Tigra TwinTop (2009) - Automobil OPEL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Cabrio-Coupé (2-Sitzer) |
| Baureihe | Tigra TwinTop (2009) |
| Marke | Opel |
| Abmessungen (L x B x H) | 3921 mm x 1708 mm x 1364 mm |
| Radstand | 2491 mm |
| Leergewicht | 1235 kg |
| Motorisierung | 1.4 L (75 kW) oder 1.8 L (92 kW) Benzin |
| Getriebe | 5-Gang Schaltgetriebe oder 5-Stufen Automatik |
| Kraftstoffart | Benzin (Super 95) |
| Tankinhalt | 45 Liter |
| Kraftstoffverbrauch (kombiniert) | 6,5 - 7,5 l/100 km |
| CO₂-Emissionen (kombiniert) | 155 - 175 g/km |
| Sicherheitsausstattung | ABS, ESP, Fahrer-/Beifahrerairbag, Seitenairbags |
| Dachsystem | Elektrisch versenkbares Stahldach (TwinTop) |
| Wartungsintervall Ölwechsel | Alle 15.000 km oder 1 Jahr |
| Reifengröße | 205/55 R16 (vorn/hinten) |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 1590 kg |
| Kofferraumvolumen (bei geschlossenem Dach) | 250 Liter |
| Batterie | 12V, 55 Ah |
Häufig gestellte Fragen - Tigra TwinTop (2009) OPEL
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BEDIENUNGSANLEITUNG Tigra TwinTop (2009) OPEL
Ihr Fahrzeug ist die intelligente Verbindung von zukunftsweisender Technik, überzeugender Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit.
Zudem bietet Ihnen das TwinTop die Möglichkeit, Ihren Tigra als Coupé oder Cabrio zu genießen.
Es liegt nun an Ihnen, Ihr Fahrzeug sicher zu fahren und seine einwandfreie Funktion zu erhalten. Die Betriebsanleitung gibt Ihnen dazu alle nötigen Informationen.
Informieren Sie Ihre Fahrzeuginsassen über mögliche Unfall- und Verletzungsgefahren durch falsche Bedienung.
Sie müssen sich immer an die spezifischen Gesetze des Landes halten, in dem Sie sich befinden. Diese können von den Angaben in dieser Betriebsanleitung abweichen.
Bei dem Hinweis auf die Inanspruchnahme einer Werkstatt empfehlen wir Ihnen einen Opel Service Partner aufzusuchen.
Die Opel Service Partner bieten einen erstklassigen Service zu angemessenen Preisen. Erfahrene, von Opel geschulte Fachkräfte arbeiten nach speziellen Vorschriften von Opel.
Die Betriebsanleitung gehört gemeinsam mit der Anleitung für das Infotainment System, dem Serviceheft zum Fahrzeug: Griffbereit im Handschuhfach.
Nutzen Sie die Betriebsanleitung:
■Sie erhalten einen ersten Überblick im Kapitel „Kurz und bündig“,
■Sie orientieren sich im Inhaltsverzeichnis am Anfang der Betriebsanleitung und in den einzelnen Kapiteln,
■Sie orientieren sich im Stichwortverzeichnis,
■Gelbe Pfeile in den Abbildungen dienen als Hinweis oder zeigen eine durchzuführende Handlung.
■Schwarze Pfeile in den Abbildungen zeigen die Reaktion oder eine zweite durchzuführende Handlung.
In dieser Betriebsanleitung werden Fahrzeuge mit Lenkrad auf der linken Seite gezeigt. Die Bedienung bei Fahrzeugen mit Lenkrad auf der rechten Seite ist vergleichbar.
In der Betriebsanleitung werden die internen Motorkennzeichnungen verwendet. Die zugehörigen Verkaufsbezeichnungen finden Sie im Kapitel "Technische Daten".
■Richtungsangaben wie z. B. links oder rechts bzw. vorne oder hinten in den Beschreibungen beziehen sich immer auf die Fahrtrichtung.
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Gute Fahrt wünscht Ihnen Ihre
Adam Opel GmbH
Inhalt
Kurz und bündig
Klimatisierung
Fahren und Bedienung
Sitze, Innenraum
Selbsthilfe, Wagenpflege
Instrumente, Bedienelemente
Service und Wartung
Beleuchtung
Technische Daten
Infotainment System
Stichwortverzeichnis
2 Kurz und bündig
Kurz und bündig

Fahrertür entriegeln: Taste ≥ drücken
Türschlösser ♦ 22, Schlüssel ♦ 20, elektronische Wegfahrsperre ♦ 21, Funkfernbedienung ♦ 22, Zentralverriegelung ♦ 23, Diebstahlwarnanlage ♦ 29.

Gepäckraum entriegeln und öffnen: Taste ≥ der Funkfernbedienung zweimal drücken, Taste unterhalb des Gepäckraumdeckels drücken
Entriegelung mit der Taste in der Fahrertür: Taste ✗ bei entriegeltem Fahrzeug, eingeschalteter Zündung und angezogener Handbremse kurz ziehen.
Gepäckraum ➔ 26, Funkfernbedienung ➔ 22.
3Kurz un

Längseinstellung der Sitze: Griff ziehen, Sitz verschieben, Griff loslassen
Sitze 44, Sitzposition 45.

Lehnenneigung der Sitze: Handrad drehen
Zum Einstellen Lehne entlasten.
Sitze 44, Sitzposition 45.

Sitzhöhe der Sitze: Hebel ziehen
Hebel nach oben ziehen und Sitzfläche entlasten bzw. Sitz durch das Körpergewicht nach unten drücken.
Sitze 44, Sitzposition 45.
4 Kurz und bündig

Kopfstützenhöhe: Zur Entriegelung Kopfstütze nach vorn kippen, festhalten und Höhe einstellen, einrasten
Kopfstützen 46, Kopfstützenposition 47, Kopfstützenausbau 47.

Sicherheitsgurt herausziehen und in das Gurtschloss einklicken
Der Sicherheitsgurt muss unverdreht eng am Körper anliegen. Die Sitzlehnen dürfen nicht zu weit nach hinten geneigt sein (maximal ca. 25°).
Zum Ablegen rote Taste am Gurtschloss drücken.
Dreipunkt-Sicherheitsgurte 49, Airbag-System 54, Sitzposition 45.

Außenspiegel einstellen
Entsprechenden Außenspiegel auswählen und mit Vierwegeschalter einstellen.
Spiegel 31, asphärisch gewölbter Außen- spiegel 31, heizbare Außenspiegel 11, 32.
5Kurz un

Innenspiegel durch Schwenken einstellen
Hebel an der Unterseite des Spiegelgehäuses schwenken: Blendung wird reduziert.
Innenspiegel 32.

Lenkradeinstellung *: Hebel nach unten schwenken, Höhe einstellen, Hebel nach oben schwenken, einrasten
Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug und gelöster Lenkradblockierung einstellen.
Airbag-System ↩ 54, Lenkradsperre ↩ 13.
6 Kurz und bündig

1 Standlicht, Abblendlicht ..... 9, 86
2 Seitliche
Belüftungsdüsen ..... 92
3 Hupe ..... 10
Fahrer-Airbag ..... 54
4 Blinker ..... 9, 87
Lichthupe ..... 9, 87
Abblendlicht, Fernlicht ..... 9, 87
Umgebungsausleuchtung ..... 88
Geschwindigkeitsregler * ..... 116
5 Fernbedienung am Lenkrad * ... ↩ 90
6 Instrumente 66,72
7 Scheibenwischer .... 10, 85
Scheibenwaschanlage .... 11, 85
8 Mittlere
Belüftungsdüsen .....92
9 Zentrales Info-Display
für Uhrzeit, Datum,
Außentemperatur,
Infotainment System * ......
Bordcomputer * ......
◇ 74
◇ 81
10 Warnblinker ..... 10, 88
Leuchtdiode für
Diebstahlwarnanlage * ..... 30
11 Infotainment System * ..... ↩ 74, ↩ 91
12 Bei fahrer-Airbag ..... 54
13 Handschuhfach 65
14 Klimatisierung ..... 92
15 Klimaanlage * .... 96
Heizbare Heckscheibe ..... 11, 34
Umluftsystem * .... 97
16 Ascher* 64
17 Zubehörsteckdose bzw.
Zigarettenanzünder ..... 63
18 Heizbare Sitze * 46
19 Gaspedal ..... 106, 108
20 Bremspedal ..... 70, 106, 119
21 Zündschloss
mit Lenkradsperre .... 13
22 Lenkradeinstellung ✱ 5
23 Kupplungspedal * ..... 106
24 Entriegelungsgriff
der Motorhaube .... 126
25 Leuchtweitenregulierung ..... 88
Nebelschlussleuchte ..... 87
Nebelscheinwerfer * ..... 87
Instrumentenbeleuchtung ..... 89
8 Kurz und bündig
Kontrollleuchten
| Sicherheitsgurt *, 66, 49. | |
| #D | Nebelscheinwerfer *, 66, 87. |
| Motorelektronik,Wegfahrsperre *, automatisier-tes Schaltgetriebe *, Störung, 21, 67, 104, 112. | |
| Abgas *, 67, 112. | |
| Airbag-Systeme, Gurtstraffer, 50, 58. |
| Motoröldruck, | |
| 68. |
| ∅∅ | Blinker, |
| 9, 69, 87. |
| ≡D | Fernlicht, |
| 9, 69, 87. |
| 00 | Vorglühanlage *, |
| 69. |
| Automatisiertes Schaltgetriebe*, Motor anlassen*69, 101. |
| Easytronic *, Winterprogramm, 103. |
| 0‡ | Nebelschlussleuchte, 69, 87. |
| -+ | Generator, 69. |
| (☐) | Bremssystem, Kupplungssystem, 70, 166. |
| (ABS) | Antiblockiersystem *, 120. |
| Motorölstand *, | |
| 70, 163. |
| EPS | Elektrische Servolenkung *, 70. |
| Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP®Plus) *,◇ 71, ◇ 114. |
| Kraftstoffvorrat, | |
| 71, 111. |
| Sitzbelegungserkennung *,71, 59. |

Außenbeleuchtung:
Drehen
0 = a u s
30E = Standlicht
D = Abblendlicht oder Fernlicht
Drücken
≠D = Nebelscheinwerfer *
O‡ = Nebelschlussleuchte
- = Innenbeleuchtung
Beleuchtung 86, Scheinwerfer-Einschaltkontrolle 14, 84.

Lichthupe, Fernlicht und Abblendlicht:
Lichthupe = Hebel zum Lenkrad ziehen
Fernlicht = Hebel nach vorn drücken
Abblendlicht = Hebel nochmals nach vorn drücken
Fernlicht, Lichthupe 87.

Blinker einschalten:
rechts = Hebel nach oben
links = Hebel nach unten
Blinker 87.
10 Kurz und bündig

Betätigung mit Taste △.
Warnblinker 88.

Hupe: ➕ rechts oder links drücken
Airbag-System ➔ 54, Fernbedienung am Lenkrad ✱ ➔ 90.

-- = einstellbare Intervallschaltung
O = a u s
Scheibenwischer 85, einstellbares Wischintervall 85, Scheibenwischerwechsel 167.
11 Kurz un

Scheibenwaschanlage betätigen: Hebel zum Lenkrad ziehen
Die Wischer werden für einige Wischbewegungen eingeschaltet.
Scheibenwaschanlage 85, weitere Hinweise 167.

Heizbare Heckscheibe, heizbare Außenspiegel:
Betätigung mit Taste 📄.
Klimatisierung 92, heizbare Heckscheibe 34.

Beschlagene oder vereiste Scheiben trocknen:
Drehschalter für Temperatur und Luftmenge nach rechts, Luftverteilung auf 📌, Klimaanlage ✱: Taste ✉ zusätzlich drücken.
Klimatisierung ✦ 92.
12 Kurz und bündig

Rückwärtsgang: Bei stehendem Fahrzeug 3 Sekunden nach Betätigen der Kupplung Ring unter Schaltknauf anheben, Gang einlegen.
Lässt sich der Gang nicht einlegen, in Leerlaufstellung Kupplung kommen lassen, Kupplung betätigen und noch einmal schalten.
Schaltgetriebe ↩ 105.

Automatisiertes Schaltgetriebe \*:
N = Leerlauf-/Anlassstellung
● = Fahrposition
+ = höherer Gang
- = niedrigerer Gang
A/M = Wechsel zwischen Automatik- und Manuell-Modus
R = Rückwärtsgang (mit Wahlhebel- sperre)
Zum Bewegen des Wählhebels von N nach R Knopf am Wählhebel drücken.
Anlassen nur in N bei betätigter Fußbremse.
Automatisiertes Schaltgetriebe ✦ 100.
Vor dem Abfahren prüfen:
■ Reifendruck und Reifenzustand 121, 178,
■ Motorölstand und Flüssigkeitsstände ➔ 162 bis ➔ 168,
■ alle Scheiben, Spiegel, Außenbeleuchtung und Kennzeichen funktionsfähig und frei von Schmutz, Schnee und Eis,
■ richtige Einstellung von Sitzen, Sicherheitsgurten und Spiegeln 44, 49, 31,
■ Bremsanlage bei niedriger Geschwindigkeit auf ihre Wirksamkeit prüfen, besonders bei feuchten Bremsen.

Lenkradsperre und Zündung:
Schlüssel in Stellung 1 drehen. Zur Entlastung der Lenkradsperre Lenkrad etwas bewegen.
0 = Zündung aus
1 = Lenkung frei, Zündung aus
2 = Zündung ein, bei Diesel-Motor: Vorglühen
3 = Anlassen

Motor anlassen:
Kupplung und Bremse betätigen, automatisiertes Schaltgetriebe * in N, kein Gas geben, bei Diesel-Motor: Schlüssel auf 2 bis Kontrollleuchte 00 erlischt, Schlüssel auf 3; Schlüssel loslassen, wenn Motor läuft
Vor Wiederholung des Anlassens oder zum Abstellen des Motors Schlüssel auf 0 zurückdrehen.
Zum Einschalten der Zündung Schlüssel nur bis 2 drehen.

Handbremse lösen: Hebel etwas anheben, Entriegelungsknopf drücken, Hebel ganz senken.
Handbremse 121.
14 Kurz und bündig
Abstellen des Fahrzeuges
■ Handbremse immer ohne Betätigung des Entriegelungsknopfes fest anziehen. Im Gefälle oder an einer Steigung so fest wie möglich. Um die Betätigungskräfte zu verringern, gleichzeitig Fußbremse betätigen.
■ Motor und Zündung ausschalten. Hierzu Zündschlüssel auf 0 drehen und abziehen. Lenkrad drehen, bis Lenkradsperre spürbar einrastet (Diebstahlschutz).
Bei Fahrzeugen mit automatisiertem Schaltgetriebe * blinkt bei nicht angezogener Handbremse nach Ausschalten der Zündung die Kontrollleuchte (D) für einige Sekunden.
■ Wenn das Fahrzeug in der Ebene oder einer Steigung steht, vor Ausschalten der Zündung ersten Gang einlegen. An einer Steigung zusätzlich Vorderräder vom Bordstein wegdrehen.
Wenn das Fahrzeug an einem Gefälle steht, vor Ausschalten der Zündung Rückwärtsgang einlegen. Zusätzlich Vorderräder zum Bordstein hindrehen.
■ Fahrzeug mit Taste = auf der Funkfernbedienung verriegeln.
Zum Aktivieren von Diebstahlsicherung
* und Diebstahlwarnanlage * Taste =
zweimal drücken.
Zum Verriegeln Taste = drücken. Zum Aktivieren von Diebstahlsicherung * und Diebstahlwarnanlage * Taste = zweimal drücken.
Hinweise zum Abstellen:
■ Fahrzeug nicht auf leicht entflammbaren Untergrund abstellen, da sich der Untergrund durch die hohen Temperaturen der Abgasanlage entzünden könnte.
■ Fenster und TwinTop schließen.
■ Motorkühlgebläse können auch nach Abstellen des Motors laufen 162.
■ Nach hohen Motordrehzahlen bzw. hoher Motorbelastung Motor zur Schonung des Turboladers * vor dem Abstellen kurzzeitig mit niedriger Belastung betreiben bzw. ca. 30 Sekunden im Leerlauf laufen lassen.
Funkfernbedienung ↩ 22, Zentralverriegelung ↩ 23, Diebstahlwarnanlage ✱ ↩ 29, Fahrzeug für längeren Zeitraum abstellen ↩ 169.
15Kurz un
Interessante Funktionen

Das Airbag-System besteht aus mehreren einzelnen Systemen.
Front-Airbag-System
Das Front-Airbag-System löst bei schweren Frontalunfällen aus und bildet Sicherheitspolster für Fahrer und Beifahrer. Die Vorwärtsbewegung der vorn sitzenden Insassen wird gedämpft und dadurch die Verletzungsgefahr von Oberkörper und Kopf erheblich vermindert.

Seiten-Airbag-System
Das Seiten-Airbag-System löst bei Seiten-kollisionen aus und bildet im Bereich der jeweiligen Vordertür ein Sicherheitspolster für Fahrer bzw. Beifahrer. Bei einem Seiten-aufprall wird so die Verletzungsgefahr des Oberkörpers und des Beckens erheblich vermindert.
Airbag-System ↩ 54.
16 Kurz und bündig

Bedienung von Menüs über das Info-Display \*
Die Menüoptionen werden über Menüs und mit den Tasten bzw. der Kreuzwippe oder dem Multifunktionsknopf am Infotainment System * oder den Tasten * am Lenkrad ausgewählt. Die jeweiligen Menüoptionen werden auf dem Display angezeigt.
Auswahl mit der Kreuzwippe: Kreuzwippe oben, unten, rechts oder links drücken.

Auswahl mit dem Multifunktionsknopf : Multifunktionsknopf drehen und drücken.
Zum Verlassen eines Menüs Multifunktionsknopf links oder rechts herum auf Zurück oder Main drehen und auswählen.

Auswahl mit den Tasten ✱ am Lenkrad: Menüoptionen über Menüs und mit den Tasten auswählen.
Info-Display ➔ 74.

Bordcomputer \*
Funktionen:
■ Reichweite
■ Momentanverbrauch
■ Wegstrecke
■ Durchschnittsgeschwindigkeit
■ Absolutverbrauch
■ Durchschnittsverbrauch
■ Stoppuhr
Bordcomputer ➔ 81.

Nur bei stehendem Fahrzeug.
■ Handbremse anziehen,
■ Gepäckraumabtrennung in der hinteren Stellung einrasten,
■ vor der Heckscheibe und vor der Gepäckraumabtrennung dürfen sich keine Gegenstände befinden,
■ Gepäckraumdeckel schließen,

■ Verriegelungen rechts und links oben am Fensterrahmen öffnen. Dazu beide Hebel ganz nach unten ziehen, der Verriegelungshaken muss ausgehakt sein,
18 Kurz und bündig

■ Zündung einschalten,
■ Taste 📋 ziehen, bis das Dach vollständig geöffnet und der Gepäckraumdeckel geschlossen ist.
Am Anfang und Ende des Vorganges er- tönt ein Signalton.
Wird die Taste → bei nicht angezogener Handbremse, nicht gelöster Dachverriegelung oder nicht zurückgeklappter Gepäckraumabtrennung betätigt, ertönt ein Warnton und das Dach öffnet sich nicht.
TwinTop 34.
TwinTop schließen
Nur bei stehendem Fahrzeug und geschlossenem Gepäckraumdeckel.
Die Gepäckraumabtrennung muss in der hinteren Stellung eingerastet sein. Vor der Gepäckraumabtrennung dürfen sich keine Gegenstände befinden.
■ Handbremse anziehen,
■ Zündung einschalten,

■ Taste 7 drücken, bis das Dach und der Gepäckraumdeckel vollständig geschlossen sind.
Am Anfang und Ende des Vorganges er- tönt ein Signalton.
Wird die Taste → bei nicht angezogener Handbremse betätigt, ertönt ein Warnton und das Dach schließt sich nicht.
19Kurz un

■ Verriegelungshebel rechts und links am Fensterrahmen ganz nach oben drücken. Die Verriegelungshaken müssen in die entsprechenden Aufnahmen einhaken und das Dach sicher verriegeln.
TwinTop ➔ 34.

Beim Einlegen des Rückwärtsgangs schaltet sich der Parkpilot automatisch ein.
Nähert sich das Fahrzeug hinten einem Hindernis, wird der Fahrer akustisch gewarnt.
▶ Ultraschall-Parksensoren ✦ 118.
Ersatz von Schlüsseln 20
Schlüssel mit klappbarem Schlüsselbart *...... 20
Car Pass.... 20
Elektronische Wegfahrsperre...... 21
Funkfernbedienung 22
Zentralverriegelung.... 23
Betätigung der Zentralverriegelung mit dem Schlüssel im Schloss der Fahrertür...... 25
Gepäckraum 26
Diebstahlwarnanlage * 29
Außenspiegel 31
Innenspiegel.... 32
Elektronische Fensterbetätigung...... 32
TwinTop.... 34
Windschott * 43
Ersatz von Schlüsseln
Die Schlüsselnummer ist im Car Pass * angegeben.
Der Schlüssel ist Bestandteil der elektronischen Wegfahrsperre.
Schlösser ↩ 151.

Schlüssel mit klappbarem Schlüsselbart ✱
Zum Ausklappen Taste drücken. Zum Einklappen Taste drücken, Schlüsselbart hörbar einrasten.
Car Pass
Der Car Pass enthält sicherheitsrelevante Fahrzeugdaten und sollte sicher aufbewahrt werden.
Bei Inanspruchnahme einer Werkstatt werden zur Durchführung bestimmter Arbeiten die Car Pass-Daten benötigt.

Elektronische Wegfahrsperre
Das System prüft, ob das Fahrzeug mit dem verwendeten Schlüssel gestartet werden darf. Wenn der Transponder im Schlüssel als berechtigt erkannt worden ist, kann gestartet werden.
Die elektronische Wegfahrsperre aktiviert sich automatisch nach Abziehen des Schlüssels aus dem Zündschloss.

Kontrollleuchte für Wegfahrsperre ✉ Nach Einschalten der Zündung leuchtet die Kontrollleuchte ✉ kurze Zeit.
Blinkt die Kontrollleuchte bei eingeschalteter Zündung, liegt eine Störung vor, der Motor kann nicht angelassen werden. Zündung ausschalten und erneut einschalten.
Blinkt die Kontrollleuchte ↔ weiter, versuchen Sie, den Motor unter Verwendung des Zweitschlüssels zu starten und nehmen Sie Hilfe einer Werkstatt in Anspruch.
Leuchtet die Kontrollleuchte «» nach Anlassen des Motors, liegt eine Störung in der Motorelektronik oder der Getriebeelektronik * vor ◇ 67, ◇ 104, ◇ 112 oder es befindet sich Wasser im Diesel-Kraftstofffilter * ◇ 165.
Hinweise
Die Wegfahrsperre verriegelt nicht die Türen. Fahrzeug deshalb nach Verlassen immer verriegeln und Diebstahlwarnanlage * einschalten 23.
Je nach Ausstattung des Fahrzeuges kommt eine der auf dieser Seite abgebildeten Fernbedienungen zum Einsatz.
Die Funkfernbedienung ist im Schlüssel integriert.
Bedienung von
■ Zentralverriegelung,
■ mechanischer Diebstahlsicherung *,
■ Diebstahlwarnanlage *.
Außerdem lassen sich die Fenster mit der Funkfernbedienung schließen.

Die Funkfernbedienung hat eine Reichweite von ca. 5 Metern. Die Reichweite kann sich durch äußere Einflüsse ändern. Zur Betätigung Funkfernbedienung auf das Fahrzeug richten. Bestätigung durch Aufleuchten der Warnblinker.
Funkfernbedienung sorgfältig behandeln, vor Feuchtigkeit und hohen Temperaturen schützen, unnötige Betätigungen vermeiden.
Störung
Ist eine Betätigung der Zentralverriegelung mit der Funkfernbedienung nicht möglich, können folgende Ursachen vorliegen:
■ Reichweite überschritten,
■ Batteriespannung der Funkfernbedienung zu gering, Batterie wechseln,
■ häufige, aufeinander folgende Betätigungen der Funkfernbedienung außerhalb der Empfangsreichweite des Fahrzeuges (dies führt dazu, dass die Funkfernbedienung nicht mehr erkannt wird). Funkfernbedienung synchronisieren,
Überlastung der Zentralverriegelung durch häufige Betätigung in kurzen Abständen, die Stromversorgung wird für kurze Zeit unterbrochen,
■ Überlagerung der Funkwellen durch externe Funkanlagen mit höherer Leistung.
Fahrzeug öffnen ↩ 25.

Batterie der Funkfernbedienung wechseln Batterie sofort erneuern, wenn die Reichweite der Funkfernbedienung nachlässt.
Batterien gehören nicht in den Hausmüll. Sie müssen über entsprechende Sammelstellen recycelt werden.
Schlüssel mit klappbarem Schlüsselbart, siehe Bild 15330T, vorige Seite.
Schlüsselbart ausklappen 20. Funkfernbedienung aufklappen. Batterie erneuern (Batterietyp CR 20 32), dabei Einbaulage beachten. Funkfernbedienung zuklappen und synchronisieren.
Schlüssel mit festem Schlüsselbart, siehe Bild 15331 T, vorige Seite.
Batteriewechsel in einer Werkstatt durchführen lassen.
Funkfernbedienung synchronisieren
Nach Batteriewechsel Tür mit Schlüssel im Schloss entriegeln. Durch Einstecken des Schlüssels in das Zündschloss wird die Funkfernbedienung synchronisiert.

Ent- und Verriegeln von Türen, Gepäckraumdeckel und Tankklappe.
Entriegeln
Nur Fahrertür entriegeln Taste ≥ der Funkfernbedienung einmal drücken.
Gesamtes Fahrzeug entriegeln
Taste ≥ der Funkfernbedienung zweimal drücken.
Ohne eingeschaltete Diebstahlsicherung ist das Entriegeln auch durch Ziehen der Türöffner möglich.
Türen, Gepäckraum und Tankklappe schließen.
Taste = der Funkfernbedienung drücken.
- oder von innen -

Taste 📋 in der Tür drücken.
Das Fahrzeug lässt sich auch bei geöffneter Fahrertür verriegeln. Es besteht die Gefahr des Aussperrens.

Mechanische Diebstahlsicherung \*
⚠ Warning
Nicht Einschalten, wenn sich Personen im Fahrzeug befinden! Entriegeln von innen ist nicht möglich.
Alle Türen müssen geschlossen sein.
War die Zündung eingeschaltet, muss die Fahrertür einmal geöffnet und geschlossen werden, damit das Fahrzeug gesichert werden kann.
Alle Türen werden gegen Öffnen gesichert.
Spätestens 10 Sekunden nach dem Verriegeln Taste = der Funkfernbedienung nochmals drücken.
Beim Entriegeln des Fahrzeuges wird die mechanische Diebstahlsicherung ausgeschaltet.
Hinweise
■ Kurze Zeit nach Entriegelung mit der Funkfernbedienung werden die Türen selbsttätig verriegelt, wenn keine Tür geöffnet wurde.
■ Zum Verriegeln der Türen von innen (z. B. um ungewolltes Eindringen von außen zu verhindern) Zentralverrieglungsschalter in der Türverkleidung drücken.
Das Fahrzeug kann – auch ohne Gebrauch des Schlüssels – bei geöffneter Fahrertür mit dem Zentralverrieglungsschalter in der Türverkleidung und nachfolgendem Schließen der Fahrertür verriegelt werden. Bei unbeabsichtigter Betätigung besteht die Gefahr des Aussperrens.
■ Verriegelte Türen und Gepäckraum entriegeln sich bei Unfall ab einer bestimmten Unfallschwere selbsttätig (für Hilfe von außen) – Voraussetzung: Zündung darf nicht ausgeschaltet sein.
Störung
Ist eine Betätigung der Zentralverriegelung nicht möglich, können folgende Ursachen vorliegen:
■ Überlastung der Zentralverriegelung durch häufige Betätigung in kurzen Abständen, die Stromversorgung wird für kurze Zeit unterbrochen, ■ Defekte Sicherung im Sicherungskasten 140.
Zur Behebung der Störungsursache Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Fahrertür mit Schlüssel betätigen.

Zentralverriegelung mit dem Schlüssel im Schloss der Fahrertür
Entriegeln
Schlüssel im Schloss nach vorn bis zum Anschlag drehen, in die Senkrechte zurückdrehen und abziehen.
Bei zuvor eingeschalteter Diebstahlsicherung ✦ lässt sich nur die Fahrertür entriegeln. Zum Entriegeln des gesamten Fahrzeuges: Zündung einschalten, Zentralverriegelungsschalter 📄 drücken und Türöffner der Fahrertür ziehen.
Verriegeln
Bei geschlossenen Türen Schlüssel nach hinten bis zum Anschlag drehen, in die Senkrechte zurückdrehen und abziehen.
Öffnen mit der Taste in der Tür
- Gesamtes Fahrzeug entriegeln ➔ 23.
- Handbremse anziehen.
- Zündung einschalten.
- Taste ✕ kurz ziehen, der Öffnungsvorgang beginnt mit Verzögerung.
Erneutes Betätigen der Taste stoppt den Öffnungsvorgang.
Wird die Taste bei nicht angezogener Handbremse betätigt, ertönt ein Warnton und der Gepäckraum öffnet sich nicht.

Öffnen mit der Taste unterhalb des Gepäckraumdeckels
- Gesamtes Fahrzeug entriegeln ➔ 23.
- Taste unterhalb des Gepäckraumdeckels kurz drücken, der Öffnungsvorgang beginnt mit Verzögerung.
Erneutes Betätigen der Taste stoppt den Öffnungsvorgang.
Wird die Taste bei eingeschalteter Zündung und nicht angezogener Handbremse betätigt, ertönt ein Warnton und der Gepäckraum öffnet sich nicht.

Taste unterhalb des Gepäckraumdeckels drücken, bis der Gepäckraumdeckel vollständig geschlossen ist.
Wird die Taste bei eingeschalteter Zündung und nicht angezogener Handbremse betätigt, ertönt ein Warnton und der Gepäckraum schließt sich nicht.
Bei vollständig geschlossenem Gepäckraumdeckel ertönt ein Signalton. Verriegelung des Gepäckraumdeckels wird durch einmaliges Blinken der Warnblinker angezeigt.

Die Betätigung des Gepäckraumdeckels ist nur möglich, wenn das Dach vorher vollständig und korrekt geschlossen bzw. geöffnet wurde.
Bei einem Defekt des automatischen Antriebs oder Ausfall der Batterie Gepäckraumdeckel wie folgt manuell öffnen:
- Linke Tür öffnen.
- Linke Sitzlehne vorklappen. Das Hilfswerkzeug ist unter dem Sitz befestigt.

- Zum Entnehmen Hilfswerkzeug 90° rechts herumdrehen.
- Vorderteil des Hilfswerkzeuges nach oben aus Bodenbelag ziehen.

- Hilfswerkzeug nach vorn aus dem Bodenbelag ziehen.
-
Abdeckkappe für das Notentriegelungsseil öffnen und herunterklappen. Das Notentriegelungsseil etwas herausziehen.
-
Das Hilfswerkzeug durch die Öse des Notentriegelungsseils stecken. Das abgerundete Ende des Hilfswerkzeugs auf der Abdeckkappe, wie im Bild gezeigt, abstützen. Die Öse des Notentriegelungsseils muss in der Einkerbung des Hilfswerkzeuges liegen.

- Durch zweite Person Gepäckraumdeckel hinten nach unten gedrückt halten. Durch Ziehen des Hilfswerkzeugs nach vorn wird der Gepäckraumdeckel hinten entriegelt.
- Gepäckraumdeckel vorsichtig von Hand öffnen.
Anschließend das Notentriegelungsseil wieder in die Öffnung stecken und Öffnung mit der Abdeckkappe verschließen. Fahrzeugtür nicht schließen, wenn die Abdeckkappe geöffnet ist.

