PROGYS 230E FV CEL - Schweißgerät GYS - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG PROGYS 230E FV CEL GYS
Schweissgerät für E-Hand (MMA) und WIG
SICHERHEITSANWEISUNGEN
ALLGEMEIN

Die Missachtung dieser Anweisungen und Hinweise kann zu schweren Personen- und Sachschäden führen.
Nehmen Sie keine Wartungarbeiten oder Veränderungen am Gerät vor, die nicht explizit in der Anleitung gennant werden.
Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes enstanden sind.
Bei Problemen oder Fragen zum korrekten Gebrauch dieses Gerätes, wenden Sie sich bitte an entsprechend qualifiziertes und geschultes Fachpersonal.
UMGEBUNG
Dieses Gerät darf ausschließlich für Schweißarbeiten für die auf dem Siebdruck-Aufdruck bzw. dieser Anleitung angegebenen Materialanforderungen (Material, Materialstärke, usw) verwendet werden. Es wurde allein für die sachgemäße Anwendung in Übereinstimmung mit konventionellen Handelspraktiken und Sicherheitsvorschriften konzipiert. Der Hersteller ist nicht für Schäden bei fehlerhaften oder gefährlichen Verwendung nicht verantwortlich.
Verwenden Sie das Gerät nicht in Räumen, in denen sich in der Luft metallische Staubpartikel befinden, die Elektrizität leiten können. Achten Sie sowohl beim Betrieb als auch bei der Lagerung des Gerätes auf eine Umgebung, die frei von Säuren, Gasen und anderen ätzenden Substanzen ist. Achten Sie auf eine gute Belüftung und ausreichenden Schutz bzw. Ausstattung der Räumlichkeiten.
Betriebstemperatur:
zwischen -10 und +40°C (+14 und +104°F).
Lagertemperatur zwischen -20 und +55°C (-4 und 131°F).
Luftfeuchtigkeit:
Niedriger oder gleich 50% bis 40°C (104°F).
Niedriger oder gleich 90% bis 20°C (68°F).
Das Gerät ist bis in einer Höhe von 1000m über NN (3280 Fuß) einsetzbar.
SICHERHEITSHINWEISE
Lichtbogenschweißen kann gefährlich sein und zu schweren - unter Umständen auch tödlichen - Verletzungen führen.
Beim Lichtbogen ist der Anwender einer Vielzahl potentieller Risiken ausgesetzt: gefährliche Hitzequelle, Lichtbogenstrahlung, elektromagnetische Störungen (Personen mit Herzschnittmacher oder Hörgerät sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschinen von einem Arzt beraten lassen), elektrische Schläge, Schweißlärm und -rauch.
Schützen Sie daher sich selbst und andere. Beachten Sie unbedingt die folgenden Sicherheitshinweise:

Die Strahlung des Lichtbogens kann zu schweren Augenschäden und Hautverbrennungen führen. Die Haut muss durch geeignete, trockene Schutzbekleidung (Schweißerhandschuhe, Lederschürze, Sicherheitsschuhe) geschützt werden.

Tragen Sie bitte elektrisch- und wärmeisolierende Schutzhandschuhe.

Tragen Sie bitte Schweißschutzkleidung und einen Schweißschutzhelm mit einer ausreichenden Schutzstufe (je nach Schweißart und -strom). Schützen Sie Ihre Augen bei Reinigungsarbeiten. Kontaktlinsen sind ausdrücklich verboten!
Schirmen Sie den Schweißbereich bei entstprechenden Umgebungsbedingungen durch Schweißvorhänge ab, um Dritte vor Lichtbogenstrahlung, Schweißspritzern, usw. zu schützen.
In der Nähe des Lichtbogens befindliche Personen müssen ebenfalls auf Gefahren hingewiesen werden und mit den nötigen Schutz ausgerüstet werden.

Bei Gebrauch des Schweißgerätes ensteht sehr großer Lärm, der auf Dauer das Gehör schädigt. Tragen Sie daher im Dauereinsatz ausreichend Gehörschutz und schützen Sie in der Nähe arbeitende Personen.
Achten Sie auf einen ausreichenden Abstand mit ungeschützten Hände, Haaren und Kleidungstücken zum Lüfter.
Entfernen Sie unter keinen Umständen das Gerätegehäuse, wenn dieses am Stromnetz angeschlossen ist. Der Hersteller haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes bzw. Nichteinhaltung der Sicherheitshinweise entstanden sind.

ACHTUNG! Das Werkstück ist nach dem Schweißen sehr heiß! Seien Sie daher im Umgang mit dem Werkstück vorsichtig, um
Verbrennungen zu vermeiden. Achten Sie vor Instandhaltung / Reinigung eines wassergekühlten Brenners darauf, dass Kühlaggregat nach Schweißende ca. 10min weiterlaufen zu lassen, damit die Kühlflüssigkeit entsprechend abkühlt und Verbrennungen vermieden werden.
Der Arbeitsbereich muss zum Schutz von Personen und Geräten vor dem Verlassen gesichert werden.
SCHWEISSRAUCH/-GAS

Beim Schweißen entstehen Rauchgase bzw. toxische Dämpfe, die zu Sauerstoffmangel in der Atemluft führen können. Sorgen Sie daher immer für ausreichend Frischluft, technische Belüftung (oder ein zugelassenes Atmungsgerät).
Verwenden Sie die Schweißanlagen nur in gut belüfteten Hallen, im Freien oder in geschlossenen Räumen mit einer den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechender Absaugung.
Achtung! Bei Schweißarbeiten in kleinen Räumen müssen Sicherheitsabstände besonders beachtet werden. Beim Schweißen von Blei, auch in Form von Überzügen, verzinkten Teilen, Kadmium, «kadmierte Schrauben», Beryllium (meist als Legierungsbestandteil, z.B. Beryllium-Kupfer) und andere Metalle entstehen giftige Dämpfe. Erhöhte Vorsicht gilt beim Schweißen von Behältern. Entleeren und reinigen Sie diese zuvor. Um die Bildung von Giftgasen zu vermeiden bzw. zu verhindern, muss der Schweißbereich des Werkstückes von Lösungs- und Entfettungsmitteln gereinigt werden. Die zum Schweißen benötigten Gasflaschen müssen in gut belüfteter, gesicherter Umgebung aufbewahrt werden. Lagern Sie sie ausschließlich in vertikaler Position und sichern Sie sie z.B. mithilfe eines entsprechenden Gasflaschenfahrwagens gegen Umkippen. Informationen zum richtigen Umgang mit Gasflaschen erhalten Sie von Ihrem Gaselieferanten. Schweißarbeiten in unmittelbarer Nähe von Fett und Farben sind grundsätzlich verboten!
BRAND- UND EXPLOSIONSGEFAHR

