EMC-M 30/35 MI - Kessel DE DIETRICH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Gas-Brennwert-Wandheizkessel |
| Modell | EMC-M 30/35 MI |
| Heizleistung (80/60 °C) | 7,7 - 29,2 kW |
| Heizleistung (50/30 °C) | 8,5 - 31,0 kW |
| Warmwasserleistung | 7,7 - 33,9 kW |
| Wirkungsgrad Volllast (80/60 °C) | 97,2 % |
| Wirkungsgrad Volllast (50/30 °C) | 103,3 % |
| Gewicht (leer) | 28,5 kg |
| Elektrische Versorgung | 230 VAC / 50 Hz |
| Maximale Leistungsaufnahme | 145 W |
| Stand-by-Leistungsaufnahme | 3 W |
| Schutzgrad | IP X4D |
| Gasanschlussdruck (G20) | 20 mbar |
| Maximale Vorlauftemperatur | 90 °C |
| Wasserinhalt Heizkreis | 1,7 l |
| Maximaler Betriebsdruck Heizung | 3 bar |
| Maximaler Betriebsdruck Warmwasser | 8 bar |
| Spezifische Warmwasserdurchflussmenge (ΔT=30 K) | 17 l/min |
| Geräuschpegel Heizbetrieb | 42 dB(A) |
| NOx-Klasse | 5 (EN 297 pr A3, EN 483) |
| Zulassungen | CE, PIN 0063CM3019 |
| Sicherheitseinrichtungen | Wassermangelsicherung, Überhitzungssicherung (110 °C), Frostschutzfunktion |
| Wartungsintervall | Jährliche Inspektion und Reinigung empfohlen |
Häufig gestellte Fragen - EMC-M 30/35 MI DE DIETRICH
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BEDIENUNGSANLEITUNG EMC-M 30/35 MI DE DIETRICH
Gas-Brennwert-Wandheizkessel
EMC-M 24
EMC-M 24/28 MI
EMC-M 30/35 MI
EMC-M 34/39 MI


Installations- und
Wartungsanleitung
EG-Konformitätserklärung
Das Gerät stimmt mit dem in der EG-Konformitätserklärung angegebenen Baumuster überein und wird in Übereinstimmung mit den Vorschriften folgender europäischer Richtlinien und Normen hergestellt und vertrieben.
Das Original der Konformitätserklärung ist beim Hersteller verfügbar.
1 Einleitung 6
1.1 Benutzte Symbole ......6
1.2 Abkürzungen ....6
1.3 Allgemeine Angaben ......6
1.3.1 Pflichten des Herstellers 6
1.3.2 Pflichten des Installateurs ....7
1.3.3 Pflichten des Benutzers ......7
1.4 Zulassungen ....8
1.4.1 Zertifizierungen ....8
1.4.2 Ergänzende Anweisungen 8
2 Sicherheitsvorschriften und Empfehlungen ....9
2.1 Sicherheitshinweise ....9
2.2 Empfehlungen 9
3 Technische Beschreibung ....11
3.1 Allgemeine Beschreibung ....11
3.2 Wichtigste Komponenten ....11
3.3 Blockdiagramm .....12
3.4 Funktionsprinzip ......12
3.4.1 Regelung der Wassertemperatur .....12
3.4.2 Sicherheitsvorrichtung gegen Wassermangel ....13
3.4.3 Überhitzungssicherung 13
3.5 Umwälzpumpe ....13
3.6 Technische Daten ....14
4 Anlage 16
4.1 Vorschriften für die Installation .....16
4.2 Aufstellung ....16
4.2.1 Typenschild 16
4.2.2 Aufstellung des Heizkessels 16
4.2.3 Belüftung 17
4.3 Hauptabmessungen .....18
4.4 Anbringung des Montagerahmens .....19
4.5 Platzierung des Heizkessels .....19
4.6 Hydraulische Anschlüsse ....20
4.6.1 Spülen der Anlage 20
4.6.2 Wasserdurchflussmenge 20
4.6.3 Anschluss Heizung ......21
4.6.4 Trinkwasserseitige Anschlüsse .....21
4.6.5 Anschluss des Druckausdehnungsgefäßes .....21
4.6.6 Anschluss der Kondenswasser-Ablaufleitung .....22
4.6.7 Automatischer Entlüfter 23
4.7 Gasanschluss ......23
4.8 Anschluss der Abgasanlage ......24
4.8.1 Planungshinweise .....24
4.8.2 Längen der geraden Luft-/Abgasleitungen .....25
4.8.3 Ergänzende Anweisungen ......26
4.9 Elektrische Anschlüsse .....27
4.9.1 Steuereinheit ......27
4.9.2 Empfehlungen ......28
4.9.3 Anschluss PC/Laptop .....28
4.9.4 Anschluss Wartungswerkzeug ......29
4.9.5 Zugang zum Anschlusstecker ....30
4.9.6 Anschlussmöglichkeiten ....30
4.10 Elektrischer Schaltplan ....35
4.11 Befüllung der Anlage 35
4.11.1 Wasseraufbereitung ....35
4.11.2 Befüllung des Siphons ....36
4.11.3 Befüllung der Anlage ......37
4.11.4 Entlüften der Anlage ....38
5 Inbetriebnahme ....39
5.1 Anschlussdose ....39
5.1.1 Schaltfeld ....39
5.2 Kontrollpunkte vor der Inbetriebnahme .....40
5.2.1 Den Heizkessel auf seine Inbetriebnahme vorbereiten ....40
5.2.2 Hydraulikkreis ....40
5.2.3 Elektrische Anschlüsse ....40
5.3 Inbetriebnahme des Heizkessels ....41
5.4 Gaseinstellungen ....42
5.4.1 Gaskreis 42
5.4.2 Anpassung an eine andere Gasart ....42
5.4.3 Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses (Volllast) 44
5.4.4 Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses (Teillast) 45
5.5 Abschlussarbeiten ....46
5.6 Anzeige der gemessenen Werte .....46
5.6.1 Status und Substatus 46
5.7 Änderung der Einstellungen .....47
5.7.1 Parameterbeschreibung .....48
5.7.2 Einstellung der Maximalleistung des Heizungsmodus ....50
6 Ausschalten des Heizkessels ....52
6.1 Ausschalten der Anlage ....52
6.2 Frostschutzfunktion ....52
7 Überprüfung und Wartung ....54
7.1 Allgemeine Hinweise ....54
7.2 Standard - Kontroll- und Wartungsarbeiten ....54
7.2.1 Den Heizkessel öffnen 54
7.2.2 Kontrolle des Wasserdrucks ....55
7.2.3 Kontrolle des Druckausdehnungsgefäßes .....55
7.2.4 Kontrolle des Ionisationsstroms .....55
7.2.5 Kontrolle der Zapfleistung ....56
7.2.6 Kontrolle der Abgasableitung und der Luftzuführung ....56
7.2.7 Überprüfung der Verbrennung .....56
7.2.8 Kontrolle des automatischen Entlüfters .....56
7.2.9 Kontrolle des Siphons ....57
7.2.10 Kontrolle des Brenners und Reinigung des Wärmetauschers ....58
7.3 Spezifische Wartungsarbeiten ....59
7.3.1 Austausch der Zünd- Ionisationselektrode .....59
7.3.2 Auswechseln des 3-Wege-Ventil .....60
7.3.3 Reinigung des Plattenwärmetauschers .....60
7.3.4 Reinigung des Trinkwasserfilters ......61
7.3.5 Austausch des Ausdehnungsgefäßes .....61
7.3.6 Wiedermontage des Heizkessels ......62
8 Bei Störungen 64
8.1 Fehlercodes ......64
8.2 Blockaden und Sperren ......64
8.2.1 Blockierung ....64
8.2.2 Sperrung ......66
9 Ersatzteile 72
9.1 Allgemeine Angaben ....72
9.2 Ersatzteile ....72
9.2.1 Verkleidung 74
9.2.2 Wärmetauscher ....75
9.2.3 Gas-/Luft-System 76
9.2.4 Anschlussdose 77
9.2.5 Wasserblock/Anschlussverrohrung .....78
9.2.6 Ersatzteilliste ....79
10 Anhang 81
10.1 Kurzanleitung ....81
1 Einleitung
1.1 Benutzte Symbole
In dieser Anleitung werden verschiedene Gefahrenstufen verwendet, um die Aufmerksamkeit auf besondere Hinweise zu lenken. Wir möchten damit die Sicherheit des Benutzers garantieren, helfen jedes Problem zu vermeiden und die korrekte Funktion des Gerätes sicherstellen.

GEFAHR
Hinweis auf eine Gefahr, die zu schweren Körperverletzungen führen kann.

WARNUNG
Hinweis auf eine Gefahr, die zu leichten Körperverletzungen führen kann.

ACHTUNG
Gefahr von Sachschäden.

Hinweis auf eine wichtige Information.
Kündigt einen Verweis auf andere Anleitungen oder Seiten der Anleitung an.
1.2 Abkürzungen
3CE: Kombination Luftzuführung und Verbrennungsgasableitung
▶ WW: Warmwasser
PCU: Primary Control Unit - Elektronische Steuerung des Brenners
▶ SCU: Secondary Control Unit - Elektronisches Zubehör
1.3 Allgemeine Angaben
1.3.1. Pflichten des Herstellers
Unsere Produkte werden unter Einhaltung der Anforderungen der verschiedenen europäischen geltenden Richtlinien hergestellt. Aus diesem Grund werden sie mit dem C€-Kennzeichen und sämtlichen erforderlichen Dokumenten geliefert.
Technische Änderungen vorbehalten.
Wir können in folgenden Fällen als Hersteller nicht haftbar gemacht werden:
Nichteinhalten der Gebrauchsanweisungen für das Gerät.
Keine oder unzureichende Wartung des Gerätes.
Nichteinhalten der Installationsanweisungen für das Gerät.
1.3.2. Pflichten des Installateurs
Dem Installateur obliegt die Installation und die erste Inbetriebnahme des Gerätes. Der Installateur muss folgende Anweisungen beachten:
Alle Anweisungen in den mit dem Gerät gelieferten Anleitungen lesen und befolgen.
▶ Installation in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften und Normen.
▶ Durchführung der ersten Inbetriebnahme und aller erforderlichen Prüfungen.
▶ Die Anlage dem Benutzer erklären.
Wenn eine Wartung erforderlich ist, den Benutzer auf die Pflicht zur Kontrolle und Wartung des Gerätes aufmerksam machen.
Alle Bedienungsanleitungen dem Benutzer aushändigen.
1.3.3. Pflichten des Benutzers
Um einen optimalen Betrieb des Gerätes zu gewährleisten, muss der Benutzer folgende Anweisungen beachten:
Alle Anweisungen in den mit dem Gerät gelieferten Anleitungen lesen und befolgen.
Für die Installation und die erste Inbetriebnahme muss qualifiziertes Fachpersonal beauftragt werden.
▶ Lassen Sie sich Ihre Anlage vom Installateur erklären.
Die erforderlichen Kontrollen und Wartungsarbeiten durch qualifiziertes Fachpersonal durchführen lassen.
▶ Bewahren Sie die Anleitungen in gutem Zustand in der Nähe des Gerätes auf.
Dieses Gerät ist nicht für die Verwendung durch Personen (einschließlich von Kindern) vorgesehen, deren körperliche oder geistige Fähigkeiten oder Sinneswahrnehmung beeinträchtigt ist oder die über keine Erfahrung und Kenntnisse bezüglich der Verwendung des Gerätes verfügen, sofern sie nicht durch eine für ihre Sicherheit verantwortliche Person beaufsichtigt oder entsprechend geschult werden. Kinder sind zu beaufsichtigen, damit sie nicht mit dem Gerät spielen.
Um Gefahrensituationen zu vermeiden, muss die Netzleitung, wenn sie beschädigt ist, vom Originalhersteller, dem Händler des Herstellers oder einer anderen entsprechend qualifizierten Person ausgetauscht werden.
1.4 Zulassungen
1.4.1. Zertifizierungen
| EG-Produkt-ID-Nummer | PIN 0063CM3019 |
| NOx-Klasse | 5 (Normen EN) |
| Anschlussart Schornstein: B23, B23P, B33 | |
1.4.2. Ergänzende Anweisungen
Außer den gesetzlichen Vorschriften und Richtlinien müssen die zusätzlichen Richtlinien beachtet werden, die in dieser Anleitung beschrieben sind.
Was die in der vorliegenden Anleitung enthaltenen Vorschriften und Richtlinien betrifft, so gilt als vereinbart, dass spätere Ergänzungen oder Vorschriften zum Zeitpunkt der Installation anzuwenden sind.

WARNUNG
Die Installation des Gerätes muss durch qualifiziertes Personal gemäß den geltenden örtlichen und nationalen Vorschriften erfolgen.
2 Sicherheitsvorschriften und Empfehlungen
2.1 Sicherheitshinweise

GEFAHR
Bei Gasgeruch:
- Keine offene Flamme verwenden, nicht rauchen, keine elektrischen Kontakte oder Schalter betätigen (Klingel, Licht, Motor, Lift usw.).
- Gasversorgung unterbrechen.
- Fenster öffnen.
- Suchen Sie das wahrscheinliche Leck und beheben Sie es unverzüglich.
- Wenn das Leck sich vor dem Gaszähler befindet, wenden Sie sich an den Gaslieferanten.

GEFAHR
Bei Abgasgeruch:
- Gerät ausschalten.
- Fenster öffnen.
- Suchen Sie das wahrscheinliche Leck und beheben Sie es unverzüglich.
2.2 Empfehlungen

WARNUNG
Die Installation und die Wartung des Gerätes müssen durch Fachpersonal unter Einhaltung der geltenden nationalen Bestimmungen ausgeführt werden.
Bei Arbeiten am Heizkessel immer den Heizkessel ausschalten und den Hauptgashahn schließen.
Nach Wartungs- oder Reparaturarbeiten die gesamte Installation prüfen, um sicherzustellen, dass keine Undichtheiten vorhanden sind.

ACHTUNG
Der Heizkessel muss in einem frostfreien Raum installiert werden.

Dieses Dokument muss in der Nähe des Aufstellungsortes sichtbar angebracht sein.
Verkleidungselemente
Die Verkleidung nur für die Wartungs- und Reparaturarbeiten entfernen. Die Verkleidung nach den Wartungs- und Reparaturarbeiten wieder anbringen.
Aufkleber mit Anweisungen
Die Anweisungen und Sicherheitshinweise am Gerät dürfen niemals entfernt oder verdeckt werden und müssen während der gesamten Lebensdauer des Gerätes lesbar bleiben. Die Aufkleber mit den Anweisungen und Sicherheitshinweisen sofort ersetzen, wenn sie beschädigt oder unlesbar sind.
Änderungen
Veränderungen am Heizkessel dürfen nur nach schriftlicher Genehmigung durch De Dietrich Thermique vorgenommen werden.
3 Technische Beschreibung
3.1 Allgemeine Beschreibung
Gas-Brennwert-Wandheizkessel
Heizung mit hohem Wirkungsgrad.
▶ Geringe Schadstoffemissionen.
- Vereinfachte Installation und Anschlüsse durch mitgelieferten Montagerahmen.
▶ Abgasableitung durch einen Anschluss mit Luft-/Abgasführung, Doppelrohr oder 3CE.
EMC-M 24: Nur Heizung (Möglichkeit der Warmwasserproduktion in einem Speicher, der separat installiert wird).
EMC-M 24/28 MI - 30/35 MI - 34/39 MI: Heizung und Warmwassererwärmung.
3.2 Wichtigste Komponenten

1 Abgassystem/Luftzuführung
2 Verkleidung/Luftkasten
3 Abgasmessstutzen
4 Zünd- und Ionisationselektrode
5 Abgasrohr
6 Gas-/Luft-System mit Ventilator, Gasblock und Brennerautomat
7 Ansaugschalldämpfer
8 Plattenwärmetauscher (WW) (Nur bei Modellen mit Warmwassererwärmung)
9 Anschlussdose
10 Siphon
11 Umwälzpumpe
12 3-Wege-Ventil
13 Wärmetauscher (ZH)
14 Ausdehnungsgefäß
15 Automatischer Entlüfter
3.3 Blockdiagramm

EMC-M 24
| 1 | Wärmetauscher (ZH) |
| 2 | Sicherheitsventil |
| 3 | Vorlauf Heizkreis (Primärkreis) |
| 4 | Vorlauf Heizkreis (Sekundärkreis) |
| 5 | Rücklauf Heizkreis (Sekundärkreis) |
| 6 | Rücklauf Heizkreis (Primärkreis) |
| 7 | 3-Wege-Ventil |
| 8 | Umwälzpumpe (ZH) |

EMC-M 24/28 MI - 30/35 MI - 34/39 MI
| 1 | Wärmetauscher (ZH) |
| 2 | Hydroblock |
| 3 | Plattenwärmetauscher (WW) |
| 4 | Sicherheitsventil |
| 5 | Vorlauf Heizkreis |
| 6 | Warmwasseraustritt (WW) |
| 7 | Kaltwassereintritt |
| 8 | Rücklauf Heizkreis |
| 9 | Umwälzpumpe (ZH) |
| 10 | 3-Wege-Ventil |
3.4 Funktionsprinzip
3.4.1. Regelung der Wassertemperatur
Der Heizkessel ist mit einer elektronischen Temperaturregelung mit Temperaturfühler für Vorlauf und Rücklauf ausgestattet. Die Vorlauftemperatur kann von 20°C bis 90°C eingestellt werden. Der Heizkessel verringert seine Leistung, wenn der Temperatursollwert des Heizungsvorlaufs erreicht ist. Die Abschalttemperatur ist gleich dem Temperatursollwert des Heizungsvorlaufs + 5 °C.
3.4.2. Sicherheitsvorrichtung gegen Wassermangel
Der Heizkessel ist mit einer Sicherheitsvorrichtung gegen Wassermangel ausgestattet, die auf den Temperaturmesswerten basiert. Durch Leistungsreduktion bei drohendem Verlust eines ausreichenden Wasserdurchflusses bleibt der Heizkessel so lange wie möglich in Betrieb. Bei einem zu geringen Durchlauf ( T ≥ 50 ^ ) oder einem zu starken Anstieg der Vorlauftemperatur schaltet der Kessel 10 Minuten lang in den Blockierungsmodus. Wenn sich kein Wasser im Heizkessel befindet oder wenn die Pumpe nicht betriebsfähig ist, wird das System gesperrt (Störung)

Im Fall einer Störung blinkt das Statussignal der Taste an der Anschlussdose rot.

