Speedforce 50 (2008) - Rollschuhe Sachs - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Speedforce 50 (2008) Sachs
SFM verwendet und empäehlt
Ihr SFM Fachhändler

SFM GmbH
Strawinsky-Straße 27b - D-90455 Nürnberg
Telefon: +49 (0)911 4231-0 - Telefax +49 (0)911 4231-332
e-Mail: info@sachs-bikes.de · www.sachs-bikes.de
2008 10 002


Sie haben sich für einen Motorroller aus dem Vertriebnetz von SFM entschieden, herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.
Dieses Modell ist ein tausendfach bewährter und robuster Motorroller.
Durch die solde Kon struk ti on, eine sorgfältige Materialauswahl, modernste Fertigungstechniken und die gewissenhafte Arbeit engagierter Mitarbeiter bietet der Motorroller alle SFM- typischen Merkmale, wie Wirtschaftlichkeit, Qualität, Zuverlässigkeit und Wert be stän dig keit.
Das Werk arbeitet ständig an der Wei ter -ent wick lung aller Typen und Modelle. Bit te ha ben Sie Verständnis dafür, dass deshalb jederzelt Änderungen des Lieferumfanges in Form, Aus stat tung und der Tech nik möglich sind. Aus den Angaben, Abbildungen und Beschreibungen dieser Betriebsanleitung können daher keine Ansprüche hergeleitet werden.
Technische Veränderungen am se ri enmäßigen Fahrzeug können zum Er lö schen der EG Betriebserlaubnis führen. Be vor Sie eine Veränderung vomehmen, fragen Sie Ih ren Fach händler, ob diese zulässig ist. Für vom Werk nicht freigegebenes Zube hör kann bei Folgeschäden keine Gewährleistung über nom men wer den.
Für Lieferumfang und Ausführung des Fahr zeu ges ist allein der mit dem Händler ge schlos se ne Kauf ver trag gül tig. Diese Betriebsanleitung enthält wich tl ge Hin wei se zum Umgang mit Ih rem Motorroller. Sie sollten sie auf merk sam le sen, denn die sachkundige Behandlung dient - neben der regelmäßigen Pflege und Wartung - der Werterhaltung und ist außerdem eine der Voraussetzungen für Gewährleistungsansprüche.
Wir wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt.
SFM GmbH
Sicherheitssymbole und Hinweise
Bitte besonders be ach ten:

WARNUNG
Vorsichtsmaßnahmen, die vor mög II cher Unfall-, Verletzungs- oder Le bens ge fahr schützen.

BRANDGEFAHR
Am Auspuff treten hohe Tempe raturen auf. Achten Sie darauf, dass im Fahr be trieb, im Leerlauf oder beim Parken keine leicht entflammbaren Materialien (Bekleidung und Gepäck usw.) in Kon takt mit der heißen Aus puff an la ge kom men! – Brandgefahr!

ACHTUNG
Wichtige Hinweise und Vor sichts re geln, die eine Beschädigung des Fahrzeuges verhindern. Nichtbeachtung kann zum Gewährleistungs aus schluss führen.

HINWEIS
Besondere Hinweise zur besseren Handha bung bei Bedien-, Kontroll- und Einstellvorgängen sowie Pfl e ge ar bei ten.
ÜBERSICHT UND BEDIENUNG
Fahrzeugidentnummer, Fahrgestellnummer, Motornummer ..... 3
Seitenansicht rechts und links 4 - 5
Cockpit 6
Lenkerarmatur links und rechts 6
Zünd- Lenkschloss 7
Digitale Borduhr 8
Helmfach, Gepäckhaken 9
Kraftstoff, Kraftstofftank 10
Tankdeckel....11
Schmieröltank....12
Seiten- und Hauptständer 13
SICHERHEITSHINWEISE
Checkliste 14
Beladung, Beleuchtung 15
FAHRHINWEISE
Sicher fahren 15
Wirtschaftlich und umweltbewußt fahren 16
Einfahrhinweise 17
Starten 18 - 19
Bremsen, Abstellen 20 - 21
PFLEGEHINWEISE
Fahrzeugpfl ege, Pfl egemittel 22 - 23
Winterbetrieb, Korrosionsschutz 23
Lackschäden ausbessern, Reifenpfl ege 24
Stillegen, Inbetriebnahme 24
Technische Änderungen,
Zubehör und Ersatzteile 25
INHALTSVERZEICHNIS
WARTUNGSHINWEISE
Getriebeölkontrolle 26
Lenkungslager, Teleskopgabel prüfen 26
Federbein einstellen 27
Reifenprofi I, Reifenluftdruck, Reifengröße 28
Vorderradbremse kontrollieren 29 - 30
Hinterradbremse kontrollieren 31
Gasdrehgriffspiel einstellen 32
Luftfi Iter reinigen 33 - 35
Zündkerze kontrollieren 36
Sicherung kontrollieren 37
Batterie 38
Batterie aus- und einbauen 39
Scheinwerfer Glühlampen wechseln 40 - 41
Blinkleuchten vorne und hinten Glühlampen wechseln ..... 42
Rück- Bremslicht Glühlampen wechseln 43
Scheinwerfereinstellung prüfen 44
TECHNISCHE DATEN
Motor 45
Kraftübertragung 46
Fahrgestell....46
Schmier- und Betriebsstoffe 47
Elektrische Ausrüstung 47
Abmessungen und Gewichte 48
GEWÄHRLEISTUNG UND SERVICE DATEN
Gewährleistungsbedingungen 49
Verschleißteilliste 50 - 51
Inspektionsplan 52 - 54
Wartungsbestätigung 55 - 56
ÜBERSICHT UND BEDIENUNG
Fahrzeugidentnummer

Die Angaben der rechten oder linken Motorrollerseite sind aus Sicht des aufgesessenen Fahrers gesehen.
Die Fahrzeugidentnummer (1) des Motorrollers befindet sich am Rahmen unterhalb der Frontverkleidung.
Die Fahrgestellnummer des Motorrollers befi ndet sich am Rahmen hinter der vorderen Abdeckung (2).
Die Motomummer (3) des Motorrollers befindet sich auf der linken Fahrzeugseite.
Schüssel
Mit Ihrem Fahrzeug erhalten Sie zwei identische Schlüssel für:
- Zündschloss, Schmleröltank, Gepäckfach und Tankverschluß.
Bewahren Sie den Ersatzschlüssel an einem sicheren Ort auf.
ÜBERSICHT UND BEDIENUNG
Fahrzeugansicht rechts
1 Helmfach mit Bordwerkzeug
2 Gepäckhaken
3 Wartungsdeckel Öltank für Zweitaktöl
4 Batteriefach und Sicherung
5 Zünd- Lenkschloss
6 Bremsfl üssigkeitsbehälter für Vorderradbremse
7 Bremshebel Vorderradbremse
8 Zündkerze

Fahrzeugansicht links
9 Bremshebel Hinterradbremse
10 Cockpit
11 Tankdeckel
12 Getriebeölkontrollschraube
13 Kickstarter
14 Hauptständer
15 Luftfi Iter
16 Seitenständer

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10 9 11 12 14 13 15 16ÜBERSICHT UND BEDIENUNG
Cockpit

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1 2 5 6 7 4 3Instrumente
1 Tachometer km/h / mph
2 Kilometerzähler km
3 Kraftstoffanzeige
4 Borduhr
Kontrollleuchten
5 Abblendlichtanzeige
6 Ölstand - Zweitaktöl
7 Blinkeranzeige li + re




1 Festgriff
2 Handbremshebel für Hinterradbremse
3 Blinkerschalter
Nach links schieben: Blinker links in Betrieb
Nach rechts schieben:
Blinker rechts in Betrieb
Zur Blinker- Rückstellung Schalter drücken
4 Druckknopf Signalhorn
5 Not-Aus-Schalter
Motor springt nicht an
Motor springt an
Lenkerarmatur rechts Lenkerarmatur links

6 Handbremshebel für Vorderradbremse
7 Gasdrehgriff
8 Lichtschalter
Aus
Standlicht
Standlicht und Abblendlicht
9 ① Startknopf

ACHTUNG
Der NOT-AUS-Schalter (5) dlent in erster Linle als Sicherhelts-Notschalter und sollte normalerweise auf Stellung ○ bleiben.
Zünd- Lenkschloss

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2 1
WARNUNG
Nicht während der Fahrt auf Stellung Zündung aus amschalten!

HINWEIS
Schüssel
Mit Ihrem Fahrzeug erhalten Sie zwei identische Zündschlüssel. Bewahren Sie den Ersatzschlüssel an einem sicheren Ort auf.
Schlüsselstellungen

HINWEIS
Bleibt der Zündschlüssel zu lange in Posi ti on, ohne das der Motor läuft, führt dies zur Entladung der Batterie und kann Start schwie rig kei ten ver ur sa chen.

