AF VR 80-400 / 4 5-5 6D ED - Objektiv NIKON - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG AF VR 80-400 / 4 5-5 6D ED NIKON
Bedienungsanleitung (S. 22–29)
- With F80-Series/N80-Series*, F70-Series/N70*, F65-Series/N65-Series*, F60-Series/N60*, Pronea 600i/6i*:
① Zoomring
② Brennweitenskala-Indexlinie
③ Entfernungs Indexlinie
④ Entfernungsskala
⑤ Entfernungseinstellring
⑥ Infrarot-Kompensationsindex (bei 80 mm)
⑦ Fokussierbetriebsarten-Entriegelungstaste
⑧ Gegenlichtblende-Montageindex
⑨ Fokussier-Begrenzungsschalter
⑩ Fokussierbetriebsarten-Wählring
⑪ Brennweitenskala
⑫ Positionierindizes des Stativanschlusses
⑬ Positionsindex
⑭ Blendenindex (Linie)/Objektivindex
⑮ Blendenindex
⑯ Verriegelung für kleinste Blende
⑰ Blendenskala
⑱ Skala für Blendendirekteinspiegelung
⑲ Steuerkurve
⑳ CPU-Kontakte
②1 Signalstift für kleinste Blende (Kupplungsstift für automatische Blendensteuerung)
⑳ Anschlag für Blendenkupplung
②3 Blendenring
⑳ Schalter zur Vibrationsreduktion (VR-Schalter)
⑳ Feststellschraube des
Stativanschlusses
⑳ Stativanschluß
Einführung
Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie Nikon mit dem Kauf des AF VR Zoom-Nikkor ED 80-400 mm f/4.5-5.6D erwiesen haben. Dieses hochwertige Tele-Zoomobjektiv bietet einen fünffachen Zoombereich sowie einen speziellen Mechanismus zur Vibrationsreduktion (VR). Dank dieser VR-Funktion gelingen nun verwacklungsfreie Aufnahmen mit um drei Stufen langsameren Verschlußzeiten als es mit anderen Objektiven möglich wäre. Bei Brennweite 400 mm können Sie z.B. statt mit 1/500 s Aufnahmen mit bis zu 1/60 s erstellen. Gleichzeitig sind Teleaufnahmen ohne Stativ wesentlich einfacher. Die VR-Funktion unterscheidet automatisch zwischen Mitschwenken und unruhiger Kameraführung.
- Manuelle Scharfeinstellung mit Einstellhilfe sowie Autofokusbetrieb sind mit allen AF-Kameras von Nikon (außer der F3AF) möglich.
- Problemlos zwischen A (Autokfokus) und M (manuelle Scharfeinstellung) mittels Fokussierbetriebsarten-Wählring umschaltbar.
- Optimale Belichtungssteuerung in Verbindung mit Nikon-Kameras mit 3D-Matrix-Messung, weil die Aufnahmedistanz vom Objektiv an die Kamera übertragen wird.
- Drei Linsenelemente aus hochwertigem ED-Glas (extra geringe Dispersion) gewährleisten scharfe Abbildungen frei von Farbsaumbildung. Neun Blendenlamellen sorgen für eine nahezu kreisrunde Blendenöffnung, so daß außerhalb des Schärfenbereichs vor und hinter dem Motiv liegende Elemente in ansprechende Unschärfe getaucht werden.
• Die kürzeste Aufnahmedistanz beträgt 2,3 m.
• Abnehmbare Stativmanschette.
In Verbindung mit einer Nikon-Digitalkamera
Dieses Objektiv kann als Austauschobjektiv für die Nikon-Digitalkameras D2H, der D1-Serie und D100 dienen. Der Bildwinkel wird dann zu 20° bis 4° und die auf Kleinbildformat umgerechnete Brennweite wird zu 120 bis 600 mm.
Achtung!
- Halten Sie die CPU-Kontakte peinlich sauber, und schützen Sie sie vor Beschädigung!
- Die AF-I-Telekonverter TC-14E /TC-20E und AF-S-Telekonverter TC-14EII /TC-20EII können nicht verwendet werden.