Für nähere Informationen siehe Kapitel: "Blockaden und ren", Seite 64.
3.4.3. Überhitzungssicherung
Die Maximalwert-Sicherheitsvorrichtung sperrt den Heizkessel im Fall einer zu hohen Wassertemperatur (110°C).

Im Fall einer Störung blinkt das Statussignal der Taste an der Anschlussdose rot.

"Für nähere Informationen siehe Kapitel: "Blockaden und „ren", Seite 64.
3.5 Umwälzpumpe

line
| Q (l/h) | H (mbar) | | ------- | -------- | | 0 | 650 | | 1030 | 24 |
line
| Q (l/h) | H (mbar) | | ------- | -------- | | 860 | 20 | | 1030 | 24 |Der Heizkessel ist mit einer ein- und ausschaltbaren Umwälzpumpe ausgestattet.
EMC-M 24
H Förderhöhe der Heizkreis-Umwälzpumpe Q Durchflussmenge ( T=20K )
EMC-M 24/28 MI
H Förderhöhe der Heizkreis-Umwälzpumpe Q Durchflussmenge ( T=20K )

line
| Q (l/h) | H (mbar) | | ------- | -------- | | 0 | 600 | | 200 | 550 | | 400 | 500 | | 600 | 450 | | 800 | 400 | | 1000 | 350 | | 1250 | 300 | | 1500 | 250 | | 1600 | 200 |EMC-M 30/35 MI - 34/39 MI
H Förderhöhe der Heizkreis-Umwälzpumpe
Q Durchflussmenge ( T=20K )
3.6 Technische Daten
| Heizkesselart EMC- M | 24 24/28 MI | 30/35 MI 34/39 MI | ||||
| Allgemeine Angaben | ||||||
| CE-Identifikationsnummer PIN | 0063CM3019 | |||||
| Durchflusseinstellung Einstellbar | Modulierend, Ein/Aus | |||||
| Leistungsbereich (Pn)Heizbetrieb (80/60 °C) | minimum-maximum kW | W 5,5 - 23 | 4 5,5 - 23,4 | 7,7 - 29,2 7,7 | - 33,8 | |
| Werks-Einstellung kW | 23,4 19,5 | 29,2 29,1 | ||||
| Leistungsbereich (Pn)Heizbetrieb (50/30 °C) | minimum-maximum kW | W 6,1 - 24 | 8 6,1 - 24,8 | 8,5 - 31,0 8,5 | - 35,7 | |
| Werks-Einstellung kW | 24,8 20,7 | 31,0 30,7 | ||||
| Leistungsbereich (Pn)WWE-Betrieb | minimum - maximum kW | - | 5,5 - 27,5 | 7,7 - 33,9 7,7 | - 37,8 | |
| Werks-Einstellung kW | - | 27,5 33,9 | 37,8 | |||
| Wärmebelastung (Qn)Heizbetrieb (Hi) | minimum - maximum kW | W 5,6 - 24 | 4,0 5,6 - 24,0 | 7,8 - 30,0 7,8 | - 34,9 | |
| Werks-Einstellung kW | 24,0 20,0 | 30,0 30,0 | ||||
| Wärmebelastung (Qn)Heizbetrieb (Hs) | minimum - maximum kW | W 6,2 - 26 | 6,7 6,2 - 26,7 | 8,7 - 33,3 8,7 | - 38,8 | |
| Werks-Einstellung kW | 26,7 22,2 | 33,3 33,3 | ||||
| Wärmebelastung (Qnw)WWE-Betrieb (Hi) | minimum-maximum kW | - | 5,6 - 28,2 7 | 8 - 34,9 | 7,8 - 39 | |
| Wärmebelastung (Qnw)WWE-Betrieb (Hs) | minimum-maximum kW | - | 6,2 - 31,3 8 | 7 - 38,8 8,7 | - 43,3 | |
| Wärmebelastung (Qn)Propan (Hi) | minimum | kW | 7,1 | 7,1 | 10 | 10 |
| Wärmebelastung (Qn)Propan (Hs) | minimum | kW | 7,7 | 7,7 | 10,9 10,9 | |
| Wirkungsgrad beim Heizen mit Volllast(Hi) (80/60 °C) | - | % | 97,6 97,6 | 97,2 96,9 | ||
| Wirkungsgrad beim Heizen mit Volllast(Hi) (50/30 °C) | - | % | 103,3 | 103,3 | 103,3 | 102,4 |
| Wirkungsgrad beim Heizen mit Teillast(Hi) (Rücklauftemperatur 60°C) | - | % | 97,8 97,8 | 98,4 98,4 | ||
| Wirkungsgrad beim Heizen mit Teillast(Hi) (92/42 EEG)(Rücklauftemperatur 30°C) | - | % | 109,2 | 109,2 | 108,8 | 108,8 |
| Daten der Gasarten und Abgaswerte | ||||||
| Gerätekategorien | - | II2ESi3P | ||||
| Anschlusstyp Verbrennungsluft/Abgas | B_23, B_23P, B_33, C_13x, C_33x, C_43x, C_53, C_63x, C_83x, C_93x | |||||
| Gasanschlussdruck G20 (Gas H/E) | minimum-maximum | mbar | 17 - 30 | 17 - 30 | 17 - 30 | 17 - 30 |
| Anschlussdruck | mbar | 20 | 20 | 20 | 20 | |
| Gasanschlussdruck G25 (Gas L/LL) | minimum-maximum | mbar | 20 - 30 | 20 - 30 | 20 - 30 | 20 - 30 |
| Anschlussdruck | mbar | 25 | 25 | 25 | 25 | |
| Gasanschlussdruck G31 (Propan) | minimum-maximum | mbar | 30- 50 | 30- 50 | 30- 50 | 30- 50 |
| Anschlussdruck | mbar | 37 | 37 | 37 | 37 | |
| (1) Vordere Verkleidung entfernt | ||||||
| Gasverbrauch G20 (Gas H/E) minimum-maximum | maximum | m^3/h | 0,59 - 2,54 | 0,59 - 2,98 | 0,83 - 3,68 | 0,83 - 4,13 |
| Gasverbrauch G25 (Gas L/LL) minimum-maximum | maximum | m^3/h | 0,69 - 2,95 | 0,69 - 3,47 | 0,96 - 4,28 | 0,96 - 4,80 |
| Gasverbrauch G31 (Propan) minimum-maximum | maximum | m^3/h | 0,29 - 0,98 | 0,29 - 1,15 | 0,41 - 1,42 | 0,41 - 1,47 |
| NOx-Emission pro Jahr (n=1) | mg/kWh | 58 58 52 56 | ||||
| NOx-Klasse (EN 297 pr A3, EN 483) | 5 5 5 5 | |||||
| Abgasmassenstrom | minimum-maximum | kg/h | 9,4 - 38,7 | 9,4 - 45,5 | 13,1 - 56,2 | 13,1 - 62,9 |
| Abgastemperatur | minimum-maximum | °C | 32 - 78 | 32 - 84 | 31 - 82 | 31 - 86 |
| Maximaler Gegendruck | Pa | 80 | 116 | 105 | 120 | |
| Eigenschaften des Heizkreises | ||||||
| Wasserinhalt | I | 1,4 | 1,6 | 1,7 | 1,7 | |
| Wasser-Betriebsdruck | minimum | bar | 0,8 | 0,8 | 0,8 | 0,8 |
| Wasser-Betriebsdruck (PMS) | maximum | bar | 3,0 | 3,0 | 3,0 | 3,0 |
| Wassertemperatur | maximum | °C | 110 | 110 | 110 | 110 |
| Betriebstemperatur | maximum | °C 90 90 | 90 90 | |||
| Eigenschaften des Warmwasserkreises | ||||||
| Spezifische Warmwasserdurchflussmenge ( T = 30K ) | l/min | - | 14 17 19 | |||
| Trinkwasserseitiger Widerstand (ohne Mengenbegrenzer) | mbar | - 123 | 215 | 260 | ||
| Durchflussmengenschwelle | minimum | l/min | - | 1,2 | 1,2 | 1,2 |
| Wasserinhalt | I | - | 0,16 | 0,18 | 0,18 | |
| Betriebsdruck (Pmw) | maximum | bar - | 8 8 8 | |||
| Elektrische Eigenschaften | ||||||
| Elektroanschluss | VAC | 230 | 230 | 230 | 230 | |
| Leistungsaufnahme Volllast | maximum | W | 117 | 117 | 145 | 159 |
| Leistungsaufnahme Teillast | maximum | W | 96 | 82 | 101 | 101 |
| Leistungsaufnahme - Stand-by maximum | W | 3 3 3 3 | ||||
| Elektrischer Schutzgrad | IP | X4D | X4D | X4D | X4D | |
| Weitere Spezifikationen | ||||||
| Gewicht (leer) | Gesamt | kg | 24,5 | 26 | 28,5 | 28,5 |
| Montage ^(1) | kg 23 24 | 27 27 | ||||
| Geräuschpegel in 1 m Entfernung | maximum Heizbetrieb | dB(A) | 40 38 42 | 42 | ||
| maximum WWE-Betrieb | dB(A) | - | 42 45 46 | |||
| (1) Vordere Verkleidung entfernt | ||||||
4 Anlage
4.1 Vorschriften für die Installation

WARNUNG
Die Installation des Gerätes muss durch qualifiziertes Personal gemäß den geltenden örtlichen und nationalen Vorschriften erfolgen.
4.2 Aufstellung

4.2.1. Typenschild
Auf dem Typenschild oben am Kessel sind die Seriennummer und wichtige Spezifikationen des Kessels, wie Ausführung und Gerätekategorie, angegeben. Die dF- und dU-Codes sind auch auf dem Typenschild angegeben.
4.2.2. Aufstellung des Heizkessels

▶ Vor der Montage des Heizkessels unter Berücksichtigung der Richtlinien und des Raumbedarfs des Gerätes den idealen Anbringungsort bestimmen.
▶ Beider Wahl des Anbringungsorts des Heizkessels die zulässige Position der Abgasableitungsöffnungen und der Luftansaugöffnungen berücksichtigen.
Sorgen Sie für ausreichend Platz unter dem Kessel, ehe Sie die Anschlussdose montieren.
Um die Zugänglichkeit zum Gerät zu gewährleisten und die Wartung zu erleichtern, einen ausreichenden Freiraum um den Heizkessel vorsehen.
▶ Befestigen Sie den Kessel an einer ebenen Fläche.

WARNUNG
Das Gerät an einer stabilen Wand anbringen, die das Gewicht des mit Wasser befüllten Gerätes und der Ausrüstung tragen kann.
Das Gerät nicht über einer Wärmequelle oder einem Ofen aufstellen.
Montieren Sie den Kessel niemals so, dass er direktem oder indirektem Sonnenlicht ausgesetzt ist.
Das Lagern von entzündlichen Produkten und Stoffen im Heizkessel oder dessen Nähe ist (auch vorübergehend) untersagt.

ACHTUNG
Der Heizkessel muss in einem frostfreien Raum installiert werden.
In der Nähe des Heizkessels muss ein Stromanschluss mit Erdung vorhanden sein.
In der Nähe des Heizkessels muss ein Abwasseranschluss zum Ableiten der Kondensate vorhanden sein.
4.2.3. Belüftung
(1)
Abstand zwischen der Vorderseite des Heizkessels und der Innenwand des Kastens.
Wenn der Heizkessel in einem geschlossenen Gehäuse montiert wird, die Mindestabmessungen im gegenüberliegenden Schema beachten. Öffnungen vorsehen, um folgenden Risiken vorzubeugen:
Gasansammlung
▶ Aufheizen des Gehäuses
Mindestdurchmesser der Öffnungen: S1 + S2 = 150 cm ^2

4.3 Hauptabmessungen


R000354-A
Anschluss der Abgasableitung; ∅ 60 mm
Anschluss der Luftzuleitung; ∅ 100 mm
Ableitungsrohr des Sicherheitsventils; ∅ 15 mm
Kondenswasserabfluss; ∅ 25 mm
Heizkreis Vorlauf; G ^3/4 "
Warmwasseraustritt; G ^1/2 "
Gas / Gasanschluss; G ^1/2 "
Gaz
Kaltwassereintritt; G ^1/2 "
Heizkreis Rücklauf; G ^3/4 "
4.4 Anbringung des Montagerahmens

- Bohren Sie 2 Löcher mit ∅ 10 mm für den unteren Teil des Montagerahmens. Dübel einsetzen.

ACHTUNG
Sorgen Sie dafür, dass alle Bohrlöcher waagerecht angeordnet sind.
- Befestigen Sie den unteren Teil des Montagerahmens mit 2 der mitgelieferten Schrauben an der Wand.
- Klappen Sie den Montagerahmen aus und zeichnen Sie die 2 Bohrlöcher für den oberen Teil auf der Wand an. 2 Löcher ∅ 10 mm bohren. Dübel einsetzen.
- Befestigen Sie den oberen Teil des Montagerahmens mit 2 der mitgelieferten Schrauben an der Wand.

- Fahren Sie den Montagerahmen auf die volle Tiefe aus, um einen Kessel mit eingebautem Ausdehnungsgefäß zu installieren. Entfernen Sie dafür die Kunststoffschrauben vom unteren Bügel und bringen Sie die Schrauben nach dem Ausschieben wieder an, um den Montagerahmen zu fixieren.
4.5 Platzierung des Heizkessels

- Die Schutzkappen auf den hydraulischen Ein- und Ausgängen des Heizkessels abnehmen.

ACHTUNG
Der Hahn der Füllarmatur muss geschlossen sein.
- Eine Faserdichtung an jedem Anschluss der Armaturenplatte anbringen.

4.6 Hydraulische Anschlüsse
- Den Heizkessel über der Halterung aufsetzen, bis er in den Montagerahmen einrastet. Den Heizkessel vorsichtig in Abwärtsrichtung schieben. Hängen Sie den Kessel am Aufhängebügel auf, der sich an der Rückseite des Kessels befindet.
- Die Muttern der Mischventile am Heizkessel festziehen.
4.6.1. Spülen der Anlage
Die Installation ist nach den geltenden Vorschriften, nach den Regeln der Technik und nach den Anweisungen die sich in dieser Anleitung befinden, durchzuführen.
Installation des Heizkessels an neuen Anlagen (Anlagen, die nicht älter als 6 Monate sind)
Die Anlagen mit einem Universalreiniger reinigen, um Abfallreste aus der Anlage zu entfernen (Kupfer, Fasermasse, Schweißpaste).
Die Anlage sorgfältig ausspülen, bis das Wasser klar und frei von jeglichen Verunreinigungen ist.
Einsetzen des Heizkessels in bestehende Anlagen
▶ Die Anlage entschlammen.
Anlage spülen.
Die Anlagen mit einem Universalreiniger reinigen, um Abfallreste aus der Anlage zu entfernen (Kupfer, Fasermasse, Schweißpaste).
Die Anlage sorgfältig ausspülen, bis das Wasser klar und frei von jeglichen Verunreinigungen ist.
4.6.2. Wasserdurchflussmenge
Die adaptive Regelung des Heizkessels begrenzt die maximale Temperaturdifferenz zwischen Heizung Vorlauf und Rücklauf, sowie den maximalen Anstieg der Vorlauftemperatur. Auf diese Weise benötigt der Heizkessel keine minimale Wasserdurchflussmenge.

Bei den Modellen mit Warmwassererwärmer mit einer Anlage, bei der die Zuleitung ganz vom Rücklauf getrennt werden kann (zum Beispiel bei Verwendung von Thermostatventilen), ist eine Umgehungsleitung zu montieren, oder ein Druckausdehnungsgefäß muss in der Leitung des Heizungsvorlaufs montiert werden.
4.6.3. Anschluss Heizung
- Das von den Heizkörpern kommende Rohr am Heizungsrücklaufanschluss anschließen 📄.
- Das zu den Heizkörpern führende Rohr am Heizungsvorlaufanschluss anschließen

ACHTUNG
Die Anschlussleitungen müssen gemäß den geltenden Vorschriften montiert werden.
Führen Sie eventuelle Schweißarbeiten in angemessenem Abstand zum Kessel durch, oder bevor der Kessel aufgehängt wird.
Bringen Sie unter dem Sicherheitsventil eine Ableitung zum Abfluss an 📄.
4.6.4. Trinkwasserseitige Anschlüsse
- Den Kaltwasserzulauf am Kaltwasseranschluss anschließen
- Den Warmwasserablauf am Warmwasseranschluss anschließen

ACHTUNG
Die Trinkwasserrohre müssen gemäß den geltenden Vorschriften angeschlossen werden.
Führen Sie eventuelle Schweißarbeiten in angemessenem Abstand zum Kessel durch, oder bevor der Kessel aufgehängt wird.
Bei Verwendung synthetischer Leitungen die Anweisungen (zum Anschluss) des Herstellers beachten.
4.6.5. Anschluss des Druckausdehnungsgefäßes
Der Heizkessel verfügt ab Werk über ein 8-Liter-Ausdehnungsgefäß.
Wenn das Anlagen-Wasservolumen 100 Liter übersteigt oder die statische Höhe des Systems mehr als 5 Meter beträgt, muss ein weiteres Ausdehnungsgefäß vorgesehen werden. Folgende Tabelle verwenden, um das erforderliche Druckausdehnungsgefäß für die Anlage zu ermitteln.
Tabelle bezieht sich auf:
▶ Sicherheitsventil 3 bar
▶ Mittlere Wassertemperatur: 70 °C
Vorlauftemperatur: 80 °C
Rücklauftemperatur: 60 °C
Der Fülldruck des Systems ist kleiner oder gleich dem Vordruck des Druckausdehnungsgefäβes
| Vordruck des Gefäßes | Volumen des Druckausdehnungsgefäßes in Abhängigkeit vom Volumen der Anlage (in Litern) | |||||||
| 100 125 1 | 50 175 20 | 250 300 | >300 | |||||
| 0.5 bar 4,8 6,0 7,2 8,4 9, | 6 12,0 14,4 | Anlagenvolumen x 0,048 | ||||||
| 1 bar | 8,0(1) | 10,0 12,0 | 14,0 16,0 | 20,0 24,0 | Anlagenvolumen x 0,080 | |||
| 1.5 bar 13,3 16,6 20,0 23, | 3 26,6 33, | 3 39,9 Anlagenvolumenx 0,138 | ||||||
| (1) Werkskonfiguration | ||||||||

4.6.6. Anschluss der Kondenswasser-Ablaufleitung
Der Siphon wird serienmäßig zum Kessel mitgeliefert(Einschließlich flexiblem Kunststoff-Ablaufschlauch). Montieren Sie diese Bauteile unter dem Kessel. Hierzu wie folgt vorgehen:
- Den Siphon bis zur Markierung mit Wasser füllen.

