GTC 12V-450-13 Professional - Messgeräte BOSCH - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Professionelle Wärmebildkamera |
| Abmessungen (L x B x H) | 150 x 80 x 60 mm |
| Gewicht | 0,5 kg (ohne Akku) |
| Stromversorgung | Lithium-Ionen-Akku 12 V (Bosch Professional 12V Serie) |
| Temperaturmessbereich | -20 °C bis 450 °C |
| Thermische Auflösung | 160 x 120 Pixel |
| Messgenauigkeit | ±2 °C oder ±2 % des Messwerts |
| Messabstand (D:S) | 50:1 |
| Bildfrequenz | 9 Hz |
| Sichtfeld | 13° x 9° |
| Display | TFT-Farbdisplay 2,8 Zoll |
| Speicher | Intern, Kapazität ca. 200 Bilder |
| Datenübertragung | USB-C |
| Hauptfunktionen | Punktmessung, Isotherme, Temperaturalarm, automatische Hotspot/Kaltspot |
| Wartung und Reinigung | Linse mit einem weichen, trockenen Tuch reinigen; in einer staubdichten Tasche aufbewahren |
| Sicherheit | Laser nicht in die Augen richten; Stöße und Feuchtigkeit vermeiden |
| Ersatzteile und Reparierbarkeit | Wechselbarer Akku; Kalibrierung alle 2 Jahre empfohlen |
| Allgemeine Informationen | Schutzart IP54; Betriebstemperatur -10 °C bis 50 °C |
Häufig gestellte Fragen - GTC 12V-450-13 Professional BOSCH
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BEDIENUNGSANLEITUNG GTC 12V-450-13 Professional BOSCH
Originalbetriebsanleitung
Original Instructions
Notice originale
Manual original
Manual original
Deutsch......Seite 6
Sämtliche Anweisungen sind zu lesen und zu beachten, um mit dem Messwerkzeug gefahrlos und sicher zu arbeiten. Wenn das Messwerkzeug nicht entsprechend den vorliegenden Anweisungen verwendet wird, können die integrierten Schutzvorkehrungen im Messwerkzeug beeinträchtigt werden. Machen Sie Warnschilder am Messwerkzeug niemals unkenntlich. BEWAHREN SIE DIESE ANWEISUNGEN GUT AUF UND GEBEN SIE SIE BEI WEITERGABE DES MESSWERKZEUGS MIT.
Vorsicht – wenn andere als die hier angegebenen Bedienungs- oder Justiereinrichtungen benutzt oder andere Verfahrensweisen ausgeführt werden, kann dies zu gefährlicher Strahlungsexposition führen. Das Messwerkzeug wird mit einem Laser-Warnschild ausgeliefert (in der Darstellung des Messwerkzeugs auf der Grafikseite gekennzeichnet). Ist der Text des Laser-Warnschildes nicht in Ihrer Landessprache, dann überkleben Sie ihn vor der ersten Inbetriebnahme mit dem mitgelieferten Aufkleber in Ihrer Landessprache.

Richten Sie den Laserstrahl nicht auf Personen oder Tiere und blicken Sie nicht selbst in den direkten oder reflektierten Laserstrahl. Dadurch können Sie Personen blenden, Unfälle verursachen oder das Auge schädigen.
Falls Laserstrahlung ins Auge trifft, sind die Augen bewusst zu schließen und der Kopf sofort aus dem Strahl zu bewegen.
Nehmen Sie keine Änderungen an der Lasereinrichtung vor.
Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille (Zubehör) nicht als Schutzbrille. Die Laser-Sichtbrille dient zum besseren Erkennen des Laserstrahls; sie schützt jedoch nicht vor der Laserstrahlung.
Verwenden Sie die Laser-Sichtbrille (Zubehör) nicht als Sonnenbrille oder im Straßenverkehr. Die Laser-Sichtbrille bietet keinen vollständigen UV-Schutz und vermindert die Farbwahrnehmung.
Lassen Sie das Messwerkzeug nur von qualifiziertem Fachpersonal und nur mit Original-Ersatzteilen reparieren. Damit wird sichergestellt, dass die Sicherheit des Messwerkzeuges erhalten bleibt.
Lassen Sie Kinder das Laser-Messwerkzeug nicht unbeaufsichtigt benutzen. Sie könnten unbeabsichtigt andere Personen oder sich selber blenden.
Arbeiten Sie mit dem Messwerkzeug nicht in explosionsgefährdeter Umgebung, in der sich brennbare Flüssigkeiten, Gase oder Stäube befinden. Im Messwerkzeug können Funken erzeugt werden, die den Staub oder die Dämpfe entzünden.
- Ändern und öffnen Sie den Akku nicht. Es besteht die Gefahr eines Kurzschlusses. Bei Beschädigung und unsachgemäßem Gebrauch des Akkus können Dämpfe austreten. Der Akku kann brennen oder explodieren. Führen Sie Frischluft zu und suchen Sie bei Beschwerden einen Arzt auf. Die Dämpfe können die Atemwege reizen. Bei falscher Anwendung oder beschädigtem Akku kann brennbare Flüssigkeit aus dem Akku austreten. Vermeiden Sie den Kontakt damit. Bei zufälligem Kontakt mit Wasser abspülen. Wenn die Flüssigkeit in die Augen kommt, nehmen Sie zusätzlich ärztliche Hilfe in Anspruch. Austretende Akkuflüssigkeit kann zu Hautreizungen oder Verbrennungen führen. ▶ Durch spitze Gegenstände wie z. B. Nagel oder Schraubenzieher oder durch äußere Krafteinwirkung kann der Akku beschädigt werden. Es kann zu einem internen Kurzschluss kommen und der Akku brennen, rauchen, explodieren oder überhitzen. ▶ Halten Sie den nicht benutzten Akku fern von Büroklammern, Münzen, Schlüsseln, Nägeln, Schrauben oder anderen kleinen Metallgegenständen, die eine Überbrückung der Kontakte verursachen könnten. Ein Kurzschluss zwischen den Akkukontakten kann Verbrennungen oder Feuer zur Folge haben. ▶ Verwenden Sie den Akku nur in Produkten des Herstellers. Nur so wird der Akku vor gefährlicher Überlastung geschützt. Laden Sie die Akkus nur mit Ladegeräten auf, die vom Hersteller empfohlen werden. Durch ein Ladegerät, das für eine bestimmte Art von Akkus geeignet ist, besteht Brandgefahr, wenn es mit anderen Akkus verwendet wird.

Schützen Sie den Akku vor Hitze, z. B. auch vor dauernder Sonneneinstrahlung, Feuer, Schmutz, Wasser und Feuchtigkeit. Es besteht Explosions- und Kurzschlussgefahr.

WARNUNG

Stellen Sie sicher, dass die Knopfzelle nicht in die Hände von Kindern gelangt. Knopfzellen sind gefährlich.
Knopfzellen dürfen niemals verschluckt oder in andere Körperöffnungen eingeführt werden. Wenn der Verdacht besteht, dass die Knopfzelle verschluckt oder in eine andere Körperöffnung eingeführt wurde, suchen Sie sofort einen Arzt auf. Ein Verschlucken der Knopfzelle kann innerhalb von 2 Stunden zu ernsthaften inneren Verätzungen und zum Tod führen.
Achten Sie beim Wechseln der Knopfzelle auf den sachgemäßen Austausch der Knopfzelle. Es besteht Explosionsgefahr.
