BG91PN9-1 - Weitere Küchengeräte SMEG - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG BG91PN9-1 SMEG
Inhaltsverzeichnis
1 Hinweise 164
1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise 164
1.2 Haftung des Herstellers 169
1.3 Zweck des Gerätes 169
1.4 Typenschild 169
1.5 Dieses Bedienungshandbuch 169
1.6 Entsorgung 169
1.7 Wie man dieses Bedienungshandbuch lesen muss 170
2 Beschreibung 171
2.1 Allgemeine Beschreibung 171
2.2 Kochfeld 172
2.3 Bedienblende 172
2.4 Weitere Teile 173
2.5 Verfügbares Zubehör 173
3 Gebrauch 175
3.1 Hinweise 175
3.2 Erster Gebrauch 176
3.3 Gebrauch der Zubehörteile 177
3.4 Gebrauch des Kochfeldes 179
3.5 Gebrauch des Backofens 180
3.6 Ratschläge zum Garen 182
3.7 Gebrauch des Stauraums 183
3.8 Programmieruhr 184
4 Reinigung und Wartung 189
4.1 Hinweise 189
4.2 Reinigung des Gerätes 189
4.3 Ausbau der Backofentür 190
4.4 Reinigung der Türverglasung 191
4.5 Pyrolyse 194
4.6 Außergewöhnliche Wartung 196
5 Installation 198
5.1 Gasanschluss 198
5.2 Anpassung an die verschiedenen Gasarten 203
5.3 Positionierung 208
5.4 Elektrischer Anschluss 213
5.5 Zugriff auf die Klemmleiste 214
5.6 Für den Installateur 216
Wir empfehlen Ihnen, dieses Bedienungshandbuch sorgfältig durchzulesen. Hier finden Sie wichtige Hinweise, um die Ästhetik und Funktionalität Ihres Gerätes erhalten zu können.
Weitere Informationen zu den Produkten finden Sie auf der Internetseite www.smeg.com.
1 Hinweise
1.1 Allgemeine Sicherheitshinweise
Personenschäden
- Das Gerät und seine zugänglichen Teile erhitzen sich stark während des Gebrauchs. Die Heizelemente während des Betriebs nicht berühren.
- Während des Verstellens von Speisen im Innern des Backraums die Hände mit Wärmeschutzhandschuhen schützen.
- Niemals versuchen, eine Flamme oder einen Brand mit Wasser zu löschen. Das Gerät ausschalten und die Flamme mit einem Deckel oder einer Löschdecke abdecken.
- Dieses Gerät kann von Kindern ab 8 Jahren und von Personen mit eingeschränkten körperlichen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder mangelnden Erfahrungen und Kenntnissen unter Aufsicht benutzt werden oder wenn sie Anweisungen zum sicheren Gebrauch des Gerätes erhalten haben und sich der damit verbundenen Gefahren bewusst sind.
-
Kinder dürfen nicht mit dem Gerät spielen.
-
Kinder unter 8 Jahren dürfen sich nicht in der Nähe des Gerätes aufhalten, wenn sie nicht beaufsichtigt werden.
- Während des Betriebs Kinder unter 8 Jahren nicht in der Nähe des Gerätes lassen.
• Die Reinigung und Wartung dürfen nicht durch unbeaufsichtigte Kinder erfolgen. - Sicherstellen, dass die Kronenbrenner mit den zugehörigen Brennerdeckeln richtig in ihren Sitzen positioniert sind.
- Denken Sie daran, dass die Kochzonen sich sehr schnell erwärmen. Das Erwärmen von leeren Töpfen vermeiden. Überhitzungsgefahr.
- Fette und Öle können Feuer fangen, wenn sie überhitzt werden. Sich während der Zubereitung von öl- oder fetthaltigen Speisen nicht entfernen. Brennende Öle oder Fette niemals mit Wasser löschen. Den Deckel auf den Topf setzen und die entsprechende Kochzone ausschalten.
-
Der Garvorgang muss immer überwacht werden. Ein kurzer Garvorgang muss immer und ständig überwacht werden.
-
Während des Betriebs keine Gegenstände aus Metall wie Geschirr oder Besteck auf das Kochfeld legen, denn sie könnten sich überhitzen.
- Keine spitzen Gegenstände aus Metall (Besteck oder Küchenhelfer) in die Öffnungen einführen.
- Kein Wasser direkt auf die heißen Fettpfannen gießen.
• Die Backofentür während des Garvorgangs geschlossen halten. - Wenn Speisen bearbeitet werden müssen oder am Ende des Garvorgangs, die Tür einige Sekunden lang 5 cm geöffnet halten, den Dampf austreten lassen, dann die Tür komplett öffnen.
- Den Stauraum (wo vorhanden) nicht öffnen, solange der Backofen eingeschaltet und noch heiß ist.
- Nach der Verwendung des Ofens können die Gegenstände im Inneren des Stauraums sehr heiß sein.
-
ENTZÜNDBARE MATERIALIEN NICHT IM STAURAUM (SOFERN VORHANDEN) ODER IN DER NÄHE DES GERÄTES VERWENDEN ODER AUFBEWAHREN.
-
KEINE SPRAYDOSEN IN DER NÄHE DIESES GERÄTES VERWENDEN, WÄHREND DIESES IN BETRIEB IST.
- Das Gerät nach dem Gebrauch ausschalten.
- KEINE VERÄNDERUNGEN AN DIESEM GERÄT VORNEHMEN.
- Vor jedem Eingriff auf das Gerät (Installation, Wartung, Aufstellung oder Versetzung) müssen immer persönliche Schutzausrüstungen griffbereit sein.
- Vor jedem Eingriff auf das Gerät den Hauptstromschalter ausschalten.
• Die Installation und die Wartungseingriffe müssen von qualifiziertem Fachpersonal und unter Berücksichtigung der geltenden Normen vorgenommen werden. - Niemals versuchen, das Gerät ohne den Eingriff eines qualifizierten Technikers zu reparieren.
- Den Stecker niemals durch Ziehen am Kabel vom Stromnetz trennen.
- Um Gefahren zu vermeiden, wenden Sie sich bei Beschädigung des Netzkabels an den technischen Kundendienst, der es ersetzen wird.
Schäden am Gerät
- Keine scheuernden oder ätzenden Reinigungsmittel für die Reinigung der Teile aus Glas verwenden (z.B. Scheuerpulver, Fleckenentferner oder Metallschwämme).
- Eventuell Kochbesteck aus Holz oder Kunststoff verwenden.
- Roste und Backbleche müssen in die seitlichen Schienen bis zum vollständigen Einrasten eingefügt werden. Die mechanischen Sicherheitssperren vermeiden ein ungewolltes Herausziehen und müssen immer nach unten und zur Rückseite des Backraums gerichtet sein.


- Es ist verboten, sich auf das Gerät zu setzen.
- Das Gerät nicht mit einem Dampfstrahl reinigen.
- Öffnungen, Lüftungsschlitze und Wärmeauslasse nicht abdecken.
- Das Gerät während Garvorgängen, bei denen Fette oder Öle freigegeben werden können, nicht unbeaufsichtigt lassen, da sich diese durch Überhitzung entzünden können.
Besonders vorsichtig vorgehen.
- Feuergefahr: Keine Gegenstände auf den Kochflächen lagern.
- DIESES GERÄT DARF NICHT ALS RAUMHEIZER BENUTZT WERDEN.
- Keine Spray-Produkte in der Nähe des Backofens verwenden.
- Kein Geschirr oder Behälter aus Plastik zum Garen von Speisen verwenden.
- Keine geschlossenen Dosen oder Behälter in den Backraum einführen.
- Bei der Verwendung des Backofens alle nicht verwendeten Backbleche und Roste aus dem Backraum entfernen.
- Den Backofenboden nicht mit Alufolie oder Stanniolpapier abdecken.
- Keine Töpfe oder Backbleche direkt auf den Backofenboden stellen.
- Bei Verwendung von Backpapier darauf achten, dass dieses die Zirkulation der Heißluft im Inneren des Backofens nicht behindert.
- Keine Töpfe oder Backbleche direkt auf die Innenverglasung der Backofentür stellen.
• Die Kochgefäße oder Grillpfannen müssen sich innerhalb des Umrisses des Kochfeldes befinden.
- Alle Kochgefäße müssen einen flachen und ebenen Boden aufweisen.
- Bei Überlaufen des Inhalts muss die Flüssigkeit unverzüglich vom Kochfeld entfernt werden.
- Darauf achten, dass keine säurehaltigen Substanzen wie Zitronensaft oder Essig auf das Kochfeld fallen.
- Keine leeren Töpfe oder Pfannen auf die eingeschalteten Kochzonen stellen.
- Das Gerät nicht mit einem Dampfstrahl reinigen.
- Keine rauen oder scheuernden Materialien bzw. scharfkantigen Metallschaber verwenden.
- Bei der Reinigung von Stahlteilen oder Metallflächen (z.B. eloxierte, mit Nickel behandelte oder verchromte Flächen) keine chlor-, ammoniak- oder gleichmittelhaltigen Produkte verwenden.
- Keine scheuernden oder ätzenden Reinigungsmittel für die Reinigung der Teile aus Glas verwenden (z.B. Scheuerpulver, Fleckenentferner oder Metallschwämme).
• Die abnehmbaren Teile wie Gitterroste, Kronenbrenner und Brennerdeckel nicht im Geschirrspüler spülen.
• Die offene Tür beim Einschieben des Geräts in den Schrank nicht als Hubvorrichtung verwenden.
- Keinen übermäßigen Druck auf die offene Tür des Geräts ausüben.
- Den Griff nicht zum Anheben oder Versetzen dieses Gerätes verwenden.
Installation
- DIESES GERÄT DARF NICHT AUF BOOTEN ODER IN WOHNWAGEN INSTALLIERT WERDEN.
- Das Gerät darf nicht auf einem Sockel installiert werden.
- Das Gerät mithilfe einer anderen Person in den Schrank einschieben.
- Um mögliche Überhitzungen zu vermeiden, darf das Gerät nicht hinter einer dekorativen Tür oder einer Platte installiert werden.
- Der Gasanschluss darf nur von zugelassenem technischem Personal ausgeführt werden.
• Die Inbetriebnahme mit Versorgungsschlauch muss so erfolgen, dass die Länge der Anschlüsse bei Stahlschläuchen maximal 2 Meter und bei Gummischläuchen maximal 1,5 Meter beträgt.
• Die Schläuche dürfen nicht mit beweglichen Teilen in Kontakt kommen und nicht gequetscht werden.
- Wenn notwendig, einen Druckregler verwenden, der den geltenden Normen entspricht.
- Nach jedem Eingriff muss geprüft werden, ob das Anziehmoment der Gasanschlüsse zwischen 10 Nm und 15 Nm liegt.
- Nach Abschluss der Installation mithilfe einer Seifenlösung (keine Flamme!) prüfen, ob undichte Stellen vorhanden sind.
- Der Stromanschluss darf nur von zugelassenem technischem Personal ausgeführt werden.
- Der Erdungsanschluss ist obligatorisch und ist unter Einhaltung der Sicherheitsnormen für elektrische Anlagen vorzunehmen.
- Nur Kabel verwenden, die gegen eine Temperatur von mindestens 90 °C beständig sind.
- Das Anziehmoment der Schrauben der Speiseleitungen der Klemmleiste muss 1,5 - 2 Nm entsprechen.
- Vor der Montage sicherstellen, dass die Versorgungsbedingungen vor Ort (Art des Gases und Druck) sowie die Einstellungsmöglichkeit des Haushaltsgerätes kompatibel sind.
• Die Einstellbedingungen für dieses Haushaltsgerät stehen auf dem Etikett für die Gaseinstellung. - Diese Haushaltsgerät ist nicht an eine Ableitung der Verbrennungsprodukte angeschlossen. Bei der Installierung und beim Anschluss sind die geltenden Installationsvorschriften zu beachten. Besonders wichtig sind die für die Belüftung zu erfüllenden Anforderungen.
Für dieses Gerät
- Vor dem Austausch der Lampe sicherstellen, dass das Gerät ausgeschaltet ist.
- Man darf sich nicht an die offene Tür anlehnen oder sich darauf setzen.
- Sicherstellen, dass keine Gegenstände in der Tür stecken bleiben.
1.2 Haftung des Herstellers
Der Hersteller haftet nicht für Personen- und Sachschäden, die auf die folgenden Ursachen zurückzuführen sind:
• die zweckwidrige Verwendung des Gerätes;
• die Nichtbeachtung der Vorschriften dieses Bedienungshandbuches;
- unbefugte Änderungen auch nur einzelner Gerätekomponenten;
• die Verwendung von nicht originalen Ersatzteilen.
1.3 Zweck des Gerätes
- Das Gerät ist zum Garen von Speisen in Privathaushalten bestimmt. Jeder andere Gebrauch wird als zweckwidrig angesehen.
- Das Gerät ist nicht für den Betrieb mit externen Zeitschaltuhren oder mit Fernbedienungssystemen vorgesehen.
1.4 Typenschild
Das Typenschild enthält technische Daten sowie die Seriennummer und das Prüfzeichen. Das am Gehäuse angebrachte Typenschild nicht entfernen.
1.5 Dieses Bedienungshandbuch
Das vorliegende Bedienungshandbuch ist ein fester Bestandteil des Gerätes und ist deshalb für die ganze Lebensdauer des Gerätes sorgfältig und in Reichweite aufzubewahren. Dieses Bedienungshandbuch vor der Benutzung des Gerätes sorgfältig durchlesen.
1.6 Entsorgung