Zündung an
Motor kann gestartet werden. Zündschlüssel kann nicht aus dem Zündschloss genommen werden.

Zündung aus
Motor ist aus und kann nicht ge- startet werden. Zündschlüssel kann entnommen werden.

Lenkschloss gesichert und
Zündung aus
Lenker nach links bis kurz vor dem Anschlag schwenken.
Zündschlüssel eindrücken und dann
auf die Position 📁 drehen.
Das Lenkschloss ist gesichert.
Um zu entriegeln, Zündschlüssel von Position auf Drehen.
ÜBERSICHT UND BEDIENUNG
Digitale-Borduhr

Die Borduhr wird über die Fahrzeugbatterie versorgt. Wird die Batterie ab- und wieder angeklemmt, muss das Datum und die Uhrzeit neu eingestellt werden.
M Mode (Anzeige Modus) für: Datum oder Uhrzeit
S Set (Stellen) für: Datum und Uhrzeit
Anzeige Modus und Stellen
Taste M 1 x drücken
Wechsel zwischen Datum und Uhrzelt
Taste M 2 x drücken
bis Monat erscheint
Durch Drücken der Taste S kann der Monat eingestellt werden.
Taste M 3 x drücken
bis der Tag erscheint
Durch Drücken der Taste S kann der Tag eingestellt werden.
Taste M 4 x drücken
bis die Stunden erscheinen
Durch Drücken der Taste S können die Stunden eingestellt werden.
Taste M 5 x drücken
bis die Minuten erscheinen
Durch Drücken der Taste S können die Minuten eingestellt werden.
Taste M 6 x drücken
Mode Ende. Das Datum und die Uhrzeit ist eingestellt und ( : ) blinkt.
Taste S 1 x drücken
Das Datum wird kurz angezeigt
Taste S 2 x drücken
Die Sekunden werden angezeigt. Um zur Uhrzeit zurück zugelangen nochmals die Taste S drücken.
Helmfach

HINWEIS
- Maximale Beladung: 10 kg
- Keine Wertgegenstände darin aufbewah ren.
- Versichern Sie sich, dass das Schloss elngerastet Ist.
- Vor dem Waschen alle Gegenstände aus dem Helmfach entfernen.
- Durch die Wärme des Motors erhöht sich die Temperatur im Helmfach. Transportieren Sie keine wärmeempfändliche Ge gen stän de.

Öffnen mit dem Schlüssel
- Zündschlüssel (1) in das Schloss einstecken und nach rechts drehen.
- Die Sitzbank nach unten drücken bis die Verrieglung einrastet.
Schließen
Gepäckhaken

Der Gepäckhaken (1) dient zum Befestigen entsprechender Gepäckstücke.
Den Zünd schlüs sel nie in das Helm fach legen! Nach dem Einrasten des Schlos ses den Zünd schlüs sel ab zie hen.

WARNUNG
Maximale Belastung: Gepäckhaken 1,5 kg
Keine sperrlgen Lasten daran befestlgen.

WARNUNG
Achten Sie auf die einwandfreie Verriegelung der Sitzbank. Eine nicht verschlossene Sitzbank bedeutet Unfallgefahr.
ÜBERSICHT UND BEDIENUNG
Kraftstoff, Kraftstofftank

WARNUNG
Kraftstoff ist feuergefährlich und explosiv! Nicht Rauchen! Keln offenes Feuer bei allen Tätigkeiten am Kraftstofftank. Kraftstoff nur bis max. zum unteren Rand der Tanköffnung befüllen.
Kraftstoff dehnt sich unter Wärmeelnwirkung und Sonnenbestrahlung aus. Tanken Sie deshalb nlemals randvoll. Nicht bei laufendem Motor tanken. Nie mit glühender Zigarette oder offenem Feuer in die Nähe des geöffneten Tanks kommen - Benzindämpfe können sich entzünden.
Kraftstoffvorrat, Tanken

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100 75 50 21 FUE
HINWEIS
Die Kraftstoffanzeige (1) arbeitet bei eingeschalteter Zündung.
Die Skala mit dem Tanksäulensymbol erinnert daran, wann getankt werden muss.
0 = Leer 100 = Voll
Den Kraftstofftank niemals ganz leerfahren.
Kraftstoff auffüllen
- Nur bleifreien Superkraftstoff (mindestens 95 Oktan) tanken.
Tankdeckel

Der Tankdeckel (4) befinndet sich hinter der Sitzbank.
Öffnen:
- Abdeckung (2) nach links oder rechts drehen.
- Zündschlüssel in das Schloss (3) einstecken und Tankdeckel (4) durch Drehen nach links öffnen.
Schließen:
- Tankdeckel so aufsetzen, dass sich die Markierungen (5) decken.
- Tankdeckel durch Drehen nach rechts schließen.
- Zündschlüssel abziehen.
- Abdeckung (2) schließen.
ÜBERSICHT UND BEDIENUNG
Schmieröltank

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1 FUEL
ACHTUNG
Bei jedem Tanken den Zweitaktölstand prüfen, ggf. nachfüllen. Wenn der Ölstand zu niedrig, ist leuchtet die Kontrollleuchte (1 📋) auf und es muss innerhalb der nächsten 50 km Zweitaktöl nachgefüllt werden.
Bei Nichtbeachtung besteht für daraus entstehende Schäden keine Gewährleistung.

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2 1Schmieröl auffüllen
- Nur mineralisches- oder halbsynthetisches Öl für Getrenntschmierung:
API-Norm TC, JASO-Norm FC verwenden.
- Schloss (1) mit Zündschlüssel nach links öffnen und Wartungsdeckel (2) abnehmen.

- Öltankdeckel (3) öffnen und max. bis zur Unterkante (4) des Einfüllstutzens nachfüllen.
- Öltankdeckel wieder verschließen.
- Wartungsdeckel (2) mit Zündschlüssel abschließen.
Seitenständer, Hauptständer

Motorroller auf Seitenständer oder Hauptständer stellen

WARNUNG
Im Ständerbereich Immer auf fe sten Untergrund achten. Bel Straßengefälle Motorroller In Rich tung „berg auf“ stellen. Sich nicht in den Schwenkbereich des Ständers stellen, wenn der Motorroller vom Ständer genommen wird.
Der Ständer muss in jedem Fall vor Fahrtbeginn ganz zurückgeklappt werden! – Unfallgefahr!

Der Motor lässt sich nicht starten wenn der Seitenständer ausgeklappt ist.
- Motor ausschalten.
- Mit der linken Hand den linken Lenkergriff festhalten.
- Parkgriff (3) mit der rechten Hand festhalten.
- Seitenständer (1) am Ausleger mit dem rechten Fuß bis zum vorderen An schlag ausklappen und gegenhalten.
- Motorroller langsam bis zur Stützwirkung nach links neigen und leicht nach hinten ziehen.

- Motor ausschalten.
- Mit der linken Hand den linken Lenkergriff festhalten.
- Parkgriff (3) mit der rechten Hand festhalten.
- Hauptständer (2) mit dem rechten Fuß nach unten drücken und den Roller über dem Hauptständerschwerpunkt nach hinten ziehen.
SICHERHEITSPRÜFUNG
Checkliste
Sicherheltskontrolle vor jeder Fahrt anhand der Checkliste durchführen.
Befolgen Sie die Sicherheitskontrolle genau. Wartungs- und Kontrollarbeiten vor Fahrtantritt ausführen oder durch Ihren SFM-Händler durchführen lassen. Sie erhalten dadurch die Gewissheit, dass Ihr Motorroller den gesetzlichen Verkehrsbestimmungen entspricht. Grundvoraussetzung für Ihre Sicherheit sowie für die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer ist ein technisch einwandfreier Motorroller.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt nachfolgende Punkte:
- Lenkung (leichtgängig und frei von Spiel)
- Kraftstoffvorrat
- Vorderradbremse
- Hinterradbremse
- Reifen (Profi I und Luftdruck)
- Teleskopgabel
- Beladung / Beleuchtung
- Gesamtgewicht
- Bremsfl üssigkeitsstand
- Funktion der Bremsen
Wenden Sie sich bei Problemen oder Schwierigkeiten an Ihren SFM-Fachhändler. Er steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

WARNUNG
Keine spannungsführenden Teile des Zündsystems bei laufendem Motor oder eingeschalteter Zündung berühren.

