KA 380 - Nicht kategorisiert DUAL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Stereo-Receiver mit Cassettendeck und Plattenspieler |
| Marke | Dual |
| Modell | KA 380 |
| Netzspannung | 115 V/230 V, umschaltbar |
| Leistungsaufnahme (Leerlauf) | max. 150 mA bei 220 V |
| Ausgangsleistung (Musik) | 2 x 60 W an 4 Ohm |
| Ausgangsleistung (Sinus) | 2 x 40 W an 4 Ohm |
| UKW-Empfangsbereich | 87,5 – 104 MHz |
| MW-Empfangsbereich | 515 – 1620 kHz |
| LW-Empfangsbereich | 150 – 340 kHz |
| KW-Empfangsbereich | 5,95 – 6,25 MHz |
| Bandgeschwindigkeit Cassette | 4,75 cm/s |
| Gleichlaufschwankungen Plattenspieler | ±0,05 % (DIN) |
| Gleichlaufschwankungen Cassette (Wiedergabe) | ±0,08 % (DIN) |
| Übertragungsbereich Cassette (CrO2) | 20 – 17000 Hz |
| Rauschabstand FM (Mono) | >51 dB |
| Klangregelung Bässe | ±15 dB bei 50 Hz |
| Klangregelung Höhen | +15 bis -16 dB bei 15 kHz |
| Eingänge | AUX, Mikrofon, Phono |
| Ausgänge | Lautsprecher (4 Buchsen), Kopfhörer, Bandausgang |
| Besonderheiten | Direktantrieb Plattenspieler, Dolby NR, AFC, Memory-Schalter Cassette |
| Reinigung | Kopf, Andruckrolle und Tonwelle mit Reinigungsalkohol reinigen |
| Sicherheitshinweis | Reparatur nur durch Fachpersonal; Gerät über Trenntrafo betreiben |
| Ersatzteile | Original-Ersatzteile gemäß Explosionszeichnung verwenden |
Häufig gestellte Fragen - KA 380 DUAL
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BEDIENUNGSANLEITUNG KA 380 DUAL
| Seite | |
| Elektrischer Teil | |
| Technische Daten | 3 |
| Funktionsbeschreibung | 4 – 5 |
| Abgleichanleitung | 6 – 7 |
| Prüf- und Justierdaten NF-Teil | 7 – 8 |
| Abgleichpositionen | 8 |
| Schaltbild NF | 9 – 10 |
| Schaltbild HF | 11 – 13 |
| Schaltbild Display | 14 |
| Schaltbild Cassettenteil | 15 – 16 |
| IC-Blockschaltbilder | 17 – 18 |
| Printplatten | 19 – 25 |
| Seilschema | 25 |
Mechanischer Teil, Cassettendeck
| Ausbau des Cassettenlaufwerkes | 26 |
| Motor | 26 |
| Antriebsriemen | 26 |
| Gleichlauf | 26 |
| Andruckhebel | 27 |
| Bremsplatte | 27 |
| Kupplung | 27 |
| Drehmoment der Kupplungsrolle | 27 |
| Kontakte | 28 |
| Momory-Schalter | 28 |
| Aufnahme- Wiedergabeschalter | 28 |
| Aufnahme- Wiedergabekopf, Löschkopf | 28 |
| Reinigung und Schmierung | 28 |
| Elektrischer Abgleich Cassettendeck | 29 |
| Abgleichpositionen Cassettendeck | 30 |
| Ersatzteile und Explosionsdarstellung | 31 – 38 |
Sicherheitsvorschriften
Servicearbeiten an elektronischen Geräten dürfen nur von unterwiesenem Fachpersonal ausgeführt werden. Dabei soll das Gerät über einen Trenntransformator betrieben werden. Die Sicherheitsbestimmungen nach VDE 0860 H sind bei der Reparatur unbedingt zu beachten.
Unter anderem dürfen konstruktive Merkmale des Gerätes nicht sicherheitsmindernd verändert werden, so z.B. Abdeckungen, mechansich gesicherte Leitungen, Kriech- und Luftstrecken usw. Einbauteile müssen den Original-Ersatzteilen entsprechen und wieder fachgerecht (Fertigungszustand) eingebaut werden. Nach einer Reparatur muß sichergestellt sein, daß alle von außen berührbaren leitfähigen Teile keine Netzspannung führen können.
Technische Daten
Die Dual KA 380 übertrifft in allen Meßwerten die nach DIN 45 500 an Geräte der Heimstudio-Technik (HiFi) gestellten Anforderungen.
Plattenspieler
HiFi-Automatikspieler Dual 622 Electronic Direct Drive
Plattenteller-Drehzahlen 33 1/3 und 45 U/min
Tonarm-Aufsetzautomatik mit der Drehzahl-Umschaltung gekoppelt
Tonhöhenabstimmung
auf beide Plattenteller-Drehzahlen wirkend.
Regelbereich ca. 10 %
Gesamt-Gleichlaufschwankungen
| DIN | ±0,05 % |
| W.R.M.S. | ±0,03 % |
Störspannungsabstand (nach DIN 45 500)
| Rumpel-Fremdspannungsabstand | 50 dB |
| Rumpel-Geräuschspannungsabstand | 75 dB |
Tonabnehmersystem siehe separates Datenblatt
Cassettendeck
Bandgeschwindigkeit 4,75 cm/s
Abweichung von der Sollgeschwindigkeit < ± 1 %
Kurzzeitige Geschwindigkeitsschwankungen
| (Tonhöhenschwankungen) | |
| W.R.M.S. | ±0,04 % |
| Nach DIN nur Wiedergabe | ±0,08 % |
| Nach DIN Aufnahme/Wiedergabe | ±0,11 % |
Übertragungsbereich (bezogen auf DIN Toleranzfeld)
CrO_2 20 - 17000Hz
| Ruhegeräuschspannungsabstand mit Dolby | |
| Fe | 64 dB |
| CrO2 | 64 dB |
| FeCr | 67 dB |
| Übersprechdämpfung bei 1000 Hz | |
| zwischen zusammengehörigen Kanälen | >40 dB |
| zwischen Kanälen in Gegenrichtung | >70 dB |
| Löschdämpfung bei 1000 Hz CrO_2 | >70 dB |
FM-Teil
Empfangsbereich 87,5 – 104 MHz
Zwischenfrequenz 10,7 MHz
Antenne 60/75 Ohm und 240/300 Ohm
Empfindlichkeit
(60 Ohm, 22,5 kHz Hub/26 dB Rauschabstand)
Mono < 1 μV
Stereo < 3 μv
(60 Ohm, 40 kHz Hub/46 dB Rauschabstand)
Stereo < 30 μV
Zweizeichentrennschärfe
bei ±300 kHz >60 dB
Trennschärfe (stat.) >80 dB
ZF-Störfestigkeit
Fe + ZF/2 >75 dB
ZF-Bandbreite 180 kHz (-3 dB)
Begrenzungseinsatz Mono 1,5 μV
Fremdspannungsabstand
| Mono, bezogen auf 1 kHz/40 kHz Hub | >51 dB |
| Stereo, bezogen auf 1 kHz/46 kHz Hub | >51 dB |
Klirrfaktor
| Mono, gemessen mit 1 kHz/40 kHz Hub | <1 % |
| Stereo, gemessen mit 1 kHz/46 kHz Hub | <1 % |
NF-Frequenzgang 40 Hz - 12 500 Hz ±3 dB
Deemphasis 50 μs
Mono/Stereo-Umschaltung 20 - 40 μV
Übersprechdämpfung bei 1 kHz >30 dB
Pilotton-Unterdrückung 19 kHz >30 dB
AFC-Fangbereich >150 kHz
AM-Teil
Empfangsbereiche
| LW | 150 – 340 kHz |
| MW | 515 – 1620 kHz |
| KW | 5,95 – 6,25 MHz |
Zwischenfrequenz 455 kHz
Antenne hochohmig (induktiv) Ferritantenne
Empfindlichkeit
nach DIN 45 300, für 6 dB Signal-Rauschabstand
KW 10 μV
MW 30 μV
LW 25 μV
NF-Teil
Ausgangsleistung (gemessen an 4 Ohm)
| Musikleistung | 2 x 60 Watt |
| Sinus-Dauertonleistung | 2 x 40 Watt |
Leistungsbandbreite nach DIN 45 500 10 Hz – 70 kHz
Übertragungsbereich
gemessen bei mechanischer Mittenstellung der
Klangsteller 8 Hz - 30 kHz ± 1,5 dB
Klangsteller
| Bässe bei 50 Hz | +15 bis -15 dB |
| Höhen bei 15 kHz | +15 bis -16 dB |
Balancesteller Einstellbereich 18 dB
Fremdspannungsabstand
| a) bezogen auf NennleistungEingang AUX | >70 dB |
| b) bezogen auf Na = 2 x 50 mWEingang AUX | >50 dB |
Eingänge
| AUX | 150 mV an 470 kOhm |
| Mikrofon (1/4 inch Koax.-Buchse) | 0,2 mV/4,7 kOhm |
Ausgänge
4 Lautsprecherbuchsen DIN 41 529
1 Koaxialbuchse 1/4 inch. für Kopfhörer
1 Bandausgang nach DIN
Netzspannung 115 Volt und 230 Volt \~
Funktionsbeschreibung
FM-Teil
Allgemeiner Aufbau
Das UKW-Empfangsteil, der 10,7 MHz ZF-Verstärker und der Stereodecoder, sowie die Grundspannungen für die Diodenabstimmung sind auf einer gemeinsamen Leiterplatte untergebracht. Der Stummschalter, NF-Nachverstärker und die Stromversorgung befinden sich auf der AM-Leiterplatte.
Beide Leiterplatten werden mittels Steckvorrichtungen verbunden, um so die Gesamtfunktion einschließlich der Bereichsumschaltung, der Mono-Stereo-Umschaltung und der AFC Ein und Aus sicherzustellen.
Die Aufteilung wurde sinngemäß so vorgenommen, daß auch ohne angestecktes AM-Teil die UKW-Funktionen voll gewährleistet sind und vor allem, daß durch die Verbindung von AM und UKW-Teil keinnerlei zusätzliche elektrische Änderungen auftreten. D.h. man kann also, ohne Funktionsverminderung, oder Verschlechterung irgendwelche technischen Daten UKW und AM-Platten gegeneinander beliebig austauschen, was vor allem gerade im Hinblick auf Reparaturen sehr wichtig erscheint. Bei einem gegenseitigen Austausch wird es lediglich in einzelnen Fällen notwendig sein, die obere und untere Abstimmspannung geringfügig zu korrigieren, da die stabilisierte Speisespannung durch die verwendeten Stabilisierungs-IC's etwas streuen kann. Die Eckfrequenzen werden entsprechend der Abgleichanweisung nachgestellt. Eingriffe in die UKW-Verstärkerteile selbst entfallen hierbei.
Bei der Funktion muß man zwischen dem geradlinigem Verlauf der Schaltung, also von der Antenne bis zum NF-Vorverstärkerausgang und der Peripherieverschaltung ausgehen.
So wird also nachfolgend zunächst der geradlinige Schaltungsverlauf behandelt und danach die Peripherieverschaltung mit Regelung der Vorstufe, AFC Korrektur, automatischer Mono-Stereoübergang und Stummschalter.
Schaltungsverlauf
Das UKW Eingangsteil besitzt einen unsymmetrischen Antenneneingang von 60 – 75 Ω. Um jedoch auch symmetrische Antennen anschließen zu können befindet sich zwischen der 60 Ω Antennenbuchse und der 240 – 300 Ω symmetrischen Buchse ein Symmetrieübertrager.
Dieser Symmetrieübertrager ist so geschaltet, daß man von dem 60 – 75 Ω Eingang eine Durchverbindung zur AM-Antenne hat, d.h. man kann auch über die angeschlossene Koax-Antenne AM empfangen. Der symmetrische Antennenanschluß hingegen ist nicht durchgeschaltet, sodass hier mit der symmetrischen Antenne keine Spannung auf den AM-Antenneneingang gelangt.
Über einen abgestimmten Vorkreis gelangt die UKW HF-Spannung auf die N-Kanal-Mos-Feldeffekt-Tetrode T 501 an deren Ausgang sich ein abgestimmtes Bandfilter befindet. Der Eingangskreis ist optimal rauschangepaßt, das Bandfilter unterkritisch gekoppelt, um höchste Trennschärfe zu erhalten. Ausserdem ist der Primärkreis des Bandfilters an den Drain-Anschluß des Eingangstransistors recht lose angekoppelt, ebenso der Sekundärkreis an die Mischstufe. Hierdurch sind die Kreise sehr wenig zusätzlich bedämpft und haben als Betriebsgüte praktisch ihre Leerlaufgüte. Als Mischstufe findet ebenfalls eine N-Kanal-Mos-Feldeffekt-Tetrode T 502 Verwendung, auf die die HF-Spannung (auf Gate 1) und die vom getrennten Oszillator kommende Spannung (auf Gate 2) eingekcoppelt wird. Durch sorgsame Wahl der Anpassung vom Eingangsbandfilter und HF-Spannung vom Oszillator, sowie durch optimale Dimensionierung der Betriebsspannungen wurde erreicht, daß vom Antenneneingang bis zum Ausgang des zweiten BF 981 ein sehr guter Rausch-Nutzabstand und eine hohe Kreuzmodulationsfestigkeit vorhanden ist.
Als getrennter Oszillator findet der Transistor BF 936 T 503 Verwendung. Dieser Transistor wurde u.a. insbesondere für Oszillatorschaltungen entwickelt und hat einen recht "weichen" Übergang, um den Gehalt an Oberwellen der Oszillatorfrequenz möglichst gering zu halten. Die kapazitiven Koppeiglieder und Kapazitäten für die benötigte Oszillatorfrequenz haben verschiedene Temperaturkonstanten. Durch die geeignete Wahl dieser Kapazitäten wurde das "Laufen" des Oszillator's entsprechend gering gehalten.
Eine separate Kapazitätsdiode wird von der ZF her gesteuert und ermöglicht so eine automatische Frequenzkorrektur bei Verstimmungen der Oszillatorfrequenz (abschaltbar).
Vom Ausgang der Feldaffektetetrode T 502 (Mischer) gelangt das ZF-Signal von 10,7 MHz an ein Spulenbandfilter, welches unterkritisch gekoppelt ist. Der nachgeschaltete Transistor (T 504) verstärkt das ZF-Signal und führt es einem Hybritfilter zu. Dieses Filter beinhaltet den ker. Resonator, der sowohl eingangs, als auch ausgangsseitig zur optimalen Anpassung mit Spulenkreisen abgeschlossen ist. Das ZF-Signal, durch 4 Spulen und ein keramisches Doppelfilter hinsichtlich Verstärkung, Bandbreite, Kurvenform und Trennschärfe aufbereitet, wird dem ZF-IC-Baustein IC 501 zugeführt. Dieser ZF-Baustein bietet eine Reihe von schaltungstechnischen Möglichkeiten die teilweise ausgenutzt werden, teilweise jedoch unbeschaltet bleiben.
Der Demodulatorkreis, hinsichtlich seiner Frequenzstabilität und Bandbreite, sowie Kreisgüte gütebestimmend, erzeugt in Verbindung mit der internen IC-Verschaltung das NF-Signal, entweder als normales NF-Signal, oder bei Stereoempfang als Multi-plexsignal.
Der ZF-Verstärker bestimmt hinsichtlich seiner Auslegung die spätere Güte des Stereo-NF-Signals hinsichtlich Übersprechen und Klirrfaktor weitgehends mit. Daher muß Auslegung und Aufbau mit sehr großer Sorgfait durchgeführt werden, vor allem müssen die Phasenverhältnisse und Laufzeiten den theoretisch möglichen Grenzen sehr nahe kommen.
