COMFEE Infini Save 18 - Klimaanlage

Infini Save 18 - Klimaanlage COMFEE - Kostenlose Bedienungsanleitung

Finden Sie kostenlos die Bedienungsanleitung des Geräts Infini Save 18 COMFEE als PDF.

📄 60 Seiten Deutsch DE Herunterladen 💬 KI-Frage
Notice COMFEE Infini Save 18 - page 14
Handbuch anzeigen : Français FR Deutsch DE English EN Italiano IT Nederlands NL
Waehlen Sie Ihre Sprache und Ihre E-Mail-Adresse: wir senden Ihnen eine speziell uebersetzte Version.

Benutzerfragen zu Infini Save 18 COMFEE

0 Frage zu diesem Gerät. Beantworten Sie die, die Sie kennen, oder stellen Sie Ihre eigene.

Eine neue Frage zu diesem Gerät stellen

Die E-Mail bleibt privat: Sie dient nur dazu, Sie zu benachrichtigen, wenn jemand auf Ihre Frage antwortet.

Noch keine Fragen. Stellen Sie die erste.

Laden Sie die Anleitung für Ihr Klimaanlage kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Infini Save 18 - COMFEE und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Infini Save 18 von der Marke COMFEE.

BEDIENUNGSANLEITUNG Infini Save 18 COMFEE

Sicherheitsvorkehrungen

Lesen Sie Sicherheitsvorkehrungen vor der Inbetriebnahme und Montage Falsche Installation wegen Nichtbeachtung der Anweisungen kann zu schweren Schäden oder Verletzungen führen.

COMFEE Infini Save 18 - Sicherheitsvorkehrungen - 1

WARNUNG

  1. Installation (Raum)

  2. Dass der Einbau von Rohrleitungen auf ein Minimum beschränkt wird.

  3. Diese Rohrleitungen müssen vor physischer Beschädigung geschützt werden.
  4. Wenn Kältemittelleitungen den nationalen Gasvorschriften entsprechen müssen.
  5. Dass mechanische Verbindungen zu Wartungszwecken zugänglich sein müssen.
  6. In Fällen, in denen eine mechanische Belüftung erforderlich ist, müssen die Belüftungsöffnungen frei von Hindernissen sein.
  7. Bei der Entsorgung des Produktes, richten Sie sich nach den nationalen Vorschriften auf die richtige Aufbereitung.

  8. Wartung

- Jede Person, die an Arbeiten an oder dem Eingriff in einen Kühlmittelkreislauf beteiligt ist, sollte über ein aktuell gültiges Zertifikat einer von der Industrie akkreditierten Bewertungsstelle verfügen, die ihre Kompetenz zum sicheren Umgang mit Kühlmitteln gemäß einer von der Industrie anerkannten Bewertungsspezifikation autorisiert.

  1. Wartungs- und Reparaturarbeiten, die die Unterstützung durch anderes Fachpersonal erfordern, sind unter Aufsicht der für die Verwendung brennbarer Kühlmittel zuständigen Person durchzuführen.
  2. Verwenden Sie keine anderen Mittel als die vom Hersteller empfohlenen, um den Abtauvorgang zu beschleunigen oder zu reinigen.
  3. Die Einheit ist in einem Raum ohne ständig betriebene Zündquellen zu lagern (z. B. offene Flammen, ein Betriebsgasgerät oder ein Elektroheizgerät).
  4. Achten Sie darauf, dass keine Fremdkörper (Öl, Wasser usw.) in die Rohrleitungen gelangen. Verschließen Sie die Öffnung zum Aufbewahren der Rohrleitungen durch Einklemmen, Abkleben usw.

  5. Nicht durchbohren oder verbrennen.

  6. Beachten Sie, dass Kühlmittel möglicherweise keinen Geruch enthalten.

  7. Alle Arbeitsverfahren, die Einfluss auf die Sicherheitsmaßnahmen haben, sollten von Fachkräften durchgeführt werden.

    • Die Einheit muss in einem gut belüfteten Bereich gelagert werden, in dem die Raumgröße der für den Betrieb angegebenen Raumfläche entspricht.
  8. Die Einheit ist so zu lagern, dass keine mechanischen Schäden auftreten.

  9. Um die Verbindungen zu prüfen, soll man die Messgeräten mit einer Kältemittelkapazität von 5 g/Jahr oder höher verwenden. Diese Geräte sollen sich im Stillstand befinden, in Betrieb sein oder unter dem Druck von dem bei Stillstands- oder Betriebsbedingungen. Abziehbare Verbindungen dürfen NICHT auf der Innenseite des Geräts verwendet werden (gelötete oder geschweißte Verbindungen können verwendet werden).

