Platinum TrakMaster - Bedienungsanleitung FOCUSRITE - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG Platinum TrakMaster FOCUSRITE
Wichtige Sicherheitsvorkehrungen .2
Anschlüsse herstellen .....4
Vertriebsliste ....57
Einführung in den TrakMaster....15
Rückseitige Anschlüsse und Schalter....15
Erste Schritte .....15
Komponenten unde Regler .....16
Hochwertigen Gegangssound Erzeugen 19
Hochwertigen E-gitarrensound Erzeugen 20
Klangqualität mit dem 3-Band-EQ Verbessern ....20
Abinischen 21
Kompressions-anleitung für Einsteiger ....21
EQ-anleitung für Einsteiger .....23
FAQs 24
Fehlersuche 24
Kontaktaufnahme .....24
Table des matières
WICHTIGE SICHERHEITSVORKEHRUNGEN
Lesen Sie alle Anleitungen und bewahren Sie sie gut auf. Beachten Sie alle Warnungen und Anweisungen auf dem Gerät.
- Blockieren Sie nicht die rückseitigen Belüftungsöffnungen. Stecken Sie keine Objekte durch Geräteöffnungen.
Benutzen Sie kein beschädigtes oder brüchiges Netzkabel. - Ziehen Sie vor der Reinigung des Geräts den Netzstecker, Benutzen Sie zur Reinigung nur ein feuchtes Tuch. Verschüten Sie keine Flüssigkeit auf dem Gerät.
- Sorgen Sie für eine ausreichende Luftzufuhr in der Umgebung des Geräts, um eine Überhitzung zu vermeiden. Lassen Sie am besten 1 HE über dem Gerät frei, um die Belüftung zu fördern.
In folgenden Fällen sollten Sie das Gerät vom Stromnetz trennen und zur Wartung qualifiziertem Fachpersonal übergeben: Wenn Netzkabel oder Netzstecker beschädigt sind. Wenn Flüssigkeit ins Gerät gelangt ist. Wenn das Gerät fällen gelassen oder das Gehäuser beschädigt wurde. Wenn das Gerät nicht normal funktioniert oder die Betriebsweise sich stark verändert hat. Stellen Sie nur die Regler ein, die in der Bedenungsanleitung besprochen werden. - Setzen Sie die Sicherheitsfunktion des polarisierten oder geerdeten Steckers nicht außer Kraft. Ein polarisierter Stecker hat zwei flache, unterschiedlich breite Pole. Ein geordeter Stecker hat zwei flache Pole und einen dritten Erdangsstift. Der breitere Pol oder der dritte Stift dient Ihrer Sicherheit. Wenn der vorhandene Stecker nicht in Ihre Steckdose past, lassen Sie die veraltete Steckdose von einem Elektriker ersetzen.
ACHTUNG: DIESES GERÄT MUSS ÜBER DAS NETZKABEL GEERDET WERDEN
UNTER KEINEN UMSTÄNDEN DARF DIE ERDUNG DES NETZKABELS UNTERBROCHEN WERDEN.
Der Netzspannungsbereich, in dem das Gerät betrieben werden kann, ist auf der Rückseite vermerkt. Achten Sie auf die korrekte Netzspannungs-Einstellung und die korrekte Sicherung, bevor Sie einen Netzanschluss herstellen. Ändern Sie die Netzspannungs-Einstellungen nicht, solange der Netzanschluss besteht.
Um das Risiko eines Brandes auszuschließen, ersetzen Sie die Netzsicherung nur durch eine Sicherung mit korrektem Nennwert. Dieser ist auf der Geräte-Rückseite vermerkt.
Das interne Netzteil enthält keine Bauteile, die vom Anwender gewartet werden können. Überlassen Sie die Wartung einem qualifizierten Wartungstechniker, den Ihr Focusrite Fachhändler gern vermittelt.
CONSIGNES DE SÉCURITÉ
EINFÜHRUNG IN DEN TRAKMASTER
Der TrakMaster ist ein analoges Mono-Gerät mit einem optionalen hochwertigen 24-Bit/96 kHz Digitalausgang. Der TrakMaster kombiniert mehrere Soundtools in einer kompakten Einheit und bietet dem Projektstudio-Techniker, Produzenten oder Musiker die perfekte analoge Lösung für das Aufnehmen und Mischen eines breiten Spektrums von Instrumenten. Der TrakMaster verfügt über einen separaten Class A Mikrofon-Transistorvorverstärker, symmetrischen Line-Eingang, direkten Instrumenteneingang, optischen Kompressor und 3-Band-EQ. Er bietet außerdem einen optionalen hochwertigen 24-Bit/96 kHz Ausgang. Bei einer Aufnahme müssen Sie Ihr Signal nicht unbedingt durch Ihr Mischpult leiten. Schließen Sie einfach ein Mikrofon oder Instrument an den entsprechenden Eingang des TrakMasters an und leiten Sie dessen Ausgang direkt in einen Recorder (z. B. eine PC Soundkarte, einen Hard Disk oder DAT Recorder oder eine Bandmaschine). Auf diese Weise nehmen Sie das sauberste Signal mit der höchsten Qualität auf, da dem Signal weder Rauschen noch Verzerrungen durch einen Mischer hinzugefügt werden können. Die Bedienung des TrakMasters erlernen Sie am einfachsten - besonders dann, wenn Sie mit den Grundlagen der einzelnen Bearbeitungssektionen nicht vertraut sind -, indem Sie die verschiedenen Regler nacheinander ausprobieren. Danach sollten Sie alle Regler zusammen einsetzen, um das ganze kreative Potential des TrakMasters zu genießen!
RÜCKSEITIGE ANSCHLÜSSE UND SCHALTER
Der TrakMaster verfügt über einen Line Level-Eingang in Form einer symmetrischen (+4 dBu) TRS-Buchse. Dieser Eingang akzeptiert auch einen asymmetrischen (-10 dBV) Stecker. Außerdem sind zwei Line-Level-Ausgänge als TRS-Buchsen ausgelegt. Einer dieser Ausgänge ist symmetrisch (+4 dBu) und kann mit den symmetrischen Eingängen von Profi-Geräten, z. B. professionellen Mischpulten und Recordern, eingesetzt werden. Der andere Ausgang ist asymmetrisch (-10 dBV) und an semi-professionelle Mischer, Recorder und Soundkarten (Consumer-Klasse) angepasst. Die Ausgänge sind gleichzeitig einsetzbar, so dass Sie das zum Recorder geleitete Signal ohne Verzögerung abhören können - ein wichtiger Faktor bei computer-gestützten Aufnahmesystemen. Wegen näherer Einzelheiten über asymmetrische und symmetrische Anschlüsse siehe FAQ-Sektion auf Seite 24.

GERÄT FÜR DIE AUFNAHME EINRICHTEN
- Achten Sie darauf, dass nur das Netzkabel an Ihren TrakMaster angeschlossen ist und schalten Sie ihn dann mit dem POWER-Schalter auf der rechten Seite des Geräts ein.