Vom Punkt 7 des ZF-IC IC 501 gelangt die NF, bzw. das Multiplexsignal über den Stummschalter auf den Stereodecoder IC 502. Dieser Stereodecoder arbeitet ohne zusätzliche Spulen und beinhaltet zusätzliche Maßnahmen die störende Frequenz von 114 kHz weitgehendst zu unterdrücken. Gegenüber den üblichen Stereodecodern, die mit einer internen Frequenz von 76 kHz zur Erzeugung der Pilottonfrequenz von 19 kHz arbeiten, wird beim TDA 4500 A eine Frequenz von 228 kHz eingestellt. Eine im Temperaturgang weitgehendst ausgeregelte Frequenzregelung wird bestmöglichst auf die Solifrequenz von 228 kHz eingestellt und mit einem weiteren Steller wird unter Zuhilfenahme eines genauen Stereocoders das maximele Übersprechen eingestellt. In einem weiterem Schaltungszug werden störende Pilottonreste und die Oberwellen hiervon mittels Transistoren und Spulienfiltern soweit unterdrückt, daß diese Reststörungen weit unterhalb der DIN Forderungen liegen, wobei der Durchlaßfrequenzbereich bis 12,5 kHz (-2 dB) geradlinig ist. Der Bereich des gleitenden Mono-Stereo-Überganges etwa zwischen 5 und 20 μV wird so eingestellt, daß für 15 μV ein Übersprechverhältnis von 26 dB vorhanden ist.
Stummschalter
Zum Unterdrücken von Knackgeräuschen und um das "Durchfahren" der Sender beim Betätigen der Berührungssendertasten vornehmlich weit auseinanderliegender Sender zu vermeiden wird vom Speicher-IC her eine impulspannung abgeleitet, verstärkt und über eine entsprechende Zeitkonstante dem Stummschalttransistor T 3 zugeführt. Während einer gewissen Zeit wird dieser Transistor im Moment der Tastenbetätigung gesperrt und die NF, bzw. das Multiplexsignal wird vom Stereodecodereingang ferngehalten.
LED-Anzeige für die Feldstärke, bzw. Maximumeinstellung der Sender
Die LED-Kette wird in Abhängigkeit von der am ZF-IC entstehenden Regelspannung gesteuert. Nachdem nun der AM-IC und der ZF-IC verschieden hohe Regelspannungen abgeben und diese Regelspannungen auch noch gewissen Streuungen unterworfen sind, wurde es notwendig, daß eine entsprechende Voreinstellung der für die Anzeige herangezogenen Regelspannung erfolgt. Mit zwei Stellern wird jeweils der untere Regeleinsatzpunkt und die obere Regelspannungsgrenze so eingestellt, daß die erste LED ohne Sender gerade noch nicht leuchtet und bei starken Sendern die letzte LED gerade anfängt aufzuleuchten. Einstellung mit R 26 und R 28 auf der AM-Leiterplatte.
AM-Teil
Allgemeiner Aufbau
Das AM-Empfangsteil ist mit den Bedienorganen der Wellenumschaltung und der stabilisierten Stromversorgung auf einer gemeinsamen Leiterplatte untergebracht.
MW + LW
Entweder über den Ferritstab, oder über den Antenneneingang gelangt die HF auf den Vorkreis, der aus dem Ferritstabkreis und dem Drehkondensator gebildet wird.
Zur optimalen Anpassung auf den IC-Eingang IC 1 (TDA 1072) dient ein Feldeffekttransistor T 2 als Impedanzwandler. Zur Verringerung unerwünschter Mischeffekte durch einstrahlende starke Sender, auf die die Ferritantenne nicht abgestimmt ist, liegt zwischen Impedanzwandler und IC-Eingang noch eine Tiefpasskette, die die Frequenzen oberhalb von 1600 kHz entsprechend ihrer Filterwirkung dämpft.
Zum Empfang des jeweiligen Bereiches (MW oder LW) ist je eine Spule an dem Ende des Ferritstabes vorgesehen, die durch Verschieben hinsichtlich ihrer elektrischen Größe (L) abgestimmt werden kann. Die nicht benötigte Bereichsspule wird kurzgeschlossen, um Fehlresonanzen durch Verkoppelungen weitgehendst zu vermeiden.
Der Oszillator ist vom IC her spannungsstabilisiert und arbeitet über alle 3 Wellenbereiche unabhängig vom eingestellten L-C Verhältnis mit konstanter Amplitude. Auch hier sind für jeden zu empfangenden Wellenbereich separate Spulen vorhanden, die über entsprechende Verkürzungskondensatoren und Parallelkapazitäten den optimalen Gleichlauf ergeben.
Die durch Mischung gewonnene Zwischenfrequenz erhält die vorgesehene Trennschärfe durch zwei Spulenfilter mit zwischenliegendem ker. Resonator. Die Spulen dienen einmal zur Vergrößerung der Trennschärfe und zum anderen zur optimalen Anpassung an den ZF-Ausgang und Eingang des ZF-Verstärkers. Sämtliche Funktionen einschließlich der Demodulation des HF-Signals sind im IC vorhanden (Automatische Verstärkungsregelung, Feldstärkeanzeige, Domodulatin etc.), sodass die NF-Spannung direkt aus dem IC abgeleitet wird.
Die NF-Spannung wird dann über die Tastaturumschaltung und den Stereodecoder den beiden Kanälen zugeführt. Zur Vermeidung eventueller ungewollter Einschaltung der Stereodecoder-pilottonfrequenz (228 kHz) wird der Transistor T 4 zur steten Zwangsmonoschaltung des Stereodecoders bei AM-Empfang verwendet.
Zur Anpassung an die LED-Anzeigekette für die Feldstärke dient der Transistor (T 1). Mit den zwei Stellern (R 2 und R 3) wird dann die Anzeigeempfindlichkeit eingestellt. (Erste LED gerade noch nicht aufleuchtend ohne Sender, letzte LED gerade noch nicht aufleuchtend bei starken Sendern.
In einem weiteren NF-Verstärker wird der NF-Pegel soweit verstärkt, daß keine unzumutbaren Pegelsprünge zwischen den verschiedenen Modulationsarten des Gerätes (AM-Band-Platte und UKW) vorhanden sind. Danach erfolgt dann die Übernahme der NF-Signale vom NF-Verstärker in üblicher Weise bis zur Aussteuerung der Lautsprecher.
Als Peripherieverschaltung werden folgende Schaltfunktionen herangezogen:
Auskoppelung für den Frequenzzähler
Der Frequenzzähler (System Valvo) benötigt am Eingang nur eine HF-Spannung vom Oszillator von ca. 5 – 10 mV. Diese geringe HF-Spannung wird von einer kleinen Lasche gewonnen, die in den UKW-Abschirmmantel hineingestanzt ist. Durch entsprechende Anordnung der Oszillatorspule zur Lasche, die als Selbstinduktionsstück wirkt, koppelt genügend HF auf diese Lasche (ca. 20 mV) und wird dem Frequenzzähler zur weiteren Auswertung zugeführt. Diese Art der Oszillatorauskoppelung hat den Vorteil, daß eine zusätzliche Belastung des Oszillators entfällt
und ist derart niederohmig, daß die Zuleitungslänge zum Zähler nicht ins Gewicht fällt. Ausserdem ist die Spannung von ca. 20 mV so gering, daß sich die Störstrahlung (FTZ) des Gerätes hierdurch nicht vergrößert.
Regelung der Vorstufen-N-Kanal-Mos-Transistor-Tetrode
Zur weitgehenden Vermeidung von Übersteuerungen des Mischers wird bei großer HF-Eingangsspannung (größer ca. 4 mV) die Vorstufe relativ steil heruntergeregelt. Dieser Regeleinsatz ist so gewählt, daß durch die Regelung keinerlei Verschlechterung des Signal-Rauschabstandes entsteht. Der Regelumfang beträgt hierbei ca. 40 dB.
Korrektur des Nullpunktes bei eingeschalteter AFC
Der ZF-IC hat zwei Möglichkeiten die AFC auszuschalten. Einmal wird diese AFC-Abschaltung immer automatisch dann vorgenommen, wenn die Skalenabstimmung verändert wird. Durch geringfügige Spannungsänderungen, die über die Abstimmspannung dem Punkt 2 des ZF-IC zugeführt wird schaltet sich die AFC automatisch ab, bis über die Zeitkonstante des Ankoppelungskondensators wieder Spannungsausgleich erfolgt ist. Diese automatische AFC-Abschaltung hat den großen Vorteil, daß während der Abstimmung keinerlei Mitziehen des Senders durch die AFC zu einer nicht optimalen Abstimmung auf Sendermitte erfolgen kann. Danach (ca. 2 Sek.) schaltet sich die AFC wieder ein und korrigiert nochmals die vorher vorgenommene optimale Abstimmung.
Durch diese interne AFC-Abschaltung und auch über die von außen her bedienbare AFC-Abschaltung tritt innerhalb des IC eine mehr oder weniger große Nullpunktdrift auf, die ca. zwischen 5 und 30 kHz von der Nulleinstellung zwischen AFC „ein“ und AFC „aus“ liegt. Um diese Nullpunktdrift auszuschalten, ist eine Regelschaltung vorgesehen, die so eingestellt wird, daß der empfangene Sender mit AFC gegenüber Empfang ohne AFC keinerlei Abweichung mehr zeigt.
Einstellung des gleitenden Mono- Stereoüberganges
Der Stereodecoder IC 502 (TDA 4500 A) kann durch Zuführung einer entsprechenden Regelspannung, die von der Senderfeldstärke am ZF-IC abgeleitet wird so geschaltet werden, daß die intern-automatische Umschaltung nicht mehr ruckhaft bei einer voreingestellten HF-Eingangsspannung erfolgt, sondern daß diese Einschaltung gleitend vor sich geht. So erfolgt dann ein fließender Übergang von Mono auf Stereo, wobei die Übersprechdämpfung von Mono "aus" (=0) auf das mögliche Maximum (größer 35 dB) geht. Vorteil dieser gleitenden Umschaltung ist, daß man bei kleiner Eingangsspannung mit einem für die Feldstärke vertretbaren Verhältnis der Übersprechdämpfung bei gleichzeitiger Verminderung des Rauschanteils noch Stereo hören kann, wo die "harte" Mono-Stereoumschaltung noch nicht arbeitet, das Gerät also auf Mono geschaltet ist.
Funktion bei Kurzwellenempfang
Im Gegensatz zu MW und LW gelangt hier die an der Antenne eingespeiste HF auf den Vorkreis (induktive Ankopplung) und über eine Anzapfung der Kreisspule auf einen zweiten Eingang des IC 1 (TDA 1072).
Nachdem der überstrichene KW-Bereich (50 m-Band) frequenzmäßig sehr gering ist, wurde von separatem L und C Abgleich im Vorkreis und Oszillator abgesehen. So wird lediglich das Oszillator-L bei der langsamsten KW-Frequenz und das Vorkreis-L bei 6,1 MHz abgestimmt.
Der Frequenzzähler für AM erhält seine Zählfrequenz direkt aus dem IC.
Bei Bereichsumschaltung zwischen UKW und AM wird die gesamte Speisespannung umgeschaltet.
Abgleichanleitung
UKW-Teil
Die zur Einhaltung des geforderten Frequenzbereiches benötigte Abstimmspannung für die Kapazitätsdioden beträgt:
U = min. 3,5 Volt ± 0,1 Volt
U = max. 15,0 Volt ±0,2 Volt
Gemessen werden diese Spannungen am betriebsfertigen Gerät an den Kontakten des Steckers (5-pol.) nahe des UKW-Eingangsteiles gelegen.
Mit R 511 (2,2 kΩ) wird die Spannung 3,5 Volt und mit R 514 (2,2 kΩ) die Spannung 15 Volt wechselseitig eingeregelt, bis keinerlei gegenseitige Beeinflussung mehr messbar ist.
Danach wird bei abgenommenem UKW-Deckelteil die obere und untere Frequenzgrenze eingestellt, deren Frequenzablesung am eingebauten Frequenzzähler erfolgt.
Wechselweise wird mit L 504 (87,35 MHz) und mit C 525 (104,15 MHz) die Frequenzeinstellung so oft wiederholt, bis keine gegenseitige Beeinflussung mehr feststellbar ist.
Nach dieser Grundeinstellung erfolgt der Abgleich über das ganze UKW-Teil, wobei zur Anzeige ein Oszilloskop am NF-Ausgang des AM-Teiles (z.B. Taste Mono Kontakt „b“ oder „c“ bei gedrückter Mono-Taste und Masse) angeschlossen wird.
Nun wird am UKW-Eingang des Gerätes ein Wobbelsender angeschlossen, der auf die Frequenz der empfängerseitigen Frequenzanzeige eingestellt ist. Am besten geeignet ist hier der noch freie Frequenzbereich oberhalb 100 MHz. Durch Einstellen der HF-Senderspannung wird nun eine mehr oder weniger große "Diskriminatordurchlasskurve" auf dem angeschlossenen Messozilloskopen sichtbar.
Zunächst wird das UKW-Teil grob auf Maximum bei der Messfrequenz durch Trimmer C 502 – C 512 – C 514 abgestimmt, unter stetiger Zurückregelung der angelegten Senderspannung. Ist dieser grobe Vorabgleich durchgeführt beginnt der ZF-Abgleich.
UKW-ZF
Die Kreise L 505, L 506, L 507, L 508 werden auf maximale Verstärkung eingestellt, wobei dann mit dem Kreis L 509 eine symmetrische Diskriminatorkurve eingestellt wird. Dieser Abgleich sollte zweckmäßigerweise nochmals wiederholt werden. Die am Antenneneingang liegende HF-Wobbelspannung sollte hierbei immer so nachgeregelt werden, daß die Diskriminatorkurve eine Spannung vom unteren zum oberen Umkehrpunkt von 4 Volt (verglichen mit der Eichspannung des Oszilloskop) hat.
Sind alle Einstellungen hinsichtlich Maximumabgleich und Kurvenform optimal, ist der ZF-Abgleich beendet.
UKW-HF
