Evolution 1150 Tower - Wechselrichter EATON - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | USV (Line-Interaktiv) |
| Marke | Eaton |
| Modell | Evolution 1150 Tower |
| Scheinleistung (VA) | 1150 VA |
| Wirkleistung (W) | 650 W |
| Topologie | Line-Interaktiv mit automatischer Spannungsregelung (AVR) |
| Nenneingangsspannung | 230 V AC |
| Nennausgangsspannung | 230 V AC |
| Anzahl der Ausgangssteckdosen | 8 Steckdosen (davon 4 mit Überspannungsschutz und Batteriepufferung) |
| Autonomie bei Volllast | Ca. 5 Minuten |
| Abmessungen (B × T × H) | 230 × 370 × 88 mm |
| Nettogewicht | 12,5 kg |
| Stromversorgung | Interne versiegelte Blei-Säure-Batterie, wartungsfrei |
| Hauptfunktionen | Überspannungsschutz, automatische Spannungsregelung, Störfilter, Kaltstart, Verwaltung über USB |
| Wartung und Reinigung | Regelmäßig die Lüftungsgitter mit einem trockenen Tuch entstauben |
| Sicherheit | Schutz vor Kurzschluss, Überlast und Tiefentladung |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Batterie vom Benutzer austauschbar, zugängliche Sicherung |
| Allgemeine Informationen | Herstellergarantie 2 Jahre, inklusive Verwaltungssoftware Eaton Intelligent Power Manager |
Häufig gestellte Fragen - Evolution 1150 Tower EATON
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BEDIENUNGSANLEITUNG Evolution 1150 Tower EATON
Wir danken Ihnen, dass Sie sich für ein Produkt von EATON zum Schutz Ihrer Anwendungen entschieden haben.
Die Baureihe Evolution wurde mit größter Sorgfalt entwickelt.
Um die Leistungen Ihrer USV (Unterbrechungsfreien Stromversorgung) optimal nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, sich ein wenig Zeit zu nehmen und die vorliegende Anleitung aufmerksam zu lesen.
Vor der Installation von Evolution sollten Sie sich mit den geltenden Sicherheitsvorschriften vertraut machen und anschließend die Hinweise der vorliegenden Anleitung befolgen.
Entdecken Sie das umfassende Angebot von EATON sowie weitere Optionen zur Baureihe Evolution auf unserer WEB-Site www.eaton.com bzw. www.eaton.de, oder wenden Sie sich persönlich an den Vertreter von EATON in Ihrer Nähe.
Umweltfreundlichkeit
Für EATON sind der Schutz und die Erhaltung der Umwelt wichtige Unternehmensziele. Alle unsere Produkte werden im Hinblick auf ihre Umweltverträglichkeit entwickelt.
Schadstoffe
Dieses Produkt enthält weder FKW- oder FCKW-Verbindungen noch Asbest.
Verpackung
Zur umweltgerechten Entsorgung und Wiederaufbereitung sollten die Verpackungsmaterialien nach einzelnen Stoffarten sortiert werden.
• Die verwendeten Kartonnagen bestehen zu 50% aus Recyclingpappe.
- Sämtliche Beutel bestehen aus Polyethylen.
- Alle verwendeten Materialien sind wiederverwertbar und mit dem Symbol 201 gekennzeichnet.
gekennzeichnet.
| Material Kurzbezeichnung Kennziffer | im Symbol | |
| Polyethylenterephthalat PET 01 | ||
| Polyethylen hoher Dichte HDPE 02 | ||
| Polyvinylchlorid PVC 03 | ||
| Polyethylen niedriger Dichte LDPE 04 | ||
| Polypropylen | PP | 05 |
| Polystyrol | PS | 06 |

