GEOTHERM PLUS - VAILLANT - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Undefiniert kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch GEOTHERM PLUS - VAILLANT und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. GEOTHERM PLUS von der Marke VAILLANT.
BEDIENUNGSANLEITUNG GEOTHERM PLUS VAILLANT
DE, AT, CHDE, CHFR, CHIT, NL Für den Betreiber
Wärmepumpe mit zusätzlicher Kühlfunktion
CHDE Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis Allgemeines 3 Typenschild 3
5.10.4 Warnmeldungen 26 5.10.5 Vorübergehende Störungen 26 5.10.6 Fehlerabschaltung 27
Hinweise zur Dokumentation 3 Aufbewahrung der Unterlagen 3 Verwendete Symbole 4 Gültigkeit der Anleitung 4
Garantie und Kundendienst 28 Garantie 28 Kundendienst 28
Sicherheitshinweise 4 Kältemittel 4 Veränderungsverbot 5
Anhang 29 Technische Daten 29 Typenschild 31
3.6 3.6.1 3.6.2 3.6.3
Hinweise zu Installation und Betrieb Bestimmungsgemäße Verwendung Anforderungen an den Aufstellort Reinigung und Pflege Betriebszustand der Wärmepumpe kontrollieren Fülldruck der Heizungsanlage Füllstand und Fülldruck des Solekreislaufes Kondensatanfall (Schwitzwasser) Energiespartipps Allgemeine Energiespartipps Einsparmöglichkeiten durch den richtigen Einsatz der Regelung Recycling und Entsorgung Gerät Verpackung Kältemittel
Geräte- und Funktionsbeschreibung 9 Funktionsprinzip 9 Funktionsweise des Kältemittelkreislaufes 9 Automatische Zusatzfunktionen 10 Aufbau der Wärmepumpe geoTHERM plus 11
5 5.1 5.2 5.3 5.3.1 5.3.2 5.3.3 5.3.4 5.3.5 5.3.6 5.4 5.5 5.6 5.7 5.8 5.9 5.10 5.10.1 5.10.2 5.10.3
Bedienung Den Regler kennen lernen und bedienen Menüs und Parameter einstellen Reglerbeschreibung Mögliche Anlagenkreise Energiebilanzregelung Ladeprinzip Pufferspeicher Auf Werkseinstellungen zurücksetzen Reglerstruktur Energiesparfunktionen einstellen Ablaufdiagramm Displays der Betreiberebene Sonderfunktionen Inbetriebnahme der Wärmepumpe Außerbetriebnahme der Wärmepumpe Inspektion Störungsbeseitigung und Diagnose Fehlermeldungen am Regler Notbetrieb aktivieren Fehler/Störungen, die Sie beheben können
12 12 13 14 14 14 14 14 14 15 16 17 23 25 25 25 25 25 26 26
Bedienungsanleitung geoTHERM plus VWS 0020052743_02
Allgemeines Hinweise zur Dokumentation 1 Allgemeines
Die Vaillant Wärmepumpen geoTHERM plus werden in dieser Anleitung allgemein als Wärmepumpen bezeichnet und sind in folgenden Varianten erhältlich:
Die folgenden Hinweise sind ein Wegweiser durch die Gesamtdokumentation. In Verbindung mit dieser Bedienungsanleitung sind weitere Unterlagen gültig. Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Anleitungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
Typenbezeichnung VWS 64/2 VWS 84/2 VWS 104/2
Artikelnummer 0010005858 0010005859 0010005860
Tab. 0.1 Typenbezeichnungen und Artikelnummern Die Wärmepumpen sind nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Die Konformität mit den zutreffenden Normen wurde nachgewiesen.
VDE Siegel und geprüfte Sicherheit
Hinweise zur Dokumentation
Mitgeltende Unterlagen Für den Anlagenbetreiber: Garantiekarte (Deutschland) Garantiekarte (Österreich)
Nr. 804593 Nr. 804507
Für den Fachhandwerker: Installationsanleitung geoTHERM plus Nr. 0020052107 Mitgeltende Unterlagen sind alle Anleitungen, die die Bedienung der Wärmepumpe beschreiben sowie weitere Anleitungen aller verwendeten Zubehörteile. 1.2 Aufbewahrung der Unterlagen Bewahren Sie diese Bedienungsanleitung sowie alle mitgeltenden Unterlagen gut auf, damit sie bei Bedarf zur Verfügung stehen. Sie können die Unterlagen innerhalb der Säulenabdeckung aufbewahren. Übergeben Sie bei Auszug oder Verkauf die Unterlagen an den Nachfolger.
Mit der CE-Kennzeichnung bestätigen wir als Gerätehersteller, dass die Geräte der Baureihe geoTHERM plus die Anforderungen der Richtlinie über die elektromagnetische Verträglichkeit (Richtlinie 89/336/EWG des Rates) erfüllen. Die Geräte erfüllen die grundlegenden Anforderungen der Niederspannungsrichtlinie (Richtlinie 73/23/EWG des Rates). Des Weiteren erfüllen die Geräte die Anforderungen der EN 14511 (Wärmepumpen mit elektrisch angetriebenen Verdichtern, Heizen, Anforderungen an Geräte für die Raumheizung und zum Erwärmen von Trinkwasser) sowie die EN 378 (sicherheitstechnische und umweltrelevante Anforderungen an Kälteanlagen und Wärmepumpen). Typenschild Bei der Wärmepumpe geoTHERM plus ist innen auf dem Bodenblech ein Typenschild angebracht. Eine Typenbezeichnung befindet sich oben auf dem grauen Rahmen der Säule (siehe auch Kap. 4.4, Abb. 4.3). In Kap. 7.2, Anhang, befinden sich für den technisch interessierten Kunden eine Typenschild-Abbildung und eine Tabelle zur Erklärung der abgebildeten Typenschild-Symbole.
Abb. 1.1 Säulenabdeckung entfernen
Bedienungsanleitung geoTHERM plus VWS 0020052743_02
1 Hinweise zur Dokumentation 2 Sicherheitshinweise 1.2 Verwendete Symbole In dieser Bedienungsanleitung werden folgende Symbole zur Gefahrenklassifizierung, für Hinweise, Aktivitäten und Energiespartipps verwendet.
Gefahr! Unmittelbare Gefahr für Leib und Leben!
Gefahr! Verbrennungs- und Verbrühungsgefahr!
Achtung! Mögliche gefährliche Situation für Produkt und Umwelt!
Beachten Sie bei der Bedienung der Wärmepumpe die folgenden Sicherheitshinweise und Vorschriften: • Lassen Sie sich von Ihrem Fachhandwerksbetrieb ausführlich in die Bedienung der Wärmepumpe einweisen. • Lesen Sie diese Bedienungsanleitung sorgfältig durch. • Führen Sie nur Tätigkeiten aus, die in dieser Bedienungsanleitung beschrieben sind.
H Hinweis! Nützliche Informationen und Hinweise.
Dieses Symbol weist Sie auf Energiespartipps hin. Diese Einstellung können Sie u. a. über die Regelung Ihrer Wärmepumpe realisieren. • Symbol für eine erforderliche Aktivität 1.3 Gültigkeit der Anleitung Diese Anleitung gilt ausschließlich für Wärmepumpen, deren Typenbezeichnungen in Tab. 0.1 aufgelistetet sind.
Gefahr! Verbrennungsgefahr durch Kontakt mit Bauteilen der Wärmepumpe! An Bauteilen der Wärmepumpe können hohe Temperaturen auftreten. Berühren Sie keine unisolierten Leitungen der Wärmepumpe. Entfernen Sie keine Verkleidungsteile (ausgenommen Säulenabdeckung, siehe Kap. 1.1).
2.1 Kältemittel Die Wärmepumpe wird mit einer Betriebsfüllung des Kältemittels R 407 C geliefert. Dies ist ein chlorfreies Kältemittel, das die Ozonschicht der Erde nicht beeinflusst. R 407 C ist weder feuergefährlich noch besteht Explosionsgefahr.
Gefahr! Umweltgefährdung! Dieses Gerät enthält das Kältemittel R 407 C. Das Kältemittel darf nicht in die Atmosphäre gelangen. R 407 C ist ein vom Kyoto-Protokoll erfasstes fluoriertes Treibhausgas mit GWP 1653 (GWP = Global Warming Potential). Das im Gerät enthaltene Kältemittel muss vor Entsorgung des Gerätes komplett in dafür geeignete Behälter abgelassen werden, um es anschließend den Vorschriften entsprechend zu recyclen oder zu entsorgen. Die entsprechenden Arbeiten im Zusammenhang mit dem Kältemittel dürfen nur von offiziell zertifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
Gefahr! Verletzungsgefahr durch Erfrierungen bei Kontakt mit Kältemittel R 407 C! Austretendes Kältemittel kann bei Berühren der Austrittstelle zu Erfrierungen führen: Bei Undichtigkeiten im Kältemittelkreislauf Gase und Dämpfe nicht einatmen. Haut- und Augenkontakt vermeiden.
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Sicherheitshinweise 2 Hinweise zu Installation und Betrieb 3
Hinweis! Bei normaler Benutzung und normalen Bedingungen gehen keine Gefahren vom Kältemittel R 407 C aus. Bei unsachgemäßer Verwendung kann es jedoch zu Verletzungen und Schäden kommen.
Veränderungsverbot Gefahr! Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Veränderungen! Nehmen Sie unter keinen Umständen selbst Eingriffe oder Veränderungen an der Wärmepumpe oder anderen Teilen der Heizungs- und Warmwasseranlage vor.
Das Veränderungsverbot gilt für: — die geoTHERM plus Wärmepumpen, — das Umfeld der geoTHERM plus Wärmepumpen, — die Zuleitungen für Wasser und Strom. Für Änderungen an der Wärmepumpe oder im Umfeld müssen Sie einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb hinzuziehen. • Zerstören oder entfernen Sie keine Verplombungen und Sicherungen von Bauteilen. Nur anerkannte Fachhandwerker und der Werkskundendienst sind autorisiert, verplombte und gesicherte Bauteile zu verändern.
