximalwert des Einstellbereiches als Schaltpunkt gesetzt, ist der Rückschaltpunkt um den Wert der mittleren Schaltdifferenz niedriger (z.B. DWR6: Einstellbereich 0,5-6 bar, Schaltpunkt 6 bar, Rückschaltpunkt 5,8 bar).

Wird der Minimalwert des Einstellbereiches genutzt, gilt der unterste Einstellwert als Rückschaltpunkt. Der Schaltpunkt muss um den Wert der mittleren Schaltdifferenz hoher gesetzt werden (z.B. DWR6: 0,5-6 bar, Schaltpunkt 0,7 bar, Rückschaltpunkt 0,5 bar).

Für Grundjustierung fallend gilt:

Wird der Minimalwert des Einstellbereiches genutzt, gilt der unterste Einstellwert als Schaltpunkt. Der Rückschaltpunkt muss um den Wert der mittlen Schaltdifferenzhigher gesetzt werden (z.B. DWR6-206: 0,5-6 bar, Schaltpunkt 0,5 bar, Rückschaltpunkt 0,8 bar). Wird der Maximalwert des Einstellbereiches genutzt, gilt der oberste Wert des Einstellbereiches als Rückschaltpunkt. Der Schaltpunkt muss demnach um den Wert der mittlen Schaltdifferenz niedriger gesetzt werden (z.B. DWR6-206: Einstellbereich 0,5-6 bar, Rückschaltpunkt 6 bar, Schaltpunkt 5,7 bar).

Grundsätzlich gilt:

Alle Schalt- und Rückschaltpunkte müssen sich innerhalb der Grenzen des in den technischen Datenblättern beschrieben Einstellbereiches befinden!

Schalter

Einpolig umschaltend

Schalteistung

8 (5) A, 250 V AC

Einbaulage

Senkrecht nach oben und waagrecht

Max. Umgebungstemperatur

-25 bis 70^ (bei DWR...)

-25 bis 60^ (bei DGM...)

Max. Mediumstemperatur

70^ (60°C bei DGM), höhere Mediumstemperatures sind möglich, wenn durch geeignete Maßnahmen (z.B. Wassersackrohr) obige Grenzwerte am Schaltgerät nicht übersritten werden.

Bei Umgebungstemperatur unter 0^ ist davon zu sorgen, dass im Sensor und im Schaltgerät kein Kondenswasser entstehen kann.

Schaltdifferenz

Werte siehe Datenblatt

Druckanschluß

Außengewinde G 1/2 A (Manometeranschluß) nach DIN 16288 und Innengewinde G 1/4 nach ISO 228, Teil 1. (Für Gasanwendungen ab 4 bar nur Flachdichtungen verwenden. Dichtigung im Gewinde ist nur bis 4 bar zulässig).

Schaltgerat

Stabiles Gehäuse aus seewasserbeständigem Aluminium-Druckguß mit Steckanschluß (200) oder Klemmenanschluß (500).

Schutzart nach EN 60529

IP 54 (Gehäuse 200)

IP 65 (Gehäuse 500)

Werkstoffe

siehe Datenblatt

1.2 Elektrischer Anschluss

Anschlussplan

HONEYWELL DWR - Anschlussplan - 1

Bei steigendem Druck:

3-1 öffnet, 3-2 schließt

Bei fallendem Druck:

3-2 öffnet, 3-1 schließt

Verdraughtung

Die Verdrahtung erfolgt am Winkelstecker. Der Kabelausgang ist in jeweils 4 um 90^ gegeneinander versetzten Positionen möglich.

  1. Schraube herausziehen.
  2. Den Schraubendreher in den Schlitz einfahren und nach unter drucken.

HONEYWELL DWR - Verdraughtung - 1

HONEYWELL DWR - Verdraughtung - 2

Bei Klemmenanschlußgehäuse ist die Klemmliste nach Abnahme des Deckels zugänglich. Achtung: Spannung absalten.

1.3 Druckanschluss

Montage: Direkt auf die Rohrleitung (Manometeranschluß G^1 / 2 ) oder mit 2 Schrauben (4 mm) an einer ebenen Fläche. Anziehen nur am Sechskant des Druckorgans, Gehäuse oder Stecker nie als Hebelarm benutzen.

