Cola Pupilla - Pfanne

Pupilla - Pfanne Cola - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Notice Cola Pupilla - page 75
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Laden Sie die Anleitung für Ihr Pfanne kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch Pupilla - Cola und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. Pupilla von der Marke Cola.

BEDIENUNGSANLEITUNG Pupilla Cola

1. ALLGEMEINE HINWEISE

1.1. Vorwort 1.2. Nachschlagen im Handbuch 1.3. Sicherheitsvorschriften 1.4. Technische Beschreibung 1.5. Brennstoff und zulässiger Gebrauch 1.6. Zubehör 1.7. Bezugsnormen 1.8. Typenschild 1.9. Außerbetriebsetzung des Ofens 1.10. Anleitungen für die Anforderung von Kundendiensteingriffen und Ersatzteilbestellungen

2. TRANSPORT UND INSTALLATION

2.1. Verpackung, Handhabung, Versand und Transport 2.2. Aufstellungsort, Aufstellung und Brandschutz 2.3. Lufteinlass 2.4. Abgasführung

2.4.1. Installationsarten

2.5. Positionskontrolle von Brenntopf und Abweiser 2.6. Elektrischer Anschluss 2.7. Elektroschaltplan 2.8. Notfallmaßnahmen

3. SICHERHEITSRELEVANTE HINWEISE UND

VORRICHTUNGEN 3.1. Sicherheitsabstand von entflammbaren Materialien 3.2. Sicherheitsvorrichtung Abgasführung 3.3. Überdruckventil in der Brennkammer 3.4. Überhitzung – Sicherheitsthermostat Temperatur Pelletsbehälter 3.5. Flammenrückschlagschutz im Pelletzuführungskanal 3.6. Überstromsicherung 3.7. Schutz bei Stromausfall 3.8. Defekt des Abgasventilators

4. GEBRAUCH DES OFENS

4.1. Vorwort 4.2. Benutzung mit Funksteuerung

4.2.4 Zusätzliche Funktionen der

4.2.5 Batterie wechseln

4.3. Benutzung mit Bedienpanel 4.4. Optionaler Temperaturfühler und externer Thermostat 4.5. Außerbetriebnahme (Ende der Heizperiode)

5 REINIGUNG DES OFENS

5.1 Reinigung des Brenntopfes

5.2 Reinigung des Aschenbehälters

5.3 Reinigung des Glases und der

5.4 Reinigung des Saugzuggebläses und

5.5 Reinigung des Luftmassenmessers

5.6 Reinigung der Keramikteile

(Keramikofenmodelle)

5.7 Reinigung des Rauchrohrs –

Schornsteinrohrs 6 WARTUNG

6.2 Demontage der Verkleidung

6.3 Innere Ofenkomponenten

6.4 Elektrische Bauteile

7.1 Verwaltung der Alarmmeldungen

1 ALLGEMEINE HINWEISE

Verehrter Kunde, Wir danken Ihnen für das Vertrauen, das Sie uns mit dem Kauf dieses Geräts entgegengebracht haben. Bitte lesen und befolgen Sie diese Installations-, Gebrauchs- und Wartungsanleitung, um die Produkteigenschaften optimal nutzen zu können. Alle Unterlagen im Zusammenhang mit Zertifizierungen oder Erklärungen, insbesondere die Konformitäts- und die Leistungserklärung, können von der Website der jeweiligen Handelsmarke heruntergeladen werden.

1.2 Nachschlagen im Handbuch

Der Hersteller behält sich vor, die technischen Merkmale und das Design der Produkte jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern. Installation, Bedienung und Wartung des Ofens müssen den in diesem Handbuch enthaltenen Vorschriften sowie den europäischen, nationalen, regionalen und kommunalen Gesetzen und Normen entsprechen. Alle Abbildungen, Maße, Übersichtszeichnungen sowie sämtliche sonstigen Angaben in dieser Druckschrift dienen nur zur Veranschaulichung und sind nicht verbindlich. Diese Betriebsanleitung ist ein wesentlicher Bestandteil des Produkts; sie muss immer beim Gerät bleiben und diesem bei Verkauf, Übereignung oder Standortverlegung folgen, damit jederzeit darin nachgeschlagen werden kann. Bei Verlust oder Beschädigung ist beim Vertragskundendienst eine Kopie anzufordern, damit das Gerät stets mit einer Betriebsanleitung ausgestattet ist.

Dieses Symbol weist auf eine wichtige Mitteilung hin, die besondere Aufmerksamkeit erfordert, denn die Nichtbeachtung der Angaben kann ernsthafte Sach- und Personenschäden zur Folge haben

Angaben, die besondere Aufmerksamkeit erfordern, sind „fett gedruckt“.

1.3 Sicherheitsvorschriften.

- Vor Installation, Benutzung oder Wartung des Pelletofens die Bedienungs- und Wartungsanleitung lesen. - Die Installation, den elektrischen Anschluss, die Abnahme und Wartung nur von autorisiertem Fachpersonal ausführen lassen. - Den Ofen über ein inspizierbares Endstück an ein vorschriftsmäßiges Schornsteinrohr anschließen; der Anschluss mehrerer Geräte ist nur zulässig, wenn er von den örtlichen Bestimmungen vorgesehen ist und vom Schornsteinfeger genehmigt wurde. - Den Ofen über ein Rohr bzw. einen Außenlufteinlass an den Saugzug anschließen. - Den Ofen an eine vorschriftsmäßige Steckdose mit Spannungswerten 230 V - 50 Hz anschließen. - Die elektrische Anlage und die Steckdosen müssen für die maximale Stromaufnahme des Geräts geeignet sein, die auf dem Etikett und im vorliegenden Handbuch angegeben ist. - Vor jeder Wartung den Stecker aus dem Ofen ziehen und nur am kaltem Ofen Eingriffe vornehmen. - Keine entflammbaren Flüssigkeiten oder Substanzen verwenden, um den Ofen anzuzünden bzw. die Flamme wieder anzufachen: Bei eingeschaltetem Ofen erfolgt das Anzünden der Pellets automatisch. - Der Pelletofen darf ausschließlich mit Pellets beschickt werden, die die in dieser Anleitung beschriebenen Eigenschaften aufweisen. - Der Ofen darf nicht zur Müllverbrennung verwendet werden. - Die Ein- und Auslassöffnungen für die Verbrennungsluft auf keinen Fall schließen oder verdecken. - Während des Ofenbetriebs ist der Umgang mit leicht entflammbaren oder explosiven Stoffen in der Nähe des Ofens untersagt. - Das Schutzgitter des Pelletsbehälters und im Allgemeinen die Sicherheitseinrichtungen nicht entfernen oder verändern. - Der Ofen darf nicht mit offener Feuerraumtür und/oder mit beschädigter oder zerbrochener Glasscheibe betrieben werden. - Während des Betriebs heizt die von der Pelletverbrennung erzeugte intensive Wärme die Außenflächen des Ofens stark auf. Dies gilt besonders für die Feuerraumtür, den Griff und das Rauchrohr. Vermeiden Sie daher jede Berührung mit diesen Teilen ohne entsprechende Schutzausrüstung - Bewahren Sie nicht hitzefeste und/oder entflammbare Gegenstände in ausreichendem Sicherheitsabstand zum Ofen auf. - Den Brenntopf bei jedem Anzünden bzw. Nachfüllen von Pellets reinigen. - Das Rauchrohr und die Zugstabilisatoren in der Brennkammer regelmäßig von einem Fachmann reinigen lassen. - Während des Zündvorgangs und/oder beim normalen Betrieb die Bildung von Rauch und unverbrannten Stoffen vermeiden, die übermäßige Ansammlung von unverbrannten Pellets im Brenntopf muss vor dem erneuten Einschalten von Hand beseitigt werden. - Weisen Sie Kinder und Besucher auf die oben beschriebenen Gefahren hin. - Bei Betriebsstörungen darf der Ofen erst nach Behebung der Problemursache wieder angezündet werden. - Jegliche Änderung und/oder jegliches nicht zulässige Auswechseln mit nicht Original-Ersatzteilen des Ofens ist eine Gefahr für die Benutzer und enthebt den Hersteller von jeder Haftpflicht und strafrechtlichen Verantwortungen. - Ausschließlich die vom Hersteller empfohlenen Ersatzteile benutzen. Der Hersteller haftet nicht für Störungen, Schäden oder Unfälle, die auf die Missachtung bzw. Nichteinhaltung der Hinweise in der Betriebsanleitung zurückzuführen sind.77 PUPILLA - PUPILLA LUX

1.4 Technische Beschreibung

Der Pelletofen darf ausschließlich mit Pellets beschickt werden und verbreitet eine gesunde, sichere Wärme im Raum. Seine automatischen Regelsysteme sorgen für eine optimale Wärmeleistung und eine vollständige Verbrennung. Die vorhandenen Sicherheitssysteme gewährleisten einen für die Ofenkomponenten und den Benutzer sicheren Betrieb. Das vorschriftsmäßig installierte Gerät funktioniert unter jeder klimatischen Bedingung; bei kritischen Witterungsverhältnissen (starker Wind, Frost usw.) können allerdings die Sicherheitssysteme ausgelöst werden, die den Ofen ausschalten. Der Ofen Mod. PUPILLA - PUPILLA LUX mit Nennleistung 11,01 kW garantiert ein max. beheizbares Volumen von 314 m3 bei einem Energieverbrauchskennwert des Gebäudes von 35W/m3; dieser Wert variiert in Abhängigkeit von den Faktoren Isolierung, Typ und Klimazone, die wichtige Variablen für die korrekte Wahl des Geräts darstellen. Technische Daten sind in der Tabelle auf Seite 10-12 zu verweisen.

