CS 741 Q - Plattenspieler DUAL - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG CS 741 Q DUAL
Service - Anleitung Service Manual
CS 741 Q
Instructions de Service
Ausgabe März 1981

| 2 | Technische Daten |
| 2 | TA-Anschlußschema |
| 3 | Funktionsbeschreibung |
| 4 | |
| 6 | |
| 8 | Verdrahtungsplan |
| 9 | Abgleichanleitung |
| 10 | IC-Blockdiagramm |
| 1/12 | Schaltbild |
| 3/14 | Printplatten |
| -18 | Mechanischer Teil |
| -22 | Ersatzteile |
| 21 | Explosionszeichnung m Schmieranweisung |
CONTENTS
Funktionsbeschreibung
Motorelektronik 930 Q
Die Motorelektronik ME 930 Q besteht aus den Funktionsgruppen:
Motorelektronik mit Drehzahl- und Pitch-Regelung
Quarzteil mit Teiler und Phasenvergleicher
Leuchtstroboskopschaltung
Motorbrückenendstufe und Spannungsversorgung
Motorelektronik
Die Frequenz des 200-poligen Generators wird mit C 9010 von höherfrequenten Störspannungen befreit und gelangt über C 9011 an den Vorverstärker, bestehend aus T 9004, R 9017 und R 9019. Dieser verstärkt das Signal 180fach und steuert über Pin 2 den als Schmitt-Trigger geschalteten Operationsverstärker IC 9005 an. Mit R 9018 und C 9012 wird der Arbeitspunkt eingestellt. Die Mitkoppelung durch C 9013 beschleunigt den Umschaltvorgang. R 9020 schafft eine definierte Ansprechschwelle des OP, der an Pin 1 steilflankige Impulse abgibt. Diese gelangen über den Inverter IC 9006 Pin 1/2 an das Quarzteil. Die Impulse werden mit C 9014, R 9022 und R 9023 differenziert und steuern den Transistor T 9005 kurzzeitig an, der über den Strombegrenzungswiderstand R 9024 den zeitbestimmenden Kondensator C 9015 entlädt. Über die Widerstände R 9025 – 9028 wird je nach eingestellter Drehzahl C 9015 in Richtung Masse aufgeladen. Bei Drehzahl 33 ist nur R 9027 und R 9028 wirksam, bei Drehzahl 45 wird der Analogschalter IC 9007 Pin 3/4 leitend und die Widerstände R 9025 und R 9026 werden dazugeschaltet. Beim Drehzahlabgleich ist also immer zuerst "33" und dann "45" einzustellen. Die so gewonnene sägezahnförmige Spannung liegt an Pin 6 des IC 9005 und wird mit der durch R 9029 und R 9032 gebildeten Mittenspannung verglichen. Unterschreitet die Sägezahnspannung diese Mittenspannung, so entsteht am Ausgang Pin 7 ein positiver Impuls, der 3 Funktionen auslöst:
Über IC 9006 Pin 3/4 wird der Analogschalter IC 9007 Pin 10/11 geöffnet. Die Spannung an C 9020 bleibt unverändert und der Motor wird über den V-MOS-Transistor T 9008 weiterhin mit dem aus der zuvor erfolgten Messung entstandenem Strom angesteuert.
Das Differenzierglied C 9017 und R 9034 steuert über den Analogschalter IC 9007 Pin 8/9 T 9006 kurzzeitig an, der dann C 9019 entlädt. Über die Entladeschutzdijodern D 9008/9009 und den Einstellregler R 9038 wird C 9019 nach erfolgter Entladung für die Dauer des Eingangsimpulses annähernd linear aufgeladen. Die Höhe der Ladeschlußspannung ist dabei abhängig von der Dauer des Stromimpulses. Fällt dieser auf Null zurück, so bleibt die Spannung des C 9019 konstant und wird, nachdem IC 9007 Pin 10/11 niederohmig geworden ist, auf den Speicherkondensator C 9020 übertragen, der über T 9008 den Motor ansteuert.
