IFM M30711 - Regler

M30711 - Regler IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice IFM M30711 - page 3
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Produkttyp Frei programmierbare Steuerung (ecomatController)
Modell M30711
Marke IFM
Abmessungen (H x B x T) 219 x 203 x 47 mm
Gewicht 1,4 kg
Schutzart IP65 / IP67 (mit gesteckten Steckern und Dichtkappen)
Betriebsspannung 8…32 V DC (Überspannung 36 V für ≤ 10 s)
Verpolungsschutz Ja
Stromaufnahme (VBB_30) max. 600 mA bei 12 V / max. 400 mA bei 24 V
Ein-/Ausgangskanäle gesamt 60 (32 Eingänge / 28 Ausgänge)
Eingänge (konfigurierbar) 16 x A (0…10/32 V, 0…20 mA, ratiometrisch) / B_L; 8 x FRQ_LH (≤ 30 kHz) / B_LH; 4 x R (0,016…30 kOhm) / B_L; 4 x B_L (Impedanz ≤ 3,2 kOhm)
Ausgänge (konfigurierbar) 6 x PWM_HL / PWM_I / B_HL (4,0 A, H-Brücke); 3 x PWM_H / PWM_I / B_H (4,0 A); 9 x PWM_H / PWM_I / B_H (2,5 A); 9 x PWM_H / B_H (2,5 A); 1 x A (0…10 V)
Sensorversorgung 5 V / 10 V, max. 2 W, kurzschluss- und überlastfest
Schnittstellen 4 x CAN (CANopen, SAE J1939, frei), 1 x RS-232, 1 x Ethernet (2 Ports, 10/100 Mbit/s, TCP/IP, Modbus UDP)
Prozessor 32-Bit Triple-Core (Infineon AURIX)
Speicher Flash: 9 MByte, RAM: 2,7 MByte, remanent: 10 kByte
Programmiersystem CODESYS 3.5 (IEC 61131-3)
Umgebungstemperatur (Betrieb/Lager) -40…85 °C (lastabhängig) / -40…85 °C
Relative Luftfeuchtigkeit max. 90 % (nicht kondensierend)
Höhe über NN max. 3000 m
Befestigung Schraubbefestigung mit 4 Stk. M6 (Anzugsdrehmoment 10 ±2 Nm)
Gehäusematerial Geschlossenes, abgeschirmtes Metallgehäuse
Anschlussstecker 1 x 81-polig (AMP), 2 x M12 (4-polig, D-codiert), 2 x M12 (5-polig, A-codiert)
Wartung Wartungsfrei; Gehäuse nicht öffnen; Instandsetzung nur durch Hersteller
Zulassungen CE, E1 (UN/ECE-R10)

Häufig gestellte Fragen - M30711 IFM

Wie schließe ich die Spannungsversorgung am IFM M30711 an?
Die Spannungsversorgung erfolgt über den 81-poligen Stecker A. Schließen Sie VBB_30 (Pin 15, 30) und VBB_0..2 (Pins 1, 3, 4) gemäß Anschlussbelegung an. Verwenden Sie Sicherungen (≤ 2 A für VBB_30, ≤ 15 A für VBB_0..2). Achten Sie auf Verpolungsschutz und trennen Sie die Spannung vor Arbeiten am Gerät.
Welche Programmiersprache wird für den M30711 verwendet?
Das Gerät wird mit CODESYS 3.5 programmiert, das die IEC 61131-3 Sprachen unterstützt. Das Programm wird über Ethernet, RS-232 oder CAN geladen. Die werkseitige IP-Adresse ist 192.168.82.247 (Subnetzmaske 255.255.255.0).
Wie viele Ein- und Ausgänge hat der M30711?
Der M30711 verfügt über insgesamt 60 Kanäle: 32 Eingänge (analog, digital, Frequenz, Widerstand) und 28 Ausgänge (PWM, digital, analog). Alle sind konfigurierbar und diagnosefähig.
Welche Schutzart hat das Gerät?
Der M30711 hat die Schutzart IP65 / IP67, vorausgesetzt die Stecker sind korrekt gesteckt und Dichtkappen an ungenutzten Buchsen angebracht. Das Gehäuse ist geschlossen und abgeschirmt.
Kann ich den M30711 in explosionsgefährdeten Bereichen einsetzen?
Nein, das Gerät ist nicht für explosionsgefährdete Bereiche zertifiziert. Es ist für den Einsatz in Fahrzeugen und industriellen Umgebungen mit erhöhten Anforderungen an Temperatur, Vibration und EMV ausgelegt.
Was muss ich bei der Montage des Reglers beachten?
Montieren Sie das Gerät mit 4 M6-Schrauben (Anzugsmoment 10 ±2 Nm) auf einer ebenen Fläche. Verwenden Sie keine Edelstahlschrauben (Korrosionsgefahr). Achten Sie auf ausreichende Wärmeabführung über den Gehäuseboden und Verschmutzungsgrad 2.
Wie verbinde ich die CAN-Schnittstellen?
Die CAN-Schnittstellen (0..3) sind über M12-Buchsen (5-polig, A-codiert) zugänglich. Belegung: Pin 4 = CAN_H, Pin 5 = CAN_L, Pin 3 = GND. Baudrate einstellbar von 20 kBit/s bis 1 MBit/s (Default 250 kBit/s). Verwenden Sie paarig verdrillte Leitungen.
Was bedeuten die LEDs auf dem Gerät?
Es gibt 2 System-LEDs (SYS0, SYS1), 2 Ethernet-LEDs (ETH0, ETH1) und 4 frei programmierbare Applikations-LEDs (APP0..3). Die genauen Zustände (Farbe, Blinkfrequenz) sind in der Anleitung beschrieben, z.B. Grün = Betrieb, Rot = Fehler.
Wie entsorge ich das Gerät ordnungsgemäß?
Entsorgen Sie das Gerät gemäß den nationalen Umweltvorschriften. Es enthält elektronische Bauteile und darf nicht im Hausmüll entsorgt werden. Wenden Sie sich an ein zertifiziertes Elektronik-Recycling-Unternehmen.
Kann ich das Gerät selbst reparieren?
Nein, das Gehäuse darf nicht geöffnet werden. Das Gerät ist wartungsfrei und enthält keine vom Anwender zu wartenden Teile. Reparaturen sind nur durch den Hersteller (IFM) zulässig. Bei Fehlfunktionen kontaktieren Sie den Support.

Benutzerfragen zu M30711 IFM

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BEDIENUNGSANLEITUNG M30711 IFM

1.1 Zeichenerklärung 4

2 Sicherheitshinweise 5

2.1 Allgemein 5

2.2 Zielgruppe 5

2.3 Elektrischer Anschluss 5

2.4 Gehäusetemperatur 6

2.5 Eingriffe in das Gerät 6

2.6 Elektromagnetische Verträglichkeit 6

2.7 Elektrisches Schweißen an Fahrzeugen und Anlagen. 6

3 Bestimmungsgemäße Verwendung 6

4 Montage 7

4.1 Befestigung 7

4.2 Einbaulage 8

4.3 Montagefläche 8

4.4 Wärmeabführung 8

5 Elektrischer Anschluss 9

5.1 Anschlussbelegung 9

5.1.1 Zuordnung der Anschlussstecker....9

5.2 Shield-Anschluss 9

5.3 Sicherungen.... 10

5.4 Führung der Versorgungs- und Signalleitungen.... 10

5.4.1 GND-Anschlüsse ..... 11

5.5 Analogeingänge 12

5.6 Widerstandseingänge.... 13

5.7 High-Side Digitaleingänge (CSO).... 14

5.8 Analogausgänge.... 15

5.9 Low-Side Digitalausgänge (CSI) / H-Brücke 16

5.10 Gemischter Betrieb (12 V / 24 V) 17

5.11 Anschlusstechnik 17

6 Inbetriebnahme.... 18

6.1 Schnittstellen und Systemvoraussetzungen. 18

6.2 Allgemeines 18

6.3 Erste Schritte 18

6.4 Erforderliche Dokumentationen 19

7 Technische Daten 20

7.1 M30710 20

7.1.1 Mechanische und elektrische Daten 20

7.1.2 Prüfnormen und Bestimmungen 23

7.1.3 Stecker A / Kennwerte der Eingänge 24

7.1.4 Stecker A / Kennwerte der Ausgänge 26

7.1.5 Steckverbindungen 29
7.1.6 Stecker A / Anschlussbelegung 30

7.2 M30711.... 31

7.2.1 Mechanische und elektrische Daten 31
7.2.2 Prüfnormen und Bestimmungen 34
7.2.3 Stecker A / Kennwerte der Eingänge 35
7.2.4 Stecker A / Kennwerte der Ausgänge 38
7.2.5 Steckverbindungen 41
7.2.6 Stecker A / Anschlussbelegung 42

8 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung 43
9 Zulassungen/Normen 43

Das vorliegende Dokument ist die Originalanleitung.

Lizenzen und Warenzeichen

Alle benutzten Warenzeichen und Firmenbezeichnungen unterliegen dem Copyright der jeweiligen Firmen.

1 Vorbemerkung

Dieses Dokument gilt für Geräte des Typs "ecomatController" (Art.-Nr.: M30710/M30711).

Es ist Bestandteil des Gerätes.

Das Dokument richtet sich an Fachkräfte. Dabei handelt es sich um Personen, die aufgrund ihrer einschlägigen Ausbildung und ihrer Erfahrung befähigt sind, Risiken zu erkennen und mögliche Gefährdungen zu vermeiden, die der Betrieb oder die Instandhaltung des Gerätes verursachen kann. Das Dokument enthält Angaben zum korrekten Umgang mit dem Gerät.

Lesen Sie dieses Dokument vor dem Einsatz, damit Sie mit Einsatzbedingungen, Installation und Betrieb vertraut werden. Bewahren Sie das Dokument während der gesamten Einsatzdauer des Gerätes auf.

Sicherheitshinweise befolgen.

Technische Daten, Zulassungen, Zubehör und weitere Informationen unter www.ifm.com.

1.1 Zeichenerklärung

▶ Handlungsanweisung

Reaktion, Ergebnis

[...] Bezeichnung von Tasten, Schaltflächen oder Anzeigen

→ Querverweis

IFM M30711 - Zeichenerklärung - 1

Wichtiger Hinweis

Fehlfunktionen oder Störungen sind bei Nichtbeachtung möglich.

