Speedjet RS (2009) - Rollschuhe Sachs - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Speedjet RS (2009) Sachs
Sie haben sich für einen Motorroller aus dem Vertriebnetz von SFM entschieden, herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.
Dieses Modell ist ein tausendfach bewährter und robuster Motorroller.
Durch die solde Kon struk ti on, eine sorgfältige Materialauswahl, modernste Fertigungstechniken und die gewissenhafte Arbeit engagierter Mitarbeiter bietet der Motorroller alle SFM- typischen Merkmale, wie Wirtschaftlichkeit, Qualität, Zuverlässigkeit und Wert be stän dig keit.
Das Werk arbeitet ständig an der Wei ter -ent wick lung aller Typen und Modelle. Blt te ha ben Sie Verständnis dafür, dass deshalb jederzelt Änderungen des Lieferumfanges in Form, Aus stat tung und der Tech nik möglich sind. Aus den Angaben, Abbildungen und Beschreibungen dieser Betriebsanleitung können daher keine Ansprüche hergeleitet werden.
Technische Veränderungen am se ri enmäßigen Fahrzeug können zum Er lö schen der EG Betriebserlaubnis führen. Be vor Sie eine Veränderung vomehmen, fragen Sie Ih ren Fach händler, ob diese zulässig ist. Für vom Werk nicht freigegebenes Zube hör kann bei Folgeschäden keine Gewährleistung über nom men wer den.
Für Lieferumfang und Ausführung des Fahr zeu ges ist allein der mit dem Händler ge schlos se ne Kauf ver trag gül tig. Diese Betriebsanleitung enthält wich tl ge Hin wei se zum Umgang mit Ih rem Motorroller. Sie sollten sie auf merk sam le sen, denn die sachkundige Behandlung dient - neben der regelmäßigen Pflege und Wartung - der Werterhaltung und ist außerdem eine der Voraussetzungen für Gewährleistungsansprüche.
Wir wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt.
SFM GmbH
Sicherheitssymbole und Hinweise
Bitte besonders be ach ten:

WARNUNG
Vorsichtsmaßnahmen, die vor mög II cher Unfall-, Verletzungs- oder Le bens ge fahr schützen.

BRANDGEFAHR
Am Auspuff treten hohe Tempe raturen auf. Achten Sie darauf, dass im Fahr be trieb, im Leerlauf oder beim Parken keine leicht entflammbaren Materialien (Bekleidung und Gepäck usw.) in Kon takt mit der heißen Aus puff an la ge kom men! – Brandgefahr!

ACHTUNG
Wichtige Hinweise und Vor sichts re geln, die eine Beschädigung des Fahrzeuges verhindem. Nichtbeachtung kann zum Gewährleistungs aus schluss führen.

HINWEIS
Besondere Hinweise zur besseren Handha bung bei Bedien-, Kontroll- und Einstellvorgängen sowie Pfl e ge ar bei ten.
ÜBERSICHT UND BEDIENUNG
Fahrzeugidentnummer, Fahrgestellnummer, Motornummer ..... 3
Seitenansicht rechts und links 4 - 5
Cockpit 6
Lenkerarmatur links und rechts 6
Zünd- Lenkschloss 7
Kühlmitteltemperatur Anzeige 7
Helmfach, Gepäckhaken 8
Kraftstoff, Kraftstofftank 9
Tankdeckel....10
Schmieröltank....11
Seiten- und Hauptständer 12
SICHERHEITSHINWEISE
Checkliste 13
Beladung, Beleuchtung 14
FAHRHINWEISE
Sicher fahren 14
Wirtschaftlich und umweltbewußt fahren 15
Einfahrhinweise 16
Starten 17 - 18
Bremsen, Abstellen 19 - 20
PFLEGEHINWEISE
Fahrzeugpfl ege, Pfl egemittel 21 - 22
Winterbetrieb, Korrosionsschutz 22
Lackschäden ausbessern, Reifenpfl ege 23
Stillegen, Inbetriebnahme 23
Technische Änderungen, 24
Zubehör und Ersatzteile
INHALTSVERZEICHNIS
Speedjet RS
WARTUNGSHINWEISE
Lenkungslager, Teleskopgabel prüfen 25
Federbein einstellen 26
Kühlsystem 27
Kühlmittelstand kontrollieren 28
Kühlmittel nachfüllen 28 - 29
Kühlereinlaß, Kühlwasserpumpe 29
Reifenprofi I, Reifenluftdruck, Reifengröße 30
Vorderradbremse und Hinterradbremse 31 - 34
Gasdrehgriffspiel kontrollieren 35
TECHNISCHE DATEN
Motor 36
Kraftübertragung 36
Fahrgestell....37
Schmier- und Betriebsstoffe 38
Elektrische Ausrüstung 38
Abmessungen und Gewichte 39
GEWÄHRLEISTUNG UND SERVICE DATEN
Gewährleistungsbedingungen 40
Verschleißteilliste 41 - 42
Inspektionsplan 43 - 45
Wartungsbestätigung 46 - 47
Speedjet RS
ÜBERSICHT UND BEDIENUNG
Fahrzeugidentnummer

Die Angaben der rechten oder linken Motorrollerseite sind aus Sicht des aufgesessenen Fahrers gesehen.
Die Fahrzeugldentnummer (1) des Motorrollers befinndet sich auf der rechten Seite unterhalb der Verkleidung.
Die Fahrgestellnummer des Motorrollers befi ndet sich am Rahmen hinter der vorderen Abdeckung (2).
Die Motomummer (3) des Motorrollers befindet sich auf der linken Fahrzeugseite.
Schüssel
Mit Ihrem Fahrzeug erhalten Sie zwei identische Schlüssel für:
- Zündschloss und Gepäckfach.
Bewahren Sie den Ersatzschlüssel an einem sicheren Ort auf.
Fahrzeugansicht rechts
1 Helmfach mit Zugang zum
- Tankdeckel
- Öltank für Zweitaktöl
- Bordwerkzeug
2 Batteriefach und Sicherung
3 Gepäckhaken
4 Zünd- Lenkschloss
5 Bremsfl üssigkeitsbehälter für Vorderradbremse
6 Bremshebel Vorderradbremse
7 Verkleidung für Kühlf l üssigkeitsbehälter
8 Zündkerze
9 Fahrzeugidentnummer

Fahrzeugansicht links
10 Bremshebel Hinterradbremse
11 Cockpit
12 Fahrgestellnummer
13 Motornummer
14 Federbein Einstellung
15 Getriebeöl-Kontrollschraube
16 Kickstarter
17 Hauptständer
18 Luftfi Iter
19 Seitenständer

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10 11 12 13 14 15 16 17 18 19Cockpit

3 Kilometerzähler km
4 Kraftstoffanzeige

Kontrollleuchten
5 Blinkeranzeige links

grün
6 Fernlichtanzeige

blau
7 Ölstand - Zweitaktöl

rot
8 Blinkeranzeige rechts

grün
1 Festgriff
2 Handbremshebel für Hinterradbremse
3 Fern-/Abblendschalter
Fernlicht: nach oben drücken Abblendlicht: nach unten drücken
4 Blinkerschalter
Nach links schleben:
Blinker links in Betrieb
Nach rechts schieben:
Blinker rechts in Betrieb
Zur Blinker- Rückstellung
Schalter drücken

Druckknopf Signalhorn
Lenkerarmatur rechts Lenkerarmatur links

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72 3 4 5 1
text_image
6 8 9 76 Handbremshebel für Vorderradbremse
7 Gasdrehgriff
8 Lichtschalter
Aus
Standlicht
Standlicht und Abblendlicht
9 ① Startknopf
Zünd- Lenkschloss

Bleibt der Zündschlüssel zu lange in Posi ti on, ohne das der Motor läuft, führt dies zur Entladung der Batterie und kann Start schwie rig kei ten ver ur sa chen.

