BEDIENUNGSANLEITUNG MS-7623 760GM-P33 MSI
Hinweis von MSI zur Erhaltung und Schutz unserer Umwelt
Gemäß der Richtlinie 2002/96/EG über Elektro- und Elektronik-Altgeräte dürfen Elektro- und Elektronik-Altgeräte nicht mehr als kommunale Abfälle entsorgt werden. MSI hat europaweit verschiedene Sammel- und Recyclingunternehmen beauftragt, die in die Europäische Union in Verkehr gebrachten Produkte am Ende ihres Lebenszyklus zurückzunehmen. Bitte entsorgen Sie dieses Produkt zum gegebenen Zeitpunkt ausschließlich an einer lokalen Altgerätesammelstelle in Ihrer Nähe.
Danke, dass Sie das 740GM-P21/ 740GM-P25/ 760GM-P33 Serie (MS-7623 v1.X) Micro-ATX Mainboard gewählt haben. Das 740GM-P21/ 740GM-P25/ 760GM-P33 Serie basiert auf dem AMD® 740G/ 760G & SB710 Chipsatz und ermöglicht so ein optimales und effizientes System. Entworfen, um den hochentwickelten AMD® Prozessoren im Sockel AM3, das 740GM-P21/ 740GM-P25/ 760GM-P33 Serie die ideale Lösung zum Aufbau eines professionellen Hochleistungsdesktopsystems dar.

SPEZIFIKATIONEN
Prozessoren
AMD® Phenom II/ Athlon II/ Sempron Prozessoren für Sockel AM3 (Weitere CPU Informationen finden Sie unter http://www.msi.com/index.php?func=cpuform2)
HyperTransport
■ Unterstützt eine Hochgeschwindigkeitsverbindung (HT) 1.0 Technologie von bis zu 1000MHz (Optional) ■ Unterstützt eine Hochgeschwindigkeitsverbindung (HT) 3.0 Technologie von bis zu 2600MHz (Optional)
Chipsatz
■ North-Bridge: AMD® 740G/ 760G Chipsatz (Optional) ■ South-Bridge: AMD® SB710 Chipsatz
Speicher
■ DDR3 800/ 1066/ 1333 (1600 OC) SDRAM (max. 8GB) ■ 2 DDR3 DIMMs (240 Pin / 1.5V)
(Weitere Informationen zu kompatiblen Speichermodulen finden Sie unter http://www.msi.com/index.php?func=testreport)
LAN
■ Unterstützt LAN 10/100/1000 Fast Ethernet über ATHEROS® AR8131M (Optional) ■ Unterstützt LAN 10/100 Fast Ethernet über ATHEROS® AR8132M (Optional)
Audio
■ Onboard Soundchip VIA® VT1708S ■ 8-Kanal Audio-Ausgang mit "Jack Sensing" (Optional) ■ Erfüllt die Azalia Spezifikationen
IDE
■ 1 IDE Port AMD® SB710 ■ Unterstützt die Betriebsmodi Ultra DMA 33/66/100/133, PIO & Mastering
SATA
■ 6 SATA 3Gb/s (SATA1~6) Ports über AMD® SB710
RAID
■ Unterstützt die Modi RAID 0/1/0+1/JBOD über AMD® SB710
Diskette
■ 1 Diskettenanschluss ■ Unterstützt 1 Diskettenlaufwerk mit 360KB, 720KB, 1.2MB, 1.44MB und 2.88MB
Anschlüsse
■ Hintere Ein- und Ausgänge - 1 PS/2 Mausanschluss - 1 PS/2 Tastaturanschluss - 1 Serieller Anschluss - 1 VGA Anschluss - 4 USB 2.0 Anschlüsse
- 1 LAN Buchse
- 6 Audiobuchsen (Optional)
- 3 Audiobuchsen (Optional)
- 2 USB 2.0 Stiftleisten
- 1 serielle Stiftleiste
- 1 CD-Stiftleiste für Audio-Eingang
- 1 Audio-Stiftleiste für Gehäuse-Audio-Ein-/Ausgänge
- 1 SPDIF-Ausgang-Stiftleiste
- 1 Gehäusekontaktschalter
- 1 TPM-Schnittstelle (optional)
- 1 parallele Stiftleiste
- 1 OC-Schalter (optional)
Steckplätze
■ 1 PCI-Express-x16-Steckplatz ■ 2 PCI-Express-x1-Steckplätze ■ 1 PCI-Steckplatz, unterstützt 3,3 V/5 V PCI-Bus-Schnittstelle
■ Micro-ATX (24,4 cm x 20,5 cm)
Montage
■ 6 Montagebohrungen
(Wenn Sie für Zubehörbestellungen Teilenummern benötigen, finden Sie diese auf unserer Produktseite unter http://www.msi.com/index.php)
HINTERES ANSCHLUSSPANEL
Das 740GM-P21 hintere Anschlusspanel verfügt über folgende Anschlüsse:

