Jumo dTRON 304 - Temperaturregler

dTRON 304 - Temperaturregler Jumo - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts dTRON 304 Jumo als PDF.

📄 78 Seiten Deutsch DE Herunterladen 💬 KI-Frage
Notice Jumo dTRON 304 - page 7
Waehlen Sie Ihre Sprache und Ihre E-Mail-Adresse: wir senden Ihnen eine speziell uebersetzte Version.

Benutzerfragen zu dTRON 304 Jumo

0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.

Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen

Die E-Mail bleibt privat: Sie dient nur dazu, Sie zu benachrichtigen, wenn jemand auf Ihre Frage antwortet.

Noch keine Fragen. Stellen Sie die erste.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Temperaturregler kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch dTRON 304 - Jumo und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. dTRON 304 von der Marke Jumo.

BEDIENUNGSANLEITUNG dTRON 304 Jumo

Typ 703042 Typ 703044

JUMO d'RON 304 304.0 19° 873.5 °C 1 2 3 4 5 PGM EXIT

JUMO dTRON 304

JUMO dTRON 308

JUMO dTRON 316

Kompaktregler mit Programmfunktion

B 70.3041.0

Betriebsanleitung

11.06/00442055

Jumo dTRON 304 - 2

Lesen Sie diese Betriebsanleitung, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Betriebsanleitung an einem für alle Benutzer jederzeit zugänglichen Platz auf.

Auch Ihre Anregungen können helfen, diese Betriebsanleitung zu verbessern.

Telefon: (06 61) 60 03-7 27

Telefax: (06 61) 60 03-5 08

Alle erforderlichen Einstellungen sind in der vorliegenden Betriebsanleitung beschrieben. Durch Manipulationen, die nicht in der Betriebsanleitung beschrieben oder ausdrücklich verboten sind, gefährden Sie Ihren Anspruch auf Gewährleistung.

Bitte setzen Sie sich bei Problemen mit der nächsten Niederlassung oder dem Stammhaus in Verbindung.

Jumo dTRON 304 - 3

Die Betriebsanleitung ist gültig ab der Geräte-Software-Version 192.02.05

Sie wird angezeigt, indem Sie die Taste und gleichzeitig drücken.

Bei technischen Rückfragen

Telefon-Support Deutschland:

Telefon:+49 661 6003-300 oder -653 oder -899

Telefax:+49 661 6003-881729

E-Mail:service@jumo.net

Österreich:

Telefon:+43 1 610610

Telefax:+43 1 6106140

E-Mail:info@jumo.at

Schweiz:

Telefon:+41 44 928 24 44

Telefax:+41 44 928 24 48

E-Mail:info@jumo.ch

Jumo dTRON 304 - Schweiz: - 1

Beim Eingriff ins Geräteinnere und bei Rücksendungen von Geräteeinschüben, Baugruppen oder Bauelementen sind die Regelungen nach DIN EN 61340-5-1 und DIN EN 61340-5-2 „Schutz von elektronischen Bauelementen gegen elektrostatische Phänomene“ einzuhalten. Verwenden Sie für den Transport nur ESD-Verpackungen.

Bitte beachten Sie, daß für Schäden, die durch ESD (Elektrostatische Entladungen) verursacht werden, keine Haftung übernommen werden kann.

ESD=Electro Static Discharge (Elektrostatische Entladung)

1 Einleitung

1.1 Beschreibung 7
1.2 Typografische Konventionen 8

2 Geräteausführung identifizieren 9

2.1 Typenerklärung 9
2.2 Lieferumfang 10
2.3 Zubehör 10

3 Montage

3.1 Montageort und klimatische Bedingungen 11
3.2 Abmessungen 11
3.2.1 Typ 703044 11
3.2.2 Typ 703042/43 12
3.2.3 Typ 703041 12
3.3 Dicht-an-dicht-Montage 13
3.4 Einbau 13
3.5 Reglereinschub herausnehmen 14

4 Elektrischer Anschluss 15

4.1 Installationshinweise 15
4.2 Galvanische Trennung 16
4.3 Anschlusspläne 17
4.3.1 Typ 703041 (Nennmaß 48mm x 48mm) 17
4.3.2 Typ 703042/43/44 (Nennmaß 48mm x 96mm und 96mm x 96mm) ..... 20
4.3.3 Abschlusswiderstand der seriellen Schnittstelle RS422/485 24
4.3.4 Anschluss des PROFIBUS-DP-Steckers 24

5 Bedienung

5.1 Anzeige- und Bedienelemente 25

5.2 Ebenenkonzept 26

5.3 Ebenenverriegelung 27

5.4 Eingaben und Bedienerführung 28

5.5 Festwertregler (werkseitig) 29

5.6 Programmregler 30

5.6.1 Programme eingeben 30

5.6.2 Bedienung 32

5.6.3 Programmkurve verschieben 33

6 Bedienerebene

7 Parameterebene

8 Konfiguration

8.1 Analogeingänge „InP“ 41

8.2 Regler „Cntr“ 45

8.3 Geber „Pro“ 47

8.4 Limitkomparatoren „LC“ 50

8.5 Ausgänge „OutP“ 54

8.6 Binärfunktionen „binF“ 56

8.7 Anzeige „diSP“ 59

8.8 Timer „tFct“ 61

8.9 Schnittstellen „IntF“ 62

9 Optimierung

9.1 Selbstoptimierung 63

9.2 Kontrolle der Optimierung 66

10 Typenzusätze

10.1 Mathematik- und Logikmodul 67

10.2 Differenz-, Feuchte- und Verhältnisregler 67

11 Baugruppen nachrüsten 69

12 Anhang

12.1 Technische Daten 71

12.2 Alarmmeldungen 74

13 Stichwortverzeichnis

1.1 Beschreibung

Die Reglerserie besteht aus vier frei programmierbaren Geräten in unterschiedlichen DIN-Formaten zur Regelung von Temperaturen, Drücken und anderen Prozessgrößen. Das kontrastreiche, mehrfarbige LCD-Display für Istwert, Sollwert und Bedienerführung besteht aus zwei vierstelligen 7-Segment-Anzeigen, zwei einstelligen 16-Segment-Anzeigen, Anzeige der aktiven Sollwerte, sechs Schaltstellungsanzeigen und Anzeigen für Einheit, Rampenfunktion und Handbetrieb.

Für das Bedienen, Parametrieren und Konfigurieren genügen vier frontseitige Tasten. Die Geräte können als Zweipunkt-, Dreipunkt-, Dreipunkt-Schrittregler oder stetige Regler eingesetzt werden. Die Software der Regler enthält u. a. eine Programm- oder Rampenfunktion, eine Parametersatzumschaltung, zwei Selbstoptimierungsverfahren, ein Mathematik- und Logikmodul sowie 4 Limitkomparatoren.

Die Linearisierungen der üblichen Messwertgeber sind gespeichert; eine kundenspezifische Linearisierungs-Tabelle ist programmierbar.

Für die komfortable Konfiguration über einen PC ist ein Setup-Programm lieferbar.

Über eine Schnittstelle RS422/485 oder PROFIBUS-DP können die Geräte in einen Datenverbund integriert werden.

Der elektrische Anschluss erfolgt rückseitig über Schraubklemmen.

Jumo dTRON 304 - Beschreibung - 1

flowchart
graph TD
    A["Typ 703042/43/44"] --> B["Analogeingang"]
    A --> C["2 Binäreingänge"]
    A --> D["Option 1"]
    A --> E["Option 2"]
    A --> F["Option 3"]
    G["Typ 703041 (48mm x 48mm)"] --> H["Analogeingang"]
    G --> I["Binäreingang"]
    G --> J["Binäreingang"]
    G --> K["Option 1"]
    G --> L["Option 2"]
    M["Typ 703041 (48mm x 48mm)"] --> N["2 Relais (Wechsler)"]
    M --> O["2 Logikausgänge"]
    M --> P["Spannungs-versorgung 17V/20mA für Zweildraht-Messumformer"]
    Q["Typ 703041 (48mm x 48mm)"] --> R["2 Relais (Schließer)"]
    Q --> S["Logikausgang"]
    Q --> T["Logikausgang"]

1.2 Typografische Konventionen

Warnende Zeichen

Jumo dTRON 304 - Typografische Konventionen - 1

Vorsicht Dieses Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nichtbefolgen von Anweisungen zu Personenschäden kommen kann!

Jumo dTRON 304 - Typografische Konventionen - 2

Achtung Diese Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nichtbefolgen von Anweisungen zu Beschädigungen von Geräten oder Daten kommen kann!

Jumo dTRON 304 - Typografische Konventionen - 3

Achtung Diese Zeichen wird benutzt, wenn Vorsichtsmaßnahmen bei der Handhabung elektrostatisch entladungsgefährdeter Bauelemente zu beachten sind.

Hinweisende Zeichen

Jumo dTRON 304 - Typografische Konventionen - 4

Hinweis Dieses Zeichen wird benutzt, wenn Sie auf etwas Besonderes aufmerksam gemacht werden sollen.

Jumo dTRON 304 - Typografische Konventionen - 5

Verweis Dieses Zeichen weist auf weitere Informationen in anderen Betriebsanleitungen, Kapiteln oder Abschnitten hin.

Jumo dTRON 304 - Typografische Konventionen - 6

Handlungs-anweisung Dieses Zeichen zeigt an, dass eine auszuführende Tätigkeit beschrieben wird.

Die einzelnen Arbeitschritte werden durch diesen Stern gekennzeichnet, z. B.:

*Taste EXIT drücken

Darstellungs- arten

Menüpunkte Texte aus dem Setup-Programm werden kursiv dargestellt, z. B.: Programm editieren.

Blinkende Anzeige

Jumo dTRON 304 - Typografische Konventionen - 7

2 Geräteausführung identifizieren

2.1 Typenerklärung

Grundtyp
703041Typ703041 Format 48mm x 48 mminkl. 1 Analogeingang, 2 Relaisausgänge und 2 Binäreingänge oder 2 Logikausgänge
703042Typ 703042 Format 48mm x 96 mm (Hochformat)inkl. 1 Analog-, 2 Binäreingänge, 2 Relais und 2 Logikausgänge
703043Typ 703043 Format 96mm x 48 mm (Querformat)inkl. 1 Analog-, 2 Binäreingänge, 2 Relais und 2 Logikausgänge
703044Typ 703044 Format 96mm x 96 mminkl. 1 Analog-, 2 Binäreingänge, 2 Relais und 2 Logikausgänge
Grundtypergänzung
1 Grundtyp 1
Ausführung
8Standard mit werkseitigen Einstellungen
9Programmierung nach Kundenangaben
Logikausgänge (2 standardmäßig vorhanden)
10 / 1 2 V
20 / 1 8 V
Typ 703042/43/44 Typ 703041 (keine 3. Option)
1.2.3.Optionssteckplatz Anzahl (max.) Anzahl (max.) 1. Option 2. Option
00nicht belegt XX
111Analogeingang 2 (Universal)11XX
222Relais (Wechsler)21X-
3332 Relais (Schließer)21X-
444Analogausgang22XX
5552 Binäreingänge21XX
666Halbleiterelais 1A22XX
777Schnittstelle RS422/48511XX
888PROFIBUS-DP-Schnittstelle11XX

X = auf diesem Optionssteckplatz möglich, - = auf diesem Optionssteckplatz nicht zulässig

Spannungsversorgung
2 3AC110...240V -15/+10%, 48...63Hz
2 5AC/DC20...30V, 48...63Hz
Typenzusätze
000kei ne
214Mathematik- und Logikmodul
217Verhältnisregler (Voraussetzung: 2 Analogeingänge)
218Differenzregler (Voraussetzung: 2 Analogeingänge)
219Feuchteregler (Voraussetzung: 2 Analogeingänge)

/1-□□□-□□/□□□,□□□

703041 /181-140-23 /000,061

2 Geräteausführung identifizieren

2.2 Lieferumfang

  • R e g l e r
  • Dichtung
  • Befestigungselemente
  • Betriebsanleitung B70.3041.0 im DIN A6-Format

Eine CD mit Demo-Software und PDF-Dokumenten im DIN A4-Format (Betriebsanleitung und weiterer Dokumentation) kann separat bestellt werden.

Ein Download der einzelnen Dokumente und Programme ist über www.jumo.net möglich (Software kann kostenpflichtig freigeschaltet werden)

2.3 Zubehör

PC-Interface

PC Interface mit TTL/RS232-Umsetzer und Adapter (Buchse) für Setup-Programm Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00350260

USB-Interface PC-Interface mit USB/TTL-Umsetzer, Adapter (Buchse) und Adapter (Stifte)

Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00456352

Setup-

Programmm

Setup-Programm ^a mit Programmeditor und Startup

Verkaufs-Artikel-Nr.: 70/00445443

Dateinfo-Kapital Hardware Late der Bitter Kundenkapazifache Bitter Regenerung Analogengänge Rücke Folfeverlust

a. Voraussetzungen

Hardware:

PC Pentium 100 oder kompatibel

128 MB RAM, 30 MB freier Festplattenspeicher

CD-ROM Laufwerk

freie serielle oder USB-Schnittstelle

Software:

Microsoft ^1 Windows 98/NT4.0/ME/2000/XP

  1. Microsoft ist eingetragenes Warenzeichen der Microsoft Corporation

3.1 Montageort und klimatische Bedingungen

Die Bedingungen am Montageort müssen den in den Technischen Daten aufgeführten Voraussetzungen entsprechen. Die Umgebungstemperatur darf am Einbauort 0...55 °C bei einer relativen Feuchte von ≤90 % betragen.

3.2 Abmessungen

3.2.1 Typ 703044
105.1 96 96 96.3 PC-Interface Adapter

90 15 91.5

91.5

Schalttafelausschnitt
Jumo dTRON 304 - Abmessungen - 4

Schalttafelausschnitt

Jumo dTRON 304 - Abmessungen - 5

Schalttafelausschnitt
45 +0.6 0 45 +0.6 0

3.3 Dicht-an-dicht-Montage

Mindestabstände der Schalttafelausschnitte
Typ horizontal vertikal
ohne Setup-Stecker:
703041 (48mm x 48mm)11 mm30mm
703042 (Hochformat: 48mm x 96 mm))11 mm30mm
703043 (Querformat: 96mm x 48mm)30 mm11 mm
703044 (96mm x 96mm)11 mm30mm
mit Setup-Stecker (Pfeil):
703041 (48mm x 48mm)11 mm65mm
703042 (Hochformat: 48mm x 96 mm))11 mm65mm
703043 (Querformat: 96mm x 48mm)65 mm11 mm
703044 (96mm x 96mm)11 mm65mm

3.4 Einbau

Typ 703042/43/44

* Mitgelieferte Dichtung auf Gerätekorpus aufsetzen.
*Den Regler von vorn in den Schalttafel-ausschnitt einsetzen.
*Von der Schalttafelrückseite her die Befestigungselemente in die seitlichen Führungen einschieben. Dabei müssen die flachen Seiten der Befestigungselemente am Gehäuse anliegen.
*Die Befestigungselemente gegen die Schalttafelrückseite setzen und mit einem Schraubendreher gleichmäßig festspannen.

Jumo dTRON 304 - Typ 703042/43/44 - 1

Typ 703041 \*Mitgelieferte Dichtung auf Gerätetubus aufsetzen.

*Den Regler von vorn in den Schalttafel-ausschnitt einsetzen.

*Von der Schalttafelrückseite her den Befestigungsrahmen auf den Gerätekorpus schieben und mit den Federn gegen die Schalttafelrückseite drücken bis die Rastnasen in die dafür vorgesehenen Nuten einrasten und eine ausreichende Befestigung gegeben ist.

