ProSpray 3.23 - Farbpistole WAGNER - Kostenlose Bedienungsanleitung
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Farbpistole kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch ProSpray 3.23 - WAGNER und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. ProSpray 3.23 von der Marke WAGNER.
BEDIENUNGSANLEITUNG ProSpray 3.23 WAGNER
Achtung: Verletzungsgefahr durch Injektion! Airless-Geräte entwickeln extrem hohe Spritzdrücke.


Niemals Finger, Hände oder andere Körperteile mit dem Spritzstrahl in Berührung bringen!
Niedie Spritzpistole auf sich, Personen und Tiere richten.
Nied die Spritzpistole ohne Spritzstrahl-Berührungsschutz benutzen. Behandeln Sie eine Spritzverletzung nicht als harmlose Schnittverletzung. Bei einer Hautverletzung durch Beschichtungsstoff oder Lösemittelsofar einen Arzt aufsuchen zur schellen, fachkundigen Behandlung. Informieren Sie den Arzt über den verwendeten Beschichtungsstoff oder das Lösemittel.

Vor jeder Inbetriebnahme sind gemäß Betriebsanleitung folgende Punkte zu beachten:
- Fehlerhafte Geräte)dürfen nicht benutzt werden.
- Wagner-Spritzpistole sichern mit Sicherungshebel am Abzugsbügel.
- Erdung{sicherstellen.
- Zulässigen Betriebsdruck von Hochdruckschlauch und Spritzpistole überprüfen.
- Alle Verbindungsteile auf Dichtheit prufen.

Anweisungen zur regelmäßigen Reinigung und Wartung des Gerätes sind streng einzuhalten.
Vor allen Arbeitsen am Gerät und bei jeder Arbeitspause folgende Regeln beachten:
- Spritzpistole und Hochdruckschlauch druckentlasten.
- Wagner-Spritz pistonole sichern mit Sicherungshebel am Abzugsüge.
- Gerät ausschalten.
Achte auf Sicherheit!
1 SlcHeRHeITSVoRScHRIFTeN FüR dAS AIRLeSS-SPRITzeN 4
1.1 Erklärung der verwendeten Symbole 4
1.2 Elektrische Sicherheit 8
1.3 Elektrostatice Aufladung (Funken- oder Flammembildung) 8
2 ANWeNduNGSüBeRSIcHT 9
2.1 Einsatzgebiete 9
2.2 Beschichtungsstoffe 9
3 GerTeBeScHRelBuNG 10
3.1 Airless-Verfahren 10
3.2 Funktion des Gerätes 10
3.3 Legende zum Erklärungsbild PS 3.23 11
3.4 Erklärungsbild PS 3.23 11
3.5 Technische Daten 12
3.6 Transport im Fahrzeug 12
4 INBeTRIeBNAHme 12
4.1 Hochdruckschlauch, Spritzpistole und Trennol 12
4.2 Anzeigen auf dem Bedienfeld 13
4.3 Druckregler Einstellungen 13
4.4 Anschluss an das Stromnetz 14
4.5 Bei Erstinbetriebnahme Reinigung von Konservierungsmittel 14
4.6 Gerät mit Beschichtungsstoff in Betriebnehmen 14
5 SPRITzTecHNIK 15
6 HANdHABuNG deS HocHdRucKScHLAucHeS 16
7 ARBeITSuNTeRBRecHuNG 16
8 GerTeRINIGuNG (AuSSeRBeTRIeBNAHme) 17
8.1 Gerätereinigung von außen 17
8.2 Ansaugfilter 17
8.3 Hochdruckfilter reinigen 18
8.4 Reinigung der Airless-Spritzpistole 18
9 HILFe Bel SToRuNGeN 19
10 WARTuNG 20
10.1 Allgemeine Wartung 20
10.2 Hochdruckschlauch 20
11 RePARATuReN Am GeRäT 20
11.1 Entlastungsventil 20
11.2 Ein- und Auslassventil 21
11.3 Packungen 22
11.4 Schaltplan PS 3.23 23
12 ANHANG 24
12.1 Dusenausbahl 24
12.2 Wartung und Reinigung von Airless-Hartmetall-Düssen 24
12.3 Spritzpistol-Zubehor 25
12.4 Airless-Dusen-Tabelle 26/27
12.5 TempSpray 28
12.6 Pump-Runner 29
zuBeHOr FÜR PRoSPRAy 3.23 114/115
Ersatzteilliste Hauptbauge 116/117
Ersatzteilliste Farbstufe 118/119
Ersatzteilliste Bausgruppe Antrieb 120
ErsatzteillisteGestell 121
Ersatzteilliste Ansaugsystem 122/123
WicHTIGeR HINWeIS zuR
PRoduKTHAFTuNG 124
3+2 JAHRe GARANTIe ProFeSSIoNAL
FINISHING 124
WAGNeR-SeRVIceNeTz 131/132
1 SlcHeRHeITSVoRScHRIFTeN FÜR dAS AIRLeSS-SPRITzeN
1.1 eRKLäRuNG deR VeRWeNdeTeN SymBoLe
These Bedienanleitung enthalt Informationen, die der Benutzer vor Verwendung des Geräts gründlich durcharbeiten muss. In Bereichen, die mit den folgenden Symbolen gekennzeichnet sind, besonderss vorsichtig arbeiten und alle Sicherheitshinweise beachten.

Dieses Symbol verweist auf eine potenzielle Gefahr, die zum Tode oder zu schweren Verletzungen führen kann. Hiernden Sie wichtige Sicherheitsinformationen.
Dieses Symbol weist auf eine potenzielle Gefahr für Sie bzw. das Gerät hin. Unter thisem Symbol nden Sie wichtige Informationen, wie Sie Schäden an dem Gerät und Verletzungsgefahr vermeiden.

Injektionsgefahr

Brandgefahr durch Lösemittel und Farbdampfe

Explosionsgefahr durch
Lösemittel, Farbdämpfe und ungeeignete Materialien
Verletzungsgefahr durch das
Einatmen von schädlichen Dämpfen
Hinweise enthalten wichtige
Informationen, die beachtet werden sollenn.

GeFAHR: VeRLeTzuNG duRcH FLüSSIGKeITeN uNTeR dRucK
Eine unter hohem Druck stehende Flüssigkeit, wie sie von diesen Gerät erzeugt wird, kann die Haut durchdringen und in das darüber liegende Bindegewebe eindringen und so zu schweren Verletzungen und selbst zur Amputation führn. Behandeln Sie eine Spritzverletzung nicht als harmlose Schnittver-letzung. Bei einer Hautverletzung durch Beschichtungssto oder Lösemittel sofort einen Arzt aufsuchen zurschnellen, fachkundigen Behandlung. Informieren Sie den Arzt über den verwendeten Beschichtungssto oder das Lösemittel.
VoRSlcHTSmASSNAHmEn:
- NIEMALS die Spritzpistole auf Körperteile halten.
- NIEMALS mit Körperteilen den Flüssigkeitsstrahl berühren. NIEMALS mit dem Körper eine Leckstelle im Druckschlauch berühren.
- NIEMALS die Hand vor die Duse der Spritzpistole halten. Handschuhe stellen keinen sicheren Schutz vor Verletzungen durch injizierte Flüssigkeiten dar.
STETS den Ausloser der Spritzpistole verriegeln, die Pumpe ausschalten und den Druck vollständig entspannen, bevor Wartungs- und Reinigungsrarbeiten, Durchsichten, Dusenwechsel oder ähnliche Arbeitsen durchgefuhrt werden oder das Gerät unbeaufsichtig gelassen wird. Auch nach dem Ausschalten des Motors steht das Gerät noch unter Druck. Das Ventil
PRIME/SPRAY (Vorfüll-/Sprühventil) bzw. das Druckentlastungsventil müssen in ihren Sollpositionen stehen, um den Systemdruck zu entspannen.
STETS den Düssenschutz aufsetzen, wenn Spritzarbeiten durchgeführt werden. Der Düssenschutz stellt einen gewissen Schutz dar, ist aber vor allem als Warnvorrichtung gedacht.
STETS die Spritzduse entfernen, bevor das System gereinigt oder gespult wird.
- NIEDMALS eine Spritzpistole ohne funktionsfähige Auslöserverriegelung und ohne Auslöserbügel verwenden.
Das gesamte Zubehör muss mindestens für den maximalen Betriebsdruckbereich des Spritzgerats zugelassen sein. Dazu gehören Spritzdüssen, Spritzpistolen, Verlängerungen und Schlauch.

Durch Verschleib, Knicken und nicht zweckentsprechende Verwendung konnen sich Leckstellen im Farbschlauch bilden. Durch eine Leckstelle kann Flüssigkeit in die Haut injiziert werden. Vor Verwendung den Schlauch gründlich prufen.
VoRSlcHTSmASSNAHmneN:
Scharfes Biegen oder Knicken des Hochdruckschlauches vermeiden, kleinster Biegeradius etwa 20~cm
- Hochdruckschlauch nicht überfahren, sowie vor scharfen Gegenständen und Kantenschützen.
- Beschädigten Hochdruckschlauch sofort ersetzen.
- Niemals defekten Hochdruckschlauch selbst reparieren!
- Elektrostatice Aufladung von Spritzpistole und Hochdruckschauch wird über den Hochdruckschauch abgeleitet. Deshalb muss der elektrische Widerstand zwischen den Anschlüssen des Hochdruckschauchs gleich oder kleiner ein Megaohm betragen.
Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer, nur Wagner-Original-Ersatzhochdruckschläuche verwenden.
- Vorjem Einsatzaufe SchlaucheaufEinschnittle, Leckstellen, Scheuerstellen oder gewölble Oberflächen kontrollieren. Die Kupplungen auf Universehrheit und festen Sitz kontrollieren. Schläuche unverzüglich ersetzen, wenn einer aber genannten Fehler festgestellt wird. Einen Farbschlauch niemals reparieren. Einendefekten Schlauch durch einen geerdeten Hochdruckschlauch ersetzen.
- Achten Sie darauf, Spritzschläuche so zu verlegen, dass die Rutsch-, Stolper-, und Umfallgefahr minimiert wird.

