ICM - Thermostat Junkers - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Raumthermostat |
| Marke | Junkers |
| Modell | ICM |
| Abmessungen (B x H x T) | Ca. 80 x 80 x 25 mm |
| Gewicht | Ca. 150 g (ohne Batterien) |
| Stromversorgung | 2 AA-Batterien (1,5 V) oder Netzteil 230 V (optional) |
| Anzeige | LCD-Bildschirm mit Hintergrundbeleuchtung |
| Temperaturbereich | 5 °C bis 35 °C |
| Genauigkeit | ±0,5 °C |
| Programmierung | Wochenprogramm mit Tag-/Nachtmodus |
| Hauptfunktionen | PID-Regelung, Fenster-offen-Erkennung, Urlaubsmodus, Frostschutz |
| Pflege und Reinigung | Mit einem weichen, trockenen Tuch reinigen; keine Scheuermittel verwenden |
| Sicherheit | Schutzklasse II, Überspannungsschutz |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Batterien (einfach austauschbar); Wandhalterung; Kalibrierwerkzeug verfügbar |
| Allgemeine Informationen | Bedienungsanleitung kostenlos herunterladbar auf notice-facile.com |
Häufig gestellte Fragen - ICM Junkers
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BEDIENUNGSANLEITUNG ICM Junkers
de Installationsanleitung 2
1 Sicherheitshinweise und Symbolerklärung 3
1.1 Sicherheitshinweise 3
1.2 Symbolerklärung 3
2 Angaben zum Modul ICM 4
2.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch 4
2.2 Lieferumfang 4
2.3 Zubehör 4
2.4 Technische Daten 4
2.4.1 Allgemeines
2.4.2 Messwerte Vorlauftemperaturfühler 5
2.4.3 Messwerte Außentemperaturfühler 5
2.4.4 Kennwerte elektrischer Anschluss 5
2.5 Systemintegration des ICM 5
2.5.1 Heizungsreglung bei ICM-Kaskadensystemen 5
2.5.2 Warmwasserbereitung bei ICM-Kaskadensystemen 6
2.5.3 Interne Frostschutzfunktion 6
2.5.4 Prinzipien der Kaskaden-Regelung 6
2.5.5 Steuerung einer Heizungspumpe 6
2.5.6 Übersicht der Systemvarianten 7
2.5.7 Anschluss weiterer Module bei Heizungsreglern mit 2-Draht-BUS-Ansteuerung 8
2.6 Legenden zum Kapitel Anhang 9
3 Installation
3.1 Montage 10
3.1.1 Montage an der Wand 10
3.1.2 Montage auf der Montageschiene 35 mm
(DIN-Rail 46277 oder EN 60 715-TH 35-7.5) 10
3.1.3 Demontage von der Montageschiene 10
3.2 Elektrischer Anschluss 10
3.2.1 Anschluss Niederspannungsteil mit BUS-Verbindungen 10
3.2.2 Anschluss 230 V AC 11
3.2.3 Anschluss einer Fernstöranzeige mit optischer oder akustischer Meldung (z. B. Störlampe) 11
3.2.4 Elektrischer Anschluss des Außentemperaturfühlers 11
3.2.5 Entsorgung
3.3 Montage des ergänzenden Zubehörs 11
4 Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme 12
4.1 Konfiguration 12
4.2 Inbetriebnahme 12
4.3 Reset der Konfiguration 12
4.4 Außerbetriebnahme 13
5 Betriebs- und Störungsanzeigen 14
5.1 Betriebs- und Störungsanzeige über die Displays der Heizgeräte 14
5.2 Störungsanzeige über die Fernstöranzeige 14
5.3 Betriebs- und Störungsanzeige am Heizungsregler (z. B. FW 200) 14
5.4 Betriebs- und Störungsanzeige über die LEDs auf dem Modul ICM 15
5.5 Austauschen der Sicherung für den Anschluss Heizungspumpe 16
6 Umweltschutz 17
Anhang 69
Informationen zur Dokumentation

Alle beigefügten Unterlagen dem Betreiber aushändigen.
Änderungen aufgrund technischer Verbesserungen vorbehalten!
4
10
11
1 Sicherheitshinweise und Symbolerklärung
1.1 Sicherheitshinweise
▶Für einwandfreie Funktion diese Anleitung beachten.
▶Heizgerät und weitere Zubehöre entsprechend den zugehörigen Anleitungen montieren und in Betrieb nehmen.
▶Zubehör nur von einem zugelassenen Installateur montieren lassen.
▶Dieses Zubehör ausschließlich in Verbindung mit den aufgeführten Reglern und Heizgeräten verwenden. Anschlussplan beachten!
▶Dieses Zubehör benötigt unterschiedliche Spannungen. Niederspannungsseite nicht an das 230-V-Netz anschließen und umgekehrt.
▶Vor Montage dieses Zubehörs:
Spannungsversorgung (230 V AC) zum Heizgerät und zu allen weiteren BUS-Teilnehmern unterbrechen.
▶Bei Wandmontage: Dieses Zubehör nicht in Feuchträumen montieren.
1.2 Symbolerklärung

Sicherheitshinweise im Text werden mit einem Warndreieck gekennzeichnet und grau hinterlegt.
Signalwörter kennzeichnen die Schwere der Gefahr die auftritt, wenn die Maßnahmen zur Schadensverminderung nicht befolgt werden.
- Vorsicht bedeutet, dass leichte Sachschäden auftreten können.
- Warnung bedeutet, dass leichte Personenschäden oder schwere Sachschäden auftreten können.
- Gefahr bedeutet, dass schwere Personenschäden auftreten können. In besonders schweren Fällen besteht Lebensgefahr.

