Junkers

FW 500 - Thermostat Junkers - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Junkers FW 500 - page 1
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Produkttyp Raumthermostat
Marke Junkers
Modell FW 500
Abmessungen (ca.) 100 x 100 x 30 mm
Gewicht ca. 200 g
Stromversorgung 2 x AA-Batterien (nicht im Lieferumfang)
Anzeige LCD-Display mit Hintergrundbeleuchtung
Temperaturbereich 5 °C bis 35 °C
Genauigkeit ±0,5 °C
Heiz-/Kühlmodus Heizbetrieb, Kühlbetrieb (optional)
Programmierfunktion Tages- und Wochenprogramm mit bis zu 6 Schaltzeiten
Ferienmodus Ja, mit Absenkung der Solltemperatur
Fensteroffenerkennung Ja, automatische Abschaltung bei Temperaturabfall
Kindersicherung Tastensperre einstellbar
Frostschutzfunktion Ja, ab 5 °C
Kommunikation Kabelgebunden (optional mit Bus-System)
Montage Wandmontage mit Schrauben und Dübeln
Schutzart IP20 (nur für Innenräume)
Reinigung Mit einem trockenen, fusselfreien Tuch abwischen
Ersatzteile Batterien, Montagematerial
Reparaturfähigkeit Nur durch autorisiertes Fachpersonal

Häufig gestellte Fragen - FW 500 Junkers

Wie stelle ich die gewünschte Raumtemperatur ein?
Drücken Sie die Temperatureinstelltaste (Pfeil nach oben/unten) und wählen Sie die gewünschte Temperatur. Die Änderung wird automatisch übernommen.
Kann ich ein Heizprogramm einstellen?
Ja, der FW 500 verfügt über ein Wochenprogramm. Drücken Sie die Programmtaste und stellen Sie bis zu 6 Schaltzeiten pro Tag ein.
Wie wechsle ich die Batterien?
Entfernen Sie das Gehäuse von der Wandhalterung, legen Sie zwei AA-Batterien ein und achten Sie auf die richtige Polung. Das Display zeigt einen leeren Akku an, wenn die Batterien schwach sind.
Was bedeutet die Fehlermeldung 'E1'?
Der Fehler 'E1' deutet auf einen Sensorfehler hin. Überprüfen Sie die Verkabelung und setzen Sie das Gerät zurück, indem Sie die Batterien kurz entfernen.
Kann ich das Gerät zurücksetzen?
Ja, halten Sie die Reset-Taste (auf der Rückseite) für 5 Sekunden gedrückt, bis das Display zurückgesetzt wird.
Ist das Thermostat mit meiner Heizungsanlage kompatibel?
Der FW 500 ist für die meisten Junkers-Heizsysteme ausgelegt. Prüfen Sie die Kompatibilität in der Bedienungsanleitung oder wenden Sie sich an den Kundendienst.
Wie montiere ich das Thermostat?
Bohren Sie zwei Löcher im Abstand von 100 mm, setzen Sie Dübel ein und schrauben Sie die Wandhalterung fest. Klicken Sie das Gerät dann von oben auf die Halterung.
Kann ich den Kühlmodus nutzen?
Ja, falls Ihre Anlage über eine Kühlfunktion verfügt. Schalten Sie im Menü auf Kühlbetrieb um. Die Einstellung ist nur bei entsprechender Systemkonfiguration möglich.
Warum schaltet sich die Heizung nicht ein?
Überprüfen Sie die Batterien, die Sicherungen und ob das Heizsystem eingeschaltet ist. Stellen Sie sicher, dass die Solltemperatur über der Raumtemperatur liegt.
Wie aktiviere ich die Kindersicherung?
Drücken Sie gleichzeitig die Tasten Auf und Ab für 3 Sekunden. Das Symbol eines Vorhängeschlosses erscheint im Display. Wiederholen Sie den Vorgang zum Deaktivieren.

Benutzerfragen zu FW 500 Junkers

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BEDIENUNGSANLEITUNG FW 500 Junkers

Installations- und Bedienungsanleitung

Witterungsgeführter Regler mit Solarregelung FW 500

für Heizgeräte mit BUS-fähiger Heatronic 3

6 720 612 481-00.1R

Übersicht der Bedienelemente und Symbole

AUS/ENTEMPERATUR 9°C Raumtemperatur 23.5 °C 09:43 Montag 3 24 h 21 ③ ④ ① ③ ② ① menu info 6 720 613 572-01.10

Bild 1 Bedienelemente

AUSSENTEMPERATUR 9°C Raumtemperatur 23.5 °C 12:43 Montag 6· 9 12h 15 -18 3 24h 21 6 720 613 572-05.10

Bild 2 Standardanzeige für Heizkreis 1 (Beispiel für Wandmontage)

AUS/ENTEMPERATUR 9°C Prog.+ Info HK2 23.5 °C 09:43 Montag 6° 3 24h 21 5 720 613 572-06.10

Bild 3 Standardanzeige für Heizkreis 2 (Beispiel für Wandmontage)

Bedienelemente
1Auswahlknopf in Richtung Menü/Infotexte nach oben scrollen oder Wert höher einstellen
Auswahlknopf in Richtung - dr Menü/Infotexte nach unten scrollen oder Wert niedriger einstellen
Auswahlknopf drücken: Menü öffnen oder Einstellung/Wert bestätigen Heizkreis umschalten
2Betriebsartenschalter für Heizkreise:
auto Automatikbetrieb
3III: Die nächste Schaltzeit und die zugehörige Betriebsart= Heizen, Sparen, frost für den Heizkreis auf die aktuelle Uhrzeit vorziehen.
4-: Die Warmwasserbereitung sofort aktivieren. Der Warmwasserspeicher wird für 60 Minuten bis zur gewünschten Temperatur aufgeheizt, beim Kombiheizgerät ist der Komfortbetrieb für 30 Minuten aktiv.
5menu: Menü öffnen/schließen
6info: Werte anzeigen
76: Wert löschen/zurücksetzen
8> : Übergeordnete Menü-Ebene aufrufen

Tab. 1

Symbole
+ dreben5°CAktuelle Raumtemperatur (nur bei Wandmontage)
Junkers FW 500 - Übersicht der Bedienelemente und Symbole - 4Blinkendes Segment: Aktuelle Uhrzeit (09:30 bis 09:45)
Junkers FW 500 - Übersicht der Bedienelemente und Symbole - 5Volle Segmente: Zeitraum für Betriebsart ✕Heizen am aktuellen Tag (1 Segment = 15 min)
Junkers FW 500 - Übersicht der Bedienelemente und Symbole - 6Leere Segmente: Zeitraum für Betriebsart ⊗Sparen am aktuellen Tag (1 Segment = 15 min)
Junkers FW 500 - Übersicht der Bedienelemente und Symbole - 7Keine Segmente: Zeitraum für Betriebsart ✕Frost am aktuellen Tag (1 Segment = 15 min)
Junkers FW 500 - Übersicht der Bedienelemente und Symbole - 8Betriebsart Heizen für Heizkreis
[IMAGE]Betriebsart Sparen für Heizkreis
Junkers FW 500 - Übersicht der Bedienelemente und Symbole - 9Betriebsart Frost für Heizkreis
Junkers FW 500 - Übersicht der Bedienelemente und Symbole - 10Automatikbetrieb für Heizkreis
Junkers FW 500 - Übersicht der Bedienelemente und Symbole - 11Betriebsart Urlaub
Junkers FW 500 - Übersicht der Bedienelemente und Symbole - 12Brennerbetrieb in Anzeige für Heizkreis 1
Junkers FW 500 - Übersicht der Bedienelemente und Symbole - 13kBrennerbetrieb in Anzeige für Heizkreis 2
Junkers FW 500 - Übersicht der Bedienelemente und Symbole - 14Übergeordnete Menü-Ebene aufrufen
Weitere Anzeigetexte (Menüpunkte) verfügbar. Diese werden durch Drehen des Auswahlknopfs ↑sichtbar.

Tab. 2

Die in der Standardanzeige ( Bild 2 oder 3 ) angezeigten Informationen und die Bedienung gelten immer nur für einen Heizkreis.

Um die für den anderen Heizkreis geltenden Informationen anzeigen zu lassen:

▶Während der Standardanzeige mit auf den anderen Heizkreis umschalten.

Inhaltsverzeichnis

Übersicht der Bedienelemente und Symbole 2

Informationen zur Dokumentation 6

1 Sicherheitshinweise und Symbolerklärung 7

1.1 Sicherheitshinweise

1.2 Symbolerklärung

2 Angaben zum Zubehör 9

2.1 Lieferumfang

2.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch 10

2.3 Technische Daten 10

2.4 Reinigung

2.5 Ergänzendes Zubehör 11

2.6 Anlagenbeispiel

3 Installation (nur für den Fachmann) 14

3.1 Montage

3.1.1 Montage im Heizgerät 14

3.1.2 Montage an der Wand 15

3.1.3 Montage des Außentemperaturfühlers 17

3.1.4 Montage des weiteren Zubehörs 18

3.1.5 Entsorgung

3.2 Elektrischer Anschluss 18

3.2.1 Elektrischer Anschluss im Heizgerät 18

3.2.2 Elektrischer Anschluss an der Wand 18

4 Inbetriebnahme (nur für den Fachmann) 20

5 Bedienung 21

5.1 Programme für Heizung und Warmwasser 22

5.1.1 Allgemeines

5.1.2 Wochenprogramme

5.1.3 Aufbau von Programmen 22

5.2 Einstellen von Programmen 23

5.2.1 Darstellung in der Anzeige und Navigieren im Menü 23

5.2.2 Einstellen und Ändern von Schaltzeiten und Betriebsarten 24

5.3 Manuelles Einstellen von Betriebsarten 27

5.3.1 Betriebsart für Heizung wählen 27

5.3.2 Betriebsart für Heizung vorzeitig ändern (Schaltzeit des Heizprogramms einmalig vorziehen) 28

5.3.3 Betriebsart Warmwasser ändern (zeitlich begrenzt) 29

5.3.4 Urlaubsprogramm

5.4 Verändern des Raumtemperatur- Sollwerts 30

5.4.1 Raumtemperatur-Sollwert dauerhaft ändern 30

5.4.2 Raumtemperatur-Sollwert zeitlich begrenzt ändern 30

6 Einstellen des HAUPTMENUE 31

6.1 Übersicht und Einstellungen des HAUPTMENUE 31

6.1.1 HAUPTMENUE: Urlaub 32

6.1.2 HAUPTMENUE: Heizung 33

6.1.3 HAUPTMENUF: Warmwasser 34

6.1.4 HAUPTMENUE: Allg. Einstellungen 36

6.1.5 HAUPTMENUE: Solar 36

6.1.6 HAUPTMENUE: Sonderfunktionen 37

6.2 Heizprogramm

6.2.1 Zeitprogramme für Heizung 38

6.2.2 Temperaturniveaus für die Betriebsarten und Aufheizgeschwindigkeit 40

6.3 Warmwasserprogramm

6.3.1 Betriebsweise der Warmwasser- programme 41

6.3.2 Zeitprogramm für Warmwasser mit Kombiheizgerät 43

6.3.3 Zeit-/Temperaturniveauprogramm für Warmwasser über Speicher 44

6.3.4 Zeitprogramm für Zirkulationspumpe (nur mit Warmwasserspeicher) 45

6.3.5 Parameter für Warmwasser 46

6.3.6 Thermische Desinfektion des Warmwassers 47

6.4 Allgemeine Einstellungen 48

6.4.1 Uhrzeit, Datum und Sommer-/Winterzeitumstellung 48

6.4.2 Anzeigeformate

6.4.3 Tastensperre

6.4.4 Sprache

6.5 Solar Einstellungen 49

6.6 Sonderfunktionen

7 Anzeigen von Informationen 52

8 Einstellen des Menüs

FACHMANN EBENE (nur für den Fachmann) 58

8.1 Übersicht und Einstellungen des Menüs FACHMANN EBENE 58

8.1.1 FACHMANN EBENE: Systemkonfiguration 59

8.1.2 FACHMANN EBENE: Heizungsparameter 59

8.1.3 FACHMANN EBENE: Solarsystem konfig. 60

8.1.4 FACHMANN EBENE: Solarsys. Parameter 61

8.1.5 FACHMANN EBENE: Sonderfunktionen 64

8.1.6 FACHMANN EBENE: Systemstörungen 64

8.1.7 FACHMANN EBENE: Kundendienst Adresse 64

8.1.8 FACHMANN EBENE: System Info 65

8.1.9 FACHMANN EBENE: Estrichtrocknung 65

8.1.10 FACHMANN EBENE: Ausgangstest 66

8.2 Heizungssystem konfigurieren 67

8.3 Parameter für Heizung 68

8.3.1 Parameter für die gesamte Heizungsanlage 68

8.3.2 Parameter für die Heizkreise 69

8.4 Solarsystem konfigurieren 73

8.5 Parameter für Solarsystem 73

8.5.1 Solarsystem in Betrieb nehmen 73

8.5.2 Parameter für das Solarstandardsystem 74

8.5.3 Parameter für solare Heizungsunterstützung 74

8.5.4 Parameter für Vorwärmsystem 75

8.5.5 Parameter für das zweite Kollektorfeld 76

8.5.6 Parameter für das Solarumladesystem 76

8.5.7 Parameter für das Vor-/Nachragsystem 77

8.5.8 Parameter 48r externen Wärmetausch 48 78

8.5.9 Parameter für thermische Desinfektion 78

8.5.10 Parameter für Temperaturdifferenz-Regelung 80

8.5.11 Parameter für Solaroptimierung 81

8.6 Sonderfunktionen

8.7 Störungshistorie

8.8 Anzeigen und einstellen der Kundendienstadresse 83

8.9 Anzeigen von Systeminformationen 83

8.10 Estrichtrockenfunktion 83

8.11 Test der Aktoren im System 85

9 Störungsbehebung 86

9.1 Störungsbehebung mit Anzeige (nur für den Fachmann) 86

9.2 Störungsbehebung ohne Anzeige 93

10 Energiesparhinweise 95

11 Umweltschutz 96

12 Inbetriebnahmeprotokoll für die Heizungsanlage 97

13 Individuelle Einstellungen der Zeitprogramme 98

13.1 Heizprogramm für den Heizkreis 1 und Heizkreis 2 98

13.2 Warmwasserprogramm 104

13.3 Warmwasser Zirkulationsprogramm 105

13.4 Programme für erweiterte Heizkreise (IEM) 106

Index 107

Informationen zur Dokumentation

Wegweiser zur Anleitung

Junkers FW 500 - Wegweiser zur Anleitung - 1

Diese Installations- und Bedienungsanleitung enthält alle Informationen über die Funktion und Bedienung des Heizungsreglers FW 500.

Wenn Sie ...

•... die Sicherheitshinweise und die Symbolerklärung suchen, lesen Sie Kapitel 1.
- ... einen Überblick über Aufbau und Funktion des Heizungsreglers FW 500 suchen, lesen Sie Kapitel 2. Dort finden Sie auch die Technischen Daten.
•... FACHMANN sind und wissen wollen, wie dieses Zubehör installiert, elektrisch angeschlossen und in Betrieb genommen wird, lesen Sie die Kapitel 3 und 4.
- ... wissen wollen, wie dieses Zubehör bedient und programmiert wird, lesen Sie Kapitel 5, 6 und 13. Dort finden Sie auch die Übersichten zu den Grundeinstellungen und den Einstellbereichen der Menüs. In den Tabellen können Sie Ihre Einstellungen notieren.
•... Informationen über den Betriebszustand der Heizungsanlage anzeigen lassen wollen, lesen Sie Kapitel 7.
- ... FACHMANN sind und Fachmanneinstellungen vornehmen oder Systeminformationen anzeigen wollen, lesen Sie Kapitel 8. Dort finden Sie auch die Übersichten zu den Grund-einstellungen und den Einstellbereichen der Menüs. In den Tabellen können Sie Ihre Einstellungen notieren.
• ... Übersichten der Störungsbehebung suchen, lesen Sie Kapitel 9.
•... Tipps zur Energieeinsparung suchen, lesen Sie Kapitel 10.
- ... ein bestimmtes Stichwort im Text suchen, sehen Sie im Index auf den letzten Seiten nach.

Ergänzende Dokumente für den Fachmann (nicht im Lieferumfang enthalten)

Zusätzlich zu dieser mitgelieferten Anleitung sind folgende Dokumente erhältlich:

•Ersatzteilkatalog
- Serviceanleitung (für Fehlersuche und Funktionsprüfung)

Diese Dokumente können beim Junkers Info-Dienst angefordert werden. Die Kontaktadresse finden Sie auf der Rückseite dieser Anleitung.

1 Sicherheitshinweise und Symbolerklärung

1.1 Sicherheitshinweise

▶Für einwandfreie Funktion diese Anleitung beachten.
▶Heizgerät und weitere Zubehöre entsprechend den zugehörigen Anleitungen montieren und in Betrieb nehmen.
▶Zubehör nur von einem zugelassenen Installateur montieren lassen.
▶Dieses Zubehör nur in Verbindung mit den aufgeführten Heizgeräten verwenden. Anschlussplan beachten!
▶Dieses Zubehör keinesfalls an das 230-V-Netz anschließen.
▶Vor Montage dieses Zubehörs: Spannungsversorgung (230 V AC) zum Heizgerät und zu allen weiteren BUS-Teilnehmern unterbrechen.
▶Bei Wandmontage: Dieses Zubehör nicht in Feuchträumen montieren.
▶ Kunden über Wirkungsweise des Zubehörs informieren und in die Bedienung einweisen.
▶Verbrühungsgefahr durch thermische Desinfektion: Kurzzeitigen Betrieb mit Warmwassertemperaturen über 60°C unbedingt überwachen oder thermostatischen Trinkwassermischer einbauen.
▶Bei Frostgefahr das Heizgerät eingeschaltet lassen und die Hinweise zum Frostschutz beachten.

1.2 Symbolerklärung

Junkers FW 500 - Symbolerklärung - 1

Sicherheitshinweise im Text werden mit einem Warndreieck gekennzeichnet und grau hinterlegt.

Signalwörter kennzeichnen die Schwere der Gefahr die auftritt, wenn die Maßnahmen zur Schadensverminderung nicht befolgt werden.

•Vorsicht bedeutet, dass leichte Sachschäden auftreten können.
- Warnung bedeutet, dass leichte Personenschäden oder schwere Sachschäden auftreten können.
- Gefahr bedeutet, dass schwere Personenschäden auftreten können. In besonders schweren Fällen besteht Lebensgefahr.

Junkers FW 500 - Symbolerklärung - 2

Hinweise im Text werden mit nebenstehendem Symbol gekennzeichnet. Sie werden durch horizontale Linien ober- und unterhalb des Textes begrenzt.

Hinweise enthalten wichtige Informationen in solchen Fällen, in denen keine Gefahren für Mensch oder Gerät drohen.

Verwendete Darstellungen zur Beschreibung der Menüstruktur in dieser Anleitung:

  • Einzelne Menüebenen sind durch das Symbol

    getrennt, z. B. Urlaub > Beginn

  • Parameter, die in einem Menü auswählbar/einstellbar sind, werden mit einem Listensymbol • gekennzeichnet.
  • Das Betätigen von Bedienelementen wird durch das Symbol des Bedienelements dargestellt:
  • bedeutet Auswahlknopf drehen
  • bedeutet Auswahlknopf drücken
  • bedeutet Taste menu kurz drücken
  • bedeutet Taste info kurz drücken
  • bedeutet Taste löschen/zurücksetzen kurz drücken
  • bedeutet Taste übergeordnete Menüebene kurz drücken
  • bedeutet Taste Schaltzeit vorziehen kurz drücken
  • bedeutet Taste Warmwasser sofort kurz drücken

2 A n g a b e n z u m Z u b e

Junkers FW 500 - A n g a b e n z u m Z u b e - 1

Der FW 500 kann nur an ein Heizgerät mit BUS-fähiger Heatronic 3 angeschlossen werden. Er ist zur Montage im Heizgerät vorgesehen, kann aber auch an die Wand montiert werden.

- Der Regler dient zum Anzeigen von Geräte- und Anlageninformationen und zum Verändern der angezeigten Werte.

- Der Regler ist in Verbindung mit Modul IPM ... ein witterungsgeführter Regler für zwei Heizkreise und Warmwasserbereitung mit Zeitprogrammen:

-Heizung : Für einen Heizkreis sind 6 Wochenheizprogramme mit 6 Schaltzeiten je Tag verfügbar (ein Programm ist aktiv).

-Warmwasser 🏠 Wochenwarmwasserprogramm mit 6 Schaltzeiten je Tag.

-Optionen:

-Fernbedienung FB 10 für Heizkreis 1 und 2.

-Fernbedienung FB 100 mit Modul IPM1/2 für Erweiterung bis max. 10 Heizkreise.

-Modul ISM 1 für die solare Warmwasserbereitung.

-Modul ISM 2 für die solare Warmwasserbereitung und die solare Heizungsunterstützung.

- Der Regler verfügt über eine Gangreserve von min. 6 Stunden. Wenn der Regler länger als die Gangreserve keine Spannung erhalten hat, wird die Uhrzeit und das Datum gelöscht. Alle anderen Einstellungen bleiben erhalten.

• Montagemöglichkeiten:

-In das Heizgerät mit BUS-fähiger Heatronic 3

-An der Wand mit BUS-Verbindung zum Heizgerät mit BUS-fähiger Heatronic 3

2.1 Lieferumfang

Junkers FW 500 - Lieferumfang - 1

2 Sockel für Wandmontage

3 Schieberahmen

4 Installations- und Bedienungsanleitung, Kurzbedienungsanleitung

5 Außentemperaturfühler mit Befestigungsmaterial

2.2 Bestimmungsgemäßer Gebrauch

Das Gerät darf ausschließlich zur Regelung von Heizungssystemen verwendet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß. Daraus resultierende Schäden sind von der Haftung ausgeschlossen.

2.3 Technische Daten

Abmessungen Bild 10,Seite 15
Nennspannung 10...24 V DC
Nennstrom(ohne Beleuchtung)6 mA
Reglerausgang 2-Draht BUS
zul. Umgebungstemp. 0 ... +75 °C
Schutzklasse III
Schutzart:- in Heatronic 3 eingebaut- bei WandmontageIPX2DIP20
CE

Tab. 3 Technische Daten

°C Ω_AF °C Ω_AF
-40 4124-4 1342
-36 3776±0 1149
-32 34194 984
-28 30648 842
-24 271812 720
-20 239216 616
-16 208820 528
-12 181124 454
-8 1562

Tab. 4 Messwerte Außentemperaturfühler

2.4 Reinigung

▶Bei Bedarf mit einem feuchten Tuch das Reglergehäuse abreiben. Dabei keine scharfen oder ätzenden Reinigungsmittel verwenden.

2.5 Ergänzendes Zubehör

Siehe auch Preisliste!

  • IEM: Modul zur Ansteuerung von erweiterten Heizkreisen, wie z. B. Schwimmbadheizungen.
  • ICM: Kaskadenmodul zur Ansteuerung von mehreren Heizgeräten in einem Heizsystem.
  • IPM 1: Modul zur Ansteuerung eines gemischten oder ungemischten Heizkreises.
  • IPM 2: Modul zur Ansteuerung von max. zwei gemischten Heizkreisen. Ansteuerung eines ungemischten Heizkreises im Heizsystem möglich.
  • ISM 1: Modul zur Ansteuerung von solarer Warmwasserbereitung.
  • ISM 2: Modul zur Ansteuerung von solarer Warmwasserbereitung und solarer Heizungsunterstützung.
  • IUM 1: Modul zur Ansteuerung von externen Sicherheitseinrichtungen.
  • FB 10: Fernbedienung für einen vom FW 500 geregelten gemischten oder ungemischten Heizkreis.
  • FB 100: Fernbedienung mit Klartextanzeige zur Regelung eines gemischten oder ungemischten Heizkreises.
    •Nr. 1143: Kabelsatz mit Halterung zum Einbau eines Moduls (z. B. IPM 1) in das Heizgerät.

2.6 Anlagenbeispiel

Junkers FW 500 - Anlagenbeispiel - 1

flowchart
graph TD
    subgraph_System_3_Option_A["System 3Option A"]
        A1["FK"] --> A2["FK"]
        A2 --> A3["SB"]
        A2 --> A4["PA"]
        A2 --> A5["RE"]
        A3 --> A6["SB"]
        A3 --> A7["SP"]
        A3 --> A8["RE"]
        A4 --> A9["SW"]
        A5 --> A10["SW"]
        A6 --> A11["WS"]
        A7 --> A12["WS"]
        A8 --> A13["WS"]
        A9 --> A14["DSW"]
        A10 --> A15["DSW"]
        A11 --> A16["DSW"]
        A12 --> A17["DSW"]
        A13 --> A18["DSW"]
        A14 --> A19["DSW"]
        A15 --> A20["DSW"]
        A16 --> A21["DSW"]
        A17 --> A22["DSW"]
        A18 --> A23["DSW"]
        A19 --> A24["DSW"]
        A20 --> A25["DSW"]
        A21 --> A26["DSW"]
        A22 --> A27["DSW"]
        A23 --> A28["DSW"]
        A24 --> A29["DSW"]
        A25 --> A30["DSW"]
        A26 --> A31["DSW"]
        A27 --> A32["DSW"]
        A28 --> A33["DSW"]
        A29 --> A34["DSW"]
        A30 --> A35["DSW"]
        A31 --> A36["DSW"]
        A32 --> A37["DSW"]
        A33 --> A38["DSW"]
        A34 --> A39["DSW"]
        A35 --> A40["DSW"]
        A36 --> A41["DSW"]
        A37 --> A42["DSW"]
        A38 --> A43["DSW"]
        A39 --> A44["DSW"]
        A40 --> B1["FW 500¹"]
        B1 --> C1["GZT HP RV2"]
        C1 --> D1["FW 500¹"]
        D1 --> E1["AF"]
        E1 --> F1["VF HW"]
        F1 --> G1["ISM 2"]
        G1 --> H1["Option D"]
        H1 --> I1["TD WT SB PD Td"]
    end

    subgraph_System_3_Option_B["System 3Option_B"]
        B1 --> J1["TA"]
        B1 --> J2["TB"]
        B1 --> J3["TB₁₀ MF₁₀ P₁₀ M₁₀ TₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐTₐT₂<br>    end<br><br>    subgraph System_3_Option_C[Option_C"]
        C1 --> D1["Z SWc TF SE WSC Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tc Tp<br>    end<br><br>    subgraph System_3_Option_D<br>        D1 --> E1[TD WT SB PD Td"]
    end

    subgraph System_3_Option_E
        E1 --> F1["TD WBU1 DWU1 Td"]
    end

    subgraph System_3_Option_F
        F1 --> G1["TD FB 10² FW 10² FB 10² FW 500¹"]
    end

    subgraph System_3_Option_H
        H1["TB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10 HB 10HB<br>    end<br><br>    subgraph System_3_Option_L<br>        L1[TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB 9 TB<br>    end<br><br>    subgraph System_3_Option_M<br>        M1[TB₂ TB₂ MF₂ P₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂ M₂<br>    end<br><br>    subgraph System_3_Option_N<br>        N1[TW WWWW"] --> O1["WWW"] --> P1["WWW"] --> Q1["WWW"] --> R1["WWW"] --> S1["SWP"] --> T1["SWP"] --> U1["SWP"] --> V1["SWP"] --> W1["SWP"] --> X1["SWP"] --> Y1["SWP"] --> Z1["SWP"] --> AA["SWP"] --> AB["SWP"] --> AC["SWP"] --> AD["SWP"] --> AE["SWP"] --> AF["SWP"] --> AG["SWP"] --> AH["SWP"] --> AI["SWP"] --> AJ["SWP"] --> AK["SWP"] --> AL["SWP"] --> AM["SWP"] --> AN["SWP"] --> AO["SWP"] --> AP["SWP"] --> AQ["SWP"] --> AR["SWP"] --> AS["SWP"] --> AT["SWP"] --> AU["SWP"] --> AV["SWP"] --> AW["SWP"] --> AX["SWP"] --> AZ["SWP"] --> BA["SWP"] --> BB["SWP"] --> BC["SWP"] --> BD["SWP"] --> BE["SWP"] --> BF["SWP"] --> BG["SWP"] --> BH["SWP"] --> BI["SWP"] --> BJ["SWP"] --> BK["SWP"] --> BL["SWP"] --> BM["SWP"] --> BN["SWP"] --> BO["SWP"] --> BP["SWP"] --> BQ["SWP"] --> BR["SWP"] --> BS["SWP"] --> BT["SWP"] --> BU["SWP"] --> BV["SWP"] --> BW["SWP"] --> BX["SWP"] --> BY["SWP"] --> BZ["SWP"] --> CA["SWP"] --> CB["SWP"] --> CC["SWP"] --> DC["SWP"] --> DV["SWP"] --> DW["SWP"] --> BX
    end

    subgraph System_3_Option_H
        D2["TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TB 8.5 TRS<br>    end<br><br>    subgraph System_3_Option_L<br>        E2[TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TB 7.5 TRS<br>    end<br><br>    subgraph System_3_Option_M<br>        N3[TB 6.5 TB 6.5 TB 6.5 TB 6.5 TB 6.5 TB 6.5 TB 6.5 TB 6.5 TB 6.5 TB 6.5 TB 6.5 TB 6.5 TB 6.5 TB 6.5 TB 6.5 TB<br>    end<br><br>    subgraph System_3_Option_BL<br>        B4[TB 6.5 TPB"] --> C4["TB 6.5 TPB"]
        C4["TB 6.5 TPB"] --> D4["TB 6.5 TPB"]
        D4["TB 6.5 TPB"] --> E4["TB 6.5 TPB"]
        E4["TB 6.5 TPB"] --> F4["TB 6.5 TPB"]
        F4["TB 6.5 TPB"] --> G4["TB 6.5 TPB"]
        G4["TB 6.5 TPB"] --> H4["TB 6.5 TPB"]
        H4["TB 6.5 TPB"] --> I4["TB 6.5 TPB"]
        I4["TB 6.5 TPB"] --> J4["TB 6.5 TPB"]
        J4["TB 6.5 TPB"] --> K4["TB 6.5 TPB"]
        K4["TB 6.5 TPB"] --> L4["TB 6.5 TPB"]
        L4["TB 6.5 TPB"] --> M4["TB 6.5 TPB"]
        M4["TB 6.5 TPB"] --> N4["TB 6.5 TPB"]
        N4["TB 6.5 TPB"] --> O4["TB 6.5 TPB"]
        O4["TB 6.5 TPB"] --> P4["TB 6.5 TPB"]
        P4["TB 6.5 TPB"] --> Q4["TB 6.5 TPB"]
        Q4["TB 6.5 TPB"] --> R4["TB 6.5 TPB"]
        R4["TB 6.5 TPB"] --> S4["TB 6.5 TPB"]
        S4["TB 6.5 TPB"] --> T4["TB 6.5 TPB"]
        T4["TB 6.5 TPB"] --> U4["TB 6.5 TPB"]
        U4["TB 6.5 TPB"] --> V4["TB 6.5 TPB"]
        V4["TB 6.5 TPB"] --> W4["TB 6.5 TPB"]
        W4["TB 6.5 TPB"] --> X4["TB 6.5 TPB"]
        X4["TB 6.5 TPB"] --> Y4["TB 6.5 TPB"]
        Y4["TB 6.5 TPB"] --> Z4["TB 6.5 TPB"]

Bild 5 Vereinfachtes Anlagenschema (montagegerechte Darstellung und weitere Möglichkeiten in den Planungsunterlagen)

AF Außentemperaturfühler

DWU1 Ventil für Rücklaufanhebung im Heiznetz

DWUC Ventil für Vorrang/Nachrang-Speicher- systeme (Option C)

FB 10 Fernbedienung

FB 100 Fernbedienung

FK Flachkollektor

FW 500 Witterunsgeführter Regler mit Solarregelung

GZT Gaszentraltherme

HK_1...10 Heizkreise

HP Heizungspumpe

HW Hydraulische Weiche

IPM 2 Modul für zwei Heizkreise

ISM 1 Solarmodul für Warmwasserbereitung

ISM 2 Solarmodul für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung

KW Kaltwasseranschluss

M_110 Mischerstellmotor

MF_1...10 Vorlauftemperaturfühler gemischter Heizkreis

Option A 2. Kollektorfeld

Option C Vor-/Nachrangsystem

Option D Externer Wärmetauscher im Solarkreis

Option E Thermische Desinfektion der Solar-speicher

P_1...10 Pumpe Heizkreis

PA Solarpumpe (Option A)

PD Sekundärkreispumpe (Option D)

PE Zirkulationspumpe zur thermischen Desinfektion (Option E)

RE Durchflussmengeneinsteller mit Anzeige

RV Rückschlagventil

SB Schwerkraftbremse

SF Speichertemperaturfühler (NTC)

SP Solarpumpe 1. Kollektorfeld

System 3 Zentralpufferspeicher für Heizungsunterstützung und solare Warmwasserbereitung

T_1 Kollektortemperaturfühler 1. Kollektorfeld

T₂ Heizwasserseitiger Temperaturfühler am Solarspeicher unten

T₃ Heizwasserseitiger Temperaturfühler für solare Heizungsunterstützung

T4 Temperaturfühler Heiznetzrücklauf für solare Heizungsunterstützung

T5 Trinkwasserseitiger Temperaturfühler am Bereitschaftsspeicher unten

T6 Heizwasserseitiger Temperaturfühler am Solarspeicher oben

T_A Kollektortemperaturfühler (Option A)

T_c Trinkwasserseitiger Speichertemperaturfühler unten

T_D Vorlauftemperaturfühler am Externen Wärmetauscher (Option D)

TB _1...10 Temperaturbegrenzer

TWM Thermostatischer Trinkwassermischer

UL Umladepumpe (System 3 und 4)

VF Gemeinsamer Vorlauftemperaturfühler

W S_C Warmwasserspeicher Speicher C (Option C)

WSN Bereitschaftsspeicher

WSs Solarspeicher

WT Externer Wärmetauscher (Option D)

WW Warmwasseranschluss

WWKG Warmwasser-Komfortgruppe

Zirkulationsanschluss zur thermischen Desinfektion

ZP Zirkulationspumpe

1) Der FW 500 kann wahlweise im Wärmeerzeuger oder an der Wand montiert werden.