(1) Zündung an
Motor kann gestartet werden. Zündschlüssel kann nicht aus dem Zündschloss genommen werden.

WARNUNG
Nicht während der Fahrt auf Stellung Zündung aus amschalten!

(2) Zündung aus
Motor ist aus und kann nicht ge- startet werden. Zündschlüssel kann entnommen werden.

HINWEIS
Schüssel
Mit Ihrem Fahrzeug erhalten Sie zwei identische Zündschlüssel. Bewahren Sie den Ersatzschlüssel an einem sicheren Ort auf.

(3) Lenkschloss gesichert und ndung aus
Lenker nach links bis kurz vor dem Anschlag drehen.
Zündschlüssel auf die Position drehen und abziehen.
Das Lenkschloss ist gesichert.
Um zu entriegeln, Zündschlüssel von Position auf Drehen.
Kühlmitteltemperatur Anzeige

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1 C H
HINWEIS
Die Kühlmittelanzeige (1) arbeitet bei eingeschalteter Zündung.
C = Niedrige Temperatur
H = Hohe Temperatur
Ist der Zeiger noch im Bereich von "C" der Skala, hohe Drehzahlen vermeiden und den Motor nicht stark belasten.
Der Zeiger soll sich bei normaler Fahrweise etwa im mittleren Skalenberelich einpendeln. Bei hohen Außentemperaturen und starker Motorbelastung kann der Zeiger auch weiter in Richtung "H" wandom. Bleibt der Zeiger länger auf Position "H" stehen, Motor abstellen und den Kühlmittelstand kontrollieren.
Helmfach

HINWEIS
- Keine Wertgegenstände darin aufbewah ren.
- Versichern Sie sich, dass das Schloss eingerastet ist.
- Vor dem Waschen alle Gegenstände aus dem Helmfach entfernen.
- Durch die Wärme des Motors erhöht sich die Temperatur im Helmfach. Transportieren Sie keine wärmeempfändliche Ge gen stän de.

Öffnen mit dem Schlüssel
- Zündschlüssel (1) In das Schloss einstecken und nach rechts drehen.
Schließen
- Die Sitzbank (2) nach unten drücken bis die Verrieglung einrastet.
Den Zünd schlüs sel nie in das Helm fach legen! Nach dem Einrasten des Schlos ses den Zünd schlüs sel ab zie hen.
Der Gepäckhaken (1) dient zum Befestigen entsprechender Gepäckstücke.

WARNUNG
Maximale Belastung:
Gepäckhaken 1,5 kg
Keine sperrigen Lasten daran befestigen.

WARNUNG
Maximale Beladung: 10 kg Achten Sie auf die einwandfreie Verriegelung der Sitzbank. Eine nicht verschlossene Sitzbank bedeutet Unfallgefahr.
Kraftstoff, Kraftstofftank

WARNUNG
Kraftstoff ist feuergefährlich und explosiv! Nicht Rauchen! Keln offenes Feuer bei allen Tätigkeiten am Kraftstofftank. Kraftstoff nur bis max. zum unteren Rand der Tanköffnung befüllen.
Kraftstoff dehnt sich unter Wärmeelnwirkung und Sonnenbestrahlung aus. Tanken Sie deshalb nlemals randvoll. Nicht bei laufendem Motor tanken. Nie mit glühender Zigarette oder offenem Feuer in die Nähe des geöffneten Tanks kommen - Benzindämpfe können sich entzünden.
Kraftstoffvorrat, Tanken

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F E 1
HINWEIS
Die Kraftstoffanzeige (1) arbeitet bei eingeschalteter Zündung.
Die Skala mit dem Tanksäulensymbol erinnert daran, wann getankt werden muss.
E
=
Leer
Den Kraftstofftank niemals ganz leerfahren.
Kraftstoff auffüllen
- Nur bleifreien Superkraftstoff (mindestens 95 Oktan) tanken.
Tankdeckel

Der Tankdeckel (3) befi ndet sich unter der Sitzbank.
Öffnen:
- Zündschlüssel (1) in das Schloss einstecken und nach rechts drehen.
- Sitzbank (2) öffnen.
- Tankdeckel (3) nach unten drücken und durch Drehen nach links öffnen.
Schließen:
- Tankdeckel so aufsetzen, dass die Markierungen (A und B) fl uchten.
- Tankdeckel nach unten drücken und durch Drehen nach rechts schließen.
- Die Sitzbank nach unten drücken bis die Verrieglung einrastet.
- Nach dem Einrasten des Schlos ses den Zünd schlüs sel ab zie hen.
Schmieröltank

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mpg 1
Bei jedem Tanken den Zweitaktölstand prüfen, ggf. nachfüllen. Wenn der Ölstand zu niedrig, ist leuchtet die Kontrollleuchte (1 ☐) auf und es muss innerhalb der nächsten 50 km Zweitaktöl nachgefüllt werden.
Bei Nichtbeachtung besteht für daraus entstehende Schäden keine Gewährleistung.
Schmieröl auffüllen
- Nur mineralisches- oder halbsynthetisches Öl für Getrenntschmierung: API-Norm TC, JASO-Norm FC verwenden.
- Sitzbank öffnen (siehe Kapitel Tankdeckel).
-
Schraube (2) herausschrauben und Wartungsdeckel (3) nach oben öffnen.
-
Öltankdeckel (4) öffnen und max. bis zur Unterkante (5) des Einfüllstutzens nachfüllen.
- Öltankdeckel wieder verschließen.
- Wartungsdeckel (2) befestigen und Sitzbank verschließen.
Seitenständer, Hauptständer

Motorroller auf Seitenständer oder Hauptständer stellen
! WARNING
Im Ständerbereich Immer auf fe sten Untergrund achten. Bel Straßengefälle Motorroller in Rich tung „berg auf“ stellen. Sich nicht in den Schwenkbereich des Ständers stellen, wenn der Motorroller vom Ständer genommen wird.
Der Ständer muss in jedem Fall vor Fahrtbeginn ganz zurückgeklappt werden! – Unfallgefahr!

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2Seitenständer
- Motor ausschalten.
- Mit der linken Hand den linken Lenkergriff festhalten.
- Parkgriff (3) mit der rechten Hand festhalten.
- Seltenständer (1) am Ausleger mit dem rechten Fuß bis zum vorderen An schlag ausklappen und gegenhalten.
- Motorroller langsam bis zur Stützwirkung nach links neigen und leicht nach hinten ziehen.

- Motor ausschalten.
- Mit der linken Hand den linken Lenkergriff festhalten.
- Parkgriff (3) mit der rechten Hand festhalten.
- Hauptständer (2) mit dem rechten Fuß nach unten drücken und den Roller über dem Hauptständerschwerpunkt nach hinten ziehen.
Checkliste
Sicherheltskontrolle vor jeder Fahrt anhand der Checkliste durchführen.
Befolgen Sie die Sicherheitskontrolle genau. Wartungs- und Kontrollarbeiten vor Fahrtantritt ausführen oder durch Ihren SFM-Händler durchführen lassen. Sie erhalten dadurch die Gewissheit, dass Ihr Motorroller den gesetzlichen Verkehrsbestimmungen entspricht. Grundvoraussetzung für Ihre Sicherheit sowie für die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer ist ein technisch einwandfreier Motorroller.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt nachfolgende Punkte:
- Gaszug (Leichtgängigkeit und Spiel)
- Lenkung (leichtgängig und frei von Spiel)
- Kraftstoffvorrat
- Vorderradbremse
- Hinterradbremse
- Reifen (Profi I und Luftdruck)
- Teleskopgabel
- Beladung / Beleuchtung
- Gesamtgewicht
- Bremsfl üssigkeitsstand
- Funktion der Bremsen
Wenden Sie sich bei Problemen oder Schwierigkeiten an Ihren SFM-Fachhändler. Er steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

WARNUNG
Keine spannungsführenden Teile des Zündsystems bei laufendem Motor oder eingeschalteter Zündung berühren.

