Jackfire - Roller Luxxon - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Jackfire Luxxon
Vielen Dank, dass Sie sich für dieses Fahrzeug entschieden haben!
In diesem Handbuch wird die korrekte Handhabung Ihres neuen Motorrollers beschrieben. Um möglichst lange Freude an diesem zu haben, befolgen Sie bitte alle Hinweise und Erklärungen dieses Handbuches.
Aufgrund ständiger Überarbeitung der Technik, kann es zwischen Ihrem Fahrzeug und den Beschreibungen in diesem Handbuch eventuell zu leichten optischen und/oder technischen Abweichungen kommen.
Reparaturen und Wartungsarbeiten dürfen nur von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.
Es dürfen ausschließlich Originalteile und -zubehör verwendet werden.
Inhalt
Sicherheitshinweise....4
Fahrzeugidentifikation 5
Fahrzeugkomponenten.... 6
Bedienelemente....7
Vor der Fahrt.... 13
Wartung 18
Technische Daten 36
Inspektionsplan.... 37
Schmieröltabelle 38
Servicescheckheft 39
Sicherheitshinweise
Beachten Sie stets die örtlichen Gesetze und Bestimmungen bei der Fahrt.
Üben Sie vor der Fahrt
Bevor Sie das Fahrzeug zum ersten Mal im Verkehr bewegen, sollten Sie zuerst ausreichend auf einem verkehrsfreien Platz (z. B. Verkehrsübungsgelände) üben, um sich so mit dem Fahrzeug vertraut zu machen.
Geschwindigkeitsbegrenzungen beachten
Beachten Sie stets Geschwindigkeitsbegrenzungen. Fahren Sie stets mit angemessener und an die Verkehrs- und Straßenbedingungen angepasster Geschwindigkeit.
Fahren bei nasser Fahrbahn
Bei feuchter oder nasser Fahrbahn (z. B. durch Regen) ist, aufgrund von Rutschgefahr und schlechterer Sicht, besondere Vorsicht beim Fahren gefordert.
Helm
Tragen Sie beim Fahren stets einen Helm.
Sicherheitskleidung
Es wird empfohlen, beim Fahren stets Sicherheitskleidung in Form von speziellen Motorradjacken mit Reflektoren, sowie Handschuhe und festes Schuhwerk zu tragen.
Wichtige Inspektionen
Die folgenden Prüfungen des Fahrzeugs sind unumgänglich:
• Prüfung vor jeder Fahrt
- Regelmäßige Inspektionen durch eine autorisierte Servicewerkstätte gemäß Scheckheft. Beachten Sie hierzu den Inspektionsplan in diesem Handbuch.
Hitze
Während der Fahrt werden einzelne Komponenten des Fahrzeugs, z. B. der Auspuff, heiß. Berühren Sie diese Komponenten nicht, da dies zu Verbrennungen führen kann. Halten Sie das Fahrzeug fern von leicht entzündlichen Materialien und offenem Feuer.
Beladung
Das Fahrzeug darf nicht überladen werden. Beachten Sie die Angaben zu maximalen Zuladung in diesem Handbuch.
Modifikationen
Nehmen Sie keine Modifizierungen am Fahrzeug vor, da dies gegen das Gesetz verstößt und zum Verlust der Fahrsicherheit, sowie der Gewährleistung/Garantie führt.
Fahrzeugidentifikation
Identifikationsnummer Fahrgestellnummer Motornummer

Die Identifikationsnummer (1) befindet sich an der rechten Seite.

Die Fahrgestellnummer befindet sich am Rahmen hinter der Abdeckung (2).

Die Motornummer (3) befindet sich an der linken Seite.
Schlüssel
Mit dem Fahrzeug erhalten Sie 2 Schlüssel für:
- Zündung und Helmfach
Bewahren Sie den Ersatzschlüssel an einem sicheren Ort auf.
Fahrzeugkomponenten

- Helmfach mit Bordwerkzeug
- Zündkerze
- Tankkappe
- Batteriekasten und Sicherung
- Zündung und Lenkerschloss
- Bremsflüssigkeitsbehälter der Vorderradbremse
- Bremshebel der Vorderradbremse
-
Helmhaken (max. Belastung: 1,5 kg)
-
Bremshebel für Hinterradbremse
- Instrumentenbrett
- Getriebeölschraube
- Kickstarter
- Hauptständer
- Luftfilter
- Seitenständer
- Öltank
Bedienelemente
Instrumente Linker Lenkergriff Rechter Lenkergriff

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8 2 1 5 5 3 4 6 7
- Tachometer
- Kilometerzähler
- Benzintankanzeige
- Digitaluhr
- Blinkeranzeige
- Fernlichtindikator
- Ölwarnleuchte
-
Batterieanzeige
-
Griff
- Bremshebel für Hinteradbremse
-
Blinkerschalter
Nach links drücken, um links zu blinken.
Nach rechts drücken, um rechts zu drücken. -
Knopf zum ausschalten des Blinkers
-
Hupe
-
Lichtschalter
Fernlicht
Abblendlicht
- Bremshebel für Vorderradbremse
- Gashebel
- Lichtschalter
• Aus
Standlicht
Standlicht, Scheinwerfer und Instrumentenbeleuchtung
- ⑨ Starterknopf
Zündung und Lenkerschloss