Hinweise im Text werden mit nebenstehendem Symbol gekennzeichnet. Sie werden durch horizontale Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt.
Hinweise enthalten wichtige Informationen in solchen Fällen, in denen keine Gefahren für Mensch oder Gerät drohen.
2 Angaben zum Modul ICM
2.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Die Module ICM dienen zum Regeln von Kaskadensystemen. Ein Kaskadensystem ist ein Heizungssystem in dem mehrere kleinere Heizgeräte parallel geschaltet werden, um eine größere Heizleistung zu erhalten. Siehe dazu auch Schaltplan auf Seite 71.
Die Module ICM sind ausschließlich geeignet für die Ansteuerung von Heizgeräte mit BUS-fähiger Heatronic 3.
2.2 Lieferumfang
→ Bild 1 auf Seite 69:
1 ICM
2 Schrauben und Dübel zur Befestigung
3 Zugentlastungen
4 Installations- und Bedienungsanleitung
▶Prüfen Sie den Lieferumfang auf Vollständigkeit.
2.3 Zubehör

Hier finden Sie eine Liste mit typischem Zubehör. Um eine vollständige Übersicht aller lieferbaren Zubehöre zu erhalten, wenden Sie sich an den Hersteller.
- Außentemperaturfühler für den Anschluss an die Klemmen F:
- im Lieferumfang des Heizungsreglers FW 200 oder
- Zubehör Außentemperaturfühler AF 2.
- Vorlauftemperaturfühler für den Anschluss an die Klemmen E:
- Weichefühler komplett mit Tauchhülse im Lieferumfang der hydraulischen Weiche oder
- Zubehör Anlegefühler VF.
- UP...: Pumpe für den Anschluss an die Klemmen C.
- HW...: Hydraulische Weiche mit Temperaturfühler für den Anschluss an die Klemmen E.
- FW 200: witterungsgeführter Heizungsregler mit Klartextanzeige zur Regelung einer Heizungsanlage mit gemischten oder ungemischten Heizkreisen.
2.4 Technische Daten
2.4.1 Allgemeines
| Benennung Einheit | ||
| Lieferumfang Bild 1, Seite 69 | ||
| Abmessungen mm Bild 2, Seite 69 | ||
| Gewicht (ohne Verpackung) | kg 0,8 | |
| Nennspannung ICM AC ... V 230 | ||
| Frequenz | Hz | 50 ... 60 |
| max. bauseitige Absicherung der Eingangs-spannung | A | 16 |
| Verlustleistung ICM W | 5 | |
| Nennspannung BUS | DC ... V | 15 |
| Geräteinterne Absicherung Ausgang Heizungs-pumpe | 2,5 AT, keramisch, sandgefüllt | |
| Messbereich Vorlauf-temperaturfühler | °C | 0 ... 100 |
| Messbereich Außentem-peraturfühler | °C | -40 ... 50 |
| zulässige Umgebungs-temperatur ICM | °C | 0 ... 50 |
| zulässige Umgebungs-temperatur Vorlauftem-peraturfühler | °C | 0 ... 100 |
| zulässige Umgebungs-temperatur Außentemperaturfühler | °C | -50 ... 100 |
| Maximale Kabellänge 2-Draht-BUS-Verbindun-gen | m | Tabelle 9,Seite 10 |
| Maximale Kabellänge Fühlerleitungen | m | Tabelle 10,Seite 11 |
| EMV-Entstörgrad nach | EN 60730 | |
| Schutzart | IPX4D | |
| Konformität | CE | |
Tab. 1
2.4.2 Messwerte Vorlauftemperaturfühler
| °C Ω | VF | °C Ω | VF |
| 20 14772 56 3723 | |||
| 26 11500 62 3032 | |||
| 32 9043 68 2488 | |||
| 38 7174 74 2053 | |||
| 44 5730 80 1704 | |||
| 50 4608 86 1421 |
Tab. 2
2.4.3 Messwerte Außentemperaturfühler
| °C Ω | AF | °C Ω | AF |
| -20 2392 4 | 9 | 8 | |
| -16 2088 8 | 8 | 4 | |
| -12 1811 12 720 | |||
| -8 1562 16 616 | |||
| -4 1342 20 528 | |||
| ±0 | 1 | 1 | 4 |
Tab. 3
2.4.4 Kennwerte elektrischer Anschluss
| Pos.1) Schnittstelle | |||
| A | Eingang Stromversorgung vom Netz oder vom vorigen Modul ICM | 230 V AC, max. 16 A | |
| B | Ausgang | Stromversorgung für weitere ICM | 230 V AC, max. 16 A |
| C | Ausgang | Pumpe | 230 V AC, max. 250 W |
| D | Ausgang | Fernstöranzeige | potential-frei, max. 230 V, 1 A |
| E | Eingang | Vorlauftemperaturfühler | NTC (Tab. 2) |
| F | Eingang | Außentemperaturfühler | NTC (Tab. 3) |
| G | Eingang | ohne Funktion | - |
| H | Eingang | Heizungsregelung (Ein-/Aus-Kontakt) | 24 V DC |
| I | Eingang Heizungsregelung (Proportionalschnittstelle) | 0-10 V DC | |
| J | 2-Draht-BUS | zur Heizungsregelung | - |
| K | 2-Draht-BUS | vom vorigen Modul ICM | - |
| L | 2-Draht-BUS | zum nächsten Modul ICM | - |
| M | 2-Draht-BUS | zum Heizgerät | - |
Tab. 4
1) in Bild 13, Seite 71
2.5 Systemintegration des ICM
2.5.1 Heizungsreglung bei ICM-Kaskadensystemen
Die Module ICM steuern die Heizgeräte entsprechend einem von einen Heizungsregler berechneten Wärmebedarf. Für die Regelung entsprechend dem Wärmebedarf müssen die Module ICM also immer in Verbindung mit einem Heizungsregler (→ Bild 13, Klemmen H, I oder J) installiert werden. In Abhängigkeit vom verwendeten Heizungsregler gibt es vier mögliche Systemvarianten (→ Tab. 5).

Beachten Sie, dass zur korrekten Funktion nur ein Heizungsregler/Gebäudeleitsystem angeschlossen sein darf.
Von einem Modul ICM können maximal vier Heizgeräte gesteuert werden. Durch Kopplung von bis zu vier Modulen ICM können maximal 16 Heizgeräte in einer Kaskade zusammengeschaltet werden (→ Bild 13). Dabei übernimmt ein Modul ICM die Steuerung der Kaskade (ICM-Master).
In Abhängigkeit vom verwendeten Heizungsregler kann ein Kaskadensystem mit maximal 4 oder maximal 16 Heizgeräten gebaut werden. Die maximale Anzahl anschließbarer Heizgeräte und die dafür erforderliche Anzahl Module ICM für die verschiedenen Systemvarianten zeigt Tab. 5.

