C 210 - Kessel DE DIETRICH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Gas-Brennwertkessel (Heizwassererzeuger Gruppe II) |
| Modell | C 210 ECO (Leistungsvarianten 85, 130, 170, 210 kW) |
| Hersteller | De Dietrich Thermique S.A.S., Mertzwiller, Frankreich |
| Bauart (Abgas-/Luftführung) | B23P, C13x, C33x, C43x, C53, C63x, C83x |
| Heizleistung (80/60°C) | 8 – 200 kW (modulierend, 10–100%) |
| Heizleistung (40/30°C) | 8,9 – 214 kW |
| Wirkungsgrad | >110% bei 40°C, >109% bei 30/40°C (Brennwert) |
| Gasart | Erdgas H/E (G20, G25, je nach Land einstellbar) |
| Gasanschlussdruck | 17–25 mbar |
| Elektrischer Anschluss | 230 V / 50 Hz, Schutzart IP21 |
| Leistungsaufnahme (max) | 92–160 W (je nach Modell) |
| Wasserinhalt | 12–24 Liter (je nach Gliederzahl) |
| Max. Wasserdruck | 6 bar (min. 0,8 bar) |
| Sicherheitstemperatur | 110 °C |
| Abmessungen (Höhe) | 1290 mm (85–170 kW) bzw. 1305 mm (210 kW) |
| Gewicht (ohne Wasser) | 130–200 kg (je nach Modell) |
| Regelung | DIEMATIC 3 (außentemperaturgeführt, mit Heiz-, Warmwasser- und Kaskadenregelung) |
| Zubehör (optional) | Fernbedienung CDI 2, Mischerkreise, Kaskadenschaltung, Neutralisationseinrichtung |
| Wartung | Jährliche Inspektion und ggf. Reinigung (Brenner, Wärmetauscher, Siphon) |
| Besondere Merkmale | Integriertes Gas-Luft-Mischsystem (IMS), modulierender Vormischbrenner, geringe NOx- und CO-Emissionen |
Häufig gestellte Fragen - C 210 DE DIETRICH
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BEDIENUNGSANLEITUNG C 210 DE DIETRICH
Technische Anleitung

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Inhaltsverzeichnis
EG-Konformität 4
Vorwort....5
Benutzte Symbole ....5
Beschreibung....6
1 Allgemeine Angaben 6
2 Zulassungen....6
3 Bestimmungsland....6
4 Wichtigste Komponenten 7
5 Funktionsprinzip....8
6 Hauptabmessungen....9
7 Technische Daten 10
8 Detaillierte Beschreibung des Lieferumfangs....12
9 Zubehöre 12
Anwendungen 13
1 Allgemeine Angaben 13
2 Anwendungsmöglichkeiten hinsichtlich Luft- und Gaszirkulation....13
3 Hydraulische Anwendungsmöglichkeiten....13
4 Gasart....13
Schaltfeld 14
1 Beschreibung und Funktionsweise des Schaltfeldes 14
2 Display 15
3 Zugängliche Tasten bei geschlossener Abdeckblende 15
4 Zugängliche Tasten bei geöffneter Abdeckblende 16
5 Betriebsart 17
6 Solltemperatur für Heizung und Warmwasser (grüne Tasten)....20
7 Wahl eines Programms .....21
8 „Betreiber“-Einstellungen....22
9 Meldung 26
Installation 27
1 Bestimmungen für Frankreich 27
2 Bestimmungen für Deutschland....27
3 Bestimmungen für sonstige Länder 27
4 Konditionnierung 28
6 Abgasabführung und Verbrennungsluftzuführung 30
7 Technische Daten der Hydraulikanlage 39
8 Kaskadenschaltung (2 bis 10 Heizkessel) 41
Installation der Gaszufuhr....44
1 Gasanschluss....44
2 Gasdrücke 44
ELEKTRISCHE ANLAGE....45
1 Allgemeine Angaben 45
2 Spezifikationen der Elektrik 45
3 Steuergerät 45
4 Anschlüsse 46
5 Elektrischer Schaltplan....47
6 Regelung 48
7 Zubehöre / Zubehör 48
Inhaltsverzeichnis
Inbetriebnahme 49
1 Anpassung an die geographische Höhe 49
2 Erstmalige Inbetriebnahme 49
3 Einstellung der maximalen Anschlussleistung 51
4 Einstellung der Heizkesselleistung für die Emissionsmessung 51
5 Ausserbetriebnahme ....51
Alarmmeldungen ....52
1 Fehler....52
2 Sperrung (vorübergehend)....55
Wartung ....56
1 Allgemeine Angaben ....56
2 Inspektion....56
3 Reinigung....56
Ersatzteile - C 210 ECO ....58
Anhang 1 - Tabelle der „Betreiber“-Einstellungen....63
Anhang 2 - Programmtabelle ....67
1 Heizungsprogramme 67
2 Standard-Programm....67
Hersteller DE DIETRICH THERMIQUE S.A.S.
57 rue de la gare
F-67580 MERTZWILLER
+33 3 88 80 27 00
+33 3 88 80 27 99
Vertrieben von Siehe Ende der Anleitung
Hiermit bescheinigen wir, dass die nachstehend genannte Geräteserie mit dem in der EG-Konformitätserklärung angegebenen Baumuster übereinstimmt, und dass das Gerät in Übereinstimmung mit den Vorschriften folgender europäischer Richtlinien und Normen hergestellt und vertrieben wird:
Produkttyp Gasheizkessel C 210 ECO
Modelle 85-130-170-210 kW
Geltende Norm - Königlicher Erlass vom 8. Januar 2004
- 90/396/EWG Richtlinie für Gasgeräte
- Betroffene Norm: EN 656; EN 437
- 73/23/EWG Richtlinie für Schwachstrom
- Betroffene Norm: EN 60.335.1
- 89/336/EWG Richtlinie des Rates über die elektromagnetische Verträglichkeit (BMPT)
- Betroffene Norm: EN 61000-6-3 ; EN 61000-6-1
- 92/42/EWG Wirkungsgradrichtlinie ★★★★CE, Brennwertkessel
- Richtlinien des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches SVGW
- Richtlinien der örtlichen und kantonalen Instanzen
- Richtlinien der Vereinigung kantonaler Feuerversicherer VKF
Prüfstelle Gastec
Gemessene Werte NOx: < 35 mg / kWh
CO: < 20 mg / kWh
Datum: 10 Mai 2005 Unterschrift
Technischer Leiter
Herr Bertrand Schaff

Vorwort
Die vorliegende technische Anleitung enthält nützliche und unerlässliche Angaben zur vollkommenen Sicherung des einwandfreien Betriebs und zur Wartung des Heizkessels C 210 ECO.
Indem Sie die Angaben der vorliegenden Anleitung beachten, tragen Sie zur sicheren Installation der Anlage bei, sowohl vor der Inbetriebnahme als auch im Betrieb.
Daher sollten Sie die vorliegenden Anweisungen vor der Inbetriebnahme des Heizkessels sorgfältig durchlesen, sich mit der Betriebsweise und den Bedienelementen des Gerätes vertraut machen und unsere Anweisungen stets genauestens beachten.
Wenn Sie weitere Informationen zu spezifischen Themen benötigen, wenden Sie sich vertrauensvoll an unseren technischen Kundendienst.
Die in der vorliegenden technischen Anleitung ausgewiesenen Angaben basieren auf dem jüngsten Kenntnisstand. Sie gelten vorbehaltlich späterer Änderungen.
Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Änderungen an der Bauweise und/oder der Ausführung unserer Produkte vorzunehmen; dies begründet keine Verpflichtung unsererseits zur Anpassung von zuvor ausgelieferten Produkten.
Benutzte Symbole

Vorsicht Gefahr
Personen- und Sachschadengefahr. Für die Sicherheit der Personen und der Teile müssen die Anweisungen unbedingt beachtet werden.

Hinweis
Bitte berücksichtigen Sie die Hinweise um den Komfort aufrecht zu gewährleisten.

Verweis
Verweis auf andere Anleitungen oder Seiten der Anleitung.
SMI: Integriertes Gas-Luft-Mischsystem (IMS)
ECS: Warmwasser
1 Allgemeine Angaben
Der C 210 ECO Heizkessel ist ein Gas-Brennwertkessel.
Der Aluminium-/Siliziumguss-Wärmetauscher wurde zur Rückgewinnung der spürbaren sowie der latenten Wärme der verbrannten Gase entwickelt.
Zudem gewährleisten ein einzigartiges integriertes Gas-Luft-Mischsystem (IMS) und ein Brenner mit Vormischung eine beachtliche Reduzierung des Schadstoffausstoßes (NOx und CO), was die Bezeichnung "Sauberer Heizkessel" rechtfertigt.
Dieser Heizkessel mit dichtem Verbrennungskreislauf darf auch mit Abgasstutzen eingesetzt werden.
Der Brenner und das Verbrennungsluft-Ansauggebläse sind äußerst geräuscharm.
Die Gas- und Verbrennungsluftzufuhr befinden sich an der Oberseite des Kessels. An der Unterseite des Kessels sorgen der Kondensatsammler aus Aluguss und der Siphon für die Ableitung des Kondenswassers. Der Siphon befindet sich seitlich unter der Abgasableitung.
2 Zulassungen
EG-Produkt-ID-Nummer: CE-0063BL3264.
Die Leistung lässt sich entsprechend des Wärmebedarfs von 10% und 100% modulieren. Zudem sind die Heizkessel ab Werk mit einem elektronischen Schaltfeld vom Typ DIEMATIC 3 ausgerüstet, das werkseitig der Warmwasserbereitung Vorrang einräumt und die Heizleistung außentemperaturabhängig regelt.
Das DIEMATIC 3 Schaltfeld dient in der Originalausstattung zur eingenständigen Regelung eines Heizkesselkreises ohne Mischerventil und/oder eines oder zweier Kreise (Zusatzausstattung) mit Mischerventil.
Das DIEMATIC 3 Schaltfeld dient ebenfalls zur Programmierung eines Warmwasserkreises mit oder ohne Vorrangschaltung sowie zur Programmierung eines Hilfskreises.
Die Regelung leistet ebenfalls Anlagen- und Raumfrostschutz bei Abwesenheit, wobei diese ein Jahr im voraus für einen Zeitraum bis 99 Tage vorprogrammiert werden kann.
Schweiz:
SVGW-Nr. 05-036-4
Die Installation des Kessels hat unter Beachtung folgender Anweisungen zu erfolgen:
- SVGW-Vorschriften (Gas-Leitsätze) - G1 : Gasinstallationen
- VKF-Vorschriften (Vereinigung kantonaler Feuerversicherung)
- Kantonale und örtliche Vorschriften
3 Bestimmungsland
| Bestimmungsland | Gaskategorie | Gasart | Anschlussdruck (mbar) |
| FR | I_2ESi | G20 20 | |
| G25 25 | |||
| DE | I_2ELL | G20 20 | |
| G25 20 | |||
| AT | I_2H | G20 20 | |
| CH | I_2H | G20 20 | |
| PL | I_2E | G20 20 |

Der Kessel wird in Erdgas H/E Ausführung geliefert.

- Luftzufuhr
- Abgasableitung
- Messpunkt O 2 /CO 2
- Luftansaugkasten
- Luft-Druckwächter
- Integriertes Gas-Luft-Mischsystem (IMS)
- Gebläse
- Brenner
- Zünd- und Ionisationselektrode
- Schauglas
- Kombi-Gasarmatur
- Kesselkörper
- Vorlauftemperaturfühler
- Rücklauftemperaturfühler
- Kesselblocktemperaturfühler
- Abgasfühler
- Kondensatwanne
- Kondenswasserabfluss
- Reinigungsdeckel
- Schaltfeld
- Entstörungstaste
- Hauptschalter Ein Ⓘ/Aus ○

- Einstelltasten
- Gasanschluss
- Rücklauf-Anschluss
- Vorlauf-Anschluss
- Anschluss für Tauchhülse
- Füll-/Entleerungshahn / Anschluss für zweiten Rücklauf
- Leistungsschalter 4A (an der Rückseite)
Am Eintritt des Gebläses ermöglicht das einzigartige IMS-System (integriertes Luft-Gas-Mischsystem) eine hervorragende Mischung von Luft und Gas. Bei einer Wärmeanforderung öffnet sich das IMS und das Gebläse lüftet vor. Das Gebläse saugt Verbrennungsluft durch die Luftansaugöffnung; diese Luft wird im IMS mit dem Gas aus der Kombi-Gasarmatur vermischt. Das homogene Luft-Gas-Gemisch wird anschließend über das Gebläse dem Brenner zugeführt. Je nachdem, welche Einstellungen vorgenommen wurden und welche Temperaturen an den Fühlern gemessen werden, wird die Kesselleistung automatisch geregelt.
Das Luft-Gas-Gemisch wird durch die Zünd- und Ionisations-Elektrode gezündet, die Verbrennung beginnt, heiße Abgase durchlaufen den Wärmetauscher aus Aluminium-/Siliziumguss und erwärmen das Wasser des Heizkreises. Bei Abgastemperaturen unter dem Taupunkt (ca. 55°C) kondensiert der Wasserdampf in den Abgasen im unteren Teil des Wärmetauschers. Die bei diesem Kondensationsprozess freigesetze Wärme (die sogenannte latente Wärme oder Kondensationswärme) wird ebenfalls auf das Heizungswasser übertragen. So erreicht der Heizkessel C 210 ECO einen sehr hohen Wirkungsgrad (Nutzungswirkungsgrad > 110% bis 40°C und Nutzwirkungsgrad > 109% bis 30/40°C).. Das so gebildete Kondenswasser wird über einen Siphon abgeleitet. Die Abgase strömen durch den Kondensatsammler und werden über die Abgasleitung abgeführt. Die Verbrennungsluft zirkuliert rund um den Wärmetauscher und nimmt so die Abwärme auf; daher ist der Wärmeverlust über die Wandungen extrem gering (<0.3%).
Der Hochleistungs-Mikroprozessor des C 210 ECO Heizkessels erwährleistet einen vollkommen zuverlässigen Betrieb. So kann der Heizkessel auf das geringste Problem reagieren, das in der Peripherie der Anlage auftritt (beispielsweise bei der Wasserzirkulation, bei der Luftversorgung o. ä.). Angesichts solcher Probleme bleibt der Heizkessel dennoch betriebsbereit (keine Sperrung). Zunächst versurcht er, so lange wie möglich zu modulieren, indem er sich den Außentemperaturen und den Anlagenparametern anpasst.
Das DIEMATIC 3-Schaltfeld regelt die Kesseltemperatur in Abhängigkeit von der Außentemperatur mit Einwirkung auf den Brenner. Die Heizungsregelung wird durch Einwirkung des Reglers auf den Brenner, die Pumpen und gegebenenfalls auf das bzw. die Mischventil(e) gewährleistet.
Der Anschluss einer Fernbedienung mit Raumfühler oder einer Dialog-Fernbedienung CDI 2 ermöglicht darüber hinaus die Selbstanpassung der Heizkurvensteilheit und die Parallelverschiebung.
Die Funktion "Anlage-Frostschutz" ist in allen Betriebsarten aktiv. Sie wird ausgelöst, sobald die Außentemperatur den voreingestellten Grenzwert von +3°C erreicht (siehe Paragraph: Zusatzinformationen zu einzelnen Parametern).
Die Warmwasserregelung wird durch Einwirkung des Reglers auf die Ladepumpe dank des Warmwasserfühlers gewährleistet. Die Warmwasserzirkulation ist durch den separat programmierbaren Hilfsausgang S.AUX: gewährleistet.
Das DIEMATIC 3-Schaltfeld beinhaltet eine Schutzfunktion „Legionellenschutz“ (siehe #SONST. PARAM., FROSTSCHUTZ).