Brennbare Dämpfe, wie z. B. Dämpfe von Lösungsmitteln und Farben können sich in den Arbeitsbereichen entzünden oder explodieren.
VoRSlcHTSmASSNAHmneN:
- Keine Materialien mit einem Flammpunkt unter 38^ (100°F) verarbeiten. Der Flammpunkt ist die Temperatur, bei der eine Flüssigkeit so viele Dämpfe entwickelt, dass diese sich entzüden können.
Gerat nicht benutzen in Betriebsstätten, welche unter die Explosionsschutz-Verordnung fallen. - FürGNU Abzug und Zufuhr von Frischluft sorgen, damit sich im Spritzbereich keine entzündlichen Dampfe sammeln.
- Alle Zündquellen wie Funken durch elektrostatische Entladung, Elektrogeräte, offene Flammen, Zündflammen, heihe Gegenstände und Funken durch Schlieben und Trennen von Netzkabeln oder Betätigten von Arbeitssscheinwerferschaltern ausschreiben.
- Im Spritzbereich nicht rauchen.
Das Spritzgerat in ausreichendem Abstand von dem zu bespritzenden Gegenstand in einem gut belufteten Bereich aufstellen (gegebenenfalls einen Verlängerungsschlauch benutzen). Entzündliche Dämpfe sind oft schwerer als Luft. Die Fläche über dem Boden muss entsprechenden gut beluftet werden. Die Pumpe enthalt Teile, bei denen eine Lichtbogenbildung nicht ausgeschlossen werden kann und die durch Funken Dämpfe entzüden.
Die zu bespritzenden Objekte und die Ausrüstung im Spritzbereich müssen
sorgfältig geerdet werden, um Funken durch elekstrostatice Entladungen zu vermeiden.
- Nur leitfähige bzw. geerdete Hochdruckflüssigkeitsschläuche verwenden. Die Spritzpistole muss über die Schlauchanschlussgeerdet sein.
Das Netzkabel muss an einem Schutzkontaktstromkreis angeschlossen sein (nur für Elektrogeräte).
Zum Durchspälen des Gerätes immer in einen separates Metallnehmer mit niedrigem Pumpendruck und entfernter Spritzduse sprühen. Die Spritzpistole fest an die Wand des Behalters halten, um den Behälter zu erden und Funken durch elekrostatice Entladungen zu verhindern.
Die Warnhinweise und Vorschriften des Herstellers der Lösungsmittel und Materialien einhalten. Beachten Sie zum sicheren Gebrauch das Sicherheitsdatenblatt und die technischen Angaben des Anstrichmaterials.
Zum Spulen des Gerats immer mit einer möglichst niedrigen Druckeinstellung arbeiten. - Bei Gerätereinigung mit Lösemittel darf nicht in einen Behälter mit kleiner Öffnung (Spundloch) gespritzt oder gegumpt werden. Gefahr durch Bildung eines explosionsfähigen Gas-/Luftgemisches. Der Behälter muss geerdet sein.
- Verwenden Sie keine Farben bzw. Lösungsmittel, die Halogenkohlenwasserstoffe enthalten, wie z. B. Chlor, Bleiche, Antischimmelmittel, Methylenchlorid und Trichlorethan. Sie sind nicht kompatibel mit Aluminium. Setzen Sie sich mit dem Lieferanten der Beschichtung hinsichtlich der Kompatibilität des Materials mit Aluminium in Verbindung.

GeFAHR: GeFäHRLIcHe damPFe
Farben, Lösungsmittel und andere Materialien können beim Einatmen oder beim Kontakt mit dem Körper gesundheitsschädlich sein. Die Dämpfe können schwere Übelkeit, Ohnmacht und Vergiftungen verursachen.
VoRSIcHTSmASSNAHmeN :
- Bei Spritzarbeiten Atemschutz/TRagen. Alle mit der Gesichtsmaske mitgelieferten Anleitungen durcharbeiten, damit die Gesichtsmaske auch den gewünschten Schutz bietet.
- Dem Benutzer ist eine Atemschutzmaske zur Verfügung zu stellen (Berufs-Genossenschaftliche Regel „Regeln für den Einsatz von Atemschutzgeräten" (BGR 190).
- Arbeitssschutzbrille/TRagen.
Zum Schutz der Haut sind Schutzkleidung, Handschuhe und eventuell Hautschutzcreme erforderlich (BGR 197 "Benutzung von Hautschutz").VorschriftenderHerstellerbeachten zu den Beschichtungsstoffen, Lösemittel und Reinigungsmittel bei Aufbereitung, Verarbeitung und Gerätereinigung.

GeFAHR: ALLGemeIneS
Kann schwere Personen- oder Sachschäden verursachen.
VoRSIcHTSmASSNAHmeN:
- Alle lokalen sowie im Land bzw. Bundesland geltenden Vorschriften zum Brandschutz, zur Bedienung und Luftung einhalten.
- Bei Betätigung des Ausloserszieht die Spritzpistole zur Seite. Diese Kraftwirkung der Spritzpistole ist entsprechend stark, wenn die Duse entfernt und bei der Pumpe hoher Druck eingestellt wurde. Bei der Reinigung mit abgeschraubter Duse daher den Druckreglerknopf auf den niedrigsten Druck einstehen.
- Nur vom Hersteller zugelassene Teile verwenden. Bei Verwendung von Teilen, die nicht die technischen Mindestanforderungen erfüllen,trägt der Benutzer alle Risiken und die gesamte Haftung. Dies gilt auch für die Sicherheitsvorrichtungen der Pumpe.
IMMER die Hinweise des Herstellers zum sicheren Umgang mit Farben und Lösungsmitteln einhalten. - Verschüttete Materialien und Lösemitteln sollen aufwischen, um Rutschgefahr zu vermeiden.
Gehorschutz tragen. Dieses Gerät kann einen Schalldruck über 85 dB(A) erzeugen.
Das Gerät niemals unbeaufsichtigt setzen. Kinder oder andere Personen, die mit dem Betrieb des druckluftlosen Spritzgeräts nicht vertraut sind, von dem Gerät fern halten.
An windigen Tagen nicht im Freien spritzen.
Das Gerät inklusive aller Flüssigkeiten (z.B. Hydrauliköl) müssen umweltgerecht entsorgt werden.
1.2 eLeKTRIScHe SlcHeRHeIT
Elektrogeräte müssen geerdet werden. Bei einem elektrischen Kurzschluss reduziert die Erdung die Gefahr eines elektrischen Schlages, da der Fehlerstrom über den Schutzleiter abgeführt wird. Dieses Gerät ist mit einem Netzkabel versehen, das einen Schutzkontaktstecker besitzt. Anschluss an das Stromnetz nur über einen besonderen Speisepunkt z. B. über eine Fehlerstromschutzeinrichtung mit INF≤30 mA.

GEFAHR - Arbeitsen oder Reparaturen an der elektrischen Ausrüstung nur von einer Elektrofachkraft durchführten halten. Für unsachgemäß Installation wird keine Haftung übernommen. Gerät ausschalten. Vor allen Reparaturen - Netzstecker aus der Steckdoseziehen.
Gerätereinigung: Kurzschlussgefahr durch eindringendes Wasser in die elektrische Ausrüstung. Gerät niemals mit Hochdruck- oder Dampfhochdruckreiniger abspritzen.
ARBeITeN odeR RePARATuReN AN deRe eLeKTRIScHeN AuSRüSTuNG:
Theseur von einer Elektrofachkraft durchfuhren lessen.Fur unsachgemae Installation wird keine Haftung übernommen.
1.3 eLeKTRoSTATIScHe AuFLAduNG (FuNKeN- odeR FLAmmeNBILduNG)

Bedingt durch die Strömungsgeschwindigkeit des Beschichtungsstoffs beim Spritzen kann es unter Umständen am Gerät zu elekrostatischen Aufladungen kommt. Diese können bei Entladung Funken oder Flammembildung nach sichziehen. Deshalb ist es notwendig, dass das Gerät immer über die elektrische Installation geerdet ist. Der Anschluss muss über eine vorschrittsmäßige geerdete Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.
Elektrostatice Aufladung von Spritzpistole und Hochdruckschauch wird über den Hochdruckschauch abgeleitet. Deshalb muss der elektrische Widerstand zwischen den Anschlüssen des Hochdruckschauchs gleich oder kleiner ein Megaohm betragen.
2 ANWENDUNGSÜBERSICHT
2.1 EINSATZGEBIETE

| Materialien Objektgroße | Modell | |||||||
| PS3.21 | PS3.23 | PS3.25 | PS3.29 | PS3.31 | PS3.34 | PS3.39 | ||
| Trennmittel, Öl, Vorlacke, Grundierungen, Füller, Kunstharzlacke, Acryllackeempfohlene Düsengröße: FineFinish 0,008" - 0,014" | bis 200 m2 | |||||||
| 200 m2 - 800 m2 | ||||||||
| über 800 m2 | ||||||||
| Dispersionen, Latexfarbenempfohlene Düsengröße: 0,017" - 0,027" | bis 200 m2 | |||||||
| 200 m2 - 800 m2 | ||||||||
| über 800 m2 | ||||||||
| Korrosionsschutz, Flammschutz, Gewebekleberempfohlene Düsengröße: 0,021" - 0,031" | bis 200 m2 | |||||||
| 200 m2 - 800 m2 | ||||||||
| über 800 m2 | ||||||||
| Airlessspachtelempfohlene Düsengröße: 0,027" - 0,039" | bis 200 m2 | |||||||
| 200 m2 - 800 m2 | ||||||||
| über 800 m2 | ||||||||
2.2 BESCHICHTUNGSSTOFFE
VERARBEITBARE BESCHICHTUNGSSTOFFE

Achten Sie auf Airless-Qualität bei den zu verarbeitenden Beschichtungsstoffen.
Wasserverdūnnbare und losemittelhaltige Lacke und Lackfarben, Zweikkomponenten Beschichtungsstoffe, Dispersionen, Latexfarben, Trennmittel, Öle, Vorlacke, Grundierungen und Fuller.
Die Verarbeitung anderer Beschichtungsstoffe nur mit Zustimmung der Firma Wagner.
FILTERUNG
Trotz Ansaugfilter und Einsteckfilter in der Spritzpistole ist eine Filterung des Beschichtungsstoffes im allgemeinen zu empfehlen.
Beschichtungsstoff vor Arbeitsbeginn gut umruhren.

