HMI Gas 310ECO PRO - Kessel Remeha - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG HMI Gas 310ECO PRO Remeha
Installations-, Bedienungs- und Wartungsanleitung
1 Einleitung ....4
1.1 Benutzte Symbole ....4
1.2 Abkürzungen ....4
1.3 Verantwortlichkeiten ....5
1.3.1 Pflichten des Herstellers ....5
1.3.2 Pflichten des Installateurs ....5
1.3.3 Pflichten des Benutzers 5
2 Sicherheitsvorschriften und Empfehlungen ....7
2.1 Sicherheitshinweise ....7
2.2 Empfehlungen ....7
3 Technische Beschreibung ....8
3.1 Schaltfeld 8
3.1.1 Bedeutung der Tasten 8
3.1.2 Bedeutung der Display-Symbole ......9
4 Anlage 10
4.1 Montage des Schaltfeldes ....10
5 Inbetriebnahme ....11
5.1 Das Schaltfeld einschalten ....11
5.2 Anzeige der gemessenen Werte .....12
5.2.1 Ablesen der verschiedenen Momentanwerte .....12
5.2.2 Auslesen des Betriebsstundenzählers und des Prozentsatzes erfolgreicher Einschaltvorgänge ....13
5.2.3 Status und Substatus ....13
5.3 Änderung der Einstellungen .....14
5.3.1 Parameterbeschreibung .....15
5.3.2 Änderung der Parameter der Benutzer-Ebene 19
5.3.3 Änderung der Parameter der Installateur-Ebene 20
5.3.4 Einstellung der Maximalleistung des Heizungsmodus ....20
5.3.5 Rücksetzen auf die Werkseinstellungen .....22
5.3.6 Ausführung der automatischen Erkennungsfunktion ....23
5.3.7 Einstellung des manuellen Modus ......23
6 Bei Störungen 24
6.1 Blockaden und Sperren ......24
6.1.1 Allgemein 24
6.1.2 Blockierung ....24
6.1.3 Sperrung ......26
6.2 Fehlerspeicher ....30
6.2.1 Auslesen der gespeicherten Fehler ......31
6.2.2 Löschen der Fehleranzeige ....32
1 Einleitung
1.1 Benutzte Symbole
In dieser Anleitung werden verschiedene Gefahrenstufen verwendet, um die Aufmerksamkeit auf besondere Hinweise zu lenken. Wir möchten damit die Sicherheit des Benutzers garantieren, helfen jedes Problem zu vermeiden und die korrekte Funktion des Gerätes sicherstellen.

GEFAHR
Hinweis auf eine Gefahr, die zu schweren Körperverletzungen führen kann.

WARNUNG
Hinweis auf eine Gefahr, die zu leichten Körperverletzungen führen kann.

ACHTUNG
Gefahr von Sachschäden.

Hinweis auf eine wichtige Information.
Kündigt einen Verweis auf andere Anleitungen oder Seiten der Anleitung an.
1.2 Abkürzungen
PCU: Primary Control Unit - Leiterplatte zur Steuerung des Brennerbetriebs
PSU: Parameter Storage Unit - Speicherung der Parameter der Leiterplatten PCU und SU
SCU: Secondary Control Unit - Leiterplatte für erweiterte Steuerung
SU: Safety Unit - Leiterplatte für Sicherheitsvorrichtung
ZH: Zentralheizung
1.3 Verantwortlichkeiten
1.3.1. Pflichten des Herstellers
Unsere Produkte werden unter Einhaltung der Anforderungen der verschiedenen europäischen geltenden Richtlinien hergestellt. Aus
diesem Grund werden sie mit dem C€-Kennzeichen und sämtlichen erforderlichen Dokumenten geliefert.
Technische Änderungen vorbehalten.
Wir können in folgenden Fällen als Hersteller nicht haftbar gemacht werden:
Nichteinhalten der Gebrauchsanweisungen für das Gerät.
Keine oder unzureichende Wartung des Gerätes.
Nichteinhalten der Installationsanweisungen für das Gerät.
1.3.2. Pflichten des Installateurs
Dem Installateur obliegt die Installation und die erste Inbetriebnahme des Gerätes. Der Installateur muss folgende Anweisungen beachten:
Alle Anweisungen in den mit dem Gerät gelieferten Anleitungen lesen und befolgen.
▶ Installation in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften und Normen.
▶ Durchführung der ersten Inbetriebnahme und aller erforderlichen Prüfungen.
▶ Die Anlage dem Benutzer erklären.
Wenn eine Wartung erforderlich ist, den Benutzer auf die Pflicht zur Kontrolle und Wartung des Gerätes aufmerksam machen.
Alle Bedienungsanleitungen dem Benutzer aushändigen.
1.3.3. Pflichten des Benutzers
Um einen optimalen Betrieb des Gerätes zu gewährleisten, muss der Benutzer folgende Anweisungen beachten:
Alle Anweisungen in den mit dem Gerät gelieferten Anleitungen lesen und befolgen.
Für die Installation und die erste Inbetriebnahme muss qualifiziertes Fachpersonal beauftragt werden.
▶ Lassen Sie sich Ihre Anlage vom Installateur erklären.
Die erforderlichen Kontrollen und Wartungsarbeiten durch qualifiziertes Fachpersonal durchführen lassen.
▶ Bewahren Sie die Anleitungen in gutem Zustand in der Nähe des Gerätes auf.
Dieses Gerät ist nicht für die Verwendung durch Personen (einschließlich von Kindern) vorgesehen, deren körperliche oder geistige Fähigkeiten oder Sinneswahrnehmung beeinträchtigt ist oder die über keine Erfahrung und Kenntnisse bezüglich der Verwendung des Gerätes verfügen, sofern sie nicht durch eine für ihre Sicherheit verantwortliche Person beaufsichtigt oder entsprechend geschult werden. Kinder sind zu beaufsichtigen, damit sie nicht mit dem Gerät spielen.
Um Gefahrensituationen zu vermeiden, muss die Netzleitung, wenn sie beschädigt ist, vom Originalhersteller, dem Händler des Herstellers oder einer anderen entsprechend qualifizierten Person ausgetauscht werden.
2 Sicherheitsvorschriften und Empfehlungen
2.1 Sicherheitshinweise
Die genannten Sicherheitshinweise buchstäblich einhalten.

WARNUNG
▶ Dieses Gerät benötigt zu seinem Betrieb Strom.
Das Gerät ausschalten, bevor die elektrischen Anschlüsse vorgenommen werden.
Das Gerät und die Anlage dürfen ausschließlich nur von qualifiziertem Fachpersonal gewartet werden.
▶ Nur der Hersteller darf Reparaturen vornehmen.
2.2 Empfehlungen
Das Gerät und die Anlage dürfen ausschließlich nur von qualifiziertem Fachpersonal gewartet werden.

▶ Dieses Dokument an dem dafür vorgesehenen Ort im Inneren der Heizkesselverkleidung aufbewahren.
Der Zugang zum Gerät muss stets möglich sein.
Keine Aufkleber und Typenschilder von den Geräten entfernen oder abdecken.
3 Technische Beschreibung
3.1 Schaltfeld
i Für Informationen zur Bedienung des Kessels Gas 610 ECO PRO: Jedes Modul verfügt über ein eigenes Schaltfeld.
3.1.1. Bedeutung der Tasten

