Excellent Innergy - Fahrrad Gazelle - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Excellent Innergy Gazelle
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Schnellstart 32
-
Ihr Gazelle Innergy 33
2.1 Komponenten 33
2.2 Lieferumfang 33
- Der Akku 34
3.1 Maximale Akkukapazität 34
3.2 Kontrollieren des 35 Ladezustands
3.3 Anbringen und 36 Herausnehmen des Akkus
3.4 Aufladen des Akkus 37
- Das Display 40
4.1 Schematische Abbildung des 40 Displays
4.2 Befestigen und Abnehmen 41 des Displays
4.3 Bedienung des Displays 43
4.4 Störungsmeldungen auf 47 dem Display
-
Austausch des Rücklichts 48
-
Häufig gestellte Fragen 49

Die Demontage elektrischer
Komponenten darf ausschließlich von einem offiziellen Gazelle-
Händler vorgenommen werden!
Zwischenzeitliche Änderungen bei Spezifizierungen, Texten und Abbildungen, sowie Setz- und Druckfehler, vorbehalten.
Introduction Introduction
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Quick start 60
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Your Gazelle Innergy 61
2.1 Components 61
2.2 Parts supplied 61
- The battery 62
Vielen Dank, dass Sie sich für ein Gazelle-Fahrrad mit Innergy-System entschieden haben.
Diese Bedienungsanleitung gilt für alle Xtra und Excellent Innergy-Modelle und informiert Sie über die Bedienung und Wartung Ihres Fahrrads. Wir raten Ihnen dringend, diese Anleitung sorgfältig durchzulesen. Sie ist eine Ergänzung zur allgemeinen Bedienungsanleitung, in der Sie allgemeine Informationen über Ihr Gazelle-Fahrrad finden.
In der vorliegenden Anleitung finden Sie Erläuterungen zu den wichtigsten Punkten Ihres Gazelle Plus Innergy sowie zu dessen Bedienung. Falls Sie nach dem Lesen der Anleitung noch Fragen haben, hilft Ihnen Ihr Gazelle-Fachhändler gerne weiter.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim komfortablen Fahrradfahren!
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Gazelle-Spezialist

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100% Normal km/h Gesamt 0 km 16:581. Schnellstart

Sie möchten sofort losfahren?
Mit Hilfe der folgenden Kurzanleitung möchten wir Sie so schnell wie möglich mit Ihrem Gazelle Innergy vertraut machen.
Schritt 1: Überprüfen Sie, ob sich der Akku am Fahrrad befindet. Falls nicht, setzen Sie den Akku ein (siehe 3.3).
Schritt 2: Aktivieren Sie den Akku, indem Sie auf den schwarzen Knopf am Rücklicht drücken (Abb. 1).
Schritt 3: Überprüfen Sie den Ladezustand des Akkus anhand der LED-Anzeige am Akku selbst oder der Anzeige auf dem Display. Jede leuchtende LED entspricht einer Akkukapazität von etwa 20 % (Abb. 2+3).
Schritt 4: Stellen Sie mit Hilfe des Displays die gewünschte Unterstützung ein (siehe 4.2). Durch mehrmaliges Drücken des Knopfes für die Regulierung der Unterstützung können Sie zwischen den verschiedenen Optionen wählen:
- keine Unterstützung: Bei dieser Option müssen Sie selbst die gesamte Kraft aufbringen, der Motor leistet keine Trittkraftunterstützung (Abb. 4).
• ECO: Bei dieser Option hält der Akku am längsten. Wählen Sie diese Option bei langen Touren oder wenn Sie nur minimale Unterstützung durch den Motor wünschen (Abb. 5).
• NORMAL: Bei dieser Option liefert der Motor eine mittlere Trittkraftunterstützung (Abb. 6).
- BOOST-Extra: Wählen Sie diese Option, wenn Sie maximale Trittkraftunterstützung möchten (z. B. bei Steigungen) (Abb. 7).
Schritt 5: Fahren Sie los!
Hinweis: Einstellungen am Display, wie zum Beispiel eine Änderung der Zeichengröße, können auf einfache Weise von Ihnen selbst vorgenommen werden (Erläuterung siehe 4.3, Teil G auf Seite 20).
Die folgende schematische Abbildung gibt Ihnen eine Übersicht über die verschiedenen Komponenten Ihres Gazelle Innergy.
2.1 Komponenten
Das Innergy-System besteht aus fünf Hauptkomponenten:
A) dem Akku (integriert in den Gepäckträger),
B) dem Motor (in der Vorderradnabe),
C) dem Display (Befestigung auf Wunsch links, rechts oder in der Mitte des Lenkers),
D) dem Trittkraftsensor (dieser befindet sich am Schaltauge des Fahrrads. Je nach Modell wird dieser Sensor vom Kettenkasten oder Kettenschutz verdeckt),
E) dem Drehzahlsensor - dieser befindet sich hinter dem Kettenblatt und der Kunststoffabdeckung der Tretachse,
F) der Steuereinheit (im Motor integriert). Der Trittkraftsensor (D) setzt die Kraft, die Sie auf die Pedale ausüben, in ein Steuersignal für die Steuereinheit (F) um. Auch die Zahl der Umdrehungen der Pedale werden in ein Steuersignal für die Steuereinheit (F) umgesetzt. Die Steuereinheit erhält auch
dieses Signal, wenn Sie die Unterstützung über das Display (C) eingeschaltet haben. Beide Signale werden von der Steuereinheit in eine hohe oder niedrige Motorleistung (B) umgesetzt. Die für den Betrieb des Systems benötigte elektrische Energie kommt aus dem Akku (A).