- Folgendes Zubehör darf nicht an das Objektiv angesetzt werden, da es die CPU-Kontakte beschädigen könnte: Automatik-Zwischenring PK-1, PK-11/PK-11A, Automatikring BR-4 und Zwischenring K1. Anderes Zubehör kann bei Verwendung des Objektivs mit gewissen Kameramodellen ungeeignet sein. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der jeweiligen Bedienungsanleitung.
- Das Objektiv ist nicht zur Verwendung mit der Nikon F3AF mit angesetztem AF-Sucher DX-1 geeignet.
- Wenn die Kamera nach unten gerichtet wird, das Objektiv nicht an seinem hintersten Ende halten (siehe schwarze Markierungen in Abb. F), damit beim Verfahren von Zoomring und Fokussierring keine Finger eingeklemmt werden.
- Bei Gebrauch dieses Objektivs, insbesondere bei niedrigen Temperaturen und in Weitwinkelposition, ist während der automatischen Fokussierung eine geringfügige Drehung des Zoomrings möglich. Überprüfen Sie daher bitte vor dem Drücken des Auslösers die Bildkomposition anhand des Sucherbilds.
Fokussieren
Fokussierbetriebsarten-Wählring und Fokussierbegrenzungsschalter (Abb. A)
Drehen Sie den Fokussierbetriebsarten-Wählring, so daß die Marke “▲” wunschgemäß mit Ⓐ (Autofokus) oder Ⓜ (manuelle Scharfeinstellung) ausgerichtet ist. Das Ⓛ seitlich von je Ⓐ und Ⓜ kennzeichnet die verriegelten Positionen für die zwei Fokussierbetriebsarten.
| L neben A | Der Ring ist verriegelt. Autofokus ist möglich. Zum Entriegeln den Ring drehen während die Fokussierbetriebsarten-Entriegelungstaste gedrückt gehalten wird. |
| A Der Ring rastet ein. Autofokus ist möglich. | |
| M Der Ring rastet ein. Manuelle Scharfeinstellung ist möglich. | |
| L neben M | Der Ring ist verriegelt. Manuelle Scharfeinstellung ist möglich. Zum Entriegeln den Ring drehen während die Fokussierbetriebsarten-Entriegelungstaste gedrückt gehalten wird. |
Wenn Sie relativ oft die Fokussierbetriebsart ändern, empfiehlt sich die Einstellung des Rings auf die Rastposition Ⓐ oder Ⓜ.
- Es ist nur manuelle Scharfeinstellung möglich (Ring steht auf M oder "L neben M"), wenn das Objektiv an eine Manualfokuskamera angesetzt ist oder an eine Autofokuskamera, die auf M gestellt ist.
Verwendung des Fokussierbegrenzungsschalters (Abb. B)
Im Autofokusbetrieb sowie bei manualler Schärfeneinstellung können Sie mit diesem Schalter je nach Aufnahmedistanz den Fokussierbereich eingrenzen, um die zur Schärfeneinstellung benötigte Zeit zu verkürzen. Die Einstellung des Schalters auf eine Position zwischen 3,5 m und 5 m ist nicht möglich.
| Stellung Aufnahmedistanz | |
| LIMIT | Ca. 2,3 m bis 3,5 m oder ca. 5 m bis unendlich ( ) |
| FULL Ca. 2,3 m bis unendlich ( ) | |
Vibrationsreduktions-Funktion (Abb. C)
Die folgenden Kameras sind geeignet:
- Kleinbild-Spiegelreflexkameras: F5, F100, F80-Serie, F75-Serie, F65-Serie
• Digitalkameras: D2H, Serie D1 und D100
Bei Ansetzen des Objektivs an andere Kameras schalten Sie den VR-Schalter auf OFF, um die Vibrationsreduktions-Funktion auszuschalten.
Insbesondere mit einer Nikon Pronea 600i ist die Batteriespannung sehr schnell erschöpft, wenn dieser Schalter auf ON belassen wird.