text_image
1 2 3 4 5 9 6 7 81 Display
2 Taste ← [Escape] oder RESET
3 Heizungstemperaturtaste oder [-]
4 Taste [+]
5 Taste ← [Eingabe] oder → 0 [Sperre aufheben]
6 Tasten ⚡ [Schornsteinfeger]
(gleichzeitig die beiden Tasten 2 und 3 drücken)
7 Tasten [Menü]
(gleichzeitig die beiden Tasten 4 und 5 drücken)
8 Schalter Ein /Aus
9 Anschluss PC
Das Display besitzt verschiedene Positionen und Symbole und liefert Informationen über den Funktionszustand des Heizkessels sowie eventuelle Störungen. Außerdem kann eine Wartungsmeldung auf dem Display erscheinen. Es können Zahlen, Punkte und/oder Buchstaben angezeigt werden. Die Symbole oberhalb der Funktionstasten geben deren aktuellen Zustand an.
Die auf dem Display angezeigten Daten können mit dem Parameter P4 konfiguriert werden.
Die Helligkeit der Display-Beleuchtung kann mit dem Parameter PS geändert werden.
Durch Einstellung des Parameters P4 auf 3 wird die Tastensperrfunktion aktiviert. Wenn während 3 Minuten keine Taste betätigt wird, verlischt die Display-Beleuchtung und dann werden nur noch der aktuelle Wasserdruck, die Taste RESET und das Symbol —0 angezeigt (Wasserdruck: Nur wenn der Wasserdrucksensor angeschlossen ist). Zum Reaktivieren der Anzeige und der verschiedenen Tasten während etwa 2 Sekunden die Taste ← drücken. Das Symbol —0 verschwindet vom Display.
3.1.2. Bedeutung der Display-Symbole
| Informationsmenü:Ablesen der verschiedenen Momentanwerte. | Schalter Ein /Aus (0/1):Nach 5 Sperrungen muss der Heizkessel aus- und wieder eingeschaltet werden. | ||
| Schornsteinfegermodus:Erzwingen Vollast oder Teillast zur CO_2 -Messung. | Umwälzpumpe:Die Pumpe ist in Funktion. | ||
| Benutzermenü:Zur Einstellung der Parameter der Benutzer-Ebene. | Funktion Zentralheizung:Zugriff auf den Parameter Heiztemperatur. | ||
| Heizprogramm deaktiviert:Die Heizfunktion ist deaktiviert. | Tastensperre:Die Tastensperre ist aktiviert. | ||
| Handbetrieb:Der Heizkessel arbeitet im Handbetrieb. | SERVICE | Gelbes Display, enthält die Symbole: f + SERVICE + (Wartungsmeldung). | |
| Wartungsmenü:Zur Einstellung der Parameter der Installateur-Ebene. | Wasserdruck:Wasserdruck zu gering.(Nur wenn der Wasserdrucksensor angeschlossen ist) | ||
| Störung:Der Heizkessel ist auf Störung. Dies wird durch einen -Code und ein rotes Display angezeigt. | * | Frostschutzfunktion:Der Heizkessel arbeitet, um den Frostschutz zu gewährleisten. | |
| Brennerleistung:Leistungsniveau . | Betriebsstundenzähler-Menü:Ablesen der Betriebsstunden des Brenners, der Anzahl der erfolgreichen Anlaufvorgänge und der Anzahl der Stunden unter Spannung. | ||
| Außenfühler:(Nur, wenn ein Außenfühler angeschlossen ist = Zubehör). | Signalstärkesymbol:Signalstärke der drahtlosen Regelung (falls angeschlossen). | ||
| Batteriesymbol:Batteriezustand der drahtlosen Regelung (falls angeschlossen). |
4 Anlage
4.1 Montage des Schaltfeldes
Das Kesselschaltfeld HMI GAS 310/610 ECO PRO ist bei Lieferung des Gas 310/610 ECO PRO Kessels standardmäßig eingebaut.
5 Inbetriebnahme
5.1 Das Schaltfeld einschalten

Für Informationen zur Bedienung des Kessels Gas 610 ECO PRO:
Die beschriebenen Funktionen und Anweisungen gelten für jedes Kesselmodul.
Das Kesselschaltfeld HMI GAS 310/610 ECO PRO ist betriebsbereit, sobald der Netzanschluss des Kessels eingeschaltet wird.
- Den Gas-Absperrhahn des Heizkessels öffnen.
- Einschalten mit dem Ein/Aus-Schalter des Heizkessels.
- Komponente (Thermostat, Regelung) so einstellen das sich eine Wärmeanforderung ergibt.
- Der Einschaltzyklus beginnt und kann nicht unterbrochen werden. Während des Einschaltzykluses werden auf der Anzeige die folgenden Informationen dargestellt:
Kurze Anzeige aller Display-Segmente, zur Überprüfung.
Die Versionsnummern werden im Wechsel angezeigt.
Ein kurzer Druck auf die Taste ← ermöglicht die Anzeige des aktuellen Funktionszustands auf dem Display:
| Wärmeanforderung | Wärmeanforderung angehalten |
| 1: Gebläse arbeitet 5: Abschalten des Brenners | |
| 2: Versuch einer Zündung des Brenners | 6: Pumpennachlaufzeit |
| 3: Heizbetrieb 0: Stand-by |
Im Bereitschaftsmodus werden auf dem Display normalerweise der Wasserdruck neben dem Symbol ☐ (nur bei angeschlossenem Wasserdrucksensor) sowie die Symbole ⚪ und ♩ angezeigt.
Fehler während der Einschaltprozedur:
▶ Auf dem Display erscheinen keine Informationen:
– Die Spannung des Stromnetzes überprüfen
– Alle Hauptsicherungen überprüfen
- Den Anschluss des Netzkabels am Stecker im Steuermodul überprüfen (Sicherung prüfen F2 = 10 AT)
- Alle Sicherungen des Schaltfelds überprüfen: (F1 = 2 AT)
Ein Fehler wird auf dem Display durch das Fehlersymbol ⚠️ und einen blinkenden Fehlercode signalisiert.
- Die Bedeutung der Fehlercodes ist in der Fehlertabelle angegeben.
- 2 Sekunden lang die Taste RESET drücken, um den Heizkessel wieder zu starten.
5.2 Anzeige der gemessenen Werte

Für Informationen zur Bedienung des Kessels Gas 610 ECO PRO:
Die beschriebenen Funktionen und Anweisungen gelten für jedes Kesselmodul.
5.2.1. Ablesen der verschiedenen
Momentanwerte
Im Informationsmenü i können die folgenden Momentanwerte abgelesen werden:

▶ 5 t = Status.
5 = Substatus.
▶ E I = Vorlauftemperatur (°C).
▶ 2 = Rücklauftemperatur (°C).
▶ E 4 = Außentemperatur (°C)
Nur mit Außenfühler (Zubehör).
▶ 6 = Wärmetauschertemperatur (°C).
▶ 5 P = interner Sollwert (°C).
▶ F L = Ionisationsstrom (μA).
▶ n F = Gebläsedrehzahl (U/min).
▶ P r = Wasserdruck (bar (MPa)).
Nur wenn der Wasserdrucksensor angeschlossen ist (Zubehör).
▶ = Gelieferte Relativleistung (%).
5 | 1 = Mindestgasdruckwächter Gps (□ - = Nicht angeschlossen / □ | 1 = Gasdruck OK / □ 2 = Gasdruck inkorrekt)
Nur mit angeschlossenem Mindestgasdruckwächter (Zubehör)
▶ 52 = Gasventil-Prüfsystem Vps (□- = Nicht angeschlossen / □1 = Kein Gasleck / □2 = Gasleck vorhanden)
Nur mit angeschlossener Gasleckkontrolle (Zubehör).
▶ U I = Analogeingang (V).
▶ U2 = Analogausgang (V).
Um die aktuellen Werte abzulesen, wie folgt vorgehen:
-
Gleichzeitig die beiden Tasten 🎨 drücken. Das Display-Symbol ⓘ blinkt.
-
Mit der Taste ← bestätigen. 51 und der aktuelle Zustand 3 (Beispiel) erscheinen abwechselnd.
-
Die Taste [+] drücken. 50 und der aktuelle Substatus 30 (Beispiel) erscheinen abwechselnd.
-
Die Taste [+] drücken. ☐ und die aktuelle Vorlauftemperatur 60 °C (Beispiel) werden abwechselnd angezeigt.
-
Mehrfach die Taste [+] drücken, um die verschiedenen Parameter nacheinander anzuzeigen
-
Die Taste [+] drücken. Der Auslesezyklus beginnt wieder mit 5t.

