INSTAT 868-a6 - Thermostat Eberle - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Funkempfänger für Heizungssteuerung |
| Modell | INSTAT 868-a6 |
| Marke | Eberle |
| Abmessungen (ca.) | 90 × 90 × 60 mm (H × B × T) |
| Gewicht | ca. 530 g |
| Stromversorgung | AC 230 V (195–253 V), 50/60 Hz |
| Leistungsaufnahme | 3 VA |
| Funkfrequenz | 868 MHz (ISM-Band) |
| Anzahl Kanäle | 6 (schaltbar auf Pumpenlogik oder Schaltuhr) |
| Schaltleistung pro Relais | max. 2 A (AC 24…230 V) |
| Max. Gesamtstrom über Klemmen 7/8 | 10 A |
| Schutzart | IP40 (nicht für Betauung) |
| Schutzklasse | II (schutzisoliert) |
| Umgebungstemperatur | 0 °C bis +50 °C |
| Lagertemperatur | −20 °C bis +60 °C |
| Funktionen | Schaltbetrieb, Pumpenlogik, Schaltuhr, Master/Slave, Heizen/Kühlen-Umschaltung |
| Montage | Hutschiene (TH35), beliebige Einbaulage |
| Anschluss Stellantriebe | Direkt 230 V oder 24 V über potentialfreie Kontakte |
| Reinigung | Mit trockenem Tuch abwischen, keine Flüssigkeiten |
| Sicherheitshinweise | Installation nur durch Elektrofachmann; Netzfreischaltung vor Arbeiten |
| Ersatzteile/Reparatur | Ersatzteile auf Anfrage beim Hersteller; Reparatur durch Fachkraft |
| Konformität | RED 2014/53/EU (EU- und EFTA-Staaten) |
Häufig gestellte Fragen - INSTAT 868-a6 Eberle
- 2-mal kurzes Blinken: Doppeladressierung (zwei Sender auf gleichem Kanal).
- 1-mal kurzes Blinken ohne Signalton: Kurzzeitausfall des Sendesignals (1–10 Std.).
- 1-mal kurzes Blinken mit Signalton: Langzeitausfall (>10 Std.). In beiden Fällen wird der Ausgang mit 30 % Stellgröße (3 Min. ein, 7 Min. aus) angesteuert.
- Heizen (Winter): Kanal 4
- Kühlen (Sommer): Kanal 3
Lassen Sie zuerst Reset, dann die Kanaltaste los. Das Schaltverhalten aller Ausgänge wird umgekehrt (Pumpenlogik bleibt unverändert).
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BEDIENUNGSANLEITUNG INSTAT 868-a6 Eberle
Installations- und Bedienungsanleitung für Funkempfänger
IN STAT 868-a6

3. Funktionsbeschreibung
3.1 Funktion -Schaltbetrieb-
3.2 Funktion - Pumpenlogik
3.2 Funktion - Pumpenlogik 3.3 Funktion - Schaltuhr-Funktion-
3.5 Funktion - Schaltum-Fun 3.4 Funktion - Master/Slave
3.4 Funktion - Master / Slave-
3.5 Heizen/Kuhlen-Umschaltung
3.6 Funkverbindungen löschen
3.7 Test der Funkreichweite
3.8 Feststellen aktiver Verbindungen
3.9 Funktion der Lampen
3.9 Funktion der Lumpen 3.10 Funktion der Brücken
4. Installation
4. Installation 5. Inbetriebnahme
5. Imbetriebnahme § 1. [Unlvarbin
3.1 Funkverbindung herstellen
5.2 Ventiltest
5.3 Spannungsausfall
5.4 Abbrechen
5.5 Störungen
5.6 Was tun wenn
6. Technische Daten
7. Maß
7. Maße 8. Schalthilder und Reispiele
8. Schaltbilder und 9. Kvetraleitungen
9. Kurzahleitung
Achtung!
Das Gerät darf nur durch einen Elektro-Fach mann geöffnet und gemäß dem Schaltbild auf der Leiterplatte bzw. dieser Anleitung installiert werden. Dabei sind die bestehenden Sicherheitsvorschriften zubeachten.
Um die Anforderungen der Schutzklasse II zu erreichen, müssen entsprechende Installations maßnahmen ergriffen werden.
Dieses unabhängig montierbare Gerät dient der Regelung der Temperatur ausschließlich in trockenen und geschlossenen Räumen, mit üblicher Umgebung. Dieses elektronische Gerät entspricht der EN 60730, es arbeitet nach der Wirkungsweise 1C.
