Zafira (2004) - Automobil OPEL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Automobil |
| Marke | Opel |
| Modell | Zafira (2004) |
| Karosserieform | Hochdachkombi (Minivan) |
| Sitzplätze | 7 |
| Türen | 5 |
| Motor (Beispiel) | 1.8 Liter Benzin, 85 kW (115 PS) |
| Getriebe | Schaltgetriebe (5-Gang) oder Automatik (4-Gang) |
| Antrieb | Vorderradantrieb |
| Kraftstoff | Superbenzin oder Diesel |
| Tankinhalt | ca. 58 Liter |
| Leergewicht | ca. 1.420 kg |
| Gesamtgewicht | ca. 2.050 kg |
| Länge | 4.467 mm |
| Breite | 1.742 mm |
| Höhe | 1.685 mm |
| Radstand | 2.694 mm |
| Reifengröße (Beispiel) | 195/65 R15 |
| Sicherheit | ABS, Frontairbags, Seitenairbags, ESP (je nach Ausstattung) |
| Wartungsintervall Ölwechsel | alle 15.000 km |
| Zahnriemenwechsel | alle 90.000 km |
| Kraftstoffverbrauch (kombiniert) | ca. 7–10 L/100 km |
| Anzahl Seiten der Betriebsanleitung | 241 |
Häufig gestellte Fragen - Zafira (2004) OPEL
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BEDIENUNGSANLEITUNG Zafira (2004) OPEL


Entwickelt nach den neuesten Erkenntnissen der Automobilforschung, bietet er Spitzen-Technologie und außergewöhnlichen Komfort. Ihr Zafira ist die intelligente Verbindung von zukunftsweisender Technik, überzeugender Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit.
Es liegt nun an Ihnen, Ihren Zafira sicher zu fahren und seine einwandfreie Funktion zu erhalten. Die Betriebsanleitung gibt Ihnen dazu alle nötigen Informationen.
Informieren Sie Ihre Fahrzeuginsassen über mögliche Unfall- und Verletzungsgefahren durch falsche Bedienung.
Die Betriebsanleitung gehört zum Fahrzeug: Griffbereit im Handschuhfach.
Nutzen Sie die Betriebsanleitung:
■ Sie erhalten einen ersten Überblick im Kapitel „Kurz und bündig“,
■Sie orientieren sich im Stichwortverzeichnis,
■Sie lernen die technischen Feinheiten kennen,
■Sie steigern die Freude an Ihrem Zafira,
■Sie beherrschen Ihr Fahrzeug souverän.
Die Gestaltung der Betriebsanleitung sorgt für leichte Lesbarkeit und gute Übersicht.
Dabei bedeutet:
▶Bitte weiterlesen.
* Mit dem Stern gekennzeichnete Ausstattungen sind nicht in allen Fahrzeugen enthalten (Modellvarianten, Motorangebot, Ländervarianten, Sonderausstattungen, Original-Opel-Teile und Zubehör).
Insbesondere gelb unterlegte Texte weisen auf mögliche Unfall- und Verletzungsgefahren hin. Nichtbeachtung der Beschreibungen kann zu Verletzungen oder Lebensgefahr führen. Informieren Sie Ihre Fahrzeuginsassen entsprechend.
Gelbe Pfeile in den Abbildungen dienen als Hinweis oder zeigen eine durchzuführende Handlung. Schwarze Pfeile in den Abbildungen zeigen die Reaktion oder eine zweite durchzuführende Handlung.


Gute Fahrt wünscht Ihnen
Ihr Opel Team








Sicherheitssysteme 84
Beleuchtung 106
Fenster, Schiebedach,
Hebedach 110
Klimatisierung 115
Automatikgetriebe 130
Fahrhinweise 136
Kraftstoff sparen,
Umwelt schützen 138
Kraftstoffverbrauch,
Kraftstoffe, Tanken 140
Katalysator, Abgase 142
Fahrsysteme 146
Bremsen 150
Räder, Reifen 154
Dachgepäckträger,
Anhängerbetrieb 158
Selbsthilfe 166
Opel Service 196
Wartung, Inspektionssystem 198
Fahrzeugpflege 210
Technische Daten 216
Stichwortverzeichnis 232
1



Schlüsselnummern, Codenummern
Schlüsselnummer von Schlüssel entfernen. Die Schlüsselnummer ist in den Fahrzeugpapieren und im Car Pass ✦ angegeben, Leichtmetallräder ✦, Anhängerzugvorrichtung ✦: Kennzeichnungen der Sicherungsschlüssel notieren.
Elektronische Wegfahrsperre, Radio * Codenummem sind im Car Pass bzw. Radio Pass * angegeben.
Car Pass und Radio Pass nicht im Fahrzeug aufbewahren.
▶ Weitere Hinweise, siehe Seiten 56, 57, Fahrzeuginbetriebnahme, siehe Seite 208.

Fahrzeug entriegeln:
Taste ≧ drücken oder Schlüssel im Schloss der Fahrertür drehen, Türgriff ziehen
▶ Türschlösser, Kindersicherung, siehe Seite 56, elektronische Wegfahrsperre, siehe Seite 57, Funkfernbedienung, siehe Seite 58, Zentralverriegelung, siehe Seite 58, Diebstahlsicherung *, siehe Seite 60, Diebstahlwarnanlage *, siehe Seite 65.




Gepäckraum entriegeln: Schlüssel bis zum Anschlag rechts herumdrehen
Zur Sicherung gegen Aussperren kann der Schlüssel dann nicht abgezogen werden.
Stellung des Schlitzes im Schloss:
- waagerecht Gepäckraum wird gemeinsam mit der Zentralverriegelung ent- und verriegelt, - senkrecht Gepäckraum ist immer verriegelt.
▶ Funkfernbedienung *, siehe Seite 58, Zentralverriegelung *, siehe Seite 58, Diebstahlwarnanlage *, siehe Seite 65.

Vordere Sitze einstellen: Griff ziehen, Sitz verschieben,
Griff loslassen Sitze niemals während der Fahrt verstellen. Sie könnten sich bei gezogenem Griff un- kontrolliert verschieben.
▶ Sitzposition, siehe Seite 69, Sitze in der zweiten und dritten Sitz- reihe *, siehe Seite 23.

Lehnen der vorderen Sitze einstellen: Handrad drehen
Rückenlehne der Sitzposition onpassen.
Zum Einstellen Lehne entlasten.
▶ Sitzposition, siehe Seite 69, Sitze in der zweiten und dritten Sitz- reihe *, siehe Seite 23.








Lendenwirbelstütze * an den vorderen Sitzen einstellen: Handrad drehen
Lendenwirbelstütze dem persönlichen Empfinden anpassen.
Zum Einstellen Lehne entlasten.
▶ Sitzposition, siehe Seite 69.

Sitzhöhe * der vorderen Sitze einstellen: Hebel an der
Außenseite der Sitze betätigen
Pumpbewegung des Hebels nach oben: Sitz höher nach unten: Sitz tiefer
▶ Sitzposition, siehe Seite 69.

der vorderen Sitze einstellen: Hebel an der
Vorderseite der Sitze ziehen, Neigung einstellen, Hebel loslassen,
Sitz spürbar einrasten lassen
Neigungseinstellung durch Verlagerung des Körpergewichts.
▶ Sitzposition, siehe Seite 69.

4







Innenspiegel einstellen: Spiegelgehäuse schwenken
Hebel an der Unterseite des Spiegelgehäuses schwenken: Blendung bei Nacht wird reduziert.
▶Automatisch abblendender Innenspiegel, siehe Seite 104.

Außenspiegel elektrisch einstellen: Vierwegeschalter in der Fahrertür Wippschalter nach links oder rechts: Vierwegeschalter wirkt auf entsprechenden Spiegel.
▶ Weitere Hinweise, asphärisch gewölbter Außenspiegel *, siehe Seite 104, heizbare Außenspiegel, heizbare Heck- scheibe *, siehe Seite 117.

Sicherheitsgurt anlegen: Ruckfrei aus dem Aufroller ziehen, über die Schulter führen und in das Gurtschloss einklicken
Der Gurt darf in seinem gesamten Verlauf nicht verdreht sein. Der Beckengurt muss eng am Körper anliegen. Die Sitzlehne der vorderen Sitze darf nicht zu weit nach hinten geneigt sein (empfohlener Neigungswinkel ca. 25°).
Zum Ablegen rote Taste am Gurtschloss drücken.
▶ Sicherheitsgurte, siehe Seite 84, Airbag-Systeme *, siehe Seite 91, Sitzposition, siehe Seite 69.

6






Lenkradblockierung lösen: Zur Entlastung der Sperre Lenkrad etwas bewegen, Schlüssel in Stellung I drehen
Stellungen:
● = Zündung aus
I - Lenkung frei, Zündung aus
II = Zündung ein,
bei Diesel-Motor: Vorglühen
III - Anlassen
▶ Anlassen, siehe Seite 19.
elektronische Weqfahrsperre, siehe
Seite 57.
Schlüssel abziehen und Lenkrad
blockieren, siehe Seite 20.

Lenkradeinstellung *:
Hebel nach unten schwenken, Höhe und Abstand einstellen, Hebel nach oben schwenken, einrasten
Lenkrad nur bei stehendem Fahrzeug und gelöster Lenkradblockierung einstellen.
▶ Airbag-Systeme *, siehe Seite 91.





•






1 Instrumentenbeleuchtung .... 107 Nebelschlussleuchte .... 106 Nebelscheinwerfer ✦ .... 106 Leuchtweitenregulierung ✦ .... 107
2 Stand-, Abblendlicht .....13, 106
3 Seilliche Belüftungsdüsen .....118 4 Hupe ..... 15
5 Blinker, Lichthupe, Abblend- und Fernlicht .... 13 Geschwindigkeitsregler * .... 148
6 Instrumente 30, 35
7 Scheibenwischer und -wascher sowie Scheinwerferwaschanlage * und Heckscheibenwaschanlage * ..... 16 Check-Control, Bordcomputer * ... 40
8 Display * für Uhrzeit, Datum, Außentemperatur *, Radio *, Infotainment-System *, Check-Control * Bordcomputer * .... 38
9 Radio , Infotainment-System 54
Seite
10 Linke Sitzheizung * 117 Gebläse für Fondpassagiere * 123 Warnblinker 14 Kühlung für Fondpassagiere * 122 Rechte Sitzheizung * 117
11 Mittlere Belüftungsdüsen ..... 118
12 Beifahrer-Airbag * 91
13 Handschuhfach 82
14 Klimatisierung .... 115 Klimatisierungsautomatik * .... 124
15 Zubehörsteckdose bzw. Zigarettenanzünder 79
16 Umluftsystem .... 117 Klimaanlage * .... 118 Heizbare Heckscheibe .... 16, 117, 126
17 Ascher 80
Seite
18 Gaspedal 136, 137
19 Zündschloss mit Lenkradsperre, verdeckt ..... 7
20 Fernbedienung ✱ für Radio bzw. Infotainment-System ✱ .... 28
21 Bremspedal 136, 150
22 Lenkradeinstellung * 7
23 Kupplungspedal* 137
24 Entriegelungsgriff der Motorhaube 68
25 Sicherungskosten 182
9








D Automatische
Leuchtweitenregulierung ^* ,
Störung,
siehe Seiten 30, 107.
Airbag-Systeme *, Gurtstraffer, siehe Seiten 86, 9
Sicherheitsgurt
siehe Seite 30.
(1) Bremssystem, Kupplungssystem, siehe Seiten 31, 150
Elektronisch gesteuerte Motorkühlung *, siehe Seite 31.
Vorglühanlage *, siehe Seite 31.
<1> Motorelektronik,
Automatikgetriebe ^ ,
Wegfahrsperre ^ ,
Störung,
siehe Seiten 31, 57, 144.
Generator, siehe Seite 32.
Abgas *, siehe Seiten 32, 144.
Öldruck,
siehe Seite 32.
D Nebelscheinwerfer *, siehe Seiten 33, 106.
ED Fernlicht,
siehe Seiten 13, 33.
Nebelschlussleuchte,
siehe Seiten 33, 106.
Blinker,
siehe Seilen 14, 33.
Automatikgetriebe *, Sportprogramm, siehe Seite 131.
Traction Control System (TC) *, Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) *, siehe Seiten 146, 147.
(ABS) Antiblockiersystem, siehe Seite 152.
Kraftstoffvorrat,
siehe Seiten 34, 37.
Anhängerblinker *, siehe Seite 34.
Sitzbelegungserkennung *, siehe Seiten 97, 98.

10





siehe Seiten 13, 106,
O Licht aus,
DE Standlicht,
D Abblend- bzw. Fernlicht.

Innenbeleuchtung,
siehe Seite 108.

Nebelscheinwerfer *.
siehe Seite 106.

Nebelschlussleuchte
siehe Seite 106.

nstrumentenbeleuchtung,
siehe Seite 107.

Leuchtweitenregulierung.
siehe Seite 107.
EDFernlicht,
siehe Seite 106.

Blinker,
siehe Seite . 106

Warnblinker.
siehe Seite 14.
Klimatisierung
% Luftmenge,
siehe Seiten 116, 123.
Luftverteilung,
siehe Seiten 116, 127,

zur Windschutzscheibe und den
vorderen Seitenscheiben,

zur Windschutzscheibe, den
vorderen Seitenscheiben und
zum Fußraum,

zum Fußraum,

zum Kopfraum über regelbare

Belüftungsdüsen und zum Fußraum,

zum Kopfraum über regelbare
Belüftungsdüsen.

Heizbare Heckscheibe,
siehe Seiten 117, 126.

Umluftbetrieb,
siehe Seiten 117, 128.

Klimaanlage *,
siehe Seite 121.
AUTO Automatikbetrieb *,
siehe Seite 125.

Betrieb ohne Kühlung *,
siehe Seite 127.

Kühlung für Fondpassagiere *,
siehe Seite 122.

Beheizte Vordersitze *
siehe Seite 117.
11




Vorderes Schiebedach *, öffnen bzw. senken, siehe Seite 113.
Vorderes Schiebedach *, schließen bzw. heben, siehe Seite 113.
Hinteres Hebedach *, heben, siehe Seite 114.
- Hinteres Hebedach *, senken, siehe Seite 114.
Scheibenwischer Hebelstellungen, siehe Seite 15,
O aus, -- Intervallschaltung, — langsam, = schnell.
Datum, Uhrzeit, Radio \*,
Infotainment-System * Info-Display *, siehe Seite 44,
Einschalttaste für Datum und Uhrzeit,
Stelltaste für Datum und Uhrzeit.
Lenkrodfernbedienung *, siehe Seite 28.
Beschreibung nach beiliegender Bedienungsanleitung.
Geschwindigkeitsregler * Tasten im Blinkerhebel, siehe Seite 148.
I Einschalten, Speichern, Beschleunigen,
R Wiederaufnehmen der gespeicherten Geschwindigkeit, Verzögern,
○ Ausschalten.
Verschiedenes
= Zentralverriegelung, verriegeln, siehe Seite 58.
≥ Zentralverriegelung, entriegeln, siehe Seite 58.
Hupe, siehe Seite 15.
Winterprogramm, Automatikgetriebe ^* , siehe Seite 132.
Verbandskissen *, Verbandskasten *, siehe Seite 170.
⚠ Warndreieck *, siehe Seite 171.












D = Abblend- oder Fernlicht
ziehen = Innenbeleuchtung
drücken= Nebelscheinwerfer*
0‡ drücken - Nebelschlussleuchte
▶ Weitere Hinweise, siehe Seite 106,
Scheinwerfer-Einschaltkontrolle
siehe Seite 20,
Leuchtweitenregulierung *, siehe
Seite 107,
Tagesfahrlicht *, siehe Seite 106.

Umschalten zwischen
Abblend- und Fernlicht:
Fernlicht = Hebel nach vorn
Abblendlicht = Hebel zum Lenkrad
Bei eingeschaltetem Fernlicht leuchtet die
blque Kontrolleuchte ID.

Lichthupe betätigen:
Hebel zum Lenkrad
13


Blinker einschalten: Hebel in Raststellung rechts = nach oben links = nach unten
Beim Zurückdrehen des Lenkrades springt der Hebel automatisch zurück – außer bei geringem Lenkradeinschlag.
Bei Fahrbahnwechsel Hebel nur bis zum spürbaren Widerstand drücken. Nach dem Loslassen springt er zurück.

Geschwindigkeitsregler * betätigen: Tasten am Hebel drücken Einschalten: Taste I antippen.
Ausschalten: Taste O antippen.
Wiederaufnehmen der gespeicherten Geschwindigkeit: Taste R antippen.
▶ Geschwindigkeitsregler, siehe Seite 148.

Warnblinker:
ein = △ drücken
aus = △ nochmals drücken
Zum sicheren Auffinden des Schalters ist das rote Feld bei eingeschalteter Zündung beleuchtet. Bei Betätigung blinkt die Kontrollleuchte im Intervall der eingeschalteten Blinker.






Hupe betätigen:
drücken
▶ Fernbedienung für Radio * bzw. Infotainment-System, siehe Seite 28.

Scheibenwischer:
Hebel nach oben
O = aus
--- = Intervallschaltung
— = langsam
== = schnell

Scheibenwaschanlage und
Scheinwerferwaschanlage *
betätigen:
Hebel zum Lenkrad
Die Wischer werden für einige Wischbewegungen eingeschaltet.
Die Scheinwerferwaschanlage ist bei eingeschaltetem Licht betriebsbereit.
▶ Weitere Hinweise, siehe Seiten 206, 210.




15




Heckscheibenwischer und Heckscheibenwaschanlage * betätigen:
Wischer ein = Hebel nach vorn Wischer aus = Hebel zum Lenkrad Waschen = Hebel ganz nach vorn gedrückt halt Der Heckscheibenwischer wischt im Inter- durchschaft.
Beim Waschen wird der Wischer für einige Wischbewegungen eingeschaltet.
▶ Weitere Hinweise, siehe Seiten 206, 210.

Heizbare Heckscheibe, heizbare Außenspiegel: ein = ☐ drücken
aus = ☐ nochmals drücken Beheizung nur bei laufendem Moto
Beheizung von Heckscheibe und Außen- spiegeln wird nach ca. 15 Minuten automa- tisch ausgeschaltet.
▶ Weitere Hinweise, siehe Seite 117.

Beschlagene oder vereiste Scheiben trocknen: Drehschalter für Temperatur und Luftmenge nach rechts, Luftverteilung auf 📌, Klimaanlage*: Taste ☉ zusätzlich drücken
Mittlere Belüftungsdüsen schließen: Senkrechte Rändelräder ganz nach unten drehen. Seitliche Belüftungsdüsen auf Seitenscheiben richten.
▶ Heizung, Lüftung, Klimaanlage *, siehe Seite 121, Klimatisierungsautomatik *, siehe Seite 124.
Kühlung für Fondpassagiere *, siehe Seite 122.






Automatikbetrieb der Klimatisierungsautomatik * einstellen:
Taste AUTO drücken, Temperatur mit Drehknopf vorwählen
Alle Belüftungsdüsen öffnen.
▶ Klimatisierungsautomatik *, siehe Seite 124.

Info-Display:
Darstellung der Informationen
-Uhrzeit.
-Außentemperatur,
- Radio ✦ bzw. Datum,
- Navigation *,
- Telefon *,
- Check - Control *,
-Bordcomputer*.
▶ Info-Display, siehe Seite 38.

Rückwärtsgang: Bei stehendem Fahrzeug 3 Sekunden nach Auskuppeln Ring hochziehen, Gang einlegen.
Lässt sich der Gang nicht einlegen, in Leerlaufstellung kurz ein- und auskuppeln, noch einmal schalten.
17









Automatikgetriebe *:
P = Parkstellung
R = Rückwärtsgang
N = Neutralstellung (Leerlauf)
D = automatische Gangwahl,
3 = 1. bis 3. Gang
2 = 1. und 2. Gang
1 = 1. Gang
S = sportliches Fahrprogramm
Anlassen nur in P oder N, zum Verlassen von P Zündung einschalten, Fußbremse betätigen und Knopf am Wahlhebel drücken.
Zum Einlegen von P, R, 3 oder 1 Knopf am Wählhebel drücken.
P: nur bei stehendem Fahrzeug, vorher Handbremse anziehen
R: nur bei stehendem Fahrzeug
▶ Automatikgetriebe, siehe Seite 130.

Abgase enthalten hochgiftiges, geruch- und farbloses Kohlenmonoxid.
Deshalb niemals Abgase einatmen und niemals Motor in geschlossenen Räumen laufen lassen.
Vermeiden Sie auch, mit offenem Gepäckraum zu fahren, da Abgase in den Fahrzeuginnenraum eintreten könnten.
Vor dem Abfahren prüfen:
■ Reifendruck und Reifenzustand,
■ Motorölstand und Flüssigkeitsstände im Motorraum,
■ alle Scheiben, Spiegel, Außenbeleuchtung und Kennzeichen funktionsfähig und frei von Schmutz, Schnee und Eis,
■ keine Gegenstände auf der Instrumententafel, im Ausdehnungsbereich der Airbags und der Gepäckraumabdeckung * ablegen,
■ richtige Einstellung von Sitzen, Sicherheitsgurten und Spiegeln,
■ Bremskontrolle.
▶ Reifendruck und Reifenzustand, siehe Seiten 155, 224
▶ Motorölstand und Flüssigkeitsstände im Motorraum, siehe Seiten 200 bis 204

18




Anlassen, Otto-Motor: Schaltgetriebe in Leerlauf und Kupplung getreten halten, Fußbremse betätigen, Automatikgetriebe* in P oder N, kein Gas geben, Schlüssel bis III drehen
Die zunächst erhöhte Motordrehzahl geht mit steigender Motortemperatur automatisch zurück.
Vor Wiederholung des Anlassens Schlüssel im Zündschloss auf ● zurückdrehen, Schlüssel abziehen und erneut in Zündschloss stecken, Anlassen wiederholen.
▶ Elektronische Wegfahrspere, siehe Seite 57, weitere Hinweise, siehe Seiten 136, 137.

Anlassen, Diesel-Motor: Schaltgetriebe in Leerlauf und Kupplung getreten halten, Fußbremse betätigen, Automatikgetriebe * in P oder N, kein Gas geben, Schlüssel bis II drehen; wenn Kontrollleuchte 00 erlischt ^1) Schlüssel bis III drehen
Vor Wiederholung des Anlassens Schlüssel im Zündschloss auf ● zurückdrehen, Schlüssel abziehen und erneut in Zündschloss stecken, Anlassen wiederholen.
▶ Elektronische Wegfahrsperre, siehe Seite 57, weitere Hinweise, siehe Seiten 136, 137, 166.
^11 Vorglühsystem schaltet sich nur bei tiefen Außentemperaturen ein.

Handbremse lösen: Hebel etwas anheben, Entriegelungsknopf drücken, Hebel ganz senken.
Und nun „Gute Fahrt!“
Fahren Sie vorsichtig, wirtschaftlich und umweltschonend. Unterlassen Sie während der Fahrt alles, was Sie vom Fahren ablenken könnte.







■ bei nicht angelegtem Sicherheitsgurt *.
Beim Abstellen des Fahrzeuges und Öffnen
der Fahrertür:
■ bei Zündschlüssel im Zündschloss,
■ bei eingeschaltetem Stand- bzw. Abblendlicht.




Abstellen des Fahrzeuges: Handbremse fest anziehen, Motor aus,
Schlüssel abziehen, Lenkrad blockieren, Fahrzeug verriegeln
Zum Verriegeln Taste = drücken oder Schlüssel im Schloss nach hinten drehen. Zum Aktivieren von Diebstahlsicherung * und Diebstahlwarnanlage * Taste = zweimal drücken oder Schlüssel zweimal nach hinten drehen.
▶ Weitere Hinweise, siehe Seiten 57, 136, Funk-Fernbedienung *, siehe Seite 58, Zentralverriegelung *, siehe Seite 60, Diebstahlwarnanlage *, siehe Seite 65, Fahrzeugstilllegung, siehe Seite 208.
Hinweise zum Abstellen:
■ Handbremse immer fest anziehen, im Gefälle oder an einer Steigung so fest wie möglich.
■ Bei Schaltgetriebe ersten Gang oder Rückwärtsgang einlegen, bei Automatikgetriebe ✦ Wählhebel in P.
■ Fenster, Schiebedach * und Hebedach * schließen.
■ Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe
* lässt sich der Schlüssel nur in Wählhebelstellung P abziehen.
■ Lenkrad drehen, bis Sperre spürbar einrastet (Diebstahlschutz).
■ Motorkühlgebläse können auch nach Abstellen des Motors laufen.
■ Fahrzeug nicht auf leicht entflammbaren Untergrund abstellen, da sich der Untergrund durch die hohen Temperaturen der Abgasanlage entzünden könnte.







Servicearbeiten, Wartung
Wir empfehlen, alle Arbeiten von Ihrem Opel Partner durchführen zu lassen. Er betreut Ihr Fahrzeug zuverlässig und bietet eine einwandfreie Durchführung aller Arbeiten nach Werksangaben.
▶ Opel Service, siehe Seite 196, Service-Intervallanzeige, siehe Seite 36.
Original Opel Teile und Zubehör
Wir empfehlen Ihnen die Verwendung von „Original Opel Teilen und Zubehör“ und von ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp freigegebenen Umbauteilen. Diese Teile sind besonderen Prüfungen unterzogen worden, in denen ihre Zuverlässigkeit, Sicherheit und Eignung speziell für Opel Fahrzeuge festgestellt wurde. Für andere Erzeugnisse können wir dies – auch wenn im Einzelfall eine behördliche oder anderweitige Genehmigung vorliegen sollte – trotz laufender Marktbeobachtung nicht beurteilen und auch nicht dafür einstehen.
„Original Opel Teile und Zubehör“ und freigegebene Umbauteile erhalten Sie natürlich bei Ihrem Opel Partner. Dort wird man Sie – auch über zulässige technische Änderungen – umfassend beraten und eine Montage fachgerecht durchführen.
Zu Ihrer Sicherheit
In den einzelnen Kapiteln empfohlene Kontrollen regelmäßig durchführen.
Fahrzeug entsprechend Service-Intervallanzeige und Serviceheft warten lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Störungen unverzüglich beseitigen lassen! Werkstatt aufsuchen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden. Notfalls Fahrt unterbrechen.
▶ Wartung, siehe Seiten 198 bis 208.




21





Sitze in der zweiten Sitzreihe
Beim Vorklappen oder Aufrichten der Sitzlehnen in der zweiten Sitzreihe Hände aus dem Scharmierbereich fernhalten, Verletzungsgefahr.
Einstellung der Sitzlehnen in senkrechter Position ist zur Beförderung von Personen nicht erlaubt.

Sitzreihe verschieben
Entriegelungshebel rechts oder links an der Sitzbank nach vorn drücken und Sitzreihe nach vorn oder hinten verschieben. Hebel loslassen und Sitzreihe spürbar einrasten lassen.

Sitzlehnen der äußeren Sitze einstellen
Entriegelungshebel außen an Sitzlehne nach unten drücken, die Neigung der Lehne lässt sich in zwei Positionen verstellen.
Griff loslassen und Lehne einrasten.
Die Sitzlehne rastet in mehreren Positionen ein. In senkrechter Position dürfen keine Personen auf dem Sitz befördert werden.
Zum leichteren Ein- und Aussteigen hinten lassen sich die äußeren Sitzlehnen ganz vorklappen. Entriegelungshebel nach unten drücken und Sitzlehne vorklappen.
Zum Aufrichten oder Verändern der Lehnenposition Entriegelungshebel nach unten drücken und Sitzlehne in gewünschter Position einrasten.




23




Armlehne in der umgeklappten mittleren Sitzlehne
Mittlere Kopfstütze ganz nach unten schieben.
Oberen Griff an Rückseite der mittleren Sitzlehne ziehen, Lehne auf Sitzfläche klappen und einrasten.
▶ Kopfstütze nach unten schieben, siehe Seite70.

Hinteren Griff der umgeklappten Sitzlehne drücken und Armlehne ausklappen.
Zum Aufrichten der Sitzlehne Armlehne zurückklappen. Vorderen Griff an Sitzlehne ziehen, Lehne aufrichten und einrasten.
Die Sitzlehne rastet in zwei Positionen ein. In senkrechter Position dürfen keine Personen auf dem Sitz befördert werden.

Sitze in der dritten Sitzreihe
Beim Aufrichten oder Einklappen der Sitze in der dritten Sitzreihe Hände aus dem Scharnierbereich fernhalten, Verletzungsgefahr.
Sitze aus Fahrzeugboden aufrichten Gepäckraumabdeckung ausbauen.
Sitzfläche der zweiten Sitzreihe hochstellen. Sitzbank nach vom verschieben, bis die Markierung an der Sitzbank mit der neben der Sitzbank übereinstimmt, dazu Hebel rechts oder links an der Sitzbank nach vom drücken.
▶ Gepäckraumabdeckung, siehe Seite 75, Sitzfläche der zweiten Sitzreihe hochstellen, siehe Seite 74.






Die Sicherheitsgurte müssen, wie im Bild gezeigt, durch Halter geführt und Schlosszungen in Halter eingesteckt sein.

Vom Gepäckraum aus Sitz mit einer Hand am Griff hochziehen, nach hinten schwenken und bis zum hörbaren Einrasten au- richten. Dabei mit der anderen Hand die Lehne oben abstützen, siehe Bild 15305 T.

Deckel im Boden zwischen den Sitzen aufklappen und Gurtschlösser nach oben schwenken.
▶ siehe Seite 26, Bild 14477 T Schlosszunge und Gurt aus Halter nehmen.
Zum Anschnallen darf der Gurt nicht durch den Halter geführt sein.
Sitzbank in der zweiten Sitzreihe in gewünschte Position verschieben und einrasten, dazu Hebel rechts oder links an der Sitzbank nach vorn drücken.
▶ siehe Seite 23, Bild 15299 T




25




Sitze in Fahrzeugboden einklappen
Vor Einklappen der Sitze Sitzbank in der zweiten Sitzreihe nach vom verschieben, bis die Markierung an der Sitzbank mit der neben der Sitzbank übereinstimmt, dazu Hebel rechts oder links an der Sitzbank nach vorn drücken.
▶ Siehe Seite 25, Bild 15303 T.
Kopfstützen der Sitze in der dritten Sitzreihe ganz nach unten schieben – dazu Rastfedern durch Drücken entriegeln.
▶ Siehe Seite 70.
Sicherheitsgurt, wie im Bild gezeigt, durch Halter führen und Schlosszunge in Holter einstecken.

Vom Gepäckraum aus Taste oben an der Sitzlehne drücken, Lehne nach vorn schwenken. Sitz hinten an Griff anheben und Lehne weiter vorschwenken, bis der Sitz im Fahrzeugboden versenkt ist.
Sitz während des gesamten Schwenkvorganges am Griff halten.

Gurtschlösser in die Mulde im Boden drücken und Deckel zuklappen.
Sitzbank in der zweiten Sitzreihe in gewünschte Position verschieben und einrasten, dazu Hebel rechts oder links an der Sitzbank nach vorn drücken.
▶ Siehe Seite 25, Bild 15303 T.
Gepäckraumabdeckung einbauen.
▶ Siehe Seite 75.



26




Bedienung des Multi-Info-Displays *
Mit Tasten am Wischerhebel
S Aufruf/Zurückstellen/Bestätigen
R Zurückstellen/Bestätigen

Bedienung des Graphic-Info-
Displays ✝ oder Color-Info-Displays ✝ Mit Multifunktionsknopf
Drücken Bestätigen/Auswählen
Drehen Bewegen im Menü
▶ Weitere Hinweise, siehe Seite 40.

Bordcomputer *
Der Bordcomputer informiert über Fahrdaten, die er kontinuierlich aufnimmt und elektronisch auswertet.
Funktionen:
■ Momentanverbrauch,
■ Durchschnittsverbrauch,
■ Absolutverbrauch,
■ Durchschnittsgeschwindigkeit,
■ Wegstrecke,
■ Reichweite,
■ Stoppuhr * (nur Multi-Info-Display).
▶ Weitere Hinweise, siehe Seite 48.
27









Check-Control überwacht einige Flüssigkeitsstände, Bremsbelagstärke der vorderen Scheibenbremsen sowie wichtige Lampen der Außenbeleuchtung, einschließlich der Kabel und Sicherungen. Im Anhängerbetrieb wird auch die Beleuchtung des Anhängers überwacht.
▶ Weitere Hinweise, siehe Seite 46.

Fernbedienung \* für Radio bzw.
Infotainment-System
Funktionen des Radios, des Radio-Telefons bzw. des Infotainment-Systems können mit den Tasten am Lenkrad bedient werden.
▶ Weitere Hinweise in der entsprechenden Bedienungsanleitung.

Aktive Kopfstützen \*
Bei einem Heckaufprall klappen die aktiven Kopfstützen automatisch etwas nach vorn. Der Kopf wird dadurch von der Kopfstütze besser abgestützt und die Gefahr von Überdehnungen im Halswirbelbereich vermindert.
Aktive Kopfstützen sind am Schriftzug ACTIVE an den Führungshülsen der Kopfstütze erkennbar.

28




Das Opel Full Size Airbag-System besteht aus mehreren einzelnen Systemen.
Front-Airbag-System
Das Front-Airbag-System löst bei schweren Frontalunfällen aus und bildet Sicherheitspolster für Fahrer und Beifahrer. Die Vorwärtsbewegung der vorn sitzenden Insassen wird gedämpft und dadurch die Verletzungsgefahr von Oberkörper und Kopf erheblich vermindert.

Seiten-Airbag-System \*
Das Seiten-Airbag-System löst bei Seitenkollisionen aus und bildet im Bereich der jeweiligen Vordertür ein Sicherheitspolster für Fahrer bzw. Beifahrer. Bei einem Seitenaufprall wird so die Verletzungsgefahr des Oberkörpers erheblich vermindert.
Kopf-Airbag-System \*
Das Kopf-Airbag-System löst bei Seitenkollisionen aus und bildet im Kopfbereich der jeweiligen Fahrzeugseite ein Sicherheitspolster. Bei einem Seitenaufprall wird so die Verletzungsgefahr des Kopfes erheblich vermindert.
▶ Weitere Hinweise, siehe Seite 91.

Beim Rückwärtsfahren schaltet sich der Parkpilot automatisch ein.
Nähert sich das Fahrzeug rückwärts einem Hindernis, ertönt im Fahrzeuginnenraum ein Intervallton. Das Intervall wird mit kleiner werdendem Abstand kürzer. Ist der Abstand kleiner als 30 cm, ertönt ein Dauerton.
▶ Weitere Hinweise, siehe Seite 149.

29









Die hier beschriebenen Kontrollleuchten sind nicht in allen Fahrzeugen enthalten. Die Beschreibung gilt für alle Instrumentenausführungen.
D
Automatische Leuchtweitenregulierung \*
Leuchten: Störung im System. Umgehend Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
▶ Automatische Leuchtweitenregulierung, siehe Seite 107
[Figure]
Airbag-Systeme \*, Gurtstraffer
▶ siehe Seiten 86, 91.
4
Sicherheitsgurt \*
Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschalteter Zündung (mit Warnton) bis der Sicherheitsgurt des Fahrers angelegt wird.
▶ Sicherheitsgurt anlegen, siehe Seite 84.


30




Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschalteter Zündung, wenn Handbremse angezogen oder, wenn Flüssigkeitsstand für Brems- und Kupplungssystem zu niedrig ist.
▶ Weitere Hinweise, siehe Seite 204.
Leuchten, wenn die Handbremse gelöst ist: Anhalten, Fahrt sofort abbrechen. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
\*
Elektronisch gesteuerte Motorkühlung * Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschalteter Zündung. Erlischt kurz, nachdem der Motor läuft.
Leuchten bei laufendem Motor Störung im Motorkühlkreislauf oder im Kühlkreislauf der Klimaanlage. Elektronik schaltet auf Notlaufprogramm. Weiterfahrt möglich. Kühlmittelspiegel prüfen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
▶ Kühlmittelspiegel, siehe Seite 203
70
Vorgühen \* bei Diesel-Motor
Kontrollleuchte leuchtet während des Vorglühens.
Vorglühsystem schaltet sich nur bei tiefen Außentemperaturen ein.
[NO TEXT]
Motorelektronik, Getriebeelektronik \*, Wegfahrsperre
Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschalteter Zündung für einige Sekunden.
Leuchten bei laufendem Motor Störung im System der Motorelektronik bzw. der Getriebeelektronik. Elektronik schaltet auf Notlaufprogramm, der Kraftstoffverbrauch kann erhöht und die Fahrbarkeit des Fahrzeuges kann beeinträchtigt sein. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
▶ Kontrollleuchte für
Mororelektronik, siehe Seite 144.
Blinken bei eingeschalteter Zündung Störung im System der elektronischen Wegfahrsperre, der Motor kann nicht angelassen werden,
▶ Wegfahrsperre, siehe Seite 57.








Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschalteter Zündung. Erlischt kurz nachdem der Motor läuft.
Leuchten bei laufendem Motor Anhalten, Motor abstellen. Batterie wird nicht geladen. Bei Diesel-Motoren kann die Motorkühlung unterbrochen sein. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.

Abgas\*
Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschalteter Zündung. Erlischt kurz nachdem der Motor läuft.
Leuchten bei laufendem Motor Störung im System der Abgasreinigungsanlage. Die zulässigen Abgaswerte können überschritten werden. Umgehend Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Blinken bei laufendem Motor Störung, die zur Schädigung des Katalysators führen kann. Umgehend Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
▶ Katalysator, siehe Seite 144

Öldruck
Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschalteter Zündung. Erlischt kurz nachdem der Motor läuft. Kann im Leerlauf bei heißem Motor kurz aufleuchten, muss bei höherer Drehzahl erlöschen.
Leuchten bei laufendem Motor Motorschmierung kann unterbrochen sein. Das kann zur Beschädigung des Motors bzw. zum Blockieren der Antriebsräder führen:
- Kupplung treten.
- Getriebe in Leerlauf schalten, bei Automatikgetriebe * Wählhebel auf N stellen.
- Möglichst schnell, ohne Behinderung anderer Fahrzeuge, aus dem fließenden Verkehr fahren.
- Zündung ausschalten (Stellung I).
Bei ausgeschaltetem Motor sind beim Bremsen und Lenken bedeutend höhere Kräfte erforderlich.
Schlüssel erst nach Stillstand des Fahrzeuges abziehen, die Lenkradblockierung könnte sonst unerwartet einrasten.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.







Leuchten: Kraftstoffvorrat geht zur Neige, Kraftstoffanzeige im Reservebereich.
Blinken: Kraftstoffvorrat aufgebroucht, sofort tanken.
▶ Tanken, siehe Seite 141.
Tank niemals leer fahren!
Otto-Motor: Unregelmäßige Kraftstoffversorgung kann zu Überhitzung des Katalysators führen.
▶ Katalysator, siehe Seite 142.
Diesel-Motor: Das Kraftstoffsystem nach Leerfahren entlüften.
▶ Diesel-Kraftstoffsystem, siehe Seite 166.

Anhängerblinker\*
Kontrollleuchte blinkt bei Anhängerbetrieb im Intervall der Blinker, Blinkt nicht bei Ausfall einer Blinkleuchte am Anhänger oder Zugfahrzeug.