HONEYWELL DWR - Druckanschluss - 1

Außengewinde G 1/2" (Manometeranschluß)

Bei Verwendung von Flachdichtungen Zentrierschraube eindrehen (Tiefe A ca. 0,3-0,5 mm).

Innengewinde G^1I_4

Bei Gasanwendung: Dichtung im Gewinde nur bis 4 bar. Bei higherm Druck Flachdichtung verwenden.

1.4 Einstellen des Schaltdrucks

HONEYWELL DWR - Einstellen des Schaltdrucks - 1

Die Einstellung des Schaltdrucks erfolgt an der Stellspindel. Vor Verstellung ist der oberhalb der Skala liegende Sicherungsstift um max. 2 Umdrehungen zu losen und nach der Einstellung wieder anzuziehen.

Der Skalenwert entspricht dem oberen Schaltpunkt (bei steigendem Druck). Der andere Schaltpunkt (bei fallendem Druck) ist um die Schalfdifferenz niedriger. Die Skala dient als Richtwertskala, für genaue Einstellungen ist ein Manometer erforderlich.

Bei Klemmenanschlußgehäussen ist die Einstellschraube nach Abnahme des Deckels zugänglich.

Achtung: Spannung abschalten.

1.5 Externe elektrische Vertriegung im Schaltschrank (Schaltungsvorschlage)

Ein Druckwächter kann auch als Begrenzer eingesetzt werden, wenn eine elektrische Verriegelung nachgeschaltet ist.

Bei Druckbegrenzung in Dampf- und HeiBwasserkessen ist die externe Verriegelung nur zulässig, wenn sichergestellt ist, daß der Druckwächter „besonderer Bauart" ist.

1.5.1 Maximaldruckbegrenzung mit externer Verriegelung

HONEYWELL DWR - Maximaldruckbegrenzung mit externer Verriegelung - 1

1.5.2 Minimaldruckbegrenzung mit externer Verriegelung

HONEYWELL DWR - Minimaldruckbegrenzung mit externer Verriegelung - 1

Bei Verwendung der oben dargestellen Verriegelungsschaltung werden die Anforderungen nach DIN 57116/VDE 0116 erfüllt, wenn die elektrischen Betriebsmittel, wie Schütze oder Relais der externen Verriegelungschaftung VDE 0660 bzw. VDE 0435 entsprechen.

2. Druckwächter mit einstellbarer Schaltdifferenz DWR...-203 (gilt nicht für DGM...)

2.1 Technische Daten wie 1.1
2.2 Elektrischer Anschluß wie 1.2
2.3 Druckanschluß wie 1.3
2.4 Einstellung

Für die Einstellung des Schaltdrucks und der Schaltdifferenz liegt je eine Einstellspindel zur Verfügung. Beide Spindeln sind zentrisch angeordnet. Die äußere Spindel mit größem Durchmesser beeinfußt den unteren Schaltpunkt, mit der kleinen innenliegenden Madenschraube wird die Schaltdifferenz und damit der obere Schaltpunkt verändert.

Die Wirkungsrichtung ist durch die Pfeilrichtung angegeben.

HONEYWELL DWR - Druckwächter mit einstellbarer Schaltdifferenz DWR...-203 (gilt nicht für DGM...) - 1

Reihenfolge bei der Einstellung

a) Unteren Schaltpunkt (bei fallendem Druck) an großer Spindel nach Skala oder Manometer einstehen.
b) Mit kleiner innenliegender Schraube Schalt-differenz (xd) und damit oberen Schaltpunkt einstellen (bei steigendem Druck).

Bei Änderung der Schaltdifferenz bleibt der untere Abschaltpunkt unverändert, der obere Schaltpunkt wird um die Schaltdifferenz verschoben.

RSP = Rückschaltpunkt

xd = Schaltdifferenz (Hvsterese)

3. Druckbegrenzer mit mechanischer Verriegelung des Schaltzustands (gilt für DWR und sinngemäß für DGM)

Maximaldruckbegrenzer DWR...-205 ID: 0000020756

Minimaldruckbegrenzer DWR...-206 ID: 0000020757

Anstelle des Mikroschalters mit selbstätiger Rückstellung, ist in den Begrenzern ein „bistabiler" Mikroschalter eingebaut.

