Gas 6000 - Kessel Remeha - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Gas 6000 Remeha
Installationsanleitung
Inbetriebnahmeanweisung
Remeha Gas 6000
- Spezialheizkessel für
Gasfeuerung (Hochwirkungs- gradkessel)
• Nennwärmeleistung
324 bis 970 kW
• mbc 2.5

1.1 Allgemeines 4
1.2 Aufbau 4
1.3 Anwendung 4
2. Abmessungen und technische Daten 5
2.1 Abmessungen 5
2.2 Technische Daten 6
3. Installationshinweise 7
3.1 Vorschriften 7
3.2 Installationsort 7
3.3 Heizungsanschlüsse 7
3.4 Gasanschlüsse 7
3.5 Wasserseitige Hinweise 7
3.6 Kesselaufstellung 8
3.7 Abgasführung/Verbrennungsluftzuführung 8
3.8 Elektrischer Schaltplan pro Kesselmodul 9
3.9 Anschlussmöglichkeiten zum elektrischen Schaltplan 11
3.9.1 Elektrische Eingänge 11
3.9.2 Elektrische Ausgänge 11
3.10 Kesselschaltfeld 13
3.10.1 Allgemeines 13
3.10.2 Ausstattung des Kesselschaltfeldes 13
3.11 Der Kesselautomat 13
3.11.1 Allgemeines 13
3.11.2 Betriebsebene 13
3.11.3 Serviceebene 13
3.12 Heizungsregelung 15
3.12.1 Allgemeines 15
3.12.2 Modulierende Kesselregelung über rematic®-Regelung 15
3.12.3 Modulierende Kesselregelung mittels PC oder Fremdregler 15
3.12.4 Vierstufige Kesselregelung 16
3.12.5 Übersicht der verschiedenen Menüs 17
4. Inbetriebnahmeanweisung 18
4.1 Allgemeines 18
4.2 Gas - Luftverbundregelung 18
4.3 Schematische Darstellung der Gasarmatu8 pro Modul 18
4.4 Spezifikation der Gasarmatur pro Modul 18
4.5 Armaturenliste pro Modul 19
4.6 Technische Daten pro Modul 19
4.7 Erstinbetriebnahme pro Modul 19
4.8 Anpassung an Erdgas L oder LL 22
4.9 Ausserbetriebnahme 22
5. Richtlinien für die Störungssuche und -beseitigung 23
5.1 Allgemeines 23
5.2 Störungen 23
6. Wartungsvorschrift 27
6.1 Allgemeines 27
6.2 Wartungsarbeiten 27
VORWORT
Diese technische Unterlage enthält wichtige Informationen zur Installation, Inbetriebnahme und Wartung der Gas-Spezialheizkessel Baureihe Remeha Gas 6000.
Lesen Sie diese Information vor der Inbetriebnahme gewissenhaft durch und machen Sie sich mit den erforderlichen Arbeitsgängen zur Inbetriebnahme vertraut.
Die Einhaltung aller Hinweise ist die Basis für eine einwandfreie und störungsfreie Betriebsweise des Kessels.
Die in dieser technischen Unterlage veröffentlichten Angaben und Daten stellen den jeweils letzten technischen Stand dar.
Wir behalten uns jederzeit die Möglichkeit einer Änderung die dem technischen Fortschritt dient vor, ohne dass daraus eine Verpflichtung abgeleitet werden kann frühere Lieferungen entsprechend anzupassen.
Sicherheitshinweise:
Bitte unbedingt beachten.
Bei Arbeiten an der Heizungsanlage:
Installationsarbeiten, Inbetriebnahme-, Wartungs- und Servicearbeiten an Heizkesseln, an der Abgasanlage und an der Heizungsanlage, dürfen nur von autorisierten Fachfirmen durchgeführt werden.
Bei Arbeiten an Heizkesseln:
Heizkessel spannungslos machen, Heizungshaupt- schalter gegen Wiedereinschalten sichern.
Gasgerätehahn schliessen und gegen unbeabsichtigtes öffnen sichern.
1. LIEFERUMFANG
1.1 Allgemeines
Gas-Spezialheizkessel nach:
- 90/396/EWG - Gasgeräterichtlinie
- 92/42/EWG - Wirkungsgradrichtlinie
- 89/336/EWG - Elektromagnetische
Verträglichkeit
und übereinstimmend mit:
- 73/23/EWG - Niederspannungsrichtlinie
- 89/392/EWG - Maschinenrichtlinie.
CE-zugelassen, Kategorie I _2ELL für Erdgas H, L und LL. Vollautomatisch modulierend, vier- oder zweistufig.
Der Kessel ist werksseitig auf Erdgas H (Wobbe-Index 15,0 kWh/m³) eingestellt, umstellbar auf Erdgas L oder LL ohne Düsenwechsel.
Gerätetyp: B23, C33, C53 und C63.
1.2 Aufbau
Der Remeha Gas 6000 Hochwirkungsgradkessel besteht aus zwei Modulen. Jedes einzelne Modul besteht aus einem gusseisernen Wärmtetauscher remcast®.
Vormischflächenbrenner aus Edelstahl mit Metallvliesoberfläche zur schadstoffarmen Verbrennung von Erdgas. Drehzahlregelung der Verbrennungsluftgebläse mittels Frequenzreglern, Überwachung mittels Differenzdrucksensoren. Gas-/Luft-Verbundregelung zur Optimierung der Verbrennung. Vollautomatischer Brennerbetrieb, Hochspannungszündung, Ionisationsflammenüberwachung.
Pro Modul ein eingebautes Kesselschaltfeld mit Bedienungs- und Sicherheitselementen.
Menügeführter Kesselautomat in Mikroprozessortechnik mit ausgedehnter Betriebs- und Servicediagnostik; RS 232-Anschluss für BUS-Verbindung zur Kombination mit PC, Modem oder Gebäudeleittechnik.
Pro Modul Einbaumöglichkeit von witterungsabhängigen Regeleinheiten rematic®. Jedes Modul hat ein Gaskombinationsventil bestehend aus zwei Hauptgasventilen, Gasdruckverhältnisregler und Gasdruckwächter unter der Verkleidung montiert.
Farbige pulverbeschichtete Verkleidung, hochwertige Wärmeschutzisolierung.
Abgasklappe pro Kesselmodul.
Elektroanschluss: 230 V, 50 Hz.
1.3 Anwendung
Warmwasserheizungen bis 90°C
Max. Vorlauftemperatur : 75°C/90°C
Max. Betriebstemperatur : 110°C (Absicherungsgrenze)
Max. Betriebsüberdruck : 6,0 bar
Min. Betriebsüberdruck : 0,8 bar.

Bild 01 Remeha Gas 6000
2. ABMESSUNGEN UND TECHNISCHE DATEN
2.1 Abmessungen

text_image
Kabelschocht Gesanschluß Rp 2" IG 1. Rücklauf 3) NW 80 Vortlauf 3) NW 80 Vortlauf 3) NW 80 1. Rücklauf 3) NW 80 Gesanschluß Rp 2" IG KabelschochtDraufsicht

Seitenansicht rechts
Bild 02 Abmessungen
| Anzahl der Glieder | Abmessungen | |||
| A mm | B mm | C mm | E mm | |
| 2 x 13 | 2035 | 1083 | 1018 | 820 |
| 2 x 15 | 2345 | 1238 | 1173 | 920 |
| 2 x 17 | 2495 | 1360 | 1295 | 1020 |
| 2 x 19 | 2645 | 1483 | 1418 | 1160 |
1) Verbrennungsluftanschluss. Nur bei raumluftunabhängigem Betrieb.
2) Anschlussmöglichkeit für Sicherheitsventil.
3) Flansche nach DIN 2576.
2.2 Technische Daten
| CE-Ident. Nr | 0063AT3446 | ||||
| 2 x 13 Glieder 2 | x 15 Glieder 2 x 17 | Glieder 2 x 19 Glieder | |||
| Nennwärmeleistung 75/60°C | kW | 648 | 758 | 864 | 970 |
| Nennwärmebelastung | kW | 724 | 844 | 964 | 1086 |
| Kleinste Wärmebelastung | kW | 181 | 212 | 242 | 272 |
| Wasserseitiger Widerstand ΔT = 20°C1) | mbar | 91 | 107 | 130 | 175 |
| Wasserseitiger Widerstand ΔT = 10°C1) | mbar | 364 | 428 | 520 | 700 |
| Höchstumlaufwassermenge1) | m3/h | 37,8 | 44,2 | 50,5 | 56,9 |
| Mindestumlaufwassermenge1) | m3/h | 4,3 | 5,1 | 5,8 | 6,5 |
| Betriebsüberdruck max. | bar | 6 | 6 | 6 | 6 |
| Vordruck Erdgas H/L/LL | mbar | 20-25 | 20-25 | 20-25 | 20-25 |
| Schadstoffwerte gewichtet, luftfrei, trocken | |||||
| NOx | mg/kWh | < 43 | < 43 | < 43 | < 43 |
| CO | mg/kWh | < 15 | < 15 | < 15 | < 15 |
| Werte zur Schornsteinbemessung | |||||
| CO2-Gehalt Vollast | % | 9,1 | 9,1 | 9,1 | 9,1 |
| CO2-Gehalt Teillast | % | 8,2 | 8,2 | 8,2 | 8,2 |
| Abgasmassenstrom Vollast | kg/sek | 0,335 | 0,390 | 0,446 | 0,502 |
| Abgasmassenstrom Kleinlast | kg/sek | 0,092 | 0,108 | 0,123 | 0,138 |
| Abgastemperatur Vollast bei 75/60°C | °C | 190 | 190 | 190 | 190 |
| Abgastemperatur Kleinlast bei 75/60°C | °C | 120 | 120 | 120 | 120 |
| Anschlüsse: | |||||
| Vorlauf1) | DN | 80 | 80 | 80 | 80 |
| Rücklauf1) | DN | 80 | 80 | 80 | 80 |
| Gas1) | R | 2" | 2" | 2" | 2" |
| Abgas | ∅ mm | 350 | 350 | 350 | 350 |
| Verbrennungsluft * | ∅ mm | 350 | 350 | 350 | 350 |
| Elektroanschluss1) | V/Hz | 230/50 | 230/50 | 230/50 | 230/50 |
| Elektrische Leistungsaufnahme Vollast | W | 760 | 900 | 1060 | 1200 |
| Elektrische Leistungsaufnahme Teillast | W | 105 | 110 | 120 | 130 |
| Kesselwasserinhalt | I | 210 | 236 | 262 | 290 |
| Gewicht netto ca. | kg | 1680 | 1910 | 2130 | 2360 |
| Geräteart B23, C33, C53, C63 | |||||
* Nur bei raumluftunabhängigem Betrieb.
1) Pro Kesselmodul
3. INSTALLATIONSHINWEISE
3.1 Vorschriften
Spezialheizkessel (NT) für Gasfeuerung (Hochwirkungsgradkessel) übereinstimmend mit der europäischen Heizkessel- und Wirkungsgradrichtlinie. CE-zugelassen, Kategorie I _2 ELL für Erdgas H, L und LL. Vollautomatisch modulierend, zwei-, oder vierstufig (100 - 25%). Bei der Installation des Heizkessels sind die Vorschriften des Baurechts, des Gewerberechts und des Immisionsschutzes zu beachten.
Wir weisen auf die nachstehend aufgeführten
Vorschriften, Richtlinien und Normen hin:
- DIN 4751 Teil 2 : Sicherheitstechnische Aus-rüstung von Heizungsanlagen
- DVGW-TRGI : Technische Regeln für Gas- Installationen einschl. Ergän- zungen
- DIN 4705 : Berechnung von Schornstein-abmessungen
- DIN 18160 Teil 1 und 2 : Hausschornsteine
- Heiz. Anl. V : Heizungsanlagen-Verordnung
- Heiz. Betr. V : Heizungsbetriebs-Verordnung
- DIN-VDE : Bestimmungen für die elektrische Ausrüstung und den Anschluss
- VDI 2035 : Anforderungen an die Wasserbeschaffenheit
3.2 Installationsort
Der Heizkessel muss in einem gut belüfteten trockenen Raum aufgestellt werden. Die Zuluft kann über die Aussenwand zugeführt werden. Abluft ist über Dach abzuführen. Spezialheizkessel der Baureihe Remeha Gas 6000 haben getrennte Anschlüsse für die Verbrennungsluftzu und die Abgasabführung. Es ist möglich, die Verbrennungsluft dem Heizraum zu entnehmen (raumluftabhängiger Betrieb). Über eine Verbrennungsluftleitung kann die Verbrennungsluft auch separat zugeführt werden (raumluftunabhängiger Betrieb). Es ist darauf zu achten, dass die Verbrennungsluft keinerlei chemische Zusätze enthalten darf, die bei der Verbrennung zu Korrosion des Kessels führen. Lacke, Lösungsmittel, Sprays und Waschmittel enthalten solche Stoffe.
Die gültigen Feuerungsverordnungen der Länder sind zu beachten.
3.3 Heizungsanschlüsse
Die Vor- und Rücklaufanschlüsse sind als Flanschverbindung nach DIN 2576 ausgeführt: DN 80. Die Anschlüsse befinden sich serienmässig an einer Kesselseite, nach oben gerichtet. Wasseranschlüsse, Gasanschlüsse und Kesselschaltfelder immer gemeinsam auf einer Seite.
Sicherheitstechnische Ausrüstung der Heizungsanlage entsprechend DIN 4751 Teil 2. Tauchhülse für Temperatur- und Reglerfühler unter der Kesselverkleidung in den Vorlaufleitungen.
3.4 Gasanschlüsse
Die Gasanschlüsse befinden sich an der gleichen Seite des Kessels wie die Vor- und Rücklaufanschlüsse: R2 Zoll. Die einschlägigen Vorschriften der TRGI sind zu beachten. Heizkessel der Baureihe Remeha Gas 6000 sind für Erdgas H, L und LL eingerichtet. Sie werden voreingestellt für Erdgas H ausgeliefert. Zum sicheren Kesselbetrieb ist ein Mindestgasfliessdruck gemessen am Gasgerätehahn vor dem Kessel von 20-25 mbar erforderlich.
3.5 Wasserseitige Hinweise
Der Spezialheizkessel Remeha Gas 6000 ist für gleitenden Betrieb (witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung) bis 35°C geeignet. Der steckerfertige Einbau für die Regeleinheiten rematic® ist vorbereitet. Die minimale Rücklauftemperatur aus der Anlage kann 35°C, bei einer Wasserdurchflussmenge entsprechend einem ΔT von 20°C betragen. Kurzzeitige Unterschreitungen sind möglich. Die maximale Temperaturspreizung zwischen Vor- und Rücklauf pro Modul darf nicht grösser sein als 40°C. Die Kessel sind so zu installieren, dass die Mindestumlaufwassermenge sichergestellt ist.
Die maximale Durchlaufwassermenge pro Modul darf nicht überschritten werden (Tabellenwerte Seite 6). Bei Mehrkesselanlagen muss der nicht in Betrieb befindliche Kessel wasserseitig vom Netz getrennt werden.
3.6 Kesselaufstellung
Der Remeha Gas 6000 wird teilmontiert angeliefert. Die Baueinheiten sind so bemessen, dass sie durch eine normale Türöffnung eingebracht werden können. Besondere Einbringöffnungen sind nicht erforderlich. Der Heizraum muss trocken und frostsicher sein. Der Remeha Gas 6000 ist zur Aufstellung in Dachheizzentralen geeignet. Platzbedarf und Lastverteilung entsprechend Bild 03.