Stellungen des VR-Schalters
| Betriebsart 1:ON | Unmittelbar nach dem Auslösen sowie auch bei Antippen des Auslösers werden Vibrationen reduziert. Vibration wird im Sucher reduziert, erleichtert daher die Schärfeneinstellung (A und M) und die Wahl des Bildausschnitts. |
| Betriebsart 2:ON | Reduzierte Vibration nur bei Auslösen. Vibration wird nicht im Sucher reduziert. |
| OFF | Keine reduzierte Vibration. |
- In Betriebsart 1 und Betriebsart 2 warten Sie mindestens eine Sekunde nach dem Antippen des Auslösers bevor Sie die Aufnahme erstellen. In Betriebsart 1 sollten Sie erst dann auslösen, nachdem sich das Bild im Sucher stabilisiert hat.
- Die VR-Funktion reduziert Kameraverwacklung. Bei rascher Kamerabewegung in eine Richtung spricht die Funktion jedoch nicht für diese Richtung an. Bei horizontalem Mitziehen der Kamera wird daher nur auf senkrechte Unruhe korrigiert, so daß Kameraschwenks wesentlich vereinfacht werden.
- Aufgrund der Eigenschaften der VR-Funktion kann das Sucherbild nach dem Auslösen unscharf erscheinen.
-
Die Kamera nicht bei aktivierter VR-Funktion ausschalten, weil das Objektiv dann bei rascher Bewegung Geräusche von sich gibt. Dies ist keine Fehlfunktion. Schalten Sie die Kamera einfach wieder ein und die VR-Funktion aus.
-
Das Objektiv nicht mit aktivierter VR-Funktion von der Kamera abnehmen, weil das Objektiv dann bei rascher Bewegung Geräusche von sich gibt. Setzen Sie das Objektiv wieder an und tippen Sie den Auslöser an, um das Geräusch zu beenden.
- Bei einer Kamera der F80-Serie oder F65-Serie wird bei Antippen des Auslösers die Funktion zur Vibrationsreduktion erst dann aktiviert, nachdem sich der in die Kamera integrierte Blitz vollständig aufgeladen hat.
- Bei Stativmontage des Objektivs stellen Sie den VR-Schalter auf OFF. Wenn Sie ein einbeiniges Stativ benutzen, oder bei Stativanbringung des Objektivs ohne verriegelten Kopf, stellen Sie den VR-Schalter auf ON.
- Diese Betriebsart ist weniger wirkungsvoll wenn Aufnahmen aus einem fahrenden Fahrzeug heraus erstellt werden.
- Die VR-Funktion zur Vibrationsreduktion arbeitet nicht, wenn an der Kamera die AF-Start-Taste (sofern vorhanden) eingeschaltet ist (AF ON).
Scharfeinstellung, Zoomen und Schärfentiefe
(Siehe Übersichtstabellen 1 und 2 auf Seite 70.)
Im A-Modus (Autofokus) drehen Sie zuerst den Zoomring, bis die gewünschte Bildkomposition im Sucher zu sehen ist, bevor Sie mit der automatischen Scharfeinstellung beginnen. Im M-Modus (manueller Fokus) ist die Scharfeinstellung bei jeder Brennweite möglich. Allerdings gilt, je länger die Brennweite, desto größer das Bild und desto flacher die Schärfentiefe, so daß die Fokussierung vereinfacht wird. Verfügt die Kamera über eine Taste oder einen Hebel zur Schärfentiefe-Vorschau (Abblendung), so läßt sich die Schärfentiefe im Kamerasucher verfolgen. Zur Ermittlung der Schärfentiefe benutzen Sie bitte die Skala, die sich auf Seite 70 ausfalten läßt.
Schärfentiefenskala:
1 Die Skalen entlang der angezeigten Linien ausschneiden.
2 Skala 2 über Skala 1 legen, so daß sich die Oberkante von Skala 2 mit der verwendeten Brennweite deckt und die Entfernung an der zentralen Markierungslinie von Skala 1 ausgerichtet ist.