Zum Schließen Gepäckraumdeckel mit zwei Personen mit Schwung nach unten drücken und ins Schloss einrasten.
Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen.
Diebstahlwarnanlage \*
überwacht
■ Türen, Gepäckraum und Motorhaube,
■ Fahrzeuginnenraum,
■ Neigung des Fahrzeuges, z. B. beim Anheben,
■ Zündung.
⚠ Warning
Nicht einschalten, wenn sich Personen im Fahrzeug befinden! Entsichern von innen ist nicht möglich.
Einschalten
Alle Türen, Fenster, TwinTop, Gepäckraum und Motorhaube müssen geschlossen sein. Spätestens 10 Sekunden nach dem Verriegeln Taste = der Funkfernbedienung nochmals drücken.

War die Zündung eingeschaltet, muss die Fahrerür einmal geöffnet und geschlossen werden, damit die Diebstahlwarnanlage eingeschaltet werden kann.
Einschalten ohne Überwachung des Innenraums und der Fahrzeugneigung Z. B. wenn Tiere im Fahrzeug bleiben sollen.
- Gepäckraum, TwinTop und Motorhaube müssen geschlossen sein.

-
Taste vor der Innenraumleuchte drücken (bei ausgeschalteter Zündung), LED im Warnblinkschalter blinkt maximal 10 Sekunden.
-
Türen schließen.
-
Diebstahlwarnanlage einschalten. LED im Warnblinkschalter leuchtet. Nach ca. 10 Sekunden ist die Diebstahlwarnanlage – ohne Überwachung des Innenraums und der Fahrzeugneigung – eingeschaltet. LED im Warnblinkschalter blinkt bis zum Ausschalten der Diebstahlwarnanlage.
Bei geöffnetem TwinTop ist die Innenraumüberwachung zum Schutz vor Fehlalarm deaktiviert.
Während der ersten 10 Sekunden nach Einschalten der Diebstahlwarnanlage:
■ LED leuchtet = Test, Einschaltverzögerung,
■ LED blinkt schnell = Tür, Gepäckraum oder Motorhaube offen oder Systemfehler.
Nach Ablauf von ca. 10 Sekunden nach Einschalten der Diebstahlwarnanlage:
■ LED blinkt langsam = Anlage eingeschaltet,
■ LED leuchtet = Ausschaltfunktion.
ca. 1 Sekunde
Bei Störungen Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.

Taste ≥ der Funkfernbedienung drücken - oder -
Zündung einschalten.
Bei einer Störung der Funkfernbedienung Fahrzeug mit Schlüssel entriegeln ➔ 25.
Wird beim Öffnen der Fahrertür Alarm ausgelöst, Diebstahlwarnanlage durch Einschalten der Zündung deaktivieren.
Hinweis
■ Veränderungen im Innenraum, z. B. das Anbringen von Sitzbezügen, können die Funktion der Innenraumüberwachung beeinträchtigen.
■ Innenraumüberwachung ausschalten, wenn der Innenraum des abgestellten Fahrzeuges beheizt wird.
Alarm
Der Alarm wird akustisch (Hupe) und optisch (Warnblinkanlage) ausgelöst. Anzahl und Dauer der Alarme sind gesetzlich festgelegt.
Alarm kann durch Drücken einer Taste der Funkfernbedienung oder Einschalten der Zündung abgebrochen werden. Damit wird gleichzeitig auch die Diebstahlwarnanlage ausgeschaltet.

Außenspiegel einstellen
Entsprechenden Außenspiegel auswählen und mit Vierwegeschalter einstellen.
Asphärisch gewölbter Außenspiegel \*
Durch das asphärisch gewölbte Spiegelglas wird der tote Winkel verkleinert. Durch die Wölbung erscheinen Gegenstände kleiner und somit ist eine Einschätzung des Abstandes nachfolgender Fahrzeuge nur bedingt möglich.

Außenspiegel beiklappen
Die Außenspiegel lassen sich durch leichten Druck auf die Außenkante des Gehäuses beiklappen.
Zur Sicherheit für Fußgänger klappen die Außenspiegel bei Anstoßen aus ihrer Ausgangslage. Durch leichten Druck wieder einrasten.
Beheizbare Außenspiegel \*
Die Beheizung wird bei eingeschalteter Zündung durch Drücken der Taste ein- bzw. ausgeschaltet.

Zum Einstellen Spiegelgehäuse schwenken.
Zur Reduzierung der Blendung Hebel an der Unterseite des Spiegelgehäuses zur Seite schwenken.
Elektronische Fensterbetätigung
⚠ Warnung
Vorsicht bei der Bedienung der elektronischen Fensterbetätigung. Verletzungsgefahr, besonders für Kinder.
Fahrzeuginsassen entsprechend informieren.
Fenster nur unter Beobachtung des Schließbereiches schließen. Sicherstellen, dass nichts eingeklemmt werden kann.
Funktionsbereitschaft
Funktionsbereitschaft bei eingeschalteter Zündung.

Für schrittweise Betätigung Schalter des jeweiligen Fensters kurz ziehen oder drücken. Für automatisches Öffnen oder Schließen Schalter länger ziehen oder drücken; zum Stoppen der Bewegung Schalter nochmals ziehen oder drücken.
Das automatische Schließen ist während der Betätigung des TwinTop nicht möglich.
Beim Öffnen einer Tür öffnet sich das Fenster dieser Tür einen Spalt breit, es schließt sich automatisch nach Schließen der Tür.
Beim Öffnen bzw. Schließen des TwinTop öffnen sich die Fenster einen Spalt breit, sie schließen sich automatisch, nachdem das TwinTop vollständig geöffnet bzw. geschlossen ist.
Schutzfunktion
Trifft die Scheibe während der automatischen Schließbewegung oberhalb der Fenstermitte auf einen Widerstand, wird sie sofort gestoppt und wieder geöffnet.
Bei Schwergängigkeit, z. B. durch Frost, Taste des betreffenden Fensters mehrfach ziehen, bis die Scheibe schrittweise geschlossen ist.

Fenster von außen schließen
Taste = der Funkfernbedienung drücken, bis die Scheiben vollständig geschlossen sind.
Heizbare Heckscheibe
Die Beheizung wird bei eingeschalteter Zündung durch Drücken der Taste ein- bzw. ausgeschaltet.
Klimatisierung ↩ 92.
Überlastung
Durch häufige Betätigung in kurzen Abständen wird die Stromversorgung der Fensterbetätigung für einige Zeit unterbrochen.
Störung
Ist automatisches Öffnen und Schließen der Fenster nicht möglich, die Fensterelektronik wie folgt aktivieren:
- Türen schließen.
- Zündung einschalten.
- Fenster vollständig schließen und Taste noch mindestens 5 Sekunden gezogen halten.
- Fenster vollständig öffnen und Taste noch mindestens 1 Sekunde gedrückt halten.
- Vorgang für jedes Fenster durchführen.
TwinTop
Mit dem TwinTop, einem faltbaren Stahl-dach, vereint der Tigra die Vorzüge eines Coupés und eines Cabrios.
⚠ Warning
Vorsicht bei der Betätigung des Daches. Verletzungsgefahr.
Dach nur unter Beobachtung des Bewegungsbereiches betätigen. Sicherstellen, dass nichts eingeklemmt werden kann. Bei Betätigung des Daches dürfen sich keine Personen im Bewegungsbereich des Daches befinden, Verletzungsgefahr.
Vor Betätigung des Daches zur Verfügung stehende Höhe beachten, z. B. in Garagen, Parkhäusern.
Fahrzeuginsassen entsprechend informieren.
Vor Verlassen des Fahrzeuges Zündschlüssel abziehen, um unbefugte Betätigung zu verhindern.

Nur bei stehendem Fahrzeug. Handbremse anziehen.

Gepäckraumabtrennung in der hinteren Stellung einrasten.
Vor der Heckscheibe und vor der Gepäckraumabtrennung dürfen sich keine Gegenstände befinden.
Gepäckraumdeckel schließen 26.

Verriegelungen rechts und links oben am Fensterrahmen öffnen. Dazu beide Hebel ganz nach unten ziehen, beide Verriegelungshaken müssen ausgehakt sein.
Zündung einschalten.
Taste zu ziehen, bis das Dach vollständig geöffnet und der Gepäckraumdeckel geschlossen ist.
Am Anfang und Ende des Vorganges er- tönt ein Signalton.
Wird die Taste → bei nicht angezogener Handbremse, nicht gelöster Dachverriegelung oder nicht zurückgeklappter Gepäckraumabtrennung betätigt, ertönt ein Warnton und das Dach öffnet sich nicht.

Nur bei stehendem Fahrzeug und geschlossenem Gepäckraumdeckel.
Die Gepäckraumabtrennung muss in der hinteren Stellung eingerastet sein. Vor der Gepäckraumabtrennung dürfen sich keine Gegenstände befinden.
Handbremse anziehen.
Zündung einschalten.
Taste 📋 drücken, bis das Dach und der Gepäckraumdeckel vollständig geschlossen sind.
Am Anfang und Ende des Vorganges er- tönt ein Signalton.
Wird die Taste → bei nicht angezogener Handbremse betätigt, ertönt ein Warnton und das Dach schließt sich nicht.

Verriegelungshebel rechts und links am Fensterrahmen ganz nach oben drücken.
Die Verriegelungshaken in die entsprechenden Aufnahmen einhaken und das Dach sicher verriegeln.
Hinweise
■ Wenn das Dach nicht korrekt geschlossen oder geöffnet ist, ertönt nach Lösen der Handbremse und Losfahren für 5 Sekunden ein Warnton. In diesem Fall anhalten und den Schließ- oder Öffnungsvorgang wiederholen.
■ Häufiges Betätigen des Daches bei stehendem Motor führt zu Entladen der Batterie.
Störung
Der automatische Antrieb des Daches funktioniert nur, wenn das Dach vorher korrekt geschlossen bzw. geöffnet wurde.
Überprüfen, ob:
■ Handbremse angezogen ist,
■ Zündung eingeschaltet ist,
■ Gepäckraumabdeckung in der hinteren Stellung verriegelt ist,
■ Gepäckraumdeckel vollständig geschlossen ist,
■ Verriegelungshebel entriegelt sind.
Tritt beim Öffnen oder Schließen des Daches eine Störung auf, bleibt das Dach in seiner momentanen Position stehen. Nach 2 Minuten ertönt ein Warnton. Nach einer weiteren Minute wird das System drucklos, das Dach bewegt sich dann selbstständig zurück in den Gepäckraum oder in Richtung Windschutzscheibenrahmen. Um es vollständig zu schließen, beide Fenster öffnen, Zündschlüssel abziehen und die noch fehlenden Schritte gemäß der nachfolgenden Beschreibung für den Ausfall des automatischen Antriebes ausführen.
Bei einem Defekt des automatischen Antriebs oder Ausfall der Batterie das vollständig geöffnete Dach wie folgt manuell schließen:
- Fahrzeug anhalten und Handbremse anziehen.
- Beide Fenster öffnen bzw. Türen öffnen.
- Zündung ausschalten und Zündschlüssel abziehen.
- Gepäckraum öffnen. Bei Ausfall der Batterie oder einer Störung der Gepäckraumdeckelbetätigung muss der Gepäckraumdeckel manuell geöffnet werden 27.
⚠ Warning
Vorsicht bei der Betätigung des Daches. Verletzungsgefahr. Einklemmgefahr.
Sicherstellen, dass nichts eingeklemmt werden kann.
Fahrzeuginsassen entsprechend informieren.
Manuelles Schließen des Daches muss von 2 Personen unter größter Vorsicht durchgeführt werden.
- Linke Sitzlehne vorklappen. Das Hilfswerkzeug ist unter dem Sitz befestigt.

-
Zum Entnehmen Hilfswerkzeug 90° rechts herumdrehen.
-
Vorderteil des Hilfswerkzeuges nach oben aus Bodenbelag ziehen.

16417 S
8. Hilfswerkzeug nach vorn aus dem Bodenbelag ziehen.

- Mit dem Hilfswerkzeug den Zugriegel zur Entriegelung der Abdeckung vor der Heckscheibe kräftig ziehen. Der Zugriegel befindet sich an der rechten Fahrzeugseite unterhalb der Abdeckung.

- Bei gezogenem Zugriegel die Abdeckung von einer zweiten Person mit der Hand nach oben schwenken lassen. Die dabei entstehenden Geräusche sind konstruktionsbedingt.

- Taste unterhalb des Gepäckraumdeckels drücken, bis der Gepäckraumdeckel vollständig geschlossen ist 26. Ist dies nicht möglich, Gepäckraumdeckel, wie im Bild gezeigt, mit Schwung wieder schließen: Er muss im hinteren Schloss ganz eingerastet sein.
- Vordere Verriegelungen des Gepäckraumdeckels mit dem Hilfswerkzeug entriegeln. Dazu das Hilfswerkzeug in die Führung einsetzen und am oberen Ende nach innen drücken, siehe Bild. Gleichzeitig den Gepäckraumdeckel aus der Verriegelung etwas nach oben ziehen. Vorgang rechts und links durchführen.

- Gepäckraumdeckel mit zwei Personen gleichmäßig rechts und links nach hinten bis zur Endpostion öffnen. Dabei den Gepäckraumdeckel nicht verdrehen oder verkanten.
⚠ Warnung
Gepäckraumdeckel bleibt nicht in geöffneter Stellung.

- Fixierung des Dachs an der Gepäckraumabtrennung hinten links durch Anheben des Entriegelungshebels lösen.

- Dach vorsichtig und langsam mit zwei Personen nach oben ziehen. Dach seitlich fassen und nach vorn ziehen. Darauf achten, dass dabei der Gepäckraumdeckel vollständig geöffnet ist.
⚠ Warning
Vorsicht, Einklemmgefahr.

- Dach bis zum Windschutzscheibenrahmen ziehen.

- Verriegelungshebel rechts und links am Fensterrahmen ganz nach oben drücken.
Die Verriegelungshaken müssen in die entsprechenden Aufnahmen einhaken und das Dach sicher verriegeln.
- Mit zwei Personen Gepäckraumdeckel mit Schwung von Hand gleichmäßig rechts und links schließen. Er muss dabei in die Verriegelungen einrasten. Dabei den Gepäckraumdeckel nicht verdrehen oder verkanten. Der geschlossene Gepäckraumdeckel ist nicht verriegelt.

- Anschließend den Gepäckraumdeckel, wenn möglich, mit der Taste unterhalb des Gepäckraumdeckels einmal öffnen und schließen. Danach ist der Gepäckraumdeckel verriegelt.

- Abdeckung vor der Heckscheibe nach unten schwenken.
Ein Öffnen des Daches bei einer Störung der automatischen Betätigung ist nicht möglich.
Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen.
43Schlüsse
Windschott \*
Um bei geöffnetem TwinTop Luftverwirbelungen, Zugluft und Geräusche im Fahrzeuginnenraum zu reduzieren, Windschott einbauen.

Windschott in die Öffnung in der Mitte des Überrollschutzes stecken und mit Kurbel befestigen.
Ausgebauten Windschott im Gepäckraum aufbewahren.
44 Sitze, Innenraum
Sitze, Innenraum
Vordere Sitze.... 44
Kopfstützen.... 46
Gepäckraumabtrennung 47
Dreistufiges Sicherheitssystem ..... 48
Dreipunkt-Sicherheitsgurte 49
Gurtstraffer 50
Bedienung der Gurte 52
Kindersicherheitssystem *...... 53
Airbag-System 54
Zigarettenanzünder * 63
Zubehörsteckdose * 63
Ascher ✱ 64
Ablagefächer 64
Münzenhalter * 65
Sonnenblenden.... 65

Sitze niemals während der Fahrt einstellen. Sie könnten sich unkontrolliert bewegen.
Sitz in Längsrichtung einstellen
Griff an der Vorderseite ziehen, Sitz verschieben und Griff loslassen

Sitzlehnen einstellen
Seitliches Handrad am Sitz drehen, dabei Sitzlehne entlasten.

Sitzhöhe einstellen
Hebel nach oben ziehen und Sitzfläche entlasten bzw. Sitz durch das Körpergewicht nach unten drücken.

Sitzlehnen vorklappen
Zum vorklappen der Sitzlehnen – z. B. zum Erreichen des Ablagefaches hinter den Sitzen – Entriegelungshebel anheben.

Nur mit richtig eingestellten Sitzen fahren.
■ Den Po so dicht wie möglich an die Sitzlehne rücken. Der Sitzabstand zu den Pedalen wird so eingestellt, dass die Beine bei durchgetretenen Pedalen leicht angewinkelt sind. Beifahrersitz möglichst weit nach hinten einstellen.
46 Sitze, Innenraum
■ Die Schultern so dicht wie möglich an die Sitzlehne rücken. Die Rückenlehnenneigung so ausrichten, dass das Lenkrad mit leicht angewinkelten Armen gut erreicht wird. Beim Drehen des Lenkrads muss der Schulterkontakt erhalten bleiben. Die Sitzlehnen dürfen nicht zu weit nach hinten geneigt sein, empfohlener maximaler Neigungswinkel ca. 25°.
■ Lenkrad einstellen ↗ 5.
■ Die Sitzhöhe * so hoch wie nötig einstellen. Dadurch wird ein nach allen Seiten und auf alle Anzeige-Instrumente freies Sichtfeld gewährleistet. Zwischen Kopf und Dachhimmel sollte noch eine handbreit Freiraum sein. Die Oberschenkel sollen leicht aufliegen, ohne Druck auf den Sitz.
■ Kopfstütze einstellen.

Zwei Druckschalter 📋 in der Mittelkonsole.
Zur Beheizung bei eingeschalteter Zündung Taste 📋 drücken.

Kopfstützen
Einstellung
Kopfstütze nach vorn kippen, halten und Höhe einstellen. Kopfstütze nach Einstellung einrasten lassen.

Nur mit richtig eingestellter Kopfstütze fahren.
Die Mitte der Kopfstütze soll sich in Augenhöhe befinden. Ist dieses bei sehr großen Personen nicht möglich, höchste Position einstellen, bei sehr kleinen Personen tiefste Position.

Beide Rastfedern durch Drücken entriegeln, Kopfstütze herausziehen.
Hinweise
Nur freigegebene Gegenstände oder Bauteile an der Kopfstütze des nicht besetzten Beifahrersitzes befestigen.

Gepäckraumabtrennung
Zur Vergrößerung des Gepäckraumes kann die Gepäckraumabtrennung bei geschlossenem TwinTop nach vorn geklappt werden: Beide Riegel nach innen ziehen und Gepäckraumabtrennung bis zum Einrasten nach vorn klappen.
48 Sitze, Innenraum

Soll das TwinTop geöffnet werden, Gepäckraumabtrennung in der Mitte ziehen, ausrasten und bis zum Einrasten nach hinten klappen.
Vor der Gepäckraumabtrennung dürfen keine Gegenstände abgelegt werden.
Dreistufiges Sicherheitssystem
Bestehend aus
■ Dreipunkt-Sicherheitsgurten,
■ Gurtstraffern an den Sitzen,
■ Airbag-Systemen für Fahrer und Beifahrer.
Je nach Schwere des Unfalls werden die drei Stufen nacheinander aktiviert:
■ Die Blockierautomatik der Sicherheitsgurte verhindert ein Herausziehen des Gurtbandes und hält so die Insassen in den Sitzen zurück,
■ die Sicherheitsgurte der Sitze werden an den Gurtschlössern nach unten gezogen. Dadurch legen sich die Sicherheitsgurte straff an, die Insassen nehmen frühzeitig an der Fahrzeugverzögerung teil und die Körperbelastung wird verringert,
■ die Airbag-Systeme lösen bei schweren Unfällen zusätzlich aus und bilden Sicherheitspolster für die Insassen.
⚠ Warning
Die Airbag-Systeme sind eine Ergänzung der Dreipunkt-Sicherheitsgurte und der Gurtstraffer, deshalb Sicherheitsgurte immer anlegen. Nichtbeachtung der Beschreibungen kann zu Verletzungen oder Lebensgefahr führen. Fahrzeuginsassen entsprechend informieren.
Die dem Kindersicherheitssystem beiliegende Anleitung unbedingt beachten.

Dreipunkt-Sicherheitsgurte
Die Sicherheitsgurte haben eine Aufrollautomatik, damit die Gurte federbelastet immer am Körper anliegen.
Informationen zur richtigen Sitzposition → 45.
Bei starker Beschleunigung oder starkem Abbremsen des Fahrzeuges werden die Sicherheitsgurte blockiert, somit wird ein Herausziehen des Gurtbandes verhindert und hält so die Insassen in den Sitzen zurück.
⚠ Warning
Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt anlegen. Nicht angeschnallte Personen gefährden bei Unfällen alle Mitfahrer und sich selbst.
Kontrollleuchte für den Sicherheitsgurt ✉ ✉ ✉ 66.
Sicherheitsgurte sind jeweils nur für eine Person bestimmt. Sie sind für Personen bis 12 Jahre oder unter 150 cm Größe nicht geeignet.
Für Kinder bis 12 Jahre empfehlen wir das Opel Kindersicherheitssystem ➔ 53.
Prüfung der Sicherheitsgurte
Alle Teile des Gurtsystems von Zeit zu Zeit auf Beschädigungen und Funktion überprüfen. Beschädigte Teile ersetzen lassen. Nach einem Unfall Sicherheitsgurte und ausgelöste Gurtstraffer von einer Werkstatt ersetzen lassen.
Sicherheitsgurte nicht durch scharfkantige Gegenstände beschädigen oder einklemmen.
50 Sitze, Innenraum
Gurtstraffer
Die Sicherheitsgurte der Sitze werden an den Gurtschlössern bei Frontal- und Heckkollisionen ab einer bestimmten Unfallschwere nach unten gezogen. Dadurch werden die Gurte gestrafft.

Ausgelöste Gurtstraffer
sind erkennbar durch Leuchten der Kontrollleuchte ♂.
Ausgelöste Gurtstraffer in einer Werkstatt ersetzen lassen. Die Gurtstraffer lösen nur einmal aus.

Kontrollleuchte für Gurtstraffer
Die Funktionalität der Gurtstraffer wird zusammen mit den Airbag-Systemen elektronisch überwacht und durch die Kontrollleuchte angezeigt. Bei Einschalten der Zündung leuchtet die Kontrollleuchte ca. 4 Sekunden. Leuchtet sie nicht, oder erlischt sie nicht nach 4 Sekunden, oder leuchtet sie während der Fahrt, liegt eine Störung im System der Gurtstraffer oder in den Airbag-Systemen vor 58. Die Systeme könnten bei einem Unfall nicht auslösen.
Ausgelöste Gurtstraffer werden durch dauerhaftes Leuchten von ✗ angezeigt.
⚠ Warning
Störungsursache umgehend in einer Werkstatt beheben lassen.
Im System integrierte Selbstdiagnose ermöglicht schnelle Abhilfe.
Wichtige Hinweise
Das Anbringen von Zubehör und Ablage von Gegenständen im Wirkungsbereich der Gurtstraffer ist nicht zulässig. Keine Änderungen an den Komponenten der Gurtstraffer vornehmen, da sonst die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges erlischt.
⚠ Warning
Unsachgemäßes Hantieren (z. B. Aus- oder Einbau der Sicherheitsgurte oder der Gurtschlösser) kann zum Auslösen der Gurtstraffer führen, Verletzungsgefahr.
■ Im Bereich der Mittelkonsole befindet sich die Steuerungselektronik der Gurtstraffer und der Airbag-Systeme. Zur Vermeidung von Funktionsstörungen dürfen dort keine magnetischen Gegenstände abgelegt werden.
■ Wir empfehlen, den Ausbau der Sitze von einer Werkstatt durchführen zu lassen.
■ Die Gurtstraffer lösen nur einmal aus, erkennbar durch Leuchten der Kontrollleuchte ✗. Ausgelöste Gurtstraffer von einer Werkstatt ersetzen lassen.
■ Bei Entsorgung des Fahrzeuges sind unbedingt die hierfür geltenden Sicherheitsvorschriften zu beachten. Deshalb Entsorgung von einem Verwertungsbetrieb vornehmen lassen.
52 Sitze, Innenraum

Der Sicherheitsgurt muss unverdreht eng am Körper anliegen. Die Sitzlehnen dürfen nicht zu weit nach hinten geneigt sein (maximal ca. 25°).
Gurt aus dem Aufroller ziehen, unverdreht über den Körper führen und Schlosszunge in das Schloss einklicken. Spannen Sie den Beckengurt während der Fahrt öfters durch Zug am Schultergurt.

Besonders bei Schwangeren muss der Beckengurt möglichst tief über das Becken verlaufen, um Druck auf den Unterleib zu vermeiden.
Auftragende Kleidung beeinträchtigt den straffen Sitz des Gurtes. Keine Gegenstände, z. B. Handtaschen, Mobiltelefone, zwischen Gurt und Körper legen.
⚠ Warning
Gurt nicht über harte oder zerbrechliche Gegenstände in den Taschen der Kleidung führen.

Zum Ablegen des Sicherheitsgurtes rote Taste am Schloss drücken.
Kindersicherheitssystem \*
Bedienungsanleitung für das Kindersicherheitssystem beachten.
Halten Sie immer lokale oder nationale Vorschriften ein. In manchen Ländern ist die Benutzung von Kindersicherheitssystemen auf bestimmten Sitzplätzen verboten.
Wahl des richtigen Systems
Ihr Kind sollte im Auto so lange wie möglich rückwärts transportiert werden. Die noch sehr schwache Halswirbelsäule des Kindes wird bei einem Unfall in der rückwärtigen, halb liegenden Position weniger belastet als beim aufrechten Sitzen.
⚠ Warning
Kindersicherheitssysteme grundsätzlich nicht auf dem Schoß von Personen befordern, Lebensgefahr.
Zulässige Möglichkeiten der Kindersitzbefestigung
| Gewichts-bzw. Altersklasse1) | Auf dem Beifahrersitz |
| Gruppe 0: bis 10 kgbzw. ca. 10 Monate | |
| Gruppe 0+: bis 13 kgbzw. ca. 2 Jahre | B1 |
| Gruppe I: 9 bis 18 kgbzw. ca. 8 Monate bis 4 Jahre | B1 |
| Gruppe II: 15 bis 25 kgbzw. ca. 3 bis 7 Jahre | |
| Gruppe III: 22 bis 36 kgbzw. ca. 6 bis 12 Jahre | B1 |
1) Wir empfehlen, die oberen Gewichtsbereiche der jeweiligen Systeme immer voll auszunutzen.
B^1 = Bedingt, nur mit Sitzbelegungserkennung und Opel Kindersicherheitssystemen mit Transpondern. Sitzhöheneinstellung * in oberste Position einstellen. Beifahrersitz ganz nach hinten schieben.
Hinweise
■ Kinder unter 12 Jahren oder unter 150 cm Körpergröße nur in einem entsprechendem Kindersicherheitssitz befördern.
■ Zur Beförderung von Kindern geeignete Kindersicherheitssysteme in Abhängigkeit vom Körpergewicht verwenden.
■ Auf richtige Montage der Kindersicherheitssysteme achten, siehe die dem Kindersicherheitssystem beiliegende Anleitung.
■ Die Bezüge der Opel Kindersicherheitssysteme sind abwaschbar.
■ Kindersicherheitssysteme nicht bekleben und nicht mit anderen Materialien überziehen.
■ Nach einem Unfall muss das beanspruchte Kindersicherheitssystem ausgetauscht werden.
■ Im Fahrzeug mitgeführte, nicht genutzte Kindersicherheitssysteme sichern oder entfernen.
54 Sitze, Innenraum

Das Front-Airbag-System besteht aus einem Airbag im Lenkrad und einem in der Instrumententafel, erkennbar an den Schriftzügen AIRBAG.
Das Front-Airbag-System besteht aus
■ je einem Luftsack mit Füllvorrichtung im Lenkrad und in der Instrumententafel,
■ der Steuerungselektronik mit Aufprall-sensor,
■ der Kontrollleuchte für Airbag-Systeme 🚗 im Instrument,

■ der Sitzbelegungserkennung *,
■ der Kontrollleuchte für Opel Kindersicherheitssysteme 📁※ mit Transpondern* in der Innenraumleuchte.
Das Front-Airbag-System löst aus
■ ab einer bestimmten Unfallschwere,
■je nach Kollisionsart,
■ in dem im Bild gezeigten Wirkungsbereich,
■ unabhängig vom Seiten-Airbag-System.
Die Zündung muss eingeschaltet sein.
Ausnahme:
Beifahrersitz mit einem System zur Sitzbelegungserkennung *. Das System der Sitzbelegungserkennung deaktiviert Front- und Seiten-Airbag für den Beifahrer, wenn der Beifahrersitz nicht besetzt ist oder ein Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern * auf dem Beifahrersitz montiert ist. Sitzbelegungserkennung ✦ 58. Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern * ✦ 59.
Beispiele für das Auslösen des Front-Airbag-Systems:
■ Aufprall auf ein nicht nachgebendes Hindernis: Die Front-Airbags lösen bei einer niedrigeren Fahrzeuggeschwindigkeit aus;
■ Aufprall auf ein nachgebendes Hindernis (z. B. ein anderes Fahrzeug): Die Front-Airbags lösen erst bei einer höheren Fahrzeuggeschwindigkeit aus.

Beim Auslösen füllen sich die Front-Airbags innerhalb von Millisekunden und bilden Sicherheitspolster für Fahrer und Beifahrer. Die Vorwärtsbewegung der Insassen wird gedämpft und dadurch die Verletzungsgefahr von Oberkörper und Kopf erheblich vermindert.
Sichteinschränkungen sind nicht zu be- fürchten, da sich die Airbags so schnell füllen und entleeren, dass es während eines Unfalls oftmals nicht bemerkt wird.

Ein optimaler Schutz ist nur bei richtiger Sitzposition gegeben 45.
Keine Körperteile oder Gegenstände in den Ausdehnungsbereich der Airbags legen.
Der Dreipunkt-Sicherheitsgurt muss korrekt angelegt sein, da das Front-Airbag-System eine Ergänzung der Dreipunkt-Sicherheitsgurte ist.

Das Front-Airbag-System löst nicht aus bei
■ ausgeschalteter Zündung,
■ leichteren Frontalkollisionen,
■ Überschlägen,
■ Seiten- und Heckkollisionen,
also, wenn es keinen vorteilhaften Insassenschutz bieten würde.
56 Sitze, Innenraum
Zusätzlich löst das Front-Airbag-System für den Beifahrer bei Ausführung mit Sitzbelegungserkennung * nicht aus bei
■ unbesetztem Beifahrersitz,
■ vorschriftsmäßig montiertem Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern *. Sitzbelegungserkennung ♦ 58. Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern *. ♦ 59.

Das Seiten-Airbag-System besteht aus je einem Airbag in den Vordersitzlehnen, erkennbar an den Schriftzügen AIRBAG.
Das Seiten-Airbag-System besteht aus
■ je einem Luftsack mit Füllvorrichtung in den Sitzlehnen von Fahrer- und Beifahrersitz,
■ der Steuerungselektronik,
■ den seitlichen Aufprallsensoren,
■ der Kontrollleuchte für Airbag-Systeme 🚗 im Instrument,
■ der Sitzbelegungserkennung *,
■ der Kontrollleuchte für Opel Kindersicherheitssysteme 📁* mit Transpondern* in der Innenraumleuchte.

Das Seiten-Airbag-System löst aus
■ ab einer bestimmten Unfallschwere,
■je nach Kollisionsart,
■ in dem im Bild gezeigten Wirkungsbereich an der Fahrer- bzw. Beifahrerseite,
■ unabhängig vom Front-Airbag-System.
Die Zündung muss eingeschaltet sein.
Ausnahme:
Beifahrersitz mit einem System zur Sitzbelegungserkennung *. Das System der Sitzbelegungserkennung deaktiviert Front- und Seiten-Airbag für den Beifahrer, wenn der Beifahrersitz nicht besetzt ist oder ein Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern * auf dem Beifahrersitz montiert ist. Sitzbelegungserkennung ✦ 58. Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern * ✦ 59.