BRANDGEFAHR
Am Auspuff treten hohe Temperaturen auf.
Achten Sie darauf, dass Im Fahrbetrieb, Im Leerlauf oder belm Parken keine leicht entfl ammbaren Materialien (z. B. Heu, Gras, Bekleidung, Gepäck usw. in Kontakt mit der heißen Auspuffanlage kommen!
- Brandgefahr!
Beladung / Beleuchtung

WARNUNG
Verwenden Sie zu Ihrer Sicherheit nur Original-SFM-Zubehör oder Pro duk te, die von SFM freigegeben sind.
SFM kann nicht für jedes Fremdprodukt beurteilen, ob Sie es in Zusammenhang mit Ihrem Motorroller ohne Sicherheitsrisiko verwenden kön nen. Diese Gewähr kann auch eine TÜV-Abnahme oder eine behördliche Ge neh mi gung (EU- Prüfzeichen) nicht in allen Fällen ge ben, da der Prüfumfang nicht im mer ausreicht.

HINWEIS
SFM-Zubehör und von SFM freigegebene Produkte sowie qualifizierte Beratung erhalten Sie bei Ihrem SFM-Fachhändler.
Richtig beladen
- Auf gleichmäßige Gewichtsverteilung links/rechts achten.
- Schwere Gepäckstücke möglichst nach vorn packen.
- Befestigungen auf korrekten und fe sten Sitz prüfen.
- Keine sperrigen Lasten transportieren.
- Beleuchtung nicht verdecken.

WARNUNG
Zulässiges Gesamtgewicht nicht überschreiten.
Reifenluftdruck überprüfen.
Beleuchtung überprüfen

WARNUNG
Vor Jeder Fahrt die Funktion aller Beleuch tungs kom po nen ten prüfen.
- Sauberkeit des Scheinwerfers und der Leuchtengläser überprüfen.
Sicher fahren

ACHTUNG
Die Fahrsicherheit wird weitgehend auch von der Fahrweise bestimmt.
Deshalb:
- Geprüften/ zugelassenen Schutzhelm aufsetzen und Verschluss kor rekt schließen.
- Geeignete Schutzkleidung tragen.
- Füße auf der Fußauflage lassen.
- Nicht fahren, wenn die Fahr tüch tig keit beeinträchtigt ist.
Nicht nur durch Alkohol, sondern auch durch Drogen und Medikamente kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigt werden.
- Die Verkehrsregeln strikt einhalten.
- Die Fahrgeschwindigkeit stets den Verkehrs ver hält nis sen und dem Straßen zu - stand anpassen.
Vor allem bei glatter, rutschiger Straße muss stets beachtet werden, dass die Fahrstabilität und das Bremsvermögen durch die Haftfähigkeit der Reifen be grenzt werden.
Wirtschaftlich und umweltbewußt fahren
Der Kraftstoffverbrauch, die Umweltbelastung und der Verschleiß von Mo tor, Bremsen und Reifen hängen von verschiedenen Faktoren ab.
Der persönliche Fahrstil bestimmt weit gehend die Wirtschaftlichkeit und die Abgas- und Ge räusch ent wick lung.
Motor nicht im Stand warm lau fen las- sen.
Im Leerlauf dauert es sehr lange, bis der Motor betriebswarm wird. In der Warm lauf - pha se sind jedoch Ver schleiß und Schadstoffausstoß be son ders hoch. Deshalb sofort nach dem Star ten los fah ren.
Starke Beschleunigung vermeiden.
Durch gefühlvolles Gasgeben wird nicht nur der Kraftstoffverbrauch ver min dert, auch die Um welt be la stung und der Ver schleiß neh men ab.
Möglichst gleichmäßig und vorausschauend fahren.
Unnötige Beschleunigungs- und Bremsmanöver müssen mit hohem Kraftstoffver brauch und erhöhter Um welt be la stung bezahlt werden.
Motor während ver kehrs be dlng ter War-tezeit abstellen.
Die verschiedenen Einsatzbedin gungen wirken sich ebenfalls auf den Kraft stoff-ver brauch aus.
Ungünstig für den Verbrauch sind z.B. folgende Bedingungen:
- Hohe Verkehrsdichte, also besonders Großstadtverkehr mit vielen Ampelstops.
- Häufiger Kurzstreckenbetrieb mit immer neuem Starten und Warmfah ren des Motors.
Fahrten vorausschauend planen, Kurz strecken ver kehr usw. möglichst ver mei den.
Der Kraftstoffverbrauch wird auch von anderen Bedingungen beeinfl ußt, auf die Sie als Fahrer keinen Einfl uß ha ben, z.B. schlechter Straßenzustand, Stei gun gen, Winterbetrieb.
Für spar sa men Verbrauch sind folgende Punkte zu beachten:
- Die vorgesehenen Inspektions-Intervalle sind genau einzuhalten.
- Die regelmäßige Betreuung durch den Fachhändler gewährleistet nicht nur ständige Betriebs bereitschaft, son denn auch Wirtschaftlichkeit, ge ring umweltbelastung und lang ge Le bens dau er.
- Reifenfülldruck alle zwei Wochen prüfen.
Durch zu geringen Reifenfülldruck er höht sich der Rollwiderstand des Rei fens. Da durch stelgt nicht nur der Kraft stoff verbrauch, auch der Reifenverschleiß nimmt zu und das Fahrverhalten wird ver schlechtert.
- Kraftstoffverbrauch laufend kontrollie ren.
- Schmierölstand öfters prüfen.
FAHRHINWEISE
Speedjet RS
Einfahrhinweise
Einfahrvorschriften für Motor und Getriebe

ACHTUNG
Das Überschreiten der Einfahrdreh zahlen fördert den Mo tor- und Getriebe verschleß! Bel Motorstörungen während der Ein fahr zelt sofort den SFM-Fachhändler aufsuchen. Getriebeöl Kontolle durch den SFM-Fachhändler vornehmen lassen.

HINWEIS
Fahren Sie während der Einfahrzeit in häufig g wechselnden Last- und Drehzahlbereichen. Wählen Sie kurvenreiche und leicht hügelige Fahrstrecken. Vermeiden Sie konstant niedrige Drehzahlen und Vollgas unter Last.
- Die ersten 500 km: Gasgriff nur zur Hälfte aufdrehen.
- Bis 1000 km: Gasgriff nicht mehr als bis zu drei Viertel aufdrehen.

ACHTUNG
Nach den ersten 1000 km unbedingt die erste Inspektion durchführen las sen.
Rechtzeitige Anmeldung bei Ihrem SFM-Fachhändler erspart Ihnen even tu el le Wartezeiten.
Neue Reifen einfahren

WARNUNG
Neue Relfen haben eine glatte Oberfläche. Sie müssen daher bei ver hal te ner Fahrweise durch Ein fahren in wechselnden Schräglagen auf ge rauht werden!
Erst durch das Einfahren wird die volle Haftfähigkeit der Lauffläche er reicht!
Neue Bremsbeläge einfahren

WARNUNG
Neue Bremsbeläge müssen sich „einfah ren“ und haben daher wäh rend der ersten 500 km noch nicht die optimale Relbkraft.
Die etwas verminderte Bremswirkung kann durch stärkeren Druck auf den Bremshebel ausgeglichen wer den.
Grundlose Vollbremsungen wäh rend dieser Zeit vermeiden!
Starten mit E-Starter

Motor niemals in geschlossenen Räumen laufen lassen. Motorabgase sind hochgliftig – Lebensgefahr!
Um den Motorroller zu starten, Roller auf den Hauptständer stellen und die Hin ter radbremse betätigen.
Vor dem Starten
- Motorroller auf den Hauptständer stellen.
- Zündschloss (1) mit dem Zündschlüssel auf Be triebs stel lung drehen.
- Gasdrehgriff (4) nicht öffnen.
-
Handbremshebel (2) ziehen und festhalten.
-
Danach den Startknopf (3) betätigen.
- Sollte der Motor nicht nach 3-5 Se kun den anspringen, den Gas griff (4) um eine 1/8-1/4 Drehung öffnen und nochmals star ten.
- Motorroller vom Hauptständer stellen.
- Aufsteigen.
- Erst vor dem Anfahren Bremse loslas sen.