3 Aus Skala 2 können Sie die Schärfentiefe ablesen, die die eingestellte Blende bewirkt. Wenn das Objectiv z.B. auf 105mm Brennweite und 4m Entfernung gestellt ist, reicht die Schärfentiefe bei Blende 22 von ungefähr 3,3m bis 5,5m.
Verriegelung auf kleinster Blende (Abb. D)
Der Blendenring kann auf kleinster Öffnung (32) verriegelt werden.
1 Drehen Sie den Blendenring, bis die Blendenzahl 32 dem Blendenindex gegenübersteht.
2 Schieben Sie den Riegel in Richtung auf den Blendenring, so daß die beiden orangefarbenen Punkte aufeinander ausgerichtet sind.
Zur Entriegelung schieben Sie den Riegel in die entgegengesetzte Richtung.

Gleitende Lichtstärke/zwei Blendenindizes
(Siehe Abb. 3 auf Seite 71.)
Beim Durchfahren des Brennweitenbereichs von 80 mm auf 400 mm verringert sich die Anfangsöffnung um ca. 2/3 Blende. Kameras mit Innenmessung gleichen dies automatisch aus. Auch bei TTL-Blitzautomatik mit einem Nikon Blitzgerät ist keine Korrektur erforderlich. Eine geringe Korrektur kann jedoch an der Nah-bzw. Ferngrenze der Blitzreichweite erforderlich werden.
Bei Verwendung eines Handbelichtungsmessers oder bei Aufnahmen im Computer-Blitzbetrieb wählen Sie den Blendenindex nach der jeweils eingestellten Brennweite: Der Blendenindex (Linie) gilt für 80 mm, der Punkt für 400 mm. Am Blendenindex (Linie) ist der Blendenring bei jeder Blendenstufe mit Rastungen versehen. Für Brennweiten zwischen den beiden Extremen verwenden Sie eine Mittelstellung zwischen beiden Blendenindizes. Zur Bestimmung der korrekten Blende siehe Abb. 3—Zusammenhang zwischen Brennweite und größter Öffnung.
Infrarotkompensierung
Bei Aufnahmen auf Schwarzweiß-Infrarotfilm muß die Scharfeinstellung geringfügig von Hand korrigiert werden. Farb-Infrarotfilm dagegen benötigt keine Fokuskompensierung. Der kleine goldfarbene Punkt links neben der Entfernungsindexlinie ist der Infrarotkompensierungs-Index bei der 80-mm-Einstellung. Zu diesem Zweck fokussieren Sie zunächst das Aufnahmeobjekt manuell und fluchten dann die Fukussierentfernung erneut mit dem kleinen goldfarbenen Punkt. Danachsetzen Sie ein Rotfilter (R60) für Infrarotfotografie vor. Zur Ermittlung der Position des Infrarotkompensierungs-Index ist bei allen Brennweiten anhand der folgenden Tabelle vorzugehen:
| Brennweite | Kompensation von Entfernungs-Indexlinie (am Entferungsskalenfenster) |
| 105mm 4,1mm | |
| 135mm 2,3mm | |
| 200mm 0,7mm | |
| 300mm 0,2mm | |
| 400mm 0mm |
Empfohlene Einstellscheiben
Für bestimmte Nikon-Kameras stehen verschiedene auswechselbare Einstellscheiben zur Verfügung, um jeder Aufnahmesituation gerecht zu werden. Die zur Verwendung mit diesem Objektiv empfohlenen sind nachstehend aufgelistet:
| EinstellscheibeKamera | A | B | C | D | E | EC-BEC-E | F | G1G2G3G4 | H1H2H3H4 | J | K | L | M | PR | S / | ||
| F5+DP-30 | ◎ | ◎ | — | ◎ | ◎ | — | — | ◎ | ◎ | — | — | ◎ | |||||
| F5+DA-30 | (+1.0) | ◎ | — | ◎ | ◎ | — | — | ◎ | (+1.0) | — | — | ◎ | |||||
| F4+DP-20 | — | ◎ | ◎ | ◎ | — | ◎ | — | ◎ | — | (-1.0) | |||||||
| F4+DA-20 | — | ◎ | ◎ | ◎ | — | ◎ | — | ◎ | — | (-1.0) | |||||||
| F3 | △ | ◎ | ◎ | ◎ | △ | △ | △ | △ | △ | ◎ |
T U
G
Hervorragende Scharfeinstellung
○ Akzeptable Scharfeinstellung
Das Sucherbild vignettiert leicht. Die Aufnahme selbst bleibt hiervon unberührt.