BRANDGEFAHR
Am Auspuff treten hohe Temperaturen auf.
Achten Sie darauf, dass im Fahrbetrleb, Im Leerlauf oder beim Parken keine leicht entfl ammbaren Materialien (z. B. Heu, Gras, Bekleidung, Gepäck usw. in Kontakt mit der heißen Auspuffanlage kommen!
- Brandgefahr!
Beladung / Beleuchtung

WARNUNG
Verwenden Sie zu Ihrer Sicherheit nur Original-SFM-Zubehör oder Pro duk te, die von SFM freigegeben sind.
SFM kann nicht für jedes Fremdprodukt beurteilen, ob Sie es in Zusammenhang mit Ihrem Motorroller ohne Sicherheitsrisiko verwenden kön nen. Diese Gewähr kann auch eine TÜV-Abnahme oder eine behördliche Ge neh mi gung (EU- Prüfzeichen) nicht in allen Fäl len ge ben, da der Prüfumfang nicht im mer ausreicht.

HINWEIS
SFM-Zubehör und von SFM freigegebene Produkte sowie qualifizierte Beratung erhalten Sie bei Ihrem SFM-Fachhändler.
Richtig beladen
- Auf gleichmäßige Gewichtsverteilung links/rechts achten.
- Schwere Gepäckstücke möglichst nach vorn packen.
- Befestigungen auf korrekten und fe sten Sitz prüfen.
- Keine sperrigen Lasten transportieren.
- Beleuchtung nicht verdecken.

WARNUNG
Zulässiges Gesamtgewicht nicht überschreiten.
Reifenluftdruck überprüfen.
Beleuchtung überprüfen

WARNUNG
Vor Jeder Fahrt die Funktion aller Beleuch tungs kom po nen ten prüfen.
- Sauberkeit des Scheinwerfers und der Leuchtengläser überprüfen.
Sicher fahren

ACHTUNG
Die Fahrsicherheit wird weitgehend auch von der Fahrweise bestimmt.
Deshalb:
- Geprüften/ zugelassenen Schulzhelm aufsetzen und Verschluss kor rekt schließen.
- Geeignete Schutzkleidung tragen.
- Füße auf der Fußauflage lassen.
- Nicht fahren, wenn die Fahr tüch tig keit beeinträchtigt ist.
Nicht nur durch Alkohol, sondern auch durch Drogen und Medikamente kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigt werden.
- Die Verkehrsregeln strikt einhalten.
- Die Fahrgeschwindigkeit stets den Verkehrs ver hält nis sen und dem Stra ßen zu - stand anpassen.
Vor allem bei glatter, rutschiger Straße muss stets beachtet werden, dass die Fahrstabilität und das Bremsvermögen durch die Haftfähigkeit der Reifen be grenzt werden.
FAHRHINWEISE
Wirtschaftlich und umweltbewußt fahren
Der Kraftstoffverbrauch, die Umweltbelastung und der Verschleiß von Mo tor, Bremsen und Reifen hängen von verschiedenen Faktoren ab.
Der persönliche Fahrstil bestimmt weit gehend die Wirtschaftlichkeit und die Abgas- und Ge räusch ent wick lung.
Motor nicht im Stand warm lau fen las- sen.
Im Leerlauf dauert es sehr lange, bis der Motor betriebswarm wird. In der Warm lauf - pha se sind jedoch Ver schleiß und Schadstoffausstoß be son ders hoch. Deshalb sofort nach dem Star ten los fah ren.
Starke Beschleunigung vermeiden.
Durch gefühlvolles Gasgeben wird nicht nur der Kraftstoffverbrauch ver min dert, auch die Um welt be la stung und der Ver schleiß neh men ab.
Möglichst gleichmäßig und vorausschauend fahren.
Unnötige Beschleunigungs- und Bremsmanöver müssen mit hohem Kraftstoffver brauch und erhöhter Um welt be la stung bezahlt werden.
Motor während ver kehrs be ding ter War tezeit abstellen.
Die verschiedenen Einsatzbedingungen wirken sich ebenfalls auf den Kraft stoffver brauch aus.
Ungünstig für den Verbrauch sind z.B. folgende Bedingungen:
- Hohe Verkehrsdichte, also besonders Großstadtverkehr mit vielen Ampelstops.
- Häufiger Kurzstreckenbetrieb mit immer neuem Starten und Warmfah ren des Motors.
Fahrten vorausschauend planen, Kurz strecken ver kehr usw. möglichst ver mei den.
Der Kraftstoffverbrauch wird auch von anderen Bedingungen beeinfl ußt, auf die Sie als Fahrer keinen Einfl uß ha ben, z.B. schlechter Straßenzustand, Stei gun gen, Winterbetrieb.
Für spar sa men Verbrauch sind folgende Punkte zu beachten:
- Die vorgesehenen Inspektions-Intervalle sind genau einzuhalten.
- Die regelmäßige Betreuung durch den Fachhändler gewährleistet nicht nur ständige Betriebs bereitschaft, son dem auch Wirtschaftlichkeit, ge ring umweltbelastung und lang ge Le bens dau er.
- Reifenfülldruck alle zwei Wochen prüfen.
Durch zu geringen Reifenfülldruck er höht sich der Rollwiderstand des Rei fens. Da durch steigt nicht nur der Kraft stoff verbrauch, auch der Reifenverschleiß nimmt zu und das Fahrverhalten wird ver schlechtert.
- Kraftstoffverbrauch laufend kontrollie ren.
- Schmierölstand des öfteren prüfen.
Einfahrhinweise
Einfahrvorschriften für Motor und Getriebe

ACHTUNG
Das Überschreiten der Einfahrdreh - zahlen fördert den Mo tor ver schleiß! Bel Motorstörungen während der Einfahr zelt sofort den SFM- Fach händler aufsuchen.
- Die ersten 500 km: Gasgriff nur zur Hälfte aufdrehen.
- Bls 1000 km: Gasgriff nicht mehr als bis zu drei Viertel aufdrehen.

ACHTUNG
Nach den ersten 1000 km unbedingt die erste Inspektion durchführen las sen.

HINWEIS
Fahren Sie während der Einfahrzeit in häufig g wechselnden Last- und Drehzahlbereichen. Wählen Sie kurvenreiche und leicht hügelige Fahrstrecken. Vermeiden Sie konstant niedrige Drehzahlen und Vollgas unter Last.
Rechtzeitige Anmeldung bei Ihrem SFM-Fachhändler erspart Ihnen even tu el le War-tezeiten.
Neue Reifen einfahren

WARNUNG
Neue Relfen haben eine glatte Oberfläche. Sie müssen daher bei ver hal te ner Fahrweise durch Ein fahren in wechselnden Schräglagen auf ge rauht werden!
Erst durch das Einfahren wird die volle Haftfälligkeit der Lauffläche er relicht!
Neue Bremsbeläge einfahren

WARNUNG
Neue Bremsbeläge müssen sich „einfah ren“ und haben daher wäh rend der ersten 500 km noch nicht die optimale Relbkraft.
Die etwas verminderte Bremswirkung kann durch stärkeren Druck auf den Bremshebel ausgeglichen wer den.
Grundlose Vollbremsungen wäh rend dieser Zeit vermeiden!
FAHRHINWEISE
Starten mit E-Starter

Um den Motorroller zu starten, Roller auf den Hauptständer stellen und die Hin terradbremse betätigen um ein Wegfahren zu verhindern.
HINWEIS
Der Motor lässt sich nicht starten wenn der Seitenständer ausgeklappt ist.
Vor dem Starten
- Motorroller auf den Hauptständer stellen.
-
Zündschloss (1) mit dem Zündschlüssel auf Be triebstel lung drehen.
-
Gasdrehgriff (4) nicht öffnen.
- Handbremshebel (2) ziehen und festhalten.
- Danach den Startknopf (5) betätigen.
- Sollte der Motor nicht nach 3-5 Se kun den anspringen, den Gas griff (4) um eine 1/8-1/4 Drehung öffnen und nochmals star ten.
- Motorroller vom Hauptständer stellen.
- Aufsteigen.
- Erst vor dem Anfahren Bremse loslas sen.
ACHTUNG
Falls der Motor nicht sofort startet, den Startknopf loslassen, einige Se kun den warten und erneut drücken. Den Startknopf Jewells nur für kurze Zelt betätigen, um die Batterle zu scho nen. Nlemals den Startknopf län ger als 10 Sekunden drücken.
! WARNING
Motor niemals in geschlossenen Räumen laufen lassen. Motorabgase sind hochgiftig – Lebensgefahr!
Starten mit Kickstarter

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6 LONGJIA
ACHTUNG
Kickstarter (6) nicht gegen den Anschlag zurückprallen lassen.
Kickstarterpedal nach Gebrauch zurückklappen.
- Der Roller muss auf dem Hauptständer stehen, während der Kickstarter betätigt wird.
- Zündschloss (1) mit dem Zündschlüssel auf Be triebs stel lung drehen.
- Gasdrehgriff (4) nicht öffnen.
- Kickstarterpedal (6) nach aussen schwenken und kräftig nach unten treten.
- Nachdem der Motor läuft, Kickstarter wieder zurückklappen.