Beim Auslösen füllt sich der Seiten-Airbag innerhalb von Millisekunden und bildet im Bereich der jeweiligen Vordertür ein Sicherheitspolster für Fahrer bzw. Beifahrer. Bei einem Seitenaufprall wird so die Verletzungsgefahr des Oberkörpers und des Beckens erheblich vermindert.
⚠ Warning
Keine Körperteile oder Gegenstände in den Ausdehnungsbereich der Airbags legen.
Die Seiten-Airbags lösen nicht aus bei
■ ausgeschalteter Zündung,
■ Frontalkollisionen,
■ Überschlägen,
■ Heckkollisionen,
■ Seitenkollisionen im Bereich außerhalb der Fahrgastzelle.
Außerdem löst das Seiten-Airbag-System für den Beifahrer bei Ausführung mit Sitzbelegungserkennung * nicht aus bei
■ unbesetztem Beifahrersitz,
■ vorschriftsmäßig montiertem Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern *. Sitzbelegungserkennung ✦ 58. Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern ✦ 59.
58 Sitze, Innenraum

Kontrollleuchte für Airbag-Systeme Die Funktionalität der Airbag-Systeme wird zusammen mit der Sitzbelegungserkennung und den Gurtstraffern elektronisch überwacht und durch die Kontrollleuchte angezeigt. Bei Einschalten der Zündung leuchtet die Kontrollleuchte ca. 4 Sekunden. Leuchtet sie nicht oder erlischt sie nicht nach 4 Sekunden oder leuchtet sie während der Fahrt, liegt eine Störung der Airbag-Systeme, der Sitzbelegungserkennung oder der Gurtstraffer vor 50. Die Systeme könnten bei einem Unfall nicht auslösen.
Ausgelöste Airbags werden durch dauerhaftes Leuchten von 🚗 angezeigt.
⚠ Warning
Störungsursache umgehend in einer Werkstatt beheben lassen.
Im System integrierte Selbstdiagnose ermöglicht schnelle Abhilfe.
Sitzbelegungserkennung \*
Das System der Sitzbelegungserkennung deaktiviert Front- und Seiten-Airbag für den Beifahrer, wenn der Beifahrersitz nicht besetzt ist oder ein Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern ✱ auf dem Beifahrersitz montiert ist.
Die Kontrollleuchte für die Sitzbelegungserkennung 📁 ist in der Innenraumleuchte angeordnet. Leuchtet die Kontrollleuchte 📁 nach Einschalten der Zündung für ca. 4 Sekunden auf, ist das Fahrzeug mit der Sitzbelegungserkennung ausgestattet ◇ 58, Bild 12097 S.
Bei montiertem Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern ✦ leuchtet die Kontrollleuchte ✉ nach Einschalten der Zündung ständig, sobald das System das Kindersicherheitssystem erkannt hat. Nur dann darf das Kindersicherheitssystem mit Transpondern ✦ auf dem Beifahrersitz verwendet werden.

Außerdem sind Fahrzeuge mit Sitzbelegungserkennung am Aufkleber am Beifahrersitz erkennbar.
Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern * werden bei vorschriftsmäßiger Montage auf dem Beifahrersitz automatisch erkannt. Bei Verwendung dieser Kindersicherheitssysteme auf dem Beifahrersitz sind die Front- und Seiten-Airbag-Systeme für die Beifahrerseite deaktiviert. Kontrollleuchte für Sitzbelegungserkennung * unbedingt beachten 58.
⚠ Warning
Auf dem Beifahrersitz dürfen nur Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern * montiert werden. Bei Verwendung von Systemen ohne Transponder besteht Lebensgefahr.
Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern * sind an einem Aufkleber oder Aufnäher erkennbar.
Kontrollleuchte 📁 für Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern ✱
Ein Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern * wird nach Einschalten der Zündung durch ständiges Leuchten der Kontrollleuchte 📊 in der Innenraumleuchte angezeigt, sobald die Sitzbelegungserkennung das Kindersicherheitssystem erkannt hat.

Leuchtet die Kontrollleuchte während der Fahrt nicht, sind der Front- und Seiten-Airbag für den Beifahrer nicht deaktiviert, es besteht Lebensgefahr für das Kind. Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen.
Bei nicht richtig montiertem Kindersicherheitssystem oder defekten Transpondern blinkt die Kontrollleuchte. Richtige Montage des Kindersicherheitssystems überprüfen. Montage des Kindersicherheitssystems mit Transpondern *, siehe die dem Kindersicherheitssystem beiliegende Anleitung.
60 Sitze, Innenraum
Wenn die Kontrollleuchte bei richtig montiertem Kindersicherheitssystem mit Transpondern * blinkt, liegt eine Störung vor, es besteht Gefahr für das Kind. Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen.
Wenn kein Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern ✦ montiert ist, darf die Kontrollleuchte nicht leuchten oder blinken, da die Airbag-Systeme für den Beifahrer nicht auslösen würden. Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen.
⚠ Warning
Bei vorschriftsmäßig montiertem Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern * muss nach Einschalten der Zündung die Kontrollleuchte für Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern in der Innenraumleuchte leuchten. Leuchtet die Kontrollleuchte während der Fahrt nicht, sind die Airbag-Systeme für den Beifahrer nicht deaktiviert, Lebensgefahr. Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen.
Wichtige Hinweise
■ Anbringen von Zubehör und Ablage von Gegenständen im Ausdehnungsbereich der Airbag-Systeme ist wegen Verletzungsgefahr bei Auslösen der Airbags nicht zulässig.
■ Zwischen Airbag-Systemen und den Insassen dürfen sich keine Gegenstände befinden, Verletzungsgefahr.
⚠ Warning
Kindersicherheitssysteme, ebenso wie andere Gegenstände, grundsätzlich nicht auf dem Schoß von Personen befördern, Lebensgefahr.
■ Im Bereich der Mittelkonsole befindet sich die Steuerungselektronik des Airbag-Systems und der Gurtstraffer. Zur Vermeidung von Funktionsstörungen dort keine magnetischen Gegenstände ablegen.
■ Lenkrad, Instrumententafel, Sitzlehnen im Bereich der Airbags und Sitzfläche des Beifahrersitzes nicht bekleben und nicht mit anderen Materialien überziehen.
■ Lenkrad, Instrumententafel, Sitzlehnen und Sitzfläche des Beifahrersitzes nur mit trockenem Lappen oder mit Innenreiniger säubern. Keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden.
■ Auf den Sitzen nur Schonbezüge verwenden, die für Ihr Fahrzeug mit Seiten-Airbag freigegeben sind. Bei der Montage der Schonbezüge die Airbags an den Außenseiten der Sitzlehnen nicht abdecken.
■ Die Airbag-Systeme lösen ab einer bestimmten Unfallschwere je nach Kollisionsart unabhängig voneinander aus.
■ Jeder Airbag löst nur einmal aus. Ausgelösten Airbag umgehend von einer Werkstatt ersetzen lassen.
■ Die Geschwindigkeiten, Bewegungsrichtungen und Verformungseigenschaften der Fahrzeuge bzw. die Eigenschaften des Hindernisses beeinflussen die Unfallschwere und das Auslösen der Airbags. Der Grad der Beschädigung Ihres Fahrzeuges und die daraus resultierenden Instandsetzungskosten allein sind kein Anzeichen dafür, dass die Kriterien für das Auslösen der Airbags gegeben waren.
■ Keine Änderungen an den Komponenten des Airbag-Systems vornehmen, da sonst die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges erlischt.
⚠ Warnung
Bei unsachgemäßem Hantieren können die Airbag-Systeme explosionsartig ausgelöst werden, Verletzungsgefahr.
■ Wir empfehlen, den Ausbau des Lenkrades, der Instrumententafel, aller Verkleidungsteile und der Sitze von einer Werkstatt durchführen zu lassen.
■ Bei Entsorgung des Fahrzeuges sind unbedingt die hierfür geltenden Sicherheitsvorschriften zu beachten. Deshalb Entsorgung von einem Verwertungsbetrieb vornehmen lassen.
■ Bei Fahrzeugen mit Sitzbelegungserkennung * dürfen Personen unter 35 kg Körpergewicht nicht befördert werden. Dies betrifft nicht Kinder, die in Kindersicherheitssystemen mit Transpondern * befördert werden.
■ Bei Fahrzeugen mit Sitzbelegungserkennung * keine schwereren Gegenstände auf dem Beifahrersitz ablegen, da sonst bei einem Unfall die Airbag-Systeme für den Beifahrersitz auslösen könnten.
■ Bei Fahrzeugen mit Sitzbelegungserkennung * zur Vermeidung von Funktionsstörungen keine Schonbezüge und keine Sitzauflagen auf dem Beifahrersitz verwenden.
■ Bei der Verwendung eines Opel Kindersicherheitssystems mit Transpondern ✦ auf dem Beifahrersitz dürfen sich zur Vermeidung von Funktionsstörungen keine Gegenstände (z. B. Folien, Aufkleber oder Heizmatten) unter dem Kindersicherheitssystem befinden.
⚠ Warning
Kindersicherheitssysteme, ebenso wie andere Gegenstände, grundsätzlich nicht auf dem Schoß von Personen befördern. Kindersicherheitssysteme mit Transpondern * könnten bei Fahrzeugen mit Sitzbelegungserkennung * bei dieser Art der Beförderung außerdem dazu führen, dass die Airbag-Systeme für den Beifahrer bei einem Unfall nicht auslösen.
62 Sitze, Innenraum

Verwendung von Kindersicherheitssystemen * auf dem Beifahrersitz bei Fahrzeugen ohne Sitzbelegungserkennung *
| ⚠ Warnung |
| Auf dem Beifahrersitz darf kein Kindersicherheitssystem ✦ montiert werden, Lebensgefahr. |
Sitzbelegungserkennung ✦ 58.

Verwendung von Kindersicherheitssystemen * auf dem Beifahrersitz bei Fahrzeugen mit Sitzbelegungserkennung *
| ⚠ Warnung |
| Auf dem Beifahrersitz dürfen nur Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern * montiert werden; bei Verwendung von Systemen ohne Transponder besteht Lebensgefahr. |
Fahrzeuge mit Sitzbelegungserkennung sind erkennbar an der Kontrollleuchte in der Innenraumleuchte. Leuchtet die Kontrollleuchte nach Einschalten der Zündung für ca. 4 Sekunden auf, ist das Fahrzeug mit der Sitzbelegungserkennung ausgestattet 58.
Außerdem sind Fahrzeuge mit Sitzbelegungserkennung am Aufkleber am Beifahrersitz erkennbar, siehe Bild 12106 A.
Das System zur Sitzbelegungserkennung erkennt Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern ✉ und schaltet das Front- und Seiten-Airbag-System für den Beifahrersitz ab. Sitzbelegungserkennung ✿ 58.
Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern * sind an einem Aufkleber oder Aufnäher erkennbar.

Zigarettenanzünder *
Der Zigarettenanzünder befindet sich in der Mittelkonsole.
Zigarettenanzünder bei eingeschalteter Zündung drücken. Schaltet sich automatisch ab, wenn die Spirale glüht. Zigarettenanzünder herausziehen.

Die Zubehörsteckdose befindet sich in der Mittelkonsole.
Die Steckdose ist bei eingeschalteter Zündung funktionsbereit. Bei stehendem Motor wird dabei die Batterie entladen.
Achtung
Steckdose nicht durch ungeeignete Stecker beschädigen.
Die maximale Leistungsaufnahme darf 120 Watt nicht überschreiten.
Angeschlossenes elektrisches Zubehör muss bezüglich der elektromagnetischen Verträglichkeit der DIN VDE 40 839 entsprechen. Andernfalls können Funktionsstörungen des Fahrzeuges auftreten.
Kein Strom abgebendes Zubehör wie z. B. Ladegeräte oder Batterien anschließen.
64 Sitze, Innenraum

| Achtung |
| Nur für Asche, nicht für brennbare Abfälle. |
Ascherabdeckung bis zum Druckpunkt aufklappen.

Zum Entleeren Ascherabdeckung über den Druckpunkt hinaus bis zum Anschlag aufklappen, wodurch der Einsatz angehoben wird. Einsatz beidseitig fassen und nach oben herausziehen.
Zur Vergrößerung des Ablagefaches Ascher komplett entnehmen.

Ablagefach hinter den Sitzen
Das Ablagefach ist nur für die Unterbringung von leichten Gegenständen geeignet. Maximale Belastung: 10 kg.
⚠ Warning
Gegenstände gegen Herausfallen während der Fahrt sichern, Verletzungsgefahr.
Die Ladung darf nicht die Bedienung der Pedale, Handbremse und Schaltung sowie die Bewegungsfreiheit des Fahrers behindern.

Zum Öffnen Griff nach oben ziehen.
Mit Fahrzeugschlüssel abschließbar.
An der Innenseite des Deckels befindet sich ein Schreibstifthalter.
Während der Fahrt sollte das Handschuh-fach geschlossen sein.

In der Mittelkonsole.
Sonnenblenden
Die Sonnenblenden lassen sich zum Schutz vor Blendung herunterklappen und zur Seite schwenken.
Instrumente, Bedienelemente
Kontrollleuchten.... 66
Anzeige-Instrumente.... 72
Info-Display.... 74
Warntöne 84
Scheibenwischer 85

Kontrollleuchten
Die hier beschriebenen Kontrollleuchten sind nicht in allen Fahrzeugen enthalten. Die Beschreibung gilt für alle Instrumentenausführungen.
Die Farben der Kontrollleuchten bedeuten:
■ Rot Gefahr, wichtige Erinnerung,
■ Gelb Warnung, Hinweis, Störung,
■ Grün Einschaltbestätigung,
■ Blau Einschaltbestätigung.
4
Sicherheitsgurt \*
Kontrollleuchte leuchtet rot.
Sie leuchtet nach Einschalten der Zündung (mit Warnton) bis der Sicherheitsgurt angelegt wird.
Sicherheitsgurt anlegen ↩ 52.
知
Nebelscheinwerfer \*
Kontrollleuchte leuchtet grün.
Sie leuchtet bei eingeschalteten Nebelscheinwerfern 87.

[NO TEXT]
Motorelektronik, Getriebeelektronik, Wegfahrsperre, Diesel-Kraftstofffilter * Kontrollleuchte leuchtet bzw. blinkt gelb.
Sie leuchtet nach Einschalten der Zündung für einige Sekunden.
Leuchten bei laufendem Motor Störung in der Motorelektronik bzw. der Getriebeelektronik. Elektronik schaltet auf Notlaufprogramm, der Kraftstoffverbrauch kann erhöht und die Fahrbarkeit des Fahrzeuges kann beeinträchtigt sein ◇ 112. Ist die Störung durch erneutes Anlassen nicht behoben, Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Bei Fahrzeugen mit Diesel-Motor muss evtl. der Diesel-Kraftstofffilter entwässert werden 165.
Blinken bei eingeschalteter Zündung Störung im System der elektronischen Wegfahrsperre, der Motor kann nicht angelassen werden 21.

Abgas
Kontrollleuchte leuchtet bzw. blinkt gelb.
Sie leuchtet nach Einschalten der Zündung und erlischt kurz nachdem der Motor läuft.
Leuchten bei laufendem Motor Störung im System der Abgasreinigungs- anlage. Die zulässigen Abgaswerte können überschritten werden. Umgehend Hilfe ei- ner Werkstatt in Anspruch nehmen.
Blinken bei laufendem Motor Störung, die zur Schädigung des Katalysators führen kann. Gas zurücknehmen, bis sie nur noch leuchtet 112. Umgehend Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
68 Instrumente, Bedienelemente

[NO TEXT]
Airbag-Systeme \*, Gurtstraffer
Kontrollleuchte leuchtet rot.
Leuchten bei laufendem Motor
Störung im System der Airbag-Systeme oder der Gurtstraffe 50, 58.
[Unreadable]
Motoröldruck
Kontrollleuchte leuchtet rot.
Sie leuchtet nach Einschalten der Zündung und erlischt kurz nachdem der Motor läuft.
Leuchten bei laufendem Motor
Achtung
Motorschmierung kann unterbrochen sein. Das kann zur Beschädigung des Motors bzw. zum Blockieren der Antriebsräder führen.
- Kupplung treten.
- Getriebe in Leerlauf schalten, bei automatisiertem Schaltgetriebe *Wählhebel auf N stellen.
- Möglichst schnell, ohne Behinderung anderer Fahrzeuge, aus dem fließenden Verkehr fahren.
- Zündung ausschalten.
⚠ Warnung
Bei ausgeschaltetem Motor sind beim Bremsen und Lenken bedeutend höhere Kräfte erforderlich.
Schlüssel erst nach Stillstand des Fahrzeuges abziehen, die Lenkradblockierung könnte sonst unerwartet einrasten.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.

[NO TEXT]
Blinker
Kontrollleuchte blinkt grün.
Kontrollleuchte blinkt bei eingeschaltetem Blinker oder Warnblinker.
Schnelles Blinken: Ausfall einer Blinklampe oder der zugehörigen Sicherung.
Glühlampen wechseln 144. Sicherungen 140.
D
Fernlicht
Kontrollleuchte leuchtet blau.
Sie leuchtet bei eingeschaltetem Fernlicht und bei Lichthupe 9, 87.
(
Automatisiertes Schaltgetriebe \*, Motor anlassen
Kontrollleuchte leuchtet gelb.
Der Motor kann nur bei betätigter Fußbremse angelassen werden. Wird die Fußbremse nicht betätigt, leuchtet die Kontrollleuchte 101.
00
Vorglühanlage \*
Kontrollleuchte leuchtet gelb.
Vorglühanlage eingeschaltet. Sie schaltet sich nur bei tiefen Außentemperaturen ein.
[NO TEXT]
Winterprogramm des automatisiertem Schaltgetriebes \*
Kontrollleuchte leuchtet gelb.
Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschaltetem Winterprogramm ➔ 103.
0‡
Nebelschlussleuchte
Kontrollleuchte leuchtet gelb.
Sie leuchtet bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte 87.
- +
Generator
Kontrollleuchte leuchtet rot.
Sie leuchtet nach Einschalten der Zündung. Erlischt kurz nachdem der Motor läuft.
Leuchten bei laufendem Motor
Anhalten, Motor abstellen. Batterie wird nicht geladen. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
70 Instrumente, Bedienelemente

(①)
Bremssystem, Kupplungssystem
Kontrollleuchte leuchtet oder blinkt rot.
Leuchten
Sie leuchtet nach Einschalten der Zündung, wenn Handbremse angezogen ist 119.
Sie leuchtet bei gelöster Handbremse, wenn Flüssigkeitsstand für Brems- bzw. Kupplungssystem zu niedrig ist 166.
⚠ Warning
Anhalten, Fahrt sofort abbrechen. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Blinken
Bei Fahrzeugen mit automatisiertem Schaltgetriebe *blinkt bei nicht angezogener Handbremse nach Ausschalten der Zündung die Kontrollleuchte (①) für einige Sekunden.
(AB)
Antiblockiersystem \*
Kontrollleuchte leuchtet rot.
Leuchten während der Fahrt
Störung im Antiblockiersystem ↗ 120.
1
Motorölstand \*
Kontrollleuchte leuchtet gelb.
Die Motorölstandskontrolle wird automatisch durchgeführt.
Leuchten bei laufendem Motor
Motorölstand zu niedrig. Motorölstand prüfen, gegebenenfalls Motoröl nachfüllen ♦ 163.
EPS ^1)
Elektrische Servolenkung
Kontrollleuchte leuchtet gelb.
Störung in der elektrischen Servolenkung. Weiterfahrt möglich. Beim Lenken sind höhere Kräfte erforderlich. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
△
Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP® Plus) *
Kontrollleuchte blinkt oder leuchtet gelb.
Blinken während der Fahrt
System greift ein 114.
Leuchten während der Fahrt
Störung im System 114.
[Non-Text]
Kraftstoffvorrat
Kontrollleuchte leuchtet bzw. blinkt gelb.
Leuchten
Geringer Füllstand im Kraftstofftank.
Blinken
Kraftstoffvorrat aufgebraucht, sofort tan- ken.
Tank niemals leer fahren!
Unregelmäßige Kraftstoffversorgung kann zu Überhitzung des Katalysators führen ➔ 112.
Diesel-Motoren: Das Kraftstoffsystem nach Leerfahren entlüften 126.
![OPEL Tigra TwinTop (2009) - [Non-Text] - 1](/content/2026/05/1030645/images/070b5bd1bc60807e3595a48ca9a077b80732d5ee52599798aacddc7571ac32b7.jpg)
Sitzbelegungserkennung *
58, 59.
72 Instrumente, Bedienelemente

Anzeige-Instrumente
Drehzahlmesser
Anzeige der Drehzahl pro Minute.
Nach Möglichkeit in jedem Gang im niedrigen Drehzahlbereich fahren.
Achtung
Bei Anzeige im Warnfeld ist die zulässige Höchstdrehzahl überschritten, Gefahr für den Motor.
Tachometer
Anzeige der Geschwindigkeit.
Kilometer-Display
Bei ausgeschalteter Zündung wird der Kilometerstand nach kurzem Druck auf den Stellknopf ca. 15 Sekunden lang angezeigt.
Obere Zeile:
Tageskilometerzähler
Anzeige der gezählten Kilometer seit Nullstellung.
Zur Nullstellung Stellknopf bei eingeschalteter Zündung ca. eine Sekunde gedrückt halten.
Untere Zeile:
Kilometerzähler
Anzeige der gezählten Kilometer.
Wartung, Inspektionssystem ↩ 152.

Kühlmitteltemperaturanzeige
Anzeige der Kühlmitteltemperatur.
Zeiger im linken Bereich
= Motor-Betriebstem- peratur noch nicht erreicht
Zeiger im mittleren Bereich
= normale Betriebstemperatur
Zeiger im roten Bereich
= Temperatur zu hoch: Anhalten, Motor abstellen. Gefahr für Motor, Kühlmittelstand sofort überprüfen 166.
Die Kühlmitteltemperatur wird aus physikalischen Gründen nur bei ausreichendem Kühlmittelstand angezeigt.
Während des Betriebs herrscht Überdruck im System. Deshalb kann die Temperatur kurzzeitig über 100 °C steigen.

Kraftstoffanzeige
Anzeige von Kraftstofffüllstand im Tank.
Bei geringem Füllstand leuchtet die Kontrollleuchte ☐, bei blinkender Kontrollleuchte umgehend tanken.
Tank nie leer fahren!
Wegen des im Tank vorhandenen Kraftstoffrestes kann die Nachfüllmenge geringer als der angegebene Nenninhalt des Kraftstofftanks sein.

Getriebe-Display \*
Anzeige des aktuellen Ganges oder Modus beim automatisiertem Schaltgetriebe *:
R Rückwärtsgang
N Neutral- bzw. Leerlaufstellung.
A Automatik-Modus bei automatisiertem Schaltgetriebe.
1-5 Manuell-Modus, aktueller Gang bei automatisiertem Schaltgetriebe.
Automatisiertes Schaltgetriebe ✦ 100.

Bei Aufleuchten von InSP im Display des Kilometerzählers möglichst bald Service-Termin für Wartungsarbeiten mit einer Werkstatt abstimmen.
Wartung, Inspektionssystem ➔ 161.
74 Instrumente, Bedienelemente

Info-Display
Triple-Info-Display \*
Anzeige von Uhrzeit, Außentemperatur und Datum bzw. Infotainment System, wenn dieses eingeschaltet ist.
Uhrzeit, Datum und Außentemperatur können bei ausgeschalteter Zündung durch kurzen Druck auf einen der beiden Knöpfe neben dem Display angezeigt werden.

Graphic-Info-Display \*
Anzeige von Uhrzeit, Außentemperatur und Datum bzw. Infotainment System, wenn dieses eingeschaltet ist.
Die angezeigten Informationen und deren Darstellung hängen von der Ausstattung des Fahrzeuges und von den Einstellungen ab.
Einige Anzeigen erscheinen im Display in abgekürzter Schreibweise.

Außentemperatur
Sinkende Temperatur wird sofort angezeigt, steigende mit Verzögerung.
Sinkt die Außentemperatur auf 3 °C ab, erscheint zur Warnung vor vereister Fahrbahn das Symbol ✉ im Triple-Info-Display. Bei Ansteigen der Temperatur erlischt das Symbol ✉ erst ab 5 °C.

Bei Fahrzeugen mit Graphic-Info-Display * erscheint zur Warnung vor vereister Fahrbahn die Warnmeldung Glättegefahr im Display. Unter -5 °C erscheint keine Meldung.
⚠ Warning
Vorsicht: Bei einer Anzeige von wenigen Grad über 0 °C kann die Fahrbahn bereits vereist sein.
76 Instrumente, Bedienelemente

Triple-Info-Display
Datum und Uhrzeit einstellen
Infotainment System ✱ muss ausgeschaltet sein. Zum Aufrufen des Einstellmodus Taste ☉ ca. 2 Sekunden drücken. Mit der Taste ☉ erfolgt die Einstellung des blinkenden Wertes. Mit der Taste ☉ erfolgt der Wechsel zur nächsten Einstellung und am Ende zum Beenden des Einstellmodus.
Automatische Zeitsynchronisation * Das RDS-Signal der meisten UKW-Sender stellt automatisch die Uhrzeit ein, erkennbar durch 🔒 im Display.
Einige Sender strahlen kein korrektes Zeitsignal aus. Es macht dann Sinn, die automatische Zeitsynchronisation auszuschalten.
Einstellmodus aufrufen und zur Einstellung der Jahre wechseln. Die Taste ☉ ca. 3 Sekunden gedrückt halten, bis ☉ im Display blinkt und die Anzeige „RDS TIME“ erscheint. Mit der Taste ☉ wird die Funktion ein- (RDS TIME 1) bzw. ausgeschaltet (RDS TIME 0). Einstellmodus mit der Taste ☉ verlassen.
![FM AS [TP] REG CDin MP3 ① 90.6 MHz 19,5° 19:36](/content/2026/05/1030645/images/95d6a5d490f0611747d964e0435b7aedf48d64d9e73942eaabaa482c02e4f268.jpg)
Graphic-Info-Display \*, Auswahl von Funktionen
Das Graphic-Info-Display stellt Funktionen und deren Menüs dar.
Diese Funktionen werden mit der Kreuzwippe, dem Multifunktionsknopf * am Infotainment System oder den Tasten * am Lenkrad in den Menüs auf dem Display markiert bzw. ausgeführt.

Auswahl mit der Kreuzwippe
Menüoptionen über Menüs und mit den Tasten bzw. der Kreuzwippe am Infotainment System auswählen.

Auswahl mit dem Multifunktionsknopf *
Zum Markieren von Menüoptionen oder Befehlen und zur Auswahl von Funktionsbereichen Multifunktionsknopf drehen.
Zum Auswählen der Markierung oder Bestätigen von Befehlen Multifunktionsknopf drücken.
Zum Verlassen eines Menüs Multifunktionsknopf links oder rechts herum auf Zurück oder Main drehen und auswählen.

Auswahl mit den Tasten * am Lenkrad
Menüoptionen über Menüs und mit den Tasten auswählen.
78 Instrumente, Bedienelemente
![FM AS [TP] REG CDin MP3 ① 90.6 MHz 19,5° 19:36](/content/2026/05/1030645/images/eab4273dfeca11b553881536d739b947cfd8abba33fd57fe9ec1d9cdf4c251f7.jpg)
Funktionsbereiche
Für jeden Funktionsbereich gibt es eine Hauptseite (Main), diese werden am oberen Displayrand ausgewählt (nicht bei Infotainment System CD 30 ohne Mobile Phone Portal):
Audio.
■ Navigation *,
■ Telefon *,
■ Bordcomputer *.
Funktionsbereiche Audio, Navigation ✱ und Telefon ✱, siehe Anleitung für das Infotainment System.

Systemeinstellungen
Die Einstellungen werden im Menü Settings vorgenommen.
Main-Taste * (nicht bei allen Infotainment Systemen vorhanden) am Infotainment System drücken (Hauptanzeige aufrufen).
Settings-Taste am Infotainment System drücken. Beim Infotainment System CD 30 darf kein Menü ausgewählt sein.
Das Menü Settings wird dargestellt.

Uhrzeit und Datum einstellen \*
Im Menü Settings den Menüpunkt Uhrzeit, Datum, auswählen.
Das Menü für Uhrzeit, Datum wird darge- stellt.
Gewünschte Menüpunkte auswählen und Einstellung vornehmen.
Automatische Zeitsynchronisation * Das RDS-Signal der meisten UKW-Sender stellt automatisch die Uhrzeit ein.
Einige Sender strahlen kein korrektes Zeitsignal aus. Es ist dann sinnvoll, die automatische Zeitsynchronisation auszuschalten.
Bei Infotainment Systemen mit Navigation * werden bei Empfang eines GPS-Satellitensignals Uhrzeit und Datum zusätzlich abgeglichen.
Die Funktion wird im Menü Uhrzeit, Datum durch Ankreuzen des Feldes vor Autom. Zeit Synchronisation eingeschaltet.

Sprache einstellen
Die Sprache der Textanzeigen einiger Funktionen kann ausgewählt werden.
Im Menü Settings den Menüpunkt Sprache auswählen.
Die möglichen Sprachen werden dargestellt.

Gewünschte Sprache auswählen.
Die Auswahl wird durch ein ▶ vor dem Menüpunkt dargestellt.
Bei Systemen mit Sprachausgabe * erfolgt nach Änderung der Spracheinstellung des Displays eine Abfrage, ob auch die Ansagesprache geändert werden soll, siehe Anleitung für das Infotainment System.
80 Instrumente, Bedienelemente

Maßeinheiten einstellen
Im Menü Settings den Menüpunkt Einheiten auswählen.
Die möglichen Einheiten werden dargestellt.
Gewünschte Einheit auswählen.
Die Auswahl wird durch ein ● vor dem Menüpunkt dargestellt.

Kontrast einstellen
Im Menü Settings den Menüpunkt Kontrast auswählen.
Das Menü für Kontrast wird dargestellt. Gewünschte Einstellung bestätigen.
Display-Modus einstellen \*
Die Helligkeit des Displays erfolgt abhängig von der Fahrzeugbeleuchtung. Zusätzlich können Einstellungen folgendermaßen vorgenommen werden:
Im Menü Settings den Menüpunkt Tag / Nacht auswählen.
Die Möglichkeiten werden dargestellt.
Automatisch: Anpassung abhängig von der Fahrzeugbeleuchtung.
Immer Tag Design: Schwarzer Text auf hellem Hintergrund.
Immer Nacht Design: Weißer Text auf dunklem Hintergrund.
Die Auswahl wird durch ein ● vor dem Menüpunkt dargestellt.
Zündlogik \*
Einstellung, siehe Anleitung für das Infotainment System.

Graphic-Info-Display \*, Bordcomputer \*
Die Bordcomputer informieren über Fahrdaten, die kontinuierlich aufgenommen und elektronisch ausgewertet werden.
Die Bordcomputer-Hauptseite (Main) informiert über Reichweite, Momentanverbrauch und Durchschnittsverbrauch *.
Zur Anzeige der anderen Bordcomputer-Fahrdaten BC-Taste am Infotainment System * drücken oder im Display das Menü Bordcomputer auswählen.
Bei Fahrzeugen mit Infotainment System CD 30 * und Lenkrad-Fernbedienung * bedienen die linken Tasten am Lenkrad nur den Bordcomputer.

Reichweite
Die Reichweite wird aus dem momentanen Tankinhalt und dem Momentanverbrauch errechnet. Die Anzeige erfolgt mit gemittelten Werten.
Nach Betanken des Fahrzeuges aktualisiert sich die Reichweite nach kurzer Zeit automatisch.

