DLB 80 - Durchlauferhitzer und Speicher DE DIETRICH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Indirekt beheizter Speicher-Wassererwärmer (Wandspeicher) |
| Modell | De Dietrich DLB 80 |
| Speicherinhalt | 80 Liter |
| Abmessungen (H × B × T) | 800 × 500 × 274 mm |
| Gewicht (leer) | 70 kg |
| Zulässiger Betriebsüberdruck (Heizwasser) | 16 bar |
| Zulässiger Betriebsüberdruck (Warmwasser) | 10 bar |
| Zulässige Betriebstemperatur (Heizwasser) | 110 °C |
| Zulässige Betriebstemperatur (Warmwasser) | 95 °C |
| Heizfläche (Wärmetauscher) | 0,92 m² |
| Leistungskennzahl NL | 1 |
| Warmwasserdauerleistung (bei 70 °C Vorlauf, tww=45 °C) | 495 l/h |
| Anfangsleistung (10 min, tww=45 °C) | 140 l/10 min |
| Bereitschaftsverlust qB | 80 W/K |
| Korrosionsschutz | HYBACON®-Glasur und Magnesium-Schutzanode |
| Wärmedämmung | FCKW-freier PUR-Schaum, direkt im Mantel geschäumt |
| Wartungsintervall | Jährliche Kontrolle, Anodenfunktion alle 2 Jahre prüfen |
| Ersatzteil Dichtung (Wartungsflansch) | Bestell-Nr. 0276725 |
| Sicherheitsventil | Bauteilgeprüft, federbelastet, max. 10 bar |
| Anschlüsse | Heizwasser Vorlauf/Rücklauf R 1", Warmwasser R 3/4", Kaltwasser R 3/4" |
| Farbe | Weiß (RAL 9010) |
Häufig gestellte Fragen - DLB 80 DE DIETRICH
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BEDIENUNGSANLEITUNG DLB 80 DE DIETRICH
DLU 80/DLU 125 - Unterstellspeicher DLB 80 - Wandspeicher
DLB / DLU