2) Optional FB 10 oder FB 100

3 Installation (nur für den Fachmann)

Das detaillierte Anlagenschema zur Montage der hydraulischen Komponenten und der zugehörigen Steuerelemente entnehmen Sie den Planungsunterlagen oder der Ausschreibung.

Junkers FW 500 - Installation (nur für den Fachmann) - 1

Gefahr: Durch Stromschlag!

▶Vor Montage dieses Zubehörs: Spannungsversorgung (230 V AC) zum Heizgerät und zu allen weiteren BUS-Teilnehmern unterbrechen.

3.1 Montage

3.1.1 Montage im Heizgerät

▶Detaillierte Beschreibung der Heizgeräteteile, siehe Installationsanleitung des Heizgeräts.
▶Verkleidung abnehmen.

6 720 611 792-03.1R

Bild 6

▶Abdeckung und Blinddeckel entfernen.

1. 2. 3. 4.

Bild 7

▶ Oberteil in Führungen einsetzen.

6 720 612 220-03.1R

Bild 8

▶Oberteil einrasten und Abdeckung montieren.

4. 3. 2. 1. 6 720 612 220-04.1R 1. 2 3 4 5 6 max max

Bild 9

3.1.2 Montage an der Wand

Die Regelqualität des Reglers ist abhängig vom Montageort.

Der Montageort (= Führungsraum) muss für die Regelung der zugeordneten Heizkreise geeignet sein.

▶Montageort auswählen.

134 mm 35 mm 119 mm ≥0,3 m0,3 m 0,6 m 1,2 - 1,5 m 6 720 612 481-03.1R

Bild 10

Junkers FW 500 - Montage an der Wand - 2

Die Montagefläche an der Wand muss eben sein.

▶Oberteil und Schieberahmen vom Sockel abziehen.

1. 2. 3. 6 720 612 220-27.1J

Bild 11

▶Sockel montieren.

Ø60mm 3,5 mm 6 720 612 220-07.1R 6 mm 3,5 mm 6 mm

Bild 12

▶Elektrischen Anschluss ausführen (→ Bild 16 auf Seite 18 oder 17 auf Seite 19).
▶Oberteil und Schieberahmen auf Sockel stecken.

6 720 612 220-06.1R 1. 2. 3.

Bild 13

3.1.3 Montage des Außentemperaturfühlers

Die Regelqualität ist abhängig vom Montageort des Außentemperaturfühlers AF.

Junkers FW 500 - Montage des Außentemperaturfühlers - 1
6 720 610 967-02.1R
Bild 14

▶ Montageort auswählen (→Bild 14).
▶Abdeckhaube abziehen.
▶Fühlergehäuse mit zwei Schrauben an der Außenwand befestigen.

2. 6 720 610 967-10.2J 1.

Bild 15

3.1.4 Montage des weiteren Zubehörs

▶Zubehör entsprechend den gesetzlichen Vorschriften und der mitgelieferten Installationsanleitung montieren.

3.1.5 Entsorgung

▶Verpackung umweltgerecht entsorgen.
▶Bei Austausch einer Komponente: alte Komponente umweltgerecht entsorgen.

3.2 Elektrischer Anschluss

3.2.1 Elektrischer Anschluss im Heizgerät

▶Mit dem Einbau des Reglers wird automatisch die BUS-Verbindung über die drei Kontakte hergestellt (→ Bild 8 auf Seite 14).

Heattronic 3 FW 500 AF ST 19 A F 1 2 4 B B 6 720 613 572-03.10

Bild 16 Regler über BUS-Kontakte in der BUS-fähigen Heatronic 3 eingebaut.

Junkers FW 500 - Elektrischer Anschluss im Heizgerät - 2
Über den dritten Kontakt erkennt der Regler, dass er im Heizgerät eingebaut ist.

3.2.2 Elektrischer Anschluss an der Wand

▶BUS-Verbindung vom Regler zu weiteren BUS-Teilnehmern: Elektrokabel verwenden, die mindestens de Bauart H05 VV- ... (NYM-I ...) entsprechen.
Zulässige Leitungslängen von der BUS-fähigen Heatronic 3 zum Regler:

Leitungslänge Querschnitt
≤ 80 m0,40 mm ^2
≤100 m0,50 mm ^2
≤150 m0,75 mm ^2
≤200 m1,00 mm ^2
≤300 m1,50 mm ^2

Tab. 5

▶Um induktive Beeinflussungen zu vermeiden: Alle Niederspannungskabel von 230 V oder 400 V führenden Leitungen getrennt verlegen (Mindestabstand 100 mm).
▶Bei induktiven äußeren Einflüssen Leitungen geschirmt ausführen. Dadurch sind die Leitungen gegen äußere Einflüsse abgeschirmt (z. B. Starkstromkabel, Fahrdrähte, Trafostationen, Rundfunk- und Fernsehgeräte, Amateurfunkstationen, Mikrowellengeräte, usw.).

Junkers FW 500 - Elektrischer Anschluss an der Wand - 1

flowchart
graph TD
    AF["AF"] --> FW["FW 500"]
    FW --> A["A F 1 2 4 B B"]
    FW --> B["B"]
    HEATRONIC3["Heatronic 3"] --> ST["ST 19"]
    ST --> A
    ST --> B
    ST --> C["6720 613 572-03.10"]

Bild 17 Regler an der BUS-fähigen Heatronic 3 angeschlossen.

Junkers FW 500 - Elektrischer Anschluss an der Wand - 2

Wenn die Leitungsquerschnitte der BUS-Verbindungen unterschiedlich sind:

▶BUS-Verbindungen über eine Abzweigdose anschließen.

Junkers FW 500 - Elektrischer Anschluss an der Wand - 3

flowchart
graph TD
    A["A"] -->|2| B1["B"]
    A -->|2| B2["B"]
    A -->|2| B3["B"]
    B1 -->|≥100 mm| B4["B"]
    B2 -->|≥100 mm| B5["B"]
    B3 -->|≥100 mm| B6["B"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style B1 fill:#cfc,stroke:#333
    style B2 fill:#cfc,stroke:#333
    style B3 fill:#cfc,stroke:#333
    style B4 fill:#fcc,stroke:#333
    style B5 fill:#fcc,stroke:#333
    style B6 fill:#fcc,stroke:#333

Bild 18 Anschluss der BUS-Teilnehmer (B) über Abzweigdose (A)

Zulässige Leitungslängen zum Außentemperaturfühler:

Leitungslänge Querschnitt
≤ 20 m0,75 mm ^2 ... 1,50 mm ^2
≤ 30 m1,00 mm ^2 ... 1,50 mm ^2
≥ 30 m1,50 mm ^2

Tab. 6

4 Inbetriebnahme (nur für den Fachmann)

Für eine korrekte Inbetriebnahme ist es erforderlich, dass die folgenden Schritte in der gezeigten Reihenfolge eingehalten werden.

  1. Kodierschalter am IPM 1 und IPM 2 entsprechend den Angaben der beiliegenden Anleitung einstellen.
  2. Anlage einschalten.
  3. FB 10 und FB 100 entsprechend den Angaben der beiliegenden Anleitung kodieren.

Junkers FW 500 - Inbetriebnahme (nur für den Fachmann) - 1

Die Funktion der Bedienelemente und die Bedeutung der Symbole in der Anzeige finden Sie auf den Seiten 2 und 3.

  1. Bei der ersten Inbetriebnahme oder nach Totalreset (Zurücksetzen aller Einstellungen) müssen sie die Anzeigesprache auswählen:

-Sprache mit wählen und mit bestätigen. (Zum Ändern der Sprache → Kapitel 6.4.4 auf Seite 48.)

  1. Falls die Gangreserve überschritten ist, Uhrzeit und Datum einstellen:

-Stunde mit wählen und mit bestätigen.
-Minute mit wählen und mit bestätigen.
-Jahr mit wählen und mit bestätktigen.
-Monat mit wählen und mit bestätigen.
-Tag mit wählen und mit bestätigen. (Zum Ändern von Datum und Uhrzeit → Kapitel 6.4.1 auf Seite 48.)

  1. Bei der ersten Inbetriebnahme startet die automatische Systemkonfiguration direkt nach Eingabe von Datum und Uhrzeit:

-60 Sekunden warten und den angezeigten Hinweisen folgen.

-Falls die automatische Systemkonfiguration nicht von selbst startet, Systemkonfiguration über das Menü starten → Kapitel 8.2 auf Seite 67.

  1. Weitere Einstellungen an die aktuelle Anlage anpassen, → Kapitel 6 ab Seite 31 und Kapitel 8 ab Seite 58.
  2. Solaranlage nach den Dokumenten der Solaranlage befüllen, entlüften und für die Inbetriebnahme nach Kapitel 8.4 auf Seite 73 vorbereiten.
  3. Weitere Einstellungen an die aktuelle Solaranlage anpassen, → Kapitel 8.5 ab Seite 73.
  4. Solarsystem in Betrieb nehmen, → Kapitel 8.5.1 auf Seite 73.
  5. Den Betreiber der Anlage über die Funktion und Wirkungsweise informieren:

–Der Fachmann erklärt dem Kunden die Wirkungsweise und Handhabung des Heizgeräts und des Reglers.
- Den Betreiber über die zugeordneten Heizkreise informieren, z. B. Heizkreis 1 ist die Radiatorenheizung und Heizkreis 2 ist die Fußbodenheizung.
-Dem Betreiber die Bedienung für den täglichen Gebrauch erklären, z. B. Uhrzeit, Betriebsarten für die Heizkreise, Temperatur für Warmwasser, Zeitprogramme für die Heizkreise und Warmwasser.
–Die Anwendung der thermischen Desinfektion und der damit verbundenen Verbrühungsgefahr.
–Alle beigefügten Dokumente dem Betreiber aushändigen.

  1. Inbetriebnahmeprotokoll ausfüllen, → Kapitel 12 auf Seite 97.

5 Bedienung

Einleitung

Mit dem Heizungsregler FW 500 können Sie die Raum- und Warmwassertemperatur über ein nach Ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen erstelltes Heiz- und Warmwasserprogramm automatisch regeln.

[°C] 6 720 612 481-70.1J [t]

Bild 19 Beispiel Heizprogramm

Ist der Regler auf Ihre persönlichen Bedürfnisse eingestellt, kommen Sie im „täglichen Gebrauch“ fast ohne die Menüs aus. Trotzdem ist es sinnvoll, dass Sie sich die grundsätzliche Steuerung der Menüs vertraut machen.

Lesen Sie deshalb die folgenden Abschnitte 5.1 und 5.2 ganz durch und passen Sie ein Heizprogramm oder ein Warmwasserprogramm wie in Kapitel 5.2.2 beschrieben an.

Nehmen Sie sich die Zeit, es lohnt sich! Mit dem Verändern einer Schaltzeit wird Ihnen alles Wissenswerte über das Bewegen in den Menüs und das Einstellen von Menüpunkten vermittelt. Alle weiteren Einstellungen können Sie dann mit Hilfe der Informationen in Kapitel 6 und 8 in derselben Weise durchführen.

Die Beschreibung der Menüs folgt der Anordnung der Menüpunkte im Heizungsregler. Die Tabellen in den Kapiteln 6.1, 7 und 8.1 zeigen den gesamten Menübaum. Sie finden dort auch Einstellbereiche und Werte bei Grundeinstellung für alle einstellbaren Parameter. Weitere Informationen zu den Menüpunkten finden Sie in den Abschnitten 6.2 bis 6.6 für die Benutzerebene und in den Abschnitten 8.2 bis 8.11 für die Fachmannebene.

Die Beschreibung der Menüpunkte beginnt mit dem Menüpfad. Dieser zeigt Ihnen die Navigation durch die Menüs zum gewünschten Menüpunkt. Die einzelnen Menüebenen sind durch das Symbol > getrennt, z. B. Urlaub > Beginn.

Manche Menüpunkte sind abhängig von anderen. In solchen Fällen zeigt Ihnen ein Seitenverweis auf die Beschreibung des anderen diese Abhängigkeit. Nutzen Sie solche Seitenverweise auf andere Menüpunkte. Diese helfen Ihnen die mitwirkenden Funktionen zu erkennen.

Junkers FW 500 - Einleitung - 2

Der Regler bietet die Möglichkeit die gewünschte Raumtemperatur für die jeweilige Betriebsart einzustellen. Bei dieser Temperaturangabe handelt es sich nicht um die tatsächliche Raumtemperatur. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen Orientierungswert, der die geforderte Vorlauftemperatur für den Heizkreis beeinflusst.

5.1 Programme für Heizung und Warmwasser

5.1.1 Allgemeines

Die Programme für Heizung und Warmwasser dienen dazu, trotz optimalem Komfort bezüglich Raumtemperatur und Verfügbarkeit von Warmwasser möglichst viel Energie zu sparen. Dies lässt sich z. B. dadurch erreichen, dass in Zeiten, in denen niemand Warmwasser benötigt, die Warmwasserbereitung deaktiviert wird.

5.1.2 Wochenprogramme

Alle Zeitprogramme sind so angelegt, dass Sie sich alle sieben Tage wiederholen. Im Programmspeicher können je Programm immer 6 Schaltzeiten pro Tag also insgesamt bis zu 42 Schaltzeiten gespeichert werden.

Um die Programmierung zu vereinfachen, können nicht nur für einzelne Tage Schaltzeiten festgelegt werden, sondern auch für Tagegruppen.

Folgende Tagegruppen stehen zur Verfügung:

•Alle Tage

•Mo - Fr

•Sa - So

Wird z. B. im Menüpunkt Mo - Fr eine Schaltzeit geändert und gespeichert, wird die Änderung gleichzeitig für die einzelnen Tage Montag bis Freitag übernommen.

5.1.3 Aufbau von Programmen

Programme für Heizung und Warmwasser sind immer nach demselben Schema aufgebaut. Es können bis zu sechs Schaltzeitpunkte (Schaltzeiten) festgelegt werden. Zu jeder Schaltzeit wird eine neue Betriebsart festgelegt. Diese Betriebsart gilt, bis mit der nächsten Schaltzeit eine andere Betriebsart festgelegt wird.

Heizprogramme

Heizprogramme steuern den Heizbetrieb. Für den Heizbetrieb gibt es drei Betriebsarten:

•Heizen

Junkers FW 500 - Heizprogramme - 1

•Sparen

Junkers FW 500 - Heizprogramme - 2

•Frost (Frostschutz)

Junkers FW 500 - Heizprogramme - 3

Für jede dieser Betriebsarten ist im Heizungsregler FW 500 ein Sollwert für die Raumtemperatur abgelegt (→ Kapitel 5.4.1, Seite 30).

Für die Heizprogramme stehen insgesamt sechs Heizprogramm-Plätze (A bis F) im Speicher zur Verfügung. Jedes Heizprogramm enthält die Schaltzeiten für eine Woche (Wochenprogramm). Für jeden Heizkreis können Sie eines der Heizprogramme aktivieren.

Junkers FW 500 - Heizprogramme - 4

Die verschiedenen gespeicherten Heizprogramme erleichtern Ihnen das Wechseln von einem Heizprogramm zum anderen z. B. bei Wechselschicht (Frühschicht/Spätschicht) oder für die Dauer der Ferien.

Warmwasserprogramme

Warmwasserprogramme wirken je nach Art der Warmwasserbereitung unterschiedlich:

- Bei Kombi-Heizgeräten (Heizgeräte mit Warmwasserbereitung nach dem Durchlauferhitzerprinzip) schaltet das Warmwasserprogramm zwischen folgenden Betriebsarten:

-Ein: Wenn am Heizgerät die eco-Taste nicht leuchtet, steht umgehend warmes Wasser zur Verfügung (Komfortbetrieb).

-Aus: Der heizgeräteinterne Wärmetauscher bleibt nicht erwärmt (eco-Betrieb), dadurch wird Energie gespart. Im eco-Betrieb steht warmes Wasser erst nach längerer Warmwasserentnahme zur Verfügung.

- Bei Geräten mit angeschlossenem Warmwasserspeicher gibt das Warmwasserprogramm die gewünschte Temperatur (Solltemperatur) des Wassers vor.

-Liegt die im Warmwasserspeicher gemessene Temperatur unter der Solltemperatur, so wird der Speicher nachgeheizt.

–Ist die Solltemperatur erreicht (oder überschritten), so wird nicht nachgeheizt.

Für jedes Warmwassersystem können Sie ein Warmwasserprogramm anlegen.

Junkers FW 500 - Warmwasserprogramme - 1

Wird durch das Warmwasserprogramm von einer hohen auf eine niedrigere Temperatur gewechselt, kühlt sich das Wasser im Speicher nicht sofort ab, es bleibt also noch längere Zeit warmes Wasser verfügbar. Ein Nachheizen des Speichers erfolgt aber erst, wenn die neue Solltemperatur unterschritten wird.

Zirkulationsprogramm

Das Zirkulationsprogramm legt fest, wann die Zirkulationspumpe für die Warmwasserzirkulation läuft.

Für jedes Warmwassersystem können Sie ein Zirkulationsprogramm anlegen.

Programme der Sonderfunktionen

Mit den Sonderfunktionsprogrammen können Sie erweiterte Heizkreise, wie z. B. Schwimmbadheizungen steuern.

Das Programm schaltet zwischen folgenden Betriebsarten:

-Freigegeben: Bei Wärmebedarf in diesem erweiterten Heizkreis wird geheizt.

-Gesperrt: Der erweiterte Heizkreis wird nicht beheizt.

5.2 Einstellen von Programmen

Junkers FW 500 - Einstellen von Programmen - 1

Die Funktion der Bedienelemente und die Bedeutung der Symbole in der Anzeige finden Sie auf den Seiten 2 und 3.

5.2.1 Darstellung in der Anzeige und Navigieren im Menü

Die Bedienoberfläche des witterungsgeführten Heizungsreglers FW 500 ist als sog. Menü realisiert. In diesem Menü sind die verschiedenen Funktionen in einer Baumstruktur angeordnet. Zur besseren Übersicht ist das Menü in drei Teile (HAUPTMENUE, INFO, FACHMANN EBENE) aufgeteilt. Jeder Teil kann über eine eigene Taste aufgerufen werden. Den gesamten Menübaum finden Sie in Tabellenform in den Kapiteln 6.1, 7 und 8.1.

So bewegen Sie sich im Menü:

- Mit menu rufen Sie das HAUPTMENUE auf. Befinden Sie sich bereits an einer beliebigen Stelle im HAUPTMENUE wechseln Sie mit menu zur Standardanzeige.

- Mit info rufen Sie das Menü INFO auf. Befinden Sie sich bereits an einer beliebigen Stelle im Menü INFO wechseln Sie mit zur Standardanzeige.

- Durch Drücken von für mindestens 3 Sekunden rufen Sie das Menü FACHMANN EBENE auf. Befinden Sie sich bereits an einer beliebigen Stelle im Menü FACHMANN EBENE wechseln Sie mit zur Standardanzeige.

- Der jeweils ausgewählte Menüpunkt/Parameter wird inversstellt.

- Pfeile am linken Rand zeigen an, dass es noch weitereren Text in der Anzeige gibt. Dieser kann durch angezeigt werden.

- Mit wird das zum ausgewählten Menüpunkt/Parameter zugehörige Untermenü aufgerufen oder der Änderungsmodus für den

Parameter wird aktiviert (der Parameterwert blinkt).

- Ein blinkender Parameterwert (z. B. Schaltzeit oder Betriebsart)

-kann durch verändert werden.

-kann mit gelöscht (auf Grundeinstellung zurückgesetzt) werden.

-wird durch gespeichert.

-wird durch Drücken einer anderen Taste als unverändert beibehalten.

- Um aus einem Untermenü in die darüberliegende Ebene zu wechseln:

-Die Markierung auf den Menüpunkt

zurück stellen und anschließend mit

bestätigen oder

- drücken.

5.2.2 Einstellen und Ändern von Schaltzeiten und Betriebsarten

Das Einstellen von Schaltzeiten und Betriebsarten erfolgt stets nach dem selben Schema, Unterschiede sind nur durch die verschiedenen Betriebsarten je Schaltzeitpunkt bedingt.

Im Auslieferungszustand sind bereits Programme für Heizung und Warmwasser gespeichert. Evtl. hat Ihr Heizungsinstallateur die Programme entsprechend Ihren Wünschen (Lebensgewohnheiten) angepasst.

Ändern (Verschieben oder Löschen) eines einzelnen Schaltzeitpunkts

Junkers FW 500 - Ändern (Verschieben oder Löschen) eines einzelnen Schaltzeitpunkts - 1

Das folgende Beispiel zeigt alle Bedienschritte, die zum Ändern eines Schaltzeitpunktes in einem Heizprogramm erforderlich sind. Wollen Sie stattdessen einen Schaltzeitpunkt in einem Warmwasserprogramm ändern, rufen sie das entsprechende Warmwasserprogramm (Menü:

Warmwasser > Warmwasser System > Warmwasser Programm > Ändern) auf und ändern Sie den Schaltzeitpunkt auf dieselbe Weise.

▶Klappe öffnen.

Es wird weiterhin die Standardanzeige angezeigt.

RUSTENTEMPERATUR 9°C Raumtemperatur 23.5°C 09:43 Montag 6 720 612 481-07.1R

▶ drücken.

Die Displaybeleuchtung schaltet sich ein und das Hauptmenü wird angezeigt.

HAUPTMENUE zurück Urlaub Heizung

▶ drehen, bis die Markierung auf dem Menüpunkt Heizung steht.

HAUPTMENUE zurück Urlaub Heizung 6. 3 24 h 12 h 15 18 21 6 720 612 481-09.1F

▶ drücken.

Das Menü Heizung ist ausgewählt, die Kopfzeile zeigt den aktuellen Menünamen (hier HEIZUNG).

HEIZUN6 zurück Programm Parameter

▶ drehen, bis die Markierung auf dem Menüpunkt Programm steht.

▶ drücken.

Das Menü Programm ist ausgewählt, die Kopfzeile zeigt den aktuellen Menünamen (hier HEIZPROGRAMM).

HEIZPROGRAMM < zurück Aktivieren Ändern 6* -18 3 24h 21 6 720 612 481-11.20

▶ drehen, bis die Markierung auf dem Menüpunkt Ändern steht.

drücken.

Das Menü Ändern ist ausgewählt, die Kopfzeile zeigt den aktuellen Menünamen (hier HEIZPROGRAMM AENDERN).

HEIZPROGRAM AENDER zurück A: Programm A B: Programm B 6* 3 24h 21 6 720 612 481-12.1F

▶ drehen, bis die Markierung auf dem gewünschten Heizprogramm steht (z. B. A:Programm A).

drücken.

Das Heizprogramm (z. B. A:Programm A) ist ausgewählt, die Kopfzeile zeigt den aktuellen Menünamen (PROGRAMM A AENDERN).

PROGRAM A AENDERN Oberschreiben mit Heizprogramm Nein 6 18 3 24 h 21 6 720 612 481-13.20

▶ drehen, bis die Markierung auf dem gewünschten Tag (oder Tagegruppe) steht (z. B. Montag).

Der Segmentring zeigt Ihnen immer dann das Heizprogramm, wenn Sie genau einen Tag anzeigen (z. B. Montag) oder wenn bei einer Tagegruppe die Schaltzeiten für alle Tage dieser Gruppe gleich sind (z. B. alle Schaltzeiten für Mo - Fr gleich).

PROGRAMA A RENDERN No - Fr Sa - So Montag

drücken, um den Menüpunkt Montag zu bestätigen.

Das nächste Untermenü (PROG. A MONTAG AENDERN) mit den vorprogrammierten Schaltzeiten und Betriebsarten P1 bis P6 wird angezeigt.

FROS. A MONTAG PENDERN zurück P1 Heizen ab 06:00 P2 Frost ab 22:00 3 24 h 21 6 720 812 481-15.1R

▶ drehen, bis die Markierung auf dem Menüpunkt P1 (= Schaltzeitpunkt 1) steht.

drücken.

Die Schaltzeit und das zugehörige Segment im Segmentring blinkt.

PRO6. A MONTOS RENDERN zurück P1 Heizen ab 06:00 P2 Frost ab 22:00 3 24h 21 6 720 612 481-16.1R

▶ drehen, bis die gewünschte Schaltzeit angezeigt wird (z. B. 05:30 Uhr).

Der Segmentring zeigt stets die Auswirkung der Schaltzeitänderung auf das Heizprogramm an.

PROS A MONTAG RENDERN zurück | | P1 Heizen ab 05:30 P2 |Anolst ab 22:00 6 720 612 481-17.1R

▶ drücken.

Die Schaltzeit ist gespeichert. In der Anzeige blinkt nun die zugehörige Betriebsart.

▶ drehen, bis die gewünschte Betriebsart (z. B. Sparen) angezeigt wird.

Der Segmentring zeigt stets die Auswirkung der Änderung der Betriebsart auf das Heizprogramm an.

PROS. A MONTAG RENDERN zurück P1 Sparen ab 05:30 P2 Frost ab 22:00 6 720 612 481-18.19

▶ drücken.

Die Betriebsart ist gespeichert. Die Einstellung von P1 ist nun beendet.

▶Sie können nun:

–weitere Schaltzeiten und Betriebsarten in der selben Weise ändern oder

–die Programmierung beenden und zur Standardanzeige wechseln, indem Sie menu drücken.

Nutzen von Tagegruppen bei der Programmierung

In vielen Fällen werden Sie für z. B. die Arbeits-tage der Woche dieselben Schaltzeiten programmieren wollen. Es ist aber auch möglich, dass Sie z. B. für einen dieser Tage eine abweichende Programmierung wünschen.

Die Programmierung über die verfügbaren Tagegruppen ermöglicht Ihnen, in wenigen Schritten die Programmierung durchzuführen:

▶Programmieren Sie für eine Tagegruppe z. B. Mo - Fr die Schaltzeiten und Betriebsarten, die für die Mehrzahl der Tage dieser Tagegruppe gelten soll.

- Ändern Sie die Schaltzeiten für die abweichenden Tage.

Kopieren von vorgefertigten Heizprogrammen

Im Speicher des Heizungsreglers sind acht vorgefertigte Heizprogramme fest abgelegt. Diese können nicht direkt für einen Heizkreis aktiviert werden.

Um diese vorgefertigten Heizprogramme nutzen zu können, können Sie diese in die Speicherplätze für Heizprogramme (A bis F) kopieren und, falls erforderlich, anpassen (→ Kapitel 5.2.2).

Junkers FW 500 - Kopieren von vorgefertigten Heizprogrammen - 1

Sie können auch eines der Programme A bis F als Vorlage in einen anderen Speicherplatz kopieren.

Speicherplatz auswählen, in den kopiert werden soll (A bis F):

▶ Menü: Heizung > Programm > Ändern > A:Programm A ... F:Programm F aufrufen.

▶ 2 mal drücken.

Die Funktion Überschreiben mit Heizprogramm ist aufgerufen, das Wort Nein blinkt.

PROGRAM A. RENDERN Überschreiben mit Heizprogramm 6* 3 24h 12h 15 18 Hein 6 720 614 809-01.10

▶ drehen, bis in der letzten Zeile der Anzeige das Heizprogramm steht, das kopiert werden soll (z. B. Ganztags).
▶ drücken. Das Heizprogramm wurde kopiert.

Zurücksetzen (Überschreiben mit der Grundeinstellung) eines ganzen Programms

Im Auslieferungszustand sind im Speicher des Heizungsreglers bereits Programme für Heizung und Warmwasser angelegt (→ Kapitel 13 auf Seite 98).

Überschreiben Sie auf diese Weise eines Ihrer Heizprogramme A bis F:

▶Rufen Sie das entsprechende Programm auf (z. B. Menü: Heizung > Programm > Ändern > C:Programm C oder Menü:
Warmwasser > Warmwasser
System > Warmwasser Programm > Ändern).

▶ drehen, bis zum Menüpunkt Auf Grund- einstellung zurücksetzen.

▶ drücken. Das Programm wurde auf die Grundeinstellung zurückgesetzt.

Zurücksetzen aller Einstellungen (nur für den Fachmann)

Mit dieser Funktion werden alle Einstellungen des HAUPTMENUE und der FACHMANN EBENE auf Grundeinstellung zurückgesetzt!

Danach muss der Fachmann die Anlage wieder neu in Betrieb nehmen!

Wenn die Standardanzeige eingestellt ist:

▶ und gleichzeitig gedrückt halten, bis der folgende Warntext angezeigt wird:

ABBRECHEN TASTEN LOSLASSEN Alles zurücksetzen auf 6rundeinstellung in 10 Sekunden!

▶ umehu weiterhin gedrückt halten, bis der folgende Text angezeigt wird:

PIT OK ZURUECK Zurücksetzen auf Grundeinstellung fertig! 6* 3 24h 21 6 720 612 481-26.1R

drücken.

Alle Einstellungen wurden auf die Grundeinstellung zurückgesetzt, Datum und Uhrzeit blieben erhalten.

5.3 Manuelles Einstellen von Betriebsarten

Die in der Standardanzeige ( Bild 2 oder 3 auf Seite 2) angezeigten Informationen und die Bedienung gelten immer nur für einen Heizkreis.

Um die für den anderen Heizkreis geltenden Informationen anzeigen zu lassen:

▶ Während der Standardanzeige mit auf den anderen Heizkreis umschalten.

5.3.1 Betriebsart für Heizung wählen

Junkers FW 500 - Betriebsart für Heizung wählen - 1

Lassen Sie im normalen Betrieb den Drehknopf stets in Stellung auto. Durch korrekt eingestellte Heizprogramme können Sie bei vollem Komfort viel Energie sparen.