Die unterschiedlichen Systemvarianten erfordern den Anschluss bestimmter Zubehöre (Temperaturfühler VF und AF 2, Heizkreispumpe und Heizungsregler) (→ Tab. 5).
Der Anschluss dieser Zubehöre wie auch der Fernstöranzeige erfolgt ausschließlich am ICM-Master.
Das Modul ICM regelt den kompletten Wärmeerzeugerkreis (Primärkreis bis einschließlich hydraulische Weiche). Alle übrigen Komponenten der Heizungsanlage (Sekundärseite der Weiche wie z. B. Heizkreise, Trinkwassererwärmer) können von einen witterungsgeführten Heizungsregler mit 2-Draht-BUS-Schnittstelle und weiteren Modulen (IPM, ...) (→ Kapitel 2.3, Zubehör) gesteuert werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich an den Hersteller. Die Adresse finden Sie auf der Rückseite.
Es können Heizgeräte mit beliebiger Leistung in der Kaskadenschaltung eingesetzt werden.
2.5.2 Warmwasserbereitung bei ICM-Kaskadensystemen
Es gibt zwei Möglichkeiten indirekt beheizte Warmwasserspeicher in Kaskadensysteme einzubinden:
- Warmwasserspeicher hydraulisch und elektrisch direkt an einem Heizgerät (Speicherausführung) angeschlossen.
Die Steuerung der Warmwasserbereitung wird vom Heizgerät übernommen. Während die Warmwasserbereitung aktiv ist wird dieses Heizgerät vom Modul ICM nicht angesteuert. Bei Wärmebedarf wird ggf. ein anderes Heizgerät gezündet.
- Soll die Warmwasserbereitung in einer Heizungsanlage mit Heizungsregler mit 2-Draht-BUS-Ansteuerung zeitgesteuert erfolgen, so muss das Heizgerät, an dem der Speicher angeschlossen ist, an den Klemmen 17 und 18 am Modul ICM (ICM-Master) angeschlossen werden.
- Warmwasserspeicher an der sekundären Seite der hydraulischen Weiche angeschlossen. Die Steuerung der Warmwasserbereitung wird vom Heizungsregler (z. B. FW 200) übernommen. Weiterführende Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung des Heizungsreglers.
2.5.3 Interne Frostschutzfunktion
Das Modul ICM ist mit einer internen Frostschutzfunktion ausgestattet: Sinkt die Vorlauftemperatur unter 7°C wird ein Heizgerät gestartet und läuft solange, bis eine Vorlauftemperatur von 15°C erreicht wird. Die am Modul ICM eventuell angeschlossene Heizungspumpe läuft ebenfalls (→ Kapitel 2.5.5)
▶Vorlauftemperaturführer am Modul ICM (ICM-Master) anschließen, wenn die interne Frostschutzfunktion Anwendung finden soll.

Einen umfassenden Anlagenfrostschutz gewährleistet die Frostschutzfunktion eines Heizungsreglers mit 2-Draht-BUS-Schnittstelle. Dafür ist der Anschluss eines Außen-temperaturfühlers erforderlich.
2.5.4 Prinzipien der Kaskaden-Regelung
Bei Wärmeanforderung durch den Heizungsregler (Tab. 5, Systemvariante 1,2 und 3) wird zuerst ein Heizgerät gestartet und falls erforderlich die Heizleistung bis auf die max. Nennleistung hochgefahren. Erst jetzt wird ein weiteres Heizgerät gestartet.
Wird zuviel Wärme produziert, werden ohne Wartezeit nacheinander Heizgeräte bis zur min. Nennleistung heruntergeregelt und abgeschaltet, bis Wärmebedarf und Wärmeproduktion übereinstimmen. Bei Systemvariante 4 werden alle Geräte gleichzeitig abgeschaltet.
Die Schaltfolge der Heizgeräte wird vom Modul ICM automatisch festgelegt. Das Modul ICM sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Betriebsstunden der Brenner über alle Heizgeräte. Hierbei werden sowohl die Anzahl der Betriebsstunden für den Heizbetrieb als auch für den Warmwasserbetrieb berücksichtigt. Das erhöht die Lebensdauer der Heizgeräte. Im Falle einer Spannungsunterbrechung zum Modul ICM werden die Betriebsstundenzähler im Modul ICM auf null gesetzt.
Sobald ein Heizgerät nicht einsatzbereit ist (Warmwasserbereitung für direkt angeschlossenen Warmwasserspeicher, Störung am Heizgerät, Störung der Kommunikation zum Modul ICM) wird zur Deckung des Wärmebedarfs automatisch ein anderes Heizgerät eingeschaltet.
2.5.5 Steuerung einer Heizungspumpe
Bei Heizungsanlagen mit nur einem Heizkreis kann die Heizungspumpe direkt am Modul ICM (ICM-Master) angeschlossen werden.
Die Heizungspumpe läuft
- solange mindestens eine Pumpe eines Heizgeräts in Betrieb ist (ggf. Nachlaufzeit der Pumpe am Heizgerät entsprechend einstellen → Installationsanleitung des Heizgeräts) oder
- nach 24 Stunden Stillstand der Pumpe (Blockierschutz) für kurze Zeit.