Hinweise zu Installation und Betrieb
Die Vaillant Wärmepumpen vom Typ geoTHERM plus sind nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut Dennoch können bei unsachgemäßer oder nicht bestimmungsgemäßer Verwendung Gefahren für Leib und Leben des Benutzers oder Dritter bzw. Beeinträchtigungen des Gerätes und anderer Sachwerte entstehen. Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch Personen (einschließlich Kinder) mit eingeschränkten physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung und/oder mangels Wissen benutzt zu werden, es sei denn, sie werden durch eine für ihre Sicherheit zuständige Person beaufsichtigt oder erhielten von ihr Anweisungen, wie das Gerät zu benutzen ist. Kinder müssen beaufsichtigt werden, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Gerät spielen.
Gefahr! Lebensgefahr durch unqualifiziertes Personal! Die Installation, Inspektion und Instandsetzung darf nur von einem Fachhandwerker durchgeführt werden. Insbesondere Arbeiten an den elektrischen Teilen und am Kältemittelkreislauf erfordern eine entsprechende Qualifikation.
3.1 Bestimmungsgemäße Verwendung Die Vaillant Wärmepumpen vom Typ geoTHERM plus sind als Wärmeerzeuger für geschlossene WarmwasserZentralheizungsanlagen und für die Warmwasserbereitung vorgesehen. Eine andere oder darüber hinausgehende Benutzung gilt als nicht bestimmungsgemäß. Für hieraus resultierende Schäden haftet der Hersteller/Lieferant nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender. Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehören auch das Beachten: — der Bedienungs- und der Installationsanleitung — aller weiteren mitgeltenden Unterlagen — der Einhaltung der Inspektions- und Pflegebedingungen.
Achtung! Jede mißbräuchliche Verwendung ist untersagt.
3.2 Anforderungen an den Aufstellort Der Aufstellort muss so bemessen sein, dass die Wärmepumpe ordnungsgemäß installiert und gepflegt werden kann. • Fragen Sie Ihren Fachhandwerker, welche aktuell gültigen nationalen baurechtlichen Vorschriften zu beachten sind. Der Aufstellort muss trocken und durchgängig frostsicher sein.
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3 Hinweise zu Installation und Betrieb
3.3 Reinigung und Pflege Verwenden Sie keine Scheuer- oder Reinigungsmittel, die die Verkleidung beschädigen könnten.
Hinweis! Reinigen Sie die Verkleidung Ihrer Wärmepumpe mit einem feuchten Tuch und etwas Seife.
Betriebszustand der Wärmepumpe kontrollieren Im Unterschied zu Wärmeerzeugern auf Basis fossiler Energieträger sind bei der Vaillant Wärmepumpe geoTHERM plus keine aufwendigen Wartungsarbeiten notwendig.
Hinweis! Lassen Sie Ihre Anlage durch einen Fachhandwerksbetrieb regelmäßig überprüfen, um einen wirtschaftlichen Betrieb Ihrer Wärmepumpe sicherzustellen.
3.4.1 Fülldruck der Heizungsanlage Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen den Fülldruck der Heizungsanlage. Sie können den Fülldruck Ihrer Heizungsanlage am Regler der Wärmepumpe ablesen (siehe Kap. 5.5), er sollte zwischen 1 und 2 bar betragen. Wenn der Wasserdruck unter 0,5 bar sinkt, wird die Wärmepumpe automatisch abgeschaltet und eine Fehlermeldung angezeigt.
Achtung! Beschädigungsgefahr durch auslaufendes Wasser bei Undichtigkeit der Anlage. Schließen Sie bei Undichtigkeiten im Warmwasserleitungsbereich sofort das Kaltwasser-Absperrventil. Schalten Sie bei Undichtigkeiten in der Heizungsanlage die Wärmepumpe aus, um ein weiteres Auslaufen zu verhindern. Lassen Sie die Undichtigkeiten durch einen Fachhandwerker beheben.
Hinweis! Das Kaltwasser-Absperrventil ist nicht im Lieferumfang der Wärmepumpe enthalten. Es wird bauseitig durch Ihren Fachhandwerker installiert. Dieser erklärt Ihnen die Lage und die Handhabung des Bauteils.
3.4.2 Füllstand und Fülldruck des Solekreislaufes Kontrollieren Sie in regelmäßigen Abständen den Solestand bzw. Soledruck des Solekreislaufes. Sie können den Fülldruck des Solekreislaufes („Druck Wärmequelle“) am Regler der Wärmepumpe ablesen (siehe Kap. 5.5), er sollte zwischen 1 und 2 bar betragen. Wenn der Soledruck unter 0,2 bar sinkt, wird die Wärmepumpe automatisch abgeschaltet und eine Fehlermeldung angezeigt.
Achtung! Beschädigungsgefahr durch auslaufende Soleflüssigkeit bei Undichtigkeit der Anlage. Schalten Sie bei Undichtigkeiten im Solekreislauf die Wärmepumpe aus, um ein weiteres Auslaufen zu verhindern. Lassen Sie die Undichtigkeiten durch einen Fachhandwerker beheben.
Achtung! Der Solekreislauf muss mit der richtigen Flüssigkeitsmenge gefüllt sein, andernfalls kann die Anlage beschädigt werden.
Wenn der Füllstand der Soleflüssigkeit so weit gesunken ist, dass er im Soleausgleichsbehälter nicht mehr sichtbar ist, müssen Sie Soleflüssigkeit nachfüllen.
Abb. 3.1 Füllstand des Soleausgleichsbehälters
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Hinweise zu Installation und Betrieb 3
Wenn der Füllstand der Soleflüssigkeit im ersten Monat nach Inbetriebnahme der Anlage etwas sinkt, ist das normal. Der Füllstand kann auch je nach Temperatur der Wärmequelle variieren. Er darf jedoch niemals so weit sinken, dass er im Soleausgleichsbehälter nicht mehr sichtbar ist.
Achtung! Beschädigungsgefahr Das Befüllen des Solekreislaufs Ihrer Wärmepumpenanlage darf nur durch autorisiertes Fachpersonal erfolgen. Überprüfen Sie den Füllstand des Solekreislaufs in regelmäßigen Abständen und informieren Sie Ihren Fachhandwerksbetrieb, falls der Füllstand im Soleausgleichsbehälter zu niedrig sein sollte.
3.4.3 Kondensatanfall (Schwitzwasser) Der Verdampfer, die Solepumpen, die Rohrleitungen im Wärmequellenkreis sowie Teile des Kältemittelkreislaufs sind im Inneren der Wärmepumpe isoliert, damit kein Kondensatwasser anfallen kann. Sollte doch einmal in geringem Umfang Kondensatwasser anfallen, wird dieses durch die Kondensatwanne aufgefangen. Die Kondensatwanne befindet sich im inneren, unteren Teil der Wärmepumpe. Durch die Wärmeentwicklung im Inneren der Wärmepumpe verdunstet das anfallende Kondensatwasser in der Kondensatwanne. Geringe Mengen des anfallenden Kondensatwassers können unter der Wärmepumpe abgeleitet werden. In geringen Mengen anfallendes Kondensatwasser ist kein Fehler der Wärmepumpe. 3.5 Energiespartipps Nachfolgend erhalten Sie wichtige Tipps, die Ihnen helfen, Ihre Wärmepumpenanlage energie- und kostensparend zu betreiben.
Bedienungsanleitung geoTHERM plus VWS 0020052743_02
3.5.1 Allgemeine Energiespartipps Sie können durch Ihr allgemeines Verhalten schon Energie sparen, indem Sie: — Richtig lüften: Die Fenster oder Fenstertüren nicht kippen, sondern 3-4 mal täglich für 15 Minuten die Fenster weit öffnen und während des Lüftens die Thermostatventile oder Raumtemperaturregler herunterdrehen. — Die Heizkörper nicht zustellen, damit die erwärmte Luft im Raum zirkulieren kann. — Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG) einsetzen. Durch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (WRG) wird stets der optimale Luftwechsel im Gebäude sichergestellt (Fenster müssen zum Zwecke des Lüftens deshalb nicht geöffnet werden). Gegebenenfalls lässt sich die Luftmenge an der Fernbedienung des Lüftungsgeräts an die individuellen Anforderungen anpassen. — Prüfen, ob Fenster und Türen dicht sind. Fensterläden und Jalousien nachts geschlossen halten, damit möglichst wenig Wärme verloren geht. — Wenn als Zubehör ein Fernbediengerät VR 90 installiert ist, verstellen Sie dieses Regelgerät nicht durch Möbel etc., damit es die zirkulierende Raumluft ungehindert erfassen kann. — Bewusst mit Wasser umgehen, z. B. Duschen statt Baden, Dichtungen bei tropfenden Wasserhähnen umgehend erneuern.
Einsparmöglichkeiten durch den richtigen Einsatz der Regelung Weitere Einsparmöglichkeiten ergeben sich durch den richtigen Einsatz der Regelung Ihrer Wärmepumpe. Die Regelung der Wärmepumpe ermöglicht Ihnen Einsparungen durch: — Die richtige Wahl der Heizungsvorlauftemperatur: Ihre Wärmepumpe regelt die Heizungsvorlauftemperatur in Abhängigkeit von der Raumtemperatur, die Sie eingestellt haben. Wählen Sie daher eine Raumtemperatur, die für Ihr Behaglichkeitsempfinden gerade ausreicht, beispielsweise 20 °C. Jedes Grad darüber hinaus bedeutet einen erhöhten Energieverbrauch von etwa 6 % im Jahr. — Für Fußbodenheizungen sind Heizkurven < 0,4 anzuwenden. Radiatorenheizungen sollten so ausgelegt sein, dass sie bei tiefster Außentemperatur mit einer maximalen Vorlauftemperatur von 50 °C auskommen; dies entspricht Heizkurven < 0,7.