Zeichenerklärung: A - Netzkabelanschluss B - Verbrennungsluftansaugung Ø 50 mm C - Anschluss Rauchabzugsrohr Ø 80 mm D - Die Not-Funksteuerkonsole E - Tür des Pelletsbehälters F - Stellfüße Abmessungen Pellet-Heizofen PUPILLA - PUPILLA LUX78 PUPILLA - PUPILLA LUX

Öffnen – Schließen der Feuerraumtür Pellet-Heizofen PUPILLA - PUPILLA LUX

1.5 Brennstoff und zulässiger Gebrauch

Die Pelletöfen funktionieren ausschließlich mit Pellets (Presslingen) aus verschiedenen Holzarten, die die Vorschriften der Normen DIN Plus 51731 oder EN ISO 17225-2 oder Ö-Norm M 7135 erfüllen, bzw. folgende Eigenschaften aufweisen: Heizwert min. 4.8 kWh/kg (4180 kcal/kg) Dichte 680-720 kg/m3 Feuchtigkeit max. 10% des Gewichts Durchmesser: 6 +0.5 mm Anteil Asche max. 1.5% des Gewichts Länge: min. 6 mm - max. 30 mm Zusammensetzung: 100% unbehandeltes Restholz aus der Holzindustrie oder aus Recycling ohne Zugabe von Bindestoffen und ohne Rinde gemäß den geltenden Vorschriften Verpackung in Beuteln aus Ökomaterial bzw. biologisch abbaubarem Material oder Papier

Der Pelletsbehälter befindet sich im hinteren Bereich des Ofens. Die Tür befindet sich im oberen Teil und die Pelletbeschickung erfolgt von Hand mit dem Ofen im Betrieb oder aus. Man muss darauf achten, dass der Behälter nicht überläuft und alles in Sicherheit zu tun. Bei Verwendung von Pellets mit anderen Eigenschaften als vom Techniker bei der ersten Inbetriebnahme getestet, müssen die Parameter der Pelletbeschickung des Ofens neu eingestellt werden. Dieser Eingriff ist von der Garantie ausgeschlossen. -Die Pellets müssen an einem trockenen, vor Feuchtigkeit geschützten Ort gelagert werden -Um einen regulären und effektiven Betrieb sicherzustellen, können die Pellets oder andere Brennstoffe nicht von Hand in den Brenntopf gefüllt werden -Den Tank nicht mit ungeeigneten Brennstoffen füllen. -Keine Fremdkörper in den Pelletbehälter einführen, z.B. Verpackungen, Schachteln, Beutel, Metall, usw. -Durch die Verwendung minderwertiger und ungeeigneter Pellets wird das Gerät beschädigt und der Betrieb beeinträchtigt. In diesem Fall verfällt jeder Garantieanspruch und die Haftung des Herstellers wird ausgeschlossen.

Der Lieferumfang umfasst: Netzkabel; Installations-, Gebrauchs- und Wartungsanleitung; Schlüssel zum Öffnen - Schließen; Fernbedienung.

Norm UNI 10683:2012: Installationsanforderungen der mit Holz oder anderen biologischen Festbrennstoffen betriebenen Wärmeerzeuger; Norm EN 14785:2006: Anforderungen an Auslegung, Herstellung, Ausführung, Sicherheit und Leistungsvermögen, Anleitung und Kennzeichnung zusammen mit zugehörigen Prüfverfahren für die Typprüfung von Raumheizern für Holzpellets;

Um die Tür zu öffnen, den mitgelieferten Griff einsetzen und im Gegen den Uhrzeigersinn Griff zum Öffnen/Schließen der Feuerraumtür; - Öffnen: Gegen den Uhrzeigersinn - Schließen: Im Uhrzeigersinn79 PUPILLA - PUPILLA LUX

Norm EN 60335-1: Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke – Teil 1; Norm EN 60335-2-102: Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke – Teil 2; Norm EN 55014-1: Elektromagnetische Verträglichkeit – Anforderungen an Haushaltsgeräte, Elektrowerkzeuge und ähnliche Elektrogeräte – Teil 1: Störaussendung; Norm EN 55014-2: Elektromagnetische Verträglichkeit – Anforderungen an Haushaltsgeräte, Elektrowerkzeuge und ähnliche Elektrogeräte – Teil 2: Störfestigkeit - Produktfamiliennorm; Norm EN 61000-3-2 : Grenzwerte für Oberschwingungsströme (Geräte-Eingangsstrom ≤16 A je Leiter); Norm EN 61000-3-3 : Begrenzung von Spannungsschwankungen und Flicker in Niederspannungs- Versorgungsnetzen für Geräte mit einem Bemessungsstrom ≤ 16 A je Leiter; Norm EN 62233: Verfahren zur Messung der elektromagnetischen Felder von Haushaltsgeräten und ähnlichen Elektrogeräten in Bezug auf die menschliche Exposition. Normen DIN plus 51731 – EN ISO 17225-2 - Ö-Norm M 7135: Normen über die Spezifikation und Klassifizierung von Pellets.

Das Typenschild ist innen an der Tür des Pelletbehälters oder an der Ofenrückwand angebracht. Darauf sind alle Kenndaten des Ofens angegeben, einschließlich der Daten des Herstellers, der Seriennummer, der CE- Kennzeichnung, des Prüflabors und der Nummer der Leistungserklärung.

1.9 Außerbetriebsetzung des Ofens

Wird der Ofen definitiv außer Betrieb genommen, muss er vom Stromnetz getrennt, und die Pellets aus dem Behälter entleert werden. Für die Entsorgung muss der Ofen in einer robusten Verpackung verschlossen und nach Absprache mit den zuständigen Stellen den geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechend entsorgt, bzw. bei Kauf eines neuen, gleichartigen Geräts an den Händler zurückgegeben werden werden.

Das Symbol der durchgekreuzten Mülltonne auf dem Etikett des Geräts bedeutet, dass das Produkt am Ende seiner Nutzungsdauer von anderen Abfällen getrennt gesammelt werden muss.

1.10 Anleitungen für Eingriffsanforderungen und Ersatzteilbestellungen

Zur Anforderung eines Eingriffs und/oder für Ersatzteilbestellungen wenden Sie sich bitte an Ihren Händler, den Gebietsimporteur oder an den nächstgelegenen Vertragskundendienst und geben Sie die folgenden Daten an: Ofenmodell, Seriennummer, Kaufdatum, Ersatzteilliste und Informationen über die festgestellten Fehlfunktionen oder Betriebsstörungen. - Alle Eingriffe an den Komponenten müssen von autorisiertem und/oder qualifiziertem Personal ausgeführt werden. - Vor jedem Eingriff am Ofen ist immer die Stromversorgung zu unterbrechen. Der Ofen muss kalt sein. - Ausschließlich Original-Ersatzteile benutzen.

2 TRANSPORT UND INSTALLATION

2.1 Verpackung, Handhabung, Versand und Transport

Der Ofen kann mit einem Gabelstapler angehoben werden, indem die ausreichend langen Gabeln an den passenden Stellen in der Holzpalette eingeführt werden. Es muss unbedingt sichergestellt werden, dass die Hebe- und Transportmittel für das am Typenschild und im vorliegenden Handbuch angegebene Maschinengewicht geeignet sind. Auf keinen Fall die Last in Bereichen befördern, in denen das Herunterfallen eine Gefahr darstellen könnte. Die Verpackung öffnen, den Ofen von der Palette abheben und am Aufstellungsort platzieren, der den Anforderungen entsprechen muss. Der Ofen sollte mit äußerster Vorsicht an der gewünschten Stelle abgestellt werden, wobei Stöße zu vermeiden sind. Außerdem unbedingt die Tragfähigkeit des Fußbodens in Bezug auf das Ofengewicht prüfen und gegebenenfalls einen Fachmann zu Rate ziehen. Die Verpackung muss vom Endbenutzer gemäß den einschlägigen örtlichen Bestimmungen entsorgt bzw. dem Recycling zugeführt werden.