IFM M30711 - Zeichenerklärung - 2

Information

Ergänzender Hinweis

IFM M30711 - Zeichenerklärung - 3

WARNUNG

Warnung vor schweren Personenschäden.

Tod oder schwere, irreversible Verletzungen sind möglich.

IFM M30711 - WARNUNG - 1

VORSICHT

Warnung vor Personenschäden.

Leichte, reversible Verletzungen sind möglich.

ACHTUNG

Warnung vor Sachschäden.

2 Sicherheitshinweise

2.1 Allgemein

Diese Beschreibung ist Bestandteil des Gerätes. Sie enthält Texte und Abbildungen zum korrekten Umgang mit dem Gerät und muss vor einer Installation oder dem Einsatz gelesen werden.

Befolgen Sie die Angaben dieser Anleitung. Nichtbeachten der Hinweise, Betrieb außerhalb der nachstehend bestimmungsgemäßen Verwendung, falsche Installation oder fehlerhafte Handhabung können schwerwiegende Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben.

2.2 Zielgruppe

Die Anleitung richtet sich an Personen, die im Sinne der EMV- und der Niederspannungsrichtlinie als fachkundig angesehen werden können. Das Gerät darf nur von einer sicherheitstechnisch geschulten Elektrofachkraft eingebaut, angeschlossen und in Betrieb gesetzt werden.

2.3 Elektrischer Anschluss

Das Gerät ist für die Versorgung durch ein mobiles Bordnetz (12/24 V DC Batteriebetrieb) ausgelegt.

Schalten Sie das Gerät extern spannungsfrei bevor Sie irgendwelche Arbeiten an ihm vornehmen. Schalten Sie ggf. auch unabhängig versorgte Ausgangslastkreise ab.

Wird das Gerät nicht vom mobilen Bordnetz (12/24 V Batteriebetrieb) versorgt, darauf achten, dass die externe Spannung gemäß den Kriterien für sichere Kleinspannung (SELV) erzeugt und zugeführt wird, da diese ohne weitere Maßnahmen zur Versorgung der angeschlossenen Steuerung, der Sensorik und der Aktorik zur Verfügung gestellt wird.

Die Verdrahtung aller in Zusammenhang mit dem SELV-Kreis des Geräts stehenden Signale muss ebenfalls den SELV-Kriterien entsprechen (sichere Schutzkleinspannung, galvanisch sicher getrennt von anderen Stromkreisen).

Wird die zugeführte SELV-Spannung extern geerdet (SELV wird zu PELV), geschieht dies in der Verantwortung des Betreibers und im Rahmen der dort geltenden nationalen Installationsvorschriften. Alle Aussagen in diesem Dokument beziehen sich auf das bzgl. der SELV-Spannung nicht geerdete Gerät.

An den Anschlussklemmen dürfen nur die in den technischen Daten, bzw. auf dem Geräteaufdruck angegebenen Signale eingespeist bzw. die zugelassenen Zubehörkomponenten der ifm electronic gmbh angeschlossen werden.

2.4 Gehäusetemperatur

Das Gerät ist gemäß nachstehender technischer Spezifikation in einem weiten Umgebungstemperaturbereich betreibbar. Aufgrund der zusätzlichen Eigenerwärmung kann es an den Gehäusewandungen beim Berühren in heißer Umgebung zu hohen wahrnehmbaren Temperaturen kommen.

2.5 Eingriffe in das Gerät

Bei Fehlfunktionen oder Unklarheiten mit dem Hersteller in Verbindung setzen. Eingriffe in das Gerät können schwerwiegende Beeinträchtigungen der Sicherheit von Menschen und Anlagen zur Folge haben. Sie sind nicht zulässig und führen zu Haftungs- und Gewährleistungsausschluss.

2.6 Elektromagnetische Verträglichkeit

Dies ist eine Einrichtung der Klasse A. Diese Einrichtung kann im Wohnbereich Funkstörungen verursachen. In diesem Fall kann vom Betreiber verlangt werden, angemessene Maßnahmen durchzuführen.

2.7 Elektrisches Schweißen an Fahrzeugen und Anlagen

Schweißarbeiten am Fahrgestellrahmen dürfen nur durch Fachpersonal ausgeführt werden.

Plus- und Minusklemmen der Batterien abnehmen und abdecken.

Steuerung vor dem Schweißen am Fahrzeug bzw. an der Anlage mit allen Kontakten vom Bordnetz trennen. Masseklemme des Schweißgerätes direkt mit dem zu schweißenden Teil verbinden.

Steuerung und elektrische Leitungen nicht mit der Schweißelektrode oder der Masseklemme des Schweißgerätes berühren.

Steuerung gegen Schweißperlen schützen.

3 Bestimmungsgemäße Verwendung

Die frei programmierbaren Steuerungen der Baureihe "ecomatController" sind für den Einsatz unter erschwerten Bedingungen ausgelegt (z.B. erweiterter Temperaturbereich, starke Vibrationen, intensive EMV-Belastung).

▶ Einsatzbedingungen beachten.

WARNING

• Bestimmungsgemäße Verwendung
- Programmierung und wesentliche Ergänzungen zu dieser Anleitung
- Inbetriebnahme

4 Montage

4.1 Befestigung

▶ Die Steuerung mit 4 Stk. verzinkten M6 Schrauben auf einer ebenen Fläche befestigen.

Anzugsdrehmoment: 10 ±2 Nm

IFM M30711 - Befestigung - 1

Montage Gesamthöhe mit aufgesetztem Stecker

ACHTUNG

Um eine Kontaktkorrosion zwischen den Montageschrauben und dem Modulgehäuse zu vermeiden, keine Edelstahlschrauben oder vernickelten Schrauben verwenden!

In stark korrosiver Umgebung, wie z.B. in extrem salzhaltiger Luft, empfehlen wir Schrauben mit einer Oberflächenveredelung auf Zink/Nickel-Basis mit Dickschichtpassivierung und Versiegelung. Bei normalen korrosiven Anforderungen sind verzinkte Schrauben ausreichend.

4.2 Einbaulage

In feuchter Umgebung die Steuerung so einbauen, dass auf den Steckern keine stehende Flüssigkeit zurückbleiben kann.

4.3 Montagefläche

ACHTUNG

Auf das Gehäuse dürfen keine Verwindungskräfte oder mechanischen Belastungen wirken.

▶ Steht keine ebene Montagefläche zur Verfügung, Ausgleichelemente verwenden.

IFM M30711 - ACHTUNG - 1

Bei der Montage darauf achten, dass der Verschmutzungsgrad 2 oder besser eingehalten wird. Verschmutzungsgrad 2 ist eine leichte, übliche Verschmutzung, die durch gelegentliches Betauen oder Handschweiß leitfähig werden kann (DIN EN 60664-1).

4.4 Wärmeabführung

Da die Eigenerwärmung der Elektronik über das Gehäuse abgeführt wird, für eine ausreichende Wärmeabführung sorgen. Die Wärmeabführung erfolgt hauptsächlich über den Gehäuseboden. Das Gehäuse ist so aufgebaut, dass bei Montage auf einer ebenen Fläche die Wärme über den Boden abgeführt werden kann.

5 Elektrischer Anschluss

5.1 Anschlussbelegung

Anschlussbelegung ( 7 Technische Daten)

IFM M30711 - Anschlussbelegung - 1

Nur Steckerpins belegen, die in der Anschlussbelegung aufgeführt werden. Ungenannte Steckerpins bleiben unbelegt.

▶ Alle aufgeführten Versorgungsleitungen und GND-Anschlüsse anschließen.

5.1.1 Zuordnung der Anschlussstecker

▶ Geräteaufdruck beachten.

IFM M30711 - Zuordnung der Anschlussstecker - 1

Zuordnung der Anschlussstecker auf dem Geräteaufdruck

▶ M12-Stecker mit vergoldeten Kontakten verwenden.

▶ Nicht belegte Buchsen mit Schutzkappen versehen (im Lieferumfang enthalten).
▶ Für Schutzart IP 67 Gerätestecker mit Einzeladerabdichtung verwenden.

5.2 Shield-Anschluss

IFM M30711 - Shield-Anschluss - 1

1: Bohrungen für Shield-Anschluss

IFM M30711 - Shield-Anschluss - 2

Um den elektrischen Störschutz und die bestimmungsgemäße Funktion des Gerätes sicherzustellen, das Gehäuse auf kürzestem Weg mit der Fahrzeugmasse / Karosserie verbinden.

▶ Verbindung zwischen Gerät und Fahrzeugmasse mit selbstformender M4 Schraube herstellen (im Lieferumfang enthalten).

5.3 Sicherungen

Zum Schutz des gesamten Systems die einzelnen Stromkreise absichern.

Anschlussstecker Bezeichnung Potential Pin-Nr. Sicherung
Stecker A Versorgungsspannung Sensoren/Modul VBB3030 ≤ 2 AT
1515 ≤ 2 AT
004 ≤ 15 A
103 ≤ 15 A
201 ≤ 15 A

5.4 Führung der Versorgungs- und Signalleitungen

IFM M30711 - Führung der Versorgungs- und Signalleitungen - 1

flowchart
graph TD
    A["supply"] --> B["controller"]
    B --> C["Sensor 1-3"]
    B --> D["Sensor 4"]
    B --> E["Sensor 5"]
    B --> F["Sensor 6"]
    B --> G["Sensor 7"]
    B --> H["Sensor 8"]
    B --> I["Sensor 9"]
    B --> J["Sensor 10"]
    B --> K["Sensor 11"]
    B --> L["Sensor 12"]
    B --> M["Sensor 13"]
    B --> N["Sensor 14"]
    B --> O["Sensor 15"]
    B --> P["Sensor 16"]
    B --> Q["Sensor 17"]
    B --> R["Sensor 18"]
    B --> S["Sensor 19"]
    B --> T["Sensor 20"]
    B --> U["GNDSYS GND1...2"]
    B --> V["GNDSYS GNDRES GNDANA GNDOVA GND1...2"]
    B --> W["GNDOVA GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES S<br>    B --> X[control"]
    X --> Y["Sensor 1-3"]
    X --> Z["Sensor 4-5"]
    X --> AA["Sensor 6-7"]
    X --> AB["Sensor 8-9"]
    X --> AC["Sensor 10-11"]
    X --> AD["Sensor 12-13"]
    X --> AE["Sensor 14-15"]
    X --> AF["Sensor 16-17"]
    X --> AG["Sensor 18-19"]
    X --> AH["Sensor 20-21"]
    X --> AI["GNDSYS GND1...2"]
    X --> AJ["GNDSYS GNDRES GNDANA GNDOVA GND1...2"]
    X --> AK["GNDSYS GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES GNDRES S<br>    X --> AL[load"]
    X --> AM["load"]
    X --> AN["load"]
    X --> AO["GNDOVA nn"]
    X --> AP["GNDOVA nn"]
    X --> AQ["Shield"]

Anschluss der Versorgungs- und Signalleitungen (X = unzulässig), Beispiel M30711

IFM M30711 - Führung der Versorgungs- und Signalleitungen - 2

WARNUNG

Das Brücken von Anschlüssen im Anschlussstecker ist unzulässig und kann zur Beeinträchtigung der Sicherheit für Mensch und Maschine führen.