text_image
A C 70 = B = 70 925 540 2560 925 390 + B Benötigte Grundfläche KesselstützflächeBild 03 Stützfläche Remeha Gas 6000
| Gliederzahl A | B C | ||
| 2 x 13 | 2035 | 1342 | 341 |
| 2 x 15 | 2345 | 1541 | 397 |
| 2 x 17 | 2495 | 1740 | 420 |
| 2 x 19 | 2645 | 1939 | 443 |
3.7 Abgasführung/Verbrennungsluftzuführung
Die Abgastemperaturen können im Teillastbereich bis auf 120°C sinken. Diese niedrigen Werte erfordern geeignete Abgassysteme. Sie müssen von deren Hersteller dimensioniert und ausgelegt werden. Darüber hinaus sind die baurechtlinien Anforderungen zu erfüllen. Der Remeha Spezialheizkessel Gas 6000 kann an feuchteunempfindlichen Schornsteinen betrieben werden, wenn der Hersteller die Eignung nach folgenden Kriterien nachweist: Bauartzulassung als feuchteunempfindlicher Schornstein. Funktionsnachweis nach DIN 4705 auf Basis der Abgaswerte des Kessels (Siehe Tabelle Seite 6). Die Verbindungsleitung zwischen Heizkessel und feuchteunempfindlichem Schornstein muss die Anforderungen an Abgasleitungen erfüllen. Der Remeha Gas 6000 kann auch raumluftunabhängig betrieben werden. Dadurch sind auch Aufstellungen in chemisch belasteten Räumen möglich.
3.8 Elektrischer Schaltplan pro Kesselmodul

text_image
CON21 CON1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 NO R10 1.0 CNO CTS sub D RS232 2.) Computer Interface- Verbindung Bei Verwendung: Brücke entfermen CONK2 CON2 CON3 CON4 CON5 CON6 CON7 CON8 CON9 CON10 VBA VB1 VB2 VB1 VB2 CON19 CL-ON L1 N E1 E2 20 28 K12 freq.req. K14 820...E K11 39 7 U V W T CL-ON L1 L2 L3 N L VA2 230V,50Hz Netz 230V~ Max. 0.1A Aus- gang SCHALTFELD Tmod 888 1 2 1 Eingänge 230V~2A Max. AusgängeBild 04 Elektrischer Schaltplan pro Kesselmodul

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4.) Standard: Ansteuerung + Abgaklapiere M RDK B 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100| 1.) | Bei Verwendung Brücke entfernen |
| 2.) | Eingong für PC-Anschluss |
| 3) | R-3BK3 parallel |
| 4) | Standard Anstauerung + Abgasklappe |
Legende Leiterfarben
| BL | blou | OR/WT | orange-weiss |
| BL/WT | blou-weiss | RD | rot |
| BR | braun | RD/WT | rot-weiss |
| CL | gelb | VT | violet |
| CL/GN | gelb-grün | VI/WT | violet-weiss |
| CL/WT | gelb-weiss | WT | weiss |
| GN/WT | grün-weiss | ZW | schwarz |
| CS | grau | ZW/WT | schwarz-weiss |
| DR | orange |
Legende Ausgänge / Eingänge
| NICH MIGELERF/VERKANRIET | |
| Vollzinsbereich | |
| Tollzinsbereich | |
| Betriebsbereich | |
| Strungsmeldung | |
| Andeuerung zusätz. Sicherheitsvernt! | |
| Andeuerung Kessel ein (Tallbar) | |
| Vollzinsanteuerung | |
| Andogemulsierung | |
| Blackerende Eingänge | |
| Verlegelende Eingang | |
| Gasieckontrolle | |
| Applicationsbus |
Legende
| AFs | Vorlauftemperatureansensor |
| B | Differenzdrucksturser |
| KfA | Kesselblocktemperaturansnser |
| RFs | Rückelcool temperatureansnser |
| RFTs | Abgatemperatureansnser |
| VA | Hauptgasveriil |
| VB | Hommenerwachung |
| 1 | Zinistrofo |
| 2 | Erlastflüfter |
| ● | Klemmiete |
| ←→ | Stockverbindung |
| Zinizielektrade | |
| Verfallter | |
| CP | Kesselblockpumpe |
| ROA | Abgaskloppe |
3.9 Anschlussmöglichkeiten zum elektrischen Schaltplan
3.9.1 Elektrische Eingänge Allgemeines
Alle Eingänge (Analogeingang ausgenommen) werden von dem Kessel mit 24-Volt-Gleichspannung versorgt. Der Strom beträgt ca. 6 mA pro Eingang. Die Anschlüsse dürfen niemals mit Phasen-, Null- oder Erdleiter des Netzes verbunden werden. Alle Anschlüsse müssen über potentialfreie Kontakte erfolgen.
Blockierende Eingänge
Jedes Modul besitzt zwei Eingänge, die das entsprechende Kesselmodul ausschalten und blockieren. An diese Eingänge können beispielsweise die Endschalter von Drosselventilen oder Mindestgasdruckschalter angeschlossen werden.
Eingang 1 ist mit Klemme 29 und 30, Eingang 2 mit Klemme 31 und 32 verbunden. Beide Eingänge besitzen folgendes Symbol:

Soll einer der beiden Eingänge benutzt werden, so muss zunächst die vorhandene Drahtbrücke entfernt werden. Solange der Eingang geöffnet ist, erscheint eine Meldung auf dem Display ('Blokkiereingang ist aktiviert'), die erst nach schliessen der Verbindung verschwindet.
Verriegelender Eingang
Jede Steuerung verfügt über einen Eingang, der das entsprechende Kesselmodul verriegelt. An diesen Eingang kann beispielweise ein Maximal-Gasdruckschalter angeschlossen werden.
Eingang 1 ist mit Klemme 33 und 34 verbunden. Das Eingang besitzt folgendes Symbol:

Soll der Eingang benutzt werden, so muss zunächst die vorhandene Drahtbrücke entfernt werden. Solange der Eingang geöffnet ist, wird das Kesselmodul verriegelt; es erscheint eine Meldung auf dem Display ('Verriegelender Eingang ist aktiviert').
Nach schliessen der Verbindung muss der Kessel mit der Reset-Taste wieder entriegelt werden.
Gasleckkontrolle
An die Eingänge 37 und 38 kann pro Modul eine von Remeha erhältliche Gasleckkontrolle angeschlossen werden. Dazu muss jede Steuerung in der Serviceebene (siehe Par. 3.11.3, Option 7) auf das Vorhandensein einer Gasleckkontrolle eingestellt werden. Dieser Eingang hat folgendes Symbol:

Ansteuerung mittels analogem Signal
Die Klemmen 27 (-) und 28 (+) sind als Eingang für einen externen Signalgeber (0 bis 10V Signal) vorbereitet. Der Eingangswiderstand des analogen Einganges beträgt ca. 10kΩ. Dieses Signal verbindet den Einschaltbefehl und den Sollwert für die Kesseltemperatur (interne Regelung) gemäss der Kennlinie in Bild. 07, Seite 15, oder Kessellast (externe Regelung) gemäss der Kennlinie in Bild. 08, Seite 15. Bitte beachten Sie die Hinweise zur Programmierung 'Heizungsregelung'. (Siehe Par. 3.12, Seite 14).
Ansteuerung über die RS 232 Schnittstelle.
Für eine derartige Ansteuerung ist die Computer Interfaceverbindung vorgesehen. Weitere Informationen zur Kommunikation über die RS 232 Schnittstelle auf Anfrage.
3.9.2 Elektrische Ausgänge
Alarmausgang
Jedes Kesselmodul ist mit einem potentialfreien Wechselkontakt für die Alarm- beziehungsweise Bereitschaftsmeldung ausgerüstet. Wenn das Kesselmodul verriegelt ist oder nicht mit Spannung versorgt wird, sind Kontakt 11 und 12 miteinander verbunden. Ist das Kesselmodul betriebsbereit, so sind Kontakt 11 und 10 geschlossen. Der Kontakt kann bis 250 V/2 A belastet werden. Dieser Ausgang ist mit folgendem Symbol gekennzeichnet:

Jedes Kesselmodul besitzt zwei potentialfreie Schliesskontakte für die Betriebszustandsmeldung 'Teillast' und die Betriebszustandsmeldung 'Vollast'. Die Kontakte 13 und 14 sind für die Betriebszustandsmeldung 'Teillast', Kontakte 15 und 16 für die Betriebszustandsmeldung 'Vollast' vorgesehen. Der Umschaltpunkt von Teil- auf Vollast lässt sich in der Serviceebene programmieren (siehe Par. 3.11.3, Option 6). Dieser Ausgang besitzt folgendes Symbol:


Externes Gasventil
Bei Bedarf kann pro Modul, ein externes Gasventil an Klemme 17 und 18 angeschlossen werden. An diesen Klemmen liegt eine Spannung von 230 Volt an, sobald das Gebläse anläuft. Nach abschalten des Gebläses wird auch die Spannung wieder ausgeschaltet. Die maximale Stromaufnahme des Gasventils soll 0,1A nicht überschreiten. Dieser Ausgang besitzt folgendes Symbol:

Zusätzlicher 230-V-Anschluss
An den Klemmen 8 und 9 wird die externe Stromversorgung wieder nach aussen geführt, um den Anschluss externer Komponenten wie Relais und Pumpen zu ermöglichen. Die Spannung an diesen Klemmen wird nicht mit dem Hauptschalter am Kesselschaltfeld unterbrochen.
Der Spannungausgang ist nicht abgesichert oder gefiltert. Die Klemmen dürfen mit höchtens 10 A belastet werden. Dieser Ausgang ist mit folgendem Symbol gekennzeichnet:

Gebäudeleittechnik
Für den Anschluss an ein Gebäudeleitsystem ist der Remeha Gas 6000 werksseitig pro Modul mit einem RS 232-Anschluss ausgestattet.
Ferner ist der Kessel mit folgenden potentialfreien Kontakten bestückt: - Betriebsmeldung
- zentrale Störmeldung.
Frequenzregler
Die Gebläse werden über Frequenzregler gesteuert. Jeder Frequenzregler liefert eine Drehspannung von 230V, wobei die Frequenz zwischen 0 und maximal 60Hz liegen kann. Mittels dieser Frequenzänderung werden die Drehzahle den Gebläsemotoren geregelt.
Den Frequenzreglern sind Leuchtdioden zugeordnet: die grüne Leuchtdiode zeigt die Bereitschaftsstellung an und die rote eine Fehlfunktion.
Bei ordnungsgemäsem Zustand der Frequenzregler hat die grüne Leuchtdiode Dauerlicht. Wenn die grüne Leuchtdiode blinkt, bedeutet dies, dass der Frequenzregler nicht funktionsbereit ist. Überprüfen Sie in diesem Fall die Verbindung zwischen den Klemmen 7 und 39 sowie die Verbindung zwischen den Klemmen 20 und 28 (Klemmen Frequentzregler, siehe dazu Schaltplan, Par. 3.8).
Wenn die rote Leuchtdiode blinkt, ist der Frequenzregler gestört.
Die Störung kann folgende Ursachen haben:
- Einen Kurzschluss in einer der Motorwicklungen oder in der Verdrahtung zum Motor.
- Kontrollieren Sie die Motorverdrahtung und messen Sie die Spannung in den Motorwicklungen.
- Das Gebläserad berührt das Gehäuse. Das führt zu einer erhöhten Stromaufnahme.
- Kontrollieren Sie, ob das Gebläse frei und rund läuft.
- Der Frequenzregler ist zu heiss.
- Kontrollieren Sie, ob die Kühlrippe des Frequenzreglers heiss ist und ob diese ordnungsgemäss am Schaltfeld befestigt ist.
Der Frequenzregler lässt sich rückstellen, indem Sie die Spannung des Kessels aus- und wieder einschalten.
Bitte 10 sekunden warten bevor Sie den Kessel wieder einschalten.
3.10 Kesselschaltfeld
3.10.1 Allgemeines
Der Remeha Gas 6000 wird pro Modul mit einem eingebauten Kesselschaltfeld geliefert. Dieses Kesselschaltfeld ist mit einer elektronischen mikroprozessorgesteuerten Steuereinheit mit alphanumerischem LCD-Fenster ausgestattet.
Dieses Fenster zeigt 4 Zeilen mit jeweils 20 Zeichen, wobei Betriebs-, Servicezustände aber auch sonstige Hinweise ausgelesen werden können. Mit den Drucktasten können die verschiedenen Menüs "durchlaufen" und so verschiedene Angaben abgelesen oder Einstellungen vorgegeben werden.
3.10.2 Ausstattung der Kesselschaltfelder
Jedes Kesselschaltfeld setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
- Hauptschalter.
- Einbaumöglichkeit für eine witterungsgeführte rematic® Kesselregelung.
- Zentrale Störlampe.
- Vierzeiliges LCD-Fenster, mit 20 Zeichen je Zeile.
- 'Reset'-Taste für die Entriegelung nach einer Störung.
6,7. 'Step'-Tasten, mit denen ein Sollwert geändert oder eine Menü-Auswahl getroffen werden kann. - 'Enter'-Taste für die Bestätigung einer Einstellungsänderung oder eines eingegebenen Codes.
- 'Escape'-Taste, mit der man von einem Menü zu dem anderen übergehen kann.

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2 1 3 4 5 6 7 8 9 remehaBild 05 Kesselschaltfeld
3.11 Der Kesselautomat
3.11.1 Allgemeines
Der Remeha Gas 6000 ist serienmässig mit zwei modernen menügeführten Mikroprozessor- Kesselautomaten mit umfassender Betriebs- und Servicediagnostik ausgestattet. Jedes Kesselmodul wird vom eigenen Feuerungsautomaten betrieben, wodurch eine hohe Betriebssicherheit erreicht wird.
Mit den Drucktasten können verschiedene Menüs aufgerufen werden; es lassen sich verschiedene Angaben ablesen sowie Einstellungen vorgeben.
Die Anzeige- und Einstellmöglichkeiten sind auf unterschiedliche Ebenen aufgeteilt:
Betriebsebene - frei zugänglich
Serviceebene - zugänglich mit Servicecode
Werksebene - nicht zugänglich.
3.11.2 Betriebsebene
Die Betriebsebene umfasst eine Reihe von Menüs, die sich mit der 'Taste aufrufen lassen.
Das Hauptmenü zeigt ständig den Betriebszustand, die Vorlauf- und Rücklaufwassertemperatur wie auch den Ionisationsstrom der ersten Ionisationselektrode an.
Drücken der 'Taste ruft das nächste Menü auf.
Jetzt können die Wassertemperatur an der Messstelle im Kesselblock, die Abgastemperatur, die Luftdruckdifferenz und der Ionisationsstrom der zweiten Ionisationselektrode abgelesen werden. Erneutes Drücken der 'Taste ruft das dritte Menü auf. In diesem Menü können die vorgegebene maximale (Vorlauf-) Betriebstemperatur (Werkseinstellung 80°C) und die Betriebsstundenzahl abgelesen werden.
Im vierten Menü wird die STB Einstellung angezeigt (Werkseinstellung 110°C); weiterhin ist es jetzt möglich, mit den '▲'- und '▼'-Tasten die maximale Betriebstemperatur zu ändern. Die Betriebstemperatur lässt sich bis zu einem Maximalwert von 90°C einstellen. Die Ausschalttemperatur beträgt in diesem Fall 95°C. Wenn nach einer vorgenommenen Änderung die '→Taste gedrückt wird, wird die Änderung bestätigt und übernommen. Drücken der '→Taste ruft das fünfte Menü auf.
Im fünften Menü wird ein Code verlangt, damit Zugang zur Serviceebene möglich ist. Durch Drücken der 'Taste kehrt man zum Hauptmenü zurück. Wenn nach der Eingabe des Servicecodes die 'Taste gedrückt wird, ist der Zugang zur Serviceebene möglich.
3.11.3 Serviceebene
Zugang zur Serviceebene ist nur nach Eingabe eines Sicherheitscodes möglich. Dadurch wird verhindert, dass nicht sachgerechte Einstellungen vorgenommen werden. Der Sicherheitscode für diese Ebene ist 00 12.
Nach Eingabe dieses Codes über die '▲'- und '▼'-Tasten im 5. Menü und Bestätigung mit der '◀Taste gelangt man in die Serviceebene.
Sie können jetzt aus 4 Optionen wählen:
1) Serviceeinstellungen
2) Servicetest
3) Gespeicherte Störungen
4) Fabriksebene (Werksebene).
Springen Sie mit der '▼'-Taste zur Option Ihrer Wahl und bestätigen Sie diese Wahl mit der '←Taste.
Hinweise zu Serviceeinstellungen
Kessel der Baureihe Remeha Gas 6000 sind werksseitig für einen vierstufigen Betrieb bei Ansteuerung über die rematic®-Regelung vorbereitet. Die entsprechende Betriebseinstellung pro Modul ist: Kesselsteuerung mittels Relaiskontakte, Kesselregelung extern. Alle weiteren, nachstehend beschriebenen Betriebsarten sind nur bei entsprechender bauseitiger Anpassung der Regelung möglich. Weitere Hinweise auf Anfrage.
Sie können jetzt verteilt über zwei Menüs mehrere Einstellungen vornehmen (jedesmal mit Hilfe der ▼-Taste zur gewünschten Option springen und mit 'bestätigen):
1. Kesselsteuerung
Kessel der Baureihe Remeha Gas 6000 sind werksseitig für einen vierstufigen Betrieb bei Ansteuerung über die rematic®- Regelung vorbereitet.
Bei Verwendung von modulierenden rematic®-Regelungen müssen die Kesselautomaten eingestellt werden auf: Kesselsteuerung mittels Computer, Kesselregelung intern.
Siehe Abschnitt 3.12 für andere Betriebsarten.
2. Sprache
Je nach Wahl Deutsch, Niederländisch, Englisch oder Französisch.
3. Schaltdifferenz
Der Schaltdifferenz der Vorlauftemperatur ist einstellbar zwischen 5 und 15°C (Werkseinstellung 10°C). Eine Einstellung von zB. 10°C bedeutet dass nachdem das Kesselmodul auf der eingestellten maximalen Betriebstemperatur +5°C abgeschaltet hat, das Kesselmodul wieder in Betrieb geht wenn die Vorlauftemperatur auf einen Wert 5°C niedriger als die eingestellte maximale Betriebstemperatur abgefallen ist. Diese Einstellung entspricht der Funktion des Kesselregelthermostaten.
4. Maximale Abgastemperatur
Überwachung der Abgastemperatur, einstellbar von 80°C bis 230°C (Werkseinstellung 230°C). Empfohlen wird die Werkseinstellung nicht zu verändern.
5. Luftdruckdifferenz
- Maximale Luftdruckdifferenz, werkseitig auf den 100%-Lastwert eingestellt (siehe Klebeschild auf den Kesselmodulen). Dieser Wert kann niedriger eingestellt werden, um so die maximale Modulbelastung zu reduzieren. Auf diese Art lässt sich die maximale Kesselleistung dem Wärmebedarf des Gebäudes anpassen.
- Minimale Luftdruckdifferenz, werksseitig auf den 50%-Lastwert eingestellt (siehe Tabelle neben dem Typenschild auf den Kesselmodulen). Dieser Wert kann höher eingestellt werden, um so die minimale Kesselleistung zu erhöhen, eine Veränderung nach unten ist nicht zulässig.
6. Betriebsmeldungen
Wenn der Kessel in Betrieb ist, kann er eine Meldung 'Betrieb Hoch' oder eine Meldung 'Betrieb Niedrig' geben. Der Umschaltpunkt liegt in der Werkseinstellung bei 95%. Das heisst, dass bei Kesselleistungen oberhalb 95% der Meldung 'Betrieb Hoch' gegeben wird und bei Kesselleistungen unterhalb 95% die Meldung 'Betrieb Niedrig'. Dieser Umschaltpunkt ist einstellbar
zwischen 10 und 99%.
7. Gasleckkontrolle
Wenn der Kessel mit einem Gasleckkontrollgerät nachgerüstet wird, kann dies der Steuereinheit über den Bildschirm (LCD-Fenster) mitgeteilt werden.
8. Betriebsstunden
Mit Hilfe dieser Option kann man die Betriebsstunden Niedrig und Betriebsstunden Hoch einstellen. Diese Funktion kann nützlich sein, wenn ein Display ersetzt wird und man die Betriebsstunden in die neue Printplatte übernehmen will.
9. Maximaltemperatur
Mit Hilfe dieser Option kann man die Maximaltemperatur (STB-Einstellung) der Module reduzieren. Werks-einstellung beträgt 110°C (zu reduzieren bis 80°C).
Achtung: Wenn eine niedrigere Einstellung bestätigt ist, kann man diese nicht wieder erhöht werden.
Die Einstellung der maximalen Betriebstemperatur in der Bedienungsebene muss immer 20°C niedriger sein als die STB-Einstellung.
10.Teillastzeit
Diese Einstellung bestimmt, wie lange nach dem Start das Kesselmodul auf minimaler Belastung arbeitet, bevor die Regelung freigegeben wird.
Die Einstellung ist zwischen 35 und 600 Sek. wählbar (Werkseinstellung 180 Sek). Diese Einstellung darf nicht verändert werden.
Hinweise zu Servicetests
Mit dieser Option kann der Servicemonteur die Kessel-module direkt von Hand steuern. Wenn der Servicemonteur diese Möglichkeiten nutzt, werden sämtliche Einflüsse von aussen überbrückt (die Sicherheitsfunktionen bleiben erhalten). Folgende Einstellungen sind möglich (jedes Mal mit Hilfe der '▼'-Taste zur gewünschten Option springen und mit '↓bestätigen):
Wenn die Kesselmodule in Betrieb sind:
- Die Kesselmodule ausschalten
- Die Kesselmodule von minimaler auf maximale Leistung fahren (oder umgekehrt).
Wenn die Kesselmodule ausser Betrieb sind:
- Die Kesselmodule einschalten
- Das Gebläse ein- bzw. ausschalten
- Das Gebläse bei maximaler bzw. minimaler Drehzahl laufen lassen
- Die Zündung für eine Dauer von 5 Sekunden aktivieren (zunächst wird das Gebläse 30 Sekunden vorspülen).
Hinweise zu gespeicherten Störungen/Störungsdaten Im Speicher jeder Steuereinheit lassen sich 5 blockierende (der Automat macht eine Regelabschaltung) und 5 verriegelnde Störungen (der Automat macht eine Störabschaltung mit Verriegelung) ablegen. Sollte bei einem Kesselmodul mehrere Male unmittelbar hintereinander die gleiche Störung auftreten, so wird diese jedoch nur einmal gespeichert. Für jede im Speicher abgelegte Störung lässt sich der Betriebszustand beim Auftreten der
Störung abrufen. Auf diese Weise wird die Ermittlung der Störungsursache vereinfacht.
Im Hauptmenü der Option 'Störungsdaten' können Sie über die '▲'- und '▼'-Tasten zwischen dem Speicher für verriegelnde Störungen und dem Speicher für blockierende Störungen wählen, gefolgt von einer Bestätigung mit der '■Taste. Je nach der getroffenen Wahl wird jetzt angegeben, wieviel blockierende bzw. verriegelnde Störungen im Speicher abgelegt worden sind (jeweils höchstens 5 Stück).
Störung Nummer 1 ist die zuletzt aufgetretene Störung, Störung Nummer 2 die vorhergehende Störung usw. Wenn man sich anschauen möchte, worum es sich bei der letzten Störung handelte, so soll der Störungszähler mit Hilfe der '▲'- und '▼' -Tasten auf 1 gestellt werden. Nach Bestätigung über die '←-Taste wird angezeigt, um welche Art von Störung es sich hier handelte. Mit der '→Taste lassen sich nun mehrere Menüs aufrufen, die den Betriebszustand im Augenblick des Störfalls angeben. Der Speicher für blockierende Störungen wird bei einer Ausschaltung des Netzstroms gelöscht, die verriegelnden Störungen bleiben erhalten.
Die Serviceebene 2 (Fabriksebene) ist nicht zugänglich.
Rückkehr in die Benutzerebene
Von jeder Position in der Serviceebene aus kann man wieder zur Benutzerebene zurückkehren, indem man, je nach der aktuellen Position, ein bzw. mehrere Male auf die 'Taste drückt. Bei Verlassen der Serviceebene wird der eingegebene Servicecode weitere 15 Minuten beibehalten. Dies bedeutet, dass man während dieser 15 Minuten automatisch wieder von der Benutzerebene in die Serviceebene gelangen kann, ohne dass der Code von neuem eingegeben werden muss. Sollte in der Serviceebene während 15 Minuten keinerlei Änderung vorgenommen worden sein, kehrt die Steuereinheit automatisch wieder zur Benutzerebene zurück.
3.12 Heizungsregelung
3.12.1 Allgemeines
Der Remeha Gas 6000 kann wahlweise modulierend oder vierstufig geregelt werden. Werksseitig ist der vierstufige Betrieb über rematic®-Regelungen vorbereitet. Alle anderen, nachstehend beschriebenen Betriebsarten erfordern eine bauseitige Anpassung der Heizungsregelung.
3.12.2 Modulierende Kesselregelung über rematic®-Regelung
In Verbindung mit einem modulierenden rematic®-Regler wird der Remeha Gas 6000 modulierend witterungsabhängig geregelt. Jeder Kesselautomat muss eingestellt werden auf: Kesselsteuerung mittels Computer, Kesselregelung intern. Die elektrischen Anschlüsse für Heizungsumwälzpumpe, Mischer, Umwälzpumpe Mischerkreis, Boilerladepumpe sowie der benötigten Fühler erfolgen je nach Reglertyp über den rematic®-Adapter (Bild 06). Die Montageanleitung und Anschlussplan sind dem Regler beigelegt.