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ein Steuersignal für die bereinheit erhält auch A C E B F D umfasst:2.2 Lieferumfang
Der Lieferumfang Ihres Gazelle Innergy umfasst:
- Display
• Bedienungsanleitung Xtra und Excellent Innergy
• allgemeine Bedienungsanleitung - Akkuladegerät
- Displaytasche
Um Sie mit der Bedienung des Akkus vertraut zu machen und dessen Lebensdauer zu vergrößern, empfehlen wir Ihnen, die folgenden Informationen sorgfältig durchzulesen.
3.1 Maximale Akkukapazität
Um die maximale Kapazität des Akkus nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, beim täglichen Gebrauch Ihres Fahrrades die folgenden Anweisungen zu beachten. Durch die Anwendung der folgenden Maßnahmen erzielen Sie einen größeren Aktionsradius. Mit anderen Worten: Sie können mit einer Akkuladung eine größere Strecke zurücklegen.
- Sorgen Sie für einen ausreichenden Reifendruck: Ein zu niedriger Reifendruck führt zu einer schnelleren Entladung des Akkus.
- Beschleunigen Sie nicht im „BOOST“-Stand oder in einem höheren Gang, da das System dann besonders viel Trittkraftunterstützung bei niedriger Drehzahl liefert, wodurch der Akku besonders schnell entladen wird.
- Fahren Sie möglichst mit konstanter Geschwindigkeit. Besonders beim Anfahren wird der Akku schnell entladen.
- Beim Antritt und beim Fahren sollte ein niedriger (leichter) Gang gewählt werden. Wenn Sie einen höheren Gang einlegen, üben Sie mehr Kraft auf die Pedale aus. Je höher die Beschleunigung bzw. je größer die auf die Pedale ausgeübte Kraft desto mehr Trittkraftunterstützung liefert der Motor, da dieser mit einem Trittkraftsensor ausgestattet ist.
- Laden Sie Ihren Akku bei Zimmertemperatur auf: Bei einer Temperatur von 0 °C wird der Akku bis zu 25 % weniger aufgeladen.
- Wenn Sie den Akku längere Zeit nicht benutzen, sollten Sie ihn nicht in vollständig geladenem Zustand weglegen. Die Gesamtkapazität des Akkus kann dadurch verringert werden.
Bedenken Sie, dass der Akku schneller entladen wird, wenn Sie in hügeligem Gelände fahren.
3.2 Kontrollieren des Ladezustands
Der Ladezustand des Akkus kann auf einfache Weise an zwei verschiedenen Stellen überprüft werden. Wenn Sie auf den Knopf am Rücklicht drücken, sehen Sie, wie viel Kapazität Ihr Akku noch hat (Abb. 8+9). Außerdem können Sie den Ladezustand des Akkus auch auf dem Display ablesen, wenn der Akku korrekt im Fahrrad montiert ist. Die Anzahl der angezeigten Balken auf dem Display entspricht der Anzahl der am Rücklicht brennenden LEDs. Fünf Akkubalken auf dem Display entsprechen also fünf brennenden LEDs am Rücklicht, wenn der Knopf am Rücklicht gedrückt wird (Abb. 10).
Die LEDs zeigen an, wie viel Energie noch im Akku steckt.
- Wenn alle fünf LEDs leuchten, bedeutet dies eine Akkukapazität von ungefähr 100 %.
- Wenn vier LEDs leuchten, bedeutet dies eine Akkukapazität von ungefähr 80 %.
- Wenn drei LEDs leuchten, bedeutet dies eine Akkukapazität von ungefähr 60 %.
- Wenn zwei LEDs leuchten, bedeutet dies eine Akkukapazität von ungefähr 40 %.
- Wenn eine LED leuchtet, bedeutet dies eine Akkukapazität von ungefähr 20 %.
- Wenn die letzte LED blinkt, dann liegt die Akkukapazität unter 20 %.
Wenn der Akku leer ist, wird die Trittkraftunterstützung ausgeschaltet. Es bleibt jedoch noch genügend Restkapazität, um die Beleuchtung ausreichend lange zu betreiben. Die letzte Akku-LED blinkt dabei weiter.
Akku-Ruhestand
Um den Akku zu schonen, schaltet das System automatisch in den „Ruhestand“, wenn das Fahrrad mehr als eine Stunde lang nicht benutzt wird. Durch Drücken des schwarzen Akkuknopfes am Rücklicht kann das System wieder aktiviert werden (Abb. 8).

3.3 Anbringen und Herausnehmen des Akkus Anbringen des Akkus
- Achten Sie darauf, dass das Fahrrad stabil auf dem Ständer steht.
- Halten Sie den Akku mit beiden Händen fest. Richten Sie die Vorderseite des Akkus so aus, dass die Aussparungen an der Seite des Akkus in die Führungen am Gepäckträger passen (Abb. 11).
- Stecken Sie den Fahrradschlüssel in das Akkuschloss und drehen Sie ihn um eine Vierteldrehung nach rechts, während Sie gleichzeitig mit der anderen Hand gegen den Akku drücken, sodass er nicht herausfallen kann. Darauf achten, dass der Fahrradschlüssel stets im Akkuschloss steckt, sonst kann der Akku nicht vollständig eingeschoben werden (Abb. 12).
- Ziehen Sie den Schlüssel aus dem Akkuschloss, stecken Sie ihn zurück ins Fahrradschloss und entriegeln Sie dieses (Abb. 13 und 14).
- Kontrollieren Sie durch leichtes Ziehen am Akku, ob dieser sicher sitzt (Abb. 15).
- Ist dies nicht der Fall, wiederholen Sie die vorherigen 3 Schritte. Wenn der Akku ordnungsgemäß sitzt, wird auch das Display aktiviert.
Herausnehmen des Akkus
- Schließen Sie das Fahrrad ab und stecken Sie den Schlüssel in das Akkuschloss (Abb. 16). Alternativ können Sie einen Zweitschlüssel verwenden.
- Drehen Sie den Schlüssel um eine Vierteldrehung nach rechts und ziehen Sie den Akku vorsichtig am Handgriff unten am Akku nach hinten (Abb. 17).
- Ziehen Sie den Akku über die Führungen nach hinten. Wir empfehlen, den Akku am Schluss mit beiden Händen zu unterstützen (Abb. 18 und 19).
- Der Akku ist ergonomisch geformt und mit einem Tragegriff ausgestattet, der einen einfachen Transport ermöglicht (Abb. 20).
3.4 Aufladen des Akkus