Sorgen Sie für ausreichenden Schutz des Schweißbereiches. Der Sicherheitsabstand für Gasflaschen (brennbare Gase) und andere brennbare Materialien beträgt mindestens 11 Meter.
Brandschutzausrüstung muss am Schweißplatz vorhanden sein.
Beachten Sie die beim Schweißen entstehende heiße Schlacke, Spritzer und Funken. Sie sind eine potentielle Entstehungsquelle für Feuer oder Explosionen.
Behalten Sie einen Sicherheitsabstand zu Personen, entflammbaren Gegenständen und Druckbehältern.
Schweißen Sie keine Behälter, die brennbare Materialien enthalten (auch keine Reste davon) -> Gefahr entflammbarer Gase). Bei geöffneten Behältern müssen vorhandene Reste entflammbarer oder explosiver Stoffe entfernt werden.
Arbeiten Sie bei Schleifarbeiten immer in entgegengesetzer Richtung zu diesem Gerät und entflammbaren Materialen.
GASDRUCKAUSRÜSTUNG

Austretendes Gas kann in hoher Konzentration zum Erstickungstod führen. Sorgen Sie daher immer für eine gut belüftete Arbeits- und Lagerumgebung.
Achten Sie darauf, dass die Gasflaschen beim Transport verschlossen sind und das Schweißgerät ausgeschaltet ist. Lagern Sie die Gasflaschen ausschließlich in vertikaler Position und sichern Sie sie z.B. mithilfe eines entsprechenden Gasflaschenfahrwagens gegen Umkippen.
Verschließen Sie die Flaschen nach jedem Schweißvorgang. Schützen Sie sie vor direkter Sonneneinstrahlung, offenem Feuer und starken Temperaturschwankungen (z.B. sehr tiefen Temperaturen).
Positionieren Sie die Gasflaschen stets mit ausreichendem Abstand zu Schweiß- und Schleifarbeiten bzw. jeder Hitze-, Funken- und Flammenquelle.
Halten Sie mit den Gasflaschen Abstand zu Hochspannung und Schweißarbeiten. Das Schweißen einer Druckglasflasche ist untersagt.
Bei Erstöffnung des Gasventils muss der Plastikverschluss/Garantiesiegel von der Flasche entfernt werden. Verwenden Sie ausschließlich Gas, das für die Schweißarbeit mit den von Ihnen ausgewählten Materialen geeignet ist.
ELEKTRISCHE SICHERHEIT

Das Schweißgerät darf ausschließlich an einer geerdeten Netzversorgung betrieben werden. Verwenden Sie nur die empfohlenen Sicherungen.
Das Berühren stromführender Teile kann tödliche elektrische Schläge, schwere Verbrennungen bis zum Tod verursachen.
Berühren Sie daher UNTER KEINEN UMSTÄNDEN Teile des Geräteinneren oder das geöffnete Gehäuse, wenn das Gerät im Betrieb ist.
Trennen Sie das Gerät IMMER vom Stromnetz und warten Sie zwei weitere Minuten BEVOR Sie das Gerät öffnen, damit sich die Spannung der Kondensatoren entladen kann.
Berühren Sie niemals gleichzeitig Brenner und Masseklemme!
Der Austausch von beschädigten Kabeln oder Brennern darf nur von qualifiziertem und geschultem Fachpersonal vorgenommen werden. Tragen Sie beim Schweißen immer trockene, unbeschädigte Kleidung. Tragen Sie unabhängig von den Umgebungsbedingungen immer isolierendes Schuhwerk.
CEM-KLASSE DES GERÄTES

ACHTUNG! Dieses Gerät wird als Klasse A Gerät eingestuft. Es ist nicht für den Einsatz in Wohngebieten bestimmt, in denen die lokale Energieversorgung über das öffentliche Niederspannungsnetz geregelt wird. In diesem Umfeld ist es auf Grund von Hochfrequenz-Störungen und Strahlungen schwierig die elektromagnetische Verträglichkeit zu gewährleisten.

Unter der Voraussetzung, dass die Impedanz des öffentlichen Niederspannungsversorgungsnetzes an der Übergabestelle unter Zmax = 0.238 Ohm liegt, ist dieses Gerät konform der Norm CEI 61000-3-11 und kann an einem öffentlichen Niederspannungsversorgungsnetz angeschlossen werden. Es in der Verantwortung des Betreibers oder des Anwenders des Gerätes, gegebenenfalls nach Konsultation mit dem Betreiber des Versorgungsnetzes sicherzustellen, dass das Gerät angeschlossen werden kann.
Das Gerät entspricht der Norm IEC 61000-3-12.
ELEKTROMAGNETISCHE FELDER UND STÖRUNGEN

Der durch Leiter fließende elektrische Strom erzeugt lokale elektrische und magnetische Felder (EMF). Beim Betrieb von Lichtbogenschweißanlagen kann es zu elektromagnetischen Störungen kommen.
Durch den Betrieb dieses Gerätes können elektromedizinische, informationstechnische und andere Geräte in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden. Personen, die Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen, sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschine, von einem Arzt beraten lassen. Zum Beispiel Zugangseinschränkungen für Passanten oder individuelle Risikobewertung für Schweißer.
Alle Schweißer sollten gemäß dem folgenden Verfahren die Exposition zu elektromagnetischen Feldern aus Lichtbogenschweißgeräten minimieren:
- Elektrodenhalter und Massekabel bündeln, wenn möglich machen Sie sie mit Klebeband fest;
- Achten Sie darauf, dass ihren Oberkörper und Kopf sich so weit wie möglich von der Schweißarbeit entfernt befinden;
- Achten Sie darauf, dass sich die Kabel, der Brenner oder die Masseklemme nicht um Ihren Körper wickeln;
- Stehen Sie niemals zwischen Masse- und Brennerkabel. Die Kabel sollten stets auf einer Seite liegen;
- Verbinden Sie die Massezange mit dem Werkstück möglichst nahe der Schweißzone;
- Arbeiten Sie nicht unmittelbar neben der Schweißstromquelle;
- Während des Transportes der Stromquelle oder des Drahtvorschubkoffer nicht schweißen.