Änderungen vorbehalten
1. Verwendung
Diese Baugruppe der INSTAT 868-Familie wandelt die Informationen eines Senders z.B. INSTAT 868-r... in Steuer signale für die Verbraucher um. Das Gerät dient zum Schalten von elektrothermischen Stellantrieben und einer Pumpe.
2. Merkmale
• Steckerfertig, zum sofortigen Anschluss an eine
230V-Steckdose
• 230 V-Stellantriebe direkt anklemmbar
- 24 V-Stellantriebe über potentialfreie Kontakte schaltbar (separater Transformator erforderlich)
- 6 Empfangskanaie in einem Gehal
- oder 5 Empfangskanäle und ein Ausgang für Pumpenlogik z.B. zum Abschalten der Umwälzpumpe, wenn alle Ventile geschlossen sind
- oder 3 Empfangskanäle mit jeweils einem zuge höriger Schaltuhr-Ausgang
• Master / Slave Funktion (Master gibt Schaltzeiten vor)
• Heizen /Kühlen-Umschaltung
-Ventiltest-Funktion
• Funktest und Systemdemonstration
- Fin Sonder kann mehrere Empfänger, Baugruppen steuern
- Ein Sender kann mehrere Empfänger Baugruppen Steuern - Selbstlernende Adresseinstellung durch „Lern-Modus“ im Sender
• Ein Taster je Ausgang zur Funktionseinstellung
- Eine Signallampe je Ausgang, signalisiert Relaiszustand, Störungen usw.
• Ein Resettaster
• Akustisches Signal bei Störungen
• Übenwachung gültiger Adressierungen
- Überwachung des Senders (wird längere Zeit vom Sender nichts empfangen, z.B. die Batterie ist leer, wird der Ausgang 30 % der Zeit eingeschaltet und die Signallampe blinkt)
3. Funktionsbeschreibung
Der Empfänger INSTAT 868-a6 wandelt die Funksignale der Sender z.B. INSTAT 868-r in Steuersignale für elektrische Verbraucher um. Die Verbraucher werden über Relais mit Wechsler-Kontakt geschaltet, Schaltzustandsanzeige er folgt durch die jeweilige Signallampe.
Schaltverhalten der Relais siehe Installationsanleitung des Senders, Punkt Funktionsbeschreibung.
Zur Steuerung der elektrischen Verbraucher können die Ausgänge unterschiedlich eingestellt werden. Die nachfolgenden Funktionen sind in einem INSTAT 868-a6 mischbar.
3.1. Funktion – Schaltbetrieb-
„Ein Sender steuert einen Schalt-Ausgang“
Bis zu 6 Sender steuern je einen Ausgang (Kanal 1...6) für Heizen EIN / AUS (ggf. leuchtet der Kanal 6, siehe 3.2).
An jeden Ausgang können ein oder mehrere Stellantriebe angeschlossen werden. Beispiel siehe Bild 1.
3.2.Funktion-Pumpenlogik-
Bis zu 5 Sender steuern je einen Ausgang (Kanal 1...5) für Heizen EIN / AUS. Der Ausgang Kanal 6 dient als gemeinsame Pumpenlogik.
Die Pumpe wird abgeschaltet – LED-6 erlischt – wenn keiner der vorhandenen Sender (für mehr als ca. 10 Min.) mehr Wärme anfordert. Die Pumpe wird über den Öffner des Relais geschaltet. Dadurch ist, bei einem Spannungsausfall der Regelung, eine Notlauf eigenschaft des Heizsystems möglich, wenn „stromlos offene“ Stellantriebe verwendet werden.
Durch Parallelschalten der Kanal 6-Ausgänge kann die Pumpenlogik auf meh rere Empfängerbaugruppen erweitert werden. Zur Vermeidung von Kurzschlüssen in den Erweiterungsgeräten Brücken BR 4, BR 5 entfernen. (Erweiterungsgeräte über KL 7, 8 des Grundgerätes versorgen, siehe Bild 2).
Diese Funktion ist immer aktiviert, solange Kanal 6 nicht
auf einen Sender angelernt ist. Beispiel siehe Bild 2. Reaktivieren nur über Punkt 3.6 „Funkverbindungen löschen“.
3.3.Funktion-Schaltuhr-Ausgang-
„Ein Sender steuert einen Schalt- und einen zugehörigen Schaltuhr-Ausgang“
(Mit INSTAT868-r1 nicht möglich)
Ein Sender steuert einen Ausgang für Heizen EIN / AUS und einen Schaltuhr-Ausgang zur Temperaturabsenkung. Jeweils 2 benachbarte Ausgänge werden zusammengefasst, der mit der niedrigeren Nummer schaltet den Stellantrieb, der mit der höheren Nummer dient als Schaltuhr-Ausgang (SA). Beispiel siehe Bild 3.
