DUAL KA 380 - Nicht kategorisiert

KA 380 - Nicht kategorisiert DUAL - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts KA 380 DUAL als PDF.

📄 38 Seiten Deutsch DE Herunterladen 💬 KI-Frage 10 Fragen ⚙️ Technik
Notice DUAL KA 380 - page 2
Waehlen Sie Ihre Sprache und Ihre E-Mail-Adresse: wir senden Ihnen eine speziell uebersetzte Version.
Produkttyp Stereo-Receiver mit Cassettendeck und Plattenspieler
Marke Dual
Modell KA 380
Netzspannung 115 V/230 V, umschaltbar
Leistungsaufnahme (Leerlauf) max. 150 mA bei 220 V
Ausgangsleistung (Musik) 2 x 60 W an 4 Ohm
Ausgangsleistung (Sinus) 2 x 40 W an 4 Ohm
UKW-Empfangsbereich 87,5 – 104 MHz
MW-Empfangsbereich 515 – 1620 kHz
LW-Empfangsbereich 150 – 340 kHz
KW-Empfangsbereich 5,95 – 6,25 MHz
Bandgeschwindigkeit Cassette 4,75 cm/s
Gleichlaufschwankungen Plattenspieler ±0,05 % (DIN)
Gleichlaufschwankungen Cassette (Wiedergabe) ±0,08 % (DIN)
Übertragungsbereich Cassette (CrO2) 20 – 17000 Hz
Rauschabstand FM (Mono) >51 dB
Klangregelung Bässe ±15 dB bei 50 Hz
Klangregelung Höhen +15 bis -16 dB bei 15 kHz
Eingänge AUX, Mikrofon, Phono
Ausgänge Lautsprecher (4 Buchsen), Kopfhörer, Bandausgang
Besonderheiten Direktantrieb Plattenspieler, Dolby NR, AFC, Memory-Schalter Cassette
Reinigung Kopf, Andruckrolle und Tonwelle mit Reinigungsalkohol reinigen
Sicherheitshinweis Reparatur nur durch Fachpersonal; Gerät über Trenntrafo betreiben
Ersatzteile Original-Ersatzteile gemäß Explosionszeichnung verwenden

Häufig gestellte Fragen - KA 380 DUAL

Wie stelle ich die Netzspannung am Dual KA 380 ein?
Der Dual KA 380 kann auf 115 V oder 230 V umgeschaltet werden. Die Einstellung erfolgt an der Trafoanschlussplatte (primär). Beachten Sie die Sicherheitsvorschriften und lassen Sie den Wechsel ggf. von einem Fachmann durchführen.
Wie reinige ich die Cassettenköpfe und die Tonwelle?
Verwenden Sie einen mit Reinalkohol getränkten Leinenlappen oder Wattestäbchen. Reinigen Sie den Aufnahme-/Wiedergabekopf 276, den Löschkopf 277, die Andruckrolle 300 und die Tonwelle. Vermeiden Sie metallische Gegenstände und berühren Sie die Kopfspiegel nicht mit den Fingern.
Welche Riemen sind im Cassettendeck verbaut und wie tausche ich sie aus?
Es gibt einen Motorriemen 361a, einen Flachriemen 338 und einen Zählerriemen 212. Zum Austausch entfernen Sie die Unterplatine 339 und die Schwungscheibe 337. Achten Sie auf die richtige Riemenführung (siehe Riemenlaufplan in der Anleitung).
Wie kann ich die Bandgeschwindigkeit des Cassettendecks justieren?
Die Motordrehzahl wird an der Motorrückseite mit einem isolierten Schraubenzieher eingestellt. Messen Sie mit einem Gleichlauf-Messgerät und einer Messcassette. Der Sollwert beträgt -0,3 % ± 0,3 % Abweichung.
Was bedeutet die LED-Anzeige für die Feldstärke?
Die LED-Kette zeigt die empfangene Feldstärke an. Mit den Trimmern R2 (AM) und R28 (FM) auf der AM-Platine wird der untere Einsatzpunkt justiert, mit R3 (AM) und R27 (FM) der obere Bereich. Die erste LED soll ohne Sender gerade nicht leuchten, die letzte bei starken Sendern gerade aufleuchten.
Wie schalte ich den Plattenspieler ein?
Der Dual KA 380 verfügt über einen eingebauten HiFi-Plattenspieler Dual 622 mit Direktantrieb. Die Tonarm-Aufsetzautomatik ist mit der Drehzahl-Umschaltung gekoppelt. Wählen Sie die gewünschte Drehzahl (33 1/3 oder 45 U/min) und das Gerät startet automatisch.
Kann ich den Verstärker auch ohne angeschlossene Cassette nutzen?
Ja, der Verstärker arbeitet unabhängig vom Cassettendeck. Sie können z.B. den AUX-Eingang für externe Quellen oder den Phono-Eingang für einen Plattenspieler nutzen. Das Cassettendeck kann bei Bedarf abgeklemmt werden.
Wie stelle ich den Ruhestrom der Endstufen ein?
Der Ruhestrom beträgt 20 mA (Spannungsabfall über R1320 = 3 mV). Einstellung erfolgt mit dem Trimmer R1309 bei ca. 20 °C Umgebungstemperatur. Messen Sie den Spannungsabfall über R1320 und drehen Sie R1309 auf den Sollwert.
Welche Sicherungen sind verbaut?
Es befinden sich drei Schmelzsicherungen im Gerät: eine 1,25 A T (träge), eine 250 mA T und eine 630 mA T. Die genaue Position entnehmen Sie dem Schaltplan und der Ersatzteilliste.
Wie kann ich den Thermoschalter testen?
Speisen Sie 1000 Hz ein und stellen Sie 12,6 V (40 W) an 4 Ohm pro Kanal ein. Kurzschließen Sie beide Kanäle. Nach 5–7 Minuten muss der Thermoschalter die Netzspannung unterbrechen. Nach Entfernen des Kurzschlusses sollte das Gerät nach 1–3 Minuten wieder betriebsbereit sein.

Benutzerfragen zu KA 380 DUAL

0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.

Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen

Die E-Mail bleibt privat: Sie dient nur dazu, Sie zu benachrichtigen, wenn jemand auf Ihre Frage antwortet.

Noch keine Fragen. Stellen Sie die erste.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Nicht kategorisiert kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch KA 380 - DUAL und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. KA 380 von der Marke DUAL.

BEDIENUNGSANLEITUNG KA 380 DUAL

Seite
Elektrischer Teil
Technische Daten3
Funktionsbeschreibung4 – 5
Abgleichanleitung6 – 7
Prüf- und Justierdaten NF-Teil7 – 8
Abgleichpositionen8
Schaltbild NF9 – 10
Schaltbild HF11 – 13
Schaltbild Display14
Schaltbild Cassettenteil15 – 16
IC-Blockschaltbilder17 – 18
Printplatten19 – 25
Seilschema25

Mechanischer Teil, Cassettendeck

Ausbau des Cassettenlaufwerkes26
Motor26
Antriebsriemen26
Gleichlauf26
Andruckhebel27
Bremsplatte27
Kupplung27
Drehmoment der Kupplungsrolle27
Kontakte28
Momory-Schalter28
Aufnahme- Wiedergabeschalter28
Aufnahme- Wiedergabekopf, Löschkopf28
Reinigung und Schmierung28
Elektrischer Abgleich Cassettendeck29
Abgleichpositionen Cassettendeck30
Ersatzteile und Explosionsdarstellung31 – 38

Sicherheitsvorschriften

Servicearbeiten an elektronischen Geräten dürfen nur von unterwiesenem Fachpersonal ausgeführt werden. Dabei soll das Gerät über einen Trenntransformator betrieben werden. Die Sicherheitsbestimmungen nach VDE 0860 H sind bei der Reparatur unbedingt zu beachten.

Unter anderem dürfen konstruktive Merkmale des Gerätes nicht sicherheitsmindernd verändert werden, so z.B. Abdeckungen, mechansich gesicherte Leitungen, Kriech- und Luftstrecken usw. Einbauteile müssen den Original-Ersatzteilen entsprechen und wieder fachgerecht (Fertigungszustand) eingebaut werden. Nach einer Reparatur muß sichergestellt sein, daß alle von außen berührbaren leitfähigen Teile keine Netzspannung führen können.

Technische Daten

Die Dual KA 380 übertrifft in allen Meßwerten die nach DIN 45 500 an Geräte der Heimstudio-Technik (HiFi) gestellten Anforderungen.

Plattenspieler

HiFi-Automatikspieler Dual 622 Electronic Direct Drive

Plattenteller-Drehzahlen 33 1/3 und 45 U/min

Tonarm-Aufsetzautomatik mit der Drehzahl-Umschaltung gekoppelt

Tonhöhenabstimmung

auf beide Plattenteller-Drehzahlen wirkend.

Regelbereich ca. 10 %

Gesamt-Gleichlaufschwankungen

DIN±0,05 %
W.R.M.S.±0,03 %

Störspannungsabstand (nach DIN 45 500)

Rumpel-Fremdspannungsabstand50 dB
Rumpel-Geräuschspannungsabstand75 dB

Tonabnehmersystem siehe separates Datenblatt

Cassettendeck

Bandgeschwindigkeit 4,75 cm/s

Abweichung von der Sollgeschwindigkeit < ± 1 %

Kurzzeitige Geschwindigkeitsschwankungen

(Tonhöhenschwankungen)
W.R.M.S.±0,04 %
Nach DIN nur Wiedergabe±0,08 %
Nach DIN Aufnahme/Wiedergabe±0,11 %

Übertragungsbereich (bezogen auf DIN Toleranzfeld)

CrO_2 20 - 17000Hz

Ruhegeräuschspannungsabstand mit Dolby
Fe64 dB
CrO264 dB
FeCr67 dB
Übersprechdämpfung bei 1000 Hz
zwischen zusammengehörigen Kanälen >40 dB
zwischen Kanälen in Gegenrichtung >70 dB
Löschdämpfung bei 1000 Hz CrO_2 >70 dB

FM-Teil

Empfangsbereich 87,5 – 104 MHz

Zwischenfrequenz 10,7 MHz

Antenne 60/75 Ohm und 240/300 Ohm

Empfindlichkeit

(60 Ohm, 22,5 kHz Hub/26 dB Rauschabstand)

Mono < 1 μV

Stereo < 3 μv

(60 Ohm, 40 kHz Hub/46 dB Rauschabstand)

Stereo < 30 μV

Zweizeichentrennschärfe

bei ±300 kHz >60 dB

Trennschärfe (stat.) >80 dB

ZF-Störfestigkeit

Fe + ZF/2 >75 dB

ZF-Bandbreite 180 kHz (-3 dB)

Begrenzungseinsatz Mono 1,5 μV

Fremdspannungsabstand

Mono, bezogen auf 1 kHz/40 kHz Hub>51 dB
Stereo, bezogen auf 1 kHz/46 kHz Hub>51 dB

Klirrfaktor

Mono, gemessen mit 1 kHz/40 kHz Hub<1 %
Stereo, gemessen mit 1 kHz/46 kHz Hub<1 %