ACHTUNG
Falls der Motor nicht sofort startet, den Startknopf loslassen, einige Se kun den warten und erneut drücken. Den Startknopf Jewells nur für kurze Zelt betätigen, um die Batterle zu scho nen. Nlemals den Startknopf län ger als 10 Sekunden drücken.

WARNUNG
Motor niemals in geschlossenen Räumen laufen lassen. Motorabgase sind hochgiftig – Lebensgefahr!
Starten mit Kickstarter

Motor niemals in geschlossenen Räumen laufen lassen. Motorabgase sind hochgiftig – Lebensgefahr!

ACHTUNG
Kickstarter (3) nicht gegen den Anschlag zurückprallen lassen.
- Der Roller muss auf dem Hauptständer stehen, während der Kickstarter betätigt wird.
- Zündschloss (1) mit dem Zündschlüssel auf Be triebs stel lung drehen.
- Gasdrehgriff (2) nicht öffnen.
- Kickstarterpedal (3) kräftig nach unten treten.
- Sollte der Motor nicht nach 3-5 Se kun den anspringen, den Gas griff (2) um eine 1/8-1/4 Drehung öffnen und nochmals star ten.

HINWEIS
Starten Sie den Roller ab und zu mit dem Kickstarter, um dessen einwandfreie Funktion zu überprüfen.
Bremsen
Nasse Bremsen
Nach dem Waschen des Motorrollers, nach Wasserdurchfahrten oder bei Re gen kann die Bremswirkung wegen feuch ter bzw. im Winter vereister Brems schei ben und Bremsbeläge ver zö gert einsetzen.

WARNUNG
Die Bremsen müssen erst trockengebremst werden!
Salzschicht auf der Bremse
Bei Fahrten auf salzgestreuten Stra ßen kann die volle Bremswirkung verzögert einsetzen, wenn längere Zeit nicht gebremst wird.
Öl- und fettfreie Bremsen

WARNUNG
Bremsscheiben und Bremsbeläge müssen öl- und fettfrei sein!
Nach längerer Standzelt des Motorrollers kann, bedingt durch Flug rost, bei der ersten Bremsung eine erhöht te Bremswirkung auftreten. Hat sich eine starke Rostschicht gebildet, kann dies u. U. zum Blockieren der Bremsen führen. Deshalb bei Fahrt an tritt die Bremsen mehrmals vorsichtig betätigen, bis die Bremsen nor mal ansprechen.

HINWEIS
Üben Sie das Bremsen für den „Ernst fall“ dort, wo Sie sich und andere nicht gefährden (z. B. auf Verkehrsübungsplätzen).

WARNUNG
Die Salzschicht auf Bremsschel ben und Bremsbelägen muss beim Bremsen erst ab ge schlif fen werden.
Verschmutzte Bremsen
Bei Fahrten auf verschmutzten Stra ßen kann die Bremswirkung wegen verschmutz ter Bremsscheiben und Brems be - lä ge verzögert ein set zen.

WARNUNG
Die Bremsen müssen erst saubergebremst werden! Verstärkter Belagverschleiß durch verschmutz te Bremsen!
Bremsen

Die Bremsen des Vorderrades und des Hinterrades können unabhängig von ein an der betätigt werden.
Die Vor der radbremse wird mit dem rechten Handbremshebel (1) und die Hinterradbrem se mit dem linken Handbremshebel (2) be tätigt.
Beim An hal ten oder beim Verringern der Geschwindigkeit Gas wegnehmen und belde Bremsen gleichzeitig betätigen.

In engen Kurven, auf sandigen und schmierigen Straßen, nassem Asphalt und bei Glatteis sollte mit der Vorderradbremse vorsichtig ge bremst werden, da mit das Vorder rad nicht blockiert und wegrutscht.
Bitte mit Gefühl bremsen. Bloc kie ren de Räder haben eine gerlne Bremswirkung und können außer dem zum Schleu dem und zum Sturz führen. Grund sätzlich nicht in den Kurven brem sen, sondern immer davor!
Bremsen in der Kurve erhöht die Rutsch- ge fahr.
Motor abstellen

- Zündschloss (3) mit dem Zündschlüssel nach links in Position ✗ drehen.
- Zündschlüssel abziehen.
Fahrzeugpfl ege / Pfl egemittel

HINWEIS
Regelmäßige und sachkundige Pfl e ge dient der Werterhaltung des Motorrollers und ist eine der Voraussetzungen für die Anerkennung von Gewährleistungsansprüchen. Korrosion durch Pfl egemangel oder durch Winterbetrieb unterliegen nicht der Gewährleistung.

ACHTUNG
Gummi- und Kunststoffteile dürfen nicht durch aggressive oder ein drin gen de Reinigungs- und Lö sungs mit tel beschädigt werden.

Nach dem Reinigen bzw. vor Fahrtbeginn immer eine Bremsprobe durch füh ren!

ACHTUNG
Keine Dampf- oder Hochdruckstrahlgeräte verwenden! Der hohe Wasserdruck kann zu Beschädigungen an Dichtungen, am hydraulischen Bremssystem und an der ge sam ten Elektrik führen.

- Zum Waschen ausschließlich ein nen weichen Schwamm und klares Wasser verwenden.
- Nur mit weichem Tuch oder Leder nach- po lie ren!
- Staub und Schmutz nicht mit trockenem Lappen abwischen (Kratzer im Lack und an den Ver klei dun gen).
Fahrzeugpfl ege / Pfl egemittel

Der Motorroller sollte bei Bedarf mit handels üb li chen Konservierungs- und Pfl e ge - mit teln gepfl egt werden.
- Korrosionsgefährdete Teile vorsorglich und vor allem im Winter regelmäßig mit Konservierungs- und Pfl e ge mit teln behandeln.

ACHTUNG
Für den Kraftstofftank und allen Kunststofftellen keine sillkonhaltigen Pfl egemittel und Lack po lier mit tel verwender
- Rahmen und Alu-Telle nach längeren Fahrten gründlich reinigen und mit el nem handelsüblichen Korrosionsschutzmittel kon ser viele ren.
Winterbetrieb und Korrosionsschutz

HINWEIS
Im Interesse des Um welt schut zes bit ten wir Sie, Pflegemittel sparsam anzuwenden und nur sol che zu gebrauchen, die als um welt - freund lich ge kenn zeich net sind.
Wird der Motorroller in den Wintermonaten benutzt, können durch Streusalze beträchtliche Schäden auftreten.

ACHTUNG
Kein warmes Wasser verwenden – verstärkte Salzeinwirkung.
- Motorroller nach Fahrtende sofort mit kaltem Wasser reinigen.
- Motorroller gut trocknen.
- Korrosionsgefährdete Teile vor dem Betrieb mit Korrosionsschutzmitteln auf Wachs bis behandeln und dies ggf. mehrmals wiederholen.
Lackschäden ausbessern

Lackschäden ausbessern
Kleine Lackschäden sofort mit einem Lackstift aus besern.
Reifenpfl ege
Reifenpfl ege
Wenn der Motorroller über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird, emp fi ehlt es sich, den Motorroller so ab zu stel len, dass die Reifen unbelastet sind.
Motorroller bzw. Bereifung nicht über ein nen längeren Zeitraum in zu war men Räumen – wie Heizungskeller – auf be wah ren.