HINWEIS
Starten Sie den Roller ab und zu mit dem Kickstarter, um dessen einwandfreie Funktion aufrecht zu erhalten.

ACHTUNG
Der NOT-AUS-Schalter (3) dient in er s- ter Linie als Sicherheits-Notschalter und sollte normalerweise auf Stellung
○ bleiben.

AN:
Schalter nach unten. Der Motor springt mit Kickstarter an.
AUS:
Schalter nach oben. Der Motor springt mit Kickstarter nicht an.
FAHRHINWEISE
Bremsen
Nasse Bremsen
Nach dem Waschen des Motorrollers, nach Wasserdurchfahrten oder bei Re gen kann die Bremswirkung wegen feuch ter bzw. im Winter vereister Brems schei ben und Bremsbeläge ver zö gert einsetzen.

WARNUNG
Die Bremsen müssen erst trockengebremst werden!
Salzschicht auf der Bremse
Bei Fahrten auf salzgestreuten Stra ßen kann die volle Bremswirkung verzögert einsetzen, wenn längere Zeit nicht gebremst wird.
Öl- und fettfreie Bremsen

WARNUNG
Bremsscheiben und Bremsbeläge müssen öl- und fettfrei sein!
Nach längerer Standzelt des Motorrollers kann, bedingt durch Flug rost, bei der ersten Bremsung eine erhöhe Bremswirkung auftreten. Hat sich eine starke Rostschicht gebildet, kann dies u. U. zum Blockieren der Bremsen führen. Deshalb bei Fahrt an tritt die Bremsen mehrmals vorsichtig betätigen, bis die Bremsen nor mal ansprechen.

HINWEIS
Üben Sie das Bremsen für den „Ernst fall“ dort, wo Sie sich und andere nicht gefährden (z. B. auf Verkehrsübungsplätzen).

WARNUNG
Die Salzschicht auf Bremsschel ben und Bremsbelägen muss beim Bremsen erst ab ge schlif fen werden.
Verschmutzte Bremsen
Bei Fahrten auf verschmutzten Stra ßen kann die Bremswirkung wegen verschmutz ter Bremsscheiben und Brems be - lä ge verzögert ein set zen.

WARNUNG
Die Bremsen müssen erst saubergebremst werden! Verstärkter Belagverschleiß durch verschmutz te Bremsen!
Bremsen

Die Bremsen des Vorderrades und des Hinterrades können unabhängig von ein an der betätigt werden.
Die Vor der radbremse wird mit dem rechten Handbremshebel (1) und die Hinterradbrem se mit dem linken Handbremshebel (2) be tätigt.
Beim An halten oder beim Verringern der Geschwindigkeit Gas wegnehmen und belde Bremsen gleichzeitig betätigen.

In engen Kurven, auf sandigen und schmierigen Straßen, nassem Asphalt und bei Glatteis sollte mit der Vorderradbremse vorsichtig ge bremst werden, da mit das Vorder rad nicht blockiert und wegrutscht.
Bitte mit Gefühl bremsen. Bloc kie ren de Räder haben eine geringe Bremswirkung und können außer dem zum Schleu dem und zum Sturz führen. Grund sätzlich nicht in den Kurven brem sen, sondern immer davor!
Bremsen in der Kurve erhöht die Rutschge fahr.
Motor abstellen

- Zündschloss (3) mit dem Zündschlüssel nach links in Position ✗ drehen.
- Zündschlüssel abziehen.
FAHRHINWEISE
Fahrzeugpfl ege / Pfl egemittel

HINWEIS
Regelmäßige und sachkundige Pfl e ge dient der Werterhaltung des Motorrollers und ist eine der Voraussetzungen für die Anerkennung von Gewährleistungsansprüchen. Korrosion durch Pfl egemangel oder durch Winterbetrieb unterliegen nicht der Gewährleistung.

ACHTUNG
Gummi- und Kunststoffteile dürfen nicht durch aggressive oder ein drin gen de Relnigungs- und Lö sungs mit tel beschädigt werden.

Nach dem Reinigen bzw. vor Fahrtbeginn immer eine Bremsprobe durch füh ren!

ACHTUNG
Keine Dampf- oder Hochdruckstrahlgeräte verwenden! Der hohe Wasserdruck kann zu Beschädigungen an Dichtungen, am hydraulischen Bremssystem und an der ge sam ten Elektrik führen.

- Zum Waschen ausschließlich ein nen weichen Schwamm und klares Wasser verwenden.
- Nur mit weichem Tuch oder Leder nach- po lie ren!
- Staub und Schmutz nicht mit trockenem Lappen abwischen (Kratzer im Lack und an den Ver klei dun gen).
Fahrzeugpfl ege / Pfl egemittel

Der Motorroller sollte bei Bedarf mit handels üb li chen Konservierungs- und Pfl e ge - mit teln gepfl egt werden.
- Korrosionsgefährdete Teile vorsorglich und vor allem im Winter regelmäßig mit Konservierungs- und Pfl e ge mit teln behandeln.

ACHTUNG
Für den Kraftstofftank und allen Kunststofftellen keine sillkonhaltigen Pfl egemittel und Lack po lier mit tel verwenden.
- Rahmen und Alu-Telle nach längeren Fahrten gründlich reinigen und mit ei nem handelsüblichen Korrosionsschutzmittel kon ser viele ren.
Winterbetrieb und Korrosionsschutz

HINWEIS
Im Interesse des Umweltschutzes bitten wir Sie, Pflegemittel sparsam anzuwenden und nur sol che zu gebrauchen, die als um welt - freund lich ge kenn zeich net sind.
Wird der Motorroller in den Wintermonaten benutzt, können durch Streusalze beträchtliche Schäden auftreten.

ACHTUNG
Kein warmes Wasser verwenden – verstärkte Salzeinwirkung.
- Motorroller nach Fahrtende sofort mit kaltem Wasser reinigen.
- Motorroller gut trocknen.
- Korrosionsgefährdete Telle vor dem Betrieb mit Korrosionsschutzmitteln auf Wachs bis behandeln und dies ggf. mehrmals wiederholen.
PFLEGEHINWEISE
Lackschäden ausbessern

Lackschäden ausbessern
Kleine Lackschäden sofort mit einem Lackstift aus besern.
Reifenpfl ege
Reifenpfl ege
Wenn der Motorroller über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird, emp fi ehlt es sich, den Motorroller so ab zu stel len, dass die Reifen unbelastet sind.
Zusätzliches Einsprühen mit einem Silicon-Gummipflegemittel verhindert das Austrocknen. Zuvor aber die Reifen gründlich reinigen.
Motorroller bzw. Bereifung nicht über ein nen längeren Zeitraum in zu war men Räumen – wie Heizungskeller – auf be wah ren.

WARNUNG
Die Mindestreifenprofiltlefe von 2,0 mm sollte nicht unter schritt ten werden.
Stilllegen / Inbetriebnahme
Stilllegen
- Motorroller reinigen.
- Batterie ausbauen.
- Bremshebelgelenke und Seiten-Ständerla ge run gen mit ge eig ne ten Schmiermitteln ein sprü hen.
- Blanke / verchromte Telle mit säu re frei em Fett (Vaseline) einreiben.
- Motorroller in einem trockenen Raum aufbewahren und aufbocken, so dass beide Räder un be la stet sind.
- Reifendruck um 0,3 bar erhöhen.

HINWEIS
Arbeiten für Stilllegen / Inbetriebnahme mit Inspektion durch den SFM- Fach händler verbinden.
Inbetriebnahme
- Außenkonservierung entfernen.
- Motorroller reinigen.
- Betriebsbereite Batterie einbauen.
- Batteriepolklemmen mit Polfett konservie ren.
- Reifenfülldruck kontrollieren / regulieren.
- Bremsen überprüfen.
- Arbeiten nach Inspektionsplan durch- füh ren.
- Sicherheitskontrollen durchführen.
Technische Änderungen, Zubehör und Ersatzteile
Technische Änderungen am Fahr zeug können zum Erlöschen der EG-Betriebs-erlaubnis führen.
Sollen technische Änderungen vorgenommen werden, sind unsere Richtli nien zu beachten. Damit wird erreicht, dass keine Schäden am Fahrzeug ent ste hen, die Verkehrs- und Be triebis sicherheit erhalten bleiben und die Än de run gen zulässig sind. Der SFM-Fachhändler führt diese Arbeiten ge wissen haft aus.
Vor dem Kauf von Zubehör und vor allen technische Änderungen sollte stets eine Beratung durch einen SFM-Fachhändler erfolgen.