Durch die oben angeführten Abgleicharbeiten stimmen bereits der Frequenzbereich, sowie die Abstimmspannung und nachdem die ZF optimal abgeglichen ist, wird mit den Spulen: L 501, L 502, L 503 über den Wobbelsender bei ca. 88 MHz (freie Stelle auf der Skala suchen) optimale Verstärkung eingestellt. Danach erfolgt bei ca. 103 MHz (freie Stelle auf der Skala suchen) der Abgleich mit den Kondensatoren C 502, C 512, C 514. Hierbei immer die HF-Spannung soweit zurückdrehen, bis die Wobbelkurve 4 Volt (wie beim ZF-Abgleich) erreicht.
Der Abgleich von L und C muß solange wiederholt werden, bis keinerlei messbare Abweichungen mehr erkennbar sind.
Nach Durchführung dieses Abgleiches ist die Empfindlichkeit, sowie die ZF-Durchlasskurve und die Diskriminatorkurve optimal und der eigentliche Empfangsteil hinsichtlich seiner Empfangseigenschaften fertig.
Zur Kontrolle werden noch einige Messwerte angegeben:
Empfindlichkeit: (bei 60/75 Ω Eingang gemessen)
Frequenzhub 22,5 kHz (1000 Hz) kleiner als 1 μV bei einem Störabstand von 26 dB über den ganzen Skalenbereich.
Trennschärfe: (2-Sender Messung)
Besser als 60 dB für 300 kHz Verstimmung.
AFC
Der verwendete ZF-IC TDA 1047 hat einegewisse Nullpunktdrift zwischen eingeschalteter und ausgeschalteter AFC. Um diesen – je nach IC unterschiedlichen Frequenzfehler in der Nachregelung auszuschalten, ist eine zusätzliche Regelschaltung vorgesehen, mit dem dieser IC-Fehler kompensiert werden kann.
Mit einem unmodulierten Sender und ca. 0,5 μV HF-Spannung wird der Empfänger auf Rauschminimum bei abgeschalteter AFC eingestellt.
Danach wird die AFC eingeschaltet und mittels des Poti R 543 wird wieder das Rauschminimum eingestellt. Bei der Kontrolle darf dann kein Unterschied zwischen eingeschalteter und abgeschalteter AFC vorhanden sein.
Steht ein Messender hierfür nicht zur Verfügung, kann die Einstellung anhand der Feldstärkeleuchtdiodenanzeige bei schwachem Sender (etwa Aufleuchten einer oder zweier LED) vorgenommen werden. Der Sender wird optimal ohne AFC eingestellt und dann mit dem Poti bei eingeschalteter AFC so nachgeregelt, das kein Unterschied mehr zur Einstellung ohne AFC vorhanden ist.
Stereodecoder
Stereotaste gedrückt:
Gemessen wird nach wie vor am NF Ausgang des AM Teiles, jedoch muß die Stereotaste gedrückt werden. Beim Kanalabgleich wird der linke Kanal abgeglichen, d.h. das Oszilloskop muß am Monoschalter „b“ u. Masse liegen. Zur gegenseitigen Kontrolle der Kanäle auf Frequenzgang und Unterdrückung, sowie zum Abgleich der 19-kHz-Filter muß das Oszilloskop jeweils entsprechend umgeklemmt werden.
Beim Abgleich der Pilottonfrequenz darf auf den Eingang des Stereodecoders keinerlei Signal gelangen, da hierdurch Abgleichfehler entstehen können. Auf der AM-Platte liegt ca. 1,5 cm hinter dem UKW-Schieber ein Kontaktstift, von dem die Stummschalteinrichtung gesteuert wird. Dieser Punkt muß an Masse gelegt werden (Schaltbildbezeichnung: Stumm). Frequenzzähler über >2,2 k an MP 1 (zwischen R 560 und C 551) und mit R 562 228 kHz ± 100 Hz einstellen.
Kanalunterdrückung:
Stereocoder auf Antenne einspeisen mit einer HF-Spannung von ca. 500 μV bis 1 mV.
Stereocoder (vorher optimal abgeglichen) mit 1000 Hz modulieren: L = 1 R = 0
Oszilloskop am AM-NF-Ausgang an rechten Kanal legen (Punkt „c“ Taste Mono). Mit R 561 optimale Kanalunterdrückung einstellen. Hierbei entsprechende Filter zwischen Oszilloskop und AM-NF-Ausgang schalten, die alle Frequenzen oberhalb 15 kHz unterdrücken. Danach Kontrolle des linken Kanal durch entsprechendes Umschalten des Stereocoder auf R = 1 L = 0 und Umklemmen des Oszilloskop.
19 kHz-Filter:
Stereocoder unmoduliert schalten, Oszilloskop ohne zusätzliche Filter anschließen und dann jeweils den linken, bzw. den rechten Kanal durch entsprechendes Trimmen von L 510 und L 511 auf Minimum einstellen.
Frequenzgangkontrolle:
Stereocoder modulieren zwischen 40 Hz und 12,5 kHz mit einem Frequenzhub von 75 kHz bei eingeschalteter Vorentzerrung von 50 μs und 12,5 kHz. Die Frequenzgangabweichungen dürfen ±1 dB von 40 Hz bis 10 kHz und bei 12,5 kHz –3 dB nicht überschreiten. (beide Kanäle gleich).
Einstellung des gleitenden Mono-Stereouberganges:
Das Gerät besitzt einen gleitenden Mono-Stereoubergang. Bei Sendern mit geringer Feldstärke ist Monoempfang vorhanden, (die Stereo-LED leuchtet jedoch auf, da ein Stereosender empfangen wird) der dann zunehmend im Übersprechen immer besser wird, bis dann bei einer größeren Feldstärke reiner Stereoempfang vorhanden ist.
Diese Schaltung erlaubt so einen rauschfreieren Empfang schwacher UKW-Sender unter Verminderung der optimalen Übersprech-dämpfung.
Einstellwert: Bei einer HF-Spannung von 15 μV am 60/75 Ω Eingang wird mittels des Stellers R 554 die Übersprechdämpfung zwischen den Kanälen L und R bei 1000 Hz Modulationsfrequenz und 46 kHz Gesamthub auf einen Wert von 26 dB eingestellt. Nach einer nochmaligen Überprüfung aller Abgleichvorgänge, sowie Bestimmung der Empfindlichkeit ist der UKW-Abgleich beendet.
Die geringfügigen Verstimmungen nach Aufsetzen der Deckelteile wirken sich bei der ZF nicht aus, während beim UKW-Teil eine entsprechende Korrektur der Frequenzgrenzen mit den Stellern R 511 und R 514 für das obere und untere Frequenzende vorgenommen wird. R 511 für die Frequenz von 87,35 MHz und R 514 für die Frequenz von 104,15 MHz.
AM-Teil
AM-ZF
Gerät auf freie Skalenstelle stellen und mit Messender schwach zu empfangendes Signal einstellen. Als Frequenzen eignen sich hierfür solche oberhalb von 1200 kHz. Dann ZF auf optimale Empfangsspannung mit L 7 und L 6 einstellen, wobei sowohl Messenderfrequenz — bzw. Empfängerfrequenz optimal nachkorrigiert werden müssen. Nach erfolgtem Abgleich die Symmetrie durch Verstimmen über das zunehmende Rauschen überprüfen. Statt des Maximumabgleiches kann auch ein Wobbler an die Antenne angeschlossen werden, wobei jedoch die Wobbelfrequenz möglichst 10 Hz nicht überschreiten soll, da sonst Fehlanzeige erfolgt. Wobbelung auch über Eingangsfrequenzen von höher als 1200 kHz.
Oszillator
Die einzelnen Bereiche werden zunächst oszillatormäßig nach dem im Empfangsgerät eingebauten Frequenzzähler abgeglichen: Mittelwelle:
Mit L 4 die Frequenz 508 kHz und mit C 15 die Frequenz 1640 kHz wechselseitig solange wiederholt einstellen, bis keinerlei Abweichung mehr feststellbar ist. L = langsames, C = schnelles Frequenzende.
Langwelle:
Mit L 5 die Frequenz 148 kHz einstellen, die Frequenz am schnellen Bandende von 365 kHz ± 3 kHz ergibt sich durch entsprechende Festkondensatoren dann automatisch.
Kurzwelle:
Mit L 2 Frequenz von 5,935 MHz einstellen. Die Frequenz am schnellen Frequenzende mit 6,275 MHz ergibt sich dann mit einer Genauigkeit von ±20 kHz automatisch.
Ferritantenne auf maximale Entfernung vom Chassis ausklappen!
Vorkreise
Mittelwelle:
Gleichlauf bei 550 kHz und 1550 kHz einstellen. Bei 550 kHz mit Spule auf dem Ferritstab (Spule zur Gerätemitte) bei 1550 kHz mit C 9 auf maximale Empfindlichkeit einstellen. Abgleich wiederholen, bis keine Änderungen mehr messbar sind.
Langwelle: Gleichlauf bei 155 und 350 kHz einstellen.
Mit Spule auf Ferritstab bei 155 kHz und mit C 46 bei 350 kHz maximale Empfindlichkeit einstellen. (Spule auf Ferritstab zur Geräteseite hin) Abgleich wiederholen, bis keine Abweichung mehr messbar ist.
Kurzwelle:
Gleichlaufeinstellung erfolgt bei 6,1 MHz mit L 1.
Für die Einstellung der Vorkreise soll der Messender an den Empfänger über eine Norm-Antenne, bestehend aus einer Serienschaltung von 200 pF und 400 Ω, angeschlossen werden.
Feldstärkeanzeiger AM/FM
Senderfreie Stelle (AM-Bereich) einstellen. R 2 so einstellen, daß die 1. LED des Feldstärkeanzeigers gerade zu glimmen anfängt. Gerät und Meßsender auf gleiche Frequenz und 10 mV einspeisen.
R 3 so einstellen, daß die letzte LED gerade noch nicht leuchtet. Für den FM-Bereich wird R 28 wie R 2 und R 27 wie R 3 eingestellt.
Prüf- und Justierdaten NF-Teil
Stromaufnahme
| bei 220 V im Leerlauf | max. 150 mA |
| mit eingeschaltetem Laufwerk | max. 180 mA |
| mit eingeschaltetem Laufwerk und Cassetterdeck | max 200 mA |
| bei Vollast 12,6 V (40 W) | |
| 4 Ω/ Kanal | max. 1,4 A |
| bei Vollast 12,6 V (40 W) | |
| 4 Ω/ Kanal mit eingeschaltetem Laufwerk und Cassetterdeck | max. 1,5 A |
Betriebsspannungen
| Cassettendeck | ca. 24 V |
| HF-Teil | ca. 29 V |
| ca. 13 V | |
| Vorverstärker | ca. ± 15 V |
| Endverstärker | ca. ± 30 V |
| Spannungsabfall bei Vollast,12,65 V (40 W) an 4 / Kanal | ca. 6,5 V |
Thermoschalter
1000 Hz einspeisen. 12,6 V (40 W) an 4 Ω / Kanal einstellen. Beide Kanäle kurzschließen.
Nach 5 – 7 Minuten muß der Thermoschalter die Netzspannung unterbrechen (Kurzschluß entfernen) und nach weiteren 1 – 3 Minuten muß das Gerät wieder betriebsbereit sein.
Ruhestrom der Endstufen
20 mA (Spannungsabfall über R 1320 3 mV), gemessen bei ca. 20°C Umgebungstemperatur, einstellbar mit R 1309.
Kurzbezeichnung für Steller, Schalter und Einstellung
| La | = | Lautstärkesteller VOLUME |
| KI | = | Klangsteller BASS, TREBLE |
| Ba | = | Balancesteller BALANCE |
Lou = Taste LOUDNESS gedrückt
Ta = Taste TAPE gedrückt.
Ph = Taste PHONO gedrückt
Ca = Taste CASSETTE gedrückt
1 = Steller offen
2 = Steller in mechanischer Mittenstellung
3 = Steller zurückgedreht
10 = Steller 10 dB unter Vollaussteuerung
40 = Steller 40 dB unter Vollaussteuerung
Ausgangsspannung
Ta, KI 2, La 1, Ba 2
1000 Hz ca. 160 mV einspeisen (Vollaussteuerung)
Ausgangsspannung an 4 Ω/ Kanal 12,6 V (40 W)
am Kopfhörerausgang PHONES
mit 150 Ω abgeschlossen 3-4 V
am Ausgang TAPE mit 10 kΩabgeschlossen 2-4 mV
Lautstärkesteller
Ta, La 1, KI 2, Ba 2
1000 Hz ca. 160 mV einspeisen (Vollaussteuerung).
Lautstärkesteller auf Symmetrie der Kanäle prüfen.
Kanalabweichung
zwischen La 1 und La 2 max. 3 dB
zwischen La 2 und La 40 max. 5 dB
Frequenzgang des Verstärkers
Ta, La 1, KI 2, Ba 2
1000 Hz ca. 160 mV einspeisen (Vollaussteuerung).
La 10
Abweichung von der 0 dB-Linie
zwischen 40 Hz und 12,5 kHz max. 2 dB
Frequenzgang des Vorverstärkers
Ph, La 1, KI 2, Ba 2
1000 Hz am Tonkopf einspeisen, Ausgangssignal 0 dB absolut (775 mV)
| Baßanhebung bei 40 Hz | 15,5 – 19,5 dB |
| Höhenabsenkung bei 12,5 kHz | 13,5 – 17,5 dB |
Eingangsempfindlichkeit
Ta, La 1, KI 2, Ba 2
1000 Hz einspeisen.
Vollaussteuerung 10,6 V (40 W) an 4 Ω /Kanal soll bei folgenden Eingangsspannungen erreicht werden:
| PHONO-Eingang | 1,2 | - | 1,6 mV |
| TAPE-Eingang (47 kΩ Abschluß) | 140 | - | 160 mV |
| MIC-Eingang (150 Ω Abschluß) | 0,15 | - | 0,3 mV |
Übersteuerungsfestigkeit der Eingangsstufen
| PHONO-Eingang, bezogen auf 1,4 mV | 30 dB |
| TAPE-Eingang, bezogen auf 140 mV | 30 dB |
Balancesteller
| Einstellbereich bezogen auf 0 dB | +5 bis -15 dB ± 2 dB |
Klangsteller
Ta, La 1, Ba 2
1000 Hz einspeisen, Ausgangssignal 0 dB absolut (775 mV).
K|1
Höhenanhebung bei 12,5 kHz 14,5 \~ 17,5 dB
Baßanhebung bei 40 Hz 13,5 – 17 dB
Kanalabweichung max. 3 dB
K13
Höhenabsenkung bei 12,5 kHz 14,5 – 17 dB
Baßabsenkung bei 40 Hz 15,5 – 17,5 dB
Kanalabweichung max. 3 dB
Physiologische Lautstärkeeinstellung
Ta, La 1, KI 2, Ba 2, Lou
1000 Hz ca. 160 mV einspeisen (Vollaussteuerung)
La 40
Höhenanhebung bei 12,5 kHz 4 – 7 dB
Baßanhebung bei 40 Hz 12 – 15 dB
Kanalabweichung max. 4 dB
Kanäle bei 1000 Hz auf gleichem Pegel
Klirrfaktor
Ta, La, KI 2, Ba 2
Klirrfaktor
bei 1000 Hz und 12,6 V (40 W) an 4 Ω / Kanal < 1 %
bei 40 Hz und 11 V (30 W) an 4 Ω / Kanal < 0,3 %
zwischen 40 Hz und 12,5 kHz und 2 V (1 W)
an 4 Ω / Kanal < 0,7%
Störspannung
La 3, KI 2, Ba 2
Störspannung max. 1,2 mV
Ta, La 1, KI 2, Ba 2
Eingang TAPE mit 47 kΩ abgeschlossen
Störspannung max. 2 mV
Ph, La 1, KI 2, Ba 2
Laufwerk eingeschaltet, Tonarm neben der Stütze
Störspannung max. 40 mV
Ca, La 1, KI 2, Ba 2
Cassette eingelegt, Wiedergabe- und Pausetaste gedrückt
Störspannung max. 150 mV