Technische Information

Bedienungsanleitung für den Anlagenbetreiber

Installationsanleitung für den Heizungsfachmann
1 Inhaltsverzeichnis, Richtlinien, Installationshinweise
| Inhaltsverzeichnis | Seite | Seite | ||
| 1 Richtlinien/Installationshinweise | 2 | 5 Installation | 8 | |
| 2 Abmessungen | 3 | Aufstellung | 8 | |
| 3 Technische Daten | 6 | Heizungsseitige Anschlüsse | 9 | |
| 4 Produktbeschreibung | 7 | Wasserseitige Anschlüsse | 10 | |
| Elektrischer Anschluß | 11 | |||
| Lieferumfang | 7 | Inbetriebnahme | 11 | |
| Zubehör | 7 | 6 Wartung | 12 | |
| Anwendung | 7 | Wartung DLB 80/DLU 80 | 12 | |
| Wartung DLU 125 | 13 | |||
Sicherheitshinweise Bitte beachten!![]() | Bitte lesen Sie diese Installationsanleitung vor Installationsbeginn aufmerksam durch.Für Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Installationsanleitung entstehen, entfallen alle Haftungs- und Gewährleistungsansprüche!Unsachgemäß ausgeführte Arbeiten können zu Verletzungen oder Sachschäden führen! | Arbeiten an der Heizungsanlage• Installations-, Inbetriebnahme-, Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten am Gerät und an der Heizungsanlage dürfen nur durch einen autorisierten Heizungsfachbetrieb durchgeführt werden.Vor der Installation• Heizungshauptschalter ausschalten und gegen Wiedereinschalten sichern.Vor der Inbetriebnahme• Flansche und wasserführende Speicheranschlüsse auf Abdichtung prüfen. | ||
| Richtlinien | Beachten Sie bitte folgende Richtlinien und Normen für die Erstellung und den Betrieb der Wassererwärmungsanlage:HeizAnIV HeizungsanlagenverordnungVDE/ÖVE Vorschriften und Sonderanforderungen der Energie-versorgungsunternehmenDIN 1986 Werkstoffe Entwässerungsanlagen | DIN 1988 Technische Regeln für Trinkwasser-Installation (TRWI)DIN 4708 Zentrale WassererwärmungsanlagenDIN 4751 Warmwasserheizungsanlagen - Sicherheitstechnische AusrüstungDIN 4753 WassererwärmungsanlagenBestimmungen und Vorschriften der örtlichen Wasserwerke. | ||
| Installationshinweise | Bei der Erstellung und dem Betrieb der Anlage müssen die bauaufsichtlichen Vorschriften und die gesetzlichen Bestimmungen beachtet werden.Arbeiten an elektrischen Einrichtungen dürfen nur durch einen Fachmann nach den jeweils geltenden Bestimmungen durchgeführt werden.Die Anlage ist mit Schutzmaßnahmen zu betreiben und muß an den Potentialausgleich angeschlossen werden.WartungDer Anlagenbetreiber ist angehalten eine regelmäßige Wartung und Reinigung durch einen Fachkundigen durchführen zu lassen (einmal jährlich).Die Wartung nach dieser Installationsanleitung durchführen. Es dürfen nur Originalteile des Herstellers verwendet werden.Wir empfehlen den Abschluß eines Wartungsvertrages.Für Schäden, die auf nicht durchgeführte Wartung zurückzuführen sind, wird keine Gewährleistung übernommen.AufstellraumDer Speicher darf nur in einem frostfreien Raum aufgestellt werden. | BegriffeWarmwasserdauerleistung-ist die Warmwassermenge in l/h die dem Speicher unter den angegebenen Temperaturbedingungen ständig entnommen werden kann.Anfangsleistung-ist die Warmwassermenge in l/10 min. die einem voll aufgeladenen Speicher innerhalb von 10 Minuten entnommen werden kann.Leistungskennzahl NL-gibt die Anzahl der Normwohnungen an, die mit dem entsprechenden Speicher ausreichend mit Warmwasser versorgt werden können.Technische InformationenHändigen Sie diese Technische Information bitte dem Anlagenbetreiber aus. Sie muß im Heizraum sichtbar angebracht werden.Weisen Sie den Anlagenbetreiber in die Bedienung der Anlage ein. Beachten Sie bitte auch die Anleitungen der weiteren Komponenten der Heizungsanlage. | ||
Abmessungen
2
Unteransicht

(四) 1980年
Abmessungen
DLB 80


Anschlußbelegung beachten!
(Anschlußbelegung bei DLB 80 und DLU 80 unterschiedlich)



0289285
2
Abmessungen
Abmessungen
DLU 80


Anschlußbelegung beachten!
(Anschlußbelegung bei DLB 80 und DLU 80 unterschiedlich)