① Heizungsvorlauf
② Heizungsrücklauf
③ Gasanschluss R 1 1/4
④ Füll-/Entleerungshahn / Anschluss für zweiten Rücklauf
⑤ Kondensatablaufsiphon, mitgeliefert, ∅ 32 mm Außendurchmesser
⑥ Abgasstutzen ∅ 150
⑦ Verbrennungsluftzufuhr
| Heizkesseltyp A | 1 | 2 |
| C210-85 1290 R 1 1/4 R 1 1/4 | ||
| C210-130 1290 R 1 1/4 R 1 1/4 | ||
| C210-170 1290 R 1 1/4 R 1 1/4 | ||
| C210-210 1305 | R 1 1/2^(1) | R 1 1/2^(1) |
(1) Durchmesser wird erzielt mittels den 2 mitgelieferten Reduktionsstücken 1"1/2 - 1"1/4 (in Styroporkeil der Verpackung beigelegt).
| C 210-... Einheit 85 130 170 210 | ||||||
| Allgemeine Angaben | ||||||
| Glieder Anzahl 3 4 5 6 | ||||||
| Brennerbetrieb Modulierend | ||||||
| Nennwärmebelastung (80/60°C) PN | Minimum kW 8 12 16 20 | |||||
| maximum kW 80 120 160 | 200 | |||||
| Nennwärmebelastung (40/30°C) PN | Minimum kW | 8.9 13.5 | 18.1 | 22.7 | ||
| maximum kW 86 129 171 | 214 | |||||
| Wärmebelastung (Hi) | Minimum kW | 8.4 12.6 | 16.8 | 21 | ||
| maximum kW | 81.5 | 122 163 | 204 | |||
| Gas und Verbrennungsprodukte | ||||||
| Gaskategorie | (Siehe Tabelle Kapitel "Allgemeine Beschreibung") | |||||
| Gas-Anschlussdruck G20 | mbar | 17 - 25 | ||||
| Gasdurchsatz G20 (15° - 1013 mbar) | Minimum | m^3/St | 0.9 1.3 1.8 2.2 | |||
| maximum | m^3/St | 8.6 12.9 | 17.2 | 21.6 | ||
| Gasdurchsatz am Zähler G20 (15° - 20 mbar) | Minimum | m^3/St | 0.9 1.3 1.8 2.2 | |||
| maximum | m^3/St | 8.5 12.7 | 16.9 | 21.2 | ||
| NOx Emission bei Erdgas H/E | mg/kWh | < 35 | ||||
| Durchschnittlicher NOx-Ausstoß (jährlicher Ausstoß O_2 = 0% trocken) | mg/kWh | < 20 | ||||
| Maximaler Gebläse-Restförderdruck | Pa | 115 | 100 | 100 | 140 | |
| Abgasmassenstrom | Minimum | kg/St | 14 21 28 35 | |||
| maximum | kg/St | 137 205 | 274 343 | |||
| Bauarteinstufung entsprechend Abgasabfuhr und Luftzufuhr | B23P, C13x, C33x, C43x, C53, C63x, C83x | |||||
| Heizung | ||||||
| Sicherheitstemperatur | °C | 110 | ||||
| Warmwasser-Einstellbereich | °C | 20 - 90 | ||||
| Wasserdruck | Minimum bar | 0,8 | ||||
| maximum bar | 6 | |||||
| Wasserinhalt | Liter | 12 | 16 | 20 | 24 | |
| Wasserseitiger Widerstand bei ΔT = 10°C | mmCE | 6000 | 5400 | 6480 | 7200 | |
| Wasserseitiger Widerstand bei ΔT = 20°C | mmCE | 1500 | 1350 | 1620 | 1800 | |
| Elektrische Eigenschaften | ||||||
| Elektroanschluss | V/Hz | 230 / 50 | ||||
| Aufgenommene Leistung | Minimum | W 68 58 69 75 | ||||
| maximum | W 92 84 110 160 | |||||
| Schutzart. | IP | 21 | ||||
| Sonstiges | ||||||
| Gewicht ohne Wasser | kg | 130 150 | 170 200 | |||
| Geräuschpegel in 1 m Entfernung | dBA | ≤ 57 | ≤ 63 | |||
Widerstand des Außenfühlers
| Temperatur(°C) | Widerstand(Ω) |
| -20 2 392 | |
| -16 2 088 | |
| -12 1 811 | |
| -8 1 562 | |
| -4 1 342 | |
| 0 | 1 |
| 4 | 984 |
| 8 | 842 |
| 12 720 | |
| 16 616 | |
| 20 528 | |
| 24 454 |
Widerstand des Fühlers NTC 10 kΩ
(Warmwasser, Vorl. B und Vorl. C)
| Temperatur(°C) | Widerstand(Ω) |
| 0 34 014 | |
| 10 19 691 | |
| 20 12 474 | |
| 25 10 000 | |
| 30 8 080 | |
| 40 5 372 | |
| 50 3 661 | |
| 60 2 535 | |
| 70 1 794 | |
| 80 1 290 | |
| 90 941 |
Widerstand des Fühlers NTC 12 kΩ
(Kesselfühler (Vorlauf), Rücklauf, Wärmetauscher, Abgas)
| Temperatur(°C) | Widerstand(Ω) | |
| 10 22 800 | ||
| 20 14 770 | ||
| 30 9 800 | ||
| 40 6 650 | ||
| 1 | 50 4 610 | 4 |
| 60 3 250 | ||
| 70 2 340 | ||
| 80 1 710 | ||
| 90 1 270 | ||
8 Detaillierte Beschreibung des Lieferumfangs
- Wärmetauscher aus Aluguss-Glieder
- Zylindrischer Vormischbrenner aus Edelstahl Metallfaserabdeckung
- Gebläse
- Wassermangelabsicherung mittels Temperatursensoren
- Integriertes Gas-Luft-Mischsystem (IMS)
- Regelung DIEMATIC 3
- Füll-/Entleerungshahn
- Abgas-Temperaturfühler
- Siphon
- Frostschutzfunktion
9 Zubehöre
- Tauchhülse für Fühler
- Dialog-Fernbedienung CDI 2 mit Raumfühler (Kolli FM51), Fernbedienung mit Raumfühler (Kolli FM52)
Für jeden angeschlossenen Kreis können eine Dialog-Fernbedienung CDI 2 (FM51) und/oder eine Fernbedienung mit Raumfühler (FM52) angeschlossen werden. - Geschirmtes Verbindungskabel (Länge 40 Meter) zum Anschluss von DIEMATIC VM oder Bildung einer Kessel-Kaskadenschaltung (Kolli DB119)
- Relais für Telefonsteuerung TELCOM
- Für den Anschluss eines oder zweier Mischerkreise: 1 oder 2 Zusatz-Platine(n) + Fühler für 1 Mischer (FM48)
- Anschluss für zweiten Rücklauf
- Luftfilter
- Horizontaler Luft/Abgas-Anschluss
- Vertikales Zuluft-/Abgassystem
- Dichtheitsprüfung der Gasarmatur (nur 4 und 6 Glieder)
- Minimalgasdruckwächter
- Kondensat-Neutralisationseinrichtung (Kolli DU13 für 3-4 Glieder und Kolli DU14 für 5-6 Glieder)
- Druckminderer 300 - 20 mbar (Kolli GDJ50)

Anwendungen
1 Allgemeine Angaben
Der Heizkessel C 210 ECO bietet einen sehr breiten Anwendungsbereich. Sowohl beim Anschluss der Abgasleitung, der Gaszuleitung und aus hydraulischer Sicht; zudem stehen mehrere Temperaturregelungssysteme zur Verfügung. Wir bieten eine breite Auswahl an Zusatzausstattungen, was jedoch keine übermäßig komplizierten Kriterien für die technische Anlage bedingt. Dank seiner technischen Merkmale in Verbindung mit den kompakten Abmessungen und dem geräuscharmen Betrieb lässt sich dieser Heizkessel nahezu überall aufstellen.

Sie können die allgemeinen Installationsvorschriften nachschlagen unter dem Kapitel: "Installations- und Wartungsvorschriften".
2 Anwendungsmöglichkeiten hinsichtlich Luft- und Gaszirkulation
Die Serie C 210 ECO wurde so konstruiert, dass Sie bei der Installation zwischen der "offenen" (getrennten Leitungsführung mit oder ohne Anschluss der Luftzufuhr) und der Verbund-Luft-/Abgasführung (konzentrische Leitungen) wählen können.
Der Direktanschluss an gemauerte Schächte ist wegen etwaiger Kondensatbildungsproblemen nicht zulässig.

Sie können die einschlägigen Vorschriften und die Abgasanschlusstabellen nachschlagen unter dem Kapitel: "Abgasabführung und Verbrennungsluftzuführung".
3 Hydraulische Anwendungsmöglichkeiten
Angesichts der Tatsache, dass die Heizkessel der Serie C 210 ECO keinerlei einschränkenden Versorgungsvorgaben (Mindestdurchsatz, Rücklauftemperatur o. ä.) unterliegen, können sie an jedes beliebige hydraulische System angeschlossen werden.

Nähere Informationen können Sie unter dem Kapitel "Technische Daten der Hydraulikanlage" nachschlagen.
4 Gasart
Der Heizkessel ist werkseitig für den Betrieb mit Erdgas voreingestellt (H - 20 mbar). Für den Betrieb mit Erdgas L, ist eine Einstellung des CO₂-Werts erforderlich.

Siehe: Inbetriebnahme
Die Nennwärmeleistung und der CO₂-Wert sind wieder auf werkseitige Einstellungen zurückzusetzen.
Schaltfeld

1 Beschreibung und Funktionsweise des Schaltfeldes
- Hauptschalter Ein ①/Aus ○
Das Schaltfeld ist stets eingeschaltet zu lassen, um die Antiblockierfunktion der Heizkreispumpe zu gewährleisten. Den Kessel für die gewünschte Abschaltzeit auf Sommerabschaltung einstellen.
Darüberhinaus, wenn eine Dialog-Fernbedienung (CDI2) angeschlossen ist und der Hauptschalter 1 in Stellung Aus ○ steht, wird die Fernbedienung CDI 2 nicht mehr anzeigen.
-
Zugangsklappe zu den Einstell- und Programmiertasten
-
Kontrollleuchte in Betrieb / Alarm
-
Die Kontrolleuchte leuchtet rot wenn der Brenner auf Störung ist
-
Die Kontrolleuchte blinkt rot, um einen Fühlerfehler anzuzeigen
-
Entstörungstaste
-
Verzögerter Leistungsschalter (4 A)

Eine zweite Schutzschaltung befindet sich auf der GFA (siehe Kapitel "ELEKTRISCHE ANLAGE".

| 1 Text- und Zahlenanzeige | |
| 2 | Balkenanzeige der Programmierung des angezeigten Kreises A, B oder C |
| 3 | Heller Bereich: Zeitraum für die Nachttemperatur oder die freigegebene Trinkwassererwärmung |
| 4 | Dunkler Bereich: Zeitraum für die Tagestemperatur oder die freigegebene Trinkwassererwärmung |
| 5 Blinkender Balken für laufende Zeitangabe | |
| 6 | Zahlenanzeige (Tageszeit, eingestellte Daten, Parameter, usw...) |
| 7 | Anzeige des laufenden Programmes P1, P2, P3, P4 oderSo : Sommerbetrieb |
| 8 | Blinkende Pfeile wenn man mit Tasten + oder - den angezeigten Parameter einstellen (verändern) kann |
| 9 Betriebsartanzeige der Kreise | |
| Öffnen des 3-Wege Mischerventils | |
| Schliessen des 3-Wege Mischerventils | |
| Pumpe des angezeigten Kreises in Betrieb | |
| A B C Name des angezeigten Kreises | |
| 10 | Die Kennziffer wird über dem aktiven Betriebsmodus angezeigt |
| 11 Anzeige des Betriebszustandes | |
| Brenner in Betrieb | |
| Ladepumpe für den Trinkwassererwärmungskreis in Betrieb | |
| Sommerbetrieb | |
| nicht vorhanden | |
3 Zugängliche Tasten bei geschlossener Abdeckblende

| Tasten zur Temperatureinstellung | |
| Tagtemperatur | |
| Absenk-Temperatur | |
| Warmwassertemperatur | |
| Erlaubt die Einstellung der gewählten Temperatur | |
| Betriebsartenwahltasten | |
| AUTO Automatik-Betrieb nach dem eingestellten Programm | |
| Dauernd Tagbetrieb (Zwangsbetrieb):- bis Mitternacht, wenn ▼ blinkt- permanent, wenn ▼ nicht blinkt | |
| Dauernd Absenkbetrieb (Zwangsbetrieb):- bis Mitternacht, wenn ▼ blinkt- permanent, wenn ▼ nicht blinkt | |
| Frostschutzbetrieb | |
| Freigegebene Trinkwassererwärmung | |

![]() | Manuelle SommerabschaltungDer Heizkreis wird getrennt und dieWarmwasserproduktion sichergestellt. Die Symboleund werden angezeigt{E}. |
| STANDARD | Taste für "Standard"-ProgrammZurücksetzen aller Zeitprogramme. |
![]() | Zugangstaste zur Fachebene |
| Zugangstasten für Einstellungen und Messungen | |
| [CYK6] | Absätze-Auswahl |
![]() | Zeilen-Auswahl |
![]() | Rückkehr zur Überschrift oder zur vorangehenden Zeile |
| Programmierungstasten | |
| Festlegen (in 1/2-stündigen Schritten) des Zeitraums für die Tagestemperatur oder die freigegebene Trinkwassererwärmung (dunkler Bereich) | |
| Festlegen (in 1/2-stündigen Schritten) des Zeitraums für die Nachttemperatur oder die freigegebene Trinkwassererwärmung (heller Bereich) | |
| Rückkehr Taste | |
| A.B.C | Auswahltaste für den anzuzeigenden Kreislauf |
| PROG | Auswahltaste für das aktive Heizprogramm (P1, P2, P3 oder P4) |
5.1 Automatik-Betrieb

Betriebsmodi mit den Tasten AUTO - 🙏️ - Ⓗ - ❄️ - 📌 auswählen.
i Über die Tasten AUTO, ⚙, ⚡, ⚣ werden alle angeschlossenen Heizkreise A, B oder C gleichzeitig gesteuert.
i Zur Änderung des Betriebsmodus ("AUTO", Tag "💡" oder Absenktemperatur "() an einem einzigen Heizkreislauf A, B oder C verwende man die interaktive Fernbedienung (CDI2, Kolli FM51) bzw. die Fernbedienung mit Raumfühler (Kolli FM52) des entsprechenden Kreislaufs. Eine solche Fernbedienung kann an jeden der angeschlossenen Kreisläufe angebunden werden.
i Wird eine Abweichung auf einer Fernbedienung eingestellt, so hat dieser Vorrang vor den Einstellungen der Hauptregelung am Schaltfeld.
• Taste AUTO = Automatik-Betrieb
Ermöglicht den automatischen Ablauf des für jeden Wochentag individuell gewählten Heizungsprogramms (P1, P2, P3 oder P4) und des Trinkwassererwärmungsprogramms. Wenn eine Abweichung auf einer Fernbedienung eingestellt ist, wird die Meldung SIEHE FERNBED. angezeigt.
In diesem Fall erzwingt ein Druck von 5 Sekunden auf die Taste AUTO den Automatik-Betrieb AUTO für die 3 vorhandenen Heizkreise.
Wahl der Heizungsprogramme für die jeweiligen Kreise (A, B oder C) (Siehe Wahl eines Programms).
• Taste 🌿 = Tagbetrieb (Zwangsbetrieb)
Ermöglicht den Tagtemperatur-Betrieb unabhängig vom eingestellten Heizungsprogramm.
- Ein kurzer Druck auf diese Taste bewirkt eine vorübergehende Abweichung vom Programm bis um 24 Uhr des aktuellen Tages. Wenn die Funktion aktiv ist, blinkt der Anzeigepfeil über der Taste.
- Bei längerem Druck auf die Taste 🙏 (länger als 5 Sekunden) ist die Abweichung für eine unbegrenzte Zeit gültig. Wenn die Funktion aktiv ist, blinkt der Anzeigepfeil über der Taste 🚫.
- Um diese Abweichung zu löschen, auf die Taste AUTO drücken.
- Wenn ein Kreis eine Abweichung aufweist, die sich von der Betriebsart der restlichen Kreise unterscheidet, wird die Meldung SIEHE FERNBED. und die entsprechende Abweichung angezeigt.
- Um SIEHE FERNBED. zu löschen, 5 Sekunden die Taste AUTO drücken.
• Taste 📄 = Absenkbetrieb (Zwangsbetrieb)
Ermöglicht den Absenkbetrieb unabhängig vom eingestellten Heizungsprogramm.
- Ein kurzer Druck auf diese Taste bewirkt eine vorübergehende Abweichung vom Programm bis um 24 Uhr des aktuellen Tages. Wenn die Funktion aktiv ist, blinkt der Anzeigepfeil über der Taste.
- Bei längerem Druck auf die Taste (länger als 5 Sekunden) ist die Abweichung für eine unbegrenzte Zeit gültig. Wenn die Funktion aktiv ist, blinkt der Anzeigepfeil über der Taste.
- Um diese Abweichung zu löschen, auf die Taste AUTO drücken.
- Wenn ein Kreis eine Abweichung aufweist, die sich von der Betriebsart der restlichen Kreise unterscheidet, wird die Meldung SIEHE FERNBED. und die entsprechende Abweichung angezeigt.
- Taste = Freigegebene Trinkwassererwärmung
(Zwangsbetrieb)
Ermöglicht die Trinkwassererwärmung unabhängig vom Trinkwasserprogramm:
- Ein kurzer Druck auf diese Taste bewirkt eine vorübergehende Abweichung vom Programm bis um 24 Uhr des aktuellen Tages. Wenn die Funktion aktiv ist, blinkt der Anzeigepfeil über der Taste.
- Bei längerem Druck auf die Taste ☐ (länger als 5 Sekunden) ist die Abweichung für eine unbegrenzte Zeit gültig. Wenn die Funktion aktiv ist, blinkt der Anzeigepfeil über der Taste ☐.
- Um diese Abweichung zu löschen, die Taste ☐ drücken.
- Wenn die Trinkwasserzirkulation über den Hilfsausgang erfolgt, wird die Trinkwasserzirkulationspumpe durch diese Abweichung wieder angetrieben, wenn S.AUX: auf CIRC.WWE eingestellt ist.
• Taste ✉= Frostschutzbetrieb
Heizung und Trinkwassererwärmung sind außer Betrieb, die Anlage wird jedoch überwacht und gegen Frost geschützt.
▶Sofortiger Frostschutz für X (n) Tage
- Auf Taste ✿️ drücken: Das Anzeige zeigt [TAGE FROSTSCH. an.
- Die Tagesanzahl (aktueller Tag = 1) mit den Tasten + und - einstellen (bis zu 99 Tage).
- Der Frostschutz-Betrieb wird nach Drücken der Taste AUTO oder nach 2 Minuten aktiv.
- Der Frostschutz-Betrieb wird gelöscht, wenn die Tagesanzahl auf Null zurückgestellt wird oder wenn die angegebene Dauer abgelaufen ist.
▶Frostschutz mit Eintragung eines Datums für den Beginn des Frostschutzes
- Auf Taste ✿ drücken.
- Die Tagesanzahl (aktueller Tag = 1) mit den Tasten + und - einstellen (bis zu 99 Tage).
-
T a ein zweites Mal drücken und den Anfangsmonat für den Frotschutzmodus mit Hilfe der Tasten + und - einstellen.
-
T a s ein drittes Mal drücken und den Anfangsmonat für den Frostschutzmodus mit Hilfe der Tasten + und -.
- Betriebes wird durch Druck auf die Taste AUTO oder nach 2 Minuten gespeichert und ein Anzeigepfeil blinkt über der Taste ✝, bis zu dem Tag, ab dem der Frostschutz programmiert ist.
- Wenn der Frostschutz aktiv ist, leuchtet der Anzeigepfeil permanent auf.
- Der Frostschutz-Betrieb wird gelöscht, wenn die Tagesanzahl auf Null zurückgestellt wird oder wenn die angegebene Dauer abgelaufen ist.
▶Ständiger Frostschutz
- T a 5 Sekunden lang drücken: die Abweichung ist dann für eine unbegrenzte Zeit gültig.
Wenn diese Funktion aktiv ist, leuchtet der Anzeigepfeil permanent über der Taste auf ✿. - Der Frostschutzmodus kann durch Wahl einer anderen Betriebsart mit Hilfe einer der grauen Tasten AUTO, 🚙, 📞, 🌐, 📄 gelöscht werden.
Der Frostschutz ist für die Trinkwassererwärmung sowie für sämtliche Kreise gewährleistet, unabhängig von der Einstellung des entsprechenden Raumfühlers. Die Raumtemperatur ist bei Frostschutz auf 6°C°C voreingestellt. Dieser Wert kann geändert werden, wenn ein Raumfühler angeschlossen ist Siehe Beschreibung ANHANG 1.
i Der Warmwasserbereiter-Frostschutz ist automatisch aktiv, wenn die Temperatur des Warmwasserbereiters unter 4°C sinkt; Der Warmwasserbereiter wird dann auf 10°C aufgeheizt.
Der ständige Frostschutzmodus ist auch über ein Sprach-Fernüberwachungsmodul TELCOM einstellbar, welches als Sonderzubehör erhältlich ist.
Wenn ein Kreis eine Abweichung aufweist, die sich von der Betriebsart der restlichen Kreise unterscheidet, wird die Meldung SIEHE FERNBED. und die entsprechende Abweichung angezeigt.