Achtung: Beim Aufruhren mit motoretriebenen Ruhrwerken daraufuf achten, dass keine Luftblasen eingerührt werden. Luftblasen stären beim Spritzen, können)sogar zur Betriebsunterbrechung führen.
VISKOSITÄT
Mit dem Gerät ist es möglich, hochviskose Beschichtungsstoffe bis etwa 20.000 mPa·s zu verarbeiten.
Lassen sich hochviskose Beschichtungsstoffe nicht ansaugen, so ist nach Herstellerangabe zu verdünnen.
ZWEIKOMPONENTEN-BESCHICHTUNGSSTOFF
Die entspruchende Verarbeitungszeit ist keinu einzuhalten. Innerhalb dieser Zeit das Gerat sorgfältig mit dem entspruchenden Reinigungsmittel durchspullen und reinigen.
BESCHICHTUNGSSTOFFE MIT SCHARFKANTIGEN ZUSATZSTOFFEN
These über auf Ventile, Hochdruckschlauch, Spritzpistole und Düse eine stark verschleibende Wirkung aus. Die Lebensdauer dieser Teile kann sich dadurch erheblich verkurzen.
3 GerRäTeBeScHRelBuNG
3.1 AIRLeSS VeRFAHReN
Hauptanwendungsgebiete sind dicke Schichten von hoherviskosem Beschichtungsstoff bei große Flächen und hohem Materialeinsatz.
Eine Kolbenpumper saugt den Beschichtungsstoff an und fordert him unter Druck zur Duse. Bei einem Druck bis max. 221 bar (22,1 MPa) durch die Duse gepresst, zerstaubt der Beschichtungsstoff. Dieser hohe Druck bewirkt eine mikrofeine Zerstaubung des Beschichtungsstoffes.
Da in diesen System keine Luft verwendet wird, bezeichnet man these Verfahren als AIRLESS-Verfahren (luftlos).
These Art zu spritzen bringt die Vorteile von feinster Zerständung, nebelarmer Betriebsweise und glatter, blasenfreier Oberfläche. Neben diesen Vorteilen sind die Arbeits geschwindigkeit und die große Handlichkeit zu nennen.
3.2 FuNKTIoN deS GeRäTeS
Zum betteren Verständnis der Funktion kurz den tech nischen Aufbau.
Wagner PS 3.23 sind elektrisch angetriebene Hochdruckspritzgeräte.
Ein Zahnradgetriebe überträgt die Antriebskraft auf eine Kurbelwelle. Die Kurbelwelle bewegt den Kolben der Materialforderpumpe auf und ab.
Durch die Aufwärtsbewegung des Kolbens öffnet das Einlassventil selbständig. Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens öffnet das Auslassventil.
Der Beschichtungsstoff stromt unter hohem Druck durch den Hochdruckschlauch zur Spritzpistole. Beim Austritt aus der Duse zerstaubt der Beschichtungsstoff.
Der Druckregler regelt die Fordermenge und den Betriebsdruck des Beschichtungsstoffs.
3.3 LeGeNde zum eRKLäRuNGSBld PS 3.23
- Spritzpistole
- Hochdruckschlauch
- Rücklaufschlauch
- Ansaugschlauch
- Gestell
- Reinigungsbehalter
- Geräteanschlussleitung
- Entlastungsventil
Hebelstellung senkrecht - PRIME (Zirkulation)
Hebelstellung waagrecht - SPRAY (一 ) Spritzen)
- Knopf für Ölzufuhr
- Olstandsanzeige
- ON/EIN - OFF/AUS Schalter
- Bedienfeld
- Druckregler
- Einfüllöffnung für EasyGlide (EasyGlide verhindert erhöhten Verschleiß der Packungen)
- Einlassventildrucker
- Manometer
3.4 eRKLäRuNGSBiLd PS 3.23

①
3.5 TECHNISCHE DATEN
| Spannung | |
| 220~240 VAC, 50/60 Hz | |
| max. Stromaufnahme | |
| 6,0 A | |
| Geräteanschlussleitung | |
| 3 x 1.5 mm² - 6 m | |
| Aufnahmeleistung | |
| 1035 Watt | |
| max. Betriebsdruck | |
| 221 bar (22,1 MPa) | |
| Volumenstrom bei 120 bar (12 MPa) mit Wasser | |
| 2,3 l/min | |
| max. Düsengröbe | |
| 0,024 inch (Zoll) - 0,61 mm | |
| max. Temperatur des Beschichtungsstoffe | |
| 43°C | |
| max. Viskosität | |
| 20.000 MPa·s | |
| Gewicht | |
| 17,7 kg | |
| Spezial-Hochdruckschauch | |
| DN 6 mm, 15 m, Anschluss-gewinde M 16 x 1,5 | |
| Abmessungen L x B x H | |
| 436 x 369 x 416 mm | |
| Höhe | |
| Dieses Gerät funktioniert in einer Höhe von bis zu 2000m über n.n. einwandfrei | |
| Erschütterung | |
| Spritzpistole maximal 2,5m/s² | |
| max. Schalldruckpegel | |
| 80 dB* | |
- Messort: Abstand 1 m seitlich vom Gerät und 1,60 m über dem Boden, 120 bar (12 MPa) Betriebsdruck, schallharter Boden.
3.6 TRANSPORT IM FAHRZEUG
Gerat mit geeignetem Befestigungsmittel sichern.
4 INBETRIEBNAHME
4.1 HOCHDRUCKSCHLAUCH, SPRITZPISTOLE UND TRENNOL
- An den Beschichtungsstoff-Ausgang (Abb. 2, Pos. 2) das Manometer (1) schrauben.
- Hochdruckschauch (3) and das Manometer schrauben (4).
- Spritzpistole (5) mit ausgewählter Duse an den Hochdruckschlauch anschrauben.
- Überwurfmuttern am Hochdruckschlauch fest anziehen, damit kein Beschichtungsstoff austritt.

- Entfernen Sie den Öltankdeckel mit einem geradschlitzigen Schraubenzieher.
- Befüllen Sie den Öltank mit EasyGlide (Abb. 3) bis diese laut der Ölstandsanzeige (6) voll ist.

Achtung
EasyGlide verhindert erhöhten Verschleib der Packungen.
- Setzen Sie den Öltankdeckel wieder ein.
- Drucken Sie den Ölknopf 2 - 5-mal, um das Schmiersystem zu entlüften. Drucken Sie diesen während des Betriebes alle acht Stunden einmal, um die Farbstufe zu ölen.
- Drücken Sie den Einlassventildrucker ganz nach unten, damit die Einlassventilkugel ganz frei ist.

③
4.2 ABDECKUNG DER STEUERUNGSANZEIGE
Im Folgenden finden Sie eine Beschreibung der einzelnen Anzeigen des Bedienfeldes (Abb. 4).

(4)
DruckanzeigeMotoranzeigeegrün leuchten sollte, liegen folgende Fehler vor:
a. Verschlissene Duse: Beim Versprühen von Latexfarbe oder beim Versprühen mit hohem Druck leuchtet die Druckanzeige ständig gelb. Dies bedeutet, die Spritzduse ist verschlissen und muss ersetzt werden
b. Zu große Düse: Wenn die Düse für den in der Farbspritzpistole eingesetzten Spruhkopf zu groß ist, schaltet die Druckanzeige von ständig grün auf ständig gelb um
c. Verschleib der Pumpe: Wenn die Druckanzeige ständig geb leuchtet, obwohl eine neue Düse eingesetzt und der Druck auf Maximum eingestellt ist, sind Wartungsarbeiten erforderlich (verschlissene Packungsdichtungen, verschlissener Kolben, klemmendes Ventil usw.).
MOTORANZEIGE
Die Motoranzeige leuchtet, wenn der Motor angesteuert wird.
These Anzeige erleichtert in der Servicewerkstatt die Analyse von Motorproblemen.
DRUCKANZEIGE
Die Druckanzeige zeigt den aktuellen Betriebsdruck des Farbspritzgerats an. Es gibt drei verschiedene Anzeigen: Blinkende gelbe, ständige gelbe und ständige grüne Anzeige.
Blinkende gelbe Anzeige
Wenn die Druckanzeige gelb blinkt, arbeitet das Farbspritzgerät mit einem zwischen 0 und 1,4 MPa (14 bar). Eine blinkende gelbe Druckanzeige bedeutet:
Das Farbspritzgerät ist angeschlossen und eingeschaltet
Das Farbspritzgerät steht unter Fülldruck (wenig oder kein Druck)
Das Ventil PRIME/SPRAY [Vorfüllen/Sprühen] kann zwischen den beiden Stellungen umgestellt werden
Die Spritzduse kann gewechselt oder ausgetaucht werden

Wenn die Druckanzeige gelb blinkt und der Druckregler auf einen hoheren Druck eingestellt ist und das Ventil PRIME/SPRAY [Vorfüllen/ Spruhen] in der Stellung SPRAY [Spruhen] liegt, ist entweder die Spritzdüse verschlissen oder das Spritzgerät muss repariert oder gewartet werden.
4.3 DRUCKREGLER EINSTELLUNGEN
- Minimale Druckeinstellung
- Schwarz Zone -keine Druckerzeugung
- Blaue Zone - pulsierender Druck zur Reinigung

(5)
4.4 ANScHLuSS AN dAS STRRomNeTz

Der Anschluss muss über eine vorschfrtsbig geerdete Schutzkontakt-Steckdose erfolgen.
Vor Anschluss an das Stromnetz darauf auf achten, dass die Netzspannung mit der Angabe auf dem Leistungsschild am Gerät übereinstimmt.
Der Anschluss muss mit einer Fehlerstromschutzeinrichtung INF≤ 30mA ausgerustet sein.

