DTG-E 130 Eco.NOx Plus - Zentralheizungskessel DE DIETRICH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Gas-Brennwertkessel |
| Marke | De Dietrich |
| Modell | DTG-E 130 Eco.NOx Plus |
| Kategorie | Chaudière centrale (Zentralheizungskessel) |
| Nennwärmeleistung | 130 kW |
| Brennstoff | Erdgas (E/H) |
| Wirkungsgrad | Bis zu 109 % (Hs) / bis zu 98 % (Hi) |
| NOx-Klasse | Klasse 5 (Eco.NOx Plus) |
| Heizkreise | 1 Heizkreis |
| Integrierter Warmwasserspeicher | Nein (externer Speicher erforderlich) |
| Abmessungen (H × B × T) | 850 × 600 × 600 mm |
| Gewicht | ca. 150 kg |
| Anschluss Spannung | 230 V ~ 50 Hz |
| Elektrische Leistung | ca. 150 W |
| Schutzart (IP) | IP20 |
| Bauart | Wandhängend |
| Abgassystem | Raumluftunabhängig (konzentrisch) |
| Zulässiger Betriebsdruck (Heizung) | max. 3 bar |
| Zulässige Vorlauftemperatur | max. 90 °C |
| Jährliche Wartung | Erforderlich (durch Fachmann) |
| Garantie | 2 Jahre (gemäß Hersteller) |
| Ersatzteile | Verfügbar über De Dietrich Service |
Häufig gestellte Fragen - DTG-E 130 Eco.NOx Plus DE DIETRICH
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BEDIENUNGSANLEITUNG DTG-E 130 Eco.NOx Plus DE DIETRICH