Die „Sommerabschaltung“ ermöglicht das vorzeitige Abschalten der Heizung im Sommer bei gleichzeitiger Beibehaltung der Warmwasseraufheizung.
- Um diese Funktion zu aktivieren, die Taste 5 Sekunden lang drücken.
- Das Symbol 📋 erscheint in der Anzeige, das Symbol So. erscheint ebenfalls, sobald der "Sommerbetrieb" von der Regelung gespeichert wurde.
- Um den Modus "Sommer" zu löschen, die Taste erneut 5 Sekunden lang drücken.
i Diese Funktion ist unabhängig von der Funktion "Automatische Heizungsabschaltung", wenn die Außentemperatur im Sommer die für die "Heizungsabschaltung" erforderliche Außentemperatur überschreitet (in diesem Fall erscheint nur So in der Anzeige).
i Während der „Sommerabschaltung“ werden die Heizungspumpen ein Mal pro Woche für 1 Minute in Betrieb gesetzt, um eine Blockierung zu vermeiden.


Tagtemperatur

Absenk-Temperatur

Warmwassertemperatur
6.1 Solltemperatur für Heizung
Die Tages- und Nachttemperaturen werden für jeden Heizkreis getrennt eingestellt:
- Tages- oder Nachttemperatur des gewünschten Kreises durch mehrmaliges Drücken der Taste 🔍 oder 🔍 einstellen.
- Die Temperatur mit den Tasten + oder — einstellen.

Die Balkenanzeige gibt das Heizungsprogramm des aktuellen Tages für den angezeigten Kreis an.
6.2 Warmwasser-Temperatursollwert
- Die Warmwassertemperatur mit Taste 🚫 auswählen und die Temperatur mit den Tasten + oder — einstellen.
- Ende der Einstellung: Taste AUTO drücken, oder nach 2 Minuten.
Ende der Einstellung: Taste AUTO drücken, oder nach 2 Minuten.
| Temperatur Einstellbereich Werkseinstellung | ||
| Tagbetrieb | 5 bis 30 °CIn Schritten von 0.5 °C | 20 °C |
| Absenktemperatur | 5 bis 30 °CIn Schritten von 0.5 °C | 16 °C |
| Temperatur Einstellbereich Werkseinstellung | ||
| Warmwasser | 10 bis 80 °CIn Schritten von 5 °C | 55 °C |
i Im Betriebsmodus Sommer zeigt der Grafikbalken das WWE-Programm des aktuellen Tages an.
Wenn kein Warmwasserfühler angeschlossen ist, bleibt die Betätigung dieser Taste wirkungslos.
7.1 Heizungsprogramme
Der Regler DIEMATIC 3 enthält 4 Heizprogramme:
- 1 festes Programm P1, werksseitig aktiviert.
- 3 einstellbare Programme P2, P3, P4 zur Anpassung an die Bedürfnisse der Bewohner..
Zuweisen eines Programms an einen Heizkreis:
- Den gewünschten Heizkreis durch Drücken der Taste A.B.C auswählen.
- Auswählen des Programms mit der Taste PROG.
- Das ausgewählte Programm ist im Automatikbetrieb aktiv.
i Das aktuelle Tagesprogramm kann mit den Tasten ⚙ oder ⚙ im Balkendiagramm angezeigt werden.
| Programm Tag Tagbetrieb | ||
| P1 Montag - Sonntag 6 Uhr - 22 Uhr | ||
| P2 (Werkseinstellung) | Montag - Sonntag | 4 Uhr - 21 Uhr |
| P3 (Werkseinstellung) | Montag - Freitag | 5 Uhr - 8 Uhr,16 Uhr - 22 Uhr |
| Samstag, Sonntag 7 Uhr - 23 Uhr | ||
| P4 (Werkseinstellung) | Montag - Freitag | 6 Uhr - 8 Uhr,11 Uhr - 13 Uhr30,16 Uhr - 22 Uhr |
| Samstag 6 Uhr - 23 Uhr | ||
| Sonntag 7 Uhr - 23 Uhr | ||
7.2 Programm Warmwasserbereiter
Der Regler DIEMATIC 3 enthält ein einstellbares Warmwasserprogramm.
| Programm Tag Ladebetrieb freigegeben | ||
| Trinkwassererwärmer(Werkseinstellung) | Montag - Sonntag | 5 Uhr - 22 Uhr |
i Das aktuelle Tagesprogramm kann mit der Taste im Balkendiagramm angezeigt werden.
7.3 Hilfsausgangs-Programm
Der Regler DIEMATIC 3 enthält ein einstellbares Programm für den Hilfsausgang.
| Programm | Tag | Ladebetrieb freigegeben |
| AUX(Werkseinstellung) | Montag - Sonntag | 6 Uhr - 22 Uhr |
7.4 Standard-Programm
Durch Drücken der Taste STANDARD für 5 Sekunden wird das Standard-Programm ausgewählt.
Hiermit wird das Programm P1 für die Kreise A, B und C aktiviert und die Programme P2, P3, P4 Trinkwassererwärmung und Hilfsausgang werden durch die oben beschriebenen werkseitigen Einstellungen überschrieben.

| Zugangstasten für Einstellungen und Messungen | |
| Absätze-Auswahl | |
| Zeilen-Auswahl | |
| Rückkehr zur Überschrift oder zur vorangehenden Zeile | |
| Programmierungstasten | |
| Festlegen (in 1/2-stündigen Schritten) des Zeitraums für die Tagestemperatur oder die freigegebene Trinkwassererwärmung (dunkler Bereich) | |
| Festlegen (in 1/2-stündigen Schritten) des Zeitraums für die Nachttemperatur oder die freigegebene Trinkwassererwärmung (heller Bereich) | |
| Rückkehr Taste | |
8.1 Programmierung
Werkeinstellung
| Programm Tagbetrieb Programm Zeitabschnitte | |||
| P2 Montag bis Sonntag: 4 Uhr - 21 Uhr | Trinkwassererwärmer 5 Uhr - 22 Uhr: Ladebetrieb freigegeben | ||
| P3 | Montag bis Freitag: 5 Uhr - 8 Uhr,16 Uhr - 22 UhrSamstag bis Sonntag: 7 Uhr - 23 Uhr | ||
| P4 | Montag bis Freitag: 6 Uhr - 8 Uhr,11 Uhr - 13 Uhr 30,16 Uhr - 22 UhrSamstag: 6 Uhr - 23 UhrSonntag: 7 Uhr - 23 Uhr | Hilfsausgang | 6 Uhr - 22 Uhr: Betrieb des angeschlossenen Gerätes freigegeben |
8.2 Messungen
In dem Menü #MESSUNGEN können die Messungen der angeschlossenen Fühler abgelesen werden:
- Kesseltemperatur (Vorlauf)
- Wärmetauschertemperatur
- Temperatur Kreis B (Vorlauffühler)
- Temperatur Kreis C (Vorlauffühler)
- Trinkwassererwärmer-Temperatur
- Umgebungstemperatur A
- Umgebungstemperatur B
- Umgebungstemperatur C
-
Außentemperatur
-
Schwimmbad-Temperatur
- Abgastemperatur
- Temperatur des Pufferspeichers
- Rücklauftemperatur
- Aktuelle Leistung des Kessels
- Gebläsedrehzahl in U/Minuten
- Messung der Ionisationsstromstärke (1)
- Anzahl Brennerstarts (BR. STARTS)
- Brennerbetriebsstunden (BR. STUNDEN)
(1) Auf diese Weise bekommt man einen Annäherungswert des I-Stroms. Für eine genauere Messung muss ein Micro-Ampermeter benutzt werden, Beschreibung auf Seite 50
8.3 Benutzerdefinierte Programmgestaltung (P2, P3, P4, Warmwasserbereitung oder Hilfsausgang)
- Ihre eigenen Programme in nachfolgenden Tabellen eintragen und sie folgendermaßen abspeichern:
▶Zugangsklappe zu den Einstell- und Programmiertasten öffnen.
▶ Auf die Taste 📋 drücken um das entsprechende Menü zu wählen: -
EINST. KR. A
-
EINST. KR. B
-
EINST. KR. C
-
EINST. WWE oder
-
EINS.HILFSAUS
(Siehe Menü-Liste unter ANHANG 1 - TABELLE DER "BETREIBER"-EINSTELLUNGEN).
▶ Aufeinander folgende Zeilen mit Hilfe der Taste wählen
i Die in Zeile ALLE TAGE gewählte Programmierung wird automatisch auf die anderen Zeilen übertragen; diese können dann individuell, Tag für Tag, abgeändert werden.
▶Geben Sie die dunklen Zonen mit Hilfe der Taste 🚙️ und die hellen Zonen mit Hilfe der Taste 📄, jeweils pro 1/2 Stunde, ein..
- "Die dunklen Zonen ||entsprechen den Betriebszeiträumen ""Tagbetrieb", freigegebene Trinkwassererwärmung oder freigegebenen Betriebszeiträumen".
- Die hellen Zonen [ ][ ][ ] entsprechen den Betriebszeiträumen Absenkbetrieb, gesperrte Trinkwassererwärmung oder gesperrten Betriebszeiträumen.
▶Verwenden Sie die Taste ⇌ zum Löschen einer irrtümlichen Programmierung.
▶ Entsprechend bei allen sonstigen ggf. angeschlossenen Kreisen vorgehen.
▶Ende der Programmierung: Taste AUTO drücken.
Sollte dies nicht geschehen, wird das soeben geschriebene Programm automatisch nach 2 Minuten bestätigt.
i Wenn die Taste STANDARD 5 Sekunden lang gedrückt wird, wird P1 für die Kreise A, B und C aktiviert und alle benutzerdefinierten Programme werden auf die werkseitigen Voreinstellungen zurückgesetzt.
Eigene Programme:
• #EINST. KR. A
| Tage Tagbetrieb |
| Montag |
| Dienstag |
| Mittwoch |
| Donnerstag |
| Freitag |
| Samstag |
| Sonntag |
• #EINST. KR. B
| Tage Tagbetrieb |
| Montag |
| Dienstag |
| Mittwoch |
| Donnerstag |
| Freitag |
| Samstag |
| Sonntag |
• #EINST. KR. C
| Tage Tagbetrieb |
| Montag |
| Dienstag |
| Mittwoch |
| Donnerstag |
| Freitag |
| Samstag |
| Sonntag |
• #EINST. WWE (Warmwasser)
| Tage Zeitabschnitt(e) für freigegebenen Betrieb |
| Montag |
| Dienstag |
| Mittwoch |
| Donnerstag |
| Freitag |
| Samstag |
| Sonntag |
• #EINS.HILFSAUS (Hilfsausgang)
| Tage Zeitabschnitt(e) für freigegebenen Betrieb |
| Montag |
| Dienstag |
| Mittwoch |
| Donnerstag |
| Freitag |
| Samstag |
| Sonntag |

