20233 - Fahrradträger Berger & Schröter - Kostenlose Bedienungsanleitung
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BEDIENUNGSANLEITUNG 20233 Berger & Schröter
(D) Montage- und Betriebsanleitung für Hecktragesysteme, Typ: ProfiTech Lesen Sie diese Bedienungsanleitung vor Gebrauch sorgfältig und bewahren Sie sie gut auf. Ausführung: Heckträger mit Einhebelschnellverschluß (Art. Nr. 20121) Art. Nr. 30726 pulverbeschichtet, grau; Art. Nr. 31144 verzinkt
C - Kontermutter D - Bohr ung für Vorhängeschloß E - Lochabstände für di e Befestigung F - Montagesatz bestehend aus: 4 x Schraube 8.8 M10x30 4 x U-Scheibe 4 x Mutter M10 selbstsichernd Anziehdrehmoment 49 Nm
Nachfolgender DEKRA Prüfbericht gilt nur für die Ausführungen Art. Nr. 30726 und Art. Nr. 3114423456789 Verwendungsbereiche Das Hecktragesystem Typ ProfiTech ist vorgesehen zum Transport von Wildkörpern und darf nur in Verbindung mit einer typengenehmigten und zum Anbau des Hecktragesystems geeigneten Kupp- lungskugel mit Halterungen (DIN 74058 / ISO 1302), die am Kraftfahrzeug montiert ist, verwendet wer- den. Einige Fahrzeughersteller erteilen auch für die am Fahrzeug serienmäßig montierte Anhängekupplung eine Freigabe für die Verwendung von Hecktragesystemen. Dazu werden in den Bedienungsanleitun- gen der Fahrzeuge die zulässigen Belastungen und Geometrien beschrieben. Diese sind maßgebend für die Verwendung der Hecktragesysteme. Sollte für die entsprechende Anhängekupplung keine Freigabe zur Verwendung von Hecktragesyste- men vorliegen, so hat die Eignungsprüfung wie nachfolgend beschrieben zu erfolgen. Die Eignungs- prüfung wurde auf der Grundlage des § 30 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) – Merkblatt über die Verwendung von Hecktragesystemen an PKW und Wohnmobilen – erstellt. Eignungsprüfung der Anhängekupplung Der Hecktragesystem kann auf einer typgenehmigten Anhängekupplung unter folgenden Bedingungen montiert werden:
1. Die Kugel und die Kugelstange müssen aus einem Stück bestehen.
2. Der Werkstoff der Kugelstange muss eine Mindestgüte von St 52-3 haben
(in der Regel sind Kugelstangen aus Werkstoff St 52-3).
3. Der Bereich zwischen der Kugel und der Einspannstelle bzw. Querträger darf keine
Schwächungen aufweisen. (Anschweißteile o.ä.).
4. Die zulässige Stützlast der Anhängekupplung (siehe Fabrikschild auf der
Anhängekupplung) muss mindestens 70 kg betragen.
5. Ermittlung des D-Wertes, die die Anhängekupplung am Fahrzeug mindestens aufweisen muss.
Der zulässige D-Wert der Anhängekupplung muss gleichgroß oder größer sein als der ermittelte D-Wert aus der Tabelle auf Seite 10. Dazu müssen die Maße K und L von der Anhängekupplung abgenommen werden (Messen der vertikalen Höhe K und der horizontalen Länge L wie in der unten stehenden Abb.2 gezeigt).
Ermittlung des D-Wertes. die Ihre Anhängerkupplung mindestens aufweisen muss: D-Wert in kN Vergleichen Sie den ermittelten D-Wert aus der Tabelle mit den Angaben des D-Wertes auf dem Fa- brikschild der Anhängekupplung (sollten Sie das Fabrikschild der Anhängekupplung nicht finden kön- nen, fordern Sie den D-Wert und die zulässige Stützlast in Ihrer Fachwerkstatt, beim Autohersteller oder beim Hersteller der Anhängekupplung an). Beispiel: D-Wert laut Fabrikschild: 10,5 kN zulässige Stützlast: 70 kg vertikale Höhe K: 80 mm horizontale Länge L: 250 mm
1. Vergleich zulässige Stützlast ist erfüllt, da die Mindest-Stützlast von 70 kg erreicht wird.
2. Lesen Sie nun den D-Wert in der Tabelle bei der Schnittstelle 80 mm Höhe/250 mm Länge ab, in
diesem Fall 7,1. Damit ist die Forderung erfüllt; der vorhandene D-Wert der Anhänge-Kupplung ist höher als der aus der Tabelle ermittelte Mindest-D-Wert.