Jumo dTRON 304 - Typ 703041 \*Mitgelieferte Dichtung auf Gerätetubus aufsetzen. - 1

Pflege der Front- platte

Die Frontplatte kann mit handelsüblichen Wasch-, Spül- und Reinigungsmitteln gesäubert werden. Sie ist bedingt beständig gegen organische Lösungsmittel (z. B. Spiritus, Waschbenzin, P1, Xylol u. ä.). Keinen Hochdruckreiniger verwenden.

3 Montage

3.5 Reglereinschub herausnehmen

Zu Servicezwecken kann der Reglereinschub aus dem Gehäuse entnommen werden.

*Frontplatte an den geriffelten Flächen (oben und unten bzw. links und rechts bei Querformat) zusammendrücken und Reglereinschub herausziehen.

Jumo dTRON 304 - Reglereinschub herausnehmen - 1

Beim Hineinstecken des Reglereinschubes ist darauf zu achten, daß die Rastnasen (unter den geriffelten Flächen) einrasten.

4.1 Installationshinweise

  • Bei der Wahl des Leitungsmaterials, bei der Installation und beim elektrischen Anschluss des Gerätes sind die Vorschriften der VDE 0100 "Bestimmungen über das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen unter 1000 V" bzw. die jeweiligen Landesvorschriften zu beachten
  • Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden.
  • Das Gerät 2polig vom Netz trennen, wenn bei Arbeiten spannungsführende Teile berührt werden können.
  • Der Lastkreis muß auf den maximalen Relaisstrom abgesichert sein, um im Fall eines dortigen Kurzschlusses ein Verschweißen der Ausgangsrelais zu verhindern.
  • Die Elektromagnetische Verträglichkeit entspricht den in den technischen Daten aufgeführten Normen und Vorschriften.
    → Kapitel 12.1 „Technische Daten“

- Die Eingangs-, Ausgangs- und Versorgungsleitungen sollten räumlich voneinander getrennt und nicht parallel zueinander verlegt werden.

- Fühler- und Schnittstellenleitungen sollten verdrillt und abgeschirmt ausgeführt werden. Möglichst nicht in der Nähe stromdurchflossener Bauteile oder Leitungen führen. Schirmung einseitig erden.

- An die Netzklemmen des Gerätes keine weiteren Verbraucher anschließen.

- Das Gerät ist nicht für die Installation in explosionsgefährdeten Bereichen geeignet.

- Neben einer fehlerhaften Installation können auch falsch eingestellte Werte am Regler (Sollwert, Daten der Parameter- und Konfigurationsebene, Änderungen im Geräteinnern) den nachfolgenden Prozess in seiner ordnungsgemäßen Funktion beeinträchtigen oder zu Beschädigungen führen. Es sollten daher immer vom Regler unabhängige Sicherheitseinrichtungen, z. B. Überdruckventile oder Temperaturbegrenzer/-wächter vorhanden und die Einstellung nur dem Fachpersonal möglich sein. Bitte in diesem Zusammenhang die entsprechenden Sicherheitsvorschriften beachten. Da mit einer Adaption (Selbstoptimierung) nicht alle denkbaren Regelstrecken beherrscht werden können, ist theoretisch eine instabile Parametrierung möglich. Der erreichte Istwert sollte daher auf seine Stabilität hin kontrolliert werden.

Jumo dTRON 304 - Installationshinweise - 1

Der elektrische Anschluss darf nur von Fachpersonal vorgenommen werden.

Jumo dTRON 304 - Installationshinweise - 2

Geräteausführung anhand des Typenschlüssels identifizieren.

Montagehinweis für Leiterquerschnitte und Aderendhülsen

minimaler Querschnittmaximaler QuerschnittMindestlänge Aderendhülse
ohne Aderendhülse 0,34mm ^2 2,5mm ^2 10mm(Abisolierung)
Aderendhülse ohne Kragen 0,25mm ^2 2,5mm ^2 10mm
Aderendhülse mit Kragen bis 1,5mm ^2 0,25mm ^2 1,5mm ^2 10mm
Aderendhülse mit Kragen ab 1,5mm ^2 1,5mm ^2 2,5mm ^2 12mm
Zwillingsaderendhülse mit Kragen 0,25mm ^2 1,5mm ^2 12mm

4.2 Galvanische Trennung

3800 V AC Eingang 1 30 V AC 50 V DC Relaisausgänge 3800 V AC Eingang 2 Halbleitenelaisausgänge 30 V AC 50 V DC Analoge Ausgänge Logikausgänge 3800 V AC Binäreingänge Spannungsversorgung für Zweidraht-Messumformer Setup- Schnittstelle 30 V AC 50 V DC RS422/485 PROFIBUS-DP 3800 V AC Spannungsversorgung

4.3 Anschlusspläne

4.3.1 Typ 703041 (Nennmaß 48mm x 48mm)

Jumo dTRON 304 - Typ 703041 (Nennmaß 48mm x 48mm) - 1

bar | Segment | Value | |---------|-------| | L1(L+) | 1 | | N(L-) | 2 | | L1(L+) | 3 | | N(L-) | 4 | | L1(L+) | 5 | | N(L-) | 6 | | L1(L+) | 7 | | N(L-) | 8 | | L1(L+) | 9 | | N(L-) | 10 | | L1(L+) | 11 | | N(L-) | 12 | | L1(L+) | 13 | | N(L-) | 14 | | L1(L+) | 15 | | N(L-) | 16 | | L1(L+) | 17 | | N(L-) | 18 | | L1(L+) | 19 | | N(L-) | 20 | | L1(L+) | 21 | | N(L-) | 22 | | L1(L+) | 23 | | N(L-) | 24 | | L1(L+) | 25 | | N(L-) | 26 | | L1(L+) | 27 | | N(L-) | 28 | | L1(L+) | 29 | | N(L-) | 30 | | L1(L+) | 31 | | N(L-) | 32 | | L1(L+) | 33 | | N(L-) | 34 | | L1(L+) | 35 | | N(L-) | 36 | | L1(L+) | 37 | | N(L-) | 38 | | L1(L+) | 39 | | N(L-) | 40 | | L1(L+) | 41 | | N(L-) | 42 | | L1(L+) | 43 | | N(L-) | 44 | | L1(L+) | 45 | | N(L-) | 46 | | L1(L+) | 47 | | N(L-) | 48 | | L1(L+) | 49 | | N(L-) | 50 | | L1(L+) | 51 | | N(L-) | 52 | | L1(L+) | 53 | | N(L-) | 54 | | L1(L+) | 55 | | N(L-) | 56 | | L1(L+) | 57 | | N(L-) | 58 | | L1(L+) | 59 | | N(L-) | 60 | | L1(L+) | 61 | | N(L-) | 62 | | L1(L+) | 63 | | N(L-) | 64 | | L1(L+) | 65 | | N(L-) | 66 | | L1(L+) | 67 | | N(L-) | 68 | | L1(L+) | 69 | | N(L-) | 70 | | L1(L+) | 71 | | N(L-) | 72 | | L1(L+) | 73 | | N(L-) | 74 | | L1(L+) | 75 | | N(L-) | 76 | | L1(L+) | 77 | | N(L-) | 78 | | L1(L+) | 79 | | N(L-) | 80 | | L1(L+) | 81 | | N(L-) | 82 | | L1(L+) | 83 | | N(L-) | 84 | | L1(L+) | 85 | | N(L-) | 86 | | L1(L+) | 87 | | N(L-) | 88 | | L1(L+) | 89 | | N(L-) | 90 | | L1(L+) | 91 | | N(L-) | 92 | | L1(L+) | 93 | | N(L-) | 94 | | L1(L+) | 95 | | N(L-) | 96 | | L1(L+) | 97 | | N(L-) | 98 | | L1(L+) | 99 | | N(L-) | 100 | The chart displays the horizontal axis labels: 'Spannungsversorgung und Ausgänge - Klemmleiste' and 'Ausgänge - Klemmleiste' (top row). The right panel is a simplified representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a simple diagram showing the 'Logik' label. The middle section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axis labels. The bottom section is a schematic representation of the horizontal axes labeled 'Out3 (+)' through 'GND (-)'.

Fortsetzung Typ 703041
Ausgänge und Schnittstellen - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)
Jumo dTRON 304 - Typ 703041 (Nennmaß 48mm x 48mm) - 2
Nummerierung der Ausgänge beachten.

Jumo dTRON 304 - Typ 703041 (Nennmaß 48mm x 48mm) - 3
⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““

Fortsetzung Typ 703041
Analogeingang 1 und Binäreingänge 1+2 - Klemmleiste 2
Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- ferngeber Thermo- element Strom Spannung 0(2)...10V Spannung 0...1V Analog 1 1 2 3 4 Logik 6 7 8 bin1 bin2 GND Binäreingang 1 Binäreingang 2 alternativ zu Binärausgängen!

Analogeingang 2 und Binäreingänge 3...6 - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)
Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- ferngeber Thermo- element Strom Spannung 0(2)...10V Spannung 0...1V 2 Binär- eingänge Option 1 1 2 3 4 5 6 7 8 E S A + - + - Ux - Ux + - - k-/lx~ Binäreingang 3+4 Option 2 5 6 7 8 E S A + - + - Ux + Ux + - k-/lx~ Binäreingang 5+6

4.3.2 Typ 703042/43/44 (Nennmaß 48mm x 96mm und 96mm x 96mm)

Jumo dTRON 304 - Typ 703042/43/44 (Nennmaß 48mm x 96mm und 96mm x 96mm) - 1

other Spannungsversorgung und Ausgänge - Klemmleiste 3 | Component | Label | Description | | :--- | :--- | :--- | | Grid Layout | 1-4 | Grid Layout 1 (⊗) to Grid Layout 12 (⊗) | | Grid Layout | 1-2 | Grid Layout 2 (⊗) to Grid Layout 20 (⊗) | | Grid Layout | 2-3 | Grid Layout 3 (⊗) to Grid Layout 30 (⊗) | | Grid Layout | 3-4 | Grid Layout 4 (⊗) to Grid Layout 40 (⊗) | | Grid Layout | 5-6 | Grid Layout 5 (⊗) to Grid Layout 6 (⊗) | | Grid Layout | 5-6 | Grid Layout 6 (⊗) to Grid Layout 7 (⊗) | | Grid Layout | 6-7 | Grid Layout 7 (⊗) to Grid Layout 8 (⊗) | | Grid Layout | 7-8 | Grid Layout 8 (⊗) to Grid Layout 9 (⊗) | | Grid Layout | 8-9 | Grid Layout 9 (⊗) to Grid Layout 10 (⊗) | | Grid Layout | 9-10 | Grid Layout 10 (⊗) to Grid Layout 11 (⊗) | | Grid Layout | 10-11 | Grid Layout 11 (⊗) to Grid Layout 12 (⊗) | | Grid Layout | 11-12 | Grid Layout 12 (⊗) to Grid Layout 13 (⊗) | | Grid Layout | 12-13 | Grid Layout 13 (⊗) to Grid Layout 14 (⊗) | | Grid Layout | 13-14 | Grid Layout 14 (⊗) to Grid Layout 15 (⊗) | | Grid Layout | 14-15 | Grid Layout 15 (⊗) to Grid Layout 16 (⊗) | | Grid Layout | 15-16 | Grid Layout 16 (⊗) to Grid Layout 17 (⊗) | | Relais | L1+/- | Netz: L1/L+; N/L-; AC 110...240V; AC/DC 20...53V; U+-; U-; P: 230V/3A; Binärausgang 1 (Out1); S: Pin labeled 'Ö'; P: 230V/3A; Binärausgang 2 (Out2); S: Pin labeled 'Ö'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'S'; Pin labeled 'P' for 'Spannungsversorgung für Zweidrahtmessumformer (Leerlaufspannung ca.25V)' with voltage: 17V/20mA; Pin labeled 'U-' with voltage: +; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: +; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: -; Pin labeled 'U-' with voltage: - Ausgänge - Klemmleiste 2 Logik: Logik = Logik, Out3 (+), Out4 (+), GND (-) Binärausgang 3 (Out3), Binärausgang 4 (Out4), Logik 12V oder 18V, siehe Typenschlüssel!

Fortsetzung Typ 703042/43/44
Ausgänge und Schnittstellen - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)
Jumo dTRON 304 - Typ 703042/43/44 (Nennmaß 48mm x 96mm und 96mm x 96mm) - 2
Nummerierung der Ausgänge beachten.

Jumo dTRON 304 - Typ 703042/43/44 (Nennmaß 48mm x 96mm und 96mm x 96mm) - 3
⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““

Fortsetzung Typ 703042/43/44

Analogeingang 1 und Binäreingänge 1+2 - Klemmleiste 2

Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- thermometer Widerstands- ferngeber Thermo- element Strom Spannung 0(2)...10V Spannung 0...1V Analog 1 1 2 3 4 E S A + - + - Ix-/Ix~ -

Binär 6 7 8 9 10 bin1 bin2 GND

Binäreingang 1 Binäreingang 2

6 7 8 9 10 Binär bin1 bin2 GND

Fortsetzung Typ 703042/43/44
Analogeingang 2 und Binäreingänge 3...8 - Klemmleiste 1 (Optionsplatinen)
Jumo dTRON 304 - Typ 703042/43/44 (Nennmaß 48mm x 96mm und 96mm x 96mm) - 7

flowchart
graph TD
    subgraph Option 1
        A["1: Widerstands-thermometer"] --> B["2: E/S A"]
        C["3: Widerstands-thermometer"] --> D["4: Ux"]
        E["5: Widerstands-thermometer"] --> F["6: E/S A"]
        G["7: Widerstands-thermometer"] --> H["8: Ux"]
    end

    subgraph Option 2
        I["9: E/S A"] --> J["10: Ux"]
        K["11: E/S A"] --> L["12: Ux"]
    end

    subgraph Option 3
        M["10: E/S A"] --> N["11: Ux"]
        O["12: Ux"]
    end

    B --> P["Thermo-element"]
    D --> P
    F --> P
    H --> P
    N --> P
    P --> Q["Strom Spannung 0(2)...10V"]
    Q --> R["Ux"]
    R --> S["Spannung 0...1V"]
    S --> T["Binäreingang 3+4"]
    S --> U["Binäreingang 5+6"]
    S --> V["Binäreingang 7+8"]

    style Option 1 fill:#f9f,stroke:#333
    style Option 2 fill:#f9f,stroke:#333
    style Option 3 fill:#f9f,stroke:#333

4 Elektrischer Anschluss

4.3.3 Abschlusswiderstand der seriellen Schnittstelle RS422/485

Für einen störungsfreien Betrieb mehrerer Geräte in einer Linienstruktur müssen deren interne Abschlusswiderstände am Anfang und am Ende aktiviert werden

*Geräteeinschub mit Druck auf die geriffelten Flächen nach vorne herausziehen
*Mit einem Kugelschreiber alle weißen Schalter in die gleiche Richtung drücken

Busabschluss- widerstand aktiv:

* Alle 5 Schalter nach unten drücken

Jumo dTRON 304 - Abschlusswiderstand der seriellen Schnittstelle RS422/485 - 1

kein Busabschluss (werkseitig)

* Alle 5 Schalter nach oben drücken

Jumo dTRON 304 - Abschlusswiderstand der seriellen Schnittstelle RS422/485 - 2

*Geräteeinschub wieder ins Gehäuse einstecken

Kontrolle

* Tasten PGM + △ drücken

Rechts neben der grünen Anzeige „VErS“ wird „ON“ für aktive oder „OF“ für inaktive Abschlusswiderstände angezeigt.