  10. Bei Verwendung eines ENTZÜNDLICHEN KÄLTEMITTELS richten sich die Anforderungen an den Bauraum des Geräts und/oder die Belüftung nach folgenden Bedingungen:

-- der im Gerät eingesetzten Ladungsmenge (M),
-- dem Aufstellungsort,
-- der Art der Belüftung von den Standort oder dem Gerät.

Die maximalen Ladung in einem Raum muss folgende Bedingungen erfüllen:

$$ \mathsf {m} _ {\max} = 2, 5 \times (\mathrm{LFL}) ^ {(5 / 4)} \times \mathsf {h} _ {0} \times (\mathsf {A}) ^ {1 / 2} $$

oder die erforderliche minimale Fläche vom Gerät mit Kältemittel (kg) muss folgende Bedingungen erfüllen, wenn man A_min berechnet:

$$ \mathbf {A} _ {\min} = \left(\mathbf {M} / (2, 5 \times (\mathrm{LFL}) ^ {(5 / 4)} \times \mathbf {h} _ {0})\right) ^ {2} $$

Wobei.

m_max ist die zulässige maximale Ladung in einem Raum, in kg;

M ist die Füllungsmenge des Kältemittels im Gerät, in kg;

A_min ist die erforderliche minimale Raumfläche, in m ^2 ;

A ist die Raumfläche, in m²;

LFL ist die untere Entzündungsgrenze, in kg/m ^3 ;

h_0 ist die Auslösehöhe, der vertikale Abstand vom Boden bis zum Auslösepunkt bei der Installation, in Metern;

h_0 = (h_inst + h_rel) oder 0,6 m, es richtet sich nach dem höheren Wert

h_rel ist der Auslöseversatz vom Boden des Geräts bis zum Auslösepunkt, in Metern;

h_inst ist die installierte Höhe des Gerätes, in Metern;

Die Referenzinstallationshöhen sind wie folgt angegeben:

0,0 m für tragbare und bodeninstallierte Geräte;

1,0 m für Fensterinstallation;
1,8 m für Wandinstallation;
2,2 m für Deckeninstallation;

Ist die vom Hersteller angegebene minimale Einbauhöhe höher als die Referenzeinbauhöhe, so sind zusätzlich A_min und m_max für die Referenzeinbauhöhe vom Hersteller anzugeben. Ein Gerät kann mehrere Installationshöhen als Referenz haben. In diesem Fall sind A_min - und m_max -Berechnungen für alle anwendbaren Referenzinstallationshöhen bereitzustellen.

Bei Geräten, die einen oder mehrere Räume mit einem Luftkanalsystem bedienen, soll die niedrigste Öffnung der Luftkanalverbindung zu jedem klimatisierten Raum oder eine Öffnung des Innengeräts größer als 5 cm ^2 (in der niedrigsten Position des Raums) auf h 0 setzen. h 0 darf jedoch 0,6 m nicht unterschreiten. Mit Rücksicht auf den Standort des Gerätes wird A min in Abhängigkeit von der Öffnungshöhe des Kanals zu den Räumen und der Füllungsmenge des Kältemittels für die Räume berechnet, zu denen ausgetretenes Kältemittel fließen kann. Die Grundfläche von allen Räume müssen über A min sein.

ANMERKUNG 1 Diese Formel kann nicht für Kältemittel verwendet werden, die leichter als 42 kg/kmol sind.

ANMERKUNG 2 In den Tabellen 1-1 und 1-2 sind einige Beispiele angegeben, die gemäß der obigen Formel herausgegeben werden.

ANMERKUNG 3 Bei Geräten, die von den Werkstätten versiegelt werden, kann man die Füllungsmenge des Kältemittels auf dem Typenschild finden, die zur Berechnung von A_min verwendet werden kann.

ANMERKUNG 4 Wenn man A _min von den vor Ort geladene Produkte berechnen, kann die Füllungsmenge des Kältemittels auf der Menge basieren, die weniger als vom Hersteller angegebene maximale Menge ist.

Die maximale Ladung in einem Raum und die erforderliche minimale Fläche für die Installation eines Geräts schlagen Sie bitte „Bedienungsanleitung und Installationsanleitung“ des Geräts nach. Spezifische Informationen über die Art und Menge des Gases finden Sie auf dem entsprechenden Schild des Gerätes.