3. Daraus ergibt sich, dass der Heckträger mit einer Nutzlast von 59 kg (max. Nutzlast des
Heckträgers) belastet werden darf. Vorbereitung und Montage des Heckträgers an die Anhängerkupplung Montieren Sie mit dem beiliegenden Montagematerial (4 Schrauben M10x25, 4xU-Scheiben, 4x selbstsichernde Muttern) die Schnellkupplung an dem Heckträgerkorb. (siehe Seite 8, Abb. 1). Montieren Sie zunächst die Schnellverschluss-Einheit mittels der beigefügten Befestigungsschrauben an dem Heckträgerkorb. Achten Sie darauf, dass alle Schraubverbindungen fest angezogen sind (An- zugsdrehmoment beachten). Verwenden Sie ausschließlich die beigefügten, selbstsichernden Muttern. Bevor Sie den Heckträger auf die Anhängekupplung aufsetzen und montieren, ist die Kupplungskugel fettfrei zu machen. Ziehen Sie den Sicherungsbolzen (A) heraus und drehen ihn ¼ Drehung. Jetzt kann der Hebel nach oben geklappt werden. Es öffnen sich die beiden Kugel-Klemmbacken in dem Schnellverschluss. Setzen Sie den Heckträger auf die Kupplungskugel auf und drücken Sie den Hebel halb herunter, damit der Träger noch in der Waagerechten ausgerichtet werden kann. Wenn der Heckträger waagerecht hinter dem Auto ausgerichtet ist, drücken Sie den Handhebel ganz herunter und sichern ihn wieder mit dem Sicherungsbolzen. Wichtig: der Anpressdruck der Kugel-Klemmbacken muss auf jede Anhängkupplung neu eingestellt bzw. angepaßt werden, um die erforderliche Klemmfestigkeit zu erreichen. Öffnen Sie dazu zunächst die Kontermutter (C) um dann die Nachstellschraube (B) mit einem Dreh- momentschlüssel mit 32 Nm anzuziehen. Der Handhebel muß sich dabei in der Klemmstellung befin- den (nach unten gedrückt). Ziehen Sie danach die Kontermutter wieder fest. In regelmäßigen Abständen ist der Anpressdruck der Kugel-Klemmbacken zu überprüfen. Diese Einstellung muss bei jedem Fahrzeug-/Kupplungs-Wechsel wiederholt werden. Sollten Sie kei- nen Drehmomentschlüssel besitzen, lassen Sie diese Einstellarbeiten in einer Werkstatt erledigen. Durch Anbringen eines Vorhängeschlosses in die dafür vorgesehenen Löcher (D) schützen Sie den Heckträger vor Diebstahl.
l 40 60 80 100 120 140 100 12,0 9,6 8,0 6,9 6,1 5,5 150 10,7 8,9 7,6 6,7 6,0 5,4 200 9,7 8,3 7,3 6,5 5,9 5,4 250 9,0 7,9 7,1 6,4 5,8 5,4 300 8,5 7,6 6,8 6,2 5,7 5,3 350 8,1 7,3 6,7 6,1 5,7 5,311 Sicherheitshinweis: Nach ca. 50 km Fahrtstrecke ist der Sitz des Heckträgers einschließlich Ladung zu überprüfen. ggf muss die Nachstellschraube (B) nachgezogen werden. Demontage des Heckträgers
- Trennen der elektrischen Verbindung.
- Ziehen Sie den Sicherungsbolzen (A) heraus und drehen ihn um eine ¼ Drehung (siehe Abb. 1).
- Klappen Sie den Handhebel nach oben. Halten Sie den Korb dabei gut fest, damit er nicht nach unten wegklappen kann, und so das Fahrzeug beschädigt.