Das 740GM-P25/ 760GM-P33 hintere Anschlusspanel verfügt über folgende Anschlüsse:

Hinweis: Um die 8-Kanal-Klangwirkung zu erreichen, müssen die 7. und 8. Kanäle von dem Frontpanel ausgegeben werden, wenn Sie das Mainboard mit 3
HARDWARE-SETUP
Dieses Kapitel informiert Sie darüber, wie Sie die CPU, CPU-Kühler und Speichermodule, Erweiterungskarten einbauen, des Weiteren darüber, wie die Steckbrücken auf dem Mainboard gesetzt werden. Zudem bietet es Hinweise darauf, wie Sie Peripheriegeräte anschließen, wie z.B. Maus, Tastatur, usw. Handhaben Sie die Komponenten während des Einbaus vorsichtig und halten Sie sich an die vorgegebene Vorgehensweise beim Einbau.
CPU- und Kühler-Einbau für Sockel AM3
Wenn Sie die CPU einbauen, stellen Sie bitte sicher, dass Sie auf der CPU einen Kühler anbringen, um Überhitzung zu vermeiden. Verfügen Sie über keinen Kühler, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Händler in Verbindung, um einen solchen zu erwerben und zu installieren.
Folgen Sie den Schritten unten, um die CPU und den Kühler ordnungsgemäß zu installieren. Ein fehlerhafter Einbau führt zu Schäden an der CPU und dem Mainboard.
- Ziehen Sie den Hebel leicht seitlich vom Sockel weg, heben Sie ihn danach bis zu einem Winkel von ca. 90° an.
- Machen Sie den goldenen Pfeil auf der CPU ausfindig. Die CPU passt nur in der korrekten Ausrichtung. Setzen Sie die CPU in den Sockel.
- Ist die CPU korrekt installiert, sollten die Pins an der Unterseite vollständig versenkt und nicht mehr sichtbar sein. Beachten Sie bitte, dass jede Abweichung von der richtigen Vorgehensweise beim Einbau Ihr Mainboard dauerhaft beschädigen kann.
- Drücken Sie die CPU fest in den Sockel und schließen Sie den Hebel. Da sich die CPU beim Schließen des Hebels wahrscheinlich bewegt, schließen Sie den Hebel immer mit den Fingern fest auf der CPU, um sicherzustellen, dass die CPU richtig und vollständig in den Sockel eingebettet ist.
- Setzen Sie den Kühler auf die Kühlerhalterung und haken Sie zuerst ein Ende des Kühlers an dem Modul fest.
- Dann drücken Sie das andere Ende des Bügels herunter, um den Kühler auf der Kühlerhalterung zu fixieren. Anschließend ziehen Sie den Sicherungshebel an der Seite fest.
- Drücken Sie den Sicherungshebel und befestigen Sie den Kühler mit der Halterung des Mainboards.
- Verbinden Sie das Stromkabel des CPU-Lüfters mit dem Anschluss auf dem Mainboard.

* Die Fotos des Mainboards in diesem Abschnitt dienen nur Demonstrationszwecken im Zusammenhang mit dem Kühlereinbau beim Sockel AM3. Die Erscheinung Ihres Mainboards kann je nach Modell abweichen. * Es besteht Verletzungsgefahr, wenn Sie den Sicherungshaken vom Sicherungsbolzen trennen. Sobald der Sicherungshaken gelöst wird, schnellt er sofort zurück.
Vorgehensweise beim Einbau von Speichermodulen
- Die Speichermodule haben nur eine Kerbe in der Mitte des Moduls. Sie passen nur in einer Richtung in den Sockel.
- Stecken Sie das Arbeitsspeichermodul senkrecht in den DIMM-Steckplatz ein. Drücken Sie anschließend das Arbeitsspeichermodul nach unten, bis die Kontaktseite richtig tief in dem DIMM-Steckplatz sitzt. Der Kunststoffbügel an jedem Ende des DIMM-Steckplatzes schnappt automatisch ein, wenn das Arbeitsspeichermodul richtig eingesetzt ist. Die goldenen Kontakte sind kaum zu sehen, wenn das Arbeitsspeichermodul richtig im DIMM-Steckplatz sitzt.
- Prüfen Sie von Hand, ob das Arbeitsspeichermodul von den seitlichen Bügeln am DIMM-Steckplatz richtig gehalten wird.