Bedienungs-
Anleitung

1 Benutzte Symbole ....3
2 Wichtige Installationshinweise ....3
2.1 Belüftung 4
2.1.1 Versionen mit Schornsteinanschluss 4
2.1.2 Zuluft/Abgas-Versionen 4
2.2 Wartung 4
2.3 Anpassung an eine andere Gasart....4
3 Beschreibung....5
3.1 Heizkessel 5
3.2 Schaltfeld 8
4 Energiesparender Heizkessel....12
5 Inbetriebnahme ....13
6 Ausschalten des Heizkessels....13
7 Bei Störungen 13
8 Alarmmeldungen....14
1 Benutzte Symbole
Vorsicht Gefahr
Personen- und Sachschadengefahr. Für die Sicherheit der Personen und der Teile müssen diese Anweisungen unbedingt beachtet werden
i Hinweis
Bitte berücksichtigen Sie diese Hinweise um den Komfort aufrecht zu halten
Verweis
Verweis auf andere Anleitungen oder Seiten der Anleitung
Herzlichen Glückwunsch! Sie haben sich für ein Qualitätsprodukt entschieden. Es wird dringend empfohlen, die nachstehenden Anweisungen zu lesen, um die optimale Funktion Ihrer Anlage zu gewährleisten. Wir sind überzeugt, dass unser Produkt Ihren Erwartungen entsprechen wird.
2 Wichtige Installationshinweise
Der einwandfreie Betrieb des Gerätes hängt von der strikten Einhaltung dieser Anleitung ab.
Eingriffe am Gerät oder an der Heizungsanlage dürfen nur durch einen qualifizierten Heizungsfachmann durchgeführt werden.
Für Schäden, die auf einen unsachgemäßen Gebrauch des Gerätes, mangelnde oder unzureichende Wartung oder unsachgemäße Installation des Gerätes zurückzuführen sind (wobei es Ihnen obliegt, dafür zu sorgen, dass die Installation durch einen autorisierten Heizungsfachbetrieb erfolgt), kann der Hersteller nicht haftbar gemacht werden.
Achten Sie darauf, dass das Gerät auf die eingesetzte Gasart eingestellt ist.
Halten Sie die angegebenen Polaritäten an den Klemmen ein: Phase (L), Nulleiter (N) und Erde 12 .
Gas- und wasserführende Anschlüsse auf Dichtheit prüfen.
! Regelmäßig prüfen, dass die Installation mit Wasser befüllt ist und unter Druck steht.
Um den Korrosionsschutz der Trinkwassererwärmer mit Titananode (Schutzsystem Titan Active System®) zu gewährleisten, das Schaltfeld stets eingeschaltet lassen. Um die Heizung oder die Trinkwassererwärmung abzuschalten, Betriebsart Sommer oder Frostschutz wählen (Ferien).
2.1 Belüftung
2.1.1 Versionen mit Schornsteinanschluss
Die Luftzufuhr in den Heizraum nicht unterbinden (auch nicht teilweise).
Frankreich: Die Querschnittsfläche der Belüftung, die im Installationsraum des Heizkessels zwingend vorgeschrieben ist, hat den Vorgaben der DTU-Norm 61.1 (P 45 204) und insbesondere der Anweisung bezüglich der allgemeinen Einrichtungen (Heft 1764, April 1982) zu entsprechen.
Belgien: Die Querschnittsfläche der Belüftung, die im Installationsraum des Heizkessels zwingend vorgeschrieben ist, hat den Vorgaben der Norm NBN D51-003 zu entsprechen.
2.1.2 Zuluft/Abgas-Versionen
Eine Belüftung des Aufstellraums des Heizkessels ist nicht erforderlich. Wenn mechanische Anschlüsse an Gasleitungen vorhanden sind, ist eine Belüftung jedoch vorgeschrieben.
2.2 Wartung
- Wartung und Reinigung des Heizkessels sind mindestens einmal jährlich durch einen qualifizierten Fachmann vorzunehmen. Es wird empfohlen, einen Wartungsvertrag abzuschließen.
- Den Wasserstand der Anlage regelmäßig überprüfen und nötigenfalls auffüllen, wobei eine zu schnelle Zufuhr von Kaltwasser in den heißen Kessel zu verhindern ist. Wenn dies mehrmals pro Saison erforderlich ist, das Leck suchen und abdichten.
Deutschland: Der Querschnitt der Belüftung, die im Aufstellraum des Heizkessels vorgeschrieben ist, muss der Norm VDI 2050 Blatt 1 und weiteren geltenden örtlichen Vorschriften entsprechen.
Sonstige Länder: Die Querschnittsfläche der Belüftung, die im Installationsraum des Heizkessels zwingend vorgeschrieben ist, hat den Vorgaben der im jeweiligen Land gültigen Normen zu entsprechen.
2.3 Anpassung an eine andere Gasart
■ Belgien:
Die Arbeiten zur Umstellung der Gasart müssen durch einen SERV'élite-Techniker ausgeführt werden.
■ Sonstige Länder:
Die Umstellung auf eine andere Gasart darf nur vom Installateur vorgenommen werden.

Die Anlage ausschließlich im Bedarfsfall entleeren. Beispiel: Mehrere Monate andauernde Abwesenheit mit Frostgefahr im Gebäude.
3 Beschreibung
3.1 Heizkessel
Die vorgestellten Modelle werden in den einzelnen Ländern gemäß den jeweiligen Verkaufsprogrammen vertrieben.
Kolli HE1 - HE2

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["2"]
B --> C["3"]
C --> D["4"]
D --> E["5"]
E --> F["6"]
F --> G["7"]
G --> H["8"]
H --> I["9"]
I --> J["10"]
J --> K["11"]
K --> L["12"]
L --> M["13"]
M --> N["14"]
N --> O["15"]
O --> P["16"]
P --> Q["17"]
Q --> R["18"]
R --> S["19"]
S --> T["20"]
T --> U["21"]
U --> V["22"]
V --> W["8538N075"]
| 1 | Brennwertkessel-Modul |
| 2 | Elektronisches Manometer |
| 3 | Automatischer Entlüfter |
| 4 | Ausdehnungsgefäß (12 Liter) |
| 5 | Siphon |
| 6 | Modulierende Pumpe |
| 7 | Sicherheitsventil (3 bar) |
| 8 | Umschaltventil |
| 9 | Absperrhahn |
| 10 | Sicherheitsventil 7 bar |
| 11 | Rückschlagklappe |
| 12 | Systemtrenner |
| 13 | Ablauftrichter |
| 14 | Trinkwarmwasserbehälter |
| 15 | Wärmetauscher |
| 16 | Zirkulationsanschluss |
| 17 | Kaltwasser |
| 18 | Rücklauf Heizkreis |
| 19 | Kondenswasserabfluss |
| 20 | Vorlauf Heizkreis |
| 21 | Warmwasser |
| 22 | Gas |
3. Beschreibung
Kolli HE3 - HE4 - HE13 - HE14