- Heben Sie den Korb mit samt der Schnellkupplung nach oben von der Anhängkupplung ab. Achten Sie darauf, dass Sie nicht durch schnelle, unkontrollierte Bewegungen Ihr Fahrzeug beschädigen. Allgemeine Hinweise Rückwertige lichttechnische Einrichtungen und amtliches Kennzeichen. Wenn durch den Heckträger oder die aufgenommene Last die Fahrzeugrückleuchten und/oder das KFZ-Kennzeichen teilweise oder vollständig verdeckt werden, muss die Fahrzeugbeleuchtung und/oder das KFZ-Kennzeichen wiederholt werden. Zu dem Zeitpunkt der Erstzulassung des Fahrzeugs nicht vorgeschriebene Leuchten brauchen nicht wiederholt werden. Ladungssicherung Für die ordnungsgemäße Ladungssicherung gemäß StVO ist der Fahrzeugführer verantwortlich. Ach- ten Sie insbesondere darauf, dass die Last nicht weiter als 40 cm über den äußeren Rand der Licht- austrittsfläche der Begrenzungs-oder Schlussleuchten herausragt. Weitere Hinweise Der Heckträger darf nicht seitlich über die Fahrzeugbegrenzung hinausragen. Durch die am Heck des Fahrzeugs angebrachte Ladung wird die vom Fahrzeughersteller vorgegebene Achslastverteilung verändert. Diese Veränderung darf nicht zu einem Überschreiten der zulässigen Achslasten führen. Die Fahrweise ist dem Beladungszustand und einem ggf. geänderten Fahrverhalten anzupassen. Erstzulassung des Fahrzeugs Lichttechnische ab 01.01.1987 Einrichtung vor dem 01.01.1987 bis 31.12.1990 ab 01.01.1991 Rückfahrscheinwerfer nicht vorgeschrieben vorgeschrieben vorgeschrieben Nebelschlussleuchte nicht vorgeschrieben nicht vorgeschrieben vorgeschrieben12 Ausführung: Heckträger für Anhängekupplungen, mit Hebelschnellverschluß, abklappbar, (Art. Nr. 20215) Lesen Sie diese Bedienungsanleitung vor Gebrauch sorgfältig und bewahren Sie sie gut auf. Ansicht der Abklappvorrichtung geschlossen. Ansicht der Abklappvorrichtung geöffnet. Abschließbar13 Montageanleitung/Zusammenbau
1. Den Hebel auf die Vorrichtung des
Hebelschnellverschlußes schieben und mit den beiliegenden Muttern und Schrauben befestigen. Montagemaße der Grundplatte
2. Den beiliegenden Bügel für die Abklappvorrichtung in die Vorrichtung des He-
belschnellverschlußes schieben und mit einem Schraubenschlüssel festziehen. Mit einem Drehmomentschlüssel auf 6 Nm nachziehen.14
3. Den Hebelschnellverschluß auf der
Anhängekupplung aufsetzen.
4. Den Hebel nach unten drücken bis
5. Der Hebelschnellverschluß sollte
jetzt festsitzen und darf kein Spiel nach rechts/links oder oben/unten haben. Anpassen auf der Anhängekupplung Der Hebelschnellverschluß ist für Stahl-Anhängekupplungen, nicht für Alu-Anhängekupplungen geeignet.15
6. Sollte sich der Hebel ohne großen
Kraftaufwand nicht nach unten einras- ten lassen, muß wie unten abgebildet nachjustiert werden
7. Der Hebel läßt sich ganz leicht nach
unten einrasten, aber der Hebel- schnellverschluß hat Spiel nach rechts/links oder oben/unten. Jetzt muß wie unten abgebildet nachjustiert werden.
8. Mit dem beiliegenden Innensechskantschlüssel die oberen beiden Innensechs-
kantmuttern jeweils nach rechts oder links verdrehen, je nachdem ob die Schnell- verschlußkupplung zu fest oder zu locker auf der Anhängekupplung ist. Wenn der Hebel jetzt ohne großen Kraftaufwand nach unten einrastet und der Hebelschnell- verschluß kein Spiel nach rechts/links oder oben/unten hat, ist die Schnellver- schlußkupplung optimal angepaßt.16 Ausführung: Heckträger mit Steckkupplung (Art. Nr. 20233) Steckkupplung für Heckträger mit dem beiliegenden Montagesatz an den Heckträ- ger anschrauben. Montagesatz bestehend aus: 4 x Schraube 8.8 M8,9x30 4 x U-Scheibe 4 x Mutter M8 selbstsichernd Anziehdrehmoment 49 Nm Jetzt den Heckträger einfach aufstecken - Schraube anziehen und fertig! Gewicht ca. 2 kg. Maße der Montageplatte 135x80 mm, hochwertige Stahllegierung, passend für An- hängekugelkupplungen aus Stahl mit mind. ST52-3. Steckkupplung abklappbar für Heckträger mit dem beiliegenden Monta- gesatz an den Heckträger anschrauben. Montagesatz bestehend aus: 4 x Schraube 8.8 M8,9x30 4 x U-Scheibe 