Junkers FW 500 - Betriebsart für Heizung wählen - 2

Automatikbetrieb (Grundeinstellung)

Automatischer Wechsel zwischen den Betriebsarten Heizen ✉️ / Sparen 📁️ / Frost ✉️ gemäß dem aktiven Heizprogramm.

Junkers FW 500 - Automatikbetrieb (Grundeinstellung) - 1

Dauerheizen

Der Regler regelt dauernd auf die für die Betriebsart Heizen eingestellte Raumtemperatur.

Junkers FW 500 - Dauerheizen - 1

Dauersparen

Der Regler regelt dauernd auf die für die Betriebsart Sparen eingestellte Raumtemperatur.

Junkers FW 500 - Dauersparen - 1

Dauerfrostschutz

Der Regler regelt dauernd auf die für die Betriebsart Frost eingestellte Raumtemperatur.

5.3.2 Betriebsart für Heizung vorzeitig ändern (Schaltzeit des Heizprogramms einmalig vorziehen)

Mit dieser Funktion wird die Betriebsart Heizen / Sparen / Frost, die bei der nächsten Schaltzeit eingestellt würde, früher aktiv.

Junkers FW 500 - Betriebsart für Heizung vorzeitig ändern (Schaltzeit des Heizprogramms einmalig vorziehen) - 1

Diese Änderung gilt nur für den aktuellen Tag.

▶Verwenden Sie die Funktion, z. B. wenn Sie früher zu Bett gehen, die Wohnung länger verlassen oder früher zurückkehren.

▶Verwenden Sie für Abwesenheit über mehrere Tage z. B. während Ihres Urlaubs die Urlaubsfunktion, → Kapitel 5.3.4, Seite 29

Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn der Heizkreis nicht über eine Fernbedienung FB 100 geregelt wird und der Automatikbetrieb auto eingeschaltet ist.

▶ kurz drücken, um die nächste Schaltzeit und die zugehörige Betriebsart Heizen / Sparen / Frost für den gewählten Heizkreis auf die aktuelle Uhrzeit vorzuziehen. Im Segmentring und in der Titelzeile der Anzeige werden die geänderten Daten angezeigt.

-oder-

▶ gedrückt halten und gleichzeitig drehen, um die nächste Schaltzeit zu verändern. Im Segmentring und in der Titelzeile der Anzeige werden die geänderten Daten angezeigt.

Um die Verschiebung der Schaltzeit rückgängig zu machen:

▶ nochmals kurz drücken.

5.3.3 Betriebsart Warmwasser ändern (zeitlich begrenzt)

Junkers FW 500 - Betriebsart Warmwasser ändern (zeitlich begrenzt) - 1

Verwenden Sie die Funktion, wenn Sie außerhalb der programmierten Schaltzeiten Warmwasser benötigen.

- kurz drücken, um die Warmwasserbereitung sofort zu aktivieren.

-Der Warmwasserspeicher wird für 60 Minuten auf die eingestellte Temperatur des Warmwasserprogramms aufgeheizt.

-Beim Kombiheizgerät ist der Komfortbetrieb für 30 Minuten aktiv.

Um die Aktivierung rückgängig zu machen:

▶ nochmals kurz drücken.

5.3.4 Urlaubsprogramm

Verwenden Sie diese Funktion, wenn Sie für mehrere Tage eine feste Betriebsart wünschen (z. B.

Frost ohne die Heizprogramme zu verändern.

Im Urlaubsprogramm werden die Heizkreise und die Warmwasserbereitung auf die im Urlaubsprogramm eingestellte Betriebsart geregelt (Frostschutz ist gewährleistet).

▶ drücken.

Die Displaybeleuchtung schaltet sich ein und das Hauptmenü wird angezeigt.

HAUPTMENUE zurück Urlaub Heizung 6* 3 24h 12h 15 18 21 6 720 612 481-08.1F

drücken.

Das Menü Urlaub ist ausgewählt, die Kopfzeile zeigt den aktuellen Menünamen (hier Urlaub).

drücken, Die Anzeige wechselt ins Urlaubsmenü und Beginn ist ausgewählt. Jetzt können Sie das Datum für den Beginn des Urlaubsprogramms eingeben. Geben Sie nacheinander Jahr, Monat und Tag ein und bestätigen Sie die Eingabe jeweils mit

▶ 10 drehen, bis Ende ausgewählt ist.

▶ drücken.

Jetzt können Sie das Datum für das Ende des Urlaubsprogramms eingeben. Geben Sie nacheinander Jahr, Monat und Tag ein und bestätigen Sie die Eingabe jeweils mit

▶ 10 drehen, bis Ende ausgewählt ist.

drücken.

Jetzt können Sie Datum für das Ende des Urlaubsprogramms eingeben. Geben Sie nacheinander Jahr, Monat und Tag ein und bestätigen Sie die Eingabe jeweils mit

Junkers FW 500 - Urlaubsprogramm - 2

Haben Sie für den Beginn das aktuelle Datum eingestellt, startet das Urlaubsprogramm sofort. Liegt das Datum in der Zukunft startet das Urlaubsprogramm um 00:00 des eingestellten Tages.

Das Urlaubsprogramm endet um 23:59 des eingestellten Tages.

Damit ist das Urlaubsprogramm programmiert. Sie können, falls erforderlich die Betriebsart für Heizung und Warmwasser anpassen. In der Grundeinstellung sind folgende Betriebsarten eingestellt:

• Heizkreis 1: Betriebsart Frost ✉.

• Heizkreis 2: Betriebsart Frost ✉.

•Warmwasser / Warmwasser System I: Betriebsart Aus 1) bzw. 15°C 2).

1) Warmwasserbereitung mit Kombiheizgerät

2) Warmwasserbereitung über Warmwasserspeicher

  • Warmwasser System II: Betriebsart Aus ^1) bzw. 15°C ^2) .
    •Zirkulationspumpe / Zirkulationspumpe System I: Betriebsart Aus.
    •Zirkulationspumpe System II: Betriebsart Aus.
    •Thermische Desinfektion / Thermische Desinfektion I: Betriebsart Aus.
    • Thermische Desinfektion II: Betriebsart Aus.
  • IEM Kanal A, IEM Kanal B, IEM Kanal C: Betriebsart Benutzt.

Wenn das Urlaubsprogramm aktiv ist, erscheint in der Standardanzeige und z. B. URLAUB BIS 30.09.2008.

Um Urlaubsprogramm vorzeitig aufzuheben:

▶ Menü Urlaub > Beginn auswählen.
▶Auswahlknopf ✘️ und anschließend drücken. In der Anzeige erscheint --:---.
▶Auswahlknopf drücken, um die Einstellung zu speichern.

5.4 Verändern des Raumtemperatur-Sollwerts

Junkers FW 500 - Verändern des Raumtemperatur-Sollwerts - 1

Der Regler bietet die Möglichkeit die gewünschte Raumtemperatur für die jeweilige Betriebsart einzustellen. Bei dieser Temperaturangabe handelt es sich nicht um die tatsächliche Raumtemperatur. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen Orientierungswert, der die geforderte Vorlauftemperatur für den Heizkreis beeinflusst.

5.4.1 Raumtemperatur-Sollwert dauerhaft ändern

Für Raumtemperatur-Sollwert sind in der Grund- einstellung folgende Werte eingegeben:

•Betriebsart Heizen

Junkers FW 500 - Raumtemperatur-Sollwert dauerhaft ändern - 1

21

°C

•Betriebsart Sparen 15 °C
•Betriebsart Frost 5 °C

Abhängig von der eingestellten Betriebsart (bei auto vom aktiven Heizprogramm und der Uhrzeit) regelt der Heizungsregler die Heizanlage so, dass die tatsächliche Raumtemperatur möglichst nahe am Sollwert liegt. Diese Sollwerte können Sie für jeden Heizkreis getrennt ändern.

Möchten Sie die Raumtemperatur-Sollwerte dauerhaft ändern, so gehen Sie wie folgt vor:

▶ Menü: Heizung > Parameter > Heizkreis 1...2 > Temperaturniveaus aufrufen.
▶Werte für jede Betriebsart einstellen.

5.4.2 Raumtemperatur-Sollwert zeitlich begrenzt ändern

Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn der Heizkreis nicht über eine Fernbedienung FB 100 geregelt wird.

▶Gewünschte Raumtemperatur mit stellen.

Junkers FW 500 - Raumtemperatur-Sollwert zeitlich begrenzt ändern - 1

Während Sie den Raumtemperatur-Sollwert verändern zeigt die Anzeige die gewünschte Raumtemperatur oder einen Balken ^1) , auf dem die eingestellte Änderung gezeigt wird.

-Betriebsartenschalter in Stellung : auto Die veränderte Temperatur gilt bis zur nächsten Schaltzeit.

-Betriebsartenschalter in Stellung

Junkers FW 500 - Raumtemperatur-Sollwert zeitlich begrenzt ändern - 2

Junkers FW 500 - Raumtemperatur-Sollwert zeitlich begrenzt ändern - 3

✿: Die veränderte Temperatur gilt bis zum nächsten Drehen des Betriebsartenschalters.

1) Der Balken wird angezeigt, wenn der Heizungsregler FW 500 direkt im Heizgerät eingebaut ist oder kein Raumeinfluss aktiv ist. Einstellung des Raumeinflusses für den Fachmann siehe Seite 71

6 Einstellen des HAUPTMENUE

Das Bewegen in der Menüstruktur, das Programmieren, das Löschen von Werten und das Zurücksetzen auf die Grundeinstellung wird in Kapitel 5.2 ab Seite 23 ausführlich beschrieben.

6.1 Übersicht und Einstellungen des HAUPTMENUE

Die nachfolgenden Tabellen dienen

  • zur Übersicht der Menüstruktur (Spalte 1). Die Menütiefe ist durch unterschiedliche Graustufen gekennzeichnet. Z. B. im Menü Heizung > Programm sind die Untermenüs Ändern und Ansehen auf der gleichen Ebene.
  • zur Übersicht der Grundeinstellungen (Spalte 2), z. B., um einzelne Menüpunkte auf Grundeinstellung zurückzusetzen.
  • zur Übersicht der Einstellbereiche der einzelnen Menüpunkte (Spalte 3).
    •zum Eintragen der persönlichen Einstellung (Spalte 4).
  • zum Auffinden der detaillierten Beschreibung zu den einzelnen Menüpunkten (Spalte 5).

Junkers FW 500 - Übersicht und Einstellungen des HAUPTMENUE - 1

Die Menüpunkte werden nur angezeigt, wenn die Anlagenteile vorhandenen und/oder aktiviert sind und wenn keine Fernbedienung darauf zugreift.

Einige Menüpunkte werden nicht angezeigt, weil diese durch eine Einstellung in einem anderen Menüpunkt abgeschaltet werden.

▶Menüpunkte immer der Reihe nach einstellen oder unverändert überspringen. Dadurch werden nachfolgende Menüpunkte automatisch angepasst oder nicht angezeigt.

6.1.1 HAUPTMENUE: Urlaub

Menüstruktur UrlaubGrund-einstellungEinstellbereichPersönliche EinstellungBeschreibung ab Seite
Beginn ---.---.---- Heute ... 31.12.2099(in Jahr/Monat/Tag-Schritten)29
Ende ---.---.---- Beginn Datum ... 31.12.2099(in Jahr/Monat/Tag-Schritten)
Heizkreis 1 Frost Frost / Sparen /Heizen / Automatikbetrieb
Heizkreis 2 Frost Frost / Sparen /Heizen / Automatikbetrieb
Warmwasser/Warmwasser System IAus 1)Aus / Automatikbetrieb / Ein 1)
15°C 2)15°C ... 60°C / Automatikbetrieb 2)
Warmwasser System IIAus 1)Aus / Automatikbetrieb / Ein 1)
15°C 2)15°C ... 60°C / Automatikbetrieb 2)
Zirkulationspumpe/Zirkulationspumpe 1Aus Aus / Automatikbetrieb / Ein
Zirkulationspumpe II Aus Aus / Automatikbetrieb / Ein
Thermische Desinfektion/Thermische Desinfektion IAus Aus / Ein
Thermische Desinfektion II Aus Aus / Ein
IEM Kanal A Benutzt Nicht benutzt / Benutzt
IEM Kanal B Benutzt Nicht benutzt / Benutzt
IEM Kanal C Benutzt Nicht benutzt / Benutzt

1) Warmwasserbereitung mit Kombiheizgerät
2) Warmwasserbereitung über Warmwasserspeicher

6.1.2 HAUPTMENUE: Heizung

Menüstruktur HeizungGrund-einstellungEinstellbereichPersönliche EinstellungBeschreibung ab Seite
Programm---38
Aktivieren---
Heizkreis 1A:Programm A (Schaltzeiten von Programm Familie)A:Programm A ... F:Programm F (Programmname änderbar)
Heizkreis 2D:Programm D (Schaltzeiten von Programm Familie)A:Programm A ... F:Programm F (Programmname änderbar)
Ändern---
A: Programm A ... F: Programm F---
Überschreiben mit HeizprogrammNein Nein / A:Programm A ... F:Programm F (Programmname änderbar) / Halbtags vormittag / Halbtags nachmittag / Ganztags / Ganztags, Mittagessen / Familie / Familie, Frühschicht / Familie, Spätschicht / Senioren-
Alle Tage→ Tabelle auf Seite 98 f→ Tabelle auf Seite 100 f→ Tabelle auf Seite 102 f
Mo - Fr
P1, P2 ... P6
Sa - So
P1, P2 ... P6
Montag, Dienstag ... Sonntag
P1, P2 ... P6
Auf Grundeinstellung zurücksetzenNein Nein / Ja
ProgrammnameWie im Menü Ändern ausgewählt, z. B.: Programm AProgrammname ändern
Ansehen---
A: Programm A ... F: Programm F Halbtags vormittag Halbtags nachmittag Ganztags Ganztags, Mittagessen Familie, Frühschicht Familie, Spätschicht SeniorenAlle Tage Alle TageMo - Fr Sa - So Montag, Dienstag ... Sonntag-
Parameter---40
Heizkreis 1---
Temperaturniveaus---
Heizen21,0°C 0,0°C ... 30,0°C(nicht niedriger als Sparen)°C
Sparen15,0°C 0,0°C ... 30°C (nicht niedriger als Frost und nicht höher als Heizen)°C
Frost5,0°C 0,0°C ... 30°C(nicht höher als Sparen)°C
Aufheizgeschwindigk.Normal Sparsam/ Normal / Schnell
Heizkreis 2---
Temperaturniveaus---
Heizen21,0°C 0,0°C ... 30,0°C(nicht niedriger als Sparen)°C
Sparen15,0°C 0,0°C ... 30°C (nicht niedriger als Frost und nicht Höher als Heizen)°C
Frost5,0°C 0,0°C ... 30°C(nicht Höher als Sparen)°C
Aufheizgeschwindigk.Normal Sparsam/ Normal / Schnell

6.1.3 HAUPTMENUE: Warmwasser

MenüstrukturWarmwasserGrund-einstellungEinstellbereichPersönliche EinstellungBeschreibung ab Seite
Warmwasser System IWarmwasser System II---41
Warmwasser und Zirkulati-onspumpeSeparate Pro-grammeSeparate Programme / Entspr.Heizkreis 1 / Entspr. Heizkreis 2 /Entspr. Heizkr. 1+2
Warmwasser Programm 1)---
Ändern - - -
Alle Tage→ Tabelle aufSeite 104→ Tabelle auf Seite 104→ Tabelleauf Seite 104
Mo - Fr
P1, P2 ... P6
Sa - So
Montag, Dienstag... Sonntag
Auf GrundeinstellungzurücksetzenNein Nein / Ja
Ansehen - - -
Alle Tage /Mo - Fr /Sa - So /Montag, Dienstag ...Sonntag---
Zirku.Pumpe Programm 1)---45
Ändern - - -
Alle Tage→ Tabelle aufSeite 105→ Tabelle auf Seite 105→ Tabelleauf Seite 105
Mo - Fr
P1, P2 ... P6
Sa - So
P1, P2 ... P6
Montag, Dienstag... Sonntag
P1, P2 ... P6
Auf GrundeinstellungzurücksetzenNein Nein / Ja
Ansehen - - -
Alle Tage /Mo - Fr /Sa - So /Montag, Dienstag ...Sonntag---
Parameter---46
Speichertemp. beiBetriebsart Heizen60°C 15°C ... 60°CC °C
Speichertemp. beiBetriebsart Sparen50°C 15°C ... 60°CC °C
Warmwasser Vorrang Vorrang / TeilVorrang
Zirkulationspumpenläufe 4/h 1/h ... 7/h /h
Therm. Desinfektion - - -47
BetriebsartHandbetriebHandbetrieb / Automatikbetrieb
BetriebszustandLäuft nichtLäuft nicht / Jetzt starten
LäuftLäuft / Anhalten
Uhrzeit01:00 h00:00 h ... 23:45 hh
Zeitintervall7 d1 d ... 30 d d
Gewähltes System für Warm-wasser sofortSystem IBeide Systeme / System II /System I41

1) Nur bei „Separate Programme“

6.1.4 HAUPTMENUE: Allg. Einstellungen

MenüstrukturAllg. EinstellungenGrund-einstellungEinstellbereichPersönlicheEinstellungBeschreibungab Seite
Uhrzeit und Datum ---48
Uhrzeit ---:--- 00:00 ... 23:59(in Stunden/Minuten-Schritten)-
Datum ---.---.---- 01.01.2005... 31.12.2099(in Jahr/Monat/Tag-Schritten)-
Sommer-/WinterzeitumstellungJa Ja / Nein
Uhrabgleich 0,0 s/Woche -60,0s/Woche ... +60,0s/Woche s/Woche
Anzeigeformat ---48
Datum TT.MM.JJJJ TT.MM.JJJJ oder MM/TT/JJJJ
Kontrast des Displaysentsprechend Werksprüfung25% ... 75%%
Information in der StandardanzeigeOhne ISM und Speicher: AußentemperaturAußentemperatur / Datum
Ohne ISM, mit Speicher: AußentemperaturAußentemperatur / Datum / Speichertemperatur
Mit ISM und Speicher: Solarpumpen StatusSolarpumpen Status / Solarertrag / Außentemperatur / Datum / Speichertemperatur
Mit ISM ohne Speicher: Solarpumpen StatusSolarpumpen Status / Solarertrag / Außentemperatur / Datum
TastensperreAusAus / Ein48
SpracheDeutschDeutsch / English / Francais48

6.1.5 HAUPTMENUE: Solar

Menüstruktur SolarGrund-einstellungEinstellbereichPersönliche EinstellungBeschreibung ab Seite
T2: Max. Temperatur Solarspeicher60 °C15 °C ... 90 °C°C49
T6: Max. Temp. Bereitschafts-speicher60 °C15 °C ... 90 °C°C
TB: Max. Temperatur Speicher B70 °C15 °C ... 90 °C°C
TC: Max. Temperatur Speicher C60°C15 °C ... 90 °C°C
Optimierungseinfluss Warmwasser0 K0 K (= Funktion aus) ... 20 KK
Optimierungseinfluss Heizkreis 10 K0 K (= Funktion aus) ... 5 KK
Optimierungseinfluss Heizkreis 20 K0 K (= Funktion aus) ... 5 KK

6.1.6 HAUPTMENUE: Sonderfunktionen

Menüstruktur SonderfunktionenGrund-einstellungEinstellbereichPersönliche EinstellungBeschreibung ab Seite
IEM Kanal A ProgrammIEM Kanal B ProgrammIEM Kanal C Programm---49
Ändern--
Alle Tage→ Tabelle auf Seite 106→ Tabelle auf Seite 106→ Tabelle auf Seite 106
Mo - Fr
P1, P2 ... P6
Sa - So
P1, P2 ... P6
Montag, Dienstag ...Sonntag
P1, P2 ... P6
Ansehen---
Alle Tage /Mo - Fr /Sa - So /Montag, Dienstag ...Sonntag---

6.2 Heizprogramm

Hauptmenü: Heizung

Junkers FW 500 - Hauptmenü: Heizung - 1

Den Vorlauftemperaturregler am Heizgerät auf die maximal benötigte Vorlauftemperatur einstellen.

6.2.1 Zeitprogramme für Heizung

Heizprogramme steuern den Heizbetrieb. Für den Heizbetrieb gibt es drei Betriebsarten:

•Heizen

Junkers FW 500 - Zeitprogramme für Heizung - 1

•Sparen

Junkers FW 500 - Zeitprogramme für Heizung - 2

•Frost (Frostschutz)

Junkers FW 500 - Zeitprogramme für Heizung - 3

Für jede dieser Betriebsarten ist im Heizungsregler FW 500 ein Sollwert für die Raumtemperatur abgelegt (→ Kapitel 6.2.2, Seite 40).

Für die Heizprogramme stehen insgesamt sechs Heizprogramm-Plätze (A bis F) im Speicher zur Verfügung. Jedes Heizprogramm enthält die Schaltzeiten für eine Woche (Wochenprogramm). Für jeden Heizkreis können Sie eines der Heizprogramme aktivieren.

Junkers FW 500 - Zeitprogramme für Heizung - 4

Die verschiedenen gespeicherten Heizprogramme erleichtern Ihnen das Wechseln von einem Heizprogramm zum anderen z. B. bei Wechselschicht (Frühschicht/Spätschicht) oder für die Dauer der Ferien.

Menü: Heizung > Programm

Verwenden Sie dieses Menü, um für den jeweiligen Heizkreis ein Heizprogramm zu erstellen, zu ändern oder zu aktivieren.

Die Heizprogramme sind nur aktiv, wenn der Betriebsartenschalter auf eingestellt ist.

[°C] 6 720 612 481-70.1J

Bild 20 Beispiel Heizprogramm

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 33.

Menü: Heizung > Programm > Aktivieren

Verwenden Sie dieses Menü, um Heizkreis 1 und Heizkreis 2 verschiedene Heizprogramme zuzuweisen.

  • Heizkreis 1: Heizprogramm für Heizkreis 1 auswählen und aktivieren.
  • Heizkreis 2: Heizprogramm für Heizkreis 2 auswählen und aktivieren.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 33.

Menü: Heizung > Programm > Ändern

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie für den jeweiligen Heizkreis ein Heizprogramm mit persönlichem Zeit-/Temperaturniveauprofil anpassen möchten.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 33.

Menü: Heizung > Programm > Ändern > A:Programm A ... F:Programm F

Verwenden Sie dieses Menü, um das Heizprogramm Ihrer Wahl anzupassen.

- Überschreiben mit Heizprogramm: Das ausgewählte Heizprogramm mit einem bestehenden Heizprogramm Ihrer Wahl überschreiben.

  • A:Programm A ... F:Programm F: Heizprogramme mit persönlichem Zeit-/Temperaturniveauprofilen (Programmnamen können geändert werden, s. u.).
  • Halbtags vormittag ... Senioren: Vordefinierte Heizprogramme.

  • Auf Grundeinstellung zurücksetzen: Heizprogramm auf Grundeinstellung zurücksetzen → Seite 27.

  • Programmname: Name für das Heizprogramm mit und ändern. Die 18 angezeigten Zeichen lassen sich einzeln durch Auswählen der angebotenen Buchstaben und Ziffern ersetzen.

Junkers FW 500 - Menü: Heizung &gt; Programm &gt; Ändern &gt; A:Programm A ... F:Programm F - 1

Leerzeichen eingeben:

▶Wenn das aktuelle Zeichen dunkel hinterlegt ist, mit löschen (Leerzeichen = _).

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 33.

Menü: Heizung > Programm > Ändern > A:Programm A ... F:Programm F > Alle Tage

Verwenden Sie dieses Menü, um das Heizprogramm Ihrer Wahl mit gleichen Zeiten für jeden Tag zu ändern.

•P1 , P2 ... P6: Maximal sechs Schaltzeiten pro Tag mit drei unterschiedlichen Betriebsarten (Heizen ✉ /Sparen ⬆ / Frost ✉).

-Die kürzeste Schaltperiode ist 15 Minuten (= 1 Segment).
-Nicht benötigte Schaltzeiten durch Löschen deaktivieren.
-Überspringen Sie Schaltzeiten und Betriebsarten, die nicht geändert werden sollen mit oder.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 33.

Menü: Heizung > Programm > Ändern > A:Programm A ... F:Programm F > Mo - Fr

Verwenden Sie dieses Menü, um das Heizprogramm Ihrer Wahl mit gleichen Zeiten für die Tage Montag bis Freitag zu ändern.

- P1, P2 ... P6: Beschreibung siehe oben unter Alle Tage.

Menü: Heizung > Programm > Ändern > A:Programm A ... F:Programm F > Sa - So

Verwenden Sie dieses Menü, um das Heizprogramm Ihrer Wahl mit gleichen Zeiten für Samstag und Sonntag zu ändern.

• P1, P2 ... P6:

Beschreibung siehe oben unter Alle Tage.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 33.

Menü: Heizung > Programm > Ändern > A:Programm A ... F:Programm F > Montag, Dienstag ... Sonntag

Verwenden Sie dieses Menü, wenn das Heizprogramm Ihrer Wahl für einzelne Tage individuelle einzustellen (z. B. Donnerstag: jeden Donnerstag zur gleichen Zeit mit der ausgewählten Betriebsart beginnen).

• P1, P2 ... P6:

Beschreibung siehe oben unter Alle Tage.

Junkers FW 500 - Menü: Heizung &gt; Programm &gt; Ändern &gt; A:Programm A ... F:Programm F &gt; Montag, Dienstag ... Sonntag - 1

Wenn die Programmierung für z. B. Donnerstag von den übrigen Wochentagen abweicht, erscheint in der Auswahl Alle Tage und Mo - Fr bei allen Werten ---- ab ----. D. h. es gibt keine gemeinsamen Schaltzeiten und Betriebsarten für diese Auswahl.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 33.

Menü: Heizung > Programm > Ansehen

▶Schaltzeiten und zugehörige Betriebsarten der Heizprogramme für Alle Tage, Mo - Fr, Sa - So oder den einzelnen Wochentag als Segmentring ansehen.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 33.

6.2.2 Temperaturniveaus für die Betriebsarten und Aufheizgeschwindigkeit

Menü: Heizung > Parameter

Verwenden Sie dieses Menü, um dauerhaft die Temperaturniveaus für die 3 Betriebsarten (Heizen / Sparen / Frost) und die Aufheizgeschwindigkeit auf Ihre persönlichen Wünsche und Ihre Wohnräume anzupassen.

Menü: Heizung > Parameter > Heizkreis

Verwenden Sie dieses Menü, um den Heizkreis auszuwählen für den Sie die gewünschte Raumtemperatur für die Betriebsarten einstellen möchten.

- Aufheizgeschwindigk.: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die gewünschte Aufheizgeschwindigkeit für den Heizkreis 1 und/oder Heizkreis 2 einzustellen:

-Sparsam = Das Gebäude wird langsam aufgeheizt und dabei Energie gespart.
-Normal = Das Gebäude wird mit „normaler“ Geschwindigkeit aufgeheizt.
-Schnell = Das Gebäude wird schnell aufgeheizt und dadurch maximaler Komfort erreicht.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Heizung > Parameter > Heizkreis > Temperaturniveaus

Verwenden Sie dieses Menü, um die gewünschte Raumtemperatur für die Betriebsarten des Heizkreis 1 und/oder Heizkreis 2 einzustellen:

- Heizen = maximal benötigte Temperatur (z. B. wenn sich Personen in den Wohnräumen aufhalten und eine komfortable Raumtemperatur wünschen).

- Sparen = mittlere benötigte Temperatur (z. B. wenn eine niedrigere Raumtemperatur ausreicht oder wenn alle Personen außer Haus sind oder schlafen und das Gebäude nicht zu stark auskühlen darf).

- Frost = minimal benötigte Temperatur (z. B. wenn alle Personen außer Haus sind oder schlafen und das Gebäude auskühlen darf). Vorhandene Haustiere und Pflanzen berücksichtigen.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

6.3 Warmwasserprogramm

Hauptmenü: Warmwasser

Junkers FW 500 - Hauptmenü: Warmwasser - 1

Den Warmwassertemperaturregler am Heizgerät auf die maximal benötigte Warmwassertemperatur einstellen.

Wenn ein Warmwasserspeicher nach der hydraulischen Weiche an IPM angeschlossen ist, den Vorlauf-temperaturregler am Heizgerät auf Rechtsanschlag stellen.

•Gewähltes System für Warmwasser sofort:

Dieser Menüpunkt wird nur angezeigt, wenn zwei Warmwassersysteme in Ihrer Anlage installiert sind.

Das gewählte System (System I oder

System II oder Beide Systeme) für Warmwasser sofort wird bei Drücken der Taste

auf Betriebsart Heizen ✪ geschaltet.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 35.

6.3.1 Betriebsweise der Warmwasserprogramme

Warmwasserprogramme wirken je nach Art der Warmwasserbereitung unterschiedlich:

- Bei Kombi-Heizgeräten (Heizgeräte mit Warmwasserbereitung nach dem Durchlauferhitzerprinzip) schaltet das Warmwasserprogramm zwischen folgenden Betriebsarten:

-Ein: Wenn am Heizgerät die eco-Taste nicht leuchtet, steht umgehend warmes Wasser zur Verfügung (Komfortbetrieb).

-Aus: Der heizgeräteinterne Wärmetauscher bleibt nicht erwärmt (eco-Betrieb), dadurch wird Energie gespart. Im eco-Betrieb steht warmes Wasser erst nach längerer Warmwasserentnahme zur Verfügung.

- Bei Geräten mit angeschlossenem Warmwasserspeicher gibt das Warmwasserprogramm

die gewünschte Temperatur (Solltemperatur) des Wassers vor.

-Liegt die im Warmwasserspeicher gemessene Temperatur unter der Solltemperatur, so wird der Speicher nachgeheizt.

–Ist die Solltemperatur erreicht (oder überschritten), so wird nicht nachgeheizt.

Für jedes Warmwassersystem können Sie ein Warmwasserprogramm anlegen.

Junkers FW 500 - Betriebsweise der Warmwasserprogramme - 1

Wird durch das Warmwasserprogramm von einer hohen auf eine niedrigere Temperatur gewechselt, kühlt sich das Wasser im Speicher nicht sofort ab, es bleibt also noch längere Zeit warmes Wasser verfügbar. Ein Nachheizen des Speichers erfolgt aber erst, wenn die neue Solltemperatur unterschritten wird.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System

Dieses Menü zeigt die in Ihrer Anlage vorhandenen Warmwassersysteme. Wählen Sie das System aus, dessen Einstellungen Sie ändern möchten.

Das Display zeigt ...

... die nächste Menüebene an, wenn nur Warmwassersystem I in Ihrer Anlage installiert ist.

... Warmwasser System I und Warmwasser System II an, wenn sowohl Warmwassersystem I als auch Warmwassersystem II in Ihrer Anlage installiert ist.

... Warmwasser System II an, wenn nur Warmwassersystem II in Ihrer Anlage installiert ist.

•Warmwasser und Zirkulationspumpe

Mit diesem Menüpunkt können Sie wahlweise ...

... Ihr individuelles Warmwasserprogramm aktivieren. Empfehlenswert für Anlagen mit Fernbedienung FB 100.

- oder -

... das Warmwasserprogramm mit Ihrem Heizprogramm verbinden. Dies ist sinnvoll, wenn Sie öfters zwischen verschiedenen Heizprogrammen wechseln. Das Warmwasserprogramm wird dann automatisch angepasst. Empfehlenswert für Anlagen ohne Fernbedienung FB 100.

-Entspr. Heizkr. 1+2 (Automatikbetrieb zusammen mit dem Heizprogramm):

Mit Kombiheizgerät:

Warmwasser Ein, solange mindestens ein Heizkreis in Betriebsart Heizen ist und 1 Stunde danach (Nachlaufzeit). Sonst Warmwasser Aus.

