Remeha Gas 3000 - Kessel

Gas 3000 - Kessel Remeha - Kostenlose Bedienungsanleitung

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BEDIENUNGSANLEITUNG Gas 3000 Remeha

Installationsanleitung Inbetriebnahmeanweisung

mbc 2.4

Spezialheizkessel (NT) für Gasfeuerung (Hochwirkungsgradkessel)

Nennwärmeleistung: 163 - 485 kW

CE

Remeha Gas 3000 - Installationsanleitung Inbetriebnahmeanweisung - 1

1.1 Allgemeines 4
1.2 Aufbau 4
1.3 Anwendung 4

2. Abmessungen und technische Daten 5

2.1 Abmessungen 5
2.2 Technische Daten 6

3. Installationshinweise 7

3.1 Vorschriften 7
3.2 Installationsort/Installationshinweise 7
3.3 Heizungsanschlüsse 7
3.4 Gasanschluss 7
3.5 Kesselaufstellung 8
3.6 Abgasführung/Verbrennungsluftzuführung 8
3.7 Elektrischer Schaltplan 9
3.8 Anschlußmöglichkeiten am Elektrischen Schaltfeld 10

3.8.1 Elektrische Eingänge 10
3.8.2 Elektrische Ausgänge 10

3.9 Kesselschaltfeld 12

3.9.1 Allgemeines 12
3.9.2 Ausstattung des Kesselschaltfeldes 12

3.10 Der Kesselautomat 12

3.10.1 Allgemeines 12
3.10.2 Benutzerebene 12
3.10.3 Service-Ebene 12

3.11 Heizungsregelung 14

3.11.1 Allgemeines 14
3.11.2 Modulierende Kesselregelung über rematic® -Regelung 14
3.11.3 Modulierende Kesselregelung mittels PC oder Fremdregler 14
3.11.4 Zweistufige Kesselregelung 15
3.11.5 Übersicht der verschiedene Menüs 16

4. Inbetriebnahmeanweisung 17

4.1 Allgemeines 17
4.2 Gas - Luftverbundregelung 17
4.3 Schematische Darstellung der Gasarmatur 17
4.4 Spezifikation 17
4.5 Armaturenliste 18
4.6 Technische Daten 18
4.7 Erstinbetriebnahme 18
4.8 Anpassung an Erdgas L/LL 22
4.9 Ausserbetriebnahme 22

5. Richtlinien für die Störungssuche und

-beseitigung 23

5.1 Allgemeines 23
5.2 Störungen 23

6. Wartungsvorschrift 27

6.1 Allgemeines 27
6.2 Wartungsarbeiten 27

VORWORT

Diese technische Unterlage enthält wichtige Informationen zur Inbetriebnahme und Wartung der Spezialheizkessel für Gasfeuerung Baureihe remeha Gas 3000. Lesen Sie diese Information vor der Inbetriebnahme gewissenhaft durch und machen Sie sich mit den erforderlichen Arbeitsgängen zur Inbetriebnahme vertraut. Die Einhaltung aller Hinweise ist die Basis für eine einwandfreie und störungsfreie Betriebsweise des Kessels. Die in dieser technischen Unterlage veröffentlichten Angaben und Daten stellen den jeweils letzten technischen Stand dar.

Wir behalten uns jederzeit die Möglichkeit einer Änderung die dem technischen Fortschritt dient vor, ohne dass daraus eine Verpflichtung abgeleitet werden kann frühere Lieferungen entsprechend anzupassen.

Sicherheitshinweise:

bitte unbedingt beachten.

Bei Arbeiten an der Heizungsanlage:

Installationsarbeiten, Inbetriebnahme-, Wartungs- und Servicearbeiten an Heizkesseln, an der Abgasanlage und an der Heizungsanlage, dürfen nur von autorisierten Fachfirmen durchgeführt werden.

Bei Arbeiten an Heizkesseln:

Heizkessel spannungslos machen, Heizungshauptschalter gegen Wiedereinschalten sichern. Gasgerätehahn schliessen und gegen unbeabsichtigtes öffnen sichern.

1. LIEFERUMFANG

1.1 Allgemeines

Spezialheizkessel (NT) für Gasfeuerung, nach:

  • 90/396/EWG Gasgeräterichtlinie
  • 92/42/EWG Wirkungsgradrichtlinie
  • 89/336/EWG Elektromagnetische Verträglichkeit und übereinstimmend mit:
  • 72/23/EWG Niederspannungsrichtlinie
  • 89/392/EWG Maschinenrichtlinie.

CE-zugelassen, Kategorie I _2ELL für Erdgas H, L und LL. Vollautomatisch, modulierend oder zweistufig.

Der Kessel ist werksseitig auf Erdgas H Wobbe-Index 15,0 kWh/m ^3 eingestellt, umstellbar auf Erdgas L ohne Düsenwechsel.

Gerätetyp: B23, C33, C53 und C63

1.2 Aufbau

Spezialheizkessel für Gasfeuerung aus Gusseisen rem-cast ^® mit hoher Korrosionsbeständigkeit.

Vormischflächenbrenner aus Edelstahl mit Metallvlies-oberfläche zur schadstoffarmen Verbrennung von Erdgas. Drehzahlregelung des Verbrennungsluftgebläses mittels Frequenzregler, Überwachung mittels Differenzdrucksensor. Gas-/Luft-Verbundregelung zur Optimierung der Verbrennung. Vollautomatischer Brennerbetrieb, Hochspannungszündung, Ionisationsflammenüberwachung.

Eingebautes Kesselschaltfeld mit Bedienungs- und Sicherungselementen.

Menügeführter Sicherheitsautomat in Mikroprozessor-technik mit ausgedehnter Betriebs- und Servicediagnostik; RS 232-Anschluss für BUS-Verbindung zur Kombination mit PC, Modem oder Gebäudeleittechnik. Einbaumöglichkeit einer witterungsabhängigen Regeleinheit rematic®.

Gaskombinationsventil bestehend aus zwei Hauptgasventilen, Gasdruckverhältnisregler und Gasdruckwächter unter der Verkleidung montiert.

Elektroanschluss: 230 V, 50 Hz.

Farbige pulverbeschichtete Verkleidung, hochwertige Wärmeschutzisolierung.

1.3 Anwendung

Warmwasserheizungen bis 90°C

Max. Vorlauftemperatur : 75°C/90°C

Max. Betriebstemperatur : 110°C (Absicherungsgrenze)

Max. Betriebsüberdruck : 6,0 bar

Min. Betriebsüberdruck : 0,8 bar.

2. ABMESSUNGEN UND TECHNISCHE DATEN

2.1 Abmessungen

Remeha Gas 3000 - Abmessungen - 1

text_image B C E D4 1) ød i øD i Abgas Vorlauf NW Y Rücklauf NW Y Kabelschacht Gasanschlu8 Rp X° IG 246 550 374 216 130 A 890

Draufsicht

Remeha Gas 3000 - Abmessungen - 2

Seitenansicht rechts

Bild 01 Abmessungen

Zahl der GliederAbmessungen
A mmB mmC mm D/ d^1) mmE mmF mmX ZollY3)
7123568361820045020 1^1/2 NW 65
9179096089520055020 1^1/2 NW 65
111790960895200720602NW 65
13203510831018250820602NW 80
15234512381173250920602NW 80
172495136012952501020602NW 80
192645148314182501160602NW 80

1) Verbrennungsluftanschluss. Nur bei raumluftunabhängigem Betrieb.
2) Anschlussmöglichkeit für Sicherheitsventil (Montagemöglichkeit des oberen Seitenbleches beachten).

3) Flansche nach DIN 2633.

2.2 Technische Daten

CE-Ident. Nr 63AQ6520
7 Glieder 9Glieder 11Glieder 13Glieder 15Glieder 17Glieder19 Glieder
Nennwärmeleistung 75/60°CkW163216271324379432485
Kleinste WärmeleistungkW87115144172200228257
NennwärmebelastungkW181241302362423483543
Kleinste WärmebelastungkW91121151181212242272
Wasserseitiger Widerstand ΔT = 20°Cmbar58698091107130175
Wasserseitiger Widerstand ΔT = 10°Cmbar232276320364428520700
Höchstumlaufwassermengem3/h18,925,331,637,844,250,556,9
Mindestumlaufwassermengem3/h2,22,93,64,35,15,86,5
Betriebsüberdruck max.bar6666666
Max. Vorlauftemperatur°C75/9075/9075/9075/9075/9075/9075/90
Vordruck Erdgas H/L / LLmbar18 - 2518 - 2518 - 2518 - 2518 - 2518 - 2518 - 25
Schadstoffwerte gewichtet, luftfrei, trocken
NOxmg/kWh< 43< 43< 43< 43< 43< 43< 43
COmg/kWh< 15< 15< 15< 15< 15< 15< 15
Werte zur Schornsteinbemessung
Verfügbarer Förderdruck VollastPa100100100100100100100
Verfügbarer Förderdruck TeillastPa25252525252525
CO2-Gehalt Vollast%9,19,19,19,19,19,19,1
CO2-Gehalt Teillast%8,28,28,28,28,28,28,2
Abgasmassenstrom Vollastkg/sek0,0840,1120,1400,1680,1960,2240,251
Abgasmassenstrom Teillastkg/sek0,0460,0610,0770,0920,1080,1220,138
Abgastemperatur Vollast bei 75/60°C°C190190190190190190190
Abgastemperatur Teillast bei 75/60°C°C120120120120120120120
Anschlüsse:
VorlaufDN65656580808080
RücklaufDN65656580808080
GasR11/2"11/2"2"2"2"2"2"
Abgas∅ mm200200200250250250250
Verbrennungsluft *∅ mm200200200250250250250
ElektroanschlussV/Hz230/50230/50230/50230/50230/50230/50230/50
Elektrische Leistungsaufnahme VollastW180240310380450530600
Elektrische Leistungsaufnahme TeillastW8590100105110120130
KesselwasserinhaltI657891105118131145
Gewicht netto ca.kg50561573084095510651180

* Nur bei raumluftunabhängigem Betrieb.

3. INSTALLATIONSHINWEISE

3.1 Vorschriften

Spezialheizkessel (NT) für Gasfeuerung (Hochwirkungsgradkessel) übereinstimmend mit der europäischen Heizkessel- und Wirkungsgradrichtlinie. CE-zugelassen, Kategorie I _2ELL für Erdgas H/L und LL. Vollautomatisch, zweistufig oder modulierend über externe Regler. Bei der Installation des Heizkessels sind die Vorschriften des Baurechts, des Gewerberechts und des Immisionsschutzes zu beachten. Wir weisen auf die nachstehend aufgeführten Vorschriften, Richtlinien und Normen hin:

  • DIN 4751 Teil 2 : Sicherheitstechnische Ausrüstung von Heizungsanlagen
  • DVGW-TRGI : Technische Regeln für Gas Installationen einschl. Ergänzungen
  • DIN 4705 Teil 1 und 2 : Berechnung von Schornstein-abmessungen
  • DIN 18160 Teil 1 und 2 : Hausschornsteine
  • Heiz. Anl. V : Heizungsanlagen-Verordnung
  • Heiz. Betr. V : Heizungsbetriebs-Verordnung
  • DIN-VDE : Bestimmungen für die elektrische Ausrüstung und den Anschluss
  • VDI 2035 : Anforderungen an die Wasserbeschaffenheit

3.2 Installationsort/Installationshinweise

Der Heizkessel muss in einem gut belüfteten trockenen Raum aufgestellt werden. Die Zuluft kann über die Aussenwand zugeführt werden, Abluft ist über Dach abzuführen. Spezialheizkessel der Baureihe remeha Gas 3000 haben getrennte Anschlüsse für die Verbrennungsluftzu- und die Abgasabführung. Es ist möglich, die Verbrennungsluft dem Heizraum zu entnehmen - raumluftabhängiger Betrieb; über eine Verbrennungsluftleitung kann die Verbrennungsluft auch separat zugeführt werden (raumluftunabhängiger Betrieb). Die Verbrennungsluft kann über eine separate Verbrennungsluftleitung zugeführt werden, die über ein mitgeliefertes Anschlußstück mit dem Verbrennungsluftgebläse verbunden wird. Die Mündung der Abgasabführung und die Verbrennungsluftansaugung müssen im gleichen Druckgebiet liegen. Die gültigen Feuerungsverordnungen sind zu beachten.