Dieses Gerät muss getrennt von anderen Abfällen entsorgt werden (Richtlinien 2002/ 95/EG, 2002/96/EG, 2003/108/EG). Dieses Gerät enthält, gemäß der gültigen europäischen Richtlinien, keine nennenswerte Menge an gesundheits- und umweltschädlichen Stoffen.
Um das Gerät zu entsorgen:
- Das Netzkabel abschneiden und es zusammen mit dem Stecker entfernen.

Elektrische Spannung Stromschlaggefahr
• Die Hauptstromversorgung unterbrechen.
• Das Netzkabel von der elektrischen Anlage trennen.
- Das Gerät bei geeigneten Sammelstellen für elektrische und elektronische Abfälle abgeben, oder es beim Kauf eines gleichwertigen Gerätes im Verhältnis eins zu eins an den Händler zurückgeben.
Die Verpackung unserer Produkte besteht aus recyclingfähigem und umweltfreundlichem Material.
• Die Verpackungsmaterialien bei geeigneten Sammelstellen abgeben.

Verpackungen aus Plastik Erstickungsgefahr
• Die Verpackung oder Teile davon nicht unbeaufsichtigt lassen.
- Vermeiden, dass Kinder mit den Plastikbeuteln der Verpackung spielen.
1.7 Wie man dieses Bedienungshandbuch lesen muss
In diesem Bedienungshandbuch werden die folgenden Konventionen verwendet:
Hinweise

Allgemeine Informationen über dieses Bedienungshandbuch, die Sicherheit und die Entsorgung.
Beschreibung

Beschreibung des Gerätes und der Zubehörteile.
Gebrauch

Informationen über den Gebrauch des Gerätes und der Zubehörteile.
Reinigung und Wartung

Anweisungen zur richtigen Reinigung und Wartung des Gerätes.
Installation

Informationen für den qualifizierten Techniker: Installation, Inbetriebsetzung und Abnahmeprüfung.

Sicherheitshinweise

Information

Empfehlung
- Reihenfolge der Bedienungsanweisungen.
- Einzelne Bedienungsanweisung.
2 Beschreibung
2.1 Allgemeine Beschreibung

1 Aufkantung
2 Kochfeld
3 Bedienblende
4 Lampe
5 Dichtung
6 Tür
7 Lüfter
8 Stauraum
1,2,3... Halterahmen für Roste/
Backbleche
2.2 Kochfeld

AUX = Hilfsbrenner
SR = Mittelstarker Brenner
R = Starkbrenner
UR = Blitzbrenner
2.3 Bedienblende

1 Temperaturknebel
Mit diesem Drehknebel können die Gartemperatur, die Garzeit, vorprogrammierte Garvorgänge und die aktuelle Uhrzeit eingestellt und die Lampe im Inneren des Backraums ein- oder ausgeschaltet werden.
2 Programmieruhr
Zur Anzeige der aktuellen Uhrzeit, zur Einstellung von programmierten Garvorgängen und des Minutenzählers.
3 Kontrolllampe der Türverriegelung
Die Kontrolllampe schaltet sich ein, sobald man den automatischen Reinigungszyklus (Pyrolyse) aktiviert.
4 Funktionsknebel
Mit diesem Drehknebel kann das Gerät ein- oder ausgeschaltet und die Garfunktion ausgewählt werden.
5 Drehknebel der Kochfeldbrenner
Zum Einschalten und Regulieren der Kochfeldbrenner.
Die Drehknebel drücken und sie entgegen
dem Uhrzeigersinn auf den Wert drehen, um die entsprechenden Brenner einzuschalten. Die Drehknebel im Bereich zwischen Höchst- und Tiefsttemperatur
Δ bewegen, um die Flamme zu regulieren.
Die Drehknebel wieder auf die Position stellen, um die Brenner auszuschalten.

2.4 Weitere Teile
Lüfter
Der Lüfter kühlt die Öfen ab und setzt sich während des Garvorgangs in Betrieb. Die Funktionsweise des Lüfters erzeugt einen normalen Luftstrom, der aus dem hinteren Teil des Gerätes austritt und über einen kurzen Zeitraum auch nach dem Ausschalten des Gerätes andauern kann.


Öffnungen, Lüftungsschlitze und Wärmeauslasse nicht abdecken.
Innenbeleuchtung
Die Innenbeleuchtung des Gerätes setzt sich in Betrieb:
- wenn die Tür geöffnet wird;
- wenn eine beliebige Funktion, mit Ausnahme der Funktion ECO, ausgewählt wird.

Wenn die Tür offen steht, kann die Innenbeleuchtung nicht ausgeschaltet werden.
Schienen zur Positionierung
Das Gerät verfügt über Schienen zur Positionierung von Backblechen und Rosten auf unterschiedlicher Höhe.
Die Einsatzstufen sind von unten nach oben ausgerichtet (siehe 2.1 Allgemeine Beschreibung).
2.5 Verfügbares Zubehör
Tiefes Backblech

Zum Auffangen des Fetts von Speisen, die sich auf dem darüber liegenden Rost befinden und zum Backen von Kuchen, Pizza und Gebäck im Allgemeinen.
Rost

Zur Ablage von Kochgefäßen mit den zu garenden Speisen.
Drehspieß

Zum Braten von Hähnchen und allen Speisen, die ein einheitliches Garen auf der ganzen Oberfläche erfordern.

Das Serienzubehör, das mit den Lebensmitteln in Berührung kommen kann, ist aus Materialien gefertigt, die den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.

Das Standard- oder Optionalzubehör kann bei zugelassenen Kundendienststellen bestellt werden. Nur Originalzubehör des Herstellers verwenden.
3 Gebrauch
3.1 Hinweise

Hohe Temperatur im Inneren des Ofens während des Betriebs Verbrennungsgefahr
• Die Backofentür während des Garvorgangs geschlossen halten.
- Während des Verstellens von Speisen im Inneren des Backraums die Hände mit Wärmeschutzhandschuhen schützen.
• Die Heizelemente im Inneren des Gerätes nicht berühren.
- Kein Wasser direkt auf die heißen Fettpfannen gießen.
- Während des Betriebs Kinder unter 8 Jahren nicht in der Nähe des Gerätes lassen.
- Wenn Speisen bearbeitet werden müssen oder am Ende des Garvorgangs, die Tür 5 cm öffnen, den Dampf austreten lassen, dann die Tür komplett öffnen.

Unsachgemäßer Gebrauch Verbrennungsgefahr
- Sicherstellen, dass die Kronenbrenner mit den zugehörigen Brennerdeckeln richtig in ihren Sitzen positioniert sind.
- Fette und Öle können sich wegen einer Überhitzung entzünden. Besonders vorsichtig vorgehen.

Unsachgemäßer Gebrauch Gefahr von Schäden an den Oberflächen
- Den Backofenboden nicht mit Alufolie oder Stanniolpapier abdecken.
- Bei Verwendung von Backpapier darauf achten, dass dieses die Zirkulation der Heißluft im Inneren des Backraums nicht behindert.
- Keine Töpfe oder Backbleche direkt auf den Backofenboden stellen.
- Keine Töpfe oder Backbleche direkt auf die Innenverglasung der Backofentür stellen.
- Kein Wasser direkt auf die heißen Fettpfannen gießen.
- Die Kochgefäße oder Grillpfannen müssen sich innerhalb des Umrisses des Kochfeldes befinden.
- Alle Kochgefäße müssen einen flachen und ebenen Boden aufweisen.
- Bei Überlaufen des Inhalts muss die Flüssigkeit unverzüglich vom Kochfeld entfernt werden.

Hohe Temperatur im Inneren des Stauraums Verbrennungsgefahr
- Den Stauraum nicht öffnen, solange das Gerät eingeschaltet und noch heiß ist.
- Nach der Verwendung des Gerätes können die Gegenstände im Inneren des Stauraums sehr heiß sein.

Hohe Temperatur im Inneren des Stauraums während des Gebrauchs Brand- oder Explosionsgefahr
- Keine Spray-Produkte in der Nähe des Backofens verwenden.
- Keine brennbaren Materialien in der Nähe des Gerätes oder des Stauraums aufbewahren bzw. benutzen.
- Kein Geschirr oder Behälter aus Plastik zum Garen von Speisen verwenden.
- Keine geschlossenen Dosen oder Behälter in den Backraum einführen.
- Das Gerät während der Garvorgänge, die Fette oder Öle abgeben können, nicht unbeaufsichtigt lassen.
- Bei der Verwendung des Backofens alle nicht verwendeten Backbleche und Roste aus dem Backraum entfernen.
Ein Austreten des Gases kann eine Explosion zur Folge haben.
Bei Gasgeruch oder Defekten der Gasanlage:
• Die Gasversorgung unverzüglich trennen und das Ventil der Gasflasche schließen.
- Alle offenen Flammen und Zigaretten sofort ausmachen.
- Keinen Stromschalter oder Geräte einschalten und keinen Stromstecker herausziehen. Kein Telefon oder Handy im Gebäude verwenden.
- Alle Fenster öffnen und den Raum belüften.
- Den Kundendienst oder den Gasanbieter verständigen.
Anomaler Betrieb
Jeder der unten angeführten Zustände ist als anomaler Betrieb anzusehen und erfordert die Anfrage auf einen Eingriff:
• Gelbliche Verfärbung der Brennerplatte.
- Beschädigung der Küchenutensilien.
- Unsachgemäße Zündung der Brenner.
- Schwierigkeit der Brenner, in gezündetem Zustand zu bleiben.
- Ausschalten der Brenner während des Betriebs.
• Schwer zu drehender Gashahn.
Bei nicht sachgemäß funktionierendem Gerät den für Ihr Gebiet zuständigen Kundendienst kontaktieren.
3.2 Erster Gebrauch
- Eventuelle Schutzfolien auf den Außenflächen oder im Inneren des Gerätes einschließlich des Zubehörs entfernen.
- Eventuelle Etiketten (mit Ausnahme des Schildes mit den technischen Daten) von den Zubehörteilen oder im Ofen selbst entfernen.
- Alle Zubehörteile des Gerätes entfernen und waschen (siehe 4 Reinigung und Wartung).
- Das noch leere Gerät auf die höchste Temperatur aufheizen, um eventuelle Rückstände des Herstellungsprozesses zu beseitigen.
3.3 Gebrauch der Zubehörteile
Rost für Backblech
Der Rost für Backblech wird in das Backblech eingesetzt. Auf diese Weise kann das Fett getrennt von den zu garenden Speisen aufgefangen werden.

