Aim TTi BS407 - Messgeräte

BS407 - Messgeräte Aim TTi - Kostenlose Bedienungsanleitung

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Laden Sie die Anleitung für Ihr Messgeräte kostenlos im PDF-Format! Finden Sie Ihr Handbuch BS407 - Aim TTi und nehmen Sie Ihr elektronisches Gerät wieder in die Hand. Auf dieser Seite sind alle Dokumente veröffentlicht, die für die Verwendung Ihres Geräts notwendig sind. BS407 von der Marke Aim TTi.

BEDIENUNGSANLEITUNG BS407 Aim TTi

Vorsicht! Bitte beachten Sie die beigefügten Unterlagen. Falsche Bedienung kann Schaden am Gerät verursachen! Wechselstrom22 Installation Netzbetriebsspannung Die Betriebsspannung des Gerätes ist auf der Rückseite vermerkt. Wenn die Betriebsspannung von 230V auf 115V umgestellt werden muss oder umgekehrt, ist folgendermaßen vorzugehen:

1. Das Gerät von allen Spannungsquellen trennen.

2. Die 4 Schrauben entfernen, mit denen die obere mit der unteren Gehäusehälfte

verbunden ist, und das Oberteil des Gehäuses hochheben.

3. Das 3-polige Kabel von der Stromversorgungs-SPS abnehmen, die sechs Schrauben

entfernen und die SPS aus dem Gehäuse heben. An der Unterseite der Stromversorgungs-SPS ist ein Isolator angebracht der sicherstellt, dass die Batterien nicht zufällig kurzgeschlossen werden. Der mittlere Haltebolzen kann vorsichtig herausgeschoben und wiederverwendet werden. Setzen Sie den Isolator nach den Servicemaßnahmen sofort wieder ein.

4. Die gelöteten Verbindungen für die gewünschte Arbeitsspannung einsetzen:

Für 230V nur LK2 einsetzen. Für 115V LK1 und LK3 einsetzen und LK2 nicht einsetzen. Diese Verbindungen können verzinnte Kupferdrähte oder Null-Ohm-Widerstände sein.

5. Die Stromversorgungs-SPS wieder in das untere Gehäuse einbauen und das 3-polige

Kabel wieder anschließen.

6. Das obere Gehäuse wieder anbringen und darauf achten, dass die Schrauben nicht

7. Zur Einhaltung der Anforderungen der Sicherheitsstandards muss die auf der Rückseite

angegebene Betriebsspannung geändert werden, so dass die neue Spannungseinstellung deutlich zu erkennen ist. Sicherungen In diesem Gerät befinden sich keine austauschbaren Sicherungen. Netzanschlussleitung Schließen Sie das Instrument unter Verwendung des mitgelieferten Netzkabels an die Wechselstromversorgung an. Falls ein Netzstecker für eine unterschiedliche Steckdose erforderlich ist, muss ein geeigneter zugelassener Netzkabelsatz verwendet werden, der mit der erforderlichen Steckdose und einem IEC60320 C13-Stecker für das Instrument versehen ist. Die minimale Nennstromstärke des Kabelsatzes für die beabsichtigte Wechselstromversorgung ist den Nennleistungsangaben auf dem Gerät oder den Spezifikationen zu entnehmen. VORSICHT! DIESES GERÄT MUSS GEERDET WERDEN Jegliche Unterbrechung des Netzschutzleiters innerhalb oder außerhalb des Gerätes macht das Gerät gefährlich. Eine absichtliche Unterbrechung ist verboten.23 Anschlüsse Eingangsanschlüsse Auf der Frontplatte stehen Anschlussmöglichkeiten für standardmäßige Widerstandsmessungen mit 4 Anschlüssen zur Verfügung. Der Prüfstrom fließt zwischen den Anschlüssen, die mit FORCE + (KRAFT) und – beschriftet sind, und die Spannung, die am unbekannten Widerstand anliegt, wird zwischen den Anschlüssen gemessen , die mit SENSE + (ABTASTUNG) und – beschriftet sind. Um korrekte Ergebnisse zu erhalten, sollte der gesamte Messkreis nur an den zu messenden Widerstand angeschlossen sein. Das Gerät wird mit einem Kelvin Anschlussleitungssatz geliefert, der aus zwei Spezial- Krokodilklemmen besteht, die mit vier 4mm-Stöpseln verbunden sind. Die oberen und unteren Klemmbacken haben bei beiden Krokodilklemmen keine elektrische Verbindung: Die grauen Klemmbacken dienen als Force-Anschlussklemmen und die farbigen Klemmbacken (rot und schwarz) als Sense-Anschlussklemmen. Die grauen Klemmbacken sind mit den Stöpseln verbunden, die einen grauen Bund haben. Diese Anschlussleitungen sind folgendermaßen an das Gerät anzuschließen: Stöpsel Anschluss ganz rot Sense + rot mit grauem Bund Force + ganz schwarz Sense – schwarz mit grauem Bund Force –