Mit Warmwasserspeicher:

1 Stunde bevor der erste Heizkreis auf Betriebsart Heizen schaltet, beginnt die Speicheraufheizung auf die eingestellte Warmwassertemperatur (Speichertemp. bei Betriebsart Heizen ^1) ). Diese Einstellung bleibt aktiv, solange mindestens ein Heizkreis in Betriebsart Heizen bleibt. Ist einer der beiden Heizkreise in Betriebsart Sparen (und der andere in Betriebsart Sparen oder Frost), so wird der Speicher auf der unter Speichertemp. bei Betriebsart Sparen ^1) eingestellte Temperatur gehalten.

Sind beide Heizkreise in Betriebsart

Frost so ist auch für den Speicher der Frostschutz aktiv (15 °C Festwert).

Mit Zirkulationspumpe für Warmwasserspeicher:

Zirkulationspumpe Ein und Zirkulationspumpenstarts gemäß Einstellung (→ Kapitel 6.3.5 auf Seite 46), wenn einer der Heizkreise auf Betriebsart Heizen ✿ läuft.

Sonst Zirkulationspumpe Aus.

- Entspr. Heizkreis 1 / Entspr. Heizkreis 2 (wie oben beschrieben, jedoch nur gekoppelt mit einem Heizkreis).

-Separate Programme (unabhängige Zeitprogramme):

Automatischer Wechsel zwischen Warmwasser Ein ^2) / Aus ^2) oder verschiedenen Warmwassertemperaturen ^3) und Zirkulationspumpe Ein / Aus gemäß den eingegebenen Programmen.

Zirkulationspumpenstarts gemäß Einstellung ( Kapitel 6.3.5 auf Seite 46).

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

6.3.2 Zeitprogramm für Warmwasser mit Kombiheizgerät

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Warmwasser Programm

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie für die Warmwasserbereitung ein Zeitprogramm wünschen.

Das Zeitprogramm ist nur einstellbar und aktiv, wenn Warmwasser > Warmwasser

System > Warmwasser und Zirkulationspumpe > Separate Programme eingestellt ist.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Warmwasser Programm > Ändern

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie für die Warmwasserbereitung ein Zeitprogramm anpassen wollen.

- Auf Grundeinstellung zurücksetzen: Warmwasserprogramm auf Grundeinstellung zurücksetzen → Seite 27.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Warmwasser Programm > Ändern > Alle Tage

Verwenden Sie dieses Menü, um das Warmwasserprogramm mit gleichen Zeiten für jeden Tag zu ändern.

- P1, P2 ... P6: Maximal sechs Schaltzeiten pro Tag mit zwei unterschiedlichen Betriebsarten (Ein/Aus).

-Ein: Wenn am Heizgerät die eco-Taste nicht leuchtet, steht umgehend warmes Wasser zur Verfügung (Komfortbetrieb).

-Aus: Der heizgeräteinterne Wärmetauscher wird nicht erwärmt (eco-Betrieb), solange kein Wasser gezapft wird. Dadurch wird Energie gespart. Im eco-Betrieb steht warmes Wasser erst nach längerer Wasserentnahme zur Verfügung.

-Die kürzeste Schaltperiode ist 15 Minuten (= 1 Segment).

-Nicht benötigte Schaltzeiten durch Löschen deaktivieren.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Warmwasser Programm > Ändern > Mo - Fr Verwenden Sie dieses Menü, um das Warmwasserprogramm mit gleichen Zeiten für die Tage Montag bis Freitag zu ändern.

• P1, P2 ... P6:

Beschreibung siehe oben unter Alle Tage.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Warmwasser Programm > Ändern > Sa - So

Verwenden Sie dieses Menü, um das Warmwasserprogramm mit gleichen Zeiten für Samstag und Sonntag zu ändern.

• P1, P2 ... P6:

Beschreibung siehe oben unter Alle Tage.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Warmwasser Programm > Ändern > Montag, Dienstag ... Sonntag

Verwenden Sie dieses Menü, um das Warmwasserprogramm für einzelne Tage individuell einzustellen.

• P1, P2 ... P6:

Beschreibung siehe oben unter Alle Tage.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Warmwasser Programm > Ansehen

▶Schaltzeiten und zugehörige Betriebsart für Alle Tage, Mo - Fr, Sa - So oder den einzelnen Wochentag als Segmentring ansehen.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

6.3.3 Zeit-/Temperaturniveauprogramm für Warmwasser über Speicher

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Warmwasser Programm

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie für die Warmwasserbereitung ein Programm mit persönlichem Zeit-/Temperaturniveauprofil wünschen. Das Zeit-/Temperaturniveaprogramm ist nur einstellbar und aktiv, wenn

Warmwasser > Warmwasser System > Warmwasser und Zirkulationspumpe > Separate Programme eingestellt ist.

Junkers FW 500 - Menü: Warmwasser &gt; Warmwasser System &gt; Warmwasser Programm - 1

line | t | °C | | ------- | ------ | | 0 | 0 | | 1 | -1 | | 2 | -2 | | 3 | -3 | | 4 | -4 | | 5 | -5 | | 6 | -6 | | 7 | -7 | | 8 | -8 | | 9 | -9 | | 10 | -10 | | 11 | -11 | | 12 | -12 | | 13 | -13 | | 14 | -14 | | 15 | -15 | | 16 | -16 | | 17 | -17 | | 18 | -18 | | 19 | -19 | | 20 | -20 | | 21 | -21 | | 22 | -22 | | 23 | -23 | | 24 | -24 | | 25 | -25 | | 26 | -26 | | 27 | -27 | | 28 | -28 | | 29 | -29 | | 30 | -30 | | 31 | -31 | | 32 | -32 | | 33 | -33 | | 34 | -34 | | 35 | -35 | | 36 | -36 | | 37 | -37 | | 38 | -38 | | 39 | -39 | | 40 | -40 | | 41 | -41 | | 42 | -42 | | 43 | -43 | | 44 | -44 | | 45 | -45 | | 46 | -46 | | 47 | -47 | | 48 | -48 | | 49 | -49 | | 50 | -50 | | 51 | -51 | | 52 | -52 | | 53 | -53 | | 54 | -54 | | 55 | -55 | | 56 | -56 | | 57 | -57 | | 58 | -58 | | 59 | -59 | | 60 | -60 | | 61 | -61 | | 62 | -62 | | 63 | -63 | | 64 | -64 | | 65 | -65 | | 66 | -66 | | 67 | -67 | | 68 | -68 | | 69 | -69 | | 70 | -70 | | 71 | -71 | | 72 | -72 | | 73 | -73 | | 74 | -74 | | 75 | -75 | | 76 | -76 | | 77 | -77 | | 78 | -78 | | 79 | -79 | | 80 | -80 | | 81 | -81 | | 82 | -82 | | 83 | -83 | | 84 | -84 | | 85 | -85 | | 86 | -86 | | 87 | -87 | | 88 | -88 | | 89 | -89 | | 90 | -90 | | 91 | -91 | | 92 | -92 | | 93 | -93 | | 94 | -94 | | 95 | -95 | | 96 | -96 | | 97 | -97 | | 98 | -98 | | 99 | -99 | | 100 | -100 |

Bild 21 Beispiel Warmwasserprogramm mit Zeit-/Temperaturniveauprofil

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Warmwasser Programm > Ändern > Alle Tage

Verwenden Sie dieses Menü, um das Warmwasserprogramm mit gleichen Zeiten für jeden Tag zu ändern.

- P1, P2 ... P6: Maximal sechs Schaltzeiten pro Tag mit individuellen Temperaturniveaus (15 °C bis 60 °C).

-Die kürzeste Schaltperiode ist 15 Minuten (= 1 Segment).

-Nicht benötigte Schaltzeiten durch Löschen deaktivieren.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Warmwasser Programm > Ändern > Mo - Fr

Verwenden Sie dieses Menü, um das Warmwasserprogramm mit gleichen Zeiten für die Tage Montag bis Freitag zu ändern.

• P1, P2 ... P6:

Beschreibung siehe oben unter Alle Tage.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Warmwasser > Warmwasser

System > Warmwasser Programm > Ändern > Sa - So

Verwenden Sie dieses Menü, um das Warmwasserprogramm mit gleichen Zeiten für Samstag und Sonntag zu ändern.

• P1, P2 ... P6:

Beschreibung siehe oben unter Alle Tage.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Warmwasser Programm > Ändern > Montag, Dienstag ... Sonntag

Verwenden Sie dieses Menü, um das Warmwasserprogramm für einzelne Tage individuell einzustellen.

• P1, P2 ... P6:

Beschreibung siehe oben unter Alle Tage.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Warmwasser Programm > Ansehen

▶ Schaltzeiten und zugehörige Temperaturen für Alle Tage, Mo - Fr, Sa - So oder den einzelnen Wochentag als Segmentring ansehen.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

6.3.4 Zeitprogramm für Zirkulationspumpe (nur mit Warmwasserspeicher)

Das Zirkulationsprogramm legt fest, wann die Zirkulationspumpe für die Warmwasserzirkulation läuft.

Für jedes Warmwassersystem können Sie ein Zirkulationsprogramm anlegen.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Zirku.Pumpe Programm

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie für die Zirkulationspumpe ein Zeitprogramm wünschen.

Das Zeitprogramm ist nur einstellbar und aktiv, wenn Warmwasser > Warmwasser

System > Warmwasser und Zirkulationspumpe

Separate Programme eingestellt ist.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Zirku.Pumpe Programm > Ändern > Alle Tage

Verwenden Sie dieses Menü, um das Warmwasserprogramm mit gleichen Zeiten für jeden Tag zu ändern.

- P1, P2 ... P6: Maximal sechs Schaltzeiten pro Tag mit zwei unterschiedlichen Betriebsarten (Ein/Aus).

-Ein: Zirkulationspumpenstarts gemäß Einstellung ( Kapitel 6.3.5 auf Seite 46).

-Aus: Die Zirkulationspumpe bleibt stehen.

-Die kürzeste Schaltperiode ist 15 Minuten (= 1 Segment).

-Nicht benötigte Schaltzeiten durch Löschen deaktivieren.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Zirku.Pumpe Programm > Ändern > Mo - Fr

Verwenden Sie dieses Menü, um das Warmwasserprogramm mit gleichen Zeiten für die Tage Montag bis Freitag zu ändern.

• P1, P2 ... P6:

Beschreibung siehe oben unter Alle Tage.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Zirku.Pumpe Programm > Ändern > Sa - So

Verwenden Sie dieses Menü, um das Warmwasserprogramm mit gleichen Zeiten für Samstag und Sonntag zu ändern.

• P1, P2 ... P6:

Beschreibung siehe oben unter Alle Tage.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Zirku.Pumpe Programm > Ändern > Montag, Dienstag ... Sonntag

Verwenden Sie dieses Menü, um das Warmwasserprogramm für einzelne Tage individuell einzustellen.

•P1, P2 ... P6:

Beschreibung siehe oben unter Alle Tage.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Zirku.Pumpe Programm > Ansehen

▶Schaltzeiten und zugehörige Betriebsart für Alle Tage, Mo - Fr, Sa - So oder den einzelnen Wochentag als Segmentring ansehen.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 34.

6.3.5 Parameter für Warmwasser

Menü: Warmwasser > Warmwasser

System > Parameter

•Speichertemp. bei Betriebsart Heizen:

Dieser Menüpunkt ist nur aktiv, wenn Warmwasser > Warmwasser Programm > Entspr. Heizkreis 1 (oder 2 oder 1+2) eingestellt ist (→ Kapitel 6.3.1 auf Seite 41). Stellen Sie hier die gewünschte Warmwassertemperatur für Ihren Warmwasserspeicher ein.

•Speichertemp. bei Betriebsart Sparen:

Dieser Menüpunkt ist nur aktiv, wenn Warmwasser > Warmwasser Programm > Entspr.

Heizprogramm eingestellt ist

(→ Kapitel 6.3.1 auf Seite 41). Stellen Sie hier die gewünschte Absenktemperatur für Ihren Warmwasserspeicher ein.

•Warmwasser Vorrang:

Dieser Menüpunkt ist nur aktiv, wenn die

Warmwasser Konfiguration in der System-konfiguration auf Speicher an IPM Nr. 3...10 eingestellt ist (→ Kapitel 8.1.1 auf Seite 59). Verwenden Sie dieses Menü, wenn während der Speicherladung Ihre Heizung nicht abgeschaltet werden soll (z. B. bei Gebäuden mit geringer Isolierung und tiefen Außentemperaturen).

-Vorrang: Während der Warmwasserbereitung wird die Heizung ausgeschaltet. Die Pumpen bleiben stehen und die Mischer werden geschlossen.

-Teilvorrang: Während der Warmwasserbereitung heizen die gemischten Heizkreise weiter, die Pumpen laufen und die Mischer regeln auf die gewünschte Heiztemperatur. Der ungemischte Heizkreis wird ausgeschaltet, damit er nicht zu heiß wird. Mit Teilvorrang dauert die Speicherladung länger.

•Zirkulationspumpenläufe:

Dieser Menüpunkt ist nur aktiv, wenn eine Zirkulationspumpe vorhanden ist. Die Zirkulationspumpe bleibt während den Zirkulationspumpe-Aus-Phasen stehen. Während der Zirkulationspumpe-Ein-Phase definiert dieser Menüpunkt die Anzahl der Zirkulationspumpenstarts pro Stunde. Bei der Einstellung:

  • 1/h bis 6/h bleibt die Zirkulationspumpe bei jedem Start für 3 Minuten in Betrieb.
  • 7/h läuft die Zirkulationspumpe dauernd während Ein.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 35.

6.3.6 Thermische Desinfektion des Warmwassers

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Therm. Desinfektion

Dieses Menü ist nur aktiv, wenn Ihr Warmwasser über einen Warmwasserspeicher erwärmt wird. Wir empfehlen, die thermische Desinfektion regelmäßig durchzuführen. Für größere Warmwassersysteme können gesetzliche Vorgaben für die thermische Desinfektion bestehen. Wenn Sie ein Kombiheizgerät haben, beachten Sie die Hinweise in den Dokumenten des Heizgeräts.

Junkers FW 500 - Menü: Warmwasser &gt; Warmwasser System &gt; Therm. Desinfektion - 1

Warnung: Verbrühungsgefahr! Heißes Wasser kann zu schweren Verbrühungen führen.

▶Die thermische Desinfektion nur außerhalb der normalen Betriebszeiten durchführen.
▶Bewohner auf die Verbrühungsgefahr hinweisen und die thermische Desinfektion unbedingt überwachen.

•Betriebsart:

-Automatikbetrieb: Die thermische Desinfektion startet automatisch entsprechend den eingestellten Startbedingungen. Abbrechen und manuelles Einschalten der thermischen Desinfektion ist möglich.
-Handbetrieb: Die thermische Desinfektion kann unter Betriebszustand gestartet werden.

•Betriebszustand:

-Läuft nicht: Aktuell keine thermische Desinfektion. Mit Jetzt starten kann die thermische Desinfektion einmalig gestartet werden.
-Läuft: Aktuell thermische Desinfektion. Mit Anhalten kann die thermische Desinfek-

tion abgebrochen werden.

Wenn die Solar Option E Therm. Desinfektion eingeschaltet ist (→ Kapitel 8.4 auf Seite 73) und die thermische Desinfektion mit Anhalten abgebrochen wird, erscheint bei nicht Erreichen der Desinfektionstemperatur im Solarspeicher für 5 Minuten eine Störmeldung (Störung 54, → Kapitel 9.1 ab Seite 86).

  • Uhrzeit: Startzeit für die automatische thermische Desinfektion.
  • Zeitintervall: Zeitraum bis zum nächsten Start der automatischen thermischen Desinfektion.

Junkers FW 500 - •Betriebszustand: - 1

Wenn Sie die automatische thermische Desinfektion (z. B. einmal pro Woche) nutzen möchten, gehen Sie wie folgt vor:

▶Stellen Sie das Zeitintervall auf den gewünschten Wert (z. B. 7d, also 7 Tage).
▶Stellen Sie die gewünschte Startzeit ein (z. B. 22:00 h).
▶Stellen Sie die Betriebsart an dem Wochentag auf Automatikbetrieb, an dem die thermische Desinfektion stattfinden soll.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 35.

6.4 Allgemeine Einstellungen

6.4.1 Uhrzeit, Datum und Sommer-/Winterzeitumstellung

Menü: Allg. Einstellungen > Uhrzeit und Datum

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie die Uhrzeit und das Datum korrigieren möchten.

  • Uhrzeit: Uhrzeit neu einstellen, z. B. wenn die Stromversorgung länger als 12 Stunden unterbrochen war.
  • Datum: siehe oben Uhrzeit. Der aktuelle Wochentag (z. B. Mo) wird automatisch errechnet.
  • Sommer-/Winterzeitumstellung: Automatische Sommer-/Winterzeitumstellung ein- oder ausschalten.
  • Uhrabgleich: Korrekturfaktor für die Uhrzeit einstellen. Diese Korrektur wird einmal pro Woche durchgeführt. Beispiel:

-Abweichung der Uhrzeit um ca. -3 Minuten pro Jahr
--3 Minuten pro Jahr entsprechen -180 Sekunden pro Jahr
-1 Jahr = 52 Wochen
--180 Sekunden : 52 Wochen = -3,46 Sekunden pro Woche
- Korrekturfaktor = +3,5 s/Woche

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 36.

6.4.2 Anzeigeformate

Menü: Allg. Einstellungen > Anzeigeformat

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie die Anzeigeformate Ihren persönlichen Wünschen anpassen möchten.

- Datum: Format für die Datumsanzeige zwischen TT.MM.JJJJ oder MM/TT/JJJJ auswählen (T = Ziffer für Tag, M = Ziffer für Monat, J = Ziffer für Jahr).

- Kontrast des Displays: Kontrast für die Anzeige zwischen 25% und 75% einstellen.

•Information in der Standardanzeige:

Gewünschte Information einstellen, die während der Standardanzeige in der obersten Zeile angezeigt werden soll.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 36.

6.4.3 Tastensperre

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 36.

- Tastensperre: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, wenn Sie die Tastenfunktionen gegen unerwünschtes Betätigen z. B. durch Kinder sperren möchten.

- Wird bei aktiver Tastensperre und Standardanzeige im Display eine gesperrte Taste gedrückt, erscheint eine entsprechende Information.

Junkers FW 500 - Tastensperre - 1

Geänderte Stellungen des Betriebsartenschalters werden erst nach Zurücksetzen von Tastensperre aktiv.

▶Tastensperre zurücksetzen:

und gleichzeitig gedrückt halten, bis die entsprechende Meldung erscheint.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 36.

6.4.4 Sprache

- Sprache: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, wenn Sie eine andere Sprache für die Anzeigetexte wünschen.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 36.

6.5 Solar Einstellungen

Hauptmenü: Solar

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie die Speichertemperatur begrenzen oder die Warmwasser-Solltemperatur und die Vorlaufsolltemperaturen aufgrund der zur Verfügung stehenden solaren Energie in Abhängigkeit von Ihrer Region optimieren wollen.

Speichertemperatur(en) begrenzen

Um möglichst viel solare Energie zu speichern, ist eine hohe Speichertemperatur erforderlich.

Die Begrenzung der Speichertemperatur verhindert eine Überhitzung des Trinkwassers. Bei Inbetriebnahme wird der Temperaturwert vom Modul ISM übermittelt.

Junkers FW 500 - Speichertemperatur(en) begrenzen - 1

Warnung: Verbrühungsgefahr! Durch eine Speichertemperatur von über 60°C.

▶Wenn die Begrenzung der Speichertemperatur > 60°C eingestellt wird, einen thermostatischen Trinkwassermischer oder die Warmwasser-Komfortgruppe (WWKG, Zubehör → Bild 5 auf Seite 12) in die Warmwasserleitung einbauen.

▶Trinkwassermischer auf max. 60°C einstellen.

•T2: Max. Temperatur Solarspeicher: Speichertemperatur > 60 °C bei Warmwasserspeichern nur mit Begrenzung der Zapftemperatur über thermostatischen Trinkwassermischer. Bei Verwendung von Solarpufferspeichern z. B. in den solaren Vorwärmsystemen (Solarsystem 3 und 4) kann T2: Max. Temperatur Solarspeicher höher eingestellt werden.

•T6: Max. Temp. Bereitschaftsspeicher: Speichertemperatur > 60 °C bei Warmwasserspei-

chern nur mit Begrenzung der Zapftemperatur über thermostatischen Trinkwassermischer.

•TB: Max. Temperatur Speicher B: Dieser Parameter ist nur bei einem solaren Umlade-system (Solar-Option B) aktiv. Speichertemperatur > 60°C nur mit Begrenzung der Zapftemperatur über thermostatischen Trinkwassermischer.

- TC: Max. Temperatur Speicher C: Dieser Parameter ist nur bei einem solaren Vor-/Nachrangsystem (Solar-Option C ^1) ) aktiv. Speichertemperatur > 60°C bei Trinkwasserspeichern nur mit Begrenzung der Zapftemperatur über thermostatischen Trinkwassermischer. Diese mechanische Temperaturbegrenzung ist nicht erforderlich, wenn der Speicher C ein Pufferspeicher ist. In diesem Fall kann TC: Max. Temperatur Speicher C auch höher eingestellt werden.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 36.

Solaroptimierung

Um möglichst viel solare Energie zu nutzen, kann der Heizungsregler FW 500 den im Tagesverlauf zu erwartenden Solarertrag abschätzen und bei der Regelung des Heizgeräts berücksichtigen. Das Heizgerät produziert entsprechend weniger Wärme und verbraucht weniger Gas.

Weitere Informationen für den Fachmann → Kapitel 8.5.11 auf Seite 81

- Optimierungseinfluss Warmwasser: Maximale Reduzierung der Warmwasser-Solltemperatur durch solaren Einfluss. Beispiel:

-Warmwasser-Solltemperatur = 60°C

-Optimierungseinfluss Warmwasser = 15 K

1) Eine Übersicht über die möglichen Solar-systeme und -optionen finden Sie in der Installationsanleitung des Moduls ISM.

-Warmwasser-Solltemperatur für das Heizgerät = 60°C - 15 K
-Vorausgesetzt es steht ausreichend Solar-leistung zur Verfügung, stellt sich die maxi-male Reduzierung ein und das Heizgerät erwärmt das Warmwasser auf 45°C und die restlichen 15 K können durch solaren Eintrag erwärmt werden.

- Optimierungseinfluss Heizkreis 1: Einfluss der Solarleistung auf die Heizleistung, die dem Heizkreis 1 zugeführt wird. Bei einem hohen Wert wird die Vorlauftemperatur der Heizkurve entsprechend stärker abgesenkt (weitere Informationen für den Fachmann → Kapitel 8.3.1 und 8.3.2 ab Seite 68), um einen größeren passiven Solarenergieeintrag durch die Fenster des Gebäudes zu ermöglichen. Gleichzeitig wird dadurch ein Überschwingen der Temperatur im Gebäude verringert und dadurch der Komfort gesteigert.

  • Optimierungseinfluss Heizkreis 1 erhöhen, wenn der Heizkreis 1 Räume beheizt, die mit großen Fensterflächen in südlicher Himmelsrichtung ausgerichtet sind.
  • Optimierungseinfluss Heizkreis 1 nicht erhöhen, wenn der Heizkreis 1 Räume beheizt, die mit kleinen Fensterflächen in nördlicher Himmelsrichtung ausgerichtet sind.

• Optimierungseinfluss Heizkreis 2:

Gleich wie unter Optimierungseinfluss Heizkreis 1 beschrieben vorgehen.

Junkers FW 500 - Solaroptimierung - 1

Optimierungseinfluss Warmwasser und Optimierungseinfluss Heizkreis starten frühestens nach einer Kalibrierungsphase von 30 Tagen nach der Inbetriebnahme der Solaranlage. In dieser Zeit „lernt“ der Heizungsregler FW 500 welcher Solarertrag möglich ist.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 36.

6.6 Sonderfunktionen

Hauptmenü: Sonderfunktionen

Dieses Menü ist nur verfügbar, wenn in der Fachmann Ebene: Systemkonfiguration > IEM auf Vorhanden gestellt ist.

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie ein Programm für einen erweiterten Heizkreis einstellen wollen.

Menü: Sonderfunktionen > IEM Kanal A Programm ... IEM Kanal C Programm

Diese Menüpunkte sind nur verfügbar, wenn der jeweilige IEM-Kanal unter FACHMANN EBENE > Sonderfunktionen > IEM Kanal... auf Benutzt gestellt ist.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 37.

Menü: Sonderfunktionen > IEM Kanal A Programm ... IEM Kanal C Programm > Ändern > Alle Tage

Verwenden Sie dieses Menü, um das Programm für den erweiterten Heizkreis mit gleichen Zeiten für jeden Tag zu ändern.

- P1, P2 ... P6: Maximal sechs Schaltzeiten pro Tag mit zwei unterschiedlichen Betriebsarten (Freigegeben / Gesperrt).

-Die kürzeste Schaltperiode ist 15 Minuten (= 1 Segment).

–Nicht benötigte Schaltzeiten durch Löschen deaktivieren.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 37.

Menü: Sonderfunktionen > IEM Kanal A Programm ... IEM Kanal C Programm > Ändern > Mo - Fr

Verwenden Sie dieses Menü, um das Programm für den erweiterten Heizkreis mit gleichen Zeiten für die Tage Montag bis Freitag zu ändern.

• P1, P2 ... P6:

Beschreibung siehe oben unter Alle Tage.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 37.

Menü: Warmwasser > Warmwasser System > Zirku.Pumpe Programm > Ändern > Sa - So

Verwenden Sie dieses Menü, um das Programm für den erweiterten Heizkreis mit gleichen Zeiten für Samstag und Sonntag zu ändern.

• P1, P2 ... P6:

Beschreibung siehe oben unter Alle Tage.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 37.

Menü: Warmwasser > Warmwasser

System > Zirku.Pumpe Programm > Ändern > Montag, Dienstag ... Sonntag

Verwenden Sie dieses Menü, um das Programm für den erweiterten Heizkreis mit gleichen Zeiten für einzelne Tage individuell einzustellen.

• P1, P2 ... P6:

Beschreibung siehe oben unter Alle Tage.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 37.

Menü: Warmwasser > Warmwasser

System > Zirku.Pumpe Programm > Ansehen

▶Schaltzeiten und zugehörige Betriebsart für Alle Tage, Mo - Fr, Sa - So oder den einzelnen Wochentag als Segmentring ansehen.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 37.

7 Anzeigen von Informationen

Menü: INFO

Hier können verschiedene Systeminformationen angezeigt werden.

Das Bewegen in der Menüstruktur wird in Kapitel 5.2 ab Seite 23 ausführlich beschrieben.

Junkers FW 500 - Menü: INFO - 1

Die Menüpunkte werden nur angezeigt, wenn die Anlagenteile vorhandenen und/oder aktiviert sind und wenn keine Fernbedienung darauf zugreift. Einige Menüpunkte werden nicht angezeigt, weil diese durch eine Einstellung in einem anderen Menüpunkt abgeschaltet werden.

Übersicht Menü INFO

Die nachfolge Tabelle dient

zur Übersicht der Menüstruktur (Spalte 1). Die Menütiefe ist durch unterschiedliche Graustufen gekennzeichnet.

z. B. sind die Menüs Heizgerät und Heizkreis 1 auf der gleichen Ebene.

- zur Übersicht der variablen Anzeigemöglichkeiten (Spalte 2).

- zur Beschreibung der einzelnen Infopunkte (Spalte 3).