Personen, die Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen, sollten sich vor Arbeiten in der Nähe der Maschine, von einem Arzt beraten lassen.
Durch den Betrieb dieses Gerätes können elektromedizinische, informationstechnische und andere Geräte in Ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden.
HINWEIS ZUR PRÜFUNG DES SCHWEISSPLATZES UND DER SCHWEISSANLAGE
Allgemein
Der Anwender ist für den korrekten Gebrauch des Schweißgerätes und des Zubehörs gemäß der Herstellerangaben verantwortlich. Die Beseitigung bzw. Minimierung auftretender elektromagnetischer Störungen liegt in der Verantwortung des Anwenders, ggf. mit Hilfe des Herstellers. Die korrekte Erdung des Schweißplatzes inklusive aller Geräte hilft in vielen Fällen. In einigen Fällen kann eine elektromagnetische Abschirmung des Schweißstroms erforderlich sein. Eine Reduzierung der elektromagntische Störungen auf ein niedriges Niveau ist auf jeden Fall erforderlich.
Prüfung des Schweißplatzes
Das Umfeld sollte vor der Einrichtung der Lichtbogenschweißeinrichtung auf potenzielle elektromagnetische Probleme geprüfen werden. Zur Bewertung potentieller elektromagnetischer Probleme in der Umgebung muss folgendes berücksichtigt werden:
a) Netz-, Steuer-, Signal-, und Telekommunikationsleitungen;
b) Radio- und Fernsehgeräte;
c) Computer und andere Steuereinrichtungen;
d) Sicherheitseinrichtungen, zum Beispiel, Industriematerialschutz;
e) die Gesundheit benachbarter Personen, insbesondere wenn diese Herzschrittmacher oder Hörgeräte tragen;
f) Kalibrier- und Messeinrichtungen;
g) die Störfestigkeit anderer Einrichtungen in der Umgebung.
Der Anwender muss prüfen, ob andere Werkstoffe in der Umgebung benutzt werden können. Weitere Schutzmaßnahmen können dadurch erforderlich sein;
h) die Tageszeit, zu der die Schweißarbeiten ausgeführt werden müssen.
Die Größe der zu beachtenden Umgebung ist von der Struktur des Gebäudes und der anderen dort stattfindenden Aktivitäten abhängig. Die Umgebung kann sich auch außerhalb der Grenzen der Schweißanlagen erstrecken.
Prüfung des Schweißgerätes
Neben der Überprüfung des Schweißplatzes kann eine Überprüfung des Schweißgerätes weitere Probleme lösen. Die Prüfung sollte gemäß Art. 10 der IEC/CISPR 11 durchgeführt werden. In-situ Messungen können auch die Wirksamkeit der Minderungsmaßnahmen bestätigen.
HINWEIS ÜBER DIE METHODEN ZUR REDUZIERUNG ELEKTROMAGNETISCHER FELDE
a. Öffentliche Stromversorgung: Es wird empfohlen das Lichtbogenschweißgerät gemäß der Hinweise des Herstellers an die öffentliche Versorgung anzuschließen. Falls Interferenzen auftreten, können weitere Maßnahmen erforderlich sein (z.B. Netzfilter). Eine Abschirmung der Versorgungskabel durch ein Metallrohr kann erforderlich sein. Kabeltrommeln sollten vollständig abgerollt werden. Abschirmung von anderen Einrichtungen in der Umgebung oder der gesamten Schweißeinrichtung können erforderlich sein.
b. Wartung des Gerätes und des Zubehörs: Es wird empfohlen das Lichtbogenschweißgerät gemäß der Hinweise des Herstellers an die öffentliche Versorgung anzuschließen. Alle Zugänge, Betriebstüren und Deckel müssen geschlossen und korrekt verriegelt sein, wenn das Gerät in Betrieb ist. Das Schweißgerät und das Zubehör sollten in keiner Weise geändert werden mit Ausnahme der in den Anweisungen des Geräteherstellers erwähnten Änderungen und Einstellungen. Für die Einstellung und Wartung der Lichtbogenzünd- und stabilisierungseinrichtungen müssen die Anweisungen des Geräteherstellers besonders zu beachten.
c. Schweißkabel: Schweißkabel sollten so kurz wie möglich und eng zusammen am Boden verlaufen.
d. Potenzialausgleich: Alle metallischen Teile des Schweißplatzes sollten des Schweißplatzes sollten in den Potentialausgleich einbezogen werden. Es besteht trotzdem die Gefahr eines elektrischen Schlages, wenn Elektrode und Metallteile gleichzeitig berührt werden. Der Anwender muss sich von metallischen Bestückungen isolieren.
e. Erdung des Werkstücks: Die Erdung des Werkstücks kann in bestimmte Fällen die Störung reduzieren. Die Erdung von Werkstücken, die Verletzungsrisiken für Anwender oder Beschädigung anderer elektrischen Materialen erhöhen können, sollte vermieden werden. Die Erdung kann direkt oder über einen Kondensator erfolgen. Der Kondensator muss gemäß der nationalen Normen gewählt werden.
f. Schutz und Trennung: Eine Abschirmung von anderen Einrichtungen in der Umgebung oder der gesamten Schweißeinrichtung kann die Störungen reduzieren. Die Abschirmung der ganen Schweißzone kann für Spezialanwendungen in Betracht gezogen werden.
TRANSPORT UND TRANSIT DER SCHWEISSSTROMQUELLE

Unterschätzen Sie nicht das Eigengewicht des Gerätes! Da das Gerät über keine weitere Transporteinrichtung verfügt, liegt es Ihrer eigenen Verantwortung dafür Sorge zu tragen, dass Transport und Bewegung des Gerätes sicher verlaufen (Achten Sie darauf das Gerät nicht zu kippen).
Ziehen Sie niemals an Brenner oder Kabeln, um das Gerät zu bewegen. Das Gerät darf ausschließlich in vertikaler Position transportiert werden.
Das Gerät darf nicht über Personen oder Objekte hinweg gehoben werden.
AUFSTELLUNG
Befolgen Sie die folgenden Richtlinien:
- Stellen Sie das Gerät ausschließlich auf festen und ebenen Untergrund mit einer Neigung von nicht mehr als 15°.
- Achten Sie auf eine gute Belüftung und ausreichend Schutz bzw. Ausstattung der Räumlichkeiten. Der Netzstecker muss zu jeder Zeit frei zugänglich sein.
- Schützen Sie das Gerät vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung.
- Verwenden Sie das Gerät nicht in einer elektromagnetische Umgebung.
• Das Gerät ist konform IP23, d. h.:
- das Gerät ist vor dem Eindringen von Fremdkörpern mit einem Durchmesser ≥ 12,5 mm geschützt.
-das Gerät ist vor Eindringen von Sprühwasser (beliebige Richtungen bis 60° gegen die Senkrechte) geschützt.
Dieses Gerät ist für Außenanwendung gemäß der Schutzart IP23 geeignet.