2.2 Aufstellungsort, Aufstellung und Brandschutz

Der Raum, in dem der Ofen aufgestellt wird, muss ausreichend belüftet sein, damit eine Austragung eventueller geringfügiger Abgasaustritte gewährleistet ist.Der Ofen eignet sich für das Beheizen von Räumen mit einer Mindesttemperatur von 0 °C.Zur Vermeidung von Bränden müssen die Strukturen um den Ofen herum vor der Hitzeeinwirkung und der Wärmestrahlung des Feuers geschützt werden. Holzfußböden oder Fußböden aus entzündbarem Material müssen mit Platten aus Stahl oder gehärtetem Glas geschützt werden; der Schutz muss außer der Ofenbasis auch einen bestimmten Bereich vor dem Ofen bedecken.Tragwerke aus Holz und aufgesetzte80 PUPILLA - PUPILLA LUX

Holztafeln, durch die das Schornsteinrohr läuft, müssen gemäß den geltenden Installationsvorschriften auf angemessene Weise geschützt werden. Der Sicherheitsabstand entflammbarer Gegenstände von der Ofenfront beträgt mindestens 1 m. Der Sicherheitsabstand von entflammbaren Materialien muss den Angaben der folgenden Tabelle entsprechen:

Bei der Installation muss genügend Freiraum gelassen werden, damit das Gerät für die regelmäßig anfallenden Wartungseingriffe problemlos zugänglich ist. Der Ofen wird mit 4 verstellbaren Füßen geliefert, um die Aufstellung auf nicht perfekt ebenen Fußböden zu erleichtern: Um die Höhe eines Stellfußes zu verstellen, den Ofen etwas neigen und den betreffenden Stellfuß drehen. Bei Lieferung des Ofens ist der Raumtemperaturfühler mit einer Schelle an der Ofenrückseite angebracht; es wird empfohlen, die Schelle zu entfernen und den Fühler in der idealen Position anzubringen, in der die bestmögliche Temperaturmessung entsprechend der Umgebung und der Kabellänge gewährleistet wird. Für eine Temperaturmessung fern vom Ofen wird die Installation eines Raumthermostats/Uhrenthermostats empfohlen – siehe Abschn.4.8. - In Schlafzimmern, in Badezimmern und im Allgemeinen in Räumen, in denen bereits ein anderes Heizgerät aufgestellt ist, ist die Installation des Ofens ohne eine unabhängige Luftzufuhr nicht zulässig. - Auf Holzfußböden muss das Gerät auf einem vorschriftsmäßigen Fußbodenschutz aufgestellt werden. - Auf jeden Fall sind geeignete Brandbekämpfungsmittel bereit zu stellen. - Die Installation des Ofens in Räume mit explosiver Atmosphäre ist nicht zulässig.

Der Ansauganschluss bzw. der Lufteinlass des Ofens befindet sich im hinteren Teil und hat einen runden Querschnitt mit einem Durchmesser von 50 mm. In dem Raum, in dem der Ofen aufgestellt wird, muss die einströmende Luftmenge mindestens der notwendigen Verbrennungsluft entsprechen; aus diesem Grund muss die Verbrennungsluft, die notwendig ist, um den regulären Betrieb des Geräts zu garantieren, wie folgt angesaugt werden:

aus dem Raum, sofern an einer Außenwand in Ofennähe ein mindestens 100 cm² großer und außen mit einem entsprechenden Gitter geschützter Außenlufteinlass vorgesehen ist;

oder über eine direkte Verbindung nach außen durch ein geeignetes, max. 1,5 m langes Rohr mit einem Innendurchmesser von mindestens 50 mm und Windschutz (Rohrkrümmer nach unten) am Ende. Die Luftzufuhr kann auch über einen Raum neben dem Aufstellungsraum erreicht werden, sofern sie frei über bleibende Öffnungen nach außen erfolgt; dieser Raum darf nicht als Garage, Brennstofflager oder für mit Brandgefahr verbundene Tätigkeiten dienen.

Fußbodenschutz Lufteinlass min. 100 cm² A = 300 mm B = 200 mm C = 1000 mm D = 200 mm Windschutz- Schornsteinkopf Schornsteinrohr Inspektionsluke am Schornsteinrohr T-Stück mit Inspektionsdeckel Rauchrohr81 PUPILLA - PUPILLA LUX

Der Rauch kann durch den Anschluss an ein herkömmliches Schornsteinrohr oder an eine Außenleitung mit isoliertem oder doppelwandigem Rohr abgeführt werden. Die Anschlüsse der Abgasführung müssen einen Mindestzug von 10 Pa garantieren, damit der Rauchabzug auch bei vorübergehendem Stromausfall sichergestellt ist. - Die Funktionstüchtigkeit und der einwandfreie Zustand des Schornsteinrohrs sowie dessen Konformität mit den örtlichen, nationalen und europäischen Vorschriften ist unbedingt vom Installationstechniker zu prüfen. - Es müssen zertifizierte Rohre und Anschlüsse mit angemessenen Dichtungen verwendet werden. - Im Brandfall den Ofen ausschalten, sofort die Feuerwehr rufen und keine weiteren Löschversuche unternehmen. - Die Rauchgasableitung und das entsprechende Rauchrohr mindestens einmal jährlich reinigen.

2.4.1Installationsarten

Nachstehend werden die Vorgaben und Anforderungen aufgeführt, die für die korrekte Installation eines Rauchabzugs gemäß der italienischen Norm UNI 10683 erfüllt werden müssen: SCHORNSTEIN: Aufwärtsführende bauliche Vorrichtung zum Sammeln und zur Abführung der Verbrennungsprodukte einer, bzw. in den zulässigen Fällen mehrerer Feuerstätten in einer angemessenen Höhe vom Boden. Technische Anforderungen an den SCHORNSTEIN: - abgasdicht mit vom Einsatz abhängiger Isolierung und Wärmedämmung; - überwiegend senkrechter Verlauf mit Achsabweichungen < 45°; - ausreichender Abstand von entflammbarem Material, mit Luftspalt oder isolierendem Zwischenraum; - vorzugsweise mit rundem, konstantem, freiem und unabhängigem Querschnitt; - der Schornstein sollte eine inspizierbare Kammer zum Auffangen fester Stoffe und eventuell sich bildendem Kondensat besitzen, die unter dem Eingang des Abgaskanals angebracht ist. ABGASKANAL oder RAUCHROHR: Leitung oder Verbindungsstück zwischen Feuerstätte und Schornstein für die Abführung der Verbrennungsprodukte. Technische Anforderungen an den ABGASKANAL: - Der Abgaskanal darf keine Räume durchqueren, in denen die Installation von Heizgeräten verboten ist; - die Verwendung von Metallschläuchen oder Rohren aus Asbestzement ist verboten; - die Verwendung von Elementen mit Gegenneigung ist verboten; - in den waagerechten Abschnitten darf der Kanalverlauf max. 3% Steigung haben; - Die Länge des horizontalen Abschnitts muss kurz gehalten werden und darf auf keinen Fall länger als 3 m sein; - ohne T-Stück darf nicht öfter als 3 Mal die Richtung gewechselt werden; - bei Richtungswechsel > 90° max. 2 Rohrkrümmer mit einer horizontal gemessenen Länge von nicht über 2 m verwenden. - Der Abgaskanal muss einen konstanten Querschnitt haben und das Auffangen von Ruß gestatten. SCHORNSTEINKOPF: Vorrichtung am oberen Ende des Schornsteins, die den Austritt der Verbrennungsprodukte in die Atmosphäre erleichtert. Technische Anforderungen an den SCHORNSTEINKOPF: - gleicher Querschnitt wie der Schornstein; - der Nutzquerschnitt darf nicht kleiner als das Zweifache des Schornstein-Innendurchmessers sein; - der Schornsteinkopf muss das Eindringen von Regen und Fremdkörpern verhindern und in jeder Witterung die Abführung der Verbrennungsprodukte sicherstellen; - er muss eine angemessene Verdünnung der Produkte garantieren und außerhalb des Rückflussbereichs positioniert sein; - er muss frei von mechanischen Saugvorrichtungen sein. Die direkte Abführung der Verbrennungsprodukte muss vom Dach erfolgen. Die Abführung in geschlossene Bereiche, auch unter freiem Himmel, ist verboten.

2.5 Positionskontrolle von Brenntopf und Abweiser

Vor dem Einschalten des Ofens unbedingt kontrollieren, ob sich der Brenntopf in korrekter Position befindet, d.h. in den hierfür vorgesehenen Aufnahmen eingerastet ist. Inoltre controllare che il deviatore fumi superiore sia incastrato nella propria sede. Una posizione errata del deviatore comporta malfunzionamenti ed un eccessivo annerimento del vetro . Couvercle Jedes Mal, wenn das Gerät eingeschaltet werden, muss die korrekte Position des Brenntopfes im Brenntopfhalter kontrolliert werden.

Windschutz-Schornsteinkopf Schornsteinrohr Rauchrohr

2.6 Elektrischer Anschluss

Das eine Ende des Netzkabels an die Steckdose an der Ofenrückseite, das andere Ende an eine Wandsteckdose anschließen.Die vom Stromnetz gelieferte Spannung muss den Angaben auf dem Typenschild des Ofens und den im vorliegenden Handbuch enthaltenen technischen Daten entsprechen. Wenn der Ofen nicht benutzt wird, den Stromanschluss trennen. Die elektrische Anlage muss vorschriftsmäßig ausgeführt und gemäß den geltenden Bestimmungen mit einer Erdung und einem Fehlerstromschutzschalter ausgestattet sein. Das Netzkabel darf auf keinen Fall mit dem Abzugsrohr des Ofens in Berührung kommen.