* DDR3 und DDR2 können nicht untereinander getauscht werden und der Standard DDR3 ist nicht abwärtskompatibel. Installieren Sie DDR3-Speichermodule stets in DDR3-DIMM-Slots und DDR2-Speichermodule stets in DDR2-DIMM-Slots. * Stellen Sie im Zweikanalbetrieb bitte sicher, dass Sie Module des gleichen Typs und identischer Speicherdichte in den DIMM-Slots unterschiedlicher Kanäle verwenden. * Um einen sicheren Systemstart zu gewährleisten, bestücken Sie immer DIMM 1 zuerst.
ATX-24-poliger Stromanschluss: JPWR1
Hier können Sie ein ATX-24-Pin-Netzteil anschließen. Wenn Sie die Verbindung herstellen, stellen Sie sicher, dass der Stecker in der korrekten Ausrichtung eingesteckt wird und die Pins ausgerichtet sind. Drücken Sie dann den Netzteilstecker fest in den Steckersockel.

Dieser Stromanschluss wird verwendet, um die CPU mit Strom zu versorgen.

WICHTIG
* Stellen Sie die Verbindung aller drei Anschlüsse mit einem angemessenen ATX-Netzteil sicher, um den stabilen Betrieb des Mainboards sicherzustellen. * Netzteile mit 350 Watt (und mehr) werden aus Gründen der Systemstabilität dringend empfohlen.
Anschluss des Diskettenlaufwerks: FDD1
Der Anschluss unterstützt ein Diskettenlaufwerk mit 360KB, 720KB, 1.2MB, 1.44MB oder 2.88MB Kapazität.

An den Anschluss können bis zu IDE-Festplatten, optische Diskettenlaufwerke und andere Geräte angeschlossen werden.

Wenn Sie zwei Laufwerke über ein Kabel verbinden, müssen Sie das zweite Laufwerk im Slave-Modus konfigurieren, indem Sie entsprechend die Jumper setzen. Entnehmen Sie bitte die Anweisungen zum Setzen der Jumper der Dokumentation der Festplatte, die der Festplattenhersteller zur Verfügung stellt.
Serial-ATA-Anschlüsse: SATA1 \~ 6
Der Anschluss ist eine Hochgeschwindigkeitsschnittstelle von Serial ATA. An jeden Anschluss kann ein Serial-ATA-Gerät angeschlossen werden.

Bitte falten Sie das Serial-ATA-Kabel nicht in einem Winkel von 90 Grad, da dies zu Datenverlusten während der Datenübertragung führt.
Stromanschlüsse für Lüfter: CPUFAN, SYSFAN1
Die Lüfteranschlüsse unterstützen aktive Systemlüfter mit +12V. Wenn Sie den Stecker mit dem Anschluss verbinden, sollten Sie immer darauf achten, dass der rote Draht der positive Pol ist und mit +12V verbunden werden sollte, der schwarze Draht ist der Erdkontakt und sollte mit GND verbunden werden. Besitzt Ihr Mainboard einen Chipsatz zur Überwachung der Systemhardware und Steuerung der Lüfter, dann brauchen Sie einen speziellen Lüfter mit Tacho, um diese Funktion zu nutzen.

S/PDIF-Ausgang: JSP1
Die SPDIF (Sony & Philips Digital Interconnect Format) Schnittstelle wird für die Übertragung digitaler Audiodaten verwendet.

CD-Eingang: CD1
Dieser Anschluss wird für externen Audioeingang zur Verfügung gestellt.

Die Anschlüsse für das Frontpanel dienen zum Anschluss der Schalter und LEDs des Frontpanels. JFP1 erfüllt die Anforderungen des Intel® Front Panel I/O Connectivity Design Guide.