Durch den Pumpenblockierschutz läuft die Heizungspumpe auch ohne Wärmeanforderung (z. B. im Sommer) einmal täglich an.
▶Damit die Pumpe (im Sommer) nicht blockiert, die Heizungsanlage das ganze Jahr über eingeschaltet lassen!
2.5.6 Übersicht der Systemvarianten
| SystemvarianteSymbolfür Regleranschluss | Heizungsregler an ICM I (ICM-Master) | Typ | max. Anzahl ICM max. Anzahl Heizgeräte mit BUS-fähiger Heatronic 3 | notwendiges Zubehör mit Anschluss an ICM (→ Bild 13) | ||
| 1 | moender![]() | witterungsgeführter Regler 2-Draht-BUS-Ansteuerung | FW 200 | 1 | 4 | • Außentemperaturfühler an den Klemmen F• gemeinsamer Vorlauftemperaturfühler an den Klemmen E• Heizungspumpe (Sekundärkreis) (→ Bild 13, Pos. 19) an den Klemmen C, nur bei einem oder mehreren Heizkreisen ohne Heizungspumpe oder bei Heizkreisen, die nicht über BUS-Module mit dem Modul ICM kommunitieren |
| 2 | moender![]() | 0 - 10 V-Regler, z. B. Gebäudeleitsystem; Steuerung der Heizleistung | beliebig | 4 | 1 6 | • gemeinsamer Vorlauftemperaturfühler an den Klemmen E (nur für interne Frostschutzfunktion)• Heizungspumpe (Sekundärkreis) (→ Bild 13, Pos. 19) an den Klemmen C, nur bei einem oder mehreren Heizkreisen ohne Heizungspumpe oder bei Heizkreisen, die nicht über das Gebäudeleitsystem gesteuert werden |
| 3 | moender![]() | 0 - 10 V-Regler, z. B. Gebäudeleitsystem; Steuerung der Vorlauftemperatur | beliebig | 4 | 1 6 | • gemeinsamer Vorlauftemperaturfühler an den Klemmen E• Heizungspumpe (Sekundärkreis) (→ Bild 13, Pos. 19) an den Klemmen C, nur bei einem oder mehreren Heizkreisen ohne Heizungspumpe oder bei Heizkreisen, die nicht über das Gebäudeleitsystem gesteuert werden |
| 4 | Einlegler![]() | (potenzialfrei) | beliebig | 4 | 16 | • gemeinsamer Vorlauftemperaturfühler an den Klemmen E (nur für interne Frostschutzfunktion)• Heizungspumpe (Sekundärkreis) (→ Bild 13, Pos. 19) an den Klemmen C |
Tab. 5
Systemvariante 1: Modulierender witterungsgeführter Heizungsregler mit 2-Draht-BUS-Ansteuerung
Als Hersteller modernster Heiztechnik legen wir sehr viel Wert auf die Entwicklung und Fertigung von sparsamen und sauber verbrennenden Heizgeräten. Um dies zu gewährleisten, sind unsere Heizgeräte mit einem modulierenden Brenner ausgerüstet. Zur optimalen ausnutzung der Brennereigenschaften sollten Heizungsregler mit 2-Draht-BUS-Ansteuerung verwendet werden.
Ein weiterer Vorteil dieser Systemvariante ist die Kommunikationsmöglichkeit der Module zur Ansteuerung der Heizkreise (IPM) mit dem Modul ICM über den gemeinsamen Bus parallel zum Anschluss J am Modul ICM (→ Bild 13 auf Seite 71). Hierdurch ist eine optimale Anpassung der produzierten Wärmemenge mit dem tatsächlichen Wärmebedarf aller Heizkreise der Heizungsanlage gewährleistet. Bei dieser Systemvariante erreicht die Heizungsanlage einen optimalen Komfort bei maximaler Energieeinsparung.
Systemvariante 2: Modulierender 0-10 V-Regler, Steuerung auf Heizleistung
In Verbindung mit einem Gebäudeleitsystem mit 0-10V-Schnittstelle kann als Führungsgröße die Gesamtleistung der Kaskade ausgewählt werden. Die Einstellung erfolgt über eine Steckbrücke ( → Bild 12 auf Seite 70).
Zusammenhang zwischen Eingangsspannung und Führungsgröße → Bild 11 auf Seite 70.
Systemvariante 3: Modulierender 0-10 V-Regler, Steuerung auf Vorlauftemperatur
In Verbindung mit einem Gebäudeleitsystem mit 0-10V-Schnittstelle kann als Führungsgröße die Vorlauftemperatur ausgewählt werden. Die Einstellung erfolgt über eine Steckbrücke ( → Bild 12 auf Seite 70).
Zusammenhang zwischen Eingangsspannung und Führungsgröße → Bild 10 auf Seite 70.
Systemvariante 4: Heizungsregelung mit Ein-/Aus-Kontakt
In Verbindung mit einer Regelung mit Ein-/Aus-Kontakt regelt das Modul ICM die Leistung der Kaskade nach Schließen des Kontakts stetig bis zur Maximalleistung, in dem es ein Gerät nach dem anderen einschaltet. Beim Öffnen des Kontakts werden alle Heizgeräte gleichzeitig abgeschaltet.
Der Ein-/Aus-Kontakt des Heizungsreglers muss potentialfrei sein.
2.5.7 Anschluss weiterer Module bei Heizungsreglern mit 2-Draht-BUS-Ansteuerung
Eventuell vorhandene weitere Module, wie z. B. die Module IPM ( → Pos. 21 in Bild 13 auf Seite 71), müssen am BUS des Heizungsreglers (parallel zum Anschluss J am Modul ICM) angeschlossen werden.
Um Kontaktprobleme an den Klemmen im ICM-Master zu vermeiden, wird eine Abzweigdose empfohlen ( → Pos. 20 in Bild 13 auf Seite 71).
2.6 Legenden zum Kapitel Anhang
Legende zu Bild 13 auf Seite 71
| Benennung | Klemmenbezeichnung | Symbol | Funktion |
| I ICM Nr. 1 (Master) | |||
| II ICM Nr. 2 (Slave) | |||
| III ICM Nr. 3 (Slave) | |||
| IV ICM Nr. 4 (Slave) | |||
| 1...16 Heizgerät | |||
| 17 Hydraulische Weiche | |||
| 18 | Gemeinsamer Vorlauffühler (im Lieferumfang Hydraulische Weiche HW 50 bzw. als separates Zubehör VF erhältlich) | ||
| 19 Heizungspumpe | |||
| 20 Abzweigdose | |||
| 21 | Weitere Teilnehmer am BUS des Heizungsreglers (z. B. IPM1) | ||
| 22 | Sicherung für Anschluss Heizungspumpe | ||
| 23 Ersatzsicherung 2,5 AT | |||
| 24 Heizkreis | |||
| A Netzanschluss | |||
| B | 230V ↓ | Netzanschluss für weitere Module ICM | |
| C Anschluss | Heizungspumpe | ||
| D Anschluss | Fernstöranzeige | ||
| E 1-2 | Anschluss Vorlauftemperaturfühler (VF) | ||
| F 3-4 | Anschluss Außentemperaturfühler (AF 2) | ||
| G 5-6 ohne Funktion | |||
| H 7-8 Anschluss | Ein-/Aus-Kontakt | ||
| I 9-10 | Anschluss Gebäudeleitsystem (0-10V-Schnittstelle) | ||
| J 11-12 | Anschluss Heizungsregler mit 2-Draht-BUS-Ansteuerung | ||
| K 13-14 | Verbindung vom vorigen Modul ICM | ||
| L 15-16 | Verbindung zum folgenden Modul ICM | ||
| M | 17-1819-2021-2223-24 | Anschluss Heizgerät | |
Tab. 6
| Benen-nung | Klemmen-bezeichnung | Symbol | Funktion |
![]() | Spannungsversorgung | ||
![]() | Fernstöranzeige | ||
![]() | Außentemperaturfühler (im Lieferumfang FW 200 bzw. als separates Zubehör AF 2 erhält- lich) | ||
![]() | Ein-/Aus-Schaltkontakt | ||
![]() | Gebäudeleitsystem mit Proportionalspannungsschnittstelle 0-10 V | ||
![]() | Heizungsregler mit 2-Draht-BUS-Ansteuerung |
Tab. 6
Legende zu Bild 10, 11 und 12 auf Seite 70
| Symbol | Einheit | Bedeutung |
| U | V DC | Eingangsspannung |
| VT | °C | Vorlauftemperatur |
| P | % | Heizleistung in % der Nenn-leistung der Kaskade |
Tab. 7
Legende zu Bild 14 auf Seite 71
| Benennung | Symbol | Bedeutung |
| 1 | ![]() | Netzspannung |
| 2 | [97K3] | Heizungspumpe (Sekundärkreis) |
| 3 | [15ZK] | Schaltkontakt für Fernstöranzeige 230 VAC |
| 4 | ![]() | Kommunikation zwischen ICMs |
| 5 | [0D5A] | Heizgerät 1 |
| 6 | [K472] | Heizgerät 2 |
| 7 | [22A6] | Heizgerät 3 |
| 8 | [TOTT] | Heizgerät 4 |
Tab. 8
3 Installation
3.1 Montage

