PF3054 - Drucksensor IFM - Kostenlose Bedienungsanleitung
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| Produkttyp | Drucksensor |
| Marke | IFM |
| Modell | PF3054 |
| Messbereich | 0...10 bar (für PF3054) |
| Zulässiger Überdruck | 50 bar |
| Berstdruck | 150 bar |
| Versorgungsspannung | 20...30 V DC |
| Ausgangsstrom | max. 250 mA |
| Analogausgang | 4...20 mA |
| Genauigkeit des Analogsignals | < ± 1,0% vom Messbereich |
| Anzeige | Digital 4-stellig (Anzeige 1%...105%) |
| Elektrischer Anschluss | M12x1, 4-adrig |
| Werkstoffe in Kontakt mit dem Medium | Edelstahl 316L, Keramik, FPM (Viton), PTFE |
| Gehäuse | Edelstahl 316L, Pocan, PC (Makrolon), PA, EPDM/X (Santopren), FPM (Viton) |
| Schutzart | IP67 |
| Umgebungstemperatur | -25...+80 °C |
| Mediumstemperatur | -25...+80 °C |
| Abmessungen | Ø34 x 84,5 mm |
| Gewicht (ca.) | ~100 g |
| Schaltfunktionen | Hysterese oder Fenster, NO/NF |
| Einstellbare Parameter | SP1, rP1, dS1, dr1, OU1, dAP |
| Montage | Anpassbar an verschiedene Prozessanschlüsse (separate ifm-Adapter) |
| Reinigung | Abnehmbarer Filterdeckel zur Reinigung |
| Sicherheit | Zulässigen Überdruck nicht überschreiten; Materialverträglichkeit prüfen |
| Ersatzteile | ifm Prozessadapter, O-Ringe |
Häufig gestellte Fragen - PF3054 IFM
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BEDIENUNGSANLEITUNG PF3054 IFM
Bedienungsanleitung Operating instructions Notice utilisateurs
efector500®
Lesen Sie vor der Inbetriebnahme des Gerätes die Produktbeschreibung. Vergewissern Sie sich, daß sich das Produkt uneingeschränkt für die betreffende Applikationen eignet.
Die Mißachtung von Anwendungshinweisen oder technischen Angaben kann zu Sach- und/oder Personenschäden führen.
Prüfen Sie in allen Applikationen die Verträglichkeit der Produktwerkstoffe (s. Technische Daten) mit den zu messenden Druckmedien.
Bedien- und Anzeigeelemente
![8.8.8 Mode/Enter Set [bar] ① ② ③ ④](/content/2026/04/598811/images/0f226b7c0db34193a92ce5c67e631d547dfc85f4510449539462a21f69626de7.jpg)
| 1 | 7-Segment-Anzeige | Anzeige des Systemdrucks, Anzeige der Parameter und Parameterwerte |
| 2 | LED rot | Anzeige des Schaltzustands; leuchtet, wenn der Ausgang durchgeschaltet ist |
| 3 | Einstelltaste Mode / Enter | Anwahl der Parameter und Bestätigen der Parameterwerte |
| 4 | Einstelltaste Set | Einstellen der Parameterwerte (kontinuierlich durch Dauerdruck; schrittweise durch Einzeldruck) |
1. Bestimmungsgemäße Verwendung
- Der Drucksensor erfaßt den Systemdruck,
- zeigt ihn durch ein Display an (Anzeigebereich 1% ... 105% des Meßbereichsendwerts)
- und erzeugt 2 Ausgangssignale entsprechend der eingestellten Ausgangskonfiguration.
| Ausgang 1 | Ausgang 2 |
| Hysteresefunktion / Schließer (Hno) | Analog 4 ... 20 mA |
| Hysteresefunktion / Öffner (Hnc) | |
| Fensterfunktion / Schließer (Fno) | |
| Fensterfunktion / Öffner (Fnc) |
Das Gerät ist zertifiziert nach EHEDG 3A.
Einsatzbereich
Druckart: Relativdruck
| Bestell-nummer | Meßbereich | Zulässiger Überlastdruck | Berstdruck |
| PF30x3 0 ... | 25 bar 100 bar 350 | bar | |
| PF30x4 0 ... | 10 bar 50 bar 150 | bar | |
| PF30x6 0 ... | 2,5 bar 20 bar 50 | bar | |
| PF30x7 0 ... | 1 bar 10 bar 30 | bar | |
| PF30x8 | 0 ... 250 mbar | 10 bar 30 | bar |

Vermeiden Sie statische und dynamische Überdrücke, die den angegebenen Überlastdruck überschreiten.
Schon bei kurzzeitiger Überschreitung des Berstdrucks kann das Gerät zerstört werden (Verletzungsgefahr)!