Roste und Backbleche
Roste und Backbleche müssen bis zum Anschlag in die seitlichen Schienen eingesetzt werden.
Die mechanischen Sicherheitssperren vermeiden ein ungewolltes Herausziehen des Rostes und müssen immer nach unten und zur Rückseite des Backraums gerichtet sein.


Die Roste und Backbleche bis zum Anschlag in den Backraum einschieben.

Die Backbleche vor dem ersten Gebrauch reinigen, um eventuelle Rückstände des Herstellungsprozesses zu beseitigen.
Drehspieß
- Die 4 mitgelieferten Buchsen in die 4 Lochwinkel des tiefen Backbleches einsetzen und mithilfe eines Werkzeugs (zum Beispiel eines Schraubenziehers) an die Nutmuttern festschrauben.

- Die Drehspießhalterungen gemäß der unteren Abbildung in die Buchsen setzen.

- Das Grillgut unter Benutzung der beigefügten Klemmgabeln auf den Drehspieß stecken. Die Klemmgabeln können mit den Befestigungsschrauben blockiert werden.

- Nach Aufstecken des Grillguts auf den Drehspieß, muss dieser auf die entsprechenden Halterungen aufgesetzt werden. Die Spitze des Drehspießes bis zum Anschlag in den Sitz der Vorrichtung einsetzen, die sich auf der linken Halterung befindet.

-
Das Backblech in die erste Schiene des Rahmens einfügen (siehe "Allgemeine Beschreibung").
-
Die Stabspitze in den Sitz des Drehspießmotors einsetzen, der sich auf der linken Seite der Rückwand des Backraums befindet.


Diese Vorgänge müssen bei ausgeschaltetem, kaltem Ofen ausgeführt werden.
- Um den Drehspieß einzuschalten, den Funktionsknebel auf die Position drehen und mithilfe des Temperaturknebels eine Gartemperatur einstellen.

Es empfiehlt sich, ein wenig Wasser auf das Backblech zu geben, um die Entstehung von Rauch zu verhindern.
-
Am Ende des Garvorganges das Blech mit dem Drehspieß herausziehen.
-
Um den Drehspieß bequem zu handhaben, muss der entsprechende, beigefügte Griff angeschraubt werden.

3.4 Gebrauch des Kochfeldes
Alle Bedien- und Kontrollvorrichtungen des Gerätes befinden sich auf der Bedienblende. Neben jedem Drehknebel ist der zugehörige Brenner angegeben. Das Gerät ist mit einer elektronischen Zündungsvorrichtung ausgestattet. Zum Zünden des Brenners lediglich den Drehknebel drücken und entgegen dem Uhrzeigersinn auf das größte Flammensymbol drehen, bis die Zündung erfolgt. Schaltet er sich innerhalb von 15 Sekunden nicht ein, den Drehknebel auf

stellen und 60 Sekunden lang keine
weitere Zündung versuchen. Den Drehknebel nach dem Entzünden noch einige Sekunden lang gedrückt halten, damit sich der Wärmefühler erhitzen kann.
Es kann vorkommen, dass der Brenner erlischt, wenn der Drehknebel frühzeitig losgelassen wird. Das bedeutet, dass sich das Thermoelement nicht ausreichend erwärmt hat. Einige Augenblicke warten und den Vorgang wiederholen. Den Drehknebel diesmal länger gedrückt halten.

Bei unbeabsichtigtem Ausschalten wird der Gasstrom auch bei geöffnetem Hahn automatisch durch eine Sicherheitsvorrichtung blockiert. Den Drehknebel wieder auf ● stellen und mit dem nächsten Zündungsversuch mindestens 60 Sekunden warten.
Korrekte Position der Kronenbrenner und der Brennerdeckel
Vor dem Zünden der Brenner ist sicherzustellen, dass die Kronenbrenner mit den zugehörigen Brennerdeckeln richtig in ihren Sitzen positioniert sind. Darauf achten, dass die Öffnungen der Kronenbrenner 1, die Thermoelemente 2 und die Zündkerzen 3 aneinander ausgerichtet sind.

Tipps zur Verwendung des Kochfeldes
Zur Gewährleistung einer optimalen Leistungsfähigkeit der Brenner und eines minimalen Gasverbrauchs sollten Kochgefäße mit Deckel verwendet werden, deren Größe den Brennern angemessen ist, damit die Flamme deren Rand nicht berührt. Nach Erreichen des Siedepunkts die Flamme so klein einstellen, dass ein Überlaufen des Topfinhalts verhindert wird.

Durchmesser der Kochgefäße
- AUX: 12 - 14 cm.
- SR: 16 - 24 cm.
• R: 18 - 26 cm. - UR: 18 - 28 cm.
3.5 Gebrauch des Backofens
Einschalten des Backofens
Um den Backofen einzuschalten:
- Die Garfunktion mit dem Funktionsknebel wählen.
- Die Temperatur mit dem Temperaturknebel wählen.

Sicherstellen, dass die Programmieruhr das Symbol
Gardauer 🚗 anzeigt, andernfalls kann der Backofen nicht eingeschaltet werden.
Gleichzeitig die Tasten 🎨 und
drücken, um die Programmieruhr auf Null zu setzen.
Liste der Funktionen

Statisch
Die Wärme kommt gleichzeitig von oben und von unten, weshalb sich dieser Vorgang für das Garen von Speisen besonderer Art eignet. Der traditionelle Garvorgang, auch als statisches Backen bekannt, eignet sich zum Garen von jeweils nur einem Gericht. Er ist ideal für alle Bratenarten, Brot, gefüllte Torten und ist außerdem besonders für fette Fleischarten wie Ente oder Gans geeignet.

Unterhitze + Umluft
Die Kombination aus Lüfter und nur Unterhitze ermöglicht den Garvorgang zu beschleunigen. Dieses System wird empfohlen, um zu sterilisieren oder um oberflächlich bereits gut durchgebackene, aber innen noch rohe Speisen, die deshalb eine mäßige von oben stammende Wärme verlangen, fertig zu backen. Ideal für alle Speisearten.

Grill + Drehspieß
Der Drehspieß ist gemeinsam mit der mittleren Grillheizung in Betrieb und ermöglicht eine perfekte Bräunung der Speisen.

Grill
Die von der Grillheizung stammende Wärme ermöglicht, besonders bei mittleren bis dünnen Fleischstücken, ausgezeichnet zu grillen. Zusammen mit dem Drehspieß (wo vorgesehen) ermöglicht er am Ende des Grillvorgangs den Speisen eine gleichmäßige Bräunung zu verleihen. Ideal für Würstchen, Rippchen und Speck. Diese Funktion erlaubt ein gleichmäßiges Grillen von großen Speisemengen, besonders Fleisch.

Grill + Umluft
Die vom Lüfter produzierte Luft mildert den starken, vom Grill erzeugten Hitzestrom und ermöglicht so, auch dickere Speisen optimal zu grillen. Ideal für große Fleischstücke (z.B. Schweinshaxe).

Statisch + Umluft
Der Betrieb des Lüfters in Verbindung mit dem traditionellen Garvorgang versichert auch bei komplizierten Rezepten ein gleichmäßiges Backen. Ideal für Kekse, Kuchen und Torten, die auch gleichzeitig auf mehreren Stufen gebacken werden können (bei Garvorgängen auf mehreren Ebenen wird die Anordnung auf der 2. und der 4. Schiene empfohlen).

Turbo-Heißluft
Die Kombination aus Garen mit Umluft und traditionellem Garen ermöglicht es, Speisen auf mehreren Ebenen extrem schnell und wirkungsvoll zu backen, ohne Gerüche oder Geschmäcke zu übertragen. Ideal für große Speisemengen, die einen intensiven Garvorgang benötigen.

Heißluft + Umluft
Die Kombination aus Lüfter und Heißluftbeheizung (im hinteren Ofenteil eingebaut) ermöglicht das Garen von verschiedenen Speisen auf mehreren Stufen, insofern sie die gleichen Temperaturen und die gleiche Backart erfordern. Die Zirkulation der heißen Luft gewährleistet eine sofortige und gleichmäßige Verteilung der Hitze. Zum Beispiel können gleichzeitig (und auf verschiedenen Ebenen) Fisch, Gemüse und Kekse gebacken werden, ohne dass sich Gerüche und Geschmack vermischen.

Unterhitze
Die Wärme kommt nur von unten und ermöglicht so, Speisen fertig zu backen, die eine höhere Temperatur auf der unteren Seite erfordern, ohne sie weiter anzubraten. Ideal für süßes oder salziges Gebäck, Mürbeteigkuchen und Pizzen.

Eco
Diese Funktion eignet sich insbesondere für Garvorgänge auf einer einzigen Schienenhöhe und verbraucht wenig Strom. Sie wird für alle Arten von Speisen empfohlen, außer denen, die viel Feuchtigkeit erzeugen können (zum Beispiel Gemüse). Um eine maximale Stromeinsparung zu erzielen und die Garzeit zu verringern, empfiehlt es sich, die Speisen in den nicht vorgeheizten Backraum einzufügen.

Pyrolyse
Durch Einstellung dieser Funktion erreicht der Backofen Temperaturen bis zu 500°C, die den fettigen Schmutz zerstören, der sich auf den Innenwänden bildet.

Das Öffnen der Tür während eines Garvorgangs in der ECO-Funktion sollte vermieden werden.

Bei der ECO-Funktion ist die Garzeit (und ein eventuelles Vorheizen) länger.

