SX1 (2008) - Rollschuhe Sachs - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG SX1 (2008) Sachs
SFM verwendet und empäehlt
Ihr SFM Fachhändler

SFM GmbH
Strawinsky-Straße 27b - D-90455 Nürnberg
Telefon: +49 (0)911 4231-0 - Telefax +49 (0)911 4231-332
e-Mail: info@sachs-bikes.de · www.sachs-bikes.de
2008 10 002
SACHS BIKES

Sie haben sich für einen Motorroller aus dem Vertriebnetz von SFM entschieden, herzlichen Dank für Ihr Vertrauen.
Dieses Modell ist ein tausendfach bewährter und robuster Motorroller.
Durch die solde Kon struk ti on, eine sorgfältige Materialauswahl, modernste Fertigungstechniken und die gewissenhafte Arbeit engagierter Mitarbeiter bietet der Motorroller alle SFM- typischen Merkmale, wie Wirtschaftlichkeit, Qualität, Zuverlässigkeit und Wert be stän dig keit.
Das Werk arbeitet ständig an der Wei ter -ent wick lung aller Typen und Modelle. Bit te ha ben Sie Verständnis dafür, dass deshalb jederzelt Änderungen des Lieferumfanges in Form, Aus stat tung und der Tech nik möglich sind. Aus den Angaben, Abbildungen und Beschreibungen dieser Betriebsanleitung können daher keine Ansprüche hergeleitet werden.
Technische Veränderungen am se ri enmäßigen Fahrzeug können zum Er lö schen der EG Betriebserlaubnis führen. Be vor Sie eine Veränderung vomehmen, fragen Sie Ihren Fach händler, ob diese zulässig ist. Für vom Werk nicht freigegebenes Zube hör kann bei Folgeschäden keine Gewährleistung über nom men wer den.
Für Lieferumfang und Ausführung des Fahr zeu ges ist allein der mit dem Händler ge schlos se ne Kauf ver trag gül tig. Diese Betriebsanleitung enthält wich tl ge Hin wei se zum Umgang mit Ih rem Motorroller. Sie sollten sie auf merk sam le sen, denn die sachkundige Behandlung dient - neben der regelmäßigen Pflege und Wartung - der Werterhaltung und ist außerdem eine der Voraussetzungen für Gewährleistungsansprüche.
Wir wünschen Ihnen allzeit gute Fahrt.
SFM GmbH
Sicherheitssymbole und Hinweise
Bitte besonders be ach ten:

WARNUNG
Vorsichtsmaßnahmen, die vor mög II cher Unfall-, Verletzungs- oder Le bens ge fahr schützen.

BRANDGEFAHR
Am Auspuff treten hohe Tempe raturen auf. Achten Sie darauf, dass im Fahr be trieb, im Leerlauf oder beim Parken keine leicht entflammbaren Materialien (Bekleidung und Gepäck usw.) in Kon takt mit der heißen Aus puff an la ge kom men! – Brandgefahr!

ACHTUNG
Wichtige Hinweise und Vor sichts re geln, die eine Beschädigung des Fahrzeuges verhindern. Nichtbeachtung kann zum Gewährleistungs aus schluss führen.

HINWEIS
Besondere Hinweise zur besseren Handha bung bei Bedien-, Kontroll- und Einstellvorgängen sowie Pfl e ge ar bei ten.
ÜBERSICHT UND BEDIENUNG
Fahrzeugidentnummer, Fahrgestellnummer, Motornummer ..... 3
Seitenansicht rechts und links 4 - 5
Cockpit 6
Lenkerarmatur links und rechts 6
Zünd- Lenkschloss 7
Helmfach, Gepäckhaken 8
Kraftstoff, Kraftstofftank 9
Tankdeckel....10
Schmieröltank....11
Seiten- und Hauptständer 12
SICHERHEITSHINWEISE
Checkliste 13
Beladung, Beleuchtung 14
FAHRHINWEISE
Sicher fahren 14
Wirtschaftlich und umweltbewußt fahren 15
Einfahrhinweise 16
Starten 17 - 19
Soziusfußrasten 19
Bremsen, Abstellen 20 - 21
PFLEGEHINWEISE
Fahrzeugpfl ege, Pfl egemittel 22 - 23
Winterbetrieb, Korrosionsschutz 23
Lackschäden ausbessern, Reifenpfl ege 24
Stillegen, Inbetriebnahme 24
Technische Änderungen, 25
Zubehör und Ersatzteile
WARTUNGSHINWEISE
Getriebeölkontrolle 26
Lenkungslager, Teleskopgabel prüfen 26
Federbein einstellen 27
Reifenprofi I, Reifenluftdruck, Reifengröße 28
Vorderradbremse kontrollieren 29 - 30
Hinterradbremse kontrollieren 31
Gasdrehgriffspiel einstellen 32
Luftfi Iter reinigen 33 - 35
Zündkerze kontrollieren 36
Sicherung kontrollieren 37
Batterie 38
Batterie aus- und einbauen 39
Scheinwerfer Glühlampen wechseln 40 - 41
Blinkleuchten vorne Glühlampen wechseln 42
Rück- Bremslicht, Bremsleuchten hinten 43
Glühlampen wechseln
Standlicht, Kennzeichenleuchte 44
Scheinwerfereinstellung prüfen 45
TECHNISCHE DATEN
Motor 46
Kraftübertragung 47
Fahrgestell....47
Schmier- und Betriebsstoffe 48
Elektrische Ausrüstung 48
Abmessungen und Gewichte 49
GEWÄHRLEISTUNG UND SERVICE DATEN
Gewährleistungsbedingungen 50
Verschleißteilliste 51 - 52
Inspektionsplan 53 - 55
Wartungsbestätigung 56 - 57
SX1 50
ÜBERSICHT UND BEDIENUNG
Fahrzeugidentnummer

Die Angaben der rechten oder linken Motorrollerseite sind aus Sicht des aufgesessenen Fahrers gesehen.
Die Fahrzeugidentnummer (1) des Motorrollers befinndet sich am Rahmen unterhalb der Frontverkleidung.
Die Fahrgestellnummer des Motorrollers befi ndet sich am Rahmen hinter der vor- deren Abdeckung (2).
Die Motomummer (3) des Motorrollers be- fi ndet sich auf der linken Fahrzeugseite.
Schüssel
Mit Ihrem Fahrzeug erhalten Sie zwei identische Schlüssel für:
- Zündschloss, Schmleröltank.
Bewahren Sie den Ersatzschlüssel an einem sicheren Ort auf.
Fahrzeugansicht rechts
1 Helmfach mit Bordwerkzeug und Tankdeckel
2 Gepäckhaken
3 Wartungsdeckel Öltank für
Zweitaktöl
4 Batteriefach und Sicherung
5 Zünd- Lenkschloss
6 Bremsfl üssigkeitsbehälter für Vorderradbremse
7 Bremshebel Vorderradbremse
8 Zündkerze
9 Soziusfußraste, klappbar

Fahrzeugansicht links
10 Bremshebel Hinterradbremse
11 Cockpit
12 Getriebeöl Kontrollschraube
13 Kickstarter
14 Hauptständer
15 Luftfi Iter
16 Seitenständer

text_image
10 11 12 141586Cockpit

text_image
1 2 4 5 6 3Instrumente
1 Tachometer km/h / mph
2 Kilometerzähler km
3 Kraftstoffanzeige

Kontrollleuchten
4 Blinkeranzeige li + re

grün
5 Fernlichtanzeige

blau
6 Ölstand - Zweitaktöl

rot
1 Festgriff
2 Handbremshebel für Hinterradbremse
3 Fern-/Abblendschalter

Fernlicht: nach oben drücken

Abblendlicht: nach unten drücken
4 Blinkerschalter
Nach links schleben:
Blinker links in Betrieb
Nach rechts schieben:
Blinker rechts in Betrieb
Zur Blinker- Rückstellung
Schalter drücken
5 Druckknopf Signalhorn
Lenkerarmatur rechts Lenkerarmatur links

text_image
1 2 3 4 5
text_image
6 8 7 96 Handbremshebel für Vorderradbremse
7 Gasdrehgriff
8 Lichtschalter
Aus
Standlicht
Standlicht und Abblendlicht
9 ① Startknopf
Zünd- Lenkschloss

text_image
1 2 3 4 10 N17.0NSchlüsselstellungen

HINWEIS
Bleibt der Zündschlüssel zu lange in Posi ti on ON, ohne das der Motor läuft, führt dies zur Entladung der Batterie und kann Start schwie rig kei ten ver ur sa chen.
ON (1) Zündung an
Motor kann gestartet werden. Zündschlüssel kann nicht aus dem Zündschloss genommen werden.
LOCK (4) Lenkschloss gesichert und Zündung aus
Lenker nach links bis kurz vor dem Anschlag drehen.
Zündschlüssel eindrücken und dann auf die Position LOCK drehen.
Das Lenkschloss ist gesichert.
Um zu entriegeln, Zündschlüssel von Position LOCK auf OFF drehen.

