Schäfer Heiztechnik

Domocell DLB80 - Chauffe-eau instantané et chauffe-eau Schäfer Heiztechnik - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG Domocell DLB80 Schäfer Heiztechnik

Speicher-Wassererwärmer für Wandmontage

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Speicher-Wassererwärmer für Wandmontage - 1

Sicherheitshinweise - Bitte beachten!

Bitte lesen Sie diese Installationsanleitung vor Installationsbeginn aufmerksam durch. Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Installationsanleitung entstehen, entfallen alle Haftungs- und Gewährleistungsansprüche! Unsachgemäß ausgeführte Arbeiten können zu Verletzungen oder Sachschäden führen!

Arbeiten an der Heizungsanlage

Vor der Installation

Vor der Inbetriebnahme

  • Installations-, Inbetriebnahme-, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten am Gerät und an der Heizungsanlage dürfen nur durch einen autorisierten Heizungsfachbetrieb durchgeführt werden.
  • Heizungshauptschalter ausschalten und gegen Wiedereinschalten sichern.
  • Alle wasserführenden Anschlüsse auf Abdichtung überprüfen.

Seite

Richtlinien/Installationshinweise....2

Abmessungen/Technische Daten......3

Lieferumfang/Zubehör/Anwendung......4

Installation des Wandspeichers....5

Aufstellung......5

Heizungsseitiger Anschluß......5

Brauchwasserseitiger Anschluß......5

Elektrischer Anschluß......6

Seite

Betriebsbereitstellung......6

Inbetriebnahme......6

Wartung....7

Wartungsprotokoll....8

Bedienungshinweise für den Anlagenbetreiber..8

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Sicherheitshinweise - Bitte beachten! - 1

Richtlinien

Beachten Sie bitte folgende Richtlinien und Normen für die Erstellung und den Betrieb der Wassererwärmungsanlage:

HeizAnIV Heizungsanlagenverordnung

VDE/OVE Vorschriften und Sonderanforderungen der Energieversorgungsunternehmen

DIN 1986 Werkstoffe Entwässerungsanlagen

DIN 1988 Technische Regeln für Trinkwasser-Installation (TRWI)

DIN 4708 Zentrale Wassererwärmungsanlagen

DIN 4751 Warmwasserheizungsanlagen - Sicherheitstechnische Ausrüstung

DIN 4753 Wassererwärmungsanlagen

Bestimmungen und Vorschriften der örtlichen Wasserwerke.

Installationshinweise

Der Domocell® entspricht den Anforderungen der DIN 4753.

Bei der Erstellung und dem Betrieb der Anlage müssen die bauaufsichtlichen Vorschriften und die gesetzlichen Bestimmungen beachtet werden.

Arbeiten an elektrischen Einrichtungen dürfen nur durch einen Fachmann nach den jeweils geltenden VDE- und ÖVE-Bestimmungen durchgeführt werden.

Die Anlage ist mit Schutzmaßnahmen zu betreiben und muß an den Potentialausgleich angeschlossen werden.

Wartung

Nach der Heizungsanlagen-Verordnung und der DIN 4756 ist der Anlagenbetreiber angehalten eine regelmäßige Wartung und Reinigung durch einen Fachkundigen durchführen zu lassen (einmal jährlich).

Die Wartung nach dieser Installationsanleitung durchführen (siehe Seite 7). Es dürfen nur Originalteile des Herstellers verwendet werden.

Wir empfehlen den Abschluß eines Wartungsvertrages. Für Schäden, die auf nicht durchgeführte Wartung zurückzuführen sind, wird keine Gewährleistung übernommen.

Aufstellraum

Der Domocell ^® darf nur in einem trockenen, frostfreien Raum aufgestellt werden.

Begriffe (siehe auch DIN 4708)

Warmwasserdauerleistung-

ist die Warmwassermenge in 1/h die dem Speicher unter den angegebenen Temperaturbedingungen ständig entnommen werden kann.

Anfangsleistung-

ist die Warmwassermenge in 1/10 min. die einem voll aufgeladenen Speicher innerhalb von 10 Minuten entnommen werden kann.

Leistungskennzahl N _i

gibt die Anzahl der Normwohnungen an, die mit dem entsprechenden Speicher ausreichend mit Warmwasser versorgt werden können.

Zur Erreichung der angegebenen Speicher-Leistungsdaten, muß die entsprechende Leistung in kW als Beheizungsleistung zur Verfügung stehen (Speichervorrang). Alle Werte gelten ab Speicher.