Das Gerät kann mit einer beliebigen anderen Verbindungsanordnung mit 4 Anschlüssen verwendet werden, wenn die physische Größe des gemessenen Widerstands dies erforderlich macht. Der Messkreis ist nicht geerdet (selbst während die Batterie geladen wird), aber zum Schutz des Bedienpersonals sollten die Anschlüsse innerhalb von ±30 Volt von Erde liegen. Extern darf der Stromkreis nur an einem Punkt an Erde angeschlossen werden. Die höchste Spannung, die vom Gerät abgegeben wird, beträgt 6V DC. Schutz Bei der Widerstandsmessung an großen Induktionsspulen mit Eisenkern baut der Prüfstrom im Eisenkern ein magnetisches Feld auf. Wenn der Strom abgestellt wird, wird mit dem Zusammenbruch des Felds eine Gegen-EMK erzeugt. Beim Abnehmen der Prüf- Anschlussleitungen von den Induktionsspulen nicht die Anschlüsse berühren, da die Gegen-EMK einen spürbaren elektrischen Schlag verursachen kann. Am besten den Tastenschalter Set Zero (Nullstellung) drücken und das Gerät die gespeicherte Energie aufnehmen lassen, bevor die Induktionsspule von den Anschlüssen getrennt wird. Schutzschaltungen im Gerät gewährleisten, dass es nicht von der Gegen-EMK einer Induktanz seines eigenen Prüfstroms beschädigt wird. Es ist nicht vorgesehen, dass eine externe Spannung an die Eingangs-Anschlüsse angelegt wird. Es sind allerdings Schaltungen zum Schutz des Geräts vor kurzen unbeabsichtigten Verbindungen vorhanden. Im Falle eines schwerwiegenderen Missbrauchs schützen Schmelzwiderstände die internen Stromkreise. Diese Widerstände können nicht vom Benutzer ersetzt werden.24 Frontplatten-Bedienungseinrichtungen Die folgenden Absätze enthalten eine Kurzbeschreibung der Bedienungseinrichtungen. Genauere Angaben zum Betrieb des Geräts sind in späteren Kapiteln zu finden. Operate Der Tastenschalter Operate (Einschalten) verbindet die Messkreise mit der Batterie; er steuert nicht die Batterieladevorrichtung, die immer in Betrieb ist, wenn das Gerät an die Netzversorgung angeschlossen ist. Set Zero Durch Drücken des Tastenschalters Set Zero (Nullstellung) wird der Prüfstrom von den Force- Anschlüssen weggeleitet, so dass es am gemessenen Widerstand keinen Spannungsabfall gibt. Die Anzeige kann dann auf Null gesetzt werden, wobei die Auswirkung externer thermischer EMK berücksichtigt wird. 20mV Clamp Durch Drücken des Tastenschalters 20mV Clamp (20mV Begrenzung) wird die Leerlaufspannung der Force-Anschlüsse auf 20mV begrenzt. Diese Funktion wird bei der Messung des Kontaktwiderstands von Schaltern oder Relais verwendet, da durch diese niedrige Spannung keine Oxidschichten durchbrochen werden. Polarity Durch Drücken des Tastenschalters Polarity (Polarität) wird die Richtung des Prüfstroms durch den unbekannten Widerstand umgekehrt. Wenn keine thermischen EMK im Messkreis vorhanden sind, sollten die beiden Messergebnisse übereinstimmen (abgesehen vom Minuszeichen). Wenn eine thermische EMK vorhanden ist, verfälscht sie das eine Messergebnis nach oben und das anderen nach unten; der wirkliche Widerstandswert ist der numerische Mittelwert aus den beiden. Messbereich-Tastenschalter Die Messbereich-Tastenschalter sind mit den Anzeige-Einheiten beschriftet (µΩ, mΩ, Ω und kΩ). Der Nenn-Mess-Strom ist als Zusatzinformation unter den Tastenschaltern angegeben. Charge-Leuchte (rot) Die Leuchte Charge (Ladung) leuchtet, während das Gerät an die Netzversorgung angeschlossen ist, was bedeutet, dass die Batterie