ACHTUNG
Den Siphon vor der Inbetriebnahme des Heizkessels mit Wasser befüllen, damit sich keine Abgase im Raum ausbreiten.
- Drücken Sie den Siphon fest in die dafür vorgesehene Öffnung unter dem Kessel. Der Siphon muss einrasten.

ACHTUNG
Kontrollieren Sie, ob der Siphon sicher im Kessel befestigt ist.
-
Eine Kunststoff- Ablaufleitung mit mindestens ∅ 32 mm montieren, die zum Abfluss führt.
-
Den Ablaufsammler anbringen.
-
Die Schläuche für den Abfluss von Siphon 📋 und das Sicherheitsventil 🔒 hier einführen.
-
Eine Geruchssperre oder einen Siphon in der Ablaufleitung installieren.

ACHTUNG
Hinsichtlich der Notwendigkeit der Durchführung von Wartungsarbeiten am Siphon keinen fest installierten Anschluss vornehmen.

Die Kondensatablaufleitung nicht blockieren. Stellen Sie den Anschluss an die Kanalisation mit einer offenen Verbindung her.
Die Ablaufleitung muss mindestens 30 mm pro Meter Gefälle haben, die horizontale Maximallänge beträgt 5 Meter.
Das Kondenswasser darf nicht in den Ablauf einer Dachrinne entleert werden.
Die Kondenswasser-Ablaufleitung gemäß den geltenden Normen anschließen.
4.6.7. Automatischer Entlüfter

Prüfen, dass der automatische Entlüfter geöffnet ist: Rechts oben auf dem Kessel sichtbar. Bei Bedarf kann der Entlüfter mit dem Verschluss neben dem Entlüfter verschlossen werden.
4.7 Gasanschluss
- Die Gaszuleitung anschließen GAS / GAZ.
- Die Gasleitung am Gasabsperrhahn anschließen.

Die Durchmesser der Leitungen sind gemäß den im jeweiligen Land geltenden Normen zu definieren.

WARNUNG
Den Hauptgashahn schließen, bevor die Arbeiten an der Gasleitung beginnen.
Vor der Montage sicherstellen, dass der Gaszähler ausreichend dimensioniert ist. Diesbezüglich muss der Verbrauch aller Hausgeräte berücksichtigt werden.
Wenn der Gaszähler keine ausreichende Kapazität besitzt, muss das Versorgungsunternehmen des Installationsorts benachrichtigt werden.

ACHTUNG
Die Gasleitung gemäß den geltenden Normen anschließen.
Führen Sie eventuelle Schweißarbeiten in angemessenem Abstand zum Kessel durch, oder bevor der Kessel aufgehängt wird.
Sich vergewissern, dass sich kein Staub in der Gasleitung befindet. Die Leitung vor der Montage durchblasen oder ausschütteln.
Es wird empfohlen, einen Gasfilter in der Gasleitung zu installieren, um eine Verschmutzung der Gasarmatur zu verhindern.
4.8 Anschluss der Abgasanlage
4.8.1. Planungshinweise

Anschluss an eine Sammelleitung über eine konzentrische Leitung (Verbrennungsluft wird aus dem Heizungsraum angesaugt) Alle unter Druck stehenden Teile des Geräts sind von Luft umgeben.
2
Konfiguration B_23 - B_23P
Anschluss an einen Schornstein mithilfe eines Anschlusskits (Verbrennungsluft wird aus dem Heizungsraum angesaugt)
3
Konfiguration C _13(x)
Anschluss Verbrennungsluft/Abgas über konzentrische Doppelzüge an die horizontale Luft-/Abgasführung
4
Konfiguration C_33(x)
Anschluss Verbrennungsluft/Abgas über konzentrische Doppelzüge an die vertikale Luft-/Abgasführung (mit Dachausgang)
5
Konfiguration C43(x)
Luft/Abgasanschluss an einen Sammelleitung für dichte Heizkessel (System 3CE P)
6
Konfiguration C_53
Separate Leitungsführung Verbrennungsluft/Abgas über Doppelrohr-Adapter und einzügige Schornsteinrohre (Ansaugung von Verbrennungsluft aus dem Außenbereich)
7 Konfiguration C83(x)
Abgasanschluss an eine Sammelleitung für dichte Heizkessel. Die Luftzufuhr erfolgt individuell über eine Luftzuleitung von außerhalb des Gebäudes.
8 Konfiguration C_93(x)
Anschluss Verbrennungsluft/Abgas über konzentrische Doppelzüge im Heizungsraum, über einzügige Schornsteinrohre im Schornstein (Verbrennungsluft-Rückspülung im Schornstein)
9 Konfiguration C_93(x)
Anschluss Verbrennungsluft/Abgas über konzentrische Doppelzüge im Heizungsraum, über einzügige Flex-Schornsteinrohre im Schornstein (Verbrennungsluft-Rückspülung im Schornstein)

WARNUNG
Für den Anschluss an den Heizkessel und das Terminal sind nur die Originalkomponenten zugelassen.
Der freie Querschnitt muss der Norm entsprechen.
Der Schornstein muss vor dem Einbau der Abgasleitung gereinigt werden.
4.8.2. Längen der geraden Luft-/Abgasleitungen

Für die Konfigurationen B23 und C93 gelten die in der Tabelle angegebenen Längen für horizontale Leitungen mit maximal 1 Meter Länge. Pro ein Meter zusätzlichem Verbindungsrohr reduziert sich die max. zul. Lmax senkrechte Abgasleitungslänge um 1.2 m
| Anschlusstyp Verbrennungsluft/Abgas Durchmesser | Maximallänge in Metern | EMC-M | |||||
| 24 24/28 | MI 30/35 MI | 34/39 MI | |||||
| C_13 | Konzentrische Leitungen, die an eine horizontale Luft/Abgasführung angeschlossen sind | Alu oder PPS | 60/100 mm 7,0 7,0 3,0 3,0 | 11,5 9,5 | |||
| 80/125 mm 21,5 25,5 | |||||||
| C_33 | Konzentrische Leitungen, die an eine vertikale Luft/Abgasführung angeschlossen sind | Alu oder PPS | 60/100 mm 2,5 3,0 - - | ||||
| 80/125 mm 19,5 24,0 | 13,5 11,5 | ||||||
| C_93 | Konzentrische Leitungen in Heizräumen Einfache Leitungen im Schornstein (Verbrennungsluft in Gegenströmung) | Alu oder PPS | 80/125 mm 80 mm (Starre Leitung) | 18,0 23,0 19,0 17,0 | |||
| Konzentrische Leitungen in Heizräumen Flexible einfache Leitungen im Schornstein | PPS 60/100 | mm 80 mm (Flexible Abgasleitung) | 19,0 21,0 6,5 4,5 | ||||
| 80/125 mm 80 mm (Flexible Abgasleitung) | 20,0 25,0 15,0 13,0 | ||||||
| (1) Die Parametereinstellungen des Kessels müssen angepasst werden. Für nähere Informationen siehe Kapitel: "Änderung der Einstellungen", Seite 47. | |||||||
| Anschlusstyp Verbrennungsluft/Abgas Durchmesser | Maximallänge in Metern | ||||||
| C53 | Doppelfluss-Adapter und getrennte einfache Luft/Abgasleitungen (Verbrennungsluftzufuhr von außen) | Alu 60/100 mm | 2 x 80 mm | 40,0 40,0 21,5 18,0 | |||
| B23 | Schornstein (starre oder flexible Leitung im Schacht, Verbrennungsluftzufuhr aus dem Raum) | PPS 80 mm | (Starre Leitung) | 40,0 40,0 21,0 17,0 | |||
| 80 mm (Flexible Abgasleitung) | 31,0 32,0 13,0 10,0 | ||||||
| C43 | Mehrfachbelegung (3 CEP)(1) | Hinweise zur Dimensionierung eines solchen Systems erhalten Sie vom Lieferanten der 3 CEP Leitung. | |||||
| (1) Die Parametereinstellungen des Kessels müssen angepasst werden. Für nähere Informationen siehe Kapitel: "Änderung der Einstellungen", Seite 47. | |||||||

WARNUNG
Maximale Länge = Länge der geraden Luft/ Abgasleitungen + entsprechende Länge der weiteren Elemente
Die Länge der Abgasleitung (Konfigurationen C_93 , B_23P ) vom Stützbogen bis zum Austritt darf folgende Maximallänge nicht überschreiten:
▶ 30 m bei steifem PPS
▶ 25 m bei flexiblem PPS
Wenn größere Längen erforderlich sind, müssen nach jeweils 25 bzw. 30 Metern Halteschellen hinzugefügt werden.

Die Liste des Zubehörs für das Abgassystem und die entsprechenden Längen entnehmen Sie bitte der geltenden Preisliste.
4.8.3. Ergänzende Anweisungen
- Bitte beachten Sie die Anweisungen des Herstellers zu den betreffenden Materialien wenn Sie die Abgasabführungs- und die Luftzufuhrmaterialien installieren. Wenn die Abgasabführungs- und die Luftzufuhrmaterialien nicht den Anweisungen entsprechend installiert werden (z. B. sind sie nicht auslaufsicher, oder nicht an der richtigen Stelle befestigt, usw.), kann dies zu Gefährdungssituationen und/oder Personenschäden führen. Überprüfen Sie nach der Montage mindestens alle abgas- und luftführenden Teile auf Dichtheit.
Der direkte Anschluss der Abgasableitung an die Leitungen des Tiefbaus ist aus Gründen der Kondensation verboten.
Die Umhüllungen immer gut reinigen, falls Zuleitungen und/oder ein Luftzuleitungsanschluss verwendet wird.
▶ Die Inspektion der Zuleitung muss möglich sein.
Für den Fall, dass Kondensat aus einer Abgasleitung, die aus einem Leitungsteil aus Edelstahl oder Kunststoff besteht, in den Teil aus Aluminium gelangen kann, müssen diese Kondensate mit einer Sammelvorrichtung umgeleitet werden, damit sie den Aluminiumteil nicht erreichen können.
Bei langen Abgasableitungen aus Aluminium muss zunächst die relativ hohe Menge korrosiver Produkte berücksichtigt werden, die zusammen mit dem Kondensat aus der Abgasleitung mitgeführt wird. Die Wassersperre des Gerätes muss regelmäßig gereinigt werden, alternativ kann ein zusätzlicher Kondensatsammler über dem Gerät angebracht werden.
Es muss auf eine ausreichende Neigung der Abgasleitung zum Heizkessel hin geachtet werden (mindestens 50 mm pro Meter), und es muss eine ausreichende Sammel- und Ablaufvorrichtung vorhanden sein (mindestens 1 m vor der Öffnung des Heizkessels). Die verwendeten Krümmer müssen einen Winkel von über 90° haben, um eine Neigung und eine gute Dichtheit an den Lippen der Dichtringe zu garantieren.

Wenden Sie sich an uns für zusätzliche Informationen.
4.9 Elektrische Anschlüsse
4.9.1. Steuereinheit
Auf die richtige Polung von Phase und Nullleiter am Heizkessel braucht nicht geachtet zu werden. Die Steuereinheit ist vollständig mit Ventilator, Venturirohr und Gasblock integriert. Der Heizkessel ist vollständig vorverkabelt. Auf der Platine befindet sich der Steckverbinder HMI zum Anschluss der Anschlussdose mit Schaltfeld. Auf der Platine befindet sich außerdem ein RS232-Anschluss für einen PC/Laptop, und zwar über den Steckverbinder RS232. Die wichtigsten Daten des Schaltfelds sind in folgender Tabelle angegeben.
| Elektroanschluss | 230 VAC/50Hz |
| Nennwert der Sicherung F1 (230 VAC) | 1,6 AT |
Der Heizkessel ist mit einem dreiadrigen Netzkabel ausgestattet (Kabellänge 1,5 m), das zur 230VAC/50Hz-Versorgung mit Phase/Nullleiter/Erdung geeignet ist. Das Netzkabel ist an dem Stecker MAINS angeschlossen. Eine Ersatzsicherung befindet sich im Fach des Bedienungsmoduls.

WARNUNG
Verwenden Sie einen Trenntrafo für andere Anschlusswerte als oben angegeben.

ACHTUNG
Wenn das Netzkabel ausgewechselt werden muss, muss es bei DeDietrich bestellt werden. Das Netzkabel darf nur von DeDietrich oder einem von DeDietrich zertifizierten Installateur ausgetauscht werden.
Der Schalter muss leicht zugänglich sein
4.9.2. Empfehlungen

WARNUNG
Die Elektroanschlüsse müssen unbedingt spannungslos von einem Elektrofachmann durchgeführt werden.
Der Heizkessel ist vollständig vorverkabelt. Die internen Anschlüsse des Schaltfelds nicht verändern.
Der Anschluss an die Erde muss vor jeglichen elektrischen Anschlüssen erfolgen.
Bei den elektrischen Anschlüssen des Heizkessels sind nachfolgende Anweisungen zu beachten:
▶ Die Vorschriften der geltenden Normen.
Die Angaben der mit dem Heizkessel gelieferten Schaltpläne.
▶ Die Empfehlungen dieser Anleitung.

ACHTUNG
Fühler- und 230V-führende Kabel müssen voneinander getrennt verlegt werden.
Außerhalb des Kessels: Benutzen Sie 2 Leitungen oder Kabelkanäle, die ca. 10 cm voneinander verlegt sind.
4.9.3. Anschluss PC/Laptop

Auf der Platine der Steuereinheit befindet sich ein RS232 Anschluss für einen PC/Laptop über den Steckverbinder RS232 (Dieser Anschluss befindet sich demnach nicht in der Anschlussdose). Das Wartungsprogramm Recom ermöglicht das Einspielen, Ändern und Auslesen verschiedener Parameter des Heizkessels.
4.9.4. Anschluss Wartungswerkzeug

Auf der Platine der Steuereinheit befindet sich ein HMI Anschluss. Dieser Anschluss wird verwendet, um das Bedienfeld mit dem Kessel zu verbinden. Klemme HMI wird zudem verwendet, um das Wartungswerkzeug anzuschließen (Zubehör). Hiermit können verschiedene Einstellungen importiert, geändert und exportiert werden. Zum Beispiel:
▶ Anzeige der Temperaturen.
▶ Betriebsstundenzahl.
▶ Status Kessel.
▶ Parametrierung.

Zur Installation oder Montage von Zubehör, siehe die entsprechenden Montageanweisungen, die mit dem jeweiligen Zubehör geliefert werden.
4.9.5. Zugang zum Anschlusstecker

Mit dem Gerät wird serienmäßig die Anschlussdose zum Schaltfeld mitgeliefert. Die Anschlussdose muss mit dem mitgelieferten Kabel an die Steuereinheit angeschlossen werden. Hierzu wie folgt vorgehen:

Das Kabel mit Stecker der Steuereinheit verläuft unter dem Kessel.
- Öffnen Sie den Klammerverschluss an der Rückseite der Anschlussdose vorsichtig mit einem Schraubendreher.
- Öffnen Sie den Deckel der Anschlussdose.
- Lösen Sie einen Zugentlastungsclip. Drehen Sie den Zugentlastungsclip um.
- Schließen Sie den Kabelstecker an den HMI Anschluss auf der Platine der Anschlussdose an.
- Drücken Sie den Zugentlastungsclip fest an.
-
Schließen Sie nun die gewünschten externen Regler an die übrigen Steckverbinder an. Hierzu wie folgt vorgehen:
-
Lösen Sie einen Zugentlastungsclip.
- Drehen Sie den Zugentlastungsclip um.
- Das Kabel unter den Zugentlastungsclip legen.
- Drücken Sie den Zugentlastungsclip fest an.
-
Schließen Sie die Anschlussdose, und kontrollieren Sie, ob sie dicht verschlossen ist.
-
Schieben Sie die mitgelieferte Kurzanleitung in die Führungen an der Unterseite der Anschlussdose.
- Sobald alle Anschlüsse erfolgt sind, schieben Sie die Anschlussdose in die Führungen unter dem Kessel.
- Anschlussdose mithilfe der Schraube in der Führung befestigen.

Die Anschlussdose kann mithilfe der Gewindelöcher an der Rückseite auch an der Wand befestigt werden. Die Anschlussdose muss an der in der Anschlussdose vorgesehenen Stelle an der Wand festgeschraubt werden.
Die Anschlussmöglichkeiten der Platine sind in den folgenden Abschnitten beschrieben.
4.9.6. Anschlussmöglichkeiten
An die Steuerungsplatine können diverse Thermostate und Regler angeschlossen werden:
■ Anschluss einer adaptiven Regelung
Der Heizkessel ist in der Standardversion mit einer OpenTherm Anschlussmöglichkeit ausgestattet.