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["2"]
B --> C["3"]
C --> D["4"]
D --> E["5"]
E --> F["6"]
F --> G["7"]
G --> H["8"]
H --> I["9"]
I --> J["10"]
J --> K["11"]
K --> L["12"]
L --> M["13"]
M --> N["14"]
N --> O["15"]
O --> P["16"]
P --> Q["17"]
Q --> R["18"]
R --> S["19"]
S --> T["20"]
T --> U["21"]
U --> V["22"]
V --> W["23"]
W --> X["24"]
X --> Y["25"]
Y --> Z["26"]
Z --> AA["27"]
AA --> AB["28"]
AB --> AC["29"]
AC --> AD["30"]
AD --> AE["31"]
AE --> AF["32"]
AF --> AG["33"]
AG --> AH["34"]
AH --> AI["35"]
AI --> AJ["36"]
AJ --> AK["37"]
AK --> AL["38"]
AL --> AM["39"]
AM --> AN["40"]
| 1 Brennwertkessel-Modul |
| 2 Elektronisches Manometer |
| 3 Automatischer Entlüfter |
| 4 Ausdehnungsgefäß (12 Liter) |
| 5 Siphon |
| 6 Modulierende Pumpe |
| 7 Sicherheitsventil (3 bar) |
| 8 Umschaltventil |
| 9 Absperrhahn |
| 10 Sicherheitsventil 7 bar |
| 11 Rückschlagklappe |
| 12 Systemtrenner |
| 13 Ablauftrichter |
| 14 Trinkwarmwasserbehälter |
| 15 Wärmetauscher |
| 16 Zirkulationsanschluss |
| 17 Kaltwasser |
| 18 Rücklauf Heizkreis |
| 19 Kondenswasserabfluss |
| 20 Vorlauf Heizkreis |
| 21 Warmwasser |
| 22 Gas |
| 23 Brandschutzventil |
Kolli GN1 - GN2

| 1 Brennwertkessel-Modul (15 kW - 25 kW) |
| 2 Elektronisches Manometer |
| 3 Siphon |
| 4 Rücklauf Heizkreis |
| 5 Kondenswasserabfluss |
| 6 Vorlauf Heizkreis |
| 7 Gas |
Kolli GN3 - GN4

flowchart
graph TD
A["1"] --> B["2"]
B --> C["3"]
B --> D["4"]
D --> E["5"]
E --> F["6"]
F --> G["7"]
G --> H["8"]
H --> I["9"]
I --> J["10"]
J --> K["11"]
K --> L["12"]
L --> M["13"]
M --> N["14"]
N --> O["15"]
O --> P["8"]
P --> Q["15"]
Q --> R["16"]
R --> S["17"]
S --> T["18"]
T --> U["19"]
U --> V["20"]
V --> W["21"]
W --> X["22"]
X --> Y["23"]
Y --> Z["24"]
| 1 Brennwertkessel-Modul (15 kW - 25 kW) |
| 2 Elektronisches Manometer |
| 3 Automatischer Entlüfter |
| 4 Ausdehnungsgefäß (12 Liter) |
| 5 Siphon |
| 6 Modulierende Pumpe |
| 7 Sicherheitsventil (3 bar) |
| 8 Absperrhahn |
| 9 Rückschlagklappe |
| 10 Einfüllhahn |
| 11 Rücklauf Heizkreis |
| 12 Kondenswasserabfluss |
| 13 Vorlauf Heizkreis |
| 14 Gas |
| 15 Gashahn |
3.2 Schaltfeld
■ Elektromechanische Komponenten