geladen wird. Das Gerät ist von der Versorgung zu trennen, wenn die Batterie vollständig geladen ist. Force On-Leuchte (grün) Die Leuchte Force On (Force Ein) leuchtet, wenn der Prüfstrom korrekt fließt. Wenn die 20mV- Klemme verwendet wird, leuchtet sie nur, falls der externe Spannungsabfall unter der Klemmengrenze liegt. Anzeige Die 3½-stellige Anzeige gibt das Messergebnis an. Es ist nur dann als gültiges Messergebnis aufzufassen, wenn die Leuchte Force On leuchtet und die BAT-Anzeige aus ist. Wenn der Widerstand zu hoch für den gewählten Messbereich ist (oder die Sense-Anschlussleitungen einen offenen Stromkreis bilden) wird die Messbereichsüberschreitung durch eine 1 und drei Leerzeichen angezeigt. Ein Minuszeichen erscheint, wenn mit umgekehrter Polarität gemessen wird. Die Nullstellung hat ein Vorzeichen; in der echten Nullposition wechselt die Anzeige zwischen –000 und +000. Das BAT-Signal in der linken unteren Ecke des Anzeigefensters zeigt an, dass die Batterie fast entladen ist. Zu diesem Zeitpunkt sind die Messergebnisse noch genau, aber es gibt kein weiteres Zeichen, wenn die Batteriespannung auf den Punkt fällt, an dem Fehler auftreten. Daher ist die Ladevorrichtung an die Versorgung anzuschließen, wenn die BAT -Anzeige erscheint.25 Betrieb Einschalten Das Gerät wird an der Frontplatte mit dem Tastenschalter Operate eingeschaltet. Wenn im Anzeigefenster keine Ziffern erscheinen, sind die Batterien wahrscheinlich vollständig entladen. Schließen Sie das Gerät an die Netzversorgung an; die Charge-Leuchte sollte aufleuchten, um anzuzeigen, dass die Batterien geladen werden. Wenn das Anzeigefenster nach ein paar Minuten Ladezeit nicht den Betrieb aufnimmt, kann das Gerät defekt sein. Gerät ausschalten, von der Versorgung trennen und zur Reparatur geben. Ladung der Batterie Wenn das Gerät an die Netzversorgung angeschlossen ist, leuchtet die rote Charge-Leuchte und die Batterie wird geladen. Widerstandsmessungen können mit einer kleinen Genauigkeitseinbuße aufgrund des Temperaturanstiegs im Gerät weiter durchgeführt werden. Der Ladevorgang dauert gewöhnlich etwa 12 Stunden, aber wenn der 2000µΩ-Messbereich verwendet wird, verringert der Prüfstrom von 250mA den Ladestrom beträchtlich und es dauert länger, bis die Batterie vollständig geladen ist. Ein konisches Ladungsmuster wird angewandt, damit das Ladungsniveau einer voll entladenen Batterie schnell erhöht und der Strom verringert wird, wenn die Batterie voll geladen ist; dennoch sollte das Gerät nicht kontinuierlich nachgeladen werden, da dies die Lebensdauer der Batterie verringern würde. Die Ni-MH-Zellen haben keinen Nachklingeffekt und nehmen durch eine vollständige Entladung oder eine teilweise Aufladung keinen Schaden. Wenn das Gerät nicht verwendet wird, entladen sich die Batterien selbst. Dieser Effekt wird durch höhere Temperaturen wesentlich verstärkt. Wenn das Gerät so lange gelagert wurde, dass die Batterien vollständig entladen sind, können zwei bis drei Lade/Entlade-Zyklen nötig sein, bis die volle Kapazität wiederhergestellt ist. Die Batterien können nicht vom Benutzer ausgetauscht werden. Wenn die Kapazität merklich abnimmt, sollte das Gerät an eine qualifizierte Reparaturwerkstatt geschickt werden, um dort die Batterien austauschen zu lassen. Die Zellen müssen entsprechend der örtlich geltenden Arbeitssicherheits- und Umweltanforderungen gehandhabt und entsorgt werden. Betriebsgrundsätze