Der SA schaltet EIN, wenn beim Sender die Regeltem peratur 3 (Nacht) aktiv ist und die Aufheizphase noch nicht begonnen hat.
Dieser Ausgang kann z.B. verwendet werden um den Temperaturabsenk-Eingang anderer Regler zu steuern. Ausgänge, die nicht zur Temperaturabsenkung verwendet werden, können frei weiteren Sendern zugeordnet werden.
Die Schaltuhrfunktion ist unabhängig von der Betriebsart des Senders. Bei Party und Handbetrieb im Sender gelten die Schaltzeiten des Wochenprogrammes. Bei Frostschutz ist der Schaltuhrausgang immer ein. Bei aktivem Tagesprogramm gelten dessen Schaltzeiten.
3.4 Funktion -Master / Slave-
Bei dieser Funktion folgen die Slaves den Schaltzeiten des Masters. Master / Slave ist aktiviert, wenn:
Kanal 1 = Master (INSTAT 868-r, Uhrenthermostat) Kanal 2...6 = Slave (INSTAT 868-r1)
Nur Slaves im Automatikbetrieb folgen dem Master. Es ist nur ein Master möglich, dieser muss immer auf Kanal 1 liegen. Liegen auf höheren Kanälen weitere INSTAT 868-r, dann folgen diese dem Master nicht (Slaves schon). Bei Störungen des Masters regeln die Empfangskanäle der Slaves auf die, an den Reglern eingestellte Komforttem peratur. Beispiel siehe Bild 4. Party- und Hand-Betrieb des Masters haben keinen Einfluss auf die Salves
3.5 Heizen / Kühlen-Umschaltung
Mit dieser Funktion kann der INSTAT 6-a6 für Heizen oder für Kühlen verwendet werden. Das Schaltverhalten aller Ausgänge wird umgekehrt (ggf. aktivierte Pumpenlogik bleibt ohne Umkehrung erhalten).
Die Schaltuhrfunktion wird nicht umgekehrt.
Dieser Funksender darf in allen EU und EFTA-Staaten betriebenwerden.
Hiermit erklärt der Hersteller, dass sich dieses Gerät in Übereinstimmung mit den grundlegenden Anforderungen und den anderen relevanten Vorschriften der Richtlinie RED (2014/53/EU) befindet.
Die Konformitätserklärung kann unter „www.funk868MHz.de“ eingesehen werden.

Für Kühlen (Sommerbetrieb):
-
Taste bei Kanal 3 und Reset gleichzeitig drücken.
-
Zuerst Taste Reset, dann Taste Kanal 3 loslassen.
Für Heizen (Winterbetrieb) = Auslieferzustand:
-
Taste bei Kanal 4 und Reset gleichzeitig drücken.
-
Zuerst Taste Reset, dann Taste Kanal 4 loslassen.
3.6 Funkverbindungen löschen
Um alle Funkverbindungen zu löschen:
-
Taste bei Kanal 1 und Reset gleichzeitig drücken.
-
Zuerst Taste Reset, dann Taste Kanal 1 loslassen.
Damit sind alle Funkverbindungen gelöscht
Notwendige Verbindungen müssen neu aufgebaut werden (siehe Punkt 5.1)
Nun darf nach Reset keine Lampe mehr kurz aufleuchten. Vergleiche 3.8
3.7 Test der Funkreichweite
Um die Reichweite der Funkverbindung zu ermitteln, gilt folgendes Vorgehen:
Am Sender:
„Lern-Modus“ einstellen.
Am Empfänger:
-
Taste bei Kanal 2 und Reset gleichzeitig drücken.
-
Zuerst Taste Reset, dann Taste Kanal 2 loslassen. Die Lampe bei Kanal 2 leuchtet. Der Signalton und das Relais takten, ca. 2 s ein, ca. 8 s aus.
Nun mit dem Sender in der Hand soweit entfernen, bis das Takten gerade nicht stoppt. Dies ist die maximal mögliche Reichweite der Funkverbindung.
Der Sender beendet nach einer gewissen Zeit selbsttätig den „Lern-Modus“. Den Funktest im Empfänger immer durch Taste „Reset“ beenden.
Andere Kanäle werden durch den Funktest nicht beeinflusst.
3.8 Feststellen aktiver Verbindungen
Nach Drücken von „Reset“ werden, durch kurzes Aufleuchten der jeweiligen Kanallampe, die angelernten Kanäle gezeigt.
