DE DIETRICH Domomatic KT2 - Kessel

Domomatic KT2 - Kessel DE DIETRICH - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice DE DIETRICH Domomatic KT2 - page 3
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ProdukttypÖl-/Gas-Spezialheizkessel Domomatic KT 2
Leistungsbereich17 - 35 kW (Modelle: 21, 27, 35 kW)
Nennwärmeleistung21 / 27 / 35 kW
Normnutzungsgrad95 - 96 %
Abgastemperaturca. 160 °C
CO₂-Gehalt der Abgase13 Vol%
Wasserinhalt72 / 84 / 100 Liter (je nach Modell)
Feuerraumvolumen40 / 50 / 63 Liter
Max. Betriebstemperatur100 °C, einstellbar auf max. 90 °C
Zulässiger Betriebsüberdruck3 bar
Elektrische Leistungsaufnahmemin. 2 W, max. 210 W
BrennstoffÖl oder Gas
KesselregelungWitterungsgeführt (optional nachrüstbar)
Heizkreise1 oder 2 Heizkreise (mit/ohne Mischer)
WarmwasserbereitungMit Speicherladepumpe, für Stand- oder Tiefspeicher
AbgasanschlussMit eingebautem Abgasregulator, optional Zugbegrenzer
Brenneranschluss7-poliger Stecker, für Öl- oder Gas-Gebläsebrenner
FarbeWeiß RAL 9016
LieferumfangKessel montiert, Verkleidung, Reinigungsbürste
WartungsintervallJährlich durch Fachmann
SicherheitseinrichtungenSicherheitstemperaturbegrenzer (STB), Überströmventil, Membran-Druckausdehnungsgefäß
Zubehör (optional)Schalldämmhaube, Kesselpodest, witterungsgeführte Regelung Domoplus

Häufig gestellte Fragen - Domomatic KT2 DE DIETRICH

Wie wird der Kessel in Betrieb genommen?
Die erstmalige Inbetriebnahme muss durch den Heizungsfachmann erfolgen. Schalten Sie den Heizungs-Notschalter ein, stellen Sie den Betriebsschalter auf 'I' und drücken Sie den Entstörknopf am Brenner. Weitere Einstellungen erfolgen über die Kesselregelung.
Was tun bei Gasgeruch?
Kein offenes Feuer, nicht rauchen, Funken vermeiden. Keine elektrischen Schalter betätigen. Gas-Hauptabsperrhahn schließen, Fenster und Türen öffnen, Hausbewohner warnen und Gebäude verlassen. Gasversorgungsunternehmen oder Heizungsfachfirma benachrichtigen.
Wie wird der Kessel gereinigt?
Kessel außer Betrieb setzen, Frontverkleidung entfernen, Kesseltür öffnen. Abgasregulator herausnehmen. Brennkammer, Nachschaltheizfläche und Rezirkulationsrohr mit der beiliegenden Reinigungsbürste reinigen. Schmutz mit Staubsauger entfernen. Keine Reinigungs-Chemikalien verwenden.
Welche Wartung ist erforderlich?
Einmal jährlich Wartung durch einen Fachmann: Kessel reinigen, Abgasmessung durchführen, alle Regel- und Sicherheitseinrichtungen prüfen, STB-Test durchführen, Wasserstand und Ausdehnungsgefäß kontrollieren. Wir empfehlen einen Wartungsvertrag.
Was bedeutet die rote Störlampe am Brenner?
Die rote Störlampe zeigt eine Brennerstörung an. Drücken Sie den Entstörknopf am Brenner. Bei wiederholter Störung benachrichtigen Sie bitte Ihren Heizungsfachmann.
Kann der Kessel auch für Warmwasser genutzt werden?
Ja, der Domomatic KT 2 kann mit einem Warmwasserspeicher (Stand- oder Tiefspeicher) kombiniert werden. Die Warmwassertemperatur wird an der Kesselregelung eingestellt. Beachten Sie die Anleitung des Speichers.
Welche Brenner sind kompatibel?
Es dürfen nur Öl- oder Gas-Gebläsebrenner verwendet werden, die der Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen entsprechen. Der Brenneranschluss erfolgt über einen 7-poligen Stecker. Die Montage erfolgt nach Anleitung des Brennerherstellers.
Wie schütze ich den Kessel vor Frost?
Stellen Sie sicher, dass die Heizungsanlage auch bei Abwesenheit in frostgefährdeten Zeiten in Betrieb bleibt. Bei längerer Außerbetriebsetzung muss der Kessel fachgerecht entleert werden. Fragen Sie Ihren Heizungsfachmann.
Wo finde ich Ersatzteile?
Verwenden Sie nur Original-Ersatzteile des Herstellers. Die Ersatzteillisten sind in der Installationsanleitung enthalten (z.B. Brennertür, Formstein, Rezirkulationsrohr, Isolierteile). Bestellung über den Fachhandel.
Wie hoch ist der Wirkungsgrad des Kessels?
Der Normnutzungsgrad beträgt 95-96% (je nach Modell). Der Abgasverlust liegt bei ca. 6,2%.

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BEDIENUNGSANLEITUNG Domomatic KT2 DE DIETRICH

Öl-/Gas-Spezialheizkessel

DE DIETRICH Domomatic KT2 - 1

Bedienungsanleitung für den Anlagenbetreiber

DE DIETRICH Domomatic KT2 - 2

Installationsanleitung für den Heizungsfachmann

Inhalt

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Inhalt - 1

Bedienungsanleitung für den Anlagenbetreiber

Produktbeschreibung 3

Anwendung 3

Produktmerkmale 3

Sicherheitshinweise.... 4

Allgemeine Hinweise 4

Wartung.... 4

Aufstell-/Heizraum 4

Korrosionsschutz 4

Wasserstand kontrollieren 4

Bedienungsanleitung aufheben 4

Bedienung 5

Inbetriebnahme 5

Störungsbehebung 5

Außerbetriebnahme 5

Frostschutz 5

Warmwasserbetrieb 5

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Bedienung 5 - 1

Installationsanleitung für den Heizungsfachmann

Sicherheitshinweise 6

Richtlinien und Normen 6

Installationshinweise 7

Allgemeine Hinweise 7

Anforderungen an das Heizungswasser ..... 7

Anforderungen an die Abgasanlage 7

Wartung 7

Technische Informationen 7

Hydraulische Beispiele 8

Installation 10

Aufstellung 10

Hydraulische Einbindung 10

Schaltfeld einbauen 11

Brennermontage 12

Abgasanschluss 12

Elektrischer Anschluss.... 13

Elektrischer Brenneranschluss 13

Vorbereitungen Inbetriebnahme 14

Inbetriebnahme 14

Aufrüstung zum Öl-Unit-Kessel 15

Schalldämmhaube anbauen 15

Wartung/Außerbetriebsetzung 16

Beseitigung von Störungen 17

Inbetriebnahmeprotokoll 18

Technische Daten 19

Abmessungen 20

Wasserseitiger Druckverlust 21

Betriebsbedingungen 21

Ersatzteile

Kesselkörper 22

Isolierung 23

Produktbeschreibung

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Produktbeschreibung - 1

Anwendung

Der Öl-/Gas-Spezialheizkessel

Domomatic KT 2, KTU 2

ist für den Einsatz in geschlossenen, thermostatisch abgesicherten Wasserheizanlagen in Kombination mit Öl- oder Gasbrennern bestimmt.