Wenn der Tankinhalt für weniger als 50 km reicht, erscheint die Meldung Reichweite im Display.
Wenn der Tankinhalt für weniger als 30 km reicht, erscheint die Meldung Bitte tanken! * im Display.
Warnmeldung bestätigen ↗ 76.
82 Instrumente, Bedienelemente
Momentanverbrauch
Anzeige des Momentanverbrauchs. Bei niedrigen Geschwindigkeiten wird der Verbrauch pro Stunde angezeigt.
Wegstrecke
Anzeige der zurückgelegten Strecke. Die Messung kann jederzeit neu gestartet werden.
Durchschnittsgeschwindigkeit
Anzeige der Durchschnittsgeschwindigkeit. Die Messung kann jederzeit neu gestartet werden.
Fahrtunterbrechungen mit ausgeschalteter Zündung werden nicht mitgerechnet.
Absolutverbrauch
Anzeige der verbrauchten Kraftstoffmenge. Die Messung kann jederzeit neu gestartet werden.
Durchschnittsverbrauch
Anzeige des Durchschnittsverbrauchs. Die Messung kann jederzeit neu gestartet werden.

Bordcomputer neu starten
Die Messung bzw. Berechnung folgender Bordcomputerinformationen kann neu gestartet werden:
■ Wegstrecke,
■ Durchschnittsgeschwindigkeit,
■ Absolutverbrauch,
■ Durchschnittsverbrauch.
Im Menü Bordcomputer BC 1 oder BC 2 auswählen.

Die Informationen beider Bordcomputer können separat zurückgesetzt werden und bieten somit die Möglichkeit, Daten über verschiedene Zeiträume auszuwerten.
Gewünschte Bordcomputerinformation auswählen und bestätigen.
Der Wert für die gewählte Funktion wird zurückgesetzt und neu ermittelt.

Um alle Bordcomputerinformationen eines Bordcomputers zurückzusetzen, den Menüpunkt Alle Werte auswählen.
Nach dem Rücksetzen wird bei der gewählten Bordcomputerinformation --- angezeigt. Nach kurzer Zeit Anzeige der neu ermittelten Werte.
Stromunterbrechung
Nach Stromunterbrechung oder zu geringer Batteriespannung sind die gespeicherten Werte des Bordcomputers gelöscht.
84 Instrumente, Bedienelemente

Stoppuhr
Im Menü Board Computer den Menüpunkt Timer auswählen.
Das Menü Timer wird dargestellt.
Zum Starten den Menüpunkt Start auswählen. Zum Stoppen den Menüpunkt Stopp auswählen.
Zum Zurücksetzen den Menüpunkt Reset auswählen.
Im Menü Optionen ✱ kann die jeweilige Anzeige der Stoppuhr ausgewählt werden:
Fahrzeit ohne Standzeiten
Es wird die Zeit gemessen, in der das Fahrzeug in Bewegung ist. Standzeiten werden nicht berücksichtig.
Fahrzeit mit Standzeiten
Es wird die Zeit gemessen, in der das Fahrzeug in Bewegung ist. Zusätzlich werden Standzeiten mit Zündschlüssel im Zündschloss berücksichtigt.
Reisezeit
Es wird die Zeit zwischen manuellem Einschalten durch Start und Ausschalten durch Reset gemessen.
Warntöne
Beim Anlassen des Motors bzw. während der Fahrt:
■ Bei nicht angelegtem Sicherheitsgurt *.
■ Bei Betätigung von TwinTop oder Gepäckraumdeckel, wenn die Handbremse nicht angezogen ist.
■ Bei Betätigung von TwinTop, wenn die Dachverriegelung nicht gelöst ist.
■ Bei Betätigung von TwinTop, wenn die Gepäckraumabtrennung nicht zurück geklappt ist.
■ Beim Anfahren, wenn das TwinTop nicht vollständig geöffnet oder geschlossen ist.
■ Beim Anfahren, wenn der Gepäckraumdeckel nicht vollständig geschlossen ist.
■ Beim Öffnen der Fahrertür bei automatisiertem Schaltgetriebe *, wenn bei laufendem Motor ein Gang eingelegt ist und die Fußbremse nicht betätigt wird.
Beim Abstellen des Fahrzeuges und Öffnen der Fahrertür:
■ Bei Zündschlüssel im Zündschloss.
■ Bei eingeschaltetem Standlicht bzw. Abblendlicht.
■ Bei eingerastetem Blinkerhebel.

Zum Einschalten Hebel leicht nach oben bewegen.
== s c h n e l l
— = langsam
-- = einstellbare Intervallschaltung
O = a u s
Einstellbares Wischintervall \*
Einstellung des Wischintervalls auf einen Wert zwischen 2 und 15 Sekunden: Hebel auf Intervallschaltung --, Hebel auf O, gewünschte Intervallzeit abwarten, Hebel wieder auf Intervallschaltung --.
Die gewählte Intervallzeit bleibt bis zur nächsten Änderung oder bis zum Ausschalten der Zündung gespeichert.
Nach Einschalten der Zündung und Hebel auf -- ist das Intervall auf 7 Sekunden eingestellt.

Hebel zum Lenkrad ziehen. Waschflüssigkeit spritzt auf die Scheiben und die Wischer werden für einige Wischbewegungen eingeschaltet.
86 Beleuchtung
Beleuchtung
Außenbeleuchtung.... 86
Fernlicht, Lichthupe 87
Blinker.... 87
Rückfahrscheinwerfer 87
Nebelscheinwerfer #D * 87
Nebelschlussleuchte 0‡ 87
Warnblinker.... 88
Leuchtweitenregulierung 88
Umgebungsausleuchtung *...... 88
Instrumentenbeleuchtung 89
Info-Display-Beleuchtung * 89
Innenbeleuchtung 89
Batterieentladeschutz * 89
Beschlagene Leuchtenabdeckungen. 89
Scheinwerfer bei Auslandsfahrt...... 89

Außenbeleuchtung
Lichtschalter drehen:
0 = a u s
30E = Standlicht
D = Abblendlicht oder Fernlicht
Bei und D sind auch Rücklicht und Kennzeichenbeleuchtung eingeschaltet.
Wird bei eingeschaltetem Abblendlicht bzw. Fernlicht die Zündung ausgeschaltet, leuchtet das Standlicht *.
Ausführung mit Tagesfahrlicht *
Mit Zündung ein und Lichtschalter auf 0 wird das Abblendlicht ohne Instrumentenbeleuchtung eingeschaltet.
Das Tagesfahrlicht schaltet sich mit Ausschalten der Zündung ab.
Bei aktiviertem Tagesfahrlicht und Zuschaltung der Nebelscheinwerfer *länder-spezifische Vorschriften beachten.
Auslandsfahrt 89.

Fernlicht, Lichthupe
Zum Umschalten von Abblendlicht auf Fernlicht Hebel nach vorn drücken.
Zum Umschalten auf Abblendlicht Hebel nochmals nach vorn drücken.
Zum Betätigen der Lichthupe Hebel zum Lenkrad ziehen. Für die Dauer der Betätigung wird das Fernlicht eingeschaltet.

Hebel nach oben = Blinker rechts Hebel nach unten = Blinker links
Bei Betätigung über den Druckpunkt wird der Blinker dauerhaft eingeschaltet. Beim Zurückdrehen des Lenkrades geht der Blinker automatisch aus.
Tippblinken: Hebel bis zum spürbaren Widerstand drücken und loslassen.
Manuelles Ausschalten des Blinkers durch Zurückführung in Mittelstellung.
Rückfahrscheinwerfer
Die Rückfahrscheinwerfer leuchten bei eingeschalteter Zündung und eingelegtem Rückwärtsgang.

Nebelscheinwerfer #D\*
Die Nebelscheinwerfer lassen sich nur bei eingeschalteter Zündung und eingeschaltetem Licht einschalten.
Betätigung mit Taste 4D.
Nebelschlussleuchte
Die Nebelschlussleuchte lässt sich nur bei eingeschalteter Zündung und eingeschaltetem Abblend- bzw. Standlicht einschalten.
Betätigung mit Taste 0‡.
88 Beleuchtung

Betätigung mit Taste △.
Zum sicheren Auffinden der Taste ist das rote Feld bei eingeschalteter Zündung beleuchtet. Bei Betätigung blinkt die Kontrollleuchte im Intervall der eingeschalteten Blinker.

Leuchtweitenregulierung
Leuchtweite bei eingeschaltetem Abblendlicht der Fahrzeugbelastung anpassen: Rändelrad auf gewünschte Position drehen.
Einstellpositionen.
0 = Fahrersitz besetzt
1 = Sitze besetzt
2 = Sitze besetzt und volle Gepäckraumlast
Position 3 wird nicht benötigt.

Umgebungsausleuchtung \*
Abblendlicht leuchtet nach Einschalten und Schließen der Fahrertür ca. 30 Sekunden.
Einschalten
- Zündung ausschalten.
- Zündschlüssel abziehen.
- Fahrertür öffnen.
- Blinkerhebel zum Lenkrad ziehen.
- Fahrertür schließen.
Wird die Fahrertür nicht geschlossen, geht das Licht nach zwei Minuten aus.
Durch Einstecken des Schlüssels in das Zündschloss oder nochmaliges Ziehen des Blinkerhebels zum Lenkrad wird das Licht sofort ausgeschaltet.

Instrumentenbeleuchtung
leuchtet mit Außenbeleuchtung. Helligkeit mit Rändelrad einstellbar.
Info-Display-Beleuchtung \*
leuchtet bei eingeschalteter Zündung oder Infotainment System. Helligkeit bei eingeschaltetem Licht mit Rändelrad einstellbar.

Innenbeleuchtung
Innenlichtautomatik
Schaltet selbsttätig beim Öffnen einer Tür ein.
Schaltet selbsttätig aus mit Verzögerung* nach Schließen der Türen bzw. bei Einschalten der Zündung *.
Innenbeleuchtung vorn
Manuelle Betätigung von innen bei geschlossenen Türen:
ein = Lichtschalter ☐ drücken
aus = Lichtschalter ☐ nochmals drücken
Gepäckraumbeleuchtung \*
Die Gepäckraumbeleuchtung leuchtet bei geöffnetem Gepäckraum.
Batterieentladeschutz \*
Einige Verbraucher, z. B. die Innenbeleuchtung, schalten sich bei ausgeschalteter Zündung zum Schutz vor Entladung der Batterie nach ca. 30 Minuten ab.
Beschlagene
Leuchtenabdeckungen
Die Innenseite der Leuchtenabdeckungen kann bei ungünstigen nasskalten Witterungsverhältnissen, starkem Regen oder nach der Wagenwäsche kurzzeitig beschlagen. Der Beschlag verschwindet selbsttätig nach kurzer Zeit, zur Unterstützung die Beleuchtung einschalten.
Scheinwerfer bei Auslandsfahrt
Das asymmetrische Abblendlicht erweitert die Sicht am Fahrbahnrand der Beifahrerseite.
In Ländern, in denen auf der entgegengesetzten Straßenseite gefahren wird, kommt es dadurch zur Blendung des Gegenverkehrs.
Zur Vermeidung der Blendung Scheinwerfer in einer Werkstatt umstellen lassen.
Infotainment System
Radioempfang *...... 90
Fernbedienung am Lenkrad *...... 90
AUX-Eingang * 91
Infotainment System * 91
Mobiltelefone und Funkgeräte * ..... 91
Radioempfang \*
Beim Radioempfang können Zischen, Rauschen, Verzerrungen oder Aussetzen des Empfangs durch
■ Abstandsänderungen zum Sender,
■ Mehrwegeempfang durch Reflexionen,
■ Abschattungen
entstehen.

Fernbedienung am Lenkrad \*
Funktionen des Infotainment Systems ✱ und der Info-Displays können mit den Tassten am Lenkrad bedient werden.
Weitere Hinweise 76 und in der Anleitung für das Infotainment System.

Der AUX-Eingang befindet sich auf der Mittelkonsole zwischen den Sitzen.
Über den AUX-Eingang kann eine externe Audioquelle, z. B. ein tragbarer CD-Spieler mit 3,5 mm Klinkenstecker angeschlossen werden.
Den AUX-Eingang immer sauber und trocken halten.
Weitere Hinweise in der Anleitung für das Infotainment System.
Infotainment System \*
Bedienung nach Bedienungsanleitung für das Infotainment System.
Mobiltelefone und Funkgeräte \*
Bei Einbau und Betrieb eines Mobiltelefons müssen die Opel Einbauanleitung und die Betriebsvorschriften der Hersteller des Telefons eingehalten werden, da sonst die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges erlöschen kann (EU-Direktive 95/54/EG).
Empfohlene Voraussetzungen für einen störungsfreien Betrieb:
■ Fachgerecht installierte Außenantenne, dadurch wird die maximale Reichweite ermöglicht,
■ maximale Sendeleistung von 10 Watt,
■ Montage des Telefons an geeigneter Stelle, entsprechende Hinweise beachten 60.
Lassen Sie sich über vorgegebene Einbauorte für Außenantenne bzw. Gerätehalter und Möglichkeiten zur Nutzung von Geräten mit einer Sendeleistung von mehr als 10 Watt beraten.
Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Service Partner zu wenden. Er hält als Zubehör Konsolen und verschiedene Einbausätze für Sie bereit, die er vorschriftsmäßig einbaut.
Der Betrieb einer Freisprecheinrichtung ohne Außenantenne in den Mobiltelefonstandards GSM 900/1800/1900 und UMTS darf nur erfolgen, wenn die maximale Sendeleistung des Mobiltelefons 2 Watt bei GSM 900 und ansonsten 1 Watt nicht überschreitet.
Aus Sicherheitsgründen empfehlen wir, während der Fahrt nicht zu telefonieren. Auch die Nutzung von Freisprecheinrichtungen kann vom Straßenverkehr ablenken. Beachten Sie länderspezifische gesetzliche Bestimmungen.
⚠ Warnung
Mobiltelefone, die die vorstehenden Mobiltelefonstandards nicht einhalten, und Funkgeräte nur mit außen am Fahrzeug angebrachter Antenne betreiben.
Achtung
Mobiltelefone und Funkgeräte können bei Betrieb im Fahrzeuginnenraum ohne Außenantenne zu Funktionsstörungen der Fahrzeugelektronik führen, wenn die vorstehenden Vorschriften nicht beachtet werden.
92 Klimatisierung
Klimatisierung
Heizungs- und Belüftungssystem, Klimaanlage * 92
Belüftungsdüsen 92
Heizungs- und Belüftungssystem..... 94
Klimaanlage *...... 96
Lufteinlass 99
Innenraumluftfilter.... 99
Regelmäßiger Betrieb 99
Service 99

Heizungs- und Belüftungssystem, Klimaanlage \*
Lüftung, Heizung und Kühlung ✱ bilden eine Funktionseinheit, die für Komfort in allen Jahreszeiten, bei jeder Witterung und jeder Außentemperatur ausgelegt ist.
Bei eingeschalteter Kühlung ✱ wird die Luft gekühlt und getrocknet.
Der Heizteil erwärmt in allen Betriebsarten die Luft nach Bedarf, entsprechend der Stellung des Temperaturschalters. Die Luftzufuhr kann mit dem Gebläse dem Bedarf angepasst werden.
Tasten für Kühlung ⚙️ und Umluftsystem ⚙️ sind nur bei Ausführung mit optionaler Klimaanlage ✱ vorhanden.
Klimaanlage ✦ 96.

Bei eingeschalteter Kühlung * (Klimakompressor) muss mindestens eine Belüftungs-düse geöffnet sein, damit der Verdampfer nicht mangels Luftbewegung vereist.
Je nach Stellung des Temperaturschalters wird eine komfortable Belüftung des Innenraumes erreicht.
Zur Erhöhung der Luftzufuhr Gebläse in eine höhere Stufe schalten und Luftverteilungsschalter auf ↗ oder ↗ stellen.
Mittlere und seitliche (1) Belüftungsdüsen Richtung des Luftstromes durch Kippen und Schwenken der Lamellen einstellen.
Temperaturschalter im mittleren Bereich: Aus den mittleren Belüftungsdüsen strömt kühlere Luft als aus den seitlichen Belüftungsdüsen.

Zum Schließen der Düse Schieber zur Fahrzeugmitte bewegen.
Scheibenentfrosterdüsen (2)
Luftverteilungsschalter auf 📌 oder 📌: Luft strömt zur Windschutzscheibe und zu den Seitenscheiben.
Weitere Düsen
befinden sich unterhalb von Windschutzscheibe und Seitenscheiben sowie im Fußraum.
94 Klimatisierung

Heizungs- und Belüftungssystem Temperatur
Einstellung mit linkem Drehschalter.
roter Bereich = warm
blauer Bereich = kalt
Die Heizleistung hängt von der Kühlmittel-temperatur ab und setzt daher erst bei betriebswarmem Motor voll ein.

Luftmenge
Einstellung mit mittlerem Drehschalter.
* ausgeschaltet
1-4 gewählte
Gebläsegeschwindigkeit
Der Luftdurchsatz wird vom Gebläse bestimmt. Gebläse deshalb auch während der Fahrt einschalten.

Einstellung mit rechtem Drehschalter.
zur Windschutzscheibe und zu den Seitenscheiben
zur Windschutzscheibe, zu den Seitenscheiben und zum Fußraum
zum Fußraum
zum Kopfraum und zum Fußraum
zum Kopfraum
Bei Einstellung ↗ oder ↗ Belüftungsdüsen öffnen.

■ Temperatur nach Bedarf einstellen,
■ Gebläse einschalten, Gebläse nach Bedarf einstellen,
■ zur maximalen Belüftung im Kopfraum: Luftverteilungsschalter auf zu stellen, alle Belüftungsdüsen öffnen,
■ zur Belüftung des Fußraumes: Luftverteilungsschalter auf 📁 stellen,
■ zur gleichzeitigen Belüftung von Kopf- und Fußraum: Luftverteilungsschalter auf 🚙️ stellen.
Heizung
Zur schnellen Erwärmung des Fahrgasträumes
■ Temperaturschalter bis zum Anschlag rechts herumdrehen (warm),
■ Gebläsestufe 3 einschalten,
■ Luftverteilungsschalter in gewünschte Position einstellen, vorzugsweise auf Position ↗ stellen ↗ 94.
Behaglichkeit, Wohlbefinden und gute Kondition der Fahrzeuginsassen sind in hohem Maße abhängig von einer richtig eingestellten Belüftung und Heizung.
Zur Erreichung einer Temperaturschichtung mit dem angenehmen Effekt „kühler Kopf und warme Füße“ Drehschalter für Luftverteilung auf 1,2 oder 1 einstellen, Drehschalter für Temperatur in jede beliebige Position stellen (im mittleren Bereich mit Temperaturschichtungseffekt).

■ Temperaturschalter in rechten Bereich,
■ Gebläse einschalten,
■ Luftverteilungsschalter auf 📁 stellen.
96 Klimatisierung

Entfeuchtung und Enteisung der Scheiben
⚠ Warning
Nichtbeachtung der Beschreibungen kann zu Beschlagen oder zur Vereisung der Scheiben und dadurch zu Unfällen durch Sichtbeeinträchtigung führen.
Beschlagen oder vereisen die Scheiben z. B. bei feuchter Witterung, nasser Kleidung oder niedrigen Außentemperaturen:
■ Temperaturschalter bis zum Anschlag rechts herumdrehen (warm),
■ Gebläse auf 3 oder 4 stellen,
■ Luftverteilungsschalter auf 📌 stellen,
■ heizbare Heckscheibe 📁 einschalten,
■ seitliche Belüftungsdüsen nach Bedarf öffnen und auf die Seitenscheiben richten,
■ zur gleichzeitigen Erwärmung des Fußraumes Luftverteilungsschalter auf stellen.
Klimaanlage \*
Zusätzlich zur Wirkungsweise des Heizungs- und Belüftungssystems kühlt und entfeuchtet (trocknet) die Klimaanlage die einströmende Luft.
Wenn keine Kühlung oder Trocknung gewünscht wird, zur Kraftstoffersparnis Kühlung ausschalten.
Bei niedrigen Außentemperaturen schaltet sich die Kühlung automatisch ab.

Betrieb nur bei laufendem Motor und eingeschaltetem Gebläse. Ein- bzw. Ausschalten mit Taste 🌿.
Bei eingeschalteter Kühlung (Klimakompressor) wird die Luft gekühlt und getrocknet. Wenn keine Kühlung oder Trocknung gewünscht wird, zur Kraftstoffersparnis Kühlung ausschalten.
Bei niedrigen Außentemperaturen schaltet sich die Kühlung automatisch ab.
Bei eingeschalteter Kühlung bildet sich Kondenswasser, das an der Fahrzeugunterseite austritt.

Der Umluftbetrieb des Belüftungssystems wird durch Drücken der Taste 📄 ein- bzw. ausgeschaltet.
Bei Rauch- oder Geruchsbelästigung von außen: Vorübergehend Umluftsystem einschalten.
Zur Steigerung der Kühlleistung bei hohen Außentemperaturen Umluftsystem vorübergehend einschalten.
⚠ Warning
Das eingeschaltete Umluftsystem vermindert den Luftaustausch. Die Luftfeuchtigkeit nimmt zu, die Scheiben können beschlagen. Die Qualität der Innenraumluft nimmt mit der Zeit ab, dies kann bei den Fahrzeuginsassen zu Ermüdungserscheinungen führen.
Luftverteilung auf 📌: Das Umluftsystem wird zur beschleunigten Entfeuchtung der Scheiben und zur Vermeidung von Scheibenbeschlag automatisch ausgeschaltet.
98 Klimatisierung

■ Kühlung ✉ nach Bedarf einstellen,
■ Umluftsystem aus,
■ Temperaturschalter nach Bedarf einstellen,
■ Gebläse einschalten, Einstellung nach Bedarf,
■ Luftverteilungsschalter auf ↗ oder ↗ stellen,
■ Düsen nach Bedarf öffnen.
Temperaturschalter im mittleren Einstellbereich: Wärmere Luft strömt in den Fußraum und kühlere nach oben, wärmere Luft aus den seitlichen Belüftungsdüsen, kühlere aus den mittleren.

Fenster kurzzeitig öffnen, damit die erhitzte Luft schnell entweichen kann.
■ Kühlung ♡ ein,
■ Umluftsystem ein,
■ Temperaturschalter bis zum Anschlag links herumdrehen (kalt),
■ Gebläse auf 4 stellen,
■ Luftverteilungsschalter auf ↗ stellen,
■ alle Belüftungsdüsen öffnen.

Entfeuchtung und Enteisung der Scheiben
⚠ Warning
Nichtbeachtung der Beschreibungen kann zu Beschlagen oder zur Vereisung der Scheiben und dadurch zu Unfällen durch Sichtbeeinträchtigung führen.
Beschlagen oder Vereisen die Scheiben z. B. bei feuchter Witterung, nasser Kleidung oder niedrigen Außentemperaturen:
■ Kühlung ⚙ ein, der Klimakompressor schaltet sich bei niedrigen Außentemperaturen (Vereisung) automatisch ab,
■ Temperaturschalter rechts herumdrehen,
■ Gebläse auf 3 oder 4 stellen,
■ Luftverteilungsschalter auf 📌, das Umluftsystem 🕒 schaltet sich automatisch aus,
- oder -
befindet sich Feuchtigkeit nach vorangegangenem Klimabetrieb in der Anlage, können die Scheiben beschlagen. Um das zu verhindern, vor Starten des Motors Luftverteilung auf 5 und ca. 5 Sekunden nach dem Starten auf stellen,
■ heizbare Heckscheibe 📄 einschalten,
■ seitliche Belüftungsdüsen nach Bedarf öffnen und auf die Seitenscheiben richten.

Die Lufteinlässe im Motorraum links und rechts außen vor der Windschutzscheibe müssen zur Luftzufuhr frei sein, gegebenenfalls Laub, Schmutz oder Schnee entfernen.
Innenraumluftfilter
Der Innenraumluftfilter reinigt die von außen eintretende Luft von Staub und Ruß sowie Pollen und Sporen. Die Aktivkohlebeschichtung * befreit die Luft weitgehend von Gerüchen und schädlichen Umgebungsgasen.
Regelmäßiger Betrieb
Um eine gleich bleibend gute Funktion zu gewährleisten, muss die Kühlung * einmal im Monat unabhängig von Witterung und Jahreszeit einige Minuten eingeschaltet werden. Betrieb mit eingeschaltetem Klimakompressor * ist bei niedriger Außen-temperatur nicht möglich.
Service
Für eine optimale Kühlleistung empfehlen wir die Klimatisierungssysteme jährlich, erstmalig 3 Jahre nach Erstzulassung, kontrollieren zu lassen.
■ Funktions- und Drucktest,
■ Funktion der Heizung,
■ Dichtheitsprüfung,
■ Kontrolle der Antriebsriemen,
■ Kondensator und Verdampferdrainage reinigen,
■ Leistungskontrolle.
Fahren und Bedienung
Automatisiertes Schaltgetriebe *...... 100
Schaltgetriebe.... 105
Fahrhinweise 106
Kraftstoff sparen, Umwelt schützen .. 108
Kraftstoffe, Tanken 110
Katalysator, Motorabgase 112
Fahrsysteme.... 114
Hydraulisches Bremssystem 119
Antiblockiersystem (ABS (AB) )...... 120
Handbremse 121
Bremsassistent 121
Räder, Reifen.... 121
Automatisiertes Schaltgetriebe \*
Das automatisierte Schaltgetriebe Easytronic * ermöglicht manuelles Schalten (Manuell-Modus) oder automatisches Schalten (Automatik-Modus) jeweils mit automatischer Kupplungsbetätigung.

Getriebe-Display
Anzeige des Modus bzw. des aktuellen Ganges.
Bei eingeschaltetem Winterprogramm leuchtet ✉.

Beim Anlassen des Motors gleichzeitig Fußbremse betätigen. Der Motor kann nur in Stellung N und bei betätigter Fußbremse angelassen werden. Im Getriebe-Display wird „N“ angezeigt. Bei nicht betätigter Fußbremse leuchtet die Kontrollleuchte ☒* im Instrument, gleichzeitig blinkt „N“ im Getriebe-Display, der Motor lässt sich nicht anlassen.
Bei Ausfall aller Bremslichter ist ein Anlassen ebenfalls nicht möglich.

Bedienung des automatisiertem Schaltgetriebes mit dem Wählhebel
Den Wählhebel immer bis zum Anschlag in die jeweilige Richtung bewegen. Gang- bzw. Modus-Anzeige im Getriebe-Display beachten.
Wählhebel in N
Neutral- bzw. Leerlaufstellung.
Wählhebel in ● (Mittelstellung)
Nach Bewegen des Wählhebels von N in Position ● (Mittelstellung) bei gleichzeitigem Betätigen der Fußbremse ist die Easytronic im Automatik-Modus und der erste Gang ist eingelegt (bei eingeschaltetem Winterprogramm der zweite Gang). Im Getriebe-Display wird „A“ angezeigt.
Nach Lösen der Fußbremse beginnt das Fahrzeug zu „kriechen“. Bei nicht betätigter Fußbremse blinkt „A“. Durch unmittelbares Betätigen des Gaspedals anfahren oder Wählhebel wieder in N schalten und Vorgang mit betätigter Fußbremse wiederholen.
Im Automatik-Modus erfolgt ein Umschalten in andere Gänge automatisch, abhängig von den Fahrbedingungen.
102 Fahren und Bedienung

Wählhebel in A/M
Wechsel zwischen Automatik- und Manuell-Modus.
Im Manuell-Modus können die Gänge manuell durch Antippen des Wählhebels in die Positionen + oder - geschaltet werden. Im Getriebe-Display wird der aktuelle Gang angezeigt.
Bei zu niedriger Drehzahl des Motors schaltet das automatisierte Schaltgetriebe auch im Manuell-Modus automatisch in einen niedrigeren Gang. Dadurch wird ein Abwürgen des Motors verhindert.
Wählhebel in + oder -
- Schaltung in einen höheren Gang.
- Schaltung in einen niedrigeren Gang.
Wird ein höherer Gang bei zu geringer Geschwindigkeit bzw. ein niedrigerer Gang bei zu hoher Geschwindigkeit gewählt, erfolgt keine Schaltung. Dies vermeidet zu niedrige oder zu hohe Drehzahlen.
Durch mehrfaches Antippen des Wählhebels kurz hintereinander können Gänge übersprungen werden.
Befindet sich das Fahrzeug im Automatik-Modus, wechselt das automatisierte Schaltgetriebe bei Antippen des Wählhebels in die Positionen + oder - in den Manuell-Modus. Im Getriebe-Display wird der aktuelle Gang angezeigt.
Wählhebel in R
Rückwärtsgang nur bei stehendem Fahrzeug einlegen.
Knopf am Wählhebel drücken, R wählen. Im Getriebe-Display wird „R“ angezeigt.
Wird R bei nicht stehendem Fahrzeug gewählt, blinkt „R“ im Getriebe-Display und es ist kein Gang eingelegt.
Anhalten
Im Automatik- und Manuell-Modus wird bei Stillstand des Fahrzeuges automatisch der erste Gang (bei eingeschaltetem Winterprogramm der zweite Gang) eingelegt und die Kupplung geöffnet. In R bleibt der Rückwärtsgang eingelegt.
Ertönt beim Öffnen der Fahrertür bei nicht betätigter Fußbremse ein Warnton, Wählhebel in Stellung N bewegen und Handbremse anziehen.
Beim Halten an Steigungen unbedingt Handbremse anziehen oder Fußbremse betätigen. Fahrzeug bei eingelegtem Gang nicht durch Erhöhen der Motordrehzahl in Ruhestellung halten, um eine Überhitzung der automatischen Kupplung zu vermeiden.
Bei längerem Halten, z. B. im Stau oder an Bahnübergängen, Motor abstellen.
Elektronisch gesteuerte Fahrprogramme im Automatik-Modus
■ Betriebstemperaturprogramm bringt nach Kaltstart automatisch durch erhöhte Motordrehzahl den Katalysator schnell auf die erforderliche Temperatur.
■ Adaptivprogramme passen das Schalten in andere Gänge automatisch den Fahrbedingungen an, z. B. bei hoher Zuladung und an Steigungen.

Winterprogramm
Bei Anfahrschwierigkeiten auf glatter Fahrbahn Taste ✉ drücken („A“ und ✉ werden im Getriebe-Display angezeigt). Das automatisierte Schaltgetriebe schaltet in den Automatik-Modus, das Fahrzeug fährt im 2. Gang an.
Das Winterprogramm schaltet sich aus bei:
■ Erneutem Betätigen der Taste ✉,
■ Ausschalten der Zündung,
■ Wechsel in den Manuell-Modus,
■ bei zu hoher Kupplungstemperatur.

Beim Durchtreten des Gaspedals über den Druckpunkt wird abhängig von der Motordrehzahl in einen niedrigeren Gang geschaltet.
Bei Kickdown ist ein manueller Gangwechsel nicht möglich.
Bei Annäherung an die obere Drehzahlgrenze des Motors schaltet das Getriebe bei Kickdown auch im Manuell-Modus in einen höheren Gang.
Ohne Kickdown wird diese automatische Schaltung im Manuell-Modus nicht ausgeführt.
Bremsunterstützung durch den Motor Automatik-Modus
Bei Bergabfahrt schaltet das automatisierte Schaltgetriebe erst bei höheren Drehzahlen in höhere Gänge. Beim Bremsen schaltet sie rechtzeitig in einen niedrigeren Gang.
Manuell-Modus
Um die Motorbremswirkung zu nutzen, bei Bergabfahrt rechtzeitig einen niedrigeren Gang wählen.
„Herausschaukeln“
Nur zum Herausschaukeln eines in Sand, Schlamm, Schnee oder in einer Mulde festgefahrenen Fahrzeuges darf zwischen ● (Mittelstellung) und R hin- und hergeschaltet werden. Motordrehzahl möglichst niedrig halten und ruckartiges Gas geben vermeiden.
104 Fahren und Bedienung

Zum genauen Manövrieren, z. B. in Parklücken, Garageneinfahrten usw., kann die Kriechneigung bei eingelegtem Gang durch Lösen der Fußbremse ausgenutzt werden.
Gas- und Bremspedal niemals gleichzeitig bedienen.
Zum Schutz vor Beschädigung schaltet das automatisierte Schaltgetriebe bei sehr hohen Temperaturen der automatischen Kupplung die „Kriechfunktion“ aus.
Abstellen
Handbremse anziehen und Zündschlüssel abziehen. Der zuletzt eingelegte Gang (Anzeige im Getriebe-Display) bleibt eingelegt. Bei N ist kein Gang eingelegt.
Nach Ausschalten der Zündung reagiert das automatisierte Schaltgetriebe nicht mehr auf Wählhebelbewegungen.
Wird der Zündschlüssel nicht abgezogen, kann es bei längerer Standzeit des Fahrzeuges zur Entladung der Batterie kommen.
Bei nicht angezogener Handbremse blinkt nach Ausschalten der Zündung die Kontrollleuchte (①) für einige Sekunden.