Es ist darauf zu achten, dass die Verbrennungsluft keinerlei chemische Zusätze enthalten darf, die bei der Verbrennung zu Korrosion des Kessels führen. Lacke, Lösungsmittel, Sprays und Waschmittel enthalten solche Stoffe.

Der Spezialheizkessel remeha Gas 3000 ist für gleitenden Betrieb (witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung) geeignet. Der steckerfertige Einbau einer Regeleinheit rematic ^® ist vorbereitet.

Die minimale Rücklauftemperatur aus der Anlage kann im Dauerbetrieb 35°C betragen, bei einer Wasserdurchflussmenge entsprechend einem Δt von 20°C. Kurzzeitige Unterschreitungen sind möglich. Die maximale Temperaturspreizung zwischen Vor- und Rücklauf darf nicht größer sein als 40°C. Die Kessel sind so zu installieren, dass die Mindestdurchlaufwassermenge sichergestellt ist. Die maximale Durchlaufwassermenge darf nicht überschritten werden (Tabellenwerte Par. 2.2). Bei Mehrkesselanlagen muss der nicht in Betrieb befindliche Kessel wasserseitig vom Netz getrennt werden. Die Aufstellung des Kessels muss in einem frostfreien Raum in der Nähe des feuchteunempfindlichen Abgasschornsteines erfolgen. Die Verbindungsleitung ist entsprechend der Montageanleitung des Herstellers zu verlegen und mit dem Kessel zu verbinden. Für Wartungsarbeiten ist an der Vorderseite des Kessels ein Freiraum von 75cm und an der Seite wo sich die Anschlüsse befinden von 50cm erforderlich.

3.3 Heizungsanschlüsse

Die Vor- und Rücklaufanschlüsse sind als Flanschverbindung nach DIN 2633 ausgeführt. Kessel mit 7 bis 11 Gliedern (163 bis 271 kW) DN 65. Kessel mit 13 bis 19 Gliedern (324 bis 485 kW) DN 80. Die Anschlüsse befinden sich serienmässig an der linken Kesselseite, nach oben gerichtet. Lieferung mit Anschlüssen an der rechten Kesselseite als Sonderausführung. Wasseranschlüsse, Gasanschluss und Kesselschaltfeld immer gemeinsam auf einer Seite. Sicherheitstechnische Ausrüstung der Heizungsanlage entsprechend DIN 4751 Teil 2. Tauchhülse für Temperatur- und Reglerfühler unter der Kesselverkleidung im gusseisernen Wärmetauscher. Absperrmöglichkeiten für Vor- und Rücklauf sind unbedingt vorzusehen; eine sichere Entlüftung im Vor- und Rücklauf muss sichergestellt werden (Luftabscheider).

3.4 Gasanschluss

Der Gasanschluss befindet sich an der gleichen Seite des Kessels wie der Vor- und Rücklaufanschluss: Kessel mit 7 und 9 Gliedern (163 und 271 kW) R1 _1/2 Zoll Kessel mit 11 bis 19 Gliedern (324 bis 485 kW) R 2". Die einschlägigen Vorschriften der TRGI sind zu beach- ten. Heizkessel der Baureihe remeha Gas 3000 sind für Erdgas H/L und LL eingerichtet. Sie werden vor- eingestellt für Erdgas H ausgeliefert. Zum sicheren Kesselbetrieb ist ein Mindestgasfliessdruck gemessen am Gasgerätehahn vor dem Kessel von 18 mbar erforderlich.

3.5 Kesselaufstellung

Der remeha Gas 3000 wird teilmontiert angeliefert. Die Baueinheiten sind so bemessen, dass sie durch eine Türöffnung eingebracht werden können. Besondere Einbringöffnungen sind nicht erforderlich. Der Aufstellraum muss trocken und frostsicher sein. Der remeha Gas 3000 ist zur Aufstellung in Dachheizzentralen geeignet. Platzbedarf und Lastverteilung entsprechend Bild 02.

Remeha Gas 3000 - Kesselaufstellung - 1

text_image A C 70 = B = 70 271 925 390* + B Benötigte Grundfläche Kesselstützfläche * Fundament um dieses Maß durchlaufen lassen, ist zur Kesselmontage erforderlich.

Bild 02 Stützfläche remeha Gas 3000

GliederzahlABC
71235745240
91790944418
1117901143318
1320351342341
1523451541397
1724951740420
1926451939443

3.6 Abgasführung/Verbrennungsluftzuführung

Die Abgastemperaturen können im Teillastbereich bis auf 120°C sinken. Diese niedrigen Werte erfordern geeignete Abgassysteme. Sie müssen von deren Hersteller dimensioniert und ausgelegt werden. Darüber hinaus sind die baurechtlinien Anforderungen zu erfüllen.

Der remeha Spezialheizkessel Gas 3000 kann an feuchteunempfindlichen Schornsteinen betrieben werden, wenn der Hersteller die Eignung nach folgenden Kriterien nachweist:

Bauartzulassung als feuchteunempfindlicher Schornstein. Funktionsnachweis nach DIN 4705 auf Basis der Abgaswerte des Kessels (Siehe Tabelle Seite 5). Die Verbindungsleitung zwischen Heizkessel und feuchteunempfindlichem Schornstein muss die Anforderungen an Abgasleitungen erfüllen. Der remeha Gas 3000 kann auch raumluftunabhängig betrieben werden. Dadurch sind auch Aufstellungen in chemisch belasteten Räumen möglich.

3.7 Elektrischer Schaltplan
Remeha Gas 3000 - Abgasführung/Verbrennungsluftzuführung - 1

text_image CON21 CON1 1 2 3 4 5 6 7 8 9 NO NE EOE NE COND COND CT5 sub D RS232 2.) Computer Interface- Verbindung SCHALTFELD Bö Verwendung Brücke entlemen Tmod Bt HD start 1 2 1 Eingänge CONK2 CON2 CON3 CON4 CON5 CON6 CON7 CON8 CON9 CON10 CON15 ATs RTs KTs RGTs Ds V81 V82 V31 V32 V41 V42 V51 V52 V61 V62 V71 V72 V81 V82 V91 V92 V101 V102 V103 V104 V105 V106 V107 V108 V109 V110 V111 V112 V113 V114 V115 V116 V117 V118 V119 V120 V121 V122 V123 V124 V125 V126 V127 V128 V129 V130 V131 V132 V133 V134 V135 V136 V137 V138 V139 V140 V141 V142 V143 V144 V145 V146 V147 V148 V149 V150 V151 V152 V153 V154 V155 V156 V157 V158 V159 V160 V161 V162 V163 V164 V165 V166 V167 V168 V169 V170 V171 V172 V173 V174 V175 V176 V177 V178 V179 V180 V181 V182 V183 V184 V185 V186 V187 V188 V189 V190 V191 V192 V193 V194 V195 V196 V197 V198 V199 V200 CONK3 CONK4 CONK5 CONK6 CONK7 CONK8 CONK9 CONK10 CONK9 CONK10A MBC CONK2 CONK3 CONK4 CONK5 CONK6 CONK7 CONK8 CONK9 CONK9A MBC CONK2A MBC CONK3A MBC CONK4A MBC CONK5A MBC CONK6A MBC CONK7A MBC CONK8A MBC CONK9A MBC CONK9A MBC CONK9A MBC CONK9A MBC CONK9A MBC CONK9A MBC CONK9A MBC CONK9A MBC CONK9A MBC CONK9A MBC CONK9A MBC CONK9A MBC CONK9A MBC CONK9A MBC CONK9A AUS-gang CP VA2 N L 2.30V,50Hz 2.30V~ 2.30V~ Max. 0.1A 2.30V~ 6A Max. Ausgänge
1.)Bei Verwendung Brücke entfernen
2.)Eingang für PC-Anschluss
3.)R = 38K3 parallel

Legende

ATsVorlauftemperatursensor
DsDifferenzdrucksensor
KIsKesselblocktemperatursensor
RTsRücklauftemperatursensor
RGTsAbgastemperatursensor
VAHauptgasventil
VBFlammenüberwachung
TZündtrafo
7Entstörfilter
Klemmieiste
→→→Steckverbindung
Zündelektrode
Ventilator
Ansteuerung Kesselblock Pumpe

Legende Ausgänge / Eingänge

----Nicht Mitgeliefert/VERDRAHET
Vollastbetrieb
Teillastbetrieb
Betriebsbereit
Störungsmeldung
Ansteuerung zusätzlich. Sicherheitsventüli
Ansteuerung Kessel ein (Teilkast)
Vollastansteuerung
Analogansteuerung
12Blockierende Eingänge
12Verriegelende Eingang
22Gasleckkontrolle
HDstGasdruckwächter Stufe I
11modAppikationsbus

Legende Leiterfarben

BLblou
BL/WTblou-weiss
BRbraun
GLgelb
GL/GNgelb-grün
GL/WTgelb-weiss
GN/WTgrün-weiss
GSgrau
ORorange
OR/WIorange-weiss
RDrot
RD/WTrot-weiss
VTviolett
VT/WTviolett-weiss
WTweiss
ZWschwarz
ZW/WTschworz-weiss

3.8 Anschlußmöglichkeiten am Elektrischen Schaltfeld

3.8.1 Elektrische Eingänge

Allgemeines

Alle Eingänge (Analogeingang ausgenommen) werden von dem Kessel mit 24-Volt-Gleichspannung versorgt. Der Strom beträgt ca. 6 mA pro Eingang. Die Anschlüsse dürfen niemals mit Phasen-, Null- oder Erdleiter des Netzes verbunden werden. Alle Anschlüsse müssen mit potentialfreien Kontakten erfolgen.

Blockierende Eingänge

Die Steuerung besitzt zwei Eingänge, die den Kessel ausschalten und blockieren. An diese Eingänge können beispielsweise die Endschalter von Absperrklappen oder einem minimal Gasdruckschalter angeschlossen werden. Eingang 1 ist mit Klemme 29 und 30, Eingang 2 mit Klemme 31 und 32 verbunden. Beide Eingänge besitzen folgendes Symbol:

Remeha Gas 3000 - Blockierende Eingänge - 1

Soll einer der beiden Eingänge benutzt werden, so muß zunächst die vorhandene Drahtbrücke entfernt werden. Solange der Eingang geöffnet ist, erscheint eine Meldung auf dem Display, die erst nach schließen der Verbindung verschwindet.

Verriegelnde Eingang

Die Steuerung verfügt über einen Eingang, der den Kessel verriegelt. An diesen Eingang kann beispielsweise eine Wassermangelsicherung oder ein Gasdruckschalter angeschlossen werden.

Der Eingang ist mit Klemme 33 und 34 verbunden. Der Eingang besitzt folgendes Symbol:

Remeha Gas 3000 - Verriegelnde Eingang - 1

Soll der Eingang benutzt werden, so muß zunächst die vorhandene Drahtbrücke entfernt werden. Solange der Eingang geöffnet ist, wird der Kessel verriegelt, es erscheint eine Meldung auf dem Display. Nach schließen der Verbindung muß der Kessel mit der Reset-Taste wieder entriegelt werden.

Gasleckkontrolle

An die Eingänge 37 und 38 kann eine von remeha lieferbare Gasleckkontrolle angeschlossen werden. Dazu muß die Steuerung in der Serviceebene (siehe Abschnitt 3.10.3, Option 7) auf Vorhandensein einer Gasleck-kontrolle eingestellt werden. Dieser Eingang hat folgendes Symbol:

Remeha Gas 3000 - Gasleckkontrolle - 1

Ansteuerung mittels analogem Signal

Die Klemmen 27 (-) und 28 (+) sind als Eingang für einen externen Signalgeber (0 bis 10V Signal) vorbereitet.