Anzeige des aktuellen Systemdrucks ab 1% des Meßbereichsendwerts. Anzeige "0" bedeutet nicht, daß die Anlage druckfrei ist!
Hysteresefunktion:
Die Hysterese hält den Schaltzustand des Ausgangs stabil, wenn der Systemdruck um den Sollwert schwankt.
Bei steigendem Systemdruck schaltet der Ausgang bei Erreichen des Schaltpunkts (SP1); fällt der Systemdruck wieder ab, schaltet der Ausgang erst dann zurück, wenn der Rückschaltpunkt (rP1) erreicht ist.

Die Hysterese ist einstellbar: Zuerst wird der Schaltpunkt festgelegt, dann im gewünschten Abstand der Rückschaltpunkt.
Fensterfunktion:
Die Fensterfunktion erlaubt die Überwachung eines definierten Gutbereichs.
Bewegt sich der Systemdruck zwischen Schaltpunkt (SP1) und und Rückschaltpunkt (rP1), ist der Ausgang durchgeschaltet (Fensterfunktion / Schließer) bzw. geöffnet (Fensterfunktion/ Öffner). Die Breite des Fensters ist einstellbar durch den Abstand von
SP1 zu rP1. SP1 = oberer Wert, rP1 = unterer Wert.

(Normaler Arbeitsbetrieb)
Nach dem Einschalten der Versorgungsspannung befindet sich das Gerät im Run-Modus. Es führt seine Überwachungsfunktion aus, schaltet den Transistorausgang entsprechend der eingestellten Parameter und wandelt den aktuellen Systemdruck in ein analoges Ausgangssignal um.
Das Display zeigt den aktuellen Systemdruck an, die rote LED signalisiert den Schaltzustand des Ausgangs.
Display-Modus:
(Anzeige der Parameter und der eingestellten Parameterwerte)
Das Gerät geht durch kurzen Druck auf die Taste "Mode/Enter" in den Display-Modus. Intern verbleibt es im Arbeitsbetrieb. Unabhängig davon können die eingestellten Parameterwerte abgelesen werden:
- Kurzer Druck auf die Taste "Mode/Enter" blättert durch die Parameter.
- Kurzer Druck auf die Taste "Set" zeigt für ca. 5s den zugehörigen Parameterwert; danach geht das Gerät zurück in den Run-Modus.
Programmier-Modus:
(Einstellen der Parameterwerte)
Das Gerät geht in den Programmiermodus, wenn nach Anwahl eines Parameters (Display-Modus) die Taste "Set" gedrückt wird, bis sich die Anzeige des Parameterwerts ändert. Das Gerät verbleibt auch hier intern im Arbeitsbetrieb. Es führt seine Überwachungsfunktionen mit den bestehenden Parametern weiter aus, bis die Veränderung abgeschlossen ist.
Sie können den Parameterwert mit der Taste "Set" ändern und mit der Taste "Mode/Enter" bestätigen. Das Gerät geht in den Run-Modus zurück, wenn danach 5s lang keine Taste mehr gedrückt wird.
3. Montage
Stellen Sie vor Ein- und Ausbau des Sensors sicher, daß die Anlage druckfrei ist.
Durch Prozeßadapter ist der Sensor adaptierbar an unterschiedliche Prozeßanschlüsse. ifm-Prozeßadapter sind gesondert als Zubehör zu bestellen.
Das Gehäuse (A) ist drehbar.



Prozeßadapter:
Montieren Sie zuerst den Adapter (C) an den Sensor, dann Sensor + Adapter mit Hilfe einer Überwurfmutter, eines Klemmflanschs o. ä. (B) an den Prozeßanschluß.
B
C
Falls das Befestigungselement (B) nicht von oben über den Sensor geschoben werden kann: schieben Sie es vor Montage des Adapters von unten auf den Sensor.
Sensor und Adapter dürfen nur einmal montiert werden.
Einschweißadapter:
Schweißen Sie zuerst den Adapter ein. Montieren Sie dann den Sensor.
Montage des Adapters Schritt 1
Fetten Gewinde und Dichtflächen von Sensor und Adapter mit der beiliegenden Schmierpaste ein.
Die Schmierpaste ist lebensmitteltauglich (USDA-H1 84-201).
Achten Sie darauf, daß sich der O-Ring (D) an seinem Platz befindet.

Schritt 2
Schrauben Sie den Sensor in den Adapter ein. Vermeiden Sie dabei mechanische Einwirkungen auf die Dichtflächen.