Produktmerkmale

■ Tieftemperatur-Heizkessel Domomatic mit 2-Kreis-System mit Thermoventil.
■ Leistungsbereich: 17 bis 35 kW
■ Für maximale Betriebstemperaturen bis 100 °C, einstellbar auf maximal 90 °C
■ Geeignet für den vollautomatischen Ein-/Aus-Betrieb von geschlossenen Heizungsanlagen.
■ Eingebautes Rezirkulationsrohr
■ Zylindrische Konvektionsheizfläche und wassergekühlte Heiztasche im Primärkreis
■ Eingebauter Abgasregulator
■ Guß-Schwenktür für beidseitigen Anschlag
■ Aufrüstbar zum Unit-Kessel mit Ölbrenner und Schalldämmhaube
■ Einbrennlackierte Kesselverkleidung, montiert
■ Farbe weiß nach RAL 9016
■ Ohne untere Temperaturbegrenzung mit vollständiger Abschaltmöglichkeit in den Heizpausen
■ Vorbereitet für den Einbau einer witterungsgeführten Kesselregelung
■ Der Domomatic wird komplett montiert auf einer Holzpalette mit Transportschutz und Schrumpffolie geliefert.
■ Reinigungsbürste

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Produktmerkmale - 1

Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung vor der Inbetriebnahme aufmerksam durch.

Lassen Sie sich von Ihrem Heizungsfachmann die Funktion erklären und in die Bedienung einweisen.

Bei Nichtbeachtung dieser Anleitung entfallen alle Haftungs- und Gewährleistungsansprüche!

Bei Gasgeruch

■ Kein offenes Feuer - Nicht rauchen - Funkenbildung vermeiden.
■ Keine elektrischen Schalter benutzen - z.B. Licht, Stecker, Telefon, Klingel.
■ Gas-Hauptabsperrhahn schließen.
■ Fenster und Türen öffnen.
■ Hausbewohner warnen und Gebäude verlassen.
■ Gasversorgungsunternehmen oder Heizungsfachfirma benachrichtigen.

Bei Abgasgeruch

■ Anlage außer Betrieb nehmen.
■ Fenster und Türen öffnen.
■ Heizungsfachfirma benachrichtigen.

Bei Ölaustritt

■ Anlage außer Betrieb nehmen und Absperrhähne der Ölzuleitung schliessen.
■ Heizungsfachfirma benachrichtigen.

Bei Arbeiten an der Heizungsanlage

■ Installations-, Inbetriebnahme-, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten am Gerät, an der Abgasanlage und an der Heizungsanlage dürfen nur durch einen autorisierten Heizungsfachbetrieb durchgeführt werden.
■ Unsachgemäß ausgeführte Arbeiten können zu Verletzungen oder Sachschäden führen!

Allgemeine Hinweise

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Allgemeine Hinweise - 1

Wartung

Der Anlagenbetreiber ist verpflichtet eine regelmäßige Wartung und Reinigung durch einen Fachkundigen durchführen zu lassen (einmal jährlich).

Wir empfehlen den Abschluss eines Wartungsvertrages. Die Unterlassung von Wartungen erhöht das Sicherheitsrisiko. Bei Unterlassung von Wartungen entfallen alle Haftungs- und Gewährleistungsansprüche!

Aufstell-/Heizraum

Die Aufstellung und der Betrieb von Feuerstätten unterliegt bestimmten Vorschriften. Befragen Sie hierzu Ihren autorisierten Heizungsfachmann.
Keine Änderungen am Gerät und dessen Umgebung ohne Absprache mit einem anerkannten Fachhandwerksbetrieb vornehmen.
Zu- und Abluftöffnungen des Aufstell-/Heizraumes nicht verschließen oder verkleinern - nicht durch Gegenstände zustellen.
Lagern und verwenden Sie keine explosiven oder leicht entflammbaren Stoffe im Aufstell-/Heizraum.

Korrosionsschutz

Verwenden und lagern Sie keine Lösungsmittel, chlorhaltige Reinigungsmittel, Farben, Klebstoffe usw. im Aufstellraum des Gerätes. Verdunstungen dieser Stoffe können zu Korrosion an Kessel und Abgasanlage führen.

Wasserstand kontrollieren

Kontrollieren Sie bitte regelmäßig am Manometer (bauseits) den Wasserstand Ihrer Heizungsanlage. Bei Bedarf langsam Wasser nachfüllen - kein kaltes Wasser in die aufgeheizte Anlage füllen.

Wie Sie Ihre Heizungsanlage richtig auffüllen zeigt Ihnen gerne Ihr Heizungsfachmann.

Nach dem Auffüllen der Anlage die Verbindung (Schlauchleitung) zwischen Trinkwasser- und Heizungssystem wieder trennen!

Bedienungsanleitung aufheben

Heben Sie diese Technische Informationen bitte für spätere Wartungs- und Instandsetzungsfälle sorgfältig auf.

Beachten Sie bitte auch die Anleitungen der weiteren Komponenten der Heizungsanlage.

Bedienung

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Bedienung - 1

Inbetriebnahme

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Inbetriebnahme - 1

Die erstmalige Inbetriebnahme muss durch die installierende Heizungsfachfirma oder einen beauftragten Fachmann nach der Installationsanleitung vorgenommen werden.

  • Anlagendruck am bauseitigen Manometer prüfen - falls erforderlich Anlage nachfüllen bis der schwarze Zeiger sich im grünen Bereich befindet.
  • Bei Bedarf Kessel und Anlage entlüften. Befragen Sie hierzu bitte Ihren Heizungsfachmann.
  • Bei Betrieb mit Ölbrenner den Ölvorrat prüfen.
  • Absperrhähne der Brennstoffleitung öffnen.
    ● Heizungs-Notschalter einschalten.

Die weiteren Bedienschritte und Einstellungen sind abhängig von der eingebauten Kesselregelung, siehe separate Anleitung.

  • Betriebsschalter auf „I“ stellen.
  • Entstörknopf des Feuerungsautomaten am Brenner betätigen: Kessel geht in Betrieb.
    Der Startvorgang kann sich je nach installiertem Brenner z.B. durch eine Ölvorwärmung oder Dichtheitskontrolle verzögern. Der weitere Betrieb läuft automatisch ab.
    Nach längerer Betriebsunterbrechung kann sich noch Luft in der Brennstoffleitung befinden, so daß mehrere Startversuche erforderlich sind. Geht der Kessel nicht in Betrieb, verriegelt der Feuerungsautomat und die rote Störlampe 4 leuchtet auf.
  • Entstörknopf des Feuerungsautomaten am Brenner drücken - es erfolgt ein neuer Startvorgang.