4 x Mutter M8 selbstsichernd Anziehdrehmoment 49 Nm Jetzt den Heckträger einfach aufstecken - Schraube anziehen und fertig! Gewicht ca. 2 kg. Maße der Montageplatte 135x80 mm, hochwertige Stahlle- gierung, passend für Anhängekugelkupplungen aus Stahl mit mind. ST52-3. Ausführung: Heckträger mit Steckkupplung abklappbar (Art. Nr. 20234)17 Verwendungsbereiche Das Schnellkupplungssystem darf nur in Verbindung mit einer typengenehmigten und zum Anbau des Hecktragesystems geeigneten Kupplungskugel mit Halte- rungen (DIN 74058 / ISO 1302), die am Kraftfahrzeug montiert ist, verwendet wer- den. Einige Fahrzeughersteller erteilen auch für die am Fahrzeug serienmäßig mon- tierte Anhängekupplung eine Freigabe für die Verwendung von Hecktragesyste- men. Dazu werden in den Bedienungsanleitungen der Fahrzeuge die zulässigen Belastungen und Geometrien beschrieben. Diese sind maßgebend für die Ver- wendung der Hecktragesysteme. Sollte für die entsprechende Anhängekupplung keine Freigabe zur Verwendung von Hecktragesystemen vorliegen, so hat die Eignungsprüfung wie nachfolgend beschrieben zu erfolgen. Die Eignungsprüfung wurde auf der Grundlage des § 30 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) – Merkblatt über die Verwendung von Hecktragesystemen an PKW und Wohnmobilen – erstellt. Eignungsprüfung der Anhängekupplung Das Hecktrage-Schnellkupplungssystem kann auf einer typgenehmigten Anhän- gekupplung unter folgenden Bedingungen montiert werden:
1. Die Kugel und die Kugelstange müssen aus einem Stück bestehen.
2. Der Werkstoff der Kugelstange muss eine Mindestgüte von St 52-3 haben
(in der Regel sind Kugelstangen aus Werkstoff St 52-3).
3. Der Bereich zwischen der Kugel und der Einspannstelle bzw. Querträger darf
keine Schwächungen aufweisen. (Anschweißteile o.ä.).
4. Die zulässige Stützlast der Anhängekupplung (siehe Fabrikschild auf der
Anhängekupplung) muss ausreichend sein.
5. Ermittlung des D-Wertes, die die Anhänge-
kupplung am Fahrzeug mindestens aufweisen muss. Der zulässige D-Wert der Anhängekupplung muss gleichgroß oder größer sein als der ermittelte D-Wert aus der Tabelle auf der nächs- ten Seite. Dazu müssen die Maße K und L von der Anhängekupplung abgenommen werden (Messen der vertikalen Höhe K und der horizontalen Länge L wie in der Abb. gezeigt).18 Ermittlung des D-Wertes. die Ihre Anhängerkupplung mindestens aufweisen muss: D-Wert in kN Vergleichen Sie den ermittelten D-Wert aus der Tabelle mit den Angaben des D- Wertes auf dem Fabrikschild der Anhängekupplung (sollten Sie das Fabrikschild der Anhängekupplung nicht finden können, fordern Sie den D-Wert und die zu- lässige Stützlast in Ihrer Fachwerkstatt, beim Autohersteller oder beim Hersteller der Anhängekupplung an). Beispiel: D-Wert laut Fabrikschild: 10,5 kN zulässige Stützlast: 70 kg vertikale Höhe K: 80 mm horizontale Länge L: 250 mm Lesen Sie nun den D-Wert in der Tabelle bei der Schnittstelle 80 mm Höhe/250 mm Länge ab, in diesem Fall 7,1. Damit ist die Forderung erfüllt; der vorhandene D-Wert der Anhänge-Kupplung ist höher als der aus der Tabelle ermittelte Mindest-D-Wert. Sicherheitshinweis: Nach ca. 50 km Fahrtstrecke ist der Sitz des Heckträgers einschließlich Ladung zu überprüfen. ggf muss die Nach- bzw. Feststellschraube nachgezogen werden. Ladungssicherung: Für die ordnungsgemäße Ladungssicherung gemäß StVO ist der Fahrzeugführer verantwortlich. Achten Sie insbesondere darauf, dass die Last nicht weiter als 40 cm über den äußeren Rand der Lichtaustrittsfläche der Be- grenzungs-oder Schlussleuchten herausragt. Weitere Hinweise: Der Heckträger darf nicht seitlich über die Fahrzeugbegren- zung hinausragen. Durch die am Heck des Fahrzeugs angebrachte Ladung wird die vom Fahrzeughersteller vorgegebene Achslastverteilung verändert. Diese Ver- änderung darf nicht zu einem Überschreiten der zulässigen Achslasten führen. Die Fahrweise ist dem Beladungszustand und einem ggf. geänderten Fahrverhal- ten anzupassen.
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