Max. Kältemittelfüllungsmenge (kg)
Tabelle 1-1

Art des KältemittelsLFL(kg/m3)Installation Höhe H0(m)Grundfläche (m2)
R32 0,306471015203050
0,60,680,901,081,321,531,872,41
1,01,141,511,802,202,543,124,02
1,82,052,713,243,974,585,617,24
2,22,503,313,964,855,606,868,85
R2900,0380,60,050,070,080,100,110,140,18
1,00,080,110,130,160,190,230,30
1,80,150,200,240,290,340,410,53
2,20,180,240,290,360,410,510,65

Min. Raumfläche (m²)

Tabelle 1-2

Art des KältemittelsLFL(kg/m3)Installation Höhe H0(m)Kosten in kgMin. Raumfläche (m2)
R320,3061,224kg1,836kg2,448kg3,672kg4,896kg6,12kg7,956kg
0,62951116206321543
1,010194274116196
1,83613233660
2,2249152440
R2900,0380,152kg0,228kg0,304kg0,456kg0,608kg0,76kg0,988kg
0,6821463285849121541
1,03053118210328555
1,89163665101171
2,2611244368115

Information Wartung

1. Kontrollen im Bereich

Vor Beginn der Arbeiten an Systemen, die brennbare Kältemittel enthalten, sind Sicherheitskontrollen erforderlich, um sicherzustellen, dass das Brandrisiko minimiert wird. Bei Reparaturen an der Kälteanlage sind vor der Durchführung der Arbeiten an der Anlage folgende Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.

2. Arbeitsverfahren

Die Arbeiten sind gemäß kontrollierten Verfahren durchzuführen, um die Gefahr von brennbaren Gasen oder Dampf während der Arbeiten auf ein Mindestmaß zu beschränken.

Technisches Personal, das für den Betrieb, die Überwachung und die Wartung von Klimaanlagen zuständig ist, muss angemessen geschult werden und hinsichtlich seiner Aufgaben kompetent sein.

Arbeiten dürfen nur mit geeigneten Werkzeugen durchgeführt werden (bei Zweifeln wenden Sie sich bitte an den Hersteller der Werkzeuge, die mit brennbaren Kältemitteln verwendet werden)

3. Allgemeiner Arbeitsbereich

Alle Wartungsarbeiter und andere im örtlichen Bereich tätige Mitarbeiter sind über die Art der durchgeführten Arbeiten zu unterrichten. Arbeiten in begrenzten Räumen sind zu vermeiden. Der Bereich um den Arbeitsbereich herum muss abgesperrt werden. Stellen Sie durch Kontrolle auf brennbare Materialien sicher, dass innerhalb des Bereichs sichere Bedingungen vorliegen.

4. Prüfung auf Vorhandensein von Kältemittel

Der Bereich ist vor und während der Arbeit mit einem geeigneten Kältemitteldetektor zu überprüfen, um sicherzustellen, dass der Techniker über potenziell brennbare Atmosphären informiert ist. Stellen Sie sicher, dass das verwendete Lecksuchgerät für den Einsatz mit brennbaren Kältemitteln geeignet ist, d. h. keine Funken, ausreichend dicht oder eigensicher.

5. Verfügbarkeit von Feuerlöschern

Sollen an der Kälteanlage oder den dazugehörigen Teilen Heißarbeiten durchgeführt werden, so müssen geeignete Feuerlöscheinrichtungen zur Verfügung stehen. Stellen Sie einen Trocken- oder CO₂-Feuerlöscher neben dem Füllbereich bereit.

6. Keine Zündquellen

Niemand, der Arbeiten im Zusammenhang mit einem Kühlsystem durchführt, bei dem Rohrleitungen, die brennbares Kältemittel enthalten oder enthalten haben, betroffen sind, darf Zündquellen so verwenden, dass sie zu Brand- oder Explosionsgefahr führen können. Alle möglichen Zündquellen, einschließlich dem Rauchen von Zigaretten, sollten in einem ausreichenden Abstand zu Aufstellungs-, Reparatur-, Entnahme- und Entsorgungsort, an dem ggf. brennbares Kältemittel an die Umgebung abgegeben werden kann, gehalten werden. Vor der Arbeit ist der Bereich um das Gerät herum zu überwachen, um sicherzustellen, dass keine brennbaren Gefahren oder Zündgefahren bestehen. Schilder mit „RAUCHEN VERBOTEN“ sollten angebracht werden.

7. Belüfteter Bereich

Stellen Sie sicher, dass sich der Bereich im Freien befindet oder ausreichend belüftet ist, bevor Sie in das System eindringen oder Heißarbeiten durchführen. Während des Zeitraums, in dem die Arbeiten durchgeführt werden, muss ein bestimmter Grad der Belüftung fortgesetzt werden. Die Belüftung sollte freigesetztes Kältemittel sicher dispergieren und vorzugsweise nach außen in die Atmosphäre ausstoßen.