Verpackungsmaterial muss gemäß den gesetzlichen Bestimmungen entsorgt werden.
Recycling der USV nach Ablauf der Lebensdauer
EATON verpflichtet sich, sämtliche nach Ablauf der Lebensdauer rückgeführten Komponenten einer
Wiederverwertung gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zuzuführen (wenden Sie sich bitte an ihre örtliche EATON-Vertretung).
Zu diesem Zweck arbeitet EATON mit zugelassenen Entsorgungsunternehmen zusammen.
Produkt
Das Produkt besteht aus wiederverwertbaren Materialien
Ihre Entsorgung muss gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen erfolgen.
Nach Ablauf der Lebensdauer muss das Produkt in einer zugelassenen Annahmestelle für Elektronikschrott entsorgt werden.
Batterie
Das Produkt enthält Bleibatterien, die gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsorgt werden müssen. Zur Einhaltung dieser Vorschriften und ordnungsgemäßen Entsorgung der Batterien können diese aus der Anlage ausgebaut werden.
Allgemeines
Bedeutung der Piktogramme

Unbedingt zu befolgende Hinweise.
Informationen, Ratschläge, Hilfen
Optische Anzeige.
Maßnahmen, Handlungen.
Akustischer Alarm.
In den Abbildungen der nachfolgenden Seiten sind die LED-Anzeigen mit folgenden Symbolen dargestellt:

LED AUS
LED AN
LED blinkt
1. Ansichten und Beschreibung
1.1 Aufstellvarianten 6
Tower-Modell....6
Rack-Modell 6
1.2 Rückansicht 7
Evolution 650 / 850 / 1150 / 1550....7
Evolution 650 / 850 / 1150 / 1550....7
1.3 Bedien- und Anzeigefeld 7
2. Aufstellung und Installation
2.1 Entfernen der Verpackung und Überprüfung des Lieferumfangs 8
2.2 Aufstellung des Tower-Modells....9
2.3 Aufstellung des Rack-Modells 9
2.4 Aufstellung des Rack-Modells 650 ....10
2.5 Kommunikationsschnittstellen....11
Anschluss der RS232- bzw. der USB-Schnittstelle (wahlweise)....11
Einbau der optionalen Kommunikationskarten....11
Kontaktbelegung der optionalen Kommunikationskarte 11
2.6 Anschluss der Netz- und Verbraucherkabel 12
3. Betriebszustände
3.1 Inbetriebnahme und Normalbetrieb....13
3.2 Batteriebetrieb....13
3.3 Rückkehr der Netzspannung....13
3.4 Abschaltung der USV 14
3.5 Verwendung der Fembetätigungsfunktionen der USV....14
4. Kundenspezifische Anpassung und Abfrage der Messwerte 15
5. Wartung und Service
5.1 Fehlerbehebung 16
5.2 Austausch des Batteriemoduls beim Tower-Modell....16
Sicherheitshinweise....16
Ausbau des Batteriemoduls ....16
Einbau des neuen Batteriemoduls 17
5.3 Austausch des Batteriemoduls beim Rack-Modell 17
Sicherheitshinweise....17
Ausbau des Batteriemoduls ....17
Einbau des neuen Batteriemoduls 18
5.4 Trainingscenter 18
6. Anhang
6.1 Technische Daten 19
6.2 Fachbegriffe 20
1. Ansichten und Beschreibung
1.1 Aufstellvarianten
Tower-Modell


1. Ansichten und Beschreibung
1.2 Rückansicht
Evolution 650 / 850 / 1150 / 1550

(1) Steckplatz für optionale
Kommunikationskarte
(2) Netzanschluss
(3) 2 normale Ausgangssteckdosen
(4) RS232-Schnittstelle
(5) 2 programmierbare
Ausgangssteckdosen (1 und 2)
(6) USB-Schnittstelle
(7) Steckverbinder für EIN/AUS-
Fernbetätigung und NOT-AUS.
Evolution 650 / 850 / 1150 / 1550 Rack
Evolution 650/850/1150 Rack

