dTRON 304 - Temperaturregler Jumo - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG dTRON 304 Jumo
Typ 703042 Typ 703044

JUMO dTRON 304
JUMO dTRON 308
JUMO dTRON 316
Kompaktregler mit Programmfunktion
B 70.3041.0
Betriebsanleitung
11.06/00442055

Lesen Sie diese Betriebsanleitung, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Betriebsanleitung an einem für alle Benutzer jederzeit zugänglichen Platz auf.
Auch Ihre Anregungen können helfen, diese Betriebsanleitung zu verbessern.
Telefon: (06 61) 60 03-7 27
Telefax: (06 61) 60 03-5 08
Alle erforderlichen Einstellungen sind in der vorliegenden Betriebsanleitung beschrieben. Durch Manipulationen, die nicht in der Betriebsanleitung beschrieben oder ausdrücklich verboten sind, gefährden Sie Ihren Anspruch auf Gewährleistung.
Bitte setzen Sie sich bei Problemen mit der nächsten Niederlassung oder dem Stammhaus in Verbindung.

Die Betriebsanleitung ist gültig ab der Geräte-Software-Version 192.02.05
Sie wird angezeigt, indem Sie die Taste und gleichzeitig drücken.
Bei technischen Rückfragen
Telefon-Support Deutschland:
Telefon:+49 661 6003-300 oder -653 oder -899
Telefax:+49 661 6003-881729
E-Mail:service@jumo.net
Österreich:
Telefon:+43 1 610610
Telefax:+43 1 6106140
E-Mail:info@jumo.at
Schweiz:
Telefon:+41 44 928 24 44
Telefax:+41 44 928 24 48
E-Mail:info@jumo.ch

Beim Eingriff ins Geräteinnere und bei Rücksendungen von Geräteeinschüben, Baugruppen oder Bauelementen sind die Regelungen nach DIN EN 61340-5-1 und DIN EN 61340-5-2 „Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene“ einzuhalten. Verwenden Sie für den Transport nur ESD-Verpackungen.
Bitte beachten Sie, daß für Schäden, die durch ESD (Elektrostatische Entladungen) verursacht werden, keine Haftung übernommen werden kann.
ESD=Electro Static Discharge (Elektrostatische Entladung)
1 Einleitung
1.1 Beschreibung 7
1.2 Typografische Konventionen 8
2 Geräteausführung identifizieren 9
2.1 Typenerklärung 9
2.2 Lieferumfang 10
2.3 Zubehör 10
3 Montage
3.1 Montageort und klimatische Bedingungen 11
3.2 Abmessungen 11
3.2.1 Typ 703044 11
3.2.2 Typ 703042/43 12
3.2.3 Typ 703041 12
3.3 Dicht-an-dicht-Montage 13
3.4 Einbau 13
3.5 Reglereinschub herausnehmen 14
4 Elektrischer Anschluss 15
4.1 Installationshinweise 15
4.2 Galvanische Trennung 16
4.3 Anschlusspläne 17
4.3.1 Typ 703041 (Nennmaß 48mm x 48mm) 17
4.3.2 Typ 703042/43/44 (Nennmaß 48mm x 96mm und 96mm x 96mm) ..... 20
4.3.3 Abschlusswiderstand der seriellen Schnittstelle RS422/485 24
4.3.4 Anschluss des PROFIBUS-DP-Steckers 24
5 Bedienung
5.1 Anzeige- und Bedienelemente 25
5.2 Ebenenkonzept 26
5.3 Ebenenverriegelung 27
5.4 Eingaben und Bedienerführung 28
5.5 Festwertregler (werkseitig) 29
5.6 Programmregler 30
5.6.1 Programme eingeben 30
5.6.2 Bedienung 32
5.6.3 Programmkurve verschieben 33
6 Bedienerebene
7 Parameterebene
8 Konfiguration
8.1 Analogeingänge „InP“ 41
8.2 Regler „Cntr“ 45
8.3 Geber „Pro“ 47
8.4 Limitkomparatoren „LC“ 50
8.5 Ausgänge „OutP“ 54
8.6 Binärfunktionen „binF“ 56
8.7 Anzeige „diSP“ 59
8.8 Timer „tFct“ 61
8.9 Schnittstellen „IntF“ 62
9 Optimierung
9.1 Selbstoptimierung 63
9.2 Kontrolle der Optimierung 66
10 Typenzusätze
10.1 Mathematik- und Logikmodul 67
10.2 Differenz-, Feuchte- und Verhältnisregler 67
11 Baugruppen nachrüsten 69
12 Anhang
12.1 Technische Daten 71
12.2 Alarmmeldungen 74
13 Stichwortverzeichnis
1.1 Beschreibung
Die Reglerserie besteht aus vier frei programmierbaren Geräten in unterschiedlichen DIN-Formaten zur Regelung von Temperaturen, Drücken und anderen Prozessgrößen. Das kontrastreiche, mehrfarbige LCD-Display für Istwert, Sollwert und Bedienerführung besteht aus zwei vierstelligen 7-Segment-Anzeigen, zwei einstelligen 16-Segment-Anzeigen, Anzeige der aktiven Sollwerte, sechs Schaltstellungsanzeigen und Anzeigen für Einheit, Rampenfunktion und Handbetrieb.
Für das Bedienen, Parametrieren und Konfigurieren genügen vier frontseitige Tasten. Die Geräte können als Zweipunkt-, Dreipunkt-, Dreipunkt-Schrittregler oder stetige Regler eingesetzt werden. Die Software der Regler enthält u. a. eine Programm- oder Rampenfunktion, eine Parametersatzumschaltung, zwei Selbstoptimierungsverfahren, ein Mathematik- und Logikmodul sowie 4 Limitkomparatoren.
Die Linearisierungen der üblichen Messwertgeber sind gespeichert; eine kundenspezifische Linearisierungs-Tabelle ist programmierbar.
Für die komfortable Konfiguration über einen PC ist ein Setup-Programm lieferbar.
Über eine Schnittstelle RS422/485 oder PROFIBUS-DP können die Geräte in einen Datenverbund integriert werden.
Der elektrische Anschluss erfolgt rückseitig über Schraubklemmen.

flowchart
graph TD
A["Typ 703042/43/44"] --> B["Analogeingang"]
A --> C["2 Binäreingänge"]
A --> D["Option 1"]
A --> E["Option 2"]
A --> F["Option 3"]
G["Typ 703041 (48mm x 48mm)"] --> H["Analogeingang"]
G --> I["Binäreingang"]
G --> J["Binäreingang"]
G --> K["Option 1"]
G --> L["Option 2"]
M["Typ 703041 (48mm x 48mm)"] --> N["2 Relais (Wechsler)"]
M --> O["2 Logikausgänge"]
M --> P["Spannungs-versorgung 17V/20mA für Zweildraht-Messumformer"]
Q["Typ 703041 (48mm x 48mm)"] --> R["2 Relais (Schließer)"]
Q --> S["Logikausgang"]
Q --> T["Logikausgang"]
1.2 Typografische Konventionen
Warnende Zeichen

Vorsicht Dieses Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nichtbefolgen von Anweisungen zu Personenschäden kommen kann!

Achtung Diese Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nichtbefolgen von Anweisungen zu Beschädigungen von Geräten oder Daten kommen kann!

Achtung Diese Zeichen wird benutzt, wenn Vorsichtsmaßnahmen bei der Handhabung elektrostatisch entladungsgefährdeter Bauelemente zu beachten sind.
Hinweisende Zeichen

Hinweis Dieses Zeichen wird benutzt, wenn Sie auf etwas Besonderes aufmerksam gemacht werden sollen.

Verweis Dieses Zeichen weist auf weitere Informationen in anderen Betriebsanleitungen, Kapiteln oder Abschnitten hin.

Handlungs-anweisung Dieses Zeichen zeigt an, dass eine auszuführende Tätigkeit beschrieben wird.
Die einzelnen Arbeitschritte werden durch diesen Stern gekennzeichnet, z. B.:
*Taste EXIT drücken
Darstellungs- arten
Menüpunkte Texte aus dem Setup-Programm werden kursiv dargestellt, z. B.: Programm editieren.
Blinkende Anzeige

2 Geräteausführung identifizieren
2.1 Typenerklärung
| Grundtyp | |
| 703041 | Typ703041 Format 48mm x 48 mminkl. 1 Analogeingang, 2 Relaisausgänge und 2 Binäreingänge oder 2 Logikausgänge |
| 703042 | Typ 703042 Format 48mm x 96 mm (Hochformat)inkl. 1 Analog-, 2 Binäreingänge, 2 Relais und 2 Logikausgänge |
| 703043 | Typ 703043 Format 96mm x 48 mm (Querformat)inkl. 1 Analog-, 2 Binäreingänge, 2 Relais und 2 Logikausgänge |
| 703044 | Typ 703044 Format 96mm x 96 mminkl. 1 Analog-, 2 Binäreingänge, 2 Relais und 2 Logikausgänge |
| Grundtypergänzung | |||
| 1 Grundtyp 1 | |||
| Ausführung | |||
| 8 | Standard mit werkseitigen Einstellungen | ||
| 9 | Programmierung nach Kundenangaben | ||
| Logikausgänge (2 standardmäßig vorhanden) | |||
| 1 | 0 / 1 2 V | ||
| 2 | 0 / 1 8 V | ||
| Typ 703042/43/44 Typ 703041 (keine 3. Option) | ||||||||
| 1. | 2. | 3. | Optionssteckplatz Anzahl (max.) Anzahl (max.) 1. Option 2. Option | |||||
| 0 | 0 | nicht belegt XX | ||||||
| 1 | 1 | 1 | Analogeingang 2 (Universal) | 1 | 1 | X | X | |
| 2 | 2 | 2 | Relais (Wechsler) | 2 | 1 | X | - | |
| 3 | 3 | 3 | 2 Relais (Schließer) | 2 | 1 | X | - | |
| 4 | 4 | 4 | Analogausgang | 2 | 2 | X | X | |
| 5 | 5 | 5 | 2 Binäreingänge | 2 | 1 | X | X | |
| 6 | 6 | 6 | Halbleiterelais 1A | 2 | 2 | X | X | |
| 7 | 7 | 7 | Schnittstelle RS422/485 | 1 | 1 | X | X | |
| 8 | 8 | 8 | PROFIBUS-DP-Schnittstelle | 1 | 1 | X | X | |
X = auf diesem Optionssteckplatz möglich, - = auf diesem Optionssteckplatz nicht zulässig
| Spannungsversorgung | ||
| 2 3 | AC | 110...240V -15/+10%, 48...63Hz |
| 2 5 | AC/DC | 20...30V, 48...63Hz |
| Typenzusätze | |||
| 0 | 0 | 0 | kei ne |
| 2 | 1 | 4 | Mathematik- und Logikmodul |
| 2 | 1 | 7 | Verhältnisregler (Voraussetzung: 2 Analogeingänge) |
| 2 | 1 | 8 | Differenzregler (Voraussetzung: 2 Analogeingänge) |
| 2 | 1 | 9 | Feuchteregler (Voraussetzung: 2 Analogeingänge) |

703041 /181-140-23 /000,061
2 Geräteausführung identifizieren
2.2 Lieferumfang
- R e g l e r
- Dichtung
- Befestigungselemente
- Betriebsanleitung B70.3041.0 im DIN A6-Format
Eine CD mit Demo-Software und PDF-Dokumenten im DIN A4-Format (Betriebsanleitung und weiterer Dokumentation) kann separat bestellt werden.
Ein Download der einzelnen Dokumente und Programme ist über www.jumo.net möglich (Software kann kostenpflichtig freigeschaltet werden)
2.3 Zubehör
PC-Interface
PC Interface mit TTL/RS232-Umsetzer und Adapter (Buchse) für Setup-Programm Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00350260
USB-Interface PC-Interface mit USB/TTL-Umsetzer, Adapter (Buchse) und Adapter (Stifte)
Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00456352
Setup-
Programmm
Setup-Programm ^a mit Programmeditor und Startup
Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00445443

a. Voraussetzungen
Hardware:
PC Pentium 100 oder kompatibel
128 MB RAM, 30 MB freier Festplattenspeicher
CD-ROM Laufwerk
freie serielle oder USB-Schnittstelle
Software:
Microsoft ^1 Windows 98/NT4.0/ME/2000/XP
- Microsoft ist eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation
3.1 Montageort und klimatische Bedingungen
Die Bedingungen am Montageort müssen den in den Technischen Daten aufgeführten Voraussetzungen entsprechen. Die Umgebungstemperatur darf am Einbauort 0...55 °C bei einer relativen Feuchte von ≤90 % betragen.
3.2 Abmessungen
3.2.1 Typ 703044



Schalttafelausschnitt

Schalttafelausschnitt

Schalttafelausschnitt

3.3 Dicht-an-dicht-Montage
| Mindestabstände der Schalttafelausschnitte | ||
| Typ horizontal vertikal | ||
| ohne Setup-Stecker: | ||
| 703041 (48mm x 48mm) | 11 mm | 30mm |
| 703042 (Hochformat: 48mm x 96 mm)) | 11 mm | 30mm |
| 703043 (Querformat: 96mm x 48mm) | 30 mm | 11 mm |
| 703044 (96mm x 96mm) | 11 mm | 30mm |
| mit Setup-Stecker (Pfeil): | ||
| 703041 (48mm x 48mm) | 11 mm | 65mm |
| 703042 (Hochformat: 48mm x 96 mm)) | 11 mm | 65mm |
| 703043 (Querformat: 96mm x 48mm) | 65 mm | 11 mm |
| 703044 (96mm x 96mm) | 11 mm | 65mm |
3.4 Einbau
Typ 703042/43/44
* Mitgelieferte Dichtung auf Gerätekorpus aufsetzen.
*Den Regler von vorn in den Schalttafel-ausschnitt einsetzen.
*Von der Schalttafelrückseite her die Befestigungselemente in die seitlichen Führungen einschieben.
Dabei müssen die flachen Seiten der Befestigungselemente am Gehäuse anliegen.
*Die Befestigungselemente gegen die Schalttafelrückseite setzen und mit einem Schraubendreher gleichmäßig festspannen.

Typ 703041 \*Mitgelieferte Dichtung auf Gerätetubus aufsetzen.
*Den Regler von vorn in den Schalttafel-ausschnitt einsetzen.
*Von der Schalttafelrückseite her den Befestigungsrahmen auf den Gerätekorpus schieben und mit den Federn gegen die Schalttafelrückseite drücken bis die Rastnasen in die dafür vorgesehenen Nuten einrasten und eine ausreichende Befestigung gegeben ist.