Spannen Sie Sensor + Adapter in eine Klemmvorrichtung (E). Die Dichtflächen (F) dürfen dabei nicht beschädigt werden. Ziehen Sie den Sensor mit einem Schraubenschlüssel an, bis der Anschlag spürbar ist.
Achtung: Weiterdrehen kann die Dichtwirkung beeinträchtigen.

4. Elektrischer Anschluß

Das Gerät darf nur von einer Elektrofachkraft installiert werden.
Befolgen Sie die nationalen und internationalen Vorschriften zur Errichtung elektrotechnischer Anlagen.
Spannungsversorgung nach EN50178, SELV, PELV.
Schalten Sie die Anlage spannungsfrei bevor Sie das Gerät anschließen.
Anschlußbelegung:

flowchart
graph TD
A["Component"] --> B["1 BN"]
A --> C["2 WH"]
A --> D["4 BK"]
A --> E["3 BU"]
B --> F["L+"]
C --> G["Ground"]
D --> H["Ground"]
E --> I["L-"]
Adernfarben bei ifm-Kabeldosen:
(Menüstruktur: siehe Ausklappseite)
| SP1 | Schaltpunkt: Oberer Grenzwert, bei dem der Ausgang seinen Schaltzustand ändert.Einstellbereich: 1 ... 100% des Meßbereichsendwertsin Schritten von 0,5% des MeßbereichsendwertsAnzeige in bar |
| rP1 | Rückschaltpunkt: Unterer Grenzwert, bei dem der Ausgang seinen Schaltzustand ändert.Einstellbereich: 0,5 ... 99,5% des Meßbereichsendwerts.in Schritten von 0,5% des MeßbereichsendwertsAnzeige in barrP1 ist stets kleiner als SP1. Es können nur Werte eingegeben werden, die 0,5% unter dem Wert für SP1 liegen.Bei Veränderung des Schaltpunkts wird der Rückschaltpunkt mitgezogen (der Abstand zwischen SP1 und rP1 bleibt konstant). Ist der Abstand größer als der neue Schaltpunkt, wird er automatisch reduziert (rP1 wird auf den minimalen Einstellwert gesetzt). |
| dS1dr1 | Verzögerungszeit für den SchaltausgangdS1 = Einschaltverzögerung; dr1 = AusschaltverzögerungDer Ausgang ändert seinen Schaltzustand nicht sofort bei Eintritt des Schaltereignisses, sondern erst nach Ablauf der Verzögerungszeit. Besteht das Schaltereignis nach Ablauf der Verzögerungszeit nicht mehr, ändert sich der Schaltzustand des Ausgangs nicht.Einstellbereich: 0 - 0,2 - 0,4 ... 9,8 - 10 - 11 - ... - 49 - 50sin Schritten von 0,2 bzw 1sAnzeige in Sekunden | |||||||||
| OU1 | Schaltfunktion des TransistorausgangsEs sind 4 Einstellungen wählbar:Hno = Hysteresefunktion / normally open (Schließer)Hnc = Hysteresefunktion / normally closed (Öffner)Fno = Fensterfunktion / normally open (Schließer)Fnc = Fensterfunktion / normally closed (Öffner) | |||||||||
| dAP | Dämpfung für den SchaltausgangMit dieser Funktion lassen sich Druckspitzen von kurzer Dauer oder hoher Frequenz ausfiltern.dAP-Wert = Ansprechzeit zwischen Druckänderung und Änderung des Schaltzustands in ms.Einstellbar sind folgende feste Werte; diese Werte bestimmen die Schaltfrequenz (f) des Ausgangs: | |||||||||
| dAP | 3 | 6 | 10 | 17 | 30 | 60 | 125 | 250 | 500 | |
| f [Hz] | 170 | 80 | 50 | 30 | 16 | 8 | 4 | 2 | 1 | |
6. Programmieren
Führen Sie zum Programmieren die folgenden Schritte durch:
| 1 | ![]() | ![]() | ![]() | Drücken Sie die Taste Mode/Enter, bis der gewünschte Parameter im Display erscheint. |
| 2 | ![]() | ![]() | ![]() | Drücken Sie die Taste Set und halten Sie sie gedrückt.Der aktuelle Parameterwert wird 5s lang angezeigt,danach wird er erhöht*(schrittweise durch Einzeldruck oder kontinuierlich durch Festhalten der Taste). |
![]() | ||||
![]() | ||||
| 3 | ![]() | ![]() | ![]() | Drücken Sie kurz die Taste Mode/Enter (= Bestätigung).Der Parameter wird erneut ange-zeigt; der neue Parameterwert ist wirksam. |
| Warten Sie 5s (das Gerät geht in den Betriebsmodus und zeigt den aktuellen Meßwert),oder beginnen Sie wieder mit Schritt 1,um weitere Parameter zu programmieren. | ||||
*Wert verringern: Lassen Sie die Anzeige bis zum maximalen Einstellwert laufen. Danach beginnt der Durchlauf wieder beim minimalen Einstellwert.
Wird während des Einstellvorgangs 20s lang keine Taste gedrückt, geht das Gerät mit unveränderten Werten in den Run-Modus zurück.
Verriegeln / Entriegeln
Das Gerät läßt sich elektronisch verriegeln, so daß unbeabsichtigte Fehleingaben verhindert werden: Drücken Sie im Run-Modus 10s lang die beiden Einstelltasten. Sobald die Anzeige verlischt, ist das Gerät verriegelt oder entriegelt. Auslieferungszustand: Nicht verriegelt. Bei verriegeltem Gerät erscheint kurzzeitig in der Anzeige, wenn versucht wird, Parameterwerte zu ändern.
7. Inbetriebnahme / Betrieb
Prüfen Sie nach Montage, elektrischem Anschluß und Programmierung, ob das Gerät sicher funktioniert.
Störanzeigen während des Betriebs:
| OL | = Überlastdruck(Systemdruck > 110% des max. Nenndrucks). |
| SCI | (blinkend) = Kurzschluß im Schaltausgang;der Ausgang ist abgeschaltet. |
Reinigen der Filterabdeckung
Sollten zähflüssige und rückstandbildende Medien die Filterabdeckung des Sensors zusetzen (und damit die Meßgenauigkeit geringfügig beeinträchtigen), können Sie die Abdeckung reinigen.
Schrauben Sie die Filter-abdeckung (B) ab (benutzen Sie dazu eine Zange mit kunststoff-geschützten Backen). Reinigen Sie die Kappe gründlich.