1.3 Bedien- und Anzeigefeld


(8) Balkenanzeige Auslastungsgrad
(9) Programmierbare Steckdose 1 an Spannung
(10) EIN/AUS-Taste für USV und Ausgangsteckdosen
(11) Balkenanzeige Batterieladezustand
(12) Programmierbare Steckdose 2 an Spannung
(13) LED "Verbraucher geschützt"
(14) LED "Störbetrieb"
(15) LED "Verbraucher nicht geschützt"
Balkenanzeige (8) und (11)


2. Aufstellung und Installation
2.1 Entfernen der Verpackung und Überprüfung des Lieferumfangs

(16) USV Evolution Tower- oder Rack-Modell
(17) 2 Verbraucher-Anschlusskabel
(18) Dokumentation
(19) CD-ROM Solution-Pac
(20) RS232-Kabel
(21) USB-Kabel
(22) Montagekit für Einbau in 19"-Schränke (nur Rack-Modelle, außer Evolution 650 Rack)
(23) 2 Verriegelungsabdeckungen für Verbraucher-Anschlusskabel (nur Rack-Modelle)

Verpackungen müssen entsprechend den geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsorgt werden. Um die Sortierung zu erleichtern, sind die Verpackungsmaterialien mit entsprechenden Symbolen gekennzeichnet.
2. Aufstellung und Installation
2.2 Aufstellung des Tower-Modells


2.3 Einbau des Rack-Modells

Zur Befestigung des Moduls auf den Teleskopschienen Schritte 1 bis 4 befolgen.

Die Teleskopschienen und das benötigte Montagezubehör werden von EATON geliefert.
2. Aufstellung und Installation
2.4 Einbau des Modells Evolution 650 Rack

Zum Einbau des Moduls Schritte 1 bis 3 befolgen.

Das benötigte Montagezubehör wird von EATON geliefert.
2. Aufstellung und Installation
2.5 Kommunikationsschnittstellen
Anschluss der RS232- bzw. der USB-Schnittstelle (wahlweise)

RS232- und USB-Schnittstelle können nicht gleichzeitig verwendet werden.

![graph TD A["CPU"] --> B["Monitor"] B --> C["Server"] C --> D["Network"] D --> E["Warning icon"] style A fill:#f9f,stroke:#333 style B fill:#ccf,stroke:#333 style C fill:#cfc,stroke:#333 style D fill:#fcc,stroke:#333 style E fill:#ffc,stroke:#333](/content/2026/06/1264178/images/962baa8cd4bd0ab2445e7d79a2ff47db4888b33b7004a228eaffb31eaa9a225d.jpg)
1 - Kabel (20) oder (21) an die RS232- bzw. USB-Schnittstelle des zu schützenden Rechnersystems anschließen.
2 - Das jeweils andere Ende des Kabels (21) oder (20) an die USB-Schnittstelle (6) bzw. den RS232-Port (4) der USV anschließen.
Die USV kann nun über verschiedene Softwarepakete von EATON mit dem angeschlossenen Rechnersystem kommunizieren (Überwachung, Konfiguration, Sicherheitsparameter).

Einbau der optionalen Kommunikationskarten


Steckplatz für Kommunikationskarte (beschränkter Zugang)
Die Kommunikationskarten können bei eingeschalteter USV installiert werden.
1 - Kartenfachabdeckung (1) an der USV-Rückseite abschrauben und herausnehmen.
2 - Kommunikationskarte in den entsprechenden Steckplatz einstecken.
3 - Abdeckung erneut anschrauben.
Anschlussbelegung der optionalen Kommunikationskarte

• Pin 1, 2, 3, 5, 6: nicht verwendet
• Pin 4: gemeinsamer Rückleiter
• Pin 7: Vorwarnung Ende Batterieautonomie
• Pin 8: Betrieb über USV
• Pin 9: Batteriebetrieb
n.o. = normal geöffnet (Schließer).
Bei Anliegen einer Information wird der Kontakt zwischen dem entsprechenden Pin und dem gemeinsamen Rückleiter (Pin 4) geschlossen.
Kennwerte der Kontakte (Optokoppler)
- Spannung: max. 48 V DC
, Strom: max. 25 mA - Leistung: 1,2 W
2. Aufstellung und Installation
2.6 Anschluss der Netz- und Verbraucherkabel


Die Kenndaten auf dem Typenschild (siehe Geräte-Rückseite) hinsichtlich ihrer Übereinstimmung mit den vorhandenen Netzparametern und der Leistungsaufnahme aller angeschlossenen Verbraucher überprüfen.