Pflege der Front- platte
Die Frontplatte kann mit handelsüblichen Wasch-, Spül- und Reinigungsmitteln gesäubert werden. Sie ist bedingt beständig gegen organische Lösungsmittel (z. B. Spiritus, Waschbenzin, P1, Xylol u. ä.). Keinen Hochdruckreiniger verwenden.
3 Montage
3.5 Reglereinschub herausnehmen
Zu Servicezwecken kann der Reglereinschub aus dem Gehäuse entnommen werden.
*Frontplatte an den geriffelten Flächen (oben und unten bzw. links und rechts bei Querformat) zusammendrücken und Reglereinschub herausziehen.

Beim Hineinstecken des Reglereinschubes ist darauf zu achten, daß die Rastnasen (unter den geriffelten Flächen) einrasten.
4.1 Installationshinweise
- Bei der Wahl des Leitungsmaterials, bei der Installation und beim elektrischen Anschluss des Gerätes sind die Vorschriften der VDE 0100 "Bestimmungen über das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen unter 1000 V" bzw. die jeweiligen Landesvorschriften zu beachten
- Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden.
- Das Gerät 2polig vom Netz trennen, wenn bei Arbeiten spannungsführende Teile berührt werden können.
- Der Lastkreis muß auf den maximalen Relaisstrom abgesichert sein, um im Fall eines dortigen Kurzschlusses ein Verschweißen der Ausgangsrelais zu verhindern.
- Die Elektromagnetische Verträglichkeit entspricht den in den technischen Daten aufgeführten Normen und Vorschriften.
→ Kapitel 12.1 „Technische Daten“
- Die Eingangs-, Ausgangs- und Versorgungsleitungen sollten räumlich voneinander getrennt und nicht parallel zueinander verlegt werden.
- Fühler- und Schnittstellenleitungen sollten verdrillt und abgeschirmt ausgeführt werden. Möglichst nicht in der Nähe stromdurchflossener Bauteile oder Leitungen führen. Schirmung einseitig erden.
- An die Netzklemmen des Gerätes keine weiteren Verbraucher anschließen.
- Das Gerät ist nicht für die Installation in explosionsgefährdeten Bereichen geeignet.
- Neben einer fehlerhaften Installation können auch falsch eingestellte Werte am Regler (Sollwert, Daten der Parameter- und Konfigurationsebene, Änderungen im Geräteinnern) den nachfolgenden Prozess in seiner ordnungsgemäßen Funktion beeinträchtigen oder zu Beschädigungen führen. Es sollten daher immer vom Regler unabhängige Sicherheitseinrichtungen, z. B. Überdruckventile oder Temperaturbegrenzer/-wächter vorhanden und die Einstellung nur dem Fachpersonal möglich sein. Bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Sicherheitsvorschriften beachten. Da mit einer Adaption (Selbstoptimierung) nicht alle denkbaren Regelstrecken beherrscht werden können, ist theoretisch eine instabile Parametrierung möglich. Der erreichte Istwert sollte daher auf seine Stabilität hin kontrolliert werden.

Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal vorgenommen werden.

Geräteausführung anhand des Typenschlüssels identifizieren.
Montagehinweis für Leiterquerschnitte und Aderendhülsen
| minimaler Querschnitt | maximaler Querschnitt | Mindestlänge Aderendhülse | |
| ohne Aderendhülse 0,34mm | ^2 | 2,5mm ^2 | 10mm(Abisolierung) |
| Aderendhülse ohne Kragen 0,25mm | ^2 | 2,5mm ^2 | 10mm |
| Aderendhülse mit Kragen bis 1,5mm ^2 | 0,25mm ^2 | 1,5mm ^2 | 10mm |
| Aderendhülse mit Kragen ab 1,5mm ^2 | 1,5mm ^2 | 2,5mm ^2 | 12mm |
| Zwillingsaderendhülse mit Kragen 0,25mm | ^2 | 1,5mm ^2 | 12mm |
4.2 Galvanische Trennung

4.3 Anschlusspläne
4.3.1 Typ 703041 (Nennmaß 48mm x 48mm)

bar
| Segment | Value | |---------|-------| | L1(L+) | 1 | | N(L-) | 2 | | L1(L+) | 3 | | N(L-) | 4 | | L1(L+) | 5 | | N(L-) | 6 | | L1(L+) | 7 | | N(L-) | 8 | | L1(L+) | 9 | | N(L-) | 10 | | L1(L+) | 11 | | N(L-) | 12 | | L1(L+) | 13 | | N(L-) | 14 | | L1(L+) | 15 | | N(L-) | 16 | | L1(L+) | 17 | | N(L-) | 18 | | L1(L+) | 19 | | N(L-) | 20 | | L1(L+) | 21 | | N(L-) | 22 | | L1(L+) | 23 | | N(L-) | 24 | | L1(L+) | 25 | | N(L-) | 26 | | L1(L+) | 27 | | N(L-) | 28 | | L1(L+) | 29 | | N(L-) | 30 | | L1(L+) | 31 | | N(L-) | 32 | | L1(L+) | 33 | | N(L-) | 34 | | L1(L+) | 35 | | N(L-) | 36 | | L1(L+) | 37 | | N(L-) | 38 | | L1(L+) | 39 | | N(L-) | 40 | | L1(L+) | 41 | | N(L-) | 42 | | L1(L+) | 43 | | N(L-) | 44 | | L1(L+) | 45 | | N(L-) | 46 | | L1(L+) | 47 | | N(L-) | 48 | | L1(L+) | 49 | | N(L-) | 50 | | L1(L+) | 51 | | N(L-) | 52 | | L1(L+) | 53 | | N(L-) | 54 | | L1(L+) | 55 | | N(L-) | 56 | | L1(L+) | 57 | | N(L-) | 58 | | L1(L+) | 59 | | N(L-) | 60 | | L1(L+) | 61 | | N(L-) | 62 | | L1(L+) | 63 | | N(L-) | 64 | | L1(L+) | 65 | | N(L-) | 66 | | L1(L+) | 67 | | N(L-) | 68 | | L1(L+) | 69 | | N(L-) | 70 | | L1(L+) | 71 | | N(L-) | 72 | | L1(L+) | 73 | | N(L-) | 74 | | L1(L+) | 75 | | N(L-) | 76 | | L1(L+) | 77 | | N(L-) | 78 | | L1(L+) | 79 | | N(L-) | 80 | | L1(L+) | 81 | | N(L-) | 82 | | L1(L+) | 83 | | N(L-) | 84 | | L1(L+) | 85 | | N(L-) | 86 | | L1(L+) | 87 | | N(L-) | 88 | | L1(L+) | 89 | | N(L-) | 90 | | L1(L+) | 91 | | N(L-) | 92 | | L1(L+) | 93 | | N(L-) | 94 | | L1(L+) | 95 | | N(L-) | 96 | | L1(L+) | 97 | | N(L-) | 98 | | L1(L+) | 99 | | N(L-) | 100 | The chart displays the horizontal axis labels: 'Spannungsversorgung und Ausgänge - Klemmleiste' and 'Ausgänge - Klemmleiste' (top row). The right panel is a simplified representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a simple diagram showing the 'Logik' label. The middle section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axes labeled 'Out3 (+)' through 'GND (-)'.Fortsetzung Typ 703041
Ausgänge und Schnittstellen - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)

Nummerierung der Ausgänge beachten.

⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““
Fortsetzung Typ 703041
Analogeingang 1 und Binäreingänge 1+2 - Klemmleiste 2

Analogeingang 2 und Binäreingänge 3...6 - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)

4.3.2 Typ 703042/43/44 (Nennmaß 48mm x 96mm und 96mm x 96mm)

other
Spannungsversorgung und Ausgänge - Klemmleiste 3 | Component | Label | Description | | :--- | :--- | :--- | | Grid Layout | 1-4 | Grid Layout 1 (⊗) to Grid Layout 12 (⊗) | | Grid Layout | 1-2 | Grid Layout 2 (⊗) to Grid Layout 20 (⊗) | | Grid Layout | 2-3 | Grid Layout 3 (⊗) to Grid Layout 30 (⊗) | | Grid Layout | 3-4 | Grid Layout 4 (⊗) to Grid Layout 40 (⊗) | | Grid Layout | 5-6 | Grid Layout 5 (⊗) to Grid Layout 6 (⊗) | | Grid Layout | 5-6 | Grid Layout 6 (⊗) to Grid Layout 7 (⊗) | | Grid Layout | 6-7 | Grid Layout 7 (⊗) to Grid Layout 8 (⊗) | | Grid Layout | 7-8 | Grid Layout 8 (⊗) to Grid Layout 9 (⊗) | | Grid Layout | 8-9 | Grid Layout 9 (⊗) to Grid Layout 10 (⊗) | | Grid Layout | 9-10 | Grid Layout 10 (⊗) to Grid Layout 11 (⊗) | | Grid Layout | 10-11 | Grid Layout 11 (⊗) to Grid Layout 12 (⊗) | | Grid Layout | 11-12 | Grid Layout 12 (⊗) to Grid Layout 13 (⊗) | | Grid Layout | 12-13 | Grid Layout 13 (⊗) to Grid Layout 14 (⊗) | | Grid Layout | 13-14 | Grid Layout 14 (⊗) to Grid Layout 15 (⊗) | | Grid Layout | 14-15 | Grid Layout 15 (⊗) to Grid Layout 16 (⊗) | | Grid Layout | 15-16 | Grid Layout 16 (⊗) to Grid Layout 17 (⊗) | | Relais | L1+/- | Netz: L1/L+; N/L-; AC 110...240V; AC/DC 20...53V; U+-; U-; P: 230V/3A; Binärausgang 1 (Out1); S: Pin labeled 'Ö'; P: 230V/3A; Binärausgang 2 (Out2); S: Pin labeled 'Ö'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'P' for 'Spannungsversorgung für Zweidrahtmessumformer (Leerlaufspannung ca.25V)' with voltage: 17V/20mA; Pin labeled 'U-' with voltage: +; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: +; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: - Ausgänge - Klemmleiste 2 Logik: Logik = Logik, Out3 (+), Out4 (+), GND (-) Binärausgang 3 (Out3), Binärausgang 4 (Out4), Logik 12V oder 18V, siehe Typenschlüssel!Fortsetzung Typ 703042/43/44
Ausgänge und Schnittstellen - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)

Nummerierung der Ausgänge beachten.

⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““
Fortsetzung Typ 703042/43/44
Analogeingang 1 und Binäreingänge 1+2 - Klemmleiste 2


Binäreingang 1 Binäreingang 2

Fortsetzung Typ 703042/43/44
Analogeingang 2 und Binäreingänge 3...8 - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)

flowchart
graph TD
subgraph Option 1
A["1: Widerstands-thermometer"] --> B["2: E/S A"]
C["3: Widerstands-thermometer"] --> D["4: Ux"]
E["5: Widerstands-thermometer"] --> F["6: E/S A"]
G["7: Widerstands-thermometer"] --> H["8: Ux"]
end
subgraph Option 2
I["9: E/S A"] --> J["10: Ux"]
K["11: E/S A"] --> L["12: Ux"]
end
subgraph Option 3
M["10: E/S A"] --> N["11: Ux"]
O["12: Ux"]
end
B --> P["Thermo-element"]
D --> P
F --> P
H --> P
N --> P
P --> Q["Strom Spannung 0(2)...10V"]
Q --> R["Ux"]
R --> S["Spannung 0...1V"]
S --> T["Binäreingang 3+4"]
S --> U["Binäreingang 5+6"]
S --> V["Binäreingang 7+8"]
style Option 1 fill:#f9f,stroke:#333
style Option 2 fill:#f9f,stroke:#333
style Option 3 fill:#f9f,stroke:#333
4 Elektrischer Anschluss
4.3.3 Abschlusswiderstand der seriellen Schnittstelle RS422/485
Für einen störungsfreien Betrieb mehrerer Geräte in einer Linienstruktur müssen deren interne Abschlusswiderstände am Anfang und am Ende aktiviert werden
*Geräteeinschub mit Druck auf die geriffelten Flächen nach vorne herausziehen
*Mit einem Kugelschreiber alle weißen Schalter in die gleiche Richtung drücken
Busabschluss- widerstand aktiv:
* Alle 5 Schalter nach unten drücken

kein Busabschluss (werkseitig)
* Alle 5 Schalter nach oben drücken

*Geräteeinschub wieder ins Gehäuse einstecken
Kontrolle
* Tasten PGM + △ drücken
Rechts neben der grünen Anzeige „VErS“ wird „ON“ für aktive oder „OF“ für inaktive Abschlusswiderstände angezeigt.
4.3.4 Anschluss des PROFIBUS-DP-Steckers
Adapter montieren
*Optionssteckplatz mit der PROFIBUS-DP-Schnittstelle anhand des Typenschlüssels identifizieren (bei vorkonfigurierten Geräten)

Belegung der 9-poligen D-SUB Buchse
| Pin: Signal Bezeichnung | |
| 1: VP Spannungversorgung-Plus | |
| 2: RxD/TxD-P Empfangs-/Sendedaten-Plus | |
| 3: RxD/TxD-N Empfangs-/Sendedaten-Minus | |
| 4: DGND Masse | |
5.1 Anzeige- und Bedienelemente

| (1) 7-Segment-Anzeige (werkseitig: Istwert) vierstellig, rot; Kommastelle: konfigurierbar (automatische Anpassung bei Überschreiten der Anzeigekapazität) |
| (2) aktiver Sollwert (werkseitig: SP1) SP1, SP2, SP3, SP4 (SP=setpoint); grün; |
| (3) 7-Segment-Anzeige (werkseitig: Sollwert) vierstellig, grün; Kommastelle; konfigurierbar; dient auch zur Bedienerführung (Anzeige von Parameter- und Ebenensymbolen) |
| (4) Tasten |
| (5) Signalisierung gelb; für - Schaltstellungen der Binärausgänge 1...6 (Anzeige leuchtet = ein) - Rampen-/Programmfunktion aktiv - Handbetrieb aktiv |
| (6) 16-Segment-Anzeige für die Einheit °C/°F und Text zweistellig, grün; konfigurierbar; Zeichen für h, min und % Über das Setup-Programm können weiterhin die aktuelle Abschnittsnummer (Programm), der Parametersatz oder eine beliebige zweistellige Buchstaben-/Zahlenkombination angezeigt werden. |
Die Anzeigen sind konfigurierbar.
→ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““
5.2 Ebenenkonzept
Die Parameter zur Einstellung des Gerätes sind in verschiedenen Ebenen organisiert.