Grundsätzlich alle Versorgungs- und Signalleitungen getrennt führen.

▶ Versorgungs- und Masseleitungen zur Steuerung und zu den Sensoren/Aktoren über einen jeweils gemeinsamen Sternpunkt verbinden.

IFM M30711 - WARNUNG - 1

Wird ein vorkonfektioniertes Anschlusskabel verwendet, Adern mit nichtbelegten Signaleingängen und -ausgängen entfernen.

Unbelegte Adern, insbesondere Adernschlaufen, führen zu

Störeinkopplungen, die die angeschlossene Steuerung beeinflussen können.

Bei Signalstörungen, Eingänge mit geschirmten Leitungen betreiben. Abschirmungen einseitig mit dem Shield-Anschluss verbinden.

VBB _0 muss angeschlossen sein, damit die Steuerung gegen Load Dump geschützt ist.

IFM M30711 - WARNUNG - 2

WARNUNG

Wird VBB_0 nicht angeschlossen, kann dies zur Beeinträchtigung der Sicherheit für Mensch und Maschine führen.

Abkürzung Ein-/Ausgangstyp
AAnalog
B_H Binär High-Side (CSO)
B_L Binär Low-Side (CSI)
FRQ_L/H Frequenz-/Impulseingänge konfigurierbar Low-Side (CSI) / High-Side (CSO)
PWM_H Pulsweitenmodulation High-Side (CSO)
PWM_L Pulsweitenmodulation Low-Side (CSI)
PWM_I Pulsweitenmodulation stromgeregelt
RWiderstandseingang

5.4.1 GND-Anschlüsse

▶ Die Anschlüsse GND und GND _SYS jeweils einzeln mit dem gemeinsamen GND-Sternpunkt verbinden.
▶ Den Shield-Anschluss des Gehäuses auf kürzestem Weg mit der Fahrzeugmasse / Karosserie verbinden.

IFM M30711 - GND-Anschlüsse - 1

WARNUNG

Die Anschlüsse GND ANA , GND RES und GND _OVA nicht mit dem gemeinsamen GND-Sternpunkt verbinden, sondern mit GND der Signalquelle oder des angeschlossenen Geräts verbinden.

5.5 Analogeingänge

IFM M30711 - Analogeingänge - 1

flowchart
graph TD
    A["supply"] --> B["+"]
    A --> C["-"]
    B --> D["×"]
    C --> E["×"]
    D --> F["Controller"]
    E --> F
    F --> G["Shield"]
    H["VBB30"] --> I["nn"]
    H --> J["nn"]
    H --> K["nn"]
    H --> L["nn"]
    M["VBB15"] --> N["nn"]
    M --> O["nn"]
    M --> P["nn"]
    Q["VBB0"] --> R["nn"]
    Q --> S["nn"]
    Q --> T["nn"]
    U["VBB1"] --> V["nn"]
    U --> W["nn"]
    U --> X["nn"]
    Y["VBB2"] --> Z["nn"]
    Y --> AA["nn"]
    AB["GNDSYS"] --> AC["nn"]
    AB --> AD["nn"]
    AE["GND1...2"] --> AF["nn"]
    AG["nn input A"] --> AH["controller"]
    AI["..."] --> AJ["controller"]
    AK["nn input A"] --> AL["controller"]
    AM["nn GND_ANA"] --> AN["controller"]
    AO["nn GND_RES"] --> AP["controller"]

Anschluss der Analogeingänge (A)

▶ GND mit GND der Signalquelle verbinden. GND _ANA nicht mit anderen GND-Anschlüssen oder dem gemeinsamen GND-Sternpunkt verbinden.

5.6 Widerstandseingänge

IFM M30711 - Widerstandseingänge - 1

flowchart
graph TD
    A["supply"] --> B["+"]
    A --> C["-"]
    B --> D["×"]
    C --> E["×"]
    D --> F["VBB30"]
    D --> G["VBB15"]
    D --> H["VBB0"]
    D --> I["VBB1"]
    D --> J["VBB2"]
    E --> K["GNDSYS"]
    E --> L["GND1...2"]
    F --> M["nn input R"]
    G --> N["nn input R"]
    H --> O["nn input R"]
    I --> P["nn input R"]
    M --> Q["GND_ANA"]
    N --> R["GND_RES"]
    O --> S["controller"]
    P --> S
    Q --> T["Shield"]
    R --> T
    S --> U["×"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style U fill:#ccf,stroke:#333

Anschluss der Widerstandseingänge (R)

▶ GND mit GND der Signalquelle verbinden. GND _RES nicht mit anderen GND-Anschlüssen oder dem gemeinsamen GND-Sternpunkt verbinden.

5.7 High-Side Digitaleingänge (CSO)

IFM M30711 - High-Side Digitaleingänge (CSO) - 1

flowchart
graph TD
    A["supply"] --> B["+"]
    A --> C["-"]
    B --> D["1"]
    C --> D
    D --> E["Controller"]
    E --> F["Shield"]
    G["VBB30"] --> H["nn"]
    I["VBB15"] --> J["nn"]
    K["VBB0"] --> L["nn"]
    M["VBB1"] --> N["nn"]
    O["VBB2"] --> P["nn"]
    Q["GNDsys"] --> R["nn"]
    S["GND1...2"] --> T["nn"]
    U["nn input B H, FRQH"] --> V["..."]
    W["nn input B H, FRQH"] --> X["..."]
    Y["nn GNDANA"] --> Z["nn"]
    AA["GNDRES"] --> AB["nn"]
    AC["control"] --> AD["×"]
    AE["×"] --> AF["×"]

Anschluss der High-Side Eingänge (B H , FRQ H )

1: Anschluss für 3-Leiter-Sensoren

▶ GND der Signalquelle mit dem gemeinsamen GND-Sternpunkt verbinden. GND der Signalquelle nicht mit GND_RES oder GND_ANA verbinden.

5.8 Analogausgänge

IFM M30711 - Analogausgänge - 1

flowchart
graph TD
    A["supply"] --> B["+"]
    A --> C["-"]
    B --> D["controller"]
    C --> D
    D --> E["Controller"]
    D --> F["Shield"]
    E --> G["load"]
    F --> H["×"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style B fill:#ccf,stroke:#333
    style C fill:#ccf,stroke:#333
    style D fill:#cfc,stroke:#333
    style E fill:#fcc,stroke:#333
    style F fill:#fcc,stroke:#333

Anschluss der Analogausgänge (A)

▶ GND der Last mit GNDverbinden.

GND der Last nicht mit anderen GND-Anschlüssen oder dem gemeinsamen GND-Sternpunkt verbinden.

5.9 Low-Side Digitalausgänge (CSI) / H-Brücke

IFM M30711 - Low-Side Digitalausgänge (CSI) / H-Brücke - 1

flowchart
graph TD
    A["supply"] --> B["+"]
    A --> C["-"]
    B --> D["VBB30"]
    B --> E["VBB15"]
    B --> F["VBB0"]
    B --> G["VBB1"]
    B --> H["VBB2"]
    C --> I["GNDsys"]
    C --> J["GND1..2"]
    D --> K["controller"]
    E --> K
    F --> K
    G --> K
    H --> K
    K --> L["Groupn"]
    L --> M["H, BH"]
    L --> N["PWM_L, BL"]
    M --> O["load"]
    N --> P["load"]
    Q["Shield"] --> R["Groupn"]
    R --> S["H, BH"]
    R --> T["L, BL"]
    S --> U["load"]
    T --> V["load"]
    W["control"] --> X["+"]
    Y["control"] --> Z["-"]

Anschluss der Low-Side-Digitalausgänge (PWM L , B L )

▶ Low-Side Ausgänge) (über einen High-Side Ausgang (B _H ) derselben Ausgangsgruppe versorgen.

IFM M30711 - Low-Side Digitalausgänge (CSI) / H-Brücke - 2

WARNUNG

Unzulässige Anschlusskonfigurationen der Low-Side Ausgänge können zur Beeinträchtigung der Sicherheit für Mensch und Maschine führen.

5.10 Gemischter Betrieb (12 V / 24 V)

IFM M30711 - Gemischter Betrieb (12 V / 24 V) - 1

flowchart
graph TD
    A["supply"] --> B["24 V 12V"]
    B --> C["controller"]
    C --> D["output nn"]
    C --> E["output nn"]
    C --> F["..."]
    C --> G["output nn"]
    C --> H["GNDova nn"]
    C --> I["Shield"]
    J["sensor"] --> K["nn input"]
    L["sensor"] --> M["nn input"]
    N["sensor"] --> O["..."]
    P["sensor"] --> Q["nn input"]
    R["GNDANA"] --> S["nn GNDRES"]
    T["VBB30"] --> U["nn"]
    V["VBB15"] --> W["nn"]
    X["VBB0"] --> Y["nn"]
    Z["VBB1"] --> AA["nn"]
    AB["VBB2"] --> AC["nn"]
    AD["GNDsys"] --> AE["nn GND1..2"]
    AF["GND1..2"] --> AG["..."]
    AH["load"] --> AI["load"]
    AJ["load"] --> AK["..."]
    AL["load"] --> AM["load"]

Beispiel Anschluss an 24 V und 12 V Spannungsversorgung kombiniert

Der Betrieb der Ausgangsgruppen mit unterschiedlichen Versorgungsspannungen ist möglich.

▶ VBBuss am gemeinsamen Sternpunkt mit VBB_30 und VBB_15 angeschlossen werden.