Dies ermöglicht ohne weitere Anpassungen den Anschluss adaptiver OpenTherm Regelungen. Außerdem ist der Heizkessel auch für OpenTherm Smart Power geeignet.
Montieren Sie im Fall einer Raumtemperaturregelung oder einer Regelung mit Raumtemperaturkompensation den Regler in einem Bezugsraum (in der Regel im Wohnzimmer).
Das zweiadrige Kabel an die Klemmen On/off-OT der Klemmleiste anschließen.
Der Kessel kann auch ohne einen Regler in Betrieb genommen werden. Verbinden Sie dazu die Brücke (beiliegend) mit den Anschlüssen On/off-OT des Steckverbinders.
■ Anschluss des Ein/Aus-Thermostats

Der Kessel ist für den Anschluss an ein 2-adriges Ein-/Aus-Raumthermostat oder eine witterungsgeführte Regelung geeignet.
Montieren Sie im Fall einer Raumtemperaturregelung oder einer Regelung mit Raumtemperaturkompensation den Regler in einem Bezugsraum (in der Regel im Wohnzimmer).
▶ Den Raumthermostat mit 2 Adern an die Klemmen On/off-OT der Klemmleiste anschließen.
Der Kessel kann auch ohne einen Regler in Betrieb genommen werden. Verbinden Sie dazu die Brücke (beiliegend) mit den Anschlüssen On/off-OT des Steckverbinders.
■ Anschluss des Außenfühlers

Ein Außenfühler kann an die Klemmen (Tout) der Klemmleiste angeschlossen werden. Der Kessel regelt im Fall eines Ein-/Aus-Thermostats die Temperatur mit dem Sollwert der internen Heizkurve.
Der Kessel kann auch ohne einen Regler in Betrieb genommen werden. Verbinden Sie dazu die Brücke (beiliegend) mit den Anschlüssen On/off-OT des Steckverbinders. Der Kessel regelt in diesem Fall die Temperatur mit dem Sollwert der internen Heizkurve.
4. Anlage

Kontrollieren Sie, ob der Außensensor für diesen Kessel geeignet ist. Ein geeigneter Außensensor ist als Zubehör erhältlich.

Dieser Außenfühler kann auch mit der OpenTherm Regelung verwendet werden. In diesem Fall muss die gewünschte Heizkurve auf diese Regelung eingestellt werden.
Einstellung Heizkurve
Wenn ein Außenfühler angeschlossen ist, kann die Heizkurve angepasst werden. Die Einstellung kann mit den Parametern P1, P25, P26 und P27 verändert werden.
■ Anschluss des Frostschutzes
Frostschutz in Verbindung mit einem Ein/Aus-Thermostat
Wenn der verwendete Thermostat vom Ein/Aus-Typ ist, wird die Installation eines Frostschutzthermostats empfohlen, um die Räume vor dem Einfrieren zu schützen. In den frostgefährdeten Räumen müssen die Heizungsventile vollständig geöffnet sein.
In den dem Frost ausgesetzten Räumen (zum Beispiel in der Garage) ist die Montage eines Frostschutzthermostats (Tv) vorzuziehen.
▶ Den Frostschutzthermostat und den Ein/Aus-Raumthermostat (Tk) parallel an die Klemmen On/off-OT der Klemmleiste anschließen.

Wenn ein OpenTherm Thermostat verwendet wird, darf nicht parallel ein Frostschutzthermostat an die Klemmen On/off - OT angeschlossen werden. In diesem Fall den Frostschutz der Heizungsanlage mit einem Außenfühler sicherstellen.
Frostschutz mit einem Außenfühler
Die Heizungsanlage kann auch mit einem Außenfühler vor dem Einfrieren geschützt werden. In den frostgefährdeten Räumen müssen die Heizungsventile vollständig geöffnet sein. Den Außenfühler an die Klemmen Tout der Klemmeiste anschließen. Mit einem Außenfühler erfolgt der Frostschutz auf folgende Weise:
▶ Wenn die Außentemperatur unter -10 °C liegt (einzustellen mit dem Parameter P30), so wird die Umwälzpumpe eingeschaltet.
- Wenn die Außentemperatur über -10 °C liegt (einzustellen mit dem Parameter P30), so arbeitet die Umwälzpumpe eine zeitlang weiter und wird dann ausgeschaltet.

■ Anschluss des Fühlers/Thermostats für den Speicher
Den Fühler bzw. den Thermostat für den Speicher an die Klemmen der Klemmleiste Tdhw anschließen.

■ Betriebs- und Störungsmeldung (Status)
Mit dem Einstellparameter P40 kann zwischen der Betriebsmeldung und der Störungsmeldung umgeschaltet werden.
▶ Wenn der Heizkessel in Betrieb ist, kann die Betriebsmeldung über einen potentialfreien Kontakt (maximal 230 VAC, 1 A) an den Klemmen No und C der Anschlussleiste geschaltet werden.
▶ Wenn der Heizkessel im Sicherheitsmodus ist, kann der Alarm über einen potentialfreien Kontakt (maximal 230 VAC, 1 A) an den Klemmen Nc und C der Anschlussleiste geschaltet werden.
Das externe Dreiwegeventil (230 VAC, 1 A) kann bei Anschluss eines indirekt geheizten Boilers über einen potenzialfreien Kontakt verwendet werden. Der Ruhezustand des 3-Wege-Ventils kann mit dem Parameter P34 eingestellt werden. Das 3-Wege-Ventil wie folgt anschließen:
- Nc = Zentralheizung
- No = Warmwasser
- C = Phase ein
■ Anschluss der Ein/Aus Kontakte (Enable)

An die Steckverbinder CH und DHW kann ein 10-230 V Signal angeschlossen werden, um die Bereitstellung von ZH-Wasser oder warmem Brauchwasser ein- bzw. Auszuschalten.

GEFAHR
Wenn der Netzanschluss des Kessels unterbrochen wird, liegt an den Klemmen CH und DHW nach wie vor Spannung an.

In der Standardeinstellung ist die Bereitung von ZH-Wasser oder warmem Brauchwasser bereits eingeschaltet. Erst wenn ein 10-230 V-Signal an die Steckverbinder angeschlossen ist, folgt die Steuereinheit dem Schalten des Kontaktes und steuert die ZH/WW-Funktion. Sobald der Netzanschluss des Kessels unterbrochen wird, wird der Status der Eingänge CH und DHW auf die Werkseinstellung zurückgesetzt (= eingeschaltet). Überprüfen Sie, ob es sich dabei um den gewünschten Status handelt.
■ Blockierender Eingang

An den Steckverbinder BL kann beispielsweise ein externer Gasdruckwächter oder ein Sicherheitsthermostat einer Fußbodenheizung angeschlossen werden. Dieser Anschluss ersetzt die Verbindung am Steckverbinder BL.

ACHTUNG
Der Anschluss muss potenzialfrei sein.
■ Anschluss des Bedienfeldes

Das Bedienfeld für den Kessel ist an der Klemme BUS HMI angeschlossen.
Siehe Kapitel: "Zugang zum Anschlusstecker", Seite 30
■ Anschlüsse für optionale Leiterplatten

Die Klemme BUS SCU wird verwendet, um mit den optionalen Leiterplatten zu kommunizieren. Diese Leiterplatten werden für eine Reihe von Zubehörteilen verwendet. Zur Installation oder Montage von Zubehör, siehe die entsprechenden Montageanweisungen, die mit dem jeweiligen Zubehör geliefert werden.
4.10 Elektrischer Schaltplan

R000291-A
| RS232 | Computer-Anschluss | PUMP A | Umwälzpumpe | TR | Rücklauffühler |
| IT | Zündtrafo | 3WV | 3-Wege-Ventil | TA | Vorlauffühler |
| E | Zünd- und Ionisationselektrode | HL | Sicherheitstemperaturbegrenzer | PSU | Speicherparameter |
| P | Versorgung | FS | Strömungswächter | HMI | Anschlussdose |
4.11 Befüllung der Anlage
4.11.1. Wasseraufbereitung
In vielen Fällen können der Heizkessel und die Zentralheizungsanlage mit normalem Leitungswasser befüllt werden, und es ist keinerlei Wasseraufbereitung erforderlich.

WARNUNG
Keine chemischen Produkte zum Wasser der Zentralheizung hinzufügen, ohne einen Experten für Wasseraufbereitung konsultiert zu haben. Zum Beispiel Frostschutzmittel, die Wasserhärte reduzierende Mittel, Produkte zum Erhöhen oder Verringern des pH-Werts, chemische Zusätze und/oder Hemmstoffe. Diese können zu Fehlern am Heizkessel führen und den Wärmetauscher beschädigen.

Zentralheizungsanlage mindestens mit dem dreifachen Installationsvolumen des Zentralheizungssystems spülen. Die Trinkwasserrohre mindestens mit dem 20-fachen Leitungsvolumen spülen.
Das Wasser der Installation soll den folgenden Empfehlungen entsprechen:
| Gesamte installierte Leistung (kW) | |||||
| ≤ 70 | 70 - 200 200 - 550 | > 550 | |||
| Säuregehalt (nicht aufbereitetes Wasser) | pH 7 - 9 7 - 9 7 - 9 | 7 - 9 | |||
| Säuregehalt (aufbereitetes Wasser) | pH 7 - 8,5 7 - 8,5 | 7 - 8,5 7 - 8,5 | |||
| Leitfähigkeit bei 25 °C μS/cm | ≤ 800 ≤ 800 ≤ 800 | ≤ 800 | |||
| Chlorid mg/l ≤ 150 ≤ 150 ≤ 1 | 150 ≤ 150 | ||||
| Andere Substanzen mg/l < 1 | < 1 < 1 < 1 | ||||
| Gesamthärte des Wassers(1) | °f | 1 - 35 1 - 20 | 1 - 15 | 1 - 5 | |
| °dH | 0,5 - 20,0 | 0,5 - 11,2 0,5 - 8,4 | 0,5 - 2,8 | ||
| mmol/l | 0,1 - 3,5 | 0,1 - 2,0 0,1 - 1,5 0 | 1 - 0,5 | ||
| (1) Für konstant hoch geheizte Anlagen gilt, mit einer installierten Gesamtleistung; bis maximal 200 kW eine Gesamtwasserhärte von maximal 8,4 °dH (1,5 mmol/l, 15 °f) und über 200 kW eine Gesamtwasserhärte von maximal 2,8 °dH (0,5 mmol/l, 5 °f) | |||||

Wenn eine Wasseraufbereitung notwendig ist, empfiehlt De Dietrich Thermique die folgenden Hersteller:
4.11.2. Befüllung des Siphons
Kontrollieren Sie, ob der Siphon bis zum Markierungsstreifen gefüllt ist. Gehen Sie folgendermaßen vor, falls der Siphon nachgefüllt werden muss:

ACHTUNG
Nehmen Sie zunächst die Frontverkleidung vom Kessel ab, um den Siphon lösen zu können.
Siehe Abschnitt: "Den Heizkessel öffnen", Seite 54

- Bewegen Sie den Griff unter dem Hydroblock nach rechts, um den Siphon zu lösen.
- Siphon abnehmen und reinigen.
- Tauschen Sie den Dichtungsring des Siphons aus.
- Den Siphon bis zur Markierung mit Wasser füllen.
- Drücken Sie den Siphon fest in die dafür vorgesehene Öffnung unter dem Kessel. Der Siphon muss einrasten.
- Kontrollieren Sie, ob der Siphon sicher im Kessel befestigt ist.

ACHTUNG
Den Siphon vor der Inbetriebnahme des Heizkessels mit Wasser befüllen, damit sich keine Abgase im Raum ausbreiten.
4.11.3. Befüllung der Anlage

▶ Vor der Befüllung die Ventile sämtlicher Heizkörper der Anlage öffnen.
▶ Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos ist.

- Öffnen Sie die ZH-Absperrventile unter dem Kessel.
- Öffnen Sie den Hahn der Füllarmatur (Beim Befüllen kann die Luft aus dem System durch den automatischen Entlüfter entweichen).
- Wenn das Manometer einen Druck im Bereich zwischen 1,5 und 2 Bar anzeigt, schließen Sie den Hahn der Füllarmatur.
- Die Dichtheit der wasserseitigen Anschlüsse überprüfen.
- Den Heizkessel unter Spannung setzen.

Der Kessel durchläuft nach dem Einschalten der Stromversorgung immer ein automatisches Entlüftungsprogramm von ca. 4 Minuten. (Beim Befüllen kann die Luft aus dem System durch den automatischen Entlüfter entweichen). Falls erforderlich, den Wasserstand in der Heizungsanlage nachfüllen (empfohlener Wasserdruck zwischen 1,5 und 2 bar).

ACHTUNG
Sorgen Sie beim Entlüften dafür, dass kein Wasser in oder auf den Mantel und die elektrischen Komponenten des Kessels gelangt.
4.11.4. Entlüften der Anlage

Es ist erforderlich, die im Speicher oder in den Leitungen bzw. Wasserarmaturen, eventuell befindliche Luft zu entlüften, um unangenehme Geräusche von eingeschlossener Luft zu vermeiden, die sich beim Aufheizen oder bei der Wasserentnahme verlagern. Hierzu wie folgt vorgehen:
- Die Ventile aller an das Heizsystem angeschlossenen Heizkörper öffnen.
- Den Raumthermostat auf die höchstmögliche Temperatur einstellen.
- Abwarten, bis die Heizkörper warm sind.
- Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos ist.
-
Ca. 10 Minuten abwarten, bis die Heizkörper abgekühlt sind.
-
Heizkörper entlüften. Mit den unteren Stockwerken beginnen.
-
Den Entlüftungsanschluss mit dem mitgelieferten Entlüftungsschlüssel öffnen und dabei einen Lappen gegen den Entlüftungsanschluss drücken.

ACHTUNG
Das Wasser kann noch heiß sein.
- Warten, bis Wasser aus dem Entlüftungsventil austritt, und danach den Entlüftungsanschluss schließen.
- Den Heizkessel unter Spannung setzen. Ein 4-minütiger Entlüftungszyklus wird automatisch ausgeführt.
- Nach dem Entlüften überprüfen, ob der Druck in der Anlage noch ausreichend ist.

Wenn der Wasserdruck unter 0,8 bar liegt, muss Wasser nachgefüllt werden. Falls erforderlich, den Wasserstand in der Heizungsanlage nachfüllen (empfohlener Wasserdruck zwischen 1,5 und 2,0 bar).
Siehe Kapitel: "Befüllung der Anlage", Seite 37
- Raumthermostat bzw. Regelung einstellen.
5 Inbetriebnahme
5.1 Anschlussdose

5.1.1. Schaltfeld
1 Warmwasser-Temperaturregler
2 ZH-Wasser-Temperaturregler
3 Schornsteinfegertaste ⏻ und Signalstatus
4 RESET-Taste und Ein-/Aus-Signal
Das Schaltfeld der Anschlussdose ist mit 2 Drucktasten mit Signalanzeige ausgestattet. Die Signalanzeige informiert über den Betriebszustand des Kessels. Die Taste RESET leuchtet grün auf, wenn der Kessel an das Stromnetz angeschlossen ist. Das Statussignal der Taste 🚗️ kann in verschiedenen Farben mit verschiedenen Frequenzen blinken. Die Bedeutung dieser Signale entnehmen Sie bitte der mit dem Kessel mitgelieferten
Kurzanleitung. 📄 Siehe auch: "Kurzanleitung", Seite 81

ACHTUNG
Die Kurzanleitung muss nach der Installation oder Verwendung unter die Anschlussdose geschoben werden.
Das Schaltfeld der Anschlussdose bietet auch 2 Drehknöpfe. Am Drehknopf 📋 kann die Temperatur des warmen Brauchwassers eingestellt werden. Am Drehknopf 📋 kann die maximale Vorlauftemperatur des ZH-Wassers eingestellt werden. Durch Drehen des Drehknopfs in die Stellung off kann die ZH- oder WW-Funktion ausgeschaltet werden.

ACHTUNG
Die Temperatur des Warmwassers und des Zentralheizungswassers ist durch die unter den Parametern P1 und P2 angegebenen Maximalwerten begrenzt.
Siehe Kapitel: "Parameterbeschreibung", Seite 48
5.2 Kontrollpunkte vor der Inbetriebnahme
5.2.1. Den Heizkessel auf seine Inbetriebnahme vorbereiten

WARNUNG
Den Heizkessel nicht in Betrieb nehmen, wenn die vorhandene Gasart nicht mit den zugelassenen Gasarten übereinstimmt.
Vorgehensweise zur Vorbereitung des Heizkessels auf die Inbetriebnahme:
Überprüfen, ob die gelieferte Gasart den Daten auf dem Typenschild des Heizkessels entspricht.
- Ändern Sie die Einstellungen des Gasblocks, falls die bereitgestellte Gassorte und/oder der Gasvordruck nicht den Werkseinstellungen des Kessels entsprechen.
'Siehe Kapitel: "Gaseinstellungen", Seite 42
▶ Den Hydraulikkreis überprüfen.
▶ Den Wasserdruck in der Heizungsanlage kontrollieren.
Die elektrischen Anschlüsse am Thermostat sowie den weiteren externen Steuerungen prüfen.
▶ Die anderen Anschlüsse überprüfen.
▶ Den Heizkessel unter Volllast prüfen. Die Einstellung des Gas/Luft-Verhältnisses prüfen und ggf. korrigieren.
▶ Den Heizkessel bei Teillast prüfen. Die Einstellung des Gas/Luft-Verhältnisses prüfen und ggf. korrigieren.
▶ Abschlussarbeiten.

5.2.2. Hydraulikkreis
Am Manometer den Wasserdruck der Heizungsanlage überprüfen. Der Wasserdruck muss mindestens 0,8 bar betragen. Falls erforderlich, den Wasserstand in der Heizungsanlage nachfüllen (empfohlener Wasserdruck zwischen 1,5 und 2 bar).
Sicherstellen, dass der Kondensatablaufsiphon bis zur Markierung mit Wasser gefüllt ist.
Hydraulische Dichtheit der Anschlüsse prüfen.
5.2.3. Elektrische Anschlüsse
▶ Die elektrischen Anschlüsse prüfen.
5.3 Inbetriebnahme des Heizkessels

WARNUNG
Die Erstinbetriebnahme darf nur durch zugelassenes Fachpersonal erfolgen.