Der Hersteller GYS haftet nicht für Verletzungen oder Schäden, die durch unsachgemäße Handhabung dieses Gerätes entstanden sind.
WARTUNG / HINWEISE


- Alle Wartungsarbeiten müssen von qualifiziertem und geschultem Fachpersonal durchgeführt werden. Eine jährliche Wartung/Überprüfung ist empfohlen.
- Ziehen Sie den Netzstecker, bevor Sie Arbeiten an dem Gerät vornehmen. Warten Sie bis der Lüfter nicht mehr läuft. Die Spannungen und Ströme in dem Gerät sind hoch und gefährlich.
- Nehmen Sie regelmäßig (mindenstens 2 bis 3 Mal im Jahr) das Gehäuse ab und reinigen Sie das Innere des Gerätes mit Pressluft. Lassen Sie regelmäßig Prüfungen des GYS Gerätes auf seine elektrische Betriebssicherheit von qualifiziertem Techniker durchführen.
- Prüfen Sie regelmäßig den Zustand der Netzzuleitung. Wenn diese beschädigt ist, muss sie durch den Hersteller, seinen Reparaturservice oder eine qualifizierte Person ausgetauscht werden, um Gefahren zu vermeiden.
- Lüftungsschlitze nicht bedecken.
- Diese Stromquelle darf nicht zum Auftauen von gefrorenen Wasserleitungen, zur Batterieaufladung und zum Starten von Motoren benutzt werden.
MONTAGE - PRODUKTANWENDUNG
Das Gerät muss von qualifiziertem und geschultem Fachpersonal montiert werden und es muss dabei ausgeschaltet und vom Netz getrennt sein.
MATERIALBESCHREIBUNG (FIG-1)
Das PROGYS 230E FV CEL ist ein tragbares Inverter-Schweißgerät für das Schweißen mit umhüllten Stabelelektroden (E-Handschweißen) und das WIG-Schweißen mit Glecihstrom (DC).
Im Bereich MMA ist das Gerät zum Verschweißen aller gängigen Zellulose-, Rutil-, Edelstahl-, Aluminium, Guss- und basischen Elektroden geeignet. Zum WIG-Schweißen ist Schutzgas (Argon) erforderlich. Das Verfahren dient zum Verschweißen der meisten Metalle (außer Aluminium und Alulegierungen).
Das Gerät verfügt über einen speziellen Schutz für das Schweißen an Stromerzeugern (230V +-15%).
Diese Produkte können mit einer manuellen Fernregelung (Art.-Nr 045675) oder mit Fußschalter (Art.-Nr 045682) ausgestatet werden.
- Tastatur
- Buchse für Pluspol
- Buchse für Minuspol
- Eingang für externe Steuerung (Fernsteuerung)
- Schalter An/Aus
- Netzkabel (2 m)
GERÄTESTEUERUNG (IHM) (ABB-2)
1- Anzeige 12- Anzeige Tastaturverriegelung
2- Anzeige Schweißspannung 13- Taste zur Aktivierung der Fernsteuerung
3- Anzeige Schweißstrom 14- Anzeige Aktivierung der Fernsteuerung
4- Auswahltaste zur Anzeige der Schweißspannung oder des Schweißstroms.
5- Anzeige zum VRD-Schutz («Voltage Reducing Device»)
6- Anzeige zum Thermoschutz 17- Anzeige Zellulose-Elektrode
7- Anzeige für Hotstart-Amplitude-Einstellung
8- Hauptdrehregler
9- Anzeige für Arcforce-Amplitude-Einstellung
10- Auswahltaste für Hotstart oder Arcforce
11- Tastaturverriegelungs-Taste
15- Anzeige basische Elektrode
16- Anzeige Rutil-Elektrode
18- Anzeige WIG-Modus
9- Anzeige E-Hand-Modus
20- Anzeige E-Hand-Schweiß- und WIG-Pulse-Modi
21- Modusauswahltaste
ANSCHLUSS - INBETRIEBNAHME
- Dieses Gerät wird mit einem 16 A CEE7/7 Stecker geliefert [Anschluss: 230V (50-60 Hz) + Schutzleiter]. Das PROGYS 230E FV CEL verfügt über die «Flexible Voltage» Technologie, die den Anschluss der Geräte an jedes Stromnetz von 110V bis 240V (50-60Hz) ermöglicht. Der aufgenommene Strom (I1eff) ist am Gerät aufgedruckt. Für hohe Beanspruchungen bei 230Veff muss der Originalstecker durch einen 32A-Stecker mit 32A-Leitungsschutzschalter
ausgetauscht werden. Achten Sie während des Schweißens auf einen sicheren Stand des Gerätes und einen frei zugänglichen Netzanschluss. - Eingeschaltet wird das Gerät mit Drehung des Hauptschalters, auf Position I, mit Drehung auf Position 0 wird das Gerät ausgeschaltet. Achtung! Ziehen Sie niemals den Netzstecker, wenn das Gerät eingeschaltet ist.
- Steigt die Netzspannung über 265V bei einphasigen Geräten, schaltet sich das Gerät selbständig aus Überhitzungsschutz (angezeigt). Wieder unter den maximalen Spannungswert, geht das Gerät automatisch in Betriebsbereitschaft.
BETRIEB AN EINEM GENERATOR
Diese Maschine kann an Generatoren mit geregelter Ausgangsspannung betrieben werden, solange:
- der Generator die 400V mit der nötigen Leistung abgeben kann.
- die Frequenz zwischen 50 und 60Hz liegt.
Diese Bedingungen müssen eingehalten werden. Alte Generatoren mit hohen Spitzenspannungen können die Maschine beschädigen und sind nicht erlaubt.
EINSATZ VON VERLÄNGERUNGSKABEL
Bei Einsatz von Verlängerungskabeln müssen der Querschnitt entsprechend der Spannung und unter Berücksichtigung des Spannungsfall gewählt werden. Verlängerungkabel müssen Normenkonform sein.
| Eingangsspannung | Mindestquerschnitt des Verlängerungskabels | |
| < 45m < 100m | ||
| 230V 2.5 mm2 | ||
| 110V 2.5 mm2 | 4 mm2 | |
ELEKTRODEN-SCHWEISSEN (E-HAND-SCHWEISSEN UND STEIGNAHT)
ANSCHLUSS UND HINWEISE
- Schließen Sie die Kabel für Elektrodenhalter und Masseklemme an die entsprechenden Anschlussbuchsen an.
- Beachten Sie die Schweißpolaritäten und angegebenen Stärken auf den Elektrodenpackungen
- Entfernen Sie die Elektrode aus dem Elektrodenhalter, wenn das Schweißgerät nicht benutzt wird.
• Die Geräte sind mit drei speziellen Funktionen zur Verbesserung der Schweißeigenschaften ausgerüstet:
- Hot Start: erhöht den Schweißstrom beim Zünden der Elektrode.
- Arc Force : Erhöht kurzzeitig den Schweißstrom. Ein mögliches Festbrennen (Sticking) der Elektrode am Werkstück während des Eintauchens ins Schweißbad wird verhindert.
- Anti Sticking: schaltet den Schweißstrom ab. Ein mögliches Ausglühen der Elektrode während des oben genannten, möglichen Festbrennens wird vermieden.