Serieller Anschluss: JCOM1
Es handelt sich um eine 16550A Kommunikationsschnittstelle, die 16 Bytes FIFOs senden/empfängt. Hier lässt sich eine serielle Maus oder andere serielle Geräte direkt anschließen.

Audioanschluss des Frontpanels: JAUD1
Der Audio Frontanschluss ermöglicht den Anschluss von Audioein- und -ausgängen eines Frontpanels. Der Anschluss entspricht den Richtlinien des Intel® Front Panel I/O Connectivity Design Guide.

USB Frontanschluss: JUSB1, JUSB2
Der Anschluss entspricht den Richtlinien des Intel® Front Panel I/O Connectivity Design Guide, und ist bestens geeignet, Hochgeschwindigkeits- USB- Peripheriegeräte anzuschließen, wie z.B. USB Festplattenlaufwerke, Digitalkameras, MP3-Player, Drucker, Modems und ähnliches.

TPM Modul Anschluss: JTPM1 (optional)
Dieser Anschluss wird für das optionale TPM Modul (Trusted Platform Module) verwendet. Weitere Informationen über den Einsatz des optionalen TPM Modules entnehmen Sie bitte dem TPM Plattform Handbuch.

Gehäusekontaktanschluss: JCI1
Dieser Anschluss wird mit einem Kontaktschalter verbunden. Wird das Gehäuse geöffnet, wird der Schalter geschlossen und das System zeichnet dies auf und gibt auf dem Bildschirm eine Warnung aus. Um die Warnmeldung zu löschen, muss das BIOS aufgerufen und die Aufzeichnung gelöscht werden.

Steckbrücke zur CMOS- Löschung: JBAT1
Der Onboard CMOS Speicher (BIOS), enthält Grundinformationen sowie erweiterte Einstellungen des Mainboards. Der CMOS Speicher wird über eine Batterie mit Strom versorgt, damit die Daten nach Abschalten des PC-Systems erhalten bleiben. Weiterhin sind Informationen für den Start des Systems in dem Speicher hinterlegt. Sollten Sie Fehlermeldungen während des Startvorganges erhalten, kann ein Zurücksetzen des CMOS Speichers in den ursprünglichen Werkszustand helfen. Drücken Sie dazu leicht den Schalter.
JBAT1
▲1
▲1
Halten Daten
▲1
Löschen Daten
WICHTIG
Sie können den CMOS löschen, indem Sie die Pins 2-3 verbinden, während das System ausgeschaltet ist. Kehren Sie danach zur Pinposition 1-2 zurück. Löschen Sie den CMOS nicht, solange das System angeschaltet ist, dies würde das Mainboard beschädigen.
Parallele Stiftleiste: JLPT1
Die folgende Stiftleiste unterstützt den Betrieb von Endgeräten (Parallele Stiftleiste) über ein optional erhältliches Bracket. Der Anschluss (Parallel Port) unterstützt die Betriebsmodi EPP (Enhanced Parallel Port) und ECP (Extended Capabilities Port).

APS LED Status-Anzeige: LED1 (Optional)
Diese APS (Active Phase Switching) LEDs zeigen den gegenwärtigen DDR Stromphase Modus an. Lesen Sie die folgenden Anweisungen.

| EIN | LED leuchtet, wenn CPU in die 3 Phase Strommodus ist. |
| AUS | LED lichtlos ist, wenn CPU in die 1 Phase Strommodus ist. |
Hardware Übertaktung durch FSB Schalter: OC_SW1 (Optional)
Mit der Änderung der Schalter (s. Tabelle) kann der FSB-Takt erhöht werden, womit die CPU Frequenz übertaktet wird. Folgen Sie den Anweisungen, um die entsprechenden Overclocking-Werte zu erhalten.

Standardwerte

Erhöhen der FSB-Geschwindigkeit um 10%

Erhöhen der FSB-Geschwindigkeit um 15%

Erhöhen der FSB-Geschwindigkeit um 20%
WICHTIG
* Stellen Sie bitte sicher, dass der PC ausgeschaltet ist, bevor Sie die Schalter und FSB-Werte ändern. * Das Übertaktungsverhalten hängt von dem Systemaufbau (Speicherfähigkeit, thermische Lösung usw.) ab, und es wird nicht garantiert.
PCI-Express-Steckplatz
Der PCI-Express-Steckplatz unterstützt eine Erweiterungskarte mit der PCI-Express-Schnittstelle.