Der Eingangswiderstand des analogen Einganges beträgt ca. 10kΩ. Dieses Signal verbindet den Einschaltbefehl und den Sollwert für die Kesseltemperatur (interne Regelung) gemäß der Kennlinie in Abb. 07, Seite 15, oder Kessellast (externe Regelung) gemäß der Kennlinie in Abb. 08, Seite 15.. Bitte beachten Sie die Hinweise zur Programmierung "Heizungsregelung" (siehe Abschnitt 3.10.4).

Ansteuerung über die RS 232 Schnittstelle.

Für eine derartige Ansteuerung ist die Computer Interfaceverbindung vorgesehen. Weitere Informationen zur Kommunikation über die RS 232 Schnittstelle auf Anfrage.

3.8.2 Elektrische Ausgänge

Alarmausgang

Der Kessel ist mit einem potentialfreien Wechselkontakt für die Alarm- beziehungsweise Bereitschaftsmeldung ausgerüstet. Wenn der Kessel verriegelt ist oder nicht mit Spannung versorgt wird, sind Kontakt 11 und 12 miteinander verbunden. Ist der Kessel betriebsbereit, so sind Kontakt 11 und 10 geschlossen. Der Kontakt kann bis 250 V/2 A belastet werden. Dieser Ausgang ist mit folgendem Symbol gekennzeichnet:

Remeha Gas 3000 - Alarmausgang - 1

Der Kessel besitzt zwei potentialfreie Schließkontakte für die Betriebszustandsmeldung "Teillast" und die Betriebszustandsmeldung "Vollast". Die Kontakte 13 und 14 sind für die Betriebszustandsmeldung "Teillast", Kontakte 15 und 16 für die Betriebszustandsmeldung "Vollast" vorgesehen. Der Umschaltpunkt von Teil- auf Vollast läßt sich in der Wartungsebene programmieren (siehe Abschnitt 3.10.3, Option 6). Dieser Ausgang besitzt folgendes Symbol:

Remeha Gas 3000 - Alarmausgang - 2

Externes Gasventil

Bei Bedarf kann ein externes Gasventil an Klemme 17 und 18 angeschlossen werden. An diesen Klemmen liegt eine Spannung von 230 Volt an, sobald das Gebläse anläuft. Nach abschalten des Gebläses wird auch die Spannung wieder ausgeschaltet. Die maximale Stromaufnahme des Gasventils soll 0,1A nicht überschreiten. Dieser Ausgang besitzt folgendes Symbol:

Remeha Gas 3000 - Externes Gasventil - 1

Gebäudeleittechnik

Für den Anschluss an ein Gebäudeleitsystem ist der remeha Gas 3000 werksseitig mit einem RS 232-Anschluss ausgestattet.

Ferner ist der Kessel mit folgenden potentialfreien

Kontakten bestückt: - Betriebsmeldung

- zentrale Störmeldung.

Frequenzregler

Das Gebläse wird über einen Frequenzregler gesteuert. Dieser Frequenzregler liefert eine Drehspannung von 230V, wobei die Frequenz zwischen 0 und maximal 60Hz liegen kann. Mittels dieser Frequenzänderung wird die Drehzahl des Gebläsemotors geregelt. Dem Frequenzregler sind Leuchtdioden zugeordnet: die grüne Leuchtdiode zeigt die Bereitschaftsstellung an und die rote eine Fehlfunktion. Bei ordnungsgemässem Zustand des Frequenzreglers hat die grüne Leuchtdiode Dauerlicht. Wenn die grüne Leuchtdiode blinkt, bedeutet dies, dass der Frequenzregler nicht funktionsbereit ist. Überprüfen Sie in diesem Fall die Verbindung zwischen den Klemmen 7 und 39 sowie die Verbindung zwischen den Klemmen 20 und 28 (Siehe dazu Schaltplan, Par. 3.7).

Wenn die rote Leuchtdiode blinkt, ist der Frequenzregler gestört.

Die Störung könnte folgende Ursachen haben:

- einen Kurzschluss in einer der Motorwicklungen oder in der Verdrahtung zum Motor.

- Kontrollieren Sie die Motorverdrahtung und messen Sie die Spannung in den Motorwicklungen.

- Das Gebläserad berührt das Gehäuse. Das führt zu einer erhöhten Stromaufnahme.

- Kontrollieren Sie, ob das Gebläse frei und rund läuft.

- Der Frequenzregler ist zu heiss.

- Kontrollieren Sie, ob die Kühlrippe des Frequenzreglers heiss ist und ob diese ordnungsgemäss am Schaltfeld befestigt ist.

Der Frequenzregler lässt sich rückstellen, indem Sie die Spannung aus- und wieder einschalten.

3.9 Kesselschaltfeld

3.9.1 Allgemeines

Der remeha Gas 3000 wird mit eingebautem Kesselschaltfeld geliefert. Dieses Kesselschaltfeld ist mit einer elektronischen mikroprozessorgesteuerten Steuereinheit mit alphanumerischem LCD-Fenster ausgestattet. Das Fenster zeigt 4 Zeilen mit jeweils 20 Zeichen an, wobei Betriebs-, Servicezustände aber auch sonstige Hinweise ausgelesen werden können. Mit den Drucktasten können die verschiedenen Menüs "durchlaufen" und so verschiedene Angaben ausgelesen oder Einstellungen vorgegeben werden.

3.9.2 Ausstattung des Kesselschaltfeldes

Das Kesselschaltfeld setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

  1. Hauptschalter.
  2. Einbaumöglichkeit für eine witterungsgeführte Kesselregelung rematic®.
  3. Zentrale Störlampe
  4. Vierzeiliges LCD-Fenster, mit 20 Zeichen je Zeile.
  5. 'Reset'-Taste für die Entriegelung nach einer Störung
    6.7. 'Step'-Tasten, mit denen ein Sollwert geändert oder eine Menü-Auswahl getroffen werden kann
  6. 'Enter'-Taste für die Bestätigung einer Enstellungsänderung oder eines eingegebenen Codes
  7. 'Escape'-Taste, mit der man von einem Menü zu dem anderen übergehen kann.

Remeha Gas 3000 - Ausstattung des Kesselschaltfeldes - 1

text_image 2 1 3 4 5 6 7 8 9 DR remeha

Bild 04 Kesselschaltfeld

3.10 Der Kesselautomat

3.10.1 Allgemeines

Der remeha Gas 3000 ist serienmäßig mit einem modernen menügeführten Mikroprozessor-Kesselfeuerungsautomaten mit umfassender Betriebs- und Servicediagnostik ausgestattet. Mit den Drucktasten können verschiedene Menüs aufgerufen werden; es lassen sich verschiedene Angaben auslesen sowie Einstellungen vorgeben.

Die Anzeige- und Einstellmöglichkeiten sind auf unterschiedliche Ebenen aufgeteilt:

Benutzerebene - frei zugänglich

Service-Ebene - zugänglich mit Servicecode

Werksebene - nicht zugänglich.

3.10.2 Benutzerebene

Die Benutzerebene umfasst eine Reihe von Menüs, die sich mit der 'Taste aufrufen lassen.

Das Hauptmenü zeigt ständig den Betriebszustand, die Vorlauf- und Rücklaufwassertemperatur wie auch den Ionisationsstrom der ersten Ionisationselektrode an.

Drücken der 'Taste ruft das nächste Menü auf.

Jetzt können die Wassertemperatur an der Messstelle im Kesselblock, die Abgastemperatur, die Luftdruckdifferenz und der Ionisationsstrom der zweiten Ionisationselektrode abgelesen werden.

Erneutes Drücken der 'Taste ruft das dritte Menü auf. In diesem Menü können die vorgegebene maximale (Vorlauf-) Betriebstemperatur (Werkseinstellung 80°C)

und die Betriebsstundenzahl abgelesen werden. Im vierten Menü wird die STB Einstellung angezeigt, weiterhin ist es jetzt möglich, mit den '▲' und '▼'-Tasten die maximale Betriebstemperatur zu ändern. Die

Betriebstemperatur lässt sich bis zu einem Maximalwert von 90°C einstellen. Die Ausschalttemperatur beträgt in diesem Fall 95°C. Wenn nach der eventuell vorgenommenen Änderung die '←Taste gedrückt wird, wird die Änderung bestätigt und übernommen. Drücken der '→Taste ruft das fünfte Menü auf. Im fünften Menü wird ein Code verlangt, damit Zugang zur Service-Ebene möglich ist. Durch Drücken der '→Taste kehrt man zum Hauptmenü zurück. Wenn nach der Eingabe des Servicecodes die '←Taste gedrückt wird, ist der Zugang zur Service-Ebene möglich.

3.10.3 Service-Ebene

Zugang zur Service-Ebene ist nur nach Eingabe eines Sicherheitscodes möglich. Dadurch wird verhindert, dass nicht sachgerechte Einstellungen vorgenommen werden.

Der Sicherheitscode für diese Ebene ist 0012. Nach Eingabe dieses Codes über die '▲'- und '▼'-Tasten im 5.

Menü und Bestätigung mit der 'Taste gelangt man in die Service-Ebene. Sie können jetzt aus 4 Optionen wählen: 1) Serviceeinstellungen

2) Servicetest
3) Gespeicherte Störungen
4) Fabriksebene (Werksebene).

Springen Sie mit der '▼'-Taste zur Option Ihrer Wahl und bestätigen Sie diese Wahl mit der '←Taste.

Hinweise zu Serviceeinstellungen

Kessel der Baureihe remeha Gas 3000 ECO sind werksseitig für einen zweistufigen Betrieb bei Ansteuerung über die zweistufige rematic®-Regelung vorbereitet. Die entsprechende Betriebseinstellung ist: Kesselsteuerung mittels Relaiskontakte, Kesselregelung extern. Alle weiteren, nachstehend beschriebenen Betriebsarten sind nur bei entsprechender bauseitiger Anpassung der Regelung möglich. Weitere Hinweise auf Anfrage.

Sie können jetzt verteilt über zwei Menüs mehrere Einstellungen vornehmen (jedes mal mit Hilfe der 'Taste zur gewünschten Option springen und mit 'bestätigen):

1. Kesselsteuerung

Kessel der Baureihe remeha Gas 3000 ECO sind werksseitig für einen zweistufigen Betrieb bei Ansteuerung über die zweistufige rematic®-Regelung vorbereitet. Bei Verwendung einer modulierenden rematic®-Regelung muss der Kesselautomat eingestellt werden auf: Kesselsteuerung mittels Computer, Kesselregelung intern.

Siehe Abschnitt 3.12 für andere Betriebsarten.

2.Wahl der Sprache

Je nach Wahl Deutsch, Niederländisch, Englisch oder Französisch.

3.Schaltdifferenz

Der Schaltdifferenz der Vorlauftemperatur ist einstellbar zwischen 5 und 15°C (Werkseinstellung 10°C). Eine Einstellung von zB. 10°C bedeutet dass nachdem der Kessel auf seiner eingestellten maximalen Betriebstemperatur +5°C abgeschaltet hat, der Kessel wieder in Betrieb geht wenn die Vorlauftemperatur auf einen Wert 5°C niedriger als die eingestellte maximale Betriebstemperatur abgefallen ist.

4.Maximale Abgastemperatur

Überwachung der Abgastemperatur, einstellbar von 80°C bis 230°C (Werkseinstellung 230°C). Empfohlen wird der Werkseinstellung einzuhalten.