Der Akku kann im Fahrrad oder außerhalb des Fahrrads mit Hilfe des mitgelieferten Innergy-Akkuladegerätes geladen werden. Verwenden Sie KEINE anderen Ladegeräte zum Laden des Akkus, da dieser dabei beschädigt werden kann. Gazelle haftet nicht für etwaige Folgen. Die gesamte Ladezeit Ihres Akkus hängt von dem gekauften Modell ab Bronze: 5 Stunden, Silber: 7 Stunden, Gold: 9 Stunden. Bei der Benutzung eines Gazelle-Schnellladers sind diese Zeit < 2 Stunden, 2 Stunden und 3 Stunden.

Beachten Sie beim Laden des Akkus (am Fahrrad oder extern) die folgenden Sicherheitsvorschriften für das Aufladen des Akkus.
- Verwenden Sie ausschließlich das mitgelieferte Gazelle-Innergy-Akkuladegerät.
- Halten Sie Ladegerät und Akku fern von Kleinkindern und Haustieren.
- Laden Sie den Akku nur an Orten auf, die vor Regen und extremen Temperatureinflüssen geschützt sind. Sorgen Sie für gute Belüftung und geringe Luftfeuchtigkeit.
- Der Akku lädt sich nur bei Temperaturen zwischen 0°C und 50°C auf.
- Wenn Sie den Akku extern aufladen, legen Sie ihn auf eine ebene Fläche, um eine ausreichende Stabilität zu gewährleisten. Wenn Sie den Akku im Fahrrad aufladen, sorgen Sie für einen sicheren Stand des Fahrrades.
- Das Ladegerät nicht abdecken. Legen Sie Ladegerät und Akku auf einen festen Untergrund (möglichst nicht auf einen Teppichboden!).
- Achten Sie darauf, dass Stecker und Buchsen des Ladegerätes nicht feucht oder verunreinigt sind.
- Netz- und Ladestecker nicht mit nassen Händen berühren.
- Akku und Ladegerät nicht fallenlassen.
- Verwenden Sie keine beschädigten Akkus oder Ladegeräte. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihren Händler.
- Akku und/oder Ladegerät nicht für andere Zwecke verwenden.
- Laden Sie den Akku nicht in direkter Sonneneinstrahlung auf. Legen Sie den Akku zum Beispiel nicht ans Fenster!


3. Der Akku

- Wir empfehlen Ihnen, den Akku im Winter nicht in einem ungeheizten Raum aufzubewahren.
- Schließen Sie stets erst den Akku an das Ladegerät an, bevor Sie den Netzstecker des Ladegerätes in die Steckdose stecken.
Zusätzlich zu diesen allgemeinen Sicherheitsvorschriften gelten einige spezielle Anweisungen für das Aufladen sowohl im Fahrrad als auch außerhalb des Fahrrads.
Anweisungen für das Anschließen des Akkus im Fahrrad
- Beachten Sie die obengenannten Sicherheitsvorschriften.
- Stellen Sie das Fahrrad in der Nähe einer Netzsteckdose sicher auf dem Ständer ab.
- Öffnen Sie die Gummi-Abdeckkappe des Akkuladesteckers (links hinten beim Rücklicht) und schließen Sie den Stecker des Ladegeräts dort an (Abb. 21).
- Überprüfen Sie, ob der Stecker fest mit dem Akku verbunden ist (Abb. 22) und stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose.
- Eine blinkende LED im Rücklicht zeigt an, dass das Ladegerät korrekt angeschlossen ist. Auch auf dem Ladegerät selbst leuchtet eine grüne LED und zeigt an, dass das Ladegerät in Betrieb ist.
Anweisungen für das externe Anschließen des Akkus
- Beachten Sie die obigen Sicherheitsvorschriften.
- Nehmen Sie den Akku wie zuvor beschrieben aus dem Fahrrad (siehe 3.3).
- Legen Sie den Akku auf einem ebenen und festen Untergrund in der Nähe einer Netzsteckdose.
- Öffnen Sie die Gummiabdeckkappe des Akkus (links hinten beim Rücklicht) und schließen Sie den Stecker des Ladegerätes dort an (Abb. 21).
- Überprüfen Sie, ob der Stecker fest mit dem Akku verbunden ist (Abb. 22) und stecken Sie den Netzstecker in die Steckdose.
- Eine blinkende LED im Rücklicht zeigt an, dass das Ladegerät korrekt angeschlossen ist. Ein grünes Lämpchen auf dem Ladegerät zeigt an, das das Ladegerät in Betrieb ist.
Allgemeine Hinweise zum Laden des Akkus
• Die blinkende LED zeigt den Ladezustand des Akkus an. Die Anzeige beginnt ganz rechts und wandert dann nach links. Jede LED entspricht ungefähr 20 % Akkuladung.
- Wenn der Akku vollständig geladen ist, sind alle LEDs am Rücklicht erloschen. Die grüne LED des Ladegeräts leuchtet weiter (Abb. 23).
- Bei einigen der im Umlauf befindlichen Akkus blinken während des Ladevorgangs keine LEDs. Um den Ladezustand dieser Akkus zu prüfen, drücken Sie kurz auf den Knopf am Rücklicht. Die Position der blinkenden LED zeigt dann den aktuellen Ladezustand des Akkus an.
- Um den Ladevorgang zu beenden, ziehen Sie zunächst den Stecker aus dem Akku und befestigen Sie die Abdeckkappe wieder auf der Ladebuchse. Ziehen Sie erst dann den Netzstecker des Ladegerätes aus der Steckdose.
Hinweis: Für eine genaue Anzeige des Akkuladezustands (Anzeige durch die Anzahl der aufleuchtenden LEDs am Rücklicht) empfehlen wir, den Akku zunächst zweimal vollständig aufzuladen und ohne zwischenzeitliche Ladung wieder vollständig zu entladen.