flowchart
graph TD
A["5x"] --> B["+"]
B --> C["2x"]
D["Hr"] --> E["3600h"]
F["Hr"] --> G["560h"]
H["Hr"] --> I["320h"]
J["58"] --> K["9.2%"]
T000816-G
- 2 mal die Taste ← drücken, um zum aktuellen Betriebsmodus zurückzukehren.
5.2.2. Auslesen des Betriebsstundenzählers und des Prozentsatzes erfolgreicher Einschaltvorgänge
- Gleichzeitig die beiden Tasten 🎨 und dann die Taste [+] drücken, bis das Symbol ⚙ in der Menüleiste blinkt.
- Die Taste ← drücken. Es werden abwechselndHr und die Zahl der Betriebsstunden des Heizkessels 3600 (Beispiel) angezeigt.
- Die Taste [+] drücken. Im Display wird 📄 angezeigt. H r und die Betriebsstundenzahl im Heizungsmodus 560 (Beispiel) werden abwechselnd angezeigt.
- Die Taste [+] drücken. Im Display wird 🔊 angezeigt. [5|R] und der Prozentsatz erfolgreicher Einschaltvorgänge [9|2] % (Beispiel) werden abwechselnd angezeigt.
- 2 mal die Taste ←drücken, um zum aktuellen Betriebsmodus zurückzukehren.
5.2.3. Status und Substatus
Das Informationsmenü i zeigt die folgenden Status- und Substatusnummern an:
| Status 5t | Substatus 5u | ||
| 0 | Ruhestellung | 0 | Ruhestellung |
| 1 | Heizkessel einschalten (Wärmeanforderung) | 1 | Anti-Kurzzyklus |
| 2 | Hydraulikventil öffnen | ||
| 3 | Einschalten der Pumpe | ||
| 4 | Warten auf die korrekten Temperaturen für das Einschalten des Brenners | ||
| 2 | Brenner einschalten | 10 | Externes Gasventil öffnen |
| 11 | Gebläse arbeitet | ||
| 12 | Abgasklappe öffnen | ||
| 13 | Vorbelüftung | ||
| 14 | Warten auf das Freigabesignal | ||
| 15 | Brenner läuft | ||
| 16 | Gasventil-Prüfsystem VPS | ||
| 17 | Vorzündung | ||
| 18 | Hauptzündung | ||
| 19 | Flammenüberwachung | ||
| 20 | Zwischenlüftung | ||
| Status SE Substatus SU | |||
| 3 | Brenner im Heizbetrieb | 30 | Temperaturregelung |
| 31 | Temperaturregelung begrenzt (ΔT Sicherung) | ||
| 32 | Leistungsregelung | ||
| 33 | Manometrischer Schutz Niveau 1 (Zurückmodulation) | ||
| 34 | Manometrischer Schutz Niveau 2 (Teillast) | ||
| 35 | Manometrischer Schutz Niveau 3 (Blockierung) | ||
| 36 | Modulation: Steigerung zum Schutz der Flamme | ||
| 37 | Temperatur Stabilisierungszeit | ||
| 38 | Kaltstart | ||
| 5 | Abschalten des Brenners | 40 | Brenner aus |
| 41 | Nachbelüftung | ||
| 42 | Gebläse dreht sich nicht | ||
| 43 | Abgasklappe schließen | ||
| 44 | Gebläsestop | ||
| 45 | Externes Gasventil schließen | ||
| 6 | Kesselstop (Ende der Wärmeanforderung) | 60 | Verzögerter Halt der Pumpe |
| 61 | Pumpe aus | ||
| 62 | Hydraulikventil schließen | ||
| 63 | Start Antitaktzeit | ||
| 8 | Reglerstop | 0 | Warten auf Einschalten des Brenners |
| 1 | Anti-Kurzyklus | ||
| 9 | Blockierung | XX | Blockiercode XX |
5.3 Änderung der Einstellungen
Das Schaltfeld des Heizkessels ist für die häufigsten Heizungsanlagen voreingestellt. Mit diesen Einstellungen arbeiten praktisch alle Heizungsanlagen korrekt. Der Benutzer oder der Installateur kann die Parameter gemäß den eigenen Wünschen optimieren.