Erreicht der Druck den an der Skala eingestellten Wert, schaltet der Mikroschalter um und bleibt in dieser Stellung. Die Sperre ist durch Eindrücken der Entriegelungstaste (an der Skalenseite des Schaltgerats durch roten Punkt gekennzeichnet) wieder zu losen. Die Entriegelung kann erst dann erfolgen, wenn der Druck um einen bestimmen Betrag abgesenkt, bzw. bei Verriegelung am unteren Schaltpunkt, wieder angehoben wurde. Je nach Ausführung kann die Verriegelung bei steigendem Wert DWR....-205 oder bei fallendem Wert DWR....-206 wirsam sein.

3.1 Technische Daten wie 1.1

3.2 Elektrischer Anschluss

3.2.1 Maximaldruckbegrenzung

Umschaltung und Verriegelung bei steigendem Druck.

Zusatzfunktion (...205). Anschluß Steuerstromkreis an Klemme 1 und 3.

3.2.2 Minimaldruckbegrenzung

Umschaltung und Verriegelung bei fallendem Druck.

Zusatzfunktion (...206). Anschluß Steuerstromkreis an Klemme 2 und 3.

3.3 Druckanschluss wie 1.3

DWR...-205

HONEYWELL DWR - Druckbegrenzer mit mechanischer Verriegelung des Schaltzustands (gilt für DWR und sinngemäß für DGM) - 1

DWR...-206

HONEYWELL DWR - Druckbegrenzer mit mechanischer Verriegelung des Schaltzustands (gilt für DWR und sinngemäß für DGM) - 2

3.4 Einstellung wie 1.4

Bitte beachten:

Bei Maximaldruckbegrenzern (205) entspricht der Skalenwert dem oberen Schaltpunkt, bei Minimaldruckbegrenzern (206) dem unteren Schaltpunkt.

4. Druckwächter mit vergoldeten Kontakten DWR...-213, DGM...-213

Vergoldete Kontakte werden ausschließlich im Niederspannungsbereich angewendet, um die Übergangswiderstände an den Kontakten gering zu halten.

4.1 Technische Daten wie 1.1

Schalteisting:

max. 24 V DC

max. 100mA

min. 5 V DC

min. 4 mA

Bei hohenen Spannungen und Strömen wird die Goldschicht an den Kontakten beschädigt. Alle übrigen Daten entsprechen der Grundausstattung.

5. Druckwächter in eigensicheren Steuerstromkreisen (EEx-i) DWR/DGM...-513

Nur einsetzbar mit einem geeigneten Trennschaltverträker (z.B. Ex 011). Der dem Trennschaltverträker beigeufige Anschlußplan ist zu beachten.

HONEYWELL DWR - Druckwächter in eigensicheren Steuerstromkreisen (EEx-i) DWR/DGM...-513 - 1
Anschlußplan

6. Druckwächter/Druckbegrenzer in eigensicheren Steuerstromkreisen mit Leitungsbruch- und Kurzschlußüberwachung (EEx-i)

Die Druckwächter entsprechen in allen technischen Daten der Type DWR (DGM). Zusätzlich ist eine Widerstandskombination im Schaltgerät vorhanden, die zusammen mit dem Trennschaltverträger EX 041 die elektrischen Leitungen zwischen Trennschaltverträger und Druckwächter auf Leitungsbruch und Kurzschluß überwacht. Bei Leitungsbruch oder Kurzschluß schaltet das System nach der sicheren Seite ab. Bei Auswahl und Anschluß ist streng zu untersenden zwischen Maximaldruck- und Minimaldrucküberwachung, sowie Wächter- und Begrenzerfungk.

HONEYWELL DWR - Druckwächter/Druckbegrenzer in eigensicheren Steuerstromkreisen mit Leitungsbruch- und Kurzschlußüberwachung (EEx-i) - 1

7. Druckwächter in EEx-d-Ausfuhrung Ex-DWR..., Ex-DGM...

Druckwächter in Ex-Ausführung konnen nur in der nach ATEX geprüften Bauform geliefert werden.