R 9036, R 9037, R 9039, D 9010 und C 9018 dienen dem sicheren Anlaufen und verhindern ein Hochdrehen des Motors.
Anlauferkennung
Am Sourcewiderstand R 9044 des T 9008 fällt durch den Motorstrom eine Spannung ab, die etwa die Größe des Drehmomentes des Motors anzeigt. Über den Spannungsteiler R 9042 und R 9043 wird bei einer Belastung von >5.10 ^-2 Nm und im Anlauffall der Transistor T 9007 angesteuert, was am Kollektor ein Low-Signal entstehen läßt. Dieses steuert den Inverter IC 9006 Pin 5/6 an, der über D 9005 die Quarzsynchronisierung aktiviert und ein Steuersignal zur Displaydunkelsteuerung abgibt. Weiterhin wird von T 9007 über R 9033 und D 9007 die an Pin 5 IC 9005 anliegende Spannung geringfügig abgesenkt, was Überschwingen verhindert und sauberes Einrasten auch bei Pitch-Betrieb sicherstellt. Beim Quarzbetrieb wird dieser Einfluß durch die Diode D 9006 wirksam, da dort die hier nachteilig wirkende Kompensationschaltung ausgeschaltet ist.
Kompensationsschaltung
Die drehmomentabhängige Spannung am Sourcewiderstand R 9044 wird mit R 9045 und R 9046 geteilt und trägt über den Widerstand R 9032 zur Erzeugung der Vergleichspannung an Pin 5 des IC 9005 bei. Wird nun die Drehmomentbelastung erhöht, steigt die Spannung an R 9044 und auch die Spannung an Pin 5. Der zuvor entstandene Drehzahlabfall wird kompensiert. Diese Regelung wird mit dem Quarz/Pitch-Schalter durch Kurzschließen von R 9046 aufgehoben.
Über den Analogschalter IC 9007 Pin 1/2 und den Widerstand R 9030 wird die an den Pitch-Potentiometern P.33 und P.45 eingestellte Teilspannung zusätzlich auf Pin 5 des IC 9005 gelegt, was eine Drehzahlveränderung von ±6 % möglich macht. Bei Quarzbetrieb wird durch Öffnen von IC 9007 Pin 1/2 die Pitch-Regelung unwirksam.
Quarzteil
Das Quarzteil hat die Aufgabe, die Zeitreferenz zur Ansteuerung des Stroboskops und des Phasenvergleichers bereitzustellen. Mit Hilfe des Phasenvergleichers wird die Drehzahlregelschaltung derart beeinflußt, daß sich eine geschlossene Phasenregelschleife ergibt (PLL), wodurch die Genauigkeit des Quarzoszillators auf die der Drehzahl übertragen wird.
Der Quarzoszillator, bestehend aus T 9001, C 9001-3, R 9001, R 9002 und dem Quarz Q 9001 steuert an Pin 9 den programmierbaren Teiler IC 9001 an. Steht der Drehzahlumschalter auf Stellung "33", so haben die Eingangsdaten P₁ bis P₈ folgendes Bitmuster: L H L L L H L H. Dies entspricht der Dezimalzahl 162, wobei die Wertigkeit von P₁ – P₈ den Zahlen 1, 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128 entspricht. Auf Stellung "45" wird durch das Bitmuster (P₁ – P₈) L L L L L L H H die Dezimalzahl 120 dargestellt. Dabei ist, bedingt durch Pin 2, die Wertigkeit von P₁ bis P₈: 1, 2, 4, 8, 10, 20, 40, 80. Am Ausgang Pin 15 sind nun die Frequenzen 28,44 kHz bzw. 38,40 kHz zur weiteren Frequenzteilung verfügbar. Mit dem IC 9003 werden mit 8 Stufen die Frequenzen 111 Hz bzw. 150 Hz erzeugt, die genau den Regelfrequenzen für die Drehzahlen 33 und 45 entsprechen. Über den Inverter