Die ECO-Funktion ist eine Funktion zum schonenden Garen und wird für Garvorgänge empfohlen, die keine Temperaturen über 210°C erfordern; Für Garvorgänge bei höheren Temperaturen wir empfohlen, eine andere Funktion zu wählen.
3.6 Ratschläge zum Garen
Allgemeine Ratschläge
- Eine Umluftfunktion verwenden, um ein gleichmäßiges Garen auf allen Stufen zu erhalten.
- Die Garzeiten können nicht verkürzt werden, indem die Temperatur erhöht wird (die Speisen würden außen zu stark und innen zu wenig gegart werden).
- Bei gleichem Gewicht ist die Garzeit von geschnittenen Stücken kürzer als die eines ganzen Stückes.
Ratschläge zum Garen von Fleisch
• Die Garzeiten hängen von der Dicke und der Qualität der Speisen sowie vom individuellen Geschmack ab.
- Bei der Zubereitung von Braten ein Fleischthermometer verwenden oder einfach mit einem Löffel auf den Braten drücken. Wenn er nachgibt und wieder zurückfedert, ist er fertig, andernfalls muss er noch einige Minuten gebraten werden.
Ratschläge für Garvorgänge mit Grill
- Das zu grillende Fleisch kann auch in den kalten Backofen eingeschoben werden. Das Vorheizen wird empfohlen, sofern der Gar-Effekt verändert werden soll.
- Bei der Funktion Grill mit Umluft wird das Vorheizen des Backraums vor dem Grillvorgang empfohlen.
- Es empfiehlt sich, die Speisen in der Mitte des Rostes anzuordnen.
- Bei der Funktion Grill empfiehlt es sich, den Temperaturknebel auf den höchsten Wert auf das Symbol 📋 zu drehen, um den Garvorgang zu optimieren.
Ratschläge zum Backen von Kuchen und Keksen
- Vorzugsweise dunkle Formen aus Metall verwenden, da sie zu einer besseren Wärmeaufnahme beitragen.
• Die Temperatur und die Gardauer hängen von der Qualität und der Beschaffenheit des Teigs ab. -
Im Falle von Garvorgängen auf mehreren Ebenen, sollten die Speisen vorzugsweise auf die 2. und 4. Schiene positioniert, die Garzeit um einige Minuten verlängert und ausschließlich Umluftfunktionen verwendet werden.
-
Überprüfen, ob das Gebäck innen ausreichend durchgebacken ist: Am Ende des Garvorgangs einen Zahnstocher in den höchsten Punkt des Gebäckes stecken. Wenn der Teig nicht am Zahnstocher kleben bleibt, ist das Gebäck fertig.
- Wenn das Gebäck zusammenfällt, sobald es aus dem Backofen genommen wird, muss beim nächsten Backen die eingestellte Temperatur um ungefähr 10°C gesenkt und eventuell eine längere Garzeit gewählt werden.
• Die Garzeiten von Meringen und Windbeuteln hängen von der Größe derselben ab.
Ratschläge für das Auftauen und Aufgehen
- Die tiefgefrorenen Speisen ohne ihre Verpackung in einem Behälter ohne Deckel auf die erste Schiene des Backraums stellen.
• Die Speisen nicht übereinander legen. - Beim Auftauen von Fleisch wird empfohlen, die Speisen auf einen Rost auf die zweite Schiene und ein Backblech auf die erste Schiene zu schieben. Auf diese Weise kommen die Speisen nicht mit der Auftauflüssigkeit in Berührung.
- In Stücke geschnittenes Obst und Brot benötigen dieselbe Zeit zum Auftauen, unabhängig von der Menge und dem Gesamtgewicht.
• Die empfindlichsten Stücke können mit Alufolie bedeckt werden. - Zur Gewährleistung des guten Aufgehens empfiehlt es sich, einen Behälter mit Wasser auf den Boden des Backraums zu stellen.
So können Sie Energie sparen
- Den Garvorgang einige Minuten vor der normal dafür vorgesehenen Zeit abschalten. Das für die Speisen noch nötige restliche Garen ist aufgrund der im Ofeninneren angesammelten Hitze gesichert.
• Die Backofentür so wenig wie möglich öffnen, um Wärmeverluste zu vermeiden.
• Das Geräteinnere immer sauber halten.
3.7 Gebrauch des Stauraums
Im unteren Teil des Herdes befindet sich der Stauraum. Um diesen zu öffnen, den Griff zu sich ziehen. Im Stauraum können die für den Gebrauch des Gerätes notwendige Töpfe oder Metallgegenstände verstaut werden.


- Den Stauraum nicht öffnen, solange der Ofen eingeschaltet bzw. warm ist. Die Temperatur im Ofeninnern kann sehr hoch sein.
- Keine entflammbaren Gegenstände, Lappen oder Papier darin aufbewahren.
3.8 Programmieruhr


Taste zur Wertverminderung

Taste der Uhr

Taste zur Werterhöhung

Sicherstellen, dass die Programmieruhr das Symbol
Gardauer 📊 anzeigt, andernfalls kann der Backofen nicht eingeschaltet werden.
Die Taste 📊 drücken, um die Programmieruhr zurückzusetzen.
Einstellung der Uhrzeit

Bei nicht eingestellter Uhrzeit kann der Backofen nicht eingeschaltet werden.
Beim ersten Gebrauch oder nach einem Stromausfall erscheinen auf dem Display
die blinkenden Ziffern

- Die Taste der Uhr zwei Sekunden lang gedrückt halten. Der Punkt zwischen den Stunden und den Minuten blinkt.
- Mit den Tasten zur Werterhöhung und zur Wertverminderung — kann die Uhrzeit eingestellt werden. Die Taste gedrückt halten, um schnell durchzulaufen.
- 7 Sekunden lang abwarten. Der Punkt zwischen den Stunden und den Minuten hört auf zu blinken.
- Das Symbol 📊 auf dem Display zeigt an, dass das Gerät bereit ist, das Garen anzufangen.

Zur Änderung der Uhrzeit die
Tasten zur Werterhöhung + und
zur Wertverminderung — zwei
Sekunden lang gedrückt halten und dann die Uhrzeit einstellen.
Zeitgesteuerter Garvorgang

Der zeitgesteuerte Garvorgang ermöglicht einen Garvorgang zu starten und nach einer vom Benutzer eingestellten Gardauer wieder zu beenden.
- Die Taste der Uhr 📊 gedrückt halten, bis das Symbol 🏠 erscheint.
- Erneut die Taste der Uhr 📊 drücken. Im Display erscheinen das Symbol 🐃 und die Anzeige 🐆 abwechselnd zur aktuellen Uhrzeit.
- Mithilfe der Tasten zur Werterhöhung
- und zur Wertverminderung — die gewünschten Garminuten einstellen.
- Eine Garfunktion und -temperatur wählen.
- Etwa 5 Sekunden lang warten, ohne weitere Tasten zu drücken, um die Funktion zu aktivieren. Das Display zeigt die aktuelle Uhrzeit zusammen mit den Symbolen 🎨 und 🔒 an.
Die Heizelemente werden am Ende des Garvorgangs deaktiviert. Im Display erlischt das Symbol 📊, blinkt das Symbol 🐃 und ein akustisches Signal wird ausgegeben.
-
Eine beliebige Taste der Programmieruhr drücken, um das akustische Signal zu unterbrechen.
-
Die Taste der Uhr 📊 drücken, um die Programmieruhr zurückzusetzen.

Es ist nicht möglich, eine Gardauer von mehr als 10 Stunden einzustellen.

Gleichzeitig die Tasten zur Werterhöhung + und zur Wertverminderung — gedrückt halten, um die eingestellte Programmierung zu löschen, und den Ofen manuell auszuschalten.
Programmierter Garvorgang

Der programmierte Garvorgang ermöglicht einen Garvorgang zu einer bestimmten Uhrzeit zu starten und nach einer vom Benutzer eingestellten Garzeit wieder zu beenden.
- Eine Gardauer wie im vorherigen Abschnitt "Zeitgesteuerter Garvorgang" beschrieben einstellen.
- Die Taste Menü 2 Sekunden lang gedrückt halten.
- Erneut die Taste Menü 📟 drücken. Im Display erscheinen die Ziffern 📞 10:00 und die Anzeige 📞 10:18 und das
Symbol A blinkt (zum Beispiel: die aktuelle Uhrzeit ist 17:30 Uhr)
-
Die Taste — oder + drücken, um die gewünschten Minuten einzustellen. (zum Beispiel 1 Stunde)
-
Die Taste Menü 📊 drücken. Das Display zeigt die Anzeige
End abwechselnd mit der Summe der aktuellen Uhrzeit und der voreingestellten Gardauer an (zum Beispiel ist die Garzeitende 18:30 Uhr)
- Mit den Tasten — oder + die Uhrzeit für das Ende des Garvorgangs einstellen. (zum Beispiel auf 19:30 Uhr)

Es muss berücksichtigt werden, dass der Garzeit einige Minuten für das Vorheizen des Backofens hinzugefügt werden müssen.
-
Etwa sieben Sekunden lang warten, ohne weitere Tasten zu drücken, um die Funktion zu aktivieren. Das Display zeigt die aktuelle Uhrzeit an und die Symbole und leuchten.
-
Die Garfunktion und -temperatur wählen.
-
Die Heizelemente werden am Ende des Garvorgangs deaktiviert. Auf dem Display erlischt das Symbol 🎨, das Symbol 🐆 blinkt auf und es ertönt ein akustisches Signal.
-
Den Funktions- und Temperaturknebel wieder auf 0 stellen.
-
Eine beliebige Taste der Programmieruhr drücken, um das akustische Signal zu unterbrechen.
-
Die Tasten — und + gleichzeitig drücken, um die eingestellten Programmierungen auf Null zu setzten.

Es ist nicht möglich, eine Gardauer von mehr als 10 Stunden einzustellen.

Es ist nicht möglich, programmierten Garvorgänge von mehr als 24 Stunden einzustellen.

Um nach der Einstellung die verbleibende Garzeit anzuzeigen, die Taste 2 Sekunden lang gedrückt halten. Erneut die Taste Menü drücken. Im Display erscheinen abwechselnd die Anzeige und die verbleibende Garzeit.
Minutenzähler

Der Minutenzähler unterbricht den Garvorgang nicht, sondern macht den Benutzer nur darauf aufmerksam, dass die eingestellten Minuten abgelaufen sind.
Der Minutenzähler kann zu jedem beliebigen Zeitpunkt aktiviert werden.
-
Die Taste der Uhr einige Sekunden lang gedrückt halten. Das Display zeigt die Ziffern und das blinkende Symbol an, das sich zwischen den Stunden und den Minuten befindet.
-
Mithilfe der Tasten zur Werterhöhung
-
und zur Wertverminderung — die gewünschten Minuten einstellen.
-
Etwa 5 Sekunden lang warten, ohne weitere Tasten zu drücken, um die Einstellung des Minutenzählers zu beenden. Das Display zeigt die aktuelle Uhrzeit zusammen mit den Symbolen

und

an.
Ein akustisches Signal wird am Ende der eingestellten Zeit ausgegeben.
- Die Taste zur Wertverminderung — drücken, um das akustische Signal zu deaktivieren.

Der Minutenzähler kann zwischen 1 Minute und eine Maximum von 23 Stunden und 59 Minuten eingestellt werden.
Änderung der eingestellten Werte
- Erneut die Taste der Uhr 📊 drücken.
- Mithilfe der Tasten zur Werterhöhung
und zur Wertverminderung — die ünschten Minuten einstellen.