Störung
Zum Schutz vor Beschädigung des automatisierten Schaltgetriebes wird die Kupplung bei sehr hohen Kupplungstemperaturen automatisch geschlossen.
Bei einer Störung leuchtet die Kontrollleuchte «». Weiterfahrt ist möglich. Es kann nicht mehr in den Manuell-Modus geschaltet werden.
Wird zusätzlich ein „F“ im Getriebe-Display angezeigt, ist eine Weiterfahrt nicht mehr möglich.
Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen. Im System integrierte Selbstdiagnose ermöglicht schnelle Abhilfe.

Bei einer Stromunterbrechung und eingelegtem Gang wird die Kupplung nicht gelöst. Das Fahrzeug kann nicht bewegt werden.
Bei entladener Batterie Starthilfe durchführen ♦ 127.
Liegt die Ursache nicht an der entladenen Batterie, Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Muss das Fahrzeug aus dem fließenden Verkehr entfernt werden, Kupplung lösen:
-
Handbremse anziehen, Zündung ausschalten.
-
Motorhaube öffnen und abstützen.
-
Getriebe im Bereich des Verschlussdeckels (siehe Bild) säubern, damit nach Abnehmen des Verschlussdeckels kein Schmutz in die Öffnung gelangen kann.
- Verschlussdeckel durch Drehen lösen und nach oben herausziehen, siehe Bild.
- Mit Schlitzschraubendreher (Wagenwerkzeug 133) die unter dem Verschlussdeckel befindliche Stellschraube rechts herumdrehen, bis ein deutlicher Widerstand spürbar ist. Die Kupplung ist nun gelöst.
Achtung
Nicht über den Widerstand weiterdrehen, die Easytronic kann beschädigt werden.
6. Gesäuberten Verschlussdeckel wieder montieren. Der Verschlussdeckel muss ganz auf dem Gehäuse aufliegen.
Achtung
Abschleppen des Fahrzeuges und Starten des Motors ist bei auf diese Weise gelöster Kupplung nicht erlaubt, das Fahrzeug kann jedoch für eine kurze Strecke bewegt werden.
Umgehend Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.

Zum Einlegen des Rückwärtsgangs bei stehendem Fahrzeug 3 Sekunden nach Betätigen der Kupplung Knopf an Wählhebel ziehen, Gang einlegen.
Lässt sich ein Gang nicht einlegen, in Leerlaufstellung Kupplung kommen lassen, Kupplung betätigen und noch einmal schalten.
Kupplung nicht unnötig schleifen lassen.
Kupplungspedal beim Betätigen ganz durchtreten. Den Fuß ansonsten nicht auf das Pedal stellen (hoher Kupplungsverschleiß).
106 Fahren und Bedienung
Fahrhinweise
Die ersten 1000 km
Fahren Sie zügig mit wechselnden Geschwindigkeiten. Geben Sie kein Vollgas. Motor nicht in niedrigen Drehzahlen quälen.
Fahren Sie schaltfreudig. In allen Gängen Gaspedal maximal etwa ^3/_4 durchtreten.
Fahren Sie nicht schneller als ^3/_4 der Höchstgeschwindigkeit.
Während der ersten 200 km keine unnötigen Vollbremsungen machen.
Während der ersten Fahrt kann es zu Rauchentwicklung durch Verdampfen von Wachs und Öl auf der Abgasanlage kommen. Nach der ersten Fahrt Fahrzeug einige Zeit im Freien stehen lassen, Einatmen der Dämpfe vermeiden.
In der Einfahrzeit ist der Kraftstoff- und Motorölverbrauch erhöht.
Nie mit stehendem Motor rollen
Viele Aggregate funktionieren dann nicht (z. B. Bremskraftverstärker, elektrische Servolenkung). Sie gefährden sich und andere.
Bremskraftverstärker
Bei stehendem Motor hört die Wirkung des Bremskraftverstärkers nach ein- bis zweimaligem Betätigen der Fußbremse auf. Die Bremswirkung wird dadurch nicht verringert, allerdings ist zum Bremsen eine bedeutend höhere Kraft aufzuwenden.
Elektrische Servolenkung
Fällt die Lenkunterstützung aus – z. B. beim Abschleppen mit stehendem Motor –, so ist das Fahrzeug weiterhin lenkfähig, jedoch mit bedeutend höherem Kraftaufwand.
Gebirgsfahrten
Das Kühlgebläse wird elektrisch angetrieben. Seine Kühlleistung ist demnach nicht abhängig von der Motordrehzahl.
Da bei hoher Motordrehzahl viel Wärme entsteht, bei niedriger Drehzahl weniger, an Steigungen so lange nicht herunterschalten, wie das Fahrzeug noch im höheren Gang die Steigung problemlos durchfährt.
Abstellen des Motors
Nach Abstellen des Motors können Gebläse im Motorraum zur Kühlung von Aggregaten eine bestimmte Zeit weiterlaufen.
Bei sehr hoher Kühlmitteltemperatur, z. B. nach einer Bergfahrt: Motor zur Vermeidung eines Wärmestaus ca. 2 Minuten im Leerlauf laufen lassen.
Fahrzeuge mit Turbo-Motor
Nach hohen Motordrehzahlen bzw. hoher Motorbelastung Motor zur Schonung des Turboladers vor dem Abstellen kurzzeitig mit niedriger Belastung betreiben bzw. ca. 30 Sekunden im Leerlauf laufen lassen.
Energie sparen – mehr Kilometer
Beachten Sie bitte die Einfahrhinweise auf der vorigen Seite und die Tipps zum Energie sparen auf den nächsten Seiten.
Technisch richtiges und wirtschaftliches Fahren sichert die Leistungsfähigkeit Ihres Fahrzeuges und verlängert seine Lebensdauer.
Schubabschaltung
Im Schubbetrieb, das heißt beim Fahren mit eingelegtem Gang und ohne Betätigung des Gaspedals, wird die Kraftstoffzufuhr abgeschaltet, jedoch nicht bei hohen Katalysator-Temperaturen.
Fahrzeuge mit Turbo-Motor
Bei schnellem Zurücknehmen des Gaspedals können auf Grund von Luftströmungen im Turbolader Strömungsgeräusche entstehen.
Drehzahl
Fahren Sie nach Möglichkeit in jedem Gang im niedrigen Drehzahlbereich.
Warm fahren
Motor warm fahren, nicht im Leerlauf aufwärmen. Kein Vollgas, bis Betriebstemperatur erreicht ist.
Das automatisierte Schaltgetriebe * schaltet nach Kaltstart im Automatik-Modus erst bei höheren Drehzahlen in die höheren Gänge. So erreicht der Katalysator schnell die zur optimalen Schadstoffreduzierung erforderliche Temperatur.
Schaltfreudig fahren
Motor im Leerlauf und in den unteren Gängen nicht hochjagen. Zu hohe Geschwindigkeiten in den einzelnen Gängen sowie Kurzstreckenverkehr erhöhen Verschleiß und Kraftstoffverbrauch.
Zurückschalten
Bei abfallender Geschwindigkeit zurück- schalten – Kupplung nicht bei hochgedreh- tem Motor schleifen lassen. Besonders wichtig bei Gebirgsfahrten.
Kühlgebläse
Das Kühlgebläse ist über einen Thermo-schalter gesteuert und läuft somit nur bei Bedarf.
Pedale
Keine Gegenstände im Fußraum ablegen, die unter die Pedale rutschen und somit den Pedalweg begrenzen könnten.
Um den vollen Pedalweg zu gewährleisten, dürfen im Bereich der Pedale keine Fußmatten liegen.
Batterie schonen
Bei langsamer Fahrt oder bei stehendem Fahrzeug, z. B. im langsamen Stadtverkehr, Kurzstreckenverkehr und Verkehrsstau, elektrische Verbraucher soweit möglich abschalten (z. B. heizbare Heckscheibe, heizbare Sitze).
Beim Anlassen auskuppeln, Anlasser und Batterie werden entlastet.
Kraftstoff sparen, Umwelt schützen
Zukunftsweisende Technologie
Bei der Entwicklung und Herstellung Ihres Fahrzeuges wurden umweltschonende und weitgehend recyclingfähige Werkstoffe verwendet. Die Produktionsmethoden Ihres Fahrzeuges sind umweltschonend.
Durch Recycling von Produktionsreststoffen werden Materialkreisläufe geschlossen. Reduzierung des Energie- und Wasserbedarfs schont zusätzlich die natürlichen Ressourcen.
Fortschrittliche Konstruktion erleichtert das Zerlegen Ihres Fahrzeuges nach Beendigung der Fahrzeuglebensdauer und die Trennung der Materialien zur weiteren Verwendung.
Werkstoffe wie Asbest und Cadmium werden nicht verwendet. Die Klimaanlage * enthält FCKW-freies Kältemittel.
Bei neuartigen Lackierverfahren wird Wasser als Lösungsmittel eingesetzt.
Altfahrzeugrücknahme
Informationen über Altfahrzeug-Rücknahmestellen und das Recycling von Altfahrzeugen finden Sie im Internet unter www.opel.com.
Energie- und umweltbewusst fahren
■ Hoher Kraftstoffverbrauch, Geräuschpegel und Abgasausstoß liegen oft am nicht energie- und umweltbewussten Fahrstil.
■ Deshalb energiebewusst fahren: „weniger Kraftstoff – mehr Kilometer“.
Durch umweltbewussten Fahrstil Geräuschpegel und Abgasausstoß senken. Dies macht sich in hohem Maß bezahlt und erhöht die Lebensqualität.
Der Kraftstoffverbrauch hängt weitgehend von Ihrem persönlichen Fahrstil ab. Die folgenden Hinweise helfen Ihnen, einen Kraftstoffverbrauch zu erreichen, der den Norm-Messwerten möglichst nahe kommt ♦ 174.
Überprüfen Sie den Verbrauch Ihres Fahrzeuges bei jedem Tanken. So können Sie frühzeitig Unstimmigkeiten feststellen, die zum erhöhten Kraftstoffverbrauch geführt haben.
Warm fahren
■ Vollgas oder Aufwärmen im Leerlauf erhöhen Verschleiß, Kraftstoffverbrauch, Abgasausstoß, den Schadstoffanteil im Abgas und den Lärm.
■ Nach dem Starten möglichst sofort losfahren. Motor im mittleren Drehzahlbereich warmfahren.
Gleichmäßige Geschwindigkeit
■ Hektische Fahrweise erhöht Kraftstoffverbrauch, Abgasausstoß, den Schadstoffanteil im Abgas und den Geräuschpegel erheblich.
■ Vermeiden Sie unnötige Beschleunigungs- und Abbremsvorgänge, fahren Sie vorausblickend mit gleichmäßiger Geschwindigkeit.
Vermeiden Sie durch geschickte Planung häufiges Anfahren und Halten, z. B. an Ampeln, Kurzstrecken- und Kolonnenverkehr. Wählen Sie Straßen mit gutem Verkehrsfluss.
Leerlauf
■ Auch im Leerlauf verbraucht der Motor Kraftstoff.
■ Schon bei Wartezeiten von mehr als einer Minute macht es sich bezahlt, den Motor abzustellen. Fünf Minuten Leerlauf entsprechen ungefähr einem Kilometer Fahrt!
Schubbetrieb
■ Die Kraftstoffzufuhr wird im Schubbetrieb automatisch abgeschaltet, z. B. bei Bergabfahrten oder beim Bremsen 109.
■ Im Schubbetrieb kein Gas geben und nicht auskuppeln, damit die Schubabschaltung kraftstoffsparend wirksam werden kann.
Schaltfreudig fahren
■ Hohe Drehzahlen erhöhen Verschleiß und Kraftstoffverbrauch.
■ Motor nicht hochjagen. Zu hohe Drehzahlen vermeiden.
Fahren nach Drehzahlmesser hilft Kraftstoff sparen. Fahren Sie nach Möglichkeit in jedem Gang im niedrigen Drehzahlbereich und mit gleichmäßiger Geschwindigkeit. Fahren Sie, so oft wie möglich, im höchsten Gang, schalten Sie möglichst früh hoch und möglichst erst dann herunter, wenn der Motor nicht mehr einwandfrei rundläuft.
Hohe Geschwindigkeit
■ Je höher die Geschwindigkeit, desto höher der Verbrauch und der Geräuschpegel. Bei Vollgasfahrt verbrauchen Sie sehr viel Kraftstoff und erzeugen übermäßigen Lärm und hohen Abgasausstoß.
■ Geringes Zurücknehmen des Gaspedals spart deutlich Kraftstoff ohne wesentliche Einbuße an Geschwindigkeit.
Nutzen Sie die Höchstgeschwindigkeit nur zu etwa 34 aus, dann sparen Sie – ohne nennenswerten Zeitverlust – bis zu 50 % Kraftstoff.
Reifendruck
■ Zu geringer Reifendruck kostet durch erhöhten Rollwiderstand zweimal Geld: für mehr Kraftstoff und für höheren Reifenverschleiß.
■ Regelmäßige Kontrollen (alle 14 Tage) zahlen sich aus.
Zusätzliche Verbraucher
■ Der Leistungsbedarf zusätzlicher Verbraucher erhöht den Kraftstoffverbrauch.
■ Zusätzliche Verbraucher (z. B. Klimaanlage *, heizbare Heckscheibe) abschalten, wenn sie nicht benötigt werden.
Instandsetzung und Wartung
■ Mangelhaft durchgeführte Instandsetzungen oder Einstell- und Wartungsarbeiten können den Kraftstoffverbrauch erhöhen. Arbeiten am Motor nicht selbst durchführen.
Durch Unkenntnis kann gegen die Umweltschutzgesetzgebung verstoßen werden, indem Materialien nicht vorschriftsgemäß entsorgt werden,
recyclingfähige Teile könnten nicht der Wiederverwertung zugeführt werden,
der Kontakt mit verschiedenen Betriebsmitteln kann gesundheitsschädlich sein.
■ Wir empfehlen, die Instandsetzung und Wartung bei Ihrem Opel Partner durchführen zu lassen.
Besondere Fahrbedingungen
■ Fahren in Steilstrecken, Kurven und auf schlechten Straßen oder Winterbetrieb erhöhen den Kraftstoffverbrauch.
Der Kraftstoffverbrauch erhöht sich stark im Stadtverkehr und bei winterlichen Temperaturen, insbesondere durch Kurzstreckenfahrten ohne Erreichen der Betriebstemperatur.
■ Beachten Sie auch unter diesen Bedingungen die obigen Hinweise, um den Verbrauch in Grenzen zu halten.
110 Fahren und Bedienung
Kraftstoffe, Tanken
Kraftstoffverbrauch
Der Kraftstoffverbrauch wird unter vorgeschriebenen Fahrbedingungen ermittelt ♦ 174.
Sonderausstattungen erhöhen das Fahrzeuggewicht. Sie können folglich den Kraftstoffverbrauch erhöhen und die angegebene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
Die Reibung von Motor- und Getriebeteilen ist während der ersten mehreren Tausend Kilometer verstärkt. Dadurch wird der Kraftstoffverbrauch erhöht.
Kraftstoffe für Otto-Motoren
Nur unverbleite Kraftstoffe nach DIN EN 228 verwenden.
Kraftstoffe mit mehr als 5% Ethanol dürfen nur verwendet werden, wenn das Fahrzeug ausdrücklich hierfür entwickelt und freigegeben wurde.
Kraftstoff mit empfohlener Oktanzahl tanken (fett gedruckter Wert 172). Verwendung von Kraftstoff mit kleinerer Oktanzahl verringert Motorleistung und Drehmoment und erhöht geringfügig den Kraftstoffverbrauch.
Achtung
Kraftstoff mit zu kleiner Oktanzahl kann zu unkontrollierter Verbrennung und Schäden am Motor führen.
Kraftstoffe für Diesel-Motoren
Nur Diesel-Kraftstoff nach DIN EN 590 verwenden. Der Kraftstoff muss schwefelarm (maximal 50 ppm) sein.
Marine Diesel Fuel, Heizöle, Diesel-Kraftstoffe, die ganz oder teilweise aus Pflanzen hergestellt werden, wie z. B. Rapsöl oder Biodiesel, Aquazole und ähnliche Diesel-Wasser-Emulsionen dürfen nicht verwendet werden. Es ist nicht zulässig, Diesel-Kraftstoffe zur Verdünnung mit Kraftstoffen für Otto-Motoren zu vermischen.
Fließvermögen und Filtrierbarkeit des Diesel-Kraftstoffes sind temperaturabhängig. Bei niedrigen Temperaturen Diesel-Kraftstoff mit garantierten Wintereigenschaften tanken.
Tankdeckel
Nur der original Tankdeckel gewährleistet die volle Funktionalität. Fahrzeuge mit Diesel-Motor haben spezielle Tankdeckel.
Tanken
⚠ Warning
Vor dem Tanken Motor und Fremdheizungen mit Brennkammern abstellen. Mobiltelefone ausschalten.
Beim Betanken die Bedienungs- und Sicherheitsvorschriften der Tankstelle beachten.

Kraftstoff ist brennbar und explosiv. Nicht rauchen. Kein offenes Feuer oder Funkenbildung.
Tritt im Fahrzeug Kraftstoffgeruch auf, Ursache sofort von einer Werkstatt beheben lassen.
Kraftstoffeinfüllstutzen an der rechten Fahrzeugseite hinten.
Die Tankklappe wird gemeinsam mit den Türen entriegelt ➔ 23.
Tankklappe öffnen.
Tankdeckel zum Öffnen aufdrehen und an Tankklappe einhängen.
Der Kraftstofftank hat eine Füllbegrenzung, die ein Überfüllen des Tanks verhindert.
Korrektes Betanken hängt wesentlich von der richtigen Bedienung der Kraftstoffpistole ab:
-
Kraftstoffpistole bis zum Anschlag einhängen und einschalten.
-
Nach dem automatischen Abschalten wird der Nenninhalt des Kraftstofftanks durch zweimaliges, dosiertes Nachtanken erreicht. Kraftstoffpistole dabei bis zum Anschlag eingehängt lassen.
Tankdeckel zum Schließen ansetzen und über den Widerstand drehen, bis die Sperre des Deckels hörbar überspringt.
Tankklappe schließen.
Achtung
Übergelaufenen Kraftstoff sofort abwa- schen.
112 Fahren und Bedienung

Durch den Katalysator werden schädliche Stoffe im Abgas, wie Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe (CH) und Stickoxide (NO _x ) reduziert.
Andere als auf Seite 110 genannte Qualitätskraftstoffe (z. B. LRP = Lead Replacement Petrol oder verbleiter Kraftstoff) können den Katalysator und Teile der Elektronik schädigen.
Achtung
Nichtbeachtung folgender Hinweise kann zur Schädigung des Katalysators oder des Fahrzeuges führen.
■ Bei Fehlzündungen, unrundem Motorlauf, deutlichem Nachlassen der Motorleistung oder anderen ungewöhnlichen Betriebsstörungen, umgehend Störungssache von einer Werkstatt beheben lassen. Notfalls Fahrt kurzzeitig mit niedriger Geschwindigkeit und Drehzahl fortsetzen.
Dies gilt nicht bei Eingriff des Elektronischen Stabilitätsprogramms ESP® Plus ✦ 114.
Gelangt bei Otto-Motoren unverbrannter Kraftstoff in den Katalysator, kann es zur Überhitzung und Zerstörung des Katalysators kommen.
Deshalb unnötig langes Betätigen des Anlassers, Leerfahren des Tanks und Anlassen des Motors durch Anschieben oder Anschleppen unterlassen.

Abgaskontrollierter Motor
Durch konstruktive Maßnahmen – vornehmlich im Bereich der Einspritzanlage und des Zündsystems in Kombination mit dem Katalysator – ist der Anteil an schädlichen Stoffen im Abgas, wie Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffen (CH) und Stickoxiden (NO _x ) auf ein Mindestmaß reduziert.

Kontrollleuchte für Abgas
Leuchtet nach Einschalten der Zündung und während des Anlassens. Erlischt kurz nachdem der Motor läuft.
Leuchten bei laufendem Motor zeigt eine Störung im System der Abgasreinigungsanlage an. Die zulässigen Abgaswerte können überschritten werden. Umgehend Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Blinken bei laufendem Motor zeigt eine Störung an, die zur Schädigung des Katalysators führen kann. Weiterfahrt ohne Schädigung ist möglich, wenn das Gas zurückgenommen wird, bis das Blinken aufhört und die Kontrollleuchte leuchtet. Umgehend Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.

Kontrollleuchte für Motorelektronik Leuchtet nach Einschalten der Zündung für einige Sekunden.
Leuchten bei laufendem Motor zeigt eine Störung in der Motor- bzw. Getriebeelektronik an. Elektronik schaltet auf Notlaufprogramm, der Kraftstoffverbrauch kann erhöht und die Fahrbarkeit des Fahrzeuges kann beeinträchtigt sein.
Störung kann in einigen Fällen durch Ausschalten und erneutes Anlassen des Motors behoben werden. Leuchtet die Kontrollleuchte bei laufendem Motor wieder, zur Behebung der Störungsursache Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Kurzes Leuchten ohne Wiederholung ist ohne Bedeutung.
Leuchten von «» kann auch Wasser im Diesel-Kraftstofffilter anzeigen. Kraftstofffilter auf evtl. Wasserrückstände prüfen lassen ✦ 165.
Blinken nach Einschalten der Zündung zeigt Störung im System der Wegfahrsperre an, der Motor kann nicht angelassen werden ♦ 21.
114 Fahren und Bedienung
Motorabgase Wartung
⚠ Warnung
Motorabgase enthalten das giftige und dabei farb- und geruchlose Kohlenmonoxid. Einatmen vermeiden, denn es kann lebensgefährlich sein.
Wenn Abgase in das Fahrzeuginnere gelangen, Fenster öffnen, Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Lassen Sie alle Wartungsarbeiten in den vorgeschriebenen Intervallen durchführen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden. Dieser verfügt über geeignete Geräte und über geschultes Personal. Elektronische Prüfsysteme ermöglichen eine schnelle Diagnose und Korrektur. Sie haben die Gewissheit, dass alle Teile der Fahrzeugelektrik, Einspritz- und Zündanlage optimal arbeiten, die niedrigen Schadstoffemissionen eingehalten werden und die Lebensdauer des Katalysatorsystems gewährleistet ist.
Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Reinhaltung der Luft und zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften über Abgasentgiftung.
Die Prüfung und Einstellung von Einspritzanlage und Zündsystem gehört zum Inspektionsumfang. Lassen Sie deshalb regelmäßig sämtliche Servicearbeiten zu den im Service- und Garantieheft vorgeschriebenen Terminen durchführen.
Fahrsysteme
Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP® Plus) *
Das ESP®Plus verbessert die Fahrstabilität unabhängig von der Straßenbeschaffenheit und der Griffigkeit der Reifen in allen Fahrsituationen. Es verhindert auch das Durchdrehen der Antriebsräder.
Sobald das Fahrzeug auszubrechen droht (Untersteuern, Übersteuern), wird die Motorleistung reduziert und die Räder werden separat abgebremst. Dadurch wird auch bei rutschiger Fahrbahn die Fahrstabilität des Fahrzeuges wesentlich verbessert.
Das ESP®Plus ist betriebsbereit, sobald die Zündung eingeschaltet wird und die Kontrollleuchte ✦ erlischt.
Das Regeln des ESP® Plus wird durch Blinken von 🔗 angezeigt.
Das Fahrzeug befindet sich dann in einem Grenzbereich; das ESP®Plus verhindert den Übergang zu einem unkontrollierten Fahrverhalten und erinnert daran, die Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen.
⚠ Warning
Lassen Sie sich nicht aufgrund dieses besonderen Sicherheitsangebotes zu einem risikoreichen Fahrstil verleiten.
Die physikalischen Gesetze gelten trotz ESP®Plus.
Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anpassen.

Kontrollleuchte
Die Kontrollleuchte leuchtet nach Einschalten der Zündung für einige Sekunden. Das System ist nach Erlöschen der Kontrollleuchte betriebsbereit.
Blinken während der Fahrt:
Eingriff des Systems. Die Motorleistung kann sich reduzieren (Motorgeräusch ändert sich) und das Fahrzeug kann automatisch etwas abgebremst werden.
Leuchten während der Fahrt:
Störung im System. Weiterfahrt ist möglich. Die Fahrstabilität kann sich jedoch je nach Fahrbahnbeschaffenheit verschlechtern.
Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen. Im System integrierte Selbstdiagnose ermöglicht schnelle Abhilfe.
Kontrollleuchte kann bei Verwendung des Notrades leuchten. Das System ist dann ausgeschaltet.
Leuchten nach Stromunterbrechung z. B. nach Anklemmen der Batterie.
Nach einer Stromunterbrechung muss der Lenkwinkelsensor für die Betriebsbereitschaft des Systems kalibriert werden:
■ Automatische Kalibrierung bei konstant langsamer (20 bis 40 km/h) Geradeausfahrt auf ebener und trockener Fahrbahn.
■ Manuelle Kalibrierung durch Drehen des Lenkrades von Endanschlag zu Endanschlag.
Erlischt nach erfolgreicher Kalibrierung die Kontrollleuchte nicht, Hinweise in der mittleren Spalte beachten.
116 Fahren und Bedienung
Geschwindigkeitsregler \*
Der Geschwindigkeitsregler kann Geschwindigkeiten von ca. 30 bis 200 km/h speichern und konstant halten. An Steigungen und im Gefälle ist ein Abweichen von der gespeicherten Geschwindigkeit möglich.
Aus Sicherheitsgründen kann der Geschwindigkeitsregler erst nach einmaligem Betätigen der Fußbremse aktiviert werden.
Der Geschwindigkeitsregler wird mit den Tasten I, R, und O am Blinkerhebel betätigt.
Regelung nicht einschalten, wenn eine gleichbleibende Geschwindigkeit nicht ratsam ist (z. B. in Gefahrensituationen für sich und andere Verkehrsteilnehmer, ebenso bei starkem Verkehr, auf kurvenreichen, glatten oder schmierigen Straßen).
Bei automatisiertem Schaltgetriebe * Geschwindigkeitsregler sinnvollerweise nur im Automatikmodus einschalten.
⚠ Warning
Bei eingeschaltetem Geschwindigkeitsregler kann die Reaktionszeit, bedingt durch eine veränderte Position der Füße, länger werden.

Taste I antippen: Momentane Geschwindigkeit wird gespeichert und gehalten. Gaspedal kann losgelassen werden.
Beschleunigen durch Gas geben ist möglich. Nach Loslassen des Gaspedals wird die vorher gespeicherte Geschwindigkeit eingeregelt.
Beschleunigen
Bei eingeschaltetem Geschwindigkeitsregler Taste I drücken oder mehrmals antippen: Kontinuierliche oder schrittweise Erhöhung der Geschwindigkeit um je 2 km/h.
Nach Loslassen der Taste I wird die aktuelle Geschwindigkeit gespeichert und gehalten.
Verzögern
Bei eingeschaltetem Geschwindigkeitsregler Taste R drücken oder mehrmals antippen: Kontinuierliche oder schrittweise Verringerung der Geschwindigkeit um je 2 km/h.
Nach Loslassen der Taste R wird die aktuelle Geschwindigkeit gespeichert und gehalten.
Ausschalten
Taste O antippen: Geschwindigkeitsregler wird ausgeschaltet.
Automatisches Ausschalten:
■ Geschwindigkeit unter ca. 30 km/h oder
■ Betätigung des Bremspedals,
■ Betätigung des Kupplungspedals *,
■ Wählhebel des automatisiertem Schaltgetriebes ✦ in N.
Gespeicherte Geschwindigkeit
Die Geschwindigkeit bleibt bis zum Ausschalten der Zündung gespeichert.
Zum Wiedereinstellen der gespeicherten Geschwindigkeit bei über 30 km/h Taste R antippen.
118 Fahren und Bedienung
Ultraschall-Parksensoren \*
Der Parkpilot erleichtert das Einparken bei Rückwärtsfahrt, indem er den Abstand zwischen Fahrzeugheck und Hindernis erfasst. Er entbindet den Fahrer aber nicht von der Verantwortung beim Parken.
Das System erfasst den Abstand über vier Sensoren im hinteren Stoßfänger.
Einschalten
Bei eingeschalteter Zündung schaltet sich der Parkpilot nach Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch ein.
Die Funktionsbereitschaft wird durch einen kurzen Ton angezeigt.
Bei Annäherung an ein Hindernis ertönt ein Intervallton. Das Intervall wird mit kleiner werdendem Abstand kürzer. Ist der Abstand kleiner als 30 cm, ertönt ein Dauerton.

Unterschiedlich reflektierende Oberflächen von Gegenständen oder Kleidung sowie externe Schallquellen können unter besonderen Umständen zur Nichterkennung von Hindernissen durch das System führen.
Ausschalten
Nach Herausnehmen des Rückwärtsganges schaltet sich das System automatisch aus.
Störung
Bei Systemstörungen ertönt ein Dauerton bereits bei einem Abstand von 1 Meter zum Hindernis. Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen.
Zur Vermeidung von Funktionsstörungen oder Fehlinformationen müssen die Sensoren unbeschädigt und frei von Verschmutzungen sowie Schnee und Eis sein.

Hydraulisches Bremssystem
Das Bremssystem hat zwei voneinander unabhängige Bremskreise.
Fällt ein Bremskreis aus, kann das Fahrzeug mit dem anderen Bremskreis noch gebremst werden. Dabei setzt jedoch die Bremswirkung erst bei tief durchgetretenem Pedal ein. Dazu ist eine bedeutend höhere Kraft aufzuwenden. Der Bremsweg wird länger. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen, bevor Sie die Fahrt fortsetzen.
Um den vollen Pedalweg – besonders bei Störung eines Bremskreises – ausnutzen zu können, darf im Bereich der Pedale keine Matte liegen 107.
Bei stehendem Motor setzt die Unterstützung durch den Bremskraftverstärker nach ein- bis zweimaligem Betätigen der Fußbremse aus. Die Bremswirkung wird nicht verringert, es ist jedoch eine bedeutend höhere Kraft aufzuwenden. Besonders beim Abschleppen beachten.
Immer auf richtigen Stand der Bremsflüssigkeit achten, bei zu geringem Bremsflüssigkeitsstand und gelöster Handbremse leuchtet die Kontrollleuchte Ⓐ im Instrument 70.

Kontrollleuchte Ⓔ für Bremssystem
Kontrollleuchte leuchtet nach Einschalten der Zündung, wenn Handbremse angezogen oder wenn Flüssigkeitsstand für Brems- bzw. Kupplungssystem zu niedrig ist. Bremsflüssigkeit 166.
⚠ Warning
Leuchtet die Kontrollleuchte, wenn die Handbremse gelöst ist, anhalten, Fahrt sofort abbrechen. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Bei Fahrzeugen mit automatisiertem Schaltgetriebe * blinkt bei nicht angezogener Handbremse nach Ausschalten der Zündung die Kontrollleuchte einige Sekunden.
120 Fahren und Bedienung
Antiblockiersystem (ABS ⑬)
Das ABS verhindert das Blockieren der Räder.
Sobald ein Rad zum Blockieren neigt, regelt das ABS den Bremsdruck des entsprechenden Rades. Das Fahrzeug bleibt auch bei Vollbremsungen lenkbar.
Die ABS-Regelung macht sich durch Pulsieren des Bremspedals und ein Regelgeräusch bemerkbar.
Um eine optimale Bremswirkung zu erreichen, Bremspedal während des gesamten Bremsvorganges trotz des pulsierenden Pedals stark durchtreten, Kraft nicht vermindern.