3.9 Funktion der Lampen
Über die Lampen werden Informationen zum jeweiligen Kanal angezeigt, dies sind:
• Heizen EIN / AUS (im Normalbetrieb ist Dauerleuc möglich)
• Störungen (Blinken, 1 s Intervall, Blinkanzahl je nach Störung unterschiedlich) s. 5.5
• Lernmodus (dauerndein)
- Ventiltest (ein bis Taste „Reset“ gedrückt)
• Funktest (Blinken, 10 s Intervall)
3.10 Funktionen der Brücken:
J1: Öffnen für Signalton aus (einseitiges Aufstecken verhindert den Verlust der Brücke)
BR 4,5: Öffnen für zweipolige Trennung der Versorgungs spannung von der Schaltspannung


siehe Schaltbild
4. Installation
Montage: z.B.
• Im Elektro-Verteiler auf Hutschiene
• Im Heizkreisverteiler auf Hutschiene
• Die Einbaulage ist beliebig
• Das Gerät darf nicht mit Wasser in Berührung kommen
Elektrischer Anschluss der Betriebsspannung:
Stecker in die Steckdose stecken. Falls ein direkter Anschluss notwendig ist, Stecker abtrennen und Leitungen einklemmen.
Anschluss der Stellantriebe:
Vor Einführen der Leitungen, Nippel mit rundem, spitzen Gegenstand lochen.
Elektrischer Anschluss:
(Gerät spannungsfrei schalten):
Siehe Schaltbild auf der Leiterplatte und Punkt 8. Im Auslieferungszustand ist das Gerät zum Schalten von 230 V Stellantrieben vorgesehen. Die Stellantriebe werden nur noch mit beiden Leitungen an die Klemmen (a-c [stromlos offen] bzw. b-c [stromlos geschlossen]) der jeweiligen Kanäle angeschlossen (die Klemmen 7, 8 werden nicht angeschlossen.
Schaltstrom > 2A
Schalten einer Zweitspannung (max 230 V, auch 24 V Stell-antriebe). Die Brücken BR 4 und BR 5 vollständig entfernen. Die Zweitspannung wird über die Klemmen 7, 8 zugeführt (zwischen Kanal 2 und 3). Beispiel siehe Bild 3.
Pumpe anschließen
Wenn die Pumpe aus dem Empfänger versorgt wird, Gesamtstrom des Empfängers von max 2A beachten. Bei größerem Strom, Versorgung über Klemme 7 / 8, siehe oben.
Achtung:
Nur bei vollständigem Entfernen der Brücken BR 4, 5 ergeben sich potentialfreie Kontakte mit den notwendigen Sicherheitsabständen.
Für 24 V ist ein geeigneter Trafo notwendig.
Hinweis: Beim Aufsetzen des Deckels beachten, dass keine der Tasten unabsichtlich gedrückt wird
Deckel nur bei spannungslosem Gerät aufsetzen
5. Inbetriebnahme
Vor der Inbetriebnahme alle Kanäle löschen, siehe 3.6
5.1 Funkverbindung herstellen
Nach Durchführung der Montagearbeiten muss eine Verbindung zwischen dem Sender INSTAT 868-r ... und dem jeweiligen Ausgang (Kanal 1...6) hergestellt werden.
a) Am Sender den „Lern-Modus“ einstellen (siehe Bedie- nungsanleitung des Senders).
b) 1. Für die Funktion – Schaltbetrieb –
Am Empfänger den gewünschten Schaltausgang in den „Lern-Modus“ bringen, dazu: Die Taste des gewünschten Ausganges kurz drücken. Es ertönt ein Signalton, die zugehörige Signallampe leuchtet und der Ausgang schaltet kurz ein. Wenn der Sender erkannt ist, endet der Signalton und die zugehörige Signallampe erlischt.
- Für die Funktion – Pumpenlogik –
Wie b 1, Kanal 6 darf jedoch kein Sender zugeordnet werden.
- Für die Funktion – Schaltuhrausgang -
Am Empfänger den gewünschten Schaltausgang und den zugehörigen Schaltuhr-Ausgang in den „Lern-Modus“ bringen, dazu:
Sowohl die Taste des gewünschten Schaltausganges (Kanal 1,3,5) als auch die Taste des Schaltuhr-Ausganges (Kanal 2,4,6) drücken (z.B. 1, 2 drücken). Es ertönt ein Signalton, die zuge hörigen zwei Signallampen leuchten und die zwei Ausgänge schalten kurz ein.
c) Wenn der Sender erkannt ist, endet der Signalton und die zugehörigen Signallampen erlöschen.