4.3.4 Anschluss des PROFIBUS-DP-Steckers

Adapter montieren

*Optionssteckplatz mit der PROFIBUS-DP-Schnittstelle anhand des Typenschlüssels identifizieren (bei vorkonfigurierten Geräten)

In diesem Beispiel ist die PROFIBUS-DP- Schnittstelle auf Optionssteckplatz 1 1 2 3 4 L1(L+) N(L+) 4 5 6

Belegung der 9-poligen D-SUB Buchse

Pin: Signal Bezeichnung
1: VP Spannungversorgung-Plus
2: RxD/TxD-P Empfangs-/Sendedaten-Plus
3: RxD/TxD-N Empfangs-/Sendedaten-Minus
4: DGND Masse

5.1 Anzeige- und Bedienelemente

(1) (2) (3) (4) 8.8.8.8 8.8:8.8 h min % 1 2 3 4 5 6 √3 (6) (5) PGM EXIT

(1) 7-Segment-Anzeige (werkseitig: Istwert) vierstellig, rot; Kommastelle: konfigurierbar (automatische Anpassung bei Überschreiten der Anzeigekapazität)
(2) aktiver Sollwert (werkseitig: SP1) SP1, SP2, SP3, SP4 (SP=setpoint); grün;
(3) 7-Segment-Anzeige (werkseitig: Sollwert) vierstellig, grün; Kommastelle; konfigurierbar; dient auch zur Bedienerführung (Anzeige von Parameter- und Ebenensymbolen)
(4) Tasten
(5) Signalisierung gelb; für - Schaltstellungen der Binärausgänge 1...6 (Anzeige leuchtet = ein) - Rampen-/Programmfunktion aktiv - Handbetrieb aktiv
(6) 16-Segment-Anzeige für die Einheit °C/°F und Text zweistellig, grün; konfigurierbar; Zeichen für h, min und % Über das Setup-Programm können weiterhin die aktuelle Abschnittsnummer (Programm), der Parametersatz oder eine beliebige zweistellige Buchstaben-/Zahlenkombination angezeigt werden.

Die Anzeigen sind konfigurierbar.
→ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““

5.2 Ebenenkonzept

Die Parameter zur Einstellung des Gerätes sind in verschiedenen Ebenen organisiert.

Jumo dTRON 304 - Ebenenkonzept - 1

flowchart
graph TD
    A["Normalanzeige 238.6 °C"] -->|PGM| B["USER¹"]
    B -->|PGM| C["Anwenderebene USER Bis zu acht beliebige Parameter"]
    B -->|PGM| D["Bedienerebene OPr Sollwerte, Prozessgrößen, ..."]
    B -->|PGM| E["Programmeditor Pro Abschnittsollwerte und Abschnittzeiten"]
    B -->|PGM| F["Parameterebene PArA - Parametersatz 1 PAr-1 - Parametersatz 2 PAr-2"]
    B -->|PGM| G["Konfigurationsebene Conf - Analogeingänge InP - Regler Cntr - GeberPro - Limitkomparatoren LC - Ausgänge OutP - Binärfunktionen b.nF - Anzeige d SP - Timer tFct - Schnittstellen IntF"]
    H["Navigationsprinzip EXIT >2s oder Time-Out"] --> I["EXIT"]
    I --> J["EXIT"]
    J --> K["PGM"]
    L["1. Nur sichtbar, wenn Anwenderdaten vorhanden\n2. Nur sichtbar, wenn als Programmregler konfiguriert"] --> M["->"]

Time-Out

Wird 180s keine Taste betätigt, kehrt das Gerät zurück in die Normalanzeige!

→ Kapitel 6 „Bedienerebene“
⇒ Kapitel 7 „Parameterebene“
⇒ Kapitel 8 „Konfiguration“
⇒ Setup/Anzeige - Bedienung/Time-Out

Anwenderdaten „USEr“

Über das Setup-Programm können hier bis zu acht beliebige Parameter angezeigt und editiert werden.
⇒ Setup/Konfigurationsebene/Anzeige - Bedienung/Anwenderdaten

Das anzuzeigende Symbol für jeden Parameter kann vom Anwender selbst vergeben werden. Ansonsten wird das standardmäßige Symbol verwendet. Erlaubt sind Buchstaben und Zahlen, die auf einer 7-Segmentanzeige darstellbar sind.

5.3 Ebenenverriegelung

Der Zugang zu den einzelnen Ebenen kann verhindert werden.

Code Bedienerebene, Anwenderebene, ProgrammeditorParameterebene Konfigurationsebene
0 frei frei frei
1 frei frei verriegelt
2 frei verriegelt verriegelt
3 verriegelt verriegelt verriegelt

*Zur Codeeingabe mit PGM und ▼ (gleichzeitig >5s).
*Code ändern mit PGM (Anzeige blinkt!)
*Code eingeben mit ▲ und ▼.Werkseitig sind alle Ebenen frei.
*Zurück zur Normalanzeige mit EXIT oder nach ca. 180s automatisch

Eine Verriegelung der Parameter- und Konfigurationsebene ist auch über Binärfunktion möglich.

⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““

5.4 Eingaben und Bedienerführung

Werte eingeben

Bei Eingaben innerhalb der Ebenen wird auf der unteren Anzeige das Symbol für den Parameter angezeigt.

Parameter auswählen PGM Parameter ändern Pb 1 Pb 1

*Parameter auswählen mit ▲ oder ▼ * In den Eingabemodus wechseln mit PGM (untere Anzeige blinkt!)
*Wert verändern mit ▲ und ▼ Die Änderung erfolgt dynamisch mit der Dauer des Tastendrucks.
*Übernahme der Einstellung mit PGM oder nach 2s automatisch oder
*Abbruch der Eingabe mit EXIT. Der Wert wird nicht übernommen.

Zeiten eingeben

Bei der Eingabe von Zeiten (z.B. Timerzeit eines Timers) wird zusätzlich die Zeiteinheit angezeigt.

Parameter auswählen PGM Parameter ändern

Bei der Einheit wird die höchste Zeiteinheit der Anzeige angezeigt.

Z. B. wird ein "h" für Stunde angezeigt, dann ist das Zeitformat des Wertes hh:mm.

*Parameter auswählen mit ▲ oder ▼
* In den Eingabemodus wechseln mit PGM (untere Anzeige blinkt!)
*Wert verändern mit ▲ und ▼ Die Änderung erfolgt dynamisch mit der Dauer des Tastendrucks.
*Übernahme der Einstellung mit PGM oder nach 2s automatisch oder
*Abbruch der Eingabe mit EXIT. Der Wert wird nicht übernommen.

5.5 Festwertregler (werkseitig)

Normalanzeige 238.6 240.0 °C EXIT >2s Handbetrieb 238.6 0 °C PGM USEr OPr Pro PRrA Conf

Sollwert ändern In der Normalanzeige:

*Ändern des aktuellen Sollwertes mit ▲ und ▼ (Wert wird automatisch übernommen)

Handbetrieb Im Handbetrieb kann der Stellgrad des Reglers manuell verändert werden.

*In den Handbetrieb wechseln mit EXIT (> 2s)

In der unteren Anzeige wird der Stellgrad angezeigt. Weiterhin leuchten das Handsymbol und die Einheit „%“.

*Ändern des Stellgrades mit ▲ und ▼

Bei einem Dreipunktschrittregler wird das Stellglied mit den Tasten auf- bzw. zugefahren.

Die verschieden Ebenen sind aus dem Handbetrieb erreichbar.

*Beenden des Handbetriebs mit EXIT (> 2s)

Die Stellgradvorgabe beim Umschalten ist konfigurierbar. Der Handbetrieb ist verriegelbar.

→ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““

Weitere Bedienungsmöglichkeiten für den Festwertregler sind über Binärfunktionen realisierbar.

⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““

Bei Messbereichsüber/-unterschreitung und Fühlerbruch wechselt der Regler automatisch in den Handbetrieb.

5 Bedienung

5.6 Programmregler

Auslieferungszustand

Das Gerät muß als Programmregler/-geber konfiguriert werden. Ebenso muß vorher ein Programm eingegeben werden, um das Gerät als Programmregler/-geber zu betreiben

5.6.1 Programme eingeben

Funktion

Es kann ein Sollwertprofil mit max. acht Programmabschnitten realisiert werden.

Jumo dTRON 304 - Programme eingeben - 1

line | Time Point | Value | | :--- | :--- | | SPP1 | s | | tP1 | w | | SPP2 | w | | tP3 | w | | tP4 | w | | SPP4 | w | | ... | ... |

Eingabe am Gerät Das Gerät muß als Programmregler oder -geber konfiguriert sein.

⇒ Kapitel 8.3 „Geber „Pro““ (Funktion)
Als Zeitbasis sind mm:ss, hh:mm und dd:hh konfigurierbar (s=Sekunden, m=Minuten, h=Stunden, d=Tage).
→ Kapitel 8.3 „Geber „Pro““ (Einheit)

Die Einstellungen der Abschnittssollwerte (SPP1 ... SPP8) und Abschnittszeiten (tP1 ... tP8) werden im Programmeditor vorgenommen.

Jumo dTRON 304 - Programme eingeben - 2

flowchart
graph TD
    A["Normalanzeige 2386° 240.0 °C"] -->|PGM| B["USEr"]
    B --> C["QPr"]
    C --> D["Pro"]
    E["Programmeditor Pro Abschnittsollwerte und Abschnittzeiten"] --> F["PGM"]
    G["Navigationsprinzip"] --> H["EXIT >2s oder Time-Out"]
    I["EXIT"] --> J["▲"]
    J --> K["▼"]
    K --> L["PGM"]

Die bis zu acht Programmabschnitte werden durch Abschnittssollwert und Abschnittszeit definiert.

Jumo dTRON 304 - Programme eingeben - 3

flowchart
graph TD
    A["238.6°C"] -->|PGM| B["0.00°C"]
    B -->|PGM| C["SPP 1°C"]
    B --> D["TPP 1°C"]
    C --> E["0.00°C"]
    D --> F["TPP 1°C"]
    E --> G["..."]
    F --> H["TPP 1°C"]
    G --> I["SPP8 0°C"]
    H --> J["SPP8 0°C"]
    I --> K["0.00°C"]
    J --> L["TPP 8°C"]
    K --> M["PGM"]
    L --> N["PGM"]

Eingabe über Setup-Programm

Das Setup-Programm (Zubehör) bietet einen komfortablen Programmeditor mit grafischer Darstellung der Programmkurve.

Weitere Funktionen über Setup-Programm

  • S t a r t a m l s t w e r t
  • Verhalten bei Messbereichsüber-/-unterschreitung
  • Programmwiederholung
  • Sollwertvorgabe (Rampe/Sprung)
  • Regelung auf letzten Sollwert
  • Vorlaufzeit
  • Programmeditor und-verwaltung mit grafischer Vorschau
  • abschnittsweise Programmierung von bis zu vier Steuerkontakten
  • abschnittsweise Zuordnung von Parametersätzen

5.6.2 Bedienung

Jumo dTRON 304 - Bedienung - 1

flowchart
graph TD
    A["Normalanzeige"] --> B["238.6 240.0°C"]
    B --> C["Programm läuft"]
    C --> D["248.6 248.7°C"]
    D --> E["Programm angehalten"]
    E --> F["248.6 248.7°C"]
    F --> G["Programm angehalten"]
    G --> H["238.6 240.0°C"]
    H --> I["Sollwert ändern"]
    C --> J["PGM"]
    J --> K["USEr OPr Pro PA-R Conf"]
    E --> L["EXIT >2s"]
    E --> M["EXIT >2s"]

Normalanzeige In der Normalanzeige läuft kein Programm und der Regler regelt auf den eingestellten Sollwert.

Sollwert ändern Aus der Normalanzeige:

*Zur Sollwerteingabe wechseln mit

Jumo dTRON 304 - Bedienung - 2

* Ändern des aktuellen Sollwertes mit

Jumo dTRON 304 - Bedienung - 3

(Wert wird automatisch übernommen)

Programm starten

Aus der Normalanzeige:

*Programm starten mit

Jumo dTRON 304 - Programm starten - 1

(Das Rampensymbol leuchtet!)

Über das Setup-Programm kann eine Vorlaufzeit konfiguriert werden. Bis zum Ablauf der Vorlaufzeit wird „Strt“ auf der unteren Anzeige dargestellt. Danach wird das Programm abgearbeitet.

Programm abbrechen

Bei laufendem Programm:

*Programm abbrechen mit

Jumo dTRON 304 - Programm abbrechen - 1

Programm anhalten

Bei laufendem Programm:

*Programm anhalten mit EXIT (> 2s)

(Die untere Anzeige blinkt!)

*Weiterlauf mit EXIT (> 2s)

Bei Netzausfall wird das Programm abgebrochen.

Weitere Programmsteuerfunktionen über Binärfunktionen.

⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““

5.6.3 Programmkurve verschieben

Über die Funktion „Externer Sollwert mit Korrektur“ kann die Programmkurve nach oben oder unten verschoben werden (nur über Setup-Programm konfigurierbar).

Jumo dTRON 304 - Programmkurve verschieben - 1

line | t | w (solid line) | w (dashed line) | | ---- | -------------- | --------------- | | 0 | 0 | 0 | | Peak | ~1.5 | ~1.2 | | End | ~0.5 | ~0.3 |

Der externe Sollwert wird über ein Analogsignal vorgegeben.

⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““

5 Bedienung

Zugang

Jumo dTRON 304 - Zugang - 1

flowchart
graph TD
    A["Normalanzeige 238.6 °C 240.0 °C"] -->|PGM| B["USEr⁻¹ ↓ QPr"]
    B --> C["Bedienerebene QPr Sollwerte, Prozessgrößen, ..."]
    D["EXIT >2s oder Time-Out"] --> A
    E["Navigationsprinzip"] --> F["EXIT ↑ ▲ PGM ↓"]
    G["1. Nur sichtbar, wenn Anwenderdaten vorhanden"] --> E

Prozessdaten „Proc“

Hier werden die vier Sollwerte angezeigt und editiert sowie weitere Prozessgrößen je nach Konfiguration angezeigt.

SymbolBedeutung
SP 1Sollwert 1 (editierbar)
SP 2Sollwert 2 (editierbar)
SP 3Sollwert 3 (editierbar)
SP 4Sollwert 4 (editierbar)
SPrRampensollwert (nur wenn konfiguriert)
InP 1Messwert von Analogeingang 1
InP2Messwert von Analogeingang 2 (nur wenn vorhanden)
F1Rechenergebnis der Mathematik-Formel 1(und bei Differenz-, Verhältnis- und Feuchteregler)
F2Rechenergebnis der Mathematik-Formel 2 (nur wenn vorhanden)
yStellgrad
trunProgrammlaufzeit (nur bei Programmregler/-geber)
trESProgrammrestzeit (nur bei Programmregler/-geber)
t1Timerlaufzeit 1 (nur wenn konfiguriert)
t2Timerlaufzeit 2 (nur wenn konfiguriert)

Definition der Programmzeiten:

Jumo dTRON 304 - Prozessdaten „Proc“ - 1

line | Point | Value | |-------|-------| | 1 | (1) | | 2 | (1) | | 3 | (3) | | 4 | (4) |

(1) Programmlaufzeit (3) Abschnittslaufzeit
(2) Programmrestzeit (4) Abschnittsrestzeit

Allgemeines Es können zwei Parametersätze (PAr1 und PAr2) gespeichert werden.