IC 9006 Pin 11/10 wird der Phasenvergleicher, bestehend aus den zwei D-Flip-Flops im IC 9004 sowie R 9010 und D 9001, mit dem Frequenzsollsignal angesteuert. Den Istwert der augenblicklichen Drehzahl erhält er über den Inverter IC 9006 Pin 1/2 von Pin 1 des IC 9005. An den Ausgängen Pin 13 und Pin 2 des IC 9004 stehen die Informationen über den Phasenwinkel von -360 bis +360 in Form von variablen Impulsbreiten an. Diese Signale werden von den Dioden D 9002 und D 9003 entkoppelt und mit R 9011, R 9012 so an die Regelelektronik angepaßt, daß sich ein Synchronhaltebereich von -5 % bis +2 % ergibt. Die Synchronisierung wird dadurch erreicht, daß bei voreilendem Phasenwinkel ein positiver Strom über R 9011 zum drehzahlbestimmenden Kondensator C 9015 fließt. Dadurch wird die Sägezahnspannung verkleinert (von +12 V aus gemessen), was einen Rückgang des Motorstromes zur Folge hat. Bei nacheilendem Phasenwinkel fließt über R 9012 ein negativer Strom zum C 9015, wodurch eine Erhöhung des Motorstromes erreicht wird. Dies führt dann jeweils dazu, daß die vorgegebene Drehzahl erhalten bleibt.
Hochlaufsynchronisierung
Steigt der Motorstrom durch erhöhte Drehmomentbelastung oder beim Hochlaufen stark an, so wird durch den Spannungsabfall an R 9044 über T 9007 und IC 9006 Pin 5/6 die Hochlaufsynchronisierung eingeschaltet, indem die Diode D 9005 in den gesperrten Zustand gebracht wird. Die Generatorimpulse am IC 9005 Pin 1 werden hinter dem Inverter IC 9006 Pin 1/2 mit C 9007 und R 9005 differenziert und gelangen dann über R 9006 auf den Rücksetzeingang des Quarzteilers, dessen Ausgangsfrequenz dadurch synchron mit der Generatorfrequenz läuft. Am Ausgang des Phasenvergleichers liegt damit kein drehzahlveränderndes Signal an, wodurch der Antrieb exakt bei Nenndrehzahl einrastet. Da nun der Spannungsabfall an R 9044 verschwindet, wird Pin 6 des IC 9006 Pin 5/6 Low, wodurch D 9005 leitend und die Hochlaufsynchronisierung ausgeschaltet wird. Der nun wieder frelaufende Quarzteiler hält über den Phasenvergleicher die Drehzahl phasenstarr fest.
Leuchtstroboskop
Die quarzgenaue Ausgangsfrequenz des Teilers IC9002 wird mit R 9009, C 9008 und R 9013 differenziert und über die Diode D 9004 auf die Basis des T 9002 gegeben. Dieser geht dabei kurzzeitig in den gesperrten Zustand über, wodurch sich an der Basis des T 9003 eine aus den als Spannungsteiler geschalteten Widerständen R 9014 und R 9015 erzeugten Spannung einstellt. Diese Basisspannung steuert nun T 9003 soweit durch, bis am Emitterwiderstand R 9016 eine um etwa 0,7 Volt niedrigere Spannung als an der Basis entsteht. Da die Basisspannung konstant ist, ist auch die Spannung an R 9016 konstant, wodurch der Kollektorstrom nahezu unabhängig vom Verbraucherwiderstand (Leuchtdiodenspannung) ist. Die Stroboskopleuchtdioden leuchten also mit konstantem impulsförmigen Strom, wobei die Einschaltdauer hauptsächlich von C 9008 und R 9013 abhängt. Die Folgefrequenz beträgt bei 33 Upm 55,5 Hz, bei 45 Upm 75 Hz und ist quarzgenau.