Sitzbelegungserkennung \*,
▶ Siehe Seiten 97, 98.
34








Tageskilometerzähler
Nullstellung durch Drücken des Stellknopfes bei eingeschalteter Zündung und aktivierter Tageskilometeranzeige.
Fahrzeuge mit Uhranzeige im Kilometerzähler
Zur Nullstellung Stellknopf bei eingeschalteter Zündung und aktivierter Tageskilometeranzeige ca. 2 Sekunden gedrückt halten.
Zum Umschalten zwischen Tageskilometeranzeige und Uhranzeige * Stellknopf kurz drücken.
▶ Siehe Seite 36.
Drehzahlmesser ^1)
Anzeige der Motordrehzahl.
Warnfeld: Zulässige Höchstdrehzahl überschritten, Gefahr für den Motor.
Tachometer ^1
Anzeige der Fahrgeschwindigkeit.
Kilometerzähler
Anzeige der gefahrenen Kilometer. Bei ausgeschalteter Zündung wird der Kilometerstand nach kurzem Druck auf den Stellknopf ca. 15 Sekunden lang angezeigt.
^1) Die Instrumente Ihres Fahrzeuges können von den abgebildeten Instrumenten abweichen.
35







Uhranzeige im Kilometerzähler \*
Zum Umschalten zwischen Tageskilometeranzeige und Uhranzeige Stellknopf kurz drücken.
▶ Instrumentenbeleuchtung, siehe Seite 107
Uhrzeit einstellen
Bei Anzeige der Uhrzeit, Stellknopf im Instrument:
Ca. 2 Sekunden drücken,
Stunden blinken,
kurz drücken,
Stunden einstellen,
ca. 2 Sekunden drücken,
Minuten blinken,
kurz drücken,
Minuten einstellen,
ca. 2 Sekunden drücken,
Uhr startet.

Service-Intervallanzeige
Wenn InSP in der Anzeige des Tageskilometerzählers nach Einschalten der Zündung erscheint, innerhalb einer Woche oder 500 km die nächstfälligen Servicearbeiten durchführen lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Standzeiten, bei denen die Fahrzeugbatterie abgeklemmt ist, bleiben von der Service-Intervallanzeige unberücksichtigt.
Deshalb haben die im Serviceheft angegebenen Wartungsintervalle Vorrang und sind einzuhalten.
▶ Wartung, siehe Seite 198.






Kühlmitteltemperaturanzeige ^1)
Zeiger im
linken Bereich - Motor-Betriebstem-
peratur noch nicht
erreicht
Zeiger im
mittleren Bereich = normale
Betriebstemperatur
Zeiger im
roten Bereich = Temperatur zu
hoch:
Anhalten.
Motor abstellen.
Gefahr für Motor.
Kühlmittelstand
sofort überprüfen.
▶ Kühlmittelstand, siehe Seite 203.
^1) Die Instrumente Ihres Fahrzeuges können von den abgebildeten Instrumenten abweichen.
Die Kühlmitteltemperatur wird aus physikalischen Gründen nur bei ausreichendem Kühlmittelstand angezeigt.
Während des Betriebs herrscht Überdruck im System. Deshalb kann die Temperatur kurzzeitig über 100 °C steigen.

Kraftstoffanzeige ^1)
Zeiger im
roten Bereich
bzw. leuchtet = Reservebereich.
Zeiger im
roten Bereich
bzw. blinkt = Tanken.
Tank nie leerfahren!
▶ Tanken, siehe Seite 141.
Diesel-Motoren: Das Kraftstoffsystem muss nach Leerfahren entlüftet werden.
▶ Diesel-Kraftstoffsystem, siehe Seite 166.
Wegen des im Tank vorhandenen Kraftstoffrestes kann die Nachfüllmenge geringer sein als der angegebene Nenninhalt des Kraftstofftanks.
37





Triple-Info-Display \*
Anzeige von Uhrzeit, Außentemperatur und Datum bzw. Radio, wenn dieses eingescaltet ist.
Uhrzeit, Datum und Außentemperatur können bei ausgeschalteter Zündung durch kurzen Druck auf einen der beiden Knöpfe über dem Display 15 Sekunden lang angezeigt werden.
![Waschwass. Stand HR 3 12:27 [HP] CHECK 9552 T](/content/2026/05/1030643/images/2e9c16dfb5f4d041f295bf91205fa565bc087772a8fdda53a8309008becae0e4.jpg)
Multi-Info-Display \*
Anzeige von Uhrzeit, Außentemperatur, Check-Control, Bordcomputer und Radio* bzw. Datum, wenn dieses eingeschaltet ist.
Uhrzeit, Datum und Außentemperatur können bei ausgeschalteter Zündung durch kurzen Druck auf einen der beiden Knöpfe über dem Display oder der Tasten am Wischerhebel 15 Sekunden lang angezeigt werden.

Multi-Info-Display für Radio-Telefon * Anzeige von Uhrzeit, Außentemperatur, Telefon-Informationen, Check-Control, Bordcomputer und Radio * bzw. Datum, wenn dieses eingeschaltet ist.
Das Display leuchtet bei eingeschalteter Zündung. Die Uhrzeit wird ständig angezeigt, das Datum wird bei ausgeschaltetem Radio angezeigt.
Uhrzeit, Datum und Außentemperatur können bei ausgeschalteter Zündung durch kurzen Druck auf einen der beiden Knöpfe über dem Display oder der Tasten am Wischerhebel * 15 Sekunden lang angezeigt werden.




Anzeige von Uhrzeit, Außentemperatur, Check-Control, Bordcomputer und Datum bzw. Infotainment-System.
Bei eingeschalteter Zündung werden Uhrzeit und Aussentemperatur angezeigt, das Datum wird bei ausgeschaltetem Infotainment-System angezeigt.
Beim Graphic-Info-Display werden die Informationen einfarbig dargestellt. Das Color-Info-Display stellt die Informationen farbig dar.

Die angezeigten Informationen hängen von der Ausstattung des Fahrzeuges und von den Einstellungen des Bordcomputers * und des Infotainment-Systems ab.
Stromunterbrechung
Nach Stromunterbrechung oder zu geringer Batteriespannung müssen die elektronische Sperre des Radios *, sowie Datum und Uhrzeit neu eingestellt werden.
Elektronische Sperre aufheben, siehe Radio-Bedienungsanleitung.
▶ Datum und Uhrzeit einstellen, siehe Seite 44.
Bei Emplang eines RDS-Senders ^1) , der ein Zeitsignal sendet, stellen sich Datum und Uhrzeit automatisch ✱ ein.
▶ Siehe Seite 45.
Fehler-Anzeige
Anzeige --.-°C, F oder Safe im Display deutet auf einen Fehler hin. Ursache beseitigen lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
^1) RDS = Radio Data System.
39








Bedienung des Multi-Info-Displays \*, des Graphic-Info-Displays \* bzw. Color-Info-Displays \*
Die Funktionen werden mit den Tasten am Wischerhebel oder bei Fahrzeugen mit Infotainment-System * mit dem Multifunktionsknopf abgerufen.
Werden Warnmeldungen der Check-Control angezeigt, ist das Display für andere Anzeigen gesperrt. Fehler mit Tasten S oder R am Wischerhebel * oder durch Drücken des Multifunktionsknopfes * bestätigen. Liegen mehrere Fehleranzeigen vor, nacheinander bestätigen.
Die Funktionen des Bordcomputers werden über Menüs auf dem Display und mit den Tasten am Wischerhebel * oder über das Infotainment-System * bedient.

Bedienung mit Tasten am Wischerhebel Die einzelnen Funktionen werden mit der Taste S angewählt. Durch Drücken der Taste R werden bestimmte Funktionen zurückgestellt bzw. bestätigt.

Bedienung mit Multifunktionsknopf Die einzelnen Menüpunkte werden durch Drehen angewählt und durch Drücken be- stätigt. Zum Aufruf des Bordcomputers BC-Taste am Infotainment-System drücken.

40






Systemeinstellungen des Graphic-Info-Displays \* oder Color-Info-Displays \*
Die Bilder zeigen die Ausführung mit Color-Info-Display.
Im Bordcomputer-Menü EinstellungenEinstellungen den Menüpunkt Systemeinstellungen auswählen.
Das Menü Systemeinstellungen wird dargestellt.

Sprache einstellen
Die Sprache der Textanzeigen einiger Funktionen kann ausgewählt werden. Im Menü Systemeinstellungen den Menüpunkt Bedienführung auswählen.
Die Liste mit den möglichen Sprachen wird dargestellt.
![19.5°C U2-AS WDR 2 TP 16:30 [2711] Aurick Deutsch English Español Nederlands Francais Navigation activ TMC 48 12837 J](/content/2026/05/1030643/images/62b0f1a9113684b9fef7feace7a0abf0ec506d502c3f2be08913e4feb25bfb8a.jpg)
Gewünschte Sprache aus der Liste auswählen.
Die Auswahl wird durch ein ▶ vor dem Menüpunkt dargestellt.
41





Sinkende Temperatur wird sofort angezeigt, steigende mit Verzögerung.
Sinkt die Außentemperatur auf 3 °C ab, erscheint zur Warnung vor vereister Fahrbahn das Symbol ✉ im Triple-Info-Display, im Multi-Info-Display ✉ blinkt die Außentemperaturanzeige. Bei Ansteigen der Temperatur erlischt das Symbol ✉ im Triple-Info-Display erst ab 5 °C.

Bei Fahrzeugen mit Graphic-Info-Display * oder Color-Info-Display * erscheint zur Warnung vor vereister Fahrbahn eine Wammeldung im Display. Diese Warnmeldung durch Drücken des Multifunktionsknopfes am Infotainment-System bestätigen.
Vorsicht: Bei einer Anzeige von wenigen Grad über 0 °C kann die Fahrbahn bereits vereist sein.

43






Datum und Uhrzeit einstellen
Beim Infotainment-System * wird nach Empfang eines GPS-Satellitensignals ^1 Uhrzeit und Datum automatisch eingestellt. Stimmt die angezeigte Uhrzeit nicht mit der Ortszeit überein, kann die Zeit manuell in 30-Minuten-Schritten eingegeben oder automatisch durch Empfang eines RDS-Zeitsignals ^2 korrigiert * werden.
Bei den Radios kann Uhrzeit und Datum manuell eingestellt oder automatisch mit dem RDS-Zeitsignal korrigiert * werden.
Einige RDS-Sender strahlen kein korrektes Zeitsignal aus. Sollte daher die Uhrzeit häufiger falsch angezeigt werden, sollten Sie die automatische Zeitsynchronisation *deaktivieren und die Uhrzeit manuell ein stellen.
Die automatische Einstellung wird durch ① im Display angezeigt.

Fahrzeuge mit Triple-Info-Display bzw. Multi-Info-Display *
Manuelle Einstellung Radio aus, Ⓑ und Ⓑ über dem Display folgendermaßen drücken:
① ca. 2 Sekunden:
Tage blinken, ©: Tage einstellen
②: Monateblinke
◎: Monate einstellen,
①: Jahre blinken,
-: Jahre einstellen,
①: Stunden blinken,
◎: Stunden einstellen,
④: Minuten blinken,
◎: Minuten einstellen,
①: Uhrstartet.

Aus- und Einschalten der automatischen Einstellung *
© ca. 2 Sekunden gedrückt halten, Uhranzeige befindet sich jetzt im Einstellmodus,
© zweimal drücken (bis Jahre blinken),
- drücken und ca. 3 Sekunden gedrückt halten, bis im Display blinkt und die Anzeige „RDS TIME“ erscheint (in dieser Zeit blinken die Jahre),
- drücken, Displayanzeige: RDS TIME 0 = aus,
- drücken, Displayanzeige: RDS TIME 1 = ein,
② dreimal drücken.
1) GPS = Global Positioning System, Satellitensystem zur weltweiten Positionsbestimmung.
2) RDS = Radio Data System.
44







Fahrzeuge mit Graphic-Info-Display *, bzw. Color-Info-Display * Datum und Uhrzeit bei eingeschaltetem Infotainment-System mit Tasten Ⓞ und Ⓤ über dem Display einstellen:
drücken und ca. 3 Sekunden gedrückt halten, Menü zur Uhrzeit- und Datumseinstellung erscheint.
© Bewegen im Menü.
- Einstellungen verändern bzw. Einstellungen bestätigen. Zum Beenden der Einstellung Menüpunkt Bestätigen anwählen.

Die Einstellung von Datum und Uhrzeit kann auch mit dem Infotainment-System vorgenommen werden:
Im Bordcomputer-Menü Einstellungen den Menüpunkt Systemeinstellungen und dann den Menüpunkt Uhrzeit/Datum auswählen.
Das Menü für Uhrzeit/Datum wird darge- stellt.
Gewünschte Menüpunkte auswählen.
Gewünschte Einstellung vornehmen und bestätigen.
Menüpunkt Bestätigen anwählen.

Zeitkorrektur *
Zur Korrektur über RDS im Menü Uhrzeit/Datum den Menüpunkt Zeitkorrektur Automatik auswählen.
Das Feld hinter Zeitkorrektur Automatik ist angekreuzt.










Check-Control überwacht einige Flüssigkeitsstände, Bremsbelagstärke der vorderen Scheibenbremsen sowie wichtige Lampen der Außenbeleuchtung einschließlich der Leitungen und Sicherungen. Bei der Lampenüberwachung wird nur dann ein Fehler angezeigt, wenn der entsprechende Stromkreis eingeschaltet ist.
Nach Einschalten der Zündung werden alle Funktionen der Check-Control automatisch überprüft.
Die Anzeige
Bremslicht
Prufung
erscheint im Display. Sie erlischt, nachdem das Bremspedal einmal betätigt wurde.
Warnmeldungen erscheinen im Display. Bei Fahrzeugen mit Multi-Info-Display erscheint zusätzlich CHECK (nicht bei Fahrzeugen mit Radio-Telefon *). Liegen mehrere Warnmeldungen vor, werden sie nacheinander angezeigt.
Einige Warnmeldungen erscheinen im Display in abgekürzter Schreibweise.
Bild 9555 T zeigt die Ausführung mit Multi-Info-Display.

Warmmeldungen:
Ölstand
prüfen
Ölstand im Motor zu niedrig. Ölstandskontrolle umgehend durchführen, Öl nachfüllen.
▶ Motorölstandskontrolle, siehe Seite 200.
Kühlmittel
Stand
Kühlmittelstand im Ausgleichbehälter zu niedrig.
▶ Kühlmittelstand, siehe Seite 203.
Störungsursache umgehend beseitigen lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Bremsbelag
der vorderen Scheibenbremsen auf minimale Belagstärke abgefahren. Zum Wechsel der Bremsbeläge Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Bremslicht
Sicherung
defekt. Sicherung nur dann ersetzen, wenn die Ursache für die Störung behoben wurde.
▶ Sicherungen, siehe Seite 182.
Bremslicht
ausgefallen.
▶ Glühlampen auswechseln, siehe Seite 186.


46








Warnmeldungen (Fortsetzung):
Fahrlicht
Rücklicht
Abblendlicht oder Rücklicht ausgefallen.
▶ Glühlampen auswechseln, siehe Seite 186.
Waschwasser
Stand
Flüssigkeitsstand der Scheibenwaschanlage zu niedrig.
▶ Waschflüssigkeit nachfüllen, siehe Seite 206.
Wammeldungen wie beschrieben bestätigen. Nach Bestätigung wird die Anzeige auf dem Display gelöscht.
▶ Siehe Seite 40.
Die Warnmeldungen
Bremslicht Sicherung
und
Bremslicht
und
Fahrlicht Rücklicht
erscheinen 15 Minuten nach Bestätigung wieder.
Nach Aus- und Einschalten der Zündung erscheinen die gespeicherten Warnmeldungen nacheinander auf dem Display.
Nach Behebung der Mängel werden die Warnmeldungen automatisch gelöscht.
Stromunterbrechung
Die Check-Control überprüft nach Anklemmen der Batterie oder erfolgter Batterieladung automatisch alle Funktionen. Gespeicherte Warnmeldungen erscheinen nacheinander auf dem Display.




47





Der Bordcomputer informiert über Fahrdaten, die er kontinuierlich aufnimmt und elektronisch auswertet.
Einige Funktionen erscheinen im Display in abgekürzter Schreibweise.
Die Bilder zeigen die Ausführung mit Multi-Info-Display.
Funktionen:
■ Momentanverbrauch.
■ Durchschnittsverbrauch,
■ Absolutverbrauch.
■ Durchschnittsgeschwindigkeit.
■ Wegstrecke,
■ Reichweite.
■ Stoppuhr (nur bei Multi-Info-Display).
Anzeigen der Check-Control haben immer Vorrang.

Momentanverbrauch
Anzeige wechselt geschwindigkeitsabhängig:
Anzeige in l/h unter 13 km/h,
Anzeige in l/100 km über 13 km/h.


Der Bordcomputer
ten, die er kontinuierlich aufnimmt und elektronisch auswertet.
Einige Funktionen erscheinen im Display in abgekürzter Schreibweise.
Die Bilder zeigen die Ausführung mit Multi-Info-Display.
48






Durchschnittsverbrauch Berechnung des Durchschnittsverbrauchs. Die Messung kann jederzeit neu gestartet werden. ▶ Bedienung des Displays, siehe Seite 40.
Abs. Verbr. 191 25. 05. 1997 12:27
13387 V
Absolutverbrauch Anzeige der verbrauchten Kraftstoffmen- ge. Die Messung kann jederzeit neu gestar- tet werden. ▶ Bedienung des Displays, siehe Seite 40.
6eschw. 40km/h 25.05.1997 12:27
13388 V
Durchschnittsgeschwindigkeit Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeit. Die Messung kann jederzeit neu gestartet werden. ▶ Bedienung des Displays, siehe Seite 40. Fahrtunterbrechungen mit ausgeschalteter Zündung werden nicht mitgerechnet.

49



Anzeige der zurückgelegten Kilometer. Die Messung kann jederzeit neu gestartet werden.
▶ Bedienung des Displays, siehe Seite 40.
Reichweite 120 km 25. 05. 1997 12:27
13390 V
Reichweite über 50 km
Die Reichweite wird aus dem momentanen Tankinhalt und dem Momentanverbrauch errechnet. Die Anzeige erfolgt mit gemittelten Werten.
Nach Betanken des Fahrzeuges aktualisiert sich die Reichweite nach kurzer Zeit automatisch. Die Aktualisierung kann auch manuell vorgenommen werden.
▶ Bedienung des Displays, siehe Seite 40.
Reichweite 30km 25. 05. 1997 12:27
13447V
Reichweite unter 50 km
Wenn Tankinhalt für weniger als 50 km reicht, erscheint die Meldung „Reichweite“ im Display.







Ermittlung der Fahrzeit: Ausschalten der Zündung bewirkt Anhalten der Stoppuhr. Bei Einschalten der Zündung läuft die Stoppuhr weiter. Die Stoppuhr kann jederzeit neu gestartet werden.
▶ Bedienung des Displays, siehe Seite 40.
Aktuelle Bordcomputerinformationen zurücksetzen
Folgende Bordcomputerinformationen können zurückgesetzt werden (Neustart der Messungen):
■ Reichweite (bei stehendem Fahrzeug),
■ Absolutverbrauch,
■ Durchschnittsverbrauch,
■ Durchschnittsgeschwindigkeit,
■ Wegstrecke,
■ Stoppuhr (nur bei Multi-Info-Display).
Fahrzeuge mit Multi-Info-Display: Taste R drücken.
▶ Bedienung des Displays, siehe Seite 40.

Fahrzeuge mit Graphic-Info-Display * bzw. Color-Info-Display*: Im Menü für Bordcomputer gewünschten Menüpunkt auswählen.
Anschließend Menüpunkt Einstellungen auswählen.
Das Menü Einstellungen wird dargestellt.
51





Im Menü Einstellungen den Menüpunkt BC-Rücksetzen aktuell auswählen.
Der Wert für die gewählte Funktion wird zurückgesetzt und neu ermittelt.
Der Wert für die Reichweite kann nur bei stehendem Fahrzeug zurückgesetzt werden.
Nach dem Rücksetzen wird bei der gewählten Bordcomputerinformation „- - -“ angezeigt. Nach kurzer Zeit Anzeige der neu ermittelten Werte.
Mehrere Bordcomputerinformationen zurücksetzen
Folgende Bordcomputerinformationen können gleichzeitig zurückgesetzt werden (Neustart der Messungen):
■ Absolutverbrauch.
■ Durchschnittsverbrauch.
■ Durchschnittsgeschwindigkeit,
■ Weastrecke.
■ Stoppuhr (nur bei Multi-Info-Display).
Fahrzeuge mit Multi-Info-Display: Taste R mindestens 2 Sekunden drücken.
▶ Bedienung des Displays, siehe Seite 40.

52






Fahrzeuge mit Graphic-Info-Display * bzw. Color-Info-Display*: Im Menü Bord-computer-Einstellungen den Menüpunkt BC-Rücksetzen alles auswählen.
Die Werte werden zurückgesetzt und es erscheint „***“. Neue Werte werden nur bei laufendem Motor angezeigt. Die Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeit beginnt kurz nach Fahrtantritt.
Stromunterbrechung
Nach Stromunterbrechung oder zu geringer Batteriespannung sind die gespeicherten Werte des Bordcomputers gelöscht.








53




Bedienung des Radios nach beiliegender Radio-Bedienungsanleitung.
Die Radioanzeige wird auf dem Info-Display dargestellt.
Bei Autoradioempfang bestehen Unterschiede gegenüber dem Heimradio:
Die Rundfunkanstalten können bei allen Wellenbereichen wegen der relativ bodennahen Fahrzeugantenne nicht die gleiche Versorgungsqualität wie bei einem Heimradio mit Hochantenne garantieren.
■ Abstandsänderungen zum Sender,
■ Mehrwegeempfang durch Reflexionen,
■ Abschaffungen
können Zischen, Rauschen, Verzerrungen oder Aussetzen des Emplangs verursachen.
Der CD-Wechsler* befindet sich unter dem Beifahrersitz.
Infotainment-System \*
Bedienung nach beiliegender Bedienungsanleitung für das Infotainment-System.
DVD Videosystem \*
Bedienung nach beiliegender Bedienungsanleitung für AutoVision *,
54







Elektronische Datenerfassung an Mautanlagen
Bei Fahrzeugen mit wärmereflektierender Windschutzscheibe ^11 ✦ Chipkarte ✦ zur elektronischen Datenerfassung und Gebührenabbuchung im schwarz eingefärbten Bereich der Windschutzscheibe links oder rechts hinter dem Innenspiegel anbringen, siehe Bild. Bei Anbringung außerhalb dieses Bereiches kann es zu Funktionsstörungen bei der Datenerfassung kommen.
Mobiltelefone und Funkgeräte \*
Bei Einbau und Betrieb eines Mobiltelefons müssen die Opel Einbauanleitung und die Betriebsvorschriften des Telefonherstellers eingehalten werden, da sonst die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges erlöschen kann (EU-Direktive 95/54/EG).
Voraussetzungen für störungsfreien Betrieb:
■ Fachgerecht installierte Außenantenne, dadurch wird die maximale Reichweite ermöglicht,
■ maximale Sendeleistung von 10 W,
■ Montage des Telefons an geeigneter Stelle.
▶ Weitere Hinweise, siehe Seite 99.
Lassen Sie sich über vorgegebene Einbauorte für die Außenantenne bzw. Gerätehalter und Möglichkeiten zur Nutzung von Geräten mit einer Sendeleistung von mehr als 10 Watt beraten. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden. Er hält als Zubehör Konsolen und verschiedene Einbausätze für Sie bereit, die er vorschriftsmäßig einbaut.
Telefonieren Sie während der Fahrt nur mit einer Freisprecheinrichtung, obwohl auch dieses vom Straßenverkehr ablenken kann. Beachten Sie länderspezifische gesetzliche Bestimmungen.
Mobiltelefone und Funkgeräte können bei Betrieb im Fahrzeuginnenraum ohne Außenantenne zu Funktionsstörungen der Fahrzeugelektronik führen.
Mobiltelefone und Funkgeräte nur mit außen am Fahrzeug angebrachter Antenne betreiben.
^1) Solar Reflect.



55



Ersatz von Schlüsseln
Der Schlüssel ist Bestandteil der elektronischen Wegfahrsperre. Bei einem Opel Partner nachbestellte Ersatzschlüssel garantieren störungsfreie Funktion der elektronischen Wegfahrsperre.
Reserveschlüssel an sicherem Ort verfügbar halten.
▶ Schlösser, siehe Seite 212.
Türverriegelung, Türentriegelung Von außen
▶ Funkfernbedienung, siehe Seite 58, Zentralverriegelung, siehe Seite 58.
Von innen
Riegel drücken bzw. ziehen. Drücken des Riegels der geöffneten Fahrerfür ist zur Sicherung gegen Aussperren nicht möglich.

Benutzen Sie die Kindersicherung immer, wenn sich Kinder auf den hinteren Sitzen befinden. Nichtbeachtung kann zu Verletzungen oder Lebensgefahr führen. Fahrzeuginsassen entsprechend informieren.
Drehknopf am Hintertürschloss mit Schlüssel aus senkrechter Stellung drehen: Tür ist von innen nicht zu öffnen.






Elektronische Wegfahrsperre
Das System prüft, ob das Fahrzeug mit dem verwendeten Schlüssel gestartet werden darf. Wenn der Schlüssel als „berechtigt“ erkannt worden ist, kann gestartet werden. Die Prüfung erfolgt über einen im Schlüssel befindlichen Transponder.
Die elektronische Wegfahrsperre aktiviert sich automatisch nach Abziehen des Schlüssels aus dem Zündschloss.
▶ Funkfernbedienung, siehe Seite 58.

Kontrollleuchte für Wegfahrsperre Bei eingeschalteter Zündung leuchtet die Kontrollleuchte kurze Zeit.
Blinkt die Kontrollleuchte bei eingeschalteter Zündung, liegt eine Störung im System vor, der Motor kann nicht angelassen werden:
- Schlüssel abziehen,
- Schlüssel erneut in Zündschloss stecken,
- Anlassen wiederholen.
Blinkt die Kontrollleuchte als weiter, versuchen Sie, den Motor mit dem Reserve-schlüssel zu starten und nehmen Sie die Hilfe einer Werkstatt in Anspruch. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Leuchtet die Kontrollleuchte «» nach Anlassen des Motors, liegt eine Störung in der Motorelektronik oder im Automatikgetriebe vor.
▶ Kontrollleuchte für Motorelektronik, siehe Seiten 134, 144.
Hinweise
Die Wegfahrsperre verriegelt nicht die Türen. Fahrzeug deshalb nach Verlassen immer verriegeln und Diebstahlwarnanlage* einschalten.
▶ Diebstahlwarnanlage *, siehe Seite 65.
57



Der Car Pass enthält sicherheitsrelevante Fahrzeugdaten und sollte an einem sicheren Ort außerhalb des Fahrzeuges aufbewahrt werden.
Bei Inanspruchnahme eines Opel Partners Car Pass bereithalten.

Die Funkfernbedienung ist im Schlüssel integriert.
Bedienung von
■ Zentralverriegelung,
■ mechanischer Diebstahlsicherung *,
■ Diebstahlwarnanlage *.
Die Funkfernbedienung hat eine Reichweite von ca. 3 Metern. Die Reichweite kann sich durch äußere Einflüsse ändern. Zur Betätigung Funkfernbedienung auf das Fahrzeug richten.

Aus Komfortgründen empfehlen wir, zur Betätigung der Zentralverriegelung immer die Funkfernbedienung zu benutzen.
Funkfernbedienung sorgfältig behandeln, vor Feuchtigkeit und hohen Temperaturen schützen, unnötige Betätigungen vermeiden.
Funktionskontrolle durch Aufleuchten der Warnblinker.
Zentralverriegelung,
▶ Siehe Seite 58.
Mechanische Diebstahlsicherung *,
▶ Siehe Seite 60.
Diebstahlwarnanlage *,
▶ Siehe Seite 65.






Ist eine Betätigung der Zentralverriegelung mit der Funkfernbedienung nicht möglich, können folgende Ursachen vorliegen:
■ Reichweite der Funkfernbedienung überschritten,
■ Batteriespannung der Funkfernbedienung zu gering,
■ häufige, aufeinander folgende Betätigungen der Funkfernbedienung außerhalb der Empfangsreichweite des Fahrzeuges (z. B. Abstand zum Fahrzeug zu groß, dies führt dazu, dass die Funkfernbedienung nicht mehr erkannt wird).
■ Überlastung der Zentralverriegelung durch häufige Betätigung in kurzen Abständen, die Stromversorgung wird für kurze Zeit unterbrochen,
Überlagerung der Funkwellen durch externe Funkanlagen mit höherer Leistung. Zur Behebung der Störungsursache empfehlen wir, sich an Ihren Opel Partner zu wenden. Zentralverriegelung mit Schlüssel bedienen, siehe folgende Seiten.

Batterie der Funkfernbedienung wechseln Batterie sofort erneuern, wenn die Reichweite der Funkfernbedienung nachlässt. Kleinen Schraubendreher in Aussparung an Lasche ansetzen und diese anheben. Schlüsselteil von Funkfernbedienung abziehen.
Vorn im Schlüssel befindet sich der Transponder der Wegfahrsperre. Darauf achten, dass er nicht beschädigt oder gelöst wird.
Funkfernbedienung aufklappen. Batterie erneuern, dabei Einbaulage beachten. Funkfernbedienung zuklappen, in Schlüsselteil einschieben und hörbar einrasten.
▶ Batterietyp, siehe Seite 229.
Batteriewechsel innerhalb 3 Minuten durchführen, ansonsten muss die Funkfernbedienung neu synchronisiert werden.
Verbrauchte Batterien den Umweltschutzvorschriften entsprechend entsorgen.




59




Funkfernbedienung synchronisieren Bei Funktionsstörungen Funkfernbedienung synchronisieren:
- Zündung einschalten, System befindet sich für 30 Sekunden im Synchronisiermodus.
- Taste = oder ≥ der im Zündschloss steckenden Funkfernbedienung kurz drücken.
- Die Synchronisierung wird durch einmaliges Verriegeln und Entriegeln der Zentralverriegelung bestätigt.

Zentralverriegelung von Türen, Hecktür und Tankklappe.
Verriegeln
Taste = der Funkfernbedienung drücken - oder -
Schlüssel im Schloss der Fahrertür nach hinten drehen, in die Senkrechte zurückdrehen und abziehen. Verriegelung von innen:
Riegel an Fahrertür bei geschlossenen Türen drücken.

Sichern mit
mechanischer Diebstahlsicherung *
Alle Türen müssen geschlossen sein. Nach Zündung ein muss die Fahrtertür einmal geöffnet gewesen sein. Spätestens 10 Sekunden nach dem Verriegeln Taste = der Funkfernbedienung nochmals drücken – oder –
spätestens 10 Sekunden nach dem Verriegeln Schlüssel im Schlass der Fahrertür nochmals nach hinten drehen, in die Senkrechte zurückdrehen und abziehen.
Riegel aller Türen werden gegen Öffnen gesichert.
Nicht sichern, wenn sich Personen im Fahrzeug befinden! Entsichern von innen ist nicht möglich.

60






Taste ≥ der Funkfernbedienung drücken – oder –
Schlüssel im Schloss der Fahrertür nach vorn drehen, in die Senkrechte zurückdrehen und abziehen bzw. Entriegelung von innen: Riegel an Fahrertür ziehen.
Hinweise
■ Drücken des Riegels der geöffneten Fahrerfür ist zur Sicherung gegen Aussperren nicht möglich.
■ Bei nicht richtig geschlossener Fahrertür wird die Zentralverriegelung nach dem Verriegeln sofort wieder entriegelt.
■ Zum Verriegeln der Türen von innen (z. B. um ungewolltes Eindringen von außen zu verhindern) Riegel an der Fahrer für drücken.
■ Verriegelte Türen entriegeln sich bei Unfall ab einer bestimmten Unfallschwere selbsttätig (für Hilfe von außen) – Voraussetzung: Zündung darf nicht ausgeschaltet sein.
Fenster, Schiebedach und Hebedach schließen \*
Fenster mit elektronischer Betätigung * sowie Schiebe- und Hebedach können von außen geschlossen werden: Schlüssel im Schloss der Fahrerür in Schließposition halten, bis alle Scheiben, Schiebedach und Hebedach vollständig geschlossen sind.
Vorsicht bei der Bedienung der elektronischen Fensterbetätigung ✱ und Schiebedach sowie Hebedach ✱. Verletzungsgefahr, besonders für Kinder. Einklemmgefahr für Gegenstände.
Fahrzeuginsassen entsprechend informieren.
Fenster, Schiebedach und Hebedach nur unter Beobachtung des Schließbereiches schließen. Sicherstellen, dass nichts eingeklemmt werden kann.
Überlastung
Durch häufige Betätigung in kurzen Abständen wird die Stromversorgung der Zentralverriegelung für ca. 30 Sekunden unterbrochen.
Das System ist durch eine Sicherung im Sicherungskosten abgesichert.
▶ Sicherungen, siehe Seite 182.









Störung der Funkfernbedienung bzw. der Zentralverriegelung
A = Entsichern der Fahrertür
Schlüssel im Schloss über Druckpunkt nach vorn bis zum Anschlag drehen. Schlüssel in die Senkrechte zurückdrehen und abziehen.
B = Sichern der Fahrertür
Bei geschlossener Fahrertür Schlüssel nach hinten bis zum Anschlag drehen, Schlüssel in die Senkrechte zurückdrehen und abziehen.
Die übrigen Türen können durch Ziehen bzw. Drücken des Innenriegels geöffnet bzw. geschlossen werden (nicht möglich bei zuvor eingeschalteter Diebstahlsicherung *). Störungsursache beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.

Verriegelung bzw. Entriegelung mit Funkfembedienung oder Schlüssel im Schloss der Fahrertür gemeinsam mit der Zentralverriegelung von Türen und Tankklappe.
Zentralverriegelung, siehe Seite 58. Einschränkungen, siehe nächste Spalten. Das Schloss rastet durch Drücken des Knopfes aus.

62






Zentralverriegelung des Gepäckraumes Die Zentralverriegelung und die Diebstahl- sicherung * der Türen lässt sich mit dem Schloss der Hecktür weder verriegeln noch entriegeln.
Waagerechte Stellung des Schlitzes im Schloss
Der Gepäckraum wird durch Betätigung der Fernbedienung oder mit dem Schlüssel im Schloss der Fahrertür verriegelt bzw. entriegelt.
Wird der Schlüssel erst nach dem Entriegeln der Zentralverriegelung in die waogerechte Stellung gedreht, bleibt der Gepäckraum verriegelt.
Entriegeln, siehe Seite 64.
Senkrechte Stellung des Schlitzes im Schloss
Der Gepäckraum bleibt auch bei Entriegelung durch die Zentralverriegelung verriegelt. Diese Stellung ist zu wählen, wenn der Gepäckraum immer verriegelt sein soll. Schlüssel über den Widerstand bis zum Anschlag links herumdrehen.




63




Entriegelung des Gepäckraumes bei zentral verriegelten Türen Schlüssel aus der senkrechten oder waage-rechten Stellung über den Widerstand bis zum Anschlag rechts herumdrehen. Der Schlüssel kann in dieser Stellung nicht abgezogen werden.

Nach Schließen des Gepäckraumes und Zurückdrehen des Schlüssels in die woagerechte oder senkrechte Stellung ist der Gepäckraum wieder verriegelt.
In der waagerechten Stellung ist der Gepäckraum erst nach dem nächsten Entriegeln der Zentralverriegelung entriegelt.
Hinweise
■ Die Zentralverriegelung und die Diebstahlsicherung ✝ der Türen lassen sich mit dem Schloss des Gepäckraumes weder verriegeln noch entriegeln.
■ Zum Schließen der Hecktür befinden sich an deren Innenseite zwei Griffe.
■ Durch Anbau von Zubehör an der Heck-
tür wird deren Gewicht erhöht. Bei zu ho-
hem Gewicht wird sie deshalb nicht mehr
in geöffneter Stellung gehalten.
Nicht mit offener oder angelehnter Hecktür fahren, z. B. beim Transport sperriger Gegenstände, es könnten giftige Abgase in den Innenraum gelangen.
Außerdem ist das Kennzeichen nur bei geschlossener Hecktür gut erkennbar und vorschriftsmäßig beleuchtet.

64






Diebstahlwarnanlage \*
überwacht
■ Türen, Gepäckraum, Motorhaube,
■ Fahrzeuginnenraum,
■ Neigung des Fahrzeuges, z. B. beim Anheben,
■ Zündung.

Einschalten
Alle Türen und Schiebedach * und Hebedach * müssen geschlossen sein, spätestens 10 Sekunden nach dem Verriegeln Taste = der Funkfernbedienung nochmals drücken - oder -
spätestens 10 Sekunden nach dem Verriegeln Schlüssel im Schloss der Fahrer Tür nochmals nach hinten drehen, in die Senkrechte zurückdrehen und abziehen.

Einschalten ohne Überwachung des
Innenraums und der Fahrzeugneigung, z. B. wenn Tiere im Fahrzeug bleiben solle
- Gepäckraum und Motorhaube schließen.
- Beide Tasten zur Betätigung der vorderen Leseleuchten gleichzeitig drücken (bei ausgeschalteter Zündung), LED blinkt maximal 10 Sekunden.
- Türen schließen.
- Diebstahlwarnanlage einschalten. LED leuchtet. Nach ca. 10 Sekunden ist die Anlage – ohne Überwachung des Innenraums und der Fahrzeugneigung – eingeschaltet. LED blinkt bis zum Ausschalten der Anlage.
65










- Gepäckraum öffnen.
- Gepäckraum schließen.
- Verriegeln: Schlüssel in vorherige Position zurückdrehen. Nach ca. 10 Sekunden ist die Überwachung des Innenraums, des Gepäckraums und der Fahrzeugneigung wieder eingeschaltet.
Alarm
Während die Diebstahlwarnanlage eingeschaltet ist, kann maximal eine gesetzlich festgelegte Anzahl von Alarmen ausgelöst werden.
Alarm erfolgt
■ akustisch (Signalhorn) und ■ optisch (Wamblinkanlage).
Die Alarme sind aufgrund gesetzlicher Bestimmungen zeitlich begrenzt.
Alarm kann durch Drücken einer Taste der Fernbedienung abgebrochen werden. Durch Drücken der Taste ≥ wird gleichzeitig die Diebstahlwamanlage ausgeschaltet.
Öffnen und Schließen des Gepäckraums bei eingeschalteter Diebstahlwarnanlage
- Entriegeln: Schlüssel bis zum Anschlag rechts herumdrehen, der Gepäckraum wird entriegelt und die Überwachung des Innenraums und der Fahrzeugneigung werden ausgeschaltet.

Entriegelungsgriff auf der Fahrerseite unter der Instrumententafel ziehen. Die Motorhaube wird entriegelt und spaltbreit geöffnet. Griff in Ausgangslage drücken.

Im Kühlergrill befindet sich rechts von der Mitte – von vorn gesehen – eine Entriegelungslasche: Ziehen und Haube öffnen. Auf der Motorhaube befindlicher Schmutz oder Schnee kann beim Öffnen nach unten rutschen und den Lufteinlass behindern.
▶ Lufteinlass, siehe Seite 129.

Zum Arretieren der Haube in Öffnungsstellung die quer über dem Kühler angeordnete Stütze in den mit Kunststoff eingefassten Längsschlitz auf der Haubenunterseite einsetzen.
Stütze vor dem Schließen fest in ihre Halterung drücken. Haube ins Schloss fallen lassen.
Die Entriegelungslosche im Kühlergrill darf nicht mehr hervorstehen. Durch Zug an der Haubenvorderkante Verriegelung prüfen. Bei Nichteinrasten Vorgang wiederholen.

68





Die Mitte der Kopfstütze soll sich in Augenhöhe befinden. Ist dieses bei sehr großen Personen nicht möglich, höchste Position einstellen, bei sehr kleinen Personen tiefste Position.
Nichtbeachtung kann zu Verletzungen oder Lebensgefahr führen. Fahrzeuginssassen vor Antritt der Fahrt entsprechend informieren.
▶ Einstellung, siehe nächste Spalte und Seite 5.