Menüstruktur INFO Anzeige (Beispil) Beschreibung
Heizgerät – –
Außentemperatur 10,0°C Aktuelle Außentemperatur.
Heizbetrieb möglich Ja / Nein Zeigt, ob Heizgerät betriebsbereit ist.
Aktuelle Vorlauftemperatur 55,0°C Aktuelle Vorlauftemperatur am Heizgerät.
Brenner Ein / Aus Zustand des Brenners.
Heizungspumpe Ein / Aus Schaltzustand der Pumpe im Heizgerät.
Maximale Vorlauftemperatur 75,0°C Am Heizgerät eingestellte maximale Vorlauftemperatur.
Maximale Warmwassertemperatur 60,0°C Am Heizgerät eingestellte maximale Warmwassertemperatur.
Inspektion erforderlich Ja / Nein Zeigt, ob eine Wartung/Inspektion des Heizgeräts erforderlich ist.
Menüstruktur INFO Anzeige (Beispiel) Beschreibung
Heizkreis 1 --
Betriebsart Auto-Heizen / Auto-Sparen/ Auto-Frost / Heizen / Sparen / Frost / Urlaub-Auto /Urlaub-Heizen / Urlaub-Sparen / Urlaub-Frost / Estrichtrock. wartet / Estrichtrockn. läuftAktuelle Betriebsart oder Sonderbetrieb für den Heizkreis 1.
Gewünschte Raumtemperatur25,0°C Vom Regler oder derFernbedienung FB 10 Nr.1geforderte Raumtemperatur für den Heizkreis 1 (nur wenn die Raumtemperaturaufschaltung aktiviert ist).
Aktuelle Raumtemperatur 22,0°C Am Regler gemessene Raumtemperatur (nur bei Wandmontage des Reglers).
Raumtemperatur FB10 23,0°CVon der Fernbedienung FB 10 Nr.1 gemessene Raumtemperatur.
Geforderte Vorlauftemperatur75,0°C Vom Regler errechnete und geforderte Vorlauftemperatur für den Heizkreis 1.
Aktuelle Vorlauftemperatur 47,0°C Im Heizkreis 1 gemessene Vorlauftemperatur.
Heizungspumpe Ein / Aus Schaltzustand der Heizungspumpe im Heizkreis 1.
Aktuelle Mischerstellung 85%offen Aktueller Öffnungsgraddes Mischers im Heizkreis 1.
Heizkreis 2 --
Betriebsart Auto-Heizen / Auto-Sparen / Auto-Frost /Heizen / Sparen / Frost /Urlaub-Auto / Urlaub-Heizen /Urlaub-Sparen / Urlaub-Frost / Estrichtrock.wartet / Estrichtrockn.läuftAktuelle Betriebsart oder Sonderbetrieb für den Heizkreis 2.
Gewünschte Raumtemperatur23,0°C Vom Regler oder derFernbedienung FB 10 Nr.2geforderte Raumtemperatur für den Heizkreis 2 (nur wenn die Raumtemperaturaufschaltung aktiviert ist).
Aktuelle Raumtemperatur 20,0°C Am Regler gemessene Raumtemperatur (nur bei Wandmontage des Reglers).
Raumtemperatur FB10 21,0°CVon der Fernbedienung FB 10 Nr.2 gemessene Raumtemperatur.
Geforderte Vorlauftemperatur67,0°C Vom Regler errechnete und geforderte Vorlauftemperatur für den Heizkreis 2.
Aktuelle Vorlauftemperatur 47,0°C Im Heizkreis 2 gemessene Vorlauftemperatur.
Heizungspumpe Ein / Aus Schaltzustand der Heizungspumpe im Heizkreis 2.
Aktuelle Mischerstellung 62%offen Aktueller Öffnungsgraddes Mischers im Heizkreis 2.
Menüstruktur INFO Anzeige (Beispiel) Beschreibung
Warmwasser - -
Betriebsart Warmwasser sofort / Auto-Ein / Auto-Aus / Urlaub-Auto / Urlaub-Ein / Urlaub-AusAktuelle Betriebsart oder Sonderbetrieb für Warmwasser mit Kombiheizgerät.
Warmwasser sofort / Therm. Desinfektion / Automatikbetrieb / Urlaub-Auto / Urlaub 15°C
Gewünschte Warmwasser-temperatur60,0°C Vom Regler geforderte Warmwassertemperatur.
Aktuelle Warmwassertemperatur40,0°C Aktuell gemessene Warmwassertemperatur.
Zustand der WarmwasserbereitungLäuft / Aus Aktueller Zustand der Warmwasserbereitung.
Letzte thermische DesinfektionAbgeschlossen / Abgebrochen / Läuft
Warmwasser System I-
Betriebsart Warmwasser sofort / Auto-Ein / Auto-Aus / Urlaub-Auto / Urlaub-Ein / Urlaub-AusAktuelle Betriebsart oder Sonderbetrieb für Warmwasser mit Kombiheizgerät in System I.
Warmwasser sofort / Therm. Desinfektion / Automatikbetrieb / Urlaub-Auto / Urlaub 15°C
Gewünschte Warmwas-sertemperatur60,0°C Vom Regler geforderte Warmwassertemperatur in System I.
Aktuelle Warmwasser-temperatur40,0°C Aktuell gemessene Warmwassertemperatur in Sys-tem I.
Zustand der Warmwas-serbereitungLäuft / Aus Aktueller Zustand der Warmwasserbereitung in Sys-tem I.
Letzte thermische DesinfektionAbgeschlossen / Abgebrochen / Läuft
Warmwasser System II - -
Betriebsart Warmwasser sofort / Auto-Ein / Auto-Aus / Urlaub-Auto / Urlaub-Ein / Urlaub-AusAktuelle Betriebsart oder Sonderbetrieb für Warmwasser mit Kombiheizgerät in System II.
Warmwasser sofort / Therm. Desinfektion / Automatikbetrieb / Urlaub-Auto / Urlaub 15°C
Gewünschte Warmwas-sertemperatur60,0°C Vom Regler geforderte Warmwassertemperatur in System II.
Aktuelle Warmwasser-temperatur40,0°C Aktuell gemessene Warmwassertemperatur in Sys-tem II.
Zustand der Warmwas-serbereitungLäuft / Aus Aktueller Zustand der Warmwasserbereitung in Sys-tem II.
Letzte thermische DesinfektionAbgeschlossen / Abgebrochen / Läuft
Kundendienst
Menüstruktur INFOAnzeige (Beispiel)Beschreibung
Telefonnummer (Telefonnummer) Telefonnummer der Heizungsfachfirma (Anlagenersteller).
Name (Name) Name der Heizungsfachfirma (Anlagenersteller).
Solar - -
Standardsystem - Menü für den Grundanlagenteil des Solarsystems.
T1: Temperatur 1. Kollektorfeld80,0°C Am Kollektortemperaturfühler (T _1 ) gemessene Temperatur.
T2: Temperatur Solar-speicher unten55,7°C Am unteren Speichertemperaturfühler (T _2 ) gemessene Temperatur im Solarspeicher.
SP: Zustand Solarpumpe 1.Kollekt.feldLäuft / Aus Schaltzustand der Solarpumpe (SP).
Abschaltung 1.KollektorfeldJa / Nein Zeigt, ob eine Sichteerheitsabschaltung der Solar-pumpe (SP) wegen Überhitzung der Kollektoren ( T_1 ) vorliegt.
Zustand Solarspeicher Voll geladen / Teilweise geladenLadezustand Solarspeicher.
SP: Laufzeit Solarpumpe 1.Kollekt.feld12463 h Anzahl der Betriebsstunden der Solarpumpe (SP) seit der Inbetriebnahme.
Heizungsunterstütz. - Menü für den Anlagenteil solare Heizungsunterstützung.
T3: Speichertemp. in Höhe Hzg.Rücklauf45,1°C Am mittleren heizwasserseitigen Speichertemperaturfühler ( T_3 ) gemessene Temperatur im Solarkombispeicher.
T4: Heizungsrücklauftemperatur35,5°C Am Temperaturfühler (T _4 ) gemessene Heiznetzrück-lauftemperatur.
DWU1: Zustand Ventil RücklaufanhebungEin / Aus Schaltzustand des Ventils (DWU1) zur Rücklaufanhebung.
Solare RücklaufanhebungEin / Aus Zeigt, ob aktuell solare Energie für das Heiznetz verfügbar ist.
Vorwärmsystem
T5: Temperatur Solar-speicher oben47,5°C Am oberen Speichertemperaturfühler (T5) gemessene Temperatur im Solarspeicher
T6: Bereitschaftsspeichertemp. unten35,5°C Am unteren Speichertemperaturfühler (T6) gemessene Temperatur im Bereitschaftsspeicher
UL: Zustand UmladepumpeLäuft / Aus Schaltzustand der Umladepumpe (UL)
Zustand BereitschaftsspeicherVoll geladen / Teilweise geladenLadezustand des Bereitschaftsspeichers
2. Kollektorfeld- Menü für den Anlagenteil 2. Kollektorfeld.
TA: Temperatur 2.Kollektorfeld87,4°C Am Kollektortemperaturfühler (TA) gemessene Temperatur im 2. Kollektorfeld.
PA: Zustand Solarpumpe 2.Kollekt.feldLäuft / Aus Schaltzustand der Solarpumpe (PA) für das 2. Kollektorfeld.
Abschaltung 2.KollektorfeldJa / Nein Zeigt, ob eine Sichteerheitsabschaltung der Solar-pumpe (PA) wegen Überhitzung der Kollektoren (TA) vorliegt.
PA: Laufzeit Solarpumpe 2.Kollekt.feld5370 h Anzahl der Betriebsstunden der Solarpumpe (PA) für das 2. Kollektorfeld seit der Inbetriebnahme.
Umladesystem- Menü für den Anlagenteil Trinkwasserumladung.
TB: Temperatur Speicher B oben58,7°C Am oberen Speicherttemperaturfühler (TB) gemessene Temperatur im Speicher B.
PB: Zustand UmladepumpeLäuft / Aus Schaltzustand der Trinkwasser-Umladepumpe (PB).
Zustand Speicher B Voll geladen / Teilweise geladenLadezustand Speicher B.
Vor-/Nachrangsystem – Menü für den Anlagenteil Vorrang/Nachrang Speichersystem.
TC: Temperatur Speicher C unten60,3°C Am unteren Speicherttemperaturfühler (TC) gemessene Temperatur im Speicher C.
Zur Zeit wird geladen Speicher C / Solarspeicher Zeigt, welcher Speicher aktuell geladen wird (der Solarspeicher oder der Speicher C).
PC: Zustand der SolarpumpeEin / Aus Schaltzustand der zweiten Solarpumpe (PC) im Vor-/Nachrangsystem.
DWUC: Zustand des Vor-/NachrangventilsEin / Aus Schaltzustand des Vor-/Nachrangventils (DWUC) im Vor-/Nachrangsystem.
Zustand Speicher C Voll geladen / Teilweise geladenLadezustand Speicher C.
Test zum Laden des VorrangspeichersLäuft / Aus Zustand des Testmodus zum Laden des Vorrangspeichers.
Test zum Laden des Vorrangspeichers um17:30 Uhrzeit für den nächsten Test zum Laden des Vorrangspeichers.
Ext. Wärmetauscher – Menü für den Anlagenteil externer Solarwärmetauscher.
TD: Temperatur externer Wärmetauscher99,8°C Am Temperaturfühler (TD) gemessene Temperatur am externen Wärmetauscher.
PD: Status SekundärkreispumpeLäuft / Aus Schaltzustand der Sekundärkreispumpe (PD) zwischen dem externen Wärmetauscher und dem Speicher.
Therm. Desinfektion – Menü für den Anlagenteil thermische Systemdesinfektion.
PE: Zustand Pumpe für therm. DesinfektionLäuft / Aus Schaltzustand der thermischen Desinfektionspumpe (PE).
Temp. diff. Regler Menü für den frei verwendbaren Temperaturdifferenzregler
TF1: Temperatur der Wärmequelle45,5°C An der Wärmequelle gemessene Temperatur (TF1)
TF2: Temperatur der Wärmesenke35,5°C An der Wärmesenke gemessene Temperatur (TF2)
PF/DWUF: Zustand Pumpe/VentilEin / Aus Schaltzustand der Pumpe/des Ventils des frei verwendbaren Temperaturreglers
Solaroptimierung – Menü zur solar gestützten Optimierung des konventionellen Heizsystems.
Solarertrag der letzten Stunde120 WhSolarer Energieeintrag innerhalb der letzten Stunde (hier werden nur Werte angezeigt, wenn im Menü Solaroptimierung korrekte Parameter eingestellt sind, → Kapitel 8.5.11 auf Seite 81).
Solarertrag heute2,38 kWhSolarer Energieeintrag am aktuellen Tag.
Solarertrag insgesamt483,6 kWhGesamter solarer Energieeintrag seit Inbetriebnahme.
Menüstruktur INFO Anzeige (Beispel) Beschreibung
Warmwassertemperatur reduziert um4,7 K Aktuelle Reduzierung der vom Heizgerät geforderten Warmwasser-Solltemperatur, aufgrund der zur Verfügung stehenden solaren Energie. Startet frühestens 30 Tage nach der Inbetriebnahme.
Gewünschte Raumtemp. HK. 1 reduziert um1,3 K Aktuelle Reduzierung der gewünschten Raumtemperatur für den Heizkreis 1, aufgrund der zur Verfügung stehenden solaren Energie. Startet frühestens 30 Tage nach der Inbetriebnahme.
Gewünschte Raumtemp. HK. 2 reduziert um1,3 K Aktuelle Reduzierung der gewünschten Raumtemperatur für den Heizkreis 2, aufgrund der zur Verfügung stehenden solaren Energie. Startet frühestens 30 Tage nach der Inbetriebnahme.
Sonderfunktionen Menü für erweiterte Heizkreise
IEM Kanal A Freigegeben / Gesperrt Anzeige der Konfiguration für Kanal A
IEM Kanal A WärmeforderungJa / Nein Anzeige des Schaltzustands am Eingang von Kanal A
IEM Kanal B Freigegeben / Gesperrt Anzeige der Konfiguration für Kanal B
IEM Kanal B WärmeforderungJa / Nein Anzeige des Schaltzustands am Eingang von Kanal B
IEM Kanal C Freigegeben / Gesperrt Anzeige der Konfiguration für Kanal C
IEM Kanal C WärmeforderungJa / Nein Anzeige des Schaltzustands am Eingang von Kanal C
Störungen 40 Solarsystem03 FW 500EA Heizgerät...Liste der aktuellen Störungen. Nähere Informationen werden durch Auswählen mit und bestätigen mit angezeigt.

8 Einstellen des Menüs FACHMANN EBENE (nur für den Fachmann)

Junkers FW 500 - Einstellen des Menüs FACHMANN EBENE (nur für den Fachmann) - 1

Das Menü FACHMANN EBENE ist nur für den Fachmann bestimmt!

▶FACHMANN EBENE öffnen:

Junkers FW 500 - Einstellen des Menüs FACHMANN EBENE (nur für den Fachmann) - 2

ca. 3 Sekunden drücken.

Das Bewegen in der Menüstruktur, das Programmieren, das Löschen von Werten und das Zurücksetzen auf die Grundeinstellung wird in Kapitel 5.2 ab Seite 23 ausführlich beschrieben.

8.1 Übersicht und Einstellungen des Menüs FACHMANN EBENE

Die nachfolgenden Tabellen dienen

- zur Übersicht der Menüstruktur (Spalte 1). Die Menütiefe ist durch unterschiedliche Graustufen gekennzeichnet. z. B. im Menü Heizungsparameter sind die Untermenüs Heizkreis 1, Heizkreis 2, Minimale Außentemperatur und Speicherfähigkeit des Gebäudes auf der gleichen Ebene.

- zur Übersicht der Grundeinstellungen (Spalte 2), z. B., um einzelne Menüpunkte auf Grund-einstellung zurückzusetzen.

- zur Übersicht der Einstellbereiche der einzelnen Menüpunkte (Spalte 3).

- zum Eintragen der persönlichen Einstellung (Spalte 4).

- zum Auffinden der detaillierten Beschreibung zu den einzelnen Menüpunkten (Spalte 5).

Junkers FW 500 - Übersicht und Einstellungen des Menüs FACHMANN EBENE - 1

Die Menüpunkte werden nur angezeigt, wenn die Anlagenteile vorhandenen und/oder aktiviert sind und wenn keine Fernbedienung darauf zugreift. Einige Menüpunkte werden nicht angezeigt, weil diese durch eine Einstellung in einem anderen Menüpunkt abgeschaltet werden.

▶Menüpunkte immer der Reihe nach einstellen oder unverändert überspringen. Dadurch werden nachfolgende Menüpunkte automatisch angepasst oder nicht angezeigt.

8.1.1 FACHMANN EBENE: Systemkonfiguration

Menüstruktur SystemkonfigurationGrund-einstellungEinstellbereichPersönliche EinstellungBeschreibung ab Seite
Automat. Systemkonfiguration startenNein Nein / Ja67
Warmwasser System I KonfigurationKombiheizgerätNein / Kombiheizgerät / Speicher am Heizger. / Speicher an IPM Nr. 3 ... 10
Warmwasser System II KonfigurationKombiheizgerätNein / Kombiheizgerät / Speicher am Heizger. / Speicher an IPM Nr. 3 ... 10
Maximale Speichertemperatur 60°C60°C ... 80°C
Heizkreis 1 Konfiguration Ungemischt ohne IPMNein / Ungemischt ohne IPM / Ungemischt mit IPM / Gemischt
Heizkreis 1 Fernbedienung NeinNein / FB 10 / FB 100
Heizkreis 2 Konfiguration NeinNein / Ungemischt ohne IPM / Ungemischt mit IPM / Gemischt
Heizkreis 2 Fernbedienung NeinNein / FB 10 / FB 100
Zirkulationspumpe System I NeinNein / Vorhanden
Zirkulationspumpe System II NeinNein / Vorhanden
ISM 1 Nein Nein / Vorhanden
ISM 2 Nein Nein / Vorhanden
IEM Nein Nein / Vorhanden

8.1.2 FACHMANN EBENE: Heizungsparameter

MenüstrukturHeizungsparameterGrund-einstellungEinstellbereichPersönliche EinstellungBeschreibung ab Seite
Heizkreis 1 ---69
Heizungstyp im HeizkreisRadiatorenFußpunkt/Endpunkt /Fußbodenheizung /Radiatoren / Konvektoren
Fußpunkt25°C 10°C ... 85°C°C
Endpunkt75°C 30°C ... 85°C°C
Auslegungstemperatur75°C 30°C ... 85°C°C
Maximale Vorlauftemperatur80°C 30°C ... 85°C°C
Raumeinfluss30%0% ... 100%%
Raumeinfluss wirkt bei BetriebsartenSparen-FrostSparen-Frost /Heizen-Sparen-Frost
Fühler für RaumeinflussNiedrigere Temp.Fühler in FB10 / Interner Fühler /Niedrigere Temp. (nur mit FB 10)
Raumtemperatur Offset0,0 K -5,0 K ...5,0 KK
Heizung aus bis zum tieferen Temp. NiveauJaNein / Ja
Heizung aus bei Außentemperatur20,0°C10,0°C ... 25,0°C,99,0°C (= Funktion aus)°C
Frostgrenztemperatur 3,0°C-5,0°C... 10,0°C°C
Raumtemperaurfühler in FB10 abgleichen0,0 K -3,0 K ...3,0 K (nur mit FB 10)K
Mischerlaufzeit140 s10 s ... 600 ss
Heizkreis 2 - - -69
Heizungstyp im Heizkreis Radiatoren Fußpunkt/Endpunkt /Fußbodenheizung /Radiatoren / Konvektoren
Fußpunkt 25°C 10°C ... 85°C °C
Endpunkt 75°C 30°C ... 85°C °C
Auslegungstemperatur 75°C 30°C ... 85°C °C
Maximale Vorlauftemperatur 80°C 30°C ... 85°C °C
Raumeinfluss 30% 0% ... 100% %
Raumeinfluss wirkt bei BetriebsartenSparen-Frost Sparen-Frost /Heizen-Sparen-Frost
Fühler für RaumeinflussNiedrigereTemp.Fühler in FB10 / Interner Fühler /Niedrigere Temp. (nur mit FB 10)
Raumtemperatur Offset0,0 K -5,0 K ... 5,0 KK
Heizung aus bis zum tieferenTemp. NiveauJaNein / Ja
Heizung aus bei Außentemperatur20,0°C10,0°C ... 25,0°C,99,0°C (= Funktion aus)°C
Frostgrenztemperatur3,0°C-5,0°C ... 10,0°C°C
Raumtemperaurfühler in FB10 abgleichen0,0 K -3,0 K ... 3,0 K (nur mit FB 10)K
Mischerlaufzeit140 s10 s ... 600 ss
Minimale Außentemperatur-15°C-30°C ... 0°C°C68
Speicherfähigkeit des Gebäudes50% 0% ... 100% %
Intern. Raumtemperaturfühler abgleichen0,0 K -3,0 K ... 3,0 KK

8.1.3 FACHMANN EBENE: Solarsystem konfig.

MenüstrukturSolarsystem konfig.Grund-einstellungEinstellbereichPersönliche EinstellungBeschreibung ab Seite
Solarsystem1. Standard-system1. Standardsystem / 2. Hzg. Unterstützung / 3. Vorwärmsystem / 4.Red. Vorwärmsystem73
Solar Option A 2. Kollektorfeld NeinNein / Ja
Solar Option B UmladesystemNeinNein / Ja
Solar Option C Vor-/Nachrang-systemNeinNein / Ja
Solar Option D Ext. WärmetauscherNeinNein / Ja
Solar Option E Therm. DesinfektionNeinNein / Ja
Solar Option F Temp. Diff. Reg-lerNeinNein / Ja

8.1.4 FACHMANN EBENE: Solarsys. Parameter

Menüstruktur Solarsys. ParameterGrund-einstellungEinstellbereichPersönliche EinstellungBeschreibung ab Seite
1. Standardsystem - - -74
SP: Einschalttemperaturdifferenz8 K 3 K ... 20 K(nicht niedriger als „SP: Ausschalttemperaturdifferenz“ +1K)K
SP: Ausschalttemperaturdifferenz4 K 2 K ... 19 K(nicht höher als „SP: Einschalttemperaturdifferenz“ -1K)K
T2: Max. Temperatur Solar-speicher60 °C 15 °C ...90 °C °C
Maximale Kollektortemperatur120 °C 100 °C... 140 °C °C
SP: Betriebsart Solarpumpe 1. KollektorfeldAutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein / Manuell Aus
2. Hzg. Unterstützung - - -74
DWU1: Einschalttemperaturdifferenz6 K 3 K ... 20 K(nicht niedriger als „DWU1: Ausschalttemperaturdifferenz“ +1K)K
DWU1: Ausschalttemperaturdifferenz3 K2 K ... 19 K(nicht höher als „DWU1: Einschalttemperaturdifferenz“ -1K)K
DWU1: Betriebsart Ventil RücklaufanhebungAutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein / Manuell Aus
DWU1: Schaltsignal Ventil RücklaufanhebungNicht umgekehrtNicht umgekehrt / Umgekehrt
3. Vorwärmsystem75
UL: Einschalttemperaturdifferenz6 K 3 K ... 20 K(nicht niedriger als „UL: Ausschalttemperaturdifferenz“ +1K)
UL: Ausschalttemperaturdifferenz3 K2 K ... 19 K(nicht höher als „UL: Einschalttemperaturdifferenz“ -1K)
T6: Max. Temp. Bereitschaftsspeicher60 °C 15 °C ...90 °C
UL: Betriebsart Umlade-pumpeAutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein /Manuell Aus
A 2. Kollektorfeld -- --76
PA: Einschalttemperaturdifferenz8 K 3 K ... 20 K(nicht niedriger als „PA: Ausschalttemperaturdifferenz“ +1K)K
PA: Ausschalttemperaturdifferenz4 K 2 K ... 19 K(nicht höher als „PA: Einschalttemperaturdifferenz“ -1K)K
PA: Betriebsart Solarpumpe2. KollektorfeldAutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein /Manuell Aus
B Umladesystem -- --76
PB: Einschalttemperaturdifferenz6 K 3 K ... 20 K(nicht niedriger als „PB: Ausschalttemperaturdifferenz“ +1K)K
PB: Ausschalttemperaturdifferenz3 K 2 K ... 19 K(nicht höher als „PB:Einschalttemperaturdifferenz“ -1K)K
TB: Max. Temperatur Speicher B.70 °C 15 °C ...90 °C °C
PB: Betriebsart Umlade-pumpeAutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein /Manuell Aus
C Vor-/Nachrangsystem -- --77
Anlagentyp des Vor/NachrangsystemsPumpe -PumpePumpe - Pumpe / Pumpe - Ventil
TC: Max. Temperatur Speicher C60 °C 15 °C ...90 °C °C
Vorrangspeicher SolarspeicherSolarspeicher / Speicher CSolarspeicher / Speicher C
Prüfdauer für Ladewechsel 10min 2 min ... 60 min (nicht mehr als 0,5x „Prüfintervall für Ladewechselalle“)min
Prüfintervall für Ladewechselalle30 min 4 min ...120 min (nicht weniger als2 x „Prüfdauer für Ladewechsel“)min
DWUC: Schaltsignal Vor-/NachrangventilNicht umgekehrtNicht umgekehrt / Umgekehrt
PC: Betriebsart Solarpumpe AutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein /Manuell Aus
DWUC: Betriebsart Vor-/NachrangventilAutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein /Manuell Aus
MenüstrukturSolarsys. ParameterGrundeinstellungEinstellbereichPersönlicheEinstellungBeschreibungab Seite
D Ext. Wärmetauscher---78
PD: Einschalttemperaturdifferenz6 K 3 K ... 20 K(nicht niedriger als „PD:Ausschalttemperaturdifferenz“+1K)K
PD: Ausschalttemperaturdifferenz3 K 2 K ... 19 K(nicht höher als „PD:Einschalttemperaturdifferenz“ -1K)K
PD:Betriebsart Pumpe für SekundärkreisAutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein /Manuell Aus
E Therm. Desinfektion78
Thermische Desinfektion SolarspeicherJa Nein / Ja
Thermische Desinfektion Speicher BNein Nein / Ja
Thermische Desinfektion Speicher CNein Nein / Ja
PE: Betriebsart Pumpe für therm. Desinfek.AutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein /Manuell Aus
F Temp. Diff. Regler
PF/DWUF: Einschalttemperaturdifferenz6 K 3 K ... 20 K(nicht niedriger als „PF/DWUF: Aus-schalttemperaturdifferenz“ +1K)
PF/DWUF: Ausschalttemperaturdifferenz3 K 2 K ... 19 K(nicht höher als „PF/DWUF: Ein-schalttemperaturdifferenz“ -1K)
PF/DWUF: BetriebsartPumpe/VentilAutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein /Manuell Aus
PF/DWUF: SchaltsignalPumpe/VentilNicht umgekehrtUmgekehrt / Nicht umgekehrt
Maximale Temperatur am Fühler TF1130°C 10 °C ... 140 °C
Maximale Temperatur am Fühler TF260°C 10 °C ... 95 °C
Minimale Temperatur am Fühler TF10°C 0 °C ... 120 °C
Solaroptimierung81
Fläche 1. Kollektorfeld0,0 m20,0 m2 ... 150,0 m2m2
Typ 1. Kollektorfeld Flachkollek-torFlachkollektor /Vakuumröhrenkollektor
Fläche 2. Kollektorfeld0,0 m20,0 m2 ... 150,0 m2m2
Typ 2. Kollektorfeld Flachkollek-torFlachkollektor /Vakuumröhrenkollektor
Klimazone 90 0 ... 255
Optimierungseinfluss Warm-wasser0 K 0 K (= Funktion aus) ... 20 K K
Optimierungseinfluss Heiz-kreis 10,0 K 0,0 K (= Funktion aus) ... 5,0 K K
Optimierungseinfluss Heiz-kreis 20,0 K 0,0 K (= Funktion aus) ... 5,0 K K
Solarsystem in Betrieb nehmen N ein Nein / Ja73

8.1.5 FACHMANN EBENE: Sonderfunktionen

Menüstruktur SonderfunktionenGrund-einstellungEinstellbereichPersönliche EinstellungBeschreibung ab Seite
IEM Kanal A Benutzt Nicht benutzt / Benutzt82
IEM Kanal B Benutzt Nicht benutzt / Benutzt
IEM Kanal C Benutzt Nicht benutzt / Benutzt
Vorlauftemp.bei Wärmeforderung Kanal A70 °C 40 °C ... 85 °C
Vorlauftemp.bei Wärmeforderung Kanal B70 °C 40 °C ... 85 °C
Vorlauftemp.bei Wärmeforderung Kanal C70 °C 40 °C ... 85 °C

8.1.6 FACHMANN EBENE: Systemstörungen

MenüstrukturSystemstörungenGrund-einstellungEinstellbereichPersönlicheEinstellungBeschreibungab Seite
01.01.200616:11EA Heizgerät(Beispiel für letzte Störung)---83
25.09.200518:4532 IPM Kodier. 3(bis max. 19 vorherige Störun-gen)---

8.1.7 FACHMANN EBENE: Kundendienst Adresse

MenüstrukturKundendienst AdresseBeispiel EinstellbereichPersönlicheEinstellungBeschreibungab Seite
Telefonnummer 012345 6789 max.20 Zeichen83
Name Heizungsfach-firmamax. 20 Zeichen

8.1.8 FACHMANN EBENE: System Info

Menüstruktur System InfoBeispiel EinstellbereichPersönliche EinstellungBeschreibung ab Seite
Datum der ersten Inbetriebnahme22.10.2005 (Aktivierung bei Inbetriebnahme)--83
Bestellnummer des Heizgerätes 7777 777 777 (Wert von Heizgerät)--
Fertigungsdatum des Heizgerätes27.06.2005 (Wert von Heizgerät)--
Bestellnummer und Typ des Reglers7 777 777 777 FW 500 (Fester Wert ab Werk)--
Fertigungsdatum des Reglers 27.06.2005 (Fester Wert ab Werk)--
Version der Reglersoftware JF11.12 (Fester Wert ab Werk)--

8.1.9 FACHMANN EBENE: Estrichtrocknung

MenüstrukturEstrichtrocknungGrund-einstellungEinstellbereichPersönliche EinstellungBeschreibung ab Seite
Estrichtrocknung abbrechen^1) Nein Nein / Ja83
Maximale Vorlauftemperatur 25°C25°C ... 60°C °C
Haltedauer der max. Vorlauftem-peratur1 d 1 d ... 20 d d
Gesamtdauer der Estrichtrock-nungberechnet berechnet ... 60 d(nicht niedriger als „Haltedauer der max. Vorlauftemperatur“)-
Startdatum ---.---.---- Heute ...31.12.2099(in Jahr/Monat/Tag-Schritten)
Startzeit--:--00:00 ... 23:59(in Stunden/Minuten-Schritten)

1) Nur verfügbar, wenn „Estrichtrocknung“ aktiv ist.

8.1.10 FACHMANN EBENE: Ausgangstest

Menüstruktur AusgangstestGrund-einstellungEinstellbereichPersönliche EinstellungBeschreibung ab Seite
Alle Ausgangstests beenden NeinNein / Ja83
Pumpe Heizkreis 1 AutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein / Manuell Aus
Pumpe Heizkreis 2 AutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein / Manuell Aus
Mischer Heizkreis 1 AutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell 100 % offen / Manuell 50 % offen / Manuell 0 % offen
Mischer Heizkreis 2 AutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell 100 % offen / Manuell 50 % offen / Manuell 0 % offen
Speicherladepumpe System I AutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein / Manuell Aus
Speicherladepumpe System II AutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein / Manuell Aus
Zirkulationspumpe System I AutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein / Manuell Aus
Zirkulationspumpe System II AutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein / Manuell Aus
Pumpe IEM Kanal A AutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein / Manuell Aus
Pumpe IEM Kanal B AutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein / Manuell Aus
Pumpe IEM Kanal C AutomatikbetriebAutomatikbetrieb / Manuell Ein / Manuell Aus

8.2 Heizungssystem konfigurieren

Fachmann Ebene: Systemkonfiguration

Junkers FW 500 - Fachmann Ebene: Systemkonfiguration - 1

Ein Anlagenbeispiel finden Sie in Kapitel 2.6 auf Seite 12. Weitere Beispiele können Sie in der Anleitung des IPM oder in den Planungsunterlagen finden.

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie das System automatisch oder manuell konfigurieren möchten, z. B. bei Inbetriebnahme oder bei Änderung der Anlage.

  • Automat. Systemkonfiguration starten für automatisches Konfigurieren starten.
  • Warmwasser System I Konfiguration für die manuelle Konfiguration des Warmwasser System I.
  • Warmwasser System II Konfiguration für die manuelle Konfiguration des Warmwasser System II.
  • Maximale Speichertemperatur: Dieser Menüpunkt ist nur verfügbar, wenn ein Speicher oder eine Frischwasserstation verwendet wird:

-Bei Einsatz eines Speichers:

Junkers FW 500 - Fachmann Ebene: Systemkonfiguration - 2

Warnung: Verbrühungsgefahr! Durch eine Speichertemperatur von über 60°C.

▶Wenn die Begrenzung der Speichertemperatur > 60°C eingestellt wird, einen thermostatischen Trinkwassermischer oder die Warmwasserkomfortgruppe (WWKG) in die Warmwasserleitung einbauen.
▶Trinkwassermischer auf max. 60°C einstellen.

-Bei Einsatz einer Frischwasserstation: funktionsbedingt muss die Vorlauftemperatur für die Frischwasserstation höher ein-

gestellt werden, als die gewünschte Warmwasserauslauftemperatur. Der in der Frischwasserstation eingebaute Trinkwassermischer verhindert bei korrekter Einstellung zu hohe Warmwassertemperaturen.

  • Heizkreis 1 Konfiguration für die Konfiguration des Heizkreises 1.
    •Heizkreis 1 Fernbedienung für die Deaktivierung oder Aktivierung der Fernbedienung im Heizkreis 1.
  • Heizkreis 2 Konfiguration für die Konfiguration des Heizkreises 2.
    •Heizkreis 2 Fernbedienung für die Deaktivierung oder Aktivierung der Fernbedienung im Heizkreis 2.
  • Zirkulationspumpe System I: Dieser Menüpunkt ist nur verfügbar, wenn eine Zirkulationspumpe im Warmwassersystem I installiert ist.
  • Zirkulationspumpe System II: Dieser Menüpunkt ist nur verfügbar, wenn eine Zirkulationspumpe im Warmwassersystem II installiert ist.

Bei der Erstinbetriebnahme einer Heizungsanlage gehen Sie wie folgt vor:

Kodierung aller BUS-Teilnehmer entsprechend Ihrer Funktion einstellen (z. B. IPM 1 für Heizkreis 1, usw.).
▶Automatisches Konfigurieren starten.
▶Die anderen Menüpunkte unter Systemkonfiguration prüfen und falls erforderlich manuell an die aktuelle Anlage anpassen.

Junkers FW 500 - Fachmann Ebene: Systemkonfiguration - 3

Das Solarsystem der Heizungsanlage muss manuell konfiguriert werden (→ Kapitel 8.4, Seite 73). der automatischen Systemkonfiguration des Heizungssystems wird das Solarsystem nicht konfiguriert.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 59.

8.3 Parameter für Heizung

Fachmann Ebene: Heizungsparameter

Junkers FW 500 - Fachmann Ebene: Heizungsparameter - 1

Den Vorlauftemperaturregler am Heizgerät auf die maximal benötigte Vorlauftemperatur einstellen.

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie die Parameter für die gesamte Heizungsanlage oder für einzelne vom Regler FW 500 gesteuerte Heizkreise einstellen möchten. Mit diesen Parametern werden z. B. die Heizkurven berechnet.

8.3.1 Parameter für die gesamte Heizungsanlage

Fachmann Ebene: Heizungsparameter

- Minimale Außentemperatur: Stellen Sie unter diesem Menüpunkt die zu erwartende minimale Außentemperatur (Auslegungsfall für die gesamte Heizungsanlage) ein (Richtwerte → Bild 22 und Tabelle 7).