Nachstehend folgt eine Übersicht über die verschiedenen Angaben auf dem Display.
4.1 Schematische Abbildung des Displays
Angaben auf dem Display
A. Ein-/Ausknopf des Displays
B. Fahrreinstellungen/Minusknopf
C. Regulierung der Stärke der Trittkraftunterstützung
D. Fahrstatistik
E. Plusknopf
F. Beleuchtung ein/aus
G. Displayeinstellungen
H. Anzeige des Akkuladezustands
I. Geschwindigkeit
4.2 Befestigen und Abnehmen des Displays
Das mitgelieferte lose Display lässt sich auf einfache Weise am Displayhalter befestigen. Der Displayhalter kann sowohl links als auch rechts oder in der Mitte des Lenkers angebracht werden.
Befestigen und Verlegen des Displayhalters:
- Der Displayhalter ist verstellbar und kann mittels vier Schrauben in jeder gewünschten Position fixiert werden (Abb. 24 und 25).
- Mit den äußeren Schrauben wird der Displayhalter am Lenker festgeklemmt und die horizontale Ausrichtung des Displays fixiert. Durch Lösen der beiden äußeren Schrauben kann das Display höher oder niedriger am Lenker positioniert werden (Abb. 26).
- Mit den inneren Schrauben kann das Display gekippt und in jeder gewünschten Position fixiert werden (Abb. 27).
- Durch Lösen aller vier Schrauben kann der Displayhalter ganz vom Lenker genommen und an jeder anderen Position auf dem Lenker erneut befestigt werden (Abb. 28).

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24 25 26 27
Befestigen und Abnehmen des Displays
• Halten Sie das Display zwischen Daumen und Zeigefinger (Abb. 29).
- Befestigen Sie das Display, indem Sie den Clip an der Unterseite leicht nach unten drücken und das Display von vorne auf den Halter schieben, bis der Clip einrastet (Abb. 30).
- Wenn das Display sicher befestigt und der Akku ordnungsgemäß eingerastet ist (vergessen Sie dabei nicht, den Akku aus dem Ruhemodus zu holen, indem Sie auf den Knopf am Rücklicht drücken), geht das Display in Betrieb. Hinweise zur Funktion des Displays finden Sie unter 4.3 (Abb. 31).
- Geht das Display nicht in Betrieb, so überprüfen Sie, ob Display und/oder Akku ordnungsgemäß am Fahrrad befestigt sind.
Hinweis: Das Display selbst enthält keine Batterie. Wenn Sie das Display vom Halter nehmen, erlischt daher die Anzeige. Wir empfehlen Ihnen, das Display nach Beendigung der Fahrt mitzunehmen, um Diebstahl und/oder Beschädigungen vorzubeugen.
- Das Display lässt sich leicht entnehmen, indem Sie die Lasche an der Unterseite des Displayhalters herunterdrücken und das Display nach vorne schieben (Abb. 32).
- Das Display lässt sich bequem im mitgelieferten Fahrradschlüsseletui aufbewahren.
4. Das Display
4.3 Bedienung des Displays
Das Display weist sechs Bedienknöpfe auf:
A. Ein-/Ausknopf des Displays
Mit diesem Knopf schalten Sie das Display ein. Durch nochmaliges Drücken dieses Knopfes wird das Display wieder ausgeschaltet (Abb. 33).
B. Fahrreinstellungen/Minusknopf
Mit diesem Knopf können Sie verschiedene Fahreinstellungen wählen. Mehrmaliges Drücken des Knopfes schaltet durch die folgenden Wahlmöglichkeiten:
- Flaches Gelände: Wählen Sie diese Option, wenn Sie in flachem Gelände unterwegs sind. Dies ist zugleich die Standardeinstellung (Abb. 34).
- Hügeliges Gelände: Wählen Sie diese Option, wenn Sie in hügeligem Gelände unterwegs sind. Bei niedrigen Geschwindigkeiten (bis 14 km/h) wird mehr Unterstützung geliefert (Abb. 35).
- Gegenwind: Wählen Sie diese Option, wenn Sie Gegenwind haben. Bei höheren Geschwindigkeiten wird mehr Unterstützung geliefert. Beim Anfahren (bis 10 km/h) wird eine gleichbleibende Unterstützung geliefert (Abb. 36).
- Rückenwind: Wählen Sie diese Option, wenn Sie Rückenwind haben. Bei höheren Geschwindigkeiten wird weniger Unterstützung geliefert. Beim Anfahren (bis 10 km/h) wird eine gleichbleibende Unterstützung geliefert (Abb. 37).