Wenn nach mehrfachen Inbetriebnahme-versuchen der Kessel nicht in Betrieb geht, benachrichtigen Sie bitte Ihren Heizungsfachmann.

Störungsbehebung

Eine Brennerstörung wird durch die rote Kontrolleuchte angezeigt.

- Entstörknopf des Feuerungsautomaten am Brenner drücken - es erfolgt ein neuer Startvorgang.

Bei wiederholter Störung benachrichtigen Sie bitte Ihren Heizungsfachmann.

Unternehmen Sie keine eigenen Eingriffe am Gerät oder an der Heizungsanlage. Nehmen Sie die Heizungsanlage erst wieder in Betrieb nachdem Ihr Heizungsfachmann die Störung beseitigt hat.

Außerbetriebnahme

● Heizungs-Notschalter ausschalten.
- Betriebsschalter auf Position „0“ stellen.
- Absperrhähne der Öl- bzw. Gaszuleitung schließen.

Frostschutz

Bitte stellen Sie sicher, daß die Heizungsanlage in frostgefährdeten Jahreszeiten auch während Ihrer Abwesenheit weiterbetrieben wird und für eine ausreichende Temperierung der Räume gesorgt ist.

Durch die eingebauten Sicherheitseinrichtungen kommt es bei entsprechenden Störungen, z.B. Unterbrechung der Gaszufuhr, zur automatischen Abschaltung des Gerätes. Ein Schutz gegen Einfrieren des Systems ist dann nicht gegeben.

Um einen sicheren Schutz gegen Einfrieren der Anlage zu gewährleisten, müssen Kessel und Heizungssystem fachgerecht entleert werden. Befragen Sie hierzu Ihren Heizungsfachmann.

Warmwasserbetrieb

Beachten Sie hierzu die Technische Information des installierten Warmwasserspeichers und der witterungsgeführten Kesselregelung.

Die Einstellung der gewünschten Warmwassertemperatur erfolgt an der Kesselregelung.

Sicherheitshinweise / Richtlinien und Normen

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Sicherheitshinweise / Richtlinien und Normen - 1

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Sicherheitshinweise / Richtlinien und Normen - 2

Bitte lesen Sie diese Installationsanleitung vor Installationsbeginn aufmerksam durch.

Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Installationsanleitung entstehen, entfallen alle Haftungs- und Gewährleistungsansprüche!

Unsachgemäss ausgeführte Arbeiten können zu Verletzungen oder Sachschäden führen!

Arbeiten an der Heizungsanlage

Installations-, Inbetriebnahme-, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten am Gerät und an der Heizungsanlage dürfen nur durch einen autorisierten Heizungsfachbetrieb durchgeführt werden.

Vor Installationsarbeiten

Gas-Hauptabsperrhahn bzw. Öl-Absperrhahn schliessen und gegen unbeabsichtigtes Öffnen sichern.

Heizungshauptschalter ausschalten und gegen Wiedereinschalten sichern.

Vor der Inbetriebnahme

Flansche und wasserführende Speicheranschlüsse auf Abdichtung prüfen.

Beachten Sie bitte folgende Richtlinien und Normen für die Erstellung und den Betrieb der Heizungsanlage:

HeizAnIV Heizungsanlagenverordnung

FeuVo Feuerungsverordnungen der Bundesländer

  1. BlmschV Erste Verordnung zur Durch- führung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes

DVGW Arbeitsblatt G 600, TRGI

VDI 2035 Richtlinien zur Verhütung von Schäden durch Korrosion und Steinbildung in Warmwasserheizungsanlagen

VDE 0100 Starkstromanlagen bis 1000 V

VDE -Vorschriften und Sonderanforderungen der Energieversorgungsunternehmen

EN 437 Prüfgase - Prüfdrücke - Gerätekategorien

EN 60335 -1 - Sicherheit elektrischer Geräte für den Haushalt und ähnliche Zwecke

DIN 4705 Berechnung von Abgasanlagenabmessungen

DIN 4751 Warmwasserheizungsanlagen - Sicherheitstechnische Ausrüstung

DIN 4755 Ölfeuerungsanlagen - Bau, Ausführung, sicherheitstechnische Anforderungen

DIN 4756 Gasfeuerungsanlagen - Sicher- heitstechnische Anforderungen

DIN 18160 Abgasanlagen

DIN 57116 Elektr. Ausrüstung von Feuerungsanlagen

ÖNORM C 1109:1990 - Heizöle

ÖNORM B 8131 - Geschlossene Wasserheizungen

ÖNORM M 7550 - Zentralheizungskessel bis 100°C mit Gas-Gebläse- brenner

Weiterhin sind die regionalen Landesbauordnungen zu bachten.

Allgemeine Hinweise

Bei der Erstellung und dem Betrieb der Anlage müssen die bauaufsichtlichen Vorschriften und die gesetzlichen Bestimmungen beachtet werden. Die Heizraumrichtlinien und die Vorschriften zur Aufstellung von Gasgeräten müssen beachtet werden.

Die Installation des Heizkessels, die Erstinbetriebnahme, Wartung und Instandhaltung dürfen nur von einer anerkannten Fachfirma ausgeführt werden. Es dürfen nur Originalteile des Herstellers verwendet werden.

Die Errichtung einer Gasfeuerstätte muß beim zuständigen Gasversorgungsunternehmen angezeigt und von diesem genehmigt werden.

Arbeiten an gasführenden Teilen dürfen nur durch eine konzessionierte Fachfirma ausgeführt werden. Bestätigen Sie dem Anlagenbetreiber, daß die Anlage auf Gasdichtheit geprüft wurde.

Bei der Erstellung des elektrischen Anschlusses müssen die geltenden Richtlinien und die Vorschriften des zuständigen Energieversorgungsunternehmens berücksichtigt werden. Arbeiten an elektrischen Einrichtungen dürfen nur durch einen Fachmann nach den jeweils geltenden Bestimmungen durchgeführt werden.

Die Heizungsanlage muß bei Neu- und Altanlagen vor Inbetriebnahme gespült werden.

Anforderungen an das Heizungswasser

Inhibitoren oder Frostschutzzusätze dürfen nicht ohne Unbedenklichkeitsbescheinigung des Herstellers verwendet werden.

Das Eindiffundieren von Sauerstoff z.B. durch nichtdiffusionsdichte Fußbodenheizungen oder zu kleine Ausdehnungsgefäße muß durch geeignete Maßnahmen unterbunden werden.

Anforderungen an die Abgasanlage

Der Domomatic KT 2 wird mit geringen Abgasverlusten, d.h. mit geringer Abgastemperatur und geringem Luftüberschuß (= hoher CO₂-Gehalt) betrieben.