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2 1 3 IGNITIONWARNUNG:
Schalten Sie während der Fahrt niemals die Zündung aus (Position
Hinweis:
Bewahren Sie den Ersatzschlüssel an einem sicheren Ort auf.
Hinweis:
Schalten Sie das Standlicht nur kurze Zeit ein, da bei ausgeschaltetem Motor die Batterie entlädt.
| (1) Zündung anMotor kann gestartet werden.Zündschlüssel kann nichtabgezogen werden. | |
| (2) Zündung ausMotor ist aus und kann nichtgestartet werden. Zündschlüs-sel kann abgezogen werden. | |
| (3) Lenkerschloss gesetztund Zündung ausDrehen Sie den Lenker kom-plett nach links. Drehen Siedann den Zündschlüssel nachlinks auf die PositionDasLenkerschloss ist nun gesetztund der Zündschlüssel kanngezogen werden. |
Digitaluhr

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M SHinweis:
Die Anzeige wird von der Fahrzeugbatterie gespeist, d. h. die Anzeige ist nur sichtbar bei eingeschalteter Zündung.
Taste M: Wählen des Modus
Taste S: Einstellen von Datum und Uhrzeit
Einmal Drücken Taste M:
Wechseln zwischen Datums- und Uhrzeitanzeige.
Zweimal Drücken Taste M: Einstellen des Monats durch Drücken der Taste S.
Dreimal Drücken Taste M: Einstellen des Tags durch Drücken der Taste S.
Viermal Drücken Taste M: Einstellen der Stunde durch Drücken der Taste S.
Fünfmal Drücken Taste M: Einstellen der Minuten durch Drücken der Taste S.
Sechsmal Drücken Taste M: Ende des Einstellmodus.
Einmal Drücken Taste S: Das Datum wird kurz im Display angezeigt.
Zweimal Drücken Taste S: Die Sekunden werden angezeigt. Drücken Sie erneut die Taste S, um zur Uhrzeitanzeige zurückzukehren.
Helmfach
- Bewahren Sie keine wertvollen Gegenstände oder verderbliche Sachen im Helmfach auf.
- Versichern Sie sich, dass das Schloss stets eingerastet ist.
- Vor dem Waschen alle Gegenstände aus dem Helmfach entfernen.
- Durch die Wärme des Motors erhöht sich die Temperatur im Helmfach. Bewahren Sie keine wärmeempfindlichen Gegenstände darin auf.

Stecken Sie den Zündschlüssel (1) in das Schloss und drehen Sie diesen nach rechts.
Schließen:
Drücken Sie den Sitz (2) nach unten, bis dieser einrastet und ziehen Sie dann den Zündschlüssel ab. Lassen Sie niemals den Zündschlüssel im Helmfach liegen.
WARNUNG:
Versichern Sie sich nach dem schließen, dass der Sitz richtig eingerastet ist. Die Maximalbeladung des Helmfaches beträgt 10 kg.
Kraftstoff, Kraftstofftank
WARNUNG:
Benzin ist hoch entzündlich und explosiv. Halten Sie offenes Feuer fern vom Fahrzeug.
Benzin dehnt sich unter Hitze und Sonneneinstrahlung aus. Tanken Sie
daher niemals randvoll. Tanken Sie niemals bei laufendem Motor.
Halten Sie offenes Feuer insbesondere vom offenen Tank fern, da sich die Benzindämpfe entzünden können.
Kraftstoffvorrat, Tanken

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1 200000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000Hinweis: Die Benzinstandanzeige (1) zeigt den Kraftstoffvorrat an (nur bei eingeschalteter Zündung).
E = Leer (engl. Empty)
F = Voll (engl. Full)
Den Kraftstoff nicht ganz ausfahren.
Tanken
Verwenden Sie ausschließlich bleifreies Benzin (mindestens 95 Oktan).
Tankdeckel

Der Tankdeckel (2) befindet sich unter dem hinteren Teil des Sitzes.

- Drehen Sie den Zündschlüssel (1) im Uhrzeigersinn, um das Helm-fach zu öffnen.
- Drehen Sie den Tankdeckel (3) entgegen dem Uhrzeigersinn, um diesen zu öffnen.

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A BSchließen:
- Bringen Sie die mit A und B im Bild oben markierten Stellen auf eine Linie und setzen Sie den Tankdeckel ein, drehen Sie diesen dann im Uhrzeigersinn, um zu schließen.
- Klappen Sie den Sitz nach unten, bis dieser einrastet.
• Ziehen Sie den Schlüssel ab.
Öltank

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51Achtung:
Prüfen Sie den Ölstand bei jedem Tanken und füllen Sie ggf. Öl nach.
Wenn der Ölstand zu niedrig ist,
leuchtet die Ölwarnlampe (1) auf. Füllen Sie innerhalb max. 50 km 2-Takt-Motorenöl nach. Bei Nichtbeachtung besteht für hieraus entstandene Schäden keine Gewährleistung.
Öl einfüllen

- Verwenden Sie nur mineralisches oder halbsynthetisches Öl für Getrenntschmierung: API-Norm TC, JASO-Norm FC.
- Sitz öffnen.
- Lösen Sie die Schrauben (2) und nehmen Sie den Wartungsdeckel (3) ab.

- Öltankdeckel (4) öffnen und Öl entsprechend der Spezifikation bis zur Markierung (5) einfüllen.
- Bringen Sie dann den Wartungsdeckel wieder an und schließen Sie den Sitz.
Haupt- und Seitenständer

Motorroller auf Seitenständer oder Hauptständer stellen
WARNUNG:
Im Ständerbereich immer auf festen Untergrund achten. Bei Gefälle Motorroller in Richtung „berg auf“ stellen. Sich nicht in den Schwenkbereich des Ständers stellen, wenn der Motorroller vom Ständer genommen wird. Der Ständer muss in jedem Fall vor der Fahrt vollständig zurückgeklappt werden - Unfallgefahr!
Seitenständer

Der Motor lässt sich nicht starten, wenn der Seitenständer ausgeklappt ist.
• Schalten Sie den Motor aus.
- Greifen Sie mit der linken Hand den linken Lenkergriff.
- Halten Sie mit der rechten Hand den Parkgriff (3).
- Klappen Sie mit dem Fuß den Seitenständer (1) vollständig aus.
- Neigen Sie den Roller dann langsam nach links, bis dieser auf dem Seitenständer steht.