△ Brauchbare Scharfeinstellung.
Das im mittleren Kreis scharf eingestellte Bild könnte auf dem Film leicht unscharf abgebildet werden. Stellen Sie auf dem umliegenden Mattfeld scharf.
— Nicht möglich
( ) Zeigt den Betrag zusätzlich erforderlicher Belichtungskorrektur (nur bei mittenbetonter Messung).
Ein Leerfeld bedeutert: unbrauchbar. Da die Einstellscheibe M sowohl für Maktrofotografie bis zum Abbildungsmaßstab 1:1 als auch Mikrofotografie eingesetzt werden kann, unterscheidet sich ihr Anwendungsbereich von dem anderer Einstellscheiben.
Bei Verwendung der Scheiben B, E, K2, B2 bzw. E2 in anderen als den obengenannten Kameras gelten die Spalten für die Scheiben B, E und K.
Blitzaufnahmen mit Kameras mit eingebautem Blitz
Zur Vermeidung von Vignettierung überprüfen Sie die Brennweitenbereiche und möglichen Aufnahmedistanzen bevor Sie mit dem eingebauten Blitz arbeiten.
•F80-Serie, F70-Serie, F65-Serie, F60-Serie, Pronea 600i
Bei jeder Brennweite möglich.
Bei jeder Brennweite möglich. Bei 80 mm muß die Aufnahmedistanz jedoch mindestens 4 m betragen.
-Pronea S
Bei Brennweiten ab 135 mm und länger.

Stativverwendung (Abb. E)
Das Objektiv verfügt über eine abnehmbare, drehbare Stativmanschette. Bei Stativaufnahmen setzen Sie statt der Kamera diese Manschette auf das Stativ. Verfahren Sie wie folgt:
1 Lockern Sie die Stativmanschetten-Sicherungsschraube ①.
2 Schieben Sie die Manschette auf das Objektiv, so daß der Manschettenindex des Objektivs mit der Marke ◀ am Stativanschluss ausgerichtet ist ②.
3 Drehen Sie das Objektiv auf einen geeigneten Positionsindex ③ (drei Indexe in Abständen von 90° sind vorgesehen), indem Sie den Manschettenindex des Objektivs entsprechend ausrichten. Ziehen Sie dann die Sicherungsschraube fest. (Vorsicht. Wenn die Schraube nicht festgezogen wird, kann sich das Objektiv von der Manschette lösen.)
Entfernen des Stativanschlusses
Lockern Sie zunächst die Feststellschraube des Stativanschlusses bis der Anschluss frei dreht. Lockern Sie die Schraube nicht zu sehr, weil sie sich andernfalls löst. Richten Sie dann den Stativanschluss-Positionierindex am Objektiv mit der Marke am Stativanschluss aus und ziehen den Stativanschluss ab.
Anbringen der Bajonett-Gegenlichtblende HB-24
Fluchten Sie den weißen Index der Gegenlichtblende mit dem Montageindex vorn am Objektiv, und drehen Sie die Gegenlichtblende bis zum Einrasten im Uhrzeigersinn (mit Blick auf das Objektiv). Zum Anbringen und Abnehmen der Gegenlichtblende halten Sie diese an ihrer Basis, nicht am Außenrand. Zum Verstauen der Gegenlichtblende, können Sie diese in Umkehrstellung anbringen.
Abbildungsmaßstab und Aufnahmeentfernung
Die normale Scharfeinstellung erstreckt sich von unendlich bis 2,3 m. Bei 80 mm ist da größtes Abbildungsverhältnis 1:25, bei 400 mm ist es 1:4,8.