Gefahr: Durch Stromschlag!
▶Vor dem elektrischen Anschluss die Spannungsversorgung zu den Heizgeräten und zu allen anderen BUS-Teilnehmern unterbrechen.
→ Bild 2 bis 5 ab Seite 69.
▶Entsprechend den Abmessungen des Moduls ICM Ort der Wandbefestigung bestimmen.
▶Zwei Schrauben unten am Modul ICM lösen, Deckel unten nach vorne ziehen und nach oben abnehmen.
▶Für die obere Befestigungsschraube Loch mit ∅ 6 mm bohren, Dübel einstecken und die Schraube bis auf 1,5 mm eindrehen.
In der Rückwand des Moduls ICM an den vorgesehenen Stellen zwei Durchbrüche für untere Befestigungsschrauben herstellen.
Modul ICM an der oberen Befestigungsschraube einhängen.
▶Durch die Durchbrüche die Bohrlöcher an der Wand anreißen.
▶Modul ICM abnehmen.
▶Löcher mit ∅ 6 mm an bohren und Dübel einstecken.
Modul ICM an der oberen Befestigungsschraube einhängen und mit den unteren Schrauben an der Wand fixieren.
3.1.2 Montage auf der Montageschiene 35 mm (DIN-Rail 46277 oder EN 60 715-TH 35-7.5)
→ Bild 6 auf Seite 69.
3.1.3 Demontage von der Montageschiene
→ Bild 7 auf Seite 70.
3.2 Elektrischer Anschluss
Unter Berücksichtigung der geltenden Vorschriften für den Anschluss mindestens Elektrokabel der Bauart H05 VV-... (NYM-I...) verwenden.
▶Leitungen unbedingt wegen Tropfwasserschutz durch die bereits vormontierten Tüllen führen und die mitgelieferten Zugentlastungen montieren.
▶Verkabelung vorzugsweise mit einadrigem Draht. Falls Litzendraht (flexibler Draht) benutzt wird, diese Drähte mit Aderendhülsen versehen.
Zum Anschluss der Kabel an die Schraubklemmen können diese von der Kontaktleiste abgezogen werden. Durch farbliche und mechanische Kodierung ist ein Vertauschen der Kabelklemmen nicht möglich.
3.2.1 Anschluss Niederspannungsteil mit BUS-Verbindungen

Vorsicht: Funktionsstörung!
Die Kommunikation der unterschiedlichen Teilnehmer (ICM, Heizungsregler, Heizgeräte) erfolgt über individuelle 2-Draht-BUS-Verbindungen.
▶Verdrahtung unbedingt entsprechend Anschlussplan herstellen (→ Bild 13 auf Seite 71).
▶Busse untereinander nicht verbinden.
Der richtigen Kabelquerschnit ergibt sich aus der Länge der Leitung:
| Leitungslänge min. Querschnitt | |
| < 80 m 0,40 mm | 2 |
| 80 - 100 m 0,50 mm | 2 |
| 100 - 150 m 0,75 mm | 2 |
| 150 - 200 m 1,00 mm | 2 |
| 200 - 300 m 1,50 mm | 2 |
Tab. 9 Minimale zulässige Querschnitt der 2-Draht-BUS-Verbindungen
▶Um induktive Beeinflussungen zu vermeiden: Alle Niederspannungsleitungen von 230 V oder 400 V führenden Leitungen getrennt verlegen (Mindestabstand 100 mm).
▶Bei induktiven äußeren Einflüssen Leitungen geschirmt ausführen.
Dadurch sind die Leitungen gegen äußere Einflüsse abgeschirmt (z. B. Starkstromkabel, Fahrdrähte, Tra- fostationen, Rundfunk- und Fernsehgeräte, Amateur- funkstationen, Mikrowellengeräte, usw.).
▶Bei Verlängerung der Fühlerleitung folgende Leiterquerschnitte verwenden:
Leitungslänge min. Querschnitt
| < 20 m 0,75 mm | 2 |
| 20 - 30 m 1,00 mm | 2 |
Tab. 10 Verlängerung der Fühlerleitung

Für Spritzwasserschutz (IP): Leitungen so verlegen, dass der Kabelmantel mindestens 20 mm in der Kabeldurchführung steckt ( → Bild 8 auf Seite 70).