3 Hinweise zu Installation und Betrieb
— Eine angemessene Einstellung der Warmwassertemperatur: Das warme Wasser nur soweit aufheizen, wie es für den Gebrauch notwendig ist. Jede weitere Erwärmung führt zu unnötigem Energieverbrauch, WarmwasserTemperaturen von mehr als 60 °C führen außerdem zu verstärktem Kalkausfall. Wir empfehlen, die Warmwasserbereitung ohne die elektrische Zusatzheizung zu realisieren; dadurch ist die maximale Warmwassertemperatur durch die Hochdruckabschaltung im Kältekreis der Wärmepumpe vorgegeben. Diese Abschaltung entspricht einer max. Warmwassertemperatur von ca. 58 °C. — Einstellung von individuell angepassten Heizzeiten. — Die Betriebsart richtig wählen: Für die Zeiten Ihrer Nachtruhe und Abwesenheit empfehlen wir Ihnen, die Heizung auf Absenkbetrieb zu schalten. — Gleichmäßig Heizen: Durch ein sinnvoll gestaltetes Heizprogramm erreichen Sie, dass alle Räume Ihrer Wohnung gleichmäßig und entsprechend ihrer Nutzung beheizt werden. — Thermostatventile einsetzen: Mit Hilfe von Thermostatventilen in Verbindung mit einem Raumtemperaturregler (oder witterungsgeführtem Regler) können Sie die Raumtemperatur Ihren individuellen Bedürfnissen anpassen und erzielen eine wirtschaftliche Betriebsweise Ihrer Heizungsanlage. — Die Betriebszeiten der Zirkulationspumpe sollten an den tatsächlichen Bedarf optimal angepasst werden. — Fragen Sie Ihren Fachhandwerksbetrieb. Er stellt Ihre Heizungsanlage nach Ihren persönlichen Bedürfnissen ein. — Diese und weitere Energiespartipps finden Sie in Kap. 5.5. Dort sind die Regler-Einstellungen mit Energiespar-Potenzial beschrieben. 3.6 Recycling und Entsorgung Sowohl Ihre Wärmepumpe als auch alle Zubehöre und die zugehörigen Transportverpackungen bestehen zum weitaus überwiegenden Teil aus recyclefähigen Rohstoffen und gehören nicht in den Hausmüll.
Hinweis! Beachten Sie bitte die geltenden nationalen gesetzlichen Vorschriften. Sorgen Sie dafür, dass das Altgerät und ggf. vorhandene Zubehöre einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden.
Achtung! Umweltgefährdung durch nicht fachgerechte Entsorgung! Lassen Sie das Kältemittel nur durch qualifiziertes Fachpersonal entsorgen.
Gerät Wenn Ihre Wärmepumpe mit diesem Zeichen gekennzeichnet ist, dann gehört sie nach Ablauf der Nutzungsdauer nicht in den Hausmüll. Da diese Wärmepumpe nicht unter das Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten (Elektro- und Elektronikgerätegesetz-ElektroG) fällt, ist eine kostenlose Entsorgung bei einer kommunalen Sammelstelle nicht vorgesehen. 3.6.2 Verpackung Die Entsorgung der Transportverpackung überlassen Sie dem Fachhandwerksbetrieb, der das Gerät installiert hat. 3.6.3 Kältemittel Die Vaillant Wärmepumpe ist mit dem Kältemittel R 407 C gefüllt.
Achtung! Dieses Gerät enthält das Kältemittel R 407 C. Das Kältemittel darf nicht in die Atmosphäre gelangen. R 407 C ist ein vom Kyoto-Protokoll erfasstes fluoriertes Treibhausgas mit GWP 1653 (GWP = Global Warming Potential). Das im Gerät enthaltene Kältemittel muss vor Entsorgung des Gerätes komplett in dafür geeignete Behälter abgelassen werden, um es anschließend den Vorschriften entsprechend zu recyclen oder zu entsorgen.
Gefahr! Verletzungsgefahr durch Erfrierungen bei Kontakt mit Kältemittel R 407 C! Austretendes Kältemittel kann bei Berühren der Austrittstelle zu Erfrierungen führen: Bei Undichtigkeiten im Kältemittelkreislauf Gase und Dämpfe nicht einatmen. Haut- und Augenkontakt vermeiden.
Hinweis! Bei normaler Benutzung und normalen Bedingungen gehen keine Gefahren vom Kältemittel R 407 C aus. Bei unsachgemäßer Verwendung kann es jedoch zu Verletzungen und Schäden kommen.
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Geräte- und Funktionsbeschreibung 4
Geräte- und Funktionsbeschreibung
4.1 Funktionsprinzip Wärmepumpenanlagen bestehen aus getrennten Kreisläufen, in denen Flüssigkeiten oder Gase die Wärme von der Wärmequelle zum Heizungssystem transportieren. Da diese Kreisläufe mit unterschiedlichen Medien (Sole/ Wasser, Kältemittel und Heizungswasser) arbeiten, sind sie über Wärmetauscher miteinander gekoppelt. In diesen Wärmetauschern geht Wärme von einem Medium mit hoher Temperatur auf ein Medium mit niedrigerer Temperatur über.
Warmwasser Wärmesystem
3 2 Verflüssiger Expansionsventil Kompressor Verdampfer 4
Kältemittelkreislauf
Die Vaillant-Wärmepumpe geoTHERM plus wird mit der Wärmequelle Erdwärme gespeist.
Wärmequellenkreislauf Mischventil
Kühlungswärmetauscher
Abb. 4.2 Funktionsweise der Wärmepumpe
Abb. 4.1 Nutzung der Wärmequelle Erdwärme
Das System besteht aus getrennten Kreisläufen, die mittels Wärmetauschern miteinander gekoppelt sind. Diese Kreisläufe sind: - Der Wärmequellenkreislauf, mit dem die Energie der Wärmequelle zum Kältemittelkreislauf transportiert wird. - Der Kältemittelkreislauf, mit dem durch Verdampfen, Verdichten, Verflüssigen und Expandieren Wärme an den Heizwasserkreislauf abgegeben wird. - Der Heizwasserkreislauf, mit dem die Heizung und die Warmwasserbereitung im Warmwasserspeicher gespeist werden. 4.2 Funktionsweise des Kältemittelkreislaufes Über den Verdampfer (1) ist der Kältemittelkreislauf an die Erdwärmequelle angebunden und nimmt deren Wärmeenergie auf. Dabei ändert sich der Aggregatzustand des Kältemittels, es verdampft. Über den Verflüssiger (3) ist der Kältemittelkreislauf mit dem Heizsystem verbunden, an das er die Wärme wieder abgibt. Dabei wird das Kältemittel wieder flüssig, es kondensiert. Da Wärmeenergie nur von einem Körper höherer Temperatur auf einen Körper niedrigerer Temperatur übergehen kann, muss das Kältemittel im Verdampfer eine niedrigere Temperatur als die Erdwärmequelle besitzen. Dagegen muss die Temperatur des Kältemittels im Verflüssiger höher als die des Heizungswassers sein, um die Wärme dort abgeben zu können.
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4 Geräte- und Funktionsbeschreibung
Diese unterschiedlichen Temperaturen werden im Kältemittelkreislauf über einen Kompressor (2) und ein Expansionsventil (4) erzeugt, die sich zwischen dem Verdampfer (1) und dem Verflüssiger befinden. Das dampfförmige Kältemittel strömt vom Verdampfer (1) kommend in den Kompressor und wird von diesem verdichtet. Dabei steigen der Druck und die Temperatur des Kältemitteldampfes stark an. Nach diesem Vorgang strömt es durch den Verflüssiger, in dem es seine Wärme durch Kondensation an das Heizungswasser abgibt. Als Flüssigkeit strömt es dem Expansionsventil zu, darin entspannt es sich stark und verliert dabei extrem an Druck und Temperatur. Diese Temperatur ist jetzt niedriger als die der Sole bzw. des Wassers, das durch den Verdampfer (1) strömt. Das Kältemittel kann dadurch im Verdampfer (1) neue Wärme aufnehmen, wobei es wieder verdampft und zum Kompressor strömt. Der Kreislauf beginnt von vorn. Bei Bedarf kann über den integrierten Regler die Elektro-Zusatzheizung zugeschaltet werden. Um Kondensatanfall im Geräteinneren zu verhindern, sind die Leitungen des Wärmequellenkreislaufs und des Kältemittelkreislaufs kälteisoliert. Sollte doch Kondensat auftreten, wird es in einer Kondensatwanne gesammelt und unter das Gerät geleitet. Tropfenbildung unter dem Gerät ist also möglich. Die geoTHERM plus Wärmepumpen von Vaillant sind mit einer zusätzlichen Kühlfunktion ausgestattet, um in den Wohnräumen im Sommerbetrieb, bei hohen Außentemperaturen, für ein behaglich kühles Wohnraumklima zu sorgen. Bei den Vaillant Wärmepumpen mit Kühlfunktion kommt das Prinzip der „passiven“ Kühlung zum Einsatz, bei der Wärme z. B. über eine Fußbodenheizung aus den Räumen in das Erdreich transportiert wird. Das Heizungswasser nimmt dabei die Wärme aus den Räumen auf und gibt sie, über eine spezielle Umschalttechnik im Inneren der Wärmepumpe, an die kältere Sole ab, welche die Wärme ins Erdreich transportiert. 4.3
Heizwassermangel-Sicherung Ein analoger Drucksensor überwacht einen möglichen Wassermangel und schaltet die Wärmepumpe aus, wenn der Wasserdruck unter 0,5 bar Manometerdruck liegt, und wieder ein, wenn der Wasserdruck über 0,7 bar Manometerdruck liegt. Pumpenblockier- und Ventilblockierschutz Um das Festsitzen von Heizungs-, Zirkulations-, Solepumpe oder des Umschaltventils Warmwasser UV1 zu verhindern, werden jeden Tag die Pumpen und das Ventil, die 24 h lang nicht in Betrieb waren, nacheinander für die Dauer von ca. 20 Sek. eingeschaltet. Solemangel-Sicherung (nur VWS) Ein analoger Drucksensor überwacht einen möglichen Solemangel und schaltet die Wärmepumpe aus, wenn der Soledruck einmalig unter 0,2 bar Manometerdruck sinkt und im Fehlerspeicher wird der Fehler 91 angezeigt. Die Wärmepumpe schaltet automatisch wieder ein, wenn der Soledruck über 0,4 bar Manometerdruck ansteigt. Wenn der Soledruck für die Dauer von mehr als einer Minute unter 0,6 bar Manometerdruck sinkt erscheint im Menü 1 eine Warnmeldung. Fußbodenschutzschaltung bei allen Hydrauliken ohne Pufferspeicher (z. B. bei Hydraulikplan 5 und 6) Wenn die im Fußbodenheizkreis gemessene Heizungsvorlauftemperatur kontinuierlich für die Dauer von mehr als 15 Minuten einen Wert überschreitet, schaltet sich die Wärmepumpe mit der Fehlermeldung 72 ab. Wenn die Heizungsvorlauftemperatur wieder unter diesen Wert gesunken ist und der Fehler zurückgesetzt wurde, schaltet sich die Wärmepumpe wieder ein.