Pflege des Objektivs
- Säubern Sie Glasflächen mit einem Blasepinsel. Staub und Flecken entfernen Sie mit einem sauberen, weichen Baumwolltuch oder Optik-Reinigungspapier, das Sie mit éthanol (Alkohol) oder Optik-Reinigungsflüssigkeit anfeuchten. Wischen Sie in kreisförmigen Bewegungen von der Mitte nach außen, ohne daß Wischspuren zurückbleiben.
- Verwenden Sie keinesfalls Verdünnung oder Benzin zur Reinigung, da dieses zu Beschädigungen führen, Gesundheitsschäden verursachen oder ein Feuer auslösen könnte.
- Zum Schutz der Frontlinse empfiehlt es sich, stets ein NC-Filter aufgesetzt zu lassen. Die Gegenlichtblende wirkt als zusätzlicher Frontlinsenschutz.
-
Bei Aufbewahrung des Objektivs in seinem Köcher sollten beide Objektivdeckel aufgesetzt sein.
-
Bei längerer Nichtbenutzung sollte das Objektiv an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahrt werden. Halten Sie das Objektiv von direkter Sonneneinstrahlung oder Chemikalien wie Kampfer oder Naphthalin fern.
- Halten Sie das Objektiv von Wasser fern, das zur Korrosion und zu Betriebsstörungen führen kann.
- Einige Teile des Objektivs bestehen aus verstärktem Kunststoff. Lassen Sie das Objektiv deshalb nie an übermäßig heißen Orten zurück!
Zubehör
- Aufsteckbarer 77-mm-Frontobjektivdeckel
- Objektivrückdeckel LF-1
- Bajonett-Gegenlichtblende HB-24
- Halbfester Behälter CL-M1
Sonderzubehör
- Weiter 77-mm-Einschraubfilter, einschließlich Zirkularpolarisationsfilter
- Spezielle Gegenlichtblende für 77-mm- Zirkularpolarisationsfilter HN-34
- Telekonverter TC-201 (VR-Funktion ist unwirksam und nur manuelle Schärfeneinstellung möglich.)
Technische Daten
Objektivtyp: AF-Zoom-Nikkor mit D-Charakteristik eingebauter CPU und Nikon-Bajonett. Spezielle Vibrationsreduktions-Funktion (VR)
Brennweite: 80 – 400 mm
Maximale Blendenöffnung: f/4,5 - 5,6
Optischer Aufbau: 17 Linsen in 11 Gruppen (3 ED-Linsenelemente)
Bildwinkel: 30^10' - 6^10' ( 24^20' - 5^ mit IX240-Kameras, 20^ - 4^ mit Nikons digitalen Spiegelreflexkameras D2H, Serie D1 und D100)
Brennweitenskala: 80, 105, 135, 200, 300, 400 mm
Entfernungsdaten: Ausgabe an die Kamera
Zoomen: Manuell über separaten Zoomring
Max. Abbildungsverhältnis: 1:25 (bei 80 mm) bis 1:4,8 (bei 400 mm)
Scharfeinstellung: Autofokus oder manuelle Scharfeinstellung mittels Fokussierring
Vibrationsreduktion: Linsen-Versatzverfahren mittels Schwingspulenmotoren (VCM)
Entfernungsskala: Unterteilt in Meter und Fuß, und zwar von 2,3 m bis unendlich (∞)
Blendenskala: f/4,5 – f/32, sowohl auf der Standardskala als auch der Skala für Blendendirekteinspiegelung
Verriegelung für
kleinste Blende: Vorhanden
Blendenart: Vollautomatisch
Belichtungsmessung: Offenblendenmessung bei Kameras mit Al-Blendenkupplung oder CPU-Interface-System; Arbeitsblendenmessung bei allen anderen Kameras
Befestigungsgröße: 77 mm (P = 0,75mm)
Abmessungen: ca. 91 mm Durchm. x 171 mm Länge bis Flansch; Gesamtlänge ca. 179 mm
Gewicht: ca. 1360 g mit Stativanschluß, ca. 1210 g nur Objektiv
Nomenclature
Zur Anwendung wird 2 auf 1 gelegt.