2.7 Elektroschaltplan

2.8 Notfallmaßnahmen

Auf jeden Fall sind geeignete Brandbekämpfungsmittel bereit zu stellen. Im Brandfall folgendermaßen vorgehen: - Stromzufuhr sofort trennen. - Mit geeigneten Feuerlöschern löschen; - Sofort die Feuerwehr rufen. - Nicht mit Wasser löschen.83 PUPILLA - PUPILLA LUX

3 SICHERHEITSRELEVANTE HINWEISE UND VORRICHTUNGEN

3.1 Sicherheitsabstand von entflammbaren Materialien

Um den Ofen herum muss ein Mindestsicherheitsabstand von entflammbaren Materialien eingehalten werden, damit sich diese nicht durch Überhitzung entzünden; die entsprechenden Abstände sind in der technischen Tabelle des Handbuches und auf dem Typenschild angegeben. Fußboden: Wenn der Fußboden aus empfindlichem und entflammbarem Material besteht, sollte als Ofen-Unterlage eine Platte aus Stahl oder gehärtetem Glas benutzt werden (siehe Kapitel 2 Transport und Installation). Zu besonders empfindlichen Einrichtungsgegenständen wie Möbel, Vorhänge, Sofas muss eine beachtliche Entfernung vom Ofen eingehalten werden.

3.2 Sicherheitsvorrichtung Abgasführung

Bei normalem Betrieb herrscht in der Brennkammer Unterdruck, was das Austreten von Rauch in den Raum verhindert. Wird der erforderliche Unterdruck nicht erreicht oder ist der Rauchabzug verstopft, erfasst der Unterdruckwächter den Unterdruckmangel in der Brennkammer oder der Luftmassenmesser erkennt das Fehlen der Verbrennungsluftzufuhr; über die elektronische Regelung wird der Schneckenmotor ausgeschaltet und der Benutzer mit einer der folgenden Meldungen auf dem Bedienpanel auf die Störung hingewiesen: ‘AL 8 KEIN UNTERDRUCK‘ oder ‘AL 9 UNGENÜGENDER ZUG‘.

3.3 Überdruckventil in der Brennkammer

Eventuelle und/oder plötzliche Überdrücke der Verbrennungsgase in der Kammer und in den Rauchabzugsleitungen werden durch das Öffnen der Sicherheitsventile, die sich am vorderen Teil der Brennkammer befinden, abgelassen. Während des normalen Betriebs sind diese Ventile durch das eigene Gewicht und den Unterdruck der Kammer geschlossen und verhindern dadurch einen eventuellen Rauchaustritt. Die Sicherheitsventile regelmäßig auf ihre Funktionstüchtigkeit und ihren Zustand überprüfen.

3.4 Überhitzung - Sicherheitsthermostat Temperatur Pelletsbehälter

3.5 Flammenrückschlagschutz im Pelletzuführungskanal

Das Rückschlagen der Flammen wird verhindert durch:

Unterdruck in der Brennkammer siehe Absatz 3.2

Siphonform des Pelletzuführungskanals.

Überhitzungsschutz des Pelletsbehälters siehe Absatz 3.4.

3.6 Überstrom-Schutzvorrichtung

Der Ofen ist durch 2A-Sicherung(en) an der Zuleitung des hinten angebrachten Hauptschalters gegen Überstrom geschützt.

3.7 Schutz bei Stromausfall

Bei kurzen Unterbrechungen der Stromversorgung wird das Gerät automatisch wieder eingeschaltet. Ein vorübergehender Stromausfall beeinträchtigt den Sicherheitsstandard des Ofens nicht und die Behältertemperatur kann aufgrund der begrenzten Pelletmenge im Brenntopf nicht zu hoch werden (< 85 °C). Während des Stromausfalls kann für kurze Zeit Rauch in den Raum austreten, was jedoch ungefährlich ist. An den Sicherheitseinrichtungen dürfen keine Eingriffe vorgenommen werden.

3.8 Defekt des Abgasventilators

Wenn aus irgendeinem Grund der Abgasventilator stehen bleibt, blockiert die elektronische Regelung sofort die Pelletzuführung und die Meldung ‘AL 4 ABGASVENT-DEFEKT’ wird angezeigt.

Am Pelletsförderer befindet sich ein mit einem Sicherheitsthermostat gekoppelter Temperaturfühler, der die Pelletszuführung bei Überhitzung > 85°C automatisch unterbricht. In diesem Fall laufen das Saugzuggebläse und/oder die Gebläse weiter, damit der Ofen schnell abkühlen kann. Die Anomalie wird mit der Meldung ‘AL 7 THERMOSICHERUNG’ am Bedienpanel angezeigt. Bei Ansprechen des Thermostats folgendermaßen vorgehen: Den Ofen mindestens 45 Minuten abkühlen lassen. Nach Aufschrauben der Sicherheitsabdeckung den Thermostat durch Drücken der Taste neben dem Schalter an der Ofenrückseite zurücksetzen (siehe nebenstehende Abbildung). Den Ofen dann ganz normal wieder einschalten.84 PUPILLA - PUPILLA LUX

Der Pelletofen vereint die wohlige Wärme von Holzfeuer mit der bequemen automatischen Temperaturregelung und der Möglichkeit, das Ein-und der Ausschalten zu programmieren.

Für einen sicheren und zuverlässigen Betrieb befolgen Sie bitte die nachstehenden Vorschriften: Bei der Erstinbetriebnahme können unangenehme Gerüche auftreten, daher sollten Sie für eine gute Belüftung des Raums sorgen. Dies gilt vor allem für die erste Betriebszeit. Der Brennstoffbehälter darf ausschließlich mit Pellets beschickt werden; beim Nachfüllen vermeiden, dass der Beutel mit der heißen Oberfläche des Einsatzes in Kontakt kommt. Den Brennstoffbehälter mit keinem anderen Brennstoff als Holzpellets, die den Vorschriften entsprechen, befüllen. Das Gerät darf nicht zur Müllverbrennung verwendet werden. Der Einsatz darf nur mit geschlossener Feuerraumtür betrieben werden. Die Dichtungen der Feuerraumtür sind regelmäßig zu prüfen, um Luftinfiltrationen auszuschließen. Um eine guten Wirkungsgrad und einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten, muss der Brenntopf vor jeder Pelletbeschickung gereinigt werden. Beim erstmaligen Anfeuern darf der Einsatz nicht überhitzt werden, sondern muss allmählich auf Betriebstemperatur gebracht werden. Aufgrund der Wärmeausdehnung kann der Einsatz beim Anfeuern, während des Betriebs und beim Ausschalten leichte Geräusche von sich geben. Der Pelleteinsatz wird mit einer Funksteuerung mit sieben Tasten und einem LCD-Display bedient. Mit der Funksteuerung kann der Pelleteinsatz ein- und ausgeschaltet, der Betrieb geregelt, die Regelprogramme eingerichtet werden. Der Pelleteinsatz ist auch mit einem Bedienpanel mit Tasten ausgestattet, das bei Bedarf anstelle der Funksteuerung verwendet werden kann, und das nur einige Funktionen gestattet. Nachstehend ist die Funksteuerung und das Bedienfeld mit den Hauptfunktionen der Tasten dargestellt:

4.2 Benutzung mit Funksteuerung

Die Fernbedienung überträgt über Funkwellen und braucht daher nicht zum Empfänger im Bedienpanel gerichtet zu werden. Im freien Feld wird die Reichweite der Fernbedienung auf über 10 Meter Entfernung ausgedehnt. Wenn Wände oder sonstige Hindernisse vorhanden sind, kann sich der Radius um ein paar Meter verringern. Vor der Benutzung der Funksteuerung muss die Abstimmung mit der Elektronikplatine des Pelleteinsatzes vorgenommen werden. Dieser Vorgang kann erforderlich sein, wenn der Einsatz zum ersten Mal in Betrieb genommen oder der Datenkommunikationskanal zwischen Platine und Funksteuerung unterbrochen wird. Unter diesen Umständen wird auf dem Display die Meldung EMPFANG SUCHEN eingeblendet. Auch wenn andere Haushaltsgeräte vorhanden sind, die Störungen mit dem Pelleteinsatz verursachen können, ist möglicherweise die Abstimmung erforderlich. P3: in-/ Ausschalttaste und Schließen der Menüs P5: Taste zum Öffnen des Menüs P4: : Taste zur Rückkehr zum vorhergehenden Menü P1-P2: Navigations- und Bearbeitungstast en. Wandhalterung Fernsteuerung LCD-Display P3: Ein- /Ausschalttaste P1-P2: Tasten für die Wahl der Leistung Anzeige Alarm aktiv Anzeige Datenübertragun g aktiv85 PUPILLA - PUPILLA LUX

Hierzu wie folgt vorgehen: Die Stromzufuhr zum Pelleteinsatz unterbrechen. Die Tasten P3 und P5 gleichzeitig drücken. Die Meldung RADIO ID 0#. wird eingeblendet. Mit der Navigationstaste , wählen Sie P1 NEW Einheiten "und bestätigen Sie mit der P5-Taste.Wählen Sie die ID-Wert mit den P1 und P2 Tasten von 0 bis 64 (Standard-ID = 0).Den Pelleteinsatz mit Strom versorgen.