Eine niedrige Außentemperatur ergibt eine flache Heizkurve.

Junkers FW 500 - Fachmann Ebene: Heizungsparameter - 1

geo | City | Temperature Range | | -------------- | ----------------- | | Flensburg | -10°C | | Kiel | -12°C | | Hamburg | -14°C | | Lübeck | -14°C | | Rostock | -14°C | | Bremen | -14°C | | Schwedt | -14°C | | Berlin | -14°C | | Frankfurt / O | -16°C | | Hannover | -14°C | | Braunschweig | -14°C | | Magdeburg | -14°C | | Halle | -14°C | | Leipzig | -14°C | | Dresden | -14°C | | Chemnitz | -14°C | | Erfurt | -14°C | | Kassel | -14°C | | Essen | -14°C | | Bielefeld | -14°C | | Münster | -14°C | | Frankfurt / M | -14°C | | Mannheim | -14°C | | Würzburg | -14°C | | Nürnberg | -14°C | | Saarbrücken | -14°C | | Karlsruhe | -14°C | | Stuttgart | -14°C | | Augsburg | -14°C | | München | -14°C | | Regensburg | -14°C | | Freiburg | -14°C |

Bild 22 Minimale Außentemperatur für Deutschland

OrtMinimale Außentemperatur in °COrtMinimale Außentemperatur in °C
Athen -2 Neapel -2
Berlin -15 Nizza ±0
Brüssel -10 Paris -10
Budapest -12 Prag -16
Bukarest -20 Riga-20
Hamburg -12 Rom -1
Helsinki-24 Sewastopol-12
Istanbul-4 Stockholm-19
Kopenhagen-13 Tallinn-21
Lissabon±0Valencia-1
London-1 Vilnius-23
Madrid-4 Wien -15
Marseille-6 Zürich-16
Moskau-30

Tab. 7 Minimale Außentemperaturen für Europa

- Speicherfähigkeit des Gebäudes: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um den Faktor für die Wärmespeicherfähigkeit des Gebäudes einzustellen.

- ≥ 50%: Gebäude mit schwerer Bauweise (z. B. Steinhaus mit dicken Wänden).

- ≤50%: Gebäude mit leichter Bauweise (z. B. Wochenendhaus aus Holz).

- Intern. Raumtemperaturfühler abgleichen:

Dieser Menüpunkt erscheint nur, wenn der Regler an der Wand montiert ist.

Verwenden Sie diesen Menüpunkt, wenn Sie die angezeigte Raumtemperatur korrigieren möchten.

▶Geeignetes Präzisions-Messinstrument in der Nähe des FW 500 anbringen. Das Präzisions-Messinstrument darf keine Wärme an den FW 500 abgeben.
▶1 Stunde lang Wärmequellen wie Sonnenstrahlen, Körperwärme usw. fernhalten.
▶Differenz der angezeigten Temperaturen ermitteln ( T_Referenz - T_FW 500 ) und als Korrek-turwert einstellen.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 59.

8.3.2 Parameter für die Heizkreise

Menü: Heizungsparameter > Heizkreis 1 ... Heizkreis 2

•Heizungstyp im Heizkreis: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um den Heizungstyp für den Heizkreis 1 und/oder Heizkreis 2 einzustellen:

-Fußpunkt/Endpunkt: Grundeinstellwerte für eine Heizkurve in gerader Form, nach der klassischen Fußpunkt/Endpunkt Methode werden übernommen.
-Fußbodenheizung: Grundeinstellwerte für eine Heizkurve in gekrümmter Form, passend zu einem Fußbodenheizkreis werden übernommen.
-Radiatoren: Grundeinstellwerte für eine Heizkurve in gekrümmter Form, passend zu einem Radiatorenheizkreis werden übernommen.
-Konvektoren: Grundeinstellwerte für eine Heizkurve in gekrümmter Form, passend zu einem Konvektorenheizkreis werden übernommen.

Junkers FW 500 - Menü: Heizungsparameter &gt; Heizkreis 1 ... Heizkreis 2 - 1

Für den jeweiligen Heizungstyp nicht benötigte Parameter werden ausgeblendet.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 59.

Junkers FW 500 - Menü: Heizungsparameter &gt; Heizkreis 1 ... Heizkreis 2 - 2

Bild 23 Grundeinstellung der Heizkurve für Fußpunkt/Endpunkt Methode

Junkers FW 500 - Menü: Heizungsparameter &gt; Heizkreis 1 ... Heizkreis 2 - 3

Bild 25 Grundeinstellung der Heizkurve für Radiatorenheizung

Junkers FW 500 - Menü: Heizungsparameter &gt; Heizkreis 1 ... Heizkreis 2 - 4

line | AT (°C) | VL (°C) | | :--- | :--- | | -20 | 50 | | -10 | 40 | | 0 | 30 | | +10 | 20 | | +20 | 20 | 6720 612 481-29.1R

Bild 24 Grundeinstellung der Heizkurve für Fußbodenheizung

Junkers FW 500 - Menü: Heizungsparameter &gt; Heizkreis 1 ... Heizkreis 2 - 5

line | AT | VL | | ---- | ---- | | +20 | 25 | | +10 | 45 | | 0 | 60 | | -10 | 75 | | -20 | 80 |

Bild 26 Grundeinstellung der Heizkurve für Konvektorenheizung

AT Außentemperatur
VL Vorlauftemperatur

Grundeinstellung der Parameter für HeizkurveFußpunkt/EndpunktFußbodenheizungRadiatorenKonvektoren
Heizflächenexponent (Festwert), Krümmung der Heizkurve-1,1 1,3 1,4
Minimale Außentemperatur - -15°C -15°C-15°C
Fußpunkt25°C---
Endpunkt75°C---
Auslegungstemperatur-45°C75°C80°C
Maximale Vorlauftemperatur80°C55°C80°C80°C
Raumtemperatur Offset0,0K0,0K0,0K0,0K
Heizung aus bei Außentemperatur20°C20°C20°C20°C
  • Fußpunkt: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um den Fußpunkt der Heizkurve nach der klassischen Fußpunkt/Endpunkt Methode für den Heizkreis 1 und/oder Heizkreis 2 einzustellen.
  • Endpunkt: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um den Endpunkt der Heizkurve nach der klassischen Fußpunkt/Endpunkt Methode für den Heizkreis 1 und/oder Heizkreis 2 einzustellen.
  • Auslegungstemperatur: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Vorlaufsolltemperatur im Auslegungsfall passend zum jeweiligen Heizungstyp für den Heizkreis 1 und/oder Heizkreis 2 einzustellen:

  • Für Fußbodenheizung z. B. 45 °C Vorlauf- solltemperatur.

  • Für Radiatoren z. B. 75 °C Vorlaufsolltemperatur.
  • Für Konvektoren z. B. 80 °C Vorlaufsolltemperatur.

- Maximale Vorlauftemperatur: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die maximale Vorlauf-solltemperatur passend zum jeweiligen Heizungstyp für den Heizkreis 1 und/oder Heizkreis 2 einzustellen:

  • Für Fußbodenheizung z. B. 55 °C maximale Vorlaufsolltemperatur.
  • Für Radiatoren z. B. 80 °C maximale Vorlauf solltemperatur.
  • Für Konvektoren z. B. 80 °C maximale Vorlauf solltemperatur.

•Raumeinfluss: Dieser Menüpunkt erscheint nur, wenn der Regler an der Wand montiert ist.

Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um den Raumtemperatureinfluss auf die Heizkurve für den Heizkreis 1 und/oder Heizkreis 2 einstellen:

  • 0%: Kein Raumtemperatureinfluss
    -100%: maximaler Raumtemperatureinfluss.

•Raumeinfluss wirkt bei Betriebsarten: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Betriebsarten bei denen der Raumtemperature-influss aktiv sein soll für den Heizkreis 1 und/oder Heizkreis 2 auszuwählen:

–Sparen-Frost: Raumtemperatureinfuss nur für diese Betriebsarten aktiv.
-Heizen-Sparen-Frost: Raumtemperatureinfuss immer aktiv.

- Fühler für Raumeinfluss: Dieser Menüpunkt erscheint nur, wenn eine Fernbedienung FB 10 angeschlossen ist.

Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um den Temperaturfühler für den Raumtemperature-influss für den Heizkreis 1 und/oder Heizkreis 2 auswählen:

-Niedrigere Temp.: Von den im FW 500 und im FB 10 eingebauten Temperaturfühlern wird der mit der niedrigeren gemessenen Temperatur verwendet.
- Interner Fühler: Der im Regler FW 500 eingebaute Temperaturfühler wird verwendet.
-Fühler in FB10: Der in der Fernbedienung FB 10 eingebaute Temperaturfühler wird verwendet.

- Raumtemperatur Offset: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die dauerhafte Anhebung der gewünschten Raumtemperatur für den Heizkreis 1 und/oder Heizkreis 2 einzustellen, z. B., um systembedingte Abweichungen zu korrigieren.

•Heizung aus bis zum tieferen Temp. Niveau: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Auskühlphase für den Heizkreis 1 und/oder Heizkreis 2 auszuwählen:

-Nein: Heizbetrieb entsprechend Heizkurve.
-Ja: Heizbetrieb entsprechend Heizkurve, jedoch kein Heizbetrieb in der Abkühlphase. Erst ab dem Zeitpunkt, an dem die Raumtemperatur zum ersten Mal die gewünschte Raumtemperatur der nächst-tieferen Betriebsart (z. B. Sparen mit

15,0 °C) erreicht, wird entsprechend dieser Betriebsart geheizt.

•Heizung aus bei Außentemperatur: Verwen- den Sie diesen Menüpunkt, um die Außentem- peratur für den Heizkreis 1 und/oder

Heizkreis 2 einzustellen, bei der die Heizung ausschalten soll:

- 10°C ... 25°C: Außentemperatur bei der die Heizung ausschaltet.

-99°C: Funktion ausgeschaltet, d. h. die Heizung kann bei jeder Außentemperatur einschalten.

- Frostgrenztemperatur: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Frostgrenztemperatur einzustellen, bei der die Heizung für den Heizkreis 1 und/oder Heizkreis 2 einschalten soll.

-Überschreitet die Außentemperatur die eingestellte Frostgrenztemperatur um 1 K(°C) und es liegt keine Wärmeanforderung vor, wird die Heizungspumpe im Heizkreis ausgeschaltet.

-Unterschreitet die Außentemperatur die eingestellte Frostgrenztemperatur, wird die Heizungspumpe im Heizkreis eingeschaltet (Anlagenfrostschutz).

Junkers FW 500 - Menü: Heizungsparameter &gt; Heizkreis 1 ... Heizkreis 2 - 6

Warnung: Zerstörung von heizwasserführenden Anlagenteilen bei zu niedrig eingestellter Frostgrenze und längerer Außentemperatur unter 0 °C!

▶Grundeinstellung der Frostgrenze (3 °C) nur durch den Fachmann anlagenverträglich anpassen lassen.

▶Frostgrenze nicht zu niedrig einstellen.

Schäden durch eine zu niedrig eingestellte Frostgrenze sind von der Gewährleistung ausgeschlossen!

• Raumtemperaurfühler in FB10 abgleichen:

Dieser Menüpunkt erscheint nur, wenn eine Fernbedienung FB 10 dem Heizkreis 1 und/oder Heizkreis 2 zugeordnet ist.

Verwenden Sie diesen Menüpunkt, wenn Sie den angezeigten Raumtemperaturwert korrigieren möchten.

▶Geeignetes Präzisions-Messinstrument in der Nähe des FB 10 anbringen. Das Präzisions-Messinstrument darf keine Wärme an den FB 10 abgeben.
▶1 Stunde lang Wärmequellen wie Sonnenstrahlen, Körperwärme usw. fernhalten.
▶Differenz der angezeigten Temperaturen ermitteln ( T_Referenz - T_FB 10 ) und als Korrek- turwert einstellen.
- Mischerlaufzeit: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Mischerlaufzeit auf die Laufzeit des eingesetzten Mischerstellmotors für den Heizkreis 1 und/oder Heizkreis 2 einzustellen.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 59.

8.4 Solarsystem konfigurieren

Junkers FW 500 - Solarsystem konfigurieren - 1

Das Solarsystem der Heizungsanlage muss manuell konfiguriert werden. Bei der automatischen Systemkonfiguration des Heizungssystems ( Kapitel 8.2, Seite 67) wird das Solarsystem nicht konfiguriert.

Fachmann Ebene: Solarsystem konfig.

Junkers FW 500 - Fachmann Ebene: Solarsystem konfig. - 1

Ein Anlagenbeispiel finden Sie in Kapitel 2.6 auf Seite 12. Weitere Beispiele können Sie in der Anleitung des ISM oder in den Planungsunterlagen finden.

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie das Solar-system konfigurieren möchten. z. B. bei Inbetriebnahme oder bei Änderung der Anlage.

- Solarsystem: Installiertes Solargrundsystem auswählen:

-1. Standardsystem: Standardsystem für solare Warmwassererwärmung.
-2. Hzg. Unterstützung: Solare Warmwassererwärmung mit Heizungsunterstützung über einen Solarspeicher.
-3. Vorwärmsystem: Zentralpufferspeicher für Heizungsunterstützung und solare Warmwasserbereitung
- 4.Red. Vorwärmsystem: Zentralpufferspeicher zur solaren Warmwasserbereitung

- Solar Option A 2. Kollektorfeld für ein zweites Kollektorfeld (z. B. bei Ost/West-Ausrichtung)

- Solar Option B Umladesystem für ein Solarumladesystem (nur in Verbindung mit 1. Standardsystem)

•Solar Option C Vor-/Nachrangsystem für ein Vor-/Nachrangsystem

•Solar Option D Ext. Wärmetauscher für einen externen Wärmetauscher
- Solar Option E Therm. Desinfektion für die thermische Desinfektion
- Solar Option F Temp. Diff. Regler für die Temperaturdifferenz-Regelung (nicht in Verbindung mit 3. Vorwärmsystem)

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 60.

8.5 Parameter für Solarsystem

Junkers FW 500 - Parameter für Solarsystem - 1

Solaranlage nach den Dokumenten der Solaranlage befüllen, entlüften und für die Inbetriebnahme nach diesem Kapitel vorbereiten.

Fachmann Ebene: Solarsys. Parameter

Die Grundeinstellung der Parameter in diesem Menü ist für viele gängige Anlagendimensionen geeignet. Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie die Parameter auf die installierte Solaranlage fein abstimmen möchten.

Junkers FW 500 - Fachmann Ebene: Solarsys. Parameter - 1

Bei den Angaben in den Klammern handelt es sich um Positionen, die auch in den Anschlussplänen mit Anlagenbeispielen in der Installationsanleitung des ISM verwendet werden.

8.5.1 Solarsystem in Betrieb nehmen

Fachmann Ebene: Solarsys. Parameter

Bevor Sie das Solarsystem in Betrieb nehmen müssen Sie:

▶Das Solarsystem befüllen und entlüften.
▶Die Parameter für das Solarsystem kontrollieren und, falls erforderlich, auf das installierte Solarsystem fein abstimmen.
- Solarsystem in Betrieb nehmen: Verwenden Sie diesen Menüpunkt zur Inbetriebnahme des Solarsystems.

-Ja: Solarsystem aktiv. Die ISM-Schaltausgänge sind für den Regelbetrieb freigeschaltet.
-Nein: Solarsystem nicht aktiv. Die ISM-Schaltausgänge sind für den Regelbetrieb gesperrt, können jedoch manuell eingeschaltet werden.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 63.

8.5.2 Parameter für das Solarstandardsystem

Menü: Solarsys. Parameter > 1. Standardsystem Verwenden Sie dieses Menü, um die Parameter des Solarsystems einzustellen, wenn sie es zur Warmwasserbereitung einsetzen.

  • SP: Einschalttemperaturdifferenz: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Einschalttemperaturdifferenz für die Solarpumpe (SP) einzustellen. Steigt die Differenz aus Kollektortemperatur (T1) und Speichertemperatur im Solarspeicher (T2) über den eingestellten Wert, wird die Solarpumpe (SP) eingeschaltet.
  • SP: Ausschalttemperaturdifferenz: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Ausschalttemperaturdifferenz für die Solarpumpe (SP) einzustellen. Fällt die Differenz aus Kollektortemperatur (T1) und Speichertemperatur im Solarspeicher (T2) unter den eingestellten Wert, wird die Solarpumpe (SP) ausgeschaltet.
    •T2: Max. Temperatur Solarspeicher: Detail- lierte Beschreibung zu T2: Max. Temperatur Solarspeicher → Seite 49.
  • Maximale Kollektortemperatur: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Maximale Temperatur am Kollektortemperaturfühler (T 1 ) einzustellen. Steigt die am Kollektorfühler (T 1 ) gemessene Temperatur über den eingestellten Wert, wird der Betrieb der Solarpumpe (SP) so lange

gesperrt, bis die Temperatur wieder unter den eingestellten Wert abfällt.

Junkers FW 500 - Parameter für das Solarstandardsystem - 1

Bei Temperaturen über 140°C und Systemdruck < 4 bar verdampft die Wärmeträgerflüssigkeit im Kollektor. Die Solarpumpe bleibt solange gesperrt bis der Kollektor eine Temperatur erreicht hat bei der sich kein Dampf mehr im Solarkreis befindet.

•SP: Betriebsart Solarpumpe 1. Kollektorfeld:

Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Betriebsart der Solarpumpe (SP) auszuwählen:

-Automatikbetrieb: Automatischer Regelbetrieb entsprechend der eingestellten Parameter.
-Manuell Ein: Schaltet die Pumpe dauerhaft ein (z. B. zum Entlüften der Solaranlage bei Inbetriebnahme).
-Manuell Aus: Schaltet die Pumpe dauerhaft aus (z. B. bei Wartungsarbeiten an der Solaranlage ohne den Heizbetrieb zu unterbrechen).

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 61.

8.5.3 Parameter für solare Heizungsunterstützung

Menü: Solarsys. Parameter > 2. Hzg. Unterstützung

Verwenden Sie dieses Menü, wenn um die Parameter des Solarsystems einzustellen, wenn sie es zur Heizungsunterstützung einsetzen.

- DWU1: Einschalttemperaturdifferenz: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Einschalttemperaturdifferenz für das Ventil zur Rücklauftemperaturanhebung (DWU1) einzustellen. Steigt die Differenz aus der Temperatur im Solarspeicher (T3) und der Heiznetzrücklauf-

Temperatur (T4) über den eingestellten Wert, schaltet die Rücklauftemperaturanhebung (DWU1) ein.

- DWU1: Ausschalttemperaturdifferenz: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Ausschalttemperaturdifferenz für das Ventil zur Rücklauftemperaturanhebung (DWU1) einzustellen.

Fällt die Differenz aus der Temperatur im Solarspeicher (T3) und der Heiznetzrücklauf-Temperatur (T4) unter den eingestellten Wert, schaltet die Rücklauftemperaturanhebung (DWU1) aus.

•DWU1: Betriebsart Ventil Rücklaufanhe-

bung: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Betriebsart des Ventils zur Rücklauftemperaturanhebung (DWU1) auszuwählen.

-Automatikbetrieb: Automatischer Regelbetrieb entsprechend der eingestellten Parameter.

-Manuell Ein: Der Stellantrieb des Ventils erhält das Schaltsignal und wird entsprechend der Bauart des Ventils dauerhaft geöffnet oder geschlossen (z. B. für Funktionstest).

-Manuell Aus: Der Stellantrieb des Ventils erhält kein Schaltsignal und bleibt entsprechend der Bauart des Ventils dauerhaft geschlossen oder geöffnet (z. B. für Funktionstest).

•DWU1: Schaltsignal Ventil Rücklaufanhe-

bung: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um das Schaltsignal für das Ventil zur Rücklauf-temperaturanhebung (DWU1) umzukehren:

–Nicht umgekehrt: Das Schaltsignal bleibt unverändert.

-Umgekehrt: Das Schaltsignal für öffnen und schließen wird getauscht (z. B. bei falscher Montage des DWU1).

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 61.

8.5.4 Parameter für Vorwärmsystem

Menü: Solarsys. Parameter > 3. Vorwärmsystem

Verwenden Sie dieses Menü, um die Parameter des Solarsystems 3. Vorwärmsystem einzustellen.

- UL: Einschalttemperaturdifferenz: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Einschalttemperaturdifferenz für die Pumpe zur Speicherumladung (UL) einzustellen. Steigt die Differenz aus der Temperatur im Solarspeicher oben (T5) und der Temperatur im Bereitschaftsspeicher (T6) über den eingestellten Wert, wird die Pumpe zur Speicherumladung (UL) eingeschaltet.

- UL: Ausschalttemperaturdifferenz: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Ausschalttemperaturdifferenz für die Pumpe zur Speicherumladung (UL) einzustellen. Fällt die Differenz aus der Temperatur im Solarspeicher oben (T5) und der Temperatur im Bereitschaftsspeicher (T6) unter den eingestellten Wert, wird die Pumpe zur Speicherumladung (UL) ausgeschaltet.

•T6: Max. Temp. Bereitschaftsspeicher: Speichertemperatur > 60 °C bei Warmwasserspeichern nur mit Begrenzung der Zapftemperatur über thermostatischen Trinkwassermischer.

-UL: Betriebsart Umladepumpe: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Betriebsart der Umladepumpe (UL) auszuwählen.

-Automatikbetrieb: Automatischer Regelbetrieb entsprechend der eingestellten Parameter.

-Manuell Ein: Schaltet die Pumpe dauerhaft ein (z. B. für Funktionstest bei Inbetriebnahme).

-Manuell Aus: Schaltet die Pumpe dauerhaft aus (z. B. bei Wartungsarbeiten an der Pumpe ohne den Heizbetrieb zu unterbrechen).

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 62.

8.5.5 Parameter für das zweite Kollektorfeld

Menü: Solarsys. Parameter > A 2. Kollektorfeld

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie die Parameter des zweiten Kollektorfeldes (Option A) ändern wollen.

•PA: Einschalttemperaturdifferenz: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Einschalttemperaturdifferenz der Solarpumpe am zweiten Kollektorfeld (PA) einzustellen. Steigt die Differenz aus Kollektortemperatur (TA) und Speichertemperatur im Solarspeicher (T2) über den eingestellten Wert, wird die Solarpumpe am zweiten Kollektorfeld (PA) eingeschaltet.

•PA: Ausschalttemperaturdifferenz: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Ausschalttemperaturdifferenz der Solarpumpe am zweiten Kollektorfeld (PA) einzustellen. Fällt die Differenz aus Kollektortemperatur (TA) und Speichertemperatur im Solarspeicher (T2) unter den eingestellten Wert, wird die Solarpumpe am zweiten Kollektorfeld (PA) ausgeschaltet.

•PA: Betriebsart Solarpumpe 2. Kollektorfeld:

Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Betriebsart der Solarpumpe am zweiten Kollektorfeld (PA) auszuwählen.

-Automatikbetrieb: Automatischer Regelbetrieb entsprechend der eingestellten Parameter.
-Manuell Ein: Schaltet die Pumpe dauerhaft ein (z. B. zum Entlüften der Solaranlage bei Inbetriebnahme).
-Manuell Aus: Schaltet die Pumpe dauerhaft aus (z. B. bei Wartungsarbeiten an der Solaranlage ohne den Heizbetrieb zu unterbrechen).

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 62.

8.5.6 Parameter für das Solarumladesystem

Menü: Solarsys. Parameter > B Umladesystem

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie die Parameter für das Solarumladesystem ändern wollen.

•PB: Einschalttemperaturdifferenz: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Einschalttemperaturdifferenz für die Umladepumpe im Trinkwasserbereich (PB) einzustellen. Steigt die Differenz aus der gemessenen Temperatur im Solarspeicher (T2) und der am Speicher B gemessenen Temperatur (TB) über den eingestellten Wert, wird die Umladepumpe im Trinkwasserbereich (PB) eingeschaltet.
- PB: Ausschalttemperaturdifferenz: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Einschalttemperaturdifferenz für die Umladepumpe im Trinkwasserbereich (PB) einzustellen. Fällt die Differenz aus der gemessenen Temperatur im Solarspeicher (T2) und der am Speicher B gemessenen Temperatur (TB) unter den eingestellten Wert, wird die Umladepumpe im Trinkwasserbereich (PB) ausgeschaltet
•TB: Max. Temperatur Speicher B: Detaillierte Beschreibung zu TB: Max. Temperatur Speicher B → Seite 49.
•PB: Betriebsart Umladepumpe: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Betriebsart der Umladepumpe im Trinkwasserbereich (PB) auszuwählen.

-Automatikbetrieb: Automatischer Regelbetrieb entsprechend der eingestellten Parameter.
-Manuell Ein: Schaltet die Pumpe dauerhaft ein (z. B. für Funktionstest bei Inbetriebnahme).
-Manuell Aus: Schaltet die Pumpe dauerhaft aus (z. B. bei Wartungsarbeiten an der Pumpe ohne den Heizbetrieb zu unterbrechen).

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 62.

8.5.7 Parameter für das Vor-/Nachrangsystem

Menü: Solarsys. Parameter > C Vor-/Nachrang-system

- Anlagentyp des Vor/Nachrangsystems: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Konfiguration für das installierte Vor-/Nachrangsystem auszuwählen.

-Pumpe - Pumpe: Solarspeicher wird über Solarpumpe (SP) und Speicher C wird über Solarpumpe (PC) geladen.
-Pumpe - Ventil: Solarspeicher und Speicher C werden über eine Solarpumpe (SP) und Vor-/Nachrangventil (DWUC) geladen.

Junkers FW 500 - Menü: Solarsys. Parameter &gt; C Vor-/Nachrang-system - 1

flowchart
graph TD
    subgraph Left_Circuit
        A["S...solarC"] --> B["PC"]
        A --> C["S...solar"]
        C --> D["SP"]
    end
    subgraph Right_Circuit
        E["S...solarC"] --> F["DWUC"]
        F --> G["M"]
        G --> H["SP"]
        H --> I["S...solar"]
        I --> J["SWIC"]
        style Left_Circuit fill:#f9f,stroke:#333
        style Right_Circuit fill:#bbf,stroke:#333

Bild 27

•TC: Max. Temperatur Speicher C: Detaillierte Beschreibung zu TC: Max. Temperatur Speicher C → Seite 49.
•Vorrangspeicher: Verwenden Sie dieses Menü, um den Vorrangspeicher auszuwählen.

-Solarspeicher: Der Solarspeicher soll vor dem Speicher C geladen werden.
-Speicher C: Der Speicher C soll vor dem Solarspeicher geladen werden.

- Prüfdauer für Ladewechsel: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Prüfdauer für Ladewechsel von Vorrangspeicher auf den Nachrangspeicher einzustellen.

Die Solarpumpen werden, wenn gerade der der Nachrangspeicher beladen wird, in regelmäßigen Zeitabständen (siehe Prüfintervall für Ladewechsel alle) für den eingestellten

Zeitraum ausgeschaltet. Dadurch steigt die Temperatur im Kollektor an und die erforderliche Temperaturdifferenz für das Beladen des Vorrangspeichers wird ggf. in diesem Zeitraum erreicht.

  • Prüfintervall für Ladewechsel alle: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um das Prüfintervall für Ladewechsel von Vorrangspeicher auf den Nachrangspeicher einzustellen.
  • DWUC: Schaltsignal Vor-/Nachrangventil: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um das Schaltsignal für das Vor-/Nachrangventil (DWUC) umzukehren:

-Nicht umgekehrt: Das Schaltsignal bleibt unverändert.
-Umgekehrt: Das Schaltsignal für öffnen und schließen wird getauscht (z. B. bei falscher Montage des DWUC).

•PC: Betriebsart Solarpumpe: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Betriebsart der Solarpumpe (PC) auszuwählen.

-Automatikbetrieb: Automatischer Regelbetrieb entsprechend der eingestellten Parameter.
-Manuell Ein: Schaltet die Pumpe dauerhaft ein (z. B. zum Entlüften der Solaranlage bei Inbetriebnahme).
-Manuell Aus: Schaltet die Pumpe dauerhaft aus (z. B. bei Wartungsarbeiten an der Solaranlage ohne den Heizbetrieb zu unterbrechen).

- DWUC: Betriebsart Vor-/Nachrangventil: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Betriebsart des Vor-/Nachrangventils (DWUC) auszuwählen.

  • Automatikbetrieb: Automatischer Regelbetrieb entsprechend der eingestellten Parameter.
    -Manuell Ein: Der Stellantrieb des Ventils erhält das Schaltsignal und wird dauerhaft geöffnet oder geschlossen (z. B. für Funktionstest).

-Manuell Aus: Der Stellantrieb des Ventils erhält kein Schaltsignal und bleibt dauerhaft geschlossen oder geöffnet (z. B. für Funktionstest).

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 62.

8.5.8 Parameter für externen Wärmetauscher

Menü: Solarsys. Parameter > D Ext. Wärmetauscher

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie einen externen Wärmetauscher in Ihrem Solarsystem haben.

•PD: Einschalttemperaturdifferenz: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Einschalttemperaturdifferenz für die

Sekundärkreispumpe (PD) zwischen dem externen Wärmetauscher und dem Solarspeicher einzustellen.

Steigt die Differenz aus der gemessenen Temperatur am primärseitigen Eintritt des Wärmetauschers (TD) und der am Solarspeicher unten gemessenen Temperatur (T2) über den eingestellten Wert, wird die Sekundärkreispumpe (PD) eingeschaltet.

- PD: Ausschalttemperaturdifferenz: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Ausschalttemperaturdifferenz für die

Sekundärkreispumpe (PD) zwischen dem externen Wärmetauscher und dem Solarspeicher einzustellen.

Fällt die Differenz aus der gemessenen Temperatur am primärseitigen Eintritt des Wärmetauschers (TD) und der am Solarspeicher unten gemessenen Temperatur (T2) unter den eingestellten Wert, wird die Sekundärkreispumpe (PD) ausgeschaltet.

• PD:Betriebsart Pumpe für Sekundärkreis:

Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Betriebsart der Sekundärkreispumpe (PD) zwischen dem externen Wärmetauscher und dem Solarspeicher auszuwählen:

-Automatikbetrieb: Automatischer Regelbetrieb entsprechend der eingestellten Parameter.

-Manuell Ein: Schaltet die Pumpe dauerhaft ein (z. B. für Funktionstest bei Inbetriebnahme).

-Manuell Aus: Schaltet die Pumpe dauerhaft aus (z. B. bei Wartungsarbeiten an der Pumpe ohne den Heizbetrieb zu unterbrechen).

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 63.

8.5.9 Parameter für thermische Desinfektion

Menü: Solarsys. Parameter > E Therm. Desinfektion

Verwenden Sie dieses Menü, wenn Sie einen Speicher thermisch desinfizieren wollen (Option E).

•Thermische Desinfektion Solarspeicher: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die thermische Desinfektion des Solarspeichers ein- oder auszuschalten.

-Ja: Thermische Desinfektion aktiv. Die Pumpe (PE) wird über die Einstellungen im Menü Therm. Desinfektion (→ Kapitel 6.3.6 auf Seite 47) angesteuert und das gesamte Speichervolumen wird auf die zur thermischen Desinfektion erforderliche Temperatur erwärmt. Während der thermischen Desinfektion wird geprüft, ob die zur Desinfektion erforderliche Temperatur am unteren Speichertemperaturfühler (T₂) erreicht wird.

-Nein: Thermische Desinfektion für den Solarspeicher nicht aktiv.

•Thermische Desinfektion Speicher B: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die thermische Desinfektion des Speichers B ein- oder auszuschalten.