Motorbrückenendstufe und die Spannungsversorgung
Die nachfolgende Schaltung ist auf separater Leiterplatte aufgebaut. Die Kommutierungstransistoren T 9201 bis T 9204 werden von den im Motor angeordneten Hallgeneratoren abwechselnd angesteuert, wodurch sie je nach Drain-Source-Widerstand des T 9008 mehr oder weniger stark durchsteuern. Über die Widerstände R 9202 – R 9205 werden dadurch die entsprechenden PNP-Transistoren T 9205 – T 9208 leitand, die eine Brückenschaltung ergeben. Paarweise werden dann die Transistoren T 9201 und T 9206, T 9202 und T 9205, T 9203 und T 9208, T 9204 und T 9207 geschaltet. C 9202 und C 9203 verhindern beim Umspringen der Brücke steile Stromflanken. Die Hallgeneratorspannung wird mit R 9201 und den im Motor befindlichen 1,1 kOhm Widerständen erzeugt. Zur besseren Wärmeableitung sind die Transistoren T 9201 – T 9204 auf ein Kühblech geschraubt, wo sich auch der Spannungsregler für die Regelelektronik befindet. C 9201 und C 9204 unterdrücken dessen Schwingneigung.
Display
Das Display dient der optischen Anzeige folgender Betriebszustände:
Drehzahlanzeige 33 und 45, Quarz- oder Pitchbetrieb sowie Anzeige der Pitch-Drehzahlabweichung in %. Die beiden LED's für die Drehzahlanzeige 33 und 45 leuchten abwechselnd je nach Schalterstellung.
Ihr Anodenpotential wird bei übermäßiger Drehmomentbelastung am Teller und in der Anlaufphase durch T 9301 an Masse gelegt, wodurch sie erlöschen.
Die beiden LED's für Quarz- oder Pitch-Anzeige leuchten ebenfalls abwechselnd je nach Schalterstellung von S 2. In Stellung: „Quarz“ werden zusätzlich über D 9307 und IC 9301 die LED's der Pitch-Anzeige dunkelgesteuert. Dies ist auch in der Anlaufphase und wenn der Teller stark abgebremst wird der Fall.
Die Ansteuerung des IC 9301 und damit der LED-Skala erfolgt mit dem zugehörigen Pitch-Regler. Sein Spannungsbereich von 0 ... 12 V entspricht dem Bereich der LED-Skala von -6 % bis +6 %.
Verteilerplatte
Die Printplatte beinhaltet die Gleichrichtung D 9451 – D 9454, die HF-Siebung C 9451 und C 9452 und die 100 Hz-Siebung mit C 9453. Sie hat zudem die Funktion der zentralen Geräteverschaltung. Frontbedierung, Solenoids und Gerätemicroschalter sind hier verkabelt.
Start-Funktion
Wird die Start-Taste S 4 gedrückt, zieht der Start-Magnet M 1 an. Sein Selbsthaltekontakt S 12 hält den Magnet über D 9456 und T 9451 in Arbeitsstellung. Über D 9455 wird die Motorelektronik nach 0 V geschaltet. Läuft das Kurvenrad anschließend durch, schaltet der Laufwerkschalter S 8 ein. Jetzt liegt die Motorelektronik ganz an Masse. Kurz bevor das Kurvenrad in seine Nullstellung läuft, wird von ihm der Anker des Start-Magneten M 1 zurückgedrängt, der Magnet fällt ab.
Steht am Anfang der Startphase der Nocken des Motorritzels so ungünstig, daß der Anker des Start-Magneten den Absteller nicht ganz vorschieben kann, so könnte der Start-Vorgang nicht eingeleitet werden, da der Anker seinen Haltekontakt S 12 nicht erreicht. Um diesem Zustand vorzubeugen, bekommt die Motorelektronik in diesem Falle über D 9461 Strom. Der Motor dreht sich, nun läuft der Start-Vorgang planmäßig ab.