PCI-Express-x16-Steckplatz.
PCI-Express-x1-Steckplatz.
PCI-Steckplatz
Der PCI-Steckplatz kann LAN-Karten, SCSI-Karten, USB-Karten und sonstige Zusatzkarten aufnehmen, die mit den PCI-Spezifikationen konform sind.

Achten Sie darauf, dass Sie zuerst das Netzkabel aus der Steckdose herausziehen, bevor Sie eine Erweiterungskarte installieren oder entfernen. Denken Sie bitte auch daran, die Dokumentation der Erweiterungskarte zu lesen, um notwendige Hardware- oder Softwareeinstellungen für die Erweiterungskarte wie z.B. Jumper-, Schalter- oder BIOS-Einstellungen vorzunehmen.
PCI-Unterbrechungsanforderungs-Routing
Eine IRQ (Interrupt Request; Unterbrechungsanforderung)-Leitung ist eine Hardwareleitung, über die ein Gerät Unterbrechungssignale zu dem Mikroprozessor schicken kann. Die PCI-IRQ-Pole werden in der Regel mit den PCI-Bus-Polen wie folgt verbunden:
| FolgeSteckplatz | 1 | 2 | 3 | 4 |
| PCI 1 | INT A# | INT B# | INT C# | INT D# |
Nach dem Einschalten beginnt der Computer den POST (Power On Self Test – Selbstüberprüfung nach Anschalten). Sobald die Meldung unten erscheint, drücken Sie die Taste oder , um das Setup aufzurufen.
(ENTF drücken, um das Einstellungsprogramm zu öffnen)
Sollten Sie die Taste nicht rechtzeitig gedrückt haben und somit den Start des BIOS verpasst haben, starten Sie bitte Ihr System neu. Entweder drücken Sie dazu den "Power On / Anschalter" oder den "Reset"-Knopf. Alternativ betätigen Sie die Tastenkombination , und , um einen Neustart zu erzwingen.
Main Page

Standard CMOS Features
In diesem Menü können Sie die Basiskonfiguration Ihres Systems anpassen, so z.B. Uhrzeit, Datum usw.
Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um AMI-eigene weitergehende Einstellungen an Ihrem System vorzunehmen.
Verwenden Sie dieses Menü, um die Einstellungen für in das Board integrierte Peripheriegeräte vorzunehmen.
Power Management Setup
Verwenden Sie dieses Menü, um die Einstellungen für die Stromsparfunktionen vorzunehmen.
H/W Monitor
Dieser Eintrag zeigt den Status der CPU, des Lüfters und allgemeine Warnungen zum generellen Systemstatus.
Green Power (optional)
Verwenden Sie dieses Menü, um Einstellungen der Stromversorgung vorzunehmen.
Verwenden Sie dieses Menü, um das Kennwort für das BIOS einzugeben.
Hier können Sie Einstellungen zu Frequenzen/Spannungen und Übertaktung vornehmen.
M-Flash
In diesem Menü können Sie das BIOS vom Speicher-Antrieb abtasten/aufblinken (nur FAT/FAT32 Format).
Load Fail-Safe Defaults
Hier können Sie die BIOS-Werkseinstellungen für stabile Systemleistung laden.
Load Optimized Defaults
In diesem Menü können Sie eine stabile, werkseitig gespeicherte Einstellung des BIOS-Speichers laden.
Save & Exit Setup
Speichert die BIOS-Änderungen im CMOS und verlässt das BIOS.
Exit Without Saving
Verlässt das BIOS ohne Speicherung; vorgenommene Änderungen verfallen.

Zeigt die derzeitige Frequenz der CPU/des Speichers. Nur Anzeige.
CPU Specifications
Drücken Sie die Eingabetaste, um das Untermenü aufzurufen. Das Untermenü zeigt die Informationen des installierten CPUs.
AMD Cool'n'Quiet
Wurde speziell für AMD Athlon Prozessoren entworfen und stellt eine Funktion zur Erfassung der CPU-Temperatur bereit, um Ihre CPU vor Überhitzung durch hohe Last zu bewahren.
WICHTIG
Für eine einwandfreie Funktion von Cool'n'Quiet muss folgende Vorgehensweise unbedingt sichergestellt werden:
Führen Sie das BIOS-Setup aus und wählen Sie das Menü "Cell Menu". Unter "Cell Menu" setzen Sie "AMD Cool'n'Quiet" auf [Enabled]. Wechseln Sie dann zu Windows und wählen Sie [Start]->[Einstellungen]->[Systemsteuerung]->[Energieoptionen]. Öffnen Sie die Registerkarte "Energieoptionen Eigenschaften" und wählen Sie "Minimale Energieverwaltung" unter "Energieschemata".