Am Sender den „Lern-Modus“ beenden.
(e) Test der hergestellten Verbindungen siehe 3.8.
Eine Zuordnung von einem Sender auf mehrere Ausgänge im selben Gerät ist nicht möglich. Ein Sender kann jedoch mehrere Ausgänge in verschiedenen Empfänger-Bau gruppen steuern. Zum Herstellen der Funkverbindung darf immer nur ein Sender im Lernmodus sein.
5.2 Ventiltest
Wenn der zu einem Ausgang gehörige Taster gedrückt wird: schaltet der zugehörige Ausgang ein (solange der Taster gedrückt ist), leuchtet die Signallampe, ertönt der Signalton.
Nach Loslassen der Taste muss innerhalb von 10 Sek, die Taste Reset gedrückt werden, dadurch erlischt die Signallampe und der Signalton endet.
Nach 10 Sekunden beginnt der „Lern-Modus“; zu einem zufällig im „Lern-Modus“ befindlichen Sender würde eine Verbindung aufgebaut.
5.3 Spannungsausfall
Bei Spannungsausfall im Sender oder im Empfänger bleiben alle Daten erhalten. Bei Spannungs wiederkehr wird der Betrieb normal fortgesetzt
5.4 Abbrechen / Reset
zum: • Abbrechen des „Lern-Modus“ oder
- zur Quittierung einer Störung oder
- zum Beenden des Funktests oder
- zum Beenden des Ventiltests ode
- zum Ermitteln angelernter Kanäle
- bei sonstigen unerklärlichen Effekten
beträtigen des Tasters „Reset“. Damit fallen die Relais in den Zustand „Aus“, angelernte Kanäle leuchten kurz. Beim Eintreffen neuer Stellsignale (nach gegebenenfalls 10-20 Minuten) nehmen sie ihre Zustände wieder ein. Eine gegebenenfalls vorhandene Funkverbindung bleibt erhalten.
5.5 Störungen
Bei Auftreten von Störungen wird Alarm ausgelöst.
Dabei blinkt die Signallampe des jeweiligen Kanals unterschiedlich oft, ggf. ertönt ein Signalton.
5.5.1 Doppeladressierung
Hier blinkt die Signallampe fortlaufend 2mal kurz hintereinander. Das Signal ertönt. Beseitigung durch Neuanlernen einer der beiden Sender. Der Ausgang wird mit 30% Stellgröße geschaltet (3 Min. ein, 7 Min. aus).
5.5.2 Kurzzeitausfälle des Sendesignales
Wird vom Sender, im Bereich eine Stunde bis ca. 10 Std., kein Stellsignal empfangen, blinkt die Signallampe fortlaufend 1mal kurz. Kein Signalton. Der Ausgang wird mit 30 % Stellgröße geschaltet (3 Min. ein, 7 Min. aus). Bei Wiederkehr des Sendesignales beendet sich der Alarm selbstständig.
5.5.3 Langzeitausfälle des Sendesignals
Wird vom Sender, für mehr als 10 Std., kein Stellsignal empfangen, blinkt die Signallampe fortlaufend 1mal kurz Das Signal ertönt. Der Ausgang wird mit 30 % Stellgröße geschaltet (3 Min. ein, 7 Min. aus). Bei Wiederkehr des Sendesignales beendet sich der Alarm selbstständig.
Hinweise:
- Bei Heizanlagen die auch im Sommer in Bereitschaft sind, z. B. Elektroheizungen, muss der Ventilschutz (im Sender) abgeschaltet werden. Andernfalls würde täglich für 3 Minuten geheizt!
- Der Signalton kann dauerhaft abgeschaltet werden durch Entfernen der Brücke J1.
Für alle Störarten gilt:
- Funktion -Schaltbetrieb - Bei Störungen eines Ausgangs werden die anderen Ausgänge nicht beeinflusst.
- Funktion –Pumpenlogik – Im Alarmzustand läuft die Pumpe dauernd (bereits wenn ein Sender ausgefallen ist).
- Funktion – Schaltuhrausgang – Das Störverhalten betrifft auch den zugehörigen Schaltuhr-Ausgang.
- Funktion –Master / Slave– Bei Störung des Masters werden die Slaves in den Komfortbetrieb geschaltet.
- Eine blinkende Signallampe zeigt den Alarmfall, nicht den Schaltzustand des Ausganges.
- Nach einem Spannungsausfall im Sender oder im Empfänger wird der Betrieb normal fortgesetzt.