Für Informationen zu den Einstellungen des Kessels Gas 610 ECO PRO:
Die beschriebenen Parameter und Einstellungen gelten für jedes Kesselmodul. Deshalb muss jede Parameteränderung für alle Module identisch ausgeführt werden.
5.3.1. Parameterbeschreibung
■ Heizkesselart Gas 310 ECO PRO
| Parameter | Beschreibung Einstellbereich | Werks-Einstellung | ||||||
| Gas 310 ECO PRO | ||||||||
| 285 | 355 | 4 | 30 | 50 | 575 | |||
| Vorlauftemperatur: TSET | 20 bis 90 °C | 80 | ||||||
| Pumpennachlaufzeit | 1 bis 98 Minuten99 Minuten = kontinuierlich | 5 | ||||||
| Heizkesselregelung | 0 = Heizung aus1 = Heizung ein | 1 | ||||||
| Anzeigefenster | 0 = Einfach1 = Erweitert2 = Automatisch nach 3 Minuten auf einfach3 = Automatisch nach 3 Minuten auf einfach; Tastensperre aktiviert | 2 | ||||||
| Helligkeit des Displays | 0 = Abgedunkelt1 = Hell | 1 | ||||||
| Maximale Gebläsedrehzahl | G20 (Gas H/E)(1)(x100 U/min) | 52 | 5 | 35 | 38 | 43 | 41 | |
| G25 (Gas L/LL)(x100 U/min) | 53 | 5 | 6 | 35 | 38 | 43 | ||
| Minimale Gebläsedrehzahl | G20 (Gas H/E)(1)(x100 U/min) | 14 | 1 | 5 | 9 | 10 | 11 | |
| G25 (Gas L/LL)(x100 U/min) | 14 | 1 | 5 | 9 | 10 | 11 | ||
| Offset Minimale Gebläsedrehzahl | Nicht ändern(x1 U/min) | 0 | 50 | 50 | 50 | 0 | 50 | |
| Drehzahl beim Einschalten | Nicht ändern(x100 U/min) | 25 | 2 | 5 | 13 | 14 | 14 | |
| Maximale Vorlauftemperatur des Systems | 0 bis 90 °C 90 | |||||||
| Einstellung Heizkurze(Maximale Außentemperatur)Nur mit Außenfühler (Zubehör) | 0 bis 30 °C 20 | |||||||
| Einstellung Heizkurze(Vorlauftemperatur)Nur mit Außenfühler (Zubehör) | 0 bis 90 °C 20 | |||||||
| Einstellung Heizkurze(Minimale Außentemperatur)Nur mit Außenfühler (Zubehör) | -30 bis 0 °C -15 | |||||||
| Frostschutz-TemperaturNur mit Außenfühler (Zubehör) | von - 30 bis 0 °C - 10 | |||||||
| Funktion Störungsrelais X4(Wenn angeschlossen) | 0 = Betriebsmeldung1 = Alarmanzeige | 0 | ||||||
| Funktion Störungsrelais X5(Wenn angeschlossen) | 0 = Betriebsmeldung1 = Alarmanzeige | 1 | ||||||
| Mindest-Wasserdruck WpsNur wenn der Wasserdrucksensor angeschlossen ist (Zubehör) | 0 - 7 bar (MPa) (x 0,1bar (MPa))0 = Nicht angeschlossen | 0 | ||||||
| Parameter Beschreibung Einstellbereich | Werks-Einstellung | |||||||
| Gas 310 ECO PRO | ||||||||
| 285 | 855 | 4 | 30 | 50 | 575 | |||
| Überprüfung des minimalen Gasdrucks Gps (Zubehör) | 0 = Nicht angeschlossen1 = Angeschlossen | 0 | ||||||
| Laufzeit des Hydraulikventils HdV (Wenn angeschlossen) | 0 bis 255 Sekunden 0 | |||||||
| Laufzeit der Abgasklappen FgV Wenn angeschlossen | 0 bis 255 Sekunden 0 | |||||||
| Wartezeit für die Freigabe 0 bis 255 Sekunden 0 | ||||||||
| Gasventil-Prüfsystem VPS (Zubehör) | 0 = Nicht angeschlossen1 = Angeschlossen | 0 | ||||||
| Phasenerkennung Netzanschluss | 0 = Aus1 = Ein | 1 | ||||||
| Funktion blockierender Eingang | 1 = Blockierung ohne Frostschutz2 = Blockierung mit Frostschutz3 = Sperrung mit Frostschutz (nur Pumpe) | 1 | ||||||
| Funktion Analogausgang (0 - 10V) Steuerplatine SCU-S05 | 0 =Steuerplatine 0-10 V Wilo1 = Steuerplatine 0-10 V Grundfos2 = PWM Pumpe3 = Heizleistungsrückmeldung4 = Temperaturrückmeldung | 0 | ||||||
| Funktion Analogeingang (0-10V) Steuerplatine SCU-S05 | 0 =OpenTherm-Regelung1 = Analoge Modulation der Temperatur (°C)2 = Analoge Modulation der Leistung (%) | 0 | ||||||
| Durchschnittlicher Vorlauftemperatur-Faktor | Nicht ändern | 6 | ||||||
| Anzeigeeinheiten | 0 = °C / bar1 = F / PSI | 0 | ||||||
| Wartungsmeldung | 0 = Wartungsmeldungen aus1 = Wartungsmeldungen ein2 = Benutzerdefinierte Wartungsmeldung | 0 | ||||||
| Betriebsstundenzahl des Heizkessels | ( x 100)Nicht ändern | 175 | ||||||
| Betriebsstundenzahl des Brenners | ( x 100)Nicht ändern | 30 | ||||||
| Pumpendrehzahlregelung (Mindestdrehzahl der Pumpe im Heizungsmodus) | 2 - 10 (x 10%) 2 | |||||||
| Pumpendrehzahlregelung (Maximaldrehzahl der Pumpe im Heizungsmodus) | 6 - 10 (x 10%) 10 | |||||||
| ΔT Zurückmodulation 10 bis 30 °C | 25 | |||||||
| Erkennung der angeschlossenen SCU | 0 = Keine Erkennung1 = Erkennung | 0 | ||||||
| Werks-Einstellung | Um das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen oder nach einem Austausch der Hauptplatine für die Parameter und die Werte dF und dU des Typenschilds eingeben | X | ||||||
| Y | ||||||||
| (1) Diese Werkseinstellungen nur ändern, wenn es wirklich notwendig ist. Zum Beispiel, um den Heizkessel anzupassen an: G25 (Gas L/LL) | ||||||||
■ Heizkesselart Gas 610 ECO PRO
| Parameter | Beschreibung Einstellbereich | Werks-Einstellung | ||||||
| Gas 610 ECO PRO | ||||||||
| 570 | 710 | 8 | 60 | 10 | 00 1150 1300 | |||
| P1 | Vorlauftemperatur: TSET | 20 bis 90 °C | 80 | |||||
| P2 | Pumpennachlaufzeit | 1 bis 98 Minuten99 Minuten = kontinuierlich | 5 | |||||
| P3 | Heizkesselregelung | 0 = Heizung aus1 = Heizung ein | 1 | |||||
| P4 | Anzeigefenster | 0 = Einfach1 = Erweitert2 = Automatisch nach 3 Minuten auf einfach3 = Automatisch nach 3 Minuten auf einfach; Tastensperre aktiviert | 2 | |||||
| P5 | Helligkeit des Displays | 0 = Abgedunkelt1 = Hell | 1 | |||||
| P17 | Maximale Gebläsedrehzahl | G20 (Gas H/E)(1)(x100 U/min) | 52 | 5 | 35 | 38 | 43 | 41 |
| G25 (Gas L/LL)(x100 U/min) | 53 | 5 | 6 | 35 | 38 | 43 | ||
| P18 | Minimale Gebläsedrehzahl | G20 (Gas H/E)(1)(x100 U/min) | 19 | 18 | 13 | 12 | 14 | 13 |
| G25 (Gas L/LL)(x100 U/min) | 19 | 18 | 13 | 12 | 14 | 13 | ||
| P19 | Offset Minimale Gebläsedrehzahl | Nicht ändern(x1 U/min) | 0 | 50 | 0 | 50 | 0 | 50 |
| P20 | Drehzahl beim Einschalten | Nicht ändern(x100 U/min) | 25 | 25 | 14 | 14 | 15 | 16 |
| P21 | Maximale Vorlauftemperatur des Systems | 0 bis 90 °C 90 | ||||||
| P22 | Einstellung Heizkurze(Maximale Außentemperatur)Nur mit Außenfühler (Zubehör) | 0 bis 30 °C 20 | ||||||
| P23 | Einstellung Heizkurze(Vorlauftemperatur)Nur mit Außenfühler (Zubehör) | 0 bis 90 °C 20 | ||||||
| P24 | Einstellung Heizkurze(Minimale Außentemperatur)Nur mit Außenfühler (Zubehör) | -30 bis 0 °C -15 | ||||||
| P25 | Frostschutz-TemperaturNur mit Außenfühler (Zubehör) | von - 30 bis 0 °C - 10 | ||||||
| P26 | Funktion Störungsrelais X4(Wenn angeschlossen) | 0 = Betriebsmeldung1 = Alarmanzeige | 0 | |||||
| P27 | Funktion Störungsrelais X5(Wenn angeschlossen) | 0 = Betriebsmeldung1 = Alarmanzeige | 1 | |||||
| P28 | Mindest-Wasserdruck WpsNur wenn der Wasserdrucksensor angeschlossen ist (Zubehör) | 0 - 7 bar (MPa) (x 0,1bar (MPa))0 = Nicht angeschlossen | 0 | |||||
| P29 | Überprüfung des minimalen Gasdrucks Gps(Zubehör) | 0 = Nicht angeschlossen1 = Angeschlossen | 0 | |||||
| P30 | Laufzeit des Hydraulikventils HdV(Wenn angeschlossen) | 0 bis 255 Sekunden 0 | ||||||
| Parameter Beschreibung Einstellbereich | Werks-Einstellung | ||
| Gas 610 ECO PRO | |||
| 570 710 850 1000 1150 1300 | |||
| P31 | Laufzeit der Abgasklappen FgVWenn angeschlossen | 0 bis 255 Sekunden 0 | |
| P32 | Wartezeit für die Freigabe 0 bis 255 Sekunden 0 | ||
| P33 | Gasventil-Prüfsystem VPS(Zubehör) | 0 = Nicht angeschlossen1 = Angeschlossen | 0 |
| P34 | PhasenerkennungNetzanschluss | 0 = Aus1 = Ein | 1 |
| P35 | Funktion blockierender Eingang | 1 = Blockierung ohne Frostschutz2 = Blockierung mit Frostschutz3 = Sperrung mit Frostschutz (nur Pumpe) | 1 |
| P36 | Funktion Analogausgang (0 - 10V)Steuerplatine SCU-S05 | 0 = Steuerplatine 0-10 V Wilo1 = Steuerplatine 0-10 V Grundfos2 = PWM Pumpe3 = Heizleistungsrückmeldung4 = Temperaturrückmeldung | 0 |
| P37 | Funktion Analogeingang (0-10V)Steuerplatine SCU-S05 | 0 = OpenTherm-Regelung1 = Analoge Modulation der Temperatur (°C)2 = Analoge Modulation der Leistung (%) | 0 |
| P38 | Durchschnittlicher Vorlauftemperatur-Faktor | Nicht ändern | 6 |
| P39 | Anzeigeeinheiten | 0 = °C / bar1 = F / PSI | 0 |
| P40 | Wartungsmeldung | 0 = Wartungsmeldungen aus1 = Wartungsmeldungen ein2 = BenutzerdefinierteWartungsmeldung | 0 |
| P41 | Betriebsstundenzahl des Heizkessels | ( x 100)Nicht ändern | 175 |
| P42 | Betriebsstundenzahl des Brenners | ( x 100)Nicht ändern | 30 |
| P43 | Pumpendrehzahlregelung(Mindestdrehzahl der Pumpe im Heizungsmodus) | 2 - 10 (x 10%) 2 | |
| P44 | Pumpendrehzahlregelung(Maximaldrehzahl der Pumpe im Heizungsmodus) | 6 - 10 (x 10%) 10 | |
| P45 | ΔT Zurückmodulation 10 bis 30 °C | 25 | |
| Ald | Erkennung der angeschlossenen SCU | 0 = Keine Erkennung1 = Erkennung | 0 |
| df und dU | Werks-Einstellung | Um das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen oder nach einem Austausch der Hauptplatine für die Parameter dF und dU die Werte dF und dU des Typenschilds eingeben | X |
| Y | |||