Zugang

Jumo dTRON 304 - Zugang - 1

flowchart
graph TD
    A["Normalanzeige 2386° 240.0°C"] --> B["PGM"]
    B --> C["USC-1"]
    C --> D["OPr"]
    D --> E["Pro 2"]
    E --> F["PR-A"]
    G["Navigationsprinzip"] --> H["EXIT >2s oder Time-Out"]
    H --> I["EXIT"]
    I --> J["PGM"]
    K["Parameterebene PR-A\n- Parametersatz 1 PR-1\n- Parametersatz 2 PR-2"] --> L["PGM"]
    M["Nur sichtbar, wenn Anwenderdaten vorhanden\n2. Nur sichtbar, wenn als Programmregler konfiguriert"] --> N["EXIT"]
    N --> O["PGM"]

Die Ebene ist verriegelbar.

Anwendungen - Parametersatzumschaltung über Binärfunktion

⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
- Zuordnung von Parametersätzen zu Programmabschnitten (nur über Setup-Programm)
→Programmeditor/Programm

Beispiel Einstellung eines Zweipunkt-Reglers mit PI-Verhalten:

Pb1=12°C (Proportionalbereich)

rt=160s (Nachstellzeit; I-Anteil)

dt=0s (Vorhaltzeit, D-Anteil)

PRA-R PRA-I(PRA-2)

Anzeige Wertebereich werkseitig Beschreibung
Proportional-bereichProportional bandPb 10...9999 0 Größe des proportionen Bereiches
Pb 20...9999 0Die Verstärkung des Reglers wird mit größem Proportionalbereich kleiner.Bei Pb1,2 =0 ist die Reglerstruktur nicht wirksam! (Limitkomparator-Verhalten)Bei stetigen Reglern muss Pb1,2>0 sein.
VorhaltzeitDerivative timedt0...9999 s 80 s Beeinflusst den differentiellen Anteil des ReglerausgangssignalesDie Wirkung des D-Anteils wird mit größerer Vorhaltzeit stärker.
NachstellzeitReset timert0...9999 s 350 s Beeinflußt den integralen Anteil des ReglerausgangssignalesDie Wirkung des I-Anteils wird mit größerer Nachstellzeit schwächer.
StellgliedlaufzeitActuator timett5...3000 s 60 s Genutzter Laufzeitbereich des Regelventils bei Dreipunkt-Schrittreglern .
Schalt-periodendauerCycle timecy10,0...999,9 s 20 sBei schaltendem Ausgang sollte die Schaltperiodendauer so gewählt werden, dass einerseits durch die getaktete Energiezufuhr keine unzulässigen Istwertschwankungen entstehen, andererseits die Schaltglieder nicht überbeansprucht werden.
cy20,0...999,9 s 20 s
KontaktabstandContact spacing(dead band)db0,0...999,9 0 Abstand zwischen den beiden Regelkon-takten bei Dreipunktreglern und Dreipunkt-Schrittreglern.
SchaltdifferenzSwitching differentialHY510,0...999,9 1 Hysterese bei schaltenden Reglernmit Pb1,2 = 0.
HY520,0...999,9 1Jumo dTRON 304 - Zugang - 2
ArbeitspunktWorking pointy0-100...+100%0%Stellgrad bei P- und PD-Reglern (bei x = w ist y = Y0).
Stellgrad-begrenzungOutput limitingy10...100%100%Maximale Stellgradbegrenzung.Minimale Stellgradbegrenzung.(nur bei Pb>0 wirksam!)
y2-100...+100 %-100%

Die Parameter Pb2, Cy2, HyS2 beziehen sich auf den 2. Reglerausgang bei einem Dreipunktregler.

Die Kommastelle von einigen Parametern ist abhängig von der Einstellung für die Kommastelle in den Anzeigen.

Jumo dTRON 304 - Zugang - 3

Die Anzeige der Parameter am Gerät ist abhängig von der eingestellten Reglerart.

⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““

Allgemeines

Für die Darstellung der folgenden Parameter und Funktionen in der Konfigurations-ebene gilt:

Der Parameter wird nicht dargestellt oder ist nicht anwählbar, wenn

- die Geräteausstattung die dem Parameter zugeordnete Funktion nicht zuläßt.

Beispiel: Analogausgang 2 kann nicht konfiguriert werden, wenn kein Analogausgang 2 im Gerät vorhanden ist.

Jumo dTRON 304 - Allgemeines - 1

Manche Parameter können nur über das Setup-Programm programmiert werden. Diese sind in der Symbol-Spalte mit „(Setup)“ gekennzeichnet.

In den Kapitelüberschriften ist das dem Menüpunkt entsprechende Symbol (erscheint in der Anzeige) dargestellt (z.B. 8.1 Analogeingänge „InP“).

Zugang

Jumo dTRON 304 - Zugang - 1

flowchart
graph TD
    A["Normalanzeige 2386 240.0°C"] --> B["PGM"]
    B --> C["User1"]
    C --> D["OPr"]
    D --> E["Pro2"]
    E --> F["PRrA"]
    F --> G["Conf"]
    H["Navigationsprinzip"] --> I["EXIT >2s oder Time-Out"]
    I --> J["PGM"]
    J --> K["Configurationsebene Conf"]
    L["1. Nur sichtbar, wenn Anwenderdaten vorhanden\n2. Nur sichtbar, wenn als Programmregler konfiguriert"] --> M["EXIT"]
    M --> N["▲"]
    N --> O["▼"]
    O --> P["↓"]
    Q["PGM"] --> R["Conf"]
    S["Configurationsebene Conf"] --> T["- Analogeingänge inP\n- Regler Cntr\n- GeberPro\n- LimitkomparatorenLC\n- AusgängeOutP\n- Binärfunktionenbnf\n- Anzeiged SP\n- TimertFct\n- Schnittstellen IntF"]

Jumo dTRON 304 - Zugang - 2

Ebenen können verriegelt werden.

⇒ Kapitel 5.3 „Ebenenverriegelung“

8 Konfiguration

Analogselektor

Bei einigen Parametern kann aus einer Reihe von analogen Werten ausgewählt werden. Aus Übersichtsgründen wird diese Auswahl hier einmalig dargestellt.

0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang

Definition der Programmzeiten:
Jumo dTRON 304 - Analogselektor - 1

line | Point | Value | |-------|-------| | 1 | (1) | | 2 | (2) | | 3 | (3) | | 4 | (4) |
(1) Programmlaufzeit (3) Abschnittslaufzeit
(2) Programmrestzeit (4) Abschnittsrestzeit

8.1 Analogeingänge „InP“

Konfiguration

Analogeingänge

Regler

Geber

Limitkomparatoren

Ausgänge

Binärfunktionen

Anzeige

Timer

Schnittstellen

InP: Analog Input

Es stehen je nach Geräteausführung bis zu zwei Analogeingänge zur Verfügung.

Analogeingang 1 InP I →

Analogeingang 2 InP2 →

Fühlerart

Sensor type

Linearisierung

Linearization

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
SEnS0ohne Funktion
1Widerstandsthermometer in Dreileiterschaltung
2Widerstandsthermometer in Zweileiterschaltung
3Widerstandsthermometer in Vierleiterschaltung
4Thermoelement
5Widerstandsferngeber
6Heizstrom 0...50mA AC (nur Analogeingang 2)
70...20mA
84 ... 20mA
90...10V
102...10V
110 ... 1V
Werkseitig bei Analogeingang 2: ohne Funktion
L, n0Linear
1Pt100
2Pt500
3Pt1000
4KTY11-6
5W5Re_W26Re C
6W3Re_W25Re D
7NiCr-CuNi E
8Cu-CuNi T
9Fe-CuNi J
10Cu-CuNi U
11Fe-CuNi L
12NiCr-Ni K
13Pt10Rh-Pt S
14Pt13Rh-Pt R
15Pt30Rh-Pt6Rh B
16NiCrSi-NiSi N
17W3Re_W26Re
18Kundenspezifische Linearisierung
Für die Kundenspezifische Linearisierung sind max. 10 Knickpunkte möglich oder eine Polynomfunktion 5. Grades programmierbar (nur mit Setup-Programm).
Bei der Linearisierung „KTY11-6“ beträgt der Widerstand 2kΩ bei 25°C (nur mit Setup-Programm).

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Messwertkorrektur Measurement offsetOFFS-1999...0...+9999Mit der Messwertkorrektur kann ein gemessener Wert um einen bestimmten Betrag nach oben oder unten korrigiert werden.Beispiele: gemessener angezeigterWert Offset Wert294,7 +0,3 295,0295,3 - 0,3 295,0Der Regler verwendet für seine Berechnung den korrigierten Wert (= angezeigter Wert). Dieser Wert entspricht nicht dem Messwert an der Messstelle. Bei unsachgemäßer Anwendung können unzulässige Wertte der Regelgrösse entstehen.Sonderfall „Zweileiterschaltung“:Ist der Eingang mit einem Widerstandsthermometer in Zweileiterschaltung beschaltet, dann wird hier der Leitungswiderstand in Ohm eingestellt.
Anzeigenanfang Display startSCL-1999...0...+9999Bei Messwertgebern mit Einheitssignal und Widerstandspotentiometern wird dem physikalischen Signal ein Anzeigewert zugeordnet.Beispiel: 0 ... 20mA 0 ... 1500°C.Der Bereich des physikalischen Signals kann um 20 % unter- bzw. überschritten werden, ohne dass eine Messbereichsüber-/unterschreitung signalisiert wird.
Anzeigenende Display endSCH-1999...100...+9999
Filterzeitkonstante Filter time constantdF0...0,6...100 sZur Anpassung des digitalen Eingangsfilters (0s = Filter aus). Bei einem Signalsprung werden nach 2x Filterzeitkonstante 63% der Änderungen erfaßt.Wenn die Filterzeitkonstante groß ist:- hohe Dämpfung von Störsignalen- langsame Reaktion der Istwertanzeige auf Istwertänderungen- niedrige Grenzfrequenz (Tiefpassfilter 2. Ordnung)
Nachkalibrierung Anfang Fine tuning start valueFtS ^1 -1999...0...+9999siehe Beschreibung auf den folgenden Seiten.Wurden diese Werte irrtümlich verändert, dann muß diese Einstellung nach dem unter „Kundenspezifische Nachkalibrierung“ beschriebenen Verfahren rückgängig gemacht werden.Diese Werte können nicht von einem anderen Gerät übernommen werden.
Nachkalibrierung Ende Fine tuning end valueFtE ^1 -1999...1...+9999
Heizstrom-überwachung (Ausgang) Heater current monitoring (output)HERE01...10Keine FunktionAusgang 1...10Über einen Stromwandler mit Einheitssignalausgang wird der Heizstrom erfasst, der durch die Verknüpfung des Analogein-gang 2 mit einem Limitkomparator überwacht werden kann. Der Eingangssignalbereich betragt 0...50mA AC (siehe Fühler-art: „Heizstrom“). und muß entsprechend skaliert werden (Anzeigeanfang, -ende).Die Messung des Heizstroms erfolgt jeweils bei geschlosse-nem Heizkontakt.
Korrekturwert KTY bei 25°C(Setup) 0...2000...4000 ΩWiderstand bei 25°C/77°F für Linearisierung „KTY 11-6“
  1. Diese beiden Parameter können über Setup-Programm aktiviert / deaktiviert werden.
    Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Analogeingänge (allgemein) In 12 →

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Temperatur-EinheitTemperature unitUnit01Grad CelsiusGrad FahrenheitEinheit für Temperaturwerte
AbtastzeitSampling cycle timeCYCL012350ms90ms150ms250ms
Netzfrequenz (Setup) 50Hz60HzAnpassung der Wandlungszeit der Eingangsschaltung an die Netzfrequenz

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Kundenspezifische Nachkali-brierung

Über die analogen Eingänge des Reglers wird aus einem Signal durch elektronische Verarbeitung (Umformung, Linearisierung ...) ein Messwert gebildet. Dieser Messwert geht in die Berechnungen des Reglers ein und kann auf den Anzeigen dargestellt werden (Messwert = Anzeigewert).

Bei Bedarf kann diese feste Zuordnung beeinflusst werden, d. h. es kann die Lage und Neigung der Messwert-Kennlinie verändert werden.

Jumo dTRON 304 - Kundenspezifische Nachkali-brierung - 1

line | Messwert des Reglers | unkorrigierte Kennlinie | korrigierte Kennlinie | | --------------------- | ---------------------- | -------------------- | | 0 | 0 | 0 | | 100 | 100 | 80 |

Vorgehensweise

Nacheinander zwei Messpunkte anfahren ((1), (3)), die möglichst weit auseinander liegen.

An den Messpunkten jeweils den gewünschten Anzeigewert (Anfangswert FtS, Endwert FtE) am Regler eingeben. Am zweckmäßigsten für die Ermittlung der Messwerte M1 und M2 ein Referenzmessgerät verwenden.

Während der Programmierung müssen stabile Messverhältnisse herrschen.

Programmierung

*Messpunkt (1) anfahren
*Anfangswert (2) eingeben ^1
*Messwert (3) anfahren
*Endwert E (4) eingeben ^1

Jumo dTRON 304 - Programmierung - 1

line | Point | Anzeigewert | Messwert des Reglers | |---|---|---| | (1) | M1 | M1 | | (2) | M1 | M1 | | (3) | M2+ | M2 | | (4) | M2+ | M2 |

unkorrigierte Kennlinie korrigierte Kennlinie
M1 = Messwert 1
M2 = Messwert 2
A = Anfangswert
E = Endwert
= Offset

Jumo dTRON 304 - Programmierung - 2

Wird die Nachkalibrierung ohne Referenzmessgerät durchgeführt, muss beim Anfahren von Messpunkt (3) der Offset berücksichtigt werden.

Um die Nachkalibrierung rückgängig zu machen, muss der Anfangs- und Endwert (FtS, FtE) mit dem gleichen Wert programmiert werden. Dadurch wird der Anfangswert auf 0 und der Endwert automatisch auf 1 gesetzt.

Spätere Nachkalibrierungen beziehen sich sonst auf die bereits korrigierte Kennlinie.

  1. Soll für den Anfangswert=0 oder für den Endwert=1 eingestellt werden, so muss der Wert zunächst mit ▲ oder ▼ verändert werden, damit eine Korrektur möglich ist.

8.2 Regler „Cntr“

Konfiguration

Analogeingänge

Regler

Geber

Limitkomparatoren

Ausgänge

Binärfunktionen

Anzeige

Timer

Schnittstellen

Cntr: Controller

Hier werden die Reglerart und die Eingangsgrößen des Reglers, die Sollwertgrenzen, die Bedingungen für den Handbetrieb und die Voreinstellungen für die Selbstoptimierung eingestellt.

