ProSpray 3.39 - Farbpistole WAGNER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG ProSpray 3.39 WAGNER
Achtung: Verletzungsgefahr durch Injektion! Airless-Geräte entwickeln extrem hohe Spritzdrücke.

Niemals Finger, Hände oder andere Körperteile mit dem Spritzstrahl in Berührung bringen!
Nie die Spritzpistole auf sich, Personen und Tiere richten.
Nie die Spritzpistole ohne Spritzstrahl-Berührungsschutz benutzen. Behandeln Sie eine Spritzverletzung nicht als harmlose Schnittverletzung. Bei einer Hautverletzung durch Beschichtungsstoff oder Lösemittel sofort einen Arzt aufsuchen zur schnellen, fachkundigen Behandlung. Informieren Sie den Arzt über den verwendeten Beschichtungsstoff oder das Lösemittel.

Vor jeder Inbetriebnahme sind gemäß Betriebsanleitung folgende Punkte zu beachten:
- Fehlerhafte Geräte dürfen nicht benutzt werden.
- Wagner-Spritzpistole sichern mit Sicherungshebel am Abzugsbügel.
- Erdung sicherstellen.
- Zulässigen Betriebsdruck von Hochdruckschlauch und Spritzpistole überprüfen.
- Alle Verbindungsteile auf Dichtheit prüfen.

Anweisungen zur regelmäßigen Reinigung und Wartung des Gerätes sind streng einzuhalten.
Vor allen Arbeiten am Gerät und bei jeder Arbeitspause folgende Regeln beachten:
- Spritzpistole und Hochdruckschlauch druckentlasten.
- Wagner-Spritzpistole sichern mit Sicherungshebel am Abzugsbüge.
- Gerät ausschalten.
Achte auf Sicherheit!
1 SlcHeRHeITSVoRScHRIFTeN Für dAS AIRLeSS-SPRITzeN 4
1.1 Erklärung der verwendeten Symbole ____ 4
1.2 Elektrische Sicherheit 8
1.3 Elektrostatische Aufladung (Funken- oder Flammenbildung) ____ 8
2 ANWeNduNGSüBeRSIcHT 9
2.1 Einsatzgebiete 9
2.2 Beschichtungsstoffe 9
3 GeRäTeBeScHReIBuNG 10
3.1 Airless-Verfahren 10
3.2 Funktion des Gerätes 10
3.3 Technische Daten 10
3.4 Legende zum Erklärungsbild PS 3.39 ____ 11
3.5 Erklärungsbild PS 3.39 ____ 11
3.6 Transport 12
3.7 Transport im Fahrzeug ____ 12
3.8 Vorbereitung für die Verarbeitung gängiger Beschichtungsmaterialien ____ 12
3.9 Vorbereitung zur Verarbeitung von Airless Spritzpachtel ____ 12
4 INBeTRIeBNAHme 13
4.1 Hochdruckschlauch, Spritzpistole und Trennöl ____ 13
4.2 Anzeigen auf dem Bedienfeld 14
4.3 Druckregler Einstellungen 14
4.4 Anschluss an das Stromnetz 15
4.5 Bei Erstinbetriebnahme
Reinigung von Konservierungsmittel ____ 15
4.6 Gerät mit Beschichtungsstoff in Betrieb nehmen ____15
4.7 Digital Electronic Spray Control (DESC) 16
5 SPRITzTecHNIK 18
6 HANdHABuNG deS HocHdRucKScHLAucHeS 19
7 ARBeITSuNTeRBRecHuNG 19
8 GeRäTeReINIGuNG (AuSSeRBeTRIeBNAHme) 20
8.1 Gerätereinigung von außen 20
8.2 Reinigung des Einlauffiltersiebes 20
8.3 Hochdruckfilter reinigen ____ 21
8.4 Reinigung der Airless-Spritzpistole 21
9 HILFe Bel STöRuNGeN 22
10 WARTuNG 23
10.1 Allgemeine Wartung ____ 23
10.2 Hochdruckschlauch 23
11 RePARATuReN Am GeRäT 23
11.1 Entlastungsventil 23
11.2 Ein- und Auslassventil 24
11.3 Packungen 25
11.4 Schaltplan PS 3.39 27
11.5 Fehlermeldungen des Digital Electronic Spray Control (DESC) 28
12 ANHANG 29
12.1 Düsenauswahl 29
12.2 Wartung und Reinigung von Airless-Hartmetall-Düsen 29
12.3 Spritzpistolen-Zubehör 29
12.4 Airless-Düsen-Tabelle 30/31
12.5 TempSpray 32
12.6 Pump-Runner 33
zuBeHöR Für PRoSPRAy 3.39 130/131
Ersatzteilliste Hauptbaugruppe ____ 132/133
Ersatzteilliste Farbstufe 134/135
Ersatzteilliste Baugruppe Antrieb 136/137
Ersatzteilliste Hochdruckfilter 138
Ersatzteilliste Hoher Wagen 139
WlcHTIGeR HINWelS zuR PRoduKTHAFTuNG 140
3+2 JAHRe GARANTIe PRoFeSSIoNAL FINISHING 140
WAGNeR-SeRVIceNeTz 147/148
1 SlcHeRHeITSVoRScHRIFTeN Für dAS AIRLeSS-SPRITzeN
1.1 eRKLäRuNG deR VeRWeNdeTeN SymBoLe
Diese Bedienanleitung enthält Informationen, die der Benutzer vor Verwendung des Geräts gründlich durcharbeiten muss. In Bereichen, die mit den folgenden Symbolen gekennzeichnet sind, besonders vorsichtig arbeiten und alle Sicherheitshinweise beachten.

→ Dieses Symbol verweist auf eine potenzielle Gefahr, die zum Tode oder zu schweren Verletzungen führen kann. Hier finden Sie wichtige Sicherheitsinformationen.

→ Dieses Symbol weist auf eine potenzielle Gefahr für Sie bzw. das Gerät hin. Unter diesem Symbol finden Sie wichtige Informationen, wie Sie Schäden an dem Gerät und Verletzungsgefahr vermeiden.

→ Injektionsgefahr

→ Brandgefahr durch Lösemittel und Farbdämpfe

Explosionsgefahr durch → Lösemittel, Farbdämpfe und ungeeignete Materialien Verletzungsgefahr durch das → Einatmen von schädlichen Dämpfen

Hinweise enthalten wichtige → Informationen, die beachtet werden sollten.


GeFAHR: VeRLeTzuNG duRcH FLüSSIGKeITeN uNTeR dRucK
Eine unter hohem Druck stehende Flüssigkeit, wie sie von diesem Gerät erzeugt wird, kann die Haut durchdringen und in das darunter liegende Bindegewebe eindringen und so zu schweren Verletzungen und selbst zur Amputation führen. Behandeln Sie eine Spritzverletzung nicht als harmlose Schnittver-letzung. Bei einer Hautverletzung durch Beschichtungsstoff oder Lösemittel sofort einen Arzt aufsuchen zur schnellen, fachkundigen Behandlung. Informieren Sie den Arzt über den verwendeten Beschichtungsstoff oder das Lösemittel.
VoRSIcHTSmASSNAHmeN:
- NIEMALS die Spritzpistole auf Körperteile halten.
- NIEMALS mit Körperteilen den Flüssigkeitsstrahl berühren. NIEMALS mit dem Körper eine Leckstelle im Druckschlauch berühren.
- NIEMALS die Hand vor die Düse der Spritzpistole halten. Handschuhe stellen keinen sicheren Schutz vor Verletzungen durch injizierte Flüssigkeiten dar.
- STETS den Auslöser der Spritzpistole verriegeln, die Pumpe ausschalten und den Druck vollständig entspannen, bevor Wartungs- und Reinigungsarbeiten, Durchsichten, Düsenwechsel oder ähnliche Arbeiten durchgeführt werden oder das Gerät unbeaufsichtigt gelassen wird. Auch nach dem Ausschalten des Motors steht das Gerät noch unter Druck. Das Ventil
PRIME/SPRAY (Vorfüll-/Sprühventil) bzw. das Druckentlastungsventil müssen in ihren Sollpositionen stehen, um den Systemdruck zu entspannen.
- STETS den Düssenschutz aufsetzen, wenn Spritzarbeiten durchgeführt werden. Der Düssenschutz stellt einen gewissen Schutz dar, ist aber vor allem als Warnvorrichtung gedacht.
- STETS die Spritzdüse entfernen, bevor das System gereinigt oder gespült wird.
- NIEMALS eine Spritzpistole ohne funktionsfähige Auslöserverriegelung und ohne Auslöserbügel verwenden.
- Das gesamte Zubehör muss mindestens für den maximalen Betriebsdruckbereich des Spritzgeräts zugelassen sein. Dazu gehören Spritzdüsen, Spritzpistolen, Verlängerungen und Schlauch.

Durch Verschleiß, Knicken und nicht zweckentsprechende Verwendung können sich Leckstellen im Farbschlauch bilden. Durch eine Leckstelle kann Flüssigkeit in die Haut injiziert werden. Vor Verwendung den Schlauch gründlich prüfen.
VoRSIcHTSmASSNAHmeN:
- Scharfes Biegen oder Knicken des Hochdruckschlauches vermeiden, kleinster Biegeradius etwa 20 cm.
- Hochdruckschlauch nicht überfahren, sowie vor scharfen Gegenständen und Kanten schützen.
- Beschädigten Hochdruckschlauch sofort ersetzen.
- Niemals defekten Hochdruckschlauch selbst reparieren!
- Elektrostatische Aufladung von Spritzpistole und Hochdruckschlauch wird über den Hochdruckschlauch abgeleitet. Deshalb muss der elektrische Widerstand zwischen den Anschlüssen des Hochdruckschlauchs gleich oder kleiner ein Megaohm betragen.
- Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer, nur Wagner-Original-Ersatzhochdruckschläuche verwenden.
- Vor jedem Einsatzalle Schläuche auf Einschnitte, Leckstellen, Scheuerstellen oder gewölbte Oberflächen kontrollieren. Die Kupplungen auf Unversehrtheit und festen Sitz kontrollieren. Schläuche unverzüglich ersetzen, wenn einer der oben genannten Fehler festgestellt wird. Einen Farbschlauch niemals reparieren. Einen defekten Schlauch durch einen geerdeten Hochdruckschlauch ersetzen.
- Achten Sie darauf, Spritzschläuche so zu verlegen, dass die Rutsch-, Stolper-, und Umfallgefahr minimiert wird.

Brennbare Dämpfe, wie z. B. Dämpfe von Lösungsmitteln und Farben können sich in den Arbeitsbereichen entzünden oder explodieren.
VoRSIcHTSmASSNAHmeN:
- Keine Materialien mit einem Flammpunkt unter 38 °C (100 °F) verarbeiten. Der Flammpunkt ist die Temperatur, bei der eine Flüssigkeit so viele Dämpfe entwickelt, dass diese sich entzünden können.
- Gerät nicht benutzen in Betriebsstätten, welche unter die Explosionsschutz-Verordnung fallen.
- Für guten Abzug und Zufuhr von Frischluft sorgen, damit sich im Spritzbereich keine entzündlichen Dämpfe sammeln.
- Alle Zündquellen wie Funken durch elektrostatische Entladung, Elektrogeräte, offene Flammen, Zündflammen, heiße Gegenstände und Funken durch Schließen und Trennen von Netzkabeln oder Betätigen von Arbeitsscheinwerferschaltern ausschließen.
• Im Spritzbereich nicht rauchen. - Das Spritzgerät in ausreichendem Abstand von dem zu bespritzenden Gegenstand in einem gut belüfteten Bereich aufstellen (gegebenenfalls einen Verlängerungsschlauch benutzen). Entzündliche Dämpfe sind oft schwerer als Luft. Die Fläche über dem Boden muss besonders gut belüftet werden. Die Pumpe enthält Teile, bei denen eine Lichtbogenbildung nicht ausgeschlossen werden kann und die durch Funken Dämpfe entzünden.
• Die zu bespritzenden Objekte und die Ausrüstung im Spritzbereich müssen
sorgfältig geerdet werden, um Funken durch elektrostatische Entladungen zu vermeiden.
- Nur leitfähige bzw. geerdete Hochdruckflüssigkeitsschläuche verwenden. Die Spritzpistole muss über die Schlauchanschlüsse geerdet sein.
- Das Netzkabel muss an einem Schutzkontaktstromkreis angeschlossen sein (nur für Elektrogeräte).
- Zum Durchspülen des Gerätes immer in einen separaten Metallbehälter mit niedrigem Pumpendruck und entfernter Spritzdüse sprühen. Die Spritzpistole fest an die Wand des Behälters halten, um den Behälter zu erden und Funken durch elektrostatische Entladungen zu verhindern.
• Die Warnhinweise und Vorschriften des Herstellers der Lösungsmittel und Materialien einhalten. Beachten Sie zum sicheren Gebrauch das Sicherheitsdatenblatt und die technischen Angaben des Anstrichmaterials.
- Zum Spülen des Geräts immer mit einer möglichst niedrigen Druckeinstellung arbeiten.
- Bei Gerätereinigung mit Lösemittel darf nicht in einen Behälter mit kleiner Öffnung (Spundloch) gespritzt oder gepumpt werden. Gefahr durch Bildung eines explosionsfähigen Gas-/Luftgemisches. Der Behälter muss geerdet sein.
- Verwenden Sie keine Farben bzw. Lösungsmittel, die Halogenkohlenwasserstoffe enthalten, wie z. B. Chlor, Bleiche, Antischimmelmittel, Methylenchlorid und Trichlorethan. Sie sind nicht kompatibel mit Aluminium. Setzen Sie sich mit dem Lieferanten der Beschichtung hinsichtlich der Kompatibilität des Materials mit Aluminium in Verbindung.