Spannungen ohne Signal gemessen mit Digitalvoltmeter ( R_i = 10 M ) gegen Masse. Voltages without signal measured with digital voltmeter ( R_i = 10 M ) to ground. Tensions mesurées sans signal avec voltomètre digital ( R_i = 10 M ) contre masse.
Änderungen vorbehalten
Alterations reserved
Sous risame de modifications
Ausgabe 2. April 1980

Spannungen ohne Signal gemessen mit Digitalvoltmeter (Rj = 10 MΩ) gegen Masse. Voltages without signal measured with digital voltmeter (Rj = 10 MΩ) to ground. Tensions mesurées sans signal avec voltmètre digital (Rj = 10 MΩ) contre masse.
| R | 502 | 501 | 504 | 503 | 506 | 510 | 507 | 509 | 505 | 508 | 516 | 569 | 517 | 521 | 522 | 519 | 580 | 520 | 523 | ||||||||||
| 512 | 581 | 513 | 515 | 526 | 527 | 518 | 524 | 525 | 529 | 528 | 13 | 2 | 7 | 4 | 5 | 3 | |||||||||||||
| 1 | 18 | 20 | 19 | 21 | |||||||||||||||||||||||||
| C | 504 | 507 | 505 | 506 | 508 | 509 | 572 | 521 | 514 | 515 | 518 | 517 | 520 | ||||||||||||||||
| 501 | 502 | 528 | 510 | 526 | 527 | 524 | 516 | 525 | 523 | 522 | 529 | 519 | |||||||||||||||||
| 1 | 2 | 6 | 46 | 7 | 3 | 4 | 8 | 5 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 15 | 16 |