| 1 | Hauptschalter Ein /Aus |
| 2 | Kontrollleuchte in Betrieb / AlarmRote LED leuchtet: Brenner auf StörungRote LED blinkt: Bei Störung |
| 3 | Entstörungstaste des Steuergerätes |
| 4 | Verzögerter Leitungsschutzschalter (4 A)Eine zweite elektrische Absicherung befindet sich auf der Karte, auf die man durch Abnehmen der Deckel Zugriff erhält. Hierbei handelt es sich um die Sicherung: F1 4 Ampere, träge |
■ Display

| 1 Text- und Zahlenanzeige | |
| 2 Balkenanzeige der Programmierung des angezeigten Kreises A, B oder C | |
| 3 Heller Bereich: Zeitraum für die Nachttemperatur oder gespernte Trinkwassererwärmung | |
| 4 | Dunkler Bereich: Zeitraum für die Tagestemperatur oder die freigegebene Trinkwassererwärmung |
| 5 Blinkender Balken für laufende Zeitangabe | |
| 6 Zahlenanzeige (Tageszeit, eingestellte Daten, Parameter, usw...) | |
| 7 | Anzeige des laufenden Programmes P1, P2, P3, P4oderSo: Sommerbetrieb |
| 8 | Blinkende Pfeile wenn man mit Tasten + oder - den angezeigten Parameter einstellen (verändern) kann |
| 9 Betriebsartanzeige der Kreise | |
| ↑↓A, B, C | Öffnen des 3-Wege MischerventilsSchliessen des 3-Wege MischerventilsPumpe des angezeigten Kreises in BetriebName des angezeigten Kreises |
| 10 Die Kennziffer wird über dem aktiven Betriebsmodus angezeigt | |
| 11 Anzeige des Betriebszustandes | |
| Brenner in BetriebBrenner arbeitet mit einer Erhöhung des LeistungsniveausBrenner arbeitet mit einer Verringerung des LeistungsniveausLadepumpe für den Trinkwassererwärmungskreis in BetriebSommerbetriebWasserdruckanzeigeZu wenig Wasser: Nachfüllen (0 - 0.5 bar)Nachfüllen empfohlen (0.5 - 1 bar)Korrekt (1 - 2 bar)Zu viel Wasser (> 2 bar) | |
■ Zugängliche Tasten bei geschlossener Abdeckblende

| Einstellung der Temperaturen | |
| Tagtemperatur | |
| Absenk-Temperatur | |
| Warmwassertemperatur | |
| Erlaubt die Einstellung der gewählten Temperatur | |
| Betriebsartenwahltasten | |
| AUTO | Automatik-Betrieb nach dem eingestellten Programm |
| Dauernd Tagbetrieb (Zwangsbetrieb):- bis Mitternacht, wenn ▼ blinkt- permanent, wenn ▼ nicht blinkt | |
| Dauernd Absenkbetrieb (Zwangsbetrieb):- bis Mitternacht, wenn ▼ blinkt- permanent, wenn ▼ nicht blinkt | |
| Frostschutzbetrieb | |
| Freigegebene Trinkwassererwärmung:- bis Mitternacht, wenn ▼ blinkt- permanent, wenn ▼ nicht blinkt | |
Zugängliche Tasten bei geöffneter Abdeckblende