Varianten und Zusammenfunktionen sind grundsatzlich nicht möglich.

7.1 Technische Daten der Ex-Schaltgeräte

Zündschutzart

EX II 2 G D EEx de IIC T6 IP65 T80°C

Ex-Zulassung

PTB 02 ATEX 1121

Ex-Zone

Geeignet fur Zone 1 und 2, 21 und 22

Schutzart

IP 65 bei senkrechter Einbaulage

Umgebungstemperatur

-15 bis +60 °C

Max. Temperatur am Schaltgerät

60^ C

Max. Mediumstemperatur bei Druckschaltern 60^

Höhere Mediumstemperaturen sind möglich, wenn durch geeignete Maßnahmen

(z.B. Wassersackrohr) sichergestellt ist, daß die o.g. Grenzwerte am Schaltgerät nicht über-schritten werden.

Kabelinführung

M 16 x 1,5

Nur fur feste Verlegung

Schaltdifferenz

Nicht einstellbar,

ca.-Werte siehe Datenblatt

Einbaulage

senkrecht nach oben

7.2 Elektrische Daten

Anschlussplan

Die Klemmleiste ist nach Abnahme des Klemmenkastendeckels und der Klemmenschutzkappe zugänglich. Nach Anschluß der Zuleitungen Klemmenschutzkappe unbedingt wieder anbringen.

HONEYWELL DWR - Anschlussplan - 1

Bei steigendem Druck wird die 3-1 unterbrochen und 3-2 geschlossen.

Schaltelement

Mikroschalter, einpolig umschaltend. Bei Verwendung als Begrenzer mit Wiedereinschalsperre muß die Verriegelung durch eine externe Schaltung erfolgen. Die Schaltung muß DIN 57116, Abschnitt 8.7 entsprechen.

Schutzleiteranschluss

Nach Abnahme des Klemmenkastendeckels zuganglich.

Erdungsanschluß/Potentialausgleich

Außen am Schaltgerät. Max. Kabelquerschnitt 4 mm².

Schalteistung

3 A 250 V AC, 2 A 250 V AC (induktiv)

0,03 A 250 V DC, 3 A 24 V DC

7.3 Druckanschluss wie 1.3

7.4 Schaltpunkteinstellung

Der Schaltpunkt ist im Rahmen der im Datenblatt angegebenen Bereiche an der Stellspindel mit einem Schraubendreher einstellbar. Dazu ist der Klemmenkastendeckel abzunehmen (4 Innensechskant-Schrauben M 4 offen). Zuvor ist die keine Feststellschaubae an der Frontseite (oberhalb der Skala) zu offen und nach der Schaltpunkteinstellung wieder anzuziehen.

Rechtsdrehung an der Stellspindel beweutet niedriger Schaltpunkt, Linksdrehung beweutet hohenen Schaltpunkt. Die Skala dient als Richtwertskala, für genaue Einstellungen ist ein Manometer erforderlich.

7.5 Serien-Nummer

Alle Schaltgeräte und die dazugehörigen Klemmenkastendeckel sind mit der Typenbezeichnung und einer Serien-Nummer gekennzeichnet. Bei der Montage ist darauf auf zu achten, dass die Klemmenkastendeckel nicht vertauscht werden.

Wichtig:

Bei der Montage und Inbetriebnahme der Ex-Schaltgeräte sind die anerkannten Regeln der Technik und die Richtlinien für Installationen in Ex-Bereichen zu beachten. Ex-Kabelverschraubung (4) nur für feste Verlegung zugelassen!

HONEYWELL DWR - Wichtig: - 1

1 Potentialausgleich
2 Klemmenschutzkappe (abnehmbar)
3 Anschlußklemmen
4 Kabeleinführung M 16 x 1,5
5 Schaltpunkteinstellung
6 Feststellschraube fur Einstellspindel
7 Schutzleiteranschluss

Application

Steam

Hot water

Fuel gases

Liquid fuels

Testing basis (DWR)

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Produktinformationen

Marke : HONEYWELL

Modell : DWR

Kategorie : Druckregler