WARNUNG
Die Mindestreifenprofiltiefe von 2,0 mm sollte nicht unter schrittten werden.
Stilllegen / Inbetriebnahme
Stilllegen
- Motorroller reinigen.
- Batterie ausbauen.
- Bremshebelgelenke und Seiten-Ständerla ge run gen mit ge eig ne ten Schmiermitteln ein sprü hen.
- Blanke / verchromte Telle mit säu re frei em Fett (Vaseline) einreiben.
- Motorroller in einem trockenen Raum aufbewahren und aufbocken, so dass beide Räder un be la stet sind.
- Reifendruck um 0,3 bar erhöhen.

HINWEIS
Arbeiten für Stilllegen / Inbetriebnahme mit Inspektion durch den SFM- Fach händler verbinden.
Inbetriebnahme
- Außenkonservierung entfernen.
- Motorroller reinigen.
- Betriebsbereite Batterie einbauen.
- Batteriepolklemmen mit Polfett konservie ren.
- Reifenfülldruck kontrollieren / regulieren.
- Bremsen überprüfen.
- Arbeiten nach Inspektionsplan durch- füh ren.
- Sicherheitskontrollen durchführen.
Technische Änderungen, Zubehör und Ersatzteile
Technische Änderungen am Fahr zeug können zum Erlöschen der EG-Betriebs-erlaubnls führen.
Sollen technische Änderungen vorgenommen werden, sind unsere Richt li nien zu beachten. Damit wird erreicht, dass keine Schäden am Fahrzeug ent ste hen, die Verkehrs- und Be triebs si cherheit erhalten bleiben und die Än de run gen zulässig sind. Der SFM-Fachhändler führt diese Arbeiten ge wissen haft aus.
Vor dem Kauf von Zubehör und vor allen technische Änderungen sollte stets eine Beratung durch einen SFM-Fachhändler erfolgen.

ACHTUNG
In Ihrem eigenen Interesse emp feh len wir, für SFM Fahrzeuge nur aus -drück lich freigegebenes SFM- Zubehör und Original SFM- Ersatzteile zu ver wen den. Für dieses Zubehör und diese Telle wur den SI cher helt, Elg nung ur Zu ver läs slg kelt spe zll ell für das SF Fahr zeug ge prüft.
Für anderes Zubehör und Teile kon nen wir dies - auch wenn im Ein zel fall eine Ab nah me durch einen amt lIch an er kann ten Techn. Prüf- und Überwachungsverein oder eine behördliche Genehmigung vorlegen sollte - trotz lau fen der Marktbeobachtung nicht be ur tei len und auch nicht haf ten.
Freigegebenes SFM- Zubehör und Original SFM- Ersatzteile er hal ten Sie beim SFM-Fachhändler.
Dort wird auch die Montage fach ge recht durchgeführt.
Lenkungslager prüfen Teleskopgabel prüfen

- Handbremse anziehen um die Vorderradbremse zu blockieren.
- Dann die Gabelholme (2) mit den Lenker mehrmals runter und rauf pumpen.
- Die Federung muss einwandfrei ansprechen.
- Gabelholme auf Öl-Dichtigkeit kontrollieren.

HINWEIS
Die Teleskopgabel darf im Lenk einschlag nicht klemmen und muss leicht in beide Endstellungen zurückklappen.
- Handbremse anziehen um die Vorderradbremse zu blockleren.
- Lenker mit beiden Händen festhalten und versuchen den Lenker (1) vor- und zurück zu bewegen.
Ist ein merkliches Spiel im Lenk kopfl a ger vor han den, muss dieses vom SFM-Fachhändler eingestellt werden.

HINWEIS
Falls irgendwelche Beschädigungen an der Teleskopgabel festgestellt werden, einen SFM-Händler zur weiteren Überprüfung aufsuchen.
Federbein einstellen

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1 2 3 A B
HINWEIS
Die Federvorspannung kann stufenlos ver- stellt werden.
Zum Verstellen der Federvorspannung zuerst die Kontermutter (1) mit einem passenden Ha ken schlüs sel lösen.
Zum Erhöhen der Federvorspannung (Federung härter) die Einstellmutter (2) mit dem Ha ken schlüs sol in Richtung "A" drehen.

WARNUNG
Vor Fahrtbeginn entsprechend dem Gesamtgewicht Federvorspannung am Federbein einstellen!
A = härter
B = welcher
Federvorspannung einstellen
Zum Verringern der Federvorspannung (Federung weicher) die Einstellmutter (2) mit dem Hakenschlüssel in Richtung "B" drehen.
Kontermutter (1) wieder fest an zie hen.

ACHTUNG
Das Federbein Ist ab Werk mit einer Gasfüllung versehen.
Die Ventilkappe (3) nicht öffnen und keine Veränderungen selbst vornehmen.
Kühlsystem
Das Kühlmittel besteht aus Was ser und einem 50 %-igem Anteil des Kühlmittelzusatzes. Nur Kühlmittel verwenden die für Alu-Kühler und Alumotoren geeignet sind. Diese Mischung bietet nicht nur den notwendigen Frost schutz bis -36°C, sondern schützt vor al lem die Leichtmetallteile im Kühlsystem vor Korrosion. Außerdemverhindertsie Kalkansatz und erhöht die Kochgrenze des Kühlmittels deutlich.
Deshalb darf die Konzentration des Kühlmit tels auch in der warmen Jahreszeit bzw. in warmen Ländern nicht durch Nachfüllen von Wasser verringert werden. Der Kühlmittelzusatz-Anteil muss mindestens 50 % betragen.

ACHTUNG
Andere Kühlmittelzusätze können vor allem die Korrosionsschutzwir kung erhebilch beelnträchtigen.
Die dadurch entstehenden Korro sions- schäden können zum Kühlmit telverlust und In der Folge zu schwerwlegenden Motorschäden führen.
Belm Nachfüllen darf auf keinen Fall das werkseitig verwendete Kühlmittel mit anderen Kühlmittelzusät zen vermischt werden.
Kühlmittelstand prüfen
Der Ausgleichsbehälter befi ndet sich links am Fahrzeug.
Der Kühlmitteltemperatur wird durch eine Kon trollanzeige überwacht.
Dennoch wird empfohlen, den Kühl mittelstand von Zeit zu Zeit zu prüfen.
Der Kühlmittelstand kann nur bei stehendem Motor richtig geprüft werden.
Das Kühlmittel muss bei kaltem Motor zur MAX.-Marke des Behälters zu sehen sein; bei warmem Motor kann es auch etwas über der MAX.-Marke stehen.
Kühlmittelverluste
Kühlmittelverlust lässt in erster Linie auf Un dichtigkeiten schließen. In diesem Fall sollte das Kühlsystem unverzüglich von ei nem SFM- Händler geprüft werden. Es ge nügt nicht, lediglich Kühlmittel nachzufüllen.
Bei dichtem System können Verluste nur auftreten, wenn das Kühlmittel durch Über hitzung kocht und dadurch aus dem Kühlsy stem gedrückt wird.
Kühlmittel nachfüllen

WARNUNG
Den Verschlussdeckel des Kühlers und des Ausgleichbehälters nicht belheißem Motor öffnen - Verbrühungsge fahr: Das Kühlsystem steht unter Druck!
Erst den Motor abstellen und abkühlen las sen. Dann den Verschlussdeckel des Ausgleichsbehälters mit einem Lappen bedecken und den Deckel vorsichtig eine Umdrehung linksherum drehen und den Überdruck entweichen lassen. Danach Deckel ganz abschrauben.
Wenn in einem Notfall nur Wasser aufgefüllt werden kann, muss das richtige Mischungsverhältnis mit dem vorgeschriebenen Kühlmittelzusatz umgehend wiederhergestellt werden.
Bei größerem Kühlmittelverlust Kühlmittel nur bei abgekühltem Motor einfüllen, um Motorschäden zu vermeiden.
Nicht über die MAX.-Marke auffül len: Überschüssiges Kühlmittel wird beim Erwärmen durch das Überdruckventil im Verschlussdeckel aus dem Kühlsystem ge drückt!
Den Verschlussdeckel fest zuschrau ben.
Kühlmittelstand kontrollieren