• Schalten Sie den Motor aus.
- Greifen Sie mit der linken Hand den linken Lenkergriff.
- Halten Sie mit der rechten Hand den Parkgriff (3).
- Drücken Sie mit dem Fuß den Hauptständer (2) nach unten und ziehen Sie den Roller dann nach hinten über den Hauptständerschwerpunkt.
Vor der Fahrt
Prüfen Sie Ihr Fahrzeug vor jeder Fahrt auf die folgenden Punkte:
| 1 Lenker 1. Leichtgängigkeit2. Der Lenker muss sich einwandfrei drehen lassen3. Kein Spiel (Lenkkopf) |
| 2 Bremsen 1. Angemessenes Spiel der Bremshebel2. Funktionieren die Bremsen einwandfrei? |
| 3 Reifen 1. Richtiger Reifendruck2. Ausreichendes Reifenprofil3. Keine Risse oder andere Beschädigungen |
| 4 Benzin Prüfen Sie, ob für die zurückzulegende Strecke ausreichend Benzin eingefüllt ist. |
| 5 Motoröl Ist ausreichend Motoröl eingefüllt? |
| 6 Licht Prüfen Sie Scheinwerfer, Blinker, Rücklicht und Bremslicht. |
| 7 Hupe Funktioniert die Hupe korrekt? |
| 8 Getriebeöl Ist ausreichend Getriebeöl eingefüllt? |
| 9 Gashebel 1. Angemessenes Spiel des Gashebels2. Lässt sich der Gashebel einwandfrei drehen und bewegt er sich beim loslassen in seine Ausgangsposition zurück? |
| 10 Schrauben Sind alle Schrauben festgezogen? |
| 11 Anzeigen Funktionieren alle Anzeigen korrekt? |
Fahren
Einfahrperiode
Während der ersten 1.000 km muss das Fahrzeug eingefahren werden, d. h. Motor und andere Komponenten dürfen nicht überbeansprucht werden, um spätere Beschädigungen zu vermeiden.
Betätigung des Gashebels
Während der Einfahrperiode darf der Gashebel nicht komplett gedreht (Vollgas) werden. Bitte beachten sie die nachfolgende Tabelle:
| Bis 500 km Drehen Sie den Gashebel max. 1/2 |
| Bis 1000 km Drehen Sie den Gashebel max. 3/4 |
Geschwindigkeit variieren
Variieren Sie die Geschwindigkeit, anstatt mit konstant gleichbleibender Geschwindigkeit zu fahren. Geben Sie während der Einfahrperiode nicht Vollgas.
Neue Bremsbeläge
Neue Bremsbeläge müssen sich einfahren und haben daher während der ersten 500 km noch nicht die optimale Reibkraft.
Die etwas verminderte Bremswirkung kann durch stärkeren Druck auf den Bremshebel ausgeglichen werden.
Grundlose Vollbremsungen während dieser Zeit vermeiden!
Der elektrische Starter

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ONION 1WARNUNG:
Um den Motorroller zu starten, Roller auf den Hauptständer stellen und die Hinterradbremse betätigen, um ein
Wegfahren zu verhindern.
Hinweis:
Der Motor lässt sich nicht starten wenn der Seitenständer ausgeklappt ist.

- Motorroller auf den Hauptständer stellen.
- Zündschloss (1) mit dem Zündschlüssel auf Betriebsstellung ○ drehen.
• Gashebel (3) nicht öffnen. - Handbremshebel (2) ziehen und festhalten.
• Danach den Starterknopf (4) betä-
tigen.
- Sollte der Motor nicht nach 3-5 Sekunden anspringen, den Gasgriff (3) um eine 1/8-1/4 Drehung öffnen und nochmals starten.
- Motorroller vom Hauptständer stellen.
- Aufsteigen.
- Erst vor dem Anfahren Bremse loslassen.

Falls der Motor nicht sofort startet, den Starterknopf loslassen, einige Sekunden warten und erneut drücken. Den Starterknopf jeweils nur für kurze Zeit betätigen, um die Batterie zu schonen. Niemals den Starterknopf länger als 10 Sekunden drücken.
WARNUNG:
Motor niemals in geschlossenen Räumen laufen lassen. Motorabgase sind hochgiftig - Lebensgefahr!
Der Kickstarter

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ON IGN TION 1ACHTUNG:
Kickstarter (3) nicht gegen den Anschlag zurückprallen lassen. Kickstarterpedal nach Gebrauch zurückklappen.