Hier können Sie die CPU-FSB-Frequenz angeben.
CPU-Ratio einstellen
Hier können Sie den CPU-Taktmultiplikator (Ratio) angeben. Dies können Sie nur nutzen, wenn der Prozessor diese Funktion unterstützt.
Zeigt die eingestellte Frequenz der CPU an. Nur Anzeige.
CPU-NB-Ratio einstellen
Hier können Sie den CPU-NB-Taktmultiplikator (Ratio) verändern.
Zeigt die eingestellte Frequenz der CPU-NB an. Nur Anzeige.
EC-Firmware
Hier können Sie die EC-Firmware für "Advanced Clock Calibration" auswählen. Zum Entsperren der zusätzlichen Kerne können Sie sie auf [Special] einstellen und im Menü "Advanced Clock Calibration" auf [Auto] setzen, um die Prozessorkerne zu aktivieren.
Hier können Sie übertakten. Lautet die Einstellung auf [Enabled], kann eine höhere CPU-Ratio angegeben werden, nur wenn der Prozessor diese Funktion unterstützt.
MultiStep OC Booster
Hier können Sie im BIOS einen Absturz bei Übertaktung vermeiden. Die Einstellung [Disabled] deaktiviert die Einzelteile und verwendet die OC-Einstellungen beim POST. [Mode 1]: Geringfügiges OC während des POST und dann volles OC anwenden, wenn Sie das OS laden. [Mode 2]: Laden Sie das OS, dann wenden Sie die OC-Einstellungen an.
MEMORY-Z
Drücken Sie die Eingabetaste, um das Untermenü aufzurufen, wählen Sie eine Auswahl aus der DIMM-Liste und dann werden die Informationen des Speichers (SPD) angezeigt.
Advance DRAM Configuration
Drücken Sie die Eingabetaste, um das Untermenü aufzurufen.
DRAM Timing Mode
Wählen Sie aus, ob das DRAM-Timing durch das SPD (Serial Presence Detect) EEPROM auf dem DRAM-Modul gesteuert wird. Die Einstellung [Auto By SPD] ermöglicht die automatische Erkennung des DRAM-Timings durch das BIOS auf Basis der Einstellungen im SPD. Wenn Sie [Manual] einstellen, können Sie das DRAM-Timing anpassen.
CAS Latency (CL)
Wenn die Einstellung unter DRAM Timing auf [Manual] lautet, können Sie hier das DRAM-Timing angeben. Hier wird die Verzögerung im Timing (in Taktzyklen) eingestellt, bevor das SDRAM einen Lesebefehl nach dessen Erhalt auszuführen beginnt.
TRCD
Wenn die Einstellung unter DRAM Timing auf [Manual] lautet, können Sie hier das DRAM-Timing angeben. Wenn DRAM erneuert wird, werden Reihen und Spalten separat adressiert. Es ermöglicht die Anzahl der Zyklen der Verzögerung im Timing einzustellen, die zwischen den CAS- und RAS-Abtastsignalen liegen, die verwendet werden, wenn der DRAM beschrieben, ausgelesen oder aufgefrischt wird. Eine hohe Geschwindigkeit führt zu höherer Leistung, während langsamere Geschwindigkeiten einen stabileren Betrieb bieten.
TRP
Wenn die Einstellung unter DRAM Timing auf [Manual] lautet, können Sie hier das DRAM-Timing angeben. Legt die Anzahl der Taktzyklen fest, die das Reihenadressierungssignal (Row Address Strobe - RAS) für eine Vorladung bekommt. Wird dem RAS bis zur Auffrischung des DRAM nicht genug Zeit zum Aufbau seiner Ladung gegeben, kann der Refresh unvollständig ausfallen und das DRAM Daten verlieren. Dieser Menüpunkt ist nur relevant, wenn synchroner DRAM verwendet wird.
TRAS
Wenn das DRAM-Timing auf [Manual] eingestellt ist, stellt diese Einstellung die Zeit fest, die RAS benötigt, um von einer Speicherzelle zu lesen und zu schreiben.
TRTP