8. Kontrollen an der Kühlanlage

Werden elektrische Bauteile ausgetauscht, müssen sie für den Zweck geeignet sein und die richtige Spezifikation aufweisen. Die Wartungs- und Servicerichtlinien des Herstellers sind

jederzeit einzuhalten. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an die technische Abteilung des Herstellers. Bei Anlagen mit brennbaren Kältemitteln sind folgende Kontrollen durchzuführen:

  • Die Füllmenge entspricht der Größe des Raums, in dem das Gerät, das Kältemittel enthält, installiert ist;
    • Die Lüftungsmaschinen und -auslässe funktionieren ausreichend und werden nicht blockiert;
  • Wenn ein indirekter Kältekreislauf verwendet wird, müssen die Sekundärkreisläufe auf das Vorhandensein von Kältemittel überprüft werden; die Kennzeichnung der Ausrüstung ist weiterhin sichtbar und lesbar.
  • Kennzeichnung und unleserliche Zeichen müssen korrigiert werden;
  • Kühlrohre oder -bauteile sind in einer Position installiert, in der sie wahrscheinlich keinen Substanzen ausgesetzt werden, die kältemittelhaltige Bauteile korrodieren lassen, es sei denn,
    Dass die Bauteile aus Materialien bestehen, die an sich widerstandsfähig gegen
    Korrosion sind oder auf geeignete Weise gegen Korrosion geschützt sind.

9. Kontrollen an elektrischen Geräten

Reparatur und Wartung von elektrischen Bauteilen müssen anfängliche Sicherheitskontrollen und Inspektionsverfahren für die Bauteile beinhalten. Wenn ein Fehler auftritt, der die Sicherheit gefährden könnte, so darf keine elektrische Versorgung an den Stromkreis angeschlossen werden, bis dieser Fehler einwandfrei behoben wurde. Wenn der Fehler nicht sofort behoben werden kann, aber der Betrieb fortgesetzt werden muss, muss eine angemessene temporäre Lösung eingesetzt werden. Dies ist dem Eigentümer der Anlage zu melden, sodass alle Parteien informiert werden.

Anfängliche Sicherheitskontrollen müssen folgendes umfassen:

  • Entladung der Kondensatoren auf sichere Weise, um eine mögliche Funkenbildung zu vermeiden
  • Überprüfung, dass beim Laden, Wiederherstellen oder Spülen des Systems keine spannungsführenden elektrischen Bauteile und Kabel freigelegt werden;
    • Dass eine kontinuierliche Erdung besteht.

10. Reparaturen an versiegelten Bauteilen

10.1 Bei Reparaturen an versiegelten Bauteilen ist jegliche elektrische Versorgung zu den Geräten zu trennen, bevor versiegelte Abdeckungen usw. entfernt werden. Ist eine elektrische Versorgung der Geräte während der Wartung unbedingt erforderlich, so muss eine dauerhaft arbeitende Leckerkennung an der kritischsten Stelle angeordnet sein, um vor einer potenziell gefährlichen Situation zu warnen.
10.2 Es ist insbesondere darauf zu achten, dass durch Arbeiten an elektrischen Bauteilen das Gehäuse nicht auf eine Weise verändert wird, die das Schutzniveau beeinträchtigen könnte. Dazu gehören Schäden an Kabeln, eine übermäßige Anzahl von Anschlüssen, nicht gemäß Originalspezifikation hergestellte Anschlüsse, Beschädigungen an Dichtungen, falsche Montage von Verschraubungen usw.

- Stellen Sie sicher, dass das Gerät sicher montiert ist.

- Stellen Sie sicher, dass Dichtungen oder Dichtungsmaterialien nicht so verschlissen sind, dass sie das Eindringen von brennbaren Atmosphären nicht mehr verhindern können. Ersatzteile müssen den Herstellerangaben entsprechen.

HINWEIS: Die Verwendung von Siliziumdichtmittel kann die Wirksamkeit einiger Arten von Lecksuchaurüstungen beeinträchtigen. Eigensichere Bauteile müssen vor Arbeiten nicht isoliert werden.

11. Reparatur an eigensicheren Bauteilen

Wenden Sie keine permanenten induktiven oder kapazitiven Lasten auf dem Stromkreis an, ohne sicherzustellen, dass diese die zulässige Spannung und den zulässigen Strom für das verwendete Gerät nicht überschreiten. Eigensichere Bauteile sind die einzigen Typen, die in brennbaren Atmosphären bearbeitet werden können. Das Prüfgerät muss die richtige Nennleistung aufweisen.