ACHTUNG
Bei der ersten Inbetriebnahme des Kessels können vom Kessel für kurze Zeit Gerüche ausgehen.
- Den Hauptgasabsperrhahn öffnen.
- Den Heizkessel unter Spannung setzen.
- Den Gas-Absperrhahn des Heizkessels öffnen.
- Komponente (Thermostat, Regelung) so einstellen das sich eine Wärmeanforderung ergibt.
- Der Heizkessel startet einen automatischen Entlüftungszyklus, der ca. 4 Minuten dauert und nach jeder Unterbrechung der Stromversorgung wiederholt wird. Beim Entlüftungszyklus leuchten beide Drucktasten auf dem Schaltfeld grün auf.
- Kontrollieren Sie die Entlüftung der Kesselpumpe. Entfernen Sie die Schraube in der Mitte, um die Pumpe zu entlüften (Zentrale Kesselpumpe).
- Kontrollieren Sie die Dichtheit der Gasanschlüsse vor und hinter der Gasarmatur im Kessel.
Der aktuelle Betriebszustand des Kessels wird mit dem Statussignal auf dem Schaltfeld angezeigt. Das Statussignal der Taste 🏠️ kann in verschiedenen Farben mit verschiedenen Frequenzen blinken. Die Bedeutung dieser Signale entnehmen Sie bitte der mit dem Kessel mitgelieferten Kurzanleitung.
Siehe auch:

"Kurzanleitung", Seite 81

"Fehlercodes", Seite 64
Fehler während der Einschaltprozedur:
▶ Beide Tasten auf dem Schaltfeld leuchten nicht:
– Die Spannung des Stromnetzes überprüfen
– Alle Hauptsicherungen überprüfen
- Kontrollieren Sie das Verbindungskabel zur Anschlussdose.
- Alle Sicherungen des Schaltfelds überprüfen: (F1 = 1,6 AT 230VAC)
- Kontrollieren Sie den Anschluss des Netzkabels am Steckverbinder MAINS der Steuereinheit.
Im Fall einer Störung blinkt das Statussignal der Taste H rot. Drücken Sie 5 Sekunden lang die RESET Taste, um den Kessel neu zu starten.
5.4 Gaseinstellungen


T003759-C
5.4.1. Gaskreis

WARNUNG
Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos ist.
- Vorderwand abnehmen.
Siehe Abschnitt: "Den Heizkessel öffnen", Seite 54
- Achten Sie darauf, dass der Heizkessel auf die eingesetzte Gasart eingestellt ist (Siehe Typenschild oben am Kessel).

WARNUNG
Die zulässigen Gasarten entnehmen Sie bitte Kapitel: "Technische Daten", Seite 14
- Den Hauptgasabsperrhahn öffnen.
- Den Gas-Absperrhahn des Heizkessels öffnen.
- Den Gasanschlussdruck am Druckmessstutzen C der Gasarmatur messen. Der Druck muss den Angaben auf dem Typenschild entsprechen.

Der Kessel wird mit zwei verschiedenen Gasarmatur-Typen geliefert. Die Position des Messpunkts C für den Gasvordruck entnehmen Sie bitte der Zeichnung.
- Die Gasanschlussleitung, durch Abschrauben des Messpunktes an der Gasarmatur, entlüften. Den Messpunkt wieder aufschrauben, wenn die Leitung ausreichend entlüftet ist.
- Gasleitung bis einschließlich Gasarmatur auf Dichtheit prüfen.
5.4.2. Anpassung an eine andere Gasart
Der Heizkessel ist werksseitig auf den Betrieb mit Erdgas H (G20) eingestellt.

Wenn der Heizkessel umgebaut wurde, zum Beispiel für:
Dies muss auf dem mitgelieferten Klebeetikett angegeben werden: Dieser Heizkessel wurde eingestellt auf .... Dieses Klebeetikett muss über dem Heizkessel neben das Typenschild geklebt werden.

WARNUNG
Die folgenden Vorgänge dürfen nur durch qualifiziertes Fachpersonal erfolgen.
■ Einstellung auf Propangas
Stellen Sie den Volumenstrom des Ventilators der Angabe in der Parametertabelle gemäß ein (falls erforderlich). Die Einstellung kann mit den Parametern P17, P18, P19 und P20 verändert werden.
Siehe Kapitel: "Parameterbeschreibung", Seite 48
- Den Gasdurchfluss mit der Einstellschraube A an der Gasarmatur grob einstellen.

Der Kessel wird mit zwei verschiedenen Gasarmatur-Typen geliefert. Die Position der Einstellschraube A für Volllast entnehmen Sie bitte der Zeichnung.
| Heizkesselart Gasarmatur 1 Gasarmatur 2 Vorgehensweise | |||
| EMC-M 24 EMC-M 24/28MI Plus | ![]() | ![]() | Gasarmatur 1► Die Einstellschraube A im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.► Die Einstellschraube A 4 12 Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn drehen. |
| Gasarmatur 2► Die Einstellschraube A im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.► Die Einstellschraube A 3 12 Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn drehen. | |||
| EMC-M 30/35 MI EMC-M 34/39 MI | ![]() | ![]() | Gasarmatur 1► Die Einstellschraube A im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.► Die Einstellschraube A 5 14 Umdrehungen gegen den Uhrzeigersinn drehen. |
| Gasarmatur 2► Die Einstellschraube A im Uhrzeigersinn bis zum Anschlag drehen.► Die Einstellschraube A 4 Umdrehungen gegen den Uhrzeigersin drehen. | |||
▶ Danéine genaue Einstellung des Gasdurchflusses durchführen :
Siehe Kapitel: "Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses (Volllast)", Seite 44
Siehe Kapitel: "Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses (Teillast)", Seite 45

5.4.3. Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses (Volllast)
- Den Verschluss des Abgasmesspunktes abschrauben.
- Abgasanalysegerät anschließen.

WARNUNG
Darauf achten, dass die Öffnung um die Sonde herum während der Messung gut abgedichtet ist.
- Den Heizkessel auf Volllast einstellen:
Die Taste ⚠️ etwa 3 Sekunden lang gedrückt halten. Das
Statussignal der Taste ⚠️ ist orangefarben und blinkt kurz grün; Der Modus "geringe Geschwindkeit" ist eingestellt.
Drücken Sie erneut 2 Mal die Taste. Das Statussignal der Taste ist orangefarben und erlischt jeweils kurz 2 Mal; Volllast ist eingestellt.

Die Hochlast-Stellung kann nur über die Teillast-Stellung erreicht werden.
- Den Prozentsatz des O₂ oder CO₂ in den Abgasen messen (Vordere Verkleidung entfernt).

Der Kessel wird mit zwei verschiedenen Gasarmatur-Typen geliefert. Die Position der Einstellschraube A für Volllast entnehmen Sie bitte der Zeichnung.
- Wenn dieses Verhältnis nicht dem Einstellwert entspricht, das Gas/Luft-Verhältnis mit Hilfe der Einstellschraube A auf der Gasarmatur korrigieren:
Wenn der Gehalt zu hoch ist, die Einstellschraube A im
Uhrzeigersinn drehen, um den Gasdurchfluss zu verringern.
Wenn der Gehalt zu niedrig ist, die Einstellschraube A gegen den Uhrzeigersinn drehen, um den Gasdurchfluss zu erhöhen.
| Kontroll- und Einstellparameter für O_2/CO_2 bei Volllast bei G20 (Gas H/E) | ||||
| Heizkesselart Einstellwert Kontrollwert | ||||
| O_2 (%) CO | 2(%) O | 2(%) CO | 2(%) | |
| EMC-M 24 4,3 ± 0,3 | 9,3 ± 0,1 4,3 | ± 0,5 9,3 ± 0,3 | ||
| EMC-M 24/28 MI 4,3 | ± 0,3 9,3 ± 0, | 1 4,3 ± 0,5 9 | 3 ± 0,3 | |
| EMC-M 30/35 MI 4,3 | ± 0,3 9,3 ± 0, | 1 4,3 ± 0,5 9 | 3 ± 0,3 | |
| EMC-M 34/39 MI 4,3 | ± 0,3 9,3 ± 0, | 1 4,3 ± 0,5 9 | 3 ± 0,3 | |
| Kontroll- und Einstellparameter für O_2/CO_2 bei Volllast bei G25 (Gas L/LL) | ||||
| Heizkesselart Einstellwert | Kontrollwert | |||
| O_2 (%) CO | 2(%) O | 2(%) CO | 2(%) | |
| EMC-M 24 4,0 ± 0,3 | 9,3 ± 0,1 4,0 | ± 0,5 9,3 ± 0,3 | ||
| EMC-M 24/28 MI 4,0 | ± 0,3 9,3 ± 0 | 1 4,0 ± 0,5 9 | 3 ± 0,3 | |
| EMC-M 30/35 MI 4,0 | ± 0,3 9,3 ± 0 | 1 4,0 ± 0,5 9 | 3 ± 0,3 | |
| EMC-M 34/39 MI 4,0 | ± 0,3 9,3 ± 0 | 1 4,0 ± 0,5 9 | 3 ± 0,3 | |
| Kontroll- und Einstellparameter für O_2/CO_2 bei Volllast bei G31 (Propan) | ||||
| Heizkesselart Einstel | wert Kontrollwert | |||
| O_2 (%) CO | 2(%) O | 2(%) CO | 2(%) | |
| EMC-M 24 5,2 ± 0,3 | 10,3 ± 0,1 5,2 | ± 0,5 10,3 ± | 0,3 | |
| EMC-M 24/28 MI 5,2 | ± 0,3 10,3 ± | 0,1 5,2 ± 0,5 | 10,3 ± 0,3 | |
| EMC-M 30/35 MI 5,2 | ± 0,3 10,3 ± | 0,1 5,2 ± 0,5 | 10,3 ± 0,3 | |
| EMC-M 34/39 MI 5,2 | ± 0,3 10,3 ± | 0,1 5,2 ± 0,5 | 10,3 ± 0,3 | |
5.4.4. Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses (Teillast)

- Den Verschluss des Abgasmesspunktes abschrauben.
- Abgasanalysegerät anschließen.

WARNUNG
Darauf achten, dass die Öffnung um die Sonde herum während der Messung gut abgedichtet ist.
- Den Heizkessel auf Teillast einstellen:
Die Taste ⚠️ etwa 3 Sekunden lang gedrückt halten. Das Statussignal der Taste ⚠️ ist orangefarben und blinkt kurz grün; Der Modus "geringe Geschwindkeit" ist eingestellt. - Den Prozentsatz des O₂ oder CO₂ in den Abgasen messen (Vordere Verkleidung entfernt).

Der Kessel wird mit zwei verschiedenen Gasarmatur-Typen geliefert. Die Position der Einstellschraube B für Teillast entnehmen Sie bitte der Zeichnung.
- Wenn dieses Verhältnis nicht dem Einstellwert entspricht, das Gas/Luft-Verhältnis mit Hilfe der Einstellschraube B auf der Gasarmatur korrigieren:
Wenn das Verhältnis zu gering ist, die Schraube B im Uhrzeigersinn drehen, um den Gasdurchfluss zu erhöhen. Wenn das Verhältnis zu hoch ist, die Schraube B gegen den Uhrzeigersinn drehen, um den Gasdurchfluss zu verringern.
Den Test bei Volllast und bei Teillast so oft wie erforderlich wiederholen, bis die korrekten Werte erreicht werden, ohne dass zusätzliche Einstellungen vorgenommen werden müssen. Drücken Sie kurz die Taste ⚠️, um von Volllast auf Teillast (oder umgekehrt) umzuschalten. Drücken Sie kurz die Taste RESET, um den Kessel wieder in den normalen Betriebszustand zu versetzen.
| Kontroll- und Einstellparameter für O_2/CO_2 bei Teillast bei G20 (Gas H/E) | ||||
| Heizkesselart Einstellwert | Kontrollwert | |||
| O_2 (%) CO | _2 (%) O | _2 (%) | CO_2 (%) | |
| EMC-M 24 | 5,0 ± 0,3 | 8,9 ± 0,1 | 5,0 ± 0,5 | 8,9 ± 0,3 |
| EMC-M 24/28 MI | 5,0 ± 0,3 | 8,9 ± 0,1 | 5,0 ± 0,5 | 8,9 ± 0,3 |
| EMC-M 30/35 MI | 5,0 ± 0,3 | 8,9 ± 0,1 | 5,0 ± 0,5 | 8,9 ± 0,3 |
| EMC-M 34/39 MI | 5,0 ± 0,3 | 8,9 ± 0,1 | 5,0 ± 0,5 | 8,9 ± 0,3 |
| Kontroll- und Einstellparameter für O_2/CO_2 bei Teillast bei G25 (Gas L/LL) | ||||
| Heizkesselart Einstell | wert Kontrollwert | |||
| O_2 (%) CO | 2(%) O | 2(%) CO | 2(%) | |
| EMC-M 24 5,2 ± 0,3 8 | 9 ± 0,1 5,2 | 0,5 8,9 ± 0,3 | ||
| EMC-M 24/28 MI 5,2 | ± 0,3 8,9 ± 0 | 1 5,2 ± 0,5 8,9 | ± 0,3 | |
| EMC-M 30/35 MI 5,2 | ± 0,3 8,9 ± 0 | 1 5,2 ± 0,5 8,9 | ± 0,3 | |
| EMC-M 34/39 MI 5,2 | ± 0,3 8,9 ± 0 | 1 5,2 ± 0,5 8,9 | ± 0,3 | |
| Kontroll- und Einstellparameter für O_2/CO_2 bei Teillast bei G31 (Propan) | ||||
| Heizkesselart Einstell | wert Kontrollwert | |||
| O_2 (%) CO | 2(%) O | 2(%) CO | 2(%) | |
| EMC-M 24 5,8 ± 0,3 9 | 9,9 ± 0,1 5,8 | 0,5 9,9 ± 0,3 | ||
| EMC-M 24/28 MI 5,8 | ± 0,3 9,9 ± 0 | 1 5,8 ± 0,5 9,9 | ± 0,3 | |
| EMC-M 30/35 MI 5,8 | ± 0,3 9,9 ± 0 | 1 5,8 ± 0,5 9,9 | ± 0,3 | |
| EMC-M 34/39 MI 5,8 | ± 0,3 9,9 ± 0 | 1 5,8 ± 0,5 9,9 | ± 0,3 | |
5.5 Abschlussarbeiten

- Die Messeinrichtungen entfernen.
- Den Verschluss des Abgasmesspunktes wieder anbringen.
- Die vordere Verkleidung wieder anbringen.
- Die Temperatur der Heizungsanlage auf etwa 70 °C bringen.
- Kessel abschalten.
- Nach etwa 10 Minuten die Heizungsanlage entlüften.
- Heizkessel einschalten.
- Dichtheit des Anschlusses der Abgasleitung und Luftzufuhr überprüfen.
- Prüfung des Wasserdrucks. Falls erforderlich, den Wasserstand in der Heizungsanlage nachfüllen (empfohlener Wasserdruck zwischen 1,5 und 2 bar).
- Auf dem Typenschild die verwendete Gasart ankreuzen.
- Dem Benutzer die Funktionsweise der Anlage, des Heizkessels und des Reglers erklären.
- Schieben Sie die mitgelieferte Kurzanleitung in die Führungen an der Unterseite der Anschlussdose.
- Alle Bedienungsanleitungen dem Benutzer aushändigen.
5.6 Anzeige der gemessenen Werte
5.6.1. Status und Substatus
Mit einem Wartungswerkzeug können Informationen über den Status des Kessels ausgelesen werden. Das Informationsmenü i zeigt die folgenden Status- und Substatusnummern an:
| Status | S E Substatus S U | ||
| 0 | Ruhestellung | 0 | Ruhestellung |
| 1 | Heizkessel einschalten (Wärmeanforderung) | 1 | Anti-Kurzyklus |
| 2 | Verstellen des Drei-Wege-Mischers | ||
| 3 | Einschalten der Pumpe | ||
| 4 | Warten auf die korrekten Temperaturen für das Einschalten des Brenners | ||
| 2 | Brenner einschalten | 1 0 | Öffnen der externen Abgas-/Gasventilklappe |
| 1 1 | Gebläsedrehzahl erhöhen | ||
| 1 3 | Vorbelüftung | ||
| 1 4 | Warten auf das Freigabesignal | ||
| 1 5 | Brenner läuft | ||
| 1 7 | Vorzündung | ||
| 1 8 | Hauptzündung | ||
| 1 9 | Flammenüberwachung | ||
| 2 0 | Zwischenlüftung | ||
| 3 / 4 | Brenner im Heizbetrieb / WWE-Betrieb | 3 0 | Temperaturregelung |
| 3 1 | Temperaturregelung begrenzt ( T Sicherung) | ||
| 3 2 | Leistungsregelung | ||
| 3 3 | Manometrischer Schutz Niveau 1 (Zurückmodulation) | ||
| 3 4 | Manometrischer Schutz Niveau 2 (Teillast) | ||
| 3 5 | Manometrischer Schutz Niveau 3 (Blockierung) | ||
| 3 6 | Modulation: Steigerung zum Schutz der Flamme | ||
| 3 7 | Temperatur Stabilisierungszeit | ||
| 3 8 | Kaltstart | ||
| 5 | Abschalten des Brenners | 4 0 | Brenner aus |
| 4 1 | Nachbelüftung | ||
| 4 2 | Schließen der externen Abgas-/Gasventilklappe | ||
| 4 3 | Rezirkulation Sicherheitsabschaltung | ||
| 4 4 | Gebläsestop | ||
| 6 | Kesselstop (Ende der Wärmeanforderung) | 6 0 | Verzögerter Halt der Pumpe |
| 6 1 | Pumpe aus | ||
| 6 2 | Verstellen des Drei-Wege-Mischers | ||
| 6 3 | Start Antitaktzeit | ||
| 8 | Halt | 0 | Warten auf Einschalten des Brenners |
| 1 | Anti-Kurzyklus | ||
| 9 | Blockierung | X X | Blockiercode |
| 1 7 | Entlüftung | 0 | Ruhestellung |
| 2 | Verstellen des Drei-Wege-Mischers | ||
| 3 | Einschalten der Pumpe | ||
| 6 1 | Pumpe aus | ||
| 6 2 | Verstellen des Drei-Wege-Mischers | ||
5.7 Änderung der Einstellungen
Das Schaltfeld des Heizkessels ist für die häufigsten Heizungsanlagen voreingestellt. Mit diesen Einstellungen arbeiten praktisch alle Heizungsanlagen korrekt. Der Benutzer oder der Installateur kann die Parameter gemäß den eigenen Wünschen optimieren.