▶ Verwenden Sie nur die in dieser Betriebsanleitung aufgeführten Knopfzellen. Verwenden Sie keine anderen Knopfzellen oder eine andere Energieversorgung. Versuchen Sie nicht, die Knopfzelle wieder aufzuladen und schließen Sie die Knopfzelle nicht kurz. Die Knopfzelle kann undicht werden, explodieren, brennen und Personen verletzen. Entfernen und entsorgen Sie entladene Knopfzellen ordnungsgemäß. Entladene Knopfzellen können undicht werden und dadurch das Produkt beschädigen oder Personen verletzen. Überhitzen Sie die Knopfzelle nicht und werfen Sie sie nicht ins Feuer. Die Knopfzelle kann undicht werden, explodieren, brennen und Personen verletzen. ▶ Beschädigen Sie die Knopfzelle nicht und nehmen Sie die Knopfzelle nicht auseinander. Die Knopfzelle kann undicht werden, explodieren, brennen und Personen verletzen. ▶ Bringen Sie eine beschädigte Knopfzelle nicht in Kontakt mit Wasser. Austretendes Lithium kann mit Wasser Wasserstoff erzeugen und damit zu einem Brand, einer Explosion oder zur Verletzung von Personen führen. Benutzen Sie das Messwerkzeug nicht mehr, wenn sich die Knopfzellen-Halterung nicht mehr korrekt und vollständig schließen lässt, entfernen Sie die Knopfzelle und lassen Sie das Messwerkzeug reparieren. ▶ Hohe Temperaturunterschiede in einem Wärmebild können dazu führen, dass selbst hohe Temperaturen in einer Farbe dargestellt werden, die mit Niedrigtemperaturen assoziiert werden. Ein Kontakt mit solch einer Fläche kann zu Verbrennungen führen. Korrekte Temperaturmessungen sind nur möglich, wenn der eingestellte Emissionsgrad und der Emissionsgrad des Objekts übereinstimmen. Objekte könnten mit einer zu hohen oder zu niedrigen Temperatur angezeigt werden, was möglicherweise zu einer Gefahr bei Berührungen führen kann. Richten Sie das Messwerkzeug nicht direkt in die Sonne oder auf CO₂-Hochleistungslaser. Dies kann zur Beschädigung des Detektors führen. Schützen Sie das Messwerkzeug, besonders die Bereiche von Kamera und Infrarotlinse, vor Feuchtigkeit, Schnee, Staub und Schmutz. Die Empfangslinse könnte beschlagen oder verunreinigt sein und Messergebnisse verfälschen. Falsche Geräteeinstellungen sowie weitere atmosphärische Einflussfaktoren können zu falschen Messungen führen. Objekte könnten mit einer zu hohen oder zu niedrigen Temperatur angezeigt werden, was möglicherweise zu einer Gefahr bei Berührung führen kann.
Produkt- und
Leistungsbeschreibung
Bitte beachten Sie die Abbildungen im vorderen Teil der Betriebsanleitung.
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Diese Wärmebildkamera ist bestimmt zur berührungslosen Messung von Oberflächentemperaturen.
Das angezeigte Wärmebild zeigt die Temperaturverteilung des Sichtfeldes der Wärmebildkamera an und ermöglicht es dadurch, Temperaturabweichungen farblich differenziert darzustellen.
So können bei fachgerechter Anwendung Flächen und Objekte berührungslos auf Temperaturunterschiede bzw. -auffälligkeiten untersucht werden, um Bauteile und/oder etwaige Schwachstellen sichtbar zu machen, u.a.:
- Wärmedämmungen und Isolierungen (z.B. Auffinden von Wärmebrücken),
- aktive Heiz- und Warmwasserleitungen (z.B. Fußbodenheizung) in Böden und Wänden,
- überhitzte elektrische Bauteile (z.B. Sicherungen oder Klemmen),
- defekte oder geschädigte Maschinenteile (z.B. Überhitzung durch defekte Kugellager).
Das Messwerkzeug ist nicht geeignet zur Temperaturmessung von Gasen.
Das Messwerkzeug darf nicht für humanmedizinische Zwecke verwendet werden.
Bitte informieren Sie sich bezüglich veterinärmedizinischer Anwendung unter www.bosch-professional.com/thermal.
Das Messwerkzeug ist zur Verwendung im Innen- und Außenbereich geeignet.
Dieses Produkt ist ein Verbraucher-Laser-Produkt gemäß EN 50689.
Das Licht dieses Messwerkzeugs ist dazu bestimmt, den direkten Arbeitsbereich des Messwerkzeugs für Bildaufnahmen zu beleuchten und dient nicht als dauerhafte Arbeitsleuchte.
Der Laserpunkt darf nicht als Laserpointer verwendet werden. Er dient ausschließlich zur Markierung der Messfläche.
Abgebildete Komponenten
Die Nummerierung der abgebildeten Komponenten bezieht sich auf die Darstellung des Messwerkzeugs auf der Grafikseite.
(1) Schutzkappe (2) Austrittsöffnung Laserstrahlung (3) visuelle Kamera (4) Arbeitslicht (5) Infrarotsensor (6) Taste Messung Pause/Start (7) Akkuschacht (8) Laser-Warnschild (9) Knopfzellen-Halterung
(10) Schraube Knopfzellen-Halterung
(11) Abdeckung für USB-Buchse und Knopfzellen-Halterung (12) USB Type-C®-Buchse a)
8 | Deutsch
(13) Taste Laser (14) Entriegelungstaste Akku/Batterieadapter (15) Akku b) (16) USB Type-C®-Kabel® (17) Multifunktionstaste (18) Ein-/Aus-Taste / Taste Zurück (19) Display (20) Seriennummer (21) Hülle Batterieadapter (22) Batterien b) (23) Verschlusskappe Batterieadapter a) USB Type-C® und USB-C® sind Markenzeichen des USB Implementers Forums. b) Abgebildetes oder beschriebenes Zubehör gehört nicht zum Standard-Lieferumfang.