WARNUNG
Nicht während der Fahrt auf Stellung Zündung aus LOCK umschalten!

HINWEIS
Schüssel
Mit Ihrem Fahrzeug erhalten Sie zwei identische Zündschlüssel. Bewahren Sie den Ersatzschlüssel an einem sicheren Ort auf.
OFF (2) Zündung aus
Motor ist aus und kann nicht ge- startet werden. Zündschlüssel kann entnommen werden.
OPEN (3) Heimfach öffnen
Zündschlüssel in Richtung OPEN drehen.
Helmfach

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ONITION 1Öffnen mit dem Schlüssel
- Zündschlüssel in das Schloss (1) einstecken und nach links in Richtung OPEN drehen.
Schließen
- Die Sitzbank (2) nach unten drücken bis die Verrieglung einrastet.
Den Zünd schlüs sel nie in das Helm fac legen! Nach dem Elnrasten des Schlos ses den Zünd schlüs sel ab zie hen.

WARNUNG
Achten Sie auf die elnwandfrele Verriegelung der Sitzbank. Eine nicht verschlossene Sitzbank bedeutet Unfallgefahr.

- Maximale Beladung: 10 kg
- Keine Wertgegenstände darin aufbewah ren.
- Versichern Sie sich, dass das Schloss eingerastet ist.
- Vor dem Waschen alle Gegenstände aus dem Helmfach entfernen.
- Durch die Wärme des Motors erhöht sich die Temperatur im Helmfach. Transportieren Sie keine wärmeempfindliche Ge gen stän de.
Gepäckhaken

Der Gepäckhaken (1) dient zum Befestigen entsprechender Gepäckstücke.

WARNUNG
Maximale Belastung: Gepäckhaken 1,5 kg
Keine sperrigen Lasten daran befestigen.
Kraftstoff, Kraftstofftank

WARNUNG
Kraftstoff Ist feuergefährlich und explosiv! Nicht Rauchen! Kein offenes Feuer bei allen Tätigkeiten am Kraftstofftank. Kraftstoff nur bis max. zum unteren Rand der Tanköffnung befüllen.
Kraftstoff dehnt sich unter Wärmeeinwirkung und Sonnenbestrahlung aus. Tanken Sie deshalb niemals randvoll. Nicht bei laufendem Motor tanken. Nie mit glühender Zlgarette oder offenem Feuer in die Nähe des geöffneten Tanks kommen - Benzindämpfe können sich entzünden.
Kraftstoffvorrat, Tanken

text_image
60 80 50 Mph F E 1
HINWEIS
Die Kraftstoffanzeige (1) arbeitet bei eingeschalteter Zündung.
Die Skala mit dem Tanksäulensymbol erinnert daran, wann getankt werden muss.
E = Leer F = Voll
Den Kraftstofftank niemals ganz leerfahren.
Kraftstoff auffüllen
- Nur bleifreien Superkraftstoff (mindestens 95 Oktan) tanken.
Tankdeckel

Der Tankdeckel (2) befi ndet sich unter der Sitzbank.

Helmfach mit dem Schlüssel öffnen
- Zündschlüssel in das Schloss (1) einstecken und nach links in Richtung OPEN drehen.

- Tankdeckel (2) durch Drehen nach links öffnen.
Schließen:
- Tankdeckel aufsetzen und durch Drehen nach rechts schließen.
- Die Sitzbank nach unten drücken bis die Verrieglung einrastet.
- Nach dem Einrasten des Schlos ses den Zünd schlüs sel ab zie hen.
Schmieröltank

text_image
60 80 50 Mph F 1 E
text_image
2 3
Bei jedem Tanken den Zweitaktölstand prüfen, ggf. nachfüllen. Wenn der Ölstand zu niedrig, Ist leuchtet die Kontrollleuchte (1 ☐) auf und es muss innerhalb der nächsten 50 km Zweitaktöl nachgefüllt werden.
Bel Nichtbeachtung besteht für daraus entstehende Schäden keine Gewährleistung.
Schmieröl auffüllen
- Nur mineralisches- oder halbsynthetisches Öl für Getrenntschmierung: API-Norm TC, JASO-Norm FC verwenden.
-
Schloss (2) mit Zündschlüssel nach links öffnen und Wartungsdeckel (3) abnehmen.
-
Öltankdeckel (4) öffnen und max. bis zur Unterkante (5) des Einfüllstutzens nachfüllen.
- Öltankdeckel wieder verschließen.
- Wartungsdeckel (3) mit Zündschlüssel abschließen.
Seitenständer, Hauptständer

Motorroller auf Seitenständer oder Hauptständer stellen
! WARNING
Im Ständerbereich Immer auf fe sten Untergrund achten. Bel Straßengefälle Motorroller in Rich tung „berg auf“ stellen Sich nicht in den Schwenkberelch des Ständers stellen, wenn der Motorroller vom Ständer genommen wird.
Der Ständer muss in jedem Fall vor Fahrtbeginn ganz zurückgeklappt werden! – Unfallgefahr!

Der Motor lässt sich nicht starten wenn der Seitenständer ausgeklappt ist.
- Motor ausschalten.
- Mit der linken Hand den linken Lenkergriff festhalten.
- Parkgriff (3) mit der rechten Hand festhalten.
- Seitenständer (1) am Ausleger mit dem rechten Fuß bis zum vorderen An schlag ausklappen und gegenhalten.
- Motorroller langsam bis zur Stützwirkung nach links neigen und leicht nach hinten ziehen.

- Motor ausschalten.
- Mit der linken Hand den linken Lenkergriff festhalten.
- Parkgriff (3) mit der rechten Hand festhalten.
- Hauptständer (2) mit dem rechten Fuß nach unten drücken und den Roller über dem Hauptständerschwerpunkt nach hinten ziehen.
Checkliste
Sicherheltskontrolle vor jeder Fahrt anhand der Checkliste durchführen.
Befolgen Sie die Sicherheitskontrolle genau. Wartungs- und Kontrollarbeiten vor Fahrtantritt ausführen oder durch Ihren SFM-Händler durchführen lassen. Sie erhalten dadurch die Gewissheit, dass Ihr Motorroller den gesetzlichen Verkehrsbestimmungen entspricht. Grundvoraussetzung für Ihre Sicherheit sowie für die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer ist ein technisch einwandfreier Motorroller.
Prüfen Sie vor Fahrtantritt nachfolgende Punkte:
- Lenkung (leichtgängig und frei von Spiel)
- Schmierölvorrat
- Kraftstoffvorrat
- Vorderradbremse
- Hinterradbremse
- Reifen (Profi I und Luftdruck)
- Teleskopgabel
- Beladung / Beleuchtung
- Gesamtgewicht
- Bremsfl üssigkeitsstand
- Funktion der Bremsen
Wenden Sie sich bei Problemen oder Schwierigkeiten an Ihren SFM-Fachhändler. Er steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

WARNUNG
Keine spannungsführenden Teile des Zündsystems bei laufendem Motor oder eingeschalteter Zündung berühren.

BRANDGEFAHR
Am Auspuff treten hohe Temperaturen auf.
Achten Sie darauf, dass Im Fahrbetrieb, Im Leerlauf oder belm Parken keine leicht entfl ammbaren Materialien (z. B. Heu, Gras, Bekleidung, Gepäck usw. in Kontakt mit der heißen Auspuffanlage kommen!
- Brandgefahr!
Beladung / Beleuchtung

WARNUNG
Verwenden Sie zu Ihrer Sicherheit nur Original-SFM-Zubehör oder Pro duk te, die von SFM freigegeben sind.
SFM kann nicht für jedes Fremdprodukt beurteilen, ob Sie es in Zusammenhang mit Ihrem Motorroller ohne Sicherheitsrisiko verwenden können. Diese Gewähr kann auch eine TÜV-Abnahme oder eine behördliche Gehann mit gung (EU-Prüfzeichen) nicht in allen Fällen geben, da der Prüfumfang nicht im mer ausreicht.

HINWEIS
SFM-Zubehör und von SFM freigegebene Produkte sowie qualifizierte Beratung erhalten Sie bei Ihrem SFM-Fachhändler.
Richtig beladen
- Auf gleichmäßige Gewichtsverteilung links/rechts achten.
- Schwere Gepäckstücke möglichst nach vorn packen.
- Befestigungen auf korrekten und fe sten Sitz prüfen.
- Keine sperrigen Lasten transportieren.
- Beleuchtung nicht verdecken.