GeFAHR: GeFäHRLIcHe dämPFe
Farben, Lösungsmittel und andere Materialien können beim Einatmen oder beim Kontakt mit dem Körper gesundheitsschädlich sein. Die Dämpfe können schwere Übelkeit, Ohnmacht und Vergiftungen verursachen.
VoRSIcHTSmASSNAHmeN :
- Bei Spritzarbeiten Atemschutz tragen. Alle mit der Gesichtsmaske mitgelieferten Anleitungen durcharbeiten, damit die Gesichtsmaske auch den gewünschten Schutz bietet.
- Dem Benutzer ist eine Atemschutzmaske zur Verfügung zu stellen (Berufs-Genossenschaftliche Regeln „Regeln für den Einsatz von Atemschutzgeräten“ (BGR 190).
• Arbeitsschutzbrille tragen. - Zum Schutz der Haut sind Schutzkleidung, Handschuhe und eventuell Hautschutzcreme erforderlich (BGR 197 "Benutzung von Hautschutz"). Vorschriften der Hersteller beachten zu den Beschichtungsstoffen, Lösemittel und Reinigungsmittel bei Aufbereitung, Verarbeitung und Gerätereinigung.

GeFAHR: ALLGemeINeS
Kann schwere Personen- oder Sachschäden verursachen.
VoRSIcHTSmASSNAHmeN :
- Alle lokalen sowie im Land bzw. Bundesland geltenden Vorschriften zum Brandschutz, zur Bedienung und Lüftung einhalten.
- Bei Betätigung des Auslösers zieht die Spritzpistole zur Seite. Diese Kraftwirkung der Spritzpistole ist besonders stark, wenn die Düse entfernt und bei der Pumpe hoher Druck eingestellt wurde. Bei der Reinigung mit abgeschraubter Düse daher den Druckreglerknopf auf den niedrigsten Druck einstellen.
- Nur vom Hersteller zugelassene Teile verwenden. Bei Verwendung von Teilen, die nicht die technischen Mindestanforderungen erfüllen, trägt der Benutzer alle Risiken und die gesamte Haftung. Dies gilt auch für die Sicherheitsvorrichtungen der Pumpe.
- IMMER die Hinweise des Herstellers zum sicheren Umgang mit Farben und Lösungsmitteln einhalten.
- Verschüttete Materialien und Lösemitteln sofort aufwischen, um Rutschgefahr zu vermeiden.
- Gehörschutz tragen. Dieses Gerät kann einen Schalldruck über 85 dB(A) erzeugen.
- Das Gerät niemals unbeaufsichtigt lassen. Kinder oder andere Personen, die mit dem Betrieb des druckluftlosen Spritzgeräts nicht vertraut sind, von dem Gerät fern halten.
- Gerät wiegt mehr als 36 kg. Muss von drei Personen getragen werden.
• An windigen Tagen nicht im Freien spritzen. - Das Gerät inklusive aller Flüssigkeiten (z.B. Hydrauliköl) müssen umweltgerecht entsorgt werden.
1.2 eLeKTRIScHe SlcHeRHeIT
Elektrogeräte müssen geerdet werden. Bei einem elektrischen Kurzschluss reduziert die Erdung die Gefahr eines elektrischen Schlages, da der Fehlerstrom über den Schutzleiter abgeführt wird. Dieses Gerät ist mit einem Netzkabel versehen, das einen Schutzkontaktstecker besitzt. Anschluss an das Stromnetz nur über einen besonderen Speisepunkt z. B. über eine Fehlerstromschutzeinrichtung mit INF≤30 mA.

GEFAHR — Arbeiten oder Reparaturen an der elektrischen Ausrüstung nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen. Für unsachgemäße Installation wird keine Haftung übernommen. Gerät ausschalten. Vor allen Reparaturen – Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
Gerätereinigung: Kurzschlussgefahr durch eindringendes Wasser in die elektrische Ausrüstung. Gerät niemals mit Hochdruck- oder Dampfhochdruckreiniger abspritzen.
ARBeITeN odeR RePARATuReN AN deR eLeKTRIScHeN AuSRüSTuNG:
Diese nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen. Für unsachgemäße Installation wird keine Haftung übernommen.
1.3 eLeKTRoSTATIScHe AuFLAduNG (FuNKeN-odeR FLAmmeNBILduNG)

Bedingt durch die Strömungsgeschwindigkeit des Beschichtungsstoffs beim Spritzen kann es unter Umständen am Gerät zu elektrostatischen Aufladungen kommen. Diese können bei Entladung Funken- oder Flammenbildung nach sich ziehen. Deshalb ist es notwendig, dass das Gerät immer über die elektrische Installation geerdet ist. Der Anschluss muss über eine vorschriftsmäßig geerdete Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.
Elektrostatische Aufladung von Spritzpistole und Hochdruckschlauch wird über den Hochdruckschlauch abgeleitet. Deshalb muss der elektrische Widerstand zwischen den Anschlüssen des Hochdruckschlauchs gleich oder kleiner ein Megaohm betragen.
2 ANWENDUNGSÜBERSICHT
2.1 EINSATZGEBIETE

| Materialien Objektgröße | Modell | |||||||
| PS 3.21 | PS 3.23 | PS 3.25 | PS 3.29 | PS 3.31 | PS 3.34 | PS 3.39 | ||
| Trennmittel, Öle, Vorlacke, Grundierungen, Füller, Kunstharzlacke, Acryllacke empfohlene Düsengröße: FineFinish 0,008" - 0,014" | bis 200 m^2 200 m^2 - 800 m^2 über 800 m^2 | |||||||
| Dispersionen, Latexfarben empfohlene Düsengröße: 0,017" - 0,027" | bis 200 m^2 200 m^2 - 800 m^2 über 800 m^2 | |||||||
| Korrosionsschutz, Flammschutz, Gewebekleber empfohlene Düsengröße: 0,021" - 0,031" | bis 200 m^2 200 m^2 - 800 m^2 über 800 m^2 | |||||||
| Airlessspachtel empfohlene Düsengröße: 0,027" - 0,039" | bis 200 m^2 200 m^2 - 800 m^2 über 800 m^2 | |||||||
2.2 BESCHICHTUNGSSTOFFE
VERARBEITBARE BESCHICHTUNGSSTOFFE

Achten Sie auf Airless-Qualität bei den zu verarbeitenden Beschichtungsstoffen.
Wasserverdünnbare und lösemittelhaltige Lacke und Lackfarben, Zweikomponenten Beschichtungsstoffe, Dispersionen, Latexfarben, Trennmittel, Öle, Vorlacke, Grundierungen und Füller.
Die Verarbeitung anderer Beschichtungsstoffe nur mit Zustimmung der Firma Wagner.
FILTERUNG
Trotz Ansaugfilter und Einsteckfilter in der Spritzpistole ist eine Filterung des Beschichtungsstoffes im allgemeinen zu empfehlen.
Beschichtungsstoff vor Arbeitsbeginn gut umrühren.

Achtung: Beim Aufrühren mit motorgetriebenen Rührwerken darauf achten, dass keine Luftblasen eingerührt werden. Luftblasen stören beim Spritzen, können sogar zur Betriebsunterbrechung führen.
VISKOSITÄT
Mit dem Gerät ist es möglich, hochviskose Beschichtungsstoffe bis etwa 30.000 mPa·s zu verarbeiten.
Lassen sich hochviskose Beschichtungsstoffe nicht ansaugen, so ist nach Herstellerangabe zu verdünnen.
ZWEIKOMPONENTEN-BESCHICHTUNGSSTOFF
Die entsprechende Verarbeitungszeit ist genau einzuhalten. Innerhalb dieser Zeit das Gerät sorgfältig mit dem entsprechenden Reinigungsmittel durchspülen und reinigen.
BESCHICHTUNGSSTOFFE MIT SCHARFKANTIGEN ZUSATZSTOFFEN
Diese üben auf Ventile, Hochdruckschlauch, Spritzpistole und Düse eine stark verschleißende Wirkung aus. Die Lebensdauer dieser Teile kann sich dadurch erheblich verkürzen.
3 GERÄTEBESCHREIBUNG
3.1 AIRLESS VERFAHREN
Hauptanwendungsgebiete sind dicke Schichten von höherviskosem Beschichtungsstoff bei großen Flächen und hohem Materialeinsatz.
Eine Kolbenpumpe saugt den Beschichtungsstoff an und fördert ihn unter Druck zur Düse. Bei einem Druck bis max. 221 bar (22,1 MPa) durch die Düse gepresst, zerstäubt der Beschichtungsstoff. Dieser hohe Druck bewirkt eine mikrofeine Zerstäubung des Beschichtungsstoffes.
Da in diesem System keine Luft verwendet wird, bezeichnet man dieses Verfahren als AIRLESS-Verfahren (luftlos).
Diese Art zu spritzen bringt die Vorteile von feinster Zerstäubung, nebelarmer Betriebsweise und glatter, blasenfreier Oberfläche. Neben diesen Vorteilen sind die Arbeits geschwindigkeit und die große Handlichkeit zu nennen.
3.2 FUNKTION DES GERÄTES
Zum besseren Verständnis der Funktion kurz den tech nischen Aufbau.
Wagner PS 3.39 sind elektrisch angetriebene Hochdruckspritzgeräte.
Ein Zahnradgetriebe überträgt die Antriebskraft auf eine Kurbelwelle. Die Kurbelwelle bewegt den Kolben der Materialförderpumpe auf und ab.
Durch die Aufwärtsbewegung des Kolbens öffnet das Einlassventil selbständig. Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens öffnet das Auslassventil.
Der Beschichtungsstoff strömt unter hohem Druck durch den Hochdruckschlauch zur Spritzpistole. Beim Austritt aus der Düse zerstäubt der Beschichtungsstoff.
Der Druckregler regelt die Fördermenge und den Betriebsdruck des Beschichtungsstoffs.
3.3 TECHNISCHE DATEN
| Spannung | |
| 220~240 VAC, 50/60 Hz | |
| max. Stromaufnahme | |
| 9,5 A | |
| Geräteanschlussleitung | |
| 3 x 1.5 mm2 - 6 m | |
| Aufnahmeleistung | |
| 2185 Watt | |
| max. Betriebsdruck | |
| 221 bar (22,1 MPa) | |
| Volumenstrom bei 120 bar (12 MPa) mit Wasser | |
| 5,0 l/min | |
| max. Düsengröße | |
| 0,039 inch (Zoll) - 0,99 mm | |
| max. Temperatur des Beschichtungsstoffs | |
| 43°C | |
| max. Viskosität | |
| 30.000 MPa·s | |
| Gewicht | |
| 50 kg | |
| Spezial-Hochdruckschlauch | |
| DN 6 mm, 15 m, Anschluss-gewinde M 16 x 1,5 | |
| Abmessungen L x B x H | |
| 632 x 568 x 743 mm | |
| Höhe | |
| Dieses Gerät funktioniert in einer Höhe von bis zu 2000m über n.n. einwandfrei | |
| Erschütterung | |
| Spritzpistole maximal 2,5m/s2 | |
| max. Schalldruckpegel | |
| 80 dB* | |
* Messort: Abstand 1 m seitlich vom Gerät und 1,60 m über dem Boden, 120 bar (12 MPa) Betriebsdruck, schallharter Boden.
3.4 LeGeNde zum eRKLäRuNGSBILd PS 3.39
- Spritzpistole
- Hochdruckschlauch
- Einfüllöffnung für EasyGlide (EasyGlide verhindert erhöhten Verschleiß der Packungen)
-
Ölstandsanzeige
-
Eimerhaken
- Knopf für Ölzufuhr
- Ansaugschlauch
- Rücklaufschlauch
-
Hoher Wagen
-
Entlastungsventil
Hebelstellung senkrecht – PRIME ( Zirkulation) Hebelstellung waagrecht – SPRAY ( ^7 Spritzen)
- Digital Electronic Spray Control (DESC)
- Bedienfeld
- Druckregler
- ON/EIN - OFF/AUS Schalter
3.5 eRKLäRuNGSBILd PS 3.39
①

Gerät schieben oder ziehen.
Handgriff (Abb. 2, Pos. 1) bis zum Anschlag herausziehen. Handgriff einfahren – Druckknöpfe (2) an den Holmen eindrücken, dann Handgriff einfahren.