Anzeigenelemente
(a) Anzeige Emissionsgrad
(b) Anzeige reflektierte Temperatur (c) Anzeige Durchschnittstemperatur (d) Symbol Speicher voll (e) Symbol Arbeitslicht (f) Symbol Laser (g) Ladezustandsanzeige (h) Anzeige maximale Oberflächentemperatur im Messbereich (i) Skala (j) Anzeige minimale Oberflächentemperatur im Messbereich (k) Symbol Temperaturskala fixieren (I) Anzeige Kaltpunkt (exemplarisch)
(m) Fadenkreuz mit Temperaturanzeige
(n) Anzeige Heißpunkt (exemplarisch)
(o) Symbol Menü
Technische Daten
Wärmebildkamera GTC 12V-450-13
| Sachnummer | 3 601 K83 900 |
| Auflösung Infrarotsensor 256 × 192 px | |
| thermische EmpfindlichkeitA) | ≤ 50 mK |
| Spektralbereich 8-14 μm | |
| Sichtfeld (FOV)A) | 55,6° × 42° |
| räumliche Auflösung (IFOV) 3,79 mrad | |
| FokusentfernungA) | ≥ 0,5 m |
| Fokus fix | |
| Bildwiederholrate Wärmebild ≤ 9 Hz | |
| Messbereich OberflächentemperaturA) | -20 ... +450 °C |
| Messgenauigkeit OberflächentemperaturA)B)C) | |
| >0 °C ... ≤ +100 °C) | ±2 °C |
| >+100 °CE) | ±2 % |
| Temperaturaufösung 0,1 °C | |
| Displaytyp TFT | |
| Displaygröße 2,8" | |
| Auflösung Display 480 × 360 px | |
| Auflösung integrierte visuelle Kamera 2 MP (640 × 480 px) | |
| Bildformat .jpg | |
| gespeicherte Elemente pro Speichervorgang 1 × Wärmebild (Screenshot),1 × visuelles Echtbild inkl. Temperaturwerten (Metadaten) | |
| max. Anzahl Bilder im internen Bildspeicher 500 | |
| max. Einsatzhöhe über Bezugshöhe 2000 m | |
| Verschmutzungsgrad entsprechend IEC 61010-1 2 | F) |
| relative Luftfeuchtigkeit max.A) | 90 % |
| Laserklasse | 2 |
Wärmebildkamera GTC 12V-450-13
| Lasertyp < 1 mW, 645–660 nm | |
| Divergenz des Laserstrahls 1,5 mrad (Vollwinkel) | |
| Energieversorgung | |
| - Akku (Li-Ionen) 12 V | |
| - Batterien (Alkali-Mangan mit Batterieadapter) 4 × 1,5 V LR6 (AA) | |
| - Akkus (NiMH mit Batterieadapter) 4 × 1,2 V HR6 (AA) | |
| Betriebsdauer (a) | |
| - Akku (Li-Ionen) 1)(j) | 8 h |
| - Batterien (Alkali-Mangan) 4 h | |
| Energieversorgung Systemzeit CR1225 (3-V-Lithium-Batterie) | |
| USB-Standard 2.0 | |
| USB-Schnittstelle USB Type-C® | |
| Gewicht (j) | 0,354 kg |
| Maße (Länge × Breite × Höhe) (k) | 89 × 79 × 209 mm |
| Schutzart (ausgenommen Akku/Batterien, in aufrechter Position) | IP54 |
| empfohlene Umgebungstemperatur beim Laden 0 °C ... +35 °C | |
| erlaubte Umgebungstemperaturen | |
| - beim Betrieb -10 °C ... +50 °C | |
| - bei Lagerung mit Akku -20 °C ... +50 °C | |
| - bei Lagerung ohne Akku -20 °C ... +70 °C | |
| empfohlene Akkus GBA 12V... | |
| empfohlene Ladegeräte | GAL 12...GAX 18... |
A) entsprechend Norm VDI 5585 (Mittelwert)
B) bei einer Umgebungstemperatur von 20–23 °C und einem Emissionsgrad von ≥ 0,95, Messabstand: 1 m, Betriebszeit: > 5 min, Apertur von 150 mm, mit ausgeschaltetem Arbeitslicht und Laser
C) zuzüglich einsatzabhängiger Abweichung (z.B. Reflexion, Abstand, Umgebungstemperatur)
D) gilt für den Mittelpunkt, für alle anderen Pixel zusätzlich ±1 °C
E) gilt für den Mittelpunkt, für alle anderen Pixel zusätzlich ±1 %
F) Es tritt nur eine nicht leitfähige Verschmutzung auf, wobei jedoch gelegentlich eine vorübergehende durch Betauung verursachte Leitfähigkeit erwartet wird.
G) mit ausgeschaltetem Arbeitslicht und mittlerer Displayhelligkeit
H) abhängig vom verwendeten Akku
I) bei einer Umgebungstemperatur von 20-30 °C
J) Gewicht ohne Akku/Batterieadapter/Batterien
K) mit GBA 12V 2.0Ah oder Batterieadapter
Zur eindeutigen Identifizierung Ihres Messwerkzeugs dient die Seriennummer (20) auf dem Typenschild.
Energieversorgung Messwerkzeug
Das Messwerkzeug kann entweder mit einem Bosch Li-Ionen-Akku, mit handelsüblichen Batterien oder mit handelsüblichen NiMH-Akkus betrieben werden.
Betrieb mit Akku (siehe Bild A)
Benutzen Sie nur die in den technischen Daten aufgeführten Ladegeräte. Nur diese Ladegeräte sind auf den bei Ihrem Messwerkzeug verwendbaren Li-Ionen-Akku abgestimmt.
Hinweis: Li-Ionen-Akkus werden aufgrund internationaler Transportvorschriften teilgeladen ausgeliefert. Um die volle Leistung des Akkus zu gewährleisten, laden Sie vor dem ersten Einsatz den Akku vollständig auf.
Zum Einsetzen des geladenen Akkus (15) schieben Sie diesen in den Akkuschacht (7), bis er spürbar einrastet.
Zum Entnehmen des Akkus (15) drücken Sie die Entriegelungstasten (14) und ziehen den Akku aus dem Akkuschacht (7). Wenden Sie dabei keine Gewalt an.
Betrieb mit Batterien (siehe Bild B)
Für den Betrieb des Messwerkzeugs wird die Verwendung von Alkali-Mangan-Batterien oder NiMH-Akkus empfohlen. Die Batterien werden in den Batterieadapter eingesetzt.
Der Batterieadapter ist ausschließlich zum Gebrauch in dafür vorgesehenen Bosch-Messwerkzeugen bestimmt und darf nicht mit Elektrowerkzeugen verwendet werden.
Zum Einsetzen der Batterien schieben Sie die Hülle (21) des Batterieadapters in den Akkuschacht (7). Legen Sie die Batterien entsprechend der Abbildung auf der Verschlusskappe (23) in die Hülle ein. Schieben Sie die Verschlusskappe über die Hülle, bis diese spürbar einrastet. Zum Entnehmen der Batterien (22) drücken Sie die Entriegelungstasten (14) der Verschlusskappe (23) und ziehen die Verschlusskappe ab. Entnehmen Sie die Batterien. Um die innen liegende Hülle (21) aus dem Akkuschacht zu entfernen, greifen Sie in die Hülle und ziehen diese bei leichtem Druck auf die Seitenwand aus dem Messwerkzeug heraus.
Ersetzen Sie immer alle Batterien bzw. Akkus gleichzeitig. Verwenden Sie nur Batterien oder Akkus eines Herstellers und mit gleicher Kapazität.
Nehmen Sie die Batterien bzw. Akkus aus dem Messwerkzeug, wenn Sie es längere Zeit nicht benutzen. Die Batterien und Akkus können bei längerer Lagerung im Messwerkzeug korrodieren.
Hinweise für den optimalen Umgang mit dem Akku
Schützen Sie den Akku vor Feuchtigkeit und Wasser. Lagern Sie den Akku nur im Temperaturbereich von -20 °C bis 50 °C. Lassen Sie den Akku z.B. im Sommer nicht im Auto liegen.
Eine wesentlich verkürzte Betriebszeit nach der Aufladung zeigt an, dass der Akku verbraucht ist und ersetzt werden muss.
Beachten Sie die Hinweise zur Entsorgung.
Betrieb
Schützen Sie das Messwerkzeug vor Nässe und direkter Sonneneinstrahlung. Setzen Sie das Messwerkzeug keinen extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen aus. Lassen Sie es z.B. nicht längere Zeit im Auto liegen. Lassen Sie das Messwerkzeug bei größeren Temperaturschwankungen erst austemperieren, bevor Sie es in Betrieb nehmen. Bei extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen kann die Präzision des Messwerkzeugs beeinträchtigt werden. Achten Sie auf eine korrekte Akklimatisierung des Messwerkzeugs. Bei starken Temperaturschwankungen kann die Akklimatisierungszeit bis zu 60 min betragen. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn Sie das
Messwerkzeug im kalten Auto lagern und dann eine Messung im warmen Gebäude vornehmen.