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A V VRD HDT START ARC FORCE PRESS 3s MMA TIG Basic 2018 Ruttle 6013 Cellulosic 6010 Pulse Pulse MODE setup memory press 3s press 3s WLDLRE-HAND
Die graue Zonen sind in diesem Modus nicht nötig.

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A V VRD HOT START ARC FORCE PRESS 3 s MMA TIG Basic 2018 Rutile G013 Pulse Pulse Cellulosic G013 MODE setup memory press 3spress 3s WLLDLRSTEIGNAHT
Die graue Zonen sind in diesem Modus nicht nötig.
MODUS-AUSWAHL
E-HAND-SCHWEISSEN
Drücken Sie wiederholt die Taste MODE bis die LED unter dem Symbol aufleuchtet.
E-HAND PULS-SCHWEISSEN
Drücken Sie wiederholt die Taste MODE bis die LEDs unter dem Symbol und rechts des Symbols aufleuchten. Der E-Hand (MMA) Up-Modus fügt einen Stromimpuls hinzu, um das Schweißen von Steignähten zu erleichtern.
HAUPTPARAMETER
1. Auswahl des Elektrodentyps
Den Elektrodentyp wählen Sie durch langes Drücken (>3s) der Taste MODE bis die LED unter dem gewünschten Elektrodentyp leuchtet.
2. Einstellung der Schweißleistung
Stellen Sie den Schweißstrom mit dem Hauptdrehregler je nach Elektrodendurchmesser und Verbindungsart ein. Der Stromsollwert wird in der Digitalanzeige angezeigt.
3. Einstellung des Hotstart-Levels
Drücken Sie die Taste bis die LED links des Symbols HOT START leuchtet.
Stellen Sie die Hotstart-Funktion mit dem Drehregler ein (in Prozent des aktuellen Stromsollwerts). Der Hotstart-Level wird in der Digitalanzeige angezeigt.
4. Einstellung des Arcforce-Niveaus
Drücken Sie die Taste, bis die LED links des Symbols ARC FORCE leuchtet.
Stellen Sie die Arcforce-Niveau mit dem Drehregler von -10 bis +10 ein. Je niedriger das Arcforce-Niveau, desto weicher der Lichtbogen, desto höher das Arcforce-Niveau und desto höher der Überstrom beim Schweißen. Die Standardeinstellung ist 0.
SCHWEISSEINSTELLUNGEN
EINSTELLUNG DES SCHWEISSSSTROMS
Die folgende Tabelle zeigt die empfohlenen Schweißstromeinstellungen in Abhängigkeit von Elektrodentyp und Durchmesser. Die Angaben sind ohne Berücksichtigung spezieller Einsatzbedingungen und Schweißposition.
| ∅ Elektrode (mm) | E6013-Rutilelektrode (A) | E7018 basische Elektrode (A) | E6010-Zelluloselektrode (A) |
| 1.6 30-60 30-55 - | |||
| 2.0 50-70 50-80 - | |||
| 2.5 60-100 80-110 60-75 | |||
| 3.15 80-150 90-140 85-90 | |||
| 4.0 100-200 125-210 120-160 | |||
| 5 150-220 200-220 110-170 | |||
EINSTELLUNG DER ARCFORCE
Die Arcforce sollte auf einen mittleren Wert (0) eingestellt werden und nach Schweißaufgabe und Resultaten angepasst werden.
Hinweis: Die Arcforce ist abhängig vom Elektrodentyp.
ERWEITERTE EINSTELLUNGEN (MMA)
Weitere Informationen zum Zugriff auf die erweiterten Einstellungen finden Sie unter «Menü-Zugang».
Zu den beiden E-Hand-Modi und gibt es die folgenden weiteren Einstellungen:

: Hotstart Time, Dauer in Sekunden.

: Antisticking, aktiviert (On), der Schweißstrom wird automatisch abgeschaltet, falls ein Kurzschluss mehr als 2 Sekunden auftritt.
Deaktiviert (Off), der Schweißstrom wird nicht automatisch ausgeschaltet.
Im Steignahtmodus gibt es 3 weitere Einstellmöglichkeiten.

: Frequenz, Anzahl von Schweißstromwechseln pro Sekunde (Hz).

: Prozent, niedrigerer Zweitschweißstrom in Prozent des Hauptschweißstroms.

: der «Duty cycle» bestimmt das Tastverhältnis, das als Prozentsatz der Pulsfrequenz ausgedrückt wird.
WIG-SCHWEISSEN (WIG-MODUS AUND WIG-PULS

ANSCHLUSS UND HINWEISE
Zum WIG-Schweißen benötigt man einen Brenner mit Drehventil sowie eine Schutzgasflasche mit Druckminderer.
Verbinden Sie das Massekabel mit der positiven Schweißstrombuchse (+) und den Brenner mit der negativen Schweißstrombuchse des Gerätes (-). Schließen Sie Brenner und Gasschlauch an.
Kontrollieren Sie vor dem Schweißen den Brenner auf Vollständigkeit und Zustand der Verschleißteile (Keramikgasdüse, Spannhülsengehäuse, Spannhülse, Brennerkappe und Wolfram-Elektrode).

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A V VRD HOT START ARC FORCE PRESS 3s MMA TIG Basic 7018 Ruttle 6013 Pulse Pulse Cellulosic 6010 MODE setup memory press 3spress 3sWIG-MODUS
Die graue Zonen sind in diesem Modus nicht nötig.