5.11 Anschlusstechnik

ACHTUNG

Den 81-poligen Anschlussstecker nur bei getrennter Versorgungsspannung anschließen. "Hot-Plugging" ist nicht zulässig.

Für den CAN-Anschluss paarig verdrillte Leitungen verwenden.
▶ Für den Ethernet-Anschluss Kabel min. der Kategorie 5 (Cat 5) verwenden.

Die RS-232-Schnittstelle dient nur als Service-Schnittstelle (z. B. für Firmware-Updates).

6 Inbetriebnahme

WARNING

Folgende Hinweise beachten:

• Bestimmungsgemäße Verwendung
- Programmierung und wesentliche Ergänzungen zu dieser Anleitung
- Inbetriebnahme

6.1 Schnittstellen und Systemvoraussetzungen

Der Programmierer erstellt das Anwendungsprogramm mit dem IEC 61131-3 konformen Programmiersystem CODESYS und lädt die Anwendungen über die Ethernet-, RS-232- oder CAN-Schnittstelle auf die Steuerung.

IFM M30711 - Schnittstellen und Systemvoraussetzungen - 1

Systemvoraussetzung für CODESYS 3.5 SP10:

Microsoft Windows 7, SP1 oder höher

Einsetzbare CODESYS-Versionen siehe Systemhandbuch ecomatController M30710/M30711.

6.2 Allgemeines

Im Auslieferungszustand ist das Gerät für die Programmierung mit CODESYS ab Version 3.5 SP10 vorbereitet.

Werkseitige Voreinstellungen:

IP-Adresse: 192.168.82.247

Subnetzmaske: 255.255.255.0

IFM M30711 - Allgemeines - 1

Für die sichere Funktion der vom Anwender erstellten

Anwendungsprogramme ist dieser selbst verantwortlich. Bei Bedarf muss er zusätzlich entsprechend der nationalen Vorschriften eine Abnahme durch entsprechende Prüf- und Überwachungsorganisationen durchführen lassen.

6.3 Erste Schritte

Prüfen, ob die vorinstallierte, neueste Version des ifm-Betriebssystems gewünscht ist, ggf. eine andere Version via TFTP herunterladen und installieren.
▶ Gerät über die Ethernet-Schnittstelle mit dem Notebook/PC verbinden.
▶ Notebook/PC einschalten; IP-Einstellungen des Notebooks/PCs überprüfen und ggf. einstellen.

Internetprotokoll: TCP/IP

IP-Adresse: 192.168.82.xxx (außer .247, s.o.)

Subnetzmaske: 255.255.255.0

Gateway IP-Adresse: 192.168.82.21

▶ Betriebsspannung des Gerätes einschalten.

Nach Anlegen der Betriebsspannung kann ein Projekt geladen werden.

6.4 Erforderliche Dokumentationen

Neben dem Programmiersystem CODESYS sind zur Inbetriebnahme und Programmierung des Gerätes folgende Dokumente erforderlich:

- Programmierhandbuch CODESYS V3.5 (alternativ als Onlinehilfe)

Als Download-File stehen die Handbücher im Internet zur Verfügung:

www.ifm.com → Suchen → Art.-Nr. → Dokumente & Downloads

Onlinehilfe CODESYS:

www.ifm.com → Service → Download → Steuerungssysteme*

*) Downloadbereich mit Anmeldung

7 Technische Daten

7.1 M30710

7.1.1 Mechanische und elektrische Daten

M30710
ecomatController/37
32-Bit Triple-Core Prozessor
37 Ein-/Ausgänge
4 CAN-Schnittstellen
Ethernet-Schnittstelle
CODESYS 3.5
8...32 V ===

CE

LEDs 203 182 219 206 Ø6,4

IFM M30711 - Mechanische und elektrische Daten - 2
E1

Technische Daten
Mechanische Daten
Gehäuse
Maße (H x B x T)
Montage
Anschluss
Gewicht
Gehäuse-/Lagertemperatur
max. zulässige relative Luftfeuchtigkeit
Höhe über NN
Schutzart
Elektrische Daten
Ein-/Ausgangskanäle gesamt
Eingänge
Ausgänge
Sensorversorgung
BetriebsspannungÜberspannung
Verpolungsschutz
Stromaufnahme VBB _30
Steuerung als Black-Box-Systemzur Realisierung eines zentralen oder dezentralen Systemaufbaus
geschlossenes, abgeschirmtes Metallgehäuse mit Schraubbefestigung
219 x 203 x 47 mm
Schraubbefestigung mit 4 Stk. M6
1 x Anschlussstecker 81-polig, verriegelt, mechanisch verpolsicherTyp Tyco / AMPKontakte AMP-Junior-Timer, Crimp-Anschluss 0,5/0,75/2,5 mm^2 2 x M12 Anschlussstecker 4-polig, D-codiert2 x M12 Anschlussstecker 5-polig, A-codiertShield-Anschluss ∅ 4 mm für selbstformende Schraube
1,4 kg
-40...85 °C (lastabhängig) / -40...85 °C
90 % (nicht kondensierend)
max. 3000 m
IP 65 / IP 67 (bei gesteckten Steckern mit Einzeladerabdichtung und gestecktenM12 Anschlusssteckern/Dichtkappen)
37 (20 Eingänge / 17 Ausgänge)
konfigurierbar, diagnosefähig8 x A (0...10/32 V, 0...20 mA, ratiometrisch) / BL8 x FRQLH(≤ 30 kHz) / BLH4 x R (0,016...30 kOhm) / BL
konfigurierbar, diagnosefähig4 x PWMHL / PWMl / BHL (20...2000 Hz, 4,0 A, H-Brücke)6 x PWMH / PWMl / BH (20...2000 Hz, 2,5 A)6 x PWMH / BH 2,5 A1 x A (0...10 V)
1 x 5/10 V, max. 2 W konfigurierbar
Anzahl und Konfigurationsmöglichkeiten der Ein-/Ausgängesiehe auch Anschlussbelegungen
8...32 V ---36 V für t ≤ 10 s
ja
max. 600 mA bei 12Vmax. 400 mA bei 24V
M30710 Technische Daten
CAN-Schnittstellen 0...3BaudrateKommunikationsprofilCAN Interface 2.0 A/B, ISO 1189820 kBit/s...1 MBit/s (Default 250 kBit/s)CANopen, CiA DS 301 V4.2, CiA DS 401 V1.4 /SAE J 1939 / freies Protokoll
Serielle SchnittstelleBaudrateTopologieRS-2329,6...115,2 kBit/s (Default 115,2 kBit/s)point-to-point (max. 2 Teilnehmer); Master-Slave-Verbindung
Ethernet- SchnittstelleDatenrateProtokolle1 Schnittstelle mit int. Switch und 2 Ports10/100 Mbit/sTCP/IP, UDP/IP, Modbus UDP
Prozessor 32-Bit Triple-Core CPU Infin neon AURIXTM
Geräteüberwachung Über- und UnterspannungsüberwachungWatchdogfunktionChecksummenprüfung für Programm und SystemÜbertemperaturüberwachung
Prozessüberwachungskonzept Zweiter Abschaltweg je Ausgangsgruppe über Halbleiter-Schalter
Physikalischer Speicher Flash: 9 MByteRAM: 2,7 MByteRemanenter Speicher: 10 kByte
Speicheraufteilung siehe Systemhandbuchwww.ifm.com
Software/Programmierung
Programmiersystem CODESYS Version3.5 (IEC 61131-3)
Anzeigeelemente
Status-LED 2 x Zweifarben-LED (R/G) für SYS0 und SYS1
Ethernet-LED2 x LED (G) für ETH0 und ETH1
Application-LED4 x Dreifarben-LED (R/G/B) für APP0, APP1, APP2 und APP3

ifm electronic gmbh • Friedrichstraße 1 • 45128 Essen
Technische Änderungen behalten wir uns ohne Ankündigung vor!
M30710 / Seite 2 29.03.2017

M30710 Technische Daten

Betriebszustände System

Betriebszustände PLC / Applikation

LED SYS0 LED SYS1 Systemzustand
Farbe Zustand FarbeZustand
– Aus – Aus keine Betriebsspannung
Grün 5 Hz – Aus kein Betriebssystem geladen
Rot Ein – Aus Hardware-Fehler (Fatal Error+)
Rot Ein RotEinSystem-Fehler (Fatal Error)
Grün/Gelb2 HzGrün/Gelb2 HzUpdate
LEDFarbeZustandBeschreibung
SYS0GrünEinStandard-PLCkeine Applikation
2 HzRun
Rot10 HzFehler Applikation (Serious Error)
Gelb2 HzDebug Run
EinDebug Stop
SYS0GrünEinSafe-PLCkeine Applikation
2 HzRun
Rot10 HzFehler Applikation (Serious Error)
Gelb2 HzDebug Run
EinDebug Stop
ETH0GrünblinkendDatenübertragung Ethernet
EinEthernet-Verbindung ok, keine Datenübertragung
ETH1GrünblinkendDatenübertragung Ethernet
EinEthernet-Verbindung ok, keine Datenübertragung
APP0 ... APP3RotEinStatusanzeige der Applikation, frei programmierbar
GrünEinStatusanzeige der Applikation, frei programmierbar
BlauEinStatusanzeige der Applikation, frei programmierbar

7.1.2 Prüfnormen und Bestimmungen

M30710 Technische Daten
Prüfnormen und Bestimmungen
CE-Zeichen EN 61000-6-2 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
EN 61000-6-4 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)Störaussendung
EN 61010 Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte
E1-Zeichen UN/ECE-R10 StöraussendungStörfestigkeit mit 100 V/m
Elektrische Prüfungen ISO 7637-2 Impuls 1, Schärfegrad: IV; Funktionszustand C
Klimatische Prüfungen EN 60068-2-30 Feuchte Wärme zyklischobere Temperatur 55°C, Anzahl Zyklen: 6
EN 60068-2-78 Feuchte Wärme konstantPrüftemperatur 40°C / 93% RH,Prüfdauer: 21 Tage
EN 60068-2-52 Salznebel SprühtestSchärfegrad 3 (Kraftfahrzeug)
Mechanische PrüfungenISO 16750-3 Test VII; Vibration, randomAnbauort Karosserie
EN 60068-2-6 Vibration, sinus10...500 Hz; 0,72 mm/10 g; 10 Zyklen/Achse
ISO 16750-3 Dauerschocken30 g/6 ms; 24.000 Schocks

