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MMR-620 - Multimeter Sonel - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Sonel MMR-620 - page 7
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Produkttyp Digitales Mikroohmmeter
Modell Sonel MMR-620
Messbereich Widerstand 1 μΩ bis 2000 Ω
Messstrom 0,1 mA bis 10 A
Grundgenauigkeit ±(0,25 % vom MW + 2 Ziffern)
Maximale Auflösung 1 μΩ
Display LCM Grafikdisplay 192 x 64 Pixel, beleuchtet
Speicher 990 Messwerte in 10 Bänken mit je 99 Zellen
Schnittstelle RS-232C
Stromversorgung NiMH-Akku 4,8 V / 3 Ah, Ladegerät 100–250 V AC
Ladezeit ca. 2,5 Stunden
Messungen pro Ladung (10 A) ca. 300
Automatische Abschaltung nach 120 s
Messkategorie CAT III 300 V
Überspannungsschutz 440 V AC (10 s)
Schutzart IP54
Abmessungen 295 x 222 x 95 mm
Gewicht ca. 1,7 kg
Betriebstemperatur 0 °C bis +40 °C
Lagertemperatur -20 °C bis +60 °C
Reinigung Mit weichem, feuchtem Tuch und mildem Reinigungsmittel
Reparatur Nur durch autorisierten Service
Hersteller SONEL S.A., ul. Wokulskiego 11, 58-100 Świdnica, Polen

Häufig gestellte Fragen - MMR-620 Sonel

Wie messe ich niederohmige Widerstände mit dem MMR-620?
Schalten Sie das Gerät ein, wählen Sie den gewünschten Messstrom (0,1 mA bis 10 A) mit dem Funktionsdrehschalter, schließen Sie die Messleitungen gemäß der Vierleitermethode an und drücken Sie die Taste START. Der Messwert wird auf dem Display angezeigt.
Welchen Widerstandsbereich deckt das MMR-620 ab?
Das Gerät misst Widerstände von 1 μΩ bis 2000 Ω in mehreren automatischen oder manuellen Bereichen.
Wie verwende ich den Fensterkomparator?
Im Menü unter 'Fensterkomparator' stellen Sie den oberen und unteren Grenzwert ein. Aktivieren Sie die Option, dann wird bei Über- oder Unterschreitung ein Warnton ausgegeben und die Meldung R>R_max oder R angezeigt.
Wie verbinde ich das Gerät mit einem PC?
Verwenden Sie das optionale RS-232C-Kabel, schließen Sie es an die serielle Schnittstelle des PCs und an den Anschluss 5 des Messgeräts an. Rufen Sie im Menü die Option Datenübertragung auf und starten Sie die PC-Software.
Wie lade ich den Akku auf?
Schalten Sie das Gerät aus und stecken Sie das Netzteil in die Ladebuchse. Das Display zeigt den Lademodus an. Der Ladevorgang dauert ca. 2,5 Stunden. Sie können zwischen Schnellladung und Entladung vor dem Laden wählen.
Was bedeutet die Anzeige 'OFL'?
OFL (Overflow) bedeutet, dass der Widerstandswert den eingestellten Messbereich überschreitet (größer als 2000 Ω). Wechseln Sie in einen höheren Bereich oder schalten Sie auf automatische Bereichswahl um.
Kann ich das Gerät selbst kalibrieren?
Ja, unter 'Zusatzfunktionen' gibt es die manuelle Kalibrierung. Dazu benötigen Sie Präzisionswiderstände mit 0,05 % Toleranz in den Werten 0,2 mΩ, 2 mΩ, 20 mΩ, 200 mΩ, 2 Ω, 20 Ω und 200 Ω. Führen Sie die Kalibrierung pro Messbereich durch. Beachten Sie: Falsche Kalibrierung kann die Garantie beeinträchtigen.
Nach welcher Zeit schaltet sich das Gerät automatisch aus?
Die AUTO-OFF-Funktion schaltet das Gerät nach 120 Sekunden Inaktivität aus. Dies kann im Menü nicht deaktiviert werden.
Wie ändere ich die Sprache des Displays?
Drücken Sie die MENU-Taste, wählen Sie 'Sprache' und bestätigen Sie mit der Taste ENTER. Wählen Sie mit den Pfeiltasten die gewünschte Sprache und bestätigen Sie erneut.
Was bedeutet das Symbol 'Batt' auf dem Display?
Das Symbol Batt (Batterie) zeigt an, dass der Akku fast leer ist und aufgeladen werden muss. Messungen mit schwachem Akku können zu ungenauen Ergebnissen führen.

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BEDIENUNGSANLEITUNG MMR-620 Sonel

Version 1.8 26.09.2017

Das digitale Mikroohmmeter MMR-62 0ndsgenzenmietungen niederohmiger Widerstände aus dem Bereich 1 μΩ bis zu 2000 Ω mit Gleichstrom von 10 A konzipiert.

WARNUNG! Das Messgerät darf nicht in gefährlichen Umgebungen, z.B. in feuer oder explosionsgefähr deten Bereichen, eingesetzt werden.

Merkmale:

• Widerstandmessung von:

  • -Löt und Schweißverbindungen aller Art,
  • Verbindungen von Ausgleich-Schienen,
  • Kontaktwerkstoffen,
  • Kabelverbindungen,
  • elektrischen Verbindungen von Heizelementen,
  • Schweißstellen von Schienen
  • Leitungen und Kabeln,
  • Motoren- und Transformatorenwicklungen,
  • Niederohmigen Spulen,

- Prüfung von:

  • Qualität der Schweißstellen,
  • Durchgangsprüfung von Erdungsleitungen,

• automatisches Messbereichauswahl,

  • Durch verschiedene Messverfahren, kann das Gerät in verschiedenen Bereichen angewendet werden (u.a. Qualitätskontrolle von Produktionsserien in der Fertigung)
    • externe Kontrolle und Steuerung des Gerätes über einen PC
  • Updatefähigkeit der Software des Gerätes
  • Interner Speicher für bis zu 990 Messwerte, Datenübertragung über die serielle Schnittstelle zu einem PC
  • große, gut lesbare und beleuchtete LCM-Anzeige
    • ständige Kontrolle des Ladezustands des Akkus
    • automatische Abschaltung des Gerätes (AUTO-OFF)
    • ergonomische Bedienung

INHALTSVERZEICHNIS

1 VORWORT 5
2 SICHERHEITSVORSCHRIFTEN ....6
3 INBETRIEBNAHME 6
4 TASTATUR UND LCM-ANZEIGE....7

4.1 BELEGUNG VON ANSCHLÜSSEN UND TASTEN....7

5.2.1 Messbereichauswahl und Begrenzung des maximales Messstroms .....15
5.2.2 Einstellen der Messauslösung....16

5.2.2.1 Messverfahren bei der normalen Messauslösung 16
5.2.2.2 Messverfahren bei der automatischen Messauslösung....16

5.2.3 Stromdurchfluss 17
5.2.4 Art des Messobjektes und Messzeit 18
5.2.5 Aufzeichnung von Messergebnissen....19

5.3 DAS ANZEIGEN VON MESSERGEBNISSEN 19
5.4 FENSTERKOMPARATOR-MODUS....19

6 SPEICHERN VON MESSERGEBNISSEN....21

6.1 MANUELLES AUFZEICHNEN VON MESSERGEBNISSEN 21
6.2 AUFZEICHNEN DER MESSERGEBNISSE....22
6.3 ABRUFEN VON MESSERGEBNISSEN 22
6.4 LÖSCHEN VON MESSERGEBNISSEN 23
6.5 DATENÜBERTRAGUNG ZUM PC....24

6.5.1 Zusatzsoftware, -kabel 24
6.5.2 Verbindung des Messgerätes mit dem PC....24

7.1 KONTRASTEINSTELLUNG DER LCM-ANZEIGE 25
7.2 SPRACHAUSWAHL 25
7.3 ANGABEN ÜBER DEN HERSTELLER UND SOFTWAREVERSION....25

8 ZUSATZFUNKTIONEN 26

8.1 MANUELLE KALIBRIERUNG 26

8.2 AUTOKALIBRIERUNG 26
8.3 RÜCKSTELLEN AUF DIE WERKKALIBRIERUNG....27
8.4 AKTUALISIERUNG DER SOFTWARE (UPGRADE)......27
8.5 PC STEUERUNG ÜBER EINEN PC 28

9 PROBLEMBEHEBUNG 29

9.1 WARNUNGEN UND INFORMATIONEN DES MESSGERÄTES....29

9.1.1 ..Bedienung.die.zu.richtig@9Messergebnissen führt 9.1.2 Andere Meldungen....30

9.2 WAS TUN WENN....30
9.3 FEHLERMELDUNGEN WÄHREND DER SELBSTKONTROLLE 31
9.4 BEVOR DAS GERÄT ZUM SERVICE-PUNKT GEBRACHT WIRD ......31

10 AKKUSATZ - GEBRAUCH UND AUFLADUNG 32

10.1 KONTROLLE DER VERSORGUNGSSPANNUNG....32
10.2 AUSTAUSCH DES AKKUSATZES....32
10.3 AUFLADUNG DES AKKUSATZES 33

11 REINIGUNG UND WARTUNG......36
12 LAGERUNG....36
13 DEMONTAGE UND ENTSORGUNG ....36
14 ANLAGEN....37

14.1 TECHNISCHE DATEN 37
14.2 STANDARTAUSSTATTUNG....38
14.3 OPTIONALES ZUBEHÖR....38
14.4 DER HERSTELLER 39
14.5 KALIBRIERSERVICE....39

1 Vorwort

Wir danken Ihnen für den Einkauf von Mikroohmmeter. Das Messgerät der Serie MMR-620 ist sehr präzise, modern, sicher und einfach zu bedienen. Wir möchten Ihnen empfehlen, dass Sie diese Bedienungsanleitung zuerst lesen, damit Sie Bedienungsfehler und Messfehler vermeiden.