Vordere Sitze und äußere Sitze der zweiten Sitzreihe
Kopfstütze ausbauen: Beide Rostfedern durch Drücken entriegeln, Kopfstütze herausziehen.
▶ Einstellung, siehe Seite 5.
Gepäckraumvergrößerung: Äußere Kopfstützen der zweiten Sitzreihe ganz nach unten schieben.
▶ Kopfstützen nach unten schieben, siehe Seite 70.

Mittlerer Sitz der zweiten Sitzreihe und Sitze der dritten Sitzreihe
Vor Klappen der Sitze, oder zur Sichtverbesserung bei nicht besetzten Sitzplätzen Kopfstützen ganz nach unten schieben, dazu Rastfedern durch Drücken entriegeln.
▶ Sitze vorklappen, siehe Seite 23
Bei besetztem Sitzplatz Kopfstütze nach oben ziehen.






Armlehne \* am Fahrersitz
Hochgestellte Armlehne gegen Widerstand noch vorn ziehen.
Durch Anheben kann die Armlehne in verschiedenen Positionen eingestellt werden. In der Armlehne befindet sich ein Ablagefach.
▶ Ablagefach, siehe Seite 82.

Armlehne in der umgeklappten mittleren Sitzlehne
Mittlere Kopfstütze ganz nach unten schieben.
▶ Siehe Seite 70.
Oberen Griff an Rückseite der mittleren Sitzlehne ziehen, Lehne auf Sitzfläche klappen und einrasten.
▶ Siehe Seite 73.
Hinteren Griff der umgeklappten Sitzlehne drücken und Armlehne ausklappen.
Armlehne wird durch Magnete in geöffneter Position gehalten, aus diesem Grund keine empfindlichen Gegenstände wie z. B. Kreditkarten auf der Armlehne ablegen.
Zum Aufrichten der Sitzlehne Armlehne zurückklappen. Vorderen Griff an Sitzlehne ziehen, Lehne aufrichten und einrasten.
Gepäckraumvergrößerung
Den größtmöglichen Gepäckraum erhalten Sie, wenn Sie die Gepäckraumabdeckung ausbauen, und die Sitze der zweiten und dritten Sitzreihe sowie die Beifahrersitzlehne ✦ klappen, siehe nachfolgende Beschreibung.
▶ Gepäckraumabdeckung, siehe Seite 75
Beim Klappen der Sitze bzw. Sitzreihen Hände aus dem Scharnierbereich fernhalten, Verletzungsgefahr.
Sitzlehnen der zweiten Sitzreihe in senkrechter Position sind nur zur Gepäckraumvergrößerung zugelassen, Personen dürfen in dieser Position nicht auf den Sitzen befördert werden.
71











Sitze der dritten Sitzreihe in
Fahrzeugboden einklappen
Vor Einklappen der Sitze Sitzbank in der zweiten Sitzreihe nach vorn verschieben, bis die Markierung an der Sitzbank mit der neben der Sitzbank übereinstimmt, dazu Hebel rechts oder links an der Sitzbank nach vorn drücken.
▶ Siehe Seite 74, Bild 15308 T.
Kopfstützen der Sitze in der dritten Sitzreihe ganz nach unten schieben – dazu Rastfedern durch Drücken entriegeln.
▶ Siehe Seite 70.
Sicherheitsgurt, wie im Bild gezeigt, durch Holter führen und Schlosszunge in Holter einstecken.

Vom Gepäckraum aus Taste oben an der Sitzlehne drücken, Lehne nach vorn schwenken. Sitz hinten an Griff anheben und Lehne weiter vorschwenken, bis der Sitz im Fahrzeugboden versenkt ist.
Sitz während des gesamten Schwenkvorganges am Griff halten.

Je nach Bedarf beide Sitze einklappen.
72





Gurtschlösser in die Mulde im Boden drücken und Deckel zuklappen.
Sitzbank in der zweiten Sitzreihe in gewünschte Position verschieben und einrasten, dazu Hebel rechts oder links an der Sitzbank nach vorn drücken.
▶ Siehe Seite 23, Bild 15299 T,
▶ Sitze der dritten Sitzreihe aufrichten, siehe Seite 24.
▶ Gepäckraumabdeckung ausbauen, siehe Seite 75.

Äußere Sitzelehnen der zweiten Sitzreihe klappen
Kopfstützen der äußeren Sitze der zweiten Sitzreihe nach unten schieben.
Gurtschlösser in Toschen der Sitzbank legen.
Entriegelungshebel an einer oder beiden Sitzlehnen nach unten drücken, eine oder beide Lehnen senkrecht stellen und einrasten,
- oder -
Entriegelungshebel an einer oder beiden Sitzlehnen nach unten drücken, Lehnen bis zum Einrasten auf die Sitzbank klappen.
Zum Aufrichten Entriegelungshebel nach unten drücken und Sitzlehne in gewünschter Position einrasten.

Mittlere Sitzlehne der zweiten Sitzreihe klappen
Mittlere Kopfstütze ganz nach unten schieben, dazu Rastfedern durch Drücken entriegeln.
Gurtschlösser in Taschen der Sitzbank legen.
▶ Siehe Seite 90, Bild 14504 T.
Oberen Griff an Rückseite der mittleren Sitzlehne ziehen, Lehne senkrecht stellen und einrasten,
- oder -
oberen Griff an Rückseite der mittleren Sitzlehne ziehen, Lehne auf Sitzfläche klappen und einrasten.
Zum Aufrichten vorderen Griff der umgeklappten Sitzlehne ziehen, Lehne aufrichten und einrasten.








Zweite Sitzreihe klappen und nach vorne schieben
Gurtschlösser in Gurttaschen in der Sitzbank legen.
▶ Siehe Seite 90, Bild 14504 T.
Sitzfläche der zweiten Sitzreihe hochstellen, dazu Hebel 1 rechts oder links an der Sitzbank nach unten drücken und Sitzbank bis zum Einrasten nach oben schwenken. Entriegelungshebel 2 an beiden äußeren Sitzlehnen nach unten drücken, Lehnen senkrecht stellen und einrasten.
Oberen Griff an Rückseite der mittleren Sitzlehne ziehen, Lehne senkrecht stellen und einrasten.
Hebel 3 rechts oder links an der Sitzbank drücken, Sitzbank in vorderste Position schieben und einrasten.
Zum Aufrichten Hebel 3 drücken und Sitzbank in gewünschte Position schieben. Neigung der Sitzlehnen einstellen und mit Hebel 1 Sitzfläche nach unten schwenken. Alle Positionen müssen hörbar einrasten.

Beifahrersitz klappen *
Kopfstütze des Beifahrersitzes nach unten schieben bzw. ausbauen.
▶ Siehe Seite 70.
Lehne des Beifahrersitzes durch Anheben des Entriegelungshebels nach vorn klappen und einrasten.
Zum Aufrichten Entriegelungshebel anheben und Beifahrersitzlehne hörbar einrasten.
▶ Beladungshinweise, siehe Seite 78.






Vor Betätigung der Gepäckraumabdeckung müssen die hinteren Sicherheitsgurte in die seitlichen Halter eingesteckt werden, siehe Bild.
Schließen
Gepäckraumabdeckung am Griff nach hinten ziehen und in seitliche Halterungen einhängen.
Keine schweren oder scharfkantigen Gegenstände auf die Abdeckung legen.
Öffnen
Gepäckraumabdeckung aus seitlichen Halterungen nehmen. Sie rollt sich automatisch auf.

Gepäckraumabdeckung öffnen.
Knopf an rechter Seite der Gepäckraumabdeckung drücken und rechtes Endstück nach links drücken, einrasten. Abdeckung erst rechts, dann links aus den Aufnahmen nehmen.
Öffnungen in Seitenverkleidungen mit Deckeln verschließen. Die entsprechenden Seiten „rechts“ und „links“ sind auf den Deckeln mit „R“ (rechts) und „L“ (links) markiert.

Deckel aus Seitenverkleidungen ausrasten und im Handschuhfach unterbringen.
Gepäckraumabdeckung zuerst links, dann rechts in Aufnahmen einsetzen.
Knopf am rechten Endstück der Gepäckraumabdeckung drücken, Abdeckung ras-tet ein.




75




Das Sicherheitsnetz kann hinter der zweiten Sitzreihe oder, bei umgeklappten Sitzen der zweiten Sitzreihe, hinter den Vordersitzen montiert werden.
Eine Personenbeförderung hinter dem Sicherheitsnetz ist unzulässig.
Einbau
Im Dachrahmen sind je zwei Montageöffnungen: Deckel öffnen. Stange des Netzes auf einer Seite einhängen und einrasten, Stange auseinander ziehen, auf der anderen Seite einhängen und einrasten.

Gurte in Verzurrösen im Boden hinter der zweiten Sitzreihe oder hinter den Vordersitzen einhängen und spannen.

Längenversteller der Gurte hochkippen, Gurte aushängen.







Unterbringung des Sicherheitsnetzes
Ausgebautes Sicherheitsnetz zusammen- rollen und mit Klettband verzurren.
Sitzbank der zweiten Sitzreihe hochstellen. Sicherheitsnetz in Aufnahme unter der Sitzbank einschieben, Sitzbank nach unten klappen, einrasten.
▶ Siehe Seite 74

im Gepäckraum dienen zum Befestigen von Verzurrgurten *, Gepäcknetz * oder Sicherheitsnetz *.
Abdeckboden für Gepäckraum *
Bei Nichtbenutzung der dritten Sitzreihe kann – bei eingeklappten Sitzen – der Gepäckraumboden mit einer Abdeckung ✱ ausgelegt werden.




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Hinweise zur Beladung des Fahrzeuges
■ Schwere Gegenstände im Gepäckraum möglichst weit vorn an die eingerasteten Rücksitzlehnen bzw. bei umgeklappten Rücksitzlehnen an die Vordersitzlehnen anlegen. Bei stapelbaren Gegenständen schwerere nach unten legen. Frei im Gepäckraum liegende Gegenstände würden z. B. bei starkem Bremsen mit sehr hoher Energie nach vorn geschleudert.
■ Schwere Gegenstände mit Verzurrgurlen * an Verzurrösen * sichern. Durch Verrutschen schwerer Ladung bei starkem Bremsen oder Kurvenfahrt kann sich das Fahrverhalten verändern.
■ Lose Gegenstände im Gepäckraum mit Gepäcknetz ✱ gegen Verrutschen sichern.
■ Bei Transport von Gegenständen im Gepäckraum Sicherheitsnetz ✉ montieren.
■ Sind bei Transport von Gegenständen im Gepäckraum die Sitzlehnen der zweiten Sitzreihe nicht vorgeklappt, müssen diese in aufrechter Position eingerastet sein.
■ Gepäckraumabdeckung, wenn möglich, schließen, dies verhindert ein Spiegeln in der Heckscheibe.
■ Ladung nicht über die Oberkante der Lehnen der zweiten Sitzreihe bzw. bei umgeklappten Lehnen nicht über die Oberkante der Vordersitzlehnen hinausragen lassen.
■ Warndreieck * und Verbandskasten * müssen immer zugänglich sein.
■ Keine Gegenstände auf der Gepäckraumabdeckung und der Instrumentafel ablegen. Sie spiegeln sich in der Scheibe, versperren die Sicht und werden z. B. bei starkem Bremsen unkontrolliert durch das Fahrzeug geschleudert.
■ Ablage von Gegenständen im Airbag-Ausdehnungsbereich sind wegen Verletzungsgefahr bei Auslösen der Airbags zu unterlassen.
■ Die Ladung darf nicht die Bedienung von Handbremse und Schaltung sowie die Bewegungsfreiheit des Fahrers behindern.
Nicht mit geöffnetem Gepäckraum fahren, z. B. beim Transport sperriger Gegenstände, es könnten giftige Abgase in den Innenraum gelangen. Außerdem ist das Kennzeichen nur bei geschlossener Hecktür gut erkennbar und vorschriftsmäßig beleuchtet.
■ Gewichte, Zuladung und Dachlast.
Dachlast erhöht die Seitenwindempfindlichkeit des Fahrzeuges und verschlechtert das Fahrverhalten durch erhöhten Fahrzeugschwerpunkt.
▶ Sitzlehnen der zweiten Sitzreihe, siehe Seite 74.
▶ Sicherheitsnetz *, siehe Seite 76.
▶ Verzurrgurte *
an Verzurrösen *, siehe Seite 77.
▶ Fahren mit Dachlast, siehe Seiten 136, 139, 158.
▶ Gewichte, Zuladung und Dachlast, siehe seite 220.
Nichtbeachtung der Hinweise kann zu Verletzungen oder Lebensgefahr führen. Fahrzeuginsassen entsprechend informieren.











Zigarettenanzünder *
in der Mittelkonsole vorn.
Zigarettenanzünder bei eingeschalteter Zündung drücken. Schaltet sich automatisch ab, wenn die Spirale glüht. Anzünder herausziehen.

Die Steckdose in der Mittelkonsole bzw. die Zubehörsteckdose ✗ im Ablagefach rechts im Gepäckraum können zum Anschluss von elektrischem Zubehör verwendet werden. Bei Fahrzeugen mit Reifenreparaturset und eingebautem Kompressor ✗ befindet sich die Steckdose im Kompressor. Die Steckdosen sind bei eingeschalteter Zündung funktionsbereit. Bei stehendem Motor wird dabei die Batterie entladen.
Die Zubehörsteckdose im Gepäckraum schaltet sich bei ausgeschalteter Zündung zum Schutz vor Entladung der Batterie nach ca. 15 Minuten automatisch ab.
Steckdosen nicht durch ungeeignete Stecker beschädigen.
Die maximale Leistungsaufnahme des elektrischen Zubehörs darf
■ an der Steckdose in der Mittelkonsole 120 Watt, bei eingeschalteter Sitzheizung * 50 Watt, nicht überschreiten,
■ an der Zubehörsteckdose ✦ im Ablagefach 120 Watt nicht überschreiten (bei Anhängerbetrieb verringert sich die maximale Leistungsaufnahme um die Wattzahl des im Anhänger eingeschalteten Zubehörs).
Kein stromabgebendes Zubehör wie z. B.
Ladegeräte oder Batterien anschließen. Angeschlossenes elektrisches Zubehör muss bezüglich der elektromagnetischen Verträglichkeit der DIN VDE 40 839 ent- sprechen. Andernfalls können Funktions- störungen des Fahrzeuges auftreten.




79




Nur für Asche, nicht für brennbare Abfälle.
Nichtbeachtung kann zu Verletzungen oder Lebensgefahr führen. Fahrzeugin- sassen entsprechend informieren.
Ascher vorn
Abdeckung öffnet sich durch Druck.

Zum Entleeren Einsatz beidseitig fassen und nach oben herausziehen.

Zum Öffnen Deckel nach oben schwenken. Die hinteren Ascher können zum Entleeren bzw. zum Weiterreichen in die dritte Sitzreihe durch Hin- und Herbewegen am Deckel ausgerastet und nach oben herausgezogen werden.

80






Ablagefächer im Gepäckraum
Im Fahrzeugboden hinten befinden sich unter einer Klappe das Wagenwerkzeug mit Wagenheber und Abschleppöse, das Warndreieck ▲* und die Kugelstange der Anhängerzugvorrichtung *. Zum Öffnen der Klappe Teppichboden anheben. Lasche hochstellen, drehen und hochziehen.
▶ Öffnen der Klappe, siehe Seite 168, Bild 15314 T.
▶ Reserveradunterbringung *, siehe Seite 172.
Im Fach links in der Seitenverkleidung Verbandskasten Ⓤ* unterbringen.
▶ Verbandskasten, siehe Seite 170.

In der rechten Seitenverkleidung befindet sich ein Ablagefach mit einer Zubehörsteckdose *, und dem Reifenreparaturset *.
▶ Reifenreparaturset *, siehe Seite 177.
▶ Zubehörsteckdose *, siehe Seite 79.
Zum Öffnen der Klappen der Seitenverkleidungen Drehknöpfe um 90° drehen, zum Schließen Drehknöpfe bis zum Einrasten zurückdrehen.
Bei Ablage von Gegenständen in den Fächern der Seitenverkleidungen darauf achten, dass die Freigängigkeit der Sicherheitsgurte und deren Aufrollautomatik nicht beeinträchtigt wird.

Ablagefach \* unter dem Beifahrersitz
Ablagefach an Griffmulde anheben und nach vorn herausziehen. Maximale Belastung: 1 kg. Zum Schließen Ablagefach einschieben und einrasten.
81











Zum Öffnen Griff ziehen.
An der Innenseite des Deckels befindet sich ein Schreibstifthalter.

Zum Öffnen Taste drücken und Oberteil der Armlehne aufklappen.

befinden sich vorn unterhalb des Aschers und in den vorderen Türtaschen.
Weitere Getränkehalter befinden sich in der vorgeklappten mittleren Sitzlehne der zweiten Sitzreihe.
▶ Sitzlehne. siehe Seite 73.
Hinteren Griff der umgeklappten Sitzlehne drücken und Armlehne ausklappen.
Getränkehalter aufrichten und einrasten.

82








Legen Sie Ihren Sicherheitsgurt vor jeder Fahrt an – auch im Stadtverkehr und auch auf den hinteren Sitzen – er kann Ihr Leben retten!
Auch Schwangere müssen immer den Sicherheitsgurt anlegen.
▶ Sicherheitsgurt anlegen, siehe Seite 88.
Nicht angeschnallte Personen gefährden bei Unfällen alle Mitfahrer und sich selbst.
▶ Kontrollleuchte für den Sicherheitsgurt 4, siehe Seite 30.
Sicherheitsgurte sind jeweils nur für eine Person bestimmt. Sie sind für Kinder bis 12 Jahre oder unter 150 cm Größe nicht geeignet.
Für Kinder bis 12 Jahre empfehlen wir das Opel Kindersicherheitssystem.
▶ Kindersicherheitssystem, siehe Seite 102.

Dreipunkt-Sicherheitsgurte
Das Fahrzeug ist mit Dreipunkt-Sicherheitsgurten mit Aufroll- und Blockierautomatik ausgerüstet, die volle Bewegungsfreiheit gestatten, obwohl die Gurte federbelastet immer am Körper anliegen.
▶ Bezüglich der richtigen Sitzposition, siehe Seite 69.
Bei starker Beschleunigung oder starkem Abbremsen des Fahrzeuges werden die Gurte blitzschnell blockiert.




85




Das Gurtsystem der Vordersitze ist mit Gurtstraffern ausgerüstet. Die Gurtschlösser werden bei Frontal- und Heckkollisionen ab einer bestimmten Unfallschwere nach unten gezogen. Dadurch werden die Gurte gestrafft.

Ausgelöste Gurtstraffer
sind erkennbar durch Leuchten der Kontrolleuchte. Zusätzlich kann die Auslösung der Gurtstraffer durch gelbe Laschen an den Gurtschlössern angezeigt werden. Wurden die Gurtstraffer ausgelöst, müssen diese ersetzt werden. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Sind die Sicherheitsgurte unbeschädigt, bleibt deren Funktion auch bei ausgelösten Gurtstraffern erhalten.
▶ Weitere Hinweise, siehe Seite 90.

Kontrollleuchte für Gurtstroffer
Die Gurtstraffer werden zusammen mit den Airbag-Systemen elektronisch überwacht und deren Funktion durch die Kontrolleuchte in der Instrumentenafel angezeigt. Bei Einschalten der Zündung leuchtet die Kontrolleuchte ca. 4 Sekunden. Leuchtet sie nicht, oder erlischt sie nicht nach 4 Sekunden, oder leuchtet sie während der Fahrt, liegt eine Störung im System der Gurtstraffer oder in den Airbag-Systemen vor. Gurtstraffer oder Airbag-Systeme könnten bei einem Unfall nicht auslösen.
▶ Störung der Airbag-Systeme, siehe Seite 96.

86







Störungsursache umgehend beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Im System integrierte Selbstdiagnose ermöglicht schnelle Abhilfe. Bei Inanspruchnahme eines Opel Partners Car Pass bereithalten.
Wichtige Hinweise
■ Anbringen von nicht für Ihren Fahrzeugtyp freigegebenem Zubehör und Ablage von Gegenständen im Wirkungsbereich der Gurtstraffer (im Bereich der Gurtschlösser) sind wegen Verletzungsgefahr bei Auslösen der Gurtstraffer zu unterlassen.
■ Keine Änderungen an den Komponenten der Gurtstraffer vornehmen, da sonst die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges erlischt.
Unsachgemäßes Hantieren (z. B. Aus- oder Einbau) kann zum Auslösen der Gurtstraffer führen, Verletzungsgefahr.
■ Im Bereich der Mittelkonsole befindet sich die Steuerungselektronik der Gurtstraffer und der Airbag-Systeme. Zur Vermeidung von Funktionsstörungen dürfen dort keine magnetischen Gegenstände abgelegt werden.
■ Wir empfehlen, den Ausbau der Vordersitze von einem Opel Partner durchführen zu lassen.
■ Die Gurtstraffer lösen nur einmal aus. Ausgelöste Gurtstraffer ersetzen lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden
■ Bei Entsorgung des Fahrzeuges sind unbedingt die hierfür geltenden Sicherheitsvorschriften zu beachten. Deshalb Entsorgung von einem Verwertungsbetrieb vornehmen lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.











Gurt aus dem Aufroller ziehen und unverdreht über den Körper führen.
Schlosszunge in das Schloss einklicken. Die Sitzlehne der Vordersitze darf nicht zu weit nach hinten geneigt sein, weil sonst die Wirkung der Sicherheitsgurte beeinträchtigt ist; empfohlener Neigungswinkel ca. 25°. Der Beckengurt muss unverdreht und eng am Körper anliegen. Spannen Sie den Beckengurt während der Fahrt öfters durch Zug am Schultergurt.

Besonders bei Schwangeren muss der Beckengurt möglichst tief über das Becken verlaufen, um Druck auf den Unterleib zu vermeiden.
Auftragende Kleidung beeinträchtigt den straffen Sitz des Gurtes. Der Gurt darf nicht über harte oder zerbrechliche Gegenstände in den Taschen Ihrer Kleidung (z. B. Kugelschreiber, Schlüssel, Brillen) geführt werden, weil dadurch Verletzungen hervorgufen werden können. Keine Gegenstände, z. B. Handtaschen, Mobiltelefone, zwischen Gurt und Körper legen.

des oberen Umlenkpunktes der Gurte der Vordersitze und der Sitze in der zweiten Sitzreihe:
- Gurt etwas herausziehen,
- Taste nach unten drücken oder Umlenkbeschlag nach oben schieben,
- Höhe einstellen,
- hörbar einrasten lassen.
Höhenverstellung nicht während der Fahrt vornehmen.






Höhenverstellung so einstellen, dass der Gurt über die Schulter verläuft und an der Schulter anliegt. Er darf nicht über Hals oder Oberarm verlaufen.

Zum Ablegen des Gurtes rote Taste am Schloss drücken; der Gurt rollt sich selbsttätig auf.

Sicherheitsgurte in der zweiten Sitzreihe Bei Verstellung der zweiten Sitzreihe zur Gepäckraumvergrößerung Gurtschlösser, wie im Bild gezeigt, in Gurttaschen in der Sitzbank legen.
Der Sicherheitsgurt des mittleren Sitzplatzes lässt sich nur aus dem Aufroller ziehen, wenn die Neigung der Sitzlehne in der hinteren Position eingerastet ist.




89




Sicherheitsgurte in der dritten Sitzreihe Deckel im Boden zwischen den Sitzen aufklappen und Gurtschlösser nach oben schwenken.
Schlosszunge und Gurt aus Halter nehmen.
Beim Anschnallen darf der Gurt nicht durch den Halter geführt sein.

Sicherheitsgurt bei Nichtbenutzung, wie im Bild gezeigt, durch Halter führen und Schlosszunge in Halter einstecken.
Prüfung der Gurte
Alle Teile des Gurtsystems von Zeit zu Zeit auf Beschädigungen und Funktion überprüfen. Beschädigte Teile ersetzen lassen. Bei einem Unfall überdehnte Gurte und ausgelöste Gurtstroffer ersetzen lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Keine Veränderungen an den Gurten, deren Befestigungen, der Aufrollautomatik und den Gurtschlössern vornehmen.
Gurt nicht durch scharfkantige Gegenstände beschädigen oder einklemmen.

90






Das Front-Airbag-System ist an den Schriftzügen AIRBAG auf dem Lenkrad und oberhalb des Handschuhfaches erkennbar.
Das Front-Airbag-System besteht aus
■ je einem Luftsock mit Füllvorrichtung im Lenkrad und in der Instrumententafel,
■ der Steuerungselektronik mit Aufprall-sensor,
■ der Kontrollleuchte für Airbag-Systeme in der Instrumententafel,
■ der Sitzbelegungserkennung *,
■ der Kontrollleuchte für Opel Kindersicherheitssysteme le* mit Transpondern* in der Innenraumleuchte.

Das Front-Airbag-System löst aus
■ ab einer bestimmten Unfallschwere,
■ je nach Kollisionsart,
■ in dem im Bild gezeigten Wirkungsbereich,
■ unabhängig vom Seiten-Airbag-System * und Kopf-Airbag-System *.
Ausnahme:
Beifahrersitz mit einem System zur Sitzbelegungserkennung *. Das System der Sitzbelegungserkennung deaktiviert Front- und Seiten-Airbag für den Beifahrer, wenn der Beifahrersitz nicht besetzt ist oder ein Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern * auf dem Beifahrersitz montiert ist.
▶ Sitzbelegungserkennung, siehe Seite 97.
▶ Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern *, siehe Seite 102.
Beispiele für das Auslösen des Front-Airbag-Systems:
■ Aufprall auf ein nicht nachgebendes Hindernis: Die Front-Airbags lösen bei einer niedrigeren Fahrzeuggeschwindigkeit aus;
■ Aufprall auf ein nachgebendes Hindernis (z. B. ein anderes Fahrzeug): Die Front-Airbags lösen erst bei einer höheren Fahrzeuggeschwindigkeit aus.









Beim Auslösen füllen sich die Front-Airbags innerhalb von Millisekunden und bilden Sicherheitspolster für Fahrer und Beifahrer. Die Vorwärtsbewegung der vorn sitzenden Insassen wird gedämpft und dadurch die Verletzungsgefahr von Oberkörper und Kopf erheblich vermindert.
Sichteinschränkungen sind nicht zu be- fürchten, da sich die Airbags so schnell fü- len und entleeren, dass es während eines Unfalls oftmals nicht bemerkt wird.

Ein optimaler Schutz durch das Front-Airbag-System ist gegeben, wenn Sitz, Sitzlehne und Kopfstütze richtig eingestellt sind: Fahrersitz entsprechend der Körpergröße so einstellen, dass das Lenkrad in aufrechter Sitzposition mit leicht angewinkelten Armen im Bereich der oberen Lenkradspeichen gehalten wird. Beifahrersitz möglichst weit hinten und Sitzlehne aufrecht einstellen. Kopf, Körper, Hände oder Füße nicht auf die Abdeckungen der Airbag-Systeme legen.
Keine Gegenstände im Ausdehnungsbereich der Airbags ablegen.
Der Dreipunkt-Sicherheitsgurt muss korrekt angelegt sein.
▶ Sitzlehne einstellen, siehe Seiten 3, 69.
▶ Wichtige Hinweise zum Airbag, siehe Seite 99.
▶ Dreipunkt-Sicherheitsgurt anlegen, siehe Seite 88.

92






Das Front-Airbag-System löst nicht aus bei ■ ausgeschalteter Zündung
■ leichteren Frontalkollisionen,
■ Überschlägen
■ Seiten- und Heckkollisionen, also, wenn es keinen vorteilhaften Insassenschutz bieten würde.
Deshalb Sicherheitsgurte immer anlegen. Das Front-Airbog-System ist eine Ergänzung der Dreipunkt-Sicherheitsgurte. Wer den Sicherheitsgurt nicht anlegt, riskiert, bei einem Unfall viel schwerere Verletzungen zu erleiden oder gar aus dem Fahrzeug geschleudert zu werden.
Der Gurt hilft, bei einem Unfall die richtige Sitzposition einzuhalten, die notwendig ist, damit das Front-Airbag-System Sie wirkungsvoll schützt.
Zusätzlich löst das Front-Airbag-System für den Beifahrer bei Ausführung mit Sitzbelegungserkennung * nicht aus bei
■ unbesetztem Beifahrersitz,
■ vorschriftsmäßig montiertem Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern *.
▶ Sitzbelegungserkennung, siehe Seite 97.
▶ Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern *, siehe Seite 102.

Das Seiten-Airbag-System ist an Schriftzügen AIRBAG an den Außenseiten der Vordersitzlehnen erkennbar.
Das Seiten-Airbag-System besteht aus
■ je einem Luftsack mit Füllvorrichtung in den Sitzlehnen von Fahrer- und Beifahrersitz,
■ der Steuerungselektronik,
■ den seitlichen Aufprallsensoren,
■ der Kontrollleuchte für Airbag-Systeme in der Instrumententafel,
■ der Sitzbelegungserkennung *,
■ der Kontrollleuchte für Opel Kindersicherheitssysteme ^28 mit Transpondern ^* in der Innenraumleuchte.








Das Seiten-Airbag-System löst aus
■ ab einer bestimmten Unfallschwere,
■ je noch Kollisionsart,
■ in dem im Bild gezeigten Wirkungsbereich an der Fahrer- bzw. Beifahrertür,
■ unabhängig vom Front-Airbag-System.
Ausnahme:
Beifahrersitz mit einem System zur Sitzbelegungserkennung *. Das System der Sitzbelegungserkennung deaktiviert Front-
und Seiten-Airbag für den Beifahrer, wenn der Beifahrersitz nicht besetzt ist oder ein Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern * auf dem Beifahrersitz montiert ist.
▶ Sitzbelegungserkennung, siehe Seite 97.
▶ Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern *, siehe Seite 102.

Beim Auslösen füllt sich der Seiten-Airbag innerhalb von Millisekunden und bildet im Bereich der jeweiligen Vordertür ein Sicherheitspolster für Fahrer bzw. Beifahrer. Bei einem Seitenaufprall wird so die Verletzungsgefahr des Oberkörpers erheblich verminderl.
Im Ausdehnungsbereich des Airbags sowie zwischen Sitzlehnen und Karosserie dürfen sich keine Gegenstände befinden. Hände oder Arme nicht auf die Abdeckungen der Airbag-Systeme legen.
▶ Wichtige Hinweise, siehe Seite 99.
Der Dreipunkt-Sicherheitsgurt muss immer korrekt angelegt sein.
▶ Dreipunkt-Sicherheitsurt anlegen, siehe Seite 88.
Die Seiten-Airbags lösen nicht aus bei
■ ausgeschalteter Zündung,
■ Frontalkollisionen,
■ Überschlägen,
■ Heckkollisionen
■ Seitenkollisionen im Bereich außerhalb der Fahrgastzelle.







94



Außerdem löst das Seiten-Airbag-System für den Beifahrer bei Ausführung mit Sitzbelegungserkennung ✦ nicht aus bei
■ unbesetztem Beifahrersitz,
■ vorschriftsmäßig montiertem Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern *.
▶ Sitzbelegungserkennung, siehe Seite 97.
▶ Kindersicherheitssystem mit Transpondern *, siehe Seite 102.

Kopf-Airbag\*
Das Kopf-Airbag-System ist an Schriftzügen AIRBAG an den Verkleidungen der Dachsäulen erkennbar.
Das Kopf-Airbag-System besteht aus
■ je einem Luftsack mit Füllvorrichtung in den Dachrahmen auf der Fahrer- und Beifahrerseite,
■ der Steuerungselektronik,
■ den seitlichen Aufprallsensoren,
■ der Kontrollleuchte für Airbag-Systeme 🚗 in der Instrumentental.

Das Kopf-Airbag-System löst aus
■ ab einer bestimmten Unfallschwere,
■ je nach Kollisionsart,
■ in dem im Bild gezeigten Wirkungsbereich an der Fahrer- bzw. Beifahrertür,
■ gemeinsam mit dem Seiten-Airbag-System,
■ unabhängig von der Sitzbelegungserkennung,
■ unabhängig vom Front-Airbag-System.
95









Beim Auslösen füllt sich der Kopf-Airbag innerhalb von Millisekunden und bildet im Kopfbereich der jeweiligen Fahrzeugseite in der ersten und zweiten Reihe ein Sicherheitspolster. Bei einem Seitenaufprall wird die Verletzungsgefahr des Kopfes erheblich vermindert.
Im Ausdehnungsbereich des Airbags dürfen sich keine Gegenstände befinden. Hände oder Arme nicht auf die Abdeckungen der Airbag-Systeme legen.
Wichtige Hinweise, siehe Seite 99.
Der Dreipunkt-Sicherheitsgurt muss immer korrekt angelegt sein.
▶ Dreipunkt-Sicherheitsgurt anlegen, siehe Seite 88.
Die Kopf-Airbags lösen nicht aus bei
■ ausgeschalteter Zündung,
■ Frontalkollisionen,
■ Überschlägen,
■ Heckkollisionen,
■ Seitenkollisionen im Bereich außerhalb der Fahrgastzelle.

Kontrollleuchte für Airbag-Systeme ✗ Das Front-Airbag-System, das Seiten-Airbag-System ✗ und das Kopf-Airbag-System ✗ werden zusammen mit der Sitzbelegungserkennung ✗ und den Gurtstraffern elektronisch überwacht und deren Funktion durch die Kontrollleuchte ✗ in der Instrumentenafel angezeigt. Bei Einschalten der Zündung leuchtet die Kontrollleuchte ca. 4 Sekunden. Leuchtet sie nicht oder erlischt sie nicht nach 4 Sekunden oder leuchtet sie während der Fahrt, liegt eine Störung der Airbag-Systeme, der Sitzbelegungserkennung ✗ oder der Gurtstraffer vor. Die Systeme könnten bei einem Unfall nicht auslösen.
▶ Störung der Gurtstraffer, siehe Seite 86.







Störungsursache umgehend beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Im System integrierte Selbstdiagnose ermöglicht schnelle Abhilfe. Bei Inanspruchnahme eines Opel Partners Car Pass bereithalten.
Sitzbelegungserkennung \*
Das System der Sitzbelegungserkennung deaktiviert Front- und Seiten-Airbag für den Beifahrer, wenn der Beifahrersitz nicht besetzt ist oder ein Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern * auf dem Beifahrersitz montiert ist. Das Kopf-Airbag-System * bleibt aktiviert.
Die Kontrolleuchte für die Sitzbelegungserkennung ist in der Innenraumleuchte angeordnet. Leuchtet die Kontrolleuchte nach Einschalten der Zündung für ca. 4 Sekunden, ist das Fahrzeug mit der Sitzbelegungserkennung ausgestattet.
▶ Sitzbelegungserkennung, siehe Seite 97, Bild 11383 T.
Bei montiertem Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern ✉ leuchtet die Kontrolleuchte ✉ nach Einschalten der Zündung ständig, sobald das System den Sitz erkannt hat. Nur dann darf das Kindersicherheitssystem auf dem Beifahrersitz verwendet werden.

Außerdem sind Fahrzeuge mit Sitzbelegungserkennung am Aufkleber am Beifahrersitz erkennbar, siehe Bild 12106 A.
Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern * werden bei vorschriftsmäßiger Montage auf dem Beifahrersitz automatisch erkannt. Bei Verwendung dieser Kindersicherheitssysteme auf dem Beifahrersitz sind die Front- und Seiten-Airbag-Systeme für die Beifahrerseite deaktiviert. Das Kopf-Airbag-System bleibt aktiviert. Kontrollleuchte für Sitzbelegungserkennung * unbedingt beachten.
▶ Sitzbelegungserkennung *, siehe Seite 97.


Auf dem Beifahrersitz dürfen nur Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern * montiert werden; bei Verwendung von Systemen ohne Transponder besteht Lebensgefahr.
Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern * sind an einem Aufkleber erkennbar, siehe Bild 12106 A.

Kontrollleuchte 📁* für Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern *
Ein Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern * wird nach Einschalten der Zündung durch ständiges Leuchten der Kontrollleuchte in der Innenraumleuchte angezeigt, sobald die Sitzbelegungserkennung das Kindersicherheitssystem erkannt hat.
Leuchtet die Kontrollleuchte während der Fahrt nicht, sind Front- und Seiten-Airbag für den Beifahrer nicht deaktiviert, es besteht Lebensgefahr für das Kind, Kindersicherheitssystem auf dem Rücksitz montieren. Störungsursache beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Bei nicht richtig montiertem Kindersicherheitssystem oder defekten Transpondern blinkt die Kontrolleuchte. Richtige Montage des Kindersicherheitssystems überprüfen. Montage des Kindersicherheitssystems mit Transpondern *, siehe beiliegende Anleitung für das Kindersicherheitssystem.
Wenn die Kontrollleuchte bei richtig montiertem Kindersicherheitssystem blinkt, liegt eine Störung vor, es besteht Gefahr für das Kind. Kindersicherheitssystem auf dem Rücksitz montieren. Störungsursache beheben lassen. Wir empfehlen, sich an ihren Opel Partner zu wenden.
Wenn kein Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern * montiert ist, darf die Kontrolleuchte nicht leuchten oder blinken, da die Airbag-Systeme für den Beifahrer nicht auslösen würden. Störungsursache beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.





Bei vorschriftsmäßig montiertem Opel Kindersicherheitssystem mit Transpondern ✉ muss nach Einschalten der Zündung die Kontrollleuchte für Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern in der Innenraumleuchte leuchten.
Leuchtet die Kontrollleuchte während der Fahrt nicht, sind die Airbag-Systeme für den Beifahrer nicht deaktiviert, Lebensgefahr. In diesem Fall das Kindersicherheitssystem auf dem Rücksitz montieren. Störungsursache beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Wichtige Hinweise
■ Anbringen von Zubehör und Ablage von Gegenständen im Airbag-Ausdehnungsbereich sind wegen Verletzungsgefahr bei Auslösen der Airbags zu unterlassen.
■ Zwischen Airbag-Systemen und den In-sassen dürfen sich keine Gegenstände befinden, Verletzungsgefahr.
■ Haken an den Handgriffen im Dachrahmen nur zum Aufhängen von leichten Kleidungsstücken ohne Kleiderbügel benutzen. Keine Gegenstände in den Taschen der Kleidungsstücke aufbewahren, Verletzungsgefahr.
■ Im Bereich der Mittelkonsole befindet sich die Steuerungselektronik der Airbag-Systeme und der Gurtstraffer. Zur Vermeidung von Funktionsstörungen dort keine magnetischen Gegenstände ablegen.
■ Lenkrad, Instrumententafel, Vordersitz-Lehnen und Dachrahmen im Bereich der Airbags und Sitzfläche des Beifahrersitzes nicht bekleben und nicht mit anderen Materialien überziehen.
■ Lenkrad, Instrumententafel, Vordersitzlehnen, Dachrahmen und Sitzfläche des Beifahrersitzes nur mit trockenen Lappen oder mit Innenreiniger säubern. Keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden.
■ Auf den Vordersitzen nur Schonbezüge verwenden, die für Ihren Zafira mit Seiten-Airbag freigegeben sind. Bei der Montage der Schonbezüge die Airbags an den Außenseiten der Vordersitzlehnen nicht abdecken.
■ Die Airbag-Systeme lösen ab einer bestimmten Unfallschwere je nach Kollisionsart unabhängig voneinander aus. Das Seiten-Airbag-System und das Kopf-Airbag-System *lösen gemeinsam aus.
■ Jeder Airbag löst nur einmal aus. Ausgelösten Airbag umgehend ersetzen lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
■ Die Geschwindigkeiten, Bewegungsrichtungen und Verformungseigenschaften der Fahrzeuge bzw. die Eigenschaften des Hindernisses beeinflussen die Unfallschwere und das Auslösen der Airbags. Der Grad der Beschädigung Ihres Fahrzeuges und die daraus resultierenden Instandsetzungskosten allein sind kein Anzeichen dafür, dass die Kriterien für das Auslösen der Airbags gegeben waren.