7.1.3 Stecker A / Kennwerte der Eingänge

M30710 Stecker A / Kennwerte der Ein

Stecker A:IN0100...0103IN0600...0603Multifunktionseingänge analog / digital(IN MULTIFUNCTION-A)
Stromeingang 0...20 mA (A)
Spannungseingang 0...10 V (A)
Spannungseingang 0...32 V (A)
Spannungseingang ratiometrisch (A)
Digitaleingang (B.)
Stecker A:IN0000...0003IN0500...0503Digitaleingänge, Frequenzmessung (IN FREQUENCY-A)
Frequenzeingang ( FRQ_LH )

gänge

Auflösung 12 Bit
Eingangsfrequenz < 330 Hz
Genauigkeit ± 1 % FS
Messbereiche 0...10 V, 0...32 V,0...20 mA, ratiometrisch, binär Low-Side
Bereichsdiagnose konfi gurierbareMinimum- und Maximumwer-te für den Messbereich zur Erkennung von Kurzschluss gegen VBB sowie Kurzschluss gegen GND / Leiterbruch
Eingangswiderstand 298 Ω
Bereichsdiagnose min./max. 0 mA / 20 mA (Default)
Eingangswiderstand 67,6 kΩ
Bereichsdiagnose min./max. 0 V/ 10 V (Default)
Eingangswiderstand 51,0 kΩ
Bereichsdiagnose min./max. 0 V/ 32 V (Default)
Eingangswiderstand 51,0 kΩ
Bereichsdiagnose min./max. 0 ‰ / 1000 ‰ (Default)
Eingangswiderstand 9,5 kΩ
Einschaltpegel >0,7 VBB30
Ausschaltpegel<0,3 VBB30
Bereichsdiagnose min./max. 1 V/0,95 VBB 30 (Default)
Auflösung 12 Bit
Eingangswiderstand 10 kΩ
Eingangsfrequenz ≤ 30 kHz
Einschaltpegel > 0,7 VBB30
Ausschaltpegel< 0,3 VBB80
Genauigkeit ± 10 μs

M30710 Stecker A / Kennwerte der Ei

Digitaleingang (BUH)
Stecker A:IN0400...0401IN0900...0901Digital-/ Widerstandseingänge(IN RESISTOR-A)
Digitaleingang (BL)
Widerstandseingang (R)
Abkürzungen

gänge

Eingangswiderstand 10 kΩ
Eingangsfrequenz < 330 Hz
Einschaltpegel > 0,7 VBB30
Ausschaltpegel < 0,3 VBB30
Genauigkeit B_L/H ± 1 %
Bereichsdiagnose konfi gurierbareMinimum- und Maximumwer-te für den Messbereich zur Erkennung von Kurzschluss gegen VBB sowie Kurzschluss gegen GND / Leiterbruch
Bereichsdiagnose min./max. 1 V/ 0,95 VBB30 (Default)
Auflösung 12 Bit
Eingangsfrequenz < 330 Hz
Bereichsdiagnose konfi gurierbareMinimum- und Maximumwer-te für den Messbereich zur Erkennung von Kurzschluss gegen VBB sowie Kurzschluss gegen GND / Leiterbruch
Eingangswiderstand 10 kΩ
Einschaltpegel > 0,7 VBB30
Ausschaltpegel < 0,3 VBB30
Genauigkeit BL± 1 %
Bereichsdiagnose min./max. 1 V/ 0,95 VBB 30 (Default)
Messstrom < 2,0 mA
Messbereich 0,016...30 kΩ
Genauigkeit± 2 % FS: 0,016...3 kΩ± 5 % FS: 3...15 kΩ± 10 % FS: 15...30 kΩ
Bereichsdiagnose min./max. 0 Ω/ 31 kΩ (Default)

Hinweise zur Konfi guration der Ein-/Ausgänge beachten! (Programmierhandbuch "ecomatController M30710")

AAnalog
B_H Binär High-Side (CSO)
B_L Binär Low-Side (CSI)
FRQ_U/H Frequenz-/Impulseingänge konfi gurierbar Low-Side (CSI) / High-Side (CSO)
PWM_H Pulsweitenmodulation High-Side (CSO)
PWM_L Pulsweitenmodulation Low-Side (CSI)
PWM_I Pulsweitenmodulation stromgeregelt
RWiderstandseingang
VBB_01 Versorgung Ausgangsgruppe über Halbleiter-Schalter
VBB_30 Versorgung Sensorik/Modul

7.1.4 Stecker A / Kennwerte der Ausgänge

M30710 Stecker A / Kennwerte der Au

Stecker A:
OUT0006...0007
OUT0106...0107
Digital- / PWM-Ausgänge4,0 A, H-Brücke(OUT PMW-40-BRIDGE-A)

Digitalausgang (B _H )

Digitalausgang (BL)

PWM-Ausgang (PWM _H )

PWM-Ausgang (PWM _L )

Stromgeregelter Ausgang (PWM i )
Stecker A:
OUT0000
OUT0002
OUT0004
OUT0100
OUT0102
OUT0104
Digital- / PWM-Ausgänge 2,5 A
(OUT PMW-25-A)
Digitalausgang (B
H )

gänge

Schaltstrom 0,025...4 A
Schutzbeschaltung für induktive Lastenintegriert
Genauigkeit Stromrücklesung 1 %
Diagnose Stromrücklesung konfigurierbare Minimum- und Maximumwer-te für zur Erkennung von Kurzschluss undLeiterbruch
Diagnose Statusrücklesung Erkennung von Kurzschluss gegen VBB sowie Kurzschluss gegen GND
Schaltspannung 8...32 V---
Bereichsdiagnose min./max. 0 A/ 4 A (Default)

Funktionen als H-Brücke

Ausgangsfrequenz20...2000 Hz (je Kanal)
Tastverhältnis1...1000 ‰ (über Software einstellbar)
Auflösung1 ‰ (bei 20...250 Hz)
Bereichsdiagnose min./max. 0 A/4 A (Default)
Ausgangsfrequenz20...500 Hz (je Kanal)
Tastverhältnis1...1000 ‰ (über Software einstellbar)
Auflösung1 ‰ (bei 20...250 Hz)
Ausgangsfrequenz20...2000 Hz (je Kanal)
Regelbereich0,05...4 A
Einstellauflösung1 mA
Nutzauflösung2 mA
Lastwiderstand≥3 Ω (bei 12 V ===)≥6 Ω (bei 24 V ===)
Genauigkeit±1,5 % FS (für induktive Lasten)
Bereichsdiagnose min./max. 0 A/4 A (Default)
Schaltspannung 8...32 V---
Schaltstrom 0,025...2,5 A
Schutzbeschaltung für induktive Lastenintegriert
Genauigkeit Stromrücklesung 1%
Diagnose Stromrücklesung konfigurierbare Minimum- und Maximumwer-te für zur Erkennung von Kurzschluss undLeiterbruch
Diagnose Statusrücklesung Erkennung von Kurzschluss gegen VBB sowie Kurzschluss gegen GND

Bereichsdiagnose min./max. 0 A / 2,5 A (Default)

M30710 Stecker A / Kennwerte der Aufgänge

PWM-Ausgang (PWMH)Ausgangsfrequenz 20...2000 Hz(je Kanal)
Tastverhältnis 1...1000 %o(über Software einstellbar)
Auflösung 1 %oFS (bei 20...250 Hz)
Bereichsdiagnose min./max. 0 A / 2,5 A (Default)
Stromgeregelter Ausgang (PWMi)Ausgangsfrequenz 20...2000 Hz(je Kanal)
Regelbereich 0,05...2,5 A
Einstellaufösung 1 mA (bei 20...250 Hz)
Nutzauflösung 2 mA
Lastwiderstand ≥4,8Ω/(bei 12 V ===)≥9,6Ω/(bei 24 V ===)
Genauigkeit ±1,5% FS (für induktive Lasten)
Bereichsdiagnose min./max. 0 A / 2,5 A (Default)
Stecker A:OUT0001OUT0003OUT0005OUT0101OUT0103OUT0105Digitalausgänge 2,5 A(OUT PMW-25-B)Schaltspannung 8...32 V ===
Schaltstrom 0,025...2,5 A
Schutzbeschaltung für induktive Lasten integriert
Genauigkeit Stromrücklesung 5%
Diagnose Stromrücklesung konfi gurierbare Minimum- und Maximumwer-te für zur Erkennung von Kurzschluss undLeiterbruch
Diagnose Statusrücklesung Erkennung von Kurzschluss gegen VBB sowie Kurzschluss gegen GND
Digitalausgang (BH)Bereichsdiagnose min./max. 0 A / 2,5 A (Default)
PWM-Ausgang (PWMH)Ausgangsfrequenz 20...2000 Hz(je Kanal)
Tastverhältnis 1...1000 %o(über Software einstellbar)
Auflösung 1 %oFS (bei 20...250 Hz)
Bereichsdiagnose min./max. 0 A /2,5 A (Default)
Stecker A:OUT3000Sensorversorgung(OUT SUPPLY-A)für Geber, Sensoren und Joysticks5 V, 400 mA / 10 V, 200 mA, Genauigkeit ± 5 %kurzschluss- und überlastfest
Stecker A:OUT3001Analogausgänge(OUT VOLTAGE-A)Spannungsbereich 8...32 V
Strombelastbarkeit < 5 mA
Ausgangsspannung 0...10 V
Genauigkeit ± 5 % FS
Ausgangsgruppen VBB0/1
Laststrom je Ausgangsgruppe≤ 12 A

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M30710 / Seite 8 29.03.2017

M30710 Stecker A / Kennwerte der Augänge
Interne Halbleiter-Schalter Ein Schalter inReihe zu jeweils 8 Halbleiterausgängen.Zwangssteuerung durch Hardwareund zusätzliche Steuerung durch Anwenderprogramm.
Schaltstrom 0,1...12 A
Stromdiagnose (Überstrom) > 12 A
Kurzschlussfestigkeit gegen GND Abschaltung der Ausgänge erfolgt durch Ausgangstreiber
Abkürzungen AAnalog B_H Binär High-Side (CSO) B_L Binär Low-Side (CSI) PWM_H Pulsweitenmodulation High-Side (CSO) PWM_L Pulsweitenmodulation Low-Side (CSI) PWM_I Pulsweitenmodulation stromgeregelt VBB_0/1 Versorgung Ausgangsgruppe über Halbleiter-Schalter VBB_50 Versorgung Sensorik/Modul