Gerät mit geeignetem Befestigungsmittel sichern.
3.8 VORBEREITUNG FÜR DIE VERARBEITUNG GÄNGIGER BESCHICHTUNGSMATERIALIEN
| Dieser Zerstäuber wird mit einem eingebauten Filtergerät geliefert. Lassen Sie den Filter in dem Zerstäuber, wenn Sie strukturlose Anstrichmaterialien verwenden möchten. |
3.9 VORBEREITUNG ZUR VERARBEITUNG VON AIRLESS SPRITZPACHTEL
| i | Der Zerstäuber wird mit einem Filterstopfen geliefert, der in den Filter einzusetzen ist, wenn texturierte Materialien gesprüht werden sollen. Gehen Sie wie folgt vor, um den Filter zu entfernen und den Filterstopfen einzubauen. |
- Lösen und entfernen Sie das Filtergehäuse (1) mit der Hand.
- Entfernen Sie die Passfeder (2), den Filter (3), den Auflagering (4) sowie die Feder (5) aus dem Gehäuse (7).
- Achten Sie darauf, dass der O-Ring (6) richtig aufliegt. Schrauben Sie den Filterstopfen fest (8) in das Gehäuse.
| i | Der Filterstopfen soll leicht mit der Hand festgezogen werden, jedoch ist darauf zu achten, dass dieser vollständig im Gehäuse sitzt. |

text_image
③ 1 2 3 4 5 8 6 7| Beim Gebrauch dieses Spritzgerätes mit Spritzpachtel Spritzmaterien ist es wichtig, dass der Filter im inneren der Spritzpistole zuerst entfernt wird. Siehe Abschnitt 8.3. | |
| Wird das Spritzgerät zum Spritzen von Spritzspachtel verwendet, könnte das Entfernen des Einlauffiltersiebes im Fußventil nötig sein. Dadurch wird das ordnungsgemäße Ansaugen des Spritzspachtels ermöglicht. Siehe Abschnitt 8.2. |
4 INBETRIEBNAHME
4.1 HOCHDRUCKSCHLAUCH, SPRITZPISTOLE UND TRENNÖL
- An den Beschichtungsstoff-Ausgang (Abb. 4, Pos. 1) den Hochdruckschlauch (2) schrauben.
- Spritzpistole (3) mit ausgewählter Düse an den Hochdruckschlauch anschrauben.
- Überwurfmuttern am Hochdruckschlauch fest anziehen, damit kein Beschichtungsstoff austritt.

- Entfernen Sie den Öltankdeckel mit einem geradschlitzigen Schraubenzieher.
- Befüllen Sie den Öltank mit EasyGlide (Abb. 5) bis diese laut der Ölstandsanzeige (6) voll ist.

EasyGlide verhindert erhöhten Verschleiß der Packungen.
- Setzen Sie den Öltankdeckel wieder ein.
- Drücken Sie den Ölknopf 2 – 5-mal, um das Schmiersystem zu entlüften. Drücken Sie diesen während des Betriebes alle acht Stunden einmal, um die Farbstufe zu ölen.

4.2 ABDECKUNG DER STEUERUNGSANZEIGE
Im Folgenden finden Sie eine Beschreibung der einzelnen Anzeigen des Bedienfeldes (Abb. 6).
⑥

text_image
Motor Running 12 MPa 23 MPa MIN MAX MPa RAPID CLEANDruckanzeigeMotoranzeige
MOTORANZEIGE
Die Motoranzeige leuchtet, wenn der Motor angesteuert wird. Diese Anzeige erleichtert in der Servicewerkstatt die Analyse von Motorproblemen.
DRUCKANZEIGE
Die Druckanzeige zeigt den aktuellen Betriebsdruck des Farbspritzgeräts an. Es gibt drei verschiedene Anzeigen: Blinkende gelbe, ständige gelbe und ständige grüne Anzeige.
Blinkende gelbe Anzeige
Wenn die Druckanzeige gelb blinkt, arbeitet das Farbspritzgerät mit einem zwischen 0 und 1,4 MPa (14 bar). Eine blinkende gelbe Druckanzeige bedeutet:
• Das Farbspritzgerät ist angeschlossen und eingeschaltet
- Das Farbspritzgerät steht unter Fülldruck (wenig oder kein Druck)
- Das Ventil PRIME/SPRAY [Vorfüllen/Sprühen] kann zwischen den beiden Stellungen umgestellt werden
• Die Spritzdüse kann gewechselt oder ausgetauscht werden

Wenn die Druckanzeige gelb blinkt und der Druckregler auf einen höheren Druck eingestellt ist und das Ventil PRIME/SPRAY [Vorfüllen/Sprühen] in der Stellung SPRAY [Sprühen] steht, ist entweder die Spritzdüse verschlissen oder das Spritzgerät muss repariert oder gewartet werden.
Ständige gelbe Anzeige
Wenn die Druckanzeige ständig gelb leuchtet, arbeitet das Spritzgerät mit einem Druck zwischen 1,4 MPa (14 bar) und 12 MPa (120 bar). Eine ständige gelbe Druckanzeige bedeutet:
- Das Spritzgerät hat die richtige Druckeinstellung zum Versprühen von Beize, Lacken und Mehrfachfarben
Ständige grüne Druckanzeige
Wenn die Druckanzeige ständig grün leuchtet, arbeitet das Spritzgerät mit einem Druck zwischen 12 MPa (120 bar) und 23 MPa (230 bar). Eine ständige grüne Druckanzeige bedeutet:
- Das Spritzgerät arbeitet mit der richtigen Druckeinstellung für das Spritzen mit Öl- und Latexfarben
- Das Spritzgerät arbeitet dann mit optimaler Leistung bei hoher Druckeinstellung
- Wenn bei der Druckeinstellung die Druckanzeige ständig gelb leuchtet, aber nach der Druckeinstellung ständig grün leuchten sollte, liegen folgende Fehler vor:
a. Verschlissene Düse: Beim Versprühen von Latexfarbe oder beim Versprühen mit hohem Druck leuchtet die Druckanzeige ständig gelb. Dies bedeutet, die Spritzdüse ist verschlissen und muss ersetzt werden
b. Zu große Düse: Wenn die Düse für den in der Farbspritzpistole eingesetzten Sprühkopf zu groß ist, schaltet die Druckanzeige von ständig grün auf ständig gelb um
c. Verschleiß der Pumpe: Wenn die Druckanzeige ständig gelb leuchtet, obwohl eine neue Düse eingesetzt und der Druck auf Maximum eingestellt ist, sind Wartungsarbeiten erforderlich (verschlissene Packungsdichtungen, verschlissener Kolben, klemmendes Ventil usw.).
4.3 DRUCKREGLER EINSTELLUNGEN
- Minimale Druckeinstellung
- Schwarz Zone – keine Druckerzeugung
- Blaue Zone – pulsierender Druck zur Reinigung
⑦

text_image
Motor Running 12 MPa 23 MPa 2 MIN MPa MAX MPa RAPID CLEAN4.4 ANSCHLUSS AN DAS STROMNETZ

Der Anschluss muss über eine vorschriftsmäßig geerdete Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.
Vor Anschluss an das Stromnetz darauf achten, dass die Netzspannung mit der Angabe auf dem Leistungsschild am Gerät übereinstimmt.
Der Anschluss muss mit einer Fehlerstromschutzeinrichtung INF ≤ 30 mA ausgerüstet sein.

Im Wagner Zubehörprogramm finden Sie mobile elektrische Personenschutzvorrichtungen, die Sie auch mit anderen elektrischen Geräten verwenden können.
4.5 BEI ERSTINBETRIEBNAHME: REINIGUNG VON KONSERVIERUNGSMITTEL
- Ansaugschlauch (Abb. 8, Pos. 2) und Rücklaufschlauch (1) in einen Behälter mit geeignetem Reinigungsmittel eintauchen.
- Druckregler (3) auf minimalen Druck drehen.
- Entlastungsventil (4) öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Gerät einschalten (5) ON (EIN).
- Abwarten bis Reinigungsmittel aus dem Rücklaufschlauch austritt.
- Entlastungventil schließen, Ventilstellung SPRAY ( ^7 Spritzen).
- Abzugsbügel der Spritzpistole ziehen.
- Reinigungsmittel aus dem Gerät in einen offenen Sammelbehälter spritzen.

4.6 GERÄT MIT BESCHICHTUNGSSTOFF IN BETRIEB NEHMEN
- Ansaugschlauch (Abb. 8, Pos. 2) und Rücklaufschlauch (1) in den Beschichtungsstoff-Behälter eintauchen.
- Druckregler (3) auf minimalen Druck drehen.
- Entlastungsventil (4) öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Gerät einschalten (5) ON (EIN).
- Abwarten bis Beschichtungsstoff aus dem Rücklaufschlauch austritt.
- Entlastungventil schließen, Ventilstellung SPRAY ( ^7 Spritzen).
- Spritzpistole mehrmals auslösen und in einen Sammelbehälter spritzen bis der Beschichtungsstoff ohne Unterbrechung aus der Spritzpistole austritt.
- Druck erhöhen, Druckregler langsam höher drehen. Spritzbild prüfen, Druck erhöhen bis Zerstäubung einwandfrei ist. Druckregler immer auf die unterste Stellung bei noch guter Zerstäubung drehen.
- Das Gerät ist spritzbereit.
4.7 DIGITAL ELECTRONIC SPRAY CONTROL (DESC)
![]() | Das Digital Electronic Spray Control (DESC) erhöht die Funktionalität des Spritzgerätes. Es ist direkt unter dem Druckregler am Bedienfeld installiert.Es ist besteht aus einem Display sowie vier Funktionstasten. Das Display zeigt verschiedene Menüfenster, mit denen der Benutzer mit Hilfe der Funktionstasten die Bedienung des Spritzgerätes überwachen und anpassen kann. |

Funktionstasten

text_image
MPa SOLL 23.0 MPa IST 22.5 MENU 1 ▲ 2 ▼ 3 SEL 4| i | DerDruckreglerhatVorrangvordenEinstellungen des Digital Electronic Spray Control (DESC). Bei jeder Drehung des Druckreglers ändert sich der Druck des Spritzgeräts entsprechend. |
FUNKTIONSTASTEN
Die Funktionstasten haben die Nummern 1 bis 4. Jeder Funktionstaste ist außerdem eine Sonderfunktion zugeordnet.
| 1/Menu (Menü) Taste | Bei Betätigung der Taste 1 werden die verschiedenen Menüfenster durchsucht oder es wird die in einem aktiven Menüfenster beschriebene Funktion ausgeführt. |
| 2/▲Taste | Bei Betätigung der Taste 2 wird die in einem aktiven Menüfenster beschriebene Funktion ausgeführt oder ein Wert erhöht. |
| 3/▼Taste | Bei Betätigung der Taste 3 wird die in einem aktiven Menüfenster beschriebene Funktion ausgeführt oder ein Wert verringert. |
| 4/Select [Auswahl] Taste | Bei Betätigung der Taste 4 wird das aktive Menüfenster ausgewählt oder die in dem aktiven Menüfenster beschriebene Funktion ausgeführt |
MENÜFENSTER
Zur Anpassung und Überwachung des Spritzgerätes werden verschiedene Menüfenster angeboten. Dies sind das Hauptmenüfenster, Volume Pumped [Gefördertes Volumen], Job Volume [Auftragsvolumen], Unit Serial # [Geräteseriennummer], Timers [Zeitgeber], Job Timers [Auftragszeitgeber], Service Time [Betriebsstunden], Security Code [Sicherheitscode], Prime [Vorfüllen] und Rapid Clean [Reinigung].
HAUPTMENÜFENSTER
Das Hauptmenüfenster ist das Standardfenster zur Steuerung, das beim Einschalten des Spritzgerätes angezeigt wird. Drücken Sie die Taste 2, um zwischen den Maßeinheiten PSI, BAR und MPa umzuschalten. Drücken Sie die Taste 1, um die verschiedenen anderen Menüfenster durchzublättern.
MPa SOLL 23.0 MPa IST 22.5