NF-Frequenzgang 40 Hz - 12 500 Hz ±3 dB

Deemphasis 50 μs

Mono/Stereo-Umschaltung 20 - 40 μV

Übersprechdämpfung bei 1 kHz >30 dB

Pilotton-Unterdrückung 19 kHz >30 dB

AFC-Fangbereich >150 kHz

AM-Teil

Empfangsbereiche

LW150 – 340 kHz
MW515 – 1620 kHz
KW5,95 – 6,25 MHz

Zwischenfrequenz 455 kHz

Antenne hochohmig (induktiv) Ferritantenne

Empfindlichkeit

nach DIN 45 300, für 6 dB Signal-Rauschabstand

KW 10 μV

MW 30 μV

LW 25 μV

NF-Teil

Ausgangsleistung (gemessen an 4 Ohm)

Musikleistung2 x 60 Watt
Sinus-Dauertonleistung2 x 40 Watt

Leistungsbandbreite nach DIN 45 500 10 Hz – 70 kHz

Übertragungsbereich

gemessen bei mechanischer Mittenstellung der

Klangsteller 8 Hz - 30 kHz ± 1,5 dB

Klangsteller

Bässe bei 50 Hz+15 bis -15 dB
Höhen bei 15 kHz+15 bis -16 dB

Balancesteller Einstellbereich 18 dB

Fremdspannungsabstand

a) bezogen auf NennleistungEingang AUX>70 dB
b) bezogen auf Na = 2 x 50 mWEingang AUX>50 dB

Eingänge

AUX150 mV an 470 kOhm
Mikrofon (1/4 inch Koax.-Buchse)0,2 mV/4,7 kOhm

Ausgänge

4 Lautsprecherbuchsen DIN 41 529

1 Koaxialbuchse 1/4 inch. für Kopfhörer

1 Bandausgang nach DIN

Netzspannung 115 Volt und 230 Volt \~

Funktionsbeschreibung

FM-Teil

Allgemeiner Aufbau

Das UKW-Empfangsteil, der 10,7 MHz ZF-Verstärker und der Stereodecoder, sowie die Grundspannungen für die Diodenabstimmung sind auf einer gemeinsamen Leiterplatte untergebracht. Der Stummschalter, NF-Nachverstärker und die Stromversorgung befinden sich auf der AM-Leiterplatte.

Beide Leiterplatten werden mittels Steckvorrichtungen verbunden, um so die Gesamtfunktion einschließlich der Bereichsumschaltung, der Mono-Stereo-Umschaltung und der AFC Ein und Aus sicherzustellen.

Die Aufteilung wurde sinngemäß so vorgenommen, daß auch ohne angestecktes AM-Teil die UKW-Funktionen voll gewährleistet sind und vor allem, daß durch die Verbindung von AM und UKW-Teil keinnerlei zusätzliche elektrische Änderungen auftreten. D.h. man kann also, ohne Funktionsverminderung, oder Verschlechterung irgendwelche technischen Daten UKW und AM-Platten gegeneinander beliebig austauschen, was vor allem gerade im Hinblick auf Reparaturen sehr wichtig erscheint. Bei einem gegenseitigen Austausch wird es lediglich in einzelnen Fällen notwendig sein, die obere und untere Abstimmspannung geringfügig zu korrigieren, da die stabilisierte Speisespannung durch die verwendeten Stabilisierungs-IC's etwas streuen kann. Die Eckfrequenzen werden entsprechend der Abgleichanweisung nachgestellt. Eingriffe in die UKW-Verstärkerteile selbst entfallen hierbei.

Bei der Funktion muß man zwischen dem geradlinigem Verlauf der Schaltung, also von der Antenne bis zum NF-Vorverstärkerausgang und der Peripherieverschaltung ausgehen.

So wird also nachfolgend zunächst der geradlinige Schaltungsverlauf behandelt und danach die Peripherieverschaltung mit Regelung der Vorstufe, AFC Korrektur, automatischer Mono-Stereoübergang und Stummschalter.

Schaltungsverlauf

Das UKW Eingangsteil besitzt einen unsymmetrischen Antenneneingang von 60 – 75 Ω. Um jedoch auch symmetrische Antennen anschließen zu können befindet sich zwischen der 60 Ω Antennenbuchse und der 240 – 300 Ω symmetrischen Buchse ein Symmetrieübertrager.

Dieser Symmetrieübertrager ist so geschaltet, daß man von dem 60 – 75 Ω Eingang eine Durchverbindung zur AM-Antenne hat, d.h. man kann auch über die angeschlossene Koax-Antenne AM empfangen. Der symmetrische Antennenanschluß hingegen ist nicht durchgeschaltet, sodass hier mit der symmetrischen Antenne keine Spannung auf den AM-Antenneneingang gelangt.

Über einen abgestimmten Vorkreis gelangt die UKW HF-Spannung auf die N-Kanal-Mos-Feldeffekt-Tetrode T 501 an deren Ausgang sich ein abgestimmtes Bandfilter befindet. Der Eingangskreis ist optimal rauschangepaßt, das Bandfilter unterkritisch gekoppelt, um höchste Trennschärfe zu erhalten. Ausserdem ist der Primärkreis des Bandfilters an den Drain-Anschluß des Eingangstransistors recht lose angekoppelt, ebenso der Sekundärkreis an die Mischstufe. Hierdurch sind die Kreise sehr wenig zusätzlich bedämpft und haben als Betriebsgüte praktisch ihre Leerlaufgüte. Als Mischstufe findet ebenfalls eine N-Kanal-Mos-Feldeffekt-Tetrode T 502 Verwendung, auf die die HF-Spannung (auf Gate 1) und die vom getrennten Oszillator kommende Spannung (auf Gate 2) eingekcoppelt wird. Durch sorgsame Wahl der Anpassung vom Eingangsbandfilter und HF-Spannung vom Oszillator, sowie durch optimale Dimensionierung der Betriebsspannungen wurde erreicht, daß vom Antenneneingang bis zum Ausgang des zweiten BF 981 ein sehr guter Rausch-Nutzabstand und eine hohe Kreuzmodulationsfestigkeit vorhanden ist.

Als getrennter Oszillator findet der Transistor BF 936 T 503 Verwendung. Dieser Transistor wurde u.a. insbesondere für Oszillatorschaltungen entwickelt und hat einen recht "weichen" Übergang, um den Gehalt an Oberwellen der Oszillatorfrequenz möglichst gering zu halten. Die kapazitiven Koppeiglieder und Kapazitäten für die benötigte Oszillatorfrequenz haben verschiedene Temperaturkonstanten. Durch die geeignete Wahl dieser Kapazitäten wurde das "Laufen" des Oszillator's entsprechend gering gehalten.

Eine separate Kapazitätsdiode wird von der ZF her gesteuert und ermöglicht so eine automatische Frequenzkorrektur bei Verstimmungen der Oszillatorfrequenz (abschaltbar).

Vom Ausgang der Feldaffektetetrode T 502 (Mischer) gelangt das ZF-Signal von 10,7 MHz an ein Spulenbandfilter, welches unterkritisch gekoppelt ist. Der nachgeschaltete Transistor (T 504) verstärkt das ZF-Signal und führt es einem Hybritfilter zu. Dieses Filter beinhaltet den ker. Resonator, der sowohl eingangs, als auch ausgangsseitig zur optimalen Anpassung mit Spulenkreisen abgeschlossen ist. Das ZF-Signal, durch 4 Spulen und ein keramisches Doppelfilter hinsichtlich Verstärkung, Bandbreite, Kurvenform und Trennschärfe aufbereitet, wird dem ZF-IC-Baustein IC 501 zugeführt. Dieser ZF-Baustein bietet eine Reihe von schaltungstechnischen Möglichkeiten die teilweise ausgenutzt werden, teilweise jedoch unbeschaltet bleiben.

Der Demodulatorkreis, hinsichtlich seiner Frequenzstabilität und Bandbreite, sowie Kreisgüte gütebestimmend, erzeugt in Verbindung mit der internen IC-Verschaltung das NF-Signal, entweder als normales NF-Signal, oder bei Stereoempfang als Multi-plexsignal.

Der ZF-Verstärker bestimmt hinsichtlich seiner Auslegung die spätere Güte des Stereo-NF-Signals hinsichtlich Übersprechen und Klirrfaktor weitgehends mit. Daher muß Auslegung und Aufbau mit sehr großer Sorgfait durchgeführt werden, vor allem müssen die Phasenverhältnisse und Laufzeiten den theoretisch möglichen Grenzen sehr nahe kommen.

Vom Punkt 7 des ZF-IC IC 501 gelangt die NF, bzw. das Multiplexsignal über den Stummschalter auf den Stereodecoder IC 502. Dieser Stereodecoder arbeitet ohne zusätzliche Spulen und beinhaltet zusätzliche Maßnahmen die störende Frequenz von 114 kHz weitgehendst zu unterdrücken. Gegenüber den üblichen Stereodecodern, die mit einer internen Frequenz von 76 kHz zur Erzeugung der Pilottonfrequenz von 19 kHz arbeiten, wird beim TDA 4500 A eine Frequenz von 228 kHz eingestellt. Eine im Temperaturgang weitgehendst ausgeregelte Frequenzregelung wird bestmöglichst auf die Solifrequenz von 228 kHz eingestellt und mit einem weiteren Steller wird unter Zuhilfenahme eines genauen Stereocoders das maximele Übersprechen eingestellt. In einem weiterem Schaltungszug werden störende Pilottonreste und die Oberwellen hiervon mittels Transistoren und Spulienfiltern soweit unterdrückt, daß diese Reststörungen weit unterhalb der DIN Forderungen liegen, wobei der Durchlaßfrequenzbereich bis 12,5 kHz (-2 dB) geradlinig ist. Der Bereich des gleitenden Mono-Stereo-Überganges etwa zwischen 5 und 20 μV wird so eingestellt, daß für 15 μV ein Übersprechverhältnis von 26 dB vorhanden ist.

Stummschalter

Zum Unterdrücken von Knackgeräuschen und um das "Durchfahren" der Sender beim Betätigen der Berührungssendertasten vornehmlich weit auseinanderliegender Sender zu vermeiden wird vom Speicher-IC her eine impulspannung abgeleitet, verstärkt und über eine entsprechende Zeitkonstante dem Stummschalttransistor T 3 zugeführt. Während einer gewissen Zeit wird dieser Transistor im Moment der Tastenbetätigung gesperrt und die NF, bzw. das Multiplexsignal wird vom Stereodecodereingang ferngehalten.

LED-Anzeige für die Feldstärke, bzw. Maximumeinstellung der Sender

Die LED-Kette wird in Abhängigkeit von der am ZF-IC entstehenden Regelspannung gesteuert. Nachdem nun der AM-IC und der ZF-IC verschieden hohe Regelspannungen abgeben und diese Regelspannungen auch noch gewissen Streuungen unterworfen sind, wurde es notwendig, daß eine entsprechende Voreinstellung der für die Anzeige herangezogenen Regelspannung erfolgt. Mit zwei Stellern wird jeweils der untere Regeleinsatzpunkt und die obere Regelspannungsgrenze so eingestellt, daß die erste LED ohne Sender gerade noch nicht leuchtet und bei starken Sendern die letzte LED gerade anfängt aufzuleuchten. Einstellung mit R 26 und R 28 auf der AM-Leiterplatte.

AM-Teil

Allgemeiner Aufbau

Das AM-Empfangsteil ist mit den Bedienorganen der Wellenumschaltung und der stabilisierten Stromversorgung auf einer gemeinsamen Leiterplatte untergebracht.