- Der Roller muss auf dem Hauptständer stehen, während der Kickstarter betätigt wird.
• Zündschloss (1) mit dem Zünd-
schlüssel auf Betriebsstellung ○ drehen.
• Gashebel (2) nicht öffnen.
- Kickstarterpedal (3) nach aussen schwenken und kräftig nach unten treten.
- Nachdem der Motor läuft, Kickstarter wieder zurückklappen.
Hinweis:
Verwenden Sie ab und zu den Kick- starter, um seine einwandfreie Funktion aufrecht zu erhalten.
Bremsen
Nasse Bremsen
Nach dem Waschen des Motorrollers, nach Wasserdurchfahrten oder bei Regen kann die Bremswirkung wegen feuchter, bzw. im Winter vereister Bremsscheiben und Bremsbeläge verzögert einsetzen.
WARNUNG:
Die Bremsen müssen erst trockengebremst werden!
Salzschicht auf der Bremse
Bei Fahrten auf salzgestreuten Straßen kann die volle Bremswirkung verzögert einsetzen, wenn längere Zeit nicht gebremst wird.
Öl- und fettfreie Bremsen WARNUNG:
Bremsscheiben und Bremsbeläge müssen öl- und fettfrei sein! Nach längerer Standzeit des Motorrollers kann, bedingt durch Flugrost, bei der ersten Bremsung eine erhöhte Bremswirkung auftreten. Hat sich eine starke Rostschicht gebildet, kann dies u. U. zum Blockieren der Bremsen führen.
Deshalb bei Fahrtantritt die Bremsen mehrmals vorsichtig betätigen, bis die Bremsen normal ansprechen.
Hinweis:
Üben Sie das Bremsen für den Ernstfall dort, wo Sie sich und andere nicht gefährden (z. B. auf Verkehrsübungsplätzen).
WARNUNG
Die Salzschicht auf Bremsschei ben und Bremsbelägen muss beim Brem- sen erst abgeschliffen werden.
Verschmutzte Bremsen
Bei Fahrten auf verschmutzten Straßen kann die Bremswirkung wegen verschmutzter Bremsscheiben und Bremsbeläge verzögert einsetzen.
WARNUNG:
Die Bremsen müssen erst saubergebremst werden! Verstärkter Belagverschleiß durch verschmutzte Bremsen!
Bremsen

Die Bremsen des Vorderrades und des Hinterrades können unabhängig voneinander betätigt werden. Die Vorderradbremse wird mit dem rechten Handbremshebel (1) und die Hinterradbremse mit dem linken Handbremshebel (2) betätigt.
Beim Anhalten oder beim Verringern der Geschwindigkeit Gas wegnehmen und beide Bremsen gleichzeitig und gleichmäßig betätigen.
In engen Kurven, auf sandigen und schmierigen Straßen, nassem Asphalt und bei Glatteis sollte mit der Vorderradbremse vorsichtig gebremst
werden, damit das Vorderrad nicht blockiert und wegrutscht. Bitte mit Gefühl bremsen. Blockierende Räder haben eine geringe Bremswirkung und können außerdem zum Schleudern und zum Sturz führen. Grundsätzlich nicht in den Kurven bremsen, sondern immer davor! Bremsen in der Kurve erhöht die Rutschgefahr.
Ausschalten des Motors

• Drehen Sie den Zündschlüssel nach links auf die Position ✗
• Ziehen Sie den Zündschlüssel ab.
Wartung
Fahrzeugpflege / Pflegemittel
Hinweis:
Regelmäßige und sachkundige Pflege dient der Werterhaltung des Motorrollers und ist eine der Voraussetzungen für die Anerkennung von Gewährleistungsansprüchen.
Korrosion durch Pflegemangel oder durch Winterbetrieb unterliegen nicht der Gewährleistung.
ACHTUNG:
Gummi- und Kunststoffteile dürfen nicht durch aggressive oder eindringende Reinigungs- und Lösungsmittel beschädigt werden.
WARNUNG:
Nach dem Reinigen bzw. vor Fahrtbeginn immer eine Bremsprobe durchführen!
ACHTUNG:
Keine Dampf- oder Hochdruckstrahlgeräte verwenden! Der hohe Wasserdruck kann zu
Beschädigungen an Dichtungen, am hydraulischen Bremssystem und an der gesamten Elektrik führen.

- Zum Waschen ausschließlich einen weichen Schwamm und klares Wasser verwenden.
- Nur mit weichem Tuch oder Leder nachpolieren!
• Staub und Schmutz nicht mit trockenem Lappen abwischen (Kratzer im Lack und an den Verkleidungen).

Der Motorroller sollte bei Bedarf mit handelsüblichen Konservierungs- und Pflegemitteln gepflegt werden.
Korrosionsgefährdete Teile vorsorglich
und vor allem im Winter regelmäßig mit Konservierungs- und Pflegemitteln behandeln.
ACHTUNG:
Für den Kraftstofftank und alle Kunststoffteilen keine silikonhaltigen Pflegemittel und Lackpoliermittel verwenden.
Rahmen und Alu-Teile nach längeren Fahrten gründlich reinigen und mit einem handelsüblichen Korrosions-schutzmittel konservieren.
Winterbetrieb und Korrosions- schutz
Hinweis:
Wenden Sie Pflegemittel sparsam an und verwenden Sie nur solche, die als umweltfreundlich gekennzeichnet sind.
Wird der Motorroller in den Wintermonaten gefahren, können durch Streusalze beträchtliche Schäden auftreten.
ACHTUNG:
Kein warmes Wasser verwenden – verstärkte Salzeinwirkung.
- Motorroller nach Fahrteide sofort mit kaltem Wasser reinigen.
- Motorroller gründlich trocknen.
- Korrosionsgefährdete Teile vor dem Betrieb mit Korrosionsschutzmitteln auf Wachsbasis behandeln und dies ggf. mehrmals wiederholen.
Lackschäden ausbessern