Reglerart

Controller type

Wirksinn

Control action

Handbetrieb

Inhibit manual mode

Hand-Stellgrad

Manual output

Range-Stellgrad

Range output

Sollwertanfang

Setpoint low

Sollwertende

Setpoint high

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Konfiguration
Ctyp01234ohne FunktionZweipunktreglerDreipunktreglerDreipunktschrittreglerStetiger Regler
CAct01DirektInversJumo dTRON 304 - Sollwertende - 1invers:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert kleiner als der Sollwert ist (z. B. Heizen).direkt:Der Stellgrad Y des Reglers ist dann > 0, wenn der Istwert größer als der Sollwert ist (z. B. Kühlen).
lnHR01freigesperrtWenn der Handbetrieb gesperrt ist, kann über die Tasten oder Binäreingang vom Bediener nicht in den Handbetrieb umgeschaltet werden.
HAnd-100...101Definiert den Stellgrad nach der Umschaltung in den Handbetrieb.101 = letzter StellgradBei Dreipunktschrittregler:101 = Stellglied bleibt stehen;0 = Stellglied fährt zu; 100 = Stellglied fährt auf
rOut-100...0...101Stellgrad bei einer Messbereichsüber- oder unterschreitung.101 = letzter StellgradBei Dreipunktschrittregler:101 = Stellglied bleibt stehen;0 = Stellglied fährt zu; 100 = Stellglied fährt auf
SPL-1999...+9999 Die Sollwertbegrenzung verhindert die Eingabe von Werten außerhalb des vorgegebenen Bereichs.
SPH-1999...+9999Die Sollwertgrenzen sind bei der Sollwertvorgabe über die Schnittstelle nicht wirksam.Bei externem Sollwert mit Korrektur wird der Korrekturwert begrenzt.

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

SymbolWert/AuswahlBeschreibung
Eingänge
Regler IstwertController process value[Pr](Analogselektor) Analog. Ein. 1Definiert die Quelle für den Istwert des Regelkanals
Externer SollwertExternal setpointESP(Analogselektor) AbgeschaltetAktiviert die externe Sollwertvorgabe und definiert die Quelle für den externen Sollwert.Externer Sollwert mit Korrektur: (Nur über Setup-Programmeinstellbar)Externer Sollwert + Sollwert 1 = aktueller SollwertDer Externe Sollwert wird über die Tastatur (Sollwert 1) nach oben oder unten korrigiert. In der Anzeige erscheint der aktuelle Sollwert.
Stellgrad-rückmeldungOutput feedbackFEED(Analogselektor) AbgeschaltetDefiniert die Quelle für die Stellgradrückmeldung bei einem Dreipunkt-Schrittregler
Selbstoptimierung
Methode TuneMethod of tuningtYPt01SchwingungsmethodeSprungmethode⇒ Kapitel 9.1 „Selbstoptimierung“
SelbstoptimierungInhibit tuningInHt01freigesperrtWenn die Selbstoptimierung gesperrt ist, kann die Selbstoptimierung über die Tasten oder Binärfunktion nicht gestartet werden.
Reglerausgang 1Output of tuning 1Ott1012RelaisHalbleiter + LogikStetig
Reglerausgang 2Output of tuning 2Ott2Die Art des physikalischen Ausgangs für das Signal des 1. und 2. Reglerausgangs muss vorgegeben werden.
RuhestellgradController standby outputSOut-100...0...+100%Ausgangsstellgrad bei Sprungantwort
SprunghöheStep sizeStS110...30...100%Sprunghöhe bei Sprungantwort

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s

1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang

8.3 Geber „Pro“

Konfiguration

Analogeingänge

Regler

Geber

Limitkomparatoren

Ausgänge

Binärfunktionen

Anzeige

Timer

Schnittstellen

Pro: (Program) Generator

Hier wird die Grundfunktion des Gerätes definiert. Das Gerät kann als Festwertregler mit und ohne Rampenfunktion oder Anfahrrampe für Heißkanaltechnik, Programmregler oder Programmgeber betrieben werden.

Funktion

Function

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Allgemein
Fact01234FestwertreglerRampenfunktionProgrammreglerProgrammgeberHeißkanalreglerRampenfunktion:Es kann eine ansteigende oder abfallende Rampenfunktion realisiert werden. Der Rampenendwert wird durch die Soll-wertvorgabe bestimmt und kann wie bei einem Festwertregler mit den Tasten ▲ und ▼ verändert werden.Jumo dTRON 304 - Funktion - 111 Netz ein (w1 aktiv)12...13 Netzausfall/Handbetrieb/Fühlerbruch14...15 Rampensatopp16 Sollwertumschaltung auf w2Über Binärfunktionen kann die Rampenfunktion angehalten und abgebrochen werden.⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““Jumo dTRON 304 - Funktion - 2 Bei Fühlerbruch oder Handbetrieb wird die Rampen-funktion unterbrochen. Die Ausgänge verhalten sich wie bei einer Messbereichsüber-/-unterschreitung (konfigurierbar).Programmgeber:Anwendung z. B. zur Ausgabe der Sollwertkurve über einen stetigen Ausgang ohne Regelfunktion.Einstellungen des Programmgebers in Zusammenhang mit dem Istwert werden nicht ausgewertet (z. B. Start am Istwert, Witerlauf, Toleranzband).

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

SymbolWert/AuswahlBeschreibung
EinheitUnit of slopeUnit012Rampenfunktion ProgrammK/Minute mm:ssK/Stunde hh:mmK/Tag dd:hhS=Sekunden; m=Minuten; h=Stunden;d=TageEinheit der Rampensteigung in Kelvin pro Zeiteinheit oder Format der Abschnittszeiten bei Programmregler/-geber.
RampensteigungRamp sloperRSL0...9999 Betrag der Steigung bei Rampenfunktion
ToleranzbandTolerance bandtolP0...999 0=ausBei einem Programmregler/-geber und Rampenfunktion kann zur Überwachung des Istwertes um die Sollwertkurve ein Toleranzband gelegt werden.Bei Überschreitung der oberen oder unteren Grenze wird ein Toleranzbandsignal ausgelöst, das intern weiterverarbeitet oder über einen Ausgang ausgegeben werden kann.Jumo dTRON 304 - Funktion - 3Beispiel:Signal, wenn Istwert 20K größer oder kleiner als Sollwert ist.toLP=400 = ausgeschaltetVerarbeitung des Toleranzbandsignals unter:⇒ Kapitel 8.5 „Ausgänge „OutP““⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““
Programm
Programmstart (Setup)ProgrammstartStart am IstwertDefiniert, ob das Programm mit dem ersten Programmsollwert beginnt oder der aktuelle Istwert als erster Programmsollwert übernommen wird.
Range-Verhalten (Setup)WeiterlaufProgramm anhaltenDefiniert Verhalten bei Messbereichsüber/-unterschreitung
Verhalten nach Netz-Ein(Setup) Kein StartAutomatischer StartDefiniert, ob das Programm beim Einschalten der Netzspannung startet.
Programmwiederholung(Setup) KeineZyklischBei der Einstellung „Zyklisch“ wird das Programm fortwährend wiederholt.
Sollwertvorgabe (Setup)RampeSprungSollwertrampe SollwertsprungwJumo dTRON 304 - Funktion - 4
Regelung auf letzten Sollwert(Setup) inaktivaktivWenn aktiv, wird nach Ablauf des Programms auf den letzten Programmsollwert geregelt.
Vorlaufzeit(Setup)0...9999 minVerzögert den Programmstart um eine einstellbare Zeit.Im unteren Display wird „Strt“ angezeigt.
Grundstellung
Steuerkontakte(Setup)SK1SK2SK3SK4Die vier Steuerkontakte können in der Grundstellung (wenn das Programm nicht läuft) aktiviert werden.

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Heißkanalregler

Die Anfahrrampe für Heißkanaltechnik dient z. B. dem schonenden Betrieb keramischer Heizpatronen. Während der Anfahrphase (t 0 ...t 2 ) kann die Feuchtigkeit aus den hygroskopischen Heizpatronen langsam entweichen und dadurch eine Beschädigung vermieden werden.

Jumo dTRON 304 - Heißkanalregler - 1

line | t | W | |-------|-------| | t₀ | Iswert | | t₁ | Rampensteigung rASL | | t₂ | Sollwertverlauf | | t₂ | Istwertverlauf | | t₂ | Verweilzeit tP2 |

Zum Zeitpunkt t_0 wird der aktuelle Istwert als Startwert für die Rampe übernommen. Im Zeitraum t_0 t_1 wird mit der programmierten Rampensteigung rASL der Haltesollwert SPP2 angefahren. In diesem Zeitraum wird der Rampensollwert linear erhöht. Es folgt eine programmierbare Verweilzeit tP2 ( t_1 t_2 ), nach der auf den aktuellen Sollwert (werkseitig Sollwert 1 (SP1)) geregelt wird.

Die Heißkanalfunktion wird mit den Einstellungen für die Rampenfunktion und dem Programm über das Setup-Programm realisiert.

Relevante Einstellungen:

Setup/Geber/Allgemein

- Rampensteigung rASL mit Zeiteinheit

- Toleranzband (optional)

Setup/Geber/Programm

- Programmstart auf „Start am Istwert“ konfigurieren

- Verhalten nach Netz-Ein definieren; die Anfahrrampe startet entweder automatisch beim Einschalten der Spannungsversorgung oder durch Drücken der Taste

Setup/Parameterebene/Regler-Parameter

- Stellgradbegrenzungen für Parametersatz 1 und 2 (optional)

- Parametersatz 2 für Abschnitt 1 einstellen (Abschnittssollwert und -zeit bleiben unberücksichtigt)

- Abschnitt 2 konfigurieren mit Abschnittssollwert (=Haltesollwert SPP2), Abschnittszeit (=Verweilzeit tP2) und Parametersatz 2

Setup/Anzeige - Bedienung/ Anwenderdaten

- relevante Parameter können in die Anwenderdaten (Bedienerebene) gelegt werden (optional)

8.4 Limitkomparatoren „LC“

Konfiguration

Analogeingänge

Regler

Geber

Limitkomparatoren

Ausgänge

Binärfunktionen

Anzeige

Timer

Schnittstellen

Mit Limitkomparatoren (Grenzwertmeldern, Grenzkontakten) kann eine Eingangsgröße (Limitkomparator-Istwert) gegenüber einem festen Grenzwert oder einer anderen Grösse (Limitkomparator-Sollwert) überwacht werden. Bei Überschreiten eines Grenzwertes kann ein Signal ausgegeben oder eine reglerinterne Funktion ausgelöst werden.

Es stehen 4 Limitkomparatoren zur Verfügung.

Limitkomparator- funktionen

Limitkomparatoren können verschieden Schaltfunktionen haben.

Die Hysteresefunktionen „unsymmetrisch links“ und „unsymmetrisch rechts“ sind nur über das Setup-Programm einstellbar. Standardmäßig wird die Hysteresefunktion „symmetrisch“ verwendet.

Hysteresefunktion
unsymmetrisch links symmetrisch unsymmetrisch rechts
Ik1Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 1Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 2Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 3
Ik2Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 4Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 5Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 6
Ik3Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 7Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 8Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 9
Ik4Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 10Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 11Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 12
Ik5Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 13Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 14Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 15
Ik6Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 16Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 17Jumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 18

Bei den Limitkomparatorfunktionen Ik7 und Ik8 wird der eingestellte Messwert auf einen Festwert AL hin überwacht.

Hysteresefunktion
unsymmetrisch links symmetrisch unsymmetrisch rechts
Ik7EINJumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 19EINJumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 20EINJumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 21
Ik8EINJumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 22EINJumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 23EINJumo dTRON 304 - Limitkomparator- funktionen - 24

Limitkomparator 1 L[1] → Limitkomparator 2 L[2] → Limitkomparator 3 L[3] → Limitkomparator 4 L[4] →

Funktion Function

Grenzwert Limit value Schaltdifferenz Switching differential

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Fnct0ohne Funktion
1lk1
2lk2
3lk3
4lk4
5lk5
6lk6
7lk7
8lk8
RL-1999...0...+9999 Zu überwachender GrenzwertGrenzwertbereich bei lk1 und lk2: 0...9999
HYSt0...1...9999 Schaltdifferenz

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

8 Konfiguration

Symbol Wert/Auswahl Beschreibung
Wirkungsweise/ Signal bei RangeAction/Range response R_crR 0123absolut/ausrelativ/ausabsolut/einrelativ/einDefiniert die Wirkungsweise des Limitkomparators und den Schaltzustand bei einer Messbereichsüber-/-unterschreitung.Wirkungsweise:Definiert das Schaltverhalten des Limitkomparators bei einer Sollwertänderung oder bei Netzein.absolut:Der Limitkomparator verhält sich zum Zeitpunkt der Änderung gemäß seiner Funktion.relativ:Der Limitkomparator befindet sich in Schaltstellung „AUS“. Würde eine Änderung des Grenzwertes oder des (Limitkomparator-)Sollwertes das „EIN“-schalten des Limitkomparators hervorrufen, so wird diese Reaktion unterdrückt. Dieser Zustand hält solange an, bis der (Limitkomparator-) Istwert den Einschaltbereich (graue Fläche)wiederverlassen hat.Beispiel:Überwachung des (Regler-) Istwertes x mit Funktion Ik4 Sollwertänderung w_1 w_2 a) AusgangszustandJumo dTRON 304 - Konfiguration - 1b) Zustand zum Zeitpunkt der ÄnderungDer Limitkomparator bleibt „AUS“, obwohl sich der Istwert im Einschaltbereich befindetJumo dTRON 304 - Konfiguration - 2c) ausgeregelter ZustandDer Limitkomparator arbeitet wieder gemäß seiner FunktionJumo dTRON 304 - Konfiguration - 3Mit dieser Funktion wird auch das Auslösen eines Limitkom- parators während der Anfahrphase verhindert.
EinschaltverzögerungSwitch-on delay t_on 0...9999 Verzögert de Einschaltflanke um eine definierbare Zeitspanne
Ausschalt-verzögerungSwitch-off delay t_off 0...9999s Verzögertdie Ausschaltflanke um eine definierbare Zeitspanne

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Limitkomparator 1 C
Limitkomparator 2 C
Limitkomparator 3 C
Limitkomparator 4 C

Quittierung Acknowledgement

SymbolWert/AuswahlBeschreibung
R_cnL 012keine QuittierungQuittierung; nur bei inaktivem Limitkomparator möglichQuittierung; immer möglichBei Einstellungen mit Quittierung ist der Limitkomparator selbsthaltend, d. h. er bleibt auch „EIN“ wenn die Einschaltbedingung nicht mehr gegeben ist.Der Limitkomparator muß über Tasten ( ▼ + EXIT ) oder Binärsignal zurückgesetzt werden.
tP_uL 0...9999sDer Limitkomparator wird nach einer einstellbaren Zeit automatisch zurückgesetzt.
LCPr (Analogselektor)Istwertsiehe Schaltdiagramme
LCSP (Analogselektor)aktueller Sollwertsiehe Schaltdiagramme (nur bei Ik1 ...Ik6)
(Setup)SymmetrischUnsymmetrisch linksUnsymmetrischrechtssiehe Schaltdiagramme⇒ Kapitel 12.2 „Alarmmeldungen“

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s
1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang

8.5 Ausgänge „OutP“

Konfiguration

Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen

OutP: Outputs

Die Konfiguration der Ausgänge des Gerätes ist unterteilt in Analogausgänge (OutA; max. 2) und Binärausgänge (OutL; max. 9). Binärausgänge sind Relais, Halbleiterrelais und Logikausgänge. Anzeige und Nummerierung der Ausgänge richtet sich nach der Art der Belegung der Optionssteckplätze.

Die Schaltzustände der Binärausgänge 1...6 werden auf dem Display dargestellt.

Nummerierung der Ausgänge

Standard bei allen Geräteausführungen:

(Binär-)Ausgang 1 (Out1) = Relais

(Binär-)Ausgang 2 (Out2) = Relais

(Binär-)Ausgang 3 (Out3) = Logikausgang

(Binär-)Ausgang 4 (Out4) = Logikausgang

Weitergehende Nummerierung bei den Optionssteckplätzen:

Steckplatz Steckplatine mit 1 AnalogausgangSteckplatine mit 1 Binärausgang (Relais oder Halbleiterrelais)Steckplatine mit 2 Binärausgänge (2 Relais)
Option 1 Ausgang 5 (Out5) Ausgang 5 (Out5) Ausgang 5+8 (Out5/Out8)
Option 2 Ausgang 6 (Out6) Ausgang 6 (Out6) Ausgang 6+9 (Out6/Out9)
Option 3 Ausgang 7 (Out7) Ausgang 7 (Out7) Ausgang 7+10 (Out7/Out0)

Binärausgänge OUTL
Binärausgang 1
Binary output 1

...