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7.1.5 Steckverbindungen

M30710 Technische Daten
SteckverbindungenIFM M30711 - Steckverbindungen - 1
CAN0 M12-Buchse, 5-polig, A-codiert1: nicht belegt2: nicht belegt3: CAN0_GND4: CAN0_H5: CAN0_LIFM M30711 - Steckverbindungen - 2
CAN1 + RS-232 M12-Buchse, 5-polig, A-codiert1: RS-232_TxD2: RS-232_RxD3: CAN1_GND4: CAN0_H5: CAN0_LIFM M30711 - Steckverbindungen - 3
ETH0 / ETH1 M12-Buchse, 4-polig, D-codiert1: TxD+2: RxD+3: TxD-4: RxD-IFM M30711 - Steckverbindungen - 4
Stecker A AMP, 81-polig, A-codiert1-81: siehe Anschlussbelegung Stecker AIFM M30711 - Steckverbindungen - 5

7.1.6 Stecker A / Anschlussbelegung

M30710 Technische Daten

Anschlussbelegung Stecker A

Supply
IFM M30711 - M30710 Technische Daten - 1

flowchart
graph TD
    A["Input"] --> B["Inputs"]
    B --> C["Terminal 15 (ignition)"]
    C --> D["Con. A"]
    D --> E["VBB15 15"]
    E --> F["PSU"]
    F --> G["Outputs"]
    G --> H["Output +"]
    H --> I["Output +"]
    I --> J["GND"]
    J --> K["GND"]
    K --> L["GND"]
    L --> M["GND"]
    M --> N["GND"]
    N --> O["GND"]
    O --> P["GND"]
    P --> Q["GND"]
    Q --> R["GND"]
    R --> S["GND"]
    S --> T["GND"]
    T --> U["GND"]
    U --> V["GND"]
    V --> W["GND"]
    W --> X["GND"]
    X --> Y["GND"]
    Y --> Z["GND"]
    Z --> AA["GND"]
    AA --> AB["GND"]
    AB --> AC["GND"]
    AC --> AD["GND"]
    AD --> AE["GND"]
    AE --> AF["GND"]
    AF --> AG["GND"]
    AG --> AH["GND"]
    AH --> AI["GND"]
    AI --> AJ["GND"]
    AJ --> AK["GND"]
    AK --> AL["GND"]
    AL --> AM["GND"]
    AM --> AN["GND"]
    AN --> AO["GND"]
    AO --> AP["GND"]
    AP --> AQ["GND"]
    AQ --> AR["GND"]
    AR --> AS["GND"]
    AS --> AT["GND"]
    AT --> AU["GND"]
    AU --> AV["GND"]
    AV --> AW["GND"]
    AW --> AX["GND"]
    AX --> AY["GND"]
    AY --> AZ["GND"]
    AZ --> BA["GND"]
    BA --> BB["GND"]
    BB --> BC["GND"]
    BC --> BD["GND"]
    BD --> BE["GND"]
    BE --> BF["GND"]
    BF --> BG["GND"]
    BG --> BH["GND"]
    BH --> BI["GND"]
    BI --> BJ["GND"]
    BJ --> BK["GND"]
    BK --> BL["GND"]
    BL --> BM["GND"]
    BM --> BN["GND"]
    BN --> BO["GND"]
    BO --> BP["GND"]
    BP --> BQ["GND"]
    BQ --> BR["GND"]
    BR --> BS["GND"]
    BS --> BT["GND"]
    BT --> BU["GND"]
    BU --> BV["GND"]
    BV --> BW["GND"]
    BW --> BX["GND"]
    BX --> BY["GND"]
    BY --> BZ["GND"]
    BZ --> CA["GND"]
    CA --> CB["GND"]
    CB --> CC["GND"]
    CC --> CD["GND"]
    CD --> CE["GND"]
    CE --> CF["GND"]
    CF --> CG["GND"]
    CG --> CH["GND"]
    CH --> CI["GND"]
    CI --> CJ["GND"]
    CJ --> CK["GND"]
    CK --> CL["GND"]
    CL --> CM["GND"]
    CM --> CN["GND"]

Abkürzungen

A Analog
B_H Binär High-Side (CSO)
B_L Binär Low-Side (CSI)
FRQ UH Frequenz-/Impulseingänge konfigurierbar Low-Side (CSI) / High-Side (CSO)
H H-Brücken-Funktion
PSU Spannungsversorgung für das System
PWM
H Pulsweitenmodulation High-Side (CSO)
PWM L Pulsweitenmodulation Low-Side (CSI)
PWM, Pulsweitenmodulation stromgeregelt
R Widerstandseingang
VBB
01 Versorgung Ausgangsgruppe über Halbleiter-Schalter
VBB _30 Versorgung Sensorik/Modul

7.2 M30711

7.2.1 Mechanische und elektrische Daten

M30711

ecomatController/60

32-Bit Triple-Core Prozessor

60 Ein-/Ausgänge

4 CAN-Schnittstellen

Ethernet-Schnittstelle

CODESYS 3.5

8...32 V ---

C€
LEDs 203 182 219 206 Ø6,4 47 18

IFM M30711 - M30711 - 2

Technische Daten

Mechanische Daten

Gehäuse

Maße (H x B x T)

Montage

Anschluss

Gewicht

Gehäuse-/Lagertemperatur

max. zulässige relative Luftfeuchtigkeit

Höhe über NN

Schutzart

Elektrische Daten

Ein-/Ausgangskanäle gesamt

Eingänge

Ausgänge

Sensorversorgung

Betriebsspannung

Überspannung

Verpolungsschutz

Stromaufnahme VBB _60

Steuerung als Black-Box-System

zur Realisierung eines zentralen oder dezentralen Systemaufbaus

geschlossenes, abgeschirmtes Metallgehäuse mit Schraubbefestigung

219 x 203 x 47 mm

Schraubbefestigung mit 4 Stk. M6

1 x Anschlussstecker 81-polig, verriegelt, mechanisch verpolsicher

Typ Tyco / AMP

Kontakte AMP-Junior-Timer, Crimp-Anschluss 0,5/0,75/2,5 mm²

2 x M12 Anschlussstecker 4-polig, D-codiert

2 x M12 Anschlussstecker 5-polig, A-codiert

Shield-Anschluss ∅ 4 mm für selbstformende Schraube

1,4 kg

- 40...85 °C (lastabhängig) / - 40...85 °C

90 % (nicht kondensierend)

max. 3000 m

IP 65 / IP 67 (bei gesteckten Steckern mit Einzeladerabdichtung und gesteckten

M12 Anschlusssteckern/Dichtkappen)

60 (32 Eingänge / 28 Ausgänge)

konfigurierbar, diagnosefähig

16 x A (0...10/32 V, 0...20 mA, ratiometrisch) / B

8 × FRQ_LH (≤ 30 kHz) / B_LH

4 × R (0,016...30 kOhm) / B_L

4 × B_L (Impedanz ≤ 3,2 kOhm)

konfigurierbar, diagnosefähig

6 x PWM HL / PWM I / B _HL (20...2000 Hz, 4,0 A, H-Brücke)

3 x PWM H / PWM I / B _H (20...2000 Hz, 4,0 A)

9 x PWM H / PWM I / B _H (20...2000 Hz, 2,5 A)

9 × PWM_H / B_H 2,5 A

1 x A (0...10 V)

1 x 5/10 V, max. 2 W konfigurierbar

Anzahl und Konfigurationsmöglichkeiten der Ein-/Ausgänge

siehe auch Anschlussbelegungen

8...32 V ---

36 V für t ≤ 10 s

ja

max. 600 mA bei 12V

max. 400 mA bei 24V

M30711 Technische Daten
CAN-Schnittstellen 0...3BaudrateKommunikationsprofilCAN Interface 2.0 A/B, ISO 1189820 kBit/s...1 MBit/s (Default 250 kBit/s)CANopen, CiA DS 301 V4.2, CiA DS 401 V1.4 /SAE J 1939 / freies Protokoll
Serielle SchnittstelleBaudrateTopologieRS-2329,6...115,2 kBit/s (Default 115,2 kBit/s)point-to-point (max. 2 Teilnehmer); Master-Slave-Verbindung
Ethernet- SchnittstelleDatenrateProtokolle1 Schnittstelle mit int. Switch und 2 Ports10/100 Mbit/sTCP/IP, UDP/IP, Modbus UDP
Prozessor 32-Bit Triple-Core CPU Infin neon AURIXTM
Geräteüberwachung Über- und UnterspannungsüberwachungWatchdogfunktionChecksummenprüfung für Programm und SystemÜbertemperaturüberwachung
Prozessüberwachungskonzept Zweiter Abschaltweg je Ausgangsgruppe über Halbleiter-Schalter
Physikalischer Speicher Flash: 9 MByteRAM: 2,7 MByteRemanenter Speicher: 10 kByte
Speicheraufteilung siehe Systemhandbuchwww.ifm.com
Software/Programmierung
Programmiersystem CODESYS Version3.5 (IEC 61131-3)
Anzeigeelemente
Status-LED 2 x Zweifarben-LED (R/G) für SYS0 und SYS1
Ethernet-LED2 x LED (G) für ETH0 und ETH1
Application-LED4 x Dreifarben-LED (R/G/B) für APP0, APP1, APP2 und APP3

ifm electronic gmbh • Friedrichstraße 1 • 45128 Essen
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M30711 / Seite 2 29.03.2017

M30711 Technische Daten

Betriebszustände System

Betriebszustände PLC / Applikation

LED SYS0 LED SYS1 Systemzustand
Farbe Zustand FarbeZustand
– Aus – Aus keine Betriebsspannung
Grün 5 Hz – Aus kein Betriebssystem geladen
Rot Ein – Aus Hardware-Fehler (Fatal Error+)
Rot Ein RotEinSystem-Fehler (Fatal Error)
Grün/Gelb2 HzGrün/Gelb2 HzUpdate
LEDFarbeZustandBeschreibung
SYS0GrünEinStandard-PLCkeine Applikation
2 HzRun
Rot10 HzFehler Applikation (Serious Error)
Gelb2 HzDebug Run
EinDebug Stop
SYS0GrünEinSafe-PLCkeine Applikation
2 HzRun
Rot10 HzFehler Applikation (Serious Error)
Gelb2 HzDebug Run
EinDebug Stop
ETH0GrünblinkendDatenübertragung Ethernet
EinEthernet-Verbindung ok, keine Datenübertragung
ETH1GrünblinkendDatenübertragung Ethernet
EinEthernet-Verbindung ok, keine Datenübertragung
APP0 ... APP3RotEinStatusanzeige der Applikation, frei programmierbar
GrünEinStatusanzeige der Applikation, frei programmierbar
BlauEinStatusanzeige der Applikation, frei programmierbar