Dieses Gerät verwendet das ratiometrische Verfahren zur Messung des Widerstands: Ein Prüfstrom wird durch einen präzisen internen Bezugswiderstand und durch den unbekannten Widerstand geleitet. Die Höhe des Prüfstroms wird je nach eingestelltem Messbereich gewählt. Sie stellt einen Kompromiss zwischen Rauschempfindlichkeit und thermischen EMK und einer Minimierung der Selbsterwärmung des unbekannten Widerstands dar. Die Spannungen, die sich an den beiden Widerständen entwickeln, werden mit einem ratiometrischen Analog-Digital- Wandler verglichen, der das Ergebnis für die Anzeige errechnet. Die Genauigkeit dieses Verfahrens hängt von der Genauigkeit des Bezugswiderstands ab und davon, ob der Spannungsabfall am unbekannten Widerstand exakt gemessen wird, nicht von der Höhe des Prüfstroms. Die beiden Hauptfehlerquellen sind Spannungsabfälle an den Verbindungsstellen und thermische EMK. Das Problem der Spannungsabfälle wird durch die 4-Anschluss-Verbindung gelöst. Der Strom fließt durch die Force-Anschlussleitungen und das Gerät kann jeden Spannungsabfall in diesen Leitungen bis zu seiner Nachgiebigkeitsgrenze tolerieren. In den Sense-Anschlussleitungen gibt es aufgrund der sehr hohen Eingangsimpedanz des Spannungsmesskreises im Gerät keinen Spannungsabfall. Der Widerstand wird zwischen den physischen Punkten gemessen, an denen die Sense-Anschlussleitungen an den unbekannten Widerstand angeschlossen sind. Eine EMK wird an jedem Übergang zwischen verschiedenen Metallen erzeugt. Die Höhe dieser EMK hängt von den Materialien und der Temperatur ab. In jedem geschlossenen Stromkreis, der mit demselben Metall beginnt und endet (z.B. in den Buchsen des Geräts) gibt es eine gerade Zahl von Übergängen zwischen verschiedenen Metallen. Wenn die Verbindungsstellen-Paare dieselbe Temperatur haben, ist die Netto-EMK im gesamten Stromkreis Null, aber wenn es26 Temperaturunterschiede gibt, ist die Summe der EMK nicht Null. Dieser Unterschied ist die thermische EMK des Stromkreises. Diese liegt oft in der Größenordnung von ein paar zehntel Mikrovolt, was in Messbereichen mit niedrigen Widerständen ausreicht, um das angezeigte Messergebnis zu beeinflussen. Das Gerät kann nicht zwischen dieser EMK und dem Spannungsabfall am Prüfling unterscheiden, der vom Prüfstrom verursacht wird. Wenn allerdings die Richtung des Prüfstroms umgekehrt wird, wird die thermische EMK zum einen Messergebnis dazugerechnet und vom anderen abgezogen. Der wirkliche Widerstandswert kann als Mittelwert der beiden Ergebnisse berechnet werden. Zu diesem Zweck gibt es den Polarity -Tastenschalter. Die wirksamste Methode zur Entfernung thermischer EMK ist die Entfernung von Temperaturunterschieden. Beim Anschluss der Prüflinge ist darauf zu achten, dass die Anschlussstellen nicht mit den Fingern berührt werden - auch die Stöpselkontakte sollten beim Anschließen der Leitungen nicht berührt werden. Bitte warten, bis ein thermisches Gleichgewicht hergestellt ist. Es kann mehrere Minuten dauern, bis die Folgen einer sehr kurzen Berührung mit dem Finger verschwunden sind. Die Wirkung thermischer EMK kann auch durch die Verwendung eines Wechselstrom- Messverfahrens ausgeschaltet werden, aber das führt zur Messung der Wirkstromkomponente der Impedanz (einschließlich der Auswirkung etwaiger Kernverluste etc.), statt dass der wirkliche Widerstandswert erreicht wird, der mit Hilfe des von diesem Gerät