- Verbinden Sie den Line-Ausgang des TrakMasters über einen symmetrischen (TRS) oder einen asymmetrischen. "Stecker mit Ihrem Recorder und wählen Sie +4 dBu oder -10 dBV entsprechend dem Eingangspegel des Recorders oder der Soundkarte. Wenn Sie den erforderlichen Pegel nicht kennen, schlagen Sie bitte im Bedienungshandbuch Ihres Aufnahmegeräts nach.
- Wenn Sie eine an den MIC- oder INSTRUMENT-Eingang angeschlossene Signalquelle aufnehmen, muss der LINE-Eingang mit dem LINE-Schalter deaktiviert sein. Wenn Sie eine an den rückseitigen LINE-Eingang angeschlossene Signalquelle mit Line-Pegel aufnehmen, muss der LINE-Eingang mit dem LINE-Schalter aktiviert sein.
- Achten Sie darauf, dass INPUT GAIN und FADER ganz nach links gedreht sind.
- Schließen Sie ein Mikrofon über ein XLR-Kabel an den vorderseitigen MIC-Eingang an. Oder schließen Sie eine E-Gitarre oder einen E-Bass über einen "Stecker an den INSTRUMENT-Eingang an. Wenn Sie eine Signalquelle mit Line-Pegel aufzeichnen möchten, schließen Sie diese über einen symmetrischen (TRS) oder einen asymmetrischen." Stecker an den rückseitigen LINE-Eingang an.
- Falls das Mikrofon Phantomspannung benötigt, schalten Sie die +48V Option ein. Wenn Sie nicht genau wissen, ob Ihr Mikrofon Phantomspannung benötigt, lesen Sie bitte in dessen Bedienungshandbuch nach, da manche Mikrofone durch Phantomspannung beschädigt werden können.
- Drehen Sie den INPUT GAIN-Regler auf und achten Sie darauf, dass die grüne SIG LED immer leuchtet und die rote O/L LED auch bei den lautesten Signalen nicht leuchtet.
- Achten Sie beim Mikrofon auf die richtige Positionierung. Bevor Sie mit der Aufnahme beginnen, hören Sie sich den Klang des Mikrofons bei ausgeschalteten TrakMaster-Funktionen (alle IN-Tasten erloschen) an und variieren Sie die Mikrofon-Position, bis Sie den gewünschten Sound gefunden haben. Das Bewegen des Mikrofons kann sich auf dessen Eingangspegel zum TrakMaster auswirken und ein Nachregeln der Gain-Einstellung erfordern.
- Fügen Sie nötigenfalls mit dem OPTICAL COMPRESSOR etwas Kompression hinzu und stellen Sie dann mit dem MAKEUP Gain-Regler die Maximallautstärke auf ihren ursprünglichen Pegel ein. Verwenden Sie lieber zu wenig Kompression als zu viel. Drehen Sie den COMPRESSION-Regler nur etwas auf und setzen Sie die
TIGHT-Funktion nicht ein. Wenn Sie nach dem klassischen Analogband- oder Röhrensound suchen, sollten Sie den TUBE SOUND-Regler verwenden.
- Stellen Sie nötigenfalls mit dem 3-BAND-EQ die gewünschte Klangfarbe ein.
- Stellen Sie mit dem FADER den endgültigen Ausgangspegel ein (siehe Anleitungen in der Sektion Komponenten und Regler dieses Handbuchs.)
KOMPONENTEN UND REGLER
POWER – schaltet das Gerät ein und lässt die direkt unter dem Schalter angeordnete blaue LED leuchten. Sie sollten den TrakMaster einschalten, bevor Sie um mit anderen Geräten verbinden, in die er Signale einspeist. Dadurch vermeiden Sie Klicken oder dumpfe Knackgeräusche, die Ausgabegeräte beschädigen können. Außerdem sollten Sie dem Gerät nach dem Einschalten einige Minuten Zeit geben, um sich zu stabilisieren und die internen Schaltungen korrekt zu initialisieren.
SEPARATER PRE-AMP
Diese Gerätekomponente ist ein separater Transistor-Vorverstärker, der den Pegel unterschiedlicher Eingangssignale an den internen Arbeitspegel der nachfolgenden OPTICAL COMPRESSOR- und 3-BAND-EQ-Stufen anpasst.

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Focusrite +40V MC INPUT INSTRUMENT CCACATTI RIS-AMP INPUT CAN 34 128 LINE -1 -107 SIG OK+48V Schalter – Drücken Sie diese Taste, um +48V Phantomspannung für Kondensatormikrofone bereitzustellen. Dieser Schalter wirkt nur auf den MIC-Eingang. Wenn Sie nicht genau wissen, ob Ihr Mikrofon Phantomspannung benötigt, lesen Sie bitte vor dem Anschließen des Mikrofons in dessen Bedienungshandouch nach, da manche Mikrofone durch Phantomspannung beschädigt werden können.
MIC INPUT – Dieser XLR-Eingang sollte für Mikrofone verwendet werden. Der Eingang ist nur bei deaktiviertem LINE-Eingang (via LINE-Schalter) aktiviert. Wenn Sie einen 1/4" Stecker in den INSTRUMENT-Eingang stecken, wird das MIC-Eingangssignal automatisch unterbrochen.
INSTRUMENT – An diese hochohmige 1/4" Buchse können Sie eine E-Gitarre oder einen E-Bass an den TrakMaster anschließen, ohne die Pickups zu belasten und ohne eine DI-Box verwenden zu müssen. Hier können Sie auch einen Synthesizer mit niedrigem
Ausgangspegel anschließen. Dieser Eingang funktioniert nur bei deaktiviertem LINE-Eingang.
INPUT GAIN – Damit stellen Sie den Pegel des über den gewählten Eingang eingehenden Signals ein. Schließen Sie ein Eingangsignal an den TrakMaster an und achten Sie darauf, dass der INPUT GAIN-Regler ganz nach links gedreht ist. Drehen Sie INPUT GAIN dann so weit nach rechts, dass die grüne SIG LED immer leuchtet, wenn ein Signal anliegt. Die rote O/L (Overload) LED darf nur dann kurz leuchten, wenn das Signal besonders laut wird. Wenn die O/L LED über einen längeren Zeitraum ständig leuchtet oder das Gerät bei Signalspitzen verzerrt, sollten Sie INPUT GAIN zurückdrehen.
LINE-Schalter – Damit wählen Sie den rückseitigen LINE INPUT an Stelle der vorderseitigen Eingänge (MIC- und INSTRUMENT-EINGANG). Bei gelöster Taste sind die vorderseitigen Eingänge gewählt. Wenn ein Mikrofon und Instrument gleichzeitig angeschlossen sind, setzt der INSTRUMENT-Eingang den MIC-Eingang außer Kraft.