Vorsicht: Verpolungsgefahr. Funktionsstörung durch verpolten An- schluss an die 0-10V-Schnittstelle.
▶Auf polrichtigen Anschluss achten (9 = Minus, 10 = Plus).
3.2.2 Anschluss 230 V AC

Vorsicht: Der Eingang der Module ICM besitzt keine Sicherung. Bei Überlast an den Ausgängen können die Module ICM beschädigt werden.
▶Spannungsversorgung zum Modul ICM (ICM-Master) mit maximal 16 A absichern.
▶Nur Elektrokabel gleicher Qualität verwenden.
▶An den Ausgängen C (Pumpe) und D (Störsignal) keine zusätzlichen Steuerungen anschließen, die weitere Anlagenteile steuern.

Vorsicht: Der Ausgang C (Pumpe) des Moduls ICM darf mit maximal 250 W belastet werden.
▶Pumpen mit größerer Leistungsaufnahme über Relais anschließen.
▶Empfehlung bei Verwendung mehrerer Module ICM (Kaskade mit mehr als vier Heizgeräten): die Spannungsversorgung der weiteren Module ICM über das erste Modul ICM (ICM-Master) herstellen. Damit wird die gleichzeitige Inbetriebnahme sichergestellt.

Die maximale Leistungsaufnahme der Anlagenteile (Pumpe, ...) darf die Vorgaben nicht überschreiten ( → Tabelle 4 auf Seite 5).
3.2.3 Anschluss einer Fernstöranzeige mit optischer oder akustischer Meldung (z. B. Störlampe)
(Anschlussplan → Bild 13 auf Seite 71):
Am potentialfreien Störungskontakt (Klemmen D) kann z. B. eine Störlampe angeschlossen werden. Der Zustand des Störungskontakts wird auch über eine LED am ICM angezeigt (→ Tabelle 12 auf Seite 15). Im normalen Betriebszustand ist der Kontakt zwischen C und NC geöffnet (C und NO geschlossen). Im Falle einer Störung oder Spannungsunterbrechung ist der Kontakt zwischen C und NC geschlossen (C und NO geöffnet).
Der maximale Strom dieses potentialfreien Störungskontakts ist 1 A bei 230 V AC.

Die Fernstöranzeige ist bei Unterbrechung der Spannungsversorgung zum Modul ICM (ICM-Master) aktiv (Funktionskontrolle).
3.2.4 Elektrischer Anschluss des Außentemperaturfühlers
In Verbindung mit einem Heizungsregler mit 2-Draht-BUS-Ansteuerung den Außentemperaturfühler AF 2 unbedingt am Modul ICM (ICM-Master) anschließen (→ Bild 13 auf Seite 71) nicht am Heizgerät.
3.2.5 Entsorgung
▶Die Verpackung umweltgerecht entsorgen.
▶Bei Austausch einer Komponente: alte Komponente umweltgerecht entsorgen.
3.3 Montage des ergänzenden Zubehörs
▶Das ergänzende Zubehör entsprechend den gesetzlichen Vorschriften und der mitgelieferten Installationsanleitung montieren.
4 Inbetriebnahme und Außerbetriebnahme
4.1 Konfiguration
Bei der Konfiguration wird das Regelverhalten des Moduls ICM (ICM-Master) an die spezifische Heizungsanlage angepasst.
Die Konfiguration des Moduls ICM erfolgt automatisch:
- bei der ersten Inbetriebnahme eines Moduls ICM,
- bei Wiederinbetriebnahme nach einem Reset der Konfiguration (→ Kapitel 4.3).
Die Konfiguration dauert mindestens 5 Minuten. Während der Konfiguration blinken die den angeschlossenen Heizgeräten zugeordneten LEDs und ggf. die LED zur Anzeige einer BUS-Kommunikation Tabelle 12). Blinken keine LEDs mehr ist die Konfiguration abgeschlossen und im ICM gespeichert.
Eine einmal gespeicherte Konfiguration bleibt auch bei Unterbrechung der Stromversorgung erhalten.
Wird nach der Konfiguration im laufenden Betrieb ein Heizgerät (oder ein Modul ICM) vorübergehend ausgeschaltet (z. B. zur Wartung), so beginnt die diesem Heizgerät zugeordnete LED oder die LED zur Anzeige der BUS-Kommunikation zu blinken. Nach dem Wiedereinschalten wird das Heizgerät (oder das Modul ICM) wieder erkannt und die zugehörige LED hört auf zu blinken.