Binärausgang 10
Binary output 10

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Out1 ohne Funktion
1. Reglerausgang (werkseitig bei Out1)
2. Reglerausgang
...5. Binäreingang 1
6. Binäreingang 2
7. Binäreingang 3
Out0 8. Binäreingang 4
9. Binäreingang 5
10. Binäreingang 6
11. Binäreingang 7
12. Binäreingang 8
13. Limitkomparator
14. Limitkomparator
15. Limitkomparator
16. Limitkomparator
17. Steuerkontakt 1
18. Steuerkontakt 2
19. Steuerkontakt 3
20. Steuerkontakt 4
21. Logik-Formel 1
22. Logik-Formel 2
23. Timer 1 aktiv
24. Timer 2 aktiv
25. Programm aktiv
26. Programmende-Signal
27. Toleranzband-Signal
28. Handbetrieb an/aus
29. Binärmerker
30. Beliebiger Binärwert aus Speicheradresse (nur über Setup)
31. immer aktiv

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Analogausgänge OUTR → Ausgang 5 OUTS →

Ausgang 6 Uutb →

Ausgang 7 Out →

Funktion

Function

Signalart

Type of signal

Signal bei Range

Range output

Nullpunkt

Zero point

Endwert

End value

Offset

SymbolWert/AuswahlBeschreibung
Fnct(Analogselektor)AbgeschaltetFunktion des Ausgangs
5,6n01230...10V2...10V0...20mA4...20mAPhysikalisches Ausgangssignal
rOut0...101%Signal bei Messbereichsüber- oder unterschreitung.101=letztes AusgangssignalIst der Ausgang ein Reglerausgang, schaltet der Reg-ler in den Handbetrieb um und gibt den im Kapitel„Regler „Cntr““ unter rOut definierten Stellgrad aus.⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““
OPnt-1999...0...+9999Einem physikalischen Ausgangssignal wird ein Wertebereich der Ausgangsgröße zugeordnet.Werkseitig entspricht die Einstellung einem Stellgrad von 0...100% für Reglerausgänge.Beispiel:Über einen Analogausgang (0...20 mA) soll der Sollwert 1 (Wer-tebereich: 150...500°C) ausgegeben werden.D.h.: 150 ... 500°C ≦ 0 ... 20mANullpunkt: 150 / Endwert: 500Einstellung bei Reglerausgängen zum KühlenBei Dreipunktreglern müssen folgende Einstellungen vorgegeben werden:Nullpunkt: 0 / Endwert: -100
End-1999...100...+9999
(Setup)-1999...0...+9999Mit dem Offset kann das Ausgangssignal um einen bestimm-ten Betrag nach oben oder unten verschoben werden.Beispiele:ursprünglicherWert Offset ausgegebener294,7 +0,3 295,0295,3 -0,3 295,0

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s

1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s

2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s

3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s

4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s

5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s

6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s

7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s

8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert

9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)

10 Sollwert 2 31 reserviert

11 Sollwert 3 32 reserviert

12 Sollwert 4 33 reserviert

13 Reglerstellgrad

14 1. Reglerausgang

15 2. Reglerausgang

8 Konfiguration

8.6 Binärfunktionen „binF“

Konfiguration

Analogeingänge

Regler

Geber

Limitkomparatoren

Ausgänge

Binärfunktionen

Anzeige

Timer

Schnittstellen

Hier werden den Binärsignalen der Binäreingänge und Limitkomparatoren Funktionen zugewiesen.

Weiterhin werden bei einem Programmregler/-geber die Funktionen für Steuerkontakte, Toleranzbandsignal und Programmendesignal definiert.

Bei einem Festwertregler können den Rampenende-Signalen Funktionen zugewiesen werden.

Schaltverhalten

Jumo dTRON 304 - Schaltverhalten - 1

line | Point | Value | |---|---| | EIN - Kontakt geschlossen | (labeled as 'EIN - Kontakt geschlossen oder Schaltimpuls') | | AUS - Kontakt offen | (labeled as 'AUS - Kontakt offen') |

Die Funktionen sind in zwei Gruppen eingeteilt:

Flanken- getriggerte Funk- tionen

Die Binärfunktion reagiert auf Einschaltflanken.

Folgende Funktionen sind flankengetriggert:

  • Start/Stopp der Selbstoptimierung
  • Quittierung der Limitkomparatoren
  • Programmstart, -abbruch
  • Timer starten
  • Abschnittswechsel

Zustands- gesteuerte Funk- tionen

Die Binärfunktion reagiert auf Ein- bzw. Ausschaltzustände.

- alle übrigen Funktionen

Binäreingang 1

Binary input 1

...

Binäreingang 8

Binary input 8

Limitkomparator 1

Limit comparator 1

...

Limitkomparator 4

Limit comparator 4

Timer 1

Timer 1

Timer 2

Timer 2

Logik 1

Logic 1

Logik 2

Logic 2

Steuerkontakt 1

Control contact 1

...

Steuerkontakt 4

Control contact 1

Toleranzband-Signal

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
b 1nohne Funktion
Selbstoptimierung starten
Selbstoptimierung abbrechen
Umschaltung in den Handbetrieb
Regler aus (Reglerausgänge sind abgeschaltet)
b 1n8Verriegelung des Handbetriebs
Rampe anhalten
Rampe abbrechen
Sollwertumschaltung
Parametersatzumschaltung
Tastaturverriegelung
Ebenenverriegelung
LC1Anzeige „aus“ mit Tastaturverriegelung
Quittierung der Limitkomparatoren
Verriegelung Programmstart
Programm starten
Programm anhalten
Programm abbrechen
LC4Abschnittswechsel
Timer 1 starten
Timer 2 starten
Timer 1 abbrechen
Timer 2 abbrechen
tF1
Ebenenverriegelung:
Die Parameter- und Konfigurationsebene sind gesperrt.
Weiterhin ist der Start der Selbstoptimierung gesperrt.
tF2
Programmendesignal:
Das Signal ist ca. 1 Sekunde aktiv (Impuls)
Lo1Für längere Signale kann ein Timer mit dem Programmendesignal gestartet werden.
Lo2Textanzeige:
CC1Ist die Binärfunktion aktiv, wird ein konfigurierbarer Text auf dem unteren Display angezeigt. Der Text kann einmalig definiert werden (nur über Setup-Programm).
CC4
LoLS
PrESTyp 703041:
Die Einstellungen für die Binäreingänge 1+2 haben Priorität vor denen der Logikausgänge.

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Sollwert- und Parametersatzumschaltung

Über eine Binärfunktion kann zwischen Sollwert 1 und Sollwert 2 bzw.

Parametersatz 1 und Parametersatz 2 umgeschaltet werden.

Sollwertumschaltung Parametersatzumschaltung Binärsignal
Sollwert 1 aktiv Parametersatz 1 aktiv 0/Kontakt offen
Sollwert 2 aktiv Parametersatz 2 aktiv 1/Kontakt geschlossen

Um zwischen den vier möglichen Sollwerten umzuschalten, müssen zwei Binärfunktionen auf „Sollwertumschaltung“ konfiguriert werden. Die Zustände der beiden Binärfunktionen werden als Z1 und Z2 bezeichnet und schalten die Sollwerte nach folgender Tabelle um:

Sollwert Z2 Z1
Sollwert 1 0 0
Sollwert 2 0 1
Sollwert 3 1 0
Sollwert 4 1 1

0 = Kontakt offen /AUS 1 = Kontakt geschlossen /EIN

Die Zuordnung der Zustände Z1 und Z2 zu den Binärfunktionen geschieht in absteigender Reihenfolge (siehe Liste rechts), d. h. die erste gewählte Binärfunktion in der Liste ist Z1.

Steuergrösse

Zustand

Binäreingang 1

...

Binäreingang 8

Limitkomparator 1

...

Limitkomparator 4

Timer 1

Timer 2

Logik-Formel 1

Logik-Formel 2

Steuerkontakt 1*

...

Steuerkontakt 4*

Toleranzbandsignal*

Programmendesignal*

* nur bei Programmregler/-geber

Jumo dTRON 304 - Zustand - 1

Z1 Z2

Beispiel:

Die Auswahl des Sollwertes soll über einen Binäreingang und dem Zustand eines Limitkomparators erfolgen.

Daraus ergibt sich die Zuordnung:

Z1 - Binäreingang 1

Z2 - 1. Limitkomparator

Die Binärfunktionen für Binäreingang 1 und den 1. Limitkomparator sind auf „Sollwertumschaltung“ zu konfigurieren.

Beispiel: Binäreingang 1 0 ← → 1 → Z1 1. Limitkomparator EIN AUS → Z2

Je nach weiterer Konfiguration ergibt sich folgendes Schaltschema:

Jumo dTRON 304 - Zustand - 3

flowchart
graph TD
    A["Sollwert 1 oder Programm externer Sollwert mit Korrektur"] --> D["Output"]
    B["Sollwert 2*"] --> D
    C["Sollwert 3"] --> D
    E["Sollwert 4"] --> D
    F["Sollwert-umschaltung (aktiver Sollwert)"] --> D

* Eine Ausnahme bildet die Konfiguration eines Programmreglers mit externer Sollwertvorgabe mit und ohne Korrektur. Hier ist Sollwert 2 der Programmsollwert.

Weitere Funktionen über Setup-Programm

Über das Setup-Programm können mehrere Binärfunktionen miteinander kombiniert werden. Zusätzlich ist eine Binärfunktion „Textanzeige“ möglich. Im unteren Display kann hiermit eine Buchstabenkombination angezeigt werden.

8.7 Anzeige „diSP“

Konfiguration

Analogeingänge

Regler

Geber

Limitkomparatoren

Ausgänge

Binärfunktionen

Anzeige

Timer

Schnittstellen

diSP: Display

Die angezeigten Werte können an die gegebenen Anforderungen angepasst werden.

Weiterhin werden hier der Time-Out und die Ebenenverriegelung konfiguriert.

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
Allgemein
Obere AnzeigeUpper displayd, St(Analogselektor)IstwertAnzeigewert für das obere Display
Untere AnzeigeLower displayd, St(Analogselektor)aktueller SollwertAnzeigewert für das untere Display
KommastelleDecimal pointdEcP012keine Nachkommastelleeine Nachkommastellezwei NachkommastellenIst der anzuzeigende Wert mit der programmierten Komma-stelle nicht mehr darstellbar, so wird die Anzahl der Nachkom-mastellen automatisch verringert. Wird der Messwert an-schließend wieder kleiner, so erhöht sich die Anzahl auf denprogrammierten Wert des Dezimalpunktes.
16-Segmentanzeiged, StAbgeschaltet: 0Temp. einheit: 1Akt. Abschnitt: 2Akt.Paramet.satz: 3Text: 4Anzeigewert für die zweistellige 16-Segmentanzeige
HelligkeitBrightness(Setup)0...5 (hell) 0...5 (dunkel)
Time-Out(Setup)0...180...255sZeitspanne, nach der das Gerät automatisch zurück in dieNormalanzeige wechselt, wenn keine Taste gedrückt wird.
Ebenenverriegelung (Setup) KeineKonfigurations-ebeneParameter- undKonfigurations-ebeneBediener-, Parameter- und Konfigura-tionsebeneDer Zugang zu einzelnen Ebenen kann gesperrt werden.Die Einstellung ist unabhängig von der Binärfunktion „Ebenen-verriegelung“.Mit der Verriegelung der Parameterebene wird auch gleichzei-tig der Start der Selbstoptimierung gesperrt.
Anwenderdaten (Setup-Programm)
Es können bis zu acht Parameter aus den verschiedenen Ebenen unter Anwenderdaten (Be-dienerebene) am Gerät angezeigt und editiert werden. Die Symbole für diese Parameter, die imunteren Display angezeigt werden, müssen vom Anwender selbst vorgegeben werden.

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Analogselektor 0 ohne Funktion 21 Programmlaufzeit in s

1 Analogeingang 1 22 Programmrestzeit in s
2 Analogeingang 2 23 Abschnittslaufzeit in s
3 Istwert 24 Abschnittsrestzeit in s
4 aktueller Sollwert 25 Timerlaufzeit von Timer 1 in s
5 Rampenendwert 26 Timerlaufzeit von Timer 2 in s
6 Programmsollwert 27 Restlaufzeit von Timer 1 in s
7 Mathematik 1 28 Restlaufzeit von Timer 2 in s
8 Mathematik 2 29 aktueller Abschnittsendwert
9 Sollwert 1 30 Analogmerker (Profibus)
10 Sollwert 2 31 reserviert
11 Sollwert 3 32 reserviert
12 Sollwert 4 33 reserviert
13 Reglerstellgrad
14 1. Reglerausgang
15 2. Reglerausgang

8.8 Timer „tFct“

Konfiguration

Analogeingänge

Regler

Geber

Limitkomparatoren

Ausgänge

Binärfunktionen

Anzeige

Timer

Schnittstellen

tFct: Timer function

Mit dem Timer können zeitabhängige Steuerungen durchgeführt werden. Das Timersignal (Timer 1+2) zeigt, ob der Timer aktiv ist, und kann über Binärausgänge ausgegeben oder intern weiterverarbeitet werden.

Start und Abbruch der Timer erfolgen über Binärfunktionen.

⇒ Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““

Die aktuellen Timerlaufzeiten können in der Bedienerebene (Prozessdaten) eingesehen werden.

Timer 1 E F 1 →

Timer 2 tF2 →

Funktion Function

Symbol Wert/Auswahl Beschreibung

Fnct0ohne Funktionbei laufenden Timer ist Timersignal=1 (Signal aktiv) /Zeiteinheit: hh:mmbei laufendem Timer ist Timersignal=0 (Signal inaktiv) /Zeiteinheit: hh:mmToleranzband / Zeiteinheit: hh:mm
1
2
3
4bei laufenden Timer ist Timersignal=1 (Signal aktiv) /Zeiteinheit: mm:ssbei laufendem Timer ist Timersignal=0 (Signal inaktiv) /Zeiteinheit: mm:ssToleranzband / Zeiteinheit: mm:ss
5
6
Signal aktiv Signal inaktivJumo dTRON 304 - Funktion Function - 1 Jumo dTRON 304 - Funktion Function - 2
Funktion „Toleranzband“Jumo dTRON 304 - Funktion Function - 3
Zeit läuft, wenn der Istwert ein Toleranzband um den Sollwert erreicht hat. Das Timersignal ist = 1 (Signal aktiv) ab dem Start der Funktion bis zum Ablauf der Timerzeit.
t0...99:59 Zeitvorgabe (Zeiteinheit siehe unter „Funktion“)
tolt0...999 0=aus

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

Timerzeit

Timer time

Toleranzband

Tolerance band

8.9 Schnittstellen „IntF“

Konfiguration

Analogeingänge
Regler
Geber
Limitkomparatoren
Ausgänge
Binärfunktionen
Anzeige
Timer
Schnittstellen

IntF: Interfaces

Für die Kommunikation mit PCs, Bussystemen und Peripheriegeräten müssen die Schnittstellenparameter für die Schnittstelle RS422/485 oder PROFIBUS-DP-Schnittstelle konfiguriert werden.