HPF Schalter – Dieses Hochpass-Filter entfernt unerwünschte Bassfrequenzen, z. B. das Rumpeln von Mikrofonständern oder den Proximity-Effekt (= Nahbesprechungs-Effekt: Bei sehr geringer Entfernung zwischen Mund und Mikrofon werden manchmal die Bäse überbetont.) Dieser Schalter wirkt nur auf den MIC-Eingang.
OPTICAL COMPRESSOR
Der Kompressor des TrakMasters verwendet eine opto-basierte Technologie, die angenehmere Verzerrungseigenschaften und eine schnellere Ansprache als preisgünstige VCA-basierte Kompressoren besitzt. Der optische Kompressor arbeitet wie eine automatische Lautstärkeregelung, die den Pegel des Signals zurückdreht, wenn dieses zu laut wird. Hierbei werden die Variationen zwischen lauten und leisen Passagen reduziert, da die Verstärkung automatisch verringert wird, wenn das Signal einen bestimmten Pegel („Threshold“) übersteigt. Es wird verhindert, dass das Instrument in der Mischung hervorsticht oder darin verschwindet, was ein glatteres Klangbild der Darbietung bewirkt Kompression kann Instrumente usw. auch lauter klingen lassen, ohne den Spitzenpegel tatsächlich zu erhöhen (wegen näherer Einzelheiten über Kompression siehe „Kompressions-Anleitung für Einsteiger“ auf Seite 21).

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OPTICAL COMPRESSOR COMPRESSOR TIGHT RUNCH -20 -16 -12 -9 -4 -3 GAIN REDUCTION RELEASE TUNE SOUND MAKEUP HOT - LUM COOL - WMN POST - 52 COMP 84COMPRESSION – Damit bestimmen Sie den Lautstärkepegel oder "Threshold/Schwellenwert", an dem die Kompression einsetzt, und legen damit fest, welcher Anteil des Signals komprimiert wird. Durch eine Rechtsdrehung des COMPRESSION-Reglers erhöhen Sie den Anteil des Signals, auf den der Kompressor wirkt, und wenden mehr Kompression an. Durch eine Linksdrehung des COMPRESSION-Reglers verringern Sie den Anteil des Signals, auf den der Kompressor wirkt, und wenden weniger Kompression an.
TIGHT-Schalter – Bei gedrückter Taste erhalten Sie einen höheren Kompressions-Faktor ('Ratio' 6:1). Dadurch wird der Pegel der Signale, die den Schwellenwert überschreiten, noch weiter verringert.
Verwenden Sie diese Funktion, wenn der Kompressor den Pegel eines Instruments während der gesamten Performance sehr konstant halten soll. Die Funktion ist am besten für Signalquellen wie Gitarren, E-Bässe und Drums geeignet. Bei gelöster Taste wird ein niedrigerer Kompressions-Faktor ('Ratio' 3:1) benutzt, der mehr von der Dynamik der ursprünglichen Performance bewahrt. Diese Methode eignet sich am besten für Gesang.
PUNCH-Schalter – Die Geschwindigkeit, mit der ein Kompressor auf Signale reagiert, die höher als der 'Threshold' Pegel sind, wirkt sich auf den Klang des Kompressors aus. Wenn der Kompressor schnell reagiert, klingt die Attack des Tons möglicherweise gestaucht. Dies ist manchmal erwünscht. Wenn Sie aber die Reaktionszeit des Kompressors verlängern, wird die Attack des Tons nicht so stark gestaucht, wodurch das komprimierte Signal „druckvoller“ klingt. Mit dieser Funktion können Sie den „Punch/Druck“ wiederherstellen, der durch Kompression verloren gegangen ist.
GAIN REDUCTION-Anzeige – Bevor die MAKEUP-Verstärkung angewandt wird (siehe unten), reduziert der Kompressor den Pegel lauter Signale. Auf der GAIN REDUCTION-Anzeige können Sie ablesen, um wieviel dB die Verstärkung durch den Kompressor reduziert wird. Je höher die Gain-Reduzierung, desto stärker die Komprimierung. Dieser Anzeige können Sie auch entnehmen, wieviel MAKEUP-Verstärkung nötig ist, um die ursprüngliche Signallautstärke wiederherzustellen.
RELEASE – Damit bestimmen Sie, wie schnell die Kompression zurückgenommen wird, nachdem der Pegel des Quellsignals unter den 'Threshold' gefallen ist, bei dem der Kompressor reagiert. Bei ganz nach links gedrethtem Regler, fällt die Kompression sehr schnell ab, was für Signale mit schnellen Pegelvariationen geeignet ist, da sich der Kompressor vor den nachfolgenden Taktschlägen erholen kann. Bei Klangmaterial mit langem Sustain können kurze Release-Zeiten allerdings zu Verzerrungen führen. Längere Release-Zeiten erzeugen einen ausgewogeneren Effekt und können hörbares "Pumpen" bewirken, was der Musik manchmal mehr Spannung verleiht, aber manchmal auch unangebracht ist. Durch eine Rechtsdrehung des RELEASE-Reglers wird die Release-Zeit programmabhängig erhöht.
TUBE SOUND – Der TrakMaster enthält eine Schaltung, die den warmen Klang von Röhren- oder Bandverzerrungen simuliert. Mit dem TUBE SOUND-Regler können Sie
Ihrem Klangmaterial beliebig viel dieser Wärme hinzufügen und ihm bei Aufnahmen auf ein digitales Medium mehr Charakter verleihen.
MAKEUP – Da durch die Signalkomprimierung laute Parts leiser werden, liegt der Maximalpegel der Darbietung niedriger als vor der Komprimierung. Daher müssen Sie den Maximalpegel auf seinen ursprünglichen Wert zurücksetzen. Dadurch werden leise Elemente lauter, wodurch sich die wahrgenommene Gesamtlautstärke des Signals erhöht.
Um die MAKEUP-Verstärkung korrekt einzustellen, schalten Sie den OPTICAL COMPRESSOR ein und aus, während Sie den ganz nach links gedrehten MAKEUP-Regler langsam nach rechts drehen. Die MAKEUP-Verstärkung ist dann korrekt eingestellt, wenn die Peak-Angabe der OUTPUT LEVEL-Anzeige (ganz rechts auf dem Gerät) bei ein- und ausgeschaltetem OPTICAL COMPRESSOR den gleichen Wert angibt. Das komprimierte Signal sollte etwas lauter als das unkomprimierte Signal klingen.
POST EQ-Schalter - Bei gedrückter Taste wird das Signal hinter der 3-BAND-EQ-Sektion von der OPTICAL COMPRESSOR-Sektion bearbeitet. Dies kann sehr nützlich sein, da das Anheben oder Absenken von Frequenzen mit der 3-BAND-EQ-Sektion das Signal verändert, auf das der OPTICAL COMPRESSOR reagiert.
Beispiel: Eine sehr basslastige Gitarre wird komprimiert und dann mit dem EQ bearbeitet. Die tiefen Frequenzen überschreiten den Schwellenwert und bewirken die Komprimierung des gesamten Signals. Wenn der EQ zuerst angewandt wird und einige Bässe bedämpft werden, spricht der Kompressor nicht so stark auf diese tiefen Frequenzen an.