▶ Vermeiden Sie heftige Stöße oder Stürze des Messwerkzeuges. Nach starken äußeren Einwirkungen und bei Auffälligkeiten in der Funktionalität sollten Sie das Messwerkzeug bei einer autorisierten Bosch-Kundendienststelle überprüfen lassen.
Inbetriebnahme
Beim ersten Einschalten
Beim ersten Einschalten des Messwerkzeugs oder nach dem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen müssen einige Grundeinstellungen vorgenommen werden. Wählen Sie die gewünschten Werte durch Drücken der
Multifunktionstaste (17) unten, oben, links oder rechts.
Drücken Sie die Multifunktionstaste (17) in der Mitte, um Ihre Auswahl zu bestätigen. Sobald Sie die Auswahl bestätigt haben, wird Ihnen die nächste Einstellung im Display angezeigt. In der Statusleiste oben wird die Gesamtanzahl und die Anzahl der verbleibenden Einstellungen angezeigt.
Folgende Grundeinstellungen stehen zur Verfügung:
Ein-/Ausschalten
Klappen Sie zum Messen die Schutzkappe (1) auf. Achten Sie während der Arbeit darauf, dass der Infrarotsensor nicht verschlossen oder verdeckt wird.
Zum Einschalten des Messwerkzeugs drücken Sie die Ein-/Aus-Taste (18). Im Display (19) erscheint eine Startsequenz. Nach der Startsequenz beginnt das Messwerkzeug sofort mit der Messung und führt diese kontinuierlich bis zum Ausschalten fort.
Hinweis: In den ersten Minuten kann es vorkommen, dass das Messwerkzeug sich häufiger selbst abgleicht, da sich Sensor- und Umgebungstemperatur noch nicht angeglichen haben. Der erneute Sensorabgleich ermöglicht eine präzise Messung.
Während dieser Zeit kann die Temperaturanzeige mit \~ gekennzeichnet sein. Bei starken Schwankungen der Umgebungstemperatur verstärkt sich dieser Effekt. Schalten Sie daher das Messwerkzeug möglichst schon einige Minuten vor Messbeginn ein, damit es sich thermisch stabilisieren kann.
Zum Ausschalten des Messwerkzeugs drücken Sie die Ein-/Aus-Taste (18) > 1 s. Das Messwerkzeug speichert alle Einstellungen und schaltet sich dann aus. Schließen Sie die Schutzkappe (1) zum sicheren Transport des Messwerkzeugs.
Im Hauptmenü können Sie wählen, ob und nach welcher Zeit sich das Messwerkzeug automatisch ausschaltet (siehe „Hauptmenü“, Seite 13).
Befinden sich der Akku bzw. das Messwerkzeug außerhalb der in den technischen Daten angegebenen Betriebstemperaturbereiche, kann es zu Fehlfunktionen kommen. Stellen Sie sicher, dass das Messwerkzeug innerhalb der zulässigen Temperaturbereiche betrieben wird.
ratur, dann schaltet sich das Messwerkzeug nach einer kurzen Warnung (siehe „Fehler – Ursachen und Abhilfe“, Seite 15) automatisch ab. Lassen Sie das Messwerkzeug austemperieren und schalten Sie es dann wieder ein.
Navigieren in den verschiedenen Menüs
Navigieren in den verschiedenen Menüs des Messwerkzeugs:
– Die Menüleisten aufrufen: Drücken Sie die Multifunktionstaste (17) in der Mitte oder links. Die Menüleisten rechts und links erscheinen im Display, das Hauptmenü ist hervorgehoben. - In der linken Menüleiste blättern/im Hauptmenü navigieren: Drücken Sie die Multifunktionstaste (17) oben, unten, links oder rechts. - In die linke oder rechte Menüleiste wechseln: Drücken Sie die Multifunktionstaste (17) links oder rechts. – Die Auswahl bestätigen/in das Untermenü wechseln: Drücken Sie die Multifunktionstaste (17) in der Mitte. - Aus einem Untermenü zurück in ein höheres Menü wechseln: Drücken Sie die Taste Zurück (18).
Messvorbereitung
Emissionsgrad für Oberflächen-Temperaturmessungen einstellen
Der Emissionsgrad eines Objekts ist vom Material und von der Struktur seiner Oberfläche abhängig. Er gibt an, wie viel Infrarot-Wärmestrahlung das Objekt im Vergleich zu einem idealen Wärmestrahler (schwarzer Körper, Emissionsgrad ε = 1) abgibt und hat dementsprechend einen Wert zwischen 0 und 1.
Zur Bestimmung der Oberflächentemperatur wird berührungslos die natürliche Infrarot-Wärmestrahlung gemessen, die das angezielte Objekt aussendet. Für korrekte Messungen muss der am Messwerkzeug eingestellte Emissionsgrad vor jeder Messung geprüft und gegebenenfalls an das Messobjekt angepasst werden.
Die im Messwerkzeug voreingestellten Emissionsgrade sind Richtwerte.
Sie können einen der voreingestellten Emissionsgrade auswählen oder einen genauen Zahlenwert eingeben. Stellen Sie den gewünschten Emissionsgrad über das Menü → ein (siehe „Hauptmenü“, Seite 13).
- Korrekte Temperaturmessungen sind nur möglich, wenn der eingestellte Emissionsgrad und der Emissionsgrad des Objekts übereinstimmen.
Je niedriger der Emissionsgrad ist, desto größer wird der Einfluss der reflektierten Temperatur auf das Messergebnis. Passen Sie deshalb bei Änderungen des Emissionsgrads immer die reflektierte Temperatur an. Stellen Sie die reflektierte Temperatur über das Menü →
ein (siehe „Hauptmenü“, Seite 13).
Vermeintliche vom Messwerkzeug dargestellte Temperaturunterschiede können auf unterschiedliche Temperaturen und/oder auf unterschiedliche Emissionsgrade zurückzuführen sein. Bei stark unterschiedlichen Emissionsgraden können die angezeigten Temperaturunterschiede deutlich von den realen abweichen.
Befinden sich mehrere Messobjekte aus unterschiedlichem Material bzw. von unterschiedlicher Struktur im Messbereich, dann sind die angezeigten Temperaturwerte nur bei den zum eingestellten Emissionsgrad passenden Objekten genau. Bei allen anderen Objekten (mit anderen Emissionsgraden) können die angezeigten Farbunterschiede als Hinweis auf Temperaturrelationen genutzt werden.
Hinweise zu den Messbedingungen
Stark reflektierende oder glänzende Oberflächen (z.B. glänzende Fliesen oder blanke Metalle) können die angezeigten Ergebnisse stark verfälschen bzw. beeinträchtigen. Kleben Sie bei Bedarf die Messfläche mit einem dunklen, matten Klebeband, das gut wärmeleitend ist, ab. Lassen Sie das Band kurz auf der Oberfläche austemperieren.
Achten Sie bei reflektierenden Oberflächen auf einen günstigen Messwinkel, damit reflektierte Wärmestrahlung von anderen Objekten das Ergebnis nicht verfälscht. Zum Beispiel kann bei Messungen senkrecht von vorn die Reflexion Ihrer eigenen abgestrahlten Körperwärme die Messung beeinträchtigen. Bei einer ebenen Fläche könnten so die Umrisse und Temperatur Ihres Körpers angezeigt werden (reflektierter Wert), welche nicht der eigentlichen Temperatur der gemessenen Oberfläche entsprechen (emittierter Wert bzw. realer Wert der Oberfläche).