| Kesseltyp | Maß A |
| 15 kW | 500 mm |
| 20 kW | 500 mm |
| 35 kW | 640 mm |
3
Technische Daten
| Leistungs- und Betriebsdaten DLB 80, DLU 80 und DLU 125 | ||||||||||||
| Typ | Heizwasser-Vorlauftemperatur | Warmwasser-dauerleistungtkw=10°C | Anfangs-leistungtkw=10°Ctww=45°C | Leistungs-kennzahl Nltkw=10°Ctww=45°C | Heizfläche | Heizwasser-inhaltderHeiz-schlange | Heizwasser-bedarf | Druckver-lust beiangege-benemHeiz-wasser-bedarf | Bereit-schafts-verlustqB | |||
| tw =45°C | tww=60°C | tsp=60°C | tsp=60°C | |||||||||
| °C | l/h | kW | l/h | kW | l/10 min. | - | m2 | l | m3/h | mbar | W/K | |
| DLB 80DLU 80 | DLB/U80nachDIN4708 | 70 | 495 | 20,1 | 235 | 13,7 | 140 | 1 | 0,92 | 5,5 | 2,1 | 80 |
| 80 | 680 | 27,7 | 340 | 19,8 | 155 | 1,2 | ||||||
| 90 | 820 | 33,4 | 435 | 25,3 | 165 | 1,4 | ||||||
| DLB/U 80 mitBWK 15 kW | 350 | 14,2 | 245 | 14,2 | 120 | <1 | ||||||
| DLB/U 80 mitBWK 20 kW | 455 | 18,5 | 320 | 18,5 | 140 | 1 | ||||||
| DLB/U 80 mitBWK 35 kW | 710 | 28,9 | 375 | 21,8 | 155 | 1,2 | ||||||
| DLU 125 | DLU125nachDIN4708 | 70 | 430 | 17,5 | 200 | 11,5 | 180 | 1,8 | 0,74 | 4,5 | 2,1 | 65 |
| 80 | 580 | 23,6 | 295 | 17,1 | 200 | 2,2 | ||||||
| 90 | 700 | 28,5 | 375 | 21,8 | 210 | 2,5 | ||||||
| DLU 125 mitBWK 15 kW | 350 | 14,2 | 245 | 14,2 | 170 | 1,5 | ||||||
| DLU 125 mitBWK 20 kW | 455 | 18,5 | 310 | 18,0 | 180 | 1,8 | ||||||
| DLU 125 mitBWK 35 kW | 590 | 24,0 | 310 | 18,0 | 195 | 2,1 | ||||||
| Zur Erreichung der Speicher-Leistung muß die entsprechende Kesselleistung in kW zur Verfügung stehen (Speichervorrang).Alle Werte gelten ab Speicher - tkw=Kaltwassertemperatur, tww=Warmwassermischtemperatur, tsp=Speichertemperatur | ||||||||||||
Lieferumfang DLB 80/DLU 80
- Indirekt beheizter Speicher-Wassererwärmer für Wandmontage (DLB) oder als Unterstellspeicher (DLU)
• Anordnung als Wandspeicher links oder rechts des Kessels
• Speicherinhalt: 80 Liter
• Zul. Betriebsüberdruck: Heizwasser: 16 bar
Warmwasser: 10 bar
• Zul. Betriebstemperatur: Heizwasser: 110°C
Warmwasser: 95°C
• Speichergewicht (ohne Wasserinhalt): 70 kg
• DIN-Req.-Nr.: 164/94-13 MC - Stahlblech-Druckbehälter, zuverlässiger Korrosionsschutz durch HYBACON®-Glasur und zusätzliche Magnesium-Schutzanode
- Speicher-Wärmedämmung aus hochwertigem, FCKW-freiem PUR-Schaum, direkt im Speichermantel geschäumt, dadurch keine Wärmebrücken und minimaler Bereitschaftswärmeaufwand
• Wärmetauscher als eingeschweißte, wendelförmige Heizschlange - Wartungssöffnung
• Stahlblechmantel mit justierbaren Stellfüßen
• Automatischer Be- und Entlüfter beigelegt
• Farbe weiß, nach RAL 9010 - Der Speicher wird auf einer Holzpalette, in Schutzfolie und Karton verpackt geliefert
Lieferumfang DLU 125
- Indirekt beheizter Speicher-Wassererwärmer als Unterstellspeicher
• Speicherinhalt: 125 Liter
• Zul. Betriebsüberdruck: Heizwasser: 16 bar
Warmwasser: 10 bar
• Zul. Betriebstemperatur: Heizwasser: 110°C
Warmwasser: 95°C
• Speichergewicht (ohne Wasserinhalt): 85 kg
• DIN-Reg.-Nr.: 164/94-13 MC
- Stahlblech-Druckbehälter mit zuverlässigem Korrosionsschutz durch die HYBACON® - Glasur und zusätzlicher Magnesium-Schutzanode
- Speicher-Wärmedämmung aus hochwertigem, FCKW-freiem PUR-Schaum, direkt im Speichermantel geschäumt, dadurch keine Wärmebrücken und minimaler Bereitschaftswärmeaufwand
• Stahlblechmantel mit justierbaren Stellfüßen
• Wärmetauscher als eingeschweißte, wendelförmige Heizschlange
- Oben angeordnete Kontrollöffnung
• Alle Anschlüsse auf der Speicheroberseite
• Farbe weiß nach RAL 9010
- Speicherblende mit Thermometer-Einbaumöglichkeit
- Der Speicher wird auf einer Holzpalette transportfreundlich verpackt geliefert