Technische Informationen

Händigen Sie diese Technische Information bitte dem Anlagenbetreiber aus. Sie muß im Heizraum sichtbar angebracht werden. Weisen Sie den Anlagenbetreiber in die Bedienung der Anlage ein.

Beachten Sie bitte auch die Anleitungen der weiteren Komponenten der Heizungsanlage.

Wenn Sie nach dieser Anleitung vorgehen und den Wandspeicher fachgerecht installieren, ist ein sicherer, energiesparender und umweltschonender Betrieb der Anlage gewährleistet.

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Technische Informationen - 1

text_image Unteransicht 475 295 HV Rp 3/4 163 60 R 3/4 WW 75 KW HR Rp 3/4 460 379

0261730

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Technische Informationen - 2

text_image 1085 Gas-Brennwertkessel. 900 HV WW KW HR

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Technische Informationen - 3

text_image Anschluß Rp³/₈ für Entlüfter (bauseits) 17 477

Fig. 1: Abmessungen DLB 80
Tabelle 1: Technische Daten DLB 80 - Leistungs- und Betriebsdaten

Heiz-wasser-Vorlauf-temperaturWarmwasserdauerleistungtkw=10°CAnfangsleistungtkw=10°Ctww=45°CLeistungskennzahlNLtkw=10°Ctww=45°CHeiz-flächeHeiz-wasser-bedarfBereit-schafts-verlustqB
tww=45°Ctww=60°Ctsp=60°C
Angaben nach DIN 4753°Cl/hkWl/hkWl/10 min.- m^2 m^3/h W/K
6047519,4----1,41,50,9
7067027,3310181451
8090036,647027,31701,5
90109044,459034,31902
mit DPSM 106024510----
702451017010110-
mit DPSM 206047519,4----
7049020310181401
8049020345201401
mit DE 126029512----
702951220512115-
mit DE 256042024----
705902427015,71501,1
8059024415241501,1

tkw = Kaltwassereintrittstemperatur, tww = Warmwassermischtemperatur, tsp = Speichertemperatur

Lieferumfang/Zubehör/Anwendung

Wandspeicher

  • Indirekt beheizter Speicher-Wassererwärmer Domocell® DLB für Wandmontage
  • In Design und Leistung abgestimmt auf die Gas-Brennwertkessel Domoplus® DPSM 10/20 und DomoEco® DE 12/25
  • Anordnung links und rechts des Kessels möglich.
  • Montageschiene im Lieferumfang, für die exakte Aufhängung von Brennwertkessel und Wandspeicher an einer Wandschiene

• Speicherinhalt: 80 Liter

• Zul. Betriebsüberdruck: Heizwasser: 3 bar

Brauchwasser: 10 bar

• Zul. Betriebstemperatur: Heizwasser: 110°C

Brauchwasser: 95°C

• Versandgewicht: 90 kg

• DIN-Reg.-Nr.: 164/94-13 MC

- Stahlblech-Druckbehälter, zuverlässiger Korrosionsschutz durch die HYBACON® - Zweischicht-Emaillierung der Speicher-Innenfläche und zusätzliche Magnesium-Schutzanode

- Speicher-Wärmedämmung aus hochwertigem, FCKW-freiem PUR-Schaum, direkt im Speichermantel geschäumt, dadurch keine Wärmebrücken und minimaler Bereitschaftswärmeaufwand

- Wärmetauscher als eingeschweißte, wendelförmige Heizschlange

- Unten angeordnete Reinigungsöffnung

- Anzeige der Speichertemperatur über eingebautes Thermometer

• Farbe weiß, nach RAL 9010

- Der Wandspeicher wird auf einer Holzpalette, in Schutzfolie und Karton verpackt geliefert

Zubehör

Bestell-Nr.

009096 Wasserweiche für die hydraulische Anbindung an den Gasbrennwertkessel (Fig. 3)

280389 Blendrahmen für Kombination mit DomoEco® DE 12/25

000058 Fremdstromanode

Umrüstsatz für Regelung mittels Speicher-Thermostat auf Anfrage.

Anwendung

Der Speicher-Wassererwärmer Domocell® DLB 80

- ermöglicht die Warmwasserbereitung im Haushalts- und Gewerbebereich,

- dient der Erwärmung von Trink- und Brauchwasser in Sanitär-Installationen,

- ist vorgesehen für Wandmontage mit unten angeordneten Anschlüssen für Heizungsvor- und -rücklauf sowie für die Kalt- und Warmwasserleitung,

- ist problemlos kombinierbar mit den Heizkesseln Domoplus® DPSM 10/20 und DomoEco® DE 12/25

- ist umrüstbar auf Temperaturregelung mittels Speicherthermostaten für die Kombination mit weiteren Heizkesseln aus dem Programm der SCHÄFER-Heiztechnik.