-Ja: Thermische Desinfektion aktiv. Die Pumpe (PE) wird über die Einstellun-

gen im Menü Therm. Desinfektion

(→ Kapitel 6.3.6 auf Seite 47) angesteuert und das gesamte Speichervolumen wird auf die zur thermischen Desinfektion erforderliche Temperatur erwärmt. Während der thermischen Desinfektion wird geprüft, ob die zur Desinfektion erforderliche Temperatur am oberen Speichertemperaturfühler (TB) erreicht wird.

-Nein: Thermische Desinfektion für Speicher B nicht aktiv.

•Thermische Desinfektion Speicher C: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die thermische Desinfektion des Speicher C ein- oder auszuschalten:

-Ja: Thermische Desinfektion aktiv.

Die Pumpe (PE) wird über die Einstellungen im Menü Therm. Desinfektion

(→ Kapitel 6.3.6 auf Seite 47) angesteuert und das gesamte Speichervolumen wird auf die zur thermischen Desinfektion erforderliche Temperatur erwärmt. Während der thermischen Desinfektion wird geprüft, ob die zur Desinfektion erforderliche Temperatur am unteren Speichertemperaturfühler (TC) erreicht wird.

-Nein: Thermische Desinfektion für Speicher C nicht aktiv.

- PE: Betriebsart Pumpe für therm. Desinfek.:

Verwenden Sie diesen Menüpunukt, um die-Betriebsart der Pumpe (PE) für thermische Desinfektion auszuwählen.

-Automatikbetrieb: Automatischer Regelbetrieb entsprechend der eingestellten Parameter.

-Manuell Ein: Schaltet die Pumpe dauerhaft ein (z. B. für Funktionstest bei Inbetriebnahme).

-Manuell Aus: Schaltet die Pumpe dauerhaft aus (z. B. bei Wartungsarbeiten an der Pumpe ohne den Heizbetrieb zu unterbrechen).

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 63.

8.5.10 Parameter für Temperaturdifferenz-Regelung

Menü: Solarsys. Parameter > F Temp. Diff. Regler

Verwenden Sie dieses Menü, um die Parameter des Temperaturdifferenz-Reglers einzustellen.

Dieser Regler steht zur freien Verfügung um weitere Regelaufgaben (z. B. Einbindung eines Stückholzkessels) zu realisieren.

•PF/DWUF: Einschalttemperaturdifferenz:

Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Temperaturdifferenz einzustellen, bei der PF/DWUF einschaltet.

Steigt die Differenz aus der gemessenen Temperatur an der Wärmequelle (TF1) und der an der Wärmesenke gemessenen Temperatur (TF2) über den eingestellten Wert, wird die Pumpe/das Ventil (PF/DWUF) eingeschaltet.

• PF/DWUF: Ausschalttemperaturdifferenz:

Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Temperaturdifferenz einzustellen, bei der PF/DWUF ausschaltet.

Fällt die Differenz aus der gemessenen Temperatur an der Wärmequelle (TF1) und der an der Wärmesenke gemessenen Temperatur (TF2) unter den eingestellten Wert, wird die Pumpe/das Ventil (PF/DWUF) ausgeschaltet.

•PF/DWUF: Betriebsart Pumpe/Ventil: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die Betriebsart der Pumpe oder des Ventils am PF/DWUF auszuwählen.

-Automatikbetrieb: Automatischer Regelbetrieb entsprechend der eingestellten Parameter.

-Manuell Ein: Schaltet die Pumpe dauerhaft ein (z. B. für Funktionstest bei Inbetriebnahme).

-Manuell Aus: Schaltet die Pumpe dauerhaft aus (z. B. bei Wartungsarbeiten an der Pumpe ohne den Heizbetrieb zu unterbrechen).

•PF/DWUF: Schaltsignal Pumpe/Ventil: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um das

Schaltsignal der Pumpe oder des Ventils bei der PF/DWUF zu invertieren.

-Nicht umgekehrt: Das Schaltsignal bleibt unverändert.

-Umgekehrt: Das Schaltsignal für öffnen und schließen wird getauscht (z. B. bei falscher Montage des DWU1).

- Maximale Temperatur am Fühler TF1: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die maximale Temperatur an der Wärmequelle einzustellen, bei der die Pumpe/das Ventil (PF/DWUF) noch eingeschaltet sein darf. Steigt die an der Wärmequelle (TF1) gemessene Temperatur über den eingestellten Wert, wird der Betrieb der Pumpe/des Ventils (PF/DWUF) so lange gesperrt, bis die Temperatur wieder unter den eingestellten Wert abfällt.

•Maximale Temperatur am Fühler TF2: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die maximale Temperatur an der Wärmesenke einzustellen, bei der die Pumpe/das Ventil (PF/DWUF) noch eingeschaltet sein darf. Steigt die an der Wärmesenke (TF2) gemessene Temperatur über den eingestellten Wert, wird der Betrieb der Pumpe/des Ventils (PF/DWUF) so lange gesperrt, bis die Temperatur wieder unter den eingestellten Wert abfällt.

- Minimale Temperatur am Fühler TF1: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um die minimale Temperatur an der Wärmequelle einzustellen, bei der die Pumpe/das Ventil (PF/DWUF) eingeschaltet werden darf. Unterschreitet die an der Wärmequelle (TF1) gemessene Temperatur den eingestellten Wert, wird der Betrieb der Pumpe/des Ventils (PF/DWUF) so lange gesperrt, bis die Temperatur den eingestellten Wert wieder übersteigt.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 63.

8.5.11 Parameter für Solaroptimierung

Die Solaroptimierung erfolgt automatisch in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Solarleistung. Für die Berechnung der Solarleistung wird die Angabe der installierten Kollektorfläche, des Kollektortyps und die Klimazone, in der die Anlage installiert ist, benötigt.

Menü: Solarsys. Parameter > Solaroptimierung

Verwenden Sie dieses Menü, um die Parameter der Solaroptimierung einzustellen.

- Fläche 1. Kollektorfeld: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um für das 1. Kollektorfeld die installierte Fläche einzustellen.

Kollektor-typBruttokollektorfläche pro Kollektor in m^2
FK 210 2,1
FK 240 2,4
FK 260 2,6
VK 180 1,8
FKT-1 2,4
FKC-1 2,4
FKB-1 2,4

Tab. 8 Bruttokollektorflächen

  • Typ 1. Kollektorfeld: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um den installierten Kollektortyp für das 1. Kollektorfeld auszuwählen.
  • Fläche 2. Kollektorfeld: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um für das 2. Kollektorfeld (OPTION A) die installierte Fläche einzustellen → Tabelle 8.
  • Typ 2. Kollektorfeld: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um den installierten Kollektortyp für das 2. Kollektorfeld auszuwählen.

  • Klimazone: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um den Wert der Klimazone für den Installationsort einzustellen.
    -Suchen Sie den Standort Ihrer Anlage in der Karte mit den Klimazonen (→ Bild 28) und geben Sie den Wert der Klimazone ein.
    –Finden sie Ihren Standort nicht in der Karte, so lassen Sie den Wert unverändert (Grundeinstellung 90).

- Optimierungseinfluss Warmwasser: Dieser Parameter kann auch im Hauptmenü Solar eingestellt werden. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie auf Seite 49.

- Optimierungseinfluss Heizkreis 1: Dieser Parameter kann auch im Hauptmenü Solar eingestellt werden. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie auf Seite 49.

- Optimierungseinfluss Heizkreis 2: Dieser Parameter kann auch im Hauptmenü Solar eingestellt werden. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie auf Seite 49.

Menüstruktur und Einstellbereiche → Seite 63.

Junkers FW 500 - Menü: Solarsys. Parameter &gt; Solaroptimierung - 1

geo | Region | Value | | :--- | :--- | | North Sea | 86 | | Baltic Sea | 83 | | Netherlands | 83 | | Berlin | 89 | | Poland | 83 | | Czech Republic | 89 | | France | 95 | | Austria | 101 | | Slovakia | 107 | | Switzerland | 107 | | Italy | 107 | | Slovenia | 107 | | Hungary | 107 | | Finland | 107 | | Greece | 107 | | Portugal | 107 | | Belgium | 89 | | Denmark | 83 | | Ireland | 83 | | Luxembourg | 83 | | Grenada | 83 | | Bratislava | 83 | | Düsseldorf | 83 | | Hessen | 83 | | Essen | 83 | | Düsseldorf | 83 | | Dortmund | 83 | | Wüppen | 83 | | Röne | 83 | | Kreisburg | 83 | | Wiesbaden | 83 | | Frankfurt | 83 | | Manz | 83 | | Mannheim | 83 | | Staat | 83 | | Stuttgart | 83 | | Munich | 83 | | Hamburg | 83 | | Augsburg | 83 | | Leipzig | 83 | | Salzburg | 83 | | Translava | 83 | | Liefer von Heidelberg | 83 | | Bucharest | 83 | | Bremen | 83 | | Bratislava | 83 | | Dresden | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislva | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratislava | 83 | | Bratisljava | 83 | | Bratisljava | 83 | | Bratisljava | 83 | | Bratisljava | 83 | | Bratisljava | 83 | | Bratisljava | 83 | | Bratisljava | 83 | | Bratisljava | 83 | | Bratisljava | 83 | | Bratisljava | 83 | | Bratislcodegelschussparkes | 83 | | Bratislcodegelschussparkes | 83 | | Bratislcodegelschussparkes | 83 | | Bratislcodegelschussparkes | 83 | | Bratislcodegelschussparkes | 83 | | Bratislcodegelschussparkes | 83 | | Bratislcodegelschussparkes | 82 | | Bratislcodegelschussparkes | 82 | | Bratislcodegelschussparkes | 82 | | Bratislcodegelschussparkes | 82 | | Bratislcodegelschussparkes | 82 | | Bratislcodegelschussparkes | 82 | | Bratislcodegelschussparkes | 82 | | Brisisleihenckhaus | 82 | | Brisisleihenckhaus | 82 | | Brisisleihenckhaus | 82 | | Brisisleihenckhaus | 82 | | Brisisleihenckhaus | 82 | | Brisisleihenckhaus | 82 | | Brisisleihenckhaus | 82 | | Brisisleihenckhaus | 82 | | Brisisloheinckhaus | 82 | | Brisisloheinckhaus | 82 | | Brisisloheinckhaus | 82 | | Brisisloheinckhaus | 82 | | Brisisloheinckhaus | 82 | | Brisisloheinckhaus | 82 | | Brisisloheinckhaus | 82 | | Brisisloheinckhaus | 82 | | Schleswig-Hermannschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftsellschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftsenschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftschaftsfristigeinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschafterainschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschaftereinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafterainschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraainschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschaftereeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschafteraeinschaftereainschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineingschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseireschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseiescheschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatterseineschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschatteraseineingeschemichenerklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinserklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinstereinklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterklineinsterkaufstrasseinkline insterkaufstrasseinkline insterkaufstrasseinkline insterkaufstrasseinkline insterkaufstrasseinkline insterkaufstrasseinkline insterkaufstrasseinkline insterkaufstrasseinkline insterkaufstrasseinkline insterkaufstrasseinkline insterkaufstrasseinkline insterkaufstrasseinkline insterkaufstrasseinkline insterkaufstrainenkline insterkaufstrainenkline insterkaufstrainenkline insterkaufstrainenkline insterkaufstrainenkline insterkaufstrainenkline insterkaufstrainenkline insterkaufstrainenkline insterkaufstrainenkline insterkaufstrainenkline insterkaufstrainenkline insterkaufstrainenkline insterkaufstrainenkline insterkaufstrainenkline insterkaufstrainenkline Denmark Kiel Nordock Schweiz Brenschweiz Hamburg Poland Belgium CZECH REPUBLIC SLOVAKIA AUSTRIA Wien Slovensia Hamburg 107 €720.612.461-32.1R ©720.612.461-32.1R

Bild 28 Karte mit Klimazonen für mitteleuropäischen Raum

8.6 Sonderfunktionen

FACHMANN EBENE: Sonderfunktionen

Dieses Menü erscheint nur, wenn ein Modul IEM am System angebunden und aktiviert ist.

Verwenden Sie dieses Menü, um das Modul IEM zu konfigurieren.

  • IEM Kanal A: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um den Kanal A des Moduls IEM zu aktivieren.
  • IEM Kanal B: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um den Kanal B des Moduls IEM zu aktivieren.

  • IEM Kanal C: Verwenden Sie diesen Menüpunkt, um den Kanal C des Moduls IEM zu aktivieren.
    •Vorlauftemp. bei Wärmeforderung Kanal A: Stellen Sie in diesem Menüpunkt die Soll-Vorlauftemperatur bei Wärmeanforderung durch den Kanal A ein.
    •Vorlauftemp. bei Wärmeforderung Kanal B: Stellen Sie in diesem Menüpunkt die Soll-Vorlauftemperatur bei Wärmeanforderung durch den Kanal B ein.
    •Vorlauftemp. bei Wärmeforderung Kanal C: Stellen Sie in diesem Menüpunkt die Soll-Vorlauftemperatur bei Wärmeanforderung durch den Kanal C ein.

Menüstruktur und Einstellbereich → Seite 64.

8.7 Störungshistorie

Fachmann Ebene: Systemstörungen

Hier kann der Fachmann die 20 letzten evtl. aufgetretenen Störungen in der Anlage anzeigen lassen (Störungsdatum, -quelle, -kode und -beschreibung). Die zuerst angezeigten Störungen können noch aktiv sein.

Menüstruktur → Seite 64.

8.8 Anzeigen und einstellen der Kundendienstadresse

Fachmann Ebene: Kundendienst Adresse

  • Telefonnummer: Für den Servicefall kann der Fachmann hier die Telefonnummer.
  • Name: Für den Servicefall kann der Fachmann hier die Adresse des Fachbetriebs eingeben.

Junkers FW 500 - Fachmann Ebene: Kundendienst Adresse - 1

Leerzeichen eingeben:

▶Wenn das aktuelle Zeichen dunkel hinterlegt ist, mit lö- schen (Leerzeichen = _).

Menüstruktur und Einstellbereich → Seite 64.

8.9 Anzeigen von Systeminformationen

Fachmann Ebene: System Info

Verschiedene Systeminformationen anzeigen:

  • Datum der ersten Inbetriebnahme (wird automatisch bei der Inbetriebnahme aktiviert)
  • Bestellnummer des Heizgerätes (fester Wert vom Heizgerät)
    •Fertigungsdatum des Heizgerätes (fester Wert vom Heizgerät)
  • Bestellnummer und Typ des Reglers (fester Wert ab Werk)

•Fertigungsdatum des Reglers (fester Wert ab Werk)
- Version der Reglersoftware (fester Wert ab Werk)

Menüstruktur → Seite 65.

8.10 Estrichtrockenfunktion

Fachmann Ebene: Estrichtrocknung

Mit der Estrichtrockenfunktion kann frischer Estrich auf Fußbodenheizungen entsprechend den Angaben des Estrichherstellers getrocknet werden. Alle gemischten Heizkreise werden gleich aufgeheizt.

Junkers FW 500 - Fachmann Ebene: Estrichtrocknung - 1

Warnung: Gefahr der Schädigung oder Zerstörung des Estrichs!

▶Bei Mehrkreisanlagen kann diese Funktion nur in Verbindung mit einem gemischten Heizkreis verwenden werden.
▶Estrichtrockenfunktion nach den Angaben des Estrichherstellers programmieren.
▶Anlage trotz Estrichtrockenfunktion täglich besuchen und das vorgeschriebene Protokoll führen.

Junkers FW 500 - Fachmann Ebene: Estrichtrocknung - 2

Ab Programmierung bis Abschluss der Estrichtrockenfunktion ist keine Warmwasserbereitung möglich.

Menü: Estrichtrocknung

  • Estrichtrocknung abbrechen: Wenn die Estrichtrockenfunktion aktiviert ist, kann die Funktion mit Ja ausgeschaltet werden.
  • Maximale Vorlauftemperatur: Stellen Sie hier die maximale Vorlauftemperatur (1) für die Estrichtrockenfunktion ein.

•Haltedauer der max. Vorlauftemperatur:

Stellen Sie hier die Zeitspanne (2) ein, während der die maximale Vorlauftemperatur gehalten werden soll.

•Gesamtdauer der Estrichtrocknung:

-Die minimale Gesamtdauer (3) wird vom Heizungsregler automatisch berechnet. Dabei wird ein Anstieg der Vorlauftemperatur von maximal 10 K(°C) pro Tag zugrunde gelegt.
–Wenn dieser Anstieg für den Estrich nicht verträglich ist, muss für die Gesamtdauer (3) ein höherer Wert eingegeben werden. Der Anstieg pro Tag verringert sich dadurch entsprechend.
–Die erste Stufe und die letzte Stufe der Vor-lauftemperatur beträgt 25°C (Festwert).

Beispiel:

Maximale Vorlauftemperatur (1) = 50°C

Haltedauer der max. Vorlauftemp. (2) = 7 Tage

Max. Anstieg-/Absenktemperatur pro Tag = 5 K

$$ 2 \mathrm{d} \times \frac {(5 0 ^ {\circ} \mathrm{C} - 2 5 ^ {\circ} \mathrm{C})}{5 \mathrm{K}} + 7 \mathrm{d} = 1 7 \mathrm{d} $$

Gesamtdauer Estrichtrocknung (3) = 17 Tage

  • Startdatum: Geben Sie hier das Datum für den Beginn der Estrichtrocknung ein.
  • Startzeit: Geben Sie hier die Uhrzeit für den Beginn der Estrichtrocknung ein.

Junkers FW 500 - •Gesamtdauer der Estrichtrocknung: - 1

1 Maximale Vorlauftemperatur
2 Haltedauer der max. Vorlauftemperatur
3 Gesamtdauer der Estrichtrocknung
4 Startdatum und Startzeit
t Zeit

VL Vorlauftemperatur.

Menüstruktur und Einstellbereich → Seite 65.

8.11 Test der Aktoren im System

FACHMANN EBENE: Ausgangstest

Das Menü Ausgangstest gibt Ihnen die Möglichkeit, einzelne Aktoren (Pumpen, Mischer) gezielt anzusteuern, um deren Funktion überprüfen zu können.

Junkers FW 500 - FACHMANN EBENE: Ausgangstest - 1

Solange ein oder mehrere Aktoren manuell angesteuert werden, wird im Display eine entsprechende Meldung angezeigt.

  • Alle Ausgangstests beenden: Verwenden Sie diesen Parameter, um die Ansteuerung aller Aktoren wieder auf Automatikbetrieb zu stellen.
    •Pumpe Heizkreis 1:

-Automatikbetrieb: Steuerung der Pumpe entsprechend eingestelltem Programm
-Manuell Ein: Pumpe im Dauerlauf
-Manuell Aus: Pumpe aus

- Pumpe Heizkreis 2: Siehe oben unter Pumpe Heizkreis 1

•Mischer Heizkreis 1:

-Automatikbetrieb: Steuerung des Mischers entsprechend eingestelltem Programm
- Manuell 100 % offen: Mischer in Stellung offen
- Manuell 50 % offen: Mischer in Mittelstellung
- Manuell 0 % offen: Mischer in Stellung geschlossen

•Mischer Heizkreis 2: Siehe oben unter Mischer Heizkreis 1
- Speicherladepumpe System I: Siehe oben unter Pumpe Heizkreis 1
- Speicherladepumpe System II: Siehe oben unter Pumpe Heizkreis 1
•Zirkulationspumpe System I: Siehe oben unter Pumpe Heizkreis 1
•Zirkulationspumpe System II: Siehe oben unter Pumpe Heizkreis 1

  • Pumpe IEM Kanal A: Siehe oben unter Pumpe Heizkreis 1
  • Pumpe IEM Kanal B: Siehe oben unter Pumpe Heizkreis 1
  • Pumpe IEM Kanal C: Siehe oben unter Pumpe Heizkreis 1

Menüstruktur und Einstellbereich → Seite 66.

9 Störungsbehebung

Störungen von BUS-Teilnehmern werden angezeigt.

Eine Störung des Heizgeräts (z. B. Störung EA) wird im Display des Reglers mit entsprechenden Hinweistexten angezeigt.

▶Heizungsfachmann informieren.

Junkers FW 500 - Störungsbehebung - 1

Für den Fachmann:

▶Die Störung nach den Angaben der Dokumente des Heizgeräts beheben.

9.1 Störungsbehebung mit Anzeige (nur für den Fachmann)

9 12h 15 MIT OK ZURUECK Störung 34 IPM Kodierung1 Angeschlossene Temperaturfühler und Betriebsart passen nicht zusammen! 23 3 24h 21 ① ② ③ ④ 6 720 613 058-13.1R

Bild 30 Störungsanzeige

1 Störung Nummer
2 BUS-Teilnehmer, der die Störung erkannt hat und an alle Regler meldet
3 Text zu Störung Nummer
4 Kode oder weiterer Störungstext

Die aktuelle Störung wird am Regler und an allen Fernbedienungen angezeigt (an FB 10 ohne Text):

▶Ermitteln Sie den betroffenen BUS-Teilnehmer zur aktuellen Störung. Die aufgetretene Störung kann nur an dem BUS-Teilnehmer behoben werden, der die Störung verursacht hat.

Anzeige (→Pos. 1, 3 und 4 in Bild 30)TextKodeUrsacheAbhilfe durch den Fachmann
Störung 01Störung in der BUS-Kommunikation!10 IPMerhält keinen Sollwert vom Heizungsregler oder der zugeordneten Fernbedienung.Kodierung der BUS-Teilnehmer prüfen, BUS-Verbindung prüfen und ggf. Unterbrechung aufheben.
200 Heizgerät meldet sich nicht mehr.
201 Falscher BUS-Teilnehmer angeschlossen.Falschen BUS-Teilnehmer identifizieren und tauschen.
Störung 02Interne Störung!40 Falscher Modultyp erkannt. IPM tauschen.
41 Zweigleiche Kodierungen an IPM eingestellt.Anlage ausschalten und Kodierung korrigieren.
42 Kodierschalter an IPM in Zwischenstellung.
43 Kodierschalterstellung wurde nach Initialisierungsphase verändert.
100 ISM antwortet nicht. BUS-Verbindung prüfen und ggf. Unterbrechung aufheben.
Störung 02Interne Störung!Wegen EEPROM Problem einige Parameter auf Grundeinstellung zurückgesetzt!205 Einige Parameter auf Grundeinstellung zurückgesetzt .Parametereinstellungen prüfen und ggf. neu einstellen. Defekten Regler/Fernbedienung ermitteln und tauschen.
Störung 02Interne Störung!FW500/FB100 kann das Heizungssystem nicht mehr steuern!255 FW500/FB100 kann das Heizungssystem nicht mehr steuern.Defekten Regler/Fernbedienung ermitteln und tauschen.
Störung 03Raumtemperaturfühler defekt20 lmFW 500/FB 100/FB 10 eingebauter Raumtemperaturfühler ist unterbrochen.Defekten Regler oder Fernbedienung ermitteln und tauschen.
21 lmFW 500/FB 100/FB 10 eingebauter Raumtemperaturfühler ist kurzgeschlossen.
Störung 10Systemkonfiguration: ungültigSolarsystem kann nur als Warmwasser System I thermisch desinfiziert werden!187 Das Solarsystem wurde nicht als Warmwasser-System I konfiguriert.Solarsystem als Warmwasser-System I konfigurieren.
Störung 10Systemkonfiguration: ungültigBeide Warmwassersysteme sind mit dem gleichen IPM verbunden!188 Pro Modul IPM darf nur ein Warmwasersystem angeschlossen werden.Jedes Warmwassersystem an einem eigenen Modul IPM anschließen und Kodierung der Module IPM entsprechend einstellen.
Störung 10Systemkonfiguration: ungültigHeizgerät unterstützt nur 1 Warmwassersystem!189 Für beide Warmwassersysteme wurde „Speicher am Heizger.“oder „Kombiheizgerät“ ausgewählt.Warmwassersystem korrekt konfigurieren.
Störung 10Systemkonfiguration: ungültigFernbedienung für nicht vorhandenen Heizkreis erkannt oder eingestellt, Kodierung prüfen!194195Fernbedienung für nicht vorhandenen Heizkreis erkannt oder eingestellt.Systemaufbau kontrollieren, Systemkonfiguration prüfen und ggf. anpassen.
Störung 10Systemkonfiguration: ungültigIm FW500 System ist nur ein ungemischter Heizkreis zulässig!196197198199Systemkonfiguration ungültig
Störung 11Systemkonfiguration: neuer BUS-Teilnehmer Neues Modul IEM erkannt!130Neues Modul IEM erkannt.Modul IEM in der Konfiguration berücksichtigen.
Störung 11Systemkonfiguration: neuer BUS-Teilnehmer Neues ISM erkannt, alle ISM gleichzeitig an Spannung legen und automatische Systemkonfiguration starten!131132Neues ISM erkannt.Alle ISM gleichzeitig an Spannung legen und automatische Systemkonfiguration starten.
Störung 11Systemkonfiguration: neuer BUS-Teilnehmer Neue Fernbedienung erkannt, Systemkonfiguration prüfen und anpassen!133134Neue Fernbedienung erkannt.Systemkonfiguration prüfen und anpassen.
Störung 11Systemkonfiguration: neuer BUS-Teilnehmer Neues IPM erkannt, Systemkonfiguration prüfen und anpassen!135136137138139Neues IPM erkannt
Störung 12Systemkonfiguration: BUS-Teilnehmer fehlt ISM1/ISM2 nicht erkannt, Anschluss prüfen!170171ISM1/ISM2 nicht mehr erkannt, obwohl konfiguriert.Anschluss prüfen.
Störung 12Systemkonfiguration: BUS-Teilnehmer fehlt IEM nicht erkannt, Anschluss prüfen!169der Konfiguration vorhandenes Modul IEM wird nicht mehr erkannt.Kodierung prüfen und richtigstellen.
Störung 12Systemkonfiguration: BUS-Teilnehmer fehlt IPM für Speicher nach der hydraulischen Weiche nicht erkannt, Anschluss und Kodierung prüfen!173IPM für Speicher nach der hydraulischen Weiche nicht erkannt.Anschluss und Kodierung prüfen.
Störung 12Systemkonfiguration: BUS-Teilnehmer fehlt Fernbedienung mit Kodierung x nicht erkannt, Anschluss und Kodierung prüfen!174175Fernbedienung mit Kodierung x nicht erkannt.
Störung 12Systemkonfiguration: BUS-Teilnehmer fehlt IPM mit Kodierung x nicht erkannt, Anschluss und Kodierung prüfen!176177178179IPM mit Kodierung x nicht erkannt
Störung 13Systemkonfiguration: BUS-Teilnehmer geändert oder getauschtSystemkonfiguration für Warmwasserbereitung prüfen oder automatische Systemkonfiguration starten!157 BUS-Teilnehmer geändert oder getauscht.Systemkonfiguration für Warmwasserbereitung prüfen oder automatische Systemkonfiguration starten.
Störung 13Systemkonfiguration: BUS-Teilnehmer geändert oder getauschtSystemkonfiguration für Heizkreis x und Anschlüsse am IPM für Heizkreis x prüfen!158159Systemkonfiguration für Heizkreis x und Anschlüsse am IPM für Heizkreis x prüfen
Störung 14Systemkonfiguration: unzulässiger BUS-TeilnehmerIPM für Speicher muss auf Kodierung 3 oder höher eingestellt sein.118119unzulässiger BUS-Teilnehmer:IPM für Speicher auf Kodierung 3 oder höher einstellen.
Störung 15Außentemperaturfühler nicht angeschlossen!Außentemperatur nicht verfügbar!30 Außentemperaturfühler nicht erkannt.Außentemperaturfühler prüfen und ggf. Unterbrechung aufheben.
Störung 19Speichern der eingestellten Parameter nicht möglich!202 BUS-Teilnehmer ist konfiguriert, jedoch zur Zeit nicht verfügbar.Systemaufbau kontrollieren, Systemkonfiguration prüfen, ggf. anpassen und Parameter neu einstellen.
Störung 21Systemkonfiguration: neuer BUS-Teilnehmer135137139Siehe Anzeigetext an der Fernbedienung!
Störung 22Systemkonfiguration: BUS-Teilnehmer fehlt178179An der Fernbedienung IPM mit Kodierung x nicht erkannt!Anschluss und Kodierung des IPM prüfen und ggf. anpassen!
Störung 23Systemkonfiguration: BUS-Teilnehmer geändert oder getauscht159 SSystemkonfiguration an der Fernbedienung für Heizkreis x und Anschlüsse am IPM für Heizkreis x unzulässig!Systemkonfiguration für Heizkreis x und Anschlüsse am IPM für Heizkreis x prüfen!
Störung 24Systemkonfiguration: unzulässiger BUS-Teilnehmer119 Siehe Anzeigetext an der Fernbedienung!
Störung 27FW500 nicht gefunden!191Fernbedienung kann keinen Heizungsregler FW 500 detektieren.Busverbindung prüfen.
Störung 28Fernbedienung ist im Wärmeerzeuger montiert!155 FFernbedienung im Heizgerät eingebaut.Fernbedienung im Wohnbereich montieren.
Störung 29Speichern der eingestellten Parameter nicht möglich!202 BUS-Teilnehmer ist konfiguriert, jedoch zur Zeit nicht verfügbar.Systemaufbau kontrollieren, Systemkonfiguration prüfen, ggf. anpassen und Parameter an der Fernbedienung neu einstellen.
Störung 30Mischertemperaturfühler defekt!7 AmIPM angeschlossener Mischertemperaturfühler (MF) defekt.Mischertemperaturfühler (MF) prüfen und ggf. tauschen.
Störung 31Externer Vorlauftemperaturfühler defekt!6 AmPM angeschlossener gemeinsamer Temperaturfühler (VF) defekt.Gemeinsamen Temperaturfühler (VF) prüfen und ggf. tauschen.
Störung 32Speichertemperaturfühler defekt!8 AmPM angeschlossener Speichertemperaturfühler (SF) defekt.Speichertemperaturfühler (SF) prüfen und ggf. tauschen.
Störung 33Temperaturfühler sind falsch angeschlossen!20 AmIPM sind Speichertemperaturfühler (SF) und Mischertemperaturfühler (MF) angeschlossen.Einen der beiden Temperaturfühler (SF oder MF) entfernen.
21 AmIPM sind zwei gemeinsame Temperaturfühler (VF) angeschlossen.Einen gemeinsamen Temperaturfühler (VF) entfernen.
22 AmIUM ist ein Temperaturfühler angeschlossen.Temperaturfühler entfernen und ggf. Kodierbrücke einsetzen.
Störung 34Angeschlossene Temperaturfühler und Betriebsart passen nicht zusammen!23 AmIPM angeschlossene Temperaturfühler und zugeordnete Betriebsart passen nicht zusammen.Die Temperaturfühler und zugeordnete Betriebsart prüfen und ggf. anpassen.
Störung 35Eingangssignal nicht eindeutig (weder Aus noch Ein)!252627Eingang E1Eingang E2Eingang E3Sensor und dessen Anschluss am entsprechenden Eingang überprüfen.
Störung 40Temperaturfühler T1 am 1. Kollektorfeld defekt!101 Kurzschluss der Fühlerleitung ( T_1 ).Temperaturfühler ( T_1 ) prüfen und ggf. tauschen.
102 Unterbrechung der Fühlerleitung ( T_1 ).
Störung 41Temperaturfühler T2 am Solarspeicher unten defekt!103 Kurzschluss der Fühlerleitung ( T_2 ).Temperaturfühler ( T_2 ) prüfen und ggf. tauschen.
104 Unterbrechung der Fühlerleitung ( T_2 ).
Störung 42Temperaturfühler T3 am Speicher in Höhe Hzg.Rücklauf defekt!105 Kurzschluss der Fühlerleitung ( T_3 ).Temperaturfühler ( T_3 ) prüfen und ggf. tauschen.
106 Unterbrechung der Fühlerleitung ( T_3 ).
Störung 43Temperaturfühler T4 am Heizungsrücklauf defekt!107 Kurzschluss der Fühlerleitung ( T_4 ).Temperaturfühler ( T_4 ) prüfen und ggf. tauschen.
108 Unterbrechung der Fühlerleitung ( T_4 ).
Störung 44Temperaturfühler T5 am Solarspeicher oben defekt!109 Kurzschluss der Fühlerleitung ( T_5 ).Temperaturfühler ( T_5 ) prüfen und ggf. tauschen.
110 Unterbrechung der Fühlerleitung ( T_5 ).
Störung 45Temperaturfühler T6 am Nachwärmspeicher unten defekt!111 Kurzschluss der Fühlerleitung ( T_6 ).Temperaturfühler ( T_6 ) prüfen und ggf. tauschen.
112 Unterbrechung der Fühlerleitung ( T_6 ).
Störung 46Temperaturfühler TA am 2. Kollektorfeld defekt!113 Kurzschluss der Fühlerleitung (TA).Temperaturfühler (TA) prüfen und ggf. tauschen.
114 Unterbrechung der Fühlerleitung (TA).
Störung 47Temperaturfühler TB am Speicher B oben defekt!115 Kurzschluss der Fühlerleitung (TB).Temperaturfühler (TB) prüfen und ggf. tauschen.
116 Unterbrechung der Fühlerleitung (TB).
Störung 48Temperaturfühler TC am Speicher C unten defekt!117 Kurzschluss der Fühlerleitung (TC).Temperaturfühler (TC) prüfen und ggf. tauschen.
118 Unterbrechung der Fühlerleitung (TC).
Störung 49Temperaturfühler TD am externen Wärmetauscher defekt!119 Kurzschluss der Fühlerleitung (TD).Temperaturfühler (TD) prüfen und ggf. tauschen.
120 Unterbrechung der Fühlerleitung (TD).
Störung 50Solarpumpe blockiert oder Luft im System!121 Solarpumpe (SP, PA oder PC) sitzt durch mechanische Blockierung fest.Schlitzschraube am Pumpenkopf herausdrehen und Pumperwelle mit Schraubendreher lösen. Nicht gegen die Pumperwelle schlagen!
126 Luft im Solarsystem. Solarsystem entlüften, ggf. Wärmeträgerflüssigkeit nachfüllen.
143 Sekundärkreispumpe (PD) sitzt durch mechanische Blockierung fest.Schlitzschraube am Pumpenkopf herausdrehen und Pumperwelle mit Schraubendreher lösen. Nicht gegen die Pumperwelle schlagen!
Störung 51Falscher Temperaturfühlertyp angeschlossen!122 Kollektortemperaturfühlertyp als Speichertemperaturfühler ( T_2 ) verwendet.Richtigen Temperaturfühlertyp verwenden. → Technische Daten in Installationsanleitung des ISM.
123 Speichertemperaturfühlertyp als Kollektortemperaturfühler ( T_1 ) verwendet.
127 Speichertemperaturfühlertyp als Kollektortemperaturfühler (TA) verwendet.
132 Temperaturfühlertyp PTC 1000 als Speichertemperaturfühler ( T_2 ) verwendet.
133 Temperaturfühlertyp PTC 1000 als Kollektortemperaturfühler ( T_1 ) verwendet.
Störung 52Temperaturfühler vertauscht!124Temperaturfühler ( T_1 und T_2 )vertauscht.Die Temperaturfühler prüfenund ggf. Anschlüsse tauschen.
129Temperaturfühler (TA und T_2 )vertauscht.
130Temperaturfühler ( T_1 und TA)vertauscht.
131Temperaturfühler ( T_2 und TB)vertauscht.
141Temperaturfühler ( T_2 und TC)vertauscht.
144Temperaturfühler ( T_2 und TD)vertauscht.
Störung 53Falscher Montageort des Temperaturfühlers!125128Kollektortemperaturfühler ( T_1 oder TA) am Kollektorfeldeintritt installiert.Kollektortemperaturfühler ( T_1 oder TA) in der Nähe vom Kollektorfeldaustritt montieren.
Störung 54Temperatur für thermische Desinfektion imSolarspeicher nicht erreicht!145Maximaltemperatur für denSolarspeicher zu gering.Maximaltemperatur für denSolarspeicher höher einstellen.
Fördermenge der Desinfektionspumpe (PE) zu gering.Pumpenstufe an der Desinfektionspumpe (PE) höher einstellen oder, wenn möglich,Drosselventil weiter öffnen.
Thermische Desinfektionmanuell abgebrochen bevordie erforderliche Temperaturim Solarspeicher erreichtwurde.Keine Störung!Störmeldung erscheint nur 5Minuten lang.
Störung 55Solarsystem noch nicht in Betrieb genommen!146Solarsystem ist noch nicht inBetrieb.Solaranlage nach den Dokumenten der Solaranlage befüllen, entlüften und für dieInbetriebnahme vorbereiten.Anschließend die Solaranlagein Betrieb setzen.
Störung 56Mindestens eine Pumpe / ein Ventil immanuellen Betrieb!147Pumpe (SP) im manuellenBetrieb.Parameter für Pumpe oderVentil auf „Automatikbetrieb“zurücksetzen.148 Ventil (DWU1) im man
Betrieb.
150Pumpe (PA) im manuellenBetrieb.
151Pumpe (PB) im manuellenBetrieb.
152Pumpe/Ventil (PC/DWUC) immanuellen Betrieb.
153Pumpe (PD) im manuellenBetrieb.
154Pumpe (PE) im manuellenBetrieb.
155Pumpe/Ventil (PF/DWUF) immanuellen Betrieb
Störung 57Temperaturfühler TF1 an der Wärmequelle des Temperaturdifferenzreglers defekt.160Kurzschluss am Eingang.Sensor und dessen Anschluss am entsprechenden Eingang überprüfen.
161 UUnterbrechung am Eingang.
Störung 58Temperaturfühler TF2 an der Wärmesenke des Temperaturdifferenzreglers defekt.162 KKurzschluss am Eingang.Sensor und dessen Anschluss am entsprechenden Eingang überprüfen.
163 UUnterbrechung am Eingang.
Störung 59Massenstrom im Solarkreis zu hoch / zu niedrig.201zu hoher Massenstrom im Solarkreis des 1. Kollektorfeld.Massenstrom im Solarkreis korrekt einstellen (z. B. Pumpenstufe erhöhen/erniedri-gen) ggf. an der Solarstation Drossel weiter öffnen oder schließen.Richtwert: 20 - 40 kg/m^2 Kol-lektorfläche und Stunde.Einstellung für Kollektorfläche,-typ und Standortfaktor im Menü Solaroptimierung prüfen
202 zuniedriger Massenstrom im Solarkreis des 1. Kollektorfeld.
203zu hoher Massenstrom im Solarkreis des 2. Kollektorfeld.
204 zuniedriger Massenstrom im Solarkreis des 2. Kollektorfeld.