99



■ Keine Änderungen an den Komponenten des Airbag-Systems vornehmen, da sonst die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges erlischt.
Bei unsachgemäßem Hantieren können die Airbag-Systeme explosionsartig ausgelöst werden, Verletzungsgefahr.
■ Wir empfehlen, den Ausbau des Lenkrades, der Instrumententafel, aller Verkleidungsteile, Türdichtungen, Haltgriffe und der Vordersitze von einem Opel Partner durchführen zu lassen.
■ Bei Entsorgung des Fahrzeuges sind unbedingt die hierfür geltenden Sicherheitsvorschriften zu beachten. Deshalb Entsorgung von einem Verwertungsbetrieb vornehmen lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
■ Personen unter 35 kg Körpergewicht nur auf den Rücksitzen befördern. Dies betrifft nicht Kinder, die in Kindersicherheitssystemen mit Transpondern * befördert werden.
■ Bei Fahrzeugen mit Sitzbelegungserkennung * keine schwereren Gegenstände auf dem Beifahrersitz ablegen, da sonst bei einem Unfall die Airbag-Systeme für den Beifahrersitz auslösen könnten.
■ Bei Fahrzeugen mit Sitzbelegungserkennung * zur Vermeidung von Funktionsstörungen keine Schonbezüge und keine Sitzauflagen auf dem Beifahrersitz verwenden.
■ Bei der Verwendung eines Opel Kindersicherheitssystems mit Transpondern * auf dem Beifahrersitz dürfen sich zur Vermeidung von Funktionsstörungen keine Gegenstände (z. B. Folien, Aufkleber oder Heizmatten) unter dem Kindersicherheitssystem befinden.
Kindersicherheitssysteme, ebenso wie andere Gegenstände grundsätzlich nicht auf dem Schoß von Personen befördern, Lebensgefahr. Kindersicherheitssysteme mit Transpondem * könnten bei Fahrzeugen mit Sitzbelegungserkennung * bei dieser Art der Beförderung außerdem dazu führen, dass die Airbag-Systeme für den Beifahrer bei einem Unfall nicht auslösen.

Verwendung von
Kindersicherheitssystemen * auf dem Beifahrersitz bei Fahrzeugen
mit Airbag-Systemen *, jedoch ohne Sitzbelegungserkennung
Fahrzeuge mit Beifahrer-Airbag ohne Seiten-Airbag: Rückwärts gerichtete Kindersitze dürfen nicht auf dem Beifahrersitz montiert werden, Lebensgefahr. Montage von vorwärts gerichteten Kindersitzen (Kindersicherheitssitze für die Gewichtsklassen I, II und III, folgende Seiten) auf dem Beifahrersitz ist zulässig, wenn dieser ganz noch hinten verschoben wird und die Rückenlehne so eingestellt wird, dass der Beckengurt fest anliegt.








Fahrzeuge mit Seiten-Airbag*: Auf dem Beifahrersitz darf kein Kindersicherheitssystem * montiert werden, Lebensgefahr.
Ausführung mit Beifahrer-Airbag ist erkennbar am Schriftzug AIRBAG oberhalb des Handschuhfaches und – bei geöffneter Beifahrtür – am Warnaufkleber seitlich an der Instrumententafel.
Ausführung mit Seiten-Airbag ist erkennbar an den Schriftzügen AIRBAG an den Außenseiten der Vordersitzlehnen.
▶ Sitzbelegungserkennung *, siehe Seite 97.

Verwendung von Kindersicherheitssystemen * auf dem Beifahrersitz bei Fahrzeugen mit Airbag-Systemen * und mit Sitzbelegungserkennung *
Auf dem Beifahrersitz dürfen nur Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern * montiert werden; bei Verwendung von Systemen ohne Transponder besteht Lebensgefahr.
Fahrzeuge mit Sitzbelegungserkennung sind erkennbar an der Kontrollleuchte in der Innenraumleuchte. Leuchtet diese Kontrollleuchte nach Einschalten der Zündung für ca. 4 Sekunden auf, ist das Fahrzeug mit der Sitzbelegungserkennung ausgestattet.
▶ Sitzbelegungserkennung, siehe Seite 97. Außerdem sind Fahrzeuge mit Sitzbelegungserkennung am Aufkleber am Beifahrersitz erkennbar, siehe Bild 12106 A.
Das System zur Sitzbelegungserkennung erkennt Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern * und schaltet das Front- und Seiten-Airbag-System für den Beifahrersitz ab. Das Kopf-Airbag-System bleibt aktiviert.
▶ Sitzbelegungserkennung, siehe Seite 97. Opel Kindersicherheitssysteme mit Transpondern * sind erkennbar am Aufkleber am Kindersicherheitssystem.









Kindersicherheitssystem \*
Das Opel Kindersicherheitssystem ist konstruktiv auf Ihren Opel abgestimmt und bietet somit im Falle eines Aufpralls des Fahrzeuges optimale Sicherheit für Ihr Kind. Bei Verwendung eines anderen Kindersitzes sind die Gebrauchs- und Einbauanweisungen des jeweiligen Herstellers zu beachten.
Wahl des richtigen Systems
Ihr Kind sollte im Auto so lange wie möglich rückwärts transportiert werden. Ein Wechsel des Systems ist angebracht, wenn der Kopf des Kindes in Augenhöhe nicht mehr richtig abgestützt wird. Die noch sehr schwache Halswirbelsäule des Kindes wird bei einem Unfall in der rückwärtigen, halb liegenden Position weniger belastet als beim aufrechten Sitzen.
Wichtige Hinweise
■ Kinder unter 12 Jahren oder unter 150 cm Körpergröße nur in einem entsprechendem Kindersicherheitssitz befördern.
■ Zur Beförderung von Kindern geeignete Kindersicherheitssysteme in Abhängigkeit vom Körpergewicht verwenden.
■ Auf richtige Montage der Kindersicherheitssysteme achten.
■ Lassen Sie das Kind nur auf der verkehrsabgewandten Seite der Straße ein- und aussteigen.
■ Die Bezüge der Kindersicherheitswiege und der Kindersicherheitssitze sind abwaschbar.
■ Kindersicherheitssysteme nicht bekleben und nicht mit anderen Materialien überziehen.
■ Nach einem Unfall muss das beanspruchte Kindersicherheitssystem ausgetauscht werden.
■ Beachten Sie auch die dem Kindersicherheitssystem beiliegende Gebrauchsanweisung.

102







Zulässige Möglichkeiten der Kindersitzbefestigung
| Gewichts-bzw. Altersklasse | Auf vorderem Beifahrersitz | Auf äußeren Sitzplätzen der zweiten Sitzreihe | Auf mittleren Sitzplatz der zweiten Sitzreihe und Sitzplätze der dritten Sitzreihe |
| 0: bis 10 kg bzw. ca. 10 Monate | B^1 , + U, + U | ||
| 0+: bis 13 kg bzw. ca. 2 Jahre | B^1 , + U, + U | ||
| I: 9 bis 18 kg bzw. ca. 8 Monate bis 4 Jahre | B^2 , + U, + U | ||
| II: 15 bis 25 kg bzw. ca. 3 bis 7 Jahre | B^2 | U | U |
| III: 22 bis 36 kg bzw. ca. 6 bis 12 Jahre | B^2 | U | U |







103





Lichtschalter drehen:
0 = a u s
e = Standlicht
§D = Abblend- oder Fernlicht
▶ Abblendlicht, Fernlicht, Lichthupe, siehe Seite 13.
Bei ≈€ und §D sind auch Rücklicht und Kennzeichenbeleuchtung eingeschaltet.
Ausführung mit Tagesfahrlicht ✦: Mit Zündung ein und Lichtschalter auf 0 wird das Abblendlicht ohne Instrumentenbeleuchtung eingeschaltet.
▶ Auslandsfahrt, siehe Seite 109.
Blinker, Warnblinker
▶ Siehe Seite 14.

Nebelscheinwerfer #D\*
ein - 钠 drücken, 钠 im Instrument leuchtet
aus = ₺0 nochmals drücken oder Zündung bzw. Licht ausschalten
Nebelschlussleuchte
ein = 0‡ drücken, 0‡ im Instrument leuchtet
aus = 0‡ nochmals drücken oder Zündung bzw. Licht ausschalten
Die Nebelschlussleuchte am Fahrzeug wird im Anhängerbetrieb deaktiviert.




Leuchtweitenregulierung i
Manuelle Leuchtweitenregulierung *
Leuchtweite bei eingeschaltetem Abblendlicht in vier Stufen der Fahrzeugbelastung anpassen: Rändelrad auf gewünschte Position drehen.
Richtige Einstellung vermindert Blendung anderer Verkehrsteilnehmer.
■ Vordersitze besetzt - 0
■ alle Sitze besetzt - 1
■ alle Sitze besetzt und
Gepäckraumlast =
■ Fahrersitz besetzt und
Gepäckraumlast =

Automatische
Leuchtweitenregulierung *
Regelt bei Fahrzeugen mit Xenon-Schein-werfersystem die Leuchtweite. Leuchtet die Kontrollleuchte ♦ während der Fahrt auf, liegt eine Störung vor. Störungsursache umgehend beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
2
3

Instrumentenbeleuchtung
leuchtet mit Außenbeleuchtung. Helligkeit mit Rändelrad einstellbar *.
Info-Display-Beleuchtung
leuchtet bei eingeschalteter Zündung. Helligkeit bei eingeschaltetem Licht mit Rändelrad einstellbar.
Rückfahrscheinwerfer
leuchten bei eingeschalteter Zündung und eingelegtem Rückwärtsgang.
107




schaltet sich beim Öffnen einer Tür ein. Nach Schließen erfolgt Ausschalten sofort oder mit Verzögerung ✱ bzw. bei Einschalten der Zündung ✱.
Dauerbetrieb: Lichtschalter ziehen.
Automatisch geregelte Mittelkonsolenbeleuchtung \*
Spot im Gehäuse des Innenspiegels.
Tageslichtabhängige automatische Regelung der Beleuchtung der Mittelkonsole bei eingeschalteter Zündung.

Leseleuchten vorn \*
Leseleuchten links und rechts getrennt einschaltbar, bei eingeschalteter Zündung: ein = Taste drücken aus = Taste nochmals drücken

Innenleuchte über den hinteren Sitzen \*
Schalterstellung mittig: die hintere Innenbeleuchtung leuchtet bei geöffneten Türen zusammen mit der vorderen.
Die Leseleuchten hinten sind links und rechts getrennt einschaltbar, bei eingeschalteter Zündung:
ein = Schalterstellung 1 aus = Schalterstellung 0

108






Handschuhfachbeleuchtung
leuchtet bei eingeschalteter Zündung und geöffnetem Deckel.
Zigarettenanzünder-
und Ascherbeleuchtung \*
leuchten bei eingeschalteter Zündung
Gepäckraumbeleuchtung
leuchtet bei geöffnetem Gepäckraum.
Batterieschutz \*
Einige Verbraucher, z. B. die Innenbeleuchtung, schalten sich bei ausgeschalteter Zündung zum Schutz vor Entladung der Batterie nach 30 Minuten ab.
Scheinwerfer bei Auslandsfahrt
Das asymmetrische Abblendlicht erweitert die Sicht am Fahrbahnrand der Beifahrerseite.
In Ländern, in denen auf der entgegengesetzten Straßenseite gefahren wird, kommt es dadurch zur Blendung des Gegenverkehrs.
Zur Vermeidung der Blendung folgende Maßnahmen durchführen:
Halogen-Scheinwerfersystem \*
Zur Vermeidung der Blendung an beiden Scheinwerfern Abdeckungen anbringen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.

Xenon-Scheinwerfersystem * 1. Motorhaube öffnen.
- Scheinwerferabdeckkappe für Fernlicht abziehen.

- Im Bild gezeigten Hebel nach oben verstellen.
- Hell-Dunkel-Grenze des Abblendlichtes kontrollieren (z. B. vor einer Wand): woagerecht - symmetrisch knickt nach oben - asymmetrisch
- Scheinwerferabdeckkappe ansetzen und schließen.








Fenster, Schiebedach, Hebedach
Vorsicht bei der Bedienung der elektronischen Fensterbetätigung *, des Schiebedaches * und des Hebedaches *. Verletzungsgefahr, besonders für Kinder. Einklemmgefahr für Gegenstände. Fahrzeuginsassen entsprechend informieren.
Befinden sich Kinder auf dem Rücksitz, Kindersicherung * der elektronischen Fensterbetätigung einschalten.
Fenster, Schiebedach und Hebedach nur unter Beobachtung des Schließbereiches schließen. Sicherstellen, dass nichts eingeklemmt werden kann.
Vor Verlassen des Fahrzeuges Zündschlüssel abziehen, um unbefugte Betätigung zu verhindern.

Türfenster lassen sich mit Handkurbeln betätigen *.
110




Elektronische Fensterbetätigung \*
Betätigung bei eingeschalteter Zündung.
Zwei bzw. vier Wipptasten im Griff der Fahrerür: Obere Wipptasten für Fenster der Fahrer- und Beifahrertür, untere Wipptasten für die hinteren Fenster. Zusätzlich Wipptasten im Griff der Beifahrertür und in den hinteren Türen.
Kontrollleuchten in den Tasten zeigen Funktionsbereitschaft an.

Für schrittweise Betätigung Tasten antippen. Für automatisches Öffnen oder Schließen Tasten länger drücken; zum Stoppen der Bewegung Taste nochmals antippen.
Schutzfunktion
Trifft die Scheibe während der automatischen Schließbewegung oberhalb der Fenstermitte auf einen Widerstand, wird sie sofort gestoppt und wieder geöffnet.
Bei Schwergängigkeit, z. B. durch Frost, Taste des betreffenden Fensters mehrfach antippen, bis Scheibe schrittweise geschlossen ist.

Kindersicherung für hintere Fenster
Schalter zwischen den Wipptasten im Griff der Fahrertür
■ noch links (rote Kontrollleuchte sichtbar): Hintere Fenster lassen sich mit den Schaltern der hinteren Türen nicht betötigen,
■ noch rechts (grüne Kontrollleuchte sichtbar): Hintere Fenster lassen sich mit den Schaltern der hinteren Türen betätigen.










Vorderes Schiebedach \*
Betätigung bei eingeschalteter Zündung mit Tasten 📋 und ↗, zwischen den Sonnenblenden.
▶ Tasten bei Ausführung mit hinterem Hebedach, siehe Seite 114.
Öffnen
Taste ☐ drücken, Schiebedach öffnet bis Komfortstellung, in dieser Stellung verringerte Luftgeräusche.
Öffnen über Komfortstellung hinaus: Taste ☐ nochmals drücken.
Schließen
Taste ↗, drücken, bis Schiebedach geschlossen ist.
Heben
Bei geschlossenem Schiebedach Taste 2, drücken.
Senken
Taste 📄 drücken, bis Schiebedach geschlossen ist.
Sonnenschutz
Der Sonnenschutz lässt sich bei geschlossenem oder angehobenem Schiebedach auf- und zuziehen.
Beim Öffnen des Schiebedaches wird auch der Sonnenschutz geöffnet.

Schiebedach von außen schließen
Schlüssel im Schloss der Fahrertür in
Schließposition halten, bis Schiebedach geschlossen ist.








Die Anlage ist durch eine Sicherung im Sicherungskosten abgesichert. Bis zur Behebung einer Störung Dach wie folgt betätigen.
▶ Sicherungskosten, siehe Seite 182.
Abdeckung des Antriebs nach hinten schieben. Federnden Mittelteil der Antriebswelle mit dem Schraubendreher hineindrücken und Antriebswelle drehen, bis Schiebedach geschlossen ist.
▶ Wagenwerkzeug, siehe Seite 171.

Betätigung bei eingeschalteter Zündung mit Tasten ↗, und ↘, zwischen den Sonnenblenden.
Heben
Taste ↗, drücken.
Senken
Taste ↗. drücken, bis Hebedach geschlossen ist.
Sonnenschutz
Der Sonnenschutz lässt sich bei geschlossenem oder angehobenem Hebedach auf- und zuziehen.

Hebedach von außen schließen
Schlüssel im Schloss der Fahrer Tür- schließposition halten, bis Hebedach ge- schlossen ist.
Störung
Bei Ausfall des elektrischen Antriebs: Die Anlage ist durch eine Sicherung im Sicherungskosten abgesichert. Bis zur Behebung einer Störung Dach wie folgt betätigen.
▶ Sicherungskasten, siehe Seite 182.
Abdeckung des Antriebs mit Zündschlüssel aufklipsen. Federnden Mittelteil der Antriebswelle mit handelsüblichem 4mm-In-busschlüssel hineindrücken und Antriebswelle drehen, bis Schiebedach geschlossen ist.





Die Klimatisierung des Fahrzeugs wird je nach Ausstattung durch ein Heizungs- und Belüftungssystem mit optionaler Klimaanlage *, mit zusätzlicher Kühlung für die Fondpassagiere * oder durch eine elektronische Klimatisierungsautomatik * geregelt.

Heizungs- und Belüftungssystem mit optionaler Klimaanlage *
Lüftung, Heizung und Kühlung *bilden eine Funktionseinheit, die für Komfort in allen Jahreszeiten, bei jeder Witterung und jeder Außentemperatur ausgelegt ist.
Bei eingescholteter Kühlung ✝ wird die Luft gekühlt und getrocknet.
Der Heizteil erwärmt in allen Betriebsarten die Luft nach Bedarf, entsprechend der Stellung des Temperaturschalters. Die Luftzufuhr kann mit dem Gebläse dem Bedarf angepasst werden.
Die Taste für Kühlung ist nur bei Ausstattung mit optionaler Klimaanlage vorhanden.

Elektronische Klimatisierungs- automatik *
bietet bei jeder Witterung, jeder Außen- temperatur und in allen Jahreszeiten höchsten Komfort.
Um ein gleichmäßiges und behagliches Klima im Fahrzeug zu gewährleisten, werden die Temperatur der einströmenden Luft, die Luftmenge und die Luftverteilung entsprechend den äußeren klimatischen Gegebenheiten automatisch verändert.
▶ Elektronische Klimatisierungsautomatik, siehe Seite 124.

115




Heizungs- und Belüftungssystem Linker Drehschalter: Temperatur roter Bereich = warm blauer Bereich = kalt

Mittlerer Drehschalter: Luftmenge Vier Geschwindigkeiten: * ausgeschaltet 4 größter Luftdurchsatz Der Luftdurchsatz wird vom Geblös stimmt. Gebläse deshalb auch während der Fahrt einschalten.

Rechter Drehschalter: Luftverteilung zur Windschutzscheibe und zu den vorderen Seitenscheiben zur Windschutzscheibe, zu den vorderen Seitenscheiben und zum Fußraum
zum Fußraum
zum Kopfraum über regelbare Belüftungsdüsen, zum Fußraum
zum Kopfraum über regelbare Belüftungsdüsen
Bei Einstellung oder Belüftungsdüsen öffnen.

116






Heizbare Heckscheibe,
heizbare Außenspiegel
Heizung nur bei laufendem Motor:
ein = ☐ drücken
aus = ☐ nochmals drücken
Einschaltkontrolle im Schalter.
Die Heizung wird nach 15 Minuten automatisch ausgeschaltet.

Mit dem Umluftschalter 📋 wird das Belüftungssystem auf Umluftbetrieb geschaltet (Einschaltkontrolle).
Bei Rauch- oder Geruchsbelästigung von außen: Vorübergehend Umluftsystem einschalten.
Das eingeschaltete Umluftsystem vermindert den Luftaustausch. Die Luftfeuchtigkeit nimmt zu, die Scheiben können beschlagen. Die Innenraumluftqualität nimmt mit der Zeit ab, dies kann bei den Fahrzeuginsassen zu Ermüdungsserscheinungen führen.
Luftverteilung auf 📌: Das Umluftsystem wird zur beschleunigten Entfeuchtung der Scheiben automatisch ausgeschaltet.

Sitzheizung \*
Zwei Rändelräder ♂ oberhalb der Heizungsschaltgruppe.
Entsprechendes Rändelrod je nach Bedarf auf die gewünschte Heizstufe stellen.
Einschaltkontrolle neben dem Rändelrad.
Bei Personen mit empfindlicher Haut empfehlen wir nicht den Dauereinsatz der höchsten Stufe.
Zum Ausschalten Rändelrad auf — drehen.
Heizung bei eingeschalteter Zündung.








Klimaanlage \* Kühlung
Mit dem Schalter 📍 wird die Kühlung (Klimakompressor) der Klimaanlage eingeschaltet (Einschaltkontrolle). Betrieb mit Kühlung ist nur bei laufendem Motor möglich.
Bei eingeschalteter Kühlung wird die Luft gekühlt und getrocknet. Wenn keine Kühlung und Trocknung gewünscht wird, zur Kraftstoffersparnis Kühlung ausschalten. Bei niedrigen Außentemperaturen schaltet sich die Kühlung automatisch ab.

Zusätzliche Kühlung für Fondpassagiere \*
Zusätzliche Kühlung für Fondpassagiere ist zuschaltbar, wenn die Kühlung der Klimaanlage bzw. der Klimatisierungsautomatik eingeschaltet ist. Die Luft im Fond wird dann gekühlt und getrocknet.
Die Luftzufuhr kann mit dem Gebläse dem Bedarf angepasst werden.
Taste für Kühlung ✉ und Rändelrad für Gebläse ✉ oberhalb der Heizungsschaltgruppe.

Mittlere und seitliche (1) Belüftungsdüsen
Je nach Stellung des Temperaturschalters wird eine komfortable Belüftung des Kopfraumes erreicht.
Düse mit Rändelrad öffnen. In Stellung 0 ist sie geschlossen.
118






Durch Kippen und Schwenken der Lamellen Richtung des Luftstromes einstellen. Zur Erhöhung der Luftzufuhr Gebläse in eine höhere Stufe schalten.
Scheibenentfrosterdüsen 2 Luftverteilungsschalter auf 📌 oder 🚗; Luft strömt zur Windschutzscheibe und zu den Seitenscheiben.
Weitere Düsen befinden sich vor der Windschutzscheibe, vor den Seitenscheiben sowie im Fußraum.

Hintere Belüftungsdüsen * Mit dem Rändelrad kann die Luftmenge eingestellt werden. Rändelrad noch oben: Düsen sind ganz geöffnet. In Stellung 0 sind sie geschlossen. Durch Drehen und Schwenken der Düsen Richtung des Luftstromes einstellen. Zur Erhöhung der Luftzufuhr Gebläse in eine höhere Stufe schalten.

Belüftungsdüsen in der Dachverkleidung über der zweiten Sitzreihe*
Durch die Düsen lässt sich ungeheizte oder bei eingeschalteter Kühlung für Fondpassagiere *gekühlte Luft in den Innenraum führen.
Düsen durch Drehen öffnen bzw. schließen. Durch Drehen und Schwenken der Düsen Richtung des Luftstromes einstellen.
Zur Erhöhung der Luftzufuhr Gebläse in eine höhere Stufe schalten.

119









■ Temperaturschalter nach Bedarf einstellen,
■ Gebläse nach Bedarf einstellen,
■ zur maximalen Belüftung im Kopfraum: Luftverteilungsschalter auf ↗ stellen, alle Düsen öffnen,
■ Luftstrom zu den Rücksitzen: Mitteldüsen und hintere Düsen etwas zueinander und etwas nach oben richten,
■ zur Belüftung des Fußraumes: Luftverteilungsschalter auf 📁 stellen,
■ zur gleichzeitigen Belüftung von Kopf- und Fußraum: Luftverteilungsschalter auf 📁 stellen.
Heizung
Die Heizleistung hängt von der Kühlmittel-temperatur ab und setzt daher erst bei betriebswarmem Motor voll ein.
Zur schnellen Erwärmung des Fahr-
gastraumes
■ Temperaturschalter in roten Bereich,
■ Gebläsestufe 3 einschalten,
■ Luftverteilungsschalter in gewünschte Position einstellen.
▶ Luftverteilungsschalter, siehe Seite 116. Behaglichkeit, Wohlbefinden und gute Kondition der Fahrzeuginsassen sind in ho- hem Maße abhängig von einer richtig eingestellten Belüftung und Heizung.
Zur Erreichung einer Temperaturschichtung mit dem angenehmen Effekt „kühler Kopf und warme Füße“ Drehschalter für Luftverteilung auf 1 oder 2 einstellen, Drehschalter für Temperatur in den mittleren Bereich und mittlere Belüftungsdüsen öffnen.

Heizungskanäle führen auch zum hinteren Fußraum.
■ Temperaturschalter in roten Bereich,
■ Gebläse einschalten,
■ Luftverteilungsschalter auf ↻ stellen,
■ mittlere Belüftungsdüsen schließen.

120






Entfeuchtung und Enteisung der Scheiben
Nichtbeachtung kann zu Beschlagen der Scheiben und dadurch zu Unfällen durch Sichtbeeinträchtigung führen.
■ Temperaturschalter bis zum Anschlag in roten Bereich,
■ Gebläse auf 3 oder 4 stellen,
■ Luftverteilungsschalter auf 📌 stellen,
■ seitliche Belüftungsdüsen nach Bedarf auf die Seitenscheiben richten,
■ mittlere Belüftungsdüsen schließen,
■ heizbare Heckscheibe einschalten.
■ Zur gleichzeitigen Erwärmung des Fußraumes Luftverteilungsschalter auf stellen.

■ Kühlung ✉ nach Bedarf,
■ Umluftsystem aus,
■ Temperaturschalter nach Bedarf einstellen,
■ Geblöse nach Bedarf einstellen,
■ Luftverteilungsschalter auf oder stellen,
■ Düsen nach Bedarf öffnen.
Temperaturschalter im mittleren Einstellbereich: Wärmere Luft strömt in den Fußraum und kühlere nach oben, wärmere Luft aus den seitlichen Belüftungsdüsen, kühlere aus den mittleren.

(Maximum Air Condition) Fenster, Schiebe- und Hebedach ✦ kurzzeitig öffnen, damit die erhitzte Luft schnell entweichen kann.
■ Kühlung ♦ ein,
■ Umluftsystem ein,
■ Temperaturschalter bis zum Anschlag in den blauen Bereich (kalt) stellen,
■ Gebläse auf 4 stellen,
■ Luftverteilungsschalter auf ↗ stellen,
■ alle Düsen öffnen (hintere Düsen bei Bedarf).








Entfeuchtung der Scheiben
Beschlagen die Scheiben z. B. bei feuchter Witterung oder nasser Kleidung:
■ Kühlung ein,
■ Temperaturschalter nach Bedarf einstellen,
■ Gebläse nach Bedarf einstellen,
■ Luftverteilungsschalter auf 📌, das Umluftsystem 🕏 schaltet automatisch aus, – oder –
befindet sich Feuchtigkeit nach vorangegangenem Klimabetrieb in der Anlage, können die Scheiben beschlagen. Um das zu verhindern, vor Starten des Motors Luftverteilung auf 1 und ca. 5 Sekunden nach dem Starten auf 70 stellen.

Enteisung der Scheiben
Kühlung aus,
■ Temperoturschalter nach Bedarf einstellen,
■ Gebläse nach Bedarf einstellen,
■ Luftverteilungsschalter auf 📌, das Umluftsystem 🕒 schaltet sich automatisch aus,
■ seitliche Belüftungsdüsen auf Seitenscheiben richten.
Betrieb mit Kühlung (Klimakompressor) ist bei niedrigen Außentemperaturen nicht möglich.

Kühlung für Fondpassagiere
Zusätzliche Kühlung für Fondpassagiere ist zuschaltbar, wenn die Kühlung der Klimaanlage bzw. der Klimatisierungsautomatik eingeschaltet ist. Druckschalter ✉ oberhalb der Heizungsschaltgruppe (Einschaltkontrolle).
Luft wird angesaugt und über Luftdüsen in der Dachverkleidung dem Innenraum zugeführt.
Das Gebläse läuft bei eingeschalteter Kühlung für Fondpassogiere mit niedriger Drehzahl, die bei Bedarf erhöht werden kann.
Die Kühlung für Fondpassagiere ist nur bei laufendem Motor betriebsbereit.






Gebläseschalter in der Instrumententofel Rändelrad ✗ oberhalb der Heizungsschaltgruppe.
0 ausgeschaltet; bei eingeschalteter Kühlung für Fondpassagiere läuft das Gebläse immer automatisch in Stufe 1,
R in dieser Stellung kann die Gebläsedrehzahl mit dem Rändelrad in der hinteren Dachverkleidung gewählt werden,
2-3 höhere Gebläsedrehzahl.
In Stellung R des Rändelrades oder bei ausgeschalteter Kühlung für Fondpassagiere kann die Gebläsedrehzahl mit dem Rändelrad in der hinteren Dachverkleidung gewählt werden.

Gebläseschalter in der Dachverkleidung Rändelrad ✗ in der Dachverkleidung über der zweiten Sitzreihe.
0 ausgeschaltet; bei eingeschalteter Kühlung für Fondpassagiere läuft das Gebläse immer automatisch in Stufe 1,
1-3 höhere Gebläsedrehzahl.
In Stellung R des Rändelrades oberhalb der Heizungsschaltgruppe oder bei ausgescholteter Kühlung für Fondpassagiere kann die Gebläsedrehzahl mit dem Rändelrad in der hinteren Dachverkleidung gewählt werden.
Hinweise
▶ Siehe Seite 129.
Wartung
▶ Siehe Seite 129.








Klimatisierungsautomatik \*
Sie bietet bei jeder Witterung, jeder Außen- temperatur und in allen Jahreszeiten höchsten Komfort.
Um ein gleichmäßiges und behagliches Klima im Fahrzeug zu gewährleisten, werden die Temperatur der einströmenden Luft, die Luftmenge und die Luftverteilung entsprechend den äußeren klimatischen Gegebenheiten automatisch verändert.

12307 T
Temperaturänderungen durch äußere Einflüsse, z. B. Sonneneinstrahlung, werden automatisch ausgeglichen.
Bei eingeschalteter Kühlung (Klimakompressor) wird die Luft gekühlt und getrocknet.
Im Automatikbetrieb nimmt die Klimatisierungsautomatik unter nahezu allen Bedingungen die optimalen Einstellungen vor. Bei Bedarf kann die Klimatisierungsautomatik manuell beeinflusst werden.
Die Klimatisierungsautomatik ist nur bei laufendem Motor voll betriebsbereit.
Kühlung für Fondpassagiere * zusätzlich nach Bedarf einschalten.
▶ Siehe Seite 122.
Bei niedrigen Außentemperaturen schaltet sich die Kühlung (Klimakompressor) automatisch ab.
124









Grundeinstellung für höchsten Komfort:
■ Taste AUTO drücken,
■ alle Belüftungsdüsen öffnen,
■ Vorwahltemperatur mit Drehknopf auf 22 °C einstellen.
Bei Bedarf kann die Vorwahltemperatur höher bzw. niedriger gewählt werden.
Durch Ausschalten des Klimakompressors (ECO erscheint im Klima-Display) kann es zu Komfort- und Sicherheits-beeinträchtigungen kommen.
Alle Belüftungsdüsen (mit Ausnahme der hinteren) werden im Automotikbetrieb selbstständig angesteuert. Die Belüftungsdüsen sollen deshalb immer geöffnet sein.
▶ Betrieb ohne Kühlung, siehe Seite 127.
▶ Klimakompressor einschalten, siehe Seite 127.
▶ Belüftungsdüsen, siehe Seite 118.
Vorwahltemperatur
Die Vorwahltemperatur kann mit dem linken Drehknopf auf Werte zwischen 16 °C und 28 °C eingestellt werden.
Aus Komfortgründen Vorwahltemperatur nur in kleinen Schritten ändern.
Bei einer Einstellung unter 16 °C erscheint LO im Klima-Display: Klimatisierungsautomatik läuft ständig mit maximaler Kühlleistung, eine Temperaturregelung erfolgt nicht.
Bei einer Einstellung über 28 °C erscheint HI im Klima-Display: Klimatisierungsautomatik läuft ständig mit maximaler Heizleistung, eine Temperaturregelung erfolgt nicht.
Die Einstellung der Vorwahltemperatur bleibt noch Ausschalten der Zündung gespeichert.









Manuelle Einstellungen
Unter besonderen Umständen (z. B. vereiste oder beschlagene Scheiben) können die Funktionen der Klimatisierungsautomatik manuell beeinflusst werden.
Manuelle Einstellungen bleiben nach Ausschalten der Zündung gespeichert.
Manuelle Einstellungen bei Bedarf wie folgt vornehmen:

Entfeuchtung und Enteisung der Scheiben
Nichtbeachtung kann zu Beschlagen der Scheiben und dadurch zu Untällen durch Sichtbeeinträchtigung führen.
Taste 📌 drücken, 📌 erscheint im Klima-Display.
Temperatur, Luftverteilung und Geblöse stellen sich automatisch ein, Scheiben werden schnell von Eis und Feuchtigkeit befreit.
Rückkehr zum Automatikbetrieb: Taste 🎨 oder Taste AUTO drücken.

Heizbare Heckscheibe,
heizbare Außenspiegel Taste 📌 drücken, 📌 erscheint im Klima- Display.
Heckscheibe und Außenspiegel werden schnell von Eis und Feuchtigkeit befreit.
Heizung nur bei laufendem Motor.
Die Heizung wird nach ca. 15 Minuten automatisch ausgeschaltet. Zum vorzeitigen ausschalten: Taste ☐ nochmals drücken.

126






Klimakompressor ein- und ausschalten Taste ECO drücken, ECO erscheint im Klima-Display.
Einschalten zur Kraftstoffersparnis. In dieser Einstellung ist die Kühlung (Kühlkompressor) ausgeschaltet.
Die eintretende Luft wird weder gekühlt noch entfeuchtet, dadurch wird der Komfort, den die Klimatisierungsautomatik bielet, eingeschränkt. Das kann z. B. zum Beschlagen der Scheiben führen.
Rückkehr zum Betrieb mit Kühlung: Taste ECO drücken, ECO erlischt.

Druck einer oder auch mehrerer der folgenden Tasten, entsprechendes Symbol erscheint im Klima-Display:
J: Luftverteilung zur Windschutzscheibe und zu den vorderen Seitenscheiben.
2: Luftverteilung zu den Fahrzeuginsassen über regelbare Belüftungsdüsen.
Luftverteilung zum Fußraum.
Rückkehr zum Automatikbetrieb: Entsprechende Tasten nochmals drücken oder Taste AUTO drücken.

Luftmenge
Luftmenge mit rechtem Drehknopf einstellen. Die gewählte Gebläsegeschwindigkeit wird durch Balken angezeigt.
Ausschalten des Geblöses und damit der Klimatisierungsautomatik: Rechten Drehknopf links herumdrehen bis die Anzeige erlischt.
Einschalten: Rechten Drehknopf rechts herumdrehen.
Rückkehr zum Automatikbetrieb: Taste AUTO drücken.









Das Umluftsystem verhindert den Außen-lufteintritt, die Innenraumluft wird umgewälzt.
Taste 📋 drücken, 🐘 erscheint im Klima-Display.
Im Umluftbetrieb ist der Luftaustausch vermindert. Die Innenraumluftqualität nimmt mit der Zeit ab, dies kann bei den Fahrzeuginsassen zu Ermüdungsserscheinungen führen. Beim Betrieb ohne Kühlung nimmt die Luftfeuchtigkeit zu, die Scheiben können beschlagen. Deshalb Umluftbetrieb nur kurzzeitig einschalten.
Umluftbetrieb ausschalten:
Taste 📄 nochmals drücken.

Klimatisierung bei stehendem Motor Bei stehendem Fahrzeug und ausgeschalteter Zündung kann die noch im System vorhandene Wärme bzw. Kälte zur Klimatisierung des Innenraumes genutzt werden, z. B. beim Halten vor einem Bahnübergang.
Hierzu Taste AUTO bei ausgeschalteter Zündung drücken, die vorgewählte Temperatur erscheint im Klima-Display. Die Temperatur kann mit dem linken Drehknopf eingestellt werden.
Die Dauer der Klimatisierung ist zeitlich begrenzt.
Zum vorzeitigen Beenden Taste AUTO drücken.
128






Die Lufteinlässe im Motorraum links und rechts außen vor der Windschutzscheibe müssen frei sein, gegebenenfalls Laub, Schmutz oder Schnee entfernen.
Luftauslass
Bei Ablage von Gegenständen in den Ablagefächern im Gepäckraum Luftauslässe nicht abdecken.
Reinluftfilter
Das Reinluftfilter reinigt die von außen eintretende Luft bzw. bei eingeschaltetem Umluftsystem die Innenraumluft von Staub und Ruß sowie Pollen und Sporen.
Das Filter muss entsprechend den im Serviceheft angegebenen Wechselintervallen erneuert werden.
Hinweise
Beschlägt bei feuchter Witterung die Windschutzscheibe, System vorübergehend, wie unter „Entfeuchtung und Enteisung der Scheiben“ beschrieben, einstellen.
Die Kühlung * arbeitet am wirkungsvollsten, wenn Fenster sowie Schiebe- und Hebedach * geschlossen sind. Hat sich der Innenraum nach längerer Sonneneinstrahlung stark aufgeheizt, Fenster sowie Schiebe- und Hebedach * kurzzeitig öffnen, damit die erhitzte Luft schnell entweichen kann.
Bei eingeschalteter Kühlung * (Klimakompressor) bildet sich Kondenswasser, das an der Fahrzeugunterseite austritt.
Bei eingeschalteter Kühlung * (Kimakompressor) muss mindestens ein Luftaustritt geöffnet sein, damit der Verdampfer nicht mangels Luftbewegung vereist.
Für störungsfreie Funktion der Klimatisierungsautomatik den Sensor zwischen den Luftaustrittsöffnungen vor der Windschutzscheibe nicht verdecken.
Wartung
Um eine gleich bleibend gute Funktion zu gewährleisten, muss der Klimakompressor einmal im Monat unabhängig von Witterung und Jahreszeit einige Minuten eingeschaltet werden. Einschalten des Klimakompressors * ist bei niedriger Außentemperatur nicht möglich.
Bei Störungen Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.








Automatikgetriebe \*
Nach Anlassen des Motors vor Einlegen einer Fahrstufe Bremse betätigen. Bei eingelegter Fahrstufe und gelöster Bremse „kriecht“ das Fahrzeug. Gas- und Bremspedal nie gleichzeitig bedienen.
Nichtbeachtung der Beschreibungen kann zu Verletzungen oder Lebensgefahr führen.
Nach Wählen von D befindet sich das Getriebe im wirtschaftlichen Fahrprogramm. In D kann nahezu immer gefahren werden. Sanftes, gleichmäßiges Niedertreten des Gospedals bewirkt frühes Schalten in die kraftstoffsparenden Gänge. Manueller Fahrstufenwechsel ist nur in Ausnahmefällen erforderlich. 3, 2 und 1 nur wählen, wenn automatisches Hochschalten vermieden oder verstärkt mit Hilfe des Motors gebremst werden soll.
Sobald die Fahrsituation es erlaubt, wieder D wählen.