In dieser Anleitung verwenden wir drei Arten von Warnungen. Die eingerahmten Textpassagen, die eine gefährliche Situationen für das Messgerät oder den Anwender beschreiben. Die Textpassagen, die mit dem Wort 'WARNUNG:' beginnen, beschreiben eine Situation in der es zu Lebensgefahr bei falscher Bedienung des Gerätes kommen kann. Die mit 'ACHTUNG!' gekennzeichneten Stellen weisen auf eine besondere Gefährdung bei falscher Bedienung des Gerätes hin, sowie auf eventuelle Probleme.

WARNUNG:

Vor dem ersten Gebrauch des Gerätes soll die Bedienungsanleitung grundsätzlich durch den Anwender gelesen werden. Man soll auf die Sicherheitshinweise des Herstellers achten.

WARNUNG:

Das Messgerät MMR-620 ist nur für die Messungen von kleiner elektrischer Widerstände geeignet. Jede andere Anwendung, die nicht in der Bedienungsanleitung beschrieben ist, kann zur Beschädigung des Messgerätes führen. Zusätzlich kann Lebensgefahr für den Anwender entstehen.

WARNUNG:

Die Messung von Anlagen, Installationen oder Maschinen, die an die Netzspannung angeschossen sind, ist nur von den Fachleuten durchzuführen, die entsprechende Qualifikationen für die Messungen in Bereich Elektroinstallationen besitzen. Einsatz des Messgerätes vom Personal, die keine entsprechende Schulung und Zeug nisse haben, ist nicht erlaubt und kann zur Beschädigung des Messgerätes führen.

2 Sicherheitsvorschriften

Das Messgerät MMR-620nlist für die Messungen des Widerstandes von verschiedenen Verbindu gen (Schweißstellen, Lötstellen, Kontakten) in Elektroinstallationen konzipiert, deren Ergebnisse die Sicherheit der Elektroinstallation beschreiben. Um präzise Messergebnisse zu bekommen, müssen Sie folgendes beachten:

  • lesen Sie bitte vor dem ersten Gebrauch die Bedienungsanleitung,
  • die Bedie nung des Messgerätes ist nur vom Fachpersonal durchzuführen, die entsprechende Qualifikationen und Schulungen im Bereich Sicherheit von elektrotechnischen Anlagen besitzen,
  • nicht erlaubt ist der Gebrauch:

⇒ weise/Medegragesdefekhicht funktionstüchtig und teil
⇒ von Messleitungen mit beschädigter Isolierung,
⇒ des Messgerätes das lange Zeit in feuchten Räumen aufbewahrt wurde,

  • vor der Messung muss geprüft werden, ob die Messleitungen an die richtigen Anschlüsse angeschlossen sind
    • Die Repa raturen sind nur vom autorisierten Fachpersonal durchzuführen.

Außerdem ist zu achten:

  • die Anzeige „BAT“ auf dem Display weist auf die zu niedrige Spannungsversorgung des Gerätes hin und signalisiert, dass die Batterie durch eine neue ersetzt werden muss oder, dass der Akku geladen werden soll.
  • Messungen mit niedriger Versorgungsspannung führen grundsätzlich zu den falschen Ergebnissen.

3 Inbetriebnahme

Nach dem Kauf:

  • Prüfen Sie bitte, ob alles komplett geliefert wurde
  • bitte die Akkus aufladen
  • prüfen Sie bitte die Konfiguration des Gerätes (Anzeigemodus, Messverfahren, Speichermodus) und eventuell modifizieren.

Vor der Messung soll man:

  • den Ladezustand des Akkus prüfen, um sicher zu sein, dass die geplanten Messungen durchgeführt werden können,
  • prüfen, ob das Gehäuse des Messgerätes oder die Isolierung von Messleitungen nicht beschädigt ist,

WARNUNG:

Der Einsatz von beschädigten oder nicht geeigneten Messleitungen kann zu einem Stromschlag führen.

WARNUNG:

Der Einsatz eines Messgeräts, das sich lange Zeit in feuchten Räumen befand, ist nicht erlaubt.

4 Tastatur und LCM-Anzeige

4.1 Belegung von Anschlüssen und Tasten

5 6 13 18 MMR-620 Sonel I₁ U₃ U₂ I₂ Iₘₐₓ 0.1A 1A 10A MEM 10mA 1mA 0.1mA MENU ESC START CAT III ANV4 7 9 10 11 12 3 4 1

Abb. 1. Belegung von Anschlüssen und Tasten MMR-620 (Frontansicht)

4.1.1 Anschlüsse

ACHTUNG!

Die Messeingänge des Gerätes MMR-620 sind gegen einen Überspannungsschutz von bis zu 440 V AC abgesichert. Wenn das Messgerät an eine höhere Spannung angeschlossen wird, kann es vorkommen, dass das Gerät beschädigt wird.

1 Anschluss I _1

Anschluss für die Stromleitung.

2 Anschluss I _2

Anschluss für die Stromleitung.

3 Anschluss U _1

Anschluss für die Spannungsleitung.

4 Anschluss U_2

Anschluss für die Spannungsleitung.

5 Anschlussschnittstelle RS-232C

Schnittstelle für die serielle Datenübertragung (RS-232C).

18 Einbaustecker

Einbau stecker für die Netzversorgung des Akkuladegerätes

4.1.2 Tastatur

6 Taste

Sonel MMR-620 - Taste - 1

Ein- und Ausschalten des Messgerätes.

7 Funktionsdrehschalter

  • Im Modus automatisches Messbereich (Auto Ranging): Auswahl des maximales Strommessbereiches: 0,1 mA, 1 mA, 10 mA, 0,1 A, 1 A, 10 A.
  • Im Modus der manuellen Einstellung des Messbereichs: Auswahl des Strommessbereiches: 0,1 mA, 1 mA, 10 mA, 0,1 A, 1 A, 10 A.

8 Taste

Sonel MMR-620 - Taste - 1

Start der Widerstandmessung.

9 Tasten

Sonel MMR-620 - Tasten - 1

Tasten zum Ansteuern der Optionen, mit Scanning-Verfahren:

• , - Auswahl einer Funktion rauf, runter, Auswahl der Datenbank
• , - Auswahl einer Funktion links, rechts, Auswahl der Speicherzelle

10 Taste

Sonel MMR-620 - Taste - 1

• Übernahme eingestellter Werte

• Nach dem Messvorgang:

  • Start der Aufzeichnung der Messergebnisse
  • Im Modus Aufzeichnen Speicherung des Messergebnisses in die Speichezelle

11 Taste

Sonel MMR-620 - Taste - 1

Auswahl von anderen Optionen:

  • Kontrasteinstellung der LCM-Anzeige
    • Art der Datenübertragung
    • Auswahl des Messverfahren
    • Darstellung des Messergebnisses
  • Einstellung der Auswahl des Messbereiches
  • Konfiguration des Fensterkomparators
    • Rückstellen auf die Werkseinstellungen
  • Sprachauswahl
    • Manuelle Kalibrierung
    • Rückstellen auf die Werkskalibrierung
    • Steuerung über einen PC
  • Aktualisierung der Software
    • Angaben über den Hersteller und Softwareversion

12 Taste

Sonel MMR-620 - Taste - 1

• Verlassen der Option
• Zurückehren zur letzten Darstellung

Sonel MMR-620 - Taste - 2

Taste

Sonel MMR-620 - Taste - 1

Ein- und Zeigeschalten der Hintergrundbeleuchtung für die LCM

4.2 Grafisches Display (LCM)

14 Die Impenotemperatur im M essgerätgehäuse ist zu hoch

15 - Ladezustandanzeige des Akkusatzes

16 Bet-4kusatz soll aufgeladen werden

17 → - Speicherung der Messergebnisse

18 - Prüfling mit einem ohmschen Charakter

19 , , - ven Chirussel (derüfling hat einen indukti Messzeit ist normal)

20 , Prüfling hat einen induktiven Charakter (die Messzeit ist gekürzt)

21 - die Messleitungen wurden vertauscht

a)
STANDIG R_F =---- R_R =---- I =----

b)
Sonel MMR-620 - Grafisches Display (LCM) - 2

Abb. 2. Bildschirm des Messgerätes nach dem Einschalten: (Prüfling mit induktiven Charakter, Messzeit normal, manuelles Aufzeichnen von Messergebnissen) Anzeigemodus: a) alle Messergebnisse b) nur Haupt-Messergebnis

a)
AUTO Bank 1 Zel.78 R_F =---- R_R =---- I =----

b)
NORMAL Bank 1 Zel.78

Abb. 3. Bildschirm des Messgerätes nach dem Einschalten: (Prüfling mit ohmschem Charakter, manuelles Aufzeichnen von Messergebnissen) Anzeigemodus: a) alle Messergebnisse b) nur Haupt-Messergebnis

Bank- und Zellenummer (im Speicher- Modus) oder Grenzübersicht im Fensterkomparator- Modus Art der Messungsauslösung Signalisierung der Temperaturüberschreitung Symbol des Objekttyps Informationen über Vorhandensein von 50 Hz-Rauschen StÄNDIG Bank 1 Zel. 86 174.8mΩ RAUSCHEN R_F = 170.9mΩ R_R = 178.7mΩ I =0.1A Hauptergebnis oder Meldungen Ergänzungsergebnisse Information über Leitungsverwechslung oder Begrenzung des Messstroms oder Endladung des Objekts

Abb. 4. Display des Messgerätes (alle Messergebnisse)

Bank- und Zellenummer (im Speicher- Modus) oder Grenzübersicht im Fensterkomparator- Modus Art der Messungsauslösung Signalisierung der Temperaturüberschreitung Symbol des Objekttyps Informationen über Vorhandensein von 50 Hz-Rauschen NORMAL Obere Gr. : 199.9mΩ Untere Gr. : 150.0mΩ RAUSCHEN I LIMIT! 0.174Ω Hauptergebnis oder Meldungen Information über Leitungsverwechslung oder Begrenzung des Messstroms oder Endladung des Objekts

Abb. 5. Display des Messgerätes (nur Hauptmessergebnis)

Bank- und Zellenummer Funktion Information über Vorhandensein von 50 Hz-Rauschen während der Messung SPEICHER-Durchsicht Bank 0 Zel.78 174.8mΩ RAUSCHEN Bat ? Symbol des Objekttyps Hauptergebnis Ergänzungsergebnisse Informationen (mit absteigender Priorität): über zu kleiner Akkuspannung während der Messung oder - über Verwechslung der Leitungen oder - über Begrenzung des Messstroms

Abb. 6. Display delse Messiger Messergebnissen

4.3 Summer

Warnsignale:

Dauertonsignal

• die Spannung auf den Anschlüssen U_1-U_2 des Messgerätes ist größer als 100 V AC
• die Spannung auf den Anschlüssen I_1-I_2 des Gerätes ist größer als 5 V AC
- die Spannung auf den Anschlüssen U_1-I_1 oder U_1-I_2 oder U_2-I_1 oder U_2-I_2 des Messgerätes ist größer als 50 V AC

ACHTUNG!