COMP IN - Schalter – Bei gedrückter Taste (leuchtet) ist die OPTICAL COMPRESSOR-Sektion des TrakMasters aktiviert. Um diese Sektion zu umgehen, lösen Sie die Taste.
3-BAND-EQ
Mit der 3-BAND-EQUALIZER-Sektion (auch 'EQ' genannt) des TrakMasters können Sie bestimmte Frequenzen absenken und anheben. Der TrakMaster EQ ist besonders vielseitig, da sich die BASS- und TREBLE-Bänder getrennt zwischen VOCAL- und INSTRUMENT-Modi umschalten lassen. Sie können also wählen zwischen einem gesangsoptimierten EQ (mit glockenförmigem schwenkbaren Low Mid-Band und 10 kHz shelving High-Band) und einem Instrument EQ (mit einem schwenkbaren shelving Low-Band und 3 kHz shelving High-Band.)
Sie können den EQ entweder "kreativ" oder „korrektiv" einsetzen. „Kreativ" dann, wenn Sie mit dem EQ den Sound verbessern - normalerweise durch Anheben der gewünschten Frequenzen (obwohl dies nicht immer der Fall ist.) „Korrektiv" dann, wenn Sie mit dem EQ unerwünschte Klanganteile oder unangenehmte Frequenzen entfernen - normalerweise durch Absenken der störenden Frequenzbereiche. Prinzipiell sollten Sie eine möglichst natürlich klingende Aufnahme der Signalquelle erstellen, bevor Sie das Signal (mit Kompression oder EQ) bearbeiten. Dadurch wird die anschließende Bearbeitung viel einfacher sein und auch natürlicher klingen.

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3 BAND EQUALIZER GAIN RAS FREQ GAIN PASSIVE GAIN TRANS GAIN EQ IN RET HOCAL 2.8 INT VOCAL 10KBASS GAIN – Damit können Sie Frequenzen unterhalb oder im Bereich der mit dem FREQ-Regler gewählten Frequenz absenken oder anheben - je nachdem, welcher Modus mit dem INST/VOCAL-Schalter gewählt wurde. Der Regler ermöglicht eine Anhebung von maximal 12 dB und eine Absenkung von maximal 14 dB.
BASS INST/VOCAL-Schalter - Bei gedrückter Taste (INST-Modus) arbeitet der BASS-Regler als shelving Low-EQ. Bei gelöster Taste (VOCAL-Modus) arbeitet der BASS-Regler als parametrischer Low Mid EQ (wegen näherer Einzelheiten über diese Begriffe siehe EQ-Anleitung für Einsteiger auf Seite 11).
BASS FREQ – Mit diesem Regler können Sie die Frequenz wählen, die der BASS GAIN-Regler absenken oder anheben soll. Im INST-Modus wählt der FREQ-Regler Werte im Bereich von 25 - 400 Hz. Im VOCAL-Modus wählt der FREQ-Regler Werte im Bereich von 50 - 800 Hz.
PRESENCE – Mit diesem Regler können Sie die Hi Mid-Frequenzen (1,5 kHz) absenken oder anheben. Es sind maximal 12 dB Anhebung und 15 dB Absenkung
verfügbar. Durch Anheben der Hi Mid-Frequenzen verbessern Sie die Präsenz des Signals, wodurch sich der Klang in der Mischung besser durchsetzt.
TREBLE GAIN - Mit diesem Shelving EQ können Sie hohe Frequenzen um +/- 14 dB anheben/absenken. Mit der INST/VOCAL-Taste können Sie zwischen zwei Frequenzen umschalten.
TREBLE INST/VOCAL-Schalter – Bei gedrückter Taste (INST-Modus) wirkt der TREBLE GAIN-Regler auf Frequenzen über 3,3 kHz. Bei gelöster Taste (VOCAL-Modus) wirkt der TREBLE GAIN-Regler auf Frequenzen über 10 kHz.
EQ IN - Schalter – Bei gedrückter Taste (leuchtet) ist die 3-BAND-EQ-Sektion des TrakMasters aktiviert. Um die Sektion zu umgehen, lösen Sie die Taste.
OUTPUT LEVEL

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OLUTRIF LEVEL FADAR -15 -3 -4 -6 -10 28 POWER PLATINUM TRAK MASTER VOCAL & INSTRUMENT CHANNELSOUTPUT LEVEL-Anzeige – Diese Anzeige gibt den Pegel des Signals an, das den TrakMaster verlässt. Die Anzeige sollte bei Spitzenpegeln die 0 LED erreichen, ohne dass die O/L (Overlosd) LED leuchtet. Sie dürfen den Ausgang besonders dann nicht überlasten, wenn Sie den Digitalausgang verwenden, da dies auch bei kurzen Überlastungen bereits zu gravierenden und unangenehmen Verzerrungen führt.
FADER - Damit passen Sie den Ausgangspegel des TrakMasters an den Eingangspiegel des nächsten Geräts in der Signalkette an (z. B. Soundkarte, Hard Disk Recorder, Bandmaschine, Mischer usw.) Beim Einstellen des Ausgangspegels sollten Sie immer mit ganz nach links gedrehtem Regler beginnen und diesen langsam nach rechts drehen, bis Sie den korrekten Ausgangspegel erreicht haben – beginnen Sie nicht mit weit aufgedrehtem Fader, da dies das nächste Gerät in der Kette beschädigen könnte.
Wenn Sie den TrakMaster in den Kanal eines Mischpults einschleifen, setzen Sie den FADER auf 0 (etwa 3-Uhr-Position) und stellen Sie die Pegel am Mischpult ein.
DIGITAL OUTPUT
Zusätzlich zu den analogen Ausgängen können Sie optional einen hochwertigen 24-Bit Digitalausgang mit 126-fachem Oversampling nachrüsten, der mit den Sample-Frequenzen 44.1, 48, 88.2 oder 96 kHz betrieben werden kann. Wenn diese Option eingebaut wurde, sind alle der folgenden Funktionen auf der Geräte-Rückseite verfügbar:

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ADC EXT INPUT IPTDF (25.00) 100Hz (25.00) 10K DT WORD CLOCK INPUT DIGITAL OUTPUTADC EXT INPUT (Rückselte) – Über diesen rückseitigen Line-Pegel-Eingang können Sie ein weiteres Signal über den noch freien Kanal des digitalen Stereo-Ausgangs leiten.
SPDIF OUTPUT - Dieser 24-Bit Ausgang im SPDIF-Format ist als Cinch-Anschluss ausgeführt. Wenn eine 16-Bit Auflösung benötigt wird, sollte das Empfangsgerät das 24-Bit Signal mittels Dither-Verfahren auf 16-Bit umrechnen.
SAMPLE FREQUENCY - Mit zwei Schaltern können Sie unter vier Sample-Frequenzen wählen - dies ist auf der Rückseite vermerkt. Der linke Schalter wählt zwischen 44,1 kHz (Taste gelöst) und 48 kHz (Taste gedrückt) und der rechte Schalter verdoppelt die gewählte Frequenz.