Dauerspiel-Funktion
Die Dauerspieltaste S 3 hat verriegelnde Funktion. Sie kann durch nochmaliges Drücken oder durch Betätigen der Stop-Taste S 5 wieder entriegelt werden. Die Dauerspieltaste verbindet den Start-Magneten M 1 derart mit dem Kurvenradschaiter „Dauerspiel“ S 9, daß nach dem Abspielen der Platte nicht der Stop- sondern wieder ein Start-Vorgang ausgelöst wird.
Stop-Funktion
Für die Stop-Funktion darf der Start-Magnet M 1 nur kurze Zeit (höchstens 1/4 Kurvenradumdrehung) in Arbeitsstellung bleiben. Bleibt er länger in Funktion, wird das Umlenksegment des Kurvenrades betätigt. Dies entspricht dann der Start-Funktion.
Um ein Lösen des Selbsthaltekontaktes S 12 des Start-Magneten M 1 zu erreichen, ist auf der Verteilerplatte eine Schaltung untergebracht, die nach Loslassen der Stop-Taste S 5 oder spätestens beim Umschalten des Kurvenrad-Dauerspiel-Schalters S 9 den Start-Magneten M 1 für kurze Zeit stromlos macht.
Normalerweise ist diese Stromunterbrechungsschaltung durchgeschaltet. Die Basis von T 9451 wird über R 9452 auf positivem Potential gehalten. Wird die Stop-Taste S 5 gedrückt, so wird über R 9453 der Kondensator C 9454 entladen. Nach Loslassen der Stop-Taste oder Umschalten des Kurvenradschalters S 9 kann sich C 9454 über R 9452 aufladen. Damit bleibt der Transistor T 9451 bis zum Erreichen seiner Schaltschwelle von ca. 5 V gesperrt. Innerhalb dieses Zeitraumes muß der Anker des Start-Magneten M 1 abgefallen sein, damit die Stop-Funktion ordnungsgemäß ablaufen kann.
Diese Zeitspanne beträgt 0,075 s bis 0,3 s.
Die Diode D 9459 ermöglicht den Anzug des Start-Magneten M 1 bei Stop-Betätigung.
Die Diode D 9460 verhindert die Aufladung von C 9454 über den Zweig von D 9459. C 9454 soll sich ja über R 9452 aufladen.
D 9456 hebt das Emitterpotential zur Funktionssicherheit zusätzlich an.
D 9455 verhindert das Ansprechen des Start-Magneten beim manuellen Einschalten des Gerätes.
D 9457 und D 9458 unterdrücken die beim Abschalten entstehenden negativen Spannungsspitzen an den Magneten.
Muting
Das NF-Signal gelangt vom Abtaster an den Stummschalter S 11, der in Grundstellung des Kurvenrades geöffnet ist. Parallel zum S 11 liegen die Kontakte des Stummschaltrelais RL 9401. Dieses Relais wird über die Schalter S 4 - Start, S 9 - Continuous Play und S 6 - Lift angesteuert. Das Relais bleibt ca. 1,2 Sekunden in Arbeitsstellung.
Zum Abgleich der LED-Skala benötigt man einen Spannungsteiler 1 : 22 : 1 (siehe Bild 1), der an die Displaybaugruppe E hinzugeschaltet wird. Dieser Spannungsteiler liegt zwischen +12 V und 0 V. Steller R 9309 und R 9311 in Mittenstellungbringen, Schalter S 1.1 (Spannungsteiler) in Stellung 0,5 V bringen, mit R 9309 LED -5 % und -6 % auf gleiche Helligkeit einstellen, Schalter S 1.1 in Stellung 11,5 V schalten, mit R 9311 LED +5 % und +6 % auf gleiche Helligkeit einstellen.
De die Sägezahnspannung an dem Referenzkondensator C 9015 keinen linearen Verlauf hat, ergeben sich Unterschiede im Plus- und Minus-Pitchbereich von ca. 0,4 bis 0,5 %. An R 9030 ergeben sich im Mittel die Werte +5,90 % und -5,45 %. Diese Differenz darf nicht mit Hilfe der Drehzahlregler R 9023 und R 9028 ausgeglichen werden.