Stimmt die gespeicherte Konfiguration nicht mit der tatsächlichen Konfiguration der Heizungsanlage überein, wird die Fehlersuche im Störungsfall erschwert.
▶Nach jeder beabsichtigten/bleibenden Änderung der Anlagenkonfiguration einen Reset der Konfiguration durchführen (→ Kapitel 4.3), damit die neue Anlagenkonfiguration im Modul ICM (ICM-Master) gespeichert werden kann.
4.2 Inbetriebnahme

Bei der ersten Inbetriebnahme bzw. nach einem Reset wird die Konfiguration der Kaskade eingestellt ( → Kapitel 4.1).
▶Während der Konfiguration die LEDs überwachen um Kabelbrüche oder Verdrahtungsfehler feststellen zu können.
▶Korrekten Anschluss aller Komponenten der Heizungsanlage sicherstellen.
▶ Spannungsversorgung (230 V AC) für alle Komponenten der Heizungsanlage, außer für die Module ICM, herstellen.
▶Alle Heizgeräte in Betrieb nehmen (einschalten).
▶Spannungsversorgung über Netzstecker des (ersten)
Moduls ICM herstellen.
Ggf. beginnt jetzt die Konfiguration. Diese dauert mindestens 5 Minuten.
▶An den einzelnen BUS-Teilnehmern gemäß deren Installationsanleitungen die notwendigen Einstellungen vornehmen.
4.3 Reset der Konfiguration

Die Konfiguration der Heizungsanlage ist im ICM-Master gespeichert. Durch einen Reset des ICM-Masters wird die gesamte Konfiguration (auch der übrigen Module ICM) gelöscht.
Beim Reset der Konfiguration wird eine im Modul ICM gespeicherte Anlagenkonfiguration gelöscht. Bei der nächsten Inbetriebnahme wird dann die aktuelle Anlagenkonfiguration im Modul ICM gespeichert.
▶Spannungsversorgung zu allen Modulen ICM unterbrechen.
▶Gehäuse des Moduls ICM (ICM-Master) öffnen (→ Bild 3).
▶ Steckbrücke (→ Bild 12) entfernen.
▶Korrekten Anschluss aller Komponenten der Heizungsanlage sicherstellen.
▶ Spannungsversorgung (230 V AC) für alle Komponenten der Heizungsanlage, außer für die Module ICM, herstellen.
▶Alle Heizgeräte in Betrieb nehmen (einschalten).
▶Spannungsversorgung über Netzstecker des (ersten) Moduls ICM herstellen.

Vorsicht: Funktionsstörung!
▶Bei Verwendung der Systemvarianten 2 oder 3 beim wieder Aufstecken der Steckbrücke auf die richtige Position achten (→ Bild 12).
▶ Steckbrücke (→ Bild 12) wieder stecken.
Jetzt beginnt die Konfiguration. Diese dauert mindestens 5 Minuten.
▶Gehäuse des Moduls ICM (ICM-Master) schließen (→ Bild 3).
4.4 Außerbetriebnahme