Automatische Zusatzfunktionen
Frostschutz Das Regelgerät ist mit einer Frostschutzfunktion ausgestattet. Diese Funktion stellt in allen Betriebsarten den Frostschutz der Heizungsanlage sicher. Sinkt die Außentemperatur unter einen Wert von 3 °C, wird automatisch für jeden Heizkreis die eingestellte Absenktemperatur vorgegeben. Speicherfrostschutz Diese Funktion startet automatisch, wenn die SpeicherIst-Temperatur unter 10 °C sinkt. Der Speicher wird dann auf 15 °C geheizt. Diese Funktion ist auch in den Betriebsarten „Aus“ und „Auto“ aktiv, unabhängig von Zeitprogrammen.
Überprüfung der externen Sensoren Durch die von Ihnen bei der Erstinbetriebnahme angegebene hydraulische Grundschaltung sind die notwendigen Sensoren festgelegt. Die Wärmepumpe überprüft ständig automatisch, ob alle Sensoren installiert und funktionsfähig sind.
Achtung! Beschädigungsgefahr für den Fußboden. Stellen Sie den Wert für die Fußbodenschutzschaltung nur so hoch ein, dass beheizte Fußböden nicht durch zu hohe Temperaturen beschädigt werden.
Phasenüberwachung Die Reihenfolge und das Vorhandensein der Phasen (Rechtsdrehfeld) der 400-V-Spannungsversorgung werden bei Erstinbetriebnahme und während des Betriebs kontinuierlich überprüft. Wenn die Reihenfolge nicht korrekt ist oder eine Phase ausfällt, dann erfolgt eine Fehlerabschaltung der Wärmepumpe, um eine Beschädigung des Kompressors zu vermeiden.
Bedienungsanleitung geoTHERM plus VWS 0020052743_02
Geräte- und Funktionsbeschreibung 4
Einfrierschutzfunktion Die Austrittstemperatur der Wärmequelle wird laufend gemessen. Sinkt die Wärmequellenaustrittstemperatur unter einen bestimmten Wert, schaltet der Kompressor mit der Fehlermeldung 20 bzw. 21 vorübergehend ab. Treten diese Fehler dreimal in Folge auf erfolgt eine Fehlerabschaltung. Für die geoTHERM VWS Wärmepumpen können Sie den Wert (Werkseinstellung -10 °C) für den Einfrierschutz im Installationsassistent A4 einstellen.
4.4 Aufbau der Wärmepumpe geoTHERM plus Die Wärmepumpe ist in folgenden Typen lieferbar. Die Wärmepumpen-Typen unterscheiden sich vor allem in der Leistung. Typenbezeichnung Heizleistung (kW) Sole-Wasser-Wärmepumpen (S0/W35) VWS 64/2 5,9 VWS 84/2 8,0 VWS 104/2 10,4 Tab. 4.1 Typenübersicht
Abb. 4.4 Rückansicht
Legende zu Abb. 4.4 1 Rücklauf Warmwasserspeicher 2 Kälteträger zur Wärmepumpe 3 Kälteträger von Wärmepumpe 4 Transport-Griffmulden 5 Kabeldurchführung Elektroanschluss 6 Heizungsrücklauf 7 Heizungsvorlauf
Abb. 4.3 Vorderansicht Legende zu Abb. 4.3 1 Aufkleber mit Typenbezeichnung der Wärmepumpe 2 Bedienkonsole
Bedienungsanleitung geoTHERM plus VWS 0020052743_02
5.1 Den Regler kennen lernen und bedienen Die gesamte Programmierung der Wärmepumpe erfolgt über die beiden Einsteller ( und ) des Reglers. Dabei dient der Einsteller zur Auswahl des Parameters (durch Drücken) und zum Verändern der Parameter (durch Drehen). Der Einsteller dient zur Auswahl des Menüs (durch Drehen) sowie zur Aktivierung von Sonderfunktionen (durch Drücken). 1
Abb. 5.1 Bedienübersicht Legende 1 Menübezeichnung 2 Cursor, zeigt den gewählten Parameter an 3 Menünummer 4 Einsteller , Parameter stellen (drehen), Parameter wählen (drücken) 5 Einsteller , Menü wählen (drehen), Sonderbetriebsart aktivieren (drücken) 6 Informationszeile (im Beispiel eine Handlungsaufforderung)
Typischer Bedienablauf (Betreiberebene) • Drehen Sie den Einsteller , bis Sie das erforderliche Menü ausgewählt haben. • Drehen Sie den Einsteller , bis Sie den zu ändernden Parameter ausgewählt haben. • Drücken Sie den Einsteller , um den zu verändernden Parameter zu markieren. Der Parameter wird dunkel hinterlegt. • Drehen Sie den Einsteller , um den Einstellwert des Parameters zu ändern. • Drücken Sie den Einsteller , um den geänderten Einstellwert zu übernehmen.
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Menüs und Parameter einstellen
bisherige Einstellung
geänderte Einstellung 6
Ferien programmieren für Gesamtsystem Zeiträume 1
auswählen, z. B. von Menü 6 zu 7.
Parameter auswählen:
drehen: den zu ändernden Parameter auswählen. z. B. von Zeile 1 Tag zu Zeile 2 Wochentag (in diesem Beispiel 3 Rastpunkte weiterdrehen).
Parameter Wochentag von Montag auf Dienstag ändern:
Wochentag >Mo Uhrzeit
>Wochentag einstellen
Wochentag >Mo Uhrzeit
>Start Tag einstellen Grunddaten
drücken: Parameter auswählen
>Wochentag einstellen
>Wochentag einstellen
drehen: Parameter ändern,
drücken: Änderung übernehmen.
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5.3 Reglerbeschreibung Der Fachhandwerker hat bei der Inbetriebnahme alle Betriebsparameter auf voreingestellte Werte gesetzt, so dass die Wärmepumpe optimal arbeiten kann. Sie können jedoch nachträglich die Betriebsarten und Funktionen individuell einstellen und anpassen. 5.3.1 Mögliche Anlagenkreise Der Regler kann folgende Anlagenkreise steuern: – einen Heizkreis, – einen indirekt beheizten Warmwasserspeicher, – eine Warmwasser-Zirkulationspumpe, – einen Pufferkreis. Zur Systemerweiterung können Sie mit Hilfe eines Pufferkreises bis zu sechs zusätzliche Mischerkreismodule VR 60 (Zubehör) mit je zwei Mischerkreisen anschließen. Programmiert werden die Mischerkreise über den Regler an der Bedienkonsole der Wärmepumpe. Zur komfortableren Bedienung können Sie für die ersten acht Heizkreise die Fernbediengeräte VR 90 anschließen. 5.3.2 Energiebilanzregelung Die Energiebilanzregelung gilt nur für Hydrauliken ohne Pufferspeicher. Für einen wirtschaftlichen und störungsfreien Betrieb einer Wärmepumpe ist es wichtig, den Start des Kompressors zu reglementieren. Der Anlauf des Kompressors ist der Zeitpunkt, in dem die höchsten Belastungen auftreten. Mit Hilfe der Energiebilanzregelung ist es möglich, Starts der Wärmepumpe zu minimieren, ohne auf den Komfort eines behaglichen Raumklimas zu verzichten. Wie bei anderen witterungsgeführten Heizungsreglern bestimmt der Regler über die Erfassung der Außentemperatur mittels einer Heizkurve eine Vorlauf-Solltemperatur. Die Energiebilanzberechnung erfolgt aufgrund dieser Vorlauf-Solltemperatur und der Vorlauf-Isttemperatur, deren Differenz pro Minute gemessen und aufsummiert wird:
bis der Pufferspeicher-Bodentemperaturfühler RF1 die Solltemperatur plus 2 K erreicht hat. Im Anschluss an eine Warmwasser-Speicherladung wird der Pufferspeicher ebenfalls geladen, wenn die Temperatur des Kopftemperaturfühlers VF1 weniger als 2 K höher ist als die Solltemperatur (vorzeitige Nachladung): VF1 < T VL Soll + 2 K. 5.3.4
Auf Werkseinstellungen zurücksetzen
Achtung! Versehentliches Löschen der spezifischen Einstellungen! Wenn Sie die Regelung auf die Werkseinstellung zurücksetzen können spezifische Einstellungen der Anlage gelöscht werden und die Anlage kann abschalten. Die Anlage kann nicht beschädigt werden.