benutzten Gleichstrommessverfahrens ermittelt wird. Nullstellung Zur Einstellung der Null-Anzeige muss der Force-Strom fließen (damit der Bezugswiderstand normale Bedingungen hat) und zwischen den Sense-Anschlüssen darf keine Spannung sein. Der Einstellknopf ZERO ADJUST (Nullpunkt-Einstellung) kann dann für ein Messergebnis auf Null gesetzt werden, um die internen Offsetspannungen des Geräts zu kompensieren. Am einfachsten ist dies mit folgender Methode zu erreichen: Mit einem Kabel FORCE + mit FORCE – verbinden und mit einem zweiten Kabel SENSE + mit SENSE – verbinden, den gewünschten Messbereich wählen und mit Hilfe des Einstellknopfs ZERO ADJUST eine Null- Anzeige einstellen. Bitte beachten, dass dies ein Anzeigewert mit Vorzeichen ist: Der genaue Nullpunkt befindet sich dort, wo das Minusvorzeichen in der Anzeige abwechselnd erscheint und nicht erscheint. Anschließend werden die Kabel abgenommen und der Prüfling wie erforderlich angeschlossen. Mit diesem Verfahren werden die internen Offsetspannungen des Geräts genullt. Die Nullstellung kann auch dazu verwendet werden, die Auswirkungen kleiner externer EMK aus der Messung herauszuhalten. Die Prüfkabel wie zur Messung an den unbekannten Widerstand anschließen und den erforderlichen Messbereich wählen. Den Knopf Set Zero drücken und die Anzeige auf Null stellen. Den Knopf Set Zero loslassen und warten, bis sich die Anzeige auf den Widerstandswert eingependelt hat. Dies ist im Normalbetrieb die einfachste Methode. Bitte beachten, dass keine Nullstellung erfolgen kann, wenn die Sense-Anschlüsse nicht Teil eines geschlossenen Stromkreises sind. Anschluss des unbekannten Widerstands Die mit dem Gerät gelieferten Kelvin-Klemmen dienen zur Herstellung der Force- und Sense- Verbindungen auf den gegenüberliegenden Seiten des Leiters. Dieses Verfahren ist für Bauteile mit Leitungsenden und für lange, dünne Gegenstände geeignet. Wenn ein niedriger Widerstand an Prüflingen mit großen Maßen gemessen werden soll, werden manchmal separate Leitungen und Clips für die Verbindungen im jeweiligen Stromkreis benötigt, die so hergestellt werden müssen, dass sie die gewünschte Messung widerspiegeln. Die Sense- Anschlüsse sind an genau den Punkten an den Prüfling anzuschließen, zwischen denen der Widerstand gemessen werden soll. Die Force-Anschlüsse sind außerhalb der Sense- Anschlüsse an den Prüfling anzuschließen. Sie sollten genug Abstand von den Sense- Anschlüssen haben, dass der Bereich, in dem sich der Strom über den Querschnitt des Prüflings ausbreitet, berücksichtigt wird.27 Bei der Messung von Bauteilen sollten die Verbindungen bei der Prüfung den Verbindungen bei der Anwendung so genau wie möglich gleichen; bei der Messung der Eigenschaften von Materialproben ist die Konsistenz der Verbindung der wichtigste Faktor. Dazu muss eventuell eine passende Vorrichtung gebaut werden. Die grüne Leuchte Force On leuchtet, wenn der durch den unbekannten Widerstand fließende Prüfstrom einen Spannungsabfall erzeugt, der innerhalb der Nachgiebigkeitsspezifikation des Geräts liegt. Unter der Voraussetzung, dass die Sense-Verbindungen korrekt hergestellt wurden (wenn nicht erscheint im Display normalerweise die Messbereichsüberschreitungs-Anzeige), kann dann eine gültiges Messergebnis erzielt werden. Bitte beachten: Bei der Messung sehr großer Spulen (wie zum Beispiel Hochspannungstransformatoren) kann es eine Verzögerung geben, bis