Der Anschluss einer Spannung größer als 440 V AC an das Messgerät, kann zur Beschädigung führen.

Langer Tonsignal (0,5 s)

- Es wurde eine Taste gedrückt, die für die ausgewählte Messung nicht verwendet werden darf.

Zwei lange Tonsignale (nach dem Starten des Messzyklus mit der Taste 8 START)

  • oder wurde versucht eine Messung durchzuführen, es ist aber kein Durchgang auf der Strom Spannungsmessleitungen vorhanden
  • die Spannung auf den Anschlüssen U 1 -U 2 der 2 Messgräteblich größer als U1 kleiner als 100 V AC
    • der Widerstand der Messleitungen ist zu groß
    • die Störsignale sind zu groß, die Messung ist nicht möglich
    • schritte Messbereich wurde über
  • bei der Messung im Fensterkomparator-Modus stimmt das Messergebnis mit dem deklariertem Messbereich nicht überein
  • 8 die Inn)entemperatur im Messgerätgehäuse ist zu hoch (nach dem Drücken der Taste

Sonel MMR-620 - Langer Tonsignal (0,5 s) - 1

- die Entladung des Prüflings (bei der Messung von Prüflingen mit induktiven Chakater) läuft

Bestätigungssignale und andere

Kurzer Tonsignal

• Bestätigung der gedrückten Taste, das Gerät hat den Befehl ausgeführt
• Umschalten des Gerätes auf die ausgewählte Messung nach dem Anzeigen des Startbildschirms
• Meldung über keinen Durchgang von Messleitungen, der Grundbildschirm wird angezeigt
- in der Option MEM – zurück zum Menü beim Löschen der Speicherzelle einer Datenbank oder des Speichers
• der Messvorgang wurde beendet

Langer Tonsignal (0,5 s)

• Einschalten des Messgerätes
• automatisches Abschalten des Messgerätes

Drei kurze Tonsignale

• Abspeichern des Messwertes
• Bestätigung der neuen Einstellung im MENÜ
- nach dem erfolgreichen Löschen einer Speicherzelle, Datenbank oder Speichers

4.4 Messleitungen

Die für den Messvorgang gebrauchten Messleitungen mussten nicht kalibriert werden, es ist aber erforderlich zu prüfen ob die Leitung von Strömen störungsfrei ist

WARNUNG:

Der Einsatz von beschädigten oder nicht geeigneten Messleitungen kann zu einem Stromschlag führen.

Der Einsatz des Messgerätes bei Objekten, die sich unter der Netzspannung befinden, muss vorsichtig durchgeführt werden.

Es ist nicht erlaubt die Messleitungen freiliegend zu lassen, wenn ein Teil von ihnen mit dem Prüfkreis verbunden ist.

Das Messgerät darf nicht ohne Aufsicht betrieben werden.

5 Messvorgang

Achtung Die Messungen werden mit Gleichstrom durchgeführt

5.1 Das Anschließen des Messgerätes

Das Messgerät soll an das Messobjekt gemäß der Zeichnung 7 angeschlossen werden. Die Spannungsmessleitungen, die an die Anschlüsse U 1 und U 2 angeschossen sind, sollen sich zwischen den Strommessleitungen, die an die Anschlüsse I 1 und I 2 . angeschlossen sind, befinden. Andernfalls werden die Prüfwerte verfälscht. Der Einsatz von richtigen Prüfspitzen ist sehr wichtig, weil die Mes genauigkeit durch die elektrische Kontaktierung von Messleitungen am Prüfling bestimmt wird. Die Prüfspitzen Durchfluss von Meatsischen Verbindung und den störungsfr

sichern. Das Anschließen der Krokodilklemmen an die Messstellen, die mit Grünspan überzogen oder korrodiert sind, ist nicht erlaubt. Vor der Messung soll die Stelle gereinigt werden oder eine nadelförmige Prüfspitze angewendet werden.

I₁ U₁ U₂ I₂

Abb. 7. Anschließen der Messleitungen

5.2 Konfiguration von Messoptionen

Auswahl der Messoptionen:

- MeissMFDUS

auswählen

• die Taste

Sonel MMR-620 - Konfiguration von Messoptionen - 1

drücken

Es wird ein Dialogfenster angezeigt in dem zur Auswahl folgen Messoptionen zur Verfügung stehen:

  • Prüfling: mit einem ohmschen Charakter (das Symbol 18 ), mit einem induktiven Charakter – davon Option mit der normalen Messzeit (das Symbol 19) oder mit gekürzter Messzeit (das Symbol 20)
    • Stromfluss: ein- oder zweigerichtet
    • Auslösung des Messvorganges: automatisch oder manuell
  • Messbereichauswahl: automatisch oder manuell
    • Abspeichern der Messdaten: automatisch oder manuell

Auswahl von Parametern:

- Tadeergewünschten Parameter mit der Kursor

Sonel MMR-620 - Konfiguration von Messoptionen - 2

Sonel MMR-620 - Konfiguration von Messoptionen - 3

auswählen

• die Taste 10 □ drücken
• es wird nächstes Dialogfenster angezeigt, die gewünschte Option auswählen
- die Taste 10 ^nd und röckgeradevind- das vorige Dialogfenster eingeble gestellte Option neben der Parametername

Nach dem Drücken der Taste 12 ESC wird das MENÜ angezeigt

5.2.1 Messbereichauswahl und Begrenzung des maximales Messstroms

Beim Einsatz des Messgerätes MMR-620 kann die Widerstandsmessung bei den Messströmen von 0,1 mA bis zu 10 A durchgeführt werden. Der Messbereich und der Messstrom kann automatisch oder manuell eingestellt werden. Standardmäßig arbeitet das Messgerät mit der automatischen Umschaltung des Messbereiches. Bei diesem Messverfahren dient der Funktionswahlaschalter zur Auswahl des maximales Messstromes, der durch das Prüfobjekt geleitet wird.

Achtung

Wenn sich der Widerstandswert an der Grenze von zwei Messbereichen befindet, kann es vorkommen, dass die Messwerte die bei der unterschiedlichen Stromflussrichtung durchgeführt wurden, in zwei Messbereichen (ohmscher Charakter) mit unterschiedlichen Auflösung angezeigt werden. In diesem Fall wird das Hauptmessergebnis mit der Auflösung, die dem höheren Messbereich (ohmscher Charakter) zugeordnet ist, angezeigt. Als Messstrom wird Wert aus diesem Messbereich angezeigt.

Bei der Messung von Prüflingen mit dem ohmschen Charakter wird die manuelle Auswahl des Messbereiches verwendet. Dadurch verkürzt sich die Messzeit. In diesem Modus wird mit dem Funktionsdrehschalter 7 der Messstrom bestimmt.

Achtung:

Die manuelle Auswahl des Messbereiches ist nur bei der Messung von Prüflingen mit ohmschen Charakter möglich. Auf dem Display wird nach dem Einschalten folgende Information angezeigt:

Automatische Messbereichs-

wahl nicht aktiv!

Drücke

Diese Meldung ist zu sehen, wenn der Startbildschirm auf dem Display erlischt. Um eine

Messung durchführen zu können, soll die Taste 10 gedrückt werden.

Achtung:

Bei der manuellen Auswahl des Messbereiches kann die Meldung: „Instabile Bedingungen der Messung!“ bedeuten, dass der für die Messung bestimmter Messstrom zu groß ist. Das gleiche wird auch durch das Symbol „OFL“ auf dem Display signalisiert.

Die Messung von Prüflingen mit dem ohmschen Charakter wird immer mit der automatischen Auswahl des Messbereiches durchgeführt.

Konfigurieren Sie das Messgerät wie folgt: :

• die Taste 11 □ MENU drücken
• die Option Messmodus 10 auswählen und die Taste □ drücken
• die Option Messbereichswahl e 10swählen und die Tast □ drücken
- mit der Kursor-Tasten und die Methode: manuell oder automatisch, auswählen
• die Auswahl mit der Taste 10□ bestätigen

5.2.2 Einstellen der Messauslösung

Das Messgerät MMR-620 verfügt über drei Arten von Messauslösung: normal, automatisch und kontinuierlich. Konfigurieren Sie die Messauslösung wie folgt:

• die Taste 11 □ MENU drücken
- die Option Messmodus auswählen und mit der Taste 10 bestätigen - die Art der Messauslösung auswählen und mit der Taste 10 bestätigen

Achtung:

Bei der Messung von Prüflingen mit induktivem Charakter ist die automatische Messauslösung nicht aktiv. Die dauernde Messung unterscheidet sich von der gleicher Messung für Prüflinge mit ohmschen Charakter.