flowchart
graph TD
A["1x"] --> B["+"]
B --> C["2x"]
D["P: I"] --> E["80°C"]
E --> F["-"]
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H --> I["2x"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
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style G fill:#cfc,stroke:#333
style B fill:#ffc,stroke:#333
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style H fill:#cfc,stroke:#333
style I fill:#cfc,stroke:#333
5.3.2. Änderung der Parameter der Benutzer-Ebene
Parameter P1 bis P5 können vom Benutzer geändert werden.

ACHTUNG
Änderungen der Werkseinstellungen können den Betrieb des Gerätes beeinträchtigen.
- Gleichzeitig die beiden Tasten 🎨 und dann die Taste [+] drücken, bis das Symbol 🔒 in der Menüleiste blinkt.
- Mit der Taste ← das Benutzer-Menü auswählen. P: I wird mit blinkend angezeigt.
- Ein zweites Mal die Taste ← drücken. Der Wert 80 °C erscheint und blinkt (zum Beispiel).
- Den Wert durch Drücken der Tasten [-] oder [+] ändern. In diesem Beispiel die Taste [-] verwenden, um den Wert auf 60 °C zu ändern.
- Den Wert mit der Taste ← bestätigen. P: I wird mit I blinkend angezeigt.
- 2 mal die Taste ← drücken, um zum aktuellen Betriebsmodus zurückzukehren.

Die Parameter P2 bis P5 können auf dieselbe Weise wie P1 geändert werden. Nach Schritt 2 mit der Taste [+] den gewünschten Parameter auswählen.

flowchart
graph TD
A["3x"] --> B["+"]
B --> C["2x"]
D["Code"] --> E["-"]
E --> F["+"]
G["0012"] --> H["-"]
H --> I["+"]
J["P: 1"] --> K["-"]
K --> L["+"]
M["80°C"] --> N["-"]
N --> O["+"]
P["60°C"] --> Q["-"]
Q --> R["+"]
S["P: 1"] --> T["-"]
T --> U["+"]
V["P: 2"] --> W["-"]
T000819-E

line
| Point | R | Q | |---|---|---| | M | 5000 | 539 | | F | 5000 | 539 | | 1 | 1100 | 109 | R0002795.3.3. Änderung der Parameter der Installateur-Ebene
Die Parameter P17 bis dF dürfen nur von einem qualifizierten Fachmann verändert werden. Um Fehler durch Falscheinstellungen zu vermeiden, erfordert die Änderung bestimmter Parameter die Eingabe des speziellen Zugriffscodes 0012.

ACHTUNG
Änderungen der Werkseinstellungen können den Betrieb des Gerätes beeinträchtigen.
- Gleichzeitig die beiden Tasten 🚙 und dann die Taste [+] drücken, bis das Symbol f in der Menüleiste blinkt.
- Mit der Taste ← das Installateur-Menü wählen. Auf dem Display wird □□□E angezeigt.
- Mit den Tasten [-] oder [+] den Installateur-Code eingeben.
- Mit der Taste ← bestätigen. P: I wird mit I blinkend angezeigt.
- Ein zweites Mal die Taste ← drücken. Der Wert 80 °C erscheint und blinkt (zum Beispiel).
- Den Wert durch Drücken der Tasten [-] oder [+] ändern. In diesem Beispiel die Taste [-] verwenden, um den Wert auf 60 °C zu ändern.
- Den Wert mit der Taste ← bestätigen: P : I wird mit I blinkend angezeigt.
- Weitere Parameter bei Bedarf mit der Taste [-] oder [+] auswählen und einstellen.
- 2 mal die Taste ←drücken, um zum aktuellen Betriebsmodus zurückzukehren.

Der Heizkessel schaltet in den normalen Betriebsmodus zurück, wenn während 3 Minuten keine andere Taste gedrückt wurde.
5.3.4. Einstellung der Maximalleistung des Heizungsmodus
Typ Gas 310- ECO PRO 575
M Maximalleistung (Erdgas)
F Werks-Einstellung
Q Wärmebelastung (kW)
R Drehzahl des Gebläses (U/min)
Die Drehzahl kann mit dem Parameter P17 geändert werden. Zwischen der Drehzahl und dem Eingang besteht ein linearer Zusammenhang: Siehe Grafik. Eine Grafik für die anderen Kessel kann auf die gleiche Weise erstellt werden.
5. Inbetriebnahme HMI Gas 310/610 ECO PRO

flowchart
graph TD
A["3x plasmid"] --> B["+"]
B --> C["Code segment 1"]
C --> D["-"]
D --> E["+"]
E --> F["...x plasmid"]
F --> G["+"]
G --> H["...x plasmid"]
H --> I["2x plasmid"]
style A fill:#f9f,stroke:#333
style B fill:#ccf,stroke:#333
style C fill:#cfc,stroke:#333
style D fill:#fcc,stroke:#333
style E fill:#cff,stroke:#333
style F fill:#ffc,stroke:#333
style G fill:#cfc,stroke:#333
style H fill:#fcc,stroke:#333
style I fill:#ffc,stroke:#333
-
Gleichzeitig die beiden Tasten 🚙 und dann die Taste [+] drücken, bis das Symbol f in der Menüleiste blinkt.
-
Mit der Taste ← das Installateur-Menü auswählen. Auf dem Display wird □□□E angezeigt.
-
Mit den Tasten [-] oder [+] den Installateur-Code eingeben.
-
Mit der Taste ← bestätigen. P: I wird mit I blinkend angezeigt.
-
Die Taste [+] drücken, um den Parameter P: 17 aufzurufen.
-
Mit der Taste ← bestätigen.
-
Drücken Sie die [+] Taste, um die Drehzahl von z. B. 54 auf 50 zu reduzieren.
-
Den Wert mit der Taste ← bestätigen.
-
2 mal die Taste ← drücken, um zum aktuellen Betriebsmodus zurückzukehren.
5.3.5. Rücksetzen auf die Werkseinstellungen

ACHTUNG
Durch Wiederherstellen der Werkseinstellungen werden möglicherweise auch benutzerdefinierte Einstellungen gelöscht. Deshalb sollten Sie zunächst alle benutzerdefinierten Parametereinstellungen (z. B. Einstellungen für eingebautes Zubehör wie ein Abgasventil oder eine Gasundichtigkeitskontrolle) notieren. Nehmen Sie diese speziellen Einstellungen erneut vor, nachdem die Werkseinstellungen wiederhergestellt wurden.