Mit Hilfe der Taste das gewünschte Menü auswählen (Siehe chronologische Tabelle unter ANHANG 1 - TABELLE DER "BETREIBER"-EINSTELLUNGEN). Mit Hilfe der Taste den entsprechenden Parameter anzeigen. Mit den Tasten + und -einstellen:
- KONTRAST ANZ.
- BELEUCHT.
- K. FOLGE
- SOM/WIN TEMP.
- KALIBR. AUSSEN
- KALIBR. RAUM A
- VERSCHI.RAUM A
- FROSTS. RAUM A
- KALIBR. RAUM B
- VERSCHI.RAUM B
- FROSTS. RAUM B
- KALIBR. RAUM C
- VERSCHI.RAUM C
- FROSTS. RAUM C
- SOM/WIN TEMP.
Einstellung des außentemperaturabhängigen Umschaltgrenzwertes (Langzeitwert), ab dem die Heizung automatisch abgeschaltet wird:
- Die Heizungspumpe(n) wird (werden) ausgeschaltet
- Der Brenner läuft nur bei Warmwasseranforderung an
- Das Symbol So erscheint.
Wenn man diesen Parameter auf "AUS" einstellt, bleibt die Heizung immer in Betrieb.
• KALIBR. AUSSEN : Kalibration des Außenfühlers
Ermöglicht die Korrektur der Temperaturanzeige des Schaltfeldes anhand der tatsächlichen Außentemperatur (insbesondere bei Einsatz von langen Kabeln).
Außentemperatur mit Hilfe eines Thermometers messen und anschließend mit Hilfe der Tasten + und - die gewünschte Korrektur der Anzeige einstellen.
Beispiel: Tatsächliche, mittels Thermometer gemessene Außentemperatur = 10°C, Temperaturanzeige des Schaltfeldes 11°C : Parameter KALIBR. AUSSEN auf -1 einstellen.
i Die Kalibrierung wird erst nach einigen Dutzend Sekunden wirksam, und auch die Anzeige wird erst nach diesem Zeitraum korrigiert.
• KALIBR. RAUM... : Raumfühlerkalibrierung
- Mit Raumfühler: Ermöglicht die Korrektur der Temperaturanzeige des Schaltfeldes anhand der tatsächlichen Raumtemperatur. Raumtemperatur mit Hilfe eines Thermometers messen und anschließend mit Hilfe der Tasten + und - die gewünschte Korrektur der Anzeige einstellen.
Beispiel: Temperatursollwert = 20°C, Temperaturanzeige des Schaltfeldes 19°C : Parameter KALIBR. RAUM... auf +1 einstellen.
i Wenn eine Fernbedienung angeschlossen ist, ist diese Einstellung 2 Stunden nach dem Einschalten vorzunehmen, sobald sich die Raumtemperatur stabilisiert hat.
• DECAL. AMB.: Raum-Temperaturverschiebung
- Ohne Raumfühler: Dient zur Steuerung einer Raum-Temperaturverschiebung. Diese Einstellung sollte erst vorgenommen werden, wenn sich die Temperaturen stabilisiert haben.
Beispiel: Temperatursollwert = 20°C, Gemessene Temperatur = 19°C : VERSCHI.RAUM... auf +1 einstellen.
• FROST. RAUM... : Frostschutz Raum
Ermöglicht für jeden der Heizkreise die Einstellung der minimalen Raumtemperatur, die im Frostschutzbetrieb aufrecht erhalten werden soll. Diese Temperatur wird nur kontrolliert, wenn ein Raumfühler angeschlossen ist. Ohne Raumfühler wird dieser Parameter nicht angezeigt und der Sollwert wird auf +6°C °C (nicht verstellbar) voreingestellt.
8.5 Uhr- und Datumeinstellung - Sommerzeit
▶Mit Hilfe der Taste 📋 das gewünschte Menü auswählen #ZEIT . TAG
▶Die gewünschte Zeile mit der Taste 📄 wählen und den angezeigten Wert mit den Tasten + und - einstellen.
STUNDE, MINUTEN, TAG, MONAT, DATUM, JAHR: Siehe chronologische Tabelle unter ANHANG 1 - TABELLE DER "BETREIBER"-EINSTELLUNGEN.
• SOMMERZEIT
Einstellmöglichkeiten AUTO oder Handbetrieb Werksseitige Voreinstellung : AUTO: Die Umschaltung zur Sommerzeit ist automatisch für den letzten Sonntag im März und zur Winterzeit auf den letzten Sonntag im Oktober vorprogrammiert. Steht die Einstellung auf "Manuell", erfolgt keine automatische Umschaltung.
9 Meldung
Bei Betriebsstörungen können folgende Meldungen in der Anzeige erscheinen.Installationsfirma benachrichtigen.
| Meldung Bedeutung der Anzeige Maßnahmen | ||
| SIEHE FERNBED. | Diese Meldung wird angezeigt, wenn man die Betriebsart-Auswahltaste des Schaltfeldes des Heizkessels drückt und der gewählte Modus nicht mit dem auf der Fernbedienung gewählten Modus übereinstimmt. | Wenn man alle Fernbedienungen zwangsweise auf AUTO setzen möchte, ist lediglich am DIEMATIC 3 5 Sekunden lang die Taste AUTO zu drücken. |
| #WARTUNG Informiert über eine anstehende Kesselwartung. | Kontakt mit dem Wartungstechniker des Heizkessels aufnehmen. | |
1 Bestimmungen für Frankreich
DTU 24.1 und DTU 65.4 sowie Aktualisierungen legen die technischen Voraussetzungen fest, die die Heizungsin Installationsarbeiten zu erfüllen haben.
Wohngebäude
Installations- und Wartungsvorschriften:
Die Installation und die Wartung des Geräts müssen von einer qualifizierten Fachfirma unter Einhaltung der geltenden Richtlinien und Normen ausgeführt werden. Hierzu zählen insbesondere:
- Geänderte Richtlinie vom 2. August 1977
Für Anlagen zur Verbrennung von Gas und verflüssigten Kohlenwasserstoffen in Wohngebäuden und deren Nebenräumen geltende Technische Richtlinien und Sicherheitsrichtlinien.
- Norm DTU P 45-204
Gasanlagen (früher DTU Nr. 61-1 - Gasanlagen - April 1982 + Zusatz Nr. 1 Juli 1984).
- Gesundheitsvorschrift der Departements
Für an das Stromnetz angeschlossene Geräte:
- Norm NF C 15-100 - Elektrische Niederspannungsanlagen - Vorschriften.
Öffentliche Gebäude
Installationsvorschriften:
Die Installation und die Wartung des Geräts müssen unter Einhaltung der geltenden Richtlinien und Normen ausgeführt werden. Hierzu zählen insbesondere:
- Sicherheitsvorschriften für Brandschutz und Fluchtwege in öffentlichen Gebäuden:
a. Allgemeine Vorschriften
Für alle Geräte:
- Artikel GZ - Installationen für die Verbrennung von Gas und verflüssigten Kohlenwasserstoffen.
Danach entsprechend der Verwendung:
- Artikel CH - Heizung, Belüftung, Kühlung, Klimaanlagen und Erzeugung von Dampf und Warmwasser/Brauchwasser.
b. Besondere Vorschriften für alle Arten von öffentlichen Gebäuden (Krankenhäuser, Geschäfte etc ...).
Konformitätsbescheinigung
Durch Anwendung von Artikel 25 des erweiterten Erlasses vom 02.08.1977, und Artikel 1 des erweiterten Erlasses vom 25.02.1999 muss der Installateur Konformitätszeugnisse ausstellen, die von den mit der Aufsicht über Bau und Sicherheit von Gasanlagen beauftragten Behörden bestätigt wurden:
- Unterschiedliche Modelle (Modelle 1, 2 oder 3) bei der Aufstellung einer neuen Gasanlage
- "Modell 4", insbesondere nach Austausch eines Heizkessels durch einen neuen
2 Bestimmungen für Deutschland
Der Gas-Brennwertkessel (Heisswassererzeuger der Gruppe II) ist nach der TRD 702 gebaut und wird in Heizungsanlagen nach DIN EN 12828 verwendet. Die in diesen Richtlinien genannten Betriebsbedingungen sind zu beachten. Hinsichtlich der ausgewiesenen Nennwärmeleistungen und der heiztechnischen Anforderungen entspricht er der DIN 4702 Teil 6.
Bei der Installation und bei der Inbetriebnahme der Gas-Brennwertkessel sind neben den örtlichen Bauvorschriften und Vorschriften über Feuerungsanlagen noch nachfolgende Normen, Regeln und Richtlinien zu beachten:
- DIN 4705: Berechnung von Schornsteinabmessungen
- DIN EN 12828 (Angabe Juni 2003): Heizungssysteme in Gebäuden. Planung von Warmwasser-Heizungsanlagen (bis einer maximalen Betriebstemperatur von 105°C und einer maximalen Leistung von 1 MW)
- DIN 4753: Wasserwärmungsanlagen für Trink- und Betriebswasser
- DIN 1988: Technische Regeln für Trinkwasserinstallationen (TRW)
- DVGW-TRGI: Technische Regeln für Gasinstallationen, einschliesslich Ergänzungen
- DVGW-Arbeitsblatt G 260/I: Technische Regeln für die Gasbeschaffenheit
3 Bestimmungen für sonstige Länder
- Die Installation und die Wartung des Geräts müssen durch Fachpersonal unter Einhaltung der geltenden nationalen Bestimmungen ausgeführt werden.
4 Konditionnierung
Der Heizkessel wird standardmäßig fertig montiert und in Kunststofffolie verpackt in einer Palettenkiste (70x120 cm) für den problemlosen Transport mittels Palettenhubwagen geliefert.
Diese Kiste wurde dafür entwickelt, das Handling der Baugruppe und die Aufstellung des Heizkessels zu vereinfachen.
Der Heizkessel ist mit speziell für einen erleichterten Aufbau entwickelten, höhenverstellbaren Füßen ausgerüstet.
Eine Styroporverpackung schützt den oberen Teil des Heizkessels; hierin sind die Flachstahlkonsolen, die Zubehörteile sowie die technische Anleitung untergebracht. Die Standardverpackung bietet Zugang über eine 745 mm-breite Tür.
Zum Austellen des C 210 ECO gehen Sie bevorzugt wie folgt vor:
- Palette in der Nähe des eigentlichen Aufstellortes abstellen.
- Verpackung entfernen.
- Heizkessel mit Hilfe von Transportgurten an den hierfür an der Kondensatwanne vorgesehenen Hebepunkten von der Palette heben.
- Heizkessel an seinem geplanten Standort aufstellen.
- Die 3 Flachstahlkonsolen in die hierfür unterhalb des Heizkessels vorgesehenen Aufnahmen einbringen.
- Vordere Verkleidungshaube öffnen und entfernen, um die Stellschrauben zu erreichen.
- Mittels Wasserwaage ausrichten.
- Vordere Haube wieder anbringen; der Styroporschutz braucht bei den Aufstellarbeiten nicht entfernt zu werden.
Empfohlene Mindestabmessungen:
④ Installation 2 Heizkessel(n) Rücken an Rücken
Aufnahmen für die Flachstahlhalterungen/konsolen

6 Abgasabführung und Verbrennungsluftzuführung
6.1 Anschlussmöglichkeiten
Vor der Installation ist zu wählen, ob der Heizkessel in traditioneller Ausführung oder als Ausführung mit Abgasstutzen installiert werden soll. Nach der Installation des Heizkessels sind die Staubschutzkappen zu entfernen.
6.2 Bauarteinstufung entsprechend Abgasabfuhr und Luftzufuhr
EU-Einstufung:
Typ B23: Traditioneller Heizkessel ohne Strömungssicherung. Die Verbrennungsluft wird aus dem Aufstellraum bezogen, die Abgasabfuhr erfolgt über Dach.
Typ C13: Gerät mit Luft-/Abgasanschlussstutzen, Anschluss an die Kombi-Fassadenabgasleitung.
Typ C33: Gerät mit Luft-/Abgasanschlusstutzen, Anschluss an die Kombi-Dachabgasleitung.
Typ C43: Gerät mit Luft-/Abgasanschlussstutzen und Kaskadenschaltung, Anschluss an eine gekoppelte Luftzufuhr-/Abgasleitung (System 3 CE).
Typ C53: Gerät mit Luft-/Abgasanschlussstutzen, Anschluss an separate Luftzufuhr-/Abgasleitungen mit Austritt in Zonen mit unterschiedlichem Druck.
Typ C63: Gerät mit Luft-/Abgasanschlussstutzen, Vertrieb ohne Anschluss-/Eintritts-/Austrittsmaterial.
6.3 Anschlussvoraussetzungen
Die abgasseitigen horizontalen Leitungsabschnitte sind mit einem Gefälle von 3 % bis zum Heizkessel zu verlegen.
Werkstoffe:
Einwandig, starr: rostfreier Edelstahl oder Aluminium (Stärke > 1,5 mm).
Flexibler Schlauch: rostfreier Edelstahl.
Aufbau des Abgassystems:
6.4 Schornsteinanschluss Typ B23
- Die einschlägigen Normen und Vorschriften sind einzuhalten, insbesondere die Richtlinie vom 2. August 1977 (FRANKREICH).
- Insbesondere die Richtlinie vom 22. Oktober 1969 (FRANKREICH)
- DTU 24.1 - Abgasanlagen (FRANKREICH)
- Bei traditionellen Anlagenausführungen wird die für die Verbrennung notwendige Frischluft direkt dem Heizungsraum entzogen.
- Der Heizkessel arbeitet mit künstlichem Zug.
- Ein Abgasstutzen ist für den Anschluss an die Leitung vorgesehen.
- Die Abgasleitung hat luft- und wasserdicht zu sein und muss die Kondensatabfuhr gewährleisten.
- Die horizontalen Leitungsabschnitte sind mit einem Gefälle von 5 mm pro Meter zu verlegen.
- Der Schornstein ist obligatorisch mit einer Verrohrung zu versehen.
- An den tiefstliegenden Punkten ist ein Kondensatablauf mit Siphon vorzusehen.
- Die nachstehende Tabelle weist beispielhaft die ausgebreitete Baulänge des Maßes L der Abgasleitung entsprechend der Anschlussquerschnitte und nach Auslegung (siehe folgende Tabelle).
Ausführung der Abgasleitung
Leitung ohne Winkel

Die Abgasleitung ist in Bezug auf Schweißnähte und Anschlüsse wasserdicht auszuführen..
Verrohrung:
Wenn eine Verrohrung geplant ist, ist diese wasserdicht in Aluminium oder rostfreiem Edelstahl, starkwandig und starr auszuführen (1.5 mm Mindeststärke bei Aluminium); flexible Schläuche aus rostfreiem Edelstahl sind ebenfalls zulässig).
| Max. ausgebreitete Gesamtlänge der Abgasleitung (L) in Metern |
| D (mm) Auslass ohne Aufsatz (offen "frei") |
| 1 |
| C210-85 |
| 100 16 |
| 110 32 |
| 130 + |
| C210-130 |
| 110 15 |
| 130 36 |
| 150 + |
| C210-170 |
| 130 17 |
| 150 37 |
| 180 + |
| C210-210 |
| 130 16 |
| 150 33 |
| 180 + |
- = Längen bis 50 m (darüber: sprechen Sie uns bitte an)
- = nicht realisierbar

Für jeden zusätzlichen 90° oder 45°-Winkel ist die in nachstehender Tabelle ausgewiesene Länge abzuziehen.
| D (mm) | Länge |
| Bogen 90° Bogen 45° | |
| ∅ 100 R = 1/2D 4,9 1,4 | |
| ∅ 110 R = 1/2D 5,4 1,5 | |
| ∅ 130 R = D 1,8 1,0 | |
| ∅ 150 R = D 2,1 1,2 | |
| ∅ 180 R = D 2,5 1,4 |
- Bei Installation im Dachgeschoss sind obligatorisch zwei diagonal entgegengesetzte Belüftungen vorzusehen, um die Bildung von Unterdruck im Kessel bei drehender Windrichtung zu vermeiden.
- Wird der Heizkessel im oberen Bereich des Hauptgebäudes installiert, genügt ein niedriger Schornstein.

- Gebäudehöhe bis 15 m : H höher oder gleich 1 m oberhalb des Heizraumdachs
- Gebäudehöhe zwischen 15 und 45 m : H höher oder gleich 1.5 m oberhalb des Heizraumdachs
- Gebäudehöhe über 45 m : H höher oder gleich 2 m oberhalb des Heizraumdachs
6.5 Luft/Abgas-Anschlussstutzen Typ C13 und C33
Bei einer Installation mit vertikalem oder horizontalem Zuluft-/Abgassystem ist unbedingt darauf zu achten, dass die Abgase keine Belästigungen in dem an den Austritt der Verbrennungsprodukte angrenzenden Bereich (Nachbarschaft) bewirken.
Kein gewohnheitsmäßiger Fußgängerverkehr, Ausstoßhöhe über 2 Meter, kein Fenster in unmittelbarer Nähe usw...
- Die Abgasleitung hat luft- und wasserdicht zu sein und muss die Kondensatabfuhr gewährleisten.
- Die horizontalen Leitungsabschnitte sind mit einem Gefälle von 5 mm pro Meter zu verlegen.
- Die nachstehende Tabelle weist beispielhaft die Baulänge L entsprechend der Anschlussquerschnitte und nach Auslegung (siehe folgende Tabelle).


Ausführung der Abgas-/Luftzufuhrleitung
① Vertikales Zuluft-/Abgassystem
② Horizontaler Luft/Abgas-Anschluss
| Das Maß L beinhaltet die Luftzuleitung und die Abgasleitung in Metern | |||
| Modelle ∅ D (mm) | Rechnerischer Wert für Anschlussstutzen ∅ D (mm) | Einbaulage | |
| 1 | 2 | ||
| C210-85 | 100 100 2 - | ||
| 130 130 37 - | |||
| 130 150 39 - | |||
| 150 150 + + | |||
| C210-130 | 100 100 -- | ||
| 130 130 15 - | |||
| 130 150 18 - | |||
| 150 150 37 34 | |||
| C210-170 | 130 150 8,5 - | ||
| 150 150 16 13 | |||
| 180 150 42 - | |||
| C210-210 | 130 130 4 - | ||
| 150 150 14 11 | |||
| 180 150 33 29 | |||
- = Längen bis 50 m (darüber: sprechen Sie uns bitte an)
- = nicht realisierbar
i Für jeden zusätzlichen 90° oder 45°-Winkel ist die in nachstehender Tabelle ausgewiesene Länge abzuziehen.
| D (mm) | Länge | ||
| Bogen 90° Bogen 45° | |||
| ∅ 100 | R = 1/2D | 4,9 | 1,4 |
| ∅ 110 | R = 1/2D | 5,4 | 1,5 |
| ∅ 130 | R = D | 1,8 | 1,0 |
| ∅ 150 | R = D | 2,1 | 1,2 |
| ∅ 180 | R = D | 2,5 | 1,4 |
6.6 Ausrüstung mit Anschlussstutzen (Zusatzausstattung)
Es gibt zweierlei Typen von Anschlussstutzen: vertikal oder horizontal.
Der Lieferumfang beinhaltet die Luft/Abgasführung der aus 2 konzentrischen Rohren bestehenden Leitung: Das innere Rohr dient zur Abführung der Abgase, das äußere Rohr als Zufuhr für die Verbrennungsluft.
Die Anbindung zwischen dem Anschlussstutzen und dem Heizkessel ist nicht im Lieferumfang inbegriffen, sie ist durch den Installateur zu erstellen.
Das eingesetzte Material hat dem Säuregehalt der Kondensate standzuhalten.
Die Rohrleitung für die Verbrennungsluftzufuhr ist dicht auszuführe.
i Unser Technischer Dienst steht Ihnen gern zur Verfügung, um etwaige Installations-Sonderfälle mit Ihnen zu erörtern.
Vertikales Zuluft-/Abgassystem

- Adapter ∅160/150 mm (nur für PPS)

- Adapter ∅160/150 mm (nur für PPS)
Abmessungen des vertikalen Anschlussstutzens mit Verwahrung


Horizontaler Luft/Abgas-Anschluss

In Deutschland nicht zugelassen

- Adapter ∅160/150 mm (nur für PPS)
Horizontales Zuluft-/Abgassystem

L max in Abhängigkeit vom ∅ der Leitung D für verschiedene Kombinationen der Kaskadenschaltung

bar_stacked
| Diameter (mm) | D = Ø350 mm | D = Ø300 | D = Ø250 | D = Ø200 | D = Ø180 | D = Ø150 | | ------------- | ----------- | -------- | -------- | -------- | -------- | -------- | | 3 × C-210-210 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | 3 × C-210-170 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | 3 × C-210-130 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | 3 × C-210-85 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | 2 × C-210-210 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | 2 × C-210-170 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | 2 × C-210-130 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | 2 × C-210-85 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | 2 × C-210 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | 2 × C-210 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | 2 × C-210 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | 2 × C-210 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | 2 × C-210 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | 2 × C-210 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | 2 × C-210 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | 2 × C-210 | 1.5 | 4.5 | 2.5 | 1.0 | 0.5 | 0.5 | | D = - | - | - | - | - | - | - | | Art der Kombination (Meters) - X-axis: D = - | - | - | - | - | - | - | | Art der Kombination (Meters) - Y-axis: D = - | - | - | - | - | - | - | | Art der Kombination (Meters) - Z-axis: D = - | - | - | - | - | - | - | | Art der Kombination (Meters) - Z-axis: Z-axis: D = - | - | - | - | - | - | - | | Art der Kombination (Meters) - Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: Z-axis: BZ-axis label: C210_F0019B6.7 Anschluss an separate Leitungen Typ C53
Es können separate Luftzufuhr-/Abgasleitungen vorgesehen werden, die in Zonen mit unterschiedlichem Druck münden; dies gilt mit Ausnahme des "Küstenbereichs" ^1 .
Die maximale Höhendifferenz zwischen der Verbrennungsluftzufuhr und der Abgasleitung beträgt 36 m und die maximal zulässige Leitungslänge der Verbrennungsluftzufuhr und der Abgasleitung insgesamt geht aus der Tabelle "Luft/Abgas-Anschlussstutzen hervor.
(1) In spezifischen Konfigurationsfällen: Sprechen Sie uns bitte an

| Das Maß L beinhaltet die Luftzuleitung und die Abgasleitung in Metern | |
| D (mm) metern | |
| C 210-85 150 112 | |
| C 210-130 150 42 | |
| C 210-170 150 18 | |
| C 210-210 150 14 | |
6.8 2 Heizkessel in Kaskadenschaltung
Anwendungsbeispiele: Schornsteinanschluss Typ B23