Änderungen vorbehalten
Ausgabe 3/Februar 1980
| 558 | 556 | 557 | 559 | 560 | 563 | 562 | 561 | 565 | 566 | 567 | 570 | 564 | 571 | 572 | 573 | 574 | 575 | 577 | 576 | 579 | 578 | ||||||||||
| 39 | 41 | 40 | 511 | 514 | |||||||||||||||||||||||||||
| 31 | 32 | 33 | 34 | 35 | 36 | 37 | 38 | 8001 | 8002 | 8003 | 8004 | 8005 | 8006 | 8007 | 8008 | 8009 | 8010 | 8011 | 8012 | 8023 | |||||||||||
| 49 | 551 | 558 | 553 | 554 | 556 | 552 | 557 | 555 | 559 | 560 | 662 | 561 | 564 | 563 | 566 | 565 | |||||||||||||||
| 38 | 29 | 40 | 41 | 42 | 43 | 44 | |||||||||||||||||||||||||
| 35 | 36 | 37 | 8007 | 8006 | 8005 | 8004 | 8003 | 8002 | 8001 | 8000 | 8009 | 8012 |

262 125 Steuerverstärker Control ampl. Ampl. de controle Bestückungsseite equipement side côte composants

262 114 Grundplatte Base plate Plaque de base Bestückungsseite equipement side côte composants


262 141 Grundplatte
Leiterseite


262 142 Generatoplate Generator Plate Plaque de generator Deslucukungsselle equipament side cote componentes

Mechanischer Teil — Cassettendeck
Allgemeines
Die angeführten Positions-Nummern bezienen sich auf die nachstehenden Ersatzteillisten und Explosionszeichnungen.
1. Ausbau des Cassettenlaufwerkes
Die vier Senkschrauben 202 entfernen und die Abdeckung 200 abnehmen (siehe Explosionsdarstellung). Nun die vier Zylinderblechschrauben 220 und Scheiben 221 entfernen. Cassettendeck anheben und die Steckverbindungen lösen, dann das Cassettendeck abnehmen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
2. Motor
a) Austausch
Zum Austausch des Motors 368 sind zunächst der Motorriemen 361 und der Flachriemen 338 von der Antriebsroile 366 abzunehmen. Motor entgegen dem Uhrzeigersinn drehen – Bajonettbefestigung – und Motor 368 abnehmen.
Die Anschlußlitzen von der Leiterplatte ablöten.
Gewindestift 365 lösen und Antriebsrolle 266 abnehmen. Befestigungsplatte des Motors 368 abschrauben und auf neuen Motor befestigen.
Antriebsrolle 266 auf die Achse des neuen Motors 241 stecken. Zwischen der Antriebsrolle und der Befestigungsplatte einen Abstand von ca. 0,3 mm einstellen, dann den Gewindestift 365 festziehen.
Anschlußitzen an der Leiterplatte anlöten (rot = +).
Motor in das Gerät einsetzen und durch Drehen im Uhrzeigersinn -- Bajonettbefestigung -- verrasten.
Flachriemen 338 und Motorriemen 261 auf Antriebsrolle 366 aufbringen.
b) Motordrehzahl – Bandgeschwindigkeit
Meßaufbau wie nachstehend unter Gleichlauf beschrieben. Mit einem isolierten Schraubenzieher kann an der Motorrückseite die Bandgeschwindigkeit eingestellt werden.
Sie ist richtig eingestellt bei einem Meßergebnis von -0,3 ± 0,3% Abweichung.
3. Antriebsriemen
Zum Austausch defekter Antriebsriemen – siehe Riemenlaufplan ist wie folgt vorzugehen:
Der Motorriemen 361 a kann ohne weiteres abgenommen bzw. ausgetauscht werden. Die drei Zylinderschrauben 340 sowie Kabelschelle entfernen. Unterplatine 339 abnehmen. Nun können der Flachriemen 338 und der Zählerriemen 212 ausgewechselt werden (Fig. 3).
Schwungscheibe 337 aus der Lagerbuchse herausziehen.
Achtung: Auf der Gerätevorderseite fällt die Polyätylen-scheibe 315 heraus.
Nun kann der Vorwickelriemen 361 b ausgetauscht werden. Nach erfolgter Montage der Riemen ist die Polyätylenscheibe 315 auf die Achse (Tonwelle) der Schwungscheibe 337 zu stecken. Ferner empfiehlt es sich die Taste schneller Vorbzw. Rücklauf zu betätigen und dabei die Tonwelle und die Antriebsriemen mit einem in Reinalkohol getränkten Lappen zu reinigen.
4. Gleichlauf
Gemessen mit Tonhöhenschwankungsmesser (z.B. Woeike ME 101 bzw. ME 104 oder Franz EMT 420 A) und Gleichlauf-Meßcassette 3150.
Einstellung des Meßgerätes:
Meßbereich 0,3 %, bewertet.
Fig. 1

Fig. 2

Achtung: Um Fehlmessungen durch klemmende Bandwickel zu verhindern, empfiehlt es sich, die Meßcassette gelegentlich einmal vor- und zurückzuspulen.
Typische Meßwerte (Wiedergabe) des Dual-Cassettendecks:
$$ \pm 0, 08 - 0, 12 \% $$
Einzelne höhere Ausschläge sind nicht zu bewerten, da sie auf schlechten Band-/Kop/kontakt zurückzuführen sind, der durch Bandfehler, Staub und Filzhaare verursacht wird.
Erforderlichenfalls folgende Punkte überprüfen:
a) Andruckrolle und Tonwelle reinigen
b) Andruckrolle auf Leichtgängigkeit prüfen
c) Das Aufwickelmoment, eingestellt an der Kupplung, soll 5,5 ± 1 mN m (55 ± 10 pcm) betragen. Leicht schwankender Meßwert hat keinen Einfluß auf den Gleichlauf. Gleichzeitig soll das Abwickelmoment 0,2 - 0,6 mN m (2 - 6 pcm) betragen. Höherer oder schwankender Wert läßt auf defekte Lagerung vom Wickelrad links 356 schließen.
d) Flachriemen austauschen
e) Schwungscheibe austauschen
Fig. 3