Die Parameter können mit einem Wartungswerkzeug geändert werden.
Die Parameter p"7 und p30 können ebenfalls als negative Werte definiert werden. Dieser negative Wert kann mithilfe von Recom direkt abgelesen oder geändert werden. Wenn Sie das Wartungswerkzeug oder einen geeigneten Regler verwenden, wird dieser negative Wert nicht angezeigt. Verwenden Sie die folgende Formel, um den benötigten negativen Wert abzulesen oder zu ändern: Einstellwert - 256 = Gewünschter Wert

Einstellwert 0 = Gewünschter Wert 0
| Gewünschter Wert | 0 | 1 | -5 | -10 | -15 | -20 | -25 | -30 | ||
| Einstellwert | 0 | 255 | 25 | 24 | 246 | 241 | 236 | 231 | 226 |
5.7.1. Parameterbeschreibung
| Parameter | Beschreibung Einstellbereich | Werks-Einstellung | ||||
| EMC-M | ||||||
| 24 24/28 MI 30/35 MI 34/39 MI | ||||||
| p1 | Vorlauftemperatur: TSET | 20 bis 90 °C | 80 80 80 80 | |||
| p2 | Warmwassertemperatur: TSET | 40 bis 65 °C | 55 55 55 55 | |||
| p3 | Modus Heizung/WWE | 0 = Heizung deaktiviert / WWE deaktiviert1 = Heizung aktiviert / WWE aktiviert2 = Heizung aktiviert / WWE deaktiviert3 = Heizung deaktiviert / WWE aktiviert | 1 1 1 1 | |||
| p4 | Modus ECO | 0 = Tagbetrieb1 = Warmwasserprogramm aktiviert2 = Steuerung durch einen programmierbaren Regler | 2 2 2 2 | |||
| p5 | Pumpennachlauf | 1 bis 98 Minuten99 Minuten = kontinuierlich | 2 2 2 2 | |||
| p17 | Maximaler Volumenstrom des Ventilators (Heizung) | G20 (Gas H/E)(1) (x100) | 47 39 60 60 | |||
| G25 (Gas L/LL) (x100) 47 39 60 60 | ||||||
| G31 (Propan) (x100) 46 39 60 60 | ||||||
| p18 | Maximaler Volumenstrom des Ventilators (WW) | G20 (Gas H/E)(1) (x100) | 47 56 70 78 | |||
| G25 (Gas L/LL) (x100) 47 56 70 78 | ||||||
| G31 (Propan) (x100) 46 50 69 71 | ||||||
| (1) Diese Werkseinstellungen nur ändern, wenn es wirklich notwendig ist. Zum Beispiel, um den Heizkessel anzupassen an: G25 (Gas L/LL) oder G31 (Propan)(2) Wenden Sie sich an uns für zusätzliche Informationen | ||||||
| P19 | Minimaler Volumenstrom des Ventilators (Heizung+WW) | G20 (Gas H/E)(1) (x100) | 11 11 15 15 | |||
| G25 (Gas L/LL) (x100) 11 11 15 15 | ||||||
| G31 (Propan) (x100) 14 14 20 20 | ||||||
| CLV-Überdruck (Abgasableitungssystem)(2) G25 (Gas L/LL) (x100) | 15 15 18 18 | |||||
| CLV-Überdruck (Abgasableitungssystem)(2) G20 (Gas H/E) (x100) | 15 15 18 18 | |||||
| CLV-Überdruck (Abgasableitungssystem)(2) G31 (Propan) (x100) | 15 15 20 20 | |||||
| P20 | Minimaler Volumenstrom des Ventilators (Offset) | G20 (Gas H/E)(1) | 80 80 60 60 | |||
| G25 (Gas L/LL) 80 80 60 60 | ||||||
| G31 (Propan) 20 20 0 0 | ||||||
| CLV-Überdruck (Abgasableitungssystem)(2) G25 (Gas L/LL) | 0 0 60 60 | |||||
| CLV-Überdruck (Abgasableitungssystem)(2) G20 (Gas H/E) | 0 0 60 60 | |||||
| CLV-Überdruck (Abgasableitungssystem)(2) G31 (Propan) | 0 0 0 0 | |||||
| P21 | Startvolumenstrom Nicht ändern (x100) | 23 23 30 30 | ||||
| P23 | Maximale Vorlauftemperatur des Systems | 20 bis 90 °C | 90 90 90 90 | |||
| P24 | Zeitfaktor Durchschnitt Vorlaufberechnung | Nicht ändern (x10 Sekunden) | 35 35 35 35 | |||
| P25 | Kurvenfusspunkt (Maximale Außentemperatur) | 0 bis 30 °C (Nur mit Außenfühler) | 20 20 20 20 | |||
| P26 | Kurvenfusspunkt (Vorlauftemperatur) | 0 bis 90 °C (Nur mit Außenfühler) | 20 20 20 20 | |||
| P27 | Kurvenfusspunkt (Minimale Außentemperatur) | -30 bis 0 °C (Nur mit Außenfühler) | -15 -15 | -15 | -15 | |
| P28 | Mindestdrehzahl der Pumpe im Heizungsmodus (Pumpendrehzahlregelung) | 2 - 10 (x 10 %) | 3 3 3 3 | |||
| P29 | Maximaldrehzahl der Pumpe im Heizungsmodus (Pumpendrehzahlregelung) | 2 - 10 (x 10 %) | 10 | 7 10 10 | ||
| P30 | Frostschutz-Temperatur | von - 30 bis 0 °C | -10 | -10 | -10 | -10 |
| P31 | Legionellenschutz | 0 = Aus1 = Ein (Nach Inbetriebnahme wird die Warmwassertemperatur einmal wöchentlich auf 65 °C erwärmt)2 = Steuerung durch einen programmierbaren Regler | 0 0 0 0 | |||
| P32 | Erhöhung des Heizkessel-Sollwertes für die Warmwasserladung | 0 bis 25 °C | 20 20 20 20 | |||
| P33 | WW Einschaltdifferenz Speicherfühler | von 2 bis 15 °C | 4 4 4 4 | |||
| (1) Diese Werkseinstellungen nur ändern, wenn es wirklich notwendig ist. Zum Beispiel, um den Heizkessel anzupassen an: G25 (Gas L/LL) oder G31 (Propan)(2) Wenden Sie sich an uns für zusätzliche Informationen | ||||||
| P34 | Ansteuerung des externen 3-Wege-Ventil (Zubehör) | 0 = Normal1 = Umgekehrt | 0 0 | 0 0 | ||
| P35 | Heizkesselart | 0 = Heizung undWarmwassererwärmung1 = Nur Heizung | 1 0 | 0 0 | ||
| P36 | Funktion Blockierender Eingang | 1 = Blockierung ohne Frostschutz2 = Blockierung mit Frostschutz3 = Sperrung mit Frostschutz (nur Pumpe) | 1 1 | 1 1 | ||
| P37 | Mindest-Gasdruckschalter (GPS) | 0 = Nicht angeschlossen1 = Angeschlossen | 0 0 | 0 0 | ||
| P38 | Wärmerückgewinnungseinheit (HRU) | 0 = Nicht angeschlossen1 = Angeschlossen | 0 0 | 0 0 | ||
| P39 | Laufzeit Abgasklappe 0 bis 255 Sekunden 0 0 0 0 | |||||
| P40 | Funktion Störungsrelais | 0 = Betriebsmeldung1 = Alarmanzeige2 = Externes Dreiwegeventil | 2 2 | 2 2 | ||
| P41 | Wartungsmeldung Nicht ändern 1 1 1 | |||||
| P42 | Betriebsstundenzahl des Heizkessels Nicht ändern 175 175 175 175 | |||||
| P43 | Betriebsstundenzahl des Brenners | Nicht ändern | 30 | 30 | 30 | 30 |
| P44 | Entlüftungszyklus | 0 = Aus1 = Stufenpumpe2 = Modulierende Pumpe | 1 1 | 1 1 | ||
| (1) Diese Werkseinstellungen nur ändern, wenn es wirklich notwendig ist. Zum Beispiel, um den Heizkessel anzupassen an: G25 (Gas L/LL) oder G31 (Propan)(2) Wenden Sie sich an uns für zusätzliche Informationen | ||||||

5.7.2. Einstellung der Maximalleistung des Heizungsmodus
EMC-M 24
M Maximalleistung
F Werks-Einstellung
Q Wärmebelastung (kW)
R Volumenstrom des Ventilators
EMC-M 24/48 MI
M Maximalleistung
F Werks-Einstellung
Q Wärmebelastung (kW)
R Volumenstrom des Ventilators

EMC-M 30/35 MI
M Maximalleistung
F Werks-Einstellung
Q Wärmebelastung (kW)
R Volumenstrom des Ventilators
EMC-M 34/39 MI
M Maximalleistung
F Werks-Einstellung
Q Wärmebelastung (kW)
R Volumenstrom des Ventilators
Siehe Grafiken für die Beziehung zwischen Belastung und Volumenstrom bei Erdgas. Der Volumenstrom kann mit Parameter P17 geändert werden.

line
| R | Q | |-------|----| | 1000 | 7 | | 7000 | 35 |6 Ausschalten des Heizkessels
6.1 Ausschalten der Anlage
Wenn das Zentralheizungssystem über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird, wird empfohlen, den Heizkessel von der Stromversorgung zu trennen.
Heizkessel spannungsfrei schalten.
Gasversorgung unterbrechen.
▶ Frostschutz sicherstellen.
6.2 Frostschutzfunktion

ACHTUNG
Den Heizkessel und die Zentralheizungsanlage entleeren, wenn die Wohnung oder das Gebäude während längerer Zeit nicht genutzt wird und Frostgefahr besteht.
Die Wärmeregelung auf einen geringen Wert einstellen, zum Beispiel auf 10 °C.
Um das Einfrieren der Heizkörper und der Anlage in frostgefährdeten Räumen (zum Beispiel in Garage und Schuppen) zu verhindern, kann ein Frostschutzthermostat oder ein Außenfühler an den Heizkessel angeschlossen werden.
Siehe auch: "Anschlussmöglichkeiten", Seite 30.

ACHTUNG
Die Frostschutzfunktion arbeitet nicht, wenn der Heizkessel außer Betrieb genommen wurde.
Das integrierte Schutzsystem schützt nur den Heizkessel, nicht die Installation.
▶ Die Ventile aller an das Heizsystem angeschlossenen Heizkörper öffnen
▶ Wenn der Kessel sich in einem frostgefährdeten Raum befindet, empfiehlt es sich, die Kondenswasserableitung und den Siphon mit einem Heizband zu sichern.
Wenn die Heizwassertemperatur im Heizkessel zu stark absinkt, wird das integrierte Heizkessel-Schutzsystem wirksam. Dieser Schutz arbeitet wie folgt:
- Wenn die Wassertemperatur unter 7 °C liegt, schaltet sich die Heizungspumpe ein.
- Wenn die Wassertemperatur unter 4°C liegt, schaltet sich der Heizkessel ein.
Wenn die Wassertemperatur über 10°C liegt, schaltet sich der Heizkessel aus, und die Zirkulationspumpe dreht sich noch eine kurze Weile weiter.
7 Überprüfung und Wartung
7.1 Allgemeine Hinweise

WARNUNG
Die Wartungsarbeiten sind durch qualifiziertes Fachpersonal auszuführen.
▶ Eine jährliche Inspektion ist vorgeschrieben.
Es dürfen nur Originalersatzteile verwendet werden.
▶ Eine Reinigung durchführen mindestens einmal jährlich, oder häufiger, je nach im Land geltenden Gesetzen. Bei jeder Reinigung die Verbrennung überprüfen. Siehe Kapitel:

"Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses (Volllast)", Seite

"Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses (Teillast)", Seite
Die Standard-Kontroll- und Wartungsarbeiten einmal jährlich durchführen.
Die spezifischen Wartungsarbeiten bedarfsweise durchführen.
7.2 Standard - Kontroll- und Wartungsarbeiten

ACHTUNG
Bei den Kontroll- und Wartungsarbeiten immer alle Dichtungen der abmontierten Teile auswechseln.
▶ Verwenden Sie ausschließlich zu diesem Kesseltyp passende Original-Ersatzteile.
7.2.1. Den Heizkessel öffnen

Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos ist.
- Die 2 Schrauben unter der Vorderwand losschrauben.

- Vorderwand abnehmen.

7.2.2. Kontrolle des Wasserdrucks
Der Wasserdruck muss mindestens 0,8 bar betragen. Falls erforderlich, den Wasserstand in der Heizungsanlage nachfüllen (empfohlener Wasserdruck zwischen 1,5 und 2 bar).

ACHTUNG
-
Vor der Befüllung die Ventile sämtlicher Heizkörper der Anlage öffnen.
▶ Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos ist. -
Öffnen Sie den Hahn der Füllarmatur (Beim Befüllen kann die Luft aus dem System durch den automatischen Entlüfter entweichen).
- Wenn das Manometer einen Druck im Bereich zwischen 1,5 und 2 Bar anzeigt, schließen Sie den Hahn der Füllarmatur.
- Die Dichtheit der wasserseitigen Anschlüsse überprüfen.
- Den Heizkessel unter Spannung setzen.
7.2.3. Kontrolle des Druckausdehnungsgefäßes
Das Druckausdehnungsgefäß kontrollieren und ggf. ersetzen.
7.2.4. Kontrolle des Ionisationsstroms
Den Ionisationsstrom bei Volllast und bei Teillast kontrollieren. Nach 1 Minute ist der Wert stabil. Wenn der Wert unter 3 μA liegt, die Zündelektrode auswechseln.
Siehe Kapitel: "Austausch der Zünd- Ionisationselektrode", Seite 59.

Zum Auslesen der Werte ein Wartungswerkzeug verwenden.
7.2.5. Kontrolle der Zapfleistung
Wenn die Entnahmekapazität deutlich geringer ist (Temperatur ist unzureichend und/oder der Durchfluss ist zu niedrig), müssen der Plattenwärmetauscher (WW-seitig) und die Brauchwasserpatrone gereinigt werden:
Siehe Kapitel: "Reinigung des Plattenwärmetauschers", Seite 60.
7.2.6. Kontrolle der Abgasableitung und der Luftzuführung
Dichtheit des Anschlusses der Abgasleitung und Luftzufuhr überprüfen.

7.2.7. Überprüfung der Verbrennung

Messen Sie den O_2/CO_2 -Anteil und die Temperatur der Abgase am Abgasmesspunkt. Hierzu wie folgt vorgehen:
▶ Erwärmen Sie das Wasser im Kessel auf ca. 70 °C
▶ Den Verschluss des Abgasmesspunktes abschrauben.
▶ Den Q/ CO₂-Gehalt der Abgase mit dem Messgerät messen. Vergleichen Sie diesen Wert mit dem Kontrollwert.
Siehe folgende Kapitel: "Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses (Volllast)", Seite 44 "Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses (Teillast)", Seite 45
7.2.8. Kontrolle des automatischen Entlüfters

- Die Funktion des automatischen Entlüfters prüfen (Rechts oben auf dem Kessel sichtbar).
- Der Entlüfter kann mit dem Verschluss neben dem Entlüfter verschlossen werden.
- Bei einem Leck den Entlüfter auswechseln.
7.2.9. Kontrolle des Siphons

Nehmen Sie zunächst die Frontverkleidung vom Kessel ab, um den Siphon lösen zu können.
- Bewegen Sie den Griff unter dem Hydroblock nach rechts, um den Siphon zu lösen.
- Siphon abnehmen und reinigen.
- Tauschen Sie den Dichtungsring des Siphons aus.
- Den Siphon bis zur Markierung mit Wasser füllen.
- Drücken Sie den Siphon fest in die dafür vorgesehene Öffnung unter dem Kessel. Der Siphon muss einrasten.
- Kontrollieren Sie, ob der Siphon sicher im Kessel befestigt ist.

7.2.10. Kontrolle des Brenners und Reinigung des Wärmetauschers

ACHTUNG
Bei den Kontroll- und Wartungsarbeiten immer alle Dichtungen der abmontierten Teile auswechseln.

- Den Gasabsperrhahn des Heizkessels schließen. Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos ist. Vorderwand abnehmen.
- Lösen Sie den Bügel der Abgasabführung. Entfernen Sie die Abgasabführung.
- Die Luftzufuhrleitung des Venturis lösen.
- Lösen Sie die Überwurfmutter unter der Gasarmatur.
- Öffnen Sie die Schutzkappe des Ventilators an der Oberseite, und lösen Sie alle Stecker von der Platine.
- Schließen Sie die Schutzhaube des Ventilators.
- Demontieren der Zündelektrode. Verschleiß der Zündelektrode prüfen. Gegebenenfalls austauschen.
Siehe auch: "Austausch der Zünd- Ionisationselektrode", Seite 59
- Lösen Sie die 2 Halteklammern, mit denen die Gas-/Lufteinheit am Wärmetauscher montiert ist.
- Entfernen Sie die Gas-/Luftseinheit, indem Sie diese zunächst nach oben und anschließend nach vorne bewegen.
- Den Brenner neigen und mit der Dichtung des Wärmetauschers abnehmen.
- Den oberen Teil des Wärmetauschers (Feuerraum) mit einem Staubsauger, der mit einer speziellen Saugdüse ausgestattet ist (Option), reinigen.
- Nochmals in der Tiefe ohne die obere Bürste des Aufsatzes absaugen.
- Überprüfen (zum Beispiel mit einem Spiegel), ob noch sichtbare Verschmutzungen verblieben sind. Falls ja, diese absaugen.
- Der Brenner erfordert keinerlei Wartung, er ist selbstreinigend. Sicherstellen, dass an der Oberfläche des demontierten Brenners keinerlei Risse und/oder andere Bruchschäden sichtbar sind. Andernfalls den Brenner auswechseln.
- Montieren Sie die Zündelektrode.
- Beim Montieren in entgegengesetzter Reihenfolge vorgehen.