Bauteile nur durch vom Hersteller angegebene Teile ersetzen. Andere Teile können dazu führen, dass durch ein Leck Kältemittel in der Atmosphäre entzündet wird.

12. Verkabelung

Überprüfen Sie, ob die Verkabelung keinem Verschleiß, Korrosion, übermäßigem Druck, Vibration, scharfen Kanten oder anderen nachteiligen Umwelteinflüssen ausgesetzt werden kann. Bei der Überprüfung sind auch die Auswirkungen von Veralterung oder ständiger Vibration durch Quellen wie Kompressoren oder Ventilatoren zu berücksichtigen.

13. Erkennung von brennbaren Kältemitteln

Bei der Suche nach oder Erkennung von Kältemittellecks dürfen unter keinen Umständen potenzielle Zündquellen verwendet werden. Ein Halogenidbrenner (oder ein anderer Detektor, der eine offene Flamme verwendet) darf nicht verwendet werden.

14. Lecksuchverfahren

Die folgenden Lecksuchverfahren gelten als akzeptabel für Systeme, die brennbare Kältemittel enthalten. Zur Erkennung von brennbaren Kältemitteln müssen elektronische Lecksuchgeräte verwendet werden; deren Empfindlichkeit ist möglicherweise nicht ausreichend oder sie müssen neu kalibriert werden (die Erkennungsausrüstung muss in einem kältemittelfreien Bereich kalibriert werden). Stellen Sie sicher, dass der Detektor keine potenzielle Zündquelle ist und für das Kältemittel geeignet ist. Leckerkennungsgeräte sind auf einen Prozentsatz der unteren Zündgrenze (LFL/Lower Flammability Limit) einzustellen und auf das eingesetzte Kältemittel zu kalibrieren, um den entsprechende Prozentsatz an Gas (maximal 25 %) zu bestätigen. Leckerkennungsflüssigkeiten sind für die meisten Kältemittel geeignet, aber die Verwendung von chlorhaltigen Detergenzien ist zu vermeiden, da das Chlor mit dem Kältemittel reagieren und Korrosion in Kupferrohrleitungen verursachen kann.

Bei Verdacht auf Undichtigkeit sind alle offenen Flammen zu entfernen oder zu löschen. Wenn ein Kältemittelleck festgestellt wird, welches Lötarbeiten erfordert, so muss das gesamte Kältemittel aus dem System zurückgeholt oder in einem Teil des Systems, der sich nicht in der Nähe der Leckage befindet, durch Absperrventile isoliert werden. Bei Geräten, die BRENNBARE KÄLTEMITTEL enthalten, muss sowohl vor als auch während des Lötvorgangs sauerstofffreier Stickstoff (OFN) durch das System gespült werden.

15. Entnahme und Evakuierung

Beim Eindringen in den Kältemittelkreislauf für Reparaturen - oder für andere Zwecke - sind konventionelle Verfahren einzusetzen. Für BRENNBARE KÄLTEMITTEL ist es jedoch wichtig, dass bewährte Verfahren befolgt werden, da die Entflammbarkeit berücksichtigt werden muss. Das Öffnen der Kältemittelsysteme darf nicht durch Löten erfolgen. Folgende Verfahren sind einzuhalten:

  • Kältemittel entfernen;
  • Kreislauf mit Schutzgas spülen;
  • Evakuieren;
  • Erneut mit Schutzgas spülen;
  • Kreislauf durch Schneiden oder Löten öffnen.

Die Kältemittelfüllung muss in die vorschriftsmäßigen Rückgewinnungszymler zurückgewonnen werden. Bei Geräten, die BRENNBARE KÄLTEMITTEL enthalten, muss das System mit OFN "gespült" werden, um das Gerät zu sichern. Dieser Vorgang muss gegebenenfalls mehrfach wiederholt werden. Druckluft oder Sauerstoff dürfen zur Reinigung von Kältemittelsystemen nicht verwendet werden.

Für Geräte, die BRENNBARE KÄLTEMITTEL enthalten, muss die Spülung durch Brechen des Vakuums im System mit OFN und kontinuierlichem Füllen bis zum Erreichen des Arbeitsdrucks, anschließender Entlüftung in die Atmosphäre und Herunterziehen auf ein Vakuum durchgeführt werden. Dieser Vorgang ist so lange zu wiederholen, bis sich kein Kältemittel mehr im System befindet. Wenn die endgültige OFN-Ladung verwendet wird, muss das System bis auf

Atmosphärendruck entlüftet werden, damit die Arbeiten stattfinden können. Dieser Vorgang ist zwingend notwendig, wenn Lötvorgänge an der Rohrleitung stattfinden sollen.