Wählhebel in P, R und N
P Parkstellung. Vorderräder blockiert. Nur bei stehendem Fahrzeug und angezogener Handbremse einlegen.
R Rückwärtsgang. Nur bei stillstehendem Fahrzeug einlegen.
N Neutral- bzw. Leerlaufstellung.
130






Der Wählhebel kann nur bei eingeschalteter Zündung und betätigter Fußbremse aus Stellung P bewegt werden (Wählhebel- sperre).
Der Motor kann nur in Stellung P oder N angelassen werden. Beim Anlassen in Stellung N Fußbremse betätigen oder Handbremse anziehen.
Zum Einlegen von P oder R Knopf am Wählhebel drücken.
Während des Wählvorganges kein Gas geben.
Fahrstufen D, 3, 2, 1
D Dauerstellung für normale Fahrbedingungen im 1. bis 4. Gang.
3, 2, 1 Getriebe schaltet nicht über die gewählte Stufe hinaus.
Zum Einlegen von 3 oder 1 Knopf am Wählhebel drücken.
Nach Anlassen des Motors und Wählen von D befindet sich das Getriebe immer im wirtschaftlichen Fahrprogramm.

Elektronisch gesteuerte Fahrprogramme
■ Sportliches Programm, Getriebe schaltet bei höheren Drehzahlen: Taste \$ tippen (⑨ leuchtet).
■ Wirtschaftliches Programm, Getriebe schaltet bei niedrigeren Drehzahlen: Taste \$ nochmals tippen.
■ Winterprogramm: Taste ✉ drücken.
▶ Winterprogramm, siehe Seite 132.
■ Automatische Neutralschaltung stellt zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauches das Getriebe intern selbsttätig auf N, z. B. bei Ampelstopp.
Die automatische Neutralschaltung wird aktiviert wenn:
- der Wahlhebel in D, 3, 2 oder 1 steht und
– die Fußbremse betätigt wird und
– das Fahrzeug steht und
– das Gaspedal nicht betätigt wird. Sobald die Bremse gelöst und das Gaspedal betätigt wird, fährt das Fahrzeug wie gewohnt an.
■ Betriebstemperaturprogramm bringt nach Kaltstart automatisch durch verzögertes Schalten (erhöhte Motordrehzahl) den Katalysator schnell auf die zur optimalen Schadstoffreduzierung erforderliche Temperatur.
■ Adaptivprogramme passen das Umschalten in andere Gänge automatisch den Fahrbedingungen an, z. B. bei Anhängerbetrieb, hoher Zuladung und an Steigungen.









Bei Anfahrschwierigkeiten auf glotter Fahrbahn Taste ✉ drücken, schaltbar in P, R, N, D, 3 (✗ leuchtet). Das Fahrzeug fährt im 3. Gang an.
Das Winterprogramm wird ausgeschaltet durch:
■ Ermeutes Betätigen der Taste ✉,
■ manuelles Wählen von 2 oder 1,
■ Ausschalten der Zündung.
Zum Schutz vor Beschädigung schaltet sich das Winterprogramm bei hohen Getriebeöltemperaturen automatisch aus.

Durchtreten des Gaspedals über den Druckpunkt: Unterhalb bestimmter Geschwindigkeiten schaltet das Getriebe in einen niedrigeren Gang. Zur Beschleunigung steht die volle Motorleistung zur Verfügung.
Bremsunterstützung durch den Motor
Um die Motorbremswirkung zu nutzen, bei Bergabfahrt rechtzeitig 3, 2 oder, falls es die Situation erfordert, 1 wählen.
Besonders hoch ist die Bremswirkung in Fahrstufe 1. Wird 1 bei zu hoher Geschwindigkeit gewählt, bleibt das Getriebe im 2. Gang, bis Schaltpunkt für 1. Gang – z. B. durch Abbremsen – unterschritten wird.
132







Zum Herausschaukeln eines in Sand, Schlamm, Schnee oder in einer Mulde festgefahrenen Fahrzeuges bei leichtem Gas geben Wählhebel abwechselnd zwischen D und R hin- und herschalten. Motordrehzahl möglichst niedrig halten und ruckartiges Gas geben vermeiden.
Dies ist eine Empfehlung, die nur für die genannten Ausnahmefälle gilt.

Zum genauen Manövrieren, z. B. in Parklücken, Garageneinfahrten usw., kann die Kriechneigung durch Lösen der Fußbremse ausgenutzt werden.
Gas- und Bremspedal niemals gleichzeitig bedienen.
Anhalten
Die gewählte Fahrstufe kann beim Halten mit laufendem Motor beibehalten werden.
Beim Halten an Steigungen unbedingt Handbremse anziehen oder Bremspedal treten. Fahrzeug bei eingelegter Fahrstufe nicht durch Erhöhen der Motordrehzahl in Ruhestellung halten, um eine Überhitzung des Getriebes zu vermeiden.
Bei längerem Halten, z. B. im Stau oder an Bahnübergängen, Motor abstellen.
Vor Verlassen des Fahrzeuges zuerst Handbremse anziehen, dann P einlegen und Zündschlüssel abziehen.
Wird der Zündschlüssel nicht abgezogen, kann es bei längerer Standzeit des Fahrzeuges zur Entladung der Batterie kommen.
Der Zündschlüssel lässt sich nur in Wählhebelstellung P abziehen.




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Die Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschalteter Zündung. Erlischt sie nicht nach Anlassen, oder leuchtet sie während der Fahrt, liegt eine Störung im automatischem Getriebe oder in der Motorelektronik vor.
Das Getriebe schaltet nicht mehr automatisch. Weiterfahrt ist möglich. Der 2. Gang steht nicht zur Verfügung. Vorwärtsgänge 1., 3. und 4. mit Wählhebel manuell schalten:
$$ \begin{array}{l} 1 = 1. G a n g \ 3, D = 4. \text { Gang } \ \end{array} $$
Störungsursache beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.

Bei entladener Fahrzeugbatterie lässt sich der Wählhebel nicht aus Stellung P bewegen.
Bei entladener Batterie Starthilfe durchführen.
▶ Starthilfe, siehe Seite 166.
Liegt die Ursache nicht an der entladenen Batterie, Wählhebel entriegeln:
- Handbremse anziehen.
- Wählhebelverkleidung aus Mittelkonsole ausrasten und nach oben stülpen.

134





- Sperrklinke mit Schraubendreher nach vorn drücken und Wählhebel aus Stellung P bewegen.
- Wählhebelverkleidung in Mittelkonsole einsetzen und einrasten.
Erneutes Einlegen von P bewirkt wieder eine Verriegelung. Ursache der Stromunterbrechung beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.




135



Fahren Sie zügig mit wechselnden Geschwindigkeiten. Geben Sie kein Vollgas. Motor nicht in niedrigen Drehzahlen quälen.
Fahren Sie schaltfreudig. In allen Gängen bzw. Fahrstufen Gospedal maximal etwa 3/4 durchtreten.
Fahren Sie nicht schneller als 34 der Höchstgeschwindigkeit.
Während der ersten 200 km keine unnötigen Vollbremsungen machen.
Nie mit stehendem Motor rollen
Viele Aggregate funktionieren dann nicht (z. B. Bremskraftverstärker, elektrohydraulische Lenkung). Sie gefährden sich und andere.
Bremskraftverstärker
Bei stehendem Motor hört die Wirkung des Bremskraftverstärkers nach ein- bis zweimaligem Betätigen der Fußbremse auf. Die Bremswirkung wird dadurch nicht verringert, allerdings ist zum Bremsen eine bedeutend höhere Kraft aufzuwenden.
Servolenkung
Fällt die Lenkunterstützung aus – z. B. beim Abschleppen mit stehendem Motor – so ist das Fahrzeug weiterhin lenkfähig, jedoch mit bedeutend höherem Kraftaufwand.
Gebirgsfahrten, Anhängerbetrieb
Das Kühlgebläse wird elektrisch angetrieben. Seine Kühlleistung ist demnach nicht abhängig von der Motordrehzahl.
Da bei hoher Motordrehzahl viel Wärme entsteht, bei niedriger Drehzahl weniger, an Steigungen so lange nicht herunterschalten, wie das Fahrzeug noch im höheren Gang die Steigung problemlos durchfährt.
Diesel-Motor: Bei Steigungen von 10 % und mehr im 1. Gang 30 km/h, im
- Gang 50 km/h bei Automatikgetriebe * in Fahrstufe 1 die Geschwindigkeit von 40 km/h nicht überschreiten.
Fahren mit Dachlast
Zulässige Dachlast nicht überschreiten. Aus Sicherheitsgründen Last gleichmäßig verteilen und mit Befestigungsgurten rutschsicher und fest verzurren. Reifendruck dem Beladungszustand anpassen. Nicht schneller als 120 km/h fahren. Befestigung öfter prüfen und nachspannen. Länderspezifische Verordnungen beachten.
▶ Dachlast, siehe Seiten 158, 220
Abstellen des Motors
Nach Abstellen des Motors können Gebläse im Motorraum zur Kühlung von Aggregaten eine bestimmte Zeit weiterlaufen.
Bei sehr hoher Kühlmitteltemperatur, z. B. nach einer Bergfahrt: Motor zur Vermeidung eines Wärmestaus ca. 2 Minuten im Leerlauf laufen lassen.
Fahrzeuge mit Turbo-Motor:
Nach hohen Motordrehzahlen bzw. hoher Motorbelastung Motor zur Schonung des Turboladers vor dem Abstellen kurzzeitig mit niedriger Belastung betreiben bzw. ca. 30 Sekunden im Leerlauf laufen lassen.





Energie sparen – mehr Kilometer
Beachten Sie bitte die Einfahrhinweise auf der vorigen Seite und die Tipps zum Energiesparen auf den nächsten Seiten.
Technisch richtiges und wirtschaftliches Fahren sichert die Leistungsfähigkeit Ihres Fahrzeuges und verlängert seine Lebensdauer.
Schubbetrieb
Die Kraftstoffzufuhr wird im Schubbetrieb automatisch abgeschaltet, z. B. bei Bergabfahrten oder beim Bremsen. Im Schubbetrieb kein Gas geben und bei Schaltgetriebe nicht auskuppeln, damit die Schubabschaltung wirksam werden kann. Zum Schutz vor Beschädigung des Katalysators wird die Schubabschaltung bei hohen Katalysator-Temperaturen zeitweise deaktiviert.
Fahrzeuge mit Turbo-Motor:
Bei schnellem Zurücknehmen des Gaspedals können auf Grund von Luftströmungen im Turbolader Strömungsgeräusche entstehen.
Drehzahl
Fahren Sie nach Möglichkeit in jedem Gang im niedrigen Drehzahlbereich.
Warm fahren
Motor warm fahren, nicht im Leerlauf aufwärmen. Kein Vollgas, bis Betriebstemperatur erreicht ist.
Das Automatikgetriebe ✦ schaltet nach Kaltstart erst bei höheren Drehzahlen in die höheren Gänge. So erreicht der Katalysator schnell die zur optimalen Schadstoffreduzierung erforderliche Temperatur.
Schaltfreudig fahren
Motor im Leerlauf und in den unteren Gängen nicht hochjagen. Zu hohe Geschwindigkeiten in den einzelnen Gängen oder Fahrstufen sowie Kurzstreckenverkehr erhöhen Verschleiß und Kraftstoffverbrauch.
Zurückschalten
Bei abfallender Geschwindigkeit zurück- schalten – Kupplung nicht bei hochgedreh- tem Motor schleifen lassen. Besonders wichtig bei Gebirgsfahrten.
Kupplung
Immer bis zum Boden durchtreten, um Schaltschwierigkeiten und Getriebeschäden vorzubeugen.
Kupplungspedal während der Fahrt nicht als Fußstütze benutzen, da sonst mit hohem Kupplungsverschleiß zu rechnen ist.
Pedale
Keine Gegenstände im Fußraum ablegen, die unter die Pedale rutschen und somit den Pedalweg begrenzen könnten.
Um den vollen Pedalweg zu gewährleisten, dürfen im Bereich der Pedale keine Fußmatten liegen.
Batterie schonen
Bei langsamer Fahrt oder bei stehendem Fahrzeug, z. B. im langsamen Stadtverkehr, Kurzstreckenverkehr und Verkehrsstau, elektrische Verbraucher soweit möglich abschalten (z. B. heizbare Heckscheibe, heizbare Sitze).
Beim Anlassen auskuppeln, Anlasser und Batterie werden entlastet.








Kraftstoff sparen, Umwelt schützen
Zukunftsweisende Technologie
Bei der Entwicklung und Herstellung Ihres Fahrzeuges hat Opel umweltschonende und weitgehend recyclingfähige Werkstoffe verwendet. Die Produktionsmethoden Ihres Fahrzeuges sind umweltschonend.
Durch Recycling von Produktionsreststoffen werden Materialkreisläufe geschlossen. Reduzierung des Energie- und Wasserbedarfs schont zusätzlich die natürlichen Ressourcen.
Fortschrittliche Konstruktion erleichtert das Zerlegen Ihres Fahrzeuges nach Beendigung der Fahrzeuglebensdauer und die Trennung der Materialien zur weiteren Verwendung.
Werkstoffe wie Asbest und Cadmium werden nicht verwendet. Die Klimaanlage * enthält FCKW-freies Kältemittel.
Bei neuartigen Lackierverfahren wird Wasser als Lösungsmittel eingesetzt.
Altfahrzeugrücknahme
Informationen über Altfahrzeug-Rücknahmestellen und das Recycling von Altfahrzeugen finden Sie im Internet unter www.opel.com.
Energie- und
umweltbewusst fahren
■ Hoher Kraftstoffverbrauch, Geräuschpegel und Abgasausstoß liegen oft am nicht energie- und umweltbewussten Fahrstil.
■ Deshalb energiebewusst fahren: „weniger Kraftstoff – mehr Kilometer“. Durch umweltbewussten Fahrstil Geräuschpegel und Abgasausstoß senken. Dies macht sich in hohem Maß bezahlt und erhöht die Lebensqualität.
Der Kraftstoffverbrauch hängt weitgehend von Ihrem persönlichen Fahrstil ab. Die folgenden Hinweise helfen Ihnen, einen Kraftstoffverbrauch zu erreichen, der den Norm-Messwerten möglichst nahe kommt.
▶ Norm-Messwerte, siehe Seite 218.
Überprüfen Sie den Verbrauch Ihres Fahrzeuges bei jedem Tanken. So können Sie frühzeitig Unstimmigkeiten feststellen, die zum erhöhten Kraftstoffverbrauch geführt haben.
Warm fahren
■ Vollgas oder Aufwärmen im Leerlauf erhöhen Verschleiß, Kraftstoffverbrauch, Abgasausstoß, den Schadstoffanteil im Abgas und den Lärm.
■ Nach dem Starten möglichst sofort losfahren. Motor im mittleren Drehzahlbereich warm fahren,
Gleichmäßige Geschwindigkeit
■ Hektische Fahrweise erhöht Kraftstoffverbrauch, Abgasausstoß, den Schadstoffanteil im Abgas und den Geräuschpegel erheblich.
■ Vermeiden Sie unnötige Beschleunigungs- und Abbremsvorgänge, fahren Sie vorausblickend mit gleichmäßiger Geschwindigkeit.
Vermeiden Sie durch geschickte Planung häufiges Anfahren und Halten, z. B. an Ampeln, Kurzstrecken- und Kolonnenverkehr. Wählen Sie Straßen mit gutem Verkehrsfluss.
Leerlauf
■ Auch im Leerlauf verbraucht der Motor Kraftstoff.
■ Schon bei Wartezeiten von mehr als einer Minute macht es sich bezahlt, den Motor abzustellen. Fünf Minuten Leerlauf entsprechen ungefähr einem Kilometer Fahrt!
Schubbetrieb
■ Die Kraftstoffzufuhr wird im Schubbetrieb automatisch abgeschaltet, z. B. bei Bergabfahrten oder beim Bremsen.
■ Im Schubbetrieb kein Gas geben und nicht auskuppeln, damit die Schubabschaltung kraftstoffsparend wirksam werden kann.
▶ Kraftstoffzufuhr, siehe Seite 137.
Schaltfreudig fahren
■ Hohe Drehzahlen erhöhen Verschleiß und Kraftstoffverbrauch.
■ Motor nicht hochjagen. Zu hohe Drehzahlen vermeiden.
Fahren nach Drehzahlmesser hilft Kroftstoff sparen. Fahren Sie nach Möglichkeit in jedem Gang im niedrigen Drehzahlbereich und mit gleichmäßiger Geschwindigkeit. Fahren Sie, so oft wie möglich, im höchsten Gang, schalten Sie möglichst früh hoch und möglichst erst dann herunter, wenn der Motor nicht mehr einwandfrei rundläuft.
Hohe Geschwindigkeit
■ Je höher die Geschwindigkeit, desto höher der Verbrauch und der Geräuschpegel. Bei Vollgasfahrt verbrauchen Sie sehr viel Kraftstoff und erzeugen übermäßigen Lärm und hohen Abgasausstoß.
■ Geringes Zurücknehmen des Gaspedals spart deutlich Kraftstoff ohne wesentliche Einbuße an Geschwindigkeit. Nutzen Sie die Höchstgeschwindigkeit nur zu etwa 34 aus, dann sparen Sie – ohne nennenswerten Zeitverlust – bis zu 50 % Kraftstoff.
Reifendruck
■ Zu geringer Reifendruck kostet durch erhöhten Rollwiderstand zweimal Geld: für mehr Kraftstoff und für höheren Reifenverschleiß.
■ Regelmäßige Kontrollen (alle 14 Tage) zahlen sich aus.
Zusätzliche Verbraucher
■ Der Leistungsbedarf zusätzlicher Verbraucher erhöht den Kraftstoffverbrauch.
■ Zusätzliche Verbraucher (z. B. Klimaanlage *, heizbare Heckscheibe) abschalten, wenn sie nicht benötigt werden.
Dachgepäckträger, Skihalter
■ Dachlasten können den Kraftstoff verbrauch wegen des Luftwiderstandes um ca. 1l/100 km ansteigen lassen.
■ Nehmen Sie diese ab, wenn sie nicht gebraucht werden.
Instandsetzung und Wartung
■ Mangelhaft durchgeführte Instandsetzungen oder Einstell- und Wartungsarbeiten können den Kraftstoffverbrauch erhöhen. Arbeiten am Motor nicht selbst durchführen.
Durch Unkenntnis kann gegen die Umweltschutzgesetzgebung verstoßen werden, indem Materialien nicht vorschriftsgemäß entsorgt werden,
recyclingfähige Teile könnten nicht der Wiederverwertung zugeführt werden, der Kontakt mit verschiedenen Betriebsmitteln kann gesundheitsschädlich sein.
■ Wir empfehlen, die Instandsetzung und Wartung bei Ihrem Opel Partner durchführen zu lassen.
Besondere Fahrbedingungen
■ Fahren in Steilstrecken, Kurven und auf schlechten Straßen oder Winterbetrieb erhöhen den Kraftstoffverbrauch.
Der Kraftstoffverbrauch erhöht sich stark im Stadtverkehr und bei winterlichen Temperaturen, insbesondere durch Kurzstreckenfohrten ohne Erreichen der Betriebstemperatur.
■ Beachten Sie auch unter diesen Bedingungen die obigen Hinweise, um den Verbrauch in Grenzen zu halten.
Kraftstoffverbrauch, Kraftstoffe, Tanken
Kraftstoffverbrauch
Der Kraftstoffverbrauch wird unter vorgeschriebenen Fahrbedingungen ermittelt.
Sonderausstattungen erhöhen das Fahrzeuggewicht. Sie können folglich den Kraftstoffverbrauch erhöhen und die angegebene Höchstgeschwindigkeit vermindern.
Die Reibung von Motor- und Getriebeteilen ist während der ersten mehreren Tausend Kilometer verstärkt. Dadurch wird der Kraftstoffverbrauch erhöht.
▶ Kraftstoffverbrauch, siehe Seiten 218, 219.
Kraftstoffe für Otto-Motoren
Geeignet sind handelsübliche Qualitätskraftstoffe. Deren Qualität beeinflusst entscheidend Leistung, Lauverhalten und Lebensdauer des Motors. Die dem Kraftstoff zugemischten Zusätze (Additive) sind dabei von großer Bedeutung. Tanken Sie deshalb nur Qualitätskraftstoffe mit Additiven.
Kraftstoff mit zu geringer Oktanzahl kann Zündungsklingeln verursachen. Für daraus entstehende Schäden kann Opel nicht verantwortlich gemacht werden.
Kraftstoff mit höherer Oktanzahl kann immer verwendet werden.
Bei Fahrzeugen, die mit unverbleitem Kraftstoff betrieben werden, ist das Einführen einer Zapfpistole für verbleiten Kraftstoff nicht möglich.
Die Zündung wird abhängig von getankter Kraftstoffsorte (Oktanzahl) automatisch angepasst.
Wirtschaftlicher Fahrbetrieb wird mit Kraftstoff von 95 Oktan erreicht.
▶ Katalysator, siehe Seite 142.
▶ Oktanzahlen, siehe Seite 216.
Kraftstoffe für Diesel-Motoren
Diesel-Motoren nur mit handelsüblichem Diesel-Kraftstoff gemäß DIN EN 590 betreiben. Marine Diesel Fuel, Heizöle, Diesel-Kraftstoffe, die ganz oder teilweise aus Pflanzen hergestellt werden, wie z. B. Rapsöl oder Biodiesel, Aquazole und ähnliche Diesel-Wasser-Emulsionen dürfen nicht verwendet werden.
Fließvermögen und Filtrierbarkeit des Diesel-Kraftstoffes sind temperaturabhängig. Deshalb sind in den Wintermonaten Diesel-Kraftstoffe mit besserem Tieftemperaturverhalten auf dem Markt. Achten Sie vor Beginn der kalten Jahreszeit darauf, dass Sie Winterdiesel-Kraftstoff tanken.
Bei Verwendung von Diesel-Kraftstoffen mit vom Hersteller garantierten Winter-Eigenschaften und durch den in Abhängigkeit von der Außentemperatur beheizten Diesel-Kraftstofffilter erübrigen sich Zusätze.
Tankdeckel
Bei Ersatz des Tankdeckels nur den Original Opel Tankdeckel für Ihr Modell verwenden, da nur dieser die volle Funktionalität gewährleistet. Fahrzeuge mit Diesel-Motor haben spezielle Tankdeckel.





Vorsicht beim Umgang mit Kraftstoff! Vor dem Tanken Motor und gegebenenfalls auch Fremdheizungen mit Brennkammern (erkennbar am Aufkleber im Tankdeckel, siehe Bild 15829 T) unbedingt abstellen. Mobiltelefone ausschalten.
Benzin ist brennbar und explosiv. Vermeiden Sie deshalb beim Umgang mit Kraftstoff oder auch nur in der Nähe davon offenes Feuer oder Funkenbildung. Nicht rauchen! Das gilt auch dort, wo sich Benzin nur durch seinen charakteristischen Geruch bemerkbar macht. Tritt im Fahrzeug selbst Benzingeruch auf, Ursache sofort beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.

Kraftstoffeinfüllstutzen an der rechten Fahrzeugseite hinten.
Die Tankklappe wird gemeinsam mit den Türen entriegelt.
Tankklappe öffnen.
Tankdeckel zum Öffnen aufdrehen, abnehmen und an Tankklappe einhängen.
Der Kraftstofftank hat eine Füllbegrenzung, die ein Überfüllen des Tanks verhindert.
Korrektes Betanken hängt wesentlich von der richtigen Bedienung der Kraftstoffpistole ab:
- Kraftstoffpistole bis zum Anschlag einhängen und einschalten.

- Nach dem automatischen Abschalten wird der Nenninhalt des Kraftstofftanks durch zweimaliges, dosiertes Nachtanken erreicht. Kraftstoffpistole dabei bis zum Anschlag einhängen.
Tankdeckel zum Schließen ansetzen und über den Widerstand drehen, bis die Sperre des Deckels hörbar überspringt.
Tankklappe schließen.
Übergelaufenen Kraftstoff sofort abwa- schen.







Katalysator für Otto-Motoren \*
Verbleiter Kraftstoff schädigt den Katalysator und Teile der Elektronik und macht sie unwirksam.
Andere, als die genannten Qualitätskraftstoffe (z. B. LRP ^1) ), können den Katalysator schädigen.
Durch Verengung des Kraftstoffeinfüllstutzens wird bei Fahrzeugen mit Katalysator das Einführen einer Zapfpistole für verbleiten Kraftstoff verhindert.
▶ Qualitätskraftstoffe, siehe Seite 216
^1) LRP - Lead Replacement Petrol.
Nichtbeachtung folgender Hinweise kann zur Schädigung des Katalysators oder des Fahrzeuges führen:
■ Bei Fehlzündungen, unrundem Motorlauf nach Kaltstart, deutlichem Nachlassen der Motorleistung oder anderen ungewöhnlichen Betriebsstörungen, die auf einen Fehler im Zündsystem hinweisen können, auf kürzestem Weg Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden. Notfalls Fahrt kurzzeitig mit niedriger Geschwindigkeit und Drehzahl fortsetzen.
Unrunder Motorlauf und Nachlassen der Motorleistung bei Eingriff des Traction Control Systems ✦ bzw. des elektronischen Stabilitätsprogramms ✦ sind betriebsbedingt und daher ohne Bedeutung.
▶ Traction Control System *, elektronisches Stabilitätsprogramm *, siehe Seiten 146, 147.
■ Gelangt unverbrannter Kraftstoff in den Katalysator, kann es zur Überhitzung und Zerstörung des Katalysators kommen.
Deshalb häufige Kaltstarts, unnötig langes Betätigen des Anlassers beim Starten, Leerfahren des Tanks (unregelmäßige Kraftstoffversorgung führt zu Überhitzungserscheinungen) und Anlassen des Motors durch Anschieben oder Anschleppen vermeiden.




■ Bei blinkender Kontrolleuchte für Abgas Gas zurücknehmen bis das Blinken aufhört und die Kontrolleuchte leuchtet. Umgehend Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
▶ Kontrollleuchte für Abgas, siehe Seite 144.
Katalysator für Diesel-Motoren \*
Nichtbeachtung folgender Hinweise kann zur Schädigung des Diesel-Katalysators oder des Fahrzeuges führen:
Bei unrundem Motorlauf, deutlichem Nachlassen der Motorleistung oder anderen ungewöhnlichen Betriebsstörungen, auf kürzestem Weg Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden. Notfalls Fahrt kurzzeitig mit niedriger Geschwindigkeit und Drehzahl fortsetzen.
Unrunder Motorlauf und Nachlassen der Motorleistung bei Eingriff des Traction Control Systems ✦ bzw. des elektronischen Stabilitätsprogramms ✦ sind betriebsbedingt und daher ohne Bedeutung.
▶ Traction Control System *, elektronisches Stabilitätsprogramm *, siehe Seiten 146, 147.

Abgaskontrollierter Motor
Durch konstruktive Maßnahmen – vornehmlich im Bereich der Einspritzanlage und des Zündsystems – ist der Anteil an schädlichen Stoffen im Abgas, wie Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffen (CH) und Stickoxiden (NO _x ) auf ein Mindestmaß reduziert.




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Kontrollleuchte für Abgas
Leuchtet bei eingeschalteter Zündung und während des Anlassens. Erlischt kurz nachdem der Motor läuft.
Leuchten bei laufendem Motor zeigt eine Störung im System der Abgasreinigungsanlage an. Die zulässigen Abgaswerte können überschritten werden. Umgehend Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Blinken bei laufendem Motor zeigt eine Störung on, die zur Schädigung des Katalysators führen kann. Weiterfahrt ohne Schädigung ist möglich, wenn das Gas zurückgenommen wird, bis das Blinken aufhört und die Kontrollleuchte leuchtet. Umgehend Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.

Kontrollleuchte für Motorelektronik Leuchtet bei eingeschalteter Zündung für einige Sekunden.
Leuchten bei laufendem Motor zeigt eine Störung in der Motor- bzw. Getriebeelektronik an. Elektronik schaltet auf Notlaufprogramm, der Kraftstoffverbrauch kann erhöht und die Fahrbarkeit des Fahrzeuges kann beeinträchtigt sein.
Störung kann in einigen Fällen durch Ausschalten und erneufes Anlassen des Motors behoben werden. Leuchtet die Kontrollleuchte bei laufendem Motor wieder, zur Behebung der Störungsursache Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
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Kurzes Leuchten ohne Wiederholung ist ohne Bedeutung.
Blinken bei eingeschalteter Zündung zeigt Störung im System der Wegfahrsperre an, der Motor kann nicht angelassen werden.
▶ Wegfahrsperre, siehe Seite 57.
Abgase
Motorabgase enthalten das giftige und dabei farb- und geruchlose Kohlenmonoxid. Einatmen vermeiden, denn es kann lebensgefährlich sein.
Wenn Abgase in das Fahrzeuginnere gelangen, Fenster öffnen, Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Während der ersten Fahrt kann es zu Rauchentwicklung durch Verdampfen von Wachs und Öl auf der Abgasanlage kommen. Nach der ersten Fahrt Fahrzeug einige Zeit im Freien stehen lassen. Einatmen der Dämpfe vermeiden.
Wartung
Lassen Sie alle Wartungsarbeiten in den von Opel vorgeschriebenen Intervallen durchführen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden. Diese verfügen über geeignete Geräte und über geschultes Personal. Elektronische Prüfsysteme ermöglichen eine schnelle Diagnose und Korrektur. Sie haben die Gewissheit, dass alle Teile der Fahrzeugelektrik, Einspritz- und Zündanlage optimal arbeiten, die niedrigen Schadstoffemissionen eingehalten werden und die Lebensdauer des Katalysatorsystems gewährleistet ist.
Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Reinhaltung der Luft und zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften über Abgasentgiftung.
Die Prüfung und Einstellung von Einspritzanlage und Zündsystem gehört zum Inspektionsumfang. Lassen Sie deshalb regelmäßig sämtliche Servicearbeiten zu den im Serviceheft vorgeschriebenen Terminen durchführen.








Das TC verhindert, unabhängig von der Straßenbeschaffenheit und der Griffigkeit der Reifen, das Durchdrehen der Antriebsräder.
Das System überwacht die Drehzahl aller Räder. Sobald mindestens ein Antriebsrad durchdreht, wird die Motorleistung reduziert (Motorgeräusch ändert sich) und das durchdrehende Antriebsrad wird abgebremst. Dadurch werden, insbesondere bei Schnee- und Eisglötte sowie auf nasser oder rutschiger Fahrbahn, die Fahrstabilität und die Antriebskraft des Fahrzeuges verbessert.
Das TC ist betriebsbereit, sobald die Zündung eingeschaltet wird und die Kontrollleuchte ✉ erlischt.
Der Regelvorgang des TC wird durch Blinken von ✉ angezeigt.
Das Fahrzeug befindet sich dann in einem Grenzbereich; das TC verhindert den Übergang zu einem unkontrollierten Fahrverhalten und erinnert daran, die Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen.
Lassen Sie sich nicht aufgrund dieses be- sonderen Sicherheitsangebotes zu ei- nem risikoreichen Fahrstil verleiten.
Sicherheit im Straßenverkehr erhalten Sie nur bei verantwortungsvoller Fahrweise.
Kontrollleuchte
leuchtet bei eingeschalteter Zündung für einige Sekunden. Das System ist nun betriebsbereit.
Blinken während der Fahrt
Eingriff des Systems. Die Motorleistung kann sich reduzieren (Motorgeräusch ändert sich) und das Fahrzeug kann automatisch etwas abgebremst werden.

Leuchten während der Fahrt
Störung im System. Weiterfahrt ist möglich. Die Fahrstabilität kann sich bei unangepaßter Fahrweise je nach Beschleunigung und Fahrbahnbeschaffenheit aufgrund durchdrehender Antriebsräder verschlechtern.
Störungsursache beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.






Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) \*
Das ESP verbessert im Bedarfsfall die Fahrstabilität unabhängig von der Straßenbeschaffenheit und der Griffigkeit der Reifen in allen Fahrsituationen. Es verhindert auch, unabhängig von der Straßenbeschaffenheit und der Griffigkeit der Reifen, das Durchdrehen der Antriebsräder.
Das System überwacht die Fahrzeugbewegung, Sobald das Fahrzeug zum Ausbrechen (Untersteuern, Übersteuern) neigt, wird die Motorleistung reduziert (Motorgäusch ändert sich) und einzelne Räder werden gezielt abgebremst. Dadurch wird insbesondere bei Schnee- und Eisglätte sowie auf nosser oder rutschiger Fahrbahn die Fahrstabilität des Fahrzeuges wesentlich verbessert.
Das ESP ist betriebsbereit, sobald die Zündung eingeschaltet wird und die Kontrollleuchte ✦ erlischt.
Der Regelvorgang des ESP wird durch Blinken von ✉ angezeigt.
Das Fahrzeug befindet sich dann in einem Grenzbereich; das ESP verhindert den Übergang zu einem unkontrollierten Fahrverhalten und erinnert daran, die Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen.

Lassen Sie sich nicht aufgrund dieses besonderen Sicherheitsangebotes zu einem risikoreichen Fahrstil verleiten.
Sicherheit im Straßenverkehr erhalten Sie nur bei verantwortungsvoller Fahrweise.
Kontrollleuchte
leuchtet nach Einschalten der Zündung für einige Sekunden. Das System ist nun betriebsbereit.
Blinken während der Fahrt
Eingriff des Systems. Die Motorleistung kann sich reduzieren (Motorgeräusch ändert sich) und das Fahrzeug kann automatisch etwas abgebremst werden.
Leuchten während der Fahrt
Störung im System. Weiterfahrt ist möglich. Die Fahrstabilität kann sich jedoch je nach Fahrbahnbeschaffenheit verschlechtern.
Störungsursache beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.









Geschwindigkeitsregler \*
Der Geschwindigkeitsregler kann Geschwindigkeiten von ca. 30 km/h bis 200 km/h speichern und konstant halten.
Aus Sicherheitsgründen kann der Geschwindigkeitsregler erst nach Betätigen der Fußbremse aktiviert werden.
Der Geschwindigkeitsregler wird mit den Tasten I, R, und O am Blinkerhebel betätigt.
Regelung nicht einschalten, wenn eine gleichbleibende Geschwindigkeit nicht ratsam ist (z. B. in Gefahrensituationen für sich und andere Verkehrsteilnehmer, ebenso bei starkem Verkehr, auf kurvenreichen, glotten oder schmierigen Straßen).
Bei Automatikgetriebe ✦ Geschwindigkeitsregler sinnvollerweise nur in Fahrstufe D einschalten.
Bei eingeschaltetem Geschwindigkeitsregler kann die Reaktionszeit, bedingt durch eine veränderte Position der Füße, länger werden.
Nichtbeachtung der Beschreibungen kann zu Verletzungen oder Lebensgefahr führen.

Taste I antippen: Momentane Geschwindigkeit wird gespeichert und gehalten. Gaspedal kann losgelassen werden.
Beschleunigen durch Gas geben ist möglich. Nach Loslassen des Gaspedals wird die vorher gespeicherte Geschwindigkeit eingeregelt.
Beschleunigen
Bei eingeschalletem Geschwindigkeitsregler Taste I drücken oder mehrmals antippen: Kontinuierliche oder schrittweise Erhöhung der Geschwindigkeit um je 2 km/h ohne Betätigung des Gaspedals.
Nach Loslassen der Taste I wird die aktuelle Geschwindigkeit gespeichert und gehalten.
Verzögern
Bei eingeschaltetem Geschwindigkeitsregler Taste R drücken oder mehrmals antippen: Kontinuierliche oder schrittweise Verringerung der Geschwindigkeit.
Nach Loslassen der Taste R wird die aktuelle Geschwindigkeit gespeichert und gehalten.
Ausschalten
Taste O antippen: Geschwindigkeitsregler wird ausgeschaltet, Fahrzeug verzögert langsam. Zur Fortsetzung der Fahrt Gaspedal wie gewohnt betätigen.
Der Geschwindigkeitsregler schaltet sich aus Sicherheitsgründen bei bestimmten Fahrbedingungen automatisch aus: Zum Beispiel:
■ Geschwindigkeit unter ca. 30 km/h oder
■ Betätigung des Bremspedals oder
■ Betätigung des Kupplungspedals oder
■ Wählhebel des Automatikgetriebes in N.
Wiederaufnehmen der gespeicherten Geschwindigkeit
Taste R antippen bei Geschwindigkeit über 30 km/h: Die vor dem Ausschalten eingestellte Geschwindigkeit wird eingeregelt.
Die gespeicherte Geschwindigkeit wird nach Ausschalten der Zündung gelöscht.






Der Parkpilot erleichtert das Einparken bei Rückwärtsfahrt, indem er den Abstand zwischen Fahrzeugheck und einem Hindernis durch Ultraschallreflexion misst und im Fahrzeuginnenraum akustisch meldet.
Das System erfasst den Abstand über vier Sensoren im hinteren Stoßfänger.
Bei eingeschalteter Zündung schaltet sich der Parkpilot nach Einlegen des Rückwärtsgangs automatisch ein. Die Funktionsbereitschaft wird durch einen kurzen Ton angezeigt.
Nähert sich das Fahrzeug rückwärts langsam einem Hindernis, ertönt im Fahrzeuginenraum ein Intervallton, wenn das Fahrzeugheck weniger als ein Meter von einem Hindernis entfernt ist. Das Intervall wird mit kleiner werdendem Abstand kürzer. Ist der Abstand kleiner als 30 cm, ertönt ein Dauerton.

Das System erfasst den Abstand über vier Sensoren im hinteren Stoßfänger. Zur Vermeidung von Funktionsstörungen oder Fehlinformationen müssen die Sensoren unbeschädigt und frei von Verschmutzungen sowie Schnee und Eis sein.
Unterschiedliche, reflektierende Oberflächen von Gegenständen oder Kleidung sowie externe Schallquellen können unter besonderen Umständen zur Nichterkennung von Hindernissen durch das System führen. Aus diesen Gründen kann der Parkpilot Sie nicht von der Sorgfaltspflicht beim Rückwärtsfahren entbinden. Dies gilt besonders für die Beachtung von Fußgängern.
Anhängerzugvorrichtung,
Anhängerbetrieb
Wird am Fahrzeug eine Zugvorrichtung nachträglich montiert, muss das System auf die geänderte Fahrzeuglänge eingestellt werden. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Zur Vermeidung von Funktionsstörungen oder Fehlinformationen sollte die Kugelstange bei Nichtgebrauch abgenommen werden.
Montage von Heckträgern\*
Heckträger, z. B. Fahrradträger, die in der Nähe der Sensoren angebracht werden, können das System stören.
Störung
Bei Systemstörungen ertönt ein Dauerton bereits bei einem Abstand von einem Meter zum Hindernis. Störungsursache beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Zur Vermeidung von Funktionsstörungen oder Fehlinformationen müssen die Sensoren unbeschädigt und frei von Verschmutzungen sowie Schnee und Eis sein.









Die Bremsen sind ein wichtiger Faktor für die Verkehrssicherheit.
Bei neuen Scheibenbremsbelägen, im Interesse hoher Wirksamkeit, während der ersten 200 km keine unnötigen Vollbremsungen vornehmen.
Der Verschleiß der Bremsbeläge darf über ein gewisses Maß nicht hinausgehen. Daher ist eine regelmäßige Durchführung der im Serviceheft vorgeschriebenen Wartungsarbeiten eine Voraussetzung für die Sicherheit im Straßenverkehr.
Verschlissene Bremsbeläge ersetzen lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden. Dort werden von Opel geprüfte und freigegebene Beläge eingebaut, die optimale Bremsleistung gewährleisten.
Bis auf ein Mindestmaß abgefahrene Bremsbeläge verursachen Schleifgeräusche. Weiterfahrt möglich. Bremsbeläge möglichst bald ersetzen lassen. Zum Wechsel der Bremsbeläge Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.