ACHTUNG
In Ihrem elgenen Interesse emp feh len wir, für SFM Fahrzeuge nur aus -drück lich freigegebenes SFM- Zubehör und Original SFM- Ersatzteile zu ver wen den. Für dieses Zubehör und diese Telle wur den SI cher helt, Elg nung ur Zu ver läs slg kelt spe zi ell für das SF Fahr zeug ge prüft.
Für anderes Zubehör und Teile können wir dies - auch wenn im Ein zel fall eine Ab nah me durch einen amt lich an er kann ten Techn. Prüf- und Überwachungsverein oder eine behördliche Genehmlgung vorlegen sollte - trotz lau fen der Marktbeobachtung nicht be ur teilen und auch nicht haf ten.
Freigegebenes SFM- Zubehör und Original SFM- Ersatzteile er hal ten Sie beim SFM-Fachhändler.
Dort wird auch die Montage fach ge recht durchgeführt.
WARTUNGSHINWEISE
Getriebeöl

Lenkungslager prüfen Teleskopgabel prüfen

- Handbremse anziehen um die Vorderradbremse zu blockieren.
- Dann die Gabelholme (2) mit den Lenker mehrmals runter und rauf pumpen.
- Die Federung muss einwandfrei ansprechen.
- Gabelholme auf Ölundichtigkeit kontrollieren.
Getriebeölkontrolle
- Betriebswarmen Motor abstellen und ca. 5 Minuten warten.
- Motorroller auf den Hauptständer und ebenen Grund stellen.
- Getriebeelnfüllschraube (1) öffnen und prüfen ob das Öl bis an die untere Kante der Einfüllöffnung reicht.
- Falls erforderlich Getriebeöl Hypoid SAE 85W-140 bis an die untere Kante der Öffnung auffüllen.
- Einfüllschraube festschrauben.

HINWEIS
Die Teleskopgabel darf im Lenk einschlag nicht klemmen und muss leicht in beide Endstellungen zurückklappen.
- Handbremse anziehen um die Vorderradbremse zu blockieren.
- Lenker mit beiden Händen festhalten und versuchen den Lenker (1) vor- und zurück zu bewegen.
Ist ein merkliches Spiel im Lenk kopfl a ger vor han den, muss dieses vom SFM-Fachhändler eingestellt werden.

HINWEIS
Falls irgendwelche Beschädigungen an der Teleskopgabel festgestellt werden, einen SFM-Händler zur weiteren Überprüfung aufsuchen.
Federbein einstellen

Federvorspannung einstellen

HINWEIS
Die Federvorspannung kann stufenweise verstellt werden.
Zum Erhöhen der Federvorspannung (Federung härter) die Einstellmutter (1) mit einem Ha ken schlüs sel in Richtung "A" drehen.

WARNUNG
Vor Fahrtbeginn entsprechend dem Gesamtgewicht Federvorspannung am Federbein einstellen!
Zum Verringern der Federvorspannung (Federung weicher) die Einstellmutter (1) mit einem Ha ken schlüs sel in Rich tung "B" drehen.
A = härter
B = welcher
WARTUNGSHINWEISE
Reifenprofil I

- Ventilkappen abschrauben.
- Reifenfülldruck prüfen / regulieren.
- Ventilkappen aufschrauben.
Luftdruck
Vorne
Hinten
2,0
2,25
bar
bar
Reifenprofi I kontrollieren

WARNUNG
Gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofi Itiefe beachten.
Nie ohne Ventllkappen (1) fahren.
Gut festgeschraubte Ventilkappen verhindern einen plötzlichen Relfenluftdruckverlust.
- Profi Itiefe in der Reifenmitte (2) messen.
Die Mindestprofi Itiefe soll nicht unterschritten werden: 2,0 mm.
Hierzu die Verschleißmarkierung (3) beachten.
Reifenluftdruck kontrollieren

WARNUNG
Reifenluftdruck in Hinsicht auf das Gesamtgewicht regulieren. Das Gesamtgewicht darf die Tragkraft der Reifen nicht überschreiten. Unkorrekter Reifenluftdruck hat erheblichen Einfluss auf die Fahreigenschaften des Kraftrads und auf die Lebensdauer der Reifen!
Reifengröße
Das Fahrzeug ist serienmäßig mit folgender Reifengröße ausgestattet:
Vorne 120/70-12 56J
Hinten 130/70-12 56J
Die Relfen sind schlauchlos.

WARNUNG
Nur vom Hersteller freigegebene Reifen verwenden. Die Ver wen dung von nicht freigegebenen Reifenmarken, Reifentypen und Reifengrößen führt zum Erlöschen der Betriebserlaubnis des Fahrzeuges. Es dürfen nur Relenpaare vom selben Hersteller verwendet werden.
WARTUNGSHINWEISE
Vorderradbremse

Plötzliche Spielveränderungen oder schwammiger Widerstand am Bremshe bei (1) sind auf Mängel am Hy drau lik sy stem zurückzuführen.
Wenn Sie Zwei fel an der Betriebssicherheit der Brems an la ge haben, fah ren Sie nicht weiter und ziehen Sie um ge hend einen SFM-Fachhändler zu Rate.
Bremsfl üssigkeitsbehälter

text_image
2 MIN 3Bremsfl üssigkeitsstand kontrollieren

WARNUNG
Die Bremsfl üssigkeit muss alle zwei Jah re durch einen SFM-Fachhändler gewech seit werden. MIN-Markierung nicht unterschreiten! Nur Bremsfl üssigkeit der Klas si fi ka ti on DOT 4 verwenden.
- Lenker so einschlagen, dass der Bremsfl üs sig keits be häl ter (2) waagersteht.
- Das Sichtfenster (3) muss bis oberhalb der MIN-Markierung mit Bremsfl üssigkeit bedeckt sein.
- Wenn Luftblasen erkennbar sind: Bremsbe lä ge auf Verschleiß kontrolleren und gegebenenfalls Bremsfl üssigkeit nachfüllen lassen.

ACHTUNG
Bremsfl üssigkeit kann Schäden an Lack und Kunststofftellen verursachen.
WARTUNGSHINWEISE
Vorderradbremse

Mindestbelagstärke nicht un terschrei ten.
führen.
- Bremsbelagstärke überprüfen.
Mindestbelagstärke: A = 2,0 mm

text_image
3 BBremsscheibe kontrollieren
- Sichtkontrolle an der Bremsschelbe (3) durchführen.
- Bremsscheibenstärke überprüfen.
Mindeststärke: B = 3,0 mm
- Ist die Mindestbelagstärke unter schritt ten: Bremsscheibe (3) durch einen SFM-Fachhändler wechseln lassen.

HINWEIS
Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir, Arbeiten an der Bremsanlage durch einen SFM-Fachhändler ausführen zu lassen.
- Sichtkontrolle am Bremssattel (1) durch-
Hinterradbremse

text_image
A 1Hinterradbremse nachstellen

HINWEIS
Durch den betriebsbedingten Verschleiß der Bremsbeläge ist ein Nachstellen der Handbremse erforderlich.
Prüfen
- Der Leerweg (A) am Handbremshebel (1) soll ca. 10-20 mm betragen.

- Einstellmutter (2) am Hinterrad soweit hereindrehen bis ein Leerweg von ca. 10-20 mm erreicht ist.
- Das Hinterrad muss sich nach dem Nachstellen noch frei drehen lassen. Ansonsten Einstellmutter etwas nachlassen.

ACHTUNG
Einstellung durch einen SFM-Fach- händler kontrollieren lassen.

Bei gezogener Handbremse darf sich die Markierung (3) des hinteren Bremshebels mit der Markierung (4) am Bremsdeckel nicht decken. Andernfalls ist die Mindestbelagstärke un terschritt ten. Bremsbeläge durch einen SFM-Fachhändler wechseln lassen.

HINWEIS
Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir, Arbeiten an der Bremsanlage durch einen SFM-Fachhändler ausführen zu lassen.
WARTUNGSHINWEISE
Gasdrehgriffspiel einstellen

- Kontrollieren Sie den Gaszug durch Dre hen des Gasgriffs (1) von ge schlos se ner zur offener Position auf Leicht gän gig keit.
- Durch Bewegen des Lenkers kontrolle ren, ob der Gaszug scheuert.
- Kontrollieren Sie den Gaszug, ob er von anderen Teilen behindert wird.
- Gasdrehgriff bis zum spürbaren Wi der stand öffnen.
- Spiel messen. Sollwert: A = 1-2 mm
Einstellen:
- Schutzkappe (2) zurückschieben.
- Kontermutter (3) am Lenker lösen.
- Einstellschraube (4) entsprechend drehen.
- Kontermutter (3) fest anziehen.
- Spiel kontrollieren.
- Schutzkappe (2) aufschieben.