PROFIBUS-DP PROF →

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
ProtokollartProtocolProt012MotorolaIntelIntel integer
GeräteadresseDevice addressAdr0...125 ...255 Adresse im Datenverbund
AnalogmerkerAnalog markerAnAP-1999...0...+9999 Analoger Wert
BinärmerkerBinary markerb, nP0 ...255 Binärer Wert

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

MOD-Bus r422 →

SymbolWert/Auswahl Beschreibung
ProtokollartProtocolProt01MOD-BusMOD-Bus integer
BaudrateBaud ratebdrt0129600 Baud19200 Baud38400 Baud
DatenformatData formatdFt01238 Datenbits, 1 Stoppbit, keine Parität8 Datenbits, 1 Stoppbit, ungerade Parität8 Datenbits, 1 Stoppbit, gerade Parität8 Datenbits, 2 Stoppbits, keine Parität
GeräteadresseDevice adressRdr0...1 ...255 Adresseim Datenverbund
Minimale Antwortzeit(Setup)0...500msZeitspanne, die von der Anfrage eines Gerätes in einem Datenverbund bis zur Antwort des Reglers mindestens vergeht.

Werkseitige Einstellungen sind fett dargestellt.

9.1 Selbstoptimierung

Schwingungs- methode

Die Selbstoptimierung SO ermittelt die optimalen Reglerparameter für einen PID- oder PI-Regler.

Folgende Reglerparameter werden je nach Reglerart bestimmt:

Nachstellzeiten (rt), Vorhaltzeiten (dt), Proportionalbereiche (Pb), Schaltperiodendauern (Cy), Filterzeitkonstante (dF)

In Abhängigkeit von der Größe der Regelabweichung wählt der Regler zwischen zwei Verfahren a oder b aus:

Jumo dTRON 304 - Schwingungs- methode - 1

Sprungantwort-Methode

Bei dieser Optimierung werden die Regelparameter mittels eines Stellgradsprunges auf die Regelstrecke ermittelt. Zuerst wird ein Ruhestellgrad ausgegeben bis der Istwert in "Ruhe" (konstant) ist. Anschließend erfolgt automatisch ein vom Anwender definierbarer Stellgradsprung (Sprunghöhe) auf die Strecke. Aus dem resultierenden Istwertverlauf werden die Regelparameter berechnet.

Die Selbstoptimierung ermittelt, je nach voreingestellter Regelstruktur, die optimalen Regelparameter für einen PID- oder PI-Regler.

Folgende Regelparameter werden je nach Reglerart bestimmt:

Nachstellzeiten (rt), Vorhaltzeiten (dt), Proportionalbereiche (Pb), Schaltperiodendauern (Cy), Filterzeitkonstante (dF)

Die Optimierung läßt sich aus jedem Anlagenzustand starten und kann beliebig oft wiederholt werden.

Es müssen die Ausgänge der Regler (stetig, Relais, Halbleiter), der Ruhestellgrad und die Sprunghöhe (min. 10%) definiert werden.

Hauptanwendungen der Sprungantwortmethode:

  • Optimierung direkt nach "Netz-Ein" während des Anfahrens Erheblicher Zeitgewinn, Einstellung Ruhestellgrad = 0 %.
  • Die Regelstrecke läßt sich nur sehr schwer zu Schwingungen anregen (z.B. sehr gut isolierter Ofen mit geringen Verlusten, große Schwingungsdauer)
  • Istwert darf den Sollwert nicht überschreiten Ist der Stellgrad bei ausgeregeltem Sollwert bekannt, wird ein Überschwingen nach folgender Einstellung vermieden: Ruhestellgrad + Sprunghöhe <= Stellgrad im ausgeregeltem Zustand

Jumo dTRON 304 - Hauptanwendungen der Sprungantwortmethode: - 1

Bei Ausgangsart Halbleiter wird während der Optimierung die Periodendauer auf 8 * Abtastzeit verringert.

Bei Ausgangsart Relais ist darauf zu achten, daß der Istwert nicht von der Schaltperiodendauer beeinflußt wird, da die Optimierung sonst nicht erfolgreich beendet werden kann.

Lösung: Periodendauer Cy verringern, bis keine Beeinflussung des Istwertes mehr auftritt. (Hand-Betrieb kann zur Einstellung genutzt werden!)

Start der Selbstoptimierung nach Netz-Ein und während der Anfahrphase
Jumo dTRON 304 - Hauptanwendungen der Sprungantwortmethode: - 2

line | t | Stellgrad y | y-Ruhe | Istwert x | Sollwert w | | --------- | ----------- | ------ | --------- | ---------- | | Start | | | | | | Sprung | | | | | | Ende | | | | |

Start der Selbstoptimierung während des Betriebs
Jumo dTRON 304 - Hauptanwendungen der Sprungantwortmethode: - 3

line | Time Point | Stellgrad y | y-Ruhe | Istwert x | Sollwert w | | ---------- | ----------- | ------ | --------- | ---------- | | Start Sprun | High | Low | Low | Low | | g | Low | Low | Low | Low | | Ende | High | Low | Low | Low |

Start der Selbst- optimierung

*Starten mit ▲ und ▼ (gleichzeitig >2s Auf der unteren Anzeige wird „tUnE“ blinkend dargestellt

Die Selbstoptimierung ist beendet, wenn die Anzeige automatisch in die Normalanzeige wechselt.

Die Dauer der Selbstoptimierung ist abhängig von der Regelstrecke.

)

2386 tUnE°C

Jumo dTRON 304 - Start der Selbst- optimierung - 2

Für die Selbstoptimierung müssen die Art der Reglerausgänge definiert werden.

→ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr““

Bei einem Programmregler kann die Selbstoptimierung nur in der Normalanzeige gestartet werden.

Abbruch der Selbst- optimierung

* Abbrechen mit ▲ und ▼ (gleichzeitig)

9 Optimierung

9.2 Kontrolle der Optimierung

Die optimale Anpassung der Regler an die Regelstrecke kann durch Aufzeichnung des Anfahrvorganges bei geschlossenem Regelkreis überprüft werden. Die nachfolgenden Diagramme geben Hinweise auf mögliche Fehleinstellungen und deren Beseitigung.

Als Beispiel ist hier das Führungsverhalten einer Regelstrecke 3. Ordnung für einen PID-Regler aufgezeichnet. Die Vorgehensweise bei der Einstellung der Reglerparameter ist allerdings auch auf andere Regelstrecken übertragbar.

Jumo dTRON 304 - Kontrolle der Optimierung - 1

10.1 Mathematik- und Logikmodul

Über das Setup-Programm können bis zu zwei mathematische Berechnungen oder logische Verknüpfungen von verschiedenen Signalen und Prozessgrößen des Reglers über eine Formel durchgeführt werden.

Bei Mathematik-Formeln steht das Rechenergebnis über die beiden Signale „Mathematik 1“ und „Mathematik 2“ im Analogselektor zur Verfügung. Bei Logik-Formeln steht das Ergebnis der logischen Verknüpfung über die Signale „Logik 1“ und „Logik2“ im Binärselektor bei der Konfiguration der Binärfunktionen zur Verfügung.

Kapitel 8.6 „Binärfunktionen „binF““

Formeleingabe

  • Die Formelzeichenkette besteht aus ASCII-Zeichen und hat eine maximale Länge von 60 Zeichen.
  • Die Formel kann nur im Setup-Programm eingegeben werden.
  • Die Formeln können frei nach den üblichen mathematischen Regeln eingegeben werden.
  • In der Formelzeichenkette dürfen Leerzeichen beliebig eingefügt werden. Innerhalb von Funktionsbezeichnungen, Variablennamen und Konstanten dürfen keine Leerzeichen sein.

10.2 Differenz-, Feuchte- und Verhältnisregler

Der Regler ist entweder als Differenz-, Feuchte- oder Verhältnisregler voreingestellt (Typenzusatz) oder muß über das Setup-Programm konfiguriert werden. Der Analogeingang 2 muß vorhanden sein.

⇒ Setup/Nur Setup/ Mathematik/Logik /Mathematik 1

Die Prozessgrößen der beiden Analogeingänge sind fest vorgegeben.

Verhältnis- regelung

Die Regelung bezieht sich immer auf Analogeingang 1 (E1).

Das Mathematikmodul bildet das Verhältnis der Messwerte von E1 und E2 für die Anzeige und liefert den Sollwert für den Regler. Das Verhältnis der gemessenen Werte kann über die Funktion „Mathematik 1“ abgerufen und angezeigt werden.

Als Sollwert (Verhältnissollwert) wird das gewünschte Verhältnis E1/E2 in der Sollwertvorgabe programmiert.

Verhältnis: E1/E2

Jumo dTRON 304 - Verhältnis- regelung - 1

flowchart
graph TD
    A["E1"] --> B["Mathematik"]
    C["E2"] --> B
    B --> D["E1/E2"]
    D --> E["Obere Anzeige"]
    F["w"] --> G["w * E2"]
    G --> H["x-"]
    I["x"] --> J["xw"]
    K["E1 = Analogeingang 1"] --> L["Regelabweichung Regler"]
    M["E2 = Analogeingang 2"] --> N["Regelweichung Regler"]
    O["w = Sollwert"] --> P["Regelweichung Regler"]
    Q["wv = Verhältnissollwert"] --> R["Regelweichung Regler"]
    S["x = Istwert"] --> T["Regelweichung Regler"]
Für die Funktion als Verhälnisregler sind weitere Einstellungen durch den Anwender nötig:- Regler Istwert: Analogeingang 1- Externer Sollwert: Rampenendwert⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr”“Soll auf einer Anzeige das Verhältnis dargestellt werden, muß eine Anzeige auf „Mathematik 1“ konfiguriert werden.⇒ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““
Feuchte-regelungMit Hilfe eines psychrometrischen Feuchtesensors wird - über die mathematische Verknüpfung der Feuchte- und Trockentemperatur - die relative Feuchte ermittelt.relative Feuchte: (E1, E2)E1 -Trockentemperatur über Analogeingang 1E2 - Feuchtetemperatur über Analogeingang 2Für die Funktion als Feuchteregler sind weitere Einstellungen durch den Anwender nötig:- Regler Istwert: Mathematik 1⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr”“Soll auf einer Anzeige der Wert für die relative Feuchte dargestellt werden, muß eine Anzeige auf „Mathematik 1“ konfiguriert werden.⇒ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““
DifferenzregelungEs wird die Differenz der Messwerte von Analogeingang 1 und 2 gebildet und über „Mathematik 1“ zur Verfügung gestellt.Differenz: E1-E2E1 - Analogeingang 1E2 - Analogeingang 2Für die Funktion als Differenzregler sind weitere Einstellungen durch den Anwender nötig:- Regler Istwert: Mathematik 1⇒ Kapitel 8.2 „Regler „Cntr”“Soll auf einer Anzeige die Differenz dargestellt werden, muß eine Anzeige auf „Mathematik 1“ konfiguriert werden.⇒ Kapitel 8.7 „Anzeige „diSP““

Sicherheits- hinweise

Jumo dTRON 304 - Sicherheits- hinweise - 1

Das Nachrüsten der Baugruppen darf nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.

Jumo dTRON 304 - Sicherheits- hinweise - 2

Die Baugruppen können durch elektrostatische Entladung beschädigt werden. Vermeiden Sie deshalb beim Ein- und Ausbau elektrostatische Aufladung. Nehmen Sie das Nachrüsten der Baugruppen an einem ge- erdeten Arbeitsplatz vor.

Baugruppe identifizieren

* Identifizieren der Baugruppe anhand der aufgeklebten Verkaufs-Artikel-Nummer auf der Verpackung

Baugruppen Code Verkaufs-Artikel-Nr.Platinenansicht
Analogeingang 2 1 70/00442785Jumo dTRON 304 - Baugruppe identifizieren - 1
1 Relais (Wechselkontakt) 2 70/00442786Jumo dTRON 304 - Baugruppe identifizieren - 2
2 Relais (Schließer) 3 70/00442787Jumo dTRON 304 - Baugruppe identifizieren - 3
1 Analogausgang 4 70/00442788Jumo dTRON 304 - Baugruppe identifizieren - 4
2 Binäreingänge 5 70/00442789Jumo dTRON 304 - Baugruppe identifizieren - 5
1 Halbleiterrelais 230V/1A 6 70/00442790Jumo dTRON 304 - Baugruppe identifizieren - 6
Schnittstelle RS422/485 7 70/00442782Jumo dTRON 304 - Baugruppe identifizieren - 7
PROFIBUS-DP 8 70/00442791Jumo dTRON 304 - Baugruppe identifizieren - 8

11 Baugruppen nachrüsten

Geräteein- schub heraus- nehmen

*Frontplatte an den geriffelten Flächen (oben und unten bzw. links und rechts bei Querformat) zusammendrücken und Reglereinschub herausziehen.

Jumo dTRON 304 - Geräteein- schub heraus- nehmen - 1

Baugruppe nachrüsten

*Optionssteckplatz auswählen (Einschränkungen bei Typ 703041 beachten! (siehe Anschlussplan))

Typ 703041

Jumo dTRON 304 - Baugruppe nachrüsten - 1

flowchart
graph TD
    A["Option 1"] --> B["Option 2"]
    B --> C["Output"]
    style A fill:#ccc,stroke:#333
    style B fill:#ccc,stroke:#333
    style C fill:#ccc,stroke:#333

Typ 703042/43/44

1 Option 1 1 2 3 4 Option 2 5 6 7 8 Option 3 9 10 11 12

Jumo dTRON 304 - Baugruppe nachrüsten - 3

Bei Typ 703041 sind Relais nur auf Optionssteckplatz 1 nachrüstbar!

* Baugruppe in den Steckplatz einschieben, bis der Steckverbinder einrastet

Jumo dTRON 304 - Baugruppe nachrüsten - 4

* Geräteeinschub in das Gehäuse schieben bis die Rastnasen in die dafür vorgesehenen Nuten einrasten

12.1 Technische Daten

Eingang Thermoelement

Bezeichnung Messbereich Messgenaigung umgebungs-temperatureinfluss
Fe-CuNi „L“DIN EN 60584-200 ...+900°C≤0,25%100 ppm/K
Fe-CuNi „J“-200 ...+1200°C≤0,25%100 ppm/K
Cu-CuNi „U“-200 ...+600°C≤0,25%100 ppm/K
Cu-CuNi „T“DIN EN 60584-200 ...+400°C≤0,25%100 ppm/K
NiCr-Ni „K“DIN EN 60584-200 ...+1372°C≤0,25%100 ppm/K
NiCr-CuNi „E“DIN EN 60584-200 ...+1000°C≤0,25%100 ppm/K
NiCrSi-NiSi „N“DIN EN 60584-100 ...+1300°C≤0,25%100 ppm/K
Pt10Rh-Pt „S“DIN EN 605840 ... 1768°C≤0,25%100 ppm/K
Pt13Rh-Pt „R“DIN EN 605840 ... 1768°C≤0,25%1100 ppm/K
Pt30Rh-Pt6Rh „B“DIN EN 605840 ...1820°C≤0,25%1100 ppm/K
W5Re-W26Re „C“0...2320 °C≤0,25%100 ppm/K
W3Re-W25Re „D“0...2495 °C≤0,25%100 ppm/K
W3Re-W26Re0...2400 °C≤0,25%100 ppm/K
Vergleichsstelle Pt 100 intern
  1. im Bereich 300...1820°C

Eingang Widerstandsthermometer

Bezeichnung Anschlussart Messbereich Messgenauigkeit Umgebungs-3-/4-Leiter2-Leitertemperatureinfluss
Pt100DIN EN 607512-Leiter/3-Leiter/4-Leiter-200 ... +850°C≤0,05%≤0,4%50 ppm/K
Pt500DIN EN 607512-Leiter/3-Leiter/4-Leiter-200 ... +850°C≤0,2%≤0,4%100 ppm/K
Pt1000DIN EN 607512-Leiter/3-Leiter/4-Leiter-200 ... +850°C≤0,1%≤0,2%50 ppm/K
KTY11-62-Leiter-50 ... +150°C-≤2,0%50 ppm/K
Sensorleitungswiderstandmax. 30Ω je Leitung bei Drei- und Vierleiterschaltung
Messstromca. 250μA
LeitungsabgleichBei Drei- und Vierleiterschaltung nicht erforderlich. Bei Zweileiterschaltung kann ein Leitungs-abgleich softwaremäßig durch eine Istwertkorrektur durchgeführt werden.