• In der Grundanzeige des Grafikdisplays beide Einsteller gleichzeitig für min. 5 Sek. drücken. Danach können Sie auswählen, ob nur Zeitprogramme oder alle Werte auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden sollen. 5.3.5 Reglerstruktur Als Grundanzeige ist ein Grafikdisplay zu sehen. Sie ist der Ausgangspunkt für alle vorhandenen Displays. Wenn Sie beim Einstellen von Werten für einen längeren Zeitraum keinen Einsteller betätigen, erscheint automatisch wieder diese Anzeige. Die Reglerbedienung ist in vier Ebenen unterteilt: Die Betreiberebene ist für den Betreiber bestimmt. In Kap. 5.4 werden alle Displays des Reglers übersichtlich als Ablaufdiagramm dargestellt. Eine ausführliche Beschreibung der Displays finden Sie im Kap. 5.5.
Bei einem bestimmten Wärmedefizit startet die Wärmepumpe und schaltet erst wieder ab, wenn die zugeführte Wärmemenge gleich dem Wärmedefizit ist. Je größer der eingestellte negative Zahlenwert ist, desto länger sind die Intervalle, in denen der Kompressor läuft bzw. steht.
Die Codeebene (Menü C1 - C9, D1 - D5, I1 - I5 und A1 - A9) ist dem Fachmann vorbehalten und vor unbeabsichtigtem Verstellen durch einen Code geschützt. Als Betreiber können Sie durch die Menüs der Codeebene blättern und die anlagenspezifischen Einstellparameter ansehen, die Werte nicht ändern. In den Menüs C1 bis C9 stellt der Fachhandwerker anlagenspezifische Parameter ein. Die Menüs D1 bis D5 ermöglichen dem Fachhandwerker die Wärmepumpe im Diagnosemodus zu betreiben und zu testen.
5.3.3 Ladeprinzip Pufferspeicher Der Pufferspeicher wird abhängig von der Vorlauf-Solltemperatur geregelt. Die Wärmepumpe heizt, wenn die Temperatur des Pufferspeicher-Kopftemperaturfühlers VF1 kleiner als die Solltemperatur ist. Sie heizt solange,
In den Menüs I1 bis I5 erhalten Sie allgemeine Informationen zu den Einstellungen der Wärmepumpe. Die Menüs A1 bis A9 führen den Fachhandwerker durch das Installationsmenü, um die Wärmpumpe in Betrieb zu nehmen.
1 Gradminute [°min] = 1 K Temperaturdifferenz im Verlauf von 1 Minute (K = Kelvin)
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Die Anzeige und Auswahl von Sonderfunktionen (z. B. die Sparfunktion) ist auch für den Betreiber möglich. Wie Sie die Sonderfunktionen aktivieren, ist in Kap. 5.6 beschrieben. Die vierte Ebene beinhaltet Funktionen zur Optimierung der Anlage und kann nur vom Fachmann über vrDIALOG 810/2 eingestellt werden. 5.3.6 Energiesparfunktionen einstellen In Kap. 5.5 werden auch Einstellungen der Wärmepumpe beschrieben, die zu einer Senkung Ihrer Energiekosten führen. Das wird durch eine optimale Einstellung des witterungsgeführten Energiebilanzreglers der Wärmepumpe erreicht.
Dieses Symbol weist Sie auf diese Energiespartipps hin.
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Ablaufdiagramm Rücksetzen auf Werkseinstellungen
Werkseinstellung Abbrechen Zeitprogramme Alles > Auswählen
NEIN/JA NEIN/JA NEIN/JA Grafikanzeige Kühlbetrieb Sonderfunktionen Mi
Sparen aktiviert bis
> Ende Uhrzeit wählen Mi
einmalige Speicherladung aktiviert
Mo 21.04.08 Vorlauftemp. IST Heizanlagendruck Druck Wärmequelle Heizung nur Komp. Warnmeldung Warnmeldung
Kühlfunktion aktiv für
> Zeitdauer einstellen
HK2 Parameter HK2 Heizen Betriebsart Parameter >Auto Betriebsart Heizen Raumsolltemp. >Auto Absenktemperatur Raumsolltemp. >Betriebsart wählen Absenktemperatur
Warmwasser Parameter Betriebsart WW Max. Warmwassertemp Min. Warmwassertemp Speichertemp. IST >Betriebsart wählen
Grunddaten Datum Wochentag Uhrzeit
> Wochentag einstellen
4 Zirkulationspumpe Zeitprogramme >Mo 1 06:00 2 : 3 : >Wochentag/Block wählen
Ferien programmieren für Gesamtsystem Zeiträume 1 >06.01.08 2 14.01.08 Solltemperatur >Start Tag einstellen
Code-Nummer: >0000 Standard-Code: 1000 >Ziffer einstellen 6
12 ºC Codeebene nur für Fachhandwerker
*) grau dargestellte Displays sind abhängig vom eingestellten Hydraulikplan
Abb. 5.2 Displays in der Betreiberebene
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5.5 Displays der Betreiberebene Nachfolgend werden Ihnen die einzelnen Menüs des Reglers beschrieben und erklärt. Angezeigtes Display
Grafikanzeige (Grunddisplay) In dieser Anzeige können Sie den momentanen Zustand des Systems ablesen. Dies wird immer angezeigt, wenn Sie bei Anzeige eines anderen Displays für längere Zeit keinen Einsteller betätigt haben. Außentemperatur (hier 10 °C)
Quelleneintrittstemperatur: Temperatursensor; im Beispiel 9 °C Unter dem Pfeil wird die Leistung der Wärmequelle (im Beispiel 10 KW) angezeigt. Der Schwärzungsgrad des Pfeils stellt grafisch die Energieeffizienz der Wärmepumpe unter dem gegebenen Betriebszustand dar. Die Leistung der Wärmequelle ist nicht mit der Heizleistung gleichzusetzen. Die Heizleistung entspricht ca. der Leistung der Wärmequelle + Kompressorleistung Wenn der Kompressor oder die elektrische Zusatzheizung eingeschaltet ist, wird der Pfeil gefüllt dargestellt. >>> links und rechts blinkt, wenn der Kompressor eingeschaltet ist und dadurch der Umwelt Energie entnommen wird, welche dem Heizsystem zugeführt wird. >>> rechts blinkt, wenn Energie dem Heizsystem zugeführt wird (z. B. nur über Elektro-Zusatzheizung). Wärmepumpe befindet sich im Heizbetrieb. Außerdem wird die Heizungsvorlauftemperatur angezeigt (im Beispiel 30 °C). Symbol zeigt an, dass der Warmwasserspeicher geheizt wird oder sich die Wärmepumpe in Bereitschaft befindet. Außerdem wird die Temperatur im Warmwasserspeicher angezeigt. Symbol zeigt an, dass die Wärmepumpe im Kühlbetrieb ist. Unter dem Symbol wird die aktuelle Heizungsvorlauftemperatur angezeigt (im Beispiel 20 °C). Tab. 5.1 In der Betreiberebene einstellbare Parameter
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Vorlauftemp. IST Beschreibung
28°C Heizanlagendruck
Heizung nur Komp. Warnmeldung Warnmeldung
Energieertragsdisplay Zeigt für jeden der 12 Monate des aktuellen Jahres die aus der Umwelt gewonnene Energie an (schwarzer Balken). Weiß gefüllte Balken stehen für zukünftige Monate des Jahres, die Balkenhöhe entspricht dem Ertrag des Monats im vergangenen Jahr (Vergleich möglich). Bei Erstinbetriebnahme ist die Balkenhöhe für alle Monate gleich Null, da noch keine Information vorliegt. Die Skalierung (im Beispiel 4000 kWh) passt sich automatisch dem Monats-Höchstwert an. Rechts oben wird die Gesamtsumme des Umweltertrages seit Inbetriebnahme angezeigt (im Beispiel: 13628 kWh). Tag, Datum, Uhrzeit sowie Vorlauftemperatur, Heizanlagendruck und Wärmequellendruck werden angezeigt. Vorlauftemp. IST: Aktuelle Vorlauftemperatur im Gerät. Heizanlagendruck: Drucksensor Heizkreis. Druck Wärmequelle: Druck der Wärmequelle (Drucksensor, Wärmequellenkreis, Soledruck) Heizung nur Komp.: diese Statusmeldung gibt Auskunft über den aktuellen Betriebsstaus. Möglich sind: Heizung nur Komp. Heizung Komp. & ZH Heizung nur ZH Regelabschaltung Heizen Regelabschaltung Warmw. Warmwasser nur Kompr. Warmwasser nur ZH Sperrzeit Warmwasser Sperrzeit Bereitschaft Schnelltest Frostschutz Heizung Frostschutz Speicher Legionellenschutz Pumpenblockierschutz Estrichtrocknung Entlüftungsbetrieb Störabschaltung: Heizen Fehlerabschaltung: Heizen Störabschaltung: WW Fehlerabschaltung: WW Störung Fehlerabschaltung Wiederanlauf Nachlauf Kompr. Heizen Nachlauf Kompr. WW Kühlbetrieb & WW Rücklauf zu hoch Bei kritischen Betriebszuständen wird in den beiden unteren Displayzeilen eine Warnmeldung angezeigt. Diese Zeilen sind leer, wenn der Betriebszustand normal ist.
Tab. 5.1 In der Betreiberebene einstellbare Parameter (Fortsetzung)
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Die Raumsolltemp. ist die Temperatur, auf die die Heizung in der Betriebsart „Heizen“ oder während der Zeitfenster regeln soll.
Raumsolltemp.: 20°C Absenktemp.: 15°C
22°C Absenktemperatur
Hinweis: Wählen Sie den Raumsollwert nur so hoch, dass die Temperatur für Ihr persönliches Wohlbefinden gerade ausreicht (z. B 20 °C). Jedes Grad über den eingestellten Wert hinaus bedeutet einen erhöhten Energieverbrauch von etwa 6 % im Jahr. Die Absenktemperatur ist die Temperatur, auf die die Heizung in der Absenkzeit geregelt wird. Für jeden Heizkreis kann eine eigene Absenktemperatur eingestellt werden. Die eingestellte Betriebsart legt fest, unter welchen Bedingungen der zugeordnete Heizkreis bzw. Warmwasserkreis geregelt werden soll.