Bei einer Anlagenmodernisierung wird neben der Reduzierung der Abgasverluste häufig auch eine Leistungsreduzierung des Wärmeerzeugers durchgeführt. Die geringeren Abgasverluste, der geringere Abgasmassenstrom und die kürzeren Betriebsstillstandszeiten können zu Problemen bei vorhandenen Abgasanlagen führen.

Beim Einbau moderner Wärmeerzeuger ist deshalb grundsätzlich eine Überprüfung der Eignung der Abgasanlage erforderlich.

In vielen Fällen ist eine Abgasanlagensanierung unumgänglich. In Grenzfällen können folgende Maßnahmen zur besseren Anpassung beitragen:

  • möglichst kurze, strömungsgünstige Abgasrohrführung zur Abgasanlage, Umlenkungen vermeiden
  • Wärmedämmung der Abgasrohre
  • Einbau einer Nebenluftvorrichtung (Zugbegrenzer)

Wir empfehlen weiterhin den Einbau eines Abgasthermometers zur Kontrolle der Abgastemperatur während des Betriebes.

Wartung

Die Wartung ist nach dieser Installationsanleitung durchzuführen.

Technische Informationen

Händigen Sie diese Technische Information bitte dem Anlagenbetreiber aus. Sie muß im Heizraum sichtbar angebracht werden. Weisen Sie den Betreiber in die Bedienung und Inbetriebnahme der Anlage ein.

Beachten Sie bitte auch die Anleitungen der weiteren Komponenten der Heizungsanlage.

Hydraulisches Beispiel: Domomatic KT 2 mit einem Heizkreis ohne Mischer, mit Tiefspeicher
DE DIETRICH Domomatic KT2 - Technische Informationen - 1

flowchart
graph TD
    A["WF"] --> B["2 x 0,75"]
    B --> C["2 x 0,75"]
    C --> D["Raumgerät"]
    D --> E["THV"]
    E --> F["V"]
    F --> G["HP"]
    G --> H["SV"]
    H --> I["MAG"]
    I --> J["RS"]
    J --> K["SP"]
    K --> L["BF"]
    L --> M["ZP"]
    M --> N["Zeitschaltuhr bauseits"]
    N --> O["KF"]
    O --> P["2 x 0,75"]
    P --> Q["3² x 1,5"]
    Q --> R["3 x 1,5"]

BF Warmwasserfühler

HP Heizungspumpe

MAG Membran-

Druckausdehnungsgefäß

RS Rückschlagventil

SP Speicherladepumpe

SV Sicherheitsventil

THV Thermostatventil

ÜV Überströmventil

WF Witterungsfühler

ZP Zirkulationspumpe

Hydraulisches Beispiel: Domomatic KT 2 mit einem Heizkreis mit Mischer, mit Standspeicher
DE DIETRICH Domomatic KT2 - Technische Informationen - 2

flowchart
graph TD
    WF["WF"] -->|2x0,75²| A["Reinforced Tank"]
    RS["RS"] -->|2x0,75²| A
    BF["BF"] -->|2x0,75²| A
    ZP["ZP"] -->|2x0,75²| A
    Netz["Netz"] -->|3x1,5²| A
    SP["SP"] -->|3x1,5²| A
    KF["KF"] --> A
    SF["SF"] --> A
    THV["THV"] --> A
    VF["VF"] --> A
    THV --> MA["MA"]
    THV --> HV["HV"]
    HV --> MA
    HP["HP"] --> MA
    MV["UV"] --> MA
    MA --> MAG["MAG"]
    style WF fill:#f9f,stroke:#333
    style RS fill:#ccf,stroke:#333
    style ZP fill:#cfc,stroke:#333
    style Netz fill:#fcc,stroke:#333
    style PF fill:#ffc,stroke:#333
    style SP fill:#cfc,stroke:#333
    style KF fill:#fcc,stroke:#333
    style KF fill:#cfc,stroke:#333
    style SVP fill:#fcc,stroke:#333
    style SVP fill:#cfc,stroke:#333
    style THV fill:#fcc,stroke:#333
    style THV fill:#cfc,stroke:#333
    style HV fill:#fcc,stroke:#333
    style MV fill:#fcc,stroke:#333
    style MV fill:#cfc,stroke:#333
    style THV fill:#fcc,stroke:#333
    style THV fill:#cfc,stroke:#333
    style HV fill:#fcc,stroke:#333
    style MV fill:#cfc,stroke:#333

BF Warmwasserfühler

HP Heizkreispumpe

MA Mischer-Antrieb

MAG Membran-

Druckausdehnungsgefäß

RS Rückschlagventil

SP Speicherladepumpe

SV Sicherheitsventil

THV Thermostatventil

ÜV Überströmventil

VF Vorlauffühler

WF Witterungsfühler

ZP Zirkulationspumpe

Hydraulisches Beispiel: Domomatic KT 2 mit zwei Heizkreisen mit Standspeicher
DE DIETRICH Domomatic KT2 - Technische Informationen - 3

flowchart
graph TD
    A["WF"] --> B["2x0,75²"]
    C["Zel-schaftuhr bausolis Netz"] --> D["2x0,75²"]
    E["ZF"] --> F["RS"]
    G["RF"] --> H["RS SP"]
    I["KF"] --> J["2x0,75² 3x1,5²"]
    K["SW"] --> L["4x1,5²"]
    M["MAG"] --> N["4x1,5²"]
    O["THV"] --> P["UV"]
    Q["HP 1"] --> R["4x1,5²"]
    S["MA 2"] --> T["4x1,5²"]
    U["VF 2"] --> V["4x1,5²"]
    W["Raumgerät"] --> X["Raumgerät"]
    Y["2x0,75² 2x0,75²"] --> Z["ThV"]
    style A fill:#f9f,stroke:#333
    style C fill:#f9f,stroke:#333
    style E fill:#f9f,stroke:#333
    style G fill:#f9f,stroke:#333
    style I fill:#f9f,stroke:#333
    style K fill:#f9f,stroke:#333
    style M fill:#f9f,stroke:#333
    style N fill:#f9f,stroke:#333
    style O fill:#f9f,stroke:#333
    style Q fill:#f9f,stroke:#333
    style U fill:#f9f,stroke:#333
    style V fill:#f9f,stroke:#333
    style W fill:#f9f,stroke:#333
    style X fill:#f9f,stroke:#333