Für Sprühgeräte, die mit einem neunsprachigen Digital Electronic Spray Control (DESC) ausgerüstet sind:
Die Betätigung der Taste #2 am Hauptbildschirm schaltet zwischen den Messwerteinheiten PSI, Bar. und MPa um.
Die Betätigung der Taste #3 am Hauptbildschirm verändert die Sprache des Anzeigetexts. Es sind insgesamt neun verschiedene Sprachen abrufbar. Jedes Mal, wenn die Taste #1 betätigt wird, erscheint eine andere Sprache. Die Sprachen erscheinen in der folgenden Reihenfolge: englisch, spanisch, niederländisch, dänisch, schwedisch, deutsch, französisch, italienisch und portugiesisch.
MENÜFENSTER VOLUME PUMPED [GEFÖRDERTES VOLUMEN]
Das Menüfenster Volume Pumped [Gefördertes Volumen] zeigt die Gesamtanzahl der Gallonen bzw. Liter, die mit dem Spritzgerät versprüht wurden.
Drücken Sie zur Auswahl des Menüfensters Volume Pumped [Gefördertes Volumen] die Taste 4.
VOL. GEPUMPT AUSWAHL-41
GALLONE X MENU-1 LITER-2
LITER X MENU-1 GALLONE-2
MENÜFENSTER JOB VOLUME [AUFTRAGSVOLUMEN]
Mit dem Menüfenster Job Volume [Auftragsvolumen] kann der Benutzer einen Literzähler zurücksetzen, um den Verbrauch bei bestimmten Aufträgen zu kontrollieren.
Drücken Sie zur Auswahl des Menüfensters Job Volume [Auftragsvolumen] die Taste 4.
JOB-VOLUMEN AUSWAHL-41
GALLONEXXXX MENU-1 RESET-3
MENÜFENSTER UNIT SERIAL # [GERÄTESERIENNUMMER]
Das Menüfenster Unit Serial # [Geräteseriennummer] zeigt die Seriennummer des Spritzgerätes an.
Drücken Sie zur Auswahl des Menüfensters Unit Serial # [Geräteseriennummer] die Taste 4.
SERIENNR.D.EINH MENU-1 AUSWAHL-4
SerXXXXXXX MENU-1
MENÜFENSTER TIMERS [ZEITGEBER]
Im Menüfenster Timers [Zeitgeber] wird die Gesamteinschaltdauer des Spritzgerätes sowie die Gesamtbetriebszeit des Spritzgerätes angezeigt (Förderbetrieb).
Drücken Sie zur Auswahl des Menüfensters Timers [Zeitgeber] die Taste 4.
TIMER MENU-1 AUSWAHL-4
EIN.ZEIT XXXX LAUFZEIT XXXX
MENÜFENSTER JOB TIMER [AUFTRAGSZEITGEBER]
Mit dem Menüfenster Job Timer [Auftragszeitgeber] kann der Benutzer die „ON TIME“ [Einschaltzeit] und die „RUN TIME“ [Betriebszeit] zurücksetzen, um die Arbeitszeit bei bestimmten Aufträgen zu kontrollieren.
Drücken Sie zur Auswahl des Menüfensters Job Timer [Auftragszeitgeber] die Taste 4. Bildschirm „EIN.ZEIT“ wird angezeigt.
Drücken Sie die Taste #3, um zu resetten. Drücken Sie die Taste #1, um weiter zum Bildschirm „LAUFZEIT“ zu gelangen. Drücken Sie die Taste #3, um zu resetten. Drücken Sie die Tatse #1, um durch die übrigen Menü-Bildschirme zu scrollen.
JOB-TIMER MENU-1 AUSWAHL-4
EIN. ZEIT X MENU-1 RESET-3 LAUFZEIT X MENU-1 RESET-3
MENÜFENSTER SERVICE TIMER [BETRIEBSSTUNDEN]
Im Menüfenster Service Timer [Betriebsstunden] kann der Benutzer ein Wartungsintervall (in Stunden) festlegen. Drücken Sie zur Auswahl des Menüfensters Service Timer [Betriebsstunden] die Taste 4.
Zur Einstellung der Wartungszeit betätigen Sie die Tasten #2 (hoch) und/ oder die #3 (runter), um die gewünschte Zeit einzustellen (die Betriebsstunden werden durch jede einzelne Betätigung einer Tasten schrittweise um 25 erhöht/ verringert).
WARTUNG IN XX BETRIEBSSTD. XX
WARTUNG IN XX BETRIEBSSTD. XX
Sobald die ausgewählte WARTUNGS@-Zeit für das Spritzgerät erreicht ist, wird auf dem Bildschirm "WARTUNG FÄLLIG" angezeigt. Um den Timer zurückzusetzen, drücken Sie die Taste #3, sobald die Pumpe zuerst eingeschaltet wird. Dadurch wird die Mitteilung "WARTUNG FÄLLIG" ebenso wie die "WARTUNGSZEIT" in die vorherige Einstellung zurückgesetzt.
meNüFeNSTeR SecuRITy code [SlcHeRHeITScode]
Im Menüfenster Security Code [Sicherheitscode] kann der Benutzer einen vierstelligen Sicherheitscode eingeben, um die Inbetriebnahme des Spritzgerätes durch Unbefugte zu verhindern. Wenn ein Sicherheitscode definiert wurde, fragt die Steuerung auf dem Display den Code beim Einschalten ab. Wenn der richtige Sicherheitscode eingegeben wird, erscheint auf dem Display das Menüfenster Main Screen [Hauptmenü] und das Spritzgerät wird eingeschaltet. Wird ein falscher Code eingegeben, erscheint auf dem Display erneut die Aufforderung zur Eingabe des richtigen Codes und das Spritzgerät wird deaktiviert. Drücken Sie zur Änderung oder Definition des Sicherheitscodes die Taste 2. SICHERHEITSCODE AENDERN-2?
![WAGNER ProSpray 3.39 - meNüFeNSTeR SecuRITy code [SlcHeRHeITScode] - 1](/content/2026/04/724136/images/112e22f506bfd71850d52f75b25ac93938bd455b92a9e930978e511d84a12dd1.jpg)
Wenn das Spritzgerät neu ist, ist kein Sicherheitscode definiert und beim Einschalten erscheint sofort das Hauptmenüfenster. Wird zum ersten Mal ein Sicherheitscode eingegeben, so erscheint der Bildschirm "Alte Codenummer eingeben"; geben Sie hier "1111" ein.
Geben Sie die alte Sicherheits-codenummer ein, um das Fenster zur Änderung des Sicherheitscodes aufzurufen. Wenn Sie den falschen Code eingeben, erscheint auf dem Display erneut die Aufforderung zur Eingabe des richtigen Sicherheitscodes, anderenfalls kann der Sicherheitscode nicht geändert werden.
Geben Sie den neuen Sicherheitscode ein. Sobald der neue Sicherheitscode eingegeben ist, erscheint auf dem Display automatisch die Aufforderung zur Eingabe des neuen Sicherheitscodes zur
![WAGNER ProSpray 3.39 - meNüFeNSTeR SecuRITy code [SlcHeRHeITScode] - 2](/content/2026/04/724136/images/8fe08e55e74b9b7c7d8b6670d435ea736de0eca1ba5eb7069b1168759f4b5551.jpg)
Überprüfung. Wenn Sie den neuen Code erneut eingeben, erscheint auf dem Display eine Bestätigung, dass der neue Sicherheitscode übernommen wurde und danach wieder das Hauptmenüfenster. Wenn Sie den neuen Sicherheitscode falsch eingeben, erscheint auf dem Display wieder die Aufforderung „Enter New Code Number“ [Neue Codenummer eingeben] und der Ablauf beginnt von vorn.
Sollten Sie Ihren Sicherheitscode vergessen oder verlegt haben, setzen Sie sich bitte mit dem Wagner Kundendienst in Verbindung.
![WAGNER ProSpray 3.39 - meNüFeNSTeR SecuRITy code [SlcHeRHeITScode] - 3](/content/2026/04/724136/images/354f55f085818fb8bd308a5b61fc5326a5cc3723579186551411b23d32ac6762.jpg)
Geben Sie zur Deaktivierung der Sicherheitsfunktion „1111“ in dem Fenster „Enter NewCodeNumber“[NeueCodenummereingeben] ein (dies ist der Standardsicherheitscode, mit dem das Spritzgerät entriegelt wird). Daraufhin erscheint beim Einschalten des Spritzgerätes das Hauptmenüfenster.
meNüFeNSTeR PRIme [VoRFüLLeN]
Das Menüfenster Prime [Vorfüllen] wird angezeigt, wenn der Druckregler im gelben Bereich auf die Einstellung „Min“ eingestellt ist.
meNüFeNSTeR RAPId cLeAN [ReINIG]
DER Bildschirm [Reinig] erscheint, wenn der Druckregler auf RAPID CLEAN eingestellt ist und das Ventil PRIME/SPRAY [Vorfüllen/Sprühen] auf SPRAY eingestellt ist.
![WAGNER ProSpray 3.39 - meNüFeNSTeR RAPId cLeAN [ReINIG] - 1](/content/2026/04/724136/images/50b55ce2cb2e4a91b5f96423b6c64262cedbf73dcaa53e90e450bda9512d05d6.jpg)
Wenn in einem Menüfenster 30 Sekunden lang keine Eingaben erfolgten, schaltet das Display wieder zum Hauptmenüfenster zurück.
5 SPRITzTecHNIK

Injektionsgefahr. Nicht ohne richtig montierten Düssenschutz spritzen. Spritzpistolenabzug NIE drücken ohne dass die Düse vollständig auf die Spritz- oder Entstopfungsposition gesetzt ist. Spritzpistolenabzugsschloß IMMER vor Entfernung, Ersetzung, oder Reinigung der Düse drücken.
A) Der Schlüssel zu einer guten Malarbeit ist gleichmäßiges Anstreichen der ganzen Oberfläche. Bewegen sie Ihren Arm mit gleicher Geschwindigkeit und halten Sie die Spritzpistole auf gleichen Abstand von der Oberfläche entfernt. Der beste Spritzabstand beträgt 25 - 30 cm zwischen der Spritzdüse und der Oberfläche.
A

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25 - 30 cmB) Halten Sie die Spritzpistole parallel zur Oberfläche. Dies bedeutet, Sie müssen Ihren ganzen Arm, anstatt nur das Handgelenk, hin- und herbewegen.
Halten Sie die Spritzpistole senkrecht zur Oberfläche; sonst wird ein Teil der Auftragsfläche dicker als bei anderen Teilen angestrichen.
B

c) Spritzpistolenabzug nach Anfang der Armbewegung drücken. Abzug vor Beenden der Bewegung loslassen. Die Spritzpistole soll sich beim Ziehen und Loslassen des Abzugs in Bewegung befinden. Überdecken Sie jeden Anstrich bei etwa 30%. Dies trägt zum gleichmäßigen Auftragen des Anstrichmaterials bei.
C

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25 - 30 cm 25 - 30 cm
Beim Auftreten sehr scharfer Randzonen und Streifen im Spritzstrahl – Betriebsdruck erhöhen oder Beschichtungsstoff verdünnen.
6 HANdHABuNG deS HocHdRucK-ScHLAucHeS
| Das Gerät ist mit einem speziell für Kolbenpumpen geeigneten Hochdruckschlauch ausgerüstet. | |
![]() | Verletzungsgefahr durch undichten Hochdruckschlauch. Beschädigten Hochdruckschlauch sofort ersetzen.Niemals defekten Hochdruckschlauch selbst reparieren! |
Der Hochdruckschlauch ist sorgsam zu behandeln. Scharfes Biegen oder Knicken vermeiden, kleinster Biegeradius etwa 20 cm.
Hochdruckschlauch nicht überfahren, sowie vor scharfen Gegenständen und Kanten schützen.
Niemals am Hochdruckschlauch ziehen, um das Gerät zu bewegen.
Darauf achten, dass der Hochdruckschlauch sich nicht verdreht. Durch Verwendung einer Wagner Spritzpistole mit Drehgelenk und einer Schlauchtrommel kann dies verhindert werden.
![]() | Für die Handhabung des Hochdruckschlauches bei der Arbeit am Gerüst hat sich als am Vorteilhaftesten erwiesen, den Schlauch stets an der Außenseite des Gerüstes zu führen. |
![]() | Bei alten Hochdruckschläuchen steigt das Risiko von Beschädigungen. Wagner empfiehlt den Hochdruckschlauch nach 6 Jahren auszutauschen. |
![]() | Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur Wagner Original-Hochdruckschläuche verwenden. |
7 ARBeITSuNTeRBRecHuNG
- Entlastungsventil öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Gerät ausschalten OFF (AUS).
-
Druckregler auf minimalen Druck drehen.
-
Abzugsbügel der Spritzpistole ziehen, um Hochdruckschlauch und Spritzpistole vom Druck zu entlasten.
-
Spritzpistole sichern, siehe Betriebsanleitung der Spritzpistole.
-
Falls eine Standarddüse gereinigt werden soll, siehe Seite 29, Punkt 12.2.
Ist eine andere Düsenausführung montiert, dann nach entsprechender Betriebsanleitung vorgehen.
- Je nach Ausführung Ansaugrohr oder Ansaugschlauch und Rücklaufschlauch im Beschichtungsstoff eingetaucht lassen oder in ein entsprechendes Reinigungsmittel einschwenken oder eintauchen.
| Achtung | Beim Einsatz von schnelltrocknenden – oder Zweikomponenten-Beschichtungsstoff, Gerät unbedingt innerhalb der Verarbeitungszeit mit geeignetem Reinigungsmittel durchspülen. |
8 GERÄTEREINIGUNG (AUSSERBETRIEBNAHME)
![]() | Sauberkeit ist die sicherste Gewährleistung für einen störungsfreien Betrieb. Nach Beendigung der Spritzarbeiten Gerät reinigen. Auf keinen Fall dürfen Beschichtungsstoffe im Gerät antrocknen und sich festsetzen. |
![]() | Das zur Reinigung verwendete Reinigungsmittel (nur mit einem Flammpunkt über 38°C) muss dem Beschichtungsstoff entsprechen. |
![]() | • Spritzpistole sichern, siehe Betriebsanleitung der Spritzpistole• Düse reinigen und demontieren.• Standarddüse siehe Seite 29, Punkt 12.2.• Ist eine andere Düsenausführung montiert, dann nach entsprechender Betriebsanleitung vorgehen. |
- Ansaugschlauch aus dem Beschichtungsstoff herausnehmen.
- Entlastungsventil schließen, Ventilstellung SPRAY ( ^37 Spritzen).
- Gerät einschalten ON (EIN).
Achtung | Bei lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen muss der Behälter geerdet werden. |
![]() | Vorsicht! Nicht in Behälter mit kleiner Öffnung (Spundloch) pumpen oder spritzen!Siehe Sicherheitsvorschriften. |
- Abzugsbügel an der Spritzpistole ziehen, um restlichen Beschichtungsstoff aus dem Ansaugschlauch, Hochdruckschlauch und der Spritzpistole in einen offenen Behälter zu pumpen.
- Ansaugschlauch mit Rücklaufschlauch in einen Behälter mit geeignetem Reinigungsmittel eintauchen.
- Druckregler auf minimalen Druck drehen.
- Entlastungsventil öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Geeignetes Reinigungsmittel einige Minuten im Kreislauf pumpen.
- Entlastungsventil schließen, Ventilstellung SPRAY ( ^7 Spritzen).
-
Abzugsbügel an der Spritzpistole ziehen.
-
Restliches Reinigungsmittel in einen offenen Behälter pumpen, bis das Gerät leer ist.
- Gerät ausschalten OFF (AUS).
8.1 GERÄTEREINIGUNG VON AUSSEN
![]() | Zuerst Netzstecker aus der Steckdose ziehen. |
Achtung | Kurzschlussgefahr durch eindringendes Wasser!Gerät niemals mit Hochdruck- oderDampfhochdruckreiniger abspritzen.Hochdruckschlauch nicht in Lösemittel einlegen.Außenseite nur mit einem getränkten Tuch abwischen. |
Gerät außen mit einem in geeignetem Reinigungsmittel getränkten Tuch abwischen.
8.2 REINIGUNG DES EINLAUFFILTERSIEBES
| i | Das Einlauffiltersieb wird sich verstopfen und muss mindestens einmal täglich gereinigt werden. |
- Entfernen Sie die Montierungsspange (3) vom Fußventilgehäuse (1).
- Nehmen Sie das Einlauffiltersieb (2) aus dem Fußventilgehäuse (1).
- Einlauffiltersieb mit geeignetem Lösemittel gründlich reinigen.
⑨

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1 2 38.3 HocHdRucKFILTeR ReINIGeN

Filterpatrone regelmäßig reinigen. Ein verschmutzter oder verstopfter Hochdruckfilter verursacht ein schlechtes Spritzbild oder eine verstopfte Düse.
- Druckregler auf minimalen Druck drehen.
- Entlastungsventil öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Gerät ausschalten OFF (AUS).

Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
- Filtergehäuse (Abb. 10, Pos. 1) mit Bandschlüssel abschrauben.
- Filterpatrone (2) von der Stützfeder (3) abziehen.
- Alle Teile mit entsprechendem Reinigungsmittel reinigen. Wenn notwendig, Filterpatrone austauschen.
- O-Ring (4) prüfen, wenn notwendig austauschen.
- Stützscheibe (5) an die Stützfeder (3) anlegen. Filterpatrone (2) über die Stützfeder schieben.
- Filtergehäuse (1) einschrauben und mit Bandschlüssel bis zum Anschlag anziehen.
10

Reinigen Sie die Spritzpistole nach jeder Benutzung.
- Airless-Spritzpistole bei niedrigem Betriebsdruck mit geeignetem Reinigungsmittel durchspülen.
- Düse gründlich mit geeignetem Reinigungsmittel reinigen, so dass keine Beschichtungsstoffreste zurückbleiben.
- Airless-Spritzpistole außen gründlich reinigen.
eINSTecKFILTeR IN deR AIRLeSS-SPRITzPISToLe (ABB. 11)
- Lösen Sie die obere Seite des Abzugsschutzes (1) vom Pistolenkopf.
- Verwenden Sie die Unterseite des Abzugsschutzes als Schraubenschlüssel, lösen Sie mit diesem den Handgriff (2) und entfernen diesen vom Pistolenkopf.
- Den alten Filter (3) aus dem Spritzpistolenkopf ziehen. Reinigen oder tauschen Sie diesen aus.
- Den neuen Filter mit dem konischen Ende zuerst in den Spritzpistolenkopf einschieben.
- Den Griff so weit in den Spritz-pistolenkopf einschieben, bis er fest sitzt. Ziehen Sie diesen mit dem Abzug-Schraubenschlüsse fest.
- Lassen Sie den Abzugsschutz wieder in den Pistolenkopf einrasten.
11

9 HILFE BEI STÖRUNGEN
| Art der Störung | Mögliche Ursache | Maßnahme zur Behebung der Störung |
| A. Gerät läuft nicht an____ | 1. Keine Spannung vorhanden.2. Druckeinstellung zu niedrig.3. ON/OFF (EIN/AUS) Schalter defekt. | 1. Spannungsversorgung prüfen.2. Druckregler höher drehen.3. Austauschen.____ |
| B. Gerät saugt nicht an____ | 1. Entlastungsventil ist auf SPRAY( 7 Spritzen) eingestellt.2. Filter ragt über den Flüssigkeitsspiegel hinaus und saugt Luft an.3. Filter verstopft.4. Ansaugschlauch/Ansaugrohr lose, das heißt, das Gerät saugt Nebenluft. | 1. Entlastungsventil auf PRIME ( 0 Zirkulation) stellen.2. Beschichtungsstoff nachfüllen.3. Filter reinigen oder austauschen.4. Anschlussstellen reinigen falls notwendig O-Ringe austauschen. Ansaugschlauch mit Halteklammer sichern. |
| C. Gerät saugt an, aber es kommt zu keinem Druckaufbau____ | 1. Düse stark verschlissen.2. Düse zu groß.3. Druckeinstellung zu niedrig.4. Filter verstopft.5. Beschichtungsstoff fließt über den Rücklaufschlauch, wenn das Entlastungsventil in Stellung SPRAY( 7 Spritzen) steht.6. Packungen verklebt oder verschlissen.7. Ventilkugeln verschlissen.8. Ventilsitze verschlissen. | 1. Austauschen2. Düse austauschen.3. Drehen Sie den Druckregler im Uhrzeigersinn, um den Druck zu erhöhen.4. Filter reinigen oder austauschen.5. Entlastungsventil demontieren und reinigen oder austauschen.6. Packungen ausbauen, reinigen oder austauschen.7. Ventilkugeln ausbauen und austauschen.8. Ventilsitze ausbauen und austauschen. |
| D. Beschichtungsstoff tritt oben aus der Farbstufe____ | 1. Obere Packung ist verschlissen.2. Kolben ist verschlissen. | 1. Packung ausbauen und austauschen.2. Kolben ausbauen und austauschen. |
| E. Gerät verliert an Leistung____ | 1. Druckeinstellung ist zu niedrig.____ | 1. Drehen Sie den Druckregler im Uhrzeigersinn, um den Druck zu erhöhen. |
| F. Erhöhte Pulsation an der Spritzpistole____ | 1. Falscher Hochdruckschlauchtyp.2. Düse verschlissen oder zu groß.3. Zu hoher Druck. | 1. Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur WAGNER Original-Hochdruckschläuche verwenden.2. Düse austauschen.3. Druckregler auf niedrigere Ziffer drehen. |
| G. Schlechtes Spritzbild____ | 1. Zu große Düse für den zu verspritzenden Beschichtungsstoff.2. Druckeinstellung nicht korrekt.3. Zu niedrige Fördermenge.4. Beschichtungsstoff hat zu hohe Viskosität.____ | 1. Düse austauschen.2. Druckregler drehen bis ein zufriedenstellendes Spritzbild erreicht wird.3. Alle Filter reinigen oder austauschen.4. Entsprechend Herstellerangabe verdünnen.____ |
| H. In der Pumpe entsteht Überdruck und sie schaltet sich nicht ab. | 1. Druckschalter ist defekt.2. Wandler ist defekt. | 1. Bringen Sie die Einheit zu einem von Wagner autorisierten Service-Center.2. Bringen Sie die Einheit zu einem von Wagner autorisierten Service-Center. |
10 WARTuNG
10.1 ALLGemeINe WARTuNG
Die Wartung des Gerätes soll einmal jährlich durch den Wagner-Service durchgeführt werden.
- Hochdruckschläuche, Geräteanschlussleitung und Stecker auf Beschädigung prüfen.
- Einlass-, Auslassventil und Filter auf Verschleiß prüfen.
10.2 HocHdRucKScHLAucH
Hochdruckschlauch optisch auf eventuell vorhandene Einschnitte oder Ausbeulungen, insbesondere am Übergang in die Armatur, prüfen. Überwurfmuttern müssen sich frei drehen lassen.

Bei alten Hochdruckschläuchen steigt das Risiko von Beschädigungen. Wagner empfiehlt den Hochdruckschlauch nach 6 Jahren auszutauschen.
11 RePARATuReN Am GeRäT
![]() | Gerät ausschalten OFF (AUS).Vor allen Reparaturen – Netzstecker aus der Steckdose ziehen. |
![]() | Achten Sie darauf, für die Erdung Kontinuität zu überprüfen, nach dem Dienst an der elektrischen Komponenten durchgeführt wird.Verwenden Sie einen Ohmmeter, um die Kontinuität zwischen den zugänglichen Metallteilen des Produktes und dem Schutzkontakt des Anschlusssteckers zumessen. |
11.1 eNTLASTuNGSVeNTIL
| Achtung | Das Ventilgehäuse (4) darf nicht repariert werden. Ist dieses verschlissen, muss es stets durch ein Neues ersetzt werden. |
- Kerbstift (Abb. 12, Pos. 1) mit einem Durchschlag von 2 mm aus dem Entlastungsventilgriff (2) entfernen.
- Entlastungsventilgriff (2) und Mitnehmer (3) abziehen.
- Ventilgehäuse (4) komplett mit Rollgabelschlüssel abschrauben.
- Sicherstellen, dass die Dichtung (5) richtig sitzt, dann neues Ventilgehäuse (4) komplett in den Verteilerblock (6) einschrauben. Mit Rollgabelschlüssel anziehen.
- Mitnehmer (3) ausrichten auf die Bohrung im Farbstufengehäuse (6). Mitnehmer aufschieben und mit Maschinenfett einstreichen.
- Bohrung in der Ventilwelle (7) und im Entlastungsventilgriff (2) in Übereinstimmung bringen.
- Kerbstift (1) einsetzen und Entlastungsventilgriff in Stellung PRIME/SPRAY stellen.

- Die vier Schrauben im Frontdeckel entfernen, Frontdeckel abnehmen.

Quetschgefahr – nicht mit den Fingern oder Werkzeug zwischen die sich bewegenden Teile fassen.
- Stellen Sie den Druckregler auf den geringsten Druck ein. Der DESC Bildschirm sollte [VORBEFÜLLEN] anzeigen.
- Betätigen Sie die Taste #1 auf dem DESC Bedienfeld. Der Bildschirm [LANGSAMEN MODUS] erscheint.
- Drehen Sie den Druckregler langsam in Uhrzeigersinn, um den Druck zu erhöhen. Die Kurbelwelle/ Schiebeeinheit wird sich nun sehr langsam in Bewegung setzen.
- Sobald diese den untersten Punkt, d.h. den Totenpunkt des Hubs erreicht, drehen Sie den Druckregler zurück auf den geringsten Druck. Die Kurbelwelle/ Schiebeeinheit sollte nun stehen bleiben.
- Netzstecker aus der Steckdose ziehen.
- Klammer am Ansaugrohr abziehen, Rücklaufschlauch entfernen.
- Verbindungsschlauch (Abb. 14, Pos. 1) zum Hochdruckfilter abschrauben.
- Drehen Sie den Knopf auf der Seite des Wagens in Uhrzeigersinn, um den Wagen zu lösen. Kippen Sie den Wagen nach hinten, bis dieser einrastet.
- Lösen und entfernen Sie das Einlassventilgehäuse (2) vom oberen Gehäuse.
- Entfernen Sie die Stützscheibe (3), den O-Ring (4), den O-Ring (5), den Einlassventilsitz (6), die Einlassventilkugel (7) sowie die obere Kugelführung (8).
- Reinigen Sie alle Teile mit einem geeigneten Reinigungsmittel.
Überprüfen Sie das Einlassventilgehäuse (2), den Einlassventilsitz (6) und die Einlassventilkugel (7) auf Verschleiß und tauschen die Sie Teile aus, falls erforderlich. Ist der Einlassventilsitz (6) auf der einen Seite ungenutzt, montieren Sie diesen anders herum.

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14 8 7 6 5 4 3 2- Auslassventilgehäuse (Abb. 15, Pos. 9) mit Sechskantschraubendreher 3/8 inch aus dem Kolben (10) herausschrauben.
- Obere Dichtung (11), obere Kugelführung (12), Auslassventilkugel (13), Scheibe (14) und Auslassventilsitz (15) ausbauen.
- Alle Teile mit entsprechendem Reinigungsmittel reinigen. Auslassventilgehäuse (9), Auslassventilsitz (15), Auslassventilkugel (13) und obere Kugelführung (12) auf Verschleiß prüfen, wenn notwendig, Teile austauschen. Verschlissener Auslassventilsitz (15), falls er auf einer Seite unbenützt ist, umgedreht einbauen.
- Montage in umgekehrter Reihenfolge durchführen.
- Wenn Sie Packungen der Farbstufe austauschen möchten, lesen Sie bitte weiter unter 11.3. Wenn nicht, so setzen Sie die Farbstufe wieder zusammen, indem Sie in ungekehrter Reihenfolge der Demontage vorgehen.

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15 11 12 13 14 15 9 1011.3 PAcKuNGeN
- Einlassventilgehäuse entsprechend den Schritten unter Kapitel 11.2, Seite 24 ausbauen.
- Es ist nicht notwendig, das Auslassventil auszu bauen.
- Ziehen Sie den Hebel auf der Unterseite des Spritzgerätes zur Vorderseite des Spritzgerätes. Somit wird die gesamte Farbstufe gelöst.
- Schieben Sie die Farbstufe nach vorne, um diese aus dem Getriebegehäuse zu entfernen.
- Positionieren Sie den Farbstufe-Zylinder aufrecht in einem Schraubstock, indem Sie ihn an den Schlüsselflächen festklemmen (Abb. 16, Pos. 1).

Ziehen Sie die Schraubzwinge nicht zu fest, da sonst der Zylinder beschädigt werden könnte.
- Drehen Sie das oberen Gehäuse (2) nach links, um es vom Zylinder (3) zu lockern.
- Ziehen Sie das oberen Gehäuse (2) nur so weit langsam nach unten, um die Verlängerungsachse (4) und den Anschlussstift (5), der die Kolben (6) mit der Verlängerungsachse (4) verbindet, in Sicht zu bringen.
- Schieben Sie den Anschlussstift aus der Verlängerungsachse und Kolbenstange heraus, und nehmen Sie danach die Kolbenstange und das oberen Gehäuse ab.
- Positionieren Sie den oberen Gehäuse aufrecht in einem Schraubstock, indem Sie ihn an den Schlüsselflächen festklemmen (7).