Stellen Sie sicher, dass der Auslass für die Vakuumpumpe sich nicht in der Nähe von Zündquellen befindet und dass eine Belüftung vorhanden ist.

16. Füllverfahren

Zusätzlich zu herkömmlichen Füllverfahren sind folgende Anforderungen zu erfüllen:

  • Arbeiten dürfen nur mit geeigneten Werkzeugen durchgeführt werden (bei Zweifeln wenden Sie sich bitte an den Hersteller der Werkzeuge, die mit brennbaren Kältemitteln verwendet werden)
  • Achten Sie darauf, dass bei der Verwendung von Füllgeräten keine Kontamination verschiedener Kältemittel auftritt. Schläuche oder Leitungen müssen so kurz wie möglich sein, um die darin enthaltene Kältemittelmenge zu minimieren.
    • Zylinder sind aufrecht zu halten.
  • Stellen Sie sicher, dass das Kühlsystem geerdet ist, bevor Sie das System mit Kältemitteln befüllen.
  • Beschriften Sie das System, wenn die Befüllung abgeschlossen ist (wenn nicht bereits geschehen).
  • Es ist sorgfältigst darauf zu achten, das Kühlsystem nicht zu überfüllen.
  • Vor dem Befüllen des Systems muss es mit OFN druckgeprüft werden. Das System muss nach Abschluss der Befüllung, aber vor der Inbetriebnahme auf Dichtheit geprüft werden. Vor dem Verlassen des Standorts ist eine Nachuntersuchung auf Lecks durchzuführen.

17. Außerbetriebnahme

Vor der Durchführung dieses Verfahrens ist es unerlässlich, dass der Techniker mit dem Gerät und all seinen Details vollständig vertraut ist. Es wird empfohlen, alle Kältemittel sicher zurückzugewinnen oder sicher zu entlüften (für R290-Kältemittelmodelle). Vor der Durchführung der Aufgabe ist eine Öl- und Kältemittelprobe zu entnehmen.

Falls erforderlich, muss vor der Wiederverwendung des rückgewonnenen Kältemittels eine Analyse durchgeführt werden. Es ist sehr wichtig, dass vor Beginn der Arbeit Strom zur Verfügung steht.

a) Machen Sie sich mit dem Gerät und dessen Betrieb vertraut.
b) System elektrisch isolieren
c) Stellen Sie folgendes sicher, bevor Sie mit dem Verfahren beginnen:

  • Dass mechanische Handhabungsgeräte für die Handhabung der Kältemittelzylinder zur Verfügung stehen
  • Dass vollständige persönlichen Schutzausrüstungen vorhanden sind und korrekt verwendet werden
  • Der Rückgewinnungsprozess jederzeit von einer sachkundigen Person überwacht wird
  • Rückgewinnungsausrüstung und Zylinder den jeweiligen Normen entsprechen.

d) Kältemittelsystem nach Möglichkeit herunterpumpen.
e) Wenn ein Vakuum nicht möglich ist, stellen Sie einen Verteiler bereit, sodass das Kältemittel aus verschiedenen Teilen des Systems entfernt werden kann.
f) Stellen Sie sicher, dass sich der Zylinder auf der Waage befindet, bevor die Rückgewinnung erfolgt.
g) Starten Sie die Rückgewinnungsmaschine und arbeiten Sie gemäß den Anweisungen des Herstellers.
h) Zylinder nicht überfüllen. (Höchstens 70 % Flüssigkeitsvolumen. Flüssigkeitsdichte des Kältemittels bei einer Referenztemperatur von 50 °C).
i) Den maximalen Arbeitsdruck des Zylinders nicht überschreiten, auch nicht vorübergehend.

j) Wenn die Zylinder korrekt befüllt und der Prozess abgeschlossen ist, stellen Sie sicher, dass die Zylinder und das Gerät umgehend vor Ort entfernt werden und alle Absperrventile am Gerät geschlossen sind.
k) Das rückgewonnene Kältemittel darf nicht in ein anderes Kältesystem gefüllt werden, es sei denn, es wurde gereinigt und kontrolliert.

18. Beschriftung

Die Ausrüstung ist mit einem Etikett zu versehen, auf dem angegeben ist, dass sie außer Betrieb genommen und das Kältemittel entleert wurde. das Etikett muss mit Datum und Unterschrift versehen sein. Stellen Sie sicher, dass auf dem Gerät Etiketten angebracht sind, auf denen angegeben wird, dass das Gerät brennbares Kältemittel enthält.