5.2.2.1 Messverfahren bei der normalen Messauslösung

Bei der normalen Messauslösung wird nur eine Messung des Widerstandes durchgeführt. Konfigurieren Sie die Messauslösung wie folgt:

  • wählen Sie aus dem MENÜ die Messauslösung und den Modus normal
  • mit dem Funktionsdrehschalter 7 □ den maximalen Messstrom auswählen
    • die Messleitunge n gemäß der Zeichnung 7 anschließen
    • die Taste 8 □ START drücken

5.2.2.2 Messverfahren bei der automatischen Messauslösung

Die automatische Messauslösung wird nach dem Anschließen von allen vier Messleitungen selbst gestartet. Konfigurieren Sie die Messauslösung wie folgt:

  • wählen Sie aus dem MENÜ die Messauslösung und den Modus automatisch
  • mit dem Funktionsdrehschalter 7 □ den maximalen Messstrom auswählen
    • die Messleitungen gemäß der Zeichnung 7 anschließen

- chtues die Messsteit Messukgrautomatisch durchführen zu können, reizeitig von der Messstelle abzutrennen und wieder anzuschließen

5.2.2.3 Messung im kontinuierlichen Auslösungsmodus von Prüflings mit ohmschen Charakter

Bei diesem Messverfahren führt das Messgerät für die Prüflinge mit ohmschen Charakter dauernd folgende Operationen durch: Messung des Widerstandes und das Anzeigen des Messwertes für 3 s auf dem Display. Konfigurieren Sie die Messauslösung wie folgt:

- wählen Sie aus dem MENÜ den ohmschen Prüfling und den Modus ständig

- mit dem Funktionsdrehschalter 7 □ den maximalen Messstrom auswählen

• die Messleitungen gemäß der Zeichnung 7 anschließen

• die Taste 8 □ START drücken

- um den Messvorgang zu beenden, die Taste 8 □ nochmals drücken oder die Messleitungen von der Messstelle abtrennen.

5.2.2.4 Messung im kontinuierlichen Auslösungsmodus von Prüflings mit induktiven Charakter

Bei diesem Messverfahren des Prüflings mit induktiven Charakter führt das Messgerät einen Messzyklus durch. Der Messstrom wird nur in eine Richtung (Rgeleitet. Während des Messvorgangs nimmt das Messergebnis einen stabilen Wert an und wird in dem Zeitabstand von 0,5 s auf dem Display angezeigt. Konfigurieren Sie die Messauslösung wie folgt:

- wählen Sie aus dem MENÜ den induktiven Prüfling und den Modus ständig 📂

- mit dem Funktionsdrehschalter 7 den maximalen Messstrom auswählen. Wenn die automatische Messbereichauswahl deaktiviert wurde, dient der Funktionsdrehschalter zur Auswahl des Messbereiches (Messstroms)

• die Messleitungen gemäß der Zeichnung 7 anschließen

• die Taste 8 □ START drücken

- um den Messvorgang zu beenden, die Taste 8 □ START oder die Taste 12 ESC drücken

WARNUNG:

Die Messung kann im kontinuierlichen Auslösungsmodus des Prüflings mit induktivem Charakter nur in dem Fall angewendet werden, wenn das Messgerät eine feste elektrische Verbindung mit dem Prüfling hat. Es ist nicht erlaubt das Messgerät während des Messvorganges vom Prüfling zu trennen. Solches Verfahren kann gefährlich für den Anwender sein und kann auch zur Zerstörung des Messgerätes führen.

5.2.3 Stromdurchfluss

Die Messungen können bei dem Stromdurchfluss in eine Richtung oder in beide Richtungen durchgeführt werden. Beim letzten Fall wird als Hauptmessergebnis der Mittelwert von zwei Messungen errechnet und angezeigt. Das Messverfahren mit dem Stromdurchfluss in eine Richtung ist bei den Messungen von Objekten die von internen Spannungen und thermoelektrischen Spannungen frei sind, schneller. Die Messung mit dem Stromdurchfluss in beide Richtungen eliminiert die Messfehler, die durch solche Fremdspannungen am Objekt verursacht werden können.

5.2.4 Art des Messobjektes und Messzeit

Die Messzeit bei der Messung von Prüflingen mit ohmschen Charakter (Symbol - Abb. 8) beträgt 3 s. Die Messung von Prüflingen mit induktivem Charakter erfordert, dass das Messobjekt eine bestimmte Zeit für das Auf- und Entladen braucht. Deshalb soll die Messmethode für solche Messung mit normaler Messzeit (Symbol - Abb. 8). angewendet werden. Dauer der Messung ist vom Widerstand des Prüflings und deren Induktivität abhängig. Für die Messung setzt das Messgerät den maximalen Messstrom ein und wartet bis der Messstrom einen stabilen Wert erreicht. Um die Messzeit zu verkürzen, kann eine Messung mit gekürzter Messzeit ausgewählt werden. Der Messwert wird ermittelt bevor der Messstrom einen stabilen Wert erreicht hat. Das Messergebnis kann einen zusätzlichen Fehler aufweisen.

Das entspreche Messobjekt wird in MENÜ ausgewählt.

MENÖ - Obiekttyp Stromf1 Auslöse Speiche Bereichswaft. Automatisch Obiekttyp Normal Fast Richt. sch

Abb. 8. Messmodus

Wenn der ungefähre Widerstandswert von Prüfling mit induktivem Charakter bekannt ist, gibt es eine Möglichkeit die Messzeit zu verkürzen. In diesem Fall soll die manuelle Auswahl des Messbereiches eingesetzt werden (Abs. 7.2) und den Messstrom mittels des Funktionsdrehschalters 7 einstellen. Die voreingestellte Messgenauigkeit bleibt damit erhalten.

Achtung: Während des Messvorganges wird auf dem Display ein beweglicher wagenrechter Strich angezeigt. Der Messvorgang kann jederzeit mit der Taste 12 unterbrochen werden.

Achtung:

Für die Messung von Prüflingen mit induktivem Charakter soll als Messobjekt ein Objekt mit induktivem Charakter am Messgerät ausgewählt werden. Wenn ein Prüfling mit dem ohmschen Charakter für die Messung vordefiniert wird, kann es vorkommen, dass die Messung einen großen Messfehler aufweist oder es nicht möglich ist, den Messvorgang durchzuführen.

Die angegebene Messgenauigkeit ist für die Messungen von Prüflingen mit einer Induktivität bis zu 40 H bindend. Die Messung von Objekten, derer Induktivität höher ist, ist möglich, dabei muss es aber mit zu hohen Messergebnis gerechnet werden. Es kann sein, dass bei der Messung mit Messstrom 100 A von Messobjekten derer Widerstandswert und Induktivität sehr hoch sind, das Messergebnis keinen stabilen Wert erreicht. In diesem Fall wird das Messergebnis mit einer niedrigen Auflösung dargestellt.

Achtung:

Es ist wichtig, dass bei der Messung von Prüflingen mit induktivem Charakter der Messvorgang in einer freien von Störungsfeldern Umgebung durchgeführt wird.

5.2.5 Aufzeichnung von Messergebnissen

Diese Problematik wurde im Kapitel 6 - Speichern von Messergebnissen beschrieben.

5.3 Das Anzeigen von Messergebnissen

Das Anzeigen von allen Messergebnissen oder nur den Hauptmessergebnis:

• 11 drücken Sie die Taste □
• Anzeigesteistellergeioraus
- mit den Tasten und den gewünschten Anzeigemodus auswählen
- mit den Tasten und die Option Speichern? auswählen
• mit den Tasten ◀ und ▶ die Option JA auswählen und danach die Taste 10 drücken

Falls das Anzeigen von allen Messergebnissen ausgewählt wird und der Messstrom bei der Messung in beide Richtungen fließt, wird als Hauptmessergebnis ein Mittelwert von zwei Widerstandsmessungen errechnet und angezeigt. Die beiden Messungen werden mit dem Messstrom, der in beide Richtungen fließt, durchgeführt. Auf der rechten Seite der LCM-Anzeige sind zusätzliche Messergebnisse zu sehen (Abb. 4):

- Widerstandswert R _F gemessen bei der Richtung des Messstroms „nach vorne“

- Widerstandswert R _R gemessen bei der Richtung des Messstroms „rückwärts“

- Messstrom

Wenn nur das Anzeigen vom Hauptmessergebnis eingestellt wurde, wird die Abbildung 5 auf dem LCM-Display dargestellt.

Achtung:

Bei der Messung von Prüflingen mit induktiven Charakter werden rechts auf dem LCM-Display folgende Messwerte angezeigt: R – Widerstandswert, ΔR – die Differenz von Widerstandswerten bei zwei letzten Messungen, I – Messstrom

5.4 Fensterkomparator-Modus

Bei dieser Option wird das Messergebnis mit einem oberen und einem unteren Schwellwert verglichen. Anstelle des Messergebnisses wird nur eine kurze Information R>R_max oder R<R_min auf dem LCM-Display angezeigt. Gleichzeitig werden zwei lange Tonsignale ertönen. Beide Schwellwerte sind im MENÜ zu konfigurieren. Falls das manuelle Aufzeichnen von Messergebnissen ausgewählt wurde, wird diese Information so angezeigt, wie auf der Abbildung 4 (anstelle der Datenbanknummer und der Speicherzelle) zu sehen ist.

Die Einstellung des oberen Schwellwertes wird folgend durchgeführt:

  • mir der Tasten ▲ und ▼ die Option Obere Grenze auswählen und mit der Taste 10 bestätigen
  • mit den Tasten und die erste Ziffer des Schwellwertes definieren
  • mit den Tasten und die nächsten Ziffern des Schwellwertes auswählen und wie oben beschrieben definieren, nach Bedarf mit Komma und mittels des Buchstaben m die Einheiten des Messbereiches [Ω] oder [m] bestimmen
    • die Einstellungen mit der Taste 10igen bestät

MENÖ - Fenstereinstellung Obere Grenze: 199.9 mΩ Untere Grenze: 100.0 mΩ Einschalten? JA NEIN

Abb. 9. Konfiguration des Fensterkomparators

Achtung: Das Komma ist auf die zweite, dritte oder vierte Dezimalstelle zu stellen. Durch diese Einstellung wird die vorige Positionierung des Kommas gelöscht. Durch das Drücken der 12 Taste werden die vorherigen Einstellungen wirksam.