Aufbau des DLB 80/DLU 80

Aufbau des DLU 125
Anwendung
Die Speicher-Wassererwärmer dienen der Erwärmung von Trinkwasser in Sanitär-Installationen in Haushalt, Gewerbe und Industrie. Sie sind bestimmt für den kleinen bis mittleren Warmwasserbedarf.
Die Speicher sind in Design und Technik abgestimmt auf die Brennwertkessel.
5
Installation
Aufstellung, Heizungsseitige Anschlüsse
Aufstellung DLB 80
- Verpackung entfernen – Speicher auf der Transportpalette belassen – nicht auf die Anschlüsse stellen.
- Montage-Set (Lieferumfang Wandspeicher) am Wandspeicher montieren – Winkelhalter 1 (2 Stk.) mit beiliegenden Schrauben 2 am Wandspeicher anschrauben.
- Wandaufbau prüfen - Gesamtgewicht mit Wasserfüllung beachten.
- Aufstellort festlegen und beiliegende Wandschiene 3 als Bohrschablone verwenden – Befestigungspunkte anzeichnen.
→Position der Kesselanschlüsse und der Abgasabführung des Brennwertkessels beachten.
→Befestigungsmaterial zur Wandmontage entsprechend dem Wandaufbau wählen. - Wandschiene des Wandspeichers 3 und des Brennwertkessels 4 auf gleicher Höhe waagerecht anbringen.
- Wandspeicher und Brennwertkessel in die Wandschienen 3 und 4 einhängen und mit den Justierschrauben 5 lotrecht ausrichten.
Aufstellung DLU 80
• Transportverpackung entfernen.
- Speicher unterhalb des Kessels aufstellen und mit den Schraubfüßen waagerecht ausrichten.
| Kesseltyp | Maß A | Maß H | |
| 15 kW | mm | 500 | 800 |
| 20 kW | mm | 500 | 900 |
| 35 kW | mm | 640 | 900 |


Unterputz-Vorinstallation Brennwertkessel mit DLU 80

Brennwertkessel mit DLU 125
Heizungsseitiger Anschluß
→Der heizungsseitige Anschluß der Speicher erfolgt über eine Wasserweiche. Die Kesselpumpe dient dann als Speicherladepumpe.
• Heizungsseitigen Anschluß an den Brennwertkessel herstellen.
- Rohrgruppe mit Anschlußleitungen (Zubehör) verwenden - Montage nach der Montageanleitung der Rohrgruppe durchführen.
- Beim DLB 80 Anschlußwinkel 1 (Lieferumfang Speicher) verwenden – in den Anschlußwinkel Entlüftungsventil 2 (Lieferumfang Speicher) einbauen.
- Beim DLU 80 entfällt der Anschlußwinkel, der Speicher wird heizungsseitig über den Brennwertkessel entlüftet.
- Anschlußstecker der Wasserweiche auf den Gegenstecker unten am Schaltfeld des Kessels aufstecken.

Heizungsseitige Anschlüsse

Rohrgruppe mit Anschlußleitungen DLB 80

Rohrgruppe mit Anschlußleitungen DLU 80
DLB

flowchart
graph TD
BF --> SV
SV --> WW
WW --> MV
MV --> THV
THV --> DR
DR --> MAG
MAG --> SW
SW --> BV
DLU