Die anderen Schaltungen dürfen nur mit dem dafür entwickelten Prüfgerät abgeglichen werden, da sonst die Funktionssicherheit gestört würde.

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zur Displayplatte E 1 (+12 V) 100 11,5 V ≦ +5/+6 % S 1.1 2,2 k 0,5 V ≦ -5/-6 % 100 E 8 E 5 (GND)Änderungen vorbehalten
B = Bestückungsseite / Equipment side / Côte de composants

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Motorelektronik Motor electronic Electronique du moteur D B T9004 15 R 9017 C 9011 R9018 C9012 R9022 R9020 C9013 T9005 R9024 IC9005 R9011 C 9016 R9012 R9027 R9025 R9026 R9030 C9017 IC9007 R9034 C 9019 R9039 R9040 R9038 R9047 C 9020 R9037 R9032 R9045 R9046 R9044 G D9008 D9009 D9010 D9011 D9012 C 9015 C 9016 C 9017 C 9018 C 9019 C 9020 R9036 C 9018 263 667
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SDV 323 R9305 R9307 IC 9301 R9304 R9306 R9309 D 9307 R9310 R9311 R9312 8 7 6 5 4 3 2 D9306 D9308 T9301 R9301 D9304 D9302 D9305 D9303 R 9303 R 9302 Display Display Plaque de diodes lumineuse Dual 264 352-2 + 3 + 2 + 1 0 - 1 - 2 - 3
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S7 4.608 MHz Q 9001 R 9001 C 9002 R 9002 C 9003 T 9001 IC9001 R 9004 C 9004 R 9003 IC 9002 D 9006 IC 9003 R 9009 R 9013 1 2 C 9008 R 9041 R 9006 R 9015 R 9014 C 9009+ D 9004 R 9015 R 9014 C 9009+ T 9003 T 9002 R 9042 T 9008 C 9019 R 9019 R 9023 R 9023 C 9014 R 9023 R 9023 C 9010 R 9021 R 9021 C 9004 IC9006 D 9005 R 9006 R 9033 C 9007 D 9007 R 9005 T 9007 C 9007 D 9007 R 9021 R 9021 C 9014 R 9023 C 9014 R 9023 C 9014 R 9023 C 9014 16 φMechanischer Teil
Allgemeines
Die angeführten Positions-Nummern beziehen sich auf die nachstehenden Ersatzteillisten und Explosionszeichnungen.
Die Abdeckhaube läßt sich problemlos von den Scharnierlaschen abziehen.
Boden
Der Boden 57 ist mit vier Linsenblechschrauben (Bodenbefestigungssatz 55) im Gehäuse befestigt. Ferner ist der Boden mit den beiden Linsenschrauben 20 an den Federaufhängungen befestigt.
Frontblende
Die Frontblende 63 ist mit zwei Sechskantmuttern 120 am Gehäuse 95 befestigt.
Ausbau des Chassis kpl.
Zum Ausbau des Chassis kpl. empfiehlt es sich wie folgt vorzugehen:
1) Abdeckhaube 95 und Plattenteller 92 abnehmen. Boden 57 entfern
2) Die drei Zylinderschrauben 93 lösen. Abdeckung 94 anheben und so drehen, daß sie über das Tonarmlager und den Tonarm abgenommen werden kann.
3) Verbindungsleitungen lösen. Tonarm 135 einschwenken, Chassis festhalten.
4) Die vier Zylinderschrauben 19 der Federaufhängung 17 entfernen und Chassis vom Gehäuse 95 abnehmen.
Tonarm und Tonarmlagerung
Ausbau des Tonarmes kpl. mit Tonarmlagerung
Es empfiehlt sich wie folgt vorzugehen:
- Drehknopf 129 in Null-Stellung bringen. Tonarm 135 verriegeln. Spannschraube 132 lösen und Gewicht 166 entfernen.
- Zylinderschraube 84 und Sechskantmutter 83 lösen. Tonarmleitungen am Kurzschließer 113 ablöten.