1 - Verbraucher-Netzkabel (1) (nicht mitgeliefert) abziehen.
2 - Abgezogenes Verbraucher-Netzkabel in die Gerätesteckdose (2) der USV und anschließend in die Netzsteckdose einstecken.
3 - Verbraucher mit Hilfe der Anschlusskabel (17) an die USV anschließen.
Verbraucher mit hoher Priorität vorzugsweise an die 2 Steckdosen (3) und weniger wichtige Verbraucher an die 2 programmierbaren Steckdosen (5) anschließen.
Um den Abwurf der Steckdosen (5) im Batterietrieb zu programmieren und so die Nutzung der Autonomiereserve zu optimieren, wird die mitgelieferte USV-Software benötigt.
(1) Kennwerte des Netzkabels: 250 V - 10 A (Querschnitt 1mm², Typ HO5).



Verriegelungsabdeckung für Verbraucher-Anschlusskabel anbringen (nur Rack-Modelle).

4 - Verriegelungsabdeckungen (23) für Verbraucher-Anschlusskabel festschrauben.

Hinweis: Die Aufladung der Batterie beginnt sofort nach dem Netzanschluss der USV, selbst wenn die EIN/AUS-Taste (10) noch nicht betätigt wurde.
Nach dem erstmaligen Netzanschluss der USV benötigt das Gerät eine Ladezeit von mindestens 8 Stunden, um die volle Autonomiezeit der Batterie zur Verfügung zu stellen.
3. Betriebszustände
3.1 Inbetriebnahme und Normalbetrieb



Taste (10) etwa 1 Sekunde lang drücken.
- Der Summer ertönt kurz, und sämtliche LEDs leuchten gleichzeitig auf.
Einspeisenetz vorhanden: Die LED der EIN/AUS-Taste (10) und die LED (13) leuchten. Die Verbraucherversorgung erfolgt aus dem Einspeisenetz. Falls die Betriebsbedingungen dies zulassen, führt die USV einen Batterietest durch und zeigt dies durch die LEDs (11) sowie den Summer an.
-Einspeisenetz nicht vorhanden: Die LED der EIN/AUS-Taste (10) und die LEDs (13) und (14) leuchten. Die Verbraucherversorgung erfolgt aus der Batterie über den Wechselrichter der USV.


Die angeschlossenen Verbraucher sind durch die USV geschützt.
Wenn LED (15) aufleuchtet, liegt eine Störung vor (siehe Abschnitt "Betriebsstörungen").
3.2 Batteriebetrieb
Umschaltung auf Batteriebetrieb



- Bei einem Netzausfall werden die angeschlossenen Verbraucher aus der Batterie weiter versorgt.
• Die LED der EIN/AUS-Taste (10) sowie die LEDs (13) und (14) leuchten.
- Der Summer ertönt alle 10 Sekunden.

Die angeschlossenen Verbraucher werden über die Batterie
versorgt.
Voralarm "Ende der Autonomiezeit"



• Die LED der EIN/AUS-Taste (10) sowie die LEDs (13) und (14) leuchten.
- Der Summer ertönt alle 3 Sekunden.
Die verbleibende Autonomiezeit ist gering.
Schließen Sie alle Anwendungen, da die Abschaltung der USV kurz bevorsteht.

Abschaltung am Ende der Autonomiezeit

- Alle LEDs sind aus.
- Der Summer gibt keinen Ton ab.