Wenn die Einstellung unter DRAM Timing auf [Manual] lautet, können Sie hier das DRAM-Timing angeben. Legt die Pausenzeit zwischen einem Lesebefehl und einem Vorladungsbefehl fest.
TRC
Wenn die Einstellung unter DRAM Timing auf [Manual] lautet, können Sie hier die DRAM-Timing angeben. Diese Einstellung legt die Zeit RFC fest, die zum Lesen und Schreiben einer Speicherzelle benötigt wird.
TWR
Wenn die Einstellung unter DRAM Timing auf [Manual] lautet, können Sie hier die DRAM-Timing angeben. Diese Option legt die Aktiv-zu-Aktive Verzögerung zwischen verschiedenen angrenzenden Teilen des Speichers fest.
TWTR
Wenn die Einstellung unter DRAM Timing auf [Manual] lautet, können Sie hier die DRAM-Timing angeben. Unter dieser Option legen Sie die WR-Verzögerung (in Taktzyklen) fest. Diese Verzögerung muss garantieren, dass Daten aus den Schreibpuffern in die Speicherzellen geschrieben werden können, bevor eine Voraufladung auftritt.
1T/2T Memory Timing
Wenn die Einstellung unter DRAM Timing auf [Manual] lautet, können Sie hier die DRAM-Timing angeben. Legt die SDRAM-Kommandorate fest. Die Einstellung 1T lässt den SDRAM-Signalkontroller mit einem Taktzyklus laufen. Bei 2T läuft er mit zwei Zyklen. 1T ist schneller als 2T.
Software Memory Hole
Wenn die Einstellung unter DRAM Timing auf [Manual] lautet, können Sie hier die DRAM-Timing angeben. Diese Option aktiviert oder deaktiviert das Software Memory Hole.
FSB/DRAM Ratio
Hier können Sie das FSB/DRAM-Verhältnis des Speichers anpassen.
Zeigt die eingestellte Frequenz des DDR-Speichers an. Nur zur Anzeige.
HT Link Speed
Gibt die Betriebsfrequenz des Hypertransport-Link-Taktgebers vor. Mit der Einstellung [Auto] erkennt das System die HT-Link-Geschwindigkeit automatisch.
Ermöglicht die Wahl der PCI-E-Frequenz (in MHz).
CPU Voltage (V)
Mit dieser Option können Sie die Spannung des CPUs anpassen.
DRAM Voltage (V)
Mit dieser Option können Sie die Spannung des Speichers anpassen.
NB Voltage (V)
Mit dieser Option können Sie die Spannung der North Bridge anpassen.
Spread Spectrum
Wenn der Taktgenerator des Motherboards pulsiert, erzeugen die Extremwerte (Spitzen) der Pulse EMI (elektromagnetische Interferenzen). Die Spread-Spectrum-Funktion reduziert die erzeugten EMI, indem die Pulse so moduliert werden, dass die Pulsspitzen zu flacheren Kurven reduziert werden.
WICHTIG
* Sollten Sie keine Probleme mit Interferenzen haben, belassen Sie es bei der Einstellung [Disabled] (ausgeschaltet), um bestmögliche Systemstabilität und -leistung zu gewährleisten. Stellt EMI für Sie ein Problem dar, wählen Sie die gewünschte Bandbreite zur Reduktion der EMI. * Je größer der Spread-Spectrum-Wert ist, desto stärker nimmt die EMI ab, und das System wird weniger stabil. Bitte fragen Sie Ihre lokale EMI-Regelung nach dem am besten geeigneten Spread-Spectrum-Wert. * Denken Sie daran, Spread Spectrum zu deaktivieren, wenn Sie übertakten, da sogar eine leichte Schwankung eine vorübergehende Taktsteigerung erzeugen kann, die gerade ausreichen mag, um Ihren übertakteten Prozessor einzufrieren.
Load Optimized Defaults
Hier können Sie die BIOS-Voreinstellungen für den stabilen Betrieb laden, die der Mainboardhersteller vorgibt.