5.Luftdruckdifferenz

  • Maximale Luftdruckdifferenz, werkseitig auf den 100%-Lastwert eingestellt (siehe Tabelle neben dem Typenschild auf dem Kessel). Dieser Wert kann niedriger eingestellt werden, um so die maximale Kesselbelastung zu reduzieren. Auf diese Art lässt sich die maximale Kesselleistung dem Wärmebedarf des Gebäudes anpassen.
  • Minimale Luftdruckdifferenz, werksseitig auf den 50%-Lastwert eingestellt (siehe Tabelle neben dem Typenschild auf dem Kessel). Dieser Wert kann höher eingestellt werden, um so die minimale Kesselleistung zuerhöhen, eine Veränderung nach unten ist nicht zulässig.

6.Betriebsmeldungen

Wenn der Kessel in Betrieb ist, kann er eine Meldung "Betrieb Hoch" oder eine Meldung "Betrieb Niedrig" geben. Der Umschaltpunkt liegt in der Werkseinstellung bei 95%. Das heisst, das bei Kesselleistungen oberhalb 95% der Meldung "Betrieb Hoch" gegeben wird und bei Kesselleistungen unterhalb 95% der Meldung "Betrieb Niedrig". Dieser

Umschaltpunkt ist einstellbar zwischen 10 und 99%.

7.Gasleckkontrolle

Wenn der Kessel mit einem Gasleckkontrollgerät nach-gerüstet wird, kann dies der Steuereinheit über das Display mitgeteilt werden.

8.Betriebsstunden

Mit Hilfe dieser Option kann man die Betriebsstunden Niedrig und Betriebsstunden Hoch einstellen. Diese Funktion kann nützlich sein, wenn ein Display ersetzt wird und man die Betriebsstunden in die neue Printplatte übernehmen will.

9.Maximaltemperatur

Mit Hilfe dieser Option kann man die Maximaltemperatur (STB-Einstellung) der Kessel reduzieren. Werks-einstellung beträgt 110°C (zu reduzieren bis 80°C).

Achtung: Wenn eine niedrigere Einstellung bestätigt ist, kann man diese nicht wieder erhöhen.

Die Einstellung der maximalen Betriebstemperatur in der Bedienungsebene muß immer 20°C niedriger sein als die STB-Einstellung.

10.Teillastzeit

Diese Einstellung bestimmt, wie lange nach dem Start der Kessel auf minimaler Belastung arbeitet, bevor die Regelung freigegeben wird.

Die Einstellung ist zwischen 35 und 600 Sek. wählbar (Werkseinstellung 180 Sek).

Hinweise zu Servicetest

Mit dieser Option kann der Servicemonteur den Kessel direkt von Hand steuern. Wenn der Servicemonteur diese Möglichkeiten nutzt, werden sämtliche Einflüsse von aussen überbrückt (die Sicherheitsfunktionen bleiben erhalten). Folgende Einstellungen sind möglich (jedes Mal mit Hilfe der '▼'-Taste zur gewünschten Option springen und mit '←bestätigen):

Wenn der Kessel in Betrieb ist:

  • Den Kessel ausschalten
  • Den Kessel von minimaler auf maximale Last fahren (oder umgekehrt).
    Wenn der Kessel ausser Betrieb ist:
  • Den Kessel einschalten
  • Das Gebläse ein- bzw. ausschalten
  • Das Gebläse mit maximaler bzw. minimaler Drehzahl laufen lassen
  • Die Zündung für eine Dauer von 5 Sekunden aktivieren (zunächst wird das Gebläse 30 Sekunden vorspülen).

Hinweise zu gespeicherten Störungen/

Störungsdaten

Im Speicher der Steuereinheit lassen sich 5 blockierende (der Automat macht eine Regelabschaltung) und 5 verriegelnde Störungen (der Automat macht eine Störabschaltung mit Verriegelung) ablegen. Sollte bei einem Kessel mehrere Male unmittelbar hintereinander die gleiche Störung auftreten, so wird diese jedoch nur einmal gespeichert. Für jede im Speicher abgelegte Störung lässt sich der Betriebszustand beim Auftreten der Störung abrufen. Auf diese Weise wird die Ermittlung der Störungsursache vereinfacht.

Im Hauptmenü der Option "Störungsdaten" können Sie über die '▲'- und '▼'-Tasten zwischen dem Speicher für verriegelnde Störungen und dem Speicher für blockierende Störungen wählen, gefolgt von einer Bestätigung mit der '←Taste. Je nach der getroffenen Wahl wird jetzt angegeben, wieviel blockierende bzw. verriegelnde Störungen im Speicher abgelegt worden sind (jeweils höchstens 5 Stück). Störung Nummer 1 ist die zuletzt aufgetretene Störung, Störung Nummer 2 die vorhergehende Störung usw. Wenn man sich anschauen möchte, worum es sich bei der letzten Störung handelte, so soll der Störungszähler mit Hilfe der '▲'- und '▼' -Tasten auf 1 gestellt werden. Nach Bestätigung über die '←Taste wird angezeigt, um welche Art von Störung es sich hier handelte. Mit der '←Taste lassen sich nun mehrere Menüs aufrufen, die den Betriebszustand im Augenblick des Störfalls angeben. Der Speicher für blockierende Störungen wird bei einer Ausschaltung des Netzstroms gelöscht, die verriegelnden Störungen bleiben erhalten.

Die Service-Ebene 2 (Fabriksebene) ist nicht zugänglich.

Rückkehr in die Benutzerebene

Von jeder Position in der Service-Ebene aus kann man wieder zur Benutzerebene zurückkehren, indem man, je nach der aktuellen Position, ein bzw. mehrere Male auf die 'Taste drückt. Bei Verlassen der Service-Ebene wird der eingegebene Servicecode weitere 15 Minuten beibehalten. Dies bedeutet, dass man während dieser 15 Minuten automatisch wieder von der Benutzerebene in die Service-Ebene gelangen kann, ohne dass der Code von neuem eingegeben werden muss. Sollte in der Service-Ebene während 15 Minuten keinerlei Änderung vorgenommen worden sein, kehrt die Steuereinheit automatisch wieder zur Benutzerebene zurück.

3.11 Heizungsregelung

3.11.1 Allgemeines

Der remeha Gas 3000 kann wahlweise modulierend oder zweistufig geregelt werden. Werksseitig ist der zweistufige Betrieb über die zweistufige rematic®-Regelung vorbereitet. Alle anderen, nachstehend beschriebenen Betriebsarten erfordern eine bauseitige Anpassung der Heizungsregelung.

3.11.2 Modulierende Kesselregelung über rematic®-Regelung

In Verbindung mit der modulierenden rematic®-Regelung wird der remeha Gas 3000 modulierend witterungsabhängig geregelt. Der Kesselautomat muss eingestellt werden auf: Kesselsteuerung mittels Computer, Kesselregelung intern. Die elektrischen Anschlüsse für Heizungsumwälzpumpe, Mischer, Umwälzpumpe Mischerkreis, Boilerladepumpe sowie der benötigten Fühler erfolgen je nach Regelung über den rematic®-Adapter (Bild 06). Die maximale Schaltleistung für die externen Ausgänge beträgt 450 VA. Montageanleitung und Anschlussplan sind dem Regler beigelegt.

Remeha Gas 3000 - Modulierende Kesselregelung über rematic®-Regelung - 1

text_image Fühlerseite 230 V Seite

Bild 06 Elektrische Anschlüsse des Regler-Adapters

3.11.3 Modulierende Kesselregelung mittels PC oder Fremdregler

Der remeha Gas 3000 kann auf zweierlei Art mittels PC oder Fremdregeler modulierend angesteuert werden, über die interne Regelung oder über ein externes Signal.

A. Die interne Regelung

Die Steuereinheit ist mit einem modernen PI-Regler ausgestattet, der die Kesselfunktion modulierend ansteuern kann. Das erfolgt auf Basis eines Sollwertes für die Vorlauftemperatur. Damit diese Regelung aktiviert wird, muss in der Service-Ebene (Siehe Par. 3.10.3) die Option 'Kesselregelung: intern' gewählt werden. Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Sollwert für die Temperatur des Vorlaufwassers sowie den Einschaltbefehl an den Kessel weiterzuleiten.

A1. Ansteuerung über einen potentialfreien Kontakt

Wählen Sie in der Service-Ebene die Option 'Kesselsteuerung: Kontakte' (siehe Par. 3.10.3). Der Einschaltbefehl für den Kessel wird ausgelöst, nachdem ein potentialfreier Kontakt geschlossen wird. Dieser Einschaltbefehl muss auf den Klemmen 23 und 24 (Symbol) der Klemmenleiste im elektrischen Anschlusskasten angeschlossen werden. Die benötigte Spannung für diesen Eingang liefert der Kessel, sie beträgt 24V DC. Der Strom durch diesen Kontakt beträgt ca. 6 mA. Der Anschlusskasten befindet sich hinter der vorderen Kesselverkleidung. Hinweise dazu im Schaltplan, Par. 3.7. Der Sollwert für die Vorlauftemperatur lässt sich am Kesselschaltfeld von Hand eingeben. Rufen Sie mit der 'Taste das vierte Menü auf, in dem Sie die maximale Betriebstemperatur einstellen können (siehe auch Par. 3.10.2). Der Kessel arbeitet jetzt modulierend auf Basis der eingestellten Vorlauftemperatur.

A2. Ansteuerung mittels eines analogen Signals

Wählen Sie in der Service-Ebene die Option 'Kesselsteuerung: analog' (siehe Par. 3.10.3). Verbinden Sie anschliessend den Signalgeber (0-10V) mit den Klem-

men 27 (-) und 28 (+) auf der Klemmenleiste im elektrischen Anschlusskasten (Symbol √ Der Eingangswiderstand des analogen Einganges beträgt ca. 10 kΩ. Hinweise dazu im Schaltplan, Par. 3.7. Dieses Signal verbindet den Einschaltbefehl und den Sollwert für die Vorlauftemperatur gemäss der Kennlinie in Bild 06. Mittels zwei weiterer Menüs ist es möglich, abhängig von der verwendeten Regelung, den Start- und Endpunkt auf andere Werte einzustellen. Bei 10V ist eine Temperatureinstellung von +50°C bis

Remeha Gas 3000 - A2. Ansteuerung mittels eines analogen Signals - 1

line | Eingangsspannung [V] | Vorlaufwassertemperatur [°C] | | :--- | :--- | | 0 | 0 | | 1 | 20 | | 2 | 20 | | 3 | 35 | | 4 | 45 | | 5 | 55 | | 6 | 65 | | 7 | 75 | | 8 | 85 | | 9 | 90 | | 10 | 90 |

Bild 07 Interne Kesselsteuerung mittels eines analogen Signals (0-10 V).

+300°C möglich, bei 0 V von -50°C bis +50°C. Der Kessel wird über die interne PI-Regelung und auf der Basis des Sollwerts für die Vorlaufwasser-temperatur modulierend arbeiten. In der Benutzerebene ist es möglich die maximale (Vorlauf-) Betriebstemperatur (Werkseinstellung 80°C) zu verändern.

A 3. Ansteuerung durch einen Computer, ein Modem oder ein Gebäudeleitsystem.

Wählen Sie in der Service-Ebene die Option 'Kesselsteuerung: Computer'. Der Ein- und Ausschaltbefehl wie auch der Sollwert für die Vorlaufwassertemperatur werden dem Kessel jetzt über den RS 232-Anschluss zugeleitet. Der Kessel wird modulierend über seine interne PI-Regelung arbeiten. Sämtliche Werte, Meldungen usw., die über die verschiedenen Menüs auf dem LCD-Fenster gezeigt werden, können jetzt auch an anderer Stelle abgelesen und interpretiert werden. Weitere Informationen zu den Möglichkeiten, die der RS 232-Anschluss bietet auf Anfrage.