diese Leuchte leuchtet, da der Prüfstrom einige Zeit braucht, um den vollen Wert zu erreichen (die Geschwindigkeit, mit der der Strom steigt, hängt von der Spule und von der Quellen-EMK des Geräts ab). Gleichermaßen braucht es Zeit, bis der Strom sich umgekehrt hat, wenn mit Polarity die Polarität umgekehrt wird. Es ist sehr wichtig, dass beim Anschließen von Bauteilen vermieden wird, einen Metallteil des Stromkreises zu berühren, da die von den Fingern abgeleitete Wärme thermische EMK erzeugt, die eine ziemlich lange Abklingzeit haben. Ablesung des Messergebnisses Nach der Nullstellung den Set Zero-Tastenschalter loslassen und warten, bis sich die Anzeige auf den Widerstandswert eingependelt hat. Dieses Messergebnis aufschreiben und den Polarity- Tastenschalter drücken; im Idealfall (wenn keine externen EMK vorhanden sind) ist dieses Messergebnis das gleiche wie das erste. Wenn nicht, den numerischen Mittelwert der beiden Messergebnisse nehmen (das Vorzeichen ignorieren); dieser Wert ist der wirkliche Widerstandswert. Bitte beachten, dass sich das Messergebnis aufgrund thermischer EMK und aufgrund des Temperaturkoeffizienten des unbekannten Widerstands verändert, wenn der Prüfling nicht in einem thermischen Gleichgewicht ist. Die Ergebnisse können überprüft werden, indem der Knopf Set Zero gedrückt wird, das Null- Messergebnis aufgeschrieben wird und dann die beiden Differenzen zwischen diesem Wert und dem Messergebnis mit der jeweiligen Polarität errechnet werden (unter Beachtung der Vorzeichen). Diese beiden Werte sollten bis auf eine Ziffer übereinstimmen, sonst ändern sich die thermischen EMK zu schnell, als dass eine zuverlässige Messung erfolgen könnte. Kontaktwiderstands-Messungen Die Kontakte von Relais, Schaltern etc. sind oft von Oxiden oder Korrosionsprodukten überzogen. Wenn die im Stromkreis geschaltete Spannung nicht hoch genug ist, um diese Isolierschicht zu durchbrechen, ist der gemessene Kontaktwiderstand viel höher, als der bei starken Strömen gemessene. Um ein Messergebnis zu erreichen, das den Betrieb des Bauteils unter diesen Trockenkreis-Bedingungen widerspiegelt, muss gewährleistet sein, dass das Prüfgerät den Prüfling nicht einer hohen Leerlaufspannung aussetzt. Internationale Normen definieren die Trockenkreis-Messspannung als eine Spannung unter 20mV. Dieses Gerät enthält eine entsprechende Clamp-Schaltung, die an der Frontplatte mit dem Druckknopf 20mV Clamp aktiviert wird. Damit wird ein interner elektronischer Nebenschlusswiderstand an den Force-Anschlüssen angelegt und der Widerstand dieses Stromkreises so gesteuert, dass eine Spannung von 18mV (±2mV) zwischen diesen Anschlüssen anliegt. Wenn der zu messende Kontakt schließt, muss der Widerstand so klein sein, dass der Spannungsabfall am Widerstand (beim Messstrom des gewählten Bereichs), kleiner als die Clamp-Spannung ist. Der interne Nebenschlusswiderstand schaltet dann ab, die grüne Force On- Leuchte leuchtet und der richtige Widerstandswert wird angezeigt. Bitte beachten, dass die Batterie stärker entladen wird, wenn 20mV Clamp eingeschaltet ist, da der Messstrom kontinuierlich fließt, entweder durch die interne Klemme oder durch den externen Kontakt. Die Einrichtung 20mV Clamp kann in den Messbereichen 2kΩ und 20kΩ nicht benutzt werden, da die maximale Messspannung in diesen Bereichten 20mV übersteigt.28 Anwendungen Um den Temperaturanstieg in der Wicklung eines