HINWEIS
Lässt sich das Spiel mit dieser Einstellung nicht korrigieren, durch einen SFM-Fachhändler prüfen lassen.
Luftfl Iter reinigen

Das Fahrzeug ist mit einem Nassluftfi liter ausgestattet. Bei starker Verschmutzung muss der Schaumstoff-Einsatz (11) ersetzt werden.
- Schrauben (2) herausschrauben und- Schlauch (4) vom Luftflitergehäuse abgepäckwanne (3) mit Sitzbank abnehmen. - Schelle (5) am Vergaser lösen und An-
Ausbau und Reinigen:
- Sitzbank (1) öffnen.
WARTUNGSHINWEISE
Luftfi Iter reinigen

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7 8- Schrauben (7) entfernen und Luftfl Itergehäuse (8) ausbauen.

Ausbau und Reinigen:
- Schrauben (9) entfernen und Deckel (10) abnehmen.
- Schaumstoff-Einsatz (11) aus dem Gehäuse entnehmen und mit Motorrex Luftfi Iter-Reiniger auswaschen.
- Danach den Schaumstoff mit Luftfi Iteröl einweichen und auswringen.

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Reinigen Auswringen In Luftfütterbä einweichen AuswringenLuftfi Iter reinigen

ACHTUNG
Motor niemals ohne Luftfilter starten sonst ist ein unsauberer Motorlauf die Folge und Motorschäden sind nicht auszuschließen.
- Ein verstaubter Filter ist die Hauptur- sa che für eine reduzierte Motorleistung und er höh ten Kraftstoffverbrauch.
- Bei Fahrten auf staubigen Straßen, Luftfilter öf ters reinigen.
- Ist der Luftfi lter nicht korrekt montiert, gelangt Staub in den Ver bren nungs raum. Dies hat einen vorzeitigen Motorverschleiß und reduzierte Motorleistung zur Folge.
- Darauf achten, dass der Luftfliter nicht nass wird. Sonst lässt sich der Motor schlecht starten.

Vor dem Einbau die Dichtung (12) auf Beschädigung und korrekten Sitz überprüfen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Rei hen - fol ge wie der Ausbau.
WARTUNGSHINWEISE
Zündkerze kontrollieren

Zündkerze nur bei kaltem Motor prüfen bzw. wechseln.

HINWEIS
Die Zündkerze ist von der rechten Fahrzeugseite zugänglich.

- Zündkerzenstecker (1) abziehen.
- Zündkerze mit dem Zündkerzenschlüssel aus dem Bordwerkzeug herausschrauben.
- Elektrodenabstand (0,6-0,7 mm) überprüfen, bei starkem Abbrand wechseln.
- Neue Zündkerze NGK BR7 ES verwenden.

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0,6-0,7mm- Zündkerze von Hand eindrehen und dann mit dem Zündkerzenschlüssel vorsichtig festziehen.
Anzlehdrehmoment 11 Nm.
- Zündkerzenstecker (1) aufstecken.
Sicherung kontrollieren

Auf keinen Fall eine stärkere Sicherung einsetzen oder die Sicherung ausbessern. Unsachgemäße Behandlung kann die gesamte elektrische Anlage zerstören!
Brennen Sicherungen ohne er sicht - II chen Grund durch, wenden Sie sich blt te an Ihren SFM-Händler.
Die Sicherung befi ndet sich hinter dem Wartungsdeckel (2).
Sicherung auswechseln
- Zündung ausschalten.
- Zwei Schrauben (1) abschrauben.
- Wartungsabdeckung (2) öffnen.
- Sicherungsbox (3) öffnen und Sicherung entfernen.
- Eine defekte oder durchgebrannte Sicherung durch eine neue Sicherung mit 15 A ersetzen.
- Beim Austausch der Sicherung auf gu ten Sitz achten. Lose Sicherungen bren nen durch.
- Der Einbau erfl ogt in umgekehrter Reihenfolge.

Kinder von Säu re und Batterien fernhalten.

EXPLOSIONSGEFAHR
Bel der Ladung von Batterien ent steht ein hochexplosives Knallgas gemisch, deshalb sind Feuer, Fun ken, offenes Licht und Rauchen ver boten.

BRANDGEFAHR
Funkenbildung beim Umgang mit Ka beln und elektrischen Geräten sowie durch elektrostatische Entladungen vor meiden. Kurzschlüsse vermeiden.

VERÄTZUNGSGEFAHR
Batteriesäure ist stark ätzend, des halb Schutzhandschuhe und Augen schutz tragen. Batterle nicht klippen, aus den Entga sungsöffnungen kann Säure auslau fen.

ERSTE HILFE
Säurespritzer im Auge sofort einige Mi nu ten mit klarem Wasser spülen! Da nach unverzüglich einen Arzt auf suchen. Säurespritzer auf der Haut oder Klei dung sofort mit Säureumwandler oder Seifen-lauge neutralisieren und mit viel Wasser nachspülen. Wurde Säure getrunken, sofort den Arzt konsultieren.

ACHTUNG
Batterien nicht ungeschützt dem direk ten Tageslicht aussetzen. Ent ladene Batterien können einfrieren, deshalb Batterien in einem Raum mit über 5°-15°C lagern. Sach ge mäße Wartung, Ladung und Lagerung er höhen die Lebensdauer der Batterie und sind Voraussetzung für even tu el le Gewährleistungen.

ENTSORGUNG
Altbatterien bei einer Sammelstelle abge ben, nie über den Hausmüll ent sorgen.
Batterle laden
Bei längerer Stilllegung die Batterie alle 3-4 Monate nachladen. Der Ladestrom (Ampere) soll max. 1/10 der Bat te rie ka pa zi tät (Ah) betragen. Die Batterie darf nicht schnellgeladen werden. Zum Laden der Batterie darf nur ein speziell für MF- Batterien zu gelassenes Ladegerät verwendet wer den.
Wartung
Die Batterie ist wartungsfrei. Batterie nie in entladenem Zu stand ste hen lassen. Batterie sauber und trocken halten und auf festen Sitz der Anschlussklemmen achten.
Batterie aus- und einbauen

Batterie nur bei ausgeschalteter Zündung ab- oder anklemmen.
Zuerst Minuspol abklemmen (3, schwarzes Kabel).
Belm Elnbau den Pluspol zuerst anklemmen (4, rotes Kabel).
Die Batterle Ist wartungsfrei. Die Batterle darf nicht geöffnet werden.
- Zündung ausschalten.
- Zwei Schrauben (1) abschrauben.
- Wartungsabdeckung (2) öffnen.
- Batterie abklemmen und ausbauen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
WARTUNGSHINWEISE
Hauptscheinwerfer und Standlicht

Nur geprüfte Glühlampen mit „E...“-Kennzeichnung verwenden. Bei Verwendung von nicht gekenn zeichneten Glüh lam pen erlischt die Be triebs er laub nis.
Die Glüh lampen nicht mit bloßen Fin gem berühren. Für den Ein- und Aus bau ein sau be res, trockenes Tuch be nut zen.

- Zündung ausschalten.
- Schrauben (1) der Scheinwerferverkleidung (2) abschrauben.
- Schraube (3) abschrauben und Frontverkleidung (4) abnehmen.

- Stecker (5) abziehen.
- Scheinwerferverkleidung (2) abnehmen.
Abblendlicht
Glühlampe: 12V 15W
Standlicht
Glühlampe: 12V 5W
Hauptscheinwerfer und Standlicht

- Schutzkappe (1) abnehmen.
- Haltebügel (2) lösen.
- Hauptscheinwerfer-Glühlampe (3) herausnehmen.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

- Schutzkappe (1) abnehmen.
- Standlicht-Glühlampe mit Fassung (2) vorsichtig durch Linksdrehung entriegeln.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Beim Einbau der Scheinwerferverkleidung (2) und der Frontverkleidung (4) darauf achten, dass alle Rastennasen in die Aufnahmen eingeschoben werden.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
WARTUNGSHINWEISE
Blinkleuchten vorne und hinten

text_image
1 2Glühlampen wechseln

- Befestigungsschraube (1) herausschrauben und Abdeckung (2) abnehmen.

- Glühlampe (3) nach innen drücken und durch Linksdrehung entriegeln.
- Glühlampe herausnehmen.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Glühlampen: 12V 10W

HINWEIS
Die Glüh lampen nicht mit bloßen Fin gem berühren. Für den Ein- und Aus bau ein sau-be res, trockenes Tuch be nut zen.
Rück- Bremslicht

- Rück- Bremslicht Glühlampe (3) nach innen drücken und durch Linksdrehung entriegeln.