MW + LW

Entweder über den Ferritstab, oder über den Antenneneingang gelangt die HF auf den Vorkreis, der aus dem Ferritstabkreis und dem Drehkondensator gebildet wird.

Zur optimalen Anpassung auf den IC-Eingang IC 1 (TDA 1072) dient ein Feldeffekttransistor T 2 als Impedanzwandler. Zur Verringerung unerwünschter Mischeffekte durch einstrahlende starke Sender, auf die die Ferritantenne nicht abgestimmt ist, liegt zwischen Impedanzwandler und IC-Eingang noch eine Tiefpasskette, die die Frequenzen oberhalb von 1600 kHz entsprechend ihrer Filterwirkung dämpft.

Zum Empfang des jeweiligen Bereiches (MW oder LW) ist je eine Spule an dem Ende des Ferritstabes vorgesehen, die durch Verschieben hinsichtlich ihrer elektrischen Größe (L) abgestimmt werden kann. Die nicht benötigte Bereichsspule wird kurzgeschlossen, um Fehlresonanzen durch Verkoppelungen weitgehendst zu vermeiden.

Der Oszillator ist vom IC her spannungsstabilisiert und arbeitet über alle 3 Wellenbereiche unabhängig vom eingestellten L-C Verhältnis mit konstanter Amplitude. Auch hier sind für jeden zu empfangenden Wellenbereich separate Spulen vorhanden, die über entsprechende Verkürzungskondensatoren und Parallelkapazitäten den optimalen Gleichlauf ergeben.

Die durch Mischung gewonnene Zwischenfrequenz erhält die vorgesehene Trennschärfe durch zwei Spulenfilter mit zwischenliegendem ker. Resonator. Die Spulen dienen einmal zur Vergrößerung der Trennschärfe und zum anderen zur optimalen Anpassung an den ZF-Ausgang und Eingang des ZF-Verstärkers. Sämtliche Funktionen einschließlich der Demodulation des HF-Signals sind im IC vorhanden (Automatische Verstärkungsregelung, Feldstärkeanzeige, Domodulatin etc.), sodass die NF-Spannung direkt aus dem IC abgeleitet wird.

Die NF-Spannung wird dann über die Tastaturumschaltung und den Stereodecoder den beiden Kanälen zugeführt. Zur Vermeidung eventueller ungewollter Einschaltung der Stereodecoder-pilottonfrequenz (228 kHz) wird der Transistor T 4 zur steten Zwangsmonoschaltung des Stereodecoders bei AM-Empfang verwendet.

Zur Anpassung an die LED-Anzeigekette für die Feldstärke dient der Transistor (T 1). Mit den zwei Stellern (R 2 und R 3) wird dann die Anzeigeempfindlichkeit eingestellt. (Erste LED gerade noch nicht aufleuchtend ohne Sender, letzte LED gerade noch nicht aufleuchtend bei starken Sendern.

In einem weiteren NF-Verstärker wird der NF-Pegel soweit verstärkt, daß keine unzumutbaren Pegelsprünge zwischen den verschiedenen Modulationsarten des Gerätes (AM-Band-Platte und UKW) vorhanden sind. Danach erfolgt dann die Übernahme der NF-Signale vom NF-Verstärker in üblicher Weise bis zur Aussteuerung der Lautsprecher.

Als Peripherieverschaltung werden folgende Schaltfunktionen herangezogen:

Auskoppelung für den Frequenzzähler

Der Frequenzzähler (System Valvo) benötigt am Eingang nur eine HF-Spannung vom Oszillator von ca. 5 – 10 mV. Diese geringe HF-Spannung wird von einer kleinen Lasche gewonnen, die in den UKW-Abschirmmantel hineingestanzt ist. Durch entsprechende Anordnung der Oszillatorspule zur Lasche, die als Selbstinduktionsstück wirkt, koppelt genügend HF auf diese Lasche (ca. 20 mV) und wird dem Frequenzzähler zur weiteren Auswertung zugeführt. Diese Art der Oszillatorauskoppelung hat den Vorteil, daß eine zusätzliche Belastung des Oszillators entfällt

und ist derart niederohmig, daß die Zuleitungslänge zum Zähler nicht ins Gewicht fällt. Ausserdem ist die Spannung von ca. 20 mV so gering, daß sich die Störstrahlung (FTZ) des Gerätes hierdurch nicht vergrößert.

Regelung der Vorstufen-N-Kanal-Mos-Transistor-Tetrode

Zur weitgehenden Vermeidung von Übersteuerungen des Mischers wird bei großer HF-Eingangsspannung (größer ca. 4 mV) die Vorstufe relativ steil heruntergeregelt. Dieser Regeleinsatz ist so gewählt, daß durch die Regelung keinerlei Verschlechterung des Signal-Rauschabstandes entsteht. Der Regelumfang beträgt hierbei ca. 40 dB.

Korrektur des Nullpunktes bei eingeschalteter AFC

Der ZF-IC hat zwei Möglichkeiten die AFC auszuschalten. Einmal wird diese AFC-Abschaltung immer automatisch dann vorgenommen, wenn die Skalenabstimmung verändert wird. Durch geringfügige Spannungsänderungen, die über die Abstimmspannung dem Punkt 2 des ZF-IC zugeführt wird schaltet sich die AFC automatisch ab, bis über die Zeitkonstante des Ankoppelungskondensators wieder Spannungsausgleich erfolgt ist. Diese automatische AFC-Abschaltung hat den großen Vorteil, daß während der Abstimmung keinerlei Mitziehen des Senders durch die AFC zu einer nicht optimalen Abstimmung auf Sendermitte erfolgen kann. Danach (ca. 2 Sek.) schaltet sich die AFC wieder ein und korrigiert nochmals die vorher vorgenommene optimale Abstimmung.

Durch diese interne AFC-Abschaltung und auch über die von außen her bedienbare AFC-Abschaltung tritt innerhalb des IC eine mehr oder weniger große Nullpunktdrift auf, die ca. zwischen 5 und 30 kHz von der Nulleinstellung zwischen AFC „ein“ und AFC „aus“ liegt. Um diese Nullpunktdrift auszuschalten, ist eine Regelschaltung vorgesehen, die so eingestellt wird, daß der empfangene Sender mit AFC gegenüber Empfang ohne AFC keinerlei Abweichung mehr zeigt.

Einstellung des gleitenden Mono- Stereoüberganges

Der Stereodecoder IC 502 (TDA 4500 A) kann durch Zuführung einer entsprechenden Regelspannung, die von der Senderfeldstärke am ZF-IC abgeleitet wird so geschaltet werden, daß die intern-automatische Umschaltung nicht mehr ruckhaft bei einer voreingestellten HF-Eingangsspannung erfolgt, sondern daß diese Einschaltung gleitend vor sich geht. So erfolgt dann ein fließender Übergang von Mono auf Stereo, wobei die Übersprechdämpfung von Mono "aus" (=0) auf das mögliche Maximum (größer 35 dB) geht. Vorteil dieser gleitenden Umschaltung ist, daß man bei kleiner Eingangsspannung mit einem für die Feldstärke vertretbaren Verhältnis der Übersprechdämpfung bei gleichzeitiger Verminderung des Rauschanteils noch Stereo hören kann, wo die "harte" Mono-Stereoumschaltung noch nicht arbeitet, das Gerät also auf Mono geschaltet ist.

Funktion bei Kurzwellenempfang

Im Gegensatz zu MW und LW gelangt hier die an der Antenne eingespeiste HF auf den Vorkreis (induktive Ankopplung) und über eine Anzapfung der Kreisspule auf einen zweiten Eingang des IC 1 (TDA 1072).

Nachdem der überstrichene KW-Bereich (50 m-Band) frequenzmäßig sehr gering ist, wurde von separatem L und C Abgleich im Vorkreis und Oszillator abgesehen. So wird lediglich das Oszillator-L bei der langsamsten KW-Frequenz und das Vorkreis-L bei 6,1 MHz abgestimmt.

Der Frequenzzähler für AM erhält seine Zählfrequenz direkt aus dem IC.

Bei Bereichsumschaltung zwischen UKW und AM wird die gesamte Speisespannung umgeschaltet.

Abgleichanleitung

UKW-Teil

Die zur Einhaltung des geforderten Frequenzbereiches benötigte Abstimmspannung für die Kapazitätsdioden beträgt:

U = min. 3,5 Volt ± 0,1 Volt

U = max. 15,0 Volt ±0,2 Volt

Gemessen werden diese Spannungen am betriebsfertigen Gerät an den Kontakten des Steckers (5-pol.) nahe des UKW-Eingangsteiles gelegen.

Mit R 511 (2,2 kΩ) wird die Spannung 3,5 Volt und mit R 514 (2,2 kΩ) die Spannung 15 Volt wechselseitig eingeregelt, bis keinerlei gegenseitige Beeinflussung mehr messbar ist.

Danach wird bei abgenommenem UKW-Deckelteil die obere und untere Frequenzgrenze eingestellt, deren Frequenzablesung am eingebauten Frequenzzähler erfolgt.

Wechselweise wird mit L 504 (87,35 MHz) und mit C 525 (104,15 MHz) die Frequenzeinstellung so oft wiederholt, bis keine gegenseitige Beeinflussung mehr feststellbar ist.

Nach dieser Grundeinstellung erfolgt der Abgleich über das ganze UKW-Teil, wobei zur Anzeige ein Oszilloskop am NF-Ausgang des AM-Teiles (z.B. Taste Mono Kontakt „b“ oder „c“ bei gedrückter Mono-Taste und Masse) angeschlossen wird.

Nun wird am UKW-Eingang des Gerätes ein Wobbelsender angeschlossen, der auf die Frequenz der empfängerseitigen Frequenzanzeige eingestellt ist. Am besten geeignet ist hier der noch freie Frequenzbereich oberhalb 100 MHz. Durch Einstellen der HF-Senderspannung wird nun eine mehr oder weniger große "Diskriminatordurchlasskurve" auf dem angeschlossenen Messozilloskopen sichtbar.

Zunächst wird das UKW-Teil grob auf Maximum bei der Messfrequenz durch Trimmer C 502 – C 512 – C 514 abgestimmt, unter stetiger Zurückregelung der angelegten Senderspannung. Ist dieser grobe Vorabgleich durchgeführt beginnt der ZF-Abgleich.

UKW-ZF

Die Kreise L 505, L 506, L 507, L 508 werden auf maximale Verstärkung eingestellt, wobei dann mit dem Kreis L 509 eine symmetrische Diskriminatorkurve eingestellt wird. Dieser Abgleich sollte zweckmäßigerweise nochmals wiederholt werden. Die am Antenneneingang liegende HF-Wobbelspannung sollte hierbei immer so nachgeregelt werden, daß die Diskriminatorkurve eine Spannung vom unteren zum oberen Umkehrpunkt von 4 Volt (verglichen mit der Eichspannung des Oszilloskop) hat.

Sind alle Einstellungen hinsichtlich Maximumabgleich und Kurvenform optimal, ist der ZF-Abgleich beendet.

UKW-HF

Durch die oben angeführten Abgleicharbeiten stimmen bereits der Frequenzbereich, sowie die Abstimmspannung und nachdem die ZF optimal abgeglichen ist, wird mit den Spulen: L 501, L 502, L 503 über den Wobbelsender bei ca. 88 MHz (freie Stelle auf der Skala suchen) optimale Verstärkung eingestellt. Danach erfolgt bei ca. 103 MHz (freie Stelle auf der Skala suchen) der Abgleich mit den Kondensatoren C 502, C 512, C 514. Hierbei immer die HF-Spannung soweit zurückdrehen, bis die Wobbelkurve 4 Volt (wie beim ZF-Abgleich) erreicht.