7.2.2 Prüfnormen und Bestimmungen

M30711 Technische Daten
Prüfnormen und Bestimmungen
CE-Zeichen EN 61000-6-2 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
EN 61000-6-4 Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)Störaussendung
EN 61010 Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte
E1-Zeichen UN/ECE-R10 StöraussendungStörfestigkeit mit 100 V/m
Elektrische Prüfungen ISO 7637-2 Impuls 1, Schärfegrad: IV; Funktionszustand C
Klimatische Prüfungen EN 60068-2-30 Feuchte Wärme zyklischobere Temperatur 55°C, Anzahl Zyklen: 6
EN 60068-2-78 Feuchte Wärme konstantPrüftemperatur 40°C / 93% RH,Prüfdauer: 21 Tage
EN 60068-2-52 Salznebel SprühtestSchärfegrad 3 (Kraftfahrzeug)
Mechanische PrüfungenISO 16750-3 Test VII; Vibration, randomAnbauort Karosserie
EN 60068-2-6 Vibration, sinus10...500 Hz; 0,72 mm/10 g; 10 Zyklen/Achse
ISO 16750-3 Dauerschocken30 g/6 ms; 24.000 Schocks

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7.2.3 Stecker A / Kennwerte der Eingänge

M30711 Stecker A / Kennwerte der Ein

Stecker A:
IN0100...0103
IN0200...0203
IN0600...0603
IN0700...0703
Multifunktionseingänge analog / digital(IN MULTIFUNCTION-A)

Stromeingang 0...20 mA (A)

Spannungseingang 0...10 V (A)

Spannungseingang 0...32 V (A)

Spannungseingang ratiometrisch (A)

Digitaleingang (B.)

Stecker A:

IN0000...0003

IN0500...0503

Digitaleingänge, Frequenzmessung (IN FREQUENCY-A)

Frequenzeingang (FRQ _LH )

änge

Auflösung 12 Bit
Eingangsfrequenz < 330 Hz
Genauigkeit ± 1 % FS
Messbereiche 0...10 V, 0...32 V,0...20 mA, ratiometrisch, binär Low-Side
Bereichsdiagnose konfi gurierbareMinimum- und Maximumwer-te für den Messbereich zur Erkennung von Kurzschluss gegen VBB sowie Kurzschluss gegen GND / Leiterbruch
Eingangswiderstand 298 Ω
Bereichsdiagnose min./max. 0 mA / 20 mA (Default)
Eingangswiderstand 67,6 kΩ
Bereichsdiagnose min./max. 0 V/ 10 V (Default)
Eingangswiderstand 51,0 kΩ
Bereichsdiagnose min./max. 0 V/ 32 V (Default)
Eingangswiderstand 51,0 kΩ
Bereichsdiagnose min./max. 0 ‰ / 1000 ‰ (Default)
Eingangswiderstand 9,5 kΩ
Einschaltpegel >0,7 VBB30
Ausschaltpegel<0,3 VBB50
Bereichsdiagnose min./max. 1 V/0,95 VBB 30 (Default)
Auflösung 12 Bit
Eingangswiderstand 10 kΩ
Eingangsfrequenz ≤ 30 kHz
Einschaltpegel > 0,7 VBB30
Ausschaltpegel< 0,3 VBB80
Genauigkeit ± 10 μs

M30711 Stecker A / Kennwerte der Ein

Digitaleingang (BUH)
Stecker A:IN0400...0401IN0900...0901Digital-/ Widerstandseingänge(IN RESISTOR-A)
Digitaleingang (BL)
Widerstandseingang (R)
Stecker A:IN0300... 0301IN0800... 0801Digitaleingänge 2-Leiter-Sensor(IN DIGITAL-B)
Digitaleingang (BI)

änge

Eingangswiderstand 10 kΩ
Eingangsfrequenz < 330 Hz
Einschaltpegel > 0,7 VBB30
Ausschaltpegel < 0,3 VBB30
Genauigkeit B_L/H ± 1 %
Bereichsdiagnose konfi gurierbareMinimum- und Maximumwer-te für den Messbereich zur Erkennung von Kurzschluss gegen VBB sowie Kurzschluss gegen GND / Leiterbruch
Bereichsdiagnose min./max. 1 V/ 0,95 VBB30 (Default)
Auflösung 12 Bit
Eingangsfrequenz < 330 Hz
Bereichsdiagnose konfi gurierbareMinimum- und Maximumwer-te für den Messbereich zur Erkennung von Kurzschluss gegen VBB sowie Kurzschluss gegen GND / Leiterbruch
Eingangswiderstand 10 kΩ
Einschaltpegel > 0,7 VBB30
Ausschaltpegel < 0,3 VBB30
Genauigkeit BL± 1 %
Bereichsdiagnose min./max. 1 V/ 0,95 VBB 30 (Default)
Messstrom < 2,0 mA
Messbereich 0,016...30 kΩ
Genauigkeit± 2 % FS: 0,016...3 kΩ± 5 % FS: 3...15 kΩ± 10 % FS: 15...30 kΩ
Bereichsdiagnose min./max. 0 Ω/ 31 kΩ (Default)
Auflösung 12 Bit
Eingangsfrequenz < 330 Hz
Impedanz ≤ 3,2 k
Bereichsdiagnose konfi gurierbareMinimum- und Maximumwerte für den Messbereich zur Erkennung von Kurzschluss gegen VBB sowie Kurzschluss gegen GND / Leiterbruch
Eingangswiderstand 3,2 kΩ
Einschaltpegel >0,7 VBB30
Ausschaltpegel <0,3 VBB30
Genauigkeit BL±1%
Bereichsdiagnose min./max. 1 V/0,95 VBB 30 (Default)

Hinweise zur Konfi guration der Ein-/Ausgänge beachten! (Programmierhandbuch "ecomatController M30711")

M30711 Stecker A / Kennwerte der Ein

Abkürzungen A

änge

Analog
B_H Binär High-Side (CSO)
B_L Binär Low-Side (CSI)
FRQ_UH Frequenz-/Impulseingänge konfi gurierbar Low-Side (CSI) / High-Side (CSO)
PWM_H Pulsweitenmodulation High-Side (CSO)
PWM_L Pulsweitenmodulation Low-Side (CSI)
PWM_I Pulsweitenmodulation stromgeregelt
RWiderstandseingang
VBB_0..2 Versorgung Ausgangsgruppe über Halbleiter-Schalter
VBB_30 Versorgung Sensorik/Modul

7.2.4 Stecker A / Kennwerte der Ausgänge

M30711 Stecker A / Kennwerte der Au

Stecker A:
OUT0006...0007
OUT0106...0107
OUT0206...0207
Digital- / PWM-Ausgänge4,0 A, H-Brücke(OUT PMW-40-BRIDGE-A)
Digitalausgang (BH)
Digitalausgang (BL)
PWM-Ausgang (PWM _H )
PWM-Ausgang (PWM _L )
Stromgeregelter Ausgang (PWM1)
Stecker A:
OUT0008
OUT0108
OUT0208
Digital- / PWM-Ausgänge 4,0 A(OUT PMW-40-A)
Digitalausgang (BH)

gänge

Schaltstrom 0,025...4 A
Schutzbeschaltung für induktive Lastenintegriert
Genauigkeit Stromrücklesung 1 %
Diagnose Stromrücklesung konfigurierbare Minimum- und Maximumwerte für zur Erkennung von Kurzschluss und Leiterbruch
Diagnose Statusrücklesung Erkennung von Kurzschluss gegen VBB sowie Kurzschluss gegen GND
Schaltspannung 8...32 V---
Bereichsdiagnose min./max. 0 A/ 4 A (Default)
Funktionen als H-Brücke
Ausgangsfrequenz20...2000 Hz (je Kanal)
Tastverhältnis1...1000 ‰ (über Software einstellbar)
Auflösung1 ‰ (bei 20...250 Hz)
Bereichsdiagnose min./max. 0 A/4 A (Default)
Ausgangsfrequenz20...500 Hz (je Kanal)
Tastverhältnis1...1000 ‰ (über Software einstellbar)
Auflösung1 ‰ (bei 20...250 Hz)
Ausgangsfrequenz20...2000 Hz (je Kanal)
Regelbereich0,05...4 A
Einstellauflösung1 mA
Nutzauflösung2 mA
Lastwiderstand≥ 3 Ω (bei 12 V ===)≥ 6 Ω (bei 24 V ===)
Genauigkeit± 1,5 % FS (für induktive Lasten)
Bereichsdiagnose min./max. 0 A/ 4 A (Default)
Schaltspannung 8...32 V---
Schaltstrom 0,025...4 A
Schutzbeschaltung für induktive Lastenintegriert
Genauigkeit Stromrücklesung 1 %
Diagnose Stromrücklesung konfigurierbare Minimum- und Maximumwer-te für zur Erkennung von Kurzschluss undLeiterbruch
Diagnose Statusrücklesung Erkennung von Kurzschluss gegen VBB sowie Kurzschluss gegen GND
Bereichsdiagnose min./max. 0 A / 4 A (Default)