Ziehen Sie die Schraubzwinge nicht zu fest, da sonst der oberen Gehäuse beschädigt werden könnte.
- Entfernen Sie mit einem Schraubschlüssel den oberen Dichtungshalter (8).
- Schieben Sie Kolben (6) durch das Ende des oberen Gehäuse (2) raus.
- Überprüfen Sie den Kolben (6) auf Verschleiß und ersetzen diesen bei Bedarf.
- Entfernen Sie den oberen Stützring (9) und die obere Packung-Baugruppe (10) von der Oberseite des oberen Gehäuse (2).
- Entfernen Sie das Verbindungsstück (8) und die untere Packung-Baugruppe (8) vom unteren Teil des Zylinders.

Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass der oberen Gehäuse nicht zerkratzt oder in sonstiger Weise beschädigt wird, während Sie die Packungen entfernen.
16

- Reinigen Sie den oberen Gehäuse (2) und Zylinder (3-5). Überprüfen Sie den oberen Gehäuse und Zylinder auf Beschädigungen und tauschen diesen bei Bedarf aus.
-
Positionieren Sie den oberen Gehäuse (2) aufrecht in einem Schraubstock, indem Sie ihn an den Schlüsselflächen festklemmen (7).
-
Setzen Sie die neuen oberen und unteren Packungen ein und entfernen Sie die Vorformwerkzeuge. Bewahren Sie das Vorformwerkzeug für die obere Packung für die Verwendung als Kolbenschlupfhülse für einen späteren Arbeitsschritt.

Entfernen Sie die Vorformwerkzeuge von den oberen und unteren Packungen erst unmittelbar, bevor diese auf dem oberen Gehäuse angebracht werden.
- Schmieren Sie die obere Packung (10) und die untere Packung (12) mit Maschinenfett.
- Setzen Sie die obere Packung (Abb. 17) mit dem O-Ring (1) und der hervorstehenden Lippe (2) nach unten ein.
17

- Setzen Sie den Stützring (9) auf der oberen Seite der oberen Packung (10) ein.
- Schrauben Sie die Halterung der Dichtung (8) in den oberen Gehäuse (2).
- Drehen Sie den oberen Gehäuse in dem Schraubstock, sodass die untere Seite nach oben zeigt.
- Setzen Sie die untere Dichtung (Abb. 18) teilweise in den unteren Teil des Zylinders ein, wobei die abgeschrägten Kante (1) in Richtung Zylinder zeigen muss (abgeschragte Kante zeigt nach oben, wenn der Zylinder aufrecht ist).
18

- Schieben Sie die Packung-Baugruppe (Abb. 16, Pos. 12) in die entsprechende Position, indem Sie das Einsatzwerkzeug für die untere Packung verwenden (siehe hierzu Ersatzteilliste für die Farbstufe-Baugruppe für das Einsatzwerkzeug für die untere Packung P/N).

Überziehen Sie das Kolben-Einsatzwerkzeug (z.B. oberes Packung-Vorformwerkzeug) sowie den Kolben mit Schmierfett, bevor Sie diese in den oberen Gehäuse einsetzen.
-
Positionieren Sie das Kolben-Einsatzwerkzeug oberhalb des oberen Endes des Kolbens (6).
-
Setzen Sie den Kolben (6) in das obere Ende des oberen Gehäuse (2), durch die untere Packung-Baugruppe (12), durch die obere Packung-Baugruppe (10) und durch die obere Halterung der Dichtung (8) ein.

Achten Sie darauf, dass der aufgekantete Abrollrand am unteren Ende der unteren Packung um den Kolben herum nach dem Einsetzen des Kolbens vollständig außerhalb der Packung ist.
- Entfernen Sie das Kolben-Einsatzwerkzeug vom oberen Ende des Kolbens (6).
- Schmieren Sie das Gehäuseoberteilgewinde mit Antiverschleißungsmittel ein. Gehäuseoberteil aus der Schraubzwinge rausnehmen.
- Leiten Sie die Kolbenstange in die Verlängerungsachse ein. Beim Anreihen des Anschlussstiftlochs an der Kolbenstange mit dem Loch in der Verlängerungsachse, stecken Sie dann den Anschlussstift ein.
- Schrauben Sie das Gehäuseoberteil im Zylinder rechtsgängig drehend ein.
- Schrauben Sie das Gehäuseoberteil weiter ein, bis er fluchtgerecht den Zylinder berührt.
- Setzen Sie das Zylinder (3) wieder in die Farbstufe auf dem Getriebegehäuse ein. Achten Sie darauf, dass das obere Ende der Kolbestange (4) in die T-Nut (13) auf der Schiebeinheit (14) geschoben wird.
- Drücken Sie den Hebel auf der Unterseite der Einheit in Richtung des hinteren Endes des Spritzgerätes, um die Farbstufe wieder einzusetzen.
- Setzen Sie das Verbindungsstück (Abb. 16, Pos. 11) in das untere Ende des oberen Gehäuse ein.
- Es ist darauf zu achten, dass die Stützscheibe (Abb. 14, Pos. 3) und die O-Ringe (Abb. 14, Pos. 4-5) geschmiert und entsprechend positioniert sind, bauen Sie die Einlassventilbaugruppe wieder zusammen und schrauben sie in den oberen Gehäuse. Ziehen Sie die Einlassventilhaltung so weit fest, bis der O-Ring einrastet, und ziehen danach noch so weit, bis sie ganz fest sitzt. Sobald diese fest sitzt, machen Sie noch eine weitere 1/8 – 1/4 Drehung.
- Schließen Sie den Zuführschlauch wieder am Verbindungsstück des Hochdruckfilters an.
- Setzen Sie den Rücklaufschlauch wieder in die Einspannklemme auf dem Siphonrohr ein.
- Frontdeckel montieren.
11.4 SchALTPLAN PS 3.39

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Schalter P/N 0522053 Grün / Gelb Erdung Blau / Weiß Blau / Weiß Schwarz / Braun Schwarz / Braun P/N 0522052 Grün / Gelb Erdung Schwankung Entstörer P/N 0551758 Lüfter Erdung Blau / Weiß Schwarz / Braun Schwarz Brau Blau / Weiß Erdung MONTAGEPLATTE Sicherung Schwarz NeUT LINE Motor Weiß Rot Schwarz Erdung Blau / Weiß Schwarz / Braun Grün / Gelb SWARZ / Braun SWARZ / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarzer / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwark / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwarz / Grebschuldernen Schwidetilde Filter Blau / Weiß Blau / Weiß Blau / Weiß Blau / Weiß Blau / Weiß Blau / Weiß Blau / Weiß Blau / Weiß Blau / Weiß Blau / Weiß Blau / Weiß Blau / Weiß Blau / Weiß Blau / Weiß Blau / Weiß Blau / Weiß Blau / Weiß Blau/Weiß Blau/Weiß Blau/Weiß Blau/Weiß Blau/Weiß Blau/Weiß Blau/Weiß Blau/Weiß Blau/Weiß Blau/Weiß Blau/Weiß Blau/Weiß Blau/Weiß Blau/Weiß11.5 FeHLeRmeLduNGeN deS dIGITAL eLecTRoNiC SPRAy coNTRoL (deSc)
Die folgenden Fehlermeldungen werden angezeigt, wenn das Digital Electronic Spray Control (DESC) ein Problem mit dem Spritzgerät erkennt. Sobald ein Problem erkannt und eine Fehlermeldung ausgegeben wird, wird das Spritzgerät abgeschaltet.

Bevor Sie fortfahren, ist unbedingt der übrige Druck aus dem System abzulassen (Zirkulation). Halten Sie auch alle anderen Warnhinweise ein, um die Verletzungsgefahr durch Injektionen, bewegliche Teile oder elektrischen Schlag zu reduzieren. Trennen Sie das Spritzgerät vor Wartungsarbeiten stets vom Netz!
meNüFeNSTeR cHecK TRANSduceR [SeNSoR üBeRPRüFeN]
Das Menüfenster Check Transducer [Sensor überprüfen] erscheint, wenn der Sensor defekt ist oder sich gelöst hat. Bringen Sie das Spritzgerät zur Reparatur in eine Vertragswerkstatt von Wagner.
meNüFeNSTeR cHecK PoTeNTlomeTeR [PoTeNTlomeTeR üBeRPRüFeN]
Das Menüfenster Check
Potentiometer [Potentiometer überprüfen] erscheint, wenn der Potentiometer defekt ist oder sich gelöst hat. Bringen Sie das Spritzgerät zur Reparatur in eine Vertragswerkstatt von Wagner.
MESSFUEHLER PRUEFEN
meNüFeNSTeR cHecK moToR [moToR üBeRPRüFeN]
Zeigt an, dass der Motor aufgrund von Verbindungsproblemen zwischen dem Motor und der Steuerung abgeschalten ist. Bringen Sie das Spritzgerät zu einem von Wagner autorisierten Wartungszentrum zur Reparatur.
meNüFeNSTeR LoW VoLTAGe [NledRIGe SPANNuNG]
Das Menüfenster Low Voltage
[Niedrige Spannung] erscheint, wenn sich das Spritzgerät abschaltet, weil die Eingangsspannung zu niedrig ist. Überprüfen Sie die Stromversorgung und beseitigen Sie das Problem. Schalten Sie das Spritzgerät.
meNüFeNSTeR HIGH moToR TemPeRATuRe [HoHe moToRTemPeRATuR]
Das Menüfenster High Motor
Temperature [Hohe Motortemperatur] erscheint, wenn die Motortemperatur zu stark angestiegen ist. Bringen Sie das Spritzgerät zur Reparatur in eine Vertragswerkstatt von Wagner.
MOTORTEMPERATUR ZU HOCH
meNüFeNSTeR HIGH mecHANlcal LoAd [HoHe ueBeRLASTuNG, mecHANIK PRüeFeN]
Das Menüfenster High Mechanical
Load [Hohe Uebelastung, Mechanik prüefen] erscheint, wenn sich das Spritzgerät abschaltet, weil die Stromaufnahme zu hoch ist oder das Spritzgerät den Überstromschutzschalter auslöst. Bringen Sie das Spritzgerät zur Reparatur in eine Vertragswerkstatt von Wagner.
UEBERLASTUNG MECHANIK.PRUEFEN
meNüFeNSTeR HIGH coNTRoL TemPeRATuRe [HoHe ReGLeRTemPeRATuR]
Zeigt an, wenn DESC aufgrund
übermäßiger Hitze abgeschaltet ist.
Bringen Sie das Spritzgerät zu einem von Wagner autorisierten Wartungszentrum zur Reparatur.
meNüFeNSTeR BAd HALL cycLe PoWeR [ScHLecHTe STRomVeRSoRGuNG moToR-HALL}
Zeigt an, dass die Sensoren des
Motors bzw. Motor-Halls defekt sind.
Bringen Sie das Spritzgerät zu einem von Wagner autorisierten Wartungszentrum zur Reparatur.
REGLERTEMPERATUR ZU HOCH
STROMV. HALL SCHLECHT
12 ANHANG
12.1 DÜSENAUSWAHL
Um eine einwandfreie und rationelle Arbeitsweise zu erzielen, ist die Auswahl der Düse von großer Wichtigkeit.
In vielen Fällen kann die richtige Düse nur über einen Spritzversuch ermittelt werden.
EINIGE REGELN HIERZU:
Der Spritzstrahl muss gleichmäßig sein.
Wenn Streifen im Spritzstrahl erscheinen, so ist der Spritzdruck zu gering oder die Viskosität des Beschichtungs-stoffes zu hoch.
Abhilfe: Druck erhöhen oder Beschichtungsstoff verdünnen. Jede Pumpe leistet eine bestimmte Fördermenge im Verhältnis zur Düsengröße:
Es gilt grundsätzlich: Große Düse = niedriger Druck
Kleine Düse = hoher Druck
Es gibt ein großes Sortiment von Düsen mit verschiedenen Spritzwinkeln.
12.2 WARTUNG UND REINIGUNG VON AIRLESS HARTMETALL-DÜSEN
STANDARDDDÜSEN
Ist eine andere Düsenausführung montiert, dann nach Herstellerangaben reinigen.
Die Düse hat eine mit größter Präzision bearbeitete Bohrung. Um eine lange Lebensdauer zu erreichen ist eine schonende Behandlung erforderlich. Denken Sie daran, dass der Hartmetalleinsatz spröde ist! Düse niemals werfen oder mit scharfen metallenen Gegenständen bearbeiten.
Folgende Punkte sind zu beachten, um die Düse sauber und einsatzbereit zu halten:
- Entlastungsventil öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Düse von der Spritzpistole demontieren.
- Düse in ein entsprechendes Reinigungsmittel legen bis alle Beschichtungsstoffreste aufgelöst sind.
- Wenn Druckluft vorhanden ist, Düse ausblasen.
- Mit einem spitzen hölzernen Stab (Zahnstocher) eventuelle Reste entfernen.
- Die Düse unter Zuhilfenahme eines Vergrößerungsglases kontrollieren und falls erforderlich, Punkt 3 bis 5 wiederholen.
12.3 SPRITZPISTOLEN-ZUBEHÖR

Flachstrahl-Verstelldüse
bis 250 bar (25 MPa)