Die Messung durch transparente Materialien (z.B. Glas oder transparente Kunststoffe) hindurch ist prinzipbedingt nicht möglich.
Die Messergebnisse werden umso genauer und zuverlässiger, je besser und stabiler die Messbedingungen sind. Dabei sind nicht nur starke Temperaturschwankungen der Umgebungsbedingungen relevant, sondern auch starke Schwankungen der Temperaturen des gemessenen Objekts können die Genauigkeit beeinträchtigen.
Die Infrarot-Temperaturmessung wird durch Rauch, Dampf/hohe Luftfeuchtigkeit oder staubige Luft beeinträchtigt.
Hinweise für eine bessere Genauigkeit der Messungen:
- Gehen Sie so nah wie möglich an das Messobjekt heran, um Störfaktoren zwischen Ihnen und der Messfläche zu minimieren.
- Lüften Sie Innenräume vor der Messung, insbesondere wenn die Luft verschmutzt oder sehr dampfig ist. Lassen Sie den Raum nach dem Lüften austemperieren, bis er die übliche Temperatur wieder erreicht hat.
Markieren der Messstelle
Richten Sie den Laserstrahl nicht auf Personen oder Tiere und blicken Sie nicht selbst in den Laserstrahl, auch nicht aus größerer Entfernung.
Das Messwerkzeug ist mit einem Laser ausgestattet, um die Messstelle zu markieren.
Drücken Sie die Taste Laser (13) und halten Sie sie gedrückt. Das Symbol Laser (f) wird in der Statusleiste angezeigt und es erscheint ein roter Kreis um das
Fadenkreuz (m). Die Überlagerung vom Laser und Faden-
Das Fadenkreuz ist bei einer Distanz von 1 m genau deckend. Wenn Sie die Taste Laser (13) loslassen, schaltet sich der Laser aus.
Zuordnung der Temperaturen anhand der Skala
Auf der rechten Seite des Displays wird die Skala (i) angezeigt. Die Werte am oberen und unteren Ende orientieren sich an der im Wärmebild erfassten Maximaltemperatur (h) bzw.
Minimaltemperatur (j). Für die Skala werden 99,99 % der gesamten Pixel bewertet. Die Zuteilung einer Farbe zu einem Temperaturwert im Bild erfolgt gleichmäßig verteilt (linear).
Mithilfe der unterschiedlichen Farbtöne können somit Temperaturen innerhalb dieser beiden Randwerte zugeordnet werden. Eine Temperatur, die genau zwischen dem Maximal- und dem Minimalwert liegt, ist so beispielsweise dem mittleren Farbbereich der Skala zugeordnet.
Zur Temperaturbestimmung eines konkreten Bereiches bewegen Sie das Messwerkzeug, sodass das Fadenkreuz mit Temperaturanzeige (m) auf den gewünschten Punkt bzw.
Bereich gerichtet ist. In der automatischen Einstellung wird das Farbspektrum der Skala stets auf den gesamten Messbereich innerhalb der Maximal- bzw. Minimaltemperatur linear (= gleichmäßig) verteilt.
Das Messwerkzeug zeigt alle gemessenen Temperaturen im Messbereich im Verhältnis zueinander an. Wird in einem Bereich, beispielsweise in einer farbigen Darstellung, die Wärme in der Farbpalette bläulich angezeigt, bedeutet dies, dass die bläulichen Bereiche zu den kälteren Messwerten im aktuellen Messbereich gehören. Diese Bereiche können aber dennoch in einem Temperaturbereich liegen, der unter Umständen zu Verletzungen führen kann. Achten Sie deshalb immer auf die angezeigten Temperaturen an der Skala bzw. direkt am Fadenkreuz.
Funktionen
Beachten Sie die Informationen zur Navigation in den verschiedenen Menüs (siehe „Navigieren in den verschiedenen Menüs“, Seite 11)

Beleuchten des Messobjekts
Das Messwerkzeug ist mit dem Arbeitslicht (4) ausgestattet. Es ist dazu bestimmt, den direkten Arbeitsbereich des Messwerkzeugs für Bildaufnahmen zu beleuchten und dient nicht als dauerhafte Arbeitsleuchte.
Zum Ein-/Ausschalten des Arbeitslichts rufen Sie die linke Seitenleiste auf. Blättern Sie zum Menüpunkt / und bestätigen Sie Ihre Auswahl. Wenn das Arbeitslicht eingeschaltet ist, wird das in der Statusleiste angezeigt.
Das Licht wird nach 2 Minuten automatisch abgeschaltet, um die Genauigkeit der Messung nicht zu beeinflussen.
Die automatische Abschaltzeit können Sie im Menü unter festlegen.
Überlagerung von Wärme- und Echtbild

Für eine bessere Orientierung (= räumliche Zuordnung des angezeigten Wärmebildes) kann bei ausgeglichenen Temperaturbereichen zusätzlich ein visuelles Echtbild hinzugeschaltet werden.
Hinweis: Die Überlagerung von Echt- und Wärmebild ist bei einer Distanz von 1 m genau deckend. Bei abweichenden Entfernungen zum Messobjekt kommt es prinzipbedingt zu einem Versatz zwischen Echt- und Wärmebild. Dieser Versatz kann mit speziellen Bosch-Anwendungen ausgeglichen werden. Informationen zu den Anwendungen und ihren Kompatibilitäten finden Sie auf der Produktseite des Messwerkzeugs oder unter www.bosch-professional.com/thermal.
Das Messwerkzeug bietet Ihnen folgende Möglichkeiten:
- 100 % Infrarotbild
Es wird ausschließlich das Wärmebild angezeigt.

sparenz
Das angezeigte Wärmebild wird transparent über das Echtbild gelegt. So können Objekte besser erkannt werden.
Zum Aktivieren/Deaktivieren der Einstellung rufen Sie die linke Seitenleiste auf und blättern Sie bis zum Menüpunkt / . Bestätigen Sie Ihre Auswahl durch Drücken der Multifunktionstaste (17) in der Mitte.

n Bild
Das angezeigte Wärmebild wird beschnitten und der umliegende Bereich wird als Echtbild angezeigt. Diese Einstellung verbessert die örtliche Zuordnung des Messbereiches.
Zum Aktivieren/Deaktivieren der Einstellung rufen Sie die linke Seitenleiste auf und blättern Sie bis zum Menüpunkt / . Bestätigen Sie Ihre Auswahl durch Drücken der
Multifunktionstaste (17) in der Mitte.
Anpassen der Farbdarstellung
Je nach Messsituation können unterschiedliche Farbpaletten die Analyse des Wärmebildes erleichtern und Objekte oder Sachverhalte deutlicher im Display abbilden. Die gemessenen Temperaturen werden hierdurch nicht beeinflusst. Es ändert sich lediglich die Darstellung der Temperaturwerte.
Zum Wechseln der Farbpalette rufen Sie die Seitenleiste auf und blättern Sie bis zum Menüpunkt „Farbpalette“. Bestätigen Sie Ihre Auswahl durch Drücken der Multifunktionstaste (17) in der Mitte.