B. Die externe Regelung

Schalten Sie die interne Regelung aus, indem Sie in der ersten Service-Ebene (siehe Par. 3.11.3) die Option 'Kesselsteuerung: extern' wählen. Anschliessend lässt sich die Kessellast durch zwei verschiedene Arten der Ansteuerung vorgeben:

B1. Ansteuerung mittels eines analogen Signals Wählen Sie in der Service-Ebene die Option 'Kesselsteuerung: analog' (Par. 3.11.3). Verbinden Sie anschliessend den analogen Signalgeber (0-10 V) mit den Klemmen 27 (-) und 28 (+) auf der Klemmenleiste im elektrischen Anschlusskasten (Symbol √ Der Eingangswiderstand des analogen Einganges beträgt ca. 10 kΩ. Hinweise dazu im Schaltplan, Par. 3.7. Dieses Signal verbindet den Einschaltbefehl und den Sollwert für die Kessellast gemäss der Kennlinie in Bild 07.

B2. Ansteuerung über die RS232-Schnittstelle

Wählen Sie in der Service-Ebene die Option 'Kesselsteuerung: Computer' (Par. 3.11.3). Anschliessend kann man über einen PC, ein Gebäudeleitsystem oder ein anderes intelligentes Steuersystem den Einschaltbefehl und den Sollwert für die Kessellast verbinden. Der Ein- und Ausschaltbefehl wie auch der Sollwert für die Kesselleistung werden dem Kessel jetzt über den RS 232-Anschluss zugeleitet. Sämtliche Werte, Meldungen usw., die über die verschiedenen Menüs auf dem LCD-Fenster gezeigt werden, können jetzt auch an anderer Stelle abgelesen und interpretiert werden. Weitere Informationen zur Kommunikation über die RS 232-Schnittstelle auf Anfrage.

Remeha Gas 3000 - B2. Ansteuerung über die RS232-Schnittstelle - 1

line | Eingangsspannung [V] | Leistungssollwert (%) | |---|---| | 0 | 0 | | 1 | 50 | | 5 | 50 | | 10 | 100 |

Bild 08 Externe Kesselsteuerung mittels eines analogen Signals (0-10V).

3.11.4 Zweistufige Kesselregelung

Um den Kessel zweistufig zu regeln muss in der Serviceebene die Kesselsteuerung auf 'Relaiskontakte' und die Kesselregelung auf 'Extern' eingestellt werden (Werkseinstellung, Siehe Par. 3.11.3). In Verbindung mit der zweistufigen rematic®-Regelung wird der remeha Gas 3000 ECO zweistufig witterungsabhängig geregelt. Die elektrischen Anschlüsse für Heizungsumwälzpumpe, Mischer, Umwälzpumpe Mischerkreis, Boilerladepumpe sowie der benötigten Fühler erfolgen je nach Regelung über den rematic®-Adapter (Bild 06). Die maximale Schaltleistung für die externen Ausgänge beträgt 450 VA. Montageanleitung und Anschlussplan sind dem Regler beigelegt.

3.11.5 Übersicht der verschiedene Menüs
Remeha Gas 3000 - Zweistufige Kesselregelung - 1

flowchart
graph TD
    A["Remeha Kesselsteuerung Version 2.4"] --> B["Interne Kontrolle bitte warten"]
    B --> C["Kesselstatus Vorlauftemp. = xxC Ruecklauftemp. = xxC Flammensign. 1 = x.xuA Waermet. temp. = xxC Abgastemp. = xxC Luftdr. diff. = xxxPa Flammensign. 2 = x.xuA max. Bedr. temp. = xxC Betriebs st. - xxxxH Stunden < 75% = xxxxH Stunden > 75% = xxxxH STB Einstellung - 110C max. Betr.temp.aend.? Abschaltemp. best. mit Enter Code einfuehren fuer Serviceebene code = 0012"] --> D["Kundendienstebene Schritt vorwärts mittels '←' - Taste Schritt rückwärts mittels '↑' - Taste"]
    D --> E["Code einfuehren fuer Fabriksebene code = 0000"]
    E --> F["1) Service Einst.<br>2) Service Test<br>3) Stöhung-Speicher<br>4) Fabriksebene"]
    F --> G["1) Kesselsteuerung<br>2) Sprache<br>3) Schaldfiff. VL<br>4) max. Abgastemp.<br>5) Luftdruckdif.<br>6) Betriebsmeldungen<br>7) Gaslockkontrolle<br>8) Finst. std. zuehler<br>9) Maximaltemp.<br>10) Teillastzeit"]
    G --> H["1) Kessel aus<br>2) zur max./min. Leistung"]
    H --> I["1) Geblaese aus<br>3) zur max./min. Drohzahl"]
    I --> J["1) Verriegelspeicher<br>2) Abschatspeicher"]
    J --> K["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    K --> L["Kesselstatus waehrend Stoerabschaltung + Stoormeldung"]
    L --> M["Vorlauftemp. = xxC Ruecklauftemp. = xxC Waermet. temp. = xxC Abgastemp. = xxC Flammensign. 1 = x.xuA Luftdruckdif = xxxPa Waermebedarf ein/aus max. Betr. temp. = xxC gewaehlte Stufe = xx Jetzige Stufe = xx Betriebs st. - xxxxH Stunden < 75% - xxxxH Stunden > 75% - xxxxH"]
    M --> N["Kesselstatus waehrend Stoerabschaltung + Stoormeldung"]
    N --> O["Vorlauftemp. = xxC Ruecklauftemp. = xxC Waermet. temp. - xxC Abgastemp. - xxC Flammensign. 1 = x.xuA Luftdruckdif = xxxPa Waermebedarf ein/aus max. Betr. temp. = xxC gewaehlte Stufe = xx Jetzige Stufe = xx Betriebs st. - xxxxH Stunden < 75% - xxxxH Stunden > 75% - xxxxH"]
    O --> P["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    P --> Q["Kesselstatus waehrend Stoerabschaltung + Stoormeldung"]
    Q --> R["Vorlauftemp. = xxC Ruecklauftemp. = xxC Waermet. temp. - xxC Abgastemp. - xxC Flammensign. 1 = x.xuA Luftdruckdif = xxxPa Waermebedarf ein/aus max. Betr. temp. = xxC gewaehlte Stufe = xx Jetzige Stufe = xx Betriebs st. - xxxxH Stunden < 78% - xxxxH Stunden > 78% - xxxxH"]
    R --> S["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    S --> T["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    T --> U["Kesselstatus waehrend Stoerabschaltung + Stoormeldung"]
    U --> V["Vorlauftemp. = xxC Ruecklauftemp. = xxC Waermet. temp. - xxC Abgastemp. - xxC Flammensign. 1 = x.xuA Luftdruckdif = xxxPa Waermebedarf ein/aus max. Betr. temp. = xxC gewaehlte Stufe = xx Jetzige Stufe = xx Betriebs st. - xxxxH Stunden < 79% - xxxxH Stunden > 79% - xxxxH"]
    V --> W["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    W --> X["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    X --> Y["Kesselstatus waehrend Stoerabschaltung + Stoormeldung"]
    Y --> Z["Vorlauftemp. = xxC Ruecklauftemp. = xxC Waermet. temp. - xxC Abgastemp. - xxC Flammensign. 1 = x.xuA Luftdruckdif = xxxPa Waermebedarf ein/aus max. Betr. temp. = xxC gewaehlte Stufe = xx Jetzige Stufe = xx Betriebs st. - xxxxH Stunden < 76% - xxxxH Stunden > 76% - xxxxH"]
    Z --> AA["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    AA --> AB["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    AB --> AC["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    AC --> AD["Kesselstatus waehrend Stoerabschaltung + Stoormeldung"]
    AD --> AE["Vorlauftemp. = xxC Ruecklauftemp. = xxC Waermet. temp. - xxC Abgastemp. - xxC Flammensign. 1 = x.xuA Luftdruckdif = xxxPa Waermebedarf ein/aus max. Betr. temp. = xxC gewaehlte Stufe = xx Jetzige Stufe = xx Betriebs st. - xxxxH Stunden < 74% - xxxxH Stunden > 74% - xxxxH"]
    AE --> AF["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    AF --> AG["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    AG --> AH["Kesselstatus waehrend Stoerabschaltung + Stoormeldung"]
    AH --> AI["Vorlauftemp. = xxC Ruecklauftemp. = xxC Waermet. temp. - xxC Abgastemp. - xxC Flammensign. 1 = x.xuA Luftdruckdif = xxxPa Waermebedarf ein/aus max. Betr. temp. = xxC gewaehlte Stufe = xx Jetzige Stufe = xx Betriebs st. - xxxxH Stunden < 73% - xxxxH Stunden > 73% - xxxxH"]
    AI --> AJ["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    AJ --> AK["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    AK --> AL["Kesselstatus waehrend Stoerabschaltung + Stoormeldung"]
    AL --> AM["Vorlauftemp. = xxC Ruecklauftemp. = xxC Waermet. temp. - xxC Abgastemp. - xxC Flammensign. 1 = x.xuA Luftdruckdif = xxxPa Waermebedarf ein/aus max. Betr. temp. = xxC gewaehlte Stufe = xx Jetzige Stufe = xx Betriebs st. - xxxxH Stunden < 72% - xxxxH Stunden > 72% - xxxxH"]
    AM --> AN["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    AN --> AO["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    AO --> AP["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    AP --> AQ["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    AQ --> AR["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]
    AR --> AS["Wachle Speicher nr<br>nr = 1 (x Anwesend)<br>nr 1 ist die lezt algetreten Stoverung"]

Bild 08 Kesselsteuerung

4. INBETRIEBNAHMEANWEISUNG

4.1 Allgemeines

Der remeha Gas 3000 ist werksseitig auf den

Betrieb mit Erdgas H voreingestellt.

Bei Betrieb mit Erdgas L oder LL ist eine

Leistungsanpassung ohne Düsenwechsel erforderlich.

Erforderlicher Gasfließdruck: 18 - 25 mbar.

4.2 Gas - Luftverbundregelung

Der remeha Gas 3000 ist mit einer Gas/Luftverbundregelung ausgerüstet. Diese Regelung hat die Aufgabe, bei wechselnder Belastung das Gas-, Luftverhältnis innerhalb enger Grenzen konstant zu halten. Dadurch wird die Verbrennung optimiert, es werden gleichbleibende hohe Wirkungsgrade erreicht.

Die Gasnachführung bei sich verändernder Luftmenge erfolgt über zwei Steuerleitungen, die direkt mit dem Gaskombinationsventil verbunden sind. Die erforderliche Verbrennungsluftmenge wird mittels Differenzdrucksensor überwacht.

4.3 Schematische Darstellung der Gasarmatur
Remeha Gas 3000 - Gas - Luftverbundregelung - 1

flowchart
graph LR
    A --> MP_T
    MP_T --> F
    F --> HGV1
    HGV1 --> HGV2
    HGV2 --> DR
    DR --> MP_T
    MP_T --> IE1
    IE1 --> HB
    HB --> OEI
    HB --> IE2
    MB --> F
    MB --> HGV1
    MB --> HGV2
    MB --> DR

Bild 09 Schematische Darstellung Gasarmatur, 7 und 9 Glieder-Kessel

Remeha Gas 3000 - Gas - Luftverbundregelung - 2

flowchart
graph LR
    A --> T
    T --> F
    F --> MP
    MP --> HGV1
    HGV1 --> HGV2
    HGV2 --> DR
    DR --> MPT
    MPT --> IE1
    IE1 --> HB
    HB --> IO
    IO --> MPT
    style HGV1 fill:#f9f,stroke:#333
    style HGV2 fill:#f9f,stroke:#333
    style DR fill:#f9f,stroke:#333
    style IE1 fill:#ccf,stroke:#333
    style IE2 fill:#cfc,stroke:#333
    style HB fill:#fcc,stroke:#333

Bild 10 Schematische Darstellung Gasarmatur, 11 bis 19 Glieder-Kessel

A Gasgerätehahn(handbedient)

MP Messpunkt

F Gasfilter

HGV Gasventile

DR Gasdruckregler

MB Gaskombinationsventil

OI Zündelektrode

HB Vormischbrenner

IE Flammenüberwachungselektroden

--- wird nicht mitgelieferd.