EXTERNAL WORDCLOCK - Wenn eine externe Wordclock-Quelle über den Koaxial-Anschluss eingespeist wird, versucht der TrakMaster sich dazu zu synchronisieren. Wenn das Gerät korrekt mit der externen Clock-Quelle gekoppelt ist, leuchtet die vorderseitige ADC LOCK LED, um den korrekten Betrieb anzuzeigen. Hierbei sollte die ADC LOCK LED ständig leuchten. Falls die LED flackert, ist das Synchronisationssignal gestört. Versuchen Sie die Störung an dem Gerät zu beheben, das das Wordclock-Signal erzeugt.
HOCHWERTIGEN GESANGSSOUND ERZEUGEN
MIKROFON-POSITIONIERUNG
Um einen natürlichen Klang ohne Pop-Geräusche zu erzeugen, stellen Sie das Mikrofon etwa 1 Meter vom Sänger entfernt auf. Das Aufnehmen von Gesang erfordert eine andere Technik als das Singen auf der Bühne. Da der Sänger bei der Bühnen-Performance normalerweise beim Singen das Mikrofon mit den Lippen berührt, fällt es ihm möglicherweise schwer, bei der Aufnahme so weit vom Mikrofon entfernt zu stehen. Falls dies die Darbietung beeinträchtigt (oder falls der Gesang dünn klingt), platzieren Sie den Sänger näher am Mikrofon und rüsten Sie dieses mit einem Pop-Schutz aus. Vielleicht müssen Sie auch das High Pass Filter (i11.) in der Discrete Transistor Input-Sektion einsetzen, um die bei dieser Methode entstehenden übermäßigen Bässe zu entfernen.
OPTISCHEN KOMPRESSOR EINSETZEN
Falls der Sänger keinen konstanten Abstand zum Mikrofon einhalten kann, wird die aufgenommene Darbietung entsprechend der varierenden Mikrofon-Entfernung leiser und lauter. Zudem variiert der Sänger die Lautstärke seiner Darbietung vielleicht so stark, dass seine Stimme bei den lauten Passagen viel zu dominant ist und bei den leisen Passagen in der Mischung untergeht. Um diese Variationen auszugleichen, setzen Sie den OPTICAL COMPRESSOR mit folgenden Einstellungen ein:
• COMPRESSION auf etwa 9 Uhr
• TIGHT- und PUNCH-Tasten gelöst
- RELEASE auf etwa 12 Uhr
• TUBE SOUND ganz nach links
• MAKEUP auf etwa '4'
Abhängig von den Variationen im Lautstärkepegel des Sängers müssen Sie den COMPRESSION-Regler vielleicht noch weiter aufdrehen, bis der Gesangspegel beständiger ist.
Falls die Performance des Sängers sehr dynamisch ist (von leise bis sehr laut, wie oben beschrieben), stellen Sie den OPTICAL COMPRESSOR wie folgt ein:
• COMPRESSION auf etwa 12 Uhr
• TIGHT-Taste gedrückt
• PUNCH-Taste gelöst
- RELEASE auf etwa 12 Uhr
• TUBE SOUND ganz nach links
• MAKEUP auf etwa '10'
Kompression verhindert eine Überlastung des Eingangs zum 3-BAND-EQ bei lauten Passagen der Performance. Die RELEASE-Zeit wird so kurz wie möglich eingestellt, um das Komprimieren der leisen Performance-Passagen zu verhindern.
SPRACHE
Beim Aufnehmen von Sprache sollten Sie mit dem BASS-Regler die tiefen Frequenzbereiche anheben, wobei die INST/VOCAL-Taste auf VOCAL eingestellt ist. Da sich die Tonhöhen der Stimmen unterscheiden, variieren Sie die Einstellungen des FREQ-Reglers so lange, bis Sie eine tiefe, resonante und kraftvoll klingende Stimme erzeugt haben. Dieser Effekt wird auch von Radio DJs gern verwendet.
CHORGESANG
Chorgesang wird normalerweise stark komprimiert, da er ohne Lautstärkevariationen ständig präsent sein soll. Stellen Sie den OPTICAL COMPRESSOR wie folgt ein:
• COMPRESSION auf etwa 3 Uhr
• TIGHT-Taste gedrückt
• PUNCH-Taste gelöst
- RELEASE auf etwa 12 Uhr
• TUBE SOUND ganz nach links
• MAKEUP auf etwa '13'
Damit der Chorgesang nicht zu "fett" und dominant klingt. bedämpfen Sie die Bässe mit dem BASS-Regler und achten Sie darauf, dass die INST/VOCAL-Taste auf VOCAL eingestellt ist. Heben Sie außerdem die hohen Frequenzen mit dem TREBLE-Regler an (wobei die INST/VOCAL-Taste auf VOCAL eingestellt ist).
HOCHWERTIGEN E-GITARRENSOUND ERZEUGEN
3-BAND-EQ EINSETZEN
Sie brauchen Ihre Gitarre nur an den Instrumenten-Eingang anzuschließen, um bereits einen großartigen Gitarrensound zu erhalten. Um Ihren speziellen Wunschsound zu erzeugen, stellen Sie den EQ wie folgt ein:
- Stellen Sie die INST/VOCAL-Taste auf INST ein. Indem Sie mit dem BASS-Regler die Frequenzen unter 250 Hz anheben, können Sie dem Sound mehr "Gewicht" verleihen.
- Indem Sie den PRESENCE-Regler aufdrehen, können Sie dem Gitarrensound mehr "Biss" verleihen.
- Indem Sie die BASS- und TREBLE-Regler zurück- und den PRESENCE-Regler aufdrehen, können Sie einen „LoFi“ Gitarrensound erzeugen. Dieser Effekt funktioniert gut mit zwei oder mehr Gitarren, wobei nur eine Gitarre wie oben beschrieben eingestellt wird.
OPTICAL COMPRESSOR EINSETZEN
Normalerweise sollten Sie das Gitarrensignal komprimieren. Sie können dadurch Unebenheiten im Pegelverlauf ausgleichen und die Gitarre solide in die Spur „einbetten“. Mit Kompression können Sie der Gitarre auch mehr Sustain verleihen. Beginnen Sie mit folgenden Einstellungen für den OPTICAL COMPRESSOR:
• COMPRESSION auf etwa 12 Uhr
• TIGHT-Taste gedrückt
• PUNCH-Taste gedrückt
- RELEASE auf etwa 3 Uhr.
• TUBE SOUND nach Wunsch
• MAKEUP auf etwa '10'
EFFEKTE MIT DEN FUSSPEDALEN HINZUFÜGEN
Schließen Sie alle Fußpedale zwischen der Gitarre und dem TrakMaster an. Schalten Sie den OPTICAL COMPRESSOR auf Bypass (Taste gelöst) und stellen Sie mit dem 3-BAND-EQ die gewünschte Klangfarbe ein. Schalten Sie dann die gewünschten Effekte ein. Modifizieren Sie nötigenfalls mit dem 3-BAND-EQ nochmals die Klangfarbe, nachdem die Effekte hinzugefügt wurden.