WARNUNG
Zulässiges Gesamtgewicht nicht überschreiten.
Reifenluftdruck überprüfen.
Beleuchtung überprüfen

WARNUNG
Vor jeder Fahrt die Funktion aller Beleuch tungs kom po nen ten prüfen.
- Sauberkeit des Scheinwerfers und der Leuchtengläser überprüfen.
Sicher fahren

ACHTUNG
Die Fahrsicherheit wird weitgehend auch von der Fahrweise bestimmt.
Deshalb:
- Geprüften/ zugelassenen Schutzhelm aufsetzen und Verschluss kor rekt schließen.
- Geeignete Schutzkleidung tragen.
- Füße auf der Fußauflage lassen.
- Nicht fahren, wenn die Fahr tüch tig keit beeinträchtigt ist.
Nicht nur durch Alkohol, sondern auch durch Drogen und Medikamente kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigt werden.
- Die Verkehrsregeln strikt einhalten.
- Die Fahrgeschwindigkeit stets den Verkehrs ver hält nis sen und dem Straßen zu -stand anpassen.
Vor allem bei glatter, rutschiger Straße muss stets beachtet werden, dass die Fahrstabilität und das Bremsvermögen durch die Haftfähigkeit der Reifen be grenzt werden.
Wirtschaftlich und umweltbewußt fahren
Der Kraftstoffverbrauch, die Umweltbelastung und der Verschleiß von Mo tor, Bremsen und Reifen hängen von verschiedenen Faktoren ab.
Der persönliche Fahrstil bestimmt weit gehend die Wirtschaftlichkeit und die Abgas- und Geräusch ent wick lung.
Motor nicht Im Stand warm laufen las- sen.
Im Leerlauf dauert es sehr lange, bis der Motor betriebswarm wird. In der Warm lauf - pha se sind jedoch Ver schleiß und Schadstoffausstoß be son ders hoch. Deshalb sofort nach dem Star ten los fah ren.
Starke Beschleunigung vermeiden.
Durch gefühlvolles Gasgeben wird nicht nur der Kraftstoffverbrauch ver min dert, auch die Um welt be la stung und der Ver schleiß neh men ab.
Möglichst gleichmäßig und vorausschauend fahren.
Unnötige Beschleunigungs- und Bremsmanöver müssen mit hohem Kraftstoffver brauch und erhöhter Um welt be la stung bezahlt werden.
Motor während ver kehrs be ding ter Wartezeit abstellen.
Die verschiedenen Einsatzbedin gungen wirken sich ebenfalls auf den Kraft stoff - ver brauch aus.
Ungünstig für den Verbrauch sind z.B. folgende Bedingungen:
- Hohe Verkehrsdichte, also besonders Großstadtverkehr mit vielen Ampelstops.
- Häufiger Kurzstreckenbetrieb mit immer neuern Starten und Warmfah ren des Motors.
Fahrten vorausschauend planen, Kurz strecken ver kehr usw. möglichst ver mei den.
Der Kraftstoffverbrauch wird auch von anderen Bedingungen beeinfl ußt, auf die Sie als Fahrer keinen Einf l uß ha ben, z.B. schlechter Straßenzustand, Stei gun gen, Winterbetrieb.
Für spar sa men Verbrauch sind folgende Punkte zu beachten:
- Die vorgesehenen Inspektions-Intervalle sind genau einzuhalten.
- Die regelmäßige Betreuung durch den Fachhändler gewährleistet nicht nur ständige Betriebs bereitschaft, son dem auch Wirtschaftlichkeit, ge ring umweltbelastung und lang ge Le bens dau er.
- Reifenfülldruck alle zwei Wochen prüfen.
Durch zu geringen Reifenfülldruck er höht sich der Rollwiderstand des Rei fens. Da durch stelt nicht nur der Kraft stoff ver brauch, auch der Reifenverschleiß nimmt zu und das Fahrverhalten wird ver schlechtert.
- Kraftstoffverbrauch laufend kontrollie ren.
- Schmierölstand öfters prüfen.
Einfahrhinweise
Einfahrvorschriften für Motor und Getriebe

ACHTUNG
Das Überschreiten der Einfahrdreh - zahlen fördert den Mo tor ver schleißt. Bei Motorstörungen während der Einfahr zelt sofort den SFM- Fach händler aufsuchen.

HINWEIS
Fahren Sie während der Einfahrzeit in häufig g wechselnden Last- und Drehzahlbereichen. Wählen Sie kurvenreiche und leicht hügelige Fahrstrecken. Vermeiden Sie konstant niedrige Drehzahlen und Vollgas unter Last.
- Die ersten 500 km: Gasgriff nur zur Hälfte aufdrehen.
- Bls 1000 km: Gasgriff nicht mehr als bis zu drei Viertel aufdrehen.

ACHTUNG
Nach den ersten 1000 km unbedingt die erste Inspektion durchführen las sen.
Rechtzeitige Anmeldung bei Ihrem SFM-Fachhändler erspart Ihnen even tu el le Wartezeiten.
Neue Reifen einfahren

WARNUNG
Neue Relfen haben eine glatte Oberfläche. Sie müssen daher bei ver hal te ner Fahrweise durch Ein fahren in wechselnden Schräglagen auf ge rauht werden!
Erst durch das Einfahren wird die volle Haftfähigkeit der Lauffläche er reicht!
Neue Bremsbeläge einfahren

WARNUNG
Neue Bremsbeläge müssen sich „einfah ren“ und haben daher wäh rend der ersten 500 km noch nicht die optimale Relbkraft.
Die etwas verminderte Bremswirkung kann durch stärkeren Druck auf den Bremshebel ausgeglichen wer den.
Grundlose Vollbremsungen wäh rend dieser Zeit vermeiden!
Starten mit E-Starter

Um den Motorroller zu starten, Roller auf den Hauptständer stellen und die Hin ter radbremse betätigen.
HINWEIS
Der Motor lässt sich nicht starten wenn der Seltenständer ausgeklappt ist.
Vor dem Starten
- Motorroller auf den Hauptständer stellen.
-
Zündschloss (1) mit dem Zündschlüssel auf Be triebs stel lung ON drehen.
-
Handbremshebel (2) ziehen und festhalten.
- Gasdrehgriff (4) nicht öffnen.
- Danach den Startknopf (3) betätigen.
- Sollte der Motor nicht nach 3-5 Se kun den anspringen, den Gas griff (4) um eine 1/8-1/4 Drehung öffnen und nochmals star ten.
- Motorroller vom Hauptständer stellen.
- Aufsteigen.
- Erst vor dem Anfahren Bremse los- las sen.
ACHTUNG
Falls der Motor nicht sofort startet, den Startknopf loslassen, einige Se kun den warten und erneut drücken. Den Startknopf Jewells nur für kurze Zelt betätigen, um die Batterle zu scho nen. Nlemals den Startknopf län ger als 10 Sekunden drücken.
WARNING
Motor niemals in geschlossenen Räumen laufen lassen. Motorabgase sind hochgiftig – Lebensgefahr!
Starten mit Kickstarter

Um den Motorroller zu starten, Roller auf den Hauptständer stellen und die Hin ter radbremse betätigen.
HINWEIS
Der Motor lässt sich nicht starten wenn der Seitenständer ausgeklappt ist.
Vor dem Starten
- Der Roller muss auf dem Hauptständer stehen, während der Kickstarter betätigt wird.
- Zündschloss (1) mit dem Zündschlüssel auf Be trlebs stel lung ON drehen.
-
Handbremshebel (2) ziehen und festhalten.
-
Gasdrehgriff (3) nicht öffnen.
- Kickstarterpedal (4) nach aussen schwenken und kräftig nach unten treten.
- Sollte der Motor nicht nach 3-5 Se kun den anspringen, den Gas griff (3) um eine 1/8-1/4 Drehung öffnen und nochmals star ten.
Starten mit Kickstarter

- Motorroller vom Hauptständer stellen.
- Aufsteigen.
- Erst vor dem Anfahren Bremse los- las sen.

HINWEIS
Starten Sie den Roller ab und zu mit dem Kickstarter, um dessen einwandfreie Funktion aufrecht zu erhalten.

WARNUNG
Motor nlemals In geschlossenen Räumen laufen lassen. Motorabgase sind hochgiftig – Lebensgefahr!
Soziusfußrasten

- Zum Ausklappen Fußraste (1) drücken.
- Aufsteigen.