BF Warmwasserfühler

HP Heizkreispumpe

MA Mischer-Antrieb

MAG Membran-

Druckausdehnungsgefäß

RS Rückschlagventil

SP Speicherladepumpe

SV Sicherheitsventil

THV Thermostatventil

TW Temperaturwächter

ÜV Überströmventil

VF Vorlauffühler

WF Witterungsfühler

ZP Zirkulationspumpe

Hydraulisches Beispiel: Domomatic KT 2 mit zwei Heizkreisen mit Standspeicher und Systemtrennung
DE DIETRICH Domomatic KT2 - Technische Informationen - 4

flowchart
graph TD
    WF["WF"] -->|2 x 0,75°| Zeritschalluhrbausels["Zeit-schalluhrbausels"]
    Zeritschalluhrbausels -->|2 x 0,75°| Netz["Netz"]
    Netz -->|2 x 0,75°| RS["RS"]
    RS --> BF["BF"]
    BF --> RSSP["RS SP"]
    RSSP --> KF["KF"]
    KF --> SF["SF"]
    SF --> SV["SV"]
    SV --> MAG["MAG"]
    HF1["HP1"] -->|3 x 1,5°| VFF["VF2"]
    VFF -->|3x1,5°| SW["SW"]
    SW -->|4 x 1,5°| MA2["MA2"]
    MA2 --> WT["WT"]
    MA2 --> HV["HV"]
    HV --> RV["TW"]
    RV -->|UV| UV["UV"]
    UV -->|2 x 0,75°| RCM["Raumgerät"]
    RCM -->|Raumgerät| RCM_Raumgerät
    RCM_Raumgerät -->|Raumgerät| RCM_Raumgerät
    style WF fill:#f9f,stroke:#333
    style RCM fill:#ccf,stroke:#333
    style RCM_Raumgerät fill:#cfc,stroke:#333
    style RCM_Raumgerät fill:#fcc,stroke:#333
    style RCM_Raumgerät fill:#ffc,stroke:#333
    style RCM_Raumgerät fill:#fcc,stroke:#333
    style RCM_Raumgerät fill:#fcc,stroke:#333
    style RCM_Raumgerät fill:#fcc,stroke:#333
    style RCM_Raumgerät fill:#fcc,stroke:#333
    style RCM_Raumgerät fill:#fcc,stroke:#333
    style RCM_Raumgerät fill:#fcc,stroke:#333
    style WFF fill:#fff,stroke:#333
    style Zeritschalluhrbausels fill:#fff,stroke:#333
    style Netz fill:#fff,stroke:#333
    style Netz fill:#fff,stroke:#333
    style RF fill:#fff,stroke:#333
    style RFSP fill:#fff,stroke:#333
    style RFKF fill:#fff,stroke:#333
    style RFSPSP fill:#fff,stroke:#333
    style RFKFSP fill:#fff,stroke:#333
    style RFSPSPSP fill:#fff,stroke:#333
    style RFKFSPSP fill:#fff,stroke:#333
    style RFSPSPSP fill:#fff,stroke:#333
    style RFKFSPSP fill:#fff,stroke:#333
    style RFSPSPSP fill:#fff,stroke:#333
    style RFKFSPSP fill:#fff,stroke:#333
    style RFSPSPSP fill:#fff,stroke:#333
    style RFKFSPSP fill:#ccc,stroke:#333
    style RFSPSPSP fill:#ccc,stroke:#333
    style RFKFSPSP fill:#ccc,stroke:#333
    style RFSPSPSP fill:#ccc,stroke:#333
    style RFKFSPSP fill:#ccc,stroke:#333
    style RFSPSPSP fill:#ccc,stroke:#333
    style RFKFSPSP fill:#ccc,stroke:#333

BF Warmwasserfühler

HP Heizkreispumpe

MA Mischer-Antrieb

MAG Membran-

Druckausdehnungsgefäß

RS Rückschlagventil

SP Speicherladepumpe

SV Sicherheitsventil

THV Thermostatventil

TW Temperaturwächter

ÜV Überströmventil

VF Vorlauffühler

WF Witterungsfühler

ZP Zirkulationspumpe

Installation

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Installation - 1

Aufstellung

Beachten Sie bitte die Installationshinweise und Planungsinformationen.

Kessel auf Kesselpodest (Zubehör) oder auf Sockel stellen (eventuell mit Tiefspeicher). Durch die so erreichte Bodenfreiheit ist eine optimale Bedienung und ein ausreichender Schutz der Anlage gewährleistet.

Kessel in der Nähe des Schornsteines aufstellen - große Abgasrohrlängen vermeiden.

Die angegebenen Mindestabstände einhalten.

Be- und Entlüftungsöffnungen des Aufstellraumes entsprechend den gültigen Vorschriften erstellen.

100 mm 300 mm 400 mm

Mindestabstände

Hydraulische Einbindung

Für den heizungs- und warmwasserseitigen Anschluß sind komplette, angepaßte Rohrgruppen lieferbar.

Für die bauseitige Auslegung der Umwälzpumpe den wasserseitigen Druckverlust des Heizkessels, die Rohrleitungswiderstände sowie alle Einzelwiderstände berücksichtigen.

Bei Anlagen mit thermostatischen Heizkörperventilen ein auf die Anlage abgestimmtes Überströmventil zur Vermeidung von Strömungsgeräuschen einbauen und auf den Anlagenwiderstand einstellen (ca. 150 bis 200 mbar).

Sicherheitstechnische Ausrüstung nach den geltenden Vorschriften ausführen

  • Heizungsanlage gründlich spülen.
  • Heizkreisanschluß fachgerecht erstellen.
  • Sicherheitsventil DN 15 am Vorlauf in unmittelbarer Nähe und an der höchsten Stelle des Heizkessels anschließen - Die Anschlußleitung darf nicht absperrbar sein - Die Ausblaseleitung mindestens einen Nennweite größer als die Anschlußleitung wählen und ohne Verengungen oder Einbauten auf kürzestem Wege zum Abfluß verlegen - Die Austrittsmündung muß frei und beobachtbar sein - Die Ausblaseleitung darf nicht ins Freie geführt werden.
  • Ausreichend dimensioniertes Membran-Druckausdehnungsgefäß am Kesselrücklauf anschließen - Anschlußleitung mindestens DN 15 - Absperreinrichtungen müssen gegen unbeabsichtigtes Schließen gesichert sein (z.B. Kappenventil).

Eine separate Wassermangelsicherung ist nicht erforderlich, da der eingebaute Sicherheitstemperaturbegrenzer diese zusätzliche Funktion übernimmt.

- Manometer, Absperrorgane, Entlüfter ggf. bauseits installieren.

Bei Fußbodenheizkreisen muß die Vorlauftemperatur des Fußbodenheizkreises durch einen bauseitigen Temperaturwächter abgesichert werden. Alle Bauteile des Fußbodenheizkreises müssen aus korrosionsbeständigen Materialien bestehen. Bei nicht diffusionsdichten Rohren des Fußbodenheizkreises muß eine Systemtrennung vorgenommen werden (Wärmeaustauscher). In diesem Fall muß der Fußbodenheizkreis separat abgesichert werden (Druckausdehnungsgefäß, Sicherheitsventil).