Für Heizkreise stehen folgende Betriebsarten zur Verfügung: Auto: Der Betrieb des Heizkreises wechselt nach einem einstellbaren Zeitprogramm zwischen den Betriebsarten Heizen und Absenken. Eco: Der Betrieb des Heizkreises wechselt nach einem einstellbaren Zeitprogramm zwischen den Betriebsarten Heizen und Aus. Hierbei wird der Heizkreis in der Absenkzeit abgeschaltet, sofern die Frostschutzfunktion (abhängig von der Außentemperatur) nicht aktiviert wird. Heizen: Der Heizkreis wird unabhängig von einem einstellbaren Zeitprogramm auf die Raumsolltemperatur geregelt. Absenken: Der Heizkreis wird unabhängig von einem einstellbaren Zeitprogramm auf die Absenktemperatur geregelt. Aus: Der Heizkreis ist aus, wenn die Frostschutzfunktion (abhängig von der Außentemperatur) nicht aktiviert ist. Hinweis: Je nach Anlagenkonfiguration werden zusätzliche Heizkreise angezeigt.
Tab. 5.1 In der Betreiberebene einstellbare Parameter (Fortsetzung)
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Für angeschlossene Warmwasserspeicher und den Zirkulationskreis sind die Betriebsarten Auto, Ein Auto und Aus möglich. 4
Warmwassertemp. 44 °C Die maximale Warmwassertemperatur gibt an, bis zu welcher Temperatur der Warmwasserspeicher ge51°C heizt werden soll. Die minimale Warmwassertemperatur gibt den Grenzwert an, bei dessen Unterschreitung der Warmwasserspeicher geheizt wird. Hinweis: Die maximale Warmwassertemperatur wird nur angezeigt, wenn die elektrische Zusatzheizung für Warmwasser freigeschaltet ist. Ohne elektrische Zusatzheizung wird die Warmwasser-Endtemperatur durch die Drucksensor-Regelabschaltung des Kältekreises begrenzt und ist nicht einstellbar! Speichertemp. IST: Aktuelle Temperatur im Warmwasserspeicher.
>Solltemperatur wählen
Wir empfehlen die Warmwasserbereitung ohne die elektrische Zusatzheizung zu realisieren. Dadurch ist die maximale Warmwassertemperatur mittels Hochdruckabschaltung im Kältemittelkreis der Wärmepumpe vorgegeben. Diese Abschaltung entspricht einer max. Warmwassertemperatur von 58 °C. Um die Starts der Wärmepumpe möglichst gering zu halten, sollte eine möglichst niedrige min. Warmwassertemperatur gewählt werden. 5
HK2 Zeitprogramme >Mo 1
Im Menü HK2-Zeitprogramme können Sie die Heiz- Mo. – So. 0:00 – 24:00 Uhr zeiten je Heizkreis einstellen. Sie können pro Tag bzw. Block bis zu drei Heizzeiten hinterlegen. Die Regelung erfolgt auf die eingestellte Heizkurve und die eingestellte Raumsolltemperatur.
>Wochentag/Block wählen
Je nach Tarifvertrag mit dem Versorgungsnetzbetreiber (VNB) oder der Bauweise des Hauses kann auf Absenkzeiten verzichtet werden. Versorgungsnetzbetreiber bieten eigene verbilligte Stromtarife für Wärmepumpen an. Aus wirtschaftlicher Sicht kann es sinnvoll sein, den günstigeren Nachtstrom zu nutzen. Bei Niedrigenergiehäusern (In Deutschland Standard ab 1. Februar 2002 Energieeinsparverordnung) kann aufgrund der geringen Wärmeverluste des Hauses auf eine Absenkung der Raumtemperatur verzichtet werden. Die gewünschte Absenktemperatur muss im Menü 2 eingestellt werden. Tab. 5.1 In der Betreiberebene einstellbare Parameter (Fortsetzung)
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Im Menü Warmwasser-Zeitprogramme können Sie einstellen, zu welchen Zeiten der Warmwasserspeicher geheizt wird. Sie können pro Tag bzw. Block bis zu drei Zeiten hinterlegen.
Mo. – Fr. 6:00 – 22:00 Uhr Sa. 7:30 – 23:30 Uhr So. 7:30 – 22:00 Uhr
>Wochentag/Block wählen
Die Bereitstellung von Warmwasser sollte nur in Zeiten aktiv sein, in denen auch wirklich warmes Wasser gezapft wird. Bitte stellen sie diese Zeitprogramme auf Ihre minimalen Anforderungen ein. Beispielsweise kann bei Berufstätigen ein Zeitfenster von 6.00 – 8.00 Uhr und ein zweites Zeitfenster von 17.00 – 23.00 Uhr den Energieverbrauch über die Warmwasserbereitung minimieren.
Zirkulationspumpe Zeitprogramme >Mo 1
Im Menü Zeitprogramme für Zirkulationspumpe können Sie einstellen, zu welchen Zeiten die Zirkulationspumpe in Betrieb sein soll. Sie können pro Tag bzw. Block bis zu drei Zeiten hinterlegen. Ist die Warmwasser-Betriebsart (siehe Menü 3) auf „EIN“ gestellt, läuft die Zirkulationspumpe ständig.
Mo. – Fr. 6:00 – 22:00 Uhr Sa. 7:30 – 23:30 Uhr So. 7:30 – 22:00 Uhr
>Wochentag/Block wählen
Das Zeitprogramm Zirkulationspumpe sollte dem Zeitprogramm Warmwasser entsprechen, ggf. können die Zeitfenster noch enger gewählt werden. Wenn ohne eingeschalteter Zirkulationspumpe die gewünschte Warmwassertemperatur schnell genug ansteht, kann die Zirkulationspumpe gegebenenfalls deaktiviert werden. Zusätzlich kann über elektronische Tasterschalter, die in unmittelbarer Nähe der Zapfstellen installiert und an die Wärmepumpe angeschlossen sind, eine kurzzeitige Aktivierung der Zirkulationspumpe erfolgen (Prinzip Treppenhaus- Beleuchtung). Die Betriebszeiten der Zirkulationspumpe können somit an den tatsächlichen Bedarf optimal angepasst werden. Wenn Sie sich dazu an Ihren Fachhandwerker. Tab. 5.1 In der Betreiberebene einstellbare Parameter (Fortsetzung)
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>Start Tag einstellen
Für den Regler und alle daran angeschlossenen Systemkomponenten ist es möglich, zwei Ferienzeiträume mit Datumsangabe zu programmieren. Zusätzlich können Sie hier die gewünschte Raumsolltemperatur für die Ferien, d. h. unabhängig vom vorgegebenen Zeitprogramm einstellen. Nach Ablauf 12°C der Ferienzeit springt der Regler automatisch zurück in die davor gewählte Betriebsart. Die Aktivierung des Ferienprogramms ist nur in den Betriebsarten Auto und Eco möglich. Angeschlossene Speicherladekreise bzw. Zirkulationspumpenkreise gehen automatisch während des Ferienzeitprogramms in die Betriebsart AUS. 6
Ferien programmieren für Gesamtsystem
Werkseinstellung Zeitraum 1: 01.01.2003 – 01.01.2003 Zeitraum 2: 01.01.2003 – 01.01.2003 Solltemperatur
15 °C Angeschlossene Speicherladekreise bzw. Zirkulationspumpenkreise gehen automatisch während des Ferienzeitprogramms in die Betriebsart AUS. Zeiträume längerer Abwesenheit können im Display „Ferien programmieren“ eingestellt werden. Die Solltemperatur während dieser Zeit sollte möglichst niedrig gewählt werden. Die Warmwasserbereitung ist in dieser Zeit nicht in Betrieb. 7
Wochentag Mo Uhrzeit
Im Menü Grunddaten können Sie das aktuelle Datum, den Wochentag sowie, falls kein DCF-Funkuhrempfang möglich ist, die aktuelle Uhrzeit für den Regler einstellen. Diese Einstellungen wirken auf alle angeschlossenen Systemkomponenten.
Codeebene Code-Nummer: >0 0 0 0
Um in die Codeebene (Fachhandwerkerebene) zu gelangen, muss der entsprechende Code eingegeben werden. Um Einstellparameter ohne Eingabe des Codes lesen zu können, müssen Sie den Einsteller einmal drücken. Danach können Sie alle Parameter der Codeebene durch Drehen am Einsteller lesen, aber nicht verändern. Als Betreiber können Sie ohne Eingabe des Codes alle Menüs der Codeebene ansehen, aber nicht verändern. Achtung! Versuchen Sie nicht durch willkürliche Eingaben in die Codeebene zu gelangen. Unbeabsichtigtes Verändern der anlagenspezifischen Parameter kann Störungen bzw. Schäden an der Wärmepumpe verursachen.
Tab. 5.1 In der Betreiberebene einstellbare Parameter (Fortsetzung)
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Die Anwahl der Sonderfunktionen ist aus der Grundanzeige möglich. Dazu drücken Sie den linken Einsteller . Um den Parameter zu verändern, müssen Sie den Einsteller drehen. Sie können folgende Sonderfunktionen anwählen: • • • •
Sparfunktion: 1 x Einsteller drücken Partyfunktion: 2 x Einsteller drücken Einmalige Speicherladung: 3 x Einsteller Kühlbetrieb: 4 x Einsteller drücken
Um eine der Funktionen zu aktivieren, müssen Sie diese nur anwählen. In der Sparfunktion ist die zusätzliche Eingabe der Uhrzeit erforderlich, bis zu der die Sparfunktion (auf Absenktemperatur regeln) gültig sein soll. Die Grundanzeige erscheint entweder nach Ablaufen der Funktion (Erreichen der Zeit) oder durch erneutes Drücken des Einstellers . Angezeigtes Display Mi
Sparfunktion: Mit der Sparfunktion können Sie die Heizzeiten für einen einstellbaren Zeitraum absenken. Uhrzeit für das Ende der Sparfunktion eingeben im Format hh:mm (Stunde:Minute).