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1 2
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MAX 2Kühlmittel nachfüllen

Wegen der Gefahr von Hautverbrühungen, den Verschluss nicht bei heißem Kühlsystem öffnen. Kühlf üsslgelt nur bei kaltem Kühl system nachfüllen.
- Kühlmittelstand am Ausgleichsbehälter (2) prüfen ob dieser bis zu der Markierung MAX befinndet.
-
Sofern erforderlich, Kühlmittel bis zur MAX Markierung nachfüllen.
-
Verschluss (3) für den Ausgleichsbehälter öffnen.
- Bei Bedarf Kühlfl üssigkeit am Ausgleichsbehälter (2) auffüllen.
- Verschluss (3) für den Ausgleichsbehälter verschließen.
HINWEIS
Der Kühlmittelausgleichsbehälter befinndet sich hinter der Frontverkleidung (1).
- Fahrzeug auf den Hauptständer stellen.
- Frontverkleidung (1) vorsichtig von Hand auf beiden Seiten nach unten schieben und abnehmen.
Kühlmittel nachfüllen

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1 2 2 2 Sachs BIKERS- Frontverkleidung (1) so aussetzen, dass alle sechs Haltenasen (2) auf beiden Seiten in die Verkleidungsschlitze eingeführt sind.
- Frontverkleidung dann auf belden Seiten vorsichtig nach oben schieben.
Kühlereinlaß

Kühlereinlaß (1) auf Verschmutzungen überprüfen und bei Bedarf reinigen.
Kühlwasserpumpe

Anschlüsse (1) der Kühlwasserpumpe (2) auf Dichtigkeit prüfen.

ACHTUNG
Undichtigkeiten durch einen SFM-Fachhändler beheben lassen.
Reifenprofi I

- Ventilkappen abschrauben.
- Reifenfülldruck prüfen / regulieren.
- Ventilkappen aufschrauben.
Luftdruck
Vorne
Hinten
2,0
2,25
bar
bar
Reifenprofi I kontrollieren

WARNUNG
Gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofil Itiefe beachten.
Nie ohne Ventilkappen (1) fahren.
Gut festgeschraubte Ventlikappen verhindern einen plötzlichen Relfenluftdruckverlust.
- Profi Itiefe in der Reifenmitte (2) messen.
Die Mindestprofi ltiefe soll nicht unterschritten werden: 2,0 mm.
Hierzu die Verschleißmarkierung (3) beachten.
Reifenluftdruck kontrollieren

WARNUNG
Reifenluftdruck in Hinsicht auf das Gesamtgewicht regulieren. Das Gesamtgewicht darf die Tragkraft der Reifen nicht überschreiten. Unkorrekter Reifenluftdruck hat erheblichen Einfluss auf die Fahreigenschaften des Kraftrads und auf die Lebensdauer der Reifen!
Reifengröße
Das Fahrzeug ist serienmäßig mit folgender Reifengröße ausgestattet:
Vorne 120/70-12 56J
Hinten 130/70-12 56J
Die Reifen sind schlauchlos.

WARNUNG
Nur vom Hersteller freigegebene Reifen verwenden. Die Ver wen dung von nicht freigegebenen Reifenmarken, Reifentypen und Reifengrößen führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis des Fahrzeuges. Es dürfen nur Relfenpaare vom selben Hersteller verwendet werden.
Vorderradbremse

Plötzliche Spielveränderungen oder schwammiger Widerstand an den Bremshe beln (1 und 2) sind auf Mängel am Hydrau Ilk -sy stem zurückzuführen.
Wenn Sie Zwei fel an der Betriebssicherheit der Bremsanlage haben, fahren Sie nicht weiter und ziehen Sie um ge hend einen SFM-Fachhändler zu Rate.
Bremsfl üssigkeitsstand kontrollieren

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1 MIN 2Bremsfl üssigkeitsbehälter rechts für Vorderradbremse
Bremsfl üssigkeitsbehälter links für Hinterradbremse
! WARNING
Die Bremsfl üssigkeit muss alle zwei Jah re durch einen SFM-Fachhändler gewech seit werden. MIN-Markierung nicht unterschreiten! Nur Bremsfl üssigkeit der Klas sl fl ka tl on DOT 4 verwenden.
- Lenker so einschlagen, dass der Bremsfl üs sig keits be hälter (1) waagerstehnt.
- Das Sichtfenster (2) muss bis oberhalb der MIN-Markierung mit Bremsfl üssigkeit bedeckt sein.
- Wenn Luftblasen erkennbar sind: Bremsbe läge auf Verschleiß kontrollieren und gegebenenfalls Bremsfl üssigkeit durch den Fachhändler nachfüllen lassen.
ACHTUNG
Bremsfl üssigkeit kann Schäden an Lack und Kunststoffteilen verursachen.
Bremsbeläge kontrollieren

- Sichtkontrolle am Bremssattel (1) durchführen.
- Bremsbelagstärke überprüfen.
Mindestbelagstärke: A = 2,0 mm
Hinterradbremse
- Ist die Mindestbelagstärke unter schritt ten: Bremsbeläge (2) durch einen SFM-Fachhändler wechseln lassen.

ACHTUNG
Zu Ihrer Sicherheit sind Arbeiten an der Bremsanlage durch einen SFM-Fachhändler ausführen zu lassen.
Mindestbelagstärke nicht un terschrel ten.
Bremsscheiben kontrollieren

- Sichtkontrolle an der Bremsscheiben (1) für Vorderradbremse und (2) für Hinterradbremse durchführen.
- Bremsscheibenstärke überprüfen.

- Ist die Mindestbelagstärke un terschrit ten:
Bremsscheiben durch einen SFM-Fachhändler wechseln lassen.
Mindeststärke: = 3,0 mm
Gasdrehgriffspiel kontrollieren

- Kontrollieren Sie den Gaszug, ob er von anderen Teilen behindert wird.
- Gasdrehgriff bis zum spürbaren Wi der - stand öffnen.
- Spiel messen. Sollwert: A = 1-2 mm