Löschung der eingestellten Daten
- Erneut die Taste der Uhr 📊 drücken.
- Die Tasten zur Werterhöhung + und zur Wertverminderung - gleichzeitig gedrückt halten.
- Anschließend muss der Backofen manuell ausgeschaltet werden, falls ein Garvorgang in Betrieb ist.
Auswahl des akustischen Signalgebers
Der Signalgeber kann auf 3 verschiedene Stufen eingestellt werden.
- Die Tasten zur Werterhöhung + und zur Wertverminderung - gleichzeitig gedrückt halten.
- Erneut die Taste der Uhr 📊 drücken.
Die Taste zur Wertverminderung — drücken, um ein anderes akustisches Signal zu wählen.
Tabelle der Garvorgänge
| Gerichte | Gewicht (Kg) | Funktion | Schienen-position von unten | Temperatur (°C) | Zeit (Minuten) | |
| Lasagne | 3 - 4 | Statisch | 1 | 220 - 230 | 45 - 50 | |
| Nudeln überbacken | 3 - 4 | Statisch | 1 | 220 - 230 | 45 - 50 | |
| Kalbsbraten | 2 | Turbo-Heißluft/Statisch+Umluft | 2 | 180 - 190 | 90 - 100 | |
| Schweinefilet | 2 | Turbo-Heißluft/Statisch+Umluft | 2 | 180 - 190 | 70 - 80 | |
| Bratwurst | 1,5 | Grill + Umluft | 4 | MAX | 15 | |
| Roastbeef | 1 | Turbo-Heißluft/Statisch+Umluft | 2 | 200 | 40 - 45 | |
| Gebratenes Kaninchen | 1,5 | Heißluft | 2 | 180 - 190 | 70 - 80 | |
| Truthahnbrustfilet | 3 | Turbo-Heißluft/Statisch+Umluft | 2 | 180 - 190 | 110 - 120 | |
| Schweinenacken im | 2 - 3 | Turbo-Heißluft/Statisch+Umluft | 2 | 180 - 190 | 170 - 180 | |
| Brathähnchen | 1,2 | Turbo-Heißluft/Statisch+Umluft | 2 | 180 - 190 | 65 - 70 | |
| 1. Seite | 2. Seite | |||||
| Schweinekotelett | 1,5 | Grill + Umluft | 4 | MAX | 15 | 5 |
| Rippchen | 1,5 | Grill + Umluft | 4 | MAX | 10 | 10 |
| Schweinebauch | 0,7 | Grill | 5 | MAX | 7 | 8 |
| Schweinefilet | 1,5 | Grill + Umluft | 4 | MAX | 10 | 5 |
| Rinderfilet | 1 | Grill | 5 | MAX | 10 | 7 |
| Lachsforelle | 1,2 | Turbo-Heißluft/Statisch+Umluft | 2 | 150 - 160 | 35 - 40 | |
| Seeteufel | 1,5 | Turbo-Heißluft/Statisch+Umluft | 2 | 160 | 60 - 65 | |
| Steinbutt | 1,5 | Turbo-Heißluft/Statisch+Umluft | 2 | 160 | 45 - 50 | |
| Pizza | 1 | Turbo-Heißluft/Statisch+Umluft | 2 | MAX | 8 - 9 | |
| Brot | 1 | Heißluft | 2 | 190 - 200 | 25 - 30 | |
| Focaccia | 1 | Turbo-Heißluft/Statisch+Umluft | 2 | 180 - 190 | 20 - 25 | |
| Rührteigkuchen | 1 | Heißluft | 2 | 160 | 55 - 60 | |
| Marmeladenmürbeteig | 1 | Heißluft | 2 | 160 | 35 - 40 | |
| Ricotta-Kuchen | 1 | Heißluft | 2 | 160 - 170 | 55 - 60 | |
| Gefüllte Tortellini | 1 | Turbo-Heißluft/Heißluft | 2 | 160 | 20 - 25 | |
| Paradiestorte | 1,2 | Heißluft | 2 | 160 | 55 - 60 | |
| Windbeutel | 1,2 | Turbo-Heißluft/Heißluft | 2 | 180 | 80 - 90 | |
| Biskuitgebäck | 1 | Heißluft | 2 | 150 - 160 | 55 - 60 | |
| Reistorte | 1 | Turbo-Heißluft/Heißluft | 2 | 160 | 55 - 60 | |
| Brioches | 0,6 | Heißluft | 2 | 160 | 30 - 35 | |
Die in der Tabelle angeführten Zeiten verstehen sich ohne die Vorheizzeiten und sind nur Richtwerte.
4 Reinigung und Wartung
4.1 Hinweise

Unsachgemäßer Gebrauch Gefahr von Schäden an den Oberflächen
- Das Gerät nicht mit einem Dampfstrahl reinigen.
- Bei der Reinigung von Stahlteilen oder Metallflächen (z.B. eloxierte, mit Nickel behandelte oder verchromte Flächen) keine chlor-, ammoniak- oder gleichmittelhaltigen Produkte verwenden.
- Keine scheuernden oder ätzenden Reinigungsmittel für die Reinigung der Teile aus Glas verwenden (z.B. Scheuerpulver, Fleckenentferner oder Metallschwämme).
- Keine rauen oder scheuernden Materialien bzw. scharfkantigen Metallschaber verwenden.
- Die abnehmbaren Teile wie Gitterroste, Kronenbrenner und Brennerdeckel nicht im Geschirrspüler spülen.
4.2 Reinigung des Gerätes

Für die Reinigung werden die vom Hersteller vertriebenen Produkte empfohlen.
Ratschläge zur Reinigung des Kochfeldes
Um die Oberflächen in bestem Zustand zu erhalten, sollten sie, nach Auskühlung, nach jedem Gebrauch regelmäßig gereinigt werden.
Reinigung des Kochfeldes
- Das nicht scheuernde Reinigungsmittel auf ein feuchtes Tuch geben und die Oberflächen reinigen.
- Gründlich nachspülen.
- Mit einem weichen Lappen oder einem Mikrofasertuch abtrocknen.
Reinigung der Roste des Kochfeldes, der Kronenbrenner und der Brennerdeckel
- Die Elemente vom Kochfeld nehmen.
- Mit warmem Wasser und einem nicht scheuernden Reinigungsmittel reinigen. Darauf achten, alle Verkrustungen zu entfernen.
- Mit einem weichen Lappen oder einem Mikrofasertuch sorgfältig abtrocknen.
- Die Elemente erneut auf das Kochfeld aufsetzen.

Der ständige Kontakt der Gitterroste mit der Flamme kann zu einer Veränderung der emaillierten Beschichtung in der Nähe der Bereiche, die der Wärme ausgesetzt sind, führen. Es handelt sich um ein natürliches Phänomen, das die Funktionsweise dieses Bauteils in keinster Weise beeinträchtigt.
Reinigung der Zündkerzen und Thermoelemente
- Sofern erforderlich, die Zündkerzen und Thermoelemente mit einem feuchten Lappen reinigen.
- Eventuelle trockene Rückstände mit einem Holzstäbchen oder einer Nadel entfernen.

Reinigung des Backraums
Der Backraum wird optimal erhalten, wenn er regelmäßig bei abgekühltem Gerät gereinigt wird.
Vermeiden, dass Speisereste im Inneren des Backraums antrocknen, da diese die emaillierte Beschichtung beschädigen können.
Alle abnehmbaren Teile vor der Reinigung herausnehmen.
Zur Erleichterung der Reinigung sollten folgende Teile ausgebaut werden:
• die Tür;
• Halterahmen für Roste/Backbleche;
• eventuell herausnehmbare Schienen;

Es empfiehlt sich, das Gerät bei der Verwendung von Spezialprodukten ungefähr 15 bis 20 Minuten bei Höchsttemperatur in Betrieb zu lassen, um eventuelle Rückstände zu beseitigen.
4.3 Ausbau der Backofentür
Die Backofentür kann ausgebaut und auf ein Tuch gestellt werden, um die Reinigung zu erleichtern.
Für den Ausbau der Tür wie folgt vorgehen:
- Die Tür komplett öffnen und die zwei Zapfen in die Löcher der Scharniere einfügen, wie in der Abbildung angezeigt wird.

- Die Tür an beiden Seiten und mit beiden Händen festhalten, in einem Winkel von etwa 30° anheben und herausziehen.

- Zum Wiedereinsetzen der Tür müssen die Scharniere in die dafür vorgesehenen Schlitze am Backofen eingefügt werden, wobei sichergestellt werden muss, dass die Aussparungen A fest auf den Schlitzen aufliegen. Die Tür senken und, sobald sie in die richtige Position gebracht wurde, die Zapfen aus den Scharnieröffnungen herausziehen.

4.4 Reinigung der Türverglasung
Es empfiehlt sich, die Türverglasung stets sauber zu halten. Saugfähiges Küchenpapier verwenden. Hartnäckiger Schmutz kann mit einem feuchten Schwamm und einem handelsüblichen Reiniger entfernt werden.
Ausbau der Innenverglasung
Die Glasscheiben, aus denen die Tür besteht, können komplett entfernt werden, um die Reinigung zu erleichtern.
- Die Innenverglasung vorsichtig nach oben zum hinteren Zeil in Pfeilrichtung (1) ziehen.

- Die Innenscheibe aus der vorderen Leiste (2) herausziehen, um sie von der Tür zu lösen.

- Die Zwischenverglasung durch Anheben entfernen.

- Die äußere Glasscheibe und die zuvor ausgebauten Glasscheiben reinigen. Saugfähiges Küchenpapier verwenden. Hartnäckiger Schmutz kann mit einem feuchten Schwamm und einem neutralen Reiniger entfernt werden.

- Am Ende des Reinigungsvorgangs die mittlere Glasscheibe erneut in die entsprechende Aufnahme in der Tür einsetzen.
- Zum erneuten Einsetzen der Innenscheibe den oberen Teil in die Türleiste einfügen und die 2 hinteren Stifte mittels leichtem Druck in ihre Aufnahme einrasten.
Ausbau der Halterahmen für Roste/Backbleche
Das Entfernen der Halterahmen für Roste/Backbleche erleichtert die Reinigung der Seitenflächen noch mehr.
Für den Ausbau der Halterahmen für Roste/Backbleche:
- Den Rahmen zum Ofeninneren ziehen, so dass er sich aus der Einrastvorrichtung A löst. Anschließend den Rahmen aus den auf der Rückseite befindlichen Aufnahmen B herausziehen.

- Nach Abschluss der Reinigung, die zuvor beschriebenen Vorgänge wiederholen, um die Halterahmen für Roste/Backbleche erneut einzusetzen.
Manuelle Deaktivierung des Türblockierhebels

Unsachgemäßer Gebrauch Verbrennungsgefahr
- Die folgenden Eingriffe müssen immer bei ausgeschaltetem und kaltem Gerät erfolgen.
- Nie versuchen, während der Pyrolyse den Hebel der Türblockierung manuell zu deaktivieren.
Der Hebel der Türblockierung befindet sich in der ersten Kerbe links unter der Bedienblende, im oberen Teil der Ofenfront.

Während den normalen Reinigungseingriffen, kann der Türblockierhebel versehentlich aktiviert werden.

Türblockierhebel aktiviert (Ansicht von oben)
- Den Hebel der Türblockierung bis zum Anschlag nach rechts schieben.

(Ansicht von oben)
- Den Hebel der Türblockierung sanft loslassen.
Die Feder des Mechanismus für den Hebel der Türblockierung wieder in die deaktivierte Stellung.
Um einen Schaden des Mechanismus zu vermeiden, nie versuchen, den Hebel der Türblockierung zu deaktivieren, indem man ihn stark nach links drückt.

(Ansicht von oben)
4.5 Pyrolyse

Die Pyrolyse ist ein Verfahren für die automatische Reinigung bei hoher Temperatur, bei dem die Verschmutzungen zersetzt werden. Dank dieses Vorgangs kann der Backraum extrem einfach gereinigt werden.

Unsachgemäßer Gebrauch Gefahr von Schäden an den Oberflächen
- Alle übergelaufenen Speisen oder Reste von vorherigen Garvorgängen entfernen.