Die USV ist vollständig abgeschaltet.
3.3 Rückkehr der Netzspannung
Bei Netzrückkehr nach einer Abschaltung erfolgt ein automatischer Neustart der USV, sofern die Funktion nicht durch kundenspezifische Anpassung deaktiviert wurde.
3. Betriebszustände
3.4 Abschaltung der USV


Taste (10) mehr als 2 Sekunden gedrückt halten.
Die an die USV angeschlossenen Systeme werden nicht mehr versorgt.
3.5 Verwendung der Fernbetätigungsfunktionen der USV

Evolution arbeitet wahlweise mit zwei
Fernbetätigungsvorrichtungen.
- RPO: Fernabschaltung der USV (Remote Power Off), mit der alle an die USV angeschlossenen Verbraucher durch eine dezentrale Betätigung des Anwenders abgeschaltet werden können. Das erneute Einschalten der USV muss manuell erfolgen.
- ROO: Fernbetätigtes Ein-/Ausschalten der USV (Remote ON/OFF). Diese Funktion erlaubt eine dezentrale Betätigung der EIN/AUS-Taste (10).
Die Nutzung dieser Funktionen erfolgt über einen Kontakt, der an zwei entsprechende Klemmen des Steckverbinders (7) auf der USV-Rückseite angeschlossen wird (siehe nachstehende Abbildung).
Anschluss und Test der Fernbetätigungsfunktionen

1 - Die USV muss abgeschaltet und vom Einspeisenetz getrennt sein.
2 - Schrauben des Steckverbinders (7) lösen und Steckverbinder abnehmen.
3 - Potentialfreien Schaltkontakt (Öffner, max. 60 VDC/30 VAC, max. 20mA, Leiterquerschnitt 0,75 mm 2 ) an die beiden Kontaktstifte des Steckverbinders (7) anschließen (siehe Abbildung).

Kontakt geöffnet: Abschaltung der USV.

Kontakt geschlossen: Einschalten der USV (Voraussetzung: USV ist an das Netz angeschlossen und Netzspannung ist vorhanden).
Hinweis: Die EIN/AUS-Funktion (10) am Gerät ist gegenüber der ROOFernbetätigungsfunktion vorrangig.

Kontakt geöffnet: Abschaltung der USV, LED (14) leuchtet auf.
Zur Rückkehr in den Normalbetrieb externen Fernabschaltkontakt zurücksetzen und USV mit der EIN/AUS-Taste (10) am Gerät wieder einschalten.
4 - Steckverbinder (7) wieder in seinen Steckplatz an der USV-Rückwand einstecken.
5 - USV wie oben beschrieben erneut anschließen und einschalten.
6 - Externen Schaltkontakt betätigen, um Fernabschaltfunktion zu überprüfen.

Achtung: Der Steckverbinder darf ausschließlich an SELV-Stromkreise (Schutzkleinspannung) angeschlossen werden.
4. Kundenspezifische Anpassung und Abfrage der Messwerte