flowchart
graph TD
A["3x"] --> B["Code"]
B --> C["0012"]
C --> D["P: I"]
D --> E["...X"]
E --> F["dF: X"]
F --> G["dF: I"]
G --> H["dF:1"]
H --> I["CE"]
I --> J["dU: Y"]
J --> K["dU: I"]
K --> L["dU:1"]
T000820-H
-
Gleichzeitig die beiden Tasten 🚆 und dann die Taste [+] drücken, bis das Symbol f in der Menüleiste blinkt.
-
Mit der Taste ← das Installateur-Menü auswählen. Auf dem Display wird □□□E angezeigt.
-
Mit den Tasten [-] oder [+] den Installateur-Code eingeben.
-
Mit der Taste ← bestätigen. P: I wird mit I blinkend angezeigt.
-
Mehrmals Taste [+] drücken. P: dF wird mit dF blinkend angezeigt.
-
Die Taste ← drücken. dF: X wird mit X blinkend angezeigt. X stellt den aktuellen Wert des Parameters dF dar. Diesen Wert mit dem Wert X vergleichen, der auf dem Typenschild angegeben ist.
-
Den auf dem Typenschild angegebenen Wert X mit den Tasten [-] oder [+] eingeben.
-
Den Wert mit der Taste ← bestätigen, d|F:Y wird mit Y blinkend angezeigt. Y stellt den aktuellen Wert des Parameters dU dar. Diesen Wert mit dem auf dem Typenschild angegebenen Wert Y vergleichen.
-
Den auf dem Typenschild angegebenen Wert Y mit den Tasten [-] oder [+] eingeben.
-
Den Wert mit der Taste ← bestätigen. Die Werkseinstellungen werden wiederhergestellt.
-
Das Display schaltet wieder in den normalen Betriebsmodus.

flowchart
graph TD
A["3x"] --> B["+"]
B --> C["3x"]
C --> D["-"]
D --> E["+"]
E --> F["...X"]
F --> G["+"]
G --> H["3x"]
I["Code"] --> J["0012"]
K["Position Marker"] --> L["P: 1"]
M["Position Marker"] --> N["P: Rd"]
O["Position Marker"] --> P["T000445-B"]
5.3.6. Ausführung der automatischen Erkennungsfunktion
Nach Entfernen einer Steuerplatine die automatische Erkennungsfunktion ausführen. Hierzu wie folgt vorgehen:
- Gleichzeitig die beiden Tasten 🎨 und dann die Taste [+] drücken, bis das Symbol ⚡ in der Menüleiste blinkt.
- Mit der Taste ← das Installateur-Menü auswählen. Auf dem Display wird □□□□E angezeigt.
- Mit den Tasten [-] oder [+] den Installateur-Code eingeben.
- Mit der Taste ← bestätigen. P : I wird mit I blinkend angezeigt.
- Mehrmals Taste [+] drücken. P: R d wird mit R d blinkend angezeigt.
- Mit der Taste ← bestätigen. Die automatische Erkennung wird ausgeführt.
- Das Display schaltet wieder in den normalen Betriebsmodus.
5.3.7. Einstellung des manuellen Modus

flowchart
graph TD
A["Start"] --> B["+"]
B --> C["2x"]
C --> D["20°C"]
D --> E["1.0"]
E --> F["8.0"]
F --> G["2x"]
G --> H["End"]
In bestimmten Fällen muss der Heizkessel in den Handbetrieb geschaltet werden, zum Beispiel, wenn die Regelung noch nicht angeschlossen ist. Unter dem Symbol 🔊 kann der Heizkessel in den Automatik- oder Handbetrieb umgeschaltet werden. Hierzu wie folgt vorgehen:
- Gleichzeitig die beiden Tasten 🎨 und dann die Taste [+] drücken, bis das Symbol 🔊 in der Menüleiste blinkt.
- Die Taste ← drücken. Im Display-Fenster erscheint: oder
Der Wert der minimalen Vorlauftemperatur. oder
Der Wert der minimalen Vorlauftemperatur und Aktueller Wasserdruck (Nur wenn der Wasserdrucksensor angeschlossen ist). - Taste [+] drücken, um die Vorlauftemperatur manuell zu erhöhen.
- Den Wert mit der Taste ← bestätigen. Der Heizkessel arbeitet jetzt im Handbetrieb.
- 2 mal die Taste ← drücken, um zum aktuellen Betriebsmodus zurückzukehren.
T005266-B
6 Bei Störungen
6.1 Blockaden und Sperren

Für Informationen zur Bedienung des Kessels Gas 610 ECO PRO:
Die beschriebenen Funktionen und Anweisungen gelten für jedes Kesselmodul.
6.1.1. Allgemein
Der Heizkessel ist mit einer elektronischen Steuerungs- und Regelungsvorrichtung ausgestattet. Die Regelung arbeitet mit einem Mikroprozessor, dem Comfort Master ^© , der den Heizkessel schützt und ansteuert. Bei Signalisierung einer Störung wird der Heizkessel angehalten oder gesperrt.
6.1.2. Blockierung
Eine (vorübergehende) Blockierung ist ein Betriebsmodus des Heizkessels, der durch eine ungewöhnliche Situation hervorgerufen wird. In diesem Fall zeigt das Display einen Blockiercode (Code 58:9) an. Die Regelung versucht in bestimmten Zeitabständen den Heizkessel wieder zu starten. Der Heizkessel startet wieder, wenn die Ursachen der Blockierung beseitigt sind. Die Blockadecodes können wie folgt abgelesen werden:
- Gleichzeitig die beiden Tasten 🎨 drücken.
-
Bestätigen durch Drücken der Taste ←. 5t und der Blockiercode 9 werden abwechselnd angezeigt.
-
Die Taste [+] drücken. Auf dem Display wird 5 u angezeigt.

Der Heizkessel setzt sich automatisch wieder in Betrieb, wenn die Ursache der Blockierung behoben wurde.

text_image
T001632-B| Blockiercode | Beschreibung Vermutliche Ursachen Überprüfung/Lösung | ||
| S:0 | Parameterfehler | Fehler der Parameter auf der Leiterplatte PSU | dF und dU erneut einstellen\ Parameter mit Recom wieder zurücksetzen |
| S:1 | Maximale Vorlauftemperatur überschritten | Keine oder unzureichende Zirkulation | Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)Gründe für die Wärmeanforderung |
| S:3 | Maximaler Temperaturanstieg des Wärmetauschers wurde überschritten | Keine oder unzureichende ZirkulationFühlerfehler | Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)Wasserdruck überprüfenKesselkörper auf Verschmutzung überprüfenOrdnungsgemäße Funktion der Fühler prüfenÜberprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist |
| S:4 | Die maximal zulässige Temperaturanstiegsrate der Vorlauftemperatur wird überschritten | Keine oder unzureichende Zirkulation | Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)Gründe für die Wärmeanforderung |
| S:5S:6 | Maximaler Temperaturunterschied zwischen Vorlauf und Rücklauf überschritten | Keine oder unzureichende ZirkulationFühlerfehler | Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)Wasserdruck überprüfenKesselkörper auf Verschmutzung überprüfenOrdnungsgemäße Funktion der Fühler prüfenÜberprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist |
| S:8 | Kein Freigabesignal | Externe UrsacheParameterfehlerFalscher Anschluss | Externe Ursache beseitigenParameter überprüfenVerkabelung überprüfen |
| S:9 | Phase und Nullleiter der Netzspannung vertauscht | Fehler der Netzspannungs-VerkabelungUngeerdetes Netz oder 2-Phasen-Netz | Phase und Nullleiter tauschenDen Parameter P_34 auf O einstellen |
| S:10 | Sperreingang aktiv | Externe UrsacheParameterfehlerFalscher Anschluss | Externe Ursache beseitigenParameter überprüfenVerkabelung überprüfen |
| S:11 | Sperreingang oder Frostschutz aktiv | Externe UrsacheParameterfehlerFalscher Anschluss | Externe Ursache beseitigenParameter überprüfenVerkabelung überprüfen |
| S:13 | Fehler der Datenübertragung mit der Leiterplatte SCU | Falscher Anschluss mit BUSLeiterplatte SCU ist nicht im Heizkessel installiert | Verkabelung überprüfenAutomatische Erkennung durchführen |
| S:14 | Wasserdruck zu gering | Wasserdruck zu geringFehlerhafte Einstellung der Wasserdruck-Parameter 28 Wasserleck | Überprüfen:Wasserdruck der AnlageEinstellung des WasserdrucksensorsEinstellparameter 28 |
| Blockiercode | Beschreibung Vermutliche Urs | sachen Überprüfung/Lösung | |
| 5U:15 | Gasdruck zu gering | Keine oder unzureichende ZirkulationSchlechte Einstellung des Gasdruckwächters Gps auf der Leiterplatte SCU | Überprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet istVersorgungsdruck prüfenÜberprüfen, ob das Gasdruckwächtersystem Gps korrekt montiert istGasdruckwächtersystem Gps ggf. auswechseln |
| 5U:16^(1) | Konfigurationsfehler oder SU-Platine nicht erkannt | Falsche Leiterplatte SU für diesen Heizkessel | Leiterplatte SU auswechseln |
| 5U:17^(1) | Konfigurationsfehler oder falsche Standardparameter-Tabelle | Fehler der Parameter auf der Leiterplatte PCU | Leiterplatte PCU auswechseln |
| 5U:18^(1) | Konfigurationsfehler oder PSU-Platine nicht erkannt | Falsche Leiterplatte PCU für diesen Heizkessel | Leiterplatte PCU auswechseln |
| 5U:19^(1) | Konfigurationsfehler oder Parameter -dU unbekannt | Parameterfehler | und erneut einstellen |
| 5U:20^(1) | Konfigurationsverfahren aktiv | Kurzzeitig aktiv nach der Inbetriebnahme des Heizkessels | Keine Maßnahme |
| 5U:21 | Fehler der Datenübertragung mit der Leiterplatte SU | Falscher Anschluss | Kontrollieren, ob die SU-Platine korrekt in den Steckverbinder der PCU-Platine gesteckt wurde |
| 5U:22 | Erlöschen der Flamme während des Betriebs | Kein Ionisationsstrom | Gasleitung entlüftenÜberprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet istVersorgungsdruck prüfenFunktion und Einstellung der Gasarmatur überprüfenSicherstellen, dass weder die Luftzuleitung noch die Abgasabfuhrleitung verstopft sindSicherstellen, dass die Abgase nicht wieder angesaugt werden |
| 5U:24 | Fehler Gasleckkontrolle | Falscher AnschlussGasarmatur defektGasleckkontrolle VPS fehlerhaft | Verkabelung überprüfenGasarmatur ersetzenGasleckkontrolle austauschen VPS |
| 5U:25 | Interner Fehler der Leiterplatte SU | Leiterplatte SU auswechseln | |
| (1) Diese Blockaden werden nicht im Fehlerspeicher protokolliert | |||
6.1.3. Sperrung
Wenn die Ursachen einer Blockierung nach mehreren automatischen Anlaufversuchen immer noch vorhanden sind, schaltet sich der Heizkessel in einen Sperrmodus (auch als Störung bezeichnet). Im Display wird angezeigt:
Display rot blinkend:
Das Symbol
Das Symbol RESET
Der Störungscode (zum Beispiel E:01)
▶ 2 Sekunden lang die Taste RESET drücken. Wenn der Fehlercode weiterhin erscheint, die Ursache in der Fehlertabelle nachlesen und die Lösung anwenden.