Kontrollleuchte (ABS) für ABS
Sie leuchtet nach Einschalten der Zündung für einige Sekunden. Das System ist nach Erlöschen der Kontrollleuchte betriebsbereit.
Erlischt die Kontrollleuchte nicht nach wenigen Sekunden, oder leuchtet sie während der Fahrt, liegt eine Störung im ABS vor. Die Bremsanlage ist weiterhin funktionsfähig, aber ohne ABS-Regelung.
Selbstüberprüfung
Nach Anlassen des Motors erfolgt nach dem Anfahren eine evtl. hörbare Selbstüberprüfung des Systems.
Störung
⚠ Warning
Liegt eine Störung im ABS vor, können die Räder bei starkem Bremsen zum Blockieren neigen. Die Vorteile des ABS bestehen nicht mehr. Das Fahrzeug ist bei Vollbremsungen nicht mehr lenkbar und kann ausbrechen.
Störungsursache von einer Werkstatt beheben lassen. Im System integrierte Selbstdiagnose ermöglicht schnelle Abhilfe.

Handbremse immer ohne Betätigung des Entriegelungsknopfes fest anziehen, im Gefälle oder an einer Steigung so fest wie möglich.
Zum Lösen der Handbremse Hebel etwas anheben, Entriegelungsknopf drücken, Hebel ganz senken.
Um die Betätigungskräfte der Handbremse zu verringern, gleichzeitig Fußbremse be- tätigen.
Bremsassistent
Bei schnellem, kräftigem Treten des Bremspedals wird automatisch mit maximaler Bremskraftverstärkung gebremst, um bei Vollbremsungen den möglichst kürzesten Bremsweg zu erreichen (Bremsassistent).
Solange die Vollbremsung andauern soll, den Druck auf das Bremspedal nicht verringern. Beim Lösen des Bremspedals wird die maximale Bremskraftverstärkung zurückgenommen.
Räder, Reifen
Geeignete Reifen bzw. Einschränkungen → 178.
Werkseitig montierte Reifen sind auf das Fahrwerk abgestimmt. Sie bieten optimalen Fahrkomfort und Sicherheit.
Reifenumrüstung
Bei Verwendung von anderen als werkseitig montierten Reifengrößen muss gegebenenfalls der elektronische Tachometer umprogrammiert und Änderungen am Fahrzeug vorgenommen werden.
Nach Umrüstung auf andere Reifengrößen Klebefolie für Reifendruck ersetzen lassen.
⚠ Warnung
Nicht geeignete Reifen oder Felgen können zu Unfällen und zum Erlöschen der Allgemeinen Betriebserlaubnis führen.
122 Fahren und Bedienung
Montage neuer Reifen
Reifen paarweise, besser satzweise montieren. Auf einer Achse Reifen
■ gleicher Größe,
■ gleicher Bauart,
■ gleichen Fabrikates,
■ gleicher Profilausführung verwenden.
Reifen mit vorgeschriebener Laufrichtung so montieren, dass sie in Fahrtrichtung abrollen. Die Laufrichtung ist an einem Symbol (z. B. Pfeil) an der Reifenflanke erkennbar.
Entgegen der Laufrichtung montierte Reifen (z. B. beim Radwechsel) möglichst bald ummontieren. Nur so werden die konstruktiven Eigenschaften des Reifen optimal genutzt.
Bei der Entsorgung der Reifen Gesetzesauflagen beachten.

Reifendruck mindestens alle 14 Tage und vor jeder größeren Fahrt bei kalten Reifen kontrollieren. Reserverad * nicht vergessen.
Reifendruck 178 und auf der Klebefolie * an der Beifahrertür.
Die Reifendruckangaben beziehen sich auf den kalten Reifen. Sie gelten für Sommer- und Winterreifen.
Höherer Druck infolge Reifenerwärmung darf nicht reduziert werden. Er kann sonst nach Abkühlung unter den Mindestdruck sinken.
Ventilkappen nach der Prüfung fest zuschrauben.
Über- oder Unterschreitung der vorgeschriebenen Drücke beeinträchtigt Sicherheit, Fahrverhalten, Fahrkomfort und Verbrauch und erhöht den Reifenverschleiß.

Unterschreitung kann zu starker Reifenerwärmung, inneren Beschädigungen und dadurch bei hohen Geschwindigkeiten zur Laufflächenablösung und sogar zum Platzen des Reifens führen.

Reifenzustand, Felgenzustand
Kanten langsam und möglichst im rechten Winkel überrollen. Überfahren scharfer Kanten kann zu Reifen- und Felgenschäden führen. Reifen am Bordstein nicht einklemmen.
Räder regelmäßig auf Beschädigungen untersuchen. Bei Beschädigungen bzw. bei ungewöhnlichem Verschleiß Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.

Regelmäßig Profiltiefe kontrollieren.
Reifen sollten aus Sicherheitsgründen bei einer Profiltiefe von 2 bis 3 mm erneuert werden (Winterreifen bei 4 mm).
Die gesetzlich zulässige Mindestprofiltiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das Profil bis zu einem Verschleißanzeiger (TWI ^1) ) abgefahren ist. Mehrere Verschleißanzeiger sind in gleichen Abständen im Profilgrund der Lauffläche verteilt. Ihre Lage ist durch Markierungen an der Reifenflanke angezeigt.
124 Fahren und Bedienung

flowchart
graph TD
A["Component 1"] --> B["Component 2"]
B --> C["Component 3"]
C --> D["Component 4"]
D --> E["Component 5"]
E --> F["Component 6"]
F --> G["Component 7"]
G --> H["Component 8"]
H --> I["Component 9"]
I --> J["Component 10"]
J --> K["Component 11"]
K --> L["Component 12"]
L --> M["Component 13"]
M --> N["Component 14"]
N --> O["Component 15"]
O --> P["Component 16"]
P --> Q["Component 17"]
Q --> R["Component 18"]
R --> S["Component 19"]
S --> T["Component 20"]
T --> U["Component 21"]
U --> V["Component 22"]
V --> W["Component 23"]
W --> X["Component 24"]
X --> Y["Component 25"]
Y --> Z["Component 26"]
Z --> AA["Component 27"]
AA --> AB["Component 28"]
AB --> AC["Component 29"]
AC --> AD["Component 30"]
AD --> AE["Component 31"]
AE --> AF["Component 32"]
AF --> AG["Component 33"]
AG --> AH["Component 34"]
AH --> AI["Component 35"]
AI --> AJ["Component 36"]
AJ --> AK["Component 37"]
AK --> AL["Component 38"]
AL --> AM["Component 39"]
AM --> AN["Component 40"]
AN --> AO["Component 41"]
AO --> AP["Component 42"]
AP --> AQ["Component 43"]
AQ --> AR["Component 44"]
AR --> AS["Component 45"]
AS --> AT["Component 46"]
AT --> AU["Component 47"]
AU --> AV["Component 48"]
AV --> AW["Component 49"]
AW --> AX["Component 50"]
Sollte der Verschleiß vorn größer sein als hinten, Vorderräder gegen Hinterräder tauschen.
Reifendruck korrigieren.
Allgemeine Hinweise
■ Die Aquaplaninggefahr ist bei geringerer Profiltiefe größer.
■ Reifen altern, auch wenn sie nicht oder nur wenig gefahren werden. Wir empfehlen, die Reifen spätestens nach 6 Jahren zu ersetzen.
■ Verwenden Sie niemals gebrauchte Reifen, deren Herkunft und Verwendung Sie nicht kennen.
Reifenbezeichnungen
Bedeutung:
z. B. 185/55 R 15 84 H
185 = Reifenbreite in mm 55 = Querschnittsverhältnis (Reifenhöhe zu Reifenbreite in %)
15 = Felgendurchmesser in Zoll
82 = Tragfähigkeits-Kennzahl z. B.: 82 entsprechen 475 kg
H = Geschwindigkeits-Kennbuchstabe
Geschwindigkeits-Kennbuchstaben:
Q = bis 160 km/h
S = bis 180 km/h
T = bis 190 km/h
H = bis 210 km/h
V = bis 240 km/h
W = bis 270 km/h
Winterreifen \*
Hinweise zur Montage neuer Reifen ♦ 122. Einschränkungen ♦ 178.
Winterreifen bieten bei Temperaturen unter 7 °C erhöhte Fahrsicherheit.
Sommerreifen haben bauartbedingt eingeschränkte Wintereigenschaften.
Geschwindigkeitsaufkleber * je nach Ländervorschrift im Blickfeld des Fahrers anbringen.
Bei Einsatz des Reserverades mit Sommerreifen: Es kann zu geändertem Fahrverhalten kommen. Defekten Reifen schnellstens ersetzen, Rad auswuchten und am Fahrzeug montieren lassen.
Radabdeckungen \*
Verwendung von Radabdeckungen und Reifen, die von Opel für das jeweilige Fahrzeug freigegeben sind und damit alle Anforderungen an die jeweilige Kombination von Rad und Reifen erfüllen.
Werden keine von Opel freigegebenen Radabdeckungen und Reifen verwendet, dürfen die Reifen keinen Felgenschutzwulst aufweisen.
Radabdeckungen dürfen die Kühlung der Bremsen nicht beeinträchtigen.
Bei der Montage von Schneeketten * Radabdeckungen abnehmen.
⚠ Warning
Nicht geeignete Reifen oder Radabdeckungen können zu plötzlichem Luftverlust und damit zu Unfällen führen.

Einschränkungen und weitere Hinweise ➔ 178.
Schneeketten sind nur auf den Antriebsrä- dern (Vorderachse) zulässig. Sie müssen symmetrisch auf den Reifen montiert werden, um einen konzentrischen Sitz zu erreichen.
Feingliedrige Schneeketten verwenden, die an der Lauffläche und an den Reifeninnenseiten mit Kettenschloss maximal 10 mm auftragen.
Bei der Verwendung von Schneeketten Radabdeckungen abnehmen ➔ 125.
Schneeketten nur bis 50 km/h zulässig. Bei schneefreien Strecken nur kurzzeitig verwenden.
⚠ Warning
Beschädigungen können zum Platzen des Reifens führen.
Auf dem Notrad ist die Verwendung von Schneeketten nicht zulässig. Muss bei einer Vorderrad-Reifenpanne mit Schneeketten gefahren werden, Notrad an der Hinter- achse montieren und ein Hinterrad an der Vorderachse montieren.
126 Selbsthilfe, Wagenpflege
Selbsthilfe, Wagenpflege
Diesel-Kraftstoffsystem entlüften..... 126
Motorhaube 126
Anlassen mit Starthilfekabeln *...... 127
Eigenes Fahrzeug abschleppen ..... 129
Warndreieck ⚠️ * und Verbandskissen ⊕ * 130
Reserverad ✦ 131
Wagenheber 📋 * und Wagenwerkzeug * 133
Radwechsel 133
Reifenpannenspray ✱ 137
Elektrische Anlage 138
Sicherungen und die wichtigsten abgesicherten Stromkreise.... 140
Glühlampen auswechseln 144
Halogen-Scheinwerfersystem, Abblendlicht, Fernlicht.... 144
Blinkleuchte.... 146
Nebelscheinwerfer * 146
Rückleuchte.... 147
Kennzeichenleuchte 148
Innenraumleuchte.... 149
Fahrzeugpflege 150
Diesel-Kraftstoffsystem entlüften
Tank niemals leer fahren! Deshalb bei Aufleuchten der Kontrollleuchte möglichst bald tanken, bei Blinken sofort.
Nach Leerfahren des Tanks muss das Diesel-Kraftstoffsystem entlüftet werden. Zündung dreimal für jeweils 15 Sekunden einschalten. Motor maximal 40 Sekunden starten. Vorgang frühestens nach 5 Sekunden wiederholen. Sollte der Motor nicht starten, Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.

Entriegelungsgriff auf der Fahrerseite unter der Instrumententafel ziehen und in Ausgangslage drücken.

Sicherungsgriff ziehen und Motorhaube öffnen.
Auf der Motorhaube befindlicher Schmutz oder Schnee kann beim Öffnen zur Windschutzscheibe rutschen und den Lufteinlass behindern. Lufteinlass 99.

Motorhaube abstützen. Stütze vor dem Schließen der Motorhaube fest in Halterung drücken.
Motorhaube absenken, ins Schloss fallen lassen und Verriegelung prüfen.
Anlassen mit Starthilfekabeln \*
Kein Anlassen durch Schnelllader bzw. durch Anschieben oder Anschleppen.
Bei entladener Batterie Motor mit Starthil-fekabeln und der Batterie eines anderen Fahrzeuges starten.
⚠ Warning
Das Anlassen mit Starthilfekabeln muss mit äußerster Vorsicht geschehen. Jede Abweichung von der folgenden Anleitung kann zu Verletzungen oder Beschädigungen durch Explosion der Batterien und zu Beschädigung der elektrischen Anlagen an beiden Fahrzeugen führen.
128 Selbsthilfe, Wagenpflege

■ Keine Funken oder offenen Flammen in Batterienähe.
■ Eine entladene Batterie kann bereits bei Temperaturen um 0 °C gefrieren. Gefrorene Batterie auftauen, bevor Sie die Starthilfekabel anschließen.
■ Batterieflüssigkeit fernhalten von Augen, Haut, Gewebe und lackierten Flächen. Die Flüssigkeit enthält Schwefelsäure, die bei direktem Kontakt Verletzungen und Beschädigungen verursacht.
■ Beim Umgang mit der Batterie Augenschutz und Schutzkleidung tragen.
■ Starthilfebatterie gleicher Spannung (12 Volt) verwenden. Ihre Kapazität (Ah) darf nicht wesentlich unter der entladenen Batterie liegen.
■ Starthilfekabel mit isolierten Polklemmen und einem Querschnitt von mindestens 16 mm ^2 , bei Diesel-Motoren 25 mm ^2 , verwenden.
■ Entladene Batterie nicht vom Bordnetz trennen.
■ Unnötige Stromverbraucher abschalten.
■ Während des gesamten Vorganges nicht über die Batterie beugen.
■ Die Polklemmen des einen Kabels dürfen die des anderen Kabels nicht berühren.
■ Die Fahrzeuge dürfen sich während der Starthilfe nicht berühren.
■ Handbremse anziehen. Getriebe in Leerlauf.

Reihenfolge für das Anschließen der Kabel:
- Rotes Kabel am positiven Pol 1 der Starthilfebatterie anschließen.
- Das andere Ende des roten Kabels am positiven Pol 2 der entladenen Batterie anschließen.
- Schwarzes Kabel am negativen Pol 3 der Starthilfebatterie anschließen.
- Das andere Ende des schwarzen Kabels 4 mit der Fahrzeugmasse verbinden, z. B. am Motorblock oder an einer Verschraubung der Motoraufhängung. Möglichst weit weg von der entladenen Batterie anschließen.
Die Kabel so verlegen, dass sie nicht von sich drehenden Teilen im Motorraum erfasst werden können.
Starten des Motors:
- Motor des stromabgebenden Fahrzeuges starten.
- Nach 5 Minuten den anderen Motor starten. Startversuche nicht länger als 15 Sekunden im Abstand von 1 Minute.
- Beide Motoren mit angeschlossenen Kabeln ca. 3 Minuten im Leerlauf laufen lassen.
- Elektrischen Verbraucher (z. B. Licht, heizbare Heckscheibe) am stromaufnehmenden Fahrzeug einschalten.
- Abnehmen der Kabel genau in umgekehrter Reihenfolge.

Eigenes Fahrzeug abschleppen
Abdeckkappe unten ausrasten und nach unten abnehmen.

Die Abschleppöse befindet sich in der Tasche bzw. in der Ablage für Wagenwerkzeug 133. Reserverad 131.
Der Reserveradmuldeneinsatz ✱ darf aus konstruktiven Gründen nicht entfernt werden. Die Einbaulage ist durch einen Pfeil in Fahrtrichtung gekennzeichnet.
130 Selbsthilfe, Wagenpflege

Abschleppöse links herum einschrauben und bis zum Anschlag in waagerechte Stellung festdrehen.
Abschleppseil * – besser Abschleppstange * – an der Öse befestigen.
Die Abschleppöse darf nur zum Abschleppen und nicht zum Bergen des Fahrzeuges verwendet werden.
Zündung einschalten, um die Lenkradblockierung zu lösen und Bremsleuchten, Hupe und Scheibenwischer betätigen zu können.
Getriebe in Leerlauf.
Achtung
Langsam anfahren. Nicht ruckartig fahren. Unzulässig hohe Zugkräfte können die Fahrzeuge beschädigen.
Ohne laufenden Motor sind zum Bremsen und Lenken bedeutend höhere Kräfte erforderlich.
Umluftsystem * einschalten und Fenster schließen, damit Abgase des schleppenden Fahrzeuges nicht eindringen können.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Wurde bei Fahrzeugen mit automatisiertem Schaltgetriebe ✦ die automatische Kupplung bei einer Stromunterbrechung manuell gelöst, ist ein Abschleppen nicht erlaubt 105. In diesem Fall umgehend Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen.
Nach Abschleppen Abschleppöse rechts herum herausdrehen und Abdeckkappe ansetzen und zudrücken.

Warndreieck ▲\* und Verbandskissen ⊕\*
Warndreieck und Verbandskissen, wie im Bild gezeigt hinter den Sitzen, mit Klettbändern am Bodenbelag befestigen.

Klettbänder, wie im Bild gezeigt, an Warn-dreieck und Verbandskissen befestigen.

Anstelle des Reserverades kann das Fahrzeug mit einem Reifenpannenspray ausgestattet sein ➔ 137.
Das Reserverad ist im Gepäckraum untergebracht und wird unter einer Bodenabdeckung mit einer Flügelmutter gehalten.
TwinTop schließen 36. Gepäckraumabtrennung nach vorn klappen 47.

Reserverad vorn anheben und nach oben aus der Reserveradmulde nehmen.
132 Selbsthilfe, Wagenpflege
Allgemeine Hinweise
Das Reserverad ist, je nach Ausführung, als Notrad ✱ ausgeführt. Hinweise auf dieser Seite und auf 125, 178 beachten.
Ist das Fahrzeug mit Leichtmetall-Felgen * ausgestattet, kann das Reserverad eine Stahlfelge haben.
Bei Einsatz des Reserverades und montierten Winterreifen kann es zu geändertem Fahrverhalten kommen. Defekten Reifen schnellstens ersetzen.
Wenn das montierte Reserverad kleiner ist als die anderen, kann es zu geändertem Fahrverhalten kommen. In manchen Ländern ist es nur als Notrad zugelassen. Defekten Reifen schnellstens ersetzen.
Hinweise zum Notrad \*
■ Bei Einsatz des Notrades kann es zu geändertem Fahrverhalten kommen, insbesondere bei Verwendung von Winterreifen *. Außerdem kann sich das elektronische Stabilitätsprogramm ESP® Plus * ausschalten. Defekten Reifen schnellstens ersetzen, Rad auswuchten und am Fahrzeug montieren lassen.
■ Nur ein Notrad montieren.
■ Nicht schneller als 80 km/h fahren.
■ In Kurven langsam fahren.
■ Kein Dauereinsatz.
■ Notrad umgehend durch vollwertiges Rad ersetzen.
■ Schneeketten sind auf dem Notrad nicht zulässig. Muss nach einer Vorderradreifenpanne mit Schneeketten gefahren werden, Notrad an der Hinterachse montieren und ein Hinterrad an der Vorderachse montieren. Reifendruck prüfen und gegebenenfalls korrigieren 122, 178.
■ Hinweise zum Notrad auf 125, 178 beachten.
Hinweise zu Reifen mit vorgeschriebener Laufrichtung \*
Reifen mit vorgeschriebener Laufrichtung so montieren, dass sie in Fahrtrichtung abrollen. Die Laufrichtung ist an einem Symbol (z. B. Pfeil) an der Reifenflanke erkennbar.
Bei entgegen der Laufrichtung montierten Rädern gilt:
Es kann zu geändertem Fahrverhalten kommen. Defekten Reifen schnellstens ersetzen.
■ Nicht schneller als 80 km/h fahren.
■ Bei Nässe und Schnee besonders vorsichtig fahren.
Weitere Hinweise zu Reifen mit vorgeschriebener Laufrichtung ➔ 122.

Wagenheber 📋 \* und Wagenwerkzeug \*
Wagenheber und Wagenwerkzeug sind speziell für Ihr Fahrzeug entwickelt und dürfen nur dort eingesetzt werden. Wagenheber nur zum Radwechsel benutzen.
Wagenheber und Wagenwerkzeug befinden sich in einer Tasche bzw. in der Ablage im Gepäckraum in der Reserveradmulde.
Der Reserveradmuldeneinsatz * darf aus konstruktiven Gründen nicht entfernt werden. Die Einbaulage ist durch einen Pfeil in Fahrtrichtung gekennzeichnet.
Radwechsel
Anstelle eines Reserverades kann ein Reifenpannenspray beiliegen 137.
Folgende Vorbereitungen treffen und Hinweise beachten:
■ Fahrzeug auf einer waagerechten Ebene mit festem und rutschsicherem Untergrund parken. Vorderräder in Geradeausstellung bringen.
■ TwinTop schließen ➔ 36.
■ Warnblinkanlage einschalten, Handbremse anziehen, den 1. Gang oder Rückwärtsgang einlegen.
■ Warndreieck vorschriftsmäßig aufstellen. Warndreieck ➔ 130.
■ Reserverad * entnehmen ➔ 131.
■ Niemals mehrere Räder gleichzeitig wechseln.
■ Wagenheber * nur zum Radwechsel benutzen.
■ Bei weichem Untergrund eine stabile, maximal 1 cm dicke Unterlage unter den Wagenheber * legen.
Das dem zu wechselnden Rad diagonal gegenüberliegende Rad blockieren, indem Keile oder dergleichen vor und hinter dem Rad untergelegt werden.
■ Im angehobenen Fahrzeug dürfen sich keine Personen oder Tiere aufhalten.
■ Nicht unter das angehobene Fahrzeug kriechen.
■ Angehobenes Fahrzeug nicht starten.
■ Vor Eindrehen der Radschrauben Rad- schrauben sauber wischen und Konus je- der Radschraube mit handelsüblichem Schmierfett leicht infetten.
134 Selbsthilfe, Wagenpflege

- Radabdeckung mit Haken ✱ abziehen. Wagenwerkzeug ↗ 133.
Bei Radabdeckungen mit sichtbaren Radschrauben ✱ kann die Abdeckung am Rad bleiben. Sicherungsscheiben ✱ an Radschrauben dürfen nicht entfernt werden.

Leichtmetallräder *: Radschraubenkappen * mit Schraubendreher ausrasten und abnehmen. Dabei zum Schutz der Felge weichen Lappen zwischen Schraubendreher und Leichtmetallrad legen.

- Radschraubenschlüssel * ganz aufstecken und Radschrauben eine halbe Umdrehung lösen.

- Ansatzstellen für den Wagenheber sind markiert.

- Wagenheber ✱ auf erforderliche Höhe voreinstellen. Wagenheberarm vorn – bzw. hinten – so ansetzen, dass die Wagenheberklaue (Pfeil im Bild) den senkrechten Steg umfasst und in die Aussparung im Steg greift. Auf korrekten Sitz achten.

Die Kante des Wagenheberfußes muss senkrecht unter dem Ansatzpunkt rutschfest auf dem Boden stehen.
Fahrzeug durch Drehen der Kurbel anheben.
Sollte während des Anhebens der Wagenheberfuß nicht senkrecht unter dem Ansatzpunkt stehen, Fahrzeug sofort vorsichtig ablassen und Ansetzen wiederholen.
136 Selbsthilfe, Wagenpflege
- Radschrauben herausdrehen.
Befinden sich Sicherungscheiben * an Radschrauben, dürfen diese nicht entfernt werden.
- Rad wechseln. Hinweise zum Reserverad 131, Hinweise zum Notrad 132.

-
Radschrauben eindrehen, Radschraubenschlüssel * ganz aufstecken und Radschrauben leicht anziehen.
-
Fahrzeug ablassen.
-
Radschraubenschlüssel * ganz aufstecken und Radschrauben über Kreuz festziehen. Das Anzugsdrehmoment beträgt 110 Nm.
-
Vor Montage der Radabdeckung Rad im Bereich der Halteklammern säubern. Ventilsymbol * auf Rückseite der Radabdeckung muss zum Ventil des Rades zeigen.
Radabdeckung ansetzen und einrasten.
Leichtmetallräder *: Radschraubenkappen * ansetzen und einrasten.
-
Ausgewechseltes Rad sowie Wagenwerkzeug und Warndreieck verstauen 130, 133.
-
Reifendruck des neu montierten Rades prüfen.
-
Anzugsdrehmoment der Radschrauben von 110 Nm überprüfen lassen.
-
Ausgewechselten, defekten Reifen ersetzen.

Reifenpannenspray \*
Kleinere Schäden an der Lauffläche und der Flanke des Reifens, z. B. durch Fremdkörper, können mit dem Reifenpannenspray behoben werden.
Bei einer Reifenpanne:
■ Auf ebenem, festem und rutschsicherem Untergrund parken.
■ Warnblinkanlage einschalten, Handbremse anziehen, 1. Gang oder Rückwärtsgang einlegen.
■ Warndreieck vorschriftsmäßig aufstellen. Warndreieck ➔ 130.
Das Reifenpannenspray befindet sich im Gepäckraum in der Reserveradmulde.
- Fremdkörper aus dem Reifen entfernen und Rad so drehen, dass das Reifenventil waagerecht, also auf halber Höhe des Rades steht.
- Reifendruck vollständig ablassen, dazu Ventileinsatz mit Schraubendreher nach innen drücken.
- Spraydose gut schütteln; bei niedrigen Temperaturen mit den Händen bzw. an Belüftungsdüsen im Fahrzeuginnenraum erwärmen. Dazu Motor laufen lassen und Heizung einschalten 94.
-
Verbindungsstück am Schlauch der Spraydose auf das Reifenventil schrauben.
-
Versiegelung entfernen. Die Spraydose aufrecht halten und den Knopf so lange drücken bis das Spray ganz aufgebraucht ist. Dann ist der Reifen befüllt.
- Verbindungsstück vom Reifenventil abschrauben.
- Warndreieck zusammenlegen und hinter dem linken Sitz verstauen.
- Sofort 5 bis 10 km fahren; dabei 50 km/h nicht überschreiten. Dadurch verteilt sich das Dichtmittel.
- Schnellstmöglich das im Reifen befindliche Gas ablassen, dazu Ventileinsatz mit Schraubendreher nach innen drücken, sich dabei von offenem Feuer fernhalten, und Reifen mit Druckluft befüllen.
- Reifendruck regelmäßig kontrollieren.
- Reifen schnellstmöglich reparieren lassen, Werkstatt über die Verwendung des Reifenpannensprays informieren.
138 Selbsthilfe, Wagenpflege

Nicht schneller als 50 km/h fahren.
Kurven langsam durchfahren.
Reparierten Reifen schnellstmöglich ersetzen.
Die Lenkfähigkeit und das Fahrverhalten können beeinträchtigt sein.
Das Reifenpannenspray ist leicht entzündlich.
Reifenpannenspray nur im Gepäckraum unterbingen.
Die auf dem Reifenpannenspray angegebenen Hinweise beachten.
Mit Hilfe des Reifenpannensprays kann der Reifen nur vorübergehend instand gesetzt werden; es ermöglicht lediglich eine Weiterfahrt, bis der Reifen gewechselt werden kann.
Gebrauchtes Reifenpannenspray in ein Tuch einwickeln und im Gepäckraum unterbringen.
Das Reifenpannenspray kann nur einmal zur Reparatur verwendet werden und muss danach ausgetauscht werden. Wenden Sie sich an eine Werkstatt.
Nicht mit mehreren mit Reifenpannenspray instandgesetzten Reifen fahren.
Gebrauchtes Reifenpannenspray entsprechend den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften entsorgen.

Ersatz entsprechend der Beschriftung auf der defekten Sicherung durchführen.
Vor Auswechseln einer Sicherung betreffenden Schalter bzw. Zündung ausschalten.
Eine defekte Sicherung ist erkennbar am durchgebrannten Schmelzfaden. Sicherung nur dann ersetzen, wenn die Ursache für die Störung behoben wurde.
Zum Sicherungswechsel befindet sich im Sicherungskasten ein Sicherungszieher *.

Der Sicherungskasten befindet sich im Motorraum neben dem Kühlmittel-Ausgleichsbehälter.
Deckel des Sicherungskastens an Lasche ausrasten und nach oben abnehmen.

Reservesicherungen an dafür vorgesehe- ner Stelle im Sicherungskasten unterbrin- gen, rechts daneben befindet sich der Si- cherungszieher zum Auswechseln von Si- cherungen.

Sicherungszieher auf Sicherung stecken und herausziehen.
Nur Sicherungen vorgeschriebener Stromstärke einsetzen. Diese ist auf jeder Sicherung angegeben und zusätzlich an der Farbe der Sicherung sowie auf dem Steckplatz im Sicherungskasten zu erkennen.

Sicherungen und die wichtigsten abgesicherten Stromkreise
Einige Stromkreise können durch mehrere Sicherungen abgesichert sein.
Die Abbildungen auf den Seiten 140, 141 zeigen den Sicherungskasten bei Fahrzeugen mit Motor Z 13 DT. Auf den Seiten 142, 143 wird der Sicherungskasten bei den anderen Motoren gezeigt.
Nr. Stromkreis
1 Zentrales Steuergerät
2 Motorsteuergerät
Nr. Stromkreis
3 Instrumente, Info-Display, Lichtschalter, Hupe, Warnblinker, Wegfahrsperre
4-
Nr. Stromkreis
5 Fensterheber links
6-
7-
8 Zündschloss, Anlasser
9 Einspritzanlage, Kraftstoffpumpe
10 Hupe
11 Zentrales Steuergerät
12 Info-Display, Infotainment System: Motor Z 13 DT
Nr. Stromkreis
13 Diebstahlwarnanlage
14 beheizte Außenspiegel
15 Scheibenwaschanlage
16 Innenraumbeleuchtung
17 Zentrales Steuergerät
18 Heizbare Heckscheibe

Nr. Stromkreis
19 Fensterheber rechts
20-
21-
22 Zentrales Steuergerät,
Wegfahrsperre
23 Scheibenwischer vorn
Nr. Stromkreis
24 Infotainment System, Info-Display, Lichtschalter, Innenbeleuchtung, Instrumente, ESP®Plus
25 Rückfahrscheinwerfer,
Zigarettenanzünder,
Zubehörsteckdose
26 Sitzheizung rechts
27 Sitzheizung links
142 Selbsthilfe, Wagenpflege

Nr. Stromkreis
28 ABS
29 TwinTop
30 Motorsteuergerät
31 Klimaanlage
32 ABS, Airbag
Nr. Stromkreis
33 Motorsteuerung
34 Dieselfilterheizung
35 Fensterheber, Infotainment System
36 Abblendlicht links
Nr. Stromkreis
37 Abblendlicht rechts, Leuchtweitenregulierung
38 Rücklicht links, Standlicht links
39 Rücklicht rechts, Standlicht rechts
40 Bremslicht, Geschwindigkeitsregler
41 Nebelscheinwerfer
Nr. Stromkreis
42 Nebelschlussleuchte
43 Fernlicht links
44 Fernlicht rechts
45 Lüftungsgebläse
46 Motorsteuergerät
47 TwinTop
48 Anlasser

Nr. Stromkreis
49 ESP® Plus
Plus
[Non-Text]
50 ABS, ESP®
Plus
51 Otto-Motor: Easytronic
Diesel-Motor: Motorsteuergerät
Nr. Stromkreis
52 Kühlergebläse
53 Kühlergebläse
54-
144 Selbsthilfe, Wagenpflege
Glühlampen auswechseln
Zündung ausschalten und betreffenden Schalter ausschalten bzw. Türen schließen.
Neue Glühlampe nur am Sockel anfassen! Glaskolben der Glühlampe nicht mit bloßen Händen anfassen.
Lampenersatz entsprechend der Beschriftung auf dem Lampensockel der defekten Glühlampe durchführen.