Die Fußbremse hat zwei voneinander unabhängige Bremskreise.
Fällt ein Bremskreis aus, kann das Fahrzeug mit dem anderen Bremskreis noch gebremst werden. Dabei setzt jedoch die Bremswirkung erst bei fief durchgetretenem Pedal und hoher Pedalkraft ein. Dazu ist eine bedeutend höhere Kraft aufzuwenden. Der Bremsweg wird länger, Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen, bevor Sie die Fahrt fortsetzen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Um den vollen Pedalweg – besonders bei Störung eines Bremskreises – ausnutzen zu können, darf im Bereich der Pedale keine Matte liegen.
▶ Pedale, siehe Seite 137.




Bei stehendem Motor setzt die Unterstützung durch den Bremskraftverstärker nach ein- bis zweimaligem Niedertreten des Bremspedals aus. Die Bremswirkung wird nicht verringert, es ist jedoch eine bedeutend höhere Kraft aufzuwenden. Besonders beim Abschleppen beachten.
Vor jeder Fahrt Bremsleuchten kontrollieren. Bei Fahrzeugen mit Check-Control * wird die Kontrolle der Bremsleuchten automatisch durchgeführt.
▶ Check-Control *, siehe Seite 46.
Kurz nach jedem Fahrtbeginn sollte die Bremsanlage bei niedriger Geschwindigkeit und ohne den fließenden Verkehr zu behindern auf ihre Wirksamkeit geprüft werden, besonders bei feuchten Bremsen, z. B. nach der Fahrzeugwäsche.
Immer auf richtigen Stand der Bremsflüssigkeit achten, bei zu geringem Bremsflüssigkeitsstand und gelöster Handbremse leuchtet die Kontrollleuchte ① im Instrument.
▶ Kontrollleuchte, siehe Seite 31.

Handbremse immer fest anziehen, im Gefälle oder an einer Steigung so fest wie möglich.
Die mechanische Handbremse wirkt auf die Bremsen der Hinterräder. Sie rastet beim Ziehen selbsttätig ein.
Zum Lösen der Handbremse Hebel etwas anheben, Knopf drücken, Hebel ganz senken.

Kontrollleuchte Ⓐ für Bremssystem Kontrollleuchte leuchtet bei eingeschalteter Zündung, wenn Handbremse angezogen oder wenn Flüssigkeitsstand für Bremsbzw. Kupplungssystem zu niedrig ist.
▶ Bremsflüssigkeitsstand, siehe Seite 204.
Leuchtet die Kontrollleuchte, wenn die Handbremse gelöst ist, anhalten, Fahrt sofort abbrechen. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.




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Das ABS (Antiblockiersystem) überwacht ständig die Bremsanlage und verhindert, unabhängig von der Straßenbeschaffenheit und der Griffigkeit der Reifen, das Blockieren der Räder.
Sobald ein Rad zum Blockieren neigt, regelt das ABS den Bremsdruck des entsprechenden Rades. Das Fahrzeug bleibt lenkbar, auch wenn, z. B. in Kurven oder bei Ausweichmanövem, sehr stark gebremst wird. Selbst bei Vollbremsungen lässt sich ein Hindemis umfahren, ohne die Bremse zu lösen.
Die ABS-Regelung macht sich durch Pulsieren des Bremspedals und ein Regelgeräusch bemerkbar.
Um eine optimale Bremswirkung zu erreichen, Bremspedal während des gesamten Bremsvorganges trotz des pulsierenden Pedals stark durchtreten, Kraft nicht vermindern.
Lassen Sie sich nicht aufgrund dieses besonderen Sicherheitsangebotes zu einem risikoreichen Fahrstil verleiten. Sicherheit im Straßenverkehr erhalten Sie nur bei verantwortungsvoller Fahrweise.



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Kontrollleuchte Ⓞ für ABS
leuchtet nach Einschalten der Zündung für einige Sekunden, gleichzeitig erfolgt eine evtl. hörbare Selbstüberprüfung des Systems. Das System ist nach Erlöschen der Kontrollleuchte betriebsbereit.
Erlischt die Kontrollleuchte nicht nach wenigen Sekunden, oder leuchtet sie während der Fahrt, liegt eine Störung im ABS vor. Die Bremsanlage ist weiterhin funktionsfähig, aber ohne ABS-Regelung.
Liegt eine Störung im ABS vor, können die Räder bei überdurchschnittlich starkem Bremsen zum Blockieren neigen. Die Vorteile des ABS bestehen nicht mehr. Das Fahrzeug ist nicht mehr lenkbar und kann ausbrechen.
Sie können vorausschauend und vorsichtig die Fahrt fortsetzen.
Störungsursache beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.







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Räder, Reifen
Reifen
Werkseitig montierte Reifen sind auf das Fahrwerk abgestimmt. Sie bieten optimalen Fahrkomfort und Sicherheit.
▶Geeignete Reifen bzw. Einschränkungen, siehe Seite 223.
Reifenumrüstung
Vor Umrüstung auf andere Reifen oder Felgen lassen Sie sich über technische Möglichkeiten beraten. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden. Er hat Kenntnisse über evtl. notwendige Änderungen.
Werden andere als Werkseitig montierte Reifengrößen verwendet (auch Winterreifen), muss möglicherweise der elektronische Tachometer neu programmiert werden, um eine korrekte Geschwindigkeitsanzeige zu gewährleisten.
Nicht geeignete Reifen oder Felgen können zu Unfällen und zum Erlöschen der Allgemeinen Betriebserlaubnis führen.
Montage neuer Reifen
Reifen paarweise, besser satzweise montieren. Auf einer Achse Reifen
■gleicher Größe,
■gleicher Bauart
■gleichen Fabrikates,
■gleicher Profilausführung verwenden.
Reifen mit vorgeschriebener Laufrichtung so montieren, dass sie in Fahrtrichtung abrollen. Die Laufrichtung ist an einem Symbol (z. B. Pfeil) an der Reifenflanke erkennbar.
Entgegen der Laufrichtung montierte Reifen (z. B. beim Rodwechsel) möglichst bald ummontieren. Nur so werden die konstruktiven Eigenschaften des Reifen optimal genutzt.
Zum Austausch der Reifen empfehlen wir, sich an Ihren Opel Partner zu wenden. Er kennt die Gesetzesauflagen über die Entsorgung von Reifen und sorgt somit für den Schutz der Umwelt und Ihrer Gesundheit.
Bestimmte Reifenfabrikate verfügen über einen umlaufenden Felgenschutzwulst um Leichtmetallfelgen vor Beschädigungen zu schützen. Bei Verwendung von Radabdeckungen auf Stahlrädern mit Reifen die einen Felgenschutzwulst aufweisen, muss folgende Vorgehensweise eingehalten werden:
■Verwendung von Radabdeckungen und Reifen die von Opel freigegeben sind und damit alle Anforderungen an die jeweilige Rad/Reifenkombination erfüllen.
■Werden keine von Opel freigegebenen Radabdeckungen und Reifen verwendet, dürfen die Reifen keinen Felgeschutzwulst aufweisen.
Nicht geeignete Reifen oder Radabdeckungen können zu plötzlichem Luftverlust und damit zu Unfällen führen.




Reifendruck mindestens alle 14 Tage und vor jeder größeren Fahrt bei kalten Reifen kontrollieren. Reserverad nicht vergessen.
Zum leichteren Lösen der Ventilkappen Ventilkappenschlüssel verwenden. Er befindet sich an der Innenseite der Tankklappe.
Reifendruck auf der Klebefolie an der Innenseite der Tankklappe. Nach Umrüstung auf andere Reifengrößen Klebefolie ersetzen lassen.
▶ Reifendruck, siehe Seite 224.
Höherer Druck infolge Reifenerwärmung darf nicht reduziert werden. Er kann sonst nach Abkühlung unter den Mindestdruck sinken.
Ventilkappen nach der Prüfung mit Ventilkappenschlüssel fest zuschrauben.

Über- oder Unterschreitung der vorgeschriebenen Drücke beeinträchtigt Sicherheit, Fahrverhalten, Fahrkomfort und Verbrauch und erhöht den Reifenverschleiß.
Unterschreitung kann zu starker Reifenerwärmung, inneren Schädigungen und dadurch bei hohen Geschwindigkeiten zur Laufflächenablösung und sogar zum Platzen des Reifens führen.
Versteckte Reifenschäden werden durch nachträgliche Reifendruckkorrektur nicht beseitigt.
Falscher Reifendruck kann zum Platzen des Reifens führen.

Reifenzustand, Felgenzustand
Kanten langsam und möglichst im rechten Winkel überrollen. Überfahren scharfer Kanten kann zu versteckten Reifen- und Felgenschäden führen, die sich erst später bemerkbar machen.
Beim Parken Reifen nicht verklemmen.
Reifen regelmäßig auf Beschädigungen untersuchen (eingedrungene Fremdkörper, Stiche, Schnitte, Risse, Beulen in Seitenwänden). Räder auf Schäden untersuchen. Bei Beschädigungen bzw. bei ungewöhnlichem Verschleiß Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Beschädigungen können zum Platzen des Reifens führen.
Regelmäßig Profiltiefe kontrollieren. Sollte der Verschleiß vorn größer sein als hinten, Vorderräder gegen Hinterräder tauschen. Besseres Profil nach vorn.
Reifendruck korrigieren.
Reifen sollten aus Sicherheitsgründen bei einer Profiltiefe von 2 bis 3 mm erneuert werden (Winterreifen bei 4 mm).

Die gesetzlich zulössige Mindestprofiltiefe (1,6 mm) ist erreicht, wenn das Profil bis zu einem Verschleißanzeiger (TWI ^1) ) abgefahren ist. Mehrere Verschleißanzeiger sind in gleichen Abständen im Profilgrund der Lauffläche verteilt. Ihre Lage ist durch Markierungen an der Reifenflanke angezeigt.
Allgemeine Hinweise
■Die Aquaplaning-Gefahr ist bei geringerer Profiltiefe erheblich größer.
■Reifen altern, auch wenn sie nicht oder nur wenig gefahren werden. Nicht benutztes Reserverad nach 6 Jahren nur noch in Notfällen verwenden und langsam fahren.
^1) TWI - Tread Wear Indicator.
■Verwenden Sie niemals gebrauchte Reifen, deren Herkunft und Verwendung Sie nicht kennen.
■Um die Kühlung der Bremsen nicht zu beeinträchtigen, nur für ihr Fahrzeug freigegebene Radabdeckungen verwenden.
Reifenbezeichnungen
Bedeutung:
z. B. 195/65 R 15 91 H
195 = Reifenbreite in mm
65 = Querschnittsverhältnis
(Reifenhöhe zu Reifenbreite in %)
R - Gürtelbauart: Radial
15 = Felgendurchmesser in Zoll
91 = Tragfähigkeits-Kennzahl
z. B. 91 entsprechen 618 kg
H = Geschwindigkeits-Kennbuchstabe
Geschwindigkeits-Kennbuchstaben:
Q bis 160 km/h
S bis 180 km/h
T bis 190 km/h
H bis 210 km/h
V bis 240 km/h
W Bis 270 km/h






▶Hinweise zur Montage neuer Reifen, siehe Seite 154.
▶Einschränkungen, siehe Seite 223.
Winterreifen (M+S-Reifen) bieten bei Temperaturen unter 7 °C erhöhte Fahrsicherheit, deshalb auf allen Rädern aufziehen.
Sommerreifen haben bauartbedingt eingeschränkte Wintereigenschaften.
Ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit der Winterreifen geringer als die des Fahrzeuges, ist ein Hinweisschild mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit der Winterreifen im Blickfeld des Fahrers anzubringen ^1 .
Bei Einsatz des Reserverades mit Sommerreifen: Es kann zu geändertem Fahrverhalten kommen. Defekten Reifen schnellstens ersetzen, Rad auswuchten und an Fahrzeug montieren lassen.
Radabdeckungen
Werden keine von Opel freigegebenen Radabdeckungen und Reifen verwendet, ist darauf zu achten, dass die Reifen keinen Felgenschutzwulst aufweisen.

▶Einschränkungen, siehe Seite 223.
Schneeketten sind nur auf den Antriebsrädern (Vorderachse) zulässig.
Verwenden Sie feingliedrige Ketten, die an der Lauffläche und an den Reifeninnenseiten mit Kettenschloss maximal 15 mm auftragen.
Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden. Er berät Sie gern.
Die Radabdeckungen der Stahlräder können mit Kettenteilen der Schneeketten in Berührung kommen: Nehmen Sie die Radabdeckungen ab.
▶Radabdeckung, siehe Seite 174.
Schneeketten dürfen nur bis 50 km/h und bei schneefreien Strecken nur kurzzeitig verwendet werden, da sie auf harter Fahrbahn schnell verschleiißen und reißen können.

^1) Länderspezifische Abweichungen wegen gesetzlicher Bestimmungen.



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Dachgepäckträger, Anhängerbetrieb
Zugvorrichtung \*
Nur eine für das Fahrzeug zugelassene Anhängerzugvorrichtung verwenden. Den nachträglichen Einbau empfehlen wir von einem Opel Partner durchführen zu lassen. Er gibt Auskunft über evtl. mögliche Anhängelosterhöhungen. Er hat Anweisungen zum Einbau der Zugvorrichtung und zu evtl. notwendigen Änderungen am Fahrzeug, die die Kühlung oder andere Aggregate betreffen.
Bei Betrieb ohne Anhänger ist die Kugelstange zu demontieren.
▶ Einbaumaße der Anhängerzugvorrichtung, siehe Seite 228.

Nichtbeachtung der Beschreibungen kann zu Verletzungen oder Lebensgefahr führen. Fahrzeuginsassen entsprechend informieren.
Dachgepäckträger \*
Aus Sicherheitsgründen und zur Vermeidung von Dachbeschädigungen empfehlen wir, das für Ihr Fahrzeug freigegebene Opel Dachgepäckträger-System zu verwenden. Lassen Sie sich von Ihrem Opel Partner beraten.
▶ Fahrhinweise, siehe Seite 136.
Zugvorrichtung mit abnehmbarer Kugelstange \*
Unterbringung der Kugelstange
Die Kugelstange ist in einem Beutel links im Ablagefach im Boden des Gepäckraums unter einer Klappe mit einem Gummiband festgeschnallt.
Beim Einlegen darauf achten, dass der Drehgriff der Kugelstange nach oben gerichtet ist.
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Zum Öffnen der Klappe, Teppichboden anheben, Lasche hochstellen, drehen und hochziehen.
▶ Öffnen der Klappe, siehe Seite 171, Bild 15314 T.

Montage der Kugelstange Abdeckung für Stoßfängerausschnitt abnehmen: Beide Schieber in Richtung Fahrzeugmitte schieben und Abdeckung nach unten abnehmen.

Verschlussstopfen aus Aufnahmeöffnung für Kugelstange ziehen. Beide Teile im Gepäckraum unterbringen.




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Spannstellung der Kugelstonge kontrollieren
■ Rote Markierung am Drehgriff zeigt zur weißen Markierung an der Kugelstange,
■ Spalt von ca. 4 Millimetern zwischen Drehgriff und Kugelstange,
■ Schlüssel steckt im Schloss und steht in Position 1.

Andernfalls muss die Kugelstange vor Einsetzen in das Kupplungsgehäuse gespannt werden:
■ Kugelstange aufschließen (Schlüssel in Position 1), siehe Bild 12416 T.
■ Drehgriff herausziehen und in gezogenem Zustand bis zum Anschlag nach vorn drehen, siehe Bild 12417 T.

Einsetzen der Kugelstange Gespannte Kugelstange in Kupplungsgehäuse einführen und kräftig nach oben drücken, bis die Kugelstange einrastet.
Der Drehgriff schnellt selbsttätig in Ausgangsposition zurück und liegt wieder an der Kugelstange an.
Drehgriff beim Einsetzen nicht berühren, Verletzungsgefahr.

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Kugelstange abschließen (Schlüssel in Position 2). Schlüssel abziehen und Schutzlasche zudrücken.
Nachdem die Kugelstange abgeschlossen ist, lässt sich der Drehgriff nicht mehr herausziehen.
Wichtige Hinweise
Richtige Befestigung der Kugelstange kontrollieren:
■ Grüne Markierung am Drehgriff zeigt zur weißen Markierung an der Kugelstange,
■ kein Spalt zwischen Drehgriff und Kugelstange,
■ Kugelstange sitzt fest im Kupplungsgehäuse,
■ Kugelstange ist abgeschlossen und Schlüssel ist abgezogen.
Anhängerbetrieb ist nur bei richtig befestigter Kugelstange zulässig. Lösst sich die Kugelstange nicht richtig befestigen, Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Öse für Abreißseil
Bei Anhängern mit Bremse Abreißseil an Öse einhängen, Pfeil im Bild.
Demontage der Kugelstange
Kugelstange aufschließen (Schlüssel in Position 1)

Drehgriff herausziehen und in gezogenem Zustand bis zum Anschlag nach vorn drehen, Kugelstange nach unten aus Kupp-lungsgehäuse ziehen und im Ablagefach im Gepäckraum unterbringen.
▶ Ablagefach, siehe Seite 158.
Verschlussstopfen in Aufnahmeöffnung für Kugelstange einsetzen.
Abdeckung für Stoßfängerausschnitt montieren: Beide Schieber in Richtung Fahrzeugmitte schieben, Abdeckung einsetzen und Schieber nach außen schieben.
Kugelstange nicht mit Dampfstrahlreinigern oder anderen Hochdruckgeräten reinigen.









Die zulässigen Anhängelasten sind fahrzeug- und motorabhängige Höchstwerte, die nicht überschritten werden dürfen. Die tatsächliche Anhängelast ist die Differenz zwischen dem tatsächlichen Gesamtgewicht des Anhängers und der tatsächlichen Stützlast in angekuppeltem Zustand. Zur Überprüfung der Anhängelast dürfen also nur die Anhängerräder – nicht das Bugrad – auf der Waage stehen.
Die zulässigen Anhängelasten Ihres Fahrzeuges entnehmen Sie den amtlichen Fahrzeugpapieren. Sofern nicht anders angegeben, gelten sie für Steigungen bis max. 12 %.
Die zulässige Anhängelast sollte nur von Fahrern ausgenutzt werden, die über ausreichende Erfahrung im Ziehen großer oder schwerer Anhänger verfügen.
Die zulässige Anhängelast gilt bis zur angegebenen Steigung und bis zu einer Höhe von 1000 Meter über dem Meeresspiegel (NN - Normalnull). Da die Motorleistung durch die abnehmende Luftdichte mit zunehmender Höhe sinkt und damit auch die Steigfähigkeit abnimmt, verringert sich das zulässige Zuggesamtgewicht pro angefangener 1000 Meter weiterer Höhenzunahme um 10 %. Beim Befahren von Straßen mit geringer Steigung (kleiner als 8%, z. B. Autobahnen) muss das Zuggesamtgewicht nicht verringert werden.
Die tatsächliche Anhängelast und das tatsächliche Gesamtgewicht dürfen zusammen das zulässige Zuggesamtgewicht nicht überschreiten. Wird z. B. das zulässige Gesamtgewicht ausgenutzt, darf die Anhängelast nur bis zum Erreichen des zulässigen Zuggesamtgewichts genutzt werden. Das zulässige Zuggesamtgewicht ist auf dem Typschild angegeben.
▶ Typschild, siehe Seite 214.

^1) Länderspezifische Verordnungen beachten.
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Stützlast ist die Kraft, mit der der Anhänger auf die Kupplungskugel drückt. Sie ist durch Gewichtsverlagerung bei der Beladung des Anhängers veränderbar.
Die maximal zulässige Stützlast (75 kg) des Zugfahrzeuges ist auf dem Typschild der Anhängerzugvorrichtung und in den Fahrzeugpapieren angegeben. Sie sollte immer angestrebt werden, besonders bei schweren Anhängern. Unterschreiten Sie keinesfalls eine Stützlast von 25 kg.
Bei Messung der Stützlast Deichsel des beladenen Anhängers in gleiche Höhe bringen, wie anschließend in angekuppeltem Zustand bei beladenem Zugfahrzeug. Besonders wichtig bei Anhängern mit Tandemachse.
Hinterachslast bei Anhängerbetrieb
Bei angekuppeltem Anhänger und vollständiger Beladung des Zugfahrzeuges einschließlich aller Insassen darf die zulässige Hinterachslast (Angabe siehe Typschild bzw. Fahrzeugpapiere) um 75 kg und das zulässige Gesamtgewicht um 45 kg überschritten werden. Wird die zulässige Hinterachslast überschritten, gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Sind national niedrigere Höchstgeschwindigkeiten bei Anhängerbetrieb vorgeschrieben, sind diese einzuhalten.




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Erhöhen Sie beim Zugfahrzeug den Reifendruck auf den für volle Belastung angegebenen Wert. Prüfen Sie auch den Reifendruck des Reserverades und der Anhängerräder.
▶ Reifendruck, siehe Seite 224.

Fahrverhalten, Fahrhinweise
Bei Anhängern mit Bremse Abreißseil an Öse * einhängen oder schlaufenförmig um die Kugelstange führen.
Schmieren Sie vor Ankuppeln die Kugel der Anhängerzugvorrichtung. Bei Verwendung eines Stabilisators zur Dämpfung von Schlingerbewegungen, der auf die Kupplungskugel wirkt, darf diese nicht geschmiert werden.
Das Fahrverhalten hängt wesentlich von der Beladung des Anhängers ab. Zuladung deshalb rutschfest möglichst in Anhängermitte, d. h. über der Achse, unterbringen.
Für Anhänger mit geringerer Fahrstabilität darf die Geschwindigkeit von 80 km/h nicht überschritten werden; die Verwendung eines Schlingerdämpfers nach dem Reibungsprinzip wird dringend empfohlen.
Beleuchtung des Anhängers vor Fahrtantritt überprüfen. Die Nebelschlussleuchte am Fahrzeug wird im Anhängerbetrieb deaktiviert.
Fahren Sie auch in Ländern, in denen höhere Geschwindigkeiten als 80 km/h erlaubt sind, möglichst nicht schneller.
Auf ausreichenden Kurvenradius achten. Plötzliche Lenkeinschläge vermeiden.
Sollte der Anhänger zu pendeln beginnen, langsamer fahren, nicht gegenlenken, notfalls scharf bremsen.






Das Kühlgebläse wird elektrisch angetrieben. Seine Kühlleistung ist demnach nicht abhängig von der Motordrehzahl.
Da bei hoher Motordrehzahl viel Wärme entsteht, bei niedriger Drehzahl weniger, an Steigungen so lange nicht herunterschalten, wie das Fahrzeug noch im größeren Gang die Steigung problemlos durchfährt.
Diesel-Motor: Bei Steigungen von 10 % und mehr im 1. Gang 30 km/h, im 2. Gang 50 km/h, bei Automatikgetriebe * in Fahrstufe 1 die Geschwindigkeit von 40 km/h nicht überschreiten.
Bei Bergabfahrten werden die Bremsen im Anhängerbetrieb erheblich stärker belastet als bei Bergabfahrten ohne Anhänger. Deshalb gleichen Gang einlegen wie bei entsprechender Bergauffahrt und etwa gleiche Geschwindigkeit fahren. Das Automatikgetriebe ✿ wählt selbsttätig das Fahrprogramm mit optimaler Motorbremswirkung.
Bei Bedarf können die Fahrstufen 3, 2 oder 1 auch manuell gewählt werden.
Bei eventuell notwendigen Vollbremsungen das Bremspedal so kräftig wie möglich durchtreten.
Beachten Sie, dass der Bremsweg im Anhängerbetrieb mit ungebremstem oder gebremstem Anhänger immer größer ist als im Betrieb ohne Anhänger.

Anfahren an Steigungen
Fahrzeuge mit Schaltgetriebe:
Die günstigste Motordrehzahl zum Einkuppeln liegt bei Otto-Motoren zwischen 2500 und 3000 min ^-1 , bei Diesel-Motoren zwischen 2000 und 2200 min ^-1 . Diese Drehzahl konstant halten, mit schleifender Kupplung allmählich einkuppeln – Bremse lösen – und Vollgas geben. Die Motordrehzahl sollte dabei möglichst nicht abfallen.
Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe * genügt es, Vollgas zu geben.
Vor dem Anfahren unter extremen Bedingungen (hohes Gespanngewicht, Gebirge mit großen Steigungen) unnötige Verbraucher wie z. B. heizbare Heckscheibe, Klimaanlage, heizbare Vordersitze ausschalten.
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Selbsthilfe
Nichtbeachtung der Beschreibungen kann zu Verletzungen oder Lebensgefahr führen. Fahrzeuginsassen entsprechend informieren.
Diesel-Kraftstoffsystem, Entlüften
Tank niemals leer fahren! Deshalb bei Aufleuchten der Kontrollleuchte möglichst bald tanken, bei Blinken sofort.
Wiederstart nach Leerfahren ist möglich. Mit verzögertem Startverhalten ist zu rechnen. Zündung für ca. 40 Sekunden einschalten. Anschließend Motor maximal 40 Sekunden starten. Sollte der Motor nicht starten, Vorgang nach kurzer Zeit wiederholen.
Sollte der Motor nicht starten, Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Kein Anlassen durch Schnelllader zum Schutz elektronischer Bauteile.
Kein Anlassen durch
Anschieben oder Anschleppen
Ihr Fahrzeug ist mit einem Katalysator ausgestattet und darf aus diesem Grund nicht durch Anschieben oder Anschleppen angelassen werden.
▶ Katalysator, siehe Seite 142.
Anlassen mit Starthilfekabeln \*
Bei entladener Batterie Motor mit Starthilfekabeln und der Batterie eines anderen Fahrzeuges starten.
Das muss mit äußerster Vorsicht geschehen. Jede Abweichung von der folgenden Anleitung kann zu Verletzungen oder Beschädigungen durch Explosion der Batterien und zu Beschädigung der elektrischen Anlagen an beiden Fahrzeugen führen.

■ Keine Funken oder offenen Flammen in Batterienähe.
■ Eine entladene Batterie kann bereits bei Temperaturen um 0 °C gefrieren. Tauen Sie eine gefrorene Batterie unbedingt auf, bevor Sie die Starthilfekabel anschließen.
■ Batterieflüssigkeit fernhalten von Augen, Haut, Gewebe und lackierten Flächen. Die Flüssigkeit enthält Schwefelsäure, die bei direktem Kontakt Verletzungen und Beschädigungen verursacht.
■ Beim Umgang mit der Batterie Augenschutz und Schutzkleidung tragen.






Hilfsbatterie gleicher Spannung (12 Volt) verwenden. Ihre Kapazität (Ah) darf nicht wesentlich unter der entladenen Batterie liegen. Angaben zu Spannung und Kapazität finden Sie auf den Batterien.
■ Starthilfekabel mit isolierten Polklemmen und einem Querschnitt von mindestens 16 mm ^2 , bei Diesel-Motoren 25 mm ^2 , verwenden.
■ Entladene Batterie nicht vom Bordnetz trennen.
■ Unnötige Stromverbraucher abschalten.
■ Während des gesamten Vorganges nicht über die Batterie beugen.
■ Die Polklemmen des einen Kabels dürfen die des anderen Kabels nicht berühren.
■ Die Fahrzeuge dürfen sich während der Starthilfe nicht berühren.
■ Handbremse anziehen. Getriebe in Leerlauf, Automatikgetriebe * in P.

Kabel in der im Bild gezeigten Reihenfolge anschließen:
- Ein Kabel am positiven Pol 1 der Hilfsbatterie anschließen (Pluszeichen am Batteriegehäuse oder am Pol).
- Das andere Ende desselben Kabels am positiven Pol 2 der entladenen Batterie anschließen (Pluszeichen).
- Das zweite Kabel am negativen Pol 3 der Hilfsbatterie anschließen (Minuszeichen).
- Das andere Ende des zweiten Kabels 4 mit der Fahrzeugmasse des anderen Fahrzeuges – z. B. am Motorblock oder an einer Verschraubung der Motoraufhängung – verbinden.
■ Kabel nicht am negativen Pol der entla-
denen Batterie anschließen!
■ Anschlusspunkt möglichst weit weg von der entladenen Batterie.
■ Die Kabel so verlegen, dass sie nicht von sich drehenden Teilen im Motorraum erfasst werden können.
■ Motor des stromabgebenden Fahrzeuges starten.
■ Nach 5 Minuten den anderen Motor starten. Startversuche nicht länger als 15 Sekunden im Abstand von 1 Minute.
■ Nach dem Start beide Motoren mit angeschlossenen Kabeln ca. 3 Minuten im Leerlauf laufen lassen.
■ Zur Vermeidung von Überspannungen in der elektrischen Anlage vor Abnehmen der Kabel einen elektrischen Verbraucher (z. B. Licht, heizbare Heck- scheibe) am stromaufnehmenden Fahrzeug einschalten.
■ Abnehmen der Kabel genau in umgekehrter Reihenfolge.







Fahrzeug abschleppen
Abdeckkappe für die Aufnahme der Abschleppöse vorn rechts öffnen: Abdeckkappe unten ausrasten und noch unten abziehen.

Die Abschleppöse befindet sich mit dem Wagenwerkzeug in einer Tasche im Ablagefach im Boden des Gepäckraumes. Zum Öffnen des Ablagefaches Teppichboden anheben, Lasche hochstellen, drehen und hochziehen.
▶ Wagenwerkzeug, siehe Seite 171.

Abschleppöse links herum einschrauben und mit Radschraubensteckschlüssel bis zum Anschlag in waagerechte Stellung festdrehen.
▶ Wagenwerkzeug, siehe Seite 171.
Abschleppseil * – besser Abschleppstange * – an der Öse befestigen.
Zündung einschalten, um die Lenkradblockierung zu lösen und Bremsleuchten, Hupe und Scheibenwischer betätigen zu können.
Schaltgetriebe in Leerlauf, Automatikgetriebe * in N.






Langsam anfahren. Nicht ruckartig fahren. Unzulässige Zugkräfte können die Fahrzeuge beschädigen.
Zum Bremsen ist bedeutend höhere Kraft erforderlich: Bremskraftunterstützung ist nur bei laufendem Motor wirksam.
Zum Lenken sind bedeutend höhere Kräfte erforderlich: Lenkkraftunterstützung ist nur bei laufendem Motor wirksam.
Umluftsystem einschalten und Fenster schließen, damit Abgase des schleppenden Fahrzeuges nicht eindringen können.
Fahrzeuge mit Automotikgetriebe ✦ nur vorwärts, nicht schneller als 80 km/h und nicht weiter als 100 km schleppen. Bei defektem Getriebe, höherer Geschwindigkeit oder weiterer Schleppstrecke Fahrzeug an Vorderachse anheben.
Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an einen Opel Partner zu wenden. Er sorgt für eine zuverlässige, schnelle und fachgerechte Instandsetzung.
Abschleppdienst
Wählen Sie den Abschleppdienst selbst. Vereinbaren Sie vor Auftragserteilung die Abschleppkosten. Sie vermeiden unnötige Kosten und evtl. Schwierigkeiten mit der Versicherung bei der Abwicklung eines Schadenfalles.

eines anderen Fahrzeuges
Abdeckkappe für die Aufnahme der Abschleppöse im Stoßfänger hinten rechts öffnen: Abdeckkappe unten ausrasten und nach unten abziehen.
Die Abschleppöse befindet sich mit dem Wagenwerkzeug in einer Tasche im Ablagefach im Boden des Gepäckraumes. Zum Öffnen des Ablagefaches Teppichboden anheben, Lasche hochstellen, drehen und hochziehen.
▶ Ablagefach, siehe Seite 168, Bild 15314 T.





169




Abschleppöse links herum einschrauben und mit Radschraubensteckschlüssel bis zum Anschlag, in woogerechte Stellung, festdrehen.
▶ Wagenwerkzeug, siehe Seite 171.
Abschleppseil * – besser Abschleppstange * – an der Öse befestigen.
Die starre Verzurröse hinten unter dem Fahrzeug darf keinesfalls als Abschleppöse verwendet werden.
Langsam anfahren. Nicht ruckartig fahren. Unzulässig hohe Zugkräfte können die Fahrzeuge beschädigen.

Verbandskissen oder Verbandskosten im Fach links in der Seitenverkleidung unterbringen.
Zum Öffnen der Abdeckung Drehknöpfe um 90° drehen, zum Schließen Deckel hinten einsetzen und Drehknöpfe bis zum Einrasten zurückdrehen.

Bei Ablage von Gegenständen in den Fächern der Seitenverkleidungen darauf achten, dass die Freigängigkeit der Sicherheitsgurte und deren Aufrollautomatik nicht beeinträchtigt werden.
170





Warndreieck rechts im Ablagefach im Boden des Gepäckraumes mit Gummiband festschnallen.
Zum Öffnen des Ablagefaches Teppichboden hinten anheben, Lasche hochstellen, drehen und hochziehen.
Zum Schließen Deckel vom mit Nasen in Aussparungen einsetzen und verriegeln.

Wagenheber 📄 * und
Wagenwerkzeug
Wagenheber und Wagenwerkzeug sind in einer Tasche links im Ablagefach im Boden des Gepäckraumes mit einem Gummiband festgeschnallt.
Zum Öffnen des Ablagefaches Teppichboden hinten anheben, Lasche hochstellen, drehen und hochziehen.
Zum Schließen Deckel vorn mit Nasen in Aussparungen einsetzen und verriegeln.

Bei Ausführung mit Anhängerzugvorrichtung Wagenheber und Wagenwerkzeug zusammen mit Warndreieck rechts im Ablagefach festschnallen.

171

Das Reserverad ist hinten unter dem Fahrzeugboden untergebracht.
■ Ablagefach für Wagenwerkzeug im Gepäckraumboden öffnen.
■ Sechskantschraube im Boden des Ablagefaches mit Radschraubensteckschlüssel bis zum Anschlag losdrehen.
■ Reserveradhalter anheben.
▶ Ablagefach, siehe Seite 168, Bild 15314 T.

■ Haken ausrasten und Reserveradhalter absenken.
■ Sicherungsseil aushängen.
■ Halter ganz absenken und Reserverad mit Unterlage ✱ entnehmen.
■ Ersetztes Rad wie folgt (auf Unterlage *) in Reserveradhalter legen:
Stahlrad mit Außenseite nach oben, Leichtmetallrad * mit Außenseite nach unten,
bei Reifen der Größe 225/45 R 17 Schutzmatte * (gemeinsam mit dem Wagenwerkzeug untergebracht) zwischen Leichtmetallrad und Unterlage legen.
▶ Radwechsel, siehe Seite 172.

■ Reserveradhalter anheben, Sicherungsseil einhängen.
■ Reserveradhalter anheben und in Haken einhängen. Der Haken muss dabei mit der geöffneten Seite in Fahrtrichtung zeigen.
■ Reserveradhalter anheben, Sicherungsseil einhängen.
■ Reserveradhalter anheben und in Haken einhängen. Der Haken muss dabei mit der geöffneten Seite in Fahrtrichtung zeigen.






Bei Unterbringung von Reifen der Größe 225/45 R 17 muss der Reserveradhalter mit einem Zusatzhaken (gemeinsam mit dem Wagenwerkzeug untergebracht) eingehängt werden, im Bild gelb markiert.
■ Durch Drehen der Sechskantschraube im Boden des Ablagefaches mit Radschraubensteckschlüssel bis zum Anschlag nach oben ziehen.
■ Deckel des Ablagefaches vorn mit Nasen in Aussparungen einsetzen und verriegeln.
Allgemeine Hinweise
Ist das Fahrzeug mit Leichtmetall-Felgen ausgestattet, kann das Reserverad eine Stahlfelge haben.
Bei Verwendung von Winterreifen ✦ und Ausstattung des Reserverades mit einem Sommerreifen: Bei Einsatz dieses Reserverades kann es zu geändertem Fahrverhalten kommen. Defekten Reifen schnellstens ersetzen, Rad auswuchten und am Fahrzeug montieren lassen.
Das Reserverad kann mit einem kleineren Reifen und einer kleineren Felge als die am Fahrzeug montierten Räder ausgerüstet sein: Bei Einsatz des Reserverades kann es zu geändertem Fahrverhalten kommen. Defekten Reifen schnellstens ersetzen, Rad auswuchten und am Fahrzeug montieren lassen.
Radwechsel
Zu Ihrer Sicherheit folgende Vorbereitungen treffen und Hinweise beachten:
■ Auf ebenem, festem und rutschsicherem Untergrund parken.
■ Warnblinkanlage einschalten, Handbremse anziehen, bei Automatikgetriebe ✦ Wählhebel in P, bei Schaltgetriebe 1. Gang oder Rückwärtsgang einlegen.
■ Warndreieck vorschriftsmäßig aufstellen.
■ Reserverod unter dem Fahrzeugboden entnehmen.
■ Vor dem Anheben des Fahrzeuges Vorderräder in Geradeausstellung bringen.
■ Niemals mehrere Räder gleichzeitig wechseln.
▶ Wamdreieck, siehe Seite 171.
▶ Reserverad, siehe Seite 172.









Das dem zu wechselnden Rad diagonal gegenüberliegende Rad blockieren, indem Keile oder dergleichen vor und hinter dem Rad untergelegt werden.
■ Wagenheber ✦ nur zum Radwechsel benutzen.
■ Bei weichem Untergrund eine stabile, maximal 1 cm dicke Unterlage unter den Wagenheber *legen. Verwendung dickerer Unterlagen kann zu Beschädigung des Wagenhebers * und des Fahrzeuges führen.
■ Im angehobenen Fahrzeug dürfen sich keine Personen oder Tiere aufhalten.
■ Nicht unter das angehobene Fahrzeug kriechen.
■ Nicht den Motor starten, während das Fahrzeug angehoben ist.

- Radabdeckung * mit im Wagenwerkzeug liegendem Haken * abziehen.
▶ Wagenwerkzeug, siehe Seite 171.

Leichtmetallräder *: Radkappe mit Schraubendreher ausrasten und abnehmen, dazu Schraubendreher an der seitlichen Aussparung der Radkappe ansetzen.
Radschraubenkappen * von den Rad- schrauben abziehen.






Diebstahlgesicherte Leichtmetall-räder *. Radkappe mit im Wagenwerkzeug liegendem Diebstahl-Sicherungsschlüssel losschrauben und abnehmen.

- Radschrouben mit Radschraubensteckschlüssel lockern, dabei Radschraubensteckschlüssel bis zum Anschlag aufstecken.

- Einprägungen an der unteren Karosseriekante zeigen die Ansatzstellen des Wagenhebers * am Fahrzeugunterbau an.




175




- Fahrzeuge mit im Bild 8385 T gezeigten Wagenheber * Vor Ansetzen des Wagenhebers * erforderliche Höhe mit der Hand einstellen. Wagenheberarm vorn – bzw. hinten – so ansetzen, dass die Wagenheberklaue (Pfeil im Bild) den senkrechten Steg umfasst und in die Aussparung im Steg greift.

Beim Drehen der Kurbel darauf achten, dass die Kante des Wagenheberfußes senkrecht unter dem Ansatzpunkt fest auf dem Boden steht.
Sollte dies während des Anhebens nicht der Fall sein, Fahrzeug sofort vorsichtig ablassen und Ansetzen wiederholen.
Fahrzeug durch Drehen der Kurbel anheben.

Fahrzeuge mit im Bild 12548 T gezeigten Wagenheber *:
Vor Ansetzen des Wagenhebers * erforderliche Höhe mit der Hand einstellen. Wagenheberarm vorn – bzw. hinten – so ansetzen, dass die Wagenheberklaue den senkrechten Steg umfasst und in die Aussparung im Steg greift.
Dabei muss der Wagenheberfuß senkrecht unter dem Ansatzpunkt fest auf dem Boden stehen. Sollte dies während des Anhebens nicht der Fall sein, Fahrzeug sofort vorsichtig ablassen und Ansetzen wiederholen.
Kurbelstange in Öse der Gewindestange einhängen, Fahrzeug durch Drehen anheben.