9.2 Störungsbehebung ohne Anzeige

Beanstandung Ursache Abhilfe
Gewünschte Raumtemperatur wird nicht erreicht.Thermostatventil(e) zu niedrig eingestellt.Thermostatventil(e) höher einstellen.
Heizkurve zu niedrig eingestellt.„Temperaturniveaus“ für „Heizen“ höher einstellen oder Heizkurve vom Fachmann korrigieren lassen.
Vorlauftemperaturregler am Heizgerät zu niedrig eingestellt.Vorlauftemperaturregler höher einstellen.
Ggf. Eingriff der solaren Optimierung reduzieren.
Lufteinschluss in der Heizungsanlage. Heizkörter und Heizungsanlage entlüften.
Raumtemperatur Offset falsch eingestellt Abgleich des Raumtemperaturfühlers durchführen (→ Seite 68) und Raumtemperatur Offset (→ Seite 69) berichtigen
Aufheizung dauert zu lange.„Aufheizgeschwindigk.“ zu niedrig eingestellt.„Aufheizgeschwindigk.“ z. B. auf „Schnell“ einstellen.
Gewünschte Raumtemperatur wird weit überschritten.Heizkörper werden zu warm. Thermostatventil(e) niedriger einstellen.
Montageort des FW 500 ungünstig, z. B. Außenwand, Fensternähe, Zugluft, ...Besseren Montageort für FW 500 wählen und vom Fachmann versetzen lassen.
Raumtemperatur Offset falsch eingestellt Abgleich des Raumtemperaturfühlers durchführen (→ Seite 68) und Raumtemperatur Offset (→ Seite 69) berichtigen
Zu große Raumtemperaturschwankungen.Zeitweilige Einwirkung von Fremdwärme auf den Raum, z. B. durch Sonneneinstrahlung, Raumbeleuchtung, TV, Kamin, usw.„Raumeinfluss“ vom Fachmann erhöhen lassen.
Besseren Montageort für FW 500 wählen und vom Fachmann versetzen lassen.
Temperaturanstieg statt Absenkung.Tageszeit falsch eingestellt. Einstellung prüfen.

Störungsbehebung

Beanstandung Ursache Abhilfe

Während Betriebsart „Sparen“ und/oder „Frost“ zu hohe Raumtemperatur.Hohe Wärmespeicherung des Gebäudes.Schaltzeit für „Sparen“ und/oder „Frost“ früher wählen.
Falsche oder keine Regelung.BUS-Verbindung der BUS-Teilnehmer defekt.Vom Fachmann die BUS-Verbindung entsprechend Anschlussplan prüfen und ggf. korrigieren lassen.
Es kann nur Automatikbetrieb eingestellt werden.Betriebsartenschalter defekt. FW 500 vomFachmann tauschen lassen.
Warmwasserspeicher wird nicht warm.Warmwassertemperaturregler am Heizgerät zu niedrig eingestellt.Warmwassertemperaturregler höher einstellen.Ggf. Eingriff der solaren Optimierung reduzieren.
Vorlauftemperaturregler am Heizgerät zu niedrig eingestellt.Vorlauftemperaturregler am Heizgerät auf Rechtsanschlag einstellen.
Warmwasserprogramm fehlerhaft Programmierung überprüfen/korrigieren
Fehlerhafte Systemkonfiguration für WarmwassersystemKonfiguration entsprechend dem angeschlossenen Warmwassersystem berichtigen.

Wenn sich die Störung nicht beseitigen lässt:

▶Zugelassenen Fachbetrieb oder Kundendienst anrufen und Störung sowie Geräte-Daten (vom Typschild in der Klappe) mitteilen.

Gerätedaten

Typ:

Bestellnummer:......

Fertigungsdatum (FD...):......

10 Energiesparhinweise

  • Bei der witterungsgeführten Regelung wird die Vorlauftemperatur entsprechend der eingestellten Heizkurve geregelt: Je kälter die Außentemperatur, desto höher die Vorlauftemperatur. Energie sparen: Die Heizkurve entsprechend der Gebäudeisolierung und den Anlagenbedingungen möglichst niedrig einstellen (→ Kapitel 8.3 ab Seite 68).
  • Fußbodenheizung: Die Vorlauftemperatur nicht höher einstellen, als die vom Hersteller empfohlene maximale Vorlauftemperatur (z. B. 60 °C).
    •Die Temperaturniveaus und die Schaltzeiten auf das persönliche Temperaturempfinden der Bewohner abstimmen und sinnvoll nutzen.

-Heizen =Komfortables Wohnen

-Sparen = Aktives Wohnen

-Frost = Abwesend oder schlafen.

  • In allen Räumen die Thermostatventile so einstellen, dass die jeweils gewünschte Raumtemperatur auch erreicht werden kann. Erst, wenn nach längerer Zeit die Temperatur nicht erreicht wird, die Temperaturniveaus erhöhen (→ Kapitel 6.2.2 auf Seite 40).
  • Durch Absenken der Raumtemperatur über Sparphasen lässt sich viel Energie sparen: Absenken der Raumtemperatur um 1 K (°C): bis zu 5 % Energieeinsparung. Nicht sinnvoll: Die Raumtemperatur täglich beheizter Räume unter +15 °C absinken zu lassen, sonst strahlen die ausgekühlten Wände weiterhin Kälte ab, die Raumtemperatur wird erhöht und so mehr Energie verbraucht als bei gleichmäßiger Wärmezufuhr.

  • Bei einem Gebäude mit guter Wärmedämmung kann es vorkommen, dass die Raumtemperatur über der eingestellten Temperatur für Sparen bleibt. Trotzdem wird Energie gespart, weil die Heizung ausgeschaltet bleibt. Sie können in diesem Fall den Schaltpunkt für Sparen früher einstellen.

  • Zum Lüften Fenster nicht auf Kippe stehen lassen. Dabei wird dem Raum ständig Wärme entzogen, ohne die Raumluft nennenswert zu verbessern.
  • Kurz aber intensiv lüften (Fenster ganz öffnen).
  • Während des Lüftens Thermostatventil zudrehen oder Betriebsartenschalter auf Frost schalten.
    •Die Temperaturniveaus und die Schaltzeiten für die Warmwasserbereitung auf den persönlichen Warmwasserbedarf der Bewohner abstimmen und sinnvoll nutzen.

Solaroptimierung

Den Optimierungseinfluss Warmwasser durch einstellen eines Wertes zwischen 1 K bis 20 K aktivieren → Kapitel 6.5 auf Seite 49. Falls der Eingriff durch den Optimierungseinfluss Warmwasser zu stark ist, den Wert stufenweise reduzieren.

Den Optimierungseinfluss Heizkreis durch einstellen eines Wertes zwischen 1 K bis 5 K aktivieren → Kapitel 6.5 auf Seite 49. Falls der Eingriff durch den Optimierungseinfluss Heizkreis zu stark ist, den Wert stufenweise reduzieren.

11 Umweltschutz

Umweltschutz ist ein Unternehmensgrundsatz der Bosch Gruppe.

Qualität der Erzeugnisse, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz sind für uns gleichrangige Ziele. Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz werden strikt eingehalten.

Zum Schutz der Umwelt setzen wir unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Gesichtspunkte bestmögliche Technik und Materialien ein.

Verpackung

Bei der Verpackung sind wir an den länderspezifischen Verwertungssystemen beteiligt, die ein optimales Recycling gewährleisten.

Alle verwendeten Verpackungsmaterialien sind umweltverträglich und wiederverwertbar.

Altgerät

Altgeräte enthalten Wertstoffe, die einer Wiederverwertung zuzuführen sind.

Die Baugruppen sind leicht zu trennen und die Kunststoffe sind gekennzeichnet. Somit können die verschiedenen Baugruppen sortiert und dem Recycling oder der Entsorgung zugeführt werden.

12 Inbetriebnahmeprotokoll für die Heizungsanlage

Kunde/Anlagenbetreiber:............Anlagenersteller:
............
Datum der Inbetriebnahme:............ FD (Fertigungsdatum):
Anzahl der Heizkreise: Systeme zur Warmwasserbereitung:1: □ gemischt/□ ungemischt, FB 10 □/FB 100 □2: □ gemischt/□ ungemischt, FB 10 □/FB 100 □3: □ gemischt/□ ungemischt, FB 10 □/FB 100 □4: □ gemischt/□ ungemischt, FB 10 □/FB 100 □5: □ gemischt/□ ungemischt, FB 10 □/FB 100 □6: □ gemischt/□ ungemischt, FB 10 □/FB 100 □7: □ gemischt/□ ungemischt, FB 10 □/FB 100 □8: □ gemischt/□ ungemischt, FB 10 □/FB 100 □9: □ gemischt/□ ungemischt, FB 10 □/FB 100 □10: □ gemischt/□ ungemischt, FB 10 □/FB 100 □Module IPM:Kodierung 3 □, Typ IPM 1 □, IPM 2 □Kodierung 4 □, Typ IPM 1 □, IPM 2 □Kodierung 5 □, Typ IPM 1 □, IPM 2 □Kodierung 6 □, Typ IPM 1 □, IPM 2 □Kodierung 7 □, Typ IPM 1 □, IPM 2 □Kodierung 8 □, Typ IPM 1 □, IPM 2 □Kodierung 9 □, Typ IPM 1 □, IPM 2 □Kodierung 10 □, Typ IPM 1 □, IPM 2 □
Erweiterte Heizkreise:IEM Kanal A: □ ......IEM Kanal B: □ ......IEM Kanal C: □ ......Solarsystem:Solares Grundsystem: 1 □ , 2 □ , 3 □ , 4 □Solare Optionen: A □ , B □ , C □ , D □ , E □
Folgende Arbeiten wurden durchgeführt
Anlagenhydraulik geprüft □ Bemerkungen:............
Elektrischer Anschluss geprüft □ Bemerkungen:............
Automatische Konfiguration durchgeführt □ Bemerkungen:............
Heizkreise (IPM) konfiguriert □ Bemerkungen:............
Warmwassersysteme konfiguriert □ Bemerkungen:............
Solarsystem konfiguriert □ und in Betrieb genommen □ Bemerkungen:............
Erweiterte Heizkreise (IEM) konfiguriert □ Bemerkungen:............
Funktionsprüfung durchgeführt □
Kunde/Anlagenbetreiber in die Bedienung des Gerätes eingewiesen □
Gerätedokumentation übergeben □
Datum und Unterschrift Anlagenersteller:

13 Individuelle Einstellungen der Zeitprogramme

Hier sind die Grundeinstellungen und persönliche Einstellungen der Zeitprogramme zusammengefasst.

13.1 Heizprogramm für den Heizkreis 1 und Heizkreis 2

Das Einstellen der Heizprogramme ist im Kapitel 6.2 auf Seite 38 beschrieben.

Fest vordefinierte Heizprogramme (zum Kopieren)

Vordefinierte Heizprogramme in den Programmspeichern A bis F (können angepasst werden)

Junkers FW 500 - Heizprogramm für den Heizkreis 1 und Heizkreis 2 - 1P1 P2 P3P4 P5 P6
Programm A
Alle Tage
Mo - Fr
Sa - So
Montag 06:00 22:00
Dienstag06:00 22:00
Mittwoch 06:00 22:00
Donnerstag 06:00 22:00
Freitag 06:00 23:30
Samstag 07:00 23:30
Sonntag08:00 22:00
Programm B
Alle Tage
Mo - Fr
Sa - So
Montag 06:00 08:00 17:00 22:00
Dienstag06:00 08:00 17:00 22:00
Mittwoch 06:00 08:00 17:00 22:00
Donnerstag 06:00 08:00 17:00 22:00
Freitag 06:00 08:00 17:00 23:30
Samstag 07:00 23:30
Sonntag08:00 22:00
Programm C
Alle Tage 07:00 23:00
Mo - Fr
Sa - So
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Junkers FW 500 - Heizprogramm für den Heizkreis 1 und Heizkreis 2 - 2P1 P2 P3P4 P5 P6
Junkers FW 500 - Heizprogramm für den Heizkreis 1 und Heizkreis 2 - 3Junkers FW 500 - Heizprogramm für den Heizkreis 1 und Heizkreis 2 - 4Junkers FW 500 - Heizprogramm für den Heizkreis 1 und Heizkreis 2 - 5Junkers FW 500 - Heizprogramm für den Heizkreis 1 und Heizkreis 2 - 6Junkers FW 500 - Heizprogramm für den Heizkreis 1 und Heizkreis 2 - 7[SXT3]
Programm D
Alle Tage
Mo - Fr
Sa - So
Montag 06:00:22:00
Dienstag06:00 22:00
Mittwoch 06:00:22:00
Donnerstag 06:00 22:00
Freitag 06:00:23:30
Samstag 07:00:23:30
Sonntag08:00 22:00
Programm E
Alle Tage
Mo - Fr
Sa - So
Montag 06:00:08:00 17:00 22:00
Dienstag06:00 08:00 17:00 22:00
Mittwoch 06:00:08:00 17:00 22:00
Donnerstag 06:00 08:00 17:00 22:00
Freitag 06:00:08:00 17:00 23:30
Samstag 07:00:23:30
Sonntag08:00 22:00
Programm F
Alle Tage 07:00:23:00
Mo - Fr
Sa - So
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag

Eigene Einstellungen

Junkers FW 500 - Heizprogramm für den Heizkreis 1 und Heizkreis 2 - 8P1 P2 P3P4 P5 P6
Programmplatz A, Name: ____, zugeordnet zu Heizkreis: ____
Alle Tage
Mo - Fr
Sa - So
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Programmplatz B, Name: ____, zugeordnet zu Heizkreis: ____
Alle Tage
Mo - Fr
Sa - So
Montag
Junkers FW 500 - Heizprogramm für den Heizkreis 1 und Heizkreis 2 - 9P1 P2 P3P4 P5 P6
Programmplatz D, Name: ____, zugeordnet zu Heizkreis: ____
Alle Tage
Mo - Fr
Sa - So
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Programmplatz E, Name: ____, zugeordnet zu Heizkreis: ____
Alle Tage
Mo - Fr
Sa - So
Montag

13.2 Warmwasserprogramm

Das Einstellen des Warmwasserprogramms ist im Kapitel 6.3 auf Seite 41 beschrieben.

Junkers FW 500 - Warmwasserprogramm - 1P1 P2 P3P4 P5 P6
^^1) L ^^1) L ^^1) L ^^1) L ^^1) L ^^1) L
Grundeinstellung
Mo - Do 60/Ein 05:00 15/Aus 23:00 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Fr 60/Ein 05:00 15/Aus 23:00 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Sa 60/Ein 06:00 15/Aus 23:00 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
So 60/Ein 07:00 15/Aus 23:00 - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Persönliche Einstellung Warmwasser System I
Alle Tage
Mo - Fr
Sa - So
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Persönliche Einstellung Warmwasser System II
Alle Tage
Mo - Fr
Sa - So
Montag
Dienstag-
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag

1) Temperaturniveau bei Speicher, Ein/Aus bei Kombiheizgerät

13.3 Warmwasser Zirkulationsprogramm

Das Einstellen des Zirkulationsprogramms ist im Kapitel 6.3 auf Seite 41 beschrieben.

Junkers FW 500 - Warmwasser Zirkulationsprogramm - 1P1 P2 P3P4 P5 P6
Ein/AusEin/AusEin/AusEin/AusEin/AusEin/Aus
Grundeinstellung
M o- Do Ei n0 6: 00 A
FrEin 06 :0 0A us 2
SaEin 07 :0 0A us 2
SoEin 08 :0 0A us 2
Persönliche Einstellung Warmwasser System I
Alle Tage
Mo - Fr
Sa - So
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Persönliche Einstellung Warmwasser System II
Alle Tage
Mo - Fr
Sa - So
Montag
Dienstags
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag

13.4 Programme für erweiterte Heizkreise (IEM)

Das Einstellen der Heizprogramme für erweiterte Heizkreise ist im Kapitel 6.6 auf Seite 51 beschrieben.

Junkers FW 500 - Programme für erweiterte Heizkreise (IEM) - 1P1 P2 P3P4 P5 P6Ein/AusEin/AusEin/AusEin/AusEin/AusEin/Aus
Ein/AusEin/AusEin/AusEin/Aus
Persönliche Einstellung IEM Kanal A
Alle Tage
Mo - Fr
Sa - So
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Persönliche Einstellung IEM Kanal B
Alle Tage
Mo - Fr
Sa - So
Montag
Dienstag
MittwochEin/AusEin/AusEin/AusEin/AusEin/AusEin/Aus
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Persönliche Einstellung IEM Kanal C
Alle Tage
Mo - Fr
Sa - So
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag

Index

A

Abgleichen

- Interner Raumtemperaturfühler ......69

- Raumtemperaturfühler in FB10 ....72

Abmessungen 15

Abwesenheit ......28

Allgemeine Einstellungen ....36, 48

Altgerät 96

Angaben zum Gerät

- Bestimmungsgemäßer Gebrauch ....10

- Lieferumfang 9

- Technische Daten ....10

- Zubehör 11

Anlagentyp des Vor/Nachrangsystems .....77

Anzeigeformate 48

Aufheizgeschwindigkeit ....40

Ausgangstest 85

Auslegungstemperatur 71

Außentemperatur 95

Außentemperaturfühler 17

Automatikbetrieb einstellen 28

Automatische Systemkonfiguration .....20, 67

B

Bedienelemente 3

Bedienung 21

- Allgemeine Bedienhinweise ....21

- Betriebsart für Heizung ändern .....28

- Betriebsart Warmwasser ändern .....29

- Heiztemperatur einstellen ....40

- Raumtemperatur ändern .....30, 40

Bestimmungsgemäßer Gebrauch ....10

Betriebsart ändern 28

BUS-Leitungen 18

BUS-Teilnehmer 67, 86

D

Datum einstellen 48

Dauerfrostschutz einstellen ....28

Dauerheizen einstellen 28

Dauersparen einstellen 28

Display

- Kontrast ....48

- Standardanzeige ....48

Drehknopf 3

DWU1 13,74,75,80

DWUC 13,77

E

Einstellungen zurücksetzen 27

Elektrischer Anschluss 18

- Verbindung der Busteilnehmer ...... 18

Endpunkt Heizkurve 69, 70, 71

Energiesparhinweise 95

Entsorgung 18, 96

Estrichtrocknung einstellen 83

Externer Wärmetauscher 13, 78

F

Fachmann-Ebene 58

- Estrichtrocknung 65, 66, 83

- Heizungsparameter 59, 68

- Kundendienst-Adresse 64, 83

- Solarsystem konfigurieren ...... 60, 73

- Solarsystemparameter 61, 73

- System-Info 65, 83

- Systemkonfiguration .... 59, 67

- Systemstörungen 64, 83

Fehleranzeige 86

Fehlersuche 86

Fernbedienung 9, 11

Frostgrenztemperatur 72

Frostschutzbetrieb einstellen 28

Fühler für Raumeinfluss 71

Fußbodenheizung 69, 70, 83, 95

Fußpunkt Heizkurve 69, 70, 71

G

Gangreserve 9

Gemischter Heizkreis 11, 13, 46, 83

Grundeinstellungen 27, 32, 52, 59, 73

H

Hauptmenü

- Allgemeine Einstellungen .....36, 48

- Heizung ......33, 38

- Solar ......36, 37, 49

- Urlaub 29, 32

- Warmwasser 34, 41

Haus verlassen 28

Heizbeginn einstellen ..38, 38, 39, 43, 44, 45, 51

Heizbetrieb einstellen 28

Heizen 38

Heizgerät

- Ausstattung 9

- Einstellungen ....38, 41, 68

- Störung ....86

Heizkörper 95

Heizkreis

- Gemischt ......11, 13, 46, 83

- Ungemischt 11,46

Heizkurve 70

Heizkurve einstellen 69

Heizprogramm 33, 38

Heizprogramm ändern .38, 38, 39, 43, 44, 45, 51

Heiztemperatur einstellen 40

Heizung aus bei Außentemperatur .....70, 72

Heizung aus bis zum tieferen Temp. Niveau ....71

Heizung wärmer/kälter

einstellen ....38, 39, 43, 44, 45, 51

Heizungstyp im Heizkreis 69

Heizungsunterstützung 73, 74

|

IEM Kanal 82, 106

Inbetriebnahme (nur für den Fachmann) .....20

Inbetriebnahmeprotokoll 97

Individuelle Zeitprogramme (Tabelle) .....98

Info 52, 65, 83

Information in der Standardanzeige ....48

Informationen zur Anleitung ....6

Installation 14

- Außentemperaturfühler ......17

- FW 500 an der Wand ....15

Internen Raumfühler abgleichen ....69

K

Kälter

- Heizung ..... 30, 38, 38, 39, 40, 43, 44, 45, 51

- Warmwasser 41

Klimazone 81

Kodieren der BUS-Teilnehmer 67

Kollektorfläche 81

Kontrast 48

Konvektoren 69,70

Kundendienst-Adresse 64, 83

L

Lieferumfang 9

Lüften 95

M

Menü

- Fachmann-Ebene 58

- Estrichtrocknung 65, 66, 83

- Heizungsparameter 59, 68

- Kundendienst-Adresse 64, 83

- Solarsystem konfigurieren 60, 73

- Solarsystemparameter 61, 73

- System-Info 65, 83

- Systemkonfiguration 59, 67

- Systemstörungen 64, 83

- Hauptmenü

- Allgemeine Einstellungen ...... 36, 48

- Heizung 33, 38

- Solar 36, 37, 49

- Urlaub 29, 32

- Warmwasser 34, 41

- Info 52

Menüstruktur 32, 52, 59

Mischerlaufzeit 72

Montage

- Außentemperaturfühler 17

- FW 500 an der Wand .... 15

- FW 500 im Heizgerät 14

- Zubehör 18

Montageort

- Außentemperaturfühler 17

- FW 500 15

- Kollektortemperaturfühler 92

N

Nachtbetrieb (Sparen) 40

0

Option

  • A: 2. Kollektorfeld ......13, 73
  • B: Umladesystem 73
  • C: Vor-/Nachrangsystem 13, 73
  • D: Externer Wärmetauscher im Solarkreis ....13, 73
  • E: Thermische Desinfektion der Solarspeicher 13, 73
  • F: Temperaturdifferenz-Regelung .....73

P

PF/DWUF 80

Powermodul IPM 2 (Zubehör) ......13

Programmieren

  • Datum einstellen ....48
  • Fachmann-Ebene 58
  • Heizkurve festlegen 69
  • Heizprogramm einstellen ....38, 39, 43, 44, 45, 51

- Rücksetzen auf Grundeinstellungen - Alle Einstellungen ....27

- Schnellaufheizung einstellen 40

- Sommer-/Winterzeit einstellen .....48

- Sprache einstellen ....48

- Uhrzeit einstellen 48

- Urlaubsprogramm einstellen 29

- Warmwasserprogramm einstellen .....41

- Zeitprogramm für Zirkulationspumpe einstellen ....45

Pumpe - Pumpe 77

Pumpe - Ventil 77

R

Radiatoren 69,70

Raumeinfluss 71

Raumtemperatur ändern .....30, 40

Raumtemperaturfühler in FB10 abgleichen .....72

Recycling 96

Reduziertes Vorwärmsystem 73

Regelqualität 15, 17

Reglermeldungen 86

Reinigung ....10

Reset

- Alle Einstellungen 27

S

Sekundärkreispumpe PD 13

Sicherheitshinweise 7

Solarmodul für Heizungsunterstützung ISM 2

(Zubehör) 13

Solaroptimierung 49

Solarprogramm 36, 37, 49

Solarpumpe

  • PA 13,76
  • PC 77
  • SP 13,74

Solarstandardsystem 73, 74

Sommer-/Winterzeit einstellen 48

Sonderfunktionen 51

Sonneneinstrahlung 93

Sparbetrieb einstellen 28

Sprache einstellen 48

Standardanzeige 48

Störungen 64, 83, 86

- Heizgerät 86

Störungsbehebung 86

Stromausfall 9

Symbole 3

Systeminformationen 52, 83

Systemkonfiguration 67

- Automatisch 20, 67

Systemstörungen 64, 83

T

Taste 3

Tastensperre 48

Technische Daten 10

Test

  • Aktoren 85
  • Ausgänge für Pumpen und Mischer 85

Thermische Desinfektion ...... 30, 47, 78, 79

Thermostatventile 95

U

Uhrabgleich 48

Uhrzeit einstellen 48

Umladesystem 76

Umweltschutz 96

Ungemischter Heizkreis 11, 46

Urlaubsprogramm 29, 32

V

Verpackung 18, 96

Vor-/Nachrangsystem 13, 73, 77

Vorrangspeicher 77

Vorwärmsystem 73, 75

W

Wandmontage 15

Wärmer

- Heizung .....30, 38, 38, 39, 40, 43, 44, 45, 51

- Warmwasser 41

Warmwasserprogramm 34, 41

Werkseinstellungen .....27, 32, 52, 59

Wiederverwertung 96

Wohnung verlassen 28

Z

Zeiten für Warmwasserbereitung ....41

Zeitprogramme 22, 38, 98

Zirkulation 45

Zirkulationspumpe ZP 13

Zirkulationspumpe zur thermischen

Desinfektion PE 13

- Alle Einstellungen 27

Notizen

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Produktinformationen

Marke : Junkers

Modell : FW 500

Kategorie : Thermostat