- Zum Einklappen Fußraste (1) nach Innen drücken.
Bremsen
Nasse Bremsen
Nach dem Waschen des Motorrollers, nach Wasserdurchfahrten oder bei Re gen kann die Bremswirkung wegen feuch ter bzw. im Winter vereister Brems schei ben und Bremsbeläge ver zö gert einsetzen.
WARNING
Die Bremsen müssen erst trockengebremst werden!
Salzschicht auf der Bremse
Bei Fahrten auf salzgestreuten Stra ßen kann die volle Bremswirkung verzögert einsetzen, wenn längere Zeit nicht ge bremst wird.
Öl- und fettfrele Bremsen

WARNUNG
Bremsschelben und Bremsbeläge müssen öl- und fettfrei sein!
Nach längerer Standzeit des Motorrollers kann, bedingt durch Flug rost, bei der ersten Bremsung eine erhöh te Bremswirkung auftreten. Hat sich eine starke Rostschicht gebildet, kann dies u. U. zum Blockeren der Bremsen führen. Deshalb bei Fahrt an tritt die Bremsen mehrmals vorsichtig betätigen, bis die Bremsen nor mal ansprechen.

HINWEIS
Üben Sie das Bremsen für den „Ernst fall“ dort, wo Sie sich und andere nicht gefährden (z. B. auf Verkehrsübungsplätzen).

WARNUNG
Die Salzschicht auf Bremsschei ben und Bremsbelägen muss beim Bremsen erst ab ge schlif fen werden.
Verschmutzte Bremsen
Bei Fahrten auf verschmutzten Straßen kann die Bremswirkung wegen ver schmutz ter Bremsscheiben und Brems be lä ge verzögert ein set zen.

WARNUNG
Die Bremsen müssen erst saubergebremst werden! Verstärkter Belagverschleiß durch verschmutz te Bremsen!
Bremsen

Die Bremsen des Vorderrades und des Hinterrades können unabhängig von ein an der betätigt werden.
Die Vor der radbremse wird mit dem rechten Handbremshebel (1) und die Hinterradbrem se mit dem linken Handbremshebel (2) be tätigt.
Belm An hal ten oder beim Verringern der Geschwindigkeit Gas wegnehmen und belde Bremsen gleichzeitig betätigen.

In engen Kurven, auf sandigen und schmierigen Straßen, nassem Asphalt und bei Glatteis sollte mit der Vorderradbremse vorsichtig ge bremst werden, da mit das Vorder rad nicht blockiert und wegrutscht.
Bitte mit Gefühl bremsen. Bloc kie ren de Räder haben eine geringe Bremswirkung und können außer dem zum Schleu dem und zum Sturz führen. Grund sätzlich nicht in den Kurven brem sen, sondern immer davor!
Bremsen in der Kurve erhöht die Rutsch- ge fahr.
Motor abstellen

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OFF/INJITATION 3- Zündschloss (3) mit dem Zündschlüssel nach links in Position OFF drehen.
- Zündschlüssel abziehen.
Fahrzeugpfl ege / Pfl egemittel

HINWEIS
Regelmäßige und sachkundige Pfl e ge dient der Werterhaltung des Motorrollers und ist eine der Voraussetzungen für die Anerkennung von Gewährleistungsansprüchen. Korrosion durch Pfl egemangel oder durch Winterbetrieb unterliegen nicht der Gewährleistung.

ACHTUNG
Gummi- und Kunststoffteile dürfen nicht durch aggressive oder ein drin gen de Reinigungs- und Lö sungs mit tel beschädigt werden.

Nach dem Reinigen bzw. vor Fahrtbeginn immer eine Bremsprobe durch füh ren!

ACHTUNG
Kelne Dampf- oder Hochdruckstrahlgeräte verwenden! Der hohe Wasserdruck kann zu Beschädigungen an Dichtungen, am hydraulischen Bremssystem und an der ge sam ten Elektrik führen.

- Zum Waschen ausschließlich ein nen weichen Schwamm und klares Wasser verwenden.
- Nur mit weichem Tuch oder Leder nach- po lie ren!
- Staub und Schmutz nicht mit trockenem Lappen abwischen (Kratzer im Lack und an den Ver klei dun gen).
Fahrzeugpfl ege / Pfl egemittel

Der Motorroller sollte bei Bedarf mit handels üb li chen Konservierungs- und Pfl e ge - mit teln gepfl egt werden.
- Korrosionsgefährdete Teile vorsorglich und vor allem im Winter regelmäßig mit Konservierungs- und Pfl e ge mit teln behandeln.

ACHTUNG
Für den Kraftstofftank und allen Kunststofftellen keine sillikonhaltigen Pfl egemittel und Lack po lier mit tel verwenden.
- Rahmen und Alu-Teile nach längeren Fahrten gründlich reinigen und mit einem handelsüblichen Korrosionsschutzmittel kon ser viele ren.
Winterbetrieb und Korrosionsschutz

HINWEIS
Im Interesse des Um welt schut zes bitten wir Sie, Pflegemittel sparsam anzuwenden und nur sol che zu gebrauchen, die als um welt - freundlich ge kenn zeich net sind.
Wird der Motorroller in den Wintermonaten benutzt, können durch Streusalze beträchtliche Schäden auftreten.

ACHTUNG
Kein warmes Wasser verwenden – verstärkte Salzeinwirkung.
- Motorroller nach Fahrteide sofort mit kaltem Wasser reinigen.
- Motorroller gut trocknen.
- Korrosionsgefährdete Teile vor dem Betrieb mit Korrosionsschutzmitteln auf Wachs ba sls behandeln und dies ggf. mehrmals wiederholen.
Lackschäden ausbessern

Lackschäden ausbessern
Kleine Lackschäden sofort mit einem Lackstift aus besern.
Reifenpfl ege
Reifenpfl ege
Wenn der Motorroller über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird, emp fi ehlt es sich, den Motorroller so ab zu stel len, dass die Reifen unbelastet sind.
Motorroller bzw. Bereifung nicht über ei nen längeren Zeitraum in zu war men Räumen – wie Heizungskeller – auf be wah ren.

WARNUNG
Die Mindestreifenprofiltiefe von 2,0 mm sollte nicht unter schrittten werden.
Stilllegen / Inbetriebnahme
Stilllegen
- Motorroller reinigen.
- Batterie ausbauen.
- Bremshebelgelenke und Seiten-Ständerla ge run gen mit ge eig ne ten Schmiermitteln ein sprü hen.
- Blanke / verchromte Teile mit säu re frei em Fett (Vaseline) einrelben.
- Motorroller in einem trockenen Raum aufbewahren und aufbocken, so dass beide Räder un be la stet sind.
- Reifendruck um 0,3 bar erhöhen.

HINWEIS
Arbeiten für Stilllegen / Inbetriebnahme mit Inspektion durch den SFM- Fach händler verbinden.
Inbetriebnahme
- Außenkonservierung entfernen.
- Motorroller reinigen.
- Betriebsbereite Batterie einbauen.
- Batteriepolklemmen mit Polfett konservie ren.
- Reifenfülldruck kontrollieren / regulieren.
- Bremsen überprüfen.
- Arbeiten nach Inspektionsplan durch- füh ren.
- Sicherheitskontrollen durchführen.
Technische Änderungen, Zubehör und Ersatzteile
Technische Änderungen am Fahr zeug können zum Erlöschen der EG-Betriebs-erlaubnis führen.
Sollen technische Änderungen vorgenommen werden, sind unsere Richtli nien zu beachten. Damit wird erreicht, dass keine Schäden am Fahrzeug ent ste hen, die Verkehrs- und Be triebis sicherheit erhalten bleiben und die Än de run gen zulässig sind. Der SFM-Fachhändler führt diese Arbeiten ge wissen haft aus.
Vor dem Kauf von Zubehör und vor allen technische Änderungen sollte stets eine Beratung durch einen SFM-Fachhändler erfolgen.

ACHTUNG
In Ihrem elgenen Interesse emp feh len wir, für SFM Fahrzeuge nur aus -drück lich freigegebenes SFM- Zubehör und Original SFM- Ersatzteile zu ver wen den. Für dieses Zubehör und diese Telle wur den SI cher helt, Elg nung ur Zu ver läs slg kelt spe zi ell für das SF Fahr zeug ge prüft.
Freigegebenes SFM- Zubehör und Original SFM- Ersatzteile er hal ten Sie beim SFM-Fachhändler.
Dort wird auch die Montage fach ge recht durchgeführt.
Für anderes Zubehör und Teile können wir dies - auch wenn im Ein zel fall eine Ab nah me durch einen am lich an er kann ten Techn. Prüf- und Überwachungsverein oder eine behördliche Genehmigung vorliegen sollte - trotz lau fen der Marktbeobachtung nicht be ur teilten und auch nicht haf ten.
Getriebeöl

Lenkungslager prüfen Teleskopgabel prüfen

- Handbremse anziehen um die Vorderradbremse zu blockieren.
- Dann die Gabelholme (2) mit den Lenker mehrmals runter und rauf pumpen.
- Die Federung muss einwandfrei ansprechen.
- Gabelholme auf Ölundichtigkeit kontrollieren.
Getriebeölkontrolle
- Betriebswarmen Motor abstellen und ca. 5 Minuten warten.
- Motorroller auf den Hauptständer und ebenen Grund stellen.
- Getriebeelnfüllschraube (1) öffnen und prüfen ob das Öl bis an die untere Kante der Einfüllöffnung reicht.
- Falls erforderlich Getriebeöl Hypoid SAE 85W-140 bis an die untere Kante der Öffnung auffüllen.
- Einfüllschraube festschrauben.