ACHTUNG
▶ Vergessen Sie nicht, die Stecker wieder an die Platine der Gas-/Luft-Einheit anzuschließen.
Überprüfen, ob die Dichtung korrekt zwischen dem Mischbogen und dem Wärmetauscher angebracht ist. (Völlig flach in der entsprechenden Rille bedeutet Dichtheit).
- Die Gashähne öffnen und den elektrischen Anschluss des Heizkessels wiederherstellen.
7.3 Spezifische Wartungsarbeiten

WARNUNG
Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos ist.

ACHTUNG
Bei den Kontroll- und Wartungsarbeiten immer alle Dichtungen der abmontierten Teile auswechseln.
▶ Verwenden Sie ausschließlich zu diesem Kesseltyp passende Original-Ersatzteile.
Wenn die Standard - Kontroll- und Wartungsmaßnahmen gezeigt haben, dass zusätzliche Wartungsarbeiten notwendig sind, je nach Art der Arbeiten wie folgt vorgehen:
7.3.1. Austausch der Zünd- Ionisationselektrode

Die Zünd- Ionisationselektrode in den folgenden Fällen auswechseln:
▶ Ionisationsstrom <3 μA.
▶ Verbrauchte Elektrode.
- Öffnen Sie die Schutzkappe des Ventilators an der Oberseite.
- Entfernen Sie die Stecker der Zündelektrode von der Platine.
- Lösen Sie die 2 Schrauben von der Zündelektrode. Die Baugruppe entfernen.
- Bauen Sie die neue Ionisations-/Zündelektrode ein.
- Beim Montieren in entgegengesetzter Reihenfolge vorgehen.
7.3.2. Auswechseln des 3-Wege-Ventil

Sollte sich ein Auswechseln des 3-Wege-Ventiles als notwendig erweisen, wie folgt vorgehen:
- Hauptwasserhahn schließen.
- Heizkessel entleeren.
- Öffnen Sie die Schutzkappe des Ventilators an der Oberseite.
- Lösen Sie das Kabel des 3-Wege-Ventiles von der Steuereinheit.
- Lösen Sie die Halteklammer, mit der das 3-Wege-Ventil befestigt ist.
- Demontieren Sie das 3-Wege-Ventil, indem Sie mit einem Schraubendreher eine Drehbewegung durchführen.
- Den Dreiwegemischer entfernen.
- Beim Montieren in entgegengesetzter Reihenfolge vorgehen.

ACHTUNG
Auf die Positionierungsnocken des 3-Wege-Ventil achten.
7.3.3. Reinigung des Plattenwärmetauschers
Je nach Wasserqualität und Betriebsmodus können sich im Plattenwärmetauscher Kalkablagerungen bilden. Die allgemeine Regel ist, dass eine regelmäßige Kontrolle, ggf. verbunden mit einer Reinigung, ausreicht. Die folgenden Faktoren können die Häufigkeit beeinflussen:
Wasserhärte.
Zusammensetzung des Kalks.
▶ Betriebsstunden des Heizkessels.
Zapfrate.
▶ Temperatur-Sollwert des Warmwassers.

Wenn die Entkalkung des Plattenwärmetauschers erforderlich ist, wie folgt vorgehen:
- Stellen Sie sicher, dass der Kessel spannungslos ist.
- Den Gasabsperrhahn des Heizkessels schließen.
- Hauptwasserhahn schließen. Heizkessel entleeren.
- Lösen Sie die Schraube an der linken Seite des Wärmetauschers.
- Entfernen Sie den Plattenwärmetauscher, indem Sie die linke Seite nach vorne bewegen und ihn rechts aus dem Haken kippen.
- Den Plattenwärmetauscher mit Entkalker reinigen (Zitronensäure mit pH-Wert von 3). Dazu ist ein spezieller Reinigungsapparat als Zubehör erhältlich. Nach der Reinigung mit viel Leitungswasser spülen.
7.3.4. Reinigung des Trinkwasserfilters

Der Plattenwärmetauscher muss entfernt werden, bevor die Brauchwasserpatrone gereinigt werden kann. Dann wie folgt vorgehen:
- Demontieren Sie den Wasserfilter, indem Sie mit einem Schraubendreher eine Drehbewegung ausführen.
- Den Wasserfilter entfernen.
- Reinigen Sie den Wasserfilter oder tauschen Sie diesen gegebenenfalls aus.
- Alle Komponenten wieder montieren.
7.3.5. Austausch des Ausdehnungsgefäßes
Bevor mit dem Austausch des Ausdehnungsgefäßes begonnen werden kann, sind die folgenden Arbeitsschritte durchzuführen:
▶ Den Gasabsperrhahn des Heizkessels schließen.
▶ Hauptwasserhahn schließen.
▶ SperrerSie die ZH-Vorlaufleitung und die ZH-Rücklaufleitung ab.
Entleeren Sie den Kessel.
Das Ausdehnungsgefäß befindet sich im hinteren Teil des Kessels. Um das Ausdehnungsgefäß austauschen zu können, muss zunächst der vorderste Teil des Kessels entfernt werden.

■ Den vordersten Teil des Kessels entfernen
- Die Abgasabführungs- und Luftzufuhrleitungen vom Kessel lösen.
- Anschlussdose entfernen.
- Alle eingehenden und ausgehenden Leitungen an der Unterseite des Kessels lösen.
- Die Gaszufuhrleitung GAS / GAZ vom Kessel lösen.
- Den Siphon und den Schlauch zur Kondenswasserableitung entfernen. Weitere Informationen zum Entfernen des Siphons finden Sie unter: "Kontrolle des Siphons", Seite 57.
- Lösen Sie den Schlauch vom Ausdehnungsgefäß an der Unterseite des Kessels.
- Den Befestigungsclip auf dem Kessel nach unten drücken und den vorderen Teil des Kessels entfernen.

■ Ausdehnungsgefäß entfernen
- Ziehen Sie die Lasche über dem Ausdehnungsgefäß nach vorne und halten Sie die Lasche fest, während Sie das Ausdehnungsgefäß lösen.
- Bewegen Sie das Ausdehnungsgefäß etwas nach oben, und heben Sie das Gefäß vom Befestigungshaken.
- Neigen Sie das Ausdehnungsgefäß nach vorne und lassen Sie es etwas nach unten sinken.
- Heben Sie das Ausdehnungsgefäß vorsichtig aus dem Kessel.
- Tauschen Sie das defekte Ausdehnungsgefäß aus.
- Beim Montieren in entgegengesetzter Reihenfolge vorgehen.

ACHTUNG
Alle entfernte Dichtungen ersetzen.
Die Anlage mit sauberem Leitungswasser füllen (empfohlener Druck zwischen 1,5 und 2 bar). "Wasseraufbereitung", Seite 35

7.3.6. Wiedermontage des Heizkessels
- Bei der Montage alle Komponenten in der umgekehrten Reihenfolge wieder anbringen.


ACHTUNG
Bei den Kontroll- und Wartungsarbeiten immer alle Dichtungen der abmontierten Teile auswechseln
- Den Siphon bis zur Markierung mit Wasser füllen.
- Siphon wieder montieren.
- Den Wasser-Hauptabsperrhahn vorsichtig wieder öffnen, die Anlage befüllen, entlüften und ggf. weiteres Wasser nachfüllen. Der Wasserdruck muss mindestens 0,8 Bar betragen. Vorhandensein von Wasserundichtigkeiten prüfen.
-
Gas- und wasserführende Anschlüsse auf Dichtheit prüfen.
-
Den Heizkessel wieder in Betrieb nehmen.
-
Die Einstellung des Gas/Luft-Verhältnisses prüfen und ggf. korrigieren.
Siehe Kapitel: "Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses (Volllast)", Seite 44
Siehe Kapitel: "Einstellung des Luft/Gas-Verhältnisses (Teillast)", Seite 45
8 Bei Störungen
8.1 Fehlercodes

| 1 | Warmwasser-Temperaturregler |
| 2 | ZH-Wasser-Temperaturregler |
| 3 | Schornsteinfegertaste und Signalstatus |
| 4 | RESET-Taste und Ein-/Aus-Signal |
Das Statusignal der Taste 📄 kann in verschiedenen Farben mit verschiedenen Frequenzen blinken. Die Bedeutung dieser Signale entnehmen Sie bitte der mit dem Kessel mitgelieferten Kurzanleitung.
Siehe auch: "Kurzanleitung", Seite 81.

ACHTUNG
Die Kurzanleitung muss nach der Installation oder Verwendung unter die Anschlussdose geschoben werden.
8.2 Blockaden und Sperren
8.2.1. Blockierung
Eine (vorübergehende) Blockierung ist ein Betriebsmodus des Heizkessels, der durch eine ungewöhnliche Situation hervorgerufen wird. Die Regelung versucht in bestimmten Zeitabständen den Heizkessel wieder zu starten. Der Heizkessel startet wieder, wenn die Ursachen der Blockierung beseitigt sind.
Im Fall einer Blockierung blinkt das Statussignal der Taste grün. Die Bedeutung der Blockierungscodes finden Sie in der Blockierungstabelle.
| Signalstatus Beschreibung Code | ||
| Blockiercode 1(1 Mal grünes Signal) | Temperatursicherung | 5u:1/5u:2/5u:7 |
| Blockiercode 2(2 Mal grünes Signal) | Blockierender Eingang | 5u:10/5u:11 |
| Blockiercode 3(3 Mal grünes Signal) | Flammenverlust | 5u:22 |
| Blockiercode 4(4 Mal grünes Signal) | Fehler bei der Kommunikation | 5u:12/5u:13/5u:21 |
| Blockiercode 5(5 Mal grünes Signal) | Parameterfehler oder Identifizierungsfehler | 5u:0/5u:16/5u:17/5u:18/5u:19 |
| Blockiercode 6(6 Mal grünes Signal) | Sonstiges | 5u:15/5u:25 |