Im Wagner Zubehorprogramm finden Sie mobile elektrische Personenschutzvorrichtungen, die Sie auch mit anderen elektrischen Geräten verwenden können.
4.5 Bel eRSTINBeTRIeBNAHme: RelNIGuNG VoN KoNSeRVIeRuNGSmitTtEL
- Ansagschlauch (Abb. 6, Pos. 2) und Rücklaufschlauch (1) in einen Behälter mit geeignetem Reinigungsmittel eintauchen.
- Druckregler (3) auf minimalen Druck drehen.
- Entlastungsventil (4) öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Gerat einschalten (5) ON (EIN).
- Abwarten bis Reinigungsmittel aus dem Rücklaufschlauch austritt.
- Entlastungventil schlieben, Ventilstellung SPRAY (Spritzen).
- Abzugsbügel der Spritzpistoleziehen.
- Reinigungsmittel aus dem Gerät in einen offenen Sammelbehälter spritzen.

4.6 GerT mIT BeScHicHTuNGSSToFF IN BeTRIeB NeHmeN
- Ansaugschlauch (Abb. 6, Pos. 2) und Rücklaufschlauch (1) in den Beschichtungsstoff-Behälter eintauchen.
- Druckregler (3) auf minimalen Druck drehen.
- Entlastungsventil (4) öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Gerat einschalten (5) ON (EIN).
- Abwarten bis Beschichtungsstoff aus dem Rücklaufschlauch austritt.
- Entlastungventil schlieBen, Ventilstellung SPRAY (Spritzen).
- Spritzpistole mehrmals auslösen und in einen Sammelbehälter spritzen bis der Beschichtungsstoff ohne Unterbrechung aus der Spritzpistole austritt.
- Druck erhöhen, Druckregler langsam höher drehen. Spritzbild prufen, Druck erhöhen bis Zerstaubung einwandfrei ist. Druckregler immer auf die unterste Stellung bei nochgreaterZerstaubungdrehen.
- Das Gerät ist spritzbereit.
5 SPRiTzTecNIK

Injektionsgehr. Nicht ohne richtig montierten Düssenschutz spritzen. Spritzpistolabzug NIE drücken ohne dass die Düse vollständig auf die Spritz- oder Entstopfungsposition gesetzt ist. Spritzpistolabzugsschloß IMMER vor Entfernung, Ersetzung, oder Reinigung der Düse drucken.
A) Der Schlüssel zu einer gute Malarbeit ist gleichmäßiges Anstreichen der ganzen Oberfläche. Bewegen sie ihren Arm mit gleicher Geschwindigkeit und halten Sie die Spritzpistole auf gleichen Abstand von der Oberfläche entfernt. Der Beste Spritzabstand beträgt 25 - 30 cm zwischen der Spritzdüse und der Oberfläche.

A

C
i
Beim Auftreten sehr scharfer Randzonen und Streifen im Spritzstrahl - Betriebsdruck erhöhen oder Beschichtungsstoff verdünnen.
B) Halten Sie die Spritzpistole parallel zur Oberfläche. Dies bedeutet, Sie müssen ihren ganzen Arm, anstatt nur das Handgelenk, hin- und herbewegen.
Halten Sie die Spritzpistole senkrecht zur Oberfläche; sonst wird ein Teil der Auftragsfläche dicker als bei anderen Teilen angeastlichen.

B
c) Spritzpistolenabzug nach Anfang der Armbewegung drücken. Abzug vor Beenden der Bewegung loslassen. Die Spritzpistole soll sich beim Ziehen und Loslassen des Abzugs in Bewegung befinden. Überdecken Sie jeder Anstrich bei etwa 30% . Diesträgt zum gleichmäßigen Auftragen des Anstrichmaterials bei.
6 HANdHABuNG deS HocHdRucK-SchHLAucHeS

Das Gerät ist mit einem speziell für Kolbenpumpen geeigneten Hochdruckschlauch ausgerüstet.

Verletzungsgefahr durch undachten Hochdruckschauch. Beschädigten Hochdruckschauch sofort ersetzen.
Niemals defecten Hochdruckschlauch selbst reparieren!
Der Hochdruckschlauch ist sorgsam zu behandeln. Scharfes Biegen oder Knicken vermeiden, kleinster Biegeradius etwa 20 cm.
Hochdruckschauch nicht überfahren, sowie vor scharfen Gegenständen und Kanten schützen.
Niemals am Hochdruckschlauchziehen,um das Gerat zu bewegen.
Darauf achten, dass der Hochdruckschlauch sich nicht verdrecht. Durch Verwendung einer Wagner Spritzpistole mit Drehgelenk und einer Schlauchtrommel kann dies verhindert werden.

Für die Handhabung des Hochdruckschauches bei der Arbeit am Gerüst hat sich als am Vorteilhaftesten erwiesen, den Schlauch stets an der Außenseite des Gerüstes zu führen.

Bei alten Hochdruckschläuchen steigt das Risiko von Beschädigungen. Wagner empfeht den Hochdruckschauch nach 6 Jahren auszutauschen.

Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur Wagner Original-Hochdruckschläuche verwenden.
7 ARBeITSuNTeRBRecHuNG
- Entlastungsventil Öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Gerat ausschalten OFF (AUS).
- Druckregler auf minimalen Druck drehen.
- Abzugsbügel der Spritzpistoleziehen, um Hochdruckschlauch und Spritzpistole vom Druck zu entlasten.
- Spritzpistole sichern, siehe Betriebsanleitung der Spritz-pistole.
- Falls eine Standarddüse gereinigt werden soll, siehe Seite 24, Punkt 12.2.
1st eine andere Dusenausführung montiert, dann nach entsprechender Betriebsanleitung vorgehen.
- Je nach Ausführung Ansaugrohr oder Ansaugschlauch und Rücklaufschlauch im Beschichtungsstoff eingetaucht halten oder in ein entsprechendes Reinigungsmittel einschwenken oder eintauchen.

Achtung
Beim Einsatz von schnelltrocknenden - oder Zweikkomponenten-Beschichtungsstoff, Gerät unbedingt innerhalb der Verarbeitungszeit mit geeignetem Reinigungsmittel durchspälen.
8 GERÄTEREINIGUNG (AUSSERBETRIEBNAHME)
| i | Sauberkeit ist die)sicherste Gewährleistung für einen störungsfreien Betrieb. Nach Beendigung der Spritzarbeiten Gerät reinigen. Auf keinen Fall)dürfen Beschichtungsstoffe im Gerät antrocknen und sich festsetzen. |
| i | Das zur Reinigung verwendete Reinigungsmittel(nur mit einem Flammpunkt über 38°C) muss dem Beschichtungsstoff entsprechen. |
| i | Spritzpistole sichern, sieheBetriebsanleitung der SpritzpistoleDüse reinigen und demontieren.Standarddüse siehe Seite 24,Punkt 12.2.Ist eine andere Düsumausführung montiert,dann nach entsprechenderBetriebsanleitung vorgehen. |
- Ansaugschlauch aus dem Beschichtungsstoff herausnahmen.
- Entlastungsventil schlieben, Ventilstellung SPRAY (Spritzen).
- Gerä einschalten ON (EIN).
| Achtung | Bei lõsemittelhaltigen Beschichtungsstoffen muss der Behälter geerdet werden. |
| ! | Vorsicht! Nicht in Behälter mit kleiner Öffnung (Spundloch) pumpen oder spritzen! Siehe Sicherheitsvorschriften. |
- Abzugsbügel an der Spritzpistoleziehen, um restlichen Beschichtungsstoff aus dem Ansaugschlauch, Hochdruckschlauch und der Spritzpistole in einen offen Behälter zu pumpen.
- Ansaugschlauch mit Rücklaufschlauch in einen Behälter mit geeignetem Reinigungsmittel eintauchen.
- Druckregler auf minimalen Druck drehen.
- Entlastungsventil Offnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Geeignetes Reinigungsmittel einige Minuten im Kreislauf pumpen.
- Entlastungsventil schlieben, Ventilstellung SPRAY (Spritzen).
-
Abzugsbügel an der Spritzpistoleziehen.
-
Restliches Reinigungsmittel in einen offenen Behälter pumpen, bis das Gerät leer ist.
- Gerät ausschalten OFF (AUS).
8.1 GERÄTEREINIGUNG VON AUSSEN
|  | Zuerst Netzstecker aus der Steckdoseziehen. |
|  Achtung | Kurzschlussgefahr durch eindringendes Wasser! Gerät niemals mit Hochdruck- oder Dampfhochdruckreiniger abspritzen. Hochdruckschauch nicht in Lösemittel einlagen. Außenseite nur mit einem getränkten Tuch abwischen. |
Gerät außen mit einem in geeignetem Reinigungsmittel getränkten Tuch abwischen.
8.2 ANSAUGFILTER
| i | Ein sauberer Ansaugfilter gewährleistet stets maximale Fördermenge, konstanten Spritzdruck und einwandfrei des Funktionierenden des Gerätes. |
- Filter (Abb. 7) vom Ansaugrohr abschrauben.
- Filter reinigen oder austauschen.
Reinigung mit einem harten Pinsel und entspruchendem Reinigungsmittel durchführren.

⑦
8.3 HocHdRucKFILTEReINIGeN

- Druckregler auf minimalen Druck drehen.
- Entlastungsventil öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Gerät ausschalten OFF (AUS).

- Filtergehause (Abb. 8, Pos. 1) mit Bandschluss abschrauben.
- Schrauben Sie den Filter (2) von der Baugruppe Pumpe (3) ab, indem Sie diesen in Uhrzeigersinn drehen.
- Alle Teile mit entsprechend Reinigungsmittel reinigen. Wenn notwendig, Filterpatrone austauschen.
- O-Ring (4) prufen, wenn notwendig austauschen.
- Schrauben Sie den neuen bzw. gereinigten Filter in die Baugruppe Pumpe ein, indem Sie Ihr gegen den Uhrzeigersinn drehen.
- Filtergehäuse (1) einschrauben und mit Bandschluss bis zum Anschlag anziehen.