Der Abgleich von L und C muß solange wiederholt werden, bis keinerlei messbare Abweichungen mehr erkennbar sind.

Nach Durchführung dieses Abgleiches ist die Empfindlichkeit, sowie die ZF-Durchlasskurve und die Diskriminatorkurve optimal und der eigentliche Empfangsteil hinsichtlich seiner Empfangseigenschaften fertig.

Zur Kontrolle werden noch einige Messwerte angegeben:

Empfindlichkeit: (bei 60/75 Ω Eingang gemessen)

Frequenzhub 22,5 kHz (1000 Hz) kleiner als 1 μV bei einem Störabstand von 26 dB über den ganzen Skalenbereich.

Trennschärfe: (2-Sender Messung)

Besser als 60 dB für 300 kHz Verstimmung.

AFC

Der verwendete ZF-IC TDA 1047 hat einegewisse Nullpunktdrift zwischen eingeschalteter und ausgeschalteter AFC. Um diesen – je nach IC unterschiedlichen Frequenzfehler in der Nachregelung auszuschalten, ist eine zusätzliche Regelschaltung vorgesehen, mit dem dieser IC-Fehler kompensiert werden kann.

Mit einem unmodulierten Sender und ca. 0,5 μV HF-Spannung wird der Empfänger auf Rauschminimum bei abgeschalteter AFC eingestellt.

Danach wird die AFC eingeschaltet und mittels des Poti R 543 wird wieder das Rauschminimum eingestellt. Bei der Kontrolle darf dann kein Unterschied zwischen eingeschalteter und abgeschalteter AFC vorhanden sein.

Steht ein Messender hierfür nicht zur Verfügung, kann die Einstellung anhand der Feldstärkeleuchtdiodenanzeige bei schwachem Sender (etwa Aufleuchten einer oder zweier LED) vorgenommen werden. Der Sender wird optimal ohne AFC eingestellt und dann mit dem Poti bei eingeschalteter AFC so nachgeregelt, das kein Unterschied mehr zur Einstellung ohne AFC vorhanden ist.

Stereodecoder

Stereotaste gedrückt:

Gemessen wird nach wie vor am NF Ausgang des AM Teiles, jedoch muß die Stereotaste gedrückt werden. Beim Kanalabgleich wird der linke Kanal abgeglichen, d.h. das Oszilloskop muß am Monoschalter „b“ u. Masse liegen. Zur gegenseitigen Kontrolle der Kanäle auf Frequenzgang und Unterdrückung, sowie zum Abgleich der 19-kHz-Filter muß das Oszilloskop jeweils entsprechend umgeklemmt werden.

Beim Abgleich der Pilottonfrequenz darf auf den Eingang des Stereodecoders keinerlei Signal gelangen, da hierdurch Abgleichfehler entstehen können. Auf der AM-Platte liegt ca. 1,5 cm hinter dem UKW-Schieber ein Kontaktstift, von dem die Stummschalteinrichtung gesteuert wird. Dieser Punkt muß an Masse gelegt werden (Schaltbildbezeichnung: Stumm). Frequenzzähler über >2,2 k an MP 1 (zwischen R 560 und C 551) und mit R 562 228 kHz ± 100 Hz einstellen.

Kanalunterdrückung:

Stereocoder auf Antenne einspeisen mit einer HF-Spannung von ca. 500 μV bis 1 mV.

Stereocoder (vorher optimal abgeglichen) mit 1000 Hz modulieren: L = 1 R = 0

Oszilloskop am AM-NF-Ausgang an rechten Kanal legen (Punkt „c“ Taste Mono). Mit R 561 optimale Kanalunterdrückung einstellen. Hierbei entsprechende Filter zwischen Oszilloskop und AM-NF-Ausgang schalten, die alle Frequenzen oberhalb 15 kHz unterdrücken. Danach Kontrolle des linken Kanal durch entsprechendes Umschalten des Stereocoder auf R = 1 L = 0 und Umklemmen des Oszilloskop.

19 kHz-Filter:

Stereocoder unmoduliert schalten, Oszilloskop ohne zusätzliche Filter anschließen und dann jeweils den linken, bzw. den rechten Kanal durch entsprechendes Trimmen von L 510 und L 511 auf Minimum einstellen.

Frequenzgangkontrolle:

Stereocoder modulieren zwischen 40 Hz und 12,5 kHz mit einem Frequenzhub von 75 kHz bei eingeschalteter Vorentzerrung von 50 μs und 12,5 kHz. Die Frequenzgangabweichungen dürfen ±1 dB von 40 Hz bis 10 kHz und bei 12,5 kHz –3 dB nicht überschreiten. (beide Kanäle gleich).

Einstellung des gleitenden Mono-Stereouberganges:

Das Gerät besitzt einen gleitenden Mono-Stereoubergang. Bei Sendern mit geringer Feldstärke ist Monoempfang vorhanden, (die Stereo-LED leuchtet jedoch auf, da ein Stereosender empfangen wird) der dann zunehmend im Übersprechen immer besser wird, bis dann bei einer größeren Feldstärke reiner Stereoempfang vorhanden ist.

Diese Schaltung erlaubt so einen rauschfreieren Empfang schwacher UKW-Sender unter Verminderung der optimalen Übersprech-dämpfung.

Einstellwert: Bei einer HF-Spannung von 15 μV am 60/75 Ω Eingang wird mittels des Stellers R 554 die Übersprechdämpfung zwischen den Kanälen L und R bei 1000 Hz Modulationsfrequenz und 46 kHz Gesamthub auf einen Wert von 26 dB eingestellt. Nach einer nochmaligen Überprüfung aller Abgleichvorgänge, sowie Bestimmung der Empfindlichkeit ist der UKW-Abgleich beendet.

Die geringfügigen Verstimmungen nach Aufsetzen der Deckelteile wirken sich bei der ZF nicht aus, während beim UKW-Teil eine entsprechende Korrektur der Frequenzgrenzen mit den Stellern R 511 und R 514 für das obere und untere Frequenzende vorgenommen wird. R 511 für die Frequenz von 87,35 MHz und R 514 für die Frequenz von 104,15 MHz.

AM-Teil

AM-ZF

Gerät auf freie Skalenstelle stellen und mit Messender schwach zu empfangendes Signal einstellen. Als Frequenzen eignen sich hierfür solche oberhalb von 1200 kHz. Dann ZF auf optimale Empfangsspannung mit L 7 und L 6 einstellen, wobei sowohl Messenderfrequenz — bzw. Empfängerfrequenz optimal nachkorrigiert werden müssen. Nach erfolgtem Abgleich die Symmetrie durch Verstimmen über das zunehmende Rauschen überprüfen. Statt des Maximumabgleiches kann auch ein Wobbler an die Antenne angeschlossen werden, wobei jedoch die Wobbelfrequenz möglichst 10 Hz nicht überschreiten soll, da sonst Fehlanzeige erfolgt. Wobbelung auch über Eingangsfrequenzen von höher als 1200 kHz.

Oszillator

Die einzelnen Bereiche werden zunächst oszillatormäßig nach dem im Empfangsgerät eingebauten Frequenzzähler abgeglichen: Mittelwelle:

Mit L 4 die Frequenz 508 kHz und mit C 15 die Frequenz 1640 kHz wechselseitig solange wiederholt einstellen, bis keinerlei Abweichung mehr feststellbar ist. L = langsames, C = schnelles Frequenzende.

Langwelle:

Mit L 5 die Frequenz 148 kHz einstellen, die Frequenz am schnellen Bandende von 365 kHz ± 3 kHz ergibt sich durch entsprechende Festkondensatoren dann automatisch.

Kurzwelle:

Mit L 2 Frequenz von 5,935 MHz einstellen. Die Frequenz am schnellen Frequenzende mit 6,275 MHz ergibt sich dann mit einer Genauigkeit von ±20 kHz automatisch.

Ferritantenne auf maximale Entfernung vom Chassis ausklappen!

Vorkreise

Mittelwelle:

Gleichlauf bei 550 kHz und 1550 kHz einstellen. Bei 550 kHz mit Spule auf dem Ferritstab (Spule zur Gerätemitte) bei 1550 kHz mit C 9 auf maximale Empfindlichkeit einstellen. Abgleich wiederholen, bis keine Änderungen mehr messbar sind.

Langwelle: Gleichlauf bei 155 und 350 kHz einstellen.

Mit Spule auf Ferritstab bei 155 kHz und mit C 46 bei 350 kHz maximale Empfindlichkeit einstellen. (Spule auf Ferritstab zur Geräteseite hin) Abgleich wiederholen, bis keine Abweichung mehr messbar ist.

Kurzwelle:

Gleichlaufeinstellung erfolgt bei 6,1 MHz mit L 1.

Für die Einstellung der Vorkreise soll der Messender an den Empfänger über eine Norm-Antenne, bestehend aus einer Serienschaltung von 200 pF und 400 Ω, angeschlossen werden.

Feldstärkeanzeiger AM/FM

Senderfreie Stelle (AM-Bereich) einstellen. R 2 so einstellen, daß die 1. LED des Feldstärkeanzeigers gerade zu glimmen anfängt. Gerät und Meßsender auf gleiche Frequenz und 10 mV einspeisen.

R 3 so einstellen, daß die letzte LED gerade noch nicht leuchtet. Für den FM-Bereich wird R 28 wie R 2 und R 27 wie R 3 eingestellt.

Prüf- und Justierdaten NF-Teil
Stromaufnahme

bei 220 V im Leerlaufmax. 150 mA
mit eingeschaltetem Laufwerkmax. 180 mA
mit eingeschaltetem Laufwerk und Cassetterdeckmax 200 mA
bei Vollast 12,6 V (40 W)
4 Ω/ Kanalmax. 1,4 A
bei Vollast 12,6 V (40 W)
4 Ω/ Kanal mit eingeschaltetem Laufwerk und Cassetterdeckmax. 1,5 A

Betriebsspannungen

Cassettendeckca. 24 V
HF-Teilca. 29 V
ca. 13 V
Vorverstärkerca. ± 15 V
Endverstärkerca. ± 30 V
Spannungsabfall bei Vollast,12,65 V (40 W) an 4 / Kanalca. 6,5 V

Thermoschalter

1000 Hz einspeisen. 12,6 V (40 W) an 4 Ω / Kanal einstellen. Beide Kanäle kurzschließen.

Nach 5 – 7 Minuten muß der Thermoschalter die Netzspannung unterbrechen (Kurzschluß entfernen) und nach weiteren 1 – 3 Minuten muß das Gerät wieder betriebsbereit sein.

Ruhestrom der Endstufen

20 mA (Spannungsabfall über R 1320 3 mV), gemessen bei ca. 20°C Umgebungstemperatur, einstellbar mit R 1309.

Kurzbezeichnung für Steller, Schalter und Einstellung

La=Lautstärkesteller VOLUME
KI=Klangsteller BASS, TREBLE
Ba=Balancesteller BALANCE

Lou = Taste LOUDNESS gedrückt

Ta = Taste TAPE gedrückt.