HINWEIS
Die Teleskopgabel darf im Lenk einschlag nicht klemmen und muss leicht in beide Endstellungen zurückklappen.
- Handbremse anziehen um die Vorderradbremse zu blockieren.
- Lenker mit beiden Händen festhalten und versuchen den Lenker (1) vor- und zurück zu bewegen.
Ist ein merkliches Spiel im Lenk kopfl a ger vor han den, muss dieses vom SFM-Fachhändler eingestellt werden.

HINWEIS
Falls irgendwelche Beschädigungen an der Teleskopgabel festgestellt werden, einen SFM-Händler zur weiteren Überprüfung aufsuchen.
Federbein einstellen

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1 2 3 A BFedervorspannung einstellen

HINWEIS
Die Federvorspannung kann stufenlos ver- stellt werden.
Zum Verstellen der Federvorspannung zuerst die Kontermutter (1) mit einem passenden Ha ken schlüs sel lösen.

WARNUNG
Vor Fahrtbeginn entsprechend dem Gesamtgewicht Federvorspannung am Federbein einstellen!
A = härter
B = welcher
Zum Erhöhen der Federvorspannung (Federung härter) die Einstellmutter (2) mit dem Ha ken schlüs sel in Richtung "A" drehen.
Zum Verringern der Federvorspannung (Federung welcher) die Einstellmutter (2) mit dem Hakenschlüssel in Richtung "B" drehen.
Kontermutter (1) wieder fest an zie hen.

ACHTUNG
Das Federbeln Ist werkseltig mit einer Gasfüllung versehen.
Die Ventilkappe (3) nicht öffnen und keine Veränderungen selbst vornehmen.
Federvorspannung einstellen
Reifenprofi I

- Ventilkappen abschrauben.
- Reifenfülldruck prüfen / regulieren.
- Ventilkappen aufschrauben.
Luftdruck
Vorne
Hinten
2,0
2,25
bar
bar
Reifenprofi I kontrollieren

WARNUNG
Gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofi Itiefe beachten.
Nie ohne Ventlikappen (1) fahren.
Gut festgeschraubte Ventilkappen verhindern einen plötzlichen Relfenluftdruckverlust.
- Profi Itiefe in der Reifenmitte (2) messen.
Die Mindestprofi Itiefe soll nicht unterschritten werden: 2,0 mm.
Hierzu die Verschleißmarkierung (3) beachten.
Reifenluftdruck kontrollieren

WARNUNG
Reifenluftdruck in Hinsicht auf das Gesamtgewicht regulieren. Das Gesamtgewicht darf die Tragkraft der Reifen nicht überschreiten. Unkorrekter Reifenluftdruck hat erheblichen Einfluss auf die Fahrelgenschaften des Kraftrads und auf die Lebensdauer der Reifen!
Reifengröße
Das Fahrzeug ist serienmäßig mit folgender Reifengröße ausgestattet:
Vorne 120/70-12 56J
Hinten 130/70-12 56J
Die Reifen sind schlauchlos.

WARNUNG
Nur vom Hersteller freigegebene Reifen verwenden. Die Ver wen dung von nicht freigegebenen Reifenmarken, Reifentypen und Relfengrößen führt zum Erlöschern der Betriebserlaubnis des Fahrzeuges. Es dürfen nur Relfenpaare vom selben Hersteller verwendet werden.
Vorderradbremse

Bremsfl üssigkeitsbehälter

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2 MIN 3! WARNING
Plötzliche Spielveränderungen oder schwammiger Widerstand am Bremshe bei (1) sind auf Mängel am Hy drau IIk sy stem zurückzuführen.
Wenn Sie Zwei fel an der Betriebssicherheit der Bremsanlage haben, fahren Sie nicht weiter und ziehen Sie um ge hend einen SFM-Fachhändler zu Rate.
Bremsfl üssigkeitsstand kontrollieren
WARNING
Die Bremsfl üssigkelt muss alle zwei Jah re durch einen SFM-Fachhändler gewech selt werden. MIN-Markierung nicht unterschreiten! Nur Bremsfl üssigkelt der Klas si fi ka ti on DOT 4 verwenden.
- Lenker so einschlagen, dass der Bremsfl üs sig keits be häl ter (2) waagerstehnt.
- Das Sichtfenster (3) muss bis oberhalb der MIN-Markierung mit Bremsfl üssigkeit bedeckt sein.
- Wenn Luftblasen erkennbar sind: Bremsbe lä ge auf Verschleiß kontrollieren und gegebenenfalls Bremsfl üssigkeit nachfüllen lassen.
ACHTUNG
Bremsfl üssigkeit kann Schäden an Lack und Kunststofftellen verursachen.
Vorderradbremse

Mindestbelagstärke nicht un terschrei ten.
führen.
- Bremsbelagstärke überprüfen.
Mindestbelagstärke: A = 2,0 mm

- Sichtkontrolle an der Bremsschelbe (3) durchführen.
- Bremsscheibenstärke überprüfen.
Mindeststärke: B = 3,0 mm
- Ist die Mindestbelagstärke unter schritt ten: Bremsscheibe (3) durch einen SFM-Fachhändler wechseln lassen.

HINWEIS
Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir, Arbeiten an der Bremsanlage durch einen SFM-Fachhändler ausführen zu lassen.
- Sichtkontrolle am Bremssattel (1) durch-
Hinterradbremse

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A 1
Hinterradbremse nachstellen

HINWEIS
Durch den betriebsbedingten Verschleiß der Bremsbeläge ist ein Nachstellen der Handbremse erforderlich.
Prüfen
- Der Leerweg (A) am Handbremshebel (1) soll ca. 10-20 mm betragen.
Nachstellen
- Einstellmutter (2) am Hinterrad soweit hereindrehen bis ein Leerweg von ca. 10-20 mm erreicht ist.
- Das Hinterrad muss sich nach dem Nachstellen noch frei drehen lassen. Ansonsten Einstellmutter etwas nachlassen.

ACHTUNG
Einstellung durch einen SFM-Fachhändler kontrollieren lassen.
Bremsbeläge kontrollieren

ACHTUNG
Bei gezogener Handbremse darf sich die Markierung (3) des hinteren Bremshebels mit der Markierung (4) am Bremsdeckel nicht decken. Andernfalls ist die Mindestbelagstärke un terschrit ten. Bremsbeläge durch einen SFM-Fachhändler wechseln lassen.

HINWEIS
Zu Ihrer Sicherheit empfehlen wir, Arbeiten an der Bremsanlage durch einen SFM-Fachhändler ausführen zu lassen.
Gasdrehgriffspiel einstellen

Lässt sich das Spiel mit dieser Einstellung nicht korrigieren, durch einen SFM-Fachhändler prüfen lassen.
Kontrolle:
- Kontrollieren Sie den Gaszug durch Dre hen des Gasgriffs (1) von ge schlos se ner zur offener Position auf Leicht gän gig keit.
- Durch Bewegen des Lenkers kontrollie ren, ob der Gaszug scheuert.
- Kontrollieren Sie den Gaszug, ob er von anderen Teilen behindert wird.
- Gasdrehgriff bis zum spürbaren Wi der - stand öffnen.
- Spiel messen. Sollwert: A = 1-2 mm
Einstellen:
- Schutzkappe (2) zurückschieben.
- Kontermutter (3) am Lenker lösen.
- Einstellschraube (4) entsprechend drehen.
- Kontermutter (3) fest anziehen.
- Spiel kontrollieren.
- Schutzkappe (2) aufschieben.
Luftfi Iter reinigen

Das Fahrzeug ist mit einem Nassluftfi liter ausgestattet. Bei starker Verschmutzung muss der Schaumstoff-Einsatz (10) ersetzt werden.
- Schrauben (2) herausschrauben und- Schelle (4) am Vergaser lösen und An-Gepäckwanne (3) mit Sitzbank abnehmen- saugrohr (5) abziehen.
Ausbau und Reinigen:
- Sitzbank (1) öffnen.
Luftfi Iter reinigen

- Schrauben (6) entfernen und Luftfi ltergehäuse (7) ausbauen.

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8 8 8 8 8 8Ausbau und Reinigen:
- Schrauben (8) entfernen und Deckel (9) abnehmen.
- Schaumstoff-Einsatz (10) aus dem Gehäuse entnehmen und mit Motorrex Luftfliter-Reiniger auswaschen.
- Danach den Schaumstoff mit Luftfliteröl einweichen und auswringen.