ACHTUNG
Zu Ihrer Sicherheit sind Arbeiten am Gaszug durch einen SFM-Fachhändler ausführen zu lassen.
Kontrolle:
- Kontrollieren Sie den Gaszug durch Dre hen des Gasgriffs (1) von ge schlosse ner zur offener Position auf Leicht gän- gig keit.
- Durch Bewegen des Lenkers kon trol - lie ren, ob der Gaszug scheuert.
TECHNISCHE DATEN
Speedjet RS
| Motor | |
| Motor Typ: | LJ1PE40QMB |
| Bauart: Einzylinder-Zweitakt-Ottomotor | |
| Hubraum: 49 cm | ^3 |
| Bohrung: ø 40 mm | |
| Hub: 39,2 mm | |
| Verdichtung: 7,0:1 | |
| Kühlung: Wasserkühlung | |
| Leistung: 2,3 kW bei 8.000 1/min | |
| Drehmoment: 3,7 Nm bei 6.000 1/min | |
| Zündanlage: Transistorzündanlage mit elektronischer Zündkontrolle (CDI) | |
| Zündkerze: Elektrodenabstand: | NGK BPR 7 HS0,6 - 0,7 mm |
| Vergaser: Schiebervergaser TK Typ 16P-6F | |
| Leerlaufdrehzahl: 1.800 +/- 180 1/min | |
| Luftfi liter: | Nassfi liter |
| Anlasser: | Elektrostarter und Kickstarter |
Speedjet RS
TECHNISCHE DATEN
| Kraftübertragung | |
| Kupplung: automatische Fliehkraftkupplung | |
| Getriebe: stufenlose Variomatik | |
| Fahrgestell | |
| Fahrzeugausführung: | LJ50QT-M |
| Vorderradfederung: Teleskopgabel | |
| Hinterradfederung: Triebsatzschwinge, hydraulisch gedämpftes Federbein, einstellbar | |
| Felge vorne: Alufelge MT 3.50 x 12 | |
| Felge hinten: Alufelge MT 3.50 x 12 | |
| Reifen vorne: 120/70-12 56J schlauchlos | |
| Reifen hinten: 130/70-12 56J schlauchlos | |
| Reifendruck: vorne = 2,0 bar hinten = 2,25 bar | |
| Bremse vorne: Scheibenbremse ø 190 mm, hydraulisch betätigt | |
| Bremse hinten: Scheibenbremse ø 190 mm, hydraulisch betätigt | |
TECHNISCHE DATEN
Speedjet RS
| Schmier- und Betriebsstoffe | |
| Kraftstoff- Tankinhalt: 6 Liter | |
| Kraftstoff: bleifreier Superkraftstoff ROZ 95 | |
| Schmieröl: Mineralisches- oder halbsynthetisches Öl für Getrenntschmierung: API-Norm TC, JASO-Norm FC | |
| Kühlmittel: Füllmenge: | 1,5 Liter ( davon 50% Kühlmittelkonzentrat bis -37°) Kühler und Ausgleichsbehälter 1,5 Liter |
| Getriebeöl: Füllmenge: | Hypoid-Getriebeöl SAE 85W - 140 oder SAE 80W-90 GL5 0,10 Liter bei Ölwechsel 0,11 bei Instandsetzung |
| Elektrische Ausrüstung | |
| Drehstromgenerator: Wechselstrom 12V 100W | |
| Batterie: 12V 7Ah MF (geschlossen, wartungsfrei) | |
| Sicherung: 10 A | |
| Scheinwerfer: Abblend-Fernlicht 2 x 12V 35W/35W | |
| Standlicht: 1 x12V 5W | |
| Cockpitbeleuchtung Tacho: | 12V 1,7W |
| Blinker Kontrollleuchten: | 12V 1,7W |
| Fernlicht Kontrollleuchte: | 12V 1,7W |
| Brems- Rücklicht: 12V 21/5W | |
| Blinkleuchten: 4 x 12V 10W | |
Speedjet RS
TECHNISCHE DATEN
| Maße und Gewichte | |
| Gesamtlänge: 1870 mm | |
| Breite über Lenker: 700 mm ohne Rückspiegel | |
| Maximale Höhe: 1165 mm ohne Rückspiegel | |
| Achsabstand: 1320 mm | |
| Sitzhöhe: 840 mm | |
| Leergewicht: 85 kg | |
| Gewicht im fahrbereiten Zustand: 90 kg | |
| Zulässiges Gesamtgewicht: 248 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h |
GEWÄHRLEISTUNG
Speedjet RS
Gewährleistungsbedingungen
Die Firma SFM GmbH erbringt im Rahmen ihrer ge setzlichen Gewährleistungsverpflichtungen im Falle eines auftretenden Mangels folgende Leistungen über den autorisierten SFM Händler (Ver käu fert) an den Käufer:
- Die Firma SFM GmbH be sel tigt, über den autorisierten SFM Händler (Verkäufer), in einem Zeit raum von 24 Monaten ab Übergabe des Fahr zeu ges an den Endkunden, die auf tre ten den Mängel, die auf Material- oder Her stellungsfehler beruhen, durch Reparatur oder Austausch des betroffenen Teiles gemäß den ge setz li chen Gewährleistungsregolungen. Sie kann die vor lang to Reparatur bzw. den Austausch des mangelbehafteten Teiles verweigem, wenn dies nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich ist. In diesem Fall kann die Firma SFM GmbH über den au to rl sler ten SFM Händler (Verkäufer) den Mangel durch die je wells andere Mög lich kelt der Nacherfüllung beheben. Sind beide Arten der Nach er fül lung nur mit war - hält nis mäßigen Kosten möglich, kann die Firma SFM GmbH über den au to risierten SFM Händler (Verkäufer) die Nacherfüllung insgesamt verweigern.
Dem Kunden stehen dann die ge setzlichen Ansprüche zu. Ersetzte Teile gehen in das El gen tum der Flr ma SFM GmbH über.
-
Durch den Einbau von Er satz teil men im Rah men eines Gewährleistungsfalles wird die ab Lie fe rung des Fahrzeuges an den Kun den lau fen de Gewährleistungsfrist nicht ver län gert.
-
Von der Gewährleistung un be rührt bleiben Abnutzungsserscheinungen infolge des normalen Gebrauches sowie Ab nut zun gen durch un sach ge mäß Hand bung und un sach ge mäßen Gebrauch. Oxydation und Korrosion werden aufgrund von Umwelteinflüssen hervorgerufen und stellen ebenfalls keinen dem Gewährleistungsrecht unterfallenden Mangel dar.
-
Der Käufer verliert seinen Gewährleistungsanspruch bei: Ma ni pu la ti on des Fahr zeu ges, An bau ei ner anderen Auspuffanlage, Änderung der Getriebe-, Sekundärübersetzung und bei An bau von Zubehör und Ersatzteilen, welche nicht von der Firma SFM GmbH frei ge ge ben wur den.
Ebenfalls zu einem Verlust des Gewähr-leistungsanspruches führen Eingriffe durch eine nicht von der Flr ma SFM GmbH autorisierte Werkstatt sowie die Nicht ein hal tung der Wartungsintervalle bei ei nem au to ri sier ten SFM Händler.
-
Bei Anzeige eines Gewährleistungsfalles hat der Käufer dem Verkäufer das ordnungsgemäß ausgefüllte Serviceheft vor zu le gen.
-
Die folgende Tabelle gibt dem Käu fertei nen Überblick über die durchschnittliche Grenzen der jeweiligen Verschleißt ei le:
Verschleißteileliste
| Verschleißteile Verschleißgrenzen | |
| Reifen, Schläuche Je nach Fahrweise, Belastung | und Luftdruck kann die Verschleißgrenze schon bei 500 km oder früher erreicht sein. |
| Schmierstoffe Bei jedem Wartungsintervall. | |
| Leuchtmittel, Glühbirnen | Je nach Fahrbahnbeschaffenheit / Fahrbahnunebenheiten reduziert sich die Lebensdauer, dies kann bereits ab 500 km der Fall sein. |
| Bremsbeläge, Bremsklötze Je nach Fahrweise und | Belastung können diese bei 1500 km verschlissen sein, im Gelände auch früher. |
| Dichtringe, Dichtmittel, O-Ringe, Wellendichtringe | Müssen um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten bei jedem Wartungsintervall oder bei Bedarf ersetzt werden. |
| Öle, Luftfi Iter, Dichtheitskontrolle des Schmiersystems | Bei der ersten Inspektion nach 1000 km dann bei allen Wartungsintervallen (alle 3000 km / 6000 km). Ölstand vor jeder Fahrt prüfen. |
| Radlager, Lenkungslager, Wellendichtringe der Gabel, Radnabe, Gabelholme | Je nach Fahrbahnbeschaffenheit und Pfl ege ist ein Verschleiß ab 1500 km möglich Verschmutzung setzt die Lebensdauer herab. Nicht mit dem Hochdruckreiniger waschen! |
| Schwlngenlager Je nach Belastung und Pfl ege ab | 1500 km. |
| Tachowellen / Kabel, Tachoantriebe Je nach Pfl ege ab | 500 km. |
| Verkleidungsscheiben, Verkleidungsteile Werden | bei der Reinigung mit einem falschen Reinigungsmittel sofort matt oder die Oberfl äche verkratzt. |
Verschleißteileliste
| Verschleißteile Verschleißgrenzen | |
| Luftfliter Bei jedem regelmäßigen Wartungsintervall und bei starker Beanspruchung früher. | |
| Starterbatterie, Akkus, Sicherungen, Anlasserkohlen, Anlasserfreilauf | Je nach Außentemperatur ist mit einem Ausfall ab dem 6. Monat zu rechnen, bei Kurzstrecken früher. |
| Spiegelgläser Je nach Außentemperatur und Pfl ege ab dem 6. Monat, im Winterbetrieb auch früher. | |
| Seilzüge, Bremsseile, Gaszüge Je nach Einsatz und Pfl ege ab dem 6. Monat. | |
| Selbstsichernde Muttern, Splinte, Sicherungsbleche, verklebte Schraubverbindungen | Bei jeder Wartung oder bei jedem Öffnen der Muttern oder der Sicherung. |
| Variomatikrollen, Übertragungsriemen, Keilriemen, Riemenscheiben | Je nach Fahrweise und Belastung können diese bei 500 km verschlissen sein. |
| Kupplungsbeläge / Reibscheiben Je nach Fahrweise und Belastung können diese bei 500 km verschlissen sein. | |
| Kolben, Zylinder, Kurbelwelle, Pleuel Motorlager | Je nach Fahrweise, Belastung und Pfl ege können diese Bauteile bei 200 Betriebsstunden verschlissen sein. |
| Zündkerze Bei jedem oder jedem zweiten Wartungsintervall. | |
| Kühler, Kühlschläuche, Thermostat, Kühlwasserpumpe | Je nach Fahrweise und Belastung können diese Bauteile ab dem 6. Monat verschlissen sein. |
| Auspuffanlage, Kontrolle der Halterungen Kontrolle bei jeder Wartung, je nach Fahrweise, Belastung und Pfl ege können diese Bauteile bei 500 Betriebsstunden verschlissen sein, im Winter- und Kurzstreckenbetrieb auch früher. Oxydatlon / Korrosion ist ein Pfl egemangel! | |
Bitte beachten Sie folgendes:
- Inspektionsarbeiten während des Gewährleistungszeitraumes und danach ausnahmslos durch einen von uns anerkannten Fach händ ler ausführen las sen.
- Inspektionsintervalle einhalten und vom Fachhändler bestätigen lassen.
- Nur Original-SFM-Ersatzteile verwenden.