Berührungsschutz
zur Flachstrahl-Verstelldüse
Bestell-Nr. 0097 294
| Düsen-markierung | Bohrung mm | Spritzbreite bei etwa 30 cm Entfernung vom SpritzobjektDruck 100 bar (10 MPa) | Verwendung | Flachstrahl-Verstelldüse Bestell-Nr |
| 15 | 0,13 - 0,46 | 5 - 35 cm | Lacke | 0999 057 |
| 20 | 0,18 - 0,48 | 5 - 50 cm | Lacke, Füller | 0999 053 |
| 28 | 0,28 - 0,66 | 8 - 55 cm | Lacke, Dispersionen | 0999 054 |
| 41 | 0,43 - 0,88 | 10 - 60 cm | Lacke, Dispersionen Rostschutzfarben - | 0999 055 |
| 49 | 0,53 - 1,37 | 10 - 40 cm | Großflächen-anstriche | 0999 056 |
Düsenverlängerung mit schwenkbarem Kniegelenk (ohne Düse)

Länge: 100 cm
Länge: 200 cm
Länge: 300 cm
Bestell-Nr. 0096 015
Bestell-Nr. 0096 016
Bestell-Nr. 0096 017
Tip Düsenverlängerung

15 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 051
30 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 052
45 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 053
60 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 054
15 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 074
30 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 075
45 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 076
60 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 077
12.4 AIRLESS DÜSEN-TABELLE

Wagner
TradeTip 3 Düse
bis 270 bar
(27 MPa)

ohne Düse
F-Gewinde (11/16 - 16 UN)
für Wagner Spritzpistolen
Best.-Nr. 0289391
ohne Düse
G-Gewinde (7/8 - 14 UNF)
für Graco/Wagner Spritzpis-
tolen
Best.-Nr. 0289390

Alle Düsen in der untenstehenden Tabelle werden zusammen mit dem passenden Pistolenfilter geliefert.
1) Spritzbreite bei etwa 30 cm Abstand zum Spritzobjekt und 100 bar (10 MPa) Druck mit Kunstharzlack 20 DIN-Sekunden.
| Anwendung Düsenmarkierung Spritz | win- | kel | Bohrung inch / mm | Spritzbreite mm^1) | Pistolenfilter Bestell-Nr. | |
| Wasserverdünnbare und lösemittel-haltige Lacke und Lackfarben, Öle,Trennmittel | 107 | 10^ | 0.007/0.18 | 100 | Rot | 0553107 |
| 207 | 20^ | 0.007/0.18 | 120 | Rot | 0553207 | |
| 307 | 30^ | 0.007/0.18 | 150 | Rot | 0553307 | |
| 407 | 40^ | 0.007/0.18 | 190 | Rot | 0553407 | |
| 109 | 10^ | 0.009/0.23 | 100 | Rot | 0553109 | |
| 209 | 20^ | 0.009/0.23 | 120 | Rot | 0553209 | |
| 309 | 30^ | 0.009/0.23 | 150 | Rot | 0553309 | |
| 409 | 40^ | 0.009/0.23 | 190 | Rot | 0553409 | |
| 509 | 50^ | 0.009/0.23 | 225 | Rot | 0553509 | |
| 609 | 60^ | 0.009/0.23 | 270 | Rot | 0553609 | |
| KunstharzlackePVC-Lacke | 111 | 10^ | 0.011/0.28 | 100 | Rot | 0553111 |
| 211 | 20^ | 0.011/0.28 | 120 | Rot | 0553211 | |
| 311 | 30^ | 0.011/0.28 | 150 | Rot | 0553311 | |
| 411 | 40^ | 0.011/0.28 | 190 | Rot | 0553411 | |
| 511 | 50^ | 0.011/0.28 | 225 | Rot | 0553511 | |
| 611 | 60^ | 0.011/0.28 | 270 | Rot | 0553611 | |
| Lacke, VorlackeGrundlackeFüller | 113 | 10^ | 0.013/0.33 | 100 | Rot | 0553113 |
| 213 | 20^ | 0.013/0.33 | 120 | Rot | 0553213 | |
| 313 | 30^ | 0.013/0.33 | 150 | Rot | 0553313 | |
| 413 | 40^ | 0.013/0.33 | 190 | Rot | 0553413 | |
| 513 | 50^ | 0.013/0.33 | 225 | Rot | 0553513 | |
| 613 | 60^ | 0.013/0.33 | 270 | Rot | 0553613 | |
| 813 | 80^ | 0.013/0.33 | 330 | Rot | 0553813 | |
| FüllerRostschutzfarben | 115 | 10^ | 0.015/0.38 | 100 | Gelb | 0553115 |
| 215 | 20^ | 0.015/0.38 | 120 | Gelb | 0553215 | |
| 315 | 30^ | 0.015/0.38 | 150 | Gelb | 0553315 | |
| 415 | 40^ | 0.015/0.38 | 190 | Gelb | 0553415 | |
| 515 | 50^ | 0.015/0.38 | 225 | Gelb | 0553515 | |
| 615 | 60^ | 0.015/0.38 | 270 | Gelb | 0553615 | |
| 715 | 70^ | 0.015/0.38 | 300 | Gelb | 0553715 | |
| 815 | 80^ | 0.015/0.38 | 330 | Gelb | 0553815 | |
| RostschutzfarbenLatexfarbenDispersionen | 117 | 10^ | 0.017/0.43 | 100 | Weiß | 0553117 |
| 217 | 20^ | 0.017/0.43 | 120 | Weiß | 0553217 | |
| 317 | 30^ | 0.017/0.43 | 150 | Weiß | 0553317 | |
| 417 | 40^ | 0.017/0.43 | 190 | Weiß | 0553417 | |
| 517 | 50^ | 0.017/0.43 | 225 | Weiß | 0553517 | |
| 617 | 60^ | 0.017/0.43 | 270 | Weiß | 0553617 | |
| 717 | 70^ | 0.017/0.43 | 300 | Weiß | 0553717 | |
| 817 | 80^ | 0.017/0.43 | 330 | Weiß | 0553817 | |
| RostschutzfarbenLatexfarbenDispersionen | 219 | 20^ | 0.019/0.48 | 120 | Weiß | 0553219 |
| 319 | 30^ | 0.019/0.48 | 150 | Weiß | 0553319 | |
| 419 | 40^ | 0.019/0.48 | 190 | Weiß | 0553419 | |
| 519 | 50^ | 0.019/0.48 | 225 | Weiß | 0553519 | |
| 619 | 60^ | 0.019/0.48 | 270 | Weiß | 0553619 | |
| 719 | 70^ | 0.019/0.48 | 300 | Weiß | 0553719 | |
| 819 | 80^ | 0.019/0.48 | 330 | Weiß | 0553819 | |
| 919 | 90^ | 0.019/0.48 | 385 | Weiß | 0553919 | |
| Flammschutz 221 | 20^ | 0.021/0.53 | 120 | Weiß | 0553221 | |
| 321 | 30^ | 0.021/0.53 | 150 | Weiß | 0553321 | |
| 421 | 40^ | 0.021/0.53 | 190 | Weiß | 0553421 | |
| 521 | 50^ | 0.021/0.53 | 225 | Weiß | 0553521 | |
| 621 | 60^ | 0.021/0.53 | 270 | Weiß | 0553621 | |
| 721 | 70^ | 0.021/0.53 | 300 | Weiß | 0553721 | |
| 821 | 80^ | 0.021/0.53 | 330 | Weiß | 0553821 | |
| Anwendung Düsenmarkierung Spritzwin- | kel | Bohrung inch / mm | Spritzbreite mm^1) | Pistolenfilter Bestell-Nr. | ||
| Dachbeschichtung 223 | 20° | 0.023 / 0.58 | 120 | Weiß | 0553223 | |
| 323 | 30° | 0.023 / 0.58 | 150 | Weiß | 0553323 | |
| 423 | 40° | 0.023 / 0.58 | 190 | Weiß | 0553423 | |
| 523 | 50° | 0.023 / 0.58 | 225 | Weiß | 0553523 | |
| 623 | 60° | 0.023 / 0.58 | 270 | Weiß | 0553623 | |
| 723 | 70° | 0.023 / 0.58 | 300 | Weiß | 0553723 | |
| 823 | 80° | 0.023 / 0.58 | 330 | Weiß | 0553823 | |
| Dickschichtmaterialien, Korrosionsschutz, Spritzspachtel | 225 | 20° | 0.025 / 0.64 | 120 | Weiß | 0553225 |
| 325 | 30° | 0.025 / 0.64 | 150 | Weiß | 0553325 | |
| 425 | 40° | 0.025 / 0.64 | 190 | Weiß | 0553425 | |
| 525 | 50° | 0.025 / 0.64 | 225 | Weiß | 0553525 | |
| 625 | 60° | 0.025 / 0.64 | 270 | Weiß | 0553625 | |
| 725 | 70° | 0.025 / 0.64 | 300 | Weiß | 0553725 | |
| 825 | 80° | 0.025 / 0.64 | 330 | Weiß | 0553825 | |
| 227 | 20° | 0.027 / 0.69 | 120 | Weiß | 0553227 | |
| 327 | 30° | 0.027 / 0.69 | 150 | Weiß | 0553327 | |
| 427 | 40° | 0.027 / 0.69 | 190 | Weiß | 0553427 | |
| 527 | 50° | 0.027 / 0.69 | 225 | Weiß | 0553527 | |
| 627 | 60° | 0.027 / 0.69 | 270 | Weiß | 0553627 | |
| 827 | 80° | 0.027 / 0.69 | 330 | Weiß | 0553827 | |
| 229 | 20° | 0.029 / 0.75 | 120 | Weiß | 0553229 | |
| 329 | 30° | 0.029 / 0.75 | 150 | Weiß | 0553329 | |
| 429 | 40° | 0.029 / 0.75 | 190 | Weiß | 0553429 | |
| 529 | 50° | 0.029 / 0.75 | 225 | Weiß | 0553529 | |
| 629 | 60° | 0.029 / 0.75 | 270 | Weiß | 0553629 | |
| 231 | 20° | 0.031 / 0.79 | 120 | Weiß | 0553231 | |
| 331 | 30° | 0.031 / 0.79 | 150 | Weiß | 0553331 | |
| 431 | 40° | 0.031 / 0.79 | 190 | Weiß | 0553431 | |
| 531 | 50° | 0.031 / 0.79 | 225 | Weiß | 0553531 | |
| 631 | 60° | 0.031 / 0.79 | 270 | Weiß | 0553631 | |
| 731 | 70° | 0.031 / 0.79 | 300 | Weiß | 0553731 | |
| 831 | 80° | 0.031 / 0.79 | 330 | Weiß | 0553831 | |
| 233 | 20° | 0.033 / 0.83 | 120 | Weiß | 0553233 | |
| 333 | 30° | 0.033 / 0.83 | 150 | Weiß | 0553333 | |
| 433 | 40° | 0.033 / 0.83 | 190 | Weiß | 0553433 | |
| 533 | 50° | 0.033 / 0.83 | 225 | Weiß | 0553533 | |
| 633 | 60° | 0.033 / 0.83 | 270 | Weiß | 0553633 | |
| 235 | 20° | 0.035 / 0.90 | 120 | Weiß | 0553235 | |
| 335 | 30° | 0.035 / 0.90 | 150 | Weiß | 0553335 | |
| 435 | 40° | 0.035 / 0.90 | 190 | Weiß | 0553435 | |
| 535 | 50° | 0.035 / 0.90 | 225 | Weiß | 0553535 | |
| 635 | 60° | 0.035 / 0.90 | 270 | Weiß | 0553635 | |
| 735 | 70° | 0.035 / 0.90 | 300 | Weiß | 0553735 | |
| 439 | 40° | 0.039 / 0.99 | 190 | Weiß | 0553439 | |
| 539 | 50° | 0.039 / 0.99 | 225 | Weiß | 0553539 | |
| 639 | 60° | 0.039 / 0.99 | 270 | Weiß | 0553639 | |
| Heavy Duty Applikationen 243 | 20° | 0.043 / 1.10 | 120 | Grün | 0553243 | |
| 443 | 40° | 0.043 / 1.10 | 190 | Grün | 0553443 | |
| 543 | 50° | 0.043 / 1.10 | 225 | Grün | 0553543 | |
| 643 | 60° | 0.043 / 1.10 | 270 | Grün | 0553643 | |
| 445 | 40° | 0.045 / 1.14 | 190 | Grün | 0553445 | |
| 545 | 50° | 0.045 / 1.14 | 225 | Grün | 0553545 | |
| 645 | 60° | 0.045 / 1.14 | 270 | Grün | 0553645 | |
| 451 | 40° | 0.051 / 1.30 | 190 | Grün | 0553451 | |
| 551 | 50° | 0.051 / 1.30 | 225 | Grün | 0553551 | |
| 651 | 60° | 0.051 / 1.30 | 270 | Grün | 0553651 | |
| 252 | 20° | 0.052 / 1.32 | 120 | Grün | 0553252 | |
| 455 | 40° | 0.055 / 1.40 | 190 | Grün | 0553455 | |
| 555 | 50° | 0.055 / 1.40 | 225 | Grün | 0553555 | |
| 655 | 60° | 0.055 / 1.40 | 270 | Grün | 0553655 | |
| 261 | 20° | 0.061 / 1.55 | 120 | Grün | 0553261 | |
| 461 | 40° | 0.061 / 1.55 | 190 | Grün | 0553461 | |
| 561 | 50° | 0.061 / 1.55 | 225 | Grün | 0553561 | |
| 661 | 60° | 0.061 / 1.55 | 270 | Grün | 0553661 | |
| 263 | 20° | 0.063 / 1.60 | 120 | Grün | 0553263 | |
| 463 | 40° | 0.063 / 1.60 | 190 | Grün | 0553463 | |
| 565 | 50° | 0.065 / 1.65 | 225 | Grün | 0553565 | |
| 665 | 60° | 0.065 / 1.65 | 270 | Grün | 0553665 | |
| 267 | 20° | 0.067 / 1.70 | 120 | Grün | 0553267 | |
| 467 | 40° | 0.067 / 1.70 | 190 | Grün | 0553467 | |
12.5 TEMPSPRAY
Ein im Schlauch eingebauter Heizleiter erwärmt das Material gleichmäßig auf die gewünschte Temperatur (regelbar von 20°C bis 60°C).
Die Vorteile:
- Konstante Farbtemperatur, selbst bei niedrigen Außentemperaturen
• Erheblich bessere Verarbeitung höherviskoser Beschichtungsmaterialien
• Erhöhter Auftragswirkungsgrad - Lösemittelersparnis durch Viskositätsabsenkung
• Adaptierbar an alle Airless-Geräte
| Bestellnr. Beschreibung | |
| 23116592311852 | TempSpray H 126 (optimal für Lackierarbeiten)Basiseinheit 1/4" inkl. Edelstahlschlauch DN6, 1/4",10mSpraypack bestehend aus: Basiseinheit (2311659), Airless Pistole AG 14 NPS 1/4", inkl. Trade Tip 2 Düsenhalter (F-Gew.) und Trade Tip 2 Düse Fine Finish 410 |
| 23116602311853 | TempSpray H 226 (optimal für Dispersionen/hochviskose Materialien)Basiseinheit 1/4" inkl. Schlauchtrommel, Heizschlauch DN10, 15m, Schlauchpeitsche 1/4" DN4, 1mSpraypack bestehend aus: Basiseinheit (2311660), Airless Pistole AG 14 NPS 1/4", inkl. Trade Tip 2 Düsenhalter (F-Gew.) und Trade Tip 2 Düse 419 |
| 23116612311854 | TempSpray H 326 (optimal für Dispersionen/hochviskose Materialien)Basiseinheit 1/4" inkl. Schlauchtrommel, Heizschlauch DN10, 30m, Schlauchpeitsche 1/4" DN4, 1mSpraypack bestehend aus: Basiseinheit (2311661), Airless Pistole AG 14 NPS 1/4", inkl. Trade Tip 2 Düsenhalter (F-Gew.) und Trade Tip 2 Düse 421 |