M30711 Stecker A / Kennwerte der Au

PWM-Ausgang (PWM _H )
Stromgeregelter Ausgang (PWM _1 )
Stecker A:
OUT0000
OUT0002
OUT0004
OUT0100
OUT0102
OUT0104
OUT0200
OUT0202
OUT0204
Digital- / PWM-Ausgänge 2,5 A(OUT PMW-25-A)
Digitalausgang (BH)
PWM-Ausgang (PWM _H )
Stromgeregelter Ausgang (PWM1)

gänge

Ausgangsfrequenz 20...2000 Hz(je Kanal)
Tastverhältnis 1...1000 ‰ (überSoftware einstellbar)
Auflösung 1 ‰ (bei 20...250 Hz)
Bereichsdiagnose min./max. 0 A/4 A (Default)
Ausgangsfrequenz 20...2000 Hz(je Kanal)
Regelbereich 0,05...4 A
Einstellauflösung 1 mA
Nutzauflösung 2 mA
Lastwiderstand ≥ 3 Ω / (bei 12 V --- ≥ 6 Ω / (bei 24 V --- )
Genauigkeit± 1,5 % FS (für induktive Lasten)
Bereichsdiagnose min./max. 0 A/ 4 A (Default)
Schaltspannung8...32 V ===
Schaltstrom0,025...2,5 A
Schutzbeschaltung für induktive Lastenintegriert
Genauigkeit Stromrücklesung1 %
Diagnose Stromrücklesungkonfi gurierbare Minimum- und Maximumwerte für zur Erkennung von Kurzschluss und Leiterbruch
Diagnose StatusrücklesungErkennung von Kurzschluss gegen VBB sowie Kurzschluss gegen GND
Bereichsdiagnose min./max. 0 A / 2,5 A (Default)
Ausgangsfrequenz 20...2000 Hz (je Kanal)
Tastverhältnis 1...1000 ‰ (über Software einstellbar)
Auflösung 1 ‰ FS (bei 20...250 Hz)
Bereichsdiagnose min./max. 0 A / 2,5 A (Default)
Ausgangsfrequenz 20...2000 Hz(je Kanal)
Regelbereich 0,05...2,5 A
Einstellauflösung 1 mA (bei 20...250 Hz)
Nutzauflösung 2 mA
Lastwiderstand ≥ 4,8 Ω / (bei 12 V ===)≥ 9,6 Ω / (bei 24 V ===)
Genauigkeit± 1,5 % FS (für induktive Lasten)
Bereichsdiagnose min./max. 0 A / 2,5 A (Default)

M30711 Stecker A / Kennwerte der Aufgänge

Stecker A:
OUT0001
OUT0003
OUT0005
OUT0101
OUT0103
OUT0105
OUT0201
OUT0203
OUT0205
Digitalausgänge 2,5 A(OUT PMW-25-B)
Digitalausgang (BH)
PWM-Ausgang (PWM _H )
Stecker A:
OUT3000
Sensorversorgung(OUT SUPPLY-A)
Stecker A:
OUT3001
Analogausgänge(OUT VOLTAGE-A)
Ausgangsgruppen VBB0...2
Laststrom je Ausgangsgruppe
Interne Halbleiter-Schalter
Kurzschlussfestigkeit gegen GND
Abkürzungen
Schaltspannung 8...32 V---
Schaltstrom 0,025...2,5 A
Schutzbeschaltung für induktive Lastenintegriert
Genauigkeit Stromrücklesung 5 %
Diagnose Stromrücklesung konfgurierbare Minimum- und Maximumwerte für zur Erkennung von Kurzschluss und Leiterbruch
Diagnose Statusrücklesung Erkennung von Kurzschluss gegen VBB sowie Kurzschluss gegen GND
Bereichsdiagnose min./max. 0 A / 2,5 A (Default)
Ausgangsfrequenz 20...2000 Hz(je Kanal)
Tastverhältnis 1...1000 ‰ (überSoftware einstellbar)
Auflösung1 ‰ FS (bei 20...250 Hz)
Bereichsdiagnose min./max. 0 A/ 2,5 A (Default)

für Geber, Sensoren und Joysticks 5 V, 400 mA / 10 V, 200 mA, Genauigkeit ± 5 % kurzschluss- und überlastfest

Spannungsbereich 8...32 V
Strombelastbarkeit < 5 mA
Ausgangsspannung0...10 V
Genauigkeit± 5 % FS

≤ 12 A

Ein Schalter in Reihe zu jeweils 9 Halbleiterausgängen. Zwangssteuerung durch Hardware und zusätzliche Steuerung durch Anwenderprogramm.

Schaltstrom 0,1...12 A
Stromdiagnose (Überstrom)>12 A

Abschaltung der Ausgänge erfolgt durch Ausgangstreiber

AAnalog
B_H Binär High-Side (CSO)
B_L Binär Low-Side (CSI)
PWM_H Pulsweitenmodulation High-Side (CSO)
PWM_L Pulsweitenmodulation Low-Side (CSI)
PWM_I Pulsweitenmodulation stromgeregelt
VBB_0..2 Versorgung Ausgangsgruppe über Halbleiter-Schalter
VBB_30 Versorgung Sensorik/Modul

7.2.5 Steckverbindungen

M30711 Technische Daten
SteckverbindungenIFM M30711 - Steckverbindungen - 1
CAN0 M12-Buchse, 5-polig, A-codiert1: nicht belegt2: nicht belegt3: CAN0_GND4: CAN0_H5: CAN0_LIFM M30711 - Steckverbindungen - 2
CAN1 + RS-232 M12-Buchse, 5-polig, A-codiert1: RS-232_TxD2: RS-232_RxD3: CAN1_GND4: CAN0_H5: CAN0_LIFM M30711 - Steckverbindungen - 3
ETH0 / ETH1 M12-Buchse, 4-polig, D-codiert1: TxD+2: RxD+3: TxD-4: RxD-IFM M30711 - Steckverbindungen - 4
Stecker A AMP, 81-polig, A-codiert1-81: siehe Anschlussbelegung Stecker AIFM M30711 - Steckverbindungen - 5

7.2.6 Stecker A / Anschlussbelegung

M30711 Technische Daten

Anschlussbelegung Stecker A
Supply + GND GND GND Terminal 15 (ignition) Con. A VBBB5 15 52 GND RES 71 GND ANX 74 GND SYS 29 GND 30 VBB 01 03 04 VBB2 01 03 04 VBB6 1 05 GND OVA 33 GND 1 02 GND PSU Inputs S 63 N0100 A B L 64 N0101 A B L 65 N0102 A B L 66 N0103 A B L 67 N0200 A B L 68 N0201 A B L 69 N0202 A B L 70 N0203 A B L 55 N0600 A B L 56 N0601 A B L 57 N0602 A B L 58 N0603 A B L 59 N0700 A B L 60 N0701 A B L 61 N0702 A B L 62 N0703 A B L 25 N0000 B L/H, FRQLH 26 N0001 B L/H, FRQLH 27 N0002 B L/H, FRQLH 28 N0003 B L/H, FRQLH 40 N0500 B L/H, FRQLH 41 N0501 B L/H, FRQLH 42 N0502 B L/H, FRQLH 43 N0503 B L/H, FRQLH 46 N0400 R B L 47 N0401 R B L 38 N0900 R B L 39 N0901 R B L 44 N0300 B L (3,2 kΩ) 45 N0301 B L (3,2 kΩ) 36 N0800 B L (3,2 kΩ) 37 N0801 B L (3,2 kΩ) 72 RESET-COM Outputs H (2,5 A) 160 UFT-1111PWM-H, PWMi, B H (2,5 A) 170 UFT-1111PWM-H, PWMi, B H, PWMi, BH (2,5 A) 180 UFT-1111PWM-H, PWMi, B H, BH (2,5 A) 190 UFT-1111PWM-H, PWMi, B H (2,5 A) 200 UFT-1111PWM-H, PWMi, B H (2,5 A) 210 UFT-1111PWM-H, PWMi, B PWMHL, PWMi, BH(L (4 A), H) 220 UFT-1111PWM-H, PWMi, B PWMHL, PWMi, BH(L (4 A), H) 230 UFT-1111PWM-H, PWMi, B PWMHL, PWMi, BH (4 A) 240 UFT-1111PWM-H, PWMi, B H (2,5 A) 060 UFT-1111PWM-H, PWMi, B H (2,5 A) 070 UFT-1111PWM-H, PWMi, B H (2,5 A) 080 UFT-1111PWM-H, PWMi, B H (2,5 A) 090 UFT-1111PWM-H, PWMi, B H (2,5 A) 100 UFT-1111PWM-H, PWMi, B OUTO105PWMH-L OUTO105PWMH-PWMi,B H (2,5 A) 140 UFT-1111PWM-H, PWMi, B H (2,5 A) 730 UFT-1211PWM-H, PWMi, B H (2,5 A) 740 UFT-1211PWM-H, PWMi, B H, PWMi, BH (2,5 A) 750 UFT-1211PWM-H, PWMi, B H (2,5 A) 760 UFT-1211PWM-H, PWMi, B H (2,5 A) 770 UFT-1211PWM-H, PWMi, B H (2,5 A) 780 UFT-1211PWM-H, PWMi, B HL (4 A), H) 790 UFT-1211PWM-H,L PWMi,B HL (4 A), H) 800 UFT-1211PWM-H,L PWMi,B H (4 A) 810 UFT-1211PWM-H,PWMi,B (5/10 V, 400/200 mA) OUT3000 31A (0...10 V) OUT3001 32(5/10 V, 400/200 mA) OUT3000 31A (0...10 V) OUT3001 32Abkürzungen A Analog B_H Binär High-Side (CSO) B_L Binär Low-Side (CSI) FRQL_H Frequenz-/Impulseingänge konfigurierbar Low-Side (CSI) / High-Side (CSO) H H-Brücken-Funktion PSU Spannungsversorgung für das System PWM_H Pulsweitenmodulation High-Side (CSO) PWM_L Pulsweitenmodulation Low-Side (CSI) PWM_ Pulsweitenmodulation stromgeregelt R Widerstandseingang VBB_{o..2} Versorgung Ausgangsgruppe über Halbleiter-Schalter VBB_{3} Versorgung Sensorik/Modul

8 Wartung, Instandsetzung und Entsorgung

Das Gerät ist wartungsfrei.

Da innerhalb des Gerätes keine vom Anwender zu wartenden Bauteile enthalten sind, das Gehäuse nicht öffnen. Die Instandsetzung des Gerätes darf nur durch den Hersteller erfolgen.
Das Gerät gemäß den nationalen Umweltvorschriften entsorgen.

9 Zulassungen/Normen

Prüfnormen und Bestimmungen ( 7 Technische Daten)

Die EG-Konformitätserklärung und Zulassungen sind abrufbar unter: www.ifm.com → Suchen → Art.-Nr. → Dokumente & Downloads

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Produktinformationen

Marke : IFM

Modell : M30711

Kategorie : Regler