- Zylinderschraube 181 lösen und Mikroschalter und Schalterträger 176 zur Seite legen.
- Sicherungsscheibe 155 entfernen. Haupthebel 154 mit Lagerbock 153 abnehmen.
- Die beiden Sechskantmuttern 110 und Senkschraube 113 sowie Gegenlager 112 abnehmen.
- Tonarm 235 festhalten. Zylinderschraube 73 lösen und Tonarm kpl. mit Tonarmlagerung abnehmen.
Beim Montieren des Tonarmes ist in umgekehrter Raihenfolge zu verfahren. Jedoch ist darauf zu achten, daß die Gewindestifte richtig in den Lagern sitzen.
Ausbau des Tonarmes aus dem Lagerrahmen
1) Gewicht 166 entfernen, Spannschraube 132 herausdrehen und Drehknopf 129 in Nullstellung bringen.
2) Zylinderschraube 117, Sechskantmutter 83 und Abschirmblech 116 entfernen. Tonarmleitungen am Kurzschließer 77 ablöten.
3) Linsensenkschraube 130 lösen, Drehkaopf 129, Scheibe 128 und Zeiger 127 abnehmen.
4) Kontermutter 98 lösen und Gewindestift 99 herausdrehen.
5) Tonarm 135 abnehmen.
Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Austausch des Federhauses
Tonarm 135 aus Lagerrahmen 126 wie oben beschrieben ausbauen. Federhaus 133 abnehmen.
Beim Einbau darauf achten, daß die Spiralfeder in die Aussparung des Lagers 134 einrastet. Tonarm wieder montieren. Das Lagerspiel wie nachstehend beschrieben einstellen.
Einstellen der Tonarmlager
Der Tonarm ist dazu exakt auszubalancieren. Beide Lager erfordern kleines, gerade noch spürbares Spiel. Das Horizontal-Tonarmlager ist richtig eingestellt, wenn bei Antiskating-Einstellung "0,5" der Tonarm ohne Hemmungen von innen nach außen gleitet. Das Vertikal-Tonarmlager ist richtig eingestellt, wenn nach Antippen der Tonarm sich frei einpendelt. Das Spiel des Horizontal-Tonarmlagers wird mit dem Gewindestift 99 und der Kontermutter 98 eingestellt. Das Spiel des Vertikal-Tonarmlagers mit Gewindestift 118 eingestellt.
Kurzschließer
Justagepunkt
In Nullstellung des Kurvenrades soll zwischen Kontaktfedern F und Kurzschlußleisten L ein Kontaktabstand von ca. 0,5 mm vorhanden sein. Erforderlichenfalls Kurzschlußleisten biegen. Kontaktfeder mit geeignetem Pflegemittel einsprühen.
Tonarmlift
Justagepunkt
Die Lifthöhe läßt sich durch Drehen der Stellschraube 67 verändern. Der Abstand zwischen Schallplatte und Abtastnadel soll ca. 5 mm betragen.
Austausch der Liftplatte
1) Tonarm 135 verriegeln. Zylinderschraube 181 lösen und Mikroschalter 34 und Schalterträger 176 abnehmen. Sicherungsscheibe 155 entfernen und Haupthebel 154 mit Lagerbock abnehmen.
2) Sicherungsscheibe 180 und Kurvenscheibe 179 entfernen. Zylinderschrauben 108 entfernen. Gleitbuchse 171 abnehmen und Stellschiene 170 anheben, daß die Liftplatte 105 ausgetauscht werden kann.
Beim Einbau ist in umgekehrter Reihenfolge vorzugehen.
Justagepunkte
Aufsetzpunkt
Durch Drehen des auf der Stallplatte 71 befindlichen Exzenters E kann der Aufsetzpunkt justiert werden. Die Einstellung ist sowohl für 17 cm- wie auch für 30 cm-Schallplatten wirksam.