- Bei dieser Funktion können die Oberflächen heißer werden als sonst. - Kinder sind fernzuhalten.
Vorbereitende Maßnahmen
Vor dem Start der Vapor Clean:
• Die Innenverglasung gemäß der üblichen Reinigungsanweisungen reinigen.
- Bei hartnäckigem und verkrustetem Schmutz ein für Backöfen geeignetes Reinigungsmittel auf die Scheibe sprühen (die auf dem Produkt angegebenen Hinweise beachten). Das Reinigungsmittel 60 Minuten einwirken lassen, es abspülen und die Scheibe mit Küchenpapier oder einem Mikrofasertuch sorgfältig abtrocknen.
- Alle Zubehörteile im Inneren des Backraums vollständig ausbauen.
• Die Halterahmen für Roste/Backbleche ausbauen.
• Die Tür schließen.
Einstellung der Pyrolyse
-
Den Funktionsknebel auf das Symbol P drehen. Auf dem Display wird die Anzeige A du r abwechselnd mit der Mindestdauer der Pyrolyse (2 Stunden) angezeigt.
-
Auf die Tasten — oder + einwirken, um die Dauer des Reinigungszyklus zwischen einem Minimum von 2 Stunden und einem Maximum von 3 Stunden und 30 Minuten einzustellen.

Empfohlene Dauer der Pyrolyse:
- Wenig verschmutzt: 2 Stunden.
- Mäßig verschmutzt: 2 Stunden und 45 Minuten.
-
Stark verschmutzt: 3 Stunden und 30 Minuten.
-
Zur Bestätigung des Pyrolysestarts die Taste 📊 drücken.
- Eine Minute nach Beginn der Pyrolyse wird die Tür durch eine Vorrichtung gesperrt, die jeden Öffnungsversuch verhindert (die Kontrolllampe der Türverriegelung leuchtet auf).

Wenn die Türverriegelung aktiviert ist, kann keine Funktion gewählt werden.
-
Am Ende der Pyrolyse blinken alle Zahlen auf dem Display, während ein akustisches Signal das Ende des automatischen Reinigungszyklus anzeigt.
-
Den Funktionsknebel wieder auf die Position „0“ stellen.
- Die Tür bleibt gesperrt, bis die Temperatur im Inneren des Ofens unter die Sicherheitsstufe sinkt.
- Sobald der Ofen abgekühlt ist, die Rückstände mit einem feuchten Mikrofasertuch entfernen.
Einstellung der programmierten Pyrolyse
Die Uhrzeit für den Beginn der Pyrolyse kann wie die anderen Backofenfunktionen eingestellt werden.
- Nachdem die Pyrolyse gestartet wurde (siehe "Einstellung der Pyrolyse"), die Taste 📊 für 2 Sekunden gedrückt halten.
- Die Taste gedrückt halten, bis die Anzeige auf dem Display erscheint.
- Innerhalb von 5 Sekunden mit den Tasten und die Uhrzeit für die Beendung des Reinigungszyklus einstellen.
- Die Taste 📊 drücken, um die eingestellten Daten zu bestätigen.

Bei der Einstellung der Pyrolyse aufpassen, dass der Funktionsknebel nicht verstellt wird. In diesem Falle werden die durch die Programmieruhr eingestellten Daten gelöscht und müssen dann neu eingestellt werden.

Während der ersten Pyrolyse ist möglicherweise ein unangenehmer Geruch festzustellen, der durch verdampfende ölige Rückstände des Herstellungsprozesses verursacht wird. Dabei handelt es sich um eine vollkommen normale Erscheinung, die nach der ersten Pyrolyse verschwindet.

Während der Pyrolyse erzeugen die Gebläse aufgrund der schnelleren Drehung ein lauteres Geräusch. Dies ist völlig normal und soll die Wärmeabfuhr begünstigen. Am Ende des Pyrolysevorgangs bleiben die Gebläse noch einige Zeit eingeschaltet, um eine Überhitzung der Möbelwände und der Backofenfront zu verhindern.
4.6 Außergewöhnliche Wartung
Auswechseln der Backofenlampe

Teile unter elektrischer Spannung Stromschlaggefahr
• Die Stromzufuhr des Gerätes unterbrechen.

Der Backraum ist mit zwei 40W-Halogenlampen ausgestattet.
- Alle Zubehörteile im Inneren des Backraums ausbauen.
- Die Halterahmen für Roste/Backbleche ausbauen.
- Die Abdeckung der Lampe mit einem Werkzeug (z.B. mit einem Schraubenzieher) entfernen.

Es muss darauf geachtet werden, die Beschichtung der Backraumwand nicht zu verkratzen.

- Die Lampe ausschrauben und entfernen.


Die Halogenlampe darf nicht direkt mit bloßen Fingern berührt werden, sondern nur mithilfe einer Isolierabdeckung.
- Die neue Lampe einsetzen.
- Die Abdeckung erneut aufsetzen. Die geformte Seite des Glaselements (A) zur Ofentür ausrichten.

- Die Abdeckung fest andrücken, so dass sie fest an der Lampenfassung anhaftet.
Was tun, wenn...
Das Gerät nicht funktioniert:
- Der Schalter ist defekt: Die Sicherung im Kasten und den Schalter prüfen.
- Leistungsabfall: Prüfen, dass die Kontrollleuchten des Geräts funktionieren.
Der Gasbrenner zündet nicht:
- Leistungsabfall oder Feuchtigkeit an den Zündkerzen: Den Gasbrenner mit einem Feuerzeug oder einem Streichholz anzünden.
Der Backofen erhitzt sich nicht:
- Defekte Sicherung: Prüfen, und bei Bedarf den Schalter ersetzen.
- Der Wahlknebel der Funktionen wurde nicht eingeschaltet: Den Wahlhebel der Funktionen einschalten.
Alle im Backofen zubereitete Speisen verbrennen in nur kurzer Zeit:
- Thermostat defekt: Den autorisierten Kundendienst benachrichtigen
Die Glastür beschlägt bei warmem Ofen:
- Diese Erscheinung ist ganz normal und ist auf den Temperaturunterschied zurückzuführen. Keine Auswirkungen auf die Leistungen des Ofens.
Das Kochfeld qualmt:
- Das Kochfeld ist verschmutzt. Das Kochfeld nach erfolgter Garung reinigen.
Die verwendeten Töpfe verursachen Geräusche:
- Es besteht keine Gefahr für das Kochfeld oder den Topf. Normal bei einer gewissen Art von Töpfen.
Beim Öffnen der Tür während einer Umluftfunktion der Lüfter stoppt:
- Es handelt sich um keinen Defekt, sondern entspricht dem normalen Betrieb des Gerätes. Dadurch wird ein übermäßiger Wärmeaustritt verhindert, wenn die Tür während des Garvorgangs geöffnet wird. Beim Schließen der Tür wird der normale Betrieb des Lüfters wieder aufgenommen.
Das Kühlgebläse läuft weiter, auch nachdem das Kochfeld ausgeschaltet wurde:
- Das ist normal, da er die Elektronik abkühlen muss.
Es sind Geräusche wie Rascheln oder Knistern zu hören:
• Die Geräusche sind technisch bedingt und lassen sich nicht vermeiden.
Nach dem automatischen Reinigungszyklus (Pyrolyse) kann keine Funktion eingestellt werden:
- Überprüfen, ob die Türverriegelung deaktiviert wurde. Das Gerät ist mit einer Sicherheitsvorrichtung ausgestattet, die die Auswahl der Funktionen nicht ermöglicht, wenn die Türverriegelung aktiv ist. Der Grund dafür ist, dass die Temperatur im Backraum noch sehr hoch ist und keinerlei Garvorgang ermöglichen würde.

Falls das Problem nicht behoben wurde, oder andersartige Defekte auftreten, den nächstgelegenen Kundendienst verständigen.
5 Installation
5.1 Gasanschluss

Gasaustritt Explosionsgefahr
- Nach jedem Eingriff muss geprüft werden, ob das Anziehmoment der Gasanschlüsse zwischen 10 und 15 Nm beträgt.
- Wenn notwendig, einen Druckregler verwenden, der den geltenden Normen entspricht.
- Nach Abschluss der Installation mithilfe einer Seifenlösung (keine Flamme!) prüfen, ob undichte Stellen vorhanden sind.
- Die Inbetriebnahme mit Versorgungsschlauch muss so erfolgen, dass die Länge der Anschlüsse bei Stahlschläuchen maximal 2 Meter und bei Gummischläuchen maximal 1,5 Meter beträgt.
• Die Schläuche dürfen nicht mit beweglichen Teilen in Kontakt kommen und nicht gequetscht werden. - Die Einstellbedingungen für dieses Haushaltsgerät stehen auf dem Etikett für die Gaseinstellung.
Allgemeine Informationen
Der Anschluss an das Gasnetz kann mit einem flexiblen Stahlschlauch mit durchgehender Wandung unter Einhaltung der von den einschlägigen Bestimmungen vorgegebenen Richtlinien erfolgen. Zur Speisung mit anderen Gasarten siehe Kapitel „5.2 Anpassung an die verschiedenen Gasarten“.
Der Gaseingangsanschluss hat ein Außengewinde 1/2 " Gas (ISO 228-1).
Anschluss mit einem Gummischlauch
Sicherstellen, dass die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
- Der Schlauch ist über die Schlauchschelle auf dem Schlauchnippel befestigt.
- Der Schlauch kommt entlang der gesamten Länge nicht mit heißen Wänden in Berührung (max. 50 °C).
- Der Schlauch ist keinen Zugkräften und Spannungen ausgesetzt und weist keine starken Krümmungen oder Knicke auf.
- Der Schlauch kommt nicht mit schneidenden Gegenständen oder scharfen Kanten in Kontakt.
- Falls der Schlauch nicht perfekt dicht ist und Gasausströme in den Raum verursacht, nicht versuchen ihn zu reparieren, sondern mit einem neuen Schlauch ersetzen.
- Sicherstellen, dass das auf dem Schlauch angegebene Verfallsdatum nicht überschritten ist.

Den Anschluss an das Gasnetz mit einem den geltenden Normen entsprechenden Gummischlauch ausführen. Sicherstellen, dass der Schlauch mit dem Kürzel der entsprechenden Norm gekennzeichnet ist.
Den Schlauchnippel 3 korrekt auf den Gasanschluss 1 (Gewinde ½" ISO 228-1) des Gerätes schrauben und die Dichtung 2 dazwischen einfügen. Je nach Durchmesser des verwendeten Gasschlauchs kann auch der Schlauchnippel 4 an den Schlauchnippel 3 angeschraubt werden. Nach dem Anbringen der oder des Schlauchnippel/s den Gasschlauch 6 auf den Schlauchnippel aufsetzen und mit der den geltenden Normen entsprechenden Schelle 5 befestigen.


Der Anschluss mit einem vorschriftsmäßigen Gummischlauch ist nur zulässig, wenn der Schlauch auf seiner ganzen Länge inspizierbar ist.

Der Innendurchmesser des Schlauches muss für Flüssiggas 8 mm bzw. für Erd- und Stadtgas 13 mm betragen.
Anschluss mit flexiblem Stahlschlauch:
Den Anschluss an das Gasnetz mit einem flexiblen Stahlschlauch mit durchgehender Wandung durchführen, der der geltenden Norm entspricht.
Den Anschluss 3 korrekt auf den Gasanschluss 1 des Gerätes schrauben. Zwischen dem Anschluss und dem Gasanschluss immer die mitgelieferte Dichtung 2 einsetzen.