19. Wiederherstellungsmaßnahmen

Bei der Entnahme von Kältemittel aus einer Anlage, entweder zur Wartung oder zur Außerbetriebnahme, empfiehlt es sich, alle Kältemittel sicher zu entfernen.

Bei der Übertragung von Kältemittel in Zylinder ist darauf zu achten, dass nur geeignete Rückgewinnungszymlnder für Kältemittel verwendet werden. Stellen Sie sicher, dass für die Aufbewahrung der gesamten Systemfüllung eine entsprechende Anzahl von Zylindern verfügbar ist. Alle zu verwendenden Zylinder sind für das rückgewonnene Kältemittel bestimmt und für dieses Kältemittel gekennzeichnet (d. H. spezielle Zylinder für die Rückgewinnung von Kältemittel). Die Zylinder müssen mit einem Überdruckventil und den zugehörigen Absperrventilen in einwandfreier Funktion ausgestattet sein.

Leere Rückgewinnungszymlnder werden entfernt und, wenn möglich, vor der Rückgewinnung abgekühlt. Die Rückgewinnungsausrüstung muss uneingeschränkt betriebsbereit, mit Anweisungen bezüglich der vorliegenden Ausrüstung versehen und für die Rückgewinnung von brennbaren Kältemitteln geeignet sein. Darüber hinaus muss ein Satz kalibrierter Waagen vorhanden und uneingeschränkt betriebsbereit sein.

Schläuche müssen vollständig, mit leckfreien Trennkupplungen und in gutem Zustand sein. Prüfen Sie vor der Verwendung der Rückgewinnungsmaschine, ob diese in einwandfreiem Zustand ist, ordnungsgemäß gewartet wurde und dass alle zugehörigen elektrischen Bauteile versiegelt wurden, um einen Brand im Falle einer Kältemittelfreisetzung zu verhindern. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an den Hersteller.

Das rückgewonnene Kältemittel ist im vorschriftsmäßigen Rückgewinnungszylinder an den Kältemittellieferanten zurückzugeben und es muss ein entsprechender Abfalltransportschein ausgestellt werden. Mischen Sie keine Kältemittel in Rückgewinnungseinheiten und insbesondere nicht in Zylindern.

Wenn Kompressoren oder Kompressoröle entfernt werden sollen, stellen Sie sicher, dass diese auf ein akzeptables Niveau entfernt wurden, um sicherzustellen, dass kein brennbares Kältemittel im Schmiermittel verbleibt. Die Entfernung muss vor der Rückgabe des Kompressors an die Lieferanten durchgeführt werden. Zur Beschleunigung dieses Prozesses darf nur eine elektrische Heizung zum Kompressorkörper verwendet werden. Wenn Öl aus einem System abgelassen wird, muss dies auf sichere Weise durchgeführt werden.

20. Entlüftung HC-Kältemittel (R290)

Die Entlüftung kann alternativ zur Rückgewinnung des Kältemittels erfolgen. Da HC-Kältemittel keine ODP- und vernachlässigbare GWP-Werte aufweisen, kann es unter Umständen als akzeptabel angesehen werden, das Kältemittel zu entlüften. Wenn dies jedoch in Betracht gezogen wird, sollte dies im Einklang mit den einschlägigen nationalen Vorschriften erfolgen, sofern diese dies zulassen. Insbesondere muss vor dem Entlüften eines Systems Folgendes durchgeführt werden:

  • Stellen Sie sicher, dass Rechtsvorschriften über Abfallstoffe berücksichtigt wurden
  • Stellen Sie sicher, dass die Gesetzgebung zum Schutz der Umwelt berücksichtigt wurde
  • Stellen Sie sicher, dass die Rechtsvorschriften über die Sicherheit gefährlicher Stoffe eingehalten werden
    Eine Entlüftung erfolgt nur mit Systemen, die eine geringe Menge an Kältemittel, normalerweise

weniger als 500 g, enthalten.