text_image
Fühlerseite 230 V SeiteBild 06 Elektrische Anschlüsse des Regler-Adapters
3.12.3 Modulierende Kesselregelung mittels PC oder Fremdregler
Der Remeha Gas 6000 kann auf zweierlei Art mittels PC oder Fremdregeler modulierend angesteuert werden; über die interne Regelung oder über ein externes Signal.
A. Die interne Regelung
Jede Steuereinheit ist mit einem modernen PI-Regler ausgestattet, der die Kesselfunktion modulierend ansteuern kann. Das erfolgt auf Basis eines Sollwertes für die Vorlauftemperatur. Damit diese Regelung aktiviert wird, muss in der Serviceebene (siehe Par. 3.11.3) die Option 'Kesselregelung: intern' gewählt werden. Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Sollwert für die Temperatur des Vorlaufwassers sowie den Einschaltbefehl an den Kessel weiterzuleiten.
A1. Ansteuerung über einen potentialfreien Kontakt
Wählen Sie in der Serviceebene die Option 'Kesselsteuerung: Kontakte' (siehe Par. 3.11.3). Der Einschaltbefehl für die Kesselmodule wird ausgelöst, nachdem ein potentialfreier Kontakt geschlossen wird.
Dieser Einschaltbefehl muss auf den Klemmen 23 und 24 (Symbol der Klemmenleiste im elektrischen Anschlusskasten angeschlossen werden. Die benötigte Spannung für diesen Eingang liefert der Kessel, sie beträgt 24V DC. Der Strom durch diesen Kontakt beträgt ca. 6 mA. Der Anschlusskasten befindet sich hinter der vorderen Kesselverkleidung. Hinweise dazu im Schaltplan, Par. 3.8. Der Sollwert für die Vorlauftemperatur lässt sich am Kesselschaltfeld von Hand eingeben. Rufen Sie mit der 'Taste das vierte Menü auf, in dem Sie die maximale Betriebsstemperatur einstellen können (siehe auch Par. 3.11.2). Die Kesselmodule arbeitet jetzt modulierend auf Basis der eingestellten Vorlauftemperatur.
A2. Ansteuerung mittels eines analogen Signals
Wählen Sie in der Serviceebene die Option 'Kesselsteuerung: analog' (siehe Par. 3.11.3).
Verbinden Sie anschliessend den Signalgeber (0-10V) mit den Klemmen 27 (-) und 28 (+) auf der Klemmenleiste im elektrischen Anschlusskasten (Symbol). Der Eingangswiderstand des analogen Einganges beträgt ca. 10 kΩ. Hinweise dazu im Schaltplan, Par. 3.8. Dieses Signal verbindet den Einschaltbefehl und den Sollwert für die Vorlauftemperatur gemäss der Kennlinie in Bild 07. Mittels zwei weiterer Menüs ist es möglich, abhängig von der verwendeten Regelung, den Start- und Endpunkt auf andere Werte einzustellen.

line
| Eingangsspannung [V] | Vorlaufwassertemperatur [°C] | |---|---| | 0 | 0 | | 1 | 20 | | 2 | 20 | | 3 | 35 | | 4 | 45 | | 5 | 55 | | 6 | 65 | | 7 | 75 | | 8 | 85 | | 9 | 90 | | 10 | 90 |Bild 07 Interne Kesselmodulsteuerung mittels eines analogen Signals (0-10 V).
Bei 10V ist eine Temperatureinstellung von +50°C bis +300°C möglich, bei 0 V von -50°C bis +50°C. Das Kesselmodul wird über die interne PI-Regelung und auf der Basis des Sollwerts für die Vorlaufwassertemperatur modulierend arbeiten. In der Benutzerebene ist es möglich die maximale (Vorlauf-) Betriebstemperatur (Werkseinstellung 80°C) zu verändern.
A 3. Ansteuerung durch einen Computer, ein Modem oder ein Gebäudeleitsystem.
Wählen Sie in der Serviceebene die Option 'Kesselsteuerung: Computer'. Der Ein- und Ausschaltbefehl wie auch der Sollwert für die Vorlaufwassertemperatur werden den Kesselmodulen jetzt über den RS 232-Anschluss zugeleitet. Der Kessel wird modulierend über seine interne PI-Regelung arbeiten. Sämtliche Werte, Meldungen usw., die über die verschiedenen Menüs auf dem LCD-Fenster gezeigt werden, können jetzt auch an anderer Stelle abgelesen und interpretiert werden. Weitere Informationen zu den Möglichkeiten, die der RS 232-Anschluss bietet auf Anfrage.
B. Die externe Regelung
Schalten Sie die interne Regelung aus, indem Sie in der ersten Serviceebene (siehe Par. 3.11.3) die Option 'Kesselsteuerung: extern' wählen. Anschliessend lässt sich die Kesselmodullast durch zwei verschiedene Arten der Ansteuerung vorgeben:
B1. Ansteuerung mittels eines analogen Signals
Wählen Sie in der Serviceebene die Option 'Kesselsteuerung: analog' (Par. 3.11.3). Verbinden Sie anschliessend den analogen Signalgeber (0-10 V) mit den Klemmen 27 (-) und 28 (+) auf der Klemmenleiste im elektrischen Anschlusskasten (Symbol) Der Eingangswiderstand des analogen Einganges beträgt ca. 10 kΩ. Hinweise dazu im Schaltplan, Par. 3.8. Dieses Signal verbindet den Einschaltbefehl und den Sollwert für die Kesselmodullast gemäss der Kennlinie in Bild 08.
B2. Ansteuerung über die RS232-Schnittstelle
Wählen Sie in der Serviceebene die Option 'Kesselsteuerung: Computer' (Par. 3.11.3). Anschliessend kann man über einen PC, ein Gebäudeleitsystem oder ein anderes intelligentes Steuersystem den Einschaltbefehl und den Sollwert für die Kessellast verbinden.
Der Ein- und Ausschaltbefehl wie auch der Sollwert für die Kesselmodulleistung werden dem Kesselmodul jetzt über den RS 232-Anschluss zugeleitet. Sämtliche Werte, Meldungen usw., die über die verschiedenen Menüs auf dem LCD-Fenster gezeigt werden, können jetzt auch an anderer Stelle abgelesen und interpretiert werden. Weitere Informationen zur Kommunikation über die RS 232-Schnittstelle auf Anfrage.