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Hydraulische Einbindung - 1

  • Kesseldeckel an der Rückseite losschrauben, hinten etwas anheben und entfernen.
  • Frontblende 2 losschrauben und entfernen.
  • Schaltfelddeckel 3 hochklappen.
  • Verkleidungsblech 4 losschrauben und entfernen.
  • Schaltfeld 5 in die Schaltfeldöffnung einschieben und festschrauben 6.
  • Brenneranschlusskabel an der linken Seite durch die vorbereitete Öffnung nach unten legen und vorne aus der Kesselverkleidung herausführen.
  • Kesselfühler unter dem Schaltfeld ^5 nach vorne führen und bis zum Anschlag in die Tauchhülse schieben - Kapillarrohre nicht knicken (min. Biegeradius = 5 mm).
    ● Verkleidungsblech 4 wieder anschrauben.
  • Deckel i vorne einsetzen, auf der Rückseite auflegen und festschrauben.

Nach Montage und Einjustierung des Brenners:

- Frontblende 2 unten einstecken und festschrauben.

Installation

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Installation - 1

Brennermontage

Es dürfen nur Brenner eingesetzt werden, die durch Herstellerbescheinigung nachweislich der gültigen Verordnung über Kleinfeuerungsanlagen entsprechen.

Brenneranbaumaße nach DIN EN 226 für Öl-/Gas-Gebläsebrenner.

  • Brennermontage nach der Anleitung des Brenners durchführen.
  • Öl-, bzw. Gasanschluß fachgerecht erstellen.
  • Dichtheitsprüfung durchführen.

Abgasanschluß

Die Abgase müssen so ins Freie geführt und gegen Abkühlung geschützt werden, daß Abgaskondensation in der Abgasanlage nicht zu Schäden führen kann. Insbesondere bei der Renovierung von Altanlagen sind deshalb besondere Maßnahmen zur Vermeidung von Abgaskondensation erforderlich.

Wir empfehlen aus folgenden Gründen den Einbau eines Zugbegrenzers: gleichmäßiger Abgasanlagenzug, Einstellung eines hohen CO2-Gehaltes möglich, Reduzierung des Abgasverlustes, gute Durchlüftung der Abgasanlage, Schutz gegen Abgasanlagenversottung, Reduzierung der Stillstandsverluste.

  • Abgasrohrdurchmesser entsprechend dem Durchmesser des Abgasrohrstutzens des Kessels wählen.
  • Abgasrohr an Kesselabgasstutzen anbauen.
  • Abgasrohr auf kürzestem Weg mit Steigung zur Abgasanlage verlegen - Umlenkungen auf ein Minimum beschränken.
  • Reinigungsöffnung im Abgasrohr vorsehen.
  • Abgasrohr wärmedämmen.
  • Emissions-Meßöffnung ∅ 12 mm einbringen - 3x D _Abgasrohr hinter Abgasstutzen - Öffnung verschließen.
  • Zugbegrenzer einbauen.

3xD Abgasrohr Zugbegrenzer Schutzrohr Dichtkordel Emmissions- messöffnung Wärmedämmung

Abgasanschluss

Installation

Elektrischer Anschluß

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Elektrischer Anschluß - 1

Der elektrische Anschluß darf nur durch einen Fachmann ausgeführt werden.

Es müssen die geltenden Richtlinien und die örtlichen Vorschriften beachtet werden.

Bei Arbeiten an elektrischen Einrichtungen, Zuleitungen allpolig spannungsfrei schalten.

  • Netzanschluß am Stecker X1 des Schaltfeldes herstellen - Netzzuleitung über bauseitigen Heizungsnotschalter führen.
  • Umwälzpumpe am Stecker x2 des Kessels anschließen.
  • Alle elektrischen Anschlüsse und Steckverbindungen auf festen Sitz prüfen.
  • Funktionsprüfung durchführen. Evtl. witterungsgeführte Regelung Domoplus einbauen, anschließen und in Betrieb nehmen (siehe separate Anleitung).

Elektrischer Brenneranschluß

Beachten Sie bitte auch die technischen Informationen des Brenners.

Der Domomatic ist mit einem üblichen 7-poligen Brennerstecker ausgerüstet - Belegung der Brenneranschlußleitung (Nummernleitung).

- Kesselseitigen Stecker auf Gegenstecker des Brenners aufstecken und einrasten.

Hinweis: Eine Brücke im Gegenstecker des Brenners verbindet die Adern 1 und 3. Fehlt diese Brücke, wird der Brenner trotz eingeschalteter Kesselregelung und richtigem Netzanschluß nicht mit Spannung versorgt.

Geht der Kessel nicht in Betrieb, prüfen ob

  • Netzzuleitung richtig angeschlossen,
  • Kesselregelung eingeschaltet,
  • Brücke im Gegenstecker vorhanden.

Bei fehlendem Gegenstecker ist folgender Anschluß üblich:

  • Stecker der Brenneranschlußleitung entfernen.
  • Brenneranschlußleitung entsprechend den Angaben des Brennerherstellers auflegen, im Regelfall:

  • Adern 1 und 3 auf eine gemeinsame Stützklemme legen.

  • Ader 4 ist die geschaltete Phase für den Brenner.

Weitere Verdrahtung nach Wirkschaltplan vornehmen.

Netz 230V~/50Hz L ÷ N Heizkreis- pumpe X1 schwarz N X2 weiß

Elektrischer Anschluss

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Elektrischer Brenneranschluß - 2

flowchart
graph TD
    A["Central Node"] --> B["1"]
    A --> C["2"]
    A --> D["3"]
    A --> E["4"]
    A --> F["5"]
    A --> G["6"]
    H["Zum Brenner"] --> I["Terminal Box"]

1 Spannungsleiter (Phase)
2 Nullleiter
3/4 Potentialfrei, über Kesselregler, Vorrangschaltung und bei AT-Regelung über Brennerrelais geschleift
5 Anzeige Brennerstörung
6 Verbindung Betriebsstundenzähler
7 Schutzleiter

Brenneranschlussleitung

Inbetriebnahme

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Inbetriebnahme - 1

Vorbereitungen Inbetriebnahme

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Vorbereitungen Inbetriebnahme - 1

Die Inbetriebnahme darf nur von einer konzessionierten Fachfirma durchgeführt werden.

  • Vordruck des Membran-Druckausdehnungsgefäβes prüfen
  • siehe Anleitung des Herstellers.
  • Schlauchverbindung zwischen Fülleitung und Kesselfüll- und -entleerungshahn (bauseits) herstellen.
  • Anlage füllen und entlüften
  • Umwälzpumpe dabei außer Betrieb lassen
  • Betriebsschalter auf „0“.
  • Anlagendruck am Manometer (bauseits) kontrollieren - ggf. Wasser nachfüllen und Anlage entlüften.
  • Kesselfüll- und -entleerungshahn schließen - Füllschlauch abnehmen.

Gasbrenner

  • Absperrhähne der Gasleitung öffnen.
    ● Gasleitung fachgerecht entlüften.
  • Gasanschlußdruck prüfen und mit den Vorgaben des Brennerherstellers vergleichen.

Ölbrenner

  • Ölvorrat prüfen und Ölzuleitung öffnen.
  • Bei Einrohrsystemen automatischen Entlüfter öffnen.