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Reinigen Auswringen In Lufti literöl einweichen AuswringenLuftfi Iter reinigen

ACHTUNG
Motor niemals ohne Luftfilter starten sonst ist ein unsauberer Motorlauf die Folge und Motorschäden sind nicht auszuschließen.
- Ein verstaubter Filter ist die Hauptur- sa che für eine reduzierte Motorleistung und er höh ten Kraftstoffverbrauch.
- Bei Fahrten auf staubigen Straßen, Luftfilter öf ters reinigen.
- Ist der Luftfi lter nicht korrekt montiert, gelangt Staub in den Ver bren nungs raum. Dies hat einen vorzeitigen Motorverschleiß und reduzierte Motorleistung zur Folge.
- Darauf achten, dass der Luftfliter nicht nass wird. Sonst lässt sich der Motor schlecht starten.

Vor dem Einbau die Dichtung (11) auf Beschädigung und korrekten Sitz überprüfen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Rei hen - fol ge wie der Ausbau.
Zündkerze kontrollieren

Zündkerze nur bei kaltem Motor prüfen bzw. wechseln.

HINWEIS
Die Zündkerze ist von der rechten Fahrzeugseite zugänglich.

- Zündkerzenstecker (1) abziehen.
- Zündkerze mit dem Zündkerzenschlüssel aus dem Bordwerkzeug heraus-schrauben.
- Elektrodenabstand (0,6-0,7 mm) überprüfen, bei starkem Abbrand wechseln.
- Neue Zündkerze NGK BPR7 HS verwenden.

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0,6-0,7mm- Zündkerze von Hand eindrehen und dann mit dem Zündkerzenschlüssel vorsichtig festziehen.
Anzlehdrehmoment 11 Nm.
- Zündkerzenstecker (1) aufstecken.
Sicherung kontrollieren

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1 2
ACHTUNG
Auf keinen Fall eine stärkere Sicherung einsetzen oder die Sicherung ausbessern. Unsachgemäße Behandlung kann die gesamte elektrische Anlage zerstören!
Brennen Sicherungen ohne er sicht - Il chen Grund durch, wenden Sie sich bit te an Ihren SFM-Händler.
Die Sicherung befindet sich unter dem Abdeckel (4).

Sicherung auswechseln
- Zündung ausschalten.
- Schloss (1) mit Zündschlüssel nach links öffnen und Wartungsdeckel (2) abnehmen.
- Zwei Schrauben (3) abschrauben und Abdeckung (4) abnehmen.

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6 5- Sicherungsbox (5) öffnen und Sicherung (6) entfernen.
- Eine defekte oder durchgebrannte Sicherung durch eine neue Sicherung mit 15 A ersetzen.
- Beim Austausch der Sicherung auf guten Sitz achten. Lose Sicherungen bren nen durch.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
- Wartungsdeckel (2) mit Zündschlüssel abschließen.
Batterie

WARNUNG
Augenschutz tragen.
Kinder von Säu re und Batterien fernhalten.

EXPLOSIONSGEFAHR
Bel der Ladung von Batterien ent steht ein hochexplosives Knallgas gemisch, deshalb sind Feuer, Fun ken, offenes Licht und Rauchen ver boten.

BRANDGEFAHR
Funkenbildung beim Umgang mit Ka beln und elektrischen Geräten sowie durch elektrostatische Entladungen vor meiden. Kurzschlüsse vermeiden.

VERÄTZUNGSGEFAHR
Batteriesäure ist stark ätzend, des halb Schutzhandschuhe und Augen schutz tragen. Batterle nicht klippen, aus den Entga sungsöffnungen kann Säure auslau fen.

ERSTE HILFE
Säurespritzer im Auge sofort einige Mi nu ten mit klarem Wasser spülen! Da nach unverzüglich einen Arzt auf suchen. Säurespritzer auf der Haut oder Klei dung sofort mit Säureumwandler oder Seifen-lauge neutralisieren und mit viel Wasser nachspülen. Wurde Säure getrunken, sofort den Arzt konsultieren.

ACHTUNG
Batterien nicht ungeschützt dem direk ten Tageslicht aussetzen. Ent ladene Batterien können einfrieren, deshalb Batterien in einem Raum mit über 5°-15°C lagern. Sach ge mäße Wartung, Ladung und Lagerung er höhen die Lebensdauer der Batterie und sind Voraussetzung für even tu el le Gewährleistungen.

ENTSORGUNG
Altbatterien bei einer Sammelstelle abge ben, nie über den Hausmüll ent sorgen.
Batterle laden
Bei längerer Stillegung die Batterie alle 3-4 Monate nachladen. Der Ladestrom (Ampere) soll max. 1/10 der Bat te rie ka pa zi tät (Ah) betragen. Die Batterie darf nicht schnellgeladen werden. Zum Laden der Batterie darf nur ein speziell für MF- Batterlen zu gelassenes Ladegerät verwendet wer den.
Wartung
Die Batterie ist wartungsfrei. Batterie nie in entladenem Zu stand ste hen lassen. Batterie sauber und trocken halten und auf festen Sitz der Anschlussklemmen achten.
Batterie aus- und einbauen

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1 2
ACHTUNG
Batterie nur bei ausgeschalteter Zündung ab- oder anklemmen.
Zuerst Minuspol abklemmen (5, schwarzes Kabel).
Beim Einbau den Pluspol zuerst anklemmen (6, rotes Kabel).
Die Batterle Ist wartungsfrei. Die Batterle darf nicht geöffnet werden.

- Zündung ausschalten.
- Schloss (1) mit Zündschlüssel nach links öffnen und Wartungsdeckel (2) abnehmen.
- Zwei Schrauben (3) abschrauben und Abdeckung (4) abnehmen.

- Batterie (7) abklemmen und ausbau-
en.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. - Wartungsdeckel (2) mit Zündschlüssel abschließen.
Hauptscheinwerfer

Nur geprüfte Glühlampen mit „E...“-Kennzeichnung verwenden. Bei Verwendung von nicht gekenn zeichneten Glüh lam pen erlischt die Be triebs er laub nis.
Die Glüh lampen nicht mit bloßen Fin gern berühren. Für den Ein- und Ausbau ein sau-be res, trockenes Tuch be nut zen.
- Zündung ausschalten.
- Schrauben (1) der Frontverkleidung (3) abschrauben.
- Schrauben (2) abschrauben und Frontverkleidung (3) abnehmen.
- Schutzkappe (4) abnehmen.
Abblend- Fernlicht
Glühlampen: 2 x 12V 35/35W
Hauptscheinwerfer

- Stecker (5) abziehen.

- Haltebügel (6) entriegeln.
- Hauptscheinwerfer-Glühlampe (7) herausnehmen.
- Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

Beim Einbau der Frontverkleidung (3) darauf achten, dass alle Rastennasen in die Aufnahmen eingeschoben werden.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Blinkleuchten vorne

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1 2 1Glühlampen wechseln

HINWEIS
Zum Wechseln der Blinker- Glühlampen (1) muss die Frontverkleidung (2) entfernt werden (siehe Kapitel Hauptscheinwerfer).
Nur geprüfte Glühlampen mit „E...“-Kennzeichnung verwenden. Bei Verwendung von nicht gekenn zeichneten Glüh lam pen erlischt die Be triebs er laub nis.
Die Glüh lampen nicht mit blo Ben Fin gem berühren. Für den Ein- und Aus bau ein saube res, trockenes Tuch be nut zen.
Blinkleuchten
Glühlampen: 2 x 12V 10W

- Frontverkleidung (2) entfernen (siehe Kapitel Hauptscheinwerfer).
- Glühlampensockel (3) durch Linksdrehung entriegeln und herausnehmen.

- Glühlampe (4) nach innen drücken und durch Linksdrehung entriegeln.
- Glühlampe herausnehmen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Rück- Bremslicht und Blinkleuchten hinten

Zum Wechseln der Rücklicht- und Blink-Glühlampen muss das Helmfach (1) entfernt werden (siehe Kapitel Luftfliter).
Nur geprüfte Glühlampen mit „E...“- Kennzeichnung verwenden. Bei Verwendung von nicht gekenn zeichneten Glüh lam pen erlischt die Be triebs er laub nis.
Die Glüh lampen nicht mit bloßen Fin gem berühren. Für den Ein- und Ausbau ein saube res, trockenes Tuch be nut zen.

- Befestigungsschrauben (2) heraus- schrauben und Parkgriff (3) abnehmen.
- Schraube (4) entfernen und Abdeckung (5) abnehmen.