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige 238.6 °C"] -->|PGM| B["USER¹"]
B -->|PGM| C["Anwenderebene USER Bis zu acht beliebige Parameter"]
B -->|PGM| D["Bedienerebene OPr Sollwerte, Prozessgrößen, ..."]
B -->|PGM| E["Programmeditor Pro Abschnittsollwerte und Abschnittzeiten"]
B -->|PGM| F["Parameterebene PArA - Parametersatz 1 PAr-1 - Parametersatz 2 PAr-2"]
B -->|PGM| G["Konfigurationsebene Conf - Analogeingänge InP - Regler Cntr - GeberPro - Limitkomparatoren LC - Ausgänge OutP - Binärfunktionen b.nF - Anzeige d SP - Timer tFct - Schnittstellen IntF"]
H["Navigationsprinzip EXIT >2s oder Time-Out"] --> I["EXIT"]
I --> J["EXIT"]
J --> K["PGM"]
L["1. Nur sichtbar, wenn Anwenderdaten vorhanden\n2. Nur sichtbar, wenn als Programmregler konfiguriert"] --> M["->"]
Time-Out
Wird 180s keine Taste betätigt, kehrt das Gerät zurück in die Normalanzeige!
→ Kapitel 6 „Bedienerebene“
⇒ Kapitel 7 „Parameterebene“
⇒ Kapitel 8 „Konfiguration“
⇒ Setup/Anzeige - Bedienung/Time-Out
Anwenderdaten „USEr“
Über das Setup-Programm können hier bis zu acht beliebige Parameter angezeigt und editiert werden.
⇒ Setup/Konfigurationsebene/Anzeige - Bedienung/Anwenderdaten
Das anzuzeigende Symbol für jeden Parameter kann vom Anwender selbst vergeben werden. Ansonsten wird das standardmäßige Symbol verwendet. Erlaubt sind Buchstaben und Zahlen, die auf einer 7-Segmentanzeige darstellbar sind.
5.3 Ebenenverriegelung
Der Zugang zu den einzelnen Ebenen kann verhindert werden.
| Code Bedienerebene, Anwenderebene, Programmeditor | Parameterebene Konfigurationsebene | |
| 0 frei frei frei | ||
| 1 frei frei verriegelt | ||
| 2 frei verriegelt verriegelt | ||
| 3 verriegelt verriegelt verriegelt | ||
*Zur Codeeingabe mit PGM und ▼ (gleichzeitig >5s).
*Code ändern mit PGM (Anzeige blinkt!)
*Code eingeben mit ▲ und ▼.Werkseitig sind alle Ebenen frei.
*Zurück zur Normalanzeige mit EXIT oder nach ca. 180s automatisch
Eine Verriegelung der Parameter- und Konfigurationsebene ist auch über Binärfunktion möglich.
⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
5.4 Eingaben und Bedienerführung
Werte eingeben
Bei Eingaben innerhalb der Ebenen wird auf der unteren Anzeige das Symbol für den Parameter angezeigt.

*Parameter auswählen mit ▲ oder ▼
* In den Eingabemodus wechseln mit PGM (untere Anzeige blinkt!)
*Wert verändern mit ▲ und ▼
Die Änderung erfolgt dynamisch mit der Dauer des Tastendrucks.
*Übernahme der Einstellung mit PGM oder nach 2s automatisch oder
*Abbruch der Eingabe mit EXIT. Der Wert wird nicht übernommen.
Zeiten eingeben
Bei der Eingabe von Zeiten (z.B. Timerzeit eines Timers) wird zusätzlich die Zeiteinheit angezeigt.

Bei der Einheit wird die höchste Zeiteinheit der Anzeige angezeigt.
Z. B. wird ein "h" für Stunde angezeigt, dann ist das Zeitformat des Wertes hh:mm.
*Parameter auswählen mit ▲ oder ▼
* In den Eingabemodus wechseln mit PGM (untere Anzeige blinkt!)
*Wert verändern mit ▲ und ▼
Die Änderung erfolgt dynamisch mit der Dauer des Tastendrucks.
*Übernahme der Einstellung mit PGM oder nach 2s automatisch oder
*Abbruch der Eingabe mit EXIT. Der Wert wird nicht übernommen.
5.5 Festwertregler (werkseitig)

Sollwert ändern In der Normalanzeige:
*Ändern des aktuellen Sollwertes mit ▲ und ▼ (Wert wird automatisch übernommen)
Handbetrieb Im Handbetrieb kann der Stellgrad des Reglers manuell verändert werden.
*In den Handbetrieb wechseln mit EXIT (> 2s)
In der unteren Anzeige wird der Stellgrad angezeigt. Weiterhin leuchten das Handsymbol und die Einheit „%“.
*Ändern des Stellgrades mit ▲ und ▼
Bei einem Dreipunktschrittregler wird das Stellglied mit den Tasten auf- bzw. zugefahren.
Die verschieden Ebenen sind aus dem Handbetrieb erreichbar.
*Beenden des Handbetriebs mit EXIT (> 2s)
Die Stellgradvorgabe beim Umschalten ist konfigurierbar. Der Handbetrieb ist verriegelbar.
→ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
Weitere Bedienungsmöglichkeiten für den Festwertregler sind über Binärfunktionen realisierbar.
⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Bei Messbereichsüber/-unterschreitung und Fühlerbruch wechselt der Regler automatisch in den Handbetrieb.
5 Bedienung
5.6 Programmregler
Auslieferungszustand
Das Gerät muß als Programmregler/-geber konfiguriert werden. Ebenso muß vorher ein Programm eingegeben werden, um das Gerät als Programmregler/-geber zu betreiben
5.6.1 Programme eingeben
Funktion
Es kann ein Sollwertprofil mit max. acht Programmabschnitten realisiert werden.

line
| Time Point | Value | | :--- | :--- | | SPP1 | s | | tP1 | w | | SPP2 | w | | tP3 | w | | tP4 | w | | SPP4 | w | | ... | ... |Eingabe am Gerät Das Gerät muß als Programmregler oder -geber konfiguriert sein.
⇒ Kapitel 8.3 „Geber „Pro““ (Funktion)
Als Zeitbasis sind mm:ss, hh:mm und dd:hh konfigurierbar (s=Sekunden, m=Minuten, h=Stunden, d=Tage).
→ Kapitel 8.3 „Geber „Pro““ (Einheit)
Die Einstellungen der Abschnittssollwerte (SPP1 ... SPP8) und Abschnittszeiten (tP1 ... tP8) werden im Programmeditor vorgenommen.

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige 2386° 240.0 °C"] -->|PGM| B["USEr"]
B --> C["QPr"]
C --> D["Pro"]
E["Programmeditor Pro Abschnittsollwerte und Abschnittzeiten"] --> F["PGM"]
G["Navigationsprinzip"] --> H["EXIT >2s oder Time-Out"]
I["EXIT"] --> J["▲"]
J --> K["▼"]
K --> L["PGM"]
Die bis zu acht Programmabschnitte werden durch Abschnittssollwert und Abschnittszeit definiert.

flowchart
graph TD
A["238.6°C"] -->|PGM| B["0.00°C"]
B -->|PGM| C["SPP 1°C"]
B --> D["TPP 1°C"]
C --> E["0.00°C"]
D --> F["TPP 1°C"]
E --> G["..."]
F --> H["TPP 1°C"]
G --> I["SPP8 0°C"]
H --> J["SPP8 0°C"]
I --> K["0.00°C"]
J --> L["TPP 8°C"]
K --> M["PGM"]
L --> N["PGM"]
Eingabe über Setup-Programm
Das Setup-Programm (Zubehör) bietet einen komfortablen Programmeditor mit grafischer Darstellung der Programmkurve.
Weitere Funktionen über Setup-Programm
- S t a r t a m l s t w e r t
- Verhalten bei Messbereichsüber-/-unterschreitung
- Programmwiederholung
- Sollwertvorgabe (Rampe/Sprung)
- Regelung auf letzten Sollwert
- Vorlaufzeit
- Programmeditor und-verwaltung mit grafischer Vorschau
- abschnittsweise Programmierung von bis zu vier Steuerkontakten
- abschnittsweise Zuordnung von Parametersätzen
5.6.2 Bedienung

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige"] --> B["238.6 240.0°C"]
B --> C["Programm läuft"]
C --> D["248.6 248.7°C"]
D --> E["Programm angehalten"]
E --> F["248.6 248.7°C"]
F --> G["Programm angehalten"]
G --> H["238.6 240.0°C"]
H --> I["Sollwert ändern"]
C --> J["PGM"]
J --> K["USEr OPr Pro PA-R Conf"]
E --> L["EXIT >2s"]
E --> M["EXIT >2s"]
Normalanzeige In der Normalanzeige läuft kein Programm und der Regler regelt auf den eingestellten Sollwert.
Sollwert ändern Aus der Normalanzeige:
*Zur Sollwerteingabe wechseln mit

* Ändern des aktuellen Sollwertes mit

(Wert wird automatisch übernommen)
Programm starten
Aus der Normalanzeige:
*Programm starten mit

(Das Rampensymbol leuchtet!)
Über das Setup-Programm kann eine Vorlaufzeit konfiguriert werden. Bis zum Ablauf der Vorlaufzeit wird „Strt“ auf der unteren Anzeige dargestellt. Danach wird das Programm abgearbeitet.
Programm abbrechen
Bei laufendem Programm:
*Programm abbrechen mit

Programm anhalten
Bei laufendem Programm:
*Programm anhalten mit EXIT (> 2s)
(Die untere Anzeige blinkt!)
*Weiterlauf mit EXIT (> 2s)
Bei Netzausfall wird das Programm abgebrochen.
Weitere Programmsteuerfunktionen über Binärfunktionen.
⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
5.6.3 Programmkurve verschieben
Über die Funktion „Externer Sollwert mit Korrektur“ kann die Programmkurve nach oben oder unten verschoben werden (nur über Setup-Programm konfigurierbar).

line
| t | w (solid line) | w (dashed line) | | ---- | -------------- | --------------- | | 0 | 0 | 0 | | Peak | ~1.5 | ~1.2 | | End | ~0.5 | ~0.3 |Der externe Sollwert wird über ein Analogsignal vorgegeben.
⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
5 Bedienung
Zugang

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige 238.6 °C 240.0 °C"] -->|PGM| B["USEr⁻¹ ↓ QPr"]
B --> C["Bedienerebene QPr Sollwerte, Prozessgrößen, ..."]
D["EXIT >2s oder Time-Out"] --> A
E["Navigationsprinzip"] --> F["EXIT ↑ ▲ PGM ↓"]
G["1. Nur sichtbar, wenn Anwenderdaten vorhanden"] --> E
Prozessdaten „Proc“
Hier werden die vier Sollwerte angezeigt und editiert sowie weitere Prozessgrößen je nach Konfiguration angezeigt.
| Symbol | Bedeutung |
| SP 1 | Sollwert 1 (editierbar) |
| SP 2 | Sollwert 2 (editierbar) |
| SP 3 | Sollwert 3 (editierbar) |
| SP 4 | Sollwert 4 (editierbar) |
| SPr | Rampensollwert (nur wenn konfiguriert) |
| InP 1 | Messwert von Analogeingang 1 |
| InP2 | Messwert von Analogeingang 2 (nur wenn vorhanden) |
| F1 | Rechenergebnis der Mathematik-Formel 1(und bei Differenz-, Verhältnis- und Feuchteregler) |
| F2 | Rechenergebnis der Mathematik-Formel 2 (nur wenn vorhanden) |
| y | Stellgrad |
| trun | Programmlaufzeit (nur bei Programmregler/-geber) |
| trES | Programmrestzeit (nur bei Programmregler/-geber) |
| t1 | Timerlaufzeit 1 (nur wenn konfiguriert) |
| t2 | Timerlaufzeit 2 (nur wenn konfiguriert) |
Definition der Programmzeiten:

line
| Point | Value | |-------|-------| | 1 | (1) | | 2 | (1) | | 3 | (3) | | 4 | (4) |(1) Programmlaufzeit (3) Abschnittslaufzeit
(2) Programmrestzeit (4) Abschnittsrestzeit
Allgemeines Es können zwei Parametersätze (PAr1 und PAr2) gespeichert werden.
Zugang

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige 2386° 240.0°C"] --> B["PGM"]
B --> C["USC-1"]
C --> D["OPr"]
D --> E["Pro 2"]
E --> F["PR-A"]
G["Navigationsprinzip"] --> H["EXIT >2s oder Time-Out"]
H --> I["EXIT"]
I --> J["PGM"]
K["Parameterebene PR-A\n- Parametersatz 1 PR-1\n- Parametersatz 2 PR-2"] --> L["PGM"]
M["Nur sichtbar, wenn Anwenderdaten vorhanden\n2. Nur sichtbar, wenn als Programmregler konfiguriert"] --> N["EXIT"]
N --> O["PGM"]
Die Ebene ist verriegelbar.
Anwendungen - Parametersatzumschaltung über Binärfunktion
⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
- Zuordnung von Parametersätzen zu Programmabschnitten (nur über Setup-Programm)
→Programmeditor/Programm
Beispiel Einstellung eines Zweipunkt-Reglers mit PI-Verhalten:
Pb1=12°C (Proportionalbereich)
rt=160s (Nachstellzeit; I-Anteil)
dt=0s (Vorhaltzeit, D-Anteil)
PRA-R PRA-I(PRA-2)
| Anzeige Wertebereich werkseitig Beschreibung | ||||
| Proportional-bereichProportional band | Pb 1 | 0...9999 0 Größe des proportionen Bereiches | ||
| Pb 2 | 0...9999 0 | Die Verstärkung des Reglers wird mit größem Proportionalbereich kleiner.Bei Pb1,2 =0 ist die Reglerstruktur nicht wirksam! (Limitkomparator-Verhalten)Bei stetigen Reglern muss Pb1,2>0 sein. | ||
| VorhaltzeitDerivative time | dt | 0...9999 s 80 s Beeinflusst den differentiellen Anteil des ReglerausgangssignalesDie Wirkung des D-Anteils wird mit größerer Vorhaltzeit stärker. | ||
| NachstellzeitReset time | rt | 0...9999 s 350 s Beeinflußt den integralen Anteil des ReglerausgangssignalesDie Wirkung des I-Anteils wird mit größerer Nachstellzeit schwächer. | ||
| StellgliedlaufzeitActuator time | tt | 5...3000 s 60 s Genutzter Laufzeitbereich des Regelventils bei Dreipunkt-Schrittreglern . | ||
| Schalt-periodendauerCycle time | cy1 | 0,0...999,9 s 20 s | Bei schaltendem Ausgang sollte die Schaltperiodendauer so gewählt werden, dass einerseits durch die getaktete Energiezufuhr keine unzulässigen Istwertschwankungen entstehen, andererseits die Schaltglieder nicht überbeansprucht werden. | |
| cy2 | 0,0...999,9 s 20 s | |||
| KontaktabstandContact spacing(dead band) | db | 0,0...999,9 0 Abstand zwischen den beiden Regelkon-takten bei Dreipunktreglern und Dreipunkt-Schrittreglern. | ||
| SchaltdifferenzSwitching differential | HY51 | 0,0...999,9 1 Hysterese bei schaltenden Reglernmit Pb1,2 = 0. | ||
| HY52 | 0,0...999,9 1 | ![]() | ||
| ArbeitspunktWorking point | y0 | -100...+100% | 0% | Stellgrad bei P- und PD-Reglern (bei x = w ist y = Y0). |
| Stellgrad-begrenzungOutput limiting | y1 | 0...100% | 100% | Maximale Stellgradbegrenzung.Minimale Stellgradbegrenzung.(nur bei Pb>0 wirksam!) |
| y2 | -100...+100 % | -100% | ||
Die Parameter Pb2, Cy2, HyS2 beziehen sich auf den 2. Reglerausgang bei einem Dreipunktregler.
Die Kommastelle von einigen Parametern ist abhängig von der Einstellung für die Kommastelle in den Anzeigen.