Fig. 4

Fig. 5

5. Andruckhebel
Der Andruckhebel kann wie folgt ausgebaut werden: Die Schenkelfeder 301 aushängen (Einhängestellung markieren). Zylinderschraube 305 und Haltewinkel 304 entfernen. Nach Lösen der Sicherungsscheibe 302 können nun der Andruckhebel 300 und die Schenkelfeder 301 abgenommen werden. Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, dabei darauf achten, daß die Schenkelfeder 301 wieder an gleicher Stelle eingehängt wird.
Bei gelöster Pause-Taste (Gerät in Spielstellung) soll die Andruckrolle durch die Schenkelfeder 301 mit 350 ± 50 p an die Tonwelle gedrückt werden. Falls erforderlich, die Einstellung durch Umhängen der Schenkelfeder vornehmen. Bei verrasteter Pause-Taste und bis zum Anschlag gedrückter Start-Taste soll zwischen Tonwelle und Andruckrolle 0,4 – 1 mm Abstand vorhanden sein. Justage kann durch Biegen des Andruckhebels vorgenommen werden.
6. Bremspiatte
Bei einem Austausch der Gummitüllen 283 auf der Bremsplatte 281 ist auf folgendes zu achten: Bei schnellem Vor/Rücklauf soll jeweils auf der Abwickelseite zwischen Gummitülle und der Bremstrommel des Mitnehmers kpl. 250 ein Abstand von 0,1 – 0,2 mm vorhanden sein. Gegebenenfalls sind die Lappen der Bremsplatte 201 nachzubiegen. Bei abgeschaltetem Gerät müssen beide Bremstrommeln mit >5 mN m (50 pcm) gebremst werden.
7. a) Kupplung
Um eine einwandfreie Wickelfunktion zu gewährleisten, ist auf das richtige Aufwickelmoment der Kupplung, zu achten. Gemessen mit einer Meßcassette (Dual-Art.-Nr. 232 797) soll das Aufwickelmoment 5,5 ± 1 mN m (55 ± 10 pcm) betragen. Eine eventuelle Neueinstellung kann, am kompletten Gerät, wie folgt vorgenommen werden:
1) Netzstecker ziehen!
2) Taste schneller Rücklauf (<<) betätigen.
3) Am linken Mitnehmer 250 drehen, bis im Durchbruch (B) des Cassettenschachtes 287 eine der beiden Justierungsbohrungen sichtbar ist. Dann mittels dem Spezial-Einstellschlüssel (E) (Dual-Art.-Nr. 230 933) das Aufwickelmoment einstellen. Bei Drehen im Uhrzeigersinn wird das Aufwickelmoment größer, entgegen dem Uhrzeigersinn wird es kleiner.
b) Drehmoment der Kupplungsrolle
Um ein gleichmäßiges Drehmoment bei schnellem Vor/Rücklauf zu gewährleisten, ist der obere Teil der Kupplungsrolle 362 (die Rundriemeneinstiche) durch eine Rutschkupplung vom unteren Antriebsdurchmesser des Vorwickelriemens 361 getrennt (Fig. 5).
Überprüfung:
Drehmoment-Meßcassette (Dual-Art.-Nr. 238 600) einlegen. Schacht 287 schließen. Taste für schnellen Vor- oder Rücklauf einschalten. Bei mehrmaliger Messung jeweils Schacht 287 kurz öffnen, daß die Anzeigen der beiden Meßskalen auf 0 gehen. Das Drehmoment soll 7 – 13 mN m (70 – 130 pcm) betragen, typischer Wert bei neuer Antriebsrolle 9 – 12 mN m (90 – 120 pcm). Erforderlichenfalls Kupplungsrolle 362 festhalten. Mit Steckschlüssel bzw. Flachzange Rutschkupplung einstellen.
Achtung: Motorriemen 261 darf keinen Schlupf, Verschmutzung usw. aufweisen!
0.1 mN m = 1 pcm
8. Kontakte
a) Pausekontakt
Bei Betätigen der Pausetaste soll der Pausekontakt 336 in seiner ganzen Breite berührt und 0,5 – 1,5 mm betätigt werden.
Erforderlichenfalls Kontakt durch Biegen nachjustieren.
b) Kontaktsatz Kopfträgerplatte
In Nullstellung des Gerätes sollen die Kontakte des Kontaktsatzes 360 ca.0,5 mm geöffnet sein.
Bei Betätigen der Wiedergabetaste sollen alle 3 Kontakte des Kontaktsatzes 360 vom isolierten Lappen (L) der Kopfträgerplatte 271 geschlossen werden.
Erforderlichenfalls Justierung durch Nachbiegen der Kontakte vornehmen.
9. Memory-Schalter
Bei nicht betätigtem Memory-Schalter (Gerät ausgeschaltet bzw. bei schnellem Vor/Rücklauf) soll der Kontakt-Abstand ca. 0,5 mm betragen. Bei betätigtem Memory-Schalter und Zählerstellung "000" muß der Kontakt geschlossen sein. Justage durch Biegen des Kontaktes vornehmen.
10. Aufnahme/Wiedergabeschiebeschalter
Die beiden Schiebeschalter S 1/S 2 sollen beim Betätigen der Record-Taste 297 bis an den Anschlag gedrückt werden. Erforderlichenfalls die Lappen der Gabel 278 nachbiegen.
11. Aufnahme / Wiedergabekopf, Löschkopf
Bei Austausch bzw. Reparatur des Aufnahme-/Wiedergabe-kopfes 276 ist folgende Vorjustierung zu beachten.
Den Aufnahme/Wiedergabekopf 276 mit Blattfeder auf den Kopfträger aufsetzen, dann mittels den Buchsen und den Zylinderschrauben (Z) so befestigen, daß die Bandführungen (B) mit den Bandführungen des Kopfträgers (B 1) und des Löschkopfes (B 2) fluchten. Das endgültige Eintaumeln ist wie im nachfolgenden "Elektrischen Teil" beschrieben vorzunehmen.
12. Reinigung/Schmierung
Reinigung sollte bei jeder Reparatur erfolgen.
Für eine einwandfreie Funktion des Gerätes müssen der Aufnahme-Wiedergabekopf 276, der Löschkopf 277, die Andruckrolle 300, die Tonwelle, stets einwandfrei sauber sein. Zum Reinigen dieser Teile wird vorzugsweise ein mit Reinalkohol getränkter Leinenlappen oder ein Wattestübchen verwendet.
Auf keinen Fall dürfen metallische Gegenstände verwendet werden. Auch ist das Berühren der Kopfspiegel mit ungeschützten Fingern unbedingt zu vermeiden.
Das Gerät wird im Werk an allen Lager- und Gleitstellen ausreichend geschmiert. Ein Ergänzen der Öle und Fette ist bei normalem Gebrauch erst nach ein paar Jahren erforderlich, da die wichtigsten Lagerstellen mit Ölspeicherbuchsen ausgerüstet sind. Die Motorlager sind als Longlife-Ölspeicherbuchsen ausgelegt und sind daher nicht zu schmieren.
Lagerstellen und Gleitflächen sollen eher sparsam als reichlich mit Schmierstoffen versehen werden. Wichtig ist, daß keinerlei Öl und Fett auf die Gummiflächen und Gummiriemen kommt, da diese sonst zerstört werden. Auch ist das unnötige Berühren dieser Teile aus dem gleichen Grund zu vermeiden.
Bei Verwendung unterschiedlicher Schmierstoffe treten häufig chemische Zersetzungs-Vorgänge ein, wir empfehlen für das Nachschmieren folgende Original-Schmierstoffe:
BP Viskostiatik 10 W/30
für alle Lagerstellen
Isoflex PDP 40
für alle Sinterlager
Shell Alvania Nr. 2
für alle Gleitstellen
Wacker Siliconöl
für Schachtdämpfung
AK 100 000
sowie Fensterlager
Molykote
für Berührungsflächen der
Tastenhebel an der Klappe
Fig. 6

Fig. 7

Fig. 8

Fig 9

Elektrischer Abgleich
Erforderliche Meßgeräte und Meßcassetten
2 Millivoltmeter
1 Tongenerator
1 Oszilloskop
1 Frequenzzähler
1 Meßcassette 400 Hz - 20 dB, 10 kHz - 20 dB
1 Meßcassette Fe2O3-Leerband, CrO2-Leerband
1 Meßcassette 400 Hz Dolby-Pegel 200 nWb/m
Allgemeine Hinweise
Der Tonkopf und alle mit dem Band in Berührung kommenden Eisenteile sind unbedingt zu entmagnetisieren!
Beim Abgleich der Spulen sind zwei Kernstellungen möglich. Es ist jedoch stets die äußere Kernstellung zu wählen.
Der Neuabgleich ist in der angeführten Reihenfolge durchzuführen. Alle Steller sind in Mittenstellung zu bringen.
Wiedergabe
Pegel und LED-Anzeigen
Meßcassette auflegen, 400 Hz Dolby-Pegel
Fe, DOLBY NR, ▶
jeweils 580 mV ± 0,25 dB einstellen
für Spur 1 mit R 4112 an Punkt 3 (Output L)
für Spur 2 mit R 4112' an Punkt 3' (Output R)
Die LED-Anzeigen auf +3 dB ± 0,25 dB stellen.
mit R 4049 den linken Kanal
mit R 4049' den rechten Kanal
Tonkopf eintaumeln
Meßcassette auflegen, Teil zur Spalteinstellung, 10 kHz –20 dB.
Die Millivoltmeter an Output L und R anschließen. Steht nur ein Instrument zur Verfügung, dann sind die Ausgänge parallel zu schalten.
Fe,
Mit der Stellschraube links neben dem Tonkopf auf Spannungsmaximum eintaumeln.
Achtung: bei parallel geschalteten Ausgängen entstehen Nebenmaxima; es ist auf das Hauptmaximum zu stellen.
Unterschied zwischen den Spuren max. 4 dB
Wiedergabefrequenzgang
Meßcassette auflegen, 400 Hz, -20 dB, 10 kHz -20 dB.
Fe,
Die Ausgangsspannung an Output L und R muß.
bezogen auf den 400 Hz -20 dB-Pegel (entspricht 0 dB), bei 10 kHz +4 dB bis -1 dB betragen.
Beim Umschalten auf Cr oder FeCr muß der 10 kHz-Pegel einen Spannungssprung von -4 dB ±1 dB aufweisen.
Fremdspannung
Verstärker abgeschirmt. Darauf achten, daß am Tonkopf keine Brummeinstreuung erfolgt.
Fe, PAUSE,
Fremdspannung an Output L und R max. 2 mV, gemessen mit 20 Hz-Filter (z.B. Sennheiser FO 55, Kurve 2, 20 Hz -3 dB) und Effektivwert-Gleichrichtung des Meßgerätes.
Polung des Netzsteckers beachten.
HF-Generator
Cr, RECORD.
100 kHz mit L 4200 einstellen.
Die Generatorfrequenz mit Absorptions-Frequenzmesser in der Nähe des Löschkopfes, oder mit Oszilloskop bzw. Frequenzzähler
über 1 MOhm Vorwiderstand am Löschkopf messen. Frequenzabweichung beim Umschalten auf Fe oder FeCr max. 2 kHz.
Taste OSZILL drücken. HF = 95 kHz ± 1 kHz
Löschkopfspannung
Am Löschkopf gemessen (Cr) > 25 V
Umschaltung der Vormagnetisierung
Fe, RECORD.
Am Meßpunkt 1 bzw. 1' muß folgende Spannungsänderung gemessen werden, bezogen auf UHF
bei Fe = 0 dB
bei FeCr = +2 dB ±0,5 dB
bei Cr = +4,5 dB ± 0,5 dB
Aufnahme
Tongenerator an Stecker H 5 (H 6), Voltmeter und Klirrfaktormesser an H 2 (H 3) anschließen, Aussteuerungssteller offen.
Löschdämpfung
Meßcassette auflegen, CrO2-Leerband.
Cr, RECORD.
1 kHz einspeisen 0 dB (LED-Anzeige)
Löschdämpfung (selektiv gemessen) > 65 dB
HF-Vormagnetisierung
Meßcassette auflegen, CrO₂-Leerband.
Cr, RECORD.
400 Hz und 10 kHz mit -20 dB (LED-Anzeigen) aufsprechen. Pegel bei anschließender Wiedergabe vergleichen. Ist keine Pegelgleichheit vorhanden, dann ist die HF-Vormagnetisierung zu korrigieren. Die HF-Variation kann über einen kapazitiven Spannungsteiler mit 1 pF Ankoppelkapazität direkt am Kopf gemessen werden, oder an Meßpunkt 1 bzw. 1' mit einem Voltmeter.
Der Abgleich erfolgt für Spur 1 mit R 4211
für Spur 2 mit R 4211'
weniger HF = Höhenanhebung!
mehr HF = Höhenabsenkung!
Aufnahme-Pegel
Meßcassette auflegen, CrO₂-Leerband
Cr. RECORD.
Aussteuerungssteller offen.
400 Hz mit 0 dB (LED-Anzeigen) aufsprechen und anschließend den Wiedergabepegel an den LED-Anzeigen kontrollieren.
Mit R 4039 (LED-Anzeige links) und R 4039' (LED-Anzeige rechts) den Aufsprechstrom so verändern, daß der Wiedergabepegel = Aufnahmepegel ist.
Klirrfaktor
Bei Aufnahmen mit 333 Hz, 0 dB (LED-Anzeigen) darf der Klirrfaktor bei Wiedergabe folgende Werte nicht überschreiten.
bei Fe2O3-Band K 3 <2 %
bei CrO2 -Band K 3 < 4 %
Limiter
R 4051 und 4051' auf Linsanschlag stellen.
RECORD, LIMITER
Aussteuerungssteller offen.
400 Hz +1 dB (LED-Anzeigen) an H 5 (H 6) einspeisen, R 4051 bzw. 4051' langsam im Uhrzeigersinn drehen, bis die linke bzw. rechte LED-Anzeige -1 dB anzeigt.
Bei einer kurzzeitigen Spannungserhöhung von 20 dB (10-fach) regelt der Limiter erst zu und öffnet dann wieder langsam. Die Hochregelzeit, bis die LED-Anzeigen wieder -10 dB anzeigen, soll 4 – 6 Sekunden betragen.
Überallesfrequenzgänge
Die Überallesfrequenzgänge müssen für Fe 2 O 3 - und CrO _2 -Bänder innerhalb des vorgeschriebenen Toleranzfeldes nach DIN 45 500 Blatt 4, liegen. Die Aufnahmen erfolgen mit einem Pegel von ca. -26 dB LED-Anzeiger.