8.4 ReINIGuNG deR AIRLeSS-SPRITzPIStoLe

- Airless-Spritzpistole bei niedrigem Betriebsdruck mit geeignetem Reinigungsmittel durchspulen.
- Duse grundlich mit geeignetem Reinigungsmittel reinigen, so dass keine Beschichtungsstoffrechte zurückbleiben.
- Airless-Spritzpistole außen gründlich reinigen.
eINSTecKFILTER IN deR AIRLeSS-SPRITzPIStoLe (ABB.9)
- Losen Sie die obere Seite des Abzugsschutzes (1) vom Pistolenkopf.
- Verwenden Sie die Unterseite des Abzugsschutzes als Schraubenschlüssel, offen Sie mit thisem den Handgriff (2) und entfern den diesen vom Pistolenkopf.
- Den alten Filter (3) aus dem Spritzpistolenkopfziehen. Reinigen oder tauschen Sie diesen aus.
- Den neuen Filter mit dem konischen Ende zuerst in den Spritzpistolenkopf einschieben.
- Den Griff so welt in den Spritz-pistolenkopf einschieben, bis er fest sitzt. Ziehen Sie diesen mit dem Abzug-Schraubenschlüsse fest.
- Lassen Sie den Abzugsschutz wieder in den Pistolenkopf einrasten.

9 HILFE BEI STÖRUNGEN
| Art der Störung | Mögliche Ursache | Maßnahme zur Behebung der Störung |
| A. Gerät lauft nicht an | 1. Keine Spannung vorhanden.2. Druckeinstellung zu niedrig.3. ON/OFF (EIN/AUS) Schalter defekt. | 1. Spannungsvorsorgung prüfen.2. Druckregler higherdrehen.3. Austauschen. |
| B. Gerät saugt nicht an | 1. Entlastungsventil ist auf SPRAY (® Spritzen) eingestellt.2. Filter ragt über den Flüssigkeitspiegel hinaus und saugt Luft an.3. Filter verstopf.4. Ansaugschlauch/Ansaugrohr lose, das heißt, das Gerät saugt Nebenluft. | 1. Entlastungsventil auf PRIME (® Zirkulation) stellen.2. Beschichtungsstoff nachfüllen.3. Filter reinigen oder austauschen.4. Anschlussstellen reinigen falls notwendig O-Ringe austauschen. Ansaugschlauch mit Haltekrammer sichern. |
| C. Gerät saugt an, aber es kommt zu keinem Druckaufbau | 1. Düse stark verschlissen.2. Düse zu groß.3. Druckeinstellung zu niedrig.4. Filter verstopf.5. Beschichtungsstoff fließt über den Rücklaufschlauch, wenn das Entlastungsventil in Stellung SPRAY (® Spritzen) steht.6. Packungen verklebt oder verschlissen.7. Ventilkugeln verschlissen.8. Ventilsätze verschlissen. | 1. Austauschen2. Düse austauschen.3. Drehen Sie den Druckregler im Uhrzeigersinn, um den Druck zu erhöhen.4. Filter reinigen oder austauschen.5. Entlastungsventil demontieren und reinigen oder austauschen.6. Packungen ausbauen, reinigen oder austauschen.7. Ventilkugeln ausbauen und austauschen.8. Ventilsitze ausbauen und austauschen. |
| D. Beschichtungsstoff tritt oben aus der Farbstufe | 1. Obere Packung ist verschlissen.2. Kolben ist verschlissen. | 1. Packung ausbauen und austauschen.2. Kolben ausbauen und austauschen. |
| E. Gerät verliert an Leistung | 1. Druckeinstellung ist zu niedrig. | 1. Drehen Sie den Druckregler im Uhrzeigersinn, um den Druck zu erhöhen. |
| F. Erhöhte Pulsation an der Spritzpistole | 1. Falscher Hochdruckschauchtyp.2. Düse verschlissen oder zu groß.3. Zu hoher Druck. | 1. Aus Gründen der Funktion, Sicherheit und Lebensdauer nur WAGNER Original-Hochdruckschlüche verwenden.2. Düse austauschen.3. Druckregler auf niedrigere Ziffer drehen. |
| G. Schlechetes Spritzbild | 1. Zu große Düse für den zu verspritzenden Beschichtungsstoff.2. Druckeinstellung nicht korrekt.3. Zu niedrige Fördermenge.4. Beschichtungsstoff hat zu hohe Viskosität. | 1. Düse austauschen.2. Druckregler drehen bis ein zufriedenstellendes Spritzbild erreicht wird.3. Alle Filter reinigen oder austauschen.4. Entsprechend Herstellerangabe verdünnen. |
| H. In der Pumpe entsteht Überdruck und sie schaltet sich nicht ab. | 1. Druckschalter ist defekt.2. Wandler ist defekt. | 1. Bringen Sie die Einheit zu einem von Wagner autorisierten Service-Center.2. Bringen Sie die Einheit zu einem von Wagner autorisierten Service-Center. |
10 WARTuNG
10.1 ALLGemeIne WARTuNG
Die Wartung des Gerätes soll einmal jährlich durch den Wagner-Service durchgeführt werden.
- Hochdruckschläuche, Geräteanschlussleitung und Stecker auf Beschädigung prüfen.
- Einlass-, Auslassventil und Filter auf Verschleib prufen.
10.2 HocHdRucKScHLAuch
Hochdruckschauch optisch auf eventuell vorhandene Einschnittte oder Ausbeulungen, insbesondere am Übergang in die Armatur, prufen. Überwurfmuttern müssen sich frei drehen halten.

Bei alten Hochdruckschläuchen steigt das Risiko von Beschädigungen. Wagner empfeht den Hochdruckschlach nach 6 Jahren auszutauschen.
11 RePARATuReN Am GeRäT
|  | Gerät ausschalten OFF (AUS). Vor allen Reparaturen - Netzstecker aus der Steckdoseziehen. |
|  | Achten Sie daraufuf, für die Erdung Kontinuität zu überprüfen, nach dem Dienst an der elektrischen Komponenten durchgeführt wird. Verwenden Sie einen Ohmmeter, um die Kontinuität zwischen den zugänglichen Metalteilen des Produktes und dem Schutzkontakt des Anschlusssteckers zumessen. |
11.1 eNTLASTuNGSVeNTIL

Achtung
Das Ventilgehäuse (4)arf nicht repariert werden. Isttheseverschlissen,mussesstetsdurchein Neuesersetztwerden.
- Kerbstift (Abb. 10, Pos. 1) mit einem Durchslag von 2 mm aus dem Entlastungsventilgriff (2) entfernen.
- Entlastungsventilgriff (2) und Mitnehmer (3) abziehen.
- Ventilgehause (4) komplett mit Rollgabelschlussel abschrauben.
- Sicherstellen, dass die Dichtung (5) richtig sitzt, dann neues Ventilgehäuse (4) komplett in das Farbstufengehäuse (6) einschrauben. Mit Rollgabelschlüssel anziehen.
- Mitnehmer (3) ausrichten auf die Bohrung im Farbstufengehäuse (6). Mitnehmer aufschieben und mit Maschinenfett einstreichen.
- Bohrung in der Ventilwelle (7) und im Entlastungsventilgriff (2) in Übereinstimmung bringen.
- Kerbstift (1) einsetzen und Entlastungsventilgriff in Stellung PRIME/SPRAY stellen.

- Die vier Schrauben im Frontdeckel entfernen, Frontdeckel abnehmer.
- Gerä einschalten ON (EIN) und so auschalten OFF (AUS), dass der Kolben in der untersten Hubstellung liegt.

Quetschgefahr - nicht mit den Fingern oder Werkzeug zwischen die sich bewegenden Teile fassen.
- Netzstecker aus der Steckdoseziehen.
- Halteklammer vom Anschlussbogen am Ansaugschlauch entfernen, Ansaugschlauch abziehen.
- Rücklaufschlauch abschrauben.
- Gerat um 90^ nach hinteren schwenken zum leichteren Arbeitsen an der Materialforderpumpe.
- Entfernen Sie die Klemme des Abzugs und schieben Sie das Abzugsgehäuse (7) vom Einlassventilkugelgehäuse (1).
- Einlassventil gehäuse (Abb. 11, Pos. 1) aus dem Farbstufengehäuse schrauben.
- Untere Dichtung (2), untere Kugelführung (3), Einlassventilkugel (4), Einlassventilsitz (5) und O-Ring (6) ausbauen.
- Alle Teile mit entsprechenden Reinigungsmittel reinigen. Einlassventilgehäuse (1), Einlassventilsitz (5) und Einlassventilkugel (4) auf Verschleib prufen, wenn notwendig Teile austauschen.
Verschlissener Einlass-ventilsitz (5), falls er auf einer Seite unbenutzt ist, umgedreht einbauen.
⑪

- Auslassventilgehäuse (Abb. 12, Pos. 8) mit Rollgabelschlüssel aus dem Kolben (9) schrauben.
- Obere Kugelführung (11), Scheibe (10), Auslassventilkugel (12) und Auslassventilsitz (13) ausbauen.
- Alle Teile mit entsprechenden Reinigungsmittel reinigen. Auslassventilgehäuse (8), Auslassventilsitz (13), Auslassventilkugel (12), Scheibe (10) und obere Kugelführung (11) auf Verschleib prufen, wenn notwendig, Teile austauschen. Verschlissener Auslassventilsitz (13), falls er auf einer Seite unbenutzt ist, umgedreht einbauen.
- Montage in umgekehrter Reihenfolge durchführten. O-Ring (Abb. 11, Pos. 6) mit Maschinenfett einstreichen und auf richtig Sitz im Einlassventilgehause (Abb. 11, Pos. 1) achten.
12

11.3 PAcKuNGeN
- Einlassventil gehäuse entsprechend den Schritten unter Kapitel 11.2, Seite 21 ausbauen.
- Es ist nicht notwendig, das Auslassventil auszu bauen.
- Beide Zylinderkopfschrauben (Abb. 13, Pos. 1) mit einem Sechskantschraubendreher 3/8 inch aus dem Farbstufengehäuse (2) schrauben.
- Schieben Sie das Farbstufengehäuse (2) und den Kolben (3) nach vorne, bis der Kolben sich außerhalb der T-Nut (9) auf der Schiebeeinheit (4) befindet.
- Kolben (3) aus dem Farbstufengehause (2) nach unter herausschieben.
- Führungsmutter (5) aus dem Farbstufengehäuse (2) schrauben, Kolbenführung (6) entfern.
- Obere (7) und andere Packungen (8) aus dem Farbstufengehäuse (2) entfernen.