Die Anzeige der Parameter am Gerät ist abhängig von der eingestellten Reglerart.
⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
Allgemeines
Für die Darstellung der folgenden Parameter und Funktionen in der Konfigurations-ebene gilt:
Der Parameter wird nicht dargestellt oder ist nicht anwählbar, wenn
- die Geräteausstattung die dem Parameter zugeordnete Funktion nicht zuläßt.
Beispiel: Analogausgang 2 kann nicht konfiguriert werden, wenn kein Analogausgang 2 im Gerät vorhanden ist.

Manche Parameter können nur über das Setup-Programm programmiert werden. Diese sind in der Symbol-Spalte mit „(Setup)“ gekennzeichnet.
In den Kapitelüberschriften ist das dem Menüpunkt entsprechende Symbol (erscheint in der Anzeige) dargestellt (z.B. 8.1 Analogeingänge „InP“).
Zugang

flowchart
graph TD
A["Normalanzeige 2386 240.0°C"] --> B["PGM"]
B --> C["User1"]
C --> D["OPr"]
D --> E["Pro2"]
E --> F["PRrA"]
F --> G["Conf"]
H["Navigationsprinzip"] --> I["EXIT >2s oder Time-Out"]
I --> J["PGM"]
J --> K["Configurationsebene Conf"]
L["1. Nur sichtbar, wenn Anwenderdaten vorhanden\n2. Nur sichtbar, wenn als Programmregler konfiguriert"] --> M["EXIT"]
M --> N["▲"]
N --> O["▼"]
O --> P["↓"]
Q["PGM"] --> R["Conf"]
S["Configurationsebene Conf"] --> T["- Analogeingänge inP\n- Regler Cntr\n- GeberPro\n- LimitkomparatorenLC\n- AusgängeOutP\n- Binärfunktionenbnf\n- Anzeiged SP\n- TimertFct\n- Schnittstellen IntF"]

Ebenen können verriegelt werden.
⇒ Kapitel 5.3 „Ebenenverriegelung“
8 Konfiguration
Analogselektor
Bei einigen Parametern kann aus einer Reihe von analogen Werten ausgewählt werden. Aus Übersichtsgründen wird diese Auswahl hier einmalig dargestellt.
0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang
Definition der Programmzeiten:

line
| Point | Value | |-------|-------| | 1 | (1) | | 2 | (2) | | 3 | (3) | | 4 | (4) || (1) Programmlaufzeit (3) Abschnittslaufzeit | |
| (2) Programmrestzeit (4) Abschnittsrestzeit |
8.1 Analogeingänge „InP“
Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen
InP: Analog Input
Es stehen je nach Geräteausführung bis zu zwei Analogeingänge zur Verfügung.
Analogeingang 1 InP I →
Analogeingang 2 InP2 →
Fühlerart
Sensor type
Linearisierung
Linearization
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| SEnS | 0 | ohne Funktion |
| 1 | Widerstandsthermometer in Dreileiterschaltung | |
| 2 | Widerstandsthermometer in Zweileiterschaltung | |
| 3 | Widerstandsthermometer in Vierleiterschaltung | |
| 4 | Thermoelement | |
| 5 | Widerstandsferngeber | |
| 6 | Heizstrom 0...50mA AC (nur Analogeingang 2) | |
| 7 | 0...20mA | |
| 8 | 4 ... 20mA | |
| 9 | 0...10V | |
| 10 | 2...10V | |
| 11 | 0 ... 1V | |
| Werkseitig bei Analogeingang 2: ohne Funktion | ||
| L, n | 0 | Linear |
| 1 | Pt100 | |
| 2 | Pt500 | |
| 3 | Pt1000 | |
| 4 | KTY11-6 | |
| 5 | W5Re_W26Re C | |
| 6 | W3Re_W25Re D | |
| 7 | NiCr-CuNi E | |
| 8 | Cu-CuNi T | |
| 9 | Fe-CuNi J | |
| 10 | Cu-CuNi U | |
| 11 | Fe-CuNi L | |
| 12 | NiCr-Ni K | |
| 13 | Pt10Rh-Pt S | |
| 14 | Pt13Rh-Pt R | |
| 15 | Pt30Rh-Pt6Rh B | |
| 16 | NiCrSi-NiSi N | |
| 17 | W3Re_W26Re | |
| 18 | Kundenspezifische Linearisierung | |
| Für die Kundenspezifische Linearisierung sind max. 10 Knickpunkte möglich oder eine Polynomfunktion 5. Grades programmierbar (nur mit Setup-Programm). | ||
| Bei der Linearisierung „KTY11-6“ beträgt der Widerstand 2kΩ bei 25°C (nur mit Setup-Programm). | ||
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Messwertkorrektur Measurement offset | OFFS | -1999...0...+9999 | Mit der Messwertkorrektur kann ein gemessener Wert um einen bestimmten Betrag nach oben oder unten korrigiert werden.Beispiele: gemessener angezeigterWert Offset Wert294,7 +0,3 295,0295,3 - 0,3 295,0Der Regler verwendet für seine Berechnung den korrigierten Wert (= angezeigter Wert). Dieser Wert entspricht nicht dem Messwert an der Messstelle. Bei unsachgemäßer Anwendung können unzulässige Wertte der Regelgrösse entstehen.Sonderfall „Zweileiterschaltung“:Ist der Eingang mit einem Widerstandsthermometer in Zweileiterschaltung beschaltet, dann wird hier der Leitungswiderstand in Ohm eingestellt. |
| Anzeigenanfang Display start | SCL | -1999...0...+9999 | Bei Messwertgebern mit Einheitssignal und Widerstandspotentiometern wird dem physikalischen Signal ein Anzeigewert zugeordnet.Beispiel: 0 ... 20mA 0 ... 1500°C.Der Bereich des physikalischen Signals kann um 20 % unter- bzw. überschritten werden, ohne dass eine Messbereichsüber-/unterschreitung signalisiert wird. |
| Anzeigenende Display end | SCH | -1999...100...+9999 | |
| Filterzeitkonstante Filter time constant | dF | 0...0,6...100 s | Zur Anpassung des digitalen Eingangsfilters (0s = Filter aus). Bei einem Signalsprung werden nach 2x Filterzeitkonstante 63% der Änderungen erfaßt.Wenn die Filterzeitkonstante groß ist:- hohe Dämpfung von Störsignalen- langsame Reaktion der Istwertanzeige auf Istwertänderungen- niedrige Grenzfrequenz (Tiefpassfilter 2. Ordnung) |
| Nachkalibrierung Anfang Fine tuning start value | FtS ^1 | -1999...0...+9999 | siehe Beschreibung auf den folgenden Seiten.Wurden diese Werte irrtümlich verändert, dann muß diese Einstellung nach dem unter „Kundenspezifische Nachkalibrierung“ beschriebenen Verfahren rückgängig gemacht werden.Diese Werte können nicht von einem anderen Gerät übernommen werden. |
| Nachkalibrierung Ende Fine tuning end value | FtE ^1 | -1999...1...+9999 | |
| Heizstrom-überwachung (Ausgang) Heater current monitoring (output) | HERE | 01...10 | Keine FunktionAusgang 1...10Über einen Stromwandler mit Einheitssignalausgang wird der Heizstrom erfasst, der durch die Verknüpfung des Analogein-gang 2 mit einem Limitkomparator überwacht werden kann. Der Eingangssignalbereich betragt 0...50mA AC (siehe Fühler-art: „Heizstrom“). und muß entsprechend skaliert werden (Anzeigeanfang, -ende).Die Messung des Heizstroms erfolgt jeweils bei geschlosse-nem Heizkontakt. |
| Korrekturwert KTY bei 25°C | (Setup) 0...2000...4000 Ω | Widerstand bei 25°C/77°F für Linearisierung „KTY 11-6“ | |
- Diese beiden Parameter können über Setup-Programm aktiviert / deaktiviert werden.
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogeingänge (allgemein) In 12 →
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Temperatur-EinheitTemperature unit | Unit | 01 | Grad CelsiusGrad FahrenheitEinheit für Temperaturwerte |
| AbtastzeitSampling cycle time | CYCL | 0123 | 50ms90ms150ms250ms |
| Netzfrequenz (Setup) 50Hz | 60Hz | Anpassung der Wandlungszeit der Eingangsschaltung an die Netzfrequenz | |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Kundenspezifische Nachkali-brierung
Über die analogen Eingänge des Reglers wird aus einem Signal durch elektronische Verarbeitung (Umformung, Linearisierung ...) ein Messwert gebildet. Dieser Messwert geht in die Berechnungen des Reglers ein und kann auf den Anzeigen dargestellt werden (Messwert = Anzeigewert).
Bei Bedarf kann diese feste Zuordnung beeinflusst werden, d. h. es kann die Lage und Neigung der Messwert-Kennlinie verändert werden.

line
| Messwert des Reglers | unkorrigierte Kennlinie | korrigierte Kennlinie | | --------------------- | ---------------------- | -------------------- | | 0 | 0 | 0 | | 100 | 100 | 80 |Vorgehensweise
Nacheinander zwei Messpunkte anfahren ((1), (3)), die möglichst weit auseinander liegen.
An den Messpunkten jeweils den gewünschten Anzeigewert (Anfangswert FtS, Endwert FtE) am Regler eingeben. Am zweckmäßigsten für die Ermittlung der Messwerte M1 und M2 ein Referenzmessgerät verwenden.
Während der Programmierung müssen stabile Messverhältnisse herrschen.
Programmierung
*Messpunkt (1) anfahren
*Anfangswert (2) eingeben ^1
*Messwert (3) anfahren
*Endwert E (4) eingeben ^1

line
| Point | Anzeigewert | Messwert des Reglers | |---|---|---| | (1) | M1 | M1 | | (2) | M1 | M1 | | (3) | M2+ | M2 | | (4) | M2+ | M2 |unkorrigierte Kennlinie
korrigierte Kennlinie
M1 = Messwert 1
M2 = Messwert 2
A = Anfangswert
E = Endwert
= Offset