line
| Eingangsspannung [V---] | Leistungssollwert (%) | | :--- | :--- | | 0 | 0 | | 1 | 50 | | 2 | 50 | | 3 | 50 | | 4 | 50 | | 5 | 50 | | 6 | 60 | | 7 | 70 | | 8 | 80 | | 9 | 90 | | 10 | 100 |Bild 08 Externe Kesselmodulsteuerung mittels eines analogen Signals (0-10V).
3.12.4 Vierstufige Kesselregelung
Um den Kessel vierstufig zu regeln muss in der Serviceebene die Kesselsteuerung auf 'Relaiskontakte' und die Kesselregelung auf 'Extern' eingestellt werden (Werkseinstellung, Siehe Par. 3.11.3).
In Verbindung mit der rematic®-Regelung wird der Remeha Gas 6000 vierstufig witterungsabhängig geregelt. Die elektrischen Anschlüsse für Heizungsumwälzpumpe, Mischer, Umwälzpumpe Mischerkreis, Boilerladepumpe sowie der benötigten Fühler erfolgen je nach Regelertyp über den rematic®-Adapter (Bild 06). Die maximale Schaltleistung für die externen Ausgänge beträgt 450 VA. Montageanleitung und Anschlussplan sind dem Regler beigelegt.
3.12.5 Übersicht der verschiedenen Menüs

flowchart
graph TD
A["Remeha Kesselsteuerung Version 2.5"] --> B["Interne Kontrolle bitte warten"]
B --> C["Kesselstatus Vorlauftemp. = xxC\nRücklauftemp. = xxC\nFlammensign. 1 - x.xuA"]
C --> D["Waermel. temp. = xxC\nAbgastemp. = xxC\nLufldr. diff. = xxxPa\nFlammensign. 2 - x.xuA"]
D --> E["max. Badt. temp. = xxC\nBetriebs st. = xxxH\nStunden < 75% = xxxH\nStunden > 75% = xxxH"]
E --> F["STB Einstellung = 110C\nmax. Betr.temp. aend.?\nAbschalttemp. = 80C\nbest. mit Enter"]
F --> G["Code einfuehren fuer Serviceebene code = 0012"]
B --> H["Serviceebene"]
H --> I["Code einfuehren fuer Werksebene code = 0000"]
I --> J["Serviceebene"]
J --> K["Wachle Speicher nr nr = 1 (x Anwesend)\nr 1 ist die letzt algetreten Störung"]
J --> L["Wachle Speicher nr nr = 1 (x Anwesend)\nr 1 ist die letzt algetreten Störung"]
J --> M["Kesselstatus waehrend Stoerabschaltung - Stoermeldung"]
M --> N["Vorlauftemp. = xxC\nRücklauftemp. = xxC\nWaermel. temp. = xxC\nAbgastemp. = xxC"]
M --> O["Flammensign. 1 - x.xuA\nFlammensign. 2 = x.xuA\nLufldruckdiff = xxxPa\nWaermebedarf ein/aus"]
M --> P["max. Betr. temp. = xxC\ngewaehlte Stufe = xx\njetzige Stufe = xx\nBetriebs st. = xxxH"]
M --> Q["Stunden < 75% = xxxH\nStunden > 75% = xxxH"]
J --> R["Kesselstatus waehrend Stoerabschaltung - Stoermeldung"]
R --> S["Vorlauftemp. = xxC\nRücklauftemp. = xxC\nWaermel. temp. = xxC\nAbgastemp. = xxC"]
R --> T["Flammensign. 1 - x.xuA\nFlammensign. 2 = x.xuA\nLufldruckdiff = xxxPa\nWaermebedarf ein/aus"]
R --> U["max. Betr. temp. = xxC\ngewaehlte Stufe = xx\njetzige Stufe = xx\nBetriebs st. = xxxH"]
R --> V["Stunden < 75% = xxxH\nStunden > 75% = xxxH"]
J --> W["Wachle Speicher nr nr = 1 (x Anwesend)\nr 1 ist die letzt algetreten Stoerung"]
W --> X["Vorlauftemp. = xxC\nRücklauftemp. = xxC\nWaermel. temp. = xxC\nAbgastemp. = xxC"]
W --> Y["Flammensign. 1 - x.xuA\nFlammensign. 2 = x.xuA\nLufldruckdiff = xxxPa\nWaermebedarf ein/aus"]
W --> Z["max. Betr. temp. = xxC\ngewaehlte Stufe = xx\njetzige Stufe = xx\nBetriebs st. = xxxH"]
W --> AA["Stunden < 75% = xxxH\nStunden > 75% = xxxH"]
J --> AB["Wachle Speicher nr nr = 1 (x Anwesend)\nr 1 ist die letzt algetreten Stoerung"]
AB --> AC["Vorlauftemp. = xxC\nRücklauftemp. = xxC\nWaermel. temp. = xxC\nAbgastemp. = xxC"]
AB --> AD["Flammensign. 1 - x.xuA\nFlammensign. 2 = x.xuA\nLufldruckdiff = xxxPa\nWaermebedarf ein/aus"]
AB --> AE["max. Betr. temp. = xxC\ngewaehlte Stufe = xx\njetzige Stufe = xx\nBetriebs st. = xxxH"]
AB --> AF["Stunden < 75% = xxxH\nStunden > 75% = xxxH"]
AB --> AG["Wachle Speicher nr nr = 1 (x Anwesend)\nr 1 ist die letzt algetreten Stoerung"]
AG --> AH["Vorlauftemp. = xxC\nRücklauftemp. = xxC\nWaermel. temp. = xxC\nAbgastemp. = xxC"]
AG --> AI["Flammensign. 1 - x.xuA\nFlammensign. 2 = x.xuA\nLufldruckdiff = xxxPa\nWaermebedarf ein/aus"]
AG --> AJ["max. Betr. temp. = xxC\ngewaehlte Stufe = xx\njetzige Stufe = xx\nBetriebs st. = xxxH"]
AG --> AK["Stunden < 75% = xxxH\nStunden > 75% = xxxH"]
J --> AL["Wachle Speicher nr nr = 1 (x Anwesend)\nr 1 ist die letzt algetreten Stoerung"]
AL --> AM["Vorlauftemp. = xxC\nRücklauftemp. = xxC\nWaermel. temp. = xxC\nAbgastemp. = xxC"]
AL --> AN["Flammensign. 1 - x.xuA\nFlammensign. 2 = x.xuA\nLufldruckdiff = xxxPa\nWaermebedarf ein/aus"]
AL --> AO["max. Betr. temp. = xxC\ngewaehlte Stufe = xx\njetzige Stufe = xx\nBetriebs st. = xxxH"]
AL --> AP["Stunden < 75% = xxxH\nStunden > 75% = xxxH"]
J --> AQ["Wachle Speicher nr nr = 1 (x Anwesend)\nr 1 ist die letzt algetreten Stoerung"]
AQ --> AR["Vorlauftemp. = xxC\nRücklauftemp. = xxC\nWaermel. temp. = xxC\nAbgastemp. = xxC"]
AQ --> AS["Flammensign. 1 - x.xuA\nFlammensign. 2 = x.xuA\nLufldruckdiff = xxxPa\nWaermebedarf ein/aus"]
AQ --> AT["max. Betr. temp. = xxC\ngewaehlte Stufe = xx\njetzige Stufe = xx\nBetriebs st. = xxxH"]
AQ --> AU["Stunden < 75% = xxxH\nStunden > 75% = xxxH"]
AL --> AV["Wachle Speicher nr nr = 1 (x Anwesend)\nr 1 ist die letzt algetreten Stoerung"]
AV --> AW["Vorlauftemp. = xxC\nRücklauftemp. = xxC\nWaermel. temp. = xxC\nAbgastemp. = xxC"]
AV --> AX["Flammensign. 1 - x.xuA\nFlammensign. 2 = x.xuA\nLufldruckdiff = xxxPa\nWaermebedarf ein/aus"]
AV --> AY["max. Betr. temp. = xxC\ngewaehlte Stufe = xx\njetzige Stufe = xx\nBetriebs st. = xxxH"]
AV --> AZ["Stunden < 75% = xxxH\nStunden > 75% = xxxH"]
AL --> BA["Wachle Speicher nr nr = 1 (x Anwesend)\nr 1 ist die letzt algetreten Stoerung"]
BA --> BB["Vorlauftemp. = xxC\nRücklauftemp. = xxC\nWaermel. temp. = xxC\nAbgastemp. = xxC"]
BA --> BC["Flammensign. 1 - x.xuA\nFlammensign. 2 = x.xuA\nLufldruckdiff = xxxPa\nWaermebedarf ein/aus"]
BA --> BD["max. Betr. temp. = xxC\ngewaehlte Stufe = xx\njetzige Stufe = xx\nBetriebs st. = xxxH"]
BA --> BE["Stunden < 75% = xxxH\nStunden > 75% = xxxH"]
Bild 09 Kesselmodulsteuerung
4. INBETRIEBNAHMEANWEISUNG
4.1 Allgemeines
Der Remeha Gas 6000 ist werksseitig auf den Betrieb mit Erdgas H voreingestellt.
Bei Betrieb mit Erdgas L oder LL ist eine Anpassung ohne Düsenwechsel erforderlich.
Erforderlicher Gasfliessdruck: 20 - 25 mbar.
4.2 Gas-/Luftverbundregelung
Der Remeha Gas 6000 ist mit einer Gas-/Luft-Verbundregelung ausgerüstet. Diese Regelung hat die Aufgabe, bei wechselnder Belastung das Gas-/Luftverhältnis innerhalb enger Grenzen konstant zu halten. Dadurch wird die Verbrennung optimiert, es werden gleichbleibende hohe Wirkungsgrade erreicht.
Die Gasnachführung bei sich verändernder Luftmenge erfolgt über zwei Steuerleitungen, die direkt mit dem Gaskombinationsventil verbunden sind. Die erforderliche Verbrennungsluftmenge wird mittels Differenzdrucksensor überwacht.
4.3 Schematische Darstellung der Gasarmatur pro Modul