Kleine Lackschäden sollten sofort ausgebessert werden.
Reifenpflege
Wenn der Motorroller über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird, empfiehlt es sich, den Motorroller so abzustellen, dass die Reifen unbelastet sind.
Zusätzliches Einsprühen mit einem Silicon-Gummipflegemittel verhindert das Austrocknen. Zuvor aber die Reifen gründlich reinigen.
Motorroller bzw. Bereifung nicht über einen längeren Zeitraum in zu warmen Räumen - wie Heizungskeller - aufbewahren.
WARNUNG:
Die Mindestreifenprofiltiefe von 2,0 mm, bzw. die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe, darf nicht unterschritten werden.
Stilllegen / Inbetriebnahme
Stilllegen
- Motorroller reinigen.
-
Batterie ausbauen.
-
Bremshebelgelenke und Seitenständerlagerungen mit geeigneten Schmiermitteln einsprühen.
- Blanke / verchromte Teile mit säurefreiem Fett (Vaseline) einreiben.
- Motorroller in einem trockenen Raum aufbewahren und aufbocken, so dass beide Räder unbelastet sind.
• Reifendruck um 0,3 bar erhöhen.
Hinweis:
Arbeiten für Stilllegen / Inbetriebnahme mit Inspektion durch einen Fachhändler verbinden.
Inbetriebnahme
- Außenkonservierung entfernen.
- Motorroller reinigen.
- Betriebsbereite Batterie einbauen.
- Batteriepolklemmen mit Polfett konservieren.
- Reifenfülldruck kontrollieren / regulieren.
- Bremsen überprüfen.
- Arbeiten nach Inspektionsplan durchführen.
- Sicherheitskontrollen durchführen.
Getriebeöl

- Betriebswarmen Motor abstellen und ca. 5 Minuten warten.
- Motorroller auf den Hauptständer auf ebenen Grund stellen.
- Getriebeöleinfüllschraube (1) öffnen und prüfen, ob das Öl bis an die untere Kante der Einfüllöffnung reicht.
- Falls erforderlich Getriebeöl Hypo- id SAE 85W-140 bis an die untere Kante der Öffnung auffüllen.
- Einfüllschraube festschrauben.
Lenkungslager prüfen

Die Teleskopgabel darf im Lenkeinschlag nicht klemmen und muss leicht in beide Endstellungen zurückklappen.
- Handbremse anziehen, um die Vorderradbremse zu blockieren.
- Lenker mit beiden Händen festhalten und versuchen, den Lenker (1) vor- und zurück zu bewegen.
Ist ein merkliches Spiel im Lenkkopf-lager vorhanden, muss dieses vom Fachhändler eingestellt werden.
Teleskopgabel prüfen
- Handbremse anziehen, um die Vorderradbremse zu blockieren.
- Dann die Gabelholme (2) mit dem Lenker mehrmals runter und rauf pumpen.
• Die Federung muss einwandfrei ansprechen.
• Gabelholme auf Ölundichtigkeit kontrollieren.
Hinweis:
Falls irgendwelche Beschädigungen an der Teleskopgabel festgestellt werden, einen Fachhändler zur weiteren Prüfung und ggf. Reparatur aufsuchen.
Reifenprofil

Reifenprofil kontrollieren WARNUNG:
Gesetzlich vorgeschriebene Mindest- profittiefe beachten. Nie ohne Ventilkappen (1) fahren. Gut festgeschraubte Ventilkappen verhindern einen plötzlichen Reifen- luftdruckverlust.
• Profiltiefe in der Reifenmitte (2) messen.
Die Mindestprofiltiefe darf nicht unterschritten werden: 2,0 mm. Hierzu die Verschleißmarkierung (3)
beachten.

Reifenluftdruck kontrollieren WARNUNG:
Reifenluftdruck in Hinsicht auf das Gesamtgewicht regulieren. Das Gesamtgewicht darf die Tragkraft der Reifen nicht überschreiten. Falscher Reifenluftdruck hat erheblichen Einfluss auf die Fahreigenschaften des Fahrzeugs und auf die Lebensdauer der Reifen.
Bei kalten Reifen:
- Ventilkappen abschrauben.
- Reifenfülldruck prüfen / regulieren.
• Ventilkappen aufschrauben.
Luftdruck:
Vorne: 2,0 bar
Hinten: 2,25 bar
Reifengröße
Das Fahrzeug ist serienmäßig mit folgender Reifengröße ausgestattet:
Vorne: 120/70-12 51J
Hinten: 130/70-12 51J
Die Reifen sind schlauchlos.
WARNUNG:
Nur vom Hersteller freigegebene Reifen verwenden. Die Ver wen dung von nicht freigegebenen Reifenmarken, Reifentypen und Reifengrößen führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis des Fahrzeuges.
Es dürfen nur Reifenpaare vom selben Hersteller verwendet werden.
Vorderradbremse

Plötzliche Veränderungen des freien Spiels oder schwammiger Widerstand am Bremshebel (1) sind auf Mängel am Hydrauliksystem zurückzuführen. Wenn Sie Zweifel an der Betriebs- sicherheit der Bremsanlage haben, fahren Sie nicht weiter und suchen Sie einen Fachhändler auf.
Bremsflüssigkeitsbehälter

Bremsflüssigkeitsstand kontrollieren
WARNUNG:
Die Bremsflüssigkeit muss gemäß Wartungsplan ausgewechselt werden. MIN-Markierung nicht unterschreiten! Nur Bremsflüssigkeit der Klassifikation DOT 4 verwenden.
ACHTUNG:
Bremsflüssigkeit kann Schäden an Lack und Kunststoffteilen verursachen.
- Lenker so einschlagen, dass der Bremsflüssigkeitsbehälter (2) waa-gerecht steht.
• Das Sichtfenster (3) muss bis oberhalb der MIN-Markierung mit Bremsflüssigkeit bedeckt sein.
- Wenn Luftblasen erkennbar sind: Bremsbeläge auf Verschleiß kontrollieren und gegebenenfalls Bremsflüssigkeit nachfüllen lassen.