HINWEIS
Die Glüh lampe nicht mit bloßen Fin gern berühren. Für den Ein- und Aus bau ein sau-be res, trockenes Tuch be nut zen.
- Glühlampe herausnehmen.
- Befestigungsschrauben (1) heraus- schrauben.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
- Rücklichtabdeckung (2) vorsichtig abnehmen.
Rück- Bremslicht
Glühlampe:
12V 21/5W
WARTUNGSHINWEISE
Scheinwerfereinstellung prüfen

Scheinwerfer einstellen

Motor nicht in geschlossenen Räu men laufen lassen
- Ver glf tungs ge fahr!
Bel korrektem Reifenfülldruck wird der Motorroller auf den Rädern stehend und mit dem Fahrer belastet in einem Abstand von 5 m (ab Scheinwerfer) vor ei ner hellen Wand auf ebenem Boden aufgestellt.
- Der Abstand vom Boden bis zur Scheinwerfermitte wird auf die Wand übertragen und mit einem Kreuz mar kiert. 12 cm unter diesem Kreuz wird ein zweites Kreuz gezeichnet.
- Motor laufen lassen.
- Abblendlicht einschalten.
- Horizontal- und Vertikalwinkel der Fahrbahnausleuchtung an den Einstellzahn-rädern (1) mit einem Schraubendreher am Scheinwerfergehäuse für linken und rechten Scheinwerfer verstellen.
Sollten Sie mit der Scheinwerfereinstellung Schwierigkeiten haben, wen den Sie sich an Ihren SFM- Fach händ ler.
Eine falsche Einstellung ist strafbar. Sie selbst tragen die Verant wortung für die richtige Schein werfer einstellung.
TECHNISCHE DATEN
| Speedforce 50 | |
| Motor | |
| Motor Typ: | LJ1PE40QMB |
| Bauart: Einzylinder-Zweitakt-Ottomotor | |
| Hubraum: 49 cm | 3 |
| Bohrung: ø 40 mm | |
| Hub: 39,2 mm | |
| Verdichtung: 6,5:1 | |
| Kühlung: Gebläsekühlung | |
| Leistung: 2,1 kW bei 8.000 1/min | |
| Drehmoment: 3,2 Nm bei 5.500 1/min | |
| Zündanlage: Transistorzündanlage mit elektronischer Zündkontrolle (CDI) | |
| Zündkerze: Elektrodenabstand: | NGK BR7 ES0,6 - 0,7 mm |
| Vergaser: Schiebervergaser JK Typ 16P-6F | |
| Leerlaufdrehzahl: 1.800 +/- 180 1/min | |
| Luftfilter: | Nassfilter |
| Anlasser: | Elektrostarter und Kickstarter |
TECHNISCHE DATEN
| Speedforce 50 | |
| Kraftübertragung | |
| Kupplung: automatische Fliehkraftkupplung | |
| Getriebe: stufenlose Variomatik | |
| Fahrgestell | |
| Fahrzeugausführung: | LJ50QT-K |
| Vorderradfederung: Teleskopgabel | |
| Hinterradfederung: Triebsatzschwinge, hydraulisch gedämpftes Federbein, einstellbar | |
| Felge vorne: Alufelge MT 2.50 x 12 | |
| Felge hinten: Alufelge MT 2,50 x 12 | |
| Reifen vorne: 120/70-12 56J schlauchlos | |
| Reifen hinten: 130/70-12 56J schlauchlos | |
| Reifendruck: vorne = 2,0 bar hinten = 2,25 bar | |
| Bremse vorne: Scheibenbremse ø 190 mm, hydraulisch betätigt | |
| Bremse hinten: Trommelbremse ø 110 mm, mechanisch betätigt | |
TECHNISCHE DATEN
| Speedforce 50 | |
| Schmier- und Betriebsstoffe | |
| Kraftstoff- Tankinhalt: 4,7 Liter | |
| Kraftstoff: bleifreier Superkraftstoff ROZ 95 | |
| Schmieröl: Mineralisches- oder halbsynthetisches Öl für Getrenntschmierung: API-Norm TC, JASO-Norm FC | |
| Getriebeöl: Füllmenge: | Hypoid-Getriebeöl SAE 85W - 140 oder SAE 80W-90 GL5 0,10 Liter bei Ölwechsel 0,11 bei Instandsetzung |
| Elektrische Ausrüstung | |
| Drehstromgenerator: Wechselstrom 12V 130W | |
| Batterie: 12V 6Ah MF (geschlossen, wartungsfrei) | |
| Sicherung: 15 A | |
| Scheinwerfer: Abblendlicht 12V 15W | |
| Standlicht: 12V 5W | |
| Cockpitbeleuchtung Tacho: | 12V 1,7W |
| Blinker Kontrollleuchten: | 12V 1,7W |
| Fernlicht Kontrollleuchte: | 12V 1,7W |
| Brems- Rücklicht: 12V 21/5W | |
| Blinkleuchten: 4 x 12V 10W | |
TECHNISCHE DATEN
| Speedforce 50 | |
| Maße und Gewichte | |
| Gesamtlänge: 1830 mm | |
| Breite über Lenker: 705 mm ohne Rückspiegel | |
| Maximale Höhe: 1165 mm ohne Rückspiegel | |
| Achsabstand: 1290 mm | |
| Sitzhöhe: 800 mm | |
| Leergewicht: 87 kg | |
| Gewicht im fahrbereiten Zustand: 92 kg | |
| Zulässiges Gesamtgewicht: 247 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h |
Gewährleistungsbedingungen
Die Firma SFM GmbH erbringt im Rahmen ihrer ge setzli chen Gewährleistungsverpflichtungen im Falle eines auftretenden Mangels folgende Leistungen über den autorisierten SFM Händler (Ver käu fer) an den Käufer:
- Die Firma SFM GmbH be sel tigt, über den autorisierten SFM Händler (Verkäufer), in einem Zeit raum von 24 Mo na ten ab Übergabe des Fahr zeu ges an den Endkunden, die auf tre ten den Män gel, die auf Material- oder Her stel lungs feh ler beruhen, durch Reparatur oder Austausch des be trof fe nen Teiles gemäß den gesetz li chen Gewährleistungsregelungen. Sie kann die verlangte Reparatur bzw. den Aus tausch des man gel be haf te ten Teiles verweigern, wenn dies nur mit unverhältnismäßigen Kosten mög lich ist. In diesem Fall kann die Firma SFM GmbH über den autorisierten SFM Händler (Verkäufer) den Mangel durch die je weils andere Mög lich kelt der Nach er fül lung be he ben. Sind bei der Arten der Nacher füllung nur mit un vor hält nis mä Bi gen Kosten mög lich, kann die Firma SFM GmbH über den autorisierten SFM Händler (Verkäufer) die Nacherfüllung insgesamt verweigern. Dem Kunden stehen dann die gesetzlichen Ansprüche
zu. Er setzte Teile gehen in das Eigen zum der Fir ma SFMGmbH über.
-
Durch den Einbau von Er satz tel len im Rah men eines Gewährleistungsfalles wird die ab Lie fe rung des Fahrzeuges an den Kun den lau fen de Gewährleistungsfrist nicht ver län gert.
-
Von der Gewährleistung unberührt bleiben Abnutzungsscheinungen in Folge des normalen Gebrauches sowie Ab nut zun gen durch unsach ge mäß Hand ha bung und un sach ge mäßen Gebrauch. Oxydation und Korrosion werden aufgrund von Umwelteinflüssen hervorge ru fen und stellen eben falls keinen dem Gewährleistungsrecht unterfallenden Mangel dar.
-
Der Käufer verliert seinen Gewährleistungsanspruch bei: Ma ni pu la ti on des Fahr zu ges, An bau el ner anderen Auspuffanlage, Änderung der Getriebe-, Sekundärübersetzung und bei An bau von Zubehör und Ersatzteilen, welche nicht von der Firma SFM GmbH frei ge ge ben wur den. Ebenfalls zu einem Verlust des Gewährleistungsanspruches führen Eingrif fe durch eine nicht von der Fir ma SFM GmbH autorisierte Workstatt, sowie die Nicht ein hal tung der Wartungsintervalle
bei ei nem au to ri sier ten SFM Händler.
-
Bei Anzeige eines Gewährleistungsfalles hat der Käu fer dem Ver käu fer das ordnungsgemäß ausgefüllte Serviceheft vor zu le gen.
-
Die folgende Tabelle gibt dem Käu ferei nen Überblick über die durchschnittlichen Grenzen der jeweiligen Verschleißt ei le:
GEWÄHRLEISTUNG
Verschleißteileliste
| Verschleißteile Verschleißgrenzen | |
| Reifen, Schläuche je nach Fahrweise, Belastung | und Luftdruck kann die Verschleißgrenze schon bei 500 km oder früher erreicht sein. |
| Schmierstoffe bei jedem Wartungsintervall. | |
| Leuchtmittel, Glühbirnen je nach Fahrbahnbeschaffenheit / Fahrbahnunebenheiten reduziert sich die Lebensdauer, dies kann bereits ab 500 km der Fall sein. | |
| Bremsbeläge, Bremsklötze je nach Fahrweise und Belastung können diese bei 1500 km verschlissen sein, im Gelände auch früher. | |
| Dichtringe, Dichtmittel, O-Ringe, Wellendichtringe | müssen um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten bei jedem Wartungsintervall oder bei Bedarf ersetzt werden. |
| Öle, Luftfi Iter, Dichtheitskontrolle des Schmiersystems | bei der ersten Inspektion nach 1000 km dann bei allen Wartungsintervallen (alle 3000 km / 6000 km). Ölstand vor jeder Fahrt prüfen. |
| Radlager, Lenkungslager, Wellendichtringe der Gabel, Radnabe, Gabelholme | je nach Fahrbahnbeschaffenheit und Pfl ege ist ein Verschleiß ab 1500 km möglich. Verschmutzung setzt die Lebensdauer herab. Nicht mit dem Hochdruckreiniger waschen! |
| Schwlingenlager je nach Belastung und Pfl ege ab | 1500 km. |
| Tachowellen / Kabel, Tachoantriebe je nach Pfl ege ab 500 km. | |
| Verkleidungsscheiben, Verkleidungsteile werden bei der Reinigung mit einem falschen Reinigungsmittel sofort matt oder die Oberfl äche verkratzt. | |
Verschleißteileliste
| Verschleißteile Verschleißgrenzen | |
| Luftfi Iter bei jedem regelmäßigen Wartungsintervall und bei starker Beanspruchung früher. | |
| Starterbatterie, Akkus, Sicherungen, Anlasserkohlen, Anlasserfreilauf | je nach Außentemperatur ist mit einem Ausfall ab dem 6. Monat zu rechnen, bei Kurzstrecken früher. |
| Spiegelgläser je nach Außentemperatur und Pfl ege ab dem 6. Monat, im Winterbetrieb auch früher. | |
| Seilzüge, Bremsseile, Gaszüge je nach Einsatz und Pfl ege ab dem 6. Monat. | |
| Selbstsichernde Muttern, Splinte, Sicherungsbleche, verklebte Schraubverbindungen | bei jeder Wartung oder bei jedem Öffnen der Muttern oder der Sicherung. |
| Variomatikrollen, Übertragungsriemen, Keilriemen, Riemenscheiben | je nach Fahrweise und Belastung können diese bei 500 km verschlissen sein. |
| Kupplungsbeläge / Reibscheiben je nach Fahrweise und Belastung können diese bei 500 km verschlissen sein. | |
| Kolben, Zylinder, Kurbelwelle, Pleuel Motorlager | je nach Fahrweise, Belastung und Pfl ege können diese Bauteile bei 200 Betriebsstunden verschlissen sein. |
| Zündkerze bei jedem oder jedem zweiten Wartungsintervall. | |
| Auspuffanlage, Kontrolle der Halterungen Kontrolle bei jeder Wartung, je nach Fahrweise, Belastung und Pfl ege können diese Bauteile bei 500 Betriebsstunden verschlissen sein, Im Winter- und Kurzstreckenbetrieb auch früher. Oxydation / Korrosion ist ein Pfl egemangel! | |
INSPEKTIONSPLAN
Bitte beachten Sie folgendes:
- Inspektionsarbeiten während des Gewährleistungszeitraumes und danach ausnahmslos durch einen von uns anerkannten Fach händ ler ausführen las sen.
- Inspektionsintervalle einhalten und vom Fachhändler bestätigen lassen.
- Nur Original-SFM-Ersatzteile verwenden.