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33 34 35 36 37 37 S. Fluck S. Bagel S. Segmented S. Reductional S. Fluck S. Bagel S. Segmented S. Reductional4. Das Display

C. Regulierung der Stärke der Trittkraftunterstützung
Durch Drücken dieses Knopfes können Sie die Stärke der Trittkraftunterstützung einstellen:
- Keine Unterstützung: Bei dieser Option müssen Sie selbst die gesamte Kraft aufbringen, der Motor leistet keine Trittkraftunterstützung. (Abb. 38)
- ECO: Bei dieser Option hält der Akku am längsten. Wählen Sie diese Option bei langen Touren oder wenn Sie nur minimale Unterstützung durch den Motor wünschen (Abb. 39).
• NORMAL: Bei dieser Option liefert der Motor eine mittlere Trittkraftunterstützung (Abb. 40). - BOOST: Wählen Sie diese Option, wenn Sie maximale Trittkraftunterstützung möchten, z. B. bei Steigungen. Ferner können Sie ein zur jeweiligen Art des Geländes, in dem Sie unterwegs sind passendes Programm wählen, wie unter B. beschrieben (Abb. 41).
4. Das Display
D. Fahrstatistiken
Mit diesem Knopf können Sie verschiedene Statistiken auf dem Bildschirm anzeigen lassen. Durch mehrmaliges Drücken des Knopfes können Sie die folgenden vier Statistiken aufrufen:
- Durchschnitt: Die Durchschnittsgeschwindigkeit wird angezeigt. Durch Drücken auf „Reset“ (Knopf G) können Sie die Durchschnittsgeschwindigkeit zurücksetzen (Abb. 42).
- Zeit: Die Dauer Ihrer Fahrt wird angezeigt. Durch Drücken auf „Reset“ (Knopf G) können Sie die Zeit wieder auf Null zurücksetzen (Abb. 43).
- Tageskilometer: Die zurückgelegte Strecke in Kilometern wird angezeigt. Durch Drücken auf „Reset“ (Knopf G) können Sie den Kilometerzähler wieder zurücksetzen (Abb. 44).
- Gesamtkilometerzahl: Die bisher insgesamt zurückgelegte Strecke wird angezeigt. Dieser Wert kann nicht zurückgesetzt werden (Abb. 45).
E. Plusknopf
Mit diesem Knopf können Sie verschiedene Displayeinstellungen (zum Beispiel die Zeiteinstellung) vornehmen. Die Zeit können Sie durch Drücken auf Knopf G (siehe G: Zeiteinstellung) einstellen (Abb. 46).

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Gesamt 0 km Zeit 148 our Fahrt 0,4 km Gesamt 0 km 42 43 44 45
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46 7.200-1000 3.500-5.000 3.500-5.000 3.500-5.000 3.500-5.0004. Das Display

F. Ein-/Ausknopf für die Fahrradbeleuchtung
Durch Drücken dieses Knopfes schalten Sie manuell die Fahrradbeleuchtung und die Beleuchtung des Displays ein. Durch nochmaliges Drücken dieses Knopfes wird die Beleuchtung wieder ausgeschaltet. Wenn Sie den Knopf dreimal drücken, wird die Beleuchtungsautomatik eingeschaltet: Diese schaltet die Beleuchtung selbsttätig ein, wenn Sie im Dunkeln fahren (Abb. 47 bis zum 49).
G. Displayeinstellungen
Mit diesem Funktionsknopf können Sie verschiedene Einstellungen des Displays ändern. Mehrmaliges Drücken von Knopf G schaltet durch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten.
- Zeiteinstellung: Stellen Sie zunächst mit Hilfe des Plusknopfes E und des Minusknopfes B die Stunde ein. Bestätigen Sie die Stunde durch Drücken auf Knopf F (OK). Stellen Sie dann wiederum mit dem Plusknopf E und dem Minusknopf B die korrekte Minute ein und bestätigen Sie erneut mit Knopf F (Abb. 50).
- Bildschirmhelligkeit: Wählen Sie durch Drücken des Plusknopfes (heller) und des Minusknopfes (dunkler) die gewünschte Bildschirmhelligkeit und bestätigen Sie mit Knopf F (Abb. 51).
- Zeichengröße: Wählen Sie die gewünschte Zeichengröße auf der Anzeige mit dem Plusknopf E (größer) und dem Minusknopf B (kleiner). Bestätigen Sie die gewünschte Zeichengröße mit Knopf F (Abb. 52).
- Sprachauswahl: Sie können mit Hilfe des Plus- und des Minusknopfes (B und E) zwischen vier verschiedenen Sprachen wählen: Niederländisch, Englisch, Deutsch und Französisch. Bestätigen Sie die gewählte Sprache mit dem Knopf F (Abb. 53).
- Kilometer/Meilen: Sie können selbst wählen, ob die zurückgelegten Strecken in Kilometern oder Meilen angezeigt werden sollen. Wählen Sie die gewünschte Einheit mit dem Plus- und/oder dem Minusknopf (E und B). Wenn Sie die gewünschte Einheit ausgewählt haben, drücken Sie OK/Taste F zur Bestätigung (Abb. 54).
4. Das Display
H. Anzeige des Akkuladezustands
Der Akkuladezustand wird in Prozent angegeben. Dabei steht 100 % für einen vollständig geladenen Akku. Beträgt der Ladezustand des Akkus 17 % oder weniger, so blinkt das Akkusymbol. Ist der Akku leer, so erscheint die Anzeige 0 % und die Trittkraftunterstützung wird abgeschaltet (Abb. 55).
I. Geschwindigkeit
Hier wird die Fahrgeschwindigkeit je nach Einstellung entweder in Kilometern oder Meilen pro Stunde angegeben (Abb. 56).
4.4 Störungsmeldungen auf dem Display
Eine Störung des Innergy-Systems wird auf dem Display mittels einer Buchstaben-/Ziffernkombination angezeigt. Diese Kombination aus einem Buchstaben und einer Ziffer wird links oben neben den Fahreinstellungen auf dem Display angezeigt. Die Ziffer dient lediglich der Information Ihres Fachhändlers und ist für Sie ohne Bedeutung. Die Buchstaben weisen jeweils auf die folgenden Störungen hin:
A: Akkustörung
B: Motor- oder Steuereinheitenfehler
C: Sensorstörung
D: Displaystörung
Falls eine der obengenannten Störungsmeldungen auf Ihrem Display erscheint, bedeutet dies, dass die jeweilige Störung vorliegt. Durch Entnehmen und Wiedereinsetzen des Akkus können Sie überprüfen, ob die Meldungen verschwinden. Bleibt die Störungsmeldung bestehen, raten wir dringend, Kontakt mit Ihrem Gazelle-Fachhändler aufzunehmen.