Anschluss mit flexiblem Stahlschlauch und Bajonettanschluss
Den Anschluss an das Gasnetz mit einem flexiblen Stahlschlauch mit Bajonettanschluss gemäß BS 669. Tragen Sie auf das Gewinde des Gasversorgungsschlauchs 4 ein Isoliermaterial auf und schrauben Sie den Adapter 3 an. Schrauben Sie den Block an den beweglichen Anschluss 1 des Gerätes. Legen Sie dabei die mitgelieferte Dichtung 2 zwischen die Baugruppe und den Anschluss.

Anschluss mit Stahlschlauch mit konischem Anschluss
Den Anschluss an das Gasnetz mit einem flexiblen Stahlschlauch mit durchgehender Wandung durchführen, der der geltenden Norm entspricht.
Den Anschluss 3 fest auf den Gasanschluss 1 (Gewinde ½" ISO 228-1) des Gerätes schrauben. Auch hier die mitgelieferte Dichtung 2 zwischen die beiden Anschlüsse legen. Isoliermaterial an dem Gewinde des Anschlusses 3 anbringen und dann den Stahlschlauch 4 an dem Anschluss 3 festschrauben.

Flüssiggasanschluss
Einen Druckregler verwenden und den Anschluss an die Gasflasche unter Einhaltung der von der gültigen Gesetzgebung festgelegten Richtlinien ausführen.

Der Versorgungsdruck muss im Rahmen der in der Tabelle "Tabellen Brenner- und Brennerdüseneigenschaften" angegebenen Werte liegen.
Gasanschlussverlängerung
- Die Schraube A auf der Hinterseite des Geräts unter dem Gasanschluss lösen.
- Mit der entfernten Schaube A den mitgelieferten Bügel B auf der Rückseite der Küche befestigen.

- Den Anschluss 3 korrekt auf die Verlängerung des Gasanschlusses 1 des Gerätes schrauben und dazwischen die mitgelieferte Dichtung 2 einsetzen.

- Den zusammengebaute Verlängerung C korrekt auf den Gasanschluss des Geräts D schrauben. Dazwischen immer die mitgelieferte Dichtung (2) einsetzen.

- Isoliermaterial am Gewinde des Anschlusses der zusammengebauten Verlängerung C anbringen und danach die Schlauchleitung E aufschrauben.
Belüftung der Räume
Gemäß den geltenden Normen darf das Gerät nur in dauerbelüfteten Räumen installiert werden. Im Installationsraum des Gerätes muss so viel Luft einströmen können, wie für die normale Gasverbrennung und den Luftaustausch des Raumes benötigt wird. Die mit Gittern geschützten Frischluftöffnungen müssen gemäß den geltenden Richtlinien eine angemessene Größe aufweisen und so angebracht sein, dass sie sich auch nicht teilweise verstopfen.
Der Raum muss ausreichend belüftet werden, um die beim Kochen entstehende Wärme und Feuchtigkeit abzuleiten: Im Besonderen ist es nach einem längeren Gebrauch empfehlenswert, ein Fenster zu öffnen oder die Drehzahl eventueller Lüfter zu erhöhen.
Ableitung der Verbrennungsprodukte

Diese Haushaltsgerät ist nicht an eine Ableitung der Verbrennungsprodukte angeschlossen. Bei der Installierung und beim Anschluss sind die geltenden Installationsvorschriften zu beachten. Besonders wichtig sind die für die Belüttung zu erfüllenden Anforderungen.
Die Ableitung der Verbrennungsprodukte kann durch einen Rauchabzug gewährleistet werden, der an ein Abgassystem mit Naturzug oder eine Zwangsventilation angeschlossen ist. Ein leistungsfähiges Abzugssystem bedarf der sorgfältigen Planung seitens eines zugelassenen Technikers unter Berücksichtigung der von den Normen vorgegebenen Positionen und Abstände.
Nach Abschluss des Eingriffs hat der Installationstechniker eine Konformitätserklärung auszustellen.

1 Ableitung mittels einer Dunstabzugshaube.
2 Ableitung ohne Dunstabzugshaube.
A Abgassystem über einen Schornstein mit Naturzug.
B Abgassystem über einen Schornstein mit Elektrogebläse.
C Direkte Ableitung in die Umwelt mithilfe eines Wand- oder Fenstergebläses.
D Direkte Ableitung in die Umwelt mithilfe eines Wandgebläses.

Luft

Verbrennungsprodukte

Elektrogebläse
5.2 Anpassung an die verschiedenen Gasarten

Unsachgemäße Installation Gefahr von Funktionsstörungen
- Bei Anpassung an das Stadtgas G110 – 8 mbar (kategorie 1a) die mitgelieferten Brenner nicht verwenden, sondern den entsprechenden Brenner-Satz G110 beim Kundendienstzentrum anfordern.
Für den Betrieb mit einer anderen Gasart, die Brennerdüsen austauschen und die Kleinstellung der Gasflamme an den Gashähnen einstellen.
Ersetzen der Düsen
- Gitterroste, Brennerdeckel und Kronenbrenner entfernen, um auf die Brenner einwirken zu können.
- Je nach verwendetem Gastyp die erforderlichen Düsen mit einem Schraubenschlüssel von 7 mm einsetzen (siehe Tabellen Brenner- und Brennerdüseneigenschaften).

- Die Brenner wieder korrekt in ihre vorgesehenen Sitze positionieren.
Einstellung der Kleinstellung für Erd- oder Stadtgas
Den Brenner anzünden und auf Kleinstellung setzen. Den Griff vom Gashahn entfernen und die Stellschraube neben dem Knebelstift des Hahns regulieren (je nach Modell), bis eine gleichmäßige Regulierung der kleinsten Flamme erzielt ist.
Den Drehknopf wieder anbauen und die Stabilität der Brennerflamme prüfen. Den Drehknopf schnell von der Höchst- auf die Mindeststufe drehen: die Flamme darf nicht ausgehen. Diesen Vorgang bei allen Gashähnen wiederholen.

Anpassung der Kleinstellung für Flüssiggas
Die Schraube neben dem Knebelstift des Hahns im Uhrzeigersinn vollständig festdrehen.

Nach der Anpassung an einen anderen als den werksseitig voreingestellten Gastyp, muss auch das Etikett zur Gasregulierung ausgetauscht und an den neuen Gastyp angepasst werden. Das Etikett befindet sich im Beutel mit den Düsen (wo vorhanden).
Schmierung der Gashähne
Mit der Zeit weisen die Gashähne unter Umständen Schwierigkeiten beim Drehen auf und klemmen. In diesem Fall ihr Inneres reinigen und das Schmierfett wechseln.

Das Schmieren der Gashähne muss durch einen Fachtechniker erfolgen.
Außenmaße
Position der Gas- und Stromanschlüsse.

| A | 51 mm |
| B | 624 mm |
| C | 126 mm |
| D | 28 mm |
E Gasanschluss
F Elektrischer Anschluss
Gasarten und Länder
| Gasarten | IT | GB-IE | FR-BE | DE | AT | NL | ES | PT | SE | RU | DK | PL | HU | |
| 1 Erdgas G20 | ||||||||||||||
| G20 | 20 mbar | ● | ● | ● | ● | ● | ● | ● | ● | ● | ● | |||
| G20/25 | 20/25 mbar | ● | ||||||||||||
| 2 Erdgas G20 | ||||||||||||||
| G20 | 25 mbar | ● | ||||||||||||
| 3 Erdgas G25 | ||||||||||||||
| G25 | 25 mbar | ● | ||||||||||||
| 4 Erdgas G25.1 | ||||||||||||||
| G25.1 | 25 mbar | ● | ||||||||||||
| 5 Erdgas G25 | ||||||||||||||
| G25 | 20 mbar | ● | ||||||||||||
| 6 Erdgas G2.350 | ||||||||||||||
| G2.350 | 13 mbar | ● | ||||||||||||
| 7 Flüssiggas G30/31 | ||||||||||||||
| G30/31 | 28/37 mbar | ● | ● | ● | ● | |||||||||
| G30/31 | 30/37 mbar | ● | ● | |||||||||||
| G30/31 | 30/30 mbar | ● | ● | ● | ||||||||||
| 8 Flüssiggas G30/31 | ||||||||||||||
| G30/31 | 37 mbar | ● | ||||||||||||
| 9 Flüssiggas G30/31 | ||||||||||||||
| G30/31 | 50 mbar | ● | ● | |||||||||||
| 10 Stadtgas G110 | ||||||||||||||
| G110 | 8 mbar | ● | ● | ● | ||||||||||

Je nach Installationsland kann die verfügbare Gasart bestimmt werden. Die bezeichnende Nummer berücksichtigen, um in den "Tabellen Brenner- und Brennerdüseneigenschaften" die korrekten Werte zu bestimmen.
Tabellen Brenner- und Brennerdüseneigenschaften
| 1 Erdgas G20 - 20 mbar | AUX | SR | R | UR |
| Nennwärmeleistung (kW) | 1.0 | 1.8 | 2.9 | 4.0 |
| Düsendurchmesser (1/100 mm) | 72 | 94 | 115 | 145 |
| Vorkammer (auf Düse gedruckt) | (X) | (Y) | (Y) | (Z) |
| Reduzierte Leistung (W) | 400 | 500 | 800 | 1600 |
| 2 Erdgas G20 - 25 mbar | AUX | SR | R | UR |
| Nennwärmeleistung (kW) | 1.0 | 1.8 | 2.9 | 4.0 |
| Düsendurchmesser (1/100 mm) | 72 | 94 | 113 | 135 |
| Vorkammer (auf Düse gedruckt) | (X) | (Z) | (H8) | (S) |
| Reduzierte Leistung (W) | 400 | 500 | 800 | 1600 |
| 3 Erdgas G25 - 25 mbar | AUX | SR | R | UR |
| Nennwärmeleistung (kW) | 1.0 | 1.8 | 2.9 | 4.0 |
| Düsendurchmesser (1/100 mm) | 72 | 94 | 121 | 148 |
| Vorkammer (auf Düse gedruckt) | (F1) | (Y) | (F2) | (F3) |
| Reduzierte Leistung (W) | 400 | 500 | 800 | 1600 |
| 4 Erdgas G25.1 - 25 mbar | AUX | SR | R | UR |
| Nennwärmeleistung (kW) | 1.0 | 1.8 | 2.9 | 4.0 |
| Düsendurchmesser (1/100 mm) | 77 | 100 | 134 | 152 |
| Vorkammer (auf Düse gedruckt) | (F1) | (Y) | (F3) | (F3) |
| Reduzierte Leistung (W) | 400 | 500 | 800 | 1600 |
| 5 Erdgas G25 - 20 mbar | AUX | SR | R | UR |
| Nennwärmeleistung (kW) | 1.0 | 1.8 | 2.9 | 3.9 |
| Düsendurchmesser (1/100 mm) | 77 | 100 | 134 | 152 |
| Vorkammer (auf Düse gedruckt) | (F1) | (Y) | (F3) | (F3) |
| Reduzierte Leistung (W) | 400 | 500 | 800 | 1600 |
| 6 Erdgas G2.350 - 13 mbar | AUX | SR | R | UR |
| Nennwärmeleistung (kW) | 1.0 | 1.8 | 2.9 | 4.0 |
| Düsendurchmesser (1/100 mm) | 94 | 120 | 165 | 210 |
| Vorkammer (auf Düse gedruckt) | (Y) | (Y) | (F3) | (H3) |
| Reduzierte Leistung (W) | 400 | 500 | 800 | 1600 |
Installation