Eingang Einheitssignale

BezeichnungMessbereichMess-genauigkeitUmgebungs-temperatureinfluss
Spannung0(2) ... 10V0 ... 1VEingangswiderstand RE > 100kΩ≤0,05%≤0,05%100 ppm/K100 ppm/K
Strom0(4) ... 20mA, Spannungsabfall ≤ 1,5V≤0,05%100 ppm/K
Heizstrom0 ...50mA AC≤1%100 ppm/K
Widerstandsferngebermin. 100Ω, max. 4kΩ≤0,5%100 ppm/K

Binäreingänge

potenzialfreie Kontakte

Standardausführung

12 Anhang

Messkreisüberwachung

Im Fehlerfall nehmen die Ausgänge definierte Zustände ein (konfigurierbar).

Messwertgeber Messbereichsüber-/-unterschreitungFühler-/Leitungskurzschluss Fühler-/Leitungsbruch
Thermoelement-
Widerstandsthermometer
Spannung 2...10V0...10V●●●-
Strom 4...20mA0...20mA●●●-

■ = wird erkannt - =wird nicht erkannt

Ausgänge

Relais (Wechsler)bei Typ 703042/43/44SchaltleistungKontaktlebensdauer5A bei 230VAC ohmsche Last350.000 Schaltungen bei Nennlast/750.000 Schaltungen bei 1A
Relais (Wechsler (Option))SchaltleistungKontaktlebensdauer8A bei 230VAC ohmsche Last100.000 Schaltungen bei Nennlast/350.000 Schaltungen bei 3A
Relais (Schließer)bei Typ 703041SchaltleistungKontaktlebensdauer3A bei 230VAC ohmsche Last150.000 Schaltungen bei Nennlast/350.000 bei 1A
Relais (Schließer (Option))SchaltleistungKontaktlebensdauer3A bei 230VAC ohmsche Last350.000 Schaltungen bei Nennlast/900.000 Schaltungen bei 1A
Logikausgang 0/12V / 30mA max. (Summe der Ausgangsströme) oder
0/18V / 25mA max. (Summe der Ausgangsströme)
Halbleiterrelais (Option)SchaltleistungSchutzbeschaltung1A bei 230VVaristor
Spannung (Option)AusgangssignaleLastwiderstandGenauigkeit0...10V / 2...10VR _Last ≥ 500Ω≤0,5%
Strom (Option)AusgangssignaleLastwiderstandGenauigkeit0...20mA / 4...20 mAR _Last ≤500Ω≤0,5%
Spannungsversorgung für Zweidrahtmessumformerbei Typ 703042/43/44SpannungStromgalvanisch getrennt, ungeregeltLeerlaufspannung ca.25V17V bei 20mA

Regler

Reglerart Zweipunktregler,Dreipunktregler, Dreipunktschrittregler, Stetiger Regler
Reglerstrukturen P/PD/PI/PID
A/D-Wandler Auflösung dynamisch bis 16Bit
Abtastzeit 250ms50ms, 90ms, 150ms, 250ms

Standardausführung

Elektrische Daten

Spannungsversorgung (Schaltnetzteil)AC 110 ... 240V -15/+10%, 48 ... 63Hz
AC/DC 20...30V, 48...63 Hz
Elektrische Sicherheit nach DIN EN 61 010, Teil 1Überspannungskategorie III, Verschmutzungsgrad 2
Leistungsaufnahme Typ 703041: max. 8 VATyp 703042/43/44: max. 13VA
Datensicherung EEPROM
Elektrischer Anschluss Rückseitig über Schraubklemmen,Leiterquerschnitt bis max. 2,5mm^2 mit Aderendhülse (Länge: 10mm)Montagehinweis für Leiterquerschnitte und Aderendhülsen
minimaler Querschnittmaximaler QuerschnittMindestlänge Aderendhülse
ohne Aderendhülse 0,34mm^2 2,5mm^2 10mm(Abisolierung)
Aderendhülse ohne Kragen 0,25mm^2 2,5mm^2 10mm
Aderendhülse mit Kragen bis 1,5mm^2 0,25mm^2 1,5mm^2 10mm
Aderendhülse mit Kragen ab 1,5mm^2 1,5mm^2 2,5mm^2 12mm
Zwillingsaderendhülse mit Kragen 0,25mm^2 1,5mm^2 12mm
Elektromagnetische VerträglichkeitStöraussendungStörfestigkeitDIN EN 61 326Klasse BIndustrie-Anforderung

Standardausführung

Gehäuse

Gehäuseart Kunststoffgehäuse für den Schalttafeleinbau nach DIN 43700
Einbautiefe 90 mm
Umgebungs-/Lagertemperaturbereich0 ... 55°C / -30...+70°C
Klimafestigkeitrel. Feuchte ≤ 90% im Jahresmittel ohne Betauung
Gebrauchslage horizontal
Schutzart nach DIN EN 60 529, frontseitigIP 65, rückseitig IP 20
Gewicht (voll bestückt) Typ 703041: ca. 220gTyp 703042/43: ca. 380gTyp 703044: ca. 490g

Schnittstelle
MOD-Bus

SchnittstellenartRS 422/RS 485
ProtokollModbus, Modbus-integer
Baudrate9600. 19200, 38400
Geräteadresse0 ... 255
Max. Anzahl der Teilnehmer32
Profibus
Geräteadresse0 ... 255

12.2 Alarmmeldungen

Anzeige Ursache FehlerbehebungPrüfen/Instandsetzen/Tauschen
- 1999 (blinkt!)Messbereichsunterschreitung des angezeigten Wertes.Liegt das zu messende Medium im Messbereich (zu heiß - zu kalt?)Fühler auf Fühlerbruch und Fühlerkurz-schluss prüfenAnschluss des Fühlers und Anschlussklemmen prüfenLeitung prüfen
9999 (blinkt!)Messbereichsüberschreitung des angezeigten Wertes.
alle Anzeigen an; untere 7-Segment-An-zeige blinktWatchdog oder Netz ein lösen Initialisierung aus (Reset).Regler austauschen, wenn Initialisierung länger als 5s.
P-OFPROFIBUS-Fehler Kann durchdie Einstellung der PROFIBUS-Adresse auf „0“ unterdrückt werden.
OPEHardware-KonfigurationsfehlerDie Belegung der Steckplätze mit Options-platinen überprüfen.

Unter Messbereichsüber-/-unterschreitung (Range) sind folgende Ereignisse zusammengefaßt:

  • Fühlerbruch/-kurzschluss
  • Messwert liegt außerhalb des Regelbereiches des angeschlossenen Fühlers
  • Anzeigenüberlauf

A

Abmessungen 11–12

Abtastzeit 43

Analogeingang 41

Analogmerker 62

Analogselektor 40

Anschlusspläne 17

Anwenderdaten 26

Anzeige 59

Anzeigen 25

Anzeigenende 42

Ausgänge 54

Nummerierung 54

B

Baudrate 62

Baugruppe

identifizieren 69

nachrüsten69

Binärausgang 54

Binärfunktionen 56

Binärmerker 62

D

Datenformat 62

Dicht-an-dicht-Montage 13

Differenzregelung 68

E

Ebenenkonzept 26

Ebenenverriegelung 27, 59

Einbau 13

Einheit 48

Temperatur-Einheit 43

Einschaltverzögerung 52

Endwert 55

F

Feuchteregelung 68

Filterzeitkonstante 42

Formeleingabe 67

Fühlerart 41

G

Galvanische Trennung 16

Geräteadresse 62

Grenzwert51

H

Handbetrieb 29, 45, 55

Hand-Stellgrad 45

Heißkanalregler 49

Heizstromüberwachung 42

Helligkeit 59

I

Installationshinweise 15

K

Kommastelle 59

L

Lieferumfang 10

Limitkomparator 50

Limitkomparatorfunktionen50

Linearisierung 41

M

Messwertkorrektur 42

Montageort 11

N

Nachkalibrierung 43

Kundenspezifische 42

Netzfrequenz 43

Nullpunkt55

0

Optimierung 66

P

Parameterebene 37

Parametersatzumschaltung 57

Passwort39

PC-Interface 10

Pflege der Frontplatte 13

Programme eingeben 30

Programmeditor 10

Programmkurve verschieben 33

Programmstart 48

Protokollart 62

Prozessdaten 35

Q

Quittierung 53

R

Rampensteigung 48

Range-Stellgrad 45

Regler 45

Reglereinschub herausnehmen 14

Ruhestellgrad 46

S

Schaltdifferenz 51

Schaltverhalten 56

Schnittstelle 62

Selbstoptimierung 46, 63

Setup-Programm 10

Sicherheitshinweise 69

Signalart 55

Sollwert 35

Externer 46

Sollwertgrenzen 45

Sollwertumschaltung 57

Sprungantwort-Methode 63

Sprunghöhe 46

Steuerkontakte 48

T

Textanzeige 57

Time-Out 59

Timer 61

Toleranzband 48, 61

Typenerklärung 9

V

Verhältnisregelung 67

Vorlaufzeit 48

W

Werte eingeben 28

Wirksinn 45, 61–62

Wischerzeit 53

Z

Zeiten eingeben 28

Zubehör 10

Zugangscode 39

Übersicht der Konfigurationsebene

InP InP1 SEnS Fühlerart Sensor type

Seite 41 InP2 L n Linearisierung Linearization

OFFS Messwertkorrektur Measurement offset

SCL Anzeigeanfang Display start

SCH Anzeigeende Display end

dF Filterzeitkonstante Filter time constant

FES Nachkalibrierung Anfang Fine tuning start value

FEE Nachkalibrierung Ende Fine tuning end value

HERE Heizstromüberwachung Heater current monitoring

InP 12 Uni t Einheit Unit

Cycl Abtastzeit Sampling cycle time

CntrSeite 45Ctyp Reglerart Controller typeCRct WirksinnInHR Verriegelung HandbetriebHAnd Handstellgrad Manual outputrOut Signal bei RangeSPL Sollwertanfang Setpoint lowSPH SollwertendeCPr Regler-Istwert Controller process valueESP externer SollwertFEED StellgradrückmeldungtypT Methode TuneinHt Verriegelung Tune Inhibit tuningOtt Ausgang 1 Tune Output of tuning 1Ott2 Ausgang 2 Tune Output of tuning 2SOut RuhestellgradStS Sprunghöhe
ProSeite 47Fact FuntionUn t Zeit/EinheitRASL RampensteigungtolP ToleranzbandUnit of slopeRamp slopeTolerance bandFunction
LCSeite 50LC1Fact FunktionRL GrenzwertHCSt SchaltdifferenzACrRA Wirkungsweise/Signal bei RangetOn EinschaltverzögerungtOFF AusschaltverzögerungAcrL QuittierungtPul WischerzeitLCP LK-IstwertLCSP LK-SollwertFunctionLimit valueSwitching differentiaAction/Range responSwitch-on delay
OutPSeite 54OutLAusgang 5 (Analogausgang)Fact FunktionS, GnrOut Signal bei RangeOPnt NullpunktEnd Endwert... ...Switch-off delayacknowledgementpulse timeLimit comparator PVLimit comparator SP
OutR Outl Binärausgang 1... ...BUT Binärausgang 10 ... Binary output 10 ...Ausgang 7 (Analogausgang)Fact FunktionS, GnrOut Signal bei RangeOPnt NullpunktEnd Endwert ... Binary output 1 ... Binary output 1 ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...Analog output 7Binary output 1 ... Binary output 10 ... Binary input 1 ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...Anolog output 5FunctionType of SignalRange outputZero pointEnd value ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... , ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ?... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ...... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... , . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . ..b, nFSeite 56b, nI Binäreingang 1... b, nB Binäreingang 8LC Limitkomparator 1 Limit comparator 1... LC4 Limitkomparator 4 Limit comparator 4tF1 Timer 1tF2 Timer 2Lo1 Logik 1Lo2 Logik 2CC1 Steuerkontakt 1... CC4 Steuerkontakt 4tol5 Toleranzband-SignalPrES Programmende-SignalBinäreingang 1... Binäreingang 8Limitkomparator 1 Limit comparator 1... Limitkomparator 4 Limit comparator 4Timer 1Timer 2Logik 1Logik 2Steuerkontakt 1... Steuerkontakt 4tol5 Toleranzband-SignalPrES Programmende-SignalBinäreingang 1... Binäreingang 8Limitkomparator 1 Limit comparator 1... Limitkomparator 4 Limit comparator 4Timer 1Timer 2Logik 1Logik 2Steuerkontakt 1... Steuerkontakt 4tol5 Toleranzband-SignalPrES Programmende-SignalBinäreingang1Binäreingang 8Limitkomparator 1 Limit comparator 1... Limitkomparator 4 Limit comparator 4Timer 1Timer 2Logik 1Logik 2Steuerkontakt 1... Steuerkontakt 4tol5 Toleranzband-SignalPrES Programmende-SignalBinäreingang 1... Binäreingang 8Limitkomparator 1 Limit comparator 1... Limitkomparator 4 Limit comparator 4Timer1Timer 2Logik 1Logik 2Steuerkontakt 1... Steuerkontakt 4tol5 Toleranzband-SignalPrES Programmende-Signal
d, SPSeite 59d, SU d, SLdEcP Kommastelled, St 16-Segmentanzeigeobere Anzeige untere AnzeigeDecimal point 16 segment displayUpper displayLower display
tfctSeite 61tf1tf2FnctBKontfT ToleranzbandFunktionTimerzeitTolerance bandFunctionTimer time
IntFSelte 62ProtProfProtRdr GeräteadresseRnAP Analogmerker Analog markerb, npProtokollartAnalogmerker Analog markerBinärmerkerDevice adressProtocol
r422 Prot Protokollartbdrt BaudratedFtDpr GeräteadresseProtokollartBaudrateDatenformatDeterformatProtokollartBaud rateDeterformatDevice adressData format

Jumo dTRON 304 - Übersicht der Konfigurationsebene - 1

JUMO GmbH & Co. KG

Hausadresse:

Moltkestraße 13 - 31

JUMO Mess- und Regelgeräte Ges.m.b.H.

Pfarrgasse 48

1232 Wien, Austria

Telefon: +43 1 610610

Telefax: +43 1 6106140

E-Mail: info@jumo.at

Internet: www.jumo.at

JUMO Mess- und Regeltechnik AG

Laubisrütistrasse 70

Internet: www.jumo.ch

Inhaltsverzeichnis Klicken Sie auf einen Titel, um darauf zuzugreifen
Handbuch-Assistent
Angetrieben von Anthropic
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : Jumo

Modell : dTRON 304

Kategorie : Temperaturregler