E-BASS AUFNEHMEN
Der der Bass auf der Rhythmusspur normalerweise auf einem gleichmäßigen Pegel bleiben soll, wird er gern mit ziemlich viel Kompression bearbeitet. Stellen Sie den OPTICAL COMPRESSOR wie folgt ein:
• COMPRESSION auf etwa 12 Uhr
• TIGHT-Taste aktiviert
• PUNCH-Taste aktiviert
- RELEASE auf etwa 3 Uhr
• TUBE SOUND nach Wunsch
- MAKEUP auf etwa '10'
Experimentieren Sie mit dem RELEASE-Regler und der TIGHT-Taste, um den gewünschten Sound zu erzeugen. Wenn Sie einen druckvolleren Bassound möchten, drücken Sie die PUNCH-Taste. Wenn Sie einen runderen Bassound möchten, lassen Sie die PUNCH-Taste gelöst. Um einen funky Sound beim Slapping zu erzeugen, drehen Sie den COMPRESSION-Regler ziemlich weit auf, drücken die TIGHT-Taste und lassen die PUNCH-Taste gelöst.
Verleihen Sie dem E-Bass mit dem BASS-Regler (im INST-Modus) mehr Tiefe. Der FREQ-Regler sollte zwischen 60 Hz und 150 Hz am besten klingen. Mit dem PRESENCE-Regler können Sie den oberen Oberton-Bereich betonen, der für den Druck (oder beim Spielen mit Plektrum für den "Klick") sorgt.
KLANGQUALITÄT MIT DEM 3-BAND-EQ VERBESSERN
Die EQ-Sektion des TrakMasters ist extrem vielseitig. Die separat für die Tieffrequenz- und Hochfrequenzbänder wählbaren Modi VOCAL und INST stellen sicher, dass der EQ bei jedem zu bearbeitenden Material die an ihn gestellten Anforderungen exakt erfüllt. Mit dem 3-BAND EQ können Sie folgende Probleme lösen:
Matschiger Sound: Senken Sie mit dem BASS-Regler einige der tiefen Frequenzen etwas ab. Schalten Sie die Spur auf Solo, stellen Sie den BASS-Regler auf volle Absenkung und variieren Sie den FREQ-Regler (entweder im INST- oder VOCAL-Modus), bis der Klang ausgewogener ist. Hören Sie sich die Spur dann im Kontext mit der restlichen Mischung an und stellen Sie die Stärke der Absenkung mit dem BASS-Regler nach, um den richtigen Sound im Kontext zu finden. Möglicherweise werden Sie auch die Höhen mit dem TREBLE-Regler (bei Gesang im VOCAL-Modus) anheben müssen.
Flacher Sound: Drehen Sie den PRESENCE-Regler weiter auf. Möglicherweise werden Sie auch die Höhen mit dem TREBLE-Regler (bei Gesang im VOCAL-Modus) sowie die BASSE anheben müssen, wenn das Ergebnis zu höhenlastig ist. Diesen Effekt sollten Sie allerdings nicht durch zu starke Anhebung übertreiben.
Rauher Sound: Senken Sie mit dem PRESENCE-Regler die Stärke dieser Frequenzen ab. Fügen Sie nötigenfalls etwas BASS hinzu und senken Sie den TREBLE-Anteil ab.
Versunken in der Mischung: Drehen Sie den PRESENCE-Regler weiter auf. Benutzen Sie nicht zu viel BASS, da Sie damit einen Frequenzbereich anheben, der auch von anderen Instrumenten der Mischung verwendet wird.
ABMISCHEN
Wenn Sie die Mehrspuraufnahme Ihres Songs endgültig abmischen, können Sie den TrakMaster auf zwei Arten anschließen:
Verbinden Sie den gewählten Ausgangskanal Ihres Recorders mit dem Line-Eingang des TrakMasters und verbinden Sie den Line-Ausgang des TrakMasters mit dem gewünschten Line-Eingang Ihres Mischers.
Schleifen Sie den TrakMaster über den Insert-Weg des Mischer-Kanalzugs ein und verwenden Sie hierfür die Line-Eingänge und -Ausgänge des TrakMasters.
Beim Abmischen sollten Sie nicht vor ausgefallenen Ideen zurückschrecken. Versuchen Sie beispielsweise nicht unbedingt, den Gesang natürlich klingen zu lassen, da Gesänge, die sich von der Mischung abheben, oft stark mit Effekten bearbeitet sind. In der Pop-Musik wird Gesang unweigerlich stark komprimiert und mit EQ bearbeitet. Versuchen Sie, in der OPTICAL COMPRESSOR-Sektion mit dem TUBE SOUND-Regler einen Analogband/Röhrensound zu erzeugen.
KOMPRESSIONS-ANLEITUNG FÜR EINSTEIGER
Kompressoren sind wahrscheinlich die am häufigsten eingesetzten Signalprozessoren der Audio-Industrie. Man könnte den Kompressor als eine Art automatische Lautstärkeregelung betrachten. Sobald die Lautstärke des Eingangssignals einen bestimmten Pegel (Threshold/Schwellenwert) überschreitet, verringert der Kompressor die Verstärkung („er dreht die Lautstärke zurück“), wodurch das Signal weniger laut ist als es normalerweise wäre.

Wise stark der Kompressor die Verstärkung reduziert, wird vom Ratio-Wert bestimmt. Der Ratio-Parameter wird normalerweise als numerischer Wert, z. B. 4:1, ausgedrückt. Der Wert stellt die Stärke dar, mit der die Verstärkung verringert wird, wenn der Pegel des Signals den Schwellenwert übersteigt. Die Maßeinheit ist dB - wenn Ratio auf 4:1 eingestellt ist, lässt ein Eingangsignal, das den Schwellenwert um 4 dB übersteigt, den Pegel am Ausgang nur um 1 dB ansteigen.

Kompression führt dazu, dass alle Variationen in der Lautstärke eines Signals (also der Dynamikbereich des Signals - der Unterschied zwischen den Minimal- und Maximalpegeln eines Signals) verringert werden. Das Ausmaß dieser Reduzierung wird vom Threshold-Wert (der Pegel, über dem die Verstärkung verringert wird) und dem Ratio-Wert (die Stärke der Verringerung) bestimmt. Die höheren Ratio-Werte bezeichnet man als "Hard Ratios" - die niedrigeren Werte als "Soft Ratios".
Da die Kompression den Lautstärkepegel lauter Signale verringert, muss hinter dem Kompressor wieder eine Verstärkung stattfinden, um den Gesamtpiegel zu erhöhen, damit die Maximallautstärke vor dem Kompressor mit der hinter dem Kompressor übereinstimmt. Dieses so genannte Makeup Gain ist notwendig, um den Maximalpegel des Signals immer konstant zu halten und dadurch eine korrekte Pegelanpassung an weitere Bearbeitungsstufen oder andere Geräte zu gewährleisten.