4.4 Spezifikation

Gaskombinationsventil mit Gas-/Luftverbundreglung bestehend aus:

  • Gasfilter (nur 7 und 9 Glieder Kessel)
  • Zwei Gasventile
  • Gas-/Luftverbundreglung.

4.5 Armaturenliste

Bezeichnung:Fabrikat:Typ:Reg. Nr.
Gaskombinationsventil 7 - 9 Gl.KromschröderCG 340 R01 VT2 WF1Nach DIN-EN 161
Gaskombinationsventil 11 - 19 Gl.KromschröderCG 450 F05 VT2 WF0Nach DIN-EN 161
LuftdrucksensorHubaDDT 697
ZündtrafoSatronicZT 870
TemperatursensorELTH297007
GasfeuerungsautomatIMI Pactrolremeha MBC
Gebläse 7 - 9 Gl.ElektrorRD 14 RV
Gebläse 11 - 13 Gl.ElektrorRD 2 RV
Gebläse 15 - 17 Gl.ElektrorRD 4 RV
Gebläse 19 Gl.ElektrorRD 5 RV oder
Gebläse 7 - 19 Gl.KleinDMV 300
Gebläseregelung 7 - 15 Gl.Lenze33.8201-E
Gebläseregelung 17 - 19 Gl.Lenze33.8202-E
Funk-EntstörfilterIMI PactrolNFB-110RS

4.6 Technische Daten

Kesselautomat : remeha mbc 2.4

Anschlussspannung : 230 V, 50 Hz

Mindest-Ionisationsstrom : 1 μA GS

Reaktionszeit Flammensicherung : 1 Sek.

Höchstzulässige Umgebungstemp. : 60°C

Anzahl Startversuche : 5

Ausschaltdruckdifferenz : 50 Pa.

Der Feuerungsautomat ist Phase/Null empfindlich!

Auf richtige Polung achten!

Das Kesselschaltfeld ist mit einem alphanumerischen LCD-Fenster ausgestattet. Auf diesem Fenster lässt sich der Startzyklus verfolgen. Über einen Codeverbinder (Kesselerkennungsverbinder) erkennt der Feuerungsautomat, um welche Kesselausführung es sich handelt. Bei der ersten Inbetriebnahme wird der Feuerungsautomat anzeigen, dass er den Kesselausführungscode erkennt (ist dies nicht der Fall, Hinweise unter Par. 5). Prüfen Sie, ob die Kesselausführung mit den Angaben auf dem Klebeschild - Kesselausführungen - übereinstimmt. Das Klebeschild befindet sich neben dem Typenschild hinter der vorderen Kesselverkleidung.

4.7 Erstinbetriebnahme

Achtung:

Die Inbetriebnahme des Kessels während der Bauphase kann zur Verschmutzung des Brenners und des Gebläses führen. In diesem Fall ist eine regelmässige Überprüfung ggf. Reinigung erforderlich.

Vor der Erstinbetriebnahme müssen folgende Arbeiten durchgeführt werden:

  1. Prüfen Sie ob der Kessel wasserseitig angeschlossen und die elektrischen Anschlüsse VDE-gerecht hergestellt wurden.
  2. Vor der ersten Wasserfüllung Anlage gründlich durchspülen. Schweissperlen, Metallspäne, Zunder, Fett, aber auch Schlamm und Ablagerungen bei Altanlagen müssen gründlich ausgespült werden.

Folgende Arbeitsgänge sind nun durchzuführen:

  1. Überprüfung der Gaszuleitung auf Dichtheit.
  2. Überprüfung der elektrischen Anschlüsse, Phase, Null, Schutzleiter.
  3. Überprüfung des Wasserstandes in der Anlage.

Der Wasserdruck muss mindestens 0,8 bar betragen, ggf. über den KFE-Hahn Kessel und Anlage langsam nachfüllen, bei gleichzeitigem Entlüften des Kessels. Dazu sind die Kappen aller 3 Schnellentlüfter zu lösen.

Diese befinden sich unter der Kesselverkleidung links und rechts vom gusseisernen Wärmetauscher und am linken Kehrkaste des zweiten Wärmetauschers. Entlüftungsventile erst schliessen wenn nur noch Wasser austritt. Wir empfehlen einen Kaltwasserdruck von min. 1,5 bar.

  1. Überprüfung der Voreinstellungen der V- und N-Regler (Bild 15 bzw. 16):

Folgende Werte sind werksseitig voreingestellt:

Zahl der GliederRegler
NV
7-9+ 0,1+ 2,5
11-19+ 0+ 3,0
  1. Elektrischen Hauptschalter einschalten.
  2. Heizungsumwälzpumpe einschalten.

10. Nur bei der ersten Inbetriebnahme

Wählen Sie die Sprache, in der die Texte auf der Anzeige wiedergegeben werden sollen, indem Sie die '▲'- und '▼'-Tasten betätigen und Ihre Auswahl mit der '←' - Taste bestätigen. Erläuterungen dazu unter Service-einstellungen Seite 13.

Überprüfung der Kesselausführung

Auf der Anzeige der Steuereinheit erscheinen die Ausführungsangaben des Kessels, und zwar auf mehrere Menüs verteilt. Vergleichen Sie diese Angaben mit den Angaben auf dem Klebeschild Kesselausführung (siehe Bild 11) neben dem Typenschild hinter der vorderen Kesselverkleidung.

Wenn Sie im Anschluss an jede Überprüfung der in einem bestimmten Menü gemachten Angaben die Richtigkeit dieser Angaben mit der '←Taste bestätigen, durchlaufen Sie die verschiedenen Menüs bis Sie in das Hauptmenü gelangen.

KesselausfuhrungElektrod. zahl2
GebläsejaHDLnein
Stufen >1jaZündbr. kont.nein
ZündbrennerneinMin. luftdruck50
Vent.dichtkontr.neinVormischja

Bild 11 Klebeschild Kesselausführung

  1. Gehen Sie zur Service-Ebene, indem Sie mit Hilfe der 'Taste die Benutzermenüs durchlaufen und geben Sie dort mit Hilfe der '▲' und '▼'-Tasten den Code 00 12 ein; bestätigen Sie die Eingabe mit der 'Taste.
  2. Wählen Sie anschliessend die Option "Servicetests" mit der '▼'-Taste und bestätigen Sie diese Auswahl mit der '←Taste.

Der Cursor kann jetzt auf die folgenden Wahlmöglichkeiten eingestellt werden:

1.) Kessel ein?
2.) Gebläse ein?
3.) Zündung ein?

Wählen Sie "Zündung ein?" und bestätigen Sie mit der 'Taste. Der Kessel wird jetzt mit geschlossenem Gashaupthahn einen Startversuch machen.

Kontrolieren Sie durch das Schauglas im Endglied, ob die Zündung gut sichtbar ist (wenn nicht, Position der Zündelektrode kontrolieren).

  1. Wählen Sie anschliessend die Option "Gebläse ein?".

Das Gebläse geht jetzt in Betrieb. Schalten Sie das Gebläse nach maximaler Drehzahl, indem Sie mit Hilfe der '▼'-Taste den Cursor auf diese Wahlmöglichkeit stellen und bestätigen mit der '←Taste. Drücken Sie jetzt die '◀Taste. Wählen Sie die Option "Service-einstellungen"; bestätigen Sie mit der '←Taste. Drücken Sie die '◀Taste. Jetzt wählen Sie "Druckeinstellungen" und bestätigen mit der '←

Taste. Stellen Sie jetzt mit die '▲'-Taste die maximale Luftdruckdifferenz auf 450 Pa ein. Drücken Sie einige Male auf die 'Taste bis Sie in das Menü kommen in dem die Luftdruckdifferenz abzulesen ist.

Eine Luftdruckdifferenz von minimal 400 Pa soll erreicht werden. Wenn nicht, kontrollieren Sie die Dimensionierung der Abgas- und evt. Luftzufuhrleitung.

Stellen Sie jetzt in des Service-Ebene die maximale Luftdruckdifferenz zurück auf den normalen Wert von 300 Pa.

  1. Testen Sie jetzt den Öffnungsdruck vom Gasventil. Schliessen Sie ein Druckdifferenz-Messgerät auf den Messpunkten pG und pL (siehe Bild 13 für Kessel mit 7 und 9 Gliedern und Bild 14 für Kessel mit 11 bis 19 Gliedern). Gashaupthahn öffnen und Gasleitung ausgiebig entlüften. Zündübertrager von der Zündelektrode abnehmen. Drücken Sie einige Male auf die 'Taste bis Sie das Menü mit der Wahlmöglichkeit "Serviceeinstellungen" erreichen und wählen Sie diese Option. Bestätigen mit der 'Taste. Wählen Sie jetzt "Kessel ein?" und bestätigen Sie mit der 'Taste. Der Kessel macht jetzt einen Startversuch ohne Zündung. Sobald das Gasventil öffnet, kann der Öffnungsdruck am Druckdifferenz-Messgerät abgelesen werden. Dieser Wert soll 1 bis 3 mbar betragen. Wenn Sie einen höheren Druck ablesen, den N-Regler nach links verstellen. Sobald Sie den Kessel entriegelt haben, Punkt 14 wiederholen. Wenn der Öffnungsdruck zwischen 1 und 3 mbar liegt, ist eine richtige Voreinstellung gewährleistet. Stecken Sie jetzt den Zündübertrager wieder auf die Zündelektrode und entriegeln Sie den Kessel. Wählen Sie jetzt in der Service-Ebene die Wahlmöglichkeit "Servicetests" und bestätigen Sie mit der 'Taste.

  2. Der Cursor befindet sich jetzt auf der Wahlmöglichkeit "Kessel ein?". Drücken Sie die Taste. Daraufhin geschieht folgendes:

Die Steuereinheit wird aus dem Ruhezustand gestartet. Nach einer internen Kontrolle und einer Überprüfung der Luftdruckdifferenz wird das Gebläse anlaufen. Sobald die Luftdruckdifferenz ausreichend hoch ist, fängt die Vorspülzeit an. Das Gebläse spült jetzt 30 Sekunden in Vollastbetrieb. Danach schaltet der Kessel in Teillastbetrieb. Die Vorzündung erfolgt und das Gasventil wird geöffnet. Steht am Ende der Sicherheitszeit ein ausreichendes Flammensignal an (das Überzünden der Flamme wird von einem zweiten Ionisationsstab kontrolliert) geht der Kessel auf Teillastbetrieb über. Nach 3 Minuten geht der Kessel dann auf Vollastbetrieb über.

Remeha Gas 3000 - Bild 11 Klebeschild Kesselausführung - 1
Bild 12 Programmablauf Gasfeuerungsautomat

Anmerkung

Die Gas-/Luftverbundreglung ist werksseitig voreingestellt. Dennoch ist es erforderlich, die Einstellwerte zu kontrollieren und ggf. zu korrigieren.

Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  1. Messen Sie die Druckdifferenz über die Drosselplatte (Δp Luft) zwischen den Messpunkten pL und pF (siehe Bild 13 für Kessel mit 7 und 9 Gliedern und Bild 14 für Kessel mit 11 bis 19 Gliedern).

Vergleichen Sie die Messwerte mit dem Wert aus der Tabelle auf dem Klebeschild, das sich hinter der vorderen Kesselverkleidung neben dem Typenschild befindet (Siehe Bild 11). Der Kessel wurde auf Erdgas H voreingestellt. Bei Anpassung an andere Gasqualitäten wird auf Par. 4.8 verwiesen.

Die Druckdifferenz über die Drosselplatte muss innerhalb der in der Tabelle genannten Toleranz liegen. Falls die Druckdifferenz dennoch stärker abweicht, ist ein zu hoher Widerstand in der Zufuhr- oder der Abgasleitung vorhanden.

Die Ursache muss erkannt und behoben werden.