Abstellpunkt
Der Abstellpunkt kann im Abstellbereich (Platten 116 bis 122 mm) verändert werden. Plattenteller 92 abnehmen. Durch die im Kurvenrad 30 befindliche Bohrung kann mit einem Schraubenzieher die Abstellschiene 150 justiert werden
Netzsicherung
Nach Entfernen des Plattentellers 92 kann die Abdeckung des Sicherungshalters 27 abgeschraubt werden und die Netzsicherung 28 ausgewechselt werden.
Mechanical Part
General
Aufsetzpunkt / Set down point / Point de pose du bras

Kurzschließer / Short out / Court circuiteur

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L 76 0,5 mm 77 FÄnderungen vorbehalten!
Dual Gebrüder Steidinger · 7742 St. Georgen/Schwarzwald
| Datum-Date-Date16.10.81 | Zeichen-Ref.-N/réf.KDT/B | Geräte Nr.-Serial number-No. de I-appareil | Gerät-Model-AopareilCS 741 Q |
Geräteausführung AM
Es kommt hinzu:
| Pos. | Art.-Nr. | Bezeichnung |
| 94 | 269 782 | Abdeckung für Tonarmsockel |
| 95 | 271 346 | Gehäuse |
| 62 | 270 539 | Tastensatz |
| 63 | 271 347 | Frontblende |
Models AM
Abgleich der Regelverstärkung mit R 9030
- Drehzahlschalter auf 33
- Quarz-Pitch-Schalter auf "Pitch"
- R 9046 an den Punkten 8 und 9 überbrücken (Kompensation der Drehmomentbelastung ausgeschaltet)
- Gerät einschalten und Drehzahl mit Meßschallplatte 3150 Hz messen (Drehzahljustierung mit R 9027 sollte in etwa stimmen)
- Nenndrehzahl mit Pitch-Regler exakt einstellen
- Den Drainanschluß des BD 522 (Punkt 7) über 320Ω 0,5 Watt mit + 24 V Punkt 2 verbinden (der zusätzliche Strom von 24 mA über den BD 522 entspricht einer Drehmomentbelastung des Motors mit 50 pcm)
- Drehzahl messen und mit dem Wert von Position 5 vergleichen
- Der Drehzahlabfall muß zwischen 3,0 °/oo und 4,0 °/oo liegen
- Wird dieser Wert nicht erreicht, dann R 9038 korrigieren
- Meßvorgang wiederholen ab Position 5, den 820 Ω Widerstand in Pos. 5 jedoch entfernen.
Abgleich der Drehzahl
- Drehzahlschalter auf 33
- Quarz-Pitch-Schalter auf "Pitch"
- Steckkontakte 23 und 24 kurzschließen (Stroboskop leuchtet und Potentiometer für Pitch sind ohne Einfluß auf die Regelung)
- Mit R 9027 Drehzahl 33 nach Stroboskop einstellen
- Drehzahlschalter auf 45
- Mit R 9025 nach Stroboskop einstellen
Abgleich Display
Zum Abgleich des Display (LED-Skala) benötigt man einen Spannungsteiler 1 : 22 : 1 (siehe Abbildung) der an die Displayplatte E hinzugeschaltet wird.

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zur Displayplatte E 1 (+12 V) 100 11,5 V ≦ +5/+6 % S 1.1 2,2 k E 8 0,5 V ≦ -5/-6 % 100 E 5 (GND)- Quarz-Pitch-Schalter auf "Pitch"
- Stecker am Kontakt D 10 auf der Motorelektronik abziehen
- Spannungsteiler an die Displayplatte anschließen
- Potentiometer R 9309 und R 9311 in mechanische Mittenstellung
- Schalter S 1,1 des Spannungsteilers auf -5/ -6 % und mit R 9309 und LEDs -5 % und -6 % auf gleiche Helligkeit stellen
- Schalter S 1,1 auf +5/ +6 % und mit R 9311 LED +5 und +6 % auf gleiche Helligkeit stellen
- Punkt 5 und 6 wiederholen
- Spannungsteiler entfernen und Stecker an Kontakt D 10 wieder aufstecken
KDT/P-sc
23.06.81