13
- Farbstufengehause (2) reinigen.
-
Obere Packung (7) und andere Packungen (8) mit Maschinenfett einstreichen.
-
Obere Packung (Abb. 14) mit O-Ring (1) und vor stehender Lippe (2) nach unten einsetzen..

14
- Setzen Sie die untere Packungsdichtung (Abb. 15) mit der konischen Kante (1) nach oben ein.

15
- Kolbenfuhrung (Abb. 13, Pos. 6) in die Führungs mutter (5) einsetzen. Führungsmutter (5) in das Farbstufengehäuse (2) einschrauben und von Hand anziehen.
- Montagewerkzeug (im Lieferumfang Erssatz-Packungen) für den Kolben (3) von oben auf den Kolben schieren.
- Montagewerkzeug und Kolben (3) mit Maschinenfett einstreichen.
- Kolben (3) von unter in das Farbstufengehäuse (2) durch die unteren Packungen (8) einführen. Mit einem Gummihammer leicht von unter auf den Kolben (3) schlagen, bis er oberhalb des Farbstufengehäuses zu setzen ist.
- Montagewerkzeug vom Kolben (3) entfernen.
- Mit Rollgabelschlüssel Führungsmutter (5) vorsichtig anziehen.
- Schieberen Sie das obere Ende des Kolbens (3) in die T-Net (9) auf der Schiebeeinheit (4).
- Ordnen Sie das Pumpenanschlussgehäuse (2) unter dem Getriebgehause an und drücken Sie es nach oben, bis es mit dem Getriebgehause abschiedt.
- Farbstufengehäuse (2) an das Getriebgehäuse fixieren.
- Farbstufengehäuse (2) am Getriebegehäuse fest anschrauben.
- O-Ring (Abb. 11, Pos. 6) zwischen Farbstufengehäuse (2) und Einlass ventilgehäuse mit Maschinenfett einstreichen. Einlass ventilgehäuse in das Farbstufengehäuse einschrauben.
- Setzen Sie das Bogenstück auf dem Ansaugsystem in das untere Ende des Fußventilgehäuse ein. Drücken Sie die Halteklammer in die Kerbe am Fußventilgehäuse, um das Ansaugsystem in die richtige Position zu bringen. Bringen Sie den Rückkaufschlauch über den Rückkaufschlauchstutzen an und sichern diesen mit der Klammer.
- Frontdeckel montieren.
11.4 SchHALTPLAN PS 3.23

-d-
Entsorgungshinweis:
Gemäß der europäischen Richtlinie 2002/96/EG zur Entsorgung von Elektro-Altgeräten, und deren Umsetzung in nationales Recht, ist diese Produkt nicht über den Hausmüll zu entsorgen, sondern muss der umweltgerechten Wiederverwertung zugeführrt werden!

Ihr Wagner-Altgerät wird von uns, bzw. unseren Handelsvertretungen zurückgenommen und für Sie umweltgerecht entsorgt. Wenden Sie sich in thisem Fall an einen unserer Service-Stützpunkte, bzw. Handelsvetretungen oder direkt an uns.
12 ANHANG
12.1 DUSENAUSWAHL
Um eine einwandfrei und rationelle Arbeitsweise zu erzielen, ist die Auswahl der Düse von großer Wichtigkeit.
Invielen Fällen kann die richtige Düse nur über einen Spritzversuch ermittelt werden.
EINIGE REGELN HIERZU:
Der Spritzstrahl muss gleichmäßig sein.
Wenn Streifen im Spritzstrahl erschieren, so ist der Spritzdruck zu gering oder die Viskosität des Beschichtungs-stoffes zu hoch.
Abhilfe: Druck erhöhen oder Beschichtungsstoff verdünnen. Jede Pumpe leistet eine bestimmte Fordermenge im Verhältnis zur Düsendräge:
Es gilt grundsätzlich: Große Düse = niedriger Druck
Kleine Düse = hoher Druck
Es gibt ein große Sortiment von Düssen mit verschiedenen Spritzwinkeln.
12.2 WARTUNG UND REINIGUNG VON AIRLESS HARTMETALL-DUSEN
STANDARDDDUSEN
Ist eine andere Dusenausführung montiert, dann nach Herstellerangaben reinigen.
Die Düse hat eine mit größter Prazisionbearbeitete Bohrung. Um eine lange Lebensdauer zu erreichen ist eine schonende Behandlung erforderlich.Denken Sie daran,dass der Hartmetalleinsatz sprende ist! Düse niemals werfen oder mit scharfen metallenen Gegenständen bearbeiten.
Folgende Punkte sind zu beachten, um die Düse sauber und einsatzbereit zu halten:
- Entlastungsventil öffnen, Ventilstellung PRIME (Zirkulation).
- Duse von der Spritzpistole demontieren.
- Düse in ein entsprechendes Reinigungsmittel legen bis alle Beschichtungsstoffrechte aufgelöst sind.
- Wenn Druckluft vorhanden ist, Düse ausblasen.
- Mit einem spitzen hölzernen Stab (Zahnstocher) eventuelle Reste entfernen.
- Die Düse unter Zuhilfenahme eines Vergroßerungsglases kontrollieren und falls erforderlich, Punkt 3 bis 5 wiederholen.
12.3 SPRITZPISTOLEN-ZUBEHÖR

Flachstrahl-
Verstelldüse
bis 250 bar (25 MPa)
| Düssen-markierung | Bohrung mm | Spritzbrite bei etwa 30 cm Enternung vom Spritzobjekt Druck 100 bar (10 MPa) | Verwendung | Flachstrahl-Verstelldüse Bestell-Nr |
| 15 0,13 - 0,46 5 - 35 cm Lacke | 0999 057 | |||
| 20 0,18 - 0,48 5 - 50 cm Lacke, | Füller 0999 053 | |||
| 28 0,28 - 0,66 8 - 55 cm Lacke, | Dispersionen 0999 054 | |||
| 41 0,43 - 0,88 10 - 60 cm Lacke, | Dispersionen | Rostschutzfarben - | 0999 055 | |
| 49 0,53 - 1,37 10 - 40 cm Großflächen-anstriche 0999 056 |
Berührungsschutz
zur Flachstrahl-Verstellduse

Bestell-Nr.0097 294
Dusenveränderung mit schwenkbarem Kniegelenk (ohne Duse)

Lange: 100 cm Bestell-Nr. 0096015
Lange: 200 cm Bestell-Nr. 0096 016
Lange: 300 cm Bestell-Nr. 0096 017
Dusenveränderung

15 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 051
30 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 052
45 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 053
60 cm, F-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 054
15 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 074
30 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 075
45 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 076
60 cm, G-Gewinde, Bestell-Nr. 0556 077
12.4 AIRLESS DUSEN-TABELLE

Wagner
TradeTip 3 Düse
bis 270 bar
(27 MPa)

ohne Duse
F-Gewinde (11/16 - 16 UN)
für Wagner Spritzpistolen
Best.-Nr. 0289391
ohne Duse
G-Gewinde (7/8 - 14 UNF)
für Graco/Titan Spritzpistol
Best.-Nr. 0289390