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A V VRD HOT START ARC FORCE PRESS 3 s MMA TIG Basic 7018 Rutile 6013 Pulse Pulse Cellulosic 6010 JNJ MODE setup memory press 3spress 3s HW23121 WELDERWIG (WIG-PULS)
Die graue Zonen sind in diesem Modus nicht nötig.
MODUS-AUSWAHL
WIG
Drücken Sie wiederholt die Taste MODE, bis die LED unter dem Symbol aufleuchtet.
WIG-PULS
Drücken Sie wiederholt die Taste MODE, bis die LEDs unter dem Symbol and links des Symbols aufleuchten..
Der WIG-Puls-Modus fügt einen Stromimpuls hinzu, um das Schweißen von dünnen Blechen zu erleichtern und gleichzeitig den Temperaturanstieg zu begrenzen.
SCHWEISSPARAMETER
1. Einstellung des Schweißstroms:
Stellen Sie den Schweißstrom mit dem Hauptdrehregler je nach Blechstärke und Verbindungstyp ein. Der Stromsollwert wird in der Digitalanzeige angezeigt.
ZÜNDUNG :
Die Zündung erfolgt über Berühren «LIFT» : Mit der Elektrode das Werkstück berühren, dann den Brenner langsam anheben, der Lichtbogen bildet sich.
UNTERBRECHUNG DES SCHWEIßVORGANGS / AUSLÖSEN DES «Downslopes» :
Zum Beenden des Schweißvorgangs den Brenner langsam hoch ziehen. Die Stromstärke nimmt allmählich ab (Downslope).
EINSTELLHILFE UND VERSCHLEISSTEILE-AUSWAHL
| DC | ![]() | Strom (A) Elektrode (mm) Düsen (mm) | Argon-Durchflussmenge (L/min) | |
| 0.3 - 3 mm 5 - 75 | 1 6.5 | 6 - 7 | ||
| 2.4 - 6 mm | 60 - 150 | 1.6 8 | 6 - 7 | |
| 4 - 8 mm | 100 - 200 | 2 9.5 | 7 - 8 | |
| 6.8 - 8.8 mm | 170 - 250 | 2.4 | 11 8 - 9 |
SCHLEIFEN DER ELEKTRODE

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d LL = 3 x d bei kleinem Schweißstrom
L = d bei hohem Schweißstrom
ERWEITERTE EINSTELLUNGEN (WIG)
Weitere Informationen zum Zugriff auf die erweiterten Einstellungen finden Sie unter «Menü-Zugang».
Zu den beiden WIG und Pulse gibt es die folgenden weiteren Einstellungen:
- : I_Start legt den Startstrom fest, ausgedrückt als Prozentsatz der eingestellten Schweißstromstärke.
UPS : UpSlope, Dauer des Stromanstiegs (wenn I_Start I Schweiß) des Schweißstroms, definiert in Sekunden.
do.5 : Die Dauer des Absinkens des Schweißstroms in Sekunden.
Im WIG-Puls-Modus Pulse, gibt es 3 weitere Einstellmöglichkeiten. FCE : Frequenz, Anzahl von Schweißstromwechseln pro Sekunde (Hz).
Prc.: Prozent, niedrigerer Zweitschweißstrom in Prozent des Hauptschweißstroms.
dc4: der «Duty cycle» bestimmt das Tastverhältnis, das als Prozentsatz der Pulsfrequenz ausgedrückt wird.
STROM-/SPANNUNGANZEIGE BEIM SCHWEISSEN
Das Gerät zeigt die aktuellen Schweißstrom- und Schweißspannungwerte beim Schweißen an. Nach Ende des Schweißvorgangs werden die durchschnittlichen Werte 30 Sekunden lang angezeigt. Sobald Veränderungen der Einstellungen vorgenommen werden, werden die eingestellten Werte angezeigt.
SPEICHERUNG UND AUFRUFEN DER SCHWEISSKONFIGURATIONEN
Die während des Einsatzes verwendeten Parameter werden automatisch gespeichert und beim nächsten Einschalten wieder aufgerufen. Zusätzlich zu den aktuellen Parametern ist es möglich, die Konfigurationen zu speichern und später aufzurufen.
Es gibt 10 Speicherplätze pro Modus
Die Speicherung betrifft:
- den Hauptparameter (Verfahren, Stromsollwert)
- die Nebenparameter (Hotstart, Arcforce, Upslope, usw.)
Speichern einer Konfiguration:
- Halten Sie die Tasten und 3 Sekunden lang gedrückt. SET UP erscheint, lassen Sie die Tasten los.
- Drehen Sie einen der beiden Drehregler um anzuzeigen Bestätigen durch Drücken der Taste.
- Die blinkende Anzeige zeigt einen Speicherort (1 bis 10) an.
- Drehen Sie den Drehregler, um den Speicherort auszuwählen. Bestätigen durch Drücken der Taste
Eine vorhandene Konfiguration aufrufen:
- Halten Sie die Tasten und 3 Sekunden lang gedrückt. SET UP erscheint, lassen Sie die Tasten los.
- Drehen Sie den Drehregler um anzuzeigen. Bestätigen durch Drücken der Taste .
- Die blinkende Anzeige zeigt einen Speicherort (1 bis 10) an.
- Drehen Sie den Drehregler um die gespeicherte Konfiguration aufzurufen. Bestätigen durch Drücken der Taste
QUICK LOAD « q.L. »
Quick Load ist ein Modus zum Aufrufen von JOB außerhalb des Schweißens. Dieser Modus ist mit dem E-Hand-Schweißen möglich.
Das Aufrufen von JOB geschieht durch kurzes Drücken (< 0,5 s) der SWITCH-Taste durch eine Fernüberwachung.
Bsp: Wenn die JOBS 2, 5, 7 und 10 erstellt wurden, und der Benutzer die Nummer 7 eingibt, dann werden die JOBS 2, 5 und 7 aufgerufen.
Bei der Aktivierung des Modus wird der erste JOB aufgerufen und auf dem Bedienfeld angezeigt (Beispiel: JOB2 und «J.02» angezeigt).
Das Verfahren des Bedienfeldes mit den Besonderheiten:
- «J.XX» wird dauerhaft angezeigt, und auch die Parameter (Schweißverfahren, Puls, Elektrodentyp...).
- Der Zyklus ist zugänglich und veränderbar (der JOB ist verstellbar(*)),
• Die Menüs sind zugänglich und veränderbar. Beispiel: - JOB 5, verändert, SAVE IN / JOB 5, der JOB ist mit den neuen Parametern überschrieben und wird berücksichtigt.
- JOB 5, verändert, SAVE IN / JOB nicht vorhanden, er wird in der aktuellen q.L. nur berücksichtigt, wenn die Zahl des neuen JOB X kleiner ist als die des eingegebenen JOB.
- Der JOB-Aufruf ist inaktiv beim Navigieren im Schweißzyklus oder in einem der beiden Menüs.
(*) Ein JOB wird durch eine Betätigung des Bedienfeldes (Schweißparameter, JOB-Aufruf ...) verstellt, das Schweißen wird mit den neuen Einstellungen freigegeben. Wenn ein JOB-Aufruf erfolgt, dann wird der erste JOB der Serie aufgerufen.
SPANNUNGSVERMINDERUNGSSYSTEM (VRD)
Das Spannungsverminderungssystem (VRD) reduziert die zugewiesene Leerlaufspannung auf ein Niveau von nicht mehr als 35V, wenn der Widerstand der externen Schweißschaltung durch 200Ω verläuft. Reaktionszeit weniger als 300ms
Im Standard-Modus ist das Spannungsverminderungssystem (VRD) aktiviert. Um das System zu aktivieren, soll der Anwender das Produkt öffnen und das folgende Verfahren durchführen:
- Schalten Sie das Produkt aus und trennen Sie es vom Netzwerk
- Stellen Sie die Schalter «Switch» wie folgt ein:

text_image
ON 1 2 3 4| 1 2 3 4 VRD | ||||
| 0 0 | 1 1 NEIN (Standard-Modus) | |||
| 0 0 | 0 0 JA | |||

text_image
Dipswitch- Beim Einschalten ist das System aktiv und die LED «VRD» leuchtet auf.
FERNREGLER
Die Fernreglung funktioniert im WIG- und im E-Hand-Modus.



Art.-Nr. 045699 Außenansicht Elektrischer Schaltplan für entsprechende Fernreglungen
Anschluss
1- Schließen Sie die Fernregler an der Rückseite des Gerätes an.
2- Das Gerät erkennt den Fernregler automatisch und auf dem Display öffnet sich folgendes Menü:

Fussfernreglerauswahl

Auswahl des Handfernreglers Typ Poti.
3- Die Auswahl der Art der Fernbedienung erfolgt mit dem Rad, die Validierung mit der Drucktaste.
4- Die LED leuchtet (ABB-2, Nr.14).
5- Der Fernregler kann am Gerät aktiviert/deaktiviert werden. Drücken Sie drei Sekunden die ☐ -Drucktaste, die LED (ABB-2, Nr.14) zeigt den Fernreglerzustand an (LED an = Fernregler an).
Anschluss
Das Gerät verfügt über einen Anschluss für einen Fernreglung.
Der passende 7-poliger Stecker (Option Art.-Nr.045699) ermöglicht Ihnen den Anschluss eines Handfernreglers oder Fußfernreglers. Für Verkabelung siehe Zeichnung:
| Fernreglertyp Drahtbezeichnung | Elektrischer Schaltplan für entsprechende Brennertypen | ||
| Fußfernregler Handfernregler | VCC A | ||
| Cursor | B | ||
| Masse | C | ||
| Switch | D | ||
Fernsteuerungsbetrieb :
- Handfernregler (Zubehör Art.-Nr. 045675).
Der Fernregler ermöglicht die Regelung des Schweißstroms von 50% bis 100% der maximalen Stromstärke. In dieser Einstellung sind alle Modi und Funktionen des Gerätes verfügbar und können reguliert werden.
- Fußfernregler (Zubehör Art.-Nr. 045682) :
Der Fernregler ermöglicht die Regelung des Schweißstroms von 10% bis 100% der maximalen Stromstärke. Im WIG Lift-Modus, Der HotStart, stromanstieg und die Stromabsenkung werden nicht mehr durch das Gerät gesteuert, sondern durch den Anwender mithilfe des Fußfernreglers.
LÜFTUNG
Die Anlage besitzt eine geregelte Lüftung. Die Lüfterdrehzahl ist abhängig von Temperatur und Einsatzdauer.
FERNREGLERSPERRE
Das Bedienfeld lässt sich zur Vermeidung von unbeabsichtigten Veränderungen der eingestellten Schweißparameter sperren.
Aktivieren:
Drücken Sie für drei Sekunden die 📄-Drucktaste, in der Anzeige erscheint Loc und dann wird wieder der Strom angezeigt. Die LED (ABB-2, Nr.12) leuchtet. Alle Drucktasten und der rechte Drehregler sind deaktiviert. Der linke Drehregler ermöglicht eine +/- Änderung des eingestellten Wertes. Die maximal mögliche Veränderung der Einstellung legen Sie in der «Toleranz»-Einstellung fest tol (siehe den Abschnitt «Menü-Zugang»). Zum Entsperren des Bedienfelds drücken Sie wieder drei Sekungen auf die 📄-Drucktaste. Im Display erscheint Un Loc und dann wieder der Strom. Die LED (ABB-2, Nr.12) erlischt.
MENÜ-ZUGANG

flowchart
graph TD
A["SET"] --> B["UP"]
B --> C["+"]
C --> D["Taste loslassen"]
D --> E["Menü verlassen"]
E --> F["Job In"]
F --> G["..."]
G --> H["..."]
H --> I["In"]
I --> J["Sicherung + Verlassen zu Schweißen HMI"]
E --> K["Menü verlassen"]
K --> L["Job Out"]
L --> M["..."]
M --> N["..."]
N --> O["In"]
O --> P["Erinnerung + Verlassen zu Schweißen HMI"]
E --> Q["Menü verlassen"]
Q --> R["9L Wert aktuell"]
R --> S["..."]
S --> T["Off"]
T --> U["..."]
U --> V["5"]
V --> W["Sicherung + Verlassen zu Schweißen HMI"]
E --> X["Menü verlassen"]
X --> Y["Con F.C"]
Y --> Z["..."]
Z --> AA["..."]
AA --> AB["..."]
AB --> AC["F.C"]
AC --> AD["Einstellen der aktuellen Schweißparameter"]
AD --> AE["Verfügbar in MMA und WIG LIFT"]
X --> AF["Menü verlassen"]
AF --> AG["tol Wert aktuell"]
AG --> AH["..."]
AH --> AI["..."]
AI --> AJ["100"]
AJ --> AK["..."]
AK --> AL["100"]
AL --> AM["..."]
AM --> AN["..."]
AN --> AO["..."]
AO --> AP["..."]
AP --> AQ["Inl. 1s 1s 2 1"]
AQ --> AR["Alle Parameter aller Prozesse zurücksetzen (außer Memoiren) + Verlassen zu Schweißen HMI"]
Erweitertes MMA-Prozessmenü