line
| f(Hz) | dB | |-------|--------| | 40 | -7 | | 250 | -5 | | 6300 | -5 | | 20000 | -7 |Abgleichpositionen Alignment positions Positions d'alignment


Ersatzteile
| Pos. | Art.-Nr. | Stck | Bezeichnung |
| 1 | 248 008 | 1 | Abdeckhaube CH 42 |
| 2 | 245 484 | 1 | Gehäuse |
| 3 | 210 283 | 10 | Linsenblechschraube BZ 2,9 × 6,5 |
| 4 | 210 492 | 1 | Zylinderschraube M 3 × 16 |
| 5 | 241 790 | 2 | Scharnier kpl. |
| 6 | 231 654 | 2 | Scharnierachse |
| 7 | 210 146 | 2 | Sicherungsscheibe 3,2 |
| 8 | 210 668 | 2 | Scheibe 5,3/10/1 |
| 9 | 231 655 | 4 | Druckfeder |
| 10 | 231 656 | 4 | Scharnierkurve |
| 11 | 231 657 | 2 | Scharnierlasche |
| 12 | 236 092 | 2 | Scheibe 6,2/10/1 |
| 13 | 234 837 | 2 | Einstellmutter |
| 14 | 231 767 | 4 | Sicherungsblech |
| 15 | 210 286 | 4 | Linsenblechschraube B 2,9 × 9,5 |
| 16 | 234 838 | 2 | Einstellrad |
| 17 | 262 134 | 1 | Frontblende kpl. |
| 18 | 246 822 | 1 | Blendenabdeckung oben |
| 19 | 247 972 | 1 | Blendenabdeckung unten |
| 20 | 200 444 | 14 | Federscheibe |
| 21 | 245 455 | 1 | Dual-Zeichen |
| 22 | 248 464 | 1 | Filterscheibe |
| 23 | 210 365 | 7 | Sechskantmutter M 4 |
| 24 | 246 824 | 1 | Seitenteil links |
| 25 | 246 823 | 1 | Seitenteil rechts |
| 26 | 247 801 | 1 | Drehknopf 6/28 |
| 27 | 241 066 | 8 | Drehknopf 4/15 |
| 28 | 240 880 | 1 | Kopfhörerbuchse |
| 30 | 245 329 | 2 | Mikrofonbuchse |
| 31 | 248 462 | 1 | Drehknopfachse kpl. |
| 32 | 210 148 | 2 | Sicherungsscheibe 5 |
| 33 | 210 675 | 2 | Scheibe |
| 34 | 243 854 | 2 | Lagerbuchse |
| 35 | 218 321 | 2 | Sechskantmutter |
| 36 | 243 857 | 2 | Seilrolle |
| 37 | 261 901 | 2 | Rollenbolzen |
| 38 | 210 353 | 2 | Mutter M 2 |
| 39 | 248 583 | 1 | Drehkondensator |
| 40 | 240 199 | 1 | Abstimmregler |
| 41 | 261 896 | 3 | Isolierbuchse |
| 42 | 210 591 | 3 | Scheibe 3,2/8/0,2 |
| 43 | 236 069 | 3 | Zylinderschraube M 2,5 × 4 |
| 44 | 261 889 | 1 | Drehkorolle |
| 45 | 261 890 | 1 | Klemmfeder |
| 46 | 261 892 | 2 | Zugfeder |
| 47 | 261 902 | 1 | Seil |
| 48 | 222 041 | 4 | Lautsprecherbuchse |
| 49 | 244 430 | 1 | Antennenbuchse mit Koaxialstecker |
| 50 | 245 701 | 1 | Impedanzwandler |
| 51 | 262 135 | 1 | Ferritantenne kpl. |
| 52 | 209 939 | 1 | Durchführungstülle |
| 53 | 225 654 | 2 | Haltewinkel |
| 54 | 232 241 | 2 | Scheibe (Kautschuk) 5,1/10/1 |
| 55 | 210 283 | 2 | Sechskantblechschraube BZ 2,9 × 6,5 |
| 56 | 262 117 | 1 | Netztrafo kpl. |
| 57 | 246 352 | 1 | Trafoanschlußplatte kpl. primär |
| 58 | 246 353 | 1 | Trafoanschlußplatte kpl. sekundär |
| 59 | 209 711 | 1 | G-Schmelzeinsatz 1,25 A T |
| 60 | 209 734 | 1 | G-Schmelzeinsatz 250 mA T |
| 61 | 217 883 | 1 | G-Schmelzeinsatz 630 mA T |
| 62 | 224 886 | 1 | Papierkondensator 47 nF/250 V~ |
| 63 | 225 295 | 4 | Scheibe B 8,4 |
| 64 | 229 830 | 4 | Durchführungstülle |
| 65 | 225 293 | 4 | Senkscheibe |
| 66 | 221 116 | 4 | Senkschraube M 5 × 8 |
| 67 | 243 750 | 1 | Netzkabel |
| 68 | 232 342 | 8 | Federleiste 2polig |
| 69 | 229 869 | 4 | Federleiste 3polig |
| 70 | 226 514 | 3 | Federleiste 5polig |
| 71 | 223 834 | 2 | Federleiste 7polig |
| 72 | 230 158 | 1 | Federleiste 9polig |
| 73 | 210 477 | 19 | Zylinderschraube M 3 × 5 |
| 74 | 210 486 | 7 | Zylinderschraube M 3 × 8 |
| 75 | 210 362 | 15 | Sechskantmutter M 3 |
| 77 | 260 213 | 1 | Federleiste (Stocko) 4polig |
| 78 | 243 190 | 1 | Federleiste (Stocko) 5polig |
| 79 | 243 191 | 2 | Federleiste (Stocko) 7polig |
| Pos. | Art.-Nr. | Stck | Bezeichnung | ||
| 80 | 262 126 | 1 | Verpackungskarton kpl. | ||
| 81 | 263 624 | 1 | Bedienungsanleitung | ||
| 82 | 263 625 | 1 | Schaltbild | ||
| Steuerverstärkerplatte | |||||
| 90 | 262 125 | 1 | Steuerverstärkerplatte kpl. | ||
| 91 | 246 835 | 8 | Distanzmutter | ||
| 92 | 233 545 | 3 | Haltenocken | ||
| 93 | 261 876 | 3 | Kontaktgehäuse kpl. | ||
| 94 | 246 832 | 3 | Schaltstange kpl. | ||
| 95 | 248 591 | 3 | Druckfeder | ||
| P 1100 | 246 341 | 2 | 4,7 | kΩ | |
| P 1101 | 246 342 | 2 | 47 | kΩ | |
| P 1102 | 246 343 | 1 | Tandem | 2 x 47 | kΩ |
| P 1103 | 243 899 | 2 | Tandem | 2 x 70 | kΩ |
| P 1104 | 243 899 | 2 | Tandem | 2 x 70 | kΩ |
| P 1105 | 246 345 | 1 | Tandem | 2 x 10 | kΩ |
| T 1100 | 234 316 | 2 | BC 415 B | ||
| IC 1100 | 236 299 | 4 | RC 4558 D | ||
| IC 1101 | 236 299 | 4 | RC 4558 D | ||
| IC 1102 | 236 299 | 4 | RC 4558 D | ||
| IC 1103 | 236 299 | 4 | RC 4558 D | ||
| Buchsenplatte | |||||
| 100 | 262 121 | 1 | Buchsenplatte kpl. | ||
| 101 | 233 601 | 1 | Einbaubuchse | ||
| 102 | 261 895 | 3 | Distanzbolzen | ||
| IC 1150 | 236 299 | 3 | RC 4558 D | ||
| IC 1151 | 236 299 | 3 | RC 4558 D | ||
| IC 1152 | 236 299 | 3 | RC 4558 D | ||
| Endverstärker | |||||
| 110 | 262 122 | 1 | Endverstärker kpl. | ||
| 111 | 260 181 | 2 | Glimmerscheibe | ||
| C 1311 | 240 708 | 2 | Elyt | 4 700 | μF/ 40 V |
| C 1312 | 240 708 | 2 | Elyt | 4 700 | μF/ 40 V |
| G 1300 | 240 699 | 1 | Gleichrichter | B 80 C 5000 | |
| D 1300 | 240 698 | 2 | Drossel | ||
| R 1309 | 227 265 | 2 | Steller | 1 | kΩ |
| R 1314 | 246 339 | 2 | Heißleiter | 47 | kΩ |
| R 1320 | 240 695 | 4 | 0,15 | Ω/4 W/10 % | |
| R 1321 | 240 695 | 4 | 0,15 | Ω/4 W/10 % | |
| T 1300 | 221 832 | 2 | BD 137 | ||
| T 1301 | 221 831 | 2 | BD 138 | ||
| IC 1300 | 245 119 | 2 | LM 391 N 80 | ||
| Kühlkörper | |||||
| 120 | 229 508 | 8 | Isoliernippel | ||
| 121 | 244 101 | 8 | Sechskantblechschraube | ||
| T 1302 | 240 851 | 2 | Transistor | 2 N 6229 | |
| T 1303 | 240 850 | 2 | Transistor | 2 N 5632 | |
| 122 | 261 898 | 4 | Glimmerscheibe | ||
| 123 | 210 156 | 8 | Zahnscheibe | ||
| 124 | 210 492 | 8 | Zylinderschraube | ||
| 125 | 245 727 | 1 | Thermoschalter | ||
| 126 | 210 369 | 4 | Sechskantmutter | ||
| 127 | 246 358 | 1 | Anschlußplatte kpl. | ||
| Stromversorgungsplatte | |||||
| 130 | 262 124 | 1 | Stromversorgungsplatte kpl. | ||
| 131 | 209 734 | 3 | G-Schmelzeinsatz | ||
| 132 | 217 883 | 1 | G-Schmelzeinsatz | ||
| 133 | 261 897 | 2 | Isolierbuchse | ||
| 134 | 261 903 | 2 | Glimmerscheibe | ||
| 135 | 261 895 | 3 | Distanzbolzen | ||
| C 1406 | 227 880 | 3 | Elyt | 1000 μF/40 V | |
| C 1407 | 223 222 | 1 | Elyt | 4700 μF/25 V | |
| C 1408 | 227 880 | 3 | Elyt | 1000 μF/40 V | |
| C 1409 | 227 880 | 3 | Elyt | 1000 μF/40 V | |
| D 1400 | 227 344 | 12 | 1 N 4001 | ||
| D 1401 | 227 344 | 12 | 1 N 4001 | ||
| D 1403 | 227 344 | 12 | 1 N 4001 | ||
| D 1404 | 227 344 | 12 | 1 N 4001 | ||