, CD ROM Solution-Pac in das Laufwerk des Rechners einlegen.
- Auf der ersten Seite des Auswahlmenüs "Solution Schritt für Schritt" auswählen und Anweisungen befolgen, um die Software Personal Solution-Pac zu installieren.
- Anschließend "Konfiguration" und danach "Erweiterte Konfiguration" und "USV-Einstellungen" auswählen.
Achtung: In der Linux/Unix/MacOS-Version der Software Personal Solution-Pac steht diese Auswahloption nicht zur Verfügung.
Die Software bietet folgende Einstellmöglichkeiten (genauere Beschreibung siehe USV-Software Personal Solution-Pac:
Ausgangsgrößen
| Einstellungen | Werksseitige Voreinstellung | Verfügbare Einstellungen |
| Ausgangsspannung bei Batteriebetrieb 230 Volt AC | 200/208/220/240 Volt AC | |
| Grenzwert Überlastmeldung 105 % 30/50/70 % |
Einstellung der Spannungsgrenzwerte
| Einstellungen | Werksseitige Voreinstellung | Verfügbare Einstellungen |
| Oberer Spannungsgrenzwert für Umschaltung auf Batterie | 294 Volt AC 271 bis 294 Volt AC | |
| Unterer Spannungsgrenzwert für Umschaltung auf Batterie | 160 Volt AC 160 bis 180 Volt AC | |
| Grenzwert für Einschaltung des Fader-Modus' 265 Volt AC 244 bis 265 Volt AC | ||
| Grenzwert für Einschaltung des Booster-Modus' 184 Volt AC 184 bis 207 Volt AC | ||
| Maximaler Eingangsspannungsbereich Inaktiv Aktiv | (1) |
(1) Unterer Grenzwert für Umschaltung auf Batteriebetrieb: 150 V.
Ansprechempfindlichkeit der USV
| Einstellungen | Werksseitige Voreinstellung | Verfügbare Einstellungen |
| Ansprechempfindlichkeit der USV Normal | Hoch oder niedrig |
Einstellung der EIN/AUS-Funktionen
| Einstellungen | Werksseitige Voreinstellung | Verfügbare Einstellungen |
| Automatischer Neustart | Aktiv | Inaktiv |
| Start im Batteriebetrieb | Aktiv | Inaktiv |
| Zwangsabschaltung | Aktiv | Inaktiv |
| Energiesparfunktion | Inaktiv | Aktiv |
| Ein-/Ausschalten der USV über Software | Aktiv | Inaktiv |
| Batterie-Ladestand vor Neustart | 0 % | 0 bis 100 % |
Batterie
| Einstellungen | Werksseitige Voreinstellung | Verfügbare Einstellungen |
| Batterie-Testintervall | Einmal pro Woche | Kein Test / täglich / einmal pro Monat |
| Voralarm Ende der Autonomiezeit 20 % | 0 bis 100 % | |
| Tiefentladungsschutz | Aktiv | Inaktiv |
| Summer | Aktiv | Inaktiv |
5. Wartung und Service
5.1 Fehlerbehebung
| Fehleranzeige Fehlerursache Fehlerbehebung | |||
| 1 | Beim Einschalten der USV mit dem Ein/Aus-Taster (10) leuchten alle LEDs auf und der Summer ertönt kurz; anschließend erlischt LED (14) nicht wieder. | Die USV wurde durch den Fernbetätigungskontakt (RPO) abgeschaltet und lässt sich nicht wieder einschalten. | Fernbetätigungskontakt zurücksetzen und anschließend USV mit der EIN/AUS-Taste (10) erneut starten. |
| 2 | Die LED der EIN/AUS-Taste (10) sowie die LEDs (13) und (14) leuchten; sämtliche LEDs der Balkenanzeige (8) blinken. | Der Auslastungsgrad übersteigt das eingestellte Überlastvermögen oder die Ausgangsleistung der USV. | Leistungsaufnahme der angeschlossenen Systeme überprüfen und weniger wichtige Verbraucher abschalten.Eingestelltes Überlastvermögen prüfen. |
| 3 | Die LED der EIN/AUS-Taste (10) und die LED (15) leuchten; sämtliche LEDs der Balkenanzeige (8) blinken. | Es ist eine kritische Überlast am USV-Ausgang aufgetreten. Bei Ausfall des Einspeisenetzes können die Verbraucher nicht aus der Batterie versorgt werden. | Leistungsaufnahme der angeschlossenen Systeme überprüfen und weniger wichtige Verbraucher abschalten. |
| 4 | Die LED (15) leuchtet und sämtliche LEDs der Balkenanzeige (11) blinken. | Es wurde eine Batteriestörung festgestellt. | Batterie austauschen (siehe Abschnitt 5.2: "Austausch des Batteriemoduls"). |
| 5 | Nur LED (15) leuchtet und der Summer erzeugt einen Dauerton. | Es liegt eine interne Betriebsstörung der USV vor, und die Versorgung der angeschlossenen Verbraucher ist unterbrochen. | Kundendienst verständigen. |
5.2 Austausch des Batteriemoduls beim Tower-Modell
Sicherheitsmaßnahmen:
Die Batterie hat einen hohen Kurzschlußstrom und kann Stromschläge verursachen. Bei jeder Handhabung der Batterien sind daher folgende Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten:
- Armbanduhren, Ringe, Armreifen und sonstige an Händen oder Armen getragene Metallgegenstände abnehmen.
- Werkzeuge mit Isoliergriff verwenden.
Ausbau des Batteriemoduls