Nach der Anwendung des Makeup Gains sind die leiseren Teile des Signals, die unter dem Threshold-Pegel lagen (und daher nicht komprimiert wurden), jetzt lauter als vor der Einspeisung in den Kompressor. Dadurch klingt jedes komprimierte Instrument lauter. Man nutzt dieses Phänomen beispielsweise, um Gitarren mehr Sustain zu verleihen.
Bei einem Großteil der Pop-Musik werden die Begleitinstrumente (z. B. Drums, E-Bass, Rhythmusgitarre usw.) stark komprimiert (mit hohem Ratio-Wert und niedrigem Threshold), damit sie während der gesamten Aufnahme einen gleichmäßigen Lautstärkepegel beihalten. Man erhält eine solide Begleitung, ohne dass gelegentlich Trommelschläge oder Basstöne in der Mischung unkontrolliert hervorstechen (oder untergehen).
Einen niedrigen Ratio-Wert verwendet man gewöhnlich für Instrumente wie Solo-Gitarren oder Gesang, die über der Mischung liegen. In diesem Fall sollte man mehr von der Dynamik der ursprünglichen Darbietung bewahren, um dem künstlerischen Ausdruck Raum zu lassen. Eine Verringerung der Pegelvariationen ist weiterhin erforderlich (aus den oben genannten Gründen), aber nicht in dem gleichen Ausmaß.
Hier ist ein Beispiel für die Wirkung von Threshold, Ratio und Makeup Gain mit konkreten Zahlenangaben. Angenommen der Threshold-Wert des Kompressors ist auf -10 dB und Ratio auf 4:1 eingestellt. Ein Eingangsignal mit Pegelspitzen bei -6 dB (4 dB über dem Threshold) würde vom Kompressor mit Pegelspitzen bei -9 dB (1 dB über dem Threshold) ausgegeben.
Signalpegel unterhalb des Thresholds bleiben unbeeinflusst. Wenn also der Pegel des Signals aus dem obigen Beispiel vor der Einspeisung in den Kompressor zwischen -20 dB und -6 dB variierte, wird er nach der Komprimierung zwischen -20 dB und -9 dB variieren. Der Dynamikbereich des Signals (der Unterschied zwischen den leisesten und lautesten Teilen des Signals in dB) wurde von 14 dB auf 11 dB reduziert. Nach der Komprimierung werden 3 dB an Makeup Gain eingesetzt, um die Signalspitzen wieder auf -6 dB anzuheben. Damit wird der Minimalpegel des Signals von -20 dB auf -17 dB angehoben, und damit
auch die wahrgenommene Lautheit des Signals erhöht, obwohl die Pegelspitzen immer noch bei -6 dB liegen.
Die anderen, bei den meisten Kompressoren vorhandenen Regler sind Attack und Release.
Attack bestimmt die Geschwindigkeit, mit der der Kompressor die Verstärkung zu reduzieren beginnt, nachdem der Schwellenwert überschritten wurde. Betrachten Sie es als die zum Zurückdrehen der Lautstärke benötigte Zeit. Sehr kurze Attack-Zeiten bedeuten, dass der Kompressor sehr schnell „anspringt“. Sie werden normalerweise für Gesang eingesetzt, um den Pegel genau kontrollieren zu können. Bei längeren Attack-Zeiten bleibt mehr von der Attack-Dynamik des ursprünglichen Signals erhalten, wodurch beispielsweise perkussive Sounds und Gitarrensounds aufregend und druckvoll bleiben.
Release bestimmt die Geschwindigkeit, mit der die Wirkung des Kompressors endet, nachdem das Signal unter den Schwellenwert gefallen ist. Betrachten Sie es als den Zeitraum, der zum erneuten Aufdrehen der Lautstärke benötigt wird.

Bei kurzen Release-Zeiten lässt der Kompressor das Signal sehr schnell zu seinem normalen Pegel zurückkehren. Dadurch wird manchmal ein „pumpender“ Klang erzeugt, bei dem die Lautstärkeänderungen deutlich hörbar sind. Abhängig vom Musikstil kann dies unerwünscht sein oder als nützlicher kreativer Effekt verwendet werden. Bei längeren Release-Zeiten werden möglicherweise auch Signalanteile unterhalb des Schwellenwerts komprimiert oder die Verstärkung kann vor der nächsten „Schwellenwert-Überschreitung“ nicht zum Normalpegel zurückkehren – bedenken Sie, dass der Kompressor auf das gesamte Signal wirkt. Siehe Abbildung unten:

Links mit weiteren Informationen über das Thema Kompression finden Sie unter http://www.focusrite.com/features
EQ-ANLEITUNG FÜR EINSTEIGER
Equalizer werden auch sehr häufig in der Audio-Industrie eingesetzt und sind eigentlich nur Klangregler, allerdings etwas komplexer als die der meisten HiFi-Systeme. Mit EQs können Sie bestimmte Frequenzen oder Frequenzbänder im Audiosignal absenken oder anheben.
Für den Equalizer oder EQ (wie man ihn häufiger bezeichnet) gibt es zwei Hauptanwendungsbereiche. Der erste ist der „kreative“ Einsatz. Hierbei wird ein Sound verbessert, der auf die gewünschte Weise bereits vorhanden ist. So kann man beispielsweise tiefe Frequenzen anheben, um mehr Tiefe zu erzeugen, oder hohe Frequenzen anheben, um den Klang stärker "glitzern" zu lassen. Da die genauen Frequenzen, die diese Eigenschaften bieten, von Instrument zu Instrument verschieden sind, muss man manchmal nicht nur die Stärke der Absenkung und Anhebung, sondern auch die Stelle, an der Frequenzen mit dem EQ abgesenkt oder angehoben werden, einstellen können.
Der zweite Hauptanwendungsbereich für den EQ ist der "korrektive" Einsatz. Hierbei benutzt man den EQ, um unerwünschte Frequenzen zu entfernen oder zu bedämpfen. Hier sind einige Beispiele für den korrektiven EQ-Einsatz:
- Bedämpfen tiefer Frequenzen, um den Nahbesprechungseffekt zu verringern, bei dem die Bässe durch eine zu dichte Mikrofonabnahme mit bestimmten Mikrofontypen überbetont werden.
- Bedämpfen von Frequenzen, die Gesangstimmen gepresst, nasal oder rauh klingen lassen. - Bedämpfen von Frequenzen, die eine Trommel auf unerwüschte Weise „klingeln“ lassen.
EQs gibt es in verschiedenen Formen. Der TrakMaster bietet zwei EQ-Typen: 'shelving' und
'parametrisch' (wegen näherer Einzelheiten siehe Komponenten und Regler). Mit dem Shelving EQ können Sie alle Frequenzen über oder unter einer bestimmten Frequenz anheben oder absenken. Der Low Shelving EQ dient zum Anheben oder Absenken aller Frequenzen unterhalb einer bestimmten Frequenz, wohingegen der High Shelving EQ zum Anheben oder Absenken aller Frequenzen oberhalb einer bestimmten Frequenz dient.