  • Schließen Sie das Netzteil an den Herd. Innerhalb 10 Sekunden nachdem die Stromzufuhr eingeschaltet wurde, blinkt Notfall führte die ID mit der P5-Taste zur Bestätigung der Eingabe. In rascher Folge, zeigt das Display UNIT 'LOADED, dann den Status des Ofens Display, während die Not-LEDs für kurze Zeit stationär bleiben Bestätigung der Akquisition. Wenn die Meldung EMPFANG SUCHEN eingeblendet wird, hatte die Abstimmung keinen Erfolg und der Vorgang muss wiederholt werden. Die Anzeige auf dem Display hängt vom Betriebszustand des Pelleteinsatzes oder vom angezeigten Menü ab. Im Ruhe zustand werden auf dem Display die folgenden Optionen angezeigt:

Während der normalen Operation(Betriebes) geschieht die Datenübertragung mit regelmäßigen Abständen der Zeit. Den radiocomando anzumachen, um den Schlüssel P3 mit der Vergegenwärtigung des Zustandes(Staates) des Einsatzes mit einer Sekunde der Verzögerung zu drücken. Den Schlüssel P4 zu drücken, um auf das Menü, P5 zuzugreifen, um die Funktion, P1 und P2 für die Wahl(Möglichkeit) des Parameters zu aktivieren. Nach den vorhandenen Funktionen werden verzeichnet: - Zurückerläuterung (regulierbare Dauer von 2 bis 10 sec) - Kraft AUF (Zeit AUF des radicomando) - Helligkeit (DARAUF. Von) - Kontrast (Regelungskontrast) - Summer (Ton zum Druck der Schlüssel des radiocomando).

Vor dem Einschalten des Pelleteinsatzes müssen folgende Kontrollen durchgeführt werden: Die Betriebsanleitung muss gelesen und verstanden worden sein. Der Behälter muss mit Pellets gefüllt sein. Die Brennkammer muss sauber sein. Der Brenntopf muss sauber, vollständig frei von eventuellen Verbrennungsrückständen und korrekt im Brenntopfhalter positioniert sein. Feuerraumtür und Aschekasten müssen dicht verschlossen sein. Prüfen, ob der Pelleteinsatz vollständig in das Fach geschoben wurde und korrekt mit Strom versorgt wird. - Wenn der Pelleteinsatz zum ersten Mal in Betrieb genommen wird, alle brennbaren Teile (Betriebsanleitung/Etikett) aus dem Feuerraum nehmen und von der Glasscheibe entfernen. - Wird das Gerät nach längerem Stillstand eingeschaltet, müssen die eventuell schon lange im Behälter liegenden Pelletreste durch neue Pellets ersetzt und die Brennkammer vollständig gereinigt werden, da dieser Brennstoff feucht und nicht mehr zur Verfeuerung geeignet ist. Zum Einschalten des Pelleteinsatzes die Taste P3 an der Funksteuerung drücken. Auf dem LCD-Display erscheint die Anzeige START. Diese Phase ist automatisch und wird von der elektronischen Regelung gesteuert, ohne die Parameter ändern zu können. Der Pelleteinsatz führt nacheinander die Anfeuerungsphasen gemäß den Parametervorgaben durch. Wenn die Abgastemperatur nicht den zulässigen Mindestwert erreicht hat, schaltet der Pelleteinsatz auf Alarmzustand. Wenn die Temperatur nach einer gewissen Zeit erreicht wurde, schaltet der Pelleteinsatz auf Betrieb. - Der Kessel darf nicht mit entzündlichen Flüssigkeiten angezündet werden. - Sollten wiederholt Probleme beim Anzünden auftreten, kontaktieren Sie bitte den Kundendienst.

Funktion des Pelleteinsatzes Uhrzeit Raumtemperatur Eingestellte Leistungsstufe86 PUPILLA - PUPILLA LUX

Nach erfolgreichem Abschluss der Anfeuerungsphase wechselt der Pelleteinsatz auf den normalen Betriebszustand BETRIEB. Mit der Funksteuerung kann die Heizleistung geregelt werden. Durch Drücken von P1 kann die Leistung von der kleinsten Stufe 1 bis zur höchsten Stufe 5 eingestellt werden. Mit der Funksteuerung kann auch die Raumtemperatur geregelt werden Wenn anschließend die Tasten P2 gedrückt werden, kann der SOLLWERT der Raumtemperatur von mindestens 7 °C bis maximal 40 °C eingestellt werden. Der Pelleteinsatz regelt automatisch die Lüftungsstufe der Warmluft in Abhängigkeit von der Arbeitsphase, in der er sich befindet. - Unbedingt den Füllstand der Pellets im Behälter kontrollieren, um zu vermeiden, dass die Flamme aufgrund von Brennstoffmangel erlischt. - Zum Einfüllen der Pellets muss der Kessel ausgeschaltet sein. - Die Abdeckung des Pelletbehälters muss immer geschlossen bleiben und darf nur zum Einfüllen des Brennstoffs geöffnet werden. - Die Pelletsäcke müssen in mindestens 1,5 m Entfernung vom Einsatz aufbewahrt werden. Wenn die Betriebsart STANDBY nicht aktiviert ist und der eingestellte Temperatursollwert erreicht wird, oder wenn die Abgastemperatur den eingestellten Höchstwert erreicht hat, erscheint auf dem LCD-Display die Anzeige MODULIEREN oder MODULIEREN F und der Pelleteinsatz aktiviert den Vorgang zur Flammenmodulation, ohne dass der Bediener eingreifen muss. Wird hingegen die Betriebsart STANDBY aktiviert, schaltet der Pelleteinsatz für ein paar Minuten die Modulation ein, wenn der Temperatursollwert erreicht wird. Wenn die Temperatur stabil über dem SOLLWERT bleibt, wird der Pelleteinsatz abgeschaltet. Er schaltet wieder ein, wenn die Raumtemperatur um ein paar Grad (Default 2 °C) unter die eingestellte Temperatur sinkt.Falls die Abgastemperatur weiter ansteigt, erscheint nach einem eingestellten Grenzwert der Alarm HOT ABGASE und der Pelleteinsatz aktiviert den Abschaltvorgang. Während des normalen Betriebs wird in bestimmten vorgegebenen Zeitabständen die Betriebsart BRENNTOPFREINIGUNG aktiviert, deren Dauer von wenigen Sekunden ebenfalls vorgegeben ist.

Zum Ausschalten des Pelleteinsatzes die Taste P3 etwa 3 Sekunden lang drücken. Die Förderschnecke wird sofort angehalten, das Saugzuggebläse schaltet auf eine hohe Drehzahl und auf dem Display erscheint die Meldung ENDREINIGUNG. Die Motoren des Saugzug- und des Heißluftgebläses, bleiben eingeschaltet, bis die Temperatur des Pelleteinsatzes ausreichend gesunken ist. Am Ende des Vorgangs erscheint auf dem Display die Meldung AUS. Während der Abschaltphase kann der Pelleteinsatz nicht wieder eingeschaltet werden, bevor die Abgastemperatur für eine vorgegebene Dauer unter einen ebenfalls vorgegebenen Wert gesunken ist. Bei Drücken der Einschalttaste erscheint die Meldung ABKÜHLEN, BITTE WARTEN.

4.2.4 Zusätzliche Funktionen der Funksteuerung

Auf dem Display der Funksteuerung werden alle Informationen über den Betrieb des Pelleteinsatzes angezeigt. Hauptfunktionen: STATUS BESCHREIBUNG AUS Einsatz ausgeschaltet START Die anfängliche Anfeuerungs- und Startphase läuft

Die Pelletbefüllung während der Anfeuerungsphase läuft

Die Phase vor Entzünden der Flamme. FLAMME VORHANDEN Die Flamme wurde entzündet und der Pelleteinsatz heizt BETRIEB Normale Betriebsphase MODULIEREN – MODULIEREN F Reduzierte Heizleistung wegen erreichter Temperatur oder hoher Abgastemperatur BRENNTOPFREINIGUNG Automatische Reinigung in regelmäßigen Abständen ENDREINIGUNG Endreinigung des Pelleteinsatzes vor dem Abschalten STANDBY Pelleteinsatz ausgeschaltet wegen erreichter Temperatur, Warten auf Wärmeanforderung

ABKÜHLEN BITTE WARTEN-

Der Pelleteinsatz kann nicht wieder in Betrieb gesetzt werden, weil gewartet werden muss, bis er abgekühlt ist

Die Funksteuerung ist mit Tastensperre ausgestattet. Diese steht nur zur Verfügung, wenn sie bei der ersten Installation vom Techniker freigeschaltet wurde.Im Hauptmenü schnell nacheinander die Tasten P5 und P3 drücken, um die Tastensperre zu aktivieren bzw. deaktivieren. Auf dem Display wird jeweils eine der zwei nebenstehenden Meldungen angezeigt.87 PUPILLA - PUPILLA LUX