Gerät wie abgebildet auf die Seite legen.
A - Schrauben auf der linken Gehäuseseite herausdrehen.


B - Frontblech mit EATON-Logo nach vorn abziehen.


C - Batteriemodul durch Lösen der 2 Steckverbinder abklemmen (nicht an den Kabeln ziehen!).
D - Batteriemodul durch Greifen der Kunststofflasche herausziehen.
5. Wartung und Service
Einbau des neuen Batteriemoduls
Die oben beschriebenen Handgriffe in umgekehrter Reihenfolge ausführen.

, Zur Gewährleistung der Sicherheit und des Betriebsverhaltens dürfen nur Austauschmodule verwendet werden, die mit den eingebauten Batterien baugleich sind.
- Es ist sicherzustellen, dass der Batteriestecker vollständig in die zugehörige Buchse des Steckverbinders eingesteckt ist.
5.3 Austausch des Batteriemoduls beim Rack-Modell
Sicherheitsmaßnahmen:
Die Batterie hat einen hohen Kurzschlussstrom und kann Stromschläge verursachen. Bei jeder Handhabung der Batterien sind daher folgende Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten:
- Armbanduhren, Ringe, Armreifen und sonstige an Händen oder Armen getragene Metallgegenstände abnehmen.
- Werkzeuge mit Isoliergriff verwenden.
Ausbau des Batteriemoduls


A - Linken Teil des Frontblechs lösen (2 Schrauben).


B - Batteriemodul durch Lösen der 2 Steckverbinder abklemmen (nicht an den Kabeln ziehen!).


5. Wartung und Service


D - Batteriemodul durch Greifen der Kunststofflasche herausziehen und durch neues ersetzen.
Einbau des neuen Batteriemoduls
Die oben beschriebenen Handgriffe in umgekehrter Reihenfolge ausführen.

- Zur Gewährleistung der Sicherheit und des Betriebsverhaltens dürfen nur Austauschmodule verwendet werden, die mit den eingebauten Batterien baugleich sind.
- Es ist sicherzustellen, dass der Batteriestecker vollständig in die zugehörige Buchse des Steckverbinders eingesteckt ist.
5.4 Trainingscenter