  1. Zur Kontrolle und einer eventuellen Nachregulierung des CO₂-Gehaltes im Abgas und der Last muss die Differenz zwischen Brennerdruck und Mischkammerdruck (Δp Gas) zwischen den Messpunkten pL und pG gemessen werden (Siehe Bild 12 für Kessel mit 7 und 9 Gliedern und Bild 13 für Kessel von 11 bis 19 Gliedern). Vergleichen Sie den Messwert mit dem

Wert auf dem Klebeschild auf dem Kessel. Wenn der Messwert vom Tabellenwert abweicht, kann dieser durch Verstellen des V-Reglers (Bild 15 bzw. 16) angepasst werden; dieser V-Regler ist auf dem Gaskombinationsventil angeordnet.

Anmerkung:

Im Vollastbetrieb darf nur der V-Regler und im Teillastbetrieb darf nur der N-Regler verdreht werden.

Eine geringfügige Drehung des Reglers kann sich bereits stark auf die Belastung und den CO₂-Gehalt im Abgas auswirken.

Durch Drehen dieses Reglers nach rechts nimmt die Druckdifferenz zu. Wenn der Wert durch das Drehen des V-Reglers dem Tabellenwert entspricht oder zumindest in den Toleranzbereich fällt, gehen Sie zur Kontrolle folgendermassen vor:

a) Überprüfen Sie die Qualität der Verbrennung über die Schauöffnungen in den Endgliedern.

Achten Sie darauf, dass:

- die Flammen nicht abheben;

- die Brenneroberfläche nicht glüht.

b) Überprüfen Sie den CO₂-Gehalt im Abgas, der in der Abgasleitung direkt über dem Kessel gemessen wird (mit Tabellenwert auf dem Klebeschild vergleichen).

Remeha Gas 3000 - Anmerkung: - 1

text_image Gasverteilerrohr blau schwarz Gaskombinationsventil pG Brenner pL pF blau schwarz

Bild 13 Messpunkte Druckdifferenz 7 und 9 Glieder-Kessel

Remeha Gas 3000 - Anmerkung: - 2

text_image Gasverteilerrohr pG blau schwarz Brenner pL pF Gaskombinationsventil blau schwarz

Bild 14 Messpunkte Druckdifferenz 11 bis 19 Glieder-Kessel

Wenn während der Kontrolle der unter a) und b) genannten Punkte eine grosse Abweichung festgestellt wird, kann diese durch Drehen des V-Reglers korrigiert werden. Die Differenz zwischen Brenner und Mischkammerdruck (Δp Gas) soll sich dabei im Toleranzbereich halten. Die Werte sind auf dem Klebeschild neben dem Typenschild angegeben.

  1. Schalten Sie den Kessel auf Teillast, indem Sie mit der '▼' -Taste zur Wahlmöglichkeit "2) Leistung minimal" springen und die Auswahl mit der '←Taste bestätigen. Messen Sie die Differenz zwischen Brenner- und Mischkammerdruck (Δp Gas) und vergleichen Sie diesen Wert mit dem Tabellenwert. Falls dieser Wert um mehr als die in der Tabelle angegebene Toleranz vom Sollwert abweicht, kann dieser Wert angepasst werden, indem der auf dem Gaskombinationsventil angeordnete N-Regler (Bild 15 bzw. 16) verdreht wird. Wenn beim Verdrehen des N-Reglers die Druckdifferenz dem Tabellenwert gleich ist oder zumindest in den Toleranzbereich fällt, gehen Sie zur Kontrolle folgendermassen vor:

a) Überprüfen Sie die Qualität der Verbrennung über die Schauöffnungen in den Endgliedern.

Achten Sie darauf, dass:

- die Flammen nicht abheben;

- die Brenneroberfläche nicht glüht.

b) Überprüfen Sie den CO₂-Gehalt im Abgas, der in der Abgasleitung direkt über dem Kessel gemessen wird (mit dem Tabellenwert auf dem Klebeschild vergleichen).

Wenn während der Kontrolle der unter a) und b) genannten Punkte eine grosse Abweichung festgestellt wird, kann diese durch Drehen des N-Reglers korrigiert werden. Die Differenz zwischen Brenner- und Mischkammerdruck (Δp Gas) soll sich dabei im Toleranzbereich halten, der am Kessel angegeben ist.

  1. Schalten Sie den Kessel auf Vollast, indem Sie mit der '▼'-Taste zur Wahlmöglichkeit 2) Leistung maximal" springen und Ihre Auswahl mit der ←Taste bestätigen. Vergleichen Sie die Differenz zwischen Brennerdruck und Mischkammerdruck mit dem Tabellenwert. Stellen Sie diesen Wert nötigenfalls mit dem V-Regler nach. Schalten Sie den Kessel wieder auf Teillast, messen und vergleichen Sie die Druck-differenz mit dem Tabellenwert und stellen Sie den Wert, falls erforderlich, mit dem N-Regler nach.

  2. Wiederholen Sie die Vollast-/Teillast-Umschaltung, bis die Werte der Druckdifferenz bei Vollast/Teillast in die Tabellentoleranzen fallen. Messen Sie zur Kontrolle den CO₂-Gehalt und vergleichen Sie diesen mit den Tabellenwerten. Kessel ausschalten durch Wahl der Einstellung "Kessel aus", sonst bleib der Kessel 15 Minuten in Betrieb.

Remeha Gas 3000 - Anmerkung: - 3

text_image N -1 0 +1 2 V 4 6 1 0,8

Bild 15 N - und V-Regler, 7 und 9 Glieder - Kessel

Remeha Gas 3000 - Anmerkung: - 4

text_image N + - 9 V 5 3 2 1,7 N 2 V 5 3 2 1,3 N

Bild 16 N - und V-Regler, 11 bis 19 Glieder - Kessel

  1. Jetzt 'Taste drücken, und Sie kehren ins Hauptmenü der Service-Ebene zurück. Auf die 'Taste drücken bis Sie wieder in das Hauptmenü der Benutzerebene, gelangen.
  2. Tragen Sie im Anschluss an die Inbetriebnahme die Einstellwerte in die entsprechende Tabelle auf dem Kessel ein (Bild 17).
INSTELLING/ADJUSTMENT/EINSTELLUNG/REGLAGE
REMEHA MODEL/MODELLE GAS 3000FINGESTELLITES WERT
G 20 - 2000 Pa WO=14.8 KWH/M3 (53.28 MJ/M3)
△P (pG-pL) GAS/GAZ PaCO2 %△P (pL-pF) LUCHT/LUFT/AIR Pa△P (pG-pL) GAS/GAZ Pa
VOLLAST/HIGH/2.ST./2.ALL
DEELLAST/LOW/1.ST./1.ALL
G 25 - 2500 Pa WO=12.2 KWH/M3 (43.92 MJ/M3)
△P (pG-pL) GAS/GAZ PaCO2 %△P (pL-pF) LUCHT/LUFT/AIR Pa△P (pG-pL) GAS/GAZ Pa
VOLLAST/HIGH/2.ST./2.ALL
DEELLAST/LOW/1.ST./1.ALL

Bild 17 Beispiel der Tabelle auf dem Kessel

4.8 Anpassung an Erdgas L / LL

Schliessen Sie ein Druckmessgerät und ein Messgerät zur CO₂ Messung (auf Basis von O₂) im Abgasweg wie unter Punkt 14 beschrieben an. Nun ist der Differenzdruck ΔP Gas zwischen Brennerdruck und Mischkammer entsprechend dem Tabellenwert für Erdgas L (G25) des Klebeschildes auf dem Kessel einzustellen. Die Einstellungen bei Vollast erfolgen am V-Regler, die Einstellungen für Teillast am N-Regler. Eine geringfügige Drehung des Reglers kann sich bereits stark auf die Belastung auswirken, daher sind alle Einstellungsveränderungen nur in kleinen Schritten durchzuführen.

Wiederholen Sie die Vollast-/Teillastumschaltungen, bis sich die Werte der Druckdifferenz bei Vollast und Teillast an die Tabellenwerte annähern (zulässige Differenzen 0,2 mbar bei Vollast und 0,1 mbar bei Teillast).

Messen Sie zur Kontrolle den CO₂-Gehalt und vergleichen Sie diesen mit den Tabellenwerten des Klebeschildes auf dem Kessel. Die Messwerte für den CO₂-Gehalt müssen mit den Tabellenwerten auf dem Kessel übereinstimmen.

4.9 Ausserbetriebnahme

  1. Heizungsnotschalter ausschalten.
  2. Hauptschalter am Kesselschaltfeld ausschalten.
  3. Gasgerätehahn schliessen.

Achtung:

In dieser Situation ist kein Frotschutz gegeben. Einstellung der witterungsabhängigen Regeleinheit rematic® entsprechend separater Anleitung.

5. RICHTLINIEN FÜR DIE STÖRUNGSSUCHE UND -BESEITIGUNG

5.1 Allgemeines

Bedienen Sie sich bei der Störungssuche des Schaltschemas (Seite 9) und des Schaltfolgediagramms (siehe Bild 12). Das Kesselschaltfeld ist mit einem alpha-numerischen LCD-Fenster ausgestattet.

Wenn eine Störung vorliegt, wird diese im Fenster angegeben, ebenso eine Angabe der Störungsursache und der Zeit, die seit der Kesselstörung verstrichen ist. Die Störung wird, zusammen mit dem Betriebszustand beim Auftreten der Störung, im Speicher der Steuereinheit abgelegt. In diesem Speicher können 5 blockierende und 5 verriegelnde Störungen abgelegt werden. Sollte bei einem Kessel mehrere Male unmittelbar hintereinander die gleiche Störung auftreten, wird diese nur ein einziges Mal gespeichert. Stellen Sie verriegelnde Störungen mit der in Kesselschaltfeld angeordneten 'Reset'-Taste zurück ( ^1 ).

5.2 Störungen

Im Störfall leuchtet die rote Lampe und im LCD-Fenster wird die Störungsursache angezeigt und ausserdem angegeben, ob es sich um eine blockierende oder eine verriegelnde Störung handelt und welche Zeit seit Eintritt der Störung vergangen ist. Im Falle einer blockierenden Störung wird der Kessel nach Behebung der Störungsursache wieder automatisch gestartet. Wenn 5 Mal unmittelbar hintereinander die gleiche blockierende Störung auftritt, wird der Kessel verriegelt.

Bei der Störungssuche kann das Abrufen des Betriebszustands im Augenblick des Störfalls zu einer schnellen Störungsbehebung beitragen.

Gehen Sie dabei folgendermassen vor:

  • Suchen Sie die Service-Ebene auf, indem Sie mit Hilfe der 'Taste die Benutzermenüs durchlaufen und geben Sie mit Hilfe der '▲' - und '▼'-Tasten den Code 0012 ein; bestätigen Sie diese Eingabe mit der '←Taste.
  • Wählen Sie mit der '▼'-Taste die Option "Gespeicherte Störungen" aus und bestätigen Sie diese Auswahl mit der '←Taste.
  • Wählen Sie anschliessend mit Hilfe der '▼'-Taste den Speicher mit verriegelnden oder blockierenden Störungen aus und bestätigen Sie mit der '←Taste.

Je nach der getroffenen Wahl wird jetzt angezeigt, wieviel blockierende bzw. verriegelnde Störungen im Speicher abgelegt worden sind (jeweils maximal 5).

Störung Nummer 1 ist die zuletzt aufgetretene Störung, Störung Nummer 2 die vorhergehende Störung usw.

Wenn man sich anschauen möchte, worum es sich bei der letzten Störung handelte, so soll der

Störungszähler mit Hilfe der '▲'- und '▼'-Tasten auf 1 gestellt werden. Nach Bestätigung über die '←Taste wird angezeigt, um welche Art von Störung es sich in diesem Fall handelt.

Mit der 'Taste lassen sich nun mehrere Menüs aufrufen, die den Betriebszustand im Augenblick des Störfalles angeben.