Wird die Nachkalibrierung ohne Referenzmessgerät durchgeführt, muss beim Anfahren von Messpunkt (3) der Offset berücksichtigt werden.
Um die Nachkalibrierung rückgängig zu machen, muss der Anfangs- und Endwert (FtS, FtE) mit dem gleichen Wert programmiert werden. Dadurch wird der Anfangswert auf 0 und der Endwert automatisch auf 1 gesetzt.
Spätere Nachkalibrierungen beziehen sich sonst auf die bereits korrigierte Kennlinie.
- Soll für den Anfangswert=0 oder für den Endwert=1 eingestellt werden, so muss der Wert zunächst mit ▲ oder ▼ verändert werden, damit eine Korrektur möglich ist.
8.2 Regler „Cntr“
Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen
Cntr: Controller
Hier werden die Reglerart und die Eingangsgrößen des Reglers, die Sollwertgrenzen, die Bedingungen für den Handbetrieb und die Voreinstellungen für die Selbstoptimierung eingestellt.
Reglerart
Controller type
Wirksinn
Control action
Handbetrieb
Inhibit manual mode
Hand-Stellgrad
Manual output
Range-Stellgrad
Range output
Sollwertanfang
Setpoint low
Sollwertende
Setpoint high
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| Konfiguration | ||
| Ctyp | 01234 | ohne FunktionZweipunktreglerDreipunktreglerDreipunktschrittreglerStetiger Regler |
| CAct | 01 | DirektInvers invers:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert kleiner als der Sollwert ist (z. B. Heizen).direkt:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert größer als der Sollwert ist (z. B. Kühlen). |
| lnHR | 01 | freigesperrtWenn der Handbetrieb gesperrt ist, kann über die Tasten oder Binäreingang vom Bediener nicht in den Handbetrieb umgeschaltet werden. |
| HAnd | -100...101 | Definiert den Stellgrad nach der Umschaltung in den Handbetrieb.101 = letzter StellgradBei Dreipunktschrittregler:101 = Stellglied bleibt stehen;0 = Stellglied fährt zu; 100 = Stellglied fährt auf |
| rOut | -100...0...101 | Stellgrad bei einer Messbereichsüber- oder unterschreitung.101 = letzter StellgradBei Dreipunktschrittregler:101 = Stellglied bleibt stehen;0 = Stellglied fährt zu; 100 = Stellglied fährt auf |
| SPL | -1999...+9999 Die Sollwertbegrenzung verhindert die Eingabe von Werten außerhalb des vorgegebenen Bereichs. | |
| SPH | -1999...+9999 | Die Sollwertgrenzen sind bei der Sollwertvorgabe über die Schnittstelle nicht wirksam.Bei externem Sollwert mit Korrektur wird der Korrekturwert begrenzt. |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
| Symbol | Wert/Auswahl | Beschreibung | |
| Eingänge | |||
| Regler IstwertController process value | [Pr] | (Analogselektor) Analog. Ein. 1 | Definiert die Quelle für den Istwert des Regelkanals |
| Externer SollwertExternal setpoint | ESP | (Analogselektor) Abgeschaltet | Aktiviert die externe Sollwertvorgabe und definiert die Quelle für den externen Sollwert.Externer Sollwert mit Korrektur: (Nur über Setup-Programmeinstellbar)Externer Sollwert + Sollwert 1 = aktueller SollwertDer Externe Sollwert wird über die Tastatur (Sollwert 1) nach oben oder unten korrigiert. In der Anzeige erscheint der aktuelle Sollwert. |
| Stellgrad-rückmeldungOutput feedback | FEED | (Analogselektor) Abgeschaltet | Definiert die Quelle für die Stellgradrückmeldung bei einem Dreipunkt-Schrittregler |
| Selbstoptimierung | |||
| Methode TuneMethod of tuning | tYPt | 01 | SchwingungsmethodeSprungmethode⇒ Kapitel 9.1 „Selbstoptimierung“ |
| SelbstoptimierungInhibit tuning | InHt | 01 | freigesperrtWenn die Selbstoptimierung gesperrt ist, kann die Selbstoptimierung über die Tasten oder Binärfunktion nicht gestartet werden. |
| Reglerausgang 1Output of tuning 1 | Ott1 | 012 | RelaisHalbleiter + LogikStetig |
| Reglerausgang 2Output of tuning 2 | Ott2 | Die Art des physikalischen Ausgangs für das Signal des 1. und 2. Reglerausgangs muss vorgegeben werden. | |
| RuhestellgradController standby output | SOut | -100...0...+100% | Ausgangsstellgrad bei Sprungantwort |
| SprunghöheStep size | StS1 | 10...30...100% | Sprunghöhe bei Sprungantwort |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang
8.3 Geber „Pro“
Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen
Pro: (Program) Generator
Hier wird die Grundfunktion des Gerätes definiert. Das Gerät kann als Festwertregler mit und ohne Rampenfunktion oder Anfahrrampe für Heißkanaltechnik, Programmregler oder Programmgeber betrieben werden.
Funktion
Function
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| Allgemein | ||
| Fact | 01234 | FestwertreglerRampenfunktionProgrammreglerProgrammgeberHeißkanalreglerRampenfunktion:Es kann eine ansteigende oder abfallende Rampenfunktion realisiert werden. Der Rampenendwert wird durch die Soll-wertvorgabe bestimmt und kann wie bei einem Festwertregler mit den Tasten ▲ und ▼ verändert werden. 11 Netz ein (w1 aktiv)12...13 Netzausfall/Handbetrieb/Fühlerbruch14...15 Rampensatopp16 Sollwertumschaltung auf w2Über Binärfunktionen kann die Rampenfunktion angehalten und abgebrochen werden.⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““ Bei Fühlerbruch oder Handbetrieb wird die Rampen-funktion unterbrochen. Die Ausgänge verhalten sich wie bei einer Messbereichsüber-/-unterschreitung (konfigurierbar).Programmgeber:Anwendung z. B. zur Ausgabe der Sollwertkurve über einen stetigen Ausgang ohne Regelfunktion.Einstellungen des Programmgebers in Zusammenhang mit dem Istwert werden nicht ausgewertet (z. B. Start am Istwert, Witerlauf, Toleranzband). |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
| Symbol | Wert/Auswahl | Beschreibung | |
| EinheitUnit of slope | Unit | 012 | Rampenfunktion ProgrammK/Minute mm:ssK/Stunde hh:mmK/Tag dd:hhS=Sekunden; m=Minuten; h=Stunden;d=TageEinheit der Rampensteigung in Kelvin pro Zeiteinheit oder Format der Abschnittszeiten bei Programmregler/-geber. |
| RampensteigungRamp slope | rRSL | 0...9999 Betrag der Steigung bei Rampenfunktion | |
| ToleranzbandTolerance band | tolP | 0...999 0=aus | Bei einem Programmregler/-geber und Rampenfunktion kann zur Überwachung des Istwertes um die Sollwertkurve ein Toleranzband gelegt werden.Bei Überschreitung der oberen oder unteren Grenze wird ein Toleranzbandsignal ausgelöst, das intern weiterverarbeitet oder über einen Ausgang ausgegeben werden kann. Beispiel:Signal, wenn Istwert 20K größer oder kleiner als Sollwert ist.toLP=400 = ausgeschaltetVerarbeitung des Toleranzbandsignals unter:⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““ |
| Programm | |||
| Programmstart (Setup) | ProgrammstartStart am Istwert | Definiert, ob das Programm mit dem ersten Programmsollwert beginnt oder der aktuelle Istwert als erster Programmsollwert übernommen wird. | |
| Range-Verhalten (Setup) | WeiterlaufProgramm anhalten | Definiert Verhalten bei Messbereichsüber/-unterschreitung | |
| Verhalten nach Netz-Ein | (Setup) Kein StartAutomatischer Start | Definiert, ob das Programm beim Einschalten der Netzspannung startet. | |
| Programmwiederholung | (Setup) KeineZyklisch | Bei der Einstellung „Zyklisch“ wird das Programm fortwährend wiederholt. | |
| Sollwertvorgabe (Setup) | RampeSprung | Sollwertrampe Sollwertsprungw![]() | |
| Regelung auf letzten Sollwert | (Setup) inaktivaktiv | Wenn aktiv, wird nach Ablauf des Programms auf den letzten Programmsollwert geregelt. | |
| Vorlaufzeit | (Setup) | 0...9999 min | Verzögert den Programmstart um eine einstellbare Zeit.Im unteren Display wird „Strt“ angezeigt. |
| Grundstellung | |||
| Steuerkontakte | (Setup) | SK1SK2SK3SK4 | Die vier Steuerkontakte können in der Grundstellung (wenn das Programm nicht läuft) aktiviert werden. |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Heißkanalregler
Die Anfahrrampe für Heißkanaltechnik dient z. B. dem schonenden Betrieb keramischer Heizpatronen. Während der Anfahrphase (t 0 ...t 2 ) kann die Feuchtigkeit aus den hygroskopischen Heizpatronen langsam entweichen und dadurch eine Beschädigung vermieden werden.

line
| t | W | |-------|-------| | t₀ | Iswert | | t₁ | Rampensteigung rASL | | t₂ | Sollwertverlauf | | t₂ | Istwertverlauf | | t₂ | Verweilzeit tP2 |Zum Zeitpunkt t_0 wird der aktuelle Istwert als Startwert für die Rampe übernommen. Im Zeitraum t_0 t_1 wird mit der programmierten Rampensteigung rASL der Haltesollwert SPP2 angefahren. In diesem Zeitraum wird der Rampensollwert linear erhöht. Es folgt eine programmierbare Verweilzeit tP2 ( t_1 t_2 ), nach der auf den aktuellen Sollwert (werkseitig Sollwert 1 (SP1)) geregelt wird.
Die Heißkanalfunktion wird mit den Einstellungen für die Rampenfunktion und dem Programm über das Setup-Programm realisiert.
Relevante Einstellungen:
Setup/Geber/Allgemein
- Rampensteigung rASL mit Zeiteinheit
- Toleranzband (optional)
Setup/Geber/Programm
- Programmstart auf „Start am Istwert“ konfigurieren
- Verhalten nach Netz-Ein definieren; die Anfahrrampe startet entweder automatisch beim Einschalten der Spannungsversorgung oder durch Drücken der Taste
Setup/Parameterebene/Regler-Parameter
- Stellgradbegrenzungen für Parametersatz 1 und 2 (optional)
- Parametersatz 2 für Abschnitt 1 einstellen (Abschnittssollwert und -zeit bleiben unberücksichtigt)
- Abschnitt 2 konfigurieren mit Abschnittssollwert (=Haltesollwert SPP2), Abschnittszeit (=Verweilzeit tP2) und Parametersatz 2
Setup/Anzeige - Bedienung/ Anwenderdaten
- relevante Parameter können in die Anwenderdaten (Bedienerebene) gelegt werden (optional)
8.4 Limitkomparatoren „LC“
Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen
Mit Limitkomparatoren (Grenzwertmeldern, Grenzkontakten) kann eine Eingangsgröße (Limitkomparator-Istwert) gegenüber einem festen Grenzwert oder einer anderen Grösse (Limitkomparator-Sollwert) überwacht werden. Bei Überschreiten eines Grenzwertes kann ein Signal ausgegeben oder eine reglerinterne Funktion ausgelöst werden.
Es stehen 4 Limitkomparatoren zur Verfügung.
Limitkomparator- funktionen
Limitkomparatoren können verschieden Schaltfunktionen haben.
Die Hysteresefunktionen „unsymmetrisch links“ und „unsymmetrisch rechts“ sind nur über das Setup-Programm einstellbar. Standardmäßig wird die Hysteresefunktion „symmetrisch“ verwendet.
| Hysteresefunktion | |||
| unsymmetrisch links symmetrisch unsymmetrisch rechts | |||
| Ik1 | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ik2 | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ik3 | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ik4 | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ik5 | ![]() | ![]() | ![]() |
| Ik6 | ![]() | ![]() | ![]() |
Bei den Limitkomparatorfunktionen Ik7 und Ik8 wird der eingestellte Messwert auf einen Festwert AL hin überwacht.
| Hysteresefunktion | |||
| unsymmetrisch links symmetrisch unsymmetrisch rechts | |||
| Ik7 | EIN![]() | EIN![]() | EIN![]() |
| Ik8 | EIN![]() | EIN![]() | EIN![]() |
Limitkomparator 1 L[1] → Limitkomparator 2 L[2] → Limitkomparator 3 L[3] → Limitkomparator 4 L[4] →
Funktion Function
Grenzwert Limit value Schaltdifferenz Switching differential
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| Fnct | 0 | ohne Funktion |
| 1 | lk1 | |
| 2 | lk2 | |
| 3 | lk3 | |
| 4 | lk4 | |
| 5 | lk5 | |
| 6 | lk6 | |
| 7 | lk7 | |
| 8 | lk8 | |
| RL | -1999...0...+9999 Zu überwachender GrenzwertGrenzwertbereich bei lk1 und lk2: 0...9999 | |
| HYSt | 0...1...9999 Schaltdifferenz | |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
8 Konfiguration
| Symbol Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Wirkungsweise/ Signal bei RangeAction/Range response | R_crR 0123 | absolut/ausrelativ/ausabsolut/einrelativ/einDefiniert die Wirkungsweise des Limitkomparators und den Schaltzustand bei einer Messbereichsüber-/-unterschreitung.Wirkungsweise:Definiert das Schaltverhalten des Limitkomparators bei einer Sollwertänderung oder bei Netzein.absolut:Der Limitkomparator verhält sich zum Zeitpunkt der Änderung gemäß seiner Funktion.relativ:Der Limitkomparator befindet sich in Schaltstellung „AUS“. Würde eine Änderung des Grenzwertes oder des (Limitkomparator-)Sollwertes das „EIN“-schalten des Limitkomparators hervorrufen, so wird diese Reaktion unterdrückt. Dieser Zustand hält solange an, bis der (Limitkomparator-) Istwert den Einschaltbereich (graue Fläche)wiederverlassen hat.Beispiel:Überwachung des (Regler-) Istwertes x mit Funktion Ik4 Sollwertänderung w_1 w_2 a) Ausgangszustand b) Zustand zum Zeitpunkt der ÄnderungDer Limitkomparator bleibt „AUS“, obwohl sich der Istwert im Einschaltbereich befindet c) ausgeregelter ZustandDer Limitkomparator arbeitet wieder gemäß seiner Funktion Mit dieser Funktion wird auch das Auslösen eines Limitkom- parators während der Anfahrphase verhindert. |
| EinschaltverzögerungSwitch-on delay | t_on 0...9999 Verzögert d | e Einschaltflanke um eine definierbare Zeitspanne |
| Ausschalt-verzögerungSwitch-off delay | t_off 0...9999s Verzögert | die Ausschaltflanke um eine definierbare Zeitspanne |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
| Limitkomparator 1 | C | |
| Limitkomparator 2 | C | |
| Limitkomparator 3 | C | |
| Limitkomparator 4 | C |
Quittierung Acknowledgement
| Symbol | Wert/Auswahl | Beschreibung |
| R_cnL | 012 | keine QuittierungQuittierung; nur bei inaktivem Limitkomparator möglichQuittierung; immer möglichBei Einstellungen mit Quittierung ist der Limitkomparator selbsthaltend, d. h. er bleibt auch „EIN“ wenn die Einschaltbedingung nicht mehr gegeben ist.Der Limitkomparator muß über Tasten ( ▼ + EXIT ) oder Binärsignal zurückgesetzt werden. |
| tP_uL | 0...9999s | Der Limitkomparator wird nach einer einstellbaren Zeit automatisch zurückgesetzt. |
| LCPr | (Analogselektor)Istwert | siehe Schaltdiagramme |
| LCSP | (Analogselektor)aktueller Sollwert | siehe Schaltdiagramme (nur bei Ik1 ...Ik6) |
| (Setup) | SymmetrischUnsymmetrisch linksUnsymmetrischrechts | siehe Schaltdiagramme⇒ Kapitel 12.2 „Alarmmeldungen“ |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang
8.5 Ausgänge „OutP“
Konfiguration
| Analogeingänge |
| Regler |
| Geber |
| Limitkomparatoren |
| Ausgänge |
| Binärfunktionen |
| Anzeige |
| Timer |
| Schnittstellen |
OutP: Outputs
Die Konfiguration der Ausgänge des Gerätes ist unterteilt in Analogausgänge (OutA; max. 2) und Binärausgänge (OutL; max. 9). Binärausgänge sind Relais, Halbleiterrelais und Logikausgänge. Anzeige und Nummerierung der Ausgänge richtet sich nach der Art der Belegung der Optionssteckplätze.
Die Schaltzustände der Binärausgänge 1...6 werden auf dem Display dargestellt.
Nummerierung der Ausgänge
Standard bei allen Geräteausführungen:
(Binär-)Ausgang 1 (Out1) = Relais
(Binär-)Ausgang 2 (Out2) = Relais
(Binär-)Ausgang 3 (Out3) = Logikausgang
(Binär-)Ausgang 4 (Out4) = Logikausgang
Weitergehende Nummerierung bei den Optionssteckplätzen:
| Steckplatz Steckplatine mit 1 Analogausgang | Steckplatine mit 1 Binärausgang (Relais oder Halbleiterrelais) | Steckplatine mit 2 Binärausgänge (2 Relais) |
| Option 1 Ausgang 5 (Out5) Ausgang 5 (Out5) Ausgang 5+8 (Out5/Out8) | ||
| Option 2 Ausgang 6 (Out6) Ausgang 6 (Out6) Ausgang 6+9 (Out6/Out9) | ||
| Option 3 Ausgang 7 (Out7) Ausgang 7 (Out7) Ausgang 7+10 (Out7/Out0) | ||
Binärausgänge OUTL
Binärausgang 1
Binary output 1
...
Binärausgang 10
Binary output 10
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| Out1 | ohne Funktion | |
| 1. Reglerausgang (werkseitig bei Out1) | ||
| 2. Reglerausgang | ||
| ... | 5. Binäreingang 1 | |
| 6. Binäreingang 2 | ||
| 7. Binäreingang 3 | ||
| Out0 | 8. Binäreingang 4 | |
| 9. Binäreingang 5 | ||
| 10. Binäreingang 6 | ||
| 11. Binäreingang 7 | ||
| 12. Binäreingang 8 | ||
| 13. Limitkomparator | ||
| 14. Limitkomparator | ||
| 15. Limitkomparator | ||
| 16. Limitkomparator | ||
| 17. Steuerkontakt 1 | ||
| 18. Steuerkontakt 2 | ||
| 19. Steuerkontakt 3 | ||
| 20. Steuerkontakt 4 | ||
| 21. Logik-Formel 1 | ||
| 22. Logik-Formel 2 | ||
| 23. Timer 1 aktiv | ||
| 24. Timer 2 aktiv | ||
| 25. Programm aktiv | ||
| 26. Programmende-Signal | ||
| 27. Toleranzband-Signal | ||
| 28. Handbetrieb an/aus | ||
| 29. Binärmerker | ||
| 30. Beliebiger Binärwert aus Speicheradresse (nur über Setup) | ||
| 31. immer aktiv | ||
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogausgänge OUTR → Ausgang 5 OUTS →
Ausgang 6 Uutb →
Ausgang 7 Out →
Funktion
Function
Signalart
Type of signal
Signal bei Range
Range output
Nullpunkt
Zero point
Endwert
End value
Offset
| Symbol | Wert/Auswahl | Beschreibung |
| Fnct | (Analogselektor)Abgeschaltet | Funktion des Ausgangs |
| 5,6n | 0123 | 0...10V2...10V0...20mA4...20mAPhysikalisches Ausgangssignal |
| rOut | 0...101% | Signal bei Messbereichsüber- oder unterschreitung.101=letztes AusgangssignalIst der Ausgang ein Reglerausgang, schaltet der Reg-ler in den Handbetrieb um und gibt den im Kapitel„Regler „Cntr““ unter rOut definierten Stellgrad aus.⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““ |
| OPnt | -1999...0...+9999 | Einem physikalischen Ausgangssignal wird ein Wertebereich der Ausgangsgröße zugeordnet.Werkseitig entspricht die Einstellung einem Stellgrad von 0...100% für Reglerausgänge.Beispiel:Über einen Analogausgang (0...20 mA) soll der Sollwert 1 (Wer-tebereich: 150...500°C) ausgegeben werden.D.h.: 150 ... 500°C ≦ 0 ... 20mANullpunkt: 150 / Endwert: 500Einstellung bei Reglerausgängen zum KühlenBei Dreipunktreglern müssen folgende Einstellungen vorgegeben werden:Nullpunkt: 0 / Endwert: -100 |
| End | -1999...100...+9999 | |
| (Setup) | -1999...0...+9999 | Mit dem Offset kann das Ausgangssignal um einen bestimm-ten Betrag nach oben oder unten verschoben werden.Beispiele:ursprünglicherWert Offset ausgegebener294,7 +0,3 295,0295,3 -0,3 295,0 |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang
8 Konfiguration
8.6 Binärfunktionen „binF“
Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen
Hier werden den Binärsignalen der Binäreingänge und Limitkomparatoren Funktionen zugewiesen.
Weiterhin werden bei einem Programmregler/-geber die Funktionen für Steuerkontakte, Toleranzbandsignal und Programmendesignal definiert.
Bei einem Festwertregler können den Rampenende-Signalen Funktionen zugewiesen werden.
Schaltverhalten