  • Entlüftung zur Innenseite eines Gebäudes ist unter keinen Umständen erlaubt
  • Die Entlüftung darf nicht zu einer öffentlichen Fläche oder einem Bereich mit Personen, die sich dieses Vorgangs nicht bewusst sind, ausgeführt werden
  • Der Schlauch muss eine ausreichende Länge und einen ausreichenden Durchmesser haben, sodass er sich mindestens 3 m über die Außenseite des Gebäudes hinweg erstreckt
  • Entlüftung sollte ausschließlich unter der Voraussetzung erfolgen, dass das Kältemittel nicht in benachbarte Gebäude zurückgeblasen wird und nicht an einen Ort unter dem Boden wandern kann
  • Der Schlauch besteht aus Material, das für den Einsatz mit HC-Kältemitteln und Öl kompatibel ist
  • Es wird eine Vorrichtung verwendet, um den Schlauchaustritt mindestens 1 m über dem Boden anzuheben, sodass der Austritt in eine aufwärts gerichtete Position zeigt (zur Unterstützung bei der Verdünnung)
  • Der Austritt kann nun über das Schlauchende erfolgen und die brennbaren Dämpfe können in die Umgebungsluft abgegeben und aufgelöst werden.
  • Es darf keine Hindernisse oder scharfe Krümmungen innerhalb der Entlüftungsleitung geben, die den Durchfluss behindern.
  • In der Nähe des Schlaucheinlasses ist eine Ölabscheidevorrichtung angebracht, um das Austreten von Kühlöl zu verhindern, sodass dieses nach dem Entlüftungsvorgang ordnungsgemäß gesammelt und entsorgt werden kann (hierfür kann ein Rückgewinnungszymler verwendet werden)
  • In der Nähe des Schlauchaustritts dürfen sich keine Zündquellen befinden
  • Der Schlauch sollte regelmäßig überprüft werden, um sicherzustellen, dass sich darin keine Löcher oder Knicke befinden, die zu einem Leck oder einer Blockierung des Durchflusses führen könnten

Bei der Durchführung der Entlüftung sollte der Kältemittelstrom mithilfe von mehreren Messgeräten auf einen niedrigen Durchfluss dosiert werden, um sicherzustellen, dass das Kältemittel gut verdünnt ist. Sobald das Kältemittel nicht mehr fließt, sollte das System nach Möglichkeit mit OFN durchgespült werden. Wenn dies nicht möglich ist, sollte das System mit OFN unter Druck gesetzt und der Entlüftungsvorgang zwei- oder mehrmals durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass im System eine minimale Menge an HC-Kältemittel verbleibt.

21. Transport, Kennzeichnung und Lagerung von Geräten

  1. Transport von Ausrüstung, die brennbare Kältemittel enthalten Einhaltung von Transportvorschriften
  2. Kennzeichnung von Ausrüstung mit Schildern Einhaltung örtlicher Vorschriften
  3. Entsorgung von Ausrüstung, die brennbare Kältemittel enthalten Einhaltung nationaler Vorschriften
  4. Lagerung von Ausrüstung/Geräten Die Lagerung der Ausrüstung sollte den Anweisungen des Herstellers entsprechen.
  5. Lagerung von verpackter (unverpackter) Ausrüstung Der Verpackungsschutz zur Lagerung sollte so konstruiert sein, dass durch eine mechanische Beschädigung des Gerätes innerhalb der Verpackung keine Lecks der Kältemittelfüllung verursacht werden kann. Die maximale Anzahl der Geräte, die zusammen gelagert werden dürfen, richtet sich nach den örtlichen Vorschriften.

Erläuterung der Symbole auf der Innen- oder Außeneinheit

COMFEE Infini Save 18 - Transport, Kennzeichnung und Lagerung von Geräten - 1WARNUNGDieses Symbol zeigt, dass in diesem Gerät ein brennbares Kältemittel verwendet wird. Wenn das Kältemittel leckt oder einer externen Zündquelle ausgesetzt wird, besteht Brandgefahr.
COMFEE Infini Save 18 - Transport, Kennzeichnung und Lagerung von Geräten - 2ACHTUNGDieses Symbol zeigt, dass die Bedienungsanleitung sorgfältig gelesen werden sollte.
COMFEE Infini Save 18 - Transport, Kennzeichnung und Lagerung von Geräten - 3ACHTUNGDieses Symbol zeigt, dass Wartungspersonal dieses Gerät unter Bezugnahme auf das Installationshandbuch handhaben sollte.
COMFEE Infini Save 18 - Transport, Kennzeichnung und Lagerung von Geräten - 4ACHTUNG
COMFEE Infini Save 18 - Transport, Kennzeichnung und Lagerung von Geräten - 5ACHTUNGDieses Symbol zeigt an, dass Informationen wie die Bedienungsanleitung oder die Installationsanleitung verfügbar sind.

Comfee'

Split Air Conditioner INFINI SAVE

Handbuch-Assistent
Angetrieben von Anthropic
Warten auf Ihre Nachricht
Produktinformationen

Marke : COMFEE

Modell : Infini Save 18

Kategorie : Klimaanlage