Ph = Taste PHONO gedrückt

Ca = Taste CASSETTE gedrückt

1 = Steller offen
2 = Steller in mechanischer Mittenstellung
3 = Steller zurückgedreht
10 = Steller 10 dB unter Vollaussteuerung
40 = Steller 40 dB unter Vollaussteuerung

Ausgangsspannung

Ta, KI 2, La 1, Ba 2

1000 Hz ca. 160 mV einspeisen (Vollaussteuerung)

Ausgangsspannung an 4 Ω/ Kanal 12,6 V (40 W)

am Kopfhörerausgang PHONES

mit 150 Ω abgeschlossen 3-4 V

am Ausgang TAPE mit 10 kΩabgeschlossen 2-4 mV

Lautstärkesteller

Ta, La 1, KI 2, Ba 2

1000 Hz ca. 160 mV einspeisen (Vollaussteuerung).

Lautstärkesteller auf Symmetrie der Kanäle prüfen.

Kanalabweichung

zwischen La 1 und La 2 max. 3 dB

zwischen La 2 und La 40 max. 5 dB

Frequenzgang des Verstärkers

Ta, La 1, KI 2, Ba 2

1000 Hz ca. 160 mV einspeisen (Vollaussteuerung).

La 10

Abweichung von der 0 dB-Linie

zwischen 40 Hz und 12,5 kHz max. 2 dB

Frequenzgang des Vorverstärkers

Ph, La 1, KI 2, Ba 2

1000 Hz am Tonkopf einspeisen, Ausgangssignal 0 dB absolut (775 mV)

Baßanhebung bei 40 Hz15,5 – 19,5 dB
Höhenabsenkung bei 12,5 kHz13,5 – 17,5 dB

Eingangsempfindlichkeit
Ta, La 1, KI 2, Ba 2

1000 Hz einspeisen.
Vollaussteuerung 10,6 V (40 W) an 4 Ω /Kanal soll bei folgenden Eingangsspannungen erreicht werden:

PHONO-Eingang1,2-1,6 mV
TAPE-Eingang (47 kΩ Abschluß)140-160 mV
MIC-Eingang (150 Ω Abschluß)0,15-0,3 mV

Übersteuerungsfestigkeit der Eingangsstufen

PHONO-Eingang, bezogen auf 1,4 mV30 dB
TAPE-Eingang, bezogen auf 140 mV30 dB

Balancesteller

Einstellbereich bezogen auf 0 dB+5 bis -15 dB ± 2 dB

Klangsteller

Ta, La 1, Ba 2

1000 Hz einspeisen, Ausgangssignal 0 dB absolut (775 mV).

K|1

Höhenanhebung bei 12,5 kHz 14,5 \~ 17,5 dB

Baßanhebung bei 40 Hz 13,5 – 17 dB

Kanalabweichung max. 3 dB

K13

Höhenabsenkung bei 12,5 kHz 14,5 – 17 dB

Baßabsenkung bei 40 Hz 15,5 – 17,5 dB

Kanalabweichung max. 3 dB

Physiologische Lautstärkeeinstellung

Ta, La 1, KI 2, Ba 2, Lou

1000 Hz ca. 160 mV einspeisen (Vollaussteuerung)

La 40

Höhenanhebung bei 12,5 kHz 4 – 7 dB

Baßanhebung bei 40 Hz 12 – 15 dB

Kanalabweichung max. 4 dB

Kanäle bei 1000 Hz auf gleichem Pegel

Klirrfaktor

Ta, La, KI 2, Ba 2

Klirrfaktor

bei 1000 Hz und 12,6 V (40 W) an 4 Ω / Kanal < 1 %

bei 40 Hz und 11 V (30 W) an 4 Ω / Kanal < 0,3 %

zwischen 40 Hz und 12,5 kHz und 2 V (1 W)

an 4 Ω / Kanal < 0,7%

Störspannung

La 3, KI 2, Ba 2

Störspannung max. 1,2 mV

Ta, La 1, KI 2, Ba 2

Eingang TAPE mit 47 kΩ abgeschlossen

Störspannung max. 2 mV

Ph, La 1, KI 2, Ba 2

Laufwerk eingeschaltet, Tonarm neben der Stütze

Störspannung max. 40 mV

Ca, La 1, KI 2, Ba 2

Cassette eingelegt, Wiedergabe- und Pausetaste gedrückt

Störspannung max. 150 mV

Abgleichpositionen Alignment positions Positions d'alignement R1309 R1309 L 3 nicht verstellen Please, do not shift L 3 Ne pas dérégler L 3 L501 C512 C514 C502 L506 L502 L503 L505 L504 C525 R514 R543 R562 L508 507 R561 509 L510 R562 R561 L511 R511 R2 R3 L7 L6 R28 L4 R27 L3 L2 C15 L1 L5 C9 C46

DUAL KA 380 - Frequenzgang des Vorverstärkers - 2

IC's von der Bestückungsseits gesehen IC's as seen from the top side IC's vus du côté éléments RC 4558 MC 14011 BCP LM 391 N Signalverlauf Signal bus Direction du signal

POWER 1 SPEAKER 2

7 8 9 10 11 12 c b a MIX LIMITER CONTOUR

Spannungen ohne Signal gemessen mit Digitalvoltmeter ( R_i = 10 M ) gegen Masse. Voltages without signal measured with digital voltmeter ( R_i = 10 M ) to ground. Tensions mesurées sans signal avec voltomètre digital ( R_i = 10 M ) contre masse.
Änderungen vorbehalten Alterations reserved Sous risame de modifications
Ausgabe 2. April 1980

C 507 1 n R 510 10 k C 506 1 n R 504 600 k R 506 10 k R 507 1,8 k 18 V L 501 D 503 BB 204 C 501 33 p C 502 2-22 p R 503 100 k R 509 180 2,3 V C 508 1 n C 509 1 n C 512 2-10 p R 516 47 k R 517 47 k R 518 100 k R 519 100 k R 520 100 k L 12 10 μH L 13 10 μH C 569 0,1 μ C 519 6,8 p C 520 120 p C 518 120 p C 517 10 n L 505 L 506 C 523 47 G2 D S 0 V R 523 47 T 502 BF 981 C 514 2-10 p R 580 4,7 M C 516 3,9 p C 523 3,9 p R 529 10 k T 503 BF 936 C 526 330 p C 527 1 n C 528 1 n C 529 33 p C 525 2-10 p D 568 BB 105 D 567 BB 204 C 522 33 p C 529 1 n R 528 10 k R 524 100 k R 526 10 k R 527 47 k R 528 3,9 p R 529 10 k 8,7 V L 504 3,5 V - 15 V R 513 22 k R 514 3,9 p R 516 3,9 p R 517 47 k R 518 100 k R 519 100 k R 528 330 p C 570 22 n C 571 22 n C 572 22 n C 573 22 n C 574 22 n C 575 22 n C 576 22 n C 577 22 n C 578 22 n C 579 22 n C 580 2,4 V C 581 D 6,8 a a b c d e f g h i j k l m n o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u s o r o u t h e r m a x y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y z y

Spannungen ohne Signal gemessen mit Digitalvoltmeter (Rj = 10 MΩ) gegen Masse. Voltages without signal measured with digital voltmeter (Rj = 10 MΩ) to ground. Tensions mesurées sans signal avec voltmètre digital (Rj = 10 MΩ) contre masse.

R502501504503506510507509505508516569517521522519580520523
5125815135155265275185245255295281327453
118201921
C504507505506508509572521514515518517520
501502528510526527524516525523522529519
12646734859101112131516

DUAL KA 380 - Frequenzgang des Vorverstärkers - 7

Änderungen vorbehalten

Ausgabe 3/Februar 1980

558556557559560563562561565566567570564571572573574575577576579578
394140511514
31323334353637388001800280038004800580068007800880098010801180128023
49551558553554556552557555559560662561564563566565
38294041424344
3536378007800680058004800380028001800080098012

DUAL KA 380 - Frequenzgang des Vorverstärkers - 8

262 125 Steuerverstärker Control ampl. Ampl. de controle Bestückungsseite equipement side côte composants
C1100 R1100 R1103 R1104 R1106 C1103 228 047 R1112 C1115 C1101 R1101 R1102 C1102 R1104' C1102' T1100 C1105 R1108 228 047 R108 R111 R112' C1100 C1108 R119 R120 C1100 C1107' C1108' R11 R11 R110 C1106 C1104 R1105 C1107 P1100 P1100 P1101 P 1. K r.K. IsuO 246 346 247429 Mic. I.K. Mic. r.K. R1102' R1105' R1106' R1107' R1108' R1109' R109 cos r.K. cos r.K. AUX. r.K. AUX. I.K.

262 114 Grundplatte Base plate Plaque de base Bestückungsseite equipement side côte composants
C43 C44 R1 G1 1 B30 C400 C41 R40 C39 79-380-2 IC 2 A C40 R5 R2 T1 R4 R6 R7 C25 + 8 IC 1 TDA 1073 25V C31 L6 2F I C32 R12 R10 R9 R13 R17 R16 R15 R30 R42 R26 R25 T5 E R Ce C18 R29 R26 R27 Stu C1 C2 R19 T2 R18 L3 C22 R26V L4 MW Osc C13 C15 MW Osc C29 L5 LW Osc Feldst Anzeige L1 KW Vork C3 C4 C5 C6 C7 C8 C9 C10 C11 C12 C13 C14 C15 C16 C17 C18 C19 C20 C21 C22 C23 C24 C25 C26 C27 C28 C29 C30 C31 C32 C33 C34 C35 C36 C37 C38 C39 C40 C41 C42 C43 AUX PHONO CASS MONO SW MW LW FM

DUAL KA 380 - Frequenzgang des Vorverstärkers - 11

262 141 Grundplatte Leiterseite
C A D4A R4002 R4001 R4003 R4005 R4006 C D002 M P1 M P2 275.8 B1 C D001 C D002 R4009 R4001 R4005 R4006 R4007 R4008 R4009 R4010 R4011 R4012 R4013 R4014 R4015 R4016 R4017 R4018 R4019 R4020 R4021 R4022 R4023 R4024 R4025 R4026 R4027 R4028 R4029 R4030 R4031 R4032 R4033 R4034 R4035 R4036 R4037 R4038 R4039 R4040 R4041 R4042 R4043 R4044 R4045 R4046 R4047 R4048 R4049 R4050 R4051 R4052 R4053 R4054 R4055 R4056 R4057 R4058 R4059 R4060 R4061 R4062 R4063 R4064 R4065 R4066 R4067 R4068 R4069 R4070 R4071 R4072 R4073 R4074 R4075 R4076 R4077 R4078 R4079 R4080 R4081 R4082 R4083 R4084 R4085 R4086 R4087 R4088 R4089 R4090 R4091 R4092 R4093 R4094 R4095 R4096 R4097 R4098 R41 C

257.515 C4.200 C4.201 C4.202 C4.203 C4.204 C4.205 C4.206 C4.207 C4.208 C4.209 C4.210 C4.211 C4.212 C4.213 C4.214 C4.215 C4.216 C4.217 C4.218 C4.219 C4.220 C4.221 C4.222 C4.223 C4.224 C4.225 C4.226 C4.227 C4.228 C4.229 C4.230 C4.231 C4.232 C4.233 C4.234 C4.235 C4.236 C4.237 C4.238 C4.239 C4.240 C4.241 C4.242 C4.243 C4.244 C4.245 C4.246 C4.247 C4.248 C4.249 C4.250 C4.251 C4.252 C4.253 C4.254 C4.255 C4.256 C4.257 C4.258 C4.259 C4.260 C4.261 C4.262 C4.263 C4.264 C4.265 C4.266 C4.267 C4.268 C4.269 C4.270 C4.271 C4.272 C4.273 C4.274 C4.275 C4.276 C4.277 C4.278 C4.279 C4.280 C4.281 C4.282 C4.283 C4.284 C4.285 C4.286 C4.287 C4.288 C4.289 C4.290 C4.291 C4.292 C4.293 C4.294 C4.295 C4.296 C4.297 C4.298 C4.299 C4.300

262 142 Generatoplate Generator Plate Plaque de generator Deslucukungsselle equipament side cote componentes

DUAL KA 380 - Frequenzgang des Vorverstärkers - 14

Mechanischer Teil — Cassettendeck

Allgemeines

Die angeführten Positions-Nummern bezienen sich auf die nachstehenden Ersatzteillisten und Explosionszeichnungen.