Der Stutzen (A) sollte nur von fachkundigem Personal und mit großer Sorgfalt gereinigt werden.

Etwaige Mediumsrückstände dürfen nicht verdichtet und in den Stutzen gepreßt werden. Sie könnten das Filtersystem verstopfen und die Meßgenauigkeit des Sensors beeinträchtigen.
Schrauben Sie die Filterabdeckung wieder fest auf.
Der Sensor ist ausreichend gegen rauhe Umgebungsbedingungen geschützt (Schutzart IP 67). Sie können die Schutzart durch spezielles Zubehör erhöhen (Bestell-Nr. E30043).
8. Technische Daten
| Betriebsspannung [V]....20 ... 30 DCStrombelastbarkeit [mA]....250Kurzschlußschutz, getaktet,verpolungssicher / überlastfest,Watchdog integriertSpannungsabfall [V]....< 2Stromaufnahme [mA].....< 60Analogausgang....4 ... 20 mABürde [Ω]....max. 500 |
| Kennlinienabweichung [% vom Meßbereichsendwert]....< ± 1,0Wiederholgenauigkeit [% vom Meßbereichsendwert]....< ± 0,25Schaltpunktgenauigkeit [% vom Meßbereichsendwert]....< ± 1,5Temperatureinfluß [% vom Meßbereichsendwert pro 10 K]....< ± 0,3*im Temperaturbereich [°C]....-25 ... +80Bereitschaftsverzögerungszeit [s]....0,2Anstiegszeit Analogausgang [ms]....3 |
| Werkstoffe in Kontakt mit Medium....V4A (1.4404); Keramik;FPM (Viton); PTFEGehäusewerkstoffe....V4A (1.4404); PBTP (Pocan); PC (Macrolon);PA; EPDM/X (Santoprene); FPM (Viton)Schutzart....IP 67Schutzklasse....IIIIsolationswiderstand [MΩ]....>100 (500 V DC)Schockfestigkeit [g]....50 (DIN / IEC 68-2-27, 11ms)Vibrationsfestigkeit [g]....20 (DIN / IEC 68-2-6, 10 - 2000 Hz)Schaltzyklen min....100 MillionenUmgebungstemperatur [°C]....-25 ... +80Mediumtemperatur [°C]....-25 ... +80Lagertemperatur [°C]....-40 ... +100EMVIEC 1000/4/2 ESD:....4 / 8 KVIEC 1000/4/3 HF gestrahlt:....10 V/mIEC 1000/4/4 Burst:....2 KVIEC 1000/4/6 HF leitungsgebunden:....10 V |
*0,4% für PF30x8
9. Maßzeichnung

| 1 7-Segment-Anzeige2 Programmiertaste3 Filterabdeckung | 4 Dichtkante5 ifm-Gewinde zum Anschluß an ifm-Prozeß-Adapter |