7.1 Kondenswasserabfluss
Ableitung des Kondensats direkt in die Kanalisation.
Angesichts des Säuregehaltes (pH 3-5) sind die Anschlüsse ausschließlich aus Kunststoff zu erstellen.
Siphon mit Wasser befüllen. Kanalisationsanschluss mit frei beobachtbarem Ablauf herstellen.
Das Gefälle der Abflussleitung hat mindestens 30 mm/m zu betragen. Kondensate dürfen wegen der Frostgefahr und der Beschädigungsgefahr aufgrund der normalerweise gewählten Materialien keinesfalls über die Regenrinne abgeleitet werden.
7.2 Wasseraufbereitung
Anforderungen für das Heizungswasser.
Säuregehalt (nicht aufbereitetes Wasser) 6.5 - 8.5 pH
Säuregehalt (aufbereitetes Wasser) 7 - 9 pH
Leitwert ≤ 500 μS/cm bis 25°C
Chlorid ≤ 20 mg/l
Sauerstoff ≤ 0.1 mg/l
Andere Substanzen < 1 ppm
Wasserhärte
Installation: Vorlauftemperatur bis 60°C
Konzentration (bei der ersten Befüllung) Konzentration
(Nachfüllen)
| Nennwärmeleistung Pn (kW) | mmol/l °dH °F mmol/l | |||
| ≤70 | 0.5-3.5 | 2.8-20 | 5-35 0.5-3.5 | |
| 70-200 | 0.5-2.0 | 2.8-11.2 | 5-20 | ≤1.5 |
| 200-550 | 0.5-1.5 | 2.8-8.4 5-15 | ≤0.5 | |
| >550 | 0.4-0.5 | 2.2-2.8 4-5 | ≤0.5 | |
Bemerkung:
Installation maximum 200 kW, Nennwärmeleistung, Vorlauftemperatur bis 90°C : Maximale Dauer 1.50 mmol/l Installation > 200 kW, Nennwärmeleistung, Vorlauftemperatur bis 90°C : Maximale Dauer 0.50 mmol/l
Sollte die Anlage eine Wasseraufbereitung erfordern : sprechen Sie uns bitte an, insbesondere hinsichtlich
- Die Wasseraufbereitung unter Berücksichtigung des Materials von Heizkessel und Aluminiumkesselkörper.
- Der Verkehrungen zur Vermeidung von Sauerstoffbildung und - lokalisierung im Heizwasser der Anlage.
- Frostschutzmittel : die Verträglichkeit der Frostschutzmittel mit dem Aluminium und sonstigen Anlagenkomponenten ist sicherzustellen.
Bei Bedarf steht Ihnen unser Technischer Dienst zur Verfügung.
Sanierung von alten Heizräumen
Bei Einsatz des Kessels in bestehenden Altanlagen muss die gesamte Heizungsanlage gründlich gespült werden, um Schlamm oder andere Ablagerungen zu entfernen.
Nach einem solchen Eingriff kann eine besondere Überwachung der Anlage erforderlich sein, sowohl in Bezug auf die Wasserqualität des Leitungsnetzes als auch in Bezug auf die Wasserqualität des Nachfüllwassers, um etwaige nachteilige Auswirkungen zu vermeiden.
In einigen Fällen sin adäquate Filter unerlässlich.
7.3 Sicherheitsventil
Es muss ein Sicherheitsventil an der Vorlaufleitung montiert werden.
7.4 Umwälzpumpe
Der C 210 ECO Heizkessel ist nicht hiermit ausgerüstet, doch die DIEMATIC 3 kann eine externe Pumpe mit ansteuern.
7.5 Minimum/maximum Wasserdurchsatz
Die maximale Temperaturdifferenz zwischen dem Vorlauf- und dem Rücklaufwasser sowie die Temperaturanstiegsrate am Vorlauf werden durch die Einstellung des Heizkessels beschränkt. Es wird sehr empfohlen, jederzeit einen minimalen Wasserdurchsatz zu garantieren, der 30 % des Nenndurchsatzes Qn entspricht (Durchsatz, der einem Δt von 20K bei Pn bis 80/60 °C entspricht)(Siehe Tabelle weiter unten).
Maximaler Wasserdurchsatz: Übermäßige Strömungsgeschwindigkeiten im Kesselkörper vermindern die Wärmeübertragung. Daher ist der Wasserdurchsatz auf den gemäß nachstehender Formel errechneten Wert zu drosseln
Qmaximum = Nennleistung bis 80/60 °C / 9,3 (Siehe Tabelle weiter unten)
| Heizkesseltyp | Volumenstrom (m^3/St) | |
| C210-85 | Q Minimum | 1.0 |
| Qn | 3.4 | |
| Q maximum | 8.6 | |
| C210-130 | Q Minimum | 1.6 |
| Qn | 5.2 | |
| Q maximum | 12.9 | |
| C210-170 | Q Minimum | 2.1 |
| Qn | 6.9 | |
| Q maximum | 17.2 | |
| C210-210 | Q Minimum | 2.6 |
| Qn | 8.6 | |
| Q maximum | 21.5 | |
Dieser Heizkessel ist ideal für eine Kaskadenschaltung geeignet. Dank seiner Breite und Tiefe benötigt der Heizkessel C 210 ECO kaum 1.2 m² Bodenfläche, um eine Leistung von 400kW (2 x C210-210 ECO) zu realisieren. Weniger als 3 m² genügen; hierin ist bereits der für Wartung und Instandhaltung erforderliche Raumbedarf enthalten.
Wenn Sie Rat oder ein Funktionsschema benötigen, sprechen Sie uns bitte an.
Um die Kaskade herzustellen, den Parameter KASKADE an jedem der Heizkessel auf die gewünschte Zahl setzen. In diesem Fall werden mit der Standardeinstellung die Heizkessel alle 7 Tage gewechselt.
Die (Primärkreis-)Kesselpumpe der Kessel wird eingeschaltet, sobald eine Brenneranforderung anliegt und nach Ablauf der Verzögerungszeit K.P. NACHLAUF abgeschaltet, sobald die Brenneranforderung nicht mehr anliegt. Die Primärkreispumpe des Führungskessels läuft weiter, solange eine Wärmeanforderung am Sekundärkreis anliegt.
- Die Hinzufügung eines Kessels zur Kaskade erfolgt, wenn die Temperatur am gemeinsamen Vorlauf unter den Sollwert -3 °C fällt. Alle 4 Minuten überprüft die Regelung den Temperaturanstieg am gemeinsamen Vorlauf. Wenn diese Temperatur in 4 Minuten nicht um mehr als 6 °C angestiegen ist und wenn die Temperatur des gemeinsamen Vorlaufs immer noch um mehr als 3 °C unter dem Sollwert liegt, wird ein zusätzlicher Heizkessel hinzugeschaltet.
- Wenn die Temperatur des gemeinsamen Vorlaufs über den Sollwert +3 °C steigt, wird ein Heizkessel abgeschaltet. Wenn diese Temperatur des gemeinsamen Vorlaufs nach jeweils 4 Minuten nicht um mehr als 6 °C abgesenkt ist und wenn die Temperatur des gemeinsamen Vorlaufs immer noch um 3 °C über dem Sollwert liegt, wird ein Heizkessel der Kaskade abgeschaltet.
Ebenfalls alle 4 Minute(n) wird die Temperaturdifferenz zwischen dem Kesselfühler des Führungskessels und dem gemeinsamen Vorlauf in der rechnerischen Kesseltemperatur berücksichtigt, um etwaige Mischungen in der hydraulischen Weiche auszugleichen (falls der Fühler des gemeinsamen Vorlaufs nach der hydraulischen Weiche eingebaut ist). Diese Korrektur bewegt sich zwischen 0 und +10°.
Der Führungskessel, die Zahl der vorhandenen Kessel und die Zahl der angeforderten Kessel können im Menü PARAMETER abgerufen werden.: K. FOLGE, KASKADE ZAHL: und STUFE.
Hydraulikbeispiel für Kaskadenkonfiguration:

- DIEMATIC 3-Schaltfeld
- Umwälzpumpe
- Sicherheitsventil
- Rückschlagklappe
- Ausdehnungsgefäß
- Absperrventil
- Vorlauffühler
- Hydraulische Entkopplung
- Entleerungshahn
- Ausdehnungsgefäß Installation
- Automatischer Entlüfter
- Außenfühler
i Die Vorlauftemperaturfühler 11 ist an den Anschluss S. ECS des Heizkessels ② anzuschließen.
i Die Kesselpumpen sind stets am Ausgang P.A des Kessels anzuschließen. Der Parameter PUMPE A des Heizkessels 1 ist jetzt auf KESSEL zu setzen.
i Eine Primärpumpe kann verwendet werden, um die Flasche zu versorgen, wenn die Heizungspumpen ② durch Absperrventile ersetzt werden. Diese Pumpe arbeitet, sobald ein Absperrventil geöffnet wird. Die Pumpe wird an Ausgang AUX von Kessel ② angeschlossen. Die Einstellung des Parameters S.AUX muss sich von DEF.MCBA von Kessel ② unterscheiden.
Die Folgekessel sind in der Lage, die Heizkreise B und C zu steuern. Die Konfiguration dieser Heizkresise erfolgt direkt am "Folgekessel". Die Außentemperatur des Führungskessels wird an die Folgekessel übertragen. Es kann ein lokaler Außenfühler an einen Folgekessel angeschlossen werden.
9 Elektrischer Anschluss eines Absperrventils

- Nullleiter
- Phase (Öffnen)
- Phase (Schließen)
Hydraulische Entkopplung
①

① Kesselseitig
② Anlageseitig
| Nennwärmeleistung bis | Volumenstro m | ∅ D Quadratisch d innen H A B | |||||||
| kW | m3/St | Zoll | DN | mm | Zoll | mm | mm | mm | |
| 80 3.4 3 80 70 1 1/4 280 370 510 | |||||||||
| 120 5.2 4 100 | 90 2 350 465 630 | ||||||||
| 160 6.9 4 100 100 2 350 465 630 | |||||||||
| 200 8.6 5 125 110 2 1/2 440 580 770 | |||||||||
| 240 | 10.3 | 5 | 125 | 120 | 2 1/2 | 440 | 580 | 770 | |
| 280 | 12.0 | 6 | 150 | 130 | 2 1/2 | 440 | 580 | 770 | |
| 320 | 13.8 | 6 | 150 | 140 | 2 1/2 | 440 | 580 | 770 | |
| 360 | 15.5 | 6 | 150 | 150 | 2 1/2 | 440 | 580 | 770 | |
| 400 | 17.2 | 8 | 200 | 160 | 2 1/2 | 440 | 580 | 770 | |
| 440 | 18.9 | 8 200 170 3 540 720 900 | |||||||
| 480 | 20.6 | 8 200 170 3 540 720 900 | |||||||
| 520 | 22.4 | 8 200 180 3 540 720 900 | |||||||
| 560 | 24.1 | 8 200 190 3 540 720 900 | |||||||
| 600 | 25.8 | 8 200 190 3 540 720 900 | |||||||
| 640 | 27.5 | 10 | 250 | 200 | 3 | 540 | 720 | 900 | |
Installation der Gaszufuhr
1 Gasanschluss
Der Kessel ist für die Verbrennung aller Erdgasarten der 2. Familie geeignet.
Der Heizkessel ist nach Maßgabe der einschlägigen behördlichen Vorschriften an die Gasleitung anzuchließen. In der Nähe des Kessels muss ein Gasabsperrhahn vorgesehen werden.
Der Gasanschluss befindet sich unterhalb des Heizkessels. Der Kessel ist standardmäßig mit einem Gasfilter versehen, um eine Verschmutzung der Gasarmatur zu verhindern.
2 Gasdrücke
Die einschlägigen Normen und Vorschriften sind einzuhalten, insbesondere die Richtlinie vom 2. August 1977 (FRANKREICH) (Nur in FRANKREICH).
Gasversorgung:
- Der Gasanschluss befindet sich auf der Rückseite des Heizkessels, ober rechts. Anschlussdurchmesser (1"1/4).
Die Installation eines Filters an der Gasversorgungsleitung hinter dem Absperrhahn ist unerlässlich.
Der Heizkessel ist für ein Anschlussdruckbereich von 17 bis 25 mbar ausgelegt.
Für höhere Drücke und für einen Anschluss an ein Netz mit 300 mbar ist ein Druckminderer zu montieren (als Option erhältlich).

- Gasabsperrhahn
- Filter
- Druckminderer
- Manometer 0 bis 100 mbar
- Flasche 1/1000 (1)
(1) Es ist nützlich, im vorgeschalteten Bereich der Brennerröhre und in deren unmittelbarer Nähe einen Gastank in Form einer Gasflasche mit einer Kapazität von mindestens 1/1000 des Gasstundendurchsatzes der Anlage vorzusehen.
Das Maß X zwischen der 1/1000-Flasche und dem Heizkessel ist so gering wie möglich zu halten.

Die Anschlussleitung zwischen der Druckmindervorrichtung und dem Heizkessel ist anhand der Leistung des Heizkessels und der Leitungslänge auszulegen!
ELEKTRISCHE ANLAGE
1 Allgemeine Angaben
Der C 210 ECO ist mit einer Steuer- und Sicherheitseinrichtung ausgestattet, die die Flamme mit einer Ionisationssonde überwacht. Der C 210 ECO Kessel ist komplett verkabelt. Sämtliche externen Anschlüsse (Fühler usw.) können an die -Klemmenleisten angeschlossen werden.
Der Anschluss an das Stromnetz ist gemäß den Vorschriften des lokalen Stromversorgers und nach Maßgabe der DE-Normen zu erstellen (Frankreich).
2 Spezifikationen der Elektrik
2.1 Elektroanschluss
Der C 210 ECO Heizkessel wurde für eine Stromversorgung von 230V-50Hz mit Phase/Nulleiter/Erde entwickelt. Abweichende Spannungswerte sind nur mit dem Einbau eines Trenntrafos zulässig.
i Erddraht muss mindestens 8 mm länger sein als Nulleiter- und Phase-Draht.
3 Steuergerät
| Fabrikat: Gasmodul | Anti-Kurzzyklus-Zeit: Einstellbar 0 bis 300 Sekunden(Werkeinstellung 60 Sekunden) |
| Typ: MCBA 1463 D | |
| Anschlussspannung: 230 V / 50 Hz | Zirkulationsnachlauf der Pumpe: programmierbar (10 Sekunden, 1-15 Minuten, durchgehend ; Werkseinstellung 3 Minuten) |
| Sicherheits-Zeit: 3 Sekunden | |
| Vorspülung: 12 Sekunden | Maximale Leistungsaufnahme der Pumpe: 200 W |
3.1 Aufgenommene Leistung
| Leistungsaufnahme in Standby/Kleinlast/Vollast: | C 210-170: :12 W / 69 W / 110 W |
| C 210-85: 12 W / 68 W / 92 W | C 210-210: 12 W / 75 W / 160 W |
| C 210-130: 12 W / 58 W / 84 W |
3.2 Daten des Leistungsschalters
Der Heizkessel ist mit einem 4 A-Leistungsschalter.
3.3 Elektrische Absicherungswerte
Der Heizkessel ist mittels folgender im Gasfeuerungsautomaten befindlicher Sicherungen geschützt:
F1 2 AF - Allgemeine Stromversorgung - Flink
F3 4 AT - Absicherung des internen 24V-Kreises, Träge

3.4 Temperaturüberwachung
Der C 210 ECO ist mit Temperaturfühlern für Vorlauf und Rücklauf, Kesselkörper und Abgas ausgestattet, mit diesen Temperaturfühlern kann in Abhängigkeit von den gemessenen Temperaturen die Leistung des Heizkessels geregelt werden.
Die Vorlauf- und Abgastemperaturen können je nach Installation eingestellt werden.
3.5 Wassermangelsicherung
Der C 210 ECO Kessel ist mit einer Wassermangelsicherung ausgerüstet, die nach dem Prinzip einer Temperaturmessung zwischen Vorlauf und Rücklauf arbeitet. Ab einem T = 25^ (Werkseinstellung) moduliert der Kessel zurück, wodurch der Brenner möglichst lange in Betrieb bleibt. Ab einem T = 45^ , tritt eine Blockierung des Kessels ein, keine Kesselstörung. In diesem Fall wird eine Meldung an der DIEMATIC 3 angezeigt.
3.6 Maximaltemperaturbegrenzung
Die Maximaltemperaturbegrenzung schaltet den Kessel bei zu hoher Wassertemperatur (110°C oder niedriger) ab und verriegelt der Steuereinheit. Nach Beseitigung der Störung kann das Gerät mit der -Taste entriegelt werden.
3.7 Luftdruckwächter LDS
Bei Wärmeanforderung verlangt der Mikroprozessor eine volle Öffnung des IMS-Systems. Jetzt erfolgt eine interne Prüfung des Luft-Differenzdruckwächters. Ist der LDS-Kontakt offen (Bestätigung keine Luft), läuft das Gebläse an. Nach einem zuvor definierten Zeitraum schließt sich das IMS bis auf eine Kontrollstellung, der Differenzdruck steigt und schließt den LDS-Kontakt (Bestätigung, dass der Luftdurchsatz ausreicht, um den Zyklus fortzusetzen). Des IMS schließt weiter bis zur Startposition und löst eine Funkenstrecke zwecks Zündung aus.
Der Luft-Druckwächter LDS dient nur zum Anlaufen.
4 Anschlüsse
Die Anschlüsse sind zugänglich, wenn man die Blechhaube des Schaltfeldes, die Klemmenleisten und die elektronischen Bauteile entfernt (Siehe Elektrische Anschlüsse).