- Glühlampensockel (6 bzw. 7) durch Links-drehung entriegeln und herausnehmen.
- Glühlampe nach innen drücken und durch Linksdrehung entriegeln.
- Glühlampe herausnehmen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Standlicht

Das Standlicht (1) ist ohne auswechselbare Glühlampen (Diodenlicht) ausgestattet. Funktioniert das Standlicht nicht, ist zunächst zu überprüfen, ob eine Kabelverbindung unterbrochen ist.
Ist das nicht der Fall muss das Diodenlicht durch den SFM-Fachhändler ausgewechselt werden.
Kennzeichenleuchte

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1 2Glühlampen wechseln
Kennzeichenleuchte
Glühlampe: 12 V 3W

- Scheinwerfersockel (3) durch Linksdrehung entriegeln und Glühlampe herausziehen.
Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Scheinwerfereinstellung prüfen

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12cm H 5m HScheinwerfer einstellen

Sollten Sie mit der Scheinwerfereinstellung Schwierigkeiten haben, wen den Sie sich an Ihren SFM- Fach händ ler.
Eine falsche Einstellung ist strafbar. Sie selbst tragen die Verant wortung für die richtige Schein werfer einstellung.

WARNUNG
Motor nicht in geschlossenen Räu men laufen lassen
- Verglf tungs ge fahr!
Bel korrektem Reifenfüldruck wird der Motorroller auf den Rädern stehend und mit dem Fahrer belastet in einem Abstand von 5 m (ab Scheinwerfer) vor ei ner hellen Wand auf ebenem Boden aufgestellt.
- Der Abstand vom Boden bis zur Scheinwerfermitte wird auf die Wand übertragen und mit einem Kreuz mar kiert. 12 cm unter diesem Kreuz wird ein zweites Kreuz gezeichnet.
- Motor laufen lassen.
- Abblendlicht einschalten.
- Horizontal- und Vertikalwinkel der Fahrbahnausleuchtung mit der Schraube (1) am Scheinwerfergehäuse für linken und rechten Scheinwerfer verstellen.
TECHNISCHE DATEN
SX1 50
| SX1 50 | |
| Motor | |
| Motor Typ: | FY1E41QMB |
| Bauart: Einzylinder-Zweitakt-Ottomotor | |
| Hubraum: 49 cm | 3 |
| Bohrung: ø 40 mm | |
| Hub: 39,2 mm | |
| Verdichtung: 6,5:1 | |
| Kühlung: Gebläsekühlung | |
| Leistung: 2,74 kW bei 7.500 1/min | |
| Drehmoment: 3,50 Nm bei 7.500 1/min | |
| Zündanlage: Transistorzündanlage mit elektronischer Zündkontrolle (CDI) | |
| Zündkerze: Elektrodenabstand: | NGK BPR7 HS0,6 - 0,7 mm |
| Vergaser: Schiebervergaser TK Typ 6F50 | |
| Leerlaufdrehzahl: 1.750 +/- 100 1/min | |
| Luftfi Iter: | Nassfi Iter |
| Anlasser: | Elektrostarter und Kickstarter |
SX1 50
TECHNISCHE DATEN
| SX1 50 | |
| Kraftübertragung | |
| Kupplung: automatische Fliehkraftkuppung | |
| Getriebe: stufenlose Variomatik | |
| Fahrgestell | |
| Fahrzeugausführung: | FY50QT-22 |
| Vorderradfederung: Teleskopgabel | |
| Hinterradfederung: Triebsatzschwinge, hydraulisch gedämpftes Federbein, einstellbar | |
| Felge vorne: Alufelge MT 12 x 3.50 | |
| Felge hinten: Alufelge MT 12 x 3.50 | |
| Reifen vorne: 120/70-12 56J schlauchlos | |
| Reifen hinten: 130/70-12 56J schlauchlos | |
| Reifendruck: vorne = 2,0 bar hinten = 2 | 25 bar |
| Bremse vorne: Scheibenbremse ø 190 mm, hydraulisch betätigt | |
| Bremse hinten: Trommelbremse ø 110 mm, mechanisch betätigt | |
TECHNISCHE DATEN
SX1 50
| SX1 50 | |
| Schmier- und Betriebsstoffe | |
| Kraftstoff- Tankinhalt: 5 Liter | |
| Kraftstoff: bleifreier Superkraftstoff ROZ 95 | |
| Schmieröl: Mineralisches- oder halbsynthetisches Öl für Getrenntschmierung: API-Norm TC, JASO-Norm FC | |
| Getriebeöl: Füllmenge: | Hypoid-Getriebeöl SAE 85W - 140 oder SAE 80W-90 GL5 0,10 Liter bei Ölwechsel 0,11 bei Instandsetzung |
| Elektrische Ausrüstung | |
| Drehstromgenerator: Wechselstrom 12V 80W | |
| Batterie: 12V 6Ah MF (geschlossen, wartungsfrei) | |
| Sicherung: 15 A | |
| Scheinwerfer: Abblend- Fernlicht 2 x 12V 35/35W | |
| Standlicht: LED | |
| CockpitbeleuchtungTacho: | 12V 1,7W |
| Blinker Kontrollleuchten: | 12V 1,7W |
| Fernlicht Kontrollleuchte: | 12V 1,7W |
| Brems- Rücklicht: 12V 21/5W | |
| Blinkleuchten: 4 x 12V 10W | |
SX1 50
TECHNISCHE DATEN
| SX1 50 | |
| Maße und Gewichte | |
| Gesamtlänge: 1815 mm | |
| Breite über Lenker: 668 mm ohne Rückspiegel | |
| Maximale Höhe: 1140 mm ohne Rückspiegel | |
| Achsabstand: 1285 mm | |
| Sitzhöhe: 800 mm | |
| Leergewicht: 87 kg | |
| Gewicht im fahrbereiten Zustand: 92 kg | |
| Zulässiges Gesamtgewicht: 247 kg | |
| Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h |
Gewährleistungsbedingungen
Die Firma SFM GmbH erbringt im Rahmen ihrer ge setzli chen Gewährleistungsverpflichtungen im Falle eines auftretenden Mangels folgende Leistungen über den autorisierten SFM Händler (Ver käu fer) an den Käufer:
- Die Firma SFM GmbH be sei tigt, über den autorisierten SFM Händler (Verkäufer), in einem Zeit raum von 24 Mo na ten ab Übergabe des Fahr zeu ges an den Endkunden, die auf tre ten den Män gel, die auf Material- oder Her stel lungs feh ler beruhen, durch Reparatur oder Austausch des be trof fe nen Teiles gemäß den gesetz li chen Gewährleistungsregelungen. Sie kann die vorlangte Reparatur bzw. den Aus tausch des man gel be haf te ten Teiles verwelgern, wenn dies nur mit unverhältnismäßigen Kosten mög lich ist. In diesem Fall kann die Firma SFM GmbH über den autorisierten SFM Händler (Verkäufer) den Mangel durch die je weils andere Mög lich kelt der Nach er fül lung be he ben. Sind bei de Arten der Nacher füllung nur mit un ver hält nis mä βi gen Kosten mög lich, kann die Firma SFM GmbH über den autorisierten SFM Händler (Verkäufer) die Nacherfüllung insgesamt verwelgern. Dem Kunden stehen dann die gesetzlichen Ansprüche
zu. Er setzte Teile gehen in das Eigen zum der Fir ma SFMGmbH über.
-
Durch den Einbau von Er satz tel len im Rah men eines Gewährleistungsfalles wird die ab Lie fe rung des Fahrzeuges an den Kun den lau fen de Gewährleistungsfrist nicht ver län gert.
-
Von der Gewährleistung unberührt bleiben Abnutzungsscheinungen in Folge des normalen Gebrauches sowie Ab nut zun gen durch un sach ge mäßem Hand hau bung und um sach ge mäßen Gebrauch. Oxydation und Korrosion werden aufgrund von Umwelt einflüssen hervorgerufen und stellen ebenfalls keinen dem Gewährleistungsrecht unterfallenden Mangel dar.
-
Der Käufer verliert seinen Gewährleistungsanspruch bei: Ma ni pu la ti on des Fahr zu ge ges, An bau el ner anderen Auspuffanlage, Änderung der Getriebe-, Sekundärübersetzung und bei An bau von Zubehör und Ersatzteilen, welche nicht von der Firma SFM GmbH frei ge ge oben wur den. Ebenfalls zu einem Verlust des Gewährleistungsanspruches führen Eingriff fe durch eine nicht von der Fir ma SFM GmbH autorisierte Werkstatt, sowie die Nicht ein hal tung der Wartungsintervalle
bei ei nem au to ri sier ten SFM Händler.
-
Bei Anzeige eines Gewährleistungsfalles hat der Käu fer dem Ver käu fer das ordnungs ge mäß ausgefüllte Ser vice heft vor zu le gen.
-
Die folgende Tabelle gibt dem Käu fert ei nen Überblick über die durchschnittlichen Grenzen der jeweiligen Verschleißt ei le:
Verschleißteileliste
| Verschleißteile Verschleißgrenzen | |
| Reifen, Schläuche je nach Fahrweise, Belastung und Luftdruck kann die Verschleißgrenze schon bei 500 km oder früher erreicht sein. | |
| Schmierstoffe bei jedem Wartungsintervall. | |
| Leuchtmittel, Glühbirnen je nach Fahrbahnbeschaffenheit / Fahrbahnunebenheiten reduziert sich die Lebensdauer, dies kann bereits ab 500 km der Fall sein. | |
| Bremsbeläge, Bremsklötze je nach Fahrweise und Belastung können diese bei 1500 km verschlissen sein, im Gelände auch früher. | |
| Dichtringe, Dichtmittel, O-Ringe, Wellendichtringe | müssen um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten bei jedem Wartungsintervall oder bei Bedarf ersetzt werden. |
| Öle, Luftfi Iter, Dichtheitskontrollo des Schmiersystems | bei der ersten Inspektion nach 1000 km dann bei allen Wartungsintervallen (alle 3000 km / 6000 km). Ölstand vor jeder Fahrt prüfen. |
| Radlager, Lenkungslager, Wellendichtringe der Gabel, Radnabe, Gabelholme | je nach Fahrbahnbeschaffenheit und Pfl ege ist ein Verschleiß ab 1500 km möglich. Verschmutzung setzt die Lebensdauer herab. Nicht mit dem Hochdruckreiniger waschen! |
| Schwlingenlager je nach Belastung und Pfl ege ab 1500 km. | |
| Tachowellen / Kabel, Tachoantriebe je nach Pfl ege ab 500 km. | |
| Verkleidungsscheiben, Verkleidungsteile werden bei der Reinigung mit einem falschen Reinigungsmittel sofort matt oder die Oberfläche verkratzt. | |
Verschleißteileliste
| Verschleißteile Verschleißgrenzen | |
| Luftfi Iter bei jedem regelmäßigen Wartungsintervall und bei starker Beanspruchung früher. | |
| Starterbatterle, Akkus, Sicherungen, Anlasserkohlen, Anlasserfreilauf | je nach Außentemperatur ist mit einem Ausfall ab dem 6. Monat zu rechnen, bei Kurzstrecken früher. |
| Spiegelgläser je nach Außentemperatur und Pfl ege | je ab dem 6. Monat, im Winterbetrieb auch früher. |
| Seilzüge, Bremsseile, Gaszüge je nach Einsatz und Pfl ege ab dem 6. Monat. | |
| Selbstsichernde Muttern, Splinte, Sicherungsbleche, verklebte Schraubverbindungen | bei jeder Wartung oder bei jedem Öffnen der Muttern oder der Sicherung. |
| Variomatikrollen, Übertragungsriemen, Keilriemen, Riemenscheiben | je nach Fahrweise und Belastung können diese bei 500 km verschlissen sein. |
| Kupplungsbeläge / Reibschelben je nach Fahrweise und Belastung können diese bei 500 km verschlissen sein. | |
| Kolben, Zylinder, Kurbelwelle, Pleuel Motorlager | je nach Fahrweise, Belastung und Pfl ege können diese Bauteile bei 200 Betriebsstunden verschlissen sein. |
| Zündkerze bei jedem oder jedem zweiten Wartungsintervall. | |
| Auspuffanlage, Kontrolle der Halterungen Kontrolle | bei jeder Wartung, je nach Fahrweise, Belastung und Pfl ege können diese Bauteile bei 500 Betriebsstunden verschlissen sein, Im Winter- und Kurzstreckenbetrieb auch früher. Oxydation / Korrosion ist ein Pfl egemangel! |
Bitte beachten Sie folgendes:
- Inspektionsarbeiten während des Gewährleistungszeitraumes und danach ausnahmslos durch einen von uns anerkannten Fach händ ler ausführen las sen.
- Inspektionsintervalle einhalten und vom Fachhändler bestätigen lassen.
- Nur Original-SFM-Ersatzteile verwenden.