Die Einstellung des unteren Schwellwertes wird folgend durchgeführt:

  • wählen Sie mit den Tasten ▲ und ▼ die Option Untere Grenze aus und mit der Taste 10
    bestätigen

Sonel MMR-620 - Fensterkomparator-Modus - 2

- mit den Tasten und die erste Ziffer des Schwellwertes definieren

- mit den Tasten und die nächsten Ziffern des Schwellwertes auswählen und wie oben beschrieben definieren, nach Bedarf mit Komma und mittels der Buchstabe m die Einheiten des Messbereiches [Ω] oder [m Ω] bestimmen

• die Einstellungen mit der Taste 10igen bestät

Achtung:

Der eingestellte obere Schwellwert muss größer als der untere Schwellwert sein. Andernfalls ist es nicht möglich, die Einstellungen abzuspeichern. Durch das Drücken der Taste 10 wird ein langer Tonsignal ausgelöst. Durch das Drücken der 12 ESC Taste werden die vorherige Einstellungen wirksam.

Sonel MMR-620 - Achtung: - 1

Der Fensterkomparator-Modus wird folgend aktiviert:

• mit den Tasten ▲ und ▼ die Option Fenster einschalten? auswählen

Achtung:

Durch die Auswahl der Option NO und das Drücken der Taste 10 werden die vorherigen Einstellungen wirksam.

6 Speichern von Messergebnissen

-62 Dis Geräte MÄR Speicher von bis zu 990 Messewerten ausgestattet. Die einzelnen Messwerte sind in Speicherzellen gespeichert. Der gesamte Speicher beinhaltet 10 Speicherbanken davon jede mit 99 Speicherzellen. Jedes Messergebnis kann in beliebiger Datenbank und auch in beliebiger Speicherzelle gespeichert werden. Dadurch ist es möglich, die gespeicherten Messergebnisse in der Datenbank oder Speicherzelle so zu ordnen, dass die Datenbanknummer der Objektnummer entspricht, oder die Messvorgänge zu wiederholen und auch in beliebiger Reihenfolge durchzuführen, ohne die gespeicherten Daten zu verlieren.

Die gespeicherten Informationen bleiben auch nach dem Ausschalten der Betriebsspannung sicher und werden nicht gelöscht.

Es wird empfohlen, den Speicher nach dem Ablesen der Daten oder vor dem Speichern von neuen Messwerten zu löschen.

6.1 Manuelles Aufzeichnen von Messergebnissen

Konfigurieren Sie das Aufzeichnen wie folgt:

• die Taste 11 □ MENU drücken
• die Option Messmodus → Speichereintrag → per Hand auswählen

Das Abspeichern (nach der Messung) des Messwertes wird folgend durchgeführt:

• Die Taste 10 drücken. Auf dem Display erscheint die aktuelle Datenbanknummer und die Speichernummer (Abb.10). Die rechteckige Umrandung an der Speichernummer bedeutet, dass diese Speicherzelle schon belegt ist.

a)
NORMAL Bank 2 Ze1 . 5 R_F =---- R_R =---- I =----

b)
Sonel MMR-620 - Manuelles Aufzeichnen von Messergebnissen - 2

Abb. 10. Das Display im Speicher-Modus: a) die Speicherzelle ist frei b) die Speicherzelle ist mit einem Messwert belegt (das Hauptmessergebnis wird grau angezeigt)

- mit den Tasten und die Banknummer und mit den Tasten und die Speicherzelle auswählen oder die laufende Nummer von Speicherzelle akzeptieren (das wird empfohlen, wenn vor dem Messvorgang die Datenbank gelöscht wurde)

- Nochmals die Taste 10 □ .drücken

Das Messergebnis wird gespeichert. Gleichzeitig werden auch die Zusatzinformationen wie Anwesenheit von Störsignalen 50/60 Hz, die größer als 100 mV sind, über Begrenzung des Messstroms oder über die zu niedrige Versorgungsspannung im Speicher abgelegt. (die letzte Information hat Priorität – siehe Abb. 6)

Bei jedem Versuch, die belegte Speicherzelle mit einem neuen Messwer t zu überschreiben, wird auf der LCM-Anzeige folgende Meldung sichtbar: Zelle besetzt! Überschreiben Das Drücken der Taste 10 bewirkt, dass der neue Messwert den vorherigen Inhalt der Speicherzelle übe schreibt. Der bis jetzt gespeicherte Messwert geht dabei verloren. Um darauf zu verzichten und eine andere Speicherze wählen zu können, muss die Taste □ESC gedrückt werden.

Das erfolgsreiche Speichern von Messergebnissen wird durch das Symbol 17 → auf der LCM-Anzeige und drei kurze Tonsignale bestätigt.

Wenn die letzte Speicherzelle in der aktuellen Speicherbank belegt wird, erscheint auf der Anzeige diese Meldung: Letzte Zelle in der Bank!

6.2 Aufzeichnen der Messergebnisse

Das automatische Aufzeichnen der Messergebnisse kann bei dem Messverfahren mit der normalen oder automatischen Messauslösung besonders nutzlich sein. Konfigurieren Sie das Aufzeichnen wie folgt:

• die Taste 11 □ MENU drücken

• die Option Messmodus→Speichereintrag→automatisch auswählen

• vor dem Messvorgang mit den Tasten und die Speicherbank und dann mit den Tasten

und die Speicherzelle auswählen Abb. 3). Die rechteckige Umrandung am Bankru mer informiert, dass mindestens eine Zelle in der Bank belegt ist. Die rechteckige Umrandung an der Zellennummer bedeutet, dass diese Zelle schon belegt ist.

Das automatische Aufzeichnen von Messergebnissen erfolgt direkt nach dem Anzeigen des Messergebnisses auf dem Display und läuft wie im Absatz 6.1 beschrieben.

Achtung: Bei der automatischen Messauslösung nach der Auswahl der Speicherbank oder Speicherzelle, muss die Taste 10 oder 12 gedrückt werden, um einen Messvorgang zu starten. Der erste Messvorgang kann auch mit der Taste 8 initialisiert werden.

6.3 Abrufen von Messergebnissen

Das Abrufen von Messergebnissen ist nach dem Einstellen des Funktionsdrehschalters 7 in Position MEM möglich. Wählen Sie aus dem MENÜ die Option Speicherdurchsicht aus. Auf dem Display wird der zuletzt gespeicherte Messwert angezeigt (Abb. 6). Mit den Tasten und wird die

Speicherbank und mit den Tasten und die Speicherzelle ausgewählt. Falls die Speicherzelle leer ist, werden anstelle des Messwertes waagenrechte Striche angezeigt.

6.4 Löschen von Messergebnissen

Diese Operation ermöglicht das Löschen des gesamten Speichers, einer Speicherbank oder einer Speicherzelle. Löschen von einer Speicherzelle:

  • Funktionsdrehschalter 7 in Stellung MEM stellen
    • die Option Erase cell auswählen
  • mit den Tasten und die Speicherbank und mit den Tasten und die zu I öschende Speicherzelle auswählen (Abb.11)

SPEICHER - Löschen Zelle: 78 in Bank: 1

Abb. 11. Löschen einer Speicherzelle: 1 – Nummer der Speicherbank, 8 – Nummer der Speicherzelle, 1 – Speicherbank mit zumindest einer belegten Speicherzelle, 8 - belegte Speicherzelle

• dielTasten19ie, erscheint auf dem Display eine Sicherheitsabfrage
- die Option JA auswählen und mit der Taste 10 bestätigen; auf dem Display wird folgende Meldung angezeigt: Gewählte Zelle wird gelöscht und die Balkenanzeige zeigt den Ablauf des Löschvorganges auf dem Display. Nach dieser Operation wird die Meldung Ausgeführt! angezeigt und gleichzeitig werden drei kurze Tonsignale durch das Gerät generiert.

Löschen einer Speicherbank:

• Funktionsdrehschalter 7 in Stellung MEM stellen
• die Option Löschen der Bank auswählen
- mit den Tasten und die zu löscheide Speicherbank auswählen
• die Taste 10 ☐ drücken, auf dem Display erscheint eine Sicherheitsabfrage
- die Option JA auswählen und mit der Taste 10 bestätigen; auf dem Display wird folgende Meldung angezeigt: Ganze Bank wird gelöscht und die Balkenanzeige zeigt den Ablauf des Löschvorganges auf dem Display. Nach dieser Operation wird die Meldung Ausgeführt! angezeigt und gleichzeitig werden drei kurze Tonsignale durch das Gerät generiert.

Löschen des gesamtes Speichers:

  • Funktionsdrehschalter 7 in Stellung MEM stellen
    • die Option Löschen des ganzen Speichers auswählen
    • die Taste 10 ☐ drücken, auf dem Display erscheint eine Sicherheitsabfrage
    • die Option JA auswählen und mit der Taste 10 bestätigen; auf dem Display wird folgende Meldung angezeigt: Löschen des ganzen Speichers und die Balkenanzeige auf dem Display

zeigt den Ablauf des Löschvorganges. Nach dieser Operation wird die Meldung Ausgeführt! angezeigt und gleichzeitig werden drei kurze Tonsignale durch das Gerät generiert.

Durch das Drücken der Taste 12 ESC verlassen Sie die Option Löschen.

6.5 Datenübertragung zum PC

6.5.1 Zusatzsoftware, -kabel

Um das Messgerät an den PC anzuschließen, brauchen Sie ein Zusatzpaket: Kabel für die serielle Datenübertragung und eine entsprechende Software. Falls diese Ausstattung nicht zur Lieferumfang des Messgerätes gehört, sollte der Hersteller oder ein autorisierter Vertriebspartner kontaktiert werden.

Das Zusatzpaket kann mit vielen Geräten von der Firma SONEL S.A. die mit der Schnittstelle RS 232 ausgestattet sind, eingesetzt werden.

6.5.2 Verbindung des Messgerätes mit dem PC

Verbindung des Messgerätes mit dem PC:

  • Das Datenübertragungskabel an die serielle Schnittstelle (RS 232) des Rechners und an den Anschluss 5 des Messgerätes anschließen.
  • aus dem MENÜ die Option Datenübertragung auswählen
    • die entsprechende Software am PC starten
    • den Hinweisen des Programms folgen.