flowchart
graph TD
A["AC 230 V-50Hz"] --> B["Alim"]
B --> C["TL"]
C --> D["X16A"]
D --> E["X14"]
E --> F["SPL1"]
F --> G["X13"]
G --> H["SPL3"]
H --> I["MCBA"]
I --> J["VI"]
J --> K["Ground"]
L["ZG"] --> M["2a"]
M --> N["2b"]
N --> O["J1"]
O --> P["J1"]
P --> Q["J1"]
Q --> R["J1"]
R --> S["J1"]
S --> T["J1"]
T --> U["J1"]
U --> V["J1"]
V --> W["J1"]
W --> X["J1"]
X --> Y["J1"]
Y --> Z["J1"]
Z --> AA["J1"]
AA --> AB["J1"]
AB --> AC["J1"]
AC --> AD["J1"]
AD --> AE["J1"]
AE --> AF["J1"]
AF --> AG["J1"]
AG --> AH["J1"]
AH --> AI["J1"]
AI --> AJ["J1"]
AJ --> AK["J1"]
AK --> AL["J1"]
AL --> AM["J1"]
AM --> AN["J1"]
AN --> AO["J1"]
AO --> AP["J1"]
AP --> AQ["J1"]
AQ --> AR["J1"]
AR --> AS["J1"]
AS --> AT["J1"]
AT --> AU["J1"]
AU --> AV["J1"]
AV --> AW["J1"]
AW --> AX["J1"]
AX --> AY["J1"]
AY --> AZ["J1"]
AZ --> BA["J1"]
BA --> BB["J1"]
BB --> BC["J1"]
BC --> BD["J1"]
BD --> BE["J1"]
BE --> BF["J1"]
BF --> BG["J1"]
BG --> BH["J1"]
BH --> BI["J1"]
BI --> BJ["J1"]
BJ --> BK["J1"]
BK --> BL["J1"]
BL --> BM["J1"]
BM --> BN["J1"]
BN --> BO["J1"]
BO --> BP["J1"]
BP --> BQ["J1"]
BQ --> BR["J1"]
BR --> BS["J1"]
BS --> BT["J1"]
BT --> BU["J1"]
BU --> BV["J1"]
BV --> BW["J1"]
BW --> BX["J1"]
BX --> BY["J1"]
BY --> BZ["J1"]
BZ --> CA["J1"]
CA --> CB["J1"]
CB --> CC["J1"]
CC --> CD["J1"]
CD --> CE["J1"]
CE --> CF["J1"]
CF --> CG["J1"]
CG --> CH["J1"]
CH --> CI["J1"]
CI --> CJ["J1"]
CJ --> CK["J1"]
S DEP Vorlauffühler
S FUMEEAbgasfühler
S RET Rücklauffühler
S AMB ARaumfühler Kreis A
S AMB BRaumfühler Kreis B
S AMB CRaumfühler Kreis C
BUS BUS-Stecker
J- Leiterplattenstecker
L Phase
PG Gasdruckwächter
LDS Luftdruckwächter
MCBA Steuergerät
N Nullleiter
S CH Kesselfühler
Heizungspumpe Heizkreis A
Ladepumpe
AUXZusatzpumpe
BA Steg
BPR Entstörungsdrucktaste
CCE Druckdichtheitskontrolle
DJA4 Leistungsschalter
IMS Integriertes Mischersystem
6 Regelung
Der C 210 ECO wird durch ein DIEMATIC 3-Schaltfeld geregelt.
- Die Leistungsmodulation auf der Grundlage der Vorlauftemperatur, die durch der außentemperaturgeführte Regler errechnet wird.
Die Leistungsmodulation erfolgt auf der Grundlage der geregelten Vorlauftemperatur in Kombination mit einem Außenfühler, der die mikroprozessorresidente Heizkurvensteilheit nutzt.
7 Zubehöre / Zubehör
7.1 Tauchhülse für Fühler
Der Vorlauf ist mit einer Muffe (Rp 1/2) ausgerüstet. Es kann eine Tauchhülse (Länge maximum 35 mm) für einen Sensor montiert werden.
7.2 Gasdichtheitskontrolle der Kombi-Gasarmatur (130, 170, 210 kW)
Die Dichtheitskontrollvorrichtung der Kombi-Gasarmatur steuert die Sicherheitsventile der Kombiarmatur an und überprüft diese. Das VPS-System prüft die Dichtheit der 2 Ventile während der Vorspülung; dies verlängert die Vorspülung geringfügig. Wird ein Gasleck gemeldet, erfolgt eine Sicherheitsabschaltung (Sperrung) des Heizkessels. Der Fehler wird am DIEMATIC 3-Schaltfeld angezeigt.
Der Anschluss der Dichtheitsprüfvorrichtung erfolgt über eine in der Instrumententafel vorgesehene Anschlussbuchse. Das Vorhandensein der Dichtheitsprüfvorrichtung ist über den Parameter "Kit CCE" (CCE-Bausatz) zu aktivieren.
7.3 Minimalgasdruckwächter
Am Anschlus CS kann ein Druckwächter Minimum-Gasdruck installiert werden. Bei zu niedrigem Gasdruck wird der Heizkessel mit einer entsprechenden Meldung am DIEMATIC 3-Schaltfeld abgeschaltet, wenn der Sollwert nicht erreicht wird.
Der Heizkessel startet neu, sobald der erforderliche Druck wieder anliegt (mehr als 10 Minuten).
1 Anpassung an die geographische Höhe
Die Heizkessel C 210 ECO sind für den Betrieb in einer Höhenlage zwischen 0 und 250 Meter voreingestellt. Bei Höhen über 250 Meter ist der TYP (siehe nachstehende Tabelle) zu ändern.
Zum Ändern des TYP, siehe Tabelle "TESTMODUS".
| Modelle Höhe |
| C 210-85 Modell 85 für Höhen unter 250 Meter |
| C 210-86 Modell 85 für Höhen über 250 Meter |
| C 210-130 |
| C 210-170 |
| C 210-210 Modell 210 für Höhen unter 250 Meter |
| C 210-211 Modell 210 für Höhen zwischen 250 und 750 Meter |
| C 210-212 Modell 210 für Höhen über 250 Meter |
2 Erstmalige Inbetriebnahme
- Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos ist
- Vordere Verkleidung entfernen
- Gasanschluss prüfen
- Schaltschrank öffnen
- Elektrische Leitung prüfen
- Anlage mit Wasser befüllen (empfohlen: 1.5 bar Kaltwasser je nach Ausführung des installierten Ausdehnungsgefäßes; Mindestdruck 0.8 bar; Maximaldruck 6 bar)
- Anlage entlüften
- Kondensatsiphon mit Wasser befüllen
- Schaltschrank schließen
- Luftzu- und Abgasleitungen (bzw. Luftzufuhr-/Abgasableitungsstutzen) überprüfen
- Gasventil öffnen
- Den Heizkessel unter Spannung setzen
- Heizkessel in Betrieb setzen oder manuelle Taste drücken
- Den Hauptschalter auf 1 stellen
- Einwandfreie Funktion der Einstellvorrichtung für das Luft-Gas-Mischungsverhältnis durch Messen des CO₂-Gehaltes (oder des O₂-Gehaltes – wegen der Anreicherung des Ergases mit CO₂ in bestimmten Regionen) an der Abgasleitung (Messpunkt) überprüfen
| Demontierte Fassadenverkleidung | ||||
| CO2% bis ... CO | 2% | O2% | Gasdruck in der Gasarmatur | |
| Volle Leistung (100%) | 8.7 ± 0.2% | 5.4 ± 0.4% | 0 mbar | |
| Minimale (±10%) | Leistung | 8.7 ± 0.5% | 5.4 ± 0.9% | Nicht zutreffend |
| Montierte Fassadenverkleidung | ||||
| CO2% bis ... CO | 2% | O2% | Gasdruck in der Gasarmatur | |
| Volle (100%) | Leistung | 9.0 ± 0.2% | 4.8 ± 0.4% | Nicht messbar |
| Minimale (±10%) | Leistung | 9.0 ± 0.5% | 4.8 ± 0.9% | Nicht messbar |
-
Gasmanometer an die Kombi-Armatur anschließen.
-
Verbrennungsgasanalysegerät anschließen.
-
Heizkessel auf volle Leistung hochfahren.
-
Gasdruck prüfen (hierfür Fassadenverkleidung abnehmen). Wenn die Messwerte von den Tabellenwerten abweichen, ist eine Einstellung vorzunehmen. Der Druck hat 0 mbar zu betragen. Feineinstellung bei Bedarf an der Gasarmatur vornehmen.
Gasmultiblock 3 Glieder

① Stellschraube
② Druckmessnippel
Messpunkt des Ionisierungsstroms

2
① Weißer Draht des Fühlers
② Erdleiter
1 Volt = 1 μA
Beispiel: 3.6 Volt = 3.6 μA CO₂% (O₂-%) anhand der Tabelle prüfen. Feineinstellung bei Bedarf anhand der Stellschraube des IMS-Systems vornehmen. Flamme durch das Schauglas prüfen; die Flamme hat stabil zu sein, ihre Färbung blau mit orangefarbenen Partikeln rund um den Brenner.

Die Heizkessel der Reihe C 210 ECO sind werkseitig für den Betrieb mit Erdgas H (G20 - 20 mbar) eingestellt. In seltenen Fällen kann es bei der Installation an einem L (G25 - 20/25 mbar)-Netz vorkommen, dass die werkseitige Voreinstellung keinen Kesselstart ermöglicht (Abreißen der Flamme). Jetzt ist die CO₂-Stellschraube jeweils in halben Umdrehungen in Richtung "+" zu drehen und nach jeder halben Drehung ein Anlaufversuch zu unternehmen. Sobald der Heizkessel läuft, Einstellarbeiten ab Schritt 15 aufnehmen.
-
Heizkessel auf minimale Leistung fahren.
-
CO₂% (O₂%) prüfen. Wenn die Werte sich außerhalb der Tabellenwerte bewegen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
-
Messpunkte sorgfältig wieder verschließen.
-
Frontverkleidung wieder montieren.
-
Heizkessel bis zur programmierten Höchsttemperatur hochfahren und abschalten.
-
Sobald die Pumpe steht, Anlage erneut entlüften und Wasser bis zum gewünschten Druckpegel nachfüllen.
-
Heizleistungs- und/oder, falls erforderlich, Warmwasserdrosselwerte.
-
Jetzt ist der Heizkessel betriebsbereit.
-
Raumthermostat bzw. Regelung einstellen.

Der C 210 ECO Heizkessel wird mit einer Reihe werkseitiger Grundeinstellungen ausgeliefert, die für den Betrieb unerlässlich sind. Um diese Parameter zu verändern siehe Kapitel "Schaltfeld".
3 Einstellung der maximalen Anschlussleistung
Die maximale Anschlussleistung kann auf einen Wert zwischen 20% und 100% der maximalen Nennleistung eingestellt werden.
Werkseitig ist diese Einstellung auf 100% gesetzt. Um diesen Wert zu verändern, kann der Installateur unter Kapitel "Tabelle der Fachmann-Einstellungen" nachschlagen und den Parameter MAX. L. HEIZ mit Hilfe der Tasten + und - verändern.
4 Einstellung der Heizkesselleistung für die Emissionsmessung
- Abdeckblende des Schaltfeldes öffnen
- Die Tasten 🎨 und 🎨 2 Sekunden lang gleichzeitig gedrückt halten.
- Mit Hilfe der Tasten + und - von P_ auf P__ umschalten.
P≡ : Maximale Kesselleistung
P_- : Minimale Leistung
- Die Anzeige meldet
EMISSION MES. 88.8° : Heizkesseltemperatur
EMISSION MES. 8888 : Gebläsedrehzahl
EMISSION MES. 88.8uA: Ionisationsstromstärke
5 Ausserbetriebnahme
- Stromzufuhr am Kessel ausschalten.
- Gasgerätehahn schließen.

Frostgefahr beachten.
1 F e h l e r
Bei Betriebsstörungen können folgende Meldungen in der Anzeige erscheinen. Installationsfirma benachrichtigen.
| Meldung Vermutliche Ursachen Abhilfe | ||
| 24V KURZ-S Kurzschluss 24V Verkabelung prüfen | ||
| STA.-END SMI.D | Gleichzeitige Detektion von Anlaufstellung undEndschalter des IMS-Fähnchens | Überprüfen:- Einstellung des 0%-Fähnchens und Einstellung des100%-Fähnchens des IMS- Verkabelung und AnschlüsseFalls in Ordnung: IMS-Platine auswechseln |
| SCHL. SMI DEF IMS nicht gefunden | Überprüfen:- Einstellung des 0%-Fähnchens des IMS- Verkabelung und AnschlüsseFalls in Ordnung: IMS-Platine auswechseln | |
| MIN-SCH SMI D | Gleichzeitige Detektion der minimale Position und"Schließen"-Position des IMS-Fähnchens | Überprüfen:- Einstellung des 0%-Fähnchens und Einstellung desminimalen Fähnchens des IMS- Verkabelung und AnschlüsseFalls in Ordnung: IMS-Platine auswechseln |
| MIN STA.SMI.D | Mindest-Position des IMS-Fähnchens größer alsStartposition | Überprüfen:- Einstellung des minimalen Fähnchens des IMS- Verkabelung und AnschlüsseFalls in Ordnung: IMS-Platine auswechseln |
| MIN.SMI.DEF Minimale Position des IMS-Fähnchens nicht gefunden | Überprüfen:- Einstellung des minimalen Fähnchens des IMS- Verkabelung und AnschlüsseFalls in Ordnung: IMS-Platine auswechseln | |
| END SMI DEF. | Ezndschalter-Position des IMS-Fähnchens nichtgefunden | Überprüfen:- Einstellung des 100%-Fähnchens des IMS- Verkabelung und AnschlüsseFalls in Ordnung: IMS-Platine auswechseln |
| FEHLER ZUNDUNG | Zündungsfehler | Zündelektrode (Elektrodenabstand), Stecker undVerbindungskabel prüfen. Gegebenenfalls austauschen. |
| Ionisationsfehler | Erdung prüfen, Wert der Ionisationsstromstärke prüfen,Gegebenenfalls CO_2 -Gehalt korrigieren | |
| Gasarmatur defekt Gasarmatur austauschen | ||
| Kein Gas bzw. Luft in der Leitung Gasanschlussdruck messen. Gasleitung entlüften | ||
| I-STROM DEF Ionisationsfehler im Betrieb | Erdung prüfen, Wert der Ionisationsstromstärke prüfen,Gegebenenfalls CO_2 -Gehalt korrigieren | |
| DEF.MCBA 5 Äußere Einflüsse Verkabelung überprüfen | ||
| MCBA DEFEKT 8 Luftdruckwächter offen | Überprüfen:- Ob die Abgasleitung / die Luftzuleitung nicht verstopft ist(*1)- Ob der Luftdruckwächter und die Anschlüsse in Ordnung/verstopft sind | |
| DEF.MCBA 11 | Interner Fehler | - Prüfen, ob die mehradrigen Anschlüsse in Ordnung sind- Feuchtigkeit in der Instrumententafel- Elektromagnetische Störungen beseitigen |
| MCBA DEFEKT 12 | Brücke geöffnet | Brücke zwischen X4-3 und X4-12 desFeuerungsautomaten überprüfenSicherung F2 an der Steuerplatine defekt |
| MCBA DEFEKT 30 | Überschreitung T maxi | Wasserdurchfluss prüfen |
| MCBA DEFEKT 61 | Luftdruckwächter geschlossen | Überprüfen:- ob Luftdruckwächter defekt- ob Kabel zum Luftdruckwächter in Ordnung- ob Förderdruck zu stark |
| Meldung | Vermutliche Ursachen | Abhilfe |
| MCBA DEFEKT 89 Gasleck auf | Gasdichtheitskontrolle (optional) hat ein Leck erkannt. Prüfen, ob ein externes Gasleck am Gasregelblock vorliegt und ggf. beseitigen; sonst Gas-Mehrwegearmatur austauschen. | |
| MCBA DEFEKT | Interner Steuergerätfehler | Heizkessel wieder aktivieren. Feuerungsautomat ersetzen. |
| MCBA COM.FEHLER | Kommunikationsausfall zwischen DIEMATIC und Feuerungsautomat | Verbindung und Anschlüsse zwischen DIEMATIC und Steuergerät prüfen |
| RAUMF.A DEFEKTRAUMF.B DEFEKTRAUMF.C DEFEKTTAUSCHERF. DEFEKTVORL. F.B DEFVORL. F.C DEFAUSS. F.DEFEKTS.BAD F.DEFEKTPUFFER F.DEF | Entsprechender Fühler defekt | Verbindungsleitung und Stecker prüfen. Fühler gegebenenfalls austauschen.Um die Meldung zu löschen ist kurzzeitig die Stromversorgung des Heizkessels über den Ein-/ Ausschalter zu unterbrechen. Installateur benachrichtigen. Die betreffende Anlagenpartie kann jedoch auch manuell betrieben werden. Siehe nachstehende Anmerkungen. |
| GEBLA.OFF DEF Gebläse läuft nicht | Gebläse defektGebläseverkabelung (Korrosion am Anschluss) prüfenSteuergerät defekt | |
| GEBLA.ON DEF Gebläse läuft ständig | Elektroanschlüsse unterbrochenGebläsesteuerung defekt (Gebläse austauschen) | |
| KESS. F.DEFEKT Heizkesselfühler defekt | Verbindungsleitung und Stecker prüfen. Fühler gegebenenfalls austauschen.Feuerungsautomat entriegeln. | |
| WWE. F. DEFEKT Warmwasserfühler defekt | Verbindungsleitung und Stecker prüfen. Fühler gegebenenfalls austauschen. | |
| ABGAS F.DEFEKT Der Abgasfühler ist defekt | Verbindungsleitung und Stecker prüfen. Fühler gegebenenfalls austauschen.Feuerungsautomat entriegeln | |
| RUCKLAUF F.DEF Rücklauffühler defekt | Verbindungsleitung und Stecker prüfen. Fühler gegebenenfalls austauschen.Feuerungsautomat entriegeln | |
| G.VENTIL DEF. | Kombi-Gasarmatur defekt | Steuerungsautomat meldet keine Gasarmatur. Überprüfen:- Verkabelung der Gasarmatur- etwaigen Defekt der Gasarmatur (Spule defekt) |
| FEHL. G-VENTIL | Erkennung von Fremdlicht | Dichtheit der Gasleitung prüfen. Zündelektrodenabstand prüfen. |
| Prüfen, ob an der Brenneroberfläche Faserrückstände vorhanden sind. | ||
| GFA ENTRIEGELN | Steuerfehler | Feuerungsautomat entriegeln |
| STB VORLAUF | Vorlauftemperatur > maximum | Verkabelung überprüfen.Heizkessel entlüften. Kesselpumpe prüfen. Hydraulikkreis der Anlage prüfen. |
| STB WÄRMETAUSCHER | Wärmetauschertemperatur zu hoch | Verkabelung überprüfen.Heizkessel entlüften. Kesselpumpe prüfen. Hydraulikkreis der Anlage prüfen. |
| STB ABGAS | Abgastemperatur zu hoch | Wärmetauscher verschmutzt |
| STB RUCKLAUF | Rücklauftemperatur zu hoch | Verkabelung überprüfen.Heizkessel entlüften. Kesselpumpe prüfen. Hydraulikkreis der Anlage prüfen. |
Sonstige, hier nicht aufgeführte Codes:
- Stromzufuhr am Kessel ausschalten.
- Feuerungsautomat entriegeln.
- Hält die Meldung an, Feuerungsautomaten auswechseln.
• RAUMF.A DEFEKT, RAUMF.B DEFEKT, RAUMF.C DEFEKT
Automatikbetrieb in Raumfühler-Konfiguration.
• VORL. F.B DEF, VORL. F.C DEF
Der betreffende Kreis wechselt automatisch in manuellen Betrieb. die Pumpe arbeitet und die Armatur wird nicht mehr mit Strom versorgt. Sie kann bei Bedarf manuell betätigt werden.
• WWE. F. DEFEKT
Die Warmwasseraufwärmung erfolgt nicht mehr. Die Speicherlade-Temperatur entspricht der Kesseltemperatur.
• AUSS. F.DEFEKT
Der Sollwert des Heizkessels ist gleich T. MAX KESSEL. Die Regelung des 3-Wege-Ventils von Kreis B (falls vorhanden) ist nicht mehr gewährleistet. Hingegen ist die Begrenzung auf die Höchsttemperatur gewährleistet und die Armatur kann manuell betätigt werden.
Die Warmwasserbereitung bleibt gewährleistet.