Universelles Zubehör zur Reinigung, sauberem Transport und Konservierung der Pumpeneinheit
Features:
- Einfachere Reinigung - Reinigungsflüssigkeit zirkuliert konstant durch die Pumpe, dadurch auch sauberes Reinigen im Innenbereich möglich
- Keine Reinigung bei Arbeitsunterbrechungen oder Ortswechsel nötig, da Farbe in der Pumpe nicht antrocknen bzw. auslaufen kann
• Verbesserte Konservierung - Einfachste Montage
Geeignet für folgende Modelle:
| Membranpumpen Kolbenpumpen | |||
| SF 21 | Finish 270/370 | PS 24 | PS 3.25 |
| SF 23 | Nespray Deco | PS 26 | PS 3.29 |
| SF 27 | Nespray 31 | PS 30 | PS 3.31 |
| SF 31 | PS 34 | PS 3.34 | |
| SF 7000 | |||

Gleich mitbestellen:
EasyClean, Reinigungs- und Konservierungsmittel (118ml) Best. Nr. 0508 620

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AnwendungWarning!

Wagner
TradeTip 3 ugello
bis 270 bar
(27 MPa)

senza ugello
Filettatura F (11/16 - 16 UN)
per aerografi WAGNER
N°ord. 0289391
senza ugello
Filettatura G (7/8 - 14 UNF)
per aerografi Graco/Titan
N°ord. 0289390

PRÜFUNG DES GERÄTES NACH DEN RICHTLINIEN FÜR FLÜSSIGKEITSSTRAHLER (SPRITZGERÄTE) DER BERUFSGENOSSENSCHAFTEN.
Das Gerät ist bei Bedarf, jedoch mindestens alle 12 Monate, durch Sachkundige daraufhin zu prüfen, ob ein sicherer Betrieb weiterhin gewährleistet ist.
Bei stillgelegtem Gerät kann die Prüfung bis zur nächsten Inbetriebnahme hinausgeschoben werden.
Der Betreiber ist verpflichtet, das Gerät zur Prüfung anzumelden.
Wenden Sie sich bitte an die Kundendienststellen der Firma WAGNER.
(Diese Vorschrift gilt nur für Deutschland).
WICHTIGER HINWEIS ZUR PRODUKTHAFTUNG
Aufgrund einer ab 01.01.1990 gültigen EU-Verordnung haftet der Hersteller nur dann für sein Produkt, wenn alle Teile vom Hersteller stammen oder von diesem freigegeben wurden, bzw. die Geräte sachgemäß montiert und betrieben werden.
Bei Verwendung von fremdem Zubehör und Ersatzteilen kann die Haftung ganz oder teilweise entfallen; in extremen Fällen kann von den zuständigen Behörden (Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsichtsamt) der Gebrauch des gesamten Gerätes untersagt werden.
Mit Original WAGNER Zubehör und Ersatzteilen haben Sie die Gewähr, dass alle Sicherheitsvorschriften erfüllt sind.
3+2 JAHRE GARANTIE PROFESSIONAL FINISHING
Wagner Profi-Garantie
(Stand 01.02.2009)
1. Garantieumfang
Alle Wagner Profi-Farbauftragsgeräte (im folgenden Produkte genannt) werden sorgfältig geprüft, getestet und unterliegen den strengen Kontrollen der Wagner Qualitätssicherung. Wagner gibt daher ausschließlich dem gewerblichen oder beruflichen Verwender, der das Produkt im autorisierten Fach-handel erworben hat (im folgenden „Kunde“ genannt), eine erweiterte Garantie für die im Internet unter www.wagner-group.com/profi-guarantee aufgeführten Produkte.
Die Mängelhaftungsansprüche des Käufers aus dem Kaufvertrag mit dem Verkäufer sowie gesetzliche Rechte werden durch diese Garantie nicht eingeschränkt.
Wir leisten Garantie in der Form, dass nach unserer Entscheidung das Produkt oder Einzelteile hier-von ausgetauscht oder repariert werden oder das Gerät gegen Erstattung des Kaufpreises zurückge-nommen wird. Die Kosten für Material und Arbeitszeit werden von uns getragen. Ersetzte Produkte oder Teile gehen in unser Eigentum über.
2. Garantiezeit und Registrierung
Die Garantiezeit beträgt 36 Monate, bei industriellem Gebrauch oder gleichzusetzender Beanspru-chung wie insbesondere Schichtbetrieb oder bei Vermietung 12 Monate.
Für Benzin und Luft betriebene Antriebe gewähren wir ebenso 12 Monate.
Die Garantiezeit beginnt mit dem Tag der Lieferung durch den autorisierten Fachhandel. Maßgebend ist das Datum auf dem Original-Kaufbeleg.
Für alle ab 01.02.2009 beim autorisierten Fachhandel gekauften Produkte verlängert sich die Garan-tiezeit um 24 Monate, wenn der Käufer diese Geräte innerhalb von 4 Wochen nach dem Tag der Lie-ferung durch den autorisierten Fachhandel entsprechend den nachfolgenden Bestimmungen regist-riert.
Die Registrierung erfolgt im Internet unter www.wagner-group.com/profi-guarantee. Als Bestätigung gilt das Garantiezertifikat, sowie der Original-Kaufbeleg, aus dem das Datum des Kaufes hervorgeht. Eine Registrierung ist nur dann möglich, wenn der Käufer sich mit der Speicherung seiner dort einzugebenden Daten einverstanden erklärt.
Durch Garantieleistungen wird die Garantiefrist für das Produkt weder verlängert noch erneuert.
Nach Ablauf der jeweiligen Garantiezeit können Ansprüche gegen und aus der Garantie nicht mehr geltend gemacht werden.
3. Abwicklung
Zeigen sich innerhalb der Garantiezeit Fehler in Material, Verarbeitung oder Leistung des Geräts, so sind Garantieansprüche unverzüglich, spätestens jedoch in einer Frist von 2 Wochen geltend zu ma-chen.
Zur Entgegennahme von Garantieansprüchen ist der autorisierte Fachhändler, welcher das Gerät ausgeliefert hat, berechtigt. Die Garantieansprüche können aber auch bei unserer der in der Bedie-nungsanleitung genannten Servicedienststellen geltend gemacht werden. Das Produkt muss zusam-
men mit dem Original-Kaufbeleg, der die Angabe des Kaufdatums und der Produktbezeichnung ent-halten muss, frei eingesandt oder vorgelegt werden. Zur Inanspruchnahme der Garantieverlängerung muss zusätzlich das Garantiezertifikat beigefügt werden.
Die Kosten sowie das Risiko eines Verlustes oder einer Beschädigung des Produkts auf dem Weg zu oder von der Stelle, welche die Garantieansprüche entgegennimmt oder das instand gesetzte Produkt wieder ausliefert, trägt der Kunde.
4. Ausschluss der Garantie
Garantieansprüche können nicht berücksichtigt werden
- für Teile, die einem gebrauchsbedingten oder sonstigen, natürlichen Verschleiß unterliegen, sowie Mängel am Produkt, die auf einen gebrauchsbedingten oder sonstigen natürlichen Ver-schleiß zurückzuführen sind. Hierzu zählen insbesondere Kabel, Ventile, Packungen, Düsen, Zylinder, Kolben, Medium führende Gehäuseteile, Filter, Schläuche, Dichtungen, Rotoren, Statoren, etc.. Schäden durch Verschleiß werden insbesondere verursacht durch schmirgeln-de Beschichtungsstoffe, wie beispielsweise Dispersionen, Putze, Spachtel, Kleber, Glasuren, Quarzgrund.
- bei Fehlern an Geräten, die auf Nichtbeachtung von Bedienungshinweisen, ungeeignete oder unsachgemäße Verwendung, fehlerhafte Montage, bzw. Inbetriebsetzung durch den Käufer oder durch Dritte, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch, anomale Umweltbedingungen, un-geeignete Beschichtungsstoffe, chemische, elektrochemische oder elektrische Einflüsse, sachfremde Betriebsbedingungen, Betrieb mit falscher Netzspannung/-Frequenz, Überlas-tung oder mangelnde Wartung oder Pflege bzw. Reinigung zurückzuführen sind.
- bei Fehlern am Gerät, die durch Verwendung von Zubehör-, Ergänzungs- oder Ersatzteilen verursacht wurden, die keine Wagner-Originalteile sind.
- bei Produkten, an denen Veränderungen oder Ergänzungen vorgenommen wurden.
- bei Produkten mit entfernter oder unlesbar gemachter Seriennummer
- bei Produkten, an denen von nicht autorisierten Personen Reparaturversuche durchgeführt wurden.
- bei Produkten mit geringfügigen Abweichungen von der Soll-Beschaffenheit, die für Wert und Gebrauchstauglichkeit des Geräts unerheblich sind.
- bei Produkten, die teilweise oder komplett zerlegt worden sind.
5. Ergänzende Regelungen
Obige Garantien gelten ausschließlich für Produkte, die in der EU, GUS, Australien vom autorisierten Fachhandel gekauft und innerhalb des Bezugslandes verwendet werden.
Ergibt die Prüfung, dass kein Garantiefall vorliegt, so geht die Reparatur zu Lasten des Käufers.
Die vorstehenden Bestimmungen regeln das Rechtsverhältnis zu uns abschließend. Weitergehende Ansprüche, insbesondere für Schäden und Verluste gleich welcher Art, die durch das Produkt oder dessen Gebrauch entstehen, sind außer im Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes aus-geschlossen.
Mängelhaftungsansprüche gegen den Fachhändler bleiben unberührt.
Für diese Garantie gilt deutsches Recht Die Vertragssprache ist deutsch. Im Fall, dass die Bedeutung des deutschen und eines ausländischen Textes dieser Garantie voneinander abweichen, ist die Be-deutung des deutschen Textes vorrangig.
J. Wagner GmbH
Bundesrepublik Deutschland
PS 3.39
IMPORTANT NOTES ON PRODUCT LIABILITY
(Version du 01.02.2009)
Gemäß der europäischen Richtlinie 2002/96/EG zur Entsorgung von Elektro-Altgeräten, und deren Umsetzung in nationales Recht, ist dieses Produkt nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern muss der umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden!

Ihr Wagner-Altgerät wird von uns, bzw. unseren Handelsvertretungen zurückgenommen und für Sie umweltgerecht entsorgt. Wenden Sie sich in diesem Fall an einen unserer Service-Stützpunkte, bzw. Handelsvetretungen oder direkt an uns.
- GB -
Note on disposal:
Otto-Lilienthal-Straße 18
88677 Markdorf
Postfach 11 20
88669 Markdorf
Tel. 0 75 44 / 505-0
Telefax 0 75 44 / 505-1200
www.wagner-group.com
Kundenzentrum
Tel. 0 75 44 / 505-1666
Telefax 0 75 44 / 505-1155
email: kundenzentrum@wagner-group.com
Technischer Service
Tel. 0180 5 59 24 637
(14 Cent/Minute aus dem deutschen
Festnetz, Mobilfunk max. 42 Cent/Min)
Heidersdorf in Sachsen
J. Wagner GmbH
Service-Stützpunkt
Olbernhauer Straße 11
09526 Heidersdorf
Tel. 03 73 61 / 1 57 07
Telefax 03 73 61 / 1 57 08
WAGNER KONTAKTNETZ DEUTSCHLAND, IM INTERNET ZU FINDEN UNTER: WWW.WAGNER-GROUP.COM/PROFI
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Ottogasse 2/20
2333 Leopoldsdorf
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