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54 Km/h 10
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55 100% 0 32.5
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565. Austausch des Rücklichts

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57 58 59 60 61 625. Austausch des Rücklichts
Wir empfehlen Ihnen, sich bei komplexeren Problemen an Ihren Gazelle Fachhändler zu wenden. Für den Austausch des Rücklichts sollten Sie die folgenden Hinweise beachten. Diese Beschreibung dient als Ergänzung zu Ihrer allgemeinen Gazelle-Bedienungsanleitung.
- Wenn das Rücklicht beschädigt ist, muss es ersetzt werden, damit keine Feuchtigkeit in den Akku gelangen kann (Abb. 57).
- Lösen Sie die Schraube des Rücklichts mit einem Kreuzschlitzschraubendreher (Abb. 58).
- Halten Sie mit einer Hand das Rücklicht fest, während Sie mit der anderen Hand den Akku fassen. Ziehen Sie am Rücklicht, um es vom Akku zu lösen (Abb. 59 und 60).
- Drücken Sie das neue Rücklicht in seine Position. Achten Sie darauf, dass alle Ecken fest anschließen und dass die Gummiklappe über dem Rücklicht liegt (Abb. 61).
• Schrauben Sie das Rücklicht wieder am Akku fest (Abb. 62).
Ist die Stärke der Trittkraftunterstützung einstellbar?
Ja, das ist selbstverständlich möglich. Mit dem entsprechenden Knopf auf dem Display können Sie selbst auf einfache Weise die Stärke der Trittkraftunterstützung wählen. Durch mehrmaliges Drücken des Knopfes schalten Sie durch die verschiedenen möglichen Einstellungen: „keine Unterstützung“, „ECO“, „NORMAL“ und „BOOST“.
Wie groß ist die Kapazität meines Akkus?
Beim Kauf Ihres Gazelle Innergy haben Sie die Wahl aus drei verschiedenen Akkus: Bronze, Silber oder Gold. Der Bronze-Akku hat eine Kapazität von 252 Wh, der Silber-Akku hat eine Kapazität von 324 Wh und der Gold-Akku hat eine Kapazität von 396 Wh.
Wie groß ist der Aktionsradius bei den verschiedenen Stufen der Trittkraftunterstützung?
Die Kilometeranzahl, die Sie mit dem Akku zurücklegen können, hängt von der Art des angeschafften Akkus ab. In der nachfolgenden Übersicht finden Sie einen Hinweis auf die Kilometeranzahl, die Sie mit jedem der verschiedenen Akkus fahren können. Es gibt einige Faktoren, die dafür sorgen können, dass Sie einen etwas größeren oder kleineren Aktionsradius haben. So haben der Reifendruck, aber auch Ihr Gewicht, die Wetterbedingungen und das Alter des Akkus Einfluss darauf.
BRONZESILBERGOLD
| Wattstunden (Ampere x Volt): | 7 x 36 = 252 Wh 9 | x 36 = 324 Wh 11 | x 36 = 396 Wh |
| Aktionsradius ECO-Stand: | 70 - 90 km 130 - 170 km | 150 - 200 km | |
| Aktionsradius NORMAL-Stand: | 40 - 60 km 50 - 80 km | 90 - 120 km | |
| Aktionsradius BOOST-Stand: | 25 - 35 km 35 - 45 km | 45 - 55 km |
Fällt das Treten nicht schwer, wenn der Motor ausgeschaltet oder der Akku leer ist?
Nein. Das Fahrrad ist mit einem bürstenlosen Gleichstrommotor ausgerüstet, der in ausgeschaltetem Zustand keinen merklichen Widerstand verursacht. Das Fahrrad verfügt darüber hinaus über mehrere Gänge, sodass Sie immer den passenden Gang finden.
6. Häufig gestellte Fragen
Wie schnell kann ich mit diesem Fahrrad fahren?
Das entscheiden Sie selbst. Bei Geschwindigkeiten von mehr als 25 km/h findet jedoch, wie gesetzlich für motorunterstützte Fahrräder festgelegt, keine Trittkraftunterstützung mehr statt.
Wie schalte ich das Fahrrad aus?
Am besten schalten Sie das Fahrrad über den Ein-/Ausknopf auf dem Display aus. Ein Druck auf diesen Knopf schaltet das gesamte Fahrrad aus. Wenn Sie Ihr Fahrrad abstellen und weiter nichts tun, schaltet das System nach einer Stunde automatisch in den Ruhestand. Nach dem Ausschalten können Sie den Akku zum Aufladen entnehmen.
Ist das Fahrrad durch das Innergy System nicht sehr schwer?
Akku und Motor führen in der Tat zu einer Gewichtszunahme, die sich jedoch in Grenzen hält: Der leichte Motor wiegt etwa 3 kg, der herausnehmbare Akku 2,5 kg. Insgesamt ist das Fahrrad also 5,5 kg schwerer als die Standardversion. Damit kann dieses Fahrrad einfach auf einem Standard-Fahrradträger hinten auf dem Auto transportiert werden. Achtung: Der Gold-Akku (3,4 kg) ist etwas schwerer als die Bronze- und Silberakkus (2,5 kg)!