Bremsbeläge kontrollieren ACHTUNG:
Mindestbelagstärke nicht unterschreiten!
Hinweis:
Arbeiten an der Bremsanlage dürfen nur durch einen Fachhändler durchgeführt werden.
- Sichtkontrolle am Bremssattel (1) durchführen.
- Bremsbelagstärke überprüfen.
Mindestbelagstärke: A = 2,0 mm
- Ist die Mindestbelagstärke unterschritten, Bremsbeläge (2) durch einen Fachhändler austauschen lassen.

Prüfen der Bremsscheibe
- Sichtkontrolle an der Bremsscheibe (3) durchführen.
- Bremsscheibenstärke überprüfen. Mindeststärke: B = 3,0 mm
- Ist die Mindestbelagstärke unter-
schritten, Bremsscheibe (3) durch einen Fachhändler austauschen lassen.
Hinterradbremse

Arbeiten an der Bremsanlage dürfen nur durch einen Fachhändler durchgeführt werden.
WARNUNG:
Plötzliche Veränderungen des freien Spiels (A) oder schwammiger Widerstand am Bremshebel (1) sind Hinweise auf Servicebedarf.
Wenn Sie Zweifel an der Betriebs- sicherheit der Bremsanlage haben,
fahren Sie nicht weiter und suchen Sie einen Fachhändler auf.
Einstellen

Die Dicke des Bremsbelags darf das Minimum nicht unterschreiten. Führen Sie eine Sichtprüfung durch bedienen des Bremshebels durch. Lassen Sie dies nur durch einen Fachhändler durchführen.
Ziehen Sie die Einstellschraube (2) an, bis das freie Spiel 10 - 20 mm beträgt.

Spiel des Gashebels einstellen

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A 1Kontrolle:
- Kontrollieren Sie den Gaszug durch Drehen des Gashebels (1) von geschlossener zu geöffneter Position auf Leichtgängigkeit.
- Durch Bewegen des Lenkers kontrollieren, ob der Gaszug scheuert.
- Kontrollieren Sie den Gaszug, ob dieser von anderen Teilen behindert wird.
- Gashebel bis zum spürbaren Widerstand öffnen.
- Spiel messen. Sollwert: A = 1-2 mm

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3 2 2 4Einstellung:
• Schutzkappe (2) zurückschieben.
- Kontermutter (3) am Lenker lösen.
- Einstellschraube (4) entsprechend drehen.
• Kontermutter (3) fest anziehen.
- Spiel kontrollieren.
• Schutzkappe (2) aufschieben.
Hinweis:
Lässt sich das Spiel mit dieser Einstellung nicht korrigieren, so lassen Sie dies von einem Fachhändler prüfen.
Luftfilter reinigen

Das Fahrzeug ist mit einem Nassluftfilter ausgestattet. Bei starker Verschmutzung muss der Schaumstoff-Einsatz ersetzt werden.

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2 2 2 3
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6 5 4Ausbau und Reinigen:
- Schrauben (1) herausschrauben und Seitenabdeckung (2) abnehmen.
- Schrauben (3) lösen und Luftfilter-abdeckung (4) abnehmen.
• Schaumstoff (5) herausnehmen. - Reinigen Sie den Schaumstoff mit speziellem Reinigungsmittel.
- Schaumstoff mit etwas Luftfilteröl einweichen und auswringen.

Motor niemals ohne Luftfilter starten, sonst ist ein unsauberer Motorlauf die Folge und Motorschäden sind nicht auszuschließen.
- Ein verstaubter Filter ist die Hauptursache für eine reduzierte Motorleistung und erhöhten Kraftstoffverbrauch.
- Bei Fahrten auf staubigen Straßen, Luftfilter öfters reinigen.
- Ist der Luftfilter nicht korrekt montiert, gelangt Staub in den Verbrennungsraum. Dies hat einen vorzeitigen Motorverschleiß und reduzierte Motorleistung zur Folge.
- Darauf achten, dass der Luftfilter nicht nass wird. Sonst lässt sich der Motor nur schwer starten.
Einbau

Vor dem Einbau die Dichtung (6) auf Beschädigung und korrekten Sitz überprüfen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie der Ausbau.
Zündkerze kontrollieren

Prüfen und austauschen ACHTUNG:
Zündkerze nur bei kaltem Motor prüfen bzw. austauschen.
Hinweis:
Die Zündkerze ist von der rechten Fahrzeugseite zugänglich.

• Zündkerzenstecker (1) abziehen.
- Zündkerze mit dem Zündkerzenschlüssel aus dem Bordwerkzeug herausschrauben.
• Elektrodenabstand (0,6-0,7 mm)
überprüfen, bei starkem Abbrand wechseln.
- Neue Zündkerze NGK BPR7 HS verwenden.
- Zündkerze von Hand eindrehen und dann mit dem Zündkerzenschlüssel vorsichtig festziehen. Anziehdrehmoment 11 Nm.
• Zündkerzenstecker (1) aufstecken.
Sicherung prüfen

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1 2ACHTUNG:
Auf keinen Fall eine stärkere Sicherung einsetzen oder die Sicherung ausbessern.
Unsachgemäße Behandlung kann die gesamte elektrische Anlage zerstören! Brennen Sicherungen ohne ersichtlichen Grund durch, wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
Die Sicherung befindet sich hinter dem Wartungsdeckel (2).