Inbetriebnahme

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Inbetriebnahme - 1

Alle Arbeiten zur Inbetriebnahme und Einstellung müssen vom Ersteller der Anlage oder einem von ihm benannten Fachmann ausgeführt werden.

Es ist ein Inbetriebnahmeprotokoll zu erstellen.

  • Elektrische Steckverbindungen überprüfen.
    ● Heizungs-Notschalter einschalten.

Die weiteren Bedienschritte und Einstellungen sind abhängig von der eingebauten Kesselregelung, siehe separate Anleitung.

  • Betriebsschalter auf „I“ stellen.
  • Entstörknopf des Feuerungsautomaten betätigen.
  • Kessel geht in Betrieb - Brennerbetriebslampe leuchtet - Startvorgang abhängig vom installierten Brenner - Verzögerungen z.B. durch Ölvorwärmung oder Dichtheitskontrollen möglich.
  • Die Einregulierung des Brenners nach der Anleitung des Brennerherstellers durchführen.
  • Den Brennstoffdurchsatz so einstellen, daß der Kessel innerhalb des angegebenen Leistungsbereiches betrieben und die Nennleistung des Heizkessels nicht überschritten wird - Überprüfen, ob die Abgasanlage für die Abgastemperatur geeignet ist.
  • Befestigungsschrauben der Brennertür im warmen Zustand leicht anziehen.
  • Abgasmessung durchführen.
  • Inbetriebnahmeprotokoll ausfüllen..

Aufrüstung zum Öl-Unit-Kessel

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Aufrüstung zum Öl-Unit-Kessel - 1

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Aufrüstung zum Öl-Unit-Kessel - 2

Der Domomatic KT 2 kann zum Öl-Unit-Kessel aufgerüstet werden. Hierfür sind Brennerpakete mit Schalldämmhaube lieferbar, die auf die jeweilige Kesselleistung abgestimmt sind.

Schalldämmhaube anbauen

  • Frontblende 1 losschrauben und entfernen.
  • Beide Haltestifte auf dem unteren Aufsteckwinkel 2 montieren.
  • Unteren Aufsteckwinkel 2 anschrauben.
  • Oberen Aufsteckwinkel 3 anschrauben.
  • Frontblende 📄 wieder aufstecken und festschrauben.
  • Schalldämmhaube 4 über den Haltestiften 5 unten aufsetzen und zuklappen - die Schalldämmhaube rastet auf dem oberen Aufsteckwinkel ein.
  • Sicherungsschrauben 6 einsetzen und festdrehen.

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Schalldämmhaube anbauen - 1

Wartung / Außerbetriebsetzung

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Wartung / Außerbetriebsetzung - 1

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Wartung / Außerbetriebsetzung - 2

Es muß eine regelmäßige Wartung des Heizkessels durchgeführt werden (einmal jährlich).

Diese darf nur durch einen Fachmann erfolgen. Wir empfehlen den Abschluß eines Wartungsvertrages.

Die Unterlassung von Wartungen erhöht das Sicherheitsrisiko, ein optimaler Betrieb des Heizkessels ist dann nicht gewährleistet.

Es dürfen nur Original-Ersatzteile des Herstellers verwendet werden.

Vor der Wartung Abgasmessung durchführen und protokollieren - Kessel auf Betriebstemperatur bringen.

Kessel reinigen

  • Kessel außer Betrieb setzen - Betriebs- und Notschalter ausschalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
  • Brennstoffleitungen absperren.
  • Frontverkleidung entfernen.
  • Schrauben der Kesseltür ^2 lösen - Kesseltür aufschwenken - bei Bedarf Kesseltür mit Brenner aushängen, hierzu Scharnierstange der Türaufhängung herausziehen.
  • Abgasregulator ^3 herausnehmen.
  • Brennkammer, Nachschaltheizfläche und Rezirkulationsrohr mit Reinigungsbürste (Lieferumfang) reinigen - keine Reinigungs-Chemikalien verwenden!
  • Schmutz aus Brennkammer, Nachschaltheizfläche und Abgasrohr entfernen - Staubsauger verwenden.
  • Abgasweg auf freien Querschnitt prüfen.
  • Abgasregulator wieder einsetzen.
  • Kesseltür wieder montieren.

Anlage überprüfen

● Heizkessel in Betrieb nehmen.
- Alle Regel- und Sicherheitseinrichtungen auf Funktion prüfen.
- Temperaturregler auf Schaltpunkt testen - Regelknopf herunterdrehen bis Brenner abschaltet -
Regler wieder auf gewünschte maximale Kesseltemperatur einstellen.

Kessel reinigen 1 2 3

- STB-Prüfung durchführen: - Schalter „Automatik/Handbetrieb“ auf „Handbetrieb“ stellen - Temperaturregler bis Anschlag hochdrehen - wenn Brenner abschaltet, Schalter „Test STB“ (Pumpen-aussschaltung) drücken bis STB verriegelt - STB entriegeln nachdem Kesseltemperatur ca. 20 K gesunken ist - Temperaturregler in Ausgangsstellung bringen - Schalter „Automatik/Handbetrieb“ wieder auf „Automatikbetrieb“ stellen.

  • Wasserseitige Dichtheit kontrollieren.
  • Wasserstand kontrollieren
  • Druckausdehnungsgefäß überprüfen (siehe separate Anleitung).
  • Sicherheitsventil auf Funktion prüfen.
  • Be- und Entlüftungsöffnungen des Heizraumes kontrollieren.
  • Wartung durch Unterschrift im Wartungsprotokoll bestätigen.

Außerbetriebsetzung

  • Betriebs- und Heizungshauptschalter ausschalten.
  • Öl- bzw. Gasabsperreinrichtungen schließen.
  • Bei längerer Außerbetriebsetzung, z.B. bei Anlagen ohne Warmwasserbereitung außerhalb der Heizzeit, Kessel reinigen.
  • Bei Außerbetriebsetzung in frostgefährdeten Jahreszeiten, Anlage und Kessel fachgerecht entleeren.
Störung Mögliche Ursache Beseitigung
Flamme erlischt während des BetriebsÖlvorrat verbrauchtDüsenfilter verstopftÖlfilter oder Ölvorlaufleitung verschmutztLufteinschlüsseMagnetventil defektFalsche BrennereinstellungDüse defektMischeinrichtung verschmutztLuft in der SaugleitungÖl auffüllenDüsenfilter reinigen oder Düse austauschenFilter und Leitungen reinigenSaugleitung und Armaturen überprüfenMagnetventil austauschenBrennereinstellung korrigierenDüse austauschenBrenner reinigenÖlzuleitung überprüfen, ggf. abdichten
Mischeinrichtung stark verölt oder hat starken KoksansatzFalsche EinstellungFalsche DüsengrößeVerbrennungsluftmenge nicht richtigHeizraum nicht ausreichend belüftetEinstellmasse korrigierenDüse austauschenBrenner neu einregulierenBelüftungsöffnungen prüfen
Brenner startet sehr hart, es kommt zu VerpuffungenZündung gegen Stauscheibe oder DüseElektroden oder Mischeinrichtung falsch eingestelltMagnetventil öffnet nicht richtigUngünstige ZugverhältnisseEinstellung der Mischeinrichtung und der Zündelektroden korrigierenVentil bzw. Spule austauschenAbgasführung/Schornstein prüfen
Zündung im BrennerbetriebFlackerdetektor, Stauscheibe verschmutztBrenner reinigen
Unbefriedigendes RußbildLuftmangelDüse defektBrenner reinigen und einstellen, Belüftung des Heizraumes prüfenDüse austauschen
CO_2 -Gehalt zu niedrigBrennereinstellung falschFalschlufteintrittBrennereinstellung korrigierenAbgasrohr abdichten, Kesseltürbefestigung nachziehen
Abgastemperatur zu hochZu hoher ÖldurchsatzKessel verschmutztÖldurchsatz an Kesselleistung anpassenKessel reinigen
Keine Brenneranforderung, obwohl Kesseltemperatur zu niedrigTemperaturregler zu niedrigSTB hat verriegeltKesseltemperatur defektRegler hochstellenSTB entriegelnRegler austauschen