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Anwendung - 1

Fig. 2: Domocell® DLB 80 mit Domoplus® und DomoEco®

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Anwendung - 2

text_image A = Heizkreis B = Warmwasserbereiter AB = Brennwertkessel Fig. 3: Wasserweiche

Aufstellung

  • Verpackung entfernen - Speicher auf der Transportpalette belassen - nicht auf die Anschlüsse stellen.
  • Wandaufbau prüfen - Gesamtgewicht mit Wasserfüllung beachten (Kessel und Speicher).
  • Aufstellort festlegen und beiliegende Montageschiene 1 als Bohrschablone verwenden - Befestigungspunkte anzeichnen.
    → Position der Kesselanschlüsse und der Abgasabführung des Brennwertkessels beachten.
    → Seitlichen Mindestabstand des Kessels zur Wand von 100 mm einhalten.
    → Befestigungsmaterial zur Wandmontage (bauseits) entsprechend dem Wandaufbau wählen.
  • Montageschiene 1 waagerecht anbringen - Justierscheiben (Lieferumfang) zur Ausrichtung verwenden.
  • Brennwertkessel und Wandspeicher in den Wandhalter einhängen und mit den Justierschrauben 2 lotrecht ausrichten.

Heizungsseitiger Anschluß

→ Die hydraulische Einbindung des Warmwasserspeichers erfolgt über eine Wasserweiche 3 (24 V). Die Kesselpumpe dient dann als Speicherladepumpe.
- Wasserweiche nach Fig. 5 einbauen - richtige Einbaulage beachten (siehe Fig. 3).
- 2-poligen Anschlußstecker auf den Gegenstecker unten am Schaltfeld des Kessels aufstecken.
• Entlüfter 4 (bauseits) einbauen.

Brauchwasserseitiger Anschluß

- Überprüfen, ob der vorhandene Kaltwasserdruck den zulässigen Druck für Trinkwasseranlagen und den max. Betriebsdruck des Speichers nicht übersteigt. Bei Bedarf (Emfehlung: bei Kaltwasserüberdruck über 6 bar) Sicherheitsgruppe mit Druckminderer nach DIN 1988 vorsehen.

- Kaltwasseranschluß nach DIN 1988 und DIN 4753 ausführen (Fig. 6) - Verschraubungen verwenden.

→ Durch eine Zirkulationsleitung entstehen hohe Bereitschaftsverluste, deshalb sollte sie nur bei einem weitverzweigten Brauchwassernetz angeschlossen werden. Zirkulationsleitung in Speichernähe an die Kaltwasserleitung anschließen und entsprechend der Heizungsanlagenverordnung mit einer selbsttätig wirkenden Einrichtung zur Unterbrechung des Zirkulation ausrüsten.

- Alle warmwasserführenden Leitungen und Armaturen mindestens entsprechend der HeizAnIV gegen Wärmeverluste schützen.

→ Schlecht oder nicht gedämmte Anschlußleitungen führen zu einem Energieverlust, der um ein Vielfaches größer ist als der Energieverlust des Speichers.

- Entleerungsmöglichkeit (bauseits) in die Kaltwasseranschlußleitung einbauen.

- Bauteilgeprüftes, nicht absperrbares Sicherheitsventil DN 15 in die Kaltwasseranschlußleitung, vorzugsweise oberhalb des Speichers einbauen - zwischen Speicher und Sicherheitsventil dürfen keine Verengungen wie z.B. Schmutzfänger, eingebaut werden - das Sicherheitsventil an gut zugänglicher und zu beobachtender Stelle anbringen.