7 Menü, andere Optionen

Das Menü ist jederzeit abrufbar, mit der Ausnahme, wenn der Funktionsdrehschalter sich auf der

Position MEM befindete Diese Option wird durch das Drücken der Taste □ MENU aktiviert. Es kö folgende Optionen ausgewählt werden:

  • Kontrasteinstellung der LCM-Anzeige (0...100 %)
  • SchädtstälberRS@32g über die serielle
  • Messmodus
    • Anzeigenart der Messwerte
  • Konfiguration der Fensterkomparator
    • Rückstellen auf die Werkseinstellungen
  • Sprachauswahl
  • Zusatzfunktionen: manuelle Kalibrierung, Rückstellen auf die Werkseinstellungen, Aktualisierung der Software (Upgrade) und Steuerung über einen PC
  • Grundinformationen über den Hersteller und die Softwareversion

Um das MENÜ zu verlassen drücken Sie die Taste 12 ESC

Achtung: Nach dem Drücken der Taste 11 MENU erscheint die Option „Displaykontrast“.

7.1 Kontrasteinstellung der LCM-Anzeige

• Drücken Sie die Taste 11
• Drücken Sie die Taste 10
• mittels der Tasten und
- Mit der Taste 10 □ die Auswahl bestätigen

7.2 Sprachauswahl

Die Sprachauswahl für alle Meldungen und Kommunikationen mit dem Messgerät wird folgend konfiguriert:

• Im MENÜ die Option Sprache auswählen
• Drücken Sie die Taste 10
• mit den Tasten und
- Mit der Taste 10□ die Auswahl bestätigen

7.3 Angaben über den Hersteller und Softwareversion

Aufruf von Informationen über den Hersteller und die Softwareversion:

- wählen Sie im MENÜ die Option Über Hersteller und Programm aus

• Drücken Sie die Taste 10

8 Zusatzfunktionen

8.1 Manuelle Kalibrierung

Der Anwender hat die Möglichkeit, das Messgerät selbst zu kalibrieren, unter der Bedingung, dass die Kalibrierungswiderstände mit der Toleranz von 0,05 % von Widerstandswerten 0,2 mΩ, 2 mΩ20 mΩ 200 mΩ2,Ω20 und 200 Ω zur Verfügung stehen. Die Kalibrierung wird für den einzelnen Messbereich folgend durchgeführt

• FontgäcküttienOption

auswählen

• 10 drücken Sie die Taste

Sonel MMR-620 - Manuelle Kalibrierung - 1

- HawdkalibSierdiegCaption

Sonel MMR-620 - Manuelle Kalibrierung - 2

• 10 drücken Sie die Taste

nschalter den Messbereich auswählen, der kalibriert werden soll

• mit dem Funktionsdrehschalter den Messbereich auswählen, der kalibriert werden soll

• dem Hinweisen auf dem Display folgen

Um diese Option zu verlassen muss die Taste 12 ESC gedrückt werden.

ACHTUNG:

Die Garantie umfasst nicht die fehlerhafte Arbeitsweise des Messgeräts in Folge der falschen Nutzung dieser Funktion.

8.2 Autokalibrierung

Der Anwender kann selbstständig das Offset des Messgerätes korrigieren. Diese Autokalibrierung muss für jeden Messbereich einzeln folgend durchgeführt werden:

- wählen Sie im MENÜ die Option Fortgeschrittenes aus

• 10 drücken Sie die Taste

Sonel MMR-620 - Autokalibrierung - 1

• Autoakabib Seruling Caption

Sonel MMR-620 - Autokalibrierung - 2

• 10 drücken Sie die Taste

Sonel MMR-620 - Autokalibrierung - 3

• mit dem Funktionsdrehschalter den Messbereich auswählen, der kalibriert werden soll

• folgen Sie den Hinweisen auf dem Display

Um diese Option zu verlassen muss die Taste 12 ESC gedrückt werden.

Achtung:

Die Autokalibrierung muss mit der kurzgeschlossenem Messleitungen U_1 - U_2 und I_1 - I_2 durchgeführt werden.

ACHTUNG!

Die Garantie umfasst nicht die fehlerhafte Arbeitsweise des Messgeräts in Folge der falschen Nutzung dieser Funktion.

8.3 Rückstellen auf die Werkkalibrierung

Rückstellen auf die Werkkalibrierung wird folgend gemacht:

• FortgeschütttemeMÄNÜ die Option

• 10 drücken Sie die Taste □

Sonel MMR-620 - Rückstellen auf die Werkkalibrierung - 1

- auswählen Sie die Option Zurück zu Fabrikeinstellungen

• 10 drücken Sie die Taste

Sonel MMR-620 - Rückstellen auf die Werkkalibrierung - 2

• JAvätslem\$le 10e Option

estätigen mit der Taste

Sonel MMR-620 - Rückstellen auf die Werkkalibrierung - 3

8.4 Aktualisierung der Software (Upgrade)

Diese Aktualisierung kann der Anwender selbstständig durchführen.

ACHTUNG!

Die Aktualisierung ist nur durch fortgeschrittene Anwender durchzuführen.

Die Garantie umfasst nicht die fehl erhafte Arbeitsweise des Messgeräts in Folge der falschen Nutzung dieser Funktion.

Die Softwareaktualisierung wird folgend durchgeführt:

  • laden Sie sich von der Webseite des Herstellers (www.sonel.pl) die entsprechende Softwareversion herunter
    • schließen Sie das Messgerät an den PC an
    • FortgeschütttemeMENÜ die Option
  • SoftwareUpdate Option aus und bestätigen Sie die gelesenen Hinweise
  • installieren Sie auf dem PC die Anwendersoftware und starten Sie diese
  • wählen Sie den entsprechenden COM – Port aus und rufen Sie die Funktion „Verbindung testen“ auf. Danach aktivieren Sie die Funktion „Programmieren“.
    • folgen Sie den Hinweisen des Programms

ACHTUNG!

Vor der Softwareaktualisierung muss der Akkusatz aufgeladen werden.

Während der Aktualisierung darf nicht das Messgerät ausgeschaltet oder der Verbindungskabel zum PC abgetrennt werden.

Achtung:

Während der Softwarteaktualisierung ist die Tastatur des Messgerätes gesperrt (außer der Tas-

te 6

Sonel MMR-620 - Achtung: - 1

8.5 PC Steuerung über einen PC

Nach der Herstellung einer Verbindung mit dem PC sind folgende Operationen möglich:

• das Ablesen und Speichern der Konfiguration des Messgerätes

■ der maximale Messstrom
■ Stromdurchfluss
■ Messzeit

• Durchgangsprüfung

- Das A n-uslösen des Messvorganges über den PC oder durch das Abtrennen und nochmaliges A schließen der Messleitungen

Die Steuerung des Messgerätes über einen PC erfolgt folgend:

• schließen Sie das Messgerät an den PC an
• g (RSH232) Sausm MENÜ die Option Datenübertragun
- installieren Sie auf dem PC die Anwendersoftware und starten Sie diese
• folgen Sie den Hinweisen des Programms

Achtung:

Die Kommunikationssoftware soll durch den Anwender selbst entwickelt und an die Anforderungen angepasst werden. Der Hersteller stellt folgendes zur Verfügung:

  • Beschreibung des Datenübertragungsprotokolls
  • Eine Demoversion des Kommunikationsprogramms mit dem Quellcode

9 Problemehebung

9.1 Warnungen und Informationen des Messgerätes

9.1.1 Bedienung die zu ric htigen Messergebnissen führt

-62 Die eigungsgefäter MOM-Anzeige Warnungen, die in mit der Funktion des Gerätes oder mit dem durchgeführtem Messvorgang in Verbindung stehen.

ACHTUNG!Wenn das Messgerät an eine höhere Spannung als 440 V AC angeschlossen wird, kann es vorkommen, dass das Gerät beschädigt wird.

Um richtige Messungen durchführen zu können, müssen folgende Bedienungen erfühlt sein. Das Messgerät bricht den Messvorgang automatisch ab, wenn eine Störung auftritt.

SituationSymbolen und Warnungen auf dem DisplayBemerkungen
Die Spannung auf den An- schlüssen U_1-U_2 oder U_1-I_1 o- der U_1-I_2 oder U_2-I_1 oder U_2-I_2 ist größer als 50 V AC.Die Spannung auf den An- schlüssen I_1-I_2 des Messgerä- tes ist größer als 6 V AC.TextSpannung am Objekt!und Dauer-Tonsignal.Das Messgerät sofort vom Messobjekt trennen!
Die Spannung auf den An- schlüssen U_1-U_2 des Messge- rates ist größer als 6 V AC aber kleiner als 50 V AC.Text:Spannung am Objekt!und Dauer-Tonsignal.Das Messgerät sofort vom Messobjekt trennen!
Störung 50 Hz im Bereich 100...500mV effektivTextRAUSCHEN!rechts auf dem Displays es entsteht aber ein Messfeh- ler von ca. 1%.Der Messvorgang ist möglich, ein Messfeh- ler von ca. 1%.
Störung 50 Hz größer als500 mV effektiv bei R>0,2mΩ oder 100mV bei R<0,2mΩ.TextZu starke Störungen, Messung nicht durchführ- bar!Zwei lange TonsignaleDer Text und Tonsignal er- scheinen nach dem DrückenSonel MMR-620 - Bedienung die zu ric htigen Messergebnissen führt - 1
Der Spannungsmesskreis ist unterbrochenText:Kein Durchlauf im Spannungskreis!Zwei lange Tonsignale nach dem Drücken der Taste8Sonel MMR-620 - Bedienung die zu ric htigen Messergebnissen führt - 2-ertönen·
Der Spannungsmesskreis oder Strommesskreis ist unterbro- chenText:Kein Durchlauf im Stromskreis!Zwei lange Tonsignale nach dem Drücken der Taste8Sonel MMR-620 - Bedienung die zu ric htigen Messergebnissen führt - 3ertönen·
Die thermische Überwachung blockiert die Messung.Text:Temperatur überschrit- ten! T>T_max .Das Symbol14Text und zwei lange Tonsigna- le nach dem Drücken der Tas-Sonel MMR-620 - Bedienung die zu ric htigen Messergebnissen führt - 4Sonel MMR-620 - Bedienung die zu ric htigen Messergebnissen führt - 5-ertönen
Der Messbereich überschritten – Widerstandswert ist größer als 200 ΩText: OFL.Zwei lange Tonsignale
Die Messbedingungen sind instabilText: Instabile Bedingungen der Messung!Zwei lange Tonsignale ertönenMessvorgang ist nicht möglich.Kontaktierung der Prüfklemmen überprüfen.Induktivität des Messobjektes ist zu groß.
Der Akkusatz ist leerSymbol 16 BattLaden Sie die Akkus auf.Sofern der Akkustand es erlaubt, funktioniert das Messgerät, die Messergebnisse können einen unbekannten Messfehler beinhalten.