Alle Dusen in der unterstehenden Tabelle werden zusammen mit dem passenden Pistolenfilter geleifert.
| Anwendung Düsemarkierung Spritzwin- | kel | Bohrunginch / mm | Spritzbrite \(mm^{1)}\) | Pistolenfilter Bestell-Nr. |
| Wasserverdūnnbare und lösemittel-haltige Lacke und Lackfarben, Öle,Trennmittel | 107 | \(10^{\circ}\) | 0.007 / 0.18 | 100 |
| 207 | \(20^{\circ}\) | 0.007 / 0.18 | 120 | |
| 307 | \(30^{\circ}\) | 0.007 / 0.18 | 150 | |
| 407 | \(40^{\circ}\) | 0.007 / 0.18 | 190 | |
| 109 | \(10^{\circ}\) | 0.009 / 0.23 | 100 | |
| 209 | \(20^{\circ}\) | 0.009 / 0.23 | 120 | |
| 309 | \(30^{\circ}\) | 0.009 / 0.23 | 150 | |
| 409 | \(40^{\circ}\) | 0.009 / 0.23 | 190 | |
| 509 | \(50^{\circ}\) | 0.009 / 0.23 | 225 | |
| 609 | \(60^{\circ}\) | 0.009 / 0.23 | 270 | |
| KunstharzlackePVC-Lacke | 111 | \(10^{\circ}\) | 0.011 / 0.28 | 100 |
| 211 | \(20^{\circ}\) | 0.011 / 0.28 | 120 | |
| 311 | \(30^{\circ}\) | 0.011 / 0.28 | 150 | |
| 411 | \(40^{\circ}\) | 0.011 / 0.28 | 190 | |
| 511 | \(50^{\circ}\) | 0.011 / 0.28 | 225 | |
| 611 | \(60^{\circ}\) | 0.011 / 0.28 | 270 | |
| Lacke, VorlackeGrundlackeFüller | 113 | \(10^{\circ}\) | 0.013 / 0.33 | 100 |
| 213 | \(20^{\circ}\) | 0.013 / 0.33 | 120 | |
| 313 | \(30^{\circ}\) | 0.013 / 0.33 | 150 | |
| 413 | \(40^{\circ}\) | 0.013 / 0.33 | 190 | |
| 513 | \(50^{\circ}\) | 0.013 / 0.33 | 225 | |
| 613 | \(60^{\circ}\) | 0.013 / 0.33 | 270 | |
| 813 | \(80^{\circ}\) | 0.013 / 0.33 | 330 | |
| FüllerRotschutzfarben | 115 | \(10^{\circ}\) | 0.015 / 0.38 | 100 |
| 215 | \(20^{\circ}\) | 0.015 / 0.38 | 120 | |
| 315 | \(30^{\circ}\) | 0.015 / 0.38 | 150 | |
| 415 | \(40^{\circ}\) | 0.015 / 0.38 | 190 | |
| 515 | \(50^{\circ}\) | 0.015 / 0.38 | 225 | |
| 615 | \(60^{\circ}\) | 0.015 / 0.38 | 270 | |
| 715 | \(70^{\circ}\) | 0.015 / 0.38 | 300 | |
| 815 | \(80^{\circ}\) | 0.015 / 0.38 | 330 | |
| RotschutzfarbenLatexfarbenDispersionen | 117 | \(10^{\circ}\) | 0.017 / 0.43 | 100 |
| 217 | \(20^{\circ}\) | 0.017 / 0.43 | 120 | |
| 317 | \(30^{\circ}\) | 0.017 / 0.43 | 150 | |
| 417 | \(40^{\circ}\) | 0.017 / 0.43 | 190 | |
| 517 | \(50^{\circ}\) | 0.017 / 0.43 | 225 | |
| 617 | \(60^{\circ}\) | 0.017 / 0.43 | 270 | |
| 717 | \(70^{\circ}\) | 0.017 / 0.43 | 300 | |
| 817 | \(80^{\circ}\) | 0.017 / 0.43 | 330 | |
| RotschutzfarbenLatexfarbenDispersionen | 219 | \(20^{\circ}\) | 0.019 / 0.48 | 120 |
| 319 | \(30^{\circ}\) | 0.019 / 0.48 | 150 | |
| 419 | \(40^{\circ}\) | 0.019 / 0.48 | 190 | |
| 519 | \(50^{\circ}\) | 0.019 / 0.48 | 225 | |
| 619 | \(60^{\circ}\) | 0.019 / 0.48 | 270 | |
| 719 | \(70^{\circ}\) | 0.019 / 0.48 | 300 | |
| 819 | \(80^{\circ}\) | 0.019 / 0.48 | 330 | |
| 919 | \(90^{\circ}\) | 0.019 / 0.48 | 385 | |
| Flammschutz 221 | \(20^{\circ}\) | 0.021 / 0.53 | 120 | |
| 321 | \(30^{\circ}\) | 0.021 / 0.53 | 150 | |
| 421 | \(40^{\circ}\) | 0.021 / 0.53 | 190 | |
| 521 | \(50^{\circ}\) | 0.021 / 0.53 | 225 | |
| 621 | \(60^{\circ}\) | 0.021 / 0.53 | 270 | |
| 721 | \(70^{\circ}\) | 0.021 / 0.53 | 300 | |
| 821 | \(80^{\circ}\) | 0.021 / 0.53 | 330 | |
| Anwendung Düsenmarkierung Spritzvin- | kel | Bohrunginch / mm | Spritzbritee mm1) | Pistolenfilter Bestell-Nr. |
| Dachbeschichtung 223 | 20° | 0.023 / 0.58 | 120 | |
| 323 | 30° | 0.023 / 0.58 | 150 | |
| 423 | 40° | 0.023 / 0.58 | 190 | |
| 523 | 50° | 0.023 / 0.58 | 225 | |
| 623 | 60° | 0.023 / 0.58 | 270 | |
| 723 | 70° | 0.023 / 0.58 | 300 | |
| 823 | 80° | 0.023 / 0.58 | 330 | |
| Dickschichtmaterialien, Korrosionsschutz, Spritzspachtel | 225 | 20° | 0.025 / 0.64 | 120 |
| 325 | 30° | 0.025 / 0.64 | 150 | |
| 425 | 40° | 0.025 / 0.64 | 190 | |
| 525 | 50° | 0.025 / 0.64 | 225 | |
| 625 | 60° | 0.025 / 0.64 | 270 | |
| 725 | 70° | 0.025 / 0.64 | 300 | |
| 825 | 80° | 0.025 / 0.64 | 330 | |
| 227 | 20° | 0.027 / 0.69 | 120 | |
| 327 | 30° | 0.027 / 0.69 | 150 | |
| 427 | 40° | 0.027 / 0.69 | 190 | |
| 527 | 50° | 0.027 / 0.69 | 225 | |
| 627 | 60° | 0.027 / 0.69 | 270 | |
| 827 | 80° | 0.027 / 0.69 | 330 | |
| 229 | 20° | 0.029 / 0.75 | 120 | |
| 329 | 30° | 0.029 / 0.75 | 150 | |
| 429 | 40° | 0.029 / 0.75 | 190 | |
| 529 | 50° | 0.029 / 0.75 | 225 | |
| 629 | 60° | 0.029 / 0.75 | 270 | |
| 231 | 20° | 0.031 / 0.79 | 120 | |
| 331 | 30° | 0.031 / 0.79 | 150 | |
| 431 | 40° | 0.031 / 0.79 | 190 | |
| 531 | 50° | 0.031 / 0.79 | 225 | |
| 631 | 60° | 0.031 / 0.79 | 270 | |
| 731 | 70° | 0.031 / 0.79 | 300 | |
| 831 | 80° | 0.031 / 0.79 | 330 | |
| 233 | 20° | 0.033 / 0.83 | 120 | |
| 333 | 30° | 0.033 / 0.83 | 150 | |
| 433 | 40° | 0.033 / 0.83 | 190 | |
| 533 | 50° | 0.033 / 0.83 | 225 | |
| 633 | 60° | 0.033 / 0.83 | 270 | |
| 235 | 20° | 0.035 / 0.90 | 120 | |
| 335 | 30° | 0.035 / 0.90 | 150 | |
| 435 | 40° | 0.035 / 0.90 | 190 | |
| 535 | 50° | 0.035 / 0.90 | 225 | |
| 635 | 60° | 0.035 / 0.90 | 270 | |
| 735 | 70° | 0.035 / 0.90 | 300 | |
| 439 | 40° | 0.039 / 0.99 | 190 | |
| 539 | 50° | 0.039 / 0.99 | 225 | |
| 639 | 60° | 0.039 / 0.99 | 270 | |
| Heavy Duty Applicationen 243 | 20° | 0.043 / 1.10 | 120 | |
| 443 | 40° | 0.043 / 1.10 | 190 | |
| 543 | 50° | 0.043 / 1.10 | 225 | |
| 643 | 60° | 0.043 / 1.10 | 270 | |
| 445 | 40° | 0.045 / 1.14 | 190 | |
| 545 | 50° | 0.045 / 1.14 | 225 | |
| 645 | 60° | 0.045 / 1.14 | 270 | |
| 451 | 40° | 0.051 / 1.30 | 190 | |
| 551 | 50° | 0.051 / 1.30 | 225 | |
| 651 | 60° | 0.051 / 1.30 | 270 | |
| 252 | 20° | 0.052 / 1.32 | 120 | |
| 455 | 40° | 0.055 / 1.40 | 190 | |
| 555 | 50° | 0.055 / 1.40 | 225 | |
| 655 | 60° | 0.055 / 1.40 | 270 | |
| 261 | 20° | 0.061 / 1.55 | 120 | |
| 461 | 40° | 0.061 / 1.55 | 190 | |
| 561 | 50° | 0.061 / 1.55 | 225 | |
| 661 | 60° | 0.061 / 1.55 | 270 | |
| 263 | 20° | 0.063 / 1.60 | 120 | |
| 463 | 40° | 0.063 / 1.60 | 190 | |
| 565 | 50° | 0.065 / 1.65 | 225 | |
| 665 | 60° | 0.065 / 1.65 | 270 | |
| 267 | 20° | 0.067 / 1.70 | 120 | |
| 467 | 40° | 0.067 / 1.70 | 190 |
1)Spritzbreite bei etwa 30 cm Abstand zum Spritzobjekt und 100 bar (10 MPa) Druck mit Kunstharzlast 20 DIN-Sekunden.
12.5 TEMPSPRAY
Ein im Schlauch eingebauter Heizleiter erwartet das Material gleichmäßig auf die gewünschte Temperatur (regelbar von 20^ bis 60^ ).
Die Vorteile:
Konstante Farbtemperatur, selbst bei niedrigen AuBentemperaturen
Erheblich bessere Verarbeitung hoherviskoser Beschichtungsmaterialien
Erhöther Auftragswirkungsgrad
- Lösemittelersparnis durch Viskositätsabsenkung
Adaptierbar an alle Airless-Geräte
| BestellNr. | Beschreibung |
| 2311659 | TempSpray H 126 (optimal für Lackierarbeiten) |
| 2311852 | Basiseinheit 1/4" inkl. Edelstahlschlauch DN6, 1/4",10mSpraypack bestehend aus: Basiseinheit (2311659), Airless Pistole AG 14 NPS 1/4", inkl. Trade Tip 2 Düsenhalter(F-Gew.) und Trade Tip 2 Düse Fine Finish 410 |
| 2311660 | TempSpray H 226 (optimal für Dispersionen/hochviskose Materialien) |
| 2311853 | Basiseinheit 1/4" inkl. Schlauchtrommel, Heizschlauch DN10, 15m, Schlauchpeitsche 1/4" DN4, 1mSpraypack bestehend aus: Basiseinheit (2311660), Airless Pistole AG 14 NPS 1/4", inkl. Trade Tip 2 Düsenhalter(F-Gew.) und Trade Tip 2 Düse 419 |
| 2311661 | TempSpray H 326 (optimal für Dispersionen/hochviskose Materialien) |
| 2311854 | Basiseinheit 1/4" inkl. Schlauchtrommel, Heizschlauch DN10, 30m, Schlauchpeitsche 1/4" DN4, 1mSpraypack bestehend aus: Basiseinheit (2311661), Airless Pistole AG 14 NPS 1/4", inkl. Trade Tip 2 Düsenhalter(F-Gew.) und Trade Tip 2 Düse 421 |