1. Ausbau des Cassettenlaufwerkes

Die vier Senkschrauben 202 entfernen und die Abdeckung 200 abnehmen (siehe Explosionsdarstellung). Nun die vier Zylinderblechschrauben 220 und Scheiben 221 entfernen. Cassettendeck anheben und die Steckverbindungen lösen, dann das Cassettendeck abnehmen.

Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

2. Motor

a) Austausch

Zum Austausch des Motors 368 sind zunächst der Motorriemen 361 und der Flachriemen 338 von der Antriebsroile 366 abzunehmen. Motor entgegen dem Uhrzeigersinn drehen – Bajonettbefestigung – und Motor 368 abnehmen.

Die Anschlußlitzen von der Leiterplatte ablöten.

Gewindestift 365 lösen und Antriebsrolle 266 abnehmen. Befestigungsplatte des Motors 368 abschrauben und auf neuen Motor befestigen.

Antriebsrolle 266 auf die Achse des neuen Motors 241 stecken. Zwischen der Antriebsrolle und der Befestigungsplatte einen Abstand von ca. 0,3 mm einstellen, dann den Gewindestift 365 festziehen.

Anschlußitzen an der Leiterplatte anlöten (rot = +).

Motor in das Gerät einsetzen und durch Drehen im Uhrzeigersinn -- Bajonettbefestigung -- verrasten.

Flachriemen 338 und Motorriemen 261 auf Antriebsrolle 366 aufbringen.

b) Motordrehzahl – Bandgeschwindigkeit

Meßaufbau wie nachstehend unter Gleichlauf beschrieben. Mit einem isolierten Schraubenzieher kann an der Motorrückseite die Bandgeschwindigkeit eingestellt werden.

Sie ist richtig eingestellt bei einem Meßergebnis von -0,3 ± 0,3% Abweichung.

3. Antriebsriemen

Zum Austausch defekter Antriebsriemen – siehe Riemenlaufplan ist wie folgt vorzugehen:

Der Motorriemen 361 a kann ohne weiteres abgenommen bzw. ausgetauscht werden. Die drei Zylinderschrauben 340 sowie Kabelschelle entfernen. Unterplatine 339 abnehmen. Nun können der Flachriemen 338 und der Zählerriemen 212 ausgewechselt werden (Fig. 3).

Schwungscheibe 337 aus der Lagerbuchse herausziehen.

Achtung: Auf der Gerätevorderseite fällt die Polyätylen-scheibe 315 heraus.

Nun kann der Vorwickelriemen 361 b ausgetauscht werden. Nach erfolgter Montage der Riemen ist die Polyätylenscheibe 315 auf die Achse (Tonwelle) der Schwungscheibe 337 zu stecken. Ferner empfiehlt es sich die Taste schneller Vorbzw. Rücklauf zu betätigen und dabei die Tonwelle und die Antriebsriemen mit einem in Reinalkohol getränkten Lappen zu reinigen.

4. Gleichlauf

Gemessen mit Tonhöhenschwankungsmesser (z.B. Woeike ME 101 bzw. ME 104 oder Franz EMT 420 A) und Gleichlauf-Meßcassette 3150.

Einstellung des Meßgerätes:

Meßbereich 0,3 %, bewertet.

Fig. 1
0,3mm 366 351 338 368

Fig. 2
212 357 361 362 361 210 337 338 366

Achtung: Um Fehlmessungen durch klemmende Bandwickel zu verhindern, empfiehlt es sich, die Meßcassette gelegentlich einmal vor- und zurückzuspulen.

Typische Meßwerte (Wiedergabe) des Dual-Cassettendecks:

$$ \pm 0, 08 - 0, 12 \% $$

Einzelne höhere Ausschläge sind nicht zu bewerten, da sie auf schlechten Band-/Kop/kontakt zurückzuführen sind, der durch Bandfehler, Staub und Filzhaare verursacht wird.

Erforderlichenfalls folgende Punkte überprüfen:

a) Andruckrolle und Tonwelle reinigen
b) Andruckrolle auf Leichtgängigkeit prüfen
c) Das Aufwickelmoment, eingestellt an der Kupplung, soll 5,5 ± 1 mN m (55 ± 10 pcm) betragen. Leicht schwankender Meßwert hat keinen Einfluß auf den Gleichlauf. Gleichzeitig soll das Abwickelmoment 0,2 - 0,6 mN m (2 - 6 pcm) betragen. Höherer oder schwankender Wert läßt auf defekte Lagerung vom Wickelrad links 356 schließen.
d) Flachriemen austauschen
e) Schwungscheibe austauschen

Fig. 3
3 340 339 337 367 361 345 375

Fig. 4
286 250 E 287 271 300 301

Fig. 5
362 361a 361b

5. Andruckhebel

Der Andruckhebel kann wie folgt ausgebaut werden: Die Schenkelfeder 301 aushängen (Einhängestellung markieren). Zylinderschraube 305 und Haltewinkel 304 entfernen. Nach Lösen der Sicherungsscheibe 302 können nun der Andruckhebel 300 und die Schenkelfeder 301 abgenommen werden. Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, dabei darauf achten, daß die Schenkelfeder 301 wieder an gleicher Stelle eingehängt wird.

Bei gelöster Pause-Taste (Gerät in Spielstellung) soll die Andruckrolle durch die Schenkelfeder 301 mit 350 ± 50 p an die Tonwelle gedrückt werden. Falls erforderlich, die Einstellung durch Umhängen der Schenkelfeder vornehmen. Bei verrasteter Pause-Taste und bis zum Anschlag gedrückter Start-Taste soll zwischen Tonwelle und Andruckrolle 0,4 – 1 mm Abstand vorhanden sein. Justage kann durch Biegen des Andruckhebels vorgenommen werden.

6. Bremspiatte

Bei einem Austausch der Gummitüllen 283 auf der Bremsplatte 281 ist auf folgendes zu achten: Bei schnellem Vor/Rücklauf soll jeweils auf der Abwickelseite zwischen Gummitülle und der Bremstrommel des Mitnehmers kpl. 250 ein Abstand von 0,1 – 0,2 mm vorhanden sein. Gegebenenfalls sind die Lappen der Bremsplatte 201 nachzubiegen. Bei abgeschaltetem Gerät müssen beide Bremstrommeln mit >5 mN m (50 pcm) gebremst werden.

7. a) Kupplung

Um eine einwandfreie Wickelfunktion zu gewährleisten, ist auf das richtige Aufwickelmoment der Kupplung, zu achten. Gemessen mit einer Meßcassette (Dual-Art.-Nr. 232 797) soll das Aufwickelmoment 5,5 ± 1 mN m (55 ± 10 pcm) betragen. Eine eventuelle Neueinstellung kann, am kompletten Gerät, wie folgt vorgenommen werden:

1) Netzstecker ziehen!
2) Taste schneller Rücklauf (<<) betätigen.
3) Am linken Mitnehmer 250 drehen, bis im Durchbruch (B) des Cassettenschachtes 287 eine der beiden Justierungsbohrungen sichtbar ist. Dann mittels dem Spezial-Einstellschlüssel (E) (Dual-Art.-Nr. 230 933) das Aufwickelmoment einstellen. Bei Drehen im Uhrzeigersinn wird das Aufwickelmoment größer, entgegen dem Uhrzeigersinn wird es kleiner.

b) Drehmoment der Kupplungsrolle

Um ein gleichmäßiges Drehmoment bei schnellem Vor/Rücklauf zu gewährleisten, ist der obere Teil der Kupplungsrolle 362 (die Rundriemeneinstiche) durch eine Rutschkupplung vom unteren Antriebsdurchmesser des Vorwickelriemens 361 getrennt (Fig. 5).

Überprüfung:

Drehmoment-Meßcassette (Dual-Art.-Nr. 238 600) einlegen. Schacht 287 schließen. Taste für schnellen Vor- oder Rücklauf einschalten. Bei mehrmaliger Messung jeweils Schacht 287 kurz öffnen, daß die Anzeigen der beiden Meßskalen auf 0 gehen. Das Drehmoment soll 7 – 13 mN m (70 – 130 pcm) betragen, typischer Wert bei neuer Antriebsrolle 9 – 12 mN m (90 – 120 pcm). Erforderlichenfalls Kupplungsrolle 362 festhalten. Mit Steckschlüssel bzw. Flachzange Rutschkupplung einstellen.

Achtung: Motorriemen 261 darf keinen Schlupf, Verschmutzung usw. aufweisen!

0.1 mN m = 1 pcm

8. Kontakte

a) Pausekontakt

Bei Betätigen der Pausetaste soll der Pausekontakt 336 in seiner ganzen Breite berührt und 0,5 – 1,5 mm betätigt werden.

Erforderlichenfalls Kontakt durch Biegen nachjustieren.

b) Kontaktsatz Kopfträgerplatte

In Nullstellung des Gerätes sollen die Kontakte des Kontaktsatzes 360 ca.0,5 mm geöffnet sein.

Bei Betätigen der Wiedergabetaste sollen alle 3 Kontakte des Kontaktsatzes 360 vom isolierten Lappen (L) der Kopfträgerplatte 271 geschlossen werden.

Erforderlichenfalls Justierung durch Nachbiegen der Kontakte vornehmen.

9. Memory-Schalter

Bei nicht betätigtem Memory-Schalter (Gerät ausgeschaltet bzw. bei schnellem Vor/Rücklauf) soll der Kontakt-Abstand ca. 0,5 mm betragen. Bei betätigtem Memory-Schalter und Zählerstellung "000" muß der Kontakt geschlossen sein. Justage durch Biegen des Kontaktes vornehmen.

10. Aufnahme/Wiedergabeschiebeschalter

Die beiden Schiebeschalter S 1/S 2 sollen beim Betätigen der Record-Taste 297 bis an den Anschlag gedrückt werden. Erforderlichenfalls die Lappen der Gabel 278 nachbiegen.

11. Aufnahme / Wiedergabekopf, Löschkopf

Bei Austausch bzw. Reparatur des Aufnahme-/Wiedergabe-kopfes 276 ist folgende Vorjustierung zu beachten.

Den Aufnahme/Wiedergabekopf 276 mit Blattfeder auf den Kopfträger aufsetzen, dann mittels den Buchsen und den Zylinderschrauben (Z) so befestigen, daß die Bandführungen (B) mit den Bandführungen des Kopfträgers (B 1) und des Löschkopfes (B 2) fluchten. Das endgültige Eintaumeln ist wie im nachfolgenden "Elektrischen Teil" beschrieben vorzunehmen.