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Brauchwasserseitiger Anschluß - 1

text_image 1 Gas-Brenn- wertkessel DLB 80 2 Fig. 4: Aufstellung des Domocell® DLB

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Brauchwasserseitiger Anschluß - 2

text_image 4 V R V R B A B A 3 Heizkreis-Vorlauf Heizkreis-Rücklauf Fig. 5: Heizungsseitiger Anschluß

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Brauchwasserseitiger Anschluß - 3

text_image 1 Absperrventil 2 Druckminderventil 3 Prüfventil 4 Rückflußverhinderer 5 Manometer 6 Zirkulationspumpe 7 Rückschlagventil 8 Entleerungshahn 9 Sicherheitsventil 10 Absperrventil mit Entl. 11 Be- und Entlüfter Fig. 6: Brauchwasserseitiger Anschluß

Betriebsbereitstellung

  • Ausblaseleitung mindestens eine Nennweite größer als die Anschlußleitung wählen und ohne Verengungen/Einbauten auf kürzestem Wege zum Abfluß verlegen - die Austrittsmündung muß frei und beobachtbar sein - Ausblaseleitung nicht ins Freie führen.
    → Es dürfen nur bauteilgeprüfte Sicherheitsventile, max. Ansprechdruck 10 bar, verwendet werden.
  • Hinweisschild nach DIN 1988 in der Nähe der Ausblaseleitung des Sicherheitsventils anbringen: Wortlaut: "Während der Beheizung kann aus Sicherheitsgründen Wasser aus der Abblaseleitung austreten! Nicht verschließen!".

Elektrischer Anschluß

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Elektrischer Anschluß - 1

Der elektrische Anschluß darf nur durch einen Fachmann ausgeführt werden. Es müssen die geltenden VDE- bzw. ÖVE-Richtlinien und die örtlichen EVU-Vorschriften beachtet werden. Bei Arbeiten an elektrischen Einrichtungen, Zuleitungen allpolig spannungsfrei schalten.

→ Bei Kombination des Wandspeichers mit den Brennwertkesseln erfolgt die Regelung der Brauchwassertemperatur über die Kesselregelung und einen Brauchwasserfühler.
- Brauchwasserfühler in die linke Tauchhülse am Speicherreinigungsflansch stecken.
- Brauchwasserfühlerleitung in das Kesselschaltfeld führen.
- Fühler-Anschluß an der Klemmleiste des Kessels vornehmen (Fig. 7).

Inbetriebnahme

  • Speicher über Kaltwasserzuleitung befüllen und durch Öffnen einer Warmwasserzapfstelle brauchwasserseitig entlüften.
  • Speicher heizungsseitig füllen, Absperrhähne öffnen - Schutzkappe des bauseitigen Entlüfters (Fig. 8/1) öffnen und dessen Funktion überprüfen.
  • Gewünschte Speichertemperatur an der Kesselregelung einstellen. Einstellempfehlung: 50-55 °C.
    • Heizkessel in Betrieb nehmen - Speicher aufheizen.
  • Speichertemperatur nach der Aufheizung am Speicherthermometer kontrollieren, Einstellung eventuell korrigieren.
  • Speicher-Reinigungsflansch nach der ersten Aufheizung auf Dichtheit prüfen (siehe unter Wartung).
  • Brauchwasserseitiges Sicherheitsventil auf Funktion überprüfen - Wasseraustritt beobachten.
  • Zeitliche Steuerung der Brauchwasserbereitung an der Kesselregelung einstellen (siehe Technische Information der Regelung).

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Inbetriebnahme - 1

text_image 1 2 3 4 5 6 X1 X2 X11 1 2 3 4 5 6 7 8 N N externer Ausschalter Netz 230V-/50Hz Absicherung 6A externe Kesselkreis-punge (max. 0,5A) Witterungs-fölker Bruchwasser-fölker Brenner-untertrechnung Anschluß-Raungeröl BUS- Anschluß-bildlaser beste (max. 0,5A)

Fig. 7: Anschluß Brauchwasserfühler
Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Inbetriebnahme - 2

text_image Entlüfter R³/₈ (bauseits) Tauchrohr-Warm- wasserleitung Rohrwendel- Wärmetauscher Reinigungs- öffnung PUR-Schaum Magnesium- Opferanode Thermometer Elektrischer Speicherfühler 0261730

Fig. 8: Aufbau des Domocell® DLB 80

Wartung des Wandspeichers

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Wartung des Wandspeichers - 1

Nach DIN 4753 Teil 6 ist eine Überprüfung der Anodenfunktion in Abständen von höchstens zwei Jahren durchzuführen.