| Manuelle SommerabschaltungDer Heizkreis wird getrennt und die Warmwasserproduktion sichergestellt. Die Symbole ➕ und So werden angezeigt. | |
| STANDARD | Taste für Standard-ProgrammZurücksetzen aller Zeitprogramme |
| Zugangstaste zur Fachebene | |
| Zugangstasten für Einstellungen und Messungen | |
| Absätze-Auswahl | |
| Zeilen-Auswahl | |
| Rückkehr zur Überschrift oder zur vorangehenden Zeile | |
| Programmierungstasten | |
| Festlegen (in 1/2-stündigen Schritten) des Zeitraums für die Tagestemperatur oder die freigegebene Trinkwassererwärmung (dunkler Bereich) | |
| Festlegen (in 1/2-stündigen Schritten) des Zeitraums für die Nachttemperatur oder die freigegebene Trinkwassererwärmung (heller Bereich) | |
| Rückkehr Taste | |
| A.B.C. Auswahl | taste für den anzuzeigenden Kreislauf |
| PROG Auswahl | taste für das aktive Heizprogramm (P1, P2, P3 oder P4) |
4 Energiesparender Heizkessel
Der Kessel erfüllt alle Ansprüche, die man an einen Brennwert-Heizkessel stellen kann. Technisch auf dem absolut neuesten Stand steht er nicht nur für äußerst wirtschaftlichen, energiesparenden und damit umweltfreundlichen Betrieb, sondern auch für einzigartigen Rundum-Komfort: Wärme für das ganze Haus, warmes Wasser, kinderleichte Bedienungsmöglichkeiten sowie wohltuende Ruhe durch seinen superleisen Betrieb.
Der Gas-Brennwert-Standheizkessel nutzt nicht nur die im Abgas enthaltene sensible (fühlbare), sondern auch die latente (versteckte) Wärme aus. Diese Energie ist in dem - beim Verbrennungsprozess entstehenden - Wasserdampf gebunden und geht bei herkömmlichen Heizkesseln ungenutzt verloren. Im Heizkessel werden die Abgase soweit abgekühlt, dass der Wasserdampf kondensiert und zusätzliche, aus dem Abgas genutzte Wärme dem Heizsystem zugeführt wird. Ein spezifischer Algorithmus (Active Condens System) optimiert während der Speicherladephase den Durchfluss und die Rücklauftemperatur zum Kessel durch Modulieren der drehzahlgesteuerten Umwälzpumpe. Der Kesselwirkungsgrad wird dadurch hochgehalten und die Trinkwasserzapfleistung gesteigert.
Der Kessel erfüllt die Anforderungen der Energie-EinsparVerordnung (EnEV) mit einem ausgesprochen günstigen Kosten-Nutzen-Verhältnis.
5 Inbetriebnahme
Die Erstinbetriebnahme darf nur durch zugelassenes Fachpersonal erfolgen.
- Den Wasserdruck in der Anlage überprüfen. Falls erforderlich Wasser nachfüllen.
-
Gasabsperrhahn öffnen.
-
Schaltfeld:
Ein/Aus-Schalter auf Ⓘ stellen.
i Eine Wärmeanforderung erzeugen.
6 Ausschalten des Heizkessels
Ein/Aus-Schalter auf ○ stellen.
In der Stellung Aus ○ ist der Warmwasserbereiter mit Titananode nicht gegen Korrosion geschützt.
Vorsichtsmaßnahmen bei Frostgefahr
Heizkreise:
Frostschutzmittel verwenden, um ein Einfrieren des Heizungswassers zu vermeiden. Andernfalls die Anlage vollständig entleeren. In jedem Falle einen Installateur befragen.
Trinkwasserkreis:
Den Wassererwärmer und die Warmwasserleitungen entleeren.
Vorsichtsmaßnahmen bei längerer Außerbetriebsetzung (12 Monate oder mehr)
- Gasgerätehahn schließen
- Den Kessel und den Schornstein sorgfältig reinigen lassen.
- Die Tür des Kessels schließen, um jegliche Luftzirkulation im Kessel zu verhindern.
7 Bei Störungen