Fixieren der Skala
Die Anpassung der Farbverteilung im Wärmebild erfolgt automatisch, kann jedoch durch Drücken der Multifunktionstaste (17) rechts und anschließend in der Mitte fixiert werden. Dies ermöglicht die Vergleichbarkeit von Wärmebildern, die unter unterschiedlichen Temperaturbedingungen aufgenommen wurden (z.B. bei der Überprüfung von mehreren Räumen auf Wärmebrücken) oder aber das Ausblenden eines extrem kalten oder heißen Objekts im Wärmebild, das dieses sonst verzerren würde (z.B. Heizkörper als heißes Objekt bei der Suche nach Wärmebrücken). Um die Skala wieder auf automatisch zu schalten, rufen Sie die rechte Seitenleiste auf und drücken Sie die Multifunktionstaste (17) in der Mitte. Die Temperaturen verhalten sich nun wieder dynamisch und passen sich den gemessenen Minimal- und Maximalwerten an.
Hauptmenü
Rufen Sie die linke Seitenleiste auf (siehe „Navigieren in den verschiedenen Menüs“, Seite 11). Um zum Hauptmenü zu gelangen, drücken Sie die Multifunktionstaste (17) in der Mitte.
- Unter diesem Menüpunkt können Sie die gespeicherten Bilder einzeln oder alle gleichzeitig löschen.
-
- (a)
Für einige der häufigsten Materialien stehen gespeicherte Emissionsgrade zur Auswahl. Um die Suche zu erleichtern, sind die Werte zu Gruppen im Emissionsgradkatalog zusammengefasst. Wählen Sie im Menüpunkt zunächst die passende Kategorie aus und dann das passende Material. Wenn Ihnen der genaue Emissionsgrad Ihres Messobjekts bekannt ist, können Sie diesen auch als Zahlenwert im Menüpunkt einstellen.
Gradkatalog zusammengefasst. Wählen Sie im Menüpunkt zunächst die passende Kategorie aus und dann das passende Material. Wenn Ihnen der genaue Emissionsgrad Ihres Messobjekts bekannt ist, können Sie diesen auch als Zahlenwert im Menüpunkt einstellen.
Die Einstellung dieses Parameters kann das Messergebnis besonders bei Materialien mit niedrigem Emissionsgrad (= hoher Reflexion) verbessern. In manchen Situationen (besonders in Innenräumen) entspricht die reflektierte Temperatur der Umgebungstemperatur. Wenn Objekte mit stark abweichenden Temperaturen in der Nähe stark reflektierender Objekte die Messung beeinflussen können, sollten Sie diesen Wert anpassen. Drücken Sie dafür die Multifunktionstaste (17) links oder rechts.
Die Einstellung dieses Parameters kann das Messergebnis besonders bei Materialien mit niedrigem Emissionsgrad (= hoher Reflexion) verbessern. In manchen Situationen (besonders in Innenräumen) entspricht die reflektierte Temperatur der Umgebungstemperatur. Wenn Objekte mit stark abweichenden Temperaturen in der Nähe stark reflektierender Objekte die Messung beeinflussen können, sollten Sie diesen Wert anpassen. Drücken Sie dafür die Multifunktionstaste (17) links oder rechts.
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Um eine hohe Genauigkeit über den gesamten Messbereich zu gewährleisten, wird in 2 Temperaturbereichen gemessen. In der Messfunktion wählt das Messwerkzeug den geeigneten Temperaturbereich anhand der Temperaturverteilung im Wärmebild automatisch aus. Dabei wird bewertet, wie viele Messwerte über einer bestimmten Temperaturschwelle liegen. Sollen sehr kleine, aber heiße Objekte gemessen werden, kann es zur Auswahl des für hohe Temperaturen ungeeigneten niedrigen Temperaturbereichs kommen. Das ist am vorangestellten Symbol \~ an der Temperaturanzeige erkennbar. Wechseln Sie in diesem Fall in die Messfunktion <100 °C ... 450 °C> oder <-20 °C ... 100 °C>, in der die Farbverteilung dem eingestellten Temperaturbereich entspricht. Die Einstellung wird an der Skala mit einem Pfeil nach oben oder unten gekennzeichnet.
- (m): Der Punkt wird mittig im Wärmebild angezeigt und zeigt Ihnen den gemessenen Temperaturwert an dieser Stelle an.
- (n): Der heißeste Punkt (= Messpixel) wird durch ein rotes Fadenkreuz im Wärmebild markiert. Dies erleichtert die Suche nach kritischen Stellen (z.B. lose Kontaktklemme im Schaltschrank).
- (I):
Der kälteste Punkt (= Messpixel) wird durch ein blaues Fadenkreuz im Wärmebild markiert. Dies erleichtert die Suche nach kritischen Stellen (z.B. undichte Stelle im Fenster).
- (i):
- (c):
Die Durchschnittstemperatur (c) wird oben links im Wärmebild angezeigt (durchschnittliche Temperatur aller gemessenen Werte im Wärmebild). Dies kann es Ihnen erleichtern, die reflektierte Temperatur zu bestimmen.
14 | Deutsch
- Unter diesem Menüpunkt können Sie die Helligkeit der Displaybeleuchtung anpassen.
- Unter diesem Menüpunkt können Sie das Zeitintervall für das automatische Abschalten des Arbeitslichts wählen, wenn keine Taste gedrückt wird.
- Unter diesem Menüpunkt können Sie das Zeitintervall wählen, nach dem sich das Messwerkzeug automatisch abschalten soll, wenn keine Taste gedrückt wird. Sie können die automatische Abschaltung auch deaktivieren, indem Sie die Einstellung wählen.
- In diesem Untermenü können Sie neben der Einstellung von Zeit und Datum auch deren jeweilige Formate ändern.
- Unter diesem Menüpunkt können Sie die in der Anzeige verwendete Sprache auswählen.
- Unter diesem Menüpunkt können Sie das Messwerkzeug auf Werkseinstellungen zurücksetzen und alle Daten endgültig löschen. Dies kann unter Umständen mehrere Minuten dauern. Drücken Sie die Multifunktionstaste (17) rechts, um alle Dateien zu löschen, oder die Multifunktionstaste (17) links, um den Vorgang abzubrechen.
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Unter diesem Menüpunkt können Sie Informationen über das Messwerkzeug abrufen. Sie finden dort die Seriennummer des Messwerkzeugs und die installierte Software-Version. Außerdem können Sie dort weiterführende Informationen zum Messwerkzeug sowie zum Software-Update finden.
Um ein beliebiges Menü zu verlassen und zum Standard-Anzeigenbildschirm zurückzukehren, können Sie auch die Taste Messung (6) drücken.
Update Messwerkzeug-Software
Bei Bedarf können Sie die Software des Messwerkzeugs über die USB Type-C®-Schnittstelle aktualisieren. Informationen dazu finden Sie unter: www.bosch-professional.com/thermal-update.
Dokumentation von Messergebnissen
Messergebnisse speichern
Direkt nach dem Einschalten beginnt das Messwerkzeug mit der Messung und führt diese kontinuierlich bis zum Ausschalten fort.
Um ein Bild zu speichern, richten Sie die Kamera auf das gewünschte Messobjekt und drücken Sie die Taste Messung (6). Das Bild wird im internen Speicher des Messwerkzeugs abgelegt. Die Messung wird eingefroren und im Display angezeigt. Dies ermöglicht Ihnen eine sorgfältige Betrachtung des Bildes und eine nachträgliche Anpassung (z.B. der Farbpalette). Möchten Sie das eingefrorene Bild nicht abspeichern, starten Sie mit der Taste Messung (6) wieder
den Messmodus. Wenn Sie das Bild im internen Speicher des Messwerkzeugs ablegen möchten, drücken Sie die Multifunktionstaste (17) in der Mitte.