- Unter ungünstigen örtlichen Umständen ist es möglich, dass die Funkverbindung zwischen Sender und Empfänger unzureichend ist, z.B. wenn sich der Empfänger in einem funkdichten Metallgehäuse befindet. Bitte prüfen, ob sich durch eine andere Position des Senders die Situation verbessert. Zum Prüfen der Funkstrecke siehe Punkt 3.7.
5.6 Was tun wenn
1. Ventil öffnet nicht:
→ wurde richtig verdrahtet?
→ wurde die Funkverbindung hergestellt (siehe 5.1)?
→ siehe Tabelle 1 ab Punkt 3!
→ Reset auslösen (siehe 5.4)
Tabelle 1: Wenn die Funkverbindung nicht funktioniert...
| Folgendes Prüfen | Ja | Nein | |
| 1 | Empfänger: Leuchtet die Signallampe„Power“? | weiter mit 2 | Netzversorgung prüfenggf. Gerät defekt |
| 2 | Empfänger: Blinkt eine Kanal 1...6 Signallampe?Ist der Warnton zu hören? (ggf. erst nach einer Std.) | Doppeladressierungsiehe 5.5.1 oderSendersignal fehltweiter mit 3 | weiter mit 5 |
| 3 | „Reset“ betätigenLeuchten die benötigten Kanäle kurz auf? siehe. 3.8 | weiter mit 4 Sender nicht angelernt.Neu anlernen, siehe 5.1 | |
| 4 | Sender: ist die Batterie ok? | weiter mit 5 | neue Batterien einsetzen |
| 5 | Sender: 30°C einstellen, wird nach ca. 30 Sek.das Relais eingeschaltet?(Lampe leuchtet) | weiter mit 6 Relais war bereits eingeschaltetweiter mit 6 oder Sendersignalfehlt, weiter mit 7 | |
| 6 | Sender: 5 °C einstellen wird nach ca. 30 Sek. dasRelais ausgeschaltet? (Lampe leuchtet nicht) | alles OK | Sendersignal fehltweiter mit 7 |
| 7 | Sender-Empfänger-Stelliglied: Verdrahtung prüfenggf. Verbindung zum Empfänger neu anlernen. Istdie Bearbeitung der Punkte 5 bzw. 6 nun erfolgreich? | alles OK | weiter mit 8 ggf. Reichweiteder Funkverbindung prüfen(siehe 3.7 „Test der Funkstrecke“) |
| 8 | Entfernung Sender-Empfänger auf ca. 2mreduzieren. Ist die Bearbeitung der Punkte 5 bzw.6 nun erfolgreich? | Sender und Empfängerarbeiten korrekt. | Sender oder Empfänger defekt |
Hinweis: In einzelnen Fällen kann es dazu kommen, dass eine Funkverbindung zwischen Funksender und Funkempfänger nicht dauerhaft sichergestellt werden kann. Daher empfehlen wir, die Funktionstüchtigkeit am jeweiligen Aufstellungsort zu prüfen. Zur Überbrückung größerer Reichweiten (bis zu 90 m) oder bei schwierigen Übertragungsbedingungen kann der Repeater INSTAT 868-rep verrwendet werden..
- Maße (für INSTAT 868-a6)

2. Bei einem Funk-Kanal blinkt die Signallampe,
es piepst ggf.
→Grundsätzliches (siehe 5.5)
→ Lern-Modus, Ventiltest, Funktest nicht abgebrochen (siehe 5.1, 5.2, 3.7, 5.4)!
→ zwei Sender senden mit gleicher Adresse, eine der Funkverbindungen neu anlernen (Siehe 5.5.1)!
→ keine Funkverbindung, siehe Tabelle 1, Punkt 7!
→ Ein oder mehrere Kanäle, die nicht verwendet werden, blinken. Diese Kanäle vermissen ihren Sender. Wie unter Punkt 3.6 „Funkverbindungen löschen“ beschrieben, vorgehen. Benötigte Verbindungen neu herstellen
3. Kanal 6 leuchtet obwohl kein Sender angelernt ist
→ Kanal 6 wirkt als Pumpenlogik, siehe 3.2.
4. Wirkrichtung ist umgeschaltet
→ Beim Aufsetzen des Deckels beachten, dass keine der Tasten unabsichtlich gedrückt wird. 3.5 zum umschalten
Bei unerklärlichen Störungen empfiehlt es sich, am Regler und gegebenenfalls am Empfänger die Reset taste zu betätigen.