Die nachfolgende Tabelle enthält die verschiedenen Störmeldungen, die im LCD-Fenster angezeigt werden können; hinter den jeweiligen Meldungen sind Hinweise zur Störungsbehebung aufgeführt. Im Hinblick auf eventuell anzuwendende Möglichkeiten wird auf Kapitel 4

"Inbetriebnahmeanweisung" verwiesen. Wenn eine Störmeldung erscheint die nicht in der Tabelle angegeben ist, bitte Rückfrage bei der Kundendienstabteilung.

Störmeldung im LCD-FensterHinweise
Phase und Null vertauscht. Spannung Spannung abschalten und Anschlüsse ändern.abschalten und Anschluss aendern
falscher Code Die Steuereinheit erkennt den Kessel nicht über den Kodekonnektor.Verdrahtung kontr. Überprüfen Sie die Verdrahtung; wenn richtig verdrahtet: Kundendienst benachrichtigen
Code nicht in Ordnung Es liegt entweder ein Fehler in der Verdrahtung oder ein Fehler in der Steuereinheit vor.Rueckfrage bei Kundendienst Setzen Sie sich mit unserer Kundendienstabteilung in Verbindung.
Vorlaufsensor Kurzschluss Elektrischen Anschluss des betreffenden Temperatursensors überprüfen.Ruecklaufsensor KurzschlussWaermetauschersensor KurzschlussAbgassensor KurzschlussVorlaufsensor defekt oder nicht angeschl.Ruecklaufsensor def. oder nicht angeschl.Waermet.sensor def. oder nicht angeschl.Abgassensor defekt oder nicht angeschl.Bei ordnungsgemässer Verdrahtung: den betreffenden Sensor und/oder Anschlusskabel auswechseln.
Vorlaufsensor Temp. zu hoch Es wurde eine überhöhte Temperatur festgestellt.Ruecklaufsensor Temp. zu hoch.Waermetauschersensor Temp. zu hochÜberprüfen Sie: - den Wasserdurchfluss durch den Kessel/durch die Anlage- das Wasserniveau im Kessel- den Betriebsdruck (mindestens 0,8 bar)
max. Abgastemperatur ueberschrittendie vorgegebene maximale Abgastemperatur- Empfohlen wird die Werkseinstellung (230°C) einzuhalten.Überprüfen Sie: - die Kesseleinstellung;- die Verschmutzung des Kessels
Rueckl. temp. hoher als Waermet. temp.Die Rücklaufwassertemperatur ist höher als die Kesselblocktemperatur.Überprüfen Sie: - ob Kesselblock- und Rücklaufsensoren vertauscht wurden;- ob die Strömungsrichtung durch den Kessel richtig ist
Rueckl. temp. hoher als Vorlauftemp.Die Rücklaufwassertemperatur ist höher als die Vorlauftemperatur.Überprüfen Sie: - ob Vorlauf- und Rücklaufsensoren vertauscht wurden;- ob die Strömungsrichtung durch den Kessel richtig ist
Luftdruck Vorspuelen nicht erreichtLuftdrdiff.zu niedr waehrend VorspuelenWährend des Spülvorgangs wird die erforderliche minimale Luftdruckdifferenz über den Kessel nicht erreicht.Überprüfen Sie: - die Abgasabfuhr, die Luftzufuhr und/oder den Kessel auf Verschmutzung;- den Durchmesser der Abgasleitung und Luftzuleitung- Messschläuche auf Verschmutzung/Feuchtigkeit.
Luftmangel waehrend TeillastLuftdruck Start ausgefallenLuftdruck Start nicht erreichtDie Luftdruckdifferenz bei Teillast ist zu gering. Diese soll mindestens 50 Pa betragen.Überprüfen Sie: - die Abgasleitung und die Luftzuleitung und/oder den Kessel den Siphon auf Verschmutzung;- das Gebläse, den Frequenzregler und den Luftdrucksensor.- die Messschläuche
nicht ausr. Luftm. waehrend VollastDie Luftdruckdifferenz bei Vollast ist zu gering.Überprüfen Sie: - die Abgasleitung und die Luftzuleitung und/oder den Kessel den Siphon auf Verschmutzung;- das Gebläse, den Frequenzregler und den Luftdrucksensor- die Messschläuche
Luft ueber schuss waehrend TeillastLDS Signal waehrend Geblaese ausDie Luftdruckdifferenz bei Teillast ist zu hoch.Überprüfen Sie: - das Gebläse, den Frequenzregler und den LuftdrucksensorWährend der Kessel ausser Betrieb ist, wird ein überhöhter Stillstandszug signaliert (> 25 Pa).Setzen Sie einen Widerstand in die Abgasleitung oder die Luftzuleitung ein.Anschlüsse am Luftdruckwächter (LDS) kontrollieren.
Flammenmeldg. von Ionisationselektr.1 Überprüfen Sie: - ob der Gasventilkreislauf unterbrochen wurde;- ob die Elektrode den Brenner nicht berührt
Flammenmeldg. von Ionisationselektr. 2
Flammensignal 1 zu niedr. Überprüfen Sie: - Die Verdrahtung der ersten bzw. zweiten Ionisationselektrodewaehrend Betr. - Die Position der erstenbzw. zweiten Ionisationselektrode.Den Abstand zwischen der Elektrode und dem Brenner; dieser
Flammensignal 2 zu niedr. soll ca. 11 mm waehrend Betr. - den Gaszufuhrdruckbetragen
kein Flammensign. 1waehrend Hauptzuend.- das Oeffnen des Gasventils
kein Flammensign. 2waehrend Ueberlauf
kein Flammensign. 1waehrend Hauptzuend.
kein Flammensign. 2waehrend Ueberlaut
Flam. sig. 1 zu niedr.waehr. Start Teill.
Flam. sig. 2 zu niedr.waerh. Start Teill.
Blokkiereingang 1 ist aktiviert Überprüfen Sie: - ob die angeschlossene Kontakte geschlossen sindBlokkiereingang 2 ist aktiviert - ob die Verdrahtung zur Klemmenleiste- ob der Konnektor richtig angeschlossen ist
Verriegel. Eingang 1 ist aktiviert Überprüfen Sie: - die angeschlossene Kontakte geschlossen sindVerriegel. Eingang 2 ist aktiviert - die Verdrahtung zum Klemmeleiste- ob der Konnektor richtig angeschlossen ist
Falscher ZustandAusgangsrelaisÜberprüfen Sie: - die Verdrahtung der Platinen- die Sicherung F3 auf der Ausgangsplatine (4,0 AT)Wenn in Ordnung, dann die Ausgangsplatine ersetzen.
Leck von SV1detektiertEr wurde ein Gasleck festgestellt.(nur möglich wenn eine Gasleckkontrolle vorhanden ist).Überprüfen Sie: - Gasleitungen, -messpunkte, uswWenn in Ordnung: Gaskombinationsventil ersetzenAchtung: Wenn keine Gasleckkontrolle montiert ist überprüfen Sie ob in der Einstellung OptionGasleckkontrolle 'nein' gewählt worden ist.
Leck von SV2detektiert
Luftdruckdifferenz zu grossDie Luftdruckdifferenz ist zu gross:Überprüfen Sie: - die Verdrahtung zum Frequenzregler- der Frequenzregler- die Anschlüsse am Luftdruckwächter (LDS)
Luftdrucksignal nicht in OrdnungDer Differenzdrucksensor gibt ein Signal < 0,5 VoltÜberprüfen Sie: - die Verdrahtung zum Frequenzregler- den Frequenzregler- die Anschlüsse am Luftdruckwächter (LDS)
RegelabschaltungHinweise
Temperaturdifferenz über den Die Temperaturdifferenz über den Kessel wurde zu gross.Kessel zu hoch Überprüfen Sie: - den Wasserdurchfluss durch den Kessel- den Betriebsdruck (mindestens 0,8 bar)- das Wasserniveau im Kessel
Zu schneller austieg der Wärme- Der Anstieg der Kesseltemperatur war schneller als üblich.tauschertemperatur Überprüfen Sie: - den Wasserdurchfluss durch den Kessel- den Betriebsdruck (mindestens 0,8 bar)- das Wasserniveau im Kessel
Abgastemperatur Die Abgastemperatur hat den vorgegebenen Höchstwert überschritten.zu hoch Überprüfen Sie: - die maximale AbgastemperatureinstellungEmpfohen wird die Werkseinstellung ( 230^ ) einzuhalten.- die Kesseleinstellung- die Verschmutzung des Kessels
Netzspannungzu niedrigNetzspannungzu hochDie Netzspannung ist zu niedrig oder zu hoch.Überprüfen Sie die Netzspannung.Kabel des Ventilators aus der Kabelrinne entfernen
Sonstige Meldungen Hinweise
Luftdruck hat Für die erforderliche Luftdruckdifferenz wird eine höhere Gebläsedrehzahl als normal benötigt. abgenommen Dies könnte auf eine Verschmutzung des Kessels, der Abgaswege und/oder der Luftzuleitung hindeuten.Kontrolle/WartungVorwarnung

6. WARTUNGSVORSCHRIFT

6.1 Allgemeines

Um eine optimale Verbrennung zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass der Kessel und der Raum, in dem der Kessel aufgestellt ist, wenigstens einmal jährlich gereinigt werden.

6.2 Wartungsarbeiten

Bevor die Wartung des Kessels durchgeführt werden kann, müssen folgende Teile abgenommen werden:

- die oberen und vorderen Verkleidungsteile der obere Seitenmantel an der Seite der Anschlüsse.

Die Wartungsarbeiten schliessen folgendes ein:

a. Reinigung des verbrennungsseitigen Teils des Kessels und des Kondensationswärmetauschers.

- Überprüfen des Kesselblocks auf Verschmutzung; dazu ein oder zwei Brennereinheiten, einschliesslich Mischstück (siehe Bild 18), demontieren. Ist eine Reinigung erforderlich, sind sämtliche Brennereinheiten zu demontieren. Achten Sie darauf dass die Brenneroberfläche nicht beschädigt wird.

Demontieren Sie anschliessend die Frontplatte(A) des Abgaskasten (B, Bild 19). Lösen Sie die Stützen (D) mit denen die Abgasführung (C) an der Kesselgliedern befestigt ist.

Entfernen Sie die Abgasführung. Anschliessend kann der Kesselblock mit einer Reinigungsbürste von der Oberseite aus gereinigt werden.

- Überprüfen der Brenner. Die Brenneroberfläche darf nicht mechanisch gereinigt werden. Wenn eine Reinigung erforderlich ist, vorsichtig mit Luft ausblasen.

b. Aussenreinigung des Kesselmantels.
c. Aussenreinigung der Gasarmatur; Zündeinrichtung, Ionisationselektrode, Verkabelung und Gasarmatur.

Remeha Gas 3000 - Wartungsarbeiten - 1

text_image * Nur bei 7-9 Gliedern

Bild 18 Befestigungspunkte der Brennereinheit

Montieren Sie nach Abschluss der Wartungsarbeiten wieder sämtliche abgenommenen Teile.

Achten Sie dabei besonders auf die verschiedenen Dichtungen (der Kessel wird mit Überdruck beaufschlagt). Wenn die Dichtungen irgendwelche Schäden aufweisen oder hart geworden sind (sie sind dann weiss beschlagen), müssen sie durch neue ersetzt werden.

e. Überprüfen der Regelung und der Sicherheitssignale der Flammenüberwachung.
f. Überprüfen der Lastregelung.
g. Durchführung einer Abgasmessung.
h. Überprüfen des Gesammtzustands der Anlage (Kontrolle auf Lecks usw.).

Remeha Gas 3000 - Wartungsarbeiten - 2

text_image D C C B A

Bild 19 Ansicht hinter der Vorderen Verkleidung

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Remeha Gas 3000 - Urheberrecht © - 1

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Produktinformationen

Marke : Remeha

Modell : Gas 3000

Kategorie : Kessel