Beim parametrischen EQ können Sie sich auf ein bestimmtes Frequenzband konzentrieren, um dieses anzuheben oder abzusenken. Dies ist besonders beim korrektiven Einsatz des EQs nützlich, da man die Störfrequenz eingrenzen und deren Pegel verringern kann. Man kann damit auch „kreativ“ arbeiten, um beispielsweise dem Gesang mehr Präsenz zu verleihen.
Links zu näheren Einzelheiten über das Thema EQ finden Sie unter http://www.focusrite.com/features.
FAQs (Häufig gestellte Fragen)
Frage: Mein TrakMaster wird während des Betriebs ziemlich heiß. Ist das bedenklich? Antwort: Nein. Dies ist auf die hochwertige Class A-Schaltung im TrakMaster zurückzuführen und sollte kein Problem darstellen. Als Vorsichtsmaßnahme sollten Sie heißere Geräte weiter unten im Rack einbauen als kühlere Geräte (siehe nächste Frage). Falls genug Raum vorhanden ist, lassen Sie zwischen den Geräten eine Höheneinheit frei, um eine zusätzliche Belüttung zu ermöglichen.
Frage: Wo im Rack sollte ich meinen TrakMaster einbauen?
Antwort: Generell sollten Sie heißere Geräte weiter unten im Rack einbauen. Grund: Die von den einzelnen Geräten erwärmtte Luft steigt im Rack ganz nach oben und erhitzt die Umgebung der am höchsten eingebauten Geräte am stärksten. Daher wird ein heißes Gerät ganz oben im Rack noch heißer werden.
Frage: Was ist der Unterschied zwischen +4 dBu und -10 dBV?
Anfwort: Dies sind unterschiedliche Signalbetriebspegel. +4 dBu bezieht sich normalerweise auf Profi-Geräte und -10 dBV bezieht sich normalerweise auf semi-professionelle oder Consumer-Geräte. Sie müssen unbedingt darauf achten, dass zwei oder mehr miteinander verbundene Geräte mit dem gleichen Signalpegel arbeiten. Mit den +4 dBv/-10 dBV Schaltern auf der Rückseite des TrakMasters können Sie dessen Ausgänge mit jedem dieser Betriebspegel betreiben.
Wenn der +4 dBu Ausgang eines Geräts in den -10 dBV Eingang eines anderen Geräts eingespeist wird, kann das zweite Gerät dadurch überlastet werden. Wenn andererseits der -10 dBV Ausgang eines Geräts in den +4 dBu Eingang eines anderen Geräts eingespeist wird, empfängt das zweite Gerät möglicherweise einen zu niedrigen Signalpegel (also zu leise).
-10 dBV Geräte werden normalerweise über einen 1/4" Mono-Stecker miteinander verbunden. Dies bezeichnet man als „asymmetrische“ Verbindung. +4 dBu Geräte werden normalerweise über einen 1/4" TRS (Stereo) Stecker oder einen XLR-Stecker miteinander verbunden. Dies bezeichnet man als „symmetrische“ Verbindung.
Frage: Sollte ich mit meinem TrakMaster symmetrische Anschlüsse verwenden?
Antwort: Sie können den TrakMaster symmetrisch oder asymmetrisch betreiben, obwohl Sie nach Möglichkeit symmetrische Anschlüsse verwenden sollten. Wenn Sie den TrakMaster an ein Gerät mit XLR-Anschlüssen anschließen wollen, löten oder kaufen Sie ein Kabel, das wie folgt verdrahtet ist:

FEHLERSUCHE
Keine LEDs leuchten
- Ist das Gerät mit der POWER-Taste eingeschaltet?
- Ist der Spannungs-Wahlschalter neben dem Stromanschluss auf der Geräterückseite korrekt eingestellt? Wenn nein, ist vielleicht die Sicherung durchgebrannt. Setzen Sie eine neue Sicherung gleichen Typs ein und stellen Sie die Betriebspannung richtig ein.
Kein Ausgangssignal bei Verwendung des Line-Eingangs
- Ist das Gerät mit der POWER-Taste eingeschaltet?
- Ist die vorderseitige LINE-Taste gedrückt?
- Ist GAIN korrekt eingestellt? (wegen näherer Einzelheiten siehe 'Komponenten und Regler')
- Ist der FADER korrekt eingestellt? (wegen näherer Einzelheiten siehe 'Komponenten und Regler')
Kein Ausgangssignal bei Verwendung des Mic-Eingangs
- Ist das Gerät mit der POWER-Taste eingeschaltet?
- Ist die vorderseitige LINE-Taste gelöst?
- Ist GAIN korrekt eingestellt? (wegen näherer Einzelheiten siehe 'Komponenten und Regler')
- Ist der FADER korrekt eingestellt? (wegen näherer Einzelheiten siehe 'Komponenten und Regler')
- Ist der INSTRUMENT-Eingang mit einem Stecker belegt? Wenn ja, entfernen Sie ihn. - Benötigt das Mikrofon Phantomspannung und ist die +48V Taste gedrückt? (Wenn Sie nicht genau wissen, ob Ihr Mikrofon Phantomspannung benötigt, lesen Sie bitte im Bedienungshandbuch Ihres Mikrofons nach.)
Kein Ausgangssignal bei Verwendung des Instrument-Eingangs
- Ist das Gerät mit der POWER-Taste eingeschaltet?
- Ist die vorderseitige LINE-Taste gelöst?
- Ist GAIN korrekt eingestellt? (wegen näherer Einzelheiten siehe 'Komponenten und Regler')
- Ist der FADER korrekt eingestellt? (wegen näherer Einzelheiten siehe 'Komponenten und Regel')
Der Optical Compressor funktioniert nicht
- Ist die IN-Taste (Compressor) gedrückt?
- Ist INPUT GÄIN korrekt eingestellt? Bei zu niedriger Einstellung ist der Signalpegel möglicherweise nicht hoch genau, um den Kompressor zu aktiveren.
- Ist der COMPRESSION-Regler korrekt eingestellt? (Bei zu niedriger Einstellung erreicht der Eingangspegel möglicherweise nicht den Schwellenwert, an dem die Kompression beginnt.)
Der 3-BAND-EQ funktioniert nicht
- Ist die EQ IN-Taste gedrückt?
KONTAKTAUFNAHME
Bei Fragen oder unlösbaren Problemen mit dem TrakMaster schicken Sie eine E-Mail an tech@focusrite.com oder rufen Sie uns unter der Nummer +44 (0)1494 462246 an oder kontaktieren Sie Ihren lokalen Vertrieb (siehe Liste am Ende dieses Handbuchs).

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COMMANDES ET RÉGLAGES
44 mm (H) x 480 mm (W) x 265 mm (D)
EQ plots

Total Audio (Deutschland)
Phone: +49 7161 290 0427
Fax: +49 7161 388 389