- Technische Daten
| Bestell-Bezeichnung | INSTAT 868-a6, Typ 536 60 |
| Artikel-Nr. | 0536 60 140... |
| Betriebsspannung | AC 230 V (195 bis 253 V) 50 / 60Hz |
| Leistungsaufnahme | 3 VA |
| Umgebungstemperatur | 0 bis +50 °C(ohne Kondensation) |
| Lagertemperatur | -20 bis +60 °C |
| Antenne | intern |
| Taster: zum Lernen für Reset | 61 |
| Anzeigen: zum Lernen 6 für Betriebsspannung | 1 |
| Lastkreise: AC 24 ... 230 V potentialfrei* | 6 Wechsler, max 2 A** |
| Strom bei Verwendung der Klemmen 7,8 | max. 10 A |
| Anzahl Stellantriebe *** je Kontakt: (je 3 W elektrothermisch) | |
| 230 V24 V | max. 10 ***max. 4 *** |
| 2 polige Trennspannung bei Öffnen von BR 4, 5 | max. 400 V* |
| Schutzart | IP 40 / schutzisoliert(Betauung nicht erlaubt) |
| Verschmutzungsgrad | 2 |
| Software-Klasse | A |
| Bemessungs-Stoßspannung | 4 kV |
| Temperatur der Kugeldruckprüfung | 75 ± 2 °C |
| Spannung/ Strom für EMV-Störaussendungsprüfungen | 230 V; 0,1 A |
| Gewicht | ca. 530 g |
*) Nach vollständigem Entfernen der Brücken BR 4, 5 sind 8 mm Kriech- und Luftstrecke zwischen Betriebsspannung und den Anschlussklemmen der Relais gewähr leistet. Daher ist dieses Gerät zum Schalten von Sicherheitskleinspannung (SELV) geeignet.
**) Bei Summe aller Ströme >2A, installieren wie „Schalten einer Zweitspannung“ (s. 4., Installation).
***) Von einem INSTAT 868-a6 können max. 10x6=60 (230 V) bzw. 4 x 6 = 24 (24 V) Stellantriebe gleichzeitig elektrisch angesteuert werden.
In die 6-fach Klemme können 4, in die 3-fach Klemmen können 2 Stellantriebe mechanisch geklemmt werden. Bei mehr Stellantrieben bitte externe Klemmstellen vorsehen.
8. Schaltbilder und Beispiele
Bild 1
Je ein Sender steuert einen Schaltausgang für
Heizen Ein / Aus. Kein Master / Slave
Darstellung für 230 V Stellantriebe.

flowchart
graph TD
A["Net2"] --> B["BR5"]
B --> C["BR4"]
C --> D["Brücken bei 24 V entfernen"]
D --> E["1) stromlos offen"]
D --> F["2) stromlos geschlossen"]
E --> G["Kanal 1"]
E --> H["Kanal 2"]
E --> I["Kanal 3"]
E --> J["Kanal 4"]
E --> K["Kanal 5"]
E --> L["Kanal 6"]
G --> M["78"]
H --> N["abc"]
I --> O["abc"]
J --> P["abc"]
K --> Q["abc"]
L --> R["abc"]
Bild 2
Je ein Sender steuert einen Schaltausgang für Heizen Ein / Aus, zusätzliche Pumpenlogik. Kein Master / Slave. Darstellung für 230 V Stellantriebe / Pumpe.
Erweiterung der Pumpenlogik
auf zwei Empfängerbaugruppen

siehe auch Punkt 3.2
Bild 3
Ein Master (Kanal 1) steuert einen Schaltausgang und einen zugehörigen Schaltuhr-Ausgang zur Temperatur-Absenkung weiterer Regler. Slaves auf den Kanälen 3, 6. Darstellung für 24 V Stellantriebe.

flowchart
graph TD
A["Net2"] --> B["BR5"]
B --> C["Brücken bei 24V entfernen"]
C --> D["1) stromlos offen"]
C --> E["2) stromlos geschlossen"]
D --> F["Kanal 1"]
E --> G["Kanal 2"]
F --> H["Kanal 3"]
G --> I["Kanal 4"]
H --> J["Kanal 5"]
I --> K["Kanal 6"]
J --> L["Kanal 7"]
K --> M["Kanal 8"]
L --> N["Bei Anwendung von 24V hier einspeisen"]
M --> N
N --> O["Umwälzpumpe PE Anschluss beachter"]
Bild 4
Ein Master (Kanal 1) mit 3 Slaves (Kanal 2, 4, 5). Zusätzlich ein unabhängiger Uhrenthermostat (Kanal 3) und Pumpenlogik (Kanal 6). Darstellung für 230 V Stellantriebe.