flowchart
graph TD
SV["SV"] --> A["Valve"]
BV["BF"] --> B["Valve"]
A --> C["MAG"]
B --> D["VW"]
C --> E["Dr"]
D --> F["Dr"]
E --> G["Dr"]
F --> H["Dr"]
Hydraulische Anschluß-Schemen
Legende:
BF Warmwasserfühler
DR Differenzdruckregler
MAG Membran-Druckaus- dehnungsgefäß
SV Sicherheitsventil
THV Thermostatventil
ÜV Überströmventil
WW Wasserweiche
5
Installation
Wasserseitige Anschlüsse, Elektrischer Anschluß, Inbetriebnahme
Wasserseitige Anschlüsse
- Überprüfen, ob der vorhandene Kaltwasserdruck den zulässigen Druck für Trinkwasseranlagen und den max. Betriebsdruck des Speichers nicht übersteigt. Bei Bedarf (Empfehlung: bei Kaltwasserüberdruck über 6 bar) Sicherheitsgruppe mit Druckminderer nach DIN 1988 vorsehen.
- Kaltwasseranschluß nach DIN 1988 und DIN 4753 Teil 1 ausführen – Anschlußverschraubung verwenden.
→Durch eine Zirkulationsleitung entstehen hohe Bereitschaftsverluste, deshalb sollte sie nur bei einem weitverzweigten Warmwassernetz angeschlossen werden. Zirkulationsleitung hinter der Kaltwasseranschlußgruppe in Speichernähe an die Kaltwasserleitung anschließen und entsprechend der Heizungsanlagenverordnung mit einer selbsttätig wirkenden Einrichtung zur Unterbrechung der Zirkulation ausrüsten. - Alle warmwasserführenden Anschlußleitungen incl. der Armaturen mindestens entsprechend der HeizAnIV gegen Wärmeverluste schützen.
→Schlecht oder nicht gedämmte Anschlußleitungen führen zu einem Energieverlust, der um ein Vielfaches größer ist als der Energieverlust des Speichers. - Entleerungsmöglichkeit (bauseits) in die Kaltwasseranschlußleitung einbauen.
- Bauteilgeprüftes, nicht absperrbares Sicherheitsventil, mind. DN 15 in die Kaltwasseranschlußleitung, vorzugsweise oberhalb des Speichers einbauen - zwischen Speicher und Sicherheitsventil dürfen keine Verengungen wie z.B. Schmutzfänger, eingebaut werden - das Sicherheitsventil an gut zugänglicher und zu beobachtender Stelle anbringen.
Beim Aufheizen des Speichers muß Wasser aus dem Sicherheitsventil ausfließen (tropfen) können, um den Druckanstieg zu begrenzen.
- Die Ausblaseleitung mindestens eine Nennweite größer als die Anschlußleitung wählen und ohne Verengungen oder Einbauten auf kürzestem Wege zum Abfluß verlegen - Die Austrittsmündung muß frei und beobachtbar sein - Die Ausblaseleitung darf nicht ins Freie geführt werden.
→Es dürfen nur bauteilgeprüfte, federbelastete Membran-Sicherheitsventile mit einem max. Ansprechdruck von 10 bar verwendet werden. - Hinweisschild nach DIN 1988 in der Nähe der Ausblaseleitung des Sicherheitsventils anbringen:
Wortlaut: "Während der Beheizung kann aus Sicherheitsgründen Wasser aus der Abblaseleitung austreten! Nicht verschließen!".


Legende
1 Absperrventil HR Heizwasserrücklauf
2 Druckminderventil HV Heizwasservorlauf
3 Prüfventil KW Kaltwasser
4 Rückflußverhinderer WW Warmwasser
5 Manometerstutzen Z Zirkulation
6 Entleerungshahn
7 Sicherheitsventil
8 Be- und Entlüfter
9 Absperrventil mit Entl.
10 Rückschlagventil
11 Zirkulationspumpe
12 Speicherladepumpe

Elektrischer Anschluß
Der elektrische Anschluß darf nur durch einen Fachmann ausgeführt werden. Es müssen die geltenden Richtlinien und die örtlichen Vorschriften beachtet werden.
Bei Arbeiten an elektrischen Einrichtungen, Zuleitungen allpolig spannungsfrei schalten.
→Die Regelung der Warmwassertemperatur des Speichers erfolgt über die Kesselregelung und einen Warmwasserfühler.
- Warmwasserfühler bis zum Anschlag in die Tauchhülse des Speichers stecken und gegen Herausrutschen sichern. Die Fühlertauchhülse befindet sich beim DLB/DLU 80 im Speicherdekel, beim DLU 125 auf der Speicherrückseite.
• Warmwasserfühlerleitung in das Kesselschaltfeld führen.
- Fühler-Anschluß an der Klemmleiste des Kessels vornehmen.