176






- Radschrauben herausdrehen und so ablegen, dass die Gewinde nicht verschmutzt werden.
- Rad wechseln.
▶ Hinweise zum Reserverad, siehe Seite 172. - Radschrauben eindrehen und leicht anziehen, dabei Radschraubensteckschlüssel bis zum Anschlag aufstecken.
- Fahrzeug ablassen.
-
Radschrauben über Kreuz festziehen, dabei Radschraubensteckschlüssel bis zum Anschlag aufstecken.
-
Radabdeckung * bzw. Radschrauben-kappen * ansetzen und einrasten.
Vor Montage der Radabdeckung Rad im Bereich der Halteklammern säubern. Ventilsymbol * auf Rückseite der Radabdeckung muss zum Ventil des Rades zeigen.
Leichtmetallräder*: Radkappe ansetzen und einrasten, dabei Stift an Radkappen-Rückseite in zugehöriges Loch im Rad einsetzen.
Diebstahlgesicherte Leichtmetall-räder *: Radkappe ansetzen. Diebstahlsicherung * einsetzen und festschrauben.
Reifendruck des neu montierten Rades prüfen, gegebenenfalls korrigieren.
- Ausgewechseltes Rad sowie Werkzeuge und Warndreieck im Gepäckraum ver-stauen.
▶ Reserverad, siehe Seite 172.
12. Anzugsdrehmoment der Radschrauben des neu montierten Rades am Fahrzeug mit Drehmomentschlüssel prüfen lassen, gegebenenfalls korrigieren lassen.
▶ Anzugsdrehmoment, siehe Seite 224.
13. Ausgewechselten, defekten Reifen ersetzen.
Reifenreparaturset \*
Kleinere Schäden an der Lauffläche und der Flanke des Reifens, z. B. durch Fremdkörper, können mit dem Reifenreparaturset behoben werden.
Fremdkörper nicht aus dem Reifen entfernen.
Schäden am Reifen, die größer als 4 mm sind oder sich an der Felge befinden, können mit dem Reifenreparoturset nicht repariert werden.
Fahren mit zu geringem Reifendruck oder drucklosem Reifen kann zu nicht sichtbaren Schäden am Reifen führen. Diese Schäden können mit dem Reifenreparaturset nicht behoben werden. Fahrzeug abstellen und Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
▶ Wichtige Hinweise, siehe Seite 181.
177









Bei einer Reifenpanne:
■ Warnblinkanlage einschalten, Handbremse anziehen, bei automatischem Getriebe Wählhebel in Parkstellung P, bei Schaltgetriebe 1. Gang oder Rückwärtsgang einlegen,
■ Warndreieck vorschriftsmäßig aufstellen.
▶ Wamdreieck, siehe Seite 171.

Das Reifenreparaturset befindet sich hinter einer Abdeckung rechts in der Seitenverkleidung im Gepäckraum.
Zum Öffnen der Abdeckung Drehknöpfe um 90° drehen, zum Schließen Deckel hinten einsetzen und Drehknöpfe bis zum Einrasten zurückdrehen.
1. Dichtmittelflasche und Halter mit Luftschlauch aus dem Fach nehmen.

- Luftschlauch vom Halter abwickeln und an den Anschluss der Dichtmittelflasche schrauben.
178






- Dichtmittelflasche wie im Bild gezeigt auf Halter stecken. Sicherstellen, dass die Flasche nicht umfällt.

- Ventilkappe des defekten Reifens abdrehen.
- Reifenfüllschlauch auf das Reifenventil schrauben.

- Luftschlauch an den Anschluss am Kompressor schrauben.




179




-
Zündung einschalten.
-
Taste + am Kompressor drücken, der Reifen wird mit dem Dichtmittel gefüllt.
-
Während des Entleerens der Dichtmittelflasche (ca. 30 Sekunden) zeigt die Druckanzeige im Kompressor kurzzeitig bis zu 6 bar an. Danach sinkt der Druck wieder ab.
-
Das Dichtmittel wird vollständig in den Reifen gepumpt. Anschließend wird der Reifen mit Luft befüllt.
-
Der vorgeschriebene Reifendruck soll innerhalb von 10 Minuten erreicht werden. Kompressor bei Erreichen des Druckes durch erneutes Drücken der Taste + abschalten.
▶ Reifendruck, siehe Seite 224
Wird der vorgeschriebene Reifendruck innerhalb von 10 Minuten nicht erreicht, ist der Reifen zu stark beschädigt. Fahrzeug abstellen und Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Zu hohen Reifendruck mit Taste — ablassen.
Kompressor nicht länger als 10 Minuten betreiben.
▶ Wichtige Hinweise, siehe Seite 181. -
Reifenreparaturset abbauen. Beim Abziehen der Dichtmittelflasche vom Halter Rastnase am Halter drücken. Reifenfüllschlauch an den freien Anschluss der Dichtmittelflasche schrauben. Damit wird ein Auslaufen des Dichtmittels vermieden. Reifenreparaturset im Gepäckraum verslauen.
- Eventuell ausgetretene Dichtflüssigkeit mit einem Lappen entfernen.
- Warndreieck abbauen, im Ablagefach des Gepäckraums unterbringen.
▶ Ablagefach, siehe Seite 171.
15. Den an der Dichtmittelflasche angebrachten Aufkleber mit der maximal zulässigen Geschwindigkeit im Blickfeld des Fahrers anbringen.
▶ Aufkleber, siehe Seite 179, Bild 15321 T.
16. Fahrt unverzüglich fortsetzen, damit sich das Dichtmittel im Reifen gleichmäßig verteilt. Nach ca. 10 km Fahrtstrecke (spätestens nach 10 Minuten) anhalten und Reifendruck kontrollieren. Hierzu Luftschlauch direkt auf das Reifenventil und den Kompressor schrauben.

180





Wenn der Reifendruck mehr als 1,3 bar beträgt, auf den vorgeschriebenen Wert korrigieren. Vorgang wiederholen, bis kein Druckverlust mehr entsteht.
Wenn der Reifendruck unter 1,3 bar abgesunken ist, darf das Fahrzeug nicht mehr benutzt werden. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
- Reifenreparaturset hinter der Abdeckung rechts in der Seitenverkleidung im Gepäckraum verstauen. Zum Schließen Deckel hinten einsetzen und Drehknöpfe bis zum Einrasten drehen.
Wichtige Hinweise
Nicht schneller als 80 km/h fahren.
Kein Dauereinsatz.
Die Lenkfähigkeit und das Fahrverhalten können beeinträchtigt sein.
Der Fahrkomfort des reparierten Reifens ist stark beeinträchtigt, deshalb diesen Reifen ersetzen.
Bei ungewöhnlichen Geräuschen oder starker Aufheizung des Kompressors diesen für mindestens 30 Minuten ausgeschaltet lassen.
Das eingebaute Sicherheitsventil öffnet bei einem Druck von 7 bar.
Kompressor vor Nässe und Regen schützen.
Die Dichtflüssigkeit ist nur für ca. 4 Jahre lagerfähig. Danach ist die Dichtfähigkeit nicht mehr gewährleistet. Haltbarkeitsangaben auf der Dichtmittelflasche beachten.
Die Dichtmittelflasche kann nur einmal verwendet werden. Gebrauchte Dichtmittelflasche ersetzen.
Der Kompressor und das Dichtmittel können bis ca. -30 °C verwendet werden.
Zusätzliche Adapter * können zum Aufpumpen von weiteren Gegenständen verwendet werden.
Gebrouchte Reifenreparatursets entsprechend den jeweiligen gesetzlichen Vorschriften entsorgen.




181




Elektronische Zündanlagen arbeiten mit sehr hoher elektrischer Spannung. Nicht berühren, Lebensgefahr.
Sicherungen
Eine defekte Sicherung ist erkennbar am durchgebrannten Schmelzfaden. Sicherung nur dann ersetzen, wenn die Ursache für die Störung behoben wurde. Im Fahrzeug befinden sich zwei Sicherungskästen: Im Fahrzeuginnenraum neben der Lenksäule und vorn links im Motorraum unter einer Abdeckung.

Sicherungskosten im Fahrzeuginnenraum Der Sicherungskosten befindet sich im Fahrzeuginnenraum neben der Lenksäule unter einem Deckel.
Deckel ausrasten.
Auf seiner Rückseite ist die Sicherungsbelegung gezeigt.

Zum Auswechseln einer Sicherung Sicherungskasten von unten her mit Griff ausrasten und vorschwenken.
Es empfiehlt sich, einen kompletten Satz Sicherungen mitzuführen – erhältlich auch bei jedem Opel Partner.
182






Reservesicherungen an dafür vorgesehe- ner Stelle im Sicherungskasten unterbrin- gen (im Bild gelb markiert).
Zum Sicherungswechsel befindet sich im Sicherungskasten rechts ein Sicherungszieher.

Vor Auswechseln einer Sicherung betreffenden Schalter bzw. Zündung ausschalten.
Sicherungszieher auf Sicherung stecken und herausziehen.
Nur Sicherungen vorgeschriebener Stromstärke einsetzen. Diese ist auf jeder Sicherung angegeben und zusätzlich an der Farbe zu erkennen.
Sicherungen, Sicherungen, Kennfarbe Stromstärke
grau 2 A braungelb 5 A braun 7,5 A rot 10 A blau 15 A gelb 20 A grün 30 A orange 40 A




183




Einige Stromkreise können durch mehrere Sicherungen abgesichert sein.
Siche- Stromkreis Strom-
| rung | stärke |
| 1 – | – |
| 2 Gebläse, Klimaanlage,heizbare Vordersitze | 30 A |
| 3 Heizbare Heckscheibe 40 A | |
| 4 – | – |
| Siche- rung | Stromkreis Strom- stärke |
| 6 Abblendlicht rechts, Leuchtweitenregulierung | 10 A |
| 7 Standlicht rechts, | 10 A |
| Rücklicht rechts, | |
| Kennzeichenleuchte |
8 Fernlicht rechts 10 A
| 9 Scheinwerferwaschanlage | 30 A |
| 10 Hupe 15 A |
Siche- Stromkreis Strom-
| rung | stärke | |
| 11 Zentralverriegelung | 20 | A |
| 12 Nebelscheinwerfer | 15 | A |
| 13 Innenspiegel,Diebstahlwarnanlage,Info-Display,Telefon | 5 A |
| 14 | Scheibenwischer | 30 | A |
| 15 Fensterbetätigung,Schiebedach,Hebedach,Diebstahlwamanlage,Außenspiegel,Innenbeleuchtung | 5 A |
| 16 Nebelschlussleuchte | 10 | A |
| 17 Fensterbetätigung | 30 | A |
| 18 Automatikgetriebe, Multitimer | 5 A |
| 19 Radio, Infotainment-System | 10 A |
| 20 Fensterbetätigung | 30 | A |














Zentralverriegelung, Diebstahlwarranlage, Radio, Infotainment-System
22 Warnblinker.
Info-Display, Klimatisierungs- automatik, Infotainment-System, Kontrollleuchten
23 ABS, ESP, TC,
Servolenkung
24 Abblendlicht links.
Leuchtweitenregulierung
25 Standlicht links,
Rücklicht links, Kennzeichenleuchte
26 Fernlicht links 10 A
27 Hintere Klimaanlage,
Rückfahrscheinwerfer
28 Innenbeleuchtung
A
Siche- Stromkreis Strom-
rung stärke
29 Warnblinker, 10 A
Innenbeleuchtung, Automatikgetriebe, Xenonlicht
30 Schiebedach.
Hebedach
31 Heckscheibenwischer 20 A
32 Tagesfahrlicht, 10 A
Scheinwerfer- Einschaltkontrolle, Diebstahlwamanlage, Wegfahrsperre
33 Klemme 30: 20 A
Anhängerdauerstrom
34 CD-Wechsler.
Info-Display, Radio, Infotainment
35 Automotikgetriebe, 10 A
Motorkühlung, Klimaanlage
36 Zigarettenanzünder 15 A
37 Heizbare Sitze, 20 A
Geschwindigkeitsregler, Bremslicht
Siche- Stromkreis Strom-
rung stärke
38 Klimatisierungs-
automatik,
39 Automatikgetriebe, Motorkühlung, Klimaanlage
40 Motorkühlung, 5 A
Klimaanlage
41 Außenspiegel 10 A
42 Innenbeleuchtung, 5 A Sitzbelegungserkennung, Airbag
43 Xenonlicht, rechts 15 A
44 Xenonlicht, links 15 A
45 Sitzheizung 5 A
46 Motorsteuerung 15 A
47 Zusatzheizung 20 A
48-
49-
50 Motorkühlung 40 A


185




Sicherungen im Motorraum
Sicherungen für Vorglühanlage und Filterheizung (Diesel-Motor) sowie weitere ausstattungsabhängige Relais und Sicherungen befinden sich im Sicherungs- und Relaiskasten vorn links im Motorraum.

Außerdem ist die elektrische Anlage je nach Ausstattung über bis zu 8 Hauptsicherungen im Hauptsicherungskosten abgesichert.
Deckel des Hauptsicherungskastens nach oben abnehmen.
Bei Defekt einer dieser Sicherungen fallen größere Bereiche der elektrischen Anlage aus. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Glühlampen auswechseln
Vor Auswechseln einer Glühlampe Zündung ausschalten und betreffenden Schalter ausschalten.
Neue Glühlampe nur am Sockel anfassen! Glaskolben der Glühlampe nicht mit bloßen Händen anfassen, da Fingerabdrücke auf dem Glas verdampfen. Rückstände setzen sich auf dem Reflektor ab und vermindern dessen Reflexionsvermögen. Berührungs- flecke mit sauberem, nicht faserndem Tuch und Alkohol oder Spiritus entfernen.
Lampenersatz entsprechend der Beschriftung auf dem Lampensockel der defekten Lampe durchführen. Die dort angegebene Wattzahl nicht überschreiten.
Scheinwerfereinstellung
Wir empfehlen, die Scheinwerfereinstellung bei Ihrem Opel Partner durchführen zu lassen. Er verfügt über spezielle Einstellgeräte.
186






Halogen-Scheinwerfersystem, Abblendlicht, Fernlicht
Scheinwerfer mit getrennten Systemen für Abblendlicht (äußere Lampen) und Fernlicht (innere Lampen).
Abblendlicht
-
Motorhaube öffnen und abstützen.
-
Lampenträger am Stecker fassen, links herumdrehen und ausrasten.

- Lampenträger aus Reflektor nehmen.

- Glühlampe von Lampenträger abziehen.
- Neue Glühlompe in Lampenträger ein- setzen, dabei Glaskolben nicht berühren.
- Lampenträger so einführen, dass die Fixiernasen des Lampenträgers mit den Aussparungen des Reflektors übereinstimmen.
- Lampenträger bis zum Anschlag rechts herumdrehen.




187




- Motorhaube öffnen und abstützen.
- Lampenträger am Stecker fassen, links herumdrehen und ausrasten.

- Lampenträger aus Reflektor nehmen.

- Lasche anheben und Stecker von Lam-penträger abziehen.
- Neuen Lampenträger mit Glühlampe einsetzen, dabei Glaskolben nicht berühren.
- Lampenträger so einführen, dass die Fixiernasen des Lampenträgers mit den Aussparungen des Reflektors übereinstimmen.
- Lampenträger bis zum Anschlag rechts herumdrehen,

188






Halogen-Scheinwerfersystem, Standlicht
- Motorhaube öffnen und abstützen.
- Lampenfassung links herumdrehen und ausrasten.

- Glühlompe aus Fassung herausnehmen.
-
Neue Glühlampe einsetzen, dabei Glaskolben nicht berühren.
-
Lampenfassung in Reflektor einsetzen, rechts herumdrehen und einrasten.





189





Xenon-Scheinwerfersystem, Abblendlicht, Fernlicht
Scheinwerfer mit getrennten Systemen für Abblendlicht 1 (äußere Lampen) und Fernlicht 2 (innere Lampen).
Abblendlicht
Das Abblendlicht der Xenon-Scheinwerfer arbeitet mit sehr hoher elektrischer Spannung. Nicht berühren, Lebensgefahr. Wir empfehlen, den Lampenwechsel bei Ihrem Opel Partner durchführen zu lassen.

- Motorhaube öffnen und abstützen.
- Scheinwerferabdeckkappe abziehen.
- Glühlampe am Stecker nach unten drücken und aus Reflektorgehäuse herausnehmen.

- Stecker vom Lampensockel abziehen.
- Stecker auf neue Glühlompe stecken, dabei Glaskolben nicht berühren.
- Glühlampe mit Stecker so einsetzen, dass sich die Fixiernase am Fassungsteller in die Aussparung im Reflektor einsetzt.
- Scheinwerferabdeckkappe ansetzen und schließen.









Xenon-Scheinwerfersystem, Standlicht
- Motorhaube öffnen und abstützen.
- Scheinwerferabdeckkappe für Fernlicht abziehen.
- Zur besseren Zugänglichkeit Stecker vom Lampensockel für Fernlicht abziehen.
- Fassung für Standlichtlampe aus Reflektor nehmen.

- Glühlompe aus Fassung herausnehmen.
- Neue Glühlampe einsetzen, dabei Glaskolben nicht berühren.
- Fassung in Reflektor einsetzen, Stecker auf Lampensockel für Fernlicht stecken, Scheinwerferabdeckkappe für Fernlicht ansetzen und schließen.
Xenon-Scheinwerfersystem, vordere Blinkleuchte
Die Blinkleuchte ist im Scheinwerfersystem integriert und mit einer wartungsfreien Glühlampe ausgestattet. Sollte dennoch einmal eine Glühlampe ausfallen, empfehlen wir, den Lampenwechsel bei ihrem Opel Partner durchführen zu lassen.
Nebelscheinwerfer \*
Wir empfehlen, den Lampenwechsel bei Ihrem Opel Partner durchführen zu lassen.
Seitliche Blinkleuchten
Wir empfehlen, den Lampenwechsel bei Ihrem Opel Partner durchführen zu lassen.
192







Brems-, Rück-, Blink-, Rückfahr-, Nebelschlussleuchte
-
Im Gepäckraum seitliche Abdeckung an Drehknöpfen entriegeln und abnehmen.
-
Bei Lampenwechsel auf der linken Seite Verbandskissen * herausnehmen, Teppichverkleidung zur Seite klappen.
Bei Lampenwechsel auf der rechten Seite und Fahrzeugen mit Reifenreparaturset und eingebautem Kompressor *Dichtmittelflasche, Holter mit Luftschlauch und Schaumstoffhalter aus dem Fach nehmen.

-
Kabelstecker von Lampenträger abziehen.
-
Lampengehäuse von außen festhalten, beide Befestigungsmuttern mit Radschraubensteckschlüssel lösen und mit der Hand abschrauben.
-
Lampengehäuse abnehmen.
-
Sperrzungen an den Außenseiten des Lampenträgers zusammendrücken, Lampenträger herausnehmen.
Lampen von oben nach unten: Bremslampe/Rücklichtlampe Blinklampe Rückfahrlampe Nebelschlusslampe

-
Glühlampe aus Fassung herausnehmen.
-
Neue Glühlompe einsetzen, dabei Glaskolben nicht berühren, Lampenträger in Lampengehäuse einrasten, Lampengehäuse in Karosserie einsetzen. Befestigungsmuttern mit der Hand auf die Gewindestifte schrauben und festziehen. Kabelstecker einrasten. Teppichverkleidung zuklappen.
Bei Lampenwechsel auf der linken Seite Verbandskissen * verstauen.
Bei Lampenwechsel auf der rechten Seite Schaumstoffhalter des Reifenreparatursets * einsetzen und Dichtmittelflasche sowie Halter mit Luftschlauch verstauen.
Abdeckung ansetzen und schließen.






-
Gepäckraum öffnen.
-
Beide Schrauben an der Unterseite des Hecktürgriffes herausdrehen. Lampeneinsatz herausnehmen.
- Glühlampe leicht in Richtung der federnden Klemme drücken und herausnehmen.
- Neue Glühlampe einsetzen, dabei Glaskolben nicht berühren.
- Lampeneinsatz einsetzen und mit Schraubendreher befestigen.

Innenleuchte vorn \*
Damit die Leuchte nicht unter Strom steht, vor Ausbau Türen schließen bzw. Kontaktschalter gedrückt halten.
- Leuchte mit der Hand herausnehmen.
- Lampenfassung links herumdrehen und ausrasten.
- Glühlampe aus Fassung herausnehmen.
- Neue Glühlampe einsetzen, dabei Glaskolben nicht berühren.
- Fassung einsetzen, rechts herumdrehen und einrasten.
- Leuchte in Öffnung einsetzen und ein- rosten.

Innenleuchte vorn mit
Leseleuchten *
Damit die Leuchte nicht unter Strom steht, vor Ausbau Türen schließen bzw. Kontaktschalter gedrückt halten.
- Streuscheibe aus Gehäuse heraushebeln.






- Glühlampe aus Fassung herausnehmen.
- Neue Glühlompe einsetzen, dabei Glaskolben nicht berühren.
- Streuscheibe ansetzen und einrasten.

Handschuhfachbeleuchtung, Gepäckraumleuchte
Vor Ausbau Türen schließen bzw. Kontaktschalter gedrückt halten, damit die Leuchte nicht unter Spannung steht.
- Leuchte mit Schraubendreher abdrücken und herausnehmen.
- Glühlampe leicht in Richtung der federnden Klemme drücken und herausnehmen.
- Neue Glühlampe einsetzen, dabei Glaskolben nicht berühren.
- Leuchte in Öffnung einsetzen und einrasten.
Innen-/Leseleuchten hinten \* bei Fahrzeugen mit
Kopf-Airbag-System \*
Wir empfehlen, den Lampenwechsel bei Ihrem Opel Partner durchführen zu lassen.
Instrumentenbeleuchtung, Info-Display-Beleuchtung \*
Wir empfehlen, den Lampenwechsel bei Ihrem Opel Partner durchführen zu lassen.




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Das ist unser Ziel: Ihnen die Freude an Ihrem Fahrzeug zu erhalten.
Sollte es einmal zu einem technischen Defekt kommen, können Sie ganz unbesorgt sein, denn Opel Assistance/Opel Mobilservice steht Ihnen im Pannentfall zur Seite, in Deutschland und in über 30 anderen europäischen Ländern. Alles Wissenswerte über Opel Assistance/Opel Mobilservice finden Sie in der Broschüre „Mobilservice“.
Die Opel Partner bieten einen erstklassigen Service zu angemessenen Preisen.
Sie erhalten einen schnellen, zuverlässigen und individuellen Service.
Erfahrene, von Opel geschulte Fachkräfte arbeiten nach speziellen Vorschriften von Opel.
Sie erhalten bei jedem Opel Partner
„Original Opel Teile und Zubehör“ und ausdrücklich für Ihren Fahrzeugtyp freigegebene Umbauteile.
Alle Teile sind besonderen Qualitäts- und Präzisionskontrollen unterzogen worden, in denen ihre Zuverlässigkeit, Sicherheit und Eignung speziell für Opel Fahrzeuge festgestellt wurde.
Hinter dem Opel Service steht die Erfahrung eines der führenden Automobil-Hersteller der Welt.
Überall bieten Ihnen die Serviceabteilungen der Adam Opel AG und der General Motors Niederlassungen Auskunft und Hilfe:
In Luxemburg wenden Sie sich bitte an die Opel Serviceabteilung in Kontich – Belgien
In Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Jugoslawien, Kroatien, Mazedonien, Rumänien und Slowenien wenden Sie sich bitte an die Opel Serviceabteilung in Budaörs – Ungarn Tel. 00 36-23 446 100
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2550 Kontich – Belgien
Telefon 03-4 50 63 11
General Motors Danmark
Jaegersborg Alle 4
2920 Charlottenlund – Dänemark
Telefon 39 97 85 00
ADAM OPEL AG
Bahnhofsplatz
65423 Rüsselsheim – Deutschland
Telefon 0 61 42-77 50 00 oder 0 61 42-7 70
Vauxhall Motors Ltd.
Customer Care
00320 Helsinki – Finnland
Telefon Helsinki 61 58 81
95101 Argenteuil Cedex – Frankreich
Telefon 1-34 26 30 00
General Motors Hellas S.A.
56 Kifisias Avenue & Delfon str.
Amarousion
151 25 Athen – Griechenland
Telefon 1-6 80 65 01
General Motors India
2027 Kjeller – Norwegen
Telefon 23 50 01 04
Opel Austria Vertriebs GmbH
Groß-Enzersdorfer Str. 59
1220 Wien – Österreich
Telefon 01-2 88 77 444 oder 01-2 88 77 0
General Motors Poland Sp. z o. o.
Domaniewska 41
06-672 Warschau – Polen
Telefon 0 22-606 17 00
164 74 Kista – Schweden
Telefon 08-632 85 00
Opel Suisse S.A.
Salzhausstraße 21
2501 Biel/Bienne – Schweiz
Telefon 0848 810 820 oder 0 32-3 21 51 11
28046 Madrid - Spanien
Telefon 902 25 00 25
Opel C & S spol. s.r.o.
Na Pankráci 26
140 00 Prag 4 - Tschechische Republik
Telefon 02-61 21-88 21
35861 Torbali/Izmir - Türkei
Telefon 02 32-8 53-14 53
2040 Budaörs – Ungarn
Telefon 06-23 446 100



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Wartung, Inspektionssystem

Für die Betriebs- und Verkehrssicherheit und die Werterhaltung Ihres Fahrzeuges ist es wichtig, dass alle Wartungsarbeiten in den von Opel vorgeschriebenen Intervallen durchgeführt werden.
Der nächste Inspektionstermin wird von der Service-Intervallanzeige abhängig von Zeit- oder Kilometerintervallen angezeigt, je nachdem, was zuerst erreicht wird.
Standzeiten, bei denen die Fahrzeugbatterie abgeklemmt ist, bleiben von der Service-Intervallanzeige unberücksichtigt.
Die im Serviceheft angegebenen Wartungsintervalle haben Vorrang und sind einzuhalten.
▶ Service-Intervallanzeige, siehe Seite 36.
Für Fahrzeuge, die wenig gefahren werden, bei häufigen Kaltstarts oder überwiegendem Stadt- und Kurzstreckenverkehr ist ein zusätzlicher Öl- und Filterwechsel empfehlenswert.
Weitere Informationen zur Wartung und zum Inspektionssystem finden Sie im Serviceheft. Es befindet sich im Handschuhfach.
Wortungsarbeiten – ebenso wie Instandsetzungsarbeiten an Karosserie und Aggregaten – fachgerecht durchführen lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden. Dieser besitzt ausgezeichnete Kenntnisse über Opel Fahrzeuge und ist im Besitz der notwendigen Spezialwerkzeuge sowie der jeweils aktuellen Service-Anweisungen von Opel. Um den Verlust von Garantieansprüchen auszuschließen, ist die Inanspruchnahme eines Opel Partners insbesondere während der Garantiezeit ratsam. Weitere Hinweise, siehe Serviceheft.
Separater Korrosionsschutz-Service Einmal jährlich von einem Opel Partner durchführen lassen, entweder im Rahmen einer Jahresinspektion oder gesondert, siehe Serviceheft. Um einen Verlust von Ansprüchen aus der Garantie gegen Durchrostung auszuschließen, empfehlen wir, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.




Führen Sie alle Kontrollen im Motorraum (z. B. Kontrolle des Bremsflüssigkeitsstandes oder des Motorölstandes) wegen Verletzungsgefahr durch Zündspannung führende Kabel und sich drehende Teile nur bei ausgeschalteter Zündung durch.
Das Kühlgebläse ist über einen Thermoschalter gesteuert, es kann deshalb auch bei ausgeschalteter Zündung unerwartet anlaufen, Verletzungsgefahr. Elektronische Zündanlagen arbeiten mit sehr hoher elektrischer Spannung. Nicht berühren, Lebensgefahr.

Führen Sie selbst keine Instandsetzungen oder Einstell- und Wartungsarbeiten am Fahrzeug durch. Dies gilt insbesondere für Arbeiten am Motor, Fahrwerk sowie an sicherheitsbezogenen Teilen. Durch Unkenntnis könnten Sie gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen und durch unsachgemäßes Hantieren sich und andere Verkehrsteilnehmer gefährden.
Kontrolle und Nachfüllen von Flüssigkeiten
Zum leichteren Erkennen sind die Verschlussdeckel zum Nachfüllen von Motoröl, Kühlmittel, Waschwasser sowie der Griff des Ölmessstabes gelb.
Motoröl
Informationen zu Motorölen finden Sie im Serviceheft.




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Motorölstand, Motorölverbrauch
Es ist technisch bedingt, dass jeder Motor Öl verbraucht. Der Motorölverbrauch kann erst nach längerer Fahrtstrecke beurteilt werden, er kann in der Anfangszeit (Einfahrphase) über dem angegebenen Wert liegen. Häufiges Fahren in hohen Drehzahlbereichen bewirkt einen Anstieg des Ölverbrauchs.
Deshalb alle 1000 km, insbesondere vor Antritt einer größeren Fahrt, Motorölstand kontrollieren.
Dies gilt auch für Fahrzeuge mit Check-Control *, bei denen der Ölstand automatisch überwacht wird. Bei Displayanzeige „Ölstand prüfen“ Motorölstand mit dem Ölmessstab kontrollieren, gegebenenfalls Öl nachfüllen.
▶ Check-Control *, siehe Seite 46.

Motorölstandskontrolle,
Nachfüllen von Motoröl
Die Bilder zeigen die Kontrolle und das Nachfüllen bei den Motoren Z 16 XE, Z 18 XE und Y 20 DTH ^1) .
Prüfung nur bei waagerecht stehendem Fahrzeug und abgestelltem, betriebswarmem Motor. Vor Prüfung mindestens 5 Minuten warten, damit das im Umlauf befindliche Öl zur Ölwanne fließen kann.
^1) Verkaufsbezeichnung, siehe Seite 216.

Zur Kontrolle des Ölstandes abgewischten Ölmessstab bis zur Anschlagfläche am Griff einstecken. Spätestens nachfüllen, wenn der Ölstand in den Bereich der Nachfüllmarke MIN abgesunken ist.
Der Ölstand darf die obere Marke MAX am Messstab nicht überschreiten. Zuviel eingefüllies Öl muss abgelassen oder abgesaugt werden. Bei Ölstand über der Marke MAX besteht die Gefahr eines Motor- oder Katalysatorschadens.
▶ Nachfüllmenge zwischen Marken MIN und MAX, siehe Seite 226.
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Zum Nachfüllen diejenige Ölmarke verwenden, die beim vorangegangenen Ölwechsel eingefüllt wurde, unbedingt Hinweise im Serviceheft beachten.
▶ Füllmenge, siehe Seite 226.

Ölwechsel, Ölfilterwechsel
Wechsel in Abhängigkeit der Service-Intervallanzeige durchführen.
Wir empfehlen, den original Opel Ölfilter zu verwenden.

Gebrauchte Ölfilter und entleerte Öldosen gehören nicht in den Hausmüll. Wir empfehlen, den Öl- und Ölfilterwechsel bei einem Opel Partner durchführen zu lassen. Er kennt die Gesetzesauflagen über die Entsorgung von Altöl und sorgt somit für den Schutz der Umwelt und ihrer Gesundheit.
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Diesel-Kraftstofffilter
Bei jedem Motorölwechsel Kraftstofffilter auf evtl. Wasserrückstände prüfen lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Bei erschwerten Betriebsbedingungen, wie hoher Luftfeuchtigkeit (vorwiegend Küstengebiete), extrem hohen oder niedrigen Außentemperaturen sowie stark schwankenden Tages- und Nachttemperaturen, Filter in kürzeren Intervallen prüfen lassen.
Kühlmittel
Während des Betriebes herrscht Überdruck im System. Deshalb kann die Temperatur kurzzeitig über 100 °C steigen.
Die Kühlerfüllung – auf Glykolbasis aufgebaut – bietet hervorragenden Korrosionsschutz für das Kühl- und Heizungssystem und Gefrierschutz bis ca, -28 °C. Sie bleibt ganzjährig im Kühlsystem und braucht nicht gewechselt zu werden.
Es gibt Kühlerfrostschutzmittel, die bei Verwendung zu Schäden am Motor führen können. Wir empfehlen deshalb, bei Bedarf von Opel freigegebenen Kühlerfrostschutz zu verwenden.
Frostschutzmittel ist gesundheitsschädlich, deshalb nur im Originalbehälter und sicher vor Kindern aufbewahren.

Gefrier- und Korrosionschutz
Kühlerfüllung vor Winterbeginn auf ihre Konzentration ausspindeln lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden. Der Gehalt an Kühlerfrostschutz muss einen Gefrierschutz bis ca. -28 °C gewährleisten. Zu geringe Frostschutzmittelkonzentration vermindert den Frostschutz und den Korrosionsschutz. Wenn notwendig, Frostschutzmittel ergänzen.
Wird bei Kühlmittelverlust mit Wasser aufgefüllt, Frostschutzmittelkonzentration ausspindeln und evtl. Frostschutzmittel beimischen lassen.

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Wegen des geschlossenen Kühlsystems treten kaum Verluste auf. Deshalb ist es selten nötig, Kühlmittel nachzufüllen.
Das Kühlmittel soll im Ausgleichbehälter bei kaltem Kühlsystem etwas über der Markierung KALT/COLD stehen. Bei betriebswarmem Motor steigt es und sinkt bei Erkalten wieder ab. Sollte es dabei unter die Markierung absinken, so ist bis etwas über die Markierung aufzufüllen.
Vor Öffnen des Verschlusses Motor abkühlen lassen. Verschluss vorsichtig öffnen, so dass der Überdruck langsam entweichen kann, sonst besteht Verbrennungsgefahr.
Frostschutzmittel auffüllen. Ist kein Frost- schutzmittel verfügbar, mit sauberem Trinkwasser auffüllen, ersatzweise mit dest- illiertem Wasser.
Nach Auffüllen mit Trinkwasser oder destilliertem Wasser Frostschutzmittelkonzentration ausspindeln und evtl. Frostschutzmittel beimischen lassen. Ursache für Kühlmittelverlust beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Verschluss beim Schließen bis zum An- schlag festdrehen.
Kühlmitteltemperatur
Die Kühlmitteltemperatur wird aus physikalischen Gründen nur bei ausreichendem Kühlmittelstand angezeigt.
Während des Betriebes herrscht Überdruck im System. Deshalb kann die Temperatur über 100 °C steigen.
Bei Temperaturanzeige im roten Bereich Kühlmittelstand sofort überprüfen.
Kühlmittelstand zu niedrig: Kühlmittel nachfüllen, siehe Kühlmittelstand. Ursache des Kühlmittelverlustes beheben lassen. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Kühlmittelstand in Ordnung: Ursache der erhöhten Kühlmitteltemperatur beheben lassen. Hilfe einer Werkstatt in Anspruch nehmen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.









Bremsflüssigkeit
Bremsflüssigkeitsstand
Vorsicht – Bremsflüssigkeit ist giftig und ötzend. Fernhalten von Augen, Haut, Gewebe und lockierten Flächen. Direkter Kontakt kann Verletzungen und Beschädigungen verursachen.
Der Bremsflüssigkeitsstand darf im Behälter die Marke MAX nicht über- und die Marke MIN nicht unterschreiten.
Es gibt Bremsflüssigkeit, die bei Verwendung zu Schäden oder verminderter Bremswirkung führen kann. Informieren Sie sich! Wir empfehlen deshalb, bei Bedarf von Opel freigegebene Hochleistungsbremsflüssigkeit zu verwenden.
Dabei ist auf äußerste Sauberkeit zu achten, da eine Verunreinigung der Bremsflüssigkeit zu Funktionsstörungen der Bremsanlage führen kann.
Nach Korrektur des Bremsflüssigkeitsstandes Ursache für den Bremsflüssigkeitsverlust beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Bremsflüssigkeitswechsel
Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch, d. h. sie nimmt Wasser auf. Durch starke Erwärmung beim Bremsen, z. B. auf langen Passabfahrten, können aus dem Wasser Dampfblasen entstehen, die somit die Bremswirkung (abhängig vom Wasseranteil) erheblich beeinträchtigen.
Deshalb die im Serviceheft angegebenen Wechselintervalle einhalten.
Wir empfehlen, den Bremsflüssigkeitswechsel bei einem Opel Partner durchführen zu lassen. Er kennt die Gesetzesauflagen über die Entsorgung von Bremsflüssigkeit und sorgt somit für den Schutz der Umwelt und Ihrer Gesundheit.
Scheibenwischer
Klare Sicht ist für sicheres Fahren unerlässlich.
Deshalb regelmäßig Scheibenwischer und Scheinwerferwaschanlage * auf ihre Reinigungswirkung überprüfen. Wir empfehlen die Wischerblätter spätestens nach einem Jahr zu erneuern.
Bei verschmutzten Scheiben vor Einschalten der Scheibenwischer zuerst Scheibenwaschanlage betätigen, um Verschleiß der Wischerblätter zu vermeiden.
Scheibenwischer bei vereisten Scheiben nicht einschalten, da die Wischlippen oder das Wischersystem beschädigt werden können.
Wir empfehlen, festgefrorene Scheibenwischer mit Opel Entfroster-Spray zu lösen.
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Schmierende Wischer können mit einem weichen Tuch und Opel Reinigungs- und Frostschutzmittel gereinigt werden.
Wischerblätter mit verhärteten, rissigen oder mit Silikon behafteten Wischlippen müssen ersetzt werden. Das kann nach starker Belastung durch Eis, Streusalz, Wärme oder falscher Anwendung von Pflegemitteln erforderlich sein.
Scheibenwischer in Waschanlagen ausschalten.
▶ Waschanlage, siehe Seiten 15, 211.
▶ Pflege der Scheibenwischer, siehe Seiten 204.

Wischerblätter an der Windschutzscheibe Wischerarm anheben. Entriegelungshebel befötigen und Wischerblatt aushängen.

Wischerblatt an der Heckscheibe * Wischerarm anheben. Wischerblatt, wie im Bild gezeigt, ausrasten und abnehmen.