▲ Achtung! Hochempfindliches Bauteil (MOS-Technik)
| Pos. | Art.-Nr. | Stck | Bezeichnung | ||
| D 4007 | 223 906 | 29 | 1 N 4148 | ||
| D 4008 | 223 906 | 29 | 1 N 4148 | ||
| D 4009 | 223 906 | 29 | 1 N 4148 | ||
| D 4010 | 223 906 | 29 | 1 N 4148 | ||
| D 4011 | 223 906 | 29 | 1 N 4148 | ||
| D 4012 | 223 906 | 29 | 1 N 4148 | ||
| D 4013 | 226 444 | 1 | BZX 83 C 6 V 8 | ||
| D 4014 | 223 906 | 29 | 1 N 4148 | ||
| D 4015 | 223 906 | 29 | 1 N 4148 | ||
| D 4016 | 223 906 | 29 | 1 N 4148 | ||
| D 4018 | 228 230 | 2 | Zener | BZY 85 C 15 | |
| L 4000 | 235 533 | 2 | 10 PA | ||
| L 4001 | 235 516 | 2 | 10 PA | ||
| L 4002 | 235 517 | 2 | 10 PA | ||
| R 4012 | 226 498 | 2 | Steller | 10 | kΩ /lin. |
| R 4033 | 226 498 | 2 | Steller | 10 | kΩ /lin. |
| R 4049 | 223 786 | 2 | Steller | 25 | kΩ /lin. |
| R 4051 | 229 911 | 2 | Steller | 50 | kΩ |
| T 4000 | 226 898 | 2 | BC 550 C | ||
| T 4001 | 226 825 | 2 | BC 413 C | ||
| T 4002 | 244 715 | 12 | BC 548 C | ||
| T 4003 | 244 715 | 12 | BC 548 C | ||
| T 4004 | 244 715 | 12 | BC 548 C | ||
| T 4005 | 244 715 | 12 | BC 548 C | ||
| T 4006 | 244 715 | 12 | BC 548 C | ||
| T 4007 | 244 715 | 12 | BC 548 C | ||
| T 4008 | 244 715 | 12 | BC 548 C | ||
| IC 4000 | 247 195 | 2 | LM 1011 N | ||
| IC 4001 | 236 299 | 1 | RC 4558 DN | ||
| Generatorplatte | |||||
| 240 | 262 142 | 1 | Generatorplatte kpl. | ||
| 241 | 238 117 | 1 | IC-Fassung | 14polig | |
| D 4200 | 223 906 | 3 | 1 N 4148 | ||
| D 4201 | 223 906 | 3 | 1 N 4148 | ||
| D 4202 | 223 906 | 3 | 1 N 4148 | ||
| L 4200 | 235 612 | 1 | Generatorspule | ||
| R 4211 | 247 187 | 2 | Steller | 50 | kΩ /lin. |
| T 4200 | 244 715 | 1 | BC 548 C | ||
| T 4201 | 226 870 | 1 | BC 337/25 | ||
| T 4202 | 220 537 | 2 | BC 337/16 | ||
| T 4203 | 220 537 | 2 | BC 337/16 | ||
| IC 4201 | 240 843 | 1 | MC 14011 BCP | ||
| LED-Anzeigeplatte | |||||
| 245 | 262 123 | 1 | LED-Anzeigeplatte kpl. | ||
| C 4302 | 226 460 | 2 | Folie | 0,33 μF/100 V | |
| D 4301 | 235 852 | 11 | rot | LD 30/I | |
| D 4302 | 235 851 | 15 | grün | LD 37/I | |
| D 4303 | 235 851 | 15 | grün | LD 37/I | |
| D 4304 | 235 851 | 15 | grün | LD 37/I | |
| D 4305 | 235 851 | 15 | grün | LD 37/I | |
| D 4306 | 235 851 | 15 | grün | LD 37/I | |
| D 4307 | 235 851 | 15 | grün | LD 37/I | |
| D 4308 | 235 851 | 15 | grün | LD 37/I | |
| D 4309 | 235 851 | 15 | grün | LD 37/I | |
| D 4310 | 235 852 | 11 | rot | LD 30/I | |
| D 4311 | 235 852 | 11 | rot | LD 30/I | |
| D 4312 | 235 852 | 11 | rot | LD 30/I | |
| D 4313 | 235 852 | 11 | rot | LD 30/I | |
| D 4314 | 235 852 | 11 | rot | LD 30/I | |
| D 4316 | 223 906 | 2 | 1 N 4148 | ||
| IC 4301 | 235 848 | 2 | UAA 180 | ||
| 250 | 235 457 | 2 | Mitnehmer kpl. | ||
| 251 | 210 145 | 10 | Sicherungsscheibe | 2,3 | |
| 252 | 243 347 | 1 | Platine kpl. | ||
| 253 | 210 472 | 2 | Zylinderschraube | M 3 x 4 | |
| 254 | 243 259 | 2 | Kappe | ||
| 255 | 235 017 | 2 | Auflage | ||
| 256 | 210 472 | 2 | Zylinderschraube | M 3 x 4 | |
| 257 | 200 650 | 1 | Gummitülle | ||

| Pos. | Art.-Nr. | Stck | Bezeichnung |
| 258 | 235 354 | 1 | Haltefeder |
| 259 | 210 586 | 1 | Scheibe 3,2 |
| 260 | 210 469 | 1 | Zylinderschraube M 3 x 3 |
| 261 | 235 269 | 1 | Zugfeder |
| 262 | 243 217 | 1 | Sperrhebel |
| 263 | 210 145 | 10 | Sicherungsscheibe 2,3 |
| 264 | 235 152 | 1 | Zugfeder |
| 265 | 243 209 | 1 | Aufnahmeschiene |
| 266 | 243 221 | 1 | Ejekthebel |
| 267 | 210 145 | 10 | Sicherungsscheibe 2,3 |
| 270 | 243 354 | 2 | Anschlag |
| 271 | 243 363 | 1 | Kopfträgerplatte |
| 272 | 211 306 | 3 | Kugel 3,5 |
| 274 | 209 353 | 1 | Kugel 2 |
| 276 | 235 454 | 1 | Aufnahme / Wiedergabekopf |
| 277 | 235 455 | 1 | Löschkopf |
| 278 | 210 485 | 1 | Zylinderschraube M 3 x 7 |
| 279 | 235 155 | 1 | Druckfeder |
| 280 | 235 156 | 1 | Drahtfeder |
| 281 | 235 074 | 1 | Bremsplatte |
| 282 | 210 147 | 1 | Sicherungsscheibe 4 |
| 283 | 200 650 | 2 | Gummitülle |
| 284 | 219 842 | 1 | Linsenblechschraube B 2,2 x 6,5 |
| 185 | 243 269 | 1 | Blattfeder |
| 286 | 262 143 | 1 | Konus |
| 287 | 245 432 | 1 | Cassettenhalter kpl. |
| 288 | 235 042 | 1 | Leuchtfenster |
| 289 | 235 105 | 1 | Achse |
| 290 | 210 147 | 2 | Sicherungsscheibe 4 |
| 291 | 243 356 | 1 | Schenkelfeder |
| 292 | 262 146 | 5 | Taste kpl. |
| 293 | 235 179 | 1 | Anschlag |
| 294 | 210 472 | 2 | Zylinderschraube M 3 x 4 |
| 295 | 262 151 | 1 | Tastatur |
| 296 | 262 148 | 1 | Record-Taste |
| 297 | 262 150 | 1 | Play-Taste |
| 299 | 235 107 | 1 | Blattfeder |
| 300 | 235 459 | 1 | Andruckhebel |
| 301 | 235 157 | 1 | Schenkelfeder |
| 302 | 210 144 | 1 | Sicherungsscheibe 1,9 |
| 303 | 235 080 | 1 | Schaltkulisse |
| 304 | 235 244 | 1 | Haltewinkel |
| 305 | 210 472 | 1 | Zylinderschraube M 3 x 4 |
| 306 | 244 537 | 1 | Bandlaufüberwachung |
| 307 | 242 893 | 1 | Fotowiderstand TIL 621-II/III |
| 308 | 226 287 | 1 | Lampenfassung |
| 309 | 209 443 | 1 | Glassockellampe |
| 310 | 243 224 | 1 | Lagerwinkel 1 |
| 311 | 209 962 | 1 | Lötöse |
| Pos. | Art.-Nr. | Stck | Bezeichnung | |
| 312 | 210 472 | 1 | Zylinderschraube | M 3 x 4 |
| 313 | 244 889 | 1 | Mikroschalter | |
| 314 | 210 486 | 2 | Zylinderschraube | M 3 x 8 |
| 315 | 210 556 | 1 | Scheibe Polyäthylen | 2,4/6/0,5 |
| 331 | 235 284 | 1 | Auslösehebel | |
| 332 | 235 283 | 1 | Hubstück | |
| 333 | 235 110 | 1 | Pausenhebel | |
| 334 | 235 142 | 1 | Zugfeder | |
| 335 | 210 145 | 10 | Sicherungsscheibe | 2,3 |
| 336 | 243 265 | 1 | Kontakt | |
| 337 | 244 890 | 1 | Schwungscheibe kpl. | |
| 338 | 244 895 | 1 | Hauptriemen | |
| 339 | 235 044 | 1 | Unterplatine | |
| 340 | 210 486 | 3 | Zylinderschraube | M 3 x 8 |
| 345 | 235 475 | 1 | Haupthebel | |
| 346 | 210 145 | 10 | Sicherungsscheibe | 2,3 |
| 347 | 235 147 | 1 | Kupplung kpl. | |
| 348 | 210 142 | 2 | Sicherungsscheibe | 1,2 |
| 349 | 235 106 | 1 | Zwischenrad | |
| 350 | 210 142 | 2 | Sicherungsscheibe | 1,2 |
| 351 | 210 619 | 1 | Scheibe | 3,7/8/1 |
| 352 | 210 145 | 10 | Sicherungsscheibe | 2,3 |
| 353 | 235 025 | 1 | Kupplungsstück | |
| 354 | 240 402 | 1 | Bremsgabel | |
| 355 | 210 145 | 10 | Sicherungsscheibe | 2,3 |
| 356 | 262 153 | 1 | Wickelrad links kpl. | |
| 357 | 262 152 | 1 | Wickelrad rechts kpl. | |
| 358 | 235 150 | 1 | Druckfeder | |
| 359 | 235 070 | 1 | Wickelachse | |
| 360 | 243 264 | 1 | Kontaktsatz | |
| 361 | 243 238 | 2 | Rundriemen | |
| 362 | 245 766 | 1 | Kupplungsrolle | |
| 363 | 243 237 | 1 | Scheibe | |
| 364 | 210 142 | 2 | Sicherungsscheibe | 1,2 |
| 365 | 230 559 | 1 | Gewindestift | M 2,5 x 3,5 |
| 366 | 245 767 | 1 | Antriebsrolle kpl. | |
| 367 | 245 770 | 1 | Motorbefestigungsteile | |
| 368 | 245 769 | 1 | Motor kpl. | |
| 369 | 243 257 | 1 | Auslöser | |
| 370 | 245 771 | 1 | Zugmagnet kpl. | |
| 371 | 210 149 | 1 | Sicherungsscheibe | 6 |
| 372 | 243 255 | 1 | Gummischeibe | |
| 373 | 243 256 | 1 | Kegelfeder | |
| 374 | 226 845 | 1 | Schenkelfeder | |
| 375 | 243 258 | 1 | Klappe | |
| 376 | 210 511 | 1 | Zylinderschraube | M 4 x 4 |
| 377 | 235 068 | 1 | Lagerbock | |
| 378 | 235 052 | 1 | Gabel | |
| 379 | 235 152 | 1 | Zugfeder | |
| 380 | 243 339 | 1 | Sperrhebel | |
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