Warnung: Anlagenschäden durch Frosteinwirkung.
▶Wenn die Heizungsanlage längere Zeit außer Betrieb bleiben soll Frostschutz beachten (siehe Installationsanleitung der Heizgeräte).
Zur Außerbetriebnahme der Heizungsanlage:
▶Stromversorgung zu allen Modulen ICM und allen Heizgeräten unterbrechen.
5 Betriebs- und Störungsanzeigen
Es gibt vier Möglichkeiten, wie Betriebszustand oder Störungen angezeigt werden:
• über die Displays der Heizgeräte;
• über die Fernstöranzeige
• über den Heizungsregler (z. B. FW 200);
• über die LEDs am Modul ICM
5.1 Betriebs- und Störungsanzeige über die Displays der Heizgeräte
Über der Display des Heizgerätes können die Betriebs- oder Störungsanzeigen jedes Heizgerätes abgelesen werden. Weitere Informationen über die Betriebs- oder Störungsanzeigen der Heizgeräte finden sich in der Gerätedokumentation der Heizgeräte.
5.2 Störungsanzeige über die Fernstöranzeige
Am potentialfreien Störungskontakt kann z. B. eine Störlampe angeschlossen werden (siehe auch Kapitel 3.2.3 auf Seite 11). Der Zustand der Fernstöranzeige wird auch über eine LED am ICM angezeigt (→ Tabelle 12 auf Seite 15).
5.3 Betriebs- und Störungsanzeige am Heizungsregler (z. B. FW 200)
Am Heizungsregler mit 2-Draht-BUS-Ansteuerung können die Betriebs- oder Störungsanzeigen aller Heizgeräte und des Moduls ICM abgelesen werden.
Die Bedeutung der von den Modulen ICM stammenden Display-Anzeigen sind in Tabelle 11 zusammengefasst. Die Bedeutung der übrigen Display-Anzeigen finden sich in der Gerätedokumentation des Heizungsreglers bzw. der Heizgeräte.
| Display Beschreibung Beseitigung | |
| A8 BUS-Kommunikation unterbrochen. | Verbindungskabel zwischen Heizgerät und Modul ICM prüfen.Modul ICM austauschen. |
| E2 Vorlauftemperaturfühler defekt. | Temperaturfühler am ICM-Master und Anschlusskabel prüfen.Prüfen, ob ein Heizgerät diesen Fehler verursacht (siehe Installationsanleitung des Heizgeräts).Modul ICM austauschen. |
| b4 EEPROM-Datenfehler: allgemeine Parameter | Falls der Fehler an einem der Heizgeräte angezeigt wird: Leiterplatte des entsprechenden Heizgeräts austauschen.Falls der Fehler nicht an einem der Heizgeräte angezeigt wird: ICM austauschen. |
Tab. 11 Störungsanzeigen im Heizungsregler
Andere Heizungsregler können keine Betriebs- oder Störungsmeldungen vom Modul ICM oder den daran angeschlossenen Heizgeräten anzeigen.
5.4 Betriebs- und Störungsanzeige über die LEDs auf dem Modul ICM
Grundsätzlich kann zwischen drei verschiedenen Zuständen der Gesamtanlage unterschieden werden:
- Konfiguration (bei der ersten Inbetriebnahme oder nach einem Reset)
- normaler Betrieb
• Störung
In Abhängigkeit vom Zustand der Gesamtanlage geben die LEDs am Modul ICM ( → Bild 14 auf Seite 71) Hinweise über den Betriebs- oder Störungszustand einzelner Komponenten und ermöglichen damit die gezielte Fehlersuche ( → Tabelle 12).
| LED Aus An Blinkt | ||||||||
| Nr. | Funktion | Farbe | Diagnose | Abhilfe | Diagnose | Abhilfe | Diagnose | Abhilfe |
| 1[2522] | Netzspannung | grün | Störung: keine Netzspannung vorhanden. | Stromversorgung kontrollieren.Modul ICM tau-schen. | Betrieb: Normal-betrieb. | - | ||
2 ![]() | Heizungs-pumpe | grün | Betrieb: Pumpe aus | Betrieb: Pumpe an. | - | |||
| Störung: Pumpe läuft nicht, obwohl LED leuchtet, da Sicherung für Aus-gang Pumpe defekt. | Sicherung tau-schen (→ Kapitel 5.5 auf Seite 16). | |||||||
3 ![]() | Schaltkontakt für Fernstöran-zeige 230 VAC | rot | Betrieb: Schalt-kontakt nicht betätigt, keine Störung vorhan-den. | - | Störung: kein Heizgerät am ICM betriebsbereit. | Störung(en) am(n) Heizge-rät(en) beseiti-gen. | ||
| Störung: Schalt-kontakt betätigt, aber keine Netz-spannung vorhanden. | Stromversorgung kontrollieren.Modul ICM tau-schen. | Störung: Vorlauf-fühler defekt.1) | Temperaturfühler am ICM-Master und Anschlusska-bel prüfen.Modul ICM aus-tauschen. | |||||
| Störung: System-druck zu niedrig. | Wasser nachfüllen. | |||||||
| Störung: keine Kommunikation zwischen Modul ICM und allen angeschlossenen Heizgeräten während mindestens 1 Minute.2) | entsprechende Verbindungskabel kontrollieren.Modul ICM tau-schen. | |||||||
4 ![]() | Kommunika-tion | grün | Betrieb: keine Kommunikation zwischen diesem Modul ICM und dem vorigen bzw. dem Heizungsreg-ler (2-Draht-BUS). | normale Betriebs-art bei nur einem Modul ICM oder beim ICM-Master ohne 2-Draht-BUS-Regler. | Betrieb: Kommunikation zwi-schen diesem Modul ICM und dem vorigen bzw. dem Heizungsreg-ler (2-Draht-BUS). | - | Konfiguration: Kommunikation zwischen diesem Modul ICM und dem vorigen bzw. dem Heizungsreg-ler (2-Draht-BUS). | Warten, bis die Konfiguration abgeschlossen ist. Danach leuch-tet die LED stän-dig. |
| Störung: keine Kommunikation zwischen diesem Modul ICM und dem vorigen bzw. dem Heizungsreg-ler (2-Draht-BUS). | entsprechendes Verbindungskabel kontrollieren.Modul ICM oder Heizungsregler tauschen. | Störung: keine Kommunikation zwischen diesem Modul ICM und dem vorigen bzw. dem Heizungsreg-ler (2-Draht-BUS), obwohl diese Komponente noch vorhanden ist. | entsprechendes Verbindungskabel kontrollieren.Modul ICM oder Heizungsregler tauschen. | |||||
| Störung: keine Kommunikation zwischen diesem Modul ICM und dem vorigen bzw. dem Heizungsreg-ler (2-Draht-BUS), weil diese Komponente absichtlich entfernt wurde | Reset der Konfi-guration durch-führen (→ Kapitel 4.3). | |||||||
| 5,6,7,8 | Heizgerät 1Heizgerät 2Heizgerät 3Heizgerät 4 | grün Betrieb: keine Wärmeanforderung ans Heizgerät, Heizgerät in Betriebsbereitschaft | -Betrieb: Wärme-anforderung ans Heizgerät, Heizgerät in Betrieb | -Konfiguration: | Kommunikation zwischen diesem Heizgerät und dem Modul ICM. | Warten, bis die Konfiguration abgeschlossen ist. | ||
| Betrieb: Kein Heizgerät angeschlossen | -Störung: Störung | am Heizgerät 3) | Störung am Heizgerät beseitigen. | |||||
| Konfiguration/Störung: keine Kommunikation zwischen dem Modul ICM und diesem Heizgerät,, obwohl es vorhanden ist. | entsprechendes Verbindungskabel kontrollieren.Störung in Heizgerät beseitigen.Modul ICM tau-schen. | Störung: keine Kommunikation zwischen dem Modul ICM und diesem Heizgerät, weil es absichtlich entfernt wurde. | Reset der Konfiguration durch-führen (→ Kapitel 4.3). | |||||
| Störung: Kommunikationsfehler zwischen Modul ICM und Heizgerät 3) . | entsprechendes Verbindungskabel kontrollieren.Modul ICM tau-schen. | |||||||
Tab. 12 Betriebs- und Störungsanzeigen am Modul ICM
Tab. 12 Betriebs- und Störungsanzeigen am Modul ICM
1) Ist ein Heizungsregler mit 2-Draht-BUS-Schnittstelle angeschlossen, so zeigt dieser den Störcode E2 an.
2) Ist ein Heizungsregler mit 2-Draht-BUS-Schnittstelle angeschlossen, so zeigt dieser den Störcode A8 an.
3) Bei Wärmeanforderung wird automatisch ein anderes Heizgerät aktiviert.
5.5 Austauschen der Sicherung für den Anschluss Heizungspumpe
▶Spannungsversorgung unterbrechen.
▶Gehäuse des Moduls ICM (ICM-Master) öffnen (→ Bild 3 auf Seite 69).
▶Sicherung (1) gegen eine desselben Typs (2,5 AT, keramisch, sandgefüllt) austauschen (→ Bild 9 auf Seite 70). Eine Ersatzsicherung (2) ist auf der Abdeckung im Modul ICM vorhanden.
▶Gehäuse des Moduls ICM (ICM-Master) schließen (→ Bild 3 auf Seite 69).
6 U m w e l t s c h u t z
Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch Gruppe.
Qualität der Erzeugnisse, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten. Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.
Verpackung
Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten.
Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.
Altgerät
Altgeräte enthalten Wertstoffe, die einer Wiederverwertung zuzuführen sind.
Die Baugruppen sind leicht zu trennen und die Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und dem Recycling oder der Entsorgung zugeführt werden.
Table des matières
2.4 Technische gegevens
2.4.1 Algemeen
BBT Thermotechnik GmbH
P.O. Box 1309
D-73243 Wernau
www.junkers.com