flowchart
graph LR
A["A"] --> F["F"]
F --> MP["MP"]
MP --> HGV1["HGV1"]
MP --> HGV2["HGV2"]
MP --> DR["DR"]
HGV1 --> MB["MB"]
HGV2 --> MB
DR --> MB
MB --> IE1["IE1"]
IE1 --> OEI["OEI"]
OEI --> HB["HB"]
HP["IE2"] --> HB
style HP fill:#f9f,stroke:#333
style_HE["HB"] fill:#ccf,stroke:#333
style OEI fill:#cfc,stroke:#333
Bild 10 Schematische Darstellung Gasarmatur pro Modul
A Gasgerätehahn (handbedient)
MP Messpunkt
F Gasfilter
HGV Gasventile
DR Gasdruckregler
MB Gaskombinationsventil
Ol Zündelektrode
HB Vormischbrenner
IE Flammenüberwachungselektrode
--- wird nicht mitgeliefert.
4.4 Spezifikation der Gasarmatur pro Modul
Gaskombinationsventil mit Gas-/Luftverbundregelung bestehend aus:
- Zwei Gasventile
- Gas-/Luftverbundregelung.
4.5 Armaturenliste pro Modul
| Bezeichnung: | Fabrikat: | Typ: | Reg. No |
| Gaskombinationsventil 13 Gl.Gaskombinationsventil 15 - 19 Gl.LuftdrucksensorZündelektrodelonisationselektrodeZündtrafoTemperatursensorTemperatursensorGasfeuerungsautomatGebläse 13 Gl.Gebläse 15 - 17 Gl.Gebläse 19 Gl.Gebläseregelung 13 - 15 Gl..Gebläseregelung 17 - 19 Gl.Funk-EntstörfilterAbgastemp. SensorWassermangelsicherung | KromschröderKromschröderHubaRebaRebaSatronicELTHAcal AuriemaIMI PactrolElektrorElektrorElektrorLenzeLenzeIMI PactrolTasseronELTH | CG 35 F05 VT2 ZCG 45 F05 VT2 WF0DDT 697ZT 870297007 oder6655 RNRemeha mbcRD 2 RVRD 4 RVRD 5 RV oder33.8201-E33.8202-ENFB-110RS2322 64066123297007 | 63 AP 0001/0163 AP 0001/01 |
4.6 Technische Daten pro modul
Kesselautomat : Remeha mbc 2.5
Anschlussspannung : 230 V, 50 Hz
Mindest-Ionisationsstrom : 1 μA GS
Reaktionszeit Flammensicherung : 1 Sek.
Höchstzulässige Umgebungstemp. : 60°C
Anzahl Startversuche : 5
Ausschaltdruckdifferenz : 50 Pa.
Der Feuerungsautomat ist Phase/Null empfindlich!
Auf richtige Polung achten!
Jedes Kesselschaltfeld ist mit einem alphanumerischen LCD-Fenster ausgestattet. Auf diesem Fenster lässt sich der Startzyklus verfolgen. Über einen Codeverbinder (Kesselerkennungsverbinder) erkennt der Feuerungsautomat, um welche Kesselausführung es sich handelt. Bei der ersten Inbetriebnahme wird der Feuerungsautomat anzeigen, dass er den Kesselausführungscode erkennt (ist dies nicht der Fall, Hinweise unter Par. 5). Prüfen Sie, ob die Kesselausführung mit den Angaben auf den Klebeschildern - Kesselausführungen - übereinstimmt. Die Klebeschilder befindet sich neben den Typenschildern hinter den vorderen Kesselverkleidungen.
4.7 Erstinbetriebnahme pro Modul Achtung:
Die Inbetriebnahme des Kessels während der Bauphase kann zur Verschmutzung der Brenner und des Gebläses führen. In diesem Fall ist eine regelmässige Überprüfung ggf. Reinigung erforderlich oder es müssen Luftfilter (als Zubehör lieferbar) eingesetzt werden.
Vor der Erstinbetriebnahme müssen folgende Arbeiten durchgeführt werden:
- Prüfen Sie ob die Module wasserseitig angeschlossen, die Verbindung zur Kondensatneutralisationseinrichtung angeschlossen, die elektrischen Anschlüsse VDE-gerecht hergestellt wurden.
- Vor der ersten Wasserfüllung Anlage gründlich durchspülen. Schweissperlen, Metallspäne, Zunder, Fett,
aber auch Schlamm und Ablagerungen bei Altanlagen müssen gründlich ausgespült werden.
- Siphon für den Kondenswasserablauf mit Wasser füllen.
Folgende Arbeitsgänge sind nun durchzuführen:
- Überprüfung der Gaszuleitung auf Dichtheit.
- Überprüfung der elektrischen Anschlüsse, Phase, Null, Schutzleiter.
- Überprüfung des Wasserstandes in der Anlage. Der Wasserdruck muss mindestens 0,8 bar betragen, ggf. über den KFE-Hahn Kessel und Anlage langsam nachfüllen, bei gleichzeitigem Entlüften des Kessels. Dazu sind die Kappen aller 3 Schnellentlüfter zu lösen. Diese befinden sich unter der Kesselverkleidung links und rechts vom gusseisernen Wärmetauscher und am linken Kehrkaste des zweiten Wärmetauschers. Entlüftungsventile erst schliessen wenn nur noch Wasser austritt. Wir empfehlen einen Kaltwasserdruck von min. 1,5 bar.
- Überprüfung der Voreinstellungen der V- und N-Regler pro Modul (Bild 14):
| Zahl der Glieder | Regler | |
| N | V | |
| 13-19 | + 0 | + 3,0 |
- Elektrischen Hauptschalter einschalten.
-
Heizungsumwälzpumpe einschalten.
-
Nur bei der ersten Inbetriebnahme
Wählen Sie die Sprache, in der die Texte auf der Anzeige wiedergegeben werden sollen, indem Sie die '▲'- und '▼'-Tasten betätigen und Ihre Auswahl mit der 'L-Taste bestätigen. Überprüfen Sie die Kesselausführung.
Auf der Anzeige der Steuereinheit erscheinen die Ausführungsangaben des Kessels, und zwar auf mehrere Menüs verteilt. Vergleichen Sie diese Angaben mit den Angaben auf dem Klebeschild - Kesselausführung neben dem Typenschild hinter der vorderen Kesselverkleidung. Wenn Sie im Anschluss an jede Überprüfung der in einem bestimmten Menü gemachten Angaben die Richtigkeit dieser Angaben mit der Taste
bestätigen, durchlaufen Sie die verschiedenen Menüs bis Sie in das Hauptmenü gelangen (siehe Par. 3.11).
- Gehen Sie zur Serviceebene, indem Sie mit Hilfe der 'Taste die Benutzermenüs durchlaufen und geben Sie dort mit Hilfe der '▲' - und '▼'-Tasten den Code 00 12 ein; bestätigen Sie die Eingabe mit der 'Taste.
- Wählen Sie anschliessend die Option 'Servicetests' mit der '▼'-Taste und bestätigen Sie diese Auswahl mit der '←Taste. Der Cursor kann jetzt auf die folgenden Wahlmöglichkeiten eingestellt werden:
1.) Kessel an
2.) Gebläse an
3.) Zündung an
Wählen Sie 'Zündung an?' und bestätigen Sie mit der '-Taste. Der Kessel wird jetzt mit geschlossenem Gashaupthahn einen Startversuch simulieren.
Kontrollieren Sie durch das Schauglas im Endglied, ob die Zündung gut sichtbar ist (wenn nicht, Position der Zündelektrode kontrolieren).
- Wählen Sie anschliessend die Option 'Gebläse an'. Das Gebläse geht jetzt in Betrieb. Schalten Sie das Gebläse nach maximaler Drehzahl, indem Sie mit Hilfe der '▼'-Taste den Cursor auf diese Wählmöglichkeit stellen und bestätigen mit der '◀Taste. Drücken Sie jetzt die '◀Taste. Wählen Sie die Option 'Service-einstellungen'; bestätigen Sie mit der '◀Taste. Drücken Sie die '◀Taste. Jetzt wählen Sie 'Druck-einstellungen' und bestätigen mit der '◀Taste. Stellen Sie jetzt mit die '▲'-Taste die maximale Luft-druckdifferenz auf (Δp Luft) 450 Pa ein. Drücken Sie einige Male auf die '◀Taste bis Sie in der Menü kommen in dem die Luftdruckdifferenz abzulesen ist. Eine Luftdruckdifferenz von minimal 400 Pa soll erreicht werden. Wenn nicht, kontrollieren Sie die Dimensionierung der Abgas- und evt. Luftzufuhrleitung.
Stellen Sie jetzt in der Serviceebene die maximale Luftdruckdifferenz zurück auf den normalen Wert von 360 Pa.
- Testen Sie jetzt den Öffnungsdruck vom Gasventil. Schliessen Sie ein Druckdifferenz-Messgerät auf den Messpunkten pG und pL (siehe Bild 13) an. Gashaupthahn öffnen und Gasleitung ausgiebig entlüften. Zündübertrager von der Zündelektrode abnehmen. Drücken Sie einige Male auf die 'Taste bis Sie das Menü mit der Wahlmöglichkeit 'Serviceeinstellungen' erreichen und wählen Sie diese Option. Bestätigen mit der 'Taste.
Wählen Sie jetzt 'Kessel' und bestätigen Sie mit der 'Taste. Der Kessel macht jetzt einen Startversuch ohne Zündung. Sobald das Gasventil öffnet, kann der Öffnungsdruck am Druckdifferenz-Messgerät abgelesen werden. Dieser Wert soll 1 bis 3 mbar betragen. Wenn Sie einen höheren Druck ablesen, den N-Regler nach links verstellen. Sobald Sie den Kessel entriegelt haben, Punkt 14 wiederholen. Wenn der Öffnungsdruck zwischen 1 und 3 mbar liegt, ist eine wichtige Voreinstellung gewährleistet. Stecken Sie jetzt den Zündübertrager wieder auf die Zündelektrode und
entriegeln Sie den Kessel. Wählen Sie jetzt in der Serviceebene die Wahlmöglichkeit 'Servicetests' und bestätigen Sie mit der 'Taste.
- Der Cursor befindet sich jetzt auf der Wahlmöglichkeit 'Kessel an'. Drücken Sie die 'Taste. Daraufhin geschieht folgendes: Die Steuereinheit wird aus dem Ruhezustand gestartet. Nach einer internen Kontrolle und einer Überprüfung der Luftdruckdifferenz wird das Gebläse anlaufen. Sobald die Luftdruckdifferenz ausreichend hoch ist, fängt die Vorspülzeit an. Das Gebläse spült jetzt 30 Sekunden in Vollastbetrieb. Danach schaltet der Kessel in Teillastbetrieb. Die Vorzündung erfolgt und das Gasventil wird geöffnet. Steht am Ende der Sicherheitszeit ein ausreichendes Flammensignal an (das Überzünden der Flamme wird von einem zweiten Ionisationsstab kontrolliert) geht der Kessel auf Teillastbetrieb über. Nach einiger Zeit (einstellbar, siehe par. 3.11.3) geht der Kessel dann auf Vollastbetrieb.
| Kesselausführung | Elektrod. zahl | 2 | |
| Gebläse | ja | HDL | nein |
| Stufen >1 | ja | Zündbr. kont. | nein |
| Zündbrenner | nein | Min. luftdruck | 50 |
| Vent.dichtkontr. | nein | Vormisch | ja |
Bild 11 Klebeschild Kesselausführung
Anmerkung
Die Gas-/Luftverbundreglung ist werksseitig voreingestellt. Dennoch ist es erforderlich, die Einstellwerte zu kontrollieren und ggf. zu korrigieren.
- Zur Kontrolle und einer eventuellen Nachregulierung des CO₂-Gehaltes im Abgas und der Last muss die Differenz zwischen Brennerdruck und Mischkammerdruck (Δp Gas) zwischen den Messpunkten pL und pG gemessen werden (Siehe Bild 13). Vergleichen Sie den Messwert mit dem Wert auf dem Klebeschild auf dem Kessel. Wenn der Messwert vom Tabellenwert abweicht, kann dieser durch Verstellen des V-Reglers (Bild 14) angepasst werden; dieser V-Regler ist auf dem Gas-kombinationsventil angeordnet.
Anmerkung:
- Im Vollastbetrieb darf nur der V-Regler und im Teillastbetrieb darf nur der N-Regler verdreht werden. Eine geringfügige Drehung des Reglers kann sich bereits stark auf die Belastung und den CO₂-Gehalt im Abgas auswirken.
- Um den jeweils richtigen CO _2 - Gehalt zu messen, soll das zweite Kesselmodul ausser Betrieb sein.
Durch Drehen des V-Reglers nach rechts nimmt die Druckdifferenz zu. Wenn der Wert durch das Drehen des V-Reglers dem Tabellenwert entspricht oder zumindest in den Toleranzbereich fällt, gehen Sie zur Kontrolle folgendermassen vor:
a) Überprüfen Sie die Qualität der Verbrennung über die Schauöffnungen in den Endgliedern. Achten Sie darauf, dass:
- die Flammen nicht abheben; - die Brenneroberfläche nicht glüht.
b) Überprüfen Sie den CO _2 -Gehalt im Abgas, der in der Abgasleitung direkt über dem Kessel gemessen wird (mit Tabellenwert auf dem Klebeschild).Wenn während der Kontrolle der unter a) und b) genannten Punkte eine grosse Abweichung festgestellt wird, kann diese durch Drehen des V-Reglers korrigiert werden. Die Differenz zwischen Brenner- und Mischkammerdruck ( p Gas) soll sich dabei im Toleranzbereich halten. Die Werte sind auf dem Klebeschild neben dem Typenschild angegeben.
- Schalten Sie den Kessel auf Teillast, indem Sie mit der '▼' -Taste zur Wahlmöglichkeit 2 'Zur min. Leistung' springen und die Auswahl mit der ←Taste bestätigen. Messen Sie die Differenz zwischen Brenner- und Mischkammerdruck (Δp Gas) und vergleichen Sie diesen Wert mit dem Tabellenwert. Falls dieser Wert um mehr als die in der Tabelle angegebene Toleranz vom Sollwert abweicht, kann dieser Wert angepasst werden, indem der auf dem Gaskombinationsventil angeordnete N-Regler (Bild 14) verdreht wird. Wenn beim Verdrehen des N-Reglers die Druckdifferenz dem Tabellenwert gleich ist oder zumindest in den Toleranzbereich fällt, gehen Sie zur Kontrolle folgendermassen vor:
a) Überprüfen Sie die Qualität der Verbrennung über die Schauöffnungen in den Endgliedern. Achten Sie darauf, dass:
- die Flammen nicht abheben; - die Brenneroberfläche nicht glüht.
b) Überprüfen Sie den CO₂-Gehalt im Abgas, der in
der Abgasleitung direkt über dem Kessel gemessen wird (mit dem Tabellenwert auf dem Klebeschild). Wenn während der Kontrolle der unter a) und b) genannten Punkte eine grosse Abweichung festgestellt wird, kann diese durch Drehen des N-Reglers korrigiert werden. Die Differenz zwischen Brenner- und Mischkammerdruck (Δp Gas) soll sich dabei im Toleranzbereich halten, der am Kessel angegeben ist.
-
Schalten Sie den Kessel auf Vollast, indem Sie mit der '▼'-Taste zur Wahlmöglichkeit 2 'Zur max. Leistung' springen und Ihre Auswahl mit der '→Taste bestätigen. Vergleichen Sie die Differenz zwischen Brennerdruck und Mischkammerdruck mit dem Tabellenwert. Stellen Sie diesen Wert nötigenfalls mit dem V-Regler nach. Schalten Sie den Kessel wieder auf Teillast, messen und vergleichen Sie die Druck-differenz mit dem Tabellenwert und stellen Sie den Wert, falls erforderlich, mit dem N-Regler nach.
-
Wiederholen Sie die Vollast-/Teillast-Umschaltung, bis die Werte der Druckdifferenz bei Vollast/Teillast in die Tabellentoleranzen fallen. Messen Sie zur Kontrolle den CO₂-Gehalt und vergleichen Sie diesen mit den Tabellenwerten. Kessel ausschalten durch 1 'Kessel aus' wählen, sonst bleibt den Kessel 15 Minuten in Betrieb.
-
Jetzt 'Taste drücken, und Sie kehren ins Hauptmenü der Serviceebene zurück. Stellen Sie die gewünschte Kesselsteuerung ein, wie beschrieben in Par. 3.12.3. Dreimal auf die Taste drücken und Sie gelangen wieder in das Hauptmenü der Betriebsebene.
-
Tragen Sie im Anschluss an die Inbetriebnahme die Einstellwerte in die entsprechende Tabelle auf dem Kessel ein (Bild 15). Das Kesselmodul der zuerst in Betrieb genommen wird, wird Modul A genannt (bitte auf der Tabelle auf dem Kessel und auf dem Inbetriebnahmeprotokoll angeben) und das zweite Kesselmodul, Modul B.
-
Bitte Inbetriebnahmeprotokoll (CE) ausfüllen und zurückschicken an Remeha Wärmetechnik GmbH.