Der Fehlercode ist wichtig für die korrekte und schnelle Diagnose der Störungsart und für eine eventuelle technische Unterstützung durch Remeha.
| Fehlercode | Beschreibung Vermutliche Ursachen | Überprüfung/Lösung | |
| E:00 | Einheit zur Speicherung der PSU-Parameter nicht gefunden | ▸ Falscher Anschluss ▶ Verkabelung überprüfen | |
| E:01 | Die Sicherheitsparameter sind falsch | ▸ Falscher Anschluss▸ PSU defekt | ▸ Verkabelung überprüfen▸ PSU auswechseln |
| E:02 | Kurzschluss des Vorlauftemperaturfühlers | ▸ Falscher Anschluss▸ Fühler nicht oder falsch angeschlossen▸ Fühlerfehler | ▸ Verkabelung überprüfen▸ Ordnungsgemäße Funktion der Fühler prüfen▸ Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist▸ Fühler ggf. ersetzen |
| E:03 | Unterbrechung des Vorlauftemperaturfühlers | ▸ Falscher Anschluss▸ Fühler nicht oder falsch angeschlossen▸ Fühlerfehler | ▸ Verkabelung überprüfen▸ Ordnungsgemäße Funktion der Fühler prüfen▸ Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist▸ Fühler ggf. ersetzen |
| E:04E:05 | ▸ Temperatur des Wärmetauschers zu niedrig▸ Wärmetauschertemperatur zu hoch | ▸ Falscher Anschluss▸ Keine Zirkulation▸ Fühler nicht oder falsch angeschlossen▸ Fühlerfehler | ▸ Verkabelung überprüfen▸ Heizungsanlage entlüften▸ Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)▸ Wasserdruck überprüfen▸ Kesselkörper auf Verschmutzung überprüfen▸ Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist▸ Ordnungsgemäße Funktion der Fühler prüfen▸ Fühler ggf. ersetzen |
| E:06 | Kurzschluss des Rücklauftemperaturfühlers | ▸ Falscher Anschluss▸ Fühler nicht oder falsch angeschlossen▸ Fühlerfehler | ▸ Verkabelung überprüfen▸ Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist▸ Ordnungsgemäße Funktion der Fühler prüfen▸ Fühler ggf. ersetzen |
| E:07 | Unterbrechnung des Rücklauftemperaturfühlers | ▸ Falscher Anschluss▸ Fühler nicht oder falsch angeschlossen▸ Fühlerfehler | ▸ Verkabelung überprüfen▸ Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist▸ Ordnungsgemäße Funktion der Fühler prüfen▸ Fühler ggf. ersetzen |
| E:08E:09 | Rücklauftemperatur zu niedrigRücklauftemperatur zu hoch | Falscher AnschlussKeine ZirkulationFühler nicht oder falsch angeschlossenFühlerfehler | Verkabelung überprüfenKesselkörper auf Verschmutzung überprüfenHeizungsanlage entlüftenZirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)Wasserdruck überprüfenOrdnungsgemäße Funktion der Fühler prüfenÜberprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist |
| E:10E:11 | Differenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperaturen zu groß | Keine ZirkulationFühler nicht oder falsch angeschlossenFühlerfehler | Heizungsanlage entlüftenWasserdruck überprüfenHeizungs-Umwälzpumpe auf Funktionstüchtigkeit überprüfenZirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)Kesselkörper auf Verschmutzung überprüfenÜberprüfen, ob der Fühler korrekt montiert istOrdnungsgemäße Funktion der Fühler prüfenFühler ggf. ersetzen |
| E:12 | Druckdifferenzschalter hat angesprochenTemperatur des Wärmetauschers jenseits des Normalbereichs (Maximalthermostat STB) | Die Luftzufuhr oder Abgasleitung blockiertFalscher AnschlussKeine ZirkulationFühler nicht oder falsch angeschlossenFühlerfehler | Sicherstellen, dass weder die Luftzuleitung noch die Abgasabfuhrleitung verstopft sindVerkabelung überprüfenWasserdruck überprüfenHeizungs-Umwälzpumpe auf Funktionstüchtigkeit überprüfenZirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)Kesselkörper auf Verschmutzung überprüfenÜberprüfen, ob der Fühler korrekt montiert istOrdnungsgemäße Funktion der Fühler prüfenFühler ggf. ersetzen |
| E:14 | 5 fehlerhafte Zündversuche des Brenners | Fehlen des Zündfunken | Verkabelung des Zündtrafos überprüfenZünd- und Ionisationselektrode überprüfenÜberschläge zur Masse/Erde überprüfenErdung überprüfenAnsteuerung der SU-Platine defekt |
| Zündfunken vorhanden, jedoch keine Flammenbildung | Sicherstellen, dass weder die Luftzuleitung noch die Abgasabfuhrleitung verstopft sindÜberprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet istVersorgungsdruck prüfenGasleitung entlüftenFunktion und Einstellung der Gasarmatur überprüfenZustand der Brenneroberfläche überprüfenVerdrahtung der Gasarmatur überprüfenAnsteuerung der SU-Platine defekt | ||
| Vorhandensein einer Flamme, jedoch unzureichende Ionisierung (<3 μA) | Überprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet istVersorgungsdruck prüfenVerdrahtung der Zünd-Ionisationselektrode überprüfenErdung überprüfenZünd- und Ionisationselektrode überprüfenFunktion und Einstellung der Gasarmatur überprüfenZustand der Brenneroberfläche überprüfen | ||
| E:15 | 5 fehlgeschlagene Gasleckkontrollen | Kein Gasdruck oder zu niedriger GasdruckVerdrahtungsfehlerFehlerhafte Einstellung des VPS SchaltersDruckschalter VPS nicht oder schlecht montiertDruckschalter VPS defektGasarmatur defekt | Überprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet istVersorgungsdruck prüfenVerkabelung überprüfenÜberprüfen, ob das Gasdruckwächtersystem VPS korrekt montiert istÜberprüfen Sie, ob der VPS Schalter richtig eingestellt wurdeGasdruckwächtersystem VPS ggf. auswechselnGasarmatur überprüfen und ggf. ersetzen |
| E:16 | Falsches Flammensignal | Ionisationsstrom vorhanden, obwohl keine Flamme brenntDer Brenner glüht nach: CO2-Wert zu hochZündtrafo defektGasarmatur defekt | Zünd- und Ionisationselektrode überprüfenCO2einstellenDen Zündtrafo ersetzen, falls erforderlichGasarmatur überprüfen und ggf. ersetzen |
| E:17 | Fehler des Gasventils SU-Platine defekt | Falscher AnschlussSU-Platine defekt | Verkabelung überprüfenLeiterplatte SU kontrollieren und ggf. ersetzen |
| E:34 | Gebläsestörung | ▸ Falscher Anschluss▸ Gebläse defekt | ▸ Verkabelung überprüfen▸ Ordnungsgemäßen Zug am Schornsteinanschluss prüfen▸ Ggf. Gebläse ersetzen |
| E:35 | Vorlauf und Rücklauf vertauscht | ▸ Umgekehrte Richtung der Wasserzirkulation▸ Falscher Anschluss▸ Fühler nicht oder falsch angeschlossen▸ Fühlerfehler | ▸ Zirkulation überprüfen (Richtung, Pumpe, Ventile)▸ Überprüfen, ob der Fühler korrekt montiert ist▸ Ordnungsgemäße Funktion der Fühler prüfen▸ Fühler ggf. ersetzen |
| E:36 | 5x Flammenverlust | ▸ Kein Ionisationsstrom oder unzureichend hoch | ▸ Gasleitung entlüften▸ Überprüfen, dass der Gashahn richtig geöffnet ist▸ Versorgungsdruck prüfen▸ Funktion und Einstellung der Gasarmatur überprüfen▸ Sicherstellen, dass weder die Luftzuleitung noch die Abgasabfuhrleitung verstopft sind▸ Sicherstellen, dass die Abgase nicht wieder angesaugt werden |
| E:37 | Fehler der Datenübertragung mit der Leiterplatte SU | ▸ Falscher Anschluss | ▸ Kontrollieren, ob die SU-Platine korrekt in den Steckverbinder der PCU-Platine gesteckt wurde |
| E:38 | Fehler der Datenübertragung mit der Leiterplatte SCU | ▸ Falscher Anschluss▸ SCU-Platine defekt | ▸ Verkabelung überprüfen▸ SCU-Platine austauschen |
| E:39 | Blockierender Eingang im Sperrmodus | ▸ Falscher Anschluss▸ Externe Ursache▸ Parameter falsche eingestellt | ▸ Verkabelung überprüfen▸ Externe Ursache beseitigen▸ Parameter überprüfen |
6.2 Fehlerspeicher
Die Regelung des Heizkessels ist mit einem Fehlerspeicher ausgestattet. In diesem Speicher werden die 16 zuletzt aufgetretenen Fehler protokolliert.
Außer den Fehlercodes werden folgende Daten gespeichert:
▶ Häufigkeit des Auftretens des Fehlers: (n□:X X).
▶ Am Kessel ausgewählter Betriebmodus (5E:X|X).
Die Vorlauftemperatur ( : 1: X | X) und die Rücklauftemperatur ( : 2: X | X) zum Zeitpunkt des Auftretens des Fehlers.
Um auf den Fehlerspeicher zuzugreifen muss der Zugriffscode 0012 eingegeben werden.
6.2.1. Auslesen der gespeicherten Fehler