Um Ihnen eine optimale Betriebsführung Ihrer Anlage sowie eine kompetente Fehleranalyse und -behebung zu ermöglichen, bietet EATON umfangreiche Kundenschulungen in englischer und französischer Sprache an.
6.1 Technische Daten
![graph LR A["Filter"] --> B["Trafo Booster/Fader"] B --> C["Ladegerät Wechselrichter"] C --> D["Batterien"]](/content/2026/06/1264178/images/6dfcb1f078ed3526ab45206ea3ac62cd2058e559c6d67741d882910da4e4ef6b.jpg)
| Evolution | 650 / 650 Rack | 850 / 850 Rack | 1150 / 1150 Rack | 1550 / 1550 Rack |
| Ausgangsleistung 650 VA / | 420 W | 850 VA /600 W | 1150 VA /770 W | 1550 VA /1100 W |
| EinspeisenetzEingangsspannungEingangsspannungsbereichEingangsfrequenzbereich 50 HzEingangsfrequenzbereich 60 Hz | Einphasennetz 220~240 V160 - 294 V (1)47 - 70Hz (2)56,5 - 70 Hz (2) | |||
| USV-Ausgang (Batteriebetrieb)SpannungFrequenz | 230 V (+ 6% / - 10%) (3)50/60 Hz ± 0,1% | |||
| Batterie (verschlossenewartungsfreie Bleibatterien)Tower-ModellRack-Modell | 1 x 12 V - 9 Ah2 x 6 V - 9 Ah | 2 x 12 V - 7,2 Ah4 x 6 V - 7,2 Ah | 2 x 12 V - 9 Ah4 x 6 V - 9 Ah | 3 x 12 V - 9 Ah6 x 6 V - 9 Ah |
| UmgebungsbedingungenBetriebstemperaturLagertemperaturLuftfeuchtigkeitGeräuschpegel | 0 °C bis 35°C 0 °C bis 40°C | |||
| -25 °C bis + 40°C20 bis 90 % ohne Kondensation< 40 dbA | ||||
(1) Oberer und unterer Grenzwert über Software Personal Solution-Pac einstellbar.
(2) Bis 40 Hz im erweiterten Frequenzbereich (einstellbar über USV-Software Personal Solution-Pac).
(3) Einstellbar auf 200 V (Verringerung der Nennleistung um 10 %) / 208 V / 220 V / 230 V / 240 V.
6. Anhang
6.2 Fachbegriffe
| Auslastungsgrad | Verhältnis der durch die angeschlossenen Verbraucher aufgenommenen Leistung zur verfügbaren USV-Leistung. |
| Autonomiezeit Zur Versorgung der Verbraucher nutzbare Batteriekapazität. | |
| Batterietest Interne Überprüfung der Batterie zur Feststellung ihres Betriebszustands. | |
| "Booster"-Modus | Automatische Betriebsart der USV, mit deren Hilfe eine zu geringe Netzspannung ohne Inanspruchnahme der Batterie um einen einstellbaren Wert angehoben werden kann. |
| "Fader"-Modus | Automatische Betriebsart der USV, mit deren Hilfe eine zu hohe Netzspannung ohne Inanspruchnahme der Batterie um einen einstellbaren Wert abgesenkt werden kann. |
| Kundenspezifische Anpassung | Programmierung bestimmter Kenndaten durch Änderung der werksseitigen Voreinstellungen. Einige Einstellungen können über die USV-Software Personal Solution-Pac von EATON vorgenommen werden. |
| Netz 1 (Gleichrichter) | Normales Einspeisenetz der USV. |
| Programmierbare Steckdosen | Steckdosen, die bei Batteriebetrieb automatisch abgeworfen werden können (Abwurfverzögerung über Software Personal Solution-Pac einstellbar). |
| Start im Batteriebetrieb | Betriebsart, die ein Einschalten der an die USV angeschlossenen Verbraucher bei fehlender Netzeinspeisung erlaubt. (USV arbeitet im Batteriebetrieb). |
| Tiefentladung | Entladung der Batterie unter einen zulässigen Grenzwert, die eine dauerhafte Schädigung der Batterie zur Folge hat. |
| USV Unterbrechungsfreie Stromversorgung. | |
| USV-Start/Stop über Software | Aktivierung/Deaktivierung von Start/Stop-Bedingungen für die USV über die USV-Managementsoftware der angeschlossenen Rechnersysteme. |
| Verbraucher An die USV angeschlossene Geräte. | |
| Voralarm "Ende der Autonomiezeit" | Grenzwert der Batteriespannung, der das bevorstehende Ende der Autonomiezeit anzeigt, so dass entsprechende Maßnahmen auf Verbraucherseite getroffen werden können. |
Anmerkungen
Evolution
650/650 Rack 1U
850/850 Rack 1U
1150/1150 Rack 1U
1550/1550 Rack 1U

6.1 Technische gegevens 19
6.1 Technische gegevens
![graph LR A["Filter"] --> B["Transformer 'AVR'"] B --> C["Lader"] C --> D["Wisselrichter"] D --> E["Accu's"]](/content/2026/06/1264178/images/aa06ba2fecc0f79737ec1188490636e23500314fa44310c5c70b5342a73001f5.jpg)