>Ende Uhrzeit wählen
Partyfunktion: Mit der Partyfunktion können Sie die Heiz- und Warmwasserzeiten über den nächsten Abschaltzeitpunkt hinaus bis zum nächsten Heizbeginn fortsetzen. Die Partyfunktion können Sie nur für die Heizkreise bzw. Warmwasserkreise nutzen, für die die Betriebsart „Auto“ oder „ECO“ eingestellt ist.
Einmalige Speicherladung: Diese Funktion erlaubt es Ihnen, den Warmwasserspeicher unabhängig vom aktuellen Zeitprogramm einmal aufzuladen.
Speicherladung aktiviert
Tab. 5.2 Sonderfunktionen
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Angezeigtes Display Mi
Kühlfunktion aktiv für
Kühlbetrieb: Kühlungsdauer: AUS/1 bis 99 Tage. Ist der Kühlbetrieb aktiv, – erscheint in der Grafikanzeige das Symbol eines Eiskristalls.
Tab. 5.2 Sonderfunktionen (Fortsetzung)
In der Kühlfunktion ist die Eingabe der Dauer an Tagen (von 0 bis 99) erforderlich, in der die Kühlfunktion in Betrieb sein soll. Die Grundanzeige erscheint entweder nach Ablau fen der Funktion (Erreichen der Zeit) oder durch erneutes Drücken des Einstellers.
Achtung! Gefahr der Taupunktunterschreitung und Kondensatbildung! Die Heizungsvorlauftemperatur darf im Kühlbetrieb nicht zu niedrig eingestellt werden. Auch bei einer Vorlauftemperatur von 20 °C ist eine ausreichende Kühlfunktion gewährleistet.
• Auf Werkseinstellung zurücksetzen: Einsteller und Einsteller länger als 5 Sekunden gleichzeitig gedrückt halten. Danach können Sie auswählen, ob nur Zeitprogramme oder alle Werte auf Werkseinstellung zurückgesetzt werden sollen. Angezeigtes Display Mi
Werkseinstellung Abbrechen Zeitprogramme Alles
Die Werkseinstellungen werden wiederhergestellt.
Achtung! Überlassen Sie das Rücksetzen der Werkseinstellungen dem Fachhandwerker. Die anlagenspezifischen Einstellungen werden NEIN/JA zurückgesetzt. Die Anlage kann außer Betrieb gehen. Die Anlage kann NEIN/JA nicht beschädigt werden. NEIN/JA
Drücken Sie beide Einsteller mindestens 5 Sekunden, um das Menü Werkseinstellung aufzurufen.
Tab. 5.3 Werkseinstellung wiederherstellen
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5.7 Inbetriebnahme der Wärmepumpe Die Inbetriebnahme Ihrer Wärmepumpe erfolgte nach der Installation durch Ihren Fachhandwerksbetrieb. Eine erneute Inbetriebnahme ist auch für den Fall nicht erforderlich, dass Ihre Wärmepumpe einmal durch einen Spannungsabfall unkontrolliert vom Netz geht (Stromausfall, Sicherung defekt, Sicherung deaktiviert). Die Wärmepumpe geoTHERM plus verfügt über eine selbsttätige Reset-Funktion, d. h. die Wärmepumpe begibt sich automatisch in Ihren Ausgangszustand zurück, sofern keine Störung der Wärmepumpe selbst vorliegt. Wie Sie im Falle einer Störung reagieren, erfahren Sie in Kap. 5.10. 5.8 Außerbetriebnahme der Wärmepumpe Ein Abschalten der Wärmepumpe ist nur über die Bedienkonsole möglich, indem Heizung und Warmwasserbereitung in den jeweiligen Menüs deaktiviert werden (siehe Kap. 5.4, Displays der Benutzerebene).
Hinweis! Falls es erforderlich sein sollte, die Wärmepumpenanlage komplett stromlos zu schalten, schalten Sie die Sicherung Ihrer Heizungsanlage aus.
5.9 Inspektion Voraussetzung für dauernde Betriebssicherheit, Zuverlässigkeit und hohe Lebensdauer ist eine jährliche Inspektion/Wartung des Gerätes durch den Fachmann.
Gefahr! Nicht durchgeführte Inspektionen/Wartungen können zu Sach- und Personenschäden führen. Lassen Sie Inspektion, Wartung und Reparaturen nur durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb durchführen.
Um alle Funktionen des Vaillant Gerätes auf Dauer sicherzustellen und um den zugelassenen Serienzustand nicht zu verändern, dürfen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten nur original Vaillant Ersatzteile verwendet werden! Eine Aufstellung eventuell benötigter Ersatzteile enthalten die jeweils gültigen Ersatzteil-Kataloge. Auskünfte erhalten Sie bei allen Vaillant Werkskundendienststellen.
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Störungsbeseitigung und Diagnose
5.10.1 Fehlermeldungen am Regler Fehlermeldungen erscheinen ca. 20 sek. nachdem der Fehler aufgetreten ist am Display und werden in den Fehlerspeicher des Reglers geschrieben, wenn der Fehler ca. 3 min. anliegt, wo der Fachmann sie später aufrufen kann. Fehlerspeicher
Fehler Fühler T3 Wärmequelle Abb. 5.3 Fehlermeldung im Fehlerspeicher Menü I1
Die geoTHERM Regelung kennt verschiedene Störungsarten: – Störung von Komponenten, die über eBUS angeschlossen sind. – Vorübergehende Abschaltung Die Wärmepumpe bleibt in Betrieb. Der Fehler wird angezeigt und verschwindet selbstständig, wenn die Fehlerursache beseitigt ist. – Fehlerabschaltung Die Wärmepumpe wird abgeschaltet. Sie kann nach Beseitigung der Fehlerursache durch den Fachhandwerker und nach Fehlerrücksetzung neu gestartet werden. – Zusätzlich können am Gerät bzw. der Anlage Sonstige Fehler/Störungen auftreten.
Achtung! Störung an der Wärmepumpe! Benachrichtigen Sie umgehend Ihren Fachhandwerksbetrieb, falls Störungsmeldungen im Display der Bedienkonsole angezeigt werden, die nicht in den Tabellen 5.4 bis 5.7 aufgeführt sind. Versuchen Sie nicht, die Störungsquelle selbst zu beseitigen.
Hinweis! Nicht alle nachfolgend aufgeführten Störungen müssen unbedingt von einem Fachhandwerker behoben werden. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie die Fehlerursache selbst beseitigen können oder der Fehler sich mehrfach wiederholt, dann wenden Sie sich an Ihren Fachhandwerker oder an den Vaillant Werkskundendienst.
5.10.2 Notbetrieb aktivieren Je nach Art der Störung kann der Fachhandwerker einstellen, dass die Wärmepumpe bis zur Beseitigung der Fehlerursache in einem Notbetrieb (über die integrierte elektrische Zusatzheizung) weiterläuft, und zwar entweder für Heizbetrieb (Anzeige „Heizung Vorrang“), für Warmwasserbetrieb (Anzeige „Warmwasser Vorrang“) oder für beides (Anzeige „Heizung Vorrang/Warmwasser Vorrang“), siehe nachfolgende Tabellen, Spalte „Notbetrieb“. 5.10.3 Fehler/Störungen, die Sie beheben können
5.10.5 Vorübergehende Störungen Die Wärmepumpe wird vorübergehend abgeschaltet und läuft selbstständig wieder an, wenn die Fehlerursache beseitigt ist. Abhängig vom Fehler geht die Wärmepumpe nach 5 bzw. 60 Minuten automatisch wieder in Betrieb. Notieren Sie sich Fehlercode und Fehlertext und besprechen Sie diese bei der nächsten Inspektion mit dem Fachhandwerker. Fehlercode 20
Maßnahme zur Beseitigung Geräusche im Heizkreis. Verschmutzungen Heizkreis entlüften. im Heizkreis. Pumpe defekt. Störungsanzeichen
Temperaturspreizung der Wärmequelle > eingestelltem Wert "Zul. Temp. Spreizung" Diese Fehlermeldung ist standardmäßig deaktiviert und kann nur über vrDIALOG Parameter "Zul. Temp. Spreizung" aktiviert werden (20 K Spreizung bedeutet deaktiviert).
Fehlertext/Beschreibung Frostschutz Wärmequelle Überwachung Quellenaustritt
Frostschutz Wärmequelle Überw. Quellenaustritt
Tab. 5.4 Sonstige Störungen
5.10.4 Warnmeldungen Die folgenden Warnmeldungen verursachen keine Störung im Betrieb der Wärmepumpe. Die Wärmepumpe wird nicht abgeschaltet. Notieren Sie sich Fehlercode und Fehlertext und besprechen Sie diese bei der nächsten Inspektion mit dem Fachhandwerker. Fehlercode 26 36
Quellenaustrittstemperatur zu niedrig (<Parameter Einfrierschutz in Menü A4) 27
Kältemitteldruck zu hoch Der integrierte Hochdruckschalter hat bei 30 bar (g) ausgelöst. Die Wärmepumpe kann frühestens nach 60 min Wartezeit wieder starten.
Fehlertext/Beschreibung Druckseite Kompressor Überhitzung Soledruck niedrig
Kältemitteldruck zu niedrig Der integrierte Niederdruckschalter hat bei 1,25 bar (g) ausgelöst.