flowchart
graph TD
A["Ausgabe zum Schweißen von HMI"] --> B["2s"]
B --> C["Con F10"]
C --> D["HST"]
D --> E["Wert aktuell"]
E --> F["0 20"]
F --> G["Hot Start time 0s ... 20 s"]
H["Nur in MMA PULSE verfügbar."] --> I["Menü verlassen"]
I --> J["RST"]
J --> K["Wert aktuell"]
K --> L["On OFF"]
L --> M["Anti Sticking ON / OFF"]
N["Menü verlassen"] --> O["FRE"]
O --> P["Wert aktuell"]
P --> Q["10 200"]
Q --> R["Frequency 1.0 Hz ... 20.0 Hz"]
S["Menü verlassen"] --> T["Prc"]
T --> U["Wert aktuell"]
U --> V["20 100"]
V --> W["Pourcentage (I kalt) 20% ... 100%"]
X["Menü verlassen"] --> Y["dcy"]
Y --> Z["Wert aktuell"]
Z --> AA["20 80"]
AA --> AB["Duty cycle Validation + Ausgabe zum Schweißen von HMI 20% ... 80%"]
AC["Menü verlassen"] --> AD["Inl"]
AD --> AE["3 1s1s1s 2 1"]
AE --> AF["Alle Prozessparameter zurücksetzen (außer Memoiren) + Ausgabe zum Schweißen von HMI"]
Erweitertes TIG-Prozessmenü

flowchart
graph TD
A["Ausgabe zum Schweißen von HMI"] --> B["2s"]
B --> C["Con"]
B --> D["F10"]
C --> E["15t"]
D --> E
E --> F["Wert aktuell"]
F --> G["10"]
F --> H["200"]
G --> I["Up Slope 0s ... 10s"]
H --> I
I --> J["Menü verlassen"]
J --> K["UPS"]
K --> L["Auswahl aktuell"]
L --> M["0"]
L --> N["10"]
M --> O["Menü verlassen"]
N --> O
O --> P["Fre"]
P --> Q["Wert aktuell"]
Q --> R["0.5"]
Q --> S["200"]
R --> T["Frequency 0,5 Hz ... 20.0 Hz"]
S --> T
T --> U["Menü verlassen"]
U --> V["Prc"]
V --> W["Wert aktuell"]
W --> X["20"]
W --> Y["100"]
X --> Z["Pourcentage (I kalt) 20% ... 100%"]
Y --> Z
Z --> AA["Duty cycle 20% ... 80%"]
AA --> AB["Menü verlassen"]
AB --> AC["dcy"]
AC --> AD["Wert aktuell"]
AD --> AE["20"]
AD --> AF["80"]
AE --> AG["Duty cycle 20% ... 80%"]
AF --> AG
AG --> AH["Menü verlassen"]
AH --> AI["do5"]
AI --> AJ["Wert aktuell"]
AJ --> AK["0"]
AJ --> AL["10"]
AK --> AM["Duty cycle 20% ... 80%"]
AL --> AM
AM --> AN["Menü verlassen"]
AN --> AO["INI"]
AO --> AP["3"]
AP --> AQ["1s1s1s 2"]
AQ --> AR["Alle Prozessparameter zurücksetzen (außer Memoiren) + Ausgabe zum Schweißen von HMI"]
FEHLERMELDUNGEN, FEHLER, URSACHE, LÖSUNG
Diese Anlage besitzt ein Fehlermeldesystem. Im Fehlerfall werden konkrete Fehlermeldungen angezeigt.
| Fehlermeldung Bedeutung URSACHEN LÖSUNGEN | |||
![]() | Thermoschutz | Überschreitung der Einschaltdauer Umgebungstemperatur höher als 40°C verstopfte Lufteinlässe | "Warten bis Kontrollleuchte erlischt, erst dann weiter schweißen.Einschaltdauer beachten und für gute Belüftung sorgen." |
![]() | Überspannungswarnung Netzspannung oberhalb des Maximalwertes. | Sensor-Verkabelung von einer qualifizierten Person überprüfen lassen. | |
| «UE1» | Unterspannungswarnung Netzspannung unterhalb des Minimalwertes. | Elektrische Anlage von einer qualifizierten Person überprüfen lassen. Die Spannung muss zwischen 95Veff und 265Veff betragen. | |
| «UE2» | Ventilatorfehler | Der Ventilator dreht sich nicht in der richtigen Geschwindigkeit | Überprüfen Sie, ob Fremdkörper vorhanden sind, die den Ventilator verlangsamen könnten, überprüfen Sie die richtige Verkabelung und ersetzen Sie den Ventilator. |
| «HE1» | Leistungsrelaisfehler Das Leistungsrelais schließt nicht. | Relaissteuerung-Verkabelung von einer qualifizierten Person überprüfen lassen. |
| «HE2» | Fehler bei Speicherung der Parameter | Defektes EEPROM-Speichermodul Kontaktieren Sie Ihren Fachhändler. |
| «HE3» | Keine Information zur Temperatur | Die Temperatursensoren sind abgeschaltet. Sensor-Verkabelung von einer qualifizierten Person überprüfen lassen. |
| «HE4» | Defekte Tastatur | Eine oder mehrere Tasten auf dem Bedienfeld sind dauerhaft gedrückt. Tastatur auswechseln. |
| «SE» | Softwarefehler Kommunikationsfehler Kontaktieren Sie Ihren Fachhändler. |
HInweis: Alle Änderungen, die die Abnahme des Gerätgehäuse oder die Kontrolle der Elektroanlage benötigen, müssen von qualifizierten Fachpersonal durchgeführt werden.
GARANTIE
Die Garantieleistung des Herstellers erfolgt ausschließlich bei Fabrikations- oder Materialfehlern, die binnen 24 Monate nach Kauf angezeigt werden (Nachweis Kaufbeleg).
Die Garantieleistung erfolgt nicht bei:
- Durch Transport verursachten Beschädigungen.
- Normalem Verschleiß der Teile (z.B. : Kabel, Klemmen, usw.) sowie Gebrauchsspuren.
- Von unsachgemäßem Gebrauch verursachten Defekten (Sturz, harte Stöße, Demontage).
- Durch Umwelteinflüsse entstandene Defekte (Verschmutzung, Rost, Staub).
Die Reparatur erfolgt erst nach Erhalt einer schriftlichen Akzeptanz (Unterschrift) des zuvor vorgelegten Kostenvoranschlages durch den Besteller. Im Fall einer Garantieleistung trägt GYS ausschließlich die Kosten für den Rückversand an den Fachhändler.

ELEKTRISCHE VEILIGHEID

GEBRUIK VAN VERLENGSNOER
HET AFSTELLEN VAN DE LASINTENSITEIT
* Einschaltdauer gemäß EN60974-1 (10 Minuten - 40°C).
Bei sehr intensivem Gebrauch (>Einschaltdauer) kann der Thermoschutz ausgelöst werden. In diesem Fall wird der Lichtbogen abgeschaltet und die entsprechende Warnung erscheint auf der Anzeige
- Das Gerät zum Abkühlen nicht ausschalten und laufen lassen bis das Gerät wieder bereit ist.
Das Gerät entspricht in seiner Charakteristik einer Spannungsquelle mit fallender Kennlinie.