| 7 Flüssiggas G30/31 - 30/37 mbar | AUX | SR | R | UR |
| Nennwärmeleistung (kW) | 1.0 | 1.75 | 2.9 | 4.0 |
| Düsendurchmesser (1/100 mm) | 50 | 65 | 85 | 102 |
| Vorkammer (auf Düse gedruckt) | - | - | - | - |
| Reduzierte Leistung (W) | 400 | 500 | 800 | 1600 |
| Nennleistung G30 (g/h) | 73 | 127 | 211 | 291 |
| Nennleistung G31 (g/h) | 71 | 125 | 207 | 286 |
| 8 Flüssiggas G30/31 - 37 mbar | AUX | SR | R | UR |
| Nennwärmeleistung (kW) | 1.0 | 1.8 | 2.9 | 4.0 |
| Düsendurchmesser (1/100 mm) | 50 | 65 | 81 | 94 |
| Vorkammer (auf Düse gedruckt) | - | - | - | - |
| Reduzierte Leistung (W) | 450 | 550 | 800 | 1600 |
| Nennleistung G30 (g/h) | 73 | 131 | 211 | 291 |
| Nennleistung G31 (g/h) | 71 | 129 | 207 | 286 |
| 9 Flüssiggas G30/31 - 50 mbar | AUX | SR | R | UR |
| Nennwärmeleistung (kW) | 1.0 | 1.8 | 2.9 | 3.8 |
| Düsendurchmesser (1/100 mm) | 43 | 58 | 74 | 77 |
| Vorkammer (auf Düse gedruckt) | (H2) | (M) | (Z) | (F4) |
| Reduzierte Leistung (W) | 400 | 500 | 800 | 1600 |
| Nennleistung G30 (g/h) | 73 | 131 | 211 | 276 |
| Nennleistung G31 (g/h) | 71 | 129 | 207 | 271 |
| 10 Stadtgas G110 - 8 mbar | AUX | SR | R | UR |
| Nennwärmeleistung (kW) | 1.0 | 1.8 | 2.8 | 3.8 |
| Düsendurchmesser (1/100 mm) | 145 | 185 | 260 | 340 |
| Vorkammer (auf Düse gedruckt) | /8 | /2 | /3 | /13 |
| Reduzierte Leistung (W) | 400 | 500 | 800 | 1400 |
Die nicht mitgelieferten Düsen sind bei den zugelassenen Kundendienststellen erhältlich.

ACHTUNG: Bei Anpassung an das Stadtgas G110 – 8 mbar (kategorie 1a) die mitgelieferten Brenner nicht verwenden, sondern den entsprechenden Brenner-Satz G110 beim Kundendienstzentrum anfordern.
5.3 Positionierung

Schweres Gerät Gefahr von Verletzungen durch Quetschung
- Das Gerät mithilfe einer anderen Person in den Schrank einschieben.

Druck auf die Backofentür Gefahr von Schäden am Gerät
• Die offene Tür beim Einschieben des Geräts in den Schrank nicht als Hubvorrichtung verwenden.
- Keinen übermäßigen Druck auf die offene Tür des Geräts ausüben.
- Den Griff nicht zum Anheben oder Versetzen dieses Gerätes verwenden.

Entwicklung von Wärme während des Gerätebetriebs Brandgefahr
- Furnierungen, Klebstoffe oder Kunststoffverkleidungen der angrenzenden Möbel müssen hitzebeständig sein (mindestens 90°C).
Außenmaße

| A | 900 mm |
| B | 600 mm |
| C1 | 450 mm |
| D | 900 mm |
| H | 750 mm |
| I | 450 mm |
| L2 | 900 mm |
1 Mindestabstand zu den Seitenwänden oder anderen entzündbaren Materialien.
2 Mindestbreite des Gerätes (=A).
Allgemeine Informationen
Dieses Gerät kann an Wänden, von denen eine die Höhe der Arbeitsplatte überschreitet, mit einem Mindestabstand von 50 mm zur Geräteseite aufgestellt werden. Siehe Abbildungen A und C für die jeweilige Installationsklasse.
Hängeschränke, die über der Arbeitsfläche angeordnet sind, müssen zu derselben einen Abstand von mindestens 750 mm aufweisen. Wenn eine Dunstabzugshaube über dem Kochfeld installiert wird, sich an die Gebrauchsanweisungen der Dunstabzugshaube halten, um den korrekten Abstand einzuhalten.
Je nach Art der Installation gehört das Gerät zur Klasse:

A - Klasse 1 (Freistehendes Gerät)

B - Klasse 2 Unterklasse 1 (Einbaugerät)

C - Klasse 2 Unterklasse 1
(Einbaugerät)

Das Gerät muss von einem qualifizierten Fachtechniker nach den geltenden Normen installiert werden.
Positionierung und Nivellierung

Schweres Gerät Gefahr von Schäden am Gerät
- Zuerst die vorderen und anschließend die hinteren Füße festschrauben.
- Nach der Ausführung des Gas- und Stromanschlusses, die vier mitgelieferten Füße am Gerät festschrauben.

Zur Erzielung einer ausreichenden Stabilität muss das Gerät eine perfekte Ebnung aufweisen:
- Dazu den Fuß im unteren Bereich so lange ein- bzw. ausdrehen, bis alle Gerätefüße eine feste Bodenhaftung haben.

Wandbefestigung

Um ein Umkippen des Gerätes zu vermeiden, müssen die Stützvorrichtungen installiert werden.
- Die Befestigungsplatte für die Fixierung an der Mauer an der Rückseite des Gerätes anschrauben.

- Die Höhe der 4 Stützfüße regulieren.

- Den Befestigungsbügel zusammensetzen.

- Die Hakenbasis des Befestigungsbügels auf die Schnittbasis der Befestigungsplatte für die Fixierung an der Mauer ausrichten.

- Die Basis des Befestigungsbügels bis zum Boden ausrichten und die Befestigungsschrauben anziehen.

- Einen Abstand von 50 mm zwischen der Geräteseite und den Löchern des Bügels einhalten.

- Den Bügel an die Wand versetzen und die Position der in die Mauer zu bohrenden Löcher markieren.

- Nach der Bohrung der Löcher den Bügel mittels Dübel und Schrauben an der Wand befestigen.
- Den Herd an die Wand schieben und den Bügel gleichzeitig in die an der Rückseite des Gerätes befestigte Platte einfügen.

Montage der Aufkantung

Die mitgelieferte Aufkantung ist fester Bestandteil des Produktes und es empfiehlt sich, sie vor der Installation am Gerät zu befestigen.
Die Aufkantung muss immer korrekt auf dem Gerät positioniert und befestigt sein.
- Die zwei Schrauben auf der Rückseite des Kochfelds mithilfe eines Schraubenziehers lösen.

- Die Aufkantung auf die Platte positionieren.

- Die Laschen der Aufkantung im Schlitz der Belüftung der Arbeitsplatte befestigen. (A)

- Die Aufkantung mithilfe der 2 vorher gelösten Schrauben an der Platte befestigen.

5.4 Elektrischer Anschluss

Elektrische Spannung Stromschlaggefahr
- Der Stromanschluss darf nur von zugelassenem technischem Personal ausgeführt werden.
- Individuelle Schutzvorrichtungen bereitstellen.
- Der Erdungsanschluss ist obligatorisch und ist unter Einhaltung der Sicherheitsnormen für elektrische Anlagen vorzunehmen.
• Die Hauptstromversorgung unterbrechen. - Den Stecker niemals durch Ziehen am Kabel vom Stromnetz trennen.
- Nur Kabel verwenden, die gegen eine Temperatur von mindestens 90°C beständig sind.
- Das Anziehmoment der Schrauben der Speiseleitungen der Klemmleiste muss 1,5-2 Nm entsprechen.
Allgemeine Informationen
Sicherstellen, dass die Eigenschaften des Stromnetzes sich für die Daten auf dem Typenschild eignen.
Das Typenschild mit den technischen Daten, der Seriennummer und dem Prüfzeichen befindet sich gut sichtbar am Gerät.
Das Typenschild auf keinen Fall entfernen.
Für den Erdungsanschluss ein Kabel benutzen, das mindestens 20 mm länger als die anderen Kabel ist.
Das Gerät kann in den folgenden Betriebsarten funktionieren (Kabelquerschnitte prüfen)
- 220-240 V 2\~

Dreipoliges Kabel 3 x 2,5 mm².
- 220-240 V 3\~

Vierpoliges Kabel 4 x 2,5 mm².
- 220-240 V 1N\~

Dreipoliges Kabel 3 x 2,5 mm².
- 380-415 V 2N\~

Vierpoliges Kabel 4 x 2,5 mm².
- 380-415 V 3N\~

Fünfpoliges Kabel 5 x 1,5 mm².

Die angeführten Werte beziehen sich auf den Querschnitt des Innenleiters.

Die Speisekabel weisen Ausmessungen unter Beachtung des Gleichzeitigkeitsfaktors auf (in Übereinstimmung mit der Norm DIN EN 60335-2-6).
5.5 Zugriff auf die Klemmleiste
Um das Stromkabel anzuschließen, ist ein Zugriff auf das Klemmenbrett an der hinteren Schutzabdeckung erforderlich:
- Die Schrauben entfernen, die die Tür am hinteren Schutzgehäuse befestigen.

- Die Tür leicht drehen und aus der Aufnahme bauen.

3. Das Stromkabel installieren.


Die Schraube des Kabelhalters lockern, bevor man das Stromkabel installiert.
4. Am Ende die Tür wieder am hinteren Gehäuse anbringen und mit den zuvor entfernten Schrauben befestigen.

Fixer Anschluss
An der Versorgungsleitung einen allpoligen Trennschalter gemäß der Installationsrichtlinien mit einem ausreichendem Abstand zwischen den Kontakten vorsehen, damit im Falle einer Situation gemäß Überspannungskategorie III die Vorrichtung eine vollständige Trennung ermöglicht.
Abnahmeprüfung
Nach erfolgter Installation eine kurze Prüfung vornehmen. Wenn das Gerät nicht ordnungsgemäß funktioniert, das Gerät vom Stromnetz trennen und das nächstliegende autorisierte Kundendienstzentrum zu Rate.
5.6 Für den Installateur
- Der Stecker muss nach der Installation immer zugänglich sein. Das Stromkabel niemals biegen oder einklemmen.
- Das Gerät muss gemäß den Installationsplänen installiert werden.
- Den Gewindebogen des Anschlusses nicht abschrauben oder aufbrechen. Es besteht die Gefahr, diesen Teil des Gerätes zu beschädigen, was zum Verfall der Herstellergarantie führen könnte.
- Alle Anschlüsse mithilfe von Wasser und Seife auf ein eventuelles Entweichen von Gas überprüfen. KEINE offenen Flammen verwenden, um ein eventuelles Entweichen von Gas zu ermitteln.
- Alle Brenner einzeln und gleichzeitig zünden, um den sachgemäßen Betrieb der Gasventile, des Brenners und der Zündung zu gewährleisten.
- Den Drehknebel der Brenner auf das kleine Flammensymbol drehen und die Stabilität der Flamme eines jeden Brenners, einzeln und alle zusammen, prüfen.
- Bei nicht korrekt funktionierendem Gerät und nach Durchführung aller erforderlichen Überprüfungen muss das für Ihr Gebiet zuständige Kundendienstzentrum kontaktiert werden.
- Nach sachgemäßer Installation des Gerätes, sollte der Benutzer über die korrekte Funktionsweise belehrt werden.