Der Heizkessel setzt sich automatisch wieder in Betrieb, wenn die Ursache der Blockierung behoben wurde.
Die Blockierungscodes des Statussignals richten sich nach den Blockierungscodes, die von einem Wartungswerkzeug ausgelesen werden können. Die Bedeutung der Blockierungscodes finden Sie in der Blockierungstabelle:
| Blockiercode | Beschreibung Vermutliche Ursachen Überprüfung/Lösung | ||
| Su:0 | Parameterfehler | ► Parameter falsch | ► dF und dU erneut einstellen► Parameter mit Recom wieder zurücksetzen |
| Su:1 | Maximale Vorlauftemperatur überschritten | ► Keine oder unzureichende Zirkulation | ► Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)► Gründe für die Wärmeanforderung |
| Su:2 | Maximale Temperaturerhöhung des Vorlaufs überschritten | ► Keine oder unzureichende Zirkulation► Fühlerfehler | ► Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)► Wasserdruck überprüfen► Ordnungsgemäße Funktion der Fühler prüfen► Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist► Sauberkeitszustand des Kesselkörpers überprüfen |
| Su:7 | Maximaler Temperaturunterschied zwischen Vorlauf und Rücklauf überschritten | ► Keine oder unzureichende Zirkulation► Fühlerfehler | ► Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)► Wasserdruck überprüfen► Ordnungsgemäße Funktion der Fühler prüfen► Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist► Sauberkeitszustand des Kesselkörpers überprüfen. |
| Su:10 | Sperreingang aktiv | ► Externe Ursache► Parameterfehler► Falscher Anschluss | ► Externe Ursache beseitigen► Parameter überprüfen► Verkabelung überprüfen |
| Su:11 | Sperreingang oder Frostschutz aktiv | ► Externe Ursache► Parameterfehler► Falscher Anschluss | ► Externe Ursache beseitigen► Parameter überprüfen► Verkabelung überprüfen |
| Su:12 | Fehler der Datenübertragung mit der Leiterplatte HMI | ► Anschlussdose nicht angeschlossen | ► Verkabelung überprüfen |
| Su:13 | Fehler der Datenübertragung mit der Leiterplatte SCU | ► Falscher Anschluss mit BUS► Platine SCU nicht in Anschlussdose vorhanden | ► Verkabelung überprüfen► Automatische Erkennung durchführen |
| Su:15 | Gasdruck zu gering | ► Keine oder unzureichende Zirkulation► Falsche Einstellung von Gasdruckschalter Gps (angeschlossen an Platine SCU) | ► Überprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet ist► Versorgungsdruck prüfen► Überprüfen, ob das Gasdruckwächtersystem Gps korrekt montiert ist► Gasdruckwächtersystem Gps ggf. auswechseln |
| Su:16(1) | Konfigurationsfehler | ► Interner Fehler Gas-/Luft-Einheit | ► Gas-/Luft-Einheit austauschen |
| (1) Diese Blockaden werden nicht im Fehlerspeicher protokolliert | |||
| Blockiercode | Beschreibung Vermutliche Urs | sachen Überprüfung/Lösung | |
| 5U:17^(1) | Konfigurationsfehler oder falsche Standardparameter-Tabelle | ► Parameter in der Gas-/Luft-Einheit | ► Gas-/Luft-Einheit austauschen |
| 5U:18^(1) | Konfigurationsfehler (Kessel/PSU nicht erkannt) | ► PSU für diesen Kessel falsch | ► PSU ersetzen |
| 5U:19^(1) | Konfigurationsfehler oder Parameter -dU unbekannt | ► und erneuteinstellen | ► und erneut einstellen |
| 5U:20^(1) | Konfigurationsverfahren aktiv | ► Kurzzeitig aktiv nach der Inbetriebnahme des Heizkessels | ► Keine Maßnahme (Normales Verhalten) |
| 5U:21 | Fehler bei der Kommunikation | ► Interner Fehler Gas-/Luft-Einheit | ► Gas-/Luft-Einheit austauschen |
| 5U:22 | Erlöschen der Flamme während des Betriebs | ► Kein Ionisationsstrom | ► Gasleitung entlüften► Überprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet ist► Versorgungsdruck prüfen► Funktion und Einstellung der Gasarmatur überprüfen► Sicherstellen, dass weder die Luftzuleitung noch die Abgasabfuhrleitung verstopft sind► Sicherstellen, dass die Abgase nicht wieder angesaugt werden |
| 5U:25 | Interner Fehler Gas-/Luft-Einheit | ► Gas-/Luft-Einheit austauschen | |
| (1) Diese Blockaden werden nicht im Fehlerspeicher protokolliert | |||
8.2.2. Sperrung
Wenn die Ursachen einer Blockierung nach mehreren automatischen Anlaufversuchen immer noch vorhanden sind, schaltet sich der Heizkessel in einen Sperrmodus (auch als Störung bezeichnet). Damit der Heizkessel wieder in Betrieb genommen werden kann, müssen die Ursachen der Sperrung behoben und die Taste RESET gedrückt werden.
Im Fall einer Störung blinkt das Statussignal der Taste ⚠! rot. Die Bedeutung der Fehlercodes ist in der Fehlertabelle angegeben:
| Signalstatus Beschreibung Code | ||
| Fehlercode 1(1 Mal rotes Signal) | Fühlerfehler | :02/:03/:04/:05/:06/:07/:08/:09/ :10/:11/:35 |
| Fehlercode 2(2 Mal rotes Signal) | Überhitzungssicherung | :12/:41 |
| Fehlercode 3(3 Mal rotes Signal) | Zündfehler | :14/:16/:36 |
| Fehlercode 4(4 Mal rotes Signal) | Fehler Gebläse | :34 |
| Fehlercode 5(5 Mal rotes Signal) | Parameterfehler | :00/:01 |
| Fehlercode 6(6 Mal rotes Signal) | Sonstiges Die Störungscodes können mit einem Wartungswerkzeug ausgelesen werden. | |
i
5 Sekunden lang die Taste RESET drücken: Das Statussignal beginnt schnell rot zu blinken, und der Kessel startet ein Reset-Verfahren. Der Kessel startet einen automatischen Entlüftungszyklus von ca. 4 Minuten. Wenn der Fehlercode weiterhin erscheint, die Ursache in der Fehlertabelle nachlesen und die Lösung anwenden.
Die Blockierungscodes des Statussignals richten sich nach den Blockierungscodes, die von einem Wartungswerkzeug ausgelesen werden können. Die Bedeutung der Fehlercodes ist in der Fehlertabelle angegeben:
| Sperrung (Signalstatus) | |||
| Signalstatus Beschreibung Vermutliche Ursachen Überprüfung/Lösung | |||
| Fehlercode 1(1 Mal rotes Signal) | Sensorfehler, Temperaturfehler oder Durchlauffehler | Fühler nicht oder falsch angeschlossenFalscher AnschlussKeine oder unzureichende ZirkulationUmgekehrte Richtung der WasserzirkulationFühlerfehler | Verkabelung überprüfenOrdnungsgemäße Funktion der Fühler prüfenÜberprüfen, ob der Fühler korrekt montiert istHeizungsanlage entlüftenWasserdruck überprüfenSauberkeitszustand des Kesselkörpers überprüfenZirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)Fühler ggf. ersetzen |
| Fehlercode 2(2 Mal rotes Signal) | Höchsttemperatur von Wärmetauscher oder Automat überschritten | Keine oder unzureichende ZirkulationFühler nicht oder falsch angeschlossenFalscher AnschlussFühlerfehlerKeine oder zu geringe LuftzuführungKeine oder zu geringe AbgasabführungZirkulation | Heizungsanlage entlüftenWasserdruck überprüfenSauberkeitszustand des Kesselkörpers überprüfenZirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)Verkabelung überprüfenOrdnungsgemäße Funktion der Fühler prüfenÜberprüfen, ob der Fühler korrekt montiert istFühler ggf. ersetzenLuftzuführung kontrollierenAbgasabführung kontrollierenDichtungen austauschen |
| Fehlercode 3(3 Mal rotes Signal) | Zündfehler:► 5 fehlerhafte Zündversuche des Brenners► Falsches Flammensignal► 5x Flammenverlust | Fehlen des ZündfunkenZündfunken vorhanden, jedoch keine FlammenbildungVorhandensein einer Flamme, jedoch unzureichende lonisierung (<1 μA) | Verkabelung überprüfenBohrung zur Masse/Erde überprüfenZustand der Brennerbrücke überprüfenErdung überprüfenÜberprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet istVersorgungsdruck prüfenGasleitung entlüftenFunktion und Einstellung der Gasarmatur überprüfenSicherstellen, dass weder die Luftzuleitung noch die Abgasabfuhrleitung verstopft sindZünd- Ionisationselektrode ersetzen |
| Signalstatus Beschreibung Vermutliche Ursachen Überprüfung/Lösung | |||
| Fehlercode 4(4 Mal rotes Signal) | Fehler Gebläse | ▸ Externer Zug über den Kessel▸ Defekte Gas-/Luft-Einheit | ▸ Ordnungsgemäßen Zug am Schornsteinanschluss prüfen▸ Gas-/Luft-Einheit austauschen |
| Fehlercode 5(5 Mal rotes Signal) | Parameterfehler | ▸ Falscher Anschluss▸ Sicherheitsparameter nicht gefunden | ▸ Verkabelung überprüfen▸ dF/dU Code mit einem Wartungswerkzeug neu einstellen |
| Fehlercode 6(6 Mal rotes Signal) | Sonstiges | ▸ Mehrere mögliche Ursachen | ▸ Die Störungscodes können mit einem Wartungswerkzeug ausgelesen werden |
| Sperrung (Fehlercode - E:☐☐) | |||
| Fehlercode | Beschreibung Vermutliche Ursachen Überprüfung/Lösung | ||
| E:00 | Einheit zur Speicherung der PSU-Parameter nicht gefunden | ▸ Falscher Anschluss ▶ Verkabelung überprüfen | |
| E:01 | Die Sicherheitsparameter sind falsch | ▸ Falscher Anschluss▸ PSU defekt | ▸ Verkabelung überprüfen▸ PSU auswechseln |
| E:02 | Kurzschluss des Vorlauftemperaturfühlers | ▸ Fühler nicht oder falsch angeschlossen▸ Falscher Anschluss▸ Fühlerfehler | ▸ Verkabelung überprüfen▸ Ordnungsgemäße Funktion der Fühler prüfen▸ Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert is▸ Fühler ggf. ersetzen |
| E:03 | Unterbrechung des Vorlauftemperaturfühlers | ▸ Fühler nicht oder falsch angeschlossen▸ Falscher Anschluss▸ Fühlerfehler | ▸ Verkabelung überprüfen▸ Ordnungsgemäße Funktion der Fühler prüfen▸ Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert is▸ Fühler ggf. ersetzen |
| E:04E:05 | Vorlauftemperatur zu niedrig Vorlauftemperatur zu hoch | ▸ Keine Zirkulation▸ Falscher Anschluss▸ Fühler nicht oder falsch angeschlossen▸ Fühlerfehler | ▸ Heizungsanlage entlüften▸ Wasserdruck überprüfen▸ Verkabelung überprüfen▸ Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)▸ Sauberkeitszustand des Kesselkörpers überprüfen▸ Ordnungsgemäße Funktion der Fühler prüfen▸ Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert is▸ Fühler ggf. ersetzen |
| E:06 | Kurzschluss des Rücklauftemperaturfühlers | ▸ Fühler nicht oder falsch angeschlossen▸ Falscher Anschluss▸ Fühlerfehler | ▸ Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert is▸ Verkabelung überprüfen▸ Ordnungsgemäße Funktion der Fühler prüfen |
| E:07 | Unterbrechnung des Rücklauftemperaturfühlers | ▸ Fühler nicht oder falsch angeschlossen▸ Falscher Anschluss▸ Fühlerfehler | ▸ Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert is▸ Verkabelung überprüfen▸ Ordnungsgemäße Funktion der Fühler prüfen |
| Fehlercode | Beschreibung Vermutliche Ursachen Überprüfung/Lösung | ||
| E:08E:09 | Rücklauftemperatur zu niedrig Rücklauftemperatur zu hoch | Keine ZirkulationFalscher AnschlussFühler nicht oder falsch angeschlossenFühlerfehler | Heizungsanlage entlüftenWasserdruck überprüfenVerkabelung überprüfenZirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)Sauberkeitszustand des Kesselkörpers überprüfenOrdnungsgemäße Funktion der Fühler prüfenÜberprüfen, ob der Fühler korrekt montiert istFühler ggf. ersetzen |
| E:10E:11 | Differenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperaturen zu groß | Keine ZirkulationFühler nicht oder falsch angeschlossenFühlerfehler | Heizungsanlage entlüftenWasserdruck überprüfenVerkabelung überprüfenZirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)Sauberkeitszustand des Kesselkörpers überprüfenOrdnungsgemäße Funktion der Fühler prüfenÜberprüfen, ob der Fühler korrecht montiert istFühler ggf. ersetzen |
| E:12 | Temperatur des Wärmetauschers jenseits des Normalbereichs (Maximalthermostat STB) | Keine ZirkulationFalscher AnschlussFühler nicht oder falsch angeschlossenFühlerfehler | Heizungsanlage entlüftenWasserdruck überprüfenVerkabelung überprüfenZirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)Sauberkeitszustand des Kesselkörpers überprüfenOrdnungsgemäße Funktion der Fühler prußenÜberprüfen, ob der Fühler korrekt montiert istFühler ggf. ersetzen |
| Sperrung (Fehlercode - [E:□□]) | |||
| Fehlercode | Beschreibung Vermutliche Ursachen Überprüfung/Lösung | ||
| [£:14] | 5 fehlerhafte Zündversuche des Brenners | ▸ Fehlen des Zündfunken | ▸ Verkabelung des Zündtrafos überprüfen▸ Zünd- Ionisationselektrode ersetzen▸ Bohrung zur Masse/Erde überprüfen▸ Zustand der Brennerbrücke überprüfen▸ Erdung überprüfen▸ Defekte Gas-/Luft-Einheit |
| ▸ Zündfunken vorhanden, jedoch keine Flammenbildung | ▸ Überprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet ist▸ Versorgungsdruck prüfen▸ Gasleitung entlüften▸ Funktion und Einstellung der Gasarmatur überprüfen▸ Sicherstellen, dass weder die Luftzuleitung noch die Abgasabfuhrleitung verstopft sind▸ Verdrahtung der Gasarmatur überprüfen▸ Defekte Gas-/Luft-Einheit | ||
| ▸ Vorhandensein einer Flamme, jedoch unzureichende Ionisierung (<1 μA) | ▸ Überprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet ist▸ Versorgungsdruck prüfen▸ Zünd- Ionisationselektrode ersetzen▸ Erdung überprüfen▸ Verdrahtung der Zünd- Ionisationselektrode überprüfen | ||
| [£:16] | Falsches Flammensignal | ▸ Kurzzeitige Netzschwankungen▸ Vorhandensein eines Ionisationsstroms überprüfen, obwohl keine Flamme vorhanden sein soll▸ Der Brenner glüht noch: CO2-Konzentration zu hoch▸ Defekte Gas-/Luft-Einheit | ▸ 5 Sekunden lang die Taste RESET drücken▸ Zünd- Ionisationselektrode ersetzen▸ CO 2 einstellen▸ Gas-/Luft-Einheit kontrollieren und ggf. austauschen |
| [£:17] | Fehler des Gasventils | ▸ Defekte Gas-/Luft-Einheit | ▸ Gas-/Luft-Einheit austauschen |
| [£:34] | Gebläsestörung | ▸ Externer Zug über den Kessel▸ Defekte Gas-/Luft-Einheit | ▸ Ordnungsgemäßen Zug am Schornsteinanschluss prüfen▸ Gas-/Luft-Einheit kontrollieren und ggf. austauschen |
| [£:35] | Vorlauf und Rücklauf vertauscht | ▸ Falscher Anschluss▸ Fühlerfehler▸ Fühler nicht oder falsch angeschlossen▸ Umgekehrte Richtung der Wasserzirkulation | ▸ Fühler ggf. ersetzen▸ Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)▸ Ordnungsgemäße Funktion der Fühler prüfen▸ Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert is |
| [£:36] | 5x Flammenverlust | ▸ Kein Ionisationsstrom | ▸ Gasleitung entlüften▸ Überprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet ist▸ Versorgungsdruck prüfen▸ Funktion und Einstellung der Gasarmatur überprüfen▸ Sicherstellen, dass weder die Luftzuleitung noch die Abgasabfuhrleitung verstopft sind▸ Sicherstellen, dass die Abgase nicht wieder angesaugt werden |
| Sperrung (Fehlercode - E:☐☐) | |||
| Fehlercode | Beschreibung Vermutliche Ursachen Überprüfung/Lösung | ||
| E:37 | Fehler bei der Kommunikation | ▸ Interner Fehler Gas-/Luft-Einheit | ▸ Gas-/Luft-Einheit austauschen |
| E:38 | Fehler der Datenübertragung mit der Leiterplatte SCU | ▸ Falscher Anschluss▸ SCU-Platine defekt | ▸ Verkabelung überprüfen▸ SCU-Platine austauschen |
| E:39 | Blockierender Eingang im Sperrmodus | ▸ Externe Ursache▸ Falscher Anschluss▸ Parameter falscheingestellt | ▸ Externe Ursache beseitigen▸ Verkabelung überprüfen▸ Parameter überprüfen |
| E:40 | HRU/URC Testeinheit-Fehler | ▸ HRU/URC Testeinheit-Fehler▸ Externe Ursache▸ Falscher Anschluss▸ Parameter falscheingestellt | ▸ Wärmerückgewinnungseinheit (HRU/WTW)kontrollieren▸ Externe Ursache beseitigen▸ Verkabelung überprüfen▸ Parameter überprüfen |
| E:41 | Höchsttemperatur der Steuereinheit überschritten | ▸ Keine oder zu geringe Luftzuführung▸ Keine oder zu geringe Abgasabführung▸ Zirkulation | ▸ Luftzuführung kontrollieren▸ Abgasabführung kontrollieren▸ Dichtungen austauschen |
9 Ersatzteile
9.1 Allgemeine Angaben
Wenn bei Inspektions- oder Wartungsarbeiten festgestellt wurde, dass ein Teil des Gerätes ausgewechselt werden muss, verwenden Sie in diesem Fall ausschließlich Original-Ersatzteile oder empfohlene Ersatzteile und Materialien.

Bei Bestellung der Ersatzteile, ist es unbedingt nötig die Artikel-Nummer des gewünschten Ersatzteils anzugeben.
9.2 Ersatzteile
9.2.1. Verkleidung
1

EV 90852-1 EV 90855-1 EV 90865-1
T800236-A
9.2.2. Wärmetauscher
2

9.2.3. Gas-/Luft-System
3

9.2.4. Anschlussdose
4

EV 90852-4
EV 90855-4
EV 90865.4
T800239-A
9.2.5. Wasserblock/Anschlussverrohrung
5

9.2.6. Ersatzteilliste
| Verkleidung EMC | |||||||
| Kennziffern | Artikel Bezeichnung | Stück | M 24 M | 24/28 MI M | 30/35 MI M 3 | 4/39 MI | |
| 1001 760012 | 3 Vordere | Verkleidung 1 x x x x | |||||
| 1002 S10336 | 2 Befestigungsschrauben für vordere Verkleidung 1 x x x x | ||||||
| 1003 760007 | 3 Dichtung | für vordere Verkleidung 1 x x x x | |||||
| Wärmetauscher und Brenner EMC | |||||||
| Kennziffern | Artikel Bezeichnung | Stück | M 24 M | 24/28 MI M | 30/35 MI M | 34/39 MI | |
| 2001 S10176 | 0 Wärmeta | auscher 28kW 1 x x | |||||
| 2001 S10176 | 1 Wärmeta | auscher 40kW 1 | x | x | |||
| 2002 S10175 | 8 Kondens | atbehälter 28kW | 1 x x | ||||
| 2002 S10175 | 9 Kondens | atbehälter 40 kW | 1 | x | x | ||
| 2003 S10174 | 7 Pumpe | 1 | x | ||||
| 2003 S10174 | 8 Pumpe | 1 x | x | x | |||
| 2004 S10173 | 1 Siphon | 1 x x x x | |||||
| 2005 S10172 | 9 Verrohrungssatz | 1 x x x x | |||||
| 2006 S10173 | 4 Abgasrohr | 1 x x x x | |||||
| 2007 S10335 | 9 Verbindungsstück für Abgasabführrohr | 1 x x x x | |||||
| 2008 S10176 | 4 Zünd- und Ionisationselektrode | 1 x x x x | |||||
| 2009 S10177 | 1 Sensorsatz (HL/NTC) | 1 x x x x | |||||
| 2010 S10177 | 0 Automatischer Entlüfter | 1 x x x x | |||||
| 2011 S10175 | 4 Brennerdichtung 28kW | 1 x x | |||||
| 2011 S10175 | 5 Brennerdichtung 40kW | 1 | x | x | |||
| 2012 S10168 | 9 Verbrennungsluft/Abgasadapter 60/100 mm | 1 x x x x | |||||
| 2013 S10175 | 6 Dichtungssatz | 1 x x x x | |||||
| 2014 S10174 | 0 Verbindungselemente-Satz | 1 x x x x | |||||
| 2015 S62105 | Dichtungsplatte für die Zündelektrode | 10 | x | x | |||
| Gas/Luft | EMC | ||||||
| Kennziffern | Artikel Bezeichnung | Stück | M 24 M | 24/28 MI M | 30/35 MI M 3 | 4/39 MI | |
| 3001 S10173 | 2 Gas-/Luft | einheit, einschließlich Steuerplatine und Gebläse 28kW | 1 x x | ||||
| 3001 S10173 | 3 Gas-/Luft | einheit, einschließlich Steuerplatine und Gebläse 40kW | 1 | x | x | ||
| 3002 S10175 | 2 Brenner | 28kW | 1 x x | ||||
| 3002 S10175 | 3 Brenner | 40kW | 1 | x | x | ||
| 3003 S10172 | 9 Verrohrungssatz | 1 x x x x | |||||
| 3004 | S56155 | Dichtungsring ∅ 23,8x17,7x2 mm | 20 | x | x | x | x |
| Elektroniksystem EMC | |||||||
| Kennziffern | Artikel Bezeichnung | Stück | M 24 M | 24/28 MI M | 30/35 MI M 3 | 4/39 MI | |
| 4001 S10173 | 2 Gas-/Luft | einheit, einschließlich Steuerplatine und Gebläse 28kW | 1 x x | ||||
| 4001 S10173 | 3 Gas-/Luft | einheit, einschließlich Steuerplatine und Gebläse 40kW | 1 | x | x | ||
| 4002 760049 | 8 Anschlussdose | 1 x x x x | |||||
| 4003 S10336 | 0 Kabelsatz | 1 x x x x | |||||
| 4004 S10176 | 4 Zünd- und Ionisationselektrode | 1 x x x x | |||||
| 4005 S10177 | 1 Sensorsatz (HL/NTC) | 1 x x x x | |||||
| 4006 S10176 | 9 Hallsensor | 1 | x | x | |||
| Hydraulik EMC | |||||||
| Kennziffern | Artikel Bezeichnung | Stück | M 24 M | 24/28 MI M | 30/35 MI M | 34/39 MI | |
| 5001 S10175 | 0 Plattenwärmetauscher | x | |||||
| 5001 S10175 | 1 Plattenwärmetauscher | 1 | x | x | |||
| 5002 S10176 | 5 Aktuator mit Drei-Wege-Hahn | 1 x x x x | |||||
| 5003 S10176 | 6 Filterpatrone | 1 | x | ||||
| 5003 760049 | 9 Filterpatrone | 1 | x | ||||
| 5003 760051 | 9 Filterpatrone | 1 | x | ||||
| 5004 S10322 | 5 Satz Hydraulikmodul 24kW | 1 x | |||||
| 5004 S10174 | 5 Satz Hydraulikmodul 28kW | 1 | x | ||||
| 5004 760121 | 4 Satz Hydraulikmodul 35kW | 1 | x | ||||
| 5004 S10174 | 6 Satz Hydraulikmodul 39kW | 1 | x | ||||
| 5005 S10176 | 3 Thermometer/Manometer | 1 x x x x | |||||
| 5006 S10177 | 2 Überfüllungsventil | 1 x x x x | |||||
| 5007 S10080 | 5 Zentralheizungsfilter (Einlass) | 1 | x | x | |||
| 5009 S10175 | 6 Dichtungssatz | 1 x x x x | |||||
| 5010 S10174 | 0 Verbindungselemente-Satz | 1 x x x x | |||||
| 5011 S59141 | Schraube M5x18 | 15 | x | x | |||
| 5012 760052 | 5 Ausdehnungsgefäß | 1 x x x x | |||||
| 5013 S10174 | 7 Pumpe | 1 | x | ||||
| 5013 S10174 | 8 Pumpe | 1 x | x | x | |||
| 5016 S10176 | 9 Hallsensor 1 | x | x | ||||
| 5017 760037 | 4 Montagerahmen | 1 x x | |||||
| 5017 760037 | 1 Montagerahmen | 1 | x | x | |||
| 5018 760063 | 0 Verrohrungssatz | 1 x x x x | |||||
10 Anhang
10.1 Kurzanleitung

| Gruppe Signal Bedeutung | ||
| Heizkessel in Betrieb(Unterbrochenes grünes Signal) | Heizwärme | |
| Entnahmewarmwasser | ||
| Wartungsmeldung(1)(Blinkendes orangefarbenes Signal) | Code A | |
| Code B | ||
| Code C | ||
| Blockierung(Blinkendes grünes Signal) | Temperatursicherung | |
| Blockierender Eingang | ||
| Flammenverlust | ||
| Fehler bei der Kommunikation | ||
| Parameterfehler | ||
| Sonstiges | ||
| Reparatur(Blinkendes rotes Signal) | Fühlerfehler | |
| Überhitzungssicherung | ||
| Defekte Zündung | ||
| Fehler Gebläse | ||
| Parameterfehler | ||
| Sonstiges | ||
| Reinitialisierung | ||
| Reset läuft... | ||
| Schornsteinfegermodus(Unterbrochenes orangefarbenes Signal) | Teillast | |
| Volllast Heizwärme | ||
| Volllast Entnahmewarmwasser | ||
| PC-Programmiermodus | ||
| (1) Diese Funktion gilt nicht für alle Gerätetypen | ||
DE DIETRICH THERMIQUE S.A.S

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210212

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