12. Reinigung/Schmierung

Reinigung sollte bei jeder Reparatur erfolgen.

Für eine einwandfreie Funktion des Gerätes müssen der Aufnahme-Wiedergabekopf 276, der Löschkopf 277, die Andruckrolle 300, die Tonwelle, stets einwandfrei sauber sein. Zum Reinigen dieser Teile wird vorzugsweise ein mit Reinalkohol getränkter Leinenlappen oder ein Wattestübchen verwendet.

Auf keinen Fall dürfen metallische Gegenstände verwendet werden. Auch ist das Berühren der Kopfspiegel mit ungeschützten Fingern unbedingt zu vermeiden.

Das Gerät wird im Werk an allen Lager- und Gleitstellen ausreichend geschmiert. Ein Ergänzen der Öle und Fette ist bei normalem Gebrauch erst nach ein paar Jahren erforderlich, da die wichtigsten Lagerstellen mit Ölspeicherbuchsen ausgerüstet sind. Die Motorlager sind als Longlife-Ölspeicherbuchsen ausgelegt und sind daher nicht zu schmieren.

Lagerstellen und Gleitflächen sollen eher sparsam als reichlich mit Schmierstoffen versehen werden. Wichtig ist, daß keinerlei Öl und Fett auf die Gummiflächen und Gummiriemen kommt, da diese sonst zerstört werden. Auch ist das unnötige Berühren dieser Teile aus dem gleichen Grund zu vermeiden.

Bei Verwendung unterschiedlicher Schmierstoffe treten häufig chemische Zersetzungs-Vorgänge ein, wir empfehlen für das Nachschmieren folgende Original-Schmierstoffe:

BP Viskostiatik 10 W/30

für alle Lagerstellen

Isoflex PDP 40

für alle Sinterlager

Shell Alvania Nr. 2

für alle Gleitstellen

Wacker Siliconöl

für Schachtdämpfung

AK 100 000

sowie Fensterlager

Molykote

für Berührungsflächen der

Tastenhebel an der Klappe

Fig. 6
336 0.5-1.5mm 333

Fig. 7
0,5mm L 360

Fig. 8
210 ca.0,5mm

Fig 9
Z 276 Z 277 B1 B B2

Elektrischer Abgleich

Erforderliche Meßgeräte und Meßcassetten

2 Millivoltmeter

1 Tongenerator
1 Oszilloskop
1 Frequenzzähler
1 Meßcassette 400 Hz - 20 dB, 10 kHz - 20 dB
1 Meßcassette Fe2O3-Leerband, CrO2-Leerband
1 Meßcassette 400 Hz Dolby-Pegel 200 nWb/m

Allgemeine Hinweise

Der Tonkopf und alle mit dem Band in Berührung kommenden Eisenteile sind unbedingt zu entmagnetisieren!

Beim Abgleich der Spulen sind zwei Kernstellungen möglich. Es ist jedoch stets die äußere Kernstellung zu wählen.

Der Neuabgleich ist in der angeführten Reihenfolge durchzuführen. Alle Steller sind in Mittenstellung zu bringen.

Wiedergabe

Pegel und LED-Anzeigen

Meßcassette auflegen, 400 Hz Dolby-Pegel

Fe, DOLBY NR, ▶

jeweils 580 mV ± 0,25 dB einstellen

für Spur 1 mit R 4112 an Punkt 3 (Output L)

für Spur 2 mit R 4112' an Punkt 3' (Output R)

Die LED-Anzeigen auf +3 dB ± 0,25 dB stellen.

mit R 4049 den linken Kanal

mit R 4049' den rechten Kanal

Tonkopf eintaumeln

Meßcassette auflegen, Teil zur Spalteinstellung, 10 kHz –20 dB.

Die Millivoltmeter an Output L und R anschließen. Steht nur ein Instrument zur Verfügung, dann sind die Ausgänge parallel zu schalten.

Fe,

Mit der Stellschraube links neben dem Tonkopf auf Spannungsmaximum eintaumeln.

Achtung: bei parallel geschalteten Ausgängen entstehen Nebenmaxima; es ist auf das Hauptmaximum zu stellen.

Unterschied zwischen den Spuren max. 4 dB

Wiedergabefrequenzgang

Meßcassette auflegen, 400 Hz, -20 dB, 10 kHz -20 dB.

Fe,

Die Ausgangsspannung an Output L und R muß.

bezogen auf den 400 Hz -20 dB-Pegel (entspricht 0 dB), bei 10 kHz +4 dB bis -1 dB betragen.

Beim Umschalten auf Cr oder FeCr muß der 10 kHz-Pegel einen Spannungssprung von -4 dB ±1 dB aufweisen.

Fremdspannung

Verstärker abgeschirmt. Darauf achten, daß am Tonkopf keine Brummeinstreuung erfolgt.

Fe, PAUSE,

Fremdspannung an Output L und R max. 2 mV, gemessen mit 20 Hz-Filter (z.B. Sennheiser FO 55, Kurve 2, 20 Hz -3 dB) und Effektivwert-Gleichrichtung des Meßgerätes.

Polung des Netzsteckers beachten.

HF-Generator

Cr, RECORD.

100 kHz mit L 4200 einstellen.

Die Generatorfrequenz mit Absorptions-Frequenzmesser in der Nähe des Löschkopfes, oder mit Oszilloskop bzw. Frequenzzähler

über 1 MOhm Vorwiderstand am Löschkopf messen. Frequenzabweichung beim Umschalten auf Fe oder FeCr max. 2 kHz.

Taste OSZILL drücken. HF = 95 kHz ± 1 kHz

Löschkopfspannung

Am Löschkopf gemessen (Cr) > 25 V

Umschaltung der Vormagnetisierung

Fe, RECORD.

Am Meßpunkt 1 bzw. 1' muß folgende Spannungsänderung gemessen werden, bezogen auf UHF

bei Fe = 0 dB

bei FeCr = +2 dB ±0,5 dB

bei Cr = +4,5 dB ± 0,5 dB

Aufnahme

Tongenerator an Stecker H 5 (H 6), Voltmeter und Klirrfaktormesser an H 2 (H 3) anschließen, Aussteuerungssteller offen.

Löschdämpfung

Meßcassette auflegen, CrO2-Leerband.

Cr, RECORD.

1 kHz einspeisen 0 dB (LED-Anzeige)

Löschdämpfung (selektiv gemessen) > 65 dB

HF-Vormagnetisierung

Meßcassette auflegen, CrO₂-Leerband.

Cr, RECORD.

400 Hz und 10 kHz mit -20 dB (LED-Anzeigen) aufsprechen. Pegel bei anschließender Wiedergabe vergleichen. Ist keine Pegelgleichheit vorhanden, dann ist die HF-Vormagnetisierung zu korrigieren. Die HF-Variation kann über einen kapazitiven Spannungsteiler mit 1 pF Ankoppelkapazität direkt am Kopf gemessen werden, oder an Meßpunkt 1 bzw. 1' mit einem Voltmeter.

Der Abgleich erfolgt für Spur 1 mit R 4211

für Spur 2 mit R 4211'

weniger HF = Höhenanhebung!

mehr HF = Höhenabsenkung!

Aufnahme-Pegel

Meßcassette auflegen, CrO₂-Leerband

Cr. RECORD.

Aussteuerungssteller offen.

400 Hz mit 0 dB (LED-Anzeigen) aufsprechen und anschließend den Wiedergabepegel an den LED-Anzeigen kontrollieren.

Mit R 4039 (LED-Anzeige links) und R 4039' (LED-Anzeige rechts) den Aufsprechstrom so verändern, daß der Wiedergabepegel = Aufnahmepegel ist.

Klirrfaktor

Bei Aufnahmen mit 333 Hz, 0 dB (LED-Anzeigen) darf der Klirrfaktor bei Wiedergabe folgende Werte nicht überschreiten.

bei Fe2O3-Band K 3 <2 %

bei CrO2 -Band K 3 < 4 %

Limiter

R 4051 und 4051' auf Linsanschlag stellen.

RECORD, LIMITER

Aussteuerungssteller offen.

400 Hz +1 dB (LED-Anzeigen) an H 5 (H 6) einspeisen, R 4051 bzw. 4051' langsam im Uhrzeigersinn drehen, bis die linke bzw. rechte LED-Anzeige -1 dB anzeigt.

Bei einer kurzzeitigen Spannungserhöhung von 20 dB (10-fach) regelt der Limiter erst zu und öffnet dann wieder langsam. Die Hochregelzeit, bis die LED-Anzeigen wieder -10 dB anzeigen, soll 4 – 6 Sekunden betragen.

Überallesfrequenzgänge

Die Überallesfrequenzgänge müssen für Fe 2 O 3 - und CrO _2 -Bänder innerhalb des vorgeschriebenen Toleranzfeldes nach DIN 45 500 Blatt 4, liegen. Die Aufnahmen erfolgen mit einem Pegel von ca. -26 dB LED-Anzeiger.

DUAL KA 380 - Überallesfrequenzgänge - 1

line | f(Hz) | dB | |-------|--------| | 40 | -7 | | 250 | -5 | | 6300 | -5 | | 20000 | -7 |

Abgleichpositionen Alignment positions Positions d'alignment
IC 4201 1 Generatorplatte Bestückungsseite Generator plate equipment side Plaque de générateur côte composants L4200 2 F R4211' R4211 A

Grundplatte Leiterseite 1 A 7 R4033' Base plate Wiring side R4033 Plaque de base côte composants R4051' R4051 S1 S2 1 M 5 9 L 1 MP3 MP2 MP3' R4012 MP2' R4012' 7 K 1 7 G 1 7 H 1 MP1' MP1