ACHTUNG
Bei Nichtbeachtung erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Im Inspektionsplan werden die verschiedenen Arbeiten erläutert. Inspektionsintervalle sind während der Gewährleistungszeitraum einzuhalten.
Lassen Sie Ihren Motorroller regelmäßig bei einem autorisierten SFM-Händler überprüfen, so dass Ihr Motorroller in gutem Zustand bleibt.

HINWEIS
Reinigen oder tauschen Sie Ihren Luftfliter öfter als im Wartungsplan vorgesehen, falls Sie auf staubigen Straßen fahren. Sollten Sie regelmäßig Höchstgeschwindigkeit fahren und / oder sollte das Fahrzeug einen hohen Kilometerstand erreicht haben, lassen Sie öfters als im Plan vorgesehen, Wartungsarbeiten von Ihrem SFM-Händler durchführen.

WARNUNG
Sicherheitsgründe verbleten es, über einen eng begrenzten Rahmen hinaus Reparaturen und Einstellarbeiten an Motor und Fahrgestell selbständig vorzunehmen. Durch Basteln an sicher- heltsrelevanten Tellen gefährdet man sich und andere Verkehrstellnehmer.
Dies gilt insbesondere für Arbeiten an: Auspuffanlagen, Vergasern, Zündanlagen, Kupplung, Schaltung, Len kung, Bremsanlage und Beleuch tung.
Vor Beginn der Arbeit an der elektrischen Anlage zur Vermeidung von Kurzschlüssen Batterie-Minuspol abklemmen.
INSPEKTIONSPLAN
| I = Inspektion, reinigen, und einstellenA = AustauschenR = Reinigen (Ersatz falls notwendig)S = Schmieren | |||||
| BauteileBaugruppe | vor jederInbetrieb-nahme | 1. Servicenach1.000 km | alle3.000 km /6 Monate | alle6.000 km /12 Monate | alle12.000 km /24 Monate |
| Luftfi liter (Papierfi liter) | I | I | R | A | |
| Kraftstofffi liter | I | I | I | A | |
| Zündkerze | I | I | I | A | |
| Zündzeitpunkt | I | I | |||
| Vorgaser (Leerlaufeinstellung) | I | I | I | ||
| Gaszugspiel | I | I | I | ||
| Getriebeöl | I | A | I | A | |
| Getriebe dicht | I | I | I | ||
| Kurbelwellengehäuse dicht | I | I | I | ||
| Kurbelwellengehäuse Entlüftung | I | I | |||
| Antrlebsrlemen; Rollen | II/A | ||||
| Kupplungscheibe | II/A | ||||
INSPEKTIONSPLAN
| I = Inspektion, reinigen, und einstellenA = AustauschenR = Reinigen (Ersatz falls notwendig)S = Schmleren | |||||
| BautelleBaugruppe | vor jederInbetrieb-nahme | 1. Servicenach1.000 km | alle3.000 km /6 Monate | alle6.000 km /12 Monate | alle12.000 km /24 Monate |
| Schrauben und Muttern (Motor) | I | I | I | ||
| Auspuffsystem | I | I | |||
| Kraftstofftank und Leitungen | I | I | I | ||
| Batterie | I | I | I | ||
| Lenkerkopfl ager und Lenker | I | I | I | ||
| Federung vorne / hinten | I | I | I | ||
| Stossdämpfer | I | I | I | ||
| Relfendruck | I | I | I | ||
| Bremsenfunktion / Bremsbeläge | I | I | I | ||
| Bremsfl üssigkeit | III A / alle | 2 Jahre | |||
| Haupt- und Seltenständer | III / S | ||||
| Schrauben und Muttern (Fahrgestell) | I | I | I | ||
WARTUNGSBESTÄTIGUNG
| 1000 km /1 Monat1. ServiceHändlerstempel:km......Datum...... | nach 3.000 km /6 MonateHändlerstempel:km......Datum...... | nach 6.000 km /12 MonatenHändlerstempel:km......Datum...... | nach 9.000 km /18 MonatenHändlerstempel:km......Datum...... |
| nach 12.000 km /24 MonatenHändlerstempel:km......Datum...... | nach 15.000 km /30 MonatenHändlerstempel:km......Datum...... | nach 18.000 km /36 MonatenHändlerstempel:km......Datum...... | nach 21.000 km /42 MonatenHändlerstempel:km......Datum...... |
WARTUNGSBESTÄTIGUNG
Bremsfl üssigkeit
Bremsfl üssigkeit neu
ja nein
km
Datum ....
Stempel, Unterschrift
Bremsfl üssigkeit neu
ja nein
km
Datum ....
Stempel, Unterschrift
Bremsfl üssigkeit neu
ja nein
km
Datum ....
Stempel, Unterschrift
Bremsfl üssigkeit neu
ja nein
km
Datum ....
Stempel, Unterschrift