Kältemitteldruck außerhalb des Bereichs
Tab. 5.5 Warnmeldungen, keine Abschaltung Tritt der Fehler zweimal in Folge auf, kann die Wärmepumpe frühestens nach 60 min Wartezeit wieder starten. Tab. 5.6 Vorübergehende Störungen
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5.10.6 Fehlerabschaltung Es können Fehler auftreten, die zur Abschaltung der Wärmepumpe führen. Fehlercode Fehlertext/Beschreibung
Fehler Wärmequelle Fühler T8
Fehlercode Fehlertext/Beschreibung
Kurzschluss im Fühler
Vorlauftemperatur zu hoch für Fußbodenheizung
Vorlauftemperatur für 15 min höher als ein eingestellter Wert (max. HK-Temp. + Kompr.-Hysterese + 2 K) ist. Kältemitteldruck zu hoch möglich Fehler 27 dreimal in Folge aufgetreten
Fehler Heizkreisdrucksensor
Kurzschluss im Drucksensor 34
Fehler Soledrucksensor
Kurzschluss im Drucksensor 40
Kältemitteldruck zu niedrig Wärmequelle überprüfen
Fehler 28 dreimal in Folge aufgetreten Kältemitteldruck außerhalb des Bereichs
Fehler 29 dreimal in Folge aufgetreten
Heizanlagendruck zu niedrig
Druck <0,5 bar Wärmepumpe schaltet ab und geht selbsttätig in Betrieb, wenn der Druck über 0,7 bar steigt Sole Druck zu niedrig
Druck <0,2 bar Wärmepumpe schaltet ab und geht selbsttätig in Betrieb, wenn der Druck über 0,4 bar steigt Phasenausfall Sicherung kontrollieren
Kurzschluss im Fühler 41
Fehler Wärmequelle Fühler T3
Kurzschluss im Fühler 42
Kurzschluss im Fühler 43
Kurzschluss im Fühler 44
Fehler Außenfühler AF Eine oder mehrere Phasen ausgefallen. Falsche Drehrichtung Komp. Phasen tauschen
Tab. 5.7 Fehlerabschaltung (Fortsetzung)
Kurzschluss im Fühler Phasenreihenfolge nicht korrekt 45
Fehler Speicherfühler SP Kurzschluss im Fühler
Fehler Fühler VF1 Kurzschluss im Fühler
Fehler Fühler Rücklauf RF1
• Wenden Sie sich an einen Fachhandwerker.
Kurzschluss im Fühler
Fühler passen nicht zum Hydraulikplan
Frostschutz Wärmequelle Überwachung möglich Quellenaustritt
Fehler Fühler Vorlauf VF2
Kurzschluss im Fühler 48
Fehler Drucksensor Kältekreis Kurzschluss im Drucksensor
Hinweis! Nur ein Fachhandwerker darf die Fehlerursache beseitigen und den Fehlercode zurücksetzen.
Wenn der Fachhandwerker die Fehlerursache beseitigt und den Fehler zurückgesetzt hat, kann er die Wärmepumpe wieder in Betrieb nehmen.
Fehler 20 dreimal in Folge aufgetreten Frostschutz Wärmequelle Überwachung möglich Quellenaustritt Fehler 22 dreimal in Folge aufgetreten
Tab. 5.7 Fehlerabschaltung
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6 Garantie und Kundendienst
Garantie und Kundendienst
6.1 Garantie Herstellergarantie für (Deutschland und Österreich) Herstellergarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Dem Eigentümer des Gerätes räumen wir diese Herstellergarantie entsprechend den Vaillant Garantiebedingungen ein (für Osterreich: Die aktuellen Garantiebedingungen sind in der jeweils gültigen Preisliste enthalten siehe dazu auch www.vaillant.at ).Garantiearbeiten werden grundsätzlich nur von unserem Werkskundendienst (Deutschland, Österreich) ausgeführt. Wir können Ihnen daher etwaige Kosten, die Ihnen bei der Durchführung von Arbeiten an dem Gerät während der Garantiezeit entstehen, nur dann erstatten, falls wir Ihnen einen entsprechenden Auftrag erteilt haben und es sich um einen Garantiefall handelt. Werksgarantie (Schweiz) Werksgarantie gewähren wir nur bei Installation durch einen anerkannten Fachhandwerksbetrieb. Dem Eigentümer des Gerätes räumen wir eine Werksgarantie entsprechend den landesspezifischen Vaillant Geschäftsbedingungen und den entsprechend abgeschlossenen Wartungsverträgen ein. Garantiearbeiten werden grundsätzlich nur von unserem Werkskundendienst ausgeführt. 6.2 Kundendienst Werkskundendienst (Deutschland) Reparaturberatung für Fachhandwerker Vaillant Profi-Hotline 0 18 05/999-120 Vaillant Werkskundendienst GmbH (Österreich) 365 Tage im Jahr, täglich von 0 bis 24.00 Uhr erreichbar, osterreichweit zum Ortstarif: Telefon 05 7050 – 2000 Vaillant GmbH Werkskundendienst (Schweiz) Dietikon Telefon: (044) 744 29 -39 Telefax: (044) 744 29 -38 Fribourg: Téléfon: (026) 409 72 -17 Téléfax: (026) 409 72 -19 Vaillant GmbH Postfach 86 Riedstrasse 12 CH-8953 Dietikon 1/ZH Telefon: (044) 744 29 -29 Telefax: (044) 744 29 -28 Case postale 4 CH-1752 Villars-sur-Glâne 1 Téléfon: (026) 409 72 -10 Téléfax: (026) 409 72 -14
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Anhang Technische Daten
Bezeichnung Artikelnummer Höhe ohne Anschlüsse Breite Tiefe ohne Säule Tiefe mit Säule Gewicht - mit Verpackung - ohne Verpackung - betriebsbereit Nennspannung - Heizkreis/Verdichter - Steuerkreis - Zusatzheizung Sicherung, träge Anlaufstrom - ohne Anlaufstrombegrenzer - mit Anlaufstrombegrenzer Elektrische Leistungsaufnahme - min. bei B-5W35 - max. bei B20W60 - Zusatzheizung Schutzart EN 60529 Hydraulischer Anschluss - Heizung Vor- und Rücklauf - Wärmequelle Vor- und Rücklauf Wärmequellenkreis (Solekreis) - Soleart - max. Betriebsdruck - min. Eintrittstemperatur - max. Eintrittstemperatur
- Nennvolumenstrom dT 3K - Restförderhöhe dT 3K - Nennvolumenstrom dT 4K - Restförderhöhe dT 4K - Elektrische Leistungsaufnahme Pumpe
W Heizkreis - max. Betriebsdruck - min. Vorlauftemperatur - max. Vorlauftemperatur - Nennvolumenstrom dT 5K - Restförderhöhe dT 5K - Nennvolumenstrom dT 10K - Restförderhöhe dT 10K - Elektrische Leistungsaufnahme Pumpe
MPa (bar) °C °C l/h mbar l/h mbar
W Kältekreis - Kältemitteltyp - Menge - zulässiger Betriebsüberdruck - Kompressortyp - Öl - Öl Füllmenge
Tab. 7.1 Technische Daten
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Bezeichnung Leistungsdaten Wärmepumpe B0W35 dT5 - Heizleistung - Leistungsaufnahme - Leistungszahl/COP B0W35 dT10 - Heizleistung - Leistungsaufnahme - Leistungszahl/COP B5W55 - Heizleistung - Leistungsaufnahme - Leistungszahl/COP Kühlleistung passiv, VL 18 °C/RL 22°C Schallleistung innen Entspricht Sicherheitsbestimmungen
CE-Zeichen Niederspannungsrichtlinie 73/23/EWG EMV-Richtlinie 89/336/EWG EN 60335 ISO 5149
Tab. 7.1 Technische Daten (Fortsetzung)
Achtung! Beschädigungsgefahr! R 407 C ist ein chlorfreies Kältemittel, das die Ozonschicht nicht beeinflusst. Lassen Sie dennoch Servicearbeiten am Kältekreislauf nur von zugelassenen Fachleuten durchführen.
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Symbolerklärungen für das Typenschild Bemessungsspannung Kompressor Vaillant GmbH Remscheid / Germany
Serial-No. 21054500100028300006000001N1
Bemessungsspannung Pumpen + Regler
DE AT CH Bemessungsspannung Zusatzheizung
A Bemessungsleistung Kompressor, Pumpen und Regler Bemessungsleistung Zusatzheizung Anlaufstrom ohne Anlaufstrombegrenzer Anlaufstrom inkl. Anlaufstrombegrenzer
Inhalt Brauchwasserspeicher Zulässiger Bemessungsüberdruck Kältemitteltyp Füllmenge
kW Zul. Bemessungsüberdruck
Abb. 7.1 Beispiel für ein Typenschild B5/W55
Leistungszahl bei Soletemperatur 0 °C und Heizungsvorlauftemperatur 35 °C Leistungszahl bei Soletemperatur 5 °C und Heizungsvorlauftemperatur 55 °C Heizleistung thermisch bei Soletemperatur 0 °C und Heizungsvorlauftemperatur 35 °C Heizleistung thermisch bei Soletemperatur 5 °C und Heizungsvorlauftemperatur 55 °C CE-Zeichen
VDE-/GS-Zeichen Bedienungs- und Installationsanleitung lesen! Schutzart für Feuchtigkeit Nach Ablauf der Nutzungsdauer einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen (kein Hausmüll) Seriennummer (Serial Number) 21054500100028300006000001N4
Tab. 7.2 Symbolerklärungen
Bedienungsanleitung geoTHERM plus VWS 0020052743_02
5.6 5.7 5.8 5.9 5.10 5.10.1 5.10.2 5.10.3 5.10.4 5.10.5 5.10.6
5.8 5.9 5.10 5.10.1 5.10.2 5.10.3 5.10.4 5.10.5 5.10.6
5.10.3 5.10.4 5.10.5 5.10.6
Tabel 7.1 Technische gegevens
Notice-Facile