Inbetriebnahmeprotokoll

Bitte ausgeführte Arbeiten ankreuzen bzw. Messwerte eintragen
Datum
Installationsfirma
Anlage
Brennstoffversorgung/-zuleitungen prüfen, Dichtheit prüfen
Abgasführung prüfen
Befestigungsschrauben Brennertür nachziehen
Elektrische Verbindungen prüfen
Abgasmessung durchführen Kontrolle Anpassung
Kesseltemperatur °C
Abgastemperatur °C
Raumtemperatur °C
Netto-Abgastemperatur °C
Kohlendioxid gehalt (CO2) der Abgase messen Vol %
Kohlenmonoxid gehalt (CO) der Abgase messen ppm
Russzahl (Bacharach) messen
Schornsteinzug messen mbar
Abgasverlust ermitteln %
Funktionsprüfung durchführen
Kesselthermostat einstellen
Witterungsgeführte Regelung bzw.Raumthermostat einstellen
Anlagenbetreiber in die Bedienung einweisen und Bedienungsanleitung aushändigen
Unterschrift/Firmenstempel

Technische Daten

Typ KT 2-21 KT 2-27 KT 2-35
Max. Feuerungsleistung kW 22,6 29,1 37,6
Nennwärmeleistung kW 21 27 35
Leistungsbereich kW 17-21 21-27 27-35
Normnutzungsgrad % 95 95 96
Abgasverlust%6,26,26,2
Wasserseitiger Widerstandmbar915 26
WasserinhaltI72 84100
FeuerraumvolumenI40 50 63
Feuerraumdurchmessermm320320320
Feuerraumlängemm480610770
GasinhaltI40 53 67
Heizgasseitiger WiderstandPa710 17
Abgastemperatur °C 160160160
Abgasmassenstromkg/s0,00960,01240,0163
CO2-Gehalt der AbgaseVol %13 13 13
Notwendiger FörderdruckPa000
Elektrische Leistungsaufnahme min./max.W2 / 2102 / 2102 / 210

Technische Daten

Abmessungen Domomatic KT 2
945 971 284 560 L 82 100 360 100 V EL/SI V R R 587 112 525 E

Abmessungen Domomatic KTU 2
286 L

V Kesselvorlauf

R Kesselrücklauf

EL/SI Entlüftung/Sicherheitsventil

E Füll- und Entleerstutzen

KesseltypL
KTx/KTUx21670
KTx/KTUx27800
KTx/KTUx35960

DE DIETRICH Domomatic KT2 - Technische Daten - 3

Wasserseitiger Druckverlust

BetriebsbedingungenTieftemperaturkessel Domomatic KT 2 und KTU 2 mit oder ohne Regelsystem
Mindestvolumenstrom Keine Forderung
Untere Kesselwassertemperatur Keine Forderung
Maximal zulässige Betriebstemperatur 100 °C
Minimale Rücklauftemperatur Keine Forderung
Betriebsunterbrechung Keine Forderung
Heizkreise mit Mischer Keine Forderung, empfohlen bei Fußbodenheizung
Zulässiger Betriebsüberdruck 3 bar

Ersatzteile Kesselkörper

1.09 1.08 1.07 1.06 1.05 1.04 1.02 1.03 1.01

Pos. Art.-Nr. Bezeichnung

1.010290056Brennertür komplett
1.020287827Formstein Brennertür mit Matten
o.Abb.0080213Dichtschnur Brennertür
1.030080215Schaulochverschluss Brennertür
1.040297670Rauchglasregulator - KT 2-21
1.040297671Rauchglasregulator - KT 2-27, 2-35
1.050080303Rezirkulationsrohr

Pos. Art.-Nr. Bezeichnung

1.060082717Tauchhülse 3⁄4
1.070287826Thermostateinsatz mit Haltering
1.080080217Dichtung Montageflansch
1.090080229Montageflansch
o.Abb.0080216Scharnierbolzen
o.Abb.0290114Abgaskasten komplett
o.Abb.0290091Dichtschnur für Abgaskasten

Ersatzteile Isolierung

4.01 4.02 4.03 4.04 4.05 4.08 4.10 4.09 4.06 4.07 4.05

Pos. Art.-Nr. Bezeichnung

4.010297664Isolier-Deckel - KT 2-21
4.010297665Isolier-Deckel - KT 2-27
4.010297666Isolier-Deckel - KT 2-35
4.020297660Schaltfeldauflage
4.030297659Schaltfeldaufnahme
4.040297663Isolierblende oben
4.050297651Isolier-Seitenwand re/li - KT 2-21
4.050297652Isolier-Seitenwand re/li - KT 2-27
4.050297653Isolier-Seitenwand re/li - KT 2-35
4.060297661Isolier-Rückwand

Pos. Art.-Nr. Bezeichnung

4.070297654Isolier-Seitenteil rechts m. Kappe
4.080297655Isolier-Seitenteil links m. Kappe
4.090297662Isolier-Vorderwand
4.100297657Schaltfeldgehäuse komplett
o.Abb.0297658Schaltfeldabdeckung
o.Abb.0297656Abdeckkappen Seitenteil rechts/links
o.Abb.0297667Konsole Schalldämmhaube unten
o.Abb.0297668Konsole Schalldämmhaube oben
o.Abb.0297669Schalldämmhaube komplett
o.Abb.0288089Verschluss Vorderwand

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Verkaufsbüro Emsdetten : Tel. 0 25 72 / 23-179

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Verkaufsbüro Neunkirchen : Tel. 0 68 21 / 98 05-0

Fax 0 68 21 / 98 05-31

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Produktinformationen

Marke : DE DIETRICH

Modell : Domomatic KT2

Kategorie : Kessel