Kann ich genauso aufsteigen, wie ich es vom normalen Fahrrad gewöhnt bin?
Grundsätzlich ja. Das Fahrrad ist so programmiert, dass die Trittkraftunterstützung bei einer Geschwindigkeit von 0 bis 5 km/h weniger stark ist und langsamer reagiert. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie beim Anfahren eine niedrigen Gang wählen, der weniger Energie von Ihnen und vom Akku verlangt
Kann ich den Fuß im Stillstand (zum Beispiel vor einer Ampel) auf dem Pedal ruhen lassen?
Ja, das ist möglich, da Ihr Fahrrad nur eine Trittkraftunterstützung leistet, wenn die Tretkurbel sich vorwärts dreht, was im Stillstand nicht der Fall ist.
Kann ich mein Innergy auch im Regen benutzen?
Ja. Die Innergy-Komponenten sind spritzwassergeschützt und funktionieren auch bei Regen problemlos. Das System ist jedoch nicht gegen das Eintauchen in Flüssigkeiten oder die Behandlung mit einem Hochdruckreiniger geschützt. Reinigen Sie Ihr Fahrrad deshalb auf keinen Fall mit einem Hochdruckreiniger!
Kann ich mein Fahrrad samt Display bei Regen oder Schnee im Freien abstellen?
Ja, das ist kein Problem, da alle Innergy-Bauteile spritzwassergeschützt sind.
Wie oft muss ich mit dem Fahrrad zum Gazelle-Händler, um es warten zu lassen?
Die Innergy-Bauteile brauchen nicht mehr Wartung als die übrigen Fahrradkomponenten. Die Wartungsfrequenz hängt vom Gebrauch ab.
Wie lange funktioniert der Akku?
Wenn Ihr Akku weniger als drei Jahre alt ist und nicht mehr als etwa 600 Entladevorgänge hinter sich hat, garantieren wir, dass bei jeder Aufladung mindestens 80 % der Nennkapazität erreicht wird.
Muss ich den Akku an das Ladegerät anschließen, wenn ich ihn nicht verwende?
Nein, das ist nicht nötig. Sie können den Akku im Fahrrad belassen oder an einem anderen trockenen Ort ablegen.
Wie lang dauert das Aufladen des Akkus?
Die Ladezeit Ihres Akkus hängt vom gekauften Modell ab: Bronze 5 Stunden, Silber 7 Stunden und Gold 9 Stunden. Bei der Benutzung eines Gazelle-Schnellladers sind diese Zeiten <2 Stunden, 2 Stunden und 3 Stunden. Sie können den Akku jedoch auch lediglich teilweise aufladen (zum Beispiel während der Mittagspause auf einer Radtour), um den Aktionsradius nach der Pause zu vergrößern. Beachten Sie stets die Hinweise zum Laden des Akkus.
6. Häufig gestellte Fragen
Was muss ich beachten, wenn ich den Akku eine Zeitlang nicht verwende?
Sie brauchen keine besonderen Vorkehrungen zu treffen. Wenn der Akku länger als eine Stunde nicht benutzt wird, schaltet er automatisch in den Ruhestand, sodass der Akku sich nicht weiter entlädt. Sie können den Ruhestand beenden, indem Sie den Akku am Fahrrad anbringen oder den Knopf auf dem Rücklicht drücken.
Gibt es spezielle externe Ladestationen?
Ladestationen sind nicht erforderlich, da Sie den Akku einfach aus Ihrem Fahrrad nehmen können. Der flache Stecker des Ladegeräts passt in jede Steckdose. Darüber hinaus ist das Ladegerät so klein, dass es in jede (Fahrrad-)Tasche passt. Sie können also unterwegs im Restaurant, in Ihrem Hotelzimmer oder auch im Auto (über einen 12/230-V-Wandler, den Sie am Zigarettenanzünder des Autos anschließen) Ihren Akku mit dem Ladegerät laden.
Ist der Akku vor Diebstahl geschützt?
Ja, der Akku ist durch ein eigenes Akkuschloss fest mit dem Rahmen verbunden. Der Schlüssel des Rahmenschlosses passt auch zum Akkuschloss.
Bei Minusgraden scheint die Leistungsfähigkeit des Akkus geringer zu sein. Woran liegt das?
Bei Temperaturen unter -5 °C arbeiten Akkus weniger gut. Der Akku kann dann nicht vollständig entladen werden. Darüber hinaus führt dies jedoch zu keinen weiteren Problemen.
Wenn ich mein Fahrrad einige Tage nicht benutzt habe, liefert der Akku dann keine Trittkraftunterstützung?
Wenn das Fahrrad mehr als eine Stunde lang nicht benutzt wird, geht der Akku in den sogenannten Ruhestand. Dieser kann durch Drücken des schwarzen Knopfes (hinten am Rücklicht) oder durch Anbringen des Akkus am Fahrrad aufgehoben werden.
Sind die Akkus einzeln erhältlich? Ist es sinnvoll, einen zusätzlichen Akku zu haben?