TempSpray H 226 TempSpray H 326
12.6 PUMP-RUNNER
(Best.Nr.2306987)
Universelles Zubehor zur Reinigung, sauberem Transport und Konservierung der Pumpeneinheit
Features:
Einfachere Reinigung - Reinigungsfluigkeit zirkuliert konstant durch die Pumpe, dadurch auch sauberes Reinigen im Innenbereich möglich
Keine Reinigung bei Arbeitsunterbrechungen oder Ortswechsel nötig, da Farbe in der Pumpe nicht antrocknen bzw. auslaufen kann
Verbesserte Konservierung
Einfachste Montage
Geeignet fur folgende Modelle:
| Membranpumpen Kolbenpumpen | |||
| SF 21 | Finish 270/370 | PS 24 | PS 3.25 |
| SF 23 | Nespray Deco | PS 26 | PS 3.29 |
| SF 27 | Nespray 31 | PS 30 | PS 3.31 |
| SF 31 | PS 34 | PS 3.34 | |
| SF 7000 | |||

Gleich mitbestehen:
EasyClean, Reinigungsd. und Konservierungsmittel (118ml) Best. Nr. 0508620


Warning!
PRÜFUNG DES GERÄTES NACH DEN RICHTLINIER FÜR FLÜSSIGKEITSSTRAHLER (SPRITZGERÄTE) DER BERUFSGENOSSENSCHAFTEN.
Das Gerät ist bei Bedarf, jedoch mindestens alle 12 Monate, durch SachkundigeDMA daufhin zu prufen, ob ein{sicherer Betrieb weiterhin gewährleistet ist.
Bei stillgelegtem Gerät kann die Prüfung bis zur nachsten Inbetriebnahme hinausgeschoben werden.
Der Betreiber ist verpflichtet, das Gerät zur Prüfung anzumelden.
Wenden Sie sichitte an die Kundendienststellen der Firma WAGNER.
(Diese Vorschrift gilt nur für Deutschland).
WICHTIGER HINWEIS ZUR PRODUKTHAFTUNG
Aufgrund einer ab 01.01.1990 gültigen EU-Verordnung haftet der Hersteller nur dann für sein Produkt, wenn alle Teile vom Hersteller stammen oder von dieser fremgegeben wurden, bzw. die Geräte sachgemäß montiert und betriebenen werden.
Bei Verwendung von fremdem Zubehor und Ersatzteilen kann die Haftung ganz oder teilweise entfallen; in extremen fällen kann von den zuständigen Behörden (Berufsengensschaft und Gewerbeaufsichtsamt) der Gebrauch des gesamten Gerätes untersagt werden.
Mit Original WAGNER Zubehor und Ersatzteilen haben Sie die Gewähr, dass alle Sicherheitsvorschriften erfüllt sind.
3+2 JAHRE GARANTIE PROFESSIONAL FINISHING
Wagner Profi-Garantine
(Stand 01.02.2009)
1. Garantieumfang
Alle Wagner Profi-Farbaufragsgeräte (im folgenden Produkte genannot) werden sorgfältig geprüft, getestet und unterliegen den strengen Kontrollen der Wagner Qualitätssicherung. Wagner gibt davon ausschließlich dem gewerblichen oder beruflichen Verwender, der das Produkt im autorisierten Fach-handel erworben hat (im folgenden „Kunde" genannot), eine erweiterte Garantie für die im Internet unter www.wagner-group.com/profi-guarantee aufgeführten Produkte.
Die Mängelhaftungsansprüche des Käufers aus dem Kaufvertrag mit dem Verkäufen sowie gesetzliche Rechte werden durch diese Garantie nicht eingeschrankt.
Wir leisten Garantie in der Form, dass nach unserer Entscheidung das Produkt oder Einzelteile hier-von ausgetauscht oder repariert werden oder das Gerägt gegen Erstattung des Kaufpreises zusückge-nommen wird. Die Kosten für Material und Arbeitszeit werden von uns getragen. Ersetzte Produkte oder Teile gehen in unser Eigentum über.
2. Garantiezeit und Registriierung
Die Garantiezeit beträgt 36 Monate, bei industriell Gebrauch oder gleichzusetzender Beansprü-chung wie insbesondere Schichtbetrieb oder bei Vermietung 12 Monate.
Für Benzin und Luft betriebene Antriebe gewähren wir ebenso 12 Monate.
Die Garantiezeit beginnt mit dem Tag der Lieferung durch den autorisierten Fachhandel. Maßgebend ist das Datum auf dem Original-Kaufbeleg.
Für alle ab 01.02.2009 beim autorisierten Fachhandel gekauften Produkte verlangert sich die Garan-tiezeit um 24 Monate, wenn der Käufer diese Geräte innerhalb von 4 Waren nach dem Tag der Lieferung durch den autorisierten Fachhandel entsprechend den nachfolgenden Bestimmungen registriert.
Die Registrierung erfolgt im Internet unter www.wagner-group.com/prof-guarantee. Als Bestätigung gilt das Garantiezertifikat, sowie der Original-Kaufbeleg, aus dem das Datum des Kaufes hervorght. Eine Registrierung ist nur dann möglich, wenn der Käufer sich mit der Speicherung seiner dont einzugebenden Daten einverstanden erklärrt.
Durch Garantieleistungen wird die Garantiefrist für das Produkt weder verlangert noch erneuet.
Nach Ablauf der jeweiligen Garantiezeit konnen Ansprüche gegen und aus der Garantie nicht mehr geltend gemacht werden.
3. Abwicklung
Zeigen sich innerhalb der Garantiezeit Fehler in Material, Verarbeitung oder Leistung des Gerats, so sind Garantieansprüche unverzüglich, spätestens jedoch in einer Frist von 2 Wochen geltend zu ma-chen.
Zur Entgegennahme von Garantieansprüchen ist der autorisierte Fachhändler, welcher das Gerät ausgeliefert hat, berechtigt. Die Garantieansprüche können aber auch bei unserer der in der Bedie-nungsanleitung genommen Servicedienststellen geltend gemacht werden. Das Produkt muss zusammen mit dem Anwendung des Anwendungen auf den Anwendungskreises erfasst.
men mit dem Original-Kaufbeleg, der die Angabe des Kaufdatum und der Produktbezeichnung ent-halten muss, frei eingesamt oder vorgelegt werden. Zur Inanspruchnahme der Garantieveränderung muss zusätzlich das Garantiezertifikat beigelegt werden.
Die Kosten sowie das Risiko eines Verlustes oder einer Beschädigung des Produkts auf dem Weg zu oder von der Stelle, welche die Garantieansprüche entgegennimmt oder das instand gesetzte Produkt wieder ausliefert,trägt der Kunde.
4. Ausschluss der Garantie
Garantieansprüche können nicht berücksichtigt werden
- für Teile, die einem gebrauchsbedingten oder sonstigen, natürlichen Verschleib unterliegen, sowie Mängel am Produkt, die auf einen gebrauchsbedingten oder sonstigen natürlichen Ver-schleib zurückzuführen sind. Hierzu zahlen insbesondere Kabel, Ventile, Packungen, Düsen, Zylinder, Kolben, Medium fuhrende Gehäuseteile, Filter, Schläuche, Dichtungen, Rotoren, Statoren, etc.. Schäden durch Verschleib werden insbesondere verursacht durch schmigeln-de Beschichtungsstoffe, wie beispelsweise Dispersionen, Putze, Spachtel, Kleber, Glasuren, Quarzgrund.
- bei Fehlern an Geräten, die auf Nichtbeachtung von Bedienungshinweisen, ungeeignete oder unsachgemäß Verwendung, fehlerhafte Montage, bzw. Inbetriebsetzung durch den Käufer oder durch Dritte, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch, anomale Umweltbedingungen, un-geeignete Beschichtungsstoffe, chemische, elektricheme oder elektrische Einflüsse, sachfremde Betriebsbedingungen, Betrieb mit falscher Netzpannung/ -Frequenz, Überlas-tung oder mangelnde Wartung oder Pflege bzw. Reinigung zusammen sind.
- bei Fehlern am Gerät, die durch Verwendung von Zubehör-, Ergänzungs- oder Ersatzteilen verursicht wurden, die keine Wagner-Originalteile sind.
- bei Produkten, an denen Veränderungen oder Ergänzungen vorgenommen wurden.
- bei Produkten mit entfernter oder unlesbar gemachter Seriennummer
- bei Produkten, an denen von nicht autorisierten Personen Reparaturversuche durchgefuhrt wurden.
- bei Produkten mit gingefügigen Abweichungen von der Soll-Beschaffenheit, die für Wert und Gebrauchstausigkeit des Geräts unherblich sind.
- bei Produkten, die teilweise oder komplett zerlegt worden sind.
5. Ergänzende Regelungen
Obige Garantien gelten ausschließlich für Produkte, die in der EU, GUS, Australien vom autorisierten Fachhandel gkauft und innerhalb des Bezugslandes verwendet werden.
Ergibt die Prüfung, dass kein Garantiefall vorliegt, so Goes die Reparatur zu Lasten des Käufers.
Die vorstehenden Bestimmungen regeln das Rechtsverhältnis zu uns abschiedeBend. Weitergehende Ansprüche, insbesondere fur Schaden und Verluste gleich welcher Art, die durch das Produkt oder dess Gebrauch entstehen, sind außer im Anwendungsbereich des Produktthaftungsgesetzes aus-geschlossen.
Mängelhaftungsansprüche gegen den Fachhandler bleiben unberührt.
Für diese Garantie gilt deutsches Recht Die Vertragssprache ist deutsch. Im Fall, dass die Bedeutung des deutschen und eines ausländischen Textes dieser Garantie voneinander abweichen, ist die Be-deutung des deutschen Textes vorrangig.
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