text_image
+ 4x CODE 0012 ER:XX - + ER/bL ER/bL:XX - + ER/bL:1...2 ◀ ER/bL:2 - + E/b:XX...Po: ER/bL:XX - + ER/bL:1...2 ◀ ER/bL 2xT001530-B
- Gleichzeitig die beiden Tasten 🎨 und dann die Taste [+] drücken, bis das Symbol ⚠ in der Menüleiste blinkt.
- Mit der Taste ← das Installateur-Menü auswählen. Auf dem Display wird □□□E angezeigt.
- Mit den Tasten [-] oder [+] den Installateur-Code eingeben.
- Die Taste ← drücken. Auf dem Display wird E r : |X| |X| angezeigt.
- Mit den Tasten [-] bzw. [+] kann die Liste der Störungen bzw. der Blockaden aufgerufen werden.
- Mit der Taste ← bestätigen. E r : X X wird mit X X blinkend angezeigt = Letzter aufgetretener Fehler, Zum Beispiel □2.
- Mit den Tasten [-] oder [+] kann durch die Störungen bzw. Blockaden geblättert werden.
- Die Taste ← drücken, um die Einzelheiten der Störungen bzw. Blockaden anzuzeigen.
- Die Tasten [-] oder [+] drücken, um die folgenden Daten abzurufen:
n:1 = Häufigkeit des Auftretens des Fehlers.
H-r = Betriebsstunden des Brenners.
5 t = Status.
5 u = Substatus.
E I = Vorlauftemperatur (°C).
2 = Rücklauftemperatur (°C).
4 = Außentemperatur (°C) (Nur mit Außenfühler).
E S = Wärmetauschertemperatur (°C).
5P = interner Sollwert (°C).
F = lonisationsstrom ().
=Gebläsedrehzahl in U/min.
= Wasserdruck (bar (MPa)). (Nur wenn der
Wasserdrucksensor angeschlossen ist)
|_0 = Gelieferte Relativleistung (%) .
- Die Taste ← drücken, um die Anzeigeschleife zu stoppen. E r: X X wird mit X X blinkend angezeigt = Letzter aufgetretener Fehler.
- Mit den Tasten [-] oder [+] kann durch die Störungen bzw. Blockaden geblättert werden.
- Die Taste ← drücken, um die Liste der Störungen bzw. Blockaden aufzurufen.
13.2 mal die Taste ← drücken, um den Fehlerspeicher zu schließen.

flowchart
graph TD
A["4x"] --> B["+"]
B --> C["Code"]
C --> D["0012"]
D --> E["ER:XX"]
E --> F["-"]
F --> G["ER/bL"]
G --> H["ER/bL:XX"]
H --> I["ER/bL:CL"]
I --> J["CL:0"]
J --> K["+"]
K --> L["CL:1"]
L --> M["3x"]
T000831-D
6.2.2. Löschen der Fehleranzeige
- Gleichzeitig die beiden Tasten 🎨 und dann die Taste [+] drücken, bis das Symbol ⚠ in der Menüleiste blinkt.
- Mit der Taste ← das Installateur-Menü auswählen. Auf dem Display wird □□□□E angezeigt.
- Mit den Tasten [-] oder [+] den Installateur-Code eingeben.
- Die Taste ← drücken. Auf dem Display wird E r : |X| |X| angezeigt.
- Mit den Tasten [-] bzw. [+] kann die Liste der Störungen bzw. der Blockaden aufgerufen werden.
- Mit der Taste ← bestätigen. E r: X X wird mit X X blinkend angezeigt.
- Mehrmals die Taste [+] drücken, bis auf dem Display angezeigt wird.
- Die Taste ← drücken. □□:□ wird mit □ blinkend angezeigt.
- Die Taste [+] drücken, um den Wert von ☐ zu verändern.
- Taste ← drücken, um den Fehlerspeicher zu löschen.
11.3 mal die Taste ← drücken, um den Fehlerspeicher zu schließen.
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