Klemmleiste Domoplus® DPSM 2
Speicherthermometer
- In den Deckel des Unterstellspeichers DLU 125 kann ein Speicherthermometer 1 (Zubehör Best.-Nr. 282 616) eingebaut werden.
- Wärmedämmkappe 2 abnehmen, einseitig kräftig drücken und Kappe abheben (Kappe wird durch 2 Federklammern 3 gehalten).
- Blindkappe aus Speicherdeckel entfernen, Thermometerfühler durch den Kanal 4 im Speicherdeckel zum Speicherflansch führen und unter die Federklemme stecken - Kapillare nicht knikken, Biegeradius von 5 mm nicht unterschreiten. Thermometer in Speicherdeckel einclipsen, Wärmedämmkappe aufsetzen.


- Speicher über Kaltwasserzuleitung befüllen und über eine Warmwasserzapfstelle entlüften.
- Speicher heizungsseitig füllen.
- Gewünschte Speichertemperatur an der Kesselregelung einstellen: Einstellempfehlung: 50-55 °C
• Heizkessel in Betrieb nehmen, Speicher aufheizen. - Speichertemperatur nach der Aufheizung an der Kesselregelung bzw. am Speicherthermometer kontrollieren.
- Speicher-Flanschdeckel nach der ersten Aufheizung auf Dichtheit prüfen (siehe unter Wartung).
- Warmwasserseitiges Sicherheitsventil überprüfen – Wasseraustritt aus der Abblaseleitung beobachten.
- Warmwasserprogramm an der Regelung (Zubehör Kessel) programmieren.
6
Wartung
Wartung DLB 80, DLU 80
→Die Überprüfung der Anodenfunktion sollte in Abständen von höchstens zwei Jahren durchgeführt werden.
→Wir empfehlen eine jährliche Kontrolle der Anodenfunktion. Die Funktionsprüfung der Anode kann ohne Betriebsunterbrechung erfolgen, indem der Schutzstrom gemessen wird:
- Befestigungsschrauben 1 der Abdeckung lösen - Deckel 2 abnehmen - Wärmedämmkappe 3 abnehmen.
- Masseleitung von der Steckfahne ziehen (siehe Anhänger an Reinigungsoffnung).
- Meßgerät, Meßbereich bis 5 mA, zwischen Steckfahne und Masseleitung in Reihe schalten.
→Ist ein Strom im angegebenen Meßbereich meßbar, ist die Anode funktionsfähig.
→Ist kein Strom meßbar, ist die Anode wahrscheinlich verbraucht - Anode überprüfen:
- Kaltwasserzuleitung absperren – Speicher entleeren.
• Warmwasserfühler aus der Tauchhülse 4 ziehen.
- Schrauben 5 des Flanschdeckels 6 lösen - Flanschdeckel mit Anode abnehmen.
• Anode 7 kontrollieren:
Anodendurchmesser im Neuzustand: ∅ 33 mm
→Ist der Anodendurchmesser auf 10 bis 15 mm abgebaut, sollte die Anode ausgetauscht werden.
- Speicher reinigen
→Die Reinigungsintervalle sind abhängig von der Wasserqualität und den Betriebstemperaturen. Wir empfehlen eine jährliche Kontrolle -
- Wartungsflansch mit Anode einbauen – neue Dichtung 8 verwenden (Bestell-Nr. 0276725).
- Flanschbefestigungsschrauben 5 (M10x20) anziehen - Anzieh-Drehmoment beachten (siehe Anhänger) - maximales Anzieh-Drehmoment: 15 ± 2 Nm.
• Masseleitung auf Steckfahne stecken.
- Kaltwasserzuleitung öffnen – Speicher befüllen und über Warmwasserzapfstelle entlüften.
- Warmwasser-Fühler bis zum Anschlag in die Tauchhülse 4 einschieben.
• Speicher auf Betriebstemperatur aufheizen.
- Speicher-Flanschdeckel auf Dichtheit prüfen.
- Wärmedämmkappe und Abdeckung montieren.
Anlage überprüfen
- Heizungs- und warmwasserseitige Dichtheit kontrollieren.
- Sicherheitsventil und Abblaseleitung überprüfen.
- Funktion des heizungsseitigen Entlüfters auf dem Speicher überprüfen.
- Speichertemperatur an der Kesselregelung einstellen und Abschaltpunkt kontrollieren.