Zum Lampenwechsel am vorderen rechten Scheinwerfer Luftschlauch am Luftfilter abziehen.

Halogen-Scheinwerfersystem, Abblendlicht, Fernlicht
Scheinwerfer hat getrennte Systeme für Abblendlicht (innere Lampen) und Fernlicht (äußere Lampen).
Abblendlicht
- Motorhaube öffnen und abstützen.
- Scheinwerferabdeckkappe abziehen.

-
Stecker von Glühlampe abziehen.
-
Federdrahtbügel aus der Haltenase zur Seite ausrasten und nach oben schwenken.
-
Glühlampe aus Reflektorgehäuse herausnehmen.

- Beim Einbau der neuen Glühlampe Fixiernasen in die Aussparungen des Reflektors setzen.
- Federdrahtbügel einrasten, Stecker auf Glühlampe stecken.
- Scheinwerferabdeckkappe ansetzen und schließen.
Fernlicht
Lampenwechsel von einer Werkstatt durchführen lassen.
Standlicht
Lampenwechsel von einer Werkstatt durchführen lassen.
146 Selbsthilfe, Wagenpflege

-
Motorhaube öffnen und abstützen.
-
Lampenträger der Blinkleuchte links herumdrehen und ausrasten.

- Lampenträger aus Reflektor nehmen.
- Glühlampe in Lampenträger etwas hineindrücken, links herumdrehen und herausnehmen.
- Neue Glühlampe einsetzen.
- Lampenträger durch rechts Herumdrehen im Reflektor einrasten.
Seitliche Blinkleuchte
Lampenwechsel von einer Werkstatt durchführen lassen.
Nebelscheinwerfer \*
Lampenwechsel von einer Werkstatt durchführen lassen.

- Gepäckraum öffnen.
- Abdeckung an Haltenasen ausrasten und abnehmen.
- Lampengehäuse von außen festhalten, beide Befestigungsmuttern lösen und abschrauben.
- Lampengehäuse nach hinten abnehmen.

- Entsprechende Fassung durch links Herumdrehen ausrasten und herausnehmen:
1 = Rückfahrlampe
2 = B | i n k l a m p e
3 = Rücklichtlampe/Bremslichtlampe
4 = Nebelschlusslampe (Länderspezifische Ausführung: Nebelschlusslampe nur auf einer Seite)

- Glühlampe in Fassung etwas hineindrücken, links herumdrehen und herausnehmen.
- Neue Glühlampe einsetzen.
- Fassung durch rechts Herumdrehen im Reflektor einrasten.
- Lampengehäuse in Karosserie einsetzen und Befestigungsmuttern mit der Hand festziehen.
- Abdeckung einsetzen.
148 Selbsthilfe, Wagenpflege

Kennzeichenleuchte
- Schraubendreher rechts am Lampengehäuse senkrecht einstecken, nach rechts drücken und Feder entriegeln. Lampengehäuse nach unten herausnehmen.

- Lampenfassung links herumdrehen und ausrasten.

- Glühlampe aus Fassung herausnehmen.
- Neue Glühlampe einsetzen.
- Lampenfassung durch rechts Herumdrehen im Lampengehäuse einrasten. Lampengehäuse einsetzen und einrasten.

Innenraumleuchte, vorn
- Streuscheibe an den im Bild gezeigten Stellen am Gehäuse ausrasten.
- Glühlampe aus Fassung herausnehmen.
- Neue Glühlampe einsetzen.
- Streuscheibe ansetzen und einrasten.

- Leuchte mit Schraubendreher ausrasten und herausnehmen.

- Glühlampe leicht in Richtung der federn- den Klemme drücken und herausneh- men.
- Neue Glühlampe einsetzen.
- Leuchte in Öffnung einsetzen und einrasten.
Instrumentenbeleuchtung, Info-Display-Beleuchtung
Lampenwechsel von einer Werkstatt durchführen lassen.
Fahrzeugpflege
Beachten Sie bei Pflegearbeiten – besonders beim Waschen des Fahrzeuges – die gesetzlichen, länderspezifischen Vorschriften des Umweltschutzes.
Regelmäßige, gründliche Pflege trägt zum guten Aussehen und zur Werterhaltung des Fahrzeuges über Jahre hinaus bei. Außerdem ist sie Voraussetzung für Garantieansprüche bei eventuellen Lack- oder Korrosionsschäden. Wir geben Ihnen Tipps zur Fahrzeugpflege, die Ihnen bei richtiger Anwendung helfen, unvermeidbare, schädliche Umwelteinflüsse abzuwehren.
Waschen
Auf den Lack wirken Umwelteinflüsse ein. Fahrzeug deshalb regelmäßig waschen und konservieren. Wählen Sie bei Benutzung von Waschanlagen ein Programm mit Wachskonservierung.
Vogelkot, tote Insekten, Baumharze, Blütenstaub u. ä. sofort abwaschen, da sie aggressive Bestandteile enthalten, die Lackschäden verursachen können.
Bei Benutzung von Waschanlagen Anweisungen der Waschanlagenhersteller beachten. Scheibenwischer ausschalten. Antennenstab * abschrauben.
Beim Waschen von Hand Innenbereiche der Kotflügel gründlich ausspülen.
Kanten und Falze an geöffneten Türen, Hauben und von diesen verdeckte Bereiche reinigen.
Fahrzeug gründlich abspülen und able- dern. Leder öfter auswaschen. Für Lack- und Fensterflächen verschiedene Leder verwenden: Konservierungsmittelrückstände auf den Scheiben führen zu Sichtbehinderungen.
Teerflecken nicht mit harten Gegenständen entfernen. Auf lackierten Flächen Tee-rentferner-Spray verwenden.
Polieren und Konservieren
Regelmäßig konservieren (spätestens wenn Wasser nicht mehr abperlt). Der Lack trocknet sonst aus.
Polieren ist nur dann erforderlich, wenn die Lackierung mit festen Substanzen behaftet oder matt und unansehnlich geworden ist.
Lackpolitur mit Silikon bildet einen abweisenden Schutzfilm, der ein Konservieren erübrigt.
Kunststoff-Karosserieteile nicht mit Konservierungs- und Poliermitteln behandeln.
Räder und Reifen
Keine Reinigung mit Hochdruckstrahler vornehmen.
Felgen mit pH-neutralem Felgenreiniger reinigen.
Felgen sind lackiert und können mit den gleichen Mitteln gepflegt werden wie die Karosserie.
Lackschäden
Kleine Lackschäden mit einem Lackstift beseitigen, bevor sich Rost bildet. Größere Lackschäden bzw. Rost von einer Werkstatt beseitigen lassen.
Außenbeleuchtung
Scheinwerfer- und Leuchtenabdeckungen sind aus Kunststoff. Keine scheuernden oder ätzenden Mittel, keine Eiskratzer verwenden und nicht trocken säubern.
Kunststoff- und Gummiteile
Kunststoff- und Gummiteile können mit den gleichen Mitteln gepflegt werden wie die Karosserie. Gegebenenfalls Innenreiniger verwenden. Keine anderen Mittel, insbesondere keine Lösungsmittel oder Kraftstoff verwenden. Keine Reinigung mit Hochdruckstrahler vornehmen.
Innenraum und Polsterung
Innenraum einschließlich Instrumentenabdeckung und Verkleidungen nur mit trockenem Lappen oder mit Innenreiniger säubern.
Instrumentenscheibe nur mit feuchtem weichen Tuch reinigen.
Die Stoffpolsterung mit Staubsauger und Bürste reinigen. Flecken mit Polsterreiniger entfernen.
Sicherheitsgurte mit lauwarmem Wasser oder Innenreiniger reinigen.
Achtung
Klettverschlüsse schließen, da geöffnete Klettverschlüsse an der Kleidung den Sitzbezug beschädigen können.
Fensterscheiben und Scheibenwischerblätter
Mit weichem, nicht faserndem Lappen oder einem Fensterleder unter Verwendung von Scheibenreiniger und Insektenentferner reinigen.
Bei der Reinigung Heizleiter auf der Innenseite der Heckscheibe nicht beschädigen.
Zur mechanischen Eisentfernung scharfkantigen Eiskratzer verwenden. Eiskratzer fest auf die Scheibe pressen, damit kein Schmutz unter den Eiskratzer gelangen und die Scheibe zerkratzen kann.
Schmierende Wischerblätter mit einem weichen Tuch und Scheibenreiniger reinigen.
Schlösser
Die Schlösser sind werkseitig mit einem hochwertigen Schließzylinderfett geschmiert. Enteistungsmittel nur in zwingenden Fällen verwenden, sie wirken entfettend und beeinträchtigen die Funktion der Schlösser. Nach Verwendung von Enteistungsmitteln die Schlösser von einer Werkstatt neu einfetten lassen.
Motorraum
In Fahrzeugfarbe lackierte Flächen im Motorraum wie alle anderen lackierten Flächen pflegen.
Motorraum am besten vor und nach dem Winter waschen und mit Wachs konservieren lassen. Vor einer Motorwäsche Lichtmaschine und Bremsflüssigkeitsbehälter mit Plastikhüllen abdecken.
Bei der Motorwäsche mit Dampfstrahler den Dampfstrahl nicht auf Bauteile des Antiblockiersystems *, der Klimaanlage *, des Riemenantriebs und seiner Bauteile richten.
Nach der Motorwäsche alle Teile im Motorraum gründlich mit Schutzwachs von einer Werkstatt konservieren lassen.
Keine Reinigung mit Hochdruckstrahler vornehmen.
Unterboden
Der Unterboden hat teilweise einen PVC-Unterbodenschutz bzw. in kritischen Bereichen eine dauerhafte Schutzwachsschicht.
Unterboden nach der Unterbodenwäsche kontrollieren und gegebenenfalls wachsen lassen.
Bitumen-Kautschuk-Materialien können die PVC-Schicht schädigen. Arbeiten am Unterboden von einer Werkstatt durchführen zu lassen.
Unterboden am besten vor und nach dem Winter waschen und Schutzwachsschicht prüfen lassen.
TwinTop
Alle Dichtungen, z. B. am Dach und am Rahmen der Windschutzscheibe, von Zeit zu Zeit mit Siliconöl behandeln. Stets guter Kontakt der feinen Gummilippen zu den Dichtflächen ergibt Dichtheit und geringe Schließkräfte.
Keine Reinigung mit Hochdruckstrahler vornehmen.
Service und Wartung
Planmäßige Wartung 152
Serviceplan.... 152
Zusätzliche Servicearbeiten.... 159
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe.... 159
Inspektionssystem 161
Original Opel Teile und Zubehör ..... 162
Durchführung von Arbeiten.... 162
Motoröl 163
Diesel-Kraftstofffilter 165
Kühlmittel 165
Bremsflüssigkeit 166
Scheibenwischerwechsel 167
Scheibenwaschanlage 168
Batterie.... 168
Schutz der elektronischen Bauelemente 168
Fahrzeug für längeren Zeitraum abstellen 169
Fahrzeug wieder in Betrieb nehmen .. 169
Planmäßige Wartung
Die Serviceintervalle gelten für normale Einsatzbedingungen. Für erschwerte Einsatzbedingungen 159.
Service-Intervallanzeige ➔ 161.
Europäische Serviceintervalle
Alle 30.000 km oder jährlich, je nachdem, was zuerst eintritt.
Internationale Serviceintervalle
Alle 15000 km oder jährlich, je nachdem, was zuerst eintritt.
Bestätigungen
Bestätigung des Service erfolgt in den dafür vorgesehen Feldern im Service- und Garantieheft. Datum und Kilometerstand werden durch Stempel und Unterschrift der Service-Werkstatt ergänzt.
Achten Sie darauf, dass das Service- und Garantieheft korrekt ausgefüllt wird, denn ein ununterbrochener Service-Nachweis ist in Garantie- oder Kulanzfällen von entscheidender Bedeutung, aber auch ein Vorteil beim Wiederverkauf des Fahrzeugs.
Serviceplan
Der Serviceplan Europa gilt für folgende Länder: Andorra, Österreich, Belgien, Zypern, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Grönland, Ungarn, Island, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, Schweiz, Groß-Britanien.
Für alle übrigen Länder gilt der Serviceplan International.
Serviceplan Europa
| Servicearbeiten | nach Jahr ^1) km (x 1000) ^1) | 130 | 260 | 390 | 4120 | 5150 |
| Kontroll-, Beleuchtungs- und Signaleinrichtung sowie Airbag sichtprüfen, Lenk- und Zündschloss prüfen | x | x | x | x | x | |
| Funk-Fernbedienung: Batterien ersetzen (Zweitschlüssel beachten) | alle 2 Jahre | |||||
| S c h e i b e n w i | s | c | h | e | r | |
| Kühlmittelstand und Frostschutz (hellorange) prüfen ^2) , korrigierenGefrierschutztemperatur im Service- und Garantieheft notieren (Bestätigungsfelder) | x | x | x | x | x | |
| w a s s e r f ü h r | e | n | d | e | S | |
| Bremsflüssigkeitsstand prüfen ^2) , korrigieren x x x | ||||||
| B a t t e r i e p o | l | k | l | e | m | |
| F a h r z e u g - S | y | s | t | e | m | |
| Reinluftfilter (Pollenfilter) oder Aktivkohlefilter ersetzen x x | ||||||
| bei stark verschmutzter Luft, hohem Staub- bzw. Sandanteil oder Pollen in der Luft, Ge-ruch der Klimaanlage | Absprache Kunde/Opel Partner | |||||
| Luftfiltereinsatz ersetzen | alle 4 Jahre/60.000 km | |||||
| Zündkerzen ersetzen | alle 4 Jahre/60.000 km | |||||
| Keilrippenriemen sichtprüfen | x x | |||||
| Keilrippenriemen ersetzenZ 13 DT | alle 10 Jahre/150.000 km | |||||
1) Je nachdem, was zuerst eintritt.
2) Bei zu großem Verlust / Undichtigkeit, Folgearbeiten in Kundenabstimmung.
⊕Zusätzliche Arbeiten.
- Bei extremen Einsatzbedingungen und wenn es durch länderspezifische Bedingungen erforderlich ist, verkürzen sich die Intervalle.
154 Service und Wartung
| Servicearbeiten | nach Jahr1)km (x 1000)1) | 130 | 260 | 390 | 4120 | 5150 |
| Zahnriemen und Spannrolle ersetzenZ 18 XE | alle 6 Jahre/90.000 km | |||||
| M o t o r ö l u n d | M | o | t | o | r | |
| Kraftstofffilter entwässern, Diesel (bei hoher Luftfeuchtigkeit und / oder minderwertigem Kraftstoff) | x | x | x | x | x | |
| Kraftstofffilter ersetzen und entwässern, Diesel (Qualität EN 590)Z 13 DT | x | x | ||||
| Feststellbremse prüfen, einstellen (Räder unbelastet); Radaufhängung und Federung vorn und hinten, Bremsleitungen, Bremsdruckschläuche, Kraftstoffleitungen und Abgasanlage sichtprüfen | x | x | ||||
| Äußere Karosserie / Unterboden-Korrosionsschutz prüfen, Beschädigungen im Service- und Garantieheft notieren | x | x | x | x | x | |
| Vorder- und Hinterradbremsen sichtprüfen2) | x | x | ||||
| Jährliche Serviceprüfung, falls die jährliche Fahrleistung mehr als 20.000 km beträgt | ||||||
| Motor, Getriebe (AT, MT), Klimakompressor auf Dichtheit sichtprüfen2) | x | x | x | x | x | |
| Bremstrommel abnehmen, reinigen, sichtprüfen alle 4 Jahre/60.000 km | ||||||
1) Je nachdem, was zuerst eintritt.
2) Bei zu großem Verlust / Undichtigkeit, Folgearbeiten in Kundenabstimmung.
⊕Zusätzliche Arbeiten.
- Bei extremen Einsatzbedingungen und wenn es durch länderspezifische Bedingungen erforderlich ist, verkürzen sich die Intervalle.
| Servicearbeiten | nach Jahr1)km (x 1000)1) | 130 | 260 | 390 | 4120 | 5150 | ||||||||
| F | a | l | t | e | n | b | ä | l | g | e | d | e | r | L |
| S | p | u | r | s | t | a | n | g | e | n | k | o | p | f |
| ⊕ Brems- und Kupplungsflüssigkeit (automatisiertes Schaltgetriebe) wechseln alle 2 Jahre | ||||||||||||||
| ⊕ Radbefestigung lösen und mit Drehmoment 110 Nm festziehen | x | x | ||||||||||||
| Verbandskissen (Vorhandensein in der vorgesehenen Ablage, die Unversehrtheit und das Haltbarkeitsdatum), Verzurrösen und Warndreieck sichtprüfen | alle 2 Jahre | |||||||||||||
| Scheinwerfereinstellung (inklusive Zusatzscheinwerfer) prüfen, korrigieren x x | ||||||||||||||
| ⊕ Türscharniere, Türbremse, Schließzylinder, Schließbügel, Haubenschließung, Rückwandklappenscharniere schmieren | x | x | ||||||||||||
| ● Klappdach reinigen und schmieren in staubigen Ländern (Absprache Kunde/Opel Partner) | x | x | x | x | x | x | ||||||||
| Probefahrt, Endkontrolle (Lenk- und Zündschloss, Instrumente und Kontrollleuchten, ges. Bremssystem, Lenkung, Klimaanlage, Motor, Karosserie und Fahrwerk prüfen), Service- Intervallanzeige mit TECH 2 zurücksetzen | x | x | x | x | x | x | ||||||||
| ⊕ Nur für Deutschland: Abgasuntersuchung (AU), Hauptuntersuchung (HU) durchführen | Erstmals nach 3 Jahren, dann alle 2 Jahre | |||||||||||||
| jährlich | ||||||||||||||
1) Je nachdem, was zuerst eintritt.
⊕ Zusätzliche Arbeiten.
- Bei extremen Einsatzbedingungen und wenn es durch länderspezifische Bedingungen erforderlich ist, verkürzen sich die Intervalle.
156 Service und Wartung
Serviceplan International
| Servicearbeiten | nach Jahr ^1) km (x 1000) ^1) | 115 | 230 | 345 | 460 | 575 |
| Kontroll-, Beleuchtungs- und Signaleinrichtung sowie Airbag sichtprüfen, Lenk- und Zündschloss prüfen | x | x | x | x | x | |
| Funk-Fernbedienung: Batterien ersetzen (Zweitschlüssel beachten) | alle 2 Jahre | |||||
| S c h e i b e n w i | s | c | h | e | r | |
| Kühlmittelstand und Frostschutz (hellorange) prüfen ^2) , korrigierenGefrierschutztemperatur im Service- und Garantieheft notieren (Bestätigungsfelder) | x | x | x | x | x | |
| w a s s e r f ü h r | e | n | d | e | S | |
| Bremsflüssigkeitsstand prüfen ^2) , korrigieren x x x | ||||||
| B a t t e r i e p o | l | k | l | e | m | |
| F a h r z e u g - S | y | s | t | e | m | |
| Reinluftfilter (Pollenfilter) oder Aktivkohlefilter ersetzen x x | ||||||
| bei stark verschmutzter Luft, hohem Staub- bzw. Sandanteil oder Pollen in der Luft, Ge-ruch der Klimaanlage | Absprache Kunde/Opel Partner | |||||
| Luftfiltereinsatz ersetzen | alle 4 Jahre/60.000 km | |||||
| Zündkerzen ersetzen | alle 4 Jahre/60.000 km | |||||
| Keilrippenriemen sichtprüfen | x x | |||||
| Keilrippenriemen ersetzenZ 13 DT | alle 10 Jahre/150.000 km | |||||
1) Je nachdem, was zuerst eintritt.
2) Bei zu großem Verlust / Undichtigkeit, Folgearbeiten in Kundenabstimmung.
⊕Zusätzliche Arbeiten.
- Bei extremen Einsatzbedingungen und wenn es durch länderspezifische Bedingungen erforderlich ist, verkürzen sich die Intervalle.
| Servicearbeiten | nach Jahr1)km (x 1000)1) | 115 | 230 | 345 | 460 | 575 |
| Zahnriemen und Spannrolle ersetzenZ 18 XE | alle 6 Jahre/90.000 km | |||||
| M o t o r ö l u n d | M | o | t | o | r | |
| Kraftstofffilter entwässern, Diesel (bei hoher Luftfeuchtigkeit und / oder minderwertigem Kraftstoff) | x | x | x | x | x | |
| Kraftstofffilter ersetzen und entwässern, Diesel (Qualität EN 590)Z 13 DT | x | x | ||||
| Feststellbremse prüfen, einstellen (Räder unbelastet); Radaufhängung und Federung vorn und hinten, Bremsleitungen, Bremsdruckschläuche, Kraftstoffleitungen und Abgasanlage sichtprüfen | x | x | ||||
| Äußere Karosserie / Unterboden-Korrosionsschutz prüfen, Beschädigungen im Service- und Garantieheft notieren | x | x | x | x | x | |
| Vorder- und Hinterradbremsen sichtprüfen2) | x | x | ||||
| Jährliche Serviceprüfung, falls die jährliche Fahrleistung mehr als 20.000 km beträgt | ||||||
| Motor, Getriebe (AT, MT), Klimakompressor auf Dichtheit sichtprüfen2) | x | x | x | x | x | |
| Bremstrommel abnehmen, reinigen, sichtprüfen alle 4 Jahre/60.000 km | ||||||
1) Je nachdem, was zuerst eintritt.
2) Bei zu großem Verlust / Undichtigkeit, Folgearbeiten in Kundenabstimmung.
⊕Zusätzliche Arbeiten.
- Bei extremen Einsatzbedingungen und wenn es durch länderspezifische Bedingungen erforderlich ist, verkürzen sich die Intervalle.
158 Service und Wartung
| Servicearbeiten | nach Jahr ^1) km (x 1000) ^1) | 115 | 230 | 345 | 460 | 575 | |||||||
| F | a | l | t | e | n | b | ä | l g | e | d | e | r | L |
| S | p | u | r | s | t | a | n | g e | n | k | o | p | f |
| ⊕ Brems- und Kupplungsflüssigkeit (automatisiertes Schaltgetriebe) wechseln alle 2 Jahre | |||||||||||||
| ⊕ Radbefestigung lösen und mit Drehmoment 110 Nm festziehen | x | x | |||||||||||
1) Je nachdem, was zuerst eintritt.
⊕Zusätzliche Arbeiten.
- Bei extremen Einsatzbedingungen und wenn es durch länderspezifische Bedingungen erforderlich ist, verkürzen sich die Intervalle.
Zusätzliche Servicearbeiten
Zusätzliche Arbeiten ⊕
Zusätzliche Arbeiten sind Arbeiten, die nicht bei jedem Service erforderlich sind, aber zusammen mit einem regelmäßigen Service durchgeführt werden können.
Arbeitswerte für solche Arbeiten sind nicht im Umfang des regelmäßigen Service enthalten und werden separat in Rechnung gestellt. Es ist aber wirtschaftlicher, diese Arbeiten als Teil eines planmäßigen Service durchführen zu lassen als sie separat in Auftrag zu geben.
Erschwerte Einsatzbedingungen ●
Einsatzbedingungen werden als erschwert betrachtet, wenn eine oder mehrere der folgenden Umstände häufiger auftreten:
■ Kaltstarts,
■ Stop and Go,
■ Anhängerbetrieb,
■ Steigungen und/oder große Höhen,
■ schlechte Straßenverhältnisse,
■ Sand und Staub,
■ extreme Temperaturschwankungen.
Polizeifahrzeuge, Taxis und Fahrschulfahrzeuge werden ebenfalls unter erschwerten Einsatzbedingungen eingeordnet.
Bei erschwerten Einsatzbedingungen kann es notwendig sein, bestimmte Servicearbeiten häufiger als in den planmäßigen Intervallen durchführen zu lassen.
Es wird empfohlen, technischen Rat für die Serviceanforderungen je nach den speziellen Einsatzbedingungen Ihres Fahrzeugs einzuholen.
Empfohlene Flüssigkeiten und Schmierstoffe
Nur Produkte verwenden, die geprüft und freigegeben wurden. Schäden durch die Verwendung von Betriebsstoffen, die nicht freigegeben wurden, sind nicht von der Garantie abgedeckt.
⚠ Warning
Betriebsstoffe sind gefährlich und erfordern entsprechende Vorsicht im Umgang. Bei Verschlucken sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Dämpfe nicht einatmen und Hautkontakt vermeiden. Von Kindern fernhalten. Betriebsstoffe dürfen Abwasser, Oberflächenwasser, Grundwasser oder Boden nicht verunreinigen. Leere Behälter korrekt entsorgen. Immer daran denken, dass Betriebsstoffe gesundheitsschädlich sind.
160 Service und Wartung
Motoröl
Motoröl wird durch seine Qualität und auch durch seine Viskosität gekennzeichnet. Bei der Auswahl des zu verwendenden Motoröls ist die Qualität wichtiger als die Viskosität.
Motorölqualität für Serviceplan Europa
GM-LL-A-025: Otto-Motoren
GM-LL-B-025: Diesel-Motoren
A oder B Angabe der Motorölqualität
025 Gültigkeitskennziffer
Opel Motoröl entspricht den Klassifizierungen GM-LL-A-025 und GM-LL-B-025 und ist daher sowohl für Otto- als auch für Diesel-Motoren geeignet.
Motorölqualität für Serviceplan International
ACEA-A3: Otto-Motoren
ACEA-B4: Diesel-Motoren ohne
Dieselpartikelfilter
ACEA-C3 Diesel-Motoren mit
Dieselpartikelfilter
Motoröl auffüllen
Öle unterschiedlicher Hersteller und Marken können gemischt werden, solange die angegebenen Motorölkriterien (Qualität und Viskosität) eingehalten werden.
Nicht jedes auf dem Markt erhältliche Motoröl erfüllt die Qualitätsanforderungen, daher immer prüfen, ob die geforderten Spezifikationen und Klassifizierungen auf dem Behälter vorhanden sind.
Wenn Motoröl der geforderten Qualität nicht verfügbar ist, kann maximal 1 Liter der Kategorie ACEA A3/B4 oder A3/B3 verwendet werden (nur einmal zwischen zwei Ölwechseln). Die Viskosität muss den Anforderungen entsprechen.
Die Verwendung von Motoröl der Kategorie ACEA A1/B1 und A5/B5 ist ausdrücklich verboten, da es unter bestimmten Einsatzbedingungen Langzeitschäden am Motor verursachen kann.
Motoröladditive
Die Verwendung von Motoröladditiven kann Schäden verursachen und zum Verlust der Garantie führen.
Motorölviskosität
Nur Motorölviskositäten 0W-30, 0W-40, 5W-30 oder 5W-40 verwenden.
Die SAE-Viskositätseinstufung gibt die Fließfähigkeit des Öls an: Bei Kälte ist Öl zähflüssiger als bei Wärme.
Mehrbereichsöl wird durch zwei Zahlen angegeben. Die erste Zahl, gefolgt von einem W, gibt die Viskosität bei niedriger Temperatur und die zweite Zahl die Viskosität bei hoher Temperatur an.

Inspektionssystem
Für die Betriebs- und Verkehrssicherheit sowie die Werterhaltung Ihres Fahrzeuges ist es wichtig, dass alle Wartungsarbeiten in den vorgeschriebenen Intervallen durchgeführt werden.
Starres Serviceintervall
Vor fälligen Servicearbeiten erscheint nach Einschalten der Zündung für ca. 10 Sekunden InSP im Display des Kilometerzählers. Innerhalb einer Woche oder 500 km (je nachdem, was zuerst eintritt) die Servicearbeiten von einer Werkstatt durchführen lassen.
Standzeiten, bei denen die Fahrzeugbatterie abgeklemmt ist, werden von der Service-Intervallanzeige berücksichtigt.
Flexibles Serviceintervall \*
Die Bestimmung der Serviceintervalle erfolgt je nach Einsatzbedingungen. Hierzu werden kontinuierlich diverse motorspezifische Daten ermittelt und daraus die verbleibende Restlaufstrecke bis zum nächsten Inspektionstermin berechnet.
Ist diese kleiner als 1500 km, wird nach Einschalten und Ausschalten der Zündung InSP mit einer Restlaufstrecke von 1000 km angezeigt. Bei weniger als 1000 km wird für einige Sekunden InSP angezeigt. Innerhalb einer Woche oder 500 km (je nachdem, was zuerst eintritt) die Servicearbeiten von einer Werkstatt durchführen lassen.
Anzeige der Restlaufstrecke:
- Zündung ausschalten.
- Rückstellknopf für Tageskilometerzähler kurz drücken, Kilometeranzeige erscheint.
- Rückstellknopf erneut für ca. 2 Sekunden drücken, InSP und die verbleibende Restlaufstrecke werden angezeigt.
Weitere Informationen zur Wartung und zum Inspektionssystem finden Sie im Service- und Garantieheft. Es befindet sich im Handschuhfach.
Wartungsarbeiten – ebenso wie Instandsetzungsarbeiten an Karosserie und Aggregaten – fachgerecht von einer Werkstatt durchführen lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden. Dieser besitzt ausgezeichnete Kenntnisse über Opel Fahrzeuge und ist im Besitz der notwendigen Spezialwerkzeuge sowie der jeweils aktuellen Service-Anweisungen von Opel. Um den Verlust von Garantieansprüchen auszuschließen, ist die Inanspruchnahme eines Opel Partners insbesondere während der Garantiezeit ratsam. Weitere Hinweise, siehe Service- und Garantieheft.
Separater Korrosionsschutz-Service
Nach den im Service- und Garantieheft angegebenen Intervallen durchführen lassen.
162 Service und Wartung
Original Opel Teile und Zubehör
Wir empfehlen Ihnen die Verwendung von „Original Opel Teilen und Zubehör“ und von ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp freigegebenen Umbauteilen. Diese Teile sind besonderen Prüfungen unterzogen worden, in denen ihre Zuverlässigkeit, Sicherheit und Eignung speziell für Opel Fahrzeuge festgestellt wurde. Für andere Erzeugnisse können wir dies – auch wenn im Einzelfall eine behördliche oder anderweitige Genehmigung vorliegen sollte – trotz laufender Marktbeobachtung nicht beurteilen und auch nicht dafür einstehen.
„Original Opel Teile und Zubehör“ und von Opel freigegebene Umbauteile erhalten Sie natürlich bei Ihrem Opel Partner. Dort wird man Sie – auch über zulässige technische Änderungen – umfassend beraten und eine Montage fachgerecht durchführen.

Durchführung von Arbeiten
Führen Sie alle Kontrollen im Motorraum (z. B. Kontrolle des Bremsflüssigkeitsstandes oder des Motorölstandes) wegen Verletzungsgefahr durch Zündspannung führende Kabel und sich drehende Teile nur bei ausgeschalteter Zündung durch.
⚠ Warning
Kontrollen im Motorraum nur bei ausgeschalteter Zündung durchführen. Das Kühlgebläse kann auch bei ausgeschalteter Zündung laufen.

Zündanlage * und Xenon-Scheinwerfer * haben eine sehr hohe Spannung. Nicht berühren.
Zum leichteren Erkennen sind die Verschlussdeckel zum Nachfüllen von Motoröl, Kühlmittel, Waschwasser sowie der Griff des Ölmessstabes gelb.
Motoröl
Bei Fahrzeugen mit Motorölstandskontrolle * wird der Motorölstand automatisch kontrolliert ♦ 70. Wir empfehlen, vor Antritt einer größeren Fahrt den Motorölstand zu kontrollieren.

Prüfung nur bei waagerecht stehendem Fahrzeug. Der Motor muss betriebswarm und mindestens seit 5 Minuten abgestellt sein.