ACHTUNG
Bei Nichtbeachtung erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Im Inspektionsplan werden die verschiedenen Arbeiten erläutert.
Inspektionsintervalle sind während der Gewährleistungszeitraum einzuhalten.
Lassen Sie Ihren Motorroller regelmäßig bei einem autorisierten SFM-Händler überprüfen, so dass Ihr Motorroller in gutem Zustand bleibt.

HINWEIS
Reinigen oder tauschen Sie Ihren Luftfliter öfter als im Wartungsplan vorgesehen, falls Sie auf staubigen Straßen fahren. Sollten Sie regelmäßig Höchstgeschwindigkeit fahren und / oder sollte das Fahrzeug einen hohen Kilometerstand erreicht haben, lassen Sie öfters als im Plan vorgesehen, Wartungsarbeiten von Ihrem SFM-Händler durchführen.

WARNUNG
Sicherheitsgründe verbleten es, über einen eng begrenzten Rahmen hinaus Reparaturen und Einstellarbeiten an Motor und Fahrgestell selbständig vorzunehmen. Durch Basteln an sicher- heltsrelevanten Tellen gefährdet man sich und andere Verkehrstellnehmer.
Dies gilt insbesondere für Arbeiten an: Auspuffanlagen, Vergasern, Zündanlagen, Kupplung, Schaltung, Len kung, Bremsanlage und Beleuch tung.
Vor Beginn der Arbeit an der elektrischen Anlage zur Vermeidung von Kurzschlüssen Batterie-Minuspol abklemmen.
| I = Inspektion, reinigen, und einstellenA = AustauschenR = Reinigen (Ersatz falls notwendig)S = Schmieren | |||||
| BauteileBaugruppe | vor jeder Inbetriebnahme | 1. Service nach 1.000 km | alle 3.000 km / 6 Monate | alle 6.000 km / 12 Monate | alle 12.000 km / 24 Monate |
| Luftfi iter (Papierfi iter) | I | I | R | A | |
| Kraftstofffi iter | I | I | I | A | |
| Zündkerze | I | I | I | A | |
| Zündzeitpunkt | I | I | |||
| Vorgaser (Leerlaufeinstellung) | I | I | I | ||
| Gaszugspiel | I | I | I | ||
| Getriebeöl | I | A | I | A | |
| Getriebe dicht | I | I | I | ||
| Kurbelwellengehäuse dicht | I | I | I | ||
| Kurbelwellengehäuse Entlüftung | I | I | |||
| Antriebsriemen; Rollen | II/A | ||||
| Kupplungscheibe | II/A | ||||
SX1 50
INSPEKTIONSPLAN
| I = Inspektion, reinigen, und einstellenA = AustauschenR = Reinigen (Ersatz falls notwendig)S = Schmleren | |||||
| BautelleBaugruppe | vor jederInbetrieb-nahme | 1. Servicenach1.000 km | alle3.000 km /6 Monate | alle6.000 km /12 Monate | alle12.000 km /24 Monate |
| Schrauben und Muttern (Motor) | I | I | I | ||
| Auspuffsystem | I | I | |||
| Kraftstofftank und Leitungen | I | I | I | ||
| Batterie | I | I | I | ||
| LenkerkopfI ager und Lenker | I | I | I | ||
| Federung vome / hinten | I | I | I | ||
| Stossdämpfer | I | I | I | ||
| Reifendruck | I | I | I | ||
| Bremsenfunktion / Bremsbeläge | I | I | I | ||
| Bremsfl üssigkeit | III A / alle | 2 Jahre | |||
| Haupt- und Seltenständer | III / S | ||||
| Schrauben und Muttern (Fahrgestell) | I | I | I | ||
1000 km /1 Monat
- Service
Händlerstempel:
km
Datum......
nach 3.000 km /
6 Monate
Händlerstempel:
km
Datum......
nach 6.000 km /
12 Monaten
Händlerstempel:
km ....
Datum......
nach 9.000 km /
18 Monaten
Händlerstempel:
km
Datum......
nach 12.000 km /
24 Monaten
Händlerstempel:
km
Datum......
nach 15.000 km /
30 Monaten
Händlerstempel:
km ......
Datum......
nach 18.000 km /
36 Monaten
Händlerstempel:
km
Datum......
nach 21.000 km /
42 Monaten
Händlerstempel:
km
Datum......
Bremsfl üssigkeit
| Bremsfl üssigkeit neu | |
| ja | nein |
| km | |
| Datum | |
| Stempel, Unterschrift | |
| Bremsfl üssigkeit neu | |
| ja | nein |
| km | |
| Datum | |
| Stempel, Unterschrift | |
| Bremsfl üssigkeit neu | |
| ja | nein |
| km | |
| Datum | |
| Stempel, Unterschrift | |
| Bremsfl üssigkeit neu | |
| ja | nein |
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| Stempel, Unterschrift | |
SX1 50
SX1 50
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