Einzelne Akkus sind über Ihren Gazelle-Händler erhältlich. Falls Sie ohne Zwischenhalt Strecken zurücklegen möchten, die größer als der Aktionsradius Ihres Akkus sind, ist die Anschaffung eines zusätzlichen Akkus sinnvoll (diesen erhalten Sie als Zubehör von Ihrem Gazelle-Händler). Ein zweiter Akku ist auch nützlich, wenn Sie zwischen zwei langen Fahrten keine Gelegenheit haben, den Akku aufzuladen. Gazelle bietet Ihnen drei verschiedene Akku-Modelle, aus denen Sie den für Sie geeigneten Akku auswählen können. Wenn Sie den Aktionsradius Ihres Innergy vergrößern wollen, entscheiden Sie sich für den Silber- oder den Gold-Akku.
Kann ich auch den Akku aus dem Fahrrad meines Partners benutzen?
Ja, das ist möglich, vorausgesetzt dass Ihr Gazelle Fachhändler die Seriennummer dieses Akkus einprogrammiert hat. Sonst erhalten Sie auf Ihrem Display die Fehlermeldung A.1. Wenden Sie sich in dem Fall mit beiden Fahrrädern und den Akkus an Ihren Fachhändler. Dieser wird beide Akkus für beide Fahrräder programmieren, damit sie untereinander leicht auswechselbar sind. Beachten Sie, dass nur Bronze-, Silber- oder Gold-Akkus auf ihr Innergy Fahrrad angeschlossen werden können.
Funktioniert die Beleuchtung noch, wenn der Akku leer ist?
Im Akku bleibt stets eine Restmenge an Energie gespeichert. Deshalb wird im Display immer eine Restkapazität des Akkus von 6 % angezeigt, nachdem die Trittkraftunterstützung automatische abgeschaltet wurde. Diese 6 % sind absolut ausreichend, um die Beleuchtung noch mehrere Stunden sicherzustellen.
Hinweis: Wenn Sie nach dem Kauf den Akku nicht zweimal vollständig geladen und anschließend durch Benutzung des Fahrrads vollständig entleert haben, kann es vorkommen, das auf dem Akku nicht 6 %, sondern weniger (oder sogar 0 %) angezeigt wird. Das ist kein Grund zur Beunruhigung. Auch in diesem Fall verfügt der Akku noch über ausreichend Kapazität für das Fahren mit Beleuchtung.
6. Häufig gestellte Fragen
Entspricht mein Fahrrad den europäischen Gesetzen über motorunterstützte Fahrräder?
Ja. Ein motorunterstütztes Fahrrad darf bei Geschwindigkeiten über 25 km/h keine Unterstützung mehr bieten. Die Gazelle-Fahrräder mit Innergy-System entsprechen dieser Vorschrift. Es ist kein Versicherungskennzeichen nötig, auch eine Zulassung ist nicht notwendig. Darüber hinaus ist das Fahrrad ein sogenanntes EPAC (Electrically Power Assisted Cycle) und entspricht der europäischen Norm EN-15194.
Besteht im Zusammenhang mit elektromagnetischer Strahlung eine Gefahr beim Fahren mit einem Gazelle Innergy?
Nein. Die Gazelle-Innergy-Fahrräder entsprechen den strengen EMV-Richtlinien der EPAC-Norm EN-15194. EMV steht für elektromagnetische Verträglichkeit, ein in ganz Europa für verschiedene Arten elektrischer Geräte angewendetes Konzept. Die EMV-Normen regeln die Strahlenemission und -imission von elektrischen Geräten. Die Benutzung von Innergy-Fahrrädern ist daher absolut sicher, auch für Personen mit einem Herzschrittmacher oder einem ICD.
Benötige ich für die Benutzung eines Gazelle Innergy eine Haftpflichtversicherung?
Nein, es ist keine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben.
Welche Service- und Garantiebestimmungen gelten?
Es gelten die in der allgemeinen Gazelle-Bedienungsanleitung beschriebenen Service- und Garantiebestimmungen. Darüber hinaus gelten die folgenden speziellen Garantiebestimmungen: Bei normaler Nutzung, Behandlung und Wartung gewährt Gazelle eine Garantie von zwei Jahren auf den Motor, das Display, den Drehzahlsensor, den Trittkraftsensor und die Steuereinheit. Verschleiß ist von der Garantie ausgenommen. Für den Akku wird eine Garantie von 600 vollständigen Ladezyklen gewährt.
6. Häufig gestellte Fragen
Kann ich selbst Wartungsarbeiten am Fahrrad durchführen?
Wie an anderer Stelle in dieser Anleitung bereits angegeben, dürfen elektronische Komponenten nur von einem autorisierten Gazelle-Innergy-Händler demontiert und geöffnet werden. Bei Nichtbeachtung verfällt jeder Garantie- und Gewährleistungsanspruch. Davon abgesehen können Sie die normalen mechanischen Wartungsarbeiten natürlich durchaus gemäß den Anweisungen in der allgemeinen Gazelle-Bedienungsanleitung selbst durchführen.
Notes

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