Ölmessstab herausziehen, abwischen, bis zur Anschlagfläche am Griff einstecken, erneut herausziehen und Motorölstand ablesen.
Ölmessstab bis zur Anschlagfläche am Griff einstecken und eine halbe Umdrehung drehen.
Je nach Motor werden verschiedene Öl-messstäbe verwendet.
Wenn der Motorölstand in den Bereich der Nachfüllmarke MIN abgesunken ist, Motoröl nachfüllen.
164 Service und Wartung

Wir empfehlen, das gleiche Motoröl zu verwenden, das im Motor eingefüllt ist.

Der Motorölstand darf die obere Marke MAX am Messstab nicht überschreiten.
Achtung
Zuviel eingefülltes Motoröl muss abge- lassen oder abgesaugt werden.
Nachfüllmenge zwischen Marken MIN und MAX 180.
Verschlussdeckel gerade ansetzen und festdrehen.
Diesel-Kraftstofffilter
Bei jedem Motorölwechsel Kraftstofffilter von einer Werkstatt auf eventuelle Wasserrückstände prüfen lassen.
Wasser im Kraftstofffilter wird durch Leuchten von 🔊 angezeigt *.
Bei erschwerten Betriebsbedingungen, wie hoher Luftfeuchtigkeit (vorwiegend Küstengebiete), extrem hohen oder niedrigen Außentemperaturen sowie stark schwankenden Tages- und Nachttemperaturen, Kraftstofffilter in kürzeren Intervallen prüfen lassen.
Kühlmittel
Das Kühlmittel bietet Gefrierschutz bis ca. -28 °C.
Achtung
Nur freigegebene Frostschutzmittel verwenden.
Kühlmittel-Additive für zusätzlichen Korrosionsschutz und Abdichtung von kleineren Lecks können zu
Funktionsproblemen führen. Es wird keine Haftung für Schäden übernommen, die durch Verwendung von Kühlmittel-Additiven entstehen.
⚠ Warning
Frostschutzmittel ist gesundheitsschädlich, deshalb nur im Originalbehälter und sicher vor Kindern aufbewahren.

Gefrier- und Korrosionsschutz
Kühlerfüllung vor Winterbeginn auf ihre Konzentration von einer Werkstatt ausspindeln lassen. Der Gehalt an Kühlerfrostschutz muss einen Gefrierschutz bis ca. -28 °C gewährleisten. Zu geringe Frostschutzmittelkonzentration vermindert den Frostschutz und den Korrosionsschutz. Wenn notwendig, Frostschutzmittel ergänzen.
Wird bei Kühlmittelverlust mit Wasser aufgefüllt, Frostschutzmittelkonzentration ausspindeln und evtl. Frostschutzmittel beimischen lassen.
166 Service und Wartung

Im geschlossenen Kühlsystem treten kaum Verluste auf.
Bei kaltem Kühlsystem soll das Kühlmittel etwas über der Markierung KALT/COLD stehen. Bei niedrigem Stand nachfüllen.
⚠ Warning
Vor Öffnen des Verschlusses Motor abkühlen lassen. Verschluss vorsichtig öffnen, so dass der Überdruck langsam entweichen kann.
Mit Frostschutzmittel auffüllen. Ist kein Frostschutzmittel verfügbar, mit sauberem Trinkwasser auffüllen, ersatzweise mit destilliertem Wasser und Gefrierschutz überprüfen lassen.
Ursache für Kühlmittelverlust von einer Werkstatt beheben lassen.
Achtung
Zu niedriger Kühlmittelstand kann zu Motorschaden führen.
Verschlussdeckel gerade ansetzen und festdrehen.
Bremsen
Bis auf ein Mindestmaß abgefahrene Bremsbeläge verursachen Schleifgeräusche. Weiterfahrt möglich. Bremsbeläge möglichst bald ersetzen lassen.
Bei neuen Bremsbelägen während den ersten 200 km keine unnötigen Vollbremsungen machen.

Bremsflüssigkeit Bremsflüssigkeitsstand
⚠ Warning
Bremsflüssigkeit ist giftig und ätzend. Fernhalten von Augen, Haut, Gewebe und lackierten Flächen.
Abdeckung über dem Bremsflüssigkeitsbehälter nach oben klappen, hierzu Dichtgummi an vorderer Kante abziehen.

Der Bremsflüssigkeitsstand muss zwischen MIN und MAX stehen.
Beim Nachfüllen ist auf äußerste Sauberkeit zu achten, da eine Verunreinigung der Bremsflüssigkeit zu Funktionsstörungen der Bremsanlage führen kann.
Nur freigegebene Hochleistungsbremsflüssigkeit verwenden. Nur Bremsflüssigkeit DOT4 verwenden.
Nach Korrektur des Bremsflüssigkeitsstandes Ursache für den Bremsflüssigkeitsverlust von einer Werkstatt beheben lassen.
Bremsflüssigkeitswechsel
Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d. h. sie nimmt Wasser auf. Durch starke Erwärmung beim Bremsen, z. B. auf langen Passabfahrten, können aus dem Wasser Dampfblasen entstehen, die somit die Bremswirkung (abhängig vom Wasseranteil) erheblich beeinträchtigen.
Deshalb angegebene Wechselintervalle einhalten.
⚠ Warning
Bremsflüssigkeitswechsel bei einer Werkstatt durchführen lassen. Gesetzesauflagen – für den Schutz der Umwelt und Ihrer Gesundheit – über die Entsorgung von Bremsflüssigkeit beachten.

Scheibenwischerwechsel
Wischerarm anheben. Entriegelungshebel betätigen und Wischerblatt aushängen.
168 Service und Wartung

Vorratsbehälter für die Scheibenwaschanlage auf der Fahrerseite im Motorraum.
Sauberes Wasser mit Reinigungs- und Frostschutzmittel einfüllen.
Auf ausreichenden Gefrierschutz achten.
Beim Schließen des Behälters Deckel fest rundum über den Bördelrand drücken.

Die Fahrzeugbatterie ist wartungsfrei.
Batterien gehören nicht in den Hausmüll. Sie müssen über entsprechende Sammelstellen recycelt werden.
Durch nachträglichen Einbau von elektrischem oder elektronischem Zubehör kann die Batterie zusätzlich belastet bzw. entladen werden. Lassen Sie sich über technische Möglichkeiten, z. B. den Einbau einer leistungsstärkeren Batterie, beraten.
Abstellen des Fahrzeuges über mehr als 4 Wochen kann zur Entladung der Batterie führen. Die Polklemme am Minuspol der Fahrzeugbatterie abklemmen.
An- und Abklemmen der Fahrzeugbatterie nur bei ausgeschalteter Zündung.
Schutz der elektronischen Bauelemente
Um Störungen an den elektronischen Bauteilen der elektrischen Anlage zu vermeiden, niemals bei laufendem Motor oder bei eingeschalteter Zündung die Batterie an- oder abklemmen. Motor nie bei abgeklemmter Batterie starten, z. B. beim Anlassen mit Starthilfekabeln.
Um Beschädigungen des Fahrzeuges zu vermeiden, dürfen keine Veränderungen an elektrischen Systemen vorgenommen werden, z. B. Anschluss zusätzlicher Verbraucher oder Eingriff in elektronische Steuergeräte (Chip-Tuning).
⚠ Warning
Elektronische Zündanlagen arbeiten mit sehr hoher elektrischer Spannung. Nicht berühren, Lebensgefahr.
Fahrzeug für längeren Zeitraum abstellen
Soll das Fahrzeug mehrere Monate abgestellt werden, folgende Arbeiten zur Vermeidung von Schäden durchführen lassen.
■ Fahrzeug waschen und konservieren ➔ 150.
■ Konservierung im Motorraum und am Unterboden überprüfen lassen.
■ Dichtgummis reinigen und konservieren.
■ Motorölwechsel durchführen.
■ Gefrier- und Korrosionsschutz überprüfen 165.
Kühlmittelstand überprüfen, gegebenenfalls Frostschutzmittel auffüllen 166.
■ Scheibenwaschanlage entleeren.
■ Reifendruck auf den für volle Belastung angegebenen Wert erhöhen 122, 178.
■ Fahrzeug in trockenem und gut durchlüftetem Raum abstellen. Bei Schaltgetriebe ersten Gang oder Rückwärtsgang einlegen, bei Easytronic * Wählhebel vor Ausschalten der Zündung in Mittelstellung schalten. Fahrzeug durch Unterlegen von Keilen oder dergleichen gegen Wegrollen sichern.
■ Handbremse nicht anziehen.
■ Polklemme am Minuspol der Fahrzeug-batterie abklemmen.
Fahrzeug wieder in Betrieb nehmen
Vor Inbetriebnahme des Fahrzeuges folgende Arbeiten durchführen:
■ Polklemme am Minuspol der Fahrzeug-batterie anklemmen.
■ Reifendruck prüfen ⇔ 122, ⇔ 178.
■ Scheibenwaschanlage auffüllen ➔ 168.
■ Motorölstand kontrollieren ➔ 163.
■ Kühlmittelstand kontrollieren ➔ 166.
■ Gegebenenfalls Kennzeichen montieren.
170 Technische Daten
Technische Daten
Fahrzeugdaten 170
Motordaten 172
Fahrwerte 173
Kraftstoffverbrauch, CO₂-Emission.... 174
Gewichte, Zuladung und Dachlast .... 176
Reifen.... 178
Füllmengen 180
Abmessungen 181

Die technischen Daten sind nach EG-Normen ermittelt. Änderungen vorbehalten. Angaben in den Fahrzeugpapieren haben stets Vorrang gegenüber Angaben in der Betriebsanleitung.
Das Typschild ist am rechten Federbeindom im Motorraum angebracht.

Bei einer anderen Ausführung ist das Typschild am rechten Vordertürrahmen angebracht.

Angaben auf dem Typschild:
1 Hersteller
2 Genehmigungsnummer
3 Fahrzeug-Identifizierungsnummer
4 zulässiges Gesamtgewicht
5 zulässiges Zuggesamtgewicht
6 maximal zulässige Vorderachslast
7 maximal zulässige Hinterachslast
8 Fahrzeugspezifische bzw.
länderspezifische Angaben

Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist auf dem Typschild und auf der rechten Seite im Boden des Fahrzeuges zwischen Vordertür und Sitz unter einer Abdeckung eingeprägt.
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer kann bei einer anderen Ausführung auch auf der Instrumententafel angebracht sein, siehe Bild 15982 S.

Motorkennzeichnung und Motornummer: Auf der linken Motorseite im Motorblock eingeschlagen.
172 Technische Daten
| Motordaten | |||
| Verkaufsbezeichnung | 1.4 TWINPORT | 1.8 | 1.3 CDTI |
| Motorkennzeichnung | Z 14 XEP | Z 18 XE | Z 13 DT |
| Zylinderzahl 4 4 4 | |||
| Hubvolumen [cm3] 1364 1796 1248 | |||
| Nutzleistung [kW] | 66 | 92 | 51 |
| bei min-1 | 5600 | 6000 | 4000 |
| Drehmoment [Nm] | 125 | 165 | 170 |
| bei min-1 | 4000 | 4600 | 1750 bis 2500 |
| Kraftstoffart1) | Benzin Benzin Benzin | ||
| Oktanzahl [ROZ]2) | |||
| empfohlen | 95 (S)3) | 95 (S)3) | - |
| möglich | 98 (SP)3) | 98 (SP)3) | - |
| möglich | 91 (N)3)4) | 91 (N)3)4) | - |
| Cetanzahl (CZ)2) | - | - | 5) |
| Zulässige Höchstdrehzahl,Dauerbetrieb [min-1] ca. 6200 6500 5100 bis 5300 | |||
| Ölverbrauch [l/1000 km] 0,6 0,6 0,6 | |||
1) Genormte Qualitätskraftstoffe, z. B. unverbleit DIN EN 228, Diesel DIN EN 590.
2) Genormte Qualitätskraftstoffe: N = Normal, S = Super, SP = Super Plus, D = Diesel; fett gedruckter Wert: Empfohlener Kraftstoff.
3) Klopfregelung stellt Zündung abhängig von getankter Kraftstoffsorte (Oktanzahl) automatisch ein.
4) Bei Verwendung von 91 ROZ geringe Leistungs- und Drehmomentverluste.
5) Wert kann bei Winter-Diesel-Kraftstoffen unterschritten werden.
Fahrwerte
Z 14 XEP Z 18 XE Z 13 DT
| Höchstgeschwindigkeit1) [km/h] | |||
| Sportgetriebe | 180 | 204 | 167 |
| Automatisiertes Schaltgetriebe | 178 | - | - |
174 Technische Daten
Kraftstoffverbrauch, CO₂-Emission
Für die Messung des Kraftstoffverbrauches gilt seit 1996 die Vorschrift 80/1268/EWG zuletzt geändert durch 2004/3/EG.
Die Vorschrift orientiert sich am tatsächlichen Verkehrsgeschehen: Die Stadtfahrt wird mit ca. 13 und die Überlandfahrt mit ca. 23 gewertet (städtischer und außerstädtischer Verbrauch). Dabei werden auch Kaltstart und Beschleunigungsphasen berücksichtigt.
Bestandteil der Vorschrift ist außerdem die Angabe der CO _2 -Emission.
Die Angaben sind nicht als Garantie hinsichtlich des tatsächlichen Kraftstoffverbrauches des jeweiligen Fahrzeuges aufzufassen.
Alle Werte beziehen sich auf das EU-Basismodell mit serienmäßiger Ausstattung.
Die Verbrauchsermittlung nach Richtlinie 2004/3/EG berücksichtigt das in Übereinstimmung mit dieser Vorschrift festgelegte Fahrzeugleergewicht. Zusätzliche Ausstattungen können zu geringfügig höheren als den angegebenen Verbrauchs- sowie CO _2 -Werten führen.
Kraftstoff sparen, Umwelt schützen 108.
Kraftstoffverbrauch, CO₂-Emission
Z 14 XEP Z 18 XE Z 13 DT
| Sportgetriebe/automatisiertes Schaltgetriebe Kraftstoffverbrauch | |||
| städtisch [l/100 km] | 8,1/ 8,0 | 10,4/- | 5,8/- |
| außerstädtisch [l/100 km] | 5,0/ 4,9 | 5,8/- | 3,9/- |
| insgesamt [l/100 km] | 6,1/ 6,0 | 7,5/- | 4,6/- |
| CO2[g/km] | 146/144 | 179/- | 124/- |
176 Technische Daten
Gewichte, Zuladung und Dachlast
Die Zuladung ist die Differenz zwischen dem zulässigen Gesamtgewicht (siehe Typschild 170) und dem EG-Leergewicht.
Sonderausstattungen und Zubehör erhöhen das Leergewicht und verändern folglich geringfügig die Zuladung.
Gewichtsbereiche in den Fahrzeugpapieren und auf dem Typschild beachten.
Vorder- und Hinterachslast dürfen zusammen das zulässige Gesamtgewicht nicht überschreiten. Wird z. B. die maximal zulässige Vorderachslast ausgenutzt, darf die Hinterachse nur bis zum Erreichen des zulässigen Gesamtgewichtes belastet werden.
Dachlasten sind nicht zulässig.
Fahrhinweise ↩ 106.
Leergewicht ^1)
| Tigra TwinTop Motor Sportgetriebe | Easytronic | |
| ohne Klimaanlage [kg] | Z 14 XEP 1235 1235 | |
| Z 18 XE 1265 – | ||
| Z 13 DT 1278 – | ||
| mit Klimaanlage [kg] | Z 14 XEP 1260 1260 | |
| Z 18 XE 1290 – | ||
| Z 13 DT 1303 – | ||
| mit maximaler Ausstattung [kg] | Z 14 XEP 1305 1305 | |
| Z 18 XE 1335 – | ||
| Z 13 DT 1348 – | ||
Reifen
Einschränkungen
Nicht alle auf dem Markt erhältlichen Reifen erfüllen zur Zeit die erforderlichen konstruktiven Voraussetzungen. Wir empfehlen, geeignete Reifenfabrikate bei einem Opel Partner zu erfragen.
Diese Reifen sind besonderen Prüfungen unterzogen worden, in denen ihre Zuverlässigkeit, Sicherheit und Eignung speziell für Opel Fahrzeuge festgestellt wurde. Für andere Reifen kann dies - auch wenn im Einzelfall eine behördliche oder anderweitige Genehmigung vorliegen sollte - trotz laufender Marktbeobachtung nicht beurteilt werden.
Weitere Hinweise ↩ 121.
Winterreifen \*
Reifen der Größe 185/60 R 15, 205/50 R 16 und 205/45 R 17 sind nicht als Winterreifen zulässig.
Bei Verwendung von Winterreifen und Ausstattung des Reserverades ✦ mit einem Sommerreifen: Bei Einsatz des Reserverades kann es zu geändertem Fahrverhalten kommen. Defekten Reifen schnellstens ersetzen, Rad auswuchten und am Fahrzeug montieren lassen.
Weitere Hinweise ↩ 121.
Schneeketten \*
Verwendung von Schneeketten ist nur auf den Rädern der Vorderachse zulässig. Auf dem Notrad ✱ sind Schneeketten nicht zulässig.
Wir empfehlen die Verwendung von feingliedrigen Schneeketten, die an der Lauffläche und an den Reifeninnenseiten mit Kettenschloss maximal 10 mm auftragen.
Auf Reifen der Größe 185/60 R 15, 205/50 R 16 und 205/45 R 17 sind Schneeketten nicht zulässig.
Weitere Hinweise ↩ 121.
Räder
Das Anzugsdrehmoment der Radschrauben beträgt 110 Nm.
Reserverad \*
Das Reserverad ist, je nach Ausführung, als Notrad ✱ ausgelegt: Bei Einsatz des Reserverades kann es zu geändertem Fahrverhalten kommen. Defekten Reifen schnellstens ersetzen, Rad auswuchten und am Fahrzeug montieren lassen. Hinweise auf dieser Seite und auf ✱ 125, ✱ 131 beachten. Ist das Fahrzeug mit Leichtmetall-Felgen ✱ ausgestattet, kann das Reserverad eine Stahlfelge haben.
Das Reserverad kann mit einem kleineren Reifen ^1) und einer kleineren Felge als die am Fahrzeug montierten Räder ausgerüstet sein.
Reifendruck (Überdruck)
Die Reifendruckangaben beziehen sich auf den kalten Reifen. Der sich bei längerer Fahrt einstellende höhere Reifendruck darf nicht reduziert werden. Die auf der nächsten Seite aufgeführten Reifendrücke gelten jeweils für Sommer- und Winterreifen.
Weitere Hinweise ↩ 121 bis ↩ 125.
Reifendruck (Überdruck)
| Reifen vorn [kPa/bar] hinten [kPa/bar] vorn [kPa/bar] hinten [kPa/bar] | ||
| Z 14 XEP, | 185/55 R 15 250/2,5 250/2,5 250/2,5 250/2,5 | |
| Z 18 XE, | 185/60 R 15, | 230/2,3 210/2,1 230/2,3 210/2,1 |
| Z 13 DT | 205/50 R 16, | |
| 205/45 R 17 | ||
Reserverad * 185/55 R 15 250/2,5
180 Technische Daten
Füllmengen
Motoröl
Motor
Z 14 XEP Z 18 XE Z 13 DT
| Länge [mm] 3921 |
| Breite ohne Außenspiegel [mm] 1684 |
| Breite mit zwei Außenspiegeln [mm] 1905 |
| Höhe [mm] 1376 |
| Radstand [mm] 2491 |
| Wendekreisdurchmesser [m] 11,00 |
Stichwortverzeichnis
A
Abblendlicht 9,86 Glühlampenwechsel 144
Abgasanlage 106
Abgase 114
Abgaskontrollleuchte 113
Ablagefächer 45, 64, 65
Abmessungen 181
ABS (Antiblockiersystem) 120
Abschleppen 129
Abschleppöse 129
Abstellen des Fahrzeuges 14
Airbag 54
Alarm 31
Alarmanlage 29
Anlassen des Motors 101
Antenne 90,150
Anzeige-Instrumente 72
Anzugsdrehmoment 136, 178
Aquaplaning 124
Armaturentafel, siehe Instrumententafel 13
Ascher 64
Auslandsfahrt 110 Scheinwerfer 89
Ausschaltverzögerung der Außenbeleuchtung 88
Außenspiegel ....31, 32, 34
Außentemperaturanzeige 75
B
Batterie 107, 168
Stromunterbrechung 25, 34, 105
Batterieentladeschutz 89
Batteriewechsel, Funkfernbedienung ...... 23
Beheizte Sitze 46
Beifahrer-Airbag 54
Beladung 176
Beleuchtung 9,86 Auslandsfahrt 89
Belüftung 92, 95
Belüftungsdüsen 93
Beschlagene Scheiben 96, 98
Betriebstemperatur 107
Bleifreier Kraftstoff ....110, 112, 172
Blinker 9,87 Glühlampenwechsel 146
Bordcomputer 17,81
Bremsassistent 121
Bremsen ABS 120
Bremsassistent 121
Bremskraftverstärker 106
Fußbremse 121
Handbremse 121
Bremssystem 119
C
Car Pass 20
CO_2 -Emission 174
D
Dachlast 176
Dampfstrahler 151
Daten 20,170
Datum 76
Die ersten 1000 km 106
Diebstahlschutz 14
Diebstahlsicherung 24
Diebstahlwarnanlage 29
Diesel-Kraftstofffilter 165
Diesel-Kraftstoffsystem .....126, 165
Display 74
Display-Modus 80
Drehzahlen 107
Drehzahlmesser 72
E
Easytronic 12, 100
Fahrprogramme 102
Kickdown 103, 104
Störung 104
Stromunterbrechung 105
Wählhebel 12, 101
Winterprogramm 103
Einfahren 106
Bremsen 166
Elektrische Anlage 138, 168
Elektrische Servolenkung .....70, 106
Abschleppen 129
Elektronische Bauelemente 168
Elektronische Fensterbetätigung ...... 32
Elektronische Wegfahrsperre 21
Elektronisches Stabilitätsprogramm .... 114
Energie sparen 108
Entfeuchtung und Enteisung
bei Klimaanlage 98
der Scheiben 96
Entlüftung, Diesel-Kraftstoffsystem ..... 126
EPS (Electric Power Steering) 70
Ersatzschlüssel 20
ESP (Electronic Stability Program) ..... 114
F
Fahrgestell-Nummer, siehe
Fahrzeug-Identifizierungsnummer .. 171
Fahrhinweise 106
Fahrwerte 173
Fahrzeug-Identifizierungsnummer ..... 171
Fahrzeuginbetriebnahme 169
Fahrzeugpflege 150
Fahrzeugstilllegung 169
Fernbedienung
Lenkrad 90
Zentralverriegelung 22
Fernlicht 9,87
Kontrollleuchte 69
Follow-me-home Lichtfunktion 88
Frostschutz 165
Fülldruck 122, 178
Füllmengen 180
Funkfernbedienung 22
Funkgerät 91
Fußbremse 119, 121
184 Stichwortverzeichnis
G
Gänge 12, 105
Gebläse 92, 94
Gefrierschutz 165, 168
Generator 69
Gepäckraum Beladung 176
Beleuchtung 89
Öffnen 2,26
Gesamtgewicht 176
Geschwindigkeit ......108, 109
Kraftstoffverbrauch 108
Geschwindigkeitsregler 116
Getriebe Schaltgetriebe .... 105
Getriebe, Easytronic 100
Fahrprogramme 102
Kickdown 103, 104
Störung 104
Stromunterbrechung 105
Wählhebel 12, 101
Winterprogramm 103
Getriebe, Schaltgetriebe 12
Gewichte 176
Glühlampen 144
Glühlampenwechsel 144
Graphic-Info-Display 74
Gurtstraffer 50
H
Halogen-Scheinwerfersystem 144
Auslandsfahrt 89
Handbremse 13, 14, 121
Handschuhfach 65
Heckscheibenwaschanlage 150
Heizbare Außenspiegel 11, 32, 34
Heizbare Heckscheibe .....11, 32, 34
Heizung 92, 95
bei Klimaanlage 92
Sitze 46
Hochdruckstrahler 151
Höheneinstellung Lenkrad .... 5
Sitze 3,45
Hupe 10
|
Info-Display 74
Infotainment System 91
Innenbeleuchtung 89
Glühlampenwechsel 149
Innenspiegel 5,32
Innenverriegelung 24
Instrumente 13, 66, 72
Instrumentenbeleuchtung 89
Glühlampenwechsel 149
Instrumententafel 13
K
Kaltstart 107
Katalysator 112, 114
Kennzeichen 169
Kennzeichenleuchte Glühlampenwechsel .... 148
Kilometerzähler 72
Kindersicherheitssystem 53
Kindersitze 53
Klimaanlage 96
Klimatisierung 92
Klopfestigkeit des Kraftstoffes Oktanzahlen 172
Kofferraum, siehe Gepäckraum 26, 47
Kontrast 80
Kontrollleuchten 8,66
Abgas 113
ABS (Antiblockiersystem) 120
Airbag 58
EPS (Electric Power Steering) 70
ESP (Electronic Stability Program) .... 114
Gurtstraffer 50
Motorelektronik 113
Wegfahrsperre 21
Kopfstützen 46, 47
Korrosionsschutz 161
Kraftstoffanzeige 73
Kraftstoffe 110, 172
Kraftstofffilter 165
Kraftstoffsystem, Diesel 126
Kraftstoffverbrauch 108, 110, 173
Kraftstoffvorrat 73
Kühlmittel 165
Kühlmittelspiegel 166
Kühlmitteltemperaturanzeige 72
Kupplung 105
L
Lackschäden 150
Lampenwechsel 144
Leerlauf 105
Lenkradblockierung ....13, 14
Lenkradeinstellung 5
Lenkradfernbedienung 90
Lenkunterstützung, siehe elektrische Servolenkung .....70, 106
Leuchtweitenregulierung 88
Lichthupe 9,87
Lichtmaschine, siehe Generator 69
Lichtschalter 9
Luftdruck 122, 178
Lufteinlass 99
Lüftung 92
M
Maßeinheiten 80
Mobiltelefon 91
Motor anlassen 13,21
Motorhaube 126
Motorkennzeichnung 172
Motorkontrollleuchte 113
Motoröl 160
Additive 160
Auffüllen 160
Viskosität 160
Motoröldruck 68
Motorölstand 70
Motorölverbrauch ....106, 172
Motorwäsche 151
Münzenhalter 65
N
Nebelscheinwerfer 87
Glühlampenwechsel 146
Nebelschlussleuchte 87
Glühlampenwechsel 147
Notrad 125, 132
Nummernschildbeleuchtung 148
。
Oktanzahlen 172
Öl 160
Additive 160
Auffüllen 160
Viskosität 160
Öldruck 68
Ölverbrauch 172
Opel Service 152
Original Opel Teile
und Zubehör 162
P
Parken 14
Parkpilot 118
Pedale 107
Pflege 150
Pollenfilter 99
Profiltiefe 123
186 Stichwortverzeichnis
R
Radio 90
Radwechsel 133
Reifendruck 122, 178
Reifenpanne 133, 137
Reifenpannenspray 137
Reifenumrüstung 121
Reifenzustand 123
Reinluftfilter 99
Relais 138
Reserverad 131, 133
Reserveschlüssel 20
Rückfahrscheinwerfer 87
Glühlampenwechsel 147
Rückleuchte 86
Glühlampenwechsel 147
S
Schalldämpfer, siehe Abgasanlage 114
Schaltgetriebe 12, 105
Scheiben Entfeuchtung und Enteisung ..... 96, 98
Scheibenwaschanlage .....11, 85, 168 Gefrierschutz ..... 168 Vorratsbehälter ..... 168
Scheibenwischer 10, 85, 167
Scheinwerfer 9 Auslandsfahrt 89
Einschaltkontrolle 84
Glühlampenwechsel 144
Nebelscheinwerfer 87
Rückfahrscheinwerfer 87
Tagesfahrlicht 86
Scheinwerferschalter 9,86
Schlösser 151
Schlüssel 2, 20 Abziehen 14
Anlassen 13
ausklappen 20
Türverriegelung 22, 23
Zündschloss 13
Schlussleuchten 86
Glühlampenwechsel 147
Schneeketten 125, 178
Schubbetrieb 107
Seiten-Airbag 56
Selbstdiagnose 51, 58, 120
Selbsthilfe 126
Funkferndedienung 22
Info-Display 76
Zentralverriegelung 25
Servicearbeiten 161
Serviceintervalle 152
Erschwerte Einsatzbedingungen ..... 159
Hauptinspektion 152
Zusätzliche Arbeiten 159
Servolenkung, siehe elektrische Servolenkung ..... 70, 106
Sicherheitsgurte 49, 52, 151
Sicherheitszubehör 53, 130
Sicherung gegen unbefugte Benutzung .... 13, 14, 21
Sicherungen 138, 139
Signalanlage 10
Sitzbelegungserkennung 58
Sitze 3,44
beheizt 46
Sitzeinstellung 44
Sitzposition 45
Sonnenblenden 65
Spiegel 5,31,32
Spracheinstellung 79
Standlicht 9
Starthilfekabel 127
Stilllegung 169
Störung 34
Elektronische Fensterbetätigung ..... 34
Stromunterbrechung 83
Easytronic 105
Elektronisches Stabilitätsprogramm 115
Systemeinstellungen 78
T
Tachometer 72
Tagesfahrlicht 86
Tageskilometerzähler 72
Tanken 111
Kraftstoffanzeige 73
Tankdeckel 111
Tankstelle
Fahrzeugdaten 170, 171
Füllmengen 180
Kraftstoffe 110, 172
Motorhaube öffnen 126
Motorölstand 163
Reifendruck 109, 178
Scheibenwaschanlage ....168
Technische Daten 170
Teile 162
Telefon, siehe
Mobiltelefon 91
Temperaturregelung 94
Tempomat, siehe
Geschwindigkeitsregler 116
Thermometer für Kühlmittel 72
Triple-Info-Display 74
Türschlösser 20, 151
Türverriegelung 2, 22, 23
TwinTop 17, 18, 34
Typschild 170, 171
U
Uhrzeit 76
Umgebungsausleuchtung 88
Umluftsystem 97
Umweltschutz 150
Unverbleiter Kraftstoff ....110, 172
v
Verbandskissen 130
Vor dem Abfahren 12
Vorglühen 69
Vorratsbehälter, Scheibenwaschanlage 168
W
Wagenheber 133, 135
Wagenpflege 150
Wagenschlüssel, siehe
Schlüssel 20
Wählhebel 101
Warnblinker 10, 88
Warndreieck 130
Warntöne 84
Wartung
Bremsen 166
Bremsflüssigkeit 166
Gefrierschutz 165
Katalysator 114
Klimaanlage 99
Kraftstoffverbrauch 109
Motoröl 163
Reifen 123
Reifendruck 122, 178
Wegfahrsperre 21
Werkzeug 133
Winterbetrieb
Anfahrhilfe 103
Batterie 107
Heizung 92
Kraftstoffe für Diesel-Motoren ..... 110
Kraftstoffverbrauch 109
Kühlmittel, Gefrierschutz 165
Scheibenentfeuchtung
und -enteisung 96, 98
Scheibenwaschanlage,
Gefrierschutz 168
Schlösser 151
Schneeketten 125, 178
Winterprogramm 103
Winterreifen 124, 178
Wirtschaftliches Fahren 108
Z
Zeitkorrektur 79
Zentralverriegelung 22, 23
Zigarettenanzünder 63
Zubehör 53,62,130
Zubehörsteckdose 63
Zulässiges Gesamtgewicht 176
Zündanlage 162, 168
Zündschloss 21
Zweitschlüssel 20
Opel. Frisches Denken für bessere Autos.

OPEL
Die in dieser Publikation enthaltenen Angaben entsprechen dem unten angegebenen Stand. Änderungen der Technik, Ausstattung und Form der Fahrzeuge gegenüber den Angaben in dieser Publikation sowie Änderungen dieser Publikation selbst bleiben der Adam Opel GmbH vorbehalten.
Stand: August 2008, ADAM OPEL GmbH, Rüsselsheim.
Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.
KTA-2616/6-D 13 202 991 Art.-Nr. 09 927 646 08/2008