other
| Event | max. | min. | |---|---|---| | DIFFERENZDRUCK | max. | max. | | Anfangsdruck | | | | Zündung | | | | HAUPTGASVENTIL | | | | IONISATIONS-ELEKTRODE 1 | | | | IONISATIONS-ELEKTRODE 2 | | | | ZEIT IN SEKUNDEN | max. 30 | max. 45 | | KONTROLLE LUFTDRUCK-SENSOR | START GEBLASE | VORSPULZEIT | | KONTROLLE LUTDRUCK-SENSOR | 2,5 | 3 | | KONTROLLE 1. SICHERBEITSZEIT | 3 | 5 | | KONTROLLE 1. SICHERBEITSZEIT | 5 | 600 | | KONTROLLE 2. SICHERBEITSZEIT | 5 | 600 | | KONTROLLE 2. SICHERBEITSZEIT | 600 | 600 | | KONTROLLE 1. IONISA-TIONSELEKTRODE | START 1. STUFE | / | | KONTROLLE 1. IONISA-TIONSELEKTRODE | KONTROLLE 2. IONISA-TIONSELEKTRODE | | | KONTROLLE 2. IONISA-TIONSELEKTRODE | KONTROLLE 2. IONISA-TIONSELEKTRODE | | | MODULATION FREIGABE ENDE WÄRMEANFOR-DERUNG | INTERNEN KONTROLLE | |Bild 12 Programmablauf Kesselautomat

text_image
Gasverteilerrohr pG blau schwarz Gaskombinationsventil pL pF Brenner blau schwarzBild 13 Messpunkte Druckdifferenz pro Modul