Transformators oder Motors zu messen, muss zuerst der Widerstand gemessen werden, wenn das Bauteil kalt ist. Anschließend wird das Messgerät abgenommen und das Bauteil für eine bestimmte Zeit in Betrieb genommen. Dann werden alle Versorgungsanschlüsse entfernt, das Messgerät wieder angeschlossen und der Wicklungswiderstand in heißem Zustand gemessen. Wenn der Temperaturkoeffizient des Wicklungsmaterials bekannt ist, können diese beiden Widerstandsmesswerte benutzt werden, um die Temperaturveränderung zu berechnen. Hinweise zur Messung Wenn der gemessene Wert kontinuierlich abwandert, kann dies entweder auf eine durch eine Temperaturveränderung verursachte Veränderung einer thermischen EMK hinweisen, oder auf eine wirkliche Veränderung des Widerstands im Messgegenstand. Wenn der Prüfling kleine Maße hat, kann dies in der Heizwirkung des Prüfstroms begründet liegen. Durch die Verwendung eines höheren Messbereichs wird der Prüfstrom verringert, gleichzeitig nimmt jedoch auch die Auflösung des Messergebnisses ab. Zufällige Schwankungen des Messergebnisses von mehr als einer Stelle weisen auf schlechte Verbindungen zum Prüfling hin, insbesondere an den Sense-Anschlussleitungen. Sie können auch durch Magnetfelder verursacht werden, die den Prüfstromkreis schneiden; in diesem Fall sind die Anschlussleitungen so zu bewegen, dass sie nahe beieinander und nicht in der Nähe von Transformatoren und Motoren liegen. Wenn die drei Messwerte (Null, normal, und mit umgekehrter Polarität) nicht zueinander passen, liegt dies entweder an einer schlechten Verbindung, oder eine thermische EMK verändert sich schnell, oder der tatsächliche Messwert verändert sich schnell. Halbleiterübergänge erscheinen in beiden Richtung wie eine Unterbrechung des Stromkreises, da die Messspannung des Geräts zu klein ist, um einen merklichen Stromfluss zu bewirken.29 Reparatur Der Hersteller oder seine Auslandsvertretungen bieten einen Reparaturservice für Geräte an, die einen Fehler entwickelt haben. Wenn ein Eigentümer die Reparaturarbeiten selbst ausführen möchte, sollte dies nur durch ausgebildetes Personal und in Verbindung mit dem Service Manual (Wartungshandbuch) erfolgen. Das Service Manual ist direkt vom Hersteller oder von den Auslandsvertretungen zu erwerben. Reinigung Wenn das Gerät gereinigt werden muss, einen nur leicht mit Wasser oder einem sanften Reinigungsmittel angefeuchteten Lappen verwenden. VORSICHT! UM EINEN ELEKTRISCHEN SCHLAG ODER EINE BESCHÄDIGUNG DES GERÄTES ZU VERMEIDEN, NIEMALS WASSER IN DAS GEHÄUSE GELANGEN LASSEN. UM EINE BESCHÄDIGUNG DES GEHÄUSES ZU VERMEIDEN, NIE MIT LÖSEMITTELN REINIGEN. Eichung Um zu gewährleisten, dass das Gerät innerhalb seiner Spezifikation bleibt, muss die Eichung jährlich überprüft (und falls nötig eingestellt) werden. Dazu sind Normwiderstände mit genau bekannten Werten erforderlich; das Gerät wird so eingestellt, dass diese Widerstände die richtigen Messwerte ergeben. Das Gerät wird für jeden Messbereich individuell geeicht. Sicherungen Der Transformator-Primärstromkreis wird durch eine nicht rückstellbare thermische Sicherung in der Wicklung geschützt. Sie kann nur erneuert werden, indem ein neuer Transformator eingebaut wird. Die Lade- und Entladestromkreise der Batterie sind durch selbstrückstellende Einrichtungen geschützt. Wenn vermutet wird, dass eine davon ausgelöst wurde, das Gerät von der Netzversorgung trennen, ausschalten und