→ Wir empfehlen eine jährliche Kontrolle der Anodenfunktion. Die Funktionsprüfung der Anode kann ohne Betriebsunterbrechung erfolgen, indem der Schutzstrom gemessen wird:
- Befestigungsschrauben 1 der Abdeckung lösen - Dekkel 2 abnehmen - Wärmedämmkappe 3 abnehmen.
- Thermometerfühler 4 und Brauchwasserfühler 5 aus den Tauchhülsen ziehen.
- Masseleitung von der Steckfahne ziehen (siehe Anhänger an Reinigungsöffnung).
- Meßgerät, Meßbereich bis 5 mA, zwischen Steckfahne und Masseleitung in Reihe schalten.
→ Ist ein Strom im angegebenen Meßbereich meßbar, ist die Anode funktionsfähig.
→ Ist kein Strom meßbar, ist die Anode wahrscheinlich verbraucht - Anode überprüfen:
• Kaltwasserzuleitung absperren - Speicher entleeren.
- Schrauben 6 des Flanschdeckels 7 lösen - Flanschdeckel mit Anode abnehmen.
- Anode 8 kontrollieren: Anodendurchmesser im Neuzustand: ∅ 33 mm
→ Ist der Anodendurchmesser auf 10 bis 15 mm abgebaut, sollte die Anode ausgetauscht werden.
- Speicher reinigen -
→ Die Reinigungsintervalle sind abhängig von der Wasserqualität und den Betriebstemperaturen. Wir empfehlen eine jährliche Kontrolle -
- Härteausfälle nach Möglichkeit mit scharfem Wasserstrahl lösen - großschaliger Härteausfall vor dem Spülen mit einem Holzstab lösen, auf keinen Fall scharfkantige, metallische Gegenstände verwenden, kann zur Beschädigung des Emails führen.
• Härteausfälle aus Speicher beseitigen.
- Wartungsflansch mit Anode einbauen - neue Dichtung 9 verwenden (Bestell-Nr. 80512).
- Flanschbefestigungsschrauben 6 (M12x20) anziehen - Anzugsbegrenzung beachten (siehe Anhänger) - maximales Anzugsmoment: 60 Nm.
• Masseleitung auf Steckfahne stecken.
- Kaltwasserzuleitung öffnen - Speicher befüllen und über Warmwasserzapfstelle entlüften.
- Beide Fühler 4 und 5 bis zum Anschlag in die Tauchhülsen einschieben - Brauchwasserfühler in linke, Thermometerfühler in rechte Tauchhülse.
- Speicher auf Betriebstemperatur aufheizen.
• Wartungsflansch auf Dichtheit prüfen.
• Wärmedämmkappe und Abdeckung montieren.

Anlage überprüfen

  • Heizungs- und brauchwasserseitige Dichtheit kontrollieren.
  • Sicherheitsventil und Abblaseleitung überprüfen.
  • Funktion des heizungsseitigen Entlüfters überprüfen.
  • Speichertemperatur an der Kesselregelung einstellen und Abschaltpunkt kontrollieren.
    • Wartungsprotokoll ausfüllen.

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Anlage überprüfen - 1

Fig. 9: Speicherwartung

Wartungsprotokoll/Bedienungshinweise

Tag der WartungAnoden-schutzstrom messenSpeicher gereinigtAnode gewechseltAnlage überprüftUnterschrift / Firmenstempel
Datum............mAja/neinja/neinja/nein
Datum............mAja/neinja/neinja/nein
Datum............mAja/neinja/neinja/nein
Datum............mAja/neinja/neinja/nein
Datum............mAja/neinja/neinja/nein
Datum............mAja/neinja/neija/nein
Datum............mAja/neinja/neinja/nein
Datum............mAja/neinja/neinja/nein
Datum............mAja/neinja/neinja/nein
Datum............mAja/neinja/neinja/nein
Datum............mAja/neinja/neinja/nein

Technische Änderungen vorbehalten.

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Anlage überprüfen - 2

Bedienungshinweise für den Anlagenbetreiber

Speichertemperatur (Fig. 10)

  • Gewünschte Speichertemperatur und zeitliche Steuerung der Warmwasserbereitung an der Kesselregelung DomoCommand® einstellen. Einstellempfehlung: 50-55 °C.
    • Brennwertkessel in Betrieb nehmen.
  • Speicher aufheizen.
  • Speichertemperatur nach der Aufheizung am Thermometer 1 kontrollieren - Einstellung bei Bedarf korrigieren.
  • Bitte beachten Sie auch die Bedienungsanleitung des Brennwertkessels und die dort aufgeführten Angaben zur Brauchwasserbereitung.

Schäfer Heiztechnik Domocell DLB80 - Speichertemperatur (Fig. 10) - 1

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Produktinformationen

Marke : Schäfer Heiztechnik

Modell : Domocell DLB80

Kategorie : Chauffe-eau instantané et chauffe-eau