→Die Überprüfung der Anodenfunktion sollte in Abständen von höchstens zwei Jahren durchgeführt werden.
→Die Funktionsprüfung der Anode kann ohne Betriebsunterbrechung erfolgen, indem der Schutzstrom gemessen wird:
- Wärmedämmkappe 1 abnehmen, einseitig kräftig drücken und Kappe abheben (Kappe wird durch 2 Federklammern 2 gehalten).
• Masse-Anschlußkabel von der Steckfahne ziehen. - Meßgerät, Meßbereich bis 5 mA, zwischen Steckfahne und Masseleitung in Reihe schalten.
→Ist ein Strom im angegebenen Meßbereich meßbar, ist die Anode funktionsfähig.
→ Ist kein Strom meßbar, ist die Anode wahrscheinlich verbraucht - Anode überprüfen:
- Meßgerät abnehmen.
• Kaltwasserzuleitung absperren - Speicher entleeren.
• Thermometerfühler, falls vorhanden, abnehmen. - Schrauben (M12 x 20) 3 des Speicher-Flanschdeckels 4 lösen - Flanschdeckel mit Anode abnehmen.
• Anode 5 kontrollieren:
→Anodendurchmesser im Neuzustand: ∅ 33 mm Anodenlänge im Neuzustand: 315 mm
Ist der Anodendurchmesser auf 10 bis 15 mm abgebaut, Anode austauschen.
- Speicher reinigen -
→Die Reinigungsintervalle sind abhängig von der Wasserqualität und den Betriebstemperaturen. Wir empfehlen eine jährliche Kontrolle. - Härteausfälle nach Möglichkeit mit scharfem Wasserstrahl durch die Kontrollöffnung lösen - großschaligen Härteausfall mit einem Holzstab lösen, auf keinen Fall scharfkantige, metallische Gegenstände verwenden, dies kann zur Beschädigung des Emails führen - Reinigungs-Rückstände aus dem Speicher entfernen - Speicher ausspülen.
- Flanschdeckel mit Anode einbauen – neue Dichtung 6 verwenden (Bestell-Nr. 0276725).
- Flanschdeckel-Befestigungsschrauben 3 (M10x20) über Kreuz anziehen - Anzieh-Drehmoment beachten (siehe Anhänger) - maximales Anzieh-Drehmoment: 15 ±2 Nm.
• Thermometerfühler, falls vorhanden, montieren. - Kaltwasserzuleitung öffnen – Speicher befüllen und über Warmwasserzapfstelle entlüften.
• Speicher auf Betriebstemperatur aufheizen.
• Flansch auf Dichtheit prüfen.
• Wärmedämmkappe und Abdeckung montieren.
Anlage überprüfen
- Heizungs- und warmwasserseitige Dichtheit kontrollieren.
- Sicherheitsventil und Abblaseleitung überprüfen.
- Speichertemperatur an der Kesselregelung einstellen und Abschaltpunkt kontrollieren.
Wartung DLU 125

(Druck-Nr. 0289203-2/03.00/de) - Technische Änderungen vorbehalten