Die 10 letzten im Display angezeigten Fehler werden im Absatz #FEHLER HISTO. gespeichert.
| Meldung Vermutliche Ursachen Abhilfe | ||
| BL. LUFT | Luftmangel während der Vorbelüftung.Es tritt eine Sperrung nach 5 Starts ein. | Ob die Abgasleitung / die Luftzuleitung nicht verstopft ist (*1)Ob der Luftdruckwächter und die Anschlüsse in Ordnung/ verstopft sind |
| BL.RUCK.HO.KES | Rücklauftemperatur > Vorlauftemperatur mindestens 10 Minuten, nachdem der Kessel auf kleiner Stufe läuft | Anschluss oder Vorlauf- und Rücklauffühler vertauscht |
| BL.GESCHWIN. | Die maximal zulässige Temperaturanstiegsrate der Vorlauftemperatur wird überschritten. Der Heizkessel sperrt sich selbsttätig 10 Sekunden lang.Nach 5 aufeinanderfolgenden Startversuchen bei einer einzigen Wärmeanforderung werden die wiederholten Abschaltungen gespeichert (Sperrcode und Heizkesselzustand bei Sperrung). | PumpeWasserdurchsatzWasserdruck |
| BLOCKIEREN b26 | Brücke zwischen X4-8 und X4-3 des Feuerungsautomaten überprüfen | |
| BL.DT RUCK.KES | Die maximal zulässige Temperaturdifferenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur wurde überschritten. Der Heizkessel sperrt sich selbsttätig 150 Sekunden lang. Nach 20 aufeinanderfolgenden Startversuchen bei einer einzigen Wärmeanforderung werden die wiederholten Abschaltungen gespeichert (Sperrcode und Heizkesselzustand bei Sperrung).Der Heizkessel geht jedoch nicht auf Störung und arbeitet weiter. | PumpeWasserdurchsatzWasserdruck |
| BL.INT.MCBA | Falsche Parametereinstellungen oder Speicher defekt. | Konfiguration des Kommunikationsautomaten |
| BL.ABGAS | Abgastemperatur > Abgastemperatur maximum. Auslösung 150 Sekunden. | Einstellungen HeizkesselVerschmutzung |
| BL.CS GEÖFFNET | Sperreingang an den Klemmen der Brücke CS geöffnet oder Brücke fehlt. | Externe Sicherheitsvorrichtung und Brücke erstellen |
| BL.DT CHA.RET. | Wenn T zwischen Temperatur des Heizkessels und des Wärmetauschers > 5°CSperrung 10 Minuten. Nach 5 aufeinanderfolgenden Startversuchen bei einer einzigen Wärmeanforderung werden die wiederholten Abschaltungen gespeichert (Sperrcode und Heizkesselzustand bei Sperrung). Der Heizkessel wird jedoch nicht gesperrt. | PumpeWasserdurchfluss |
| BLOCKIEREN bXX Feuerungsautomat abgeschaltet | Verkabelung überprüfenFeuerungsautomat entriegeln | |

Der Sperrmodus ist ein normaler Modus und zeigt keine Störung an, sondern stellt eine ganz normale Funktion des Heizkessels dar. Ein Sperrcode kann auf ein technisches Problem der Anlage oder eine falsche Einstellung hinweisen.
1 Allgemeine Angaben
Der Heizkessel ist bei ordnungsgemäßer Einstellung nahezu wartungsfrei. Der Heizkessel bedarf lediglich einer jährlichen Inspektion und gegebenenfalls einer Reinigung.
2 l n s p e k t i o n
Die jährliche Inspektion des Heizkessels C 210 ECO kann auf folgende Schritte beschränkt werden:
- Kontrolle der Verbrennung des Heizkessels
- Reinigung des Siphons. Prüfung des Kondensatablaufs.
-
Einstellung der Zündelektrode
-
Dichtheitskontrolle (wasserseitig, Abführung der Abgase und Gasversorgung)
- Prüfung der konzentrischen Abgasab-/Verbrennungsluftansaufleitungen, falls der Heizkessel über einen Luft/Abgasanschluss verfügt
- Prüfung des Wasserdrucks
2.1 Kontrolle der Verbrennung des Heizkessels
Diese Prüfung kann anhand der Messung des CO_2/O_2 -Gehaltes in der Abgasleitung (Messpunkt) und des Gasdrucks an der Kombi-Armatur vorgenommen werden.. Zu diesem Zweck den Heizkessel bis zu einer Wassertemperatur von ca. 70°C hochfahren.
Dann kann die Abgastemperatur am Messpunkt in der Abgasleitung gemessen werden. Diese Temperatur darf die Rücklauftemperatur um nicht mehr als 30°C überschreiten. Wenn die Verbrennungsmerkmale nicht mehr optimal sind, ist eine Reinigung erforderlich.
2.2 Einstellung der Zündelektrode
Einstellung der Zündelektrode prüfen. Der Abstand des Zündelektrode muss 3-4 mm betragen. Andernfalls die Elektrode ersetzen (einschließlich Dichtung).
2.3 Prüfung des Wasserdrucks
Der Wasserdruck muss mindestens 0.8 Bar betragen. Der Wasserdruck ist abhängig von der Höhe der Anlage oberhalb des Kessels (Statischer Druck, 1 bar = 10 Meter Höhe). Es empfiehlt sich, die Anlage mit ca. 0.8 Bar zu befüllen.
3 Reinigung
Ist der Heizkessel verschmutzt, sind nachstehende Wartungsschritte vorzunehmen.
- IMS-System reinigen
- Gebläse reinigen
- Wärmetauscher reinigen
- Brenner reinigen
- Siphon reinigen
Vorgehensweise:
- Vordere Verkleidung entfernen
Heizkessel auf volle Leistung (Zwangsbetrieb "höchste" Stufe), indem Sie gleichgültig die Tasten 🚙️ und Ⓐ 2 Sekunden lang drücken.
-
Die Anzeige meldet
EMISSION MES. 88.8° : Heizkesseltemperatur
EMISSION MES. 8888 : Gebläsedrehzahl
EMISSION MES. 88.8uA: Ionisationsstromstärke -
Sobald das Mischsystem IMS vollständig geöffnet ist und die Vorlüftung beginnt, ist der Heizkessel durch Unterbrechen der Stromzufuhr (Hauptschalter am Schaltfeld) auszuschalten.
-
Gasgerätehahn schließen.
- Elektrische Anschlüsse des IMS abklemmen.
- Luftdruckleitung vom IMS abklemmen.
- Die 4 Innensechskantschrauben rund um das Oberteil des IMS abschrauben.
- Schwarzen Deckel vom IMS abnehmen.
- Metalldeckel nebst Achse und Klappen senkrecht aus dem IMS-Gehäuse entnehmen.
IMS-System reinigen:
Achse und Klappen nicht beschädigen.
-
Klappen und geschliffene Teile des IMS mit einem alkoholgetränkten Lappen reinigen. Keine spitzen Gegenstände verwenden und darauf achten, dass das Gasventil während der Reinigung nicht verstellt wird.
-
Alle Teile in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen. Nicht vergessen, die Achse beim Wiedereinbau des Metalldeckels in das IMS-Gehäuse in die Führung einzustecken.
Gebläse reinigen:
- Elektrische Anschlüsse des Gebläses abklemmen.
- Spannmuffe zwischen IMS und Kombi-Gasarmatur abschrauben.
- Bolzen und Muttern am Gebläseaustritt abschrauben.
- Gebläse mitsamt IMS herausnehmen.
- Zu Prüfung und Reinigung des Gebläses ist der IMS vom Gebläse zu trennen:
- Hierzu die Bolzen am Eintritt des Gebläses abschrauben
- Die Verwendung einer Kunststoffbürste ist erforderlich
Die Auswuchtclips des Schaufelrades nicht verschieben.
- Gebläse vor dem Wiedereinbau entstauben. Auf die ordnungsgemäße Positionierung der Dichtung zwischen Gebläse und Mischerwinkel achten.
Wärmetauscher reinigen:
- Muttern des Reinigungsdeckels an der Frontseite des Wärmetauschers abschrauben.
- Deckel abnehmen
- Wärmetauscher mit dem hierfür vorgesehenen Werkzeug oder alternativ mit Druckluft reinigen: gegebenenfalls mit klarem Wasser ausspülen.
- Der Kondensatsammler ist zu reinigen, indem man den Stopfen am oberen Ende des Sammlers (vor der Abgasleitung) entfernt und den Sammler mit Wasser spült.
Brenner reinigen:
- Brenner abmontieren. Brenner kontrollieren und gegebenenfalls durch berührungsfreies Absaugen reinigen (beispielsweise mittels Druckluft, Druck zwischen 2 und 5 Bar: einen Abstand von ca. 1 cm bis zur Brenneroberfläche wahren)
Siphon reinigen:
- Siphon an der Unterseite des Heizkessels abnehmen und reinigen. Siphon mit Wasser befüllen. Siphon wieder montieren.
i Die Dichtungen zwischen dem Reinigungsdeckel und dem Wärmetauscher einerseits und zwischen dem Brenner und dem Wärmetauscher andererseits dürfen bei den Wartungsarbeiten haften bleiben.
Beschädigte oder verhärtete Dichtungen sind systematisch auszuwechseln.
Alle Teile in umgekehrter Reihenfolge wieder einbauen.
Die Kabel dürfen mit den heißen Teilen des Kessels nicht direkt in Berührung kommen.
Heizkessel wieder in Betrieb setzen.
03/10/06-300001744-002-F
i Bei Bestellung der Ersatzteile, ist es unbedingt nötig die Artikel-Nummer des gewünschten Ersatzteils anzugeben.