Bei Drücken der Taste P5 öffnet sich die Liste der Untermenüs. Sie dienen zur Änderung der Einstellungen der elektronischen Regelung. Die Tasten P1 und P2 dienen zum Blättern durch die verschiedenen Untermenüs, die Taste P5 zum Öffnen und die Taste P3 zum Schließen. MENÜ 01 – Lüfter regeln Wenn der Zustrom von Warmluft von Hand eingestellt werden soll, kann die Drehzahl auf einen Wert zwischen 1 und 5 eingestellt werden. Wird hingegen die automatische Drehzahlregelung entsprechend der eingestellten Leistungsstufe gewünscht, den Wert A wählen. MENÜ 02 – Uhr einstellen Bevor der Pelleteinsatz in Betrieb genommen wird, müssen Uhrzeit und Datum eingestellt werden, damit die eventuelle Programmierung des Uhrenthermostats möglich ist. Für den netzunabhängigen Betrieb der internen Uhr ist die elektronische Regelung mit einer 3-Volt-Lithiumbatterie Typ CR2032 ausgestattet. Falls die Uhr bei Ausfall der Stromversorgung des Pelleteinsatzes die Uhrzeit nicht gespeichert hält oder wenn bei Wiedereinschalten eine Reihe von Nullen angezeigt wird, muss die Batterie vom Kundendienst ausgewechselt werden. Zum Einstellen der Uhr mit der Taste P5 das Menü öffnen und mit den Tasten P1 und P2 den Tag einstellen. Durch erneutes Drücken von P5 wird nacheinander auf die Einstellung von Stunden, Minuten, Tag, Monat, Jahr gewechselt. MENÜ 03 – Uhrenthermostat einstellen Dient zur Aktivierung und Deaktivierung aller Funktionen der Zeitprogrammierung. Zur Aktivierung des Uhrenthermostats das erste Untermenü UHRENTHERMOSTAT AKTIVIEREN öffnen und mit P1 und P2 auf ON stellen. Manuelle Steuerungen vom Not-Bedienpanel oder von der Fernbedienung haben Vorrang vor der Programmierung. Der Pelleteinsatz ist mit drei verschiedenen Programmierungsarten ausgestattet: Tages-, Wochen- und Wochenendprogrammierung. Die Aktivierung des Uhrenthermostats wird von den auf dem nachstehenden Foto abgebildeten LEDs angezeigt. Die Tages-, Wochen- und Wochenendprogrammierungen sind nur aktiv, wenn der Haupt-Uhrenthermostat freigeschaltet wird. Im zweiten Untermenü PROGRAM TAG kann das Tagesprogramm mit den Tasten P1 und P2 aktiviert oder deaktiviert werden. Werden anschließend die Taste P5 und dann die Tasten P1 und P2 gedrückt, ist die Eingabe von bis zu zwei Betriebsphasen möglich, die von den eingestellten Uhrzeiten begrenzt werden. Im zweiten Untermenü PROGRAM WOCHE können die Funktionen des Wochenprogramms aktiviert, deaktiviert und eingestellt werden. Genauso wie vorgehen, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben. Die Eingabe von bis zu vier Betriebsphasen ist möglich, die jeweils von den eingestellten Uhrzeiten und Tagen begrenzt werden. Die Programmierung muss mit größter Sorgfalt durchgeführt werden. Darauf achten, dass sich die Aktivierungs- und/oder Deaktivierungszeiten nicht am selben Tag in verschiedenen Programmen überlagern. Im dritten Untermenü PROGRAM WOCHENENDE können die Funktionen der Wochenprogrammierung am Wochenende aktiviert, deaktiviert und eingestellt werden. Genauso wie vorgehen, wie im vorherigen Abschnitt beschrieben. Es können bis zu zwei von den jeweiligen Uhrzeiten begrenzte Betriebsphasen eingegeben werden. Um ein unbeabsichtigtes Ein- und Abschalten zu vermeiden, jeweils immer nur ein Programm aktivieren. MENÜ 04 – Sprache wählen Mit dieser Option kann die gewünschte Sprache unter den zur Verfügung stehenden gewählt werden. MENÜ 05 – Standbybetrieb Bei Wahl von ON leuchtet das entsprechende Symbol auf dem Display auf und der Ofen schaltet automatisch ab, nachdem die Raumtemperatur für eine vorgegebene Zeit Tset+∆T über dem Sollwert geblieben ist. Die nächste automatische Einschaltung ist erst dann möglich, wenn die Raumtemperatur ein paar Grade unter dem eingestellten Wert liegt Tset-∆T (Voreinstellung ∆T=2 °C). Bei Wahl von OFF ist nicht der Standbybetrieb, sondern die Funktion Modulation aktiv. Daher funktioniert der Ofen auf der kleinsten Leistungsstufe, wenn die Temperatur den Sollwert übersteigt. MENÜ 06 – Modus Summer Mit dieser Option können die akustischen Alarmsignale des Pelleteinsatzes und die Tastentöne der Funksteuerung aktiviert.88 PUPILLA - PUPILLA LUX

MENÜ 07 – Erste Pelletfüllung Diese Option dient zur Vorfüllung mit Pellets für eine vorgegebene Dauer. Diese Funktion kann nur aktiviert werden, wenn der Pelleteinsatz abgeschaltet ist. Sie wird verwendet, wenn die Befüllschnecke leer ist, weil die Pellets aufgebraucht sind. Die Füllung wird mit der Taste P1 gestartet und mit der Taste P3 abgebrochen. MENÜ 08 – Betriebszustand des Ofens/Pelleteinsatzes Diese Option ist ausschließlich dem vom Kundendienst COLA befugten Techniker vorbehalten. MENÜ 09 – Technikereinstellungen Diese Option ist ausschließlich dem vom Kundendienst COLA befugten Techniker vorbehalten. Die technischen Parameter im Menü 09 dürfen nur von hierzu befugtem Fachpersonal geändert werden; etwaige willkürliche Änderungen können ernste Schäden verursachen und entbinden die Firma COLA von jeder Haftung. MENÜ 10 – Installationseinstellungen Diese Option ist ausschließlich dem zugelassenen Installateur und dem vom Kundendienst COLA befugten Techniker vorbehalten. MENÜ 11 – Betriebsart ECO Bei Wahl von ON in der Betriebsart ECO wird der Pelleteinsatz auf Modulationsbetrieb, d.h. auf die kleinste Leistungsstufe eingestellt. Auf dem Display erscheint die Anzeige ECO MODE.

4.2.5 Batterie wechseln

Die Fernbedienung wird von drei an der Rückseite des Geräts befindlichen Batterien gespeist. Die Batterie wird wie folgt eingelegt und gewechselt:

Abdeckung - Abdeckung an der Rückseite der Fernbedienung öffnen; - Batterie Modell AAA 1.5 V einlegen, dabei auf die korrekte Polung achten; - Fernbedienung schließen

- Die Fernbedienung fern von direkten Wärmequellen und Wasser halten. - Die Batterie der Fernbedienung muss sicher und unter Befolgung der örtlichen Vorschriften ausgewechselt und entsorgt werden.

4.3 Benutzung mit Bedienpanel

Um Zugang zum Bedienpanel zu haben, muss das an der Unterseite des Pelleteinsatzes befindliche Schutzprofil entfernt werden. Der Pelleteinsatz wird abgeschaltet, indem die Taste P3 am Bedienpanel ein paar Sekunden lang gedrückt wird. Durch Drücken der Tasten P1 und P2 hingegen kann die Höchstleistung eingestellt werden, die von der LED der Taste P2 angezeigt wird. Anschließend die mittlere Leistungsstufe 3, die durch Aufleuchten der LEDs beider Tasten P1 und P2 angezeigt wird, und zum Schluss die niedrigste Leistungsstufe, die von der LED der Taste P1 angezeigt wird. Der Temperatursollwert und die mittleren Leistungsstufen können mit dem Not-Bedienpanel nicht eingestellt werden. Außerdem hat man damit keinen Zugang zu den verschiedenen Menüs.

4.4 Optionaler Temperaturfühler und Externer Thermostat

Das Gerät kontrolliert serienmäßig die Raumtemperatur über einen Temperaturfühler, der die Leistung anhand der eingestellten Temperatur regelt. Der Fühler ist in der Funksteuerung angebracht, er misst die Raumtemperatur also an der Stelle, an der sich die Funksteuerung befindet. Nach Wahl des Benutzers kann ein externer Thermostat oder ein optionaler, direkt an der Hauptplatine angeschlossener Temperaturfühler verwendet werden, dessen Sensor an der am besten geeigneten Stelle positioniert werden kann. Bei Wahl eines externen Thermostats muss ein Thermostat vom Typ ‘normalerweise geöffnet’ verwendet werden. Einen autorisierten Techniker zu Rate ziehen und die nachstehenden Angaben befolgen: - Gerät mit dem Hauptschalter ausschalten und Netzkabel trennen; - Entfernen Sie die Abdeckplatten des Ofens und den Zugang zu dem Motherboard; - unter Bezugnahme auf den elektrischen Schaltplan die zwei Kabel des Thermostats an die Klemmen TERM der Platine anschließen; - alles wieder einbauen, dann im Menü 10 FUNKFÜHLER einstellen; - Folgende Einstellungen vornehmen:89 PUPILLA - PUPILLA LUX