Ersatzteile

Pos.Art.-Nr.StckBezeichnung
1248 0081Abdeckhaube CH 42
2245 4841Gehäuse
3210 28310Linsenblechschraube BZ 2,9 × 6,5
4210 4921Zylinderschraube M 3 × 16
5241 7902Scharnier kpl.
6231 6542Scharnierachse
7210 1462Sicherungsscheibe 3,2
8210 6682Scheibe 5,3/10/1
9231 6554Druckfeder
10231 6564Scharnierkurve
11231 6572Scharnierlasche
12236 0922Scheibe 6,2/10/1
13234 8372Einstellmutter
14231 7674Sicherungsblech
15210 2864Linsenblechschraube B 2,9 × 9,5
16234 8382Einstellrad
17262 1341Frontblende kpl.
18246 8221Blendenabdeckung oben
19247 9721Blendenabdeckung unten
20200 44414Federscheibe
21245 4551Dual-Zeichen
22248 4641Filterscheibe
23210 3657Sechskantmutter M 4
24246 8241Seitenteil links
25246 8231Seitenteil rechts
26247 8011Drehknopf 6/28
27241 0668Drehknopf 4/15
28240 8801Kopfhörerbuchse
30245 3292Mikrofonbuchse
31248 4621Drehknopfachse kpl.
32210 1482Sicherungsscheibe 5
33210 6752Scheibe
34243 8542Lagerbuchse
35218 3212Sechskantmutter
36243 8572Seilrolle
37261 9012Rollenbolzen
38210 3532Mutter M 2
39248 5831Drehkondensator
40240 1991Abstimmregler
41261 8963Isolierbuchse
42210 5913Scheibe 3,2/8/0,2
43236 0693Zylinderschraube M 2,5 × 4
44261 8891Drehkorolle
45261 8901Klemmfeder
46261 8922Zugfeder
47261 9021Seil
48222 0414Lautsprecherbuchse
49244 4301Antennenbuchse mit Koaxialstecker
50245 7011Impedanzwandler
51262 1351Ferritantenne kpl.
52209 9391Durchführungstülle
53225 6542Haltewinkel
54232 2412Scheibe (Kautschuk) 5,1/10/1
55210 2832Sechskantblechschraube BZ 2,9 × 6,5
56262 1171Netztrafo kpl.
57246 3521Trafoanschlußplatte kpl. primär
58246 3531Trafoanschlußplatte kpl. sekundär
59209 7111G-Schmelzeinsatz 1,25 A T
60209 7341G-Schmelzeinsatz 250 mA T
61217 8831G-Schmelzeinsatz 630 mA T
62224 8861Papierkondensator 47 nF/250 V~
63225 2954Scheibe B 8,4
64229 8304Durchführungstülle
65225 2934Senkscheibe
66221 1164Senkschraube M 5 × 8
67243 7501Netzkabel
68232 3428Federleiste 2polig
69229 8694Federleiste 3polig
70226 5143Federleiste 5polig
71223 8342Federleiste 7polig
72230 1581Federleiste 9polig
73210 47719Zylinderschraube M 3 × 5
74210 4867Zylinderschraube M 3 × 8
75210 36215Sechskantmutter M 3
77260 2131Federleiste (Stocko) 4polig
78243 1901Federleiste (Stocko) 5polig
79243 1912Federleiste (Stocko) 7polig
Pos.Art.-Nr.StckBezeichnung
80262 1261Verpackungskarton kpl.
81263 6241Bedienungsanleitung
82263 6251Schaltbild
Steuerverstärkerplatte
90262 1251Steuerverstärkerplatte kpl.
91246 8358Distanzmutter
92233 5453Haltenocken
93261 8763Kontaktgehäuse kpl.
94246 8323Schaltstange kpl.
95248 5913Druckfeder
P 1100246 34124,7
P 1101246 342247
P 1102246 3431Tandem2 x 47
P 1103243 8992Tandem2 x 70
P 1104243 8992Tandem2 x 70
P 1105246 3451Tandem2 x 10
T 1100234 3162BC 415 B
IC 1100236 2994RC 4558 D
IC 1101236 2994RC 4558 D
IC 1102236 2994RC 4558 D
IC 1103236 2994RC 4558 D
Buchsenplatte
100262 1211Buchsenplatte kpl.
101233 6011Einbaubuchse
102261 8953Distanzbolzen
IC 1150236 2993RC 4558 D
IC 1151236 2993RC 4558 D
IC 1152236 2993RC 4558 D
Endverstärker
110262 1221Endverstärker kpl.
111260 1812Glimmerscheibe
C 1311240 7082Elyt4 700μF/ 40 V
C 1312240 7082Elyt4 700μF/ 40 V
G 1300240 6991GleichrichterB 80 C 5000
D 1300240 6982Drossel
R 1309227 2652Steller1
R 1314246 3392Heißleiter47
R 1320240 69540,15Ω/4 W/10 %
R 1321240 69540,15Ω/4 W/10 %
T 1300221 8322BD 137
T 1301221 8312BD 138
IC 1300245 1192LM 391 N 80
Kühlkörper
120229 5088Isoliernippel
121244 1018Sechskantblechschraube
T 1302240 8512Transistor2 N 6229
T 1303240 8502Transistor2 N 5632
122261 8984Glimmerscheibe
123210 1568Zahnscheibe
124210 4928Zylinderschraube
125245 7271Thermoschalter
126210 3694Sechskantmutter
127246 3581Anschlußplatte kpl.
Stromversorgungsplatte
130262 1241Stromversorgungsplatte kpl.
131209 7343G-Schmelzeinsatz
132217 8831G-Schmelzeinsatz
133261 8972Isolierbuchse
134261 9032Glimmerscheibe
135261 8953Distanzbolzen
C 1406227 8803Elyt1000 μF/40 V
C 1407223 2221Elyt4700 μF/25 V
C 1408227 8803Elyt1000 μF/40 V
C 1409227 8803Elyt1000 μF/40 V
D 1400227 344121 N 4001
D 1401227 344121 N 4001
D 1403227 344121 N 4001
D 1404227 344121 N 4001

DUAL KA 380 - Überallesfrequenzgänge - 4

▲ Achtung! Hochempfindliches Bauteil (MOS-Technik)

Pos.Art.-Nr.StckBezeichnung
D 4007223 906291 N 4148
D 4008223 906291 N 4148
D 4009223 906291 N 4148
D 4010223 906291 N 4148
D 4011223 906291 N 4148
D 4012223 906291 N 4148
D 4013226 4441BZX 83 C 6 V 8
D 4014223 906291 N 4148
D 4015223 906291 N 4148
D 4016223 906291 N 4148
D 4018228 2302ZenerBZY 85 C 15
L 4000235 533210 PA
L 4001235 516210 PA
L 4002235 517210 PA
R 4012226 4982Steller10kΩ /lin.
R 4033226 4982Steller10kΩ /lin.
R 4049223 7862Steller25kΩ /lin.
R 4051229 9112Steller50
T 4000226 8982BC 550 C
T 4001226 8252BC 413 C
T 4002244 71512BC 548 C
T 4003244 71512BC 548 C
T 4004244 71512BC 548 C
T 4005244 71512BC 548 C
T 4006244 71512BC 548 C
T 4007244 71512BC 548 C
T 4008244 71512BC 548 C
IC 4000247 1952LM 1011 N
IC 4001236 2991RC 4558 DN
Generatorplatte
240262 1421Generatorplatte kpl.
241238 1171IC-Fassung14polig
D 4200223 90631 N 4148
D 4201223 90631 N 4148
D 4202223 90631 N 4148
L 4200235 6121Generatorspule
R 4211247 1872Steller50kΩ /lin.
T 4200244 7151BC 548 C
T 4201226 8701BC 337/25
T 4202220 5372BC 337/16
T 4203220 5372BC 337/16
IC 4201240 8431MC 14011 BCP
LED-Anzeigeplatte
245262 1231LED-Anzeigeplatte kpl.
C 4302226 4602Folie0,33 μF/100 V
D 4301235 85211rotLD 30/I
D 4302235 85115grünLD 37/I
D 4303235 85115grünLD 37/I
D 4304235 85115grünLD 37/I
D 4305235 85115grünLD 37/I
D 4306235 85115grünLD 37/I
D 4307235 85115grünLD 37/I
D 4308235 85115grünLD 37/I
D 4309235 85115grünLD 37/I
D 4310235 85211rotLD 30/I
D 4311235 85211rotLD 30/I
D 4312235 85211rotLD 30/I
D 4313235 85211rotLD 30/I
D 4314235 85211rotLD 30/I
D 4316223 90621 N 4148
IC 4301235 8482UAA 180
250235 4572Mitnehmer kpl.
251210 14510Sicherungsscheibe2,3
252243 3471Platine kpl.
253210 4722ZylinderschraubeM 3 x 4
254243 2592Kappe
255235 0172Auflage
256210 4722ZylinderschraubeM 3 x 4
257200 6501Gummitülle

DUAL KA 380 - Überallesfrequenzgänge - 5

Pos.Art.-Nr.StckBezeichnung
258235 3541Haltefeder
259210 5861Scheibe 3,2
260210 4691Zylinderschraube M 3 x 3
261235 2691Zugfeder
262243 2171Sperrhebel
263210 14510Sicherungsscheibe 2,3
264235 1521Zugfeder
265243 2091Aufnahmeschiene
266243 2211Ejekthebel
267210 14510Sicherungsscheibe 2,3
270243 3542Anschlag
271243 3631Kopfträgerplatte
272211 3063Kugel 3,5
274209 3531Kugel 2
276235 4541Aufnahme / Wiedergabekopf
277235 4551Löschkopf
278210 4851Zylinderschraube M 3 x 7
279235 1551Druckfeder
280235 1561Drahtfeder
281235 0741Bremsplatte
282210 1471Sicherungsscheibe 4
283200 6502Gummitülle
284219 8421Linsenblechschraube B 2,2 x 6,5
185243 2691Blattfeder
286262 1431Konus
287245 4321Cassettenhalter kpl.
288235 0421Leuchtfenster
289235 1051Achse
290210 1472Sicherungsscheibe 4
291243 3561Schenkelfeder
292262 1465Taste kpl.
293235 1791Anschlag
294210 4722Zylinderschraube M 3 x 4
295262 1511Tastatur
296262 1481Record-Taste
297262 1501Play-Taste
299235 1071Blattfeder
300235 4591Andruckhebel
301235 1571Schenkelfeder
302210 1441Sicherungsscheibe 1,9
303235 0801Schaltkulisse
304235 2441Haltewinkel
305210 4721Zylinderschraube M 3 x 4
306244 5371Bandlaufüberwachung
307242 8931Fotowiderstand TIL 621-II/III
308226 2871Lampenfassung
309209 4431Glassockellampe
310243 2241Lagerwinkel 1
311209 9621Lötöse
Pos.Art.-Nr.StckBezeichnung
312210 4721ZylinderschraubeM 3 x 4
313244 8891Mikroschalter
314210 4862ZylinderschraubeM 3 x 8
315210 5561Scheibe Polyäthylen2,4/6/0,5
331235 2841Auslösehebel
332235 2831Hubstück
333235 1101Pausenhebel
334235 1421Zugfeder
335210 14510Sicherungsscheibe2,3
336243 2651Kontakt
337244 8901Schwungscheibe kpl.
338244 8951Hauptriemen
339235 0441Unterplatine
340210 4863ZylinderschraubeM 3 x 8
345235 4751Haupthebel
346210 14510Sicherungsscheibe2,3
347235 1471Kupplung kpl.
348210 1422Sicherungsscheibe1,2
349235 1061Zwischenrad
350210 1422Sicherungsscheibe1,2
351210 6191Scheibe3,7/8/1
352210 14510Sicherungsscheibe2,3
353235 0251Kupplungsstück
354240 4021Bremsgabel
355210 14510Sicherungsscheibe2,3
356262 1531Wickelrad links kpl.
357262 1521Wickelrad rechts kpl.
358235 1501Druckfeder
359235 0701Wickelachse
360243 2641Kontaktsatz
361243 2382Rundriemen
362245 7661Kupplungsrolle
363243 2371Scheibe
364210 1422Sicherungsscheibe1,2
365230 5591GewindestiftM 2,5 x 3,5
366245 7671Antriebsrolle kpl.
367245 7701Motorbefestigungsteile
368245 7691Motor kpl.
369243 2571Auslöser
370245 7711Zugmagnet kpl.
371210 1491Sicherungsscheibe6
372243 2551Gummischeibe
373243 2561Kegelfeder
374226 8451Schenkelfeder
375243 2581Klappe
376210 5111ZylinderschraubeM 4 x 4
377235 0681Lagerbock
378235 0521Gabel
379235 1521Zugfeder
380243 3391Sperrhebel

Änderungen vorbehalten!

Inhaltsverzeichnis Klicken Sie auf einen Titel, um darauf zuzugreifen
Handbuch-Assistent
Angetrieben von Anthropic
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : DUAL

Modell : KA 380

Kategorie : Nicht kategorisiert