9.1.2 Andere Meldungen

Das Symbol 21 das rechts auf dem Display erscheint warnt, dass die Messleitungen U₁ und U₂ (oder I₁ und I₂) vertauscht worden sind. Das Messergebnis kann einen unbekannten Messfehler beinhalten. Das Symbol 21 hat höbsteuRgeistätte Mie nachs dung und wird zusammen mit dem Messergebnis abgespeichert.

Das auf der gleicher Stelle des Displays erscheinende Text I LIMIT! kann bedeuten, dass der mit dem Funktionsdrehschalter eingestellte Messstrom zu klein ist, der Widerstand der Messleitungen zu groß ist oder die Induktivität des Messobjektes zu groß ist.

Der Text ENTLAD. bei der Messung von Prüflingen mit induktivem Charakter signalisiert, dass die Entladungsphase des Objektes nach Beenden des Messvorganges läuft. Durch den Prüfling fließt nun der Entladungsstrom durch. Diese Meldung erscheint auch während des Messvorgangs in der Verbindung mit dem Richtungswechsel des Messstroms.

ACHTUNG! Während der Entladungsphase dürfen die Messleitungen nicht getrennt werden.

9.2 Was tun wenn...

Um die Werkseinstellungen zurückzustellen, sollen Sie folgendes tun:

• Fabräkelnstellungen Nauslie Option
• 10 drücken Sie die Taste □
• wählen Sie die Option JA aus
• 10 drücken Sie die Taste □

Die Werkseinstellungen sind folgend konfiguriert:

  • Messobjekt – mit ohmschen Charakter
    • Auswahl des Messbereiches - automatisch
    • Stromdurchfluss - zweigerichtet
    • Auslösungsmodus - normal
    • Speichern der Messwerte - manuell
  • Fensterkomparator – oberes Limit – 199,9 Ω, unteres Limit – 0 Ω
    • Fensterkomparatormodus - deaktiviert

• Das Anzeigen der Messergebnisse alle Werte
- Sprache - Polnisch

9.3 Fehlermeldungen während der Selbstkontrolle

Falls während der Selbstkontrolle einige Störungen festgestellt werden können auf dem Display folgende Fehlermeldungen erscheinen:

  • Beschädigter Programmspeicher!
  • Messungsfehler!
  • -Busselädigter FLASH
  • Beschädigte Kalibrierungsdaten!
  • Interner Fehler

Die Fehlermeldung kann durch die momentane Außenstörung verursacht werden. In diesem Fall soll das Gerät ausgeschaltet und wieder eingeschaltet werden. Falls die Fehlermeldung wieder auftritt, bringen Sie das Gerät zum Service-Punkt.

9.4 B -EvoktdgelGecattzuirdService

Bevor das Messgerät zur Reparatur geschickt wird, sollte die telefonische Verbindung mit dem Service aufgenommen werden, um festzustellen, dass ggf. das Messgerät nicht defekt ist, sondern der Fehler eine andere Ursache hat.

Die Reparatur darf nur vom durch den Hersteller autorisierten Stellen ausgeführt werden.

Die empfohlenen Maßnahmen beim Gebrauch des Messgerätes:

FehlerUrsacheMaßnahme
Das Gerät kann mit der Taste6nicht einschalten werden.Während der Messung erscheintdas Symbol16Bat!Der Akkusatz ist entladenDen Akkusatz aufladen oder aus-tauschen. Falls der Fehler wieder auftritt, bringen Sie das Gerät zum Service-Punkt.
Die kontinuierlichen Messwerte der gleichen Parameter sind zu unter-schiedlichFehlerhafte Verbindun-gen im Messobjekt FehlerVerbindungen prüfen und die beseitigen
Messfehler nach dem Bringen des Gerätes aus einer kalten Umgebung in eine warme und feuchte Umge-bung.Fehlende Akklimatisie-rungDie Messungen erst durchführen wenn das Gerät die Umgebungs-temperatur erreicht hat (nach ca. 30 Minuten) und trocken ist.

10 Akkusatz - Gebrauch und Aufladung

10.1 Kontrolle der Versorgungsspannung

Der Aufladezustand des Akkusatzes wird ständig durch ein Symbol auf dem Display angezeigt (Abb. 12).

Akku vollgeladen Vom bis Akku entladen und danach Batu! Akku aufladen (wechseln)! Messergebnisse

Abb. 12. Ladezustandanzeige des Akkusatzes

10.2 Austausch des Akkusatzes

Das Messgerät MMR-620 ist serienmäßig mit einen Akkusatz NiMH und Ladegerät ausgestattet. Der Akkusatz zeichnet sich durch höhere Kapazität im Vergleich mit der NiCd Akkus aus, weist kein Memory-Effekt aufmärthältekefreitordliches Schwermetall u

Der Akkusatz befindet sich in einem Fach. Der eingebaute Akkuladegerät ist nur für die Aufladung der Firmenakkus geeignet.

WARNUNG:

Beim Austausch des Akkusatzes dürfen die Messleitungen nicht an die Anschlüsse angeschlossen sein, sonst kann es zu einem Stromschlag kommen.

Bei der Entladung der Akkus wird das Symbol 16 Barz zeigt. In diesem Fall soll der Akkusatz aufgeladen oder gegen einen neuen ausgetauscht werden.

Achtung:

Falls die Messungen mit einem leeren Akkusatz durchgeführt werden, ist es darauf zu achten, dass zusätzliche Messfehler entstehen können. Das Gerät kann sich selbst ausschalten oder der Messvorgang wird gestört.

Der Austausch des Akkusatzes wird folgend durchgeführt:

• Trennen Sie alle Messleitungen ab und schalten Sie das Gerät aus
- Trennen Sie die Abdeckung der Batterie ab ( in dem Unterteil des Gerätegehäuses), indem man 4 Schrauben löst
- Nehmen Sie den Akkusatz mit dem Stecker heraus
• Trennen Sie den Stecker ab
- Schlie ßen Sie den Stecker von dem neuen Akkusatz an

  • Legen Sie den Stecker in den Schlitz im Gummiprofil ein
  • Legen Sie den Akkusatz ins Fach ein
  • Legen Sie die Abdeckung auf das Fach und befestigen es mit 4 Schrauben.

Sonel MMR-620 - Achtung: - 1

Abb. 13. Das Öffnen des Batteriefaches

ACHTUNG!

Wenn die Abdeckung des Batteriefaches nicht vollständig geschlossenen ist, darf das Gerät nicht in Betrieb genommen werden.

10.3 Aufladung des Akkusatzes

Achtung:

Der Ladeprozess kann nur initialisiert werden, wenn das Messgerät ausgeschaltet ist.

Wenn das Messgerät mit der Taste 6 eingeschaltet wurde, kann der Ladevorgang nicht begonnen werden. Währen des Ladevorganges ist die Funktion AUTO-OFF nicht mehr aktiv.

Wenn der Netzstecker des Ladegerätes in die Netzbuchse eingesteckt wird, erscheint auf dem Display ein von den unten abgebildeten Bildschirmen.

Der Bildschirm wird wie auf der Zeichnung 14 a) angezeigt, wenn der Akkusatz weniger als 50 % aufgeladen ist. Sonst erscheit der Bildschirm wie auf der Zeichnung 14 b).

a)
AKKULADEN ! Normaler Ladevorgang Ladevorgang mit Entladung

b)
AKKULADEN ! Normaler Ladevorgang Ladevorgang mit Entladung

Abb. 14. Auswahl des Lademodus des Akkusatzes

Nach Anlegen der Netzspannung (der Fortschritt des Ladevorgangs wird mit dem Balken dargestellt) wird automatisch der Lademodus mit der vorheriger Entladung nach 5 Sekunden ausgewählt. Der Lademodus kann folgend ausgewählt werden:

• 6 Drünck40 Sie eine beliebige Taste außer □
- und/wählen Siedemioders Tasten
• 10 Belieätigswähle mit der Taste

Sonel MMR-620 - Achtung: - 3

Sonel MMR-620 - Achtung: - 4

Sonel MMR-620 - Achtung: - 5

□, wenn der Balken läuft.

Es wird empfohlen, den Akku vor einer erneuten Aufladung zu entladen, wenn die Anzahl der Messungen mit voll geladenem Akkusatz geringer geworden ist oder um sicher zu sein, dass der Akku vollständig geladen wird.

Die Abbildung 15 zeigt das Display während der Entladungsphase. Die Entladung kann je nach dem, ob die Akkus mehr oder weniger entladen sind, bis zu 4 Stunden dauern. Die Akkus werden nach so genannten Schellladeverfahren aufgeladen – der Ladevorgang dauert bis zu 2,5 Stunden.