line
| Point | Value | |---|---| | EIN - Kontakt geschlossen | (labeled as 'EIN - Kontakt geschlossen oder Schaltimpuls') | | AUS - Kontakt offen | (labeled as 'AUS - Kontakt offen') |Die Funktionen sind in zwei Gruppen eingeteilt:
Flanken- getriggerte Funk- tionen
Die Binärfunktion reagiert auf Einschaltflanken.
Folgende Funktionen sind flankengetriggert:
- Start/Stopp der Selbstoptimierung
- Quittierung der Limitkomparatoren
- Programmstart, -abbruch
- Timer starten
- Abschnittswechsel
Zustands- gesteuerte Funk- tionen
Die Binärfunktion reagiert auf Ein- bzw. Ausschaltzustände.
- alle übrigen Funktionen
Binäreingang 1
Binary input 1
...
Binäreingang 8
Binary input 8
Limitkomparator 1
Limit comparator 1
...
Limitkomparator 4
Limit comparator 4
Timer 1
Timer 1
Timer 2
Timer 2
Logik 1
Logic 1
Logik 2
Logic 2
Steuerkontakt 1
Control contact 1
...
Steuerkontakt 4
Control contact 1
Toleranzband-Signal
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | |
| b 1n | ohne Funktion | |
| Selbstoptimierung starten | ||
| Selbstoptimierung abbrechen | ||
| Umschaltung in den Handbetrieb | ||
| Regler aus (Reglerausgänge sind abgeschaltet) | ||
| b 1n8 | Verriegelung des Handbetriebs | |
| Rampe anhalten | ||
| Rampe abbrechen | ||
| Sollwertumschaltung | ||
| Parametersatzumschaltung | ||
| Tastaturverriegelung | ||
| Ebenenverriegelung | ||
| LC1 | Anzeige „aus“ mit Tastaturverriegelung | |
| Quittierung der Limitkomparatoren | ||
| Verriegelung Programmstart | ||
| Programm starten | ||
| Programm anhalten | ||
| Programm abbrechen | ||
| LC4 | Abschnittswechsel | |
| Timer 1 starten | ||
| Timer 2 starten | ||
| Timer 1 abbrechen | ||
| Timer 2 abbrechen | ||
| tF1 | ||
| Ebenenverriegelung: | ||
| Die Parameter- und Konfigurationsebene sind gesperrt. | ||
| Weiterhin ist der Start der Selbstoptimierung gesperrt. | ||
| tF2 | ||
| Programmendesignal: | ||
| Das Signal ist ca. 1 Sekunde aktiv (Impuls) | ||
| Lo1 | Für längere Signale kann ein Timer mit dem Programmendesignal gestartet werden. | |
| Lo2 | Textanzeige: | |
| CC1 | Ist die Binärfunktion aktiv, wird ein konfigurierbarer Text auf dem unteren Display angezeigt. Der Text kann einmalig definiert werden (nur über Setup-Programm). | |
| CC4 | ||
| LoLS | ||
| PrES | Typ 703041: | |
| Die Einstellungen für die Binäreingänge 1+2 haben Priorität vor denen der Logikausgänge. | ||
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Sollwert- und Parametersatzumschaltung
Über eine Binärfunktion kann zwischen Sollwert 1 und Sollwert 2 bzw.
Parametersatz 1 und Parametersatz 2 umgeschaltet werden.
| Sollwertumschaltung Parametersatzumschaltung Binärsignal | ||
| Sollwert 1 aktiv Parametersatz 1 aktiv 0/Kontakt offen | ||
| Sollwert 2 aktiv Parametersatz 2 aktiv 1/Kontakt geschlossen | ||
Um zwischen den vier möglichen Sollwerten umzuschalten, müssen zwei Binärfunktionen auf „Sollwertumschaltung“ konfiguriert werden. Die Zustände der beiden Binärfunktionen werden als Z1 und Z2 bezeichnet und schalten die Sollwerte nach folgender Tabelle um:
| Sollwert Z2 Z1 | ||
| Sollwert 1 0 0 | ||
| Sollwert 2 0 1 | ||
| Sollwert 3 1 0 | ||
| Sollwert 4 1 1 |
0 = Kontakt offen /AUS 1 = Kontakt geschlossen /EIN
Die Zuordnung der Zustände Z1 und Z2 zu den Binärfunktionen geschieht in absteigender Reihenfolge (siehe Liste rechts), d. h. die erste gewählte Binärfunktion in der Liste ist Z1.
Steuergrösse
Zustand
Binäreingang 1
...
Binäreingang 8
Limitkomparator 1
...
Limitkomparator 4
Timer 1
Timer 2
Logik-Formel 1
Logik-Formel 2
Steuerkontakt 1*
...
Steuerkontakt 4*
Toleranzbandsignal*
Programmendesignal*
* nur bei Programmregler/-geber

Z1 Z2
Beispiel:
Die Auswahl des Sollwertes soll über einen Binäreingang und dem Zustand eines Limitkomparators erfolgen.
Daraus ergibt sich die Zuordnung:
Z1 - Binäreingang 1
Z2 - 1. Limitkomparator
Die Binärfunktionen für Binäreingang 1 und den 1. Limitkomparator sind auf „Sollwertumschaltung“ zu konfigurieren.

Je nach weiterer Konfiguration ergibt sich folgendes Schaltschema:

flowchart
graph TD
A["Sollwert 1 oder Programm externer Sollwert mit Korrektur"] --> D["Output"]
B["Sollwert 2*"] --> D
C["Sollwert 3"] --> D
E["Sollwert 4"] --> D
F["Sollwert-umschaltung (aktiver Sollwert)"] --> D
* Eine Ausnahme bildet die Konfiguration eines Programmreglers mit externer Sollwertvorgabe mit und ohne Korrektur. Hier ist Sollwert 2 der Programmsollwert.
Weitere Funktionen über Setup-Programm
Über das Setup-Programm können mehrere Binärfunktionen miteinander kombiniert werden. Zusätzlich ist eine Binärfunktion „Textanzeige“ möglich. Im unteren Display kann hiermit eine Buchstabenkombination angezeigt werden.
8.7 Anzeige „diSP“
Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen
diSP: Display
Die angezeigten Werte können an die gegebenen Anforderungen angepasst werden.
Weiterhin werden hier der Time-Out und die Ebenenverriegelung konfiguriert.
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| Allgemein | |||
| Obere AnzeigeUpper display | d, St | (Analogselektor)Istwert | Anzeigewert für das obere Display |
| Untere AnzeigeLower display | d, St | (Analogselektor)aktueller Sollwert | Anzeigewert für das untere Display |
| KommastelleDecimal point | dEcP | 012 | keine Nachkommastelleeine Nachkommastellezwei NachkommastellenIst der anzuzeigende Wert mit der programmierten Komma-stelle nicht mehr darstellbar, so wird die Anzahl der Nachkom-mastellen automatisch verringert. Wird der Messwert an-schließend wieder kleiner, so erhöht sich die Anzahl auf denprogrammierten Wert des Dezimalpunktes. |
| 16-Segmentanzeige | d, St | Abgeschaltet: 0Temp. einheit: 1Akt. Abschnitt: 2Akt.Paramet.satz: 3Text: 4 | Anzeigewert für die zweistellige 16-Segmentanzeige |
| HelligkeitBrightness | (Setup) | 0...5 (hell) 0...5 (dunkel) | |
| Time-Out | (Setup) | 0...180...255s | Zeitspanne, nach der das Gerät automatisch zurück in dieNormalanzeige wechselt, wenn keine Taste gedrückt wird. |
| Ebenenverriegelung (Setup) Keine | Konfigurations-ebeneParameter- undKonfigurations-ebeneBediener-, Parameter- und Konfigura-tionsebene | Der Zugang zu einzelnen Ebenen kann gesperrt werden.Die Einstellung ist unabhängig von der Binärfunktion „Ebenen-verriegelung“.Mit der Verriegelung der Parameterebene wird auch gleichzei-tig der Start der Selbstoptimierung gesperrt. | |
| Anwenderdaten (Setup-Programm) | |||
| Es können bis zu acht Parameter aus den verschiedenen Ebenen unter Anwenderdaten (Be-dienerebene) am Gerät angezeigt und editiert werden. Die Symbole für diese Parameter, die imunteren Display angezeigt werden, müssen vom Anwender selbst vorgegeben werden. | |||
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang
8.8 Timer „tFct“
Konfiguration
Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen
tFct: Timer function
Mit dem Timer können zeitabhängige Steuerungen durchgeführt werden. Das Timersignal (Timer 1+2) zeigt, ob der Timer aktiv ist, und kann über Binärausgänge ausgegeben oder intern weiterverarbeitet werden.
Start und Abbruch der Timer erfolgen über Binärfunktionen.
⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Die aktuellen Timerlaufzeiten können in der Bedienerebene (Prozessdaten) eingesehen werden.
Timer 1 E F 1 →
Timer 2 tF2 →
Funktion Function
Symbol Wert/Auswahl Beschreibung
| Fnct | 0 | ohne Funktionbei laufenden Timer ist Timersignal=1 (Signal aktiv) /Zeiteinheit: hh:mmbei laufendem Timer ist Timersignal=0 (Signal inaktiv) /Zeiteinheit: hh:mmToleranzband / Zeiteinheit: hh:mm |
| 1 | ||
| 2 | ||
| 3 | ||
| 4 | bei laufenden Timer ist Timersignal=1 (Signal aktiv) /Zeiteinheit: mm:ssbei laufendem Timer ist Timersignal=0 (Signal inaktiv) /Zeiteinheit: mm:ssToleranzband / Zeiteinheit: mm:ss | |
| 5 | ||
| 6 | ||
Signal aktiv Signal inaktiv ![]() | ||
Funktion „Toleranzband“![]() | ||
| Zeit läuft, wenn der Istwert ein Toleranzband um den Sollwert erreicht hat. Das Timersignal ist = 1 (Signal aktiv) ab dem Start der Funktion bis zum Ablauf der Timerzeit. | ||
| t | 0...99:59 Zeitvorgabe (Zeiteinheit siehe unter „Funktion“) | |
| tolt | 0...999 0=aus | |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
Timerzeit
Timer time
Toleranzband
Tolerance band
8.9 Schnittstellen „IntF“
Konfiguration
| Analogeingänge |
| Regler |
| Geber |
| Limitkomparatoren |
| Ausgänge |
| Binärfunktionen |
| Anzeige |
| Timer |
| Schnittstellen |
IntF: Interfaces
Für die Kommunikation mit PCs, Bussystemen und Peripheriegeräten müssen die Schnittstellenparameter für die Schnittstelle RS422/485 oder PROFIBUS-DP-Schnittstelle konfiguriert werden.
PROFIBUS-DP PROF →
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| ProtokollartProtocol | Prot | 012 | MotorolaIntelIntel integer |
| GeräteadresseDevice address | Adr | 0...125 ...255 Adresse im Datenverbund | |
| AnalogmerkerAnalog marker | AnAP | -1999...0...+9999 Analoger Wert | |
| BinärmerkerBinary marker | b, nP | 0 ...255 Binärer Wert | |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
MOD-Bus r422 →
| Symbol | Wert/Auswahl Beschreibung | ||
| ProtokollartProtocol | Prot | 01 | MOD-BusMOD-Bus integer |
| BaudrateBaud rate | bdrt | 012 | 9600 Baud19200 Baud38400 Baud |
| DatenformatData format | dFt | 0123 | 8 Datenbits, 1 Stoppbit, keine Parität8 Datenbits, 1 Stoppbit, ungerade Parität8 Datenbits, 1 Stoppbit, gerade Parität8 Datenbits, 2 Stoppbits, keine Parität |
| GeräteadresseDevice adress | Rdr | 0...1 ...255 Adresse | im Datenverbund |
| Minimale Antwortzeit | (Setup) | 0...500ms | Zeitspanne, die von der Anfrage eines Gerätes in einem Datenverbund bis zur Antwort des Reglers mindestens vergeht. |
Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.
9.1 Selbstoptimierung
Schwingungs- methode
Die Selbstoptimierung SO ermittelt die optimalen Reglerparameter für einen PID- oder PI-Regler.
Folgende Reglerparameter werden je nach Reglerart bestimmt:
Nachstellzeiten (rt), Vorhaltzeiten (dt), Proportionalbereiche (Pb), Schaltperiodendauern (Cy), Filterzeitkonstante (dF)
In Abhängigkeit von der Größe der Regelabweichung wählt der Regler zwischen zwei Verfahren a oder b aus:

Sprungantwort-Methode
Bei dieser Optimierung werden die Regelparameter mittels eines Stellgradsprunges auf die Regelstrecke ermittelt. Zuerst wird ein Ruhestellgrad ausgegeben bis der Istwert in "Ruhe" (konstant) ist. Anschließend erfolgt automatisch ein vom Anwender definierbarer Stellgradsprung (Sprunghöhe) auf die Strecke. Aus dem resultierenden Istwertverlauf werden die Regelparameter berechnet.
Die Selbstoptimierung ermittelt, je nach voreingestellter Regelstruktur, die optimalen Regelparameter für einen PID- oder PI-Regler.
Folgende Regelparameter werden je nach Reglerart bestimmt:
Nachstellzeiten (rt), Vorhaltzeiten (dt), Proportionalbereiche (Pb), Schaltperiodendauern (Cy), Filterzeitkonstante (dF)
Die Optimierung läßt sich aus jedem Anlagenzustand starten und kann beliebig oft wiederholt werden.
Es müssen die Ausgänge der Regler (stetig, Relais, Halbleiter), der Ruhestellgrad und die Sprunghöhe (min. 10%) definiert werden.
Hauptanwendungen der Sprungantwortmethode:
- Optimierung direkt nach "Netz-Ein" während des Anfahrens Erheblicher Zeitgewinn, Einstellung Ruhestellgrad = 0 %.
- Die Regelstrecke läßt sich nur sehr schwer zu Schwingungen anregen (z.B. sehr gut isolierter Ofen mit geringen Verlusten, große Schwingungsdauer)
- Istwert darf den Sollwert nicht überschreiten Ist der Stellgrad bei ausgeregeltem Sollwert bekannt, wird ein Überschwingen nach folgender Einstellung vermieden: Ruhestellgrad + Sprunghöhe <= Stellgrad im ausgeregeltem Zustand

Bei Ausgangsart Halbleiter wird während der Optimierung die Periodendauer auf 8 * Abtastzeit verringert.
Bei Ausgangsart Relais ist darauf zu achten, daß der Istwert nicht von der Schaltperiodendauer beeinflußt wird, da die Optimierung sonst nicht erfolgreich beendet werden kann.
Lösung: Periodendauer Cy verringern, bis keine Beeinflussung des Istwertes mehr auftritt. (Hand-Betrieb kann zur Einstellung genutzt werden!)
Start der Selbstoptimierung nach Netz-Ein und während der Anfahrphase

line
| t | Stellgrad y | y-Ruhe | Istwert x | Sollwert w | | --------- | ----------- | ------ | --------- | ---------- | | Start | | | | | | Sprung | | | | | | Ende | | | | |Start der Selbstoptimierung während des Betriebs

line
| Time Point | Stellgrad y | y-Ruhe | Istwert x | Sollwert w | | ---------- | ----------- | ------ | --------- | ---------- | | Start Sprun | High | Low | Low | Low | | g | Low | Low | Low | Low | | Ende | High | Low | Low | Low |Start der Selbst- optimierung
*Starten mit ▲ und ▼ (gleichzeitig >2s Auf der unteren Anzeige wird „tUnE“ blinkend dargestellt
Die Selbstoptimierung ist beendet, wenn die Anzeige automatisch in die Normalanzeige wechselt.
Die Dauer der Selbstoptimierung ist abhängig von der Regelstrecke.
)


Für die Selbstoptimierung müssen die Art der Reglerausgänge definiert werden.
→ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
Bei einem Programmregler kann die Selbstoptimierung nur in der Normalanzeige gestartet werden.
Abbruch der Selbst- optimierung
* Abbrechen mit ▲ und ▼ (gleichzeitig)
9 Optimierung
9.2 Kontrolle der Optimierung
Die optimale Anpassung der Regler an die Regelstrecke kann durch Aufzeichnung des Anfahrvorganges bei geschlossenem Regelkreis überprüft werden. Die nachfolgenden Diagramme geben Hinweise auf mögliche Fehleinstellungen und deren Beseitigung.
Als Beispiel ist hier das Führungsverhalten einer Regelstrecke 3. Ordnung für einen PID-Regler aufgezeichnet. Die Vorgehensweise bei der Einstellung der Reglerparameter ist allerdings auch auf andere Regelstrecken übertragbar.

10.1 Mathematik- und Logikmodul
Über das Setup-Programm können bis zu zwei mathematische Berechnungen oder logische Verknüpfungen von verschiedenen Signalen und Prozessgrößen des Reglers über eine Formel durchgeführt werden.
Bei Mathematik-Formeln steht das Rechenergebnis über die beiden Signale „Mathematik 1“ und „Mathematik 2“ im Analogselektor zur Verfügung. Bei Logik-Formeln steht das Ergebnis der logischen Verknüpfung über die Signale „Logik 1“ und „Logik2“ im Binärselektor bei der Konfiguration der Binärfunktionen zur Verfügung.
Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Formeleingabe
- Die Formelzeichenkette besteht aus ASCII-Zeichen und hat eine maximale Länge von 60 Zeichen.
- Die Formel kann nur im Setup-Programm eingegeben werden.
- Die Formeln können frei nach den üblichen mathematischen Regeln eingegeben werden.
- In der Formelzeichenkette dürfen Leerzeichen beliebig eingefügt werden. Innerhalb von Funktionsbezeichnungen, Variablennamen und Konstanten dürfen keine Leerzeichen sein.
10.2 Differenz-, Feuchte- und Verhältnisregler
Der Regler ist entweder als Differenz-, Feuchte- oder Verhältnisregler voreingestellt (Typenzusatz) oder muß über das Setup-Programm konfiguriert werden. Der Analogeingang 2 muß vorhanden sein.
⇒ Setup/Nur Setup/ Mathematik/Logik /Mathematik 1
Die Prozessgrößen der beiden Analogeingänge sind fest vorgegeben.
Verhältnis- regelung
Die Regelung bezieht sich immer auf Analogeingang 1 (E1).
Das Mathematikmodul bildet das Verhältnis der Messwerte von E1 und E2 für die Anzeige und liefert den Sollwert für den Regler. Das Verhältnis der gemessenen Werte kann über die Funktion „Mathematik 1“ abgerufen und angezeigt werden.
Als Sollwert (Verhältnissollwert) wird das gewünschte Verhältnis E1/E2 in der Sollwertvorgabe programmiert.
Verhältnis: E1/E2

flowchart
graph TD
A["E1"] --> B["Mathematik"]
C["E2"] --> B
B --> D["E1/E2"]
D --> E["Obere Anzeige"]
F["w"] --> G["w * E2"]
G --> H["x-"]
I["x"] --> J["xw"]
K["E1 = Analogeingang 1"] --> L["Regelabweichung Regler"]
M["E2 = Analogeingang 2"] --> N["Regelweichung Regler"]
O["w = Sollwert"] --> P["Regelweichung Regler"]
Q["wv = Verhältnissollwert"] --> R["Regelweichung Regler"]
S["x = Istwert"] --> T["Regelweichung Regler"]
| Für die Funktion als Verhälnisregler sind weitere Einstellungen durch den Anwender nötig:- Regler Istwert: Analogeingang 1- Externer Sollwert: Rampenendwert⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr”“Soll auf einer Anzeige das Verhältnis dargestellt werden, muß eine Anzeige auf „Mathematik 1“ konfiguriert werden.⇒ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““ | |
| Feuchte-regelung | Mit Hilfe eines psychrometrischen Feuchtesensors wird - über die mathematische Verknüpfung der Feuchte- und Trockentemperatur - die relative Feuchte ermittelt.relative Feuchte: (E1, E2)E1 -Trockentemperatur über Analogeingang 1E2 - Feuchtetemperatur über Analogeingang 2Für die Funktion als Feuchteregler sind weitere Einstellungen durch den Anwender nötig:- Regler Istwert: Mathematik 1⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr”“Soll auf einer Anzeige der Wert für die relative Feuchte dargestellt werden, muß eine Anzeige auf „Mathematik 1“ konfiguriert werden.⇒ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““ |
| Differenzregelung | Es wird die Differenz der Messwerte von Analogeingang 1 und 2 gebildet und über „Mathematik 1“ zur Verfügung gestellt.Differenz: E1-E2E1 - Analogeingang 1E2 - Analogeingang 2Für die Funktion als Differenzregler sind weitere Einstellungen durch den Anwender nötig:- Regler Istwert: Mathematik 1⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr”“Soll auf einer Anzeige die Differenz dargestellt werden, muß eine Anzeige auf „Mathematik 1“ konfiguriert werden.⇒ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““ |
Sicherheits- hinweise

Das Nachrüsten der Baugruppen darf nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.

Die Baugruppen können durch elektrostatische Entladung beschädigt werden. Vermeiden Sie deshalb beim Ein- und Ausbau elektrostatische Aufladung. Nehmen Sie das Nachrüsten der Baugruppen an einem ge- erdeten Arbeitsplatz vor.
Baugruppe identifizieren
* Identifizieren der Baugruppe anhand der aufgeklebten Verkaufs-Artikel-Nummer auf der Verpackung
| Baugruppen Code Verkaufs- | Artikel-Nr. | Platinenansicht |
| Analogeingang 2 1 70/00442785 | ![]() | |
| 1 Relais (Wechselkontakt) 2 70/00442786 | ![]() | |
| 2 Relais (Schließer) 3 70/00442787 | ![]() | |
| 1 Analogausgang 4 70/00442788 | ![]() | |
| 2 Binäreingänge 5 70/00442789 | ![]() | |
| 1 Halbleiterrelais 230V/1A 6 70/00442790 | ![]() | |
| Schnittstelle RS422/485 7 70/00442782 | ![]() | |
| PROFIBUS-DP 8 70/00442791 | ![]() |
11 Baugruppen nachrüsten
Geräteein- schub heraus- nehmen
*Frontplatte an den geriffelten Flächen (oben und unten bzw. links und rechts bei Querformat) zusammendrücken und Reglereinschub herausziehen.

Baugruppe nachrüsten
*Optionssteckplatz auswählen (Einschränkungen bei Typ 703041 beachten! (siehe Anschlussplan))
Typ 703041

flowchart
graph TD
A["Option 1"] --> B["Option 2"]
B --> C["Output"]
style A fill:#ccc,stroke:#333
style B fill:#ccc,stroke:#333
style C fill:#ccc,stroke:#333
Typ 703042/43/44


Bei Typ 703041 sind Relais nur auf Optionssteckplatz 1 nachrüstbar!
* Baugruppe in den Steckplatz einschieben, bis der Steckverbinder einrastet