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Scheibenwaschanlage, Scheinwerferwaschanlage \*
Einfüllstutzen des Vorratsbehälters für die Scheibenwaschanlage, die Heckscheibenwaschanlage und die Scheinwerferwaschanlage * vom links im Motorraum neben der Batterie.
Nur sauberes Wasser einfüllen, damit die Düsen nicht verstopfen. Um die Reinigungswirkung zu erhöhen, empfehlen wir, etwas Opel Reinigungs- und Frostschutzmittel zuzufügen.
Die Scheibenwaschanlage und Scheinwerferwaschanlage bleiben im Winter frostsicher:
| Gefrierschutz bis | Mischungsverhältnis Opel Reinigungs- und Frostschutzmittel zu Wasser |
| -5°C 1:3 | |
| -10°C 1:2 | |
| -20°C 1:1 | |
| -30°C 2:1 |
Beim Schließen des Behälters Deckel fest rundum über den Bördelrand drücken.
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Wir empfehlen, den Batteriewechsel bei einem Opel Partner durchführen zu lassen. Er kennt die Gesetzesauflagen über die Entsorgung von Altbatterien und sorgt somit für den Schutz der Umwelt und Ihrer Gesundheit.
Durch nachträglichen Einbau von elektrischem oder elektronischem Zubehör kann die Batterie zusätzlich belastet bzw. entladen werden. Wir empfehlen, sich von einem Opel Partner über technische Möglichkeiten, z. B. den Einbau einer leistungsstärkeren Batterie, beraten zu lassen.
Abstellen des Fahrzeuges über mehr als 4 Wochen kann zur Entladung der Batterie führen. Die Lebensdauer der Batterie kann sich dadurch verkürzen. Daher Batterie durch Abklemmen des Minuspols vom Bordnetz trennen (Diebstahlwarnanlage * ist dann außer Funktion).
Anschluss der Batterie nur bei ausgeschalteter Zündung vornehmen. Danach sind folgende Tätigkeiten durchzuführen:
■ Die Sperre des Radios * aufheben, siehe Radio-Bedienungsanleitung.
■ Datum und Uhrzeit im Info-Display einstellen.
■ Gegebenenfalls Fensterelektronik ✱ aktivieren.
▶ Info-Display, siehe Seite 38.
▶ Fensterelektronik *, siehe Seite 112.
Zum Schutz vor Entladung der Batterie schalten sich einige Verbraucher, z. B. die Innenbeleuchtung, nach ca. 30 Minuten automatisch aus.
Schutz der elektronischen Bauelemente
Um Störungen an den elektronischen Bauteilen der elektrischen Anlage zu vermeiden, niemals bei laufendem Motor oder bei eingeschalteter Zündung die Batterie an- oder abklemmen. Motor nie bei abgeklemmter Batterie starten, z. B. beim Anlassen mit Starthilfekabeln.
Um Beschädigungen des Fahrzeuges zu vermeiden, dürfen keine Veränderungen an elektrischen Systemen vorgenommen werden, z. B. Anschluss zusätzlicher Verbraucher oder Eingriff in elektronische Steuergeräte (Chip-Tuning).
Elektronische Zündanlagen arbeiten mit sehr hoher elektrischer Spannung. Nicht berühren, Lebensgefahr.
Fahrzeugbatterie vom Bordnetz trennen bzw. anschließen.
Vor Aufladen Batterie vom Bordnetz trennen: zuerst Minus-, dann Pluskabel abnehmen. Die Polarität der Batterie, d. h. die Anschlüsse für Plus- und Minuskabel, dürfen nicht vertauscht werden. Beim Anschluss zuerst Plus-, dann Minuskabel befestigen.








| Fahrzeugpflege | Lossen Sie sich über die von Opel geprüften und empfohlenen Pflegemittel von einem Opel Partner beraten. Beachten Sie bei Pflegearbeiten – besonders beim Waschen des Fahrzeuges – die gesetzlichen, länderspezifischen Vorschriften des Umweltschutzes. Regelmäßige, gründliche Pflege trägt zum guten Aussehen und zur Werterhaltung des Fahrzeuges über Jahre hinaus bei. Außerdem ist sie Voraussetzung für Garantieansprüche bei eventuellen Lock- oder Korrosionsschäden. Wir geben Ihnen Tipps zur Fahrzeugpflege, die Ihnen bei richtiger Anwendung helfen, unvermeidbare, schädliche Umwelteinflüsse abzuwehren. | Pflegemittel * Fahrzeugwäsche: ■ Waschbürste, ■ Shampoo, ■ Schwamm, ■ Insektenschwamm, ■ Autoleder. Fahrzeugpflege: ■ Lackreiniger, ■ Lackpolitur, ■ Auto-Creme, ■ Metallicwachs, ■ Hartwachs, ■ Opel Lockstifte, ■ Opel Spray- und Tupffarbe, ■ Felgenpfleger, ■ Teerentferner, ■ Insektenentferner, ■ Scheibenreiniger, ■ Opel Reinigungs- und Frostschutzmittel, ■ Silikonöl für Gummidichtungen, ■ Innenreiniger. |


Auf den Lack wirken Umwelteinflüsse ein: Z. B. laufender Witterungswechsel, Industrieabgase und -staub sowie Auftausalze. Fahrzeug deshalb regelmäßig waschen und konservieren. Wählen Sie bei Benutzung von Waschanlagen ein Programm mit Wachskonservierung.
Vogelkot, tote Insekten, Baumharze, Blütenstaub u. ä. sofort abwaschen, da sie aggressive Bestandteile enthalten, die Lockschäden verursachen können.
Bei Benutzung von Waschanlagen die einschlägigen Anweisungen der Waschonlagenhersteller beachten, Scheibenwischer und Heckscheibenwischer müssen ausgeschaltet sein. Antennenstab * und Dachgepäckträger * abschrauben, sich dabei zum leichteren Erreichen auf Türschweller stellen.
▶ Scheibenwaschanlage, siehe Seite 15. Wenn Sie Ihr Fahrzeug von Hand waschen, Innenbereiche der Kotflügel gründlich ausspülen.
Kanten und Folze an geöffneten Türen, Hauben und von diesen verdeckte Bereiche reinigen.
Fahrzeug gründlich abspülen und able- dern. Leder öfters auswaschen. Für Lack- und Fensterflächen verschiedene Leder verwenden: Konservierungsmittelrückstände auf den Scheiben führen zu Sichtbehinderungen.
Länderspezifische Verordnungen beach- ten.
Konservieren
Konservieren Sie regelmäßig, insbesondere nach jedem Shampooinieren, spätestens wenn Wasser nicht mehr abperlt. Der Lack trocknet sonst aus.
Kanten und Falze an geöffneten Türen, Hauben und von diesen verdeckte Bereiche ebenfalls konservieren.
Polieren
Polieren ist nur dann erforderlich, wenn die Lackierung mit festen Substanzen behaftet oder matt und unansehnlich geworden ist.
Lackpolitur mit Silikon bildet einen abweisenden Schutzfilm, der ein Konservieren erübrigt.
Kunststoff-Karosserieteile nicht mit Konservierungs- und Poliermitteln behandeln. Metalleffekt-Lackierungen mit Metallicwachs pflegen.
Felgen
Zur Reinigung von Felgen verwenden Sie einen pH-neutralen Felgenreiniger.
Felgen sind lackiert und können mit den gleichen Mitteln gepflegt werden wie die Karosserie. Zur Pflege von Leichtmetallfelgen empfiehlt sich Leichtmetall-Felgenpfleger.



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Kleine Lackschäden wie Steinschläge, Krotzer usw. mit dem Opel Lackstift oder mit Opel Spray- und Tupffarbe sofort beseitigen, bevor sich Rost bildet. Sollte sich schon Rost gebildet haben, Ursache beheben lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden. Beachten Sie auch die der Fahrbahn zugewandten Flächen und Kanten, auf denen der Rost sich lange unbemerkt entwickeln könnte.
Teerflecke
Teerflecke nicht mit harten Gegenständen, sondern mit Teerentferner-Spray sofort entfemen. Auf Scheinwerfer- und Leuchtenabdeckungen der Außenbeleuchtung Teerentferner-Spray nicht anwenden.
Außenbeleuchtung
Scheinwerfer- und Leuchtenabdeckungen sind aus Kunststoff. Sollte deren Reinigung bei der Fahrzeugwösche nicht ausreichen, mit Auto-Shampoo säubern. Keine scheuernden oder ötzenden Mittel, keine Eiskratzer verwenden und nicht trocken säubern.
Kunststoff- und Gummiteile
Sollte die Reinigung der Kunststoff- und Gummitteile bei der Fahrzeugwösche nicht ausreichen, empfiehlt sich eine Behandlung mit Innenreiniger. Keine anderen Mittel, insbesondere keine Lösungsmittel oder Kraftstoff, verwenden.
Keine Reinigung mit Hochdruckstrahler vornehmen.
Räder und Reifen
Keine Reinigung mit Hochdruckstrahler vornehmen.
Innenraum und Polsterung
Innenraum einschließlich Instrumentenabdeckung und Verkleidungen mit Innenreiniger säubern.
Die Stoffpolsterung reinigen Sie am besten mit Staubsauger und Bürste. Zum Entfernen von Flecken Innenreiniger verwenden, der für Stoff und Kunstleder geeignet ist.
Zum Reinigen von Geweben und Teppichen, der Instrumentenabdeckung sowie der Lederausstattung * im Fahrzeuginnenraum keine Reinigungsmittel wie Aceton, Tetrachlorkohlenstoff, Lackverdünner, Lackentferner, Nagellackentferner, keine Wäscheseife oder Bleichmittel verwenden. Auch Benzin ist ungeeignet.
Sicherheitsgurte
Sicherheitsgurte immer sauber und trocken halten.
Für die Reinigung genügt lauwarmes Wasser oder Innenreiniger.
Fensterscheiben
Bei der Reinigung von heizbaren Heckscheiben Heizleiter auf der Innenseite der Heckscheibe nicht beschädigen.
Geeignet ist ein weicher, nicht fasernder Lappen oder ein Fensterleder unter Verwendung von Scheibenreiniger und Insektenentferner.
Zum Enteisen von Scheiben eignet sich Opel Reinigungs- und Frostschutzmittel.
Zur mechanischen Eisentfernung handelsüblichen scharfkantigen Eiskratzer verwenden. Kratzer fest auf die Scheibe pressen, damit kein Schmutz unter den Kratzer gelangen und die Scheibe zerkratzen kann.








Scheibenwischerblätter
Wachs, wie es z. B. in Waschanlagen verwendet wird, kann bei eingeschalteten Scheibenwischern zu Schlierenbildung auf der Scheibe führen.
Schmierende Wischerblätter können mit einem weichen Tuch und Opel Reinigungs- und Frostschutzmittel gereinigt werden, wenn nötig, ersetzen.
▶ Scheibenwischer, siehe Seite 204.
Schlösser
Die Schlösser sind werkseitig mit einem hochwertigen Schließzylinderfett geschmiert. Opel Schließzylinderfett verhindert ein Einfrieren der Schlösser. Enteisungsmittel nur in zwingenden Fällen verwenden, sie wirken entfettend und beeinträchtigen die Funktion der Schlösser. Nach Verwendung von Enteisungsmitteln die Schlösser neu einfetten lassen. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Motorraum
In Fahrzeugfarbe lackierte Flächen im Motorraum wie alle anderen lackierten Flächen pflegen. Motorraum am besten vor und nach dem Winter waschen und mit Wachs konservieren lassen. Vor einer Motorwäsche Lichtmaschine und Bremsflüssigkeitsbehälter mit Plastikhüllen abdecken.
Bei der Motorwäsche mit Dampfstrahler den Dampfstrahl nicht auf Bauteile des Antiblockiersystems, der Klimaanlage, der Klimatisierungsautomatik und den Riementrieb mit seinen Bauteilen richten.
Bei der Motorwäsche wird auch nachträglich aufgebrachte Schutzwachs entfernt. Lassen Sie deshalb nach der Wäsche Motor, im Motorraum befindliche Teile der Bremsanlage, Achselemente mit Lenkung sowie Karosserieteile und -hohlräume gründlich mit Schutzwachs konservieren. Wir empfehlen, sich an Ihren Opel Partner zu wenden.
Nach der kalten Jahreszeit sollte zur Entfernung des im Motorraum haftenden Schmutzes, der auch noch mit Salz angereichert sein kann, eine Motorwäsche vorgenommen werden. Schutzwachsschicht prüfen und, wenn nötig, ausbessern lassen.
Keine Reinigung mit Hochdruckstrahler vornehmen.
Unterboden
Werkseitig ist in den Schleuderbereichen der Räder einschließlich der Unterbodenlängsseiten ein PVC-Unterbodenschutz aufgebracht, der als Dauerschutz keiner besonderen Wartung bedarf. Die nicht von PVC bedeckten Flächen der Fahrzeugunterseite sind in kritischen Bereichen mit einer dauerhaften Schutzwachsschicht versehen.
Bei Fahrzeugen, die häufig in Waschanlagen mit Unterboden-Wascheinrichtungen gepflegt werden, kann die Schutzwachsschicht durch schmutzlösende Waschzusätze stark belastet werden. Deshalb Unterboden nach dem Waschen kontrollieren und gegebenenfalls wachsen lassen. Vor Beginn der kalten Jahreszeit PVC-Schicht und Schutzwachsschicht prüfen und, wenn nötig, ausbessern lassen.

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Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer ist auf dem Typschild (siehe vorherige Seite) und auf der rechten Seite im Boden des Fahrzeuges zwischen Vordertür und Sitz unter einer Abdeckung eingeprägt.
Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer kann bei einer anderen Ausführung auch auf der Instrumententafel angebracht sein. Motorkennzeichnung und Motornummer: Bei Otto-Motoren auf der linken Motorseite im Motorblock, bei Diesel-Motor auf der rechten Motorseite unterhalb der Diesel-Einspritzpumpe, eingeschlagen.
Kühlmittel, Bremsflüssigkeit, Öle
Wir empfehlen, sich zum Nachfüllen von – Kühlmittel.
- Bremsflüssigkeit,
- Schaltgetriebeöl - Automatikgetriebeöl
- Servolenkungsöl an Ihren Opel Partner zu wenden. Er wird jederzeit das richtige Produkt verwenden.
Die Verwendung nicht geeigneter Flüssigkeiten kann zu schwerwiegenden Schäden am Fahrzeug führen.
Motoröle
Informationen zu Motorölen finden Sie im Serviceheft.





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| VerkaufsbezeichnungMotorkennzeichnung | 1.6Z 16 XE | 1.8Z 18 XE | Zafira OPCZ 20 LET | 2.2Z 22 SE | 2.0 DTIY 20 DTH | 2.2 DTIY 22 DTR | |
| Z | y | l | i | n | d | e | r |
| Bohrung (mm ø) | 79,0 80,5 86,0 86,0 84,0 84,0 | ||||||
| Hub (mm) | 81,5 88,2 86,0 94,6 90,0 98,0 | ||||||
| Hubvolumen (cm3) | 1598 | 1796 | 1998 | 2198 | |||
| Max. Leistung (kW)bei min-1 | 746000 | 925600 | 1475600 | 1085800 | 74/631)4000 | 92/861)4000 | |
| Drehmoment (Nm)bei min-1 | 1503600 | 1703800 | 2501950 bis 5600 | 2034000 | 2301500 bis 2500 | 2801500 bis 2750 | |
| Verdichtung 10,5 10,5 8,8 10,0 18,5 18,5 | |||||||
| Oktanbedarf (ROZ)2unverbleitoder unverbleitoder unverbleitCetanbedarf (CZ)2 | 95 (S)3)98 (SP)3)91 (N)3)4)– | 95 (S)3)98 (SP)3)91 (N)3)4)– | 95 (S)3)98 (SP)3)91 (N)3)5)– | 95 (S)3)98 (SP)3)91 (N)3)4)– | ––49 (D)6) | ––49 (D)6) | |
| Zulässige Höchstdrehzahl,Dauerbetrieb (min-1) ca. 6500 6400 6400 6500 4950 bis 5050 4920 bis 5080 | |||||||
| Ölverbrauch (l/1000 km) 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 0,6 | |||||||
1) Länderspezifische Ausstattung mit reduzierter Leistung.
21 Genomte Qualitätskraftstoffe, z. B. unverbleit DIN EN 228, Diesel DIN EN 590; N = Normal, S = Super, SP = Super Plus, D = Diesel; fett gedruckter Wert: Empfohlener Kraftstoff.
3) Klopfregelung stellt Zündung abhängig von getankter Kraftstoffsorte (Oktanzahl) automatisch ein.
4) Bei Verwendung von 91 ROZ geringe Leistungs- und Drehmomentverluste.
^9) Falls keine unverbleiten Superkraftstoffe verfügbar sind, ist unter Vermeidung hoher Motorlast oder Vallastfahrt sowie Bergfahrten mit hoher Zuladung die Verwendung von 91 ROZ möglich.
6) Wert kann bei Winter-Diesel-Kraftstoffen unterschritten werden.
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| Höchstgeschwindigkeit (km/h) ^2 | ||||||
| 5-Gang-Schaltgetriebe | - | 188 | - | - | 175/166 ^3) | 187 |
| Sportgetriebe | 176 | 188 | 220 | 200 | - | - |
| Automatikgetriebe | - | 180 | - | 188 | 172 | - |





1) Verkaufsbezeichnung, siehe Seite 216.
^2) Die Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei maximal halber Zuladung. Sondereausstattungen können die angegebene Höchstgeschwindigkeit vermindem.
3) Länderspezifische Ausführung mit reduzierter Leistung.
1) Verkaufsbezeichnung, siehe Seite 216.
^2) Die Höchstgeschwindigkeit ist erreichbar bei maximal halber Zuladung. Sondereausstattungen können die angegebene Höchstgeschwindigkeit vermindem.
3) Länderspezifische Ausführung mit reduzierter Leistung.
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Kraftstoffverbrauch (ca. l/100 km), CO₂-Emission (ca. g/km)
| Motor11 | Z 16 XE Z 18 XE Z 20 LET Z 22 SE Y 20 DTH Y 22 DTR | |||||
| Schaltgetriebe/Sportgetriebe/Automotikgetriebe | ||||||
| städtisch | -/ 9,9/- | 10,6/11,0/11,9 | -/13,1/- | -/11,8/12,5 | 8,0/-/ 9,5 | 8,4/-/- |
| außerstädtisch | -/ 6,1/- | 6,2/ 6,5/ 6,8 | -/ 7,2/- | -/ 6,6/ 6,8 | 5,3/-/ 6,0 | 5,4/-/- |
| insgesamt | -/ 7,5/- | 7,8/ 8,2/ 8,7 | -/ 9,4/- | -/ 8,5/ 8,9 | 6,3/-/ 7,3 | 6,5/-/- |
| CO2 | -/ 180/- | 187/ 196/ 208 | -/ 225/- | -/ 204/ 214 | 169/-/196 | 175/-/- |



1) Verkaufsbezeichnung, siehe Seite 216.
219








Gewichte, Zuladung und Dachlast
Die Zuladung ist die Differenz zwischen dem zulässigen Gesamtgewicht und dem EG-Leergewicht.
▶ Typschild, siehe Seite 214.
Zur Berechnung des EG-Leergewichts tro- gen Sie die Daten Ihres Fahrzeuges hier ein:
■ Leergewicht aus
Tabelle 1
Seite 221 + ....kg
■ Mehrgewicht der Aus-
stattungsvariante aus
Tabelle 2, Seite 222 + ...... kg
■ Gewicht von schwerem
Zubehör aus Tabelle 3,
Seite 222 + ...... kg
Die Summe - ...... kg
ist das EG-Leergewicht.
Sonderausstattungen und Zubehör erhöhen das Leergewicht und verändern folglich geringfügig die Zuladung.
Gewichtsbereiche in den Fahrzeugpapieren beachten.
Vorder- und Hinterachslast dürfen zusammen das zulässige Gesamtgewicht nicht überschreiten. Wird z. B. die maximal zulässige Vorderachslast ausgenutzt, darf die Hinterachse nur bis zum Erreichen des zulässigen Gesamtgewichtes belastet werden.
Bei angekuppeitem Anhänger und vollständiger Beladung des Zugfahrzeuges einschließlich aller Insassen darf die zulässige Hinterachslast (Angabe siehe Typschild bzw. Fahrzeugpapiere) um 75 kg und das zulässige Gesamtgewicht um 45 kg überschritten werden. Wird die zulässige Hinterachslast überschritten, gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Sind national niedrigere Höchstgeschwindigkeiten bei Anhängerbetrieb vorgeschrieben, sind diese einzuhalten.
Zulässige Achslasten, siehe Typschild bzw. Fahrzeugpapiere.
Dachlast
Die zulässige Dachlast beträgt 75 kg. Die Dachlast setzt sich aus dem Gewicht des Dachgepäckträgers und der Ladung zusammen.
▶ Fahrhinweise, siehe Seite 136.
▶ Dachgepäckträger, Anhängerbetrieb, siehe Seite 158.



220



Gewichte (kg), Tabelle 1, Leergewicht ^1)
| Fahrzeug Motor | 2) | Schaltgetriebe Automatikgetriebe | |
| Zafira Z 16 XE 1393/1425 | 3) | - | |
| Z 18 XE 1435 1455 | |||
| Z 20 LET 1540 - | |||
| Z 22 SE 1465 1485 | |||
| Y 20 DTH 1503/1530 | 3) | 1523/1550^3) | |
| Y 22 DTR 1550 - | |||























[NO TEXT]
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Zubenor Klimadanlage, Klimatisierungs- automatik




Nicht alle auf dem Markt erhältlichen Reifen erfüllen zur Zeit die erforderlichen konstruktiven Voraussetzungen. Wir empfehlen, geeignete Reifenfabrikate bei einem Opel Partner zu erfragen.
Diese Reifen sind besonderen Prüfungen unterzogen worden, in denen ihre Zuverlässigkeit, Sicherheit und Eignung speziell für Opel Fahrzeuge festgestellt wurde. Für andere Reifen kann dies – auch wenn im Einzelfall eine behördliche oder anderweitige Genehmigung vorliegen sollte – trotz laufender Marktbeobachtung nicht beurteilt werden.
▶ Weitere Hinweise, siehe Seite 154.
Winterreifen \*
Reifen der Größe 205/55 R 16 sind außer bei Fahrzeugen mit Zulassung ^1) der Reifen 225/45 R 17 nicht als Winterreifen (M+S Reifen) zulässig.
Reifen der Größe 225/45 R 17 sind außer bei Fahrzeugen mit Motor Z 20 LET ^2) nicht als Winterreifen (M+S Reifen) zulössig.
Bei Verwendung von Winterreifen und Ausstattung des Reserverades mit einem Sommerreifen: Bei Einsatz des Reserverades kann es zu geändertem Fahrverhalten kommen. Defekten Reifen schnellstens ersetzen, Rad auswuchten und am Fahrzeug montieren lassen.
▶ Weitere Hinweise, siehe Seite 157.
Schneeketten \*
Einschränkungen
Verwendung von Schneeketten nur auf den Rädern der Vorderachse zulässig. Wir empfehlen die Verwendung von Opel erproblen feingliedrigen Ketten, die an der Lauffläche und an den Reifeninnenseiten mit Kettenschloss maximal 15 mm auftragen. Auf Reifen der Größe 205/55 R 16 sind außer bei Fahrzeugen mit Zulassung ^1 der Reifen 225/45 R 17 Schneeketten nicht zulässig.
Auf Reifen der Größe 225/45 R 17 sind Schneeketten nicht zulässig.
▶ Weitere Hinweise, siehe Seite 157.




^1) Siehe COC (Certificate of conformity) oder Fahrzeugopapiere.
2) Verkaufsbezeichnung. siehe Seite 216.
223





Das Anzugsdrehmoment der Radschrauben beträgt 110 Nm.
Ist das Fahrzeug mit Leichtmetall-Felgen * ausgestattet, kann das Reserverad eine Stahlfelge haben.
Das Reserverad kann mit einem kleineren Reifen und einer kleineren Felge ausgerüstet sein: Bei Einsatz des Reserverades kann es zu geändertem Fahrverhalten kommen. Defekten Reifen schnellstens ersetzen, Rad auswuchten und am Fahrzeug montieren lassen.
Reserverad immer mit dem Reifendruck für volle Belastung befüllen.
Reifendruck (Überdruck) in bar ^1)
Die Reifendruckangaben beziehen sich auf den kalten Reifen. Der sich bei längerer Fahrt einstellende höhere Reifendruck darf nicht reduziert werden. Die aufgeführten Reifendrücke gelten jeweils für Sommer- und Winterreifen.
▶ Weitere Hinweise, siehe Seiten 154 bis Seite 157.
Fortsetzung:
Reifendruck (Überdruck) in bar
| Motor1) | Reifen vorn hinten vorn hinten | Reifendruckbei Belastungbis 3 Personen | Reifendruckbei voller Belastung |
| Z 16 XE, | 195/65 R 15, | 2,2 2,2 2,8 3,2 | |
| Z 18 XE, | 205/55 R 16^2) | ||
| Z 22 SE, | |||
| Y 20 DTH, | |||
| Y 22 DTR | |||
| Z 20 LET 205/55 R 16, | 2,4 2,4 2,8 3,2 | ||
| 225/45 R 17^3) | |||
| Design Edition: | 205/55 R 16, | 2,4 2,4 2,8 3,2 | |
| Z 18 XE, | 225/45 R 17^3) | ||
| Z 22 SE, | |||
| Y 20 DTH, | |||
| Y 22 DTR |
1) 1 bar entspricht 100 kPa.
224
^1) Verkaufsbezeichnung siehe Seite 216.
21 Empfehlung: Michelin HX-MXM.
^3) Empfehlung: Michelin Pilot Primacy.
^1) Verkaufsbezeichnung siehe Seite 216.
21 Empfehlung: Michelin HX-MXM.
^3) Empfehlung: Michelin Pilot Primacy.







Füllmengen (ca. Liter)
| Motor1 | Z 16 XE Z 18 XE Z 20 LET Z 22 SE Y 20 DTH Y 22 DTR | ||||||||
| Kühlsystem | |||||||||
| bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe | 6,3 | 6,5 | - | 6,8 | 7,9 | 7,9 | |||
| mit Klimaanlage/Klimatisierungsautomatik | 6,6 | 6,8 | 7,4 | 7,1 | 7,9 | 7,9 | |||
| Kühlsystem | |||||||||
| bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe | - | 6,4 | - | 6,6 | 7,7 | - | |||
| mit Klimaanlage/Klimatisierungsautomatik | - | 6,7 | - | 6,9 | 7,7 | - | |||
| K | r | a | f | t | s | t | o | f | t |
| Motoröl mit Filterwechsel 3,5 4,25 4,25 4,75 5,5 5,5 | |||||||||
| Motoröl zwischen MIN und MAXdes Ölmesstabes | 1,0 1,0 1,0 0,75 1,0 1,0 | ||||||||
| Behälter für Scheibenwaschanlage | 2,3 | 2,3 | 2,3 | 2,3 | 2,3 | 2,3 | |||
| bei Scheinwerferwaschanlage | 4,5 | 4,5 | 4,5 | 4,5 | 4,5 | 4,5 | |||



a n
k


| Behälter für Scheibenwaschanlage | 2,3 | 2,3 | 2,3 | 2,3 | 2,3 | 2,3 |
| bei Scheinwerferwaschanlage | 4,5 | 4,5 | 4,5 | 4,5 | 4,5 | 4,5 |



| Länge 4317 | |
| Breite 1742 | |
| Breite mit zwei Außenspiegeln 1999 | |
| Höhe 1634 | |
| Höhe mit Dachreling 1684 | |
| Radstand 2694 | |
| Wendekreisdurchmesser1) | 11,25/11,852) |



1) Angabe in m.
2) Fahrzeug mit Motor Z 20 LET, Verkaufsbezeichnung siehe Seite 216.
227








StichwortverzeichnisA
Abblendlicht 13, 106
Glühlompenwechsel .....187, 191
Abgasanlage 145
Abgase 145
Abgaskontrollleuchte 144
Ablagefächer 81, 82, 170
Abmessungen 227 ARS (Antiblockierrystem) 152
ABS (Antiblockiersystem) 132 Abschlopen: 148
Abschleppen 168, 169
Abstellen des Fahrzeuges 20
Airbag 91
Alarm 67
Altōl 201
Anhängerbetrieb 136, 158
Anlassen des Motors .....7, 19, 166
Anlassschalter 7
Anschieben, Anschleppen 166
Antenne 54,210
Anzuqsdrehmoment 177, 224
Aquaplaning 156
Armaturentafel, siehe Instrumententafel
Armlehne 71
Ascher 80,109
Auslandsfahrt 140, 196, 197
Scheinwerfer 109
Außenspiegel 104, 117
Außentemperaturanzeige 43
Automatikgetriebe
Fahrprogramme 131
Kickdown 132
Störung 134
Stromunterbrechung 134
Wählhebel 18
Winterprogramm 132
Automatisch
abblendender Innenspiegel 104
230






B
Batterie 137, 207, 225
Stromunterbrechung .... 39, 62, 112, 134
Batteriewechsel, Funkfernbedienung .... 59
Beneizte Vordersitze 117
Bellunifer-Airbag .... 91
Beladung 76, 102, 220 Beleuchtung 13, 106
Auslandsfahrt 109
Belüftung 115, 120, 127
Belüftungsdüsen 118
Benzin 140,216
Beschlagene Scheiben ..... 121, 122, 126
Betriebstemperatur 137
Bleifreier Kraftstoff ...... 140, 142, 216
Blinker 14
Gluhlampenwechsel ...... 190, 192, 193
Bordcomputer 27
Remsen 150
ABS 132
Bremsflüssigkeit 204, 215
Bremskräftverstärker 136
Bremsleuchten 193
Fußbremse 150
Handbremse 151
C
Car Poss 2
Check-Control 28,46
CO2-Emission 218
Codenummer 2
D
Dachgepäckträger 139, 158
Dachlast 78,136,139,220
Daten 58,214
Datum 44, 45
Datumsanzeige 38,39
Die ersten 1000 km 136
Diebstohlschutz 20
lebstahlsicherung
Anhängerzugvorrichtung 161
Diebstahlwarnanlage 65
Diesel-Kraftstofffilter 202
Diesel-Kraftstoffsystem 202
Display 38,39
Drehzahlen 137
Drehzahlmesser 35
E
Einfahren 136
Bremsen 150
Elektrische Anlage 182, 207, 225
Elektronische Bauelemente 207
Elektronische Fensterbetätigung ..... 111
Elektronische Wegfahrsperre 57
Elektronisches Stabilitäts Programm ... 147
Energie sparen 138
Entfeuchtung und Enteisung
bei Klimaanlage 122
bei Klimatisierungsautomatik ..... 126
der Scheiben 121
Entlüftung, Diesel-Kraftstoffsystem .... 166
Ersatzschlüssel 56








F
Fahrgestell-Nummer.
siehe Fahrzeug-Identifizierungsnummer
Fahrhinweise 136
Fahrwerte 217
Fahrzeugbeladung 78
Fahrzeug-Idemnizierungshummler ..... 215
Fahrzeuginbetriebnahme 208
Fahrzeugpflege 209 Fahrzeugstilleungs 208
Fahrzeugstillegung 200
Feigen 134 Fenetze 112
Fenster: 110
embildierung
Zentralverzinslungs 58
Zentralvernegelung 50 Fernlicht 13, 106
Glühlampenwechsel 187, 191
Kontrollleuchte 33
Frostschutz 202
Füllmengen 226
Funkfernbedienung 58
Funkgerät 55
Fußbremse 150
G
Geblöse 116, 118, 199
Gefrierschutz 202
Generator 32
Gepäckraum
Abdeckung 75
Beladung 78, 162, 220
Beleuchtung 109
Glühlampenwechsel 195
Vergrößerung 71
Verriegelung 62
Verzurrösen 77
Gepäckraumabdeckung 75
Gepäckträger 139, 158
Gesamtgewicht 220
Geschwindigkeit 138, 139
Kraftstoffverbrauch....138. 139
Geschwindigkeitsregler 148
Getränkehalter 82
Getriebe, automatisches 18
Fahrprogramme 131
Kickdown 132
Kontrollleuchte 131
Störung 134
Stromunterbrechung 134
Wählhebel 130
Gewichte 219
Glühlampen 105, 186
Glühlampenwechsel 186
Gurtstraffer 86
H
Halogen-Scheinwerfersystem
Auslandsfahrt 109
Handbremse 20,151
Handschuhfach 82
Handschuhfachbeleuchtung 109
Glühlampenwechsel 195
Handy, siehe Mobiltelefon
Hebedach 114
Störung 114
Heckscheibenwaschanlage ....16, 206, 210
Heckscheibenwischer 16
Hecktür 3,62
Heizbare Außenspiegel ..... 16, 117, 126
Heizbare Heckscheibe ..... 16. 117. 126
Heizbare Vordersitze 117
Heizung 115.120
bei Klimatisierungsautomatik ..... 125
Sitze 117
Höhenverstellung
Lenkrad 7
Sicherheitsquerte 88
Sitze 3
Hupe 15









Innenbeleuchtung 108
Glühlampenwechsel 194
Innenspiegel 6
Innenverriegelung 56
Inspektionssystem 36, 198
Instrumente 30, 35, 36
strumentenbeleuchtung ....107
Gluhlampenwechsel 195
Instrumenteller 7
K
Koltstart 137
Katalysator 142, 145, 166
ennzeichenleuchte
Glühlampenwechsel 194
Kilometerzähler 35
Kindersicherheitssystem 105
Kindersicherung 56,111
Klimaanlage.... 115
Klimatisierung 115
Klimatisierungsautomatik 124
Klopfestigkeit des Kraftstoffes ..... 140
Oktanzahlen 216
Kofferraum, siehe Gepäckraum
Kontrollleuchten 10,30
Abgas 144
ABS (Antiblockiersystem) 153
Airbag 96
ESP (Electronic Stability Program) .... 147
Getriebe 131
Gurtstroffer 86
Motorelektronik 144
TC (Traction Control System) ..... 146
Wegfahrsperre 57
Kopf-Airbag 95
Kopfstützen 28,70
Korrosionsschutz 198
Kraftstoffanzeige 37
Kraftstoffe 140, 216
Kraftstofffilter 202
Kraftstoffsystem, Diesel 166
Kraftstoffverbrauch ....138, 140, 218
Kraftstoffvorrat 37
Kuhimittel 202
Kühlmittelspiegel 203
Kühlmitteltemperaturanzeige 37
Kupplung 137
L
Lockschäden 211
Lampenwechsel 186
Lederausstattung 211
Lendenwirbelstütze ....4
Lenkradblockierung 7,20
Lenkradeinstellung 7
Lenkradfernbedienung 28
Lenkunterstützung,
siehe elektrohydraulische Lenkung
Leseleuchten 108
Leuchtweitenregulierung ..... 107, 186
Kontrollleuchte 107
Lichthupe 13
Lichtschalter 13
Luftaruck 155,224
Lufteinlass 129
Lüftung 115
233










M
M+S-Reifen 157,223
Maßeinheiten 42
Mautanlagen 55
Mitteikonslohenbeleuchung ....108 Mobiltslofen 55
Motor anlassen 7.19.57
Selbsthilfe 166
Motorhaube 68
Motorkennzeichnung ......215, 216
Motorkontrollleuchte 144
Motori 200
Motorohmener 201 Motoraktrend 300
Motorerstand 200 Motorelverbrauch 200
Motorölwechsel 201
Motorwäsche 212
N
Nebelscheinwerfer 106
Glühlampenwechsel 191
Nebelschlussleuchte 106
Glühlampenwechsel 193
Nummernschildbeleuchtung ...... 194
O
Oberschenkelauflage 5
Oktanzahlen 140
Oldruck 32
Olfilterwechsel 201
Ostand 200
Olverbrauch 200
Olwechsel 201
Teile und Zubehör 21.105.196
•
P
Parken 20,149
Parkpilot 149
Pedale 137
Pflege 209
Pollentfilter 129
Profitiefe 156
R
Räder, Reifen 154
Radio 28,54
Radwechsel 173
Reitenluftdruck 155,224
Reiterpanne 177
Reifenreparaturset 177
Reinerzustand 135 Reinkluffilter 129
Reimorter 127 Resevered 172, 173
Reserveschlüssel 56
Riegel 56
Rückfahrscheinwerfer 107
Glühlampenwechsel 193
Rückleuchte 106
Glühlampenwechsel 193
Rücksitze 23
Rücksitzlehnen 23








Schalldämpfer, siehe Abgasanlage
Schaltgetriebe, siehe Getriebe
Scheckheft 21, 198
Scheiben
Entfeuchtung
und Enteisung 121, 122, 126
Scheibenwaschanlage 15
Füllmenge 226
Gefrierschutz 206
Vorratsbehälter 206
Scheibenwischer 15,204
Scheinwerfer 13
Einschaltkontrolle 20
Glühlampenwechsel 187
Nebelscheinwerfer 106
Rückfahrscheinwerfer 107
Tagesfahrlicht 106
Scheinwerferschalter 13, 106
Scheinwerferwaschanlage .....15, 206
Schiebedach....113
Störung 114
Schlösser 212
chlüssel 2.56
Abziehen 20
Anlassen 19
Motor anlassen 7
Türverriegelung 56,58
Zündschloss 7,19
Schlüsselnummer 2
Schlussleuchten 106
Glühlampenwechsel 193
Schmierstoffe 200, 215
Schneeketten 157, 223
Schubbetrieb 137, 139
Seiten-Airbag 93
Selbstdiagnose 129
Selbsthilfe 166
Automatikgetriebe
Elektronische Fensterbetätigung ..... 111
Funkfernbedienung 59
Hebedach 114
Info-Display 44
Schiebedach 113
Servicearbeiten 21.198
Serviceheft 21
Service-Intervallanzeige 36
Servolenkung 136
Sicherheit 84
Sicherheitsquarte 85, 88, 211
Sicherheitsnetz 76
Sicherheitssysteme 84
Sicherheitszubehör 105.170
Sicherung gegen
unbefugte Benutzung .....2, 7, 20, 56
Sicherungen 182
Signalanlage 13, 15
Sitzbelegungserkennung 97
Sitze 3,4
beheizt 117
Gepäckraumvergrößerung 71
Sitze in der dritten Sitzreihe 72
Sitze in der zweiten Sitzreihe 23
Sonnenblenden 105
Sonnenschutz 113, 114
Spiegel 6,104
Spracheinstellung 41
Standlicht 13
Glühlampenwechsel 189, 192
Starthilfekabel 166
Stilllegung 208
Stromunterbrechung .....39, 53, 54, 112
Fensterbetätigung 112
Hebedach 114
Schiebedach 114
Wählhebelsperre 134
Stützlast 163
Systemeinstellungen 41








| T | U | W |
| Tachometer 35 | Uhr 36 | Wagenheber 171 |
| Tagesfahrlicht 106 | Uhrzeit 44, 45 | Wogenpflege 209 |
| Tageskilometerzähler 36 | Umluftbetrieb 128 | Wagenschlüssel, siehe Schlüssel |
| Tanken 141 | Umluftsystem 117 | Wählhebelsperre 130 |
| Kraftstoffanzeige 37 | Umweltschutz 201, 209 | Stromunterbrechung 134 |
| Tankdeckel 141 | Unverbleiter Kraftstoff 140 | |
| Tankstelle | ||
| Fahrzeugdaten 214, 215 | V | |
| Füllmengen 226 | Verbandskasten 105 | Warndreieck 105, 171 |
| Kroftstoffe 140, 216 | Verbandskissen 170 | Warnmeldungen 40, 46 |
| Motorhaube öffnen 68 | Verzurrösen 77 | Wartung 21, 198 |
| Motorölstand 200 | Vor dem Abfahren 18 | Bremsen 150 |
| Reifenluftdruck 139, 224 | Vorglühen 19, 31 | Bremsflüssigkeit 204 |
| Scheibenwaschanlage 206 | Vorratsbehälter, | |
| Wagenschlüssel 2 | Scheibenwaschanlage 206 | Gefrierschutz 202 |
| Technische Daten 214 | Katalysator 145 | |
| Teile 21, 105, 196 | Kraftstoffverbrauch 139 | |
| Temperaturregelung 116 | Motoröl 200, 201 | |
| Tempomat, | Reifen 155 | |
| siehe Geschwindigkeitsregler | Reifenluftdruck 155 | |
| Thermometer für Kühlmittel 37 | Scheibenwischer 204 | |
| Traction Control System 146 | Service-Intervallanzeige 36 | |
| Türschlösser 212 | ||
| Türverriegelung 2, 56, 58, 60 | ||
| Typschild 214 | Wegfahrsperre 57 |

Kraftstoffe für Diesel-Motoren .....140
Kraftstoffverbrauch 139
Kühlmittel, Gefrierschutz 202
Scheibenentfeuchtung
und -enteisung 121, 122
Scheibenwaschanlage,
Gefrierschutz 206
Schlösser 212
Schneeketten 157,223
Winterreifen 157,223
Wirtschaftliches Fahren 136, 138
x
Xenon-Scheinwerfersystem
Auslandsfahrt 109
Lampenwechsel 191
z
Zeitkorrektur 45
Zentralverriegelung 58,60
Zigarettenanzünder 79, 109
Zubehör 100, 105, 170
Zubehorsteckdosen 79
Zugvorrichtung 158
Zulodung 78
Zulässiges Gesamtgewicht 220
Zündanlage 199,207
Zündschloss 7,19
Zündungsklingeln 140








237