Arbeitsmodus AKKULADEN Akku wird geladen Meldungen über Verlauf des Ladevorgangs Akkuladestand: sich ändernde Füllung bedeutet Aufladen oder Entladen

Abb. 15. Aufladung des Akkusatzes

Mögliche Störungen werden durch entsprechende Meldung auf dem Display angezeigt:

MeldungUrsacheMaßnahme
Schlechte Verbindung an den Anschlüssen des Akkus!Die Spannung während des Ladevorgangs ist zu groß.Die Kontaktierung am Akku-Stecker prüfen. Bei nochmaliger gleicher Meldung, den Akkusatz austauschen.
Ladezeit überschritten!Der Akkusatz ist in ge-planter Zeit nicht voll ge-laden.Es wurde ein Akkusatz mit größerer Kapazität eingesetzt – tau-schen Sie ihn gegen einen Fir-menakku aus.Akkusatz ist defekt –austau-schen gegen neuen.Das Ladegerät ist defekt – zum Service-Punkt bringen.
Kein Akku!Keine Kommunikation mit dem Kontroller des Akku-satzes.Die Kontaktierung am Akku-Stecker prüfen. Falls die gleiche Meldung, den Akkusatz austauschen.
Zu niedrige Temperatur des Ak-kus!Die Umgebungstempera-tur ist niedriger als 10 °CLadevorgang nicht möglich. Das Gerät in einen wärmer Raum bringen und den Ladevorgang nochmals wiederholen
Anfangsladevorgang ist nicht ge-lungen!Akkusatz ist defekt oder sehr stark entladenDen Ladevorgang wiederholen.Bei nochmaliger gleicher Mel-dung, den Akkusatz austauschen.

11 Reinigung und Wartung

ACHTUNG! Beachten Sie bitte die Herstellerhinweise für die Wartung des Gerätes

Das Gehäuse des Messgerätes darf nur mit einem weichen, feuchtem Tuch in Anwendung mit handelsüblichen Reinigungsmitteln gereinigt werden. Der Einsatz von Lösungsmitteln, Scheuermilch und anderem Rietringersgritteln, die das Gehäuse zerkratzen können

Die elektronischen Module des Gerätes brauchen keine Konservierungsmaßnahmen.

12 Lagerung

Während der Lagerung muss folgendes beachtet werden:

• Trennen Sie alle Messkabel von dem Messgerät ab
- Stellen Sie sicher, dass das Messgerät und Zubehör trocken ist
- bei längerer Lagerung, soll der Akkusatz aus dem Gerät herausgenommen werden
- die Lagerung soll gemäß den Normen erfolgen; die Lagertemperatur kann den im Kapitel „Technische Daten“ angegebenen Werten entsprechen

13 Demontage und Entsorgung

Ausgesonderte Geräfbfuß man segregieren und darf man nich mit den anderen ällen sa mehn.

Ausgesonderte Geräte werden entsprechend den Elektronikschrott betreffenden gesetzlichen Regelungen vom Hersteller zurückgenommen.

Vor der Übertragung der Ausrüstung zum Sammelnpunkt darf man keine Ausrüstungsteile demon- tieren.

Man soll sich an die lokalen Vorschriften halten, keine Verpackung, Batterien und Akkumulatoren auszuwerfen.

14 Anlagen

14.1 Technische Daten

⇒ DiesAbkürzung „MW.“ bedeutet im Verhältnis zum Grundfehler –

Die in der Tabelle angegebene Messfehler beziehen sich auf den Messvorgang mit zweigerichteten Messstrom und wurden als Mittelwert von zwei Messungen lauf folgende Formel angegeben:

$$ R = \frac {R _ {F} + R _ {R}}{2} $$

R_F - Widerstandswert gemessen bei der Richtung des Messstroms „nach vo ne“ R_R - Widerstandswert gemessen bei der Richtung des Messstroms „rückwärts“

Bei den Messungen mit dem Messstrom in eine Richtung oder Messungen von Prüflingen mit induktivem Charakter und gekürzter Messzeit (das Symbol 20) wird die angegebene Messgenauigkeit nicht garantiert.

Widerstandsmessung

Messbereich Aufl surögGrundfehlerMessspan-nungMessstrom
0...999 μΩ1 μΩ±(0,25 % vom MW + 2 Ziffern)20 mV10 A
1,000...1,999 mΩ0,001 mΩ±(0,25 % vom MW + 2 Ziffern)20 mV10 A
2,00...19,99mΩ0,01 mΩ±(0,25 % vom MW + 2 Ziffern)20 mV10 A
20,0...199,9 mΩ0,1 mΩ±(0,25 % vom MW + 2 Ziffern)20 mV1 A
200...999 mΩ1 mΩ±(0,25 % vom MW + 2 Ziffern)20 mV0,1 mA
1,000...1,999 Ω0,001 Ω±(0,25 % vom MW + 2 Ziffern)20 mV0,1 mA
2,00...19,99 Ω0,01 Ω±(0,25 % vom MW + 2 Ziffern)20 mV10 mA
20,00...199,9 Ω0,1 Ω±(0,25 % vom MW + 2 Ziffern)20 mV1 mA
200...1999 Ω1 Ω±(0,25 % vom MW + 2 Ziffern)20 mV0,1 mA

• Eingangsimpedanz des Voltmeters: ≥200 kΩ

Widerstandsmessung in Anwesenheit von Störungen

MesswertStörungZus fzlicher FehlerMessung möglich
-100 mV...0,5V rms≤1%JA
->0,5V rms-NEIN
<0,2 mΩ>100mV rms-NEIN

Sonstige technische Daten

a) Art der Isolierung......doppelte, gemäß EN 61010-1:2004
b) Messkategorie....III 300V nach EN 61010-1:2004
c) Schutzart nach EN 60529....IP54
d) Überspannungsschutz am Eingang bis zu 440 V AC, 10 s
e) Energieversorgung ....Akkusatz SONEL NiMH 4,8 V 3 Ah
f) Ladegerät Energievrsorgung 100..250V/50..60Hz, 200mA
g) Max. Ladezeit des Akkusatzes ......ca. 2,5 Stunden
h) Max. Anzahl der Messungen, Messstrom 10 A....300
i) Max. Widerstand der Messleitungen, Messstrom 10 A....0,1Ω
j) Max. Induktivität des Messobjektes 40H
k) Einstellgenauigkeit des Messstroms....±10%

I) Messzeit für Widerstandsmessung:
Prüfling mit ohmschen Charakter, Messstrom zweigerichtet 3 s
Prüfling mit induktivem Charakter max. 10 Minuten
m) Abmessungen 295 x 222 x 95 mm
n) Gewicht......ok. 1,7 kg
o) Betriebstemperatur 0...+40°C
p) Ladegerät Betriebstemperatur ....+10...+35°C
q) Lagertemperaturbereich -20...+60°C
r) Referenztemperatur....+23 ± 2°C
s) Temperaturkoeffizient....±0,01% w.w. / °C
t) Automatische Abschaltung nach....120 s
u) Display ....LCM Grafik Display 192 x 64 Pixel
v) Datenübertragungsprotokoll....RS-232C
w) QM-Standard.... entwickelt, projektiert und gefertigt nach DIN ISO 9001
x) Ware laut EMC Normen...... EN 61326-1:2006 und EN 61326-2-2:2006

14.2 Standartausstattung

Die von dem Hersteller gelieferte Satz besteht aus:

• Messgerät MMR-620
- Messleitungen:
■ Messleitung zweipolig U1I1, Länge 3 m
■ Messleitung zweipolig U2I2, Länge 3 m
■ Netzkabel für das Akkuladegerät
Krokodilklemme – 4 Stück
■ Krokodilklemme „Kelvin“- 2 Stück

ACHTUNG!

Die Kelvin-Messspitze im rechten Winkel auf die Oberfläche drücken, da sonst sie beschädigt werden kann.

• Bedienungsanleitung
- Tragetasche L1
• Akku NiMH 4,8V 3Ah
- Trageband
• Datenübertragungskabel
• Kalibrierzertifikat

14.3 Optionales Zubehör

Zusätzlich kann bei dem Hersteller oder Vertriebspartnern folgendes Zubehör erworben werden, das nicht zur Standartausstattung gehört:

  • Programm SONEL Elektromessungen, das die Erstellung kompletter Messunterlagen ermöglicht – WAPROSONPE4
  • Programm für Bildung von Skizzen, Schaltplänen für Elektroanlagen SONEL Schematic – WAPROSCHEM
  • Programm für Bildung von Messberechnung SONEL PE Berechnungen – WAPROKALK
    • Steuerungssoftware über einen PC
    • Kelvinzange (für die Messungen von kleinen Objekten)

Achtung:

Die Programme werden von den Systemen Windows XP (Service Pack 2), Windows Vista und Windows7 bedient.

14.4 Der Hersteller

Der Hersteller, der die Garantiereparaturen und Reparaturen durchführt, ist die Firma:

SONEL S.A.

ul. Wokulskiego 11

58-100 Świdnica

Polen

tel. +48 74 858 38 60

fax +48 74 858 38 09

E-mail: export@sonel.pl

Web page: www.sonel.pl

14.5 Kalibrierservice

Das Kalibrierlabor von SONEL S.A. bietet die Kalibrierung folgender Arten von elektrischen Messgeräten an:

  • Isolationswiderstandsmessgeräte,
  • Erdungswiderstandsmessgeräte,
  • Schleifenwiderstandsmessgeräte,
  • -(RGUg)Säteufzischalter,
  • Mikroohmmeter,
  • Voltmeter, Amperemeter usw.

- Multifunktionsmessgeräte mit den oben genannten Leistungsmerkmalen,

Ein Kalibrierzertifikat ist ein Dokument, welches die Rückführbarkeit der vom Hersteller des zu prüfenden Gerätes deklarierten Parameter auf offizielle Standards, die die Messunsicherheit definieren, erklärt. Sonel empfiehlt die Überprüfung seiner Geräte im Abstand von 12 Monaten.

Hinweis!

Falls das Gerät für Messaufgaben im Brandschutz eingesetzt werden soll, muß sich die Person, die die Messungen durchführt, von der vollen Funktionsfähigkeit des Messgerätes überzeugen. Werden Messungen mit nicht funktionstüchtigen Messgeräten ausgeführt, kann das zu unrichtiger Bewertung des Gesundheitsschutzes führen und zu gefährlichen oder lebensbedrohlichen Situationen beitragen.

NOTIZEN

SONEL S.A.

ul. Wokulskiego 11

58-100 Swidnica

Polen

Sonel MMR-620 - Hinweis! - 1

+48 74 85 83 860

+48 74 85 83 800

fax +48 74 85 83 809

http://www.sonel.pl

e-mail: export@sonel.pl

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Produktinformationen

Marke : Sonel

Modell : MMR-620

Kategorie : Multimeter