text_image
N + 0 - 9 V 5 3 2 1,7 N V 5 J 1 J NBild 14 N- und V-Regler.
| REMEHAMODEL/MODELLE | GAS 3000 .. | GAS 6000 .. | MODULE | ||
| A | B | ||||
| INSTELLING/ADJUSTMENT/EINSTELLUNG/REGLAGE | INSTALLATEURINSTALLER | ||||
| G 20 - 2000 Pc WD=14.8 KWH/M3 (53.28 MJ/M3) | |||||
| ΔP (pG-pL)GAS/GAZPe | CO2% | ΔP (pL-pF)LUCHT/LUFT/AIRPo | |||
| VOLLAST/HIGH/2.ST./2.ALL. | |||||
| DEELLAST/LOW/1.S1./1.ALL. | |||||
| G 25 - 2500 Pc WD=12.2 KWH/M3 (43.92 MJ/M3) | |||||
| ΔP (pG-pL)GAS/GAZPe | CO2% | ΔP (pL-pF)LUCHT/LUFT/AIRPo | |||
| VOLLAST/HIGH/2.S1./2.ALL. | |||||
| DEELLAST/LOW/1.S1./1.ALL. | |||||
Bild 15 Beispiel der Tabelle auf jedem Kesselmodul
4.8 Anpassung an Erdgas L oder LL
Pro Kesselmodul sind folgende Arbeiten durchzuführen: Schliessen Sie ein Druckmessgerät und ein Messgerät zur CO₂ Messung im Abgasweg wie unter Punkt 14 beschrieben an. Nun ist der Differenzdruck ΔP Gas zwischen Brennerdruck und Mischkammer entsprechend dem Tabellenwert für Erdgas L (G25) des Klebeschildes auf dem Kessel einzustellen. Die Einstellungen bei Vollast erfolgen am V-Regler, die Einstellungen für Teillast am N-Regler. Eine geringfügige Drehung des Reglers kann sich bereits stark auf die Belastung auswirken, daher sind alle Einstellungsveränderungen nur in kleinen Schritten durchzuführen. Wiederholen Sie die Vollast-/Teillastumschaltungen, bis sich die Werte der Druckdifferenz bei Vollast und Teillast an die Tabellenwerte annähern (zulässige Differenzen 0,2 mbar bei Vollast und 0,1 mbar bei Teillast). Messen Sie zur Kontrolle den CO₂-Gehalt und vergleichen Sie diesen mit den Tabellenwerten des Klebeschildes auf dem Kessel. Die Messwerte für den CO₂-Gehalt müssen mit den Tabellenwerten auf dem Kessel übereinstimmen.
4.9 Ausserbetriebnahme
- Heizungsnotschalter ausschalten.
- Hauptschalter am Kesselschaltfeld beider Module ausschalten.
- Gasgerätehähne schliessen.
Achtung:
In dieser Situation ist kein Frostschutz gegeben.
Einstellung der witterungsabhängigen Regeleinheit rematic® entsprechend separater Anleitung.
5. RICHTLINIEN FÜR DIE STÖRUNGSSUCHE UND -BESEITIGUNG
5.1 Allgemeines
Bedienen Sie sich bei der Störungssuche des Schalt- schemas und des Schaltfolgediagramms aus Par. 4.7. Das Kesselschaltfeld ist mit einem alphanumerischen LCD-Fenster ausgestattet. Wenn eine Störung vorliegt, wird diese im Fenster angegeben, ebenso eine Angabe der Störungsursache und der Zeit, die seit der Kessel- störung verstrichen ist. Die Störung wird, zusammen mit dem Betriebszustand beim Auftreten der Störung, im Speicher der Steuereinheit abgelegt. In diesem Speicher können 5 blockierende und 5 verriegelnde Störungen abgelegt werden. Sollte bei einem Kessel mehrere Male unmittelbar hintereinander die gleiche Störung auftreten, wird diese nur ein einziges Mal gespeichert. Stellen Sie verriegelnde Störungen mit der im Kessel- schaltfeld angeordneten 'Reset'-Taste zurück (☐).
5.2 Störungen
Im Störfall wird im LCD-Fenster die Störungsursache angezeigt und ausserdem angegeben, ob es sich um eine blockierende oder eine verriegelnde Störung handelt und welche Zeit seit Eintritt der Störung vergangen ist. Im Falle einer blockierenden Störung wird der Kessel nach Behebung der Störungsursache wieder automatisch gestartet. Wenn 5 Mal unmittelbar hintereinander die gleiche blockierende Störung auftritt, wird der Kessel verriegelt. Bei der Störungssuche kann das Abrufen des Betriebszustands im Augenblick des Störfalls zu einer schnellen Störungsbehebung beitragen.
Gehen Sie dabei folgendermassen vor:
- Suchen Sie die Serviceebene auf, indem Sie mit Hilfe der 'Taste die Betriebsmenüs durchlaufen und geben Sie mit Hilfe der '▲' und '▼'-Tasten den Code 00 12 ein; bestätigen Sie diese Eingabe mit der 'Taste.
- Wählen Sie mit der '▼'-Taste die Option 'Gespeicherte Störungen' aus und bestätigen Sie diese Auswahl mit der '◀Taste.
- Wählen Sie anschliessend mit Hilfe der '▼'-Taste den Speicher mit verriegelnden oder blockierenden Störungen aus und bestätigen Sie mit der '◀Taste. Je nach der getroffenen Wahl wird jetzt angezeigt, wieviel blockierende bzw. verriegelnde Störungen im Speicher abgelegt worden sind (jeweils maximal 5). Störung Nummer 1 ist die zuletzt aufgetretene Störung, Störung Nummer 2 die vorhergehende Störung usw. Wenn man sich anschauen möchte, worum es sich bei der letzten Störung handelte, so soll der Störungszähler mit Hilfe der '▲'- und '▼'-Tasten auf 1 gestellt werden. Nach Bestätigung über die '◀Taste wird angezeigt, um welche Art von Störung es sich in diesem Fall handelt. Mit der '◀Taste lassen sich nun mehrere Menüs aufrufen, die den Betriebszustand im Augenblick des Störfalles angeben. Die nachfolgende Tabelle enthält die verschiedenen Störmeldungen, die im LCD-Fenster angezeigt werden können; hinter den jeweiligen Meldungen sind Hinweise zur Störungsbehebung aufgeführt. Im Hinblick auf eventuell anzuwendende Möglichkeiten wird auf Kapitel 4 'Inbetriebnahmeanweisung' verwiesen. Wenn eine Störmeldung erscheint die nicht in der Tabelle angegeben ist, bitte Rückfrage bei der Kundendienstabteilung.
| Störmeldung im LCD-Fenster | Hinweise |
| Phase und Null vertauscht. Spannung Spannung abschalten und Anschlüsse ändern.abschalten und Anschluss aendern | |
| falscher Code Die Steuereinheit erkennt den Kessel nicht über den Codekonnektor.Verdrahtung kontr. Überprüfen Sie: - die Verdrahtung; wenn richtig verdrahtet: Kundendienst benachrichtigen | |
| Code nicht in Ordnung Es liegt entweder ein Fehler in der Verdrahtung oder ein Fehler in der Steuereinheit vor.Rueckfrage bei Kundendienst Setzen Sie sich mit unserer Kundendienstabteilung in Verbindung. | |
| Vorlaufsensor Kurzschluss Elektrischen Anschluss des betreffenden Temperatursensors überprüfen.Ruecklaufsensor Kurzschluss Waermetauschersensor KurzschlussAbgassensor KurzschlussVorlaufsensor defekt oder nicht angeschl. Raemet.sensor def. oder nicht angeschl. Abgassensor defekt oder nicht angeschl. | Bei ordnungsgemässer Verdrahtung: den betreffenden Sensor und/oder Anschlusskabel auswechseln. |
| Vorlaufsensor Temp. zu hoch Es wurde eine überhöhte Temperatur festgestellt.Ruecklaufsensor Temp. zu hoch.Waermetauschersensor Temp. zu hoch | Überprüfen Sie: - den Wasserdurchfluss durch den Kessel/durch die Anlage- das Wasserniveau im Kessel- den Betriebsdruck (mindestens 0,8 bar) |
| max. Abgastemperatur ueberschritten | die vorgegebene maximale Abgastemperatur (siehe Par. 3.11.3, Option nr. 4)- Empfohlen wird die Werkseinstellung (230°C) einzuhaltenÜberprüfen Sie: - die Kesseleinstellung;- die Verschmutzung des Kessels |
| Rueckl. temp. hoher als Waermetr. temp. | Die Rücklaufwassertemperatur ist höher als die Kesselblocktemperatur.Überprüfen Sie: - ob Kesselblock- und Rücklaufsensoren vertauscht wurden;- ob die Strömungsrichtung durch den Kessel richtig ist |
| Rueckl. temp. hoher als Vorlauftemp. | Die Rücklaufwassertemperatur ist höher als die Vorlauftemperatur.Überprüfen Sie: - ob Vorlauf- und Rücklaufsensoren vertauscht wurden;- ob die Strömungsrichtung durch den Kessel richtig ist |
| Luftdruck Vorspuelen nicht erreichtLuftdrdiff.zu niedr waehrend Vorspuelen | Während des Spülvorgangs wird die erforderliche minimale Luftdruckdifferenz über den Kessel nicht erreicht.Überprüfen Sie: - die Abgasabfuhr, die Luftzufuhr und/oder den Kessel auf Verschmutzung;- den Durchmesser der Abgasleitung und Luftzuleitung- Messschläuche auf Verschmutzung/Feuchtigkeit.- das Öffnen der Abgasklappen während Vorspülen. Wenn nicht, überprüfen Sie die Sicherung in das Relaisblock Ansteuerung Abgasklappe (6,3 A) |
| Luftmangel waehrend TeillastLuftdruck Start ausgefallenLuftdruck Start nicht erreicht | Die Luftdruckdifferenz bei Teillast ist zu gering. Diese soll mindestens 50 Pa betragen.Überprüfen Sie: - die Abgasleitung und die Luftzuleitung und/oder den Kessel auf Verschmutzung;- das Gebläse, den Frequenzregler und den Luftdrucksensor.- die Messschläuche- das Öffnen der Abgasklappen während Vorspülen. Wenn nicht, überprüfen Sie die Sicherung in das Relaisblock Ansteuerung Abgasklappe (6,3 A) |
| nicht ausr. Luftm. waehrend Vollast | Die Luftdruckdifferenz bei Vollast ist zu gering.Überprüfen Sie: - die Abgasleitung und die Luftzuleitung, und/oder den Kessel auf Verschmutzung;- das Gebläse, den Frequenzregler (siehe Par. 3.9.2) und den Luftdrucksensor- die Messschläuche- das Öffnen der Abgasklappen während Vorspülen. Wenn nicht, überprüfen Sie die Sicherung in das Relaisblock Ansteuerung Abgasklappe (6,3 A) |
| Luftüberschuss waehrend TeillastLDS Signal waehrend Geblaese aus | Die Luftdruckdifferenz bei Teillast ist zu hoch.Überprüfen Sie: - das Gebläse, den Frequenzregler (siehe Par. 3.9.2) und den LuftdrucksensorWährend der Kessel ausser Betrieb ist, wird ein überhöhter Stillstandszug signaliert (>25 Pa).Setzen Sie einen Widerstand in die Abgasleitung oder die Luftzuleitung ein.Anschlüsse am Luftdruckwächter (LDS) kontrollieren. |
| Flammenmeldg. von Ionisationselektr.1 Überprüfen Sie: - ob der Gasventilkreislauf unterbrochen wurde;- ob die Elektrode den Brenner nicht berührtFlammenmeldg. von Ionisationselektr. 2 | |
| Flammensignal 1 zu niedr. Überprüfen Sie: - die Verdrahtung der ersten bzw. zweiten Ionisationselektrode während Betr. - die Position der ersten bzw. zweiten Ionisationselektrode.Flammensignal 2 zu niedr. den Abstand zwischen der Elektrode und dem Brenner; dieser während Betr. soll ca. 11 mm betragenkein Flammensign. 1 - das Oeffnen des Gasventilswährend Hauptzuend.kein Flammensign. 2während Überlaufkein Flammensign. 1während Hauptzund.kein Flammensign. 2während ÜberlaufFlam. sig. 1 zu niedr.währ. start teill.Flam. sig. 2 zu niedr.währ. start teill. | - den Gaszufuhrdruck |
| Blokkiereingang 1 ist aktiviert Überprüfen Sie: - ob die angeschlossene Kontakte geschlossen sindBlokkiereingang 2 ist aktiviert - ob die Verdrahtung zur Klemmenleiste- ob der Konnektor richtig angeschlossen ist | |
| Verriegel. Eingang 1 ist aktiviert Überprüfen Sie: - die angeschlossene Kontakte geschlossen sindVerriegel. Eingang 2 ist aktiviert- die Verdrahtung zum Klemmeiste- ob der Konnektor richtig angeschlossen ist | |
| Falscher ZustandAusgangsrelais | Überprüfen Sie: - die Verdrahtung der Platinen- die Sicherung F3 auf der Ausgangsplatine (4,0 AT)Wenn in Ordnung, dann die Ausgangsplatine ersetzen. |
| Leck von SV1detektiertLeck von SV2detektiert | Er wurde ein Gasleck festgestellt.(nur möglich wenn eine Gasleckkontrolle vorhanden ist).Überprüfen Sie: - Gaskupplungen, -leitungen, -messpunkte, usw.Wenn in Ordnung: Gaskombinationsventil ersetzenAchtung: Wenn keine Gasleckkontrolle montiert ist, überprüfen Sie ob in der Einstellung OptionGasleckkontrolle 'nein' gewählt worden ist. |
| Luftdruckdifferenz zu gross | Die Luftdruckdifferenz ist zu gross:Überprüfen Sie: - die Verdrahtung zum Frequenzregler- den Frequenzregler- die Anschlüsse am Luftdruckwächter (LDS) |
| Luftdrucksignal nicht in Ordnung | Der Differenzdrucksensor gibt ein Signal < 0,5 VoltÜberprüfen Sie: - die Verdrahtung zum Frequenzregler- den Frequenzregler- die Anschlüsse am Luftdruckwächter (LDS) |
| Regelabschaltung | Hinweise |
| Temperaturdifferenz über den Die Temperaturdifferenz über den Kessel wurde zu gross.Kessel zu hoch Überprüfen Sie: - den Wasserdurchfluss durch den Kessel- den Betriebsdruck (mindestens 0,8 bar)- das Wasserniveau im Kessel | |
| Zu schneller Anstieg der Wärme- Der Anstieg der Kesseltemperatur war zu schnell.tauschertemperatur Überprüfen Sie: - den Wasserdurchfluss durch den Kessel- den Betriebsdruck (mindestens 0,8 bar)- das Wasserniveau im Kessel | |
| Abgastemperatur Die Abgastemperatur hat den vorgegebenen Höchstwert überschritten.zu hoch | Überprüfen Sie: - die maximale Abgastemperatureinstellung (Siehe Par. 3.11.3, Option nr. 4)Empfohlen wird die Werkseinstellung (230°C) einzuhalten- die Kesseleinstellung- die Verschmutzung des Kessels |
| Netzspannung Die Netzspannung ist zu niedrig zu niedrigNetzspannung zu hoch | Überprüfen Sie: - die Netzspannung.Kabel des Ventilators aus der Kabelrinne entfernen |
| Sonstige Meldungen Hinweise | |
| Luftdruck hat Für die erforderliche Luftdruckdifferenz wird eine höhere Gebläsedrehzahl als normal benötigt.abgenommen Dies könnte auf eine Verschmutzung des Kessels, der Abgaswege und/oder Luftzuleitung hindeuten.Kontrolle/WartungVorwarnung |
6. WARTUNGSVORSCHRIFT
6.1 Allgemeines
Um eine optimale Verbrennung zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass der Kessel und der Raum, in dem der Kessel aufgestellt ist, wenigstens einmal jährlich gereinigt werden. Besonders bei den raumluftabhängigem Betrieb des Gas 6000 Kessel ist es wichtig dass der Raum sauber ist. Verbrennungsluft mit Staub oder chemischen Zusätzen verhindern eine saubere Verbrennung.
6.2 Wartungsarbeiten
Bevor die Wartung des Kessels durchgeführt werden kann, müssen folgende Teile abgenommen werden:
- die oberen und vorderen Verkleidungsteile und die Seitenmäntel an der Seite der Anschlüsse.
Die Wartungsarbeiten schliessen folgendes ein:
a. Reinigung des verbrennungsseitigen Teils des Kessels.
- Überprüfen der Kesselblöcke auf Verschmutzung; dazu ein oder zwei Brennereinheiten pro Modul, einschliesslich Mischstück (siehe Bild 16), demontieren. Ist eine Reinigung erforderlich, sind alle Brennereinheiten zu demontieren. Achten Sie darauf dass die Brenneroberfläche nicht beschädigt wird. Demontieren Sie anschliessend die Frontplatte (B) des Abgaskastens (A, Bild 17). Lösen Sie die Stützen (D) mit denen die Abgasführung (C) an den Kesselgliedern befestigt ist. Entfernen Sie die Abgasführung. Anschliessend kann der Kesselblock mit einer Reinigungsbürste von der Oberseite aus gereinigt werden.
- Überprüfen der Brenner.
Die Brenneroberfläche darf nicht mechanisch gereinigt werden. Wenn eine Reinigung erforderlich ist, vorsichtig mit Luft ausblasen. (z.B. mit Pressluftdruck zwischen 2 und 5 bar, dabei Distanz zur Brenneroberfläche ungefähr 1 Zentimeter).
b. Aussenreinigung des Kesselmantels.
c. Aussenreinigung der Gasarmatur;
Zündeinrichtung, Ionisationselektrode, Verkabelung
und Gasarmatur;
d. Reinigung des Gebläses.

Bild 16 Befestigungspunkte der Brennereinheit
Montieren Sie nach Abschluss der Wartungsarbeiten wieder sämtliche abgenommenen Teile. Achten Sie dabei besonders auf die verschiedenen Dichtungen (der Kessel wird mit Überdruck beaufschlagt). Wenn die Dichtungen irgendwelche Schäden aufweisen oder hart geworden sind (sie sind dann weiss beschlagen), müssen sie durch neue ersetzt werden.
e. Überprüfen der Regelung und der Sicherheitssignale der Flammenüberwachung.
f. Überprüfen der Lastregelung.
g. Durchführung einer Abgasmessung.
h. Überprüfen des Gesammtzustands der Anlage (Kontrolle auf Lecks usw.).

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D C C B ABild 17 Ansicht hinter der Vorderen Verkleidung
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