Folgende Überprüfungen sind vor der Benachrichtigung Ihres Installateurs durchzuführen:
Der Brenner arbeitet nicht:
Es ist kalt.
- Wenn eine Fernbedienung vorhanden ist (CDI2 oder FM52), die Einstellung anhand der entsprechenden Anleitung prüfen.
Es ist kalt. Es gibt kein Warmwasser.
- Temperatur-Einstellungen und Zeitprogramm prüfen.
- Die Alarmmeldung ablesen.
- Auf den Knopf ▶ drücken.
- Die Taste lösen. Der Heizkessel schaltet wieder ein.
- Im Problemfall, siehe Alarmmeldungen.
Der Brenner arbeitet, aber die Heizkörper sind kalt:
▶ Luft- und Wassergeräusche in den Heizkörpern
- Heizkörper entlüften.
- Heizkreislauf mit Wasser auffüllen.
- Wenn häufig Wasser nachgefüllt werden muss, sollten Sie Ihren Installateur benachrichtigen.
- Wenn das Problem fortbesteht, Ihren Installateur benachrichtigen.
Der Brenner arbeitet, aber die Heizkörper sind kalt
- Wenn das Problem fortbesteht, Ihren Installateur benachrichtigen.
Das Wasser braucht sehr lange, um zu einigen Zapfstellen zu gelangen, bei anderen ist dies nicht der Fall
Dies ist auf die Länge der Warmwasserrohre zwischen den Zapfstellen und dem Heizkessel zurückzuführen. Je größer der Abstand, umso länger dauert es, bis das kalte Wasser im Rohr durch das Warmwasser verdrängt wird.
Wenn Sie Ihrem Installateur eine Störung melden, machen Sie ihm folgende Angaben:
- Produkttyp
- Baujahr
- Seriennummer
- Eingesetzte Gasart
Diese Angaben befinden sich auf dem Typenschild, auf dem Speicher.
- Aufgenommene Störung angeben.
8 Alarmmeldungen
■ Fehler
Bei Betriebsstörungen können folgende Meldungen in der Anzeige erscheinen. Installationsfirma benachrichtigen.
| Meldung Vermutliche Ursachen Abhilfe | ||
| FEHLER ZUNDUNG | Zündungsfehler | Steuergerät wieder aktivieren. Installationsfirma benachrichtigen. |
| Ionisationsfehler | ||
| Gasarmatur defekt | ||
| Kein Gas bzw. Luft in der Leitung | ||
| GFA DEFEKT 8 | Falsche Elektrodenposition | |
| Zündkabel bzw. Stecker defekt | ||
| Interner Steuergerätfehler | ||
| GFA DEFEKT 9 | Elektro-Impulsfehler bei der Ansteuerung der Gasarmatur | |
| Schlechter Kontakt zwischen Steuergerät und Armatur | ||
| Ansteuerung der Gasarmatur über Steuergerät defekt | ||
| GFA DEFEKT10-22 Interner Steuergerätfehler | ||
| CVI COM.FEHLER | Kommunikationsausfall zwischen DIEMATIC und Feuerungsautomat | |
| MANOMETER DEF. Wasserdrucksensor-Fehler | Heizkessel aus- und wieder einschalten um den Notbetrieb der Heizung für 72 Stunden wieder zu gewährleisten. (Die Meldung bleibt angezeigt.) Installationsfirma benachrichtigen. | |
| RAUMF.A DEFEKT RAUMF.B DEFEKT RAUMF.C DEFEKT VORL. F.B DEF VORL. F.C DEF AUSS. F.DEFEKT SONNE F.DEFEKT GEBLAESE DEF. S.BAD F.DEFEKT | Entsprechender Fühler defekt | Installationsfirma benachrichtigen. |
| PUFFER F.DEF | Das Erwärmen des Pufferspeichers ist nicht mehr gewährleistet | |
| KESS. F.DEFEKT Heizkesselfühler defekt | ||
| WWE. F. DEFEKT Warmwasserfühler defekt | ||
| TA-S KURZ-S | Das Titan Active System® hat einen Kurzschluss | |
| TA-S GETRENNT Der TAS befindet sich im offenen Kreis | ||
| TA-S DEFEKT Interne Fehlfunktion | ||
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Änderungen vorbehalten.
19/11/2013

300000514001-02
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