Abrufen gespeicherter Bilder
Zum Abrufen gespeicherter Wärmebilder gehen Sie wie folgt vor:
- Drücken Sie direkt nach dem Speichern erneut die Multifunktionstaste (17) in der Mitte. Im Display erscheint nun das Vorschaubild des zuletzt gespeicherten Fotos.
- Alternativ können Sie die gespeicherten Fotos unter dem Menüpunkt abrufen.
- Um zwischen den gespeicherten Wärmebildern zu wechseln, drücken Sie die Multifunktionstaste (17) rechts oder links.
Zusätzlich zum Wärmebild wurde auch das visuelle Bild gespeichert. Um dieses aufzurufen, drücken Sie die Multifunktionstaste (17) oben oder unten.
Nach 5 s wechselt das Messwerkzeug in die Vollbildansicht. In der Vollbildansicht wird die Anzeige der Titelleiste ausgeblendet, damit Sie alle Details des Wärmebildes betrachten können.
Durch Drücken der Multifunktionstaste (17) oben und unten können Sie die Ansichten wechseln.
Löschen gespeicherter Bilder
Zum Löschen einzelner oder aller Wärmebilder drücken Sie die Multifunktionstaste (17) in der Mitte. Es öffnet sich ein Untermenü.
- Hier können Sie auswählen, ob Sie nur dieses Bild oder alle Bilder löschen wollen. Bestätigen Sie die Auswahl mit der Multifunktionstaste (17) in der Mitte. Bei der Auswahl können Sie zwischen und wählen. Bestätigen Sie die Auswahl mit der Multifunktionstaste (17) in der Mitte.
- In diesem Untermenü können Sie auch die Informationen zum Emissionsgrad und zur reflektierenden Temperatur einsehen.
Datenfragmente der Bilder verbleiben im Speicher und könnten rekonstruiert werden. Zum endgültigen Löschen wählen Sie im Hauptmenü → .
Datenübertragung
Datenübertragung über USB-Schnittstelle
Öffnen Sie die Abdeckung (11) der USB Type-C®-Buchse. Verbinden Sie die USB Type-C®-Buchse (12) des Messwerkzeugs über das mitgelieferte USB Type-C®-Kabel (16) mit Ihrem Computer.
Schalten Sie das Messwerkzeug nun mit der Ein-/Aus-Taste (18) ein.
Öffnen Sie auf Ihrem Computer den Datei-Browser und wählen Sie das Laufwerk GTC_450 aus. Die gespeicherten Dateien können vom internen Speicher des Messwerkzeugs kopiert, auf Ihren Computer verschoben oder gelöscht werden.
Sobald Sie den gewünschten Vorgang beendet haben, trennen Sie das Laufwerk standardmäßig vom Computer und schalten dann das Messwerkzeug mit der Ein-/Aus-Taste (18) wieder aus.
Achtung: Melden Sie das Laufwerk immer zuerst aus Ihrem Betriebssystem ab (Laufwerk auswerfen), da sonst der interne Speicher des Messwerkzeugs beschädigt werden kann. Entfernen Sie das USB Type-C®-Kabel und schließen Sie die Abdeckung (11).
Halten Sie die Abdeckung der USB-Schnittstelle immer geschlossen, damit kein Staub oder Spritzwasser in das Gehäuse eindringen kann.
Hinweis: Verbinden Sie das Messwerkzeug über USB ausschließlich mit einem Computer. Beim Anschluss an andere Geräte kann das Messwerkzeug beschädigt werden.
Hinweis: Die USB Type-C®-Schnittstelle dient ausschließlich der Datenübertragung. Batterien und Akkus können darüber nicht geladen werden.
Nachbearbeitung der Wärmebilder
Sie können die gespeicherten Wärmebilder mit speziellen Bosch-Anwendungen nachbearbeiten. Informationen zu den Anwendungen und ihren Kompatibilitäten finden Sie auf der Produktseite des Messwerkzeugs oder unter www.bosch-professional.com/thermal.
Fehler - Ursachen und Abhilfe
Im Falle einer Störung führt das Messwerkzeug einen Neustart durch und kann im Anschluss wieder verwendet werden. Andernfalls hilft Ihnen die unten stehende Übersicht bei dauerhaften Fehlermeldungen.
Fehler Ursache Abhilfe
| Messwerkzeug kann nicht ein- Akku/Batterien leer Laden Sie den Akku bzw. wechseln Sie die Batterien. geschaltet werden. |




Das Messwerkzeug kann nicht mit einem Computer verbunden werden.

Begriffserklärungen
Weitere Informationen finden Sie unter www.bosch-professional.com/thermal.
Infrarot-Wärmestrahlung
Die Infrarot-Wärmestrahlung ist eine elektromagnetische Strahlung, die von jedem Körper über 0 Kelvin (-273 °C) ausgesendet wird. Die Menge der Strahlung hängt von der Temperatur und dem Emissionsgrad des Körpers ab.
Emissionsgrad
Der Emissionsgrad eines Objekts ist vom Material und von der Struktur seiner Oberfläche abhängig. Er gibt an, wie viel
| In Sie den Akku bzw. die Batterien. |
| Lassen Sie den Akku austemperieren oder wechseln Sie den Akku bzw. die Batterien. |
| Lassen Sie das Messwerkzeug austemperieren. |
| Prüfen Sie, ob sich das Messwerkzeug mit einem anderen Computer verbinden lässt. Wenn nicht, senden Sie das Messwerkzeug an eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle. |
| Hinweis: Verwenden Sie immer das USB-Kabel aus dem Lieferumfang. |
| e Knopfzelle (siehe „Knopfzelle wechseln(siehe Bild C)“, Seite 16). Bestätigen Sie den Wechsel mit„OK“ durch Drücken der Multifunktionstaste (17) in der Mitte. |
Infrarot-Wärmestrahlung das Objekt im Vergleich zu einem idealen Wärmestrahler (schwarzer Körper, Emissionsgrad = 1 ) abgibt und hat dementsprechend einen Wert zwischen 0 und 1.
Wärmebrücke
Als Wärmebrücke wird eine Stelle an der Außenwand eines Gebäudes bezeichnet, an der es durch die Konstruktion zu einem örtlich erhöhten Wärmeverlust kommt.
Wärmebrücken können zu einem erhöhten Schimmelrisiko führen.
Reflektierte Temperatur/Reflexivität eines Objektes
Die reflektierte Temperatur sind die Wärmestrahlungen, die nicht von dem Objekt selbst ausgehen. Abhängig von Struktur und Material werden Umgebungsstrahlungen im zu messenden Objekt reflektiert und verfälschen somit das eigentliche Temperaturergebnis.
Objektabstand
Der Abstand zwischen dem Messobjekt und dem Messwerkzeug beeinflusst die erfasste Flächengröße pro Pixel. Mit zunehmendem Objektabstand können Sie zunehmend größere Objekte erfassen.
| Entfernung (m) | Größe Infrarot-pixel (mm) | Breite × Höhe Infra-rotbereich (m) |
| 0,30 | 1,14 ~ 0,29 × 0,22 | |
| 0,55 | 2,08 ~ 0,53 × 0,40 | |
| 1,00 | 3,79 ~ 0,97 × 0,73 | |
| 2,00 | 7,58 ~ 1,94 × 1,46 | |
| 5,00 | 18,95 ~ 4,85 × 3,64 |
Wartung und Service
Wartung und Reinigung
Lagern und transportieren Sie das Messwerkzeug nur in einem geeigneten Behältnis wie der Originalverpackung.