Sicherung auswechseln
• Zündung ausschalten.
• Zwei Schrauben (1) abschrauben.
• Wartungsabdeckung (2) öffnen.
- Sicherungsbox (3) öffnen und Sicherung herausnehmen.
- Eine defekte oder durchgebrannte Sicherung durch eine neue Sicherung mit 15 A ersetzen.
- Beim Austausch der Sicherung auf guten Sitz achten. Lose Sicherungen brennen durch.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Kinder von Säure und Batterien fernhalten.
EXPLOSIONSGEFAHR
Bei der Ladung von Batterien entsteht
ein hochexplosives Knallgasgemisch, deshalb sind Feuer, Funken, offenes Licht und Rauchen verboten.
BRANDGEFAHR
Funkenbildung beim Umgang mit Kabeln und elektrischen Geräten sowie durch elektrostatische Entladungen vermeiden.
Kurzschlüsse vermeiden.
VERÄTZUNGSGEFAHR
Batteriesäure ist stark ätzend, deshalb Schutzhandschuhe und Augenschutz tragen.
Batterie nicht kippen, aus den Entgasungsöffnungen kann Säure auslaufen.
ERSTE HILFE
Säurespritzer im Auge sofort einige Minuten mit klarem Wasser spülen! Danach unverzüglich einen Arzt auf suchen.
Säurespritzer auf der Haut oder Kleidung sofort mit Säureumwandler oder Seifenlauge neutralisieren und mit viel Wasser nachspülen.
Wurde Säure getrunken, sofort den Arzt konsultieren.
ACHTUNG:
Batterien nicht ungeschützt dem direkten Sonnenlicht aussetzen. Entladene Batterien können einfrieren, deshalb Batterien in einem Raum mit über 5°-15°C lagern.
Sachgemäße Wartung, Ladung und Lagerung erhöhen die Lebensdauer der Batterie und sind Voraussetzung für eventuelle Gewährleistungen.
ENTSORGUNG
Altbatterien bei einer Sammelstelle abgeben, nie über den Hausmüll entsorgen.
Batterie laden
Bei längerer Stilllegung die Batterie alle 3 - 4 Monate nachladen. Der La- destrom (Ampere) sollte max. 1/10 der Batteriekapazität (Ah) betragen.
Die Batterie darf nicht schnellgeladen werden.
Zum Laden der Batterie darf nur ein speziell für MF-Batterien zu gelasse-
nes Ladegerät verwendet werden.
Wartung
Die Batterie ist wartungsfrei. Batterie nie in entladenem Zustand stehen lassen. Batterie sauber und trocken halten und auf festen Sitz der Anschlussklemmen achten.
Batterie aus- und einbauen

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1 2ACHTUNG:
Batterie nur bei ausgeschalteter Zündung ab- oder anklemmen.

• Zündung ausschalten.
• Zwei Schrauben (1) lösen und Batterieabdeckung (2) abnehmen.
- Zuerst Minuspol abklemmen (3, schwarzes Kabel).
- Batterie herausnehmen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Beim Einbau den Pluspol zuerst anklemmen (4, rotes Kabel).
Die Batterie ist wartungsfrei. Die Batterie darf nicht geöffnet werden. Scheinwerfer und Standlicht

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3 1 1 3 3 3 3 3 3 3 3Glühbirnen wechseln
Hinweis:
Nur geprüfte Glühlampen mit „E“-Kennzeichnung verwenden. Bei Verwendung von nicht gekennzeichneten Glühlampen erlischt die Betriebserlaubnis.
Die Glühlampen nicht mit bloßen Fingern berühren. Für den Ein- und Ausbau ein sauberes, trockenes Tuch verwenden.
Frontverkleidung abnehmen
• Zündung ausschalten.
• Schrauben (1) lösen.
- Frontverkleidung (2) abnehmen.
• Schrauben (3) lösen.

• Stecker (4) ziehen.
- Scheinwerferabdeckung (5) abnehmen.
• Gummiabdeckung (6) abnehmen.

Abblendlicht/Fernlicht
Abblendlicht: 12V 55W
Fernlicht: 12V 35W
- Anschlüsse (1) der Glühbirne trennen.
- Halterclip (2) trennen.
• Glühbirne (3) herausnehmen.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

- Scheinwerferabdeckung abnehmen.
• Standlicht (5) zusammen mit der
Halterung vorsichtig herausnehmen.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Beim Einbau der Scheinwerferverkleidung (6) und der Frontverkleidung (7) darauf achten, dass alle Rastennasen in die Aufnahmen eingeschoben werden.
Blinker vorne und hinten

Die Glühlampen nicht mit bloßen Fingern berühren. Für den Ein- und Ausbau ein sauberes, trockenes Tuch benutzen.

• Zündung ausschalten
- Scheinwerferabdeckung (1) abnehmen.
• Schrauben (2) lösen.
• Glühbirnen (3) wechseln.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Hinten:
- Sitz öffnen.
• Schrauben (4) lösen. - Helmfach (5) zusammen mit dem Sitz abnehmen.
• Haltegriff (6) abnehmen.
• Schrauben (7) lösen - Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

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6 4 4 4 4 4 4 5
• Schrauben (1) lösen und Wartungsabdeckung (2) abnehmen.
- Schrauben (3) lösen und Abdeckung (4) mit den hinteren Blinkern abnehmen.
• Schrauben (5) lösen.
- Blinkerlampen auswechseln.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Rücklicht / Bremslicht

Die Glühlampe nicht mit bloßen
Fingern berühren. Für den Ein- und
Ausbau ein sauberes, trockenes Tuch benutzen.
• Abdeckung (1) mit dem hinteren Blinker abnehmen.
- Schrauben (2) lösen.
• Rückverkleidung (3) abnehmen.