flowchart
graph TD
A["NetZ"] --> B["BR5"]
B --> C["Br4"]
C --> D["Kanal 1"]
C --> E["Kanal 2"]
C --> F["Kanal 3"]
C --> G["Kanal 4"]
C --> H["Kanal 5"]
C --> I["Kanal 6"]
J["Brücken 4.5 sind entfermt"] --> K["1) stromlos offen"]
J --> L["2) stromlos geschlossen"]
J --> M["3) Regler mit Nachabsenkeingang"]

flowchart
graph TD
A["Netz"] --> B["BR5"]
B --> C["Brücken bei 24 V entfernen"]
C --> D["1) stromlos offen"]
C --> E["2) stromlos geschlossen"]
D --> F["Kanal 1"]
D --> G["Kanal 2"]
D --> H["Kanal 3"]
D --> I["Kanal 4"]
D --> J["Kanal 5"]
D --> K["Kanal 6"]
F --> L["78"]
G --> M["79"]
H --> N["80"]
I --> O["81"]
J --> P["82"]
K --> Q["83"]
L --> R["M"]
M --> S["M"]
N --> T["M"]
O --> U["M"]
P --> V["M"]
Q --> W["M"]
R --> X["M"]
S --> Y["M"]
T --> Z["M"]
U --> AA["M"]
V --> AB["M"]
W --> AC["M"]
X --> AD["M"]
Y --> AE["M"]
Z --> AF["M"]
- Kurzanleitung INSTAT 868-a6
| Siehe | ||
| Funkverbindungen löschen | 3.6 | Kanal 1+Resetgleichzeitig drückenResetdann Kanal 1 loslassen |
| Test der Funkreichweite | 3.7 | Sender inLern-ModusKanal 2+Resetgleichzeitig drückenResetdann Kanal 2 loslassenKanal 2 leuchtetSignalton + Relais takten (kurz EIN – lang AUS)Hört das Takten auf, ist die Reichweite überschrittenResetdrücken zum BeendenSender:Lern-Modusausschalten |
| Funkverbindung herstellen | 5.1 | Sender inLern-Modus |
| Funktion„Schaltbetrieb“ | 3.1 | Kanal kurz drückenSignallampe leuchtet + Signalton ertöntwenn Sender erkannt – Signallampe + Signalton erlischtSender:Lern-Modusausschalten – OKdrücken |
| Funktion„Pumpenlogik“ | 3.2 • Kanal 1,2,3,Schaltbetrieb – Kanal 4 PumpenlogikFunktion ist aktiv, solange Kanal 4 nicht angelernt istwie Funktion „Schaltbetrieb“ | |
| Funktion | 3.3 • Sender: in Lernmodus | |
| Schalt- und Schaltuhrausgang | Kanal 1+2 oder Kanal 3+4 kurz drückenSignallampen leuchten + Signalton ertöntwenn Sender erkannt – Signallampen + Signalton erlöschenniedrigere Nummer = Schaltausgang (Stellantrieb)höhere Nummer = SchaltuhrausgangSender:Lern-Modusausschalten | |
| FunktionMaster-Slave – | 3.4 • Slaves folgen den Schaltzeiten des MastersMaster auf Kanal 1 legen, Slaves auf die folgenden Kanäle anlernen | |
| Umschalten Heizen – Kühlen | 3.5 | |
| Heizen | Winterbetrieb(Auslieferungszustand)Kanal 4+Resetgleichzeitig drückenResetdann Kanal 4 loslassenSommerbetriebKanal 3+Resetgleichzeitig drückenResetdann Kanal 3 loslassen | |
| Kühlen | ||
| Angelernte Kanäle anzeigen | 3.8 | Resetdrücken – angelernte Kanäle werden kurz angezeigt |
| Ventiltest | 5.2 | Kanal-Taste drückensolange Kanaltaste gedrückt schaltet Ausgangnach loslasseninnerhalb 10 Sekunden Resetdrücken |
| Signallampe – Fehlermeldungen –2 x kurz blinken– 1 x kurz blinken +kein Signaltonmit Signalton | 5.5 • Doppeladressierung – Neuanlernen des SendersKurzzeitausfälle des Sendersignals (1 Std. bis 10 Std.)Langzeitausfälle des Sendersignals (mehr als 10 Std.)Ausgang erhält 30% der Stellgröße (3 Min. ein – 7 Min. aus) | |
Dieses Produkt darf nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Bitte nur in speziellen Einrichtungen für Elektronikschrott entsorgen. Erkundigen Sie sich bei den örtlichen Behörden zur Recycling Beratung.