zehn Minuten warten. Wahrscheinlich weist das Auslösen auf einen internen Fehler hin; das Gerät ist von einer kompetenten Reparaturwerkstatt zu warten.30 Sicurezza Questo strumento appartiene alla Categoria di Sicurezza 1 secondo la classifica IEC ed è stato progettato in modo da soddisfare i criteri EN61010-1 (requisiti di Sicurezza per Apparecchiature di misura, controllo e per uso in laboratorio). E’ uno strumento di Categoria II di installazione e inteso per funzionamento con un’alimentazione normale monofase. Questo strumento ha superato le prove previste da EN61010-1 e viene fornito in uno stato di sicurezza normale. Questo manuale contiene informazioni e avvertenze che devono essere seguite per assicurarsi di un’operazione sicura e mantenere lo strumento in condizioni di sicurezza. Questo strumento è progettato per uso all’interno e in un ambiente d’inquinamento Grado 2, entro la gamma di temperatura da 5°C a 40C°, con umidità relativa (non condensante) di 20% - 80%. Può occasionalmente essere assoggettato a temperature fra +5°C e −10°C senza comprometterne la sicurezza. Non usare in presenza di condensazione. L’uso dello strumento in maniera non conforme a quanto specificato in queste istruzioni potrebbe pregiudicare la protezione di cui è dotato. Non usare lo strumento per misurare tensioni al di sopra dei valori nominali o in condizioni ambientali al di fuori di quelle specificate. ATTENZIONE! QUESTO STRUMENTO DEVE ESSERE COLLEGATO A TERRA Una qualsiasi interruzione sia interna che esterna del collegamento a terra lo rende pericoloso. E’ proibito interrompere questo collegamento deliberatamente. La protezione non deve essere negata attraverso l’uso di un cavo di estensione privo del filo di collegamento a terra. Quando lo strumento è alimentato, alcuni morsetti sono sotto tensione e l’apertura dei coperchi o la rimozione di parti (eccetto quei componenti accessibili senza l’uso di attrezzi) può lasciare scoperti dei morsetti sotto tensione. L’apparechiatura deve essere staccata da tutte le sorgenti di tensione prima di aprirla per regolazioni, manutenzione o riparazioni. E’ consigliabile evitare, per quanto possibile, qualsiasi operazione di regolazione e di riparazione dello strumento sotto tensione e, qualora fosse inevitabile, dette operazioni devono essere eseguite da una persona specializzata in materia, che sia pienemente conscia del pericolo presente. Quando sia chiaro che lo strumento è difettoso, o che ha subito un danno meccanico, un eccesso di umidità, o corrosione a mezzo di agenti chimici, la sicurezza potrebbe essere stata compromessa e lo strumento deve essere ritirato dall’uso e rimandato indietro per le prove e le riparazioni del caso. Lo strumento contiene fusibili termici sia senza reset che con reset automatico che non possono essere sostituiti dall’utente. È vietato il corto circuito di questi dispositivi di protezione. Lo strumento contiene batterie al NiMH (idruro nichel-metallo). Non aprire, forare, incenerire o cortocircuitare queste batterie. Smaltirle in conformità con i regolamenti locali vigenti e rimuoverle dallo strumento prima dello smaltimento finale dello stesso. Evitare di bagnare lo strumento quando lo si pulisce. Sullo strumento e in questo manuale si fa uso dei seguenti simboli.

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Produktinformationen

Marke : Aim TTi

Modell : BS407

Kategorie : Messgeräte