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2 3 4
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4 5 4- Schrauben (4) lösen.
• Rück-/Bremslicht (5) austauschen. - Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Rück-/Bremslicht: 12V LED
Scheinwerfer prüfen

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120m H 5m 3 FWARNUNG:
Motor nicht in geschlossenen Räumen laufen lassen - Vergiftungsgefahr!
Bei korrektem Reifenfülldruck wird der Motorroller auf den Rädern stehend und mit dem Fahrer belastet in einem Abstand von 5 m (ab Scheinwerfer) vor einer hellen Wand auf ebenem Boden aufgestellt.
• Der Abstand vom Boden bis zur Scheinwerfermitte wird auf die
Wand übertragen und mit einem Kreuz markiert. 12 cm unter diesem Kreuz wird ein zweites Kreuz gezeichnet.

- Motor laufen lassen.
- Abblendlicht einschalten.
- Horizontal- und Vertikalwinkel der Fahrbahnausleuchtung an den Einstellzahrnädern (1) mit einem Schraubendreher am Scheinwerfergehäuse für linken und rechten Scheinwerfer verstellen.

Hinweis:
Sollten Sie Schwierigkeiten bei der Einstellung des Scheinwerfers haben, so wenden Sie sich bitte an Ihren Fachhändler.
Technische Daten
| Motor 1 Zylinder, 2-Takt, luftgekühlt | |
| Hubraum 49 cm3 | |
| Bohrung x Hub 40 x 39,2 mm | |
| Verdichtungsverhältnis 6,5:1 | |
| Zündung CDI | |
| Zündkerze NGK BPR7HS | |
| Leerlaufrehzahl 1800 +/- 180 U/Min. | |
| Starter Elektrisch und Kickstarter | |
| Reifen vorne 120/70-12 51J | |
| Reifen hinten 130/70-12 51J | |
| Reifendruck Vorne: 2,0 bar | Hinten: 2,25 bar |
| Bremse vorne Scheibe, ∅ 190 mm | |
| Bremse hinten Trommel | |
| Kraftstofftank 4,7 Liter | |
| Batterie | 12V 7Ah MF |
| Sicherung | 15 A |
| Scheinwerfer / Fernlicht | 12V 55W / 35W |
| Standlicht | 12V 5W |
| Tachobeleuchtung | 12V 3W |
| Anzeigeleuchten | 12V 3W |
| Rücklicht/Bremslicht | 12V LED |
| Blinker | 4x 12V LED |
| Gesamtlänge | 1.870 mm |
| Breite (ohne Rückspiegel) | 700 mm |
| Höhe (ohne Rückspiegel) | 1.165 mm |
| Radstand | 1.320 mm |
| Sitzhöhe | 890 mm |
| Leergewicht | 85 kg |
| Gewicht fahrbereit | 90 kg |
| Max. zulässiges Gesamt-gewicht | 240 kg |
Technische und optische Änderungen jederzeit vobehalten. Vorrangig gelten die Angaben aus der COC.
Inspektionsplan
A: Einstellen
C: Reinigen
I: Prüfen
R: Ersetzen
Serviceintervalle wie angegeben oder einmal pro Jahr.
Schmieröltabelle
| Art der Schmierung Kilometerstand | |||||||
| Getriebeöl SAE 85 W90 R R | R R R R | ||||||
| Bremshebel OKS-400 (Vielz- | weckschmierfett auf Lithiumbasis) | R R R R R | |||||
| Scheibenbremsflüssigkeit | DOT4 R Danach einmal jährlich erneuern | ||||||
| Federbeinöl Federbeinöl III T III | |||||||
| Tachometerzahnrad OKS-400 (Vielz- | ( Vielz- | IR I RI | |||||
| weckschmierfett auf Lithiumbasis) | I | I | |||||
| Lenklager OKS-400 (Vielz- | weckschmierfett auf Lithiumbasis) | ||||||
| Radlager | OKS-400 (Vielz- | IR I RR | |||||
| weckschmierfett auf Lithiumbasis) | |||||||
| Bremsbetätigungsstift | OKS-400 (Vielz- | I | I | ||||
| weckschmierfett auf Lithiumbasis) | |||||||
| Batterieanschlüsse | Petroleum-Schmi- | II II II II | |||||
| erfett | |||||||
I: Prüfen
R: Ersetzen
T: Nachfüllen
Servicescheckheft
Auslieferungsinspektion
Händlerstempel / Unterschrift / Datum
Kunde: Unterschrift:
- Inspektion (1.000 km)
Kilometerstand:
Händlerstempel / Unterschrift / Datum
- Inspektion (4.000 km)
Kilometerstand:
Händlerstempel / Unterschrift / Datum
- Inspektion (8.000 km)
Kilometerstand:
Händlerstempel / Unterschrift / Datum
- Inspektion (12.000 km)
Kilometerstand:
Händlerstempel / Unterschrift / Datum
- Inspektion (16.000 km)
Kilometerstand:
Händlerstempel / Unterschrift / Datum
- Inspektion (20.000 km)
Kilometerstand:
Händlerstempel / Unterschrift / Datum
- Inspektion (24.000 km)
Kilometerstand:
Händlerstempel / Unterschrift / Datum
Notizen
LuXXon