* Geräteeinschub in das Gehäuse schieben bis die Rastnasen in die dafür vorgesehenen Nuten einrasten
12.1 Technische Daten
Eingang Thermoelement
| Bezeichnung Messbereich Messgenaigung umgebungs- | temperatureinfluss | |||
| Fe-CuNi „L“ | DIN EN 60584 | -200 ...+900°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| Fe-CuNi „J“ | -200 ...+1200°C | ≤0,25% | 100 ppm/K | |
| Cu-CuNi „U“ | -200 ...+600°C | ≤0,25% | 100 ppm/K | |
| Cu-CuNi „T“ | DIN EN 60584 | -200 ...+400°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| NiCr-Ni „K“ | DIN EN 60584 | -200 ...+1372°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| NiCr-CuNi „E“ | DIN EN 60584 | -200 ...+1000°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| NiCrSi-NiSi „N“ | DIN EN 60584 | -100 ...+1300°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| Pt10Rh-Pt „S“ | DIN EN 60584 | 0 ... 1768°C | ≤0,25% | 100 ppm/K |
| Pt13Rh-Pt „R“ | DIN EN 60584 | 0 ... 1768°C | ≤0,25%1 | 100 ppm/K |
| Pt30Rh-Pt6Rh „B“ | DIN EN 60584 | 0 ...1820°C | ≤0,25%1 | 100 ppm/K |
| W5Re-W26Re „C“ | 0...2320 °C | ≤0,25% | 100 ppm/K | |
| W3Re-W25Re „D“ | 0...2495 °C | ≤0,25% | 100 ppm/K | |
| W3Re-W26Re | 0...2400 °C | ≤0,25% | 100 ppm/K | |
| Vergleichsstelle Pt 100 intern | ||||
- im Bereich 300...1820°C
Eingang Widerstandsthermometer
| Bezeichnung Anschlussart Messbereich Messgenauigkeit Umgebungs- | 3-/4-Leiter | 2-Leiter | temperatureinfluss | |||
| Pt100 | DIN EN 60751 | 2-Leiter/3-Leiter/4-Leiter | -200 ... +850°C | ≤0,05% | ≤0,4% | 50 ppm/K |
| Pt500 | DIN EN 60751 | 2-Leiter/3-Leiter/4-Leiter | -200 ... +850°C | ≤0,2% | ≤0,4% | 100 ppm/K |
| Pt1000 | DIN EN 60751 | 2-Leiter/3-Leiter/4-Leiter | -200 ... +850°C | ≤0,1% | ≤0,2% | 50 ppm/K |
| KTY11-6 | 2-Leiter | -50 ... +150°C | - | ≤2,0% | 50 ppm/K | |
| Sensorleitungswiderstand | max. 30Ω je Leitung bei Drei- und Vierleiterschaltung | |||||
| Messstrom | ca. 250μA | |||||
| Leitungsabgleich | Bei Drei- und Vierleiterschaltung nicht erforderlich. Bei Zweileiterschaltung kann ein Leitungs-abgleich softwaremäßig durch eine Istwertkorrektur durchgeführt werden. | |||||
Eingang Einheitssignale
| Bezeichnung | Messbereich | Mess-genauigkeit | Umgebungs-temperatureinfluss |
| Spannung | 0(2) ... 10V0 ... 1VEingangswiderstand RE > 100kΩ | ≤0,05%≤0,05% | 100 ppm/K100 ppm/K |
| Strom | 0(4) ... 20mA, Spannungsabfall ≤ 1,5V | ≤0,05% | 100 ppm/K |
| Heizstrom | 0 ...50mA AC | ≤1% | 100 ppm/K |
| Widerstandsferngeber | min. 100Ω, max. 4kΩ | ≤0,5% | 100 ppm/K |
Binäreingänge
| potenzialfreie Kontakte |
Standardausführung
12 Anhang
Messkreisüberwachung
Im Fehlerfall nehmen die Ausgänge definierte Zustände ein (konfigurierbar).
| Messwertgeber Messbereichsüber-/ | -unterschreitung | Fühler-/Leitungskurzschluss Fühler-/Leitungsbruch |
| Thermoelement | ● | - |
| Widerstandsthermometer | ● | ● |
| Spannung 2...10V0...10V | ●● | ●- |
| Strom 4...20mA0...20mA | ●● | ●- |
■ = wird erkannt - =wird nicht erkannt
Ausgänge
| Relais (Wechsler)bei Typ 703042/43/44SchaltleistungKontaktlebensdauer | 5A bei 230VAC ohmsche Last350.000 Schaltungen bei Nennlast/750.000 Schaltungen bei 1A |
| Relais (Wechsler (Option))SchaltleistungKontaktlebensdauer | 8A bei 230VAC ohmsche Last100.000 Schaltungen bei Nennlast/350.000 Schaltungen bei 3A |
| Relais (Schließer)bei Typ 703041SchaltleistungKontaktlebensdauer | 3A bei 230VAC ohmsche Last150.000 Schaltungen bei Nennlast/350.000 bei 1A |
| Relais (Schließer (Option))SchaltleistungKontaktlebensdauer | 3A bei 230VAC ohmsche Last350.000 Schaltungen bei Nennlast/900.000 Schaltungen bei 1A |
| Logikausgang 0/12V / 30mA max. (Summe der Ausgangsströme) oder | |
| 0/18V / 25mA max. (Summe der Ausgangsströme) | |
| Halbleiterrelais (Option)SchaltleistungSchutzbeschaltung | 1A bei 230VVaristor |
| Spannung (Option)AusgangssignaleLastwiderstandGenauigkeit | 0...10V / 2...10VR _Last ≥ 500Ω≤0,5% |
| Strom (Option)AusgangssignaleLastwiderstandGenauigkeit | 0...20mA / 4...20 mAR _Last ≤500Ω≤0,5% |
| Spannungsversorgung für Zweidrahtmessumformerbei Typ 703042/43/44SpannungStrom | galvanisch getrennt, ungeregeltLeerlaufspannung ca.25V17V bei 20mA |
Regler
| Reglerart Zweipunktregler, | Dreipunktregler, Dreipunktschrittregler, Stetiger Regler |
| Reglerstrukturen P/PD/PI/PID | |
| A/D-Wandler Auflösung dynamisch bis 16 | Bit |
| Abtastzeit 250ms | 50ms, 90ms, 150ms, 250ms |
Standardausführung
Elektrische Daten
| Spannungsversorgung (Schaltnetzteil) | AC 110 ... 240V -15/+10%, 48 ... 63Hz | |||
| AC/DC 20...30V, 48...63 Hz | ||||
| Elektrische Sicherheit nach DIN EN 61 010, Teil 1Überspannungskategorie III, Verschmutzungsgrad 2 | ||||
| Leistungsaufnahme Typ 703041: max. 8 VATyp 703042/43/44: max. 13VA | ||||
| Datensicherung EEPROM | ||||
| Elektrischer Anschluss Rückseitig über Schraubklemmen,Leiterquerschnitt bis max. 2,5mm^2 mit Aderendhülse (Länge: 10mm)Montagehinweis für Leiterquerschnitte und Aderendhülsen | ||||
| minimaler Querschnitt | maximaler Querschnitt | Mindestlänge Aderendhülse | ||
| ohne Aderendhülse | 0,34mm^2 | 2,5mm^2 | 10mm(Abisolierung) | |
| Aderendhülse ohne Kragen | 0,25mm^2 | 2,5mm^2 | 10mm | |
| Aderendhülse mit Kragen bis 1,5mm^2 | 0,25mm^2 | 1,5mm^2 | 10mm | |
| Aderendhülse mit Kragen ab 1,5mm^2 | 1,5mm^2 | 2,5mm^2 | 12mm | |
| Zwillingsaderendhülse mit Kragen | 0,25mm^2 | 1,5mm^2 | 12mm | |
| Elektromagnetische VerträglichkeitStöraussendungStörfestigkeit | DIN EN 61 326Klasse BIndustrie-Anforderung | |||
Standardausführung
Gehäuse
| Gehäuseart Kunststoffgehäuse für den Schalttafeleinbau nach DIN 43700 | |
| Einbautiefe 90 mm | |
| Umgebungs-/Lagertemperaturbereich | 0 ... 55°C / -30...+70°C |
| Klimafestigkeit | rel. Feuchte ≤ 90% im Jahresmittel ohne Betauung |
| Gebrauchslage horizontal | |
| Schutzart nach DIN EN 60 529, frontseitig | IP 65, rückseitig IP 20 |
| Gewicht (voll bestückt) Typ 703041: ca. 220g | Typ 703042/43: ca. 380gTyp 703044: ca. 490g |
Schnittstelle
MOD-Bus
| Schnittstellenart | RS 422/RS 485 |
| Protokoll | Modbus, Modbus-integer |
| Baudrate | 9600. 19200, 38400 |
| Geräteadresse | 0 ... 255 |
| Max. Anzahl der Teilnehmer | 32 |
| Profibus | |
| Geräteadresse | 0 ... 255 |
12.2 Alarmmeldungen
| Anzeige Ursache Fehlerbehebung | Prüfen/Instandsetzen/Tauschen | |
| - 1999 (blinkt!) | Messbereichsunterschreitung des angezeigten Wertes. | Liegt das zu messende Medium im Messbereich (zu heiß - zu kalt?)Fühler auf Fühlerbruch und Fühlerkurz-schluss prüfenAnschluss des Fühlers und Anschlussklemmen prüfenLeitung prüfen |
| 9999 (blinkt!) | Messbereichsüberschreitung des angezeigten Wertes. | |
| alle Anzeigen an; untere 7-Segment-An-zeige blinkt | Watchdog oder Netz ein lösen Initialisierung aus (Reset). | Regler austauschen, wenn Initialisierung länger als 5s. |
| P-OF | PROFIBUS-Fehler Kann durch | die Einstellung der PROFIBUS-Adresse auf „0“ unterdrückt werden. |
| OPE | Hardware-Konfigurationsfehler | Die Belegung der Steckplätze mit Options-platinen überprüfen. |
Unter Messbereichsüber-/-unterschreitung (Range) sind folgende Ereignisse zusammengefaßt:
- Fühlerbruch/-kurzschluss
- Messwert liegt außerhalb des Regelbereiches des angeschlossenen Fühlers
- Anzeigenüberlauf
A
Abmessungen 11–12
Abtastzeit 43
Analogeingang 41
Analogmerker 62
Analogselektor 40
Anschlusspläne 17
Anwenderdaten 26
Anzeige 59
Anzeigen 25
Anzeigenende 42
Ausgänge 54
Nummerierung 54
B
Baudrate 62
Baugruppe
identifizieren 69
nachrüsten69
Binärausgang 54
Binärfunktionen 56
Binärmerker 62
D
Datenformat 62
Dicht-an-dicht-Montage 13
Differenzregelung 68
E
Ebenenkonzept 26
Ebenenverriegelung 27, 59
Einbau 13
Einheit 48
Temperatur-Einheit 43
Einschaltverzögerung 52
Endwert 55
F
Feuchteregelung 68
Filterzeitkonstante 42
Formeleingabe 67
Fühlerart 41
G
Galvanische Trennung 16
Geräteadresse 62
Grenzwert51
H
Handbetrieb 29, 45, 55
Hand-Stellgrad 45
Heißkanalregler 49
Heizstromüberwachung 42
Helligkeit 59
I
Installationshinweise 15
K
Kommastelle 59
L
Lieferumfang 10
Limitkomparator 50
Limitkomparatorfunktionen50
Linearisierung 41
M
Messwertkorrektur 42
Montageort 11
N
Nachkalibrierung 43
Kundenspezifische 42
Netzfrequenz 43
Nullpunkt55
0
Optimierung 66
P
Parameterebene 37
Parametersatzumschaltung 57
Passwort39
PC-Interface 10
Pflege der Frontplatte 13
Programme eingeben 30
Programmeditor 10
Programmkurve verschieben 33
Programmstart 48
Protokollart 62
Prozessdaten 35
Q
Quittierung 53
R
Rampensteigung 48
Range-Stellgrad 45
Regler 45
Reglereinschub herausnehmen 14
Ruhestellgrad 46
S
Schaltdifferenz 51
Schaltverhalten 56
Schnittstelle 62
Selbstoptimierung 46, 63
Setup-Programm 10
Sicherheitshinweise 69
Signalart 55
Sollwert 35
Externer 46
Sollwertgrenzen 45
Sollwertumschaltung 57
Sprungantwort-Methode 63
Sprunghöhe 46
Steuerkontakte 48
T
Textanzeige 57
Time-Out 59
Timer 61
Toleranzband 48, 61
Typenerklärung 9
V
Verhältnisregelung 67
Vorlaufzeit 48
W
Werte eingeben 28
Wirksinn 45, 61–62
Wischerzeit 53
Z
Zeiten eingeben 28
Zubehör 10
Zugangscode 39
Übersicht der Konfigurationsebene
InP InP1 SEnS Fühlerart Sensor type
Seite 41 InP2 L n Linearisierung Linearization
OFFS Messwertkorrektur Measurement offset
SCL Anzeigeanfang Display start
SCH Anzeigeende Display end
dF Filterzeitkonstante Filter time constant
FES Nachkalibrierung Anfang Fine tuning start value
FEE Nachkalibrierung Ende Fine tuning end value
HERE Heizstromüberwachung Heater current monitoring
InP 12 Uni t Einheit Unit
Cycl Abtastzeit Sampling cycle time
| CntrSeite 45 | Ctyp Reglerart Controller typeCRct WirksinnInHR Verriegelung HandbetriebHAnd Handstellgrad Manual outputrOut Signal bei RangeSPL Sollwertanfang Setpoint lowSPH SollwertendeCPr Regler-Istwert Controller process valueESP externer SollwertFEED StellgradrückmeldungtypT Methode TuneinHt Verriegelung Tune Inhibit tuningOtt Ausgang 1 Tune Output of tuning 1Ott2 Ausgang 2 Tune Output of tuning 2SOut RuhestellgradStS Sprunghöhe | |||||||||
| ProSeite 47 | Fact FuntionUn t Zeit/EinheitRASL RampensteigungtolP Toleranzband | Unit of slopeRamp slopeTolerance band | Function | |||||||
| LCSeite 50 | LC1 | Fact FunktionRL GrenzwertHCSt SchaltdifferenzACrRA Wirkungsweise/Signal bei RangetOn EinschaltverzögerungtOFF AusschaltverzögerungAcrL QuittierungtPul WischerzeitLCP LK-IstwertLCSP LK-Sollwert | FunctionLimit valueSwitching differentiaAction/Range responSwitch-on delay | |||||||
| OutPSeite 54 | OutL | Ausgang 5 (Analogausgang)Fact FunktionS, GnrOut Signal bei RangeOPnt NullpunktEnd Endwert... ... | Switch-off delayacknowledgementpulse time | Limit comparator PVLimit comparator SP | ||||||
| OutR Outl Binärausgang 1... ...BUT Binärausgang 10 ... Binary output 10 ... | Ausgang 7 (Analogausgang)Fact FunktionS, GnrOut Signal bei RangeOPnt NullpunktEnd Endwert ... Binary output 1 ... Binary output 1 ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... | Analog output 7Binary output 1 ... Binary output 10 ... Binary input 1 ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... | Anolog output 5FunctionType of SignalRange outputZero pointEnd value ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... , ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ?... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... , . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. | b, nFSeite 56 | b, nI Binäreingang 1... b, nB Binäreingang 8LC Limitkomparator 1 Limit comparator 1... LC4 Limitkomparator 4 Limit comparator 4tF1 Timer 1tF2 Timer 2Lo1 Logik 1Lo2 Logik 2CC1 Steuerkontakt 1... CC4 Steuerkontakt 4tol5 Toleranzband-SignalPrES Programmende-Signal | Binäreingang 1... Binäreingang 8Limitkomparator 1 Limit comparator 1... Limitkomparator 4 Limit comparator 4Timer 1Timer 2Logik 1Logik 2Steuerkontakt 1... Steuerkontakt 4tol5 Toleranzband-SignalPrES Programmende-Signal | Binäreingang 1... Binäreingang 8Limitkomparator 1 Limit comparator 1... Limitkomparator 4 Limit comparator 4Timer 1Timer 2Logik 1Logik 2Steuerkontakt 1... Steuerkontakt 4tol5 Toleranzband-SignalPrES Programmende-Signal | Binäreingang1Binäreingang 8Limitkomparator 1 Limit comparator 1... Limitkomparator 4 Limit comparator 4Timer 1Timer 2Logik 1Logik 2Steuerkontakt 1... Steuerkontakt 4tol5 Toleranzband-SignalPrES Programmende-Signal | Binäreingang 1... Binäreingang 8Limitkomparator 1 Limit comparator 1... Limitkomparator 4 Limit comparator 4Timer1Timer 2Logik 1Logik 2Steuerkontakt 1... Steuerkontakt 4tol5 Toleranzband-SignalPrES Programmende-Signal | |
| d, SPSeite 59 | d, SU d, SLdEcP Kommastelled, St 16-Segmentanzeige | obere Anzeige untere Anzeige | Decimal point 16 segment display | Upper displayLower display | ||||||
| tfctSeite 61 | tf1tf2 | FnctBKontfT Toleranzband | FunktionTimerzeit | Tolerance band | FunctionTimer time | |||||
| IntFSelte 62 | ProtProf | ProtRdr GeräteadresseRnAP Analogmerker Analog markerb, np | ProtokollartAnalogmerker Analog markerBinärmerker | Device adress | Protocol | |||||
| r422 Prot Protokollartbdrt BaudratedFtDpr Geräteadresse | ProtokollartBaudrateDatenformatDeterformat | ProtokollartBaud rateDeterformat | Device adress | Data format | ||||||

JUMO GmbH & Co. KG
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Moltkestraße 13 - 31
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invers:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert kleiner als der Sollwert ist (z. B. Heizen).direkt:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert größer als der Sollwert ist (z. B. Kühlen).
11 Netz ein (w1 aktiv)12...13 Netzausfall/Handbetrieb/Fühlerbruch14...15 Rampensatopp16 Sollwertumschaltung auf w2Über Binärfunktionen kann die Rampenfunktion angehalten und abgebrochen werden.⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Bei Fühlerbruch oder Handbetrieb wird die Rampen-funktion unterbrochen. Die Ausgänge verhalten sich wie bei einer Messbereichsüber-/-unterschreitung (konfigurierbar).Programmgeber:Anwendung z. B. zur Ausgabe der Sollwertkurve über einen stetigen Ausgang ohne Regelfunktion.Einstellungen des Programmgebers in Zusammenhang mit dem Istwert werden nicht ausgewertet (z. B. Start am Istwert, Witerlauf, Toleranzband).
Beispiel:Signal, wenn Istwert 20K größer oder kleiner als Sollwert ist.toLP=400 = ausgeschaltetVerarbeitung des Toleranzbandsignals unter:⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
























b) Zustand zum Zeitpunkt der ÄnderungDer Limitkomparator bleibt „AUS“, obwohl sich der Istwert im Einschaltbereich befindet
c) ausgeregelter ZustandDer Limitkomparator arbeitet wieder gemäß seiner Funktion
Mit dieser Funktion wird auch das Auslösen eines Limitkom- parators während der Anfahrphase verhindert.