Bei externem Thermostat: An der Funksteuerung einen Temperatursollwert von 7°C einstellen und den SOLLWERT des externen Thermostats wie gewünscht einstellen; Bei externem Uhrenthermostat: An der Funksteuerung einen Temperatursollwert von 7°C einstellen und den SOLLWERT des externen Uhrenthermostats wie gewünscht einstellen; Die Funktion Uhrenthermostat im Menü 03 muss deaktiviert, und die Funktion STANDBY muss auf ON gesetzt werden. Bei Erreichen der Solltemperatur wechselt der Pelleteinsatz nicht auf Modulation sondern wird abgeschaltet. Es wird empfohlen, die Schaltzeitprogrammierung des Pelleteinsatzes und nur die Sollwertfunktion des externen Uhrenthermostats zu benutzen. Auf diese Weite entstehen keine Konflikte zwischen der Programmierung von Pelleteinsatz und Uhrenthermostat. - Korrekten Betrieb überprüfen. Im Fall des optionalen Temperaturfühlers einen autorisierten Techniker zu Rate ziehen und die nachstehenden Angaben befolgen: - Gerät durch Trennen des Netzkabels oder durch Betätigen des externen Schalters abschalten; - Entfernen Sie die Abdeckplatten des Ofens und den Zugang zu dem Motherboard; - unter Bezugnahme auf den Schaltplan die zwei Kabel des Fühlers in der passendsten Position an den entsprechenden Klemmen N.RAUM der Platine anschließen; - alles wieder einbauen, dann im Menü 10 LOKALER FÜHLER einstellen; - korrekten Betrieb überprüfen.

4.5 Außerbetriebnahme (Ende der Heizperiode)

Wird der Pelleteinsatz für längere Zeit nicht benutzt, folgendermaßen vorgehen - Den Brennstoffbehälter vollständig leeren; - Stromversorgung durch Trennen des Netzkabels oder durch Betätigen des externen Schalters trennen; - Gründlich säubern und bei Bedarf alle beschädigten Teile von Fachpersonal ersetzen lassen. - Wenn der Pelleteinsatz ausgebaut wird, muss er an einem trockenen, sicheren und witterungsgeschützten Ort gelagert werde

5 REINIGUNG DES OFENS

Der Ofen muss unbedingt regelmäßig gereinigt werden, um einen korrekten Betrieb zu garantieren und zu vermeiden, dass das Glas verrußt, eine schlechte Verbrennung auftreten kann, sich Asche und unverbrannte Teile im Brenntopf ansammeln, die Heizleistung abnimmt. Der Ofen darf nur mit geschlossener Feuerraumtür betrieben werden. Die Dichtungen der Feuerraumtür sind regelmäßig zu prüfen, um das Eindringen von Luft zu vermeiden; die Brennkammer und die Pelletrohrleitung arbeiten nämlich mit Unterdruck, der Rauchabzug dagegen mit leichtem Druck. Die ordentliche Reinigung wird normalerweise vom Kunden unter Befolgung der im Benutzerhandbuch enthaltenen Anleitungen vorgenommen, während die außerordentliche Wartung mindestens 1 Mal pro Jahr vom Vertragskundendienst durchgeführt werden muss. - Zur Reinigung aller Teile muss der Ofen kalt und vom Stromnetz getrennt sein. - Die Reinigungsrückstände gemäß den geltenden örtlichen Vorschriften entsorgen. - Der Ofen darf auf keinen Fall ohne Außenverkleidungen in Betrieb gesetzt werden. - Während des Zündvorgangs und/oder beim normalen Betrieb die Bildung von Rauch und unverbrannten Stoffen vermeiden. Nachstehend werden die Kontroll- und/oder Wartungsarbeiten zusammengefasst, die für den korrekten Gebrauch und Betrieb des Ofens erforderlich sind. Teile / Intervall Art der Reinigung 1 Tag ordentliche Reinigung 2-3 Tage ordentliche Reinigung 1 Monat ordentliche Reinigung

Monate ordentliche Reinigung 1 Jahr außerordentliche Reinigung: wird vom technischen Kundendienst durchgeführt Brenntopf

Rauchgaswärmetauscher - Abweiser

Sammelleitung - Saugzuggebläse

Dichtung Tür - Glasscheibe

Schornsteinrohr - Rauchrohr

5.1 Reinigung des Brenntopfes

Den Brenntopf herausnehmen und eventuelle Rückstände, die sich in der Brennkammer und im Brenntopfhalter abgelagert haben, beseitigen. Hierfür kann ein Aschesauger verwendet werden. Diese Arbeit muss täglich vorgenommen werden, vor allem, wenn sich unverbranntes Material angesammelt hat, damit eine optimale Verbrennung gewährleistet ist, da durch die Löcher des Brenntopfes die für die Verbrennung erforderliche Luft dringen muss.

5.2 Reinigung des Aschenbehälters

Direkt unter dem Brenntopf/dem Brenntopfhalter befindet sich ein herausnehmbarer Aschebehälter. Um diesen zu reinigen, die Feuerraumtür öffnen und mit einem Aschesauger die Asche und eventuelle Verbrennungsrückstände entfernen.Nach der Reinigung muss die Tür geschlossen werden, Die Reinigung des Aschebehälters muss je nach Ofengebrauch alle 2-3 Tage durchgeführt werden.

5.3 Reinigung des Glases und der Luftschlitze

Das Glas kann mit einem feuchten Tuch und einem Spezialreiniger ohne Scheuermittel gereinigt werden. Zwischen Glas, Glashalter und Feuerraumtür am unteren und oberen Teil sind Schlitze für die Luftzirkulation und die Innenreinigung der Glasscheibe angebracht. Diese Schlitze unbedingt von Aschen- und Staubresten freihalten. Den gesamten inneren Glasrand daher regelmäßig reinigen.

5.4 Reinigung des Saugzuggebläses und der Brennkammer

Mindestens einmal jährlich muss die Brennkammer gereinigt und alle Verbrennungsrückstände von den inneren Abweisern und von der Abgasführung entfernt werden. Hierfür die Abdeckung und die obere Frontblende des Ofens entfernen. Den Wärmetauscher aus Gusseisen durch Lösen der Befestigungsschraube ausbauen. Die Abweiser und die Kammer reinigen. Außerdem muss unbedingt das unter der Kammer befindliche Saugzuggebläse gereinigt werden, die durch Entfernen der Inspektion Anschluss an der Vorderseite unteren teil der Kammer befindet zugegriffen. Alle 3-4 Monate die (isolierenden-feuerfesten) Innenwände der Brennkammer mit geeigneten Utensilien (Pinseln) reinigen und gegebenenfalls ersetzen, da sie als Verschleißmaterial gelten. Alle 1800 Betriebsstunden order 2000 Kg pellet fordert der Ofen mit der Meldung ‘SERVICE FÄLLIG’ eine (nicht von Garantie gedeckte) außerordentliche Wartung durch Fachpersonal an, das eine vollständige Reinigung und die Rücksetzung der Meldung vornimmt. Durch Stöße oder gewaltsames Vorgehen kann das Saugzuggebläse beschädigt und dessen lauter Betrieb verursacht werden, deshalb sollte mit diesem Vorgang unbedingt qualifiziertes Fachpersonal betraut werden.

5.5 Reinigung des Luftmassenmessers

In das Rohr ist ein Luftmassenmesser eingebaut (Messgerät der Verbrennungsluftzufuhr), der regelmäßig, d.h. alle 3-4 Monate, mit geeigneten Mitteln (Druckluftstrahl oder geeignete Pinsel) innen gereinigt werden muss.

5.6 Reinigung der Keramikteile (Keramikofenmodelle)

Die Kacheln sind in Handwerksarbeit hergestellt und können daher geringfügige Oberflächen-Unregelmäßigkeiten wie Mikroporen oder Farbabweichungen aufweisen. Für ihre Reinigung ein weiches, trockenes Tuch verwenden; durch die Verwendung von Reinigungsmitteln könnten eventuelle Fehler betont werden.

5.7 Reinigung des Rauchrohrs – Schornsteinrohrs

Das Rauchrohr muss mindestens einmal jährlich oder bei Bedarf, je nach Gebrauch und Installationsart des Ofens. Die Reinigung umfasst das Absaugen und Entfernen der Rückstände in allen senkrechten und waagerechten Rohrabschnitten sowie in den Rohrkrümmern vom Gerät zum Schornsteinrohr. Einmal im Jahr sollte auch das Schornsteinrohr gereinigt werden, um eine korrekte und sichere Rauchabführung sicherzustellen. Für jede Art von Wartung und für die Reinigung am Ende der Heizperiode empfiehlt die Firma COLA, sich an den Vertragskundendienst zu wenden, der den Ofen nicht nur reinigt sondern auch den Verschleißzustand der inneren Bauteile des Ofens kontrolliert.

Brenntopf verschmutzt Brenntopf sauber Brenntopfhalter sauber

Der Brenntopf muss bündig und luftdicht auf dem Brenntopfhalter aufliegen, und zwar auf der gesamten Umrandung.91 PUPILLA - PUPILLA LUX

Die Eingriffe an Innenkomponenten des Ofens müssen von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden - wenden Sie sich hierfür bitte an den nächstgelegenen Kundenservice. Vor jedem Eingriff am Ofen muss sichergestellt werden, dass der Netzstecker gezogen und der Ofen kalt ist.