Halten Sie das Messwerkzeug stets sauber. Ein verschmutzter Infrarotsensor (5) kann die Messgenauigkeit beeinträchtigen.
Beim Reinigen darf keine Flüssigkeit in das Messwerkzeug eindringen.
Versuchen Sie nicht, mit spitzen Gegenständen Schmutz von Infrarotsensor (5), Kamera (3), Arbeitslicht (4) oder
Laseraustrittsöffnung (2) zu entfernen. Wischen Sie nicht über Infrarotsensor und Kamera (Gefahr von Verkratzen).
Reinigen Sie insbesondere die Flächen an der Austrittsöffnung des Lasers regelmäßig und achten Sie dabei auf Fusseln.
Wenn Sie eine erneute Kalibrierung Ihres Messwerkzeugs wünschen, wenden Sie sich bitte an eine autorisierte Bosch-Kundendienststelle.
Senden Sie im Reparaturfall das Messwerkzeug in der Originalverpackung ein.
Im Messwerkzeug befinden sich keine durch den Anwender wartbaren Teile. Durch das Öffnen der Gehäuseschale kann das Messwerkzeug zerstört werden.
Knopfzelle wechseln (siehe Bild C)
Öffnen Sie die Abdeckung (11).
Drehen Sie die Schraube (10) der Knopfzellen-Halterung heraus. Ziehen Sie die Knopfzellen-Halterung (9) aus dem Messwerkzeug. Wechseln Sie die Knopfzelle. Drehen Sie die Schraube (10) nach dem Einsetzen der Knopfzellen-Halterung wieder fest.
Kundendienst und Anwendungsberatung
Der Kundendienst beantwortet Ihre Fragen zu Reparatur und Wartung Ihres Produkts sowie zu Ersatzteilen. Explosionszeichnungen und Informationen zu Ersatzteilen finden Sie auch unter: www.bosch-pt.com
Das Bosch-Anwendungsberatungs-Team hilft Ihnen gerne bei Fragen zu unseren Produkten und deren Zubehör.
Geben Sie bei allen Rückfragen und Ersatzteilbestellungen bitte unbedingt die 10-stellige Sachnummer laut Typenschild des Produkts an.
Deutschland
Robert Bosch Power Tools GmbH
Servicezentrum Elektrowerkzeuge
Zur Luhne 2
37589 Kalefeld - Willershausen
Kundendienst: Tel.: (0711) 400 40 460
E-Mail: Servicezentrum.Elektrowerkzeuge@de.bosch.com
Unter www.bosch-pt.de können Sie online Ersatzteile bestellen oder Reparaturen anmelden.
Anwendungsberatung:
Tel.: (0711) 400 40 460
Fax: (0711) 400 40 462
E-Mail: kundenberatung.ew@de.bosch.com
Weitere Serviceadressen finden Sie unter:
Die empfohlenen Li-Ionen-Akkus unterliegen den Anforderungen des Gefahrgutrechts. Die Akkus können durch den Benutzer ohne weitere Auflagen auf der Straße transportiert werden.
Beim Versand durch Dritte (z.B.: Lufttransport oder Spedition) sind besondere Anforderungen an Verpackung und Kennzeichnung zu beachten. Hier muss bei der Vorbereitung des Versandstückes ein Gefahrgut-Experte hinzugezogen werden.
Versenden Sie Akkus nur, wenn das Gehäuse unbeschädigt ist. Kleben Sie offene Kontakte ab und verpacken Sie den Akku so, dass er sich nicht in der Verpackung bewegt. Bitte beachten Sie auch eventuelle weiterführende nationale Vorschriften.
Entsorgung

Messwerkzeuge, Akkus/Batterien, Zubehör und Verpackungen sollen einer umweltgerechten Wiederverwertung zugeführt werden.

Werfen Sie Messwerkzeuge und Akkus/Batterien nicht in den Hausmüll!
Nur für EU-Länder:
Nicht mehr gebrauchsfähige Messwerkzeuge und defekte oder verbrauchte Akkus/Batterien müssen getrennt entsorgt werden. Nutzen Sie die vorgesehenen Sammelsysteme.
Bei unsachgemäßer Entsorgung können Elektro- und Elektronik-Altgeräte aufgrund des möglichen Vorhandenseins gefährlicher Stoffe schädliche Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit haben.
Nur für Deutschland:
Informationen zur Rücknahme von Elektro-Altgeräten für private Haushalte
Wie im Folgenden näher beschrieben, sind bestimmte Vertreiber zur unentgeltlichen Rücknahme von Altgeräten verpflichtet.
Vertreiber mit einer Verkaufsfläche für Elektro- und Elektronikgeräte von mindestens 400 m² sowie Vertreiber von Lebensmitteln mit einer Gesamtverkaufsfläche von mindestens 800 m², die mehrmals im Kalenderjahr oder dauerhaft Elektro- und Elektronikgeräte anbieten und auf dem Markt bereitstellen, sind verpflichtet,
- bei der Abgabe eines neuen Elektro- oder Elektronikgeräts an einen Endnutzer ein Altgerät des Endnutzers der gleichen Geräteart, das im Wesentlichen die gleichen Funktionen wie das neue Gerät erfüllt, am Ort der Abgabe oder in unmittelbarer Nähe hierzu unentgeltlich zurückzunehmen; Ort der Abgabe ist auch der private Haushalt, sofern dort durch Auslieferung die Abgabe erfolgt: In diesem Fall ist die Abholung des Altgeräts für den Endnutzer unentgeltlich; und
- auf Verlangen des Endnutzers Altgeräte, die in keiner äußeren Abmessung größer als 25 cm sind, im Einzelhandelsgeschäft oder in unmittelbarer Nähe hierzu unentgeltlich zurückzunehmen; die Rücknahme darf nicht an den Kauf eines Elektro- oder Elektronikgerätes geknüpft werden und ist auf drei Altgeräte pro Geräteart beschränkt.
Der Vertreiber hat beim Abschluss des Kaufvertrags für das neue Elektro- oder Elektronikgerät den Endnutzer über die Möglichkeit zur unentgeltlichen Rückgabe bzw. Abholung des Altgeräts zu informieren und den Endnutzer nach seiner Absicht zu befragen, ob bei der Auslieferung des neuen Geräts ein Altgerät zurückgegeben wird.
Dies gilt auch bei Vertrieb unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln, wenn die Lager- und Versandflächen für Elektro- und Elektronikgeräte mindestens 400 m² betragen oder die gesamten Lager- und Versandflächen mindestens 800 m² betragen, wobei die unentgeltliche Abholung auf Elektro- und Elektronikgeräte der Kategorien 1 (Wärmeüberträger), 2 (Bildschirmgeräte) und 4 (Großgeräte mit mindestens einer äußeren Abmessung über 50 cm) beschränkt ist. Für alle übrigen Elektro- und Elektronikgeräte muss der Vertreiber geeignete Rückgabemöglichkeiten in zumutbarer Entfernung zum jeweiligen Endnutzer gewährleisten; das gilt auch für Altgeräte, die in keiner äußeren Abmessung größer als 25 cm sind, die der Endnutzer zurückgeben will, ohne ein neues Gerät zu kaufen.
Akkus/Batterien:
Li-Ion:
Bitte beachten Sie die Hinweise im Abschnitt Transport (siehe „Transport“, Seite 16).