ACHTUNG
Bei Nichtbeachtung erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Im Inspektionsplan werden die verschiedenen Arbeiten erläutert.
Inspektionsintervalle sind während der Gewährleistungszeitraum einzuhalten.
Lassen Sie Ihren Motorroller regelmäßig bei einem autorisierten SFM-Händler überprüfen, so dass Ihr Motorroller in gutem Zustand bleibt.

HINWEIS
Falls Sie auf staubigen Straßen fahren, lassen Sie den Luftfliter öfters Reinigen oder austauschen, als im Wartungsplan vorgesehen.
Sollten Sie regelmäßig Höchstgeschwindigkeit fahren und / oder sollte das Fahrzeug einen hohen Kilometerstand erreicht haben, lassen Sie öfters als im Wartungsplan vorgesehen, Wartungsarbeiten von Ihrem SFM-Händler durchführen.

WARNUNG
Sicherheitsgründe verbleten es, über einen eng begrenzten Rahmen hinaus Reparaturen und Einstellarbeiten an Motor und Fahrgestell selbständig vorzunehmen. Durch Basteln an sicher- heltsrelevanten Tellen gefährdet man sich und andere Verkehrstellnehmer.
Dies gilt insbesondere für Arbeiten an: Auspuffanlage, Vergaser, Zündan lage, Len kung, Bremsanlage und Beleuchtung.
Vor Beginn der Arbeit an der elektrischen Anlage zur Vermeidung von Kurzschlüssen Batterie-Minuspol abklemmen.
| I = Inspektion, reinigen, und einstellenA = AustauschenR = Reinigen (Ersatz falls notwendig)S = Schmieren | |||||
| BauteileBaugruppe | vor jeder Inbetriebnahme | 1. Service nach 1.000 km | alle 3.000 km / 6 Monate | alle 6.000 km / 12 Monate | alle 12.000 km / 24 Monate |
| Luftfi liter (Papierfi liter) | I | I | R | A | |
| Kraftstofffi liter | I | I | I | A | |
| Zündkerze | I | I | I | A | |
| Zündzeitpunkt | I | I | |||
| Vergaser (Leerlaufeinstellung) | I | I | I | ||
| Gaszugspiel | I | I | I | ||
| Getriebeöl | I | A | I | A | |
| Getriebe dicht | I | I | I | ||
| Kurbelwellengehäuse dicht | I | I | I | ||
| Kurbelwellengehäuse Entlüftung | I | I | |||
| Wasserkühler, Kühlerleitungen, Lüfter | I | I | I | ||
| Kühlfl üssigkeit | I | I | I | A | |
| Antriebsriemen; Rollen | II/A | ||||
| Kupplungscheibe | II/A | ||||
| I = Inspektion, reinigen, und einstellenA = AustauschenR = Reinigen (Ersatz falls notwendig)S = Schmleren | |||||
| BautelleBaugruppe | vor jederInbetrieb-nahme | 1. Servicenach1.000 km | alle3.000 km /6 Monate | alle6.000 km /12 Monate | alle12.000 km /24 Monate |
| Schrauben und Muttern (Motor) | I | I | I | ||
| Auspuffsystem | I | I | |||
| Kraftstofftank und Leitungen | I | I | I | ||
| Batterie | I | I | I | ||
| LenkerkopfI ager und Lenker | I | I | I | ||
| Federung vome / hinten | I | I | I | ||
| Stoßdämpfer | I | I | I | ||
| Reifendruck | I | I | I | ||
| Bremsenfunktion / Bremsbeläge | I | I | I | ||
| Bremsfl üssigkeit | III A / alle | 2 Jahre | |||
| Haupt- und Seltenständer | III / S | ||||
| Schrauben und Muttern (Fahrgestell) | I | I | I | ||
| Übergabeprüfung |
| Händlerstempel: |
| km...... |
| Datum...... |
| 1000 km /1 Monat1. ServiceHändlerstempel: |
| km......Datum...... |
| nach 3.000 km /6 MonateHändlerstempel: |
| km......Datum...... |
| nach 6.000 km /12 MonatenHändlerstempel: |
| km......Datum...... |
| nach 9.000 km /18 MonatenHändlerstempel: |
| km............Datum............ |
| nach 12.000 km /24 MonatenHändlerstempel: |
| km...... |
| Datum...... |
| nach 15.000 km /30 MonatenHändlerstempel: |
| km............Datum............ |
| nach 18.000 km /36 MonatenHändlerstempel: |
| km...... |
| Datum...... |
Bremsfl üssigkeit und Kühlf l üssigkeit
| Bremsfl üssigkeit neu | |
| ja | neln |
| Kühlfl üssigkeit neu | |
| ja | neln |
| km | |
| Datum | |
| Stempel, Unterschrift | |
| Bremsfl üssigkeit neu | |
| ja | nein |
| Kühlfl üssigkeit neu | |
| ja | nein |
| km | |
| Datum | |
| Stempel, Unterschrift | |
| Bremsfl üssigkeit neu | |
| ja | nein |
| Kühlfl üssigkeit neu | |
| ja | nein |
| km | |
| Datum | |
| Stempel, Unterschrift | |
| Bremsfl üssigkeit neu | |
| ja | neln |
| Kühlfl üssigkeit neu | |
| ja | neln |
| km | |
| Datum | |
| Stempel, Unterschrift | |
Speedjet RS

SFM verwendet und empäehlt
Ihr SFM Fachhändler

SFM GmbH
Strawinsky-Straße 27b - D-90455 Nürnberg
E-Mail: info@sfm-bikes.de - www.sfm-bikes.de
2009 10 014