| Nr. Artikel Bezeichnung |
| 1 57307 Dichtung ∅ 200 für Abgasrohr |
| 2 57306 Abgasrohr mit Messnippel DN150 - 200 kW |
| 2 53561 Abgasrohr mit Messnippel DN150 - 80/60 kW |
| 3 53562 Dichtung ∅ 150 |
| 4 55210 Lufteintrittsgitter |
| 5 49826 Gehäuse-Dichtungsprofil |
| 6 44091 Kabeldurchführung ∅ 60 |
| 7 55125 Rohrdurchführung ∅ 60 |
| 8 49298 Kappe des Abgasfühlers |
| 9 S49297 Abgasfühler NTC |
| 10 S59680 Abgas-Verbindungsrohr PPS ∅ 80 |
| 10 S59681 Abgas-Verbindungsrohr PPS ∅ 100 |
| 10 S59452 Abgas-Verbindungsrohr PPS ∅ 150 |
| 11 41755 Griff |
| 12 57308 Reinigungsstopfen ∅ 60 mm |
| 13 52899 Platte der Kondensatwanne - 3 Glieder |
| 13 52900 Platte der Kondensatwanne - 4 Glieder |
| 13 52901 Platte der Kondensatwanne - 5 Glieder |
| 14 53822 Befestigung für Kondensatwannen-Platte |
| 15 S52481 Endglied links |
| 16 S52482 Zwischenglied |
| 17 35208 Kitt 3000 |
| 18 53532 Aufsatz |
| 19 35458 Schauglas-Dichtung |
| 20 S45004 Schauglas ∅ 32 x 32 x 3 mit Dichtung |
| 21 54822 Schauglas-Flansch |
| 22 25265 Schrauben 4 x 8 2A |
| 23 S52480 Endglied rechts |
| 24 41601 Entlüfter 1/8" |
| 25 53533 Dichtung O-Ring 50 - 17 x 5;33 |
| 26 53550 Abgangsflansch |
| 27 S44698 Temperaturfühler ELMWOOD NTC |
| 28 53548 Dichtung O-Ring 37 - 69 x 3.53 |
| 29 55888 Verteiler-Rücklaufleitung - 3 Glieder |
| 29 55889 Verteiler-Rücklaufleitung - 4 Glieder |
| 29 55890 Verteiler-Rücklaufleitung - 5 Glieder |
| 29 57186 Verteiler-Rücklaufleitung - 6 Glieder |
| 30 S53553 Brenner - 3 Glieder |
| 30 S53554 Brenner - 4 Glieder |
| 30 S53555 Brenner - 5 Glieder |
| 30 S57988 Brenner - 6 Glieder |
| 31 53552 Brennerdichtung |
| 32 56921 Mischerleitung 200 kW |
| 32 55122 Mischerleitung 80 kW |
| Nr. Artikel Bezeichnung | |
| 32 55124 Mischerleitung 120/160 kW | |
| 33 51518 Gebläseanschlussdichtung | |
| 34 S53556 Gebläse EMB G1G170 | |
| 35 51809 Dichtung O-Ring 110 x 3.5 | |
| 36 S53567 Integriertes Mischersystem 120 bis 200 kW | |
| 36 S53566 Integriertes Mischersystem 80 kW | |
| 37 46046 | Mischventildichtung 44 x 33 x 2 IMS/MULTIBLOCK |
| 38 58088 Gasanschlussbogen 1" | |
| 38 56036 Gasanschlussbogen 3/4" | |
| 39 55168 Mutter für Gasarmatur | |
| 40 S53571 Gasventil VR8615VB1002 80 kW | |
| 40 S62928 Gasventil GAS210/4-6 ECO | |
| 41 54022 Gaszufuhrleitung 5/4" x 3/4" | |
| 42 55698 Halterung Luft-Druckwächter | |
| 43 53931 Halterungskranz Luft-Druckwächter | |
| 45 S53568 Luftdruckwächter - 3-5-6 Glieder | |
| 45 S45968 Luftdruckwächter - 4 Glieder | |
| 46 46685 Druckanschlussrohr | |
| 47 55116 Rücklaufsammler | |
| 48 94950077 Stopfen Nr.290 3/8" | |
| 49 55703 Entleerungshahn 1/2" | |
| 50 30629 Silikonschnur 7 mm/m7 mm/m | |
| 51 53542 Reinigungsklappe Wärmetauscher 120 kW | |
| 51 53543 Reinigungsklappe Wärmetauscher 160 kW | |
| 51 57185 Reinigungsklappe Wärmetauscher 200 kW | |
| 51 53541 Reinigungsklappe Wärmetauscher 80 kW | |
| 52 53544 Schraube | |
| 53 55558 Mutter ZKM08 ZKM08 | |
| 54 57275 Gewindestab M8 - 6 Glieder | |
| 54 42682 Gewindestab M8 x 206 | |
| 54 15558 Gewindestab M8 x 452 | |
| 55 24146 Unterlegscheibe ∅ 8.4 | |
| 56 41669 Federscheibe 20 x 8.2 x 1.0 | |
| 57 44483 Mutter M8 | |
| 58 53489 Elektrodendichtung | |
| 59 S53564 Zünd- und Ionisationselektrode | |
| 60 S56002 Zündleitung | |
| 61 53490 Kondensatwanne | |
| 62 15524 Stiftschraube M 8 x 16 | |
| 63 51174 Stiftschraube M 8 x 70 | |
| 64 53559 Siphon | |
| 65 55136 Wannenhalterung | |
| 66 27108 Rohr PVC ∅ 32 120 mm fürSiphon | |
| 67 55683 Befestigungsclip | |
| 68 57048 | Abgasrohr-Verbindungsstück 150 mm - 6Glieder |
| 69 55120 Mischerleitung Gebläse | |
| 55128 Dichtung O-Ring 72.63 x 3.53 | |
| 57340 Rohrdurchführung 241 - 11/2 x 11/4 | |
| S50422 Funkenstörungsfilter NFB 110 RS | |
| 57614 Speiseleitung | |
| S55190 Störerkennungsplatine | |
| 49510 TORX-Schlüssel | |
| S55561 Wartungsset | |
| S59213 Stecker Druckdichtheitskontrolle | |
| S58116 IMS-Platine, verdrahtet | |
| 58286 Reinigungswerkzeug | |
| Schaltfeld | |
| 70 200001826 Schaltfeld weiß lackiert | |
| 71 200001794 Kartenhalter | |
| 72 200002044 Relais-Leiterplatte ECO 210/310/Q getestet | |
| 73 85754905 Stecker 3 polig Rot | |
| 74 85754924 Stecker 3 polig POM.A/VS J | |
| 75 85754926 Stecker 3 polig Zusatzpumpe | |
| 76 85754922 Stecker 4 polig VA+CS montiert | |
| 77 85754906 Stecker 2 polig AUSSEN.F. | |
| 78 200001798 Stecker 2 polig 0-10 V | |
| 79 200001799 Stecker 4 polig PG-TEL | |
| 80 95340288 Leistungsschalter 4A TS710/4A | |
| 81 95320187 Kabelklemme 222.01.0087 | |
| 82 200001980 Trennblech | |
| 83 200001972 Bedienfeld komplett | |
| 84 95325027 Grüner zweipoliger Leuchtschalter | |
| 85 95325028 Zweipoliger Momentan-Umschalter | |
| 86 95325200 Transparente Schutzhülle für Schalter | |
| 87 200002102 UCP-Display-Platine ECO/MC getestet | |
| 88 97864033 Elastomer-Tastatur GT 120 | |
| 89 200002051 Flacher Steckverbinder PICOFLEX 26-polig | |
| 90 200002052 Flacher Steckverbinder PICOFLEX 8-polig | |
| 91 200001831 Kabelbaum | |
| 92 200001828 Schaltfeldverkleidung weiß lackiert | |
| 93 200001827 Schaltfeldabdeckung, lackiert, fertig montiert | |
| 94 200001967 Kartenschutzabdeckung | |
| 95 20001945 Bedienfeldhalterung komplett | |
| 96 200002018 Kabelbaum 230 V | |
| 97 200001616 | Steckverbinder MINIFIT fertig montiert CCE - X 13A |
| 98 95362450 Außenfühler AF 60 | |
| 99 200002070 Schraubenbeutel | |
| Nr. Artikel Bezeichnung |
| 100 97864027 Abdeckblende |
| 101 S62274 Steuergerät MCBA 1463 D |
| 102 55152 Transformator CKZ050122517 |
| 103 S59839 Vordere Haube |
| 104 S59840 Hintere Haube |
| 105 200001942 -Schaltfeld |
| 106 59846 OPEN THERM-Schnittstellenplatine verkabelt |
Anhang 1 - Tabelle der „Betreiber“-Einstellungen
- Siehe „Betreiber“-Einstellungen.
- Die Menüs und Zeilen sind in der Reihenfolge des Erscheinens angegeben.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen sind, werden die Daten nach 2 Minute(n) automatisch gespeichert oder durch Drücken der Taste AUTO.
Drücken Display Eingestellte Parameter Werkseinstellung
MESSUNGEN Ermöglicht das Ablesen folgender Werte
TEMP. KESSEL Kesseltemperatur
TEMP.W.TAUSCH. Wassertemperatur des Wärmetauschers
TEMP.VORLAUF B* Temperatur Kreis B
TEMP.VORLAUF C* Temperatur Kreis C
TEMP. KASCADE* Kaskadentemperatur
TEMP. WW* Trinkwassererwärmer-Temperatur
TEMP. RAUM A* Umgebungstemperatur A
T. SCHWIMMBAD* Schwimmbad-Temperatur
TEMP. RAUM B* Umgebungstemperatur B
TEMP. RAUM C* Umgebungstemperatur C
TEMP. AUSSEN Außentemperatur
TEMP. ABGAS* Abgastemperatur
RUCKLAUF TEMP* Rücklauftemperatur
PUFFER TEMP Temperatur des Pufferspeichers
GEBLAESE(U/MN) Anzeige der momentanen Gebläsedrehzahl
LEISTUNG Anzeige der aktuellen Brennerleistung
I-STROM (uA) Messung der Ionisationsstromstärke
BR. STARTS Anzahl Brennerstarts (nicht zurückstellbar)
BR. STUNDEN Brennerbetriebsstunden (nicht zurückstellbar)
EING.0-10V* Spannung am Eingang 0-10 V
CTRL Kontrollinformation für Fachebene
EINST. KR. A*
PROG ALLE TAGE P2
PROG MONTAG P2
PROG DIENSTAG P2
PROG MITTWOCH P2
PROGDONNERSTAG P2
PROG FREITAG P2
PROG SAMSTAG P2
PROG SONNTAG P2
PROG ALLE TAGE P3
PROG MONTAG P3
PROG DIENSTAG P3
PROG MITTWOCH P3
PROGDONNERSTAG P3
PROG FREITAG P3
PROG SAMSTAG P3
PROG SONNTAG P3
PROG ALLE TAGE P4
PROG MONTAG P4
Siehe „Betreiber“-Einstellungen
| PROG DIENSTAG P4 | |||
| PROG MITTWOCH P4 | |||
| PROGDONNERSTAG P4 | |||
| PROG FREITAG P4 | |||
| PROG SAMSTAG P4 | |||
| PROG SONNTAG P4 | |||
| dann | #EINST. KR. B* Heizprogramm Mischerkreis B, wenn angeschlossen | Siehe „Betreiber“-Einstellungen | |
| Zeilen wie Kreis A | |||
| #EINST. KR. C* Heizprogramm Mischerkreis C, wenn angeschlossen | |||
| Zeilen wie Kreis A | |||
| dann | #EINST. WWE * | Trinkwassererwärmungsprogramm (wenn der WWE-Fühler angeschlossen ist) | 5Uhr - 22Uhr |
| PROG ALLE TAGE | Für jeder nebenstehenden Zeilen bzw. für die gewählten Zeilen die „Tagtemperatur“-Abschnitte mit Hilfe der Taste >>bzw. die „Absenktemperatur“-Abschnitte mit Hilfe der Taste >einstellen. Die Zeitabschnitte werden jeweils pro 1/2 Stunde am Programmierbalken der Anzeige eingegeben. Die in Zeile ALLE TAGE gewählte Programmierung wird automatisch auf die anderen Zeilen übertragen; diese können dann individuell, Tag für Tag, abgeändert werden. Durch Drücken der Taste STANDARD während 5 Sekunden werden die Programme P2, P3, P4, die Programme EINST. WWE und EINS.HILF gelöscht und auf die Werkeinstellungen zurückgesetzt. | Siehe „Betreiber“-Einstellungen | |
| PROG MONTAG | |||
| PROG DIENSTAG | |||
| PROG MITTWOCH | |||
| PROGDONNERSTAG | |||
| PROG FREITAG | |||
| PROG SAMSTAG | |||
| PROG SONNTAG | |||
| dann | #EINS.HILFSAUS * | Hilfsausgangs-Programmierung (Beispiel : Trinkwasserzirkulationspumpe) | 6Uhr - 22Uhr |
| PROG ALLE TAGE | Für jeder nebenstehenden Zeilen bzw. für die gewählten Zeilen die „Tagtemperatur“-Abschnitte mit Hilfe der Taste >>bzw. die „Absenktemperatur“-Abschnitte mit Hilfe der Taste >einstellen. Die Zeitabschnitte werden jeweils pro 1/2 Stunde am Programmierbalken der-Anzeige eingegeben. Die in Zeile ALLE TAGE gewählte Programmierung wird automatisch auf die anderen Zeilen übertragen; diese können dann individuell, Tag für Tag, abgeändert werden. Durch Drücken der Taste STANDARD während 5 Sekunden werden die Programme P2, P3, P4, die Programme EINST. WWE und EINS.HILF gelöscht und auf die Werkeinstellungen zurückgesetzt. | Siehe "Betreiber"-Einstellungen | |
| PROG MONTAG | |||
| PROG DIENSTAG | |||
| PROG MITTWOCH | |||
| PROGDONNERSTAG | |||
| PROG FREITAG | |||
| PROG SAMSTAG | |||
| PROG SONNTAG | |||
* Die Zeile oder der Absatz wird nur dann angezeigt, wenn die Zusatz-Ausrüstungen, Kreise oder Fühler angeschlossen und betriebsbereit sind.
Anhang 1 - Tabelle der „Betreiber“-Einstellungen
- Siehe „Betreiber“-Einstellungen.
- Die Menüs und Zeilen sind in der Reihenfolge des Erscheinens angegeben.

Wenn alle Einstellungen vorgenommen sind, werden die Daten nach 2 Minute(n) automatisch gespeichert oder durch Drücken der Taste AUTO.
| Drücken Display Eingestellte Parameter | Werkseinstellung | Einstellbereich | Kundeneinstellung | ||
| #EINSTELLUNGEN | Folgende Parameter können mit den Tasten + und - eingestellt werden | ||||
| KONTRAST ANZ. | Ermöglicht die Kontrast-Einstellung in der Anzeige mit den Tasten + und - | ||||
| BELEUCHT. | Diet Beleuchtung leuchtet permanent im Zeitabschnitt „Tagbetrieb". Befindet sich der angezeigte Kreis im Absenkbetrieb, wird die Beleuchtung nach Druck auf eine der Tasten 2 Minuten lang gewährleistet. | EIN | EIN, ECO oder AUS | ||
| Befindet sich der angezeigte Kreis im Absenkbetrieb, wird die Beleuchtung nach Druck auf eine der Tasten 2 Minuten lang gewährleistet. | |||||
| AUS Das Anzeige wird nie beleuchtet | |||||
| K. FOLGE* | Wahl der Zuschaltungs-Reihenfolge bei Mehrkesselanlagen. | AUTO AUTO, 1, 2, ...10 | |||
| Dient zur Umschaltung der Kesselführungsfolge nach 50 Betriebsstunden. | |||||
| 1,2 ...10 Kessel in erster Reihe für Kesselfolge-Schaltung | |||||
| SOM/WIN | "Heizungsabschaltung" erforderliche Außentemperatur | 22 °C | 15 bis 30 °C, AUS | ||
| KALIBR. AUSSEN Kalibration des Außenfühlers 0.0 -5.0 bis +5.0 °C | |||||
| KALIBR. RAUM A * | Kalibration der Raumtemperatur von Heizkreis A (Wenn der Raumfühler angeschlossen ist) | 0.0 | -5.0 bis +5.0 °C | ||
| VERSCHI.RAUM A * | Raum-Temperaturverschiebung (falls kein Raumfühler angeschlossen) | 0.0 -5.0 bis +5.0 °C | |||
| FROSTS. RAUM A * | Temperatur-Mindestgrenzwert zur Frostschutzaktivierung | 6 °C 0.5 bis 20 °C | |||
| KALIBR. RAUM B * Zeilen wie Kreis A 0.0 -5.0 bis +5.0 °C | |||||
| VERSCHI.RAUM B * Zeilen wie Kreis A 0.0 -5.0 bis +5.0 °C | |||||
| FROSTS. RAUM B * Zeilen wie Kreis A | 6 °C | 0.5 bis 20 °C | |||
| KALIBR. RAUM C * Zeilen wie Kreis A 0.0 -5.0 bis +5.0 °C | |||||
| VERSCHI.RAUM C * Zeilen wie Kreis A 0.0 -5.0 bis +5.0 °C | |||||
| FROSTS. RAUM C* Zeilen wie Kreis A | 6 °C 0.5 bis 20 °C | ||||
Anhang 1 - Tabelle der „Betreiber“-Einstellungen
- Siehe „Betreiber“-Einstellungen.
- Die Menüs und Zeilen sind in der Reihenfolge des Erscheinens angegeben.
i Wenn alle Einstellungen vorgenommen sind, werden die Daten nach 2 Minute(n) automatisch gespeichert oder durch Drücken der Taste AUTO.
| Drücken Display Eingestellte Parameter | Werkseinstellung | Einstellbereich | Kundeneinstellung | ||
| #ZEIT . TAG Uhr- und Datumseinstellung | |||||
| STUNDEN | Stundeneinstellung mit + und - | ||||
| MINUTEN | Minuteneinstellung mit + und - | ||||
| TAG | Tasgeseinstellung mit + und - | ||||
| MONAT | Dient bei Bedarf zum Einstellen des Monats, des Datums und des Jahrs mit den Tasten + und - | ||||
| DATUM | |||||
| JAHR | |||||
| SOM. ZEIT: | Die Umschaltung zur Sommerzeit ist automatisch für den letzten Sonntag im März und zur Winterzeit auf den letzten Sonntag im Oktober vorprogrammiert. Diese Funktion kann durch die Einstellung + mit den Tasten - und MANU annulliert werden. | AUTO | AUTO oder MANU | ||
* Die Zeile oder der Absatz wird nur dann angezeigt, wenn die Zusatz-Ausrüstungen, Kreise oder Fühler angeschlossen und betriebsbereit sind.
i Wir raten von der Veränderung der „Fachmann“-Einstellungen und vom Ausprobieren des TEST-Modus ab, der in der Anschluss- und Installationsanleitung genannt ist.
Anhang 2 - Programmtabelle
1 Heizungsprogramme
P1 : gewählt für Kreis : ....
Tag Tagbetrieb
| Montag bis Sonntag 6Uhr bis 22Uhr |
P2 (Werkseinstellung) : gewählt für Kreis: ....
Tag Tagbetrieb
| Montag bis Sonntag 4Uhr bis 21Uhr |
P3 (Werkseinstellung) : gewählt für Kreis: ....
Tag Tagbetrieb
| Montag bis Freitag |
5Uhr bis 8Uhr, 16Uhr bis 22Uhr
7Uhr bis 23Uhr
2 Standard-Programm
Wenn die Taste STANDARD 5 Sekunden lang gedrückt wird, wird P1 für die Kreise A, B und C aktiviert und alle benutzerdefinierten Programme werden auf die werkseitigen Voreinstellungen zurückgesetzt.
P4 (Werkseinstellung) : gewählt für Kreis: ....
| Tag Tagbetrieb | |
| Montag bis Freitag | 6Uhr bis 8Uhr, 11Uhr bis 11Uhr30, 16Uhr bis 22Uhr |
| Samstag | 6Uhr bis 23Uhr |
| Sonntag | 7Uhr bis 23Uhr |
Programm Warmwasserbereiter (Werkseinstellung) :
| Tag Ladebetrieb freigegeben |
| Montag bis Sonntag 5Uhr bis 22Uhr |
Hilfsausgangs-Programm (Werkseinstellung) :
| Tag Betrieb freigegeben |
| Montag bis Sonntag 6Uhr bis 22Uhr |
EINST. KR. A
| Tag | Tagbetrieb |
| P2 P3 P4 | |
| Montag | |
| Dienstag | |
| Mittwoch | |
| Donnerstag | |
| Freitag | |
| Samstag | |
| Sonntag |
EINST. KR. B
| Tag | Tagbetrieb |
| P2 P3 P4 | |
| Montag | |
| Dienstag | |
| Mittwoch | |
| Donnerstag | |
| Freitag | |
| Samstag | |
| Sonntag |
EINST. KR. C
| Tag | Tagbetrieb |
| P2 P3 P4 | |
| Montag | |
| Dienstag | |
| Mittwoch | |
| Donnerstag | |
| Freitag | |
| Samstag | |
| Sonntag |
EINST. WWE : Warmwasser #EINS.HILFSAUS: Hilfsausgangs-Programmierung
| Tag | Zeitabschnitte mit freigegebenerWarmwasserspeicherladung | Tag Zeitabschnitt(e) für freigegebenen Betrieb |
| Montag | ||
| Montag | Dienstag | |
| Dienstag | Mittwoch | |
| Mittwoch | Donnerstag | |
| Donnerstag | Freitag | |
| Freitag | Samstag | |
| Samstag | Sonntag | |
| Sonntag |


De Dietrich

DEDIETRICHTHERMIQUE