6.2 Demontage der Verkleidung

3 - Hinter profil rechts / links

4 - Stahl-Seitenwand oder Serpentin

5 - Vorder profil rechts / links

6.4 Elektrische Bauteile

2 - Tauscher aus gusseisen

3 - Schutz in Vermiculit

4 - Halterungen rechts / links

2 - Kontroll- und Sicherheits-

4 - EIN/AUS-Schalter mit

5 - Serielle Schnittstelle

8 - Luftmassenmesser

7.1 Verwaltung der Alarmmeldungen

Ein Alarm wird durch ein akustisches Signal (sofern aktiviert) und eine Meldung am Bedienpanel angezeigt Bei Auftreten eines Alarms wird automatisch der Abschaltvorgang aktiviert. Die Meldung mit der Taste P4 quittieren und warten, bis der Ofen den OFF-Zustand erreicht hat. Alarmursache beheben und den Ofen wie im vorliegenden Handbuch beschrieben wieder anzünden. Nachstehend sind die eventuell am Bedienpanel angezeigten Alarme mit Ursache und Abhilfe aufgeführt:

Anzeige Betriebsstörung Mögliche Ursachen Abhilfen AL 1 STROMAUS FALL

Wird ausgelöst, wenn während des Betriebs der Strom ausfällt.

Im Aufstellungsraum des Ofens ist der Strom ausgefallen. - Den Ofen durch Drücken der Taste P4 auf OFF stellen und den Zündvorgang wiederholen. - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 2 ABGASFÜHL

Wird ausgelöst bei Defekt des Abgastemperaturfühlers. - Der Fühler ist defekt - Der Fühler ist nicht an der Platine angeschlossen Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 3 HOT ABGASE Wird ausgelöst, wenn der Abgastemperaturfühler eine hohe Abgastemperatur misst. - Überhitzung des Ofens infolge eines zu langen Gebrauchs. Der Tangentialventilator ist defekt oder wird nicht mit Strom versorgt - Es wurden zu viele Pellets eingefüllt - Warten, bis der Ofen abgekühlt ist und den Zündvorgang wiederholen - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 4 SAUGZUGG EBLÄSE- DEFEKT Wird ausgelöst, wenn das Saugzuggebläse defekt ist. - Das Saugzuggebläse ist blockiert - Der Drehzahlsensor ist defekt - Das Saugzuggebläse wird nicht mit Strom versorgt Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 5 ZÜNDUNG FEHLGESCH LAGEN Während des Zündvorgangs zünden die Pellets nicht - Der Pelletsbehälter ist leer. - Der Heizwiderstand ist defekt, verschmutzt oder nicht in der korrekten Position eingebaut. - Falsche Einstellung der Pelletbeschickung. - Kontrollieren, ob der Behälter Pellets enthält. - Den Zündvorgang wiederholen - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 6 KEINE PELLETS VORHANDE

Die Flamme geht während der Betriebsphasen aus - Der Pelletsbehälter ist leer - Der Getriebemotor der Pelletbeschickung ist defekt oder wird nicht mit Strom versorgt - Kontrollieren, ob der Behälter Pellets enthält - Den Zündvorgang wiederholen - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 7 THERMOSIC HERUNG - Wird ausgelöst, wenn der Sicherheitsthermostat für die Temperatur im Schneckenkanal anspricht. - Überhitzung des Ofens infolge eines zu langen Gebrauchs. - Verstopfung des Brenntopfes aufgrund der großen angesammelten Aschenmenge Den Sicherheitsthermostat durch Betätigung der Reset-Taste entsperren und den Zündvorgang wiederholen94 PUPILLA - PUPILLA LUX

Anzeige Betriebsstörung Mögliche Ursachen Abhilfen AL 8 KEIN UNTERDRU

Während der Betriebsphase liegt der vom Ofen gemessene Druck unter der Ansprechschwelle des Unterdruckwächters - Die Brennkammer ist verschmutzt - Das Rauchabzugsrohr ist verstopft - Die Feuerraumtür ist nicht geschlossen - Die Berstschutzventile sind offen/verklemmt - Der Unterdruckwächter ist defekt - Kontrollieren, ob Rauchabzugsrohr und Brennkammer sauber sind. Dichtheit der Tür und des Berstschutzventils prüfen. Anschließend den Zündvorgang wiederholen - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer Kundendienststelle durchgeführt werden. AL 9 UNGENÜGE NDER ZUG Der Zustrom der Verbrennungsluft ist unter den vorgegebenen Schwellenwert gesunken - Die Brennkammer ist verschmutzt - Das Rauchabzugsrohr ist verstopft - Die Feuerraumtür ist nicht geschlossen - Die Berstschutzventile sind offen/verklemmt - Der Luftmassenmesser ist verschmutzt oder defekt - Kontrollieren, ob Rauchabzugsrohr, Brennkammer und Luftmassenmesser sauber sind. Dichtheit der Tür und der Berstschutzventile prüfen. Anschließend den Zündvorgang wiederholen - Andere Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer Kundendienststelle durchgeführt werden. AL b FEHLER TRIAC SCHNECKE Wird ausgelöst, wenn der Getriebemotor ununterbrochen läuft - Nicht korrekte Parameter - Defekte Hauptplatine Die Vorgänge zur Wiederherstellung des Kesselbetriebs müssen von einer Kundendienststelle durchgeführt werden. ABKÜHLEN, BITTE WARTEN Wird ausgelöst, wenn der Ofen sofort nach dem Ausschalten wieder angezündet wird Ofen ist noch zu heiß, um eine Zündphase zu starten - Warten, bis der Ofen vollständig abgekühlt ist und den Zündvorgang wiederholen DEFEKT LUFTMASSE NMESSER Wird ausgelöst, wenn der Luftmassenmesser getrennt wird Die Regelung kann die Menge der Verbrennungsluft nicht messen, schaltet jedoch den Ofen nicht ab Das Verbindungskabel des Luftmassenmessers wurde getrennt Der Ofen funktioniert normal weiter und die Sicherheit wird von den restlichen Vorrichtungen garantiert. Es wird allerdings empfohlen, so bald wie möglich eine Kundendienststelle zu kontaktieren SERVICE FÄLLIG - Wird ausgelöst, wenn der Kessel seit der letzten Wartung 1800 Stunden order 2000 Kg pellet in Betrieb war. Der Ofen erfordert eine außerordentliche Wartung Der Ofen setzt seinen normalen Betrieb fort. Es wird allerdings empfohlen, so bald wie möglich eine Kundendienststelle zu kontaktieren95 PUPILLA - PUPILLA LUX

Die nachstehenden Anleitungen sind ausschließlich dem technischen Personal mit spezifischen Kompetenzen über die von der Firma COLA gebauten Heizgeräte vorbehalten.

Eine unsachgemäße Änderung der Parameter kann ernste Sach-, Personen- und Umweltschäden zur Folge haben. In diesem Fall übernimmt die Firma Cola s.r.l. keine Haftung.

Zum Öffnen des Menüs INSTALLATIONSEINSTELLUNGEN die Taste P3 - MENÜ drücken und mit den Navigationstasten die Option INSTALLATIONSEINSTELLUNGEN aufrufen, dann die Taste P3 - MENÜ betätigen. Die Navigationstasten betätigen, bis der Zugangsschlüssel 10 angezeigt wird, dann erneut die Taste P3 - MENÜ drücken. Die verschiedenen Parameter können mit den Navigationstasten aufgerufen werden. Zum Öffnen der Parameter die Taste P3 - MENÜ drücken, mit den Navigationstasten bearbeiten und mit ESC beenden. Das Menü enthält alle unten aufgeführten Regelparameter.

Parametercode Beschreibung 10-01 Dient zum Erhöhen oder Verringern der OFF-Zeit der Förderschnecke für alle Leistungsstufen. 10-02 Dient zum Erhöhen oder Verringern der Drehzahl des Saugzuggebläses für alle Leistungsstufen um einen Wert von 5 % pro Einheit. 10-03 Aktivierung der Tastatursperre. 10-04 Delta ON/OFF des Temperatursollwerts des Regelfühlers (siehe Parameter 10-07) 10-05 Abschaltverzögerung des Ofens. Nur gültig, wenn Standby auf ON. 10-06 Dient zur Freigabe der Selbstkalibrierung. 10-07 Mit dieser Option wird gewählt, mit welchem Fühler die Ofenregelung eingestellt werden soll: - LOKALER FÜHLER: Am Ofen eingebauter und mit der Hauptplatine verbundener Fühler. - RADIO FÜHLER: Am separaten Fernbedienung angebrachter Fühler.

"direzione e coordinamento della Ferroli spa" Der Hersteller behält sich jederzeitige Änderungen hinsichtlich technischer Ausführung oder Design ohne Vorankündigung vor. Alle Abbildungen, Maße, Übersichtszeichnungen sowie sämtliche sonstigen Angaben in dieser Druckschrift dienen nur zur Veranschaulichung und sind nicht verbindlich.96 PUPILLA - PUPILLA LUX

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Produktinformationen

Marke : Cola

Modell : Pupilla

Kategorie : Pfanne